Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Mondaufgang | Halbmond

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und machen es den unerfahrenen Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Die Äste biegen sich im Wind, doch der Nebel ist aufgeklart. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Auch hier ist der Nebel aufgeklart. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier ebenfalls aufgeklart. Die Jagd wird durch den aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht. Die Reptilien und Frösche ziehen sich bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch den Sturm erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es feucht und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn der Sturm die Jagd erschweren, der Nebel ist jedoch aufgeklart. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 DonnerClan Lager

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Thunder
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Thunder

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyMo 11 Mai 2020, 19:41



Funkenjunges
Junges | DonnerClan | #004

Leicht verwirrt war der junge Kater schon, als der Älteste, der offenbar Dunkelfuß hieß, ihn mit seinem Bruder verwechselte. Immerhin hatte er sich doch gerade vorgestellt! Aber zumindest hatte er richtig gelegen, der große Kater war also wirklich einer der besten Krieger gewesen. "Ich bin Funkenjunges.", antwortete das Junge also noch einmal, vielleicht war der alte Kater ja einfach nur ein bisschen schusselig und hatte seinen Namen überhört. Oder er war einfach so groß, dass Funkenjunges Worte einfach gar nicht bis zu seinen Ohren gekommen waren, wer wusste das denn schon? Die Kriegerin stellte sich als Saphirsee vor und kam dem jungen Kater schonmal ziemlich nett vor.

Gerade als er die Stimme erheben wollte und die beiden Ausgewachsenen nach einer Geschichte fragen wollte, ertönte ein lauter Schrei, der Funkenjunges durch Mark und Bein ging. So schnell er konnte, drehte er sich in dessen Richtung um. War das der SchattenClan? Der FlussClan? Wollte man sie wieder aus ihrem Lager vertreiben? Auch wenn Funkenjunges sich nicht an diese Zeit erinnern konnte - immerhin war er hier in ihrem richtigen Lager geboren worden - hatte er doch viele Geschichten über den Kampf gehört. Doch es war nicht der SchattenClan, der sich blutrünstig in sein Zuhause stürzte und auch nicht der FlussClan. Seine Mama war es, die geschrien hatte. Seine Mama, die mitten im Lager lag und unglaubliche Schmerzen zu haben schien.

"Mama?!", schrie nun also der junge Kater, wobei seine Stimme gefühlt dreimal einen Purzelbaum machte, und rannte auf die Kätzin zu, nicht wissend, was denn so schlimmes passiert war.
Schlitternd kam er bei Meisensang an, bemerkte, wie sehr seine Mama zitterte. Dann fiel sein Blick auf den kleinen Körper neben ihr. Dornenjunges. Leblos. Nein. Nein. Nein! Das konnte nicht sein. Sicherlich würde Dornenjunges gleich aufspringen, quicklebendig, und fragen, was denn los sei. Sicherlich. Jeden Herzschlag würde es so weit sein. Musste es soweit sein. Es musste einfach. Doch ein Teil von Funkenjunges wusste, dass es nicht so kommen würde. Das Dornenjunges nicht wieder aufstehen würde. Nie wieder. Aber warum? Er war doch nur ein bisschen schwach gewesen, ein bisschen krank, weil es zu wenig zu Essen gab. Aber doch nicht ernst! Er wollte doch so ein großer Krieger werden, einer der Besten des Clans. Aber jetzt...

Funkenjunges bemerkte gar nicht, wie auch Saphirsee dazustieß, sich neben seine Mutter legte, zu geschockt war der kleine Kater. "Dornenjunges... nein..." brachte das Junge noch hervor, bevor es sich neben Meisensang zusammenrollte, leise schluchzend.

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DonnerClan Lager - Seite 47 37028758pu
Äschenpfote [Wic] -- Lineart (c) by Boogamouse [DA]


Wenn ihr einen meiner Charaktere anspielen wollt oder angespielt habt, informiert mich bitte darüber!


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Nox
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyDi 12 Mai 2020, 16:24


Schneeeule

DonnerClan | Kriegerin | #012 | Steckbrief


c.f.: Zweibeinerzaun [Grenzen]

Als Schneeeule durch den Tunnel aus Ginsterbüschen tritt, ist es noch ruhig im Lager. Es herrscht bereits das übliche, morgentliche Treiben, aber es dringen keine lauten Stimmen durch das Lager. Die Augen der weißen Kriegerin machen keine Junge aus, die vor der Kinderstube übereinander purzeln und versuchen Schmetterlinge zu fangen. Irgendwie scheint es friedlich, schießt es ihr durch den Kopf. Doch auf dem Fleck wo der sonst so selbstverständlich scheinende Haufen Frischbeute liegen sollte lag noch immer kaum ein Stück Beute, er glänzte mit Abwesenheit und überließ der kalten, braunen Erde das Feld. Selbstverständlich, wenigstens in den Monden, da es genug Beute gab. Doch irgendwie konnte ihr dieser Anblick die Laune nicht verderben. War sie vielleicht einfach schon so gewohnt daran, dass er in der Blattleere und meist auch den ersten Mond danach noch winzig blieb?
Schneeeule schüttelte sich, um den Gedanken, aber auch um Staub und einige Tropfen Wasser los zu werden, die sich auf der Patrouille in ihrem Pelz nieder gelassen hatten.
Während in den Ecken des Lagers beginnend nun auch die gewohnte Lautstärke, verursacht von den stimmen der Katzen und all den Geräuschen, die zum Clanleben dazu gehörten, ließ sich Schneeeule am Rande des Lagers nieder und widmete sich ihrer Pelzpflege. Welche Katze konnte schon verfilzten Pelz leiden?
Als sie beinahe fertig war hob sie wieder ihren Kopf. Der Hunger nagte mittlerweile an ihrem Bauch. Hatte sie nicht eh noch am Vortag nur zu gerne mit einer Jagdpatrouille gehen wollen, anstatt die Grenze zu kontrollieren? Wieso also nicht alle los ziehen, wenn man im Moment nicht für eine Patrouille gebraucht zu werden scheint, schoss es ihr durch den Kopf. Wenigstens konnte die weiße Kätzin, die zweite Anführerin des DonnerClans nirgends ausmachen.
So erhob sie sich von sich aus, fuhr ein letztes Mal mit der Zunge über ihre rechte, vordere Pfote und trabte erneut durch den Ginstertunnel, diesmal jedoch in die andere Richtung als zuvor.
Gerade als sie ihren Kopf duckte und die ersten Schritte aus dem Lager heraus tat, hörte sie hinter sich einen wehklagenden Schrei, der dafür sorgte, dass sich Schneeeule die Brust zusammen zog. Das war ein Schrei voller Schmerzen gewesen, voller Verzweiflung. Hatte nun doch eine Katze angesichts des Beutemangels, der ihren Clan im Würgegriff hielt, den Tod gefunden? Wer mochte es sein?
Doch die weiße Kriegerin drehte in diesem Moment nicht um, machte nicht kehrt um sich den trauernden zuzuwenden. So kurz nach dem Verlust konnte kaum etwas helfen und sie selbst hätte nicht gewusst, was sie machen würde. Außerdem sorgte sie sich ja auch um das Wohl des Clans, oder? Versuchte etwas beizutragen, dass ihren Clankameraden helfen würde. Nein. Der Gedanke war plötzlich und eindringlich. Sie versuchte es nicht, war versuchen nicht viel zu wenig? Sie tat es, sie würde es tun. So setzte sie ihre Schritte fort, die Gefühle jedoch, die der Schrei ausgedrückt hatte, die schienen sie noch ein ganzes Stück zu begleiten.

g.t.: Große Platane [DonnerClan Territorium]

Reden | Denken | Handeln | Andere

Angesprochen: //
Erwähnt: Farnsee, Meisensang (id.), Dornenjunges (tot, id.)

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Zuletzt von Nox am Sa 01 Aug 2020, 23:14 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Frostblatt
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyMi 13 Mai 2020, 13:21


Glutfänger
DonnerClan | Krieger



Glutfänger schlief tief. Vor zwei Nächten hatte ihn das Kräutersammeln in der noch eisigen Kälte bis auf die Knochen ausgelaugt, hatte er sowieso schon kaum eine Mahlzeit gehabt. Die vergangene Nacht hatten ihn Alpträume geplagt, wie er sie seit dem Verlust seiner Eltern nicht mehr gehabt hatte. Er hatte um sich getreten, war aufgeschreckt, hatte hinausstürmen und zu Dornenjunges in den Heilerbau rennen wollen, um zu sehen, ob es ihm gut ging. Doch im letzten Moment hatte ihn die kalte Luft in seinen Lungen und das leise Schnarchen seiner Clangefährten in die Realität zurück geholt. Das Junge musste sich ausruhen. Er konnte dort nicht einfach hineinpreschen.

