Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Lying Tears

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Pink Snow
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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mi 10 Aug 2016, 19:02

 



Tanita Ashton
   

   
 

       

Die Soldaten festigten ihren Griff um Tanitas Schultern als diese weiter um sich schlug. Nein, sie durfte nicht vor den König . Sie wollte doch leben. Der eine Soldat fauchte etwas das verdächtig klang wie »Kleines Biest« und zog ein Messer aus der Gürteltasche um es Tanita drohend an die Kehle zu rücken. Dies entlockte Tanita ein leichtes schlucken doch ehe sie auch nur andeuten konnte sich zu ergeben wurde einer der Soldaten direkt vor ihren Augen durchstochen. Blut spritze auf den staubigen Boden und Tanita zuckte kaum merklich zusammen als etwas von den Blut ihre Haut berührte.
Die Soldaten zu ihren Seiten ließen sie los und Tanita sank ermattend auf die Knie. Zitternd schlang sie ihre Arme um den Körper als sie beobachtete wie ihr Nathaniel die Soldaten einen nach den anderen mit seinen blitzenden Schwert durchbohrte. Es war ein schauriges Spiel und zum ersten mal seit langen merkte Tanita das sie unfähig war so etwas mit anzusehen. Es war egal wie viel Unheil diese Männer angerichtet hatten, kein Mensch verdiente es zu sterben und schon gar nicht wegen ihr. Ein schluchzen entfuhr den jungen Mädchen wie aus einen Schlag. Ihre gelben Augen wurden feucht und sie begann leise zu weinen. Ob es der Schock war, oder die Tatsache das sie den Tod so abgrundtief verhasste und ihn keinen wünschte wusste sie nicht.
»O Nate« piepste sie leise und vergrub ihr Gesicht in seiner starken Schulter als er sie an sich gezogen hatte. Musste sie wieder lügen oder war es jetzt an der Zeit ihm zu sagen das die Soldaten und der König Jagd auf sie machten?
»Nate, es tut mir so Leid ich dachte ich könnte auf eigene Faust stehlen aber dann diese Soldaten. Und jetzt... jetzt bist du in Schwierigkeiten weil du sie ermordet hast. Es tut mir ja so Leid!« bei den Worten schluchzte das Mädchen so dermaßen, das man fast meinen konnte sie hatte angefangen ihre Lüge richtig auszuleben. Doch sie wusste das diese eine lüge nicht reichen würde. Sollte sie noch länger als geplant mit Nathaniel unterwegs sein dann würden sie immer wieder auf Soldaten treffen und bald würden auch Tanita die Lügen ausgehen. Doch das schöne an Tanitas Lügen war ja gerade das immer ein Funken Wahrheit vorhanden war. Es stimmte das Nate jetzt wegen ihr in Schwierigkeiten steckte, doch nicht stehlen war der Grund, es gab andere Gründe warum die Soldaten gekommen waren um sie zu holen.
Die Schulter von Nathaniel waren plötzlich ziemlich feucht von Tanitas Tränen und somit versuchte sie erstickt den Tränenstrom zu stoppen. Es gab bessere Tode zu beweinen als den von drei Soldaten,wie zum Beispiel den von Tanitas Eltern und auch irgendwie den von Davis, obwohl sie diesen Mann nie gekannt hatte.   



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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mi 10 Aug 2016, 20:27



Nathaniel




Nathaniel fühlte sich keinerlei schuldig, denn diese Soldaten hatten genau dieses Schicksal verdient. Klar, vielleicht mochte Tanita etwas gestohlen haben, doch dies ist lange noch kein Grund zu denken, dass ihr Rang es erlauben würde willkürliche Strafen festzulegen. Das Adrenalin rauschte durch seine Adern und seine linke Hand, mit der er das Schwert geführt hatte begann kaum merklich zu zittern. Er, Nathaniel, hatte vier Soldaten umgebracht.
Obwohl er im Militär war und eine Ausbildung genoss, war er dennoch nicht annährend in der Lage Menschen ohne zu zögern zu töten. Was wenn die Leuten Familie, Frauen und Kinder zurücklassen? Dies war wohl einer der Gründe, weshalb Nathaniel nicht längst auf das Schlachtfeld geschickt wurde, sondern weiterhin in dem Dorf feststeckte. Einerlei war er erleichtert, andererseits drohten ihm Strafen, wenn er die Angst vor dem Töten nicht überwinden konnte. Nun hatte er es geschafft zu tun, was er verabscheut hatte, was er eigentlich nie hatte tun wollen.
Das Ganze fühlte sich Surreal an, als wäre dies nur ein schrecklicher Traum aus dem er aufwachen musste, doch dies war nicht der Fall. Ein bitterer Geschmack in seinem Mund breitete sich aus und er schauderte kaum merklich als er an das Blut dachte, welche bereits eine Lache um die toten Körper gebildet hatten.
Einen kurzen Moment schloss er die Augen und versuchte die aufkommende Übelkeit zu unterdrücken, was Nathaniel zum Glück auch gelang. Matt lächelte er Tanita an und begann sie hin und herzuwiegen, als wäre sie ein Baby, welches getröstet werden musste. Der Junge fühlte sich etwas schuldig, dass er alle Soldaten vor ihr niedergemetzelt hatte, doch was blieb ihm anderes übrig? Er hätte nimmer zusehen können, wie der eine ihre Kehle aufgeschlitzt hätte, nicht nach dem Tod von Davis. Er wollte einfach niemanden verlieren, den er mochte. Und die Tatsache, dass er das Mädchen zu mochten schien machte ihn nervös, doch dies verdrängte er für den Moment.
“Es wird alles gut Tanita. Ich bin da und ich weiche nicht von deiner Seite, okay?“, murmelte er tröstend und strich ihr beruhigend über den Kopf. “Und du musst dich nicht entschuldigen. Es wird alles wieder okay und vergiss die blöde Kleidung.“, fügte er sanft hinzu. Er spürte die Nässe und merkte, dass Tanita wohl am Rand eines Nervenzusammenbruchs war, was sich nicht bewahrheitet. Denn kurz darauf schien sie Notiz zu nehmen, dass sein T-Shirt bereits etwas nass war, weshalb sie sich von ihm löste. “Guck, wir verkaufen den Rest der Gemüse und kaufen dir damit neue Kleidung.“, schlug er sogleich vor und richtete sich auf, nicht ohne die Hand hinzuhalten, um Tanita beim Aufrichten zu helfen.



