Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 BlutClan-Lager

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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyFr 03 Jul 2020, 10:06


Emerald

„There is nothing like choice or freedom in life and sooner or later you´ll realize that. Whether you´re stronger or weaker than the others is destiny and it´s the strong who make the desicions for the weak. You can´t change destiny and neither can I!“

BlutClan | Heilerin

Das wird er, sicher. Irgendwie werde ich mir seinen Respekt erarbeiten. Eines Tages.

Mein Körper spannte sich an bei den Worten meiner Auszubildenden. Was für ein Quatsch! Und dann noch ohne sich in Schwierigkeiten zu bringen? Wie naiv konnte eine einzelne Katze überhaupt sein? Wir waren Heiler, Djinn hatte mich zur Heilerin degradiert, um mich mein Leben lang zu demütigen und zu quälen. Er hatte mir Lotta deswegen gegeben und auch für die Auszubildende gab es keine Möglichkeit der Position zu entkommen, in der sie gefangen war. Nicht dass ich mich darum gekümmert hätte, aber ihre Naivität brachte auch mich in Gefahr, wenn sie nicht verstand. Wenigstens würde sie etwas aufpassen, wenn sie uns keine Probleme machen wollte und den Rest würde sie bald lernen. Schließlich war es unmöglich hier zu leben und es nicht zu sehen.
Der Stärkere besiegte den Schwächeren.
Sein Wort war Gesetz.
Und Djinn besaß diese Stärke.
Das waren die natürlichen Gesetze des BlutClans. Jede Katze lernte sie. Manche auf die leichte und andere auf die schwierige Weise. Nur würde Katzen die Aufmerksamkeit auch auf mich lenken und dass sich eine Heilerkatze Djinns Respekt verdiente, war schlichtweg unmöglich. Das war ebenfalls ein Gesetz ... Der Anführer wusste schon, warum er mich zwang dieses Leben zu leben.

Hast du die Kräuter aussortert, während ich weg war?
Lotta aber hatte mich nicht einmal mehr angesehen, sondern leckte sich verlegen über das Brustfell. Was machst du denn?, fragte ich meine Auszubildende ungeduldig. Wir sollten uns um unsere Angelegenheiten kümmern. Mein Schweif peitschte für einen Moment hin und her. Unsere Angelegenheiten ... Wie sehr ich es hasste, war es doch schwierig genug, mein eigenes Leben zu leben und als wäre das noch nicht genug. Mit einem Sprung war ich beim Schrank und schob mich hinein, um einen schnellen Blick auf den kleinen Kräutervorrat neben meinem Schlafplatz zu werfen. Die meisten darunter wirkten noch gut, aber es war wohl das eine oder andere nicht mehr verwendbare Stück dabei.
Kurz warf ich einen Blick nach draußen zu Lotta. Sollte sie sich wenigstens nützlich machen.



Angesprochen: Lotta
Standort: Heilerbereich ---> ihr Schrank (Heilerbereich)
Sonstiges: //

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle



Tamiko

(Vertretung)

Rang | Clan



Glückwunsch, miaute ich an meinen Bruder gewandt, ehe ich ein verächtlichen Blick in die Richtung warf, wo Caesar und Aima standen. Im Gegensatz zu den beiden hatte mein Vater mich selbst als seine Auszubildende ausgewählt und Fengo hatte mit Kronos immerhin eine Katze von Rang bekommen. Sie aber waren normalen BlutClan-Katzen zugeteilt worden wohl in Reaktion auf ihre Schwäche.
Ich nickte entschlossen, als Djinn neben mir auf dem Boden landete und blieb mit hoch erhobenem Kopf stehen. Es gab keinen großen Grund mich zu fürchten, schließlich hatte er mich als eine Auszubildende auserwählt und ich war stark genug, um jedes Training zu bestehen, das er für mich ausgesucht hatte. Ihn und den BlutClan würde ich stolz machen, wie es sich gehörte, schließlich hatten ich und Fengo das Versagen unserer Geschwister wettzumachen. Und so wie diese wollte ich auf keinen Fall enden. Das Vater mich und Fengo für den Anfang gemeinsam trainieren wollte überraschte mich etwas doch nicht zu sehr. Es war nichts dabei, was mich gestört hätte, zumal die Idee von meinem Vater selbst gekommen war.

Komm, miaute ich an Fengo gewandt, als Djinn sich nun in Bewegung setzte. Wir sollten uns beeilen. Tempo des Anführers war nicht unmöglich, aber es war durchaus eine gewisse Anstrengung nötig, um mit ihm Schritt halten zu können, weshalb ich keine Zeit verlor, ihm zu folgen.


---> Zweibeinerpark [BlutClan-Territorium]



reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Tbc.: Zweibeinerpark






Blutclan ◊ Gefangene

❃ Odette ❃


━━━━━⊶⊷━━━━━

Mein ganzer Körper schmerzte noch von meinem Kampf mit dem getigerten Kater und der jüngeren Kätzin so wie an den Stellen, wo Loki mich gepackt und mit sich gezerrt hatte, weshalb ich erst einen Moment zum Verschnaufen brauchte, ehe ich mich in eine einigermaßen angenehme und möglichst nicht belastende Position begeben konnte. Ein Fluchtversuch in meinem Zustand war ausgeschlossen und in diesem Fall würde ich vermutlich nicht einmal an meinem Bewacher vorbeikommen, geschweigedenn das Territorium dieses Clans verlassen können. Aber konnte ich es dabei belassen, wenn ich nicht einmal wusste, was der Anführer mit mir vorhatte? Lokis Worte klangen da nicht unbedingt vielversprechend, aber ich hatte immerhin schon gelernt, dass er sich in Gegenwart anderer Katzen mir gegenüber unfreundlicher verhielt, als wenn wir alleine waren, wie ich fand.
Bequem?, fragte ich den Kater, wobei meine Stimme schon wieder etwas ruhiger und stärker klang, als ich mich dem Anführer und der Katzenversammlung gegenüber gefühlt hatte. Als könnte ich es mir bequem machen, bei dem Empfang, den ihr Fremden bereitet.
Meine Schweifspitze zuckte leicht, als mein Blick an dem Kater vorbei zur Tür flog, ehe ich mich bemühte, meine Wunden zu lecken. Eine junge Kätzin war ja zuvor netter gewesen und hatte einige davon mit Kräuterpaste behandelt, doch seither hatte Loki mich in diesen Raum, hinaus und wieder zurückgezerrt, was mir nicht unbedingt gut getan hatte. Aber was würde der Anführer tun? Wie viel Zeit hatte ich? Würde er mich auch töten? Am ehesten hatte Loki die Antwort auf diese Fragen, weshalb ich beschlossen hatte, ihn nicht vollständig zu ignorieren. Ohne Antworten gab es keinen Ausweg, zumal die Situation mich immer noch verwirrte. Ein paar Tage?, fragte ich den Kater also, wobei ich ein Stück ruhiger klang, als ich mich fühlte. Tötet er alle Gefangenen?

━━━━━⊶⊷━━━━━

Angesprochen: Loki
Erwähnt: Loki, Djinn, Slyder, Ginger
Ort: Im Gefangenenraum mit Loki

Reden Denken ◊ Handeln ◊ Katzen


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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySa 04 Jul 2020, 10:57



Fengo
Fengo


Auszubildender von Kronos| BlutClan
Post #
"Storms make trees take deeper roots"


Kurz sah er sich im Lager um, ließ seinen Blick über die ganzen Katzen schweifen und bewunderte erneut die Kraft, die die Katzen ausstrahlten. Sein Blick fiel auf die Tote Katze, die sein Pap vorhin getötet hatte. Fengo schnaubte. Wie gerne hätte er selber dieser schwachen Fremden die Kehle durchgebissen. Er hatte noch nie eine Katze getötet und konnte sich bisher nur vorstellen, wie es war. Wenn das Leben aus dem Körper entweicht und seine eigene Kraft somit wächst.
Nun fiel sein Blick auf Aima und Caesar. Sie würden vermutlich nie eine Katze töten, beziehungsweise töten dürfen. Es machte ihn wütend, dass er solch einen Abschaum "Geschwister" nennen musste.
Dann wandte er sich Tamiko zu und nickte. "Auf auf."
--------> Zweibeinerpark


©Kristina Angerer

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

*MEINE RELATIONS*

Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

Danke (C) Iceheart:
 
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySa 04 Jul 2020, 17:22



† LOTTA

„I COME ALIVE, I'LL SURVIVE, TAKE ON ANYTHING. SO PAINT A TARGET ON MY BACK, LET 'EM COME FOR ME.“

Post 5 | auf Probe
» Innerlich zuckte die Heilerschülerin zusammen. Verdammt. Offensichtlich war das Abschweifen ihrer Gedanken nicht gerade unbemerkt geblieben, doch Emerald schien es nicht direkt auf Feron zu beziehen. Sehr zu ihrem Glück; für den heutigen Tag war Lotta schon oft genug in Schwierigkeiten geraten und zugegebenermaßen wüsste sie nicht, wie sie ein weiteres Mal noch verarbeiten sollte. Zügig sortierte die Kätzin ihre Beine, richtete sich auf und streckte kurz den Rücken durch, bevor sie sich mit der Zunge über die Pfote fuhr und sich über die Ohren strich. Verstohlen warf sie einen weiteren Blick zu Feron herüber und beinahe unmerklich huschte ein Lächeln über ihre Züge, bevor sie sich zur Vernunft strafte und Emerald hinterher sah, die bereits zu ihrem gemeinsamen Bau gesprungen war. Lotta selbst verharrte noch einige Herzschläge, lang genug, um sich kurz zu ordnen, doch nicht so lange, dass es auffallen sollte.

