Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Lying Tears

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Pink Snow
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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 10:06


   
   
»Tanita Ashton«

   

   

Tanita wurde noch röter als der Junge dann auch noch zu langen begann wie nichts gutes. War das wirklich so komisch gewesen? Und wenn ja, hatte sie es verdient ausgelacht zu werden? Schließlich beschloss sie nicht weiter darauf einzugehen und pustete hastig an ihrer Kartoffel herum. Sie hatte Hunger und konnte es kaum erwarten einen saftigen Bissen von dieser Kartoffel zu nehmen, auch wenn es nur ein karges Mahl war.
Als sich Tanita schließlich sicher war das ihr Kartoffel kalt genug war, zog sie diese vom Stock und begann vorsichtig dran zu knappern. Nebenbei lauschte sie den knistern des Feuers, den gleichmäßigen atmen Nathaniel´s und den rauschen des Nachtwindes in den wenigen umstehenden Baumwipfeln. Es war schön hier und gerne würde Tanita auch hier bleiben, doch sie konnte nicht.
Die Frage von Nathaniel riss Tanita anschließend völlig aus ihrer Fassung. Wollte sie etwas über sich erzählen? Konnte sie überhaupt etwas über sich erzählen ohne zu viel zu verraten? Zögerlich schluckte sie das letzte Stück warmer Kartoffel herunter und griff sich eine neue um sie auf den Stock zu spießen und über die Flammen zu halten.
»Da gibt es nicht viel zu erzählen. Ich bin ein einfaches Bauernmädchen das auf den Weg war sich ein besseres Leben zu suchen und dann von einen Jungen aufgelesen wurde der sie geradewegs in ein brennendes Haus getragen hat« meinte sie beschwichtigend und drehte ihre Kartoffel nachdenklich am Stock. Sie hasste es zu lügen, doch wenn man nun schon einmal mit der Gabe beschenkt war überzeugt zu lügen musste man dies auch nutzen. Vor alledem wenn man ein Mädchen in ihrer Lage war.
»Oh, und ich mag gerne Blaubeeren. Meine Mutter hat früher immer so leckere Blaubeeren Marmelade gemacht weißt du? Doch...« Tanita brach ab. Eine kühle Brise war aufgekommen und brachte sie zum schlottern. Doch das es nur an der Brise lag war stark zu bezweifeln, denn die Erwähnung ihrer Mutter hatte das fröhliche Gesicht von Tanita plötzlich steif werden lassen. »..Sie ist tot, genau wie mein Vater« beendete Tanita schließlich ihren Satz. Ihre Stimme hatte einen eisigen Ton angenommen. Warum war es nur so schwer die Wahrheit zu sagen, aber so leicht zu lügen?
Tanita seufzte, betrachtete ihre Kartoffel kurz und hielt sie dann wieder über die offene Flamme. Es war ihren Gesicht deutlich anzusehen das sie nicht weiter reden würde, denn die Vergangenheit schien ein äußerst empfindlicher Punkt der jungen Dame zu sein.
Das Feuer war bereits schon fast bis auf die Glut heruntergebrannt, doch Tanita machte das nichts aus. Nach der nächsten Kartoffel hatte sie eh vorgehabt sich in die Decke ihres Leidensgenossen zu kuscheln und ein wenig zu dösen bis der morgen anbrach. Jedoch wurde es langsam bitterlich kalt, so das selbst Feuer und Decke nicht reichten um sich warm zu halten. Allein hatte es Tanita immer gepflegt sich an windgeschützten Stellen ein Lager aufzuschlagen, doch hier saßen sie genau im Strom des Windes und waren somit der Kälte ausgeliefert. Ob Nathaniel kalt oder warm war konnte ihr eigentlich relativ egal sein. Er trug ja auch lange Sachen und feste Schuhe, also war sie wohl am schlimmsten dran. Außerdem, wenn er es wollte könnte er ihr die Decke auch einfach abnehmen. Was konnte ein armes ausgehungertes Mädchen wie Tanita schon dagegen tun?

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 14:47


 
 
Nathaniel

 
   


Nathaniel konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann er zuletzt in ein schallendes Lachen ausgebrochen war. War es, nachdem Davis in den See gefallen war? Er wusste es nicht mehr. Er war sich nur sicher darin, dass er sich seitdem der Krieg begonnen hatte noch nie so befreit gefühlt hatte. Belustigt sah er Tanita an und wie sich eine dünne Schicht Röte auf ihr Gesicht bildete. Er selber begann nach kurzem Zögern seine Kartoffel anzuknabbern, vorsichtig darauf bedacht sich nicht die Zunge, wie es bei Tanita der Fall gewesen war zu verbrennen. Wenn es wirklich passieren würde, was zum Glück nicht der Fall war, wäre wohl die Braunhaarige diejenige, die dann Nathaniel ausgelacht hätte.
Langsam nahm er einige Bisse seiner erdigen Kartoffel. Er war essbar, aber lange nicht das, was er als fein oder lecker bezeichnen würde. Vielleicht hätte er die Mahlzeit runtergeschlungen, doch da sein Hunger sich im Grenzen hielt vertilgte er lediglich eines der rundlichen Dinger. Wahrscheinlich würde er einige Kartoffel in den Mantel wickeln und mit sich tragen, schaden konnte es ja nicht, denn er wusste momentan weder wohin es ihn verschlagen würde noch wie lange die Reise dauert.
Dass er seinen Vater rächen würde hatte er längst beschlossen, nur fragte er sich nun wie er dies bewerkstellen sollte. Wie sollte er vorgehen, wenn sein Gegner tatsächlich der König selber war? War er überhaupt in der Lage gegen einen Mann, der über eine gewaltige Armee verfügte zu gewinnen? Obwohl es Nathaniel nicht sonderlich behagte andere Menschen für seinen Racheakt auszunutzen, so musste er zusehen, dass das Mädchen ihn zum König, oder zum Feind führte. Sie schien einiges davon zu wissen, weshalb er ihr neugierig lauschte als sie über ihre Vergangenheit berichtete.
“Verstehe.“, murmelte er betroffen. Sie erinnerte ihn etwas an sich selber, wobei er zumindest bis eben noch einen Vater hatte, der sich auch rührend um ihn. “Und hey, ich habe dich nicht nicht in ein brennendes Haus getragen, wenn du mich damit meinst.“, rechtfertigte er sich empört, ehe er seine Stimme senkte. “Ich wollte lediglich noch helfen.“, fügte er leise hinzu. Er hob seinen Kopf und begann die zahllosen Sterne über seinen Kopf zu zählen.


