Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die Wolken sind vollständig verschwunden und der Himmel erstrahlt in klarem Blau. Inzwischen ist es so richtig warm geworden und die letzten Schneeflecken sind vollständig verschwunden. Auch der Wasserstand des Flusses normalisiert sich langsam wieder und die Beute ist in den Wald zurückgekehrt. Nur auf dem DonnerClan-Territorium bleibt sie aus, aber auch hier verbreitet der leichte Wind die Gerüche der Blattfrische überall.


DonnerClan Territorium:
Im DonnerClan-Territorium sprießen die Pflanzen und das Unterholz ist wieder dichter. Der Schnee ist mittlerweile vollständig verschwunden und es ist deutlich wärmer geworden. Überall riecht es nach Blattfrische, die Beute kehrt langsam zurück.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand und die Strömung im Fluss normalisieren sich wieder, während das Schilf wieder dichter wird. Das Flussufer wird damit wieder sicherer und auch an Land sprießen die Pflanzen. Fisch gibt es reichlich und auch die Landbeute kommt wieder aus ihren Nestern.


WindClan Territorium
Ein kühler Wind fegt über das Hochland, aber auch hier ist es wieder wärmer geworden. Die Kaninchen lassen sich zunehmend wieder im Freien blicken und die Jagd ist jetzt wieder um einiges einfacher. Moor und Wiesen kleiden sich in üppiges Grün.


SchattenClan Territorium:
Auch hier riecht es nach Blattfrische und die Beute ist wieder ins Territorium des Clans zurückgekehrt. Der Schnee ist verschwunden und bis auf die sumpfigen Gebiete ist es auch wieder trockener geworden. Ein wenig kühl ist es besonders in Richtung Hochland trotzdem noch, aber im Lager sind alle Katzen gut vor dem kühlen Wind geschützt.


WolkenClan Territorium:
Das Tauwetter ist vorbei und die Beute ist zurückgekehrt. Die Sonne wärmt das Territorium des Clans du überall zwitschern die Vögel – ein Paradies für einen guten Jäger. Der Wind ist zwar immer wieder deutlich zu spüren, aber nicht mehr wirklich unangenehm.


Baumgeviert:
Auch hier ist es warm geworden und die vier mächtigen Eichen strecken ihre Äste der Sonne entgegen. Auch hier zwitschern die Vögel und wenn keine Katze zu sehen ist, huscht die Beute durch die Senke.


BlutClan Territorium:
Die Wärme lockt Hunde und Zweibeiner auf die Straßen. Sie gehen größere Runden, um die Sonne zu genießen und lassen ihre Tiere frei laufen. Allerdings hinterlassen sie auch wieder Müll, in dem sich Beute und Nahrung finden lässt. Sogar der Wasserstand des Stroms normalisiert sich wieder. Ein Problem stellen allerdings die vielen Monster da, die jetzt auf den Donnerwegen verkehren. Vorsicht!


Streuner Territorien
Auch in den Wäldern und auf den Wiesen außerhalb der Clangebiete ist die Blattfrische jetzt endgültig angebrochen. Die Pflanzen sprießen und die zurückkehrende Beute ist leichter Fang für Streuner sowie das eine oder andere abenteuerlustige Hauskätzchen. Auch hier laufen Zweibeiner mit ihren Hunden umher, um das wärmere Wetter zu genießen.


Zweibeinerort
Hauskätzchen tummeln sich wieder in den Gärten um auf trockenen Stellen die warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Langsam wagen sich die neugierigeren auch schon wieder auf Erkundungstouren, jetzt wo es so richtig warm geworden ist!



 

 DonnerClan Lager

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Armadillo
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Armadillo

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptySo 21 Jun 2020, 11:08



Azur
blick


Krieger | DonnerClan
Post #
"Learn from yesterday. Livve for today. Hope for tomorrow."


Der Kater wollte gerade in Richtung eines Sonnenflecks laufen um sich dort zu putzen und ein wenig auszuruhen, bevor er vermutlich zur nächsten Patrouille auf musste, doch wurde er von einem großen schwarzen Kater gestoppt. Toxinstern versperrte ihm den Weg und seine Wut war deutlich zu spüren. Wie Wellen kalten Wassers traf Azurblick diese Wut und er trat einige Schritte zurück um aus dem persönlichen Kreis des Anführers zu treten. Ob es leichte Panik oder nur Überraschung war, die in seinen blauen Augen glänzte, konnte man nicht sagen. Peinlich berührt leckte er sich einige Male über die Brust, doch der Kaninchengeruch war zu stark, als dass er ihn hätte wegwaschen können. Er schluckte und wartete. Was würde ihn erwarten? Eine Strafe? Bestimmt. Wahrscheinlich mehrere Strafen. Aber er war so hungrig gewesen. Er wäre morgen früh wahrscheinlich vor Kraftlosigkeit nicht mehr aus dem Nest gekommen. Nun hatte er wieder ein kleines Bisschen Energie um morgen für den Clan jagen zu gehen.
Hinsetzen. Dieser Befehl machte Azurblick jedoch stutzig. Was war er? Ein Junges? Toxinstern meinte ja schon bestimmen zu müssen was und ob sie überhaupt aßen. Azurblick würde sich aber nicht sagen lassen, ob er nun zu stehen, sitzen oder liegen hatte. Das konnte der Anführer vergessen. Azurblick verengte die Augen und starrte Toxinstern weiterhin verständnislos an.
Am liebsten wäre er an dem schwarzen Kater einfach vorbei gelaufen, mit den Worten "Ich muss mich nicht rechtfertigen nicht zu verhungern." Doch er wusste, würde er das tun, würde er sich und auch Tulpenfluss große Probleme bereiten. Oh Tulpenfluss...Wie sehr wünschte er sich einfach zurück in den Wald, alleine mit der hübschen Kätzin. Er hoffte, dass sie von Toxinsterns schlechter Laune nichts abbekommen musste. Azurblick würde behaupten er wäre seine Idee gewesen, das Kaninchen zu essen.
"Was denn? Sollen wir Krieger nun einer nach dem anderen verhungern? Dann würde ich gerne sehen wie die Ältesten und die Königinnen und Junge für sich selber Jagen, wenn es keine Krieger mehr gibt, die jagen können." Es klang etwas unhöflicher als er es wollte, dennoch sprach er seine Rechtfertigung aus. Er wollte sich doch nicht rechtfertigen. Seine Schnurrhaare zitterten frustriert.
Würde Toxinstern wenigstens ein bisschen Verständnis zeigen? Sie hatten das Kaninchen schließlich nicht aus Bosheit gefressen, sondern um selber Energie zu haben um den Clan zu versorgen.


