Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Abenddämmerung

Tageskenntnis:
Die Luft ist feucht und es geht ein kalter Wind. Etwas Schnee fällt vom Himmel, der aber außer am Moor kaum liegen bleibt. Während Wald und Wiese weiterhin in einen dichten Nebel gehüllt sind, fegt der Wind über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Aufgrund der Kälte ist auch die Beute selten geworden und der aufgeweichte Boden erschwert die Jagd besonders für junge und unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass, aber der Schnee ist unter den Bäumen nicht liegen geblieben. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und ab und zu verirren sich Schneeflocken zwischen den Ästen nach unten. Trotz der wenigen Beute ist die Jagd hier zwischen den Bäumen einfacher, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschwert die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und reißt die Nebelfelder auf. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht zusätzlich erschwert und hier bleibt sogar etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und besonders im südlichen Teil des Territoriums nebelig. Frösche und Reptilien gibt es keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel erschwert, auch wenn sie im Nadelwald einfacher ist als auf offenem Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel verdeckt die Sicht und Vögel sind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen schwierig, auch wenn der Schnee hier nur an wenigen Stellen liegen bleibt.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an ihren Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen. Damit sind auch die Straßen ein wenig sicherer, auch wenn Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie in jeder anderen Zeit eine Gefahr darstellen. Das Wasser im Strom ist nicht gefroren und Beute ist immer schwerer zu finden.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen wenigen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.



 

 WindClan-Lager

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SPY Rain
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDi 12 Jan 2021, 10:59

Rostkralle

020 | bei Sturmjäger und Schmutzstreif

Rostkralle wurde recht bald wieder wach, dennoch wollte er seine grünen Augen noch nicht öffnen, es war viel zu früh, um jetzt aufzuwachen, wo er doch erst vor kurzem von seinem Ausflug mit Sperlingsfeder zurückgekehrt war. Er drehte sich auf den Rücken und stieß ein leises Grummeln aus, er wollte sein weiches und zugleich warmes Nest noch nicht verlassen. Wenn er seine Augen nur fest genug schloss würde er sicher wieder einschlafen.

Einige Herzschläge später wurde ihm bewusst, das jeglicher Versuch wieder einzuschlafen, zwecklos war. Er schlug die Augen auf und legte die Ohren an. Wieso konnte er nicht einmal faul sein und wie andere Krieger ohne schlechtes Gewissen den ganzen Tag im Nest herumliegen? Widerwillig stand er auf und streckte sich kurz, so dass er niemanden im Inneren des Kriegerbaus weckte, ehe er sich schnell nach draußen schob. Außerhalb des Kriegerbaus empfing ihn auch sogleich die eisige Kälte, welche er wirklich nicht vermisst hatte. Als er nun genug Platz hatte streckte sich der große getigerte Kater abermals ausgiebig und war froh nicht mehr darauf achten zu müssen, das er irgendjemanden Wecken konnte, auch wenn er es so manchen vergönnen würde, wenn sie aus ihrem faulen Schlaf gerissen wurden.

Während er sich streckte blieb sein Blick an Sturmjäger hängen, der sich gerade mit Schmutzstreif unterhielt. Ohne lange zu überlegen machte er sich langsam auf den Weg zu den Beiden. Erst als er so durchs Lager lief fiel ihm auf das irgendetwas anders war. Die Gerüche waren nicht so wie immer, aus diesem Grund hoffte er sogleich, durch den zweiten Anführer und den jüngeren Krieger herauszufinden, was hier nicht stimmte. Zu seinem Glück schnappte er gerade noch die letzten worte des getigerten zweiten Anführers auf. Fremde Junge? Rostkralle stand die Verwirrung über diese Aussage deutlich ins Gesicht geschrieben, dennoch würde er schon früher oder Später herausfinden, was es mit dieser Aussage auf sich hatte. Anscheinend hatte auch Weißmond geworfen und Rostkralle richtete, kurz bevor er zu den zwei Kriegerin stieß, seinen Blick zur Kinderstube, in der es in den nächsten Wochen wohl sehr voll sein würde. Auch wenn er noch nicht sicher war, was er von den fremden Jungen halten sollte, so bedeuteten viele Junge auch viele Schüler die Ausgebildet werden mussten, vielleicht wurde auch ihm wieder ein Junges zugeteilt. Der große Kater würde gern wieder einem Schüler sein Wissen weitergeben.

Als er dann nahe genug an den beiden Katern war spitzte er die Ohren und nickte den beiden Freundlich zu. “Hallo ihr zwei. Ich weiß du bist heute sicher schon öfter gefragt worden, was hier los ist, deswegen frage ich jetzt gar nicht, ich werde es früher oder später herausfinden.“, miaute er und schaute kurz zu Schmutzstreif, er hatte bis jetzt noch nicht wirklich viel mit dem Krieger zu tun gehabt, weshalb er sich erst einmal selbst ein Bild von ihm machen musste. Er hatte das ein oder andere aufgeschnappt, doch das waren vielleicht auch nur läppische Gerüchte, denen man keinen Glauben schenken konnte. Er konnte nicht anders als kurz zu Gähnen, auch wenn er so halb ausgeschlafen war. Schnell schüttelte er seinen Kopf und blickte zum Frischbeutehaufen, viele Junge bedeuteten zeitgleich Nachwuchs und mehr Mäuler, die gestopft werden mussten. Die Blattleere würde nicht einfach für sie werden.  “Ich weiß leider nicht, wohin du die Jagdpatrouillen geschickt hast, aber ich werde mir dann auch noch jemanden suchen, wenn wir schon mehr Junge haben brauchen wir wohl oder übel auch mehr Beute.“, miaute er also beiläufig und schaute wieder zu Sturmjäger.

Erwähnt: Schmutzstreif, Sturmjäger, die Jungen, Weißmond
Angesprochen: Schmutzstreif, Sturmjäger
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDi 12 Jan 2021, 21:02


Flickensturm

#008 / am lagerrand mit steinfall

Flickensturm schnaubte kurz und verdrehte ihre verschiedenfarbigen Augen, protestierte jedoch nicht. So hungrig wie sie war würde sie keine Beute verweigern, immerhin war sie die ganze Nacht unterwegs gewesen und ihr Kaninchen hatte sie sich nun wirklich verdient. Das Fleisch war noch immer leicht warm und die gescheckte Kätzin schluckte gierig den ersten Bissen hinunter, schnurrte als die Wärme sie von innen heraus etwas auftauen ließ.
Etwas überrascht blickte sie von der Frischbeute auf. "Hm?" Sie fuhr sich mit der Zunge übers Maul und folgte Steinfalls Blick zur Kinderstube hinüber, beobachtete das Treiben dort eine Weile, drehte ihre Ohren in die Richtung, um vielleicht etwas aufschnappen zu können. Ihre Schnurrhaare zuckten leicht amüsiert, doch besann sie sich sogleich des besseren, als sie den besorgten Gesichtsausdruck ihres Clangefährten sah. Natürlich, Weißmond war seine Schwester und Steinfall sorgte sich immer sehr um seine Familie, besonders nach dem Fuchsangriff, bei dem Dunkelstern selbst worden war.
Ein sanftes Schnurren stieg aus ihrer Kehle und sie erhob sich aus ihrer Kauerhaltung, um neben dem grauen Platz zu nehmen, sodass ihre Flanken aneinander gepresst waren. Sie hoffte, dass ihn so vielleicht etwas beruhigen und seine Sorgen stillen konnte. Die Wärme, die von seiner großen Gestalt ausging und ein angenehmes Kribbeln durch ihr eigenes Fell sandte, beschloss sie vorerst zu ignorieren. "Ich bin mir sicher, dass es keinen Grund zur Sorge gibt", miaute sie ruhig und reckte den Hals, um ihm einige Male über die Ohren zu lecken. Ihr Schweif schnippte in Richtung des zweiten Anführers, der sich etwas entfernt von der Kinderstube positioniert hatte. "Ich denke, Sturmjäger wäre nicht so ruhig, wenn nicht alles in Ordnung wäre. Und Milanschrei ist ebenfalls in der Kinderstube. Weißmond ist selbst eine starke Kriegerin und in den besten Pfoten, in denen sie momentan sein kann. Eine weitere Katze, die sich in den kleinen Bau drängt, würde wahrscheinlich nicht unbedingt hilfreich sein."
Mit der Pfote schob sie das halb gegessene Kaninchen näher zu Steinfall und nickte ihm auffordernd zu. Er sollte auch etwas essen, um sich zu stärken, schließlich hatte er ebenfalls die ganze Nacht im kalten Territorium verbracht. "Mir tut die arme Kätzin leid, die später einmal mit dir Junge bekommen wird, wenn du dir jetzt schon solche Sorgen machst. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, dass du sie am liebsten die ganze Zeit im Lager bewachen würdest", fügte sie amüsiert hinzu. Sie überlegte, wie lange es wohl dauern würde, bis ihr Freund sich eine Gefährtin nahm und mit dieser Junge bekam. Flickensturm selbst war nicht unbedingt erpicht darauf, in naher Zukunft in die Kinderstube umziehen zu müssen. Irgendwann würde sie auch Junge haben, aber noch hatte sie dafür mehr als genug Zeit. Erst einmal musste sie sich als Kriegerin beweisen, dann durfte sie sich mit der Familienplanung beschäftigen. Ein Gefährte und dann auch noch Junge würden dem vorerst nur in die Quere kommen.

