Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: //
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Efeupfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Falkenfeder
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfrische

Tageszeit: Monduntergang

Tageskenntnis: Der Wald ist wieder zu neuem Leben erwacht. Überall springen die Knospen auf und die meisten Pflanzen blühen bereits. Auch die Beute ist aus ihrem Winterschlaf erwacht und langsam kann wieder mehr gejagt werden. Wetter: Die Wolken haben sich bereits größtenteils verzogen. Nur hin und wieder verdecken einige Wolkenfetzen die Sicht auf den blauen Himmel und die Sonne. Im Schatten ist es noch etwas windig und kühl, aber in der Sonne lässt es sich schon ganz gut aushalten. Die Blattfrische ist gekommen.

DonnerClan-Territorium:
Im Schatten der Bäume ist es noch ein wenig kühl, aber auf den sonnigen Lichtungen ist es bereits angenehm warm. Auch die Beute scheint mit jedem Tag mehr zu werden.

FlussClan-Territorium:
Die Eisschicht auf dem Fluss ist jetzt schon vollständig verschwunden. Das was noch davon übrig ist, ist auf keinen Fall mehr stark genug um eine Katze zu tragen. Das Wasser ist noch kühl und der Wasserspiegel steigt langsam an. Die Beute kommt an Land wieder zum Vorschein und auch im Fluss gibt es viele Fische.


WindClan-Territorium:
Die Sonne scheint auf das offene Moorland hinunter und der Boden erwärmt sich schnell. Der Wind sorgt jedoch dafür, dass es nicht wirklich warm wird. Der Schnee ist jedoch schon vollständig verschwunden und es wimmelt nur so von Kaninchen.


SchattenClan-Territorium:
Die Nadelbäume lassen nur wenig Sonnenlicht durch und im allgemeinen ist es hier noch sehr kühl. Auf den weniger bewaldeten Stellen des Territoriums wird es jedoch schon wärmer. Auch hier gibt es bereits wieder mehr Beute.


WolkenClan-Territorium:
Die Sonne erwärmt das offene Territorium des Clans. Die Beutetiere erwachen wieder aus ihrem Schlaf und die Vögel kehren zurück. Es ist ein richtig schön warmer Tag und perfekt, um jagen zu gehen.


Baumgeviert:
Die mächtigen Eichen streben nach der Sonne und der Großfelsen ist warm. Wenn gerade keine Katze da ist, ist auch hier bereits Beute anzutreffen.


BlutClan-Territorium:
Die Sonne hat die harten, grauen Steinwege aufgewärmt und die Zweibeiner werden an den bewohnten Stellen des BlutClan Territoriums immer mehr. Auch sie wollen das warme Wetter genießen. Aber Vorsicht! Nimm dich vor den Hunden in Acht!


Streuner-Territorien:
Auch hier hat die Blattleere ein Ende gefunden und die Beute ist zurückgekehrt. In den offenen Gebieten ist es schön warm und auch im Schatten lässt es sich hier aushalten.


Zweibeinerort:
Heute ist ein perfekter Tag für Hauskätzchen, um sich im Garten seiner Zweibeiner zu sonnen, oder einen Spaziergang zu machen. Aber wer nicht von Zweibeinerjungen angefasst werden möchte, sollte diese lieber meiden.



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 Wald des Blutes: Warrior Cats(vorläufiger Titel, für andere Vorschläge offen)

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BHSUnicorn
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BeitragThema: Wald des Blutes: Warrior Cats(vorläufiger Titel, für andere Vorschläge offen)   Fr 06 Jul 2018, 20:00

Hallo,
das ist zum einen der erste Versuch einer Warrior Cats Fanfiction und das erste Buch, was isch versuche aus verschieden Perspektiven zu Schreiben. Bitte nicht so stark auf die Rechtschreibung achten Wink . Kritik jeder Art ist erwünscht, solange sie nicht beleidigend oder anstößig ist. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Lesen :).



Zuerst einmal den Aufbau der Clans(Warnung: Namen stehen noch nicht fest, können immer noch geändert werden, gerne bessere Namen vorschlagen):

Mondclan
Anführer: Blutstern
2.Anführer: Flammengewitter
Krieger: Löwengewitter
Rabenfeder
Federfang
Fliegenauge
Dunkelfeder
Schneeblatt
Taubenflügel
Staubnase
Moosstreif
Habichtherz
Taubtatze
Hasenkralle
Weißauge
Königinnen: Fledermausblume
Schattenherz
Heiler: Fleckennase
Schüler: Brandpfote(später Brandfell)
Fetzenpfote
Düsterpfote
Frettchenpfote(später Frettchenfell, Heilerin)
Schlangenfell(später Schlangenauge und zweite Anführerin)
Diebespfote(später Diebesblatt)
Schattenpfote(später Schattendorn)
Junge: Mondjunges(später Mondpfote, dann Mondpelz)
Halbjunges(später Halbpfote, dann Halbgesicht)
Rehjunges(später Rehpfote)
Dachsjunges(später Dachspfote, Dachsfell)
Aschenjunges(später Aschenpfote, Aschennase)
Hundejunges
Älteste: Kleintatze
Goldmeer
Fuchsflucht
Seeblüte



Zwielichtsclan

Anführer: Kirschstern
2. Anführer: Finsterpelz
Heiler: Fallenzahn
Krieger: Diamantenfell
Mausohr
Blumenherz
Graustreif
Lichtstrahl
Abendsonne
Flammenschweif
Leopardenstern
Kieselzahn
Feldpelz
Echo
Königinnen: Liebessturm
Flockenohr
Älteste: Kurzbart
Kleintatze
Rostfell
Hummelschweif
Schüler:Spinnenpfote
Wolkenpfote
Ampferpfote
Steinpfote(Steinkralle)
Millie(Kriegerin)
Holunderpfote(Holunderbeere)
Langpfote(Langschweif)
Sternenpfote(Sternenauge)
Junge: Schnelljunges(Schnellpfote)
Birkenjunges









Winterclan
Anführer: Nordstern(ehemals Nordauge, ehemals Vogelstern)
2.Anführer: Hirschleid
Heiler: Kristallnacht
Krieger: Schafspelz
Federsturm
Silberfeder
Frostglut
Wolkenflug
Ahornohr
Mövenflügel(ehemals Mövenpfote)
Mausnase
Rauchschweif
Fleckenblatt
Frostherz
Eisblatt
Königinnen: Lilienfrost
Beerenblüte
Rosenblatt
Älteste: Eulenweide
Schiefkiefer
Rotwasser
Tupfenfuß
Schüler: Kaninchenpfote
Rubinpfote(Rubinauge)
Blattpfote(Blattfall)
Wasserpfote(Wassertatze)
Eichenpfote
Jungen: Steifenjunges
Brombeerjunges
Regenjunges(Regenpfote,Regenblüte)
Ozeanjunges(Ozeanpfote,Ozeanwelle)
Schimmerjunges
Glanzjunges
Schwalbenjunges






Sturmklan
Anführer: Wolfsstern
2.Anführer: Eulenpelz
Heiler: Graustrahl
Krieger: Springtatze
Sonnenwolke
Sandbein
Wirbelsturm
Taubenflug
Hummelstreif
Mohnauge
Blattwolke
Windfang
Federtatze
Nebelfell
Weinschweif
Seesturm
Königin: Schneeblüte
Älteste: Gewitterhimmel
Fuchswolke
Schüler: Blitzpfote
Kleepfote(Kleefell)
Bienenpfote(Bienenflügel)
Adlerpfote(Adlerflügel)
Jungen: Himmeljunges(Himmelpfote, Himmelfall)
Lichtjunges(Lichtpfote, Lichtohr)
Helljunges



Bergklan
singender Frost
kalte Flamme
jagende Hunde
schwimmendes Blatt
heller Mond
untergehende Sonne
schwindende Blattleere
zackiger Berg
fallende Feder
große Welle
gebrochener Wind
leiser Schatten
lila Licht
sehender Späher
frischer Morgen