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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 11 Aug 2016, 21:55

 



Tanita Ashton
   

   

   

       

Das Mädchen schaute Nate betrübt an. Würde sie ihn jemals sagen können wem genau er gerade gegenüberstand? Nein, nie, schließlich würde sie ihn ja verlassen sobald sie alles hatte was sie brauchte. Doch konnte sie das überhaupt? Aus irgendeinen Grund hatte sie das starke Gefühl Nathaniel etwas schuldig zu sein das mehr betraf als nur eine Klarstellung. Sie hatte das Gefühl, als müsse sie ihn helfen bei was auch immer er verlangte, so lange bis sie von diesen Gefühl des schuldig sein befreit war. Doch bevor Tanita sich weiter darüber Gedanken machen konnte, schob sie diese auch schon beiseite. Da war einfach Quatsch. Sie schuldete niemanden was, das einzige was zählte war ihre eigene Freiheit und die anderen sollten ihr egal sein. Doch Nate, er hatte etwas an sich was Tanita verwirrte. etwas starkes, als wäre er ein mächtigerer Mann als der König selber.
»Aber Nate, wir brauchen das Gemüse doch sonst verhungern wir« murmelte sie kopfschüttelnd. Weiterhin klebten ihr feuchte Ringe unter den schönen goldenen Augen, doch sie schien sich inzwischen wieder mehr oder weniger gefasst zu haben. Wenigstens zitterte sie nicht mehr, doch der Anblick der Soldaten ließ ihr immer noch den bitteren Geschmack im Mund aufsteigen. »L-Lass uns b-bitte woanders hingehen« hauchte sie und legte sich eine Hand auf die Magengrube. Von den Anblick der Blutlachen und der leeren Augen war ihr ganz plötzlich Speiübel geworden und sie wünschte sich nichts sehnlicher als diese Leichen nie wieder sehen zu müssen.
Ohne auf Nathaniels Reaktion zu warten erhob sich das Mädchen, packte den Jungen an der Hand und zog ihn fort, Bald würden die Dorfbewohner Wind von de drei toten Soldaten bekommen und wenn sie Tanita und Nathaniel am Tatort fanden würde das den sicheren Tod durch Hinrichtung bedeuten, nicht das Tanita der eh schon bevorstand, aber Nate...
Sie zog Natheniel hinein in eine kleine Gasse wo sie denn hinaus auf den Dorfplatz gingen. Hier herrschte noch reges treiben im Gegensatz zu den kleineren Straßen des Dorfes. Menschen trugen ihre Einkäufe in großen Holzwannen nachhause und Kinder kletterten vergnügt über die dicken Steine,welche am Rand der großen Kupferstatue in der Mitte des Platzes lagen. Keiner schien auch nur annähernd Notiz von den braunhaarigen Mädchen und den großen jungen Mann zu nehmen ,die den Platz aus der Seitengasse heraus betraten.
Sofort ließ sich Tanita erschöpft auf den Steinstufen eines verlassenen Wohnhauses nieder und betrachtete ihre schorfigen Hände. »Ich weiß nicht ob wir hier länger als eine Nacht bleiben sollten, es ist zu riskant wenn jemand erfährt das du die Soldaten ermordet hast« flüsterte sie und strich sich die unsauberen Haare aus dem Gesicht. Ihr gelber Blick ruhte fast leblos auf der Kupferstatue in der Mitte des Platzes während ihr Magen bei den Gedanken an die toten Soldaten immer noch rebellierte. Wann hatte Tanita je gedacht einen Bogen zu gebrauchen wenn sie doch keiner Fliege etwas zu leide tun konnte?
   


   

   
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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 14 Aug 2016, 17:12


 
 
Nathaniel

 
   


Nathaniel sah ihren betrübten Blick und wischte ihr daraufhin sachte eine Träne von der Wange. Auf ihre Bemerkung hin lächelte er sie milde an, ehe er kurz um sich sah um auch wirklich sicherzugehen, dass sich niemand ihnen näherte. „Unsinn. Wir werden schon nicht verhungern, weil wir das Gemüse gegen einige Kleidungsstücke tauschen. Da ich nun ein Schwert habe, kann ich uns auch einige Tiere erlegen oder wir können uns auch einfach etwas von den Feldern nehmen, was zwar auch stehlen wäre, aber nicht so schlimm ist.“, sagte er zufrieden und seufzte. Tanita war nicht im Unrecht. Bald würden sie vielleicht hungern oder gar stehlen müssen um ihren Magen nicht weiter leiden zu lassen, doch bis dahin haben sie noch Zeit.
Bevor er aber weiter etwas vorschlagen konnte, zerrte das Mädchen ihn bereits auf die Füsse und steuerte eine Seitengasse an. Stumm folgte er ihr, verstand ihre Angst, denn schließlich waren die Soldaten nicht gerade sanft mit ihr umgegangen. Als er daran dachte, was ihr widerfahren wäre, wenn er nicht an Ort und Stelle war, ballte er die Hände zornig zusammen. Seit wann waren die Soldaten befugt selber darüber zu entscheiden, was einer Todesstrafe würdig war und was nicht? Seit wann war alles so willkürlich geworden?
„Dann sollten wir weiterziehen, sobald wir deine Kleider gekauft haben. Ich würde vorschlagen, dass wir dieses Mal zu Fuß weiterlaufen, denn sie werden sicher nach uns fahnden.“, murmelte er. In Gedanken versuchte er eine Route zu planen, die in ein kleines Dorf führen sollte, welches von Wäldern umgeben war. Dort waren meist keine Soldaten, weshalb sie sich sicherlich für eine Woche dort verstecken könnten.


