Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: //
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Efeupfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Falkenfeder
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Monduntergang

Tageskenntnis:
Der Wald ist grün und überall wimmelt es von Leben. Die Beute tummelt sich jetzt nur so im Freien und für eine Katze ist es das wahre Paradies. Der Himmel ist blau und die meiste Zeit sind kaum Wolken zu sehen. So strahlt die Sonne ungehindert auf die Territorien der Clans hinunter und sorgt dafür, dass es langsam so richtig heiß wird. Jeder kann erkennen, dass die Blattgrüne im Wald Einzug gehalten hat.


DonnerClan-Territorium:
Hier wird es langsam so richtig heiß. Im Schatten der Bäume ist es gerade noch auszuhalten, aber auf den sonnigen Lichtungen wird es für Katzen mit einem dichten Fell langsam nur schwer erträglich.


FlussClan-Territorium:
Der Fluss führt weniger Wasser als normal. Dennoch gibt es genug Fische um die dort lebenden Katzen zu ernähren. Das Wasser ist außerdem eine willkommene Abkühlung in der Hitze der Blattgrüne. Auch am Land gibt es genügend Beute.


WindClan-Territorium
Am offenen Moorland wird es langsam so richtig heiß und manchmal ist die Hitze beinahe unerträglich. Jedoch der Wind die meiste Zeit für eine angenehme Abkühlung so, dass die Hitze für die meisten Katzen aushaltbar ist. Auch die Kaninchen sind in der Hitze etwas träge und leichter zu fangen als normal.


SchattenClan-Territorium:
Dort wo die Nadelbäume wenig Sonnenlicht durchlassen, ist es im Schatten noch auszuhalten. An den offeneren Stellen des Territoriums ist es momentan jedoch richtig heiß und zeitweise nur schwer auszuhalten so, dass man am liebsten nur im Schatten liegen würde.


WolkenClan-Territorium:
Auch im Territorium dieses Clans ist es momentan ziemlich heiß. Es wimmelt von Vögeln und anderen Beutetieren und im Schatten ist die Hitze sogar halbwegs erträglich. Von der Hitze mal abgesehen, ist es guter Tag um jagen zu gehen.


Baumgeviert:
Momentan ist es sogar im Schatten der mächtigen Eichen ziemlich heiß. Auch der Großfelsen ist warm. Wenn gerade keine Katze da ist, wimmelt es auf der Lichtung von Beute. Nur schade, dass dies ein neutrales Gebiet ist


BlutClan-Territorium:
Die harten, grauen Steinwege sind heiß und auch ansonsten ist es manchmal unerträglich. Aber wenigstens bleiben auch die Zweibeiner bei dieser Hitze lieber in ihren schattigen, kühlen Nestern, oder verlassen den Zweibeinerort. Aber Vorsicht! Nimm dich vor den Hunden in Acht!


Streuner-Territorien
Auch hier ist die Blattgrüne angekommen und es ist sehr heiß. Im Schatten lässt es sich da schon eher aushalten und eigentlich wimmelt es an den meisten Orten nur so von Beute.


Zweibeinerort
In der Hitze bleiben die meisten Hauskätzchen wohl lieber im Schatten liegen und genießen die warmen Tage. Aber viele gehen auch in den Garten, oder wagen einen Spaziergang in der Hitze. Dennoch lässt es sich im Schatten um einiges besser aushalten.



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 Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?

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Wie ernährt Ihr euch?
Omnivor (alles)
18%
 18% [ 2 ]
Omnivor (alles), möchte in Zukunft aber weniger oder gar kein Fleisch essen
27%
 27% [ 3 ]
Pescetarisch
0%
 0% [ 0 ]
Pescetarisch, möchte in Zukunft aber weniger oder gar kein Fisch essen
0%
 0% [ 0 ]
Vegetarisch
27%
 27% [ 3 ]
Vegetarisch, möchte in Zukunft aber weniger oder gar keine Milch bzw. keine Eier konsumieren
27%
 27% [ 3 ]
Vegan
0%
 0% [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 11
 

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FalsitasEtIniquitas
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BeitragThema: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Fr 25 Mai 2018, 16:44

Hi Leute! (=^_^=)

Da die meisten hier wohl (bzw. hoffentlich) Tiere lieben, wollte ich mal eure Meinung zum Vegetarismus und Vegansimus hören. :'3

Ich selbst bin Vegetarier, wobei ich vom Veganismus ziemlich überzeugt bin und mich auch schon fast ausschließlich so ernähre. Und das liegt vor allem an den folgenden Gründen ♥️


  • Ganz offensichtlich sind wohl ethische Gründe. Die Tiere leben auf engsten Raum, in ihren eigenen Fäkalien, haben vielleicht nie das Tageslicht gesehen, werden bei ihrer Tötung vielleicht nicht richtig betäubt. Das Leben einer Milchkuh ist auch nicht viel besser, besteht es doch daraus, fünf Mal gewaltsam geschwängert zu werden, fünf Mal das Kind zu verlieren, und nach wenigen Jahren geschlachtet zu werden, weil halt "verbraucht". Aber wofür eigentlich? Viele sehen es als gerechtfertigt an, weil es ja doch für die Ernährung ist. Aber wenn man mal länger darüber nachdenkt, dann gibt es genügend Alternativen, die genauso gut und gesund sind. Der wirkliche Grund ist das triviale Geschmackserlebnis – ein niederer Beweggrund. Wenn man sich jetzt noch klar macht, dass unsere Tiere in vielem ähnlich sind... Sie teilen einen großen Teil der DNA mit uns (bspw. 90 Prozent mit dem Schwein!), sie haben ein zentrales Nervensystem, um Schmerz zu empfinden, ein limbisches System, um Gefühle (!) zu empfinden, einen Neocortex, um logisch denken zu können. „Fun Fact”: Ein Schwein gilt als intelligenter als unsere geliebten Katzen – aber auch intelligenter als Hunde. Fazit, in meinen Augen: Wer Tiere liebt, der isst sie nicht.

