Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Toxinbiss
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Efeupfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Falkenfeder
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Mondaufgang

Tageskenntnis:
Die Beute hat sich jetzt fast vollständig verkrochen und es ist noch ein ganzes Stück kälter geworden. Der Himmel ist grau und die Sonne kaum zu sehen, aber statt dem Regen fallen jetzt immer wieder vereinzelte Schneeflocken auf die Erde, die einem vom kalten Wind ins Gesicht gepeitscht werden. Die Blattleere ist gekommen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume bieten etwas Schutz vor Wind und Schnee, aber der Boden ist dennoch hart gefroren, kalt und etwas rutschig. Das erschwert die Jagd auf die wenige Beute zusätzlich.


FlussClan Territorium:
Nach der regenreichen Blattleere führt der Fluss mehr Wasser und dünnes Eis ist kaum bis nur an vereinzelten Stellen im Schilf zu finden. Der Wind ist hier stark zu spüren. Trotzdem gibt es noch genügend Fische, um den Clan einigermaßen gut zu ernähren.


WindClan Territorium
Der Sturm fegt über das flache Moorland hinweg. Sogar der wenige Schnee bleibt hier immer wieder liegen und bildet eine dünne Schicht auf dem Boden. Die Kaninchen verziehen sich jetzt lieber in ihre Baue und die Jagd wird durch die rutschige Schneeschicht zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Das sumpfige Gelände ist matschig und an manchen Stellen findet sich sehr dünnes Eis. Reptilien und Amphibien halten Winterstarre und Beute ist eher im Schutz der Nadelbäume zu finden, wo sie vor dem kalten Wind etwas geschützt ist.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel bleiben in Bodennähe und sind leichte Beute für kälteresistente Krieger. Hier ist man nicht so gut vor dem Wind geschützt, weshalb sich die übrige Beute eher in ihren Bauen, oder im Schutz der Baumgrüppchen aufhält.


Baumgeviert:
Der Boden hier ist hart gefroren, doch die mächtigen Eichen lassen sich vom Wind kaum beeindrucken, sondern recken ihre kahlen Äste stolz in Richtung Himmel.


BlutClan Territorium:
Zweibeiner und Hunde gehen bei diesem Wetter nur ungern nach draußen und machen kleinere Runden. Die Straßen sind nass, aber wenigstens lässt sich in den verlassenen Gebäuden und engen Gassen lässt sich aber mit etwas Glück Schutz vor Regen und Kälte finden.


Streuner Territorien
Auch hier sind die Beutetiere in ihre Baue zurückgekehrt. Im Unterholz lässt sich ab und an noch ein windgeschütztes Plätzchen finden, aber auch hier ist es kalt und vereinzelt bildet sich auch eine dünne Schneeschicht.


Zweibeinerort
Nur wenige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter nach draußen. Bei ihren Zweibeinern finden sie genügend warme Orte zum Schlafen, Essen und Spielen, weshalb sie lieber drinnen bleiben und darauf warten, dass diese nasse und kalte Zeit vorübergeht.



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 Haus am "See"

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BeitragThema: Haus am "See"   Haus am "See" EmptySo 13 Jan 2019, 13:26

Willkommen Fremder,
sei Gast der guten Stube und genieße die Vorzüge von Haus und Hof.


Haus am "See" Haus_s10

Das Grundstück bietet viel Platz zum toben und ausruhen. Hier findest du „Schilfmeere“ an der Uferzone, die sich perfekt zum verstecken anbieten, viele kleine Wiesenstücke zum Jagen oder zum in der Sonne liegen sowie mehrere Bäume in deren Schatten man sich herrlich ausruhen kann. Der See lädt zu gemütlichen Schwimmtouren ein und das alte Bot im Schilf  ist ein beliebter Tummelplatz für junge Fische, Echsen und Wasservögeln. Die direkte Lage zum Waldrand bietet zwar Waldspaziergänge, doch Obacht, der großmaschige Wildzaun stellt ein Grenze dar, die man nicht leichtfertig überschreiten sollte.

Das Haupthaus ist, wie auch die Nebengebäude, typisch in rot gehalten mit weißen Rahmen und Akzenten. Insgesamt handelt es sich um drei Bauten: Das Haupthaus mit Veranden, der Schuppen daneben und das kleine Bootshaus am Ufer. Ebenfalls findet im Haupthaus  das Leben der Zweibeiner statt, wenn sie denn mal zuhause sind. Sie stehen bei Sonnenaufgang auf und tauchen in Blattfall und Blattleere erst wieder auf wenn es längst finstere Nacht ist. In der Blattfrische und Blattgüne ist das nicht so, da genießen auch sie die warmen Tage am See.

Das Haupthaus erstreckt sich über zwei Etagen, wobei besagte zweite Etage so un-geräumig ist, dass sie nur als Abstellfläche, quasi als Dachboden, genutzt wird. Doch von den Fenstern dort oben kann man das gesamte Grundstück überblicken und seine ruhe hat man dort ebenfalls für den Fall, das andere Zweibeiner zu besuch kommen sollten. Die erste Etage besteht aus 5 Zimmern. In einem der Zimmer bereiten und verzehren die Zweibeiner ihre Mahlzeiten. Direkt daneben, durch einen Durchgang geöffnet, erschließt sich das gemütlichste Zimmer von allen, das Kaminzimmer! Gerade wenn in den kalten Zeiten die Temperaturen sinken, ist es überaus angenehm sich dort vor die offene Feuerstelle zu kuscheln. Gegenüber der Feuerstelle befindet sich ebenfalls ein riesiges Zweibeinernest, doch schlafen sie nicht darin, sie legen sich dort nur hinein wenn sie auf das schmale Ding glotzen. Natürlich gibt es auch den Raum wo alle ihr Geschäft verrichten und zwei Räume, die es nicht zu betreten gilt. Dort sind die Zweibeinernester, worin sie Schlafen, und sie mögen es überhaupt nicht, wenn Katzen es sich dort gemütlich machen.

Neben dem Haupthaus liegt der kleine Schuppen. Hier lagern verschiedenste Gartengeräte, Stühle, Fahrräder und vieles vieles mehr und hier machen es sich häufig Nager gemütlich! Der Schuppen ist in der regel immer Versperrt, doch ein kleines, hochgelegenes Fenster erlaubt den Einstig für geübte Kletterer. Wer nicht klettern möchte kann sich aber auch einfach durch das Loch in der Rückseite zwängen.