   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 15:37



»Tanita Ashton«



Tanita betrachtete noch einige Zeit die zischenden Flammen, ging nicht auf die Worte Nathaniel´s eins und vergaß sogar ihre Kartoffel. Sie schien ganz und gar in Gedanken versunken zu sein und als ihr wieder einfiel wo sie sich gerade befand war ihr essen schon schwarz gebrannt. Stirnrunzelnd zog sie mit spitzen Fingern die schwarze Pelle ab um an das goldene darunter zu gelangen, jedoch war die Kartoffel noch zu heiß dafür weshalb sie den Spieß in die Erde steckte und schweigend wartete.
Die Decke sog sie sich enger um den frierenden Körper und beobachtete nebenbei schweigsam die Sterne. Wie viel Uhr es wohl war? Elfe, Zwölf, Eins? Die Müdigkeit hatte sich bereits in ihre zierlichen Glieder gefressen und die Augen wurden den Mädchen von Zeit zu Zeit schwerer. Jedoch schaffte sie es noch ohne einzuschlafen ihre zweite Kartoffel zu verspeisen.
Nebenbei warf sie einen weiteren Blick auf Nathaniel. Er wirkte genau so planlos, genau so gedankenversunken wie es Tanita war und aus irgendeinen Grund spürte das junge Mädchen eine gewissen Verbundenheit zu diesen Jungen. Es schien fast so als wolle sie jemand davon abbringen ihren Plan zu ergreifen und wegzulaufen. Weg von diesen Jungen und dem Königreich, einfach hinaus in neue Weiten. Doch niemand würde sie davon abbringen können, nicht solange die Soldaten auf sie Jagd machten.
Die gelben Augen vielen Tanita allmählich zu. Die Decke jedoch hatte sie immer noch fest um sich geschlungen und erst als ihr Kinn bereits auf ihre Brust sank, löste sich auch ihr Griff um die Decke was zu Folge hatte das diese leicht von ihren Schultern rutschte. Tanitas Miene entspannte sich im Schlaf, wenn auch nicht zum guten. Sie wirkte dadurch nur noch mitgenommener, besorgter als vorher. Die restliche Glut warf einen zart orangenen Schatten auf ihre abgehärteten, jedoch immer noch hübschen Züge. Sie zitterte etwas im Schlaf, denn der Wind peitschte ihr unbarmherzig auf die freien Schultern und ihre Träume begannen komisch, wirr zu werden.
Somit war Tanitas Schlaf nur nach außen hin ruhig, doch innerlich tobte ein Gefühlsfeuer das wohl keiner so recht kennen konnte. Gefühle für ihre verstorbenen Eltern, ihr altes Leben und ihre jetzige Lage...
Sollte sich jemals etwas ändern?


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 18:44


 
 
Nathaniel

 
   


Hin und wieder warf er Tanita einen prüfenden Blick zu, beobachtete sie dabei, wie sie nachdenklich in die Flammen tat ehe er ebenfalls dasselbe machte. Nathaniel schätzte sich glücklich, dass er gerade so aus dem Feuer entkommen war und dass Tanita ebenfalls nicht zu Schaden gekommen war. Stumm begann er mit einem Ast einige Figuren in den Boden zu zeichnen, hauptsächlich bewaffnete Soldaten und einer großen Festung im Hintergrund, den Ort, den er zu erreichen gedachte. Bitterkeit machte sich in ihm breit als ihm bewusstwurde, wie töricht seine Gedanken waren, wie töricht er doch selber war. Für einen Moment hatte er wirklich das Verlangen verspürt geradewegs in einen Baum zu rennen, denn ihm wurde immer klarer, dass er seinen Racheakt als zu einfach angesehen hatte. Er wäre somit ein Verbrecher und nicht viel besser als die Mörder selber. Vielleicht besaßen diese ja Frau und Kinder? Kurz kniff er die Augen zusammen und zweifelte an seinem Plan.
Als er seinen Blick wandte und auf das fast komplett niedergebrannte Haus sah, schnürte es ihm beinahe die Kehle zu und schnell wandte er seine Augen von dem Haus ab. Nathaniel wollte sich nicht länger Gedanken darübermachen sondern sich der Aufgabe widmen zuerst herauszufinden, wer überhaupt sein momentaner Gegner war. Gerade als er Tanita mit Fragen überhäufen möchte, merkte er, dass diese bereits tief und fest schlummerte.
Irgendwie schien ihr Anblick ihn zu beruhigen und eine wohlige Wärme bereitete sich in seinem Inneren aus, vermittelte ihm das Gefühl von Geborgenheit als auch Sicherheit. So betrachtete er sie stumm mit seinen haselnussbraunen Augen und wandte seinen Blick nicht eher von ihr, als er ein Rascheln, ausgehend von einem Gebüsch in der Nähe, vernahm, doch es war nichts, lediglich ein aufgescheuchter Vogel.
Schon bald nickte auch er ein und glitt sanft in die Traumwelt rüber.