An diesem Tag erwachte er unsanft. Nein, gar markerschütternd rau. Ein Laut zerriss die Luft, so fürchterlich, dass der Krieger sich wünschte, ihn nie gehört zu haben. Denn das Geräusch war schwer von Unheil. Seine Ohren legten sich an und ihm sträubte sich das Nackenfell. Etwas in ihm zog sich zusammen und ein schreckliches Gefühl übermannte ihm. Wie benommen richtete er sich in seinem Nest auf und schob sich durch den Bau, nach rechts und links schwankend. Er trat auf den ein oder anderen Schweif, doch er merkte es nicht. Denn er kannte die Stimme des Schreis. Und als er sich dann endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, wenn auch mit Widerstreben, durch den Eingang des Kriegerbaus schob,  sackte ihm das Herz aus der Brust. Seine Pfoten waren wie angewurzelt. Er stand dort, noch zur Hälfte im Bau, und konnte nicht mal atmen. Es war, wie befürchtet, Meisensang, die auf der Lagerlichtung lag und weinte. Nein.., dachte er verzweifelt. Es war bestimmt nicht er. Es war bestimmt nicht Dornenjunges. Das durfte nicht sein. Er bemerkte kaum, wie er die Pfoten dann doch voreinander setzte. Der Körper der Kätzin, geschüttelt von Schluchzern, war auf eine grausame Art und Weise wie ein Magnet, er konnte nicht anhalten. Und wie in Zeitlupe umrundete er sie und sah ihn. Klein und kalt, leblos. "Dornenjunges..", hauchte er so leise, dass er es selbst kaum hörte. Seine Zunge war zu schwer und zu taub, um etwas zu sagen. Er starrte ihn an und in seinen Augen lag ein Ausdruck von unsäglichem Kummer. Was wenn.. wenn.. Ja, wenn denn was? Was erhoffte er sich? Dass das Junge die Augen aufschlagen und seinen Schweif jagen würde? Was versuchte er sich vorzumachen? Er bemerkte, dass er nicht atmete, doch seine Lungen schrien nicht nach Luft und er hatte das Gefühl, nicht steuern zu können, was sein Körper tat. Und wenn nun auch sein Herz aufhörte zu schlagen? Er hatte das Gefühl, es würde nicht mehr lange dauern.
Ich habe doch erst vor wenigen Sonnenaufgängen mit ihm gespielt.. Er war doch so munter.. Ein Krampf schüttelte seine Kehle, er bemerkte, dass es einem Schluchzen gleichkam, doch es klang so entstellt, weil er gar nicht wusste, was sein Körper tat. "Meisensang.., hauchte er und seine Stimme war rau und klang auf einmal sehr schwach. "Es tut mir so leid..", miaute er und in kaum einer Stimme lag mehr Kummer. "Es ist meine Schuld." Seine Worte erstickten, als hätte er Staub geschluckt. "Es ist alles meine Schuld.. Ich habe mit ihm im Schnee gespielt.. ich.. ich habe ihn krank gemacht." Erst jetzt bemerkte er, dass er zitterte, nein, er schlotterte am ganzen Körper und er konnte es nicht unter Kontrolle bringen. "Und ich bin mit den Kräutern zu spät gekommen.. Wäre ich doch bloß.. Hätte ich mich nicht so dumm angestellt beim.. beim Sammeln.. dann..er.. er könnte noch leben wenn.. wenn ich nicht wäre", krächzte er zwischen all den Schluchzern hervor und seine Stimme wurde hoch und brach.
Glutfänger hatte sehr lange nicht mehr geweint. Dass er sich noch auf den Beinen hielt, verstand er selbst nicht, denn es zerriss ihn innerlich. Der Husten hatte ihm zu viel genommen, als dass er ertragen konnte. Seine Eltern hatte er ihm genommen und nun einen kleinen Freund, der noch viel zu jung war, um zu gehen.

Glutfänger wusste nichts mehr zu sagen. Er wusste, dass er kein Recht hatte, hier zu stehen. Es gab andere, wichtigere Katzen, die hier stehen sollten. Alle nur nicht er. Er taumelte rückwärts, seine Schritte waren so zittrig, dass er mehr durchs Lager stolperte als lief. Doch er wusste nicht wohin. Alles verschwamm. Die Tränen verschleierten seine Sicht und blindlinks brach er am Rande des Lagers zusammen und vergrub die Schnauze zwischen den Pfoten, presste seine Stirn gegen den eisigen Boden und seine Krallen waren das einzige, was ihn am Boden hielt, denn alles drehte sich und sein Körper stach. Ich habe ihn umgebracht.. Ich habe Dornenjunges krank gemacht.. und habe ihn nicht gerettet, war alles, was er denken konnte. Ich habe ihn umgebracht.

Erwähnt | Denken | "Reden"

Erwähnt: Dornenjunges, Meisensang
Angesprochen: Meisensang

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyMi 13 Mai 2020, 14:15




Nachtflüstern
Die Träumerin«


» angesprochen: -
» erwähnt: Schneeeule, Tageslicht

--> Zweibeinerzaun (DC-/HK-Grenze)

Nachtflüstern erreichte das DonnerClan Lager erst nach Schneeeule, da sie es nicht sonderlich eilig gehabt hatte, nach Hause zu kommen. Wieso auch, was wartete hier auf sie? Weder Tageslicht, mit der sie sich die Zunge geben konnte, noch Beute, die wenigstens ihren knurrenden Magen beruhigen konnte. Obwohl es erst Sonnenaufgang war, hoffte sie, dass man sie heute auf keine Patrouillen mehr schicken würde. Ihr war nicht danach überhaupt noch irgendwas zu tun heute. Die junge Kriegerin verkroch sich mit hängendem Ohren in ihrem Nest und rollte sich zusammen, schloss die Augen und legte ihren Schweif darüber, als würde der Streit, den sie mit ihrer Schwester hatte einfach verschwinden, wenn sie nur die Augen davor verschloss.



Code by Mufasa




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyMi 13 Mai 2020, 19:17


Dunkelfuß
Everything was better in the good old days.

Unverständlich brummelte er in sein langes Fell, während er sich rasch über die Brust leckte. Seit einiger Zeit juckte es ihn schon wieder an vielen Stellen und es würde ihn nicht wundern, wenn er sich letztens bei seinem ersten Spaziergang seit der Blattfrische nicht gleich eine ganze Familie Zecken eingefangen hatte. Sobald er die Gelegenheit hatte, würde er sich bei Farnsee darüber auslassen, damit sie ihm einen Schüler schickte, der hoffentlich etwas von seinem Handwerk verstand. Gewiss, er könnte auch Toxinstern damit belangen, aber der Älteste würde nur über seine Leiche freiwillig den Ex-WindClan-Kater aufsuchen - Rang hin oder her, Dunkelfuß sah es nicht ein, ihn auch nur ansatzweise als seinesgleichen zu akzeptieren.
»Erbarmen macht uns nicht satt«, entgegnete der Schwarze verärgert und funkelte die Kriegerin mit zusammengekniffenen Augen an. »Statt dich wie ein gemütliches Hauskätzchen darauf zu verlassen, dass man dir das Essen bringt, solltest du dich nützlich machen und selbst Beute heimbringen!«
Er wusste, dass seine Worte harsch waren, doch er war der festen Überzeugung, dass Strenge die einzig wahre Methode war, um andere zu Zucht und Ordnung zu bewegen. Schließlich wandte er sich nun wieder seinem Ehrengast zu und als launischer Kater, der er war, weichte seine Miene beim Anblick des kleinen Fellknäuel uch automatisch auf.
»Ach, Funkenjunges war es. Genau, genau«, wiederholte Dunkelfuß, um sich den Namen in sein Gedächtnis zu brennen. »Bist du hier, um dir einige großartigen Geschichten aus den guten, alten Zeiten anzuhören? Den wundervollen Zeiten, als die Krieger und Kriegerinnen noch nicht so faul waren wie sie?« Mit einer kurzen Schweifbewegung deutete er bei seinem letzten Satz auf Saphirsee.
Vielmehr konnte er nicht zum Gespräch beitragen, da Meisensangs Jaulen die Ruhe des Lagers brach und die Aufmerksamkeit jeder Katze auf sich zog. Wie auch Saphirsee schritt er langsam auf die Königin zu und geschockt riss Dunkelfuß die Augen auf, als er die leblose Gestalt vor ihr bemerkte. Griesgrämig mag er sein, doch wahrlich nicht gefühlslos. Er spürte, wie eine Welle von Trauer Besitz von ihm ergriff, und stumm gesellte er sich zu den beiden Katzen, um Donnersterns Sohn den Respekt zu erweisen, den er verdient hatte.
Ein Hauch von Bekümmerung, obgleich er daran gewohnt war, spiegelte sich in seinen Augen wieder, als er zu Funkenjunges blickte, für den die Welt zusammenzufallen schien. So viele Clangefährten hatte Dunkelfuß in seinem langen Leben bereits gehen sehen, doch für Funkenjunges war es das erste Mal, dass er mit dem Tod konfrontiert wurde.
Vielleicht nicht nur für Funkenjunges. Sein Blick war zu Glutfänger gewandert, der mit der Nachricht um Dornenjunges' Tod eher schlecht als recht umzugehen wusste.


