Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Obwohl es noch warm ist, hat der Wind über Nacht stark zugenommen und auch wenn es noch genügend Beute gibt, machen der Sturm und der warme Regen die Jagd besonders für jüngere und unerfahrene Katzen schwerer. Wald und Wiese sind nass und der Wind weht einem ins Gesicht. Trotzdem ist es noch nicht zu kalt und unangenehm, auch wenn es immer wieder blitzt und donnert.


DonnerClan Territorium:
Obwohl die Bäume ein wenig vor Regen und Wind schützen, ist es der Waldboden nass und es riecht nach Regen. Die Äste beigen sich im Wind und das Wasser tropft von den nassen Blättern nach unten. Im Schutz der Bäume ist immerhin die Jagd leichter, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig werden kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und auch der Fluss steigt wieder an. Von der Trockenheit der letzten Monde ist nichts mehr zu sehen. Fische sind in der stärkeren Strömung schwerer zu fangen, aber trotzdem gibt es noch mehr als genug.


WindClan Territorium
Der Wind fegt den warmen Regen über das Moorland hinweg und weicht den Boden auf. Die wenigen Büsche bieten wenig Schutz und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd. Blitze sind über dem offenen Land gut zu sehen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier regnet es und Frösche gibt es noch einige. Auch sonst ist die Beute nicht zu selten, auch wenn die Jagd durch den Sturm ein wenig erschwert wird. Der Clan kann also noch einigermaßen leicht versorgt werden, zumal es im Nadelwald einiges an Beute gibt.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel haben sich in den Schutz der Baumkronen zurückgezogen, was die Jagd etwas erschwert. Die nasse und damit teilweise rutschige Rinde der Bäume macht das Klettern für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Sturm unbeeindruckt, auch wenn der Wind an ihren Blättern reißt. Die Luft ist feucht vom Regen, aber es gibt auch noch einiges an Beute, die sich blicken lässt, sobald keine Katze mehr in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Im Spätsommergewitter gehen die Zweibeiner mit ihren Hunden lieber kurze Runden und so ist es ein wenig sicherer. Nur Streuner und fremde Katzen sind noch eine Gefahr, da die Zweibeiner möglichst zuhause bleiben. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und vor den Monstern auf den Donnerwegen sollte man sich in Acht nehmen!


Streuner Territorien
Auch hier weht einem der Sturm die warmen Regentropfen ins Gesicht und es riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn sie sich seltener ins offene nach draußen wagt. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Die meisten Hauskätzchen warten das Gewitter in den Nestern ihrer Zweibeiner ab, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten, wenn es ihnen drinnen zu stickig wird. Aber lange bleibt bei diesem Wetter kaum eine Hauskatze draußen sitzen, schließlich gibt es Angenehmeres!



 

 DonnerClan Lager

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptySa 30 Mai 2020, 12:48




Krähenpfote


DonnerClan | Schüler



Sandkuhle -->

Erschöpft kam der kleine Kater ins das Lager. Die Welt drehte sich vor Müdigkeit und Hunger schon und wie er bemerkte, ging die Sonne schonwieder auf. Das Leben im Lager erwachte gerade wieder und Krähenpfotes Herz wurde ihm ein wenig schwer, wenn er daran dachte nun vielleicht etwas mit Farnsee machen zu müssen. Er hatte zu sehr Respekt, um ihr ein Training auszuschlagen, aber bei seinem Zustand würde er nichts zusammenbringen. Nichteinmal eine lahme Maus würde er zwischen die Pfoten bekommen.

Als er wie ferngesteuert ins Lager schlich, ließ ihn plötzlich etwas stocken. Ein totes Junges, er wäre fast darüber gestolpert. Allmählich, mit dem Schrecken über den toten, zierlichen Körper, kehrte die Wahrnehmung zurück und ließ ihn seine bisherigen Sorgen vergessen, denn er sah noch etwas anderes. Etwas entfernt vor ihm lag Wisperwind am Boden.

Etwas unsicher ging Krähenpfote auf die Kätzin zu und stupste sie mit der Nase an.
"Wisperwind? Alles in Ordnung?", fragte er, doch er sah ihre Flanke, wie sie sich seltsam unregelmäßig hob und senkte. Eine Antwort konnte er sich sparen, etwas war ganz und gar nicht in Ordnung ...

Auf zittrigen Pfoten lief er an Wisperwind vorbei, direkt auf den Heilerbau zu. Ohne groß nachzudenken platze er hinein. Eichenblatt hatte zwar gerade Besuch, das verriet ihm seine Nase, doch es war ihm ehrlich gesagt gerade egal. So vieles war ihm gerade egal, nicht aber das tote Junge und auch nicht die am Boden liegende Wisperwind. Er hatte doch gerade noch mit ihr trainiert ...

"Eichenblatt...", schnaufte er, als wäre er gerade um den ganzen Wald gelaufen, obwohl ihm Andrenalin ein wenig mehr Energie geschenkt hatte, "Wisperwind, sie ist gerade im Lager zusammengbrochen! Sie atmet ganz... komisch!"

Unsicher blieb er im Heilerbau stehen und starrte die Heilerin aus einer Mischung aus Angst und Erschöpfung an und wartete auf die Reaktion der Heilerin.


Erwähnt: Farnsee, Dornenjunges [id], Wisperwind, Eichenblatt

Angesprochen: Wisperwind, Eichenblatt

Standort: Heilerbau
(c) Palmkätzchen

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




Krähenpfote

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptySa 30 Mai 2020, 12:56



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Es war ein merkwürdiges Gefühl hier neben seiner Stellvertreterin zu sitzen und den spürbar unangenehmen Konflikt zwischen ihnen totzuschweigen. Er wusste nicht, wie es um sie stand, doch er brachte es nicht über sich danach zu fragen.
Krankheit war in das Lager eingefallen und sogar bis zur Kinderstube vorgedrungen. Ein weiterer Feind gegen den Krallen und Zähne nichts ausrichten konnten, ein Feind der die Wut in dem schwarzen Kater schürte. Doch auch Farnsees Worte berührten ihn nicht. Er hatte Dornenjunges gekannt, wenige Momente nach seiner Geburt bereits: in ihm floss Donnersterns Blut. Und trotzdem regte sich nichts als der Zorn in Toxinstern - keine Trauer und auch kein Mitleid. Es war als wäre nichts davon übrig geblieben aus den letzten Monden. Der Hunger und die Erschöpfung schienen ihm sogar der Gefühle zu berauben. Sein Geist war stark, ebenso wie sein Körper: das hatte er dem SternenClan zu verdanken, doch nun schien es ihm eher wie ein Fluch. Alles in ihm schrie nach ein wenig Erholung.

Feuerfunke kam auf sie zu und der Anführer straffte in einem letzten Versuch die Müdigkeit zu verdrängen seine breiten Schultern. Die Sonne hatte sich inzwischen über den Horizont geschlichen und es kam ihm vor als verhöhne sie ihn mit ihren stechend hellen und blendenden Strahlen, welche sie nun auf das Lager hinab warf. Die Worte des Kriegers regneten wie Tropfen auf ihn herab und flossen in einem kleinen Rinnsal auf dem Boden zu einer Pfütze zusammen die der schwarze Kater nur stumm betrachtete, ehe er seinen Ausdruckslosen Blick wieder hob und langsam nickte. Das waren keine Neuigkeiten, er hatte es selber gerochen - oder besser gesagt nicht gerochen. Müde blinzelnd sah er dem anderen nach und horchte dabei auf Farnsees Worte. Sie sprach von erfreulichen Nachrichten. Holunderfell hatte Junge geworfen. Und sie hatte auch sie Junge geworfen? War es tatsächlich erfreulich? Wie sollte eine Königin Junge ernähren können, wenn sie sich nicht einmal selber ernähren konnte? Das war nicht erfreulich. Toxinsterns Gedanken waren träge und langsam und er musste lange darüber nachdenken was er darauf antworten könnte, doch dazu sollte er gar nicht erst kommen.

Wisperwind kam ins Lager getaumelt und noch bevor der Anführer realisierte was geschah, um sich in Sicherheit bringen zu können, rannte sie geradewegs in ihn hinein. Getroffen von der Last ihres Körpers taumelte er erschrocken zurück, nicht fähig rechtzeitig reagieren zu können. Adrenalin schoss durch seinen Körper und vertrieb die Müdigkeit aus seinen Gliedern - mit weit aufgerissenen Augen starrte er seine Clangefährtin an, dann beugte er sich erschrocken hinab um an Wisperwind zu schnuppern. Ihr Atem ging flach und schnell - aber sie atmete. Er bemühte sich nicht darum seine Emotionen zu verbergen, Angst hatte sich in seinem Ausdruck breit gemacht, gemischt mit Wut.
"Wisperwind?" rief er sie verzweifelt an und wartete einige Momente vergeblich auf eine Antwort. Krähenpfote stieß ebenfalls zu ihnen und in seinen Augen erkannte der Anführer seine eigene Furcht. Der kleine Kater bildete die Vorhut und steuerte direkt auf den Heilerbau zu.

