Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenhoch [28.05.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Schneesturm sich gelegt hat, ist es immer noch kalt und windig. Nach wie vor liegt eine Schneeschicht über Baumkronen und Hügeln. Die Beute hat sich zurückgezogen. Wald und Wiesen scheinen zu ruhen. Manchmal wird der Schnee durch einen Windstoß verweht, aber alles in allem wirkt es ruhig. Die Jagd ist für alle Clans zu einer Herausforderung geworden.


DonnerClan Territorium:
Die Äste ächzen unter dem Gewicht des Schnees und der Waldboden ist von einer weißen Schicht bedeckt. An manchen Stellen ist der Schnee gefroren und die meisten Bäche sind mit Eis bedeckt. Die Beute kommt nur wenig nach draußen, aber immerhin ist sie jetzt leichter aufzuspüren als im vorangegangenen Schneesturm.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist weitgehend mit Schnee bedeckt und der Fluss gefroren. Einer Kriegerkatze sollte es jedoch möglich sein, das Eis an den schwächeren Stellen zu durchbrechen, um den einen oder anderen Fisch zu fangen. Auch die Landbeute kehrt langsam zurück, auch wenn sie nicht sonderlich einfach zu fangen ist.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor wirbelt der eisige Wind den Schnee immer wieder auf und sorgt für kältere Temperaturen. Unter dem Schnee hat sich außerdem eine Eisschicht gebildet, die die Jagd auch Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und von einer Schneeschicht bedeckt. Die Jagd beschränkt sich in der Blattleere auf Vögel und kleinere Säugetiere, die es ihren Jäger*innen aber gar nicht so einfach machen. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und auch ein wenig einfacher an Beute zu kommen.


WolkenClan Territorium:
Mit Nachlassen des Schneefalls wird die Jagd auf Vögel zumindest ein klein wenig einfacher. Die gefiederte Beute hält sich weiterhin vor allem im Schutz der Bäume und häufig in Bodennähe auf. Die nasse Rinde der Bäume macht das Klettern und die Jagd in den Baumwipfeln für unerfahrene Katzen besonders schwierig.


Baumgeviert:
Die Äste der vier mächtigen Eichen sind von Schnee bedeckt. Von Wind und Wetter zeigen sich diese jedoch unbeeindruckt. In der Senke und auf dem Großfelsen liegt Schnee. Vereinzelte Beutetiere haben sich in den Schutz des Unterholzes zurückgezogen, kommen aber nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nach wie vor kalt und nass. Während an ruhigeren Plätzen Schnee liegt, ist dieser auf den Straßen rasch zu einer Art schmutzigem Schneematsch geworden. Zweibeiner und Hunde gehen allerdings eher kürzere Runden, was das Leben von Katzen auf den Straßen ein klein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Auf dem Schwarzstrom hat sich eine dicke Eisschicht gebildet.


Streuner Territorien:
Eine weiße Schneeschicht bedeckt das Land und auf offenem Gelände sorgt der kalte Wind nach wie vor für eisige Temperaturen. Immerhin hat sich der Schneesturm gelegt und bewaldete Gebiete sind ein wenig besser vor Wind geschützt. Die Jagd auf verbleibende Beute ist dennoch schwierig. Abenteuerlustige Hauskatzen sind bei diesem Wetter selten, aber Streuner sind durchaus immer wieder anzutreffen.


Zweibeinerort:
Bei unangenehmen und kaltem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner. Dort können sie sich in ein Kissenkuscheln, neben dem Ofen liegen und täglich Futter aus ihrem Napf fressen. Kaum ein Hauskätzchen wagt sich bei diesem Wetter in den Garten und noch weniger darüber hinaus.

 

 Breiter Strom

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDi 27 Jul 2021, 03:32


Schilfkralle
» If you make a promise, you keep it, if you make a mistake, you apologize. And if you give someone a dream, you defend it to the end. «

Allzu viele Dinge, die seine Stimmung wirklich dämpfen können würde, gab es nicht, doch die Hitze der Balttgrüne zählte zu solcehn Raritäten. Deswegen war Schilfkralle doch ganz froh, dass sie im "Schutze" der Nacht aufgebrochen war, wenn die Temperaturen ein wenig abkühlten und die Sonne nicht erbarmungslos auf sie hinabschienen. Es hatte zudem einen gewissen Reiz, in der Dunkelheit umherzustreifen - so jedenfalls aus den Augen des jungen Kriegers.
Da er den größten Redeanteil für sich beansprucht hatte, war es ihm gar nicht aufgefallen, wie still es um Flammenpfote gewesen war - es war für ihn natürlich gewesen, dass man ihm aufmerksam zuhörte, und so waren ihm auch die Blicke nicht aufgefallen, die der Schüler ihm zugeworfen hatte.
Als Hibiskusblüte sich auch endlich einmal zu ihnen gesellt hatte, war Schilfkralle im Inbegriff gewesen, in scherzhafter Manier ihre Langsamigkeit zu kommentieren, als sie ihm zuvorkam und ihm stattdessen eine Frage stellte, die ihn fast - aber nur fast - dazu gebracht hätte, ihr die Zunge herauszustrecken.
»Deine allerliebste Freundin hat ja spontan entschieden, ein Junges zu bekommen«, entgegnete Schilfkralle ihr vergnügt, der sich für den kleinen, in seinen Augen belanglosen Schlagabtausch erhoben hatte, um um die Kätzin herum zu tänzeln. »Da muss ja irgendjemand die Pfotenspuren füllen und sich um Flammenpfote kümmern!«
Fröhlich reckte Schilfkralle den Kopf, den Ausflug genießend. Er fühlte sich inzwischen bereits wesentlich besser und so rührte seine gute Laune auch unter anderem daher, dass er nicht mehr das Gefühl hatte, den Schmutzplatz aufsuchen zu müssen.

Huch. Betroffen verharrte der Krieger in der Bewegung, als zur Sprache kam, dass Flammenpfote ihm vermutlich nicht mehr antworten würde, und für einen Moment schlich sich ein verlegener Ausdruck auf sein Gesicht. »Ja.. uh, da war was, tut mir leid, Kleiner«, miaute er mit einem entschuldigenden Blick in Richtung des Jüngeren, ehe er mit einem Satz an dessen Seite sprang. Schilfkralle wollte eigentlich etwas Cooles zu ihm sagen, um Eindruck zu schinden - irgendwie behandelte er ihn jetzt schon, wie er vermutlich Binsenflut behandeln würde, doch dies lag vermutlich einfach nur an seinem Bedürfnis, selbst endlich einmal jemanden ausbilden zu können. Dazu kam er jedoch nicht, weil Hibiskusblüte bereits fortgefahren war.
»Na, na, höre ich da einen gewissen Missgunst?«, erwiderte Schilfkralle mit einem schiefen Grinsen, das Gefühl unterdrückend, das vermutlich in diesem Augenblick auch in der Kriegerin aufgewallt war. Langsam nickte er, auch wenn ihm die Idee, auf die sie anspielte, als solche nicht behagte. Auch wenn er oftmals auf der Grenze des Gesetzes balancierte - die Kenntnis über Pantherfeuers und Kauzrufs Freundschaft zählte womöglich dazu -, wäre er unter gewöhnlichen Umständen nie darauf gekommen, diese bei vollem Bewusstsein zu überschreiten.
Doch dies war genau der Punkt: Die Situation, in der sie sich wiederbefanden, war fern davon als gewöhnlich bezeichnet werden zu können. Und er nahm lieber das eine in Kauf als einen hungernden Clan. Als eine hungernde Familie.