©Kristina Angerer

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Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyMo 22 Jun 2020, 18:38


Funkenjunges
DonnerClan-Junges
#005

Mittlerweile lag Funkenjunges weitestgehend neben seinem verstorbenen Bruder, neben seinen Geschwistern, neben seiner Mutter. Hörte, wie einige der älteren Katzen zu ihnen traten, Beileid aussprachen. Reagierte nicht, wollte nicht, konnte vielleicht auch nicht, so ganz bewusst war ihm nicht einmal das. So ganz realisiert hatte der Jungkater die Situation noch nicht. Dornenjunges konnte doch nicht weg sein, er durfte einfach nicht! Der SternenClan war doch nur für alte Katzen, die ihr Leben gelebt hatten oder die, die im Kampf für ihren Clan fielen - aber doch nicht für ein Junges! Warum tat der SternenClan so etwas nur, nahm ihm einfach so den Bruder weg, ohne große Vorwarnung, einfach nur, weil sie es konnten. Warum ließ ihr Vater so etwas geschehen?!
Die Frage von Federjunges war schließlich das, was Funkenjunges aus seiner Starre holte. Sie wollte Dornenjunges begraben, ein Gedanke, der Funkenjunges so gar nicht gefiel. Er wollte Dornenjunges nicht wegbringen, nur um ihn irgendwo in ein dunkles Loch in der Erde zu stecken! Was sollte Dornenjunges denn da, er gehörte doch genau hierhin, ins DonnerClan-Lager, zu seiner Familie! Andererseits, dann könnte Dornenjunges sich zumindest wie der große Krieger, der er hätte werden sollen, fühlen, bevor er zum SternenClan ging. Vielleicht... vielleicht konnte Dornenjunges dann im SternenClan ein Krieger werden und dort für Ordnung sorgen, damit der SternenClan nie wieder ein Junges zu sich holen mussten, nie wieder ein Leben nahmen, noch bevor es wirklich angefangen wurde.

Langsam stand Funkenjunges also auf, blickte auf  zu Dunkelfuß, der ihnen Hilfe beim Begräbnis anbot, auch mit ihnen spazieren gehen wollte. Kurz drehte der Jungkater sich wieder zu seiner Mutter, ob sie damit einverstanden war, konnte allerdings keinerlei Regung Meisensangs erkennen. Die ganze Zeit schon, in der sie dort gelegen hatte, hatte sie sich nicht bewegt, nichts gesagt, nicht mehr getan als zu atmen. Also glaubte Funkenjunges nicht daran, dass sie nun irgendetwas sagen würde, wandte sich deshalb wieder an Dunkelfuß, stellte leise und mit stockender Stimme seine Frage: "Wo... wo sollen wir das denn machen? Das ...Grab?"
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDi 23 Jun 2020, 11:58

Lichterpfote

Schülerin | DonnerClan



Ich habe noch Kopfweh, murmelte ich noch ein klein wenig weggetreten, als Eichenblatt mich berührte. Und Hunger. Ob es schon wieder etwas zu Fressen gab? Es war doch schon warm geworden in den letzten Tagen oder nicht? Ich brauchte ein wenig, bis ich das Maul wieder öffnete, um weiterzusprechen. Aber besser, miaute ich dann, wobei ich mich noch ein wenig aufrichtete. Erst jetzt bemerkte ich, wie trocken mein Maul eigentlich war. Ich hab Durst, fügte ich dann noch hinzu. Ob die Heilerin etwas Wasser für mich hatte? Und ob vielleicht bald jemand vorbeikommen würde, um nach mir zu sehen? Meine Mutter vielleicht? Frostpfote? Unser Vater oder vielleicht auch Natternschweif?
Ich stieß ein leises Seufzen aus und ließ mich wieder ins Nest sinken. Auch wenn es mir schon besser ging, war ich wohl noch nicht ganz gesund und musste mich noch ein wenig ausruhen, ehe es mit dem Training weitergehen konnte. Aber jetzt wollte ich erst einmal etwas Trinken ... und Essen wenn möglich.
Mein Magen knurrte.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:


Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



---> Große Platane [DonnerClan-Territorium]


Ein leises Knurren entfloh mir.
Ich hatte das Lager hinter Azurblick betreten, doch Toxinstern hatte uns kaum einen Schritt weitermachen lassen. Was wollte der Anführer denn von uns? Musste er uns noch einmal quer durch das ganze Territorium scheuchen? Nein, in diesem Fall wäre er nicht so wütend gewesen, eine Wut, die mich auch dazu veranlasste, mich unwillkürlich schräg zwischen den Anführer und Frostpfote zu stellen und den jüngeren Kater so ein klein wenig vor dem höherrangigen abzuschirmen. Und "hinsetzen"? Natürlich konnte Toxinstern machen was er wollte, genauso wie die anderen höherrangigen Katzen, aber zumindest würde ich ihm nicht immer aufs Wort folgen und da Azurblick auch keine Anstalt machte, dem Anführer zu gehorchen, blieb ich ebenfalls stehen.
Es schien wohl um die gefangene Beute zu gehen, denn natürlich hätten die anderen Katzen diese für sich beansprucht. Hätten wir denn verhungern sollen? Hätte Frostpfote verhungern sollen, weil seine Eltern ihm nicht beigebracht hatten, sich selbst zu versorgen, sondern stattdessen wollten, dass er wie sie ständig irgendwelchen anderen Katzen die Pfoten leckte, bloß weil diese früher geboren worden waren, oder einen höheren Rang inne hatten? Und was war mit mir? Oder Azurblick?
Eben waren wir noch gemeinsam im Wald gewesen und mehr oder weniger frei von den Zwängen des Clans, aber diesen Moment konnten wir natürlich nicht genießen. Und doch musste ich zugeben, dass Azurblick in diesem Moment unglaublich mutig war, obwohl Toxinstern wohl kaum davor zurückscheuen würde, seinen Kopf durchzusetzen. Aber selbst wenn der Kater vor uns wohl gewinnen würde, wenn es darauf ankam - sie nahmen sich doch immer, was sie wollten - hieß das nicht, dass ich sofort klein beigeben musste, besonders wenn Azurblick so mutig war.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Cf.: Große Platane