Streuner/Hauskatzen
Nitro
Pasha
Leo
Nadia
Melody
Mystery
Cleo
Asra
Memory
Romeo

Warrior Cats:Wald des Blutes

Prolog

„Nicht stehen bleiben, weiter”, brüllte eine Katze, während sie sich mit den anderen
aus ihrem Clan durch den dichten Schnee bewegt. „Aber Blutstern, wie sollen wir das schaffen, der Schnee wird immer dichter und der Wind wird stärker, wir werden erfrieren“. „VERSCHWINDE, ABER SOFORT“. Der junge Schüler rannte aus Angst und Furcht schnell zu seinem Mentor. Der Mondclan wandert schon seit vielen Monden, steht´s auf der Suche nach neuem Territorium, nachdem ihr altes von einem Rudel Wölfe zerstört wurde. Anfangs war es nur einer, doch es wurden mehr und mehr und der erschöpfte Clan konnte ihnen nicht ewig standhalten. Einige wenige versuchten sie aufzuhalten, damit der Rest entkommen kann. „Rabenwolke, Mottenbeere, Seeschweif, Himbeerblüte, alles fähige Krieger, gute Rivalen, treue Freunde… und sie alle sind so unnötig gestorben, für einen Clan, der ehemals zu den mächtigsten im Wald galt, und nun zu eine Gruppe aus zerstörten, abgemagerten und schwachen Streunern verkommen“, trauert Blutstern leise vor sich hin. „ Sie sind gestorben, um uns zu retten, das ist alles was zählt.“. Blutstern erschrak, als sie die Stimme hörte, „Flammengewitter, wie oft hab ich dir gesagt du sollst dich nicht anschleichen, außer du willst einen Kampf“. Normalerweise liegt in ihrer Stimme bei dem Wort Kampf immer ein fröhlicher Ton, als ob sie sich am liebsten gleich auf ihn stürzen wöllte, aber heute klingt sie einfach nur traurig. „Du musst Stark bleiben.“ Sagte Flammengewitter mit einem leicht beruhigenden Unterton, „wenn du jetzt aufgibst, werden auch die anderen aufgeben und dann sind sie wirklich grundlos gestorben.“ Flammengewitter, ihr treuer Stellvertreter und ihr warscheinlich einziger wirklicher Freund. Sie waren zusammen Schüler, Krieger, er hat ihren Aufstieg zur Anführerin miterlebt und er war stets ein treuer Stellvertreter. Er war der einzige, dem sie jetzt nicht wütend davongejagt hätte, wenn er sich zu sehr genähert hätte. Er konnte sie verstehen, ihren Schmerz und ihrer Trauer fühlen, ihr helfen. „Es tut mir leid, aber was sollen wir tun, Flammengewitter.“ jaulte Blutstern, „wir können es nicht schaffen, dieser Schnee ist viel Schlimmer als bei uns im Wald, wir werden zu Krähenfraß, falls es hier überhaupt Krähen gibt.“ Plötzlich kam ein starker Wind auf, der Schnee wurde dichter und Flammengewitter konnte seine Anführerin nicht mehr sehen. „Blutstern, Blutstern!, wo bist du?“, rief Flammengewitter leicht verzweifelt. „Folg meiner Stimme, wir müssen es hier raus schaffen, bevor wir im Schnee versinken.“ Hinter sich hörte er die lauten Rufe der anderen Krieger, die nach Königinnen, Ältesten und Schülern riefen und ihm scheinbar dicht folgten. Plötzlich traf ihn etwas schweres, man kann nicht erkennen was aber es war so groß wie er und ein wenig schwerer, aber immer noch stark genug ihn von Pfoten zu werfen und hinein in den kalten Schnee. Als es kurz danach wieder auf die Beine kam, war er wie erstarrt. Er konnte die Laute seiner Clangefährten nicht mehr hören. „Blutstern, Habichtherz, Rabenfeder, wo seit ihr.“ Er konnte von fernen eine Stimme erahnen, zu schwach sie zu verstehen oder ausfindig zu machen. Er versuchte es trotzdem und rannte dorthin, wo er die Stimme vermutete. Doch immer wenn er meinte sie einzuholen, entfernte sie sich immer weiter und weiter, wie ein Geist, den man nie einholen kann. Und trotzdem versuchte er es wieder und wieder, mit einer Hoffnung, einer Ausdauer und einem Vertrauen in seine Anführerin, die jede andere Katze in den Schatten gestellt hätte. Er konnte nicht erkennen wie der Mond stand, aber er vermutete Mondhoch, als er langsam aber sicher die Stimme leiser werden hörte. Und, genau wie die Stimme, wurde auch er immer langsamer. Wie könnte man seine Gefühle beschreiben: Angst, Erschöpfung, Verzweiflung. Aber keins davon traf so sehr zu wie das Gefühl der Trauer, dass er seinen Clan vielleicht für immer verloren hat, denn er bemerkte langsam das, was er davor durch seine von Hoffnung verschleierten Augen nicht gesehen hatte. Er wusste weder wo sein Clan war, noch wo er selbst war. Er war kreuz und quer über den Schnee gerannt, als würde ihn ein Wolf verfolgen. Während er sich langsam seinen Weg durch den Schnee bahnte, rief er immer wieder nach seinem Clan. „Blutstern, Blutstern bitte sag doch was.“ Jaulte der Kater, wie jemand der auf eine Antworte hofft, aber weiß, dass er sie nie bekommen wird. „Nein!“ sagte er zu sich selbst, „Blutstern würde wollen das ich nicht aufgebe, sie würde tapfer weiter nach uns suchen bis sie uns gefunden hat:“ sagte er in seinem tiefsten Inneren. Doch nun musste er an seine letzten Augenblicke mit ihr denken, der Verlust der sie so sehr schmerzte,  der so sehr an ihr nagte, das Flammengewitter kurz den Gedanken hatte, sie wöllte nicht überleben, sondern zu ihren Kameraden. Auch wenn sie immer so tat, als wäre sie hinterlistig und blutdürstig, was sie auch manchmal ist, war sie dennoch jemand der ihren Clan nie im Stich gelassen hätte. Wir waren eine Familie, umso mehr hat die Katastrophe den Clan erschüttert. Während er an die warscheinlich toten Krieger dachte, die für ihn zum Sternenclan gingen, stieß er gegen etwas Hartes. Er konnte ganz schwach den Baumstamm erkennen der sich unter dem Haufen von Schnee verbarg. Er fand recht schnell eine Öffnung und erst da bemerkte er, wie erschöpft er dich war. Die lange Reise und die Hetz jagt nach seinem Clan hatten ihn zu viel Kraft gekostet und er konnte sich kaum auf den Pfoten halten. „Es bringt nichts, bei diesem Sturm weiter zu suchen. Und so wie ich jetzt bin würde ich es sowieso nicht schaffen.“, sagte er leise zu sich selbst, legte sich in den Baum, welcher zum Glück innen trocken war und fiel vor Erschöpfung um, mit einem letzten Wunsch an den Sternenclan, das sie seinen Clan beschützen, so wie er es tun würde.