  • Meiner Meinung nach hat es gesundheitliche Vorteile. Die meisten essen viel zu viel Fleisch, mehr als doppelt so viel Fleisch wie empfohlen – und das führt langfristig zu Krankheiten (insb. Herz- und Kreislauferkrankungen). Hochverarbeitets Fleisch (z.B. Salami) gilt zudem als gesichert krebserregend. Komischerweise werden aber immer nur Vegetarier oder Veganer skeptisch beäugt. Erst vor ein paar Tagen musste ich mir wieder die Frage stellen lassen, wo man denn dann seine Proteine herbekommt. Die Frage ist sogar relativ leicht zu beantworten – es gibt ernährungswissenschaftliche Kennzahlen wie die »biologische Wertigkeit« oder der »PDCAAS« — Zahlen, die angeben, wie effizient es zu Aminosäuren im Körper umgesetzt wird (auch unter Berücksichtung dessen, was der Körper eigentlichen braucht). Und ganz oben auf der Liste, neben Fleisch, Milch und Eier, findet man z.B. auch Soja, Weizen oder Quinoa. Man kann pflanzliche Lebensmittel sogar so kombinieren, dass sie den Score maximieren (z.B. Reis + Erbsen). Es ist schade, dass der gesundheitliche Aspekt der eigenen Ernährung nie hinterfragt wird, sondern nur die der anderen (der Veganer / Vegetarier). Die meisten Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland werden nicht von Veganern genommen. Abschließend lässt sich dazu auch sagen, dass Veganismus auch bei einigen Hochleistungssportlern ein Thema ist – Patrik Baboumian („Stärkster Mann Deutschlands”) hat nach der Umstellung vom Vegetarismus zum Veganismus keine Leistung verloren, ganz im Gegenteil, seine bisherigen Rekorde sogar gebrochen (-> wen Veganismus im Hochleistungssport interessiert, der kann sich auch die Doku »The Game Changers« anschauen).

  • Umwelt... Die Fleischproduktion gilt mittlerweile als der größte Klimakiller – als größter Treibhausgasemittent, noch vor dem Energiewesen, noch vor dem Transportwesen. Das liegt vor allem daran, dass die Tiere selbst natürlich unheimlich viel CO₂, Methan und Ammoniak absondern, aber auch, weil ein Tier tonnenweise Futter frisst, bevor es auf dem Teller landet.  Und dieser Prozess ist extremst ressourcenverschwendend: Aus 100 Kalorien, die man dem Tier verfüttert, bleiben letztlich drei Kalorien für den Endverbraucher übrig. Es müssen also riesige Mengen an Futtermittel angebaut werden. Z.B. werden für das Billigsoja regelmäßig Regenwaldgebiete gerodet.

Und, Leute – ich habe jetzt zwar sehr viel geschrieben, aber doch nur ein Bruchteil von dem, was ich schreiben könnte. Da wäre noch der Welthunger, das Kükenschreddern, der Fakt, dass 98 % des Fleisches aus der Massentierhaltung stammen, multiresistente Keime und Antibiotika, Verunreinigung des Grundwassers durch Gülle, et cetera.

Liebe Grüße
VeritasEtAequitas ♥️


Zuletzt von VeritasEtAequitas am So 10 Jun 2018, 15:32 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Kriemhild Gretchen
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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Fr 25 Mai 2018, 18:46

Interessantes Thema. :3

Ich bin jetzt selbst seit ungefähr 5 Jahren Vegetarier und auch sehr überzeugt von meiner Einstellung. Unterstütze auch deine Meinung zu den oben genannten Punkte voll und ganz. Bei mir sind es ebenfalls vor allem ethische Gründe, die mich zu dieser Entscheidung bewegt haben. Ich liebe Tiere schon immer und ich möchte schlichtweg gesagt einfach keine Tiere essen.
Was jedoch Veganismus betrifft glaube ich nicht, dass ich es schaffen könnte mich so zu ernähren, weil es mir persönlich wohl ziemlich schwer fallen würde, auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Das würde mich ziemlich einschränken und ich muss generell schon ein wenig aufpassen, was meine Ernährung und Gesundheit betrifft. Ich kann jedoch die Beweggründe von Leuten, die sich vegan ernähren, voll und ganz nachvollziehen. Also Respekt an alle Veganer!
Allerdings versuche ich trotzdem darauf zu achten, wo die Produkte herkommen, die ich konsumiere. Zum Beispiel holen wir uns regelmäßig Eier von Bauern aus der Umgebung, bei denen man auch weiß, wie die Hühner gehalten werden. Generell ist Regionalität mir bzw. meiner Familie bei allen Lebensmitteln sehr wichtig.

Was ich aber noch anmerken möchte ist, dass ich es überhaupt nicht mag, wenn Leute meinen zu müssen, mich nur aufgrund der Tatsache, dass ich Vegetarier bin, in irgendeine "Sparte" einordnen zu müssen. Ich möchte niemandem meine Einstellung aufzwingen und kann tbh auch keine Vegetarier und Veganer leiden, die das tun oder meinen den Obermoralapostel zu spielen. Leben und leben lassen, guys. Ich verurteile niemanden, der Fleisch isst und ebenso möchte ich nicht, dass mich jemand wegen meiner Ernährung verurteilt. Jeder soll das essen was er möchte – solange er sich Gedanken darüber macht und seine Lebensweise entsprechend begründen kann.


LG Moon

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Danger doesn't lurk at every
corner. It's just hanging out.

