Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Monduntergang [18.05.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Schneesturm sich gelegt hat, ist es immer noch kalt und windig. Nach wie vor liegt eine Schneeschicht über Baumkronen und Hügeln. Die Beute hat sich zurückgezogen. Wald und Wiesen scheinen zu ruhen. Manchmal wird der Schnee durch einen Windstoß verweht, aber alles in allem wirkt es ruhig. Die Jagd ist für alle Clans zu einer Herausforderung geworden.


DonnerClan Territorium:
Die Äste ächzen unter dem Gewicht des Schnees und der Waldboden ist von einer weißen Schicht bedeckt. An manchen Stellen ist der Schnee gefroren und die meisten Bäche sind mit Eis bedeckt. Die Beute kommt nur wenig nach draußen, aber immerhin ist sie jetzt leichter aufzuspüren als im vorangegangenen Schneesturm.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist weitgehend mit Schnee bedeckt und der Fluss gefroren. Einer Kriegerkatze sollte es jedoch möglich sein, das Eis an den schwächeren Stellen zu durchbrechen, um den einen oder anderen Fisch zu fangen. Auch die Landbeute kehrt langsam zurück, auch wenn sie nicht sonderlich einfach zu fangen ist.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor wirbelt der eisige Wind den Schnee immer wieder auf und sorgt für kältere Temperaturen. Unter dem Schnee hat sich außerdem eine Eisschicht gebildet, die die Jagd auch Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und von einer Schneeschicht bedeckt. Die Jagd beschränkt sich in der Blattleere auf Vögel und kleinere Säugetiere, die es ihren Jäger*innen aber gar nicht so einfach machen. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und auch ein wenig einfacher an Beute zu kommen.


WolkenClan Territorium:
Mit Nachlassen des Schneefalls wird die Jagd auf Vögel zumindest ein klein wenig einfacher. Die gefiederte Beute hält sich weiterhin vor allem im Schutz der Bäume und häufig in Bodennähe auf. Die nasse Rinde der Bäume macht das Klettern und die Jagd in den Baumwipfeln für unerfahrene Katzen besonders schwierig.


Baumgeviert:
Die Äste der vier mächtigen Eichen sind von Schnee bedeckt. Von Wind und Wetter zeigen sich diese jedoch unbeeindruckt. In der Senke und auf dem Großfelsen liegt Schnee. Vereinzelte Beutetiere haben sich in den Schutz des Unterholzes zurückgezogen, kommen aber nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nach wie vor kalt und nass. Während an ruhigeren Plätzen Schnee liegt, ist dieser auf den Straßen rasch zu einer Art schmutzigem Schneematsch geworden. Zweibeiner und Hunde gehen allerdings eher kürzere Runden, was das Leben von Katzen auf den Straßen ein klein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Auf dem Schwarzstrom hat sich eine dicke Eisschicht gebildet.


Streuner Territorien:
Eine weiße Schneeschicht bedeckt das Land und auf offenem Gelände sorgt der kalte Wind nach wie vor für eisige Temperaturen. Immerhin hat sich der Schneesturm gelegt und bewaldete Gebiete sind ein wenig besser vor Wind geschützt. Die Jagd auf verbleibende Beute ist dennoch schwierig. Abenteuerlustige Hauskatzen sind bei diesem Wetter selten, aber Streuner sind durchaus immer wieder anzutreffen.


Zweibeinerort:
Bei unangenehmen und kaltem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner. Dort können sie sich in ein Kissenkuscheln, neben dem Ofen liegen und täglich Futter aus ihrem Napf fressen. Kaum ein Hauskätzchen wagt sich bei diesem Wetter in den Garten und noch weniger darüber hinaus.

 

 Donnerweg 2

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptyDi 12 Apr 2022, 23:10



Rauchtatze

schattenclan
krieger
#012
Über alle Maße verwirrt stockte Rauchtatze in seiner Bewegung, als die fremde Kriegerin wie aus dem nichts plötzlich vor ihm stand. Schnee wirbelte um ihren schlanken, langbeinigen Körper herum und vermischte sich mit ihrem hübschen Tupfenmuster. Ihre grünen Augen leuchteten wie der Kiefernwald in der Blattgrüne, hell und voller Aufregung. Für einen Moment war Rauchtatze wie gefesselt von diesem malerischen Anblick, doch im nächsten packte ihn die Unsicherheit. Er brauchte einen vagen Moment um die Situation richtig wahrnehmen und einschätzen zu können. Er hatte nicht erwartet, dass die Kriegerin die Grenze ohne Zurückhaltung überschreiten würde, vor allem, da sie ihm zuvor noch diesbezüglich gedroht hatte. Doch dieser Fehltritt war in diesem Fall wohl vorerst das kleinere Übel, denn was Rauchtatze am meisten beunruhigte war, wie nahe sie ihm plötzlich kam. Wie erstarrt stand er da, nahm ihren Duft nach Moorland wahr, der seine Nase umschwebte und blickte in ihre grünen Augen, die voller Selbstbewusstsein und Adrenalin strahlten. Tausend Fragen wirbelten im Kopf des Katers herum und drohten sich zu verknoten.

"Ehh... also", setzte er an in einem kläglichen Versuch, seiner Aufgabe als Krieger irgendwie gerecht zu werden "Die....Grenze."
Alle Sorgen die Rauchtatze zuvor noch beschäftigt hatten schienen nun wie weggeblasen, ausgewechselt von tiefer Unruhe. Wie ging man mit so einer Situation um? Eigentlich war es Rauchtatzes Pflicht, seine Grenze zu verteidigen und die Kriegerin zu ermahnen und zu verscheuchen, doch er rührte sich immer noch nicht vom Fleck. Mit seiner Unsicherheit jedoch schwang eine neue Emotion mit, etwas ganz Feines, Schüchternes. Neugier.
Rauchtatze kannte Selbstbewusste Katzen, auch Arrogante und Offene. Doch keine hatte zuvor irgend eine Form von Interesse an ihm gezeigt, vielleicht weil er zu unnahbar wirkte. Doch diese Katze ging nicht weg, zeigte offensichtliches Interesse. Ratternd versuchte der graue Krieger zu deuten, was es damit auf sich hatte und was genau die WindClanerin dachte und spürte, wenn sie ihn so unverhohlen konfrontierte. Je mehr er darüber nachdachte, desto mehr packte ihn die endlose Verwirrung.

