Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Vereinzelt wird der Himmel von weißen Flocken bedeckt, doch ansonsten erstrahlt er klar in seinem Blau. Der Wind hat sich gelichtet, doch trotz des einsetzenden Tauwetters ist es in der Sonne noch nicht unglaublich warm, wenn eine Böe weht, dann verströmt sie eine typische Kühle für die Blattfrische. Der Schnee ist fast vollständig getaut, der Flüsse und Bäche führen mehr Wasser als zuvor, dafür kehrt die Beute zunehmend in die Territorien zurück.


DonnerClan Territorium:
Die Bäche im DonnerClan Territorium sind gefüllter, der Schnee ist beinahe vollständig geschmolzen. Das Tauwetter hat den Boden aufgewühlt, die Krieger sind hier allerdings vor den seltenen kalten Böen geschützt. Im Unterholz sprießt das Grün wieder üppiger, Beute bleibt allerdings weiterhin aus.


FlussClan Territorium:
Der Fluss führt weiterhin mehr Wasser, sodass Teile des Ufers nun ebenfalls von dünnen Pfützen bedeckt sind. Der Boden ist aufgewühlt. Das Lager des FlussClans ist allerdings sicher und nicht betroffen, auch wenn Königinnen ihre Junge nicht im Schilf spielen lassen sollten. Beute gibt es reichlich, unerfahrene Katzen sollten jedoch nicht alleine fischen.


WindClan Territorium
Der WindClan spürt die kalten Böen am häufigsten, dafür ist der Boden hier bereits trockener als in den Wäldern, wo das Wasser nicht abfließt. Die Rutschgefahr ist vorüber und Kaninchen gibt es auch in Mengen. Moor und Wiesen leuchten im üppigen Grün.


SchattenClan Territorium:
Die Beute im SchattenClan Territorium kehrt immer mehr zurück. Auch hier ist das Gelände dank des Tauwetters noch matschiger als zuvor, die Bäche führen mehr Wasser als zuvor. Die kalten Böen dringen problemlos durch die wenigen Bäume, doch im Lager sind die Katzen vor den Bedingungen geschützt.


WolkenClan Territorium:
Bäche führen mehr Wasser, dafür ist nun auch der Boden wieder frei für die Jagd. In das spärliche Unterholz kehren die Beutetiere zurück und die Jagd in den Bäumen ist ungefährlicher. Der Wind ist hier allerdings deutlich zu spüren, allerdings bricht die Sonne ab und zu auch auf das geschützte Lager.


Baumgeviert:
Der Schnee aus der Senke ist aufgetaut und gibt die vier Eichen wieder frei. Der Boden ist dank der Sonne fast vollständig fest, allerdings gibt es unter den Bäumen und am Großfelsen noch Pfützen, die den Boden aufwühlen.


BlutClan Territorium:
Mit dem Tauwetter kehren auch Hunde und Zweibeiner zurück. Sie ziehen größere Runden und lassen die Tiere frei laufen, um die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Allerdings hinterlassen sie auch wieder Müll, in dem sich Beute und Nahrung finden lässt und lediglich der Strom macht Probleme, da er durch das Tauwetter höher ist und gelegentlich über das Ufer treten könnte. Die Donnerwege sind frei, dafür verkehren wieder mehr Monster. Vorsicht ist geboten!


Streuner Territorien
In den Wäldern und auf den Wiesen außerhalb der Clangebiete ist man vor Wind geschützt, der Boden ist allerdings dank des übermäßigen Wassers aufgewühlt. Beute kehrt zurück und ist leichter Fang für Streuner und abenteuerliche Hauskätzchen. Auch hier laufen Zweibeiner mit ihren Hunden umher, um das wärmere Wetter zu genießen.


Zweibeinerort
Hauskätzchen tummeln sich wieder in den Gärten um auf trockenen Stellen die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Allerdings sind die meisten noch zu scheu, um sich aus diesen zu wagen, da der Boden matschig ist. Auch auf den Donnerwegen gibt es Pfützen, Salz wurde allerdings weggeräumt. Hunde sind man gehäufter in ihren Gärten.



 

 DonnerClan Lager

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Vitani
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Vitani

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyMi 11 März 2020, 14:57


Meisensang
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.

Königin  | DonnerClan | #---


Meisensang zuckte leicht mit den Ohren, Eichenblatt hatte recht, doch natürlich brachte sie ihre Jungen nicht nur mit Donnerstern in Verbindung, nein diese kleinen Jungen liebte sie von ganzem Herzen. Die kleinen Kätzchen waren ihr ein und alles und um nichts auf der Welt würde sie diese kleinen Würmchen je wieder hergeben. "Es tut mir leid Eichenblatt ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, doch wollte ich damit nur sagen, das ich es wohl nicht ertragen könnte, wenn eines dieser Junge in diesem jungen Alter Donnerstern jetzt schon zum SternenClan folgen würden. Dafür sind die kleinen mir zu wichtig, das kannst du mir glauben."

Ihr blick legte sich auf Dornenjunges, ihre Gesichtszüge wurden weich und sie empfand pure Liebe in ihrem Herzen. Eichnblatt schlug vor, dass wenn sie selber keine Milch mehr geben konnte, das vielleicht Rußfeder sich um Dornenjunges kümmern sollte. "Ich könnte sie fragen, doch was ist mit den anderen drei? Sicherlich wollen dann auch sie Milch haben und ich kann schlecht vier Junge bei Rußfeder absetzen." Ihre Stimme klang etwas beschämt.

Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Code by Marvel



Marderfang
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.

Krieger | DonnerClan | #---


Der braune Kater nickte bei den Worten von Bernsteinkralle und schaute dann zu seiner Schülerin, diese bearbeitete gerade das Moos mit ihrer Schwester zusammen und leicht musste der Krieger schmunzeln. Doch das Bild dieser beiden kleinen Kätzinnen trübte auch leicht seine Stimmung, er musste an seine Schwester denken und an die Verpasste Zeit die sie miteinander verbracht haben könnten. Er sollte sich wohl mehr um sie bemühen und wieder mehr Zeit mit ihr verbringen, bei dem Gedanken wanderte sein Blick automatisch auf der Suche nach Schneeeule durchs Lager.

Eine neue Stimme riss ihn aus seinen Gedanken, er drehte sich um und sah direkt in die Moosgrünen Augen von Lillienregen, er drohte in ihren Augen zu versinken und konnte gerade so ein Seufzen unterdrücken. Doch zu einer Antwort kam er nicht, Bernsteinkralle hatte bereits das Wort ergriffen und lehnte das Hilfsangebot der Kriegerin ab. Er selbst wollte etwas erwidert, wollte die Kätzin daran hindern zu gehen und machte augenblicklich einen Schritt nach vorne. "Hallo Lillienregen." Seine Stimme war ein leichter hauch, stolz reckte er ihr seine Brust entgegen und streckte sich so das er größer wirkte, sein weißer Stern auf der Brust leuchtet in der leichten Sonne die die Blattleere hergab.

Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Code by Marvel




Rauchfeder
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.

Kriegerin  | DonnerClan | #---


Ein tiefes Schnurren drang durch ihre Brust bei den Worten ihrer Schwester, vorsichtig leckte sie ihr über die Wange und zuckte leicht mit ihrem Schweif. "Du bist einfach zu gut zu mir Rußfeder, was sollte ich nur ohne dich machen meine liebste Schwester." Seit dem Tot ihres Vaters, waren Rußfeder und sie enger miteinander verbunden als man es je glauben konnte.

Ihre Augen legten sich erneut auf den kleinen Körper von Silberjunges, ihr kleiner Neffe war wirklich zuckersüß und sie liebte ihn jetzt bereits von ganzem Herzen. "Freust du dich schon Schüler zu werden Silberjunges? Hat deine Mutter dir schon einige Tricks gezeigt?" Ein leichtes grinsen legte sich auf ihre Lippen, sie konnte sich zu gut daran erinnern wie Rußfeder und sie ihren Vater belagert hatten um jede menge Tipps zu erhalten.

Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Code by Marvel

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Merry
Love
Christmas

Stay a good Cat!

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Half Blood Princess
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyMi 11 März 2020, 15:27




Splitterpfote
I'm not afraid of death; I just don't want to be there when it happens.«


» angesprochen: -
» erwähnt: Feuerfunke

Es fühlte sich nicht einmal an wie ein Erwachen, als Feuerfunke ihn wach stupste. Splitterpfote kam sich nur noch vor wie ein Schlafwandler. Wann hatte er das letzte mal gefressen? Selbst sich aus dem Bau zu schleppen erforderte viel Kraft. Draußen sah er sich wie immer zuerst um, doch heute waren seine Augen trüb, ausdruckslos, er sah seine eigenen Rippen durch das stumpfe, matte Fell. War es das? Sein ganzes kurzes Leben lang war er immer so vorsichtig gewesen und nun starb er weil er einfach verhungerte? Er konnte so viel schlafen wie er wollte, Ruhe fand er keine. Er brauchte Fleisch. Wortlos tappte er seinem Mentor hinterher, wollte niemanden ansehen auf seinem Weg nach draußen, er hatte keine Lust angesprochen zu werden. Dafür war er zu erschöpft. Heute würde das erste Mal sein, dass er versuchte zu jagen. Wie sollte das funktionieren, er konnte sich ja kaum auf den Beinen halten?