-Zeitsprung-

Müde schlug er seine braunen auf und blinzelte mehrmals. Verwirrt sah er kurz um sich, ehe sein Blick auf das Mädchen neben ihn fiel und ihm alles wieder einfiel. Sein Vater war tot und er war dazu verdammt ihn zu rächen. Eine nette Erkenntnis gleich zu Beginn eines neuen Tages. Mit einem Ächzen stemmte er sich hoch und klopfte sich den Dreck von den Klamotten.
Seufzend bemerkte er, wie das Feuer erloschen war und richtete sich zu seiner vollen Größe auf. An einen Baum gelehnt wartete er nun ab, bis das Mädchen aus ihrem tiefen Schlaf erwachen würde und dann hieß es sich auf den Weg zu machen.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 19:12



»Tanita Ashton«



Sonnenstrahlen brannten vom hellgrauen Morgenhimmel herab auf die Haut des blassen Mädchens, was sie leise grummelnd dazu verleitete die Augen einen Spalt breit zu öffnen. Die Landschaft vor ihr leuchtete im kargen Sonnenlicht golden auf und Vogelgesang drang von jeder Seite her an ihr feines Gehör. Es war wärmer als gestern Abend, viel wärmer weshalb Tanita die Decke gähnend von ihren Körper zog und sich kurz darauf müde die Augen rieb.
Blinzelnd schaute sie zu Nathaniel auf, welcher anscheinend schon an einen Baum gelehnt auf ihren Wachzustand gewartet hatte. »Guten Morgen, du siehst aber ernst aus« meinte sie knapp und erhob sich auf die nackten Füße. Ausgelassen streckte sie die Arme in die Luft, gähnte danach noch einmal übertrieben und hob dann die weiche Decke vom Boden auf. Bestimmt sollten sie diese nicht hier liegen lassen, es wäre pure Verschwendung . Somit legte sie sich die Decke über die freien Schultern und lächelte ihren Begleiter schnippisch zu.
Es war gut zu sehen das Tanita nach dem ausgiebigen Schlaf ihre alte Art wiedergewonnen hatte. Denn auch wenn sie wusste das die Situation der beiden sehr beunruhigend war, konnte Tanita nicht anders als ihre vorherige glückliche Art wiederzugewinnen. Natürlich wusste sie über alle Probleme ihrer selbst und den Jungen genaustens Bescheid, doch warum denn Trübsal blasen wenn es doch noch so viel sehenswürdiges im Leben gab?
»Hast du schon einen Plan wo wir hingehen? Ich würde vorschlagen wir suchen erstmal ein kleines abgelegenes Dörfchen auf und schauen dort ob wir etwas ordentliches zu essen und ein paar neue Klamotten bekommen. Ich will gar nicht wissen was die Leute denken wenn ich mit einen blutbefleckten Kleid herumrenne« insgesamt fragte sich Tanita eher ob sie überhaupt noch denken konnte wenn einer der Soldaten sie sehen würde. Doch mit Glück würden sie und Nathaniel in den Dörfern eine Wäscheleine fanden von denen sie ein paar ordentliche Klamotten stehlen konnten. Stehlen, Tanita gefiel das nicht so gut wie es sich anhörte. Sie verabscheute es geradezu Menschen zu beklauen die selber nur geradeso genug Geld hatten um sich das nötigste zu leisten. Doch Tanita hatte bis zu ihrer Flucht nie gewusst was Geldmangel bedeutete, weshalb sie auch noch nicht Recht damit umzugehen wusste. Doch was sollte es?
»Aber naja,was habe ich hier schon zu sagen du bist der Mann« murmelte sie und betrachtete neugierig eine Schar Raben die sich über die Kornfelder herzumachen schien. Wie lange es wohl dauern würde bis sie das nächste Dorf erreichten? Tanita glaubte au ihrer gestrigen Flucht über den Feldweg weiter hinten Windmühlen gesehen zu haben, doch bestimmt kannte sich Nathaniel besser hier aus und außerdem, wer wusste schon ob Nathaniel ihren Vorschlag nachgehen würde. Immerhin sah er nicht so aus als ließe er sich Anweisungen gefallen und dazu noch von einen Mädchen, nein. Nathaniel hatte bestimmt seinen eigenen Kopf wenn es um so etwas ging.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 21:01


 
 
Nathaniel

 
   