Geschmeidig setzte die Heilerschülerin ihrer Mentorin nach und schob sich in den Schrank hinein, der den beiden Kätzinnen als Bau diente. Wie immer empfing sie der Duft der Kräutermischung, die neben dem Nest der Heilerin ausgebreitet war. Etwas zerknirscht schüttelte Lotta den Kopf: "Entschuldige, ich habe es noch nicht geschafft." Es tat ihr ehrlich Leid, diese Aufgabe versäumt zu haben, doch in ihrem Kopf war sie eher in den Hintergrund gerückt. Etwas, was sie sich im Normalfall eher nicht erlaubte, denn egal wie verpöhnt ihre Aufgabe im Clan war - Lotta ging ihr mit Fleiß nach. Auf leichten Pfoten strich sie an Emerald vorbei und senkte den Kopf über die Kräuter, nur um kurz darauf zu der Schwarzen hinüber zu sehen. "Ich werde mich darum kümmern." Ein entschuldigendes Lächeln lag auf ihrem Gesicht, bevor sie mit vorsichtigen Bewegungen die Kräuter etwas auseinander verteilte, um die vertrockneten Blätter besser ausmachen zu können. Ihre Pfoten waren ruhig und sie gab sich Mühe, die Kräuter nicht durcheinander zu bringen, während sie neben sich einen kleinen Berg anhäufte, der nicht mehr zu gebrauchen war. Es dauerte einige Zeit, doch kurz darauf lehnte sie sich zurück und nickte zufrieden. "Es scheint, als wären das alle gewesen."
BlutClan Heilerschülerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Emerald
Erwähnt » Emerald, Feron
Sonstiges » --

Code by Rey


--



† CASJOPAIA

ALL THE GOOD GIRLS GO TO HELL. 'CAUSE EVEN GOD HERSELF HAS ENEMIES.“

Post 2 | auf Probe
Das Zittern, was nun durch ihren eigenen Körper fuhr, drang bis tief in ihr Bewusstsein. All ihre Instinkte sagten ihr, dass diese Situation eine Gefahr für sie selbst war. Ebenso, wie für ihre Schwester und ihre Mutter. Und gleichzeitig wusste sie, dass Greif versuchte, die Jungen zu beschützen. Den Bauch auf den Boden gedrückt kauerte Casjopaia zwischen den Hinterbeinen ihrer Mutter, neben ihr Ava und auch, wenn sie die Bedrohung nicht sah, konnte sie die zugehörige Stimme wahrnehmen. Und dann, plötzlich, war ihre Deckung verschwunden und Casjopaia starrte direkt in die bernsteinfarbenden Augen, die zu der grausamen Stimme gehörten. Durch den Stoß, mit dem Greif von ihnen herunter gerissen wurde, stolperte die kleine Kätzin einen Schritt zur Seite - der Schritt, der dafür sorgte, dass sie den Krallen des Katers haarscharf entging. Stattdessen trafen sie Ava, was sie dem metallischen Geruch von frischem Blut entnahm, der plötzlich die Luft erfüllte. Casjopaia selbst traf die Kralle nur leicht, schrammte an ihrer Haut entlang und kürzte das Fell an dieser Stelle ein wenig, doch es begann nicht zu bluten. Von ihrer Schwester kam keinerlei Reaktion. Hilfesuchend lag der Blick der Kätzin auf Greif, ihrer Mutter, wartete darauf, dass die Stärkere ihre Jungen wieder beschützen und sich vor diesen bösartigen Kater stellen würde. Es geschah nicht. Stattdessen standen sie dort, ausgeliefert, während ihre Mutter sich wimmernd auf den Boden presste, ohne auch nur einen kleinen Versuch zu unternehmen.

Vieles, was gerade geschah, verstand die Schwarze nicht. Zumindest nicht auf die Weise, wie es eine ausgewachsene Katze verstehen würde. Stattdessen versuchte ihr kleiner Kopf lediglich das zu verarbeiten, was sie dort sah, was sie roch, was sie fühlte. Versuchte mit all diesen Eindrücken umzugehen, ohne zu wissen, wie sie es am Besten tun sollte. Instinkt, gepaart mit einem Gefühl, was sie nicht zuordnen konnte, man aber wohl Beschützerinstinkt nennen könnte.
Noch immer zitterten ihre Beine, die sie kaum mehr tragen wollten, doch Casjopaia zwang sich selbst, einen Schritt nach vorne zu machen und sich zwischen diesen riesigen Kater und ihre Schwester zu stellen. Sie stand geduckt, die Ohren ängstlich nach hinten gelegt und die Augen weit aufgerissen, doch aus dem kleinen Maul mit den spitzen Zähnchen drang eine Art Fauchen. Ihre Muskeln waren so stark angespannt, dass sie beinahe schmerzten, doch sie wollte nicht, dass er Ava erneut mit seinen Krallen verletzte. Lieber sollte er sie nehmen. Sie war größer, stärker. Sie würde es verkraften können, wenn er sie schlug. Oder?
BlutClan Junges

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » [id Slyder]
Erwähnt » Greif, Slyder, Ava
Sonstiges » Kampf-Kätzchen.

Code by Rey

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BlutClan-Lager - Seite 30 IDquYxi


»
This is no place for cowards.
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyDi 14 Jul 2020, 09:27

Slyder

„Platzhalter für etwas Geniales oder so.“
Wächter | BlutClan


Sehr gut, miaute ich mit einem grausamen Lächeln, aber durchaus einer gewissen Zufriedenheit. Gut dass wir uns verstehen. Natürlich konnte die Kätzin ihrer Strafe nicht durch späte Einsicht entgehen. Immerhin hatte sie sich mit einem gewöhnlichen Kater eingelassen, nachdem sie Monde damit verbracht hatte, um mich herumzuschwänzeln und nun lagen auch noch seine Jungen an meinem Bauch. Noch einmal musterte ich die Jungen durchdringend. Das Leiden ihrer Mutter und ihr eigenes hatte gerade erst begonnen, wobei das Größere der Jungen immer noch das brauchbarere sein würde, sollte es jemals alt genug werden, aus dem Nest herauszukrabbeln. Greif sollte überhaupt nicht erst aufatmen, oder denken, dass die Konsequenzen ihres Handelns jetzt ein Ende nehmen würden.
Du bleibst hier und rührst dich nicht vom Fleck, Kätzin, befahl ich ihr also in einem Ton, der keinen Widerspruch zuließ und ein grausames Funkeln trat in meine bernsteinfarbenen Augen, als ich für einen Moment darüber nachdachte, was ich mit ihr tun würde, wenn sie meinen Befehl missachtete. Ich werde mich um Percy kümmern. Denk gar nicht erst daüber nach, ihn retten zu können. Sonst sorge ich dafür, dass du es noch mehr bereust als ohnehin schon, fügte ich in Gedanken hinzu, als ich mich abwandte, ohne weiter zu warten unter der Kommode hervorkam und mich im Lager umsah. Djinn würde bestimmt nichts dagegen haben, wenn ich den Clan von einer so schwachen Fellkugel erlöste ... zumal er es gewagt hatte, sich mit einer Kätzin einzulassen, die mir gehörte.




Angesprochen: Greif
Standort: Unter der Kommode bei Greif ---> Vor der Kommode
Sonstiges: Sucht nach Percy

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Emerald

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BlutClan | Heilerin

Ich hatte die Zeit genutzt, um mich ein wenig auszuruhen. Nicht dass ich mich wirklich hätte entspannen können, denn Djinn schien das Lager zwar mit zwei seiner Jungen zum Training verlassen zu haben, jedoch konnte er jeden Moment zurückkommen. Trotzdem benötigte mein Körper nach der dem was er mir angetan hatte eine Pause und da außer Lotta keine andere Katze mehr zugegen war, nutzte ich den Moment, um mich niederzulassen. Nicht dass diese körperliche Ruhe mir die psychische Folter erspart hätte, die Djinn mir täglich durch die Degradierung zur Heilerin und eine solch naive Auszubildende wie Lotta zuteil werden ließ, jedoch hatte ich nun endlich Zeit, meinen steifen Gliedern etwas Ruhe zu gönnen.

Es war Lottas Stimme, die mich aus meinen Gedanken über Djinn und den BlutClan holte. Natürlich war es das gewesen, was der Anführer gewollt hatte. Dass ich keinen Moment vor meiner eigenen Schwäche und Demütigung mehr fliehen konnte. Meine Schweifspitze zuckte leicht und ich schenkte meiner Auszubildenden ein knappes Nicken. Dann bring die kaputten Kräuter nach draußen, wies ich sie knapp an. Später werden wir schauen, was wir brauchen. Es war keineswegs Freude in meiner Stimme bei dem Gedanken daran, Kräuter zu sammeln, die die Wunden meiner Clankameraden heilen sollten. Ich selbst wäre lieber gestorben, als diese demütige Aufgabe zu erfüllen und mich um die Schwachen zu kümmern. Dennoch musste ich es tun, denn sonst würde ich Djinn nur noch mehr Grund geben, mich zu quälen.



