Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 DonnerClan Lager

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySa 03 Okt 2020, 22:39




Eichenblatt

cf: SternenClan Territorium, Das Baumgeviert

Eindeutig war ihr wieder vor Augen geführt worden, dass sie nicht mehr für solch längere Strecken gemacht war - und konnte, wenn sie ehrlich war, sich auch nicht vorstellen, wie sie bei dem nächsten Heilertreffen den Weg zum Mondstein alleine bewältigen sollte.
Die rotbraune Kätzin hatte sich auf dem Heimweg weiter hinter ihren Clangefährten fallengelassen und war folglich die Letzte, die durch den Tunnel in das Lager trat, das sie als ihr Zuhause betrachtete. Man sollte meinen, dass sie seit der Rückkehr aus der Verbannung eine intensivere Verbundenheit zum Lager spüren sollte; es mehr wertzuschätzen wissen sollte, was sie hatte. Wenn sie jedoch ehrlich mit sich war, hätten ihre Emotionen nicht gleichgültiger sein können bei dem Anblick der Lichtung und der Baue, in denen die Katzen ihre Nester bezogen hatten.
Wenn Heimat das Gefühl von Geborgenheit war - der Ort, an den man sich nach einem langen Tag sehnte -, dann war ihre Heimat bereits vor langer Zeit von ihr gegangen.

Mit trägen Lidern war teilnahmelos Eichenblatt über die Lichtung getrottet und hatte sich im Heilerbau verzogen, noch ehe man sie ansprechen konnte oder Toxinstern die Versammlung einberief. Es würde keinen Unterschied machen, ob sie anwesend war - etwas Neues würde sie dadurch nicht erfahren.  Kurz waren ihre Augen über Meisensangs Leiche gehuscht, die noch immer an Ort und Stelle lag, und für einen Moment hatte sie sich gefragt, ob es nicht unkatzlich war, dass es sie nicht interessierte, dass ihre Schwester von ihnen gegangen war. Aber auch der Gedanke hatte sich rasch wieder verflüchtigt, kaum dass sie ihren alten Körper in ihr Nest hatte sacken lassen.
Lichterpfote schien es bereits vor der Großen Versammlung besser zu gehen. Ich werde später noch einmal einen Blick auf sie werfen, bevor ich sie gehen lasse. Wenn es noch nicht zu spät ist, wenn ich aufwache, sollte ich auch in der Kinderstube nach dem Rechten schauen, waren die letzten Fetzen, die durch ihren Kopf schwirrten, bevor sie sich in den Schlaf verabschiedete.

~ Zeitsprung ~

Geweckt vom prasselnden Regen und dem Donnergrollen des aufgezogenen Gewitters hatte die DonnerClan Heilerin ihre Augen aufgeschlagen. Sie würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie sich erholt fühlte, doch ihr war bewusst, dass sie nicht den gesamten Tag verschlafen konnte. Mit einem Seufzen stemmte Eichenblatt sich auf ihre Beine und spürte, wie ihre Gelenke dabei unangenehm knackten, was sie dazu verleitete, leise vor sich hinzufluchen. Unwillkürlich kam ihr Meeresblick in den Sinn und ein Schatten legte sich über das Gesicht der Kätzin, die keineswegs jünger als die verstorben FlussClan Heilerin war. Es war, als könnte sie fühlen, wie der Tod seine Hand bereits nach ihr ausstreckte, und ein Schaudern lief ihren Rücken hinunter. Doch fataler als das Nahen ihres eigenen Ablebens war die Vorstellung, ihren Clan ohne einen Nachfolger zu verlassen.
Ob der SternenClan uns bald einen Heilerschüler schicken wird? Ein bitterer Zug zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, als sie an das kleine Ding dachte, das sie einst als ihren ganzen Stolz betrachtet hatte. Als ihren kleinen Lichtblick, nachdem sie ihre Jungen hatte weggeben müssen. Ach, Efeupfote, ich brauche dich.
Mit einer solchen Intensität, als könnte sie die unangenehmen Gefühle damit vertreiben, hatte Eichenblatt ihr Fell gepflegt, ehe sie aus der Spalte hinaus auf die Heilerlichtung trat.





Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 232

Erwähnt » Toxinstern, Meisensang, Meeresblick, Efeupfote, Lichterpfote
Angesprochen »  xxx

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 10:05

Eisenkralle

"I can’t deny that I’ve failed and I can’t even promise that it will never happen again. But I’ll do the best I can to get it right this time. And I promise you I’ll keep trying."

DonnerClan | Krieger


Enzianjunges antwortete zuerst nicht, sondern nickte nur. Also blieb ich für einen Moment schweigend neben meinem Sohn sitzen, ohne zu versuchen, ihn zum Sprechen zu bewegen. Er würde etwas sagen, wenn er soweit war. Das hoffte ich zumindest und da er nicht zu den wildesten Jungen zu zählen schien, verwunderte es mich auch nicht zu sehr. Dann aber drang ein Schnurren aus meiner Kehle, als der kleine Kater mich erst anstupste und dann mit der Nase in eine Richtung deutete. Trotzdem brauchte ich einen Moment, um Enzianjunges Wunsch zu verstehen, als er mich mit bittenden Augen ansah.
Eichenblatt wird bestimmt bald zurückkommen, miaute ich. Dann können wir schauen, ob sie etwas Zeit hat. Meine Schweifspitze zuckte leicht. Alleine wollte ich den kleinen Kater nicht dort lassen und auch nicht ohne die Zustimmung der Heilerin. In diesem Moment tauchte aber schon Wisperwind auf, die mir erzählte, dass mein Sohn schon am Vortag im Heilerbau gewesen war.
Ich verstehe. Meine Schnurrhaare zuckten leicht, als ich wieder zu Enzianjunges blickte. Einmal zum Heilerbau zu wollen, zeugte von der Neugier eines Jungen. Ein zweites Mal hingehen zu wollen, bedeutete wohl, dass er entweder Eichenblatt mochte, oder sich für ihre Arbeit interessierte. Dann ist es interessant dort?, fragte ich meinen Sohn, bevor ich mich daran machte, Wisperwinds vorangegangene Frage zu beantworten. Holunderfell und den übrigen Jungen geht es gut, miaute ich dann. Sie sind etwas abgemagert vom Hunger, aber mit Beute werden sie sich rasch erholen und wieder zu Kräften kommen.

Ich hätte meinen Sohn zwar auch selbst zu Eichenblatt gebracht, als diese das Lager betrat, jedoch tönte in dem Moment bereits Farnsees Stimme über die Lichtung und als mein Name fiel, nickte ich Wisperwind dankbar zu. Sieht so aus, als müssten wir los, miaute ich freundlich an die Kriegerin gewandt. Es wäre mir eine große Hilfe, wenn du Enzianjunges mit hinüber nehmen würdest, während ich Taulicht hole. Mit einem kurzen Nicken verabschiedete ich mich von ihr, beugte mich aber noch einmal zu Enzianjunges hinunter, um dem kleinen Kater zum Abschied über den Kopf zu lecken.
Viel Spaß, schnurrte ich noch, bevor ich mich abwandte, um zum Bau der Krieger zu laufen. Wir gehen Materialien für die Kinderstube sammeln, miaute ich an Tageslicht gewandt. Treffen uns gleich am Lagerausgang. Dann wandte ich mich bereits wieder ab und schlüpfte nach draußen, um dort auf Wisperwind zu warten.



Angesprochen: Enzianjunges, Wisperwind, Tageslicht
Standort: Vor der Kinderstube ---> Kriegerbau ---> Beim Lagerausgang
Sonstiges: Sammelpatrouille: Sammelt Materialien zur Verstärkung der Kinderestube mit Wisperwind und Tageslicht.
Reden | Denken | Handeln | Katzen

(c)Niyaha, Finsterkralle & Schmetterlingspfote

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 11:15


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #030

Wisperwind brauchte wirklich viel Beherrschung um nicht immer wieder verzückt zu dem kleinen Jungen herunterzublicken, welches seinen Blick bittend zu seinem Vater gerichtet hatte und ihn schier mit den Augen anzubetteln schien ihn gehen zu lassen. Ein sanftes Schmunzeln hatte sich auf ihre Lippen gelegt, während sie entspannt vor der Kinderstube saß und auf eine Reaktion des großen Kriegers, welcher für sie – als wirklich kleine Katze – wie ein Riese wirkte. Zumindest war sie gefühlt an Enzianjunges Größe eher dran, als an der des gestreiften Katers.

Zwar war der Kriegerin bereits aufgefallen, dass das Junge nicht gerne zu sprechen schien. Seine Stimme hatte sie wohl bewusst noch nicht einmal gehört, zu Beginn hatte sie vermutet, dass er eventuell Taub sein könnte, er reagierte jedoch auf die Worte seiner Mitkatzen, was sie gleichermaßen beruhigte und innerlich wunderte. Natürlich fragte sie sich, warum er nie sprach, aber er würde schon seine Gründe dafür haben.

Wohlwollend lag ihr heterochromer Blick auf dem Vater-Sohn Gespann, während sie beobachtete wie Eisenkralle dem kleinen Anbot mit ihm zu schauen, ob Eichenblatt etwas Zeit für ihn hatte. Enzianjunges schien schon am Vortag wirklich interessiert am Heilerbau zu sein, was wohl am Wahrscheinlichsten an all den neuen und unbekannten Gerüchen lag, welche immer aus dem Bau der Heilerin drangen. Interessiert hörte Wisperwind Eisenkralle zu, wie er über seine Gefährtin und ihre Junge sprach, bevor sie nachdenklich den Kopf schief legte, ihr rechtes Ohr zuckte. „Wenn ihr mal bei irgendetwas Hilfe braucht, scheut nicht mich zu fragen!“

Vielleicht lag es daran, dass sie total vernarrt in junge Katzen war, vielleicht aber auch daran, dass ihre eigene Gefühlswelt total verquer war, sie in einen Kater verliebt war, welcher bis vor wenigen Tagen noch kaum Interesse an ihrer Existent gehegt hatte und sie sich in diese Richtung sowieso nicht allzu viele Chancen ausmalte, jedoch hatte sie schon immer gerne in der Kinderstube ausgeholfen, auf Junge aufgepasst, die dortigen Katzen mit Nahrung versorgt, den Schülern beim Wechseln der Nester geholfen, was halt so anfiel.