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDi 23 Jun 2020, 20:17




Eichenblatt

Es war ein gutes Zeichen, dass Lichterpfote sich gut genug fühlte, um ihre Worte aufzunehmen und ihr zu antworten, und Eichenblatt war guten Gewissens, dass die Kätzin ihre Krankheit überstehen würde. Es würde nur ein wenig Zeit und Ruhe brauchen.
Und Nahrung und Wasser. Kurz zuckten ihre Mundwinkeln, hätten sich beinahe zu einem bitteren Lächeln verzogen, doch sie wollte der kleinen Schülerin keinen falschen Eindruck vermitteln. Im Augenblick war sie der Meinung, dass Lichterpfotes einzige Sorge sie selbst sein sollte; da musste sie ihr ihre eigenen negativen Emotionen nicht noch zusätzlich aufs Auge drücken. Sie betete zum SternenClan, dass in wenigen Augenblicken eine Katze wie Farnsee in ihr Bau treten würde, die eine weitere Beute mitbrachte, um Lichterpfotes Hunger zu stillen, doch sie wusste, dass sie vergebens hoffte. Wenn es sein musste, würde Eichenblatt selbst losziehen, um Beute für ihre Patienten zu fangen. Sie war zwar alt, aber nicht inkompetent. Hoffte sie jedenfalls.
Liebevoll leckte die Heilerin Lichterpfote über den Kopf, ehe sie ihr mit gepresster Stimme antwortete, »Ich werde schauen, ob ich dir etwas zu essen auftreiben kann. Möchtest du in der Zwischenzeit Besuch haben, damit du dich weniger alleine fühlst? Wenn du magst, kann ich jemanden zu dir schicken.« Eichenblatt zwang sich zu einem freundlichen Lächeln, als sie ihr Angebot aussprach. Auch wenn Ruhe und Schlaf essenziell für die Genesung war, waren auch sozialer Kontakt und die eine oder andere Sache, die einen den Tag versüßen konnte, von wichtiger Natur.
»Was das Wasser angeht...« Die alte Heilerin warf Toxinstern, der sie geflissentlich ignoriert hatte, einen missbilligenden Blick zu, und hätte ihn vermutlich direkt angefahren, wenn die noch immer zerbrechliche Wisperwind nicht neben ihn gelegen hätte. Der Anführer konnte sich glücklich schätzen, dass die Kätzin aus eigenem Antrieb die Nahrung zu sich genommen hatte - ansonsten hätte es im Freien vermutlich eine kleine Standpauke ihrerseits gegeben. Trocken fuhr sie fort, »Da waren manche sich ein wenig zu fein dafür. Aber keine Sorge, ich hol dir sofort welches, nachdem ich nach Wisperwind geschaut habe.«
Unbeholfene Pfotenschritte ließ Eichenblatt aufhorchen und überrascht blickte sie von Lichterpfote auf, als zu ihrem Erstaunen dieses Mal nicht Farnsee, sondern beim SternenClan noch einmal Farnsees Junge in den Heilerbereich stolperte - und mit ihr ein in Wasser getränkter Moosball. Viel zu verblüfft und überrumpelt war sie gewesen, um Kamillenjunges dafür zu mahnen, dass sie sich aus der Kinderstube entfernt hatte, um Moos zu beschaffen, doch die Geste des Jungen war zu herzerwärmend, als dass sie jemals mit ihr schimpfen könnte. Was war das nur für ein Blut, das durch die Adern dieser Familie floss? Es würde sie nicht einmal mehr überraschen, wenn ein weiterer Nachwuchs Farnsees plötzlich mit Beutestücken in ihr Bau maschieren würde.
Leise lachte die rotbraune Kätzin in sich hinein und trottete mit vor Belustigung zusammengekniffenen Augen auf Kamillenjunges zu. Die Vorstellung, wie sie die Moosbälle vom Territorium aus bis in den Bau geschleppt hatte, war zu köstlich und die Intention, die diese Tat begleitet hatte, war zu respektieren. Laut schnurrend liebkoste sie das schildplattfarbene Junge, leckte ihr über die Flanke, den Kopf und ließ sie spüren, dass sie ihr überaus dankbar war.
»Der SternenClan scheint dich geschickt zu haben. Ich danke dir sehr, das war sehr bewundernswert von dir«, miaute sie mit warmer Stimme. »Farnsee wird vermutlich einen Herzinfakt bekommen, wenn sie wüsste, dass du dich rausgeschlichen hast, aber ich werde ein gutes Wort für dich einlegen.« Voller Zuneigung zwinkerte sie sie an und nahm ihr vorsichtig die beiden Moosbälle ab.
Kurz überlegte sie, ob es eine Möglichkeit gäbe, ihr ihre Dankbarkeit erkenntlich zu machen, doch zum aktuellen Zeitpunkt fiel ihr unglücklicherweise nichts ein. Gerne hätte Eichenblatt sie dazu eingeladen, noch ein wenig im Heilerbau zu verweilen, um sich die Arbeiten einer Heilerin anzuschauen, doch mit der Krankheit in der Luft war dies alles andere als eine gute Entscheidung - und ein weiteres, totes Junge konnte der DonnerClan wirklich nicht gebrauchen.
»Bevor du dir etwas einfängst, solltest du aber am besten wieder rausgehen. Wenn du magst und Farnsee mich dafür nicht in Stücke zerreißt, können wir die Tage auch gern einmal einen Ausflug nach draußen machen. Als kleines Dankeschön«, bot Eichenblatt ihr an, ehe sie zurück zu Lichterpfote trat, um ihr einen der beiden Moosbälle zu übergeben.
»Da hat sich wenigstens unser Durstproblem erledigt, nicht wahr?«, miaute die Heilerin und schob den kleineren Moosball in Lichterpfotes Richtung, um sie zum Trinken zu ermutigen. Gerne hätte sie einfach aus einem irrationalen, rachsüchtigen Drang heraus, Lichterpfote den größeren gegeben, doch sie wusste, dass es nicht Wisperwinds Schuld war, dass Toxinstern der Aufforderung nicht nachgekommen war. »Ich schau jetzt noch schnell nach Wisperwind und besorge dir dann etwas zu essen.«
Mit diesen Worten trug die Heilerin zunächst die Krätuer, die sie sorgsam zusammengelegt hatte, und schließlich den zweiten Moosball zu Wisperwinds Nest, von dem sich Toxinstern entfernt hatte - was auch gut war, denn sie war sich sicher, dass seine Anwesenheit ihre durch Kamillenjunges ausgelöste gute Stimmung nur wieder zunichte gemacht hätte.
Mit einem zufriedenen Nicken nahm sie zur Kenntnis, dass die getupfte Katze die magere Maus zu sich genommen hatte. Es war gut, dass Wisperwind mit einer kleineren Nahrung begonnen hatte; einerlei, wie stark der Hunger war, es wäre ihr nicht gut bekommen, wenn sie zu viel auf einmal gefressen hätte.
»Hier ist auch etwas Wasser für dich, Wisperwind«, sprach Eichenblatt ruhiger denn je. Kamillenjunges war wie Balsam für ihre Seele gewesen nach all dem, was sie in letzter Zeit hatte durchmachen müssen, und es fiel ihr nun deutlich einfacher, die Ruhe zu bewahren und ihren Verpflichtungen nachzugehen. »Und einige Kräuter, die dich stärken werden. Am besten ruhst du dich ein wenig aus - ich werde auch für dich versuchen, die eine oder andere Beute aufzutreiben. Wenn du magst, kannst du sie gerne zum Abend hin mit jemanden teilen. Dein Magen muss sich erst wieder daran gewöhnen, viel zu essen.«
Wenn wir überhaupt Beute finden, die geteilt werden kann.



Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 231

Erwähnt » Farnsee, Toxinstern
Angesprochen »  Lichterpfote, Kamillenjunges, Wisperwind

Code by Rey

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→ Relations ←

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDi 23 Jun 2020, 22:30


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #020

Erschöpft, und doch irgendwie froh ließ die Kriegerin den Kopf hängen. Sie hatte es gesagt. Sie hatte Toxinstern gesagt was sie gesehen hatte, nun konnte der stärkere sich darum kümmern. Wisperwind war müde. So unsagbar müde und ein langgezogenes seufzen kam aus ihrer Kehle. Sie schaute dem dunklen Kater noch einige Zeit nach, viel mehr, weil ihr Kopf zu schwer war um ihn zu bewegen, als wirklich absichtlich. Kamillenjunges nahm sie nur nebenbei wahr, erst als Eichenblatt mit einem Moosball voll Wasser direkt vor ihr stand blinzelte sie mehrfach und musterte das grüne Stückchen Moos.

"Danke"

Murmelte sie leicht abwesend und fuhr mit der Zunge über das Behältnis für Wasser. Kühl lag es ihr auf der Zunge und wanderte erfrischend ihren Rachen herab. "Lichterpfote kann die Reste von der hier haben." Die blickte zu der Angefangenen Maus die Farnsee in den Bau gebracht hatte und lächelte matt. "Du hast recht, ich kann nicht viel auf einmal essen." Nochmal presste sie etwas Wasser aus dem Moosball, zerkaute dabei die Kräuter die Eichenblatt ihr gebracht hatte und schluckte sie mühselig herunter. An den bitteren Geschmack dieser Kräuter würde sie sich wohl auch als Älteste noch nicht gewöhnt haben.  Als das getan war schloss sie erledigt die Augen. Wisperwind musste sich einfach etwas hinlegen. Dann würde es ihr sicher bald besser gehen. Jetzt wo die Blattfrische kam und die Krieger auch ganz sicher wieder mehr Beute mit ins Lager bringen würden... Solange sie diese nicht zuerst selbst fressen... schoss es ihr direkt verärgert in den Kopf, jedoch schob sie die Gedanken ganz weit in  die hinterste Ecke ihres Bewusstseins. Sie hatte grade andere Sorgen. Und Toxinstern würde sich darum kümmern. Da war sie sich ganz sicher.