1.Kapitel
Die Sonne schien auf das frisch gefallene Blattwerk und der Geruch von Frischbeute lag in der Luft. Für gewöhnlich würde die strahlend weiße Katze sich sofort auf sie stürzen, aber etwas stimmte nicht. Sie ging weiter, ignorierte den Geruch der Beute, da sie an ihr etwas Böses und Unnatürliches erkannte. Es fiel ihr erst dann auf, als sie sich vor einem riesigen Felsen inmitten eines Flusses befand. Dies war nicht ihr Wald! Langsam fielen sie auf, die Unmengen an fremden Gerüchen, die sich von überall um ihre Schnauze legten. Die Gerüche der Beute kamen ihr alle noch recht bekannt vor: Mäuse, Spechte, Amseln, sogar ein schwacher Geruch von Schleiereulen. Aber das, was ihr die Haare zu Berge stehen ließ, war nicht die Beute, sondern ein Geruch, der ihr sowohl fremd als auch vertraut war. „Katzen,“ sagte sie.
zu sich selbst, „aber der Geruch stimmt nicht, selbst der Bergclan hat einen vertrauteren Geruch und wir riechen ihn nur auf den Versammlungen, also woher kommt er?“. Plötzlich fiel ihr ein Geruch in die Nase, der sie zu Stein erstarren ließ. Sie rannte dem Geruch hinterher, ohne auf ihre Umgebung zu achten oder auch nur darüber nachzudenken was sie da tat. Es konnte nicht sein, dieser Geruch durfte einfach nicht hier sein, egal wie fremd das Gebiet war. Und doch stand er da, inmitten von strahlend, grünem Gras. „Vogelstern? Bist das wirklich du?“ miaute die Katze weniger überrascht, als vielmehr Trauer. „Es ist lange her, dass wir uns gesehen haben, meine Liebe. Ich hoffe, du führst meinen Clan sowie ich es dir beigebracht habe.“ Mehr konnte der dunkelblaue Kater mit weißen Pfoten nicht sagen, denn fast augenblicklich sprang die Kätzin ihn an. Er bereitete sich vor, sie abzufangen, aber sie landete dicht neben ihm und drückte sich gegen seine Flanke, ihre blauen Augen speigelten ihre Trauer wieder. „Wie kannst du hier sein, ich habe dich selbst im Kampf mit dem Zwielichtsclan sterben sehen?“, winselte sie, dennoch überglücklich, dass er doch nicht nur ihrem Kopf entsprungen zu scheinen schien. „Es tut mir leid, aber dass, was du hier siehst, ist nur ein Traum. Ich werde tot bleiben.“ Diese Worte trafen die Anführerin wie ein umstürzender Baum. Es ist also so, er ist tot, daran wird sich nichts ändern. „Wieso bist du gegangen, dann, wenn ich dich am meisten brauche, ich weiß nicht, was ich ohne dich machen soll!“, jammerte sie. „Hahaha,“ schnurrte der Kater amüsiert, „du siehst mich und wirst wieder zu einem hilflosen Jungen? Wo ist denn die Katze, die ich zur Anführerin erwählt habe, der ich alles gelehrt habe, die ihren Clan die Monde seit meinem Tod so weise und gutmütig geführt hatte?“. „Aber das ist nicht war, ich schaffe es nicht einmal die Patrouillen für die Jagt richtig zu organisieren, ich bin eine schlechte Anführerin, Silberfeder wäre die bessere Wahl gewesen.“ brüllte sie den Anführer regelrecht an. „Jetzt schweig, Nordstern! Ich hätte dich nicht zu meiner Stellvertreterin gemacht, wenn ich dich für nutzlos gehalten hätte. Also hör auf, das zu sagen, verstanden?“. Ach Vogelstern. Er war der letzte Anführer des Winterclans gewesen, bevor er durch die Anführerin des Zwielichtsclans starb, Kirschstern. Und er war einer der besten Anführer, die Nordstern jemals erlebt hatte. Er hat immer nur den Clan gesehen und ihn steht´s über sich gestellt. Er war ein weiser Anführer, ein fähiger Mentor und vor allem, ein guter Freund. Er hat Nordsterns gesamten Werdegang seit ihrer Ernennung zur Schülerin miterlebt und sie steht´s geleitet und ihr geholfen. Und dann starb er, und ließ sie mit der Bürde und der Verantwortung einer Anführerin zurück. Sie machte sich nichts vor, sie vermisste ihn. Er war lange Zeit ihr einziger Freund gewesen, da sie anfangs eine Streunerin war und von ihrem Clan verachtet wurde. Doch mittlerweile ist sie Anführerin, der Clan respektiert sie und sie hat Federsturm und Frostglut, ihre zwei engsten Freunde, die alle zusammen zu Kriegern ernannt wurden. Und dennoch fühlt sie eine Leere, die nichts zu füllen vermag. „Na, hat es dir die Sprache verschlagen?“ holte sie eine Stimme wieder in die Realität. „Entschuldigung, aber wie bist du hergekommen? Warum bist du hier?“ fragte sie nach, wieder mit gefasster Stimme, wie sie sonst zu ihrem Clan spricht. „Ich überbringe dir eine Botschaft von dem Sternenclan.“ Sagte er mit ernster Stimme. „Von wem?“, fragte Nordstern leicht verwundert, denn vom Sternenclan hatte sie noch nie gehört. „Der Mond wird auf das Eis schienen und mit ihm  verschmelzen. Der Schnee wird sich rot färben und eine fremde Bedrohung wird den Wald entweder retten oder für immer vernichten.“ Mit diesen Worten verschwand die Gestalt langsam von der Lichtung und ließ eine völlig verwirrte Nordstern zurück. „Warte! Was ist der Sternenclan? Was sollen diese Worte bedeuten? BITTE, geh nicht!“. Aber es war zu spät, Vogelstern war bereits fort.
Nordstern fuhr auf und rammte ihren Kopf beinah in den Bauch ihres Stellvertreters. „Vorsicht ich bin auch noch da!“, miaute er amüsiert. „Tut mir leid. Wie lange bist du schon hier?“, fragt Nordstern noch leicht geschockt. „Seit du angefangen hast, ununterbrochen den Namen von Vogelstern zu rufen. Was ist passiert?“, fragte der schwarz-silberne Kater voller Sorge. Nordstern löste sich aus ihrer Starre, „Ach, es war nichts, nur ein schlimmer Traum.“ „Nordstern, das kann nicht nur ein Traum gewesen sein, du hast wie wild um dich geschlagen.“ Erst jetzt bemerkte sie Kristallnacht, die mit ihren besorgten grünen Augen direkt neben ihr saß. „Was ist passiert, Nordstern? Was hast du gesehen?, fragte die noch recht junge Heilerin ihre Anführerin. Nordstern war immer noch verwirrt. Was hatte sie da geträumt? Trauerte sie wirklich noch immer ihrem alten Mentor hinterher, obwohl es bereits so lange her war? Wie sollte sie es den beiden erklären, ohne dass sie sie für verrückt hielten. Nordstern entschied sich, erst einmal nichts zu sagen. „Ach, ich habe nur geträumt, wie Vogelstern gestorben ist, das ist alles.“ Auch wenn dies eine Lüge war, durchfuhr sie ein stechender Schmerz, denn nun musste sie wirklich daran denken. Wie Kirschstern seine Kehle zerfetzte und er blutend da lag und sie zur Anführerin machte. Es waren Bilder, von denen sie gehofft hatte, sie nie wieder sehen zu müssen. „Wirklich, denn du hast noch etwas anderes im Schlaf gesagt, voller Furcht.“ „Was soll ich denn gesagt haben, das mich so sehr zum fürchten bringt“, sagte Nordstern höhnisch. Kristallnacht sagte mit unsicherer Stimme ein Wort, was das Wort Furcht nicht im geringsten beschreiben kann. Sie sagte nur ein Wort, „Sternenclan“. Sofort schossen ihr die Worte in den Kopf, welche sie nicht verstand. Was für ein Mond? Welche Bedrohung? Warum soll sich der Schnee rot färben, sie befand sich mit niemandem im Konflikt. Man konnte ihr anscheinend ansehen, das sie geschockt war, denn Federsturm sagte mit eine sehr sanften Stimme: „Du musst es nicht sagen, wenn es so sehr schmerzt, lass mich dir einfach helfen.“ Federsturm war der einzige, der sie steht´s nur mit dem Klang seiner Stimme beruhigen kann. Das war schon immer so, auch als Vogelstern starb. „Danke, Federsturm aber ich glaube da kannst du nicht helfen.“ sagte Nordstern mit maunzte sie beruhigend.
