Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Lying Tears

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 11 Sep 2016, 11:53

»Nathaniel


"Solange es die Situation erfordert.", antwortete er ernst auf ihre Frage hin, obwohl Tanita es dem Anschein nach gar nicht so meinte, sondern lediglich aus Spaß nachhakte. Es überraschte ihn sehr, dass sich das Mädchen nicht mehr wehrte, zugleich aber machte es ihn nervös, denn dies, was er ihr mitteilen wollte, würde ihr sicherlich nicht gefallen. Zumindest nahm er dies an, denn womöglich würde dies ebenso ihr Tod bedeuten, doch wollte er dies riskieren?
Die Antwort lautete klar "ja", auch wenn er vielleicht mit seinem eigenen Leben bezahlen würde, so wollte er Davis rächen und die Antwort des Königs abwarten. Abhängig von dessen Urteil würde Nathaniel dann wissen, ob es überhaupt notwendig war. Es gab zwei Optionen und die Folgen schienen nicht gerade prickelnd zu sein.
»Magst du mir vielleicht jetzt verraten wohin es geht?« stocherte sie nach »Wo schlafen wir überhaupt? Also ich könnte schon etwas Schlaf gebrauchen.« Manchmal ging ihr ständiges Geschwafel ihm auf den Nerven, wie es nun der Fall war, denn er hatte genug von den Fragen und es frustrierte ihn, dass er für alles zuständig war. Für ihr und sein eigenes Wohlergehen, für die Rache, für die Nahrung und für den Unterschlupf.
Womöglich waren das seine eigenen Zweifel, womöglich aber auch einfach die Last, welche ihn veranlasste einen Schritt auf Tanita zu schreiten und sie in seine kräftigen Arme zu ziehen. Nathaniel sehnte sich für einen winzigen Moment nach Nähe und das Gefühl der Geborgenheit, was er schließlich bei Tanita fand.
"Weißt du... ich habe gewisse Ziele.", wisperte er in ihr Ohr, ohne dabei die Umarmung zu lösen. "Ich will Davis rächen und den Mann zur Rechenschaft ziehen, der für das Ganze verantwortlich ist.", murmelte er, ehe er ihr zaghaft das Haar aus dem Gesicht strich.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 11 Sep 2016, 23:51


Tanita Ashton
Das antwortete auf das erstere was Nathaniel sagte nur mit einem nicken. Sie hatte keine Lust mehr über jegliche Dnge zu diskutieren und wollte, wenn sie ehrlich war einfach nur weg von ihr Ihr Handgelenk fühlte sich warm an unter den Griff von Nathaniel, als hätte ihr jemand etwas heißes über den Arm geschüttet. Es war ein jomisches, prickelndes Gefühl und am liebsten hätte Tanita sich einfach seinen Griff entrissen und wäre fortgelaufen, doch das ging nicht. Sie würde jetzt noch nicht fortlaufen, das war zu riskant.
Fast wäre sie gegen Nate gerannt als dieser plötzlich stehen blieb und sie losließ. Tanita legte automatisch ihre Hand an die Stelle, an der Nathaniels Hand ihren Arm berührt hatte. Nein, sie war nicht heiß. Gerade als Tanita den Entschluss getroffen hatte, sich die Hitze nur eingebildet zu haben, tauchte diese erneut auf, doch dieses mal intensiver und viel mehr als zuvor. Nathaniel hatte sie an sich gezogen, ihr Herz schlug schneller. Ihre Augen weiteten sich für ein Stück doch ihr Gesichtsausdruck blieb kühl und ruhig. Scheinbar entspannt lauschte sie Nathaniel, welcher ihr seine Ziele ins Ohr wisperte. Diese ließen Tanita noch mehr erstarren, doch schnell war das Mädchen wieder gefasst. Sie legte die Hände an Nathaniels starke Brust und schob ihn sanft von sich. »Dann« meinte sie ruhig und ein leichtes funkeln trat in ihre gelben Augen »Musst du diesen Weg wohl allein gehen Nathaniel. Ich werde den König nicht ins Messer laufen.« Ihre Züge wurden für ihre Verhältnisse ungewöhnlich ernst. Sie nahm ihre Hände von seiner Brust, ging einen Schritt zurück und stierte ihn mit unglaublicher kühle aus ihren gelben Augen an. Was sie erwartete war unklar. Vielleicht einen Abschied, oder doch nur eine Reaktion? Eines auf jeden Fall war klar und zwar, das die Pläne von Nathaniel Stuss waren. Verständlich, aber unerreichbar. Der König besaß Wachen bis zum bersten, Sicherheitsvorkehrungen die Nathaniel noch nicht einmal bis zum Schlosstor kommen lassen würden und außerdem, außerdem würde Tanita nicht sterben nur damit Nathaniel seine Rachsucht befriedigen konnte. Nein, er konnte ruhig gehen aber sie würde gehen. Fort, in die Länder von denen sie immer geträumt hatte.
Jedoch, das heiße Gefühl in ihren Körper wenn er sie berührte. Die Röte, welche ihr auf die Wangen stieg wenn sie sich in seiner Gegenwart kindisch benahm. Ihre Bedachtsamkeit aufs Aussehen in seiner Nähe. Seine Stimme... Es viel Tanita ungewöhnlich schwer das alles hinter sich zu lassen und sie fand diese Bindung zu ihm unnötig und überflüssig.Schließlich war Nathaniel auch nur ein Mensch, aber, er wollte den König töten und das verband die beiden. Tanita hatte durch die Hand des Königs Mutter und Vater verloren, sowie alles was ihr noch lieb und teuer war. Sie wollte sich gar nicht ausmalen wie ihr altes Zuhause jetzt aussah. War es immer noch so freundlich und einladend wie vor ihrer Flucht? Hing immer noch das Bild ihrer Eltern an Ort und Stelle? Sie schluckte kaum merklich. Ihre Mimik hatte sich während ihren Gedankengängen kaum verändert.
»Nun denn, viel Erfolg, wirklich...« sagte sie noch, bevor sie sich umwand und zum gehen ansetzte.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 12 Sep 2016, 20:47