Mit seinem Gedanken schweifte der Junge abermals zu seiner Zukunft, die noch so ungewiss erschien. Er fühlte sich verloren, was auch daran liegen mag, dass seine Gesprächspartnerin noch schläft und Nathaniel sich somit völlig seinen Gedanken und Vorstellungen hingeben musste. Somit war er umso erleichtert als ihre zarte Stimme die Stille durchbrach. Lauter denn je drangen die Zwitschern der Vögel und das Geplätscher des Baches, welches sich unweit von der Farm befand an sein Ohr und er ließ sich für einen Moment lang hinreißen den Geräuschen zu lauschen und eine innere Ruhe breitete sich aus.
„Guten Morgen Tanita, hast du gut geschlafen?“, grüßte er sie und lächelte sie milde an. Sie war seiner Meinung nach ein Mädchen mit einer sicherlich interessanten Vergangenheit, die sie ihm gewiss noch nicht anvertrauen wollte. Er würde sie aber nicht drängen, sondern nach und nach ihr Vertrauen gewinnen, sodass sie ihm aus freiem Stück erzählen würde, was sie alles wusste. “Ich habe etwas nachgedacht.“, fügte er bei ihrer letzten Bemerkung hinzu und sah kurz gegen den Himmel.
Erst jetzt schon Nate zu bemerken, dass das Mädchen keine Schuhe trug und auch die zerrissene Kleidung stach im sofort ins Auge. Was wohl passiert war?, während er seinen Blick von ihr abwandte. Er wollte nicht aufdringlich wirken oder sie gar verängstigen indem er sie mit einem derartigen Blick musterte. Er würde sich vermutlich darum kümmern und ihr einige Kleidungsstücke kaufen, damit sie wieder etwas ordentlicher aussah und nicht alle Blicke auf sich zog. Nur merkte er gerade, dass er weder Geld noch sonst etwas besaß und somit musste er wohl oder übel etwas stehlen oder gegen die Decke, die im Verlauf der Reise sicherlich noch einen Nutzen hatte, verkaufen.
Auf ihre Frage hin wusste er keine Antwort. Sollte er ihr mitteilen, dass er die Soldaten aufsuchen würde, von denen er keinen Anhaltspunkt hatte als ihre Aussagen oder sollte er ihr die Tatsache, dass er Rache verüben wollte verschweigen? Er entschied sich für letzteres und dachte über ihren Vorschlag nach. Es beunruhigte ihn etwas, denn das nächste Dorf war ein Tagesritt entfernt, was bedeuten würde, dass sie zu Fuß doch recht lange hatten, geschweige denn ohne Schuhe oder Lebensmittel. Wobei so ganz ohne Nahrung waren sie sicherlich nicht unterwegs.
Glücklicherweise waren so einiges an Gemüse und Früchte reif und daher geeignet für den Verzehr. So müssten sie sich wenigstens unterwegs nicht mehr darum kümmern. Ihr letzter Kommentar überraschte Nathaniel doch sehr, zumal er Frauen als Gleichberechtigte ansah. “Naja, ich stimme dir zu. Das nächste Dorf wäre rund ein Tagesritt entfernt. Ich bin nicht sicher, wie lange wir brauchen, weshalb es ratsam wäre einiges an Gemüse mitzunehmen...“, mit einer eleganten Handbewegung deutete er dabei auf die Felder, ehe er fortfuhr, “Außerdem muss ich dir vorher noch einige Fragen stellen. Wer waren diese Männer und was wollten sie? Wieso haben sie Davis umgebracht?“ Gegen Ende nahm seine Stimme deutlich an Sanftheit ab und legte an Härte zu. Unwissentlich ballte er die Fäuste und hatte wieder den blutigen Leichnam seines Vaters vor Augen. Sein Tod wird gewiss gerächt, dass versprach er ihm.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 21:41



»Tanita Ashton«



Das Mädchen murmelte ein leises »Gut« als Nathaniel sich erkundigte wie sie geschlafen hatte. eigentlich hatte sie schrecklich geschlafen, gebettet auf den harten Erdboden, ausgesetzt der Kälte und der Nacht und mit lauter Alpträumen über ihre verstorbenen Eltern. Es war fast wieder so gewesen als hätte sie da gestanden, kaum jünger als sie jetzt sah und hatte zugesehen wie ihre Eltern vor ihren Augen ermordet wurde. Dabei hatte sie damals selber friedlich in ihren Gemach geschlafen und nichts mitbekommen...
Sie hatte es erst bemerkt als das Blut schon den Teppich befleckt hatte, als die Menge schon begonnen hatte die Leichen für das Begräbnis vorzubereiten...
Kaum merklich verdüsterte sich Tanitas Blick etwas. Stumpfe Trübseligkeit hielt für eine Sekunde Einzug, verwehte jedoch mit einer zarten Brise im Wind. Nun konnte sie wieder Nathaniel lauschen. Er berichtete ihr das es ein Tagesritt war hinüber zum nächsten Dorf, was Tanita jedoch nicht entmutigte. Sie war schon viel gelaufen und würde somit auch einen Tagesritt ohne Mühe hinter sich bringen, doch Gemüse? Hieß das nicht graben? Tanita hatte noch nie auf den Feld gearbeitet und spürte somit auch eine gewisse Abscheu gegen das arbeiten in der prallen Sonne, doch ebenso hielt auch die Neugierde Einzug. Sie wollte lernen wie man Karotten, Kartoffeln und Kohl erntete und Nathaniel würde es ihr sicher zeigen.
Doch bevor sie etwas sagen konnte, warf Nathaniel eine für Tanita ziemlich unangenehme Frage ein. Gestern hatte sie diese nur unter Tränen beantworten, also war es verständlich das er sie nochmals fragte.
»Diese Männer waren Soldaten geschickt vom König...« -sie hielt kurz inne- »...Ich weiß nicht warum sie deinen ... ehh Davis umgebracht haben und ich weiß auch nicht was sie hier zu suchen hatten. Ich weiß nur das der König wegen irgendwas sehr zornig sein muss um gleich eine ganze Truppe auf deine Hütte loszulassen« es tat Tanita weh zu lügen. Natürlich wusste sie was die Soldaten in dem Haus von Nathaniel und Davis gesucht hatten. Sie hatten Tanita gesucht auf Befehl des Königs und als Davis anscheinend sagte das er ein Mädchen wie sie nicht kenne, hatten die Soldaten aus Frustration und Ungeduld Davis getötet und die Hütte in Brand gesetzt. Tanita tat das alles so unendlich leid, das sie sich am liebsten tausend mal bei Nathaniel dafür entschuldigt hätte. Doch wäre das nicht komisch? Wenn sie jetzt hier vor ihn auf die Knie sank und um Verzeihung bat? Immerhin wusste er nicht einmal das es eigentlich alles nur ihre Schuld war, doch eigentlich hatte Nathaniel auch selber Schuld. Immerhin hatte er es für nötig gehalten sie zu retten und sie somit in sein Haus getragen. Hätte er sie am Feldrand liegen gelassen, hätten die Soldaten sie dort gefunden und sie an Ort und Stelle erstochen um anschließend lachend davon zu ziehen.
Tanita musste schlucken bei den Gedanken. »Wie dem auch sei« war sie ein bevor Nathaniel noch etwas fragen konnte. »Ich werde die helfen beim ernten, ich möchte ja nicht nutzlos daneben stehen müssen während du in der Sonne brutzelst« meinte sie knapp und raufte ihr Kleid hoch um es mit einen Knoten hochzubinden. So würde sie besser zu Fuß sein und ein Vorfall wie am Vortag würde nicht mehr vorkommen. Zwar waren ihre Beine jetzt anfälliger für unschöne Krater aber lieber das als sich nochmals auf die Nase zu legen.
»Ich bin bereit« meinte sie nun mit fester Stimme.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 01 Aug 2016, 22:01


