Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 SchattenClan-Lager

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Fearne
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyFr 18 Sep 2020, 22:30



Engelsflügel
SchattenClan Heilerin #10 | Vertretung


But still, they keep on provoking me...
Flammentänzerin reagierte... zumindest tat sie es so halb. Mit verschleierten Blick leckte die Königin die Kräuter auf, ließ jedoch keinen Ton von sich erhören. Auch während der Prozedur selbst hatte die rote Kätzin schweigend gelitten und diese Gefühle nicht allzu nah an sich herangelassen. Sorge drückte auf Engelsflügels Brust, während sie die junge Kätzin so betrachtete, die alles über sich ergehen ließ, als wäre kein Leben mehr in ihr, als wäre nur eine leere Hülle geblieben. Die alte Heilerin hatte viele Katzen leiden gesehen in all der Zeit, kannte das Gefühl und hatte gelernt, damit zu leben. Es war die Aufgabe einer Heilerin, mit diesem Gefühl zu leben und für den Clan weiter zu kämpfen. Doch für eine junge Mutter, die sich so viel von den Jungen erwartet hatte, von der Zeit in der Kinderstube... war dies ein trostloser Augenblick, etwas, das niemals nicht wehtun würde.
Somit war die helle Kätzin auch nicht überrascht, als Flammentänzerin aufsprang und die vier Junge ihrer verstorbenen Freundin an sich zog. Natürlich nicht, denn tief in ihrem Herzen wusste die Heilerin, dass der SternenClan diesen Weg für die Junge gewählt hatte. Sicher hätte es einen einfacheren gegeben, doch der SternenClan war nicht so grausam, das er diese vier Junge im Stich lassen würde. Auch wenn die rote Kriegerin jetzt darunter litt, erwartete sie doch eine erfüllte Zukunft, in der sie die Ehre hatte, diese vier kleinen Junge aufzuziehen und ihnen Geschichten ihrer großartigen Mutter zu erzählen.
Engelsflügel hatte gar nicht bemerkt, dass Goldpfote dazu gekommen war, doch als die Heilerin die Schülerin jetzt bemerkte, sah sie die Unsicherheit in den blanken Horror in deren Augen. Schwerfällig und mit müden Knochen hievte sich Engelsflügel auf die kleinen Pfoten und schritt zu der goldenen Schülerin. Sanft und beruhigend legte sie ihr den Schweif auf die Schulter und leckte ihr über die Ohren, richtete ihren Blick jedoch baldig wieder auf die Königin, die die Junge ihrer Freundin an sich gepresst hatte und nun leise vor sich hinknurrte.
»Wir müssen das Moos aus der Kinderstube bringen und neue Nester weben. Das Blut muss weg, die Jungen auch, doch das mache ich. Auch braucht Flammentänzerin Wasser, um zu Kräften zu kommen. Also holst du am besten eine ganze Menge Moos, einfach neben dem Bach, der hier am Rande des Lagers fließt. Dort ist ein Baum mit einer Menge Moos und du musst das Lager nicht einmal verlassen. Ich werde das alte Moos und die Junge entfernen, in Ordnung? Mach dir darüber keinen Kopf.«
Eine Stimme, gequälte Laute, erweckten die Aufmerksamkeit der Heilerin, die über die Schulter der armen Schülerin blickte und direkt in Blattsprenkels Augen starrte. Der verwirrte, zitternde und verängstigte Gefährte der toten Distelherz. Sanft umrundete die Heilerin die Schülerin, bis sie den Krieger erreicht hatte und ihn sanft an den Rang der Kinderstube stieß.
»Deine Gefährtin wandelt nun mit dem SternenClan, Blattsprenkel«, erklärte die alte Kätzin mit ruhigem Ton und blickte in die Richtung der anderen Königin. »Auch hat sie ihre Junge verloren. Doch der SternenClan hat dir damit Hoffnung gegeben, Blattsprenkel. Der SternenClan hat dir eine Mutter für deine vier gesunden Junge gegeben und sie wird sich immer um sie kümmern. Ich weiß, der Verlust ist hart und du wirst Zeit zum heilen brauchen. Doch du musst für deine Junge da sein, für Distelherz.«
Schweigend betrachtete die Heilerin einige Momente lang die Szene, bis ihre Ohren sich spitzten, da sie Mohnsterns Stimme vernahm. War die Große Versammlung wirklich schon vorbei? Alles war ihr so schnell vorgekommen, doch eine gesamte Nacht war vergangen... schweigend sah sie auf den Lagerplatz hinaus, nickte dann jedoch entschlossen und streckte den Kopf aus dem Bau.
»ABENDPFOTE!«
Ihre Schülerin würde nun wieder helfen müssen und erst wenn sie ihre Aufgaben erledigt hatten, könnten sie sich ausruhen. Das war das Schicksal der Heiler, sie waren so gut wie immer auf den Pfoten. Es führte kein Weg darum vorbei, doch bald würde zumindest eine von ihnen beiden ruhen können. Engelsflügel zog sich wieder in den Bau zurück und blickte zu dem Krieger zurück.
»Flammentänzerin wird erst einmal Ruhe benötigen, um alles zu verarbeiten und sie wird dich nicht an die Junge lassen. Doch das ist nicht schlimm, denn sie werden nicht sterben. Du solltest dich jedoch von deiner geliebten Gefährtin verabschieden, Abendpfote wird dir helfen sie aus dem Bau zu tragen, damit der Clan trauern kann. Ich werde auch dazu stoßen um sie für die Totenwache vorzubereiten, doch sobald sie aus dem Bau raus ist, läuft Flammentänzerin nicht mehr der Gefahr aus, dass der gesamte SchattenClan sich hier heimisch machen wird. Du hast es verdient, dich zu verabschieden. Also gehe nun, ich werde bald wieder an deiner Seite sein.«
Friedfertig legte Engelsflügel ihre Schnauze an die Wange des Kriegers, zog sich jedoch zurück um ihm Platz für die Trauer zu lassen. Stattdessen ließ sie sich - in sicherer Entfernung, niemand konnte ahnen, was im Kopf der Kätzin vor sich ging - neben Flammentänzerin nieder.
»Ich werde deine Junge nun wegbringen. Möchtest du ihnen noch Namen geben, oder hast du keine Kraft mehr dazu?«
...They're hoping to see me completely broken emotionally.

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyFr 18 Sep 2020, 23:10

Wacholderstaub
SchattenClan | Krieger | männlich

Ich schreckte auf, als ich Mohnstern vom Hochfelsen rufen hörte. „Eine Versammlung?“, murmelte ich während ich ein Gähnen unterdrückte. „Kiefernfall, warte!“. Ich wandte mich zu Lärchenherz der noch mit putzen beschäftigt war und stupste ihn mit der Schnauze in die Seite, um ihn zum Hochfelsen zu treiben.

Ich suchte mir ein bequemes Plätzchen und spitze die Ohren. Um was es wohl geht? Sicherlich um die Große Versammlung. Was ich wohl verpasst habe? Gespannt lauschte ich Mohnsterns Worten. Bei der Erwähnung von Distelherz‘ Tod senkte ich den Kopf. Auch wenn ich nicht wirklich viel Kontakt zu der Königin gehabt hatte, war ich doch irgendwie bedrückt. Ob mit den Jungen wohl alles okay ist? Ich konnte kaum realisieren, deren Mutter nie wieder zu sehen. Ihr Tod war ein großer Verlust für den Clan.

Nachdem Mohnstern die Versammlung beendet hatte, war ich endlich so richtig wach und wandte mich wieder meinen Brüdern zu: „Jetzt können wir jagen gehen. Nach der großen Versammlung und all dem Stress in der Kinderstube kann bestimmt jeder im Clan etwas Frischbeute vertragen.“ Ich war nicht gerade motiviert das Lager zu verlassen, aber es gehörte nun mal zu meinen Pflichten als Krieger. Zudem war das Jagen mit Kiefernfall und Lärchenherz recht erträglich. Ich setzte mich seufzend auf und wartete auf die Antwort meiner Geschwister.

