Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschstern
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang [26.11.]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken haben sich inzwischen zu einer Decke gefestigt, die nur noch wenige Lücken aufweist. Der durch den Wind bereits angekündigte Sturm ist nun losgebrochen. Auch wenn der Wald langsam sprießt und in bunten Farben erblüht, rüttelt der Wind an Ästen und Sträuchern und der Regen nässt den Waldboden. Das losbrechende Gewitter könnte Patrouillen und sonstige Ausflüge beeinträchtigen. Wer seine Beute jetzt noch erwischt, ist vermutliich kein Anfänger mehr.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans beinahe nichts mehr zu sehen. Der starke Wind peitscht die Tropfen gegen die Bäume und Felsen des Waldes, ein Regenguss der vermutlich mehrere Stunden anhalten wird. Auch wenn Bäume und Unterholz zumindest einen Teil des Windes abhalten, ist es nass und der Wasserstand in den Bächen sowie im Fluss steigt. Teilweise muss mit Überschwemmungen gerechnet werden und eine erfahrene Katze hält sich von den Landstrichen nahe der FlussClan-Grenze fern.


FlussClan Territorium:
Die Bäche und Flüsse treten aufgrund des Regens an manchen Stellen über die Ufer und die Strömung ist gefährlich geworden. Zwar ist das ein gutes Zeichen für Fische und der Fluss verspricht nach abflachen des Sturms eine Menge Beute, aber FlussClan-Katzen sollten mit dem Fischen vielleicht ein wenig warten, bis das Gewitter ein wenig nachgelassen hat. Am Ufer und anderen weniger bewachsenen Stellen geht weiterhin ein kalter Wind.


WindClan Territorium:
Über dem Hochmoor scheint der Regen weniger stark zu sein als im Wald, aber der Wind weht dafür umso heftiger. Katzen sind beraten in Senken oder zwischen den Hügeln zu bleiben und auf flachem Boden so viel Halt wie möglich zu suchen. Der Regen flutet jedoch auch das eine oder andere Kaninchenloch, sodass bei Abflauen des Sturms eine höhere Anzahl der Tiere an der Oberfläche zu erwischen sein wird.


SchattenClan Territorium:
Mehr oder weniger windgeschützt bleibt der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums einigermaßen geschützt. Aber auch hier gelangt Regen hinunter auf den Boden und es ist nass. Vögel, Nagetiere und Reptilien haben sich zurückgezogen, aber im sumpfigen Gebiet ist vielleicht der eine oder andere wasser-liebende Frosch zu finden. Immerhin wird der Regen dem Wachstum der Pflanzen gut tun.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist das Wasser im Fluss gestiegen, jedoch sind die Ufer des WolkenClans aufgrund seiner steilen Böschungen am sichersten. Auch hier stürmt und gewittert es, dieser Teil des Territoriums liegt aber nicht im Zentrum des Sturms. Unerfahrene Katzen sollten aber lieber vorsichtig sein und sich trotzdem nicht zu hoch in die Baumkronen wagen, bis der Sturm abflaut. Die Jagd sollte eher in Bodennähe stattfinden, zumal die Vögel ohnehin kaum zu finden sind.


Baumgeviert:
Als hätte er bis aufs Ende der großen Versammlung gewartet, ist der Sturm nun auch hier losgebrochen. Die Senke ist von großen Pfützen bedeckt und die Äste der mächtigen Eichen ächzen im Wind. Eine Katze sollte sich in Acht nehmen, denn der eine oder andere Ast könnte in die Senke hinunterkrachen.


Ehem. BlutClan Territorium:
Aufgrund des Sturms ist in den Gassen des Zweibeinerorts kaum jemand unterwegs. Viele der Zweibeiner warten lieber ab, ob der Sturm sich bei Sonnenuntergang schon wieder verzogen hat. Nässe und Sturm sind unangenehm, jedoch verbreitet der Sturm auch die Gerüche von Essensresten weiter, was einige Beutetiere anlockt. Am besten aushalten lässt sich der Sturm in den windgeschützten engen Gassen. Allerdings tritt auch der Schwarzstrom jeden Augenblick über die Ufer und die Strömung ist so stark, dass selbst ein größerer Hund darin ertrinken könnte.


Streuner Territorien:
Auf offener Fläche und in den Waldgebieten ist das Wetter grausam – Der Sturm wühlt Boden und Gewässer auf und außer den Wesen, die sich am Rand des Zweibeinerorts nach Müll umsehen müssen und einigermaßen leicht zu fangen sind, hat sich inzwischen sämtliche Beute verkrochen. Zwischen den Bäumen ist es windgeschützter. Aber auch hier ist es nass und nicht unbedingt angenehm.


Zweibeinerorte:
Bei diesem Sturm wagt sich kein Hauskätzchen mehr vor die Tür, wenn es nicht unbedingt muss – es sei denn es möchte patschnass und dreckig werden. Zwar ist der Wind in den Gärten nicht so stark, doch da fallende Äste auch Zäune zerstören könnten, ist es besser im Haus zu bleiben.

 

 Zweibeinerweg (Wanderweg)