Zu guter letzt das Bootshaus. Auch wenn es als solches nicht mehr Aktiv genutzt wird, befindet sich hier noch das ein oder andere halb eingedeckte, verstaubte Ruderboot. An der Seite zum See hin befindet sich eine alte Werkbank mit allerlei Krimskrams und hier und da etwas spitzen, also aufgepasst! Durch die Scheiben kann man schon kaum mehr hinausblicken und der einzige weg, um hinein zu gelangen ist es durch das loch im Boden zu schlüpfen. Hier muss man nasse Tatzen fürchten, denn um dorthin zu gelangen gilt es durch den Morastigen Schilf-wald zu waten.

Nun, es gibt viel zu erkunden!

Hier Wohnt:
Hanna {w} ~ @Fussel
Dawn {w} ~ @Mami
...



{Der See ist nur ungefähr so groß wie auf dem Bild zu sehen, also eher ein größerer Schwimmteich}

https://pxhere.com/de/photo/677375



---------------------------------------------------




Hanna

weiblich ♀ | Hauskätzchen | first Post

Ich holte gelangweilt Luft und pustete sie durch die Nase wieder aus. Die Fensterscheibe beschlug. Als die Sicht wider klar wurde hatte sich draußen nichts verändert, was hätte sich auch verändern können? Seit meine Menschen in der Früh das Haus verlassen hatten, hatte ich es mir auf der Fensterbank gemütlich gemacht und schaute hinaus in den Garten. Der Wind fegte nun schon stundenlang die Blatter der Bäume von links nach rechts, von links nach rechts, von links nach....huf, ich seufzte. Ich zog meine Beine näher an meinen Bauch, langsam wurde es frisch. Lange schon wurde im Kamin nichts mehr nachgelegt und die letzte Glut war bereits verglommen, nun begann das Haus langsam auszukühlen. Bei dem Gedanken, wie kalt es draußen wohl sein mochte, durchfuhr mich ein kalter schauer und ich zog mich noch mehr zusammen. Mein Schweif legte sich unter mein Kinn und meine Vorderpfoten waren eingeknickt. Ich lauschte, wenn es schon nichts zu sehen gab, dann doch wenigstens zu hören? Äste kratzten vom Wind gebogen an dem Blechdach des Schuppens, Wassertropfen vielen vom Dach und bildeten vor der Veranden eine klare Pfütze, in der Küche machte eine dieser Dinger Lärm in die die Zweibeiner ihre Futterschalen steckten. Futter! Wieder seufzte ich. Man hatte vergessen mir meine Futterschale aufzufüllen, die mit dem leckeren Zeugs. Wasser und Trockenfutter waren also für heute angesagt. Diese Gewissheit versüßte mir nicht gerade meine Laune. Ich rümpfte die Nase, wie könnte ich mich dafür nur revanchieren?

Angesprochen: ~
Erwähnt: ~
Standort: "HaS", Kaminzimmer
@Niyaha

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptySo 03 Feb 2019, 15:50


Dawn

Reine Verwirrung spiegelte sich auf dem Gesicht des kleinen Kätzchen wider, seit ihre Zweibeiner sie am frühen Morgen, als sie noch gemütlich vor sich hingedöst hatte, in einen kleinen Käfig gesteckt hatte, ehe man sie in einer der Monster trug, die vor der Wohnung stand. Wo man sie nur hinbrachte? Den Tierarzt schloss sie aus, denn den Besuch bei dem unbeliebten Zweibeiner hatte sie erst vor wenigen Wochen gemacht und sie bezweifelte, dass ihre Besitzer so grausam waren, sie noch einmal dorthinzuschicken.
Was auch immer das Ziel ihrer Reise war, es kam Dawn vor wie eine halbe Ewigkeit. Ab und an steckte das Junges ihrer Zweibeiner - ein Weibchen namens Isabella - ihr ein Leckerli zu, doch wirklich genießen konnte sie es nicht, denn die Fahrt hinterließ ein mulmiges Gefühl in ihrem Magen. Immer wieder ließ sie ein klägliches Miauen von sich hören, um zu signalisieren, dass sie aus dem Käfig - und insbesondere aus dem fahrenden Monster - heraus wollte, doch man ignorierte sie geflissentlich.
Schließlich kamen sie zum Stillstand und die Zweibeinermutter - wo denn nur der Vater war? - trug Dawns Käfig hinaus an die frische Luft. Ein schwarzer Schirm schützten die beiden Menschen sowie das Kätzchen vom prasselnden Regen, der sich über sie ergoss, als sie auf ein großes Haus in roter Farbe schritten.
Dawn brachte sich beinahe den Hals, bei dem Versuch, die komplette Gegend binnen weniger Wimpernschläge zu betrachten; alles sah so merkwürdig aus - sie hatte noch nie so viele Pflanzen und Bäume gesehen; geschweige denn ein riesiges Loch im Boden, das mit Wasser gefüllt war! Auch die Bauten, die sie erblickte, sahen so viel anders aus als die Großstadtwohnungen, die sie immer aus ihrem Fenster gesehen hatte.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, schoss es ihr durch den Kopf. Wo bin ich denn hier gelandet? Die neue Umgebung, in der sie sich befand, erfüllte sie mit Furcht - Furcht, aber auch unsagbare Neugier. Sie verstand zwar die Situation nicht im Geringsten, doch sie konnte nicht verleugnen, dass das Ganze doch aufregend war!
Ein ihr fremder Zweibeiner gewährte ihnen Einlass in das rote Ungetüm und zu Dawns Erleichterung erbarmte man sich ihrer endlich: Kaum hatten sie das Haus betreten, befreite Isabella sie von ihrem Käfig.
Zaghaft setzte Dawn eine Pfote vor die andere - ihre Beine schmerzten vom stundenlangen Liegen - und ließ ihren Blick durch den Eingangsbereich schweifen. Die Zweibeiner hatten sich verzogen und es kränkte das Kätzchen ein wenig, dass man ihr nach der langen Reise nicht ein wenig Liebe und Aufmerksamkeit schenkte, aber wie dem auch sei...
Viel Zeit, sich zu ärgern, blieb ihr nicht, denn ein bekannter Geruch drang sich in ihre Nase - der unverwechselbare Geruch einer weiteren Katze. Freude übermannte Dawn bei dem Gedanken, dass sie hier andere Wesen Ihresgleichens finden würde, und ohne groß nachzudenken, folgte sie den Duft in eines der Zimmer des Hauses.
Ein Strahlen legte sich auf Dawns Gesicht, als sie dort schließlich eine getigerte Kätzin erblickte, die sich auf dem Fenstersims gemütlich gemacht hatte. Mit lauter Stimme sprach sie, »Hallöchen, du da oben! Freut mich dich kennenzulernen. Mein Name ist Dawn!«
Das Kätzchen trat näher heran und überlegte, wie sie selbst am besten auf den Sims kam, doch da sie sich nicht beim ersten Treffen blamieren wollte, wagte sie noch keinen Sprung. »Ich weiß zwar nicht, warum genau ich hier bin, aber ist es nicht schön, dass wir hier nicht allein sind? Gibt es noch andere Katzen an diesem Ort?«
[ 001 ]


