Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Monduntergang[16.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 Zweibeinerweg (Wanderweg)

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySo 04 Apr 2021, 15:51

#023

INDIGONEBEL
WINDCLAN | KRIEGERIN | 45 MONDE


an sollte meinen, dass sie ihrer Schülerin mehr beigebracht hatte, als das. Immerhin stand Uferpfote quasi kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung zur Kriegerin. Hatte Indigonebel wirklich so schlechte Arbeit geleistet?
Ihr wasserblauer Blick lag ernst auf ihrer Schülerin und gewiss konnte man dort den Hauch von Enttäuschung sehen, die die Kriegerin empfand. Eigentlich hätte sie von der jungen Kätzin erwartet, dass sie diese Frage beantworten konnte. Zwar hatten die Grenzpflichten der beiden Kätzinnen Uferpfote bisher nicht in diesen Grenzteil des Territoriums gebracht, aber unabhängig davon hatte die burschikose Kätzin mehr Verstand von ihr erwartet. Nicht von Hasenpfote, immerhin war die junge Schülerin gerade zum ersten Mal wirklich außerhalb des Lagers unterwegs. Solche Fragen von ihr zu hören, war mehr als nur gerechtfertigt. Es war sogar gut, dass die Schülerin ihrer Neugier Raum gab und ihre Fragen laut stellte.
Dennoch wartete Indigonebel einen Moment lang, in der Hoffnung, dass ihre eigene Schülerin doch noch eine Antwort aus ihrem Verstand kratzte. Vergeblich.
Ob sie sich geirrt hatte und zu schnell zu viel von Uferpfote erwartet hatte? Indigonebel wandte ihren Blick von ihrer eigenen zu der fremden Schülerin und schenkte ihr einen Anflug eines Lächelns.
“Das hier wird Zweibeinerweg genannt, weil die Zweibeiner hier einen Weg geschaffen haben, an dem sie vorbei laufen können. Siehst du, wie diese Steine und die Erde sich vom Waldboden abheben?“
Sie schob mit ihrer großen Pfote ein paar der Schottersteine hin und her und nickte zum Vergleich zu der deutlich dunkleren, von Blattwerk bedeckten Erde, die sich links und rechts davon meilenweit erstreckte.
“Jetzt gerade sind keine Zweibeiner hier, aber wenn die Sonne öfter scheint und die Blattfrische ihre Knospen zeigt, dann sieht das schon ganz anders aus. Dann kommen sie manchmal mit ihrer ganzen Sippe, manchmal nur zu zweit oder manchmal sogar in großen Gruppen hier durch den Wald gelaufen. Es lohnt sich also durchaus hier Augen, Ohren und all eure anderen Sinne offen zu halten, für alle möglichen fremden Einflüsse.“
Die Kriegerin erhob sich langsam und ging auf einen moosbewachsenen großen Stein zu, der am Wegesrand lag und an dem fahl der Geruch ihres eigenen Clans hing.
“Momentan sind keine Zweibeiner hier, aber dafür kommen die Katzen des DonnerClans jeden Tag hierher und erneuern ihre Duftmarken, damit wir nicht vergessen, wo unser Gebiet aufhört und ihres beginnt. Und genauso machen wir das auch. Benutzt eure Nasen und versucht die Stellen zu finden, die die anderen WindClan-Katzen für ihre Markierungen genutzt haben. Den Geruch solltet ihr ja kennen. Und dann setzt ihr eure Harnmarkierungen an diesen Stellen. Ihr müsst nicht sparsam sein, immerhin wollen wir ja nicht, dass die DonnerClan-Katzen vergessen, ab wann sie das Gebiet des WindClans betreten, mh?“