Bevor sie noch etwas sagen konnte, hallte zuerst die Stimme ihres Anführers über die Lichtung, was in der grau Gemusterten den Impuls auslöste sich umzudrehen um zu ihm hinauf zu sehen. Kurz huschte etwas Verträumtes in ihren Blick, welcher fest auf den schwarzen Kater gerichtet war, nein nicht auf den Kater direkt, eher auf seine Ausdrucksstarken Augen, welche sie sogar von hier in ihrem intensiven Gelb leuchten sehen konnte.

Dabei rutschte ihr Lächeln ein wenig, wurde träumerisch, bevor Wisperwind kurz konzentriert den Kopf schüttelte, um ihre Gedanken wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei hatte sie kaum mitbekommen, was Toxinstern ihnen berichtet hatte, so unaufmerksam war sie gewesen. Jedoch meinte sie, die Namen ihrer verstorbenen Clankameraden herausgehört zu haben, weshalb die gemusterte kurz den Kopf senkte, um ihnen zu gedenken. Sie waren ganz sicher allesamt gut beim SternenClan angekommen und sahen nun zu ihnen herab, ihre Pfoten getaucht in Sternenlicht.

Als darauf ihre Schwester das Wort ergriff, noch etwas zu den toten Katzen sagte und sie anschließend in Patrouillen einteilte, lag es Wisperwind sich wieder zu ihrem Gesprächspartner herumzudrehen. Der graue Krieger hatte es ebenso erfasst, sie würden sich gleich auf die Suche nach Material machen müssen, weswegen die Kriegerin sich schnell wieder aufrichtete.

„Ich bringe ihn dann hin, wir sehen uns gleich am Lagerausgang!“ Da war der Kater jedoch an schon an ihm vorbeigetrabt, auf der Suche nach der dritten Katze ihrer Patrouille. Kurz steckte die Kriegerin den Kopf in die Kinderstube, musterte das Innenleben dieser und lächelte glücklich.

Holunderfell? Ich bringe Enzianjunges für Eisenkralle zum Heilerbau, der kleine will wohl Eichenblatt besuchen. Danach sind Eisenkralle und ich auf eine Patrouille eingeteilt, damit du weißt, wo er ist!“

Kurz zwinkerte sie der Königin und den anderen Katzen im Bau zu, bevor sie sich an den kleinen gemusterten wandte. „Na dann, komm mal mit!“ Vorsorglich hielt sie ihm ihren Schweif vor die Nase. Kurz schien der Kater verwirrt, bevor er seine kurzen Zähne in das Fell ihres Schweifes schlug. Grinsend nahm Wisperwind ihre Beute wieder auf und führte so das Junge durch das Lager hindurch in Richtung Heilerbau. Der Wind und der Regen klatschten ihr dabei umbarmherzig ins Gesicht, hoffentlich konnte sie Enzianjunges mit ihrem Körper ein wenig abschirmen, damit er mit seinem langen Jungenpelz nicht so nass wurde.

Schnell hatte sie Eichenblatt gefunden, welche grade aus ihrem Bau getreten war, als sie geradezu davor stand. Eichenblatt!“ Erfreut lächelte Wisperwind die ältere Heilerin durch die Wühlmaus hindurch an. Respektvoll neigte sie den Kopf, legte das tote Tier vor ihr ab und zog den kleinen Kater an ihre Seite.

„Ich dachte ich bringe dir etwas Beute vorbei, du hast diese Blattwechsel so viel für uns… Für mich getan, deswegen… Naja“ Wisperwind Schnurrhaare zuckten, als ihr auffiel, wie wenig eine – zugegebenermaßen dicke – Wühlmaus eigentlich entgegen dem Einsatz, welchen die Heilerin tagtäglich lieferte war. „Außerdem bat Eisenkralle mich Enzianjunges zu dir zu bringen, der kleine scheint ganz vernarrt in dich und den Heilerbau zu sein.“

Ein leises Lachen entkam dabei ihrer Kehle, während sie den kleinen Kater immer noch mit ihrem eigenen Körper vor dem Regen schützte. „Das Wetter ist wirklich schrecklich, oder?“ Warf Wisperwind dabei noch ein, schüttelte den Kopf, Wassertropfen perlten von ihrem Fell und landeten auf dem Boden. Im Augenwinkel konnte sie erkennen, wie Eisenkralle seinen Kopf im Kriegerbau versenkte. Einen Moment würde sie sicher noch Zeit haben um mit der Heilerin zu sprechen, bevor sie zu ihren Clankameraden dazustoßen musste.

Erwähnt: Toxinstern, Eichenblatt, Eisenkralle, Enzianjunges, Holunderfell, alle in der KS, Fanrsee
Angesprochen: Eisenkralle, Enzianjunges, Eichenblatt
Ort:DC Lager -> Heilerbau

reden | denken | handeln | andere Katzen

(c) by Moony








Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #011

Der Kater war geradezu erleichtert, als er erkannte, dass sein Vater verstand worum er ihn bitten wollte. Man brauchte eben doch nicht für alles Worte! Ein erfreutes lächeln legte sich auf seine kindlichen Züge, während er seinen Vater ein weiteres mal anstupste, dabei ein wenig aufgeregter als zuvor.

Er freute sich wirklich darüber, auch wenn er seine Anziehung zum Heilerbau noch nicht so Recht verstehen wollte. In seinem Kopf hatte sich der Gedanke daran, bald zum Schüler zu werden noch gar nicht manifestiert. Er hatte sich auch noch keine Gedanken dazu gemacht, wer eventuell sein Mentor werden könnte. Dabei schaute er kurz zu Wisperwind, welche in einer ruhigen Tonlage mit Eisenkralle sprach.

Seine Aufmerksamkeit wurde jedoch schnell von etwas anderem angezogen. Wieder war es ihr Anführer, Toxinstern, der schwarze Kater, welchem er vor nichtmal allzu langer Zeit in den Heilerbau gefolgt war, welcher zu ihrem Clan sprach. Noch fiel es dem Kater schwer auf diese Entfernung alles perfekt zu verstehen und auch die Informationen aus seinen Worten richtig zu entschlüsseln, doch bald schon wäre er ganz sicher dazu in der Lage. Bald würde er auch jede Clankatze an ihrem Geruch erkennen, wo dies bisher nur seiner Familie vorbehalten war. Irgendwie freute er sich darauf etwas zu lernen, er wollte eine gute Clankatze sein, auch wenn es ihm missfiel, dass er dafür unbedingt Kämpfen musste. In der kurzen Zeit seines Lebens hatte er eine Sache für sich entschlossen. Kämpfe waren nichts was er verstehen, oder nachvollziehen können wollte.

Er raufte zwar gerne mit seinen Geschwistern, jedoch fehlte ihm jeglicher Kampftrieb wenn es darum ging, auch nur darüber nachzudenken eine andere Katze mit seinen Krallen zu verletzen. Das würde während seiner Schülerausbildung bestimmt öfter zu Problemen führen, vielleicht änderte sich das aber auch, wenn er wusste wofür er Kämpfen musste. Schnell wurde seine Aufmerksamkeit wieder anderweitig benötigt, denn sein Vater stimmte der schönen grau gemusterten Katze zu, welche vorschlug, dass sie ihn doch zu Eichenblatt bringen konnte, da sie eh noch einmal zu ihr hatte gehen wollten. Begeisterung flammte in seinem blauen Blick auf, während er ausdrücklich nickte.

Ein letztes Mal presste er sich an Eisenkralle, zog mit seiner kleinen Zunge eine Spur an seiner Flanke, bevor er als Erwiderung die dagegen riesige Zunge auf einem Kopf spürte, bevor er nur noch die Kehrseite des grauen Kriegers zu Gesicht bekam. Freudig wandte er sich an Wisperwind, welche seine Abwesenheit nochmal im Bau hinter ihm ankündigte. Auffordernd hielt sie ihm ihren Schweif hin, was ihn kurz verwirrte, jedoch meinte er sich daran zu erinnern, dass irgendeine Katze ihm erklärt hatte, dass Kätzinnen ihre Junge manchmal am Schweif führten, um sie nicht im Lager zwischen all den Katzen zu verlieren. Demnach nahm er die, in schwarzes Fell getauchte Spitze ins Maul nahm. Geschickte zog sie ihn durchs Lager, wich weitesgehend den meisten Katzen aus, als sie auch schon angekommen waren.

Der Wind machte ihm das Laufen zwar ein bisschen schwerer, der größere Körper der Kriegerin schirmte ihn jedoch weitestgehend vor dem Regen ab, welcher schon einige Stunden ihr Lager befallen hatte. Regen gehörte auch zu den Dingen, die Enzianjunges nicht gerne mochte, auch wenn das Rauschen, welches durch Regen auf dem Dach der Kinderstube entstand durchaus angenehm und beruhigend war. Nässe war es definitiv nicht.

Vorsichtig schaute er hinter Wisperwind hervor, setzte sich neben sie und bedachte die Heilerin mit einem zögerlichen Lächeln, während in seinen Augen aufrichtiges Interesse leuchtete.


» Erwähnt: Eichenblatt, Wisperwind, Eisenkralle, die Katzen in der KS
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube  -> Heilerbau


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 14:07



† NORDWIND

„SACRIFICE YOURSELF AND LET ME HAVE WHATS LEFT. I KNOW THAT I CAN FIND THE FIRE IN YOUR EYES.“

POST 5 | AUF PROBE

Als Funkenjunges sich ebenfalls erhob und schließlich seine zaghaften Worte an die Kriegerin richtete, konnte sie nicht anders, als ihm sanft über den Kopf zu lecken. "Ja, das ist eine gute Idee. Doch vielleicht sollten wir warten, bis Dunkelfuß und Stromjunges zurück sind, um gemeinsam mit ihnen zu gehen." Und damit der Clan sich noch von Meisensang verabschieden kann. Ein wenig überrascht war sie doch, wie tapfer das Junge mit der Situation umging und sie konnte nicht anders, als leise zu schnurren.
Mit den Augen verfolgte sie Silberpfote, welcher zur Großen Versammlung aufbrach, gemeinsam mit den restlichen Katzen, die Toxinstern ausgewählt hatte und ein wenig Ruhe kehrte im Lager ein. Wie gern würde sie jetzt gemeinsam mit Taukralle aus dem Lager verschwinden, oder sich wahlweise mit ihm gemeinsam in einem Nest einrollen, ohne darüber nachdenken zu müssen, dass gerade ihre Schwester gestorben war. Doch noch hatte sie hier eine Verantwortung - denn dieses Junge gehörte ebenso zu ihrer Familie, wie es Meisensang getan hatte. Weder Funkenjunges, doch seine Geschwister konnten etwas dafür, dass ihr Verhältnis mit deren Mutter nicht sonderlich eng gewesen war.