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptySo 03 Feb 2019, 17:14




Hanna

weiblich ♀ | Hauskätzchen | second Post

Ich starrte noch eine Weile in die triste Landschaft hinaus und als die Langeweile mich fast schon zu zerfressen drohte, ich mit dem Gedanken spielte als Rachemaßnahme für mein vergessenes Futter eines der plüschigen Dinger auf dem Zweibeinernest zu zerfetzen, fuhr unerwartet ein Monster auf den Hof. Ich hob den Kopf und meine Schnurrhaare vibrierten interessiert. Ich erkannte das Monster, es war das meiner Zweibeiner, doch zu dieser Sonnenzeit? War etwas passiert? Bereits die Tage zuvor schien etwas nicht zu stimmen, alles war etwas hektischer gewesen und die beiden alten Zweibeiner hatten sich oft im oberen Stockwerk herumgetrieben und Sachen herum geschoben. Nun stiegen sie eben mit dieser Hektik aus dem Monster aus und liefen unter das schützende Dach der Verrandet. Die Vordertür viel mit Schwung auf und ein kalter Windzug fuhr durch die Stube. Mir lief es eiskalt den Rücken hinab und ich zog meine Pfoten unter den Baum und legte den Kopf an um der Kälte so wenig Angriffsmöglichkeiten wie möglich zu bieten. Die Zweibeiner trugen Tüten herein ebenso wie sie den Dreck von draußen über den Boden verteilten. Als das Schauspiel sich dem Ende zuwendete und die Türe endlich geschossen wurde legten sie ihre obersten Felle ab und und endlich setzte sich der männliche Zweibeiner daran das Feuer wieder zu entfachen. Schon bald danach begann sich der Raum langsam aufzuwärmen und die Luft war vom herzhaften Geruch des Holzes erfüllt. Die wärme und der vertraute Geruch beruhigten mich ungemein und ich begann langsam weg zu dösen als ich erschrocken zusammenzuckte. Mein Herz pochte und meine Muskeln hatten sich instinktiv angespannt, ich war bereit sofort aufzuspringen und die Flucht zu ergreifen doch dann stellte ich fest, dass es nur ein weiteres Monster war welches am Hof ankam. Mit noch angespannten Muskeln beobachtete ich die fremden Zweibeiner. Sie brachten Taschen und einen verdächtigen Korb mit. Dieser Korb, ich wusste wofür er gedacht war, doch...das konnte doch nicht sein? Ich beschloss erstmal auf meinem Platz auf der Fensterbank zu bleiben. Die fremden Zweibeiner wurde freundlich von den meinen empfangen, wenn auch etwas komisch an dem Verhalten war, irgendwie lag etwas in der Luft, mal abgesehen von dem Geruch einer Fremden Katze! War es trauer?
Noch bevor ich alles genau aus der Distanz überblicken konnte drang eine unbekannte Stimme an mein Ohr und ich blickte überrascht nach unten. Dort befand sich ein überwiegend weißer Flauschball mit Ohren, Nase, Mund, Augen und einem Staubwedel als Schweif. Ich beäugte sie skeptisch und überging ihre Begrüßung kurzerhand. Mit angelegten Ohren setzte ich mich auf, zog die auf dem glatten Holz nach vorne rutschenden Pfoten wieder etwas an, und legte den Schweif um meine gestallt. Wer ist dieser Wattebausch? Von oben herab schaute ich auf sie nieder mit einem eher gereizten Blick. Meine Muskeln waren deutlich angespannt und ich machte mich auf einen Angriff gefasst. Diese...Dawn, wie sie sich vorgestellt hatte, schien nicht wirklich gefährlich, nein ganz und gar nicht. Doch mann konnte ja nie wissen!
"Nein, nur ICH" beantwortete ich die Frage wobei ich sehr viel wert auf das Ich legte, welches meine alleinige Herrschaft hier klarstellen sollte.
"Und du...was machst du hier!" Meine Stimme war wie mein Blick nicht gerade freundlich, fast schon bedrohlich, doch ein Fauchen war es noch nicht.
Was war hier bitte los? Und was machte diese Dawn hier? Wie konnten meine Zweibeiner mir das nur Antun! Doch innerlich wusste ich bereits,.....die nächste Zeit würde sich hier vieles ändern!

