Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Die Luft ist feucht und es geht ein kalter Wind. Etwas Schnee fällt vom Himmel, der aber außer am Moor kaum liegen bleibt. Während Wald und Wiese weiterhin in einen dichten Nebel gehüllt sind, fegt der Wind über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Aufgrund der Kälte ist auch die Beute selten geworden und der aufgeweichte Boden erschwert die Jagd besonders für junge und unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass, aber der Schnee ist unter den Bäumen nicht liegen geblieben. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und ab und zu verirren sich Schneeflocken zwischen den Ästen nach unten. Trotz der wenigen Beute ist die Jagd hier zwischen den Bäumen einfacher, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschwert die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und reißt die Nebelfelder auf. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht zusätzlich erschwert und hier bleibt sogar etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und besonders im südlichen Teil des Territoriums nebelig. Frösche und Reptilien gibt es keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel erschwert, auch wenn sie im Nadelwald einfacher ist als auf offenem Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel verdeckt die Sicht und Vögel sind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen schwierig, auch wenn der Schnee hier nur an wenigen Stellen liegen bleibt.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an ihren Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen. Damit sind auch die Straßen ein wenig sicherer, auch wenn Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie in jeder anderen Zeit eine Gefahr darstellen. Das Wasser im Strom ist nicht gefroren und Beute ist immer schwerer zu finden.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen wenigen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.



 

 SchattenClan-Lager

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Cavery
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyMo 04 Jan 2021, 17:29





Kometensturm
•[#119] | Krieger |SchattenClan•
c.f.: Verbrannte Esche

Noch immer kreisten seine Gedanken um seine Familie, zumindest um den Teil, der davon noch unter ihnen weilte. Eigentlich hatte er versucht abzuschalten, seinen Gedanken zu entkommen und vielleicht einen neuen Schluss daraus zu ziehen. Doch sobald er das Lager hinter sich gelassen hatte, hatten ihn seine Schuldgefühle eingeholt. Wieso hatte er Pfirsichhauch einfach alleine im Lager gelassen? Diese Situation musste auch für seine Schwester eine Qual gewesen sein und er hatte sie einfach dort zurückgelassen. Er machte sich selbst nur noch mehr Vorwürfe, daher hatte er sich schließlich dazu entschieden, zurück ins Lager zu kommen. Innerlich hoffte er jedoch, dass er sich genügend Zeit gelassen hatte, dass die Beerdigung seiner Mutter bereits in seiner Abwesenheit von statten gegangen war.
Als er in das Lager eintrat, hatte Kometensturm weniger Katzen erwartet. Doch bereits auf den ersten Blick erkannte er eine kleine Gruppe beim Frischbeutehaufen. Auch die Gerüche ließen vermuten, dass erst kurz zuvor einige Clanmitglieder ein und aus gegangen waren. Aufmerksam sah sich der helle Kater um, konnte seine Schwester jedoch nicht erblicken. Erst jetzt bemerkte er, wie müde er war, doch als er seinen Blick zum Himmel richtete, war die Dämmerung bereits zu vermuten. All zu viel Zeit würde er zum schlafen nicht mehr haben, wenn er nicht den kompletten Tag verschlafen wollte.
Er murrte leise, bevor er sich in Bewegung setzte um sich dann stillschweigend eine kleine Schlange vom Frischbeutehaufen zu nehmen und sich damit an den Rand des Lagers zu verziehen. Gerne würde er diese Beute mit jemandem teilen, doch weder Tigerblüte, noch eine der anderen Katzen, die ihm nahestanden schienen gerade Zeit und Ruhe für ein gemeinsames Mahl zu haben. Also biss er alleine herzhaft in die Beute und ließ sie sich schmecken, bevor er seinen hellen Kopf auf die Pfoten sinken ließ und die blauen Augen schloss. Wenn die Zeit für einen ausgedehnten Schlaf nicht reichte, musste wenigstens genügend Zeit für ein Nickerchen bleiben.

#Angesprochen | #Gesagtes | #Gedachtes


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

“Vergebe deinem Feind, vergess‘ nie sein Gesicht."

SchattenClan-Lager - Seite 50 Dec06fk-7ece47d2-919b-4365-8bfa-ace6562dc7da.png?token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiJ1cm46YXBwOiIsImlzcyI6InVybjphcHA6Iiwib2JqIjpbW3sicGF0aCI6IlwvZlwvZjFlODcyZDEtMmM0Yi00NzQ5LWE1Y2YtNmJiY2RjMzMwMTdmXC9kZWMwNmZrLTdlY2U0N2QyLTkxOWItNDM2NS04YmZhLWFjZTY1NjJkYzdkYS5wbmcifV1dLCJhdWQiOlsidXJuOnNlcnZpY2U6ZmlsZS5kb3dubG9hZCJdfQ

Jubelstern by me; Zitat: „Hyänen“- Vega, Samra


*Danke* an alle mega Künstler! <3
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Katsuki
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyMo 04 Jan 2021, 18:27


Flammentänzerin
What if you could take
the chance to save a life?
SC | Königin | #010


Sie musste etwas tun. Sie musste irgendetwas tun. Aber ihr Kopf war so leer, ihre Gedanken blockiert, während sie regungslos auf das tote Junge an ihrem Bauch starrte. Sie wusste nicht was sie fühlen, was die denken oder wie sie gar reagieren sollte. Alles war ein Strudel der verschiedensten Empfindungen, die sie nicht einzuordenen in der Lage war. Schmerzhaft hämmerte ihr Herz, jeder Atemzug war eine Qual. Und mit jedem Zug schien ihr um die Brust enger und enger zu werden. Die Luft wurde dünner und dünner, ihr Sicht schwankte und obwohl sie lag, hatte sie das Gefühl zu fallen. Ohnmächtig zu werden, die Kontrolle über alles was ihr Lieb war zu verlieren.

Mit bebenden Gliedern schluchzte die Königin noch einmal ermattet auf, eine bleierne Müdigkeit hatte sich über ihren Körper gelegt und einen Moment lang dachte sie daran, wie schön es doch wäre einfach einzuschlafen. Wie schön es wäre die reale Welt, alles um sie herum für einen Moment vergessen zu können. Doch da holte sie etwas aus ihrer Trance. Eines der Bündel, ein schwarzes mit willkürlichen roten Flecken begann sich an ihrem Bauch zu winden. Sofort fror die junge Königin in ihren Bewegungen ein und ganz automatisch schaltete sich ihr Mutterinstinkt an. Immer noch zitternd machte sich Flammentänzerin daran dem gefleckten Jungen über den Pelz zu lecken, ihm Wärme und Geborgenheit zu geben, obwohl sie selbst gar nicht mehr sagen konnte, wie es sich anfühlte geborgen zu sein. Dieses Junge hatte besseres verdient. Es sollte nicht wegen ihr leiden.