Eine Bewegung im Lagereingang erweckte ihre Aufmerksamkeit - zurecht, denn es waren Dunkelfuß und Stromjunges, die aus dem Territorium zurückkehrten. Der Älteste trat mit verwundertem Ausdruck zu ihnen und wandte anschließend seine Worte an Nordwind, die lediglich leise nickend seufzte. "Meisensang ist ihrem Sohn und ihrem Gefährten in den SternenClan gefolgt", miaute sie ruhig zu ihm, mit einem Seitenblick auf die kleine Kätzin gerichtet, um zu sehen, wie diese die Nachricht aufnehmen würde.
Doch bevor von dieser eine Reaktion folgte, war es Funkenjunges, der ihre Worte bestätigte und sie seinerseits noch einmal aussprach, bevor er auf wackligen Pfoten zu ihr trat. Mit dem Schweif zog sie ihn eng an sich und schnurrte beruhigend. Der kleine Kater schien beinahe im Stehen einzuschlafen und bittend sah sie zu Dunkelfuß hinüber, als besagter kleiner Kater an den Ältesten eine Bitte richtete. Sicherlich hätte auch Nordwind ihn zu sich genommen, doch in diesem Fall war es seine Entscheidung, wo er am Liebsten schlafen wollte. Zumal es im Ältestenbau sicherlich ruhiger sein würde, als im Bau der Krieger, weshalb sie ihm diese Entscheidung nicht verübeln konnte.

Die Reaktion von Stromjunges allerdings, gab ihr Bedenken. Es wirkte nicht so, als wenn sie trauerte oder gar jene Verzweiflung empfand, wie es ihr Bruder tat. Stattdessen war sie viel mehr ausdruckslos, als könnte sie nicht begreifen, was genau dort vor ihr geschah. Beinahe öffnete Nordwind den Mund, schloss ihn dann allerdings wieder - alles, was sie hätte sagen können, wäre nicht treffend für die Situation gewesen und im Endeffekt oblag jede weitere Entscheidung Dunkelfuß. Dankbar darum, dass er Funkenjunges bei sich aufnahm, lächelte sie dem Ältesten zu und schob das Junge sanft in seine Richtung. Erst seine folgenden Worte, die er an die Schwester des Jungen richtete, erinnerten sie daran, dass Federjunges nicht bei ihnen war. Kurzzeitig schämte sie sich für diese Tatsache, doch sicher war es lediglich die Aufregung der Situation gewesen, dass sie die Dritte der Geschwister nicht bedacht hatte.
Um sie herum kehrten die Katzen von der Großen Versammlung zurück, das Lager füllte sich mit Geschichten der vergangenen Nacht und erst in diesem Moment wurde ihr wirklich bewusst, wie lange sie bereits auf den Beinen war. Die Müdigkeit kroch auch ihr mehr und mehr in die Glieder, doch bestimmt schob sie diese zur Seite. Die Jungen waren wichtiger, ohne Frage, und bis nicht jedes von ihnen schlief, würde sie es auch nicht tun. Die ehemalige Königin trat einen Schritt auf Funkenjunges zu, legte ihm die Nase auf den Kopf und murmelte ein sanftes "Gute Nacht, mein Kleiner", bevor sie auch Dunkelfuß mit einem Schnippen des Schweifes verabschiedete. Irgendwann anders würde sie ihm gebührend für seine Hilfe danken können, mit Sicherheit.

Nordwind beobachtete den Ältesten dabei, wie er einige positive Worte an Stromjunges richtete und innerlich wurde ihr klar, dass sie nicht erwartet hatte, dass der Kater so gut mit Jungen umgehen konnte. Vermutlich, weil sie nie sehr darauf acht gegeben hatte. Doch bei Stromjunges schienen ihre Worte eher einen gegenteiligen Effekt zu haben. Die Stimme des Jungen wurde laut, wütend und angreifend und unbewusst legte Nordwind die Ohren an. Keinem war mit gegenseitigen Vorwürfen geholfen und sicher hätte Meisensang nicht gewollt, dass sich ihre Familie nach ihrem Ableben derartig zerriss. "Stromjunges!", begann sie mit ruhiger, doch etwas strenger Stimme - kam jedoch nicht dazu, weiter zu sprechen, als die Angesprochene auf dem Absatz kehrt machte und davon lief. Ein tiefes Seufzen drang aus der Kehle der Kriegerin, die ihr nach sah. Für den Moment war es vielleicht besser, sie allein zu lassen. In manchen Situationen richteten alle Worte nur mehr Schaden an, als sie halfen, und dennoch machte sie Dunkelfuß keinen Vorwurf für das, was er zu ihr gesagt hatte. Sie würde später nach ihr sehen gehen, sie vielleicht zur Seite nehmen und mit ihr sprechen - ohne, dass ihre Familie um sie herum stand und ohne, dass der Leichnam ihrer Mutter direkt vor ihr lag.

Gerade wollte sich Nordwind wieder zurück wenden, fiel ihr ein zitterndes, halb nasses Bündel Elend ins Auge. Federjunges. Der Anblick schmerzte sie, sodass sie keine weiteren Worte an den Ältesten und das Junge richtete, sondern lediglich an ihnen vorbei zu dem dritten Jungen des Wurfes trat und sich dicht an ihr neben sie auf den Boden legte. Der Regen war zwischenzeitlich immer wieder auf die hinab geprasselt, doch Nordwind hatte es nicht einmal bemerkt. Erst jetzt, wo die kleine Kätzin dort so kraftlos am Boden lag, war es ihr wirklich bewusst geworden.
Sanft zog sie Federjunges an sich heran, wollte ihr etwas Wärme spenden, wenn sie es denn zuließ, und strich mit der Zunge vorsichtig über ihr Rückenfell. "Es wird alles wieder besser werden. Ich verspreche es dir." Murmelnd war die Stimme der Kriegerin, sollte beruhigend wirken auf das Junge, was von all dem außen vor gewesen war. Etwas, was ihr im Nachhinein unglaublich Leid tat.
DonnerClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Funkenjunges, Dunkelfuß, Stromjunges, Federjunges
Erwähnt » Funkenjunges, Dunkelfuß, Stromjunges, Federjunges, Meisensang, Dornenjunges, Silberpfote, Toxinstern, Taukralle
Sonstiges » ...

Code by Rey

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 15:08




Silberpfote
DonnerClan Schüler


♬♫♩♪♩♫♬♬♫♩♪♩♫♬

Ich will euch nie wieder sehen!
Verwirrt blinzelte Silberpfote, als die schrillen Schreie im Schülerbau ankamen. Wie lange hatte er geschlafen? Der Sturm wütete noch immer, dafür fühlte sich der Kater erholter und da das Licht im Lager anders war, würde es wohl bereits Abend sein. Dennoch waren seine Glieder noch erschöpft und müde von dem langen ersten Marsch aus dem Lager hinaus. Trotz das er am vorigen Abend noch ein Junges gewesen war, fühlte es sich an, als wären Monde vergangen, seitdem er neben Rußfeder gelegen hatte. Ob er ihren weichen Pelz vermisste, konnte der junge Kater jedoch noch nicht sagen, denn nun hatte er wenigstens mehr Platz in seinem eigenen Nest. Trotzdem war es ein wenig einsam, auch wenn die Aufregung auf seine erste richtige Einheit im Training all das überschattete.
Silberpfotes Ohren zuckten während er sich aufsetzte und seinen Blick durch den Bau schweifen ließ. Die Schreie waren verklungen, er hatte nicht wirklich verstanden, worum es ging und dennoch waren ihm die Stimmen vertraut vorgekommen. Oder war es nur eine Stimme gewesen? Unschlüssig zuckte seine Schwanzspitze, als er seinen gelb stechenden Blick auf den strömenden Regen auf dem Lagerplatz richtete. Natürlich wollte er nachsehen, was genau vorgefallen war, doch wollte er seinen endlich wieder trockenen Pelz komplett mit Wasser tränken? Überrascht riss er jedoch die Augen auf, als er mitten auf der Lichtung im Regen Federjunges erblickte. Beinahe hätte er sie übersehen, denn sie war dank des Regens optisch nur noch kleiner geraten und ihr heller Pelz war nun so nass und grau, dass sie geradezu mit den neuen Wassermassen verschmolz.
Sogleich stand der schwarze Kater auf seinen Beinen und schob sich auf den Lagerplatz hinaus. Sein Körper zuckte unter dem Regen zusammen und kurz krümmte sich Silberpfote missbilligend. Seinen Blick löste er jedoch nicht von seiner leidenden Freundin, die auch nichts gegen ihre Situation tat. Es tat ihm weh, sie so zu sehen und er vermutete, dass der plötzliche Tod von Bruder und Mutter sie komplett zermürbt hatten. Während er sich näherte, entdeckte der Schüler auch Nordwind, die sich der kleinen Kätzin annahm und sie zumindest ein wenig vor dem Regen schützte. Unschlüssig beobachtete er die beiden, dann nahm er sich jedoch ein Herz und überbrückte die verbliebenen Schwanzlängen.
»Kann Federjunges vielleicht heute bei mir im Schülerbau schlafen? Ich kann sie sofort mitnehmen und trocknen, wenn das in Ordnung ist... für euch beide, meine ich.«
Zwar hatte die Frage der Kriegerin gegolten, doch sein warmen, gelben Augen richteten sich auf das kleine Bündel zwischen deren Pfoten. Vorsichtig kauerte er sich neben die beiden und reckte seine Schnauze, um einige Herzschläge lang an Federjunges zu schnuppern und dann sanft seine Nase an ihren nassen Pelz zu drücken. Falls sie nicht in den Schülerbau wollte, würde er das natürlich verstehen und deshalb überließ er ihr diese Entscheidung auch. Heute würde er doch eh nicht mehr trainieren gehen und dort war es zumindest ruhig und trocken, wo eh alle Schüler unterwegs zu sein schienen.