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyMo 04 Feb 2019, 18:41


Dawn

Sie merkte immer mehr, wie warm es eigentlich im Raum war - noch bewegte es sich auf einem Grad, den man als angenehm bezeichnen konnte, doch sie hoffte, dass die Temperatur nicht noch weiter ansteigen würde. SIe hasste Hitze; eine Abneigung, für die sie ihrem Fell die Schuld gab, denn unter dem dichten Pelz war es schwer, nicht unwillkürlich zu schwitzen.
Von der schrofften Art der fremden Kätzin - nun ja, eigentlich war Dawn die Fremde, wenn man es genau nahm, doch mit solchen Lappalien musste man sich nicht aufhalten - ließ sie sich nicht einschüchtern. Ehrlich gesagt, fiel es ihr kaum auf, dass man sie mit einer gewissen Feindseligkeit strafte. In ihrer eigenen Gedankenwelt hatte sie bereits eine neue beste Freundin gefunden.
»Das ist eine gute Frage, traurigerweise kann ich sie dir auch nicht so recht beantworten«, miaute Dawn heiter und schenkte ihr ein freundliches Lächeln. Oh, wie lange war es her, dass sie das letzte Mal zu einer Katze gesprochen hatte! Zwar es schade, dass es nicht mehr von Ihresgleichen an diesem Ort gab, aber eine war besser als keine. »Unter welchem Namen darf ich dich denn ansprechen? Ich mag dich nur ungerne immer mit "Du" betiteln - vermutlich kannst du das durchaus nachvollziehen.«
Aus einem anderen Raum vernahm sie die Stimmen ihrer Zweibeiner, vermischt mit denen Fremder, doch keiner von ihnen schien nach ihr zu rufen, weshalb es in Ordnung sein sollte, wenn sie ihnen weiterhin fernblieb. Die Katze vor ihr war war im Moment so viel interessanter als ihre Besitzer!
»Ich weiß zwar nicht, wie lange ich hier verweilen werde, aber würde es dir etwas ausmachen, mich ein wenig herumzuführen?«, bat Dawn sie und legte den Kopf fragend zur Seite, um ihre Worte zu betonen. »Das wäre äußerst lieb von dir! Alles sieht so fremd aus an diesem Ort. Vielleicht dürfen wir sogar ins Freie - klingt das nicht großartig?«
Aufregung mischte sich in ihrer Stimme bei der Vorstellung, draußen herumzuspazieren.

[ 002 ]


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Angesprochen → Hanna
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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyDi 05 Feb 2019, 14:10




Hanna

weiblich ♀ | Hauskätzchen | 3. Post

Mein kühler Blick verharrte auf der flauschigen Kätzin welche scheinbar nicht zu bemerken schien, wie wenig mir daran lag mich mit ihr abzugeben. Ihre diesbezügliche Ignoranz ärgerte mich, doch ich biss die Zähne zusammen und ließ meine Krallen im Schutze meines Schweifes in das Holz der Fensterbank fahren. Sie wusste also nicht was sie hier machte? Dann erübrigte sich wohl auch die Frage danach, wie lange sie zu bleiben gedenkt! Ich atmete tief ein. Mit "Hanna" hielt ich meine ´Begrüßung´ kurz und knapp, ein -freut mich durch kennen zu lernen- verkniff ich mir denn gestimmt hätte es eh nicht.
Was sollte ich jetzt machen? Sie war eindeutig etwas jünger als ich und es schien so, als würde sie mir gegenüber eine erwartungsvolle Haltung einnehmen...doch was genau erwartete sie von mir? Ich war bereits jetzt überfordert und wusste nicht recht mit ihr umzugehen, die ganze Situation war mir unangenehm! Im allgemeinen, was machten Katzen untereinander wenn sie....fast gleich alt waren? Nun, sicherlich unterschied es sich mehr als eindeutig von dem verhalten zwischen Mutter und Tochter...doch mehr kannte ich doch nicht! Ich merkte wie meine Pfoten vor Aufregung unangenehm zu kribbeln begannen und ich hätte am liebsten die Flucht ergriffen!
Doch das war mein Zuhause!  Ich würde nirgendwo hingehen!
Ihr Stimme riss mich aus meinen Gedanken, und wie ich es erwartet hatte, sie wusste nicht, wie lange sie hier bleiben würde und von mir herumgeführt erden wollte sie auch noch! Wie konnte sie so entspannt gegenüber einer Fremden sein? Diese Dawn war wahrhaftig etwas sonderbar. Und dann wollte sie auch noch raus gelassen werden? Sie war wahrlich nicht ganz bei verstand! Aber dennoch, über diese Naivität vibrierten meine Schnurrhaare amüsiert und ich konnte mich doch etwas entspannen. "Bei dir bringt wohl alles nichts!" sprach ich sie nun etwas freundlicher an. "Ich glaube, das ein oder andere werde ich dir wohl Zeigen können, aber raus!..." Mein Blick viel über meine Schulter hinaus und alleine der Gedanke daran nun eben dort hinaus zu müssen ließ mir einen Schauer über den Rücken jagen. "Nein nein....raus wirst du mich nicht bekommen!" Ich schüttelte mich als der Gedanke daran wider aufkam.
Gekonnt sprang ich von meinem erhöhten Standpunkt hinunter und landete leichtfüßig neben Dawn. Einen Augenblick lang blieb ich neben ihr stehen und musterte sie von nahem noch einmal. Doch da gab es nicht neues zu sehen und so stapfte ich ich voran. Mit einem Schweifschnippen signalisierte ich ihr zu folgen.
Ich würde ihr die Schmutzecke und den Essensbereich zeigen, das würde doch reichen! Mehr würde sie nicht sehen müssen, denn ich hatte immer noch die Hoffnung, ihre Zweibeiner würden sie wieder einpacken und mit dem Monster wegfahren!
Die Hoffnung stirbt zuletzt! Doch würde das hier zu einer alltäglichen Situation werden...wüsste ich nicht, wie ich das überstehen sollte!
Wie vorab geplant zeigte ich ihr die Schmutzecke, doch dazu gab es ja nicht viel zu sagen und so machte ich mich gleich wieder auf den Weg, dieses mal dorthin, wo auch die Zweibeiner waren. Sie alle saßen versammelt an dem Tisch und unterhielten sich. Neben den Fremden Gerüchen lag aber auch ein mir nur all zu vertrauter Geruch in der Nase. Es war der herbe Geruch von dieser schwarzen Brühe den Zweibeiner immer Morgens und zu Besuch tranken. Ich hüpfte mit einem Satz auf die Armatur und wartete dort auf meine ´Begleitung´, wenn man sie als solche wirklich betiteln konnte! "Na hop, beeil dich ein bisschen mit deinen Stummelbeinschen und schwing dich hier hoch!" meckerte ich sie ungeduldig an.