Erwähnt: Steinfall, Weißmond, Dunkelstern
Angesprochen: Steinfall

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die drei idioten vom dienst <3


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wanted / relations
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDi 12 Jan 2021, 22:50


.:Falkensturz:.

WindClan | Königin | weiblich
Falkensturz Blick bohrte sich förmlich in das Fell des Neugeborenen, während ihr Gesicht eine Maske der Verwirrung einnahm.
Dieses Junge sah aus wie ihr Sohn Schmutzstreif, hatte höchstens etwas mehr weiß im Fell. Ja, sie musste es schließlich am besten wissen, denn vor nicht allzu vielen Monden war ein ganz ähnliches Junges an ihrem Bauch gelegen!
Sie schüttelte den Kopf, was dies doch für ein Zufall war, und hob ihren Blick um Weißmond zuzulächeln. Ihr Lächeln stockte jedoch auf ihrem Gesicht, als ihr ein wichtiger Zusammenhang klar wurde.
Weißmond ist doch Schmutzstreifs ehemalige Mentorin?
Ein Junges, das aussah wie ihr Sohn, die Mutter seine ehemalige Mentorin, der Vater unbekannt? Das waren sehr viele Zufälle auf einmal…
Sie zwang ein sanftes Lächeln auf ihr Gesicht um Weißmond nicht zu beunruhigen. Auch wenn Falkensturz dieser Beunruhigende Zusammenhang nun klar war, war es immer noch Weißmonds Entscheidung, ob sie den Vater ihrer Jungen preisgeben würde oder nicht. Die alte Königin respektierte diese Entscheidung.
Eine Bewegung und ein Geräusch lenkten ihre Aufmerksam zu Streifenherz Nest und Falkensturz Augen weiteten sich überrascht.
Die Anspannung im Körper der jungen Königin, die sich auf die Seite gelegt hatte, war deutlich zu erkennen und auch ihr Atem schien sich beschleunigt zu haben. Konnte es etwa sein, dass auch Streifenherz nun ihre Junge bekam?
Der SternenClan hatte sie wohl wirklich gehört und beschlossen, ihr auf ihre alten Tage noch etwas zu tun zu geben.
“Milanschrei”, rief sie aus. “Entschuldige, dass ich dich unterbreche, aber so wie es aussieht, ist es bei Streifenherz ebenfalls so weit.”
Die Kätzin war jung und wegen ihrem Gespräch vorhin ging Falkensturz davon aus, dass sie ziemlich nervös sein musste.
“Es wäre wahrscheinlich besser, wenn alle, die nicht unmittelbar einen Grund haben, hier zu bleiben, das Gespräch draußen fortführen”, verkündete sie mit der Autorität, die sie sich als Älteste der Kinderstube unweigerlich angeeignet hatte.

Erwähnt: Fliederjunges, Weißmond, Schmutzstreif, Streifenherz
Angesprochen: Milanschrei, die Anwesenden in der Kinderstube
Ort: WC Kinderstube


(c) by Moony




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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDi 12 Jan 2021, 23:29


Äschenlicht
WindClan-König in
#043

Äschenlicht nickte Dunkelstern voller Dankbarkeit zu, als diese bestätigte, dass sie richtig gehandelt hatten. Dass diese Jungen selbstverständlich als Clanmitglieder aufwachsen sollten. Zwar hätte er seiner ehemaligen Mentorin auch nicht zugetraut, drei wehrlose Junge mitten in der Blattleere sterben zu lassen, aber es war doch eine wahnsinnige Erleichterung, nun diese Worte aus ihrem Maul zu hören. Wenn er ehrlich mit sich war, hätte Äschenlicht auch nicht gewusst, was er sonst getan hätte. Bei allem Respekt, den er vor Dunkelstern hatte, hätte sie sich anders entschieden, hätte er sehr wohl gekämpft, das wusste er. Schon allein, weil es absolut nicht richtig gewesen wäre.

Auch seine eigentliche Ausrede, warum er die Jungen nicht zu Weißmond hatte geben wollen, hatte offenbar gut funktioniert. Er hatte den richtigen Gedanken gehabt. Immerhin hatten sowohl Dunkelstern, als auch Milanschrei seine Worte bestätigt, das war doch erst einmal die Hauptsache.
Außerdem schien es wirklich so, als hätte er recht gehabt, was das Alter seiner kleinen Schützlinge betraf. Er konnte sich selbst kümmern, sie mit Nahrung versorgen und musste sie nicht regelmäßig an eine der säugenden Königinnen geben - was für sie alle nur zusätzlichen Stress bedeutet hätte.

Das wichtigste war jedoch, dass die Jungen laut dem Heiler allesamt gesund waren, trotz der misslichen Lage, in der sie viel zu lang gesteckt hatten. Das zweitwichtigste war, dass ganz offenbar niemand der Anwesenden ein Problem damit hatte, dass er sich der Jungen annahm. Von seiner ehemaligen Mentorin meinte er gar, ein leises Schnurren zu hören. Sicherlich würde es im Clan Stimmen geben, die sich fragen würden, warum er diese Aufgabe auf sich nahm. Ihn vielleicht deshalb verurteilen würden, wer wusste das schon. Das konnte ihm egal sein, immerhin schien Dunkelstern auf seiner Seite zu sein. Und wer sollte es ihm denn verbieten, sich um seine Jungen zu kümmern? Der einzige, der sich überhaupt zu diesem Thema äußerte, war Milanschrei und auch er wirkte nicht abgeneigt Äschenlichts Entscheidung gegenüber, sondern mehr, als wolle er den Jüngeren über die Situation aufklären. Diese Jungen würden seine gesamte Zeit in Anspruch nehmen. Aufgedreht und damit anstrengend werden. "Das ist mir bewusst, Milanschrei. Ich habe meine Entscheidung getroffen und ich bin mir sicher, dass ich sie nicht bereuen werde. Wenn ich doch einmal kurzfristig Hilfe oder einen Rat benötigen sollte - nun, dieser Bau ist nicht leer."

Kurz nachdem er geendet hatte, machte Falkensturz darauf aufmerksam, dass nun wohl auch Streifenherz' Junge auf dem Weg waren. Noch mehr Junge, an diesem einzigen Tag? SternenClan, was hast du nur vor? Unsicher blickte er zu der Königin, die in etwa in seinem Alter sein musste, hatte offen gesagt keine Ahnung, wie er in dieser Situation reagieren sollte - oder ob er überhaupt etwas tun sollte. Nun, wenn es so war, würde er dies wahrscheinlich in naher Zukunft von Milanschrei oder auch von Falkensturz zu hören bekommen. Und, bis es so weit sein sollte, beschränkte er sich darauf, leicht verunsicherte Blicke in Richtung Streifenherz zu werfen und sich sonst ganz und gar auf seine eigenen Jungen zu konzentrieren. Wahrscheinlich war es keine schlechte Idee, jemanden nach etwas weicher Frischbeute zu schicken, wer wusste schon, wann diese Jungen zum letzten Mal etwas zu fressen bekommen hatten. Und Namen. Sie brauchten Namen und je früher sie welche bekamen, desto besser. Allerdings wollte er die Situation um Streifenherz erst einmal abwarten, alles andere würde die beteiligten Katzen hinterher irgendwie bei ihrer Arbeit stören oder behindern. Und die einzige Alternative war, den Bau selbst zu verlassen, was er seinen - sicherlich noch immer frierenden - Jungen sicher nicht antun würde. Also blieb er dabei, die Kleinen bestmöglichst aufzuwärmen.
Code (c) by [Thunder]