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24


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 15:19




Eichenblatt

Die alte Heilerin hätte nicht damit gerechnet, dass das Erste, das ihr nach ihrem Erwachen wiederfahren würde, Wisperwind sein würde, die ihr Frischbeute brachte und sich für ihre Behandlung bedankte. Es war eine äußerst angenehme und im Anbetracht ihres leeren Magens willkommene Überraschung, die ihr ein freundliches Schnurren entlockte, »Dafür bin ich hier, Wisperwind, aber ich danke für deine Rücksichtsnahme.«
Nicht zum ersten Mal kam ihr der Gedanke, dass in Farnsees Familie besondere Gene vorhanden sein musstsen - in den letzten Tagen hatte sie das Gefühl, dass die einzigen Momente, in denen sie von Wärme erfüllt war, durch den Kontakt zu einen der Blutsverwandten ihrer Stellvertreterin und Freundin zustandegekommen waren.  
Enzianjunges? Das kleine Junge an der Seite Wisperwinds fiel Eichenblatt erst auf, als die Kriegerin ihn zur Sprache brachte, und die alte Kätzin musste sich zusammenreißen, um ihn nicht unverwandt anzustarren - um so zu tun, als wäre er ein Junges des DonnerClans wie jedes andere, auch wenn die Erinnerung an seine Geburt und an Farnsee, die ihn, kaum als er das Licht der Welt erblickt hatte, hatte weggeben müssen, sich vehement in ihr Bewusstsein drängte.
Eichenblatt entsann sich an den Vorabend, als Enzianjunges bereits in den Heilerbau gepurzelt war; es war keine Seltenheit, dass sich das eine oder andere Junge in ihren Bau verirrte, doch nicht häufig kamen sie freiwillig wieder - jedenfalls nicht, ohne irgendwelchen Unfug zu treiben. Sie wusste, dass sie dem Kleinen angeboten hatte, sie erneut  zu besuchen, hätte aber nicht erwartet, dass er dies tatsächlich tun würde. Dennoch... musste sie gestehen, dass es sie doch mit Freude erfüllte.
Ein liebevoller Ausdruck hatte sich in ihre bernsteinfarbenen Augen gelegt, als sie den Fellball betrachtete. »Na, dann tritt ein, mein Kleiner, bevor du dich noch in dem Regen erkältest, und fühl dich willkommen.« Eichenblatt trat zur Seite. um Platz am Eingang zu schaffen, und wies ihn mit einer Kopfbewegung hinein. »Möchtest du dir meine Kräuter anschauen?  Als zukünftiger, großer Krieger des DonnerClans ist es immer von Vorteil, die eine oder andere Pflanze zu kennen.«
Insbesondere für den Fall, dass ich dich aussende, um meinen Vorrat aufzufüllen. Doch den Gedanken behielt sie für sich.
»Ja, der Blattfall beginnt wirklich hervorragend; es kommt mir vor, als wäre die Blattgrüne wie im Nu vergangen«, entgegnete Eichenblatt Wisperwind schließlich, bevor sie sich vorbeugte, um die Wühlmaus - die Kätzin war tatsächlich großzügig bei der Auswahl gewesen - zu packen. »Noch einmal vielen Dank für die Beute. Geht es in der Kinderstube sonst allen gut? Ich wollte ihr später einen Besuch abstatten, bin mir aber nicht sicher, ob ich das noch vor Einbruch der Nacht schaffe.«



Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 233

Erwähnt » Farnsee
Angesprochen »  Wisperwind, Enzianjunges

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 17:12


Staubwirbel

The higher I get, the lower I'll sink.
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Leicht in sich hineinlächelnd dachte Staubwirbel noch immer über das nach, was die cremefarbene Kriegerin eben zu ihm gesagt hatte. Sie hatte genau die richtigen Worte getroffen, um ihm eine positive Reaktion zu entlocken, wobei er etwas verlegen zusammengezuckt war und auf seine Pfoten gestarrt hatte, als Rosenträne ihn als 'ihren Retter' bezeichnet hatte. Ein Retter? Nein, das war er nicht. Auch wenn er genau wusste, dass sie es vermutlich nur schmerzhaft gemeint hatte und ihre Worte deswegen auch nicht so ernst wirken ließ, so fühlte er sich in dieser ihm zugewiesenen Rolle nicht wohl. Dennoch. Er konnte sich anstrengen, um wirklich jemand zu werden, zu dem man aufsehen konnte, nicht wahr? Eine Version seiner selbst zu werden, auf die auch er selbst stolz war und zu der die Beschreibung Retter besser passte als zu der, die sich nur im Kriegerbau verkroch, sich von einer jüngeren Kätzin einschüchtern ließ und ein einziges Mal seine Hilfe angeboten hatte.
Als Toxinstern endlich zu sprechen begann, schüttelte der große Kater sich einmal kräftig, um die Regentropfen, die sich in seinem Fell angesammelt hatten, loszuwerden, ohne Rücksichtnahme auf Rosenträne oder die anderen Katzen, die sich in seiner Nähe aufhielten. Ein leichter Sturm war aufgezogen, hatte sich auch das DonnerClan Lager von sich eingenommen und war wohl einer der ersten Bote für das nun immer schlechter werdende Wetter. Einerseits war er froh darüber, dass die Hitze vorbei war, doch anfreunden konnte er sich nicht mit dem Regen, schließlich war er immer noch eine Katze. Wie der FlussClan mit so viel Wasser leben konnte, würde ihm wohl für immer ein Rätsel bleiben.
Die Nachrichten, die die der Kater, den er als Anführer schimpfte, von der Großen Versammlung berichtete, waren nicht waldbewegend, aber sie reichten, um den Getigerten stark zu verunsichern. Ein Fuchs und blutrünstige Hunde! Die zuständigen Patrouillen sollten sich lieber ins Zeug legen und alle Grenzen überprüfen, sonst würde er alleine keine Pfote mehr aus dem Lager setzen, und Rosenträne und Kamillenpfote sollten dies auch nicht tun. Ein Schaudern ging ihm durch den Körper. Hatte er da gerade ein leises Bellen aus der Ferne gehört? Angestrengt versuchte Staubwirbel, sich auf seine Umgebung zu konzentrieren, um sich zu versichern, doch konnte leider nichts Verdächtiges mehr vernehmen. So senkte er den Kopf wieder und schüttelte sich erneut, um nicht nur den Regen, sondern auch die Angst loszuwerden, die Besitz von seinem Körper zu nehmen versuchte. Zugegeben war er etwas froh darüber, dass Farnsee ihm keiner Aufgabe zugewiesen hatte, weswegen er sich gleich darauf auch wieder der kleineren Kätzin zu seiner Seite zuwandte. Groß wurden seine Augen und schließlich nickte er, nachdem sie verkündete, genug vom Wetter zu haben. Mit der Nässe war auch die Kälte unter seinem kurzen Pelz gekrochen, darum hieß er ihren Vorschlag herzlich willkommen.
»Warte«, brachte er aus zusammen gepressten Lippen hervor und stemmte sich nun ebenfalls auf die Pfoten. Ein wenig überwältigt darüber, dass sie noch nicht genug von ihm hatte und in Betracht zog, ihr Gespräch weiterzuführen wollen, konnte er sie jetzt nicht abweisen. Außerdem hatte er ohnehin keine andere Beschäftigung und weiter nutzlos auf der Lichtung im Regen zu sitzen wollte er auch nicht.
»Dann werde ich dich noch begleiten.« Seine Stimme war ruhig und er ließ seinen Schweif über ihren Rücken gleiten, ohne sie dabei jedoch zu berühren, als wolle er sie damit umhüllen, in die richtige Richtung schubsen. Wieder wurde er dabei daran erinnert, wie schrecklich unbeholfen er doch war, weswegen er seinen Schweif schnell an sich zurück heranzog. Dann, um keine Zeit vergehen zu lassen, in der sie auf seine Geste reagieren könnte, lief er als Erstes los und zwang sich durch die Brombeerhecke in den wieder aufgebauten Kriegerbau. Schnell!, motivierte er sich selbst dazu, einen Platz zu finden, an dem sie sich niederlassen konnten, bevor die Kätzin hinter ihm ankam. Er hatte keine Ahnung welches der Nester ihr gehörte - er vergaß ja manchmal sogar wo sein eigener Schlafplatz lag - also setzte er sich einfach vor seinem Nest hin und wartete, ungeduldig mit den Pfoten den Boden knetend.

Erwähnt:
Rosenträne, Kamillenpfote, Toxinstern, Farnsee
Angesprochen:
Rosenträne




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 18:56


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #031

Ein sanftes Lächeln lag auf den weichen Zügen der Kriegerin, während sie die Heilerin betrachtete. Eichenblatt wirkte erschöpft, was ihr nicht zu verdenken war. Die letzten Monde waren hart gewesen, besonders für sie. Schmunzelnd schob sie ihr die Maus zu, setzte sich dann wieder entspannt hin und wickelte den Schweif um ihre Pfoten. Das Wetter war zwar schrecklich und ihr Pelz klebte unangenehm an ihrem - immer noch - sehr schlanken Gliedern, jedoch war das Leben und die Freude in ihre Augen zurückgekehrt. "Ach übrigens. Danke, dass du mich hast gehen lassen... Zur großen Versammlung." Wenn Wisperwind dazu in der Lage gewesen wäre, würde sich ein feiner Rotschimmer auf ihren Wangen ausbreiten, sobald sie an die Einladung Toxinsterns dachte.

Immerhin hatte er damit zugegeben, dass er sie bei der Versammlung hatte haben wollen. Und er hatte anscheinend auch auf dem Felsen - wenigstens für einen Moment - nach ihr Ausschau gehalten. All dies hielt sie in ihrem Herzen verborgen, versteckt wie einen wichtigen Schatz. Denn auch, wenn sie sich keine Chancen bei dem Anführer ausmalte, war sie glücklich solange er glücklich war. Und in ihrer Gegenwart wirkte er nicht unbedingt unglücklich. Fast als wäre er ein wenig gelöster. Aber vielleicht bildete sie sich das auch einfach nur ein.