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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyFr 08 Feb 2019, 19:23


Dawn

»Han-na.« Sie ließ sich den Namen auf der Zunge zergehen; ihr Gesichtsausdruck sah aus, als würde sie angestrengt versuchen, sich das Wort in ihr Gedächtnis einzubrennen. Tatsächlich war Dawn nie in die Situation gekommen, in der sie sich Namen merken musste - sie hoffte sehr, dass es kein allzu schweres Unterfangen war, denn nichts wollte sie mehr, als mehr und mehr Katzen zu begegnen. Es war, als hätten die wenigen Augenblicke mit Hanna ein Verlangen in ihr entflammt, das sie zuvor nicht gekannt hatte.
Neugierig musterte Dawn die Kätzin, als diese mit ihren eigenen Gedanken zu kämpfen hatte, und unverblümt ertönte es aus ihrer Kehle, »Bist du eigentlich nicht auch der Meinung, dass du ein wenig schmächtig bist? Du brichst dir doch alle Knochen, wenn deine Zweibeiner dich zu knuddeln versuchen! Wenn ich dir einen Hinweis geben darf - ich an deiner Stelle würde mir eine gute Fettschicht anfressen. Deine Lebensqualität würde um Längen steigen.«
Ernst funkelten ihre blauen Augen; es stand nicht in ihrem Sinne, sich über sie lustig zu machen. Sie war der festen Überzeugung, Hanna einen gutgemeinten, freundlichen Ratschlag erteilt zu haben.
Ein Lächeln, das von einem Ende zum anderen reichte, breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als Hanna sich bereit erklärte, ihr das eine oder andere zu zeigen. Es war unglücklich, dass sie die große weite Welt außerhalb der vier Wände nicht zu sehen bekommen würde, doch da sie sowieso nicht wusste, was sie erwarten würde, versuchte Dawn, sich das Ganze nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Und möglicherweise ergab sich ja noch eine andere Gelegenheit, solange sie noch hier war. Oh, wie sehr sie sich wünschte, dass ihre Zweibeiner noch eine ganze Weile an diesem Ort verbringen würde. Dawn war so froh, eine Freundin gefunden zu haben! Es war so einsam, seit ihre Schwester sie verlassen hatte.
Vergnügt folgte sie der Kätzin, als diese von ihrem Platz zu ihr hinab sprang und sich wortlos aufmachte. Zunächt zeigte Hannaihr den Schmutzplatz, doch aufregend war dieser nicht, denn er unterschied sich kaum von dem, den sie bei sich hatte.
Der zweite Ort jedoch erwies sich als wesentlich spannender; mit großen Augen blickte sie die fremden Zweibeiner an, doch mit reinen Blicken war die Sache nicht gegessen. Dawn hatte sich nicht widerstehen können, sich nicht an die Beine der Unbekannten zu reiben - sie musste ihnen doch Hallo sagen!
»Meinst du wir kriegen Milch und Sahne von deinen Zweibeinern, Hanna?«, miaute sie erwartungsvoll. »Isabella gibt mir manchmal Milch, wenn ihre Mutter nicht anwesend ist.«
Als Hanna sie aufforderte, ihr auf das Armaturenbrett zu folgen, hatte Dawn den Anstand, verlegen zu Boden zu schauen. Es war ihr unangenehm, aber es hatte auch keinen Nutzen, ihre neue Freundin anzulügen. »Nun ja... ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, wie ich da hochkommen soll. Zuhause muss ich nie so hoch springen.«
[ 003 ]


Erwähnt → xxx
Angesprochen → Hanna
Standort → Haus am See, Küche





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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptySo 10 Feb 2019, 20:35




Hanna

weiblich ♀ | Hauskätzchen | 4. Post

Ich schaute verwundert zu Dawn hinab doch ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Sie hatte also nicht nur Stummelbeinchen, wahrscheinlich versteckten sich unter ihrem üppigen Pelz auch einige Speckröllchen! "Tja, denkst du nicht mit ein paar Pfunden weniger würde es dir ein leichtes sein hier hoch zu kommen!" mit dem Schweif fuhr ich an der Kante entlang. " Ein gut gemeinter Rat von mir: du solltest auf deine Linie achten, sonst frisst dich da draußen noch ein Fuchs!", oder ein Eichhörnchen....dachte ich mir spöttisch dazu. Mit dem Kopf schwenkte ich hinüber zum Fenster. Ich stand auf und schwänzelte leichtfüßig die Ablage entlang während mein provozierender Blick weiterhin auf Dawn verharrte. Was für eine kleine Großstadtmietze! Mutter hatte mir von solch Katzen erzählt, doch dass ich mich einmal mit so einer konfrontiert sehen würde hätte ich mir nie gedacht. Am Ende der Ablage setzte ich noch einen drauf und sprang auf den Kühlschrank welcher noch ein Stück höher lag als mein vorheriger Standpunkt. Dort Oben setzte ich mich wieder und begann mir das Kragenfell zu Putzen. Gut zu wissen dass sie nicht hoch springt! So weiß ich nun wenigstens, wo ich meine ruhe vor ihr habe! Übrigens, Solch süßes Zeug wie Milch gibt es hier nicht.. vor allem für DICH nicht... du wirst dich mit Trocken- und Nassfutter vergnügen müssen...und natürlich mit Beute. Fische gibt es hier sehr viele, Mäuse auch.. mein Blick viel bewertend auf Dawn als ich mehr zu mir selbst als zu ihr nuschelte "Sie wird sich wohl wirklich mit dem Futter begnügen müssen!" Ihre körperlichen Voraussetzungen ließen mich ausschließen, dass Dawn jemals auch nur drei Fuchslängen an ein Beutetier heran kommen würde!  
Der mir bekannte weibliche Zweibeiner löste sich von der Herde,rückte quietschend mit dem Stuhl nach hinten und stand nun vor mir mit einem Gefäß in der Hand. Der Geruch der schwarzen Brühe wurde intensiver als sie irgend etwas in ihrer Sprach brabbelte, von dem ich nicht viel verstand. Doch ihr Stimmton verriet mir, dass ich nichts zu befürchten hatte. Mit ihren knochigen Fingern strich sie mir sanft hinter den Ohren her und ein vibrierendes Schnurren quoll mir aus der Kehle während meine Schnurhaare sich mit bewegten. Bevor sie ihre Hand wegziehen konnte schmiegte ich mich mit meinem Kopf an jene, doch der Zweibeiner nahm sich nicht mehr Zeit, streichelte mir noch ein letztes Mal über den Rücken und machte sich danach daran, weiteres von diesem Gebräu zu machen. Noch schnurrend, doch etwas enttäuscht legte ich mich hin und begann mein nun platt gedrücktes und zerzaustes Fell wieder in Form zu bringen. Erst setzten sie mir eine Fremde vor die Nase und nun begannen sie bereits mich zu vernachlässigen! Unverschämtheit!!