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySo 04 Apr 2021, 15:51

#023

INDIGONEBEL
WINDCLAN | KRIEGERIN | 45 MONDE


an sollte meinen, dass sie ihrer Schülerin mehr beigebracht hatte, als das. Immerhin stand Uferpfote quasi kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung zur Kriegerin. Hatte Indigonebel wirklich so schlechte Arbeit geleistet?
Ihr wasserblauer Blick lag ernst auf ihrer Schülerin und gewiss konnte man dort den Hauch von Enttäuschung sehen, die die Kriegerin empfand. Eigentlich hätte sie von der jungen Kätzin erwartet, dass sie diese Frage beantworten konnte. Zwar hatten die Grenzpflichten der beiden Kätzinnen Uferpfote bisher nicht in diesen Grenzteil des Territoriums gebracht, aber unabhängig davon hatte die burschikose Kätzin mehr Verstand von ihr erwartet. Nicht von Hasenpfote, immerhin war die junge Schülerin gerade zum ersten Mal wirklich außerhalb des Lagers unterwegs. Solche Fragen von ihr zu hören, war mehr als nur gerechtfertigt. Es war sogar gut, dass die Schülerin ihrer Neugier Raum gab und ihre Fragen laut stellte.
Dennoch wartete Indigonebel einen Moment lang, in der Hoffnung, dass ihre eigene Schülerin doch noch eine Antwort aus ihrem Verstand kratzte. Vergeblich.
Ob sie sich geirrt hatte und zu schnell zu viel von Uferpfote erwartet hatte? Indigonebel wandte ihren Blick von ihrer eigenen zu der fremden Schülerin und schenkte ihr einen Anflug eines Lächelns.
“Das hier wird Zweibeinerweg genannt, weil die Zweibeiner hier einen Weg geschaffen haben, an dem sie vorbei laufen können. Siehst du, wie diese Steine und die Erde sich vom Waldboden abheben?“
Sie schob mit ihrer großen Pfote ein paar der Schottersteine hin und her und nickte zum Vergleich zu der deutlich dunkleren, von Blattwerk bedeckten Erde, die sich links und rechts davon meilenweit erstreckte.
“Jetzt gerade sind keine Zweibeiner hier, aber wenn die Sonne öfter scheint und die Blattfrische ihre Knospen zeigt, dann sieht das schon ganz anders aus. Dann kommen sie manchmal mit ihrer ganzen Sippe, manchmal nur zu zweit oder manchmal sogar in großen Gruppen hier durch den Wald gelaufen. Es lohnt sich also durchaus hier Augen, Ohren und all eure anderen Sinne offen zu halten, für alle möglichen fremden Einflüsse.“
Die Kriegerin erhob sich langsam und ging auf einen moosbewachsenen großen Stein zu, der am Wegesrand lag und an dem fahl der Geruch ihres eigenen Clans hing.
“Momentan sind keine Zweibeiner hier, aber dafür kommen die Katzen des DonnerClans jeden Tag hierher und erneuern ihre Duftmarken, damit wir nicht vergessen, wo unser Gebiet aufhört und ihres beginnt. Und genauso machen wir das auch. Benutzt eure Nasen und versucht die Stellen zu finden, die die anderen WindClan-Katzen für ihre Markierungen genutzt haben. Den Geruch solltet ihr ja kennen. Und dann setzt ihr eure Harnmarkierungen an diesen Stellen. Ihr müsst nicht sparsam sein, immerhin wollen wir ja nicht, dass die DonnerClan-Katzen vergessen, ab wann sie das Gebiet des WindClans betreten, mh?“
Die beigefarbene Kriegerin zeigte den beiden Schülerinnen was sie gemeint hatte und wie die Kätzinnen ihre Harnmarkierungen setzten, indem sie es an dem moosbewachsenen Stein vorführte. Dann setzte sie sich so hin, dass sie die beiden beobachten konnte, während sie die Umgebung im Blick hatte. Daher entging ihr auch nicht, dass sich ein DonnerClan-Krieger und sein Schüler der Grenze genähert hatten. Doch da der Krieger keinerlei Anstalten machte, sich ihnen zu nähern und relativ schnell auch wieder verschwunden war, sagte sie nichts und versuchte auch die Konzentration ihrer beiden Schützlinge nicht zu stören.
Auch wenn die Blattfrische Einzug ins Gebiet gefunden hatte, spürte sie nach einer geraumen Weile dennoch wie die Kälte ihre Knochen heraufkroch. Wie mochte es da erst den beiden Kätzinnen gehen? Es wurde Zeit, dass sie zurück nach Hause kamen, damit sich Hasenpfote und Uferpfote ausruhen konnten. Und dennoch…vielleicht konnte sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, dafür sorgen, dass sie sich alle aufwärmten und den beiden noch etwas beibringen.
Als die beiden Schülerinnen also die Grenze ausreichend markiert hatten – und dabei sehr gute Arbeit geleistet hatten, was Indigonebel mit einem anerkennenden Nicken belohnte – und sich wieder bei ihr eingefunden hatten, sagte sie deshalb:
“Das habt ihr gut gemacht. Ich denke wir können jetzt zurück nach Hause gehen. Bevor wir aber den Rückweg antreten, möchte ich die Chance nutzen und euch noch etwas beibringen. Wie ihr vielleicht wisst, ist der WindClan dafür bekannt, dass wir Kaninchen jagen. Und da die kleinen Biester ganz schön schnell unterwegs sind, müssen wir als Jäger natürlich noch ein bisschen schneller sein. Dafür müssen wir sprinten können. Das heißt, dass wir über eine kurze Strecke hinweg all unsere Kräfte mobilisieren, um so schnell zu rennen, wie wir das können. Dazu beugen wir unseren Oberkörper ein Stück nach vorn und spannen unsere Muskeln in der Brust und den Beinen an. Und wenn dann der richtige Zeitpunkt kommt…“, Indigonebel demonstrierte, was sie den beiden Schülerinnen erklärte und schoss dann nach einem Moment los, rannte so schnell sie konnte auf eine große Eiche zu, umrundete diese und kam dann zu den beiden Schülerinnen zurück. “lasst ihr die Spannung in euren Muskeln ihr Wunder wirken und düst los. Übertreibt es nicht, denn solche Sprints sind sehr energieintensiv, aber dafür sehr lohnenswert. Los, probiert euch aus. Und wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr nicht mehr könnt, dann könnt ihr langsamer werden und wir laufen zurück zum Lager. Ich laufe euch hinterher, also alles gut. Wer zuerst an der Eiche dort hinten ist, darf sich zuerst etwas vom Frischbeutehaufen holen!“, sagte die Kriegerin zu den beiden Schülerinnen, während sich ihre Brust schwer hob und senkte, als sie wieder zu Atem kam. Sie musste nicht hinter den beiden Schülerinnen hersprinten, um zu wissen, dass sie sie einholen konnte. Immerhin hatte sie längere Beine und machte daher doppelt so lange Schritte wie die beiden Schülerinnen. Außerdem konnte sie die beiden so im Auge behalten, während sie hinter ihnen her den Weg zurück ins heimatliche Lager einschlug.

Angesprochen: Hasenpfote, Uferpfote
Zusammenfassung: Markiert die Grenze – Erklärt den Schülern Dinge – Sprintunterricht – schlägt vor zurückzugehen
tbc: Lager des WindClans




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 06 Apr 2021, 22:09



.:Hasenpfote:.


WindClan | Schüler | weiblich | #16


Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 Hasenpfote

Interessiert zuckte Hasenpfote mit den Ohren und betrachtete dann fasziniert, die seltsam geformten Steine. Sie fragte sich, warum Zweibeiner extra einen Weg angelegt hatten, wenn sie doch einfach über den Waldboden gehen konnten. 
Es muss anstrengend gewesen sein, all diese Steine zu finden und herzubringen, überlegte sie und stellte sich - sie hatte schließlich noch nie Zweibeiner gesehen - katzenartige Schattenriesen vor, die auf ihren Hinterpfoten liefen und Steine schleppten. Diese Arbeit schien ihr unnötig viel Aufwand zu sein.
So in Gedanken, löste die Schülerin ihren Blick von Indigonebel, wobei ihre Ohren weiterhin aufmerksam den Erklärungen der Kriegerin lauschten. Doch als die Kätzin begann, ihnen die Grenzmarkierungen zu erklären, war Hasenpfote wieder ganz bei der Sache.
Aufgeregt hüpfte sie näher an den Weg heran, achtete jedoch darauf, die eigentliche Grenze nicht zu übertreten. Sie suchte nach einer der Duftmarkierungen, von denen Indigonebel gesprochen hatte und fand eine an einem kleinen Haufen Steine, die neben dem Weg aufgestapelt waren.
Der WindClan Geruch war sehr stark und nicht zu übersehen und Hasenpfote markierte die Stelle, wie Indigonebel es ihnen gezeigt hatte. 
Dabei entdeckte sie zwei Katzen, auf der anderen Seite der Grenze. Eine der beiden schien genauso alt zu sein wie sie und Uferpfote. Hasenpfote dachte an die Große Versammlung zurück, wo sie einige Schüler anderer Clans getroffen hatte, aber diesen hier kannte sie nicht.
"Schau mal Uferpfote, DonnerClan Katzen!", rief sie aus, wohl aber nicht laut genug, als dass die DonnerClaner sie hören konnten. Ihre Augen leuchteten aufgeregt, denn obwohl sie keine Zweibeiner gesehen hatten, so hatte sich doch ihr anderer Wunsch erfüllt - eine DonnerClan Patrouille zu treffen.
Als die fremden Katzen in ihr Territorium zurückkehrten, ging auch sie zurück zu Indigonebel, die ihre Leistung mit einem anerkennenden Nicken würdigte. Hasenpfote plusterte daraufhin stolz ihr Fell auf.
Als die Kriegerin ankündigte, dass sie sich auf den Rückweg machen sollten, ließ Hasenpfote enttäuscht etwas ihre Ohren hängen, denn sie wollte lieber noch weiter das Territorium erkunden. Doch auf Indigonebels Demonstration ihrer Sprintfähigkeit hin weiteten sich ihre Augen beeindruckt.
Das… will ich auch können!
Sie sah Uferpfote mit blitzenden Augen an, ein Grinsen auf ihrem Gesicht. Das würde ein spannender Wettbewerb werden und Hasenpfote freute sich darauf, diese neue Technik auszuprobieren.
Dies bedeutete, dass sie nicht lange zögerte und nach Indigonebels Vorbild losflitzte - langsamer und weniger elegant als die Kriegerin, aber es war wohl doch ersichtlich, dass sie ein Talent dafür hatte.



