Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Obwohl es noch warm ist, hat der Wind über Nacht stark zugenommen und auch wenn es noch genügend Beute gibt, machen der Sturm und der warme Regen die Jagd besonders für jüngere und unerfahrene Katzen schwerer. Wald und Wiese sind nass und der Wind weht einem ins Gesicht. Trotzdem ist es noch nicht zu kalt und unangenehm, auch wenn es immer wieder blitzt und donnert.


DonnerClan Territorium:
Obwohl die Bäume ein wenig vor Regen und Wind schützen, ist es der Waldboden nass und es riecht nach Regen. Die Äste beigen sich im Wind und das Wasser tropft von den nassen Blättern nach unten. Im Schutz der Bäume ist immerhin die Jagd leichter, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig werden kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und auch der Fluss steigt wieder an. Von der Trockenheit der letzten Monde ist nichts mehr zu sehen. Fische sind in der stärkeren Strömung schwerer zu fangen, aber trotzdem gibt es noch mehr als genug.


WindClan Territorium
Der Wind fegt den warmen Regen über das Moorland hinweg und weicht den Boden auf. Die wenigen Büsche bieten wenig Schutz und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd. Blitze sind über dem offenen Land gut zu sehen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier regnet es und Frösche gibt es noch einige. Auch sonst ist die Beute nicht zu selten, auch wenn die Jagd durch den Sturm ein wenig erschwert wird. Der Clan kann also noch einigermaßen leicht versorgt werden, zumal es im Nadelwald einiges an Beute gibt.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel haben sich in den Schutz der Baumkronen zurückgezogen, was die Jagd etwas erschwert. Die nasse und damit teilweise rutschige Rinde der Bäume macht das Klettern für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Sturm unbeeindruckt, auch wenn der Wind an ihren Blättern reißt. Die Luft ist feucht vom Regen, aber es gibt auch noch einiges an Beute, die sich blicken lässt, sobald keine Katze mehr in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Im Spätsommergewitter gehen die Zweibeiner mit ihren Hunden lieber kurze Runden und so ist es ein wenig sicherer. Nur Streuner und fremde Katzen sind noch eine Gefahr, da die Zweibeiner möglichst zuhause bleiben. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und vor den Monstern auf den Donnerwegen sollte man sich in Acht nehmen!


Streuner Territorien
Auch hier weht einem der Sturm die warmen Regentropfen ins Gesicht und es riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn sie sich seltener ins offene nach draußen wagt. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Die meisten Hauskätzchen warten das Gewitter in den Nestern ihrer Zweibeiner ab, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten, wenn es ihnen drinnen zu stickig wird. Aber lange bleibt bei diesem Wetter kaum eine Hauskatze draußen sitzen, schließlich gibt es Angenehmeres!



 

 DonnerClan Lager

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Elias
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Elias

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyFr 05 Jun 2020, 16:15






 
    „SACRIFICE YOURSELF AND LET ME HAVE WHATS LEFT. I KNOW THAT I CAN FIND THE FIRE IN YOUR EYES.“


    NORDWIND | THUNDER CLAN | #001
AUF PROBE


So sehr, wie der DonnerClan unter der beißenden Winterkälte und der mangelnden Beute hatte leiden müssen, war es nun umso wohltuender, die Wärme auf dem eigenen Pelz zu spüren. Am Himmel standen nur noch wenige Wolken und die Sonne reichte zwar nicht aus, um den Boden vollständig aufzuheizen, doch es war genug, um die steife Kälte aus den Knochen zu vertreiben. Noch immer war die Beute rar, ein Umstand, der sich hoffentlich ebenso bald ändern würde.
Nordwind erhob sich mit einem herzhaften Gähnen aus ihrem Nest, als die Sonne ihre ersten Strahlen in den Kriegerbau fallen ließ. Zwar war es mittlerweile nicht mehr ungewohnt für sie in diesem Bau aufzuwachen, gemeinsam mit ihren Kriegergefährten, doch so manches Mal vermisste sie noch den Geruch von Milch und die dichte Wärme, die in der Kinderstube herrschten. Ein Umstand, der sich sicher niemals einstellen würde. Noch bevor sie ihr Nest verließ fiel ihr der Körper von Natternschweif ins Auge, welcher weit am Rand des Baus lag und offensichtlich weiterhin in Schlaf vertieft war. Die Auseinandersetzung, die dieser gestern mit ihrem Gefährten hatte, war ihr nicht entgangen, doch bisher hatte sich keine Möglichkeit ergeben, wirklich mit Taukralle zu sprechen. Zugegebenermaßen konnte sie ihre Abneigung dem ehemaligen SchattenClaner gegenüber nicht verheimlichen, schon gar nicht, da dieser auch noch ihre Tochter ausbildete. Lichterpfote, welche sich jetzt mit einer Erkältung im Heilerbau befand. Unwirsch gab sie ein leises Murren von sich. Die Blattleere forderte so manche Krankheit, dessen war sie sich bewusst, doch das es von allen Katzen des Clans genau die Schülerin treffen musste, die von jemandem ausgebildet wurde, dem man nicht trauen konnte.. Zufälle waren nichts, woran Nordwind glaubte.

Geschmeidig schob die Kätzin sich hinaus aus dem Eingang des Baus, hinaus auf die Lichtung. Nicht ahnend, was sich dort abspielte - erst, als sie den Blick gen Heilerbau richtete und ihre Augen auf Meisensang hängen blieben, die den leblosen Körper eines Jungen aus dem Bau trug. "Beim SternenClan", hauchte sie leise und mit großen Augen, als sie Dornenjunges erkannte, über dem die Königin nun kauerte und trauerte. Möge Donnerstern seinen Sohn mit offenen Pfoten empfangen. Nur im Traum konnte sie erahnen, wie sich eine Mutter fühlen musste, die ihr Junges verlor. Kurzzeitig konnte sie nicht umhin, den Drang zu verspüren, nach Lichterpfote sehen zu wollen, doch sie brachte sich selbst zur Vernunft. Sicher war Eichenblatt anderweitig beschäftigt und ihre Tochter schlief sicher ohnehin noch - kein Grund also, dort für Aufruhr zu sorgen.
In jenem Moment, in dem sie die Augen von Meisensang abwandte und stattdessen ihren Gefährten erblickte, fegte eine andere Stimme über das Lager, welche zu einer Versammlung rief. Das freudige Schnurren erstickte in ihrer Brust und die Kriegerin blickte stattdessen hinauf zu Farnsee, welche den Tod des Jungen offiziell machte. Viel Zeit hatte der Clan nicht, diese Nachricht zu verdauen, denn kurz darauf folgte die Einteilung der Patrouillen, in welcher auch ihr eigener Name fiel. Nordwind verzog etwas das Gesicht, ihr Blick flog zwischen Taukralle und dem Heilerbau hin und her. Sie vermisste zwar das Jagen, doch wie erfolgreich sie sein würden, da war sie sich unsicher. Zusätzlich zählte sie Patrouillen im Allgemeinen nicht zu ihren liebsten Aufgaben, doch weigern würde sie sich sicherlich auch nicht. Stattdessen warf sie Taukralle einen entschuldigenden Blick, sowie ein Lächeln zu - ein unausgesprochenes "wir sprechen später". Immerhin würde sie von Eisenkralle begleitet werden, welcher erst vor kurzem Vater wunderschöner Jungen geworden war. Sicher tat es auch ihm gut, hinaus zu kommen und sich ein wenig die Beine zu vertreten. Kaum, dass der Kater aus der Kinderstube hinaus kam, trat sie ihm entgegen und grüßte ihn, sowie Muschelherz mit einem Schnippen des Schweifes, um anschließend wortlos aus dem Lager hinaus zu folgen.

tbc. >> Territorium [DonnerClan-Territorium]

Erwähnt: Eisenkralle, Muschelherz, Taukralle, Farnsee, Natternschweif, Lichterpfote, Meisensang, Dornenjunges, Donnerstern
Angesprochen: [id Taukralle, Eisenkralle, Muschelherz]
Sonstiges: ...