Erwähnt: Mohnstern, Distelherz
Angesprochen: Lärchenherz, Kiefernfall
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Katsuki
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptySo 20 Sep 2020, 12:11


Flammentänzerin
What if you could take
the chance to save a life?
SC | Königin | #007


Jeder Herzschlag dröhnte laut in den Ohren der Königin wieder, jeder Herzschlag schickte eine qualvolle Welle durch ihren Körper, durch ihren Geist und zuletzt auch durch ihr Herz. Nur nebensächlich spürte sie die leichten Bewegungen an ihrem Bauch, wo sie die vier Jungen ihrer ehemaligen Mentorin fest an sich gepresst hatte. Dort... wo eigentlich die ihren hätten liegen sollen. Ein Laut der Qual entkam ihrer Kehle, ein trockenes Schluchzen, welches in ihrem Hals kratzte als sei sie krank. Jedoch wusste sie es besser.

Doch nun musste sie stark sein. Sie musste stark und eine Mutter sein, für diese kleinen Wesen, welche die ihre grade verloren hatten, auch wenn diesen unschuldigen Kätzchen dieser Umstand nicht wirklich bewusst war.

Zusammenzuckend sah Flammentänzerin auf, als Goldpfote in den Bau hineinkam. Sofort sah die rote weg, wich den Blicken der Schülerin aus, knurrte leise, angespannt und rollte sich noch enger um die kleinen Bündel an ihrer Brust zusammen. Niemanden würde sie an das heranlassen, was der SternenClan ihr auf so schmerzliche Art und Weise in die Pfoten gelegt hatte.

Und auch, wenn jeder Atemzug die Königin schier umbrachte, wusste sie, dass nichts ohne einen Grund geschah und der SternenClan etwas ganz besonderes mit diesen Jungen vorhaben musste. Und mit ihr.

Während sie nur Teile von dem mitbekam, was Engelsflügel zu der Schülerin sagte, begann Flammentänzerin stockend zu schnurren, um die Bündel an ihrem Bauch zu beruhigen. Als dann jedoch noch jemand in den Bau hineinstolperte und die Königin Blattsprenkel erkannte, versteifte ihr schmerzender Körper sich komplett. Sie wollte dem Kater nicht in die Augen blicken, wollte nicht sehen wie sehr ihn das alles verletzen würde, in diesem Moment, in dem sie selbst viel zu verletzt war. Zum Glück kümmerte sich Engelsflügel direkt darum, ein leises Seufzen entkam ihrer Kehle.

Es dauerte nicht lang, da spürte sie, wie die Heilerin sich - mit ein wenig Abstand - zu ihr setzte. Träge hob Flammentänzerin den Blick, begegnete den gütigen Augen und sah ihnen mit glanzlosen grünen Irden entgegen, in denen irgendetwas zerbrochen zu sein schien.

Zersplittert wie die dünnen Eisschichten auf den Pfützen zum Beginn der Blattleere. Aber Engelsflügel hatte Recht. Sie konnte diese kleinen Wesen, auch wenn sie schon beim SternenClan waren nicht ohne einen Abschied ziehen lassen. Und auch Distelherz konnte sie nicht einfach so ziehen lassen.

Der Angst und der zerstörerischen Wut war eine sanfte Melancholie gewichen. Müdigkeit überschattete jede Bewegung der roten Königin, während sie sich ächzend aufrichtete. Den leisen Protest murmelte sie mit sanften Worten hinfort. "Ich bin sofort wieder da... pscht..." Flüsterte sie den Jungen zu, strich mit der Nase vorsichtig über jedes einzelne von ihnen, bevor sie sich für einen Moment entfernte. Zuerst versenkte sie ihre Nase noch einmal im Pelz ihrer ehemaligen Mentorin, nahm den Geruch noch einmal in sich auf, bevor Abendpfote und Blattsprenkel ihren Körper auf den Lagerplatz tragen würde.

"Ich verspreche, ich werde auf sie aufpassen und zu den stärksten, mutigsten und gütigsten Katzen dieses Clans machen..." Dabei bebte ihr Körper vor emotionaler Schmerzen. "Pass du bitte im Gegenzug auf meine kleinen auf, ja?" Für einen Moment war ihre Stimme mit einer Trauer belegt, die wohl in der Lage gewesen wäre das kälteste Herz zum Schmelzen zu bringen. "Gute Reise...", flüsterte sie zum Abschluss, leckte Distelherz über die Wange, schloss einen Moment die Augen und betete still zum SternenClan, dass er sie gut aufnehmen würde.

Dann kam der wirklich schwere Teil dieser Aktion. Mit zitternden Gliedern ließ die rote Katze sich neben den drei winzigen Haufen nieder. Der Anblick raubte Flammentänzerin einen Moment den Atem. Vollkommen zerstört schluchzte sie auf, ließ den Schmerz ein letztes Mal zu, hieß ihn beinahe willkommen und ein verzerrtes Lächeln legte sich auf ihre ermatteten Züge. Diese Jungen, obgleich sie schon mit dem SternenClan jagten waren wunderschön. Ein leuchtend roter Kater, eine cremefarbene Kätzin mit roten Pfoten und zwei breiten, miteinander verbundenen dunklen Streifen auf dem Rücken und zuletzt ein roter Kater mit einem dunklen Streifenmuster über den gesamten Oberkörper.

"Dieses hier..." Sie legte die Nase an den roten Kater. "Wird Glutjunges heißen." Langsam aber sicher begann die Stimme der Königin rau und kratzig zu werden. "Und dieses hier..." Ihre Zunge strich beinahe ehrfürchtig über den kalten Pelz ihrer einzigen leiblichen Tochter. "Soll Blitzjunges heißen..." Das Muster auf dem Rücken der Cremefarbenen hatte entfernte Ähnlichkeit mit einem Blitz, weswegen ihr dieser Name sofort in den Sinn gekommen war, kaum hatte sie das Fellbündel gesehen.
"Und das letzte wird Splitterjunges heißen..." Eine letzte liebevolle Geste empfing auch das dritte Junge, bevor sie sich schwerfällig aufrichtete.

"Auch wenn ihr mir nicht die Chance gegeben habt, es euch zu beweisen... Ich liebe euch. Und ich warte auf den Tag, an dem wir uns beim SternenClan wiedersehen werden." Erstaunlich fest, für ihre emotionale Verfassung, hallte die Stimme der Königin durch die Kinderstube, bevor sie Engelsflügel verbissen zunickte und sich wieder zu den vier Fellbündeln legte, welche sie nun mehr brauchten als irgendjemand sonst.

Erwähnt: Engelsflügel, (Distelherz, ihre toten Junge), Blattsprenkel, Goldpfote, ihre Adoptivjunge
Angesprochen: Engelsflügel
Sonstiges: //
But you, you could only save
them by losing everything




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Shut up! I'll win

SchattenClan-Lager - Seite 45 Ae044dfe2b7692a84cb4655d813032af1

That's what it means to be a hero

*Relations* *Wanted*

Funkenwut by Stein:
 

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptySo 20 Sep 2020, 18:11


Molchpfote
SchattenClan-Schüler
#014

Den Kommentar seiner Schwester bedachte Molchpfote mit einem gewichtigen Nicken. "Ganz recht, ich brauche keinen Mentor. Das ändert aber nichts daran, dass es eine absolute Frechheit ist, einen so unfähigen Mentoren zu haben und sich niemand darum zu scheren scheint! Ich meine, sieh nur, was für ein guter Schüler ich geworden bin! Ich könnte sicher mit den Kriegern mithalten und das komplett ohne Zutun meines sogenannten Mentors. Überlege doch einmal, wie gut ich dann erst wäre, hätte Mohnstern mir einen fähigen Mentoren zugeteilt! Ein weiterer Blick verächtlicher Natur ging in Richtung Krähenstaub. Wie dumm musste dieser Kater nur sein?! "Was soll ich denn unternehmen? Wenn es allen Katzen in diesem Clan so egal ist, ob ihre Schüler jemals trainiert werden, wird auch meine Beschwerde sicherlich nichts daran ändern - wenn ich überhaupt ernst genommen werde. Es ist eine Frechheit, dass ich mir darüber Gedanken machen muss. Und zu Krähenstaub hingehen werde ich sicher nicht, das wäre ja noch schöner. Zumal ich nicht glaube, dass ich von so einer dummen Katze irgendetwas lernen kann, da ist mein Einzeltraining wesentlich effektiver..." In diesem Moment kam Mohnstern an der Spitze der Katzen, die die Große Versammlung besucht hatten, wieder ins Lager und rief sogleich eine Versammlung ein, was Molchpfote dazu verlasste, zu verstummen. Vielleicht gab es ja etwas interessantes zu hören, wer wusste das schon? Der Aufruf der Anführerin allein war allerdings nicht genug, um den Schüler dazu zu veranlassen, sich zu erheben und näher an den Hochfelsten heranzutreten.