Waiting for fear and
horror to show up.
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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Sa 26 Mai 2018, 19:58

Hi!
Wie auch Moon ernähre ich mich vegitarisch. Bei mir sinds aber "erst" knappe 4 Jahre.
Damals kam ich eigentlich darauf, da meine beste Freundin Vegitarierin war und ich es irgendwie einfach mal ausprobieren wollte, ohne Fleisch zu leben. So war es erst eine Art "Wette", dass ich es eine Woche lang schaffe. Doch mit der Zeit ist auch mein Interesse zum Thema Tier- und Umweltschutz gewachsen und mittlerweile liegt es bei mir auch hauptsächlich an den ethischen Gründen. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, totes Tier zu essen. Denn alleine dass Fleisch immer mit Wurst, Grillsteak und co in Verbindung gebracht wird, anstatt mit dem schlachten der Tiere, ist eigentlich schon nicht so gut. Denn somit fällt es uns als Menschen viel leichter, das eigentliche Übel zu verdrängen (wie wir es übrigens mit vielen Dingen gerne machen!)
Es gibt ja viele Filme, teilweise auch echt "Brutal", welche das Leben eines Masthuhns oder einer Mastkuh zeigen und ganz ehrlich- ich bin so froh das ich keine Schuldgefühle haben muss, wenn ich das sehe. Denn ich verzichte darauf.

Was ich ganz oft von Leuten höre, die Fleisch esse ist das Argument "Ja aber die Tiere sind ja sowieso tot. Da bringt es auch nichts, es nicht zu essen". Und das ist absoluter Schwachsinn. Alle, die sich ein wenig mehr mit dieser Aussage befassen, werden merken das es falsch ist.
Die Fleischindustrie ist ein gigantischer Geldmarkt. Die Nachfrage regelt also den Preis, da die Hersteller von den Verbrauchern abhängig sind. Wird ein Produkt also selterner nachgefragt, was durchaus in jeder Spate der Industrie passiert, wird es vom Markt genommen. Das heißt, je weniger Menschen Fleisch regelmäßig (und zu günstigen bzw. billigen und für das Tier schlechten Bedingungen) nachfragen, desto weniger Fleisch wird auch produziert. Natürlich macht ein vegitariere/veganer mehr oder weniger nichts aus. Aber je mehr Menschen auf den regelmäßigen "Billigfleisch" Konsum verzichten, desto weniger wird dieses Fleisch produziert. Je mehr Menschen Bio Dinge kaufen, desto mehr wird produziert.
Wenn die Hersteller merken, dass immer mehr Menschen bewusst einkaufen und sich bewusst ernähren, dann wird dieses schlechte Fleischgeschäft in dieser Art nicht lange existieren.

Ich stimmte Moon natürlich zu, jeder kann essen was er mag. Aber ich würde mich trotzdem immer darüber freuen, wenn man die Augen öffnet und sich zumindest etwas damit befasst, was man dort kauft und vor allem, welche Lebensweise der Tiere man somit unterstützt. c:

Liebe Grüße,
-Calida.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Mo 28 Mai 2018, 08:55

Mhmmm, interessant interessant >:3
Mir ist übrigens aufgefallen, dass es durchaus erstaunlich viele Vegetarier hier aufm Forum gibt c: Auf jeden Fall deutlich mehr als in meiner näheren Umgebung.
Aber ja, um zu meiner Meinung und dem ganzen Zeug zu kommen:

Ich sehe sowohl Argumente für, als auch gegen eine vegetarische oder vegane Lebensart. Die einfachsten und offensichtlichsten Argumente sind nun einmal, dass die Tiere in der Natur auch ganz normal sterben. Das also der Tod an sich nichts unnatürliches oder schreckliches ist. Bloß weil die Tiere sterben, würde ich nicht direkt anfangen, kein Fleisch mehr zu essen.
Mein Problem mit der Fleischindustrie ist jedoch, dass es unnötige Tode gibt. Die Tiere werden 1. nicht vernünftig Behandelt, und 2. nicht "natürlich" getötet, sondern systematisch abgeschlachtet. Aus diesem Grund hätte ich zum Beispiel kein Problem damit, Fleisch von einem Jäger zu holen, der im Jahr nur ein gewisses Maß an Tieren erlegen darf, um die Natur in Balance zu halten. Diese Tiere werden weder mit Antibiotika zugepumpt, noch auf engstem Raum gehalten oder in massen produziert und wie leblose, seelenlose Ware behandelt.

Und wenn ich nur ein Problem mit der Haltung, nicht mit der Tötung habe, warum sollte ich dann nicht nur Bio kaufen, fragt man sich. Das würde ich, wenn ich sicher stellen könnte, dass die Produkte mit einem "Bio"-Label tatsächlich die Tiere vernünftig halten. Leider heißt Bio meistens einfach nur, dass die Tiere nen halben Meter mehr Auslauf haben. Aus diesem Grund könnte ich mir bloß vorstellen, Fleisch von einem Bauernhof zu kaufen, bei dem ich die Tiere und deren Umstände vorher sehen kann. Da ich dummerweise mitten in einer riesigen Stadt umgeben von anderen Städten lebe, wird das wohl eher nichts, jedenfalls im Moment.

Und naja, im Endeffekt ist Fleisch ein Luxus. Wir brauchen nicht unbedingt Fleisch. Ja, natürlich ist der Mensch ein Alles- und nicht bloß Pflanzenfresser, und im Laufe der Evolution war Fleisch auch sehr wichtig, aber besagte Evolution ist mittlerweile sowieso nicht mehr all zu drastisch am Laufen wenn es um Menschen geht, und wir leben in einer beinahe gänzlich unnatürlichen Gesellschaft, sich dann über die "Natürlichkeit" von Vegetarismus oder Veganismus aufzuregen halte ich für Fragwürdig.

Tada \o/

Lg
Jasmiin <3

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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FalsitasEtIniquitas
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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Mo 28 Mai 2018, 19:28

Hey! Schön zu hören, dass ich nicht der Einzige bin. (∩_∩)

Ziemlich interessant finde ich auch die vier N's. Im Rahmen von mehreren Studien hat man mal herausgefunden, dass die meisten ihren Fleischkonsum mit natürlich (Allesfresser), normal (viele essen Fleisch, schon immer in der Geschichte des Menschen), notwendig (wg. Nährstoffen), lecker (bzw. nice) begründen. Das Witzige ist, dass all diese Argumente eigentlich Fehlschlüsse sind (zumindest im Sinne der Logik).