   
Talking xx Dreaming xx Mentioning




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"I'm addicted to the madness. We're forever gonna have a freakin' reason to sin. Let me leave my soul to burn and I'll be breathing it in."
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyFr 05 Jun 2020, 16:44


Muschelherz

Krieger | Donner Clan | ♂

Zeitsprung:
Ich saß gerade auf der Lichtung rum und beobachtete das Clan Leben als Eisenkralle auf mich zu kam und meinte das wir eine Jagdpatrouille brauchten um Nahrung für den Clan zu beschaffen. Voller Elan sprang ich auf, denn es juckte mich in den Pfoten dem Clan zu dienen und so folgte ich Eisenkralle schnellen Schrittes aus dem Lager, zusammen mit den anderen Katzen der Patrouille und freute mich darauf mal wieder meine Muskeln strecken zu können und meine Fähigkeiten zu prüfen. Ich rannte durch den Ginstertunnel, bereit meinem Clan so viel Beute zu fangen wie er brauchte.

Erwähnt: Eisenkralle, andere Katzen der Patrouille (Nordwind)
Angesprochen: //
Standort: Donner Clan Lager → g.t. Territorium [Donner Clan – Territorium]
Sonstiges: Gehe ab morgen in den Urlaub, werde versuchen ihn so aktiv wie möglich zu posten, halt ohne PV, werde aber nicht sehr häufig posten, sorry ich habs total verpeilt, werde mein bestes geben!

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote

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Man sieht nur mit dem Herzen gut - das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Grundsätzlich könnt ihr meine Charas einfach immer anschreiben, gebt mir dann nur durch eine PN Bescheid!
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptySo 07 Jun 2020, 00:02



Silberjunges
DonnerClan » Junges « #17

Federjunges schien nicht mit seinem Auftauchen gerechnet zu haben, was den schwarzen Kater erst verunsicherte. Aus seinen gelben, leuchtenden Augen sah er die kleine Katze an, musterte ihr von Trauer gezeichnet Gesicht und legte behutsam und schützend seinen Schweif um sie. Es fiel ihm leicht zu vergessen, wie alt er bereits war, doch er hatte die Zeit erreicht, in der er wuchs und wuchs und wuchs, weshalb sich ihr Körper noch zierlicher als sonst anfühlte. Dennoch, sie anzusehen und den Beschützerinstinkt zu empfinden, der ihn stets durchströmte, wenn er Katzen sah, die er als wichtig in seinem Leben erachtete, fühlte sich richtig an. Besonders jetzt, wo sie sich gegenseitig brauchten. Wo sie jemanden verloren hatten.

Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht, als sie schließlich doch damit zufrieden war, dass er gekommen war. Federjunges schien zu akzeptieren, das der Rest ihrer Familie für sich trauern würde und das er für sie da war, wenn sie es wollte. Doch lange würde er nicht bleiben, wenn er bemerkte, dass der Kreis der Familie ihn nicht haben wollte, würde er zu seiner Mutter zurückgehen. Für den Moment wollte er den Schmerz mit ihr teilen, denn es ging ihm ähnlich und Rußfeder schien ihn nicht trösten zu wollen. Ehrlich gesagt wusste er nicht, was sie für ihn geplant hatte und so wollte er lieber auf eigene Pfote entscheiden, wie er sich half.

Silberjunges spürte, wie sich das jüngere Kätzchen an ihn kuschelte und schmiegte sich ebenfalls an sie. Seufzend vergrub er seine Nase in ihrem Schulterfell und spürte ihren Kopf auf seiner Schulter. Wieder erkannte er, wie viel größer er nun sein musste, das sie so einfach an ihn passte, das sie ihn wie ein Nest nutzen konnte, ohne das er von ihr erschlagen wurde. Ob er bald Schüler würde? Traurig überlegte er, dass er dann wohl in einem anderen Bau als seine Freunde schlafen würde. Dornenjunges würde er nie im Schülerbau begrüßen können, doch er nahm sich bereits vor, für die anderen drei Nester zu bereiten, sobald es soweit für sie war. Doch für den Moment versuchte er, den aufregenden Gedanken an seine Schülerzeit zu verdrängen und einfach nur neben Federjunges zu liegen.



xxx Angesprochen
Federjunges, Meisensang - Funkenjunges - Stromjunges (id.), Rußfeder, Dornenjunges † Erwähnt
Bei der Situation um Dornenjunges † Standort

Code by Mufasa


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptySo 07 Jun 2020, 12:03




Krähenpfote


DonnerClan | Schüler


Etwas verdutzte wich der Schüler aus, als Toxinstern auch gleich mit Wisperwind zwischen den Fängen den Heilerbau betrat. Hatte er den bulligen Anführer tatsächlich übersehen? Waren seine Sinne so getrübt?

Ohne Widerstand zu leisten ging er weiter zur Seite, als er Eichenblatts Berührung spürte. Er sah erst nur zu und versuchte sein überfordertes Herz etwas zu beruhigen. Doch das war nicht nötig, denn Eichenblatt sprach ihn an. Er sollte dafür sorgen, dass Wisperwind etwas zu essen bekam. Krähenpfote nickte und wollte gerade aus dem Bau stürmen, in der großen Hoffnung dass etwas Frischbeute da sein würde, als er plötzlich Farnsees oranges Fell vor sich sah. Überrascht hielt er inne, denn sie hatte eine magere Wühlmaus im Maul und brachte sie ihrer Schwester, wie der Schüler erst den Abend zuvor erfahren hatte.

Sogar die Maus ist mager, stellte er im Stillen fest und sah zuerst Eichenblatt an, da seine Aufgabe nun ja flach gefallen war. Doch ihrer statt sprach Farnsee den Zweifärbigen an, und deutete ihm näher zu kommen. Etwas unsicher tat er das und lauschte etwas taub ihren Worten. Sie hatte recht, im Moment brauchte Wisperwind die Beute mehr als die meisten hier von ihnen. Er hatte gar nicht bemerkt dass sie die Beute mitgebracht hatte.

Eine angenehme Wärme legte sich plötzlich um ihn, die er schnell als Farnsees Schweif identifizierte. Als seine Mentorin ihm auch noch über das Ohr leckte, war Krähenpfote vollends verwirrt. Er hatte Farnsee anfangs nicht als Katze eingestuft, die liebevoll mit ihren Schülern umging, doch er genoss die Zuneigung. Seit Donnersterns und Efeupfotes Tod fühlte er sich irgendwie einsam. Und auch wenn er sich nie beschwerte und auch versuchte, kein Selbstmitleid zu verspüren, tat diese kleine Geste so gut, dass er sich auf der Stelle ein wenig entspannte.

Auch als sie sagte er musste sich ausruhen, war er irrsinnig froh, denn es stimmte. Krähenpfote nickte und ließ sich wort- und widerstandslos aus dem Heilerbau schieben. Draußen auf der großen Lichtung meinte Farnsee, dass er in den Schülerbau sollte, sogar frische Nester warteten auf ihn. Und wieder überraschte ihn die Kätzin, als sie ihre Nase an seine Wange legte und kurz verweilte. Ein kurzer, angenehmer Schauer lief durch das stumpfe Fell des Katers. Als sich Farnsee wieder aufgerichtet hatte, sah er sie an. So viele Katzen hatte er in letzter Zeit verloren, es war kaum mehr jemand da, den er vertraute, außer Schwarzwolke und Mähnensturz. Doch vielleicht hatte er auch jemanden dazugewonnen, nach all dem. Vielleicht hasste ihn der SternenClan doch nicht so? Kurz sah er zurück zum Heilerbau, bevor er die Zweite Anführerin erneut ansah.