"Dieser verdammte SternenClan." Ohne weiter auf seine Umgebung zu achten packte er die Kriegerin am Nacken und hob sie hoch, um sie, so schnell es sein eigener schwacher Körper es zuließ dorthin zu tragen, wo Krähenpfote bereits angekommen war.
Dort ließ er von der Kriegerin ab und sah sich hektisch um.
"Eichenblatt! Sie hat ihr Bewusstsein verloren, ich weiß nicht was geschehen ist."
Besorgt beugte er sich hinab und leckte über das Ohr der Kätzin bevor er einen Schritt zurück tat und den eigenen rasenden Herzschlag zu beruhigen versuchte, während er rasch einen Blick zu dem grauen Schüler warf. Er hätte die Kriegerin von der Jagt abhalten sollen, schließlich wusste er wie schwach sie alle waren. Nicht mal er hatte noch viel Kraft übrig - wie hatte er denken können, dass sie stark genug wäre?



...all the courage that you need...

Angesprochen: Wisperwind, Eichenblatt
Erwähnt: Feuerfunke, Donnerstern, Farnsee, Dornenjunges, Holunderfell, Krähenpfote

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one.

Code by Mufasa







Singvogel

DonnerClan Kriegerin

Who's more foolish?


Der Mond hatte sich bereits über dem Lager erhoben, als Singvogel sich an Ort und Stelle zusammengerollt und geschlafen hatte - nicht, dass es so beabsichtigt gewesen wäre. Die Müdigkeit war währen der Arbeit über sie gekommen und irgendwann hatte sie sich einfach nicht mehr dagegen wehren können.

Eine leise, aber dennoch eindringliche Stimme riss sie nun wieder aus ihrer Traumwelt und als sie die Augen aufschlug stellte sie mit Entsetzen fest, dass die Sonne sich bereits wieder erhoben hatte und - was noch viel schlimmer war - dass sie im Schülerbau geschlafen hatte. Ein weiteres mal unangenehm berührt erhob sie sich hastig und schüttelte die Moosfetzen aus dem Fell: ein weiteres mal würde ihr dieses Missgeschick nicht passieren. Feuerfunke war bereits fort, als sie den Schülerbau verließ und sie konnte gerade noch seine Schwanzspitze im Ausgang erkennen. Beschämt sah sie an sich hinab - gab es denn keinen einzigen Tag an dem sie sich nicht vor ihren Clankameraden blamierte?
Sie wusste, dass es keinen Sinn hatte sich darüber den Kopf zu zerbrechen und sie kannte auch die Antwort auf die Frage. Es würde kaum einen solchen Tag geben.

Nachdem sie einmal tief Geseufzt hatte - Singvogel hatte das Gefühl, dass das mal wieder sein musste - hob sie ihren Kopf wieder und streckte sich ausgiebig. Es würde schon ein guter Tag werden. Aus dem Augenwinkel erkannte sie den Anführer, welcher scheinbar panisch eine Kriegerin in den Heilerbau schleppte. Eilig lief sie zu Primelpfote, welche sie am Lagerrand entdeckte. Falls etwas passiert war, wollte sie nicht wieder mitten drin stecken. Das Lager war sowieso schon von einer düsteren, beängstigen Stimmung überzogen, das mochte Singvogel ganz und gar nicht.
"Guten morgen Primelpfote, ich hole dich wie versprochen zum Training ab. Lass uns gehen."
Ohne weitere Umschweife lief die Schildpattfarbene zum Lagerausgang und schlüpfte hinaus. Es wurde auch Zeit, dass sie mal wieder raus kam, raus aus diesem Haufen Trübsal hinter ihr.
>> DC Territorium ;; Sandkuhle


The fool, or the fool who follows him?
Angesprochen: Primelpfote
Erwähnt: Feuerfunke


Katzen || Sprechen || Denken


Code by Mufasa



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

All that you are
DonnerClan Lager - Seite 48 Nala-Comm-png-kl
is all that I'll ever need.
Danke Frost.<33



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptySa 30 Mai 2020, 23:04




Eichenblatt

Mit unbewegter Miene hatte sie Farnsee dabei beobachtet, wie sie die Kräuter zu sich nahm, und gehofft, dass es genug sein würde, um den Milchfluss vorübergehend zu stoppen. Glutfänger hatte gute Arbeit darin geleistet, die Kräuter für sie aufzutreiben, die sie für die Behandlung des Fiebers, unter dem sowohl Dornenjunges als auch Lichterpfote geleidet haben, benötigt hatte. Nichtsdestotrotz wies ihr Kräutervorrat noch weiterhin mehr Lücken auf als ihr lieb war - eine unglückselige Konsequenz der Blattleere.
Eichenblatt nahm sich vor, selbst die Initative zu ergreifen und zum Sonnenhoch in das Territorium zu schreiten. Es würde ihr guttun, sich die Beine zu vertreten, und ihr dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Viel zu viel hatte sie bereits damit verschwendet, den Verstorbenen hinterherzutrauern - und wenn sie ehrlich war, spürte sie noch immer ein Gefühl der Bitterkeit und Trauer, wenn sie an Donnersterns Junge dachte, das sie nicht hatte retten können.
Verzeih mir, Donnerstern. Die Heilerin schloss die Augen, um mit dem schmerzhaften Ziehen in ihrer Brust fertigzuwerden. Sie hörte, wie Pfotenschritte sich von ihr entfernten; ein Zeichen, dass Farnsee ihre eigenen Pflichten wieder wahrnehmen wollte. Ein Zeichen, dass Eichenblatt nun wieder alleine war.
Stille breitete sich auf ihrer Lichtung aus und sie sah es als Gelegenheit an, ihren eigenen, inneren Frieden zu finden. Die rote Kätzin würde sich einige Momente gönnen, um die Beherrschung über ihre eigenen Gefühle wieder zu gewinnen, um im Anschluss sich Lichterpfote noch einmal anzuschauen. Die Schülerin hatte die Nacht durchgeschlafen - ein gutes Indiz dafür, dass sie sich auf dem Weg der Besserung befand. Dennoch war es wichtig, dass sie auch ein wenig Nahrung und insbesondere Flüssigkeit  zu sich aufnahm.