So straffte Schilfkralle die Schultern und zwinkerte Flammenpfote in seiner üblichen sorglosen Art zu, auch wenn er den Ernst nicht ganz aus seinen Augen verbannen konnte. »Was der Clan nicht weiß, macht ihn nicht heiß, nicht wahr? Letzten Endes zählt schließlich nur, dass wir ohne Verluste durch diese Zeit kommen. Und gerade jetzt in der Blattgrüne wird die eine oder andere fehlende Maus gewiss nicht auffallen.« Er verzog das Gesicht zu einem wenn auch etwas grimmigen Grinsen, ehe er langsam auf den Strom zulief, der dank der Hitze einen niedrigeren Wasserstand aufwies.
»Dies ist eine gute Stelle, um ihn zu überqueren. Das Wasser wird auch dabei helfen, unseren Geruch ein wenig abzuschwächen«, miaute er, während er bereits dabei war, sich mit Zügen, die sich für ihn so selbstverständlich wie das Atmen anfühlten, zu der anderen Seite des Ufers zu begeben. »Wir könnten einen Wettstreit daraus machen, wer das Meiste fängt, bevor die Sonne aufgeht. Ich kann Flammenpfote mitnehmen und ihm paar Tricks zeigen? Als kleines Handicap, damit du auch eine Chance hast, zu gewinnen, Hibiskusblüte.«

Erwähnt » Binsenflut, Pantherfeuer, Kauzruf
Angesprochen » Flammenpfote, Bienenwolke
Tldr » Versucht, mit Hibisksublüte herumzuscherzen, ist jedoch auch ein wenig verlegen, weil er Flammenpfotes Stummheit vergessen hat. Geht auf Hibiskusblütes Idee ein und verschwendet auch keine Zeit, sondern schwimmt bereits an das andere Ufer, wo er vorschlägt, einen Jagdwettbewerb zu veranstalten.
SteckbriefFlussClan Krieger14 Monde013






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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyMo 09 Aug 2021, 22:28



† FLAMMENPFOTE

"I'M OUT HERE SIPPING FROM THE BOTTLE OF A MOLOTOV COCKTAIL. I'M SETTING FIRE TO MY LUNGS."

POST 7

Wäre Flammenpfote besserer Laune gewesen, wäre ihm sicherlich irgendetwas eingefallen, um dem kleinen Schlagabtausch zwischen den Kriegern ein wenig mehr Spannung zu verleihen. So allerdings folgte er den Worten nur mit leicht hochgezogenen Augenbrauen - so sehr das für eine Katze eben funktionierte - und prüfte weiterhin die Luft. Noch immer verriet diese ihm, dass der Beutemangel offenbar nur den FlussClan betraf oder im Allgemeinen zumindest nicht den WolkenClan. Wo Schilfkralle allerdings recht hatte war die Tatsache, dass Flammenpfote die letzte Zeit mentorlos gewesen war und da offenbar auch niemand die Zeit gefunden hatte sich ihm in irgendeiner Art und Weise anzunehmen, war dies wohl das beste 'Training', was er vorerst bekommen würde. Wieder huschten die grünen Augen in die Richtung der Grenze. Dem jungen Kater hatte schon immer der Schalk im Nacken gesessen, er war niemand der sich innerhalb seines Clans an festgelegte Regeln hielt und schon seit dem frühen Jungenalter viel mehr der Clown, als sonderlich verlässlich. Regeln und Gesetze machten das Leben langweilig und offenbar hatte der SternenClan ihm angedacht, diese zu brechen. Wieso es also nicht annehmen?

Unterdessen hatte auch Schilfkralle bemerkt, dass seine Fragen ein wenig zu komplex für Flammenpfotes Antwortmöglichkeiten gewesen waren. Mit einem schwachen Lächeln nahm er die Entschuldigung an; es war schließlich nicht so, als wäre er es nicht gewohnt. Er hasste es, anders behandelt zu werden und es gefiel ihm, wenn andere Katzen vergaßen, dass er nicht normal war. Ab einem bestimmten Moment wurde es allerdings meist ein wenig unangenehm, wenn eine Antwort erwartet wurde, aber er keine geben konnte. Unverwandt hielt der Schüler Schilfkralles Blick, nachdem auch dem Krieger wohl aufgefallen war, dass es auf der anderen Seite der Grenze Beute gab. Er war gelinde gesagt verwundert, wie einfach es dem Krieger fiel, ein Gesetz zu brechen und auf fremdem Territorium zu jagen. Im gleichen Atemzug wurde ihm bewusst, dass er selbst doch nicht anders war. Auch seine Pfoten folgten dem Kater, der voran durch das Wasser watete und er hinterfragte es nicht. Der FlussClan hatte Jungen und Älteste die versorgt werden wollten, außerdem Krieger, die langsam aber sicher mehr Fell und Knochen als Fleisch sein würden. Trotzig reckte der Graue seinen Kopf in die Höhe. Das letzte Mal, als er versucht hatte für den Clan Beute zu fangen, war er angemeckert und zu Kauzflug geschleppt worden. Diesmal würde ihn ziemlich sicher niemand verurteilen - dachte er, und warf dann einen fragenden Seitenblick zu Hibiskusblüte hinüber. Würde sie folgen? Er wusste es nicht, doch tief durchatmend folgte er Schilfkralle durch den Fluss und übertrat dennoch etwas zögernd die Grenze zum WolkenClan - Territorium.
Die Herausforderung des Kriegers an die Begleitung kommentierte er mit einem amüsierten Zucken der Ohren. Mit etwas Glück war er ein Naturtalent, wer wusste das schon. Schließlich hatte er schon als Junges fast einen Fisch gefangen, vielleicht lag ihm Landbeute ja ähnlich gut; und es könnte ihm einen Vorteil geben, dass sein Urteil nicht durch mondelanges Jagen auf Fisch geprägt war. Stattdessen würde er einfach bei Null anfangen und mit Beute ins Lager zurückkehren, wo jeder sehen würde, dass er seinen Clan ernähren konnte. Aufgeregt schlug sein Schweif von links nach rechts und Flammenpfote hob den Kopf, um erneut Luft einzuziehen und die Gerüche zu schmecken. Maus. Instinktiv ließ er sich in eine Art Jagdkauer fallen - die sicherlich alles andere als gut war und nur aus dem bestand, was er sich hier und dort abgeguckt hatte - und bemühte sich, auf das kleine Tier zuzukriechen, welches er zwischen den Gräsern sitzen sah. Er war noch mindestens zwei Schwanzlängen entfernt, als das Tier den kleinen Kopf hob und von jetzt auf gleich verschwand. Genervt legte der Schüler die Ohren an. Hoffentlich hatte Schilfkralle wirklich den ein oder anderen Tipp für ihn - ansonsten würde er einfach dazu übergehen, die Beute tot zu hetzen.
FlussClan Schüler

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Tl;dr » Folgt Schilfkralle über die Grenze, verjagt eine Maus weil er absolut nicht jagen kann und hofft, dass man ihm irgendwas erklärt, weil er ansonsten zur Maus-Hetzjagd übergeht. Auf WolkenClan Territorium. Don't tell him that's not quite smart.

Angesprochen (indirekt) » Schilfkralle, Hibiskusblüte
Erwähnt » Schilfkralle, Hibiskusblüte, Kauzflug
Sonstiges » --

Code by Rey

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptySa 14 Aug 2021, 01:04








"Only if you knew how much I liked you”

FC | Kriegerin | #045 | *Toyhouse*


Irgendwie froh darum, dass die Sonne bereits dabei war unterzugehen beobachtete die Kriegerin ihre Umgebung. Zwar wurde ihre Sicht in solchen Verhältnissen immer ein wenig schlechter, doch so drückte die Hitze des Tages nicht mehr so auf ihren Schultern. Und vielleicht würden sich auch ein paar mehr Beutetiere heraustrauen. Doch schien auf ihrer Seite der Grenze wirklich nichts zu finden zu sein. Sie hörte keine kleinen Schritte, kein Schlagen von Federn und auch mit der Nase nahm sie keinerlei Anhaltspunkte auf. Abgesehen von dem Leben, welches sich wohl hinter der WolkenClan-Grenze abzuspielen schien. Aber einfach auf einem anderen Clanboden Jagen. Durften sie das überhaupt? Immerhin existierten Grenzen nicht ohne einen Grund. Doch erkannte sie an sich und an ihren Kameraden bereits, dass der Hunger begann die ersten Spuren zu hinterlassen. Und wie würde es dann denen gehen, die nicht so stark waren wie sie? Junge oder die jüngeren Schüler? Älteste? Und wie stand es mit den Königinnen? Wie sollten sie diese Hungersnot überleben, wenn nicht so?