Müde rollte sie sich etwas zusammen, legte sich den Schweif über die Augen und ließ ihren Geist treiben. Es dauerte nicht lange bis sie eingeschlafen war.

Erwähnt: Eichenblatt, Farnsee, Kamillenjunges, Lichterpfote, Toxinstern
Angesprochen:Eichenblatt

reden | denken | handeln | andere Katzen

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I solemnly swear that I am up to no good

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDo 25 Jun 2020, 12:24

Lichterpfote

Schülerin | DonnerClan



Ich nickte schwach und noch ein wenig müde von meinem bisherigen Kampf gegen die Krankheit und Hunger. Mein Magen knurrte, aber ich wollte tapfer sein und nicht jammern, schließlich war Eichenblatt bemüht, sich um mich zu kümmern und ich wollte auch meiner Mutter nicht übertrieben viele Sorgen machen - oder zumindest nich mehr als nötig. Aber Besuch hätte vielleicht doch gerne gehabt, wenn nicht gerade alle auf Patrouille waren ... Wenn nicht alle jagen sind, dann würde ich mich freuen, miaute ich dann. Und danke, Eichenblatt
Für einen Moment schloss ich die Augen, während die Heilerin sich an ein Junges wandte, das den Bau betreten hatte. Ich bekam nur halb mit was geschah und auch wenn es mir langsam besser ging, fehlte mir einfach der Kontext, um die ganzen Worte einzuordnen. Erst als die Heilerin mit dem in Wasser getränkten Moosball wieder zu mir kam, öffnete ich die Augen wieder. Noch einmal gähnte ich kurz und nickte ihr dankbar zu, ehe ich mich daran machte, etwas Wasser von dem Moos zu lecken. Vielleicht würde dann mein Kopfweh bald nachlassen und dann ging es mir hoffentlich bald gut genug, um den Heilerbau wieder verlassen zu können.
Ich schenkte Eichenblatt ein tapferes Lächeln.
Sie sollte jedenfalls nicht glauben, dass ich ihr nicht dankbar war.


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptySo 28 Jun 2020, 13:21



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Noch immer kochte der schwarze Anführer vor Wut und dass beide Krieger seinen Befehl missachteten stimmte ihn nicht gerade milder. Weil Tulpenfluss allerdings schnell dazu gestoßen war, sollte es nicht weiter schlimm sein - schließlich hatte er den anderen nicht nötigen, sondern ihn vor dem Verschwinden hindern wollen. Er schien sich tatsächlich für einen ganz außergewöhnlichen Rebellen zu halten, denn von einem schlechten Gewissen war keine Spur, als er seinem Anführer nun ohne jeglichen Respekt zu zeigen widersprach. Am liebsten hätte der große Kater seine Pranke gehoben und dem kleineren eine verpasst, doch er wusste, dass es die Einstellung dieser Katzen nur bestärken würde.

Das Gesicht noch immer zu einer wütenden Maske verzerrt funkelte er abwechselnd die Kätzin und den Kater an. Er wusste, dass Azurblick sich im Recht sah und vielleicht würde Donnerstern ihm dieses Recht geben. Aber er war nicht Donnerstern. Jeder einzelne von ihnen hungerte und niemand durfte sich über den anderen stellen und Beute für sich beanspruchen. Toxinstern konnte sich nicht einmal an seine letzte Mahlzeit erinnern - nach Azurblicks Begründung waren Farnsee und er diejenigen die als erstes fressen dürften: wer sollte den Clan sonst führen?
Mit einem Mal änderte sich der Ausdruck in dem Gesicht des Anführers: dem Zorn wich eine fast schon süßfreundliche Miene. Noch immer peitschte sein Schwanz aufgebracht hin und her, doch nun trat er einen Schritt zurück und eröffnete den Azurblick und Tulpenfluss den Blick auf das Trauerspiel in der Lagermitte. Meisensang kauerte noch immer bei ihrem verstorbenen Sohn, seine Geschwister hatten sich dazugesellt und waren ebenfalls wie kleine, jämmerliche Häufchen in sich zusammengesunken.

Die beiden hielten sich scheinbar für besonders arm und gleichzeitig sehr klug. Toxinstern hasste überhebliche Katzen fast noch mehr als respektlose.
"In Ordnung Azurblick." miaute er nun mit ruhiger, betont freundlicher Stimme und trat einen weiteren Schritt zurück, um den Weg zu Meisensang freizumachen, während er mit dem Schwanz auf sie deutete und seine Geste mit einem Nicken in ihre Richtung bestärkte.
"Dann geh zu ihr und erzähl ihr das doch auch nochmal. Sie wird sicherlich verstehen, dass ihr das Kaninchen gegessen habt, was Dornenjunges vielleicht das Leben hätte retten können, oder?"
Er wusste, dass es gemein war und auch, dass diese Krieger nicht die Schuld an dem Tod des Jungen trugen, doch ein Funken Wahrheit war dennoch dran: sie fraßen Beute die andere viel dringender brauchten. Und es war nun ihre Pflicht Reue zu zeigen dafür, dass sie zu dritt alleine ein Beutetier verspeist hatten. Stattdessen schlenderten sie ins Lager als wäre nichts gewesen und sahen sich noch dazu vollkommen im Recht. Dass Frostpfote vermutlich nicht die Idee gekommen war, machte ihn nicht weniger schuldig.

Doch er ließ ihnen keine Zeit zu reagieren als er nun noch näher kam als zuvor, er fühlte sich ein wenig klarer im Kopf und es hatte sich eine Maske der Strenge auf sein Gesicht gelegt.
"Oder ihr hört mir nun zu und tut so etwas nicht noch einmal. Niemand hat hier das Recht sich über den anderen zu stellen. Wir haben alle Hunger. Doch manche sind stärker als andere." Wieder deutete er mit dem Schwanz auf Meisensang.
"Und eure Pflicht als Krieger ist es dem Clan zu dienen. Und nicht vorrangig euch selber."
Noch immer funkelte Zorn in seinen gelben Augen, doch er hoffte, dass die drei sich ihres Vergehens nun zumindest bewusst waren.
"Keiner von euch wird mich heute Nacht zur großen Versammlung begleiten dürfen. Und es ist ab jetzt ein Mond lang eure Aufgabe unsere Königinnen, Jungen und Ältesten mit Beute zu versorgen."
Mit der zunehmenden Blattfrische würde auch die Beute wiederkommen, da war er zuversichtlich. Er hatte sein Urteil gesprochen und nun würde er auch keine Widerworte mehr akzeptieren - so sicher war er inzwischen in seiner Rolle. Einen Augenblick hielt er noch inne und sah jedem der drei kurz in die Augen um sich zu vergewissern, dass seine Worte sie erreicht hatten. Er erwartete nicht, dass sie ihre Strafe mit Freuden annehmen würden, doch zumindest hatten sie sie zu akzeptieren.