Angesprochen: Lotta
Standort: Im Heilerbereich bei Lotta
Sonstiges: Spricht mit Lotta und schickt sie vertrocknete/unbrauchbare Kräuter wegbringen

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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyMi 22 Jul 2020, 17:36


Algea

BlutClan | Auszubildene | #004 | Steckbrief


Obwohl die Worte des Anführers an ihre Mutter gerichtet waren, schienen sie ihr dennoch ebenso wie Minou und Splitter zu bedeuten, dass sie würde warten sollen. Warten, bis der Kater mit der Walclankätzin fertig war, bis er sie nicht mehr gebrauchen könnte.
Während ich mit unserer neuen Clangefährtin ein paar Wörtchen wechsle...
Und trotzdem, trotz der überaus klaren Anweisung, die Djinn ihnen dreien mit diesen Worten gegeben hatte, wäre Algea am liebsten von hier hier verschwunden. Nach draußen vielleicht, um zu trainieren oder zu jagen, von ihr aus auch um weiter an den Grenzen auf und ab zu laufen und darauf zu achten, dass der Bereich, den der BlutClan als sein Territorium bezeichnete auch eben dies blieb.  Wie immer man es nennen mochte. Nur weg von diesem Ort, nur außer Hörweite von diesem Geschehen hier. Irgendwo hin, wo sie weder die süffisanten Worte ihres Anführers, noch die Stimme der Gefangenen würde hören müssen. Stille. Nur leider war es genau das, was ihr in diesem Moment am unerreichbarsten war.
Unentschlossen, wie zwischen diesem beiden hin und her gerissen, verharrte sie starr wie ein Stein in ihrer gegenwärtigen Position. Die Augen hafteten auf den beiden Katzen vor ihr und nahmen trotz dem Widerwillen der jungen Kätzin alles, was zwischen den beiden geschah, nur allzu deutlich war.
Auch die Worte der Waldclanerin vermochten es nicht Algea in die Wirklichkeit zurück zu holen, halfen ihr nicht dabei einen klaren Gedanken zu fassen.
Immerhin bewirkten die trotzigen Worte der Waldclanerin, obgleich ihre Stimme bei ihnen zitterte, dass die Starre von Algeas Körper abfiel, die sie befallen hatte, als sie realisiert hatte, dass es dieses Mal auch ihre Schuld war. Die Gewalt, die dieser Katze widerfahren würde. Die Verzweiflung.
Der Auszubildenen wurde bewusst, wie viel einfacher das Verhalten des Anführers und all der anderen Katzen des BlutClans zu ertragen war, wenn man wie ein Unbeteiligter daneben stand und sich einreden konnte dem gegenüber machtlos zu sein. Aber hätte sie dieses Mal nicht etwas tun können?
Ihre Aufmerksamkeit noch immer vollkommen auf den beiden Katzen liegend, trat sie ein paar Schritte zurück und ließ sich unweit ihrer Mutter und Splitter auf dem Boden nieder.
Eine Überraschung.
Oh, wie recht sie gehabt hatte.
Vielleicht hätte sie die Augen geschlossen, einfach weggeschaut. Aber so seltsam es auch klang, selbst für sie, noch während sie sich dessen bewusst wurde; sie konnte auch nicht wegschauen.
Sollte diese Handlung, das Töten nicht gewöhnlich für sie sein?
Nur in dem Moment, da die Waldclanerin zu Boden zusammensackte, der letzte Funke Leben von den Zähnen Djinns aus ihrem Körper getrieben wurde,  kniff Algea kurz ihre Augen zusammen.
In einem war sie sich sicher. Auch wenn sie jemals gezwungen werden würde, sie selbst wäre niemals dazu fähig so zu handeln. Das Leben eines anderen Wesens zu beenden nur um des Tötens, der Rache, der Befriedung des eigenen Verlangens Willen.
,,Ja Djinn",miaute sie und senkte ihren Kopf, um ihm zu signalisieren, dass sie verstanden hatte. Ihre Stimme klang selbstbewusster, kälter, als sie es erwartet hatte. Sie war davon ausgegangen, dass sie zittern würde. Doch es gab keinen Zweifel darüber, dass da auch eine Spur ihrer Gefühle in ihrer Stimme zu lesen war.
Als Splitter die Leiche der Kätzin im Nackenfell packte, tat sie es ihm gleich und versuchte dabei nicht zu an die Stimme zu denken, die sie so eben noch gehört hatte. Die Bewegungen der Waldclanerin zu sehen, die sie nicht mehr tun würde.
So sehr in ihre Gedanken vertieft war sie, dass sie erst garnicht bemerkte, wie Splitter den töten Körper los ließ.
Verwundert blickte sie auf, nickte dann aber. Ohne weitere Wort von sich zu geben, half sie dem Kater die Waldclanerin auf seinen Rücken zu hiefen und versuchte ihm weiterhin auf dem Weg zum Schwarzstrom zu unterstützen, indem sie ihre Schulter ebenfalls unter den Körper schob, damit er nicht wieder zu Boden rutschen konnte.  

g.t.:Schwarzstrom

Reden | Denken | Handeln | Andere

Angesprochen: Djinn
Erwähnt: Djinn, Distelflamme, Minou und Splitter
Sonstiges: Tut mir wirklich leid, dass dieser Post so lange gebraucht hat ':D

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Zuletzt von Nox am Sa 05 Sep 2020, 15:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyDi 04 Aug 2020, 13:48



† LOTTA

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Post 6 | auf Probe
» Geduldig wartete Lotta ab, bis Emerald auf ihre Worte reagierte. Zwar wusste sie eigentlich, welcher Schritt als Nächstes folgte, doch sie brachte der Älteren schließlich auch ein gewisses Maß an Respekt entgegen, welches sie nur ungern vernachlässigen würde. So blieb die Getigerte so lange stehen, bis sie die Anweisung bekam, die Kräuter aus dem Lager heraus zu bringen und nickte wissend, um zu verdeutlichen, dass sie wusste, was sie nun zutun hatte. Sorgfältig drückte sie den kleinen Haufen Blätter so zusammen, dass sie ihn bequem zwischen die Kiefer klemmen konnte, ohne hier und da ein Blatt zu verlieren - schließlich wollte sie keine Spur aus vertrockneten Kräutern hinter sich her ziehen, die am Ende womöglich noch jemandes Zorn erweckten. Vorsichtig schob sie sich aus dem Schrank hinaus, den sie gefühlt erst vor wenigen Momenten betreten hatte, um das Mondlicht zu sehen, welches durch die zersplitterten Fenster des Lagers fiel. Es war bereits dunkel, das letzte Sonnenlicht verschwunden und die Nacht herein gebrochen, was dem zerfallenen Zweibeiner-Nest einen beinahe noch bedrohlicheren Flaire gab. Lotta war schon des Öfteren im Dunkeln durch die verschiedenen Stockwerke des Lagers gewandert, denn auch im BlutClan war das die Zeit des Tages, wo es zumindest ein wenig ruhiger war als sonst. Zwar lag noch immer der allseits präsente Geruch von Blut in der Luft, doch den ignorierte die junge Kätzin mittlerweile ebenso wie die Schreie und die Allgegenwärtigkeit des Todes, die sie manches Mal umgaben. Für einige Herzschläge hielt sie inne, bevor sie nach draußen in die milde Nacht trat, und atmete tief ein und wieder aus. Ihr wurde bewusst, was an diesem Tag alles geschehen war. Wie der Körper dieser Kätzin unter Djinns Kiefern zu Boden fiel und sich nicht mehr regte. Ein kurzzeitig trauriges Lächeln zuckte über ihr Gesicht. So war es nun einmal. Wer zu schwach war, sich widersetzte oder anderweitig Zorn auf sich zog, der wurde degradiert, getötet oder vertrieben. Das waren die Regeln des BlutClans, eine Mentalität, nach der die meisten Katzen hier lebten. Und sich dem zu widersetzen endete meistens nicht gut. Der hoffnungslose Ausdruck wandelte sich in Entschlossenheit, die man wahrlich als naiv bezeichnen könnte. Vielleicht würde sich eines Tages etwas ändern. Auch, wenn es unwahrscheinlich war.