Fest biss sie die Zähne zusammen, ignorierte die Sprüche des roten Katers einfach und schlug angespannt mit dem Schweif.  Es war egal was andere Katzen davon hielten. Sie waren allesamt hungrig und es würde sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die ersten nicht mehr wirklich in der Lage sein würden für sich selbst zu jagen. Wo es sowieso keine Beute gab. Unweigerlich wusste sie dabei an Bienenwolke denken und der Knoten in ihrer Brust zog sich enger und enger. Der Blick, den sie Schilfkralle zuwarf, war voller Entschlossenheit, als sie entschieden nickte und ihn mit ein paar gekonnten Sprüngen ins Wasser folgte und auf die andere Seite watete. Das Wasser war nicht mehr kühl, es fühlte sich auch nicht besonders angenehm an, aber es war Wasser. Und es gab wohl keinen Ort wo sich eine FlussClan-Katze besser zurechtfand. Da war auch sie keine Ausnahme.  Dabei hielt sie mit ihrem Blick den Körper von Flammenpfote fest, weil dieser nun doch noch ein wenig kleiner war als sie oder Schilfkralle und ihr so etwas wie mit Wespenpfote nie wieder passieren durfte. Ob es sich jetzt um ihren eigenen Schüler handelte oder nicht. Kaum hatten sie das fremde Territorium betreten breitete sich Adrenalin im Inneren der Kriegerin aus. Sie war keine gute Jägerin an Land und so war es sicherlich ein gutes Training für die kommenden Monde, also erwiderte sie den herausfordernden Blick und das erste Mal seit Ewigkeiten zeigte sich ein ehrliches Lächeln auf ihrem Gesicht. Ganz ohne Hintergedanken, als sie die Schultern anspannte und sich langsam über die Lippen leckte. „Du hältst ne ganze Menge von dir, huh?“ Miaute sie neckend und war innerhalb weniger Sprünge bereits tiefe ins Territorium des WolkenClans eingedrungen.

Da brach dann wieder die Unsicherheit über sie hinein, während ihre Schritte schnell langsamer wurden. Sie sollte nicht so tief in fremdes Gebiet eindringen, was würde passiert, wenn eine Patrouille sie zu Gesicht bekam? Seufzend schloss Hibiskusblüte die Augen und versuchte sich auf die Umgebung zu konzentrieren. Es dauerte auch wirklich nicht lange, bis sie erleichtert die Ohren spitzte. Da war doch etwas. Auf leisen Sohlen schlich sie näher heran und erkannte ein Eichhörnchen, welches sich zwischen den Wurzeln eines Baumes befand und nach Nahrung zu suchen schien. Das war ihre Chance. Hoch konzentriert schlich sich die helle Kriegerin an das Beutetier heran und schaffte es so nahe genug heranzukommen, um es nach einem schnellen Sprung zu töten. Wahrscheinlich ein glücksfang, doch würde sie das nicht hinterfragen. Trotzdem rumorte ihr eigener Magen bei dem Anblick der Beute zu ihren Pfoten. Sie hatte solch einen Hunger, aber sie verbot es sich auch nur daran zu denken das Eichhörnchen selbst zu fressen. Außerdem würde sie bestimmt noch etwas finden.

Und sie hatte recht behalten. Hier befand sich deutlich mehr Beute als auf ihrer Seite des Flusses und frustriert davon ließ sie einen Vogel erwischen, welchen sie als zweiten Fang ihres Ausflugs auserwählt hatte. Es funktionierte dann jedoch noch einmal mit einer Maus, welche ihr auf dem Weg zurück zum Ufer beinahe vor die Füße gestolpert war. Es gab einfach Beutetiere, die bettelten wirklich darum gefangen zu werden. Aber Hibiskusblüte war in dem Fall tatsächlich die Letzte die sich beschweren würde. Mit ihrer Beute fand sie sich also wieder an dem Ort ein, an dem sie sich getrennt hatten und deutliche Erleichterung zeigte sich auf ihren Zügen. Das Eichhörnchen könnte sie Bienenwolke bringen. So konnte sie wenigstens die Gesundheit ihrer besten Freundin sicherstellen. Für sie war sogar all dies egal, was eventuell als Konsequenz auf sie zukommen könnte. Entschieden schüttelte sie den Kopf, richtete sich auf und wartete so geduldig auf die Ankunft der beiden Kater, damit sie endlich in ihr Lager zurückkehren konnten.

Erwähnt: Schilfkralle, Bienenwolke, Flammenpfote
Angesprochen: Schilfkralle, Flammenpfote

TL;DR: Übertritt ebenfalls die Grenze, stimmt der Wette zu und fängt zwei Beutestücke, bevor sie zurückgeht und wartet.

"He's got you mesmerised while I die"

flower

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Weißt du...
Dieser Clan braucht dich.
Und ich brauche dich auch, Eichenblatt.



Zuletzt von Xayah am Di 12 Okt 2021, 21:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyMo 16 Aug 2021, 15:58


Schilfkralle
» If you make a promise, you keep it, if you make a mistake, you apologize. And if you give someone a dream, you defend it to the end. «

Die Einbruch der Nacht verlieh ihrer Aktion einen gewissen Beigeschmack, der sein Blut aufgeregt zum Rauschen brachte; Schilfkralle war für gewöhnlich niemand, der es darauf anlegte, Regeln zu brechen, was ihn jedoch nie davon abgehalten hatte, ihre Grenzen so weit wie möglich auszunutzen und so auszulegen, wie er es für richtig erachtete. Es war selbst für ihn das erste Mal, dass er mit vollem Bewusstsein ein Tabu einging, doch er würde lügen, wenn er behaupten würde, dass er einen Anflug schlechten Gewissens verspürte. Der Kater wusste, wie bitternötig jede Katze seines Clans es hatte, etwas in den Magen zu bekommen - und wenn er die Möglichkeit hätte, jemanden vor dem Hungertod zu bewahren, konnte er sein eigenes Handeln definitiv nicht als falsch ansehen.
Auch wenn er ein Gefühl der Bestätigung nicht unbedingt brauchte, spornte es ihn fast schon an, zu sehen, dass sowohl Hibiskusblüte als auch Flammenpfote ihm gefolgt waren, ohne sein Handeln infrage zu stellen, und sichtlich entspannt tänzelte der FlussClan Krieger im fremden Territorium herum.
»Ich habe auch keinen Grund, nicht viel von mir zu halten«, erwiderte Schilfkralle heiter und war im Inbegriff gewesen, spielerisch nach der Kätzin auszuschlagen, als sie sich jedoch bereits aus seinem Sichtfeld entfernte. Es erinnerte ihn daran, dass es vermutlich tatsächlich nicht das Klügste wäre, ihren Aufenthalt - so verführerisch das Verbotene auch war - unnötig in die Länge zu ziehen.