Ein neues Gesetz also, weil der DonnerClan offenbar zu unfähig war, seine eigenen Katzen in der Blattleere zu ernähren. Und nur deshalb galt es jetzt, seine Beute einfach an die unfähigen Mitglieder des Clans abzutreten, bevor man selbst fressen durfte?! Gut, bei Königinnen und Jungen war es noch verständlich... aber früher oder später, da ging Molchpfote fest von aus, würde dieses sogenannte Gesetz so weit ausarten, dass eine kleine Gruppe fähiger Krieger dazu verpflichtet wurde, den Clan zu ernähren, während alle möglichen unfähigen Katzen, die eigentlich gar keinen Platz im SchattenClan verdienten, sich das Maul vollstopfen ließen und dabei auf der faulen Haut lagen. Das konnte ja heiter werden.
Molchpfote warf Düsterpfote gerade einen leicht genervten Blick zu, um ihr direkt zu zeigen, was er von diesem Gesetz hielt, als sich Mohnstern tatsächlich zu ihnen hinüberbequemte. Viel erwartete der Schüler ja nicht von seiner Anführerin - wenn sie seit Monden nicht mitbekam, dass sein Mentor so unnötig war wie Schwachpfote höchstselbst, würde sie es auch jetzt wohl kaum - aber... alte Beute aussortieren? Ernsthaft?!
Dennoch behielt er einen neutralen Gesichtsausdruck, verscherzen wollte er es sich mit der Anführerin ja auch nicht. "Aber selbstverständlich, oh Mohnstern, wir werden diese Aufgabe umgehend erledigen!", brachte er mit möglichst ernsthafter Stimme hervor, wärend er mental kurz davor war, laut aufzuschreien. Krähenfraß aussortieren, konnte man noch tiefer sinken?! Die nächsten Worte der Anführerin waren gleich noch ein verbaler Krallenhieb in Molchpfotes Bauch. Schiefersturms Schüler, das war Schwachpfote. Schwachpfote sollte seine Kriegerprüfung ablegen?! Das mit Abstand unnützeste Mitglied des Clans wurde geprüft, ob es bereit für den Kriegernamen war und er, wahrscheinlich der vielversprechendste Schüler des ganzen Waldes, hatte nicht einmal einen vernünftigen Mentor und durfte nun Krähenfraß sortieren gehen?! Seinem Unmut auch verbal Luft zu machen, das unterließ er... fürs Erste. Dafür müsste Mohnstern erst einmal gehen, es war nämlich nicht gerade Molchpfotes Absicht, die Anführerin darüber zu informieren, was er so von ihr und ihrem Führungsstil hielt. "Na komm, Düsterpfote, wir können unserem Clan heute einen großen Dienst tun, indem wir die Frischbeute sortieren." Mit diesen, weiterhin förmlich gehalten, Worten warf er seiner Schwester auch einen diskreten Blick zu, der von seiner Abscheu gegenüber der Aufgabe zeugte, mehr aber auch nicht. Das gab es später, wenn nicht der halbe Clan inklusive Anführerin anwesend war und mithörte.
Code (c) by [Thunder]



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SchattenClan-Lager - Seite 45 37028758pu
Äschenpfote [Wic] -- Lineart (c) by Boogamouse [DA]


Wenn ihr einen meiner Charaktere anspielen wollt oder angespielt habt, informiert mich bitte darüber!


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Fearne
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptySo 20 Sep 2020, 19:33




04

Schiefersturm


Oooh, All I want to do Is what I do well Ain't a gambler but honey I'd Put money on myself Oooh, All I want to do Is bottle it to sell Cuz my brand of vainglory is Much better for your health
SchattenClan Krieger



Während des Wartens auf die Antwort des braunen Katers, lenkte der dunkle Riese seinen Blick auf die Kinderstube. Die daraus hervorgehende Unruhe war nun nicht mehr zu missachten, insbesondere nicht das Geschreie der Heilerin oder das ein und aus gehen von Katzen. Misstrauisch kniff Schiefersturm die Augen zusammen, während er den Gefährten einer der Königinnen darin verschwinden sah. Wobei... war der Gefährte der anderen Gefährtin nicht gestorben? Unwichtig, wichtiger war, dass darin etwas gewaltig schief ging und das veranlasste, dass der große Schweif des Kriegers ungeduldig über den Boden wischte. Ihm fiel die Verzweiflung auf, die er aus dem wohlbehüteten Bau hörte, Verzweiflung die auf Fehler schließen ließ, fatale Fehler die dazu führten, dass sie wohl in dieser Nacht Clangefährten verloren hatten. Vielleicht brauchte der SchattenClan einfach mal ein paar kompetente Königinnen, davon hatte es nämlich wenige gegeben in den letzten Monden. Schiefersturms Blick flog über den Lagerplatz. Vielleicht fand er ja eine kompetente Königin.
Zwar fand der große Kater nicht, was er suchte, doch sein Blick fand eine inkompetente Königin, oder zumindest Kätzin. Na gut, er fand Mohnstern. Aufmerksam spitzte er die Ohren und bohrte seinen hellen Blick in ihren Pelz. Die Große Versammlung war vorüber, der Vollmond verschwunden, abgelöst durch wenige Sonnenstrahlen, doch vor allem von Regen. Seine Miene verdunkelte sich schlagartig, als er die dicken Tropfen spürte, die seinen Pelz in Wasser tränkten. Er hasste Regen. Sein Blick flog zu Rotkehle, den er kurz musterte. Das Wasser war gewiss nicht gut für seine Lungen, die Kälte erschwerte ihm gewiss so einiges. Doch nun blieb keine Zeit mehr um über die Krankheiten im Clan zu träumen. Seufzend erhob er sich auf die steifen Pfoten, um ein wenig warm zu werden, schüttelte die Beine aus und setzte sich dann aufrecht hin, den Kopf zu seiner Anführerin gedreht. Wenigstens ließ sie ihren Clan nicht mit dem Bericht warten.
»Jetzt bin ich gespannt«, murmelte Schiefersturm Rotkehle zu, bohrte seinen Blick jedoch erneut in die Kätzin. Sehr gespannt sogar. Schweigend lauschte der Krieger den Worten der Kätzin, Dunkelstern hatte gefehlt und Toxinstern hatte eine solch schlimme Hungersnot erlebt, dass er ein Gesetz brauchte, um Beute für alle zu versichern. Natürlich hatte der WindClan Verräter das, natürlich hatte er seine Krieger nicht in Zaun gehalten, während ihrer kleinen Hungersnot. War ihm während der Blattleere nie die Idee gekommen, Beute aufzuteilen, oder...? Schiefersturm schnaubte, prägte sich die Worte dennoch ein. Nur weil er Toxinstern verachtete, hieß das nicht, dass er dieses Gesetz ignorieren würde. Besonders die Ältesten des SchattenClans brauchten Unterstützung und vielleicht würden dann vor sich hin quatschende Schüler wie Molchpfote und Düsterpfote ein wenig Disziplin und Gehorsam erlernen.
Schiefersturms Kopf schnellte wieder zu Mohnstern, als diese vom Ableben der Königin Distelherz berichtete. Das war also das ganze Drama, das in der Kinderstube stattfand. Sein kalter Blick legte sich auf den betroffenen Bau und für einen Moment kam in ihm der Gedanke hoch, dass er sehr gerne hineinstolzieren würde, um die Situation zu überblicken. Da die Probleme darin jedoch noch zu laufen schienen, rührte sich der dunkle Krieger nicht von seinem Platz. Er mochte ein starker, furchtloser Krieger sein, doch einer Geburt musste er gewiss nicht beiwohnen, insbesondere da er wieder seltsame Geräusche aus dem Bau wahrnahm. Allerdings interessierte ihn wohl, was aus den Jungen der verstorbenen Kätzin wurde. Wie viele waren es? Würde jemand sie übernehmen und kompetent großziehen, oder würde dieses Opfer vergeudete Mühe sein? Sein Schweif schlug erneut durch die Luft, während er darüber nachdachte, was dies für seinen Clan bedeuten würde.
Mohnsterns Stimme rief Schiefersturm wieder in die Gegenwart und langsam drehte er den Kopf in die Richtung der Anführerin. Schweigend musterte er sie, gewiss hatte er die Prüfung nicht vergessen, sie interessierte ihn nur gerade wenig. Allerdings musste er sich wohl damit zufrieden geben, dass die Anführerin persönlich seine Begleitung bei diesem besonderen Ereignis sein würde und er wollte seinen Schüler gewiss nicht enttäuschen. Schwachpfote würde seine Sache gut machen, das... konnte Schiefersturm mit halber Gewissheit sagen. Ein kleines Lächeln legte sich auf seine Züge, als er den Kopf wieder seinem ursprünglichen Gesprächspartner Rotkehle zuwandte. Mit langsam, betont ruhigen Bewegungen rappelte er sich auf die Pfoten, streckte seine Beine von sich und wärmte diese ein wenig auf. Unter der Decke seines nun nassen Pelzes waren sie wieder kalt geworden.
»Die Pflicht ruft«, erklärte Schiefersturm betont gelassen und nickte dem braunen Kater kurz zu. »Dir ein erfolgreiches Training mit der jungen Drosselpfote. Sie wird ihre Sache gewiss gut machen.«
Damit verabschiedete sich der dunkle Krieger, der ruhigen Schrittes auf den Schülerbau zulief, denn Schwachpfote schlief mit all seiner Gewissheit noch darin. Vor dem Bau wartete Schiefersturm kurz, senkte dann jedoch den großen Kopf zum Eingang des Baus und spähte hinein. Es war ihm ehrlich gesagt egal, ob die anderen Schüler dadurch geweckt wurden. Besser sie standen auf um ihren Pflichten nachzugehen und ihrem Clan zu dienen, als den ganzen Tag nutzlos herumzuliegen.
»Schwachpfote! Wir brechen auf!«
Damit wandte sich Schiefersturm auch wieder ab, schüttelte seinen Pelz kurz und trottete dann mit vor Stolz geschwellter Brust und gerecktem Kinn auf seine Anführerin zu. Vor der kleineren Kätzin blieb er stehen und blickte sanft lächeln auf sie hinab. Sie mochte seine Anführerin sein, doch verglichen mit ihm wirkte sie wie ein unscheinbarer Schatten... dabei hatte er den dunklen Pelz. Einige Herzschläge blieb er so nah vor ihr stehen, rückte dann jedoch ab, um sich neben sie zu gesellen und seinen Blick auf den Schülerbau zu richten. Sein Schüler würde gleich kommen, da war er sich gewiss.
»War die Große Versammlung in dieser Nacht erfolgreich, Mohnstern? Es scheint mir, als hätten unsere größten Feinde sehr gelitten, nachdem sie unserem Clan so zugerichtet haben. Wie geht es Jubelstern?«
Es war kein ehrliches Interesse an der FlussClan Anführerin, nur höfliche Plauderei, die er von sich gab. Jubelstern sollte sich noch einmal in sein Lager wagen um den SchattenClan in einen Kampf zu führen. Seine Krallen würden das verhindern können.

