Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Lying Tears

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BeitragThema: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 15:05




Lying Tears




Die meisten Geschichten stammen aus dem Mittelalter und so auch diese. Überall auf dem Land toben Kriege und nur wenige Flecken sind von dem Grauen verschont geblieben. Unschuldige Leute lassen ihr Leben und jeder Mann, der nicht ein kleinstes Talent im Umgang mit dem Schwert besitzt ist in den Augen des großen Königs nichts weiter als Dreck.
Um dem Krieg entgegenzuwirken werden von nun an tausende von Jugendlichen noch vor ihrem 18. Lebensjahr im ganzen Land zu Soldaten ausgebildet, darunter auch Nathaniel di Lorentis. Während er tagsüber das Training zu einem Soldaten absolviert, muss er abends und auch nachts auf dem Feld arbeiten um seinem Vater eine Last von den Schultern zu nehmen und da nimmt sein Schicksal seinen Lauf.
Sobald er ein mysteriöses Mädchen aufliest häufen sich die Umstände und plötzlich wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt.
Steckbriefcode:
 

Steckbrief Nathaniel:
 

Steckbrief Tanita:
 


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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 15:46

Username: Nunnally
   Name: Tanita Helen Ashton
   Alter: 16 Jahre
   Geschlecht: weiblich

   Aussehen: schlank » zierlich » 1,65 groß » schmale Oberweite » Figur insgesamt eher schmal gehalten
Klick mich
   Augenfarbe: sonnengelb » warm
   Haarfarbe: kastanienbraun » lang » glänzend

   Charakter: frech » kindisch » neugierig » optimistisch » positiv » vertrauenswürdig » gutgläubig » freundlich » naturbezogen » friedlich » warmherzig » nachdenklich » ehrlich » verträumt » geheimnistuerisch » aktiv » schlau » verletzlich » in Gegenwart fremder ängstlich - panisch
   Vorlieben: Tiere » Natur » Sterne » Frieden » Vogelgezwitscher » Blaubeeren
   Abneigungen: Einsamkeit » Ungerechtigkeit » Krieg » Lügen » Das Königreich und deren König » Schneestürme
   Stärken: Bogen schießen » auf Bäume klettern »  Geschichten erfinden » kennt sich bestens mit Waldpflanzen und Kräutern aus
   Schwächen: Ungeduldig » Töten und Selbstverteidigung » Selbstzweifel » Unsicherheit

   Mutter: unbekannt ~
   Vater: unbekannt ~

   Besonderes: Ist meist sehr fröhlich, selbst in Stresssituationen
   Vergangenheit: bleibt unausgesprochen ~

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I´m a Harry Potter Fan ❤

»Geld und Leben. Die beiden Dinge, welche die meisten Menschen allem anderen vorziehen würden - das Problem ist, die Menschen haben den Hang, genau das zu wählen, was am schlechtesten für sie ist..«
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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 15:48

Username: Suzaku
Name: Nathaniel diLaurentis
Spitzname: Nate
Alter: 17 Jahre alt
Geschlecht: Männlich

Aussehen: »Groß »Muskulös »Athletische Figur »Breite Schultern »Relativ hohe Wangenknochen »Sixpack »1.82 »79 Kg
Augenfarbe: »Braun »große Augen
Haarfarbe: »Braun »Kurze, zerzauste Haare
Bild:
Nathaniel:
 

Charakter: »Aufmerksam »Intelligent »Eloquent »Selbstbewusst »Ziellos »Zäh »Erpressbar »Freundlich »Offen »Hilfsbereit »Fair »Tolerant »Impulsiv »Rachsüchtig »Flink »Tough »Ambitioniert »Treu »Musikalisch
Vorlieben: »Leuten helfen »Davis »Kochen »Reiten »Sonnenaufgängen und Sonnenuntergängen »Neuigkeiten »Neues erkunden »Frieden
Abneigungen: »Militär »Gewalt »Krieg »Leidende Menschen »Tyrannei »Blut »Tierquälerei »Kämpfen
Stärken: »Umgang mit Schwert und Schild »Kochen »Arbeiten auf dem Feld »Aufmerksamkeit »Schnell und ausdauernd Rennen »Taktisches denken »Singen
Schwächen: »Klettern »Heilen »Lügen »Weit- und Hochsprung »Nähen »Schwimmen »Tauchen »Fischen

Mutter: Ashley DiLaurentis | Verstorben
Vater: Davis DiLaurentis | Lebend » Verstorben

