Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 DonnerClan Lager

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Izuku
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyMo 05 Okt 2020, 23:50




Eichenblatt

Eichenblatt - auch wenn sie es sich selbst nicht eingestand - hatte schon immer eine kleine Schwäche für Junge gehabt. Es war, als würde sie jedes DonenrClan Junge als Ersatz für diejenigen betrachten, die sie verloren hatte, und erfreute sich insgeheim ungeheim daran, die zukünftigen Krieger und Kriegerinnen ihres Clans aufwachsen  zu sehen. Sie konnte sich jedoch nicht daran entsinnen, jemals ein solches Exemplar wie Enzianjunges begegnet zu sein, dessen Gemüt sich so gänzlich von dem unterschied, was ein Junges normalerweise ausmachte.
Und gerade dieser Aspekt machte ihn so unglaublich interessant. Dieser Aspekt und möglicherweise die Tatsache, dass er Farnsees Sohn war, aber dies einmal beiseite gestellt.
Amüsiert schnurrte die alte Kätzin, als sie in das nachdenkliche und doch leicht irritierte Gesicht des Kleinen sah, in dem doch eine gute und gesunde Portion Wissbegierde zu stecken schien. Die eine odere andere Katze würde sich gut daran tun, ein Schnurrhaar von ihm abzuschauen. Viel zu oft hatte die Rotbraune das Gefühl, dass der halbe Clan blind durch den Wald trottete und viel zu wenig Interesse für das zeigte, was sich vor ihrer Nase befand. Und dabei hatte die Natur, mit der der SternenClan sie gesegnet hatte, so vieles zu bieten.
Eichenblatt leckte sich über das Maul, als sie die Frischbeute verspeist hatte, und bettete ihren Kopf auf den kühlen Boden des Heilerbaus, den Blick weiterhin wohlwollend auf Enzianjunges gerichtet. »Ich hoffe sehr, dass du noch eine lange Zeit nicht miterleben musst, wie Katzen am Grünen Husten erkranken«, murmelte sie vor sich hin, hatte sich jedoch noch genug unter Beherrschung, um nicht zynisch hinzuzufügen, dass der SternenClan nicht immer auf ihrer Seite war, wenn es darum ging, Leben zu retten. Genug Taktgefühl hatte sie noch, um das Junge nicht mit ihiren eigenen, bitteren Gedanken zu vergiften.

Die Reaktion, mit der Enzianjunges auf ihre Frage hin reagierte, verblüffte sie vollends - er schien ganz genau verstanden zu haben, um was sie ihn gebeten hatte, kam der Bitte jedoch in keinster Weise nach, was sie im ersten Augenblick ein wenig verärgerte. Als sie jedoch das Lachen vernahm, war es, als fiele ihr ein Stein vom Herzen und all der Ärger war verflogen. Eichenblatts Herz hatte sich bereits bei der Vorstellung verkrampft, Holunderfell mitteilen zu müssen, dass eins ihrer Junge - auch wenn es nur ein Ziehjunges war - mit Stummheit bestraft worden war. Schlimmer noch hatte sie der Gedanke geplagt, dass es ausgerechnet den einzigen Sohn Farnsees hatte treffen müssen, obgleich sie womöglich nie davon erfahren hätte.
Spielerisch stupste Eichenblatt ihn von der Seite an und packte genug Kraft in ihre Bewegung, um ihn von den beinen stoßen zu können. Dass hatte das Junge definitiv verdient nach seiner Verweigerung, ihr zu antworten, und der Panik, die er bereits in ihr verursacht hatte.
»Dann halt nicht«, brummte sie mit grimmigem Ausdruck, meinte es jedoch nicht im Geringsten unfreundlich. Sie musste sich ein ungläubiges Kopfschütteln verkneifen, als er die Stange packte und sorgsam an den Ort zurücklegte, an den Eichenblatt sie entnommen hatte. Eigentlich sollte mich nichts mehr wundern.
Während sie ihm bei seinem Treiben beobachtete, kam ihr eine kleine Idee, die ihn eventuell auf mehreren Ebenen eine Freude bereiten könnte. »Heh, Enzianjunges«, sprach sie den mehrfarbigen Kater an. »Bei diesem Regen gebe ich unseren Ältesten noch bis zum Mondaufgang, bis einer von ihnen hier reinmarschiert und sich über schmerzende Gelenke plagt. Wir könnten ihn vorsorglich bereits eine Mischung gegen ihr Problemchen vorbereiten und vorbeibringen - vielleicht versetzt es sie in einer solch guten Laune, dass sie dir die eine oder andere aufregende Geschichte  erzählen.«
Ihre Ohren zuckten in die Richtung der Vorräte, während ihre bernsteinfarbenen Augen ihn fast schon herausfordernd anfunkelten. »Da ich selbst nicht mehr die Jüngste bin, bräuchte ich Hilfe. Könntest du mir die Goldrute aus dem Vorrat bringen? Eine große Pflanze mit hellen, gelben Blüten. Ich bin mir sicher, dass du sie finden wirst.«
Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 236

Erwähnt » Farnsee, Holunderfell
Angesprochen » Enzianjunges

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✁Dunkelfuß
I miss the good ol' days.