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Äschenpfote [Wic] -- Lineart (c) by Boogamouse [DA]


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDi 12 Jan 2021, 23:40






Splitterfrost
✻ WindClan | Kriegerin | weiblich | #009 ✻
Splitterfrost wurde immer unruhiger und ihre Geduld neigte sich dem Ende zu. Es fiel ihr schwer nicht einfach in die Kinderstube zu rennen und alle zu belästigen. Ich werde schon noch erfahren was da lost ist. Aber das hat Zeit. Um vor Neugier nicht doch noch die Kinderstube zu stürmen, schaute sich die Kätzin im Lager nach Freunden um. Sie flitzte zu Moorschatten, welcher immer noch vor dem Kriegerbau saß. "Guten Morgen!", maunzte sie und setzte sich zu ihm. "Weißt du was in der Kinderstube los ist? Ich habe nur fremde Gerüche bemerkt. Das ist alles", sie legte erwartungsvoll den Kopf schief, bezweifelte  aber, dass Moorschatten mehr wusste als sie. „Was meinst du, sollen wir jagen gehen? So sehr ich den Schnee auch liebe, sollten wir den Frischbeutehaufen bestmöglich füllen, solange wir noch die Möglichkeit dazu haben. Außerdem haben wir nun vermutlich noch mehr Mäuler zu stopfen." Splitterfrost blickte noch einmal zur Kinderstube und wand sich dann wieder Moorschatten zu. "Aber nimm dich in Acht! Bei dem Wetter hab' ich mit meinem Pelz dir gegenüber einen Vorteil! Du hast keine Chance gegen mich!" Herausfordernd sprang sie vor dem dunklen Kater herum und  nahm dann schnell wieder wieder Platz als ihr einfiel, dass sie keine Schülerin mehr war. Wieso bin ich heute so aufgedreht…?
✻ Angesprochen: Moorschatten
✻ Erwähnt: Die Katzen bei der Kinderstube; Moorschatten
✻ Sonstiges: ---
Handeln | Reden | Denken | Andere
(c)by Waldpfote



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyMi 13 Jan 2021, 14:47

Dunkelstern

005| vor dem Anführerbau
VERTRETUNG

Dunkelstern erwiderte den dankbaren Blick von Äschenlicht mit einem Nicken und in ihrem Blick lag diese gewisse Wärme, die sie ohne Worte vermitteln wollte. Niemals hätte sie sich, trotz der anstehenden Blattleere und der damit kommenden Beuteknappheit, dagegen entscheiden können, die Jungen im Clan aufzunehmen. Sie hatten hier alles was sie brauchten und sie würden ein starker und gesunder Nachwuchs für den Clan sein, auf den man in einigen Monden sicher stolz sein konnte.

Der dunklen Kätzin war nicht entgangen, dass sich Streifenherz nicht wirklich am ganzen Geschehen beteiligt hatte, weshalb sie davon ausging, dass auch sie froh über etwas Ruhe in der Kinderstube sein würde, schließlich würden ihre Jungen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bei Milanschreis Worten war die ältere Anführerin eigentlich wirklich erleichtert, dass ihre Einschätzung nicht komplett daneben war. Sie wollte ihre Enkeltochter um keinen Preis irgendwelchen Infektionen aussetzen, die zu dieser Zeit nicht sein sollten. Ihr Ziel war es den WindClan so stark wie möglich durch die Blattleere zu bringen, komme was wolle. Auch wenn die Anführerin verstehen konnte, dass der junge Krieger, der einst ihr Schüler gewesen war, die Aufgabe übernehmen wollte, die Jungen großzuziehen, so waren es dennoch wichtige Pfoten, die im Alltag fehlen würden. Es würde noch einige Zeit dauern, bis die Jungen alt genug waren, um das Lager unsicher zu machen und ehe Äschenlicht wieder Zeit für seine Pflichten als Krieger hatte.

So oder so wollte sie noch eine Sache wissen, bevor sie den, sowieso schon viel zu vollen, Bau verlassen wollte. Mit gespitzten Ohren musterte sie die drei Fellbündel an Äschenlichts Brustfell abermals akribisch, ehe sie sich an den jungen Krieger wandte. “Wenn sie als Clanjunge aufwachsen sollten brauchen sie auch noch Namen.“, miaute sie und richtete dann ihren Blick auf Falkensturz welche in der Zwischenzeit zu Streifenherz gegangen war. Die junge Königin sah recht leidend aus, und die Worte der älteren Königin bewahrheiteten ihren Gedanken. Noch mehr Junge an einem Tag für den WindClan, schon jetzt freute sie sich auf das neue Leben, welches dem WindClan wieder eingehaucht wurde. Diese Freude würde zwar nur von kurzer Dauer sein, aber solange konnte die dunkle Anführerin sie ja genießen.

Mit einem Kopfnicken folgte sie schließlich Falkensturz Anweisungen. Sie schaute noch kurz zu ihrem ehemaligen Schüler und warf diesem einen aufmunternden Blick zu, ehe sie sich aus der Kinderstube schob und in die eisige Kälte trat. Draußen schüttelte sie sich kurz und trottete dann recht gemächlich zum Anführerbau. Kurz blieb der Blick ihrer bernsteinfarbenen Augen auf Sturmjäger hängen, der sich gerade mit Schmutzstreif und Rostkralle unterhielt. Vor ihrem Bau setzte sie sich schließlich und begann sich über ihr zerzaustes Fell zu lecken. Ihr zweiter Anführer würde sicherlich noch zu ihr kommen um sie zu Fragen was los war, doch das hatte ja keinen Stress und wenn er fertig gesprochen hatte, war sie vielleicht auch schon mit ihrer Fellpflege fertig und würde dann hoffentlich nicht mehr wie ein gerupftes Kaninchen aussehen.

Erwähnt: Äschenlicht, die Jungen, Fliederjunges, Milanschrei, Flakensturz, Streifenherz, Sturmjäger, Rostkralle, Schmutzstreif
Angesprochen: Äschenlicht
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyMi 13 Jan 2021, 22:20



Schmutzstreif


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WindClan Krieger Post 52

I'm not the man they think I am at home

Der rotbraune Kater nickte angespannt bei der Antwort des Katers und hoffte, dass die Patrouille nicht allzu lang fernblieb. Gerne würde er am kommenden Tag mit Hasenpfote aufbrechen, dies wäre jedoch nicht möglich, wenn die Schülerin zu spät ins Lager zurück käme und am nächsten Tage nicht ausgeruht war. Andererseits war er jetzt ihr Mentor und bestimmte, wann sie trainieren würden.
Geringer Wissensstand, wiederholte der Kater und nickte erneut. Das kam ihm zugute, denn dann könnte er das Training mit ihr nachholen, dass sie dank des vorigen Mentoren versäumt hatte. Seine Schwanzspitze zuckte aufgeregt bei dem Gedanken. Sie sollte bloß nicht denken, dass die Zeit mit ihm so simpel verlaufen würde, wie mit... mit wem auch immer sie zuvor trainiert hatte! Sie würden nachholen, was nachzuholen war und sie würde eine grandiöse Kriegerin werden.

Die beiden Kater blickten die Kinderstube an und Schmutzstreifs Ohren spitzten sich sogleich, als er die Worte des Zweiten Anführers vernahm. Weißmond hatte also aller Wahrscheinlichkeit nach die Junge geboren. Sein Herz schlug heftig in seiner Brust und sein Blick bohrte sich in den Bau. Leider hatte er keinen Grund, keinen... legitimen Grund zumindest, um den Bau zu betreten. Das Verhalten seiner ehemaligen Mentorin zeigte ihm deutlich, dass er sich von ihr und den Jungen fernhalten sollte und mit Dunkelstern wollte er zeitig keinen Ärger, nicht solange er Dawn hatte. Dennoch wollte er seine Junge sehen, sehen, was ihm da verwehrt wurde!
Überrascht fuhr sein Kopf zu dem Anführer herum, als dieser berichtete, dass Äschenlicht und Jadefeuer drei Streunerjungen mit ins Lager gebracht hatten. Wut brodelte in dem Kater, der seine Lippen jedoch verschlossen hielt. Was erlaubte sich dieses Fuchsherz, Junge ins Lager zu bringen! Streunerjunge! Widerliche Streunerjunge!