--> DonnerClan Territorium



Code by Mufasa



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DonnerClan Lager - Seite 39 Nachtr10
Nachtflüstern by Avada*-*
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Aerith
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyMi 11 März 2020, 20:30


Eichenblatt

Sie wusste, dass es irrational war - irrational und dumm - und doch konnte sie nichts gegen das Gefühl tun, das sich in ihrem Herzen eingenistet hatte: Ja, Eichenblatt konnte Meisensang nicht ausstehen und ihre reine Anwesenheit im Heilerbau missfiel ihr. Nichtsdestotrotz gab die Heilerin ihr Bestes, um böse Miene zum guten Spiel zu machen und es sich nicht anmerken zu lassen, denn ihr war dennoch klar, dass ihre Abneigung fern von dem war, was man als gerecht bezeichnen konnte.
Immer und immer wieder nahm die rote Kätzin einen tiefen Atemzug, um Ruhe zu bewahren, hörte die Worte Meisensangs an, ohne sie tatsächlich gutzuheißen, und antwortete schließlich bestimmt, »Dornenjunges hat im Augenblick höchste Priorität. Ich werde dir Borretsch geben und damit hoffentlich den Milchfluss wieder anregen. Mehr als zum SternenClan beten, können wir im Augenblick nicht tun.«
Es war die harsche Realität, mit der sie die Königin konfrontierte, aber es gab auch keinen Grund, die Situation in irgendeiner Weise verharmlosen zu wollen. Ohne weiter Zeit zu verschwenden, schritt Eichenblatt zu ihrem Kräutervorrat, um - wie sie zu ihrem Verdruss feststellen musste - das letzte, klägliche Bisschen, das sie an Borretschblättern übrig hatte, in das Maul zu nehmen und zu Meisensang zu tragen.
»Hier. Vielleicht finde ich später die Zeit dazu, im Territorium nach weiteren Blättern zu schauen, aber für das Erste sollte - muss - es reichen«, miaute sie wesentlich lauter als beabsichtigt, als könne sie nicht anders das Zittern in ihrer Stimme verbergen. Wäre es jeder andere Wurf gewesen, hätte sie gefasster darauf reagieren können; hätte mit der Gewissheit leben können, dass vermutlich nicht alle durch die Blattleere kommen würden. Doch der Fakt, dass es Donnersterns Junge waren, ließ sie nervös werden. Möwenherz' Halbgeschwister.
Um sich abzulenken, ließ Eichenblatt ihren Blick zu Taubenschatten wandern, die sich an den Rand des Heilerbaus verzogen hatte. Ihr fehlte jegliche Kraft - und wenn sie ehrlich zu sich war, jeglicher Wille -, um Freundlichkeit vorzuheucheln, weshalb sie mit einem Gesichtsausdruck auf die Kätzin zutrat, der fast schon danach schrie, dass sie eigentlich lieber in Ruhe gelassen werden möchte. Eichenblatt konnte sich denken, weshalb Taubenschatten sie aufgesucht hatte; sie hatte es aufgrund der unzähligen Ereignisse in den letzten Monden nur komplett verdrängt. Ihre Wunden vom Kampf waren kaum noch wirklich wahrzunehmen und am liebsten hätte sie aufgeseufzt.
Stattdessen meinte sie nur trocken, »Ich denke, dass du wieder bereit sein solltest, am normalen Alltag teilzunehmen. Schmerzen solltest du keine mehr haben, schätze ich? Komm einfach wieder, wenn die Wunde aus irgendeinem Grund wieder aufgehen sollte oder aus dem Nichts anfängt zu schmerzen.« Vielmehr hatte sie zu ihr nicht zu sagen - an jedem anderen Tag wäre sie vermutlich ein wenig umgänglicher und entgegenkommender gewesen. Aber heute? Bestimmt nicht.
Ich brauche frische Luft, schoss es Eichenblatt in den Kopf, denn sie selbst realisierte, dass sie nicht gerade die Freundlichkeit in Person war. Ihren Blick zunächst auf Taubenschatten und schließlich auf Meisensang gerichtet, meinte sie einen kleinen Ticken wohlwollender als zuvor, »Könnte einer von euch, vermutlich du am besten, Meisensang, bei Dornenjunges bleiben? Ich möchte kurz raus. Es wäre gut, wenn du ihn zum Trinken bewegen könntest. Der Moosballen liegt noch neben ihm.«
Eichenblatt hatte nicht genug Geduld, um noch auf eine Antwort zu warte, weshalb sie schnellen Schrittes nach draußen eilte. Kalter Wind und rieselnder Schnee begrüßten sie und obgleich sie die Blattleere verabscheute, kam sie nicht ohnehin, daran denken zu müssen, dass es schade war, dass Dornenjunges seine ersten Schneetage verpassen würde. Die heiteren Spielchen der Jungen war stets etwas, was sogar in der grauen Zeit der Blattleere ein wenig Freude ins Lager brachten.
Aus dem Augenwinkel erfasste sie noch, wie eine schildplattfarbene Gestalt in Richtung Schmutzplatz eilte, und - aus Instinkt? - verspürte sie den Drang, Farnsee zu folgen. Eichenblatt erinnerte sich an das Gespräch mit ihr am Vortag, das ihr einen Funken Wärme und Freude zurückgegeben hatte, und sehnte sich nach einem weiteren, als wäre die Stellvertreterin des DonnerClans im Augenblick die Einzige, die ihr tatsächlich Komfort spenden konnte, obwohl sie sich nie besonders nahegestanden hatten.
Nichts, was man nicht ändern könnte. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie realisierte, dass sie den Wunsch hegte, Farnsee näher kennenzulernen.
Die Heilerin erschien zum rechten Zeitpunkt, um gerade noch mitanzusehen, wie sie eleganterweise ihre letzte Mahlzeit zurück auf den Schmutzplatz holte. Ein Ausdruck von Schock trat auf ihrem Gesicht und ohne überhaupt groß zu erklären, wieso sie ihr gefolgt war, fragte sie mit besorgter Stimme, »Ist alles in Ordnung, Farnsee? Ach, was frage ich, natürlich nicht, du hast dich gerade übergeben. Möchtest du mich in den Heilerbau begleiten, damit ich dich näher untersuchen kann?«


Heilerbau  ღ  DonnerClan Heilerin  ღ  216
Erwähnt » Dornenjunges
Angesprochen » Taubenschatten, Meisensang, Farnsee
(C) EUPHlEXX





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

→ Relations ←

Reihenfolge Eichenblatt
1. Behandlung Algenfell
2. Behandlung Wisperwind
3. Gespräch Krähenpfote
4. Behandlung Staubwirbel


Art by Avada


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Mufasa
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyMi 11 März 2020, 22:35



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 146 | DonnerClan

Angeekelt von all ihren Emotionen und Aktionen, stand Farnsee zitternd auf dem Schmutzplatz. Ihr Blick war aber nicht zu Boden gerichtet, sondern zum Himmel, wo die Schneeflocken auf sie zu tanzten. Es war ein so schönes, friedliches Bild, wie in den Hochkiefern auch. Doch ihre Sorgen und Ängste konnten dieses nicht mehr als allzu positiv auffangen, denn nun war es verbunden mit Erinnerungen, die sowohl schön waren, als auch sehr schmerzten. Erinnerungen, die nicht mehr verschwinden würden, etwas, an dass sie bald jeden Tag, wenn sie auf den Lagerplatz trat, wieder nachempfinden würde.

Die Zweite Anführerin seufzte schwer und sehnte sich danach, diesen Ort zu verlassen und etwas zu trinken zu suchen. Doch sie fühlte sich noch nicht gänzlich wohl und vermutete, dass sie in wenigen Herzschlägen vielleicht wieder diesen Ort aufsuchen würde, falls sie ginge. Dabei war sie doch nur so hungrig, besonders nach diesem Erlebnis. Im Lager gab es nichts, dennoch würde sie jedes kleine Beutestück am liebsten für sich selbst beanspruchen.
Für diese Art der Gedanken, hasste sich Farnsee ein klein wenig. Sie hatte ihr Leben durch ihre eigenen Handlungen erneut aus der Bahn geworfen, nun würde sie mit den Konsequenzen leben müssen. Doch konnte sie das wirklich? Konnte sie aufgeben, was nun all ihre Liebe brachte? Konnte sie sich selbst verwehren, mehr Beute zu suchen und selbst zu fressen, nur, weil sie einen Augenblick nicht mehr nachgedacht hatte? Sie war die Zweite Anführerin, doch es war nicht ihr Recht, diesen Rang für ihre Zwecke zu nutzen und es gab genügend Königinnen, die hungerten, deren Junge hungerten! Doch gehörte sie nicht spätestens jetzt dazu?

Die gemusterte Kätzin zuckte zusammen, als sie eine vertraute und besorgte Stimme hörte. Schnell drehte sie sich zu der roten Kätzin, die sich die Heilerin des Clans nannte und ihr natürlich sogleich zur Hilfe eilen wollte. Für einen Moment überlegte die Kriegerin, die Starke zu spielen, zu überspielen, was hier vor sich ging. Damals hatte die Heilerin ihr nicht helfen können, wieso sollte es nun anders sein?
Vielleicht, weil du sie jetzt magst, überlegte Farnsee. Vielleicht, weil du ihr nun vertraust.

