Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

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Goldene Löwin
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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyDi 25 Aug 2020, 18:26

»Himmelstanz«

»Abwartend starrte die graue Kriegerin Zedernhauch an, bevor sie ihren aufdringlichen Blick bemerkte und ihre blauen Augen unangenehm gen Boden schweifen ließ. Fast hätte sie dabei Sturmfeder nicht bemerkt, die sich von hinten näherte. Die hübsche, silbrige Kätzin verabschiedete sich und sofort bemerkte Himmelstanz das ungute Gefühl in ihrer Magengegend. Müde begründete die silbrige Kätzin ihren Abschied... Sicherlich war ihr die Situation zu unangenehm! Himmelstanz war sich sicher, dass sie anders hätte reagieren müssen. War es schon falsch gewesen Sturmfeder einzuladen mitzukommen? War Zedernhauch deswegen so komisch drauf? Andererseits schien auch Sturmfeder etwas zu direkt für Zedernhauchs Geschmack gehandelt zu haben... Himmelstanz meinte einen gekränkten Blick in den Augen der silbrigen Kätzin erkannt zu haben und es bestand für sie kein Zweifel daran, dass sie die Situation hätte verbessern müssen. In ihrem Kopf rannten die Gedanken nur so durcheinander und mehr als ein freundliches Nicken brachte die graue Kätzin auch nicht zustande, bevor Sturmfeder eilig verschwand. Sie fühlte sich schlecht wegen der silbrigen Kätzin und schaute unsicher zu Zedernhauch. Würde sich seine Stimmung nun bessern da Sturmfeder gegangen war? Nervös zuckte Himmelstanz mit ihrer Schwanzspitze und ließ ihren Blick unruhig über den Fluss gleiten. Es war bereits spät geworden und der Fluss wälzte sich im Glitzern des Mondlichtes stromabwärts. Himmelstanz seufzte leise und fragte sich, ob Zedernhauch wohl ins Lager zurückkehren wollte, immerhin war es schon ziemlich spät geworden.

Erwähnt: Zedernhauch, Sturmfeder
Angesprochen: // -#014-

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»Goldene Löwin«
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Half Blood Princess
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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyDo 27 Aug 2020, 15:54




Graustrom
Der Zuversichtliche«


» angesprochen: Bärenpfote
» erwähnt: -

--> FlussClan Lager

In lockerem Tempo war Graustrom über die weiten Weideflächen des FlussClan Territoriums getrabt, teilweise auch gerannt, und obwohl die Sonne sich längst schlafen gelegt hatte konnte er ziemlich problemlos sehen, wo ihn sein Weg hinführte, denn der Vollmond tauchte die Landschaft in ein schummeriges, weißes Licht. Als der Fluss in Sichtweite kam, nahm er den frischen Geruch anderer Katzen wahr, Clanmitglieder, wie er gleich feststellte, und schlussfolgerte, dass er und Bärenpfote nicht die einzigen waren, die sich in einer nächtlichen Jagdstunde versuchen wollten. Also wechselte er die Richtung, trabte mit dem Strom flussabwärts, weg von den Gerüchen anderer Katzen, bis er eine Stelle am Flussufer fand, wo das Schilf nicht mehr so dicht wuchs und das Ufer fest und sicher genug war um sich dort niederzulassen. Graustrom starrte in das finstere Wasser und wartete, bis Bärenpfote sich zu ihm gesellte. "Heute lernst du die wichtigste Fähigkeit der FlussClan Katzen kennen. Die Kunst des Fischens, die unseren Clan zu jedem Blattwechsel mit Nahrung versorgt, ein Luxus, den die anderen Clans nicht haben. Du brauchst sehr, sehr viel Geduld, wenn du es lernen willst." Der Gescheckte sprach leise und ruhig, zum einen um keine möglicherweise direkt unter ihm schwimmenden Fische zu verscheuchen, zum anderen um sich innerlich auf die Aufgabe, die vor ihm lag einzustellen. Langsam und geduckt trat er so nah ans Ufer, dass seine Zehen fast das Wasser berührten. Er kauerte sich in einer gerade bequem genugen Position hin, die er notfalls für eine Weile halten konnte und streckte bedrohlich eine Pfote aus.
Dann begann das Warten. "Beachte, wie ich eine Stelle ausgesucht habe, an der wir so sitzen können, dass der Mond uns von der Seite bescheint. Nicht von hinten. Warum glaubst du, habe ich das getan?" sagte er irgendwann leise zwischendurch, um nicht Bärenpfotes Aufmerksamkeit zu verlieren, da er ja inzwischen wusste, dass der Kleine dazu neigte, das Interesse zu verlieren. Weitere Zeit verstrich und immer mal wieder sah Graustrom eine verdächtige Silhouette im Augenwinkel. Bis sie genau unter ihm aufblitzte. Seine Pfote schoss wie eine Harpune ins Wasser, dann seine andere Pfote, die auf dem Sand unter Wasser Halt fand, damit die erste den glitschigen Leib aus dem Fluss schleudern konnte. "Ha!" stieß er triumphierend aus, als der kleine Fisch hilflos vor ihnen auf dem Trockenen zappelte, bevor Graustrom dem mit einem Biss ein Ende setzte. "Gut zugeguckt? Jetzt bist du dran. Es wird ein bisschen dauern, bis sie sich wieder an genau diese Stelle trauen aber Fische sind dumm. Sie vergessen relativ schnell. Achte auf unregelmäßige Bewegungen und Schatten im Wasser. Schlag erst zu wenn einer genau vor dir ist. Dann versuch ihn mit deinen Krallen zu erwischen. Wenn nötig, nimm die zweite Pfote zur Hilfe. Oder wenn du merkst, dass er zu groß ist um ihn mit einer Pfote rauszuholen, stürz dich mit dem ganzen Oberkörper rein und pack ihn mit den Zähnen." Mit einem Seitenblick auf seinen Fang fügte er hinzu: "Der hier ist, wie du siehst nicht sehr beeindruckend. Aber du hast sicher mal ein paar ganz große im Lager gesehen. Als ich gerade zum Krieger ernannt wurde, habe ich mal einen Karpfen gefangen, der fast so groß war wie ich!" Mit leuchtenden Augen erinnerte er sich daran wie ein heftiger Hieb mit der Schwanzflosse Graustrom ins Wasser gezogen hatte, doch er hatte das Vieh damals erwischt. Aber darum ging es jetzt nicht. Schnell sah er wieder zu seinem Schüler. "Keine Sorge, so groß werden die hier nicht sein. Und keine Angst nass zu werden. Wenn du reinfällst hole ich dich schon wieder raus, wenn du es ohne Hilfe nicht schaffst. Aber die Strömung ist auch gar nicht so stark... das wird schon. Los geht's." Gespannt beobachtete Graustrom wie sein Schützling vorgehen wollte. Bärenpfote lernte schnell, er würde sich clever anstellen, dachte sich der Krieger.