Besonderes: //
Vergangenheit: //

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 16:13



»Tanita Ashton«



Komm schon Tanita!
Das Mädchen rannte in Eilschritt über den aufgewärmten Feldweg. Von der Sonne war ihr Gesicht stark gerötet und Schweiß perlte ihr über die besorgt gerunzelte Stirn. Der Atem entfloh den jungen Mädchen keuchend und ungleichmäßig, die Hitze machte ihr deutlich zu schaffen. Doch sie musste weiter, es blieb keine Zeit zum verschnaufen. Nie , nimmer würde sie Zeit dazu haben so lange sie noch im Königreich unterwegs war.
Immer schneller rannte Tanita, immer schwerer wurde ihr Atem und immer dreckiger der Saum ihres weißen Kleides. Nicht mehr weit, dann würde sie die Gebiete passieren wo die armen Leute lebten. Jedoch ebbten die Schritte des Mädchens von Zeit zu Zeit deutlicher ab. Sie wurde langsamer, auch wenn sie ihre müden Beine dazu antrieb sich schleunigst zu beeilen, es half nichts. Und schließlich geschah das, wovor Tanita sich schon den ganzen Weg gefürchtet hatte.
Mit den Schuhen verhedderte sie sich in ihren Bodenlangen Kleid und mit einen erstickten Aufschrei traf sie auf den harten Schotterweg und rollte den schmalen Abhang hinunter in den trockenen Straßengraben. Zitternd vor Schmerz lag sie da. Blut strömte ihr aus unzähligen Kratzern an Wange und Armen. Nein, sie konnte nicht hier liegen bleiben, doch sie konnte auch nicht weiter. Hitze, Hunger und Erschöpfung hatten ihr schon den ganzen Weg zu schaffen gemacht und nun hatte auch noch der Schmerz die eingeholt. Und eh sich Tanita versah, vielen ihr die gelben Augen zu und sie war weg. Einfach weg. Ihre Gedanken woanders, eingesperrt in kahler Schwärze und ihr Körper war der Hitze des Tages ausgeliefert.
Wäre Tanita noch bei Bewusstsein, würde sie jetzt wohl wissen was zu tun war. Doch sie konnte nichts machen. Der Hitzetod würde sie einholen wenn sie nicht schleunigst mit Wasser versorgt wurde. Und das war dann das Ende von Tanita Helen Ashton, den Mädchen das sich doch so verzweifelt an das Leben klammern wollte und nun doch den tot verfiel.
Oder doch nicht? ~


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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 16:32



Nathaniel




Müde öffnete er die Türe und trat in das bescheidene Haus ein. „Ich bin wieder da Davis!“, rief er sogleich und ließ seine Sachen auf den Boden fallen. Der Schweiß lief ihm die Stirn hinunter und mit einem Stöhnen setzte er sich auf den hölzernen Stuhl am Esstisch, den Kopf in die Hände gestützt. Der Tag war härter als alle anderen gewesen, zumal er in letzter Zeit kaum noch Schlaf bekam. Die Erntezeit nahte, weshalb er umso mehr Zeit auf den Feldern verbringen musste, um somit seinem ohnehin schon älteren und erschöpften Vater helfen zu können.
Er nannte ihn nicht direkt „Vater“, sondern sprach ihn mit seinem Namen an, was für einige Jugendliche in seinem Alter nicht selbstverständlich war. Nate war es jedenfalls gewohnt und hatte kein Interesse seine Angewohnheiten zu ändern. Mit einem Seufzen richtete er sich auf und suchte nach Davis. Als er seinen Vater nicht im Haus finden konnte und ebenso seine Umrisse nicht auf dem Feld entdecken konnte, erklärte er seine Abwesenheit damit, dass sein alter Herr wohl einkaufen ging.
Nathaniel ergriff die Schaufel und begab sich nach draußen. Wenn Davis nicht da war musste er sich wohl oder übel um die Arbeit kümmern. Auch wenn seine Glieder schmerzen mochte arbeitete er den ganzen Abend durch, bis der Mond am Himmel thronte.
Erschöpfung machte sich in ihm breit und er sehnte sich nach seinem Bett, doch zuerst musste er seine Arbeit vollenden. Er lief die Felder entlang, die Zähne zusammengebissen und erledigte die harte Arbeit. Gerade wollte er die Schaufel erneut in die Erde rammen, als er ein Mädchen auf dem Feld liegen sah, zerschunden und womöglich verletzt.
Mit einem dumpfen Laut landete die Schaufel auf der Erde und Nate setzte sich vorsichtig neben sie. „Hallo?“, flüsterte er und rüttelte sie vorsichtig. Sie schien nicht bei Bewusstsein zu sein, weshalb er kurzerhand beschloss sie über die Nacht aufzunehmen und sie nicht einfach hier liegen zu lassen.
Er trug sie vorsichtig hoch, ließ die Schaufel in der Erde liegen und machte sich auf den Weg zurück ins Haus. Der hagere Junge steuerte geradewegs sein Zimmer an, schob die Decke beiseite und legte das Mädchen vorsichtig hinein. Danach machte er sich daran ihre Wunden mit einem feuchten Lappen abzutupfen und deckte sie schlussendlich wieder zu.
Nun hieß es warten, bis sie wieder aufwacht.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 17:32


   
   
»Tanita Ashton«

   

   