 
 
Nathaniel

 
   


Er nickte bei ihrer Antwort zu, obwohl ihr Gesichtsausdruck alles verriet, doch das kümmerte ihn nicht weiter. Mit der Frage wollte er die Atmosphäre etwas auflockern, wobei es deutlich fehlschlug, denn er fing an sich leicht unbehaglich zu fühlen. Wahrscheinlich lag es daran, dass er sie belog, was ihm höchst zuwider war. Doch er musste dies tun, seines Vaters wegen, weshalb er sich zu einem Lächeln zwang und rasch den Blick abwandte.
Bei ihrer Antwort zögerte er etwas, fragte sich, ob er seine Vorstellung nur Schwachsinn war. Wie zur Hölle sollte er gegen jemand, der über das ganze Land herrschte und über unzählige Männer verfügte besitzen? Er war nur ein Junge der zwar ein wenig Erfahrung im Umgang mit dem Schwert, ebenso wie hoch zu Ross besaß, doch das war es schon. Wenn er darüber nachdachte merkte er, dass er im Gegensatz zu anderen Leuten deutlich weniger mit nützlichen Fähigkeiten gesegnet war.
Ja, sein Traum erschien ihm just in diesem Moment unsinnig. Was wäre, wenn auch er mit dem Leben bezahlen würde? Richtig, es würde sich gänzlich nicht lohnen. Nathaniel konnte ebenfalls ein normales Leben führen, tagsüber als Soldat agieren und nachts im Feld arbeiten, doch wollte er das wirklich? Wollte er wirklich weiterhin ein sorgloses Leben führen und für den Mann, der den Tod seines Vaters zu verantworten hatten kämpfen und ihm dienen? Die Antwort lautete klar nein und die Unsicherheit als auch Zweifel wurden nun für eine gewisse Zeit aus seinen Gedanken verbannt. Ob es nun ein König war oder Gott, er würde Davis rächen, das schwor er sich.
„So war das also.“, sagte er ruhig, ohne jegliches Zittern in der Stimme, was ihn selber verwunderte. “Bist du dir sicher, dass du helfen möchtest?“, fragte er spöttisch und zog eines seiner Augenbrauen hoch. Ja, sie sah nicht gerade so aus, als ob sie für harte Arbeit geschaffen wurde und überdies würde sie ihr Kleid nur weiter verunstalten. Nathaniel hatte jedoch nichts gegen ihre Hilfe einzuwenden, weshalb er ihr kurz zuwinkte und auf das Feld eilte. Mit einer Hand begann er allerlei Gemüse aus den Feldern zu graben, angefangen mit langen Möhren und Kartoffel bis zum Pflücken von Äpfel und weiteren Früchten. All dies legte er auf seinen Mantel, den er zuvor am Boden unweit des Feldes ausgebreitet hatte. Hin und wieder warf er Tanita einen Blick zu, halb neugierig und halb musternd. Was sie wohl zu verbergen hatte?

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 14:10



»Tanita Ashton«



Tanita gab ein leises schnauben von sich als Nathaniel spöttisch fragte, ob sie ihn wirklich helfen wollte. In Tanitas Ohren klang dies fast so als zweifelte Nathaniel an ihren Fertigkeiten, was Tanita ein wenig Zornesröte auf die Wangen zauberte. Doch wirklich Zorn war es auch nicht, denn es lag eher so etwas wie Ehrgeiz in ihren gelben Blick und ohne ein Wort zu verlieren marschierte sie Nate hinterher.
Am Feldrand angekommen blieb sie zögerlich stehen. Es sah nicht gerade einladend aus wie Nathaniel die Erde mit den Händen beiseite schaufelte nur um an die Kartoffeln und Möhren zu gelangen. Darum lächelte Tanita verlegen und ging am Feld vorbei hinüber zu der grenzenden Obstbaumwiese.
Hier gefiel es ihr schon viel besser. Im Schatten der Apfel-und Birnenbäume war es kühl genug um sich frisch ans Werk zu machen, doch ein Problem gab es noch. Tanita war viel zu klein um an die hohen Äste der Apfelbäume zu gelangen und selbst auf Zehnspitzen gelang es ihr nicht. Doch der Ehrgeiz hatte das junge Mädchen heftiger gepackt denn je. Ohne viel nachzudenken klammerte sie sich an einen der untersten Äste und zog sich den Baum hinauf. Irgendwo weiter hinten pflückte Nathaniel dank seiner Größe ohne jegliche Mühe die Äpfel von den Bäumen, wärend Tanita mit den nackten Füßen an der Rinde halt suchend entlangglitt. Schließlich hatte sie es geschafft. Mit den Füßen hatte sie Halt und konnte sich nun den Baum hinauf ziehen bis sie schließlich endgültig im dichten Blattwerk verschwand.
Grinsend sah sie sich inmitten den ganzen knallroten Äpfeln und begann fröhlich summend mit der einen Hand welche zu pflücken, während sie mit der anderen ihr Kleid hochhielt um die Äpfel dort hineinzulegen. Festhalten tat sich Tanita nicht, was wohl in einen Missgeschick enden könnte dich Tanita hatte keine Angst. Mit den Füßen hatte sie festen Stand und herunterkommen würde sie mit springen. Doch statt vom Baum zu springen, leerte Tanita den Inhalt ihres Kleides nur so das die Äpfel vom Baum auf den Boden fielen. Denn etwas anderes war Tanita in den Sinn gekommen, etwas was ihre Mutter früher das Herz in der Brust stehen gelassen hatte.
Der Baum auf den Tanita gerade stand war kein kleiner seiner Art. Er war groß, knorrig und ausgewachsen. Die Spitze dieses alten Monstrums verleitete dazu erklommen zu werden und das war auch der Plan des jungen Mädchens. Erneut knotete sie ihr Kleid bei der Hüfte zusammen und machte sich dann auf den Aufstieg. Ast für Ast erklomm sie mühelos, als hätte sie schon ihr ganzes Leben nur auf Bäumen gelebt. Dabei konnte sich Tanita nicht einmal daran erinnern wann sie das letzte mal geklettert war, vielleicht vor drei Jahren...
Es dauerte nicht einmal zehn Sekunden, da saß Tanita zufrieden in einer Astgabelung und tat sich an einen Apfel gut. Nebenbei beobachtete sie Nathaniel, welcher immer noch essen um essen in seinen Mantel schaufelte. Und nun beschloss Tanita so zu tun als wäre sie nicht da und einfach den kühlen Wind auf der Haut zu genießen. Sollte Nathaniel sie doch suchen, sie hatte es hier gemütlich und mehr essen als sie zählen konnte. Schade nur das es unmöglich war ein ganzes Jahr über hier zu leben...