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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyFr 28 Aug 2020, 06:17







Elsterherz

FlussClan Krieger


Erleichtert paddelte der junge Krieger seinem Freund hinterher, die Bewegung würde seine Muskeln wärmen. Langsam hatte er das Schlottern seiner Zähne im Griff und machte große Züge unter Wasser. Elsterherz war durchaus ein guter Schwimmer, doch es grauste ihm jetzt schon, wieder am Ufer zu stehen, auf dass alle seine magere Gestalt unter dem triefenden Fell sehen konnten. Viel länger im Wasser zu bleiben schien ihm aber auch keine bessere Alternative zu sein. Außerdem wollte er tapfer wirken. Nicht nur für Ahornschweif, sondern auch für Rotfarn. Er verdankte seinem Freund viel und würde jetzt kein Spaßverderber sein, nur weil er früher öfter mal Husten musste.
Als sie bei den Trittsteinen ankamen und Elsterherz das Becken entdeckte, das Rotfarn gemeint hatte, beruhigte Elsterherz sein Paddeln, um die Fische nicht aufzuschrecken. Wenn ich schnell einen großen Fisch fange, können wir bald wieder ins Lager.., dachte er und schaute unter sich. Die Oberfläche war zu bewegt und viel zu erkennen, aber er meinte das Blitzen einiger Schuppen im Mondlicht zu erblicken. Tief holte er Luft und tauchte sogleich ab. Als das eisige Wasser über seinem Kopf zusammenschlug hätte er beinahe die Luft wieder aufgestoßen, die sich in seinen Lungen befand, doch er zwang sich, schnelle, zielstrebige Züge Richtung Grund zu machen, ohne auf die Kälte zu achten. Als er den Fischen nah genug war, zerstoben diese panisch, doch zwei oder drei verschwammen sich in eine Ecke, wo sie festsaßen. Elsterherz langte nach dem ersten, doch dieser flutschte ihm aus den Krallen. Die Temperatur ließ den Krieger unkonzentriert sein. Doch der zweite Fisch konnte nicht entwischen, den er zu fassen bekam. Es war ein großer Karpfen und Elsterherz hatte es eilig, mit ihm durch die Oberfläche zu stoßen. Tief holte er Luft, als er wieder auftauchte, wobei der Fisch in seinem Maul es durchaus nicht leicht machte, die gierigen Lungen wieder zu füllen. Zielstrebig paddelte er ans Ufer und hievte sich aus dem Wasser, ohne darauf zu achten, ob die anderen ihn ansahen oder nicht. Er versetzte dem Fisch den Todesbiss und ließ sich neben dem Beutehaufen zusammensacken. Er spannte alle Muskeln an, um das Zittern zu unterdrücken, das ihn bei jedem Windstoß schüttelte. Er hatte dickes und dichtes Fell, aber was brachte ihm das, wenn darunter direkt Haut und Knochen folgten. Die sehnigen Muskeln wärmten ihn nicht viel und er sah ein wenig kläglich aus, wie er da so ihm Mondlicht saß. Aber es war ihm egal, das einzige, was er wollte, war ins Lager zurück. Ich werde aber kein Feigling sein, grummelte er innerlich. Jetzt einfach ins Warme zu maschieren kam nicht in Frage. Er begann sich also hektisch zu putzen, um die kalten Tropfen aus dem Fell zu bekommen. Er machte keine Anstalten, nochmal ins Wasser zu gleiten. Er wüsste, dass das zu gefährlich sein könnte. Trotzdem nagte es an ihm, dass er sich geschlagen geben musste. Rotfarn und Morgenblüte waren schließlich schon das zweite Mal im Wasser und schwammen tapfer darin herum.
Geknickt betrachtete er Ahornschweif. Er folgte mit dem Augen ihrer schmalen Gestalt, wie sie durchs Wasser glitt. Er seufzte kaum hörbar und wandte sich wieder seiner Wäsche zu. Sie hat eh nur Augen für ihn, dachte er grimmig. Auch wenn er seinem Freund kaum böse sein konnte. Niemand konnte etwas dafür, welchen Charme sein Freund ausstrahlte und wie gut er aussah.
Elsterherz schüttelte den Gedanken ab. Was soll's.., dachte er und war erleichtert, als sein Fell langsam begann, wieder aufzupuffen. Durch den Wind stand es jedoch in alle Richtungen ab, als hätte ihn der Blitz getroffen, doch wenigstens war seine kränkliche Statur endlich wieder verschwunden und sein Gesicht war auch wieder zur Hälfte weiß, statt braun.
Sein Selbstbewusstsein stieg augenblicklich, er setzte ein Grinsen auf und rief zu den anderen: "Ich glaube, ich habe meinen Fang der Nacht erfüllt. Was ist mit dir Ahornschweif, auf geht's! SO kalt ist es gar nicht!" Seine Augen funkelten schalkhaft.