Lagerplatz ღ  DonnerClan Ältester ღ  003
Erwähnt » Donnerstern, Meisensang
Angesprochen »  Saphirsee, Funkenjunges
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Eichenblatt

Überrascht zuckte die Kätzin zusammen, als sie spürte, wie sich eine warme Gesalt an sie drückte, doch der vertraute Geruch Farnsees hielt sie davon ab, gleich wieder aufzuspringen und von ihr wegzurücken. Eichenblatt hatte, versunken in ihren eigenen Gedanken und Sorgen, nicht bemerkt, dass die Zweite Anführerin ihres Clans erwacht war, doch ihre Nähe und ihre liebevollen Worte waren ihr willkommen.
»Ich danke dir«, erwiderte sie mit schwacher Stimme, machte sich jedoch nicht die Mühe, sich zu einem Lächeln oder gar ansatzweise freundlichen Tonfall zu zwingen. Sie hoffte, dass Farnsee trotzdem verstehen würde, dass ihr Dank von Herzen kam. Ein leises, bitteres Lachen entglitt ihrer Kehle und sie wandte ihren Kopf zu der Kätzin, die ihr in der kurzen Zeit doch so vertraut geworden war, um ihrerseits über das schildplattfarbene Fell zu lecken. »Du hast ganz andere - eigene und wenn nicht sogar gravierendere - Sorgen im Kopf. Ich werde schon zurechtkommen.«
Eine kleine Spur von Freundlichkeit und Verständnis blitzte in ihren bernsteinfarbenen Augen auf, während sie sich mehr und mehr dazu zwang, ihre eigenen Emotionen auszusperren. Farnsee hatte Recht. Niemand konnte ihr wehtun - dafür würde sie selbst sorgen.
Jedes Mal... jedes Mal stirbt immer mehr etwas in mir weg, schoss es ihr in den Kopf und tief atmete sie ein, um Ruhe zu bewahren, ehe sie sich auf alle vier Pfoten zwang.
»Der Clan braucht seine Stellvertreterin«, fuhr Eichenblatt mit fester Stimme fort. Kurz huschte ihr Blick zu Lichterpfote - doch wenn Meisensangs Jaulen die kranke Schülerin nicht geweckt hatte, dann würde auch ihr Geschwafel es nicht tun. »Nimm die Kräuter neben dir. Sie werden dir Kraft geben und...« Ein kurzes Zögern, während sie sich um die richtigen Worte bemühte. Wer wusste schon, wer sie im Moment alles - sei es bewusst oder unbewusst - belauschte? Sie konnte es sich nicht erlauben, Fehler zu begehen. »Und alles Weitere im Zaum halten.«
Vertrau mir, hätte sie am liebsten hinzugefügt, doch nach den letzten Ereignissen vertraute sie sich nicht einmal selbst. »Versuche jedoch, unnötige Kraftaufwendungen zu vermeiden.« Ihr war klar, dass Farnsee tun und lassen konnte, was sie wollte - aber es war immerhin ihre Pflicht als Heilerin, es immerhin zu versuchen, sie davon abzuhalten.
Verblüffung spiegelte sich auf ihrem Gesicht wider, als sie plötzlich Rußfeders Stimme vernahm, die sie mit einer solchen Aggressivität anfuhr, mit der Eichenblatt niemals gerechnet hätte. Es dauerte einige Herzschläge, bis sie überhaupt die Realisation, dass die Mutter Silberjunges' zu ihnen getreten war, verkraftet hatte, weshalb sie erst im zweiten Moment tatsächlich zur Kenntnis nahm, dass man ihr gegengeüber eine Drohung ausgesprochen hatte.
Fast - leider nur fast, denn irgendwo musste man ja auch Ernsthaftigkeit bewahren, nicht wahr? - hätte sie aufgelacht, hätte Rußfeder ihre Rolle, ihren Titel, ihren Platz im DonnerClan vor die Pfoten geschmissen und wäre aus dem Lager stolziert, doch unglücklicherweise war Eichenblatt bewusst, wie kindisch das gewesen wäre.
So begnügte sie sich jedoch mit einem süffisanten, beinahe schon gefährlichen Lächeln, während sie mit einer unglaublichen Ruhe zu einer Antwort ansetzte, »Vielleicht solltest du dich um deinen eigenen Kram kümmern, huh?« So gerne hätte sie mehr hinzugefügt und die Drohung zurückgegeben, doch sie respektierte Farnsee zu sehr, als dass sie nun einen Streit von Zaum brechen wollte. Jedenfalls nicht in Farnsees Anwesenheit.
Wenn man Rußfeder jedoch eins lassen konnte, dann dass sie es geschafft hatte, Eichenblatt von ihrer eigenen Trübeseligkeit abzulenken - und stattdessen ein Feuer der Verärgerung entfacht hatte. Wie man sich für eine Rabenmutter wie Meisensang einsetzen konnte, verstand sie beim Himmels Willen nicht.


Heilerbau  ღ  DonnerClan Heilerin  ღ  228
Erwähnt » Meisensang, Lichterpfote, Dornenjunges
Angesprochen »  Farnsee, Rußfeder
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyFr 15 Mai 2020, 11:46


[Out: Patrouillen hier!]



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 165 | DonnerClan

Erst viel zu spät erkannte die Zweite Anführerin, dass Rußfeder auch auf der Lichtung stand. Bei der Wut und Trauer in den Augen der dunklen Königin krampfte sich ihr Herz zusammen, doch richtige Krallen schienen es zu zerreißen, als diese sich vor der alten Heilerin aufbaute und anblaffte. Schnell wandte Farnsee den Blick ab, starrte auf das ungepflegte rotbraune Fell der Heilerin, bis sie die Schritte der anderen verklungen und sie verschwand. Zitternd stieß sie die angehaltenen Luft aus und presste ihre Nase kurz in den Pelz der Heilerin. Was passierte mit ihrem Clan? Seit der Nacht mit Nesselbart schien ihr die gerade erst gewonnene Kontrolle zu entgleiten. Jeder Schritt schmerzte sie, da er sie nur zu einem weiteren verwirrenden, schmerzhaften Ereignis führte.

Sie rückte von Eichenblatt und verschloss ihre Ohren vor den Worten, die sie der Königin hinterher rief. Die gemusterte Kätzin hatte keine Kraft mehr, um sich all das anzuhören. Der Clan sollte harmonisch sein, sich eben nicht von innen heraus auseinander nehmen. Hatten ihre Clangefährten das Leid vergessen, dass sie noch vor so kurzer Zeit geplagt hatten? Es war noch keine vier Blattwechsel her! Wie konnten sie so tun, als wäre das Lager sicher? Das Territorium? Was machte sie so sicher, sie könnten in Ruhe miteinander kämpfen, statt sich vor... zum Beispiel dem FlussClan vor zu sehen?
»Danke, Eichenblatt«, miaute Farnsee mit schwachem Ton und lief mit hängendem Schweif zu dem Kräuterbündel. Es schauderte sie bei dem Gedanken, all das in sich hinein zu stopfen. Doch sie würde nicht fragen, wofür es war, denn sie hatte schon ihre Vermutungen. Sanft fuhr sie über die gezackten Blätter und die verschiedenen Kräuter. »Du hast recht, der Clan braucht mich. Ich werde auf mich aufpassen und komme dich bald wieder besuchen.«
Der Clan braucht mich mehr, als sich irgendjemand vorstellen könnte.