Ohne ein weiteres Wort wandte er sich schließlich ab und stolzierte geradewegs auf seinen Bau zu. Das Herz pumpte schmerzhaft schnell in seiner Brust und noch bevor er in seinem Nest angekommen war verließ die Kraft seine Glieder und er klappte in sich zusammen. Verborgen vor sämtlichen Blicken, im Schutze seines Anführerbaus lag der schwarze Kater auf dem staubigen Boden, unfähig sich zu regen. Zu viel war passiert in den letzten Monden das weder sein Körper noch sein Geist aushalten konnten.
Seine Sicht verschwamm und er sog ein letztes Mal tief die Frühlingsluft ein, bevor alles um ihn herum schwarz wurde und Toxinstern sich zum ersten Mal von dieser Welt verabschiedete. Von seinem Brustkorb ging ein höllischer Schmerz aus und doch war ihm, als würde er das erste Mal seit langer Zeit wieder richtig zur Ruhe kommen.
Diese erste Blattleere als Anführer hatte ihn auch sein erstes Leben gekostet.

- Verlust des ersten Lebens -



...all the courage that you need...

Angesprochen: Azurblick, Tulpenfluss, Frostpfote
Erwähnt: Farnsee, Meisensang, Dornenjunges, Donnerstern

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one.

Code by Mufasa



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All that you are
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDi 30 Jun 2020, 18:43


Spinnenjunges

DonnerClan | Junges | #003 | Steckbrief


Mit vor Neugierde großen Augen betrachtete der kleine Kater die große, grau Katze, die direkt vor ihm stand. Vorsichtig hob er eine Pfote,versuchte sich gleichzeitig angestrengt darauf zu konzentrieren, nicht das Gleichgewicht zu verlieren, weil er nun nur noch mit drei Beinen auf dem Boden stand, und wollte ihr Fell vorsichtig mit seiner Pfote berühren. Ob es genauso weich war, wie das seiner Mutter? Doch auf halben Weg verflog der aufmerksame, beinahe schon angestrengte Blick, der sein Gesicht gekennzeichnet hatte. Wohin ging seine Mutter? Wohin brachte sie seine beiden Geschwister? So abgelenkt verlor Spinnenjunges das Gleichgewicht und strauchelte, fiel jedoch nicht ganz um, denn auf halben Weg traf er auf das Bein der anderen Katze. Seine Beine wirbelten wild und kaum kontrolliert durcheinander, bis er schließlich wieder auf seinen eigenen, kleinen Pfoten stand. Er hatte es geschafft! Er war beinahe umgefallen und er hatte sich noch gerettet! Er konnte laufen! Sogleich sprangen seine Gedanken zurück zu der grauen Kätzin. Wie hatte sie seine Mutter noch gleich genannt? „Sa..Saphirsee“? Was war ein Saphirsee?
Aber was auch immer es nun war, dieses Saphirsee sah ihn gerade an und sagte etwas zu ihm. Als es ihn dann auch noch anstupste, plusterte Spinnenjunges sich so gut auf wie er konnte. Sein Brust schwoll vor stolz ein wenig an. Er wusste nicht was dieses Saphirsee gesagt hatte, aber es klang als wolle es etwas von ihm. Würden sie seiner Mutter und seinen Geschwistern folgen? Er wollte unbedingt seiner Mutter und seinen Geschwistern folgen! Dieses Saphirsee sollte sehen, dass er es auf jeden Fall ganz alleine schaffen würde ihnen zu folgen. Das würde er, jawohl! So gut und so schnell es ihm seine kurzen Beinchen erlaubten versuchte der kleine in die Richtung zu gelangen, in der seine Mutter verschwunden war. Immer wieder stolperte er dabei und fiel einige Male beinahe wieder um, doch er schaffte es auf den Pfoten zu bleiben und Stück für Stück vorwärts zu kommen. Immer weiter wackelte er vorwärts, bis er schließlich auf etwas trat, dass sich anders anfühlte. Nicht so weich, wie das Nest, in dem er vorhin aufgewacht war. Es war so kühl. Seine Pfote zuckte zurück, er sah dieses Saphirsee mit großen Augen an. Doch es sah so aus wie immer. Hatte es denn keine Angst vor dem harten Zeug, auf dem es laufen sollte?
Der kleine Kater nahm sich zusammen und stolperte weiter, den Blick fest auf den Boden gerichtet und darauf konzentriert, auch weiterhin nicht um zu fallen.
Plötzlich war Schluss. Mit einem dumpfen, leisen Geräusch traf sein Kopf auf etwas kleines, weiches. Mit einem erstaunten Maunzen strauchelte er und landete wie sein Bruder schon, gegen den er soeben gelaufen war, auf seinem Hinterteil.
Erschrocken blinzelte er seiner Mutter und seinem Bruder mit großen, blauen Augen entgegen.  

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Erwähnt: Holunderfell, seine Geschwister, Saphirsee

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyMi 01 Jul 2020, 14:28

#077

Saphirsee



Freundlich beäugte Saphirsee den kleinen Schützling, welchen ihre Mutter ihr einfach so überlassen hatte. Es waren die ersten Erfahrungen, die Saphirsee jemals mit einem Jungen sammelte; ob sie sich gut anstellte? Erfreut beobachtete sie, wie sich Spinnenjunges in Bewegung setze. Er strauchelte ab und zu, jedoch schaffte er es immer, sich gerade so auf den Beinen zu halten. Zugegeben, es sah schon ziemlich wackelig aus, wie der kleine Kater aus der Kinderstube stapfte, doch Saphirsee gab sich größte Mühe, ihm mit ihrem Schweif eine Stütze zu bieten.
Sie lächelte den kleinen Kater freundlich an, als er kurz zögerte, bevor er die Kinderstube schließlich doch verlies. "Siehst du, du bist schon richtig tapfer. Eines Tages wirst du ein hervorragender Krieger werden, Spinnenjunges!" Miaute sie und konnte ihre Euphorie für den kleinen Kater kaum verbergen. Sie fühlte sich bereits jetzt wie in einer kleinen Familie und alle Junge waren ihr bereits ans Herz gewachsen. In ihren blauen Augen lag die Wärme einer großen Schwester, als sie zu Holunderfell trat. "Sie sind allesamt wundervoll!" Sagte sie und ihr Blick glitt erneut zu den kleinen Fellbündeln, welche gerade die ersten Schritte außerhalb der Kinderstube tätigten.



reden | denken | handeln | Katzen

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Wie Frostzuzius einmal sagte:
"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyMi 01 Jul 2020, 21:16



Holunderfell


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

DonnerClan Königin Post 38

I'm not the man they think I am at home

Holunderfell sah von ihrer Fellpflege auf, als Enzianjunges sich von alleine in Bewegung setzte und in die Richtung des Heilerbaus stolperte. Allerdings kam er nicht weit, sondern blieb weniger als eine Schwanzlänge von seiner schildpattfarbenen Mutter sitzen, sah ratlos zu ihr zurück. Belustigt schnurrte die Kätzin, wickelte ihren Schweif fester um Schieferjunges und blinzelte den kleinen Kater sanft an.
»Da ist der Heilerbau«, schnurrte Holunderfell erklärend und nickte in die Richtung des Farntunnels, der zu der abgeschotteten Lichtung führte. »Ich hoffe, dass du nicht zu oft hin musst, schließlich gehen dort die Katzen hin, die sich verletzt haben. Eichenblatt, unsere Heilerin, wirst du bestimmt bald kennen lernen.«
Auch wenn du sie bereits kennst. Du wurdest schließlich in dem Bau geboren, fügte die Königin heimlich hinzu.