»Dann wollen wir einmal, hm, Flammenpfote?«, miaute er und entgegen seiner gelassenen Haltung spiegelte sich eine gewisse Konzentration in seinen blauen Augen wieder, während er seinen Blick über die ihm fremde Landschaft schweifen ließ, die er sonst nur von der anderen Seite des Flusses kannte. Der kleine Schüler hatte anscheinend keine Aufforderung benötigt - dafür, dass es sein erster Ausflug war, hatte er sich erstaunlich schnell zurechtgefunden und der Spur einer Maus aufgenommen. Interessiert hatte Schilfkralle ihn auf eigener Pfote losziehen lassen und beobachtet, wie er sich schlagen würde, ohne jemals irgendwelche Anweisungen erhalten zu haben.
Er hatte es zwar nicht anders erwartet - gerne hätte er sich vom Gegenteil überzeugen lassen - und dennoch konnte er sich ein Auflachen nicht verkneifen, als er Flammenpfotes genervte Reaktion bemerkte, als dieser die Beute verscheuchte.
Amüsiert funkelten seine Augen, als er auf den Kleineren zutrat und ihm mit dem Schweif über den Kopf fuhr. »Du musst gerade bei Mäusen besonders leicht auftreten, weil sie die Erschüttungen spüren können. Nicht unbedingt etwas, um was wir FlussClan Katzen uns eigentlich sorgen müssten, aber besondere Situationen erfordern besondere Ausnahmen.« Irgendwo freute Schilfkralle sich auch über die Herausforderung, denen sie sich nun stellen mussten, und ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht. »Ich zeige es dir.«
Ihm war bewusst, dass er nicht der exzellente Landjäger war, doch nach bestem Gewissen fiel er in ein Jagdkauern, als er den Geruch eines weiteren Beutetiers wahrnahm. Langsam pirschte er sich an sie heran und mit jedem Schritt spürte er das ungeduldige Kribbeln in den Pfoten, welches ihn dazu zwang, die letzten Schwanzlängen mit einem gewaltigen Sprung zu überbrücken, als er bemerkte, dass er die Position vermutlich nicht mehr lange aufrechterhalten können würde. Mit einem schnellen Pfotenschlag erlegte er das Tier und hielt sie triumphierend in die Höhe, darauf wartend, dass Flammenpfote auf seine eigene Art und Weise seinen Erfolg zur Kenntnis nahm.
»Probier es erneut«, ermutigte der Kater ihn. »Wenn ein Kaninchen versuchen sollte, dich umzurennen, komm ich zu deiner Rettung.« Schelm blitzte in seinen Augen auf, ehe er sich abwandte, um nicht unweit von dem Schüler die Jagd fortzusetzen.

Laut fluchend hatte er das zweite Tier, das er gefunden hatte, entwichen lassen, was nur dazu geführt hatte, dass er verbissener denn je dem Eichhörnchen hinterherjagte (und vermutlich die restliche Beute im Territorium damit verschreckte). Zu seiner Verteidigung hatte es sich um das Ding, das ihm entflohene war, um einen Vogel gehandelt. Sein gesunder Katzenverstand hatte ihm zwar bereits gesagt, dass es vergebene Liebesmüh werden würde, doch wer war er, wenn er sich dieser Herausforderung nicht stellte?
Mit seinen Fängen bewegte er sich zurück zu Hibiskusblüte, die bereits auf sie zu warten schien. »Irgendwie hatte es schon etwas, im WolkenClan zu jagen«, miaute Schilfkralle sorglos. Sein Blick wanderte zu ihrem Eichhörnchen, welches seinem eigenen nicht unähnlich war - dennoch redete er sich ein, dass sein Fang um eine Schnurrhaarbreite größer war. »Ich behaupte, dass meins größer ist? Damit habe ich wohl gewonnen.« Leicht schob er die Brust heraus, um sich damit zu brüsten, ehe er seine Patrouillenmitglieder anschaute und etwas ernster fortfuhr, »Heute ist zwar die Große Versammlung, weshalb die Wahrscheinlichkeit, dass wir entdeckt werden, vermutlich geringer ist. Dennoch müssen wir unser Glück ja nicht unbedingt weiter ausreizen.« Angriffslustig funkelten seine Augen und er spürte, wie seine Krallen sich in den Boden bohrten. »Auch wenn der eine oder andere Kampf schon erfrischend wäre.«

Erwähnt » xxx
Angesprochen » Flammenpfote, Hibiskusblüte
Tldr » Jagt auf dem fremden Territorium und versucht, Flammenpfote einen Tipp zu geben. Kehrt dann zu Hibiskusblüte zurück.
SteckbriefFlussClan Krieger14 Monde014






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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDi 17 Aug 2021, 23:33




o Elsterpfote o

WolkenClan | Schüler | männlich | #19


Kleines Waldstück -> Breiter Strom (FC-WoC Grenze)
Einen Moment blickte Elsterpfote fasziniert den aufgehenden Vollmond an, der ihm verriet, dass heute Nacht die Große Versammlung war.
Umso besser, dachte er sich, dann wird mich niemand vermissen.
Wie als wäre er der Anführer des WolkenClans persönlich, stolzierte er durch das Territorium und tat so, als würde er gerade eine Patrouille anführen.
“Gut, dass wir die fünf Dachse vertreiben konnten, Krähenherz und Wuschelkralle”, sprach er die imaginären Teilnehmer seiner Patrouille an.
“Als nächstes werden wir das Territorium des FlussClans erobern!”, fuhr er fort. Eine sehr gute Idee, Elsterstern!, antworteten sein Bruder und sein Freund in seinen Gedanken.
Elsterpfote wusste, dass die FlussClan Grenze ganz hier in der Nähe sein musste, denn der fischige Geruch des anderen Clans stieg ihm bereits unangenehm in die Nase.
Doch auf einmal waren da Geräusche.
Der Schüler erstarrte für einen Moment und versteckte sich dann in einem Gebüsch in der Nähe des Ufers. Waren das… Gespräche? War das etwa eine FlussClan Patrouille?
Aufgeregt späte er ans andere Ufer, konnte aber niemanden entdecken.
Warte mal, kommen die Geräusche nicht von dieser Seite des Ufers?!
In diesem Moment sah er eine fremde Kätzin, aus dem WolkenClan Territorium kommend, ans Ufer treten, die auch noch zwei Beutestücke im Maul hatte. Vor Überraschung klappte Elsterpfotes Mund auf. Waren das nicht verboten? FlussClan Katzen durften hier nicht jagen! Es war doch eine FlussClan Katze oder?
Wäre sie alleine gewesen, hätte er vermutlich versucht, sie zur Rede zu stellen, doch es klang, als wären da noch mehr. Und tatsächlich trauchte jetzt auch noch ein Kater auf.
Verängstigt drückte er sich flach auf den Boden und hoffte, dass niemand ihn bemerkte.


Erwähnt: Krähenpfote, Wuschelpfote, Hibiskusblüte (ind), Schilfkralle (ind)
Angesprochen: -
Ort: Kleines Waldstück -> Breiter Strom (FC-WoC Grenze)


Zusammenfassung: Stolziert herum und tut so als wäre er Anführer einer Patrouille. Bemerkt dann die Fremden im WolkenClan Terri und versteckt sich.

Code by Moony, angepasst Esme


EDIT 29.09.21




o Elsterpfote o

WolkenClan | Schüler | männlich | #20


Immernoch auf den Boden gedrückt, schob Elsterpfote seinen Körper langsam nach hinten durch das Gebüsch. Dann sprang er auf die Pfoten und drehte sich um, um zum Lager zurückzurennen, wobei er nicht groß auf die Geräsusche achtete, die er dabei verursachte.
Ducrh das Adrenalin viel schneller, als er bei seinem Wettrennen mit Krähenpfote gelaufen oder seinem Mentor hinterher gehetzt war, lief er nun durch das Territorium und schaffte es sogar, nicht in Senken zu stolpern und sich irgendwas zu brechen.


Erwähnt: -
Angesprochen: -
Ort: Breiter Strom -> WoC Lager


Zusammenfassung: Rennt weg.

Code by Moony, angepasst Esme,
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDo 07 Okt 2021, 00:35








"Only if you knew how much I liked you”

FC | Kriegerin | #046 | *Toyhouse*


BannerNun, wo Hibiskusblüte auf die Rückkehr der beiden Kater wartete, hatte sie genug Zeit, um über die letzten Monde nachzudenken. Die – sicherlich humorvoll gemeinte – Aussage Schilfkralles war ihr fast schon hartnäckig im Kopf geblieben und seufzend bedachte die grauweiße die Beute zu ihren Pfoten.

»Deine allerliebste Freundin hat ja spontan entschieden, ein Junges zu bekommen«

Er hatte nicht unrecht. Während Hibiskusblüte selbst in einer Phase der Trauer gesteckt hatte, war ihre beste Freundin mit Echoherz zusammengekommen und hatte innerhalb eines Wimpernschlags entschieden ihr Leben eine anderen Weg einschlagen zu lassen. Da war nichts mehr von der Bienenwolke, die ihr hoch und heilig versprochen hatte mit ihr über alles zu sprechen. Von der Bienenwolke, die immer der Meinung gewesen war, so etwas wie Junge brauche sie in ihrem Leben nicht. Das aufgeweckte Grinsen auf dem Gesicht, nur Blödsinn im Kopf. Das war die Bienenwolke, die ihr im Gedächtnis geblieben war und es tat ihr im Herzen weh, das Gefühl zu haben nun nicht mehr zu ihrem Leben zu gehören. Erstickt schluchzte die Kriegerin auf, senkte den Kopf und biss die Zähne zusammen. Sie dachte viel zu viel darüber nach. Es war passiert und ändern konnte sie es nun sowieso nicht mehr.

