Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschfänger
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: -
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Monduntergang [18.08.]

Tageskenntnis:
Kräftige Sonnenstrahlen scheinen vom wolkenfreien Himmel hinab und lassen so langsam auch die letzten Schneeflecken schmelzen, schaffen eine gute Abhilfe gegen die kräftigen Windböen, die regelmäßig über die Territorien pusten. Dafür ist der Boden an vielen Stellen matschig und so einige größere und kleinere Pfützen haben sich gebildet. An vielen Stellen sprießen Frühblüher aus der Erde. Auch die Bäume und Sträucher öffnen ihre Knospen, werden immer grüner und dichter bewachsen.


DonnerClan Territorium:
Der Wald blüht wieder auf! Noch sind die Baumkronen nicht so bewachsen, sodass die Sonne ordentlich durch diese hindurch scheinen kann und so den feuchten Waldboden langsam trocknen lässt. Das Unterholz schützt vor dem kräftigen Wind und so einige Beutetiere sind hier unterwegs. Besonders die Vögel kann man wieder zwitschern hören. Die Bäche stehen etwas höher und haben eine recht starke Strömung, die auch eine ausgewachsene Katze mitreißen könnte.


FlussClan Territorium:
Abgesehen von einigen kleineren Schollen ist das Eis auf dem Fluss nun vollkommen geschmolzen. Auch hier steht das Wasser etwas höher, doch nicht so hoch, dass es Grund zur Beunruhigung bieten würde. Tatsächlich scheint dadurch so langsam auch der letzte Schmutz der Zweibeiner wieder weggewaschen zu werden und immer mal wieder kann die Schuppen von kleineren Fischen zwischen den Fluten aufblitzen sehen. Besonders am Ufer ist der Boden feucht und matschig und in den ungeschützten Teilen des Territoriums weht der Wind ordentlich.


WindClan Territorium:
Noch immer ist der Boden hier matschig und rutschig, erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Ebenso bietet das kahle Hochmoor kaum Schutz vor dem starken Wind, der trotz der Sonnenstrahlen doch noch recht frisch ist. Zwischen den Pfützen und kleinen Rinnsalen, die durch das Schmelzwasser entstanden sind, sprießen allerdings immer mehr Pflanzen aus der Erde und locken die Kaninchen aus ihren Bauen.


SchattenClan Territorium:
Im dichten Nadelwald ist eher weniger von den Sonnenstrahlen zu erkennen, aber dennoch kann man die veränderten Temperaturen spüren und der Wind ist um einiges schwächer. Dennoch sollte man bei der Jagd vorsichtig sein, denn hin und wieder werden die hohen Bäume von starken Windstößen erfasst und wanken bedrohlich. Langsam erwachen die Echsen, Schlangen und Frösche aus der Kältestarre und auch die Nager finden nun wieder mehr Nahrung. Wenn man gut mit dem matschigen Untergrund umzugehen weiß, sollte sich also einiges an Beute für den Clan finden.


WolkenClan Territorium:
Auch hier sind die Bäume wieder dichter bewachsen und trotz der noch immer leicht feuchten Rinde ist das Klettern so um einiges einfacher geworden. Zwar weht auch hier ein kräftiger Wind, doch kehren immer mehr Vögel zurück und so sollte die Jagd nicht allzu schwer fallen. Ebenso stehen die Gewässer auch hier etwas höher und der Boden ist feucht, trocknet allerdings relativ schnell durch die warmen Sonnenstrahlen. Einzig in den etwas dichteren Teilen des Waldes ist der Untergrund noch immer ziemlich rutschig.


Baumgeviert:
In der Senke selbst hat sich durch das Schmelzwasser eine große Pfütze gebildet, die an ihrem tiefsten Punkt einer ausgewachsenen Katze ungefähr bis zum Bauch reicht. Die Eichen wanken leicht im Wind hin und her, die Sträucher blühen nun wirklich auf, und immer wieder kann man kleine Beutetiere am Rand der Lichtung entlang huschen sehen.


BlutClan Territorium:
Immer häufiger trifft man hier auf Zweibeiner und ihre Hunde, die die Sonnenstrahlen genießen wollen, wie es scheint. Allerdings bringen sie bei ihren Ausflügen auch immer häufiger etwas Beute mit, wovon sie oftmals Reste zurücklassen. Auf den Straßen haben sich Pfützen gebildet und neben ihnen laufen kleine Rinnsale. Ebenso steht auch der Schwarzstrom etwas höher und fließt schneller als gewöhnlich.


Streuner Territorien:
Hier ist es besonders auf dem offenen Gelände ordentlich matschig. Viele Pfützen zieren den Untergrund, sodass man wohl kaum trockene Pfoten behalten kann. Der Wind weht auch hier kräftig, in den bewaldeten Teilen, die immer grüner werden, ist es allerdings etwas geschützter und selbst hier scheinen die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen hindurch. Auch die Beute zeigt sich immer häufiger und länger, scheint ebenfalls von den warmen Temperaturen hervorgelockt zu werden.


Zweibeinerort:
Die Zweibeiner verbringen immer mehr Zeit in ihren Gärten und auch die Hauskätzchen werden von den Sonnenstrahlen immer häufiger aus ihren Nestern gelockt. Natürlich ist auch der Boden hier matschig und von Pfützen bedeckt, wodurch diejenigen, die sich das Fell nicht schmutzig machen wollen, vermutlich immer noch vor längeren Ausflügen zurückschrecken.