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyDo 14 Feb 2019, 15:04


Dawn

Ihre blauen Augen wurden größer und größer, je länger ihr Gegenüber sprach. Zunächst war es Überraschung gewesen, die sich auf ihrem Gesicht widerspiegelte - nie im Leben wäre ihr der Gedanke gekommen, dass man dünner werden wollte; welche Vorteile hätte dies denn? Man müsste auf gutes Essen verzichten, sich viel zu viel bewegen und alles wäre doch weniger gemütlich ohne die liebliche Fettschicht. Zudem stand Dawn zu ihren Kurven!
»Aber wenn es einem immer aus eigener Kraft gelingt, auf Möbelstücke zu springen, dann haben die Zweibeiner doch gar keinen Grund mehr, uns herumzutragen!«, wandte die Kätzin ein, die die Gemütlichkeiten des Lebens stets in vollen Zügen genoss.
Der Überraschung wich jedoch schnell der Verwirrung, als Hanna plötzlich von einem sogenannten Fuchs sprach. Ihr Mund formte sich zu einem kleinen O, ehe sie sich zu fragen getraute, »Was ist denn ein Fuchs? Und wieso sollte er etwas Süßes wie mich fressen wollen? Ich schmeck doch ganz und gar nicht und lebende Dinge isst man sowieso nicht.«
Von Letzterem war die Stubenkatze der festen Überzeugung, weshalb es sie geradezu schockierte, als die Sprache auf Beute kam. Futter war ihr bekannt - nicht ihre liebste Mahlzeit, aber nichts, was sie nicht essen konnte, aber Beute wie Mäuse?
»Wie... wie meinst du das?« Dawn fürchtete sich geradezu vor ihrer Antwort, denn klar hatte sich Hanna durchaus ausgedrückt. Es kam ihr nur so unwirklich vor, dass man von ihr verlangte, Lebewesen zu ermorden, um sie zu essen. Zumal sie sich nicht vorstellen konnte, dass es besonders gut schmeckte. Ist das nicht abartig? Sie war taktvoll genug, ihre Gedanken nicht laut auszusprechen; sie wollte nicht riskieren, ihre neue beste Freundin in irgendeiner Weise zu beleidigen.
Ein Gefühl von Bewunderung überkam sie, als sie sah, wie Hanna mit einem Satz auf den Kühlschrank sprang; sie war der Vorstellung, sich zu bewegen, nicht zugetan, aber sie fand es faszinierend, zu was Hanna alles fähig war.
Als Hannas Zweibeiner ihr ein wenig Aufmerksamkeit schenkten, spürte sie ebenfalls das Verlangen nach Zärtlichkeit - es konnte doch nicht sein, dass nur eine Katze geliebt und gestreichelt wurde -, das sie wie ein kleiner Stich der Eifersucht stach.
Das ist nicht mein Zuhause, ermahnte sie sich jedoch selbst. Ich hab gerade noch kein Recht, Streicheleinheiten einzufordern und Hanna den Platz streitig zu machen.
Nichtsdestotrotz wandte Dawn den Kopf an ihre eigene Zweibeiner und ließ ein leises Miauen erklingen, in der Hoffnung, dass man sich ihrer annehmen würde, doch die beiden waren viel zu sehr in das Gespräch mit Hannas Zweibeinern vewickelt. Unfähig, ihre Enttäuschung zu verbergen, versuchte sie, sich abzulenken, indem sie ihre eigene Unterhaltung aufrecht erhielt. »Nun, Hanna... Gibt es denn noch mehr lustige Sachen, die du mir hier zeigen könntest? Bist du dir sicher, dass wir nicht rauskönnen? Vielleicht finden wir ja einen Fuchs - ich würde gerne einmal einen sehen. Ich kann nicht glauben, dass er uns verspeisen würde.«

[ 004 ]


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyDi 19 Feb 2019, 08:05




Hanna

weiblich ♀ | Hauskätzchen | 5th Post

Skeptisch schaute ich über den Rand des Kühlschrankes wieder auf Dawn hinab. Ich wurde aus dieser Katze einfach nicht schlau! Was hatte sie nur mit diesen Zweibeinern das sie ständig von denen Sprach? Zweibeiner waren ausschließlich dafür da Futter zu besorgen und eine bei Bedarf hinter den Ohren zu kraulen, mehr aber auch nicht! Einen hochnehmen zum herumtragen und kuscheln? Das hatten meine Zweibeiner versucht, doch mittlerweile hatte ich sie dahingehend erzogen dies zu Unterlassen! Ich presste meine Vorderpfoten auf und zu und spürte die Kanten meiner geschnittenen Krallen. Alles hat seinen Preis ... Wehmut machte sich in mir breit. Meine Krallen waren ein sehr hilfreiches Werkzeug, besonders draußen. Doch nun wurden sie Regelmäßig gekürzt egal wie sehr ich auch protestierte.... sie fehlten mir! Als die Sprache auf einen Fuchs kam spitzte ich die Ohren und meine Aufmerksamkeit glitt wieder in die Realität zurück. Ihre Frage zur Beute war vergessen!  "Häää....das ist doch nicht dein Ernst!" Alles viel mir aus dem Gesicht, mit dem Oberkörper lehnte ich mich von der Kante um sie besser sehen zu können. Ich schaute in ihr Gesicht, doch ihre Mimik verriet mir wie ernst sie ihre Frage meinte. Ein Fuchs ist sowas wie ein kleiner Hund! Hinterlistige, bösartige und scharfzähnige Biester in rot-weißem Pelz!!! Energisch peitschte ich mit den Schweif und meine Stimme wurde von Gebrüll zu einem verachtenden Fauchen. Die fressen so eine blauäugiges Großstadt-Mietze wie dich mit Haut und Haar! Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken! Wenn du da draußen etwas siehst, was du nicht kennst und was Beine hat um dich zu verfolgen, dann machst du dich besser vom Acker. Ansonsten wars das nämlich für dich!
Noch ehe ich ihr weiter Antworten konnte packte mich plötzlich etwas im Nacken und hob mich unsanft hoch. Die Stimme meines Zweibeiners hatte einen ärgerlichen Unterton. Denkt der Zweibeiner etwas ich wäre dabei dieses weiße Fellknäul anzugreifen? Es war auch noch das große Männchen, jener hatte besonders wenig Gefühl in den Knochen und Packte immer sehr fest zu. Der Schmerz begann sich meine Wirbelsäule entlang zu verbreiten und so begann ich unter laute Prostest in der Luft zu strampeln.
Lass mich gefälligst runter du Grobian! fauchte ich bösartig und begann mit meinen Pfoten gegen sein Handgelenk sie schlagen. Doch meine Unternehmung brachte nichts, schließlich hatte ich ja keine nennenswerten Krallen mehr, und so verschleppte er mich problemlos aus der Küche in den Flur und schmiss mich geradewegs aus der Haustüre.
Polternd landete ich auf dem harten Holzboden der Verander und schüttelte mich erstmal. Immer noch brannte mein Nacken von der unsanften Berührung und mein Fell hatte sich aufgestellt. HEY ZWEIBEINER, WARTS AB, DAS BEKOMMST DU ZURÜCK!!!! schrie ich aufgeregt Richtung Türe welche aber auch schon zuflog. Neben dem Klicken welches das Schloss machte, wenn es einrastete, vernahm ich nach ein Klicken. Patzig ließ ich ich auf ein hinterteil fallen. Das lass ich nicht auf mir sitzen... Murmelte ich frustriert. Der Zweibeiner hatte von innen die Katzenklappe umgestellt. Man kam noch Raus, aber nicht mehr rein. Ergo, ich wurde ausgesperrt! Mein Blick viel zur Türe ich ich fragte ich wie lange es wohl dauern würde, bis Dawn ihren Kopf durch die Luke stecken würde und sich über meinen Rauswurf lustig zu machen. Ein kalter Windzug fuhr unter das Dach und zerzauste mir das Fell. Die kälte begann bereits an mir zu Nagen. Das kam nun mal davon, wenn an so schlagartig raus "ging" nachdem man immer nur drinnen gehockt hatte! Schützend legte ich den Schweif um meinen Oberkörper und versuchte der Böe zu trotzen.


