Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die Wolken sind vollständig verschwunden und der Himmel erstrahlt in klarem Blau. Inzwischen ist es so richtig warm geworden und die letzten Schneeflecken sind vollständig verschwunden. Auch der Wasserstand des Flusses normalisiert sich langsam wieder und die Beute ist in den Wald zurückgekehrt. Nur auf dem DonnerClan-Territorium bleibt sie aus, aber auch hier verbreitet der leichte Wind die Gerüche der Blattfrische überall.


DonnerClan Territorium:
Im DonnerClan-Territorium sprießen die Pflanzen und das Unterholz ist wieder dichter. Der Schnee ist mittlerweile vollständig verschwunden und es ist deutlich wärmer geworden. Überall riecht es nach Blattfrische, die Beute ist allerdings noch immer nicht zurückgekehrt.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand und die Strömung im Fluss normalisieren sich wieder, während das Schilf wieder dichter wird. Das Flussufer wird damit wieder sicherer und auch an Land sprießen die Pflanzen. Fisch gibt es reichlich und auch die Landbeute kommt wieder aus ihren Nestern.


WindClan Territorium
Ein kühler Wind fegt über das Hochland, aber auch hier ist es wieder wärmer geworden. Die Kaninchen lassen sich zunehmend wieder im Freien blicken und die Jagd ist jetzt wieder um einiges einfacher. Moor und Wiesen kleiden sich in üppiges Grün.


SchattenClan Territorium:
Auch hier riecht es nach Blattfrische und die Beute ist wieder ins Territorium des Clans zurückgekehrt. Der Schnee ist verschwunden und bis auf die sumpfigen Gebiete ist es auch wieder trockener geworden. Ein wenig kühl ist es besonders in Richtung Hochland trotzdem noch, aber im Lager sind alle Katzen gut vor dem kühlen Wind geschützt.


WolkenClan Territorium:
Das Tauwetter ist vorbei und die Beute ist zurückgekehrt. Die Sonne wärmt das Territorium des Clans du überall zwitschern die Vögel – ein Paradies für einen guten Jäger. Der Wind ist zwar immer wieder deutlich zu spüren, aber nicht mehr wirklich unangenehm.


Baumgeviert:
Auch hier ist es warm geworden und die vier mächtigen Eichen strecken ihre Äste der Sonne entgegen. Auch hier zwitschern die Vögel und wenn keine Katze zu sehen ist, huscht die Beute durch die Senke.


BlutClan Territorium:
Die Wärme lockt Hunde und Zweibeiner auf die Straßen. Sie gehen größere Runden, um die Sonne zu genießen und lassen ihre Tiere frei laufen. Allerdings hinterlassen sie auch wieder Müll, in dem sich Beute und Nahrung finden lässt. Sogar der Wasserstand des Stroms normalisiert sich wieder. Ein Problem stellen allerdings die vielen Monster da, die jetzt auf den Donnerwegen verkehren. Vorsicht!


Streuner Territorien
Auch in den Wäldern und auf den Wiesen außerhalb der Clangebiete ist die Blattfrische jetzt endgültig angebrochen. Die Pflanzen sprießen und die zurückkehrende Beute ist leichter Fang für Streuner sowie das eine oder andere abenteuerlustige Hauskätzchen. Auch hier laufen Zweibeiner mit ihren Hunden umher, um das wärmere Wetter zu genießen.


Zweibeinerort
Hauskätzchen tummeln sich wieder in den Gärten um auf trockenen Stellen die warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Langsam wagen sich die neugierigeren auch schon wieder auf Erkundungstouren, jetzt wo es so richtig warm geworden ist!



 

 DonnerClan Lager

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Rey
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyMo 06 Apr 2020, 22:32


[Out: Der Clan soll nichts mitbekommen! Nur beteiligte Katzen sollen darauf reagieren!]



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 160 | DonnerClan

Der absolut kalte Blick hatte sich in das Gedächtnis der Kriegerin gebrannt, die noch immer nicht mehr aufsehen konnte. Ihr Körper war angespannt, damit sie nicht zu Beben begann, denn sie fühlte sich dem hübschen Krieger bereits genug ausgeliefert. Sie hätte einfach schweigen sollen, dann hätte er sie vielleicht auch in Ruhe gelassen, hätte sich nichts weiter gedacht. Stattdessen hatte Farnsee ihm erzählt, was passiert war, hatte ihm förmlich ihren Bauch zugewandt, damit er diesen zerkratzen konnte. Sie wollte diesem Kater vertrauen, sie wollte es wirklich, doch sein Hass war so tief, dass sie förmlich hören konnten, wie sich die Nachricht im Lager verbreitete. Sein hämischer Blick, wenn sie ihren Posten aufgeben musste, weil der Clan sie so verachtete.
Die Zweite Anführerin hatte auf alles geachtet, darauf, dass keine Katze bei der Geburt war, die diese nichts anging, darauf, die Junge von Eisenkralle und Holunderfell nicht vorher zu sehen, damit sie ihre Junge nicht einfach unterscheiden konnte. Darauf, bei der Geburt so wenig über das Junge zu erfahren, wie möglich. Sie wusste nicht einmal den Namen ihres Sohnes! Doch natürlich hatte sie sich ihren Gefühlen ausgeliefert, natürlich hatte sie ihn angesehen, sollte die Königin in der Kinderstube nicht auch schildpattfarbene Söhne haben, würde sie ihren sofort erkennen. Natürlich hatte sie ihm gerade alles erzählt!

Doch Farbenjäger ging nicht weg, wie sie gehofft und gefürchtet hatte. Sein Duft wurde plötzlich so intensiv, dass er sie zu überwältigen drohte. Seine weiche Schnauze an ihrer Stirn wirkte beruhigend auf die Zweite Anführerin, die ihre Muskeln ein wenig lockerte. Doch Farnsee wagte nicht, sich zu bewegen, wagte nicht, sich aus dieser ungewohnt sanften Berührung zu winden. Wenn sie versuchte, ihm noch näher zu sein als jetzt, würde er sie sofort wieder verstoßen.
Seine Worte beflügelten die Zweite Anführerin, deren Herz sofort schneller schlug. So viel Ruhe hatte er ihr nie geschenkt, kaum solch sanfte Worte benutzt. Als Farbenjäger ihre Schnauze mit seiner höher drückte, ging ein kurzer Schauer durch ihren Körper. Noch nie war sie ihm so nah gewesen und doch wusste sie, dass dieser Moment nur flüchtig sein würde. Vielleicht hatten die Mohnsamen doch gewirkt. Vielleicht träumte sie nur und sobald sie ihre Augen aufschlug, würde er nie hier gewesen sein.

»Glaubst du das wirklich, Farbenjäger?«
Ihr Blick wandelte sich zunehmend in Dankbarkeit und tiefe Wärme, die sie für den Kater empfand. Beinahe kehrte der Hass auf sich selbst zurück, als sie erneut erkannte, wie viel sie doch über sich preisgab. Er hatte so viel, was er gegen sie verwenden konnte, wieso ließ sie es zu?
Vielleicht, dachte sie vorsichtig. Vielleicht, weil ich ihm sehr vertraue und so sehr glaube, dass er mir nie wehtun könnte oder wehtun würde, egal, wie hasserfüllt und kalt er mich ansieht?
»Ich danke dir«, fügte sie leise hinzu, ihr Wispern wurde beinahe vom Wind weggetragen. Die Situation erfüllte sie so sehr mit Ehrfurcht, dass sie immer noch fürchtete, er würde sich gleich in Luft auflösen. Konnte sie ihm sagen, dass sie sich wünschte, er würde bei ihr bleiben? Oder würde er ihr diesen Wunsch verwehren, lachen und ihr den Rücken kehren? »Es bedeutet mir sehr viel, dass von dir zu hören.«

Einige Herzschläge lang schwieg die Zweite Anführerin des Clans, während ihr, von der Geburt und dem Hunger geschwächter, Körper wieder zu zittern begann. Sein Gesicht so nah an ihrem zu haben, gefiel ihr sehr. Aufmerksam betrachtete sie es sehr eindringlich, hoffte, dass er noch einige Herzschläge still halten würde. Diesen kleinen Augenblick, der sich vermutlich nicht wiederholen würde, wollten sie - genau wie ihren Stock - sicher aufbewahren.
»Du bist auch sehr stark«, flüsterte die Zweite Anführerin vorsichtig. »Ich weiß es einfach. Glaube mir, wenn ich dir sage, dass ich dich mit den Patrouillen nicht quälen will. Ich würde dich niemals quälen wollen.«
Ihr Flüstern wurde zum Ende hin immer leiser und Farnsee hoffte, dass er nicht verstanden hatte, was sie gesagt hatte. Einige Herzschläge verhaarte sie in der Situation, dann sank sie mit einem entsetzlich qualvollen Keuchen in ihrem provisorischen Nest. Einige Herzschläge sah die Zweite Anführerin orientierungslos in die Ferne, dann richtete sie ihren Blick auf den Krieger.