Erwähnt: Indigonebel, Feuerfunke (ind.), Funkenpfote (ind.)

Angesprochen: Uferpfote

Ort: WC - DC Grenze (Zweibeinerweg) -> WC Lager



(c) by Moony





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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySa 10 Apr 2021, 10:20


WindClan | Schülerin | #027


Uferpfote



Uferpfote war der zerknirschte Gesichtsausdruck ihrer Mentorin nicht entgangen, als diese zu sprechen begann und Hasenpfote eine Antwort auf die Frage gab. Beschämt senkte sie den Kopf und kratzte mit ihrer Pfote auf dem staubigen Boden rum, bis Indigonebel zeigte, wie sie die Grenzen zu markieren hatten. Dies war wohl vor allem für Hasenpfote interessant, schließlich hatte sie selbst bereits oft genug die WindClan Grenzen markiert. Doch Uferpfote war nicht böse darüber, dass sie nun mit einer etwas unerfahreneren Kätzin unterwegs war, schließlich war das Training mit Indiogonebel alleine auch immer ziemlich anstrengend und so konnte sie auch mal etwas trödeln.
Entspannt setzte sie ebenfalls einige kleine Markierungen ab, bevor sie zu ihrer Mentorin und der anderen Schülerin zurückkehrte und aufmerksam der Erklärung Indigonebels folgte. Gespannt spitzte sie ihre Ohren. So eine Sprintübung hatte sie tatsächlich auch noch nie gemacht, jedenfalls nicht beabsichtigt. Daher war es gar nicht mal so schlecht seine Kräfte einmal mit denen eines anderen Schülers zu vergleichen. Außerdem lernten sie ja beide etwas dabei - nämlich wie man optimal sprintete.
Als ihre Mentorin den Startschuss gab, war Hasenpfote sofort startbereit und Uferpfote konnte gar nicht so schnell gucken, wie die andere Schülerin an ihr vorbei schoss und sich auf den Weg zur Eiche machte. Auch sie selbst ließ nicht lange darauf warten und schoss hinterher, immer darauf bedacht, ihre Schritte so groß wie möglich zu halten und ihr Herz nicht zu schnell werden zu lassen, damit es sie trotz Sprint auch über weite Strecken tragen konnte.
Auf ungefähr halber Strecke schaffte sie es dann, die fremde Schülerin einzuholen und erreichte einen winzigen Moment vor ihr die stämmige Eiche. Ihr Herz pochte heftig und ihr Atem ging schnell, dennoch nickte sie Hasenpfote anerkennend zu. Auch wenn Uferpfote dieses mal das Wettrennen gewonnen hatte, so wusste keiner, ob das nicht mit einem besseren Trainingsstand von Hasenpfote anders ausgesehen hätte.
„Gut gemacht!“ Miaute sie dann schnaufend an ihre Konkurrentin gewandt, bevor sie zu ihrer Mentorin hinüber sah.

Reden | Denken | Handeln | Katzen


(c) by Lynch

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyFr 15 Okt 2021, 21:49


Käfergift
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#036 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

cf: Das Baumgeviert (Neutrale Gebiete)

Obwohl die Sonne bereits dabei war, langsam den Horizont hinauf zu kriechen, verspürte die Kriegerin keinerlei Müdigkeit. Eher fühlte sie sich, als würde ihr gesamter Körper unter Strom stehen. Käfergifts Pfoten trommelten über den Waldboden, ihr Herz hämmerte im Gleichtakt in ihrer Brust. Instinktiv hatte sie den Weg eingeschlagen, den der WolkenClan immer nahm, um zur Großen Versammlung zu gehen, doch war sie irgendwann tiefer ins Dickicht vorgedrungen, wollte abseits von den neugierigen Augen ihrer Clankameraden mit dem Kater reden, der ihr Nackenfell zum Prickeln brachte. Mit einem flüchtigen Blick über die Schulter versicherte Käfergift sich, dass Funkenwut ihr noch immer folgte, kam dann schlitternd und schwer atmend zum Stehen.
Die Luft roch feucht und die Kätzin nahm einige tiefe Atemzüge, ließ die kühle Morgenluft durch ihren Körper strömen, dann sah sie zu dem Kater auf, ein Funkeln in ihren Augen. Seine Worte schwirrten in ihrem Kopf umher und sie nahm einen Schritt auf ihn zu, legte den Kopf noch etwas weiter in den Nacken. “Du willst nur was nicht tun?”, fragte sie, zuckte dabei mit ihren Schnurrhaaren.
Jetzt, wo kaum noch eine Mäuselänge Abstand zwischen ihr und dem größeren Kater war, konnte sie kaum etwas anderes als seinen Geruch wahrnehmen, der sich mit einer Intensität in ihre Sinne brannte, die Käfergift nur selten erlebt hatte. Erinnerungen an ihren Ausflug ins Territorium mit Funkenwut kamen ihr in den Sinn. Damals war sie auch von seinem Geruch umgeben gewesen, als der Kater sich über ihr aufgebaut hatte. Ein Beben ging durch Käfergifts Körper und sie nahm einen zittrigen Atemzug.
Sie spürte, wie das Fell an ihrem Rücken entlang abstand und bohrte die Krallen in die Erde, um sich selbst etwas zu erden. Funkenwut stellte Dinge mit ihr an, brachte sie auf Gedanken, die sie selbst verwirrten. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass er ihr so lange aus dem Weg gegangen war, sich so sehr von ihr abgewandt hatte, dass sie es einfach nicht auf sich sitzen lassen wollte. Denn wenn Käfergift einmal etwas wollte, dann bekam sie es in der Regel auch.
Mit runden Augen sah sie dem Kater auf, reckte den Kopf noch etwas weiter in die Höhe und fixierte Funkenwut mit einem ernsten Blick. “Also?”  


Erwähnt: Funkenwut
Angesprochen: Funkenwut

TL;DR
Mhm.




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 26 Okt 2021, 01:25




WolkenClan | Krieger | #043 | *Toyhouse*
cf. Baumgeviert [Neutrale Gebiete]

Wenn Funkenwut ehrlich mit sich selbst war, wusste er gar nicht genau, wieso er Käfergift überhaupt folgte. Er bewegte sich einfach, ohne es weiter zu hinterfragen. Als gäbe es keine andere Möglichkeit, keinen anderen Weg. Als würde sein eigener Körper nicht mehr auf ihn hören. Endgültig. Schon die letzten Sonnenaufgänge hatte er immer mit seiner Selbstkontrolle kämpfen müssten und anscheinend war dies die Nacht, in der er diese vollkommen verlieren würde. Ebenfalls schlitternd blieb der cremefarbene Kater stehen, knurrte tief aus der Kehle heraus und biss die Zähne zusammen, während sein Blick gefährlich flackerte. Jeder Atemzug fühlte sich schwer an, während seine Krallen tiefe Furchen in den Boden gruben. Er wollte laufen, wollte schreien. Einfach weg, ohne sich noch einmal herumdrehen zu müssen. Ohne diese Sog zu spüren, er ihn immer wieder zurückholte, obwohl er das gar nicht wollte. Ohne ihm zu verfallen. Es gab für den Krieger keinen Gedanken der ihm mehr Angst machte, als der, die Kontrolle zu verlieren. Über die Umgebung und sich selbst.  