»Eichenblatt«, miaute die Zweite Anführerin mit rauer Stimme, war doch deutlich, wie sehr diese Blattleere an ihr nagte. Sie fühlte sich schwerer und doch hohler zu gleich. Ihre Augen zeichneten die Statur der Heilerin nach, der es nicht besser zu gehen schien. »Nein... es ist nie in Ordnung«, flüsterte Farnsee, ein Wimmern begleitete den Satz. Gequält sah sie die Heilerin an, als würde sie von ihr erwarten, dass sie den SternenClan anrief und dieser ihr auf wundersame Weise alle Last von den Schultern nahm. Dabei war sich die Zweite Anführerin sicher, dass ihre Ahnen dafür verantwortlich waren, dass sie diese überhaupt empfand.
»Nein, ich... ich kann nicht in den Heilerbau, Taubenschatten und Meisensang wären dort, sie... sie würden nicht wegsehen, dass weiß ich... deshalb... deshalb bin ich überhaupt hier und nicht bereits dort, wie ich es ursprünglich wollte...«

Einige Herzschläge schwieg die werdende Königin, sah auf ihre hellen Vorderpfoten. Langsam wusste sie nicht mehr, was sie denken sollte, wusste nur, dass sie es nicht mehr ändern konnte. Es gab niemandem, den sie die Schuld zuweisen sollte, konnte oder wollte, es gab nichts, was dies nun ändern könnte, dass wusste sie bereits von ihrem ersten Wurf. Sie wusste nur noch, was sie bis zur Geburt tun musste, allerdings nicht, wie sie diese Schmerzen überstehen würde. Ihre orangen Augen glühten, eine ungewollte Ruhe lag in ihnen, als sie tief Luft holte, um die folgenden Worte zu sprechen.
»Es geht um meinen Bauch, Eichenblatt«, begann die Zweite Anführerin, beobachtete die Heilerin aufmerksam, erwartete beinahe, dass die damalige Situation sich wiederholen könnte. Doch dieses Mal führte sie das Gespräch an, lag nicht hilflos in einem verlassenen Zweibeinernest, hatte keinen prall gefüllten Bauch voller Junge. Nein, sie stand auf dem Schmutzplatz ihres Lagers, ein kleines Bäuchlein, dass mit ihrer eingefallenen Statur geradezu eine Tarnung aufgebaut hatte.

»Es geht um meinen Bauch, ich weiß es, ich werde es nicht wieder verdrängen, nicht verneinen und ich weiß, dass du nichts tun kannst, um mir zu helfen. Du kannst es nur bestätigen und mir helfen, die Schritte zu gehen, die der SternenClan mir vorgibt.«
Mit festem Ausdruck blickte die Zweite Anführerin der Heilerin entgegen, nickte in ihre Richtung, damit sie näher trat. Ihr Herz pochte vor Aufregung, vor Anstrengung, Erschöpfung, stärker als noch am Morgen.
»Eichenblatt, sag mir, dass ich Junge erwarte, bestätige, was ich befürchte und hilf mir, zu tun, was nötig ist. Bitte, hilf mir...«

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

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Me again e.e

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Armadillo
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyDo 12 März 2020, 09:30



Farbenjäger

DonnerClan ⁑ Krieger ⁑ Männlich
"It's not the pain. It#s who it came from."


Zu Sonnenaufgang wachte er auf und freute sich tatsächlich darüber, dass er ausgeschlafen war. Es war zwar kalt, aber er hatte die ganze Nacht gut durchgeschlafen. Jetzt erhob er sich und streckte die kalten Gelenke durch. Seine Pfoten kribbelten, als diese wieder durchblutet wurden. Doch dann legte er die Ohren an. Ein leichtes Brennen spürte er im Hals, während er ein uns aus atmete. Er räusperte sich. Du wirst schon nicht krank, es ist alles gut.
Als der Krieger aus dem Kriegerbau kam hörte er Farnsee mit einem Ohr zu, wie sie die Patrouillen einteilte. Als er seinen Namen hörte spitzte er sie Ohren. Er sollte eine WindClan Patrouille anführen? Ihm wurde selten überhaupt irgendeine Verantwortung in die Pfoten gelegt, da er meistens einfach machte was er wollte und wie es ihm gefiel. Aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass er Farnsee nicht enttäuschen wollte. Er nickte der zweiten Anführerin grüßend zu und begab sich zum Lagerausgang. "Flammenpelz, Kälteblüte! Wir brechen sofort auf, beeilt euch!", rief er bestimmt, aber nicht zu harsch.

-----> Zweibeinerweg (Wanderweg) [WiCxDC Grenze]


DenkenSprechenKatzen

Angesprochen: Farnsee id., Kälteblüte, Flammenpelz

Erwähnt: /

(C) Kristina Angerer




Azurblick

DonnerClan ⁑ Krieger ⁑ Männlich
"Learn from yesterday, live for today and hope for tomorrow."


Der Kater blickte von seiner Wäsche auf, als Tulpenfluss ihn ansprach. Seine blauen Augen glänzten nachdenklich. Wie hatte sie das spüren können? Aber da sie jetzt gefragt hatte, konnte er sie nicht anlügen. Oder doch? Schuldgefühle überkamen ihn bei dem Gedanken, die hübsche Cremefarbene anzulügen.
"Ich denke nach. Ich überlege was wohl am fairsten ist, wenn der Clan im der Blattleere wenig Nahrung hat. Sollten zu erst die Kriege rund Schüler fressen? Sie sind doch die Katzen im Clan, die die meiste Kraft zum Jagen und Kämpfen brauchen. Oder zu erst die Königinnen, Ältesten und Jungen, da sie die Schwächsten sind?", erklärte er Tulpenfluss seinen Gedankengang. "Das ist nicht böse gemeint, aber verstehst du was ich meine?", fügte er dann noch schnell hinzu. Was es schlecht, dass er das Gesetz der Krieger hinterfragte? Aber es fühlte sich auch irgendwie falsch an, den Regeln, die die Anführer bestimmt haben blind zu folgen.



DenkenSprechenKatzen

Angesprochen: Tulpenfluss

Erwähnt: //

(C) Kristina Angerer

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Vielen Dank (c) Iceheart::
 
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Kassiopeia
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Dein Krieger
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyDo 12 März 2020, 14:42


Staubwirbel

The higher I get, the lower I'll sink.
I can't drown my demons, they know how to swim.


Staubwirbel hatte es geschafft, sich wieder etwas fangen zu können und nachdem Flammenpelz ihm nicht mehr geantwortet hatte, was ihm auch zugegeben am liebsten war, hatte er sich schließlich etwas von den Katzen entfernt. Er keuchte, sein Atem wurde langsamer und regelmäßiger, bis er schließlich verstummte. Hör auf, an so etwas zu denken, ermahnte er sich selbst streng. Waren das etwa so etwas wie Schuldgefühle? Die Strafe vom SternenClan für das, was er einst getan hatte und er konnte ihr nicht entrinnen. Der Kater blinzelte und sah, dass die Sonne schon ihren höchsten Punkt am Horizont erreicht hatte. Doch von ihren wärmenden Strahlen bemerkte man an diesem Tag herzlichst wenig, stattdessen schien es mit jedem Tag der Blattleere kälter zu werden. Erst jetzt merkte Staubwirbel, wie sehr er am ganzen Leib zitterte und es war nun nicht mehr der Angst geschuldet.
Er spitzte die Ohren, als Farnsee auf die Lichtung trat und auch seinen Namen nannte, während sie die Patrouillen  für diesen Tag einteilte. Vielleicht würde es ihm gut tun, wenn er seinen Kopf bei der Jagd etwas frei bekommen würde und er sehnte sich danach, wieder einmal etwas festes zwischen die Zähne zu gekommen. Ein lautes Knurren aus seiner Magengegend unterstrich diesen Gedanken. Allerdings bezweiflte er stark, dass sie bei diesem Wetter auch nur den geringsten Erfolg haben würden, insbesondere da er wusste, dass er eine Niete im Jagen war.
Der Krieger streckte seinen steifen, dünnen Beine, um diese wach zu bekommen, und hielt dabei nach Feuerfunke Ausschau, der die Jagdpatrouille anführen sollte. Er war froh, dass Farnsee nicht ihm diese Aufgabe zuteil kommen gelassen hatte. Schließlich trabte er zum Lagerausgang und folgte Feuerfunke und Splitterpfote aus dem Lager tiefer ins Territorium.

----------> DonnerClan-Territorium

Erwähnt:
Flammenpelz, Farnsee, Feuerfunke, Splitterpfote
Angesprochen:
//




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

never knows best
ARE WE GETTING CLOSER OR ARE WE JUST GETTING MORE LOST?
DonnerClan Lager - Seite 39 2WdXISv
I'LL SHOW YOU MINE IF YOU SHOW ME YOURS FIRST. LET'S COMPARE SCARS, I'LL TELL YOU WHOSE IS WORSE. LET'S UNWRITE THESE PAGES AND REPLACE THEM WITH OUR OWN WORDS.