   

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 18 Aug 2016, 20:01

»Tanita Ashton«

Tanita nickte leicht. Nathaniel schien anders als sie schon die ganze folgende Route zu planen, doch er kannte sich im Gegensatz zu ihr auch in der Umgebung aus. Es war Tanita plötzlich furchtbar unangenehm, das sie immer noch daran dachte zu fliehen und ihren eigenen Weg zu gehen. Nate war immer so gut zu ihr gewesen. Er sorgte sich um sie, kümmerte sich um sie, gab Geld aus für sie und was tat sie? Sie brachte ihn in Schwierigkeiten und wollte sich am Ende auch noch aus den Staub machen. Doch, vielleicht konnte sie ihn ja überreden mit ihr zu gehen. Sie würden dann zu zweit im Ausland leben und neu anfangen. Es könnte so schön werden, aber dann müsste sie Nathaniel auch beichten wer genau sie überhaupt war und das würde sein Bild auf sie vollkommen verändern. Tanita wollte das nicht. Sie wollte weiterhin das sture, eigensinnige Mädchen sein, welches sich trotzt ihrer reichen Abstammung einen Dreck um ihr Erscheinungsbild und ihr gutes Verhalten scherte.
Seufzend zupfte sie ihr altes Kleid an ihren Dekolletee zurecht und richtete sich anschließend auf. »Okay, zu Fuß klingt gut, denke ich« murmelte sie mehr oder weniger begeistert, doch Nate war der Chef solange sie nicht alles hatte was sie brauchte. Jedoch wusste Tanita nicht Recht wo sie an Klamotten kommen sollten, weshalb sie sich nun etwas ratlos umschaute. Es wurde immer leerer auf den Dorfstraßen. Die kleinen Stände an denen Nutztiere, Essen , Schmuck und andere käufliche Dinge für gerechte Summen verschaukelt wurde, waren bereits abgebaut. So blieb es den beiden Reisenden nur Bekannte von Nathaniel selber aufzusuchen, denn Tanita hatte in diesen kleinlichen Dorf im Gegensatz zu Nathaniel keine Bekannte.
»Wo genau Nathaniel, willst du denn um die Uhrzeit noch Kleidung herbekommen?« fragte sie deshalb misstrauisch und musterte weiterhin die Umgebung. Der betrübte Ausdruck schien aus ihren Gesicht gefallen, auch wenn innerhalb ihres Halses noch ein dicker Kloß zu sitzen schien. Sie würde wohl nie das Bild der toten Soldaten vergessen können, wie sie dort auf den staubigen Steinboden in einer scharlachfarbenen Blutlache ihren letzten Atemzug getan hatten. Kurz schauderte Tanita es am ganzen Körper, doch die Beruhigung kehrte schneller zurück als gedacht. Stumm begann sie sich damit abzulenken an die Landschaften ihrer Kindheit zu denken. Sie und ihre Mutter waren immer zusammen hinaus aus der Hauptstadt mit der Kutsche aufs Land gefahren oder in die Berge. Es war immer so schön dort gewesen, wenn man die Wachen ignoriert hatte, welche stets vorn und hinten zu Tanita und ihrer Mutter gelaufen waren.
Sie blinzelte leicht um den Kopf wieder zu klären und musterte dann wieder Nathaniel. Er wusste bestimmt nicht wie es war dauernd bewacht zu werden und genau deshalb beneidete Tanita ihn etwas um seine Kindheit. Aber was sollte es. Die Kindheit von Tanita sowie Nathaniel war längst vergangen und vielleicht musste Tanita endlich anfangen in die Zukunft zu schauen. Was würde sie tun sobald das Land hinter ihr lag? Was würde Nate tun? Was würde überhaupt noch alles auf die beiden Weggefährten zukommen?


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 18 Aug 2016, 21:23

»Nathaniel


Mit einem seichten Lächeln um die Lippen betrachtete er das Geschöpf vor ihm und blieben dann bei ihren haselnussbraunen Augen hängen. Sie hatten etwas Magisches an sich und er blinzelte einige Male, als er sich von dem Anblick löste und nickte ihr zu, so, wie sie es vor wenigen Sekunden getan hatte. Wieso wusste er nicht, denn er war verwirrt, weshalb er derart von ihr in den Bann gezogen worden war. Nur eines war er sich inzwischen sicher. Er wollte sie um keinen Preis verlieren, wäre es durch Überfälle, durch Soldaten oder weil er seinen Plan verwirklichen wollte, wobei auf Letzteres er nach wie vor nicht verzichten konnte oder möchte. Als sie murmelte, dass ihr die Reise zu Fuß auch passen würde, seufzte er erleichtert auf. Er hatte bereits erwartet, dass Tanita wohl wieder einige Tricks auf Lager hatte, so wie letztes Mal mit dem Karren.
Auch wenn das zierliche Mädchen nicht sonderlich von seinem Vorhaben angetan war, war Nathaniel doch recht froh, dass er nun ein wenig Zeit mit ihr verbringen konnte, wobei verbringen nicht der richtige Begriff dafür war. Der Junge wollte mit ihr Reden, etwas mehr über ihre Vergangenheit erfahren, wenn sie natürlich bereit war ihm einige Momente anzuvertrauen. Sein Verdacht verstärkte sich zunehmend, dass Tanita etwas Schwerwiegendes vor ihm verbarg, doch er hielt es für unangebracht dies nun zu fragen, zumal sie noch etwas mitgenommen wirkte.
Nathaniel sah die Braunhaarige erstaunt an, als diese sich bei ihm erkundete, wo er um diese Uhrzeit noch Kleider kaufen wollte, als er mit einem Blick gen den Himmel feststellte, dass die Sonne sich dem Horizont näherte. Bald würde die Nacht einbrechen, was bedeuten würde, dass sie schon beinahe einen Tag in dieser Stadt verbracht hätten. Dies war natürlich gefährlich, doch Nathaniel hatte sich bereits vorgenommen Tanita mit ordentlichen Kleidern zu besorgen.
Während er sie musterte, bekam er sogleich mit, wie das junge Mädchen unsichere oder leicht misstrauische Blicke um sich warf. Ohne groß nachzudenken trat er einen Schritt vor und schlang seine Arme um sie und drückte sie leicht an sich, ehe er sich wieder von ihr löste. “Es wird alles gut.“, sprach er beruhigend und lächelte sie schräg an. “Und vertrau mir, ich habe so einige Kontakte in diesem kleinen Dorf, schließlich musste ich früher fast wöchentlich hierherfahren.“, fügte er noch verschmitzt hinzu, ehe er sie an die Hand nahm und durch einige Gassen zerren wollte.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 18 Aug 2016, 22:21


