Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Mo 13 Okt 2014, 17:29

Adlerkralle 


>>cf: Lager des WolkenClans <<


Aufmerksam ging der braun-weiße Kater voran und suchte die Gegend nach Beute ab. Doch alles was er hörte waren zirpende Grillen und kreischende Eulen. Tief sog der Krieger die Luft ein und öffnete leicht sein Maul, um die Gerüche besser sortieren zu können. Tatsächlich konnte er den Geruch eines kleinen Kaninchen identifizieren, doch es schien schon vor etwas längerer Zeit hier vorbeigekommen zu sein, und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich immer noch am Fluss aufhielt, war gering. 
Sein Blick schweifte zum kühlen Nass, das rauschen an ihm vorbei zog. Der Anblick war beinahe fesselnd, hypnotisierend. Der Fluss war umringt von Bäumen und glänzte und schimmerte im hellen Licht des Mondes. 
Adlerkralle wandte seine dunkelblauen Augen wieder auf den Weg vor sich. Hin und wieder huschten ein paar Grillen durchs Gras und wogen sich in den hohen Büscheln offenbar in Sicherheit. 
Der Krieger hielt schließlich inne und sah hinter sich, um sich nach Polarwind umzusehen. Er war nicht gerade darauf aus, dass ihr etwas passierte. Schließlich waren sie in einem Clan, und er hatte bei ihr sogar einen - wenn auch nur schwachen - Beschützerinstinkt. 

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Di 14 Okt 2014, 18:10

---> WolkenClan Lager

Polarwind

Die weiße Kätzin folgte Adlerkralle auf den Fersen, bedacht, ihre Füße nur sanft aufzusetzen, um kein Rascheln zu verursachen. Sie war froh, als sie am Fluss ankamen, da das Rauschen die unheimliche Stille des Waldes übertönte und sie beide so außerdem schwerer zu hören waren. Millionen Duftspuren schwebten in der Luft und verrieten die Geschehnisse des Tages, aber sie alle waren schwach. Polarwind schnupperte an einem Grasbüschel, das nach Haselmaus roch, allerdings musste diese schon vor mehreren Stunden hier vorbeigekommen sein. Sie öffnete das Maul und nahm den leicht säuerlichen Geruch des Regens in der Luft wahr, außerdem den harzigen Duft des Waldes, das Laub und den metallischen Geruch des Flusswassers. Aber nichts deutete auf frische Beute hin. 
Frustriert seufzte sie und holte auf zu Adlerkralle, der sich schon nach ihr umgedreht hatte. Vielleicht sollten wir uns aufteilen?, schlug sie vor, auch wenn ihr dabei ein unangenehmes Kribbeln über den Rücken lief. Dann haben wir mehr Chance auf Beute, außerdem ist unser Eigengeruch schwächer. Was meinst du? 
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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Di 14 Okt 2014, 18:39

Adlerkralle 


~Was macht sie da nur schon wieder?~, fragte er sich, und nur einen Moment später kam Polarwind auf ihn zugelaufen. Sie schlug vor, sich aufzuteilen. Adlerkralle nickte leicht und sah in den Himmel. 
,,Wir treffen uns spätestens, wenn der Mond den Horizont trifft, in Ordnung? Und wenn etwas ist, dann schrei", meinte er und sah die weiße Kätzin vor sich an. Sie hatten eine größere Chance auf Beute, das stimmte, aber nachts waren viele gefährliche Waldtiere aktiv, und auf Beutezug. Zu einer kleinen Katze würden sie nicht nein sagen. Und einen Dachs oder Fuchs konnte man nicht alleine bezwingen, das war vollkommen unmöglich. Zwar erzählten die Ältesten gerne von Katzen, die es alleine mit solchen Tieren aufgenommen haben, aber Adlerkralle schenkte diesen Geschichten keinen Glauben. Es waren eben nur Geschichten...
Er ließ Polarwind ungern allein hier am Fluss, aber andererseits brauchten sie auch Frischbeute für den Clan. Ein Dilemma, dem er gerne ausweichen würde. Doch er hatte schon zugestimmt. Er sah sie noch einmal ernst an, dann setzte er sich in Bewegung und streifte allein am Fluss entlang. Das stetige Rauschen hatte eine beruhigende Wirkung auf ihn, während er die Luft einsog und nach Beute suchte.

