Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Lying Tears

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mi 03 Aug 2016, 19:26


 
 
Nathaniel

 
   


Wohl oder übel musste der Junge zugeben, dass ihm die Geste des Mädchens recht naheging und in einem gewissen Grad verletzte. Wenn sie es nicht mochte von ihm angefasst zu werden, hätte sie das diplomatisch rüberbringen können, anstatt ihn übertrieben unfreundlich anzufauchen, als wäre er komplett schuld an der Situation und dann noch ihre Hände an ihrem ohnehin dreckigen Kleid abzuwischen. Obwohl er sie noch nicht lange kannte und ihr Wohl ihn anfangs bekümmert hatte, verlor er nach und nach die Sympathie, die er anfangs für Tanita hegte. Nathaniel war nur ein Bauernjunges, ja, doch auch er besaß einen gewissen Grad an Stolz und dieses wurde gerade etwas angeknackst. Mit einer leicht säuerlichen Miene ließ er sie los und wandte sein Gesicht von ihr ab. Nun wurde er zunehmend in seiner Vorstellung bestätigt, dass Tanita wahrscheinlich aus einer wohlhabenden Familie stammt, alles bekam was sie wollte und nicht nur das.
“Entschuldigung, ich hatte nicht die Absicht dir das Gefühl zu vermitteln, dass ich daran zweifle.“, murmelte er zähneknirschend und bedachte sie mit keinem weiteren Blick mehr. Für einen kurzen Moment spürte er das Bedürfnis sie einfach wieder an die Hand zu nehmen, denn er hatte wahrlich Angst, dass sie sich, wie auch schon vorher, aus dem Staub machen würde und er somit alleine den Weg zum König finden musste um die nötigen Antworten als auch die Rache nach der er sich sehnte zu vollenden.
Die anhaltende Stille machte ihm nichts, doch es war ermüdend und beinahe langweilig stumm neben einem Mädchen zu schreiten, die Nathaniel erst seit einer recht kurzen Zeit kannte. Diese Stille war anfangs noch angenehm auszuhalten, da er erst einmal gründlich seine Situation bedenken konnte, doch nach und nach wurde sie ihm beinahe zu viel. Ihm fiel allerdings kein Gesprächsthema ein, weshalb er einfach den Mund hielt.
So war er umso erleichterter, als Tanita von sich aus etwas sagte, doch der Tonfall gefiel ihm nicht ganz, was er aber zu ignorieren versuchte. Kurz überlegte er, was er ihr überhaupt erzählen konnte, da in seinem ganzen Leben nichts Spannendes geschehen war bis zum gestrigen Tag, an dem sein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wurde. Es überraschte den Jungen, dass er sich nun bereits mit dem Tod seines Vaters abgefunden hatte, wobei ihm wohl nichts Anderes übrigblieb als es zu akzeptieren.
“Es gibt eigentlich nicht viel über mich zu erzählen...“, begann er schließlich, unsicher darüber, ob Tanita sich überhaupt für die langweilige Geschichte interessierte, „Meine Mutter verstarb recht früh, weshalb sich von dann an Davis, also mein Vater, der ermordete Mann sich um mich kümmerte. Ich kann mich über nichts beklagen, obwohl die Lebensumstände schon besser sein könnte.“ Ein raues Lachen entfloh ihm, als er an die Tage dachte, an denen er innerhalb des Hauses fast erfroren wäre, doch diese Gedanken verdrängte er wieder. “Mit 15 wurde ich dann einberufen, exakt dann, als der Krieg richtig begann und seitdem war es zunehmend schwerer für uns durchzukommen, doch was solls. Wir waren zufrieden, bis die Soldaten gekommen sind.“ Gegen Ende nahm seine Stimme etwas Bitteres an und seine Rache verschwieg er ihr absichtlich. Ob sie nun ihren Mund aufmacht und mehr über sich erzählt, nachdem er geendet hatte?

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mi 03 Aug 2016, 21:52



»Tanita Ashton«



Tanita beobachtete Nate stumm. War sie vielleicht etwas zu abstoßend gewesen? Kurz übelegte sie eine Entschuldigung auszusprechen, entschied sich jedoch dagegen. Es half jetzt eh nichts mehr sich großartig für etwas zu Entschuldigen, vor alledem weil er sich doch gerade selber dafür Entschuldigt hatte sie anzufassen.
Doch dies rückte in den Hintergrund als nach einer mehr oder weniger längeren Dauer Nathaniel endlich auf ihre Frage antwortete und zu erzählen begann. Es traf Tanita etwas das Nate schon so gut wie von Anfang an ohne Mutter aufgewachsen war. Tanita selber konnte sich gar nicht vorstellen wie es wäre ohne die wichtigen Dinge zu leben die die Mutter einen lehrte. Kochen, Wäsche waschen, putzen, sich ordentlich kleiden, all das hatte Tanita schon mehr als einmal durch den Tag geholfen.
Und als Nate dann erwähnte das er mit fünfzehn Jahren in die Ausbildung geschickt wurde, erstarrte Tanita geradezu. Sie dachte an den König der die Jünglinge herbeigerufen hatte um sie dazu zu bringen für ihn zu kämpfen. Tanita selber hatte in dieser Zeit in der Hauptstadt ihren Schlafplatz und ihre Eltern gehabt. Sie hatte die Jünglinge oft gesehen wie sie die Straße entlanggezogen waren und den Generalen respektvoll salutiert hatten, wie sie das marschieren geübt hatten und auf den Kampfplätzen das Schwert geschwungen hatten. Tanita selber hatte sich einmal einen Bogen aus den Kammern geklaut und damit fast einen streunenden Hund erschossen. Seitdem war es Tanita untersagt gewesen die Waffenkammer nochmals zu betreten.
»Ich glaube als du fünfzehn warst habe ich auch noch in der Stadt gelebt!« erklärte sie großspurig ohne viel darüber nachzudenken was genau sie sagte. Doch im Nachhinein traf es sie wie ein Schauer eisigen Wassers. Sie hatte sich verplappert und nun wusste Nate das sie doch kein Bauernmädchen war. Verlegen zupfte sie an ihren zerrissenen Kleid herum und blickte dann zögerlich zu Nate auf.
»Ich denke ich habe dir wohl nicht ganz die Wahrheit über mich erzählt« begann sie schließlich zögerlich. Alles würde sie nicht erzählen können,eigentlich wollte sie gar nichts erzählen weshalb sie auch danach schwieg. Es reichte wenn er wusste das sie gelogen hatte, das befriedigte voll und ganz ihr Gewissen. Doch er würde bestimmt jetzt sauer auf sie sein, immerhin hatte er ein Recht darauf zu wissen mit wem er da umsprang, weshalb Tanita begann verlegen den Schotterweg zu mustern.
Ihre Schritte schienen nun doppelt so laut in ihren Ohren widerzuhallen, während sie auf Nates Reaktion wartete. Hoffentlich war er nicht böse...