DonnerClan Lager - Seite 39 Erle10 DonnerClan Lager - Seite 39 Beere10 DonnerClan Lager - Seite 39 Staub11
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Aerith
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyDo 12 März 2020, 23:18

Eichenblatt | #217

Der Anblick Farnsees irritierte die Heilerin und entfachte ein Gefühl von Hilflosigkeit in ihrem Inneren, das sich so fremd anfühlte. Im Laufe ihres Lebens hatte sie lernen müssen, mit ihren eigenen Zweifeln und Frustrationen leben zu müssen, während sie sich von den Emotionen ihrer Clangefährten oftmals distanziert hatte - ihre eigenen Gefühle waren ihr genug, wie hätte sie da jemals noch mit den anderer zurechtkommen können? Doch aus irgendeinem Grund ließ sie Farnsees Zustand näher an sich heran, als tatsächlich beabsichtigt.
Lange war es her, dass Eichenblatt ein wahrhaftiges Mitgefühl empfunden hatte.
Das Beben in der Stimme der Stellvertreterin ließ die rote Kätzin die Stirn vor Sorge runzeln. Für einen Augenblick hatte sie mit dem Gedanken gespielt, an sie heranzurücken, sich an sie zu schmiegen, um ihr zu zeigen, dass sie für sie da war. Doch dies war einfach nicht Eichenblatts Art, genauso wenig wie sie ihr womöglich zu nahetreten wollte, denn dieses Recht besaß sie nicht.

Eichenblatt schwieg, bis Farnsee geendet hatte; sie wollte die Kätzin anhören, ehe sie selbst das Wort ergriff, um sich zu vergewissern, dass sie nichts Unüberlegtes äußerte, das die Situation möglicherweise nur verschlimmern würde. Obgleich Farnsee ihrem Blick auswich und für kurze Zeit auf ihre Pfoteb blickte, hatte die Heilerin unbeirrt ihre bernsteinfarbenen Augen auf die schildplattfarbene Kätzin gelegt. Umso überraschter traf es sie, als Farnsee aufschaute und verkündete, dass sie die Vermutung hegte, Junge zu erwarten.
Fast schon ein wenig überrumpelt blinzelte Eichenblatt, fasste sich jedoch rasch wieder und trat auf die Kätzin zu. Leise, aber nicht minder bestimmt sprach sie in einem Ton, der von Zuneigung und gleichzeitig Strenge sprach, als handelte es sich bei Farnsee um einen Schüler, den sie tadelte, "Es ist in Ordnung. Auch wenn du dich in diesem Augenblick schrecklich fühlst, ist alles in Ordnung. Ich gestehe, dass ich deine Sorgen nicht in Gänze nachvollziehen kann, denn die Möglichkeit, dass du Junge erwarten könntest, ist nichts, wovor du dich fürchten brauchst."
Freundlicher und mit einem Anflug von Lächeln in ihrem Gesicht schnurrte sie, in der Hoffnung, die Kätzin auch nur annähernd beruhigen zu können. Beinahe schon zaghaft beugte sie ihren Kopf herab, um den Bauch ihrer zweiten Anführerin zu beäugen; gemeinsam mit dem Fakt, dass sie sich gerade erst vor ihren Augen übergeben hatte, war es nicht zu verleugnen, dass sie Junge erwarten würde.
"Ja, Farnsee, du wirst neues Leben in die Welt setzen", verkündete Eichenblatt ihr jene Worte, mit denen sie bereits gerechnet hatte. "Du wirst eine gute Mutter werden, so wie du es auch schon für deinen ersten Wurf warst. Und ich-" Ein kurzes Zögern unterbrach sie, denn für einen Moment legte sich ein Hauch von Unsicherheit über ihr Gesicht, als wäre sie sich nicht sicher, ob es Farnsee nicht irritieren würde, denn gewiss gab es Katzen, die ihr um ein Vielfaches näherstanden? Die sich eher anmaßen konnten, ihr beiseite zu stehen.
Aber Eichenblatt, du Mäusehirn, sie hat dich doch um Hilfe gebeten. Auch wenn es nur der Rolle der Heilerin wegen ist.
Mit mehr Mut als zuvor führte die Kätzin ihren angefangen Satz schließlich zu Ende, "Mach dir keine Sorgen, ich werde bei dir sein und dir helfen, deine Jungen zur Welt zu bringen, und dich auch sonst in jeglichen Belängen zu unterstützen. Ich verspreche dir, dass alles gut werden wird, auch wenn du es jetzt in diesem Moment nicht als gut empfindest. Ich verspreche dir, dass ich deine Jungen lebend durch die Blattleere bekommen werde."
Sie hörte ihr Herz pochen und das Blut vor Aufregung und Nervosität in ihren Ohren rauschen, weil ihr klar war, dass es immense Versprechungen waren, die sie just von sich auf dem sagenhaften Schauplatzes des Schmutzplatzes ihres Lagers gegeben hatten. Versprechungen, deren Einhaltung angesichts der Blattleere und dem Beute- sowie Kräutermangel ein Akt der Unmöglichkeit darstellen können würde. Dennoch glaubte sie daran und würde ihr Bestmögliches tun, um Farnsee, die so erschüttert vor ihr stand, nicht zu enttäuschen.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

→ Relations ←

Reihenfolge Eichenblatt
1. Behandlung Algenfell
2. Behandlung Wisperwind
3. Gespräch Krähenpfote
4. Behandlung Staubwirbel


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyFr 13 März 2020, 00:46




Rußfeder
No matter how much suffering you went through, you never wanted to let go of those memories.«


» angesprochen: Rauchfeder, Silberjunges
» erwähnt: Kamillenjunges, Farnsee

Ein leises Schnurren wuch in Rußfeders Kehle und mit ihm strömte Wärme durch Rußfeders Körper, Wärme, die sie hoffen ließ, dass ihre kleine Familie diese Blattleere - und alles was da noch kam - überstehen würde. Sie wusste dass sie Rauchfeder an ihrer Seite hatte, wenn Silberjunges bald zum Schüler würde und damit Rußfeder wieder eine Kriegerin. Aber bis dahin war noch Zeit, viel Zeit, die die dunkle Königin bis zum letzten wertvollen Moment auskosten wollte. "Ich gebe zu, von mir hat er noch keine Tricks." witzelte sie und erwiderte den schelmischen Ausdruck in Rauchfeders Augen. "Aber Kamillenjunges und Federjunges hat er auch ganz ohne meine Hilfe abgewehrt. Vielleicht kommst du ja gegen ihn an, Schwesterherz?" Langsam erhob sich Rußfeder auf die Pfoten und gab Silberjunges einen spielerischen Schubser mit dem Kopf. Dann fiel ihr Blick wieder auf ihre halb gefressene Maus. Sie hatte sie Kamillenjunges überlassen wollen, aber wo steckte ihr Ziehjunges jetzt? Ohne zu große Sorge scannten ihre Augen das Lager. Vermutlich war sie nur zu ihren Schüler-Schwestern oder ihrer Mutter gegangen, sie würde sicher gleich wieder auftauchen. Rußfeder wollte der kleinen Kätzin eine gute Ersatzmutter sein, denn die Kleine war ein liebes kleines Kätzchen und Farnsee war eine respektable Kätzin und bisher auch eine gute zweite Anführerin. Irgendwie war es für Rußfeder also mehr als nur ein netter Gefallen, Kamillenjunges zu hüten.



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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptyFr 13 März 2020, 14:45



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 147 | DonnerClan

Mit müden Augen beobachtete die schildpattfarbene Kriegerin, wie sich die Heilerin schließlich näherte. Wie kam es, dass sie sich in der Nähe der Heilerin geborgen fühlte, wo sie Eichenblatt und Efeupfote einst gehasst hatte? Lag es einfach daran, dass eine von ihnen gestorben war und die andere mit einem furchtbaren Schmerz hinterlassen hatte? Daran, dass sie die Heilerin beobachtet hatte und spürte, dass sie so viel Leid in sich trug, wie selbst Farnsee nicht nachempfinden könnte? Sie drehte ihren Kopf zu der Kätzin, die sich so nah schob, dass sie deren Pelz und Wärme spüren konnte, doch ihr Blick wurde zunehmend neutral und beinahe so kalt wie der Schnee. Nicht, weil sie nicht gut hieß, was die Heilerin tat, sondern um ihre Gefühle in den Griff zu bekommen und teilweise sogar verschwinden zu lassen.

Die Zweite Anführerin korrigierte die Heilerin nicht, als diese sie korrigierte. Es war nicht in Ordnung, wie ihr Leben verlaufen war und noch zu verlaufen schien. Farnsee hatte gedacht, sich aus diesen Ketten gelöst zu haben, verfiel jedoch immer wieder in die alten Muster zurück. Das konnte nicht in Ordnung sein. Dass sie Junge erwartete... das war wohl möglich in Ordnung, ja.
Ihre Ohren zuckten wieder, als die Heilerin sich dann hinabbeugte, um den Bauch der gemusterten Kätzin zu begutachten. Diese hegte lediglich die Hoffnung, dass es nicht wieder vier Junge waren, die darin hausten. Vielleicht konnten es ja einfach zwei sein, denn vier Junge abzugeben würde sie kaum ertragen können. Ihre Krallen bohrten sich in den Boden bei dem Gedanken, an die Schmerzen, die sie erwarteten.

