Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Die Luft ist feucht und es geht ein kalter Wind. Etwas Schnee fällt vom Himmel, der aber außer am Moor kaum liegen bleibt. Während Wald und Wiese weiterhin in einen dichten Nebel gehüllt sind, fegt der Wind über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Aufgrund der Kälte ist auch die Beute selten geworden und der aufgeweichte Boden erschwert die Jagd besonders für junge und unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass, aber der Schnee ist unter den Bäumen nicht liegen geblieben. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und ab und zu verirren sich Schneeflocken zwischen den Ästen nach unten. Trotz der wenigen Beute ist die Jagd hier zwischen den Bäumen einfacher, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschwert die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und reißt die Nebelfelder auf. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht zusätzlich erschwert und hier bleibt sogar etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und besonders im südlichen Teil des Territoriums nebelig. Frösche und Reptilien gibt es keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel erschwert, auch wenn sie im Nadelwald einfacher ist als auf offenem Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel verdeckt die Sicht und Vögel sind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen schwierig, auch wenn der Schnee hier nur an wenigen Stellen liegen bleibt.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an ihren Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen. Damit sind auch die Straßen ein wenig sicherer, auch wenn Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie in jeder anderen Zeit eine Gefahr darstellen. Das Wasser im Strom ist nicht gefroren und Beute ist immer schwerer zu finden.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen wenigen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.



 

 WindClan-Lager

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Falkensturm
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMo 04 Jan 2021, 14:12


Moorschatten
WindClan ◦ Krieger ◦ männlich ◦ #010

Du bist Komisch!“, Splitterfrosts Worte hallten in Moorschattens Kopf nach. Die Worte brannten sich in sein Herz. Moorschatten wusste, dass er nicht der Norm entsprach und sich auch alles andere als Gesellschaftsfähig verhielt. Aber wenn ihm das jemand anderes an den Kopf warf, fühlte es sich sehr viel schrecklicher an. Moorschatten würde gerade nichts lieber tun als durch den Lagerausgang zu stürmen und aufs Moor zu flüchten. Er sehnte sich nach seinem Bruder, nach einer Katze die ihn verstand, einer Katze die ihm Halt gab.
Als Splitterfrost sich auf den Weg in ihr Nest machte, blieb Moorschatten auf der Lichtung sitzen. Er war so irritiert, dass er nur am Rande mitbekam, wie die grau-weiße Kätzin ihn an ihre morgige Jagd erinnerte.
Eine weile saß er noch still da und seine Gedanken kreisten um Sumpfpfote und Splitterfrost. Er hätte so gern mit Sumpfpfote geredet, ihn um Rat gebeten. Sumpfpfote würde vermutlich sagen, er solle kein solches Theater machen. Jeder würde wissen, dass er etwas komisch war, und das wäre okay! Solange er seinen Hintern jetzt endlich in sein Nest packen und schlafen würde, damit er Morgen seinen Kriegerpflichten nachkommen konnte. Er hätte ihn in den Bau geschoben und in sein Nest bugsiert. Moorschatten musste schmunzeln bei der Vorstellung und tappte Richtung seines Nestes. Dabei spürte er plötzlich weiches Fell unter seinen Pfoten. Oh nein! Da war er wohl einem seiner Clangefährten auf den Schwanz getreten. „Entschuldigung“, flüsterte er leise, in der Hoffnung doch niemanden Aufgeweckt zu haben. Er trat jetzt vorsichtiger auf, prüfte jeden Schritt bevor er ihn setzte und schaffte den Weg zu seinem Nest ohne einer weiteren Katze auf den Schwanz zu treten. Er rollte sich in seinem Nest zusammen und schlief wenige Augenblicke später ein.

[Zeitsprung]
Moorschatten hatte unruhig geschlafen, sein Halbes Nestmaterial hing in seinem Pelz. Müde, weil er so wenig und schlecht geschlafen hatte, zupfte er sich das Moos aus seinem Fell und versuchte das Nestmaterial wieder in eine ansehnliche Form zu bringen. Um neues Nestmaterial zu sammeln war die Luft zu feucht. Er schlich an den anderen Katzen vorbei, die noch schliefen und dehnte seine steifen Glieder draußen auf der Lichtung vor dem Kriegerbau. Es war ihm ganz recht, dass noch nicht so viele Katzen wach waren, so konnte er sich in Frieden seiner Fellpflege hingeben, die er gestern Abend mehr als vernachlässigt hatte. Er zog sich ein paar letze Moosfetzen aus dem Fell und glättete die vielen struppige Stellen seines Fells mit festen, gleichmäßigen Strichen seiner rauen Zunge.

Erwähnt: Splitterfrost ◦ Sonstiges: ist einer Katze im Kriegerbau auf den Schwanz getretten
KatzenReden ◦ Handeln ◦ Denken
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMo 04 Jan 2021, 14:32



Gepardenfell


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WindClan Krieger Post 5o

I'm not the man they think I am at home

Er war erleichtert, dass die Kriegerin so stark schien und sich nicht von all solchen Schwierigkeiten unterlassen kriegen wollte. So kam es jedenfalls bei ihm rüber, auch wenn er spürte, dass sich hinter alldem noch etwas verbarg, was sie nicht offenbarte. Damit hatte Gepardenfell allerdings kein Problem, denn er sah sie als Freundin an und sobald sie sich ihm anvertrauen wollte, würde er ein offenes Ohr für sie haben. Hundeschweifs Lächeln ließ auch ihn Lächeln, durch dieses Gespräch fühlte er sich noch wohler als zuvor mit ihr. Was auch immer der Rest des Clans für ein Problem mit ihr hatte, er konnte es nicht sehen. Ob er blind war, oder einfach nur offen und nicht auf jeder Kleinigkeit rumhackte, die anderen missfallen könnte? Gepardenfell wusste es nicht.

Gähnend rappelte sich auch der Kater auf, um der Kätzin zu folgen. So viel Schlaf wie er kriegen konnte, wollte er sich holen. Sollte er am Morgen mit Dachspfote aufbrechen, musste er so fit wie möglich sein, auch wenn klar wurde, dass ihn sein Alter zunehmend einholte und er nicht mehr weit vom Ältestenbau entfernt war. Dennoch wollte er dem Schüler noch so viel geben, wie es in seiner Kraft lag... obwohl dieser ihn nicht vor allzu langer Zeit enttäuscht hatte.
Mit dem Gedanken schlüpfte der gemusterte Kater in den Kriegerbau und folgte Hundeschweif in sicherem Abstand. Er wollte sich ihr nicht aufdrängen, genoss dennoch ihre Nähe. Ob sie dies als seltsam empfinden würde? Zum ersten Mal seit langem war er wieder verunsichert, wenn es um den Umgang mit einer Kätzin ging und irgendwie gab ihm das ein Gefühl von Jugend. Schmunzelnd wählte er ein Nest in ihrer Nähe, wagte es jedoch nicht, sich direkt neben sie zu legen, um ihr nicht unangenehm aufzufallen. Mit den vielen verschiedenen Gedanken schlief er schließlich ein.

---Zeitsprung zur Tageszeit---

Als Gepardenfell aufwachte, war es noch nicht unbedingt heller, doch er als erfahrener Krieger wusste, warum es nicht heller war. Die Blattleere hatte die Territorien eingeholt und somit schienen die Nächte länger. Kühle Luft, die nach Schnee schmeckte, drang zu ihm durch und er blickte hinauf, um die Flocken fallen zu sehen. Der Kriegerbau des WindClans war schließlich lediglich in den Gräsern gelegen... ohne ein Dach. Wie konnte auch je eine Katze überleben, ohne den freien Himmel über sich zu haben? Andere Clans waren so seltsam manchmal...
Kurz warf der Krieger einen Blick auf die schlafende Hundeschweif, entschied sich jedoch dagegen, sie zu wecken. Heute wollte er mit Dachspfote alleine rausgehen und gewiss hatte sie ähnlich mit Distelpfote vor.