Eichenblatts Pläne wurden jedoch jäh zerschmettert, als Krähenpfote - und nur kurze Zeit später Toxinstern, aufgebrachter denn je - in ihren Bau platzten. Oh SternenClan, nimmt das denn niemals ein Ende? Am liebsten hätte sie geschnaubt und den Boden unter ihren Pfoten mit ihren Krallen aufgewühlt, um ihren Frust Ausdruck zu verleihen, doch sie wusste, dass das nicht ganz das war, was sie nun tun sollte.
Sollte. Sollte. Sollte. Wann war das letzte Mal, das sie etwas getan hatte, was sie wollte?
Du wolltest Heilerin werden - du hast es dir selbst eingebrockt, hörte sie ihre innere Stimme zu ihr sprechen und ihre Miene verhärtete sich nur noch mehr.
Eichenblatt hatte Krähenpfotes Worte zur Kenntnis genommen, sah es jedoch nicht als notwendig an, ihm zu antworten - die beiden aufgebrachten Kater zu beruhigen, hatte nicht gerade die höchste Priorität inne.
Mit ihrem Schweif deutete sie dem Schüler an, Platz zu schaffen, während sie an Wisperwind zuschritt, deren Flanke sich in unregelmäßigen Abständen hob und senkte. Während Eichenblatt ihre Schnauze in das Fell der getupften Katze vergrub, nahm sie unter den Düften des Waldes den Geruch von Krankheit wahr, den sie erwartet hatte. Sie bemerkte, dass der Körper der Kriegerin sich ungewöhnlich warm anfühlte, dennoch noch keine Temperatur erreicht hatte, die sie mit einem lebensgefährlichen Fieber verbinden würde. Was sie tatsächlich beunruhigte, war die magere Statur Wisperwinds - der gesamte DonnerClan hatte stark unter der Beuteknappheit gelitten und es würde Eichenblatt nicht überraschen, wenn die letzte Mahlzeit der Erkrankten bereits einige Tage her war.
»Toxinstern, hilf mir, sie in ein Nest zu tragen. Auf dem kalten Boden wird sich ihr Zustand nur verschlimmern«, sprach Eichenblatt mit einem harschen Ton, der keine Widerworte duldete. Anführer hin oder her, hier hatte sie die Oberhand. »Krähenpfote, schau, ob du etwas auf dem Frischbeutehaufen findest. Sie braucht etwas zu essen. Und wenn du nichts findest, dann-«
...dann jag so lange, bis du umfällst, hätte sie am liebsten gesagt, aber in seiner Panik könnte sie sich vorstellen, dass er ihre Worte ernstnahm.
»Dann versuche, so schnell wie möglich eine Jagdeinheit zusammenzutrommeln.«
Ohne vielmehr Zeit zu verschwenden, bemühte sich die alte Heilerin darum, Wisperwind am Fell zu packen und zu einem der freien Nestpolster zu hieven, das soweit wie möglich von Lichterpfote als auch dem Nest, in dem Dornenjunges gelegen hatte, entfernt war. Das Letzte, was sie gebrauchen konnten, war, dass Wisperwind noch den Weißen Husten des verstorbenen Jungen bekam - wenn sie den nicht schon hatte.
Beim Nest angekommen, fiel ihr Blick auf die blutenden Ballen der Kriegerin und ein Runzeln bildete sich auf ihrer Stirn. Einerlei, wie sehr der Clan sich in Not befand - keine Katze sollte sich so sehr anstrengen, dass es ihnen im Endeffekt nur zusätzlichen Schaden zufügte.
Schnellen Schrittes war die Heilerin zu ihrem mageren Vorrat gelaufen, um eine kleine Portion Ringelblumen, die sie, so schnell es ihre eigenen Pfoten erlaubten, zu einem Brei zu verarbeiten und diese mitsamt Spinnenweben zu Wisperwind zu tragen. Das Letzte, was sie zusätzlich zu ihrem Zusammenbruch und ihrer Erkältung brauchte, war eine Entzündung.
Behutsam leckte Eichenblatt die Ballen sauber, um die sich bereits eine feine Kruste bildete, und trug anschließend die Paste sowie die Spinnenweben auf, ehe sie erneut in den Spalt ihres Heilerbaus verschwand, um die Kräuter zu beschaffen, die sie für das tatsächliche Problem benötigen würde.
»Toxinstern«, rief sie aus ihrem Heilerbau heraus, unterdrückte dabei die Hektik in ihrer Stimme, um ihn nicht unnötig zu beunruhigen. »Versuch, sie sanft aufzuwecken, damit sie die Kräuter zu sich nehmen und die Beute essen kann, die Krähenpfote ihr bringen wird.«



Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 229

Erwähnt » Lichterpfote, Dornenjunges, Farnsee, Wisperwind
Angesprochen »  Toxinstern, Krähenpfote

Code by Rey



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

||► relations
Beerenjäger von Stein, thx <3:
 
» The most amazing hero
always wins in the end. «



Zuletzt von Saint am So 31 Mai 2020, 21:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptySo 31 Mai 2020, 00:59



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 167 | DonnerClan

Aus dem Augenwinkel hatte sie Wisperwind ins Lager kommen sehen. Farnsee hatte geglaubt, dass sie wegen der Wühlmaus in ihrem Maul so glücklich war, glücklich, weil sie Beute aufgetrieben war. Die Zweite Anführerin bemerkte gar nicht, mit welchem Tempo ihre Schwester ins Lager raste, erkannte zu spät den verschleierten Blick der silbernen Katze. Gerade rechtzeitig konnte die Kätzin aufspringen und beiseite springen, nur um das laute Krachen zu hören, als ihre Schwester in Toxinstern hinein lief und die beiden Katzen zu Boden gingen. Farnsee blickte auf das Wirr aus Fell hinab, sah, wie die Wühlmaus zu Boden fiel, weit von der Schnauze ihrer Schwester entfernt. Blut tropfte an den Pfoten der silbernen Kriegerin hinab und erst dann bemerkte die Zweite Anführerin, dass ihre Schwester nicht aufzustehen versuchte. Das Husten, die flackernden Lider, die Flanken, die sich viel zu unregelmäßig hoben und senkten, ließen die Zweite Anführerin wie erstarrt stehen bleiben. Ihr Herz zog sich Angst vor Angst und Sorge um die magere Gestalt, die bereits tot aussah, auch wenn sie noch atmete. Bei Bewusstsein war sie zumindest nicht mehr. Dennoch musste Farnsee jetzt ruhig bleiben, der Clan war bereits in Aufruhr durch den Tod eines Jungen.

Krähenpfote gesellte sich zu der Gruppe, stürmte jedoch sogleich in den Heilerbau und informierte vermutlich die alte Heilerin. Unruhig sah Farnsee ihrem Schüler nach, beobachtete, wie die Farne noch bebten von der Berührung mit ihm. Natürlich brauchten sie Eichenblatt jetzt und natürlich wollte sie, dass ihre Schwester gesund wurde, konnte sie nicht noch mehr Katzen verlieren. Dennoch flackerte Unruhe in ihr auf, als sie daran dachte, was die alte Heilerin für ihren Clan leistete, was sie für Farnsee getan hatte. Sie wollte doch nur, dass es der rotbraunen Katze gut ging, dass sie Ruhe fand!
Toxinsterns Ausruf rissen die Zweite Anführerin aus ihren Gedanken, die überrascht zu ihm aufsah. Gab er den Ahnen wirklich die Schuld, oder war er nur für den Moment sauer, weil alles auf einmal geschah? Wie angewurzelt beobachtete Farnsee, wie der Anführer ihre Schwester packte und ebenfalls durch den Farntunnel verschwand. Dort, wo sie gerade noch gesessen hatten, war es nun still und die Stille machte Platz für das Gefühl der Taubheit in ihrem Körper.

Einige Herzschläge stand Farnsee dort, richtete ihren orangen Blick erst auf ihre Pfoten, dann in die Richtung der Kinderstube. Das hier musste aufhören, jetzt. Sie musste sich zusammenreißen, wenn sie es nicht tat, war alles umsonst. Wütend biss sie die Zähne zusammen, unterdrückte ein Knurren und blickte durch die Farnwedel durch, blickte auf ihren Stock hinab. Sie würde sich noch darum kümmern. Jetzt brauchte eine Clangefährtin sie. Entschlossen beugte sich die Zweite Anführerin hinab, packte die magere Wühlmaus, die Wisperwind ins Lager getragen hatte, und glitt ebenfalls durch den Farntunnel hindurch. Eichenblatt hatte die Kriegerin in ein Nest gelegt, kümmerte sich bereits um deren Genesung und organisierte die Katzen, die sich gesammelt hatten. Farnsee trat neben das Nest ihrer Schwester, ließ die Maus mit neutralem Blick fallen und leckte der bewusstlosen Katze kurz über die Wange.

»Das wird nicht nötig sein, Krähenpfote«, miaute Farnsee ruhig, nahm eine Schwanzlänge Abstand zu der kranken Katze ein und winkte ihren Schüler mit einem Schwanzschnippen näher. »Wisperwind hat die Wühlmaus gefangen und ins Lager gebracht, doch von uns allen braucht sie diese am meisten. Eine weitere Jagdpatrouille wurde bereits entsandt. Jetzt können wir nichts anderes tun, als Eichenblatt handeln zu lassen.«
Ein kleines Fünkchen der Zuneigung leuchtete in ihrem Blick, als Farnsee die Heilerin betrachtete, doch es erstarb schnell, als sie ihren Schweif um ihren Schüler legte. Auch er fühlte sich mager an, doch sie konnte sich nicht in Sorge verlieren. Liebevoll leckte sie ihm über die Ohren und warf Toxinstern einen kurzen Blick zu.