»Ich fürchte mich nicht mehr vor einer solchen Verantwortung«, flüsterte Farnsee und sah weg, zu dem Tunnel, der zum Lager führte. Keine Katze schien hier her zu müssen, also blieb ihnen vielleicht noch ein bisschen Zeit. »Meinen ersten Wurf habe ich alleine großziehen können, auch wenn es ein Schock war, dass ich sie überhaupt haben würde. Zwar ist es dieses Mal auch ein Schock, dennoch... ich fürchte mich nicht davor, sie baldig auf die Welt zu bringen und ihnen beim groß werden zu beobachten.«

Ihr oranger Blick legte sich nachdenklich auf ihren Bauch. Eigentlich... eigentlich wollte sie nicht aufgeben, was sie erwarten könnte. Eine schöne Familie, ein paar neue Junge mit einem Kater, der sich wie ein Vater für sie verhalten wollte. Doch es war nicht der Kater, mit dem sie diese Junge gehabt haben wollte. Tief in ihrem Inneren wusste die Kriegerin, dass ihr Herz bereits für einen anderen Krieger im DonnerClan schlug und es nicht gerecht wäre, wenn sie Nesselbart belügen müsse. Doch sie wusste auch, dass sie ihren Rang nicht abgeben wollte. Wer sonst sollte den Clan führen? Sie war es doch erst so kurz und auch Toxinstern würde eine neue Wahl nur zur Last fallen. Zudem fühlte sich Farnsee wohl mit ihren Aufgaben, wenn sie doch auch ab und an Schwierigkeiten damit hatte, sich selbst zu akzeptieren. Würde sie dies bald können? Sie könnte entweder einem Kater etwas vorlügen, damit er sich wohl fühlte, aber sie nicht oder sie würde vor dem Clan stehen müssen, ohne mit den Jungen reden zu können, wie sie wollte. So oder so, sie würde an sich zweifeln und Anfangs Schwierigkeiten empfinden.

»Eichenblatt, bitte verzeih mir. Meine Entscheidung ist keine einfach zu verstehende, ich weiß das, vielleicht wird sie dir missfallen.«
Farnsee legte ihren Blick endlich wieder auf die Heilerin, bemühte sich jedoch, Ruhe auszustrahlen. Ein Zittern ging durch ihren Körper, als sie an die möglichen Konsequenzen ihrer Entscheidung dachte.
»Ich kann diese Junge nicht großziehen«, begann die Zweite Anführerin und legte schuldbewusst die Ohren an. »Der Clan braucht mich als Zweite Anführerin und ich brauche den Clan, mein Leben, so wie es jetzt ist. Ich liebe meine Junge, auch diese, ohne sie zu kennen und ich wünsche mir so sehr, dass ich anders entscheiden könnte... doch ich kann es nicht.«

Die Zweite Anführerin gähnte vor Erschöpfung und streckte ihre Glieder, gespannt auf die Antwort, die ihr die Heilerin geben würde. Würde sie dies akzeptieren oder sogleich die neu gewonnene Bekanntschaft unterbrechen wollen? Würde sie die Zweite Anführerin als herzlos anerkennen oder ihr bei dem Weg, den sie gehen wollte, helfen?
»Ich... ich brauche dabei deine Hilfe, denn die Junge sollen geboren aufwachsen ohne zu wissen, dass sie von ihrer richtigen Mutter abgegeben wurden. Als wären sie nie meine gewesen. Dann können sie glücklich sein... Blattleere?«

Erst jetzt, nach so langer Zeit des Redens, stieß die Aussage der Heilerin bei ihr auf eine Reaktion. Verwirrt und panisch drehte sich Farnsee zu Eichenblatt um, ihr Herz pochte aufgeregt und ihre Augen waren weit aufgerissen.
»Was meinst du damit, dass du sie lebend durch die Blattleere bekommst? Ist es so schlimm? Sterben unsere Junge? Oh, wieso musste ich in der Blattleere so mäusehirnig sein? Was, wenn der SternenClan sie mir nicht nur aus den Pfoten nimmt, sondern sogleich aus meinem Leben, weil sie nicht überleben können?«
Mit gequältem Ausdruck sah Farnsee wieder zu Boden.
»Gibt es denn Junge, denen es so schlecht geht?«

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Nothing lasts forever.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptySa 14 März 2020, 09:19


Primelpfote


» We are survivors. «

[#021] | Schülerin | DonnerClan


Kurz beobachtete sie ihre Schwester, wie sie verträumt den Schnee ansah. Primelpfotes einzige Hoffnung war aktuell, dass die Blattleere bald enden würde und sie wieder mehr Beute finden würden. Der andauernde Hunger schlug ihr bereits aufs Gemüt und auch wenn sie sich ab und an im Lager umsah, erkannte sie den Hunger in den Gesichtern ihrer Clangefährten. Es war mal wieder keine einfache Zeit für den DonnerClan... Nachdem Veilchenpfote ihr den richtigen Mooshaufen gezeigt hatte, begann Primelpfote damit, das Moos nach und nach in das Innere des Baus zu ziehen. Sie würde es lieber schnell in den halbwegs trockenen Bau bringen, bevor es von dem Schnee komplett durchweicht wurde. Gerade war sie aus dem Bau geschlüpft, um die nächste Portion Moos in das Innere des Schülerbaus zu ziehen, da erkannte sie bereits ihre Mentorin. Ihr Pelz war verwüstet und Primelpfote musste zugeben, dass ihr Blick etwas Verwirrt erschien. Unabsichtlich stieß sie beinahe mit den anderen Helfern zusammen, bevor sie dann eine Seite des Baus leicht eindrückte. Erschrocken riss Primelpfote die Augen auf. All ihre Arbeit! "Achtung Singvogel, der Bau ist noch nicht ganz fertig." Miaute sie aufgeregt. Sie mochte ihre Mentorin, doch ab und zu schien sie ihr etwas verträumt und tollpatschig. Kurz beobachtete sie die schildpatt Kätzin, bevor sie sich den letzten Mooshaufen schnappte und ihn ins Innere des Baus zog. Hoffentlich drückte nicht nochmal jemand die Außenwand des Baus ein, sonst war das vermutlich die letzte Tat, die Primelpfote gerade ausführen durfte.
Sorgfältig begann sie damit, das Moos in gleichgroße Haufen zu teilen und daraus dann nach und nach einige Nester zu formen. Sie war froh, dass der Schülerbau langsam Gestalt annahm und sie freute sich bereits darauf, wenn er vollendet war und sie endlich wieder in ihrem Bau schlafen konnte.