»Ist bei dir alles in Ordnung?«, fragte sie vorsichtig und hoffte, dass sie ihn so vorsichtig zwingen könnte, zu bleiben. Jetzt, wo er über ihren Sohn eh alles wusste, war es egal, ob er noch blieb. Geschwächt leckte sie ein wenig Tau von einem Farnwedel.
»Bei mir ist es offensichtlich nicht, aber ich habe nie gefragt, ob dich etwas plagt.«

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

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»Holunderfell«

DonnerClan » Königin « #34


Adoptiert

Der Kater verschwand so schnell, wie er gekommen war. Einige Herzschläge sah die schildpattfarbene Königin ihm aus ihren warmen, olivgrünen Augen nach, ließ sich jedoch schnell wieder in ihr Nest sinken. Er würde kommen, sobald es soweit war. Bis dahin würde sie sich ausruhen müssen, schließlich konnte niemand Holunderfell sagen, wie viele Junge sie am Ende wirklich haben würde. Natürlich ihre zwei Söhne, doch Farnsee hatte bereits in der Vergangenheit einen Wurf mit vier Töchter geboren. Niemand konnte ahnen, wie groß dieser Wurf sein würde!
Aus halb geschlossenen Augen beobachtete Holunderfell ihren Gefährten aufmerksam, während sie die zwei Junge mit ihrem Schweif näher zog. Die Blattleere hatte aufgehört, doch das einsetzende Tauwetter hatte die Kälte noch nicht vertreiben können und ihre neu geborenen Junge sollten darunter nicht leiden müssen. Sobald sie größer waren und die Sonne höher stand, würden sie sofort die Kinderstube verlassen und diese genießen. Die schildpattfarbene Kätzin freute sich auf die kommenden sechs Monde, in denen sie von ihren Aufgaben als Kriegerin befreit war. Sie hatte genau die Blattfrische und Blattgrüne erwischt und würde die Sonne genießen, auch wenn ihr klar war, dass ihr bald langweilig sein würde und sie liebend gerne mit Eisenkralle durch den florierenden Wald jagen würde.
Es dauerte nicht lange, da raschelte der Eingang zum Bau erneut. Nesselbart war zurückgekehrt, dieses Mal trug er jedoch ein kleines Bündel bei sich. Schildpattfarbenes Fell kleidete das kleine Junge ein, welches durchaus kleiner war als ihre zwei. Ob Farnsee nicht genug Beute fand? Noch weniger, als ihr ebenfalls hungernden Clangefährten? Das Gefühl von Hunger trieb sich in ihren Bauch und sie hoffte, der SternenClan würde dem DonnerClan bald wieder Beute schicken. Sie hob ihren Schweif, beobachtete, wie der Kater das Junge ablegte und zog es dann liebevoll an ihren Bauch.
Drei Söhne hatte sie nun also. Sie würde alle gleich lieben, auch wenn einer nicht wirklich ihrer war und sie hoffte, dass er es ihr verzeihen würde, sollte er das eines Tages erkennen oder eben erfahren.
»Enzianjunges ist ein wunderschöner Name, Nesselbart«, versicherte Holunderfell dem armen Krieger, der so leidvoll aussah, dass ihr eigenes Herz sich mitfühlend zusammen zog. Sie beugte sich zu ihrem neuen Jungen und leckte ihm über den Körper, um sich an den dritten Geruch gewöhnen zu können. Überall hafteten noch die Gerüche von Nesselbart, Farnsee und Eichenblatt, doch das würde nicht von Dauer sein. Ob der kleine Kater diese Gerüche verinnerlicht hat? Ob er die drei Katzen immer erkennen würde? Ob er seine neuen Eltern immer erkennen würde?
»Ihm wird es gut gehen«, bekräftigte die Königin mit sanftem Lächeln. »Sorge dich nicht. Wir werden ihn sehr lieben und immer beschützen.«
Mit diesen Worten zog die Königin alle drei Junge näher an ihren Bauch, leckte ein wenig Wasser aus der Mooskugel und ließ ihren Kopf sinken. So gerne sie den Kater noch unterhalten wollte, sie benötigte nun Ruhe und er würde ganz sicher nicht jede Minute seines Lebens hier verbringen können. Ab jetzt waren Eisenkralle und Holunderfell Enzianjunges Eltern. Je eher er dies akzeptierte, je einfacher würde es werden - egal, wie schmerzhaft es am Anfang auch war.


Nesselbart, Farnsee, Eichenblatt, Eisenkralle, Enzianjunges, Spinnenjunges & Schieferjunges (id.) « Erwähnt
Nesselbart « Angesprochen

© Moony

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyMi 08 Apr 2020, 13:52

Nesselbart
Krieger | DonnerClan | #013

Noch so ein Schritt, den er eigentlich um keinen Preis machen wollte, war jetzt vonnöten. Ob der jetzt schwerer oder leichter war als die Schritte, die ihn hergeführt hatten, wusste Nesselbart nicht, und irgendwie war es auch egal. Es schmerzte den Kater, schmerzte ihn physisch und er wusste genau, dass er sich diese Schmerzen selbst zufügte, durch seine Handlungen. Und genauso wusste er, dass es keine andere Möglichkeit gab, als zu tun, was er eben tat - und sich so selbst Schmerzen zuzufügen. "Ich danke euch." Ein letzter Blick noch zu der Königin, zu ihrem Gefährten und zu den drei Jungen. Einmal noch tief durchatmen, Kraft sammeln für den nächsten Schritt. Langsam drehte der Kater sich um und verließ den Bau. Seine Pfoten lenkten ihn zurück ins Lager, wirklich bewusst machte er diese Bewegungen nicht. Könnte es wahrscheinlich gar nicht, bewusst gehen, sein Junges zurücklassen. Seinen Sohn, der nie wirklich sein Sohn sein würde, es ein Stück weit auch nicht sein durfte. Nesselbarts Blick wanderte einmal quer durch das Lager, er betrachtete alles mit einer gewissen Intensität und doch, ohne wirklich zu sehen und etwas wahrzunehmen. So recht wusste er nichts mit sich anzufangen, jetzt, wo doch alles vorbei war, eigentlich wieder in der Ausgangslage, und doch soweit davon entfernt wie nur irgendwie möglich.

Was sollte er bitte tun? Sicher, er war erschöpft, er könnte sich einfach in seinem Nest verkriechen und versuchen, ein wenig zu schlafen... aber das würde sowieso nicht funktionieren. Nicht einmal Appetit hatte der Kater, und dabei war der Hunger in den letzten Monden fester Teil seines Lebens geworden, gab es doch nie genug zu fressen.

Langsam setzte er sich wieder in Bewegung, wieder, ohne überhaupt zu wissen, wohin. Sein Weg führte den Kater aus dem Lager, in den Wald, ohne besonderes Ziel, ohne feste Richtung. Nur vorwärts. Einfach vorwärts. Weiter. Immer weiter.

t.b.c.: Donnerweg & Schlangenfelsen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyMi 08 Apr 2020, 21:53



Silberjunges
DonnerClan » Junges « #14

Die Ohren des Katers spitzten sich aufgeregt auf, als die Schwester seiner Mutter verkündete, dass sie ihm Tricks zeigen würde, wenn er das wollte. Ihr Gesicht war ihm plötzlich unglaublich nahe und er riss die gelben Äuglein auf, seine Schwanzspitze zuckte. Was meinte Rauchfeder mit klein? Silberjunges war schließlich - neben Kamillenjunges - der älteste Kater in der Kinderstube, mit seinen knappen sechs Monden! Der schwarze Kater setzte nach hinten, kauerte sich jedoch verspielt näher und betrachtete die Kätzin.

»Ja!«, rief Silberjunges aus und schnurrte begeistert. »Bitte bring mir Tricks bei.« Etwas leiser fügte er hinzu: »Aber ich bin nicht klein!«

Für einige Herzschläge sah er seiner Mutter nach. Sie schien mit der Königin Meisensang beschäftigt zu sein, doch eigentlich hätte er gerne gehabt, dass sie ihm zusehen würde, wie er einige tolle Tricks erlernte! Kurz wurde sein Blick von Trauer überdeckt, doch er fing sich schnell wieder und sah grinsend zu Rauchfeder hoch. Knurrend sprang er vor ihr her, wartete übermütig auf das, was sie ihm beibringen wollte.



Rauchfeder Angesprochen
Rauchfeder, Rußfeder, Kamillenjunges, Meisensang Erwähnt
Vor der Kinderstube Standort

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyDo 09 Apr 2020, 00:45





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #02


Wirklich verstehen was um es herum passierte, tat das Junge nicht. Blind versuchte es sich mit minimalen Pfotentritten zu orientieren, jedoch war die Schwärze die den kleinen Kater umgab anders als die, die er gewohnt war. Noch immer suchte er, kaum hörbar winselnd nach der Wärme seiner Mutter, ihr Geruch war überall, jedoch nirgendwo. Der Geruch fühlte dich vertraut an, das Junge wollte näher an die Wärmequelle die ihn wie einen Magneten anzuziehen schien. Da spürte er ihre Wärme ganz nah an seinem Körper, jedoch, bevor er sich daran auch nur beginnen konnte zu gewöhnen griff ihn etwas am Nacken und hob ihn hinein in die Kälte.