Liebevoll strich die Rote immer wieder über das glatte Fell des kleinen Bündels, welches angefangen hatte um sich zu treten und mitleiderregenden Geräusche von sich zu geben. Sie hatte ihre Stimmung, ihren Ausbruch nicht auf die übrigen der Jungen übertragen wollen, doch befand sie sich so nahe an ihrer eigenen Belastungsgrenze, dass es ihr alles abverlangte nicht einfach aufzugeben und hinzuschmeißen. Mit einem mal erschreckend ruhig richtete Flammentänzerin sich auf, giff das verstorbene Junge mit den Zähnen und schob es etwas von sich weg, legte es auf einen kleinen Haufen Moos und deckte es damit zu, bevor sie die drei verbliebenen Jungen noch näher zu sich zog und anfing beruhigend zu schnurren. Und das nicht nur für die Kleinen. Auch für sich selbst spielte dieses Schnurren eine wichtige Rolle. Es klärte ihre Gedanken, ließ sie freier Atmen.

„Es ist alles gut. Ich bin da.“
Murmelte sie immer wieder, wie ein Mantra und wante nun endgültig den Blick von dem toten Kätzchen ab. Sie musste unbedingt mit Blattsprenkel reden. Kein Junges sollte ohne einen Namen in den SternenClan eingehen müssen.
Erwähnt: Die Junge, Blattsprenkel
Angesprochen: Die Junge
Sonstiges: //
But you, you could only save
them by losing everything




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

There’s nothing crueler

than letting a dream end midway

postingplan|wanted|relations|toyhouse


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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyMo 04 Jan 2021, 21:19

#001

AMARANTHFEUER
SCHATTENCLAN | KRIEGERIN | 23 MONDE


ald schon würde die Sonne aufgehen. Da war sich Amaranthfeuer absolut sicher. Und sie musste dafür auch nicht irgendwelche alten Kriegswunden haben, die sie an Wetterwechsel oder dergleichen erinnerten, es reichte schon vollkommen aus, wenn sie ihre mintgrünen Augen öffnete und zum Silbervlies starrte, dessen Dunkelheit allmählich von der Morgendämmerung vertrieben wurde.
Warum sie schon wach war? Woher sollte sie das denn wissen? Sie hatte sich in ihrem Nest hin und her gedreht und hatte versucht zurück in den Tiefschlaf zu fallen, aber erste hatte sie eine Klette davon abgehalten, dann das Schnarchen irgendeines Clankameraden, den sie in der Dunkelheit des Kriegerbaus nicht ausmachen konnte, und dann hatte sie einen Krampf in der Hinterpfote bekommen.
Zusammengefasst: Irgendjemand im SternenClan oder sonstwo hatte etwas dagegen gehabt, dass sie ruhig schlafen konnte. Undankbarerweise verstand sich. Aber irgendwann hatte sie beschlossen, dass sie auch genauso gut aufstehen und sich die Beine vertreten konnte, wenn sie sowieso nicht mehr schlafen konnte.
Aus dem Beine vertreten war eine ausgiebige Fellwäsche und ein vorzeitiges Frühstück geworden. Aber so mager wie der Frischbeutehaufen gefüllt war – der Blattleere sei „Dank“ – würde sie sich wohl alsbald auf die Jagd nach irgendetwas Essbarem für den Clan machen, sobald die Sonne hoch genug am Himmel stand, dass sie nicht Angst haben musste über ihre eigenen Pfoten zu stolpern. Nicht, dass sie so ungeschickt wäre…aber trotzdem!
Außerdem könnte sie dann vielleicht ihre Schülerin Dämmerpfote mit auf die Jagd nehmen. Auch, wenn Amaranthfeuer immernoch keine Ahnung hatte, wie sie mit der stummen Kätzin kommunizieren sollte. Sie hatte sich jetzt eine Weile davor gedrückt für dieses Problem eine Lösung zu finden, aber so langsam konnte sie nicht mehr länger warten und ihre Schülerin auch nicht. Also blieb den beiden Kätzinnen wohl nichts anderes übrig als sich kopfüber ins kalte Wasser zu stürzen und einen Weg zu finden. Aber das würden sie schon schaffen, oder nicht?
Vielleicht war Amaranthfeuer ein wenig zu optimistisch was die Sache anging, aber sie wollte die stumme Kätzin auch nicht einfach hängen lassen. Immerhin hatte sie es genauso wie jeder andere Clankamerad verdient, wie ein vollwertiges Mitglied behandelt zu werden. Die fehlende Stimme sollte da wirklich kein Hindernis darstellen! Das würde die Kriegerin nicht zulassen. Mäkel waren keine Hindernisse. Ende der Geschichte.
Aber bevor sie sich darüber Gedanken machen musste, musste ihre Schülerin auch erst mal aufwachen…und wer wusste schon, wann das sein würde und ob Gewitterbrand bis dahin nicht längst andere Pläne für sie haben würde…




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

SchattenClan-Lager - Seite 50 Birke-Sig
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyDi 05 Jan 2021, 14:14

Lärchenherz
Krieger | Männlich | SchattenClan


[Zeitsprung]
Lärchenherz schlug seine Augen auf und blinzelte sich den Schlaf aus den Augen. Das Licht schien bereits hell durch das Blätterdach über ihm. Hatte er verschlafen? Sein Blick viel auf seine Beiden Brüder neben ihm, die noch seelenruhig zu schlafen schienen. Diese beiden Schlafmützen! Der Braun getigerte Kater riss sein Maul auf und Gähnte herzhaft. Dann stemmte er sich aus dem Nest hoch und und schlüpfte an ein paar schlafenden Katzen vorbei Richtung Ausgang. Draußen auf der Lichtung sah er sich um: Kometensturm hielt in einer Ecke des Lagers ein kleines Nickerchen und einige Schüler und andere Krieger wuselten bereits durchs Lager oder verspeisten Beute. Verschlafen hatte er also nicht, seine ruhigen Momente in der Stille des Morgens konnte er nun allerdings vergessen. Er schaute zum Frischbeutehaufen. Besonders viel Beute scheint ja nicht mehr übrig zu sein. Er würde also warten, bis er Jagen und jeder im Clan versorgt war. Sein Magen grummelte lauten Protest, aber Lärchenherz ignorierte ihn. Du bist ein Krieger und kannst warten! Statt sich also etwas vom Frischbeutehaufen zu genehmigen, trabte er zu dem kleinen Bach, der munter durch dass Lager sprudelte und nahm einige Mäuler voll Wasser auf. Erfrischt von dem kühlen nass, lies er sich nieder und begann mit seiner Fellpflege, das treiben im Lager stehts im Blick.