Erwähnt | Gesagtes | Gedachtes
by Moonpie


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptySa 14 März 2020, 16:24

#005

ORCHIDEENMOND
DONNERCLAN | KRIEGERIN | 30 MONDE

ie es schien, hatte sie kein Glück im Kriegerbau. Zumindest kam keinerlei Reaktion aus dieser Richtung und alles was sie hören konnte, waren die Stimmen der Krieger im Lager und das Rascheln einiger Nester. Also…was blieb ihr anderes übrig als zu warten? Vielleicht war ihr bester Freund gerade einfach…ausgetreten und würde gleich vom Schmutzplatz zurückkehren?
Sie konnte ja nicht wissen, dass er gemeinsam mit seinem Schüler und einigen anderen Kriegern außerhalb des Lagers unterwegs war. Auch, wenn sie zugegebenermaßen damit hätte rechnen müssen.
Der Gedanke daran, dass sie seit dem letzten Vollmond kaum bis gar nicht miteinander reden konnten fühlte sich sehr, sehr, sehr unangenehm an. Nicht einfach, weil Orchideenmond Feuerfunke vermisste – das allein wäre vermutlich gar nicht mal so schlimm gewesen, aber…es war viel mehr der Gedanke, dass es sich falsch anfühlte so lange von dem älteren Krieger getrennt zu sein.
Beim SternenClan! Das klang vielleicht egoistisch und seltsam! Immerhin war es ja nicht gerade so, als hätte sie irgendwelche Ansprüche auf den Krieger!
Es war verdammt kühl hier vor dem Kriegerbau, vor allem wenn man sich nicht bewegte und einfach nur von einer Pfote auf die andere tänzelte um nicht am gefrorenen Waldboden festzufrieren. Wo blieb denn Feuerfunke? Hatte sie vielleicht irgendetwas falsch gemacht und er ging ihr aus dem Weg?
Irgendwie fiel es ihr schwer, das wirklich zu glauben. Aber je mehr Zeit verging und so schnell wie sich der neue Vollmond näherte, kamen ihr allmählich doch die Zweifel.
Und gerade, als die kleingewachsene Kriegerin beschloss, sich von ihrem Posten vor dem Kriegerbau in eine deutlich wärmere und bequemere Position im Kriegerbau zu bewegen, fiel ihr Blick auf eine dramatische Szene im Lager. Nun…eigentlich bekam sie nur noch das Ende wirklich mit, als ihr Anführer, Toxinstern aus der Lagermitte wegtrabte und eine kleine Ansammlung etwas verloren wirkender Krieger zurückließ. Doch das allein war es nicht, was ihr Herz schwer werden ließ. Es war die Gestalt am Boden, die der verformten Position nach zu urteilen lange nicht mehr am Leben war. Ihre Ohren legten sich an ihren Hinterkopf, als die die Krieger und Kriegerinnen beobachtete, die nacheinander in die Mitte des Lagers strömten um Abschied zu nehmen von dem Krieger, der sein Leben gelassen und nun zum SternenClan gereist war.
Ihre Pfoten waren plötzlich wie verwachsen mit dem Boden und das Atmen fiel ihr schwer. Zuerst wurde ihnen Efeupfote genommen und jetzt ein weiterer Krieger? Dabei war die Blattleere gerade erst im Gange und würde vermutlich noch weitere Opfer fordern. Zumindest lag die Vermutung nahe, immerhin war der Blick zum Frischbeutehaufen…oder besser jener Kuhle, die eigentlich Frischbeute beherbergen sollte, eher ernüchternd. Wortwörtlich. Sie sollte sich verabschieden und sich in ihr Nest zurückziehen. Vermutlich wäre es das bestmögliche. Doch gerade als sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen wollte, betrat eine kleine Gruppe Katzen das Lager, unter denen sich auch Feuerfunke befand, der zuerst mit seinem Schüler sprach und sich anschließend dem Krieger zuwandte, der noch immer leblos am Boden lag. Orchideenmond konnte das Gesicht ihres besten Freundes von hier aus nicht richtig sehen, doch seine Körperhaltung – die angelegten Ohren, die hängenden Schultern und der gesenkte Kopf sprachen von den Gefühlen, die in ihrem Herzen schlummerten. Trauer. Verlust. Angst?
Sie hob ihren grünen Blick als er sich dem Kriegerbau näherte und sie bemerkte. Das Licht kehrte einen Moment in seine Augen zurück, als er belustigend schnurrte, ihr Jagdangebot jedoch gähnend ablehnte. Damit hatte sie fast schon gerechnet, aber einen Versuch war es doch wert gewesen, oder nicht?
Als der rot Getigerte seinen Kopf freundschaftlich gegen ihre Schulter stieß und sie damit endlich aus ihrer Starre befreite, unterdrückte die Kriegerin nur mit Mühe und Not das Bedürfnis, ihre Verwirrung, Angst und Trauer zu bewältigen, indem sie sich an seiner Schulter vergrub. Doch der Moment war viel zu kurz, um ihn in irgendeiner Art und Weise wirklich genießen zu können, und so nickte sie nur, sah ihrem besten Freund zu, als dieser sich in den Bau begab und seufzte stumm. Vermutlich hatte er Recht. Auch sie sollte sich schlafen legen. Aber zuerst trabte sie mit angelegten Ohren auf den Körper des Kriegers in der Lagermitte zu, der sich bei näherem Hinsehen als Zackensturz herausstellte.
Der Krieger war deutlich älter gewesen als sie selbst, aber er war schon immer Teil des Clans gewesen, seit sie sich erinnern konnte. Selbst während der harten Zeit im Ort der Zweibeiner, war der Krieger stets Teil des Clanlebens gewesen. Und nun…war er fort. Und so, wie sein Körper aussah, war das absolut kein angenehmer Tod gewesen. Orchideenmond senkte respektvoll ihre Schnauze, legte sie auf die Stirn des Verstorbenen und sandte ein stummes Dankgebet hinauf zum verblassenden Silbervlies, bevor auch sie sich mit hängendem Schweif und deutlich erkennbarer Erschöpfung in ihr Nest zurückzog.

Zeitsprung zu Sonnenhoch

Die Nacht, wenn man es denn überhaupt so nennen konnte, war alles andere als wirklich erholsam gewesen. Jeder Windhauch, der eisig über ihr dünnes Fell gestrichen war, hatte sie frösteln lassen und das schwere Atmen der erschöpften Krieger, war wie das Klagelied von Sterbenden gewesen. Kein Wunder also, dass sich Orchideenmond mit furchtbaren Alpträumen hatte herumplagen müssen.
Als sie die laute Stimme von Farnsee, ihrer zweiten Anführerin, vernahm, öffnete die Kriegerin ihre grünen Augen blinzelnd und blickte sich um. Es war nicht besonders schwer gewesen aufzuwachsen, hatte sie doch gar nicht erst das Gefühl gehabt, wirklich tief geschlafen zu haben. Und wie an so vielen Morgen in der jetzigen Blattleere, suchte ihr Blick als erstes die Gestalt der wohl wichtigsten Katze in ihrem Leben. Feuerfunke, doch der hatte sich bereits seinem Schüler zugewandt und gab sich die größte Mühe ihn zu wecken. Und warum auch immer – sie konnte es sich nicht erklären – versetzte ihr dieser Anblick an diesem Morgen einen unerwarteten Stich. Sie kannte Feuerfunke nun lange genug, um die Besorgnis aus seiner Stimme herauszuhören. Und sicher…sie konnte es verstehen. Vermutlich würde es dem flammend roten Kater das Herz brechen, wenn Splitterpfote eines Tages den Qualen der Blattleere erlag und nicht mehr aufwachen würde. Aber dennoch kam Orchideenmond nicht umhin sich zu fragen, ob ihr bester Freund sich auch um sie selbst solche Sorgen machte. Was, wenn sie eines Tages nicht mehr aufwachen würde? Sie hungerte genau wie all die anderen Katzen im Clan. Und nur, weil sie eine Kriegerin war, war sie deshalb doch nicht weniger gefährdet oder doch?
Sie seufzte stumm, erhob und streckte sich und unterzog ihr Fell einer kurzen Fellwäsche. Vermutlich würde der feuchte Schnee das Werk schon bald wieder zunichte machen, aber das bedeutete ja nicht, dass sie solange rumlaufen musste, wie eine struppelige, alte Kratzbürste.
Sie folgte ihrem besten Freund aus dem Bau heraus und verschwendete keinen Moment mit irgendwelchem Smalltalk. Denn genau wie Feuerfunke sagte – eine ganze Menge Katzen verließ sich auf sie und je eher sie aufbrachen, desto eher konnten sie vielleicht für den ein oder anderen den Hunger lindern.

tbc: Territorium des DonnerClans



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptySa 14 März 2020, 16:38




Krähenpfote


DonnerClan | Schüler


Krähenpfote fiel ein Stein vom Herzen, als er merkte, dass der Anführer ihn zumindest ernst nahm. Aber er hatte auch keine Antwort auf seine Frage, was den kleinen Schüler doch ein wenig entmutigte. Doch Toxinsterns nächste Worte ließen ihn aufsehen.

Du bist niemals allein. Ich bin mir sicher, dass sie auch für dich da sind, denn du bist einer von uns, egal woher du kommst und wer du mal warst.

Wirklich? Krähenpfote sah hinauf in den Himmel. Es musste Sonnenhoch sein, aber graue Wolken verdeckten einen blauen Himmel, hinter dem sich die leuchtenden Sterne verbargen. Toxinstern sah ihn als einen von ihnen. Wie Donnerstern.

Als der Schüler den schwarzen Kater wieder ansah, war sein Blick auf ihn gerichtet und er lächelte schwach. Krähenpfote erwiderte sein Lächeln. Und dann sagte Toxinstern noch einen Satz, der Krähenpfote zum Nachdenken ermutigte. Auch der Anführer war nicht von hier. Stimmte, das hatte der Graue ganz vergessen. Toxinstern war im WindClan geboren und der SternenClan hatte ihn als Anführer akzeptiert. Wieso sollten sie ihn dann nicht akzeptieren? Vor allem, weil er keinerlei Einfluss gehabt hatte, hierher zu kommen. Vielleicht war er ja wirklich nicht alleine? Vielleicht war jeder hier für ihn da, wenn er nur mal den Mut hatte jemanden anzusprechen. Und vielleicht würde er nach seinem Tod jeden wiedersehen, der hier gelebt hatte?

Hoffnung keimte in der Brust des Schülers auf und vertrieb den Kummer ein wenig. Natürlich trauerte er immer noch um Donnerstern und Efeupfote, aber die Hoffnung machte es irgendwie erträglicher.

"Danke Toxinstern", sagte der kleine Kater ehrlich und nickte, als er gefragt wurde, ob er trainieren wollte. Wenn er nach seinem Tod einen Platz im SternenClan bekommen würde, dann lohnte es sich auch zu trainieren, um seinen ehemaligen Mentor stolz zu machen!

"Ja, gerne würde ich trainieren!"

Und als der Anführer meinte, er solle Wisperwind fragen, nickte er abermals und suchte mit seinem gelben Blick das Lager ab. Er entdeckte sie schnell etwas abseits sitzen und lief zu ihr.

"Entschuldigung Wisperwind. Ich möchte dich nicht stören, aber Toxinstern und ich gehen trainieren und ich soll dich fragen, ob du uns gerne begleiten möchtest?"


Erwähnt: Toxinstern, Donnerstern, Efeupfote, Wisperwind

Angesprochen: Toxinstern, Wisperwind

Standort: Im Lager bei Wisperwind
(c) Palmkätzchen





Bernsteinkralle


DonnerClan | Krieger


Primelpfote und Veilchenpfote arbeiteten weiter brav am Bau. Und nachdem er Lilienregens Angebot dankend abgelehnt hatte und Marderfang sie sogleich ansprach, drehte sich der Krieger schmunzelnd weg. Zu viel Aufmerksamkeit würden sie nun sicher nicht wollen. Die unbrauchbaren Sachen hatte er schon zum Schmutzplatz gebracht, doch Veilchenpfote hatte wieder einen kleinen Haufen geschaffen, der weg musste.