Die beigefarbene Kriegerin zeigte den beiden Schülerinnen was sie gemeint hatte und wie die Kätzinnen ihre Harnmarkierungen setzten, indem sie es an dem moosbewachsenen Stein vorführte. Dann setzte sie sich so hin, dass sie die beiden beobachten konnte, während sie die Umgebung im Blick hatte. Daher entging ihr auch nicht, dass sich ein DonnerClan-Krieger und sein Schüler der Grenze genähert hatten. Doch da der Krieger keinerlei Anstalten machte, sich ihnen zu nähern und relativ schnell auch wieder verschwunden war, sagte sie nichts und versuchte auch die Konzentration ihrer beiden Schützlinge nicht zu stören.
Auch wenn die Blattfrische Einzug ins Gebiet gefunden hatte, spürte sie nach einer geraumen Weile dennoch wie die Kälte ihre Knochen heraufkroch. Wie mochte es da erst den beiden Kätzinnen gehen? Es wurde Zeit, dass sie zurück nach Hause kamen, damit sich Hasenpfote und Uferpfote ausruhen konnten. Und dennoch…vielleicht konnte sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, dafür sorgen, dass sie sich alle aufwärmten und den beiden noch etwas beibringen.
Als die beiden Schülerinnen also die Grenze ausreichend markiert hatten – und dabei sehr gute Arbeit geleistet hatten, was Indigonebel mit einem anerkennenden Nicken belohnte – und sich wieder bei ihr eingefunden hatten, sagte sie deshalb:
“Das habt ihr gut gemacht. Ich denke wir können jetzt zurück nach Hause gehen. Bevor wir aber den Rückweg antreten, möchte ich die Chance nutzen und euch noch etwas beibringen. Wie ihr vielleicht wisst, ist der WindClan dafür bekannt, dass wir Kaninchen jagen. Und da die kleinen Biester ganz schön schnell unterwegs sind, müssen wir als Jäger natürlich noch ein bisschen schneller sein. Dafür müssen wir sprinten können. Das heißt, dass wir über eine kurze Strecke hinweg all unsere Kräfte mobilisieren, um so schnell zu rennen, wie wir das können. Dazu beugen wir unseren Oberkörper ein Stück nach vorn und spannen unsere Muskeln in der Brust und den Beinen an. Und wenn dann der richtige Zeitpunkt kommt…“, Indigonebel demonstrierte, was sie den beiden Schülerinnen erklärte und schoss dann nach einem Moment los, rannte so schnell sie konnte auf eine große Eiche zu, umrundete diese und kam dann zu den beiden Schülerinnen zurück. “lasst ihr die Spannung in euren Muskeln ihr Wunder wirken und düst los. Übertreibt es nicht, denn solche Sprints sind sehr energieintensiv, aber dafür sehr lohnenswert. Los, probiert euch aus. Und wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr nicht mehr könnt, dann könnt ihr langsamer werden und wir laufen zurück zum Lager. Ich laufe euch hinterher, also alles gut. Wer zuerst an der Eiche dort hinten ist, darf sich zuerst etwas vom Frischbeutehaufen holen!“, sagte die Kriegerin zu den beiden Schülerinnen, während sich ihre Brust schwer hob und senkte, als sie wieder zu Atem kam. Sie musste nicht hinter den beiden Schülerinnen hersprinten, um zu wissen, dass sie sie einholen konnte. Immerhin hatte sie längere Beine und machte daher doppelt so lange Schritte wie die beiden Schülerinnen. Außerdem konnte sie die beiden so im Auge behalten, während sie hinter ihnen her den Weg zurück ins heimatliche Lager einschlug.