Das bewusstlose Mädchen bemerkte nicht wie ihr zerkratzter Körper von der heißen Erde genommen wurde. Das einzige was sie spüren konnte war weiterhin die selbe drückende Schwärze und das Gefühl gleich zu sterben. Jedoch sollte es anders kommen.
Es dauerte für die bewusstlose Tanita nicht mal ein paar Sekunden, da konnte sie schon spüren wie etwas kühlendes ihre Wunde berührte. Sie konnte wieder fühlen, doch die Augen öffnen war so furchtbar schwer, weshalb sie nur stumm liegen blieb. Hier war es gemütlich, gemütlicher als im Graben. Ja, hier könnte sie bleiben, so lange sie wollte. Es war wunderbar hier, wie in ihren Bett Zuhause. Vielleicht war sie ja sogar Zuhause? Aber... nein, sie konnte nicht Daheim bei Mutter und Vater sein. Das ging nicht, nein.
Ihre gelben Augen flogen auf und das erste was sie erblickte war ein Junge. Schwer konnte das Mädchen ein erschrockenes quietschen unterdrücken. Hatte dieser Junge sie aufgelesen und vielleicht sogar...? Für ein Stück hob sie die Decke an und ... sie war noch angezogen. Obwohl ihr diese Lage, hier in diesen fremden Haus mit diesen fremden Jungen gerade äußerst zuwider war, entfloh ein erleichtertes seufzen ihren Mund.
Ihre Kratzer brannten immer noch, doch es ging schon besser und Tanita fühlte sich in der Lage weiter zu laufen, bis zu den Grenzen des Königreichs hinaus in die Freiheit. Mit diesen Entschluss schlug sie die Bettdecke zur Seite und stolzierte geradewegs zur Zimmertür, jedoch blieb sie genau davor wie erstarrt stehen.
Stimmen drangen direkt durch die Tür an ihre feinen Ohren. Spottende Stimmen und kurz darauf ein dumpfer Schlag. Erschrocken drückte Tanita sich die Hand gegen den Mund, was ging hier vor sich? Waren es Soldaten des Königs? Ritter die hier lebten? Vor angst zitternd drückte Tanita sich gegen die geschlossene Tür. Sie war gefangen, sollten die Soldaten hier herein kommen. Doch soweit kam es nicht, denn die Stimmen und schweren Schritte waren bereits verschwunden und gähnende Leere machte sich breit.
Nichts war zu hören außer den leisen Atmen des Jungen und den rasselnden von Tanita selbst. Doch etwas lag in der Luft, etwas was Tanita ganz und gar nicht gefiel.
»Feuer!« quietschte sie erschrocken und riss panisch die Tür auf. Sie wollte rennen,so schnell es ging doch bevor sie auch nur die Haustür erreichen konnte stolperte sie über etwas weiches. Blut bespritzte ihr schönes weißes Kleid und wie erstarrt starrte sie auf das, was die Ursache ihres Unfalls gewesen war. Ein Mann lag dort, die Kehle ordentlich aufgeschlitzt und tot. [Davis]
Verzweifelt schüttelte Tanita den Kopf,sprang auf, blickte noch einmal kurz zurück in das Zimmer wo der Junge auf de Stuhl saß, dann auf den toten Mann und anschließend auf die Flammen die gierig das Haus zu zerfressen begannen. Sie musste hier weg... Aber der Junge... Egal, bestimmt war er auch nur ein Soldat der nicht wusste wer sie war.
Und somit riss Tanita die Haustür auf und floh aus den brennenden Haus.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 17:57


 
 
Nathaniel

 
   


Irgendwann schien er weggenickt zu sein und bemerkte nicht, dass eingebrochen wurde und das Feuer sich allmählich durch das aus Holz konstruierte Haus fraß. Fluchend rappelte er sich vom Boden auf und ein schmerzvolles Stöhnen entfuhr ihm. Sein Rücken ebenso wie sein Nacken schmerzte bei jeder kleinsten Bewegung, doch er musste schleunigst hier raus. Schnell lief er auf die Türe zu, ehe ihm einfiel, dass das Mädchen weg war.
Verdattert blieb er an Ort und Stelle stehen. Konnte....konnte es sein? Konnte sie es gewesen sein, der ihn auf dem Gewissen hatte, oder einfach, weil sie eine Abgesandte des Königs war? Davis!, schoss ihm durch den Kopf und ohne zu Zögern rannte er aus seinem Zimmer, kehrte aber wieder um, um sich einen alten Mantel ebenso wie die Decke zu schnappen. Man wusste ja nie, ob man bei einer Familie Zuflucht fand, weshalb er auf alles vorbereitet sein wollte. “Davis!“, rief er laut, erhielt aber zu seiner Beunruhigung keine Antwort. Wo mag der alte Mann nur stecken!, dachte er verzweifelt und durchkämmte jedes einzelne Zimmer. Er musste seinen alten Herrn unbedingt hier raus schaffen, ehe es zu spät war! Für einen Moment hatte er die Hoffnung, dass er gar nicht zurückgekehrt war, sondern weiterhin unterwegs war, was bedeuten würde, dass er aus der Gefahrenzone war.
Bevor er die Haustüre erreichte, blieb er abrupt stehen und sein Maul öffnete und schloss sich. Langsam ließ er sich auf den harten Holzboden fallen und rüttelte an dem Mann, dem man die Kehle aufgeschlitzt hatte.
Beinahe liebevoll strich er ihm die Haare aus dem Gesicht, den Tränen nahe. Im nächsten Moment stieß er einen markerschütternden Schrei aus und klammerte sich an die große Hand der Person, die ihn wohlbehütet aufgezogen hatte, zu dem er immer mit seinen Problemen hinkonnte, der immer ein offenes Ohr für alles hatte und überhaupt den wichtigsten Menschen ins seinem Leben darstellte. Konnte es wirklich sein? Das Mädchen, dass auf ihn so einen unschuldigen Eindruck gemacht hatte.
Langsam richtete er sich auf und sah stumm für einen Moment dabei zu, wie das Haus nach und nach in sich stürzte. Im letzten Augenblick kehrte sein Lebenswille zurück und mit einem Hechtsprung rettete er sich aus dem zusammenstürzenden Haus. Er streifte sich den Mantel, besser gesagt Umhang, über und packte die Decke zu einem Knäuel.
Unweit von sich erkannde er die kleine Gestalt des Mädchens und mit zwei großen Schritten war er bei ihr und packte sie unsanft am Arm. “Was hast du damit zu tun!“, schrie er sie fast schon hysterisch an und rüttelte an ihr, als ob sie eine Puppe wäre oder eine Türe, dessen Schloss erst geknackt werden müsste.
Er schwor sich Rache an diejenigen zu verüben, die Davis aus dem Hinterhalt her angegriffen haben und er würde nicht Nathaniel diLorentis heißen, wenn er dies nicht schaffen würde.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 18:25