"Mein Name?... also... achso, Rauchtatze", stotterte er vor sich hin und trat vorsorglich einen Schritt zurück, damit das Gesicht der Kätzin nicht mehr so nahe an seinem war. Sein Blick senkte sich wieder gen Boden und unter seinem Pelz staute sich eine wohlige Hitze an, die ihn gleichzeitig umso nervöser machte. "Also...wegen meinen Tatzen...", er hob vorsichtig eine, seiner großen, rauchgrauen Pranken, ließ sie jedoch sofort wieder sinken. Was redete er eigentlich für einen Stuss? Rauchtatze wollte sich am liebsten einmal ordentlich schütteln, um in seinem Kopf wieder klare Gedanken zu fassen, doch sein Körper blieb wie angewurzelt und sein Blick starr auf den Boden gerichtet.
"Und dein Name?", fragte er schließlich etwas kleinlaut. Sein Herz pochte unangenehm in seiner Brust und ein schlechtes Gewissen bürgerte sich langsam ein. Was tat er hier eigentlich? Er plapperte fröhlich mit einer Katze, die gerade das Gesetz der Krieger gebrochen hatte und ließ sie gewähren. Doch ihre Ausstrahlung war nun einmal einzigartig und zog ihn auf ungewisse Art und Weise magisch an. Er wollte mehr über die hübsche Kriegerin erfahren, mehr darüber, wie sie das Clanleben wahrnahm und sich in dieser Welt orientierte.
Erwähnt » Holunderbeere
Angesprochen » Holunderbeere

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptyDo 14 Apr 2022, 12:33

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #008



Holunderbeere schnurrte amüsiert als der große Kater anfing, unbeholfen ein paar Worte zu stammeln. Sein leuchtender, bernsteinfarbener Blick hatte an ihr gehaftet, als sie ihm vor die Pfoten gesprungen war und eine neue Emotion wurde von ihm ausgestrahlt. Eine Emotion, die ein angenehmes Kribbeln in der Kriegerin auslöste. Er war neugierig, das merkte die getupfte Kätzin und es gab ihr und ihren eleganten Bewegungen noch mehr Sicherheit und Energie. Obwohl er die Übertretung der Grenze erwähnte, machte er keine Anstalten, sie zu verscheuchen und der Herzschlag der Kätzin beruhigte sich langsam ein wenig. Sie musste zugeben, dass auch sie nervös machte, dass die das Gesetz der Krieger gebrochen hatte – und das mit einer solchen Leichtigkeit, doch der dunkelgraue Kater hatte eine komische Anziehungskraft. Er war eben nicht so gierig wie so manch andere Kater, die Holunderbeere kennengelernt hatte. Er schien völlig von der Situation überfordert und die Kätzin genoss die Rolle, die sie einnahm. Der Dunkelgraue hielt sich nicht an seine Pflicht als Krieger, was ihn ebenfalls zu einem Gesetzesbrecher machte – zumindest war sie somit nicht allein in der Sache. Sie hielt den Augenkontakt zu ihm, doch als er ihr endlich seinen Namen verriet, wandte er seinen Blick wieder ab und kreierte mehr Platz zwischen ihnen.

Die bunte Kätzin rollte dramatisch ihre Augen, doch dann beobachtete sie ihn dabei, wie er eine seiner rauchgrauen, großen Tatzen hob, um ihr den Zusammenhang seines Namens zu seiner Erscheinung zu verdeutlichen. Ihm schien das zwar peinlich zu sein, da er sie sofort wieder senkte, doch Holunderbeere schnurrte zufrieden. Rauchtatze… Das passt zu ihm. Sie musste sich eingestehen, dass sie ihn unglaublich süß fand. Sie musterte seine dunklen Pfoten gerade, als seine ruhige Stimme erneut erklang und sich wie Balsam für ihre Seele auswirkte. Der kühle Wind ließ ihren gesprenkelten Pelz in alle Richtungen fliegen und in einer eleganten Bewegung strich sie dem Kater mit ihrem Schweif unter seinem Kinn entlang und hob seinen Kopf mit leichtem Druck. Sie ergötzte sich kurz an dem Anblick seiner goldenen Augen, bevor sie selbst zu Worten ansetzte. „Schön dich kennenzulernen, Rauchtatze“, wisperte sie kurz in sanfter, ehrlicher Stimmlage – sie hielt einen Herzschlag lang inne, bevor sie ihm den Rücken zuwandte. „Mein Namen ist Holunderbeere.“ Ihre Worte erklangen über ihre Schulter hinweg und sie beugte sich nun leicht vor, um das Kaninchen zwischen ihren Zähnen aufzunehmen, welches sie zuvor abgelegt hatte. Eine leichte Schneeschicht bedeckte das Fell des Tiers und sie schüttelte es leicht, um die Flocken loszuwerden. Mittlerweile war es leider nicht mehr warm, doch ihr Hunger brannte mittlerweile stärker als zuvor. Zu wusste nicht, ob das etwas mit der Anwesenheit des Fremden zu tun hatte.

Sie drehte sich nun wieder zu ihm herum und ließ ihm mehr Freiraum, auch wenn ihre grünen Augen ihn noch immer interessiert fixierten. Vorsichtig legte sie das Kaninchen zwischen ihnen auf der Schneedecke ab und stupste es mit ihrer schwarzen Nase leicht in seine Richtung. Sie vermutet, er müsse auch hungrig sein. „Bitte bedien‘ dich.“ Sie blinzelte ihm ein paar bittend Mal zu und hob dann eine ihrer schlanken Beine, um sich über ihre Pfote zu lecken. Sie strich sich damit über eines ihrer Ohren und ließ sich auf ihre Hinterläufe sinken. Fein säuberlich legte sie ihren Schweif um ihren Körper und musterte nun wieder Rauchtatze - der Duft von Kiefern und sumpfiger Erde benebelte ihre Sinne. Es war das erste Mal, dass die den Geruch einer SchattenClan-Katze angenehm fand. Sein sanftes, und doch so unglaublich ernstes, Gesicht ließ sie tagträumen. Der Himmel über ihren Köpfen wurde immer dunkler und sie fragte sich, ob die den geheimnisvollen Kater nach dem heutigen Tag jemals wiedersehen würde. Sie hätte am liebsten die gesamte Nacht mit ihm verbracht, wusste jedoch nicht, wie sie ihr Fehlen im Lager erklären würde. Sie seufzte einmal kurz laut und verzweifelt.
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Erwähnt: Rauchtatze
Angesprochen: Rauchtatze
Ort: Donnerweg - SchattenClan-Seite
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tldr.: Ist amüsiert über Rauchtatzes unbeholfene Art und Weise. Verrät ihm ihren Namen und bietet ihm den ersten Bissen ihres Kaninchens an.