Angesprochen: Ahornschweif
Erwähnt: Rotfarn, Morgenblüte, Ahornschweif
Standort: Flussufer

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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyFr 18 Sep 2020, 18:02



Ahornschweif

Ahornschweif paddelte im Wasser umher und schwamm gegen die Strömung, während Elsterherz noch zögerlich am Ufer stand. "He, Elst...". Sie wollte ihn gerade erneut rufen, als ihr es wieder einfiel. Natürlich! Elsterherz war doch erst seit einiger Zeit wieder Gesund. Kein Wunder, dass er nicht direkt ins Wasser gesprungen kam. Vielleicht war es generell keine so gute Idee für ihn jetzt im Fluss zu schwimmen. Er war schließlich recht kalt. Sie wollte den anderen Kriegern gerade Vorschlagen, dass sie vielleicht zurück zum Lager gehen, um Elsterherz die Kälte zu ersparen, aber da war der Kater schon ins Wasser geglitten.
Wenn er schon mal im Wasser war und einen nassen Pelz hatte, würde es sich wohl nicht mehr lohnen jetzt zurückzugehen. Sie schwamm zu ihm, während Rotfarn Morgenblüte anstuppste, die mittlerweile auch ins Wasser gekommen war.

Der schwarz-weiße Krieger, dem Rotfarns Tipp wohl nicht entgangen war, erblickte gerade das Becken bei den Trittsteinen und paddelte Zielstrebig darauf zu. Ahornschweif folgte ihm etwas langsamer, um den Krieger nicht beim Fischen zu stören. Sie blieb einige Fuchslängen von ihm entfernt und wartete darauf, dass er einen Fisch fing. Als Elsterherz dann mit einem ansehbaren Karpfen durch die Wasseroberfläche schoss und zum Ufer schwamm rief ihm Ahornschweif hinterher: "Toller Fang!". Sie schaute dem Krieger nach. Er zog sich an Land und zitterte stark. Durch sein platschnasses Fell zeichneten sich seine Rippen ab. Irgenwie traf Ahornschweif dieser Anblick. Sorge breitete sich in ihr aus. Sie wusste, dass ihr Freund nicht schwach rüber kommen wollte und es so gut wie möglich zu verbergen versuchte.
Sie blickte sich zu Rotfarn und Morgenblüte um. Rotfarn sah genau wie sie besorgt aus. Dann schwamm sie Schildpattfarbene in die Richtung des zitternden Kriegers und blieb am Rand des Ufers im Wasser stehen und paddelte auf der Stelle. "Elsterherz, alles klar?".
Er ignorierte ihre Frage geschickt, indem er sich sein Fell hastig trocken leckte. Als er aufgehört hatte zu zittern und schmunzelnd aufblickte viel Ahornschweif die Sorge wieder von den Schultern. Als Elsterherz ihr vorschlug selbst einen Fisch zu fangen würde sie nicht nein sagen. "Zu deinen Diensten.", sagte sie lachend.
Dann schwamm sie wieder zu den Trittstein, wo sich das aufgewühlte Wasser wieder beruhigt hatte. Sie blickte ins Wasser und sah einen Schwarm von Fischen. Sie nahm einen ins Visier, tauchte blitzschnell unter Wasser und biss zu. Der Fisch war ihr fast entglitten, aber sie hatte ihn noch rechtzeitig erwischt. Dann stoß auch sie mit dem Fisch im Maul durch die Oberfläche und kletterte aus dem Wasser. Der Fisch war bereits erschlafft und sie ließ ihn auf dem Frischbeutehaufen fallen. Er war vielleicht nicht so groß wie die ihrer Freunde, aber das genügte wohl. Sie schüttelte ihren Pelz und leckte sich trocken.
Die Kätzin blickte wieder zum Fluss und schaute zu den übrigen zwei Kriegern. Dann fing es auch noch an zu regnen. Am Anfang war es nur etwas Nieselregen, aber der entwickelte sich schnell zu einem Regenguss. "Kommt schnell! Ich glaube es wird Zeit zurück ins Lager zu gehen." Sie nahm sich schnell zwei der Fänge des Tages ins Maul und trabte zielstrebig zurück zum Lager. Sie hoffte, dass Elsterherz klar kommen würde. Der Regen half jetzt bestimmt nicht.