   
   
»Tanita Ashton«

   

   

Das Mädchen stolperte immer weiter. Vom Haus her konnte sie ein markerschütterndes brüllen hören, von dem ihr das Blut in den Adern erfror. Unentschlossen blieb sie stehen, starrte für einen knappen Moment mit betrübten Blick auf das zerfallende Haus und fragte sich, ob der Junge jetzt wohl unter den brennenden Trümmern begraben wurde. Diese Tatsache nagte stark an den Gewissen des jungen Mädchens, und für einen knappen Moment spielte sie mit den Gedanken zurückzulaufen und den Jungen noch zu warnen, bevor das Haus ganz einkrachte. Nein, es war zu spät. Sie würde nichts mehr tun können bis auf ihr eigenes Leben retten.
Noch einen Moment blieb Tanita Regungslos, wand sich aber schließlich um und wollte rennen. Doch gerade als sie angesetzt hatte, packte etwas sie unsanft am Arm. Tanita schrie auf. Soldaten... schoss es ihr durch den Kopf und Tränen traten ihr in die Augen.
Jedoch war es nicht die grobschlächtige Stimme eines abgehärteten Soldaten die an ihre feinen Ohren drang. Es war der Schrei eines Jungen, eines Jungen der gerade sehr viel verloren hatte. Tanita kannte diesen Gesichtsausdruck des Jungen genau. Sie selber hatte ihn auf ihren Gesicht gespürt als ihr erzählt wurde das sie zum sterben verdammt war.
Ihr eigener Blick war getränkt von bitterlicher Angst. Der Junge würde sie umbringen, allein aus Zorn da er dachte sie habe diesen Mann umgebracht. Sie schluckte.Die gelben Augen weit aufgerissen fixierte sie seinen Blick. »Ich schwöre bei dem König und der Königin...« -sie schluckte leicht- »... ich habe damit nichts zu tun.«
Zur Bestätigung ihrer Worte zeigte sie dem Jungen ihre dreckigen Hände. Kein Blut klebte daran, keine Asche. Nur von Dreck und Schorf. Ihre Lippen zitterten, würde er ihr glauben? Es wäre schon ein harter Schlag, sollte sie, Tanita, jetzt von diesen Jungen ermordet werden. Eigentlich hatte sie immer gedacht die Soldaten würden sie finden und töten, genau so wie sie diesen Mann in der Hütte getötet hatten.
Länger konnte Tanita nicht mehr den Blick des Jungen standhalten, welcher so stechend und so voller Zorn war, das Tanita am liebsten im Boden versunken wäre nur um ihn nicht mehr ansehen zu müssen. Sie selber hatte nie gewusst wie es war einen geliebten Menschen zu verlieben und wenn es nach ihr ginge wollte sie es auch nie am eigenen Leibe erfahren.
»Es...Es waren Soldaten des Königs.... Ich-Ich habe sie g-gehört« bibberte das Mädchen. Ihre Zähne klapperten leicht und es war deutlich das es ihr große Angst machte über die Soldaten oder den König zu reden. Tränen begannen ihr wie winzige Wasserfälle aus den Augen zu strömen und vor Angst und Kummer versuchte sie sich den harten Griff dieses Jungen zu entreißen. Doch er hielt sie gepackt und sie würde nicht flüchten können bevor es dieser Junge erlaubte.
Somit lebte Tanita in der sehnlichsten Hoffnung die Soldaten seien fortgeritten um den nächsten Haushalt auszufragen, nach ihr, Tanita...

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 18:37


 
 
Nathaniel

 
   


Mit zornig lodernde Augen betrachtete er das Geschöpf vor ihm und der Druck nahm zu. In diesem Moment war es Nathaniel egal ob er somit seine eigenen Prinzipien brechen würde, denn er verspürte nur den Durst nach Rache, nach Rache an jener Person, die für den Tod seines Vaters verantwortlich war und die ebenso schuldig war, dass sein Zuhause nicht mehr bestand, zumindest nach dieser Nacht, denn das Haus loderte in den hellen Flammen auf. Für ihn war von Anfang an klar gewesen, dass es ohnehin zu spät war die Flammen zu löschen.
Ihr Aufschrei sowie die Tränen in den Augen schien er gar nicht wahrgenommen zu haben und überhaupt waren seine Sinne wie benebelt und alles kam ihm wie ein Alptraum vor. Nach ihren Beteuerungen nicht für den Mord an seinen Vater verantwortlich zu sein, ließ er sie locker und mit einem Seufzen setzte er sich auf den Boden, den Blick trüb auf das brennende Haus gerichtet.
Was sollte er nur tun? Das war wohl die Frage, die er sich nun wiederholt stellte. Wenn es wirklich wahr war was das Mädchen behauptete, dass es Soldaten waren, die für den Tod seines Vaters verantwortlich waren, konnte er es gegen diese geschweige denn gegen die gigantische Armee des Königs aufnehmen?
Nathaniel wollte nicht glauben, dass das Reich, dem er ohne jeglichen Widerspruch diente für dies verantwortlich war. Er versuchte sich einzureden, dass er dem Mädchen nicht vertrauen sollte, dass sie bestimmt log und ihm etwas verheimlichte, was sie gewiss tat, aber kein Laut kam über seine Lippen.
Viel zu sehr war er in diesem Moment in Selbstmitleid versunken und dachte daran, was er just verloren hatte. Seine Familie und sein geliebtes Zuhause. Wo sollte er jetzt leben? Stimmt. In seiner linken Faust befand sich immer noch die Decke, die er in der letzten Sekunde ergriffen hatte. Frieren würde er somit nicht. Es war auch nicht so, dass er ein schlechter Jäger war, weshalb er durchaus einige Tiere erbeuten könnte. Notfalls könnte er auch stehlen. Ja, stehlen klang nicht schlecht.
Er hob seinen Kopf und seine Augen trafen auf die ihre. “Wie heißt du?“ Seine Stimme erklang in seinen Augen so fremd, als wäre er nicht Nate sondern jemand anderes. Er fühlte sich hohl und unnütz. Wie hatte er all dies zulassen und verschlafen können?