Oooh oohhh, I can't get enough I'm 'a say it, it's true I can't get enough of myself Oooh oohhh, I can't get enough I don't know about you but I can't get enough of myself

»Gesprochen« Handeln Andere

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyMo 21 Sep 2020, 21:05

Lärchenherz
SchattenClan | Krieger | männlich


Lärchenherz schmunzelte bei Kiefernfalls Worten. Keinen Sinn? Oh da steckte mehr Sinn dahinter, als in so manch anderen Dingen. Aber der Kater hatte keine Zeit zu kontern, weil sein Bruder bereits aufgestanden war und zur Jagt aufbrechen wollte. „Warte auf uns!“, beschwerte er sich und wollte gerade Wacholderstaub Richtung Lagerausgang bugsieren, als Mohnstern und die Katzen die auf der Großen Versammlung waren, ins Lager glitt. Neugierig beobachtete er die zurückkehrenden Katzen und überlegte, wen er wohl um eine kurze Zusammenfassung bitten konnte, als Mohnstern auf den Hochfelsen sprang und zu einer Clanversammlung rief. Es musste etwas sehr Ereignisreiches passiert sein, dass die graue Anführerin eine Versammlung einberief. Lärchenherz rückte zusammen mit seinem Bruder weiter nach vorne um alles genau mit zu bekommen.

Gebannt lauschte er ihrem Vortrag. Während Mohnstern das neue Gesetz verkündete, nachdem Älteste, Königinnen und Junge zuerst mit Beute versorgt werden sollten, fing Lärchenherz Magen an zu knurren. Beschämt senkte er seinen Kopf zu Boden und hoffte, dass niemand, die Beschwerde seines Magens zur Kenntnis bekommen hatte. Das Gesetz war einleuchtend! Dennoch hatte Lärchenherz sich schon sehr darauf gefreut gleich, wenn seine erste Beute an diesem Tag erlegt hatte, seine Zähne in dessen Fleisch zu graben und seinen Hunger zu stillen.
Sofort überkam ihn ein schlechtes Gewissen, sobald Mohnstern seine tote Clangefährtin Distelherz erwähnte. Wie schrecklich es für ihre Jungen sein musste, ohne ihre Mutter aufzuwachsen. Er konnte sich nur zu gut an den Schmerz erinnern, den er damals gefühlt hatte, als Blitzkralle und Blütenherz verstorben waren. Als hätte er einen Teil von sich selbst verloren, als hätte sein Herz etwas von innen heraus zerfressen. Wie schrecklich musste es dann sein, die eigene Mutter nicht einmal kennen zu lernen!
Er schüttelte die Erinnerungen aus seinem langen Pelz und wand sich seinem Bruder Wacholderstaub zu, der gerade etwas von Kinderstube und Frischbeute gebrabbelt hatte. Er hatte ihm nicht wirklich zugehört, vermutete aber, dass er zur Jagd aufbrechen wollte. Das würde bestimmt gut tun, aus der gedrückten Stimmung des Lagers herauszukommen. Wacholderstaub sah mittlerweile für seine Verhältnisse ziemlich Wach aus, was Lärchenherz als positives Zeichen für die Jagd wertete. „Auf geht's!“, sagt er euphorisch und sprang auf seine Beine und verschwand im Brombeergebüsch Richtung Territorium.


Angesprochen: Wacholderstaub und Kiefernfall
Erwähnt: Mohnstern, (Distelherz, Blitzkralle und Blütenherz)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyDi 22 Sep 2020, 11:26


Schwachpfote

“Sie haben ja alle Recht Ich bin zu klein, zu langsam, zu schwach, zu unfähig - einfach nicht genug.“

SchattenClan | Schüler

Ich war schon eine Weile wach gelegen und hatte den Kopf auf die Pfoten abgelegt. Immerhin waren Molchpfote und Düsterpfote nicht im Bau gewesen, aber trotzdem hatte ich keine großartige Lust nach draußen zu gehen und den beiden zu begegnen. Besonders der jüngere Schüler schien viel Zeit zu haben ... zu viel Zeit, wenn ich an den vergangenen Tag dachte. Zugegeben meine Flanke und die blauen Flecken schmerzten noch immer, auch wenn sie zu einem großen Teil von meinem hellen Fell verdeckt wurden. Nicht, dass es überhaupt jemanden gekümmert hätte. Ob Schiefersturm sich überhaupt die Mühe machen würde, mich zu holen? Nein, vermutlich hatte er mich längst aufgegeben, wie meine übrigen Mentoren davor ... Ich seufzte. Immerhin würde ich ihn so nicht weiter enttäuschen und niemandem über den Weg laufen ...

Ich wusste nicht Recht, ob ich überrascht oder erschrocken sein sollte, als die Stimme des Kriegers doch durch den Bau hallte und ich legte instinktiv die Ohren an, bevor ich mich rasch aufrappelte, um aus dem Bau und meinem Mentor hinterher zu stolpern. Ihn warten zu lassen, würde vielleicht noch seinen Zorn wecken und wer wusste, wozu der Kater fähig war, wenn er wütend auf mich war? Wer wusste, ob er mich verletzen würde? Vielleicht sogar richtig?
Zu meinem Schrecken, kam ich hinter dem Kater vor Mohnstern zum Stehen. Was wollte die Anführerin von mir? Mein kleines Herz pochte immer schneller, während ich mit gesenktem Kopf darauf wartete, dass die Anführerin etwas sagte. Wollte sie mir sagen, dass ich den Clan  verlassen sollte, so wie Molchpfote es wohl längst getan hätte? Hatte sie gemerkt, dass ich nur eine Last für den SchattenClan war? Nervös und ängstlich lauschte ich, als Schiefersturm die Anführerin erst auf die große Versammlung ansprach. Schweigend lauschte ich den Worten der beiden Katzen, schließlich wollte ich nicht ihre Aufmerksamkeit auf mich ziehen, indem ich sie unterbrach und wartete mit schlagendem Herzen darauf, dass ich angesprochen wurde.