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Di 14 Okt 2014, 21:01

(mist, es ist schon Sonnenaufgang.. ^^)

Polarwind


Die Weiße nickte stumm, ganz wohl fühlte sie sich nicht bei dem Gedanken, allein durch den Wald zu streifen. Sie folgte Adlerkralles Blick in den Himmel, der bereits heller wurde, aber der Mond war immer noch als blasse Scheibe zu sehen und die Sonnenstrahlen durchdrangen das Dickicht des Waldes noch nicht. Dann bis später, miaute sie und ihr Ohr zuckte leicht, als sie sich umdrehte und in die entgegengesetzte Richtung lief. Polarwind atmete tief durch, dann lief sie in einem mäßigen Tempo das Flussufer entlang, alle Sinne bis aufs Äußerste gespannt. Plötzlich wehte der Hauch eines Duftes in ihre Nase und sie stockte abrupt und schnupperte in die Richtung, aus der der Geruch kam. Unverkennbar Eichhörnchen! 
Mit pochendem Herzen ging sie in Kauerstellung und arbeitete sich mucksmäuschenstill durch das hohe Gras vorwärts, bis sie zu einer kleinen freien Fläche kam, wo der Geruch am stärksten war. Ein mageres, kleines Eichhörnchen kauerte am Fuß einer Eiche und vergrub eine Nuss in der Erde. Polarwind prüfte die Luft und stellte erleichtert fest, dass der Wind ihr ins Gesicht wehte und sie deshalb nicht verraten würde. Sie kauerte sich noch mehr an den Boden, spannte alle Muskeln an und stieß sich dann kraftvoll mit den Hinterbeinen ab, doch gerade als ihre Krallen auf die Beute zusausten, entdeckte das Eichhörnchen sie und sauste blitzschnell den Baum hoch. Wütend sprang Polarwind hinterher, grub ihre Krallen in die Borke und erwischte das Eichhörnchen schließlich doch, als es gerade auf einen anderen Baum springen wollte. Dabei rutschte Polarwind an der feuchten Rinde ab, verlor den Halt und konnte sich gerade noch rechtzeitig drehen, bevor sie hart auf dem Boden aufkam. Sie blinzelte kurz von dem Schmerz, packte das Eichhörnchen und vergrub es unter der Eiche, bevor sie nach weitere Beute Ausschau hielt.
Ob Adlerkralle wohl schon etwas gefangen hat... 
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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Di 14 Okt 2014, 21:25

(Egal, es kommt ja sowieso nur auf den 'Plan' von wegen Adlerkralle undso an ^^)


Adlerkralle


Auf bedachten Pfotenschritten ging der braun-weiße Kater weiter am Ufer entlang. Er konnte im Fluss einige kleine Fische umher schwimmen sehen, doch das Fischen lag ihm nicht im Blut, also ließ er es gleich bleiben. Hier war allerdings auch nichts anderes unterwegs. Doch so langsam erwachte der Wald, die Vögel begannen ihre morgendlichen Lieder zu singen und von einem Ast zum anderen zu fliegen um es durch den ganzen Wald zu tragen. 
Gerade, als er seinen Blick wieder nach vorne richtete, entdeckte er einen Fuchs, der langsam auf ihn zu steuerte. ~Verdammt!~ Er wich zurück, der Fuchs kam näher. Schritt für Schritt, ging Adlerkralle weiter nach hinten, nicht mehr darauf achtend, dass hinter ihm der Fluss lag. Noch ein Schritt. Der Krieger rutschte am steilen Ufer aus und fiel rückwärts ins eiskalte Nass. Die plötzliche Kälte, die sich wie heftige Nadelstiche in sein Fleisch grub, erstickten seine Schreie und lähmten ihn für einen Moment. Als er sich wieder fing und aus seiner Starre erlöst wurde, paddelte er wild und panisch mit seinen Pfoten und versuchte wieder ans Ufer zu gelangen. Doch die Strömung an diesem Teil des Flusses war zu stark. Alle Steine, an die er gelangte, waren zu rutschig, um sich an ihnen festzuhalten. Immer und immer wieder wurde sein Kopf von eisig kaltem Wasser überspült, und benebelte langsam seine Sinne. Adlerkralles Muskeln wurden kälter und kälter, dadurch, dass er sich im kühlen Wasser so viel bewegte, und der Kälte viel mehr Platz bot, um jeden Zentimeter seines Körpers mit spitzen Nadeln zu stechen und zu lähmen. Er spürte seine Beine nicht mehr, und auch das Gefühl aus seinen Pfoten schien langsam zu schwinden.
Schließlich fand er seine Stimme wieder. 
,,H.. Hilfe!", schrie er aus aller Leibeskraft, die mit jeder Sekunde immer schwächer wurde. 
,,HILFE!", drang es erneut aus seiner Kehle. Seine Stimme klang rau, und heiser. Hoffentlich hörte ihn jemand. Polarwind, oder irgendeine andere Katze, die hier zufällig unterwegs war. Hauptsache, er kam wieder aus dieser schrecklichen Kälte. 
,,Polar..wind!"