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 19:22



»Tanita Ashton«



Tabita konnte wieder aufatmen als der Junge ihren Arm losließ. Ihr Instinkt schrie ihr zu , sie solle wegrennen, weit weg bis das Königreich hinter ihr lag. Doch ihr Gewissen biss sich in dieser Beziehung mit ihren Instinkt. Immerhin war sie auf irgendeine Art und Weise der Grund das dieser Junge alles verloren hatte und es wäre eine Schande nach dem allen einfach zu fliehen. Darum blieb sie zitternd stehen und starrte auf das flammende Haus, das gemächlich vor sich hin flackerte als wäre das viele Holz, dieser ganzen Möbel, die Gegenstände... als wären das alles nur Beeren die man sich nach Herzenslust in den Mund stopfte. Und dann war da noch die Leiche des Mannes. Bestimmt hatte er es sich nicht gewünscht so begraben zu werden, unter Glut, Asche und Schutt. Es war eine Tragödie, doch Tanita konnte auch nichts daran ändern.
Der Junge setzte sich schweigsam auf den Boden. Tanita blickte zu ihn hinab. Ihre nackten Füße begannen zögerlich und unschlüssig in der Erde zu scharren. Immer noch kämpften Instinkt und Gewissen um die Entscheidung ob sie hier bleiben, oder wegrennen sollte. Schließlich setzte das junge Mädchen sich ebenfalls auf die Erde und begann ,so schweigsam wie der Junge, einen Blutfleck auf ihren schönen weißen Kleid zu mustern.
Der Tränenstrom ihrer Augen war bereits verschlossen und nur ein schniefen entwich der jungen Tanita das ein oder andere mal. Sie wagte es jedoch nicht den Jungen anzusprechen,aus Angst er würde nochmals handgreiflich werden und hielt somit Totschweigen.
Erst als der Junge sie fragte, wie sie hieße schaute Tanita zögerlich auf. »Tanita ...so heiße ich« berichtete sei leise. Ihre Stimme bebte, doch ihr Blick hatte sich gefestigt. Sie hatte keine Angst mehr vor den Soldaten, denn diese waren ohne Zweifel schon über alle Berge. Außerdem war es ihr zuwider weiterhin ihre Schwäche für den Tod und Verlust anderer zu zeigen, weshalb sich auch ihre Miene verhärtet hatte.
Sie traute sich nicht zu fragen wie der Junge hieß. Insgesamt traute sie sich nicht diesen Jungen irgendwas zu fragen, doch sie wollte auch nicht einfach gehen. Nicht jetzt wo sie beide doch zusammen so verloren wie zwei Reiskörner im Kornfeld waren. Allein, hungrig,ohne Zuhause. Tanita spürte eine gewisse Verbundenheit zu den Jungen, auch wenn sie auf ihren Pfad in diese Situation deutlich mehr hatte leiden müssen als er.
Ihr Blick flog über die umliegenden Felder. Das knistern hinter den beiden Personen verebbte von Sekunde zu Sekunde immer mehr. Sie hoffte nie sehen zu müssen was nach den Feuer mit der Leiche des Mannes passiert war, denn schon allein von den Gedanken krempelte sich ihr Magen rapide um. Müde strich sie sich mit einen ihrer dreckigen Finger eine vom Staub spröde Strähne aus den Gesicht. Sie musste schrecklich aussehen. Geschunden, Verdreckt und ungepflegt. Und so musste sie vor einen Jungen stehen, doch sie glaubte kaum das es diesen Jungen noch etwas kümmerte wie ansehnlich sie war. Er hatte bestimmt seine ganz eigenen Sorgen...


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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 20:04


 
 
Nathaniel

 
   