Schwach versuchte er gegen den Griff anzukommen, wackelte und strampelte kaum ersichtlich in dem starken Griff und als um ihn herum plötzlich eine eisige Kälte war erschlaffte das Junge im Griff seines leiblichen Vaters. Ein feines Zittern ging durch seine mickrigen Glieder, bevor er abgelegt wurde. Wärme empfing ihn, jedoch eine andere wärme. Der Kater spürte, dass er hier nicht hergehörte, dass irgendetwas anders war. Jedoch war er zu müde, zu geschwächt um zu protestieren. Er ließ sich an den weichen Bauch der Katze schieben, die er in Zukunft als seine Mutter wahrnehmen würde. Etwas raute seinen Pelz auf, flößte etwas mehr wärme in seinen kleinen Körper. Vorsichtig, aus einem Instinkt heraus tastete er sich voran, spürte weiches Fell unter seinen Pfötchen und drückte sich näher an den Körper neben sich. Da war ein Geruch, der ihn anzuziehen schien, etwas warmes, geborgenes, welches die Körper neben ihm auch begehren zu schienen. Es dauerte einige Momente, bis er fand was er suchte und langsam, ruhig, gar nicht gierig oder ungestüm begann er zu trinken.


» Erwähnt:Nesselbart, Holunderfell, Spinnenjunges, Schieferjunges
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyDo 09 Apr 2020, 10:35



Farbenjäger

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"It's not the pain. It's who it came from."


Kurz war er über sich selber überrascht. Er hatte es nur denken wollen, hatte es aber laut ausgesprochen. Jetzt wusste Farnsee, was er von ihr dachte. Er fürchtete, dass sie ihn abstoßen würde, vielleicht auslachen. Vielleicht würde sie ihn jetzt direkt auf die nächste Patrouille schicken, damit er ihr aus den Augen ging.
Aber Farnsee reagierte dankbar und das beruhigte Farbenjägers Herz ein wenig. Sie meinte sogar, sie wüsste, dass er selber auch sehr stark sein. War er das wirklich? War es stark seinen Bruder ein Leben lang zu hassen und zu verachten, für das war er getan hatte? War es nicht stärker ihm zu verzeihen und Frieden zu finden?
Als Farnsees Blick seinen traf und sie fragte ob denn bei ihm alles in Ordnung war trat er irritiert einige kleine Schritte zurück. Sein Blick wurde wieder ein wenig härter. Was sollte er darauf antworten? Er konnte sich gar nicht daran erinnern, dass er sowas überhaupt jemals gefragt wurde. "Äh...ja", antwortete er. Bei ihm war immer alles in Ordnung, immer. Er lebte einfach sein Leben. "Warte mal kurz", miaute er dann. Ihm war plötzlich aufgefallen wie geschwächt und hungrig Farnsee aussah. Er lief hinaus aus dem Heilerbau auf die Lagerlichtung und griff auf dem Frischbeutehaufen nach einem Eichelhäher. Er atmete einige Male tief ein und aus um seinen Puls zu beruhigen. Der kühle Winde tat gut an seinen heißen Ohren. Den Vogel brachte er zurück zu Farnsee. Als er ihn vor der zweiten Anführerin ablegte antwortete er entspannter: "Ja, es ist alles in Ordnung." Er hockte sich neben Farnsee, nah genug, dass er ihren süßlichen Duft einatmeten konnte, aber nicht so nah, dass ihm unbehaglich wurde. Mit einem Blick auf den Vogel forderte er Farnsee auf zu essen. Sie brauchte die Energie und Kraft aus der Beute.
"Ich habe vorhin deinen Sohn gesehen", miaute er nach einiger Zeit. "Er ist wunder schön. Selbst wenn du ihn dir nicht genau angeschaut hast, um ihn nicht wieder zu erkennen, wirst du ein Gefühl haben. Eine Mutter erkennt ihr Junges immer." Er lächelte freundlich. Es war ein hübsches Lächeln, welches man so nicht von ihm kannte. Normal hatte er diesen grimmigen, arroganten Gesichtsausdruck. "Wer wird dein Junges aufziehen, wenn ich fragen darf?"

DenkenSprechenKatzen

Angesprochen: Farnsee

Erwähnt: //

(C) Kristina Angerer

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*MEINE RELATIONS*

Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

Danke (C) Iceheart:
 
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyDo 09 Apr 2020, 15:14


Primelpfote


» We are survivors. «

[#025] | Schülerin | DonnerClan


Das benommene Gefühl, welches sie bereits am Abend in den Schlaf gewogen hatte, war noch immer nicht verschwunden als Primelpfote blinzelnd ihre bernsteinfarbenden Augen öffnete. Sie hatte sich in der Nacht am Rande des Lagers niedergelassen und nun, wo die Sonne ihr leicht den Pelz wärmte, wachte sie auf. Ihr Schlaf war unruhig gewesen, gefüllt voller Angst um ihre Familie und das leichte Gefühl, hintergangen worden zu sein - ob dies an der Nachricht vom Nachwuchs ihrer Mutter lag?
Viel Zeit hatten sie in der Nacht nicht gehabt. Farnsee hatte das Gespräch nach der Beerdigung Zackensturzes gesucht und war ebenso schnell wieder ins Lager geflohen, wie sie ihnen die Nachricht überbracht hatte. Stumm sah sich Primelpfote auf der Lichtung um. Ihre Mentorin war nicht in Sichtweite und auch sonst herrschte bloß das normale Treiben auf der Lichtung, kein Anzeichen dafür, dass die zweite Anführerin des Clans in der Nacht ihr Junges geboren hatte. Primelpfote schluckte schwer als sie aufstand. Ihre Beine waren steif und ihr Pelz, welcher am Bauch normalerweise einen Cremefarbenden Ton aufwies, war schmutzig und matt. Das Tauwetter der Blattfrische hatte den Boden leicht aufgeweicht und somit hatte sich auch etwas Schlamm gelöst, welcher sofort in den weichen Pelz der Schülerin eindrang. Etwas angeekelt schüttelte sie ihr weiches Fell, bevor sie aufstand um sich einen neuen Platz zu suchen. Dem Sonnenstand nach zu Urteil war es bereits Sonnenhoch und die Kätzin wollte nicht noch mehr Zeit des Tages mit Schlafen verschwenden, dafür hatte sie in der kommenden Nacht hoffentlich mehr Zeit. Etwas mühsam schob sie sich über die Lichtung und suchte sich am Rande eines Brombeerbusches ein etwas trockeneres Plätzchen um ihr Fell zu reinigen. Ob Singvogel sie wohl noch zum Training abholen würde?

Erwähnt | Gesagtes | Gedachtes
by Moonpie


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Wie Frostzuzius einmal sagte:
"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."

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Küstenglut und Zitat by Frostblatt- vielen Dank! <3


*Danke* an alle mega Künstler! <3
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptySa 11 Apr 2020, 11:40



Luchskralle

Der Kater war, nachdem Farnsee die Patrouillen eingeteilt hatte und er bei keiner dabei war, wieder zurück in den Kriegerbau gegangen und hatte geschlafen. Nun ist er energiegeladen aufgewacht und freute sich darauf etwas nutzvolles zu tun.
Er trat aus dem Bau und ein kalter Wind fegte ihm durch sein goldenes Fell, was nicht sonderlich schlimm war, da dieser sehr dicht ist. Der Schnee war seit dem Morgen noch mehr geschmolzen und der Kater hatte Hoffnung,  dass die Beute langsam zurückkehren würde. Bei dem Gedanken an Beute bemerkte Luchskralle den nagenden Hunger in seinem Bauch. Aber konnte er sich jetzt eine Maus erlauben, wo er heute doch noch gar nichts für den Clan erlegt hatte? Womöglich hätte er sich mit gefülltem Magen besser auf die Jagd konzentrieren können, aber er entschied sich dagegen.
Er sah Rauchfeder und ihre Schwester mit Silberjunges vor der Kinderstube sprechen. Sie war wirklich eine atemberaubende Kätzin. Gerne wäre Luchskralle zu ihnen gegangen, wusste aber nicht, was er dann sagen sollte. Also setzte er sich einfach an den Rand des Lagers und schaute sich um, was die anderen Katzen alle so machten. Aber sein Blick glitt immer wieder zu Rauchfeder.
Was denkt sie bloß von mir, wenn ich sie die ganze Zeit so anstarre? Er zog eine Grimasse und leckte dann ablenkend sein Brustfell, die Ohren gespitzt, ob er nicht was von Rauchfeder hören könnte. Allerdings war diese außer Hörweite. Enttäuscht schaute er wieder auf. Vielleicht sollte ich doch zu ihr gehen? Besser nicht. Aber was kann ich sonst machen..., dachte er, mit einem Blick durchs Lager.

[Out: Kann gerne angesprochen werden.]  