Tanita Ashton

Tanita zuckte leicht zusammen als Nathaniel sie so plötzlich an sich zog und seine Arme für einen kurzen Moment um sie schlang. Es war ein merkwürdiger Moment. Merkwürdig, weil Tanita keine einzige Sekunde daran dachte sich gegen diese knappe Zärtlichkeit zu wehren. Lag es daran das sie sich schuldig ihm gegenüber fühlte, oder weil ihr seine Berührungen inzwischen nichts mehr ausmachten? Tanita wusste es nicht und eigentlich war ihr das auch relativ egal. Das einzige was zählte war, so schnell wie möglich wieder aus diesen Dorf zu kommen.
Vorsichtig und ebenso schräg erwiderte das hübsche Mädchen das schräge lächeln des Jungen und auch in diesen Moment spürte Tanita, das es ein lächeln vom ganzen Herzen war. Sie vertraute Nathaniel inzwischen ihr Leben an und genau dies musste sie sich nun auch selber eingestehen. Außerdem, fand Tanita das er nicht gerade schlecht aussah, doch das war Nebensache. Jetzt ging es darum endlich neue Kleidung zu besorgen und diesmal würde sich Tanita strikt daran halten was Nate sagte, naja, solange sie noch da war. Das schlechte Gewissen drohte erneut ihren Kopf zu zerfressen. Ja, sie wollte ja gehen. Ihr Blick streifte den von Nathaniel, doch der Ausdruck in ihren Augen blieb wie immer.
Es änderte sich erst etwas in ihrer ganzen Mimik, als Nathaniel plötzlich ihre Hand nahm um sie mit sich zu zerren. »Hey!« rief sie empört aus, doch diesmal nicht weil er ihre Hand einfach gepackt hatte. Es hatte eher den Grund das sie fast hingefallen war vor Schreck. Ein schmunzeln zierte ihre rosigen Lippen während sie sich von den jungen Mann mitziehen ließ. Nein, diesmal entriss sie sich nicht seinen Griff oder protestierte gegen seine Nähe. Sie war froh ihn an ihrer unmittelbaren Seite zu wissen und nun war es an der Zeit Dankbarkeit zu zeigen. Nicht das es Tanita je schwer gefallen war sich zu bedanken, doch seit Beginn ihrer Flucht war sie ziemlich eigensinnig geworden und das Mädchen wusste es sich auch einzugestehen. Dieser Eigensinn schien wie ein Fluch, doch er hatte auch seine praktischen Seiten. Da wo Tanita in jüngeren Jahren immer zu Hilfe geeilt wäre, konnte sie nun schmerzlos zuschauen mit den Hintergedanken das es erst einmal sicherer für sie selber war sich versteckt zu halten. Aber nun kam die Frage, ob der Eigensinn auch soweit reichte das sie Nathaniel,welcher jetzt schon sehr viel für sie bedeutete, allein zurückzulassen. Ihre Meinung nach sah Nate nicht so aus als würde er das Land verlassen wollen und fragen wollte Tanita erst Recht nicht. Ein unhörbares seufzen entfloh ihren Mund, während Nathaniel sie so durch die Straßen zerrte. Doch schnell wandelte sich dieses seufzen wieder zu einen freundlichen lächeln.
»Nate...« begann sie.
»Danke für alles«