Der Zorn verebbte nach und nach und machte einem undefinierbaren Gefühl Platz, dem Gefühl von Trostlosigkeit und eine gähnende Leere. Nathaniel wunderte sich eigentlich, weshalb das Mädchen nicht einfach die Flucht ergriff und ihn an Ort und Stelle ließ, sondern weiterhin neben ihm stand. Hin und wieder vernahm er ihr Schniefen. In jeder anderen Situation wäre er wohl aufgestanden und hätte sie in die Arme geschlossen und getröstet doch nicht jetzt, nicht nachdem all dies geschehen war.
Der Braunhaarige fragte sich, ob dies alles einen Zusammenhang hatte, ob die Männer, die laut ihr Soldaten waren gezielt nach etwas gesucht hatten. Er selber hatte nichts mitbekommen und hatte überhaupt keine Zeit zum Reagieren gehabt. Ein Gefühl von Bitterkeit stieg hoch und ein sarkastisches Lachen entwich ihm.
Soldaten die ihre eigenen Leute erschießen, ein mysteriöses Mädchen das auftaucht, war das alles nur ein mieser Traum? Als er sich gezielt in den Arm kniff durchzuckte Nathaniel fast augenblicklich der Schmerz und er war sich nun mehr als nur bewusst, dass dies alles die eiskalte Realität war, dass Davis unwiderruflich tot war, ein Grab aus Asche besaß und er nun planlos hier hockte.
Wie sollte er Davis rächen, wenn er nicht einmal wusste wer seine Gegner war? Und angenommen er wüsste es, was kann er, ein 17-jähriger angehender Soldat schon unternehmen? Er wurde jäh aus seinen Gedanken und Zweifeln gerissen, als das Mädchen auf seine vorige Frage antwortete. Tanita. So lautete wohl ein Name. Es war ein schöner Name, doch dies schien ihm in Moment gar nicht aufzufallen.
„Ich bin Nathaniel. Nathaniel diLorentis.“, sagte er mit einer fast tonlosen Stimme, die Augen in die Ferne gerichtet. Die schwarze Nacht und die lodernden Flammen ergab ein schönes Bild, eine schöne Szene, wenn sie doch nicht in einer derartigen Tragödie enden würde. Mit einem unterdrückten Stöhnen richtete er sich auf, die Decke weiterhin zwischen der linken Faust und warf einen prüfenden Blick auf Tanita. Ja, wenn er sie genauer betrachtete erschien sie ihm ängstlich, dürr, so, als hätte sie schon einige Tage nichts gegessen.
„Hast du Hunger?“, erkundigte er sich schließlich, redete sich ein, dass er weiterleben muss, dass dieses Mädchen keineswegs sterben durfte, denn sie würde ihn zu seinem Racheakt leiten. Ja, das würde sie tun und wenn er sie dazu zwingen musste.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 20:36



»Tanita Ashton«



Tanita zuckte kaum merklich zusammen als der Junge ein lachen von sich gab. Ein lautes ,sarkastisches lachen das Tanita daran zweifeln ließ das dieser Junge ein normaler vernünftiger Mensch war. Doch als sein lachen je verstummte und wieder die Totenstille einkehrte, beruhigte sich Tanita auch wieder. Es war komisch hier zu sitzen, mit diesen Jungen direkt vor einen flammenden Haus. Eigentlich wollte sie rennen und den Soldaten des Königs so schnell wie möglich entkommen. Und wenn nicht, dann wollte sie wenigstens nicht hier herumsitzen. Wenn sie sich nicht bewegten dann würden sie kommen, ohne Zweifel und dann würden sie Tanita an Ort und Stelle ermorden, so wie es ihnen befohlen wurde. Sie musste schlucken bei den Gedanken wie einer dieser mächtigen Lanzen ihren Körper durchbohrte. Sie hatte es schon bei anderen sehen müssen und nie war es ein schöner Anblick gewesen.
Als auch der Junge sich, wenn auch kalt und emotionslos, vorstellte zuckte Tanita erneut nervös zusammen. Nicht das sein Name ihr Angst gemacht hätte. Sie war nur gerade ziemlich angespannt und höchst bedacht darauf nicht doch das trappeln von Pferdehufen in der Ferne zu hören.
Der Name, Nathaniel lautete er, erweckte in Tanita gemischte Gefühle. Einerseits war es eine wohle Vertrautheit, da sie selber mal einen guten Freund gehabt hatte der auf den Namen Nathaniel hörte. Andererseits weckte es in ihr auch ein Gefühl der Vorsicht, da Nathaniel ebenfalls der Name eines Mannes war der ihr viel böses getan hatte. Insgesamt kannte sie viele mit diesen schönen Namen , doch sie würde diesen Nathaniel nicht nach alt bekannten Leuten beurteilen. Somit schenkte sie ihn ein schwaches lächeln, welches er bestimmt sowieso nicht wahrnahm da es kurz darauf wieder erstarb.
Als nächstes stellte er die Frage ob sie denn Hunger hatte. Fast wie zur Antwort begann ihr Magen deutlich zu knurren, weshalb Tanita ihn nur ein knappes nicken schenkte. Sie hatte Hunger, sehr sogar aber bei ihren Essgewohnheiten war dies auch kein Wunder. Tanita pflegte es stets kein Fleisch zu sich zu nehmen aus Respekt vor den Tieren, lediglich Fisch ließ sie hin und wieder,aber auch wirklich nur im Notfall gelten.
Jedoch sagte das junge Mädchen immer noch kein Wort. Nathaniel machte ihr Angst , wie er sie ansah, als wolle er bewirken das sie nie wieder ginge. Dabei war das einzige was Tanita jetzt wollte fliehen. Weit weg über die Felder hinaus aus den Königreich und am besten noch weiter. Jede Art von Stress würde dann von ihr fallen und sie währe frei. Endlich frei für immer und ewig.
Wankend erhob sie sich selber auf die nackten Füße und begann sich neugierig umzublicken. Vielleicht hatten Nathaniel und der Mann hier irgendwo eine Pferdekoppel, denn reitend würden sie garantiert schneller vorankommen. Außerdem brauchte Tanita dringend neue Klamotten, so dreckig und zerschlissen würden die Soldaten sie überall wiedererkennen. Und dann, wenn alles erledigt war würde sie die nächstbeste Gelegenheit suchen um zu fliehen. Weg von Nathaniel, weg von allen. Das war ihr Plan und niemand würde sie daran hindern können.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 21:55


 
 
Nathaniel

 
   