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptySa 16 Apr 2022, 21:32



Rauchtatze

schattenclan
krieger
#013
Zugegebenermaßen fühlte Rauchtatze sich für einen Moment wie eine besondere Absurdität, so interessiert inspizierte ihn die Fremde. Einerseits machte ihn das nur noch nervöser doch andererseits zuckten seine Schnurrhaare interessiert, als sie seine Worte, trotz des Stammelns so neugierig verfolgte. Ehrlich gesagt war Rauchtatze sehr schlecht darin die Gefühle fremder Katzen einzuordnen, doch zum ersten mal seit langem schien er sich in diesem Fall komplett sicher zu sein. Die Gesprenkelte hatte Interesse an ihn.
Eine andere Frage in diesem Fall war jedoch, wie der graue Krieger damit umgehen sollte und worin genau dieses Interesse bestand. War es nur das Adrenalin, dass ihr durch die Adern schoss oder etwas Ehrliches. Ein wenig schüchtern senkte Rauchtatze den Blick, wurde jedoch sogleich wieder dazu gezwungen, ihr in ihre strahlend grünen Augen zu blicken, als sie ihre buschige Schweifspitze unter seinem Kinn platzierte. Erneut staute sich Hitze unter seinem Pelz und er blickte verlegen zu Seite, wollte sich jedoch nicht wehren. Ihr Auftreten und Selbstbewusstsein zog ihn mit aller Kraft in den Bann und ließ seinen bernsteinfarbenen Blick hin und wieder zurück zu ihren Körper fliegen, der vom Licht des aufgehenden Mondes zart umspielt wurde. Selbst Rauchtatze, der zuvor nie Interesse an Kätzinnen gezeigt hatte, konnte nicht leugnen, wie attraktiv die WindClanerin war.

Als sie ihren Namen nannte, war er etwas erstaunt, erlaubte sich jedoch ein leichtes Lächeln. Holunderbeere war ein wirklich schöner Name und passte gut zu ihrem vorwiegend dunklem Pelz. "Ich mag deinen Namen sehr", miaute er etwas zögernd, sich der Merkwürdigkeit seiner Worte vollends bewusst. Erneut übermannte ihn etwas die Nervosität, doch er zwang sich selbst zu einem neutralen bis freundlichen Gesichtsausdruck. Jedoch stürzten alle Bemühungen in sich zusammen, als sie ihm plötzlich das Kaninchen vor die Nase legte und ihn dazu aufforderte, einen Bissen zu nehmen. Entrüstet starrte der riesige Kater erst das Kaninchen an, dann sie, verwundert über ihre Sorglosigkeit. Hätte er das Kaninchen erwischt, hätte er es ohne Umschweife den Ältesten oder der Kinderstube überlassen, doch diese Kriegerin schien sich wirklich gepflogen wenig Gedanken darum zu machen. Es stand jedoch nicht in Rauchtatzes Macht über ihre Entscheidungen zu urteilen, weshalb er über seine Gedanken schwieg. Zudem hatte ihr bittendes Blinzeln sein hartes Herz ein wenig erweicht, weshalb er die Geste dankend annahm und sich einen Bissen des Fangs genehmigte.

Ihm entging nicht ihre vertraulichen Bewegungen und ihr sorgloser Ausdruck. Machte sie sich gar keine Gedanken? Auch ihr Seufzen fiel ihm auf, weshalb er ihr einen flüchtigen Blick schenkte. "Wieso... also was... Was bedrückt dich?", fragte er schüchtern und schob ihr das Kaninchen hin, während er sich selber dafür tadelte, dass er seine Worte immer noch nicht ordnen konnte. Konversation war letztendlich schließlich nicht die härteste Aufgabe eines Kriegers, doch Rauchtatze hatte schon immer Probleme damit gehabt, ein Gespräch zu führen. Komischerweise beschlich ihn jedoch das merkwürdige Ziel, sich diese Fähigkeit für Holunderbeere aneignen zu wollen, um offener und besser mit ihr sprechen zu können. So ehrlich ihn dieses Ziel auch so in dem Sinn kam, so dumm war es letztendlich. Diese Kriegerin war fremd und ihr Gespräch widersprach allem, was er je gelernt hatte.
"Machst du dir gar keine Gedanken, hier so sorglos mit mir so sprechen? Ich... also ich würde gerne...", er stockte etwas und versuchte schnell seine Zurückhaltung hinunterzuschlucken "...ich würde gerne deine Gedanken besser verstehen."Dummer Rauchtatze, schoss es ihm durch den Kopf. Er empfand sich selbst als äußerst unangenehm doch gleichzeitig erschien auf seiner Schnauze ein leichtes Lächeln. Aus irgendeinem Grund mochte er die bunte WindClanerin wirklich. Sie zeigte ihm etwas, was er im SchattenClan noch nie so wahrgenommen hatte, brachte plötzlich unerwartet Schwung in sein Leben. Vielleicht gefiel ihm das Ganze sogar?
Erwähnt » Holunderbeere
Angesprochen » Holunderbeere

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptyDi 19 Apr 2022, 12:08

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #009



Der große, graue Kater schien so langsam etwas aufzutauen und das, obwohl der eisige Schnee unter ihren Pfoten und der harsche Wind in ihren Pelzen unaufhörlich versuchte, das Gegenteil zu bewirken. Der Mond hing nun hoch am Himmel und warf ein gleißendes, mystisches Licht, welches dem Fell des SchattenClan-Katers einen silbernen Schimmer verlieh. Holunderbeeres grüne Augen leuchteten aus dem Schatten heraus und sie blinzelte liebevoll, als sie Rauchtatzes Kompliment hörte. Ihr gefielen seine Worte mehr und mehr – nun, als er etwas aus sich herauskam, da er endlich sein wahres Gesicht zeigte. Und natürlich mochte die junge Kätzin es auch, schöne Dinge über sich zu hören… aber wer mochte das nicht. Die WindClan-Kätzin sah jedoch, dass dem Kater die ganze Situation immer noch nicht ganz geheuer war, da sie in seinem Gesicht beobachten konnte, wie sein Ausdruck zwischen Unsicherheit und Freundlichkeit hin- und herwechselte. Doch das Problem der Unentschlossenheit der Mimik des Katers löste sich sofort, als die Kriegerin ihm das Kaninchen reichte. Er starrte sie plötzlich an und schien völlig empört über das Angebot. Sie wusste zwar nicht, ob er so schockiert darüber war, dass die bunte Kätzin das Beutestück überhaupt jemandem anbot, der nicht dem WindClan angehörte oder ob es ihn störte, dass sie genau dieses Kaninchen gerade ihm anbot, doch sie konnte nur amüsiert etwas kichern. Ihre unterschiedlich gefärbten Schnurrhaare zuckten belustigt und ein breites Grinsen schmückte ihre zarte Schnauze für ein paar Augenblicke lang.