 

 Wasserfall

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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyDo Jul 28, 2022 10:10 pm


Tropfenpfote
» i’m all right now. i think i can look forward to living my life. «

#020 / steckbrief / windclan schülerin

cf: Lager / Territorium des WindClans

Tropfenpfotes Kehle brannte mit jedem Atemzug. Auch wenn es doch nicht mehr so furchtbar kalt war, fühlte die Luft sich dennoch stechend in ihrer Brust an. Ebenso brannten ihre Pfoten, fühlten sich bereits jetzt so wund an, als wäre sie schon den ganzen Tag über das Territorium gelaufen. Ihre Beine zitterten während sie leise keuchend hinter Sturmstern her tappte, erleichtert darüber, dass er das Tempo endlich etwas verlangsamt hatte.
Mit runden Augen sah sie zu dem Anführer auf, versuchte das trockene Gefühl in ihrem Maul loszuwerden, um seine Frage beantworten zu können. Sie hatte das Gefühl, als hätte sie bereits jetzt schon irgendetwas falsch gemacht, denn der Kater wirkte nicht unbedingt erfreut.
Ihre blauen Augen weiteten sich, denn er schien ihre Antwort gar nicht abzuwarten, fuhr stattdessen bereits mit seiner Erklärung fort. Und das, was er da erzählte, klang furchtbar gruselig und gefährlich. Nicht nur ihre Beine waren nun am Zittern. Wenigstens hatte sie mittlerweile wieder genug Luft schnappen können, sodass sie neben ihrem Nicken auch ein vorsichtiges “Verstanden!” hervorpressen konnte.

Auch ihr aufgeregter Herzschlag beruhigte sich etwas als Sturmstern sie doch tatsächlich anlächelte. Tropfenpfote schaffte es kaum, das Lächeln zaghaft zu erwidern, da wandelten sich auch schon wieder die Züge des Anführers. Erschrocken sträubte die Schülerin das Fell. Hatte sie etwas falsch gemacht?
Sie zog leicht die Brauen zusammen bei den nächsten Worten des Katers. WolkenClan? Tropfenpfote hob vorsichtig die Schnauze und sog die Luft ein, zuckte zusammen als sie den fremden Geruch zwischen all den anderen Gerüchen entdeckte.
“Meintest du nicht, nur SchattenClan, DonnerClan und FlussClan grenzen an unser Territorium?”, fragte sie leise, überraschte damit sogar sich selbst ein wenig.
Unsicher lief sie hinter Sturmstern auf den ungewohnten Geruch zu. Sollten sie nicht lieber Hilfe holen, wenn ein fremder Clan sich wirklich auf ihrem Territorium befand? Sie war eine Schülerin, die zum ersten Mal das Lager verlassen hatte - was sollte sie schon gegen Eindringlinge ausrichten können? Doch der Anführer schien offensichtlich andere Pläne zu haben.
Tropfenpfote hielt sich hinter seiner großen Gestalt, schnappte jedoch überrascht nach Luft und schielte kurz an seinen Hinterläufen vorbei, als er eine der fremden Katzen mit Brombeerstern begrüßte. Das war also der Anführer des WolkenClans? Ehrfürchtig musterte die kleine Kätzin den braun getigerten Kater. Dann fiel ihr Blick auf die Kätzin neben ihm, Ahornblatt. Doch als diese ihren Blick traf, quiekte Tropfenpfote erschrocken auf und huschte wieder hinter Sturmsterns kräftiger Gestalt in Sicherheit, ihr gesamtes Fell gesträubt.


Erwähnt: Sturmstern, Brombeerstern, Ahornblatt
Angesprochen: Sturmstern

TL;DR
Versucht, sich alles von Sturmsterns Erklärungen einzuprägen. Folgt ihm zu den WolkenClan-Katzen und versteckt sich hinter Sturmstern vor ihnen.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




we are here to fight by your side, your majesty. and so we shall, now and always.


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Stein
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyDo Jul 28, 2022 11:02 pm




o Brombeerpelz o

WolkenClan | Ältester | männlich | #567


Brombeerpelz hörte das Trommeln von Pfoten auf dem kahlen Boden und der Geruch des WindClans wurde stärker. Tatsächlich erkannte er sogar den Eigengeruch des Katers, der sich gerade zusammen mit einer Jungkatze näherte, denn neben diesem hatte er bereits auf dem Anführerfelsen am Baumgeviert gestanden.
Sturmstern. Besorgt sah der Kater die beiden WindClan Katzen näher kommen und fragte sich, ob der Anfüher ihnen diesen Umweg ohne Aggressionen würde durchgehen lassen. Noch immer konnte er den Getigerten nicht wirklich einschätzen, sah nicht viel von Dunkelfeder in ihm. Doch das musste nichts heißen, schließlich sah man auch in Ahornstern wohl nicht viel von ihm und doch war sie eine würdige Nachfolgerin.
Zunächst richtete Sturmstern nur eine Begrüßung an sie und stellte seine Schülerin vor, aber natürlich verwendete er dabei noch nicht die richtigen Namen.
“Seid gegrüßt Sturmstern, Tropfenpfote”, miaute er und pausierte, schaute zu Ahornstern, die ihn ebenfalls anschaute, entschlossen. Und bevor er irgendetwas weiteres sagen konnte, übernahm seine Tochter bereits das Wort.
Brombeerpelz lächelte nur leicht und überließ es ihr. Dies war nun ihre Aufgabe und nicht mehr seine. Es war gut, dass sie sich bereits in ihre Rolle einfand.
Er warf der Schülerin, die sich nun hinter dem Anführer versteckte, nur einen kurzen Blick freundlichen Blick zu, in der Hoffnung, sie nicht noch weiter zu verschrecken und ließ seine Augen dann voller Interesse auf Sturmstern, denn seine Reaktion war es, die zählte.
Nachdem Ahornstern geendet hatte, schien sie ihm das Wort überlassen zu wollen, doch sie hatte bereits alles gesagt, was es zu sagen gab und sogar die Frage gestellt, die er hatte stellen wollen. Also blieb Brombeerpelz still und lächelte weiterhin freundlich.


Erwähnt: Ahornstern
Angesprochen: Sturmstern, Tropfenpfote
Ort: Wasserfall


Zusammenfassung: Begrüßt Sturmstern und Tropfenpfote und bleibt dann still.