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptySa 23 Feb 2019, 13:53


Dawn

Alles ist so furchtbar aufregend heute. Das kleine Kätzchen hatte das Gefühl, dass sie sich auf einem Abenteuer befand, seit sie die Augen an diesem Morgen geöffnet hatte. Die lange Fahrt im Monster, das neue Haus, ihre neue Freundin namens Hanna mitsamt ihren Zweibeinern, Füchse… Nie hätte sie es für möglich gehalten, dass es außerhalb ihrer Wohnung in der Großstadt, wo doch alles gleich aussah und roch und klang, noch so viel mehr gab.
Es erfüllte sie mit Freude, denn obgleich sie eine Kätzin war, die nie wirklich Unzufriedenheit in ihrem Leben verspürt hatte, war sie überraschenderweise froh über all diese Neuerungen. Sie hoffte inständig, dass sie noch ein wenig länger an diesen Ort verweilen durfte.
Verwirrt legte Dawn den Kopf schief, als sie Hannas Reaktion beobachtete. War es denn so abwegig, dass sie nicht wusste, was das alles war? Sie war sich sicher, dass es vielen Katzen so erging wie er, und empfand es doch als ein klein wenig frech, dass man erwartete, alle seien auf demselben Wissensstand. Nichts, was sie Hanna jedoch jemals übelnehmen würde – sie war überhaupt froh, eine beste Freundin gefunden zu haben.
»Womöglich hast du bisher einfach nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht«, entgegnete sie stur. Der Gedanke, dass es Wesen gab, die von Grund auf bösartig waren, erschien ihr vollkommen abwegig. »Ich bin der festen Überzeugung, dass wir einen Hund beziehungsweise einen Fuchs in der weiten Welt finden werden, der uns gut gesonnen ist. Geleite mich doch einfach ins Freie und stelle mich einem vor. Es wird schon nichts schiefgehen.«
Dass sie noch nie Kontakt zu einem Hund hatte und diesen nur als Gestalt kannte, die sie hin und wieder von ihrem Fenster aus auf den Straßen gesehen hatte, verschwieg sie lieber. In erster Linie wollte sie Hanna nur dazu bringen, dass sie mit ihr hinausging.
»Und auch wenn es sich entpuppt, dass sie nur böse Absichten hegen, können wir uns bestimmt wehren. Schließlich sind wir zu zweit – ein Fuchs würde es doch nicht wagen, sich mit zwei Katzen anzulegen!« Die Vorstellung, mit einem anderen Tier zu kämpfen, versetzte sie zwar in Angst und Schrecken, aber wenn das Preis dafür war, um einen Blick auf die freie Natur werfen zu können, war es das wert.
Huch… Ein dusseliger Ausdruck spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder, als einer der Zweibeiner Hanna packte – oh, der Zorn, mit dem sie ihrem Herrchen begegnete, war erschreckend; selbst Dawn zuckte bei dem Ton der Kätzin zusammen – und aus der Küche verbannte. Wie lieblos!
Sie kam nicht ohnehin, Mitleid für Hanna zu empfinden; ihre eigenen Zweibeiner waren noch nie auf die Idee gekommen, sie so ruppig zu behandeln. Kein Wunder, dass Hanna so geworden war, wie sie nun war! Aber Dawn war sich sicher, dass es ihr guttun würde, wenn eine freundliche Seele wie sie selbst an ihrer Seite war. Ganz genau, sie würde Hanna nicht allein lassen, sie würde ihr folgen, wohin auch immer sie ging – und das lag natürlich ganz und gar nicht an der Tatsache, dass sie sich im Moment außerhalb des Hauses befand. Nein, überhaupt nicht.
Ohne zu zögern, folgte Dawn ihr durch die Katzenklappe auf die Veranda, wo Kälte sie begrüßte. Heftiger Wind zerzauste ihr Fell und aus Instinkt heraus fuhr sie die gestutzten Krallen aus, als hätte sie es mit einer Gefahr zu tun.
Das Wetter war nicht angenehm und dennoch konnte sie nicht anders, als Glücksgefühle zu empfinden. Sie fühlte sich so… frei.
Mit einem breiten Strahlen drehte sie ihren Kopf zu Hanna, ehe sie aufgeregt zu sprechen begann, »Was wird unser erstes Abenteuer sein? Unsere erste Mission? Sollen wir bereits einen Fuchs suchen? Oder doch lieber erst die Gegend erkundigen? Oh, Mann, oh Mann, oh Mann, ist das nicht wunderbar? Du und ich und die freie Natur.«