Angesprochen: Hasenpfote, Uferpfote
Zusammenfassung: Markiert die Grenze – Erklärt den Schülern Dinge – Sprintunterricht – schlägt vor zurückzugehen
tbc: Lager des WindClans




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 06 Apr 2021, 22:09



.:Hasenpfote:.


WindClan | Schüler | weiblich | #16


Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 Hasenpfote

Interessiert zuckte Hasenpfote mit den Ohren und betrachtete dann fasziniert, die seltsam geformten Steine. Sie fragte sich, warum Zweibeiner extra einen Weg angelegt hatten, wenn sie doch einfach über den Waldboden gehen konnten. 
Es muss anstrengend gewesen sein, all diese Steine zu finden und herzubringen, überlegte sie und stellte sich - sie hatte schließlich noch nie Zweibeiner gesehen - katzenartige Schattenriesen vor, die auf ihren Hinterpfoten liefen und Steine schleppten. Diese Arbeit schien ihr unnötig viel Aufwand zu sein.
So in Gedanken, löste die Schülerin ihren Blick von Indigonebel, wobei ihre Ohren weiterhin aufmerksam den Erklärungen der Kriegerin lauschten. Doch als die Kätzin begann, ihnen die Grenzmarkierungen zu erklären, war Hasenpfote wieder ganz bei der Sache.
Aufgeregt hüpfte sie näher an den Weg heran, achtete jedoch darauf, die eigentliche Grenze nicht zu übertreten. Sie suchte nach einer der Duftmarkierungen, von denen Indigonebel gesprochen hatte und fand eine an einem kleinen Haufen Steine, die neben dem Weg aufgestapelt waren.
Der WindClan Geruch war sehr stark und nicht zu übersehen und Hasenpfote markierte die Stelle, wie Indigonebel es ihnen gezeigt hatte. 
Dabei entdeckte sie zwei Katzen, auf der anderen Seite der Grenze. Eine der beiden schien genauso alt zu sein wie sie und Uferpfote. Hasenpfote dachte an die Große Versammlung zurück, wo sie einige Schüler anderer Clans getroffen hatte, aber diesen hier kannte sie nicht.
"Schau mal Uferpfote, DonnerClan Katzen!", rief sie aus, wohl aber nicht laut genug, als dass die DonnerClaner sie hören konnten. Ihre Augen leuchteten aufgeregt, denn obwohl sie keine Zweibeiner gesehen hatten, so hatte sich doch ihr anderer Wunsch erfüllt - eine DonnerClan Patrouille zu treffen.
Als die fremden Katzen in ihr Territorium zurückkehrten, ging auch sie zurück zu Indigonebel, die ihre Leistung mit einem anerkennenden Nicken würdigte. Hasenpfote plusterte daraufhin stolz ihr Fell auf.
Als die Kriegerin ankündigte, dass sie sich auf den Rückweg machen sollten, ließ Hasenpfote enttäuscht etwas ihre Ohren hängen, denn sie wollte lieber noch weiter das Territorium erkunden. Doch auf Indigonebels Demonstration ihrer Sprintfähigkeit hin weiteten sich ihre Augen beeindruckt.
Das… will ich auch können!
Sie sah Uferpfote mit blitzenden Augen an, ein Grinsen auf ihrem Gesicht. Das würde ein spannender Wettbewerb werden und Hasenpfote freute sich darauf, diese neue Technik auszuprobieren.
Dies bedeutete, dass sie nicht lange zögerte und nach Indigonebels Vorbild losflitzte - langsamer und weniger elegant als die Kriegerin, aber es war wohl doch ersichtlich, dass sie ein Talent dafür hatte.



Erwähnt: Indigonebel, Feuerfunke (ind.), Funkenpfote (ind.)

Angesprochen: Uferpfote

Ort: WC - DC Grenze (Zweibeinerweg) -> WC Lager



(c) by Moony





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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySa 10 Apr 2021, 10:20


WindClan | Schülerin | #027


Uferpfote



Uferpfote war der zerknirschte Gesichtsausdruck ihrer Mentorin nicht entgangen, als diese zu sprechen begann und Hasenpfote eine Antwort auf die Frage gab. Beschämt senkte sie den Kopf und kratzte mit ihrer Pfote auf dem staubigen Boden rum, bis Indigonebel zeigte, wie sie die Grenzen zu markieren hatten. Dies war wohl vor allem für Hasenpfote interessant, schließlich hatte sie selbst bereits oft genug die WindClan Grenzen markiert. Doch Uferpfote war nicht böse darüber, dass sie nun mit einer etwas unerfahreneren Kätzin unterwegs war, schließlich war das Training mit Indiogonebel alleine auch immer ziemlich anstrengend und so konnte sie auch mal etwas trödeln.
Entspannt setzte sie ebenfalls einige kleine Markierungen ab, bevor sie zu ihrer Mentorin und der anderen Schülerin zurückkehrte und aufmerksam der Erklärung Indigonebels folgte. Gespannt spitzte sie ihre Ohren. So eine Sprintübung hatte sie tatsächlich auch noch nie gemacht, jedenfalls nicht beabsichtigt. Daher war es gar nicht mal so schlecht seine Kräfte einmal mit denen eines anderen Schülers zu vergleichen. Außerdem lernten sie ja beide etwas dabei - nämlich wie man optimal sprintete.
Als ihre Mentorin den Startschuss gab, war Hasenpfote sofort startbereit und Uferpfote konnte gar nicht so schnell gucken, wie die andere Schülerin an ihr vorbei schoss und sich auf den Weg zur Eiche machte. Auch sie selbst ließ nicht lange darauf warten und schoss hinterher, immer darauf bedacht, ihre Schritte so groß wie möglich zu halten und ihr Herz nicht zu schnell werden zu lassen, damit es sie trotz Sprint auch über weite Strecken tragen konnte.
Auf ungefähr halber Strecke schaffte sie es dann, die fremde Schülerin einzuholen und erreichte einen winzigen Moment vor ihr die stämmige Eiche. Ihr Herz pochte heftig und ihr Atem ging schnell, dennoch nickte sie Hasenpfote anerkennend zu. Auch wenn Uferpfote dieses mal das Wettrennen gewonnen hatte, so wusste keiner, ob das nicht mit einem besseren Trainingsstand von Hasenpfote anders ausgesehen hätte.
„Gut gemacht!“ Miaute sie dann schnaufend an ihre Konkurrentin gewandt, bevor sie zu ihrer Mentorin hinüber sah.