Doch noch bevor er zur Überlegung kam, wegen diesem kleinen Haufen jetzt nochmal zu gehen, stürzte Singvogel geradewegs in den Bau. Und zwar nicht durch den Eingang. Der Bau blieb stehen, doch eine Wand hing nun schief in den Bau hinein und Bernsteinrkralle seufzte. Er konnte Singvogel nicht einmal böse sein, denn so war sie nun einmal. Doch nachdem er die Nacht an dem Bau durchgearbeitet hatte und die frischen Äste immer noch nicht da waren, verlor er die Geduld. Sein leerer Magen nagte nicht nur an seinem Körper, auch seine Psyche war langsam angegriffen.

Doch mehr als "Singvogel" zu seufzen traute er sich auch nicht zu sagen. Wie gesagt, sie konnte ja eigentlich nichts dafür.

"Danke für deine Hilfe Primelpfote, wenn du möchtest, kannst du jetzt mit deiner Mentorin trainieren", sagte er in den Bau hinein und sah dann zu Veilchenpfote. Die war ja auch schon ewig auf.

"Marderfang, wenn du erlaubst würde ich Veilchenpfote entlassen, sie hat es sich verdient sich ein wenig auszuruhen"

Dafür könnte ihn jetzt eigentlich Lavendelpfote helfen, wo war seine Schülerin eigentlich? Doch statt sich dieser Frage zu widmen, begann er wieder an der schiefen Mauer zu arbeiten und wartete auf Marderfangs Antwort. Vielleicht könnte er ihn dann fragen, ob er ihm Lavendelpfote schickte?


Erwähnt: Primelpfote, Veilchenpfote, Singvogel, Lilienregen, Marderfang, Lavendelpfote

Angesprochen: Singvogel, Primelpfote, Marderfang

Standort: Beim Schülerbau
(c) Palmkätzchen

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




Krähenpfote

MohnsternSonnengeist


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptySa 14 März 2020, 17:29

Eisenkralle

"I can’t deny that I’ve failed and I can’t even promise that it will never happen again. But I’ll do the best I can to get it right this time. And I promise you I’ll keep trying."

DonnerClan | Krieger


Holunderfell schien mindestens so hungrig zu sein, wie ich es war und als ich ihr in die Kinderstube folgte, beschloss ich mir auf der Jagd wirklich Mühe zu geben. Schließlich sollte sie bald unsere Jungen aufziehen und da musste sie bei Kräften sein. Ich sollte ihr erst ein wenig Wasser vom Bach bringen, ging es mir durch den Kopf, als ich sich niederließ. Und dann mache ich mich auf den Weg.
Ich hielt in meiner Bewegung Inne, als Holunderfell etwas zu sagen begann. Ist alles in Ordnung?, fragte ich, als sie gleich darauf wieder abbrach, ob vor Anstrengung oder wegen etwas anderem, konnte ich nicht genau sagen. Waren Hunger und Durst schon so schlimm geworden? Sanft berührte ich sie mit der Nase an der Wange, um sie zu beruhigen. Ich würde ihr gleich etwas zu Trinken bringen und dann jagen gehen, bis ich etwas gefunden hatte. Noch länger sollten sie und die Jungen in ihrem Bauch nicht hungern. Irgendwo musste ich doch ein Stück Beute finden.
Mach dir keine Sorgen, ich werde-
Ich brach ab, als meine Gefährtin nun den vollständigen Satz über die Lippen brachte. Die Jungen! Jagen konnte ich später, jetzt gab es Wichtigeres, aber etwas zu Trinken musste ich ihr zumindest bringen. Ich hole dir etwas zu Trinken, miaute ich da auch schon, während ich ein paar Fetzen Moos zusammensammelte, um es zu einem Ball zu formen. Ich bin gleich wieder bei dir, in Ordnung?
Mit einer letzten Berührung, wandte ich mich ab und schlüpfte aus der Kinderstube. Das Lager durchquerte ich mit raschen Schritten und auch die kurze Strecke zum Bach legte ich rasch zurück. Oben auf dem Wasser hatte sich eine dünne Eisschicht gebildet, die jedoch kein echtes Hindernis darstellte und so gelang es mir rasch, den Moosball mit Wasser zu füllen. Ebenso schnell wie ich aufgebrochen war, kehrte ich also auch wieder in die Kinderstube zurück, um meiner Gefährtin zu bringen, was sie brauchte.

Holunderfell lag da, wie ich sie verlassen hatte, als ich zurückkam. Rasch schob ich ihr den Ball hin. Hier, miaute ich liebevoll, ehe ich mich setzte und mich daran machte, ihr liebevoll das Fell zu putzen, in der Hoffnung, dass ihr das half, sich trotz der Schmerzen und Krämpfe ein wenig zu entspannen. Wenn die Jungen kamen, würde ich sofort damit beginnen, sie trocken zu lecken, schließlich war ich ihr Vater und doch verspürte ich eine gewisse Sorge, wenn ich daran dachte. Holunderfell vertraute darauf, aber konnte ich diesen Jungen wirklich ein guter Vater sein? Mein Herz pochte heftig, während ich weiter das Fell meiner Gefährtin putzte. Schneeeule und Marderfang war ich bestimmt vieles gewesen, aber ein guter Vater war etwas anderes. Ob ich es diesmal wirklich besser machen konnte? Eines meiner Ohren zuckte, als ich versuchte mich ein wenig zu entspannen, um besser für meine Gefährtin dasein zu können. Ich würde es zumindest versuchen.
Schließlich war es die Verantwortung, die ich übernommen hatte.



Angesprochen: Holunderfell
Standort: Kinderstube ---> draußen beim Bach ---> Kinderstube
Sonstiges: //
Reden | Denken | Handeln | Katzen

(c)Niyaha, Finsterkralle & Schmetterlingspfote


Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



Azurblick brauchte noch einen Moment, um mir zu antworten, was ihm gar nicht ähnlich sah, wie ich fand und so schnippte ich ihm kurz mit der Schweifspitze gegen die Schulter, ehe mich niederließ und den Schweif ordentlich über meine Vorderpfoten legte.
Na, ist ja nicht so, als würden die Krieger nicht die ganze Beute heranschaffen, miaute ich mit einem leichten Funkeln in den Augen. Und sie kämpfen. Da müssen sie stark und kräftig sein. Für einen Moment lang dachte ich an die Maus, die ich gemeinsam mit Frostpfote verspeist hatte. Keinen Moment lang hatte ich gezögert und auch Azurblick stand dieses Zögern nicht, fand ich. Toxinstern und Eichenblatt würden uns schließlich alle verhungern lassen, wenn es nach ihnen ging, oder naja, sie würden die Ältesten, Königinnen und Jungen füttern, vermutlich davor sich selbst und am Ende die älteren Krieger. Bis die Beute bei uns ankam, gab es längst nichts mehr und das zeigte schon, dass wir uns in unserem Überleben nicht auf die höherrangigen Katzen verlassen konnten. Außerdem müssen wir uns auch um uns selbst kümmern, stellte ich also mit einem Blick zu meinem Freund hin fest. Ansonsten werden wir am Ende noch verhungern.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Quatscht mit Azurblick

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptySa 14 März 2020, 17:33


Eichenblatt

Sie merkte nicht, wie wenig sie eigentlich verstand - wie wenig sie doch eigentlich von Farnsee und ihrem Leben wusste, um ihr tatsächlich eine mentale Stütze zu sein -, doch Eichenblatt realisierte mehr und mehr, dass sie sich kaum kannten. Bis vor Kurzem - war es vor ihrer Ernennung zur zweiten Anführerin? - hatte sie die Kätzin noch nicht einmal tatsächlich wahrgenommen, weil sie zu sehr in ihrer eigenen kleinen Welt versunken gewesen war. Der Gedanke, dass sie ihre Existenz nur aufgrund ihres Aufstiegs zur Kenntnis genommen hatte, missfiel ihr, aber tief in ihrem Inneren konnte sie nicht verneinen, dass dem nicht der Fall war.
Eichenblatt hatte Mühen, die Worte der Schildplattfarbenen zu vernehmen, gab sich jedoch Mühe, um nicht forcieren zu müssen, dass sie sich wiederholen sollte. Die Heilerin schenkte ihr ein kleines, aufmunterndes Lächeln, um sie weiter zum Sprechen zu ermutigen, obgleich ein mulmiges Gefühl in ihrem Inneren aufwallte. Einerlei, wie ruhig Farnsee sich zu geben vermochte, verriet ihre Haltung, ihre Gestik, ihre Miene sie und deutete auf etwas Unheilverkündenes.
»Ich kann diese Junge nicht großziehen.« Wie ein Echo hallte Farnsees Stimme durch ihren Kopf und immer und immer und immer wieder hörte sie die Worte ihrer neuen Freundin - konnte sie sich schon anmaßen, sie als Freundin zu betiteln? -, während sie selbst sich darum bemühte, ihren Atem ruhig zu halten.