Erwähnt: Seine Brüder und Kometensturm
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyDi 05 Jan 2021, 20:13



Tigerblüte

Because I know this love seems real
But I don't know how to feel

POST 99

We say goodbye in the pouring rain
And I break down as you walk away


SchattenClan Kriegerin
Als Tigerblüte ihre Augen aufschlug und die kalte Luft einatmete, entwich ihr sogleich ein Seufzen. Die Blattleere war gekommen. War überhaupt schon Sonnenaufgang? Blinzelnd drehte die dunkel getigerte Kriegerin ihren Kopf zum Eingang des Baus und erblickte das gräuliche Licht, welches auf einen typischen Blattleere-Morgen hinwies. Es war also tatsächlich wieder soweit. Erneut seufzte Tigerblüte und legte den Kopf zurück, um die Wände des Baus zu mustern. Das fing ja gut an. Dankbar dafür, keine Pflichten zu haben, lag sie noch eine Weile im Nest, entschied jedoch, dass sie zumindest auf den Lagerplatz sollte, damit keiner sie suchte.
Gähnend setzte sie sich auf und begann, mit zügigen Strichen ihren Pelz zu säubern und glatt zu streichen. Was sie heute wohl erwarten würde? Wohl keine Patrouille mit Schülern, die nicht ihre waren? Die Kätzin hielt ein erneutes Seufzen zurück und ließ stattdessen ihren stechenden Blick über die Pelze im Bau gleiten, konnte jedoch den weißen von Kommetensturm nicht ausmachen. Wäre er neben sie gekommen, wenn er im Lager wäre? Tigerblüte hoffte es zumindest, denn sie vermisste ihre Vertraulichkeit und hatte gehofft, dass sie einen großen Schritt mit ihrem Gespräch gemacht hatten. Andererseits war direkt danach seine Mutter verstorben, was sollte sie also erwarten?
Angst krallte sich in das Herz der Kriegerin, als sie an Distelherz' Ableben denken musste. Sie wollte ebenfalls Junge bekommen, doch war ihr Gefährte dazu bereit, wo doch seine Mutter bei der Geburt seiner Geschwister gestorben war? Oder würde er diesen Vorschlag nicht gut heißen können, würde er sich fürchten? In einer kurzen Verzweiflung schüttelte die Kätzin den Kopf, um die Gedanken abzuwerfen. Sie würde es nie erfahren, wenn sie nicht direkt mit ihm sprach, nicht wahr? Was nützte es ihr, hier zu verweilen, statt ihn zu suchen? Falls er überhaupt im Lager war.
Damit erhob sich die erfahrene Kriegerin und trottete aus dem Kriegerbau auf den Lagerplatz hinaus, wo sie sich streckte und ihre Muskeln wärmen wollte. Schnee lag in der Luft und wenn sie nach oben blickte, sah sie sogar die Schneeflocken, die allerdings nur leicht fielen und nicht lange liegen blieben. Wenigstens fing sie sanft an... ob sie wohl so lange gehen würde, wie die letzte Blattleere auch? Tigerblüte hoffte, dass die Clans dieses Mal verschont würden und rief sich die Worte der Großen Versammlung in ihre Gedanken. Das Gesetz durfte sie nun sicher nicht vergessen.
Ihr Blick wanderte weiter, bis er auf dem weißen Fellhaufen hingen blieb, der sich ihr Gefährte nannte. Schlief Kometensturm ernsthaft auf der kalten Lagerlichtung?! Mit eiligen Schritten überquerte die dunkel getigerte den Lagerplatz, um sich neben ihn zu legen und sanft anzukuscheln, um ihn zu wärmen. Sie war noch immer etwas unsicher nach dem Streit, dennoch reckte sie ihre Schnauze und leckte ihm liebevoll schnurrend die Ohren. Wie lange er wohl schon hier geschlafen hatte?

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y

S
T
A
Y
...
S
T
A
Y
Cause all my life I've felt this way
But I could never find the words to say

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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Don't leave tonight...

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyMi 06 Jan 2021, 11:35




Mohnstern


SchattenClan | Anführerin


Direkt hinter der Kätzin kamen auch Schwachpfote und Schiefersturm in das Lager. Schwachpfote blieb nicht lange, er legte seine Beute auf den Frischbeutehaufen und verkrümelte sich schnell wieder.

Sie sah zu Schiefersturm auf, der sich neben ihr niedergelassen hatte. Seine Augen lagen ein ganz schönes Stück über ihren, doch das störte sie nicht. Da sie relativ klein war, war sie es gewohnt hochzusehen, schon seit sie Schülerin war, gehörte sie zu den kleinen Katzen. Sie hatte jedoch nie Probleme gehapt, sich zu behaupten.

Kurz zuckten ihre Schnurrhaare, als sie seine gleichgütige Mine erwiderte.

"Schiefersturm ", begann sie fast etwas zögerlich. Wie sollte sie das ansprechen ohne ihr Gesicht zu verlieren? Es war ihr jedoch wichtig, also musste sie es ansprechen.

"Ich weiß, du hast mit Schwachpfote eine harte Nuss erwischt, doch ich habe ausnahmsweise das Gefühl, dass du als Mentor siehst, was er braucht. Und du weißt, dass in ihm das Potenzial steckt, Krieger zu werden. Und ich setze große Hoffnungen in dich, ihn fertig auszubilden", in ihrem Ton lag etwas mehr Härte, als sie es gewollt hatte. Sie setzte tatsächlich große Hoffnungen in ihn. Nein, sie erwartete sogar von ihm, dass er es fertig bringen würde. Sie hatte keine Lust, all ihre Krieger mit Schwachpfote zu beschäftigen.

"Doch deswegen möchte ich dich nicht unter vier Augen sprechen, wie du dir denken kannst. Ich habe das Gefühl, dass ihm sein Umfeld... zu schaffen macht. Ich hatte beim Kampf das Gefühl, er sei verletzt, beziehungsweise hatte er Schmerzen. Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht. Er war in letzter Zeit nirgens im Einsatz, wo er sich hätte verletzen können. Klär das bitte, wie ist mir egal"

Sie hatte versucht, es sachlich klingen zu lassen und hoffte, dass der Krieger nicht die Sorge, die dahintersteckte, erkannte. So wartete sie ab, ob auch er noch etwas zu sagen hatte. Denn wenn nicht, wollte sie gerne in ihren Bau. Zwar ging die Sonne auf, doch den Clan hatte Gewitterbrand auch ohne sie im Griff.