Sie erhebt sich langsam und trat hinaus auf den Platz, wo ihre Clan bereits hellwach ist. Die Krieger sammeln andere Krieger und Schüler, um jagen zu gehen. Die Ältesten beschweren sich wie üblich über das Moos oder die Frischbeute beschweren. Einige der Schüler mussten sich um die Ältesten kümmern, darunter auch ihr eigener Schüler, Eichenpfote. Sie war eine neugierige Katze, wenn sie auch ihren eigenen Kopf hatte. Dieser war auch der Grund, warum sie die Ältesten zu versorgen hatte. Sie hatte mal wieder die geniale Idee, einen Dachs zu töten, damit sie schneller zur Kriegerin ernannt wird. Aber sie hat es nur geschafft, dass der halbe Clan nach ihr suchen musste und wir deswegen weniger Frischbeute hatten. Und dennoch wird sie einmal eine fähige Kriegerin, wenn Nordstern ihr den Kopf mit Belehrungen voll miaut hat. „Eichenpfote, hast du die Ältesten schon nach Zecken abgesucht?“, schnurrte Nordstern ihr zu, als sie von ihrer Schülerin bemerkt wurde. „Ja, das hab ich.“, jammerte die hellbraune Schülerin müde vor sich hin, „aber Tupfenfuß lässt mich nicht an sich ran, sie ist der festen Überzeugung, dass sie keine Zecken hat.“. „Also, das übliche.“, miaute Nordstern leicht abwesend. Immer wieder musste sie an ihren Traum denken und das Gesicht von Vogelstern schmerzte immer wieder. Warum ist er einfach gegangen, sie hätte so viele Fragen gehabt. „Nordstern, Nordstern! Was ist mit dir los? Soll ich Kristallnacht holen?“, miaute Eichenherz besorgt. „Was? Es ist nichts, ich habe nur  grade über dich nachgedacht, das ist alles.“, log Nordstern, wohlwissend, das sich die neugierige Katze vor ihr damit nicht zufrieden geben wird. „Ach ja? Was denn?“, schnurrte sie in einem leicht herausfordernden Ton in ihrer Stimme. Sie schien zu ahnen, dass man sie anlog. „Ich werde dich nachher mit auf die Jagd nehmen. Und wenn du es auch nur wagst einen Befehl zu ignorieren, wirst du bis zur nächsten Blattgrüne die Zecken der Ältesten entfernen, unzwar ohne Mäusegalle!“. Die Schülerin schien zu ahnen, dass sie jetzt lieber schweigen sollte, wenn sie noch eine Chance wollte, dieser Hölle zu entkommen. „Okay, wo wollen wir den jagen? Darf Blattpfote auch mit?“, antwortete Eichenpfote, nun wieder voller Aufregung. Blattpfote war Eichenpfote´s bester Freund. Sie wurden gemeinsam zu Schülern ernannt und sie jagen und trainieren fast ausschließlich zusammen. Nordstern dachte daran dass das eine gute Möglichkeit wäre, das Versprechen ihrer Schülerin auf die Probe zu stellen, „Nein, er wird diesmal nicht mitkommen. Er wird sich einer anderen Gruppe anschließen.“. „Aber….“, begann Eichenpfote, erinnerte sich aber dann an ihr Versprechen, „Okay, aber darf ich dann morgen mit ihm auf die Morgenpatrouille gehen?“, fragte die Kätzin ein klein wenig nervös, so streng hatte sie ihre Anführerin noch nie erlebt. „Kommt darauf an, wie du dich bei der Jagt anstellst“, miaute Nordstern ernst, änderte ihre Stimmung aber schnell, als sie den traurigen Blick von Eichenpfote sah, „aber ich bin mir sicher, dass du dich gut anstellst. Und nun iss noch etwas, wir wollen bald aufbrechen.“. Die Schülerin strahlte vor Aufregung und dem Drang, heute eine perfekte Jägerin zu sein, „Mach ich, Nordstern, Und danke.“, schnurrte sie in einem Ton, der Nordstern vergessen ließ, dass sie böse auf sie war. Aber so war nun mal Nordstern, sie konnte ihrer Schülerin nie lange böse sein. „Wollen wir auch noch was essen? Ich zumindest könnte eine Maus gut vertragen.“, schnurrte eine Stimme neben ihr. Die junge Kriegerin hatte ein ungewöhnlich hellblaues Fell, ihre roten Augen brannten wie ein gefährlicher Waldbrand. „Hallo, Frostglut. Seit wann sitzt du denn schon hier?, schnurrte Federsturm sie an und streifte mit seinem Gesicht das von dem Neuankömmling. „Seit Nordstern malwieder vor ihrer Schülerin nachgegeben hat und ihr erlaubt hat, morgen mit Blattpfote zusammen auf Patrouille zu gehen.“, miaute Frostglut leicht amüsiert. „Ich habe es ihr nicht erlaubt!“, rief Nordstern leicht verlegen. Federsturm stieß ein kurzes Lachen aus, „Und ich bin der beste Freund von Kirschstern.“ Bei diesem Namen sträubten sich Nordsterns Nackenhaare und sie funkelt ihren Stellvertreter wütend an. „Erwähne diesen Namen nicht in meinem Lager, hast du verstanden?“. Federsturm wich zurück. „Verstanden Nordstern. Es tut mir leid.“, sagte er mit verwunderter Stimme. „Gut so, sie hat schon genug Leid über uns gebracht. Du musst nicht jeden im Clan daran erinnern.“ knurrte  Nordstern ängstlich. Frostglut und Federsturm sahen sich lange an und schienen im Stillen beschlossen zu haben, darauf nicht weiter einzugehen. „Also“, sagte Frostglut nach einer langen Pause, „ich werde mir nun eine Maus besorgen, bevor die ganzen Schüler sie mir noch klauen. Ihr könnt ja nachkommen, wenn ihr wollt.“. Mit diesen Worten drehte Frostglut sich um und ging zum Beutehaufen, welcher durch die Morgenjäger schon gut gefüllt war. „Nordstern,“, fing Federsturm langsam an, „warum erzählst du mir nicht was passiert ist, du weißt du kannst mir vertrauen.“ In seinem Blick lag Furcht, nicht weil er ein großes Unheil ahnt, sondern Furcht aus Sorge um Nordstern, sie könnte sich verändern. Nordstern ringte mit sich selbst, würde er sie für Wahnsinnig halten, für krank? Oder würde er vielleicht eine Antwort auf die Botschaft von Vogelstern wissen oder er weiß vielleicht sogar, was der Sternenclan war. „Ich habe ihn gesehen, Federflug.“, sagte sie mit leiser Stimme, „Und es war als würde ich alles nochmal sehen.“ „Wen hast du gesehen, Nordstern?“, fragte Federflug, neugierig und besorgt zugleich. „Vogelstern“, miaute sie. Jetzt weiteten sich Federflugs Augen, „Was? Wie? Wie kann das sein? Lebt er etwa wirklich noch? Das kann nicht sein wir haben ihn sterben sehen.“, rief er laut. „Leise! Willst du das der ganze Clan mich für verrückt hält? Er ist tot…. Und es wird so bleiben.“, jammerte Nordstern. „Dann war es der Traum, du hast ihn dir nur eingebildet, glaub mir.“. Nun war es Nordstern die schrie, „Ich habe ich mir nicht eingebildet, er hat mit mir gesprochen und mir eine Botschaft überbracht.“. „Eine Botschaft, von wem?“, versuchte Federsturm sie zu beruhigen. „Ich weiß es nicht, er nannte ihn Sternenclan, aber von so einem Clan hab ich noch nie gehört.“, sprach sie leise weiter, bestürzt, das ihr Stellvertreter ihren Mentor wohl nur für Einbildung hält. „Der Sternenclan? Davon habe ich schon mal gehört.“, erwiderte Federsturm, „angeblich wachen sie über Clans weiter im Süden und schicken ihn Träume, um sie vor etwas zu warnen, aber das klang schon immer nach einer mäusehirnigen Vorstellung.“  „Aber ich habe ihn gesehen, er war dort auf einer Lichtung in einem mir fremden Wald. „Ein dir fremder Wald? Konntest du irgendetwas erkennen? Irgendetwas Vertrautes?“, fragte er nun, viel gezielter und direkter. „Nur wenig, den Geruch von Vogelstern, einigen Beutegeruch, aber eine Sache bereitete mir Angst.“, Nordsterns stimme wurde sofort dunkler, „Katzen! Unmengen an fremder Katzengerüche waren dort:“. Wieder musste sie an die Botschaft ihres alten Mentors denken, und immer noch war sie sich unschlüssig, ob sie ihren Inhalt preisgeben würde. Aber sie kannte ihren Stellvertreter, er würde sie solange bearbeiten, bis sie es erzählen würde. „Die Botschaft, die er mir geschickt hat, ist mir immer noch ein Rätsel.“. „Was hat er gesagt, Nordstern?“, schnurrte Federsturm, um sie von den Gedanken an Vogelsterns Tod abzulenken.  „Der Mond wird auf das Eis schienen und mit ihm  verschmelzen. Der Schnee wird sich rot färben und eine fremde Bedrohung wird den Wald entweder retten oder für immer vernichten.“, miaute Nordstern nachdenklich, „weißt du, was er damit meint, Federsturm? „ Eine fremde Bedrohung die uns retten soll? Ich weiß nicht, Nordstern. Das wirkt doch recht seltsam. Denkt Vogelflug, das wir in Gefahr sind?“. „Ich weiß es nicht. Ich weiß es einfach nicht“. Vor dem Brombeerbusch, bei dem die Krieger für gewöhnlich aßen, viel Frostgluts Blick auf sie. Nordstern wusste nicht warum, aber aus irgendeinem Grund sah sie Traurig aus, als sie die beiden so lange unter sich sah. „Komm, Federsturm, Frostglut wartet bereits.“, schnurrte Nordstern, froh, dass ihr Freund ihr anscheinend glaubte. „Ja, sie ist bestimmt sauer, weil wir uns solange unterhalten haben.“, miaute Federsturm belustigt. „Federsturm, bitte tu mit den Gefallen und erzähle niemandem von meinem Traum, nicht einmal Frostglut. Ich möchte ihnen keine Sorgen machen.“. „Okay, ich verspreche es, aber wir müssen rausfinden, wovor uns Vogelstern warnen wollte. Es könnte vielleicht über das Überleben des Clans entscheiden.“, erwiderte Federsturm.