Nachdenklich sah sich die Königin um und überlegte, was sie ihrem Sohn wohl noch zeigen könnte. Ihr Blick fiel auf Azurblick, der wohl von einer gescheiterten Jagd zurückkehrte. Das dahinter mehr war, als sie wusste, konnte sie schließlich nicht ahnen.
»Schau mal dort!«, miaute Holunderfell mit gespielter Aufregung. »Unsere Krieger sind von der Jagd zurück gekehrt.«
Die Königin deutete auf Lilienregen, die soeben ins Lager zurückkehrte und auf Farnsee zusteuerte, die die gefleckte Kätzin zuvor gar nicht bemerkt hatte. Dabei lag die Zweite Anführerin vor dem Farntunnel, beobachtete das Lager... offensichtlich in Gedanken und bemüht, den Blick immer wieder von der Kinderstube fort zu richten. Oh je, dachte Holunderfell mitfühlend und räusperte sich. Sie musste dem kleinen Kater schließlich beibringen, wer welche Katze war.
»Und gerade ist Lilienregen ins Lager gekommen, schau mal, wie sie Richtung Heilerbau läuft! Die gemusterte Kätzin ist unsere Zweite Anführerin, Farnsee. Sie war vor kurzer Zeit selbst Königin und kommt die Kinderstube häufig besuchen, vielleicht wirst du sie bald kennen lernen.«
Es sei denn, deine Mutter hat andere Pläne für dich.
Schnell wechselte die Königin das Thema.
»Und da drüber, der große schwarze Kater? Das ist Toxinstern, unser Anführer.«
Wie viel davon im Kopf des kleinen Jungen hängen bleiben würde, konnte Holunderfell allerdings nicht sagen.

Spinnenjunges erschien aus der Kinderstube und stolperte vor sich hin, bis er genau wie sein Bruder auch, sitzend zum Halt kam. Belustigt lachte die Königin auf, reckte sich und leckte ihm stolz über die kleinen Ohren. Ihre kleinen tüchtigen Junge, so schnell trauten sie sich in die weite Welt hinaus.
»Das macht ihr ganz toll, meine Kleinen. Und jetzt los, schaut euch um und spielt ein bisschen, solange die Sonne noch so schön scheint, ja?«
Liebevoll lächelnd, wandte sie sich kurz ihrer Fellpflege zu, bis sie ihren Kopf in den Nacken warf und ihre Tochter kopfüber anschaute.
»Du bist auch wundervoll, meine kleine Kriegerin. Eines Tages werden dir solche Fellkugeln um die Pfoten laufen, freu dich schon einmal drauf. Es ist ein wunderschönes Gefühl, sie aufwachsen zu sehen.«

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDo 02 Jul 2020, 10:20

Lilienregen

008 | am Rand des Lagers

Ihre Idee, einen Schatten auf die sich sonnende zweite Anführerin zu werfen hatte funktioniert und ohne, dass Lilienregen im ersten Moment etwas sagen musste hatte die Kätzin ihre Ohren gespitzt und ihre Anwesenheit bemerkt. Für einen kurzen Moment empfand Lilienregen einen gewissen Hauch von Freude da sie es anscheinend irgendwie geschafft hatte die zweite Anführerin aus ihren Gedanken zu reißen, doch bei den Worten der anderen Kriegerin legte Lilienregen sofort ihre Ohren an und schaute betreten zu Boden. Sie war mit Schuld, dass dieses Junge gestorben war, immerhin hatte sie heute schon wieder keine Beute mitgebracht als sie wieder ins Lager zurückgekommen war. Der Clan war nicht mehr dazu in der Lage ihre jüngsten und zugleich verletzlichsten Clanmitglieder zu ernähren. Kurz richtete sie den Blick ihrer eisblauen Augen auf die Katzen welche sich um den leblosen Körper von Dornenjunges versammelten und sie seufzte kurz ehe sie sich wieder zu Farnsee drehte. "Womit haben wir das alles verdient? Wir sind nicht einmal mehr dazu in der Lage irgendjemanden hier zu ernähren. Irgendwann muss die Beute doch zurückkommen?", miaute sie und die Verzweiflung, welche in ihrer Stimme mitschwang war kaum zu überhören. Wenn man Lilienregen eines ansah, dann den Fakt, dass sie sich selbst auch gerade dafür verantwortlich machte, dass wieder jemand einen Hungertod gestorben war. Durch die ganzen Vorwürfe, welche sich die getigerte Kriegerin in diesem Moment machte war ihr nicht aufgefallen, dass Farnsee mehr oder weniger elegant, das Gespräch von ihrer Wenigkeit weglenkte. "Wie es mir geht ist wirklich unwichtig, das einzige Problem, das ich mit dieser Situation habe, ist das ich mich wirklich nutzlos fühle... zu dumm für die Jagd wie es scheint..", seufzte sie und rammte ihre Krallen in die Erde. Sie ärgerte sich wirklich, aber eigentlich mehr über sich selbst als über alles andere, sie war eine gute Jägerin, das wusste sie, doch dieser dauernde Misserfolg bei der Jagd machte ihr wirklich zu schaffen. Jeder Krieger gab sein bestes und versuchte alles um nur das winzigste Stück an Beute ins Lager zu bringen, doch ein Stück Beute reichte nicht um alle hungrigen Mäuler zu stopfen. Nie würde sie die enttäuschten Blicke vergessen, welche den Kriegern zugeworfen wurden, wenn sie mit leeren Pfoten ins Lager zurückkamen. Der DonnerClan war ein Schatten seiner selbst geworden und es war nur ein Wunder, dass sich noch kein anderer Clan ihre Schwäche zu nutze gemacht hatte.   

Erwähnt: Dornenjuges, Farnsee
Angesprochen: Farnsee
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDo 02 Jul 2020, 17:09



✁Dunkelfuß
I miss the good ol' days.