Als der alte Kater sich von Nordwind und Stromjunges abgewandt hatte, hatte er nicht damit gerechnet, dass die Jüngere von einem Moment auf den nächsten einen Sinneswandel erlebte, den er niemals mit ihr assoziiert hätte. Schockiert und in gewisser Weise auch getroffen wirbelte Dunkelfuß herum und der Anblick, der ihm begegnete, stach sich wie ein Dorn in sein Herz. Zitternd und aufgewühlt stand sie vor ihm, die kleine Katze, mit der er die komplette Nacht verbracht hatte und deren Wohl sein höchstes Bestreben gewesen war. Die Vorwürfe, die sie ihm an den Kopf warf, hätte er bei jeder anderer Katze und zu jeder anderen Tageszeit mit einem abfälligen Schnalzen beiseite geschoben. Der gewöhnliche Älteste hätte sie angeschnauzt, keinen solchen Krawall zu verursachen, doch zu diesem Augenblick sah er sich nicht dazu imstande. Allein, dass er nicht schuldbewusst wegblickte, war das Einzige, was der - physisch als auch psychisch - müde Kater noch auf die Reihe bekam; denn immerhin dies war er ihr schuldig.
Als sie davonstürmte, kämpfte Dunkelfuß gegen den Drang an, ihr hinterherzulaufen und sie zu beschwichtigen. Trotz seines nicht vorhandenen Feingefühls wusste selbst er, dass es nichts bringen würde, nun mit Stromjunges zu reden. Es war besser, wenn er den Sturm vorbeiziehen ließ und das Gespräch aufsuchte, wenn sie zur Ruhe gekommen war.
Als wäre der Vorfall mit Stromjunges nicht genug gewesen, fiel ihm zum allen Übel noch Federjunges auf, die das gesamte Geschehen hatte mitansehen müssen. Dementsprechend war sein Blick voller Dankbarkeit, als Nordwind sich der Kleinen annahm und ihr Trost spendete. Allein dies führte dazu, dass die Kriegerin in seinem Ansehen stark stieg, und er nahm sich vor, bei der nächsten Gelegenheit sich für ihren Einsatz zu bedanken.
Nicht nur Nordwind schien jedoch auf die Idee gekommen zu sein, Federjunges eine emotionale Stütze sein zu wollen, denn nur kurz darauf stieß auch Silberpfote zu ihnen hinzu, den Dunkelfuß ebenfalls noch gut in Erinnerung behalten hatte. Bereits bei Dornenjunges' Tod hatte der kleine Kater ein großes Herz bewiesen und war an der Seite Federjunges geblieben. Es tat gut, sie in sicheren Pfoten zu wissen, weshalb er sich nun mit einer Last weniger wieder Funkenjunges zuwenden konnte.
Der Älteste warf Funkenjunges einen gutmütigen Blick zu und spürte, wie ihm warm ums Herz wurde, als er seine Worte vernahm. Liebevoll leckte er dem Jungen über den Kopf und entgegnete mit rauer Stimme, die ihn noch älter klingen ließ, als er doch eigentlich war, »Ich danke dir. Ich habe dich auch sehr, sehr lieb, mein Kleiner. Sei deiner Schwester jedoch nicht böse; der Verlust eurer Familie scheint sie auf einer anderen Ebene mitgenommen zu haben. Vielleicht weiß sie es nicht anders zu zeigen als "superseltsam" zu sein.« Er wusste nicht, ob er damit tatsächlich Funkenjunges beschwichtigen sollte und nicht... ihn selbst, da er aus dem Verhalten der Kätzin nicht schlau wurde. Möglicherweise sollte er Tüpfelherz aufsuchen und sie um Rat fragen? Seine wundervolle Tochter würde wissen, was es auf sich hatte, da war er sich sicher.
»Aber ja, lass uns gehen, du brauchst deinen wohlverdienten Schlaf«, stimmte er ihm und trottete mit hängendem Schweif in den Ältestenbau, wo er in seinem Nest genug Platz machte, damit Funkenjunges noch reinpasse. »Auf dass der morgige Tag erfreulicher wird. Schlaf gut, Funkenjunges.«
Schlaf schien für ihn selbst ein Fremdwort zu sein, denn die innere Unruhe, die ihn plagte, hielt Dunkelfuß noch eine lange Zeit wach, bis ihn schließlich doch die Erschöpfung überwältigte.

DonnerClan Ältester | too old | #015

Angesprochen: Funkenjunges
Erwähnt: Stromjunges, Nordwind, Federjunges, Silberpfote
Ort: DonnerClan Lager - Ältestenbau

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Zuletzt von Kanon am Di 06 Okt 2020, 00:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 00:23





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #015

Vielleicht entsprach das, was Enzianjunges tat nicht unbedingt den Dingen, die ein Junges in seinem Alter sonst tat.

Vielleicht verhielt er sich allgemein abnormal.

Vielleicht schätzte er allein zu diesem Zeitpunkt die Anwesenheit Eichenblatts bereits mehr als die der anderen Katzen die er – abgesehen von seiner Familie, Wisperwind und Toxinstern – bisher in seinem Leben getroffen hatte.

Er fühlte sich Pudelwohl, als sei einfach alles genau so, wie es sein musste. Er hier, bei der Heilerin an diesem Wort bei dieser Tätigkeit. Und dieser Fakt verunsicherte den gemusterten Kater einen Moment. Andere Junge in seinem Alter übten ihr Jagdkauern, welches ihnen von älteren Schülern stolz präsentiert wurde. Oder sie kämpften spielerisch gegeneinander, malten sich aus die größten Krieger des Clans zu werden, größer noch als jeder Anführer in diesem Wald.

Und dann gab es Enzianjunges, welcher weder an Macht, noch an Kraft oder Stärke interessiert war. Wissen war ihm – schon jetzt – viel wichtiger. Er stand hier, vor der Heilerin des Clans, schaute mit schier leuchtenden Augen zu ihr auf und verschlang jedes Wort mit einer Begeisterung, die er selbst bei sich noch nie beobachtet hatte. Sollte ihm dieser Umstand Sorgen machen? War er anders als seine Brüder? Als die anderen Jungen in diesem Clan? War er seltsam? Würde er überhaupt zum Krieger taugen, wo er doch den Drang zu Kämpfen, zu verteidigen nicht spürte? Er fühlte sich seinem Clan angehörig, wollte ihm treu und loyal sein, so wie jede andere Katze auch. Aber wieso fühlte sich der Gedanke daran, eine andere Katze zu verletzen, um das eigene Territorium zu verteidigen so falsch für ihn an?

Gerne hätte Enzianjunges diese Frage an Eichenblatt gerichtet, jedoch wusste er nicht wie er sich ausdrücken sollte, weswegen er einen Moment die Augen niederschlug, jedoch sofort von der Stimme Eichenblatts abgelenkt wurde. Sofort sah er wieder auf, begegnete einen Moment dem Blick der Heilerin, bevor er – für ihn überraschend – umgestoßen wurde.

Ein leises Quietschen seinerseits war die Folge, er rollte eine halbe Schwanzlänge durch den Bau und blieb dann kurz liegen, bevor er sich schnaubend wieder auf die Pfoten hievte. Sein Blick war beinahe ein wenig anklagend, bevor er vorpreschte und Eichenblatt sein Köpfchen gegen die Brust rammte, um seinen Standpunkt klar zu machen. Wahrscheinlich hatte sie sich nur dafür „rächen“ wollen, dass er ihre Bitte so offensichtlich umgangen war, weswegen sich bei seiner Tat ein amüsiertes Schmunzeln auf seinen Zügen ausgebreitet hatte.

Irgendwie war die Stimmung zwischen ihnen fast ein wenig Familiär, was ein undeutliches, jedoch hörbares Schnurren aus seinem Brustkorb hervordringen ließ. Da richtete Eichenblatt ihr Wort wieder direkt an den jungen Kater, was ihn überrascht zu ihr hinaufzusehen ließ. Das Funkeln seiner Augen intensivierte sich, fast schon schmerzhaft heftig nickte er und vor Aufregung stellte sich sein gesamter – viel zu langer – Jungenpelz auf, was ihn kurz zu einer lebendigen Pusteblume werden ließ.

Kaum hatte er den Namen des Krautes erhalten, welches er ihr Bringen sollte, sah er sich schon aufmerksam um, lauschte der Beschreibung und verschwand dann mit aufgestelltem Schweif in dem Spalt, in dem er schon einige Kräuter entdeckt hatte. Vorsichtig bewegte er sich an den anderen Heilkräutern vorbei, schob ein paar kleinere weiße Blumen beiseite (Kamille), stolperte beinahe über einen Haufen schwarzer Samen (Mohnsamen), bevor er eine etwas größere Pflanze fand, welche viele kleine gelbe Blüten besaß.