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Fr 19 Aug 2016, 19:17

»Nathaniel



Ihm entging nicht, dass das Mädchen während seiner Umarmung zusammenzuckte, doch es beglückte ihn, dass sie ihn nicht direkt von sich stoß, sondern diese Geste duldete. Nach und nach verspürte er das Bedürfnis, ihr von seinem eigentlichen Vorhaben zu berichten, zu gestehen, dass er sie anfangs nur für seine Zwecke missbrauchen wollte, um sein Ziel zu erreichen. Doch nun war er sich nicht einmal darüber im Klaren, ob er das Ziel weiterverfolgen wollte. Nathaniel überkamen Zweifel, ob Davis so eine Rache gewollt hatte, gewollt hatte, dass der Junge nun zu einem Mörder wurde. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, als er mit Tanita losrannte. Nein, gewiss nicht. Sein Vater war immer ein Mann gewesen, der den Frieden angestrebt hatte und war jemand gewesen, die anderen Leuten helfen wollte, egal wie.
Der Braunhaarige wurde aus seinen Gedanken gerissen, als sie ein „Hey“ rief, allerdings keine Anstalten machte wie letztes Mal sich ihm zu entziehen. Als er seinen Kopf wendete und sie mit einem leichten Lächeln um die Lippen anlächelte, schien sie ihnm ebenfalls zeitgleich ein Lächeln zuzuwerfen. Er begann sie durch die Straßen zu ziehen, durch vereinzelte Gassen und ebenfalls durch die halbe Stadt. Er genoss ihre Nähe, genoss es ihr Lächeln zu sehen, so, wie er es nur bei manchen Mädchen empfand. Nathaniel spürte, wie der Wind sein Haar zerzauste und fühlte sich auf einer komischen Weise befreit.
Schlitternd kam er schließlich vor einem älteren Haus zum stehen und ohne groß zu zögern klopfte er dreimal an die Holztüre. Ungeduldig blieb er davor stehen, richtete sich etwas das Hemd und achtete vorsichtig darauf, dass sein Schwert nicht gleich auf dem ersten Blick ersichtlich war. Schließlich wurde mit einem brummelnden Gemurmel die Türe geöffnet und eine ältere Frau, die Nathaniel gerade Mal zu den Ellbogen reichte, trat heraus. Bevor sie sich erkundete, wer diese Besucher überhaupt war, stiess sie bereits wüste Beschimpfungen aus. "Rotzlöffel...Unanständig...um diese Uhrzeit", war zu hören, ehe Nathaniel das Wort erhob. "Beruhige dich Annemarie. Ich bins, Nathaniel.", sagte er mit einer ruhigen Stimme, als wären die Beschimpfungen der Alten einfach an ihn abgeprallt. "Nathaniel?", wiederholte sie fragend und runzelte ihre zerfurchte Stirn, als bereits ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht erschien, ehe sie ihn zu sich in eine Umarmung zog.
"Gott Junge, du bist ja groß geworden, wie geht es dem alten Davis denn?", rief sie erfreut aus, als das Gesicht von Nathaniel bereits errötete. Vorsichtig löste er sich heraus und sah Tanita bittend an und betete, dass sie ihm nicht widersprechen würde. "Davis geht es gut und auch die Ernte dieses Jahr wird wohl besonders gut sein, danke der Nachfrage. Könnten wir vielleicht reingehen?", sagte er verlegen und fuhr sich über die ohnehin schon  zerzausten Haare. "Also gut, komm rein!", sagte die Frau fröhlich und schien Tanita gar nicht erst zu bemerken, als sie Nathaniel bereits in das Haus zerrte. Bevor der Junge allerdings das Haus betrat, versuchte er Tanita zu signalisieren, dass sie ihm folgen sollte, ehe er bereits durch die Tür schritt.

[OUT: Lass Tanita einfach reingehen und hinsitzen. o/]

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Sa 20 Aug 2016, 18:34


Tanita Ashton

Tanita hatte das Gefühl es würde noch ewig so weitergehen. Sie liefen und liefen immer weiter. Die Straße schien kein Ende zu nehmen und Tanita begann langsam aber sicher die Puste auszugehen. Zwar hieß es nicht das Tanita sonderlich schlecht darin war, was Ausdauer anging, doch im Vergleich mit den Ereignissen des heutigen Tages war es nur logisch das die junge Dame kaum noch Kraft in den dünnen Beinen hatte. Außerdem war sie hungrig. Nur heute morgen hatte sie die Chance gehabt sich an einen Apfel gutzutun, doch das war es dann auch schon wieder.
Tanita hätte Nathaniel gerne gefragt wo sie denn hinliefen. Jedoch kam sie nicht dazu, da das unmittelbare Verlangen diesen Jungen ihr vollstes Vertrauen zu schenken das hübsche Mädchen aufhielt. Somit ließ Tanita sich ohne Widerrede und ohne jegliches sträuben von den jungen Nathaniel mitschleifen. Es war ein schönes Gefühl nach so langer Zeit endlich mal wieder einen Menschen an der Seite zu haben welcher ihr die Entscheidungen abnahm. Ihr ganzes Leben lang hatte Tanita so einen Menschen an ihrer Seite gehabt, doch seitdem sie auf der Flucht war konnte sie nur noch ihrer eigenen Stimme folgen und dies war nicht so einfach wie gedacht. Schon mehr als einmal war es Tanita passiert das sie den falschen Weg gewählt hatte, beim sprechen mit anderen Menschen das falsche gesagt oder gar Dinge getan hatte, die keiner ihr früher je erlaubt hätte. Nun hatte Tanita kapiert warum diese Dinge ihr nicht erlaubt gewesen waren und sie war ihrer Mutter dankbar dafür, das sie der jüngeren Tanita diese Sachen untersagt hatte.
Das Mädchen wurde aus ihren Gedankengängen gezogen als Nathaniel plötzlich zum stehen kam. Mit der Faus hämmerte er an eine schwere Holztür und wartete stumm darauf das etwas geschah. Kurz darauf wurde die Tür aufgestoßen und eine ältere Frau begann zu schimpfen. Unbehaglich hüpfte Tanita von einen Fuß auf den anderen. Ihr lag es bereits auf der Zunge Nathaniel zu belehren das man nicht an die Türe fremder Leute klopfen solte, doch eh sie sich versah hatte die ältere Frau Nathaniel schon in eine drückende Umarmung gezogen. Tanita konnte die bissige Bemerkung auf ihrer Zunge verkneifen, jedoch zierte ein schmunzeln ihre rosigen Lippen, während sie bemerkte das es nun Nathaniel war der puterrot wurde. Kurz darauf griff die Frau Nate am Arm und zerrte ihn in die kleine Stube.
Tanita schlüpfte unbemerkt hinter den beiden her und schloss leise die Tür hinter sich. Während sie Nathaniel der alten Dame überließ, machte sich Tanita daran ihrer Neugier freien Lauf zu lassen. Gebannt schaute sie sich um. Es dauerte keine zwei Sekunden da war das hübsche Mädchen schon hinüber zum Kamin gegangen und hatte eine winzige goldene Schatulle auf den Kaminsims ins Visier genommen, doch schließlich konnte sie sich doch beherrschen und lehnte sich nun schweigend, neben den Kamin, an die Innenwand des Hauses. Jedoch schaffte es Tanita nicht ihre vollkommene Aufmerksamkeit Nathaniel und der alten Frau zu schenken, denn ihre Neugier zwang sie dazu ihren Blick immer wieder von Gegenstand zu Gegenstand fliegen zu lassen.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 23 Aug 2016, 21:03