Auf leisen Pfoten, das Bündel noch immer im Maul haltend, lief die Kätzin über den harten Boden und ließ die Kräuter schließlich an einer Stelle fallen, die den Heilern als Abfallort diente. Mit der Pfote schob sie die Blätter etwas weiter zur Seite. Sie verharrte, als es raschelte. Die Ohren gespitzte, die Beine angespannt lauschte sie in die beginnende Nacht hinein. Im Augenwinkel nahm sie eine Bewegung war, wirbelte herum und sah eine abgemagerte Ratte an ihr vorbei flitzen, bevor sie in einem Loch zwischen ein paar Steinen verschwandt. Reflexartig atmete die Heilerschülerin kurz durch, schüttelte etwas den Kopf und wandte sich ab, um den Weg zurück ins Lager anzutreten.
BlutClan Heilerschülerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Emerald
Erwähnt » Emerald, Djinn
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† Rhea

„I LOVE THE SMELL OF YOUR BLOOD. DANCE, DANCE BABY, GO, DANCE FOR ME. THE BEAT IS BEATING YOU UP. YOU ARE PART OF MY DESTINY.“

Post 1 | Vertretung
- Zeitsprung für Übernahme -


» Mit langen, gleichmäßigen Zügen zog Rhea die Zunge über ihre Vorderbeine bis hinab zu den Pfoten, rümpfte etwas die Nase, als der Geschmack von abgestandenem Blut ihre Zunge benetzte. Widerliches Blut von jemandem, der sich einst als Katze des BlutClans bezeichnete, doch lieber das bequeme Leben bei den Zweibeinern wählen wollte. Vermutlich bildete sie sich den Geschmack nur ein, doch ein zufriedenes Lächeln zog sich über ihre Lippen, als sie die Geschehnisse ein weiteres mal Revue passieren ließ. Zazou, welcher sie durch das Territorium gefolgt war, so lange, bis sie zu einem Zweibeinernest sprang. Eine solch verweichlichte Katze würde dem Clan nur eine Last sein, keine Hilfe und brachte Schande über ihren Vater - und somit auch sie selbst. So war es die einzige Möglichkeit gewesen, die lächerliche Existenz der Kätzin zu beenden, bevor eben dies geschehen konnte. Ein Kinderspiel für Rhea, die noch immer jedes einzelne gesprochene Wort der Konversation wiedergeben könnte, wenn man sie fragte. Nicht, dass sie jemand fragen würde, außer vielleicht Djinn oder Kronos und denen würde sie auch Rede und Antwort stehen - zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.

Gelangweilt riss die Rauchgraue die Kiefer zu einem ausgiebigen Gähnen auf, streckte den Rücken durch und sah von ihrem erhöhten Sitzplatz aus direkt in die Lagermitte. Zwischen den Kiefern des Anführers glitt gerade der Körper einer Gefangenen leblos zu Boden und gehässig schnaubte die Töterin aus, bevor sie mit zwei eleganten Sprüngen ihren erhöhten Posten verließ, um in Richtung von Djinn zu laufen - oder gar zu stolzieren, als dieser die Versammlung einberief. Schräg hinter ihm blieb sie stehen, spitzte erwartungsvoll die Ohren und lauschte den Ernennungen, die sie mehr und mehr mit Unzufriedenheit erfüllten, je länger ihr eigener Name nicht fiel. Genau genommen fiel er gar nicht und ein unwirrsches Knurren entfuhr ihrer Kehle. Sie hatte Aima gewollt. Das kleine Bündel, für das sie sich schon entschieden hatte, als es gerade frisch geboren war. Und nun war es Reyzo, der es ausbilden durfte. Djinn selbst übernahm eines ihrer Geschwister, ebenso wie Valkyrie - eine Normale - und Kronos bekam ebenfalls einen Schüler, wenn auch niemanden aus der Familie. Rhea legte missmutig die Ohren an. Am Liebsten hätte sie ihren Vater sofort zur Rede gestellt, doch ihr war bewusst, dass die Situation nicht unbedingt die Klügste war. Stattdessen blieb sie betont ruhig sitzen, feuerte einen giftigen Blick in die Richtung von Reyzo, sagte aber nichts. Ihre Augen verharrten auf Djinn und Tamiko, die nun zu ihm kam und offensichtlich würden sie zum Training aufbrechen. Auch Kronos und sein Auszubildender waren in ihrer Nähe, schien eingeladen zu werden, doch folgten bisher nicht. Eine Chance, die Rhea für sich selbst nutzte und langsam erhob sie sich von ihrem Platz etwas abseits, um mit langen Sätzen hinter ihrem Vater her aus dem Lager zu springen.

tbc. Zweibeinerpark
BlutClan Töterin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » --
Erwähnt » Djinn, Zazou, Aima, Valkyrie, Reyzo, Kronos, Tamiko, Fengo
Sonstiges » crappy first post. meckern wenn was nicht passt.

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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyDo 06 Aug 2020, 17:22


Feron
BlutClan-Töter
#020

Während Feron damit beschäftigt war, seinen Pelz von Blut zu befreien - warum hatte er auch den langen und damit vor allem unpraktischen Pelz seiner Mutter haben müssen?! - kam in ihm das Gefühl auf, von irgendwem beobachtet zu werden. Und dieses Gefühl täuschte ihn selten. So hob er dann doch seinen Blick, ließ diesen kurz durch das Lager schweifen, bis er den Verursacher dieses Gefühls gefunden hatte. Also, die Verursacherin. Auch wenn sie in diesem Moment den Blick von ihm abgewandt hatte, verdächtigte Feron die jüngere Heilerin, die sich gerade so verlegen über das Brustfell leckte. Es war eben sein Gefühl, und sein Gefühl entsprach in den meisten Fällen der Tatsache. Das war... interessant. Somit würde er Lotta wohl genauer im Blick behalten müssen, einfach schon, um seine Vermutung zu bestätigen und dann, um herauszufinden, warum sie ihn derartig angesehen hatte. Ja. Das klang nach einem guten Plan. Nicht, dass er in nicht all zu ferner Vergangenheit ähnliches mit besagter Kätzin getan hatte - beobachten. Sein gutes Recht als Töter, immerhin musste irgendwer ja überwachen, dass die Heiler nichts regelunkonformes taten und hatte rein gar nichts einem eventuell - oder eventuell auch nicht - bestehenden Interesse an Lotta zu tun. Nein, er war immerhin ein Töter und somit war es weit unter seiner Würde, eine mickrige Heilerkätzin in irgendeiner Weise zu beachten. Oder zumindest versuchte Feron, sich davon zu überzeugen. Wandte sich kopfschüttelnd wieder seinem Fell zu und beobachtete im Augenwinkel, ob Lotta nun mit dem Anstarren fortfahren würde oder nicht. Nicht, dass es ihn interessieren würde, natürlich.

Ein wenig Zeit verstrich, in der Feron Lotta immer wieder dabei ertappte, ihn anzusehen und das wohl häufig genug, um definitiv nicht mehr als Zufall zu werten zu können. Jedenfalls, bis sie mit Emerald in ihrem Schrank verschwunden war. Sein Pelz war mittlerweile auch wieder gesäubert und leicht glänzend, als Lotta wieder aus besagtem Schrank trat, einige Kräuter mit sich trug und sich offenbar auf den Weg aus dem Lager machte. Das war wohl seine beste Chance seit längerer Zeit, die Kätzin zur Rede zu stellen - natürlich wegen des Starrens und nicht, weil er schon länger den absolut irrsinnigen Gedanken hegte, gerne mit der jungen Heilerin sprechen zu wollen. Dieser Wunsch wäre ja vollkommen abwegig, aber sie hingegen darauf anzusprechen, dass sie ihn angestarrt hatte, das konnte er als Töter und somit Katze von höherem Rang ohne Probleme tun. So erhob Feron sich von "seinem" Kistenstapel, landete sanft auf dem Boden und folgte Lotta zielstrebigen Schrittes - mit gewissem Abstand. Man wollte sein Glück ja nicht gleich herausfordern und irgendeine andere Katze aus dem Clan dazu verleiten, selbst unbedingt nach dem Rechten sehen zu wollen.

Die Nachtluft war angenehm kühl, als Feron nach draußen trat und seinen Lauf gleich etwas beschleunigte, nun immerhin aus der Sichtweite der meisten Clanmitglieder. Leicht amüsiert beobachtete der Kater, wie Lotta schon bei der Begegnung mit einer harmlosen Ratte zusammenzuckte, anstatt das Tier zu fangen. Langsam trat er näher an die Kätzin heran, wobei ihm auffiel, dass er sich gar nicht wirklich überlegt hatte, wie er die Sache angehen wollte. Was ungünstig war, weil ihm durchaus bewusst war, dass die Aussicht auf ein Gespräch mit Lotta ihn beim letzten Mal in ein unnötig vor sich hinstammelndes Kätzchen verwandelt hatte. Sie... hatte ihn angestarrt, das war der einzige Grund, warum er jetzt mit ihr sprach. Durchatmen. Schließlich kam er ein paar Schritte hinter Lotta zum stehen, leckte sich nun seinerseits recht nervös über das Fell, bevor er dann doch seine Stimme erhob: "Du... solltest dir angewöhnen, weniger zu starren, Lotta. Oder, wenn du es tust, dann weniger auffällig. Die meisten Katzen im Clan sehen das nicht so gelassen wie ich." Na, immerhin stotterte er diesmal nicht was das Zeug hielt... auch wenn ein gewisser unsicherer Unterton wohl im Gesagten mitgeschwungen hatte. War das ganze denn wenigstens eine... halbwegs sinnvolle Gesprächseröffnung gewesen oder hatte er sich gerade vollständig blamiert? Feron würde schätzen, irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Optionen, also blickte er Lotta erst einmal weiterhin an und versuchte, dabei nicht nervös zu wirken - was er vermutlich ordentlich vergeigte, wenn er an ihr letztes Aufeinandertreffen zurückdachte.
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySo 09 Aug 2020, 00:25