gt.: FlussClan-Lager

Information

Erwähnt: Morgenblüte, Elsterherz, Rotfarn,
Angesprochen:Morgenblüte, Elsterherz, Rotfarn,
Standort: Flussufer --> FC-Lager
Steckbrieflink
"reden"|denken|erwähnt

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"I'll show them…

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Quälgeist
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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyDi 29 Sep 2020, 12:41


Bärenpfote


» Time stands still for no one. «

[#035] | Schüler | FlussClan

Er spürte die Kraft, welche durch das Training langsam mehr wurde und genoss dieses Gefühl der Überlegenheit. So sehr in Graustroms Training manchmal langweilte, so musste er dennoch zugeben, dass es scheinbar auch einen Nutzen hatte. Bärenpfote liebte das Gefühl, dass sich sein Körper langsam formte und bereits erste Muskeln unter seinem dichten Pelz sichtbar wurden. Locker trabend folgte er seinem Mentor, wobei jedes Aufsetzen seiner Pfoten ein platschendes Geräusch machten, so stark hatte es in der Nacht geregnet. Doch das störte ihn nicht, schließlich würden seine Pfoten ohnehin gleich nass werden, so hoffte er.
Bärenpfote folgte seinem Mentor über die Wurzeln des Schilfs hinweg zu einer Stelle, welche wie ein perfekter Ort für ein Bad aussah. Wäre es nun Blattgrüne und die Sonne würde heiß über ihnen strahlen, so würde keiner Bärenpfote von einem Bad abhalten können. Doch gerade lockte das Wasser nicht durch seine kühlende Eigenschaft.
Es dauerte einen Moment bis sich der Herzschlag des jungen Katers beruhigt hatte und er den Anweisungen seines Mentors folgen konnte. Aufmerksam beobachtete er jede Bewegung, die Graustrom machte. "Ich denke mal, es geht darum, dass die Fische uns nicht kommen sehen?" Mutmaßte er, als er seinen Kopf erhob und den Himmel musterte. Inzwischen war der Mond der Sonne gewichen, welche sich allerdings hinter den dicken Wolken versteckte. Also musste er jetzt nicht mehr umbedingt auf den Stand des Himmelskörpers achten.
Gespannt sah er Graustrom zu, wie es sich dieser am Rande des Wassers bequem machte und tat es ihm gleich.
Es dauerte nicht lange, da spürte er bereits die Verspannung in seinen Schulterblättern. Am liebsten wäre er nun eine Runde durch das Territorium gelaufen um seine verspannte Muskulatur zu lockern, doch da Graustrom noch immer nicht von seiner Position gewichen war, war in dem Schüler der Ansporn geweckt, es mindestens ebenso lange wie sein Mentor auszuhalten.
Es vergingen weitere Minuten ohne eine Regung seines Mentors, bis dieser plötzlich seine Vorderpfote durchs Wasser zog und freudig einen silbern schillernden Fisch an die Oberfläche beförderte. "Wow, damit habe ich schon gar nicht mehr gerechnet." Gab Bärenpfote bewundernd zu und beobachtete, wie der Kater den Fisch mit einem Biss zum liegen brachte.
"Na gut, dann werde ich es auch mal versuchen." Miaute der Braune und seine grünen Augen glänzten erwartungsvoll. Er spürte, wie der Ehrgeiz in ihm aufbrodelte. Zu gerne würde er einen noch größeren Fisch fangen, als es Graustrom getan hatte, doch erstmal ging es darum, dass er überhaupt etwas fing ohne sich direkt zu blamieren.
Etwas ungeschickt hockte er sich ebenso nah ans Wasser wie es der Krieger zuvor getan hatte und erhob seine weiche Vorderpfote beinahe drohend über der Wasseroberfläche.
Es dauerte einige Zeit, bis Bärenpfote die zuckenden Schatten unterhalb des Wasserspiegels wahrnehmen konnte. Zuerst war er sich nicht sicher, ob es sich dabei nicht nur um vorbei strömende Seealgen handelte. Doch als dann in seiner Nähe ein Fisch an die Wasseroberfläche sprang, war er sich ganz sicher, dass es Fische sein mussten, welche er beobachtete.
Er fokussierte sich auf einen kleineren Fisch, welcher immer wieder an das Ufer kam und dort scheinbar nach Nahrung suchte.
Der Moment schien ihm passend, also zog er die Pfote durch das Wasser und schleuderte sie wieder hinaus, so wie es Graustrom zuvor auch vorgemacht hatte. Doch statt des Fisches flog bloß ein dünner Ast auf die begrünte Uferfläche. "Oh man, dabei war ich mir so sicher das ich ihn bekommen würde." Miaute der Braune Kater enttäuscht und sah auf den Stock, welcher wohl schon länger durch den Fluss getrieben war.