Der gemusterte Kater erhob sich, streckte die Vorderbeine von sich, bis ein Zittern durch diese ging. Besonders durch die Kälte fühlten sich seine Gelenke steif an und dennoch würde es seinen Stolz verletzen, wenn er bei Milanschrei um Kräuter bitten würde. Er war ein fitter Krieger! Er war nicht alt! Noch lange kein Ältester!
Mit diesem Gedanken, vor Stolz geschwellter Brust und gerecktem Kinn stolzierte der ältere Kater aus dem Kriegerbau auf den Lagerplatz. Viel Nebel heute, dachte er und musste sich davon abhalten, daran zu denken, wie wenig er sehen würde. Ich bin noch jung!
Im Lager ging irgendetwas vor sich, dass spürte er, denn irgendwie liefen viele zur Kinderstube und ein fremder Geruch lag in der Luft. Seine Ohren zuckten unschlüssig... er würde er es bald genug erfahren. Doch nun, wo die Blattleere eingebrochen war, würde er jagen gehen und sein Schüler ebenso!

Damit lief er zum Schülerbau und hoffte, dass Eisauge nicht plötzlich auftauchte. Mit ihr würde er jetzt ganz sicher nicht diskutieren, nur weil ihr Sohn Stuss erzählte! Einige Herzschläge überlegte er, wo er mit Dachspfote hin sollte, und entschied sich schließlich für den Ausschaufelsen. Vielleicht war die erhöhte Position und der Wind hilfreich um durch den Nebel noch etwas zu erspähen!
»Dachspfote!«, rief Gepardenfell also in den Bau. Es fröstelte ihn kurz, doch er hielt seine Muskeln stramm und bemühte sich um einen weniger erbärmlichen Eindruck. »Wir brechen zur Jagd auf! Folge mir.«
Er ließ dem Schüler weder Zeit, richtig wach zu werden, noch Beute zu nehmen. Beute würden sie nehmen, wenn sie Beute gemacht hatten, und dann würden sie diese auch teilen! Die Blattleere konnte schlimm enden, wie beim letzten Mal und sie mussten von Anfang an Vorsicht walten lassen!

Damit wandte sich der Krieger ab und tappte über den Lagerplatz zu den Gräsern und Gebüschen, die den Eingang symbolisierten. Hoffentlich hatte jemand ihn dies sagen hören, damit sich keiner wunderte, wo er mit seinem Schüler hin verschwand!

»Tbc.: Ausschaufelsen [WiC Territorium]

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I'm number five...

WHAT?!

...minus four.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMo 04 Jan 2021, 20:17

#044

STURMJÄGER
WINDCLAN | 2. ANFÜHRER | 36 MONDE


reude oder Sorge? So ganz war sich der Stellvertreter des WindClans nicht sicher, was er empfinden sollte, während sein Blick auf Dunkelstern lag, die noch immer schwächer auf den Pfoten wirkte, als ihm das lieb war. Die Verletzung durch die hungrige Fähe lag nun schon ein bisschen zurück und Sturmjäger wusste, dass die Anführerin die Kräuter, die Milanschrei ihr gegeben hatte, gegessen hatte. Und der Clan sorgte auch dafür, dass die Schwarze immer genug zu essen bekam, sodass ihrer Heilung eigentlich nichts im Wege stehen sollte. Nichts, außer ihrer Motivation zu heilen vielleicht. War es das? Hatte Dunkelstern ihren Lebenswillen verloren?
Nein. Stopp. So durfte er nicht denken! Es war noch viel zu früh für sie zu gehen. Das musste sie doch wissen, oder nicht?
Sturmjäger seufzte und erhob sich auf die Pfoten, um dem Lärm zu folgen, der von der Kinderstube ausging. Nicht, dass Lärm aus dieser Richtung etwas Besonderes wäre, immerhin waren Jungen nun einmal Jungen und tollten lautstark umher. Aber zum einen war gerade nicht die Zeit für Jungen, um außerhalb ihres Nests umher zu tollen, zum anderen hatte der WindClan aktuell keine Junge und außerdem war die Quelle dieses Lärms eindeutig erwachsenen Ursprungs. Er war noch nicht ganz an dem Bau der Königinnen angekommen, als ihm der Blutgeruch entgegen strömte, der ihm zeigte, dass zumindest letzteres von nun an nicht mehr der Fall sein würde. Er wusste, dass zumindest Weißmond seit längerem tragend war, auch wenn sich der Kater durchaus fragte, wer der Vater der Jungen war. Bisher war Weißmond eher mit ihren Kriegerpflichten beschäftigt gewesen, als dass sie wirklich Zeit für einen Kater gehabt hatte. Aber es war nur allzu wahrscheinlich, dass Sturmjäger einfach nicht mitbekommen hatte, dass sich an diesem Umstand etwas geändert hatte. So oder so, Neugier hin oder her, er gönnte der Kriegerin ihr Mutterglück von Herzen. Zumal neue Junge immer ein Segen für den Clan bedeuteten. Auch, wenn es sicher einfacher für die Kätzchen wäre, wenn sie sich bis zur Blattfrische Zeit gelassen hätten, bis sie das Licht der Welt erblickt hätten.
Oder waren das hier gar nicht Weißmonds Wurf, der geboren wurde? Sturmjägers Ohren zuckten, als er sich fragte, welche der Kriegerinnen noch als tragende Königinnen in die Kinderstube eingezogen waren. Streifenherz? Nein, die hatte noch Zeit. Oder?
Beim SternenClan! Was war er eigentlich für ein Stellvertreter, wenn er sich nicht mal über diese Banalitäten im Klaren war? Offensichtlich ein ganz furchtbarer, das stand außer Frage. Zumindest fühlte er sich als solcher. Dabei sollte er doch eigentlich gerade in diesen Zeiten, in denen sich Dunkelstern auf ihn verließ, eine Stütze für die Kätzin sein und ihr die ein oder andere Aufgabe abnehmen.
Sein Blick lag auf dem Tumult, der sich vor der Kinderstube gebildet hatte, und der sich als Äschenlicht herausstellte, der gemeinsam mit Jadefeuer drei Jungen mit sich trug. War die Kriegerin etwa auch tragend gewesen und hatte unterwegs geworfen? Nein. Das wäre ihm doch wirklich aufgefallen, oder? Außerdem hätte sich Jadefeuer dann nicht längst in die Kinderstube zurückgezogen um ihre Jungen zu schützen? Das zumindest würde er von einer verantwortungsbewussten Königin erwarten.
Oh beim SternenClan. Er bekam Kopfschmerzen von all dem hier. Er wollte sich grade erheben, um sich zu Äschenlicht in den Bau zu gesellen und ihn zur Rede zur stellen, doch da nahm eraus dem Augenwinkel wahr, wie Jadefeuer auf Dunkelstern zutrat, die ihr sogleich in den Bau folgte. Nun gut, dann musste er sich um dieses Kopfschmerzdrama jedenfalls nicht mehr kümmern. So sehr er die Anführerin auch eigentlich unterstützen wollte, so froh war er doch insgeheim, dass die Schwarze ihm dieses Dilemma abnahm. Das änderte jedoch nichts daran, dass er sich jetzt regelrecht nutzlos vorkam. Was sollte er also tun?
Sein Blick glitt über die restlichen Gestalten, die im Lager saßen und sich um ihren eigenen Kram kümmerten, und blieb letztlich an der Gestalt von Schmutzstreif hängen, der sich damit beschäftigte, sein Fell einer gründlichen Wäsche zu unterziehen.
Je länger Sturmjäger den Kater betrachtete, desto weiter glitten seine Gedanken in die Ferne. Der Krieger war noch relativ jung. Seine eigene Ernennung lag noch nicht allzu lang zurück, aber dennoch lang genug, als dass man davon ausgehen konnte, dass er genug Zeit gehabt hatte, um sich in sein Dasein als Krieger einzugewöhnen. Es war also Zeit – zumindest sah der Stellvertreter des WindClans das so – ihn auf die nächste Stufe zu schubsen. Also, ob er das so wollte oder nicht, war ihm relativ egal, aber Fakt war nun mal, dass es Schüler im WindClan gab, die ohne Mentoren dastanden. Und das konnte so nicht weitergehen. Er hatte Hasenpfote zwar vor einer Weile erst mit Indigonebel und Uferpfote das Lager verlassen sehen, aber er konnte die Ausbildung der Schülerin nicht ewig auf die Schultern anderer Krieger des Clans legen, die eigentlich selbst damit beschäftigt waren, ihre eigenen Schüler auszubilden. Vor allem, wenn das gar nicht nötig wäre! Nicht, wenn andere Krieger ihre Tage wortwörtlich damit verbrachten Staubflocken zu zählen.
Das Kinderstubendrama weit umlaufend, trabte der Gestreifte auf den Krieger zu und ließ sich vor ihm nieder.
Schmutzstreif, sagte er und nickte dem Jüngeren respektvoll zu. “Ich habe gerade über dich nachgedacht und ich finde du bist bereit für die nächste Stufe im Leben eines Kriegers. Ich weiß, du bist noch nicht lange Krieger, aber gerade deshalb wäre es doch eigentlich ganz praktisch, wenn du dein Wissen an einen Schüler weitergibst, denkst du nicht?“, fragte er und ringelte ordentlich seinen Schweif über die Pfoten, während er dem Krieger einen ernsten Blick schenkte. Hasenpfote ist schon viel zu lange ohne eigenen Mentor. Ich möchte, dass du das ab morgen änderst und sie unter deine Fittiche nimmst. Ich bin mir sicher, dass du das gut machen wirst.“, sagte Sturmjäger und wartete auf Gegenwehr oder Zustimmung. Dunkelstern würde sicher auch froh sein, wenn die Schülerin endlich wieder in einem festen Mentor-Schüler-Bund stecken würde. Sie hatten das viel zu lange schleifen lassen, aber in letzter Zeit waren einfach Dinge geschehen – wichtigere Dinge – die es schwer gemacht hatten, daran zu denken. Hoffentlich würde auch Hasenpfote mit der Wahl ihres neuen Mentoren einverstanden sein. Fragen konnte er die Schülerin gerade schlecht, also musste er auf sein Bauchgefühl vertrauen. Hoffentlich ließ ihn genau das nicht ausgerechnet jetzt im Stich. Bei Schmutzstreif konnte man immerhin nie so recht wissen, was er im Schilde führte…