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 04 Aug 2016, 13:54


 
 
Nathaniel

 
   


Es fiel Nathaniel äußerst schwer über seine Vergangenheit zu leben, vor allem, da Davis nun nicht mehr unter den Lebenden weilte, doch was würde es bringen es ihr zu verschweigen, wo er doch nichts zu verbergen hatte? Anhand ihrer Reaktion merkte er, dass sie wohl schockiert war über die Einberufung als auch über den frühen Tod seiner Mutter, weshalb er sich beeilte zu sagen: “Naja, Davis hatte mit der Zeit gelernt alles selber zu organisieren, sprich kochen, nähen, putzen und Wäsche waschen, weshalb es mir eigentlich an nichts gefehlt hat. Auch die Einberufung war gar nicht so schlimm wie manche es behaupten. Anstrengend, wenn man aber den Befehlen gehorcht wird man meist von der Peitsche verschont.“ Er lächelte sie mild an und fuhr mit einer Hand verlegen durch sein Haar. Woher seine Verlegung stammte ist ihm Unklar, doch die Tatsache war, dass es da war.
Nathaniel blieb abrupt stehen, als Tanita sagte, sie hätte noch in der Stadt gelebt, als er 15 war. “Bitte?“, fragte er verwirrt. Nun hatte sie sich zu ihrem Pech wohl verraten und er kniff die Augen mehrmals zusammen als ihm klar wurde, dass er tatsächlich belogen wurde was die Herkunft des Mädchens betraf.
“Du hast also nicht die Wahrheit gesagt? Gut, wärst du dann so nett und würdest mir ebenfalls deine Vergangenheit anvertrauen?“ Seine Stimme hatte zu seinem Erstaunen einen ruhigen Klang, keineswegs einen Hauch von Zorn. Obwohl er es hasste belogen zu werden, war es ihm just in diesem Moment egal. Ob es an Tanita selber lag oder daran, dass sich Merkwürdiges ereignet hatte?
Mit seinen Augen fixierte er den Horizont, sah ab und an gen den blauen Himmel und versuchte zu erahnen, welchen Tieren oder Lebewesen die Tiere wohl ähnelten während er auf die Antwort Tanitas wartete. Nathaniel hoffte, dass das Mädchen dieses Mal ihre Antwort bedachte und wenn sie es nicht sagen wollte, dann könnte sie ihm das wenigstens freundlich mitteilen statt irgendwelche Lügen aufzutischen.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 04 Aug 2016, 21:27



»Tanita Ashton«



Tanita zuckte zusammen. Nein, das konnte sie nicht. Was sollte sie sagen? Sie hatte die Geschichte das sie ein einfaches Bauernmädchen war doch so gut überdacht und nun hatte sie es zerbrochen. Doch warum? Tanita traf es wie die Faust aufs Auge. Sie hatte vergessen zu lügen weil sie diesen Jungen vertraute. Sie vertraute Nathaniel! Dabei hatte sie sich doch geschworen ihm immer misstrauisch zu begegnen, ihn nur auszunutzen bis sie alles hatte was für einen angemessene Flucht nötig war.
»Ich ...« begann sie leise. Nein, sie würde ihre ganze Vergangenheit nie erzählen können. Das war einfach zu geheim um es preiszugeben. Was würde er nur von ihr denken? Ihr, Tanita Helen Ashton?
»Ich habe in der Hauptstadt unseres Landes gelebt und war nur hin und wieder draußen auf einen Bauernhof« begann sie schließlich, wobei jedes Wort perfektionistisch gewählt schien. Sie wollte nicht das ihr etwas falsches herausrutschte, das würde ihr Ende bedeuten. »Meine Eltern hatten wenig Zeit, auf jeden Fall mein Vater er... hatte Pflichten. Meine Mutter hatte zwar mehr Zeit, jedoch wurde ich trotzdem von einer Betreuerin aufgezogen« murmelte sie weiter vor sich hin und ging nebenbei einfach weiter um Nate auch zu zwingen den Weg fortzusetzen, denn wenn Tanita hier schon ihre halbe Lebensgeschichte auftischen musste dann konnten sie wenigstens weitergehen bevor die Soldaten vorbeiritten. Denn eins hatte Tanita gelernt auf ihrer Flucht. Verweile nie zu lange auf offenen Weg.
»Ich hatte nicht viele Freunde da es mir eigentlich so gut wie verboten war Kontakt mit...« -sie musterte knapp Nathaniel- »...dem ärmeren Volk zu pflegen« erklärte sie und bedachte bei jeden Wort genaustens ihre Füße. Weiter konnte sie nicht erzählen. Nathaniel würde falsch von ihr denken, vielleicht würde er sie sogar sogleich umbringen wenn er erfuhr was dabei für ihn heraussprang.
»Und... weiteres kann ich dir nicht erzählen, es tut mir Leid« schloss sie und wagte es endlich wieder den Blick zu heben. Nate wirkte ruhig,so als ob es ihn gar nichts ausmachte das sie ihn angelogen hatte doch Tanita konnte sich gut vorstellen das Nathaniel innerlich nicht gerade begeistert darüber war.
In der Ferne ratterte eine Kutsche den Feldweg entlang und Tanita fragte sich ob es etwas bringen würde sie anzuhalten und um eine Mitfahrt zu bieten. Doch erstmal würde sie wohl auf die Reaktion von Nate warten müssen.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Fr 05 Aug 2016, 10:14