„Na endlich, ich dachte schon ihr wärt da drüben eingeschlafen, über was habt ihr euch denn da drüben so unterhalten?“, fragte Frostglut. Nordstern wurde nervös, sie hatte die grenzenlose Neugier ihrer Freundin vergessen. Aber Federsturm antwortete ganz gelassen als wäre nichts „Ach wir haben nur über das weitere Training der Schüler und ihre Ernennung zu Kriegern diskutiert, das war alles.“ „Und dafür habt ihr so lange gebraucht, hoffentlich bin ich darin dann wenigstens auch vorgekommen.“, knurrte eine genervte Stimme hinter ihnen, „Was ist denn nun, ich dachte wir wollten noch vor Sonnenaufgang auf der Jagd sein?“. „Wenn du mal genauso gut auf die Krieger hören würdest, wenn sie dir etwas sagen, Eichenpfote.“ „Aus deren Mündern kommt doch meistens eh nur Fuchsdung, da muss ich nicht auf sie hören.“, erwiderte die junge Katze beleidigt. „Eichenpfote, vergiss nicht was du mir heute versprochen hast.“, knurrte sie Nordstern belehrend an. Die junge Schülerin schien sich zu fassen, denn sie antwortete in einem eher beschämten Ton, „Entschuldigung, Nordstern. Aber wollen wir nicht wirklich langsam los?“. „Erstaunlich, “ dachte sich Nordstern, „sie gibt doch sonst nicht so schnell auf, wenn ich sie belehre. Vielleicht sollte ich öfter Blattpfote als Druckmittel missbrauchen. Aber nein, selbst wenn sie dann endlich mal auf die Krieger hören würde, so gemein bin ich nicht.“ Nordstern musste belustigt lächeln, war sie nicht auch damals so gewesen, stur und so selbstbewusst. Jetzt wusste sie wieder warum Vogelstern ihre Reaktion so komisch fand. Es muss seltsam gewesen sein, sie so schwach so sehen, so verwundbar. „Nordstern, woran denkst du denn jetzt schon wieder?“, holte sie Frostglut aus ihren Gedanken. „Hmmmmm, ach, ich musste grade an meine Zeit als Schülerin denken“. „Wirklich, wie warst du denn als Schülerin?“, wollte Eichenpfote mit einem neugierigen Ton wissen. Nordstern hatte ihr nie viel über ihre Zeit als Kriegerin. „Um es kurz zu fassen, sie war noch sturer als du, Eichenpfote. Sie wollte ihren Mentor immer überflügeln und hat nie auf ihn gehört“, schnurrte Federflug mit einem Lächeln auf den Lippen. „Federflug!“, miaute Nordstern ihn an. „Und,, fuhr Frostglut, „sie saß immer bis in die Nacht hinein bei den Ältesten und hörte sich ihre Geschichten von ihren ruhmreichen Tagen als Krieger an und hat sie immer geglaubt, egal wie unglaublich sie waren.“ „Das stimmt nicht“, sagte Nordstern aufgebracht. „Und ob, du hast doch auch Rotwasser geglaubt, er hätte es mit drei Dachsen gleichzeitig aufgenommen und sie alle alleine getötet. Danach hast du es mit uns Jungen immer nachgespielt und wir mussten natürlich immer die Dachse sein.“, sagte Frostglut in einem leicht vor vorwurfsvollen Ton. „Das ist nicht wahr,“,  jammerte Nordstern aufgebracht, „du durftest auch Rotwasser sein!“. „Ja, nachdem Vogelstern dich dazu aufgefordert hat, weil er wusste, dass es zu unfair war. Und natürlich hast du mich dann immer noch nicht gewinnen lassen!“, knurrte sie Nordstern traurig an. „Und einmal hast du fast einen Krieg mit dem Sturmclan angefangen, weil du auf ihrem Gebiet gejagt hast.“, miaute Federsturm, welcher sich ein Lachen verkneifen musste. „Ich hab nicht gejagt, ich habe mich verlaufen.“. „Aber natürlich, Nordstern. Und das Eichhörnchen ist dir einfach so zugeflogen?“, sagte Frostglut. „Ach haltet doch beide die Klappe.“, knurrte Nordstern. „Hahahaha,“ lachte Eichenpfote los, „dein Mentor muss dich gehasst haben.“. „Falsch, Eichenpfote, Vogelstern hat mich trotz allem nie gehasst.“, erwiderte Nordstern ärgerlich, „aber wenn du nicht aufhörst zu lachen, sorg ich dafür, dass du nie Kriegern wirst!“. „WAS? Nein, das darfst du nicht. Ich hab doch nur gelacht, weil du damals fast wie ich warst. DU bist eine tolle Anführerin, glaub mir!“, jammerte Eichenpfote verzweifelt. Nun war es Nordstern, welche anfangen musste zu lachen, „Na, wer wird denn gleich zum Jungen, nur weil die Mentorin sich einen Spaß erlaubt.“ „Haha, wirklich sehr witzig, Nordstern“, sagte Eichenpfote und drehte sich beleidigt weg. Nordstern schlug ihr freundschaftlich aufs Ohr, „Na gut, es tut mir leid, du Mimose. Aber nun kommt, wir sollten wirklich langsam mal los.“. Sie stand auf und begab sich zu dem Brennnesselbusch, welcher den Ein- und Ausgang zum Lager darstellte. Federsturm und Frostglut folgten ihr, Eichenpfote hatte sie bereits überholt und wartete auf der anderen Seite auf sie. „Also, Eichenpfote, was denkst du, wo sollten wir jagen?“, fragte sie Frostglut. Auch wenn sie eigentlich nicht zum Training gingen, mussten sie dennoch ihr Wissen über Jagdrouten und Jagdtechniken testen. „Hmmm, Bei dem Wolfsbaum wird Beute sein, dort fällt immer wenig Schnee, weil dort die Bäume sehr dicht stehen.“. „Gut, aber warum sollte sich nicht auch bei den großen Felsen Beute aufhalten? Sie könnte sich in den Spalten aufhalten.“, fragte sie Frostglut. „Der Schnee fängt schon an langsam zu schmelzen, die Beute würde ertrinken. Außerdem gibt es dort kaum Nahrung für sie um diese Zeit.“ „Sehr gut, Eichenpfote.“, miaute Nordstern und geht in Richtung des Wolfbaums. Vor vielen Blattwechseln lebten dort noch Wölfe, welche nicht nur den Winterclan bedrohten, deswegen haben sich seit langer Zeit die Clans zusammengeschlossen, um sie zu verjagen. Er wurde nach diesem Ereignis benannt und von einigen Katzen, die den Kampf miterlebt haben, noch immer gefürchtet. Natürlich haben die Katzen die Wölfe verjagen können, aber es starben viele Katzen an jenem Tag. Sie und Federflug waren noch junge als es passierte und Frostglut hatte noch nicht einmal ihren ersten Sonnenaufgang gesehen. Als sie durch den Wald liefen, roch Nordstern in die Luft und öffnete ihr Maul, um die Beutetiere besser wittern zu können. Und tatsächlich stieg ihr ein bekannter Geruch in die Nase. Sie kauerte sich hin und bewegte sich so geschickt und leichtfüßig über den Schnee, das man denken könnte, sie würde einfach darüber hinweggleiten. Sie legte ihre gesamte Kraft in ihre Beine und sprang los. Unter der Kraft gab nun doch der Schnee nach und drückte sich in den Boden. Aber noch bevor die Beute auch nur an Flucht denken konnte saß bereits ein kräftiger Kiefer in ihrem Nacken. Als Nordstern die Maus, die sie soeben erlegt hatte, vergrub, um sie später wiederzuholen, fiel ihr Blick auf ihre Schülerin. Sie verwendete dieselbe Technik wie ihre Mentoren, wenn auch bei weitem nicht so gut. Ihre Pfoten drückten den Schnee bei jedem Schritt leicht ein, sodass die Beute sie hören konnte, als sie sich ihr immer weiter nährte. Sie lief weg, doch Eichenpfote reagierte schnell. Sie setzte zum Sprung an und warf sich genau in den Fluchtweg der Beute. Sei fuhr ihre Krallen aus und schlug zu. Die Maus flog durch die Luft und landete im Schnee. Ein guter Treffer. „Sehr gut gemacht, aber wäre ein Biss nicht effektiver gewesen?