Aber wieso tat es so weh? Sie mit Echoherz zu sehen? Mit einem Teil ihrer Familie? War es nicht Hibiskusblütes Pflicht sich für ihre beste Freundin zu freuen? Doch aus irgendeinem Grund konnte sie das nicht. Sie konnte dem älteren Krieger nicht einmal mehr in die Augen sehen, ohne von einer Wut übernommen zu werden, die sie von sich so gar nicht kannte. Ein leises Seufzen verließ die Lippen der Kriegerin, welche dazu übergegangen war in den Vollmondhimmel zu schauen.

„SternenClan was stimmt denn nicht mit mir?“

Sie sprach es nicht laut aus, blinzelte jedoch gegen das helle Mondlicht und wünschte sich für einen endlos langen Augenblick eine Antwort. Eine Antwort auf ihre Fragen, auf ihre Unsicherheiten und all den Schmerz der tief in ihrem Herzen verborgen lag. Fast, als wäre es ein Zeichen breitete sich ein Kribbeln in Hibiskusblüte aus. Es begann ganz unschuldig in ihren Pfoten, zog sich ihre schlanken Beine hinauf und intensivierte sich in Brust und Bauch. Elektrisiert stellte sich der Pelz der jungen Kriegerin auf, während ihr Herz anfing heftig und schnell gegen ihre Rippen zu schlagen, als wolle es ihnen entkommen. Und plötzlich war es ganz logisch. Was war, wenn es nicht die Verbindung von Bienenwolke und Echoherz war, die ihr zusetzte. Die kleine Familie die sie gegründet hatten. Nicht die Nähe die sie teilten. Wenn es nicht der Frust darüber war, dass Bienenwolke augenscheinlich ohne sie leben konnte. Was… wenn sie schlichtweg eifersüchtig auf Echoherz war. Auf den Krieger, der all das hatte, was sie sich unterbewusst schon immer mit ihrer… besten Freundin gewünscht hatte.

Keuchend taumelte Hibiskusblüte einen Schritt zurück, die Augen schreckgeweitet. Das konnte nicht sein. Sie konnte doch nicht… für Bienenwolke. So etwas hatte es in den Clans noch nie gegeben, das konnte nicht sein. Auf garkeinen Fall. Drauf und dran in Panik auszubrechen zuckte sie heftig zusammen, als Schritte hinter ihr ertönten. Anscheinend hatte sie sich ihn ihren Gedanken vertieft herumgedreht. Mit bebender Brust blickte die Kriegerin Schilfkralle an, bekam kaum mit was er sagte und nickte nur, als er verkündete gewonnen zu haben. „Herzlichen Glückwunsch…?“ Miaute Hibiskusblüte leise, falls sich irgendwo einen WolkenClan-Patrouille aufhielt. Sie wollte, trotz der Großen Versammlung nicht mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als unbedingt nötig. Das zeigte sie auch eindeutig mit einem warnenden Blick, als der Krieger vor ihrer Nase anfing über einen möglichen Kampf zu sprechen.

„Wir sollten wirklich zurück. Bald geht der Mond unter.“ Ohne auf eine Antwort zu warten schnappte die Kriegerin sich ihre Beute, blickte sich ein letztes Mal um und machte sich anschließend auf den Weg zurück in ihr eigenes Territorium. Zwar hörte sie es irgendwo knacken, doch ordnete die junge Kätzin dieses Geräusch eher Schilfkralle zu, weswegen sie sich auf schnellen Pfoten wieder auf den Weg ins Lager machte.

Tbc. FlussClan Lager

Erwähnt: Schilfkralle, Bienenwolke, Echoherz
Angesprochen: Schilfkralle

TL;DR: Denkt über ihre Gefühle nach, bekommt Panik und erschrickt wegen Schilfkralle. Spricht kurz mit ihm und kehrt dann ins Lager zurück.

"He's got you mesmerised while I die"

flower

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Weißt du...
Dieser Clan braucht dich.
Und ich brauche dich auch, Eichenblatt.



Zuletzt von Comet am Fr 10 Dez 2021, 23:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDo 07 Okt 2021, 20:24


Schilfkralle
» If you make a promise, you keep it, if you make a mistake, you apologize. And if you give someone a dream, you defend it to the end. «

Skeptisch bohrten seine blauen Augen sich in die Kätzin, die in ihrer eigenen Gedankenwelt versunken war - ein Kanichen für ihre Gedanken! Doch so blieb Schilfkralle nichts anderes, als nur unbekümmert mit den Achseln zu zucken; seine Neugier war nicht groß genug, als dass er sie nun auszufragen brauchte - zumal sie Recht damit behielt, dass sie den Heimweg antreten sollten. Sie waren erstaunlich lange weg, doch letztlich konnte man es auch damit begründen, dass sie alle nun nicht wirklich geübt in der Landjagd waren.
Kumpelhaft stupste Schilfkralle den Schüler an, den er unter seine Fittiche genommen hatte - es würde wohl sein neues Markenzeichen werden, bis Jubelstern endlich sein Potenzial erkannte und ihm einen eigenen gab -, um ihn anzutreiben, auch wenn er sich sicher war, dass Flammenpfote es auch ohne seine Geste auf die Reihe bekommen hätte.
Vielleicht sollte ich Pantherfeuer und Binsenflut einen Fisch zustecken und bestechen, damit sie Junge bekommen? Ich würde schon gerne meinen eigenen Neffen oder meine Nichte ausbilden, schoss es ihm durch den Kopf und ein Grinsen schlich sich dabei auf sein Gesicht, während er vergnügt mit seinen beiden Fängen neben Hibiskusblüte hinterhertrottete. Eigentlich brauchte er keine Ausrede, um den beiden Katzen, die ihm am Herzen lagen, Beute zu bringen - insbesondere in der schweren Zeit, in der der FlussClan sich zum aktuellen Zeitpunkt befand. So ausgeprägt seine Loyalität gegenüber Jubelstern und Hirschfänger und dem Clan war - so würde er seine Famile, zu der er Pantherfeuer selbstverständlich zählte, über sein eigenes Leben stellen.
»Hey, hey, Hibiskusblüte«, sprach der Kater sie fröhlich an, wobei seine Worte, der Beute geschuldet, nur undeutlich aus ihm herauskamen. »Du möchtest doch bestimmt ein nettes Wort bei Bienenwolke für mich einlegen, damit sie mich als Mentoren ihrer Tochter auswählt, oder? Du als ihre liebste Freundin kannst bestimmt etwas bewerkstelligen?« Er schenkte ihr ein verschwörerisches Zwinkern, unwissend, dass er immer weiter in die Wunde der Kriegerin bohrte.

tbc » FlussClan Territorium, Das Lager
Erwähnt » Bienenwolke, Zinnoberjunges, Flammenpfote
Angesprochen » Hibiskusblüte
Tldr » Tritt den Heimweg an und denkt über seine Familie sowie seinen zukünftigen, potenziellen Schüler nach. Sensibilität, who?
SteckbriefFlussClan Krieger14 Monde015






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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDo 28 Okt 2021, 20:21




Spatzenpelz

There is no Clan in the forest so true or so brave...
FlussClan | KriegerPost #004

Cf.: FlussClan Lager [FC Territorium]