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Di 14 Okt 2014, 22:31

Polarwind


Mit der Nase dicht am Boden kroch sie unter einem dichten Brombeergestrüpp hindurch und hielt alle paar Sekunden inne, um die Luft zu prüfen. Der Duft nach Sperling war kaum vernehmbar, es hätte leicht sein können, dass Polarwind sich den Geruch nur einbildete, doch sie beschloss sich auf ihre Nase zu verlassen und ihm zu folgen. Dornen verfingen sich in ihrem Pelz und sie riss sie ärgerlich mit den Zähnen heraus, wobei weißes Fell daran hängen blieb. Verdammt, warum -
HILFE! 
Sie erstarrte mit einem Dornenzweig im Maul und riss die Augen auf. Einen Augenblick wartete sie mit angehaltenem Atem, doch es blieb still. Das muss ich mir eingebildet haben... SternenClan, werd ich jetzt auch noch paranoid? 
Doch dann drang ein erneuter, heiserer Hilfeschrei durch den Wald und diesmal war die Stimme unverkennbar: Adlerkralle!
Panik schoss wie ein Stromschlag durch ihren Körper und sie riss sich noch mehr Fell aus bei dem Versuch, aus dem Brombeergebüsch zu springen, aber es war ihr egal. Ihre Pfoten trommelten über den Waldboden, links und rechts verschwamm alles zu einem einheitlichen Braun und sie nahm kaum noch etwas wahr, war wie in Trance. Was ist passiert?!hämmerte es durch ihren Kopf, im Gleichtakt zu dem Pulsieren des Blutes in den Ohren. Das bläuliche Schimmern des Flusses tauchte vor ihr zwischen den Bäumen auf und sie beschleunigte ihre Schritte. Für den Bruchteil einer Sekunde flackerte ein Bild aus ihrem Traum auf, aber sofort verschwand es wieder. Adlerkralle?!!, schrie sie verzweifelt, preschte zum Flussufer und suchte das wild strömende Wasser hektisch ab. War er in den Fluss gefallen?! Der Hilfeschrei war von hier gekommen. 
Polarwind brüllte noch einmal seinen Namen, dann tauchte ein Kopf an der Wasseroberfläche auf, der panisch nach Luft schnappte und sofort wieder unter Wasser gedrückt wurde. Ohne zu zögern sprang Polarwind mit gestrecktem Körper in den Fluss und ihr Bauch platschte auf das Wasser. Sie konnte nicht besonders gut schwimmen, das wusste sie, aber sie musste irgendetwas tun. Wie wild paddelte sie mit den Pfoten, schluckte immer wieder Wasser und wurde unter der Oberfläche umhergewirbelt, sodass sie nicht mehr wusste, wo oben und unten war. Ihr wurde schwindelig und ihre Lungen brannten bereits vor Sauerstoffmangel, aber sie dachte die ganze Zeit an Adlerkralle... 
Pfotenschläge, Kopf hoch, atmen, weiter.
Ein Wasserschwall platschte in ihr Maul und sie hustete krampfhaft, legte den Kopf in den Nacken, um Luft zu bekommen. Adler- der Rest wurde wieder im Wasser erstickt. Als sie untergetaucht wurde, riss sie die Augen auf und plötzlich sah sie einen schemenhaften Umriss in der Strömung umherwirbeln. Ihre Kräfte ließen bereits nach, aber sie beschwor den letzten verbliebenen Rest Energie in ihrem Körper, stemmte sich gegen die Strömung und packte ein Büschel Fell des Katers. Vor ihren Augen zuckten bereits weiße Lichtblitze und alles in ihr schrie nach Sauerstoff. Adlerkralle war schwer und zog sie nach unten. Ich darf jetzt nicht loslassen...nicht loslassen... Mit letzter Kraft stieß stieß sie das Wasser mit den Pfoten nach unten, durchbrach die Wasseroberfläche und sog gierig Luft durch die Nasenlöcher ein, während sie Adlerkralle immer noch fest mit den Zähnen gepackt hielt. Sie keuchte, ließ sich halb mit der Strömung flussabwärts treiben und versuchte dabei irgendwie wieder Richtung Ufer zu kommen, aber sie hatte kaum noch Kraft. Da tauchte auf einmal ein Ast nur wenige Meter vor ihr hinter einer Kurve auf. Mit heftig pochendem Herzen packte sie den Ast mit den Vorderpfoten, zog sich und Adlerkralle - der SternenClan weiß, wie - ans rettende Ufer und brach zusammen, sobald sie Boden unter ihren Pfoten spürte. Vor ihren Augen drehte sich alles und die Welt wurde schwarz.  
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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Mi 15 Okt 2014, 18:27