Angesprochen: Nonverbale Kommunikation mit Schiefersturm und Mohnstern, oder möglichst "Nicht-Kommunikation" :'D
Standort: im Schülerbau ---> Auf der Lichtung bei Mohnstern und Schiefersturm
Sonstiges: //

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Kobrasand

„Don´t let your emotions cloud your senses. Don´t let them influence your actions because if they do they´ll weaken you and you won´t be able to accomplish anything.“

SchattenClan | Krieger

---> Baumgeviert


Nachdem ich von der großen Versammlung zurückgekommen war, hatte ich mich kurz ausgeruht. Lange war ich aber nicht im Nest geblieben und als ich nun wieder auf die Lichtung trat, fiel mein Blick erst auf Mohnstern, die wohl mit Schiefersturm und seinem Schüler zur Kriegerprüfung aufbrechen wollte. Eines meiner Ohren zuckte leicht, als meine gelben Augen dem Krieger folgten, der zum Bau der Schüler hinüberlief, um seinen Schüler zu holen. Ich wusste, dass Schiefersturm Hoffnung zu haben schien, dass Schwachpfote sich doch noch einmal zu einem guten Krieger entwickelte, aber ganz ehrlich konnte ich dieser Möglichkeit keine große Chance zurechnen, auch wenn ich meinen Freund durchaus für einen fähigen Krieger und Mentor hielt. Aber der getigerte Schüler war jetzt schon älter als die meisten und trotzdem um ein ganzes Stück kleiner - nicht dass Größe alles für einen Krieger gewesen wäre, aber er hielt den Kopf gesenkt, als würde er jeglichen Blickkontakt vermeiden wollen und machte wie immer einen ängstlichen Eindruck, sodass er mehr wie ein übergroßes Junges und weniger wie ein junger Krieger aussah. Wenn nicht etwas anderes würde doch seine eigene Unsicherheit ihn zu Fehlern verleiten. Ein Krieger musste schließlich stark und mutig sein. Viel Glück, Schiefersturm, ging es mir durch den Kopf, als ich den Blick weiterschweifen ließ. Heute und bei eurem weiteren Training ... vielleicht schafft er es ja doch irgendwann, scheinst ja überzeugt davon zu sein.
Ich bemerkte nun Molchpfote und Düsterpfote, die zum Frischbeutehaufen gelaufen waren, um ihn auszusortieren. Die junge Kätzin hatte ja in meiner Schwester eine ausgezeichnete Mentorin, aber auch in ihrem Bruder sah ich einiges an Potenzial, auch wenn sein Training in letzter Zeit etwas zu schleifen schien. Vielleicht sollte ich mit Krähenstaub sprechen, ging es mir durch den Kopf. Oder ihm etwas Arbeit abnehmen. Nun, der Kater schien gerade beschäftigt zu sein, weshalb ich beschloss ihn später auf das Training des Schülers anzusprechen. Fürs Erste würde es ihn wohl nicht stören, wenn ich Molchpfote mit nach draußen nahm. Zum Aussortieren des Frischbeutehaufens brauchte es schließlich keine zwei Schüler und die Ausbildung der beiden sollte nicht schleifen. Außerdem war Tannenblau jetzt ohnehin ein Krieger, ob er noch zu lernen hatte oder nicht und ich hatte keinen Schüler mehr und war auch nicht für eine Patrouille eingeteilt worden.

Guten Morgen, begrüßte ich die beiden Schüler also mit meiner üblichen kühlen Stimme, als ich zu ihnen trat. Molchpfote, ich möchte, dass du mich zum Training begleitest. Deine Schwester schafft das hier sicher alleine. Kurz flog mein Blick zu der Schülerin, bevor ich noch hinzuufügte: Weidentanz wird später nach dir sehen, wenn du so weit bist.
Ohne weiter auf eine Reaktion der beiden Schüler abzuwarten, wandte ich mich ab und trottete aus dem Lager nach draußen. Molchpfote würde mir schon folgen. So gehörte es sich schließlich für einen Schüler und sogar Tannenblau hatte sich bemüht zum Training zu kommen, selbst wenn dem jungen Krieger immer noch die richtige Portion an Respekt gegenüber älteren Katzen mangelte. Trainieren wollten sie meistens.
Draußen sog ich instinktiv die frische Luft ein. Es regnete leicht, aber der starke Wind klatschte mir die Tropfen ins Gesicht, weshalb ich die gelben Augen etwas zusammenkniff, als ich den Weg zur Laubkuhle einschlug.


---> Laubkuhle [SchattenClan-Territorium]


Angesprochen: Molchpfote, Düsterpfote
Standort: Vor dem Kriegerbau ---> Bei Molchpfote und Düsterpfote beim Frischbeutehaufen ---> Verlässt das Lager mit Molchpfote
Sonstiges: Cf.: Baumgeviert; tbc.: Laubkuhle

Reden | Denken | Handeln | Katzen

(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


Düsterpfote

„I can't be as good as he is, for he is the born leader of ShadowClan, but I can be there and help him achieve his goals wherever he goes.“
SchattenClan | Schülerin

Noch bevor ich meinem Bruder antworten konnte, hatte Mohnstern ihre Ankündigung beendet und dann geschahen drei verwirrende Dinge, sodass ich meine Antwort vollständig vergaß. Erstens: Die Anführerin verlangte von mir und meinem Bruder den Frischbeutehaufen auszusortieren. Von mir konnte ich das noch nachvollziehen, aber sollte Molchpfote nicht endlich das Training bekommen, das ihm so wie er sagte doch zustand? Zweitens mein Bruder wirkte gar nicht enttäuscht über diese Aufgabe, sondern machte sich sofort auf den Weg zum Frischbeutehaufen. Ich bemühte mich rasch, ihm zu folgen, aber sollte er nicht eigentlich enttäuscht sein, dass er sich solchen Aufgaben widmen musste? Und Drittens wurde auch noch Schwachpfote zur Kriegerprüfung gerufen! Ausgerechnet der getigerte Schwächling, den sogar Molchpfote und ich erst Recht um ein ganzes Stück überragten. Dabei konnte der ältere Schüler sich doch nicht einmal verteidigen, vielleicht noch nicht einmal eine lahme Maus fangen! Es war nicht, dass ich selbst eifersüchtig auf den jüngeren Kater gewesen wäre, schließlich konnte ich verstehen, dass ich noch nicht ausgewählt worden war, auch wenn es mir seltsam vorkam, dass ich schwächer sein sollte als Schwachpfote. Mein Bruder hingegen konnte unmöglich hinter einer Katze zurückbleiben, die sich nicht einmal ansatzweise ihren Platz im Clan verdient hatte!

Verwirrt kam ich neben meinem Bruder zum Stehen und begann die frischen Beutestücke zur Seite zu schieben. Dem Clan einen großen Dienst erweisen? Immer noch irritiert sah ich Molchpfote an, unsicher ob ich etwas dazu sagen sollte, bevor ich den Blick in seinen Augen verstand und erkannte, dass er es nicht ernst meinte. Nun, waren es immerhin nur noch zwei seltsame Dinge, wie ich fand und wenigstens mein Bruder war mir wieder etwas verständlicher geworden, als Kobrasands kühle Stimme meine Aufmerksamkeit auf den sandfarbenen Krieger zog, der zu uns getreten war.
Sieht so aus, als würdest du doch noch raus können, miaute ich überrascht an Molchpfote gewandt, ehe ich den Kopf kurz vor dem älteren Krieger senkte. Naja, irgendwie freute es mich nicht unbedingt, den Frischbeutehaufen ganz alleine auszusortieren, aber mein Bruder war schließlich nie für solche Aufgaben geschaffen gewesen und so hatte ich auch nicht vor ihn zurückzuhalten, sondern nahm stattdessen zur Kenntnis, dass Weidentanz mich später holen würde und schob die Beutestücke auseinander. Die schlechten zu finden, konnte ja nicht so lange dauern und immerhin erschien die Welt mir jetzt wieder etwas logischer. Eine Katze interessierte sich also doch für Molchpfotes Training, wie es sich gehörte, er war nicht dafür gemacht, schlechte Beute auszusortieren und freute sich auch nicht über diese unpasasende Aufgabe.
Nur Schwachpfote machte immer noch die Kriegerprüfung.