Kurz steckte Enzianjunges die Nase in die kleine Sammlung an Kräutern hinein, nahm den Geruch in sich auf und versuchte ihn sich einzuprägen. Jedoch hatte er am heutigen Tag schon so viele verschiedene Gerüche aufgenommen, dass es ihm schwerfiel überhaupt etwas zu riechen. Davon ein wenig genervt packte er den Stängel vorsichtig mit den Zähnen und trat aus dem Spalt heraus. Dort legte er die Pflanze ab und schaute fragend zu Eichenblatt auf. Hatte er richtig gelegen, oder doch etwas Falsches mitgebracht?


» Erwähnt: Eichenblatt, Wisperwind, Toxinstern, seine Brüder
» Angesprochen: /
» Ort: Heilerbau


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 11:20



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Grenzen ;; Zweibeinerzaun >>
Langsamen Schrittes kam der schwarze Kater durch den Tunnel in das Lager und musste feststellen, dass die Kätzin, um die seine Gedanken noch bis eben gekreist hatten, direkt vor dem Eingang saß und zu warten schien. Unwillkürlich musste der Anführer an Farnsees Worte denken und spannte sich automatisch ein wenig an, bevor er Wisperwind ein freundliches Lächeln schenkte. Für einen Augenblick blieb er stehen, wollte mit der hübschen Kriegerin sprechen, doch ihm fiel nichts ein, was er hätte sagen können. Was war nur los mit ihm?
Ein unangenehmes Schamgefühl überkam ihn, während er wortlos vor Wisperwind stand, bis er sich ein paar Herzschläge später endlich einen Ruck gab und mit ernstem Blick umher sah.
"So ein Mistwetter." miaute er schließlich und die Worte hörten sich noch dümmer an, als er sie sich vorgestellt hatte. Der schwarze Pelz klebte ihm an der Haut und er würde sich bald ein trockenes Plätzchen suchen müssen, wenn er nicht krank werden wollen würde.
Wisperwind musste denken, dass er vollkommen beschränkt war. Aber diese Situation war wohl kaum noch zu retten und so nickte Toxinstern einfach zum Abschied und lächelte ihr ein weiteres mal zu, in der Hoffnung, dass es sie von seinem sinnfreien Gerede ablenken würde.
"Wir sehen uns."
Dann wandte er sich zum gehen ab und schalte sich innerlich für dieses dämliche Gespräch. Er hätte einfach vorbeigehen und nichts sagen sollen. Bevor er sich über seine Gefühle nicht klar war, sollte er am besten überhaupt gar nicht mit Wisperwind reden, überlegte er, während seine Pfoten den Weg zum Anführerbau einschlugen. In dessen Eingang setzte er sich nieder, geschützt vor dem Sturm und begann sorgsam und Zug um Zug seine durchgeweichten Pelz zu säubern. Dass der Bau bewohnt war fiel Toxinstern nicht auf. Immer wieder warf er einen Blick in das Lager, erkannte Farnsee auf seiner anderen Seite und wusste, dass sie das selbe sah wie er: noch immer lag Meisensangs Körper in der Lagermitte und es wurde langsam wirklich Zeit ihn unter die Erde zu bringen. Was hielt Rauchfeder davon ab? Es war sowieso kein schöner Anblick, aber bald würde jede Katze im Umkreis von hundert Fuchslängen die Leiche riechen können. Und das sollten sie den Angehörigen und jedem anderen dringlichst ersparen.

Während der Fellwäsche, erkannte er Silberpfote, welcher sich gemeinsam mit Nordwind um Federjunges zu kümmern schien. Er beobachtete, wie liebevoll der kleine Kater sich um seine Freundin sorgte und auf seinem Gesicht machte sich der Hauch eines Lächelns breit. Die Situation erinnerte ihn an jemanden den er mal gekannt, aber fast vergessen hatte. Er wusste die Erinnerung nicht recht zuzuordnen, doch etwas an dem Kleinen kam ihm unglaublich vertraut vor.



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 18:36






Sandsturm


Donnerclan | Kriegerin | #004

Farnsee hatte mich zu einer Patrouille eingeteilt mit Bernsteinkralle und Libellenfeder wir drei waren eine komische Mischung aber ich stellte Farnsees Entscheidung nicht in Frage. Ich streckte mich genüsslich und sagte dann Gute Idee aber ich glaube er wartet schon auf uns. Ich ging Richtung Eingang und wartete bis sie mir folgen würde. Ich schaute nicht nach ob sie mir folgte dann und machte mich mit Bernsteinkralle auf zur Grenze.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 20:42




Eichenblatt

Je länger sie ihn beobachtete, desto schwerer fiel es ihr, ihn nicht gernzuhaben, auch wenn sie es sich nicht eingestehen würde. Zu hoch war die Mauer, die sie zu ihrem eigenen Schutz um ihr Herz errichtet hatte, und sie hatte nicht vor, vor ihrem Ableben irgendjemanden nahe an sich heranzulassen. Es war nicht zu verleugnen, dass sie besondere Sympathien für die eine oder andere Katze empfand - so unter anderem gegenüber Farnsee -, doch egal, wie gern sie ihre zweite Anführerin hatte und wie sehr sie sich darum bemühte, für sie da zu sein, sie würde die emotionale Distanz nicht schließen wollen. Sollte - und dies war nichts, was es auszuschließen galt - die Stellvertreterin des DonnerClans in einem Kampf oder gar aufgrund einer unbarmherzigen Krankheit ihr Leben lassen, wollte Eichenblatt den Tod hinnehmen können, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nach Dornenjunges' Tod hatte sie sich bereits am Rande des Wahnsinns befunden. Sie wusste, dass ein einziger Tropfen ausreichen würde, um sie vollständig zu brechen - und das war etwas, was sie dem DonnerClan als einzige Heilerin nicht antun konnte.
Leise lachte die rotbraune Kätzin auf, als er versuchte, einen "Gegenangriff" zu starten und seinen Kopf gegen ihre Brust zu schlagen. Es war vermutlich das erste Mal, dass der Kleine etwas getan hatte, was einem Jungen ähnlich sah.
Ich sollte aufhören, ihn mit anderen zu vergleichen, schalt sie sich selbst. Es war vollkommen in Ordnung, anders zu sein - insbesondere dann, wenn es ein solch herzallerliebstes Anders war.
Während Eichenblatt ihm bei seinem Treiben beobachtete, fiel ihr auf, wie sehr er in den letzten Monden gewachsen war. Wo die Zeit doch nur wieder hingeht... Es konnte tatsächlich nicht mehr allzu lange dauern, bis er und seine Ziehgeschwister ihre Schülernamen erhielten - und zum ersten Mal seit Langem zeigte sie Interesse daran, wer die Mentoren sein würden.
»Gibt es eigentlich eine Katze, die du dir zum Mentoren wünschst?«, fragte Eichenblatt ihn und sprach damit ihre Gedanken laut aus, nur um kurz darauf zu realisieren, dass er ihr vermutlich sowieso nicht antworten würde. Enzianjunges war vieles, aber gewiss nicht gesprächig. Gerne hätte sie ihn explizit nach Farnsee und seiner Meinung zu ihr gefragt, wollte ihn jedoch nicht auf unnötige Gedankenwege bringen. Jeder Fetzen, hinter dem auch nur ansatzweise die Gefahr barg, dass dieser dazu führen könnte, eine Bindung zwischen Enzianjunges und Farnsee aufzubauen, könnte letzten Endes fatale Folgen haben.
Eichenblatts Schnurrhaare zuckten, als sie sah, wie er sich durch die Kräuter, deren Gerüche durchaus überwältigend sein könnten, kämpfte und nickte schließlich anerkennend, als er die Pflanze brachte, die sie benötigten.
»Gut, gut«, meinte sie und schenkte Enzianjunges ein kleines Lächeln, bevor sie die Pflanze in den Mund nahm. »Gegen die schmerzenden Gelenke müssen wir die Goldrute zu einem Brei kauen und als Umschlag auftragen. Ich zeige es dir vor und dann gehen wir gemeinsam rüber in den Ältestenbau, ja? Das nächstse Mal kannst du den Brei dann selbst herstellen.«
Gesagt, getan. Gründlich verarbeitete sie die Goldrute, die Enzianjunges ihr gebracht hatte, zu einem Brei und bereitete damit den Umschlag vor, den sie dem nächstbesten Griesgram umlegen würden. Unter einem Ächzen stemmte Eichenblatt sich auf ihre Pfoten und schritt auf den Ausgang des Heilerbaus zu. Noch immer tobte das Unwetter und ein Schatten legte sich über das Gesicht der Heilerin, deren Stimmung sich leicht von den äußeren Gegebenheiten beeinflussen ließ. Du bist doch selbst ein alter Griesgram geworden.
»Na, dann wollen wir mal«, miaute sie und warf einen Blick über die Schulter auf Enzianjunges, den sie mit ihrem Schweif heranwinkte. »Bleib nah bei mir und such Schutz vor dem Regen unter mir. Holunderfell wird mir das Fell über die Ohren ziehen, wenn ich dich nass zu ihr zurückbringe.«

Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 237

Erwähnt » Farnsee, Holunderfell
Angesprochen » Enzianjunges

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 21:24





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #016

Grade als der kleine Kerl von dem Gedanken, sich auf ein Schülerleben vorbereiten zu müssen abgekommen war, war es die Heilerin selbst, welche diese Hirngespinste erneut über ihm hereinbrechen ließ. Kurz blickte er auf, suchte gezielt nach den bernsteinfarbenen Augen, bevor er ausdruckslos mit den Schultern zuckte, die Kräuter weiter zu Eichenblatt schob und darauf die Augen niederschlug. Er hatte bisher nicht viel Kontakt mit anderen Katzen gehabt, genau demselben Gedankengang war er schon einmal vor einigen Minuten gefolgt, hatte sich jedoch auf halbem Weg abgewendet um nicht weiter darüber brüten zu müssen.

Dieses Mal jedoch folgte er dem Weg, ging die Katzen durch die er kannte – und einigermaßen sympathisch fand , was ihn fast ein wenig resigniert seufzen ließ. Immer noch fühlte er sich seltsam, anders, abnormal, jedoch kämpfte er sich durch dieses negative Gefühl hindurch und legte nachdenklich den Kopf schief. Abwesend zuckten seine Ohren, sein Schweif wischte unbedacht über den Boden und wirbelte etwas Staub auf, welcher sich unangenehm in seine Atemwege legte.

Saphirsee war nett, aber seine Schwester, außerdem wusste er nicht, ob sie nicht bereits einen Schüler hatte.

Waldseele kannte Enzianjunges eigentlich gar nicht, er war ihm, bevor er zum Heilerbau aufgebrochen war zum ersten Mal aufgefallen. Außerdem wusste er auch über diesen Krieger nichts.

Dann war da noch Wisperwind, welche seines Wissens nach keinen Schüler hatte. Dazu war sie immer nett zu ihm gewesen, aber könnte er sich die sanfte grau gemusterte als Mentorin vorstellen? Von den Katzen die er bisher kennengelernt hatte, und mit denen er nicht verwandt war, wahrscheinlich.

Wenn du wüsstest, kleiner


Aber irgendetwas fühlte sich dabei falsch an. Enzianjunges sollte wirklich aufhören darüber nachzudenken, sondern auf die Entscheidung Toxinsterns setzen. Der dunkle Kater würde am besten wissen, wer in der Lage wäre ihn auszubilden.

Jetzt heftete sein Blick sich wieder auf Eichenblatt, welche ihm erklärte wie sie die Goldrute verarbeitete. Schnell schob er sein Gedankenkarussel in die hinterste Ecke seines Bewusstseins und versuchte sich einzuprägen was genau die Heilerin tat, um sich beim nächsten Mal – sollte es denn ein nächstes Mal geben – nicht blamierte. Langsam erholte er sich von dem kurzen Moment der Unsicherheit und die Freude kehrte wieder zurück, ließ seine Augen strahlen und sein Herz aufgeregt in der seiner Brust hüpfen. Er wollte sie irgendwie unterstützen, wusste jedoch nicht wie, weshalb er ihr weiterhin einfach zusah.

Als die Arbeit getan war, und die Umschläge fertiggestellt, positionierte er sich mit Eichenblatt gemeinsam am Eingang des Baus, der Regen prasselte laut auf die Lichtung vor ihnen. Um sich etwas Schutz zu suchen, trat er nahe an die Heilerin heran, presste seinen kleinen gemusterten Körper an den ihrigen und nickte ihr zu. Er war bereit.

Mit schnellen Schritten blieb er bei ihr, folgte ihr in Richtung des Baus der Ältesten und schlüpfte herein, um so wenig Tropfen wie möglich abzubekommen. Dabei hatte er der Umgebung, den Lagerplatz und alles was dazugehörte einfach ausgeblendet. Er hasste den Regen wirklich. Zwar fühlte sein Fell sich nun klamm und ein bisschen feucht an, jedoch war das nichts, was sich durch ein paar Zungenstriche nicht wieder richten ließe.


» Erwähnt: Eichenblatt, Wisperwind, Toxinstern, Waldseele, Saphirsee
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 21:31


Rauchfeder
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Kriegerin | DonnerClan | #037

Anmerkung » Text

Leicht neigte die Kriegerin ihren Kopf, der schwarze Kater hatte eingewilligt und Rauchfeder den Auftrag gegeben die roten Katzen zu Begraben. Sie sollte sich zwei Katzen suchen, die ihr dabei helfen sollten den toten ihre letzte Ehre zu erweisen. "Danke Toxinstern, ich werde mich direkt darum kümmern."