Adlerkralle


Nach Luft ringend kam sein Kopf wieder an die Wasseroberfläche, doch nur eine Sekunde später wurde er wieder vom Wasser übermannt. 
,,Adlerkralle?!!", vernahm er nur dumpf die Stimme einer Katze. Er wollte etwas sagen, öffnete schon sein Maul, doch nur einen Augenblick später schwappte eiskaltes Wasser in sein Maul und erstickte seine Stimme wie ein heftiger Luftstoß eine Kerze. Hustend versuchte er sich an einen Stein festzukrallen, doch er rutschte ab und trieb den Fluss weiter hinab. 
Dass Polarwind währenddessen ins kühle Nass gesprungen war, und auf ihn zukam, registrierte er gar nicht. Er war einfach nur erschöpft, hatte keine Kraft mehr, und langsam schwand auch sein Wille. ~Nein! Halt durch!~, schrie eine Stimme in seinem Kopf. Etwa im selben Moment spürte er, wie er im Nackenfell gepackt wurde. Wenig später kam er an die Wasseroberfläche und rang gierig nach Luft. Nie in seinem Leben war ihm etwas so wichtig, wie es jetzt Sauerstoff war, und nie in seinem Leben hatte etwas so gut getan. Seine Lungen brannten, fühlten sich an, als stünden sie in Flammen und würden jeden Moment zu heißer Asche zerfallen. Ohne es noch wirklich mitzubekommen, wurde er ans sichere Ufer gezogen, und die Katze, die ihn gerettet hatte, brach neben ihm zusammen. 
Adlerkralle rollte sich auf den Rücken und starrte für Minuten einfach nur in den Himmel, während er versuchte seine Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen. Er fror. Das Wasser war kalt, und der Wind, der durch sein triefendes Fell fuhr, machte es nur noch schlimmer. 
Erschöpft drehte er seinen Kopf nach links und sah zu Polarwind. Sie war nass, genauso nass wie er. War sie es etwa, die ihn gerettet hatte? Die kleine zierliche Kätzin, die er für ein Mäusehirn gehalten hat? Die, von der er glaubte, dass sie zu nichts fähig war? 