 
 
Nathaniel

 
   


Er konnte sehen wie das Mädchen mit sich rang und befürchtete schon, dass sie ihm nichts verraten würde. Klar, der Braunhaarige war lediglich ein Fremder, den sie gerade einen Tag, wenn überhaupt kannte, weshalb Nathaniel nicht unbedingt eine Antwort erwartete. Der Junge wollte gerade dazu ansetzen ihr zu sagen, dass er keine Antwort bräuchte, als sie schon freiwillig einen Teil ihrer Vergangenheit erzählte. Gebannt lauschte er ihr und riss die Augen auf als er merkte, dass er gar nicht so falsch lag.
Dennoch hatte er nicht gedacht, dass Tanita in der Hauptstadt des Landes aufwuchs, ganz in der Nähe seines vermeintlichen Feindes. Die Tatsache beglückte ihn irgendwie, denn somit war Tanita wohl imstande, ihn durch die Stadt zu führen, weshalb er somit nicht tagelang durch die unbekannte Stadt irren müsste. Eine andere Frage die er sich aber stellte war, ob er, Nathaniel, überhaupt bereit war ein unschuldiges Geschöpf auszunutzen, denn dies war etwas, was er zutiefst verabscheut hatte, seit er ein kleines Kind war.
Auch stammt das Mädchen sehr wahrscheinlich aus einer wohlhabenden Familie, was erklären würde, weshalb sie sich überhaupt ein Kindermädchen leisten konnte. Für Davis und ihn war es manchmal schwierig durch den harten Winter zu kommen geschweige denn genügend zu essen zu haben, weshalb sie nie eine Aushilfe anstellen konnte, was bei Tanita allerdings nicht der Fall war.
Aber der Reichtum oder das Wohlhaben schien auch seine tückische Seite zu besitzen, fand Nathaniel. Er sah erstaunt auf die Braunhaarige, als sie meinte, dass es ihr verboten wurde mit dem ärmeren Volk zu reden, wie er es wohl war. Sie schien kurz zu zögern, ehe ihr die beiden Wörter über die Lippen glitten. Nathaniel selber hatte sich bereits mit seinem Status abgefunden und war dementsprechend gelassen, wenn andere herablassend über ihn redeten. Dabei zählte „ärmeres Volk“ noch zu den netteren Bezeichnungen, weshalb er ihr auch dankbar für die Wortwahl war.
Als sie abrupt endete und sagte, sie würde nicht weitererzählen können, nickte er ihr nur knapp zu. Nathaniel war sichtlich froh, dass die letzten Sätze wohl der Wahrheit zu entsprechen schienen. “Weißt du, für ein wohlhabendes Mädchen bist du eigentlich ganz in Ordnung.“, sagte er lächelnd und blinzelte einige Male. Die vorbeifahrende Kutsche schien ihm gar nicht aufzufallen oder annährend zu interessieren.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Fr 05 Aug 2016, 18:34


   
   
»Tanita Ashton«

   

   