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WindClan-Lager - Seite 61 Birke-Sig
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 05 Jan 2021, 11:14

Milanschrei | Handypost


c.f.: SternenClan-Territoruim - Mondstein

Der Heilerkarter trat fröstelnd ins Lager ein und freute sich schon auf sein warmes Nest, dass im Heilerbau auf ihn wartete. Die Rückreise vom Heilertreffen war beschwerlicher gewesen als die Hinreise. Vermutlich lag das an den niedrigen Temperaturen, die sich in dem späteren Teil der Nacht im Moor verbreitet hatte. Die Felder waren Nebel behangen und würden die Jagd erheblich erschweren. Gerade, als der Kater das Lager erblickt hatte, fing es an zu schneien. Die weißen Flocken flogen vereinzelt durch die Luft und begannen auch schon liegen zu bleiben. Das ist der einzigste Nachteil näher zum Sternen Clan zu leben, als die restlichen Clans, dachte Milanschrei. Die Blattleere war endgültig eingebrochen. Hoffen wir bloß dass sie uns verschonen wird. Als er das Lager betrat stieg ihm sofort der Geruch von Blut in die Nase. Was war geschehen? Er sah sich gehetzt um , aber seine klaren Gefährten verhielten sich wie immer. Dann hörte er einige Geräusche aus der Richtung der Kinderstube und eilte zu dem warmen Bau, während der nächste Tag anbrach und der Himmel sich erhellte.
Als Milanschrei eintrat war unter dem beruhigenden, milchigen Geruch der Kinderstube auch Blut gemischt. Der getigerte Kater schaute sich suchend um und sein Gedanke bewahrheitete sich. Weißmond hatte ihren Wurf bekommen! Ein kleines, braunrotes Kätzchen lag an ihrem Bauch und genoss ihre ersten Schlucke Milch. Da bin ich einmal nicht da, dachte Milanschrei. Erst dann fiel ihm Äschenlicht auf, der in der Ecke des Baus saß und drei Junge begutachtete, die unter ihm lagen und hungrig zu Weißmond blickten. Milanschrei riss weit die Augen auf. Die Jungen mussten mindestens ein Mond alt sein, aber der Heiler hatte sie nie zuvor gesehen. "Wessen Junge sind das?",fragte er anfangs lauter und wurde dann gefährlich leider. Er schaute Äschenlicht herausfordernd an.
Dann wandte er sich an die frisch gewordene Mutter. Sie musste jetzt seine Priorität sein. "Hallo Weißmond", begrüßte er sie. "Du hast das sehr gut gemacht", lobte er die Kätzin. Milanschrei war bewusst, wie anstrengend Geburten waren, schließlich war dies nicht seine Erste.
Er betrachtete das Kätzchen. "Ich werde mir die Kleine jetzt ansehen.", erklärte er der Königin. Er wusste, wie beschützerisch Mütter sein können und beugte sich vorsichtig zu der neugeborenen Kätzin runter. Er widmete sich dem braunen Jungen und stupste es vorsichtig mit der Nase an. "Willkommen im WindClan, meine Kleine." Er untersuchte das Junge und stellte erleichtert fest, dass sie kerngesund war. Noch etwas feucht von der Geburt, aber gesund.
"Soweit ich feststellen kann geht es ihr gut.", erklärte Milanschrei der Königen und blickte sie mit leuchtenden Augen an. "Die Kleine ist wunderschön. Stell sicher, dass sie immer warm ist, besonders da die Blattleere nun eingebrochen ist. Falls du irgendwelche Beschwerden hast, schicke bitte sofort jemanden zu mir. Dann komme ich und schaue sie mir an. Und dir geht es so weit gut?", fragte er nur um sicherzugehen. Anschließend wandte er sich wieder an Äschenlicht und die drei dunkeltönigen Jungen an seinen Pfoten. Milanschrei trat schnell einige Schritte näher an den jüngeren Krieger heran und blickte ihn an. "Was ist hier los?", fragte er gedämpft. Er beschnupperte die drei Katzen. Eindeutig nicht WindClan, aber auch kein anderer Clan, stellte der Heiler fest. Die Jungen sagen mager und hungrig aus und als er sie beschnupperte, fühlten sie sich kühl an seiner Nase an. Wieso zum SternenClan waren fremde Junge in diesem Lager?
Angesprochen: Weißmond, Äschenlicht, Fliederjunges

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~



"I'll show them…

WindClan-Lager - Seite 61 Giphy
…the power of the darkness."

 
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 05 Jan 2021, 15:32


Äschenlicht
WindClan-Krieger
#042

Es dauerte nicht lang, bis Dunkelstern - inklusive Begleitung - in die Kinderstube kam. Zugegeben, es hätte den Kater auch nicht gestört, hätte sich die Anführerin ein wenig mehr Zeit gelassen. Es war entspannend, nun hier mit den Jungen zu liegen statt draußen in Schlamm und vor allem klirrender Kälte. Die Anspannung ließ langsam nach und unter normalen Umständen hätte Äschenlicht nach dieser langen und psychisch wie physisch anstrengenden Nacht einfach einschlafen können, doch so nicht heute, immerhin hab es noch einiges zu tun.
Außerdem bemerkte er, das die Jungen durch die Ankunft von Dunkelstern und co. wieder nervöser wurden. "Alles ist gut", wisperte er kurz, während er jedem Jungen noch einmal kurz über den Pelz leckte, um sich dann der Anführerin und ihrer Frage zu widmen. "Wir waren an der Grenze zum SchattenClan, direkt am Donnerweg. Ein Zweibeiner hat sie dort aus seinem Monster geholt, zusammen mit einer Menge Zweibeinerdreck in ein knisterndes, schwarzes Ding gesteckt. Da waren auch noch mehr Junge, aber", er stockte kurz, schluckte einmal, "sie haben es nicht geschafft."