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 19:03


 
 
Nathaniel

 
   


Belustigt sah er dabei zu, wie seine Frage ihr eine verräterische Röte auf die Wangen zauberten, was ihn in diesem Falle nur mehr veranlasste zu denken, dass Tanita für die Feldarbeit ungeeignet war. Sie war ein zartes Mädchen, wirkte zwar durch das zerrissene Kleid nicht unbedingt adelig, doch ihr Statur war deutlich höher als seines, glaubte Nathaniel zumindest. Allerdings hatte er gegen Hilfe nichts einzuwenden, denn es würde dauern bis er alles beisammenhatte.
Als er nun mit der Arbeit fertig war, fuhr er sich mit seiner Hand über die Stirn, die nun mit einer dünnen Schicht Schweiß überseht war. Verwirrt sah er um sich, als er die Gestalt des Mädchens nicht mehr sehen konnte. Wo steckte Tanita bloß? Allzu weit konnte sie nicht sein, denn Nathaniel zweifelte daran, dass sie in ihrer momentanen Verfassung weit kommen würde. Sie war sicherlich noch in der Nähe.
Verdammt, was ist, wenn sie sich aus den Staub gemacht hat?, dachte er plötzlich zähneknirschend. Dabei spielte sie eine wichtige Rolle bei seinem Rachefeldzug, denn sie sollte ihn persönlich zum König führen, schließlich hatte er noch nie einen Fuß in die Hauptstadt gesetzt! Nun deutlich angespannter begann er sie zu suchen, immer nervöser. Wo war das Mädchen nur?
Mit einem nachdenklichen Blick sah er auf die Kartoffel, Karotten und einige Früchte herunter. Was würde es ihm bringen dies mitzunehmen, wenn er doch gar nicht wusste in welche Richtung er sich fortbewegen musste? Nach Norden? Süden? Osten? Oder gar Westen? Er wusste es nicht. Nathaniel war noch nie besonders gut in Geografie, geschweige denn insgesamt in der Schule, die er nur für zwei Jahre besuchte, denn dann wurde er einberufen und die Ausbildung zum Soldaten nahm seine ganze Zeit in Anspruch.
Er gab die Suche nach einer Weile auf und setzte sich hin, an dem Baum gelehnt, in welchem sich auch Tanita befand. Ob er das mitbekommen würde?


   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 19:35



»Tanita Ashton«



Tanita musste eingenickt sein, denn sie hatte kaum bemerkt wie sich Nathaniel von seinen Werklosgesagt hatte und nun an ihren Baum gelehnt saß, in Gedanken ganz verzweifelt weil sie, Tanita , anscheinend weggerannt war. Dabei saß sie doch genau über seinen Kopf und wunderte sich nun mit einen Blick aufs Feld wo der gute Nate nur hin verschwunden war.
Sie gähnte herzhaft, streckte die Arme ordentlich und warf den angeknabberten Apfel in ihrer Hand achtlos vom Baum. Sie müsste Nathaniel wohl suchen, immerhin brauchte sie ihn um ihre Flucht vorzubereiten. Jedoch packte sie sich noch ein paar Äpfel und verstaute sie in einer Falte ihres hoch geknoteten Kleides. So würde sie noch etwas mit herunter tragen können und auch etwas auf Vorrat haben, sollten sie und Nate aus irgendeinen Grund getrennt werden.
Immer noch leicht im Schlafzustand machte sie sich an den Abstieg. Ein Ast, noch ein Ast, ein weiterer Ast und noch ein...
Ihr Fuß rutschte ab und mit einen erstickten quieken versuchte das Mädchen sich noch an einen der oberen Äste festzukrallen. Dies hatte jedoch nur zu Folge das ihr Fingernagel unschön von der harten Borke abgebrochen wurde und sie selber in die Tiefe stürzte. Hin und wieder bot sich ihr noch die Chance sich an einen Ast zu krallen, doch insgesamt krachte sie einfach nur durch das dichte Geäst auf den Boden zu. Blätter verfingen sich in ihren filzigen Haaren und Stückchen von abgerissener Flechte ließe ihre Augen tränen.
Der Boden kam immer mehr und Tanita konnte nicht anders als vor Panik zu schreien. Gleich würde sie auf den Boden aufschlagen und sich einen Arm oder ein Bein brechen, und das tat weh!