»Nathaniel


Peinlich berührt ließ sich Nathaniel auf einen der antiken Sessel herab, die in der altmodisch eingerichteten Diele der Frau stand. Mit einem suchenden Blick sah er sich kurz um und merkte erleichtert, dass Tanita seiner stummen Aufforderung nachgekommen war und ebenso die Stube betrat. Bevor er ihr aber deuten konnte, sich zu ihm zu setzen, setzte sie sich bereits auf einen der anderen im Raum stehenden Sessel. “Oh, ihr seid bestimmt durstig und hungrig!“, rief sie mit einem Blick auf die beiden Gestalten.
Kurz eilte sie in die Küche, ehe sie sich umwandte und geradewegs wieder zurückkam. “Verzeihung, ich konnte mich in dieser Aufregung ja gar noch nicht vorstellen!“, entschuldigte sie sich mit einem Lächeln um die Lippen bei Tanita. “Ich bin Anne. Wollt ihr etwas Tee?“
Kurz musterte Nathaniel Tanita. Vielleicht würde etwas Essen wirklich nicht schaden, doch konnten sie es sich überhaupt leisten noch länger hier zu verweilen? “Nein, nein Anne, ist schon gut. Vielleicht etwas Wasser, aber wir müssen gleich wieder los. Davis hat uns auf eine „kleine“ Mission geschickt.“, sagte er deutlich nervös und hoffte, dass Tanita ihm nicht allzu wütend sein würde, denn vielleicht sehnte sich das Mädchen ja nach einer ausgewogenen Mahlzeit?
“Und einige alte Kleidungsstücke von Nina wären auch noch nett.“, fügte er unbehaglich hinzu, errötete noch weiter, als das er es ohnehin schon war. Das Grinsen im Gesicht der alten Dame wurde breiter. “Verstehe. Dann möchte ich euch nicht weiter aufhalten. Sofort hastete sie in ein anderes Zimmer und kam mit einem Umhang sowie einem einfach gehaltenem Kleid zurück.
“Ich denke, dass diese junge Lady fast die gleiche Größe wie Nina hat. Auf jeden Fall wünsche ich euch noch viel Erfolg bei eurer „Mission“!, sagte sie fröhlich und geleitete die beide nach draußen.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 23 Aug 2016, 22:09


Tanita Ashton

Tanita war leicht erstaunt über die immense Freundlichkeit der alten Frau. Als sie sich vorstellte murmelte Tanita nur schüchtern: »Freut mich... ich bin Tanita« und schwieg dann. Leider hegte das junge Mädchen mit den braunen Haaren immer noch eine große Schüchternheit gegenüber fremden Menschen und auch wenn Anne nett wirkte, wusste Tanita nicht ob sie dieser Frau vertrauen konnte. Jedoch horchte sie auf als Anne von Tee redete. Vielleicht war es nur Einbildung, doch Tanitas Magen begann plötzlich laut zu knurren, fast so als hätte sie eine ganze Woche keine einzige Beere verspeist.
»Also ich hätte schon gern einen ...« sie wurde je unterbrochen von Nathaniels Worten. Ein kleines schnauben konnte Tanita sich nur geradeso verkneifen, doch ihre Eigengewalt reichte nicht so weit das sich ein funkelnder Blick, hinüber zu Nathaniel vermeiden ließ. Als er dann von einer Mission redete, die sie zu erfüllen hatten zog Tanita zweifelnd eine Augenbraue hoch. Dieser Kerl war ein mieser Lügner, doch wie dem auch sei. Das einzige was Tanita tun konnte war, die Lüge aufrecht zu erhalten, weshalb sie ihre Miene sofort wieder zu ihren normalen Ausdruck umformte.
Tanita schaute erst wieder auf als das Wort Kleidung fiel. Die alte Frau eilte davon und kam mit einen gefalteten Kleid und einen Umhang zurück. Wenn Tanita ehrlich war, fand sie diese gar nicht mal so schlecht und das beste daran, sie bekamen diese Dinge ganz legal. Dankbar nahm Tanita die Sachen entgegen. »Danke« murmelte sie leise und besah sich der Sachen. Ja, das könnte ihr passen und der Umhang wäre auch praktisch um unter der großen Kapuze das Gesicht zu verbergen. Gerade wollte Tanita fragen ob sie sich hier irgendwo umziehen konnte, da geleitete die Frau sie bereits nach draußen. Tanita folgte Nathaniel etwas verdattert. Sie wollte gar nicht wissen was die Frau, welche jetzt ein komisches grinsen im Gesicht trug, gerade von den beiden dachte, Doch eigentlich konnte ihr das auch egal sein.
Als nach einer herzlichen Verabschiedung hinter ihr und Nate die Tür geschlossen wurde, wandte Tanita sich ihren Begleiter zu. »Und wo soll ich mich jetzt umziehen? Außerdem, wo bekommen wir etwas zu essen her? Wir hätten uns von Anne doch etwas mitgeben lassen können oder etwas nicht?« Tabita dachte zurück in die Zeiten wo sie einfach nur an der Küche hatte vorbeilaufen müssen um einen Leib Brot zu ergattern, von dem sie dann das meiste an die Enten im Gartenteich verfüttert hatte. Vielleicht war Nathaniel zu gutmütig um der Familie etwas von dem essen zu nehmen. Vielleicht war diese Familie ja arm. Nochmals besah sich sich der Kleider über ihren Arm. Ja, vielleicht war die Familie arm und trotzdem hatte die Frau ihr diese Kleider gegeben. Tanitas Vater hätte an arme Leute nie auch nur das hässlichste und älteste Kleid abgetreten das Tanita besessen hatte, obwohl er ihr mit Leichtigkeit hätte ein neues kaufen können. In diesen Moment nahm sich Tanita vor, das sie sich irgendwann zu revanchieren, auch wenn dies noch lange dauern würde.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 30 Aug 2016, 22:01