Reden | Denken | Handeln | Katzen


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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyFr 15 Okt 2021, 21:49


Käfergift
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#036 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

cf: Das Baumgeviert (Neutrale Gebiete)

Obwohl die Sonne bereits dabei war, langsam den Horizont hinauf zu kriechen, verspürte die Kriegerin keinerlei Müdigkeit. Eher fühlte sie sich, als würde ihr gesamter Körper unter Strom stehen. Käfergifts Pfoten trommelten über den Waldboden, ihr Herz hämmerte im Gleichtakt in ihrer Brust. Instinktiv hatte sie den Weg eingeschlagen, den der WolkenClan immer nahm, um zur Großen Versammlung zu gehen, doch war sie irgendwann tiefer ins Dickicht vorgedrungen, wollte abseits von den neugierigen Augen ihrer Clankameraden mit dem Kater reden, der ihr Nackenfell zum Prickeln brachte. Mit einem flüchtigen Blick über die Schulter versicherte Käfergift sich, dass Funkenwut ihr noch immer folgte, kam dann schlitternd und schwer atmend zum Stehen.
Die Luft roch feucht und die Kätzin nahm einige tiefe Atemzüge, ließ die kühle Morgenluft durch ihren Körper strömen, dann sah sie zu dem Kater auf, ein Funkeln in ihren Augen. Seine Worte schwirrten in ihrem Kopf umher und sie nahm einen Schritt auf ihn zu, legte den Kopf noch etwas weiter in den Nacken. “Du willst nur was nicht tun?”, fragte sie, zuckte dabei mit ihren Schnurrhaaren.
Jetzt, wo kaum noch eine Mäuselänge Abstand zwischen ihr und dem größeren Kater war, konnte sie kaum etwas anderes als seinen Geruch wahrnehmen, der sich mit einer Intensität in ihre Sinne brannte, die Käfergift nur selten erlebt hatte. Erinnerungen an ihren Ausflug ins Territorium mit Funkenwut kamen ihr in den Sinn. Damals war sie auch von seinem Geruch umgeben gewesen, als der Kater sich über ihr aufgebaut hatte. Ein Beben ging durch Käfergifts Körper und sie nahm einen zittrigen Atemzug.
Sie spürte, wie das Fell an ihrem Rücken entlang abstand und bohrte die Krallen in die Erde, um sich selbst etwas zu erden. Funkenwut stellte Dinge mit ihr an, brachte sie auf Gedanken, die sie selbst verwirrten. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass er ihr so lange aus dem Weg gegangen war, sich so sehr von ihr abgewandt hatte, dass sie es einfach nicht auf sich sitzen lassen wollte. Denn wenn Käfergift einmal etwas wollte, dann bekam sie es in der Regel auch.
Mit runden Augen sah sie dem Kater auf, reckte den Kopf noch etwas weiter in die Höhe und fixierte Funkenwut mit einem ernsten Blick. “Also?”  


Erwähnt: Funkenwut
Angesprochen: Funkenwut

TL;DR
Mhm.