Schnell wanderte die Aufmerksamkeit der Heilerin auf Enzianjunges, welcher nahe an ihrem Körper kauerte, um sich vor dem Regen zu schützen. Er sollte wohl schnell hineingehen, wenn er nicht krank werden wollte. Ganz genau beobachtete die gemusterte die Reaktion der Heilerin, welche kurz zu stutzen schien, bevor sich ein unglaublich sanfter Ausdruck auf ihre strengen Züge schlich. Irgendwie erwärmte es Wisperwinds Herz die Heilerin mit solch einem friedlichen Glanz in den Augen zu sehen. Dieses Junge war aber auch prädestiniert ganze Kriege allein durch sein Lächeln zu schlichten.

Ganz sanft - so sanft wie Eichenblatt nun mal sein konnte - sprach sie mit Enzianjunges, Wisperwind hingegen sah sich so lange um, beobachtete ob Eisenkralle und Taulicht sich schon am Lagereingang versammelt hatten und schaltete sich erst wieder ein, als die rotbraune Kätzin sich direkt an sie richtete. "Du hast absolut recht. Ich habe das Gefühl, der Clan hat sich noch nicht mal von der letzten Blattleere erholt und schon wird es wieder kalt..." Ein kurzes schmerzverzerrtes Lächeln brach das, zuvor durchaus zufriedene Gesicht, bevor Wisperwind leise brummte, sich über das durcheinander gerate Brustfell leckte und anschließend mit den Schultern zuckte.

"Ich habe nur mit Eisenkralle gesprochen, jedoch scheint es allen gutzugehen. Saphirsee und Waldseele waren grade in der Kinderstube, da wollte ich nicht auch noch nerven."
Leise lachend schob Wisperwind den gemusterten Kater neben sich langsam in Richtung des Heilerbaus, nickte Eichenblatt nochmal zu und richtete sich dann auf. Kurz den durchnässten Körper durchschüttelnd verteilte sie Wassertropfen überall, was ihr ein amüsiertes Schnauben entlockte. "Wenn ich dich mal bei etwas unterstützen kann, scheue dich nicht mich zu fragen." Irgendwie hatte die graue ein ausgeprägtes Helfersyndrom, immerhin hatte sie Eisenkralle genau dasselbe angeboten, jedoch wollte Wisperwind einfach, dass alle Katzen wussten, dass man sich im Notfall immer auf sie verlassen konnte.

Sie wollte einfach nur, dass es allen gut ging. Und wer kümmert sich sonst um die Katzen, die sich immer um alle anderen kümmerten? Irgendjemand musste sich ja auch um diese sorgen. Und das hatte Wisperwind  sich irgendwie schon im Schüleralter zur Aufgabe gemacht. "Ich werde mich jetzt mal um meine Patrouille kümmern. "Bis später Eichenblatt. Viel Spaß Kurzer!" Neckend stupste sie zuerst die Heilerin und dann das Junge an, bevor sie mit wedelndem Schweif kehrt machte, um sich am Lagereingang einzufinden.

Erwähnt: Toxinstern, Eichenblatt, Eisenkralle, Enzianjunges, Holunderfell, Taulicht, Saphirsee, Waldseele
Angesprochen: Enzianjunges, Eichenblatt
Ort:Heilerbau -> Lagereingang

reden | denken | handeln | andere Katzen

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Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #012

Zufrieden musterte der junge Kater wie die beiden Kätzinnen sich unterhielten. Nicht, weil sie miteinander sprachen, sondern, weil der Geruch des Heilerbaus aus dem Eingang in seine Richtung strömte und ihm einen angenehmen Schauder über den Rücken jagte. Jetzt wusste er wieder ganz genau, wieso er sich entscheiden hatte wiederzukommen. All das war irgendwie aufregend und interessant für Enzianjunges, welcher sich von den Spielen seiner Brüder bisher nie so richtig mitgerissen gefühlt hatte. Als würde ihn hier etwas erwarten.

Mit großen Augen sah er zu der rötlichen Katze auf, als sie sich direkt an ihn wandte. Ein aufgeregtes Flattern breitete sich in seiner Magengrube aus und ein freudiges Funkeln trat in seine meeresblauen Irden. Furchtlos und mit einem unausgesprochenen Staunen, welches sich in seiner ganzen Körpersprache widerspiegelte, erwiderte er den bernsteinfarbenen Blick der Heilerin und nickte ausschweifend. Ihre Stimme war angenehm an sein Ohr gedrungen, kurz brauchte er, bevor er den Sinn vollkommen entschlüsselt hatte, bevor er einfach noch einmal nickte. Ein Ehrgeiz hatte ihn erfasst, welchen er in seinem Leben noch nie so gespürt hatte. Er wollte etwas über diese Kräuter lernen, welche er bisher nur als aromatisches Geruchsgemisch wahrgenommen hatte.

Wisperwind schob ihn etwas nach vorn, der Regen schlug ihm erbarmungslos ins Gesicht und mit einem unzufriedenen Ausdruck im Gesicht wischte er sich mit der Pfote über die Wangen, wo das lange Fell schon wirr abstand. Der Regen war wirklich ein Feind seines feinen Jungenfells, welches viel länger war, als wirklich angenehm für ihn war. Ein letztes Mal sah er Wisperwind an, musterte ihre verschiedenfarbigen Augen und grinste sie breit an, bevor er sich umdrehte und an Eichenblatt vorbei neugierig in den Heilerbau hinein trabte. Die Nase in der Luft nahm er die Gerüche genau in sich auf und versuchte nun schon verschiedene Nuancen zu unterscheiden, was für ihn jedoch noch vollkommen unmöglich war. Immerhin war er immer noch ein Junges, jedoch brannte in ihm der Wille schnell und effektiv zu lernen. Um als Krieger seinen Kameraden - oder der Heilerin selbst - helfen zu können, nützlich für sie zu sein.

Während er darauf wartete, dass die Heilerin ihm folgen würde steckte er die Nase in die verschiedenen Ecken des Baus, ohne der darin liegenden Katze zu nahezukommen. Es hatte wahrscheinlich einen Grund, wieso diese Katze hier lag, und deswegen wollte Enzianjunges ihr nicht auf die Pelle zu rücken. Wenn er krank wäre, würde er auch nicht die ganze Zeit belagert werden wollen.  


» Erwähnt: Eichenblatt, Wisperwind, Eisenkralle, die Katzen in der KS
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube  -> Heilerbau


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 19:56


Spinnenjunges

DonnerClan | Junges | #007 | Steckbrief


Spinnenjunges blinzelte abermals einige Male, als sein Vater sich abwandte und mit einer grau gemusterten Katze und Enzianjunges zu sprechen begann. Auch seine Mutter wandte sich erst den beiden zu und mahnte seinen Bruder zur Vorsicht. Der kleine, graue Kater ließ enttäuscht seine Ohren hängen, als sein Vater nicht reagierte und kurz darauf den Bau mit Enzianjunges und der grauen Kätzin verließ. Wollte er denn nicht ein Stück Maus mit ihm teilen? Oder war er zu beschäftigt? Aber wenn er schon nicht mit ihm essen und Schieferjunges nicht mit ihm spielen wollte, konnte er dann nicht vielleicht seine Mutter überreden etwas mit ihm zu tun? Spinnenjunges war niemand der viel Aufmerksamkeit mochte, aber das hieß nicht, dass er seine Zeit vorzugsweise alleine verbrachte.
Mit diesem Entschluss im Kopf tat er einen Schritt nach vorne, wollte er an Holunderfell herantreten, sie anstupsen, um sie auf ihn aufmerksam zu machen. Gerade da drehte sie sich wider zu ihm und sprach ihn an, woraufhin er versuchte zu halten, es aber nicht ganz so klappte wie er wollte, und abermals über seine eigenen Pfoten stolpernd zu Boden ging.
Nicht, dass ihn das lange aufgehalten hätte, obgleich es ihn natürlich schon ärgerte. Immerhin hatte auch er als Junges seinen Stolz!
Sofort sprang er wieder auf, und sah seine Mutter nachdenklich an. Hatte es ihm geschmeckt? Mochte er Maus gerne essen? Es schmeckte nicht schlecht und es stillte seinen Hunger.
Eifrig nickte er schließlich als Antwort. Dann jedoch kam ihm eine Idee und er legte seinen Kopf schief, während seine Augen begeistert zu leuchten begann.,,Willst Du mit mir Maus essen?“,fragte er sie, in der noch etwas höheren Stimme eines Jungen und bemühte sich um den bittensten Blick, den er zustande brachte. Obgleich das vermutlich eher belustigend war, als dazu beitrug, dass er die erwünschte Antwort auf seine Frage bekam. Spinnenjunges jedoch kam die Art wie er vorging sehr clever vor.

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Angesprochen: Holunderfell
Erwähnt: Holunderfell, Eisenkralle, Enzianjunges, Schieferjunges, Wisperwind

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 23:14




Eichenblatt

Bei der Erwähnung der Großen Versammlung versteifte Eichenblatts Körper sich, doch sie wusste, dass es besser war, wenn sie dazu schwieg. Hätte Toxinstern selbst nicht Wisperwind gefragt, wäre die Heilerin selbst nie auf den Gedanken gekommen, sie noch am selben Tag gehen zu lassen. Sie war auch kurz davor gewesen, ihr es schlichtweg zu verweigern, hätte die Kriegerin nicht Anzeichen der Besserung gezeigt. Darüber hinaus glaubte die Heilerin, dass sie alle alt genug waren, um selbstständig darüber entscheiden zu können, ob dies nun klug war - und schließlich war letzten Endes auch alles gut gegangen. Vielmehr schien Wisperwind bereits wesentlich erholter als es noch am Vortag der Fall gewesen war, weshalb die alte Kätzin das Thema erst recht auf sich beruhen lassen wollte.
Knapp hatte sie aus diesem Grund nur genickt und anschließend Wisperwinds Ausführung über den Stand in der Kinderstube gelauscht, in der es lebhaft zugange gehen schien. »Dann scheint ja alles beim Besten und ein Besuch vorerst nicht notwendig zu sein«, meinte sie schließlich und leckte sich nachdenklich übers Brustfell, ehe sie fortfuhr, »Danke dir für dein Angebot, jede helfende Pfote ist bei mir willkommen. Gerade nun, wo die Blattleere immer näherrückt, wie du es auch schon angesprochen hast.« Und sie meinte, wie sie es sagte. Insbesondere, wo sie merkte, wie ihre eigene Kraft zu schwinden begann, würde sie die Unterstützung jeder Katze und jedes Katers benötigen.