»Streunerjungen sind nicht die Angelegenheit des WindClans«, antwortete der Kater schließlich und formulierte somit unbewusst die Abneigungen seines Zweiten Anführers. »Mit den jetzigen Königinnen werden wir in der Blattleere genügend Mäuler zu stopfen haben. Warum wir uns dann auch noch um fremde Junge kümmern sollten, ist mir ein Rätsel.«
Für einen Moment schwieg der Kater und leckte sich dann ebenfalls über die Brust, nur um dann beinahe zusammen zu zucken, als Sturmjäger Weißmonds Junge erwähnte... und deren Vater. Doch der junge Kater schaffte es gerade so, nicht zu zucken, sondern lediglich beiläufig mit der Schwanzspitze zu zucken und sich weiterhin den Pelz zu pflegen.
»Mir gegenüber hat sie während meiner Schülerzeit keinen Kater erwähnt. Doch so wirklich hat sie mir nie was erzählt, egal worum es ging. Wird also irgendein WindClan Kater sein.«
Damit ließ er das Thema fallen und tat es so ab, als ginge es ihn nichts an, mit wem seine ehemalige Mentorin Junge hatte. Dabei ging es ihn sehr wohl etwas an und nur zu gerne wäre er aufgestanden um sie zu besuchen und laut zu sagen, dass er seine Jungen sehen wolle.

Rostkralle gesellte sich zu den zwei Katern und Schmutzstreif betrachtete ihn eine Weile, bevor er sich weiter den Pelz leckte.
»Gute Idee, insbesondere wo wir gerade von all der Beute gesprochen hatten, die wir dank der vollen Kinderstube nun brauchen werden. Jagen werde ich wohl auch mit Hasenpfote in Angriff nehmen, schließlich muss ich ihre Fertigkeiten kennen lernen und wir können dem Clan auch sogleich gutes tun.«
Der Kater richtete seinen Blick wieder auf die Kinderstube und beobachtete, wie Dunkelstern auf den Lagerplatz trat und sich vor ihren Bau setzte. Sie wirkte so... alt. Seine Ohren zuckten, doch er sprach es nicht aus.
»Scheint so, als würden sie bleiben«, miaute er beiläufig und blickte dann gen Himmel. Er meinte die widerlichen Streunerjunge von denen er hoffte, dass sie sich von seinen Jungen fernhielten. Außerdem waren sie auch noch von Äschenlicht. Ein grässlicher Gedanke durchfuhr ihn und mit misstrauischem Blick beobachtete er den Eingang der Kinderstube. Seine Krallen bohrten sich in den Boden.
Er soll bloß nicht wagen, eines der Jungen nach Lichtpfote zu benennen. Dann bringe ich ihn ganz sicher um, dieses Fuchsherz!

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I'm number five...

WHAT?!

...minus four.
Killer by Eminem

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDo 14 Jan 2021, 17:19

#046

STURMJÄGER
WINDCLAN | 2. ANFÜHRER | 36 MONDE


chnee fiel leise vom Himmel und sammelte sich in den Pelzen der Clankatzen. Es war nicht besonders viel Schnee, aber es reichte doch aus, um das Fell nass zu machen, sodass Sturmjäger im Grunde, kaum dass er mit der Fellwäsche fertig war, direkt wieder von vorn hätte anfangen können. Aber dafür war später noch Zeit.
Der Stellvertreter blickte amüsiert auf, als Schmutzstreif ungeahnt seine Gedanken in Worte fasste.
“Wie Recht du hast.“, sagte er und konnte dabei ein leichtes Murren, das eindeutig von seiner Abneigung gegen diese ganze Sache sprach, nicht unterdrücken. Mehr Mäuler zum Stopfen. Und das obwohl die Blattleere es ihnen so oder so schon schwer genug machen würde, genug Beute zu finden. Die Kaninchen hatten sich längst für ihren erholsamen Schlaf in ihre Untergrundbauten zurückgezogen, die Vögel waren längst in wärmere Gebiete fortgezogen…und dann mussten sie fremde Jungen durchbringen.
Er schnaubte: “Tja, was soll ich dir dazu jetzt sagen, Schmutzstreif?“, fragte der Krieger und ließ seinen Blick durchs Lager schweifen, der dann an Dunkelstern hängen blieb. Die Anführerin hatte gerade die Kinderstube verlassen und ihrem weichen Blick nach zu urteilen, hatte sie Äschlicht und die Streunerbande nicht zum Teufel gejagt. Wunderbar. Wirklich. Fantastisch.
Säure brodelte in seinem Magen und bereitete ihm Übelkeit, als er den Blick abwandte und sich wieder dem braun-getigerten Kater zuwandte. “Ich habe diese Entscheidung nicht getroffen, aber so wie ich das sehe, werden wir wohl bald von Streunern überrannt. Noch ein paar Monde und den WindClan als solchen gibt es nicht mehr.“
Sturmjäger konnte ein frustriertes Fauchen nicht zurückhalten und versuchte sich zusammenzureißen, indem er heftig den Kopf schüttelte. Es hatte so oder so keinen Sinn sich aufzuregen. Dunkelstern hatte diese Entscheidung getroffen. Sein großes „Vorbild“ mit dem viel zu weichen Herzen. Die vor sich hin alternde Kätzin…Eine leise Stimme in ihm warf ihm den Gedanken vor die Pfoten, dass das vielleicht der Grund war, warum Kätzinnen keine guten Anführerinnen abgaben. Sie waren einfach viel zu weich und nachgiebig. Vor allem wenn es um achso unschuldige Jungen ging. Dummerweise wurden auch Junge irgendwann erwachsen und ein Teil von ihnen, der Teil mit dem wilden Streunerblut, würde wohl immer den wilden Instinkten folgen. Das vergaß man leider recht schnell.
Andererseits waren da auch Kätzinnen wie Jubelstern oder Mohnstern von denen Sturmjäger sich nicht sicher war, ob er sie in die gleiche Schublade stecken wollte, wie die Kätzinnen, die diese leise Stimme in ihm gerade für ihn beschrieb.
Glücklicherweise wurde er von seinen konfusen Gedanken abgelenkt, als er erneut Schmutzstreif’ Stimme hörte. Er war, was den Vater von Weißmonds Jungen anging, mindestens genauso ratlos wie er selbst. Von daher zuckte der Getigerte nur beiläufig mit den Schultern und sagte: “Sie wird schon wissen was sie tut. Und wenn sie beschließt dieses Geheimnis irgendwann mit ins Grab zu nehmen…dann ist das eben so. Wenn sie auch nur im Geringsten nach ihrer Mutter kommt, dann wird ihr Sturkopf sowieso nichts anderes zulassen, als das durchzuziehen, was sie sich in den Kopf gesetzt hat.“
Dabei meinte er seine Worte nicht einmal zwangsläufig als Kritik an seiner Anführerin. Ihre Sturheit konnte durchaus auch seine guten Seiten haben. Aber…eben nicht immer. Manchmal biss man sich an diesem Charakterzug auch einfach die Zähne aus. Keiner wusste das besser, als Sturmjäger, der hier und da Dinge schlucken musste, weil er einfach wusste, wie sinnlos Gegenwehr wäre. So wie die Sache mit diesen verfluchten Streunerjungen.
“Lass uns einfach hoffen, dass nicht noch mehr Kriegerinnen dem Rausch der Liebe verfallen und auf den aberwitzigen Gedanken kommen, dass die Blattleere der geeignete Zeitpunkt für noch mehr Nachwuchs ist“, sagte er und schenkte dem Kater neben sich ein freches Grinsen, in der Annahme, dass er was seine Haltung gegenüber dieser Streunersache anging, einen Gleichgesinnten gefunden hatte.
Doch noch bevor er das Gespräch vertiefen konnte, hörte er wie sich ein anderer Krieger näherte. Rostkralle. Wenigstens schien der Kater reif genug zu sein, um ihn nicht mit Sensationsgier zu nerven und zwang ihn daher auch nicht seine Geschichte zu wiederholen. Stattdessen schenkte Sturmjäger dem Krieger ein respektvolles und wohlwollendes Nicken. Rostkralle schien ein Kater der Tat zu sein! Das gefiel ihm. Immerhin zog er gleich die richtigen Schlüsse.
“Die Jagdpatrouillen sollten eigentlich bald wieder zurücksein. Aber wenn ich mir das Wetter so anschaue…“, der Blick des Stellvertreters ging gen Himmel hinauf, bevor er sich wieder auf das Gesicht des Kriegers heftete, “kann es gut sein, dass sie nicht so viel Erfolg bei der Jagd haben, wie erhofft. Von daher ist es sicher eine gute Sache, wenn du rausgehst zur Jagd. Vielleicht kannst du ja auch noch den ein oder anderen Krieger oder Schüler für deine Pläne begeistern. Wir können alle fleißigen Pfoten gebrauchen, die wir kriegen können.“
Tatsächlich brachten ihn diese Worte auf einen weiteren Gedanken, den er schon vor seinem Gespräch mit Schmutzstreif im Kopf gehabt hatte. Hasenpfote war nicht die einzige Schülerin, deren Trainingsstand ihm Sorgen bereitete. Sein Blick glitt zurück zu der schwarzen Gestalt Dunkelsterns. Vielleicht sollte er das Gespräch mit ihr suchen. Immerhin hatte auch sie ihm sicher das ein oder andere zu erzählen. Zum Beispiel, was sie bezüglich der hungrigen Mäuler entschieden hatte, die Äschenlicht da naiv wie er war, ins Lager geschleppt hatte.
Ein Teil von Sturmjäger hoffte ja immernoch, dass der WindClan diese Fellknäuel nicht aufnehmen musste, aber sein Instinkt und die Tatsache, dass er nun schon lange genug mit der Kätzin zusammenarbeitete, um von sich behaupten zu können, dass er die Kätzin „kannte“, sagten ihm leider etwas anderes.
So oder so konnte er sich nicht länger vor all dem drücken.
Sturmjäger blickte erst Schmutzstreif an, dann Rostkralle, bevor er sagte: “Hat mich gefreut ihr beiden, aber ich fürchte die Pflicht ruft.“.
Dann stand er auf, schüttelte sich kurz den frischen Schnee aus dem Fell und trabte durchs Lager auf Dunkelstern zu.
“Hallo Dunkelstern.”, begrüßte der Kriegerkater seine Anführerin mit einem respektvollen Nicken, bevor er sich ihr gegenüber höflich auf die Hinterpfoten niederließ.
“Du siehst aus, als hättest du auf mich gewartet. Wie geht es dir?“
Seit dem Fuchsangriff war nun schon einiges an Zeit vergangen, aber die Kätzin hatte lange an den Folgen gelitten, weshalb seine Sorge – zumindest seiner Ansicht nach – vollkommen gerechtfertigt war. Auch, wenn ihn wohl mehr die Tatsache sorgte, dass die Schwarze seit dem Angriff und ihrer Kur irgendwie…älter aussah. Besorgniserregend älter.