Erwähnt: Schiefersturm, Schwachpfote, Gewitterbrand

Angesprochen: Schiefersturm

Standort: Nähe des Lagereinganes
(c) Palmkätzchen

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




Krähenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyMi 06 Jan 2021, 11:55




13

Schiefersturm


Oooh, All I want to do Is what I do well Ain't a gambler but honey I'd Put money on myself Oooh, All I want to do Is bottle it to sell Cuz my brand of vainglory is Much better for your health
SchattenClan Krieger



Der dunkle Krieger saß nun neben der kleineren Anführern und während er auf ihre Antwort wartete, glitt sein Blick durch das Lager, welches sich nach und nach an diesem Morgen wieder füllte und regte. Engelsflügel war von der Heilerversammlung zurückgekehrt und ließ sich nach einem Gespräch mit ihrer Schülerin vor Mohnsterns Bau nieder, womöglich um ihr von den Ereignissen zu berichten. Seine Ohren zuckten kurz, doch sein Blick glitt weiter und er richtete ihn auf die Kinderstube, aus dem erneut ein Jaulen kam. War die Prozedur also noch immer nicht fertig? Kurz betrachtete er wieder die Heiler, äußerte jedoch seine Bedenken nicht über den Lagerplatz hinweg. Er war nun beschäftigt und würde andere nicht an ihre Pflichten erinnern.
Viele Katzen traten aus dem Lager zum Training mit ihren Schülern, andere kamen aus den Bauen, Beute wurde herumgereicht und auch der dunkle Krieger spürte, dass er sich Beute nehmen musste. Doch dafür musste die Anführerin ihn entlassen. Als Mohnstern ihn von seinen intensiven Beobachtungen ablenkte, verfinsterte sich für einen Moment sein Blick... doch er hellte sich wieder auf, als er ihre Worte vernahm.
Beim SternenClan, wer ist diese Kätzin?
Mohnstern war doch nicht so vernünftig und durchschaute andere Katzen und deren Probleme, oder irrte er sich hier? Sehr seltsam.
Aus irgendeinem Grund spornten ihre Worte ihn an. Natürlich würde er seinen Schüler zu Ende ausbilden! Schwachpfote würde eines Tages ein großartiger Krieger sein, der alle Erwartungen übertreffen würde! Diese Prüfung erschien dem jungen Kater vielleicht wie ein Rückschlag, doch Schiefersturm hoffte, dass er seinen Kopf benutzte und erkannte, dass er dieses Potenzial hatte, dass die Anführerin und sein Mentor ihn nicht belogen hatten! Was würde ihnen das nützen? Seine Krallen bohrten sich vor Entschlossenheit in den Boden und sein eisiger Blick, der nun mit Emotionen gefühlt war und förmlich glühte, lag auf dem Schülerbau. Er würde ihn schon noch großartig machen und wenn der SternenClan ihm dafür persönlich helfen müsste!
Als Mohnstern ihre Sorge äußerte, hätte er sie beinahe nicht gehört, richtete dann jedoch ruhiger und eher überrascht den Blick auf sie. Schweigend betrachtete der dunkle Krieger sie, sein Blick brannte sich in ihr Gesicht. Was ging hier vor sich? Warum hatte er dieses Gespräch mit ihr? Er wusste es nicht, doch auch wusste er nicht, ob ihm dies alles gefiel! Seine Ohren zuckten und entschlossen stand er auf.
»Ich werde mich darum kümmern«, erklärte er inbrünstig, doch es war mehr ein Versprechen an seinen Schüler und sich, als an sie. Seinen Blick löste er dabei nicht von ihr. Mit all seiner Entschlossenheit legte er nach: »Und Schwachpfote wird ein großartiger Krieger werden, darauf kannst du dich verlassen, Mohnstern. Auch wenn sein Name nicht besonders hilfreich ist.«
Damit wollte sich der Krieger abwenden, hielt jedoch noch einmal inne um seinen Blick in ihren zu bohren. Sein Schweif schnippte in Richtung ihres Baus, wo noch immer Engelsflügel in der Kälte zitterte.
»Ich werde dich nicht weiter von deiner Pflicht abhalten.«
Ein letztes Mal nickte Schiefersturm, wandte sich endgültig ab um sich am Frischbeutehaufen einen Frosch zu nehmen und ihn zum Lagerrand zu nehmen, wo er ihn genüsslich verspeisen wollte.

Oooh oohhh, I can't get enough I'm 'a say it, it's true I can't get enough of myself Oooh oohhh, I can't get enough I don't know about you but I can't get enough of myself

»Gesprochen« Handeln Andere

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyDo 07 Jan 2021, 14:38

Vipernpfote

018 | vor dem Schülerbau

Vipernpfote hatte, ohne noch groß etwas zu sagen, ihre Echse weiter verspeist und wagte es hin und wieder zu Spinnenfang auf zu sehen. Offensichtlich hatte er ein schlechtes Gewissen in ihr Training eingegriffen zu haben. Auch wenn sie ihm am liebsten sagen wollte, dass sich ihre Mentorin bis jetzt noch gar nicht um ihre Ausbildung gekümmert hatte, so hatte sie dennoch das Gefühl das es Respektlos gegenüber der Kriegerin war so etwas zu sagen. Warum auch immer Eisgewitter aufgehalten war, hatte sicher einen guten Grund und vielleicht wusste Mohnstern ja davon.

Der Blick ihrer bernsteinfarbenen Augen glitt zu ihrer Anführerin, welche gerade im Gespräch mit Schiefersturm war, ihre Pfoten juckten bereits, da sie ihren Entschluss über ihre Vorgehensweise, was ihr Mentoren Problem betraf schon beschlossen hatte. Dennoch wusste sie, dass sie warten musste, bis ihre Anführerin wirklich fertig mit allen Gesprächen war, sie als Schülerin und somit auch als Rangniedrigste hatte zu warten. Sie richtete ihren Blick also schnell wieder auf den braunen Krieger neben sich und schüttelte kurz ihren Kopf. “Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nichts dagegen hat.“, murmelte sie halblaut. Wenn ihrer Mentorin ihre Ausbildung wichtig war, hätte sie sie sicher schon aufgesucht, wenn Spinnenfang nicht gewesen wäre, würde sie wahrscheinlich immer noch vorm Schülerbau sitzen und dort warten.

Abermals schaute sie kurz zu Mohnstern welche gerade ihr Gespräch mit Schiefersturm beendete, doch jetzt würde sie sicher zu Engelsflügel gehen, da diese sicher vom vergangenen Heilertreffen berichten wollte. Die Ungeduld nagte an der jungen Schülerin und nur mit Mühe konnte sie sich verkneifen, ungeduldig mit ihren Pfoten die Erde zu kneten. Spinnenfang war es sicherlich nicht entgangen, wie neugierig sie die ganze Zeit zu ihrer Anführerin geschielt hatte, weshalb sie sich wieder dem Krieger zuwandte und so tat als würde er ihre volle Aufmerksamkeit bekommen. “Wie gesagt, vielen Dank nochmal! Aber ich glaube werde ich mich dann kurz Schlafen legen, immerhin waren wir die ganze Nacht draußen.“, miaute sie also schnell und ihre Worte waren auch aufrichtig gemeint. Sie hatte wirklich Spaß gehabt und war dem Krieger auch überaus dankbar für das was er getan hatte. Sie nickte dem Kater kurz zu, ehe sie zum Schülerbau lief und sich davor niederlies, sie würde sich noch kurz ihrer Fellpflege widmen und wenn sie Glück hatte würde Mohnstern ihr Gespräch mit Engelsflügel schnell beendet haben und dann konnte sie ihren Plan, der so gesehen wirklich dumm war, umsetzen.