Farnsee warf der Heilerin einen liebevollen Blick zu, senkte die Schnauze und leckte die Kräuter auf. Ihr Gesicht verzerrte sich zu einer Maske des Unwohlseins und sie musste sich dazu zwingen, die bitteren Blätter zu schlucken. Mit unzufriedener Miene sah sie zur Heilerin, schüttelte angewidert vom Geschmack den Kopf und streckte dann ihre Muskeln. Sie sollte gleich warm und fit aussehen, statt wie eine zusammengesunkene Gestalt auf dem kalten Boden des Baus.
Schnell unterzog sich die Kätzin einer Fellwäsche, an einigen Stellen gründlicher als an den anderen, und schüttelte sich noch einmal, bevor sie Richtung Farntunnel lief. Ihr Schweif peitschte durch die Luft, als sie kurz stehen blieb und sich wieder zu Eichenblatt. Liebevoll lächelte sie dieser zu, nickte dankbar. Sie sammelte den Stock vom Boden des Baus auf, betrachtete kurz die Markierungen, die sie darauf hinterlassen hatte, und verließ mit ihm den Bau.

Als sie durch den kurzen Tunnel strich, glitten die verschiedensten Gedanken durch ihren Kopf. Natürlich wusste sie, welche Lüge sie ihren Gefährten auftischen würde, wenn jemand sie nach ihrem verschwinden in den Heilerbau fragen würde. Die Blattleere hatte ihr die Kraft so sehr genommen, dass sie krank war aber dank ihrer treuen Heilerin nun wieder fit war. Sie würde die Zweite Anführerin spielen müssen, sich mehr darauf konzentrieren müssen, als auf alles andere. Ihre langsame Untätigkeit hatte dazu geführt, dass eines der Jungen im Clan verhungert war und es gab nichts, was dies entschuldigen würde. Schließlich gab es bestimmt irgendwo eine mickrige Maus.
Farnsee straffte die Schultern, trat mit brennendem Blick auf die Lichtung, doch ihre Körperhaltung verriet, dass ihr keiner zu Nahe kommen sollte. Schnell legte die Katze den Stock ab, schob ihn in die Farne und erhob sich wieder vor ihren Clan. Mit ruhigen Schritten tappte sie auf die zusammengekauerte Gestalt von Meisensang zu, zu der sich auch Saphirsee und Funkenjunges gesellt hatten. Ihr Blick glitt weiter durch das Lager und sie entdeckte Schneeeule und Nachtflüstern, die in unterschiedliche Richtungen davon gingen.
Danke für den wunderbaren Bericht über ihre Grenzen!, dachte Farnsee verärgert und nahm sich vor, Schneeeule später zur Rede zu stellen.

Farnsee erreichte Meisensang und legte vorsichtig ihre Schnauze an deren Stirn. Was auch immer zwischen der Heilerin und ihr vorgefallen war, sie würde keine Seite einschlagen dürfen. Jede Katze im Clan brauchte sie auf seine Weise und die Zweite Anführerin würde für sie da sein.
»Es tut mir leid, Meisensang«, miaute Farnsee betrübt und leckte der anderen Königin kurz über den Kopf. »Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie du dich fühlen musst. Niemand sollte je solchen Schmerz erfahren. Wir sind alle für dich da.«
Die Worte blieben der frischgebackenen Königin beinahe im Hals stecken und sie warf einen flüchtigen Blick in die Richtung der Kinderstube. Dort war das schildpattfarbene Bündel. Bei ...
Das Wort, dass du suchst, ist Mutter, herrschte sich die Zweite Anführerin selbst an und baute wieder Abstand zu ihrer trauernden Clangefährtin auf. Stattdessen fiel ihr Blick auf Saphirsee und sanft strich sie mit ihrer Schwanzspitze über deren Flanke.
»Du solltest in die Kinderstube gehen, Saphirsee. Deine Mutter, Holunderfell, hat jemanden, den er dir vorstellen möchte.«
Nämlich mein Junges!, dachte Farnsee kurz erbost, presste jedoch ein Schnurren heraus und trat an den Lagerrand.

Traurig sah Farnsee auf den Stock hinab, den sie soeben zwischen die Farne geschoben hatte. Sie würde einen besseren Ort für ihn finden. Ganz sicher. Doch zuerst würde sie die Patrouillen einteilen müssen.
»DonnerClan!«, rief die Zweite Anführerin laut über den Lagerplatz und hoffte, dass jeder sie beachten würde.
»Wie ihr wisst, hat die bereits zurückliegende Blattleere dank ihres Beutemangels ein großes Opfer für uns eingebüßt. Dornenjunges wandelt nun im SternenClan bei seinem Vater. Ich bin mir sicher, aus ihm wäre ein großartiger Krieger geworden. Doch wir dürfen nicht aufhören, unsere Grenzen zu patrouillieren und Beute zu suchen und zu hoffen, dass sie zurückkehrt! Die Kinderstube ist voll, so auch jeder andere Bau und wir dürfen nicht zulassen, dass noch ein Clangefährte verhungert.«
Farnsee zuckte mit der Schwanzspitze.

»Eisenkralle!«, rief die gemusterte Katze und ignorierte den Schmerz, der durch diesen Namen aufgerufen wurde.
»Du führst eine Jagdrotte an! Nimm Nordwind und Muschelherz mit.
Möwenherz, du gehst mit Morgenröte und Rabenstolz an die Grenze zum WolkenClan. Niemand weiß, ob die Hunde noch da sind und wir müssen verhindern, dass sie zu unserem Problem werden.
Kastanienpelz, du gehst mit Nesselbart und Pirolfeder an die Grenze zum SchattenClan. Nach dem Vorfall mit Zackensturz wird der SchattenClan bestimmt seine Patrouillen verstärken und wir sollten für alles bereit sein. Haltet die Augen offen!
«

Mit einem Schwanzschnippen bedeutete sie dem Clan, dass er aufbrechen sollte. Seufzend ließ sie sich nieder und tastete mit ihrer Schwanzspitze nach dem Stock. Sie würde sich darum kümmern. Doch sie hatte vergessen, wie hart es war, die Zweite Anführerin zu sein. Sie würde sich kurz ausruhen müssen.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyFr 15 Mai 2020, 14:33



Stromjunges

DonnerClan Junges

I may look calm...



In Gedanken noch immer bei diesem wundersamen Wetter hatte sie erst kaum gemerkt, dass Kamillenjunges sich zu ihr gesellt hatte. Als schließlich die Stimme der älteren erklang drehte das zierliche Junge den Kopf und schenkte der anderen ein munteres Lächeln. Über ihre Frage wo Dornenjunges steckte musste sie einige Momente lang nachdenken und sich schließlich eingestehen, dass sie keine Antwort darauf fand. Sie hatte ihren Bruder schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu Gesicht bekommen und konnte sich auch nicht erklären wo er so lange stecken mochte. Doch schon bald würde ihr diese Frage klarer beantwortet als ihr lieb war.

Es dauerte nicht lange, bis auch sie von dem herzzerreißenden Jaulen ihrer Mutter aus ihren Gedanken gerissen wurde. Sie hatte gerade zu einer Antwort angesetzt, doch ihr Mäulchen blieb offen stehen, ohne dass auch nur ein Ton herauskam. Eine fürchterliche Angst überkam das kleine Kätzchen von einem Moment auf den anderen und alle Fröhlichkeit wich aus ihrem Gesicht. Einige Augenblicke lang wagte sie nicht sich zu regen, währen ein schrecklicher Gedanke in ihrem Kopf den nächsten jagte. Mit angelegten Ohren zog sie ihr graues Köpfchen ein, konnte den Blick nicht von der schmerzerfüllten Szene in der Lagermitte abwenden. Aus dem Augenwinkel erkannte sie, wie Funkenjunges zu Meisensang stieß und wenig später auch Farnsee, die zweite Anführerin des Clans ein paar leise, unverständliche Worte an sie richtete.