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WindClan-Lager - Seite 62 Birke-Sig
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDo 14 Jan 2021, 21:01


Tropfenjunges

#001 / cf: donnerweg 2 (windclan-schattenclan grenze)
ADOPTIERT

Wie durch einen dicken, nebligen Schleier nahm die Graue das wahr, was um sie herum geschah. Sie hatte gemerkt, wie sie von dem fremden Kater hochgenommen wurde und dieser sich in Bewegung setzte, doch war sie viel zu erschöpft, um auch nur ansatzweise mitzuverfolgen, wohin er sie brachte. Eine Menge unterschiedlicher Gerüche stiegen der kleinen Kätzin in die Nase und überforderten sie und sie stieß ein klägliches Jammern aus, wand sich leicht im Griff ihres Retters. Am meisten nahm sie jedoch die eisigen Winde wahr, die ihr dünnes und durchnässtes Fell zerzausten und ihre kalten Glieder erzittern ließen. Sie konnte nicht sagen, wie lange sie so getragen wurde, war sie doch nicht wirklich bei Bewusstsein und schaffte es kaum, die Augen offen zu halten. Stattdessen ließ sie die Prozedur einfach über sich ergehen, schenkte dem Kater ihr Vertrauen, hatte sie doch überhaupt nicht die Energie, sich dagegen zu wehren.
Irgendwann bemerkte sie, wie sich das Tempo des Katers verlangsamte und eine ganz neue Welle an Gerüchen erreichte ihre kleine Nase und so viele Geräusche drangen an ihre Ohren. Sie stieß ein erneutes klägliches Maunzen aus. Doch schon bald ließen die Geräusche etwas nach als der Kater scheinbar eine Art Höhle betrat. Beinahe sofort war das kleine Bündel von Wärme umgeben, die ihr Fell zwickte, und der sanfte Geruch von Milch umhüllte sie, erinnerte sie an eine Zeit vor der eisigen Kälte, beschützt und an ihre Geschwister gekuschelt. Langsam entspannten sich ihr steifer Körper und ihre Atmung. Zum ersten Mal seit der Kater sie gefunden hatte wog sie sich in Sicherheit, presste sich zufrieden dichter an den Pelz, der nun schon fast einen vertrauten Geruch für sie darstellte.
Neben sich könnte sie ihre Geschwister riechen, ihre Körper dich aneinander gedrückt und ein schwaches Schnurren drang aus ihrer Kehle. Das Schnurren brach allerdings sofort wieder ab, als es wieder lauter um sie herum wurde, sie wieder unheimlich viele fremde Katzen riechen konnte.
Unweigerlich kroch sie etwas näher an den vertrauten Kater heran, wimmerte leise, und versuchte sich ihn dessen Pelz zu verstecken. Sie war unglaublich erschöpft, brachte es nicht zustande, auch nur ihre Augen zu öffnen, um zu beobachten was um sie herum vor sich ging. Stattdessen presste sie sich dichter an ihre verbliebenen Geschwister und kniff die Augen zusammen, hoffte dass die vielen Stimmen und Gerüche bald verschwinden würden, ließen sie ihr kleines Herz doch wieder um einiges schneller pochen.

Erwähnt: Äschenlicht (id), Eulenjunges (id), Schemenjunges (id), alle anderen Katzen in der Kinderstube
Angesprochen: -

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die drei idioten vom dienst <3


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyDo 14 Jan 2021, 21:06


Weißmond
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Königin | WindClan | #---

Anmerkung » In der Kinderstube im Play mit Fliederjunges und anderen Anwesenden. Weißmond hat nach Rücksprache nur EIN Junges.

Die Frischgebackene Königin schaute auf ihr Junges hinab, Fliederjunges war wirklich wunderschön und bereits jetzt liebte Weißmond ihre Tochter abgöttisch.  Sie beobachtete genau wie Milanschrei die kleine Kätzin untersuchte und für gesund erklärte, es beruhigte die weiße sehr und ein schnurren groll in ihrer Brust. Auch Falkensturz und ihr Mutter Dunkelstern beglückwünschen sie, Junge waren etwas wertvolles für den Clan, doch Weißmond hatte den Funken in Dunkelsterns Augen bemerkt, doch deuten konnte sie diesen nicht.

Die weiße Königin wusste, sie musste ihrer Mutter sagen wer der Vater von Fliederjunges war, doch wollte sie es nicht wirklich, was sollte sie auch sagen, immerhin hatte sie mit ihrem eigenen Schüler dieses Junge gezeugt.

Äschenlicht lehnte die betreuung der Jungen durch Weißmond ab, mit Milanschreis und Dunkelstens einverständnis würde er diese selber großziehen und an Frischbeute gewöhnen. Die weiße akzeptierte die Entscheidung und schnurrte, er wollte Fliederjunges nicht durch die Junge anstecken. "Alles gut Äschenlicht, du wirst den kleinen siche ein guter Vater sein. Ein Kater der in der Kinderstube lebt, dass ich das noch erleben darf." Sie lachte leise um Fliederjunges nicht zu stören, doch als es dann bei Streifenherz losging mit der Geburt, wurde sie Still. "Scheinbar bekommst du ganz viele Freunde meine kleine." Flüsterte sie zaghaft in das Ohr ihrer Tochter und leckte deren Stirn.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Äschenlicht, Dunkelstern, Falkensturz, Milanschrei, Streifenherz, Fliederjunges
Angesprochen » Äschenlicht, Fliederjunges

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Lärchenlied
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Krieger | WindClan | #001 | Vertretung

Anmerkung » Kann gerne Angesprochen werden

Der Krieger trotte aus dem Kriegerbau heraus, ein Blick in den Himmel sagte ihm, dass es schon längst Zeit war seinen Pflichten nachzugehen. Dickere Schneeflocken rieselten vom Himmel, es war nicht viel Schnee, jedoch setzten sich manche Flocken in sein Fell und automatisch schüttelte er seinen Körper um diese wieder loszuwerden.

Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere, der liegengebliebene Schnee knarrte leicht unter seine Pfoten, er blieb stehen schaute auf den Boden und hebte seine Pfote, im Schnee war ein perfekter Abdruck dieser. Ein kurzes lächeln spiegelte sich in seinem Gesicht, doch dann setzte er die Pfote ab und trabte einfach weiter.

Sein blauer Blick wanderte zur Kinderstube, Streifenherz hatte nicht im Kriegerbau geschlafen, scheinbar war Sie in die Kinderstube eingezogen, dem trubel und Geruch nach zu folgen, war in der Kinderstube einiges los, hatte seine Schwester etwa schon ihre Junge bekommen? Hoffnungsvoll und das alles gut sein würde, setzte er sich hin, ein fremder Geruch lag in seiner Nase, von dem er aber noch nicht wusste was dieser bedeutete den die Ankunft von Äschenlicht und den Streunerjungen hatte er verpasst.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Streifenherz, Äschenlicht
Angesprochen » //

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Tornadopfote
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Schüler | WindClan | #007

Anmerkung » Ansprechbar!

Der Junge Schüler schaute sich mit großen Augen das Geschehen im Clan an, er hatte genau beobachtete wie Äschenlicht und Jadefeuer die kleinen verwaisten Junge mitgebracht hatten und anschließend in die Kinderstube brachten, doch wer war die Mutter der Jungen? Hatte Jadefeuer diese geboren, doch warum kam diese aus dem Bau wieder heraus?

Tornadopfote war verwirrt, schüttelte seinen kleinen Kopf und schaute sich dann auf der Lichtung um. Vielleicht könnte er sich ja auf die Suche nach Steinfall machen, sein Mentor könnte ihn mit nach draußen nehmen und dort würde er vielleicht auch mehr von dem ganzen Schnee erkunden können.

Er hob seinen kleinen Kopf zum Himmel und öffnete sein Maul, weit streckte er die Zunge heraus um eventuell eine kleine Schneeflocke fangen zu können, sicherlich sah es sehr lustig aus. Würde Hasenpfote den Schnee auch genießen, die kleine Kätzin kam ihm in letzter Zeit öfter in den Kopf als sonst, aber verwunderlich war dies nicht, sie waren eben mehr als gute Freunde und hatten so einige Abenteuer erlebt. Vielleicht könnte er ja mal wieder was mit ihr unternehmen, dann könnten sie sich gegenseitig etwas zeigen.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Steinfall, Äschenlicht, Jadefeuer, Hasenpfote
Angesprochen » //

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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Merry
Love
Christmas

Stay a good Cat!

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Zuletzt von Dunkelfeder am Fr 15 Jan 2021, 19:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyFr 15 Jan 2021, 14:11


Eisauge

"When I grew up, I expirienced hurt. So I decided to become cold as ice in order not to be hurt again and to be able to protect them from harm. So I kept going and fought for them. Just to realize… that no one of them noticed ice also can break."

WindClan | Kriegerin

Der Himmel war von düsteren grauen Wolken bedeckt und der kühle Wind trieb mir einige Schneeflocken ins Gesicht, als ich meine Fellwäsche beendete und den Kopf unter dem Strauch hervorstreckte, der mir als Schutz gedient hatte. Beinahe automatisch suchte mein Blick im Lager nach meinen Jungen - besonders dem jüngsten Wurf - jedoch waren diese gerade nirgendwo zu sehen, wohl bereits beim Training oder auf der Jagd. Ich konnte nur hoffen, dass es Distelpfote gut ging, aber wenn Hundeschweif es wagte, meiner Tochter etwas anzutun, würde ich ihr mit eigenen Krallen das Fell abziehen. Das schwor ich zum wiederholten Mal in diesen Tagen beim SternenClan. Und dann konnte nicht einmal der SternenClan noch die graubraune Streuner-Kätzin beschützen.
Das sollte sie mir besser glauben.

In diesem Moment nahm ich im Augenwinkel einen Fetzen rotes Fell wahr und drehte den Kopf, um Jadefeuer zu erblicken, die eben aus der Kinderstube gekommen war. Mit schnellen Schritten eilte ich auf meine ältere Tochter zu. Irgendwie war auch sie von der Streuner-Sache betroffen, weil sie eines der Streunerjungen ausbilden musste, eine Sache die vielleicht zumindest aus Staubpfote eine einigermaßen anständige Clankatze machen würde - soweit das eben möglich war. Außerdem interessierte mich schlichtweg, was meine Tochter in der Kinderstube gemacht hatte und mein Fell sträubte sich leicht.
Guten Tag, Jadefeuer, begrüßte ich die rote Kätzin mit einem freundlichen Nicken. Ist alles in Ordnung?

Angesprochen: Jadefeuer
Standort: Vor der Kinderstube
Sonstiges: Hat Jadefeuer angesprochen

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle



Wüstenregen

Kriegerin | WindClan



---> Alter Dachsbau [WindClan-Territorium]


Ich konnte es kaum mehr erwarten, die beiden Schülerinnen endlich loszuwerden und meinem eigenen Tag nachzugehen, als ich vor Kronenpfote und Elsterpfote ins Lager kam. Es war zwar nach wie vor amüsierend, was ich im Training mit den beiden beobachtet hatte und wie unerfahren meine eigene Schülerin noch war, jedoch hoffte ich durchaus, dass sie ihre Schlüsse daraus ziehen würde. Trotzdem, damit würde ich mich beim nächsten Sonnenaufgang weiter auseinandersetzen, jetzt sollte die junge Kätzin sich lieber um Schülleraufgaben kümmern und mich in Frieden lassen. Wenn sie das Moos in Rumpelbauchs Bau wechselte oder den Schmutzplatz sauber machte, würde sie noch genügend Zeit haben, darüber nachzudenken, was sie heute gelernt hatte.
Nun, das Training ist hiermit für heute beendet, verkündete ich den beiden Schülerinnen, als ich auf der Lichtung zum Stehen kam. Heute zu Sonnenuntergang möchte ich eure Schüleraufgaben erledigt sehen, Kronenpfote du kannst schauen, ob Sturmjäger noch einen anderen Plan für dich hat.
Dann wandte ich mich von den beiden jüngeren Kätzinnen ab und trabte zum Rand des Lagers hinüber, wo ich mich niederließ und begann das Brustfell zu lecken. Elsterpfote sollte ja nicht glauben, dass sie einfach davonkommen konnte, ohne das Moos zu wechseln.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:


Elsterpfote

Schülerin | WindClan



Schüleraufgaben ...
Genervt rollte ich mit den Augen, als Wüstenregen verkündete, dass sie bis Sonnenuntergang alle Aufgaben erledigt haben wollte. Wie konnte sie die Zeit verschwenden, die sie benutzen hätte sollen, um mich zu trainieren? Schließlich war es wichtig, dass mein volles Potenzial als WindClan-Katze ausgeschöpft wurde, während Kronenpfote, ohnehin bald an die Grenzen ihrer Fähigkeiten stoßen würde, wie ich vermutete. Nur weil sie schon mehr Tricks von ihrer streundenden Familie gelernt hatte, hieß das doch schließlich nicht, dass die Kätzin ein größeres Potenzial besaß als eine WindClan-Katze. Das war schlichtweg nicht wirklich denkbar. Eine wirkliche Clankatze würden sie und ihre Familie schließlich nie sein können.
Ein Blick zum wolkenbedeckten Himmel verriet mir jedoch, dass bis Sonnenuntergang noch ein wenig Zeit sein würde und mit etwas Glück würde ein anderer Schüler sich dann ebenfalls den Aufgaben widmen, weshalb ich Kronenpfote zum Abschied nur noch einen weiteren abschätzigen Blick zuwarf, um mich dann zu Sandpfote zu begeben, die ich am Rand der Lichtung entdeckt hatte. Nicht dass die Schülerin in irgendeiner Art und Weise an mich und mein Potenzial herangekommen wäre, aber immerhin floss kein Streunerblut in ihren Adern, was sie schon einmal zu einer weit besseren WindClan-Katze machte als Kronenpfote und ihre Geschwister.
Tag, Sandpfote, begrüßte ich die Schülerin, wobei ich mich neben ihr niederließ. Schon fertig mit dem Training? Eines meiner Ohren zuckte leicht und ich deutete mit der Nase zu Kronenpfote hinüber. Wüstenregen hat mich heute mit der da trainieren lassen. Furchtbar, sage ich dir.

reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Cf.: Alter Dachsbau; hat Sandpfote angesprochen



Hundeschweif

"We don't grow when things are easy, we grow when we face challenges."