»Wir sollten Toxinstern und Eichenblatt alleine lassen, sie brauchen Platz um sich um Wisperwind zu kümmern. Wir können nichts anderes tun als warten und du musst dich unbedingt ausruhen.«
Farnsee neigte den Kopf vor den beiden und drängte ihren Schüler sanft zum Farntunnel, drehte sich jedoch ein letztes Mal um und blieb kurz stehen. Ihr Blick fiel auf die Stelle, wo sie einen gesamten Tag und eine Nacht über gelegen hatte. Wo Farbenjäger bei ihr gewesen war. Sie sehnte sich nach dem Krieger, nach seiner Stärke, wünschte, sie könnte sich an ihn schmiegen und endlich Ruhe finden. Doch das würde nicht geschehen.
»Falls ihr noch etwas braucht, ich werde auf dem Lagerplatz warten.«

Farnsee drängte erneut gegen ihren Schüler und schob sich von der Heilerlichtung hinab. Auf dem Lagerplatz blieb sie stehen, sah zu Meisensang und ihren Jungen. Wenigstens wurden die neuesten Mitglieder des Clans nun von ihrer größeren Schwester Saphirsee begrüßt. Ein kleiner Funken von Normalität, wenn man das behaupten durfte.
»Geh in den Schülerbau, eure Nester sind frisch. Du warst sehr viel unterwegs und bist gewiss erschöpft. Ich möchte nicht, dass es dir schlecht geht, Krähenpfote. Wenn etwas mit meiner Schwester ist, werde ich dir Bescheid sagen. Versprochen.«
Vorsichtig legte die ihre Nase an die Wange ihres Schülers, mit dem sie noch nicht sonderlich engen Kontakt knüpfen konnte. Jetzt konnte sie nur hoffen, dass er offen für solchen wahr, dass er ihren Rat wahrnahm, ihre Worte ernst nahm und ihr vertraute. Einige Herzschläge blieb sie so, dann nickte sie ihm kurz zu und ließ sich wieder am Rande des Lagerplatz nieder.

Farnsee legte sich auf die Seite und betrachtete ihre Pfoten. Die Sorge um ihre Schwester grub sich tief in sie hinein. Rastlos sah sie zum Ältestenbau hinüber. Eigentlich müsste sie zu Traumfängerin gehen und ihr berichten. Doch die Zweite Anführerin traute sich nicht, ihrer Mutter gegenüber zu stehen. Ihr zu sagen, was sie getan hatte, das eines ihrer Junge die Familie verraten hatte und das andere bewusstlos im Heilerbau lag, vom Hunger zu geschwächt. Sie mochte kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter haben, doch Farnsee brachte das nicht übers Herz.

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

All by Marvel

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song

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Finsterkralle
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptySo 31 Mai 2020, 16:45

Eisenkralle

"I can’t deny that I’ve failed and I can’t even promise that it will never happen again. But I’ll do the best I can to get it right this time. And I promise you I’ll keep trying."

DonnerClan | Krieger


Hört sich so an, als würde man mich brauchen, flüstert meiner Gefährtin leise ins Ohr, bevor ich gähnend den Kopf hob und ihr noch einmal sanft über den Kopf leckte. Aber wenn ich jagen gehe, erwische ich vielleicht endlich etwas für dich und unsere Jungen. Es war eine schwache Hoffnung, denn schließlich hätten die wärmeren Winde der Blattfrische schon längst die Beute zurückbringen sollen, aber trotzdem ... irgendwann musste die Beute zurückkommen. Für einen Moment hielt ich Inne und betrachtete unsere Jungen, die so dringend Nahrung brauchten, die Holunderfell ihnen nur geben würde können, wenn sie auch etwas zwischen die Zähne bekam. Ich werde mich anstrengen, versprach ich, ehe ich endgültig zum Ausgang der Kinderstube trat und ins Freie schlüpfte.
Ich hatte die Nacht neben meiner Gefährtin und unseren neugeborenen Jungen verbracht, unter ihnen auch Enzianjunges, den wir in den Wurf aufgenommen hatten. Der kleine Kater sollte eine Familie haben, auch wenn ich mir immer noch nicht sicher war, wie viel Leid er unterbewusst wohl ertragen musste, weil seine Eltern ihn weitergegeben hatten. Die Wahrheit darüber und auch über seine Herkunft würde wohl nie jemand erfahren. Dennoch um seine neue Familie überhaupt erleben zu können, brauchte er Nahrung und die mussten wir fangen. Mit schnellen Schritten trabte ich also zu Muschelherz und Nordwind hinüber. Kommt, miaute ich an die beiden gewandt. Wir müssen zusehen, dass wir etwas Essabares finden. Der Clan braucht dringend Beute und vielleicht kommt heute unser Glück zurück.
Ohne ein weiteres Wort wandte ich mich dem Ginstertunnel zu und setzte mich wieder in Bewegung, um die Patrouille aus dem Lager zu führen.
Der Clan braucht Beute.
Wir müssen etwas fangen!



---> Territorium [DonnerClan-Territorium]

Angesprochen: Holunderfell, Nordwind, Muschelherz
Standort: Kinderstube ---> bei Nordwind und Muschelherz ---> verlässt das Lager durch den Ginstertunnel
Sonstiges: Tbc.: Territorium [DonnerClan-Territorium]
Reden | Denken | Handeln | Katzen

(c)Niyaha, Finsterkralle & Schmetterlingspfote


Lichterpfote

Schülerin | DonnerClan



Ich blinzelte.
Für einen Moment wusste ich nicht genau, wo ich eigentlich war, ehe mich der starke Geruch der Kräuter daran erinnerte, dass Natternschweif mich in Eichenblatts Bau gebracht hatte und ich dort in einem Nest eingeschlafen war. Das Pochen in meinem Kopf ließ mich nicht vergessen, wieso ich überhaupt hier war, auch wenn es wohl schon besser und leichter erträglich geworden war. Mir war auch nicht so kalt wie vorher, auch wenn mein Fell und das Moos in meinem Nest, sich etwas nass anfühlten. Auch der unangenehme Geruch von vorher hing noch in meinem Fell, wenn er sich auch mit dem der Kräuter vermischte, die die Heilerin hier aufbewahrte. Noch einmal blinzelte ich in das Halbdunkel des Baus, ehe ich mich ein wenig zur Seite drehte und den Kopf hob, um zu sehen, ob ich Eichenblatt irgendwo ausmachen konnte. Wie lang ich wohl geschlafen hatte? Und ... ob endlich eine Patrouille Beute mitgebracht hatte? Ich hoffte es, denn noch heftiger als meine Kopfschmerzen war jetzt der Schmerz in meinem Bauch, der außer Kräutern schon lange keine Nahrung mehr gesehen hatte. Ob die Heilerin auch etwas hatte, um den Hunger zu lindern? Oder gab es schon Beute? Ich atmete die Luft ein, um mir diese Frage zu beantworten, aber der starke Geruch von Kräutern und meinem Krankheitsgeruch ließ mich kaum etwas anderes wahrnehmen.
Ich reckte den Kopf etwas, als ich eine Bewegung wahrzunehmen glaubte.
E-Eichenblatt?


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Ist eben im HB in ihrem Nest aufgewacht.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMo 01 Jun 2020, 21:34



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Die Heilerin ließ nicht lange auf sich warten und erschien nur wenige Herzschläge später zwischen dem engen Felsspalt, welcher den Eingang ihres Baus' darstellte. Es störte den Anführer keineswegs, dass sie ihm in harschem Ton einen Befehl erteilte, welchen er auch prompt ausführte. Mit seinen kräftigen Kiefern umschloss er so sanft die Situation es zuließ Wisperwinds Nacken und trug ihren viel zu leichten Körper gemeinsam mit Eichenblatt in das leerstehende Nest. Er war selber noch nicht lange in der Position Befehle zu geben und hatte sich längst noch nicht daran gewöhnt keine mehr anzunehmen.

Erneut trat er einen Schritt zurück und sah stumm und steif dastehend zu, wie die rotbraune Kätzin die Pfoten der Verletzten von Blut befreite und sorgsam eine Paste auf den dunklen Ballen verteilte. Sogar in der Hektik der Situation ging eine Art der Ruhe von Eichenblatt aus, welche sich sogleich auf den schwarzen Kater übertrug: er konnte spüren wie sein Herzschlag sich beruhigte und die Angst sich verflüchtigte. Still und heimlich wartend, wie eine Spinne auf ihre Beute, blieb nur die Sorge um Wisperwind zurück.
Als Farnsee den Bau betrat, um die magere Wühlmaus zu ihrer Schwester zu legen und sich anschließend zu Krähenpfote zu gesellen warf der Anführer ihr einen dankbaren Blick zu. Allein hätte der Schüler sicherlich nur schwerst eine Jagtpatroullie zusammentrommeln können und von dem ehemaligen Frischbeutehaufen war Toxinstern überzeugt, dass er gänzlich leer war.

