Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 DonnerClan Lager

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Katsuki
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptySo 11 Okt 2020, 17:51


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #032

Zügig hatte Wisperwind sich am Lagereingang bei Eisenkralle eingefunden, welcher sich um die Rekrutierung Tageslichts gekümmert hatte. Entspannt vor dem Eingang sitzend, schenkte sie Eisenkralle ein freundliches Lächeln, als er sich wieder zu ihr gesellte, während von der jungen Kriegerin jedoch noch nichts zu sehen war.

Ein bisschen freute sich Wisperwind darauf, das Lager zu verlassen, sich die Beine zu vertreten, etwas nützliches zu tun. Denn durch ihren Schwächeanfall und den Hunger der vergangenen Blattleere hatte die graue Katze ganz schön an Muskelmasse abgebaut und auch die Blattgrüne hatte den Schaden noch nicht vollkommen ausgeglichen. So war sie immer noch ungesund schlank, ihre Rippen waren bei jeder Bewegung deutlich sichtbar, was bei ihrer kleingewachsenen Statur fast den Eindruck erwecken könnte, die erfahrene Kriegerin würde viel mehr in den Schülerbau gehören.

Irgendwie in ihre Gedanken verstrickt, schreckte sie auf, als eine Stimme sich direkt an sie wandte. Mit großen Augen sah sie auf, begegnete direkt dem stechend gelben Blick ihres Anführers und sofort stellten sich ihre Ohren aufmerksam auf. Dabei dauerte es einige Herzschläge, bis die angesprochene bemerkte, dass der dunkle Kater sie anlächelte. Er lächelte sie wirklich an. Sofort breitete sich ein Schmunzeln auf ihren Zügen aus, während jedes Wort in ihrer Kehle steckenblieb. Was sollte sie sagen? Sollte sie überhaupt etwas sagen? Grinste sie immer noch? Hatte er etwas gesagt?

Verdammt reiß dich zusammen Wisperwind!

Kurz schüttelte die grau gemusterte den Kopf, versuchte ihren Körper wieder unter Kontrolle zu kriegen, welcher seit Toxinstern sich zu ihr gesellt hatte immer wieder angenehme Schauder über ihren Rücken und scharweise Schmetterlinge durch ihre Magengrube schickte. Alles in allem. Sie fühlte sich irgendwie, als hätte einer der – über ihnen herrschenden – Blitze sie erwischt. Dabei bemerkte Wisperwind gar nicht, dass es ihrem Gegenüber ganz ähnlich ging, dass er sich ebenso unbeholfen und verwirrt fühlte, ihm ebenfalls irgendwie die Worte fehlten. Erst als er sich wieder von ihr verabschiedete, schreckte die Kriegerin aus ihrer Schockstarre. „Eh.. Ja, natürlich...“ Stammelte sie unsicher, schalt sich innerlich eine Idiotin und richtete das Gesicht gen Boden, kaum hatte Toxinstern sich entfernt.

Ein tiefes Seufzen baute sich in ihrer Kehle auf, presste sich aus ihren geschlossenen Lippen und vorsichtig schielte sie zu Eisenkralle. Wie viel ihrer Blamage hatte er mitbekommen? Wenn sie nicht wollte, dass bald der ganze Clan von ihren Gefühlen wusste, sollte sie sich langsam aber sich wirklich zusammenreißen, wenn der dunkle Kater in ihrer Nähe war. Reichte schon, dass sie es vor Farnsee nicht hatte verbergen können. Die zweite Anführerin kannte sie aber auch einfach zu gut. Immerhin waren sie mehr oder weniger zusammen aufgewachsen, auch wenn die gemusterte lediglich ihre Halbschwester war, hatte Wisperwind nie weniger als eine richtige Schwester in ihr gesehen und hoffte inständig, dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte.