Er zögerte zwar etwas, da er in jedem Fall die moralischen Prinzipien, nach denen Holunderbeere handelte, in Frage stellte, doch dann nahm er im Endeffekt doch einen Bissen, was die Kätzin noch unterhaltsamer fand als wenn er sie auf ihre fehlenden Skrupel hingewiesen hätte. Sie verbot sich jedoch selbst den Mund, auch wenn sie das vergnügte Funkeln in ihren Augen nicht verstecken konnte. Als Rauchtatze dann ihr Seufzen wahrnahm, fragte er sie nach dem Grund für ihren sorgenvolle Ausdruck, ließ ihr jedoch nicht viel Zeit, um zu antworten, bevor er selbst erneut das Wort ergriff. Holunderbeere betrachtete ihn aufmerksam, auch wenn seine Unbeholfenheit immer offensichtlicher wurde. Die Kriegerin blieb unendlich geduldig, was ungewöhnlich für sie war, und scharrte nur leicht mit ihren Pfoten im weißen Schnee, ohne ihren Blick von ihm abzuwenden. Rauchtatze fiel es schwer, seine Gedanken zum Ausdruck zu bringen und ab und zu stotterte er, doch er schaffte es am Ende, seinen Satz zu vervollständigen. Holunderbeere nahm einen tiefen Atemzug und richtete sich dann auf. Ihr schlanker Körper überbrückte die Distanz zwischen den beiden mit eleganten Schritten in weniger als ein paar Herzschlägen und sie ließ sich neben dem kräftigen Kater nieder. Sie beäugte für einen Moment lang die Seite seines Gesichts und atmete seinen intensiven Duft ein, bevor sie sich hingebungsvoll mit ihrem Kopf an seine Schulter lehnte. Sie versank etwas in seinem Pelz und genoss seine Wärme, bevor sie zu sprechen begann. „Weißt du, wenn du meine Handlungen problematisch findest, dann solltest du für das einstehen, was du für richtig hältst und nicht einfach mitmachen“, miaute sie träumerisch vor sich hin, auch wenn sie es ernst meinte. Sie seufzte erneut etwas verzweifelt.

Ein sanftes Schnurren erklang aus ihrer Kehle und sie hoffte, dass der sensible Kater ihre Worte nicht als einen Angriff gegen ihn auffasste. Sie wollte einfach, dass er zu sich stand, denn seine Meinung war nicht weniger Wert als die von irgendwem anders. Sie vermutete jedoch, dass er eigentlich gar nicht sie kritisierte, sondern nur geschockt war, dass er das Alles selbst reizend fand, obwohl es doch so falsch war. Es fühlte sich nicht falsch an und das war ein Problem – zumindest für Rauchtatze. „Wenn du meine Gedanken besser verstehen möchtest, müssen wir wohl mehr Zeit miteinander verbringen“, sie sah wieder zu ihm hoch und legte ihren Kopf etwas zur Seite, während ein sanftes Lächeln ihr Gesicht schmückte. „Ich kann dir ja nicht all meine Geheimnisse in einer Nacht offenbaren.“ Sie senkte ihren Blick wieder, ein dunkler Schleier legte sich über ihre blattgrünen Augen und sie genoss für ein paar Augenblicke einfach die Stille bei Mondlicht. Sie machte sich ernsthafte Sorgen darüber, den grauen Kater nicht mehr sehen zu können. Er ließ sie ihr Leben im WindClan – ihr Leben vor ihm -  für einen Moment lang komplett vergessen, all ihre Pflichten, Sorgen, der Tod ihrer Geschwister. Er wusste das alles nicht über sie, sah sie als unzerstörbar, während jeder ihrer Clankameraden miterleben durfte, wie Holunderbeere völlig allein zur Kriegerin ernannt wurde, nachdem Thymianpfote und Wacholderpfote vor ihrer Ernennung an Grünem Husten verstorben waren. In diesem Moment war Holunderbeere schwach geworden, obwohl sie für die beiden hätte stark sein sollen. Noch wollte sie dem Kater nichts davon mitbekommen lassen, weswegen sie sich enger an Rauchtatze kuschelte und die fallenden Schneeflocken mit ihren Augen verfolgte. „Möchtest du dich häufiger mit mir treffen, Rauchtatze?“ Diese gewagten Worte purzelten plötzlich aus ihrem Mund und auch wenn die gesprenkelte Kätzin normalerweise mit gut mit sozial herausfordernden Situationen umgehen konnte, schlug ihr Herz in diesem Moment so heftig in ihrer Brust, dass sie befürchtete, der Kater könne es fühlen. Das angefangene Kaninchen hatte sie völlig vergessen - genauso wie ihren Hunger selbst.
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Erwähnt: Rauchtatze, Thymianpfote †, Wacholderpfote †
Angesprochen: Rauchtatze
Ort: Donnerweg - SchattenClan-Seite
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tldr.: Beobachtet Rauchtatze, setzt sich neben ihn und lehnt sich an ihn. Redet mit dem Kater und fragt ihn, ob er sich öfter treffen möchte.

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptyFr 22 Apr 2022, 23:53



Rauchtatze

schattenclan
krieger
#014
Sanfter Wind zerrte an Rauchtatzes dichten Pelz, während er behutsam die Antwort der schönen Kriegerin abwartete. Sie wirkte auf ihn sehr geerdet und besonnen, gleichzeitig jedoch auch sehr freigiebig. Ihn faszinierte diese Kombination aus Eigenschaften, sofern er sie richtig eingeschätzt hatte, denn der graue Kater wusste, dass er furchtbar darin war Situationen und Katzen zu deuten. Trotzdem beschloss er, sich einmal in seinem Leben nicht beirren zu lassen und sich einfach seinem Gefühl und Instinkt hinzugeben. Er interessierte sich für Holunderbeere und sie sich für ihn, damit war die Sache auch schon gegessen. Trotzdem ging ihm die Tatsache nicht aus dem Kopf, dass das, was sie gerade taten, in allen Belangen gegen das Gesetz der Krieger verstieß. Würde Mohnstern davon Wind bekommen, würde sie ihn sicherlich entsprechend bestrafen und ihm drohte seinen Ruf als loyalen Krieger zu verlieren. Andererseits, so schoss es ihm durch den Kopf, war sein Ruf vermutlich so oder so nicht der Beste, eben weil er sich sozial sehr zurückzog und wenig von seinen Fähigkeiten an die große Glocke hing.

Er erstarrte förmlich, als Holunderbeere ihren zierlichen Körper neben seinem platzierte und ihr Gesicht in seinem dicken Pelz versenkte. Die Berührung ging ihm geradezu durch Mark und Bein, ließ ihn sogar ein klein wenig beben. Doch es war nicht so, dass ihm dieses Gefühl missfiel. Ganz im Gegenteil. Die gesprenkelte Kätzin war warm, sie war weich und duftete gut. Nein, er fand keinerlei ihrer Handlungen problematisch, auch wenn diese Akzeptanz in Kontrast zu seiner Loyalität stand. Doch er beschloss, für einen Moment die Eigenschaft abzuschütteln all seine Handlungen ständig zu kritisieren und legte vorsichtig das Kinn auf Holunderbeeres Kopf, um ihr zu signalisieren, dass er ihre Annäherung offen empfing.
Trotzdem war er ein wenig enttäuscht, dass sie ihm ihre Geheimnisse verwehrte. Er wollte gerne genauer wissen, wer diese geheimnisvolle gesprenkelte Kriegerin wirklich war, was sie wirklich über ihn dachte und warum sie ihm plötzlich aus dem Nichts so nahe kam. Doch vielleicht machte das gerade ihren Reiz aus, das Rauchtatze nicht in der Lage war sie zu deuten und sie ihn trotzdem mochte, obwohl er sie nicht kannte, sie nicht verstand, wie eigentlich jede Katze in seinem Umfeld. Somit war für ihn lediglich die Tatsache ungewohnt, dass sie ihm Nähe entgegenbrachte.