Während sie also ihr Brustfell säuberte, legte sie sich bereits ihre Worte zurecht, die sie zu ihrer Anführerin sagen wollte, schließlich wollte sie nicht wie ein piepsiges Junges mit Mohnstern sprechen. So würde sie nämlich wirklich gar keiner erst nehmen. Dennoch war sie sich noch nicht sicher, wie sie das ganze am schonendsten verpackte, schließlich wollte sie Eisgewitter in kein schlechtes Licht rücken. Vielleicht musste sie das aber, denn hier ging es immerhin um ihre Ausbildung und wenn sie die beste Kriegerin im SchattenClan werden wollte, brauchte sie auch eine dementsprechende Ausbildung.

Erwähnt: Spinnenfang, Eisgewitter, Mohnstern, Schiefersturm, Engelsflügel
Angesprochen: Spinnenfang
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyDo 07 Jan 2021, 15:17




Traubenjunges



SchattenClan Junges

Nobody told me love is pain...

Das gefleckte Junge kam zunächst nicht zur Ruhe. Es wimmerte weiter, strampelte, insbesondere wenn es gegen das kalte, feste Bündel trat jammerte es lauter auf. Dazu noch dieser Gestank! Immer weiter breitete sich der stechende Gestank aus, den das unbenannte Junge kannte und fürchtete, jedoch nicht einmal benennen konnte. Seine Unruhe hielt also an, selbst als die Zunge seiner Mutter über ihn glitt. Warum verschwand der Gestank denn nicht? Diese Frage würde es gerne stellen, hätte es überhaupt die Fertigkeit, Worte zu verstehen oder Worte zu bilden. Doch seine Ohren waren noch nicht einmal hochgeklappt und auch seine verschlossenen Augen machten ihm das Leben nicht leichter. Irgendwie fürchtete er sich vor dem Leben, denn er verstand seinen jetzigen Zustand nicht.
Dann verschwand die Zunge und für einige Herzschläge war seine Mutter verschwunden. Verwirrt blieb das Junge still, überfordert von der Situation und dem stetigen Wechsel der Ereignisse. Hilfesuchend begann es los zu robben und bemerkte, dass das kalte Bündel neben ihm verschwunden war... dass sich der Gestank langsam auflöste. Dennoch setzte es seinen Weg fort, bis es tief gegen den Bauch seiner Mutter gepresst war, die wenige Herzschläge später alle Bündel näher zog.
Das Schnurren seiner Mutter kam nur halb bei ihm an. Dennoch fühlte er sich sogleich geborgen, insbesondere da seine Mutter nicht mehr allzu aufgeregt wirkte und ihre Stimmung nicht über ihn und seine Geschwister schwappte. Trotz der Kälte, die sich langsam in den Bau schlich, fühlte es sich in seiner neuen liegenden Position mollig warm an. Ein Maunzen entwich ihm und wenig später schnupperte er am Bauch seiner Mutter entlang, bis er eine Zitze fand. Der ganze Stress hatte ihn hungrig gemacht, weshalb er nun gierig trank und immer wieder gluckste. Mit jedem Schluck wurde er müder und als das gefleckte Junge satt war, kuschelte es sich gähnend an den weichen Pelz seiner Mutter. Und obwohl er ihr Schnurren nur leicht hörte, ihr Brummen wahrnahm und die Worte nicht verstand... fühlte er sich während des Einschlafen schon wieder sicherer als wenige Herzschläge zuvor.
...she's got my heart in chains.

Post 03



Blattleere

Sonnenaufgang

Leichter Schneefall


━━


In der Kinderstube

Halboffene Szene

Frisch geboren


Angesprochen: Flammentänzerin (indirekt)

Erwähnt: Flammentänzerin (indirekt), seine Geschwister, Pflaumenjunges (t)

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I'm number five...

WHAT?!

...minus four.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyFr 08 Jan 2021, 02:04


Blattsprenkel

#001 / kinderstube
ADOPTIERT

Blattsprenkel stand zögernd vor dem Eingang der Kinderstube, Feldmaus im Maul, sein Schweif unruhig hin und her peitschend und die Schnurrhaare nervös zuckend. Eigentlich hatte er bereits vor Sonnenuntergang noch einmal nach seinen Jungen sehen wollen, doch hatten seine Pfoten ihn stattdessen außerhalb des Lagers getragen, dorthin wo Distelherz beerdigt worden war. Erst als die ersten Sonnenstrahlen begonnen hatten sich durch das dichte Nadelwerk der Bäume zu kämpfen, hatte Blattsprenkel bemerkt, wie viel Zeit verstrichen war. Seine kältesteifen Glieder hatten protestiert als er sich erhob, doch er wusste dass er nicht ewig bei Distelherz’ Grab bleiben konnte. Er musste zurück ins Lager gehen - sein Clan brauchte ihn. Seine Jungen brauchten ihn.
Es schien ihm immer noch surreal. Seine Gefährtin, die Mutter seiner Jungen … fort. Doch sie weilte nun beim SternenClan, erinnerte der gefleckte Krieger sich, wachte von dort aus über ihn und ihre gemeinsamen Jungen, genauso gut wie sie es getan hätte, wäre sie noch am Leben.