Code by Moony, angepasst Esme,
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyFr Jul 29, 2022 2:10 am

Fliederpfote
06 Monde . . . Schülerin . . . . . WindClan . . . #11
Trotz der Wärme der feinen Sonnenstrahlen, biss sich langsam die Kälte in Fliederpfotes Pfoten. Beinahe hätte sie die Aufforderung ihres Mentors verpasst, sich die Schlucht und den dort drinnen rauschenden Wasserfall näher anzuschauen. Vorsichtig stakste sie näher und streckte ihren Hals, um einen vernünftigen Blick zu erhaschen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, bei einer falschen Bewegung in den Abgrund zu stürzen. Eine bessere Grenze zum Schutz ihres Territoriums konnte es nicht geben, oder?
Langsam nickte sie. Aber ging es nicht auch um den Eindruck, darum Präsenz zu zeigen? Fehlende Grenzmarkierungen könnten falsche Signale senden und als Schwäche gesehen werden. War das nicht ein Grund, diese Aufgabe eifrig zu erledigen? Zu zeigen, dass man noch in der Lage war, genügend Patrouillen auszusenden und sich um die Grenzmarkierungen zu kümmern? Als Milchnase ebenfalls nach vorne trat, um eine Markierung an der Grenze anzubringen, tat sie selbst einige Schritte zurück. Es schien ihr nichts besonderes, dennoch beobachtete sie ihn, bis er fertig war und wieder auf sie zu kam. Anstatt ihr jedoch noch Fakten zum Wasserfall zu liefern oder ihr zu erläutern, welche Grenze sie sich als nächsten würden anschauen können, blieb er stehen und schien wie in Gedanken versunken in die Ferne zu starren. War etwas vorgefallen? Besorgt legte Fliederpfote ihren Kopf schief. Würden sie jetzt doch nicht noch mehr vom Territorium und den Grenzen sehen?
Sie konnte sich einen kleinen Hüpfer nicht verkneifen, als er es schließlich schaffte, sich wieder loszureißen. Die Aussicht, die Grenze zum SchattenClan zu besuchen und endlich identifizieren zu können, mit welchen Katzen sie es noch würde zu tun bekommen, war bereits aufregend gewesen. Aber der Gedanke, die ersten Unterweisungen im Jagen zu bekommen, ließ mit einem Mal alle Energie, die durch die Kälte verloren schien, zurück in ihren Körper.
Fliederpfote musste sich zwingen einigermaßen still zu stehen und die Aufforderung zu verarbeiten, um ihr auch folgen zu können. Wie sie eine Jagd angehen würde? Sie sah sich selbst, wie sie einem Kaninchen über die Weiten des Moorlands hinterher fetzte. Dann jedoch kamen ihr wieder die Worte der Schüler in den Sinn, die sie im Lager belauscht hatten. Kaninchen seien schnelle Kreaturen und im offenen Angriff unglaublich schwer zu erlegen. Sie wäre alleine. Wie sollte sie es also anstellen? Jagdkauern. Der Begriff sagte ihr was. Natürlich tat er das. Sie ließ sich ein wenig fallen, knickte ihre Beine leicht ein und spannte die Muskeln in ihren Hinterbeinen an, als wolle sie gleich los springen und das Kaninchen aus dem Hinterhalt am Boden festnageln. Ihr Schweif ragte jedoch gerade nach oben und mit den Vorderpfoten krallte sich in den ersten Augenblicken am Boden fest. Wie war es den anderen gelungen, das Gleichgewicht zu halten? Es dauerte einige Momente, bis Fliederpfote ihre Balance wieder fand und sich ganz darauf konzentrieren konnte, wie sie im nächsten Moment los sprang.
"redet" | andere | denkt

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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyMi Aug 03, 2022 12:24 am