Nathaniel schien es nicht wirklich zu kümmern was das Mädchen von ihm hielt, dabei war er eigentlich der, der stets darauf achtete einen guten Eindruck zu hinterlassen, besonders beim ersten Treffen. Gelegentlich schielte er zu ihr hinüber, musterte ihre heruntergekommene Kleidung, so als ob sie schon vieles hinter sich hatte. Dabei erstaunte ihn diese Überlegung irgendwie, denn in seinen Augen mochte sie kaum älter sein als er selber.
Aber heutzutage wusste man gar nicht, wer alles vom Staat, vom König selber verfolgt wurde. Ein kleines Missgeschick genügte, sodass eine ganze Generation oder ein ganzer Stammbaum verschwinden würde. Ja, es war gewissermaßen beängstigend zu wissen, dass die Leben der Menschen allesamt am seidenen Faden hingen. Er selber hatte stets peinlichst genau darauf geachtet gegen keines der Gesetze zu verstoßen, seinem Vater zuliebe. Nun war er ermordet worden. Der Gedanke war nicht mehr so erschreckend, wie es vor einigen Momenten noch war. Nathaniel war sich bewusst, dass er durch Trauer, Wut und Verzweiflung nichts erreichen würde. Er musste handeln, stark sein und sich nicht der Tyrannei beugen.
Das Magenknurren und das darauffolgende Nicken waren ihm Antwort genug. Tanita hatte anscheinend schon einige Tage nichts gegessen, was ihm kurzerhand ein belustigtes Lächeln auf die Lippen zauberte, doch es hielt nur für einen kurzen Augenblick an, ehe es wieder der ernsten Mimik wich. Wortlos drückte er sie auf den Boden als sie anfing neugierig um sich zu blicken und den ganzen Hof als auch die Felder zu betrachten. Als sie mittels sanfter Gewalt auf dem Boden hockte, warf er ihr die Decke über die Schultern und flüsterte: „Rühr dich nicht von der Stelle.“, ehe er sich abwandte und anfing einige Äste vom Grundstück aufzulesen.
Natürlich wählte er diejenigen die auch für ein Feuer gedacht sind, sprich nicht allzu dünn sind, bevor er sie vor Tanita fallen ließ und sich dann wieder abwandte. Stumm las er weitere auf, bis sich ein Haufen vor seinen Füßen und Tanita befand. Anschließend machte er sich daran mit zwei Steinen ein Feuer zu entfachten, was schwieriger war, zumal er bereits ein bisschen aus der Übung war. Fluchend wiederholte er den Prozess, bis ein kleines Flämmchen entstand. Müde ließ sich Nathaniel für einen Moment auf die Erde plumsen und lehnte seinen Kopf an sein rechtes Knie, bevor ihm einfiel, dass das Essen noch fehlte.
Unmittelbar richtete er sich auf und ging auf das Feld zu. Wenn er sich nicht irrte, sollten die Kartoffeln nun reif sein. Sofort begann er die Erde mit bloßen Händen von den Pflanzen zu schaufeln, bis die ersten Knollen erschienen. Diese wiederum legte er neben sich, bis sich ein kleiner Haufen von Kartoffeln angehäuft hat. Zufrieden machte er sich mit den Kartoffeln auf den Weg zurück und las währenddessen noch zwei Äste auf. Langsam und vorsichtig ließ er sich neben Tanita nieder, spießte eines der Kartoffel auf und steckte es auf den einten Ast, während er das gleiche wiederholte. Stumm reichte er ihr eines, während er kurz die Erde von seiner Kartoffel klopfte und diese ins Feuer hielt.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 22:19


   
   
»Tanita Ashton«
   

   