»Nathaniel


Fast hätte er es sich schon denken können, dass Tanita sich nicht davon beeinflussen ließ und den König nicht wirklich mochte, verständlich, denn schließlich waren es seine Soldaten, die für den Tod eines unschuldigen Mannes war und auch ihr Leben beinahe nahmen. Nathaniel wollte sie nicht zwingen. Viel angenehmer wäre es, wenn sie ihm aus freiem Willen folgen würde, was sie allerdings nicht tat und nicht tun würde. Dies wurde ihm bewusst, auch wenn er eine gewisse Hoffnung hegte, dass Tanita sich durchringen und ihre Meinung ändern würde. Er wendete keine Gewalt an, um Tanita die Umarmung aufzuzwingen, ließ stattdessen locker und trat einen Schritt von ihr weg.
"Nun denn, dann heißt es wohl Abschied nehmen.", stieß er betrübt hervor und lächelte sie beinahe traurig an. Während dieser kurzen Reise hatte er sie bereits lieber gewonnen, als er es sich erdenken würde. Nun fiel es ihm umso schwerer, sich von dem zierlichen Mädchen zu trennen, doch lediglich die Tatsache, dass er Davis rechen wollte hinderte ihn daran alles über Bord zu werfen und Tanita auf ihrer Reise zu begleiten.
"Wenn du weiter nach Norden gehst, dann wirst du irgendwann auf ein Dorf treffen. Erkundige dich nach einem Mann namens Leon. Er wird dir den Weg weisen und womöglich eines seiner Pferde zur Verfügung stellen, falls du Davis Namen erwähnst.", riet er ihr zaghaft und beobachtete sie dabei, wie sie sich langsam von ihm abwandte.
Nathaniel konnte es kaum fassen, dass nun der Abschied nahte und sein Herz zog sich kaum merklich zusammen, als er Tanita dabei beobachtete, wie sie sich Stück für Stück von ihm entfernte. Die Erinnerung an ihr erstes Treffen sickerte in ihn durch, sowie ihr Lächeln und ihre Intelligenz, mit dem sie ihn und sich selber schon einiges vergönnt hatten, wie die Kutschfahrt. Dann noch ihre leuchtenden Augen.
Ohne weiter nachzudenken lief er ihr hinterher, drehte sie um, so dass er direkt in ihre haselnussfarbenen Augen blicken konnte, ehe er seine eigenen schloss und ihr einen Kuss auf die Lippen hauchte. Tausende Gefühle durchströmten seinen Körper doch er ergab sich nicht, sondern distanzierte sich wieder von ihr. "Pass auf dich auf.", flüsterte er, ehe er sich abwandte und in die nächste Gasse einbog.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mo 19 Sep 2016, 18:58