Nur langsam hob der Kater seinen Blick, scannte die Umgebung ab, während er alles versuchte, um nicht zu Käfergift zu schauen. Denn eines wusste, wenn er dies erstmal getan hatte, gab es kein Zurück mehr. Nicht für ihn, nicht für sie und ganz sicher nicht für sie beide zusammen. Denn sein Körper brannte. Er fackelte wie ein verheerender Waldbrand, sein Blut kochte, brodelte heiß in seinen Adern und als die Kätzin vor ihm schließlich die Stimme erhob war es bereits zu spät. Leuchtendes orange grub sich in ein flüssiges Bernsteingold, einige Augenblicke starrten sie sich an, bevor etwas in Funkenwut riss. Ein dunkles Grollen entkam seiner Kehle, während er noch etwas näher an Käfergift herantrat. So nahe, dass sich ihr Fell berührte. Ohne wirklichen körperlichen Aufwand versuchte er die Kleinere etwas nach hinten zu schieben, bevor er mit der Schnauze an ihrem Wangenfell entlangstrich, bis er einen guten Zugang zu ihrem Ohr gefunden hatte. Heiß stieß sein eigener Atem gegen die dünne Haut, während ihm ein heftiger Schauder über das Rückgrat jagte.

„Fordere es nicht heraus.“ Funkenwut selbst war überrascht wie rau und kratzig seine Stimme klang. Als hätte er sie über einen langen Zeitraum entweder zu viel oder zu wenig genutzt. Es gab jedoch nichts, was ihm in diesem Augenblick mehr egal sein könnte. „Fordere mich nicht heraus.“ Wisperte er deutlich leiser, trat einen halben Schritt zurück und holte angespannt Luft. Deutlich abgekühlte Blattfall-Luft vermischte sich mit dem Geruch der cremefarbenen Kriegerin vor seiner Nase, ließ seine Nervenenden zittern und beben. „Bevor es für uns beide kein Zurück mehr gibt.“ So schnell wie er Abstand gesucht hatte, beugte er sich nun wieder vor und versuchte mit einer kräftigen Pfote ihren Körper an der Schulter etwas nach unten zu drücken. Dabei strich er mit der Schnauze am Kiefer der Kätzin entlang, bevor er seine Schnauze im weichen Fell an ihrem Hals versenkte. Grollend vergrub er seine Zähne in ihrer Haut, zog und zupfte, ohne zu verletzen, während ihm für einen Herzschlag lang schwarz vor Augen wurde. Es war zu viel. Zu viele Emotionen, Gefühle, zu viel Input für einen Kater, der jeglichen Anflug von Sensibilität sein Leben lang tief in sein Unterbewusstsein verbannt hatte. Dabei vergaß er vollkommen, dass er Käfergift noch immer eine Antwort schuldig war. Wenn seine Taten nicht schon deutlich genug für ihn sprachen.

"Never asking for someone's help, or to get some respect"
Erwähnt: Käfergift
Angesprochen: Käfergift

Tldr: *tension*




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


"to what do I owe this honor?"
"let me in. I need to talk."
"I don’t know. are you going to hurt me if I let you in?”"


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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyMi 03 Nov 2021, 22:50


Käfergift
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#037 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Reden war etwas, das Käfergift gut konnte. Dabei mussten ihre Worte nicht einmal irgendeinen Inhalt haben - sie konnte einfach so drauf los plappern, nicht lange nachdenken, sondern genau das sagen, was ihr gerade durch den Kopf ging. Es war ihre Methode, um Stille zu vermeiden. Denn wenn es still war, dann war Käfergift mit ihren Gedanken alleine, hatte keine Möglichkeit, diese auszublenden und beiseite zu schieben. Und manchmal wollte sie sich einfach nicht mit etwas befassen - eigentlich ging es ihr sogar erstaunlich oft so - bevorzugte es dann, stattdessen einfach über Alles und Nichts zu reden.
Doch manchmal, wenn auch selten, war Stille in Ordnung. Manchmal war es okay, wenn sie einmal nicht redete, die Stille erlaubte.
Wobei es gerade auch nicht wirklich still war. Sie konnte Funkenwuts Atem ganz genau hören, spürte praktisch das leise Grollen, das aus seiner Kehle drang, in ihrem eigenen Körper. Sie zitterte leicht, lehnte sich instinktiv nach vorne und presste ihre Schnauze in das Brustfell des Katers.
Überrascht zog sie die Luft ein, als sie plötzlich die Zähne des Katers an ihrer Haut spürte, erstarrte für einen Herzschlag. Dann drang ein Schnurren aus ihrer Kehle und sie vergrub ihre Nase noch etwas tiefer in Funkenwuts Pelz, bohrte ihre Krallen in die Erde. Tatsächlich fehlten ihr in dieser Situation überraschenderweise die Worte. Das war so gar nicht das, was sie von dem Kater erwartet hatte. Sie hatte damit gerechnet, von ihm zur Schnecke gemacht zu werden, dass ihm endlich der Kragen geplatzt war, doch das war …
Sie wusste, dass sie manchmal etwas viel sein konnte, dass einige nicht mit ihrer aufbrausenden und aufgedrehten Art klarkamen. Auch bei Funkenwut hatte sie bisher immer das Gefühl gehabt, dass er sie einfach nur tolerierte - was bei ihm schon eine Menge war. Niemals aber hätte sie erwartet, dass er ihr gegenüber so empfand. Natürlich machte es ihr Spaß, ihn zu reizen, mit seinen Nerven zu spielen. Zu testen, was sie sich erlauben konnte und was nicht.
Käfergift schloss ihre Augen, ließ sich von den Pranken des Katers leicht herunter drücken, wurde dabei vollkommen von seinem Geruch umgeben. Es war nicht das, womit sie gerechnet hatte, doch konnte sie nicht wirklich sagen, dass sie das störte.
Sie würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie sich nie gefragt hätte, wie es wohl wäre, Funkenwuts Gefährtin zu sein. Wenn sie ehrlich war, hatte sie der Gedanke die letzten Tage ziemlich beschäftigt. Der Kater hatte so viel pure Energie, so viel Kraft, ganz anders als andere Kater, mit denen sie bisher interagiert hatte. Bisher waren das zwar immer nur Gedankenspiele gewesen, doch Käfergift war nicht abgeneigt, zu sehen, ob ihre Theorien richtig waren.

Käfergift zog ihre Schnauze aus Funkenwuts Pelz, fuhr sich mit der Zunge über ihr Maul und sah dann mit runden Augen zu dem Kater auf. “Du tust so, als würde ich nicht alt genug sein, um meine eigenen Entscheidungen zu treffen”, miaute sie, grinste ihn dabei frech an und legte den Kopf schief. Sie strich mit ihrer Nase an seinem Kinn entlang, streckte sich dann, um ihm ins Ohr raunen zu können. “Und was, wenn ich dich herausfordern möchte?” 


Erwähnt: Funkenwut
Angesprochen: Funkenwut

TL;DR
It's getting serious.