Tanita beobachtete angespannt den Horizont und wanderte mit ihren Blick anschließend langsam zum Himmel hinauf. Ihr Herz pochte leicht in der Brust. Sie fühlte sich schlecht. Schlecht weil sie Nathaniel belogen hatte und ihn nun nicht einmal die ganze Wahrheit erzählen konnte. Die Wahrheit warum sie auf der Flucht war und überhaupt das sie auf der Flucht war. Denn mit ihren eigenen Risiko brachte sie auch ihren Begleiter in Gefahr und auch wenn Tanita ihn nur ausnutzen wollte, würde sie ihn nie den tot überlassen. Das konnte Tanita nicht , nein, selbst der Gedanke daran Schuld an den Tod dieses Jungen zu sein bereitete ihr eine gewisse Übelkeit in der Magengegend.
Vielleicht sollte ich es ihm sagen, dachte sie sich und warf unauffällig einen Blick zu Nate. Er wirkte ruhig,irgendwie auch entschlossen doch das wollte Tanita erstmal verdrängen. Es interessierte sie gerade mehr wie es Nathaniel schaffte so ein ruhiges Gemüt zu bewahren obwohl sie ihm doch gerade gebeichtet hatte das sie eine miese Lügnerin war. Doch andererseits war es auch verständlich. Tanita und Nathaniel kannten sich erst seit gestern und gleich auf Anhieb alles über sich zu beichten, das war schwer.
Als Nate die Stille unterbrach, indem er sagte das sie für ein wohlhabendes Mädchen gar nicht mal so übel war, schoss Tanita die Röte auf die Wangen. »Ich ehh... Danke« hauchte sie und blickte zu Boden. Doch plötzlich fiel ihr der Karren wieder ein der wohl jetzt langsam auf ihrer Höhe sein musste und tatsächlich. Auf der Nebenstraße klapperten die Pferdehufen den Weg entlang und sogleich bog der Karren in den Feldweg ein auf den Nazhaniel und Tanita sich befanden. Mit einen knappen Blick zu Nathaniel hob sie die Hand und begann auf den Wagen zuzurennen.
»Hey, warten sie einen Moment!« rief sie und rannte den Wagen hinterher »HEY!«. Plötzlich hielten die Pferde der Kutsche an und ein missgelaunter Kutscher starrte auf Tanita, die keuchend angerannt kam.
»Was willst du Mädchen« brummte der Fuhrmann.
Tanita setzte eine ernste Miene auf und rückte ihr Kleid zurecht. »Führt ihr Weg sie zufällig in das nächste Dorf?« fragte Tanita bedacht. Der Fahrer nickte langsam und Tanita konnte sich nur schwer ein verschmitztes grinsen verkneifen. »Mein Freund hier« -sie deutete auf Nathaniel- »Ist Lehrling des Königs höchstpersönlich. Leider verloren wir auf unserer Reise durch einen unschönen Zusammenstoß Pferd und Waffen und ich selber,naja, habe mein wunderbares Kleid ruiniert. Wenn sie doch so freundlich wären und ein Stück mitzunehmen um in das nächste Dorf zu gelangen ständen wir zutiefst in ihrer Schuld« erklärte Tanita bedacht. Der Fahrer machte große Augen und warf hastig Blicke von Tanita zu Nathaniel,als könne er es kaum glauben das sie von ganz oben gesandt waren. Doch sein Blick wurde unsicher und mit einen Kopfnicken geleitete er Tanita auf seinen Wagen.
Tanita lächelte Nate zu und bedeutete ihn mit einer Handbewegung auf den Karren zu klettern kurz bevor sie es selber tat und auf der Fahrerbank neben den Kutscher ihren Platz nahm.
Wenn er mich nicht hätte, dachte sie schnippisch mit einen Blick auf Nathaniel und lehnte sich zurück.


   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Fr 05 Aug 2016, 20:17


 
 
Nathaniel

 
   


Ein Lächeln zierte sein Gesicht, als sie ihr Danke stammelte und dann den Boden betrachtete. Ihm genügte ihre Aussage völlig und mehr wollte er überhaupt nicht wissen, es sei denn, sie war bereit es ihm aus freiem Willen zu erzählen. Bis dahin würde er geduldig auf die Fortsetzung ihrer Geschichte warten. Er musste schon zugeben, dass er irgendwie gespannt war, was sie zu verheimlichen hatte, weshalb Nathaniel kurzerhand beschloss ihr Vertrauen zu gewinnen. Der Junge sehnte sich nun nach einer Waffe, denn er wusste weder wie lange die Reise noch wie viele Feinde sich da tummeln würde. Eine Waffe war sowohl tauglich für die Jagd oder Selbstverteidigung als auch fürs Zurückdrängen oder Eindringen in fremde Festungen, was er auch vorhat.
Seine Gedanken als auch Pläne, von wo er sich ein Schwert oder Bogen klauen konnte wurden jäh unterbrochen, als Tanita ohne irgendetwas zu sagen auf einen Karren zulief. Erstaunt ebenso wie mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend lauschte er ihrer Geschichte. Von wegen Lehrling des Königs, zumal er überhaupt keine adelige Kleidung trug, doch erstaunlicherweise glaubte der Bursche ihre Worte.
“H-hey!“, stammelte er und machte sich daran ebenfalls auf den Wagen zu klettern. Er bedachte seine Weggefährtin mit einem vorwurfsvollen Blick und verschränkte seine kräftigen Arme vor der Brust. “Du hättest mich ruhig vorwarnen können! Und hättest du nicht zu einer glaubhafteren Lüge greifen können? Was wenn mich einer der Generäle im nächsten Dorf sieht?“, begann er, unterbrach aber und sah kurz den Boden an.
Der Wagen mitsamt Tanita und Nathaniel setzte sich in Bewegung und der Junge knetete nervös seine Hände. In seinem ganzen Leben hatte er noch nie etwas Verbotenes getan oder jemanden eine derartige Lüge aufgetischt. Er war sich nur allzu gut den Konsequenzen bewusst, wenn sie nun erwischt würde.
Tanita allerdings schien gelassen zu sein, was Nathaniel aber ganz und gar nicht nachvollziehen konnte. War sie sich schon gewöhnt derartige Sachen zu tun? Zu lügen und zu stehlen?, dachte er unsicher. Ersteres hatte er bereits mitbekommen, da er anfangs eiskalt angelogen wurde was ihre Vergangenheit anging, wobei er ihr kaum böse sein konnte. Obwohl es erst gestern war erschien ihm der Moment fern. Ja, gestern hatten sie sich kennengelernt und waren Fremde, doch heute? Was sie wohl heute waren und ob sie ihm bereits etwas vertraute?