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Mi 15 Okt 2014, 21:30

Polarwind


Sie blinzelte und im selben Moment überkam sie ein Würgreiz, sie krümmte sich und spuckte einen Schwall Wasser auf den Boden. Hustend rang sie nach Luft und spuckte noch einmal Wasser, dann konnte sie endlich wieder atmen. Ihr ganzer Körper zitterte, ob von der Anstrengung oder der Kälte, das konnte sie nicht sagen. Polarwind drehte den Kopf und blickte eine Ewigkeit, wie es ihr vorkam, in Adlerkralles tiefdunkelblaue Augen. Sie hatte ihn gerettet. Stimmte das? Sie? Sie hatte Adlerkralle gerettet? War das möglich? Es kam ihr plötzlich vor wie ein Traum, nur dunkel und verschleiert sah sie wieder die Strömung des Flusses vor sich, den umherwirbelnden Körper..
Endlich hatte sie ihre Stimme wiedergefunden und fragte krächzend: Alles okay bei dir? Bist du verletzt? 
Sie erhob sich unter einem Ächzen, schüttelte sich das Wasser aus dem Fell und leckte sich hastig über die Pfoten, dann schnupperte sie an Adlerkralle, der als nasses Fellbündel auf dem Rücken lag. Wunden oder ähnliches schien er zum Glück nicht zu haben. Ein Kälteschauer erfasste Polarwinds Körper und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als jetzt in einem warmen Moosnest zu liegen.   
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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Fr 17 Okt 2014, 15:14

Adlerkralle




Tief atmete der braun-weiße Kater durch und versuchte sich von dem Schock zu erholen. Noch immer brannten seine Lungen und er zitterte am ganzen Körper. Es war verdammt kalt, kälter als das Wasser. 
Neben sich spuckte Polarwind einen schwall Wasser und drehte schließlich ihren Kopf in seine Richtung. Sie sah in seine Augen, und für eine halbe Ewigkeit, so wie es Adlerkralle vorkam, sahen sie sich einfach nur an. 
Sie hatte ihn gerettet. Nicht vor einer banalen Kleinigkeit, nicht vor seinen Aufgaben, oder einer Strafe, nein, sie hatte ihm sein Leben gerettet. Konnte das wirklich sein? Oder war all das hier nur ein Traum? Aber es fühlte sich so echt an... 
,,Danke", krächzte er und hustete daraufhin. ,,Mir geht's gut.." 
Nachdem Polarwind ihn prüfend beschnuppert hatte, erhob er sich schließlich - vorsichtig und langsam - und sah sich um. Der Fuchs war nirgends in der Nähe. Wahrscheinlich hatte er sich schon längst verzogen, und suchte irgendwo anders nach Nahrung. 
Die Sonne ging bereits auf, und einige wenige Lichtbündel schienen warm auf seinen Körper. Doch er würde lieber in seinem Nest liegen und schlafen. Er war müde, erschöpft und ihm war schrecklich kalt. 
,,Lass uns nach hause gehen", meinte er schließlich zu der weißen Kätzin. Auch sie war nass, und am zittern. 

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Fr 17 Okt 2014, 16:37

Polarwind


Sie hob die Augenbraue, als Adlerkralle meinte, ihm ginge es gut, widersprach ihm aber nicht. Immer noch fragte sich, wie es wohl passiert war, dass Adlerkralle in den Fluss gefallen war, aber wahrscheinlich war es ihm unangenehm. Etwas verlegen starrte sie auf ihre Pfoten und wusste nicht, was sie sagen sollte, aber dann meinte Adlerkralle, dass sie nach Hause gehen sollten. Okay. Klar, erwiderte die Kätzin etwas zerstreut und streifte für einen winzigen Augenblick wie zufällig sein Fell. Sie war innerlich so verwirrt, dass sie nicht mehr wusste, wie sie sich gegenüber dem Braun-weißen verhalten sollte. Eigentlich hatte sie sich immer vor ihm geduckt und auf den Boden gesehen, aber irgendwie war er in letzter Zeit so anders. Sie musterte ihn mit seinem von Wasser triefendem Pelz, dem zitternden Körper, dem erschöpften Gesichtsausdruck. Er wirkte zerbrechlich, als sei seine Fassade zerbröckelt und der wahre Adlerkralle zum Vorschein gekommen. Polarwind gefiel, was sie da sah. 
Na dann komm. Gehen wir zurück zum Lager. Die Weiße trottete schon einmal vorraus, konnte es aber nicht lassen, sich noch einmal umzudrehen und Adlerkralle zuzulächeln. 