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySa 13 Nov 2021, 22:11




WolkenClan | Krieger | #044 | *Toyhouse*
Funkenwut war wirklich nicht das, was man besonders Beziehungsfähig betiteln würde. Es fiel ihm schon schwer familiäre oder rein platonische Bindungen aufrecht zu erhalten (wobei er sich dabei aber auch nicht sonderlich viel ersichtliche Mühe gab). Aber das, was Käfergift mit ihm anstellte war noch einmal etwas vollkommen anderes. Es war gewissermaßen aufregend, sein Puls jagte, jeder Herzschlag hallte hyperpräsent im gesamten Körper des WolkenClan-Kriegers nach. Er war niemand der viel sprach, der gerne große Reden schwang oder auch nur ansatzweise in der Lage war seine Gefühle wirklich nach Außen zu tragen. Er war laut und störrisch, hatte ernsthafte Probleme mit seiner Aggressionsbewältigung und jede Emotion, die es doch bis zu seinem Herzen schaffte, wandelte sich augenblicklich in Wut um. Doch in diesem Moment war da noch etwas, abgesehen von Wut und Überforderung. Denn die ganze Situation verwirrte ihn, machte keinen Sinn und warf seine gesamte Welt auf den Kopf.

Unruhig flackerte der orangene Blick des Kriegers, sein Körper bewegte sich vollkommen von selbst, während ihm jede Reaktion der cremefarbenen Kätzin deutlicher erschien als jemals zuvor. Als würde er sie das erste Mal richtig anblicken und nicht nur die laute Nervensäge erkennen, die er sonst in ihr sah. Wo er zuvor vollkommen instinktiv und unkontrolliert gehandelt hatte, waren seine nächsten Schritte sorgsam bedacht und mit einer gewissen Vorsicht. Denn allein der Fakt, dass Käfergift nicht vor ihm zurückschreckte, ihn nicht zurechtwies, sondern ihm sogar entgegenkam. Seine zwiespältigen Gefühle zu erwidern oder wenigstens zu verstehen schien. Sie lehnte sich an ihn, presste ihre Nase in seinen Pelz, schien keinerlei Zweifel zu haben – und wenn, zeigte sie diese nicht. Und das machte Funkenwut nervös. Es traf ihn vollkommen unvorbereitet nicht abgewiesen zu werden.

Er hatte schlichtweg nicht damit gerechnet, dass der Abend sich noch in solche eine Richtung entwickeln würde. Jedoch war er auch nicht stark genug, um sich diesem Sog zu entziehen, sich zurückzuziehen, weswegen er einige Herzschläge lang die Augen schloss, bevor er sich einfach mitziehen ließ. Nicht mehr ansatzweise so energisch war nun er es der sich kaum ersichtlich der Berührung der Kriegerin entgegenlehnte. Ihr Atem schlug heiß gegen das Fell an seinen Ohren, während sie sprach. Ein subtiles Beben ging durch den muskulösen Kater, seine Pfoten übten mittlerweile deutlich weniger Druck aus als noch zuvor. Ganz automatisch folgte Funkenwut den zarten Berührungen, sein Atem kam stoßweise, während er die Distanz zwischen ihnen ein letztes Mal verringerte.  

Genau in diesem Augenblick interessierte es ihn nicht wie schwach er sich fühlte, wie angreifbar er war und ob Käfergift diesen Zustand ausnutzen würde. Er war hin und hergerissen, war sich nicht sicher, was genau nun die richtige Entscheidung war. Doch irgendetwas tief in ihm hatte diese Entscheidung scheinbar bereits getroffen. Offen blickte er der kleineren Kriegerin ins Gesicht, holte zittrig Luft, bevor sein Selbstbewusstsein zurückkehrte. Ein dunkles Knurren entkam seiner Kehle, dieses Mal jedoch vollkommen bewusst, weil er bemerkt hatte, dass es einen Effekt auf Käfergift hatte. „Dann kann ich für nichts mehr garantieren.“ Raunte er, schlug einen ähnlich samtigen Ton an wie die Kätzin zuvor und warf endgültig die letzten Bedenken von sich, bevor er sein Gewicht wieder vermehr auf ihre Schultern verlagerte, um ihr noch ein kleines bisschen näher zu sein.

- Zeitsprung, Deckung von Käfergift -

"Never asking for someone's help, or to get some respect"
Erwähnt: Käfergift
Angesprochen: Käfergift

Tldr: a wild Blitzi appeared




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"to what do I owe this honor?"
"let me in. I need to talk."
"I don’t know. are you going to hurt me if I let you in?”"


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Zuletzt von Comet am Fr 10 Dez 2021, 11:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 16 Nov 2021, 21:53


Käfergift
» be always searching for new sensations. be afraid of nothing. «

#038 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Noch nie war Käfergift Funkenwut so nah gewesen. Damit meinte sie nicht nur den körperlichen Aspekt - immerhin hatte es schon einige Momente gegeben, in denen sie dem Kater auf die Pelle gerückt war, sich dicht an ihn gepresst hatte, um seine Nerven zu reizen - sondern auch die Tatsache, dass er sich ihr gegenüber noch nie so offen gezeigt hatte. Selbst seine Stimme klang anders, weniger rau, sanfter.
Ein leichtes Zittern ging durch ihren Körper und sie vergrub ihre Zähne in seinem Nackenfell, zupfte leicht daran. Langsam wurde sie ungeduldig. Sie hatten so viel geredet, zu viel. Käfergift wollte endlich, dass er auch das tat, was er ihr versprochen hatte.

- Zeitsprung (Deckung von Käfergift) -

Gespannt beobachtete Käfergift, wie ein verfärbtes Blatt langsam Richtung boden segelte, während sie die Gedanken und Gefühle in ihrem Inneren zu ordnen versuchte. Ihre Glieder waren schwer, immerhin war sie schon eine ganze Weile auf den Pfoten und sie sehnte sich nach ihrem gemütlichen, weichen Nest. Funkenwut hatte ihr eine andere Seite von sich gezeigt und Käfergift brauchte noch etwas Zeit, um diese Tatsache wirklich sacken zu lassen. Sie war sich nicht sicher, ob es das war, was sie sich vorgestellt hatte. Trotzdem bereute sie diese Erfahrung keineswegs. Es war nur … anders gewesen, als sie es sich erhofft hatte. Aber sie war das nervige Gefühl losgeworden, das lästige Kribbeln in ihrem Magen, immer wenn sie an den Kater gedacht hatte. Ihre Neugierde war gestillt worden und sie hatte endlich herausgefunden, wie es wohl sein würde, sich ihrem Freund auf diese Art und Weise hinzugeben.
Käfergift drehte den Kopf und sah zu Funkenwut, verpasste ihm einen sanften Hieb mit der Pfote gegen seine Brust. “Wir sollten zurück ins Lager gehen”, miaute sie, spitzte dabei die Ohren und sah sich kurz mit einer gewissen Nervosität um. Schließlich befanden sie sich noch immer zwischen den Territorien von zwei anderen Clans. Einen Moment lang verharrte Käfergift noch auf dem feuchten Waldboden, dann rappelte sie sich auf und sah den cremefarbenen Kater erwartungsvoll an. Was er wohl gerade dachte? Ob es ihm ähnlich wie ihr erging?
Sie öffnete ihr Maul, nur um dieses kurz darauf wieder zu zuklappen. Der Drang, irgendetwas zu sagen, war stark, doch wusste sie nicht so recht, was sie sagen sollte. Es war merkwürdig, einmal nicht die richtigen Worte im Kopf zu haben. Käfergift zuckte mit den Ohren, atmete einmal tief die kühle Luft des Blattfalls ein. “Danke, Funkenwut”, meinte sie schließlich und wandte sich dann zum Gehen. “Wir sehen uns im Lager?” 

tbc: Lager des WolkenClans


Erwähnt: Funkenwut
Angesprochen: Funkenwut

TL;DR
Wird gedeckt. Ist sich nicht ganz sicher, ob sie jetzt zufrieden mit dem Ergebnis ist oder nicht, aber bereut es auch nicht. Macht sich auf den Weg zurück ins Lager.