† Lotta

„I COME ALIVE, I'LL SURVIVE, TAKE ON ANYTHING. SO PAINT A TARGET ON MY BACK, LET 'EM COME FOR ME.“

Post 7
» Nicht erwartend, dass sie nicht allein sein würde, fuhr Lotta bis ins tiefste Mark zusammen vor Schreck, als plötzlich ein schwarzer Kater vor ihr stand. "Verdammt, Feron!", entfuhr es ihr entgeistert, als sie den Töter erkannte, der sich lautlos angeschlichen hatte und kaum, dass die Worte ihren Mund verlassen hatten, biss sie sich fest auf die Zunge. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, hätte sie etwas derartiges zu einem langjährigen Freund sagen können, nicht aber zu einem höherrangigen Kater, der sie offensichtlich mitten in der Nacht auflauerte. Vor dem Lager, allein. Zaghaft lächelte sie dem Kater entschuldigend zu. "Verzeih, ich... wusste nicht, dass du es bist." Die gelben Augen des Katers waren stechend in der Dunkelheit und sein schwarzes Fell verschmolz beinahe zu einem mit der Umgebung - nur der Mond erhellte die Szenerie und sorgte dafür, dass Lotta seine Umrisse erkennen konnte. Seine dunkle Stimme ließ sie innerlich erzittern und sie konnte nicht anders, als gleichermaßen Nervosität und Bewunderung zu empfinden. Sie sollte weniger starren. Er hatte sie also doch gesehen, als sie neben Emerald saß und ihn unverhohlen musterte. Unterbewusst suchte sie mit den Augen nach einem Ausweg aus der Situation. Auf irgendeine Weise war ihr seine Nähe unangenehm, doch gleichzeitig löste es ein ungewohntes Kribbeln in ihren Beinen aus, was sich eher... positiv anfühlte. Verwirrt von sich selbst leckte die Auszubildende sich über das Brustfell, bevor sie wieder zu Feron aufsah. Das letzte Mal hatte sie mit ihm gesprochen, als er zur Wache für die Gefangene abgestellt gewesen war und dort trat er deutlich weniger selbstbewusst auf als jetzt. Sie konnte sich noch erinnern, wie - zugegebenermaßen niedlich - er die Worte heraus gestottert hatte, die eigentlich eher bestimmt hätten sein müssen und wie sie sich innerlich darüber belustigt hatte. Am Liebsten hätte sie das auch jetzt wieder getan, doch so recht traute sie sich nicht, der Situation keine feindselige Komponente zu unterstellen.
Langsam und auf ihre Bewegungen bedacht setzte Lotta sich hin, schlang den Schweif um die Pfoten und sah ihn mit schief gelegtem Kopf Feron an. "Es wird nicht... wieder vorkommen." Das Lügen nicht unbedingt ihren Stärken entsprach, war irgendwie kein Wunder, doch sie hoffte einfach, dass es zumindest einigermaßen glaubwürdig rüber kam. Eigentlich glaubte sie nicht, dass er ihr irgendetwas antun würde, doch die Art und Weise wie er ihren Namen aussprach, machte sie nervös. "Ich habe nur deinen Kampf beobachtet und anschließend nicht schnell genug weg geschaut", hängte sie noch mit einem vorsichtigen Lächeln hinten an und wandte dann den Blick ab, um sich betont entspannt nach der Ratte umzusehen, die sie eben so erschreckt hatte. Wenn Feron bemerkt hatte, wie sie ihn immer wieder ansah, musste das doch beinahe bedeuten, dass er sie ebenfalls angesehen hatte. Oder war er nur dem Gefühl nachgegangen beobachtet zu werden? Schließlich interessierte sich kaum jemand für sie, wenn sie nicht gerade einen Fehler gemacht hatte und Djinn oder jemand anders sie bestrafen würde. Trotzdem wirkte es eher weniger zufällig, wie sie sich immer wieder begegneten. Leise räusperte sich die Kätzin, um die eher drückende Stille zu durchbrechen. "Emerald hat mich raus geschickt, um die Kräuter weg zu bringen. Ich wollte gerade wieder ins Lager zurück, schließlich wird es langsam Nacht", sprach sie einfach vor sich hin, erzählte ihm etwas, was er entweder schon wusste oder was ihn nicht einmal interessierte. Aber das war immernoch besser, als sich schweigend gegenüber zu stehen, oder in ihrem Fall zu sitzen, und nichts zu sagen. Auf alle Fälle war es weniger seltsam.
BlutClan Heilerschülerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Feron
Erwähnt » Emerald, Djinn, Feron
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySo 09 Aug 2020, 16:50


Iris
Normale BlutClan Katze | 12 Monde | First Post

Unbeirrt schritt die Kätzin, deren weißes, gepflegtes Fell im hellen Licht des Vollmondes zu glänzen schien, auf der Mauer entlang, ignorierte die Nässe unter ihren Pfoten - ein lästiges Verbleibsel des Nieselregens, der den gesamten Tag über angedauert hatte. Aus ihrem Mund baumelte eine Ratte, die magerer war, als die, die sie selbst noch während ihres nächtlichen Jagdausflugs verschlungen hatte - doch Beute war Beute und ihr Clan sollte sich nicht beschweren. Es war ihr zwar zuwider, sich um andere Katzen als nur sich selbst zu kümmern, doch ihr war bewusst, dass es eine verdrießliche Aufgabe war, zu der sie als "gewöhnliche" BlutClan Katze verdammt worden ist. Und auch wenn ihre Persönlichkeit fern davon war, auch nur im Ansatz als unterwürfig bezeichnet werden zu können, hatte sie doch genug Verstand, sich nicht mit Djinn anzulegen.
Iris hatte sich auf ihrem Heimweg - wenn sie das schäbige Gebäude, in dem der BlutClan hauste, als "Heim" bezeichnen konnte - Zeit gelassen und die Frische, die mit dem Regen einhergegangen war, genossen. Nicht zum ersten Mal war ihr der Gedanke gekommen, dass der Lebensstil einer Streunerin ihr bekommener wäre, da sie Katzengruppen normalerweise nichts abgewinnen konnte, doch nur ein Dummkopf würde sich in dieser Gegend aufhalten, ohne dem BlutClan anzugehören. Und nur ein Dummkopf würde den BlutClan verlassen zu versuchen, sobald man isch bereits in dessen Fängen befunden hat.

Vor dem Hause des BlutClans war die getigerte Kätzin zum Stillstand gekommen und hatte zunächst einen Blick durch die zerbrochenen Fensterscheiben geworfen, um sich zu vergewissern, dass sie zu keinem ungünstigen Zeitpunkt eintrat. Iris war nicht sonderlich scharf darauf, einzutrudeln, nur um in nervtötende Angelegenheiten verwickelt zu werden.
Djinn scheint ausgegangen zu sein. Sie konnte den mörderischen Anführer des Clans - ihres Clans - nicht erspähen und sie war im Inbegriff gewesen, durch das Fenster hineinzuschlüpfen, als ihr Blick auf eine dunkle Gestalt außerhalb des Lagers fiel.
Ihr war nicht bewusst, was sie dazu trieb, doch beinahe schon instinktiv glitt sie vom Fenstersims hinunter und bewegte sich in einem gemächlichen Tempo auf den Kater zu, der ihr nur zu gut vertraut war. Vandal. Dicht vor ihm blieb die Kätzin stehen und warf ihm wortwörtlich die Ratte, die sie all die Zeit mit sich herumgetragen hatte, vor die Pfoten.
Sie wusste nicht, weshalb er vor dem Gebäude herumlungerte - und wenn sie ehrlich war, interessierte es sie nicht besonders. Fast schon gelangweilt, als wolle sie ihn mit ihrem Blick auffordern, sie in ein Gespräch zu verwickeln, starrte Iris in seine hellgrünen Augen. Wer vermochte schon zu wissen, wie viel  Zeit verging, bis sie schließlich kurz und knapp das Wort erhob, »Wenn du die Ratte nicht willst, bring sie selbst zu Greif. Oder wer auch sonst immer sie haben will.«

Erwähnt: Djinn, Greif
Angesprochen: Vandal





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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySo 09 Aug 2020, 22:22


Feron
BlutClan-Töter
#021

In gewisser Weise hatte er ja erwartet, dass Lotta schreckhaft reagieren würde, wenn er sich leise näherte - immerhin hatte sie schon bei einer kleinen Ratte fast mit einem Sprung auf den nächsten Baum gerettet - aber ihr fluchender Aufschrei entlockte dem Töter doch ein kleines Lächeln. Ein echtes Lächeln, wohl bemerkt, ein amüsiertes Lächeln, nicht eines aus Häme. Süß, wie einfach die junge Heilerin doch zu erschrecken war. "Verdammt, Feron...", wiederholte er leise, noch immer lächelnd. Umso süßer war ihre Rechtfertigung, ihr entschuldigender Blick. Nein, nicht süß... interessant. Einfach interessant, weshalb er als Töter das Recht hatte, nachzuforschen. Es war definitiv nicht süß, ganz und gar nicht. Sie war nur eine junge Heilerin, die ihn angestarrt hatte und jetzt hatte er sie eben erschreckt. Da war nichts seltsames dran, es gab keinen tieferen Sinn... ganz und gar nicht. Wieso auch?