Woher Weißmond auf einmal gekommen war, wusste Äschenlicht gar nicht. Er hatte sie nicht gemeinsam mit Dunkelstern den Bau betreten sehen, aber eben war er doch noch sicher gewesen, dass der Bau leer gewesen war? Hatte er sie übersehen, war gedanklich zu sehr bei den Jungen gewesen, um wirklich nach anderen Katzen zu sehen? Und offenbar hatte sie gerade geworfen. Wie unaufmerksam hatte er denn bitte sein müssen?!
Der Kommentar der Königin allerdings missfiel Äschenlicht wahnsinnig. Er wollte diese Jungen, seine Jungen nicht an Weißmond geben. Er hatte sie gefunden, hergebracht, er hatte die Verantwortung und diese würde er nun nicht einfach an die Weiße abgeben. Er wusste, dass dies keineswegs rational war oder ähnliches, aber es war nun einmal so und das konnte - und wollte - er auch nicht ändern oder ignorieren. Er wusste nicht einmal, woher dieses Gefühl plötzlich kam. Es ging ihm auch nicht um Besitzansprüche, auch wenn es sich selbst für ihn in seinen Gedanken ein wenig danach anhörte. Es fühlte sich einfach so an, als wäre es eindeutig seine Aufgabe, sich um diese Jungen zu kümmern. Doch wie bitte sollte er der anderen Königin dies nun beibringen, ohne sie zu kränken?
Sicherlich gab es auch rationale Gründe, weshalb es besser wäre, dass die Jungen bei ihm blieben und nicht zu Weißmond - oder eine der anderen Königinnen, wenn er schon dabei war - gingen. Er musste sich nur welche überlegen. Und das dringend. "Weißmond, ich danke dir für das Angebot, aber ich glaube nicht, dass dies so eine gute Idee ist. Immerhin sind diese Jungen um einiges älter als deine und, wenn ich mich nicht verschätze, vielleicht auch längst in der Lage, Frischbeute anstatt Milch zu sich zu nehmen. Außerdem können wir nicht sicher sein, ob die Jungen vielleicht krank sind, wenn man ihre ungewisse Herkunft bedenkt, und wir wollen sicher alle nicht, dass dein Jungen - Fliederjunges, richtig? - sich noch ansteckt."

Kaum hatte er sein letztes Wort gesprochen, trat auch schon Milanschrei in die Kinderstube und, wenngleich der Heiler ein willkommener Anblick war, wurde es dem Kater langsam unbequem eng in diesem Bau. Ganz offenbar war Milanschrei davon verwirrt, ihn hier zu sehen, vor allem mit Jungen an seinem Bauch, was zugegeben nicht ganz unverständlich war. Allerdings meinte Äschenlicht, gerade aus der Frage des Heilers einen unangenehmen, fast feindseligen Ton herauszuhören und wusste nicht, wie er darauf nun reagieren sollte. Er wusste ja nicht einmal, warum der andere Kater auf einmal so wirkte oder ob er sich diese Feindseligkeit - warum auch immer er das tun sollte - vielleicht nur einbildete. Dem folgenden, herausfordernden Blick hielt der Krieger jedoch stand. "Es sind meine, Milanschrei. Ich habe sie gefunden, ich kümmere mich um sie." Erst danach wurde Äschenlicht klar, was er da gerade gesagt hatte. Wenn diese Jungen seine Jungen waren, hatte er, er ganz allein, sich auch um sie zu kümmern. Was für einer anstrengenden Aufgabe er sich gerade angenommen hatte. Er, der nicht einmal besonders viel Ahnung von Jungen hatte und definitiv nicht damit gerechnet hatte, irgendwann in näherer Zukunft einmal welche zu haben - wenn überhaupt. Dann jedoch wurde ihm klar, dass er damit überhaupt kein Problem hatte. Eigentlich war es sogar genau das, was er wollte. Nun war es also an Äschenlicht, herausfordernd zu blicken. Erst in Richtung Milanschrei, immerhin hatte er angefangen und dann einmal quer durch die Kinderstube, für den Fall, dass ihm jemand hier widersprechen wollte.

Während der Heiler sich also Weißmonds Nachwuchs widmete, wandte sich Äschenlicht wieder seinen - ja, SEINEN - Jungen zu, hoffte, dass sie sich wieder ein wenig entspannen konnten. Zog sie abermals näher an sein Bauchfell, immerhin sollten sie aufgewärmt werden und nicht noch kälter werden. Auf Milanschreis Frage hin - nun ohne jegliche Spur von der eben noch vermuteten Feindseligkeit - hob er abermals den Kopf. "Wir haben sie an der SchattenClan-Grenze gefunden, im Zweibeinerabfall. Zusammen mit vier anderen, verstorbenen Jungen. Wir hätten sie schlecht da lassen können, oder?" Nach kurzem Zögern setzte er noch hinzu "Meinst du, sie sind soweit gesund, mal abgesehen davon, dass sie wohl ziemlich unterkühlt sind?"
Code (c) by [Thunder]



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WindClan-Lager - Seite 61 37028758pu
Äschenpfote [Wic] -- Lineart (c) by Boogamouse [DA]


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SPY Rain
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 05 Jan 2021, 16:09

Dunkelstern

005 | in der Kinderstube
VERTRETUNG

Dunkelstern hatte sich lediglich auf die drei Fellbündel konzentriert, welche aufgrund des Trubels unruhiger wurden, Bewegungen, welche ihre Unruhe zeigen, die zugleich die Anführerin positiv stimmten. Es schien noch genug Leben in den Kätzchen zu sein, sodass sie sich über diesen Trubel aufregen konnte, das war immerhin schon ein gutes Zeichen. Ihr war bewusst das ihr Streifenherz bereits gefolgt war und sich in ihr Nest gelegt hatte, doch als sie ihren Blick hob hatte sie mit ziemlich viel gerechnet, nur nicht damit, dass Weißmond plötzlich auch im Bau war und dann auch schon ohne größere Probleme ihr Junges zur Welt brachte. Mit gespitzten Ohren schaute sie kurz zu der Königin und pure Verwunderung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Ihre Tochter hatte Junge erwartet? Wer war der Vater und wieso zum SternenClan war ihr das nicht früher aufgefallen? Sie schüttelte kurz ihren Kopf, das war eine Angelegenheit für später, ehe sie sich wieder an Äschenlicht wandte, der ihr die Situation erklärte, wie sie die drei Jungen aufgesammelt hatten.

Unbewusst stellte sich Dunkelsterns Nackenfell auf und sie legte ihre Ohren an, sie hatte wirklich nicht gedacht, dass Zweibeiner so grausam sein konnten, dass sie sogar einfach so Junge entsorgten. Die dunkelgraue Anführerin schüttelte ihren Kopf und seufzte. “Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen, als ihr die drei ins WindClan Lager gebracht habt. Wir sprechen hier von unschuldigen Jungen, sie haben nichts anderes verdient als im WindClan aufzuwachsen.“, sagte die Anführerin schließlich und betrachtete die drei Fellknäul voller Mitleid. Gerade als sie dem jungen Krieger, der sich die Jungen wie eine Königin, ans Bauchfell drückte geantwortet hatte, hatte sich auch Milanschrei in den Heilerbau geschoben und Dunkelstern war die Erleichterung den Kater zu sehen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Vor allem jetzt, da Weißmonds Junges geboren worden war, war es umso gefährlicher die fremden Jungen in der Kinderstube zu haben. Eine Infektion mit dem weißen oder gar dem grünen Husten, würde das frischgeborene Junge höchstwahrscheinlich nicht überleben und die fremden Kätzchen aus dem Zweibeinerding konnten alle erdenklichen Krankheiten an sich tragen. Milanschrei eilte auch sogleich zu der frisch gebackenen Königin und untersuchte ihr einziges Junges, nachdem er das erledigt hatte, gesellte er sich ebenfalls zu ihnen und musterte die fremden, jungen Neuankömmlinge.

Erst jetzt dachte Dunkelstern über das Angebot von Weißmond, die Jungen mit ihrer Milch zu ernähren, nach und schüttelte ganz leicht den Kopf. Äschenlicht bestätigte den Gedanken der dunklen Anführerin und verneinte schließlich das Angebot ihrer Tochter. Auch Dunkelstern wandte sich an die Königin und schnurrte kurz “Gratuliere zu deinem wunderschönen Jungen Weißmond.“, miaute sie sanft, ehe sie kurz innehielt und dann in einem eher besorgten Tonfall ihre Sorgen aussprach “Aber ich denke Äschenlicht hat recht, es wäre viel zu gefährlich Fliederjunges den möglichen Krankheiten auszusetzen, welche diese Junge an sich tragen könnten. Wie dem auch sei, vielleicht können sie mit etwas Hilfe bereits Frischbeute zu sich nehmen, oder was denkst du Milanschrei?“ Als sie geendet hatte, starrte sie den Kater besorgt und zugleich immer noch erleichtert an und wartete auf dessen Urteil, schließlich war er hier derjenige der sich mit Kräutern und Krankheiten auskannte und nicht sie selbst oder gar irgendjemand anderes hier in der Kinderstube.