Angesprochen: Molchpfote, nonverbale Kommunikation mit Kobrasand
Standort: Beim Frischbeutehaufen
Sonstiges: //

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Kriegerin | SchattenClan



---> Baumgeviert [Neutrales Territorium]


Die Sonne war bereits am Aufgehen, als ich hinter meinen Clankameraden ins Lager schlüpfte. Ein wenig abwesend, ließ ich meinen Blick durchs Lager schweifen, als Mohnstern den übrigen Katzen von der großen Versammlung berichtete, aber Weidentanz war nirgendwo zu sehen - immerhin. Besser der cremefarbenen Kriegerin nicht über den Weg zu laufen. Nur ihr Bruder war auf der Lichtung und sprach gerade mit Molchpfote und Düsterpfote. Eines meiner Ohren zuckte leicht, als ich an den arroganten jungen Kater dachte. Er war nicht wirklich besser als Weidentanz, auch nicht unbedingt fair und so schob ich den  Gedanken an die beiden Schüler wieder beiseite. Stattdessen ließ ich mich am Rand des Lagers nieder und begann mich zu putzen. Irgendwie war mir nicht ganz danach, mich niederzulegen, aber Patrouillen waren auch noch keine eingeteilt worden und das wollte ich nicht verpassen. Schließlich konnte ich nicht stärker werden und mein Ziel erreichen, wenn ich mich nicht darauf konzentrierte.

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyDi 22 Sep 2020, 12:24



Tigerblüte

Because I know this love seems real
But I don't know how to feel

POST 94

We say goodbye in the pouring rain
And I break down as you walk away


SchattenClan Kriegerin
Das beunruhigt schlagende Herz der getigerten Kätzin hatte sich während des Wartens zusammengezogen vor Angst. Diese Frage war sehr offensiv gewesen, hatte ihr jegliche Mühe gekostet und war zudem extrem gefährlich. Hiermit könnte die Beziehung zu dem Krieger nämlich brechen, insbesondere da sie ihre Vergangenheit mit ihm so sehr in Frage zu stellen schien. Tigerblüte traute sich deshalb auch nicht, den Kater anzusehen, auch wenn sie gerne seinen Blick gesehen hätte. Sie vermisste das warme Leuchten in seinen Augen, wenn er sie ansah oder sich über die schönen Momente im Leben unterhalten. Sie fürchtete, dass sie eher auf die Kälte stoßen würde, die schon seit so vielen Monden zwischen ihnen herrschte, dass er ihre Frage genauso offensiv aufnahm, wie sie in ihren nach der Aussprache geklungen hatte, dass er ebenso reagieren würde. Somit verpasste die Kriegerin auch, wie sich das liebevolle Lächeln auf seine Lippen legte, welches sie so lange vermisst hatte.
Als sie ihren Namen hörte, legte sie die Ohren an, auch wenn sie keinerlei Abweisung hörte. Vorsichtig hob die Kätzin ihren Blick, um Kometensturm anzusehen. Ihr Herz flatterte vor Aufregung, als sie seine Worte hörte, sie seinen Blick nach all der Zeit wieder so warm auffing. Ihr Atem stockte kurz, als er sich näher an sie schob und seinen Kopf zu ihrem senkte, denn sie war es nicht mehr gewohnt, so nah an ihm zu sitzen. Dennoch erwiderte sie, wenn auch vorsichtiger, die Geste und spürte, wie ihre Pelze sich verfingen, gegen einander stießen. Ein kleines, aufgeregtes Lächeln eroberte ihre Lippen, welche sich ein kleines wenig anhoben.
»Ich liebe dich«, flüsterte Tigerblüte sogleich, als seine Frage bei ihr ankam. Ihr bernsteinfarbener Blick schmolz und ihre Augen glühten ihm warm entgegen, auch wenn das Lächeln noch nicht größer werden konnte, da es noch so viel zu besprechen gab, so viel noch geklärt werden müsse, damit sie wieder problemlos mit ihm reden könnte. Dennoch schwieg die Kätzin einige Herzschläge lang, sie sie lieber damit verbrachte, in seinen tiefen Augen versunken zu sein und mit ihrem Schweif sanft über seinen zu streichen. »Ich könnte nie jemanden anderen lieben als dich, Kometensturm.«
Tigerblüte wisperte diese Worte leise, dennoch hoffte sie, dass ihr Gefährte sie verstand und ihre Gefühle teilte. Sie war so sehr in dieses Gespräch und in seinem Anblick vertieft, dass sie die Unruhe aus der Kinderstube ausblendete. Stattdessen war sie unbewusst mit ihrem Gesicht näher an das seine gekommen und konnte seinen überwältigen Geruch kaum mehr ignorieren. So lange war sie nicht mehr neben ihm gewesen, hatte so lange nicht mehr von seiner Nähe geträumt und hatte nicht in seinem vertrauten, angenehmen Duft versunken sein können. Zögerlich blickte sie wieder zu seinen Augen hinauf, suchte kurz darin, ob er seinen Kopf nicht zurück ziehen würde, legte ihre Nase schließlich an seine Wange und rieb sich sanft daran, schnurrte leise und in diesen Augenblick vertieft. Ihr Herz pochte erleichtert und erfreut, dass dieser Zustand enndlich zu bröckeln begann. Sie konnte wieder bei Kometensturm sein, seine Nähe genießen, den Klang seiner Stimme vernehmen.
Als Mohnstern mit dem Rest der Patrouille ins Lager kam, hielt Tigerblüte in ihren Berührungen inne und blickte zu der grauen Kätzin, die sogleich ein Clantreffen einberief. Auch wenn sie noch unsicher und zögerlich war, schmiegte sie sich vorsichtig an ihren Gefährten und lehnte sich an ihn, während sie dem Bericht der Anführerin mit halben Ohr lauschte. Ihre Konzentration lag jedoch ganz woanders, weshalb sie schlussendlich auch ihre Augen schloss und ihre Schnauze seufzend im Pelz von Kometensturm vergrub. Erst als die Anführerin auf Distelherz zu sprechen kam, spitzten sich die Ohren von Tigerblüte aufmerksam. Die Mutter ihres Gefährten war bei der Geburt ihrer Junge gestorben. Natürlich war sie das, genau wenn Tigerblüte ihren Gefährten fragen wollte, ob dieser sich Junge mit ihr vorstellen könnte. Wie sollte er das, wenn er seine Mutter verloren hatte? Dennoch sprach die Kriegerin diese Worte nicht aus, sondern leckte ihm stattdessen über die Ohren.
»Es tut mir so leid«, murmelte sie zwischen den Zungenstrichen, blickte über seinen Kopf hinweg zur Kinderstube und fragte sich, ob darin Hilfe von nöten war. Ihr Kopf senkte sich jedoch bald wieder auf seine Schultern und schweigend genoss sie seine Anwesenheit, auch wenn sie nicht wusste, wie lange der Moment nun anhalten könnte. Allerdings mussten sie über den Streit sprechen, wenn sie die Ursache ermitteln wollten, wenn sie einen solchen Streit zukünftig meiden oder besser behandeln wollten. Die Worte blieben jedoch in der Kehle der Kriegerin stecken, die stattdessen versuchte, einfach nur neben dem Kater zu liegen, um ihm Trost zu spenden - falls er diesen überhaupt wollte.

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y
Cause all my life I've felt this way
But I could never find the words to say

»Gesprochen« | Handeln | Andere

So change your mind, And say you're mine
Don't leave tonight...