Den Weg hierher hatte Spatzenpelz fast verfehlt, doch mit langen Sätzen war der dunkle Kater schlussendlich der Geruchsspur hinterher gelaufen. Oder vielmehr war er in ihrer Nähe geblieben und hatte sie nur gelegentlich gekreuzt, damit Beerengift und Zilpzalpruf sie ebenfalls riechen konnten. Natürlich führte die Spur irgendwie am Fluss entlang, oder doch eher in der Nähe des Flusses, wenn man das so sagen konnte, doch das sie zur Grenze mit dem WolkenClan führte, verwirrte den Krieger für einige Augenblicke. Da er allerdings nicht nach hinten sah um zu prüfen, was die anderen beiden dachte - was darin resultierte, dass er auch nicht auf sein Tempo achtete -, hielt er zielstrebig darauf zu und blieb erst stehen, als er die Stelle erreichte, wo die Patrouille wohl ans Ufer gelangt war.
Sein eisiger Blick lag nur für einige Augenblicke auf der Stelle, denn er konnte sich bereits ausmalen, wo die drei gejagt hatten. Schließlich war die beide des roten Katers fett und flauschig gewesen, schuppenfrei. Geschwommen war er also nicht, um sie zu fangen, sondern um sie zu transportieren.
"Da hat der Rote aber was Gutes gefunden, eh?", fragte Spatzenpelz laut, auch wenn die Feststellung eher an ihn selbst gerichtet war. Über die Schulter warf er Beerengift und Zilpzalpruf einen Blick zu. Er hatte vor, für den Clan zu jagen, wie es ein Krieger nun einmal tun sollte. Er hatte vor, zu zeigen, dass radikalere Handlungen den Clan retten konnten und der FlussClan nicht überlebte, weil Jubelstern nett guckte.
Ohne ein weiteres Wort ließ sich der Krieger also ins Wasser gleiten und schwamm geschickt auf die andere Seite des Ufers zu. Dort zog er sich nach kurzer Zeit wieder aus dem dreckigen Wasser - in dem er keine Fische hatte spüren können - und schüttelte sich den Pelz aus. Mit aller Ruhe, die die Welt nicht hatte, wandte er sich den beiden Kätzinnen zu und betrachtete sie auffordernd.
"Kommt ihr nun, oder soll ich alleine jagen?"
the Clan of heroes, the Clan of compassion, the Clan of destiny.

Standort: Am Strom, auf der Seite des WolkenClans.
Zusammenfassung: Hat Schilfkralles Spur verfolgt und schließlich den Ort der Jagd gefunden. Schwimmt sogleich rüber und fordert seine Clangefährtinnen dazu auf, es ihm gleich zu tun.

Reden | Denken | Handeln

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDi 16 Nov 2021, 14:44

Beerengift
FlussClan  Kriegerin
If I could burn this town, I wouldn't hesitate to smile while you suffocate and die. And that would be just fine.
----------> FlussClan Lager

Bei den Wetterverhältnissen und den anderen Gerüchen war es schwer, der Geruchsspur der vergangenen Patrouille den ganzen Weg über zu folgen, doch Beerengift gab sich Mühe, dieser zu folgen, oder besser gesagt hinter Spatzenpelz zu bleiben. Der dunkel gefärbte Krieger war zielstrebig vor ihnen losgelaufen und in etwas langsameren Sprüngen folgte sie hinter ihm den Flusslauf, darauf bedacht, sich nicht weiter ablenken zu lassen. Das Wasser hatte hier eine stärkere Strömung inne, die nicht zuließ, dass man erkannte, was sich unter seiner Oberfläche befand. Doch auch hier war es dreckig und stank unangenehm, was nicht wirklich auf Fische hindeutete.
Bald schon wurde der Schildpattfarbenen bewusst, dass sie sich immer weiter der Grenze näherten und je näher sie dieser schließlich kamen, desto mehr bestätigte sich auch der Verdacht, den sie irgendwo tief in sich gehabt hatte. Unsicher, weil sie ihren Clangefährten eine solche Aktion nicht zugetraut hatte. Der markant penetrante Duft der Baumkatzen wehte mit dem kalten Wind zu ihnen hinüber und mit ihm der süße Geruch von Beute. Etwas, das ihnen in ihrem eigenen Territroium verwehrt blieb. Zugegeben schon etwas traurig, wenn man so darüber nachdachte, oder nicht? Wie schwach musste der FlussClan sein, dass er seine eigenen Katzen nicht mehr versorgen konnte. Aber das sollte nicht ihr Problem sein. Beerengift konnte für sich selbst sorgen.
Ihre Schritte verlangsamten sich bis sie schließlich an der Stelle des Ufers stehen blieb, an der Spatzenpelz ins Wasser gesprungen war. Zögernd blickte Beerengift auf den Fluss, hatte gehofft, heute nicht mehr so viel schwimmen zu müssen, um sich ihren schönen Pelz nicht weiter dreckig zu machen.
'Kommt ihr nun, oder soll ich alleine jagen?'
Augenblicklich richtete sich ihr grüner Blick bei den Worten des Katers auf und scharf bedachte sie ihn mit diesem. Hemmungen, einfach so ein fremdes Territroium zu betreten, konnte sie keine bei ihm erkennen. Sie selbst war auch nicht unbedingt jemand, der viel von Grenzen oder Regeln hielt, war sie noch nie gewesen, aber sie brach auch keine Gesetze einfach nur 'um es zu tun'. Wer war sie denn bitte? Nein, sie alle hatten einen berechtigten Grund heute hier zu sein. Und wenn sie die anderen dafür in Schwierigkeiten brachte, war das nur ein netter kleiner Bonus.
Langsam ließ sie sich dann ins kalte Wasser gleiten. Ein angenehmes Gefühl, wäre der Fluss nicht in... in dem Zustand, in dem er sich gerade befand. Mit kräftigen Zügen hatte die Kätzin sich auf der anderen Seite, der Seite die dem WolkenClan gehörte, wieder an Land gezogen, schüttelte sich Wasser aus dem Fell und blickte noch einmal auf Zap- Zilpzalpruf zurück.
»So spät dürfte vermutlich keine Patrouille mehr unterwegs sein«, stellte sie dann fest und machte einige Schritte nach vorne, während sie die Luft prüfte, »Wir sollten trotzdem immer achten, aus welcher Richtung der Wind kommt, vor allem, wenn wir sowieso Landbeute jagen. Ich lass euch beide am dann am besten mal alleine, ihr freut euch doch schon bestimmt sehr, gemeinsam jagen zu dürfen!«
Erwähnt: Spatzenpelz, Rotfarn, Zilpzalpruf, Schilfkralle
Angesprochen: Spatzenpelz, Zilpzalpruf
035

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptySo 21 Nov 2021, 18:10





Zilpzalpruf

FlussClan | Kriegerin | Steckbrief | #004



FlussClanLager → Breiter Storm

Zilpzalpruf war etwas erstaunt, dass die Spur der anderen Jagdpatrouille sie zur WolkenClanGrenze führte. Warum sollte sich Beute dort aufhalten, wo täglich frisch von Kriegern die Grenze makiert wurde. Das wäre sehr dumme Beute. Irgendwann dämmerte es Zilpzalpruf. Die Beute war nicht vom Gebiet des FlussClans gewesen. Scheinbar war das Gesetz der Krieger für andere Katzen ihres Clan ebenso fragwürdig, wie für sie selbst. Welchen Sinn hatte es schwimmen zu können, wenn man nicht Flüsse überquerte. Sie zögerte keinen Augenblick und folgte Spatzenpelz und Beerengift in den kalten Strom. Der FlussClan brauchte Beute und der WolkenClan hatte reichlich davon.
"Wahrscheinlich nicht!", stimmte sie der Kätzin zu als sie das andere Ufer erreicht und sich das Wasser aus dem Fell geschüttelt hatte und sich vergewisstert hatte, das keine WolkenClaner zu riechen waren. Zilpzalpruf nickte zustimmend auf die Worte der Kätzin, aber als diese erwähnte, das sie sich von der Gruppe abtrennen wollte und sie, allein, mit Spatzenpelz jagen sollte, hielt sie apprupt inne und drehte sich zu dem dunklen Kater. Er hatte wohl das größere Problem mit ihrer Anwesenheit, als sie mit der seinen. Schüchtern sah sie den Kater an. Was würde er darauf sagen? Sollte jetzt jeder von ihnen alleine jagen, oder sollten sie ihr Jagdglück tatsächlich zusammen probieren?