  • Nur weil etwas natürlich ist, heißt das nicht, dass etwas auch gut oder richtig ist. Man nennt das auch Naturalistischer Fehlschluss. Demnach müsste in unserer Gesellschaft auch das Recht des Stärkeren gelten… Denn genau das findet man auch in der Natur. Aber ich glaube, da sind wir uns einig, dass wir das alle nicht wollen.
  • Ähnlich ist es auch mit „normal“, nur weil es jeder tut oder in der Vergangenheit immer getan wurde, heißt es nicht, dass es heute noch immer getan werden sollte. Sklaverei war auch mal normal… und wir haben auch über Millionen von Jahren den Wald als Klo genutzt :|
  • „notwendig“ ist auch ein Fehlschluss, da es unbewiesen ist, dass Fleisch unersetzlich ist.
  • Und dass es lecker ist, ist ein Argument, dass rein auf Emotionsebene angesiedelt ist.  

Und zum Thema Vegetarismus – im Vergleich zum Veganismus… Als Vegetarier muss man sich halt bewusst sein, dass man immer noch recht viel Leid und Tod verursacht, wenn auch wesentlich weniger im Vergleich zu einer omnivoren Ernährung. Daher arbeite ich selbst dran, möglichst viel vegan zu essen. Massentierhaltung ist nämlich auch bei Vegetarismus ein Thema. Das Schicksal von Milchkühen habe ich ja schon angesprochen. Und das Kükenschreddern ist bspw. auch eine direkte Folge vom Konsum von Eiern. Und wenn man sich mal überlegt, dass alleine in Deuschland jedes Jahr 45 Millionen Küken geschreddert werden (schaut euch mal so ein Video an :c)… Das ist halb so viel wie Menschen in Deutschland leben, und das jedes Jahr.

Liebe Grüße
VeritasEtAequitas <3
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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Sa 09 Jun 2018, 14:46

Na dann schließe ich mich auch einmal dem Diskurs an! ^-^

Wirklich ein extrem interessantes Thema, Caesar! Finde ich toll, dass du das auch hier ins Forum gebracht hast, weil es vor allem hier so viele verschiedene Meinungen und Ansichtsweisen gibt :3

Ich gebe dir auch völlig Recht in so ziemlich allem was du genannt hast. Rein logisch gesehen hat Veganismus unfassbar viele Vorteile für viele Aspekte des Lebens: Umwelt, Gesundheit, Ethik, etc... und die meisten Argumente dagegen sind ziemlich arm...

Aber um meinen Standpunkt näher zu bringen: Ich persönlich sehe mich hier ein bisschen zwischen zwei Welten gefangen. Bevor ich mit meinem Freund zusammengekommen bin, der schlussendlich der Hauptgrund ist warum ich mich so sehr mit dem Thema "Veganismus" beschäftigt habe, war es mir ehrlich gesagt ziemlich "wurscht" was in meinem Essen drin war, denn meine gesamte Familie ernährt sich omnivor und ich habe das von meiner Kindheit auf auch einfach so adaptiert ohne nachzufragen.
Des weiteren ist mein Vater Jäger und ich genieße die Arbeit mit ihm zusammen, wenn ich ihm denn bei irgendetwas helfen kann, immer sehr. Wir haben früher auch oft gemeinsam geangelt und das ist eine Zeit die ich einfach nicht missen möchte (Und bitte sieh das jetzt nicht als "Argument", ich weiß, dass es hier rein um Emotionen geht). Generell gehen Leute am Land anders mit dem Thema Ernährung um als in der Stadt, wenn ich das so behaupten darf. Das Land ist viel "Veganer feindlicher". In Heurigen oder Restaurants kannst du als Vegetarier froh sein, wenn da gebackener Camembert angeboten wird. xD
Seit über einem Jahr allerdings haben sich die Dinge ein bisschen geändert weil ich eben viel mit meinem Freund diskutiert habe über das Thema, weil er ein sehr überzeugter Veganer ist und das (bis auf Honig) auch sehr strikt durchzieht. Und ich kann ihn vollkommen nachvollziehen, in den ABERMILLIONEN Diskussionen, die wir darüber gemeinsam hatten, gab es kaum ein Argument von seiner Seite, das ich entkräftigen konnte. (Liegt vermutlich auch daran, dass ich allgemein in Diskussionen immer recht nervös werde und mich leicht aus der Fassung bringen lasse - Zugegeben.  Razz )

Ich befinde mich nun in einem Zwiespalt. Solange wir noch jedes zweite Wochenende Familienessen haben und ich allgemein die Möglichkeit habe eine schöne Zeit mit ihnen zu verbringen (ja, weiß. Rein emotional, nicht logisch) werde ich vermutlich mit ihnen zusammen Fleisch essen. Denn so sehr sie meinen Freund auch akzeptieren für die Entscheidung die er für sein Leben getroffen hat (meine Oma backt mittlerweile sogar einen Kuchen am Sonntag nur für ihn  :langweilig: ), es ist nicht zu übersehen, dass es mit leisem Protest akzeptiert wird. Und für Diskussionen oder komischen Kommentaren ist mir dir Zeit mit meiner Familie viel zu wertvoll.