Scharf sog er ihren weichen Duft ein, als sie sich noch näher an seinen Körper schmiegte. Normalerweise wäre er zurückgewichen doch er ließ es geschehen, ließ ihre Wärme in seinen Pelz überfließen und gab ihr im Gegenzug ein wenig von Seiner ab. Ihm wurde ganz unwohl dabei, diese Vertrautheit schon in dieser Nacht wieder loszulassen und in seinen belastenden Alltagstrott zurückzukehren. Er wollte Holunderbeere besser kennenlernen, seine Wärme mit ihr teilen so wie heute. Gerade, als ihn diese Gedanken durchfluteten, als er schon ein wenig traurig wurde, stellte sie die verheerende Frage.
"Ja", miaute er ohne nachzudenken. Sein Herz hämmerte wie wild in seiner Brust und seine Augen blitzten im eisigen Mondlicht. Rauchtatze war nicht der Typ Katze, der schnell Entscheidungen traf, doch die Antwort war ihn wie aus dem nichts entfleucht und er machte auch keine Anstalten, sie auf irgendeine Art und Weise zu negieren. Stattdessen legte er ganz behutsam und schüchtern seinen plüschigen Schweif um den schmalen Körper der WindClanerin, um ihr etwas Wärme zu spenden und lächelte sie vorsichtig an. "Ich würde dich wirklich gerne wiedersehen", verlieh er seinen Worten nochmal Nachdruck, diesmal ohne stottern und ohne nachdenken. Für einen Moment glaubte er nur bei ihr, nur bei der mehrfarbigen Kätzin einfach frei reden zu können, ohne etwas Falsches zu sagen. War das Zuneigung, was er da fühlte? Diese kleine Jagd war verheerender für ihn ausgegangen, als er es zuerst erwartet hatte und zunehmend beschlich ihm das leise Gefühl, dass er zu vorschnell war, dass das alles nicht gut enden würde. Doch er schob es beiseite und fixierte sich allein auf die mondhelle Atmosphäre im Schnee, auf Holunderbeere, die nach Weide und Moor duftete, auf ihre Wärme. Sie war die erste Kätzin, die ihm solche Zuneigung entgegenbrachte und ihm gefiel das.
Erwähnt » Mohnstern, Holunderbeere
Angesprochen » Holunderbeere

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptySa 23 Apr 2022, 19:03

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #010



Die ersten fahlen Sonnenstrahlen fielen über das weite, wie ausgestorben wirkende, Moorgelände und tauchten die Schneelandschaft in ein blasses Violett. Dichter Nebel waberte über die glänzende Schneedecke, doch er Sturm hatte sich endlich gelegt. Holunderbeere blinzelte der Morgendämmerung aus ihren grünen, müden Augen entgegen. Sie bemerkte erst jetzt, wie sehr der fehlende Schlaf an ihren Kräften zerrte und hoffte, dass sie im Lager nicht so dringlich gebraucht werden würde und sich noch einmal hinlegen könnte - am besten unbemerkt. Im Lager… Unsicherheit flackerte in ihrer Brust auf, als sie daran dachte, wie sie ihr nächtliches Verschwinden erklären würde. Sie dachte an den schlanken Kater Kornfeuer, der der letzte gewesen war, mit dem sie Zeit verbracht hatte, bevor sie auf Rauchtatze gestoßen war. Würde er sich fragen, wo die gesprenkelte Kätzin abgeblieben war? Machte er sich vielleicht sogar Sorgen? Sie seufzte leise und ihre Schnurrhaare zitterten im kalten Wind, doch dann bemerkte sie, wie der graue Kater sein Kinn auf ihrem Kopf ablegte und ein warmes Kribbeln durchfuhr ihren schlanken Körper, ließ sie beben. Und da merkte sie: Alles würde schon irgendwie gut werden, das wusste sie einfach. Zumindest, wenn Rauchtatze jetzt noch einwilligen würde, sie wiederzusehen.

Und so kam es auch. Nur einen Herzschlag, nachdem die gewagte Frage Holunderbeeres Mund verlassen hatte, stimmte der Krieger mit einem eindeutigen ‚Ja‘ zu. Stechende Erleichterung quoll in ihr auf, doch sie hielt sich zurück, um diese dem Kater nicht zu offenbaren. Ihre Pfoten prickelten und sie ließ ihre spitzen Krallen ein paar Mal freudig erregt in die Schneedecke gleiten. Sie fühlte sich befreit und ihr erhöhter Puls legte sich noch immer nicht - nicht, solange sie dem Krieger so nah war. Der große SchattenClan-Kater legte seinen buschigen Schweif um ihren Körper und ein glückliches Schnurren erklang aus der Kehle der kleineren Kriegerin. Sie sah zu ihm hoch und erkannte ein zartes Lächeln auf seinem Gesicht, welches sie sofort erwiderte. Mit mehr Nachdruck wiederholte er seine Einwilligung noch einmal und sprach dabei frei und bestimmt – ganz anders, als er es noch vor ein paar Stunden getan hatte. Holunderbeere war stolz zu sehen, dass er etwas an Selbstsicherheit gewann und sie leckte ihm mit ihrer rauen Zunge das dichte Fell an seiner Wange flach. „Das freut mich so sehr“, miaute sie liebevoll und versank kurz in seinem dunklen bernsteinfarbenen Blick. Sie atmete tief ein und versuchte noch für ein paar weitere Augenblicke an diesem Moment festzuhalten. Sie spürte Rauchtatzes Wärme an ihrer Flanke, sein Duft umspielte ihre Sinne und wenn sie ihre Augen schloss, dann vergaß sie gänzlich, in welcher Situation sie sich eigentlich befand.