Eichenblatt verschwand wieder in ihrem Bau und forderte den Schwarzen dazu auf, Wisperwind aus ihrem Schlaf zu wecken. Verwirrt blickte er zu der dunklen Stelle im Gestein, wo sie zuletzt verschwunden war. Er sollte sie aufwecken? Nicht nur das, Eichenblatts Worten zufolge sollte er sie sogar sanft aufwecken. Unschlüssig trat der große Kater vor und beugte sich zu der grauen Kätzin hinab, um ein weiteres Mal an ihr zu schnuppern. Schon immer hatte es sich bei Toxinstern um einen eher spröden, selten sanften Genossen gehandelt. Rubinfeuer war bisher diejenige gewesen, die diese andere Seite in ihm hervorrufen konnte, auch wenn er wusste, dass sie in ihm steckte. Doch mit der Zeit hatte er gelernt sich vor anderen zu verschließen und diese Seite zu verstecken. Er konnte Feinde mit seinem Mut und seinen Krallen in die Flucht schlagen und er konnte für seinen Clan stark sein, aber Sanftmut war keine seiner Stärken. Und doch war nun Sanftmut gefragt.

Zaghaft leckte der Anführer über Wipserwinds Stirn und stupste mit seiner breiten Schnauze vorsichtig die ihre an.
"Wisperwind?"
Die tiefe Stimme war leise und doch eindringlich - hoffentlich eindringlich genug.
"Du musst jetzt zu uns zurückkommen."
In seinem Gesicht stand noch immer die Sorge wie mit großen Buchstaben geschrieben, doch in den stechend gelben Augen spiegelte sich nun ein liebevoller Ausdruck. Die Kriegerin sah aus, als ob sie schlief: friedlich und ruhend. Wäre da nicht dieser unangenehme Geruch nach Krankheit hätte man meinen können, sie würde ein Nickerchen halten. Ein weiteres Mal tippte Toxinstern ihr mit der Nase an die Wange und hoffte inbrünstig, dass ihre schönen zweifarbigen Augen ihn gleich wieder ansehen würden wie sie es immer taten.



...all the courage that you need...

Angesprochen: Wisperwind
Erwähnt: Eichenblatt, Farnsee, Krähenpfote, Rubinfeuer

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one.

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All that you are
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyDi 02 Jun 2020, 14:45


»Holunderfell«

DonnerClan » Königin « #36


Die Nacht war erholsam für die schildpattfarbene Königin gewesen. Das Nest in der Kinderstube war warm und weich, besonders dank der Anwesenheit von Eisenkralle, an den sie sich in der Nacht geschmiegt hatte. Sein Duft beruhigte sie und ließ die Kinderstube noch friedlicher wirken, als sie es sonst war. Auch die Wärme, die von den drei kleinen Fellbündeln abgegeben wurde, war deutlich an ihrem Bauch zu spüren gewesen und so hatte es ihr an wenig gefehlt.
Ein Drücken an ihrem Bauch weckte Holunderfell, doch sie hielt die Augen geschlossen. Bestimmt suchten ihre drei kleinen Junge nach der Nahrung, an der es jedem im Clan mangelte. Sie konnte von Glück sprechen, dass sie noch Milch übrig hatte und wusste, dass die Beute ihren Milchfluss nur anregen würde. Das Drücken war jedoch zu kontrolliert und hörte nicht auf. Als die Königin zudem ihre Ohren spitzte, hörte sie ein neues, unbekanntes Schnurren. Es war der Klang einer Stimme, die neu im Lager war, doch so leise, dass es keine ausgewachsene Katze sein konnte. Eines ihrer Junge schnurrte also!
Liebevoll und mit vor Aufregung schnell pochenden Herzen schlug die Königin ihre grünen Augen auf und blickte in ihr Nest hinab. Blaue Augen sahen zu ihr auf. Enzianjunges hatte seine Augen geöffnet! Zum ersten Mal versuchte er also ein Geräusch zu machen und war sogar der erste der drei Kater, der seine Augen geöffnet hatte. Erfreut beugte sich die Königin hinab und schnupperte sanft an dem kleinsten Jungen ihres Wurfes.
»Du hast deine Augen geöffnet«, schnurrte Holunderfell zufrieden und leckte ihm sanft zwischen den Ohren. »Dann können wir ja sogar das Lager erkunden heute, was hältst du davon?«
Erneut leckte sie ihm über die Ohren, hörte jedoch, das eine Katze die Kinderstube betrat und hob den Blick. Eine ihrer Töchter war in den Bau gekommen und entlockte der Königin ein durchaus erfreutes Schnurren.
»Saphirsee!«, rief die Kätzin erfreut aus und betrachtete ihre Tochter mit fröhlich funkelnden Augen. Sie sah so gut aus und erfüllte ihre Mutter mit nur noch mehr Stolz! Und nun war sie gekommen, um ihre Brüder zu begrüßen.
»Darf ich dir deine Brüder vorstellen?«, fragte Holunderfell mit aufgeregtem Unterton und deutete auf die zwei schlafenden Kater im Nest. »Das hier sind Spinnenjunges und Schieferjunges. Und dieser kleine Kater heißt Enzianjunges, der erste, der seine Augen geöffnet hat.«
Stolz stieß sie die Nase des kleinen Jungen an und sah dann wieder zu ihrer Tochter hoch. Holunderfell drehte sich jedoch zu ihrem Gefährten, als dieser aufstand um zu seinen Pflichten zu gehen. Mit einem Schnurren verabschiedete sie sich, die Vorstellung, dass er wirklich Beute brachte, ließ sie hoffnungsvoll werden. Schnell schob sie den Gedanken beiseite, um nicht in Hunger zu versinken und sah zu ihrer Tochter hinauf.
»Wir wollen heute das Lager erkunden«, erklärte Holunderfell der Kriegerin und stupste ihre Jungen sanft an, damit sie alle aufwachten. »Möchtest du mitkommen? Vielleicht ein bisschen mit ihnen Spielen?«
Erwartungsvoll sah die Königin ihre ältere Tochter an. Das hier wäre bestimmt eine gute Übung für sie, falls sie einmal selber Junge haben wollte. Außerdem würde sie damit sogleich ihre Brüder kennen lernen und ihnen Halt geben, damit sie sich in den Clan und in die Familie fügen konnten.


Eisenkralle, Schieferjunges, Saphirsee, Schwarzwolke (id.), Spinnenjunges, Enzianjunges « Erwähnt
Enzianjunges, Eisenkralle (id.), Saphirsee « Angesprochen

© Moony




Silberjunges
DonnerClan » Junges « #16

Silberjunges versuchte krampfhaft einen Blick auf die Szene um die jammernde Meisensang zu werfen, hörte die Worte der Zweiten Anführerin Farnsee und wollte sich an dem Krieger vorbeiwinden. Das waren alles seine Freunde und er wollte gerne zu ihnen um sie zu trösten. Er selbst hatte keine Geschwister gehabt, doch wenn Kamillenjunges gestorben wäre, hätte er sich unglaublich leer gefühlt. Seine Freunde mussten auch so empfinden und der schwarze Kater konnte nicht zulassen, dass er sich hier so verstecken sollte!

»Warum darf ich nicht zu ihnen? Alle verabschieden sich von Dornenjunges und ich möchte doch zu meinen Freunden?«, fragte Silberjunges seine Mutter frustriert, die sich ebenfalls dazugesellte und ihm endgültig die Möglichkeit nahm, zu den Katzen in der Mitte des Lagerplatzes zu blicken. Unzufrieden schnippte seine Schwanzspitze und fegte schließlich trotzig über den Boden. Das war nicht fair! Er konnte seine Freunde doch nicht einfach so mitten im Lager alleine lassen, gar ignorieren? Was war falsch daran, die Szene zu sehen? Er war bald ein Krieger, ein Krieger musste so etwas sehen und damit umgehen können! Wütend sah er zur Kinderstube, aus der er Federjunges kommen sah. Sie gesellte sich ebenfalls zu ihrer Familie und jetzt, wo all die Jungen in der Mitte des Lagers waren, hielt Silberjunges es nicht länger aus.

Wütend schlüpfte er zwischen den Kriegern davon und rannte zu den drei traurigen Jungen. Sie hatten doch immer so schön gespielt und es tat weh, sie so traurig zu sehen. Mit großen Augen legte sich der ältere Kater neben die jüngeren Baugefährten der Kinderstube und sah zu Meisensang, die ganz in ihrer Welt versunken zu sein schien. Sanft presste er sich an Federjunges die sich zusammengerollt hatte. Er war nicht einmal sicher, ob sie ihn beachtete, doch wenn sie es tat, waren seine Berührungen dann überhaupt tröstend? Leise seufzte er und vergrub seine Nase in ihrem Pelz, ihr kleinerer Körper schien gebrechlicher als bei ihren gemeinsamen Spielen. Dornenjunges war auch sein Freund gewesen und er spürte ebenfalls einen Schmerz, auch wenn er nie behaupten würde, dass er verstand, was die trauernde Familie fühlte.