Erwähnt | Gesagtes | Gedachtes
by Moonpie


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Bloody Rain
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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptySo 04 Okt 2020, 17:25

Morgenblüte

010| schwimmt im Fluss
tbc.: FlussClan Lager

Morgenblüte schaffte es nur mit Mühe ihr Gesicht bei der stechenden Kälte des Wassers nicht zu verziehen, ja sie war eine FlussClan Katze aber gerade war ihr alles einfach nur zu kalt. Mit zusammengebissenen Zähnen schwamm sie also zu Rotfarn, sie war sich ziemlich sicher wenn sie das nicht machen würde, würden ihre Zähne gerade nur klappern.
Bei seinen Worten nickte sie zustimmend und hoffte, dass sie dort etwas aus dem Wasser steigen konnte um so besser besagte Karpfen zu erwischen. Elsterherz ergriff auch sogleich die Initiative und schwamm in die Richtung des besagten Becken. Ahornschweif folgte dem Kater auch gleich. Sie selbst lies sich etwas Zeit, vor allem Elsterherz war sofort extrem Motiviert und beobachtete mit gespitzten Ohren die Wasserfläche. Sie selbst schielte kurz nocheinmal zu den vier Fischen welche sie und Rotfarn bereits erlegt hatten und welche immer noch am Ufer auf sie warteten. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Elsterherz und Ahornschweif  nachdem ersterer dann einen soliden Fang machte trat er aus dem Wasser uns sah buchstäblich wie ein Häufchen Elend aus. Er zitterte und sein Fell lag an seinem dünnen Körper an. Gerade jetzt wirkte der Krieger wirklich sehr schwach. Morgenblüte war sich aber ziemlich sicher, dass er gerade von ihr kein Mitleid bekommen wollte und zu ihrer Erleichterung kümmerte sich darum auch Ahornschweif. Sie drehte sich zu Rotfarn welcher den Krieger anscheinend auch besorgt musterte. Morgenblüte wollte schleunigst vom Thema ablenken, doch sie wusste nicht recht wie. "Ich glaube wir haben genug für den Clan gefangen meint ihr nicht?", fragte sie und deutete mit einem Zucken ihres rechten Ohrs auf die zurückgelassenen Fische von vorhin.
Kaum hatte sie diesen Satz laut ausgesprochen begann es zu Nieseln und aus diesem Nieseln wurde augenblicklich ein wirklicher Regenguss. Die Schildpattfarbene legte ihre Ohren an und stieß ein leises knurren aus. Sie würden also erst trocken werden, wenn sie in ihrem Bau war. Mit kräftigen Pfotenschlägen schwamm sie zum Ufer und sprang mit einem mehr oder weniger uneleganten Satz aus dem Wasser. Beinahe wäre sie am schlammigen Ufer ausgerutscht, aber sie konnte gerade so noch ihr Gleichgewicht rechtzeitig wiederfinden. Mit großen Schritten eilte sie also zur Beute und schaute zu den anderen. "Besser wir schauen das wir ins Lager kommen, sonst wird unser Fell nie wieder trocken.", miaute sie laut, sodass sie sicher jeder hören konnte. Dann nahm sie ihre beiden erlegten Fische und eilte hinter Ahornschweif her welche auch schon Richtung Lager rannte.

Erwähnt: Rotfarn, Elsterherz, Ahornschweif
Angesprochen: Rotfarn, Elsterherz, Ahornschweif
©G2 Euphie




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be afraid ... be very afraid


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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyDi 06 Okt 2020, 21:57



Rotfarn
FlussClan Krieger


Stolz auf seinen Freund nickte er diesem vom Wasser aus zu. Man musste es Elsterherz lassen, wenn dieser wollte, dann schaffte er es. Der Karpfen sah gut aus auf dem kleinen Beutehaufen und vermutlich waren die vier gleich am Ende der Jagd. Nach einigem Hin und Her erwischte auch Ahornschweif einen und sammelte beim Einsetzen von ein wenig Regen ein wenig von der Beute ein, animierte die Gruppe sogleich dazu, ins Lager zurück zu kehren. Tragisch, wie Rotfarn zunächst fand, doch als der Regen stärker wurde, verzog selbst er das Gesicht. Dabei hatte er so lange tapfer durchgehalten und sich nichts von dem Wetter und den Temperaturen vorschreiben lassen!