Natürlich ist das alles trotzdem nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Wir sind zusammengezogen und ich habe beschlossen, dass es das beste wäre den Haushalt einfach vegan zu gestalten. Schließlich fühle ich mich ja auch selber viel besser wenn ich mich ein paar Tage lang ohne Tierprodukte ernährt habe :3 (Vor allem durch den Egoboster, wenn man von der Familie gefragt wird ob man abgenommen hat  e.e )
Dazu habe ich vor einiger Zeit mit dem Backen angefangen, einfach weil ich süßes Zeug liebe und es mir langsam wirklich Spaß macht es mir selber zu machen. Und um in der Hinsicht nicht auch in einen Zwiespalt zu kommen habe ich gar nicht erst angefangen Eier und Kuhmilch (oder Gelatine) zu verwenden, sondern mir von Anfang an das vegane Backen beigebracht. Das gelingt mir viel einfacher als in Sachen kochen ohne Tierprodukte, weil ich gar nicht erst damit angefangen habe.
Und die Entscheidung bereue ich nicht. Natürlich ist es noch nicht perfekt und das erste was die Leute dann ansprechen, weil der Teig mal daneben gegangen ist, ist (TADAAAA), dass er vegan ist  Rolling Eyes  
"Mimimi, weil da keine Eier drin sind, mimimi, die halten das zusammen, mimimi"
Außerdem habe ich daheim dann ja sowieso einen treuen Fan, der meine Küchlein mit Genuss verzehrt  schmelz

(Ich habe übrigens vor im Kreativbereich eine kleine Backecke zu machen wo ich vielleicht die Rezepte für die Küchlein und Bilder hineinstelle :3 Aber dafür muss ich noch besser werden  e.e )

Ja... der Text ist ziemlich lang geworden, dafür entschuldige ich mich. Aber anders könnte ich nicht beschreiben wie ich zu dem Thema stehe. Genauso wenig wollte ich aber gar nichts dazu äußern, weil es ja doch ein recht großer Teil meines Lebens geworden ist.

Was ich hier vielleicht noch andeuten möchte ist, dass (und das weiß ich jetzt wirklich aus Erfahrung ^^') unsere Esskultur oder "Essen" allgemein eigentlich ein sehr emotionales Thema ist und das glaube ich einer der Hauptgründe dafür ist warum viele Menschen ein Problem haben ihre Ernährung umzustellen. Mit Essen verbindet man Dinge die einem am Herzen liegen. Nicht zuletzt die eigene Kindheit und Familie.
Das soll keinesfalls eine Entschuldigung dafür sein, aber ich wollte es nur andeuten. Denn erst, als mir das selber bewusste geworden ist, konnte ich es ein bisschen besser akzeptieren und mir vornehmen es, zumindest teilweise derweil, anders zu machen. Und mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit werden auch unsere Kinder später vegan ernährt werden. Für sie wird es dann auch leichter sein, weil es nicht konträr ist zu dem Konzept, das sie in ihrer Kindheit kennengelernt haben wenn sie denn omnivor aufwachsen würden.

Tadaaaa, meine Meinung! ^-^


Was denkst du über veganes Hunde-und Katzenfutter?  :happy:

~Coraline

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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~The man who speaks in hands



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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Sa 09 Jun 2018, 18:12

Hallo,
also um es an den Anfang des Texts zu stellen. ich ernähre mich vergetarisch.

Das liegt unter anderem daran, dass mir das Leben (bzw. die nicht rein vegetative Form von Leben, um es genauer einzugrenzen) viel zu wertvoll ist, um es so einfach und ohne Grund zu nehmen, nur weil ich etwas essen möchte, solange es anders geht. Ich möchte es nicht und wenn ich etwas nicht töten kann, möchte ich es auch nicht essen.
Vermutlich bin ich sogar radikaler als die meisten hier. Ich bin zwar "nur" Vegetarierin, achte aber auch darauf, dass in meinen anderen Produkten (Kleidung, Kosmetik) möglichst keine Tierprodukte vorkommen (außer unter Umständen Wolle und da achte ich darauf, woher sie kommt und solche Dinge.) Außerdem habe ich mich auch entschlossen keinen Hund oder keine Katze zu halten, weil ich die Umstände unter denen die Tiere gesellschaftlich akzeptiert werden und wie wir mit ihnen umgehen nicht adequat finde. Da muss ich mir aber noch Gedanken darüber machen, unter welchen Umständen ich es doch machen oder akzeptieren würde. Allerdings erschlage ich noch nicht einmal Mücken, wenn sie mich stechen und auch nur sehr ungern Motten in der Küche oder sonst wo (auch wenn das leider manchmal sein muss.)
Leben und das Potenzial das jedes Lebewesen besitzt, ist mir einfach (auch aufgrund bisheriger Erfahrungen) sehr wichtig und ich möchte es nicht für meine Bequemlichkeit zerstören. Sondern eben wirklich nur als letzte Möglichkeit.


Trotzdem halte ich es für möglich (und darum sage ich ja, dass ich über den Haustiere Punkt noch genauer nachdenken muss), Tiere besser zu halten und einen Austausch mit ihnen zu haben. Vielleicht nicht dass wir ihr Leben nehmen, aber ich sehe eigentlich kein Problem damit Eier zu essen, wenn ich nicht einfach welche aus dem Supermarkt nehme. Tiere auf den "Kuschel- und Besitzaspekt" zu reduzieren ist mir ehrlich gesagt nicht wirklich Recht. Es macht sie zu Objekten und es ist etwas Gutes sich den aktuellen Umständen der Tierhaltung bewusst zu sein und entsprechend damit umzugehen, wie es jeder einzelne von uns vertreten kann, aber ich finde, dass wir deswegen noch nicht abschreiben sollten, dass wir Tiere einfach halten (diesen Punkt auch an mich gerichtet) beziehungsweise eine Möglichkeit finden könnten einen Austausch mit ihnen einzugehen, in dem wir ihnen nicht alles wegnehmen, aber trotzdem auch etwas von ihnen bekommen. Es stimmt schon, dass viele Tiere heutzutage auf engem Raum leben und unter ihrer Haltung leiden, aber das heißt nicht, dass wir es nicht auch verändern können. Menschen sind innovativ und erfinderisch, also sollten wir, auch Lösungen finden können, anstatt ein Konzept (das Essen von Tierprodukten - Fleisch schließe ich jetzt einmal aus, weil dafür getötet werden muss und ich meinen Standpunkt dazu ja schon gesagt habe - und Haltung von Nutztieren) komplett auszuschließen.
Die komplette Verobjektivierung eines Tieres zum Kuschel- und Besitztier finde ich da viel schlimmer und wenn das der einzige Nutzen ist, den Tiere in einer Welt, in der alle vegan wären noch hätten, wäre mir ehrlich gesagt eine Welt lieber (und ich fände sie auch weit sinnvoller bzw. halte es für richtiger), in der wir uns bemühen zu einem guten Austausch mit anderen Arten zu kommen.