   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Fr 05 Aug 2016, 21:25



»Tanita Ashton«



Tanita gähnte bei den Worten von Nathaniel etwas übertrieben. »Du machst dir zu viele Sorgen« -sie warf einen knappen Blick auf den Kutscher und senkte die Stimme- »Sollte es so weit kommen, werden wir einfach fliehen. Vertrau mir, ich finde immer einen Weg« sie zwinkerte verschmitzt und richtete ihren gelben Blick anschließend wieder geradeaus.
Das Galoppieren und schnaufen der Pferde klang wie pure Musik in Tanitas Ohren. Sie hatte es früher geliebt zusammen mit ihren Eltern auf der Kutsche durch die Stadt zu reiten, nur das diese Kutsche nicht so schäbig und morsch gewesen war wie diese auf der Tanita jetzt saß. Doch sie musste aufhören zu klagen. Besseres war in ihren jetzigen Zustand nicht zu bekommen weshalb sie überglücklich war über das was sie hatte.
Die Sonne stand bereits an ihren höchsten Punkt während der Karren so gemütlich voran ratterte. Von Nathaniel hatte Tanita in der letzten Zeit keinen Mucks mehr vernommen, wobei Tanita nicht mal wusste wie viel Zeit überhaupt vergangen war. Der Kutscher neben ihr war störrisch wie ein Stier und reagierte nicht auf die verschiedensten Gesprächsversuche die Tanita startete, weshalb ihr sehr schnell sehr langweilig wurde.
Allmählich wurde es auch immer dunkler. Der Himmel färbte sich rötlich und der Strohduft begann langsam wie Nebelschwaden in Tanitas Geruchsnerven zu dringen. Immer wieder versuchte Tanita die Augen, welche ihr vor Müdigkeit dauerhaft zufielen, offen zu halten doch schon nach einiger Zeit beanspruchte der Schlaf das junge Mädchen ganz. Langsam sank ihr hübscher Kopf völlig ungeplant auf die starke Schulter Nathaniels. Ihr leiser Atem erfüllte die umliegende Luft während sie friedlich zu dösen schien. Der Kutscher warf nur einen knappen Blick auf die herzzerreißende Szene und trieb dann seine Pferde weiter an.
In der Nähe sah man schon die großen Mühlen des altern Dorfes aufblitzen. Bald würden sie wohl ankommen.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Sa 06 Aug 2016, 19:35


 
 
Nathaniel

 
   


Die Worte des Mädchens schienen ihn nicht im Geringsten beruhigen zu können, denn nun fühlte er sich nervöser und hilfloser denn je. Sollte es jemals zu einem Zwischenfall kommen, wie konnte er sich dann sicher sein, dass Tanita sich nicht einfach aus den Staub machen und er alleine sein würde? War er überhaupt bereit ihr gänzlich zu vertrauen?
Nathaniel versuchte seine Zweifel wegzudrängen, schließlich hatte er momentan nichts zu befürchten und die Aussicht war Klasse. Schon seit eh und je war er ein Pferdenarr, doch sein Vater hatte es sich nie leisten können ein hochwertiges Ross zu kaufen, auch wenn es ganz nützlich gewesen wäre. Nathaniel hätte dadurch weniger im Feld ackern müssen ebenso wie den langen Marsch zur nächsten Stadt ersparen können. Ihn faszinierte diese Tiere. Sie schienen anmutig, ebenso wie majestätisch zu wirken und waren schneller denn Kühe als auch Ochsen.
Er seufzte kurz und wandte seinen Kopf kurz zu Tanita, die momentan recht schweigsam war. Ob sie ebenfalls angespannt war? Obwohl sie recht jung war, wirkte es auf ihn so, als ob sie mehr erlebt hätte als alle anderen. Nathaniel konnte sich nicht erklären, wieso sie ganz anders war als die anderen Adeligen in ihrem Alter. Ja, sie hatte das Etwas, was nur schwer in Worten zu fassen war.
Der Junge döste beinahe ein, als ihre zarte Stimme ihn müde den Kopf hochheben ließ. Anscheinend versuchte sie gerade mit dem Kutscher zu reden, worauf ihm ein leises Stöhnen entfuhr. Konnte das Mädchen denn nicht still sein? Was wenn der Kutscher nun aufgrund ihrer Wortwahl an ihrer Herkunft zweifelt? Mit der Hand fuhr er sich nervös durch die Haare und warf unruhige Blicke um sich.
Der Wandel der Landschaft, ebenso wie die Röte des Himmels faszinierten ihn. So starrte er unaufhörlich aus dem Wagen und lächelte zufrieden. Wir werden demnächst ankommen., dachte er erleichtert, als er die ersten Mühlen erblickte. Obwohl er nur selten in das Dorf kam, war ihm die Umgebung recht vertraut, weshalb er auf Anhieb plante, wo sie schlafen und Essen besorgen konnten. Bevor er ein Wort von sich geben konnte, fiel der Kopf des Mädchens auf seine Schulter und erstaunt sah er sie an, prägte sich jeden ihrer zarten Züge ein und griff dann zögerlich nach der Decke, die Nathaniel ihr sanft über den Körper legte.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 07 Aug 2016, 18:02