Kriegerin | WindClan

Distelpfote?

Meine Stimme war sanft und vorsichtig, als ich den Kopf in den Schülerbau steckte. Ich wollte meine ohnehin schon zurückhaltende und ängstliche Schülerin nicht schon erschrecken, wenn ich sie zum Training holte und da ich sie draußen auf der Lichtung nicht gesehen hatte, vermutete ich, dass sie im Bau saß. Tatsächlich war sie noch da, weshalb ich eintrat und ihr einen freundlichen Blick zuwarf, ihr die Zeit ließ, auf mich zu reagieren, damit ich sie nicht sofort mit den Anweisungen für den heutigen Tag überfiel. Gepardenfell hatte Recht, wenn er sagte, dass sie sich wohl erst einmal an mich gewöhnen musste. Sie würde schon auftauen, oder zumindest hoffte ich, dass der Krieger Recht hatte.
Wir werden uns heute deiner Jagdtechnik widmen, erklärte ich meiner Schülerin nach einem Augenblick der Ruhe. Du kannst mir zeigen, was du mit deinen Geschwistern schon ausprobiert hast und dann schauen wir, was du noch verbessern kannst. Eines meiner Ohren zuckte leicht. Bist du soweit bereit?
Schweigend wartete ich auf die Antwort meine Schülerin. Ich wollte, dass sie sich die Zeit nehmen konnte, die sie brauchte, schließlich würde es ihr nicht helfen, wenn ich sie noch unter Druck setzte.

Angesprochen: Distelpfote
Standort: Im Eingang des SB, im SB
Sonstiges: Holt Distelpfote zum Training

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptyFr 15 Jan 2021, 19:10



Streifenherz

Because I know this love seems real
But I don't know how to feel

POST 29

We say goodbye in the pouring rain
And I break down as you walk away


WindClan Königin
Mit jedem vergehenden Herzschlag verfiel Streifenherz in einen immer tieferen Tunnelblick. Die Diskussion um die Junge fiel ihr nicht mehr auf, sie bemerkte auch nicht wie Falkensturz die Kinderstube räumte und tatsächlich so einige Katzen den Bau verließen. Oder nur eine? Wer wusste das schon. Es war nicht aus Wut auf die anderen, oder aus Schmerz, sondern weil die Königin immer näher dazu kam, Junge auf die Welt zu setzen, für die sie alles tun würde, für die sie ihr Leben geben würde, die ihre volle Konzentration brauchten. Dieser Prozess war schmerzlich für die junge Kätzin und sie war froh darüber, all das nicht alleine bewerkstelligen zu müssen.
»Milanschrei?«, fragte Streifenherz nach einigen weiteren Wehen heiser. Mehr oder weniger in der Realität blickte sie sich hilfesuchend nach dem Heiler um. Es gab gewiss Kätzinnen, die bereits Geburten hinter sich hatten, in diesem Bau, dennoch brauchte sie Gewissheit darüber, dass der Heiler bei ihr war und sie durch die Geburt hindurch begleitete. Aufregung und Angst kämpften in ihrer Brust und sie wusste nicht so recht, was sie empfinden sollte. Es war der langsam aufsteigende, immer schlimmere Schmerz, der sie jedoch langsam einholte und ihren Blick noch hilfloser machte.
Keuchend fiel die junge Katze tiefer in das Nest, wünschte sich, dass ihr Gefährte nun bei ihr war. Doch sie konnte sich nicht mehr so recht beklagen...

»Zeitsprung | Geburt von Entenjunges & Wildjunges«

Die Geburt war noch eine Weile verlaufen, doch als alles vorbei war, entspannte sich die Königin endlich sichtlich. Als sie auf die Bündel herabblickte, die trocken geleckt worden waren, vergaß sie die vorigen Schmerzen, die vorigen Augenblicke und blickte stattdessen mit Erschöpfung und Liebe auf die zwei Junge herab, die an ihren Bauch gelegt worden waren. Kurz hob sie den Blick und dachte an Rabenschrei, ob dieser wohl wusste, dass sie die Junge geboren hatte? Sie wurde verlegen bei dem Gedanken, dass nun so viele Katzen in den Bau gewesen waren, während sie mithilfe von Milanschrei ihre Junge geboren hatte. Insbesondere gegenüber des ersten Königs des Baus war die Situation gewiss unangenehm gewesen... doch er hatte sich entschieden hier zu leben und selbst Junge aufzuziehen, da würde er das wohl verkraften.
Ihr Blick lag wieder auf den Jungen, von denen sie noch erfahren musste, ob es Kater oder Kätzinnen oder beides waren. So hob sie nach einiger Zeit des Durchatmens zu dem Heiler hinauf, blinzelte ihn freundlich an.
»Was sind sie?«, fragte sie mit rauer, zittriger Stimme und spürte, wie es in ihrer Kehle kratzte. Durst war wohl verständlich nach all dem, doch hungrig war sie nicht. Streifenherz betrachtete die beiden Kätzchen wieder, wagte nicht mehr, den Blick zu heben und legte vorsichtig ihren Schweif um sie, um sie näher zu schieben. Die Gefühle, die sie empfand, waren unbeschreiblich... und sie war froh darüber, dass sie diese Gefühle empfinden durfte.

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y
Cause all my life I've felt this way
But I could never find the words to say

»Gesprochen« | Handeln | Andere

So change your mind, And say you're mine
Don't leave tonight...

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I'm number five...

WHAT?!

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptySa 16 Jan 2021, 00:04


.:Falkensturz:.

WindClan | Königin | weiblich
Falkensturz überließ Milanschrei, der werdenden Mutter beizustehen und zog sich an die Seite zurück, wo sie schweigend die Geburt abwartete und nur half, wo immer der Heiler es brauchte. Die Geburt verlief sehr gut, dafür dass es Streifenherz erster Wurf war, was Falkensturz erleichterte. Es war Blattleere, Komplikationen waren das letzte, was sie gebrauchen konnten.
Zwei Jungen wurden schließlich geboren und Falkensturz spähte nicht ohne Neugier in Streifenherz’ Nest. Sie sahen gesund aus, soweit die Königin dies von der Ferne aus beurteilen konnte.
“Herzlichen Glückwunsch”, schnurrte sie der Kätzin zu.
Nun, da dieses Ereignis vorüber war, konnte sie sich endlich dem widmen, was sie schon seit Sonnenaufgang geplant hatte: Moos für die Kinderstube zu sammeln. Den Königinnen sowie Äschenlicht ging es soweit gut und Streifenherz und ihr Wurf waren bei Milanschrei sowieso in besten Pfoten, weswegen sie hier fürs erste nicht mehr gebraucht wurde.
Die Kätzin verließ den Kinderstube und drängte sich an einigen Kriegern vorbei, die am Eingang standen, ohne genau auf diese zu achten. Das hier immer noch so viel los ist.
Auf dem Weg zum Lagerausgang blieb sie abrupt stehen.
Ich sollte einen Krieger oder Schüler mitnehmen, überlegte sie, alleine werde ich nicht genug tragen können.
Sie sah über ihre Schulter und ihr Blick fiel genau Schmutzstreif, ihren Sohn, an den sie vorhin erst gedacht hatte. “Huh”, machte sie nachdenklich und trotte zu dem Krieger hinüber.
Bis gerade eben waren auch Rostkralle und Sturmjäger bei ihm gewesen, doch letzterer verließ die Gruppe gerade.
“Hallo, ihr zwei”, miaute sie, wobei ihr Blick nur kurz an Rostkralle hängen blieb und dann sofort zu Schmutzstreif wanderte. Sie sah ihrem Sohn prüfend ins Gesicht und versuchte herauszufinden, ob da etwas war, dass sie bis jetzt nicht bemerkt hatte.
Bezüglich der Sache mit Weißmond hatte sie sich natürlich unweigerlich eine eigene Geschichte gesponnen, aber sie wollte nicht glauben, dass ihr Sohn etwas derartiges getan haben könnte. So blieb ihr nur, ihn direkt nach dem Geheimnis um Weißmonds Junges zu befragen.
“Schmutzstreif”, begann sie schließlich, nachdem sie bestimmt einige Herzschläge zu lang geschwiegen hatte, “Ich war auf dem Weg, um Moos für die Kinderstube zu sammeln. Ich wollte dich fragen, ob du mich vielleicht begleiten willst.” Sie lächelte sanft. Eigentlich fand sie es hervorragend, dass sie jetzt einen Grund hatte, um etwas mit einem ihrer Jungen zu unternehmen. Es war ja selten genug, dass dies vorkam.
Sie sah zu Rostkralle hinüber. “Ich hoffe, das ist okay für dich?”, fragte sie nun zögernd den anderen Krieger. Ihr war plötzlich in den Sinn gekommen, dass die beiden Kater womöglich von Sturmjäger auf eine Patrouille geschickt worden waren. Das wäre schlecht...
Auch wenn Rostkralle sich ihnen anschließen wollte, wäre das sehr ungünstig, denn ein privates Gespräch mit Schmutzstreif war dann auch nicht mehr möglich.
Hoffentlich ist keines von beidem der Fall.