Apropos Farnsee. Kaum hatte die Katze mit den heterochromen Augen ihre Schwester entdeckt, fand sie auch die verloren gegangene Tageslicht, auf die Eisenkralle und ihre Wenigkeit schon seit einigen Minuten warteten. Die Kriegerin hatte wohl nicht ganz mitbekommen, was genau ihre Aufgabe sein sollte und vertrieb sich die Zeit damit Äste brachial in die Bauwände zu stopfen. Farnsee sprach kurz mit ihr, deutete dabei auf den Lagereingang und verschwand anschließend im Kriegerbau. Mild lächelnd musterte sie Tageslicht, welche nun auf sie zukam und sich kurz entschuldigte. „Ach alles gut, wenn wir jetzt vollzählig sind, können wir ja losgehen.“

Sich beinahe brutal von ihren eigenen Empfindungen losreißend, versuchte sie sich nun auf etwas anderes zu konzentrieren, richtete sich nun vollständig auf und verließ mit federnden, jedoch schnellen Schritten das Lager.

Erwähnt: Toxinstern, Eisenkralle, Tageslicht, Farnsee
Angesprochen: Tageslicht
Ort:Heilerbau -> Lagereingang -> Territorium

reden | denken | handeln | andere Katzen

(c) by Moony








Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #017

Immer noch unterschwellig aufgeregt hatte Enzianjunges sich an die Schritte der Heilerin angepasst und war eine Schwanzlänge vor ihr ins Innere des Ältestenbaus geschlüpft. Bevor er sich jedoch daran machen konnte seinen, viel zu langen Pelz selbstständig zu trocken, spürte er die Zunge Eichenblatts, wie sie in regelmäßigen Abständen über sein gemustertes Fell strich. Die sanfte Berührung und die warme Zunge brachten den jungen Kater dabei zum Gähnen. Weit klappte sein Maul auf, legte eine Reihe kleiner, spitzer Zähnchen frei, bevor er die rote Katze mit großen, müden Augen anschaute.

Nicht, dass er jemals zugeben würde, dass er langsam müde wurde. Jedoch zerrte der aufregende Tag an ihm, hatte seine Knochen und seinen Geist ermüdet und lange würde sich wohl nicht mehr auf den Beinen halten können. Jedoch gab er das nicht zu, spannte seinen Körper an und folgte der Heilerin, welche sich auf den Weg zu einer der Ältesten machte. Jeder kannte die Ältesten, es waren mit die ersten Katzen, die einem als Junges vorgestellt worden waren, da sie immer die spannendsten Geschichten auf Lager hatten und diese – meistens – auch gerne weitertrugen.

Interessiert quetschte sich Enzianjunges neben Eichenblatt, lauschte ihren Worten und sein Schweif zuckte, als sie seinen Namen erwähnte. Er hatte ihr doch gar nicht richtig geholfen, er hatte lediglich diese Pflanze mit den gelben Blüten geholt... Gold...irgendewas oder so ähnlich. Kurz verzog sich das Gesicht des Katers, während er über den Namen des Krautes nachdachte. Langsam aber sicher wurden auch seine Gedanken schwer und undeutlich. Sich auf etwas gezielt zu konzentrieren war quasi unmöglich. Unzufrieden damit schüttelte er den Kopf, ließ die Pflanze eine Pflanze sein und versuchte seine Aufmerksam auf das zu richten, was vor ihm lag. Nämlich Eichenblatt und Quellwolke, wobei erste leise auf die Älteste einredete.

Der kleine Kater konnte sich zwar nicht wirklich etwas unter „Gelenkschmerzen“ vorstellen, jedoch musste es unangenehm sein, wenn es extra Kräuter gab, um etwas gegen diese Art von Schmerzen zu unternehmen. Allgemein konnte Enzianjunges mit den Begriff „Schmerz“ noch nicht viel anfangen, bisher war er weitestgehend von Schmerzen verschont geblieben, demnach wusste er darüber nur, was andere Katzen ihm bisher erzählt hatten.

Wenn er eben unaufmerksam gewesen war, verabschiedete sich seine Konzentration nun vollständig. Ein leises Gähnen schlüpfte erneut aus seiner Kehle, sein Kopf sackte gegen das weiche Fell der Heilerin, während er sich unbewusst näher an sie herandrängte, seine Nase sogar noch tiefer in ihrem Pelz versenkte.

So bekam er gar nicht mit, dass Eichenblatt eine Geschichte für ihn heraushandelte. Ein leises Schnurren bebte in seiner Brust, während er, den Geruch der rötlichen Katze in der Nase langsam aber sicher – im Stehen wohl bemerkt – ins Land der Träume abdriftete. Dabei rutschte er zwar leicht zur Seite, jedoch hielt der große Körper Eichenblatts ihn davon ab auf dem Boden zu langen.