Kamillenjunges Anwesenheit war vergessen, als Stromjunges sich nun mit langsamen Schritten, fast schleichend ihrer Familie näherte. Noch immer waren ihre Ohren dicht an den schmalen Schädel gepresst, die Augen voller Angst geweitet. Das alles hatte sie fürchterlich verschreckt.
Als sie schließlich zaghaft über die Schulter ihrer Mutter lugte, erhaschte sie einen Blick auf ihren schlafenden Bruder. Die Öhrchen nun wieder aufgestellt bildete sich ein großes Fragezeichen in ihrem Gesicht. Es war doch fantastisch, dass Dornenjunges endlich wieder da war. Der Begriff Tod war ihr fremd und Farnsees Worte, welche laut durchs Lager hallten, erreichten Stromjunges nicht in ihrer kleinen Blase voller ferner Gedanken. Sie verstand nicht was vor sich ging, nur, dass etwas schlimmes geschehen war, etwas mit ihrem Bruder, aber sie wusste nicht was es war.

Es lag ein Geruch von Tod in der Luft und ein kleiner Windzug trug ihn direkt in die Nase der kleinen grauen. Ein Schauder lief ihr über den Rücken und sie schmiegte sich unwillkürlich eng an Funkenjunges, welcher sich neben ihr zusammengerollt hatte. Dieser Geschmack auf ihrer Zunge fühlte sich merkwürdig vertraut an und ihr Inneres zog sich schmerzhaft zusammen: sie konnte sich nicht an die Nacht im Wald und den Tod ihrer richtigen Mutter erinnern, doch ihre Sinne hatten bereits alles wahrgenommen.
Vollkommen ratlos nahm sie nun allen Mut zusammen und sprach die Worte aus, die sie so quälten:
"Was ist denn los?"


...but in my head I've killed you three times.
Angesprochen: Meisensang, Funkenjunges
Erwähnt: Dornenjunges, Kamillenjunges, Farnsee


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyFr 15 Mai 2020, 14:53





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #03


Die Zeit flog an dem kleinen Jungen nur so vorbei, es bekam kaum etwas mit, nahm nur ständig wechselnde Gerüche wahr, wovon einer immer präsenter in seinem kleinen Köpfchen wurde. Der seiner Mutter - zumindest nahm Enzianjunges diese Katze als seine Mutter wahr. Sie war immer bei ihm, und mit ihr zwei kleine Fellbündel, die ebenfalls familiär für ihn rochen, wenn auch nicht so sehr wie das warme Wesen, als welches er gepresst schlief.

Enzianjunges war ein ruhiges Junges, er gab keinerlei Töne von sich, kein maunzen, jammern, schnurren oder schreien. Er lag friedlich da, lernte wie es war auf der Welt zu sein und kümmerte sich um nichts anderes. Er war klein, wahrscheinlich etwas kleiner als seine Geschwister, auch wenn er sich sichtlich weiter entwickelt hatte. Er schwebte nicht mehr in der Gefahr einfach über Nacht einfach einzuschlafen und nicht wieder aufzuwachen, auch wenn sie allesamt noch sehr unterernährt waren, und kleiner als es Junge in ihrem Alter sonst wären.

An diesem Morgen war es etwas anders. Er hatte schon ein paar Anläufe gebraucht, hatte es mehrfach versucht, doch heute öffneten sich zum ersten mal seine großen meeresblauen Augen. Es war alles verschwommen, kein Wunder, jedoch sah er das Licht, dass durch den kleinen Eingang in die Kinderstube strömte und er sah zum ersten Mal den gefleckten Pelz seiner Mutter. Das erste Mal ertönte von ihm etwas, was vielleicht mal ein Schnurren werden wollte, jedoch war es zu leise und zu unbestöndig um wirklich ernst genommen zu werden. Er sah noch nicht gut genug um seine GSeschwister zu erkennen, jedoch sah er ihre Silhouetten. Mehrfach versuchte er zu zwinkern, es blieb jedoch erstmal so verschwommen.

Protestierend drückte er gegen den Bauch seiner Mutter, welche wohl noch schlief und drückte sein kleines Köpfchen auffordernd gegen ihren Pelz.


» Erwähnt:Holunderfell, Spinnenjunges, Schieferjunges
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyFr 15 Mai 2020, 16:37



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




DC Territorium ;; Sandkuhle >>
Der Weg war weder lang, noch besonders anspruchsvoll und doch spürte der schwarze Kater, wie es an den wenigen Kräften zehrte die ihm geblieben waren. Seine Pranken fühlten sich bleischwer an und jeder Schritt kostete ihn Überwindung, als er nun ins Lager trat. Was er sah, erinnerte ihn daran, dass nicht nur sein Körper erschöpft war sondern auch sein Geist dringend Erholung brauchte. Er unterdrückte den Impuls auf dem Absatz kehrt zu machen und ließ stattdessen seinen gelben Blick auf der Suche nach Farnsee durch das Lager schweifen. Von draußen hatte er ihre Worte noch gehört und war ein weiteres Mal erleichtert gewesen sie zu haben - auch wenn er noch immer nicht gutheißen konnte, was sie getan hatte.

Er entdeckte sie am Lagerrand, scheinbar in Gedanken mit dem Schwanz nach etwas im Gebüsch tastend. Während sein Atem sich langsam beruhigte, machte er sich auf den Weg zu ihr und beobachtete dabei die Szene, welche sich in der Mitte des Lagers abspielte: Meisensang hatte sich mit drei ihrer Jungen zusammengetan, doch Toxinstern musste kein Adler sein, um zu sehen, dass keine Regung mehr von Dornenjunges ausging. Er stellte verwundert fest, dass es ihn kaum Berührte: war es seine Erschöpfung oder der Verlust der vielen Katzen in den letzten Monden die ihn nun kalt bleiben ließen?

Seufzend gesellte er sich zu der zweiten Anführerin und ließ sich mit müde glänzenden Augen neben ihr nieder. Er wusste nicht, ob es nun der richtige Zeitpunkt war - besonders nach ihrem letzten Gespräch - aber da war niemand zu dem er sonst hätte gehen sollen. Nach seinem letzten Fauxpas würde er sich um keinen Preis ein weiteres Mal in so eine emotionale Szene wie diese einmischen.
"Was ist passiert?" miaute er leise, ohne Farnsee anzusehen, aus Angst sie würde in seinen Augen erkennen was er fühlte. Sie würde wissen, dass er das tote Junge auf dem Lagerplatz meinte, doch die Frage ließ offen, ob er sich auch nach ihr erkundigte. Wenn sie ihm erzählen wollte wie ihre Lage war, dann war er sich sicher, dass sie es tun würde.



...all the courage that you need...

Angesprochen: Farnsee
Erwähnt: Meisensang, Dornenjunges

...you will find when you see.


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyFr 15 Mai 2020, 22:53



Kastanienpelz
'Things Will Get Better'
Krieger | DonnerClan

Erwähnt: Farnsee, Dornenjunges, Meisensang,
Nesselbart, Pirolfeder
Angesprochen: -
Letzte Position: Im Aufbruch zur SchattenClan-Grenze

Dies schien ein trauriger Tag für den DonnerClan zu werden.
Kastanienpelz bemerkte das Gemurmel und die bedrückende Stille, die im Lager kusierte, auch wenn er selbst noch nicht mitbekommen hatte, was vorgefallen war. Stattdessen beobachtete er, wie Farnsee strammen Schrittes auf die Lichtung trat. Sie wirkte angespannt und hatte eine abwehrende Körperhaltung eingenommen. Er fragte sich, was wohl passiert war, doch er erkannte, dass seine Hilfe nicht erwünscht war, also ließ er es bleiben. Er dachte, irgendwie würde er es schon erfahren und leider bewahrheitete sich sein Gedanke bereits wenige Herzschläge später, als er den leblosen Körper von Dornenjunges erkannte, der von seiner Mutter Meisensang getragen wurde. Er fühlte einen schmerzhaften Stich in seiner Brust und konnte seine Augen gar nicht mehr abwenden. Doch es wäre taktlos gewesen, die trauernde Familie so anzustarren, also zwang er sich dazu, den Blick auf etwas anderes zu lenken. Im nächsten Augenblick hörte er die Stimme seiner zweiten Anführerin, die vom Lagerplatz aus zu ihnen sprach. Er drehte sich ihr entgegen und ahnte bereits, dass sie die Patrouillen einteilen würde. Sie sagte auch ein paar nette Worte über Dornenjunges und innerlich stimmte er ihr zu. Er wäre bestimmt ein toller Krieger geworden. Der rotbraune Krieger hörte, wie sein Name fiel, scheinbar würde er die Patrouille zur Grenze des SchattenClans anführen, zusammen mit Pirolfeder und Nesselbart. Seine Augen suchten nach den erwähnten Katzen und nachdem er sie gefunden hatte, rief er sie mit einer auffordernden Geste des Schwanzes zu sich. Zusammen mit ihnen, verließ er das Lager und hoffte, dass es zu keinen Problemen mit SchattenClan-Kriegern kommen würde.