Angesprochen:
Beerengift | Spatzenpelz
Erwähnt:
Spatzenpelz | Beerengift | Jubelstern
Zusammenfassung:
Hat die Grenze zum WoC überquert um dort mit Beerengift und Spatzenpelz zu jagen

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Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.

Tolle Bilder:
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyDi 23 Nov 2021, 20:14




Spatzenpelz

There is no Clan in the forest so true or so brave...
FlussClan | KriegerPost #005

Schweigend hatte der eisige Blick des dunklen Katers auf den Gestalten am anderen Ufer gelegen. Beerengift machte sich schnell auf den Weg durch den Fluss, zog sich neben ihm an Land und prüfte das Territorium des WolkenClans auf Katzen ebendiesen. Missbilligung huschte über Spatzenpelz Gesicht, als er die Worte der schildpattfarbenen Kriegerin hörte, allerdings sparte er sich die Mühe, etwas darauf zu erwidern.
Stattdessen betrachtete er Zilpzalpruf, die sich nun ebenfalls ans Ufer begab und Beerengifts Worte gehört hatte, denn sie sah ihn fast schon schüchtern an. Leichte Verwirrung mischte sich in Spatzenpelz' Blick, als er diesen Blick auffing, dann schüttelte er seinen Körper.
"Mach was du willst", brummte er an Zilpzalpruf gewandt, auch wenn ihm bewusst war, dass diese Worte durchaus auch an Beerengift gerichtet sein konnten.

Sein Blick verweilte noch einige Herzschläge auf der helleren Kätzin, dann wandte er sich vollständig ab und lief vom Ufer weg, tiefer in das Territorium des WolkenClans hinein. Sein Pelz war noch etwas nass und roch nach Fluss, weshalb er hoffte, dass dies reichen würde, um die Beute in Sicherheit wiegen zu lassen.
Spatzenpelz war tatsächlich egal, ob sich Zilpzalpruf ihm anschloss. Seine Pfoten wählten so oder so einen eigenen Weg und sollte sie ihn brauchen, würde sie das schon sagen. Allerdings bezweifelte er das dann doch.
Ohne noch einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden, ließ er sich in seine Jagdkauer nieder und prüfte die Luft nach Beute. Es dauerte nicht allzu lang, bis er durch den Nebel hindurch eine Drossel wittern konnte. Langsam schlich er durch die Dämmerung hindurch, wachsam auf der Suche nach dem Vogel, der noch recht still blieb. Seine Schwanzspitze zuckte, so auch seine Schnurrhaare und die Ohren des Kriegers.
Endlich machte die Drossel ein Geräusch und er konnte sie besser lokalisieren. Spatzenpelz erinnerte sich an das, was Beerengift ihnen noch gesagt hatte, also prüfte er die Windrichtung, um sich den Böen entgegen zu stellen und gegen den Wind auf die Drossel zu zu schleichen.
Nach einigen Schwanzlängen sprang er ab, packte die Beute und erlegte sie geschickt. Warmes Blut benetzte seine Lippen und es fiel dem Kater durchaus schwer, nicht selbst etwas zu fressen. Allerdings hatte er sich gesagt, dass er die Beute fing, um ein besserer Krieger zu sein, als andere in seinem Clan, die es nicht schafften, alles für den FlussClan zu tun.

Nachdem Spatzenpelz noch erfolgreich eine Maus erlegte, lief er zu dem Uferstück zurück, wo sie drei an Land gekommen waren. Schweigend ließ sich der ältere Kater nieder und wartete auf die Rückkehr der zwei Kätzinnen. Da die Sonne immer höher stieg, wollte der Kater es nicht riskieren, noch länger zu bleiben. Zudem waren zwei Beutestücke - und das, was die beiden Kriegerinnen noch fingen - besser, als das "Nichts", das der Rest des Clans in den letzten Tagen und Monden so erlegt hatte.
"Lasst uns zurückgehen", miaute Spatzenpelz in ruhigem Ton, als er sich sicher war, dass Beerengift und Zilpzalpruf in Hörweite waren. Mit ernster Miene packte er die Beute, die er gefangen hatte, und schob sich in den Fluss, den er zügig durchquerte. Auf der anderen Seite des Ufers wartete er erneut auf die beiden.
Dann trat er den Rückweg ins Lager an.

Tbc.: FlussClan Lager [FC Territorium]
the Clan of heroes, the Clan of compassion, the Clan of destiny.

Standort: Auf dem Rückweg ins Lager.
Zusammenfassung: Jagt auf WolkenClan Territorium und erlegt dort eine Drossel und eine Maus. Kehrt dann ins Lager zurück.

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptySo 28 Nov 2021, 17:54

Beerengift - Post 36 - FlussClan Krieger

Adrenalin rauschte durch Beerengifts Körper, verursachte eine aufgeregte Spannung, die über sie glitt und ihre Schweifspitze zucken und ihre Pfoten kribbeln ließ. Der weiche Boden unter ihren Pfoten gehörte jetzt schon zum Territorium des WolkenClans, sie waren wissentlich hinter die Grenze getreten. Was sie zuvor noch in Gedanken als unwichtige Kleinigkeit abgetan hatte, fühlte sich jetzt besonders an. Warum nur fühlte es sich so gut an, etwas "schlechtes" zu tun?
Mit ihrer Provokation war sie nur auf hartes Gestein getroffen, weswegen sie davon abließ und sich dann stumm von den anderen beiden Katzen entfernte. Es war auch ihr im Endeffekt egal, was sie machten, sie selbst würde lieber alleine ihr Glück probieren. Das Fischen lag ihr eindeutig eher als das Erlegen von Landbeute, aber sie setzte genug Vertrauen in ihre Fähigkeiten, um nicht mit leeren Pfoten zurück zu kommen.

Einige Zeit später hatte die Jägerin eine Wühlmaus im Gras erbeuten können. Sie wollte es vermeiden, auf irgendwelche Bäume klettern zu müssen. Nicht, weil sie etwa Angst hatte oder schlecht darin war, nein nein, sie war einfach keine WolkenClan Katze und hatte auch ihren Stolz. Genau. Das war der Grund.
Mit ihrer Beute im Maul kehrte sie wieder zu den anderen zurück und ihr Blick fiel auf Spatzenpelz, der scheinbar mehr als sie gefangen hatte. Natürlich war das kein Wettbewerb... aber wenn es einer wäre, hätte sie nicht gewonnen. Mürrisch knurrte sie und blieb stehen. Sie hatten deutliche Spuren hier hinterlassen, doch sie stimmte dem Kater zu, nun besser wieder zurück zu kehren. Sie nahm ihre Beute wieder an sich und folgte ihm langsam ins Lager.

----------> FlussClan Lager

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyMi 01 Dez 2021, 22:19




o Brombeerstern o

WolkenClan | Anführer | männlich | #521


WoC Lager -> Breiter Strom
Außerhalb des Lagers hatte er einen Moment auf Wildfeuer gewartet und sich dann wieder in Bewegung gesetzt. Dabei behielt Brombeerstern wachsam seine Umgebung im Auge und schlug den Weg zum Breiten Strom ein, dessen Rauschen er bereits jetzt vernehmen konnte. Er würde sich auch an das halten, was er seinem Clan vorgeschlagen hatte: Vorsichtig sein.
“Was hältst du von Dunkelst...ich meine Dunkelfeders Rücktritt? Und Was denkst du von Sturmstern?”, fragte er schließlich in die Stille zwischen ihnen hinein. Seit der großen Versammlung hatte er noch keine Zeit gehabt, die Meinung seiner 2. Anführerin zu hören. Es interessierte ihn auch, was sie eventuell von den anderen Stellvertretern gehört hatte und jetzt war eine gute Gelegenheit, da sie unter vier Augen waren.