Und trotzdem schien es ihm nahezu unmöglich, den letzten Schritt in das Innere der Kinderstube zu machen, seine Pfoten ungemein schwer als wären ganze Felsen daran befestigt, beinahe so als würde sein eigener Körper gegen ihn ankämpfen. Gleichzeitig pochte sein Herz in seiner Brust so schnell als wäre er soeben den ganzen Weg zum Mondstein ohne Unterbrechung gesprintet. Er wusste nicht, ob er in der Lage war, den Bau zu betreten, in dem seine geliebte Gefährtin ihre letzten Atemzüge getan hatte. Einige Male hatte er bereits mit dem Gedanken gespielt, einfach wieder umzudrehen, doch Distelherz würde es ihm nie verzeihen, wenn er sich jetzt auch noch von ihren Jungen abwandte. Blattsprenkel atmete einige Male tief durch, zwang seine Pfoten dazu, ihn in die Kinderstube zu tragen.
“Guten Morgen, Flammentänzerin, nuschelte er durch die Beute zwischen seinen Zähnen und legte die Maus vor der Königin ab, “ich dachte, du könntest etwas Stärkung gebrauchen.” Er versuchte sich an einem Lächeln doch so ganz wollte ihm sein Körper noch immer nicht gehorchen. Es fühlte sich falsch an. “Wie geht es ihnen? Und dir?”
Einige Herzschläge lang schwieg er und ließ seinen Blick zu den Jungen wandern, die sich hungrig am Bauch der roten Kätzin drängen, vergaß den Schmerz als er dem piepsenden Maunzen lauschte. Er hatte Distelherz verloren, doch sie hatte diese Junge in seiner Obhut gelassen, hatte darauf vertraut, dass er sich um sie kümmern würde und genau das würde er auch tun. Er wandte seinen Blick wieder Flammentänzerin zu. “Ich bin dir wirklich unglaublich dankbar, dass du die Jungen an dich genommen hast. Und ich weiß, dass Distelherz es auch ist.”  
Der Krieger senkte seinen Kopf und fuhr dem gesprenkelten Junges, das kurz zuvor noch gewimmert hatte, vorsichtig über den winzigen Kopf mit der Zunge. Doch dieser glückliche Augenblick war eben nur das - ein Augenblick. Die Glieder des Katers, die soeben begonnen hatten sich langsam zu entspannen, versteiften sich wieder als sein Blick auf den Mooshaufen fiel in dem die leblose Gestalt eines Jungen lag. Seines Jungen. Hatte der SternenClan ihm nicht schon genug genommen? Was hatte er getan, um eine solche Strafe zu verdienen? Zitternd erhob er sich und schritt zu dem Jungen hinüber, presste die Nase in sein kaltes Fell und schloss die Augen.
Als er dort kauerte, sich von seinem Jungen verabschiedete, das zum SternenClan übergegangen war bevor er überhaupt die Möglichkeit gehabt hatte es kennenzulernen, fasste er den Entschluss, dass er alles geben würde, um diesen kleinen schutzlosen Fellbündeln ein erfülltes und glückliches Leben zu ermöglichen. Er würde sie mit seinem eigenen Leben beschützen und dafür sorgen, dass sie nie wieder ein solches Leid erfahren würden, nie so einen Schmerz erfahren würden wie er selbst hatte erfahren müssen.

Erwähnt: Distelherz, Pflaumenjunges, Traubenjunges, Apfeljunges, Marillenjunges, Flammentänzerin
Angesprochen: Flammentänzerin

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyFr 08 Jan 2021, 19:04

Abendhimmel | Heilerschülerin | weiblich

Zu sagen, dass die junge Kätzin bei der Ankündigung von Engelflügels Rücktritt geschockt gewesen war, wäre eine Untertreibung gewesen. Immer noch saß der grauen Kätzin die Trauer und Ungläubigkeit im Pelz, als sie ins Schatten Clan Lager zurückkehrte. Sie war müde und erschöpft, vom Rückweg hatte sie allerdings nicht sehr viel mitbekommen, da sie in einer Art Trance gewesen war. Sie war ihrer Mentorin, während des Weges zur Seite gestanden, war aber selbst ein wenig unsicher auf den Pfoten gewesen. Sie konnte einfach nicht glauben, dass sie, jetzt wo sie endlich ihren vollen Namen erhalten hatte, schon alleine als Heilerin arbeiten sollte. Sie wusste nicht ob sie dieser Aufgabe gewachsen wäre, auch wenn sie wusste, dass sie durchaus fähig war und Engelsflügel immer noch da sein würde um ihr zu helfen, nur halt vom Ältestenbau aus. Aber es stimmte natürlich schon. Engelsflügel war alt, sehr alt und ihr Körper war schon sehr schwach und leicht überanstrengt. Wahrscheinlich ist es so das beste, auch wenn ich sie wahnsinnig im Heilerbau und bei den Heilertreffen vermissen werde, dachte sich Abendhimmel. Als sie über die Lichtung im Lager liefen, drehte sich ihre Mentorin nochmal zu ihr um und befahl ihr sich auszuruhen, da sie später nochmal nach Flammentänzerin sehen müssten. Die graue Kätzin hatte total vergessen, dass sie ja noch Patienten hatten, bei allem was in der letzten Nacht passiert war. Schon bald würde sie sich allein um die Organisation im Heilerbau kümmern müssen, dachte sie wehmütig, als sie sah, dass ihre Mentorin zum Anführerbau lief, bestimmt um Mohnstern von ihrer Entscheidung zu berichten. Erschöpft trottete die übermüdete und traurige Kätzin in den Heilerbau und ließ sich in ihr Nest fallen, wo sie in wenigen Augenblicken einschlief, da sie so erschöpft war von allen Ereignissen der letzten Nacht.

Erwähnt: Engelsflügel, Flammentänzerin, Mohnstern
Standort: Schatten Clan Lager, Heilerbau
Sonstiges: kehrt von den Hochfelsen zurück, legt sich im Heilerbau schlafen

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Grundsätzlich könnt ihr meine Charas einfach immer anschreiben, gebt mir dann nur durch eine PN Bescheid!
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptyFr 08 Jan 2021, 21:00


.:Morgentau:.

SchattenClan | Krieger | weiblich | Vertretung
Endlich waren sie im Lager angekommen und Morgentau schlüpfte sofort in den Kriegerbau, um der Kälte zu entkommen.
So viel dazu, etwas produktives zu tun.
Sie schnaubte belustigt. Aber da sie bis gerade eben noch mit Pantherkralle draußen gewesen war, wollte sie sich erst etwas aufwärmen.

-Zeitsprung-

Morgentau hob langsam den Kopf und sah sich verschlafen im Kriegerbau um. Die Sonne musste gerade erst aufgegangen sein.
Die Kätzin fühlte sich äußerst unwohl. Jede Bewegung erschien schwerfällig, als hätte sie überhaupt nicht geschlafen, und übel war ihr auch.
Sie blickte Pantherkralle an, der neben ihr schlief und schnurrte sanft, trotz ihres Unwohlseins. Sie beschloss, lieber gleich zu den Heilern zu gehen, bevor es ihr am Ende noch schlimmer ging.
"Pantherkralle?", raunte sie ihm zu. "Ich gehe eben zu den Heilern, ich fühle mich nicht so gut." Sie wollte ihn zwar eigentlich nicht beunruhigen, aber es erschien ihr wesentlich wichtiger, ihn nicht anzulügen.
Nach einer kurzen Fellwäsche kam sie etwas schwerfällig auf die Pfoten und trottete aus dem Kriegerbau ins Lager hinaus.
Es war kalt und nass draußen, was genau dem entsprach, wie Morgentau sich gerade fühlte. Es wäre schön, wenn das Wetter noch etwas aufklären würde... dann wäre ein weiterer Ausflug mit Pantherkralle noch schöner!
Die Kätzin zögerte nicht mehr länger und trabte zum Heilerbau hinüber.
"Guten Morgen, Engelsflügel, Abendpfote, seid ihr da?", rief sie hinein, ihre Stimme zaghaft aber voller Respekt. Waren die beiden überhaupt schon zurück? Oder waren sie vielleicht erst noch zu Mohnstern gegangen?
Der Geruch am Eingang war jedoch frisch, also schienen sie zumindest schon wieder hier gewesen zu sein. Letztendlich wartete die Kriegerin geduldig vor dem Eingang, bis sie zum Eintreten aufgefordert wurde oder die Heiler zum Bau zurückkehrten.