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyDi 22 Sep 2020, 13:46






Krieger | SchattenClan | männlich
Kiefernfall


Ich hörte wie Mohnstern die Versammlung einberief, als ich gerade aus dem Lager geschlüpft war. Ich hatte gesehen, wie die Patrouille, die auf der großen Versammlung gewesen war zurück gekommen war, mich aber nicht weiter darum gekümmert. Nun huschte ich schnell zurück und ließ mich am Rand der Katzenmenge nieder. Unsere Anführerin begann zu sprechen und einige Katzen murmelten zwischendrin. Als ich von den Toten hörte, senkte ich den Kopf. Ich hatte nicht viel Kontakt zu ihnen gehabt, aber der Tod einer Katze löste immer eine bedrückte Stimmung aus. Und Distelherz hatte auch noch Junge geboren, die nun ohne ihre Mutter aufwachsen würden. Mein Blick wanderte über die versammelten Katzen, bis er an meinen Brüdern hängen blieb. Wir hatten das gleiche erlebt. Doch wir hatten unsere Eltern wenigstens noch kennenlernen dürfen… Schnell schüttelte ich den Kopf. Ich vermisste Blitzkralle und Blütenherz, doch das Geschehene lag viele Monde zurück. Es brachte nichts, sich von der immer noch anhaltenden Trauer ablenken zu lassen. Als die Versammlung beendet war, dachte ich über das neue Gesetz nach. Es erschien mir logisch, dass die, die ihre Beute nicht selbst fangen konnten, zu erst zu essen bekamen, bevor ihnen die Krieger alles wegaßen. Es ging schließlich darum, dass es allen im Clan gut ging. Dieses neue Gesetz würde die Clangemeinschaft vermutlich noch mehr stärken. Kurz dachte ich an meinen Freund Brandpfote mit dem ich viel meiner Schülerzeit verbracht hatte. Ich hatte ihn heute noch nicht gesehen und unser Kontakt war generell weniger geworden, seit ich zum Krieger ernannt worden war, doch ich vermisste ihn. Also beschloss ich, ihn später suchen zu gehen. Zuerst stand jedoch die Jagd an. "Lärchenherz? Wacholderstaub? Seit ihr soweit? rief ich meinen Brüdern zu.


Erwähnt: Mohnstern, Brandpfote, Lärchenherz, Wacholderstaub, Brandpfote, (Blütenherz, Blitzkralle)
Angesprochen: Lärchenherz, Wacholderstaub
Ort: Vor dem Lagereingang, Auf der SchattenClan-Lichtung
Sonstiges: /

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Hab noch nicht viel RPG Erfahrung, also sagt gerne Bescheid, wenn ich etwas falsch mache
Ihr könnt meine Katzen gerne immer ansprechen. Wenn ich nicht gleich antworte tut es mir leid.

"Worte sind meiner Meinung nach wohl unsere unerschöpflichste Quelle der Magie"
~ Albus Dumbledore


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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyDi 22 Sep 2020, 23:20

Wacholderstaub
SchattenClan | Krieger | männlich

Wacholderstaub hatte sich gerade erst aufgesetzt als seine Brüder es plötzlich besonders eilig hatten. Wo haben die zwei nur diese Energie her...? „Jap ich bin so weit!“, antwortete er auf Kiefernfalls Frage und folgte Lärchenherz, der bereits Richtung Lagerausgang marschierte. „Hey Leute, wo genau wollen wir jagen? Wetten ich fange heut mehr als ihr?“, provozierte er seine beiden Geschwister. Unreif wie er als frisch ernannter Krieger noch war schubste er im Vorbeigehen seinen Bruder Kiefernfall. Dies bewirkte bei dessen Statur allerdings recht wenig.
--> Territorium

Angesprochen: Lärchenherz, Kiefernfall
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyDo 24 Sep 2020, 11:13




Mohnstern


SchattenClan | Anführerin


Nachdem Mohnstern sich niedergelassen hatte, um zu warten, tauchte auch gleich Schiefersturm auf. Mit einem so schnellen Auftreten hatte die Kätzin nicht gerechnet, da sie das letzte Mal den halben Tag auf den Idioten gewartet hatte. Sie hatte ihn eigentlich nie gemocht. Er war zwar ein höflicher Kater und ein guter Krieger, doch sie konnte seine Abneigung ihr gegenüber spüren, auch wenn er es ihr nicht offen zeigte. Doch was getan werden musste, musste getan werden. Mohnstern unterdrückte ein Seufzen, als der Kater ein Gespräch begann. Das auch noch.

Noch bevor die Anführerin antworten konnte, tauchte auch sein Schüler auf. Schwachpfote war die Angst ins Gesicht geschrieben und er schien sich hinter seinem Mentor zu verstecken. Früher hätte Mohnstern vermutlich Abscheu für den Schüler empfunden. Doch seit der Geburt ihrer Jungen sah sie junge Katzen in einem anderen Licht. Der Kater tat ihr Leid.

Wieso sie dies empfand, war ihr selbst ein Rätsel. Eigentlich war seine Schwäche ekelhaft.

"Zumindest war sie friedlich. Toxinstern ist mager aber leider noch wohlauf und Jubelstern ist wie immer", antwortete sie knapp auf Schiefersturms gehäucheltes Interesse. Ihre Abneigung gegen den DonnerClan Anführer aber trug sie offen. Jedem gegenüber.

Nachdem sie geantwortet hatte, schenkte sie ihre Aufmerksamkeit schnell Schwachpfote. Die Anführerin wollte all das schnell hinter sich bringen.

"Nun Schwachpfote, bereit für deine Prüfung zum Krieger? Ich hätte gesagt, wir brechen gleich auf!"

Mit diesen Worten blickte sie ihre beiden Begleiter an und machte sich dann auch gleich auf. In der Zwischenzeit wusste sie den Clan in Gewitterbrands Pfoten.

--> SC Territorium


Erwähnt: Schiefersturm, Schwachpfote, Toxinstern, Jubelstern, Gewitterbrand

Angesprochen: Schiefersturm, Schwachpfote

Standort: --> SC Territorium
(c) Palmkätzchen

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Krähenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyDo 24 Sep 2020, 14:49

Blattsprenkel


SchattenClan || SchattenClan || Männlich


Ein weiteres ersticktes Geräusch entwich ihm, leiser als das letzte. Dann aber konnte sich Blattsprenkel zu einem Nicken entsinnen, und endlich den Blick zu Engelsflügel heben, die ihm das bestätigte, was er noch als Lüge seines eigenen Kopfes erhofft hatte. Distelherz war fort. Und die Jungen, die nun bei Flammentänzerin lagen, waren seine eigenen. Denn die ehemahlige Schülerin seiner Gefährtin hatte ihre Jungen verloren – ihre Jungen, und Distelherz, die sicherlich auch ihr wichtig gewesen war.
Er musste etwas zu ihr sagen, doch der Moment schien nicht ganz recht. Zu stark war die Ablenkung durch seine Gedanken, die nun schwirrten und an ihm zerrten wie Raben an einem Kadaver – seine Jungen lebten, und sie brauchten ihn, doch konnte er sich auch um sie kümmern?

Nach endlosen Augenblicken nickte er ein weiteres Mal, an Engelsflügel gerichtet, und flüsterte ihr etwas zu. Er flüsterte nicht nur um die trauernde Flammentänzerin nicht zu stören, sondern auch weil ihm Kraft und Stimme fehlten um lauter zu sprechen.
„Ich… Werde ich sie hinaustragen?“ fragte er, zitternd.

Blattsprenkel wusste, dass sich Flammentänzerin um seine Jungen kümmern würde, ihm vielleicht sogar helfen würde wenn er ihnen gleich ihre Namen geben musste, weil Distelherz nicht hier war um es selbst zu tun. Sie hatten einige Namen besprochen, jedoch keine Entscheidungen getroffen, weil sie die kleineren Versionen ihrer Selbst erst sehen wollten, ehe sie ihnen einen Namen gaben, den sie ihr Leben lang tragen würden. Die Namen mussten passen. Jetzt noch mehr als zuvor.

Durch den Lärm seiner eigenen Fragen hindurch erhaschte der Krieger nun auch einen Teil der Worte, die die verbliebene Königin der erstarrten Distelherz zusprach. „… pass du bitte im Gegenzug auf meine kleinen auf,“ sagte sie, und Blattsprenkel musste sich fassen um nicht erneut zu jammern. Das würde Distelherz. Sie würde aufpassen, und alles für die kleinen tun – das wusste er ganz genau. Und er, hier unten im Lager, würde sich bemühen das gleiche für ihre lebenden Jungen zu tun.

„Danke“, brachte er endlich hervor. Es musste reichen, denn zu viel mehr hatte er keine Kraft. „Und… mein Beileid. Aber hauptsächlich danke.“ Seine Stimme brach und er verstummte, doch er hatte Flammentänzerin fest im Blick und hoffte, dass seine Augen den Worten mehr Bedeutung schenken würden.