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 26 Okt 2021, 01:25




WolkenClan | Krieger | #043 | *Toyhouse*
cf. Baumgeviert [Neutrale Gebiete]

Wenn Funkenwut ehrlich mit sich selbst war, wusste er gar nicht genau, wieso er Käfergift überhaupt folgte. Er bewegte sich einfach, ohne es weiter zu hinterfragen. Als gäbe es keine andere Möglichkeit, keinen anderen Weg. Als würde sein eigener Körper nicht mehr auf ihn hören. Endgültig. Schon die letzten Sonnenaufgänge hatte er immer mit seiner Selbstkontrolle kämpfen müssten und anscheinend war dies die Nacht, in der er diese vollkommen verlieren würde. Ebenfalls schlitternd blieb der cremefarbene Kater stehen, knurrte tief aus der Kehle heraus und biss die Zähne zusammen, während sein Blick gefährlich flackerte. Jeder Atemzug fühlte sich schwer an, während seine Krallen tiefe Furchen in den Boden gruben. Er wollte laufen, wollte schreien. Einfach weg, ohne sich noch einmal herumdrehen zu müssen. Ohne diese Sog zu spüren, er ihn immer wieder zurückholte, obwohl er das gar nicht wollte. Ohne ihm zu verfallen. Es gab für den Krieger keinen Gedanken der ihm mehr Angst machte, als der, die Kontrolle zu verlieren. Über die Umgebung und sich selbst.  

Nur langsam hob der Kater seinen Blick, scannte die Umgebung ab, während er alles versuchte, um nicht zu Käfergift zu schauen. Denn eines wusste, wenn er dies erstmal getan hatte, gab es kein Zurück mehr. Nicht für ihn, nicht für sie und ganz sicher nicht für sie beide zusammen. Denn sein Körper brannte. Er fackelte wie ein verheerender Waldbrand, sein Blut kochte, brodelte heiß in seinen Adern und als die Kätzin vor ihm schließlich die Stimme erhob war es bereits zu spät. Leuchtendes orange grub sich in ein flüssiges Bernsteingold, einige Augenblicke starrten sie sich an, bevor etwas in Funkenwut riss. Ein dunkles Grollen entkam seiner Kehle, während er noch etwas näher an Käfergift herantrat. So nahe, dass sich ihr Fell berührte. Ohne wirklichen körperlichen Aufwand versuchte er die Kleinere etwas nach hinten zu schieben, bevor er mit der Schnauze an ihrem Wangenfell entlangstrich, bis er einen guten Zugang zu ihrem Ohr gefunden hatte. Heiß stieß sein eigener Atem gegen die dünne Haut, während ihm ein heftiger Schauder über das Rückgrat jagte.

„Fordere es nicht heraus.“ Funkenwut selbst war überrascht wie rau und kratzig seine Stimme klang. Als hätte er sie über einen langen Zeitraum entweder zu viel oder zu wenig genutzt. Es gab jedoch nichts, was ihm in diesem Augenblick mehr egal sein könnte. „Fordere mich nicht heraus.“ Wisperte er deutlich leiser, trat einen halben Schritt zurück und holte angespannt Luft. Deutlich abgekühlte Blattfall-Luft vermischte sich mit dem Geruch der cremefarbenen Kriegerin vor seiner Nase, ließ seine Nervenenden zittern und beben. „Bevor es für uns beide kein Zurück mehr gibt.“ So schnell wie er Abstand gesucht hatte, beugte er sich nun wieder vor und versuchte mit einer kräftigen Pfote ihren Körper an der Schulter etwas nach unten zu drücken. Dabei strich er mit der Schnauze am Kiefer der Kätzin entlang, bevor er seine Schnauze im weichen Fell an ihrem Hals versenkte. Grollend vergrub er seine Zähne in ihrer Haut, zog und zupfte, ohne zu verletzen, während ihm für einen Herzschlag lang schwarz vor Augen wurde. Es war zu viel. Zu viele Emotionen, Gefühle, zu viel Input für einen Kater, der jeglichen Anflug von Sensibilität sein Leben lang tief in sein Unterbewusstsein verbannt hatte. Dabei vergaß er vollkommen, dass er Käfergift noch immer eine Antwort schuldig war. Wenn seine Taten nicht schon deutlich genug für ihn sprachen.