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDo 16 Dez 2021, 14:20

Blattfall - Mondhoch - Grenze zwischen Donner- & WindClan (Wanderweg)
Ruhig und still liegt der Zweibeinerpfad im Schutz des Waldes da und wird nur spärlich vom Licht des Mondes erhellt. Eigentlich sollte man erwarten, dass auch die Zweibeiner noch in ihren gemütlichen Nestern liegen und schlafen würden. Aber ein Zweibeiner nutzt die Gunst der Stunde, um sich mit seltsamen Gerätschaften über der Schulter in den Wald zu begeben. Er hat sich einen Unterschlupf aus Laubblättern, Ästen und einer kaum auffallenden Zweibeinerdecke gebaut und beobachtet die Jäger der Nacht (Eulen) in freier Wildbahn. Sobald es dämmert verschwindet der Zweibeiner jedoch wieder und zurück bleiben nur Erinnerungen an sein improvisiertes Versteck und sein Geruch.

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyMo 24 Jan 2022, 10:23




Kronentanz





WindClan Kriegerin

Coming from WindClan Lager [WiC Territorium]

Sanften Schrittes hatte Kronentanz ihre Schülerin durch die hügelige Landschaft geführt, doch sie war nicht absichtlich stehen geblieben, um ihr etwas zu zeigen. Es war ganz Eulenpfote überlassen, was sie sich genauer ansehen wollte und jedes Mal, wenn es etwas gab, dass das Interesse der Kätzin geweckt hatte, war die braune Kätzin langsamer gelaufen, damit diese aufholen konnte. Es war ein ganz besonderes Gefühl für die braune Kätzin, nun als Kriegerin durch das WindClan Territorium zu streifen, und dabei nicht allein zu sein. Zwar konnte sie sich denken, was ihre ehemaligen Schülerbaugefährten dazu zu sagen hatten, doch von ihnen wollte sich Kronentanz nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das musste sie schließlich auch nicht mehr, wo sie ihren eigenen Weg als Kriegerin beschreiten konnte, ohne das ihr andauernd jemand auf die Pfoten guckte.
Als der Wald in Sicht kam, spürte die Kätzin kurz etwas wie Unruhe in ihrer Brust aufflackern. Was sollte sie genau tun, wenn sie einer feindlich-gesinnten Patrouille begegneten? Sie waren nur zu zweit! Sturmstern würde es bestimmt nicht gut heißen, wenn sie auf ihrem ersten Ausflug Ärger machte und vielleicht würde er ihr Eulenpfotes Ausbildung wieder abnehmen.
Kronentanz' Pfoten begannen zu kribbeln, als sie auf einem Hügel oberhalb des Waldstücks stehen blieb. Sie hatte extra das Ende der Grenze, das dem FlussClan näher war, ausgewählt, damit sie sich in Ruhe die Grenze ansehen konnten, bevor sie zum Baumgeviert gingen. Der Wald lag unter ihnen ruhig da, DonnerClan Katzen schienen nicht darin herumzustromern und auf sie zu warten.
Aber sie konnten immer hier auftauchen, erinnerte sich Kronentanz und atmete tief durch. Mit warmen Ausdruck wandte sie sich an Eulenpfote und hoffte, dass diese für eine ganze Weile von derartigen Auseinandersetzungen fernbleiben konnte.
Und, alles gut?, fragte die braune Kätzin und schnurrte sanft. Die Pfoten nicht verloren unterwegs?
Etwas Schelmisches funkelte in den Augen der braunen Kriegerin, die dann übertrieben zu den Pfoten ihrer Schülerin blickte und laut zu zählen begann.
Eine Pfote, zwei Pfoten, drei Pfoten... und vier Pfoten!
Etwas ernster blickte die Kriegerin wieder auf.
Wenn sie dir wehtun, können wir hier eine Pause machen, bevor wir zur Grenze runtergehen.
Fragend betrachtete Kronentanz ihre Schülerin, bereit, sich augenblicklich hinzusetzen, falls die jüngere Kätzin das brauchte.

71




Zusammenfassung:


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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySa 29 Jan 2022, 23:41


Eulenpfote
» Are you going to hurt me too? «

Cf » WindClan Territorium, Das Lager
Vielmehr als das Lager hatte Eulenpfote in ihrem Leben noch nicht gesehen - es hatte ihr nie wirklich in den Pfoten gejuckt, sich zu weit von ihrer geliebten Kinderstube zu entfernen (der Heilerbau war die einzige Ausnahme gewesen!) - und so war sie sowohl nervös als auch aufgeregt zugleich. Insgeheim hatte sie sich gewünscht, wenigstens Schemenpfote oder Toppenpfote bei sich zu haben, wenn sie ihre erste Reise in die großen Weiten des Territoriums antrat, doch die beiden waren bestimmt mit anderen, ebenso wichtigen Dingen beschäftigt.
Angespannt hatte die Kätzin die Luft angehalten, als sie durch den Tunnel das Lager verlassen hatten; es war beängstigend eng gewesen, dass ihr Herz automatisch schneller zu schlagen begonnen und sie einen Druck auf ihrer Brust gespürt hatte, und sie war froh gewesen, dass es nach wenigen Augenblicken schon wieder vorbei war.
Sobald sie sich außerhalb des Lagers befanden, war dies jedoch rasch vergessen: Es gab so viele Dinge, die Eulenpfotes Aufmerksamkeit auf sich zogen, und wie wild hatte sie den Kopf nach allen Seiten gedreht, als sie Kronentanz gefolgt war. Oh, hätte sie doch nur ein paar mehr Köpfe! Oder wenigstens mehr Augen. Wenigstens ein weiteres am Hinterkopf!
Auf dem ganzen Weg hatte sie ihren Mund leicht geöffnet gehabt und immer wieder vergessen zu blinzeln, weil sie aus dem Staunen gar nicht mehr rauskam. Alles war so weit und offen und als sie das erste Mal nah genug an einer der etwas dornigeren Sträucher war, hatte sie dem Drang, ihre Schnauze hineinzustecken, nicht unterdrücken können.
»Autsch... Daran kann man nicht schlafen, oder? Dabei, dachte ich, bauen wir unsere Nester aus sowas?« Fast schon argwöhnisch hatte sie das Gestrüpp angeschaut und war schnell wieder eng an Kronentanz' Seite gehuscht. Eulenpfote wusste gar nicht, wie lange und wie weit sie eigentlich schon gelaufen waren - hier und da nahm sie vertraute Gerüche auf, doch die meisten Spuren ihrer Clangefährten, an die sie sich gewöhnt hatte, wurden von so vielen anderen Düften verdeckt, dass ihr fast schon schwindelig wurde.
»Pfoten verloren?«, wiederholte Eulenpfote erschrocken und blickte dann nach unten, um sicherzugehen, dass sie noch alle hatte. Erst als sie die Stimme ihrer Mentorin vernahm, die zu zählen begann, dämmerte ihr langsam, dass es sich um einen Scherz gehandelt hatte, und leise begann sie zu lachen.
»Wenn ich eine Pfote verloren hätte, müsstest du mich heimtragen«, meinte sie fröhlich, bevor sie energisch den Kopf schüttelte. »Mir geht's gut. Wir können gerne weitergehen.« Sie meinte es so, wie sie es sagte; es überraschte sie selbst, wie gut sie noch vorankam, doch sie schob es auf ihre Aufregung, die ihr einen extra Schub Energie gab.
»Was trennt diese Grenze denn von uns?«, erkundigte sie sich neugierig, den Blick über den Weg schweifend. Erneut spürte sie das flaue Gefühl in ihren Magen aufwallen. »Und... werden wir Zweibeiner sehen?«