" 'Verdammt, Feron!'. So wurde ich schon lang nicht mehr begrüßt. Aber ich muss schon sagen, dafür, dass du mich gar nicht erkannt haben willst, hast du meinen Namen sehr gut erraten. Ich denke aber, dass ich dir wohl verzeihen kann, wenn dir dies so wichtig ist." Nun war Feron der Beobachter, verfolgte jede Regung der Kätzin... rein zu informativen Zwecken, verstand sich. Sie wirkte nervös, unsicher... was irgendwie ein erleichterndes Gefühl war, sollte er den Gedanken zulassen, dass er selbst gerade ebenfalls nicht gerade ein wandelnder Ruhepol war. Ein Gedanke, den er natürlich nicht zuließ. Unsicher zuckte seine Schweifspitze hin und her, ähnlich verhielt es sich mit seinen Ohren. Das letzte Gespräch mit Lotta hatte sich in sein Gedächtnis eingebrannt und ihm war bewusst, wie... seltsam, schüchtern, dumm er gewirkt haben musste. Oder auch alles auf einmal, wer wusste das schon? Rhetorische Frage, Lotta wusste es, natürlich. Bis heute konnte er sich nicht erklären, warum ihr bloßes Aufeinandertreffen so einen Einfluss auf ihn gehabt hatte, dass er nicht mal einen vollständigen Satz hatte herausbringen können. Natürlich, er könnte es erklären, aber nur damit, dass er Interesse an Lotta gehabt hatte oder gar hatte. Und das hatte er definitiv nicht. Er, ein angesehener Töter des Clans, sollte etwas übrig haben für die Heilerschülerin mit dem hübschen Pelz? Nicht hübsch, natürlich, nur... ästhetisch ansprechend. Viele Katzen des Clans waren ästhetisch ansprechend - sicherlich waren sie das, auch wenn er nie wirklich darauf geachtet hatte - und für niemandem in diesem Clan empfand er etwas. Naja, jeden, wenn man Natter und Hope außen vor ließ. Damit, dass er wohl in irgendeiner Weise Gefühle für beide hegte, die über "Clankamerad" hinausgingen, hatte er sich inzwischen abgefunden.

Da war es wieder - ein Lächeln, wenn auch ein kleines. Hervorgerufen durch die... eher halbherzige Erklärung der jungen Heilerin. "So so. Was wird denn nicht wieder vorkommen? Das Anstarren? Oder gelobst du einfach Besserung in deinem Starren, damit nicht jeder im Clan mitbekommt, dass du es tust, wenn du es tust?" Den Kopf legte er leicht seitlich, um seiner Frage noch mehr Ausdruck zu verleihen. Auch, wenn es ihm weniger darum ging, eine klare Antwort auf seine Frage zu erhalten, als viel mehr überhaupt etwas zu sagen. Das hatte natürlich damit zu tun, dass er Töter war und sie eine Heilerin. Er war der Ranghöhere und die Ranghöheren hatten immer das letzte Wort. Das war einfach so im Clan und diese Regelung musste er ja wohl auch befolgen. "Die kleine Zurechtweisung zweier Auszubildender, die sich für die Größten halten und deshalb auf andere, bereits verletzte Auszubildende losgehen, nennst du Kampf? Nun, wie war denn mein Kampf, bewertet von dir als Außenstehende?" Und wieder, ein leises Lächeln stahl sich in sein Gesicht, dieses Mal gar nicht nur amüsiert, sondern fast ein wenig frech. Dieses Mal unternahm der Töter jedoch etwas dagegen und rasch legte sich wieder ein weitestgehend neutraler Ausdruck über sein Gesicht, nur seine Augen verrieten noch, dass ihm die Situation nicht unbedingt missfiel, während er beobachtete, wie Lotta offenbar nach der Ratte von eben umblickte.

Irgendwie war es dann doch ganz schön, dass sie das beginnende betretene Schweigen durchbrach, bevor er es tun musste. Hinterher hätte er sich nur wieder lächerlich gemacht, wie bei ihrem letzten Gespräch, weil ihm nicht einfiele, was er sagen könnte. Und er konnte sich nun einmal schlecht vor einer Heilerin lächerlich machen, oder? "Nun, mich hat niemand raus geschickt -abgesehen von mir selbst - um mit dir zu sprechen... spricht denn etwas gegen das Draußensein bei Nacht? Heller oder angenehmer temperiert ist es drinnen auch nicht und hier sind immerhin weniger Katzen unterwegs, die einen anstarren könnten." Was... war das?! Hatte er gerade ernsthaft versucht, lustig zu sein? Er? Ernsthaft? Sicherlich lag das Ganze am Wetter, er mit seinem langen Pelz litt ja ohnehin so unter der Blattgrüne und jetzt auch noch die schwüle Luft nach einem vollkommen überhitzten Tag. Ja, das musste es wohl sein.
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyMo 17 Aug 2020, 20:33


Emerald

„There is nothing like choice or freedom in life and sooner or later you´ll realize that. Whether you´re stronger or weaker than the others is destiny and it´s the strong who make the desicions for the weak. You can´t change destiny and neither can I!“

BlutClan | Heilerin

Nach kurzem Warten war Lotta noch nicht zurückgekommen und ich begann mein Fell zu putzen. Was trieb die Auszubildende eigentlich da draußen? Kräuter wegzubringen konnte doch nicht so schwer sein und trotzdem ließ die jüngere Kätzin sich nirgendwo blicken. Nicht dass es mich gestört hätte, sie loszuwerden, aber Djinn würde bestimmt einen Weg finden, es gegen mich zu nutzen, wenn ich nicht auf meine Auszubildende aufpassen konnte. Oder wer wusste, was die naive Kätzin auf ihrem Weg zurück anstellte? So oder so würde ich ihr wohl eine Strafpredigt halten, wenn sie einmal wieder auftauchte, aber im Augenblick war meine Erschöpfung zu groß, um mich daran zu kümmern. Die Müdigkeit in Folge meiner Tortur durch den Anführer machte meine Pfoten bereits schwer und ich wünschte mir kaum etwas mehr, als mich in meinem Nest zusammenzurollen - zumindest solange keine Katze kam, um die ich mich, dank des verhassten Anführers kümmern musste.
Um Lotta konnte ich mich auch am nächsten Tag scheren, schließlich hatte ich jetzt nicht die geringste Lust noch nach der Spur der Auszubildenden zu suchen, die vielleicht draußen, vielleicht irgendwo im Lager herumlief. Also schob ich mich in den Schrank und rollte mich dort in meinem Nest zusammen.
Wenn die junge Kätzin nur nicht wieder ihre Nase in die Angelegenheiten anderer Katzen steckte und mir Ärger machte.


Angesprochen: //
Standort: Im Heilerbereich, in ihrem Nest
Sonstiges: Kann geweckt werden, sollte eine Katze zum Heiler müssen

Reden | Denken | Handeln | Katzen
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptyMo 31 Aug 2020, 22:16



† Lotta

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Post 8
» Vieles hatte Lotta erwartet, sicherlich, von einem strafenden Blick bis hin zu einem bedrohlichen Knurren, wie im BlutClan zumeist solche Ausrutscher geahndet wurden. Stattdessen begann Feron zu lächeln. Verwundert runzelte die Kätzin die Stirn, doch vorsichtig erwiderte sie den Ausdruck, so lange wie er weilte. Es schien kein abfälliges Lächeln zu sein und auch, wenn sie sich irgendwie ein wenig ausgelacht fühlte, freute sie diese unerwartete Reaktion. Ihr verzweifelter Versuch eines Gesprächs war sicherlich belustigend, das konnte sogar sie selbst nicht leugnen, aber dieses Lächeln war ihr allemal lieber als eine feindselige Haltung, wie sie sie vermutet hatte. Dennoch jagte es ihr einen unangenehmen Schauer über den Rücken, als er ihre vergangenen Worte wiederholte, die ihr so unbedacht über die Lippen gekommen waren. Diese 2 Worte. Verdammt, Feron. Lotta versuchte seinem Blick stand zu halten, doch wirklich lang blieb es nicht dabei. Sie wandte den Blick ab, sah stattdessen auf seine Brust, dann auf seine Ohren und anschließend einfach an ihm vorbei. Jedes einzelne seiner Worte fuhr wie eine Welle aus Feuer über ihre Haut und sie konnte sich nicht entscheiden, welches Gefühl nun das vorherrschende war. Scham, Angst, Unruhe? Was auch immer es nun war, dieses Chaos verwirrte sie und die Kätzin trat unruhig von einer Vorderpfote auf die Andere. "Mein Unterbewusstsein hat dich wohl doch erkannt", versuchte sie etwas zu scherzen und schmunzelte kurz. "Danke.. dass du darüber hinweg sehen kannst", fügte sie anschließend an und trotz dessen, dass ihre Worte wahrhaftig dankbar klangen, traute sie dem Frieden nicht. Es wirkte zu einfach, dafür, dass sie gerade einem Töter derartig begegnet war. Einfach eine Entschuldigung und es sollte gut sein? Wenn das nur so gut bei Djinn funktionieren würde...