Als Äschenlicht die Jungen so selbstverständlich als seine Jungen bezeichnete konnte sie nicht anders als leise zu Schnurren. Die Jungen wussten es vielleicht noch nicht, aber heute war wahrscheinlich ihr Glückstag, sie hatten mit einem Mal ein neues Zuhause sowie einen neuen Vater gefunden.

Erwähnt: Streifenherz, Äschenlicht, Jadefeuer [id], Milanschrei, Weißmond, Fliederjunges, die Jungen
Angesprochen: Äschenlicht, Weißmond, Milanschrei
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 05 Jan 2021, 23:02



Schmutzstreif


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WindClan Krieger Post 51

I'm not the man they think I am at home

Der braune Krieger sah von seiner Fellwäsche auf, als er die imposante Gestalt von Sturmjäger auf sich zukommen sah. Sogleich hielt er in seiner Bewegung inne, die rechte Vorderpfote über der Brust gehoben, und sah den Zweiten Anführer erwartungsvoll an. Für einige Momente brodelte Angst in seiner Brust, der Kater hatte doch nichts bemerkt, oder doch? Sein Fell roch zumindest nicht mehr nach Hauskatze, also konnte das doch nicht der Fall sein, richtig? Oder war seine Abwesenheit aufgefallen? Nein, er hatte getrauert und sich deswegen aus dem Lager entfernt, aber gejagt, das konnte ihm keiner vorwerfen! Schließlich war er nicht ganz nutzlos für seinen Clan.

Doch als der Kater ihn normal begrüßte, verwarf der junge Krieger den Gedanken und ließ seine Pfote auf den Boden treffen, um in eine bessere, respektvollere Sitzposition zu verfallen. Zwar war er kein unbedingt guter Krieger wenn es um seine Werte ging, doch sein Clan war sein Clan und sein Zweiter Anführer sein Zweiter Anführer. Wie konnte er Respektlosigkeit zeigen, wenn es da nichts gab, was respektlos behandelt werden sollte?
Auch er nickte, da er nicht mehr zu Wort kam, da der Zweite Anführer so schnell erklärte, was sein Anliegen war. Schmutzstreif hörte Sturmjäger aufmerksam zu. Eine leichte Wärme breitete sich um sein Herz, als er hörte, dass er Hasenpfotes Ausbildung übernehmen würde. Seine Gedanken schweiften für einen Moment zu Weißmond und Dawn, denn würde der Clan von diesen Ereignissen wissen, würde er ganz sicher kein Vertrauen entgegen bekommen. Doch so hatte er die Schülerin und fühlte eine Welle des Stolzes. Nicht weil er seinen Clan erfolgreich täuschte, sondern weil er etwas erreicht hatte, was andere seines Alters nicht hatten. Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Gesichtszüge und kurz neigte Schmutzstreif den Kopf vor dem Kater.

»Ich werde dich nicht enttäuschen«, schwor er in der Bewegung und blickte für einen Moment durchs Lager, echte Aufregung strömte durch ihn hindurch. Das hier würde seine Chance sein und er würde es gut machen. Egal wie schlecht er sich gegenüber Kätzinnen benahm, dass hier war eine Schülerin und er konnte sie so formen, wie er es für richtig hielt. Katzen zu formen lag schließlich in seiner Natur. »Ich gehe davon aus, dass sie zeitig unterwegs ist, wenn du von morgen sprichst?«
Für einen Moment war Schmutzstreif enttäuscht darüber, dass Hasenpfote nicht da war um mit ihm raus zugehen, doch andererseits würde er stattdessen Energie tanken können, nach der letzten Nacht. Den Gedanken äußerte er jedoch nicht. Kurz glitt sein Blick zum heller werdenden Horizont, wo die Sonne sich darum bemühte, durch den dichten Nebel hindurch zu brechen. Lichtpfote war gewiss ebenfalls stolz auf ihn.

Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Sturmjäger. Wenn er den Zweiten Anführer schon einmal hier hatte, konnte er diesen doch gewiss in ein Gespräch einlullen.
»Was ist eigentlich in der Kinderstube los? Ich komme von der Jagd und rieche fremde Gerüche am Eingang, sehe wie viele Katzen in den Bau rennen... ist etwas vorgefallen?«
Vielleicht konnte er ja aus dem Zweiten Anführer eine Information über seine Junge holen... das wäre zumindest ganz angenehm, denn dann würde er nicht länger warten müssen.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 05 Jan 2021, 23:22


.:Falkensturz:.

WindClan | Königin | weiblich
Sie blickte zu Dunkelstern hinüber, als diese nicht antwortete und stellte fest, dass diese auf etwas ganz anderes achtete. Nämlich auf die Kriegerin Jadefeuer, die sich gerade zu ihnen gesellt hatte.
Falkensturz merkte bei ihren Worten auf. Jungen? An der Grenze gefunden? Sofort war sie auf ihren Pfoten, sie kam allerdings nicht dazu, etwas zu sagen, denn Dunkelstern hatte dies schon übernommen und sich nun auch auf den Weg zur Kinderstube gemacht, in die Äschenlicht und Jadefeuer die Jungen schon gebracht hatten.
Auch ohne die Aufforderung der Anführerin wäre Falkensturz der Gruppe sofort gefolgt. Niemals würde sie Junge in Not im Stich lassen - weswegen sich selbst von deren Verfassung selbst ein Bild machen wollte. Sie war zwar keine Heilerin, doch mit Jungen kannte sie sich zumindest aus.
Sie blieb zunächst vor der Kinderstube stehen, denn nun war dort einiges los. Nicht nur Weißmond und Äschenlicht waren im inneren, vor ihr hatten auch Dunkelstern und Streifenherz den Bau betreten, dies alles konnte sie vom Eingang aus feststellen. Und nun schob sich auch Milanschrei an ihr vorbei, der wohl gerade vom Heilertreffen zurückgekehrt war.
Was für ein Trubel!, dachte sie und kam nicht umhin, ein amüsiertes Schnauben auszustoßen. Es war, als hätte sie mit der Beschwerde über ihre auferlegte Untätigkeit dieses Chaos geradezu heraufbeschworen. Nicht, dass es sie groß störte - sie hatte die Kapazitäten.
Sie streckte ihren Kopf in den Bau hinein, wobei ihr warme Luft entgegen wallte, die ihr Gesicht wärmte. Ihr verbliebenes Ohr war in die Richtung der Unterhaltung gedreht, damit sie so viel wie möglich davon mitbekam.
Sie sah neugierig zu Äschenlicht hinüber, der gerade erklärte, wo er und Jadefeuer die Jungen gefunden hatten. Ihr Blick senkte sich zu seinem Bauch, wo drei recht mitgenommen aussehende Fellbündel lagen, höchstens einen oder zwei Monde alt.
Ein Zweibeiner hat sie an die Grenze gebracht? Sind es also Hauskätzchenjungen?
Im Endeffekt tat dies jedoch nichts zur Sache. Es waren Jungen, die offensichtlich ein Zuhause brauchten, egal ob sie aus dem SchattenClan stammten, von einer Streunerin oder einem Hauskätzchen.
Ihr Blick wanderte wieder nach oben und sie beobachtete Äschenlicht mit einiger Überraschung. Er schien ein Talent dafür zu haben, die Jungen zu beruhigen, die durch die ungewohnte Umgebung und die vielen katzen sicherlich verängstigt waren. Äschenlicht selbst schien das auch so zu sehen, der er bestand offensichtlich darauf, sich selbst um die Jungen zu kümmern.
Ein Naturtalent, kommentierte sie in Gedanken, wobei sie nicht umhin kam, auch an Lichtpfote zu denken. Für Falkensturz hatte der junge Kater unweigerlich eine Verbindung zu ihrer verstorbenen Tochter. Hätte Lichtpfote mittlerweile wohl eigene Junge bekommen?
Während ihren Überlegungen, war das Gespräch weiter vorangeschritten und ihre aufmerksamen Augen fielen nun erstmals auch auf Weißmond.
“Weißmond! Du hast ja deine Jungen bekommen!”, rief sie überrascht aus und verstummte dann wieder, da sie das Gespräch nicht stören wollte.
Sie schob sich nun aber doch ins innere der Kinderstube - denn auf ihrem Rücken sammelten sich nun langsam die Schneeflocken - und fädelte sich geschickt zwischen den Katzen hindurch, bis sie sich in ihr Nest kauern konnte. Dieses war glücklicherweise am hinteren Rand des Baus und somit hoffentlich nicht im Weg.
Sie blieb weiterhin still und beobachtete die Situation.
Ich sollte später wirklich etwas Moos holen gehen. Jetzt wo der Blattfall angebrochen ist… Und nicht nur Streifenherz, Weißmond und ich werden das Moos brauchen.
Äschenlicht hatte ein unbesetztes Nest am Rand belegt, in dem zuletzt vor vielen Monden eine Königin gelegen hatte. Deswegen war es auch entsprechend heruntergekommen.
Vielleicht sollte ich mit ihm tauschen. Mein Nest liegt an einer viel geschützteren Stelle, dabei muss ich keine Jungen wärmen.
Mit diesem Vorschlag würde sie jedoch warten, bis sich der Trubel etwas gelegt hatte. Stattdessen beugte sie sich zu Weißmonds Nest hinüber und betrachtete das Neugeborene. Es kam ihr irgendwie so bekannt vor. Sie runzelte die Stirn.