Erwähnt » Ihre Geschwister
Angesprochen »  Kronentanz
Tldr » Macht Ohhh und Ahhh auf ihrem ersten Ausflug und wärmt ein wenig gegenüber Kronentanz auf. Will mehr über die Grenze wissen.
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 01 Feb 2022, 22:14




Kronentanz





WindClan Kriegerin

Ein Schmunzeln lag Kronentanz auf den Lippen, als sie Eulenpfotes Antwort vernahm. Kurz kam ein Schnurren in ihrer Kehle auf, dann tippte sie mit ihrer Schwanzspitze gegen die Schulter der jungen Kätzin.
Wenn es dazu käme, dann würde ich dich ohne murren heimtragen, antwortete sie mit ernstem Blick und blickte Eulenpfote für einige Momente ins Gesicht. Aber dazu werden wir's beim Training nicht kommen lassen. Sag einfach Bescheid, wenn du eine Pause brauchst.
Kronentanz' Blick wurde wieder weicher und endlich wandte sie sich wieder dem Wald zu. Erneut packte sie die leichte Unsicherheit, doch damit sie Eulenpfote nicht verstörte, schüttelte sie ihren Pelz und machte ihre ersten Schritte den Hügel hinab, um zum Waldstück hinunter zu gehen. Dabei schwirrten ihr die Fragen der Schülerin durch den Kopf, denen sie sich gerne widmen wollte.
Die Grenze befindet sich ganz knapp zwischen den Bäumen. Wir selbst haben nur einen kleinen Streifen davon und... ehrlich gesagt interessiert der uns nicht groß. Du kannst sie hier allerdings besonders gut erkennen, denn sie ist nicht nur eine Geruchslinie, sondern eine tatsächliche Linie im Boden.
Kronentanz hielt inne, um die Luft zu prüfen, dann trat sie zwischen die Sträucher heran zu dem Pfad, den sie meinte. Er war breiter als die Pfade, die Katzen hinterließen und sie deutete mit einem Nicken darauf.
In der Blattleere sehen wir nur selten Zweibeiner. Zwar drehen sie ihre Runden mit ihren Hunden - von denen wir uns unbedingt fernhalten! -, aber ihnen ist zu kalt, um wirklich mit ihnen rauszugehen. In der Blattgrüne wirst du hier öfter welche zu sehen bekommen, denn sie kommen hier gerne entlang. Dadurch hat sich der Pfad hier gebildet.
Kronentanz deutete auf den Wald hinter der Grenze.
Wie du riechen kannst, trifft der WindClan Duft hier auf einen morscheren. Präge dir diesen gut ein, denn das ist der Duft des DonnerClans.
Die braune Kriegerin drehte sich ein wenig und setzte eine erste Markierung, um die Grenze nachzubessern. Das war schließlich ihre Aufgabe.
Versuch auch Mal, eine Markierung zu setzen, ermutigte Kronentanz sanft und setzte eine weitere, wobei sie innehielt, um ins DonnerClan Territorium zu blicken. So nebelverhangen wie es war, konnte sie nichts wirklich entdecken, doch sie vermutete, dass schon länger keine DonnerClan Katze hier gewesen war.
Geduldig stellte sich die braune Kätzin wieder auf und wartete darauf, dass Eulenpfote bereit war, weiter zu gehen. Sie hatten noch ein wenig von der Grenze vor sich und sie wollte der Schülerin gerne das Baumgeviert zeigen, bevor sie Nestmaterialien suchen gingen.

72




Zusammenfassung:


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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySo 06 Feb 2022, 20:01


Eulenpfote
» Are you going to hurt me too? «

Mit jedem Moment, der verstrich, fühlte sie sich in Kronentanz' Anwesenheit immer wohler, und so bös' das klang, war sie froh, die frischernannte Kriegerin als Mentorin zu wissen als jemand anderen wie Sturmstern. Eulenpfote beschlich das Gefühl, dass, egal, wie freundlich er sie behandelte, sie Schwierigkeiten haben würde, mit ihm warm zu werden. Ich hoff, Toppenpfote hat auch ganz viel Spaß. Oh, und Schemenpfote natürlich auch. Sie hatte ihre beide Geschwister gleichermaßen lieb, da durfte man sie ja nicht falsch verstehen!
»Mach ich, danke, Kronentanz«, schnurrte sie, ehe sie ihr zu dem Pfad folgte, der in ihren Augen fast schon unnatürlich gleichmäßig aussah. Nach einen kurzen Seitenblick auf die Kriegerin nahm sie einen tiefen Atemzug durch die Nase, im Versuch, es ihr bei der Geruchsprüfung gleichzumachen. Bei den unterschiedlichen Düften, die sie plötzlich wahrnahm, wurde ihr beinahe schwindelig und überfördert blinzelte sie einige Male.
»DonnerClan, verstanden«, wiederholte Eulenpfote und streckte den Hals in die Höhe, als könnte sie damit die Seite des fremden Territoriums auch durch den Nebel hindurch überblicken, doch es schien nicht so, als würde sie diese besagten DonnerClan Katzen heute sehen können. »Sind sie böse? Also DonnerClan Katzen? Warum wollen sie nicht einfach Teil des WindClans sein?« Sie hatte bereits in der Kinderstube erste Geschichten über die anderen Clans gehört, doch ganz verstanden, wieso sie alle nicht harmonisch zusammenlebten, hatte sie nie. »Kommen Zweibeiner und ihre Hunde jemals in unser Lager?«
Ihre Stimme war unsicher geworden, weil sie nicht wusste, ob sie zu viele Fragen stellte. Umso froher war sie, als man ihr eine Aufgabe gab. Eifrig nickte die dunkle Kätzin und setzte ihre Duftmarkierung, so wie Kronentanz es ihr vorgemacht hat. »So?«

Erwähnt » Ihre Geschwister
Angesprochen »  Kronentanz
Tldr » Fragt Kronentanz über den DonnerClan und Zweibeiner aus. Setzt ihre erste Duftmarkierung
SteckbriefWindClan Junges6 Monde032





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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyMo 07 Feb 2022, 16:56