Sturmstern

WindClan | Anführer | 42 Monde
#082

Zu behaupten, dass er tiefenentspannt war, wäre definitiv die Übertreibung des Jahrhunderts gewesen, wenn man bedachte, dass Sturmstern mit gesträubtem Nackenfell auf seinem Teil der Grenze saß und die beiden Katzen aus dem WolkenClan beobachtete. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, während er versuchte seinen Schweif im Zaum zu halten, der drauf und dran war unruhig hin und her zu peitschen.
Er war nicht wütend darüber die beiden Katzen hier zu sehen. Das mochte man vielleicht – wenn man ihn in der vergangenen Zeit erlebt hatte – annehmen, aber dem war nicht so. Vielleicht wäre er wütend gewesen, wenn es andere Katzen gewesen, die er hier angetroffen hätte, oder – SternenClan bewahre! – andere Clans, aber mit dem WolkenClan hatte ihn bisher kein böses Blut verbunden und wenn es nach ihm ging, würde das auch so bleiben. Immerhin schätzte er Brombeerstern als sehr weisen und alles anderen als kriegerischen Kater, der lieber mit Worten kämpfte, als mit Krallen.
Natürlich musste das nichts bedeuten. Ein Anführer diente in erster Linie seinem Clan, und wenn dieser in Gefahr schwebte…
Deshalb blieb das Gefühl der Entspannung auch beim Anblick von Vater und Tochter aus, einfach weil er noch nicht einschätzen konnte, was die beiden WolkenClan-Katzen hierher auf fremdes Terrain geführt hatte.
Eine Kriegserklärung? Eine Warnung? Eine Nachricht vom SternenClan?
Aber egal in welche Richtungen seine Gedanken wanderten, nichts hätte ihn auf das vorbereiten können, was die rote Kätzin ihm erzählte. Überhaupt war Sturmstern verwundert, dass es die Tochter des Anführers war, die das Wort ergriff und nicht der ältere, braun getigerte Kater selbst, doch der Grund dafür fand sich sogleich in deren Worten. Denn Ahornblatt war längst nicht mehr die, als die er sie eben noch begrüßt hatte. Stattdessen hatte sie den Platz ihres Vaters eingenommen…was…im ersten Moment dafür sorgte, dass die Ohren des braungetigerten Anführers überrascht zuckten. Natürlich wusste er, dass Brombeerpelz nicht mehr zu den jüngsten Katzen im Wald gehörten. Die Zeit stand eben für niemanden still. Aber er hätte dennoch nicht erwartet, dass es ausgerechnet der WolkenClan sein würde, der den Spuren des WindClans folgen und den gleichen Weg beschreiten würde, wie schon Dunkelfeder zuvor.
Aber wie auch bei seiner ehemaligen Mentorin verstand Sturmstern den Wunsch nach etwas Freiheit – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Er selbst war Anführer mit Leib und Seele, aber bereits in seiner kurzen Zeit als solcher hatte er gelernt, mit welch großer Verantwortung es einherging an diesem Platz zu stehen. Und was für ihn schon nach wenigen Monden als schwere Last erkennbar war, mochte für jemanden wie den Braungemusterten, der seinerseits dieses Amt schon seit etlichen Blattwechseln innegehabt hatte, kaum noch tragbar gewesen sein. Er mochte vielleicht nicht die gleichen Gründe gehabt haben, wie Dunkelfeder vor ihm, doch was wusste Sturmstern schon vom Leben des Katers? Außerhalb der Großen Versammlungen gab es nicht unbedingt groß die Chance mehr über das Leben der anderen Clans herauszufinden. Und ehrlich gesagt, wusste er auch nicht so recht, ob es nur die Neugier war, die da aus ihm sprach, oder ob es die schweigende Vernunft war, die ihm eigentlich solche Neugier verbieten sollte. So oder so brummte er verständnisvoll und nickte mit dem Kopf.
“Ich verstehe. Meinen Glückwunsch, Ahornstern., sagte Sturmstern und drehte den Kopf so, dass er die Gestalt der jungen Kätzin hinter sich zumindest erahnen konnte. Warum beim SternenClan versteckte sie sich hinter ihm, als wäre er ihr Vater?
Tropfenpfote…”, rief er leise und versuchte dann sichtlich verwirrt die Aufmerksamkeit seiner Schülerin zu bekommen, “Es gibt keinen Grund sich zu verstecken. Ahornstern und Brombeerpelz sind nicht hier, weil sie uns etwas Böses wollen. Komm her und zeige etwas Respekt.“
Er hatte nicht beabsichtigt hart zu klingen, aber in gewisser Weise ärgerte es ihn, dass die Schülerin des Anführers sich vor anderen Clans so versteckte. Was machte das für ein Bild nach außen? Vor allem vor der neuen Anführerin des WolkenClans?
Sturmstern atmete tief durch und besann sich darauf die ganze Sache nicht weiter aufzubauschen als nötig. Vor allem, da sich hier die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs ergeben hatte, die er so nicht erwartet hätte.
“Ich hoffe doch es geht dir gut, Brombeerpelz?“, fragte der Getigerte und richtete seinen Blick auf den Älteren. Ein Anführerwechsel wie dieser war nicht nur äußerst ungewöhnlich, sondern konnte auch allerhand Gründe haben. Natürlich hoffte der WindClan-Kater, dass nichts Gesundheitliches der Auslöser für eine solche Entscheidung war. Denn auch, wenn er wusste, dass es am Ende des Tages nichts anderes als der Lauf der Zeit und der Natur war, würde er den Kater doch vermissen. Nicht, wie man einen Bruder oder Freund vermisste, aber dennoch wie eine geschätzte Persönlichkeit. Es würde so schon sehr ungewöhnlich sein und eine Weile dauern, ehe er sich an die Abwesenheit des weisen Anführers auf dem Anführerfelsen würde gewöhnen können. Aber…das Rad der Zeit…stand nun einmal niemals still.
Und so richtete er einen Moment später, kaum dass er ausgesprochen hatte, seinen Blick wieder auf die rote Tigerkätzin und ließ seine lindgrünen Augen zwischen den beiden hin und her wandern. “Ich hoffe doch dem WolkenClan geht es gut…“, sagte er und zuckte einmal mehr mit den Spitzen seiner Ohren. Nicht, dass der WindClan irgendetwas dagegen tun könnte, sofern es dem Clan nicht gut ging, immerhin konnten sie nicht einmal ihren Heiler ausleihen, weil der – schon viel zu lange! – im DonnerClan weilte, um dort wer-weiß-was zu tun. Aber dennoch hoffte er und wünschte den friedlicheren Nachbarn im Wald natürlich nur das Beste. Die Frage der Roten ließ den Kater aufmerksam nicken. Dunkelfeder und den Jungen geht es gut. Sie werden schneller erwachsen, als man denkt. Bald werden sie sicher schon bereit für ihre Kriegerausbildung sein. Und wie steht es mit deinen Jungen, Ahornstern?“, erwiderte er die freundliche Frage und ließ sich auf den Smalltalk ein. Zeitweise glitt sein Blick zu seiner Schülerin, die sich in dieser neuen Situation vermutlich noch zurechtfinden musste. Sturmstern konnte sie zwar nicht zwingen sich an diesem Gespräch zu beteiligen, aber ihm wäre es lieber, wenn sie es täte. Einfach schon deshalb, weil ihm nicht wohl bei dem Gedanken war, dass er abgelenkt war, während die kleinwüchsige, unerfahrene Schülerin hier am Wasserfall herumtappste. Denn wie die neue Anführerin des WolkenClans bereits festgestellt hatte, war dieser sehr gefährlich…vor allem, wenn man sich nicht auskannte…

Erwähnt: Tropfenpfote, Ahornstern, Brombeerpelz, Dunkelfeder
Angesprochen: Ahornstern, Tropfenpfote, Brombeerpelz

Zusammenfassung: Beginnt ein Gespräch mit den beiden WolkenClan-Katzen und sieht sich immer wieder nach Tropfenpfote um

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Wasserfall - Seite 17 Captain-appreciation
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyFr Aug 05, 2022 1:12 pm



Ahornstern
WolkenClan Anführerin
Sometimes accepting help is harder than offering it.