"Danke Farnsee", sagte er heiser, neigte den Kopf vor ihr und stupste sie kurz sanft an der Schulter an, als Zeichen seiner Dankbarkeit und als Antwort auf ihre Versuche nach einer Beziehung. Dann folgte er ihrem Rat und zog sich in den Schülerbau zurück. Dort suchte er sich das erst beste Nest und ließ sich dort nieder. Kurz schaffte er einen dumpfen Gedanken an Wisperwind, dann schlief er sofort ein.


Erwähnt: Wisperwind, Toxinstern, Eichenblatt, Farnsee, Schwarzwolke, Mähnensturz

Angesprochen: Farnsee

Standort: Schülerbau
(c) Palmkätzchen

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Krähenpfote

I'm from tumblr
MohnsternSonnengeist



Zuletzt von Palmkätzchen am Sa 20 Jun 2020, 18:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyDi 09 Jun 2020, 13:26

Wisperwind
»Donnerclan | Kriegerin | #019«
Es war für die gemusterte unglaublich schwer ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren. Immer wieder schlich sich ein dunkler Rand an ihre Wahrnehmung und die Müdigkeit lag bleischwer auf ihrem Körper. Verständnislos zwinkerte sie Toxinstern an, brauchte einige Momente bis sie verstand was genau er eigentlich von ihr wollte.

Ächzend ließ sie die Ohren hängen, schüttelte den Kopf und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Wo sie eben das Adrenalin klar gemacht hatte hinterließ es lediglich einen dichten Nebel durch den sie zu sehen versuchte. "Ich... wollte Jagen." Sagte sie, überrascht darüber wie leise ihre Stimme war. Das Farnsee im Bau gewesen war und ihre Beute hineingebracht hatte, hatte sie gar nicht gemerkt, es viel ihr schon schwer genug sich allein auf den Anführer zu konzentrieren, als dass sie irgendetwas anderes um sie herum wirklich wahrnehmen könnte. "Und ich habe... ich..." Kurz wurde ihr schwarz vor Augen und ihr flackernder Blick fand den kleinen grauen Körper der Wühlmaus die sie gefangen hatte.  

Erst hatte sie die Beute ablehnen wollen, jedoch bemerkte die Halbclankatze wie ihre Glieder begannen taub und leicht zu werden, und mit entsetzen stellte sie fest, dass sie wohl nur ganz kurz davor war zu verhungern. Mit zittrigen Pfoten zog sie die Maus zu sich, schob sie hin und her, bevor sie zögerlich begann an dem mageren Wesen zu knabbern. Mit der Nahrung kehrte auch ansatzweise das Gefühl in ihren Körper zurück. Immer noch zitterte sie, ihr war kalt und ihre Pfoten blieben weiterhin taub.

"Ich war... bei der großen Platane" Sie starrte den Körper der Maus an, dankte dem Sternenclan dafür und schuldbewusst schaute sie zwischen der Maus und ihrem Anführer hin und her. Es fühlte sich falsch an hier zu essen während der ganze Clan hungerte. Jedoch war sie wohl grade dem Tod von der Schippe gesprungen. Seufzend ließ sie den Kopf wieder auf die Pfoten sinken, sie war hin und hergerissen, ihre Gedanken waren wirr und unklar, allgemein war sie schlicht weg verwirrt von allem in dem Moment. Dann fiel ihr auf, dass Toxinstern immer noch eine Antwort von ihr erwartete. Sie schaute auf, begenete einem Blick, welcher gleichermaßen Müde, Besorgt und Neugierig wirkte. Kurz schloss sie die Augen, bevor sie seinen Blick erwiederte. Sie musste jetzt noch einen Moment stark sein, stark für ihren Anführerer. Einen Moment musste es egal sein, was sie fühlte, was sich in ihrem inneren Abspielte. Einen einzigen Moment. Und so riss sie sich zusammen, begann zu sprechen und hielt seinen Blick dabei fest. Ihre Stimme war zwar immer noch leise und ein wenig undeutlich, jedoch fester als vor einigen Momenten noch.

"Ich habe Azurblick, Tulpenfluss und Frostpfote gesehen." Kurz durchzuckte so etwas wie Angst ihre Züge. "Ich hab gesehen wie sie sich ein Kaninchen teilten..." Es klang so...belanglos. Es war zwar allgemein bekannt, dass Katzen auf einer Jagtpatrouille erst an den Clan und dann an sich denken sollten, jedoch hatte wohl jeder schon einmal selbst etwas gegessen... Aber sie hungerten, es starben Katzen deswegen. Königinnen konnten ihre Junge nicht versorgen, schwäche durchzog ihren ganzen Clan wie einen roten Faden und in diesem Augenblick gab es für Wisperwind nichts wichtigeres als das Wohlergehen des Clans. Nichts. Und das es Katzen gab, denen es wohl nicht so ging machte sie krank. Schmerz flammte in ihren Augen auf, bevor sie wieder etwas in sich zusammensank. Jeder Atemzug zog unangenehm in ihrer Brust, ein leises Husten quälte sich aus ihrem Körper und plötzlich hatte sie gar keinen Hunger mehr, auch wenn die Maus nicht vollkommen aufgegessen war.  

Erwähnt: Alle im Heilerbau, Tulpenfluss, Frostpfote, Azurblick
Angesprochen: Toxinstern
Ort:Heilerbau

reden | denken | handeln | Katzen
©️ Moony






Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #004


Es dauerte zum Glück nicht lange, bis das Stupsen die geforderte Aufmerksamkeit auf den kleinen Kater zog. Mit wedelndem Schweif schaute er seine Mutter an, bebete am ganzen Körper als ihr Lob an seine Ohren drang und langsam aber sicher wurde alles klar vor seinen Augen. Er wusste zwar noch nicht genau was ihre Worte nun bedeuteten, das Wort "Lager" verwirrte ihn einen Moment, jedoch nickte er nur ausschweifend und rollte dabei fast aus seinem Nest. Sich schüttelnd sprang er wieder auf, erlangte sein Gleichgewicht wieder und drehte den Kopf als eine neue Stimme zu ihnen kam. Interessiert schaute er aus dem Nest heraus und entdeckte eine, ihm vollkommen unbekannte Katze. Fragend legte er den Kopf schief, von seiner Mutter vernahm er den Namen "Saphirsee". Er versuchte aus dem Nest zu klettern, rollte dabei aber eher über das Material und kam vor der neuen Katze zum liegen. Mit großen blauen Augen sah er sie an, legte den Kopf wieder schief und stubste sie an.

Sie roch irgendwie anders, aber auch irgendwie bekannt. Und ein wenig nach Familie. Er grinste sie breit an, fuhr mit seiner kleinen rosa Zunge über eines ihrer Vorderbeine und pusterte sich auf, sodass er aussah wie ein gemustertes Moosbällchen.

Dann bemerkete er, wie seine Mutter aufstand und eines seiner Geschwister an ihm vorbeitrug.  Mit großen Augen schaute er zu Saphirsee auf, folgte dann aber seiner Mutter, welche ihm den Schweif hinhielt. Vorsichtig vergrub er seine kleinen Zähne in dem weichen Pelz, damit er sie nicht verlor und unsicher folgte er ihr. Immer wieder stolperte er über seine eigenen Pfoten, bevor er eher rollend als laufend neben Holunderfell zum stehen kam. Mit großen Augen schaute er sich um, so viele andere Katzen, so viel Leben. Begeistert nicke er und wenn er gekonnt hätte, wäre er sofort losgelaufen um sich alles genauer anzuschauen.