»Nathaniel


Es kam ihm so vor, als würde es eine kleine Ewigkeit dauern, bis die alte Frau sie schlussendlich gehen ließen, denn der Wortschwall und die Fragen, die auf Nathaniel herunterprasselten schienen kein Ende zu nehmen. Als er ihr jedoch mehrmals versichert hatte, dass er garantiert nach ihrer wohl sehr „geheimen“ Mission einen Besuch abstatten und ihr alles über das kleine Abenteuer erzählen würde, gelang es ihm schließlich sich herauszuwinden. “Na dann hoffe ich mal, dass du dein Versprechen einhaltest. Ich warte auf euch!“, sagte sie augenzwinkernd. Schon im nächsten Moment schloss sich die Türe und man konnte dem schlanken Jungen deutlich seine Erleichterung anmerken.
Er hatte sich bereits etwas Ruhe gewünscht, als bereits ganze Sätze Tanita’s Mundwerk verließen und die Hälfte von dem zählte nicht unbedingt zu dem, was er in diesem Moment hören wollte. »Und wo soll ich mich jetzt umziehen? Außerdem, wo bekommen wir etwas zu essen her? Wir hätten uns von Anne doch etwas mitgeben lassen können oder etwas nicht?« Herrgott, wieso fragte sie ihn? Er war genauso ahnungslos wie sie, darüber hinaus ebenfalls über den ereignisvollen Tag und die Tatsache, dass er drei Männern das Leben genommen hatte.
“Was weiß ich! Wenn ich nicht Anne abgewimmelt hätte, wären wir nie weggekommen und die Soldaten hätten uns gefunden. Ich glaube nicht, dass du das willst, oder?“, sagte er kalt und wendete sich ab. Obgleich er seinen Tonfall gleich bereute, war er zu stolz, um sich bei Tanita zu entschuldigen. “Irgendwo und irgendwie werden wir schon noch was zu essen bekommen, zumal wir noch etwas haben. Außerdem kannst du dich hier und jetzt umziehen.“ Nathaniel war sichtlich von der ganzen Situation abgenervt und fürchtete schon, dass Anne bald wieder rauskommen würde, weshalb er Tanita an die Hand nahm und einige Straßen weiterzog.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Di 06 Sep 2016, 21:25


Tanita Ashton
Tanita schnaubte leise als Nathaniel so barsch antwortete, doch erwidern tat sie vorerst nichts. Sie hatte keine Lust sich zu streiten, auch wenn jetzt eigentlich der beste Zeitpunkt wäre sich zu trennen. Sie hatte Klamotten und sie war satt, mehr brauchte sie nicht um ihre Reise allein fortzusetzen, jedoch etwas, irgendetwas hielt sie fest an diesen Jungen gebunden. Trotzdem war Tanita sich sicher, nicht mehr lange und sie war über alle Berge.
Tanita war sprachlos als Nathaniel meinte, sie könne sich auch hier und jetzt umziehen. »Du... Ich hab unter diesen Fetzen kaum etwas drunter und du willst ernsthaft meinen das ich mich vor dir ausziehen soll. Ernsthaft Nate, ich habe dich nicht als lustmolch eingeschätzt« fauchte sie nachdem Nathaniel sie von einem Ort zum anderen gezogen hatte. Jedoch stieg ihr eine leichte Röte ins Gesicht, welche sie sich sogleich wegfluchen wollte. Warum um Himmels Willen wurde sie rot? Schnell wand sie sich von Nate ab, damit dieser ihren Gesicht nicht sah und legte eine beleidigte Haltung ein. Ausziehen, der hatte sie doch nicht mehr alle. »Ich bin gleich wieder da, warte eine Sekunde« zischte sie leise »Und wehe du schaust um die Ecke. Dann pfeffer ich dir so heftig eine das du eine Woche lang einen roten Handabdruck auf den Gesicht mit dir trägst.« Nun huschte ein schmunzeln über ihre Lippen. Die Vorstellung Nathaniel, den Nathaniel der gerade drei Soldaten erstochen hatte eine zu klatschen war nur zu köstlich.
Hastig huschte sie um die nächste Hausecke und entkleidete sich dort. Für einen knappen Moment schaute sie an ihren eigenen Körper hinab, wobei ihr auffiel wie mager sie geworden war.Ihr Dad hatte dazu früher immer 'Bohnenstange' oder 'Stock' gesagt, wenn Tanita selber arg abgenommen hatte. Doch würde er sie jetzt in diesen Zustand sehen, würde er sich wohl ehrlich sorgen machen. Ein leises seufzen entfloh Tanita´s Mundwerk und schlussendlich streifte sie sich das neue Kleid über. Mit einen Fetzen ihres alten Lumpen band sie sich ihr zerzaustes Haar nach hinten und warf den Umhang über die Schultern. Ja, in den neuen Klamotten fühlte sie sich schon viel sicherer.
Kurz betrachtete sie ihr Antlitz in einen der kaputten Fensterscheiben eines alten Hauses, bevor sie um die Ecke zurück zu Nate kehrte. »So, wir könnten dann« meinte sie knapp und setzte eine leicht hochnäsige Miene auf. Warum wusste sie auch nicht, vielleicht wollte sie damit ihre Heulattacke von vorhin wieder wettmachen. »Wohin solls denn gehen? Hast du schon Pläne oder irren wir einfach irgendwo im nirgendwo umher?« kurz bedachte sie sich ihrer Fingernägel. Diese waren stumpf und ungerade, Tanita gefiel das gar nicht. Doch was spielte das Aussehen auf der Flucht schon für eine Rolle? Sie schlug die Kapuze ihres Umhangs über die filzigen Haare, so das ihr Gesicht im Schatten lag.