Gegen sie gelehnt fielen ihm nun endgültig die Augen zu, sie weiterhin offenzuhalten war für den Kater vollkommen unmöglich. Die Mischung aus dem – mittlerweile – bekannten Geruch der Heilerin, der Wärme und der Anstrengung hatte ihren Tribut gefordert.


» Erwähnt: Eichenblatt, Quellwolke
» Angesprochen: /
» Ort: Ältestenbau


»Sprechen« | Denken | Katzen

Know the water's sweet but blood is thicker

[/quote]

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Come and join the fun

DonnerClan Lager - Seite 60 Boku_n10

take a journey through the night

Funkenwut by Stein:
 



Zuletzt von Katsuki am Mo 12 Okt 2020, 19:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyMo 12 Okt 2020, 19:34




Tüpfelherz

You fell in love with my flowers & not my roots...



[Out: Wisperwind, Eisenkralle und Tageslicht können das Nestmaterial später bei ihren Arbeiten verwenden! Ihr findet es dann in der Kinderstube.]
Cf.: Große Platane [DC Territorium]«

Erleichterung durchströmte die kleine Kätzin, als sie den Fuß der Steinwand erreicht hatte und ihre Begleiterin hinunter gelotst bekam. Die wenigen Schwanzlängen ins Lager waren mäuseleicht und als Tüpfelherz durch den Tunnel auf den Lagerplatz trat, fühlte sie sich sehr viel entspannter. Sie hatte nichts gegen Regen als solchen, doch ihr Pelz war schwer geworden und der Sturm machte diese Nacht nur noch unruhiger. Noch dazu hatte die Kriegerin eine unerfahrene Schülerin bei sich und wollte nicht, dass diese unnötigen Gefahren auslief.
»Komm, Lavendelpfote«, brummte Tüpfelherz durch ihre Mooskugel hindurch und deutete auf die Kinderstube. Dort war nicht allzu viel los, besonders nicht jetzt, wo die Kriegerin erkannte, dass Meisensang wohl nicht mehr darin lebte, also konnten sie den Platz nutzen um das Moos zu trocknen. Die Junge waren groß genug und würden sich nicht an der Feuchtigkeit erkälten. »Wir bringen daf Moof in die Kinderftube, da ift ef trocken.«

Tüpfelherz hielt jedoch noch einmal inne, als sie dank Tageslicht erkannte, was wohl Wisperwinds Patrouille vor hatte. Da die Kriegerin jedoch das Lager schon verlassen hatte, schnippte ihre Schwanzspitze gegen Eisenkralle und Tageslicht und kurz deutete sie auf die Mooskugeln. Die drei konnten diese gewiss gebrauchen und sollten nicht unnötigerweise noch mehr Moos holen, wenn sie doch ganz andere Dinge noch benötigten. Damit ließ die Kätzin die drei jedoch gehen und trottete stattdessen auf die Kinderstube zu, in der sich Holunderfell mit zwei ihrer drei Junge unterhielt. Tüpfelherz trat vollständig ein, damit Lavendelpfote nicht im Regen stehen musste, und legte die zwei Kugeln ab.
»Wir würden gerne den Platz nutzen, um das Nestmaterial trocknen zu lassen«, erklärte sie der Königin, nachdem sie diese respektvoll begrüßt hatte. Dankbar nickte sie, als diese ihr Einverständnis äußerte, und rollte die Kugeln am Rand des Baus aus, damit sie die restliche Nacht über trocknen konnten.

»Damit bist du für heute entlassen, Lavendelpfote«, miaute die DonnerClan Kätzin und deutete auf den in Wasser getränkten Frischbeutehaufen auf der Lichtung.
»Da kannst du aber froh sein, dass wir unterwegs gejagt haben. Geh lieber in dein Nest, damit du morgen ausgeruht bist, wenn Bernsteinkralle mit dir trainieren geht. Ich werde mich jetzt auch schlafen legen. Gute Nacht.«
Tüpfelherz verabschiedete sich bei Holunderfell und schnurrte kurz über den Anblick der Junge. Ihre Schwanzspitze streifte noch kurz die Schulter der Schülerin, doch sie hüpfte schnell über die Lichtung zum Kriegerbau davon. Darin hatte sie ihr Nest auch schnell gefunden und rollte sich nach einer zügigen Fellwäsche fest zusammen. Wer wusste schon, wofür sie morgen wieder gebraucht würde.