»Tanita Ashton«



Das Mädchen erwachte erst durch einen mehr oder weniger groben Stoß des Kutschers. Sie hatten den Eingang des Dorfes erreicht. Die Wolken zogen rosig über ihren Köpfen hinweg und ein feiner Nieselregen benetzte Tanitas Haut. Sie gähnte leise und rieb sich müde die schmerzende Stelle an welcher der Kutscher sie mit einen Stoß geweckt hatte. Nathaniel schien neben ihr auch leicht zu dösen und erst jetzt bemerkte Tanita das ihr Kopf auf der Schulter des Jungen ruhte. Erschrocken zuckte sie zusammen. Die Röte flammte auf ihren blassen Wangen auf und sofort schlug sie die Augen nieder.
Erst als der Kutscher sie aufforderte auszusteigen, weil sie ja angekommen seien bedankte Tanita sich knapp bei den Mann und begann über Nate mit der Decke im Schlepptau aus den Wagen zu klettern. »Komm Nathaniel, wir sind da« meinte sie knapp und stemmte voller Zuversicht die Hände an die Seiten. Ihr gelber Blick schweifte nachdenklich über das kleine Dorf das im schwachen Sonnenlicht und im Nieselregen verschlafener als eh und je wirkte.
Häuser mit Strohdächern zogen sich ohne jede Ordnung über das gesamte Gelände und im hinteren Teil des Dorfes schien die größte Windmühle die Tanita je gesehen hatte aus den Boden zu sprießen. Es roch stark nach Dünger und Stroh, was Tanita jedoch keineswegs störte. Zwar sehnte sie sich mehr nach ihren weichen Himmelbett und den klimpernden Ketten und Anhängern in ihren Gemächern, doch sie ging bereits so weit das sie dieses Dörfchen als gemütlich bezeichnete was schon etwas heißen sollte. Außerdem wurde ihr das Dorf umso sympathischer als sie bemerkte das es hier keine Soldaten gab.
Das einzige Leben auf den Straßen bestand aus wenigen Kindern die es noch wagten sich ihren Eltern zu widersetzen und somit fröhlich lachend über den ,in rot getauchten Weg hüpften und sich gegenseitig mit Bällen oder anderen Gegenständen abwarfen.
»So spielen Dorfkinder also...« murmelte Tanita gedankenverloren. Sie erinnerte sich an ihre eigene Kindheit wo sie mit ihren Kindermädchen immer Karten im Saal gespielt hatte oder zusammen auf der Wiese ihres prachtvollen Vorgartens Blumen gepflückt hatten. Doch nie hatten sie gar so gefährliche Spiele wie diese Mädchen und Jungen gespielt wie sie hier lebten. Es dauerte schon seine Zeit bis Tanita sich wieder fasste und sich nach Nate umschaute.
»Wie heißt das Spiel?« fragte sie und deutete auf den alten Lederball den die Kinder sich immer noch zuwarfen. Natürlich wusste Tanita das es jetzt wohl wichtiger war an Klamotten und Unterschlupf zu kommen, doch sie wollte so gerne wissen wie die Dorfkinder lebten, das sogar ihr Plan bald zu fliehen in den Hintergrund gerückt wurde.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 07 Aug 2016, 18:32



Nathaniel




Langsam aber sicher konnte er nicht mit der aufkommenden Müdigkeit kämpfen, weshalb ihm kurz nachdem er die Decke über den zierlichen Körper des Mädchens gelegt hatte einnickte. Lange konnte er sich nicht ausruhen, dass wusste er und doch glitt er für eine kurze Zeit in das Traumreich.

„Davis?“, unglaublich sah er den Mann vor sich an, als mit einem Mal das Feuer im Haus ausbrach. Ohne Rücksicht auf andere Sachen zu nehmen begann er hastig mit einem Kübel Wasser aus einem nahestehenden Brunnen zu füllen um damit dem Feuer, dass sich stetig durch das Holz des Hauses fraß zu löschen. Es kam ihm vor wie Ewigkeiten als er es schließlich schaffte. Mit der Hand fuhr er sich über die mit Schweiß übersehene Stirn, zufrieden, dass er es hinbekommen hatte. Als er sich umwandte keuchte er instinktiv auf und stolperte einige Schritte nach hinten. Das Bild mit dem er konfrontiert war ließ sein ganzer Körper beben. Während sein Vater blutüberströmt am Boden lag traten drei in Mantel umhüllte Gestalten auf ihn zu...

Er riss die Augen auf als der ganze Wagen kurz holperte oder ähnliches. Sein Kopf stieß gegen die Wand und mit einem Stöhnen rieb er sich die schmerzende Stelle. „Wir sind da?“, murmelte er verschlafen und stemmte sich hoch, ehe er elegant vom Wagen sprang und ein „Danke“ murmelte.
Das Dorf war ihm vertraut und es versetzte ihn einen Stich, dass er nun nicht mehr mit Davis hierherkommen konnte. Doch nun wollte er sich erst um wichtigeres kümmern, wie ein Dach über dem Kopf und wenn möglich was Leckeres zum Essen. Nathaniel fiel aber sogleich ein, dass er kein Geld hatte und wenn, dann musste er sich damit eine Waffe zulegen. Vielleicht konnte er ja ein Teil der Gemüse gegen ein ansehnliches Schwert tauschen?
„Es ist ein normales Ballspiel.“, murmelte er und sah sehnsüchtig dabei zu, wie die Kinder sich an so etwas Einfachem erfreuen. Seine Kindheit bestand hauptsächlich aus der Feldarbeit, da Davis stets Hilfe benötigten. Er fuhr sich mit der Hand durchs Haar, zerzauste es mehr als es zu ordnen und wandte sich an Tanita. „Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich mir ein Schwert zulege?“, fragte er direkt.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 08 Aug 2016, 20:56