Eilig Schritt sie zum Kriegerbau, steckte ihren Kopf herein und flüsterte Leise. "Marderfang, Rußfeder ich brauche eure Hilfe kommt bitte auf die Lichtung." Sie zog sich aus dem Bau zurück, setze sich gerade hin und wartete darauf das beide Katzen zu ihr kommen würden.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Rußfeder, Marderfang
Angesprochen » Toxinstern, Rußfeder, Marderfang

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Schieferjunges
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Junges  | DonnerClan | #002

Anmerkung » Auf Probe!

Der kleine Kater sprang aus dem Nest heraus, natürlich wollte auch er die Maus testen und schlug daher seine kleinen Zähnchen in das Fleisch herein. Es schmeckte herrlich und der Kater machte einige schmatzende Geräusche, ein bisschen Blut klebte an seinem Maul und er leckte sich die Lippen. "Das schmeckt wirklich gut." Er schnurrte ein wenig und schmiegte sich kurz an Eisenkralle, dann schaute er aus dem Bau heraus, kurz kam eine andere Katze und Eisenkralle hatte sich mit dieser Unterhalten, doch nun wollte Schieferjunges sein eigenes Abenteuer erleben.

Als Eisenkralle die Kinderstube verlassen hatte, sprang auch er heraus und schaute sich mit großen Augen um. Regen prasselte sanft auf sein Fell, er sprang in die Höhe, etwas Laub wirbelte umher und er fing an ein Blatt zu Jagen.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Eisenkralle
Angesprochen » Eisenkralle

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Merry
Love
Christmas

Stay a good Cat!

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Zuletzt von Dunkelfeder am Di 13 Okt 2020, 10:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyDi 06 Okt 2020, 21:39



Holunderfell


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

DonnerClan Königin Post 43

I'm not the man they think I am at home

Die schildpattfarbene Königin hatte ihren Blick nicht von den beiden Jungen an ihrem Bauch genommen. Ein zartes Lächeln lag auf ihren Lippen, während sie Spinnenjunges beim Essen beobachtete, doch ihr Blick huschte immer wieder zu Schieferjunges, der immer so... ruhig war. Nicht so ruhig wie Enzianjunges, der trotz des Schweigens die Welt erkundete, ihr Sohn schlief viel eher und auch immer sehr ausgiebig. Manchmal wunderte sich Holunderfell, dass der kleine Kater nicht verhungerte.
Sie blickte jedoch auf, als sie Wisperwind vom Eingang der Kinderstube hörte. Schnurrend bedankte sich die Königin bei dieser und ließ sich für einige Augenblicke die Worte durch den Kopf gehen. Ihr Sohn wollte also zur Heilerin, obwohl es ihm gut ging? Hatte er dort Freude empfunden, war es dort ruhig genug für ihn? Nachdenklich beobachtete die Kätzin den Eingang der Kinderstube und erwartete ihn, prüfte, dass er nicht doch schon nach kurzer Zeit zurückkehrte. Doch der Ausflug schien ernst zu sein, denn seinem Nest blieb der kleine Kater fern.

»Möchtest du wirklich mit mir teilen?«, schnurrte die Kätzin erfreut, als Spinnenjunges sie so bettelnd ansah. Ein belustigtes Kehlen rollte aus ihrer Kehle und liebevoll leckte sie ihrem Sohn über die Wange, hoch zu seinem Ohr. Mit ihrer rechten Vorderpfote griff sie nach der Maus und zog sie an sich. Geschickt trennte Holunderfell einen mundgroßen Happen für ihren Sohn aus dem Tier, spießte es auf eine Kralle und hielt es dem kleinen Kater hin. »Du siehst hungriger aus, als ich. Nimm du dieses Stück, mein Kleiner.«
Mit warmen Blick wartete die Königin, bis ihr Sohn ihren Anweisungen gefolgt war. Es stimmte vielleicht nicht ganz, denn sie hatte einen riesigen Hunger, doch vielleicht würde sie einfach ein weiteres Beutestück holen. Wer würde schon eine Königin mit drei Jungen davon abhalten, sich Beute zu nehmen?  Dennoch beugte sich die Kätzin hinab und nahm einen Happen der Maus, spürte sogleich, wie neue Energie durch ihren Körper strömte. Die Idee ihres Sohnes war wundervoll gewesen.

»Und mein Kleiner? Freust du dich darauf, bald ein Schüler zu sein?«
Die Frage kam ihr mehr schlecht als recht über die Lippen, doch sie wollte Konversation mit ihrem Jungen führen. Gewiss hatte er Gedanken und Vorstellungen, die es zu ergründen galt und freute sich darauf, den Bau seiner Mutter zu verlassen. Genau wie ihre Töchter würden diese drei auch ganz passable Krieger werden, jeder auf seine Weise. Ein vergnügtes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht und sie stieß den kleinen Kater sanft mit einer Vorderpfote an.
»Bestimmt wirst du ein großer Kämpfer, vor dem sich alle Clans fürchten müssen. Wen hättest du denn am liebsten als Mentoren?«

In dem Moment fiel ihr auf, dass Schieferjunges aus dem Nest gesprungen war und den Bau verließ. Also war er vielleicht doch gar nicht so ruhig, sondern brauchte nur seine Zeit. »Warte kurz, ich hole eben deinen Bruder. Bei der Gelegenheit kann ich noch ein Stück Beute holen, die Maus reicht nicht für uns alle.«
Sanft strich sie Spinnenjunges über den Rücken und hievte sich aus dem Nest. Mit geschmeidigen Schritten schob sie sich in den Regen und beobachtete schnurrend, wie der junge Kater ein Blatt jagte. Schnell überbrückte sie den Abstand zu ihm und stellte sich schützend über ihn.
»Was machst du denn hier, Schieferjunges?«, schimpfte die Königin liebevoll und packte mit ihrer Vorderpfote den Schweif des Katers, damit er nicht fliehen konnte. »Du solltest nicht im Sturm spielen und schon gar nicht, ohne mir Bescheid zu sagen! Komm zurück in die Kinderstube, ich hole noch ein bisschen Beute, die wir uns mit deinem Bruder teilen und dann erzählt ihr mir, was für tolle Schüler ihr sein werdet.«

Sanft packte die Königin das Junge und setzte es in die Richtung Kinderstube. Mit einem sanften Stupser wies sie ihm die Richtung, taxierte ihn noch einige Herzschläge und tappte dann zum nassen Frischbeutehaufen, von dem sie einen jungen Spatzen nahm. Diese Beute würde den Jungen gewiss schmecken.
Mit dem Vogel im Maul betrat sie die Kinderstube, wo sie ihn neben dem Nest fallen ließ und selbst in dieses hinein glitt. Mit vor Neugierde funkelnden Augen betrachtete sie die kleinen Kater, spitzte die Ohren gespannt um zu hören, was diese wohl auf ihre Fragen zu sagen hatten.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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Zuletzt von Fearne am Mo 12 Okt 2020, 23:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyMi 07 Okt 2020, 13:22