Ein Geruch trieb zu ihm herüber und seine Augen hefteten sich auf etwas, was er später als Heilerbau kennenlernen würde. Er zog eine konzentrierte Grimasse und stierte weiter in die Richung. Irgendetwas schien ihn dahin zu ziehen, jedoch waren seine Beine zu schwach und so stolperte er nur ein paar Schritte in die Richtung, bevor er auf dem Hinter sitzen blieb und fragend zu seiner Mutter schaute.


» Erwähnt:Holunderfell, Spinnenjunges, Schieferjunges, Saphirsee
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube -> Vor dem Bau


»Sprechen« | Denken | Katzen

Know the water's sweet but blood is thicker


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Shut up! I'll win

DonnerClan Lager - Seite 49 Ae044dfe2b7692a84cb4655d813032af1

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyDi 09 Jun 2020, 21:43

DonnerClan Lager - Seite 49 Orange12
Morgenröte
Die rote Kätzin hatte trotz ihres Hungers versucht etwas Schlaf zu finden, was ihr aber leider nicht sonderlich gut gelingen wollte. So war sie also bereits wach gewesen als sie schließlich Farnsees Ruf vernahm. Noch immer müde rappelte sie sich auf ihre Pfoten und betrat die Lagerlichtung um etwas besser hören zu können.

Als erstes bemerkte sie dabei Meisensang die offensichtlich um Dornenjunges trauerte. Der Katzin zog sich das Herz zusammen als die Blattleere und der Hunger ihnen nun ein weiteres Leben genommen hatte. Dazu noch das eines Jungen, der sein Leben noch vor sich hatte.

Bevor sie allerdings dazu kam weiter nachzudenken, teilte Farnsee nun die Patrouillen ein. Sie selbst sollte mit Möwenherz und Rabenstolz an die Grenze zum Wolkenclan gehen um zu sehen, ob die Hunde dort noch waren und Ärger bereiten konnten.

Bevor die junge Kriegerin dazu kam Farnsee zu Antworten, war diese bereits in einem Gespräch mit Toxinstern, weshalb sie sich entschied, dass Farnsee vermutlich auch so wusste, dass sie sich gleich auf den Weg machen würden.

Morgenröte begab sich nun zum Ausgang des Lagers um dort auf den Rest ihrer Patrouille zu warten. Dort wartete sie kurz und blinzelte überrascht als Wisperwind kurz darauf ins Lager rannte, ehe sie dann um fiel. Sie wurde gleich in den Heilerbau gebracht und Morgenröte hoffte, dass es ihr bald besser gehen möge und sie nicht noch eine weitere Katzen verlieren würden. Am Lagereingang sitzend wartete sie nun auf Möwenherz und Rabenstolz.

Interagiert mit: /
Erwähnt: Farnsee, Meisensang, Dornenjunges, Möwenherz, Rabenstolz, Toxinstern, Wisperwind.
Sonstiges: Vertretung für B.T /
Hoffe das war okay so
-> wartet auf ihre Patrouille


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

*~Sternenklang ~ Folge dem Klang der Sterne~*

DonnerClan Lager - Seite 49 7d7a7962217d36ffc5e1e5fe13bfd5c30eabec2c

Vertretung: Morgenröte & Sonnensturm im DC
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyFr 12 Jun 2020, 10:10



Azur
blick


Krieger | DonnerClan
Post #
"Learn from yesterday, live for today, hope for tomorrow"


<----- Große Platane
Er junge Krieger trabte zurück Richtung Lager. Er spürte wie neue Energie seine Muskeln durchfloss. Auch wenn das Kaninchen dünn und zäh gewesen war, hatte es ihn gesättigt und er hatte wieder genug Kraft, um später für den Clan zu jagen.
Schließlich brauchten die Katzen, die jagten und kämpften die meiste Kraft.
Vor dem Lagereingang blieb er stehen und wartete auf die anderen. Er dachte daran, wie er später mit Tulpenfluss spazieren gehen würde. Zufriedenheit breitete in sich in ihm aus und er leckte sich ein paar Mal über die Brust. Dabei bemerkte er, wie sehr er nach Kaninchen roch. Der Kater leckte sich ein paar mal über die Lefzen und die Pfoten um den Geruch ein wenig abzuwaschen. Es würde dem Clan nicht gefallen, dass sie gefressen hatten ohne dem Clan etwas anderes mitzubringen.
Azurblick raffte sich auf. Es war kein Gesetz, dass der Clan zuerst fraß. Schließlich brauchten die Krieger selber die Kraft und Energie. Wer sollte für den Clan jagen, wenn alle Krieger und Schüler am Hunger starben.
Langsam trottete er ins Lager, hoffte irgendwie von niemandem bemerkt zu werden. Er versuchte so flach wie möglich zu atmen um den Kaninchengeruch nicht zu verbreiten.


©Kristina Angerer

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

*MEINE RELATIONS*

Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

Danke (C) Iceheart:
 
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyFr 12 Jun 2020, 22:08






 
    „'CAUSE I'M ONLY A CRACK IN THIS CASTLE OF GLASS.“


    KAMILLENJUNGES | THUNDER CLAN | #009

Ohne darüber nachzudenken, welch tieferen Sinn ihre Frage nach Dornenjunges hatte, folgte Kamillenjunges der Jüngeren aus der Kinderstube. Das Wetter war schön, deutlich schöner als in der letzten Zeit, und die Kätzin genoss die Sonnenstrahlen auf ihrem Pelz. Etwas träumerisch sah sie nach oben in den Himmel, blieb vor dem Eingang zum Bau stehen und legte leicht den Kopf schief, während sie für einen Moment Revue passieren ließ, was alles in dieser Blattleere passiert war. Reflexartig wanderten ihre Augen durch das Lager, suchten nach Farnsee und wurden in dem Moment fündig, als der herzzerreißende Schrei einer Königin durch das Lager hallte. Erschrocken legte sie die Ohren an, duckte sich kurz, bis ihre Augen auf Meisensang hängen blieben, welche über einem Körper kauerte, den sie nur zu gut kannte. Dornenjunges. Ein Schauder zog sich über ihren Rücken und erst wenige Herzschläge später wurde ihr klar, dass etwas nicht stimmte. Es war nicht das erste Mal, dass Kamillenjunges mit dem Tod konfrontiert wurde. Sie konnte ihn nicht direkt benennen oder greifen, doch sie kannte den Geruch und wusste, dass dieser nichts Gutes bedeutete. Erneute drei Herzschläge später ging ihr auf, dass Stromjunges neben ihr stand. Er war ihr Bruder. Sie war seine Schwester. Bevor sie die Schnauze öffnen konnte, um auch nur ein Wort zu sagen, schlich das Junge bereits in die Richtung seiner Familie. Ein schwerer Stein legte sich auf ihre Brust, unweigerlich. Der Versammlung, die ihre Mutter einberief, lauschte sie mit gespitzten Ohren. Er ist zum SternenClan gegangen. Es schmerzte sie, das konnte sie nicht leugnen, doch der Schmerz fühlte sich fern an. Sie verstand zwar gewissermaßen, was geschehen war, doch es war zu weit von ihr entfernt, um es wahrhaftig begreifen zu können. Viel weniger schmerzte sie der Gedanke, dass Dornenjunges tot war. Viel eher war es jener, dass sie nicht mehr mit ihm spielen können würde. Nie wieder. Und es tat ihr weh zu sehen, wie verzweifelt Meisensang dort kauerte, denn es fühlte sich nicht richtig an. So, wie es sich nicht richtig anfühlte, dass der kleine Körper dort so regungslos am Boden lag.