Wohlwollend funkelten ihre Augen, als sie den Abschied erwiderte und ihre Aufmerksamkeit vollends Enzianjunges widmete, der in der Zwischenzeit, von Wisperwind angetrieben, in den Bau getreten war und sich bereits auf eigene Faust umzuschaute.
Zu Eichenblatts Überraschung ignorierte er Lichterpfote dabei geflissentlich, wobei sie im ersten Moment nicht einschätzen konnte, ob es daran lag, dass er die Schülerin einfach nicht wahrgenommen hatte, oder tatsächlich so etwas wie ein Gefühl von Rücksicht besaß.
Gemächlich tappte die Rotbraune in die Richtung des Kleinen und fuhr mit ihrem Schweif über seinen Kopf. »Komm, folge mir.« Mit einer leichten Kopfbewegung deutete sie auf den Spalt im Felsen, in dem sie ihre Vorräte aufbewahrte, und schlüpfte mit nur wenigen Schritten hindurch, wo sie ihre Wühlmaus fallenließ, um erst einmal um Enzianjunges Unterhaltung zu sorgen.
Seite an Seite war Eichenblatt mit den Kräutern aufgewachsen; sie waren ihr vertrauter geworden, als manch Katzen, mit denen sie im Clan zusammenlebte, und beruhigten sie in gewisser Weise - selbst dann, wenn sie die Verpflichtungen, die mit ihrem Rang einherging, als Bürde ansah, von der sie sich am liebsten losreißen würde.
»Hier findest du die Kräuter, mit denen ich unsere Idioten von Clangefährten am Leben behalte«, begann Eichenblatt und ein ungewöhnlicher Anflug von Liebe und Wärme mischte sich in ihren Ton. Ja, nicht selten hasste sie jeden Einzelnen im DonnerClan für ihre Dummheit, nicht selten würde sie reißaus nehmen und dem Clanleben und ihren Heilertätigkeiten Auf Nimmerwiedersehen wünschen, doch sie konnte nicht verleugnen, dass sie von innen heraus zur Heilerin bestimmt war und sich mit all dem verbunden fühlte. Und selbst den Idioten konnte sie etwas abgewinnen. Manchmal jedenfalls.
»Der intensivste Geruch müsste vom Wilden Knoblauch ausgehen, auch Bärlauch genannt«, fuhr sie fort und deutete in die Richtung der weißlichen Pflanze in der hintersten Ecke. »Genutzt wird es für Infektionen und besonders effektiv wirkt es gegen Rattenbisse. Erfreulich ist der Duft gewiss nicht - ganz im Gegenteil zur Katzenminze.«
Eichenblatt war froh, dass sie in den letzten Tagen gut aufstocken konnte, was die wohlriechende Pflanze betraf; in den nächsten Monden würde sie über Leben und Tod entscheiden. Vorsichtig hob sie ein Stängel mit ihren Zähnen heraus und ließ diesen vor Enzianjunges fallen. »Der Duft ist geradezu verlockend, nicht wahr?«
Die Heilerin ließ sich vor ihrem Vorrat nieder und begann, die ersten Bissen von der Beute zu nehmen, die Wisperwind ihr gebracht hatte, während sie Enzianjunges' Reaktion beobachtete.



Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 234

Erwähnt » Toxinstern
Angesprochen »  Wisperwind, Enzianjunges

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptySo 04 Okt 2020, 23:42





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #013

Enzianjunges war so in seine eigenen Erkundungen vertieft gewesen, hatte die Gerüche in sich aufgenommen, versucht sie in seinem Kopf voneinander zu trennen um sie irgendwie außeinanderhalten zu können, dass er leicht zusammenzuckte als die Stimme der Heilerin sich wieder direkt ihm zuwandte. Anscheinend hatte sie das Gespräch mit Wisperwind beendet, um sich nun ihm zuzuwenden. Mit fliegenden Pfoten folgte er ihr, dabei stand sein Schweif steil in die Höhe, er bebte beinahe vor Aufregung und Neugier.

Nun etwas langsamer folgte er der roten Katze in einen Felsspalt hinein, der Geruch der Kräuter intensivierte sich noch einmal und nahm dem gemusterten Kater kurz die Fähigkeit zu atmen. Mit großen Augen sah er sich um, sobald er sich an die anderen Lichtverhältnisse gewöhnt hatte. Vorsichtig, beinahe etwas ehrfürchtig setzte er eine Pfote vor die Andere, sah immer wieder zu Eichenblatt auf und musterte ihre gesamte große Gestalt aufmerksam.

Ihre Stimme holten ihn schnell in die Wirklichkeit zurück, seine Ohren spitzten sich ganz automatisch und ein Funkeln, welches zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht wirklich definierbar war trat in seine – in dem schummrigen Licht – dunklen blauen Irden. Wilder Knoblauch? Enzianjunges rollte den Begriff mehrfach durch seinen Geist, um ihn nicht zu vergessen, interessiert folgte er Eichenblatts Blick und erkannte eine Pflanze, welche in der hintersten Ecke lag, von welcher ein intensiver, gewöhnungsbedürftiger Geruch ausging. Dazu ging er im Kopf auch immer wieder die Bedeutung durch, welche Eichenblatt ihm genannt hatte. Rattenbisse? Waren sie so schmerzhaft, dass sie mit etwas behandelt werden mussten? Waren Ratten nicht viel kleiner als sie selbst?

Vorsichtig schob er sich näher heran, setzte bedacht seine Pfoten auf den kühlen Grund, die Nase am Boden des Baus und als er nahe genug dran war steckte er seine Nase genau in das Kraut hinein. Ein aromatischer, jedoch nicht sonderlich angenehmer Geruch flutete seine Sinne, ließ ihn einen Schritt zurücktaumeln und der Niesreflex setzte ein. Dabei drehte er sich unbewusst von den Kräutern weg, als wolle er sie nicht durch sein Niesen durcheinanderbringen.

Irritiert schüttelte er den Kopf, leckte sich mit verzogenem Gesicht über die Nase und stieß durch eben diese einen Schwall Luft aus, als wolle er den Geruch wieder loswerden. Er hatte sich jedoch fest in seine Nase gelegt und klebte in seinem Rachen wie ein Haufen unerwünschter Haare. Da war der Stängel, welcher ihm vor die Nase gelegt wurde deutlich angenehmer. Der frische Geruch, welcher nun folgte, neutralisierte seine Sinne, beendete das Tränen seiner Augen, welches – wann auch immer – eingesetzt hatte und sofort ging Enzianjunges Schweif wieder in die Höhe.

Mit der Pfote schob er den Stängel erst nach links, dann nach rechts. Der Geruch haftete nun an seinem Ballen, welchen er an seine Nase hielt und tief einatmete. Auch hier versuchte er wissbegierig alles an Informationen aufzusaugen, was Eichenblatt ihm zu geben bereit war. Ein nachdenklicher Ausdruck bildete sich auf seinem Gesicht, als er den grünen Stängel, an welchem weiche gezackte Blätter zu sehen waren, von allen Seiten einer intensiven Musterung unterzog. Der Geruch war wirklich angenehm und schickte ein leichtes Kribbeln durch den Magen des jungen Katers.

Nun Stupste er es mit der Nase an, fühlte die samtige Textur und legte total in seinem Element den Kopf schief. Wofür dieses Kraut wohl war? Es roch gut und fühlte sich angenehm an. Fragend hob der gemusterte den Kopf, suchte den Blick von Eichenblatt und deutete mit dem Kopf in Richtung der Katzenminze.

Vielleicht würde sie ihm ja noch etwas mehr darüber erzählen.  


» Erwähnt: Eichenblatt
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptyMo 05 Okt 2020, 00:21