Lilienregen

013 | am Lagereingang
cf.: Baumgeviert

Lilienregen war hinter ihren Clankammeraden in das Lager geeilt gekommen und wollte schnurstracks zum Frischbeutehaufen aufbrechen. Doch dann hielt sie sich zurück, sie konnte das Knurren ihres Magens ignorieren, und es gab Katzen im Lager die dringender etwas zu fressen brauchten. Also setzte sie sich nahe dem Lagerwall hin und suchte so etwas Schutz vor dem aufkommenden Regen. Sie hoffte inbrünstig, dass sie zu keiner Morgenpatrouille eingeteilt wurde und einfach schlafen gehen konnte. Gespannt hörte sie also Toxinstern zu als dieser den restlichen Clan über die Ereignisse der großen Versammlung aufklärte und ebenfalls das neue Gesetz verkündete. Neugierig schaute sie in die Reihen der DonnerClan Katzen um irgend eine Reaktion zu erspähen, doch lange konnte sie sich nicht auf ihre Clankammeraden konzentrieren, denn ihr Anführer erwähnte die verstorbenen dieser Beutelosen Blattleere an und Lilienregen konnte nicht anders als ihren Blick auf ihre Pfoten zu senken und ihre Ohren anzulegen. Sie selbst hatte auch kaum Beute gemacht und eigentlich müsste sie es besser können. Als schließlich Farnsee ihre Stimme erhob, hob sie ihren Blick und richtete ihre blauen Augen auf die zweite Anführerin. Gerade hatte sie noch gehofft das sie sich in den warmen Kriegerbau verziehen könnte, doch die Kätzin machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Seufzend erhob sie sich also und trottete zum Lagerausgang, wo sie auch schon Nesselbart sitzen sah. Mit einem freundlichen nicken begrüßte sie den Kater und schaute sich im Lager nach Rabenstolz und Luchskralle um. "Hast du die beiden heute schon gesehen?", fragte sie schließlich den Kater vor sich, als sie die beiden anderen Mitglieder ihrer Grenzpatrouille nicht erspähen konnte.

Erwähnt: Toxinstern, Farnsee, verstorbene Katzen, Nesselbart, Rabenstolz, Luchskralle
Angesprochen: Nesselbart
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyMi 07 Okt 2020, 16:31


»Rosenträne«

DonnerClan » Kriegerin « #62


Die Mundwinkel der cremefarbenen Kriegerin verzogen sich zu einem erfreuten und zugleich verlegendem Lächeln, als Staubwirbel erklärte, dass er sie begleiten würde. Einige Herzschläge lang musterte sie den Krieger aus frechen Augen, wandte sich dann jedoch dem Gehen zu. Dann würde es im Kriegerbau wenigstens nicht langweilig, wie schön! Gerade wollte sie auf diesen zu trotten, da spürte sie die Nähe des Katers intensiver, wenn auch nicht direkt. Verwirrt blickte sie über die Schulter, konnte lediglich sehen, wie der Kater seinen Schweif wieder wegzog und dann eilig in die Richtung des Baus lief. Blinzelnd sah sie ihm hinterher, setzte sich jedoch ebenfalls in Bewegung, da sie nicht im kalten Regen stehen wollte, insbesondere, wo dieser ihr ab und an dank des Windes ins Gesicht flog.
»Das ist also dein Nest«, kommentierte Rosenträne, als sie den Krieger neben einem Moosbüschel fand. Sie selbst ließ ihre Nase gegen die anderen Nester in der Umgebung stoßen, schnupperte daran um zu erkennen, ob dort der Schlafplatz eines anderen war und wählte schließlich ein leeres Nest, in welches sie sich kuschelte. Es war so nah an dem Nest des Katers, dass sie in Ruhe weiterreden konnten, ohne das es unangenehm würde. »Dann beschlagnahme ich jetzt dieses hier.«
Rosenträne wandte sich ab und begann damit, mit kräftigen Zungenstrichen ihren Pelz von Wasser zu befreien. Sollte sie sich dazu entscheiden, in diesem Nest ihren permanenten Schlafplatz fest zu machen, würde sie das Moos bald wechseln müssen. Unangenehm nass wie es sein würde, musste es auch nicht immer sein und die Farnwedel würden bestimmt bald verwelken. Zwischen den Zungenstrichen blickte sie zu Staubwirbel auf, überlegte, worüber sie nun reden könnten. Vielleicht über die Dinge, die Toxinstern gesagt hatte? Sie selbst wusste noch nicht, wie sie das neue Gesetz aufnehmen sollte, denn Rosenträne hatte in der vergangenen Blattleere mehrfach gefressen, wenn der Hunger sie gepackt hatte.
»Was meinst du denn zu unserem neuen Gesetz, heh?«
Neugierig musterte sie ihn von der Seite, leckte jedoch bald wieder über ihre Flanke. Sie wollte so bald wie möglich trocken sein, denn so kurz vor der Blattleere musste sie nicht bei Eichenblatt landen.


Toxinstern, Staubwirbel « Erwähnt
Staubwirbel « Angesprochen

© Moony

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptyFr 09 Okt 2020, 14:56





Tageslicht

Donnerclan | Kriegerin


Erwähnte Katzen: Nachtflüstern, Graupelz, Wisperwind, Eisenkralle
Angesprochene Katzen: -




Tageslicht war Ewigkeiten einfach durch das Territorium gelaufen, ohne jegliches Ziel, doch anscheinend hatte sie auch keiner wirklich vermisst. Weder Nachtflüstern, noch sonst irgendwer. Naja sie hatte ja auch kaum Freunde. Als sie wiederkam bekam sie gerade noch so mit, dass sie für eine Patrouille eingeteilt worden war. Baue verbessern oder so was. Unmotiviert verdrehte sie die Augen und ihre Pfoten trugen sie einfach zu einem der Baue. Wisperwind war bei den Königinnen, also versuchte sie sich etwas weiter entfernt zu halten. Sie hatte keine Lust mit irgendwem zu reden, denn der Streit mit ihr und ihrer Schwester lag ihr noch schwer im Magen. Sie konnte einfach nicht verstehen, warum ihre Schwester so dickköpfig war. Warum sollte Tageslicht auf einmal so viele verschiedene Freunde haben und dann auch noch ausgerechnet mit Graupelz? Es hatte sich so viel geändert als sie Schüler wurden. Seitdem haben sie kaum mehr was miteinander gemacht und wenn, dann stritten sie nur miteinander. Sie seufzte, während sie einfach irgendwelche Äste in die Löcher des Außenwalls stopfte. Wenn man sie von außen betrachtete, konnte man deutlich erkennen, dass sie die Äste einfach wahllos und total wütend reinquetschte.