Seine Worte wirkten auf Lotta wie die eines Vaters, der mit seiner Tochter sprach. Oder die eines Mentoren, der seinen unhöflichen Auszubildenden belehrte. Und auch, wenn dieser Vergleich irgendwie doch nicht passte, war es das Beste, was ihr in diesem Moment einfiel. Aussprechen würde sie es nicht, schließlich war sie nicht unbedingt daran interessiert, die Situation wieder schlimmer zu machen, als sie sein müsste. Weshalb sie nur, unsicher, ein Lächeln aufsetzte und zu ihm hoch sah: "Ich werde mich bemühen, es zu unterlassen... Schließlich entspricht es nicht meines Ranges, einen Töter mit Blicken zu löchern", antwortete sie ihm und ein bitterer Unterton schwang in ihrer Stimme, als sie auf das Rangsystem des Clans zu sprechen kam. Einer, der sie daran erinnerte, wie weit unten sie in diesem System stand und wie sie von einer simplen Auszubildenden regelrecht in den Boden gestampft worden war, als sie keine Beute fangen konnte. Es war doch auch nicht ihre Aufgabe, dies zu können, oder etwa doch? Sicher könnte Feron ihr diese Frage beantworten, doch stellen würde sie sie nicht.
Stattdessen lauschte sie den folgenden Worten, von denen Lotta nicht sicher war, was für eine Stimmung in ihnen mit schwang. Der Kampf? Nun, vielleicht hätte sie etwas dazu sagen können, wenn sie den Kampf gesehen hätte. Was sie aber nicht getan hatte. Ihr Blick war auf Djinn gerichtet gewesen, wie er diese Kätzin hinrichtete. Sofort kehrte der bittere Geschmack in ihren Mund zurück, als sie darüber nachdachte und ruckartig drehte sie den Kopf zur Seite und sah in Richtung des Lagereingangs, um sich von dem Gedanken abzulenken. Emerald fragte sich sicher bereits wo sie blieb, schließlich sollte sie nur ein paar Kräuter entsorgen. Nun stand sie allerdings hier, mit dem schwarzen Töter Feron, und musste krampfhaft eine Antwort auf eine Frage erfinden, die sie eigentlich nicht wusste. Räuspernd sah sie zu ihm auf: "Sehr.. gut. Aufschlussreich. Wirklich." Jedes Wort klang so unendlich ... dumm. So viel zu ihrer Glaubwürdigkeit, die sie vielleicht bis dahin noch schwerstens aufrecht erhalten hatte. Das war jetzt auch Geschichte. Fest biss sie sich auf die Zunge. Sag lieber nichts, bevor du so etwas sagst. Besser wäre es zumindest. Kurz überlegte sie, noch irgendetwas anzufügen, doch vielleicht war es besser, es einfach dabei zu belassen, anstatt sich noch weiter lächerlich zu machen. Oder einen Punkt zum Angriff zu bieten.

Als Lotta ihren Blick wieder in Richtung der leuchtend gelben Augen richtete, wurden ihre eigenen direkt groß und rund, als Feron im nächsten Satz doch tatsächlich etwas wie einen Scherz auf Lager hatte. Verwirrt und ein wenig dümmlich grinste sie ihm entgegen, bevor sie ihre Fassung wiederfand, sich etwas mehr aufrichtete und den Kopf schief legte. "Sicher spricht nichts dagegen, solang keine anderen Aufgaben vorrangig sind", antwortete sie ihm nachdenklich und hatte zum ersten Mal nicht das Gefühl, völligen Mäusedung zu reden. "Ich präferiere jedoch die Dämmerung. Oder den Sonnenaufgang." Lotta sah hinauf zum Himmel, der nur von wenigen Sternen gesprenkelt war. Die Nacht hatte etwas besonderes, da hatte er sicherlich recht, und doch wirkte sie eher bedrohlich als beruhigend auf die Heilerschülerin. Vielleicht wäre es anders, wenn sie wie Feron wäre, der das Ansehen von Djinn genoss. So, wie es alle Wächter und Töter taten. "Eine Katze reicht aus, um zu starren", schmunzelte sie schließlich zurück, bevor sie tief eingeatmet hatte, um sich überhaupt zu trauen die Worte auszusprechen. Durfte sie überhaupt zurück scherzen? Sofort breitete sich wieder die Nervosität aus, die sie zumindest für einen Moment erfolgreich besiegt hatte. Etwas sorgsamer legte sie den Schweif um die Pfoten und blinzelte Feron abwartend entgegen. Wer weiß, vielleicht könnte das hier doch noch angenehm werden. Hoffen wollte sie jedoch nicht darauf, nicht offensichtlich. Wenn sie es nicht hoffte, würde es vielleicht eher eintreten.
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Fearne
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySa 12 Sep 2020, 18:18


Loki

TöterPost #11

Loki hatte die Augen bedrohlich zusammengekniffen, während er die Gefangene betrachtete. Immer wieder legte er den Kopf schweigend auf die andere Richtung, bohrte seinen Blick in ihren Körper, musterte jedes Stückchen Pelz, das er finden konnte. Djinn hatte sie keinem anderen Wächter überlassen, also war sie nun wohl sein persönliches Spielzeug. Dabei mochte sein Anführer ihn doch gar nicht genug, oder etwa doch? Sonst wäre er, Loki, doch ein Wächter und nicht nur Töter? Doch der Kater wollte sich nicht beklagen, genoss lieber jeden Moment, in dem er diese Kätzin spüren lassen konnte, wem sie ab jetzt gehörte.
»Wenn du dich beschweren möchtest«, flüsterte Loki mit warmen Ton. »Dann hat mein Anführer immer ein offenes Ohr für neue Vorschläge, hmm?«
Der Töter zwinkerte der Kätzin zu, erhob sich auf die Pfoten und blickte kurz über seine Schulter in den Raum, in dem die meisten Katzen sich aufhielten. Er wollte nie gehört werden, wenn er mit der Kätzin spielte, denn einige dieser wahnsinnigen Katzen konnten ihn missverstehen und bei Djinn anzweifeln. Nicht, dass er nicht auch wahnsinnig wäre oder so etwas... Überzeugt, dass keiner ihn stören würde, zeigte er der Gefangenen Odette seine Zähne und schlenderte mit gefährlich leuchtenden Augen auf sie zu.
»Nein, nicht alle...«, flüsterte der Kater, als er sie erreichte, in ihr Ohr. Sein Pelz streifte ihr Gesicht, als er sich so nah an sie drückte und sanft neben ihrem Ohr vor sich hin atmete. Sie sollte sich seinen Geruch merken, sollte sich immer an seine Berührungen erinnern. Es gab im BlutClan keine Katze, die sie so behandeln würde, wie er es tat und wenn sie schon dabei waren, sollte sie ihm auch auf ewig verfallen, ihm gehören.
»Manche dürfen sich nach einem Kampf um ihr Leben dem BlutClan anschließen«, brummte er in ihr Ohr, ließ seine Nase an diesem entlang gleiten, hinab zu ihrer Wange, wieder hinauf zu ihrem Ohr. »Manche werden aber auch nur auf ewig gequält, bis sie darum betteln, sterben zu dürfen.«
Lokis Stimme verhärtete sich, als er das sagte. Seine Nase blieb an ihrem Ohr, aus der Position aus blickte er auf ihre Wunden hinab und musterte diese, bis er eine fand, die ihm gefiel. Überzeugt fuhr er die Krallen aus, presste sich jedoch noch einmal sanft an die Kätzin, wollte sein Spiel auskosten.
»Es tut mir leid, Odette, doch auch ich habe keine andere Wahl als zu gehorchen, wenn ich überleben will«, wisperte er fast schon liebevoll in ihr Ohr. Seine Pfote schnell hoch, legte sich an eine ihrer Wunden und schlug auf diese ein, mit dem Ziel, diese nur noch schlimmer zu machen und die Gefangene schreien zu hören. Denn wenn der BlutClan sie schreien hörte, würde keiner an seinen Praktiken zweifeln. Doch eine weitere grausame Wahrheit war einfach, dass Loki sie unglaublich gerne schreien würde... während sie sich hilflos an ihn drückte und er ihr diese Schmerzen zufügte.

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Angesprochen: Odette
Erwähnt: Djinn

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Caesar

AuszubildenerPost #10

Noch immer an Aima gedrängt, hatte Caesar die Ermordung von der fremden weißen Katze durch die Krallen seines Vaters beobachtet. Es war ihm so leicht gefallen, der Fremden das Leben zu nehmen. Hätte er, sein Sohn, das auch gekonnt? Er, der hier so verängstigt neben seiner Schwester lag, sich an sie schmiegte, als würde sein Leben davon abhängen? Könnte er so leben? Eine Wahl hatte er auch nicht, er war als Sohn dieses wahnsinnigen Mörders geboren, also war sein Schicksal besiegelt gewesen. Sein Blick fiel auf Tamiko und Fengo, heiße Wut pulsierte durch seinen Körper, als er sie beobachtete. Sie würden nicht einmal zögern, ihn zu töten, wenn sie wüssten, wie sie es am besten täten. Er musste also genauso hart daran arbeiten, andere Katzen umzubringen, wenn er überleben wollte. Er hatte schließlich keine Wahl.
Nach dem ganzen Blutvergießen sprang Djinn auf die Kommode und rief den Clan zusammen. Nur zögerlich lief Caesar in die Richtung seines Vaters, hielt sich jedoch bedeckt, immer einen Blick auf Aima gerichtet. Sein Vater verkündete, dass er und seine Geschwister nun Auszubildene sein würden. Dabei machte sich sein Vater selber zum Auszubildenden von Tamiko und wählte Kronos für Fengo. Caesar und Aima erhielten Valkyrie und Rezyo als Auszubildende... zwei Normale vom Range her. Damit war klar, was ihr Vater von seinen schächeren Jungen wollte und der dunkle kleine Kater wusste, dass er sterben würde, wenn er sich nicht anstrengte.
Finster dreinblickend sah Caesar seiner kleinen hilflosen Schwester hinterher, die ihren Auszubildenden aufsuchte. Er würde für sie stärker werden, würde sie beschützen vor den anderen Katzen des BlutClans. Sollte ihr Vater ihr auch nur ein Haar krümmen... Eine dunkle Katze ließ sich vor ihm nieder, riss ihn aus seinen Gedanken. Aus zusammengekniffenen Augen betrachtete er seine Mentorin Valkyrie, bis er schließlich gehorsam den Kopf senkte.
»Valkyrie«, begrüßte Caesar die Kätzin respektvoll und blickte nur vorsichtig mit ausdruckslosem Blick auf. Er war doch noch ein Junges, wieso musste er in einem Clan sein, der ihn quälte? Er wollte lernen, andere genauso zu quälen, damit niemand ihm mehr wehtun würde! »Ich werde dir ein guter Schüler sein.«
Es würde schlauer sein, dieses Versprechen zu geben, als sein Leben zu riskieren. Außerdem hatte er nichts, was er ihr sonst sagen könnte.