Rußfeder, Federjunges (id.) Angesprochen
Meisensang, Funkenjunges, Dornenjunges, Federjunges, Stromjunges, Rußfeder & Luchskralle Erwähnt
Bei der Szene um Dornenjunges Standort

Code by Mufasa


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMi 03 Jun 2020, 00:38

Wisperwind
»Donnerclan | Kriegerin | #018«
Dunkelheit. Dunkelheit war das Einzige was grade in Wisperwinds Welt existierte, und ein unsagbares brennen in ihrem Körper, welches sich von ihrem Magen über ihren ganzen Körper auszubreiten schien. Ein leises ächzen kam aus ihrem Mund, ihr Gesicht verzog sich zu einer schmerzverzerrten Grimasse und ein Zittern ging durch ihre Glieder, als eine schmerzhafte Hitze sich in ihrem Kopf manifestierte. Hunger, erschöpfung und eine Krankheit von der Wisperwind noch gar nichte gewusst hatte schwächten ihren Körper und nur langsam kämpfte ihr Bewusstsein sich wieder an die Oberfläche zurück.
Stimmen.
Erst rauschend, undeutlich, mit der Zeit immer lauter und deutlicher werdende Stimmen sorgten dafür, dass ihre Ohren in richtung der anderen Katzen, die ganz sicher um sie herum waren zuckten. Gerüche strömten auf sie ein, Eicheblatt, Farnsee, Krähenpfote... Und viel präsenter als alle anderen... Toxinstern.

Da war auch wieder seine Stimme, leise, vorsichtig. Etwas übte druck auf ihre Stirn aus und ein leises seufzen entkam ihrer Kehle, bevor sie flatternd die Augen öffnete. Undeutlich leuchteten ihr die gelben Irden ihres Anführers entgegen und im Normalfall wäre es ihr Unangenehm gewesen ihm so nah zu sein. Sie hätte angefangen unbeholfen zu stottern und unsicher auf der Stelle zu treten. Doch nun konnte sie ihn nur mit fiebrig glänzenden Augen ansehen und ein abgebrochenen Schnurren aus ihrer Kehle pressen. "Was?" Flüsterte sie leise, ihre Stimme war dünn und kratzte unangenehm in ihrem Hals, bevor sie sich räusperte und versuchte sich aufzusetzen. Ihr Körper protestierte, zwang sie wieder auf den Boden und ein klägliches Miauen entkam ihr. Warum war sie so matt? Wieso tat ihr jede Bewegung weh? Wieso waren ihre Gedanken so unsagbar langsam?

"Was ist passiert?"
Fragte sie dann, immer noch mit einem kratzen in der Stimme und erschöpft ließ sie den Kopf auf den Pfoten liegen, schaute zu Toxinstern auf und genoss das Gefühl ihm so nahe zu sein einfach. Dann fiel es ihr wieder ein. Tulpenfluss, Frostpfote, Azurblick. Die Beute, wie sie losgelaufen war. Wenn es ihr möglich gewesen wäre, wär ihr alles an farbe aus dem Gesicht gewichen. Ihre Augen wurden groß, ein Zittern ging durch ihren Körper und hilflos schaute sie Toxinstern an.  

Erwähnt: Alle im Heilerbau, Tulpenfluss, Frostpfote, Azurblick
Angesprochen: In die Runde
Ort:Heilerbau

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©️ Moony

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMi 03 Jun 2020, 14:00


Primelpfote


» We are survivors. «

[#026] | Schülerin | DonnerClan


Als der Mond den Himmel hinauf kletterte, wartete Primelpfote noch immer an Ort und Stelle im Lager. Etwas enttäuscht ließ sie ihren hellen Kopf sinken und ihre bernsteinfarbenden Augen hing für einen Augenblick an einem Grasbüschel fest, welcher sich leicht im Wind bewegte. Es war ein beruhigendes Gefühl, welches sie in diesem Moment überkam. Dies rührte aber vermutlich viel mehr daher, dass sie einfach nur Müde war, statt dass der Grasbüschel sonderlich beruhigend war. Noch einmal ließ sie ihren Blick durch das Lager streifen, doch Singvogel war nicht zu erkennen. Vermutlich war die Kätzin unbemerkt mit einer Abendpatroullie aus dem Lager getrabt und hatte das Training mit ihrer Schülerin vergessen. Mit schweren Pfoten trug sie sich in den Schülerbau, welcher erst kurz zuvor vollendet worden war und ließ sich augenblicklich in eines der frischen Nester fallen. Sie bemerkte ihre Mentorin gar nicht, welche am anderen Ende des Baus schlief.

Auch als sich die junge Kätzin am nächsten Morgen erhob und ohne eine Wäsche den Schülerbau verließ, sah sie Singvogel nicht. Ihre Gedanken waren getrübt und sie fühlte sich auch nach dieser Nacht im Schülerbau nicht wirklich ausgeruht. Dennoch trottete sie erneut hinüber zu der Stelle an welcher sie bereits am Tag zuvor auf die Kätzin gewartet hatte, schließlich hatte sie ihr gesagt, dass sie dort warten würde und sie würde ihr Versprechen sicherlich nicht brechen.
Mit einem hinreißenden Gähnen begann sie ihren Pelz zu säubern und wieder in Form zu bringen, als sie von einer klaren Stimme aus den Gedanken gerissen wurde.
Da ist sie ja! Dachte sie sich, als sie vor sich die Kriegerin sah. Ohne weitere umschweife folgte sie ihr aus dem Lager. Sie war viel zu müde gewesen um die Situation im Lager mitzubekommen und durch den plötzlichen Aufbruch bemerkte sie auch nicht das tote Junge in Mitten des Lagers, samt der trauernden Familie.

g.t.: Sandkuhle

Erwähnt | Gesagtes | Gedachtes
by Moonpie




#075

Saphirsee



Es war ein eigenartiges Gefühl, ihre Mutter dort mit drei fremden Jungen zu sehen. Ob sie damals auch so ausgesehen hatte, als sie zusammen mit Schwarzwolke geboren wurde?
Saphirsee stand inzwischen direkt vor dem Nest der Königin und beugte sich langsam zu der kleinen Gruppe runter. Vorsichtig schnupperte sie an ihnen und ihre grauen Ohren zuckten erfreut, als sie die Wärme im Blick Holunderfells erkannte, als sie ihre Junge vorstellte.
"Hallo ihr kleinen, ich bin Saphirsee und wir sind Geschwister!" Miaute sie freundlich. Natürlich war ihr klar, dass die kleinen Fellknäule noch viel zu klein waren um ihre Worte zu verstehen, dennoch empfand sie es als wichtig, dass sie sich vorstellte. Enzianjunges war der erste der drei Brüder, welcher bereits vorsichtig das Licht der Welt erblickte, ob es bei den anderen beiden auch so schnell gehen würde?
Saphirsee fühlte sich hin und her gerissen. Einerseits freute sie sich für Holunderfell und Eisenkralle, schließlich hatten sie auch Schwarzwolke und sie gut erzogen und großgezogen und sie freute sich, dass sie durch die drei Kater nun erneut die Chance dazu hatten. Andererseits fühlte sie sich etwas einsam und spürte einen Hauch von Eifersucht, als sie ihre Mutter so glücklich sah. Würde sie selbst auch irgendwann das Glück eine Mutter sein zu dürfen verspüren?
Ihr Blick trübte sich kurz, als sie an Möwenherz dachte. Der Kater hatte ihr Herz gestohlen, doch aktuell lag Stille zwischen den zwei und Saphirsee wusste nicht so recht wo sie stand.
Schnell schob sie die Gedanken um den Kater und ihre Eifersucht beiseite und widmete sich erneut Holunderfell.
"Gerne würde ich euch begleiten." Miaute sie freundlich. "Ich wusste gar nicht, dass die Junge bereits so früh die Kinderstube verlassen. Waren Schwarzwolke und ich damals auch so scharf darauf das Lager zu erforschen?" Fragte sie und ließ ihren Blick erneut über die drei Junge streifen.

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Wie Frostzuzius einmal sagte:
"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMi 03 Jun 2020, 17:27




Splitterpfote
Der Übervorsichtige«


» angesprochen: -
» erwähnt: Feuerfunke, Singvogel, Primelpfote

--> Territorium

In die Freiheit der Ruhe entlassen ließ sich Splitterpfote nicht zweimal bitten im Schülerbau eine Pause zu machen, als seine Patrouille ins Lager zurückkehrte. Dankbar verabschiedete er sich mit einem Wink mit dem Schweif von Feuerfunke, bevor er sich in sein Nest zurückzog, in dem er zu einem dürren Häufchen elend zusammensank. Er machte sich nicht einmal die Mühe sich noch zu putzen, sein mattes Fell sah sowieso längst nicht mehr schön aus, seit es sich so über seine Rippen spannte. Eher aus Erschöpfung als aus Müdigkeit schlief der Graue endlich ein.