Ja, heute ist es so, dass man viele Milch- und Eiprodukte nicht guten Gewissens essen kann. Aber ehrlich gesagt, habe ich meine Einstellung deswegen, weil ich das Leben achte und weil ich nicht möchte, dass Milchkühe leiden und deswegen passe ich (viele sagen fast übermäßig) darauf auf, was ich trinke, wenn ich Milch trinke (und momentan trinke ich recht wenig). Bei Eiern ist es schwieriger, allerdings sollte man auch hier eben nicht die nächstbeste Packung im Supermarkt nehmen, wo halt Freilandeier draufsteht.
Aber dass Milchkühle heute an vielen Orten (und bei weitem nicht überall) ein schweres Leben haben, muss nicht für immer eine Tatsache bleiben.


Ach ja und noch ein kleiner Hinweis ...
"Und dass es lecker ist, ist ein Argument, dass rein auf Emotionsebene angesiedelt ist." --> Das mag sein, aber für viele Menschen ist es immer noch ein wichtiges Argument, wieso sie Fleisch essen. Das hat auch psychologische Gründe und ist deswegen nicht so einfach von der Hand zu weisen. Logik ist wichtig. Aber Emotionen müssen auch bedacht werden, wenn´s um Menschen geht, denn Menschen sind alles andere als rein rationale Wesen. Wenn wir versuchen menschliche Entscheidungen (und den Menschen an sich) rein auf einer rationalen Ebene zu fassen, werden wir dabei scheitern bzw. keine zutreffenden Bilder/Schlüsse ziehen können. Das wollte ich nur kommentieren, weil man es sich sehr einfach macht, wenn man ein "emotionales Argument" so einfach vom Tisch wischt, ohne es weiter zu betrachten.
Geschmack ist auch für mich kein Grund Fleisch zu essen, das ist wahr. Allerdings finde ich, dass mit dem Argument deswegen noch nicht so umgesprungen werden sollte, weil da starke psychologische Mechanismen dahinterliegen. Außerdem könnte man dieses Argument sehr wohl auch rational begründen, wenn man es über bestimmte biologische Herangehensweisen aufnimmt. Geschmack hat ja, wie du vermutlich weißt, mehr als nur eine rein "emotionale" Komponente.
Würden wir alle "emotionalen" Argumente ausschließen, dürften wir vermutlich auch keine ethischen Argumente mehr bringen. Ethik beruht nämlich zu einem großen Teil auch auf unseren (tieferen) Emotionen. Wenn wir sagen, dass wir Tiere (oder auch Menschen) nicht leiden sehen wollen, ist das auch nicht rein rational. Argumente bestehen in vielen Fällen aus einer logischen und einer emotionalen Komponente und das sollten wir weder geringschätzen noch außer Acht lassen. Meistens sind rational geglaubte Argumente emotionaler als man glaubt und oft Emotionen weit rationaler, als das erste Urteil ist. Aber das nur als kleiner Hinweis von mir nebenbei.


@Coraline: Ja, das Problem mit der Familie kenne bzw. kannte ich gut. Allerdings gibt es Mittel und Wege das auf die Reihe zu bringen. Das macht es aber nicht einfacher, das weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung und ist manchmal wirklich schwierig. Aber sieh es als Ermutigung von jemandem, der sich mit diesem wirklich sehr emotionalen Thema (bei dem "emotionale Argumente" für beide Seiten stark zu tragen kommen, wenn man genauer drüber nachdenkt) lange Zeit auseinandergesetzt und durchgekämpft hat.
Es ist möglich :)
Und für dich gibt es, wenn du und die anderen so weit sind sicher auch Mittel und Wege. Und viele Dinge brauchen einfach auch Zeit. Ich habe am Ende meine Ernährung innerhalb eines Tages komplett umgestellt, allerdings habe ich davor auch lange darüber nachgedacht, ob es wirklich das ist, was ich für richtig halte.
Ich möchte dir allerdings auch den Hinweis geben, dass deine Kinder deswegen nicht vor Schwierigkeiten gefeiht sein werden.. Sie werden auch sehen, wie andere Fleisch essen, also irgendwann wird sich für sie auch die Frage stellen, die sich mir einmal gestellt hat, oder die sich dir jetzt stellt und vermutlich werden sie dann andere Probleme damit haben als wir jetzt, aber sie werden es (außer unsere Gesellschaft verändert sich stark genug in diese Richtung) auch nicht immer einfacher damit haben. Trotzdem solltest du sie, denke ich so erziehen, wie du es für richtig hältst. Ich wollte, es nur gesagt haben, weil es mir beim Lesen aufgefallen ist.
Viel Mut und Stärke wünsch ich dir dabei!
Es kann klappen und braucht eben manchmal auch. :)



Mit freundlichen Grüßen,
Finsterkralle

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   Sa 09 Jun 2018, 23:50

Hi (∩_∩)
Danke für die neuen Meinungen. Hier nochmal einige Gedanken dazu von mir:

  • Da wir jetzt oft bei Emotionen und Erinnerungen waren, wollte ich vielleicht noch ergänzen, dass Gewohnheit als psychologischer Faktor sicher auch eine große Rolle spielt. Wer seit seiner Kindheit tierische Produkte gegessen hat, der sieht es als normal an – und das zu hinterfragen ist ein langer Prozess – das ging bei mir auch über… ja, man muss sagen, Jahre. Dieses Video finde ganz passend dazu… Wie viel Erziehung und Tradition doch ausmacht.
  • Das Thema Haustiere ist meiner Meinung nach eine Ausprägung des Speziesmus, soll heißen: Manche Tiere werden geliebt, andere werden gegessen, und das ohne rationale Gründe. Das ansich finde ich schon mal fragwürdig. Aber das geht ja noch weiter: Wenn du ein fleischfressendes Tier hältst, dann werden für das Leben deines Haustiers unmittelbar andere Tiere (Nutztiere) getötet (nicht zu vergessen: unter grausamen Bedingungen!).  Von dieser Verfütterung von Tieren zweiter Klasse an Tiere erster Klasse, und das alles nur zur Bespaßung des Menschen (Haustier…), halte ich nicht viel. Zum Thema „veganes Hunde- und Katzenfutter“ (@Coraline): Meiner Meinung kann man Hunde durchaus vegan ernähren, wenn man sich extensiv darüber informiert und entsprechende Zusatzstoffe im Futter enthalten sind. Im Laufe der Evolution und der Domestizierung des Wolfes durch den Menschen hat sich der Hund immer weiter in Richtung des Allesfressers entwickelt. Bei Katzen ist das etwas anders, diese sind noch lange nicht so domestiziert wie Hunde, und sind auch immer noch vor allem Fleischfresser. An dieser Stelle denke ich, dass es zwar Sinn machen könnte, einen Teil der Nahrung zu veganisieren (um Leben zu retten!), aber das immer auch eine Fleischkomponente nötig sein wird, zumindest langfristig – also eher ein Kompromiss…
  • Zu der Sache, dass Geschmack auch rational betrachtet werden kann: Geschmack hat zwar einen evolutionsbiologischen Hintergrund (und der war sicher sinnvoll), aber doch versagt dieser in der heutigen Gesellschaft. So schmecken einem vor allem z.B. fett-, protein- und zuckerreiche Lebensmittel – von denen wir ohnehin zu viele zu uns nehmen (ja, selbst das Protein…).
  • @Finsterkralle, ich bin mir nicht wirklich sicher, ob man Tiere „gut“ halten kann. Das wird insbesondere am Beispiel Milch deutlich. Würde man die Kuh dann immer noch gewaltsam schwängern? Würde man sie auf der Weide leben lassen? Würde man ihr das Kalb wegnehmen, für das die Milch ja eigentlich gedacht ist? Der Flächenverbrauch würde zumindest explodieren und der „Ertrag“ erheblich sinken. Auf alle Fälle wäre so nicht der heutige Konsum von Milch zu decken. Und ich glaube, dass bei Profitmaximierung (was ja letztlich jedes Unternehmen als Ziel hat) früher oder später immer etwas anderes leiden wird – und beim Geschäft, in dem es um tierische Produkte geht, werden das immer die Tiere sein… Mal ganz abgesehen davon, dass der Haltungsaspekt höchstens die ethischen Probleme lösen kann, nicht aber z.B. die Umweltprobleme.

Lieeebe Grüße
VeritasEtAequitas <3


Zuletzt von VeritasEtAequitas am So 10 Jun 2018, 15:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Über die Ernährung: Vegetarismus? Veganismus?   So 10 Jun 2018, 15:23

Und wieder ich ^^

Hm ... was das Video angeht, finde ich, dass man mit dem Anfang eigentlich alles kritisieren/hinterfragen bzw. begründen kann, aber das ist eine andere Sache. Das ist ein sehr klassischer Einstieg und selbst ziemlich manipulativ (und nicht nur der Einstieg, sondern der Typ ist rhetorisch ziemlich gut und nutzt das auch (aus) - das ist jetzt noch nicht automatisch falsch (ich enthalte mich mal einem Urteil, ob so eine Art der Überzeugung sinnvoll ist, können wir ein anderes mal gern diskutieren), aber es ist mir wichtig, es zu erwähnen, weil man dieselben Fähigkeiten auch für andere und gegenteilige Ziele nutzen kann, wenn man es für richtig hält), was ihn bissl unsympatisch für mich macht aber das soll nicht das Ausschlaggebende sein. Ich kann nur vielen seiner rhetorischen Fragen nicht so antworten, wie die Menschen im Vortrag und wohl viele andere Menschen es vielleicht machen würden, darum erreicht es mich auch nicht so. Sorry, der kleine Ausflug in meine Psyche, ich habe grad versucht selbst zu verstehen, was das eigentlich mit mir macht und wieso es auf mich nicht so wirkt, wie ich es eigentlich erwartet hätte.
Trotzdem sind wir hier an sich einer Meinung. Tradition und Geschmack etc. sind für mich keine Gründe, etwas nicht zu tun, was ich ich für richtig halte.

Thema Haustiere:
Also grundsätzlich einmal hat es schon auch rationale Gründe wieso die Gesellschaft sich so entwickelt hat, dass manche Tiere als Haustiere gehalten werden und andere nicht. Das heißt natürlich nicht, dass sich das nicht verändern kann, aber Gründe hatte es schon. Dinge passieren auf dieser Welt nicht "ohne Grund" oder "ohne Auslöser" und Menschen handeln (bewusst oder unbewusst) nicht "ohne Grund", selbst dann wenn sie es glauben. In diesem Fall sehe ich die meisten Gründe in der Art, wofür die einzelnen Tierarten ursprünglich domestiziert wurden (und das hatte wiederum zu der Zeit praktische Gründe). Das heißt natürlich nicht, dass das automatisch richtig ist und so bleiben soll, aber es ist deswegen noch nicht komplett "irrational" oder "grundlos". Menschen halten übrigens auch nicht absolut "grundlos" daran fest, auch wenn ihnen die Gründe meist gar nicht so bewusst sind in meiner Erfahrung. Das macht es natürlich nicht richtiger, aber da wären wir wieder in der Psychologie.