182
Ahornstern war erleichtert, als sie erkannte, dass Sturmstern ihre Erklärung akzeptierte und ihnen nicht feindlich gesinnt war. In einem anderen Fall wäre das für sie vier nicht sonderlich glücklich verlaufen, auch wenn der WindClan Anführer deutlich unterlegen war. Die rote Kätzin atmete leise und lange aus, spürte, wie die restliche Anspannung sie verließ. Einen weiteren Kampf hätte sie zwar überstanden, aber ihr Interesse daran war nur gering vorhanden.
Dankend neigte die Kätzin ihren Kopf vor dem Kater. Der Ablauf des Gesprächs deutete auf eine friedliche Zusammenkunft hin, eine gute Voraussetzung für zukünftige Entscheidungen und Begegnungen. Ihr Blick huschte kurz zu Brombeerpelz, doch ihre Gedanken waren bereits weit entfernt.
Wenn das Gespräch weiter so läuft, sollte ich es auch bei den anderen Anführern versuchen. Vielleicht lassen sich einige Konflikte vermeiden, wenn wir uns untereinander besser verknüpfen...
Ahornstern blickte wieder konzentrierter zu Sturmstern, als dieser sich an Tropfenpfote wandte. Es tat der Anführerin leid, dass sie die junge Kätzin so verschreckt hatten. Zwar verstand sie nicht, was der Kater an seine Schülerin gewandt meinte, doch sie vermutete, dass es mit ihrem Verhalten zutun hatte. Nachdenklich zuckte ihre Schwanzspitze, doch etwas anderes, als der Kätzin freundlich zuzulächeln, konnte sie auch nicht tun.
Während der Kater sich an Brombeerpelz wandte, ließ Ahornstern ihren Blick wieder über das Hochmoor gleiten. Zwar sollte sie den beiden Katern zuhören, doch sie wollte ihrem Vater auch die Möglichkeit geben, in Ruhe mit seinem früheren Gleichgestellten zu sprechen. Sie selbst konnte derweil das Fortschreiten des Sonnenstandes beobachten und erneut über die Frage nachdenken, wen sie an ihrer Seite sehen wollte, um den WolkenClan in der Zukunft zu lenken. In den wenigen Monden, in denen sie als Zweite Anführerin gedient hatte, hatte sie diese Frage auch nie aufgegriffen. Doch nun, da sich Mondhoch anbahnte, hatte Ahornstern keine Wahl, als sich mit der Überlegung auseinander zu setzen und zu einer Entscheidung zu finden.
Was wollte sie für den WolkenClan? Einen großen Umbruch? Wollte sie sich sehr von den alten Wegen trennen oder wollte sie es in Ruhe angehen, wie ihr Vater es getan hatte? Was genau wollte sie überhaupt verändern?
Als Sturmstern auf Dunkelfeders Junge zu sprechen kam, blickte Ahornstern auf und lächelte freundlich. Ob diese es noch vor der nächsten Versammlung schaffen würden, ihre Schülernamen zu erhalten? Oder würden sie Dunkelfeders Jungen erst viel später kennenlernen?
»Meinen Jungen geht es gut«, antwortete die rote Tigerkätzin freundlich und konnte ihren eigenen Stolz aus ihrer Stimme wahrnehmen. »Sie haben vor einer Weile mit ihrem Training begonnen und scheinen sich einigermaßen gut zu schlagen. Aber wie jede Jungkatze haben sie einige Hürden zu überwinden und ich hoffe, dass ich sie dabei unterstützen kann.«
Ahornsterns Schwanzspitze zuckte erneut durch die Luft. Blasspfotes Gesicht war vor ihren Augen, als sie an die Hürden dachte. Hürden, die sie dem Anführer nicht offenbaren würde, da sie nicht über den Fuchskampf sprechen würde. Noch nicht, erst auf der Großen Versammlung würde sie über Wildfeuers Ableben sprechen.
»Ich bin dankbar dafür, dass die Blattfrische nun endlich die Territorien erreicht hat. Besonders für das Training unserer jüngsten Schüler ist die Blattleere eine große Herausforderung. Wir werden sehen, was die nächsten Monde für unsere Clans übrig haben.«
Aufmerksam beobachtete die junge Anführerin ihr Gegenüber. Da sie langsam in Floskeln übergingen, sollte sie nicht mehr lange hier stehen, doch falls Sturmstern ihnen noch etwas mitgeben wollte, wollte sie es sich in Ruhe anhören, statt einfach zu fliehen. Abgesehen davon hatten sie noch etwas Zeit bis Mondhoch, auch wenn sie nicht mehr allzu lange hier stehen sollten, wenn sie die Gesetze der Ahnen nicht brechen wollten. Aber das behielt die Kätzin für sich, denn sie wollte den WindClan Anführer nicht erzürnen.

Angesprochen » Sturmstern
Erwähnt » Sturmstern, Brombeerpelz, Tropfenpfote, Blasspfote | Indirekt: ihre Jungen
Zusammenfassung » Unterhält sich mit Sturmstern über ihre Jungen und die Blattfrische. Macht sich Gedanken über die Richtung, die sie mit dem WolkenClan einschlagen will, da sie davon abhängig machen will, wen sie zu ihrem Zweiten Anführer macht.


Embrace others for their differences, for that makes you whole.
Code by Anakin | Art by WildDusTT

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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyMo Aug 08, 2022 1:47 am