 
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BeitragThema: Re: Lying Tears   Do 08 Sep 2016, 19:08

»Nathaniel


Ungeduldig wartete er darauf, dass Tanita sich endlich umziehen würde, die Tatsache vergessend, dass er wohl anwesend wäre und ihr dies nicht behagen könnte. Dies wurde ihn erst wieder in Erinnerung gerufen, als sich Tanita dazu äußerte. Dabei zeigte sich ihre temperamentvolle Ader wohl wieder, denn statt einen verärgerten Tonfall zu wählen, fauchte sie ihn förmlich an. Fast wollte Nathaniel bereits mit einem Kommentar antworten, hielt sich allerdings zurück, da er keinen Streit provozieren wollte. Nicht, solange er das Mädchen noch für seine Zwecke brauchen würde.
“Fein, dann zieh dich anderswo um. Erwarte aber nicht, dass ich rechtzeitig einschreite, um dich wieder zu retten!“, sagte er betont kühl und wendete ihr seinen Rücken zu. Ihren Kommentar: »Ich bin gleich wieder da, warte eine Sekunde« zischte sie leise »Und wehe du schaust um die Ecke. Dann pfeffer ich dir so heftig eine das du eine Woche lang einen roten Handabdruck auf den Gesicht mit dir trägst.« nahm er mit einem Nicken zur Kenntnis, stellte sich lässig an die Wand und betrachtete währenddessen den Himmel, der sich Stück für sich verdunkelte, bewunderte die Röte im Süden und sehnte sich nach einem festen Wohnsitz, doch solange er seine Aufgabe nicht erfüllte, war ihm wohl keine Ruhe gegönnt.
Deswegen wartete er umso ungeduldiger darauf, dass Tanita endlich zurückkommen würde und sie weitergehen konnten. Länger als nötig wollte er hier nicht mehr verharren, vor allem dann nicht, wenn er wusste, dass er und seine „Freundin“ Soldaten im Nacken hatten, die ihren Tod herbeisehnten.
Ehe er sich aber versah stand sie wieder vor ihm. Nathaniel musste sich eingestehen, dass er die vorige Tanita besser fand, aber gut. An einem Tag würden sich ihre Wege trennen, spätestens dann, wenn er sein Ziel erreicht hatte. Er bemerkte den Blick, mit dem sie sich selber musterte und verstand nach einer Zeit, dass sie sich wohl um ihr Aussehen kümmerte, denn mit einem Male schlug sie ihre Kapuze über ihren Kopf.
“Wir werden nicht herumirren.“, sagte er mit einem fast schon drohenden Unterton, ehe er sich kräftig von der Mauer abstürzte und sich leicht von Tanita abwandte. “Nein, wir werden nicht herumirren.“, wiederholte er überzeugt und sah ihr anschließend in die Augen, während er mit einer Hand ihr Handgelenk umfasste.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Sa 10 Sep 2016, 17:43


Tanita Ashton
Tanita zog eine Augenbraue hoch,als Nathaniel meinte das sie dieses mal nicht herumirren wollten. Für Tanita klang das fast so, als wüsste ihr Weggefährte schon genau wohin es denn gehen sollte. Doch sie wagte es vorerst nicht anzusprechen, was keinen besonderen Grund hatte. Ein überraschtes kribbeln zuckte durch ihren Körpern als Nate plötzlich ihr Handgelenk umfasste, doch wehren tat sie sich nicht. Sie kannte den Wunsch von Natheniel, sie unmittelbar in seiner Nähe zu wissen bereits und hatte auch keine Lust mehr sich gegen diesen zu wehren.
»Wie lange willst du mich eigentlich noch wie ein Kleinkind behandeln?« fragte sie leicht schnippisch und stierte Nathaniel aus, im Schatten liegenden gelben Augen an. Ihr braunes Haar begann sich aus ihren Zopf zu lösen und ihr Kinn und Wangen zu kitzeln. Mit der freien Hand wischte sie sich die verstreuten Haare aus den beschatteten Gesicht. Ein schmunzeln prägte kurz darauf ihre Lippen. Auf irgendeine Art und Weise fand Tanita es äußerst süß wie sehr Nathaniel sich um ihr wohlergehen sorgte.
»Magst du mir vielleicht jetzt verraten wohin es geht?« stocherte sie nach »Wo schlafen wir überhaupt? Also ich könnte schon etwas Schlaf gebrauchen.« Als wolle sie die Worte unterstreichen, gähnte Tanita einmal herzhaft. Sie selber wusste das sie viel redete, viele Fragen stellte und vielleicht mit ihrer Sprache unnötige Aufmerksamkeit auf sich und Nathaniel zog, jedoch waren da noch so viele Fragen, die den jungen Mädchen auf der Zunge brannten und sie war sich ziemlich sicher, das es Nathaniel was sie betraf nicht anders erging. Natürlich musste er sich fragen wer sie eigentlich war, woher sie genau stammte und was sie vor nicht einmal zwei Tagen allein am Feldrand gesucht hatte. Doch würde Tanita ihm diese Fragen beantworten, sollte er diese stellen? Sehr wahrscheinlich nicht... Denn Tanitas Vergangenheit war ihre Vergangenheit und es musste sie ja nicht jeder kennen. Trotzdem spannte sich ihr Gesicht etwas an, bei den Gedanken an die letzten Tage. Mord, Verrat, Flucht... Alles in einen Kessel gemischt war das schon etwas viel. Bei jeder Leiche sah sie immer noch ihren lieben Vater und ihre liebe Mutter vor sich, beide gestorben dank der Begierde nach Macht mancher Menschen. Und nun sollte sie auch sterben um die Macht endlich ausbreiten zu können. Ausbreiten über das ganze Land und darüber hinaus, alles würde im Chaos versinken, doch Tanita würde schon fort sein. Ja, sie würde weit weg sein in einen anderen Land mit anderen Sprachen, ohne Krieg, ohne Angst und ohne Flucht....


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