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 20:12



Nathaniel




Für einen Moment döste er ein, bis ihm wieder einfiel, dass er schleunigst nach Tanita suchen sollte. Sein ganzer Körper schmerzte ihm bei der Arbeit, ebenso wie dem gestrigen Training. Er kniff die Augen einige Male zusammen und wurde sich nun zunehmend bewusster, dass sie schleunigst von hier verschwinden sollten. Nathaniel hatte heute Morgen durch die Ereignisse seine Ausbildung vollkommen vergessen und dies würde gewiss den Generälen auffallen. Wenn sie ihn dann suchen oder gar finden drohte ihm das gleiche Schicksal wie sein Vater und dies schreckte ihn ein wenig ab. Nathaniel wollte erst sterben, wenn er Davis gerecht hatte und vorher musste er wohl oder übel auf diesem Teil, auch bekannt als Erde, weiterleben und sich da durchkämpfen.
Wohl oder übel musste er gleich losziehen, denn er konnte nicht ewig lange auf das Mädchen warten oder sie suchen, was aber auch wiederum bedeuten würde, er müsste jemand anderes finden, der ihm den Weg zum König zeigen konnte, doch das war es ihm wert. Stumm sah er sich noch einmal um, in der Hoffnung irgendwo ein Anzeichen von ihr zu entdecken doch nichts. Tanita schien wie vom Erdboden verschluckt worden zu sein. Nathaniel wusste, dass es verlorene Liebesmüh war weiter nach ihr zu suchen, weshalb er kurzerhand aufstand und seinen Mantel, worauf die Esswaren gelagert wurden, holen wollte.
Erschrocken drehte er sich um, bevor er seinen Mantel erreichen konnte, als er einen erschrockenen Schrei, der eindeutig von Tanita stammte, hörte. Sofort rannte er auf sie zu und breitete seine Arme aus um ihren Aufprall zu vermindern. Obwohl Tanita nicht gerade viel wog, riss ihr Gewicht ihn doch zu Boden. Mit einem Ächzen landete er auf dem staubigen Boden und er stöhnte kurz auf, als sein ohnehin schon schmerzender Körper aufprallte. Wenigstens konnte er sich mit dem Gedanken trösten, dass es Tanita einigermassen gut ging, der er geradewegs einen vorwurfsvollen Blick zuwarf.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 20:50



»Tanita Ashton«



Tanita hatte schon die Augen zusammen gekniffen um den Aufprall nicht mit ansehen zu müssen, doch ehe sie glaubte auf den Boden zu schlagen fing etwas weiches sie auf. Jedoch stürzte dieses weiche sogleich mit einen ächzend zu Boden und Tanita landete direkt auf ihn. Es war Nathaniel der sie aufgefangen hatte und jetzt direkt unter ihr lag. Röte stieg Tanita ins Gesicht bei seinen vorwurfsvollen Blick,doch noch mehr wegen der Tatsache das sie gerade auf ihn lag.
Verlegen huschte sie von Nate hinunter und scharrte nun wieder stehend verlegen mit den Fuß in der Erde, während sie eifrig dabei war ihr Kleid zu richten und Äpfel vom Boden in die Falte ihres Kleides zu sammeln. »Ich... danke das du mich aufgefangen hast Nate« murmelte sie und strich sich eine braune Haarsträhne aus den hübschen Gesicht. »Es war ganz sicher nicht meine Absicht dir in den Schoß zu fallen, bin nur abgerutscht« die letzten Worte klangen wie von einen bockigen Kind gemurmelt welches seine Schuld nicht eingestehen wollte.
Sie hatte geträumt,bei der Arbeit und was würde Nathaniel nun von ihr denken? Das sie früher eine verwöhnte Göre gewesen war? Naja, streng genommen war sie das ja auch gewesen, auch wenn ihre Eltern sie nicht so behandelt hatten wie sie es gekonnt hätten. Tanita hatte viel Zeit auf den Land verbracht, mit Tieren geredet und den Bäumen gelauscht. Freunde hatte sie nicht viele gehabt, was sie damals jedoch nur wenig geschert hatte. Doch vielleicht war dies auch der Grund warum sie Nathaniel so schamlos ausnutzen wollte, weil sie von früher nicht wusste was wahre Freundschaft bedeutete.
»Lass uns am besten weitergehen. Wenn wir zügig sind erreichen wir das Dorf noch heute Nacht« unterbrach sie das verlegene schweigen,jedoch immer noch mit einer leichten Röte auf den blassen Wangen. Ihre Haut kribbelte von der Berührung eines fremden Mannes, was auch der Grund war warum sie ihn nicht die Hand zum aufstehen anbot. Sie wollte nicht mit diesen Jungen in Berührung kommen, einfach weil sie schon oft genug gewarnt wurde was Jungen wie er mit einer Landstreicherin wie sie anstellen konnten. Flüchtig schaute sie sich um, auf der Suche nach der richtigen Himmelsrichtung in der das Dorf wohl lag. Doch leider musste Tanita zugeben das sie keine Ahnung davon hatte wo die Dörfer genau lagen. Natürlich wusste sie ungefähr wo die Hauptstadt lag und andere große Städte und wo auch der nächste große Wald oder See lag, aber so kleine Dinge wie Dörfer hatten sie noch nie interessiert.
»Ehm, wo lang geht es nochmal?« fragte sie kleinlaut und schaut sich unschlüssig um. Dafür war ihr Begleiter bestimmt auch gut. Er kannte sich bestimmt hier in der Umgebung aus, immerhin lebte er hier. Es wäre wohl nicht unpassend für Tanita wenn sie jemanden hatte der sie zum nächsten Ort führte, in welchen sie dann alles nötige besorgen konnte um sich dann aus de Staub zu machen und ihn stehen zu lassen. Das hörte sich fast an wie eine Abfuhr, aber sie und Nathaniel waren ja kein Paar und das würde auch nie, nimmer , nie geschehen, da war sich Tanita sicher.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 21:16


 
 
Nathaniel

 
   