Kronentanz





WindClan Kriegerin

Kronentanz hatte Spaß. Zunächst schien ihr die neue Aufgabe angsteinflößend zu sein, wo sie doch gerade erst aus dem Schülerbau gezogen war, doch Eulenpfote war freundlich und irgendwie... simpel. Mit ihr konnte sie sich gut unterhalten und für das erste Training lief doch alles schon ganz gut. Insbesondere da sie sich nicht mit DonnerClan Kriegern schlagen mussten, dafür hätte die braune Kätzin wohl wirklich keinen Nerv. Nachdenklich lauschte sie all den Fragen ihrer Schülerin, wartete jedoch mit den Antworten, bis die Kätzin ihre Markierung gesetzt hatte.
Wunderbar, lobte sie fröhlich und nickte in die Richtung, von der sie wusste, dass das Baumgeviert dort lag. Langsam lief sie dann los, in der Hoffnung, dass Eulenpfote das Signal verstanden hatte. Einige Momente schwieg sie, setzte eine weitere Markierung, dann wandte sie sich an die Schülerin und lief weiter, während sie sprach.
Die DonnerClan Katzen - und andere Clankatzen, gar Katzen, die ohne Clan leben - tragen Eigenschaften, die auch wir im WindClan haben. Sie sind nicht von Grund auf böse, also hab' keine Angst. Man kann sich sogar recht gut mit anderen Clankatzen unterhalten. Es sei denn, natürlich, man bedroht sie in irgendeiner Form.
Kronentanz setzte eine weitere Markierung, dann lief sie weiter.
Wir sind fünf Clans, weil jeder Clan anders lebt und die Katzen, die in dem Clan leben, fühlen sich mit ihrer Lebensart am wohlsten. Ich lebe gerne im WindClan, alle Clanmitglieder sind meine Familie. Im DonnerClan würde ich mich nicht so wohlfühlen, denn ich lebe lieber frei, laufe lieber, statt immer wieder über Baumwurzeln in Brombeersträucher zu stolpern.
Belustigt schnurrte sie und verlangsamte das Tempo, als ihr auffiel, dass es etwas dunkler wurde. Prüfend beobachtete sie ihre Schülerin, damit diese nicht plötzlich in der Dämmerung verschwand.
DonnerClan Katzen würden sich deshalb bei uns nicht wohlfühlen. Ihnen wäre wahrscheinlich kalt. Und FlussClan Katzen würden ihren Fluss nicht aufgeben, der SchattenClan seinen Sumpf nicht. Der WolkenClan? Der braucht seine Bäume, denn darin lebt er, haha.
Kronentanz schüttelte sich, dann lief sie noch eine Schwanzlänge, nur um verwirrt stehen zu bleiben. Es war nur ein ganz schwacher und schaler Geruch, alt, irrelevant, dennoch...
Vorsichtig neigte sich Kronentanz hinab, kauerte, schob sich über den Boden, immer näher an die Grenze heran, bis sie an ein Gebüsch gelangte. Unzufrieden schnupperte sie daran, fand ein paar wenige Fellstreifen, die lose und lieblos herumhingen. Wie lange diese hier wohl waren? Es konnte nicht mehr wichtig sein, dafür war der Geruch zu alt, doch Kronentanz konnte schwören, dass es sich um WolkenClan Geruch handelte...
Hmm, seltsam, brummte die Kätzin, zog ihren Kopf ein und bedeutete Eulenpfote, an der gleichen Stelle zu schnuppern. Wenn du dich konzentrierst und an dem Fell da unten schnupperst, weißt du zumindest, wie der WolkenClan riecht, wenn er länger nicht seinen Geruch hinterlassen hat. Ich weiß zwar nicht, wie dieses bisschen Fell hergekommen ist und der Geruch ist wirklich schal, aber... wenigstens lernst du dadurch was.
Kronentanz zuckte mit den Schultern, setzte sich und ließ Eulenpfote machen. Sie vermutete, dass es sich um nichts wildes handelte, vielleicht war die WolkenClan Patrouille auf dem Weg zur Großen Versammlung hier vorbei gekommen und das Fell war hängen geblieben. Aber es war zu alt, als das sie sich Sorgen machen müssten.
Rostkralle berichte ich trotzdem davon.
Wegen der Hunde und Zweibeiner, hob Kronentanz an, als ihr die Frage ihrer Schülerin wieder einfiel. Eher nicht. Sie kommen manchmal in die Nähe, aber wenn sie zu nah sind, lenken einige Krieger sie meist ab. Unserem Lager ist noch nie was passiert.
Stolz schnurrte die braune Kriegerin, die froh über die Taktiken des WindClans war. So viel konnte man vom Ausschaufelsen aus schon sehen, bevor es beim Lager war, dementsprechend konnte man dieses besonders gut verteidigen.
Hast du noch Fragen, oder bist du bereit, weiter zu gehen? Das Baumgeviert ist gleich hier den Hügel rauf.

73




Zusammenfassung:


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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySa 12 Feb 2022, 21:05


Eulenpfote
» Are you going to hurt me too? «

Dass es immer dunkler wurde, stimmte sie mit jedem Moment nervöser, doch sie wusste, dass sie jetzt Schülerin war und darüber hinwegkommen musste - schließlich gab es ja auch Dinge wie die Große Versammlung, von der sie bereits so viel gehört hatte, die leider immr nur nachts stattfand. Dabei war sie sich aber, wenn sie ehrlich zu sich war, nicht einmal sicher, ob sie da unbedingt hinwollt. Schließlich würden dort mehr Nicht-WindClan-Katzen vertreten sein als WindClan-Katzen und allein diese Vorstellung machte ihr Angst.
Eulenpfote freute sich über das Lob über die doch recht simple Aufgabe - aber es war ihre erste richtige Aufgabe als Schülerinb gewesen! - und trat näher an ihre Mentorin heran, um ihren Ausführungen zu lauschen. Mit jedem Wort, das zu ihr drang, wurden ihre Augen größer und mehr und mehr Fragen bildeten sich in ihrem Kopf.
Alle Clanmitglieder sind meine Familie. Die Aussage sandte wohlige, warme Schauer durch ihren Körper, erinnerten sie an ihr Gespräch mit Distelnase, die Toppenpfote und ihr damals etwas Ähnliches mitgeteilt hatte. Es war beruhigend zu wissen, dass dies ein allgemeines Verständnis im Clan zu sein schien - sie alle waren eine große Familie, die sich liebten und aufeinander Acht gaben, und zukünftig würde auch Eulenpfote ihren Teil dazu beitragen.
»Flüsse und Sümpfe«, wiederholte die Kätzin. »Wie sehen sie aus? Flüsse haben ganz, ganz viel Wasser, oder?« Sie kannte die Nässe bislang nur vom Regen und den getränkten Moosbällen, dass sie sich kein wirkliches Bild davon machen konnte. Neugierig stolperte Eulenpfote Kronentanz hinterher und bemerkte gar nicht, dass es etwas gab, was die Ältere anscheinend beschäftigte. Tatsächlich fiel es Eulenpfote ein wenig schwer, die WolkenClan-Note aus all den Gerüchen, die sie übermannte, zu erkennen, merkte es jedoch nicht an, weil ihr noch so viele andere Dinge durch den Kopf schwirrten, dass sie schon wirklich sehr überfordert war.
»WolkenClan, das sind die auf den Bäumen, meintest du. Haben sie ihre Nester dann auch in den Ästen? Macht es ihnen keine Angst, dass sie jederzeit im Schlaf herunterfallen könnten?« Eine Furche hatte sich zwischen ihren Augen gebildet, weil sie so angestrengt dreinblickte, während sie sich darum bemühte, sich einen Reim aus allen zu machen.
Die Zuversicht Kronentanz' über das Geschick des WindClans hinsichtlich ihres Umgangs mit Zweibeiner übertrug sich auf Eulenpfote selbst und begeistert nickte sie. »Ich denke, wir könnten weiter«, antwortete die kleine Kätzin, obgleich sie eigentlich vor Fragen beinahe schon platzte. Sie wusste jedoch, dass ihr kleines Köpfchen mehr Informationen vermutlich nicht mehr aufnehmen können würde an diesem Tag.

Erwähnt » Tropfenpfote, Distelnase
Angesprochen »  Kronentanz
Tldr » Ist ein wenig ängstlich bei Nacht, wird jedoch schnell von ihrer Neugier abgelenkt. Stellt weitere Fragen, meint jedoch am Ende, dass sie weitergehen können.
SteckbriefWindClan Junges6 Monde033





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