Sturmstern

WindClan | Anführer | 42 Monde
#083

Seine Augen wanderten hin und her. Zwischen dem ehemaligen Anführer und seiner Nachfolgerin, während seine Ohren bei jedem kleinen Geräusch zuckte. Das hier war sein erster Ausflug mit Tropfenpfote und er würde lügen, wenn er behauptete, dass er sich diesen nicht etwas anders vorgestellt hätte.
Ein netter Spaziergang durch das Territorium, ein paar Lektionen hier und da – ungefährliche Dinge eben, damit sich seine Schülerin an das neue Tempo gewöhnen konnte, das von nun an in ihrem Leben vorherrschen würde. Aber wie so oft im Leben hatte das Schicksal andere Pläne mit ihnen gehabt. Und nun saßen sie hier vor der Kulisse des Wasserfalls und unterhielten sich mit der neuen Anführerin des WolkenClans.
Eigentlich sollte sich Tropfenpfote geehrt fühlen. Immerhin bekam man – vor allem als neuer – Schüler die anderen Anführer frühestens beim nächsten Vollmond zu sehen, wenn man das Glück hatte den Clan zur Großen Versammlung begleiten zu dürfen. Und trotzdem zog es die Hellgraue scheinbar lieber vor, sich zu verstecken. Bedauerlich. Äußerst bedauerlich. Aber was konnte er daran ändern?
Sturmsterns Blick blieb an Brombeerpelz hängen, der das Gespräch wohl lieber seiner Tochter überlassen wollte und sich stattdessen in aller Ruhe die Gegend anzusehen schien. Nicht, dass er dem Älteren das missgönnte – immerhin war der Wasserfall wirklich eine der schönsten Gegenden hier im Hochmoor – aber es sorgte trotzdem dafür, dass dem Anführer des WindClans eine Gänsehaut über die Haut kroch. Sie teilten keine gemeinsame Grenze mit dem WolkenClan – das hatte seine Schülerin sich schon ganz richtig gemerkt, aber in Zeiten der Not…wen interessierten da schon Grenzen? Er hatte sich in den beiden WolkenClan-Katzen doch nicht getäuscht, oder doch?
Als Ahornstern erneut die Stimme erhob wandte sich der ernste Anführer wieder der flammend roten Kätzin zu und nickte bestätigend. Man konnte den Mutterstolz aus ihrer Stimme heraushören und kam nicht umhin, dass ein kleines Lächeln sich auf seine Züge schlich.
“Was wäre das Leben ohne ein paar Hürden?“, fragte er also und blickte sich einmal mehr kurz nach seiner Schülerin um, “Sicher gibt es Schöneres im Leben, als bereits so früh mit derlei Schwierigkeiten umgehen zu müssen. Aber wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dass Großes aus uns wird, wenn wir lernen diese Hürden zu meistern. Ich bin mir sicher, dass der SternenClan seine schützenden Pfoten über deine Jungen hält.“
Und Ahornstern selbst würde ihre Kinder sicher auch nicht aus den Augen lassen. Das war zwar im Grunde nur eine Vermutung, aber die Art und Weise, wie die Kätzin über ihre Jüngsten gesprochen hatte, ließ darauf schließen, dass in ihrem Herzen viel Liebe für die Schüler herrschte. Ein großes Herz…das schien Brombeerpelz wohl an seine Tochter weitergegeben zu haben. Und das war gut, oder nicht? Für den WolkenClan würde sich so sicher nicht ganz so viel ändern, Führungswechsel hin oder her – die Liebe für den Clan und seine Bewohner blieb die Gleiche.
Ob sein eigener Clan wohl auch so dachte?
“Hmm. Da stimme ich dir zu“, brummte Sturmstern bestätigend, als die Kätzin von der einkehrenden Blattfrische sprach. Nicht nur die Schüler würden es leichter haben. Auch die Krieger würden es mit der Jagd nach Beute bedeutend leichter haben. Und auch die Ältesten würden sicher weniger zu klagen haben, bei der Kälte, die durch ihre Knochen kroch.
“Die Blattfrische ist die Zeit der Erneuerung. Nicht nur das Wetter ändert sich…auch die Zeiten. Ich schätze ihr hättet euch keine bessere Zeit aussuchen können, um mit…eurem Anliegen vor den SternenClan zu treten.“
Ahornstern war hier. Also schienen die Ahnen eben jenes Anliegen nicht allzu schlecht aufgenommen zu haben. Aber was würden die anderen Clans sagen? Er erinnerte sich nur zu gut an die Verwirrung und die Missgunst der Anderen, als er vor einigen Monden den unkonventionellen Führungswechsel im WindClan angekündigt hatte.
Gut…die Wut der Anderen hatte sich wohl vor allem dahingehend auf ihn gelegt, weil er diesen Moment gewählt hatte, um Rostkralle zu seinem Zweiten Anführer zu ernennen und damit wohl oder übel gegen das Gesetz der Krieger verstoßen hatte. Dabei war er nur seinem Instinkt gefolgt und hatte der Führung des SternenClans vertraut…aber das würden Idioten wie Schilfkralle nicht verstehen. Daher hatte er sich gar nicht erst die Mühe gemacht irgendetwas erklären zu wollen.
Aber…die Erinnerung an die Geschehnisse warfen in ihm die Frage auf, ob Ahornstern sich bereits für einen Nachfolger unter den Ihren entschieden hatte. Nicht, dass es ihn etwas anging, aber die Neugier war natürlich trotzdem groß.
Er riss sich zusammen. Musste er ja wohl oder übel. Als Anführer konnte er es sich nicht leisten die Nase in die Angelegenheiten anderer Clans zu stecken. Nicht, wenn er auch weiterhin die Angelegenheiten seines eigenen Clans für sich behalten wollte. Was er…sollte. Allein schon um des Clans‘ Willen.
Sein Blick glitt also zum Himmel, der sich bereits wieder dunkel zu färben begann. Die Sonne war dabei unterzugehen und kündigte damit an, dass der Tag sich bereits wieder dem Ende neigte…und damit…näherte sich auch die Zeit, die das Gesetz der Krieger vorschrieb, um einen neuen Zweiten Anführer zu ernennen.
“Es wird allmählich dunkel…“, murmelte er also an die beiden WolkenClan-Katzen gewandt, sah über die Schulter nach Tropfenpfote um und sah dann nacheinander Brombeerpelz und Ahornstern an, bevor er respektvoll den Kopf neigte und sagte: “Ich denke Ihr solltet euch auf den Weg machen, solange die letzten Sonnenstrahlen den Weg noch beleuchten…Der Mond steht schneller am Himmel, als man denkt.“
Noch war genug Zeit bis es soweit sein würde. Zeit genug, um vielleicht noch ein bisschen mit Tropfenpfote trainieren zu können.
Aber bevor er sich abwand, würde er den beiden WolkenClan-Katzen nachsehen. Nicht, dass er ihnen misstraute…aber Vorsicht…war am Ende des Tages doch besser als Nachsicht. Richtig?

Erwähnt: Tropfenpfote, Ahornstern, Brombeerpelz
Angesprochen: Ahornstern, Brombeerpelz

Zusammenfassung: Im Gespräch mit Ahornstern [und Brombeerpelz id]

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Wasserfall - Seite 17 Captain-appreciation
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyMo Aug 08, 2022 1:41 pm



Ahornstern
WolkenClan Anführerin
Sometimes accepting help is harder than offering it.