“, fragte Nordstern, trotz allem stolz auf ihre Schülerin. Man konnte nicht leugnen, dass sie trotz kleinerer Fehler eine ausgezeichnete Jägerin war. „Natürlich wäre es das, aber ein Hieb war schneller, sie wäre mir sonst entkommen.“, antwortete Eichenpfote mit hoch erhobenem Haupt. „Vielleicht, aber du musst noch lernen, sanfter aufzutreten, dann hätte sie dich erst gar nicht gehört.“, erwiderte ihre Mentorin in einem gut gemeinten Ton. „Vielleicht, ich werde es das nächste vorsichtiger sein, versprochen.“, miaute sie und vergrub ihre Beute im Schnee. Trotz des kräftigen Sturmes gestern lag kaum noch Schnee, es schien eine warme Blattleere zu werden, was selten vorkam. „Tu das, wir warten noch auf die andere, dann laufen wir weiter.“. In diesem Moment tauchte Frostglut mit einem dicken Kaninchen auf. „Die Beute läuft noch immer rum und es ist sehr viel Fleisch dran. Vielleicht wird diese Blattleere nicht so schwer wie die letzte.“, miaute Frostglut hoffnungsvoll. Die letzte Blattleere war eine der schlimmsten, welche Nordstern jemals erlebt hatte. Viele Krieger litten Hunger und wurden teilweise krank, was bestimmt nicht leicht für Kristallnacht war. Umso mehr hofften viele auf bessere Zeiten, welche nun hoffentlich angebrochen sind. Wenig später tauchte auch Federsturm auf und sie machten sich wieder auf den Weg zu ihrem eigentlich Ziel. Doch immer wieder wurden sie durch den Geruch von Beute abgelenkt, der ihren Weg kreuzte. „Das ist doch nicht normal.“, dachte sich Nordstern und war sich sicher das ihrer Kameraden genau so dachten, denn alle hatte einen misstrauischen Ausdruck in den Augen. „Nun Eichenpfote, was riechst du?“, fragte Nordstern sie, als sie endlich beim Wolfsbaum angelangt waren.  Es schien ihr nicht zu gefallen, das Nordstern sie wie eine Anfängerin behandelte, aber sie sagte nichts und witterte, „Viel Beute, vor allem Mäuse und…“, sie erstarrte, „Katzen!“. „Was? Wie viele sind es?, fragte Nordstern und witterte ebenfalls, um den Verdacht ihrer Schülerin zu überprüfen. Ihre Begleiter taten es ihr gleich und tatsächlich lag ein leichter Geruch von Katze in der Luft. „Ich würde schätzen eine, aber es ist seltsam, ich kann ihren Geruch nicht erkennen. „Ich auch nicht“, antworteten Frostglut und Federsturm fast zeitgleich. „Wir teilen uns auf und suchen sie. Wenn sie jemand findet, soll er die andern rufen. Und greift sie auf gar keinen Fall an, wir wissen nicht ob sich noch mehr in der Nähe befinden.“. „Verstanden!“, sagten alle drei und verschwanden in verschiedene Richtungen. Als Nordstern dem Geruch folgte, hörte sie neben sich ein seltsames Geräusch. Als sie sich in den Busch kauerte, sah sie es. Eine feuerrote-orange gestreifte Katze mit weißer Schwanzspitze bewegte sich durch den Schnee. Sie schien etwas zu jagen, denn sie lief geduckt. Allerdings gab die Katze zu viel Kraft auf ihre Beine und sackte mit dem hinteren Bein tief in den Schnee. Das Eichhörnchen bemerkte es sofort und sprintete auf den nächsten Baum. Die Katze schlug verzweifelt und wütend nach dem Schnee unter ihr. „Du solltest weniger Kraft verwenden, so ist es kein Wunder, dass dich jede Beute bis zu meinem Lager hört.“, rief Nordstern und trat aus dem Gebüsch. Die Katze drehte sich überrascht um und erstarrte, als sie sie Schneeweiße Katze erblickte. Nun konnte Nordstern ihn genauer erkennen. Er war deutlich ein Kater, groß und besaß kräftige Muskeln, aber sein Fell war ungepflegt und zerzaust und er war sehr abgemagert. „Dürfte ich dich fragen, was du dich erdreistest in mein Territorium einzudringen und dann auch noch versuchst zu jagen.“, fragte ihn Nordstern laut, damit die anderen es ebenfalls hören. Sie war überrascht, als sich der Kater hinkauerte und die Krallen ausfuhr. Würde er wirklich versuchen sie anzugreifen. Als er lossprang, machte sich Nordstern darauf gefasst ihn zu Boden zu bringen. Allerdings hatte sie nicht aufgepasst und als sie sich hinkauerte, brach etwas unter ihr zusammen. Sie brach mit der linken Vorderpfote ein und spürte, wie etwas ihr Bein leicht schnitt. Doch dieser Moment der Ablenkung reichte aus, sie würde den Angriff nicht verhindern können. Doch kurz bevor er sie erreicht sprang eine Katze aus dem Unterholz und direkt auf den Kater zu. Es war Eichenpfote. Sie prallte gegen sie und drückte ihn mit so einer Kraft zu Boden, dass selbst Nordstern sich wunderte. „Fass meine Mentorin nicht an, du räudiger Streuner!“, knurrte sie ihn mit gebleckten Zähnen an. Nordstern hatte sich derweil befreit und trat stolz neben ihre Schülerin. „Das hast du gut gemacht, Eichenpfote. Und danke, er hätte mich sonst erwischt.“ Stolz spiegelte sich in Eichenpfotes Gesicht wieder, „Ach das war doch einfach. Geht es dir gut? Was ist passiert?“, fragte sie ihre Anführerin besorgt. „Es war nicht, keine Sorge. Ich war nur einen Moment unachtsam, das ist alles. Der Schnitt ist auch nicht weiter schlimm.“, sagte Nordstern mit einem Blick auf den Kater, „Und würdest du jetzt bitte meine Frage beantworten? Wer bist du und warum bist du hier.“. Nun kamen auch Frostglut und Federsturm dazu und betrachteten den Kater. „Es tut mir leid, ich wollte dir nichts tun, ich hatte einfach Angst.“, gab der Kater zu, „Ich heiße Flammengewitter und komme vom Mondclan, wir wurden aber getrennt und ich bin hierher geflüchtet.“. „Ich hab schon besser Lügner gesehen, es existiert hier kein Mondclan!“, fauchte Frostglut ihn an, „Gehörst du zum Zwielichtsclan? Haben sie dich losgeschickt, um uns auszuspionieren? Antworte!“. „Der Mondclan existiert! Wir kommen von einem Wald weit im Süden. Wir wurden allerdings von dort vertrieben. Auf dem Weg hierher sind wir dann in diesen Sturm geraten und wir wurden getrennt. Beim Sternenclan, so glaubt mir, bitte!“, miaute der Kater verzweifelt. Sowohl in Nordsterns als auch in Federsturms Augen lag Erstaunen und Schrecken. „Sagtest du Sternenclan?“, fragte ihn Nordstern. „Ja, warum?“, fragte Flammengewitter verwundert. „Eichenpfote, geh von ihm runter!“, sagte sie zu ihrer Schülerin. „Aber….“. „Tu es!“, fauchte Nordstern. Wiederwillig nahm Eichenpfote die Beine von ihm und er konnte sich wieder erheben. „Angenommen,“, fing Nordstern an, „ich glaube dir, warum sollte ich dir vertrauen, nachdem du mich versucht hast umzubringen?“. „Ich sagte doch, es tut mir leid. Ich hatte Angst. Bitte helft mir.“, miaute Flammengewitter. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten und seine Augen sahen aus, als hätten sie kaum Ruhe gefunden. „Was sollen wir mit ihm machen, Nordstern?“, fragte Eichenpfote sie. „Wir bringen ihn erst einmal ins Lager. Bring ihn in meine Bau und sorgt dafür, dass niemand ihn sieht.“. „Okay, Nordstern. Aber wir sollten nun Patrouillen hierherschicken, um zu überprüfen, ob sich hier noch mehr aufhalten.“, sagte ihr Stellvertreter und stellte sich dicht neben den Fremden. Frostglut tat es ihm gleich. „Ok, ihr macht uns auf den Weg ins Lager. Ich und Eichenpfote werden noch schnell die Beute und kommen dann nach.“. Die beiden machten sich mit Flammengewitter auf den Weg. Als sich die Blicke von Nordstern und Federflug trafen, brauchten sie keine Worte, um zu wissen, wie der andere denkt. Sie hatten Angst und waren neugierig zugleich.
„Nordstern, kommst du?“, rief sie Eichenpfote, welche bereits auf sie wartet. „Du solltest wirklich einmal anfangen, mich wie deine Anführerin zu behandeln!“, rief sie ihr zu und kam ihr hinterher. Als sie ihr hinterher lief, kamen ihr wieder die Worte ihres alten Freundes in den Sinn: „Eine fremde Bedrohung wird den Wald entweder retten oder für immer vernichten.“. In was für eine Situation war sie da bloß geraten?