So unangenehm es auch war, so wagte die WindClan-Kriegerin nun den ersten Schritt und erhob sich auf ihre wackeligen Beine. Ihr Blick war in die Ferne gerichtet, in die Richtung, in der sich ihr eigenes Lager befand und sie kämpfte für einige Momente mit dem Drang, noch länger bei dem grauen Kater zu verweilen. Dann schwang ihr Kopf jedoch in seine Richtung und sie trat mit grazilen Schritten vor ihn. Ihr Gesichtsausdruck war kurz etwas schmerzlich verzerrt, doch dann neigte sie sich in seine Richtung und berührte seine dunkelgraue Nase mit ihrer schwarzen. Die Berührung sendete heiße Funken durch ihr Leib und unendliche Begierde flammte in ihr auf - gerade jetzt, wo sie so kurz davor war, ihn vorerst zurückzulassen. Sie beruhigte sich und blinzelte kurz etwas verspielt verlegen zu ihm hoch, ließ dann jedoch ein leichtes Grinsen auf ihrem zarten Gesicht erscheinen. Die Kätzin stöhnte ernüchtert auf. „Wir sollten uns wohl auf den Weg machen...“, miaute sie mit leicht verträumter Stimmlage und blickte nun in die andere Richtung – in den Kiefernwald hinein, in dem Rauchtatze verschwinden musste, um zu seinem Zuhause zurückzukehren. Zwischen den Bäumen war es recht dunkel und die Kätzin spürte den eisigen Wind aus dem Wald über ihr glattes Fell streichen. Etwas sehnsüchtig sah sie nun wieder über das Moor, welches hell erleuchtet wurde vom beginnenden Sonnenaufgang und war froh, dieses ihr Territorium nennen zu können, auch wenn sie den Kater vermissen würde. Sie legte ihren Kopf kurz nachdenklich zur Seite, als sie überlegte, wo sie sich demnächst treffen könnten, denn die Stelle neben dem Donnerweg an der Grenze war nicht nur zu gefährlich wegen der Monster. Holunderbeere blickte wieder in seine schönen Augen, bevor sie sprach: „Rauchtatze, lass uns wieder hier an der Grenze treffen aber dann gemeinsam nach einem sichereren Ort suchen. Hier... hier ist es zu riskant.“ Sie blinzelte ihm zu und hoffte, er würde ihre so langsam aufkommenden Bedenken verstehen – wenn sie sich häufiger sehen wollten, bräuchten sie einen unbeobachteten Ort. „Heute Nacht?“, sie betrachtete ihn schelmisch, da sie wusste, wie ihre Worte wohl auf ihn wirken mochten. Sie wollte keine Zeit verschwenden, um ihn wiederzusehen. Sie sehnte sich nach ihm und ihr Verlangen nach ihm war jetzt schon viel zu groß.
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Erwähnt: Kornfeuer, Rauchtatze
Angesprochen: Rauchtatze
Ort: Donnerweg - SchattenClan-Seite
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tldr.: Ist erleichtert über Rauchtatzes Zustimmung. Schlägt vor, sich diese Nacht wieder an der Grenze zu treffen und nach einem Versteck zu suchen.

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptySo 24 Apr 2022, 17:49



Rauchtatze

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#015
Der graue Kater verweilte einen Augenblick über schweigsam und ließ die Anwesenheit der WindClanerin schlichtweg auf sich wirken. Ihm war bewusst, dass er eine schwerwiegende Entscheidung getroffen hatte, die vermutlich den ganzen Verlauf seines Clanlebens wandelte, doch ihm war nicht danach, sich jetzt noch großartig mehr Gedanken über die Folgen seines Handelns zu machen. Er wollte sich alleinig auf Holunderbeere konzentrieren, auf ihre Wärme und ihren lieblichen Duft. Sie schien ihm mehr wert als irgendwelche hirnrissigen Gesetze, die zusammengestellt wurden ohne dabei auf die Gefühle eines Einzelnen zu achten. In ihm brodelte ein starkes Interesse, eine intensive Neugier, die er nicht zurückdrängen konnte und wollte. Er hatte das Gefühl, Holunderbeere wäre in der Lage ihn von Grund auf zu wandeln, ihn Katzen besser verstehen zu lassen, da sie selbst so impulsiv, sorglos und zugänglich war. Sie war an sich Rauchtatzes komplettes Gegenteil, doch vielleicht faszinierte gerade das den großen Krieger.

Die angenehme Nähe hielt nicht lang genug an, um noch etwas tiefsinniges zu sagen oder mehr Zuneigung aufzubringen, denn die Gesprenkelte Katze löste sich von ihm und stand nun wieder direkt vor seiner Nase, wo sie zuvor schon gestanden hatte, kurz nachdem sie sich das erste mal über die Grenze hinweg unterhalten hatten. Ihr grüner Blick war ein wenig durchwachsen, doch alles im Allen sah Rauchtatze immer noch die selbe Leidenschaft und Neugier darin glänzen, die er schon am Anfang an ihr wahrgenommen hatte. Vermutlich war er doch gar nicht so schlecht darin, Gefühle zu deuten, vielleicht konnte er es aber auch nur bei ihr.
Die ersten Sonnenstrahlen der Dämmerung tauchten ihren farbenfrohen Pelz in seichtes, warmes Licht, was im Kontrast zu der morgendlichen Nebeldecke ein hübsches Bild abgab. Ihm wurde etwas warm bei den Anblick, versuchte jedoch sich nichts anmerken zu lassen und nickte ihr zustimmend zu. Es war wirklich Zeit, sich auf den Weg zu machen und das nächtliche Geschehen vorerst hinter sich zu lassen, so sehr es auch schmerzte. Doch gerade als er etwas sagen wollte, kam Holunderbeere ihm wieder näher und berührte seine Nasse mit der Ihren, was den Kater etwas überrascht Blinzeln ließ. Hitze staute sich unter seinem Pelz und er senkte verlegen den Blick, lächelte aber ein wenig treudoof.

Als sie ihm einen Plan für das nächste Treffen vorschlug, legte sich ein sorgevoller Schleier über sein Gesicht. Ehrlich gesagt war er sich nicht einmal so sicher, ob er diese Nacht die Zeit fand um noch großartig durch das Territorium zu wandern, eben weil er auch eine Schülerin hatte und sich um diverse Kriegerpflichten kümmern musste. "Lass uns das lieber auf die nächste Nacht verschieben, ich weiß leider nicht, ob ich alles so einrichten kann, dass es klappt", miaute er vorsichtig aus Angst sie zu enttäuschen oder zu verärgern. Natürlich wollte er sie so schnell wie möglich wiedersehen, wenn er könnte sogar von nun an den ganzen Tag mit ihr verweilen, doch die Tatsache, dass sie unterschiedlichen Clans angehörig waren traf ihn unerwartet scharf. Es würde ständig eine gewisse Differenz zwischen ihnen geben, egal wie schön sie sich die gemeinsame Zeit gestalteten, waren ihre Leben von Grund auf unterschiedlich. "Ich habe eine Schülerin. Man erwartet von mir, dass ich sie ausbilde, doch ich wäre wirklich viel lieber bei dir", erklärte er ihr die Lage, während sich leise in seinem Hinterkopf ein wenig Missgunst gegenüber Pythonpfote anbahnte. Wäre sie nicht, würde Rauchtatze viel mehr Zeit haben um sich Holunderbeere zu widmen.
Doch statt großartig Trübsal zu blasen, berührte er die Kriegerin vorsichtig an der Wange und beschwichtigte sie und sich selbst mit einem leisen Schnurren. "Aber der Tag vergeht schneller als du denkst. Ich werde hier auf dich warten und dir überall hin folgen, wo du mich hinführen willst", hauchte er leise und ehrlich. Die Kriegerin hatte ihm den Kopf verdreht, darüber war er sich teils selbst bewusst, doch er liebte dieses Gefühl gemocht zu werden und er liebte es auch, jemand anderen aufrichtig mögen zu dürfen. Noch nie zuvor war Zuneigung ein großartiges Thema in seinem Leben gewesen, weshalb er diese Gelegenheit nur umso mehr auskostete und sich seinen Instinkten hingab. Doch die Unsicherheit würde immer mitschwingen, die Stimme weit hinten in seinem Kopf, die ihn warnte, jedoch vom Sturm der Emotionen übertönt wurde.
Erwähnt » Pythonpfote, Holunderbeere
Angesprochen » Holunderbeere