Tanita erschrak leicht als Nathaniel sie erneut berührte, doch statt sie zu verletzen, wie Tanita es vermutete, drückte er sie nur mit sanfter Gewalt zurück auf die Erde. Kurz darauf legte er ihr seine Decke über die Schultern und begann damit ein Feuer zu entfachen.
Sofort fühlte sich Tanita viel wohler. Sie zog sich die Decke enger um den schmalen Körper. Die Nacht brach bereits herein und somit schwand auch die Hitze des Tages, somit war Tanita sehr dankbar über jede Wärme die ihr gegeben wurde.
Interessiert beobachtete sie wie Nathaniel das Feuer rein mit Steinen entfachte. In ihren früheren Zuhause hatte sie so etwas nie tun müssen, weshalb sie es umso neugieriger verfolgte. Als kurz darauf aus den Ästen ein Flämmchen zischelte, schreckte sie ein Stück vom Feuer zurück. Nach dem vergangenen Erlebnis war Feuer wohl nicht ihr bester Freund, doch es wärmte schön und somit wurde ihr das Feuer auch schnell wieder sympathisch.  Zufrieden schloss das hübsche Mädchen die gelben Augen und genoss den warmen Schein auf ihren Wangen und die weiche Decke auf ihren Schultern. So geborgen und warm hatte sie sich schon lange nicht mehr gefühlt...
Das zirpen von Grillen erfüllte die von Rauch geschwängerte Abendluft während Tanita geduldig auf die Rückkehr Nathaniels wartete. Die Zeit verflog, es wurde immer dunkler und selbst das zirpen der Grillen verebbte. Das einzige was Tanita am Ende noch vernehmen konnte war das knistern der roten Flammen und die Rückkehr von Nathaniel,welcher den ganzen Arm voller erdiger Kartoffeln hatte,
»Danke« hauchte Tanita mit einen leichten lächeln auf den blassen Lippen als Nathaniel ihr einen Stock mit einer darauf aufgespießten Kartoffel reichte. Es missfiel Tanita zwar zutiefst die schmerzenden Hände unter der warmen Bettdecke hervor zunehmen, doch der Hunger machte es möglich und somit begann sie damit die Erde von der Kartoffel zu klopfen.
Halbwegs zufrieden mit der Sauberkeit ihrer Nahrung streckte sie den Stock über das flackernde Feuer und wartete ungeduldig darauf das es die Kartoffel essbar machte.
»Tut mir Leid das ich einfach weggelaufen bin...« begann sie schließlich betrübt zu sprechen. Es war ihr gerade jetzt eingefallen. Trotz ihrer eigensinnigen Flucht war Nathaniel noch so nett sie zu versorgen, ihr Wärme und essen zu geben. »Ich hätte dich wecken sollen, doch es war eh schon zu spät...« erklärte sie leise. Ihre Stimme hatte sich ein Stück gesenkt.
Nathaniel hatte ihr geholfen, sie aus den heißen Graben gezogen und versucht sie wieder aufzupäppeln. Er war ein guter Mensch und doch machte Tanita sich ihn zu Nutzen. Sobald sie alles für eine anständige Flucht beisammen hatte, würde sie gehen und diesen Jungen ohne ein Wort stehen lassen. Dabei hatte er so viel für sie getan, weshalb Tanita ihren eigenen Plan auch nicht unbedingt billigte. Doch es war nötig um wieder Frieden in das Reich einkehren zu lassen.
Ein leisen knacken im Feuer machte Tanita wieder auf ihre Kartoffel aufmerksam. Hungrig zog sie den Stock heran und betrachtete neugierig die braun geschmorte Kartoffel. Vorsichtig nahm sie einen Bissen und zuckte je zusammen als die Hitze ihr die Zunge verbrannte. »Heiß, Heiß!« piepste sie leise und schluckte unter einen gequälten Gesichtsausdruck das heiße Stück Kartoffel herunter. Schief grinste sie Nathaniel an und errötete kurz darauf leicht. Sie war schon ein komischer Kauz.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 31 Jul 2016, 22:39


 
 
Nathaniel

 
   


Erschöpft schloss er für einen Augenblick die Augen. Die heutigen Erlebnisse waren einfach zu viel für den Jungen gewesen und belasteten ihn im Augenblick mehr als vorher. Vor allem das entfachte Feuer erweckte wieder die Erinnerungen der vorigen Tragödie. »Ich kann jedoch nichts mehr ändern.«, dachte er grimmig und seufzte. Was brachte es denn schon, wenn er weiterhin darüber nachgrübelte und die Schuld auf sich nahm, obwohl er in Wahrheit nichts dafür konnte? Genau, nichts, rein gar nichts außer Schuldgefühle und Zweifel. Davis hätte sicherlich gewollt, dass er sich weiterbilden würde und ihn rächen würde. Er kannte seinen Vater gut genug um zu wissen, dass dieser ihm sicherlich nicht geraten hätte sein Leben zu verpfuschen nachdem er bereits doch recht weit gekommen war.
Nun machte er sich aber mehr Sorgen um das Geld. Wie sollte er sich durchbringen, geschweige denn das Mädchen? Vom Haus war nun nicht mehr viel übrig und alleine konnte er sich kaum um das Feld kümmern. Vielleicht sollte er es verpachten, oder gar verkaufen? Langsam fühlte er sich wohler, vielleicht lag es auch an den rhythmischen Bewegungen des Feuers. Er nickte Tanita zu, als diese sich bei ihm bedankte und briet stumm seine Kartoffel.
Nathaniel war nicht auf ein Gespräch aus und auch die Stille zwischen ihnen schien ihn auch nicht zu stören, nein. Viel mehr genoss er den Augenblick die Ruhe, dass zu seinem Bedauern nicht lange andauerte, denn nachdem das Mädchen den Stock mit der Kartoffel ebenfalls ins Feuer hielt, begann sie sich für ihr voriges Verhalten zu entschuldigen.
„Du musst dich nicht entschuldigen. Ich hätte genauso gehandelt.“, log er um ihr Gewissen etwas zu besänftigen. Ja, nach und nach wurde er wieder der, der er vor dem ganzen Schlamassel war. Nathaniel diLorentis, ein hilfsbereiter Bursche der das Wohl anderer über sein eigenes stellte. Doch irgendwie hatte Tanita ihm heute das Leben gerettet. Hätte sie nicht laut „Feuer“ gerufen, wäre er sicherlich nicht so schnell aufgewacht, ergo hätte ihn dasselbe Schicksal wie sein Vater ereilt. So war er ihr doch ein wenig dankbar.
Als seine Kartoffel eine schöne goldgelbe Farbe annahm, zog er sie aus der Hitze heraus und pustete vorsichtig kurz einige kleine, brennende Stellen aus. Er war etwas unachtsam, weshalb die Kartoffel nun an einigen wenigen Stellen angebrannt war, doch das störte ihn nicht weiter.
Er musste lachen, als Tanita sich die Zunge verbrannte. Ein schallendes und fröhliches Lachen. “Pass auf, es ist heiß.“, warnte er sie im Nachhinein und ein Lächeln umspielte seine Lippen.
“Magst du etwas über dich erzählen?“, fragte er vorsichtig. Nur allzu gerne würde er wissen, weshalb das Mädchen inmitten der Felder gelegen hatte, weshalb es so dreckige Kleider trug und überhaupt wies alles darauf hin, dass sie auf der Flucht war.


   

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