Information

Erwähnt: Farnsee, Rauchfeder, Rußfeder (id.), Silberjunges,
Angesprochen: xXx
Standort: Am Rand des Lagers
-Steckbrieflink-
"reden"|denken|erwähnt

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyMo 13 Apr 2020, 20:52


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Farnsee

Zweite Anführerin | 161 | DonnerClan

Ein gequältes Keuchen entfloh den Lippen der Zweiten Anführerin, deren Kopf wieder in ihr provisorisches Nest fiel. Sie fühlte sich, als würde sie baldig explodieren. Ihr Herz raste mit enormen Druck, dank der Mohnsamen - die nicht wirklich die Überhand in ihrem aufgewühlten Körper gewinnen konnten -, sowie der Anwesenheit des Kriegers, doch hauptsächlich durch den angesammelten Schmerz. Ihre Sicht verschwamm für einige Momente und orientierungslos ließ sie ihren wirren Blick über die Heilerlichtung gleiten, gab sich jedoch geschlagen und schloss die Augen. Die Dunkelheit tat ihren Sinnen gut, denn als sie vorsichtig versuchte, ihre Augen zu öffnen, erschien bereits alles wieder etwas klarer.

Das Farbenjäger zurückgewichen war, hatte Farnsee nicht bemerkt. Die Härte in seinem Blick und das plötzliche Verschwinden seinerseits ließen ihren Kopf dröhnen. Ein verwirrtes Wimmern verließ ihre Lippen, als sie wieder in das Nest sackte, doch sie hielt die Augen geschlossen, die Ohren auf seine Rückkehr gespitzt. Log er? Sie konnte es sich zumindest vorstellen, da sie keine Freunde waren würde er ihr doch nicht offenbaren, dass es ihm nicht gut ging. War es überhaupt möglich, dass sie zu ihm durchdrang? Ein Schnaufen entwich ihr, als sie die Schwere in ihren Gliedern wahrnahm. Sie konnte jetzt nicht schlafen, so gerne sie es wollte. Der Krieger würde sie spätestens dann verlassen und wann würde sie wieder mit ihm sprechen können?

Als der Krieger zurückkehrte, floss sogleich das Wasser in ihrem Maul zusammen. Vorsichtig öffnete sie die Augen und erblickte den Eichelhäher, alt, mit wenig Fleisch. Eine der letzten Beutestücke im DonnerClan Lager, kurz davor, schlecht zu werden. Das beste Stück Beute, dass sie seit langer Zeit gesehen hatte. Gierig sah sie es an, doch konnte sich nicht durchringen, sich an ihm zu ergötzen.

»Ich... Ich kann das nicht fressen, Farbenjäger«, miaute Farnsee entrüstet und hievte sich mit letzter Kraft in eine sitzende Position. Ihre Vorderbeine zitterten unter dem Kraftaufwand und nur dank ihrer Krallen war sie nicht auf den Krieger gekippt. Ihre Schnauze verzog sich zu einem Schmollmund und ernst blickte sie auf den Eichelhäher hinab. »Meine Clangefährten hungern, es steht mir nicht zu, ihnen dieses bisschen Beute wegzunehmen! Egal, wie hungrig ich bin, irgendwer im Clan hungert noch mehr.«

Farnsee versuchte sich damit selbst zu überzeugen. Niemand konnte mehr hungern als sie. Sie hatte tagelang nichts gefressen und dann Junge geworfen, auf der Basis einiger jämmerlichen Mäuse. Ihr angespannter Körper und ihr hungriger Blick verrieten, dass sie ihre eigenen Worte nicht glaubte. Unschlüssig sah sie zum Heilerbau, dann zu dem Krieger, zurück auf die Beute. Sie seufzte.
»Einen Bissen, nicht mehr.« Farnsee beugte sich hinab, nahm einen Bissen aus dem Vogel und kaute lange auf diesem, bevor sie schluckte. Der Geschmack glich zwar dem von splitterndem Holz, dennoch war es das köstlichste, was sie seit langem gefressen hatte. »Du solltest auch einen Bissen nehmen. Den Rest teilen wir unter Eichenblatt und Lichterpfote auf. Vielleicht sollten wir morgen jagen gehen und schauen, dass wir mehr holen, damit die anderen hungernden Katzen im Lager auch etwas abbekommen.«

Erstaunt über ihre Worte riss die Kätzin ihre Augen auf und sah zu dem Krieger. Ihre Ohren wurden heiß und ihre Pfoten kribbelten, als sie sich ihrer Worte bewusst wurde. So gerne sie auch mit ihm jagen und endlich mehr fressen wollte, es änderte nichts an der Vermutung, dass er ablehnen würde.
»Ich meinte natürlich auf Jagdpatrouillen. Nicht wir beiden, das... das würde dir bestimmt nicht gefallen und wir müssen ein großes Gebiet mit mehreren Patrouillen abdecken. So rar wie die Beute ist... Wir brauchen viele Pfoten und...«

Die Zweite Anführerin verstummte und starrte hinab auf ihre zitternden Vorderbeine. Ja, dass hatte sie absolut nicht retten können. Gestammelt wie ein Junges hatte sie! Unglücklich sank sie in das Nest zurück und landete auf dem Stock. Zischend wand sie sich, bis das Holzstück hervor rollte. Um von diesem abzulenken, griff die Kätzin nach dem Häher und zerriss ihn in drei Stücke - eines für den Krieger, eines für die Heilerin und eines für die kranke Schülerin.

Als Farbenjäger über ihr kleines Bündel der Freude zu sprechen begann, zog sich ihr Herz wieder zusammen. Das Stück Beute lag nun umso schwerer in ihrem Bauch, besonders bei dem Gedanken an das tote Junge auf der anderen Seite der Lichtung. Kurz wurde ihr Herz warm vor Freude, als er darüber sprach, dass ihr Sohn wunderschön aussah. Neugierig musterte sie ihn von der Seite.

»Holunderfell und Eisenkralle haben kurz vor mir wieder Junge bekommen und haben sich bereit erklärt, ihn zu nehmen.« Die Zweite Anführerin verstummte rasch und starrte auf ihre Vorderpfoten. Oh ja, sie machte sich den Krieger zu ihrem besten Freund. »Tut mir leid, ich weiß, dass du ihn nicht sonderlich magst. Ich hatte allerdings wenig Auswahl... und... ich weiß nicht? Ich kenne sie halt schon länger, zumindest Holunderfell, also nicht gut, aber... aber ich glaube, sie kann sich gut um ihn kümmern. Tut mir leid.«

Frustriert grub die Zweite Anführerin ihre Krallen in den aufweichenden Boden und knurrte unzufrieden über sich selbst. Als sie bemerkte, wie sie sich aufführte, legte sie die Ohren an und sah unsicher zu dem Krieger.
»Du solltest immer so lächeln, Farbenjäger«, miaute Farnsee ausweichend, doch ehrlich. Leiser fügte sie hinzu: »Du siehst gut aus, wenn du so lächelst, meine ich.«

Ruckartig atmete die Kriegerin tief ein und versuchte schnell von sich abzulenken. Sie wollte so viel über ihn wissen. Ob er je Junge gehabt hatte? Das könnte sie nicht fragen, nicht, nachdem sie sich so blamierte! »Wie kommt es eigentlich, dass dein Bruder und du nicht miteinander klarkommt?«
Ihre Frage war leise und schüchtern, denn sie wollte ihn nicht aufregen. Sogleich legte sie den Blick wieder auf die Pfoten, um mögliche Wut nicht sehen zu müssen. Nargh, warum war das alles so schwierig?

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyMi 15 Apr 2020, 23:25

@Sinner schrieb:





 
    „'CAUSE I'M ONLY A CRACK IN THIS CASTLE OF GLASS.“


    KAMILLENJUNGES | THUNDER CLAN | #008

__________ Zeitsprung __________


Seit dem Gespräch mit Farnsee war mittlerweile einige Zeit vergangen. Die Blattfrische brach langsam an, die Tage wurden wieder wärmer und auch Schnee gab es nicht mehr - ein Fakt, den die junge Kätzin nur allzu gern genoss. Als sie die Augen öffnete war die Sonne bereits aufgegangen und ein herzhaftes Gähnen erklang zwischen ihren Kiefern. Unbedingt erholsam war ihre Nacht nicht gewesen - Holunderfell hatte ihre Junge geworfen und Kamillenjunges hatte die Zeit der Geburt auf dem Lagerplatz verbracht, um niemanden zu stören. Die Schmerzlaute zu hören hatte ihr selbst weh getan, sodass sie von der Situation lieber etwas Abstand hielt und stattdessen neben dem Frischbeutehaufen saß und vor sich hin träumte. Ob es Farnsee bei der Geburt der Jungen ebenso gehen würde wie der Königin? Würde es ihr auch so wehtun? Eigentlich hatte sie darüber gar nicht nachdenken wollen und sich stattdessen in Gedanken den liebevollen Worten ihrer Mutter gewidmet - so lange, bis die Sonne schon lange untergegangen war und ihr mehr und mehr die Augen zu vielen, sodass sie sich doch wieder zurück in den Bau schlich und sich wieder in Funkenjunges Nest rollte. Zwar konnte sie die Stimmen von Holunderfell und Eisenkralle weitestgehend ignorieren, doch sonderlich ruhig war ihr Schlaf dennoch nicht gewesen.