RedenDenkenAndere

Angesprochen:
Erwähnt:

All by Kedavra

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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySo 20 Sep 2020, 14:27





vandal | töter | blutclan | #005
Die Kätzin war... nun, gut wäre zuviel gesagt, doch sicher zumindest nicht schlecht. Immer wieder schien sie seine Angriffe zu ahnen, oder ihnen blitzschnell auszuweichen - und das, obwohl Vandals eigene Stärke mehr in seiner Schnelligkeit lag, als in seiner Kraft. Auch seine Größe schien sie sich zu nutze zu machen, versuchte einen Angriff von oben, dem er allerdings beinahe grazil zur Seite auswich. Treffer fielen keine, außer vielleicht einige oberflächliche Kratzer, und unterschwellig verletzte es den Stolz des Katers, gegen eine Normale keine ernstzunehmende Verletzung zu landen. Dass er bis vor Kurzem selbst noch keinen besonderen Rang trug, war in seinem Kopf schon nicht mehr von Bedeutung. Wichtig war nur, dass er es war, wie lange spielte dabei keine Rolle. Kurz fuhr ein spöttisches Grinsen über seine Züge und gerade wollte er zum nächsten Sprung ansetzen, als die Stimme Djinns über den Lagerplatz schallte. Eine Versammlung. Auch Valkyrie schien die Stimme zu hören, brach ihrerseits den Kampf ab und verzog sich ohne ein weiteres Wort nach innen. Unzufrieden zuckte der Kater mit dem Mundwinkel, entschied sich allerdings, die Versammlung von draußen zu verfolgen. Mit Hilfe einiger herumstehender Holzkisten, die die Zweibeiner offensichtlich hier zurück gelassen hatten, sprang er hinauf zu einem der Fenster, von denen aus er in den Raum sehen konnte. Beim Aufkommen zog ein kurzer Schmerz durch seine Schulter, dem er jedoch nur ein unwirrsches Knurren zukommen ließ. Mittlerweile war er es gewohnt, schließlich war die Verletzung alt, doch es beeinträchtigte ihn zu manchen Tagen mehr, als an anderen. Heute war offensichtlich einer, wo sie sich eher bemerkbar machen wollte.

Es wurden Auszubildende ernannt. Der Wurf von Djinn, wenn er sich nicht täuschte, denen er noch kurz zuvor mit Valkyrie beim Kämpfen zugesehen hatte. Besagte Kätzin bekam sogar tatsächlich Caesar zugeteilt - jenen Kater, den sie ihm gegenüber bereits erwähnt hatte. Er freute sich nicht für sie - er freute sich für niemanden. Es war lediglich positiv zu sehen, dass es neue - hoffentlich gute - Kämpfer für den Clan hervorbrachte. Auch, wenn die Hälfte von ihnen sicher nicht einmal die Ausbildung überleben würde. Sie alle waren schwach und auch, wenn ihre Ausbilder stark waren, konnte nicht jeder im BlutClan als Gewinner heraus gehen. Nur die Wenigsten schafften es überhaupt über den Rang der Normalen heraus. Vandal war einer von ihnen.
Mit gleichgültiger Miene setzte er wieder hinab auf den Boden, richtete den Blick zur Seite und sah direkt in ein Paar hellblaue Augen, die den seinen mehr als unähnlich waren. "Iris." In der Stimme des Dunkleren war weder Freude, noch ehrliches Interesse zu vernehmen. Lediglich eine Spur mehr Anerkennung, beinahe unmerklich, die allerdings ebenfalls verflog, als sie ihm eine Ratte vor die Füße warf. Zusätzlich war die Bemerkung, die seine Tochter an ihn richtete, nicht unbedingt von Respekt geprägt. Nicht, dass er etwas anderes erwartet hätte. "Wälz deine Aufgaben besser nicht auf andere ab", murrte er lediglich nur zu ihr gewandt, zog die Ratte zu sich und nahm einen Bissen Fleisch aus ihrer Seite. Sicher wäre er der Letzte, der - gerade Greif - Frischfleisch brachte, vor allem, seit er von Djinn zum Töter ernannt worden war. Erst, als von der Ratte nur noch Knochen übrig waren, schob er sie mit einer abfälligen Bewegung zurück zu Iris.
Kurz strich er sich mit der Pfote über die Schnauze, nur um sich anschließend wieder voll aufzurichten und seine Tochter mit den hellgrünen Augen zu taxieren. Offensichtlich war sie auf ein Gespräch aus, doch zumindest jetzt kam sie bei Vandal nicht weit mit ihren Provokationen. Aus dem Augenwinkel bemerkte er einige Katzen, die das Lager verließen und auch Valkyrie war nirgends mehr zusehen - offensichtlich beschäftigt mit ihrem Schüler. Nun stand er hier, der hellen Normalen gegenüber und schwieg. Schließlich war es nicht seine Aufgabe, dieses Gespräch am Leben zu halten, wenn er es nicht begonnen hatte.


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Izuku
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BeitragThema: Re: BlutClan-Lager   BlutClan-Lager - Seite 30 EmptySo 20 Sep 2020, 22:53


Iris
Normale BlutClan Katze | 12 Monde | 002

Die weiße Kätzin hatte sich indessen auf ihr hübsches Hinterteil niedergelassen und angefangen, sich über das Brustfell zu lecken, während sie ihren lieben Vater und seine Worte geflissentlich ignorierte. Mehr als nur das Blut, das durch ihre Adern flossen, verband die beiden nichts - und Iris selbst konnte auch nicht behaupten, dass sie ihn in ihrem Leben als Vaterfigur jemals wirklich vermisst hatte. Im Gegenteil wäre eine solche Vorstellung im BlutClan undenkbar und... mehr als nur unerwünscht, denn letzten Endes würde man Bindungen nur als Schwäche ansehen und verachten.
Man könnte darüber streiten, dass Iris ihren Gegenüber wenigstens ein wenig Respekt zollen sollte, wo er doch - in der Theorie jedenfalls - einen Rang über ihr stand und somit das Privileg hatte, auf sie herunterblicken zu dürfen. Wenn sie jedoch ehrlich zu sich war, war die Kätzin sich zu schade für ein solch kriecherisches Getue, oblgeich sie selbst nur eine gewöhnliche BlutClan Katze war. Wäre es  Djinn, der vor ihr stehen würde, sähe die Sache ein wenig anders aus. Aber auch nur ganz minimal und nur deswegen, weil sie es doch als ganz charmant ansah, noch eine Weile am Leben zu bleiben.
Iris selbst war - wie auch Vandal - alles andere als die gesprächigste Katze des BlutClans und insgeheim fragte sie sich bereits, was in ihr gefahren war, auch nur ein Wort an ihn zu verschwenden, wo es doch nichts gab, was es zu bereden galt.
Nichtdestotrotz wollte sie nun, wo sie das Ganze bereits initiiert hatte, nicht als Idiotin dastehen, weshalb sie sich dazu zwang, zu rekonstruieren, was er zuvor zu ihr gesagt hatte, um entsprechend darauf antworten zu können, »Huh, meine Aufgaben abwälzen? Das würde mir im Leben nicht einfallen, Vater.« Sie strahlte Ruhe aus - fast könnte man ihren Gesichtsausdruck bereits als gelangweilt betiteln -, während sie gemächlich Wort für Wort aussprach, doch in ihrer Stimme schwang ein leichter Ton von Hohn mit. »Du sahst nur so aus, als hättest du selbst keine bedeutsamen Aufgaben zu erledigen. Da wollte ich so frei sein, dir zur Pfote zu gehen und meine Last mit dir teilen.«
Forsch und mit einem angedeuteten Lächeln legte Iris den Kopf zur Seite; unbeirrt blickte sie in die hellgrünen Augen Vandals. »Aber nun denn, ich sollte mich wieder meinen Aufgaben, wie du sie so schön nanntest, widmen. Du bist eingeladen, mich zu begleiten und sicherzugehen, dass ich sie auch ja nicht abwälze
Vielmehr war nicht hinzuzufügen und ohne auch nur weiter zu zögern, erhob die Kätzin sich und wandte sich von dem Kater ab. Sie wusste, dass sie möglicherweise die schmale Grenze zur Respektlosigkeit überschritten hatte, aber was auch immer nun geschehen würde, würde geschehen. Sie war noch nie die Art von Katze gewesen, die etwas bereut hatte - obgleich sie sich in diesem Moment dafür verabscheute, unterschwellig nach Gesellschaft gebeten zu haben, weil sie tief im Inneren nicht hatte allein sein wollen.

tbc: BluttClan Territorium - Flachland am Schwarzstrom
Erwähnt: Djinn
Angesprochen: Vandal





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