Zügig paddelte er dennoch in die Richtung der Becken, wollte vielleicht doch noch einen Karpfen hinaus ziehen, doch nun wandte sich auch Morgenblüte ab. Bedauernd musste der Krieger beobachten, wie die hübsche Kätzin ihre Fische einsammelte und Richtung Lager aufbrach. Hatte sie Spaß an dem Ausflug gehabt? Irgendwie wurde Rotfarn das Gefühl nicht los, dass ihm das alles mehr Spaß gemacht hatte, als ihnen. Nachdenklich trieb er noch im Wasser, blinzelte vom Lagereingang zu den Sonnenfelsen, seufzte dann jedoch ergeben. Gut, er würde ebenfalls ins Lager zurückkehren.

Geschlagen zog er sich ans Ufer und stieß Elsterherz sanft an. Sein Pelz würde in wenigen Herzschlägen wieder komplett nass sein, Rotfarns Pelz erhielt nicht einmal die Chance, zu trocknen.
»Dann sollten wir mal lieber gehen.«
Bekümmert, allerdings auch zunehmend müde, packte der Krieger seine zwei Fische. Wenigstens war der Weg zum Lager nicht weit, nur ein paar Schwanzlängen lang. Erhobenen Hauptes lief er auf dieses zu und betrat es, mit dem Ziel, danach sofort in sein Nest zu fallen und zu schlafen.

»Tbc.: FlussClan Lager
Post 009
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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyMi 07 Okt 2020, 11:18







Elsterherz

FlussClan Krieger


Der junge Krieger schloss einen kurzen Moment resigniert die Augen, als der Niesel sein Fell wieder kalt werden ließ. Diese Jagd hatte es ihm nicht leicht gemacht.
Als Ahornschweif sich zu ihm gesellte, öffnete er sogleich die Augen und straffte die Schultern. Dennoch wich er ihrem Blick aus. Er hatte ihre Augen auf sich ruhen fühlen, als er aus dem Fluss gestiegen war. Er hatte es satt, dass sich jeder um ihm sorgte. Selbst Morgenblütes Blick war ihm nicht entgangen. Entschlossen aber dennoch seufzend hob er seinen Fisch auf. Der Impuls, direkt hinter Ahornschweif herzupreschen war groß, nicht nur des Regens wegen. Doch er zwang sich, auch auf seinen besten Freund zu warten. Rotfarn würde der einzige sein, dem das Mitleid nicht ins Gesicht geschrieben sein würde. Das war etwas, das er immer sehr an seinem Freund geschätzt hatte. Rotfarn war optimistisch und die schülerhafte Sprunghaftigkeit in ihm stand immer in einem angenehmen Gegensatz zu der Ernsthaftigkeit der älteren Krieger. Manche nannten es unverantwortlich, doch Elsterherz war es eine willkommene Abwechslung.
Der Krieger sprang neben seinem Freund her Richtung Lager. Seine Beine waren schwer und müde, doch er war entschlossen, das Tempo zu halten. Ein paar mal räusperte er sich, als es in seiner Brust kitzelte. Er redete sich ein, dass es davon kam, dass ihm der Regen über die Nase lief und der Fisch vor seinem Gesicht baumelte.
Aber als er einen Blick in den trüben Himmel warf, hatte er das ungute Gefühl, dieser Blattfall würde ein ungemütlicher für ihn werden.


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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptySo 18 Okt 2020, 20:43