Eichenblatt

Lange hatte sie nicht mehr in Ruhe essen können - wenn sie überhaupt Zeit oder daran gedacht hatte, etwas zu sich zu nehmen. Die letzten Monde waren geprägt von Stress und Toden gewesen, dass sie stets immer nur während der Arbeit einige Bisse hatte zu sich nehmen können. Ihr kam der kurze Austausch mit Wisperwind wieder in den Sinn und ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich, als sie an die bevorstehende Blattleere dachte. Die Letzte und ihre Folgen hatte so viele Tode gefordert, dass sie nur zum SternenClan beten konnte, dass der DonnerClan in diesem Jahr verschont werden würde.
Doch Eichenblatt wusste, dass ihre Ahnen keine Macht über das Wetter und die Temperaturen - und womöglich Inkompetenz mancher Katzen, die bei Krankheitsanzeichen trotzdem in den Schnee hinausstampften - verfügten.
Mit gesundem Interesse betrachtete die alte Heilerin das Junge, das so unglaublich still war, dass es ihr fast schon Sorgen bereitete. Hatte sie ihn seit seiner Geburt jemals auch nur ein Wort sprechen gehört? Sie spürte, wie eine innere Unruhe sich in ihr breitmachte, als er sie zwar zu hören schien, jedoch keine Anstalten machte zu antworten - selbst dann nicht, als der beißende Geruch des Knoblauchs ihm die Tränen in die hübschen, blauen Augen trieb.
Auch ging er mit dem Stängel an Katzenminze anders um, als sie es erwartet hätte. Manch Junges würde nun vermutlich anfangen, wild damit zu spielen - es gegebenenfalls sogar zu essen beginnen, doch Enzianjunges... Enzianjunges schien die Pflanze beinahe schon zu analysieren. Farnsees Sohn war vieles, aber gewiss kein typisches Junge.
Die alte Kätzin verstand die Gesten, mit denen er die nonverbale Frage stellte, was es mit der Katzenminze auf sich hatte, und ungemeine Freude über sein Interesse stieg in ihr auf. Seit Efeupfotes Zeiten war niemand mehr so neugierig gegenüber ihren Kräutern und ihren Tätigkeiten gewesen. »Katzenminze eignet sich am besten zur Behandlung von Grünem Husten - einer gefährlichen Krankheit, die sich vermehrt in der Blattleere ausbreitet, wenn wir unvorsichtig sind. Natürlich könnte ich damit auch Weißen Husten kurieren, doch meistens sehe ich das als Verschwendung an, wenn es nicht gerade eine junge Katze ist. Katzenminze ist rarer als du denkst, insbesondere, wenn der erste Schnee fällt.«
Sie selbst empfand mit dem ersten Schneefall des neuen Blattwechsels stets nur Unheil, doch zur gleichen Zeit erinnerte sie sich an ihre Jungen- und Schülerzeit - und an die Reaktionen aller Jungkatzen, die ihre erste Blattleere erlebten. Als aufregend und wunderschön hatte sie die Flocken empfunden, die zuhauf vom Himmel gefallen war, bis sie dann realisiert hatte, welche bedrohliche Bedeutung mit ihnen mitschwang.
»Bis zum ersten Schnee wird es vermutlich auch nicht mehr lange dauern. Höchstwahrscheinlich bist du bis dahin Schüler«, meinte Eichenblatt schließlich und zwinkerte ihm dann vergnügt zu. »Aber auch als Schüler wird man dich gewiss nicht schräg anschauen, wenn du den Scshneeflocken hinterherjagst.«
Sie fühlte sich seltsam entspannt in der Anwesenheit des kleinen Katers; wie auch schon Kamillenjunges - nun Kamillenpfote - zuvor hatte sie das Gefühl, als wären die jungen Katzen des Clans Balsam für ihre Seele. So viel Unschuld steckte noch in ihnen, dass es fast schon schmerzhaft schön war.
»Aber, Enzianjunges, wärst du so lieb und würdest meinen Namen sagen?«, fragte Eichenblatt ihn schließlich zaghaft, weil die Sorge um eine mögliche Stummheit die Überhand in ihr gewann.



Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 235

Erwähnt » Efeupfote
Angesprochen » Enzianjunges

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptyMo 05 Okt 2020, 00:53





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #014

Immer noch bedachte er die grüne Pflanze mit einem Interesse, welches – zumindest wenn er Eichenblatts Blick richtig deutete – für ein Junges eher ungewöhnlich war. Aber Enzianjunges fühlte sich auch nicht wie „die anderen Jungen“ Seine Brüder waren aufgeweckter, verspielter, freuten sich auf ihre Schülerzeit mit allem was dazu gehörte. Der gemusterte Kater jedoch war eher ruhiger Natur, besonnen, nachdenklich. Ihn aus der Ruhe zu bringen war schwer, meist dachte er über alles was er tat ganz genau nach, wog verschiedene Möglichkeiten ab und entschied ziemlich rational.

Zumindest soweit man das bei einem Jungen schon feststellen konnte.

Immer noch beschäftigte er sich eingehend mit der Katzenminze, lediglich seine gespitzten Ohren und die zuckenden Schnurrhaare zeigten, dass er der Heilerin aufmerksam zuhörte, während er versuchte ihre Worte irgendwie mit dem Gefühl und dem Geruch des Heilkrautes zu verbinden. Wirklich Erfahrungen damit, etwas effektiv zu lernen hatte Enzianjunges noch nicht, immerhin war erst knapp über 5 Monde alt, jedoch tat er es in diesem Fall so, wie bei allem anderen was er sich im Laufe der letzten Monde beigebracht hatte.

Er stellte es sich vor, immer und immer wieder, schuf Verknüpfungen, Kausalketten und Eselsbrücken um bestimmte Informationen in seinem Kopf zu behalten, nicht zu vergessen und auch in Zukunft noch einmal abrufen zu können. So hatte er es geschafft sich schnell alles Wichtige über die Clanstrukur zu merken, sich ihre Geschichte einzuprägen und so kannte er mittlerweile fast jede Clankatze beim Namen. Irgendwie fiel es dem Kater leicht neue Dinge zu lernen. Außerdem machte es ihm Spaß seinen Kopf anzustrengen, während andere lieber ihren Körper trainierten.

Der „grüne“ und der „weiße“ Husten verwirrten Enzianjunges kurz, seine Stirn legte sich in nachdenkliche Falten, die Zahnräder in seinem Kopf drehten sich sichtlich, bevor er die Informationen einfach unter „gefährlich“ und „sehr gefährlich“ abspeicherte. Irgendwann würde er Eichenblatt sicher nochmal danach fragen. Immerhin schien es wichtig zu sein, wenn es so gefährlich für die Katzen war.

Schnee war Enzianjunges als solches schon ein Begriff, laut Holunderfell hatten sie bei ihrer Geburt den letzten Schneefall nur knapp verpasst. Wirklich etwas darunter vorstellen konnte der junge Kater sich jedoch nicht. Noch immer lag der grüblerische Ausdruck in seinem Gesicht, die Katzenminze zu seinen Pfoten war einen Moment vergessen, während er an Eichenblatt vorbei aus dem Felsspalt hinausschaute. Wahrscheinlich war er zu diesem Zeitpunkt wirklich schon ein Schüler, denn sonderlich lange würde es nicht mehr dauern. Er wusste, dass Katzen zum Zeitpunkt ihrer Ernennung mindestens sechs Monde alt sein mussten, er selbst und seine Geschwister hatten den fünften Mond bereits überschritten. Wer wohl sein Mentor werden würde?

Wieder aus seinen Gedanken gerissen, versuchte er sich einen Moment vorzustellen, wie er etwas hinterherjagte, was er noch gar nicht wirklich definieren konnte. Er wusste um weiße kühle Kristalle die vom Himmel regneten, die Vorstellungskraft um sich darunter wirklich etwas einzubilden hatte der gemusterte Kater jedoch nicht, also würde er sich wohl oder übel überraschen lassen müssen. Wenn aber Schnee genauso nass und unbequem war wie Regen, würde er sich damit wohl auch auf lange Zeit ganz sicher nicht anfreunden. Die folgenden Worte Eichenblatts ließen den Kater stutzen.

»Aber, Enzianjunges, wärst du so lieb und würdest meinen Namen sagen?«

Verwirrt legte der angesprochene den Kopf schief. Jede Katze kannte den Namen der Heilerin, wieso sollte er das wiederholen?

Hatte die Heilerin sich den Kopf gestoßen? Ging es ihr gut?

Kurz öffnete sich der Mund Enzianjunges, es kam jedoch kein Laut heraus. In seinem Schädel ratterte es, bevor ein Verdacht sich in seinem kleinen Körper breit machte. Wollte sie ihn zum Sprechen bringen? Er hatte schon von einigen Katzen gehört, dass sie es seltsam fanden, dass er nie sprach, jedoch hatte Enzianjunges bisher nie das Bedürfnis dazu gehabt.

Ein wenig abschätzend musterte er Eichenblatt, sein Blick war verständnislos, als wäre er nicht ganz sicher, ob die Heilerin noch ganz bei Verstand war, bevor er ein leichtes Grinsen sich auf seinen Zügen ausbreitete. Ein leises Glucksen entkam seiner Kehle, welches schon fast als Kichern gewertet werden könnte, bevor aus dem Glucksen ein Lachen wurde und Enzianjunges amüsiert den Kopf schüttelte, bevor er die Stange mit der Katzenminze vorsichtig zwischen die Zähne nahm, sie dahin zurücklegte wo Eichenblatt die Pflanze vorher hervorgeholt hatte und sich mit leuchtenden Augen direkt vor sie setzte.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell
» Angesprochen: /
» Ort: Heilerbau


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptyMo 05 Okt 2020, 17:43



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 185 | DonnerClan

Zufrieden mit sich selbst trottete die gemusterte Kätzin den Pfad zum Lager hinab und schlüpfte durch den Ginstertunnel. Ihre Mundwinkel zogen sich zu einem noch breiteren Lächeln hoch, als sie an Eisenkralle und Wisperwind vorbeikam. Beiden nickte sie kurz zu und hielt dann ihre Augen nach den anderen Patrouillen auf, war sich jedoch sicher, dass sie Bernsteinkralles Geruch im Tunnel gerochen hatte. Die Grenzen wurden also alle bald sicher sein und die Baue würden geflickt werden. Ob die anderen Clans auch so gut zusammen arbeiteten? Vergnügt entschied Farnsee, dass dem kaum sein konnte und war somit noch zufriedener. Der Regen war lästig, doch mit der gehobenen Stimmung noch eher zu ertragen.
Am vom Wasser durchnässten Frischbeutehaufen blieb sie stehen, ihr Gesicht verzog sich zu einer bekümmerten Miene. Sie sollten die Beute an einen trockeneren Ort legen. Zum Glück musste der Beutehaufen erst wieder neu aufgefüllt werden, weshalb sie hoffte, dass die zurückkehrenden Patrouillen schlau genug waren und ihn neu aufbauten. Ihre eigene Pfote schob sich nun jedoch zwischen die wenigen Beutestücke, bis sie sich einbildete, trockenen Pelz zu erwischen. Ihre Krallen schlugen sich in das fette Beutestück, welches sich als eine Spitzmaus herausstellte.