» Donnerweg 1 [Grenze]

#002 | Steckbrief

handeln | sprechen | denken | erwähnt
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptySa 16 Mai 2020, 20:19


Staubwirbel

The higher I get, the lower I'll sink.
I can't drown my demons, they know how to swim.


----------> Territorium

Müde kam der Krieger am Lager an. Seine Ballen schmerzten, als er die Senke hinunterkletterte, und er spürte wie seine Beine mit jedem Schritt mehr vor Anstrengung zu zittern begonnen, aber immerhin war er froh, endlich wieder hier zu sein, auch wenn seine Stimmung immer noch leicht getrübt war. Erleichtert atmete er aus, als seine Pfoten schließlich den Boden des Lagers berührten. Feuerfunke würde Toxinstern von der Jagd berichten, wie er ihnen mitteilte, also gab es für Staubwirbel nicht mehr viel zu tun. Sein erster Blick glitt, instinktiv und ohne groß darüber nachzudenken, sofort zum Frischbeutehaufen, doch er musste feststellen, dass dieser weiterhin leer war. Auch ihre Patrouille hatte nichts dazu beitragen können, ihn wieder zu füllen. Selbst wenn die Blattleere ein Ende gefunden hatte, wann würde die Beute wieder in den Wald zurückkehren? Vielleicht würde ein anderer Jagdtrupp an einer anderen Stelle des Territoriums erfolgreicher sein. So durfte es nicht mehr weitergehen. Er wusste, dass es nicht nur an seinen, sondern auch an den Kräften des gesamten Clans zerrte. Als ob der DonnerClan in letzter Zeit nicht genug gelitten hatte.
Er trabte über die Lichtung und bemerkte Farnsee, die gerade aus dem Heilerbau kam, und hielt an, um der zweiten Anführerin zuzuhören. Ihre Worte waren nicht unbedingt das, was man als aufmunternde, gute Neuigkeiten bezeichnen konnte, doch wenn er ehrlich war, hatte er auch mit nichts anderem gerechnet. Sein ausdrucksloser Blick blieb an Meisensang hängen und bei ihren voll Schmerz erfüllten Rufen zog sich in ihm alles zusammen. Nur zu gut wusste er, wie es sich anfühlte, jemanden aus seiner Familie zu verlieren, auch wenn er selbst keine Ahnung von der Erfahrung, Junge zu haben, hatte. Für sie musste es noch schlimmer sein. Er trat mit forschem Blick näher an die trauernde Königin heran, sah den leblosen Körper des verstorbenen Jungen in ihren Pfoten und öffnete sein Maul, um etwas zu sagen, aber brachte keinen Ton heraus. Eine Stimme in ihm erinnerte ihn daran, Mitgefühl zu zeigen, bloß wie er dies zum Ausdruck bringen sollte, wusste er nicht. Stattdessen blieb er vor ihr stehen und starrte Meisensang für einige Augenblicke unbewusst einfach nur an. Wie sollte man in einem solchen Moment angemessen reagieren? Nachdenklich versuchte er sich an Zeitpunkte zu erinnern, in denen jemand ihm in schlechten Tagen einmal Worte des Trosts gespendet hatte. Würde ein solcher Zeitpunkt nur bloß existieren.
Erst jetzt fiel Staubwirbel auf, dass er sich noch immer nicht von der Stelle gerührt hatte. Das Blut schoss ihm in den Kopf und hätte er kein Fell, das seine Haut umgab, so wäre er vermutlich knallrot angelaufen. »Entschuldigung«, murmelte er so leise, dass es für alle anderen wohl kaum hörbar war und wandte sich wieder ab. Dabei veruschte er sich selbst einzureden, von niemanden überhaupt wahrgenommen worden zu sein. Seine Beine trugen ihn dann direkt zum Kriegerbau, wo er sich auch ohne noch einmal nach hinten zu blicken zurückzog. In seinem Nest ließ er sich schließlich fallen und ein erschöpftes Stöhnen entwich ihm. Endlich Ruhe. Es war ihm egal, dass gerade erst Sonnenaufgang war, er ignorierte die Sonnenstrahlen, die sanft in den Bau drangen, und schloss die Augen. Er zog den Kopf ein und winkelte die steifen Beine an, den Schweif um sie gelegt. Zum ersten Mal seit längerer Zeit konnte er sofort einschlafen.

Erwähnt:
Feuerfunke, Toxinstern, Farnsee, Meisensang, Dornenjunges [ID]
Angesprochen:
Meisensang




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptySo 17 Mai 2020, 21:06

Nesselbart
Krieger | DonnerClan | #015

c.f.: Donnerweg & Schlangenfelsen
Langsam tappte der Krieger wieder zurück ins Lager, die Verspannungen vom langen Liegen hatten sich auch auf dem Rückweg nicht gelöst, auch wenn er es gehofft hatte. Aber immerhin war er gut vorangekommen, für den Weg zu den Schlangenfelsen hatte er wesentlich länger gebraucht - wobei er sich selbst zu Gute halten musste, dass er auf dem Hinweg auch kein Ziel vor Augen gehabt hatte und mehr durch den Wald irrte als das er lief. Leicht verwirrt betrachtete er die Ansammlung von Katzen mitten im Lager, fragte sich, was wohl geschehen war, ohne jedoch näher zu treten. Wer auch immer unter was auch immer zu leiden hatte, die richtigen Worte für die Situation würde er ohnehin nicht finden, also wäre seine Anwesenheit nicht hilfreich. Ohnehin erhob Farnsee die Stimme, sicherlich für die Patrouillen, also blieb ihm nichts, als auf ihre Ankündigung zu warten.

Nesselbart war nicht einmal sicher, was er sich von ihren Worten erhoffte. Auf eine Patrouille geschickt zu werden, in der Hoffnung, so ein wenig auf andere Gedanken gebracht zu werden und doch zu vermuten, dass es wenig bringen würde? Oder doch im Lager zu bleiben, sich vielleicht ein wenig in sein Nest zu legen und sich auszuruhen? Nun, diese Entscheidung würde ihm wohl gleich abgenommen werden.
Zuerst wurde er aber über die Situation aufgeklärt, eines von Meisensangs Jungen, Dornenjunges war zum SternenClan hinaufgestiegen, der Beutemangel der Blattleere hatte nun auch eines der Jungen als Opfer gefordert. Kurz senkte der Kater den Kopf, gedachte dem Jungkater, der viel zu früh aus dem Leben geschieden war. Kurz wunderte Nesselbart sich über die Gefasstheit seiner zweiten Anführerin, schalt sich jedoch umgehend selbst für diesen Gedanken. Sicherlich tat sie exakt das Gleiche wie er, schloss die Gefühle tief in ihrem Inneren ein, verbarg sie vor ihren Clangefährten.

Patrouille also, entnahm er der Ankündigung der Kätzin. Mit Kastanienpelz und Pirolfeder zur SchattenClan-Grenze... es hätte schlimmer kommen können, hatte er immerhin mit beiden Katern nie allzu viel zu tun gehabt. Also war die Wahrscheinlichkeit, in irgendwelche Gespräche verwickelt zu werden, geringer, genau wie die Möglichkeit, irgendwie mehr von seiner momentanen Situation preiszugeben als er wollte. Durfte. Kastanienpelz rief auch bereits zum Aufbruch und leise seufzend folgte Nesselbart dem älteren Krieger. Das würde ein langer Tag werden.
t.b.c.: Donnerweg 1 [Grenzen]