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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptySa 10 Okt 2020, 12:25



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 186 | DonnerClan

Während Farnsee so einsam unter den dunklen Wurzeln des Ältestenbaus kauerte, beobachtete sie das Treiben im Lager und hoffte, dass Meisensang in Kürze vom Lagerplatz entfernt werden würde. Sollte die angebotene Patrouille dies nicht tun, müsste sie nämlich selbst eingreifen und darauf hatte die gemusterte Kätzin keinerlei Lust. Dennoch würde sie dieser Pflicht nachgehen, wenn ihr keine Wahl gelassen wurde.
So beobachtete die Zweite Anführerin Dunkelfuß, der sich seit Dornenjunges' Tod unglaublich liebevoll um die Geschwister des Katers gekümmert hatte. Nun taumelte auch ein müder Funkenjunges um seine Pfoten und so vermutete die Kätzin, dass der Älteste das Junge im Ältestenbau schlafen ließ. Kurz nickte sie ihm zu, erhielt jedoch keine Reaktion. Vermutlich lag sie einfach zu tief in den Schatten.

Die Beute war schnell gefressen gewesen und lag nun wärmend in ihrem Bauch. Zwar hätte sie noch ein ähnlich großes Stück verschlingen können, um ihrem Körper endlich zu geben, was er seit der Blattleere wollte, doch sie spürte, dass es ihr viel besser ging als damals. Körperlich zumindest. Die Hungersnot hatte auf vielschichtige Weise Narben in ihrem Herzen hinterlassen, die nicht so einfach heilen wollte, wie ihr geschwächter Körper.
Oh nein.
Farnsee wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie eine Bewegung am Farntunnel zur Heilerlichtung erhaschte. Eichenblatt trat mit einer Menge undefinierbarer Kräuter in den strömenden Regen. Unter der Heilerin war ein kleines Fellbündel, dass mit ihr Schritt hielt, doch den Ältestenbau früher betrat. Enzianjunges.
Aus großen Augen beobachtete die Zweite Anführerin das kleine Fiasko und spürte, wie sich erneut ihre Kehle zuschnürte. Zumindest wirkte der kleine Kater glücklich und nicht krank, auch wenn das nicht erklärte, warum er mit der Heilerin in den Ältestenbau rannte. Ihr Blick heftete sich auf diese und so warf die Zweite Anführerin Eichenblatt einen verstörten Blick zu, der viele Fragen zu stellen versuchte.
Was ist mit ihm? Ist er stumm? Oder etwas anderes? Warum der Heilerbau? Ältestenbau? Beim SternenClan, Eichenblatt, es ist mitten in der Nacht, schick ihn schlafen!
Doch die Kätzin hatte keinerlei Hoffnung, dass ihre Freundin anhalten und erklären würde. Sie würde ihre Aufgaben verrichten, wie sie es immer getan hatte und Enzianjunges würde dann sein Nest aufsuchen.
Was noch immer nichts an dieser Situation erklärt.

Die Zweite Anführerin wartete einige Herzschläge, nachdem die beiden im Bau verschwunden waren und hievte sich dann auf ihre Pfoten. Es war Zeit zum Schlafen, so wie es ihr Körper bereits seit der Großen Versammlung wollte. Zwei Tage und zwei Nächte war sie nun wach gewesen, das sollte wohl reichen. Ein herzhaftes Gähnen entschlüpfte ihr und sie streckte ihre Glieder von sich, trat dann wieder in den kalten Regen, der dank der Nacht noch kühler wirkte als zuvor. Seufzend überquerte sie die Lichtung, blieb jedoch kurz stehen, als sie an Tageslicht vorbeikam, die einfach wütend Äste in den Wall der Baue rammte. Mit einem missbilligenden Blick blieb sie neben der jungen Kriegerin stehen und berührte diese kurz an der Schulter mit der Schwanzspitze.
»Deine Patrouille wartet am Lagereingang auf dich, damit ihr neues Material holt, dass zumindest trocknen könnte. Den Bau mit alten Ästen zu flicken kommt einem auseinander reißen wohl näher. Sobald ihr zurück seid, helfen euch noch einige Katzen beim Wechsel der Nester und dem Flicken der Löcher. In der Blattleere können wir keine kalten Baue riskieren, doch bis dahin haben wir noch ein wenig Zeit.«
Damit tappte die Zweite Anführerin fort und schlüpfte in den Kriegerbau, wo einige Katzen noch vor sich hin schwatzten. In der Mitte des Baus, wo ihr Nest lag, ließ sie sich darin fallen und war fast augenblicklich eingeschlafen, auch wenn der Druck auf ihrer Brust nicht verschwinden wollte.

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptySa 10 Okt 2020, 13:26





Tageslicht

Donnerclan | Kriegerin


Erwähnte Katzen: Nachtflüstern, Graupelz, Wisperwind, Eisenkralle, Farnsee
Angesprochene Katzen: Farnsee, Wisperwind und Eisenkralle




Tageslicht hatte einfach ohne wirklich nachzudenken, die Äste dort hineingestopft, sodass sie gar nicht mitbekam, dass Wisperwind und Eisenkralle schon lange auf sie am Lagereingang warteten. Erst Farnsees Worte rissen sie aus ihrer Wut und ein wenig peinlich berührt ließ sie den Schwanz hängen. Oh ja klar, ich komme sofort. sagte sie leise und schaute dabei zu Boden. Danach hüpfte sie schnell zu Wisperwind und Eisenkralle zum Lagereingang und nickte ihnen zur Begrüßung zu. Tut mir leid. murmelte sie nur etwas leiser. Sie sollte versuchen den Streit mit ihrer Schwester einfach zu verdrängen, damit sie wieder dem Clan helfen konnte, doch irgendwie fühlte sie sich innerlich einfach nur leer. Ihre Schwester wollte die Zeit lieber mit Graupelz verbringen und sie selber hatte keine Freunde. War sie im DonnerClan wirklich gut aufgehoben? Schnell schüttelte sie den Gedanken ab. Sie war hier aufgewachsen!







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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptySa 10 Okt 2020, 16:12




Eichenblatt

Wenn sie sich jemals gewünscht hätte, in der Lage zu sein, Gedanken zu lesen, dann wäre es in diesem Augenblick gewesen. Seine graublauen Augen hatten die ihre gesucht, doch sie war nicht in der Lage, ansatzweise irgendeine Emotion, irgnedeine Reaktion aus seinem Blick abzulesen und auch sein Gesicht verriet ihn nicht. Eichenblatt konnte sich vorstellen, dass seine Gedankenwelt unglaublich faszinierend sein musste - wenn er überhaupt dachte. Doch da sie ihn keinesfalls für minder intelligent hielt, schloss sie es erst einmal aus, dass er einfach nur von einer extermen Dummheit besessen war und nur Bienen im Kopf hatte.
Die alte Heilerin konnte ein kleines Lächeln nicht unterdrücken, als sie das Interesse, mit dem er ihre Tätigkeit verfolgte, bemerkte und die Freude, die sich auf sein zuvor ausdrucksloses Gesicht geschlichen hatte und eine fast schon ansteckende Wirkung hatte, sah. Es erinnerte sie an die Zeit, als Efeupfote sich noch an ihrer Seite befunden hatte und unter ihr zur Heilerschülerin ausgebildet werden sollte. Es war das erste Mal, dass ihr Herz sich nicht vor Schmerz verkrampfte, während sie an die kleine Kätzin dachte, die nun beim SternenClan ruhte.