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptyDi 26 Apr 2022, 18:54

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #011



Holunderbeere nahm das zustimmende Nicken des getigerten Katers wahr, als sie deren Aufbrechen ansetzte. Sie konnte seinen Blick nicht genau deuten, doch sie war sich sicher, dass er sich ähnlich ernüchtert über die Situation fühlte, wie sie es das auch tat. Auf die Berührung seiner Nase hin senkte der graue Krieger seinen Kopf leicht, auch wenn er der Gesprenkelten trotzdem ein seichtes Lächeln schenkte, worüber sie mehr als zufrieden war. Als die Kätzin Ort und Stelle für deren nächstes Treffen vorschlug, schlich sich jedoch ein völlig neuer Ausdruck auf sein Gesicht, der ein Gefühl ausstrahlte, welches sich sofort auf Holunderbeere übertrug. Ihre Mundwinkel sanken etwas und auch ihre kleinen Ohren waren nun leicht in ihren Kopf angelegt, als sie Rauchtatzes sorgenvolle bernsteinfarbene Augen musterte. Der Kater ließ sie zum Glück nicht lange warten und begann damit, in vorsichtiger Stimmlage zu ihr zu sprechen – wahrscheinlich, um sie nicht zu verletzen. Die Ohren der WindClan-Katze zuckten leicht irritiert, als sie seine enttäuschenden Worte verarbeitete und ein stechendes Gefühl breitete sich in ihrer Brust aus. So sehr sie auch versuchte, es nicht zu zeigen, so wusste sie, dass ihre blattgrünen Augen von einem Schleier von Frustration getrübt wurden – denn sie war normalerweise nicht sonderlich geduldig, vor allem, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Sie wollte den Kater wiedersehen und das so schnell wie möglich, während dieser Besseres zu tun hatte, so wie es schien. Sie drehte ihren Kopf leicht weg – eingeschnappt - und schnaubte etwas bestürzt, während das Licht um die beiden Krieger herum immer heller wurde und nun in einem hellen Orangeton leuchtete.

Ihre Trostgefühle hielten dich nicht lange an und ihre Ohren zuckten wieder interessiert in seine Richtung, als er seine Worte begründete, indem er Holunderbeere verriet, dass er eine Schülerin im SchattenClan hatte, um die er sich kümmern musste. Das flaue Gefühl in ihrem Magen legte sich wieder etwas und sie betrachtete den hübschen Kater kurz aus dem Augenwinkel, bevor sie ihren Kopf wieder in seine Richtung drehte. Ein verschmitztes Funkeln leuchtete nun in ihren Augen auf und die Spitze ihres Schweifs wirbelte verspielt ein paar Schneeflocken vom Boden auf. „So ist das also… Rauchtatze, der erfahrene Mentor… Denkst du, du kannst mir auch noch ein wenig Kämpfen beibringen?“, sie war etwas näher an ihn heran gerutscht und war sich fast schon sicher, dass ihr Blick verriet, worüber genau sie fantasierte. Sie verkniff sich einen Kommentar über potentielles Jagdtraining in Bezug auf seinen misslungenen Versuch am vorherigen Tag - dafür gäbe er sicherlich noch genug Möglichkeiten. Kampftraining gefiel ihr eh besser - im Gerangel konnte man sich schon etwas näher kommen, als man das bei den Meisten eigentlich wollte, weswegen es sich perfekt für den grauen Kater anbot, denn der war ja schließlich nicht einer der ‚Meisten‘. Sie musste zugeben, dass es ihr sehr gefiel sich vorzustellen, wie der große Kater seinen Pflichten als Mentor nachkam- selbst war sie jedoch recht froh, keinen eigenen Schüler zu haben, mit dem sie Zeit verbringen musste, auch wenn sie wusste, dass sie das Zeug dazu hatte. Ihr Blick durchbohrte ihn und sie hob eine ihrer Pfoten und fuhr ihre Krallen aus, die daraufhin im seichten Sonnenlicht aufleuchteten. „Ich lass dich auch gewinnen… Zumindest ab und zu.“ Schnurrte sie verführerisch neckend und ließ ihre Pfote wieder sinken – sie hatte schließlich nicht wirklich vor, ihn zu verletzen. Fragen brodelten in ihr auf, denn sie wollte noch so viel mehr über den Kater wissen, konnte sich jedoch davon überzeugen, dass die dafür noch genug Zeit in der Zukunft fänden.

Rauchtatze ergriff nun selbst Initiative und wisperte ihr beruhigende Worte zu, beschwichtigte sie, während er sie an ihrer Wange berührte. Daraufhin erklang ein lautes, geschmeidiges Schnurren aus Holunderbeeres Kehle und sie schloss die Augen kurz und ließ sich von seiner angenehmen Stimme berieseln. Sein Duft waberte wieder überall um sie herum und sie genoss seine Nähe etwas zu sehr, als sie das wohl sollte. Er versprach ihr, dass er ihr überall hin folgen würde und ein befriedigtes Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit. Vorfreude durchflutete ihre Sinne und sie leckte dem Kater einmal langsam über seine Wange, bevor die bunte Kätzin sich plötzlich umdrehte und von ihm entfernte, um ein paar Schritte auf den Donnerweg zu zu machen. Sie warf einen Blick über ihre Schulter zurück, während das Licht der Dämmerung um sie herum überall reflektiert wurde. Der Donnerweg war noch immer leer, viel zu früh war es wohl für die Zweibeiner und nun, seitdem der Sturm sich gelegt hatte, war es so unendlich still. Sie schenkte dem SchattenClan-Krieger ein letztes warmes Lächeln. „Bis bald, Rauchtatze. Vergiss mich nicht.“ Die Worte wurden vom Wind weitergetragen und sie machte nun endgültig Kehrt, um in ihr eigenes Territorium zurückzukehren. Sie sprintete über den Donnerweg, fühlte dabei die harte schwarze Oberfläche an ihren Ballen kratzen und erhöhte ihr Tempo weiter, als sie die andere Seite – die WindClan-Seite der Grenze – erreichte. Sie hatte sich dazu entschieden, sich nach der finalen Verabschiedung nicht mehr nach dem Kater umzusehen, weswegen sie stetig über das Moor, durch die Nebeldecke hindurch, fegte – ihr mittellanger Pelz aufgeplustert. Ihr Herz hämmerte wie verrückt in ihrer Brust und ihr Atmen war erhöht. Sie konnte nicht aufhören, an Rauchtatze zu denken, auch wenn der Krieger – je weiter sie sich nun entfernte – ihren dunklen Pelz wahrscheinlich gar nicht mehr erkennen konnte. Sie seufzte innerlich und fragte sich, wie sie Zeit ohne ihn am besten überbrücken würde.