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptySo 24 Mai 2020, 12:24

#074

Saphirsee



Ihre Augen hatte die graue Kätzin geschlossen, ihr Herz raste. Es war ein schrecklicher Augenblick, sie mochte sich gar nicht vorstellen, wie sich Meisensang nun fühlte. Kurz leckte sie der Kätzin einige male tröstend über den Kopf, als sie eine leise, hohe Stimme hörte. Vor ihnen stand Funkejunges, mit welchem sie sich kurz zuvor noch unterhalten hatte. Er war vollkommen aufgelöst und kuschelte sich an Meisensang. Saphirsee fühlte sich plötzlich sehr fehl am Platz und wollte die kleine Familie nicht stören, wie sie um ihr verlornes Junges trauerte.
Es dauerte nicht lange, da hörte sie eine sanfte Stimme hinter sich ihren Namen sagen. Farnsee stand hinter ihr und schickte sie in die Kinderstube. Verwundert sah sie die Stellvertreterin an. Was sollte sie denn in der Kinderstube? Mit einem kurzen Nicken folgte sie dem Hinweis der Kätzin, ohne sich noch einmal nach Meisensang und ihren Jungen umzusehen.
Ein warmer Duft von Milch und Kräutern drang in ihre Nase, als sie sich durch den Eingang in die Kinderstube schob. Sie war schon sehr lange nicht mehr an diesem Ort gewesen, ehrlich gesagt schon seit ihrer eigenen Jungen Zeit nicht mehr. Es dauerte einen Moment, bis sie in den Schatten einige Katzen wahrnehmen konnte. Zu ihrer Überraschung erkannte sie ebenfalls ihre Mutter in einem der Nester. "Holunderfell?" Ihre Frage zeigte deutlich die Verwunderung, welche die Kätzin empfand. Sie hatte schon sehr lange nichts mehr mit ihren Eltern zu tun gehabt, auch zu ihrer Schwester Schwarzwolke hatte sie lange Zeit keine wirkliche Verbindung gehabt. Umso mehr verwunderte es sie nun, dass ihre Mutter hier anzutreffen war. Sie schien entspannt, an ihrem Bauch befanden sich drei Junge. "Du... Ihr habt wieder Junge?" Brachte die Graue stotternd heraus, während sie sich ihnen langsam nährte.

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Federjunges


#008 | Junges | DonnerClan | Steckbrief


Langsam bewegten sich die Mooshalme, wärend Federjunges tief atmend die Luft aus ihrem Maul gleiten lies. Sie war nach einem anstrengenden Tag in ihr Nest gefallen und war sofort eingeschlafen. Auch hatte sie währenddessen nicht bemerkt, wie all ihre Geschwister samt ihrer Mutter aus dem Nest verschwunden waren. Erst jetzt, wo sie blinzelnd die Augen aufschlug, bemerkte sie wie alleine sie war. Unsicher sah sie sich um. Wo waren nur all die anderen? Hatten sie etwa ohne sie angefangen draußen zu spielen? Kurz duckte sie sich etwas um durch einen der Schlitze der Bau-Wand nach außen schauen zu können. Das Licht schien dämmig und es war weder richtig hell noch richtig dunkel. Entweder war es also kurz nach Sonnenuntergang oder die Sonne ging gerade erst auf.
Müde öffnete die helle Kätzin ihr kleines Maul zu einem Gähnen, bevor sie sich auf ihre vier Pfoten erhob.
Sie würde wohl selbst herausfinden müssen, wo sich alle versteckten. Langsam purzelte sie aus dem Nest, stand wieder auf und schüttelte kurz ihr Fell. Sie wollte sich schließlich nicht blamieren, wenn sie nun auf die Lichtung trat.
Als sie sich durch den Ausgang schob und den Kopf zum Himmel drehte, erkannte sie, dass die Sonne gerade erst aufging. Puh, dann habe ich hoffentlich noch nicht so viel vom Spiel verpasst! Dachte sich die Kätzin und hüpfte etwas weiter vom Bau weg, bis ihr plötzlich ihre Mutter mit ihren Geschwistern in den Blick fiel. Da haben sie sich also versteckt! Triumphierend lief sie los, konzentrierte sich dabei darauf, dass sie ihre Pfoten sicher zu ihrer Mutter trugen, ohne, dass sie mitten im Lager hinfiel.
Dort angekommen, vermisste sie das Gefühl von Freude. Es schien bedrückt. Funkenjunges hatte sich an den weichen Fell Meisensangs gekuschelt und auch Stromjunges stand mit gesenkten Kopf im Lager. Und erst jetzt fiel Federjunges auf, dass Dornenjunges, welcher inmitten von ihnen lag, sich nicht mehr bewegte. Stromjunges hatte sich inzwischen ebenfalls an ihren Bruder gekuschelt und langsam wich in Federjunges all die Freude, welche sie noch kurz zuvor empfunden hatte. Ihre Augen wurden glasig, doch sie traute sich nicht, ihr Maul zum sprechen zu öffnen. Ihr war einfach nicht nach sprechen zumute. Stattdessen sackte auch sie beinahe ohnmächtig bei den anderen zusammen. Ihre Gedanken kreisten, ihr wurde plötzlich ziemlich schlecht. Doch ihr Magen gab ihr schnell zu verstehen, dass er mit nichts gefüllt war, was das Licht des Tages erblicken konnte. Der Geruch von Tod überlagerte alle Gerüche der Blattfrische. Selbst der süße Klang der zwitschernden Vögel konnte Federjunges nicht dazu verleiten ihre blauen Augen zu öffnen, bloß um dann erneut auf den Leichnahm ihres Bruders blicken zu müssen. Einsam kuschelte sie sich zusammen, schloss die restliche Welt von sich aus. Es konnte doch nicht sein, wieso hatte sie nicht bemerkt, dass Dornenjunges nicht gesund war? Wieso hatte der SternenClan ihn ihr genommen? War das fair? Schwer schluckte, als ihr erneut die Übelkeit in der Kehle hinauf kam.

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Wie Frostzuzius einmal sagte:
"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyDi 26 Mai 2020, 16:53



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 166 | DonnerClan

Die Schwanzspitze der Zweiten Anführerin traf auf den Stock in den Farnen und eine Welle der Ruhe kam über sie. Kurz schloss sie die Augen, noch immer erschöpft von der Geburt ihres kleinen Jungens, des wirren Traums und der Aufregung im Clan. Der Hunger nagte erneut an ihr und sie bereute, dass sie den Häher gefressen hatte, nicht, weil sie ihn nicht gebraucht hatte, sondern weil ihr Körper nun noch mehr verlangte, obwohl der Rest des Clans überhaupt nichts bekam. Schwer atmete Farnsee ein und aus, bis sie die Kontrolle wiedererlangt hatte, dann öffnete sie die Augen. Ihr Herz wurde schwer, als sie die große dunkle Gestalt von Toxinstern ins Lager treten so - direkt auf sich zu.
Es musste in Farnsees Natur liegen, geformt durch ihre Vergangenheit, doch sobald sie den Kater sah, wusste sie, dass sie nicht einmal ihm von all dem erzählen wollte. Erst jetzt wurde ihr wieder bewusst, wie wenig sie über den anderen wussten. Vermutlich war er in dem irrsinnigen Glauben gefangen, sie wollte von Wurf zu Wurf hüpfen, bereute ihren neuen Rang und trieb sich lieber mit Katern umher und hatte deshalb dieses Junge bekommen. Von ihm wusste sie nicht mehr, nur, dass er als Schüler in den Clan kam, als auch sie eine Schülerin war. Für die Liebe. Seit dem Tod dieser Liebe hatte sie von ihm jedoch wenig 'Liebe' gesehen. Vermutlich war dies sein größter Unterschied zu Donnerstern, doch das würde sie nicht aussprechen. Eines Tages würden sie einander viel besser verstehen.

»Dornenjunges hatte weißen Husten und Hunger. Letzteres hat ihn dann auch zum SternenClan geschickt«, erklärte Farnsee so sachlich wie möglich, bemühte sich darum, dass Zittern aus ihrer Stimme zu nehmen und den Kater ebenfalls nicht anzusehen. »Ich hoffe, die Beute kehrt bald zurück. Wir haben genügend Verluste erlebt und das nun auch ein Junges sterben musste...«
Farnsee schluckte, als das Bild des schildpattfarbenen Bündels in ihren Gedanken aufblitzte. Nein, sie durfte nicht daran denken. Schnell sah sie von der Szene auf dem Lagerplatz ab und erblickte Feuerfunke, der neben dem Hochstein verschlafen den Kopf hob und Toxinstern erwartungsvoll ansah. Mit einem knappen Nicken lud die Zweite Anführerin ihn zu sich, bedeutete mit einem Nicken ihrem Anführer, dass der Krieger wohl etwas von ihnen wollte.