"Never asking for someone's help, or to get some respect"
Erwähnt: Käfergift
Angesprochen: Käfergift

Tldr: *tension*




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyMi 03 Nov 2021, 22:50


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#037 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Reden war etwas, das Käfergift gut konnte. Dabei mussten ihre Worte nicht einmal irgendeinen Inhalt haben - sie konnte einfach so drauf los plappern, nicht lange nachdenken, sondern genau das sagen, was ihr gerade durch den Kopf ging. Es war ihre Methode, um Stille zu vermeiden. Denn wenn es still war, dann war Käfergift mit ihren Gedanken alleine, hatte keine Möglichkeit, diese auszublenden und beiseite zu schieben. Und manchmal wollte sie sich einfach nicht mit etwas befassen - eigentlich ging es ihr sogar erstaunlich oft so - bevorzugte es dann, stattdessen einfach über Alles und Nichts zu reden.
Doch manchmal, wenn auch selten, war Stille in Ordnung. Manchmal war es okay, wenn sie einmal nicht redete, die Stille erlaubte.
Wobei es gerade auch nicht wirklich still war. Sie konnte Funkenwuts Atem ganz genau hören, spürte praktisch das leise Grollen, das aus seiner Kehle drang, in ihrem eigenen Körper. Sie zitterte leicht, lehnte sich instinktiv nach vorne und presste ihre Schnauze in das Brustfell des Katers.
Überrascht zog sie die Luft ein, als sie plötzlich die Zähne des Katers an ihrer Haut spürte, erstarrte für einen Herzschlag. Dann drang ein Schnurren aus ihrer Kehle und sie vergrub ihre Nase noch etwas tiefer in Funkenwuts Pelz, bohrte ihre Krallen in die Erde. Tatsächlich fehlten ihr in dieser Situation überraschenderweise die Worte. Das war so gar nicht das, was sie von dem Kater erwartet hatte. Sie hatte damit gerechnet, von ihm zur Schnecke gemacht zu werden, dass ihm endlich der Kragen geplatzt war, doch das war …
Sie wusste, dass sie manchmal etwas viel sein konnte, dass einige nicht mit ihrer aufbrausenden und aufgedrehten Art klarkamen. Auch bei Funkenwut hatte sie bisher immer das Gefühl gehabt, dass er sie einfach nur tolerierte - was bei ihm schon eine Menge war. Niemals aber hätte sie erwartet, dass er ihr gegenüber so empfand. Natürlich machte es ihr Spaß, ihn zu reizen, mit seinen Nerven zu spielen. Zu testen, was sie sich erlauben konnte und was nicht.
Käfergift schloss ihre Augen, ließ sich von den Pranken des Katers leicht herunter drücken, wurde dabei vollkommen von seinem Geruch umgeben. Es war nicht das, womit sie gerechnet hatte, doch konnte sie nicht wirklich sagen, dass sie das störte.
Sie würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie sich nie gefragt hätte, wie es wohl wäre, Funkenwuts Gefährtin zu sein. Wenn sie ehrlich war, hatte sie der Gedanke die letzten Tage ziemlich beschäftigt. Der Kater hatte so viel pure Energie, so viel Kraft, ganz anders als andere Kater, mit denen sie bisher interagiert hatte. Bisher waren das zwar immer nur Gedankenspiele gewesen, doch Käfergift war nicht abgeneigt, zu sehen, ob ihre Theorien richtig waren.

Käfergift zog ihre Schnauze aus Funkenwuts Pelz, fuhr sich mit der Zunge über ihr Maul und sah dann mit runden Augen zu dem Kater auf. “Du tust so, als würde ich nicht alt genug sein, um meine eigenen Entscheidungen zu treffen”, miaute sie, grinste ihn dabei frech an und legte den Kopf schief. Sie strich mit ihrer Nase an seinem Kinn entlang, streckte sich dann, um ihm ins Ohr raunen zu können. “Und was, wenn ich dich herausfordern möchte?” 


Erwähnt: Funkenwut
Angesprochen: Funkenwut

TL;DR
It's getting serious.




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptySa 13 Nov 2021, 22:11




WolkenClan | Krieger | #044 | *Toyhouse*
Funkenwut war wirklich nicht das, was man besonders Beziehungsfähig betiteln würde. Es fiel ihm schon schwer familiäre oder rein platonische Bindungen aufrecht zu erhalten (wobei er sich dabei aber auch nicht sonderlich viel ersichtliche Mühe gab). Aber das, was Käfergift mit ihm anstellte war noch einmal etwas vollkommen anderes. Es war gewissermaßen aufregend, sein Puls jagte, jeder Herzschlag hallte hyperpräsent im gesamten Körper des WolkenClan-Kriegers nach. Er war niemand der viel sprach, der gerne große Reden schwang oder auch nur ansatzweise in der Lage war seine Gefühle wirklich nach Außen zu tragen. Er war laut und störrisch, hatte ernsthafte Probleme mit seiner Aggressionsbewältigung und jede Emotion, die es doch bis zu seinem Herzen schaffte, wandelte sich augenblicklich in Wut um. Doch in diesem Moment war da noch etwas, abgesehen von Wut und Überforderung. Denn die ganze Situation verwirrte ihn, machte keinen Sinn und warf seine gesamte Welt auf den Kopf.