Es war unglaublich, was für ein braves Junge Enzianjunges doch war - sie musste gestehen, dass eine Katze, die nicht sprach, doch irgendwie die angenehmste Form von Gesellschaft darstellte, da sie auch nichts Dummes von sich geben konnte. Eichenblatt spürte, wie sich ihr Herz ein wenig erwärmte, als sie spürte, wie der Kleine sich an ihre Seite presste, und schützend legte sie den buschigen Schweif über seinen Körper.
Unbarmherzig zog das Unwetter durch den Wald und auch wenn sie niemand war, der sich vor dem Gewitter fürchtete, stimmte sie die unzähligen Donnergrollen und Blitze doch mulmig. Sie würde ja sagen, dass es sie überraschte, dass Enzianjunges sich nicht verängstigt zeigte, aber inzwischen verwunderte sie nichts mehr an Farnsees Sohn.
Mit den Umschlägen im Maul trottete sie so geschwind, wie ihre alten Knochen es zuließen, mit Enzianjunges an ihrer Seite zum Ältestenbau... wo sie die Kräuter fast vor Schreck auf den nassen Boden fallengelassen hätte, als ihr Blick das schildplattfarbene Fell Farnsees streifte. Eine für Eichenblatt untypische Verlegenheit zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, als sie die vielen Fragezeichen in den Augen der zweiten Anführerin sah, doch sie zwang sich dazu, eine neutrale Miene zu bewahren, während sie an ihr vorbeischritt, um Enzianjunges' Aufmerksamkeit nicht auf seine wahre Mutter zu richten.
Respektvoll schenkte Eichenblatt ihr jedoch ein knappes Nicken, ehe sie mit ihm in den Ältestenbau glitt, wo sie vor dem Regen sicher sein würde. Vorsichtig legte sie die Umschläge ab, um Enzianjunges liebevoll das Fell trocken zu lecken, ehe sie ihren Blick durch den Bau schweifen ließ. Es war indessen später geworden, als sie erwartet hätte, und sie sah das Heben und Senken der Körper der Ältesten, die sich bereits zur Ruhe gelegt hatten.
Dass Funkenjunges sich ebenfalls hier befand, konnte sie dank der Dunkelheit - und zugegebenermaßen immer schlechter werdendes Augenlicht - nicht ahnen und in ihrer Nase hing noch immer der Geruch der Kräuter, die sie mit sich herumgetragen hatte. Dennoch war sie nicht erpicht darauf, irgendjemanden hier unnötig zu wecken, da sie wusste, wie unangenehm diese alten Flohsäcke werden konnten, weshalb sie so lautlos wie möglich auf Quellwolke zusteuerte. Die einzige Kätzin, die noch einen halbwegs wachen Eindruck machte.
»Guten Abend, Quellwolke«, miaute Eichenblatt mit belegter Stimme, um keinen unnötigen Lärm zu erzeugen, und winkte Enzianjunges zu sich heran. »Im Anbetracht des schlechter werdenden Wetters hab ich mit Enzianjunges' Hilfe einige Umschläge gegen schmerzende Gelenke vorbereitet.« Mit ihrem Schweif deutete sie auf die Kräuter, die sie an den Rand gelegt hatte, wo hoffentlich niemand versehentlich darüber treten würde. »Wenn du möchtest, können wir gleich welche auf dich legen; ansonsten bin ich mir sicher, dass ihr Ältesten sie auch gegenseitig auftragen könnt, sobald die anderen wach sind.«
Gerade Dunkelfuß ist jemand, der sich einfach aus Prinzip über schmerzende Gelenke beschweren wird, auch wenn er keine hat. Ja, manche Katzen, egal, wie viel sie für den Clan vollbracht hatten, konnten schon sehr unleidig sein.
Eine Spur warmherziger fügte die rotbraune Kätzin hinzu, »Ich verstehe, dass es spät ist, aber vielleicht könntet ihr Enzianjunges morgen mit einer kleinen Geschichte für seine harte Arbeit belohnen?«

Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 238

Erwähnt » Farnsee, Funkenjunges, Efeupfote, andere Älteste, Enzianjunges, Dunkelfuß
Angesprochen » Quellwolke

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 59 EmptySo 11 Okt 2020, 11:53

Möwenherz



SternenClan Territorium ;; Baumgeviert >>
Mit müden Pfoten erreichte der kleine Krieger als einer der letzten das Lager seines Clans und trat erschöpft und frierend durch den schmalen Eingang. Der Abstieg an der Felswand hatte seinen durchgefrorenem Knochen Probleme bereitet und mehr denn je fürchtete er sich nun vor einer Erkältung. Sein nasser Pelz klebte an dem dürren Körper und das Weiß war schon lange vor Matsch und Schmutz nicht mehr als solches zu erkennen. Langsam trottete er zu dem kleinen Frischbeutehaufen und entschied sich für eine durchnässte Maus. Aus dem Augenwinkel erkannte er Eichenblatt, welche sich gemeinsam mit einem Jungen in Richtung des Ältestenbaus bewegte und darin verschwand. Während er sich ein trockenes Plätzchen am Rande des Lagers suchte, dachte er an Echoherz Worte. Die einzige Lösung bestand darin, dass er mit seiner Mutter redete. Seine Mutter. Die Worte klangen sogar in seinen Gedanken noch so merkwürdig fremd, dass er sich nicht ausmahlen konnte sie laut auszusprechen. Seine Mutter würde für immer Seerose sein, die sich schon vor langer Zeit dem SternenClan angeschlossen und ihn allein zurückgelassen hatte. Und Eichenblatt würde für immer Eichenblatt bleiben - er liebte sie, aber sie würde nie tatsächlich seine Mutter sein. Und scheinbar hatte sie ja bereits Ersatz für ihn gefunden, ein anderes Junges, dass sie sicherlich mehr lieben würde als ihn und das sie glücklicher machen könnte. Er wäre für die Heilerin sicherlich nur eine Last. Es wäre also besser, wenn er sich von ihr fernhielt und die Sache auf sich beruhen ließe. Sie hatte ihn nie wirklich gebraucht und mit Donnerstern Junge zu zeugen war verboten gewesen: er war das Resultat einer gebrochenen Regel, er war grundsätzlich falsch und hatte eigentlich nicht das Recht im DonnerClan zu leben.
Diese Gedanken quälten den kleinen Kater, während er eilig die Beute auffraß, die ihn keineswegs besser fühlen ließen. Im Gegenteil: er fühlte sich elender als zuvor. War die Beute bereits schlecht gewesen?
Echoherz Worte geisterten ihm auch weiterhin im Kopf herum, ließen ihn nicht los, auch während Möwenherz langsam und bedacht seinen Pelz zu pflegen begann. Wie sollte es mit ihm bloß weitergehen?

Erwähnt: Eichenblatt, Donnerstern, Echoherz
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