Farnsee schwieg während des Berichts des Kriegers, verabschiedete sich mit einem Nicken, als er wieder davon tappte. Seine Knochen stachen unter seinem Pelz hervor, wie bei vielen Katzen im Clan. Wie bei ihr selbst. Würde die Beute wirklich zurückkehren, oder würde der SternenClan erst noch ein paar Opfer einbüßen, bevor der Clan wieder weitermachen konnte? Ratlos sah die Zweite Anführerin zur aufgehenden Sonne, die ihr dennoch kein Trost sein konnte.
»Hoffentlich hat die Patrouille von Tulpenfluss mehr Glück«, miaute die Kätzin ruhig, auch wenn sie noch nicht daran glauben konnte. Dafür würde bald eine weitere Jagdrotte ausziehen und vielleicht kehrte am Ende doch noch Beute ins Lager.

»Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten«, hob Farnsee schließlich an, ihr Blick legte sich auf die Kinderstube. Sie würde ihm nicht sagen, dass ihr Junges bereits dort war, entweder er kam darauf oder er würde mit der Ungewissheit leben. Doch es war unwahrscheinlich, dass er die Verbindung nicht sogleich sah. »Holunderfell hat ihre Junge geworfen. Bestimmt werden sie bald ihre Clangefährten begrüßen.«
Und mein Sohn wird das auch tun...

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»Feuerfunke«

DonnerClan » Krieger « #62


Feuerfunke war doch eingeschlafen. Die Müdigkeit und Erschöpfung hatte ihn überrumpelt, als er dort vor dem rauen Felsen gelegen hatte, die Sinne auf den Lagereingang gerichtet, um die Ankunft seines Anführers nicht zu verpassen. Seine Augen hatten sich jedoch am Ende geschlossen und der rote Kater wusste nicht, wie lange er so dort gelegen hatte. Allerdings vermutete er auch, dass es nicht allzu lang gewesen war, denn die Sonne ging immer noch erst auf, allerdings schien nur der ganze Clan wach zu sein. Verschlafen gähnte der Krieger, der sich nur ein klein wenig besser fühlte. Blinzelnd sah er sich im Lager um, als sein Blick auf Toxinstern hängen blieb, der dort neben Farnsee saß. Die beiden schienen sich zu unterhalten, doch die Zweite Anführerin entdeckte den feuerroten Kater und nickte ihm kurz zu. Vielleicht war das Gespräch also nicht ganz so wichtig gewesen.
Erneut gähnte Feuerfunke, rappelte sich auf die Pfoten und streckte sich kurz, bis sein Körper zitterte. Er schüttelte seine Beine aus, trottete dann an der Szene um das tote Junge vorbei - versuchte nicht an seine eigene Erfahrung mit toten Jungen zu denken - und neigte respektvoll den Kopf vor den zwei Anführern, als er sie schließlich erreichte.
»Das Territorium ist leer«, verkündete Feuerfunke den beiden Katzen niedergeschlagen, seine Schwanzspitze zuckte enttäuscht. »Wir sind von hier aus über den Bauch Richtung Baumgeviert gelaufen, die ganze Strecke ist frei von Beute. Wir konnte nicht einmal ihre Gerüche auffangen. Es tut mir leid.«
Niedergeschlagen seufzte er, drehte den Kopf und ließ seinen Blick über das Treiben im Lager gleiten. Ob das alles je besser werden konnten? Ob die Beute wirklich wiederkommen würde? Der Krieger spürte, dass er angesehen wurde, drehte sich also zu den Anführern zurück und fing Farnsees Blick auf, die ihn mit einem knappen Nicken entließ. Beiden nickte er respektvoll zu, seine Schwanzspitze zuckte kurz frustriert als er sich von ihnen entfernte. Ob Splitterpfote die Kraft für ein Training hatte? Sie sollten aufbrechen, bevor die Sonne den höchsten Stand erreichte und da der Krieger selbst eine Weile geschlafen hatte, glaubte er, dass der Schüler ebenfalls schnell eingeschlafen war.
Seufzend erreichte Feuerfunke den Schülerbau. Die Farne waren verstärkt worden mit Ranken, sicher gemacht vor dem Angriff feindlicher Krieger. Ob sich die anderen Clans eine solche Tragödie erneut erlauben würden? Der Kater hoffte, dass dem nicht so war. Er schob die Schnauze in den Bau und wollte gerade seinen Schüler rufen, als er Singvogel darin schlafen sah. Verwirrt sah er die Kriegerin an, streckte die Pfote aus und stieß sie forsch an.
»Singvogel«, zischte der Krieger ihr zu, versuchte, nicht alle anderen im Bau zu wecken und so auf die Kriegerin aufmerksam zu machen. Er wartete, bis die Kriegerin so aussah, als würde sie ihm zuhören können. »Da du ausgeruht bist, möchtest du mit mir und meinem Schüler mitkommen? Wir gehen ein Kampftraining machen und Primelpfote würde sich bestimmt ebenfalls freuen.«
Erwartungsvoll sah er auf die Kätzin hinab, dann sah er in den Bau und rief nach Splitterpfote.
»Falls ihr euch uns anschließt, sehen wir uns in der Sandkuhle«, erklärte der feuerrote Kater, zog sich aus dem Schülerbau zurück und trottete aus dem Lager. Ob er das Training durchhalten würde, wusste er selbst nicht. Doch vielleicht hatten die jungen Katzen etwas mehr Energie.

»Tbc.: Sandkuhle


Farnsee, Toxinstern, Primelpfote, Splitterpfote, Singvogel, Flammenjunges (id.), Szene um Dornenjunges « Erwähnt
Toxinstern, Farnsee (id.), Singvogel, Splitterpfote (id.) « Angesprochen

© Moony

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Katsuki
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 47 EmptyFr 29 Mai 2020, 22:01

Wisperwind
»Donnerclan | Kriegerin | #017«
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Ein
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Mehr bekam die Kriegerin nicht mit, während ihre Beine sie ganz von allein wieder ins Lager trugen. Beschwerlich atmete sie an dem Stück Beute vorbei, welches sie verbissen in ihrem Maul trug, während ihr Verstand schon längst in den Fluten der Erschöpfung verloren gegangen war. Alles lief komplett Automatisiert, jeder Schritt, jeder Atemzug, jeder Herzschlag war Instinktiv als würde sie vor dem Teufel höchstpersönlich weglaufen.

Ihr Blick wurde langsam undeutlich, ein schwarzer Rand bildete sich an den Seiten ihres Sichtfeldes und immer wieder schien der Wald vor zu ihr zu flattern wie ein alter Röhrenfernseher - wenn sie denn so etwas wie einen Fernseher, oder gar Technik überhaupt gekannt hätte -.

Alles in allem - Sie lief, so schnell ihre Beine es zuließen und ohne Rücksicht auf ihren mageren Körper oder aber ihre Erschöpfung zu nehmen. Irgendwann musste sie im Lager angekommen sein, sie preschte Blind über die Klippe, stolperte sie eher herunter, als das sie kletterte und irgendwo im Lagereingang musste sie ihre Beuter verloren haben.

Jetzt wo die Gerüche ihrer Clankammeraden auf sie eindroschen bekam sie ein wenig ihrer Wahrnehmung zurück. Sie spürte wie ihr Herz angestrengt in ihrer Brust polterte, wie ihr ein dünner Faden Blut aus dem Maul tropfte, ob es das der Beute, oder aber ihr eigenes war wusste sie nicht. Sterne tanzten vor ihren Augen, als sie, ihre Sicht war noch immer undeutlich, grau und wie in einem Tunnel, mit voller Geschwindigkeit in einen Körper hineinrauschte.

Dunkles Fell blitzte vor ihren Augen, der Geruch Toxinsterns überwältigte sie und mit einem lauten poltern landete sie unsanft auf dem Boden. Ob sie ihren Anführer mitgerissen hatte wusste sie nicht. Sie wusste gar nichts mehr. Alles drehte sich, übelkeit durchflutete ihren Magen und hätte sie nicht nur Augenblicke nach ihrem Aufprall das Bewusstsein verloren, hätte sie ihren Magen wohl auf die spektakulärste Art und weise entleert die der Clan je gesehen hatte.

Etwas verdreht lag sie auf der kalten Erde, ihr gesamter Körper zitterte und bebte, ihre Ballen bluteten, ein erschöpftes husten kam aus ihrer Kehle und mit einem letzten Flattern ihrer Augenlider blieb sie reglos liegen. Unregelmäßig hob und senkte sich ihre schmale Brust.

Erwähnt: Toxinstern, (Azurblick, Tulpenfluss, Frostjunges) id.
Angesprochen: /
Ort:Sandkuhle ---> Große Platane ---> Lager

DAM DAM DAAAAM

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©️ Moony

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but I would walk 500 miles

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and I would walk 500 more

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