Er trat an das Ufer des Flusses und sah einen Moment hinüber. Es war ziemlich still. Da es bereits Blattfall war, waren viele Vögel schon fortgezogen und kaum ein Lied drang zu seinen Ohren. Ein Blick nach unten verriet ihm den Zustand des Flusses: Dunkel und dreckig. Der Anführer hatte nicht gewusst, dass es so schlimm um ihn stand.
Doch außer dem schwachen FlussClan Geruch von der anderen Seite konnte er nichts feststellen.
“Hm”, machte er und sah Wildfeuer an. “Wir sollten ein Stück am Fluss entlang. Vielleicht waren sie nicht and ieser Stelle.”
Seinen Worten ließ Brombeerstern Taten folgen, denn er ging nun am Flussufer entlang, ein Auge stets auf die andere Seite gerichtet, seine Nase witterte angestrengt die Luft.
Doch auf einmal zog er scharf die Luft ein und blieb stehen.
“Riechst du das auch?”, fragte er angespannt und untersuchte das Ufer genauer. Die Erde war etwas aufgewühlt und er konnte einige Pfotenspuren erkennen. Doch auch wenn es nicht so penetrant nach FlussClan gestunken hätte, war offensichtlich, dass die Katzen, die die Spuren hinterlassen hatten, aus dem Fluss gekommen waren. WolkenClan Katzen würden, besonders um diese Jahreszeit, sicher kein Bad nehmen.
Der geruch war noch stark, es konnte also nicht lange her gewesen sein.
“Wir sollten uns einen Moment aufteilen und schauen, ob wir noch mehr finden”, schlug er vor, seine Miene grimmig. Er konnte es nicht fassen.


Erwähnt: -
Angesprochen: Wildfeuer
Ort: WoC Lager -> Breiter Strom


Zusammenfassung: Fragt Wildfeuer nach ihrer Meinung zu Dunkelfeder und Sturmstern. Kommt am Fluss an und findet Spuren der FlussClaner. Will noch weiter die Gegend untersuchen.

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptySa 04 Dez 2021, 20:36

Löwenfeder

FlussClan Kriegerin

PostNr.: 046
am Flussufer


cf.: FlussClan Lager
Löwenfeder war recht gemütlich zu den Grenzen gelaufen, sie wollte einerseits das Sturmflut mit seiner Jagdbegleitung für später aufschließen konnte, andererseits wollte sie so wenig Energie wie möglich für den Weg zur Grenze verschwenden, wo sie doch nachher noch mit Nesselpfote trainieren wollte. Als die Grenzmarkierungen schon leicht zu wittern waren drosselte sie ihr Tempo noch mehr und öffnete ihr Maul. Sie konnte den Geruch von Brombeerstern und seiner Stellvertreterin Wildfeuer aufschnappen. Ebenfalls hing noch der Geruch einiger FlussClan Katzen in der Luft und an den Gräsern.

Zielstrebig steuerte sie ans Flussufer heran und blieb vor einer der Grenzmarkierungen stehen. Ihr entging nicht wie dreckig und eklig der Fluss zu ihren Pfoten aussah, wenn sie ein Fisch wäre, würde sie da drinnen auch nicht schwimmen wollen. Die goldene Kriegerin legte also ihre Ohren an und drehte sich zu ihren Patrouillenmitgliedern, aber speziell zu ihrem Schüler Nesselpfote. “Kannst du mir sagen was du hier riechen kannst?“, fragte die Kriegerin also ihren Schüler und blickte kurz über das Flussufer, sie meinte die Gestalten der WolkenClan Anführer zu erkennen, war sich aber nicht sicher was die beiden so nahe am Ufer taten.

Sie wandte sich kurz an Sturmflut “Erneuert bitte die Grenzmarkierungen die etwas weiter von hier entfernt liegen. Wenn ihr das erledigt habt, könnt ihr zur Jagd aufbrechen. Ich will euch nicht aufhalten, schließlich braucht der Clan jegliche Beute, die wir bekommen können.“, miaute sie richtete den Blick ihrer blassgrünen Augen wieder auf ihren Schüler. Sie hoffte einfach das dieser heute zumindest einmal etwas lernen wollte. War er genauso kratzbürstig wie sonst war es gar nicht so abwegig, dass der Schüler ein unfreiwilliges Bad im dreckigen Fluss nehmen würde, so gut war die Kriegerin heute gelaunt.

Tldr.: Tritt ans Flussufer heran, bemerkt Brombeerstern und Wildfeuer, gibt ihrem Schüler einen Auftrag und erteilt weiter Befehle an Sturmflut.

Erwähnt: Brombeerstern, Wildfeuer, Nesselpfote, Sturmflut
Angesprochen: Nesselpfote, Sturmflut
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 11 EmptyMo 06 Dez 2021, 01:16


Nesselpfote

FlussClan Schüler | 031 | Steckbrief
cf » FlussClan Territorium, Das Lager
Auch wenn er es nicht offen zugeben würde, war er doch um das gemächliche Tempo froh, das seine Mentorin eingeschlagen hatte. Er hatte zwar keine Probleme damit, mit ihr mitzuhalten, doch bislang hatte er nicht das Gefühl, die notwendige Ausdauer aufgebaut zu haben, um die Geschwindigkeit ueber einen laengeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.
Bevor er aus dem Lager geschlüpft war, hatte er noch mitbekommen, wie Sturmflut Federtanz eingeladen hatte, sie zu begleiten, was er jedoch nur mit einer gewissen Gleichgültigkeit hingenommen hatte. Als Junges hatte er kaum Kontakt zu seinen Clangefährten außerhalb seiner eigenen Familie gesucht und bislang hatte keiner der Krieger oder Kriegerinnen einen sonderlich herausragenden Eindruck auf ihn gemacht, dass er vielmehr über sie erfahren wollte. Vielmehr fragte er sich, wie die Mentoren seiner Geschwister sich anstellten.

Nesselpfote war Löwenfeder zum Ufer gefolgt, war jedoch einen Schritt hinter ihr zum Stehen gekommen; das, was er erkennen konnte, reichte ihm schon, um ihm das Gefühl zu geben, nicht unbedingt näherkommen zu wollen. Es war, als hätte sich der Zustand des Flusses seit seinem letzten Ausflug nur noch weiter verschlechtert.
»Du meinst neben des grausamen Gestanks des Wassers?«, entgegnete der Schüler trocken, fuhr jedoch fort, um ihr keine Möglichkeit zu geben, sich über ihn aufzuregen - er hatte keine Lust, sich mit einer anstrengenden Mentorin herumzsuchlagen, die ihm nur wieder in den Ohren liegen würde. »Der Geruch von anderen FlussClan Katzen ist frisch. Eine andere Patrouille scheint hier vor nicht langer Zeit vorbeigekommen zu sein.« Ein leichtes Runzeln legt sich auf seine Stirn, als er der Spur in Richtung des Gewässers folgte. Hatte man wahrhaft versucht, in dem Wasser hier zu fischen? Instinktiv waren seine Augen weiter an das andere Ende des Ufers gewandert und eine unangenehme Ahnung stieg in ihm auf, die er jedoch fürs Erste zur Seite schob.
»Ansonsten riecht es hier nach weiteren Katzen. Ein anderer Clan oder Streuner, schätze ich?« Nesselpfote hatte bislang nur von den anderen Clans gehört und somit keinerlei Erfahrungen mit ihren eigenartigen Gerüchen gemacht.

Er beobachtete seine Mentorin dabei, wie sie die ersten Anweisungen erteilte, ehe er abwartend seinen Blick auf sie richtete. Ein ziehender Schmerz hatte sich bei dem Wort Beute in seiner Magengegend ausgebreitet und ließ ihn sogar dazu hinreissen zu fragen, »Wie jagt man am besten?« Seine Augen waren zur Seite gehuscht, als wäre es ihm unangenehm, sie nach ihrer Expertise zu fragen.

» Just shut up if you don't have anything useful to say. «

Erwähnt » Sturmflut, Federtanz, Beerengift/Spatzenpelz/Zilpzalpruf (id.), Brombeerstern/Wildfeuer (id.)
Angesprochen » Löwenfeder

Tldr: Berichtet, was er wahrnehmen kann, und fragt schließlich nach einer Jagdlerneinheit.




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