183
Was wäre das Leben ohne Hürden?
Diese Frage wiederholte die rote Kätzin nachdenklich. Ohne Hürden wäre das Leben langweilig, so viel stand fest, doch wann waren es genug Hürden? Ahornstern hatte das Gefühl, dass sie in ihrem Leben mehr Hürden überwunden hatte als manch andere Katze. Sie wollte nicht, dass ihre Jungen ebenfalls so viele Dinge verkraften mussten. Bei ihnen fing es bereits damit an, dass sie Glück hatten, ihre Familie zu haben, schließlich war ihre eigene nach und nach gestorben, bis nur ihr Vater geblieben war. Eine Tatsache, mit der viele junge Katzen im Clan bereits umgehen mussten.
»Das tut er gewiss«, antwortete Ahornstern leise. Und wenn es der SternenClan nicht tut, gibt es noch meine Krallen.
Ihre Zweifel an den Ahnen behielt sie allerdings für sich, schloss die Augen und atmete durch. Distelflamme kam ihr in den Sinn. Vertrauen in den SternenClan... daran werde ich noch lange arbeiten müssen.
Die Kätzin ließ das Thema fallen und warf ihrem Vater einen Blick zu. Die Sonne ging langsam unter und sie hatten noch ein wenig Strecke vor sich. Sie konnte nur hoffen, dass Brombeerpelz sich während des Gesprächs etwas ausgeruht hatte und sie das übrige Stück gemeistert bekamen. Doch ihr Vater war stark, trotz seines Alters und auch ohne seine neun Leben. Er würde keine Schwierigkeiten haben.
»Eine bessere Zeit hätten wir uns wirklich nicht aussuchen können.«
Ihr gelber Blick huschte über das Gesicht ihres Vaters. Als Ältester würde er nun viel Zeit in der Sonne verbringen können, wenn er das wollte. Kurz brannte Unsicherheit in ihrer Brust auf, denn ihr wurde bewusst, dass er als Ältester komplett aus dem Clanalltag wich. Er würde doch sicher aktiv bleiben? Hin und wieder jagen gehen? Gesund bleiben?
Sturmsterns Worte lenkten ihren Blick wieder in seine Richtung und erneut blinzelte Ahornstern Tropfenpfote zu. Wie gerne sie selbst eine Jungkatze ausbilden würde, gerne auch eine wie diese hier.
»Du hast Recht. Wir werden uns sogleich auf den Weg machen.«
Ahornstern richtete ihren Blick warm auf das Gesicht des Älteren.
»Es war nett, euch kennenzulernen. Bis zur Großen Versammlung.«
Die Große Versammlung. Ahornsterns Herzschlag erhöhte sich für einige Momente, als sie sich daran erinnerte, wie nah diese Versammlung bereits war. Unbehaglich zuckten ihre Ohren, als sie daran dachte, wie viel sie zu tun hatte, was sie alles schaffen wollte, bevor sie mit dem Clan zur Versammlung aufbrach.
Ist das überhaupt schaffbar?
Etwas abwesend neigte die rote Tigerkätzin ihren Kopf vor dem WindClan Anführer und wandte sich dann ab. Ein letztes Mal starrte sie den Wasserfall an, der nun im Schatten des Sonnenuntergangs etwas gefährlicher aussah. Ihre Schwanzspitze zuckte bei dem Gedanken, dass sie sich noch immer für einen Zweiten Anführer entscheiden musste, denn bald würde es soweit sein.
»Das war doch ganz nett«, miaute Ahornstern erheitert und leise an ihren Vater gewandt und setzte sich dann in Bewegung. Nett war sicherlich das richtige Wort und sie konnte es kaum erwarten, zu erfahren, wie sie sich in der Zukunft verstehen würden.

»WolkenClan Lager [WoC Territorium]

Angesprochen » Sturmstern, Brombeerpelz | Indirekt: Tropfenpfote
Erwähnt » Sturmstern, Brombeerpelz, Tropfenpfote | Indirekt: Ihre Jungen
Zusammenfassung » Beendet ihr Gespräch mit Sturmstern, wartet bis Brombeerpelz bereit ist und bricht dann zum WolkenClan Lager auf.


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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyMo Aug 08, 2022 10:43 pm




o Brombeerpelz o

WolkenClan | Ältester | männlich | #568


Als Sturmstern Worte direkt an ihn richtete, nickte der alte Kater nur leicht. Er würde mit dem anderen nicht über alle seine Beweggründe sprechen, die ihn zu dieser Entscheidung geführt hatten.
“Es geht mir gut, doch junges Blut im Anführerrang wird keinem Clan schaden - vor allem nicht, wenn die Erfahrung bei Bedarf noch immer im Clan existiert”, miaute er und lächelte sanft. “Ich bin sicher, der WindClan versteht das ebenso.”
Danach überließ er das Gespräch wieder seiner Tochter, hörte jedoch interessiert den Neuigkeiten über Dunkelfeder und ihren Jungen zu. Es freute ihn zu hören, dass die Kätzin erneut ihr Glück in einer kleinen Familie gefunden hatte. Ob ihm das auch vergönnt war? Und als das Gespräch zu seinen Enkeln wechselte, lächelte er sogar stolz. Vielleicht, irgendwann. Denn obwohl er seinen Rang verlassen hatte, war er noch lange nicht bereit, diese Welt zu verlassen.
Er erwiderte somit den Blick seiner Tochter, nickte einmal in einer Art Bestätigung. Die Zeiten veränderten sich in der Tat, aber Veränderung war nicht unbedingt schlecht, wie er ihr bereits gesagt hatte.
Brombeerpelz kam wieder auf die Pfoten, als die Unterhaltung sich offensichtlich ihrem Ende näherte. Die kurze Pause hatte ihm tatsächlich gut getan, aber nun wurde es wirklich Zeit, dass sie nach Hause zurückkehrten.
“Möge der SternenClan eure Wege erleuchten”, verabschiedete er sich von dem Anführer und der Schülerin. "Ich würde mich freuen, wenn du Dunkelfeder meine Grüße ausrichten könntest." Dann folge er seiner Tochter.
Auf ihre Worte hin zuckten seine Schnurrhaare amüsiert, aber nicht Unzufrieden. Es freute ihn zu sehen, dass Ahornstern scheinbar die “Freundschaft” mit dem WindClan fortführen wollte. Brombeerstern war es stets wichtig gewesen, den Frieden zu wahren, doch er hatte nie das Interesse verspürt, außerhalb seines Clans Verbindungen zu knüpfen, die über eine Art freundliche Höflichkeit hinausgingen. Vielleicht würde sich das in Zukunft ja unter Ahornsterns Führung ändern?
-> WoC Lager


Erwähnt: Ahornstern
Angesprochen: Sturmstern, Tropfenpfote
Ort: Wasserfall (Grenze) -> WoC Lager


Zusammenfassung: Hält sich bis auf einen Kommentar aus dem Gespräch raus und geht dann mit Ahornstern.