»Tanita Ashton«



Ein Ballspiel. Manchen würde es komisch erscheinen aber für Tanita war so etwas relativ neu. Sie beobachtete die Kinder noch einige Zeit und man könnte fast meinen das die Frage danach die Nathaniel ihr stelle in das eine Ohr hineinflog und aus den anderen wieder auswanderte, denn es dauerte eine gewisse Zeitspanne bis Tanita den gelben Blick wieder Nate zuwandte.
»Öhm was? Ich... Ja von mir aus« meinte sie knapp und schaute sich nun wieder im Dorf um bevor sie es auch nur wagte noch einen weiteren Schritt in das Dorf zu setzen. Was wenn sie hier überhaupt nicht willkommen war? Schnell schüttelte sie den Gedanken ab. Das war purer Quatsch. Keiner außer die Soldaten wussten welchen Adelsstand sie hatte und die Soldaten würde es auch unter keinen Umständen verraten. Und? Waren die Soldaten hier? Nein, also konnte es weiter gehen.
Tanita schlängelte sich an den spielenden Kindern vorbei weiter hinein in das hölzerne Dorf. Ihre nackten Füße wirbelten bei jedem Schritt eine winzige Menge Staub auf der ihre Knöcheln und den Saum ihres Kleides benetzte. Tanita fühlte sich wie in einer Goldgrube gelandet. So gut wie aus jedem der Fenster hingen Leinentücher, Hemden, Hosen , Unterwäsche und alles was man zum ankleiden gebrauchen konnte. Es war einfach, zu einfach. Schnippisch blickte Tanita sich um und wollte schon damit beginnen die nächste Hauswand hochzuklettern um an die Sachen zu kommen, warf jedoch Nate vorher einen zögernden Blick zu. Vielleicht war es doch nicht so schlau jetzt schon zu stehlen. Jetzt wo die Kinder noch auf den Straßen waren und die Eltern und Großeltern an den Straßenrändern saßen um über ihre Kleinen zu wachen.
»Komm Nathaniel, lass uns in eine Schmiede gehen da bekommen wir bestimmt dein Schwert« beschwichtigte sie , auch wenn sie es für schier unmöglich hielt bei den Gehalt den sie mittrugen ein Schwert zu bekommen. Denn das war es ja gerade. Sie hatten nichts. Noch nicht einmal eine Bronzemünze schwebte noch in den Falten von Tanitas altem Kleid herum. Doch wenn Nate glaubte er würde ohne Geld etwas bekommen, dann wollte sie ihn nur machen lassen. Jedoch schaffte es Tanita keinen Moment ihre goldenen Augen von den Klamotten in den Fenstern abzuwenden. Es schien fast so als befände sich Tanita in der edelsten Schneiderei der Hauptstadt und würde sich zusammen mit ihren Kindermädchen ein Kleid auswählen und es war Tanitas Blick anzusehen das sie für gewöhnlich auch die Kleidung bekam die sie wollte.
»Meinst du nicht, das Oberteil da oben... Es würde ganz schnell gehen« murmelte sie Nate zu und schaute sich geheimnistuerisch auf der Straße um. Es war niemand zu sehen und sie wollte ansetzen die Hauswand zu erklimmen.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 09 Aug 2016, 17:57


 
 
Nathaniel

 
   


Er bemerkte den neugierigen Blick ihrerseits und konnte nicht anders als Mitleid zu empfinden. Dem Anschein nach wuchs Tanita wohlbehütet auf, allerdings wurde ihre Freizeit erheblich eingeschränkt. So erstaunte es ihn, dass sie so... lebhaft war und ihm keineswegs vorkam wie ein Mädchen, dass behütet aufwuchs, der der Kontakt zu anderen verboten wurde. Auch war ihre Stärke und Selbstsicherheit bemerkenswert, könnte aber nach Nathaniel nicht schaden, wenn beides etwas schwächer geprägt war, aber gut. Langsam fand er Gefallen daran mit ihr zu reisen und der Gedanke daran, dass sie beide vor den König treten würden ängstigte ihn nicht mehr so, wie es vor ein paar Stunden noch der Fall war.
Der Junge nickte ihr zu, als sie ohne groß zu zögern seinem Vorhaben zustimmte. Ohne Schwert oder Waffen fühlte er sich so, als wäre er nackt und somit wäre er jedem Gegner widerstandslos ausgeliefert. Mit einem Schwert konnte sich so einiges ändern und ihr Weg wäre weniger erschwert, zumal er in seiner Abteilung ein angesehener Schwertkämpfer war.
Seinen wachsamen Augen entging nicht, wie Tanita jedes der hängenden Kleidung zu mustern schien und auch das Zögern ihrerseits entging ihm ebenso wenig. Stumm folgte er ihr, äußerte keinen Kommentar, schließlich hatte sie nichts verbrochen. Noch nicht. Nathaniel wusste nicht recht, ob er es ihr erlauben würde zu stehlen. Einerseits, weil die Leute hier arm waren und kaum etwas besaßen, andererseits, weil die Soldaten schneller auf sie aufmerksam werden.
“Gut, dann gehen wir in die Schmiede!“, sagte er zufrieden und lächelte milde. Sofort hielt er danach Ausschau und wollte gerade eines betreten, als Tanita etwas von sich gab. Erstaunt zugleich aber auch leicht zornig trat er auf sie zu und hielt sie an der Schulter fest, sodass sie ihm nicht so schnell entwischen konnte.
“Tanita, nicht hier und nicht jetzt. Die Leute vom Dorf kennen mich und ich habe auch einige Kontakte hier. Lass mich nur machen.“, sagte er befehlend, als ob er keinen Widerspruch dulden würde. Tatsächlich würde er dies auch nicht tun, weshalb er kurzerhand herumwirbelte und die Schmiede betrat. Nach kurzen Verhandlungen mit dem Schmied reichte er diesem einen großen Anteil der Gemüse und nickte ihm noch dankbar zu, ehe er die Schmiede verließ und nach Tanita sah.