So sehr sein Herz für die kleinen Bälger schlug, wusste er nicht, wie er den Kleinen eine emotionale Stütze sein könnte  - schon immer war Dunkelfuß  ein eher pragmatischer Kater gewesen und alle Erfahrungen der Welt hatten es nicht geschafft, ihm zu lehren, trauernde Clangefährten mit Samtpfoten anzufassen.
Erschöpft von den Geschehnissen - und beim SternenClan, es war erst Sonnenaufgang und es fühlte sich an, als wären Monde vergangen! - musterte er Funkenjunges, den er zuvor noch voller Neugier und junger Freude erlebt hatte, als dieser zu ihm und Saphirsee gestoßen war. Wie lange es wohl dauern würde, bis er und seine Geschwister über den Tod seines Bruders hinwegkommen würde?
»Wir werden Dornenjunges auf unserem Territorium unweit des Lagers zur letzten Ruhe betten, wie es sich für eine wahre DonnerClan Katze gehört«, sprach der dunkle Kater mit belegter Stimme auf Funkenjunges' Frage hin. Er hoffte, dass seine Worte eine beruhigende Wirkung auf die Jungen haben würde. »Und wenn wir dann schon dabei sind, zeige ich euch den einen oder anderen Baum, den ich in meiner Jugend erklimmt  habe.« Er bemühte sich um ein freundliches Lächeln, während er sich zuerst zu Funkenjunges und schließlich zu Federjunges hinunterbeugte, um ihnen sanft über den Kopf zu lecken.
Wenn Meisensang sich bei unserer Rückkehr nicht zusammengerissen hat, dann werde ich ihr die Leviten lesen, schoss es Dunkelfuß in den Kopf und am liebsten hätte er vor Verärgerung gefaucht. Er war jedoch reif genug, dass er wusste, wie unangebracht seine Reaktion zum aktuellen Zeitpunkt wäre. Forsch blickte der Älteste zu der betrübten Königin und biss die Zähne zusammen, um sich einen harschen Kommentar zu verkneifen. Sie muss realisieren, dass sie nicht nur ein Junges hat.
Tief atmete er ein, um seinen Ärger im  Zaum zu halten, ehe er auch auf Stromjunges zuschritt, um ihr zu signalisieren, dass er sie nicht vergessen hatte. Zuneigung funkelte in seinen Augen, als er seine Stirn kurz an die ihrer legte. »Ihr als Geschwister solltet dabei sein, wenn wir Dornenjunges bestatten.«
Es tat ihm leid, Silberjunges zurückzulassen, insbesondere nachdem er so viel Männlichkeit bewiesen hatte, Federjunges in dieser schweren Zeit beiseite zu stehen. Dennoch wäre es für eine alte Katze wie ihn ein wenig zu viel geworden, alle vier Jungkatzen unter Kontrolle zu halten - zumal er zunächst mit Rußfeder sprechen müsste, ehe er ihr Junges entführte.
Gemächlich wandte Dunkelfuß sich Dornenjunges' Leiche zu, während er seinen Blick ein letztes Mal fast schon warnend auf Meisensang richtete. »Wir werden ihn jetzt wegbringen«, miaute er kurz angebunden mit dem letzten Funken Hoffnung, ihr endlich eine Reaktion entlocken zu können. Dann packte er den kleinen Körper sanft und steuerte auf den Lagerausgang zu, während er mit einer einladenden Schweifbewegung die anderen Geschwister dazu aufforderte, ihm zu folgen.
Seine Augen schweiften kurz Toxinstern, der einige Krieger bei ihrer Rückkehr zur Seite genommen hatte, doch er empfand es nicht als wichtig genug, dem Ganzen auch nur einen weiteren Funken Beachtung zu schenken.

DC Ältester | too old | #005

Angesprochen: Funkenjunges, Stromjunges, Meisensang
Erwähnt: Saphirsee, Dornenjunges, Federjunges, Silberjunges, Rußfeder, Toxinstern
tbc: DonnerClan Territorium, Das Territorium

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyDo 02 Jul 2020, 20:14





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #005


Aus irgendeinem Grund, den Enzianjunges zu diesem Zeitpunkt noch nich zu benennen wusste, faszinierte ihn all das, was seine Mutter ihm über den Heilerbau erzählte. Es schien fast so, als würde ihn etwas in die Richtung des Baus ziehen. Er erfasste die Bedeutung der Worte die seine Mutter sagte nicht so wirklich, er wusste weder was es hieß "verletzt" zu sein, noch verstand er, warum Holunderfell hoffte, dass er nicht oft dort hin kommen würde. Verständnislos starrte er den Bau an, legte den Kopf schief und einen Moment schien es so, als wolle das kleine flauschige Fellbündel weiter in Richtung des Heilerbaus stolpern. Jedoch wurde er jäh unterbrochen, als Holunderfell begann zu sprechen.

Enzianjunges war ein Kater, welcher ziemlich schnell Informationen aus seiner Umgebung ziehen konnte und diese auch schnell verarbeitete. So fiel es ihm auch nicht schwer den weiteren Erzählungen seiner Mutter zu horchen, als diese ihnen weitere Katzen vorstellte. Er verstand zwar nicht jedes Wort, jedoch nahm er sich vor so viel über die anderen Katzen und ihren Clan allgemein zu lernen wie irgendmöglich.

"Die gemusterte Kätzin ist unsere Zweite Anführerin, Farnsee.

Das Junge schaute auf, sein Blick fand die gemusterte Katze und kurz zuckte etwas vertrautes durch seinen kleinen Körper. Lange schaute er die "zweite Anführerin" an, legte den Kopf leicht schief und erst als Holunderfell ihm von Toxinstern erzählte blickte er fort. Er erkannte einen schwarzen riesigen Kater, welcher jedoch gleich wieder aus seinem Sichtfeld verschwand. Die Informationen drehten sich im Kopf des gemusterten Jungen und er erschrak beinahe als plötzlich etwas großes, weiches in ihn hineinstolperte.

In der Zeit, die er nun schon auf der Welt war, hatte er gelernt, was es bedeutet sein Gleichgewicht zu halten, dass nutzte er nun und stemmte seine kleinen Pfoten in die Erde um seinen Stand zu festigen. Er ruderte ein wenig mit dem Schweif, geriet ganz schön in schieflage, blieb jedoch stehen. Triumphierend hüpfte das Junge in die Luft, schlug erfreut mit seinem Schweif, kam dabei jedoch aus dem Gleichgewicht und landete schwer auf dem Hintern. Ein wenig enttäuscht von sich selbst drehte er sich zu seinem Bruder um und stieß seine Nase in das dichte Jungenfell. Seit er ein Bewusstsein entwickelt hatte, hatte er schnell kapiert was Katzen waren, wie sich ihre Namen zusammenstellten und wer zu seiner Familie gehörte. Auch wenn Katzen wie Saphirsee neu für ihn waren. So rochen sie irgendwie doch sehr Familiär.

Immer noch tobte eine Bewunderung für das ganze Lager in dem kleinen Kätzchen. Er hatte noch nie so viel freie Fläche gesehen, noch nie so viele Katzen, die alle so groß und stark waren. Dieser Ausflug entfachte in Enzianjunges das Bedürfnis das ganze Lager zu betrachten, in jeden Bau zu schlüpften und ganz viel neues zu erleben und zu entdecken.


» Erwähnt:Holunderfell, Spinnenjunges, Schieferjunges, Saphirsee, Farnsee, Toxinstern
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube -> Vor dem Bau


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptySo 05 Jul 2020, 20:45



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 169 | DonnerClan

Während die gemusterte Kätzin auf die Antwort von Lilienregen wartete, konnte sie den schwarzen Kater nicht missachten, der soeben die Jagdpatrouille ohne Beute angehalten hatte. Leider konnte die Zweite Anführerin nicht hören, was Toxinstern zu sagen hatte, doch er wirkte wütend und nur mit Mühe beherrscht. Da es sich um eine Patrouille von Tulpenfluss und Azurblick handelte, konnte sich Farnsee bereits denken, dass die beiden etwas verbrochen hatten, dennoch wurmte es sie, da die Situation so schnell aus der Kontrolle zu laufen schien, bis der Anführer sich abwandte und in seinem Bau verschwand. Sicher, die beiden waren nicht die einfachsten Genossen, dennoch hatte Farnsee ihnen stets vertrauen geschenkt - oder es zumindest versucht. Gehörte nicht zu der Gruppe auch Farbenjäger? Ihr Herz zog sich zusammen, dem Kater war sie nicht begegnet, seitdem er sich ein wenig um sie gekümmert hatte am vorangegangenen Tag. Sie würde sich sehr viel besser fühlen, wenn sie sein hübsches Lächeln wiedersehen könnte.