Code by Moony, angepasst Esme,
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyMi Aug 10, 2022 4:06 pm






WindClan | Krieger | #027 | *Toyhouse*
Um sich von den Dingen abzulenken, die ihm im Lager sicherlich erwarten würden, konzentrierte er sich lieber auf seine Schülerin, die zu seinem Glück überdurchschnittlich begeisterungsfähig schien. Igelbiss war für einen Moment egal, es ging warum ein guter Mentor zu sein. Und ihm war durchaus bewusst, dass er gut darin war, anderen etwas beizubringen. Ganz natürlich passte er sich der Art und Weise an, wie Fliederpfote seine Forderung umsetzte und nickte nachdenklich. „Das erste, was du überlegen musst ist: Was will ich jagen.“ Miaute er leise, kauerte sich neben der Schülerin hin und peitschte mit dem Schweif. „Der WindClan hat einiges an Beute zu bieten, jedoch gibt es verschiedene Techniken, je nachdem, was du fangen möchtest.“ Amüsiert stellte er fest, wie der Schweif der Schülerin nahezu Steil nach oben ragte und ein weißes Warnsignal für alle Beutetiere in der Umgebung darstellte.

„Wenn du zum Beispiel einen Hasen jagen willst, ist es schonmal nicht sehr förderlich allein unterwegs zu sein.“ Dabei dachte er einen Augenblick über seine erste Gruppenjagt als Schüler nach und schmunzelte. „Ich werde mich im Lager mal umhören, dann können wir bestimmt mal mit einem anderen Mentoren samt Schüler eine Gruppenjagt veranstalten.“ Kurz war er selbst aufgeregt bei dem Gedanken, doch fand er sich schnell in der Realität wieder. „Also gehen wir mal von etwas aus, was man gut alleine jagen kann...“ Nachdenklich rappelte er sich auf, biss die Zähne zusammen als sein Knie kurz streikte und schlich dann um Fliederpfote herum. „Mäuse spüren zum Beispiel die Erschütterungen des Bodens. Du musst dein Gewicht verlagern und so leicht auftreten wie möglich.“ Dabei fischte er mit der Pfote nach ihrem Schweif und drückte diesen herunter. „Außerdem solltest du deinen Schweif bedeckt halten. Auffälliges Fell wie deines wirkt abschreckend auf die meisten Beutetiere.“

Geduldig korrigierte er die Kauerstellung seiner Schülerin, ließ sie immer wieder ein paar Schritte in der Position machen und beobachtete ihre Bewegungen dabei ganz genau. Und schon schien die Sonne über ihnen unterzugehen. Wann war es denn so spät geworden? Irritiert blinzelnd schüttelte Milchnase den Kopf. „Es ist schon spät. Lass uns auf dem Rückweg versuchen dem Clan etwas Beute mitzubringen. Dann kannst du gleich mal versuchen, ob du dir gemerkt hast, was ich dir beigebracht habe.“ Schmunzelnd schnippte er mit dem Schweif und bedeutete ihr dann, dass sie nun zurückkehren sollten. Er erwartete nicht, dass sie sofort etwas fing, doch wollte er ihr die Möglichkeit geben sich ein wenig auszuprobieren, bevor sie sich beim nächsten Training den anderen Clangrenzen widmen würden.

tbc. WindClan - Lager

"you’d best never forget this worthless pride of mine"
Erwähnt: Fliederpfote, Igelbiss
Angesprochen: Fliederpfote

Tldr: Führt das Training fort und schläft vor zurückzugehen und auf dem Weg ein paar Jagdversuche zu starten.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: Wasserfall   Wasserfall - Seite 17 EmptyMo Aug 15, 2022 11:45 pm





WindClan Krieger
Kornfeuer
"but who am I to judge that?"



cf.: SC-WC Grenze (Donnerweg 2)

Der Kater kam an und beschloss, sich kurz zu halten. Es gab wichtigeres.
"Das hier ist unsere letzte Grenze zu den anderen Clans. Auf der anderen Seite dieses tosenden Baches wohnt der FlussClan. Sie fangen und fressen Fisch und können hervorragend schwimmen. Wirklich einzigartig unter den Clans."
Er deutete auf den Abgrund, zu dem er einen groß gewählten Abstand hielt. "Es ist Blattfrische. Das macht den Wasserfall sehr gefährlich, denn nicht nur lässt das Schmelzwasser den Wasserstand ansteigen, er weicht auch den Boden auf. Es kann also leicht zu Erdrütschen kommen. Halt dich fern von der Klippe."
Er ließ einige Herzschläge Zeit verstreichen. Als die Stille für normale Katzen vermutlich den Punkt der Unerträglichkeit erreicht hatte, sah er seinen Schüler sehr ruhig und gefasst an.
"Nusspfote, ich verstehe dich", miaute er langsam und in beschwichtigendem Ton. "Du musst dich nicht schämen, musst dir keine Vorwürfe machen. Ich sehe, dass dir etwas auf dem Herzen liegt, dass dich etwas lähmt. Ich werde dich nicht dazu zwingen, mir davon zu erzählen und werde dich auch nicht zwingen, zu trainieren wie alle anderen."
Er richtete den Blick auf das nicht endende Wasser, dass in den Abgrund stürzte.
"Du sollst wissen, dass ich nicht enttäuscht von dir bin. Dein Weg ist nicht vorgeschrieben. Versuch also nicht, ihn zu formen wie andere es tun würden."
Er richtete sich auf.
"Nun komm. Du hast genug gesehen für einen Tag. Wir gehen nach Hause."
Er schritt voran, völlig ohne Groll oder Ärger. Es war, als würde er wieder die nächste Grenze ansteuern, völlig darauf fokussiert, seinen Schüler sicher von A nach B zu bringen. Er meinte seine Worte. Und er hatte bereits eine Idee für den nächsten Ausflug mit ihm. Doch zuerst sollte er sich gehörig ausruhen können.

tbc.: WC-Lager (Nuss kann ruhig vor Korn ankommen, weiß nicht, wann ich ihn wieder posten kann)

Erwähnt: Nusspfote
Angesprochen: Nusspfote

"Reden" | Denken | Katzen

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