Erwähnt: Äschenlicht, Dunkelstern, Milanschrei, Streifenherz, Jadefeuer
Angesprochen: Weißmond, ind. die anderen Anwesenden
Ort: WC Lager -> Kinderstube


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMi 06 Jan 2021, 05:59






Splitterfrost
✻ WindClan | Kriegerin | weiblich | #008 ✻
Splitterfrost wurde von einer herabfallenden Schneeflocke geweckt, welche auf ihrer Schnauze landete. Die plötzliche Kälte lies sie zusammenzucken. Sie öffnete die Augen und sah erfreut nach draußen. Es schneit… Gestern hatten wir noch davon gesprochen. Die Kätzin rappelte sich auf. Erste Sonnenstrahlen blitzten in den Bau und es war Zeit ihren Kriegerpflichten nachzukommen.

Während sie gähnend hinaus stapfte spitze sie überrascht die Ohren. In der Kinderstube schien einiges los zu sein. Wieso hab ich das Gefühl schon wieder irgendwas verpasst zu haben…? Mit verwundertem Blick beobachtete sie wie einige ihrer Clan-Kameraden in der Kinderstube ein- und ausgingen. Was ist hier los? Unsicher ob sie hingehen sollte um eventuell Hilfe anzubieten, oder lieber zu warten um niemanden zu behindern, tapste sie von einer Pfote auf die andere.

Aus dem Augenwinkel erhaschte sie Moorschatten, welcher ganz in der Nähe sein Fell in Ordnung brachte. Den werd ich jetzt noch nicht nerven. Ich bin noch viel zu fertig von dem zähen Gespräch gestern.

Voller Ungeduld und Neugier begab sich die junge Kriegerin in die Nähe der Kinderstube. Zum einen für den Fall, dass sie gebraucht wurde, zum anderen aber auch um etwas besser lauschen zu können.
✻ Angesprochen: ---
✻ Erwähnt: Die Katzen bei der Kinderstube; Moorschatten
✻ Sonstiges:  wartet auf Arbeit und beobachtet die Kinderstube
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMi 06 Jan 2021, 19:51


Flickensturm

#007 / am lagerrand
cf: moorwege und sumpf

Die schwachen Sonnenstrahlen der langsam aufgehenden Sonne machten den kalten Wind, der über das Territorium fegte, wenigstens etwas erträglicher. Trotzdem war Flickensturm ordentlich durchgefroren, als sie endlich das Lager erreichte. Ihr kurzes Fell bot ohnehin schon nicht sonderlich viel Schutz gegen die rücksichtslosen Winde mit denen der WindClan oft zu kämpfen hatte, doch vom Schnee durchnässt fühlte sich jede einzelne Böe hundertfach so stark an. Schutz durch ihr Fell war im Grunde genommen gleich Null.
Die kleine Schildpatt-Kätzin unterdrückte ein Zittern. Es waren nur noch wenige Schwanzlängen bis zum Lager, sie würde es sich niemals verzeihen, wenn sie jetzt noch Schwäche zeigen würde. Insbesondere wenn ihre Begleitung Steinfall war.
So offen wie das Lager des WindClans lag bot dieses leider auch nur bedingt Schutz, doch war selbst das um Längen besser als das offene Moorland selbst. Flickensturm hielt einen Moment inne als sie durch die Ginsterbüsche in das Innere des Lagers trat, Kaninchen noch immer fest zwischen den Zähnen. Bei der Kinderstube herrschte ein reges Treiben. Sie beobachtete, wie Milanschrei sich durch den schmalen Eingang schob, dicht gefolgt von Falkensturz. Eine der Königinnen musste wohl geworfen haben, vermutlich Weißmond. Wenn so viele Katzen bei der Kinderstube waren, dann waren die Königinnen und Jungen sicherlich schon mit Frischbeute versorgt.

Sie ließ das Kaninchen zwischen ihre Pfoten fallen und wartete, bis Steinfall ebenfalls durch den Lagereingang trat. Zwar hing die Müdigkeit tief in ihren Gliedern, doch einfach so in den Kriegerbau verschwinden ohne ein weiteres Wort wollte sie auch nicht. Trotz ihres kleinen Unfalls hatte sie Spaß auf dem Ausflug gehabt und so wirklich wollte sie noch nicht, dass dieser vorbei war…
Während sie auf den anderen Krieger wartet, begann sie schon einmal mit der Fellpflege. Vorsichtig fuhr sie mit der rauen Zunge über die kleinen Kratzer, die die Dornen hinterlassen hatten, trocknete damit auch gleichzeitig ihr Fell zumindest etwas. Als sie Steinfalls Geruch wahrnahm sah sie von ihrem Pelz auf und blinzelte dem Kater freundlich entgegen.
“Wollen wir uns die Beute teilen?”, fragte sie und schob das Tier mit der Pfote etwas näher zu Steinfall hinüber. “Die Königinnen scheinen versorgt zu sein”, miaute sie und schnippte mit dem Schweif in Richtung der Kinderstube, “und wir waren die ganze Nacht unterwegs. Ich denke, wir haben uns etwas Frischbeute verdient. Meinst du nicht?”

Erwähnt: Steinfall, Milanschrei, Falkensturz, Weißmond
Angesprochen: Steinfall

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die drei idioten vom dienst <3


› oops, my bad! ‹
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Zuletzt von Lyka am So 10 Jan 2021, 00:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyDo 07 Jan 2021, 13:14



Milanschrei

Milanschreis Nackenfell stellte sich auf, als Äschenlicht von den verstorbenen Jungen erzählte. Und dazu waren es noch so viele... "Natürlich nicht", antwortete er ihm mitfühlend. Seine Sorgen waren verschwunden, nachdem er eine Antwort erhalten hatte und wusste, dass die Krieger nicht einfach irgendwelche Junge mitgenommen hatten, dessen Mutter gerade jagen war und dann wieder kam, nur um ihre Jungen nicht vorfinden zu können.
Er schaute die drei Neuankömmlinge liebevoll an. Milanschrei hatte schon immer eine Schwachstelle für Junge gehabt.