Tanita Ashton
Das Mädchen war sichtlich erstaunt, dass Nathaniel sie so einfach ziehen ließ. Sie hatte erwartet er würde sich dagegen sträuben und sie aufhalten, doch vielleicht hatte sie sich auch einfach nur erhofft das es so sein würde. Tanita musste einen Seufzer unterdrücken, als sie sich schließlich dazu aufmachte in die nächste Gasse zu biegen. Jedoch bevor sie verschwinden konnte, hatte Nate sie eingeholt und statt sie zu bitten, ihn nicht zu verlassen, doch es sollte anders kommen. In diesen Moment wusste Tanita nicht Recht was mit ihr passierte. ein warmer Schauder durchströmte ihren Körper und ließ sie schließlich, als sie die Lippen des gutaussehenden Jungen von ihren lösten, wie erstarrt stehen. Das Herz der jungen Frau hämmerte wie tausend Trommelschläge gegen ihren Brustkorb und als sie wieder zu Besinnung kam, musste die Braunhaarige erst einmal heftig Luft holen.
»Nathaniel« setzte sie an und eilte ihn nach. »Nathaniel ich...« ihre Hand schloss sich um seine Schulter. So vieles wurde ihr auf Anhieb klar. Das Leben, das sie sich geträumt hatte zu führen würde sie nie führen können. Auf jeden Fall nicht wenn der König noch am Leben war. An den Kuss dachte sie nicht,es war fast so als hätte dieser einmalige Moment nie stattgefunden, als würde alle Gefühle von ihr und Nathaniel sie kaltlassen. »Ich will...« -sie schluckte- »Ich will ihn Tod sehen« ihr Blick verdüsterte sich auf unnatürliche Weise und der Griff an Nathaniels Schulter verfestigte sich um ein gutes Stück. »Durch ihn starben meine Eltern und ich will das er selber stirbt. Ich will das er seine Machtgier bereut verstehst du. Er soll sterben... Der König soll sterben!« solche Worte hätte Tanita von sich selber nie erwartet. Nun krallte sie sich fast an die Schulter von Nathaniel, fast so als wolle sie nicht das er einfach durch ihre jetzige Reaktion auf die Situation davonlief. Noch nie, noch nie war Tanita rachsüchtig gewesen. Aber ihre Familie, ihr altes Leben, ihre Bestimmung, ihre Zukunft. Alles hatte ihr der König geraubt und bald würde er sicher noch anderen Menschen ihre Freiheit und Familien rauben. Tanita wusste das dieser Anschlag nicht vollzogen werden konnte, bevor sie Nate nicht die ganze Geschichte über ihr Dasein gebeichtet hatte, doch alles würde kommen, irgendwann und dann, dann würde Tanita auch bereit dazu sein. Erst einmal wollte sie lernen. Sie wollte lernen ein Schwert zu schwingen oder einen Bogen zu bedienen. Sie wollte lernen zu töten und sich zu verteidigen ohne selber auf die Knie zu sinken und all das konnte ihr Nathaniel beibringen.
»Ich helfe dir« stellte sie nochmal klar und ihr Blick bohrte sich scharf in seinen.


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BeitragThema: Re: Lying Tears   Mi 21 Sep 2016, 20:39

»Nathaniel


Stumm lehnte sich Nathaniel an die kühle Mauer und tausende Fragen, verzweifelte sowie auch fragwürdige schweiften durch seine Gedanken. Die Wichtigste allerdings war wohl: Was jetzt? Die geographischen Kenntnisse vom Jungen waren nicht schlecht, doch es genügte nicht um sich ohne groß zu verlaufen vor dem König zu dirigieren, noch dazu ohne aufzufallen, was auch so schon eine Herausforderung war, wenn man bedachte, dass wohl die ganzen umliegenden Städte nach ihm fanden würde aufgrund seiner unbedachten Aktion.
Nichtsdestotrotz blieben seine Gedanken dann an etwas hängen, was er nicht ändern konnte. Nate verfluchte sich im Moment dafür Tanita fallen gelassen zu haben statt mit ihr zu ziehen, statt sie vor weiteren Gefahren zu schützen und er hasste sich für seine unbedachte Aktion, die man ebenso als Kuss bezeichnen könnte. Er wusste nicht, was in diesem Moment los mit ihm war, doch es hatte sich richtig angefühlt und beruhigend.
Vielleicht hatte er sich nach Trost gesehnt oder einfach nach einem kurzen Gefühl der Geborgenheit, doch darüber war er sich nicht im Klaren. Viel eher war er verwirrt über seine eigenen Gefühle, vor allem da er dachte, dass sein Herz bereits an einem anderen Mädchen vergeben war, einem Mädchen, dass ihm mehr bedeutet hatte als alles andere, was er besaß.
Er horchte auf, als eine zarte Stimme erklang und hob verwirrt seinen Kopf, da er schon geglaubt hatte, das Mädchen wäre nun über alle Berge. »Durch ihn starben meine Eltern und ich will das er selber stirbt. Ich will das er seine Machtgier bereut verstehst du. Er soll sterben... Der König soll sterben!« Er hörte jedes ihrer Worte, jedes einzelne so genau, als wäre es seine Wörter.
“Dann... sollten wir aufbrechen!“, sagte er verschmitzt und sah sie mit einem schiefen Grinsen an.