Viel Zeit verging nicht, während Kamillenjunges dort vor der Kinderstube saß und wortlos auf den Boden vor ihren Füßen sah, versuchend zu verstehen, was gerade vor sich ging und was sich in ihrem Innersten abspielte. Ihre Sicht verschwamm, denn alles um sie herum war für diese Zeit unwichtig. Sie befand sich ohnehin in ihrer eigenen Gedankenwelt - wozu also auf die Umgebung achten?
Erst, als erneut Trubel um sie herum geschah, kehrte sie wieder in die Realität zurück. Verwirrt blinzelte sie ein paar Mal, stand auf, drehte sich ein Stück zur Seite und sah mehrere Katzen um eine einzelne herum stehen, welche am Boden lag. Unterbewusst erkannte sie Wisperwind, deren Brust sich nur noch flach hob und senkte, Toxinstern und Farnsee, die um sie herum standen. Sie sah Krähenpfote, der zum Heilerbau lief und kurze Zeit später gefolgt von Eichenblatt wieder auf die Lichtung kam. Der Kopf der Kätzin war vollends überfordert mit all dem, was dort vor ihren Augen geschah. Verwirrt wie sie war blieb sie einfach dort auf der Stelle sitzen. So lange, bis sie kurz den Kopf schüttelte, sich erhob und die kurzen Beinchen einmal ausstreckte. Ohne weiter darüber nachzudenken, trabte sie vorsichtig in Richtung des Heilerbaus. Auf halbem Weg stoppte sie, sah Farnsee auf der Lichtung liegen und kurz schwankte ihre Entscheidung. Sie wollte Eichenblatt helfen, doch gleichzeitig wollte sie auch mit ihrer Mutter sprechen. Ihr Blick schwankte zwischen beiden Zielen umher, letztendlich entschied sie sich jedoch für das, was sie von Beginn an vor hatte. Lautlos schlüpfte die kleine Gestalt in den Heilerbau hinein, blieb kurz irritiert stehen, bis ihre Augen sich an die anderen Lichtverhältnisse gewöhnt hatten. Es roch immer so gut hier drin, nach verschiedensten Kräutern, doch es lag auch Krankheit in der Luft. Einen Umstand, den sie getrost ignorierte - zumindest für den Moment, selbst wenn er ihr Angst machte. Schüchtern lief sie etwas weiter vor, bemühte sich sehr, nirgendwo zu stolpern oder etwas zu berühren, was sie vielleicht nicht berühren sollte. So weit, bis sie sehen konnte, wie Toxinstern über Wisperwind kauerte, welche offensichtlich wieder zu Bewusstsein gekommen war. Etwas erleichtert atmete das Junge aus. Sie konnte hören was gesprochen wurde, doch offensichtlich hatte sie noch niemand bemerkt und sie wagte es auch nicht, die Stimme zu erheben. Stattdessen lauschte sie den Worten Eichenblatts, welche nach getränkten Moosbällen verlangte, was allerdings keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt bekam, und kurzentschlossen fasste sie eine Entscheidung.

Leise und vorsichtig schlich sie sich wieder hinaus aus dem Heilerbau, erst dann beschleunigte sie ihre Schritte. Sie wusste, wo sie Moos finden konnte; einst hatte ihr jemand erzählt, dass es direkt vor dem Lager einen großen Baum gab, an welchem Moos wuchs. Nordwind hatte ihr gezeigt, wie man Moos vom Baum abkratzen konnte und vielleicht war sie nicht so gut darin wie die Krieger oder die meisten Schüler, doch Kamillenjunges wollte einfach helfen. Kurz vor dem Lagereingang stolperte sie, konnte sich noch rechtzeitig fangen und legte missbilligend zu sich selbst die Ohren an. Streng dich an!, mahnte sie sich selbst innerlich, konzentrierte sich etwas mehr auf ihre Schritte, bis sie an dem riesigen Baum ankam, an welchem trotz der harten Blattleere noch ein wenig Moos hinauf wuchs. So schnell sie konnte schälte sie ein wenig davon ab, presste es mehr schlecht als recht in zwei Kugeln und versuchte, beide Kugeln irgendwie zwischen ihre Kiefer zu bekommen. Ein Unterfangen, was nahezu unmöglich war. Frustriert ließ sie die Mooskugeln fallen. Nicht einmal Moos kannst du tragen. Fest biss die Schildpattfarbende die Kiefer zusammen. Fest entschlossen nahm sie einen der Moosbälle zwischen die Kiefer, hakte ihre Krallen in den Zweiten und begann, auf drei Beinen wieder zurück ins Lager zu humpeln - an der Pfote des 4. Beines hing der zweite Moosball, nur knapp über dem Boden, doch es war ihr egal.
Kaum war sie in der Mitte des Lagers angekommen, begannen ihre Beine vor Anstrengung zu schmerzen. Sie kam nur langsam voran, doch es war ihr egal. Sie wollte eine Hilfe sein. Egal um welchen Preis.

Schnaufend kam Kamillenjunges zurück in den Heilerbau gestolpert. Nicht so leise wie beim letzten Mal, doch es war ihr egal. Innerlich triumphierte sie, darüber, dass sie es geschafft hatte. Zwar war die Hälfte des Balles, welchen sie an der Pfote trug, auf dem Weg herunter gefallen, doch auch dies war ihr egal. Ihre krampfende Pfote ignorierte sie, stattdessen schleppte sie den intakten Moosball zu dem kleinen Teich, der sich am Rande des Heilerbaus befand und tränkte die Pflanze darin. Wortlos und mit leicht eingezogenem Kopf trat sie neben die Heilerin und legte ihn am Boden ab. "Du brauchtest Wasser...." Ihre Stimme war leise, doch Kamillenjunges konnte nicht umhin, ein wenig Stolz hindurch scheinen zu lassen.

Erwähnt: Farnsee, Eichenblatt, Toxinstern, Wisperwind, Krähenpfote, Dornenjunges, Stromjunges, Meisensang
Angesprochen: Eichenblatt [id Toxinstern, Wisperwind]
Sonstiges: auf dem Lagerplatz vor der Kinderstube >> Heilerbau >> vor dem Lager >> Heilerbau



   
Talking xx Dreaming xx Mentioning




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyMo 15 Jun 2020, 18:05

Rußfeder

Rußfeder machte nicht einmal den Versuch, Silberjunges aufzuhalten, als er an ihr vorbeiflutschte um zu Federjunges zu gelangen, die bereits bei ihrem verstorbenen Brüderchen kauerte. Traurig tappte Rußfeder ihrem Sohn mit einigem Abstand hinterher, um die beiden nicht zu stören. Er hatte ja Recht, ihr kleiner Silberjunges. Er wollte für seine Freunde da sein, das war sehr nobel und mutig von ihm. „Du bist erwachsener als es mir lieb ist.“ murmelte die dunkle Königin mehr für dich selbst als zu Silberjunges und beobachtete aus respektvoller Entfernung, wie ihr Sohn sich an die kleine Federjunges schmiegte.
Das war es also, ein unschuldiges Junges war dieser grausamen Hungersnot zum Opfer gefallen. Und Eichenblatt, die ach so heilige Heilerin des DonnerClans hatte nichts besseres zu tun, als dessen Mutter und einer weiteren Königin Schuldzuweisungen zu machen. Rußfeder erkannte die alte Heilerin gar nicht wieder, aber das war auch egal. Dieser alten Schreckschraube zu der Eichenblatt scheinbar geworden war würde schon noch Gerechtigkeit für ihr dreistes Verhalten widerfahren.