Erwähnt: Milanschrei, Sturmjäger
Angesprochen: Streifenherz, Schmutzstreif, Rostkralle
Ort: Kinderstube -> Lager


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptySa 16 Jan 2021, 18:13

Fliederjunges
00 Monde . . . Junges . . . . . WindClan . . . #001
Kälte empfing die kleine Katze. Plötzlich, ohne Vorwarnung. Mit einem Mal war die wohlige, willkommene Wärme weg, wie verschwunden. Das angenehme Gefühl, dass die Kleine zuvor noch umgeben hatte war nicht mehr da, sondern war ersetzt worden durch das unangenehme, in das sie gezwungen wurde.
Wie zum Protest öffnete sich ihr winziges Maul, klappte jedoch zunächst wieder zu, als sie merkte, dass das eben nicht so einfach ging. Hier in der Kälte war alles irgendwie schwerer.
Dann schließlich versuchte sie es erneut und ein leises, wenn auch deutliches, Maunzen entwich ihr. Sie spürte die leichten Vibrationen in ihrer Kehle, als sie den ersten Ton ihres Lebens tat.
Aber da war etwas anderes, das war viel interessanter. Ein Duft, der sie praktisch zu sich hin zog, der alles andere überlagerte, dass gerade an Eindrücken auf sie einprasselte. Es erinnerte sie an die Wärme, die sie vor kurzem noch gespürt hatte. Sie wollte dahin, zu diesem Duft. Sie versuchte sich mit ihren noch schwachen Beinen vom Boden abzustoßen, sich weiter nach vorne zu bewegen. Auf diesen Duft zu.
Wie bei dem Maunzen klappte dies jedoch nicht beim ersten Mal. Sie versuchte all ihre Kraft in den Beinen zu sammeln und sich über den Boden zu schieben, doch sie sackte wieder in sich zusammen. Erst beim zweiten Versuch gelang es ihr ein Stück näher an diesen Duft zu kommen.
Dann, endlich, hatte sie ihr Ziel erreicht und plötzlich überkam sie ein Gefühl von Hunger. Gierig suchte sie nach der nächsten Zitze und begann sogleich zu trinken.
"redet" | andere | denkt

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Izuku
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 62 EmptySo 17 Jan 2021, 01:05


Wildjunges
WindClan Junges | frisch geboren | First Post

Dunkelheit und Wärme waren, seit ihr kleines Herz in ihrer Brust zu schlagen begonnen hatte, ihre einzige Welt gewesen - bis zu dem Augenblick, an dem es an der Zeit gewesen war, das, was sie kannte, zu verlassen und ein neues Abenteuer zu beginnen. Das Leben.

Alles ging schneller, als dass sie wirklich nachvollziehen konnte, was mit ihr geschah - und ehe sie sich versah, war sie aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen worden. Als ihr noch nasser Leib das erste Mal erfahren durfte, wie Kälte sich anfühlte, konnte sie nicht anders, als ihrem Instinkt zu folgen. Weit riss sie das Mäulchen auf, um ein kleinen Schrei -  ihren ersten - in die Welt hinauszulassen, ehe sie begann, sich auf dem Boden herumzuwinden, bis sie durch das gleichmäßige Lecken der Zungen, die über ihren Körper strichen, wieder zur Ruhe bekam.
Ein weicher Schweif hatte ihren Körper ergriffen und in eine Richtung geschoben, von der ein unsagbarer süßer Duft und eine solch angenehme Wärme ausging, das sie unwillkürlich wusste: Dies war ihr Zuhause.
Triebgesteuert suchte ihre Schnauze nach einer Zitze und nahm sie in den Mund, um mit einem zufriedenen Schnurren daran zu saugen. Immer wieder trat sie mit ihren Beinchen aus, doch als sie dabei anstelle des Bauchs eine Gestalt neben sich traf, zuckte sie erschrocken zusammen und erstarrte in der Bewegung, sodass sie sogar für einen Moment zu trinken aufhörte, bevor sie von ihrem Bruder wegrutschte, aus Angst, ihm zu viel Platz wegzunehmen.
Zögerlicher als zuvor nahm sie die Nahrungsernährung wieder auf.

Erwähnt: Streifenherz, Entenjunges
Angesprochen: xxx





Eulenjunges
WindClan Junges | 2 Monde | #005

Ein Gefühl der Überforderung hatte von ihr Besitz ergriffen und unwohl hatte sie sich an der Seite ihres Retters verkrampft. Innerhalb eines Tages hatte ihre Welt sich im wahrsten Sinne des Wortes mehrere Male überschlagen und mit jeder weiteren Katze, die in ihr Blickfeld trat, desto schlimmer wurde die Panik, die sich in ihrer Brust eingenistet hatte. Sie verstand nicht, wer Freund, wer Feind war - verstand nicht, was sie alle von ihren Geschwistern und dem Kater und ihr selbst wollten, verstand nicht, was sie sagten. Wollte erst gar nicht hören, was sie zu sagen hatten. Fast sehnte sie sich sogar danach, wieder in der dunklen Kälte zu liegen - nur mit ihrem Bruder und ihrer Schwester und der rotbraunen Katze an ihrer Seite. Er war der Einzige, dem sie tatsächlich Vertrauen schenkte - ihm und vielleicht der anderen Kätzin, die bei ihm gewesen war, auch wenn sie es ihr ein wenig nachtrag, dass sie das Junge von ihm weggezogen hatte.

Mit großen, weit aufgerissenen Augen hatte das Kätzchen ihren Blick durch den Bau schweifen lassen, hatte beobachtet, wie einzelne Katzen sich in Bewegung gesetzt hatten - eine, die ihr nicht so gefährlich erschien wie manch andere, hatte sich in ein Nest niedergelassen, während eine andere, die ihr noch nicht ganz geheuer gewesen war, genauso schnell wieder aus ihrem Sichtfeld verschwunden war, wie sie eingetreten war.
Unweit von ihr - bei der seltsamen Katze, die sie angesprochen hatte, bevor die ganzen anderen sich ebenfalls augedrängt hatten - sah sie Regungen und als sie erkannte, dass es sich dabei um ein Junges wie sie selbst handelte, schossen ihr Bilder von den kalten Körpern ihrer toten Geschwister in den Kopf. Wimmernd presste sie die Lider zusammen, als könnte sie damit die Erinnerung aus ihrem Gedächtnis verbannen, doch es war, als hätten sie sich bereits in ihrem inneren Auge eingebrannt.
Zitternd wandte das Junge sich dem Kater zu, an dessen Bauch sie sich geschmiegt hatte, versuchte zaghaft, den Kopf zu heben, um einen besseren Blick auf sein Gesicht erhaschen zu können. Schnell pochte ihr Herz, als sie ihren Mund öffnete, um die ersten, verständlichen Laute hervorzupressen, »Ma...ma?«

Erwähnt: Ihre Geschwister, Jadefeuer, Dunkelstern und co.
Angesprochen: Äschenlicht





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