- Zeitsprung zum Sonnenaufgang-

Das geschäftige Getrappel seiner Mitkatzen ließ Splitterpfote schließlich endlich aufwachen. Sofort wurde ihm wieder die traurige Realität bewusst, in der er lebte, von der der Schlaf nur eine kurze Verschnaufpause bot. Das Loch in seinem Bauch heulte und jaulte und schmerzte den jungen Kater, aber als er auf die Lagerlichtung trat musste er feststellen, dass noch immer keine Beute gefangen wurde. Feuerfunke holte sich Singvogel und Primelpfote zur Unterstützung seiner Trainingsstunde und als Splitterpfote sah wie ehrgeizig seine jüngere Baugefährtin ihrer Mentorin hinterherspazierte, wollte er nichts anderes als sich auf der Stelle auf den Boden werfen und alle Viere von sich strecken. Wie sollte er nach so vielen Tagen ohne Fressen, dass er sie nicht einmal mehr zählen konnte, noch kämpfen?

--> Sandkuhle



Code by Mufasa




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMi 03 Jun 2020, 19:27




Eichenblatt

Als Farnsee ebenfalls durch den Tunnel zurück auf die Heilerlichtung kehrte, war ihr erster Impuls es gewesen, die Kätzin wieder herauszuschmeißen - sie hatte die Stellvertreterin über die letzte Zeit ins Herz geschlossen, doch es änderte nichts daran, dass sich bei ihr bereits genug Katzen befanden. Und jeder weitere Anwesende war aktuell nur ein Störenfried.
Bei dem Anblick der Wühlmaus zwang Eichenblatt sich jedoch im Zaum zu halten und dankbar hatte sie Farnsee zugenickt, bevor sie zu ihren Kräutern im Felsspalt zurückgekehrt war. Für einen freundlichen Wortwechsel oder ein Lächeln war sie zu konzentriert auf ihre Arbeit gewesen - wobei sie ebenfalls der Meinung war, dass sie mit jedem gesprochenen Wort sowohl ihre als auch Farnsees Zeit damit verschwendet hätte.
Als sie ihren Blick ein weiteres Mal über ihre Kräuter schweifen ließ, um die Pflanzen auszuwählen, mit denen sie Wisperwinds Erkältung behandeln wollte, hätte sie am liebsten ihren Frust ausgelassen und wütend gefaucht. Es war, als wollten ihre Vorräte dem Beutehaufen des DonnerClans Konkurrenz machen, denn obwohl Glutfänger trotz der Umstände gute Arbeit geleistet hatte, gingen ihr die essenziellen Mittel wieder zuneige. Leicht schüttelte Eichenblatt sich, um wieder zu Ruhe zu finden, und kratzte schließlich den letzten Rest Lavendel sowie Wacholder zusammen - spärlich und vermutlich kaum der Rede wert und doch besser als nichts -, ehe sie wieder zu Toxinstern und Wisperwind auf die Lichtung trat.
Allzu weit schaffte sie es jedoch nicht, denn die Stimme Lichterpfotes zog unwillkürlich all ihre Aufmerksamkeit auf sich. Für einen kurzen Augenblick spiegelte sich Hektik in ihren Augen wider, während sie von der kranken Schülerin zu den beiden Kriegern und wieder zurück blickte. Schließlich kam sie zu dem Entschluss, dass Toxinstern weise genug sein würde, Wisperwind von selbst aufzutragen, die Wühlmaus zu sich zu nehmen, und sie über die Geschehnisse aufzuklären.
So schnell ihre alten Gelenke es erlaubten, trottete sie Lichterpfote hin und legte die Kräuter ab, um den Mund frei zum Sprechen zu haben, »Guten Morgen, Lichterpfote. Wie fühlst du dich nach deinem langem Schlaf?«
Eichenblatt legte ihre Stirn an die der jungen Kätzin, spürte, dass noch immer eine gewisse Wärme von ihr ausging. Nichtsdestotrotz würde sie darauf bauen müssen, dass die Schülerin erst einmal auf eine weitere Portion Kräuter verzichten könnte. Die Heilerin des DonnerClans hatte einfach nicht genug für beide, so traurig es war.
Sie hat die Nacht durchgeschlafen und hohes Fieber gehabt. Sie wird Wasser brauchen, schoss es ihr durch den Kopf. Und nicht nur sie.
Die rote Kätzin wandte ihren Kopf Toxinstern zu und mit lauter, fast schon herrischer Stimme rief sie ihm zu, »Sobald Wisperwind gegessen hat, geh bitte und hol zwei in Wasser getränkte Moosbälle - oder meinetwegen schick jemanden los, der das erledigt.« Es war sein eigener Fehler, seine Pfoten in den Heilerbau zu setzen - denn wenn er schon hier war, dann konnte er schließlich auch mithelfen.



Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 230

Erwähnt » Farnsee, Wisperwind
Angesprochen »  Toxinstern, Lichterpfote

Code by Rey



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMi 03 Jun 2020, 20:30


Spinnenjunges

DonnerClan | Junges | #002 | Steckbrief


Eng an den wunderbar warmen Pelz seiner Mutter geschmiegt lag Spinnenjunges da, die Welt noch immer ein einziges dunkles Schwarz. Seine kleinen Pfoten zuckten etwas, während er schlief. Die kalte und im ersten Moment so bedrohlich wirkende neue Welt, erschien dem Kater mittlerweile gar nicht mehr so fremd. Er kannte seine kleine Welt und er mochte, was er kannte. Der Duft seiner Mutter und auch der der Geschwister war vertraut.

Als ihn etwas an der Flanke berührte und die Stille verschwand, wollte er protestieren. Einen Laut von sich geben oder das etwas zurück stupsen, doch bereits im nächsten Augenblick war seine Aufmerksamkeit bei etwas vollkommen anderem. War seine Welt schon immer so hell gewesen?
Sanftes Morgenlicht fiel in die Kinderstube und erlaubte Spinnenjunges, dass er das erste Mal seine Umgebung wirklich sehen konnte. Noch war alles undeutlich, ein wenig verschwommen. Mit großen Augen und tief beeindruckt starrte er das gefleckte Fell seiner Mutter an. Doch was war das, das sie ansah? Als er seinen Kopf umdrehen wollte, um das Ding sehen zu können, bleib er an seine Mutter gelehnt. Es war eine Katze, wie er und seine Mutter. Aber sie war grau. Wieso war die Katze in die kleine Welt eingedrungen, die er bis jetzt gekannt hatte?

Ein überraschtes Maunzen entwich Spinnenjunges, als er einen vorsichtigen Schritt auf die riesige Katze mit dem unbekannten Duft zu machen wollte und  dabei prompt über seine eigenen Pfoten stolperte. Doch der kleine wollte nicht aufgeben, er wollte die Katze erreichen. Wer das wohl war?

Reden | Denken | Handeln | Andere

Angesprochen: //
Erwähnt: Holunderfell, seine Geschwister, Saphirsee

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Zuletzt von Nox am Mo 15 Jun 2020, 11:20 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyMi 03 Jun 2020, 22:44