Erwähnt: Federjunges, Silberjunges, (Eichenblatt)
Angesprochen: Silberjunges (sie spricht leise, er kann es also hören, oder eben nicht :3)

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Pics <3:
 
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyDi 16 Jun 2020, 14:07

#016

PIROLFEDER
DONNERCLAN | KRIEGER | 35 MONDE


ntspannung zu finden an einem Ort wie diesem, an dem so unsagbar viel Leben herrschte, war gar nicht so einfach. Vor allem nicht, wenn die Blattleere noch immer ihre eisigen Krallen in ihre Leiber geschlagen hielt. Und das, obwohl der DonnerClan eigentlich bereits mit großen Schritten in die Blattgrüne übergegangen war.
Vielen von ihnen war der Hunger aber noch immer fest in die Züge gemeißelt. Und er selbst konnte auch nicht grade von sich behaupten, dass er sich wohlgenährt fühlte. Die Beute lief allmählich besser und auch der Frischbeutehaufen füllte sich wieder, aber sehr viel langsamer als es der DonnerClan benötigte. Und erst gerade eben hatte er seine Pfoten im kalten Schnee riskiert um einem Jungen das Leben zu retten und wichtige Kräuter für Eichenblatt zu beschaffen. Und jetzt saß er hier – wurde eben noch von einem Clankameraden, Kastanienpelz zu einem Abendessen eingeladen – und sah sich pötzlich der Wahrheit gegenüber, dass seine und Glutfängers Mühen umsonst gewesen waren. Dornenjunges war tot und jagte nun mit dem SternenClan. Und obwohl Pirolfeder wusste, dass er alles getan hatte was er konnte, fühlte er sich schuldig. Ein stummer Seufzer glitt über seine Lippen, als er zuerst beobachtete, wie Meisensang den Heilerbau verließ und dabei das schon langsam steif werdende, sichtlich leblose Bündel umhertrug, das einmal Dornenjunges, das kleine, quirlige, flauschige Junge gewesen war, und dann den Blick zu Farnsee wandte, die ihr Wort an die Krieger und Kriegerinnen des Clans wandte.
Einmal mehr betonte die Stellvertreterin seines Clans die Wichtigkeit der Jagd. Sie alle hatten Hunger, aber sie hatte Recht damit, dass sie sich zuerst um die Jüngsten und die Ältesten kümmern sollten. Gerade jetzt und hier vor dem Hintergrund der jüngsten Tragödie. Dornenjunges hatte sein gesamtes Leben noch vor sich gehabt. Und jetzt war es zu Ende noch bevor es wirklich beginnen konnte. Gar nicht auszudenken, wie sich der Hunger auf andere Jungen auswirken würde…
Es juckte Pirolfeder in den Pfoten seinen Beitrag zu leisten. Und am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte sich für die Jagdrotte gemeldet. Aber wie es schien hatte Farnsee andere Pläne für ihn und so folgte er Kastanienpelz und Nesselbart hinaus aus dem Lager um die SchattenClan-Grenze abzulaufen. Nicht ganz so befriedigend wie eine Jagd, aber auch eine Grenzpatrouille gehörte zu seinen Aufgaben, also wollte er sich gar nicht beschweren. Jagen konnte er später immernoch.

tbc: Grenze DonnerClan & SchattenClan





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Asantisquana Matschbanana!
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyDi 16 Jun 2020, 18:26

#076

Saphirsee



Amüsiert beobachtete die Graue die noch schwerfälligen und mehr zufälligen Bewegungen der kleinen Kätzchen, welche beinahe rund um ihre Mutter im Nest lagen. Zuerst schenkte ihr ein grauschwarzes Junges die Aufmerksamkeit und sah freundlich zu ihr auf. Kurz wurde es ihr warm ums Herz als sie Spinnenjunges für einen Augenblick beobachtete. Beinahe konnte sie das Drama außerhalb der Kinderstube vergessen, doch kurz wurde ihr blauer Blick von einem Schatten überlagert. Auch Dornenjunges und seine Geschwister hätten nun mit ihren Brüdern spielen können... Sie schluckte schwer und versuchte den dunklen Gedanken zu verdrängen damit gerade die Jungen nichts von ihrer Trauer bemerkten. Auch Enzianjunges schien neugierig zu sein und purzelte ihr, schneller als sie schauen konnte, vor die Pfoten. "Vorsicht, Kleiner." Miaute sie freundlich und sah überasscht zu Holunderfell, als das kleine Junge ihre Vorderpfote ableckte. "Ich denke mal er mag mich?" Fragte sie zögerlich. Saphirsee wusste noch nicht so recht wie sie mit den Jungen umgehen sollte, es waren die ersten zu denen sie wirklich Kontakt hatte und nun, wo Enzianjunges vor ihr lag, bemerkte sie wie verletzlich so ein kleines Kätzchen doch war. Aufmunternd stupste sie den Kater an, bevor ihr blauer Blick erneut zu ihrer Mutter glitt, welche sich langsam erhob.
Als sie ihr plötzlich die Verantwortung für eines ihrer Jungen übertrug, öffneten sich die Augen der Kriegerin gespannt. Sie sollte dafür sorgen, dass Spinnenjunges sicher aus dem Bau kam. Unsicher sah sie von dem Jungen zurück zu ihrer Mutter, welche bereits den Bau verließ. Beeindruckt sah Saphirsee ihr hinterher, sie transportierte sogar zwei Junge gleichzeitig.
"Nun gut, Spinnenjunges. Dann wollen wir deinen Brüdern mal folgen, oder?" Aufmunternd stupste sie den kleinen Kater an, wie sie es auch schon bei Enzianjunges zuvor gemacht hatte, in der Hoffnung er würde selbst die ersten Schritte wagen. Natürlich blieb sie bei ihm und würde ihn, ähnlich wie es Holunderfell gemacht hatte, nach draußen begleiten. "Keine Sorge, ich bleibe bei dir. Lass dir ruhig Zeit, wir haben keine Eile. Die Sonne ist gerade erst aufgegangen und es liegt ein schöner Tag vor uns." Fügte sie noch hinzu. Vielleicht könnte sie den Kleinen so motivieren ihr, einer völlig Fremden, zu folgen.

reden | denken | handeln | Katzen

©️️️️️ by Moony







Federjunges


#010 | Junges | DonnerClan  | Steckbrief


Langsam entspannte sich ihre verspannte Muskulatur und ließ ihr wieder den Raum zum atmen, was vermutlich auch an der beruhigenden Anwesenheit des Katers lag, welcher ihr nicht von der Seite gewichen war. Kurz sah sie zu Silberjunges hinauf, musterte kurz sein Gesicht. Er war älter als sie, das erkannte man inzwischen relativ deutlich. Ob er bald zum Schüler ernannt wird? Fragte sie sich insgeheim und trauerte bereits jetzt ihren gemeinsamen Spielen vor der Kinderstube nach. Ihr Blick wanderte erneut zu ihren Geschwistern und zu Meisensang, welche gefühlt seit einer Ewigkeit kein Wort mehr herausgebracht hatte. Federjunges selbst hatte ebenso wenig gesprochen, doch sie hatte irgendwie das Bedürfnis sich zu erheben. Dornenjunges war von ihnen gegangen und sie konnte zumindest noch eine Nacht an seinem weichen Fell kuscheln und ihm eine gute Reise zum SternenClan wünschen, von dort aus würde er sicherlich auf sie und ihre Geschwister aufpassen. Doch nun wollte Federjunges ihm gerne eine letzte Ehre erweisen, so wie sie es bei den Geschichten der Ältesten immer gehört hatte. "Mama? So-Sollen wir Dornenjunges zu seinem Grab bringen?" Fragte die Kätzin leise mit piepsiger Stimme. Sie war zu jung um mit der Trauer umzugehen und hatte kein Gespür dafür, wie es für Meisensang sein musste, ein Junges zu verlieren. Doch etwas in ihrem Inneren sprach sich dagegen aus, den Rest des Tages hier in der immer wärmer werdenden Sonne zu verbringen, während Dornenjunges verstorben vor ihr lag.