Graustrom

Nachdem Graustrom sich inzwischen daran gewöhnt hatte, wie schwer es war Bärenpfote zu beeindrucken, war er deshalb nun mehr als erleichtert, dass er es geschafft hatte mit seinem Fang bei dem vorlauten Halbstarken wenigstens etwas Eindruck zu hinterlassen. Geduldig trat er ein Stück zurück, aber trotzdem bereit, ihn noch zu packen, sollte er ins Wasser fallen. Die Böschung war vom starken Regen aufgeweicht und schlammig, das Wasser floss mit einer gnadenloseren Strömung als sonst. Graustrom wollte wirklich keinen Unfall riskieren.
Denn eigentlich erwartete er, dass Bärenpfote sich waghalsig in die Fluten stürzen würde, aber zu seiner Überraschung schien der Kleine seine Jagdgründe erstmal zu analysieren. Beim Fischen eine sinnvolle Taktik, denn es ging wirklich nur um Geduld.
Die bewies sein kleiner Schüler auch und Graustrom sprang auf, als er endlich zuschlug, aber Bärenpfote erbeutete nicht mehr als einen vermoderten Stock. Seine Enttäuschung war herzzerreißend. “Und es sah auch vielversprechend aus!“ Lobte er den Braunen, ignorierte möglichst wie entmutigt er war. “Du scheinst die nötige Geduld zu besitzen, das ist das Wichtigste. Die Körperhaltung sieht auch schon ganz ordentlich aus. Und am besten hat mir gefallen, wie du dir die Szene erstmal genau angeschaut hast, bevor du dich entschieden hast zuzuschlagen.“ Nachdenklich machte er eine Pause und beobachte den Fluss zu seinen Pfoten. „Schauen wir mal, ob wir woanders Glück haben. Hier sind die Fische jetzt sowieso verschreckt. Der Fluss ist gestiegen, also musst du vorsichtig sein. Na komm, noch ein letzter Versuch, dann gehen wir heim.“ Damit schnappte er sich seine Beute und machte sich auf den Weg weiter flussabwärts, weiter vom Lager weg, auf der Suche nach einer Stelle, an der das Ufer nicht zu steil abfiel und das Wasser nicht zu tief war.
Er fand nichts, was ganz nach seinem Geschmack war, aber eine sandige Stelle, an der der Boden wenigstens halbwegs Halt bot. „Hier.“ miaute der Grau-Weiße zuversichtlich. Wie er Bärenpfote kennengelernt hatte, ließ er sich von einer Niederlage nicht so schnell unterkriegen. “Versuch‘s nochmal. Hier werden die Fische nicht so nah ans Ufer kommen, weil das Wasser so flach ist, also musst du möglicherweise ein Stückchen rein springen. Aber du scheinst eine gute Intuition zu haben, du machst das schon.“ Mit diesen Worten trat er erneut neben den jungen Kater und gab ihm mit seinem üblichen, Alles-Wird-Gut-Blinzeln grünes Licht.

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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyMi 21 Okt 2020, 20:49

Flüsterwind

Kriegerin | FlussClan



---> FlussClan-Lager [FlussClan-Territorium]


Ich war so in Gedanken versunken gewesen, dass mir der Nebel und die Kälte erst wieder richtig auffielen, als ich meine Patrouille zum Flussufer hinunterführte. An dieser Stelle des Flusses war es ruhig und wir würden etwas fangen können, aber wirklich viel Enthusiasmus konnte ich dafür immer noch nicht aufbringen. Meine Gedanken drehten sich um Leopardenfuß, Limettenhauch und nun auch Eichenherz. Er hatte mir zugehört und irgendwie hatte ich mich wohl gefühlt bei ihm. Es hatte gut getan, über die Dinge zu sprechen, auch wenn ich nicht gewusst hatte, wie er dazu stand. Er war mir gefolgt, als ich zur Schlucht gelaufen war ...
Wenigstens schien auch Heidebrand nicht zu Gesprächen aufgelegt zu sein und selbst Scherbenpfote hielt den Mund. In unserer gemeinsamen Zeit als Baukameraden hatte sie wohl irgendwann einmal aufgegeben, mit mir zu sprechen und das kam mir gar nicht so ungelegen. Wie sollte eine aufgeweckte Schülerin, die noch nichts von der Welt verstand, denn irgendwie begreifen, wie ich die Welt erlebte? Wie sollte sie, die wohl nie einen guten Freund verloren hatte, verstehen was ich wegen Leopardenfuß empfand, der zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht einmal mehr Teil des FlussClans gewesen war. Und wie sollte sie auf irgendeine Art und Weise über mich urteilen können, wenn sie mich nicht verstehen konnte? Darum ignorierte ich das Urteil der Schülerin und auch der meisten anderen Katzen weitgehend. Sie kümmerten sich ohnehin auch nur um sich selbst ... mit wenigen Ausnahmen vielleicht.
Wir können uns aufteilen und fischen, miaute ich schließlich, als ich am Ufer zum Stehen gekommen war. Wenn wir genug gefangen haben, treffen wir uns wieder oder spätestens zu Sonnenuntergang. Meine Schnurrhaare zuckten leicht, als mein Blick zum Himmel ging. Das fahle Sonnenlicht war durch den Nebel noch weiter gedämpft, aber Sonnenuntergang würden wir wohl noch mitbekommen.
Ohne ein weiteres Wort, wandte ich mich ab, um eine Stelle am Fluss zu suchen, wo ich ungestört fischen konnte.

reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Cf.: FlussClan-Lager; Jagdpatrouille mit Heidebrand und Scherbenpfote (Fischen)


Scherbenpfote

Schülerin | FlussClan



---> FlussClan-Lager [FlussClan-Territorium]