Erwähnt: Mohnstern, Engelsflügel
Angesprochen: Pantherkralle, Abendhimmel
Ort: SC Territorium -> Lager | Kriegerbau -> vor dem Heilerbau


(c) by Moony




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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptySa 09 Jan 2021, 19:18


Flammentänzerin
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SC | Königin | #011


Die rote Königin war so damit beschäftigt die Junge an ihrem Bauch und ihr eigenes Gemüt zu beruhigen, dass sie alles andere vollkommen auszublenden begann. So sehr ihre Seele schmerzte, so sehr sie irgendwo tief in ihrem Inneren ihr gesamtes Leben verfluchte. Sie hatte diese Jungen vor sich, konnte ihren kleinen Herzchen schlagen Spüren und die Wärme, welche sich von ihrem Körper auf die kleinen Leiber übertrug. Gewissermaßen band sie die Verantwortung an ihren Verstand, ließ sie klar denken und nicht daran zersplittern wie das erste Eis der Blattleere. Das Schnurren aus ihrer Brust wurde lauter, beständiger und ganz genau merkte Flammentänzerin, wie eines der Junge – ein schwarzes mit roten Tupfen – sich langsam aber sicher zu beruhigen schien. Es hörte auf um sich zu treten, das Jammern wurde leise und schließlich kuschelte es sich eng an ihren Bauch, trank gierig und mit erstaunlich ruhigen Gliedern zog sie die verbliebenen drei Bündel so nahe an sich heran wie irgendwie möglich.

Dabei versuchte sie ihre Atmung zu kontrollieren, ihre innere Unruhe nicht auf die kleinen zu übertragen. Sie hatten es wirklich schwer genug. Denn auch, wenn sie vielleicht nicht aktiv wussten, was in ihrem kurzen Leben bereits geschehen war, würden sie wohl trotzdem für immer damit zu kämpfen haben. Ein tiefes seufzen stahl sich aus der Kehle der Roten, als sie von einer Stimme aus ihren Gedanken gerissen wurde. Sichtlich zuckte sie zusammen, ihr matter grüner Blick wanderte durch die Kinderstube, wo er schließlich an Blattsprenkel hängen blieb. Hart schluckte Flammentänzerin die aufkommende Panik herunter, atmete mehrere Male tief ein und aus, während ein intensiver Schmerz durch ihr innerstes raste. Der Ausdruck der Königin verlor an Härte, als sie sich daran erinnerte, dass auch der Krieger vor ihr viel verloren hatte. „Blattsprenkel“ flüsterte sie Atemlos, zwinkerte mehrfach, bevor ihr Blick sich zu senken begann. Ihre Stimme kratzte unangenehm in ihrer Kehle und verständnislos betrachtete sie die Beute vor sich auf dem Boden der Kinderstube. Wie lange hatte sie nichts gefressen? Wirklich an ihre letzte Mahlzeit konnte sie sich nicht erinnern, doch noch erlaubte sie es sich nicht ihre Zähne in das Fleisch der Feldmaus zu schlagen.

„Ihnen… geht es den Umständen entsprechend. Sie waren sehr unruhig… als… Naja. Aber jetzt ist es in Ordnung glaube ich.“
Immer noch war ihre Stimme leise, sie ließ ihr eigenes Befinden ganz bewusst außen vor. Sie war noch nicht bereit dazu über das zu sprechen, was in ihr vorging.

Sie wollte noch etwas sagen, Blattsprenkel versichern, dass es ihr eine Ehre war sich um die verbliebenen Jungen kümmern zu dürfen, doch da folgte ihr Blick dem Kater, wie er das tote Junge entdeckte und sich vor ihm auf die Erde kauerte. Beschämt blickte die Rote weg, kniff überwältigt die Augen zusammen, als dieser emotionale Schmerz sie erneut zu überrollen drohte. „Es tut mir so leid Blattsprenkel.“ Brachte sie hervor, biss die Zähne zusammen und als sie merkte, dass ihr Körper wieder begann sich um die Junge herum anzuspannen atmete sie laut und deutlich ein und aus, ließ die Angst, die Schuld und die Verzweiflung mit jedem Atemzug weichen, bevor ihr Blick ein wenig gefestigt war, als sie ihren Gesprächspartner anvisierte. „Du solltest ihnen Namen geben.“ War die simple Aufforderung, denn sie selbst fühlte sich nicht dazu imstande, wo sie doch grade erst ihren eigenen toten Jungen Namen hatte geben müssen. Und am Besten sollte er ihnen diese Namen jetzt geben, bevor das verstorbene Junge weggebracht werden würde.

Ein kurzer Ausdruck des Mitleids zeigte sich auf dem müden Gesicht der Kätzin, bevor sie den Kopf wieder senkte, die Bündel zu ihrem Bauch betrachtete, ihnen abwechselnd über das Fell leckte. Dabei merkte sie gar nicht, wie sich ein vorsichtiges zärtliches Lächeln auf ihren Zügen ausbreitete und ein Teil des Strahlens in ihre Augen zurückkehrte.

Erwähnt: Die Junge, Blattsprenkel
Angesprochen: Blattsprenkel
Sonstiges: //
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptySa 09 Jan 2021, 21:28