Reden | Denken | Handeln | Andere

Code by Marvel


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Wie Frostzuzius einmal sagte:
"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyMi 17 Jun 2020, 14:18

Lilienregen

007| am Rand des Lagers
cf.: Territorium

Mit langsamen Schritten trottete Lilienregen durch den Lagereingang und gab ein leises und kaum hörbares Seufzen von sich. Als sie ihren Blick durch das Lager schweifen lies fragte sie sich abermals, womit der DonnerClan das alles verdient hatte. Der Blick ihrer blauen Augen blieb schließlich an Farnsee hängen, irgendetwas schien die Kätzin zu beschäftigen, denn sonst würde sie nicht ganz alleine am Lagerrand liegen. Sie wusste zwar nicht ob sie der zweiten Anführerin irgendwie helfen konnte, doch sie konnte es zumindest probieren, also trottete sie auf die Kätzin zu und setzte sich so vor sie, dass sie genau einen Schatten in ihr Gesicht warf. So musste sie nicht gleich etwas sagen und die andere Kätzin würde trotzdem auf sie aufmerksam werden. "Kann ich dir irgendwie helfen?", fragte sie dann vorsichtig. Sie wusste nicht ob diese Frage der taktisch klügste Weg war um Farnsee anzusprechen, sie wusste, dass sie sich so vielleicht viel zu forsch in Probleme einmischte, welche sie wirklich nicht gebrauchen konnte. "Noch besser gesagt, was kann ich tun damit du dich besser fühlst.", setzte sie schließlich abermals an und knetete leicht nervös den Boden mit ihren Ballen. Wenn ihr die andere Kätzin nicht sagen wollte was los war, so konnte sie ihr vielleicht sagen, was sie brauchte um sich ansatzweise besser zu fühlen. Lilienregen hoffte inständig das Farnsee sagen würde, was vorgefallen war. Da sie gerade von ihrer nicht erfolgreichen Jagdrunde zurückgekommen war hatte sie anscheinend wieder irgendetwas wichtiges nicht mitbekommen.  

Erwähnt: Farnsee
Angesprochen: Farnsee
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyDo 18 Jun 2020, 12:50



✁Dunkelfuß
I miss the good ol' days.

Der Tod Dornenjunges trieb immer mehr Katzen auf die Lagerlichtung, die ihre Bekümmerung zum Ausdruck brachten. Schweren Herzens sah Dunkelfuß, wie die Geschwister des Verstorbenen an die Leiche herantraten, sah die Trauer und den Schock in ihren Gesichtern und hätte sie am liebsten alle zu sich herangezogen und geliebkost. Nichtsdestotrotz war ihm klar, dass es nicht seine Aufgabe war, ihnen Trost zu spenden; es würde ihnen vielmehr bedeuten, wenn es Meisensang war, die ihnen nun in dieser tragischen Zeit beiseite stehen würde.
Sie werden daran wachsen. Es war ein trauriger Gedanke, der ihn überkam, doch er war der festen Überzeugung, dass der Tod eine der Dinge war, mit denen Clankatzen früher oder später umzugehen wissen mussten.
Der Älteste verkniff sich ein Seufzen, als sein Blick wieder die Gestalt des Jungen schweiften, der fortan mit ihren Ahnen jagen würde. Zu jung. Viel zu jung. Er spürte die Müdigkeit in seinen Gliedern - es war weniger eine physische als mehr eine psychische Erschöpfung, die ihn heimsuchte. An manchen Tagen war die Last des Lebens einfach schwerer zu tragen.
Freundlich funkelten seine bernsteinfarbenen Augen auf, als er Silberjunges in sein Blickfeld geriet. Es war gut, dass der Kleine Federjunges zur Seite stand - im Augenblick würde den Jungen jede Art von Trost zugute kommen. Dunkelfuß spürte, wie Verärgerung in ihn aufwallte - Verärgerung darüber, dass Meisensang anscheinend vergessen hatte, dass sie noch drei gesunde, drei lebende Junge neben sich hatte, die sie nun brauchten. Dennoch war dies nicht der rechte Zeitpunkt, die Königin anzufahren - so gerne er sie kritisiert hätte, besaß er genug Anstand, um sich vorübergehend im Zaum zu halten.
Katzen kamen und gingen; am Rande bekam er den Aufruhr um Wisperwind mit, doch er scherte sich nicht genug um die Kätzin, um dem Ganzen mehr Aufmerksamkeit schenken zu wollen. Sie war eine erwachsene Kriegerin und er war zuversichtlich darin, dass Eichenblatt sich nach bestem Gewissen um sie kümmern würde.
Überrascht schaute Dunkelfuß auf, als Federjunges ihre Stimme erhob - und noch mehr verwunderte es ihn, dass sie diejenige war, die den Vorschlag erbrachte, Dornenjunges' Begräbnis in die Wege zu leiten. Es war nicht gerade üblich für ein Junges, sich über solche Dinge Gedanken zu machen, und noch einmal spürte er den Missmut gegenüber Meisensang, dass sie nicht diejenige war, die in dieser Situation die Initiative ergriff.
Langsam, um seine Gelenke nicht sofort zu überlasten, erhob sich der alte Kater und ließ seinen Blick durch die Runde an jungen Katzen schweifen, ehe er mit belegter Stimme miaute, »Ich würde euch beim Begräbnis helfen. Wenn ihr Kleinen möchtet und eure Mutter nichts dagegen einzuwenden hat, würde ich euch auch auf einen Spaziergang mit ins Territorium nehmen, wenn ihr möchtet.« Er war sich sicher, dass man nicht genug tun konnte, um die Jungen von ihrer Trauer abzulenken.

DC Ältester | too old | #004

Angesprochen: Meisensangs Junge, Silberjunges
Erwähnt: Meisensang, Dornenjunges, Wisperwind, Eichenblatt
Ort: Text

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptyFr 19 Jun 2020, 15:32



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Es waren wieder nur gebrochene Wörter die sich den Weg aus Wisperwinds Maul bahnten, Bruchstücke von Sätzen die zwar Sinn ergaben, jedoch kaum von Bedeutung waren. Zumindest stellte der Anführer erleichtert fest, dass sie nach ihrer Beute tastete und schließlich auch einen Bissen nahm. Das war zumindest ein erster Schritt.
Seufzend richtete Toxinstern sich wieder auf, er konnte deutlich das unangenehme Zwicken in seinem Magen verspüren, als er zusah, wie die Kriegerin sie aß. Sie würde vermutlich erst zu Kräften kommen müssen, bevor sie erzählen könnte was geschehen war - falls sie sich überhaupt daran erinnern würde.

Kamillenjunges Anwesenheit bemerkte er gar nicht, so tief war er in seinen eigenen müden Gedanken versunken und erst Wisperwinds Stimme brachte ihn zurück in die Wirklichkeit. Sie war nun fester als noch zuvor und ihr Blick war ernst und klar, als sie ihren Bericht erstattete. Der große Kater biss seine Zähne fest zusammen, um sich zu beherrschen, so dass seine Kieferknochen hervortraten als er ihren Worten lauschte. Ein zorniges Funkeln war nun in seinen gelben Augen zu sehen, seine Nackenhaare hatten sich gesträubt, doch er regte sich nicht, den Blick starr auf die Wand des Heilerbaus gerichtet. In seinem Inneren begann es zu toben, als er nun die Luft scharf ausatmete und sich schließlich erhob. Er hatte gesehen, dass Wisperwind ängstlich zu ihm aufgesehen hatte, doch er wollte nicht, dass sie sich fürchtete. Langsam beugte er sich hinab, brachte trotz aller Mühe jedoch nur ein schwaches Lächeln zustande und leckte ihr kurz über die Stirn.