Ein erleichtertes Seufzen entfuhr ihm als er merkte, dass sowohl er als auch Tanita mehr oder weniger den Sturz unbeschadet überstanden hatten, zumindest fühlte es sich so an. Obwohl ihm nun wirklich der ganze Körper schmerzte, konnte er sich sicher sein, dass keines seiner unzähligen Knochen gebrochen war. Die Röte erschien abermals auf ihre zarten Wangen und irgendwie wurde es ihm schon zur Gewohnheit jedes Mal zu schmunzeln. Ja, auch jetzt wich der vorwurfsvolle Ausdruck einem milden Lächeln.
Als sie sich von ihm erhob und auf den eigenen Füßen stand, richtete sich auch Nathaniel langsam auf. Dabei stützte er sich mit einer Hand ab und stand schwungvoll auf. Er klopfte kurz den Staub als auch Dreck von seinen Klamotten, ehe er zu ihr schielte. “Gerne. Wer fällt den schon gerne von einem hohen Baum?“, fragte er neckend. “Geht es dir aber soweit gut?“, fragte er leicht besorgt und legte bei der Frage seinen Kopf etwas schief, sodass eine Partie seiner Augen von seinem zerzausten Haar verdeckt wurde, was ihm nicht wirklich störte.
Dem Anschein nach schien Tanita wirklich kein Bauernkind zu sein, sondern eher von einer wohlhabenden Familie, doch er war sich nicht sicher bei seiner Vermutung. Das Mädchen wollte es ihm wohl nicht sagen, weshalb er jetzt nicht weiter nachhakte, sondern seinen Blick kurz in die Ferne schweifen ließ. Sie sollten nun schleunigst aufbrechen, ehe die Sonne seinen höchsten Punkt erreicht und dann langsam verschwindet.
“Ich bin ganz deiner Meinung.“ Er war froh, dass Tanita von alleine aus weitergehen wollte, doch sie war wohl etwas zu optimistisch. Nathaniel hielt es für unmöglich bei Einbruch der Nacht das Dorf zu erreichen, auch wenn er alleine unterwegs wäre war es unmöglich, geschweige denn mit einem kleinen, zierlichen Mädchen, deren Zustand ihn nicht wirklich beeindruckte.
Mit seiner linken Hand deutete er nach Norden, dorthin, wo sie aufbrechen mussten um die nächstgelegene Stadt zu erreichen. Er hoffte sich dort neue Klamotten beschaffen zu können, sei es mittels Arbeit oder rechtswidrig. Im Moment war ihm alles egal. Auch Tanita sah aus, als ob sie dringend neue Kleidung benötigte, denn so fiel sie garantiert jedem auf.
Er wickelte das Gemüse in den Mantel ein, band das geschickt zu einem kleinen Bündel und warf es sich über die Schulter. “Komm, lass uns gehen!“, sagte er bestimmt und nahm aus dem Reflex heraus ihre Hand, um sie mitzuführen und damit sie ihm nicht verloren ging.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 02 Aug 2016, 21:46



»Tanita Ashton«



Das Mädchen nickte knapp. »Mir geht es prächtig« meinte sie ebenso knapp wie ihr nicken und strich sich die widerspenstigen Haare so gut wie jede Sekunde aus den blassen Gesicht. Doch nichts half. Immer weider rutschten die Haare ihr über die Augen oder kitzelten ihre Wangen und langsam hatte Tanita echt genug davon. Ohne Acht riss sie ein Stück Stoff von ihren eigentlich sehr hübschen weißen Kleid ab und band sich damit die Haare nach hinten. Nun war ihr Gesicht frei und sie konnte sich besser auf das wichtige konzentrieren.
Als Nathaniel ihr zeigte in welche Richtung es denn ginge, wollte Tanita gerade losmarschieren ,wurde jedoch von Nate aus der Fassung gerissen. Er griff ihre Hand. Er! Nein, das ging nicht. Tanita wollte sich nicht so mitziehen lassen wie ein bockiges kleines Mädchen.
»Ich kann selber laufen« fauchte sie ihn an und entwand ihre Hand den des Jungen. Kurz rieb sie diese an ihren Kleid ab, als würde Dreck daran kleben und bedachte Nathaniel finster. Dachte er etwas sie würde abhauen, wegrennen? Nun ja, eigentlich wollte sie das ja auch aber Nate wusste dies ja nicht, also durfte sie doch wohl empört darüber sein das er so von ihr dachte.
Stumm schritt sie neben ihn her. Ihre Gedanken waren wieder von Nathaniel abgewichen und kreisten erneut um ihre alte Familie. Mutter und Vater, beide tot... Sie konnte es sogar jetzt nach gut einen Monat immer noch kaum fassen. Blut befleckte den Teppich und sie stand nur zitternd da. Und nun hatte Tanita gar nichts mehr,nur wegen diesen Mord an ihren geliebten Eltern. Kein Geld, kein Unterschlupf , kein gar nichts. All das besaß der ja so ehrenwerte Herr König jetzt. All das Geld, all der schöne Stoff, all die Tiere einfach alles.
Die Stille hielt weiter an und langsam wurde sie Tanita zuwider. Sie hegte immer noch leichten Groll auf Nate, doch einfach nur den Schritten auf dem Schotter zu lauschen war auch langweilig. »Erzähl was von dir« sagte sie stumpf. Fast wie ein Befehl klang es und Tanita wurde auch leicht verlegen als sie es bemerkte. Immerhin war Nathaniel nicht ihr Diener oder so, auch wenn Tanita gerade sehr gerne einen Diener hätte den sie losschicken konnte wie es ihr gefiel. Doch schnell schlug sich das Mädchen diesen Gedanken wieder aus den Kopf. Dienerschaft war was grausames und nur wenn die Diener zufrieden mit dem waren was sie taten, sollte man sie auch halten.
Trotzdem warf sie erneut einen flüchtigen Blick zu Nate, würde er erzählen oder schweigen? Oder würde er lügen erzählen wie Tanita es getan hatte?


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