Zweitens: Ich meinte bei den Haustieren jetzt weniger die Frage, wie man seine Haustiere füttert, sondern eher, dass sie überhaupt gehalten werden und wie wir Menschen sie halten. Ich finde die Hundehaltung in Städten eigentlich untragbar und für mich unvertretbar, darum habe ich keinen. Wir müssen unsere Hunde zum Beispiel dazu erziehen niemanden zu beißen, tun sie es doch, werden sie eingeschläfert. Dabei beißen Hunde nicht ohne Grund und um einem "scharf gemachten" Hund einen Ort zu geben, wo er leben kann, ohne Menschen in Gefahr zu bringen, sind wir uns offenbar zu schade (Zoos schaffen das ja auch mit Raubtieren?). Stattdessen töten wir das Tier lieber. Offensichtlich weil es einfacher ist. Veganes Hundefutter z.B. finde ich eigentlich einen sehr problematischen Kompromiss.  Selbst zu entscheiden, wie wir leben wollen, ist eine Sache. Dem Tier das in unserem Haushalt lebt eine Ernährung aufzuzwingen, oder auch seine Geschlechtsteile zu entfernen, damit wir nicht plötzlich mit nervigen Jungtieren konfrontiert sind ist eine andere. Weil wir Menschen zu bequem sind, nehmen wir den Tieren Dinge weg und letztendlich auch ihr Leben. Wir protestieren gegen ihr Leiden und essen kein Fleisch mehr, aber gleichzeitig nehmen wir sie mit nach Hause und Verobjektivieren sie auf der anderen Seite zum Kuscheltier.
Tiere ganz aus unserem Leben und meiner Meinung nach aus der Nutztierhaltung zu verbannen ist hier keine Lösung, denke ich. Allerdings sollten wir Menschen uns einmal der Verantwortung bewusst werden und auch versuchen die Probleme sinnvoll zu lösen, anstatt immer nur Ideologiekriege zu führen, in denen sich alle Fronten komplett verhärten.


Ich denke schon, dass man Tiere gut halten kann, oder zumindest könnte man die momentane Lage deutlich verbessern. Sagt dir zum Beispiel das Konzept der Gnadenhöfe etwas? Das sind Höfe, an die "verbrauchte" Tiere kommen, um den Rest ihres Lebens zu verbringen, ohne etwas leisten zu müssen. Finanziert wird das von Menschen, denen es das wert ist. Natürlich können so nicht alle Tiere vor dem Tod bewahrt werden (wenn sie nicht mehr gebraucht werden), aber ich finde das ist ein ganz guter Ansatz, den man ausweiten und verbessern könnte.
Eine Verringerung des Ertrages nehme ich dabei vollkommen in Kauf, wenn es um einen dafür besseren und faireren Austausch mit den Tieren geht. Und ja vielen Unternehmen geht es um Profitmaximierung, aber da hast du nur den Punkt, an dem angesetzt werden muss, um wirklich nachhaltig etwas zu verändern. Denn nicht nur Tiere leiden an diesem Punkt sondern auch Menschen, aber das wäre ein anderes Thema.
Denkst du wirklich, dass man so nur das ethische Problem lösen könnte? Wenn weniger Tierprodukte produziert werden (und du hast ja selbst geschrieben, dass der Ertrag durch mein Modell sinken würde), würden wir weniger davon essen. Mit einer Regulierung der Produktion würden auch die Umweltprobleme eingedämmt werden. Abgesehen davon dass neben einer ethischeren Produktion sicher auch eine umweltfreundlichere möglich ist.
Ich denke übrigens, dass die Problematik des Welthungers nicht durch eine vegane Ernährung der Menschen gelöst werden könnte. Wir produzieren jetzt schon weit mehr Nahrung als wir bräuchten, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren, nur wird ein Großteil davon auch wieder weggeworfen. Gesellschaftliche und soziale Probleme sind die primären Gründe für den Welthunger und sollten wir das Problem wirklich lösen wollen, müssen wir auch da ansetzen. Das ist natürlich kein Argument gegen Veganismus oder Vegetarismus, aber es ist mir wichtig, dass es in diesem Punkt weit tiefgehendere Probleme gibt, als die Tatsache, was die Menschen essen (auch wenn es mir auch lieber wäre, wenn mehr Menschen meine Überzeugung teilen würden.)


Wie viel Leid und Tod eine Vegetarische Ernährung (bzw. nicht nur Ernährung wie gesagt, ich schaue auch auf viele andere Dinge) zur Folge hat, hängt immer davon ab, worauf man Acht gibt. Ich weiß nicht, wie du das machst, aber die Kühe deren Milch ich trinke, habe ich gesehen und ich weiß, wann sie auf der Weide stehen und wann sie kalben. Das führt natürlich dazu, dass ich nicht ständig bzw. immer Milch trinke etc.  
Honig esse ich übrigens fast gar nicht, weil ich das noch viel kritischer sehe, nachdem wir Bienen wirklich ihrer Nahrung berauben und ihnen stattdessen ein Billigprodukt geben.
Nachdem ich es zwar nicht immer aber zumindest einigermaßen hinbekomme, halte ich es durchaus auch für andere Menschen für eine Möglichkeit. Was hier im Wege steht, ist leider wie viel zu oft bei uns Menschen die Bequemlichkeit, aber für unmöglich halte ich es nicht. Und wenn wir uns diese Mühe machen, dann muss der Markt auch darauf reagieren und wenn wir uns gleichzeitig dafür einsetzen damit verknüpfte gesellschaftliche Probleme zu lösen, wird es mit der Zeit vielleicht auch etwas einfacher werden.


Kleine Frage am Ende: Kaufst du eigentlich Palmölfrei?


Lg.

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