Blattsprenkel

#002 / kinderstube

Das regungslose Fellbündel wirkte winzig zwischen den Pfoten den großen Katers als dieser sich über es beugte und ein letztes Mal mit der Zunge über das kalte Fell fuhr. Für dieses Junge war es zu spät gewesen, doch seine anderen Jungen würde er mit aller Kraft beschützen. Und vielleicht war es auch etwas gutes. So hatte Distelherz zumindest auch etwas von ihm bei sich im SternenClan. Blattsprenkel richtete sich wieder zu seiner vollen Größe auf und wandte sich Flammentänzerin zu. "Du trägst keine Schuld", miaute er brüchig, doch sein Blick war leicht abwesend, so als versuchte er sich selbst mit seinen eigenen Worten zu überzeugen. Natürlich war es nicht ihre Schuld, sie selbst hatte ihre eigenen Jungen verloren und er wusste, dass sie seinen Schmerz vermutlich mit am besten verstand. Er bedachte die Feldmaus, die noch immer unberührt am Boden der Kinderstube lag, und schob sie mit der Pfote näher an das Nest der Königin heran. "Du solltest wirklich etwas essen, du brauchst deine Kraft."
Seine Stimme war sanft, doch schwang in ihr ein ernster Unterton mit. Die Königin war nun auch für das Wohl seiner Jungen verantwortlich und dies war nur möglich, wenn sie auch auf sich selbst Acht gab. Es würde niemandem etwas bringen, wenn sie das Essen verweigern würde. Vielleicht überschritt der Krieger damit gewisse Grenzen, wusste er doch, dass Flammentänzerin ebenfalls trauerte, doch das kümmerte ihn in diesem Moment wenig - innerhalb eines Tages hatte er so viel verloren, er würde nicht noch ein weiteres Junges zum SternenClan verabschieden.
Er nickte langsam, fiel es ihm doch immer noch etwas schwer sich durch den Sturm an Gefühlen zu kämpfen, der in seinem Inneren wütete. Doch die Rote hatte recht. Die Jungen brauchten Namen. Keine Katze verdiente es, ohne einen Namen zum SternenClan überzugehen. "Distelherz-", begann er und hielt einen Moment inne, überwältigt von der Erinnerung an die glücklichen Momente die er mit seiner Gefährtin vor der Geburt der Jungen geteilt hatte. Niemals hätte er damit gerechnet, dass er ihre Jungen ohne sie benennen würde. Blattsprenkel schüttelte leicht den Kopf, fast so als wollte er die Gedanken selbst abschütteln. Mit festerer Stimme fuhr er fort. "Distelherz hatte einige Namen, die sie mochte. Ich will ihren Wünschen gerecht werden, will dass die Jungen etwas von ihr haben..."
Der gesprenkelte Kater ließ seinen Blick auf den Jungen verweilen als er über die Namen nachdachte, die er und Distelherz miteinander besprochen hatten. Es fühlte sich nun umso wichtiger an, dass jedes Junge den richtigen Namen erhielt. Er durfte keinen Fehler bei der Wahl der Namen machen. Die Sehnsucht nach seiner Gefährtin war schlimmer denn je. Wie sollte er solch eine Entscheidung ganz alleine treffen? Sie war immer diejenige gewesen, die die Antwort auf alles wusste. Blattsprenkel schüttelte ein weiteres Mal den Kopf. Er durfte so nicht denken. Distelherz hatte ihr Leben für diese Junge gegeben, das geringste was er tun konnte war sie zu benennen.
Blattsprenkel neigte sich nach vorne. "Du sollst Traubenjunges heißen", miaute er sanft und leckte dem schwarzen Jungen mit braunen Sprenkeln über den winzigen Kopf. Dann stupste er das komplett braune Geschwisterchen des Jungen leicht mit der Nase an, schnurrte als es ein leises Murren von sich gab. "Dein Name wird Marillenjunges sein. Und eure Schwester", fuhr er fort und presste kurz seine Nase in das Fell des braunen Jungen mit schwarzen Pfoten, "soll Apfeljunges heißen." Noch immer leise schnurrend wandte er sich nun wieder dem verstorbenen Jungen zu. Er wusste, dass seine verstorbene Gefährtin diesen Namen besonders gemocht hatte und es fühlte sich nur richtig an, dieses Junge so zu nenne. Blattsprenkel leckte dem Jungen über die kleinen Ohren. "Grüß Distelherz von mir, Pflaumenjunges, und sag ihr, dass ich auf unsere restlichen Jungen Acht geben werde", flüsterte er.

Erwähnt: Distelherz, Pflaumenjunges, Traubenjunges, Apfeljunges, Marillenjunges, Flammentänzerin
Angesprochen: Flammentänzerin

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 50 EmptySo 10 Jan 2021, 13:59


Flammentänzerin
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SC | Königin | #012


Es fiel ihr wirklich schwer den braunen Kater anzuschauen. Auch, wenn er ihr versicherte, dass die ganze Situation nicht ihre Schuld war, waren da immer noch die Stimmen in ihrem Inneren, die ihr vorwarfen alles falsch gemacht zu haben. Bis sie in der Lage wäre sich selber von der Bürde der Schuld zu erlösen würde sicher noch einiges an Zeit vergehen. Trotzdem versuchte sie den Blick zu erwidern, doch war auch Blattsprenkel selbst alles andere als bei der Sache. Und auch, wenn er in seinem Kopf bestimmt unzählbar viele Gedanken zu hüten hatte, bestand er darauf, dass sie etwas zu sich nahm.

Warum sie so widerstandslos auf ihn hörte wusste die Rote nicht. Aber es fühlte sich falsch an einem Vater zu widersprechen, der grade seine Gefährtin und eines seiner Junge verloren hatte, demnach zog sie die Maus zu sich, schnüffelte kurz daran, bevor sie langsam anfing das eiskalte Fleisch von den Knochen zu ziehen. „Hast du schon etwas gegessen?“ Fragte sie nach einem Moment, blickte auf und musterte die gemusterte Gestalt vor sich mit besorgten Augen. Sie hatte ihm nichts zu sagen, aber, trotz allem war sie noch immer einer Königin und als solche hatte sie gewisse Instinkte. Und Blattsprenkel sah nicht aus wie jemand, der in den letzten Tagen besonders viel zu sich genommen hatte. Also ließ sie etwas an der Maus, schob sie mit der Pfote in seine Richtung und besah ihn mit einem ernsten Blick. Die Jungen hatten nichts von einem Kater der sich selbst so hinrichtete. Wenn sie da durch musste, würde er das auch mitmachen müssen.

„Gleiches Recht für alle.“ Flüsterte sie deswegen, erzwang sich ein schiefes Lächeln und folgte darauf den Worten des Kriegers mit einem tiefen Stechen in ihrer Brust. Jeden Namen prägte sie sich genau ein, ordnete sie augenblicklich den richtigen Jungen zu und wiederholte sie ohne einen Laut von ihren Lippen kommen zu lassen. Es war in diesem Moment nicht an ihr diese Namen auszusprechen. Nicht jetzt. Trotzdem strich sie Apfeljunges, Marillenjunges und Traubenjunges mit der Schweifspitze über die kleinen Körper, während ihr Vater sich von dem verstorbenen Jungen verabschiedete, welchem er den Namen „Pflaumenjunges“ gab.

Möge der SternenClan deinen Weg erleuchten Pflaumenjunges

Kurz legte Flammentänzerin den Kopf in den Nacken, schickte ein Stoßgebet zum SternenClan, bevor sie tief zu seufzen begann. „Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um diesen Jungen eine gute Mutter zu sein. Um ihretwillen. Und um den Willen unserer Junge, die bereits in den Sternen weilen.“ Erstaunlich fest kamen die Worte aus dem Mund der Roten, welche ihre grünen Irden fest und entschlossen auf den braun gemusterten Kater gerichtet hatte. Hoffentlich konnte er ihr glauben. Hoffentlich konnte er ihr vertrauen. Darauf, dass sie diese Junge großziehen würde, als wären es ihre eigenen. Sie lieben würde als wären es ihre eigenen. Denn das tat sie, auch wenn der Schmerz es ihr noch schwer machte alles vollkommen klar zu sehen. Doch wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, setzte sie alles daran ihr Ziel zu erreichen. Alles. Und ihr Ziel war es, diese Jungen den Schmerz ihrer Geburt vergessen zu lassen.


Erwähnt: Die Junge, Blattsprenkel
Angesprochen: Blattsprenkel
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Zuletzt von Katsuki am So 17 Jan 2021, 01:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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