Erst jetzt nahm sie wirklich wahr, was sie eigentlich geweckt hatte. Die quirlige Stimme von Stromjunges erklang begeistert neben ihr, wenn auch recht leise. Vermutlich, um niemanden aufzuwecken. Kamillenjunges nickte, streckte den Rücken durch und dehnte ihre Glieder, bevor sie wirklich aufstand und auf das deutlich kleinere Junge hinab sah. "Geh schon mal raus. Ich bin sofort bei dir", flüsterte sie lächelnd zurück und stupste die kleine Kätzin sanft an, um ihr zu bedeutet, dass sie schon vor gehen könne. Kamillenjunges wollte noch etwas erledigen, nur kurz, in der Zeit würde Stromjunges sicher keine Zeit haben, etwas anzustellen. Mit leisen Schritten tappte sie hinüber zum Nest von Holunderfell, neben dem noch immer Eisenkralle stand und schüchtern lächelte sie die neuen Eltern an. "Sie sind wunderschön", hauchte sie leise und sah auf die drei Fellbündel hinab, die sich an den Bauch der Königin drängten. Unwissend, dass eines davon ihr Geschwisterchen war. Ihre Augen glänzten ein wenig, als sie darüber nachdachte, dass diese Jungen auch schon bald das Lager erkunden würden und wieder mehr Leben in die Kinderstube kam. Auch, wenn sie dann hoffentlich ihr Nest im Schülerbau haben würde.

Ein letztes, sanftes Lächeln warf Kamillenjunges den Eltern inklusive Jungen zu, bevor sie sich zurück zog und sich aus dem Bau hinaus schob. Die Geburt neuer Krieger für den Clan war ein schönes Ereignis und sie hoffte, dass die Jungen behütet aufwachsen konnten, ohne irgendwelche Probleme in ihrem Leben vorfinden zu müssen. Kurz hielt sie inne, sah auf ihre Pfoten hinab und ein trauriges Lächeln zog sich über ihre Züge. Nicht so, wie sie.
Schnell wurde ihr aber klar, dass Stromjunges noch immer auf sie warten musste, weshalb sie die kleine Kätzin vorsichtig anstupste, sobald sie in deren Nähe war. "Du hast recht, das Wetter ist wirklich schön", miaute sie mit einem Blick auf den Himmel. "Wo ist Dornenjunges? Hast du ihn nicht auch aufgeweckt?" Ihr Blick glitt kurz suchend durch das Lager, auch ein wenig in der Hoffnung, Farnsee irgendwo zu erspähen.

Erwähnt: Farnsee, Holunderfell, Eisenkralle, Stromjunges, Dornenjunges, Funkenjunges [id Enzianjunges, Spinnenjunges, Schieferjunges]
Angesprochen: Stromjunges, Holunderfell, Eisenkralle [id Enzianjunges, Spinnenjunges, Schieferjunges]
Sonstiges: in der Kinderstube -> auf dem Lagerplatz vor der Kinderstube



   
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyFr 17 Apr 2020, 12:37



Farbenjäger

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"It's not the pain, it's who it came from."


Sein Blick wurde plötzlich finster, als Farnsee die Beute abwies. Es kam nicht infrage, dass sie nicht aß. Sie hatte gerade ein Junge zur Welt gebracht und sah sowieso schon aus, als hätte sie seit Tagen keine Beute angerührt. Und was sollte der Clan tun, wenn die zweite Anführerin sich aushungern ließ? "Du isst wenigstens die Hälfte", miaute er, obwohl es sich eher wie ein schroffer Befehl anhörte. In seiner Stimme wieder dieser Unterton, eine Mischung aus Provokation und Ärger. Der Kater atmete tief durch: "Du solltest essen. Bitte. Wenigstens den halben Vogel." Er sah kurz etwas bedrückt zu Boden. Wie war es nur so weit gekommen, dass er die zweite Anführerin anbetteln musste, dass sie aß. Wieso konnte es ihm nicht einfach egal sein?
Sie würde keine Kraft haben auch nur das Nest zu verlassen, wenn sie nicht aß. "Wenn du etwas mehr isst, können wir gerne jagen gehen", miaute er etwas vorlaut und konnte selber kaum glauben, dass er darauf eingegangen war. Mühsam legte er das Fell auf seinem Nacken wieder an. Er hatte selber unglaublich hunger. Seine Rippen stachen hervor. Er war inzwischen so hungrig, dass er ihn nicht mehr spürte. Er wusste nicht mal was er zuletzt gegessen hatte.
Als Farnsee dann seine Frage beantwortete und meinte, dass Holunderfell und Eisenkralle ihr Junges aufziehen würden spannte er die Schultern an. Er riss sich stark zusammen sein Entsetzen nicht offen zu zeigen. Vor einigen Wochen hatte Farbenjäger Eisenkralle angegriffen, seinen eigenen Bruder und Clankameraden. Sein Hass und seine Wut grollte so tief, dass er bereit war ihm das Leben zu nehmen. Sein Leben, gegen das seiner Mutter. Das wäre der einzig faire Ausweg. Wütend starrte er den Boden vor sich an und hörte nur noch mit einem Ohr zu, wie Farnsee ihre Entscheidung rechtfertigte. Dann entschuldigte sie sich und Farbenjäger sah auf. "Es ist dein Junges und deine Entscheidung. Nicht meine", miaute er dann recht gleichgültig. Erneut flog sein Blick zu dem toten Eichelhäher. Farnsee sollte essen!
Er vergaß seine Wut beinahe, als die Kätzin sein Lächeln kommentierte. "Äh... d-danke", stotterte er und sah peinlich berührt auf seine Pfoten. Er war Komplimente nicht gewöhnt. Normal sagten ihm alles immer wie schlecht und nervig er war, dass er alle anderen immer nur mit seiner schlechten Laune ansteckte und er nichts richtig machte.
Dann zuckten seine Schnurrhaare, als die zweite Anführerin ihn nach seinem Hass auf Eisenkralle fragte. Sollte er ihr davon erzählen? "Das ist eine sehr lange Geschichte", miaute er und sah Farnsee in die müden, traurigen aber sehr hübschen Augen. "Ich erzähle dir davon, wenn du den Vogel isst." Farbenjäger rückte ein Stückchen näher heran, hoffte irgendwie, dass Farnsee nichts dagegen hatte.


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Angesprochen: Farnsee

Erwähnt: Eisenkralle

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyFr 17 Apr 2020, 13:54



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 162 | DonnerClan

Farnsee schnippte mit dem Ohr, als der Kater ihr beinahe befahl, die Hälfte zu essen. Ungeduldig betrachtete sie ihn von der Seite, hatte sie doch genau erklärt, warum ihr die Beute nicht zustand. Beinahe hätte sie ihre Stimme gegen ihn erhoben, hielt sich allerdings zurück. Der Bisse Frischbeute half ihr bereits, zu ihren Kräften zurück zu finden, dennoch konnte sie sich keinen Streit erlauben. Besonders nicht, wo sie emotional ihre Ruhe wiederfinden musste. Es würde dauern, das wusste sie, doch die Zweite Anführerin erkannte auch, dass sie zu lange in Selbstmitleid gewälzt war. Seit der Vertreibung hatte sie ihr altes Ich verloren, zwar wusste sie, dass sie niemals wieder zur Farnpfote zurückkommen konnte, doch das Gespräch mit dem Krieger lockte ihre alten Emotionen wieder hervor.

»Machst du dir etwa Sorgen um mich?«, zog die Kätzin den Krieger ein wenig auf, schnippte mit ihrer Schwanzspitze jedoch gegen seine Flanke um ihm zu zeigen, dass sie das auch ehrte. Ihr Blick lag nachdenklich auf dem Vogel, kämpfte sie doch mit dem Hunger und möglichen Schuldgefühlen. Sie wollte nicht alles fressen! Sie wollte nicht zulassen, dass noch jemand starb! Doch sie musste die Krallen in den Boden graben, um sich nicht auf das Beutestück - welches sie doch so fein säuberlich zerrissen und aufgeteilt hatte - zu stürzen.
Ein Schaudern glitt von ihren Ohrenspitzen zu ihrer Schwanzspitze, als der Krieger auf ihr Jagdangebot einging und sie damit locken wollte. Würde er wirklich mit ihr Jagen gehen, wenn sie die Beute fraß? Unschlüssig starrte sie die Beute an, stellte sich jedoch auch vor, in der Blattfrische die Winde zu spüren, wie sie ihren Pelz aufrauten, während sie neben Farbenjäger durch den Wald rannte. Ob er diese Gedanken teilte?
Nein, Farnsee!, herrschte sie sich selbst an. Du hast schon genug Schaden angerichtet, als du das letzte Mal darauf bestanden hast, mit einem Krieger durch den Wald zu rennen!