»Ich kann diese Junge nicht großziehen.«

»Ich kann diese Junge nicht großziehen.«

»Ich kann diese Junge nicht großziehen.«

Sie spürte, wie sich Krallen tief in ihr Herz bohrten - das Herz, das gerade erst zu heilen begonnen hatte - und alles in ihr würde am liebsten einen Schrei ausstoßen. So vertraut war sie mit den Worten - mit der Entscheidung -, die Farnsee getroffen hatte. So vertraut war sie mit der Begründung, welche die zweite Anführerin ihr dargelegt hatte.
Und so verzweifelt machte sie diese Vertrautheit, dass sie am liebsten zusammengebrochen, am liebsten davongestürmt wäre.
Doch... Es ging nicht um sie. Es war nicht ihr Leben, nicht ihre Junge, nicht ihre Entscheidung und sie sollte den Egoismus beiseite schieben, der sie überhaut dazu veranlasst hatte, sich in den Mittelpunkt zu rücken.
Bleich war Eichenblatt im Gesicht geworden und ihr Mund fühlte sich unangenehm trocken an, als sie mit rauer Stimme - oh,  fühlte sie sich alt - zu einer Antwort ansetzte, sich selbst dafür hassend, dass sie das Thema der Blattleere hatte erwähnen müssen, »Bitte bewahre Ruhe. Es... es wird alles gut werden.« Leere, dumme Worte, doch selten hatte sie sich so überfordert gefühlt. Ihre Gedanken wanderten zu Dornenjunges, der mit Weißem Husten im Heilerbau lag, und Meisensang, die keine Milch mehr zeugte, um ihre Jungen zu ernähren.
Doch all dies waren Dinge, die in diesem Moment für Farnsee nicht von Belang sein sollten. Und es lag in Eichenblatts Verantwortung, ihr die Angst zu nehmen. Mit mehr Selbstbewusstsein als zuvor und einer unglaublichen Bestimmtheit und Ruhe in ihrer Stimme fuhr sie fort, sich darum bemühend, ihre kläglichen Aussagen mit mehr Kraft zu unterlegen »Bewahre Ruhe, Farnsee. Gerade du als Zweite Anführerin des DonnerClans solltest keine Panik verbreiten, die möglicherweise auf unsere Clangefährten überspringen könnten.
Sie werden überleben, daran besteht keinen Zweifel - ich werde kein Junges sterben lassen.. Es steht nicht infrage, ob der Zeitpunkt günstig ist - was geschehen ist, ist geschehen und die Taten der Vergangenheit ist gerade jetzt nicht von Relevanz.«
Unbeirrt blickte Eichenblatt ihr in die Augen, denn sie wusste auch, dass es keinen Grund gab, Farnsee zu belügen. »Dornenjunges hat sich einen Weißen Husten zugezogen, doch ich bin zuversichtlich, dass er sich erholen wird. Es ist nur eine Frage der Zeit.«
Nervös verlagerte die rote Kätzin ihr Gewicht von einer Pfote auf die andere, als sie das Thema anschnitt, das sie bisher zu vermeiden versucht hatte, »Ich... Farnsee, deine Entscheidung...« Ein bitterer Geschmack hatte sich auf ihre Zunge gelegt, weil sie nicht einmal in der Lage war, einen kompletten Satz zu formulieren. War sie schon immer so töricht und unfähig gewesen? »Ich verstehe und akzeptiere deine Entscheidung. Es liegt nicht an mir, sie infrage zu stellen oder mich dir zu widersetzen. Ich habe dir gesagt, dass ich dir helfen werden - und dazu stehe ich auch. Ich verspreche dir, dass deine Jungen gesund und glücklich aufwachsen werden. Bei einer anderen Königin.«
So oft hatte sie es geschafft, ihre neutrale Fassade aufrecht zu erhalten, doch dieses eine Mal versagte sie auf ganzer Linie. Ihr Gesicht hatte sich vor Schmerz verzerrt, als sie die Worte der Unterstützung ausgesprochen hatte. Es war, als konnte sie bereits die Gefühle, durch die Farnsee durchging und durchgehen würde, bereits selbst spüren.
Die Heilerin schloss ihre bernsteinfarbenen Augen, als könne sie damit ihre eigenen Emotionen aussperren. Tatsächlich half es ihr dabei, ihre Gedanken zu sortieren. »Holunderfell sollte demnächst Junge erwarten. Wenn wir sie einweihen, könnten wir deinen Wurf zu ihren legen. Der Clan müsste nicht davon erfahren - außer du möchtest du das.«


Heilerbau  ღ  DonnerClan Heilerin  ღ  218
Erwähnt » Dornenjunges, Holunderfell
Angesprochen »  Farnsee
(C) EUPHlEXX





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→ Relations ←

Reihenfolge Eichenblatt
1. Behandlung Algenfell
2. Behandlung Wisperwind
3. Gespräch Krähenpfote
4. Behandlung Staubwirbel


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Rafiki
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 39 EmptySa 14 März 2020, 18:56

#004

LUPINENFROST
DONNERCLAN | KRIEGER | 28 MONDE

ie Zeit, die der schwarze Schatten damit verbrachte konzentriert am Aufbau des Schülerbaus zu arbeiten, verging wie im Fluge. Wortwörtlich. War im einen Moment noch der Mond am Silbervlies zu sehen gewesen, graute mittlerweile nicht mehr einfach nur der Morgen, sondern die Sonne hatte sich ihren Weg an den Himmel zurückerkämpft und die Dunkelheit der Nacht auf ein Neues besiegt. Sofern man das in einer benebelten und verschneiten Blattleere wie dieser überhaupt behaupten kann.
Und auch, wenn er als einer der eher jüngeren Krieger vielleicht noch mehr Energie hatte, so hinterließ dennoch der Hunger auch bei ihm Spuren. Lupinenfrost versuchte kein allzu großes Thema aus der Sache zu machen und versuchte nach besten Mitteln danach zu handeln, was man nicht ständig vor sich sah, konnte man ignorieren. Und in Acht von Zehn Fällen funktionierte das auch irgendwie, aber als er sich jetzt zum gefühlt hundertsten Mal herabbeugte um etwas von den Farnen und Ästen zu greifen um sich dann erneut der Außenwand des Schülerbaus zu widmen, konnte er nicht verhindern, dass ihm einen Moment lang schwindelig wurde. Er legte vorsichtig das Bündel vor seinen Pfoten ab und ließ sich ein paar Herzschläge lang auf seinen Hinterpfoten nieder, bis er das Gefühl hatte, dass sich sowohl sein Herzschlag beruhigt als auch seine Sicht wieder geklärt hatte, bevor er sich erneut herabbeugte um das kleine Bündel aufzunehmen. Doch…er wurde aufgehalten. Nicht, weil ihm wieder schwindelig wurde, sondern weil ihm jemand in die Quere kam. Scheinbar gedankenverloren war Singvogel auf ihn zugekommen und wäre beinahe mit ihm zusammengestoßen. Beinahe nur deshalb, weil sie im letzten Moment aufsah und ihrer beider Blicke sich trafen. Doch während Lupinenfrost die Kriegerin einfach nur abwartend aus seinen silbernen Iriden anblickte, erschrak die Kriegerin regelrecht, stolperte einen Schritt nach hinten…und stieß dabei seine Arbeit der letzten halben Stunde mit ihrem Hinterteil wieder ein. Seine Schultern sackten herab und ein stummer Seufzer kam über seine Lippen. Nicht nur er hatte Singvogels Fauxpas bemerkt, denn über den Bau hinweg konnte er Bernsteinkralle frustriert ihren Namen seufzen hören. Sie waren seit Stunden dabei den Bau fertig zu stellen und waren damit immerhin mittlerweile weit genug um allmählich dessen Form erkennen zu können…und dann sowas.
Na…hoffentlich hatte sich Singvogel wenigstens nicht verletzt. Alles andere…wie hieß es so schön? Wer nicht genug Arbeit hat, der macht sich eben welche. Und glücklicherweise war bei dem unglücklichen Abreißmanöver der Kriegerin keines der sowieso schon überschaubaren Materialien zu Bruch gegangen. Also gab es abgesehen von ein paar Stunden Arbeit keinen großen Verlust. Also stieg Lupinenfrost mit einem großen Schritt über den Haufen vor ihm und überbrückte den Abstand zwischen ihm und der Kriegerin kurzerhand. “Geht es dir gut, Singvogel?“, fragte der Nachtschwarze die Kriegerin und versuchte so herauszufinden, ob ihr irgendetwas fehlte, oder ob der Schock einfach tief saß. Auf ihre Äußerung hin, sie wolle ihr Missgeschick wieder in Ordnung bringen, blickte er auf die eingestürzte Mauer und nickte auf den kleinen Stapel, den er zuvor zurecht gelegt hatte. “Du kannst da hinten weitermachen, wo ich aufgehört habe. Fleißige Pfoten sind immer gut. Es sei denn, du hast Besseres vor?“
Seine Stimme klang leise und bedacht, während er ihr einen Blick aus seinen silbern schimmernden Augen schenkte und auf ihre Reaktion wartete.




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Asantisquana Matschbanana!
Oh yes, the past can hurt. But the way I see it,

you can either run from it, or learn from it
Look beyond what you see…
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