Zuletzt von BHSUnicorn am Mo 09 Jul 2018, 16:30 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wald des Blutes: Warrior Cats(vorläufiger Titel, für andere Vorschläge offen)   Fr 06 Jul 2018, 20:04

Falls inhaltliche Fehler auftreten, zum Beispiel 2 Satzteile, welche nicht zusammenpassen, bitte sofort bescheid geben
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BeitragThema: Warrior Cats: Wald des Blutes (2. Kapitel)   So 08 Jul 2018, 18:14

Erlaubnis des Doppleposts durch Finsterkralle

Wie immer bitte nicht auf die Rechtschreibung achten:) Ich selber finde allerdings es ist dieses mal nicht so gut gelungen.

2. Kapitel
Es war noch Nacht, als Blutstern erwachte. Sie hatten eine Höhle gefunden und es mit großer Not geschafft, alle dorthin zu bringen. Nun schlief ihr Clan auf dem harten, kalten Boden und viele stöhnten im Schlaf vor Schmerzen und Hunger. Der Sturm hatte nachgelassen und der Mond schien auf die Katzen. Es hatten nicht alle geschafft, viele Jungen und Älteste waren gestorben, sogar einige Krieger. „Wir müssen morgen jagen“, dachte sich Blutstern „oder wir werden diesen Albtraum niemals überleben.“. Als sie vor den Wölfen fliehen mussten, weigerten sich die anderen Clans, ihnen zu helfen. Sie waren schuld, dass ihr Clan leidet. Sie werden nur an das riesige neue Jagdgebiet gedacht haben, das sich mit ihrem Verschwinden bot. „Sobald wir wieder zu Kräften gekommen sind und wir mehr sind, werden wir zurückkehren, um uns an ihnen zu rächen, daran hast du doch grade gedacht, oder?“, sprach sie eine Stimme von hinten an. Blutstern erschrak und drehte sich schneller um, als man für möglich gehalten hätte. Ihr gegenüber stand ein braun, schwarz getigerter Kater. Er war ein wenig größer als sie, sein breites Gesicht war mit Narben übersäht und trotzdem wirkte er nicht bedrohlich, was er sich bei seiner Anführerin auch nicht getraut hätte. „Ach, du bist es nur, Habichtherz. Wie geht es den anderen Kriegern.“, miaute Blutstern müde. Sie hatte nicht viel geschlafen, die Sorge und der Hunger hielten sie wach. „Sie werden stärker, aber viele werden nicht bereit sein, morgen zu jagen. Wir könnten einige Schüler bitten, oder?“, fragte Habichtherz sie nachdenklich. Blutsterns Augen funkelten in dem schwachen Licht wie Silber, „Wir werden sie nicht bitten, ich werde sie dazu auffordern!“. „Du weißt dass das nicht klappen wird, Blutstern“, schnurrte er belustigt. „Dann werde ich ihnen zeigen, warum ich ihr Anführer bin!“. „Nicht einmal du kannst es mit ihnen allen gleichzeitig aufnehmen,“, sagte ihr Habichtherz mit ernster Miene, „lass mich mit ihnen reden, das würd besser funktionieren. Und selbst wenn du es schaffen würdest, wären sie danach für die Jagt nutzlos.“. Blutstern seufzte, sie wusste das mit dem Krieger zu diskutieren ewig dauern würde und darauf hatte sie keine Lust, sie hatte sich um wichtigeres zu kümmern. „Wie viele sind noch wach?“, fragte sie den alten Krieger, der zweifelsohne bald zu den Ältesten gehen würde. „Viele, ein paar haben sich bereits in die Nähe des Eingangs gesetzt und halten Wache, falls diese Hölle doch nicht so unbewohnt ist wie wir dachten.“, miaute er ihr zu. „Das ist sehr gut. Wie viele fehlen?“, wollte Blutstern wissen. „Viele Jungen und Älteste, was du dir bestimmt schon gedacht hast. Rabenfeder und Fliegenauge sind vorhin hier angekommen und vor dem Eingang zusammengebrochen. Taubtatze und Weißauge sind nicht hier, sie werden draußen erfroren sein.“. Habichtherz legte eine lange Pause ein, dann fuhr er fort, „Und Flammengewitter ist auch nicht hier, Blutstern.“. Bei diesem Namen fuhr Blutstern wieder hoch, als sie sich grade setzen wollte. Auf einen Schlag schienen alle anderen Katzen vergessen zu sein. „Was sagst du da, Flammengewitter ist noch da draußen? Stell sofort einen Suchtrupp auf und such ihn!“, schrei sie ihn an. „Aber, Blutgewitter, wenn wir jetzt eine Suchtrupp rausschicken, wird morgen so gut wie niemand mehr jagen können. Außerdem kann er da draußen unmöglich überlebt haben. Er ist tot, Blut……“. Weiter kam er nicht, denn eine starke Pfote schlug ihm ins Gesicht. Sofort stürzte sich Blutstern auf ihn und drückte ihn auf den steinernen Boden, ihre Zähne waren gefährlich nah an seiner Kehle, „Du wagst es die Befehle deiner Anführerin abzulehnen. Dafür müsste ich dich jetzt töten, aber du bist zu wertvoll, um dich jetzt zum Sternenclan zu jagen.“, knurrte sie Habichtherz an und stieg von ihm runter, ihre Krallen waren allerdings immer noch ausgefahren. Ihre Augen waren immer noch mit einem tödlichen Blick auf ihn gerichtet. So war nun mal Blutstern. Sie konnte die tapferste, weiseste und stärkste Anführerin von allen sein, solange man sich ihr nicht widersetzte. Sonst kommt ihre andere Seite zum Vorschein, ihre mordlustige und gewaltsame Seite. Den Jungen wird von Anfang an beigebracht, dass sie auf sie zu hören hatten, wenn sie am Leben bleiben wollten. Sie hatte den Ruf einer Mörderin unter den anderen Clans, doch viele wussten nicht warum sie so handelte. Es hat mit ihrem Aufstieg zur Anführerin zu tun. Der damalige Anführer, Fuchsstern, war ihr Mentor gewesen. Er hatte sie von klein auf großgezogen und ihr alles beigebracht, was er wusste. Sein Stellvertreter war damals ein Kater namens Wolfsherz gewesen. Er war bekannt für seine Stärke und seine Loyalität. Doch das alles war reine Fassade. Eines Tags, als sie sich im Kampf mit dem Felsenclan befanden, hat Wolfsherz vorgegeben, ihrem Mentor zu helfen. Doch als dieser bei einem Kampf beinah von einer Klippe gefallen wäre und sich nur mit Not festhalten konnte, wollte Blutmond, wie sie damals noch hieß, helfen. Doch Wolfsherz war vor ihr da und Blutmond war der Ansicht, er würde ihrem Anführer helfen. Doch anstatt ihm auf die sichere Erde zu helfen, stieß er ihn mit einem triumphierendem Blick von der Klippe. Er flüsterte ihm noch etwas zu, wovon Blutstern bis heute nicht weiß was es war. Danach fiel er einem Meer aus tobenden Wellen und Felsen, spitz genug, um jede Katze zu töten, die sie auch nur berühren. Als Blutmond die Rufe ihres Mentors verstummen hörte und sich das siegreiche Lachen von Wolfsherz hörte, wurde sie aus ihrer Starre aus Frust und Entsetzen gelöst. Sie warf sich brüllend, getrieben von Zorn und Hass, auf den 2. Anführer. Es war ein schwerer Kampf, bei dem sich beide schwer verletzten. Doch am Ende konnte Blutmond mithilfe von Flammengewitter, ihrem ältesten Freund, Wolfsherz töten. Blutmond Zähne gruben sich tief in seine schwarze, verräterische Kehle und das Blut floss in Strömen. Wolfsherz lag blutend da, und stöhnte, dem Tode nah. Die letzten Worte die er hervorbringen konnte, bevor er starb waren: „Ich habe das einzig richtige getan.“ Dann starb er, das Leben glitt aus seinen Augen und sein Atem versiegte. Danach benötigte es viel Gerede und Streit, bis Blutmond die anderen Clanmitglieder überzeugen konnte, dass sie Wolfsherz nicht grundlos getötet hatte. Viele damalige Anhänger von Wolfsherz wurden nach seinem Tot illoyal und verließen den Clan. Da sowohl der Anführer als auch der 2. Anführer tot waren, wurde Blutmond zur neuen Anführerin ernannt. Allerdings wurde sie nie wieder die Alte. Sie trauerte lange um ihren Mentor und befürchtete, dass sie das gleiche Schicksal wie ihn ereilt. Sie misstraute fast allen anderen und zwingt sie wenn nötig mit Gewalt dazu, auf sie zu hören. Es gibt nur eine einzige Katze, welcher Blutstern noch vertraute. Flammengewitter, ihr ältester und einziger Freund. Er war es der ihr nach Fuchssterns Tot immer wieder half. Deswegen schmerzt sie sein Verlust sosehr.
Nachdem sich Blutstern wieder beruhigt hatte, fuhr sie fort „Also, damit wir uns verstehen, Habichtherz. Du wirst jetzt eine Suchpatrouille losschicken, um Flammengewitter zu finden, Währenddessen kannst du auch schon mal jagen. Noch irgendwelche Einwände?“. Habichtherz würde sie am liebsten davon überzeugen, dass diese Idee mäusehirnig ist, aber er ist grade schon nur noch knapp mit dem Leben davongekommen, ein zweites Mal wollte er nicht provozieren. „Alles verstanden. Ich mache mich sofort auf den Weg.“. Mit diesen Worten verließ der Kater den Stein, auf dem die Anführerin lag und man sah, wie er einige Katzen weckte und diese ihm er wiederwillig folgten. Blutstern kauerte sich erneut hin, so gemütlich wie es auf dem Stein ging. Während sie versuchte zu schlafen verschwanden die Mondstrahlen langsam. Bald würde die Sonne über ihnen erscheinen und sie müssten sich wieder aufmachen, um ein neues Gebiet zu finden. Während des Sturms hatte sie trotz des starken Windes einen Katzengeruch bemerkt, der von dem Gebiet hinter der Hölle ausgeht. Sie hoffte innerlich, das Habichtherz und die anderen nicht von ihnen entdeckt würden.
Als sie ihre Augen schloss, fand sie sich in einem Traum wieder. Es war ein ihr unbekanntes Gebiet, ein Wald, wo der Schnee katzenhoch lag. Es war Sonnenhoch und der Schnee blendete sie, so dass sie nur mit Mühe vorankam. Sie fühlte sich schwach, traurig, klein. Blutstern konnte nicht sagen, was all diese Gefühle auslöste oder warum sie nicht einmal Beute riechen konnte. So lief sie durch den Wald, ohne ein Ziel oder eine Spur. Doch plötzlich stieg ihr ein intensiver Geruch in die Nase, der sie alles vergessen ließ, was sich wie Steine auf ihren Rücken legte. Es war ein Geruch welchen sie bis nach Hause gerochen hätte. „Flammengewitter!“, schrie sie innerlich und rannte, ihre Schwäche auf den Beinen vergessend, dem Geruch nach. Als sie einem hohlen Baum  erreichte, wurde der Geruch so intensiv, das er kaum noch auszuhalten war. Doch als sie um den Baum herum ging, gefror ihr das Blut in den Adern. Ihr Herz schien stillzustehen, sie konnte nichts bewegen, nicht einmal ihren Kopf. Vor ihr war Flammengewitter, mit seinem wundervollen rot- orangefarbenen Fell und seinem eine grünen Auge, welches neben dem orangefarbenen Auge sehr hervorstach. Doch es war nicht sein Aussehen, welches sie erstarren ließ. Unter ihm befand sich eine riesige Pfütze aus Blut, dort wo sein Bauch sein sollte, war nur ein großes Loch. Als er sie ansah, starrten Blutstern Augen voller Hass an. Sie wollte ihren Namen schreien, aber kein Wort verließ ihre Lippen. Sie starrten sich nur an, ihre Augen waren voller Trauer um ihren Freund, der zweifelsohne im Sterben lag. Tausende Gedanken flogen Blutstern durch den Kopf: „Was war hier gesehen?“, „Warum lag ein solcher Hass in seinen Augen?“, aber am meisten und lautesten schrie ein Gedanke, „Wir er wirklich sterben?“. Plötzlich unterbrach Flammengewitters Stimme die Stille, welche so ewig gehalten hatte, „Es ist deine schuld!“, rief er ihr zu. Bei diesen Worten stellten sich Blutsterns Nackenhaare auf, ihr wurde schwindelig und auf einmal lag das Gewicht aller Sterne auf ihr. „Was hatte er da gesagt? Sie war schuld daran, das er starb?“. Sie wollte ich laut entgegenbrüllen, das es nicht ihre Schuld sei, doch was hervorkam war nicht mehr als eine leises Wimmern: „Ich war es nicht. Bitte, Flammengewitter, was ist passiert.