Doch ein Kribbeln glitt durch ihren Körper, als er sich ein wenig näher an sie heran schob und ihr in die Augen sah. Ungern wollte sie den Blick losreißen, versank sie doch in den braunen Tiefen seiner Augen. Ihre Ohren wurden heiß, als sie merkte, wie sehr sie starrte. Ihr Kopf begann wieder zu dröhnen und ihr Hunger siegte.
»In Ordnung, dafür will ich aber alles hören«, erklärte Farnsee dem Krieger, sah ihn fordernd an und zog dann die Stücke der Beute heran. Schnell vergrub sie begierig die Zähne im ersten Stück, wobei die Hitze ihres Körpers ein wenig nachließ. Zwar brannte der Schmerz noch immer durch sie hindurch, doch das Dröhnen ihres Kopfes ließ langsam nach. Mit einem leisen Schnurren genoss sie das sehnige, alte Fleisch, als wäre es die frischste und fetteste Beute der Territorien. Ihr Schweif ringelte sich zufrieden ein und beinahe vergaß sie, dass der Krieger neben ihr saß. Dennoch richtete sie ihre Ohren neugierig in die Richtung von Farbenjäger und machte nach dem Bissen eine Pause. Sie würde erst weiteressen, wenn er anfing, zu erzählen!

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptySa 18 Apr 2020, 18:44

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"I can’t deny that I’ve failed and I can’t even promise that it will never happen again. But I’ll do the best I can to get it right this time. And I promise you I’ll keep trying."

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Enzianjunges also ...
Nachdenklich betrachtete ich das Junge am Bauch meiner Gefährtin, ein kleiner Kater, der seiner neuen Mutter noch nicht einmal unähnlich sah. Das würde es erleichtern, ihn dem Clan als unser Junges zu präsentieren und auch wenn ich nicht wusste, ob er als Junges schon so etwas wie Verlust, Einsamkeit oder Angst empfinden konnte, sollte ihm das jetzt nicht noch einmal probieren. Holunderfell war nun seine Mutter und ich ... ich war sein Vater. Enzianjunges war jetzt mein Sohn, wie die beiden anderen kleinen Kater am Bauch meiner Gefährtin ebenfalls meine Söhne waren ... sie und Marderfang. Für einen Moment wandte ich den Kopf ab, als ich an den jungen Krieger dachte und daran, dass er und seine Schwester nie einen Vater gehabt hatten. Ich hatte nicht zu meinem Fehler stehen können und versucht meine Familie auf undenkbaren Wegen davor zu beschützen ... auf seine Kosten. Und auf die seiner Schwester.
Für einen Moment schloss ich die Augen, bevor ich mich wieder meinen neugeborenen Jungen zuwandte. Sie und Holunderfell würde ich bestimmt nicht im Stich lassen. Dann haben wir drei Söhne, miaute ich schließlich, wobei ich meiner Gefährtin sanft über den Kopf leckte. Und sie sind alle wunderschön. Ich machte eine kurze Pause und dachte an meinen knurrenden Magen. Wenn ich mich etwas ausgeruht habe, werde ich zusehen, dass ich für dich etwas zu fressen auftreiben kann, fügte ich dann noch hinzu. Du wirst es brauchen, um alle Mäuler füttern zu können.
Doch für einen Moment konnte das warten und außerdem war Kamillenjunges an das Nest herangekommen und spähte hinein. Ja, sie sind sehr schön, antwortete ich der kleinen Kätzin lächelnd. Sie würde nie wissen, dass sie und Enzianjunges dieselbe Mutter teilten, aber das störte sie bestimmt nicht, zumal sie ja ihre Geschwister hatte. Als die kleine Kätzin sich wieder zu den anderen Jungen aufmachte, widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder Enzianjunges Brüdern. Einer von ihnen war ein braunweißes Fellbündel, während das Fell des anderen von grauschwarzer Farbe war. Meine Schnurrhaare zuckten leicht bei diesem Anblick, wenn auch meine zurückkehrende Freude von der Sorge um Beute überlagert wurde. Diese Jungen würden Beute brauchen, wenn sie überleben wollten und in den letzten Tagen hatte es kaum welche gegeben. Aber erst einmal brauchten sie etwas anderes, so etwas wie Namen.
Was hältst du davon, wenn wir ihn Spinnenjunges nennen?, fragte ich Spinnenjunges nach einer Weile. Ich dachte dabei an seine Farbe, aber für einen kurzen Moment auch an Schimmersee und Marderfang. Nicht dass ich es ausgesprochen hatte, aber auch mein ursprünglich ungewollter Sohn trug den Namen eines Tieres, genau wie der Kriegername seiner Schwester einem entsprach und vielleicht konnte ich jetzt auch einen meiner neugeborenen Söhne nach einem Tier benennen.
Vielleicht konnte Schimmersee vom SternenClan aus sehen, dass ich versuchte mit ihren Jungen wieder Frieden zu schließen und meine Fehler wieder gut zu machen. Vielleicht konnten sie alle wie Holunderfell sehen, dass ich mich bemühte.



Angesprochen: Holunderfell
Standort: In der Kinderstube, bei Holunderfells Nest.
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyMo 20 Apr 2020, 18:19



Farbenjäger

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Es dauerte einige Momente, bis Farbenjäger sich wieder gefasst hatte. Er hatte nicht gedacht, dass Farnsee auf sein Angebot eingehen würde. Aber jetzt musste er wohl sein Versprechen halten. Er versuchte sich an den Tag in seinem Leben zu erinnern, den er sein Leben lang versuchte zu vergessen. Er seufzte und begann zu erzählen: "Eigentlich haben Eisenkralle und ich und immer gut verstanden, bis zu dem einen Tag." Es widerte ihn an, das zu sagen. Nach dem was Eisenkralle ihm angetan hat. Seine Stimme klang tief und gedämpft, ruhig und doch irgendwie melodisch. "Eisenkralle, damals noch Schüler war mit meiner Schwester Sonnenpfote und meiner Mutter Buntblüte draußen unterwegs. Ich hatte Training - glaube ich. Meine Schwester war eine Kätzin voller Lebensfreude und Elan. Sie war neugierig und sprang ohne darüber nachzudenken auf den Donnerweg. Meine Mutter sprang ihr nach um sie vor dem schnell näher kommenden Monster zu retten und wurde dabei selbst von dem Monster erwischt." Er hatte es zwar nicht selber gesehen, konnte sich jedoch jede Sekunde ausmalen, als wäre er dabei gewesen. "Eisenkralle sollte Hilfe holen und rannte zurück ins Lager. Doch er war zu spät. Er war zu langsam. Er hätte schneller laufen sollen, sich mehr bemühen sollen, er hätte es schaffen müssen...." Seine Stimme wurde immer leiser und sein Blick traf Farnsee. Erst jetzt spürte er, wie gut es tat, sich jemandem anzuvertrauen. Er sah der hübschen zweiten Anführerin in die Augen und fühlte sich aus irgendeinem ihm unbekannten Grund wohl. Er wollte schnurren und sich an sie drücken, seine Sorgen vergessen und nur diesen Moment auskosten. Doch seine Miene zeigte diesen Wunsch nicht. Stattdessen erzählte er weiter: "Er hätte statt meiner Mutter unter dem Monster landen sollen....wenige Tage später verschwand meine Schwester. Ich nehme an sie konnte es nicht ertragen und hat den Clan verlassen um als Hauskätzchen in Sicherheit zu leben." Er brach kurz ab. Sollte er Farnsee auch von dem Zwischenfall mit Schimmersee und Eisenkralle erzählen? Er entschied sich dagegen. Zwar war das ein weiterer Punkt, wieso Farbenjäger seinen Bruder hasste, doch es war nicht an ihm diese Angelegenheit zu erzählen. Es ging ihr eigentlich nichts an. "Ich war schon immer schneller gewesen als Eisenkralle. Ich wäre schneller gewesen. Ich hätte Buntblüte retten können, aber ich war nicht da. Eisenkralle hatte einmal eine wichtige Aufgabe und hat es nicht geschafft. Er war zu langsam. Er hätte sich mehr anstrengen müssen, so wie bei allem in seinem Leben. Aber er hat Buntblüte sterben lassen und das werde ich ihm nie verzeihen." Er sah von seinen Pfoten auf uns erwartet eine Reaktion von Farnsee. Irgendetwas. Aber bitte kein Mitleid. Er wollte kein Mitleid. Er hatte sich sein halbes Leben lang selber bemitleidet und konnte Mitleid nun überhaupt nicht brauchen.

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Angesprochen: Farnsee

Erwähnt: Eisenkralle

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Azurblick

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Er schnurrte kurz amüsiert und wollte dann Tulpenfluss folgen, als er doch nochmals stehen blieb und zum Himmel guckte. Es war wieder wärmer geworden. So schön warm, dass hoffentlich die Beute wieder aus den Bauten kam. Dann rappelte er sich auf und folgte beinahe blind Tulpenfluss' Duftspur. Der Wald roch wieder nach Erde und Moos. Vielleicht würde er eine Waldtaube fangen? Er hörte einige Vögel zwitschern, wodurch seine Hoffnung stieg. Unter den Bäumen kam die Sonne nicht durch und ab und zu lag hier noch ein Häufchen Schnee. Kalter Wind stieß ihm ab und zu ins Gesicht. Die Sonne ging langsam unter und er wusste, dass es Nachts noch ziemlich kalt war.