Ich hatte lange aufgehört, zu versuchen, Flüsterwind zu verstehen und so suchte ich auch gar nicht das Gespräch, als ich mit gegen die Kälte gesträubtem Fell zwischen den beiden Kriegerinnen durch den Nebel in Richtung Fluss trabte. Die Kriegerin war ohnehin immer mies gelaunt und schien mit kaum jemandem gut auszukommen, nicht unbedingt die Art von Katze, mit der ich mich im Normalfall abgab. Auch Heidenbrand schien nicht in Stimmung zu sein, sich zu unterhalten und so schwiegen wir, bis wir am Ufer ankamen. Ein kurzer Blick aufs Wasser reichte aus, um mir zu verraten, dass die Strömung nach dem Regen der letzten Tage stärker geworden war und vermutlich war die Wassertemperatur genauso abgekühlt wie die Luft. Trotzdem konnten wir uns wohl kaum vor dem Jagen drücken, weshalb ich nur kurz nickte, als Flüsterwind uns in mehr oder weniger monotonen Tonfall anwies Fischen zu gehen.
Rasch schlüpfte ich ein Stück entfernt den Abhang hinunter - einerseits um nicht mit der miesgelaunten Kriegerin aneinanderzugeraten, andererseits um Heidebrand nicht im Weg zu sein. Der Nebel hing ziemlich tief und hatte zumindest den Vorteil, dass keine so starken Schatten auf das Wasser fielen, auch wenn ich dennoch darauf achtete, keinen zu werfen. Schweigend saß ich also am Fluss und wartete, wobei meine Augen die Strömung verfolgten. Dann kam unter der Wasseroberfläche ein Schatten näher heran und ich schlug zu.

reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:  Cf.: FlussClan-Lager; Jagdpatrouille mit Flüsterwind und Heidebrand (Fischen)

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BeitragThema: Re: Flussufer   Flussufer - Seite 19 EmptyFr 23 Okt 2020, 12:00


Bärenpfote


» Time stands still for no one. «

[#036] | Schüler | FlussClan

Unentschlossen und auch enttäuscht stand der Braune noch immer vor dem dünnen Ästchen, welches er kurz zuvor noch für einen lebendigen Fisch gehalten hatte. Ziemlich peinlich, wenn man nun genauer darüber nachdachte. Möglichst beiläufig ließ der Schüler seinen Blick durch die Schilfstängel in seiner Umgebung gleiten. Er wollte nicht, dass ihn hierbei einer seiner Baugefährten sah und nachher das Gerücht aufkam, er könnte nicht fischen. Dabei war er doch so ehrgezeig!
Missmutig lenkte er seine Aufmerksamkeit zurück auf Graustrom, der inzwischen irgendwas lobendes faselte, was Bärenpfote wohl zum Teil verpasst hatte. Dennoch blickte er beschämt von den lobenden Worten des Katers zu Boden, bevor er sich ohne etwas zu sagen in Bewegung setze um seinem Mentor Flussabwärts zu folgen. Inzwischen schwebte die leichte Nebelschicht dicht über dem Wasser und machte es dem unerfahrenem Schüler nicht gerade leichter, die dünnen Schatten unter der Wasseroberfläche richtig zu deuten. Als Graustrom schließlich langsamer wurde und an einer sandigen Fläche stehen blieb, wartete Bärenpfote kurz und nickte bei dem, was sein Mentor erklärte. Tief atmete er ein und sog die moorige, kalte Luft in seine Lungen, bevor er die ersten unsicheren Schritte auf dem Boden machte, wo er sofort einige Krallentief einsank.
Das Wasser des Flusses umspülte seine braunen Pfoten und er spürte bereits jetzt die Strömung, die durch den Sturm und dem damit verbundenen steigenden Wasserspiegel noch stärker geworden war. Doch da musste er durch, schließlich konnte der Clan nicht verhungern, bloß weil das Wasser mal höher war als sonst. Außerdem lebte Bärenpfote in einem Clan, welcher schwimmen konnte und er brauchte keine Angst vor dem fließenden Gewässer zu haben, schließlich stand auch Graustrom immer bereit um ihn zur Not zu retten.
Er stand nun einige Mäuselängen tief im Wasser und beobachtete was sich vor ihm unter der Wasseroberfläche abspielte. Immer wieder erkannte er die dünnen, geschmeidigen Körper der Fische und einige male spürte er ihre glitschigen Schuppen an seinen Beinen. Doch er musste warten, ebenso wie es sein Mentor zuvor auch getan hatte.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis Bärenpfote schließlich langsam seine Vorderpfote erhob und sie kurz darauf durch das Wasser zog. Das kühle Nass teilte sich und zum Vorschein kam ein kleiner, glitzernder Fisch, welcher durch den Hieb auf die sandige Fläche geschleudert wurde.
Erschrocken und zugleich erfreut starrte Bärenpfote zu seinem Mentor. Er hatte tatsächlich seinen ersten Fisch gefangen!
Eilig schob er sich zurück ans Ufer, wo sich der zappelnde Fisch immer wieder dem Fluss zu nähren versuchte, bevor er von dem braunen Kater mit einem schnellen Biss erledigt wurde. "Ich habe es geschafft!" Miaute er erfreut und tapste aufgeregt eine kleine Runde um seine Beute herum.



Erwähnt | Gesagtes | Gedachtes
by Moonpie


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