“. „Du hast mich zurückgelassen, du hast mich sterben lassen.“. Blutsterns Stimme glich immer mehr dem eines Jungen: „Ich habe dich nicht zurückgelassen! Du wurdest von uns getrennt. Bitte Flammengewitter, glaub mir doch!“, miaute sie. „Du hättest mich suchen sollen. Ich hätte es auch für dich getan!“, rief er ihr mit einer schwachen Stimme entgegen. „Ich habe einen Suchtrupp losgeschickt, gleich nachdem wir bemerkt haben, dass du verschwunden bist!“, versuchte sich Blutstern zu verteidigen, doch ihre Worte prallten einfach an Flammengewitter ab. „Du hättest mich suchen sollen. Du bist meine Freundin gewesen.“. Plötzlich stand ein weiterer Kater neben Flammengewitter, sein Fell war in einem Gemisch aus braun und rot getränkt, nur sein Bauch war frei und komplett weiß, sein Schwanz war sehr lang und buschig. Doch etwas stimmte mit dem Kater nicht. Sein Fell war komplett durchgenässt und liegt flach an seinem Körper, sein Blick gleich dem von Flammengewitter. Es war Fuchsstern, ihr ehemaliger Anführer und Mentor, welcher nun vor ihr stand. Blutstern hatte gehofft, dieses Gesicht nie wieder sehen zu müssen. „Warum, Blutstern? Warum hast du Wolfsherz nicht aufgehalten?“, sprach er mit einer Stimme, als wäre er soeben Unterwasser. „Ich dachte, er wolle dir helfen. Woher hätte ich wissen sollen….“. „Er hat mich umgebracht, aber das wolltest du doch so. Oder, Blutstern? Du wolltest doch schon immer Anführerin werden, deshalb bin ich gestorben.“. „Nein, Fuchsstern. Das würde ich nie machen, das weißt du doch!“, jammerte Blutstern mit eine Stimme voller Trauer und Entsetzten. Die beiden Katzen, denen sie am meisten Vertraut hatte, waren tot. Und sie soll daran schuld sein. „Und bei mir,“ fuhr Flammengewitter fort,“ bei mir hattest du Angst, ich könnte dich verraten, genau wie Wolfsherz. Das war der Grund warum du mich zurückließt. Das war der Grund, warum mich die Wölfe zerfleischten.“. Mit diesen Worten traten sie aus dem Schnee hervor. Erst einer, dann zwei, es wurden immer mehr, bis man nur noch sie sehen konnte. Es waren weiße Wölfe, ihre Zähne und Krallen waren lang und scharf, ihre Augen waren ein reines rotes Licht, als würde ein Feuer in ihren Augen lodern. Sie kamen immer näher, stoppten aber sobald sie kurz vor den drei Katzen standen. Blutsterns Blick war gefüllt mit Panik. Sie schaute hinüber zu den beiden Katern. Diese waren aber gänzlich unbeeindruckt von den blutrünstigen Bestien, welche so nah standen, dass man ihren Atem fühlen konnte. „Du hast uns getötet!“, fingen Fuchsstern und Flammengewitter zeitgleich an. Die Wölfe stimmten ein und heulten, „Du bist schuld!“. Blutstern wollte sich die Ohren abbeißen, die Stimmen hallten in ihrem Kopf wieder, sodass dieser drohte zu platzen. Trotz des Gewichts auf ihren Schultern versuchte sie zu Flammengewitter zu rennen. Doch sobald sie sich in Bewegung setzte, liefen die Wölfe los. Blutstern hatte den flammenfarbenen Kater beinah erreicht, als einer der Wölfe sie wegzehrte und sie in die Luft warf. Die Wölfe griffen alle zeitgleich an. Blutstern spürte, wie Zähne ihr Fleisch durchbohrten und wie Krallen ihr Fell zerfetzten. Das Letzte, was sie hörte war das zufriedene, glückliche Lachen von Flammengewitter und Fuchsstern, bevor sich schwarz über ihre Augen legte.
Blutstern fuhr aus dem Schlaf hoch. „Blutstern, was ist passiert? Soll ich Fleckennase holen?“, flüsterte ihr eine Stimme zu. Vor ihr stand eine pechschwarze Kätzin mit dunkelgrünen Augen, welche sie besorgt anfunkelten. „Nein, Schattenherz, es ist alles gut. Ist Habichtherz schon zurückgekehrt?“, miaute Blutstern mit erschöpfter Stimme. Es war nur ein Traum, aber wieso? Wieso fühlte sie sich trotzdem so schuldig? Hat Flammengewitter im Traum Recht? War es ihre Schuld? Das schnurren zweier Katzen riss sie aus ihren Gedanken. Zwei Junge saßen an ihren Beinen und kuschelten sich an ihre Beine. „Mondjunges, Aschenjunges, hört auf damit!“, knurrte die Königin ihre Jungen an. „Na los, hört auf eure Mutter“, sagte Blutstern mit betont befehlerischer Stimme. Die Jungen wichen erschrocken zurück und rannten hinter ihrer Mutter. Sie schienen Angst vor Blutstern zu haben. „Was haben sie gefunden, Schattenherz?“, knurrte sie in ihre Richtung. Sie musste es wissen. Sie musste wissen, ob er wirklich tot war. „Sie haben Beute mitgebracht, genug um die Jungen und Ältesten zu versorgen. Aber……“, die junge Königin unterbrach und blickte zu Boden, „es gibt keine Spur von Flammengewitter.“, jammerte sie. Ihre Trauer war nicht verwunderlich, sie war seine Schwester, auch wenn man es ihnen nicht ansehen könnte. Schwarzherz sah ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich, Flammengewitter seinem Vater. Doch sie sind sehr früh gestorben, beide recht kurz nach ihrer Geburt. Danach kamen sie zu Blutsterns Mutter, welche die beiden versorgte. Die drei kannten sich ein ganzes Leben lang, trotzdem konnte sie Schwarzherz nie ausstehen. Sie war zu freundlich, vertrauten den anderen Katzen viel zu schnell. Seit ihrer Ernennung zur Anführerin hat sie kaum gesprochen, außer über ihre Jungen. Doch nun weiteten sich die Augen von Blutstern, „Was? Sie haben es gewagt, ohne ihn zurückzukehren?“, knurrte Blutstern sie an. „Sie konnten nicht anders, sie sind grade so einer Katzenpatrouille ausgewichen. Scheinbar leben hier ebenfalls Clans. Wir sollten gehen, bevor sie uns noch entdecken.“. Schwarzherz wirkte verängstigt, sie sorgte sich um ihre Jungen, die schon die Reise zu diesem Ort nur mit Mühen geschafft haben.  „Wir werden diesen Ort nicht verlassen, bis wir ihn gefunden haben.“, miaute Blutstern mit einer entschlossenen Stimme, „Habichtherz soll sofort wieder aufbrechen.“. Schwarzherz wiedersprach ihr nicht, sondern kam zu ihr und drückte sich an ihre Flanke. „Ich weiß wie du dich fühlst, aber Habichtherz ist noch zu schwach, er braucht Ruhe“, schnurrte die Kätzin beruhigend zu. „Lass mich in Ruhe, Schwarzherz!“, knurrte ihre Anführerin sie an. „Bitte, Blutstern. Lass mich dir helfen. Er ist mein Bruder, ich weiß wie du dich fühlst.“ Diese Worte versetzte Blutstern in Rage. Sie fuhr herum und Schlug mit ihrer Pfote so stark zu, das Schwarzherz zur Seite stürzte. „Sei still, du hast keine Ahnung wie ich mich fühle. Es ist meine Schuld, dass er tot ist. Ich habe ich umgebracht.“, schrie Blutstern sie an. Doch die Königin antwortete nicht, sie lang nur da, atmete schwer und schaute in das Nichts.  An ihrer Flanke klaffte eine riesige Wunde, welche stark blutete. Ihre Jungen liefen zu ihr, drückten sich gegen ihren Bauch und versuchten ihr auszuhelfen. „Fleckennase! Fleckennase, komm sofort her!“, schrie Blutstern, nachdem sich ihre Wut gelegt hatte. Man sah wie sich eine braune Gestalt aus der Menge löst und auf den Stein lief. Ihr folgte eine graue Schülerin mit einem schwarzen Fell, welches die Augen umschließt. Als sie die verletzte Kätzin erreichten, starrte die Schülerin Blutstern mit einem verwunderten Blick an. „Frettchenpfote, hol sofort Ringelblumen und Spinnenweben. Sag einem der Schüler, er soll dir beim Tragen helfen.“. Frettchenpfote lief los und versuchte schnell einen anderen Schüler zu finden, welcher ihr helfen könnte. Fleckennase setzte sich neben Schwarzherz und flüsterte ihr zu, dass alles gut werde. Dann wand sie sich zu Blutstern: „Würdest du bitte aufhören, unsere Königinnen zu töten, solange wir sie brauchen? Also wirklich, Blutstern, manchmal denke ich wirklich, das in deinem Gehirn eine Maus lebt.“. Blutstern beachtete die Heilerin nicht, ihr Blick war auf Schwarzherz gerichtet. Wie konnte sie es wagen zu behaupten, sie wüsste was Blutstern denkt. Sie hat nicht die geringste Ahnung wie sehr sie wirklich leidet. Flammengewitter war ihr einziger Grund, nicht sofort jeden umzubringen, der ihr in den Weg kommt. Was sollte sie nur ohne ihn machen? Ein stechender Schmerz ließ sie aufsehen, eins der Jungen, Mondjunges, hatte ihr in das Vorderbein gebissen. Er brüllte sie an: „Du hast sie umgebracht, es ist alles deine Schuld.“. Seine Schwester saß daneben, die Augen so weit aufgerissen, als könnte sie nicht glauben, was ihr Bruder da zu ihrer Anführerin sagte. Blutstern schüttelte Mondjunges ab und ging, bis sie den Rand der Höhle erreicht hatte. Dort legte sie sich hin und starrte Gedanken verloren die Wand an. Sie hatte Schattenherz vielleicht umgebracht. „Und das nur, weil sie mir helfen wollte.“. Sie wusste nicht wie sie sich fühlen sollte, ängstlich? Wütend? Schuldig? Verlassen? All diese Gefühle trafen zu und wiederrum auch nicht. Nach einiger Zeit kam Frettchenpfote zu ihr. „Was willst du?“, fauchte Blutstern sie an. Frettchenpfote blieb ruhig und schob ihrer ein Blattbündel  vor die Pfoten, „Fleckennase sagt, Schwarzherz wird es überstehen. Aber sie möchte den Grund erfahren, warum du sie angegriffen hast.“, sprach sie mit einer ruhigen, aber dennoch fordernen Stimme. „Das geht sie nichts an und nun geh!“, rief Blutstern ihr zu. Frettchenpfote schien dies zu akzeptieren, denn sie fuhr einfach nur fort: „Das sind Mohnsamen, Fleckennase bittet dich sie zu nehmen und dich auszuruhen.“. Blutsterns Augen funkelten sie an, „So etwas brauche ich nicht.“. „Du wirst sie brauchen, wenn du nicht wieder solche Alpträume haben möchtest“, befahl ihr Frettchenpfote und schob das Bündel noch weiter zu ihr. Blutstern ließ sich nicht gerne sagen, was sie zu tun oder zu lassen hatte, aber sie wusste, das den Worten von Heilern, wenn auch nur von ihren Schülern, immer glauben zu schenken ist. Sie haben eine teilweise noch stärkere Verbindung zum Sternenclan als die Anführer. Blutstern atmete laut aus und sagte: „Na gut, von mir aus“. Sie fing an die Samen von den Blättern zu lecken. Frettchenpfote verabschiedete sich mit den Worten: „Wir werden ihn finden, keine Sorge. Nur nächstes Mal schlag bitte mit eingezogenen Krallen zu.“, und ging wieder zu ihrem Mentor. Blutstern spürte wie ihre Gelenke langsam schlaff wurden und sie ihre Augen kaum noch offenhalten konnte. Sie gab sich der Leere mit einem letzten Gedanken hin, „Will ich überhaupt noch aufwachen?“. Dann schlief sie.
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BeitragThema: Re: Wald des Blutes: Warrior Cats(vorläufiger Titel, für andere Vorschläge offen)   Di 10 Jul 2018, 19:30

Hallo :)
Jetzt habe ich deine Geschichte endlich gelesen und wie gesagt, finde ich die Idee klasse. Ich bin schon gespannt wie du das Potenzial der Konflikte und Spannungen ausschöpfen wirst. Die Szene für den Prolog finde ich gut gewählt und auch die Charaktere sind interessant.
Ich freue mich jedenfalls weiterzulesen und ein genaueres Feedback gibt es jetzt noch auf Skype ^^


Lg.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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Wald des Blutes: Warrior Cats(vorläufiger Titel, für andere Vorschläge offen)
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