------> g.t. Große Platane

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyDi 21 Apr 2020, 15:26



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Zweite Anführerin | 163 | DonnerClan

Die Geduld der Zweiten Anführerin war schon immer kaum vorhanden gewesen, doch nun, wo ihr Hunger so stark war, war es beinahe unmöglich, nicht sofort weiterzufressen. Erst wenn der Kater den ersten Satz sprechen würde, würden ihre Zähne sich in den Stücken vergraben, nachdem ihr Körper sich doch so sehr sehnte, dass sie beinahe platzte vor Ungeduld. Jetzt wo die Blattfrische angekommen war, wünschte sie sich nichts mehr, als dass die Beute in eure Mäuler sprang. Schließlich war bereits ein Junges gestorben und sie wollte nicht, dass noch mehr ihrer Clangefährten dem Beutemangel verfielen. Trotzdem konnte die Kätzin sich nicht mehr zwingen, die Beute zu teilen. Sie hatte ihre Entscheidung selbst widerrufen und genommen, was sie wollte. Hoffentlich litt keine Katze, weil sie den blöden Häher fraß.

Ein Schaudern glitt durch den Körper der hübschen Kätzin, als der Kater zu sprechen begann. Sie war gefasst auf alles, dennoch konnte sie nicht verhindern, dass ihr der Klang seiner Stimme gefiel. Ihr Heißhunger kehrte zurück und sofort packte sie den Vogel, biss ein Stück heraus und kaute beruhigt darauf herum. Kurz grub sie ihre Krallen in den Boden, genoss das Gefühl von Beute auf der Zunge und ließ sich Zeit. Sie wollte nicht sofort fertig sein mit dem Tier. Sie wollte mit so vielem nicht sofort fertig sein. Dem Gespräch mit Farbenjäger, ihrer Ruhe im Heilerbau, dem Vogel. Ihre Schwanzspitze zuckte vergnügt und beinahe hätte sie vergessen, dass ihr der Kater seine Geschichte erzählte.

Ihr Herz machte einen unangenehmen Satz, als der Krieger erzählte, was mit seiner Mutter geschehen war, als sie deren Tochter gerettet hatte. Farnsee konnte förmlich die Angst spüren, die Buntblüte empfunden haben musste, als sie ihre Tochter auf dem Donnerweg sah. Wenn eine ihrer vier (fünf) auf dem Donnerweg stehen würde, ein Monster auf sich zurasend, würde Farnsee nichts anderes tun, als ihr Leben zu geben, wenn es keinen anderen Weg gab. Sie würde niemals sehen können, wie eines ihrer Junge starb - ob sie es nun selbst großziehen durfte oder nicht. Sie schluckte den Happen notgedrungen runter, ließ jedoch die anderen Stücke zunächst liegen. Ihr verging der Appetit.

Farnsee wurde unwohl, als sie bemerkte, in welche Richtung das hier ging. Das der Krieger seinem Bruder die Schuld für etwas gab, über das Eisenkralle keine Macht gehabt hatte. Sie zog die Hinterläufe verunsichert an ihren Körper und sah den Krieger aus großen, traurigen Augen an. Sie würde das nicht laut aussprechen können, gewiss würde er dann wieder sauer auf sie sein. Dabei wusste sie, wie sehr es seinen Bruder gequält haben musste. Ihr Herz schlug vor Angst, als er genau das laut aussprach - das er lieber seinen Bruder tot gesehen hätte. Würden ihre Junge bei ihrem Verlust auch so denken? Früher wäre sich die Kätzin sicher gewesen, doch nun, nachdem sie ihnen offenbart hatte, dass sie Junge erwartete und abgeben würde, konnte sie nicht mehr deutlich erkennen, was ihre Töchter von ihr hielten. Würden sie um sie trauern? Sich gegenseitig hassen? Sie verlor sich kurz in den Schauergeschichten, schluckte sie dann jedoch hinab und sah wieder zu dem Kater.

Nachdem der Krieger abgeschlossen hatte, starrte die Kätzin auf ihre Pfoten. All das verunsicherte sie plötzlich sehr, nicht nur, dass es etwas mit ihrem Bild von Farbenjäger machte, sondern auch Gedanken in sie pflanzte, die sie vorher nie gequält hatten. Niedergeschlagen schloss sie die Augen und atmete einige Momente lang durch, versuchte, ihr Nackenfell zu glätten, dass sich während der Geschichte gesträubt hatte.
»Wenn eines meiner Junge auf dem Donnerweg stehen würde«, flüsterte Farnsee mit noch immer niedergeschlagenen Augen. Ihre Stimme war leise und schmerzerfüllt, auch wenn sie niemals verstehen würde, wie er sich fühlte. Egal, wie sehr sie es wollte - dass er sie so wollte, war unwahrscheinlich. »Ich würde keinen Moment zögern, um es zu retten.«

Vorsichtig sah sie auf, legte die Ohren verunsichert an. Sie wollte ihm kein falsches Bild malen, also rappelte sie sich schnell auf ihre Vorderpfoten, auch wenn sie dabei unglaublich zitterte und schwankte. Kurz sah sie ihm in die Augen, um vielleicht zu erkennen, ob er sie von sich schubsen würde, lehnte sich dann an ihn an.
»Ich weiß nicht, ob ich damit leben könnte, wenn eines meiner Junge stirbt, weil ich nicht eingegriffen habe. Irgendein Junges. Ob nun meine Töchter, dass kleine... wunderschöne Bündel, dass nie in meinem Nest liegen wird« - Farnsee presste die Lippen zusammen, um nicht zu Wimmern - »oder vielleicht ein zukünftiges. Das Junge einer anderen Königin. Egal von wo. Ich würde es immer retten. Du kannst stolz auf deine Mutter sein, dass sie dieses Opfer gebracht hat und du weißt ganz genau, dass es sie zerrissen hätte, wenn deine Schwester, dein Bruder oder gar du selbst unter dem Monster gelandet wären.«

Das Fell des Kriegers an ihrer Flanke, beruhigte zwar ihre eigenen Gedanken, dennoch verkrampfte sie sich und leckte ihm kurz über die Ohren, bevor sie sich sinken ließ und erschöpft ausatmete.
»Aber das wolltest du bestimmt nicht hören«, murmelte Farnsee und ihr leerer Blick glitt über die Lichtung zu dem kleinen Bündel, welches seit dem Morgen starr herumlag. Sie schnaufte, als sie den Stock unter sich spürte, wie er sich in ihre Flanke bohrte. Ohne richtiges Ziel versuchte sie ihn hervor zu ziehen, robbte wie ein Fisch umher, bis er an ihrem Bauch lag. Ihr Blick klarte etwas auf und sie sah den Krieger wieder an.
»Danke, dass du es mir erzählt hast, Farbenjäger. Es gibt so viel, dass wir nie laut sagen und anderen erzählen, es ehrt mich also, dass du mir das anvertraut hast.«
Auch wenn es nur war, damit ich meine Beute fresse.

Langsam dämmerte Farnsee jedoch weg. Es war noch etwas Beute übrig, die sie an Eichenblatt geben konnte, da sie keinen Hunger mehr hatte. Der etwas gefülltere Bauch trieb ihren Körper immer mehr in Schlaf, doch noch kämpfte sie ein wenig dagegen an. Ihre Schwanzspitze tastete nach dem Krieger, als sie ihn fand, öffnete sie noch einmal erschöpft die Augen.
»Ich... ich denke, ich werde mich jetzt ausruhen und ein wenig schlafen. Morgen muss ich wieder Zweite Anführerin sein und so tun, als wäre nichts geschehen. Du kannst gerne bleiben, wenn du möchtest.«
Die Kätzin gähnte herzhaft.
»Wenn nicht, könntest du Meisensang zu mir schicken? Ich muss mit ihr über Dornenjunges reden.«
Sie deutete auf das Bündel, sah dann noch einmal zu dem Krieger und lächelte warm. Ihr Kopf senkte sich in das Nest und sie gähnte erneut.

Einige Herzschläge atmete sie einfach nur, ihre Sinne nicht geschärft. War er weg? Blieb er? Sein süßer Duft war zumindest noch auf der kleinen Lichtung zu riechen. Sie keuchte, rutschte unruhig in ihrem Nest, um es sich gemütlicher zu machen. Schließlich war ihr Nest nur Boden.
»Farbenjäger?«, fragte sie schwach und so leise, dass man sie kaum hören konnte. Doch da die Lichtung ruhig und verlassen da lag, war es nicht unmöglich, dass etwas sie hörte. Doch ihre Sinne waren zu benebelt um etwas zu erkennen. Kurz bevor sie in den Schlaf glitt, wisperte sie noch die kleine Bitte an den Kater.
»Bitte hasse mich nicht.«

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

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Tüpfelherz

You fell in love with my flowers & not my roots...