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BeitragThema: Re: Lying Tears   So 16 Okt 2016, 12:44




Tanita Ashton

❤ ❣ ❤
Nathaniel wirkte leicht verwirrt durch Tanita´s plötzliches handeln. Für das Mädchen war dieser Zustand ihres Weggefährten mehr als zufriedenstellend. Er hatte also nicht erwartet das sie zurückkam, woraus Tanita schloss, dass Nathaniel nicht dachte, sie sei auf ihn angewiesen. Jedoch das grinsen auf seinen Lippen, nachdem er verkündete sie sollten aufbrechen, ließ Tanita die Stirn runzeln.
»Grins nicht so blöde« zischte sie streng, konnte sich jedoch ein eigenes schmunzeln nicht verkneifen. Sie würden weiterziehen, die Reise zusammen hatte noch nicht geendet! Es war auf irgendeine absurde Art und Weise ein tolles Gefühl sich an Nathaniel´s Seite zu wissen. Er war stark, intelligent und gab Tanita ein Gefühl der Geborgenheit. Zwar würde Tanita mit allen Mitteln bestreiten, dass sie auf den Schutz einer anderen Person angewiesen war, doch wenn sie ehrlich war, brauchte sie diesen Schutz mehr als jeder andere. Immerhin war sich schon mit solch einen Schutz aufgewachsen. Sie war immer von Schutz umgeben gewesen aus Angst, ihr würde etwas passieren. Tanita hatte eigentlich nicht weiter über ihre Vergangenheit nachdenken wollen, doch in manchen Momenten konnte das Mädchen nicht anders, als sich daran zu erinnern was ihr widerfahren war und wer genau daran Schuld trug. Sie wollte den Tod dieses Mannes, selbst wenn es ihr eigenes Leben kostete.
»Also« begann sie »Die Hauptstadt sollte meines Wissens Richtung Norden liegen, jedoch würde ich vorschlagen, sie nicht gleich zu stürmen.« Sie lächelte verlegen. Es war komisch eine Ansage zu machen, da sie sich davor doch die ganze Zeit an Nate orientiert hatte. »Ich meine...wir sollten uns erst einmal einen Unterschlupf suchen und uns vorbereiten« Tanita wusste nicht was Nathaniel davon hielt, dass sie jetzt Vorschläge machte. Doch sie wollte nicht länger das unwissende Mädchen sein, welches an ihren Begleiter hing wie ein mutterloser Welpe. Bald würde sie Nathaniel sicherlich die ganze Geschichte erzählen, doch erst, wenn sie sich in Sicherheit wusste und hier in der Öffentlichkeit war sie alles anderes als sicher.
»Wo schlägst du vor sollen wir hingehen?« nun fragte sie wieder. Tanita hasste sich für ihre Unwissenheit. Doch verständlich, für ein Mädchen das viele Jahre geborgen in einer prächtigen Behausung mit allen drum und dran gelebt hatte.
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BeitragThema: Re: Lying Tears   Fr 21 Okt 2016, 19:48

»Nathaniel


“Wenn ich nicht grinsen soll, was soll ich dann tun, Prinzessin?“, fragte er schmunzelnd und zog provozierend eine Augenbraue hoch. Die Konversationen mit Tanita waren einfach ungewohnt, denn nie würde er derart mit einem Mädchen reden. Natürlich gab es hier noch Ausnahmen, doch die würde er nicht unbedingt jetzt ansprechen, nicht, nachdem er Tanita geküsst hatte. Beim Gedanken an den Kuss überkam ihm ein Schuldgefühl, die er allerdings rasch beiseiteschob. Nathaniel konnte es sich nicht an etwas Anderes zu denken als an seine Rache. Schuldgefühle waren also das letzte, was er eigentlich brauchen könnte, auch wenn sein Verhalten wirklich daneben war.
“Sehe ich so aus, als wäre ich jemand, der leichtsinnig etwas stürmt?“, gab er gespielt von sich und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. Sobald er dies überstanden hatte würden sich seine und ihre Wege trennen... vorausgesetzt sie würden das Ganze überleben.
“Nun, ich würde vorschlagen ein Stück nach Norden zu marschieren und uns dann einen Unterschlupf für einige Tage zu suchen, welchen wir dann auch wieder wechseln, damit uns auch niemand entdeckt.“, sagte er nachdenklich und blickte gen Norden.
“Meines Wissens nach liegt in Norden eine Stadt, die wir leicht zu Fuß erreichen können. Wenn wir uns beeilen sogar vor Sonnenuntergang.“, fügte er hinzu und kratzte sich unschlüssig am Hinterkopf.
Gewissermaßen tat es Nathaniel ja leid, dass Tanita lediglich ein Werkzeug war und keine wichtige Bedeutung für ihn hatte.


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