[ 005 ]


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyMi 27 Feb 2019, 22:07




Hanna

weiblich ♀ | Hauskätzchen | 6th Post

Als Dawn tatsächlich aus der Katzenklappe trat nickte ich mir selbst zustimmend mit dem Kopf. Jap ... sie war wahrhaftig nicht ganz bei verstand, fing sie schließlich abermals mit der Fuchsgeschichte an! Der Mond hing bereits hoch am Himmel, doch wollte sie sich nur ins nächstbeste Abenteuer stürzen! Ausgelaugt schnaubte ich und blickte sie müde an. "Es ist Nacht ... NACHT!! Ich will einfach nur wieder rein ins Warme und mich aufs Ohr hauen!"
Ohne weitere Worte stand ich auf und tapste die Treppenstufen hinab. Ich würde hoch auf das Fensterbrett springen und mich lauthals beschweren! Wie konnten sie ich zu solch einer Zeit bei solchen Wettergegebenheiten vor die Türe verfrachten! Und dann auch noch wegen eines Missverständnisses! Dämliche Zweibeiner!!!
Doch wie ich feststellen musste waren die Lichter nun alle erloschen ... waren sie bereits in ihre Nester gegangen ... ohne mich wieder hinein zu lassen ...!?!?
Mein Schweif peitschte energisch und verriet, wie genervt ich über diese Situation war. Doch es half alles nichts, nun musste erstmal ein Platz zum Schlafen her!
"Hey du ...`Dawn´... hier hast du ein Abenteuer! Wir werden eine kleine Wanderung machen und einen von Geistern heimgesuchten Ort aufsuchen! Sehr sehr abenteuerlich ... noch mehr als die Suche nach einem Rotpelz!!" Ich betete, sie würde den Köder schlucken! Denn egal wie sehr ich sie auch ablehnte, alleine hier draußen lassen könnte ich sie wohl nicht. Am ende fand sie womöglich wirklich einen Fuchs ...!

Ich machte mich auf die Pfoten in der Hoffnung, dass sie mir einfach folgen würde. Mein Ziel war das alte Bootshaus, dort würden wir einen sicheren Platz in einem der hölzernen Ungetüme finden.
Dort angekommen schaute ich mich erneut nach meiner ungewollten Begleitung um ...


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" EmptyMo 04 März 2019, 13:56


Dawn

Die klare Luft, die kalten Winde, die Geräusche der Natur – all dies war ihr so fremd und doch hatte sie das Gefühl, endlich an einem Ort zu sein, an dem sie sich Zuhause fühlte. Es war ein Gefühl der Freiheit, das sich in ihrer Brust breitmachte, und ihr nahezu Flügel verlieh. In der Stadt hatte sie von ihrem Fensterbrett aus nie viele Vögel gesehen, doch immer wenn ihr eins dieser Wesen unter die Augen gekommen war, hatte sie nicht anders können, als sich vorzustellen, dass sie selbst eines Tages fliegen würde.
Du traust dich doch nicht einmal von einem Möbelstück zum anderen zu springen, und du willst dann fliegen?, hatte sie sich immer selbst in Gedanken verspottet, doch das Verlangen war geblieben.
Während Hanna noch von tiefer Nacht sprach, sah Dawn bereits die Sonne am Horizont aufgehen – selbst die Morgendämmerung war an diesem Ort so viel schöner, magischer. Ihr Mund formte ein kleines O, als sie der Sonne entgegenblickte, und Faszination spiegelte sich in ihren Augen wieder.
»Schau, schau, schau!«, rief sie fröhlich aus und hüpfte von einer Pfote auf die andere. »Es wird hell! Als ob uns das Leben ein Zeichen geben wollte, dass es doch Zeit für ein Abenteuer ist, Hanna! Ist das nicht wundervoll?«
Ihr Inneres machte einen Dreifachsalto, als auch ihre neue Freundin endlich dazu bereit schien, auf ein Abentuer zu gehen. Sie wusste zwar nicht, was Geister waren, aber die beiden würden hoffentlich unendlich viel Zeit miteinander verbringen, sodass Dawn sie mit Fragen nur zu durchlöchern können würde.
»Alles klar, liebste Hanna! Ich folge dir, wohin auch immer du auch gehst«, miaute sie vergnügt und eilte ihr nach – jedenfalls so schnell wie ihre kurzen Beine es ihr erlaubten. Rasch geriet sie außer Atem und sie hatte das Gefühl, dass jeder Schritt eine Qual war, aber sie war viel zu neugierig, um das Hanna mitzuteilen. Nichts um alles in der Welt wollte sie, dass die beiden ihre Reise abbrechen.
Dawn sog die Umgebung, an der sie vorbeikam, geradezu in sich auf. Sie hatte so viele Fragen und doch fehlten ihr die Worte, um ihr Staunen und ihre Neugier Ausdruck zu verleihen. Sie war schlicht und ergreifend überwältigt.
Kleine weiße Dinger rieselten auf sie herab, doch Hannas Vorsprung war so groß, dass sie sie nicht gleich erkundigen konnte, um was es sich hierbei handelte. Verlor der Himmel sein Fell? Was für entzückende Fellhaare es doch hatte!
Hechelnd kam Dawn neben Hanna zu stehen, als die Worte auch schon aus ihrem Mund gesprudelt kamen, »Was ist das weiße Zeug? Es ist so schön und so kalt!« Sie machte eine kurze Pause, um Luft zu schnappen, ehe sie fortfuhr, »Oh und ich würde es überaus wertschätzen, wenn wir die Geschwindigkeit ein wenig drosseln könnten. Du bist eine solch schnelle Läuferin, ich komm gar nicht mit dir mit!«
Es war weniger ein Vorwurf als mehr Worte der Bewunderung, die aus ihrer Kehle kamen. In der kurzen Zeit, in der sie Hanna kannte, hatte die Kätzin ihren größten Respekt gewonnen.
[ 006 ]


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