Die Sonne ging bereits unter, als sich Tüpfelherz vor dem Kriegerbau aus ihrer Starre löste und ihre Glieder streckte. Der Tag mochte ein wenig frischer sein, doch die Blattfrische war endlich gekommen. Die kleine Katze schüttelte ihren dicken Pelz und erfreute sich an diesem, auch wenn die Nässe des tauenden Schnees sich in diesen gesetzt und an ihre Haut gekrochen war. Die Blattleere war hart gewesen, doch nicht ihre erste und es war auch nicht das erste Mal, dass sie hungerte. Dennoch schmerzte es in ihrem Bauch und der Blick auf den leeren Frischbeutehaufen ließ sie schnauben. Sie sollte eine Jagdpatrouille anführen, doch stattdessen saß sie hier, während der Anführer das Lager verlassen hatte und die Zweite Anführerin nicht zu finden war.

Ihre Schnurrhaare zuckten. Sie respektierte die beiden, doch die Erinnerung an den Tag, als Toxinstern - damals noch eine Pfote - sich dem DonnerClan angeschlossen hatte, war eine stets amüsante Erinnerung. Das volle Lager, eine Katze gestorben, war der Schüler mutig gekommen und hatte zunächst unbemerkt mit seiner Geliebten geredet. Als er entdeckt worden war, war natürlich Panik ausgebrochen, doch er hatte sich schon immer mit den Worten gut getan und Donnerstern von sich überzeugt. Tüpfelherz war damals noch eine recht junge Kriegerin, hatte jedoch schon einige Monde des Kriegerdaseins hinter sich gehabt. Sie hatte die Entscheidung ihres ehemaligen Mentoren akzeptiert, als dieser den schwarzen WindClan Schüler aufgenommen hatte.

Tüpfelherz hob eine Vorderpfote und begann diese zu säubern. Sicher, sie hatte ihm gegenüber Zweifel gehegt, doch ihr jetziger Anführer hatte sich als starker Krieger herauskristallisiert, ein wichtiger Teil von der Rückeroberung ihres Territoriums. Es hatte die Kätzin geschmerzt, nicht durch dieses Laufen zu dürfen und stattdessen mit einer Streunerin zu leben - als wäre sie selbst eine! Auch Farnsee mochte sie, doch das Lager schien ihr unbewacht, konnte sie nicht ahnen, wo die Zweite Anführerin steckte. Sie strich mit der Pfote über ihre Schnurrhaare und schüttelte den Kopf, um die Gedanken abzuwerfen. Sie war schließlich hier. Sie konnte das Lager verteidigen, falls etwas geschehen sollte.

Die schildpattfarbene Kriegerin betrachtete das Lagergeschehen nun genauer. Die Krieger schienen sich zu verstecken oder auf Patrouille zu sein, denn was sie sah, war eine Welle von Königinnen mit ihren Jungen, die sich an neuen Spielen versuchen wollten. Doch die Szene war nicht so friedlich, wenn man scharfsinnig war. Sie alle waren träger als gewöhnt, der Hunger ließ ihre Rippen hervorstechen. Selbst der dicke, längere Pelz der Kätzin hing glanzlos von ihr herab. Sie fühlte sich fast wie damals, in dem scheußlichen Zweibeinernest, wie eine Streunerin. Sie kräuselte ihre Lippen in Verachtung, schüttelte den Gedanken jedoch ab und beobachtete stattdessen die Junge.

Rauchfeder und Rußfeder, sowie Meisensang - eine Kriegerin, zwei Königinnen - tümmelten sich in der Nähe der Kinderstube, wobei die Königinnen sich entfernten und die Kriegerin zurückließen. Silberjunges war bei ihr, schien bereit, ein Spiel zu spielen. Er war bereits sechs Monde alt und gewiss würde ihn Toxinstern in den kommenden Tagen ernennen. Er brauchte einen starken Mentoren, der ihm ein wenig den Wind nahm. Das schwarze Junge rannte durch das Lager und verwüstete beinahe alles! Doch ihre Aufmerksamkeit wurde von Stromjunges und Kamillenjunges gefangen, die aus der Kinderstube purzelten. Gerne würde sie mit ihnen spielen, doch erst wollte sie sehen, was die beiden trieben. Letztere war bereits an die acht Monde alt, ihre Schwestern waren bereits Schülerin. Sie war zu klein gewesen für ihre Zeremonie, doch jetzt war sie gewachsen und würde sich bestimmt mit Silberjunges in den Schülerbau begeben. Stromjunges war einige Monde jünger, würde jedoch nicht lange ohne ihre Baugefährten sein müssen.

Mit warmen Blick beobachtete Tüpfelherz die zwei. Vielleicht konnte sie mit ihnen spielen. Doch erst würde sie auf das warten, was sie taten, denn vielleicht wollten sie heute keine Kriegerin, die sich an sie heftete.


...so when leaf-fall came you didn't know what to do.


DonnerClan Kriegerin

First Post



Angesprochen » xx «
Erwähnt » Toxinstern, Farnsee, Donnerstern, Goldfluss (id.), Rubinpfote (id.), Suki (id.), Rußfeder, Rauchfeder, Meisensang, Silberjunges, Kamillenjunges, Stromjunges «
Standort » Vor dem Kriegerbau «

Code by Mufasa

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 45 EmptyDo 23 Apr 2020, 10:25



Farbenjäger

DonnerClan ⁑ Krieger⁑ Männlich
"It's not the pain. It's who it came from."


Er senkte den Blick, als der die Trauer in Farnsees Augen sah. "T'schuldige", miaute er betroffen. Er hätte Farnsee nicht damit belasten sollen. Er hätte das alles einfach für sich behalten sollen, wie er es immer getan hatte. Frustriert zuckte er mit der Schwanzspitze, als Farnsee ihm erklärte, dass sie wohl genauso gehandelt hätte wie Buntblüte. Es ging hier gerade nicht darum, dass Buntblüte ihre Tochter retten wollte, sondern darum, dass Eisenkralle zu langsam - zu inkompetent - gewesen ist um seine Mutter zu retten. Aber das behielt er für sich und musterte Farnsee stattdessen mit einem finsteren Blick, so finster und verbittert, dass es eine Katze, welche ihn nicht kannte erschrecken könnte. Er gab sich so viel Mühe Farnsee zu hassen, und doch wollte es ihm nicht so ganz gelingen.
Als die hübsche Kätzin vor ihm behauptete es würde sie ehren, dass Farbenjäger sich ihr anvertraut habe, machte sein Herz einen kleinen Sprung. Tief im inneren freute er sich. Doch er schaute nur bedrückt zu Boden. Alleine war es besser dran. Das war es schon immer gewesen. Wieso zog sein Herz ihn jedes Mal auf Farnsee zu, wenn er doch eigentlich einfach nur weit von ihr weg laufen würde. Diese - Gefühle - machten komische Sachen mit ihm, ließen ihn lächeln und ließen ihn seine tiefsten Geheimnisse anderen Katzen anvertrauen. Das musste aufhören.
Er war ein wenig erleichtert, als Farnsee das Gespräch beendete und sich ausruhen wollte. Sein krampfendes Herz entspannte sich und er erhob sich, nickte nur auf Farnsees Bitte hin.
Sofort trabte er in Richtung Ausgang der Heilerlichtung, blieb jedoch nochmal stehen. Er konnte nicht anders als sich nochmal umzudrehen und Farnsee einige Momente zu begutachten. Wie es wohl war neben ihr zu liegen, ihre Nähe zu spüren und sich mit der hübschen Kätzin die Zungen zu geben? Zu gerne würde er diese Sanftheiten mit ihr austauschen, doch er konnte nicht - er traute sich nicht. Alle die ihm lieb waren hatte er verloren und der Rest hasste ihn. Dabei wusste er noch nicht einmal wofür. Es war immer einfacher andere zu hassen, als um ihr Ansehen zu kämpfen.
Gerade wollte er sich wieder umdrehen, als er Farnsees Stimme vernahm. So leise, dass er es kaum verstand. Bitte hass mich nicht. Hatte es es richtig verstanden? Hatte er sich Farnsees Stimme nur eingebildet? Er zuckte mit dem Ohr und verließ die Heilerlichtung.
Draußen atmete er einmal tief ein und auf, entspannte sich ein wenig und suchte die Lichtung nach Meisensang ab. Als er sie entdeckte lief er auf die Kätzin zu und grüßte sie mit einem knappen nicken: "Farnsee will mit dir reden. Sie ist im Heilerbau", meinte er trocken und wandte sich direkt wieder ab, um endlich in den Kriegerbau zu gehen und zu schlafen.
Er gähnte herzhaft, als er sich in seinem Nest am Rand des Baus zusammen rollte. Einige Herzschläge dachte er noch an das Gespräch mit Farnsee, bevor er in einen tiefen Schlaf glitt.


DenkenSprechenKatzen

Angesprochen: Farnsee, Meisensang
Erwähnt: Eisenkralle

(C) Kristina Angerer

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Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

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