   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 09 Aug 2016, 21:45



»Tanita Ashton«



Das Mädchen blieb abrupt stehen als Nathaniel sie an der Schulter packte. Dieses mal zuckte sie nicht zusammen oder entzog sich der Berührung, ihr war es eher gerade ziemlich gleich das dieser Bauernjunge sie berührte. Ein lächeln huschte ihr dabei über die blassen Lippen. »Du hast Recht, es ist dumm von mir« meinte sie schnippisch und stolzierte voran Richtung Schmiede.
Dort angekommen ließ sie sich an einer Hauswand nieder und beobachtete nachdenklich die dampfende Schmiede in der Nate steckte und um eine Waffe verhandelte. Sie selber begann in dieser Wartezeit über Waffen nachzudenken. Genau, sie wollte auch ein Schwert haben oder einen Bogen. Es konnte doch nicht sein das Nathaniel sich verteidigen konnte und sie nicht. Vielleicht wäre ein Bogen interessant. Tanitas Vater hatte ihr früher in jüngeren Jahren das Bogenschießen beigebracht und sie beherrschte es eigentlich relativ gut. Kurz überlegte sie Nathaniel nachzugehen, beschloss dann aber es zu lassen. Nate musste ja nicht unbedingt wissen das Tanita einen gutes Maß an ihrer Freizeit früher mit Selbstverteidigung verbracht hatte.
Mit einen leisen gähnen lehnte sie sich an die Hauswand und beobachtete gespannt die Mühle. Es schien ewig zu dauern bis Nathaniel zurückkehrte weshalb Tanita damit begann kleine bedeutungslose Sachen in die warme Erde zu zeichnen. Erst einige Schritte nahe bei ihren Kopf ließen sie innehalten. »Na? Auch endlich da?« murmelte sie und schaute auf. Doch das Gesicht in das sie starrte ließ sie zusammenzucken.Es waren nicht Nates braune Augen die ihr entgegenblickten. Es war ein Paar grauer Augen umrandet von einen kompakten Stahlhelm.
Kurz darauf packten jeweils zwei Hände Tanita an beiden Schultern und sie wurde auf die Beine gezerrt. »Nein! Lasst mich los!« piepste sie plötzlich ziemlich schreckhaft und schlug um sich. Die Soldaten jedoch machten keine Anstalten sie loszulassen. Ein höhnisches grinsen lag auf jeden ihrer hässlichen Gesichter und sie drohten ihr damit sie vor König Quirin´s Thron persönlich zu schleppen. Er ist nicht der rechtmäßige König... schoss es Tanita durch den Kopf doch sie wagte es nicht auszusprechen. Außerdem war sie eh viel zu viel damit beschäftigt nach den Soldaten auszutreten und sie zu schlagen so gut es ging, doch die harten Rüstungen ließen ihre Fingerknöchel aufplatzen und ihre Füße abprallen. Es war aus, die Soldaten würden sie vor den König schleppen und dort würde sie sterben...


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mi 10 Aug 2016, 18:36



Nathaniel




Auf einer gewissen Weise war Nathaniel stolz auf sich selber, wenn auch nur in geringen Maßen. Mittels einem großen Anteil Gemüse hatte er sich ein ansehnliches Schwert leisten können, wobei er doch seine Kontakte miteinfließen ließ. So kannte er den Sohn des Mannes, ebenso wie die ganze Familie. Wahrscheinlich war es so leicht zu bewerkstelligen, da die Familie noch in seiner Schuld stand, denn in einem kalten Winter war er schließlich derjenige, der diese Familie, ebenso wie einige andere mit Brennholz ausgestattet hatte.
Nachdem er zufrieden und mit dem langen Schwert, die noch in ihrer Scheide steckte heraustrat, runzelte er verwundert die Stirn. Auf die Schnelle hin hatte er keine Anzeichen von Tanita gefunden und nun fragte er sich, wo das Mädchen stecken konnte. Die Faust ohne Schwert ballte sich zusammen. War das Mädchen vielleicht wirklich so töricht in diesem Moment Kleidung zu stehlen? Hatten seine vorigen Worte überhaupt etwas bei ihr bewirkt? Nur zu gut konnte er sich an ihre schnippische Antwort denken und nun könnte er sich dafür schallten, dass er sie nicht beobachtet hatte, sondern einfach aus den Augen gelassen hatte.
Ich muss sie unbedingt wiederfinden!, dachte der Junge verzweifelt, während er gleich ein schnelles Tempo wählte und anfing durch die Gasse zu laufen. Unweit von der Schmiede entfernt hielt er abrupt inne und duckte sich rasch hinter einem Fass, als er ihre Stimme hören konnte. Tanita, schoss ihm erschrocken durch den Kopf. Die Erwähnte wurde von Männern umzingelnd, die auf ihn keinen wirklich freundlichen Eindruck machten. Grummelnd stellte er fest, dass es sich bei allen drei um Soldaten handelte.
Zögernd griff er zu dem Schwert und zog es mit einem leisen Klirren aus der Scheide, die allerdings dennoch nicht laut genug war, um von den Männern gehört zu werden. Seine Hand zitterte kaum merklich als er sich vorstellte, dass das Schwert schon bald durch die einzelnen Leiber der Männer gleiten würde und er somit für dessen Tod verantwortlich war, doch der Gedanke an Rache als auch an Tanita ließen ihn nicht länger zögern als nötig.
Mit einem leisen Kampfschrei stürzte er sich auf den ersten Soldaten, dessen Leib die Klinge ohne Widerstand durchbohrte. Mit einem leisen Laut zog Nathaniel das Schwert aus dem nun leblosen Mann heraus und widmete sich den anderen drei. Es dauerte nicht lange, als alle vier röchelnd oder tot auf dem Boden lagen. Ich bin für ihren Tod verantwortlich., dachte der Junge angeekelt und steckte rasch die Waffe wieder in die Scheide, sodass er es nicht länger betrachten musste.
Langsam hockte er sich nieder und zog sie sanft an sich. “Es ist alles gut, hey, ich bins, Nathaniel, Nate.“, murmelte er beruhigend und erwähnte unbewusst seinen Nicknamen.



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