"Danke, dass du mir das gesagt hast. Ruh dich nun aus und mach dir keine Sorgen." miaute er leise, bevor er sich aufrichtete und mit großen Schritten hinausstürmte. Er würde bald wieder nach ihr schauen doch nun müsste er sich die Verantwortlichen zur Brust nehmen.
Sein Inneres tobte nun vor Wut: so viele Monde lang hatte der Clan gehungert und es hatte so viele Opfer gekostet, ganz zu schweigen von all den schrecklichen Anstrengungen die jede einzelne Katze hatte durchmachen müssen. Und nun das. Erneut war alle Müdigkeit vergessen und zu seinem Glück dauerte es nicht lange, bis er den ersten Beutedieb entdeckte. Azurblick schlüpfte gerade durch den Lagereingang, scheinbar recht zufrieden mit sich.

Zielstrebig trabte der schwarze Kater auf ihn zu und versperrte dem Krieger den Weg, um sich sich schließlich mit zornig peitschendem Schwanz in seiner vollen Größe vor ihm aufzubauen. Er hatte durch den Mangel an Nahrung zwar an Körpergewicht verloren, doch noch immer war er stämmig und überragte er den anderen um einiges. Das Gesicht des Anführers war zu einer eisernen Maske des Zorns versteinert. Er wusste, dass es keiner Worte bedarf, man konnte das schlechte Gewissen fast schon riechen. Was man klar und deutlich riechen konnte war der Duft von frischem Kaninchen. Wisperwind hatte die Wahrheit gesagt - daran hatte er keine Zweifel gehabt.

"Hinsetzen." befahl Toxinstern mit einem tiefen grollen, ohne sich zu regen, das Fell noch immer gesträubt. Der Rest seiner Patroullie würde sicherlich folgen. Aber er war hier der Anführer und er würde so etwas in seinem Clan nicht dulden.



...all the courage that you need...

Angesprochen: Wisperwind, Azurblick
Erwähnt: Kamillenjunges

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one.

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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

All that you are
DonnerClan Lager - Seite 49 Nala-Comm-png-kl
is all that I'll ever need.
Danke Frost.<33



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 49 EmptySa 20 Jun 2020, 23:03



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 168 | DonnerClan

Während Farnsee darauf wartete, dass an diesem Morgen eine gute Nachricht an sie heran dran, beobachtete sie erschöpft, wie die Patrouillen langsam aufbrachen. Sie schienen wenig Hoffnung auf Beute zu haben, doch noch würde der DonnerClan sich dem Mangel nicht einfach hingeben. Einige Katzen brachen auch zum Training in der Sandkuhle auf, obwohl sie so mager waren. Das Herz der Zweiten Anführerin war jedoch zu schwer, um sich daran zu bekümmern, die Information verlor sich schnell wieder. Einzig und allein die Bewegung am Eingang der Kinderstube erweckte schließlich das Interesse der gemusterten Kätzin, die ihren orangen Blick nachdenklich darauf legte. Holunderfell verließ die Kinderstube, sichtlich erfreut über die Sonne. Ein Junges baumelte in ihrer Schnauze, nicht sonderlich aktiv, doch lebendig. Es war jedoch nicht ihr Junges. Farnsee war erleichtert, dass es nicht ihr Sohn war, der so schwach aus dem Maul der Kätzin baumelte. Was musste die Königin für eine Liebe empfinden? Wie friedlich mussten ihr die kommenden Monde in der Kinderstube vorkommen, wo sie sich nun in die Sonne legte und darauf wartete, dass ihre Junge zu spielen begannen. Der erste Ausflug ins Lager, ein besonderer Tag. Fast wichtiger als der erste Schritt ins Territorium. Man lernte den Clan und das Clanleben kennen. Farnsee hatte ihren großen - nun toten - Bruder, sowie die Schwester, die nun im Heilerbau lag, kennengelernt. Momente, die sie nie vergessen wollte.

Farnsee war so sehr in Gedanken gewesen, dass sie die Ankunft des schildpattfarbenen Jungen nicht bemerkt hatte. Erst die holprigen Bewegungen ließen sie aufsehen. Ihre Brust zog sich zusammen und nur mit großer Mühe konnte sie verhindern, dass ihr Gesichtsausdruck entgleiste. Ihr kleiner Sohn torkelte einige Schritte von seiner neuen Mutter weg und sah zum Heilerbau, fiel dann jedoch zurück und sah zu der Kätzin, die er wie eine Mutter lieben würde. Neugierig, ob er noch etwas tun würde, beobachtete die Zweite Anführerin ihn eine Weile, wandte dann jedoch beschämt den Blick ihren Pfoten zu. Das Recht, ihn zu beobachten, sich für ihn interessieren zu dürfen... das hatte sie alles am Tag verloren, als sie ihn geboren und weggegeben hatte. Die Kätzin wusste nicht einmal den Namen ihres einzigen Sohnes, was den Schmerz nicht lindern konnte.
Kamillenjunges lenkte sie schließlich von ihrer Trauer ab und so konzentrierte sich die Kätzin auf ihr lebendiges Junges. Eines, das sie auch stolz so nennen konnte. Es verschwand im Heilerbau, nur um plötzlich aus dem Lager zu rennen. Erstaunt setzte sich Farnsee auf, reckte den Kopf und versuchte, einen Blick auf die entlaufende Tochter zu richten. Sie war zu alt, um noch ein Junges zu sein, doch sie würde doch nie einfach abhauen? Nein, da war sie. Nach endlosen Herzschlägen tauchte sie auf, Moosbälle verteilend und immer wieder aufsammelnd. Sie trug sie zielstrebig zum Heilerbau, in dem Wisperwind Wasser brauchte. Wer schickte denn ein Junges, um Wasser zu holen? Besorgt ließ sich Farnsee wieder sinken, spürte jedoch auch den kleinen Funken stolz auf ihre Tochter, die so bereitwillig für eine Clangefährtin losgegangen war. Ihr Blick legte sich für einen Herzschlag wieder auf ihren Sohn, bevor sie wieder auf ihre Pfoten stierte. Alle ihre Junge waren wundervoll, auch er, obwohl sie ihm das nie sagen könnte.

Farnsee versank so schnell wieder in Gedanken, das selbst der Schatten sie überraschte. Sie spitzte die Ohren und wandte sich der hellen Katze zu, die ihr die Sonne aus dem Gesicht genommen hatte. Erleichtert erkannte sie Lilienregen, die ehemalige Schülerin von Tüpfelherz. Einige Herzschläge musterte die Zweite Anführerin die Kriegerin, dann tröpfelten plötzlich die Bedeutungen ihrer Worte in Farnsees Gedanken und ruckartig setzte sie sich auf. Sie konnte doch nicht bei einem Gespräch liegen! Sie musste sich schließlich ein bisschen zusammenreißen.
»Es ist wegen Dornenjunges«, log Farnsee schnell und deutete auf die Gesellschaft, die sich um das tote Junge versammelt hatte. Dunkelfuß, der Vater von Tüpfelherz und ein wunderbarer Ältester, bot scheinbar gerade seine Hilfe an. Abwesend beobachtete sie die Katzen noch einen Moment, bevor sie sich zu einem Lächeln zwang und der Kriegerin ihre Schwanzspitze an die Schulter legte.
»Er hat den Hunger leider nicht überlebt, denn keine Königin im Clan hat Milch gehabt, als er sie brauchte. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass die Beute noch länger fernbleibt, wo wir doch sogar einen neuen Wurf in der Kinderstube haben.«

Farnsee ließ die Schwanzspitze sinken und legte den Kopf schief. Sie wollte ihre Clangefährten nicht austricksen, doch sie musste das Gespräch von sich weglenken.
»Ich würde mich besser fühlen, wenn ich wüsste, dass es meinen anderen Clangefährten gut ginge«, antwortete sie so sinngemäß wie möglich und sah ihr Gegenüber sanft an. »Wie geht es dir? Gibt es etwas, dass dir Sorge bereitet? Du kannst immer mit mir reden, wenn du das brauchst.«

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

All by Marvel

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I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song

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