»Es kann ja nicht immer ein Eichhörnchen sein«, grummelte die Zweite Anführerin halbherzig, denn eigentlich war es ihr egal, was für ein Beutestück sie erwischte. An diesem Abend wollte sie einfach nur fressen, da konnte es auch ruhig eine Spitzmaus sein und sie würde sich wohl nie wirklich beklagen. Die Beute zwischen den Kiefern tappte die Zweite Anführerin in die Richtung des Heilerbaus, malte sich ein entspanntes Gespräch mit Eichenblatt aus, bei der die rotbraune Heilerkatze ihr erklärte, welche Kräuter sie benötigte, damit die gemusterte Kätzin endlich ihre angebotene Hilfe umsetzen konnte. Bevor sie jedoch in den Farntunnel konnte, bemerkte sie bereits die Gerüche von Wisperwind und Enzianjunges. Ging es dem Kleinen etwa nicht gut? Verunsichert trottete sie einige Schritte durch den Tunnel durch, blieb jedoch kurz vor der Heilerlichtung stehen, als sie Eichenblatts Stimme vernahm. Die Heilerin erklärte dem kleinen Kater etwas über Kräuter.
Tatsächlich hörte die Zweite Anführerin nur die Stimme der Heilerin. Sorge breitete sich in ihrer Brust aus und schnürte ihr langsam die Kehle zu. Ihre Ohren spitzten sich angestrengt, während sie versuchte, ein einziges Wort ihres Sohnes zu hören. Als die Heilerin ihn sogar fragte, ob dieser ihren Namen sagen konnte und keine wirkliche Antwort, kein direktes Wort, sondern nur Geräusche kamen, die für Farnsee keine Bedeutung hatten, zerbrach das Herz der Zweiten Anführerin. Konnte... konnte er nicht reden? Hatte sie wirklich ein Junges abgegeben, dass nicht sprach, dass vielleicht bei seiner wahren Mutter besser aufgehoben wäre?

Ich sollte nicht hier sein. Ich sollte mir das nicht anhören.
So ruhig wie möglich schob sich die Zweite Anführerin rückwärts aus dem Farntunnel und betete zum SternenClan, dass die beiden sie nicht bemerkt hatten. Der Regen hatte gewiss ihren Geruch verdeckt, bestimmt hatte niemand sie erkannt, nicht wahr? Als der Sturm wieder auf ihren Pelz traf, zog sie sich endgültig aus dem Farntunnel zurück und versuchte, dass Zittern zu unterdrücken, dass ihre Bewegungen verfolgt hatte. Nein, nein, dass war jetzt nicht mehr ihr Sohn und sie hätte nicht neugierig sein sollen, das... das war alles eh ihre Schuld. Einige Herzschläge lang schloss die Zweite Anführerin ihre Augen, atmete tief durch und wandte ihr Gesicht wieder dem Clan zu.
Erst jetzt bemerkte sie das Chaos.
Meisensangs Körper lag, vom Wasser durchnässt, noch herum. Federjunges, um die sich zwei Katzen kauerten. Patrouillen die nicht aufgebrochen waren, der nasse Frischbeutehaufen, ihr Sohn, der nicht sprach. Ihre Miene verhärtete sich, genau wie auf der Großen Versammlung auch, und sie versuchte, ihre Gefühle in sich zu schlucken, sie aus ihrem Blick zu verbannen. Sie würde jetzt einfach einen ruhigen Ort aufsuchen und fressen, danach würde sie schlafen gehen und am nächsten Tag würde sie weitersehen.

So stolz wie möglich lief die Kätzin zum Ältestenbau, dessen Wurzeln und Blätter noch ausreichten, um einige trockene Stellen zu bilden. Dort kauerte sich die Zweite Anführerin nieder und biss einen ersten großen Happen aus der Spitzmaus hinab. Ihr Körper dankte ihr sogleich mit Wärme. Sobald sie fertig war, würde sie ins Nest gehen, ganz bestimmt.

Reden | Handeln | Denken | Andere
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 58 EmptyMo 05 Okt 2020, 18:34


Funkenjunges
DonnerClan-Junges
#010

Mit offenem Mund beobachtete Funkenjunges die Situation um seine Schwester und Dunkelfuß, zu geschockt, um irgendwie darauf zu reagieren. Was beim SternenClan war denn bitte in Stromjunges gefahren, dass sie sich so verhielt?! Dunkelfuß hatte ihr doch nur gut zugesprochen und seine Entscheidung erklärt, die in Funkenjunges' Ohren zudem absolut logisch klang! Und das sogar, wenn er seinen eigenen Standpunkt zu dem Thema außer acht ließ! Aber offenbar wich Stromjunges Perspektive ganz klar von seiner ab, denn laut ihr machte der Älteste, der die ganze Zeit über so wahnsinnig nett zu ihnen gewesen war, jetzt plötzlich alles kaputt. Funkenjunges musste zugeben, dass er da nicht ganz mitkam. Warum sollte Dunkelfuß denn alles kaputt machen?! Nur, weil er Stromjunges nicht bei sich schlafen ließ? Und außerdem, warum brachte diese kleine Sache - natürlich war bei Dunkelfuß schlafen zu dürfen schon toll, keine Frage, aber... bei dem Anlass - seine Schwester so in Rage, dass sie das gesamte Lager zusammenschrie? Und das, während sie beim Tod von Bruder und Mutter innerhalb kürzester Zeit etwa so emotional war wie... naja, ein Stein. Oder ein SchattenClaner vielleicht. Während der erste Gedanke beim Tod der Mutter irgendeiner bedeutungslosen Maus galt, die sie woher auch immer hatte und die ihre Mutter jetzt nicht mehr fressen konnte. Und sie dann gleich wieder strahlte, als wäre der schönste Tag ihres Lebens. Aber wenn sie einen kleinen Wunsch ausgeschlagen bekam, dann rastete sie so aus?! Das war doch nicht normal, niemals! Stromjunges sollte mal ganz dringend ihre Prioritäten klären... nicht, dass er das je laut aussprechen würde, wenn sie so schnell ausrastete. Dazu kam noch, dass es ja durchaus einen Grund gab, warum er nicht mit zu Dornenjunges Beerdigung hatte kommen können - wäre die Gruppe nur ein paar Herzschläge später aufgebrochen, wären auch sie sicherlich nicht gegangen. Außerdem wäre er ja gern dabei gewesen, gerade, wenn dies bedeuten würde, dass seine Mama nicht einfach mit Dornenjunges zum SternenClan gegangen wäre.

Nun doch ziemlich verunsichert, aber auf jeden Fall ein wenig wacher, blickte Funkenjunges hilfesuchend zwischen Dunkelfuß und Nordwind hin und her. Nach kurzem Zögern überwand das Junge dann aber die Distanz, die zwischen ihm und seinem allerliebsten Ältesten - gut, die anderen kannte er auch kaum - herrschte und drückte sich eng an dessen Beine in einem Versuch, nun dem älteren Kater Trost zu spenden. "Du machst gar nichts kaputt, Dunkelfuß, nicht traurig sein deshalb. Stromjunges ist, ich weiß auch nicht, superseltsam heute... aber ich hab dich auf jeden Fall lieb!" Mit diesen Worten war Funkenjunges auch im Prinzip am Ende seiner Tröstfähigkeit angelangt... aber das würde hoffentlich auch reichen. Kurz verfolgte er Nordwinds Reaktion, die sich nun zu seiner anderen Schwester begab, die Funkenjunges auch erst dadurch wirklich wahrnahm. Irgendwie hatte er gedacht, sie wäre ebenfalls mit Dunkelfuß zu Dornenjunges Beerdigung gegangen, aber wenn er sich die Worte Stromjunges' nochmal durch den Kopf gehen ließ, war dem wohl nicht so. Seltsam... auch hier hatte er sie nicht bemerkt. Andererseits, besonders aufmerksam hatte er auch nicht auf seine Umwelt geachtet, wenn er ehrlich mit sich war, also... wenn sie nur ein paar Schwanzlängen abseits gesessen hatte? Nun jedenfalls tat es Funkenjunges leid, gar nicht an Federjunges gedacht zu haben und sie nicht einmal bemerkt zu haben, wo sie wohl doch im Lager gewesen war. Einen kurzen Moment überlegte er, hinüberzulaufen und sie zu fragen, ob sie nicht vielleicht bei Dunkelfuß und ihm schlafen wollte - jetzt, wo Stromjunges wohin auch immer gelaufen war, müsste sie ja sonst allein in die Kinderstube und das hatte Dunkelfuß ja erst verhindern wollen... aber Silberpfote kam ihm da wohl zuvor und, wenn das nicht klappen sollte, würde Nordwind sie bestimmt zu sich nehmen.
Außerdem würde er wohl bald im stehen einschlafen, wenn er nicht endlich in ein Nest kam, also blickte er fragend zum Ältesten auf, an dessen Beine er sich immer noch halb lehnte. "Du, Dunkelfuß? Können wir...", erneut unterbrach ihn ein Gähnen, "...können wir jetzt schlafen gehen?"
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Nesselbart
DonnerClan-Krieger
#019
c.f.: Donnerweg 1 [Grenzen]
[Zeitsprung; schläft]

Nesselbart war erst lang nach der Patrouille ins Lager zurückgekehrt, inklusive zweier Wühlmäuse, die er sogleich dem Frischbeutehaufen hinzugefügt hatte. Tatsächlich hätte er gar nicht gedacht, wirklich Schlaf finden zu können, doch sein Körper war nach gefühlten Monden des Wachbleibens schlicht so erschöpft gewesen, dass er eingeschlafen war, sowie sein Kopf das Nest berührt hatte. Erst die Ankündigung des Anführerduos hatte ihn irgendwann einmal aus dem Schlaf geholt und er war gerade rechtzeitig aus dem Kriegerbau getreten, um mitzubekommen, dass er auf eine weitere Patrouille eingeteilt wurde. Ein wenig verwundert darüber war er schon, immerhin gab es so einige Katzen im Clan, die die Patrouillen übernehmen konnten... andererseits war er Farnsee auch dankbar für die zusätzliche Beschäftigung. Lilienregen, Rabenstolz und Luchskralle sollten wohl seine Begleiter sein - beziehungsweise sollten sie drei eher Lilienregens Begleiter sein - und da er keinen der Drei gerade im Lager erspähen konnte, hielt Nesselbart es für das Beste, sich schlicht in der Nähe des Lagereingangs ein zumindest halbwegs geschütztes Plätzchen direkt am Wall zu suchen und dort zu warten, bis die Mitglieder der Patrouille ebenfalls eintrudelten... nur trudelten sie eben nicht ein, während Nesselbarts Pelz nasser und nasser wurde und der Wind, der selbst das sonst so geschützte Lager erreichte, ihn zum frösteln brachte. Na wunderbar.
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DonnerClan Lager - Seite 58 37028758pu
Äschenpfote [Wic] -- Lineart (c) by Boogamouse [DA]


Wenn ihr einen meiner Charaktere anspielen wollt oder angespielt habt, informiert mich bitte darüber!


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