tbc.: WindClan-Lager
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Erwähnt: Rauchtatze
Angesprochen: Rauchtatze
Ort: Donnerweg - SchattenClan-Seite ► Auf dem Weg ins Lager
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tldr.: Ist enttäuscht darüber, dass Rauchtatze sie warten lassen will, freundet sich dann jedoch mit dem Gedanken an, als dieser erwähnt, er habe eine Schülerin. Genießt seine Nähe ein letztes Mal, verabschiedet sich und verschwindet auf dem Moor.

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BeitragThema: Re: Donnerweg 2   Donnerweg 2 - Seite 27 EmptyFr 29 Apr 2022, 21:08



Rauchtatze

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#016
Eine sorgevolle Falte bildete sich auf Rauchtatzes Stirn, als Holunderbeere sich auf seine Absage hin ein wenig eingeschnappt zeigte. Schnell versuchte er sich zu erklären, ihr seine Pflichten deutlich zu vermitteln und somit jegliche Missverständnisse aus der Welt zu schaffen, woraufhin sie wieder etwas liebevoller schien. Ihre Nähe füllte seinen Körper immer noch mit Hitze und ihre Art, wie sie ihm schmeichelte für seine Aufgabe als Mentor, entzückte ihn und zauberte ihn ein neckischen Grinsen ins Gesicht. Bildlich schoss ihm in den Kopf, wie er mit der schönen bunten Kriegerin ein Kampftraining nachspielte, glaubte fast ihre Nähe zu spüren, während sie sich ineinander verhakt durch den Schnee rollten. Ein intensives Kribbeln breitete sich unter seinem Pelz aus und er war ein wenig beschämt über seine obszönen Gedanken, ließ sich jedoch nichts anmerken und versuchte lediglich den Abschied voll auszukosten. Noch einmal sog er den Duft der hübschen Kätzin ein, spürte ihre Nähe und lauschte ihrer verspielten Stimme. Zunehmend wurde ihm wohler zumute in ihrer Gegenwart und eine gewisse Wehmütigkeit breitete sich in seinem Innern aus bei dem Gedanken, sie erst am nächsten Tag wiederzusehen. Trotzdem ließ er sich seine Freude nicht nehmen und schenkte ihr auf ihr Kommentar hin ein verschmitztes Grinsen.
"Das werden wir noch sehen", miaute er und legte seinen warmen Bernsteinblick in ihren. Ehrlich gesagt glaubte er nicht, dass so eine zierliche WindClanerin wie sie das Zeug dazu hatte, gegen ihn gewinnen zu können, doch er sollte eine Katze niemals nach ihren Äußeren beurteilen. Jedenfalls nahm er sich diese Herausforderung zu Herzen und würde mit Sicherheit nochmal darauf zurückkommen.

Sein Atem stockte erneut, als Holunderbeere sich ihm ein letztes mal näherte und ihr Schnurren füllte seine Ohren. Sie hatte es wohl wirklich gern, ihn den vorläufigen Abschied so schwer wie möglich zu machen, denn gerade in diesem Moment schien ihre Nähe ihn tausendmal besser zu gefallen als zuvor noch. Auch er stimmte leise in das Schnurren ein, verblieb schweigsam und sanft, machte sich auch kaum Gedanken, wie er es sonst immer tat. Für einen Moment schaffte Rauchtatze es einfach nur den Augenblick zu genießen. Doch so harmonisch das ganze Szenario auch auf ihn wirkte, so ungern er sich von Holunderbeere lösen wollte, so schnell tat sie den ersten Schritt und entfernte sich schlagartig von ihm. Ihre dunkle Gestalt verdeckte ein wenig die Sicht auf die aufgehende Sonne, so dass Rauchtatze ihre Gestalt nur schummrig wahrnehmen konnte. Umspielt von Schneeflocken und dem wolkenverhangenen Himmel wirkte ihre Silhouette plötzlich etwas befremdlich und Kälte breitete sich in seinem Innern aus. Sein Kopf füllte sich erneut mit Zweifeln, Fragen und Unsicherheit, zeitweise wurde ihm sogar leicht übel. Lediglich ihre letzten Worte an ihn hielten die Restwärme noch in seinem Körper fest, ehe sie sich aus seinem Sichtfeld entfernte.

"Wie könnte ich dich vergessen", hauchte er in die eisige Luft, als die bunte Kriegerin schon längst verschwunden war. Ihm wurde mulmig zumute bei den Gedanken in den SchattenClan zurückzukehren und ein bitterer Geschmack breitete sich auf seiner Zunge aus. Vermutlich war es besser so, vermutlich sollte die ganze Geschichte auf ewig verdeckt bleiben, so dass niemand davon erfuhr. Doch in dem Kater regte sich ein Verlangen danach, der WindClanerin zu folgen, an ihrem Leben teilzuhaben und sie noch besser kennenzulernen. Doch wollte sie das überhaupt, oder war er nur ihre Ablenkung? Er stieß ein lautes Seufzen aus, so dass eine weiße Wolke seine Schnauze umschwebte. Der Rest ihres Duftes lag noch in der Luft und er beschloss, sich von der ganzen Szenerie vorerst zu distanzieren und seinen Tag hinter sich zu bringen.

Als er sich umwandte, fiel ihm das Kaninchen auf, welchem nur halbherzig Beachtung geschenkt wurde. Vorsichtig hob er es mit den Zähnen auf und zögerte eine ganze Weile lang, bis er seine Schritte Richtung des dunklen Kiefernwaldes lenkte. Mit einem mal hatte er das Gefühl, die Düsternis seines Territoriums würde ihn einschließen und ganz und gar verschlingen, doch im nächsten Moment strömten die vertrauten Düfte nach sumpfigen Boden und frischen Kiefernnadeln in seine Nase und schenkten ihm Sicherheit.

tbc: SchattenClan-Lager
Erwähnt » Holunderbeere
Angesprochen » Holunderbeere

"What's right is what's left if you do everything else wrong."
(c) Moony

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