Federjunges


#009 | Junges | DonnerClan  | Steckbrief


Noch immer lag Federjunges bei ihrer Familie in Mitten des DonnerClan Lagers. Die Unruhe der anderen Katzen um sie herum konnte sie nicht dazu bewegen den Kopf zu heben, welchen sie auf die Vorderpfoten abgesenkt hatte. Ihre blauen Augen hielt sie fest verschlossen während in ihrem Kopf bloß eine schweigende Leere herrschte. Sie wusste nicht wie sie mit all diesen Gefühlen umgehen sollte. Sie fühlte sich überfordert, beinahe kränklich. Die Übelkeit war nur wenig abgeklungen, was vermutlich auch an dem immer währenden Hunger lag, welcher ihren Körper dazu brachte, dass sich ihr Magen schmerzhaft zusammenzog. Schon augenscheinlich wirkte Federjunges durchaus nicht in bestform, nun leidete auch noch ihre junge Psyche an dem Verlust ihres Bruders.
Sie schluckte schwer und unterdrückte sich ein weiteres schniefen, als sie eine plötzliche Berührung an ihrer Seite wahrnahm. Sofort zuckte sie zusammen und riss ihren Kopf hoch. War das etwa alles nur ein Traum aus welchem Meisensang sie nun weckte?
Für einen Bruchteil einer Sekunde entflammte die Hoffnung in ihr, die Hoffnung, dass es Dornenjunges noch immer gut ging und sie sich bald auf den Weg zu einem Abenteuer machen könnten. Doch so schnell wie der Funke entflammt wurde, so schnell löschte er sich auch wieder, als sie stattdessen in das dunkle Gesicht ihres Freundes blickte. "Silberjunges, du bist es." Miaute sie matt und rang sich ein Lächeln ab. Natürlich freute sie sich darüber, dass der dunkle Kater zu ihr gestoßen war, schließlich hatte sie noch kurz zuvor mit ihm gespielt und es hatte immer sehr großen Spaß gemacht. Doch nun war er sicherlich nicht zu spielen gekommen, oder?
Sein Blick zeugte von der Trauer und dem Mitleid und auch wenn Federjunges es noch nicht so recht verstand, tröstete sie die Berührung des Katers. Langsam rutschte sie etwas näher an ihn. Er war bereits eines der älteren Jungen und es würde sicherlich nicht mehr lange dauern bis er ernannt würde, somit war es kein Wunder, dass sich Federjunges noch entspannt an seine Schulter lehnen konnte. Trost suchend drückte auch sie ihre rosafarbende Nase in sein weiches Fell und schluchzte leise. Sie war froh, dass der Kater ihr Gesellschaft leistete.

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"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyDo 04 Jun 2020, 13:27



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DonnerClan Anführer

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Ein Zittern durchfuhr den dünnen Körper der Kriegerin bevor sie schließlich ihre fiebrig glänzenden Augen aufschlug und Toxinstern direkt ansah. Für einen kurzen Moment verhaarte er noch, sein markantes Gesicht nahe bei ihrem, dann regte sich Wisperwind und startete einen hastigen Versuch sich aufzurichten, welcher jedoch kläglich scheiterte. Der schwarze Kater verzog eine Miene als er der anderen dabei zusah und richtete sich schließlich auf. Die Stirn in Falten gelegt musterte er sie besorgt. Scheinbar konnte sie sich an nichts erinnern: sie war ihm ziemlich aufgewühlt vorgekommen, als sie stolpernd und ihn hohem Tempo ins Lager gestürmt war. Fast, als ob sie vor etwas geflohen wäre.

"Du hast dein Bewusstsein verloren, als du zurückgekehrt bist." antwortete er auf die Frage hin was passiert sei. Der Ausdruck in ihren Augen änderte sich abrupt und Toxinstern setzte sich und neigte den Kopf ein wenig zu ihr herab um sie genauer zu betrachten.
Eichenblatts Stimme zeriss' die Stille und erneut schleuderte sie ihm in befehlshaberischem Ton eine Aufforderung entgegen. Toxinstern warf ihr einen verärgerten Blick zu und tat ihre Worte mit einer wegwerfenden Bewegung seines Schwanzes ab. Er schätzte und respektierte die Heilerin und es störte ihn nicht, dass sie ihm Aufgaben auftrug, - schließlich war das hier ihr Bau und es war nichts daran verwerflich für die Patienten Wasser zu holen - doch gerade jetzt hatte er Angst, dass sie damit verhinderte, dass Wisperwind ihm etwas wichtiges mitteilte.

Sein eigener Gemütszustand verschlechterte sich sekündlich, denn die Freude über Wisperwinds Erwachen ebbte mit dem zunehmend ängstlichen Ausdruck in ihren bunten Augen ab. Das Adrenalin in seinen Adern schwand bereits wieder und die eigene Erschöpfung machte sich erneut breit.
"Was ist los?"
Mit leiser Stimme und noch immer einem besorgten, nun aber auch leicht ungeduldigem Ausdruck in den gelben Augen beugte er sich noch tiefer zu der Grauen hinab, so als könnte er sie nur so dazu bringen ihm zu erzählen was vorgefallen war. Denn etwas war vorgefallen, das konnte er nun klar und deutlich spüren.



...all the courage that you need...

Angesprochen:Wisperwind
Erwähnt: Eichenblatt

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one.

Code by Mufasa



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All that you are
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is all that I'll ever need.
Danke Frost.<33



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 48 EmptyDo 04 Jun 2020, 15:06


»Holunderfell«

DonnerClan » Königin « #37


Wärme strömte durch die Blätter des geräumigen Brombeerdickichts und das helle Sonnenlicht ließen Holunderfell nur zunehmend ungeduldig werden. Jetzt, wo die Blattfrische im Territorium war, wollte sie die frische Luft einatmen und die Sonne an ihrer Schnauze spüren, doch sie konnte keines ihrer Junge alleine lassen. Blinzelnd beobachtete sie gerührt, wie Saphirsee sich ihren Brüdern vorstellte. Holunderfell könnte nicht stolzer auf die hübsche Kriegerin sein, die einen solch besonderen Namen tragen durfte. Dennoch hatte die schildpattfarbene Königin, dass ihre Tochter wegen irgendetwas traurig war. Fragen würde sie jedoch erst später, wenn sie draußen waren, hier im Bau war es zu eng und warm für ernstere Gespräche.
»Natürlich können sie das, wir sind schließlich alle zäh«, schnurrte Holunderfell und stieß Schieferjunges sanft an die Flanke, leckte dann über seinen Rücken und schnurrte sanft. »Ihr beiden konntet es nicht einmal erwarten, das Territorium zu erkunden. Ich erinnere mich gut daran, wie ein gewisses Junges mit ihrer Freundin am Tag ihrer Schülerzeremonie aus dem Lager gelaufen ist und für ziemlich viel Ärger sorgte.«
Spinnenjunges regte sich nun ebenfalls, sah perplex durch die Gegend und dann zu seiner Schwester hinauf. Seine Versuche, zu ihr zu laufen, waren besonders nett anzusehen und die Kätzin schnurrte stolz. Er hatte wohl vor, das Lager in kurzer Zeit zu erkunden und so hoffte Holunderfell, dass seine Brüder ihm folgen würden. Ihre Schwanzspitze schnippte durch die Luft und schließlich konnte sie nicht länger warten.
»Na dann wollen wir mal, Junge«, schnurrte Holunderfell und erhob sich vorsichtig, um ihren noch liegenden Sohn nicht komplett aufzuwühlen. Mit ihrer Schwanzspitze navigierte sie Enzianjunges neben sich und nickte dann Saphirsee zu. »Ich trage Schieferjunges hinaus und kümmere mich um einen sicheren Weg für Enzianjunges. Du bleibst bei deinem Bruder und hilfst ihm beim laufen, in Ordnung?«
Aufmunternd legte sie ihre Schwanzspitze kurz an die Schulter ihrer Tochter, sammelte dann jedoch Schieferjunges auf und legte ihre Schwanzspitze an Enzianjunges Flanke, damit er sie nicht aus dem Blick verlor. Sie vertraute ihrer Tochter genug und glaubte daran, dass diese mit ihrem Sohn umgehen konnte, ohne das ihm etwas passieren würde. Zufrieden lief sie aus der Kinderstube, behielt jedoch ein langsames Tempo bei, um ihrem Sohn die Zeit zu lassen, die er brauchte. Wenn er wie seine Mutter war, würde er bald durch das Lager rennen und es verwüsten, eine wahre Konkurrenz für Silberjunges. Doch sie verdrängte den Gedanken schnell wieder.
Die warmen Sonnenstrahlen begrüßten sie auf dem Lagerplatz und ein erfreutes Schnurren drang aus ihrer Kehle. Neben dem Bau, um Schatten, ließ sie sich nieder und legte ihren Sohn an ihren Bauch. Holunderfell sehnte sich zwar nach der Sonne, doch solange Schieferjunges schlief, konnte sie ihn nicht einfach direkt in der Hitze liegen lassen. Sanft blickte sie Enzianjunges an.
»Unser Lager ist groß, nicht wahr? Doch auf den Schutz ist der DonnerClan ganz stolz und eines Tages wirst du ein wunderbarer Schüler und dann Krieger sein, der durch das Territorium stürmt.«
Liebevoll leckte sie dem kleinen Kater übers Ohr, begann dann jedoch damit, ihren eigenen Pelz zu putzen. Ihre Schweif legte sie schützend um Schieferjunges und wartete darauf, dass ihre Tochter ihren dritten Sohn bringen würde. Zusammen spielte es sich schließlich am besten.


Saphirsee, Schieferjunges, Spinnenjunges, Enzianjunges, Farnsee (id.) « Erwähnt
Saphirsee, Enzianjunges, Schieferjunges & Spinnenjunges (id.)« Angesprochen

© Moony

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I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song

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