--> Lager des WolkenClans  
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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Fr 17 Okt 2014, 19:44

Adlerkralle




Er bemerkte es, dass Polarwind ihre Augenbraue hob, doch sie schwieg. Und er war dankbar dafür. 
Adlerkralle wandte seinen Blick wieder auf den Weg, und versuchte sich warme Gedanken zu machen. Doch es klappte nicht so ganz, wie er wollte. Der Krieger spürte den Blick Polarwinds auf sich, machte sich darum jedoch keine wirklichen Gedanken. 
Schließlich ging die weiße Kätzin voraus, allerdings nur ein paar Schritte, dann drehte sie sich zu ihm um und lächelte ihn an. Adlerkralle stutzte leicht. Sollte er zurücklächeln? Es einfach dabei bleiben lassen, oder gar eine bissige Bemerkung machen? Sie hatte sein Leben gerettet, nicht einmal er konnte so grausam und undankbar sein, um ihr jetzt eine spöttische Bemerkung hinterher zu werfen. Also lächelte er einfach zurück. Es war ein schwaches, zerbrechliches Lächeln. 
Nun setzte auch Adlerkralle sich in Bewegung und ging der Weißen hinter her. 


>>tbc: WolkenClan-Lager<<

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   So 26 Okt 2014, 09:16

Brombeerpelz
Als ich am Fluss ankam, markierte ich gleich den ersten Baum. Es wäre ein schöner Tag, wen es nur nicht dauernd regnen würde. Typisch für den Blattfall. Kurz sah ich mich nach Sperlingsfeder und Espenstreif um. Sicher kommen sie bald. Ich prüfte die Luft und lief langsam am Fluss entlang. Immer wieder markierte ich einen Baum und sah über den Fluss.

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Für evtl. Schreibfehler meiner Tastatur übernehme ich keine Haftung.
Das lesen erfolgt auf eigene Gefahr  ;)
(by Weißbauch)

Vielen Dank an Vampir::
 


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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Mo 27 Okt 2014, 19:37

Espenstreif

Ich war in Gedanken, wärend ich Brombeerpelz an den Fluss folgte. Genaugenommen dachte ich an meine Gefährtin Sonnenteich. Ich hatte heute noch nicht mit ihr gesprochen, eigentlich etwas was ich zu vermeiden suchte. Im Grunde hatte ich Angst, dass wir uns irgendwie auseinander lebten, aber eigentlich war das ein mäusehirniger Gedanke. Meine Gefährtin liebte mich genau so wie ich sie und nichts würde daran etwas ändern. Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf die Umgebung. Brombeerpelz markierte die umstehenden Bäume, also trat ich an den Fluss und trank ein paar Schlucke. Ich späte auf die andere seite, dort war aber nichts beunruhigendes. Schließlich schloss ich zu Brombeerpelz auf. "Scheint alles friedlich zu sein.", meinte ich.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~



Danke an Amseltanz!

"Ich geh kaputt - kommst du mit?"


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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Mo 27 Okt 2014, 21:57

Sperlingsfeder

---> FC-Lager

Ich kam gut gelaunt am Flussufer an. Die beiden Kater Espenschweif und Brombeerpelz waren schon vor mir angekommen. Ich war einfach nur langsamer gewesen, weil ich mir über den 2. Anführer Brombeerpelz Gedanken gemacht hatte. Ich verhielt mich Wie so ne bekloppte verliebte Kätzin. Okey, im Grunde war ich das ja auch.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Catcheehefraumanndings. I wollte dir nur sagen wie lieb ich dich habe <3




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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Di 28 Okt 2014, 08:32

Brombeerpelz
Ich hörte die beiden anderen kommen und sah mich weiter um. Meine Gedanken waren irgendwie aber nicht mehr bei der Sache und ich wusste sofort woran das lag. Als Espenstreif zu mir kam nickte ich gedankenlos und meinte Hoffen wir, das es so bleibt. Wenn du willst, können wir die Patrouille hier beenden und du kannst dich um deinen Schüler kümmern. Mein Blick fiel dabei immer wieder auf Sperlingsfeder und ich hoffte Espenstreif bekam es nicht zu sehr mit. Wenn das nicht bald aufhört, werde ich kein guter 2. Anführer mehr sein. dachte ich und hoffte trotzdem, das es nie aufhören würde und ich immer ein Kribbeln verspüren würde, wenn ich sie sah.

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BeitragThema: Re: Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)   Heute um 20:48

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Fluss (spätere Grenze zum Flussclan)
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