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(c) by Moony





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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptyFr 25 Sep 2020, 10:03


Schwachpfote

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Schweigend und mit gesenktem Kopf hatte ich der Unterhaltung zwischen Mohnstern und meinem Mentor gelauscht, abwartend was nun geschehen würde. Meine Schulter und die blauen Flecken schmerzten immer noch, etwas Gutes würde die Anführerin wohl auch nicht vorhaben. Ob Schiefersturm sich über mich beschwert hatte und mich an einen anderen Mentor weiterreichen wollte? Ob er mich auch aufgegeben hatte? Weder der Krieger noch die Anführerin schienen im Moment wütend oder böse zu sein, aber ich wusste von anderen Katzen, dass sich das innerhalb kürzester Zeit ändern konnte. Molchpfote war meistens auch nicht anzusehen, wenn er wütend wurde ... oder Schüttelfrost. Und manchmal wurden das Katzen auch schlicht ohne Grund, aber Schiefersturm hatte wohl genügend Grund, sich zu beschweren, schließlich hatte ich beim letzten Training nicht unbedingt geglänzt ...
Als die Anführerin sich an mich wandte, glaubte ich meinen Ohren kaum und mein kleines Herz machte einen heftigen Satz. Kriegerprüfung? Am liebsten hätte ich heftig den Kopf geschüttelt und Mohnstern zu verstehen gegeben, dass sie sich irrte, aber die Furcht vor der Reaktion der beiden älteren Katzen, hielt mich zurück. Dabei war das Ergebnis vorprogrammiert und gerade Schiefersturm müsste das wissen. Trotzdem hielt er die Anführerin nicht zurück und so musste ich mich beeilen, den beiden älteren Katzen zu folgen.
Trotzdem ... ich hatte mich nicht einmal  gegen Molchpfote verteidigen können. Wie sollte ich eine Kriegerprüfung schaffen? Und trotzdem musste ich es versuchen. Wer wusste, was geschah, wenn ich Mohnsterns Erwartungen enttäuschte?


---> Territorium [SchattenClan-Territorium]



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SPY Rain
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptySa 26 Sep 2020, 10:38

Vipernpfote

010 | vor dem Schülerbau

Viperpfote war mit angelegten Ohren und zusammengekniffenen Augen vor dem Schülerbau gesessen und hatte den ganzen Clan innerlich verflucht. Sie hasste den Fakt, dass sie als Einzige ihres Wurfes noch nicht außerhalb des Lagers war und noch dazu durfte ihre Schwester Pythonpfote zur Großen Versammlung und sie saß hier fest und wartete auf ihre Mentorin. Sie hatte die Befürchtung das ihr Training unter keinem guten Stern stand. Gerade als sie in Selbstmitleid versank wurde wurde ein Vogel neben ihr fallen gelassen und Viperpfote schaute verwirrt auf. Sie schaute erstaunt zu Pfirsichhauch welche vor ihr Stand und nachfragte wieso sie so schmollend in der Ecke saß. Nur mit Mühe konnte sie sich eine bissige Antwort verkneifen. Die Kriegerin vor ihr konnte nichts dafür, dass sie hier den ganzen Tag festgesessen hatte. Die kleine schwarze Kätzin stieß ein Seufzen aus und schüttelte ihren Kopf. "Ich hatte einen tollen ersten Tag als Schülerin, ich habe den Schülerbau von innen gesehen...", miaute sie, der Frust über diesen Tag, der in ihrer Stimme mitschwang, war kaum zu überhören. "Aber wenigstens hatten meine Wurfgeschwister einen tollen ersten Tag als Schüler.", fügte sie etwas leiser hinzu. Sie gönnte es ihnen ja, dennoch ärgerte sie sich viel zu sehr darüber, dass sie als Einzige wirklich gar nichts getan hatte. Zögernd nahm Vipernpfote einen Bissen von dem Vogel, und schaute die Kriegerin dankbar an. Ihr war gar nicht aufgefallen dass sie soo hungrig war. Dennoch hatte sie ein schlechtes Gewissen, dass sie sich so bei der Mentorin ihrer Schwester aufführte.  

Erwähnt: Pythonpfote, Eisgewitter [ID], Pfirsichhauch
Angesprochen: Pfirsichhauch
©G2 Euphie





[Out:] Sorry das ich den Post von Pfirsich erst jetzt gesehen habe .-.

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 45 EmptySa 26 Sep 2020, 13:59




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Schiefersturm


Oooh, All I want to do Is what I do well Ain't a gambler but honey I'd Put money on myself Oooh, All I want to do Is bottle it to sell Cuz my brand of vainglory is Much better for your health
SchattenClan Krieger



Schwachpfote hatte sich keine Zeit gelassen und war so schnell zu seinem Mentor gestoßen, wie es scheinbar möglich war. Anerkennend nickte Schiefersturm dem verängstigen Schüler leicht zu, denn Pünktlichkeit gehörte zum Leben eines Schülers und später eines Kriegers dazu. Es erfreute den dunklen Kater also, dass sein Schüler ihm nicht allzu peinlich sein musste und auch ankam, wenn man es verlangte. Dies zeigte zumindest ein leichtes Verständnis von Respekt und Disziplin, was dem jungen Schüler nur zugute käme, insbesondere vor einem rechthaberischen Klotz, wie Mohnstern einer war.
Der Krieger richtete seinen Blick wieder auf die Kätzin und musterte sie knapp von der Seite, während er noch auf eine Antwort ihrerseits wartete. Natürlich würde sie so schnell aufbrechen, wie es ihr nur möglich war, er selbst hatte auch kein Interesse, lange mit ihr im Lager zu sitzen und den unverweigerlich eintreffenden Ausflug hinaus zu zögern. Sein kalter Blick glitt weiter durchs Lager, während er auf den Aufbruch wartete, und blieb an Kobrasand hängen. Knapp nickte er seinem Freund zu und hoffte, dass er ihn demnächst wieder abfangen und auf ein Stück Frischbeute einladen könne. Zu viel Zeit war vergangen, seitdem die beiden sich richtig unterhalten hatten und vielleicht würde er heute Abend keinen Schüler mehr haben, mit dem er trainieren müsse.
Mohnsterns Antwort fiel kurz aus und Schiefersturm spürte ihren Unwillen gegenüber seinen Fragen. Wenigstens antwortete sie, denn ansonsten hätte er sich fragen müssen, welche Anführerin ihre Krieger ignorierte. Nur eine, die keinen Respekt im Clan wünschte. Einige Herzschläge sah er der kleinen Kätzin noch nach, die das Lager verließ und hob seine Pfote an seine Schnauze, um noch einmal seine Schnurrhaare gerade zu legen. Die Kriegerprüfung von Schwachpfote... konnte ein solches Unterfangen überhaupt gut laufen? Schiefersturm wollte gerne, dass sein Schüler die Prüfung bestand und einen solchen Erfolg in seinem Leben feierte, einen Schritt Richtung Selbstvertrauen tätigte. Doch so wie sein Schüler aussah, würden sie lange darauf hoffen müssen und diese Prüfung würde eher belastend enden. Der dunkle Krieger erhob sich auf die Pfoten, streckte seine langen Glieder in diverse Richtungen, um seine Muskeln für die anstehende Tortur zu wecken. Er wollte nicht an seinem jungen Schüler zweifeln, dennoch war dieser bereits so lange Schüler und Schiefersturm hatte ihn bereits seit einer ganzen Weile beobachtet... es war unwahrscheinlich, dass diese Prüfung anders endete, als die anderen Trainingseinheiten des Katers.
Langsam erhob sich Schiefersturm und folgte seiner Anführerin zum Lagerausgang. Bevor er das Lager verließ, warf er seinem Schüler einen undefinierbaren Blick zu, doch er rang sich ein aufmunterndes Blinzeln und ein kurzes Nicken ab. Ein wenig Kraft sollte sein Schüler von seinem Mentor bekommen, ein wenig... Aufmunterung, oder wie auch immer man es nannte. Schnell hatte sich der Krieger jedoch wieder abgewandt und schob sich mit seinen breiten Schultern aus dem Lager hinaus.

To be continued: Territorium [SchattenClan]

Oooh oohhh, I can't get enough I'm 'a say it, it's true I can't get enough of myself Oooh oohhh, I can't get enough I don't know about you but I can't get enough of myself

»Gesprochen« Handeln Andere

Code by Rey | Song by Santigold, BC Unidos [Can't Get Enough Of Myself]



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You can't buy happiness but you can buy cake and that's kind of the same thing.

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