Unruhig flackerte der orangene Blick des Kriegers, sein Körper bewegte sich vollkommen von selbst, während ihm jede Reaktion der cremefarbenen Kätzin deutlicher erschien als jemals zuvor. Als würde er sie das erste Mal richtig anblicken und nicht nur die laute Nervensäge erkennen, die er sonst in ihr sah. Wo er zuvor vollkommen instinktiv und unkontrolliert gehandelt hatte, waren seine nächsten Schritte sorgsam bedacht und mit einer gewissen Vorsicht. Denn allein der Fakt, dass Käfergift nicht vor ihm zurückschreckte, ihn nicht zurechtwies, sondern ihm sogar entgegenkam. Seine zwiespältigen Gefühle zu erwidern oder wenigstens zu verstehen schien. Sie lehnte sich an ihn, presste ihre Nase in seinen Pelz, schien keinerlei Zweifel zu haben – und wenn, zeigte sie diese nicht. Und das machte Funkenwut nervös. Es traf ihn vollkommen unvorbereitet nicht abgewiesen zu werden.

Er hatte schlichtweg nicht damit gerechnet, dass der Abend sich noch in solche eine Richtung entwickeln würde. Jedoch war er auch nicht stark genug, um sich diesem Sog zu entziehen, sich zurückzuziehen, weswegen er einige Herzschläge lang die Augen schloss, bevor er sich einfach mitziehen ließ. Nicht mehr ansatzweise so energisch war nun er es der sich kaum ersichtlich der Berührung der Kriegerin entgegenlehnte. Ihr Atem schlug heiß gegen das Fell an seinen Ohren, während sie sprach. Ein subtiles Beben ging durch den muskulösen Kater, seine Pfoten übten mittlerweile deutlich weniger Druck aus als noch zuvor. Ganz automatisch folgte Funkenwut den zarten Berührungen, sein Atem kam stoßweise, während er die Distanz zwischen ihnen ein letztes Mal verringerte.  

Genau in diesem Augenblick interessierte es ihn nicht wie schwach er sich fühlte, wie angreifbar er war und ob Käfergift diesen Zustand ausnutzen würde. Er war hin und hergerissen, war sich nicht sicher, was genau nun die richtige Entscheidung war. Doch irgendetwas tief in ihm hatte diese Entscheidung scheinbar bereits getroffen. Offen blickte er der kleineren Kriegerin ins Gesicht, holte zittrig Luft, bevor sein Selbstbewusstsein zurückkehrte. Ein dunkles Knurren entkam seiner Kehle, dieses Mal jedoch vollkommen bewusst, weil er bemerkt hatte, dass es einen Effekt auf Käfergift hatte. „Dann kann ich für nichts mehr garantieren.“ Raunte er, schlug einen ähnlich samtigen Ton an wie die Kätzin zuvor und warf endgültig die letzten Bedenken von sich, bevor er sein Gewicht wieder vermehr auf ihre Schultern verlagerte, um ihr noch ein kleines bisschen näher zu sein.

- Zeitsprung, Deckung von Käfergift -

"Never asking for someone's help, or to get some respect"
Erwähnt: Käfergift
Angesprochen: Käfergift

Tldr: a wild Blitzi appeared




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if all you ever do
is look down on people
you won’t be able to recognize your own weaknesses



Zuletzt von Comet am Fr 10 Dez 2021, 11:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rakan
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDi 16 Nov 2021, 21:53


Käfergift
» be always searching for new sensations. be afraid of nothing. «

#038 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Noch nie war Käfergift Funkenwut so nah gewesen. Damit meinte sie nicht nur den körperlichen Aspekt - immerhin hatte es schon einige Momente gegeben, in denen sie dem Kater auf die Pelle gerückt war, sich dicht an ihn gepresst hatte, um seine Nerven zu reizen - sondern auch die Tatsache, dass er sich ihr gegenüber noch nie so offen gezeigt hatte. Selbst seine Stimme klang anders, weniger rau, sanfter.
Ein leichtes Zittern ging durch ihren Körper und sie vergrub ihre Zähne in seinem Nackenfell, zupfte leicht daran. Langsam wurde sie ungeduldig. Sie hatten so viel geredet, zu viel. Käfergift wollte endlich, dass er auch das tat, was er ihr versprochen hatte.