»So darfst du nicht denken«, miaute Farnsee sanft, nachdem Lilienregen sie mit ihren Worten wieder aus ihren Gedanken geholt hatte. Wenn sich mehr Katzen als nur die Zweite Anführerin sich nutzlos fühlten, konnte das für sie alle verheerende Folgen haben. Besonders ihre Clangefährten wollte sie vor solchen Zweifeln bewahren.
»Du bist eine sehr gute Jägerin, vergiss das nicht. Es ist nicht deine Schuld, dass die Beute verschwunden ist und wir können nur hoffen, dass der SternenClan sie uns bald wieder schickt. Es wird uns bald wieder besser gehen, liebe Lilienregen, und bis dahin dürfen wir nicht verzagen.«
So gut wie Farnsee konnte, rang sie sich ein passendes Schnurrgeräusch dazu ab, ließ ihren Blick jedoch wieder unkonzentrierter durch das Lager gleiten. Die Situation um Dornenjunges schien sich langsam aufzulösen, Dunkelfuß verließ soeben das Lager und führte die verbliebenen Junge von Meisensang zu einem kleinen Ausflug aus dem Lager. Es war eine schöne Geste und die gemusterte Kätzin freute sich, dass der Älteste so für seine Clangefährten da war. Sie wünschte, dass sie sich aufraffen und ihnen zur letzten Ruhestätte des Jungen begleiten könnte, doch sie wusste nicht einmal, ob sie am Abend genug Kraft für die Große Versammlung haben würde. Der Schmerz, den die Erinnerung an die zwei Großen Versammlungen, die sie je besucht hatte, auslöste, konnte sie nicht einfach verdrängen und so bahnte er sich wieder in ihre Brust. Erst beim letzten Mal hatte sie schon wie eine fette Hauskatze ausgesehen und jetzt hatte sie wieder geworfen! Nur weil sie mager war und der hängende Bauch nie wirklich verschwunden war, war diese Tatsache dem Clan untergegangen, doch bestimmt würde der DonnerClan nicht sonderlich stark wirken auf der Versammlung. Ob dieses Mal wenigstens ein anderer Zweiter Anführer mit ihr reden würde?

Die Gedanken an "Königinnen" und "Junge" ließen ihre Konzentration wieder fallen und so glitt ihr oranger Blick zu Holunderfell und ihren Jungen. Nun waren auch Saphirsee und ein drittes Junges auf der Lichtung, doch das war weniger interessant für die Zweite Anführerin, die das schildpattfarbene Junge beobachtete. Das sie dieses das letzte Mal als klägliches Bündel gesehen hatte... war unfassbar für sie. Schweigend bohrte sich ihr neutraler Blick, der nur den ganzen Schmerz in ihrer Brust verdeckte, in das Junge, bis sie blinzelte und bemerkte, dass der kleine Kater sie ebenfalls anstarrte. Angst schoss durch ihren Körper, als sie seinen Blick bemerkte, sie erstarrte, doch konnte sie ihren Blick nicht abwenden. Wusste der kleine Kater es? Konnte er die Schuld an ihr erkennen, spürte er, dass sie ihm etwas genommen hatte? Am liebsten wäre sie aufgestanden, hätte sich über die Lichtung geworfen und ihn an sich gedrückt, nie wieder losgelassen. Doch das durfte sie nicht. Wenn sie das tat, wäre alles umsonst gewesen.
Als das Junge seinen Blick abwandte, schnappte Farnsee nach Luft und sah auf ihre weißen Pfoten hinab, nur um sich an Lilienregen zu erinnern. Verwirrt sah sie zu der hell getigerten Katze und starrte diese unschlüssig an, bis sie sich schließlich zu räuspern versuchte.
»Für diese kleinen Junge da drüben müssen wir weitermachen, egal was kommt«, erklärte die Zweite Anführerin und unterdrückte die Qual in ihrer Stimme. Nervös versuchte sie ein wenig das Thema abzulenken, damit es nicht wieder auf sie überschlug, also deutete sie nur mit einem leichten Nicken in die Richtung der drei kleinen Bündel. »Hast du eigentlich schon an Junge gedacht? Oder den passenden Kater gefunden?«

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 50 EmptyMo 06 Jul 2020, 10:59



Azur
blick


Krieger | DonnerClan
Post #
"Learn from yesterday. Livve for today. Hope for tomorrow."


Mit angelegten Ohren hörte er dem ach-so-tollen Anführer zu. Doch als dieser auf den toten Körper von Dornenjunges zeigte, stand Azurblick kurz der Schock ins Gesicht geschrieben. Nur kurz, für einen kleinen Moment. Konnte das Junge wirklich gestorben sein, weil sie das Kaninchen selber gefressen hatten? War es seine Schuld, dass Meisensang eines ihrer Jungen verloren hatte?
Er atmete tief durch und schüttelte den Kopf. "Hätte es nicht Dornenjunges getroffen, wäre eine andere Katze gestorben." Seine Stimme war ruhig, dennoch funkelte er Toxinstern an. Er beharrte auf seiner Meinung; eventuell wäre ein Krieger oder ein Schüler gestorben und der Clan hätte noch weniger Beute fangen können. Das war nunmal der Kreislauf des Lebens.
Verärgert schlug er mit dem Schweif auf dem Boden, als Toxinstern meinte, niemand hätte das Recht sich über andere zu stellen. Natürlich. Niemand außer ihm, Eichenblatt und Farnsee. Der Rest durfte arbeiten und schuften. Beinahe hätte der Krieger gefragt, wann Toxinstern dann das letzte Mal für den Clan gejagt hat, behielt es dann aber doch für sich.
Als der Anführer sich abwandte schnaubte Azurblick gereizt. "Für die Königinnen und Junge jagen. Machen wir doch sowieso schon die ganze Zeit." Knurrte er an Tulpenfluss gewandt.


©Kristina Angerer




Farben
jäger


Krieger | DonnerClan
Post #
"It's not the pain. It's who it came from."


Farbenjäger hatte gut ausgeschlafen. Oh ja, das hatte er nochmal gebraucht. Er war davor seit Tagen auf den Beinen gewesen, hatte gejagt und war mit Patrouillen mitgegangen, nur weil Farnsee ihm eine auswischen wollte. Er sollte wütend auf Farnsee sein, doch sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen bei dem Gedanken an die Kätzin. Er kannte das Gefühl nicht. Es war eine Mischung aus Trauer, Mitgefühl und noch irgendetwas anderes....er wusste, er hatte dieses Gefühl vor langer, langer Zeit verloren. Eisenkralle hatte es ihm genommen.
Der Schildpattkrieger streckte sich und verließ den Kriegerbau. Er sah sich irritiert um, als er das Chaos auf der Lichtung bemerkte. Toxinstern machte gerade zwei Krieger zur Sau. Mitten im Lager lag der tote Körper eines Jungen. Farbenjäger fühlte sich, als hätte er einen ganzen Blattwechsel verschlafen. Dann fiel sein Blick auf ein all zu bekanntes Fell. Farnsee unterhielt sich mit Lilienregen. Er sah sie einige Momente an, bewunderte ihre Bewegungen, hoffte ihr Lächeln zu sehen. Doch sie schienen sich über etwas Ernstes zu unterhalten. Somit wandte er den Blick wieder ab und ließ sich irgendwo abseits nieder. Vielleicht dürfte er heute ja mit zur großen Versammlung. Vielleicht konnte er dann einige Worte mit ihr wechseln.


©Kristina Angerer

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*MEINE RELATIONS*

Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

Danke (C) Iceheart:
 
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