Als Dunkelstern Äschenlicht zustimmte, nickte Milanschrei billigend. "Ja, lasst die drei vorerst nicht an Weißmonds Junges ran. Das könnte gefährlich für die Kleine sein."
Allmählich wurde die Kinderstube sehr voll. Es erstaunte den Heiler, dass er überhaupt groß genug war, um so viele ausgewachsene Katzen zu beherbergen.
Der cremefarbene Kater beugte sich zu den Jungen runter, um sie zu untersuchen. Wie Äschenlicht bereits gesagt hatte, waren die Jungen deutlich unterkühlt und ein wenig mager, aber das bekam man mit etwas Pflege ganz schnell wieder geregelt. Auf Dunkelsterns Frage hin schaute er sich die Jungen nochmal genauer an. "Ich würde schätzen, dass sie circa ein einhalb Monde alt sind. Demnach könnte man versuchen sie mit fester Nahrung zu füttern, ja", antwortete er der Anführerin. "Äschenlicht, du könntest ihnen am Anfang immer kleine Happen abreißen, damit sie das Fleisch nicht selber abbeißen müssen, bis sie sich daran gewöhnen. Soweit sehen sie gesund aus", fügte er hinzu. "Du musst dir aber bewusst sein, dass ein Junges all deine Zeit in Anspruch nehmen wird.", sagte er an den Krieger gewandt, der sich schützend über die Jungen stellte. "Dazu sind es noch drei, die, sobald sie wieder fit sind, richtig aufgedreht werden. Du weißt ja, wie Junge in diesem Alter sind. Bist du dir sicher, dass du da keine Hilfe brauchst? Ich würde Vorschlagen, dass du mit einer erfahrenen Königin mal reden könntest, um dir Tips zu holen.", schlug Milanschrei dem Krieger vor.
Das sich ein junger Kater ganz alleine um drei Junge kümmert, hatte Milanschrei noch nie gehört. Wobei wirklich nichts dagegen sprach. Schließlich war Äschenlicht auch nicht alleine, der ganze Clan würde hinter ihm stehen. Aber dennoch sollte das eine Herausforderung für ihn werden und er musste sich bewusst machen, wie groß seine Aufgabe war.
Information

Erwähnt: Äschenlicht, Dunkelstern, Weißmond, Junge
Angesprochen: Äschenlicht, Dunkelstern
Standort: Kinderstube
Steckbrieflink
"reden"|denken|erwähnt

Code by ©Birkenblatt

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyFr 08 Jan 2021, 17:05


Moorschatten
WindClan ◦ Krieger ◦ männlich ◦ #011

Als Moorschatten seinen Pelz als zufriedenstellend sauber befand, lies er seinen Blick durch das Lager gleiten. Vielleicht war Splitterfrost schon wach und breit für ihren Jagdausflug. Auch wenn er sich nicht mehr sicher war ob die hübsche Kätzin wirklich Interesse daran hatte mit ihm Jagen zu gehen. Gesagt hatte sie es, aber ihm war nicht entgangen, dass sie sich in seiner Gegenwart nicht wohl fühlte. Er sollte sich mehr bemühen offen zu sein! Eine weise Schneeflocke traf ihn mitten auf die Schnauze. Erschrocken über die nasse Kälte zuckte er instinktiv mit der Nase. Splitterfrost musste sich über das weiße Zeug freuen. Aber vielleicht war es doch schon zu kalt für seine Einfall. Vielleicht konnten sie etwas anderes ausprobieren, wo sich keiner der beiden eine Erkältung hohlen würde.
Gerade als er anfing sich über möglich Techniken den Kopf zu zerbrechen, entdeckte er die grau-weiße Kätzin zwischen einigen anderen in der nähe der Kinderstube. Erst jetzt viel ihm auf wie viel dort drüben heute los war. Hatte Weißmond vielleicht geworfen? Es juckte ihn vor Neugierde in den Pfoten, er wollte wissen was letzte Nacht passiert war! In Anbetracht der menge der Katzen vor der Kinderstube, entschloss er sich allerdings doch lieber zu bleiben wo er war. Vielleicht erzählte Splitterfrost ihm später was passiert war? Da hatten sie zumindest schon einmal ein Gesprächsthema! Moorschatten zuckt freudig mit der Schwanz-spitze, bei dem Gedanken nicht wieder in unangenehmes Schweigen verfallen zu müssen. Er hoffte so sehr, dass er einen Ton herausbekommen würde!
Er legte seinen Schwanz über die Pfoten und wartete ruhig darauf, dass Splitterfrost sich zu ihm gesellte, nur seine Schwanzspitze zuckte hin und wieder bei dem Gedanken gleich mit der Hübschen Kätzin auf die Jagd zu gehen.

Erwähnt: Splitterfrost; Weißmond; Katzen vor der Kinderstube
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptySa 09 Jan 2021, 19:01



Streifenherz

Because I know this love seems real
But I don't know how to feel

POST 28

We say goodbye in the pouring rain
And I break down as you walk away


WindClan Königin
Aus ihrem Nest im dunkeln der Kinderstube beobachtete die junge Königin das Treiben. Ihre Ohren spitzten sich, als schließlich Milanschrei in den Bau kam. Aufmerksam musterte Streifenherz ihn und war erleichtert, als sie ihn dabei beobachten konnte, wie er Weißmonds Junge prüfte. Es gab ihr das Gefühl von Sicherheit, wo sie doch wusste, wie bald ihr eigener Wurf geboren würde. Mit ihm als Heiler musste sie sich deswegen keine Sorgen machen... solange die Geburt glatt ging, natürlich. Es schauderte sie kurz, sodass sie den Gedanken abschüttelte und stattdessen lieber weiter bei den Behandlungen zusah. Es waren schließlich Junge involviert und sie konnte mehr lernen, wenn sie andere Situationen sah.
Ihre Ohren spitzten sich als das Gespräch mit Äschenlicht weiterging. Ein warmes Gefühl breitete sich um ihr Herz aus, als sie vernahm, wie wichtig ihm die drei Bündel bereits jetzt waren, dass er sie als seine großziehen wollte, obwohl er sie lediglich gefunden hatte. Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, doch mehr konnte sie nicht beobachten, da sein Körper Blicke auf die Junge blockierte. Sie würde sie noch früh genug kennen lernen, denn sie waren älter als ihre, gewiss würden sie nicht lange brauchen, bis sie durch den Bau stolperten. Der Krieger würde eine ganze Menge zu tun haben, doch dafür hatte er drei Kätzinnen hier, die ihm unter die Pfoten griffen, falls er mal Hilfe brauchte. Schließlich hatte er ganze drei Stück.
Die Situation fuhr fort und Streifenherz konnte sich nicht beteiligen, also begann sie irgendwann ihren Pelz zu putzen. Mit ihrem dicken Bauch war dies sehr umständlich, doch als sie über diesen fuhr, konnte sie nicht anders als stolz und leise vor sich hin zu schnurren. Sie mochten in der Blattleere geboren werden, doch zumindest war es im Bau mollig warm und sie würden die erste Blattfrische ihres Lebens aktiv miterleben. Ein ganz besonderes Ereignis.
Plötzlich wurde die junge Kätzin von Schmerzen gepackt und eine erste, wenn auch sanfte, Welle ging durch ihren Körper. Panisch biss sie die Zähne zusammen und blickte zu den beschäftigten Katzen hinüber, während ihr Herzschlag sich erhöhte. Eine weitere Wehe erfasste ihren Körper. Oh oh.
Es war nicht so, dass Streifenherz sich nicht freute, der Gedanke, dass ihre Junge geboren wurden, machten sie unfassbar glücklich. Doch der Moment war denkbar ungünstig und es war der jungen Kätzin peinlich, dass sie nun Junge werfen sollte, wo so gut wie jede Katze des Clans in der Kinderstube war um Äschenlichts Fund zu diskutieren und zu untersuchen.
So legte sich die Königin auf die Seite, während immer mal wieder eine Wehe durch sie hindurch ging. Sobald der Heiler Zeit für sie hatte... würde sie sich schon äußern, ganz bestimmt.

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y
Cause all my life I've felt this way
But I could never find the words to say

»Gesprochen« | Handeln | Andere

So change your mind, And say you're mine
Don't leave tonight...