- Zeitsprung (Deckung von Käfergift) -

Gespannt beobachtete Käfergift, wie ein verfärbtes Blatt langsam Richtung boden segelte, während sie die Gedanken und Gefühle in ihrem Inneren zu ordnen versuchte. Ihre Glieder waren schwer, immerhin war sie schon eine ganze Weile auf den Pfoten und sie sehnte sich nach ihrem gemütlichen, weichen Nest. Funkenwut hatte ihr eine andere Seite von sich gezeigt und Käfergift brauchte noch etwas Zeit, um diese Tatsache wirklich sacken zu lassen. Sie war sich nicht sicher, ob es das war, was sie sich vorgestellt hatte. Trotzdem bereute sie diese Erfahrung keineswegs. Es war nur … anders gewesen, als sie es sich erhofft hatte. Aber sie war das nervige Gefühl losgeworden, das lästige Kribbeln in ihrem Magen, immer wenn sie an den Kater gedacht hatte. Ihre Neugierde war gestillt worden und sie hatte endlich herausgefunden, wie es wohl sein würde, sich ihrem Freund auf diese Art und Weise hinzugeben.
Käfergift drehte den Kopf und sah zu Funkenwut, verpasste ihm einen sanften Hieb mit der Pfote gegen seine Brust. “Wir sollten zurück ins Lager gehen”, miaute sie, spitzte dabei die Ohren und sah sich kurz mit einer gewissen Nervosität um. Schließlich befanden sie sich noch immer zwischen den Territorien von zwei anderen Clans. Einen Moment lang verharrte Käfergift noch auf dem feuchten Waldboden, dann rappelte sie sich auf und sah den cremefarbenen Kater erwartungsvoll an. Was er wohl gerade dachte? Ob es ihm ähnlich wie ihr erging?
Sie öffnete ihr Maul, nur um dieses kurz darauf wieder zu zuklappen. Der Drang, irgendetwas zu sagen, war stark, doch wusste sie nicht so recht, was sie sagen sollte. Es war merkwürdig, einmal nicht die richtigen Worte im Kopf zu haben. Käfergift zuckte mit den Ohren, atmete einmal tief die kühle Luft des Blattfalls ein. “Danke, Funkenwut”, meinte sie schließlich und wandte sich dann zum Gehen. “Wir sehen uns im Lager?” 

tbc: Lager des WolkenClans


Erwähnt: Funkenwut
Angesprochen: Funkenwut

TL;DR
Wird gedeckt. Ist sich nicht ganz sicher, ob sie jetzt zufrieden mit dem Ergebnis ist oder nicht, aber bereut es auch nicht. Macht sich auf den Weg zurück ins Lager.




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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg (Wanderweg)   Zweibeinerweg (Wanderweg) - Seite 9 EmptyDo 16 Dez 2021, 14:20

Blattfall - Mondhoch - Grenze zwischen Donner- & WindClan (Wanderweg)
Ruhig und still liegt der Zweibeinerpfad im Schutz des Waldes da und wird nur spärlich vom Licht des Mondes erhellt. Eigentlich sollte man erwarten, dass auch die Zweibeiner noch in ihren gemütlichen Nestern liegen und schlafen würden. Aber ein Zweibeiner nutzt die Gunst der Stunde, um sich mit seltsamen Gerätschaften über der Schulter in den Wald zu begeben. Er hat sich einen Unterschlupf aus Laubblättern, Ästen und einer kaum auffallenden Zweibeinerdecke gebaut und beobachtet die Jäger der Nacht (Eulen) in freier Wildbahn. Sobald es dämmert verschwindet der Zweibeiner jedoch wieder und zurück bleiben nur Erinnerungen an sein improvisiertes Versteck und sein Geruch.

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