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMo 11 Jan 2021, 18:34

#045

STURMJÄGER
WINDCLAN | 2. ANFÜHRER | 36 MONDE


igentlich hätte er erwartet, dass Schmutzstreif die Information entgegen nehmen und ihn seines Weges ziehen lassen würde. Aber da hatte sich der Kater offenbar geirrt. Dem jungen Krieger stand der Sinn ganz offenbar nach einer Unterhaltung. Aber das sollte Sturmjäger nur Recht sein. Dann hatte er wenigstens etwas zu tun, um sich von den vielen Gedanken abzulenken, die in seinem Kopf umherflogen, wie die Schneeflocken, die vom Himmel fielen und die Erde allmählich weiß färbten.
Sturmjäger brummte zustimmend und sagte dann: “Sie ist mit Indigonebel und Uferpfote auf Grenzpatrouille. Es wird ihr gut tun mal aus dem Lager zu kommen. Und ab morgen dann kannst du sie unter deine Pfote nehmen.“
Die Beteuerung, dass Schmutzstreif ihn nicht enttäuschen würde nahm er nickend zur Kenntnis. Er war sich dessen durchaus bewusst, immerhin war der Krieger den Schülerpfoten längst entwachsen und hatte das Zeug dazu sein Wissen ordnungsgemäß weiterzugeben.
Trotzdem fügte er nach kurzem Überlegen doch noch hinzu: “Ich glaube mit ihrem bisherigen Mentor hatte sie nicht so viel Glück. Bereite dich mental darauf vor, dass ihr Wissensstand relativ…gering ausfallen könnte.“
Erst dann wanderte sein Blick vom Gesicht des Katers weg, hin zur Kinderstube, die noch immer Quelle eines gewissen Lärms darstellte.
Praktischerweise…oder sollte er eher sagen unpraktischerweise? – folgte ihm der Blick des Kriegers und seine nächste Frage schien sich genau auf dieses Dilemma zu beziehen.
Der Getigerte seufzte frustriert und leckte sich kurz das Brustfell, um sich selbst mit etwas sinnvollem zu beschäftigen.
“Mhhh. So genau weiß ich das auch nicht. Ich war ganz froh, dass ich mich nicht unter die ganzen Katzen drängeln musste. Aber von dem was ich mitbekommen habe, hat wohl eine der Königinnen geworfen. Vermutlich Weißmond. Und Äschenlicht und Jadefeuer haben drei Junge von ihrer Patrouille mitgebracht. Ich mag zwar beschäftigt sein, aber ich hätte mitbekommen, wenn zwischen den beiden was gelaufen und Jadefeuer Junge bekommen hätten. Es gibt einfach Dinge die KANN man gar nicht übersehen. Und so wie der Gestank nach Streunern hier die Luft verpestet…“
Die letzten Worte kamen eher gepresst von seinen Lippen und einem aufmerksamen Lauscher wäre wohl aufgefallen, dass seine Abneigung gegenüber dieser Tatsache aus jeder seiner Poren troff. Natürlich waren das Junge. Unschuldige Junge, die noch so jung waren, dass sie in ihrem Leben noch gar nicht die Kraft dafür hatten irgendetwas falsch zu machen. Aber sie waren nunmal Streuner! Widerliche, abstoßende Streuner, die nicht hierher gehörten! Reichte es denn nicht, dass Hundeschweif ihre Brut vor so vielen Monden in den Clan gebracht hatte und dass er gezwungen war eine von ihnen auszubilden um sie „zu einer echten WindClan-Katze“ zu formen?
Der Groll in seiner Brust mischte sich mit vielen unterschiedlichen Gedanken und Emotionen. Einerseits fragte sich eine Stimme in seinem Inneren, ob er sich allmählich um die geistige Gesundheit seiner Anführerin sorgen musste. Dunkelstern war nicht mehr die Jüngste – bedauerlicherweise. Und in letzter Zeit traf sie Entscheidungen, die Sturmjäger nicht immer guthieß. Sie wurde…zu weich. Erst hieß sie die Verräterin Hundeschweif und ihre Kinder wieder im Clan willkommen. Dann schickte sie zahlreiche WindClan-Katzen in den Tod, einfach weil der mittlerweile zum Anführer aufgestiegene Toxinstern sie um Hilfe bat und jetzt hieß sie erneut fremde Junge in ihrer Mitte willkommen. Waren sie wirklich so tief gesunken, dass die Kriegerinnen des Clans keine eigenen Jungen mehr gebären konnten?
Sturmjäger schüttelte seufzend den Kopf.
“Wie es scheint haben wir hier nichts spannenderes mehr zu erleben, als fremde Jungen, die in den Clan gebracht werden.“, sagte er und widmete sich wieder der Wäsche seines Brustfells.
Den Gedanken an seine Schülerin Kronenpfote unterdrückte er bewusst. Die durfte sich sowieso etwas anhören, wenn sie sich je wieder bei ihm blicken ließ. Was dachte sie sich eigentlich? Dass er den ganzen lieben langen Tag nichts Besseres zu tun hatte, als auf sie zu warten?
Der Kater hielt in seinen Bewegungen inne, als ein anderer Gedanke aufblitzte. Er warf einen Blick auf den Krieger neben sich und ließ ihn dann wieder zu der Kinderstube wandern.
“Wobei ich mich doch frage, wer der Vater von Weißmonds Jungen ist.“, murmelte er scheinbar beiläufig und streckte dann seine steifen und durchgefrorenen Glieder. Es war unbestreitbarer Fakt, dass die Blattleere ihre Krallen in ihrer aller Fleisch geschlagen hatte. Es blieb nur zu hoffen, dass sie gut aus der Zeit des Hungers herauskommen würden.



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 61 EmptyMo 11 Jan 2021, 23:36


.:Steinfall:.

WindClan | Krieger | männlich
Steinfall kniff die Augen leicht zusammen und sah nach vorne. Das Lager war schon in sichtweite und in jedem anderen Fall hätte er die letzten Schwanzlängen mit ein paar schnellen Sätzen übersprungen. Doch diesmal verblieb er auf seiner Position direkt hinter Flickensturm. Er würde es nie zugeben - war es doch das letzte mal so ordentlich schief gegangen - aber er blieb dort, um sie etwas vor dem kalten Wind zu schützen, der vom Moorland aus in ihrer beider Rücken fuhr. Er konnte nichtmal genau sagen warum, allerdings...
Na ja, für irgendwas muss meine Größe ja gut sein, versuchte er sich an einer Erklärung.
Steinfall betrat direkt hinter der anderen Kriegerin das Lager und auch ihm entging der Auflauf bei der Kinderstube nicht. Er reckte unwillkürlich seinen Kopf, um vielleicht die Ursache für das rege Treiben zu erfahren, doch ohne Erfolg.
Sollte Weißmond nicht bald ihre Jungen bekommen? Vielleicht ist ja deshalb so viel los. Etwas unwahrscheinlich, außer irgendetwas war schief gegangen; ein Gedanke, der den Krieger sofort in eine leichte Panik versetzte. Er hoffte seiner Schwester ging es gut…
In solche Gedanken verstrickt, streifte sein abwesender Blick Flickensturm und er blieb gerade noch rechtzeitig stehen, bevor er in sie hineinlief.
Auf ihre Frage hin fokussierte er sich wieder auf die Kriegerin.
“Oh, ja gerne.”, miaute er mit einem halbherzigen Lächeln. Als sie die Königinnen erwähnte, verzog er leicht das Gesicht, ging aber nicht darauf ein.
“Ja, ich denke wir können uns dieses Kaninchen ruhig gönnen.”, stellte der Kater dann fest. “Da du es gefangen hast, überlasse ich dir natürlich den ersten Bissen.”
Ein sanftes Lächeln erschien auf seinem Gesicht, aber dieses verschwand sogleich wieder, als er sein Gesicht in Richtung der Kinderstube wandte.
“Denkst du, alles ist okay? Hm, ist wahrscheinliche die typische Kater-Ignoranz, dass ich es nicht besser weiß... Aber ich hatte mich gefragt ob alles in Ordnung ist mit Weißmond, weil so viele Katzen in der Kinderstube sind. Ich dachte, vielleicht ist etwas passiert...” Er lächelte gequält und sah zu Flcikensturm.
“Es wäre wahrscheinlich eine dumme Idee, rüber zu gehen und zu schauen was los ist, oder?”
Er wusste selbst, dass er selbst im Ernstfall bestenfalls im Weg war. Trotzdem, er machte sich Sorgen und hätte gerne gewusst, ob es seiner Schwester gut ging.

Erwähnt: Weißmond
Angesprochen: Flickensturm
Ort: Moorwege und Sumpf -> WC Lager | Lagerrand


(c) by Moony




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