...so when leaf-fall came you didn't know what to do.


DonnerClan Kriegerin

Post 19



Angesprochen » Lavendelpfote, Eisenkralle, Tageslicht, Holunderfell (id. über Text) «
Erwähnt » Lavendelpfote, Wisperwind, Eisenkralle, Tageslicht, Holunderfell, Bernsteinkralle | Spinnenjunges & Schieferjunges (id.) | Meisensang (†) «
Standort » Nestmaterial für Patrouille in Kinderstube | Schläft «

Code by Mufasa

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyMo 12 Okt 2020, 22:02




Eichenblatt

Noch während sie sich auf Quellwolkes Antwort geduldete, kam ihr der Gedanke, dass sie in der Theorie ebenfalls in der Lage sein sollte, Enzianjunges mit einer Unzahl an wahren Geschichten zu bereichern. Schließlich hatte sie selbst inzwischen ein Alter erreicht, das dem eines Ältesten in nichts nachstand - es war eine äußerst befremdliche Überlegung und sie wusste nicht so recht, wie sie damit umgehen sollte. Einerseits war Eichenblatt sich des Lebens bereits lange überdrüssig; sie wünschte sich einzig und allein ruhige Monde herbei, doch ihr war bewusst, dass ihr dies zu ihren Lebtagen nicht mehr erfüllt werden könnte. Auf der anderen Seite jedoch erschien es ihr schon fast absurd, wie lange sie schon unter den Lebenden verweilte - wie viele Generationen an ihr vorbeigezogen waren.

Das Gähnen des Kleinen zog die Aufmerksamkeit der Heilerin unwillkürlich auf ihn. Innerlich schalt sie sich dafür, dass ihr nicht früher aufgefallen war, dass die Nacht vermutlich bereits vor langer Zeit eingebrochen war - und Enzianjunges somit mehr  als nur reif für das Nest war. Sie hoffte, dass Holunderfell sich noch keine allzu großen Sorgen machte; ihr war ganz klar, wie unangenehm Königinnen werden konnten, wenn es um ihre Jungen - leibliche oder nicht, sei dahingestellt - ging.
Als sie seinen kleinen Körper an dem ihren spürte, fühlte sie, wie ihr warm ums Herz wurde, und liebevoll legte sie den Schweif um ihn, drückte ihn enger an sich, um ihn davon abzuhalten, an Ort und Stelle umzufallen. Es fiel ihr schwer, nicht ebenfalls  zu schnurren zu beginnen, als sie das Beben Enzianjunges wahrnahm.
»Ich denke, ich bringe ihn rasch in die Kinderstube«, miaute sie leise, fast schon mütterlich. Es war, als ob die Liebe, die sie damals für ihren eigenen Wurf empfunden hatte und wegsperren musste, langsam wieder zum Vorschein trat und sich konzentriert auf Enzianjunges richtete. Vielleicht war es die Tatsache, dass er niemals erfahren würde, wer seine wirkliche Mutter war, welche Eichenblatt zu ihm hinzog.
»Wenn du möchtest, Quellwolke, komm ich danach noch einmal her und helfe dir mit den Umschlägen.« Auch wenn es als Aussage formuliert war, war es mehr eine Frage, die sie an die Älteste richtete, ehe sie den Kater, der sich immer mehr in den Schlaf verabschiedete, sanft am Nacken packte und geschwind aus dem Ältestenbau in die Richtung der Kinderstube trottete, aus der kurz zuvor Tüpfelherz geschlüpft war. Grüßend hatte die Heilerin ihr zugenickt, war sich jedoch nicht sicher gewesen, ob die Kriegerin sie noch wahrgenommen hatte. Bei diesem Unwetter war es verständlich, dass man schleunigst ins Trockene flüchten wollte.

Sie selbst verlor keine Zeit und trat mit Enzianjunges im Maul ein, wo sie beinahe in Lavendelpfote gerannt wäre, mit deren Anwesenheit sie nicht gerechnet hatte. Dennoch ließ sie sich davon nicht allzu sehr beirren - es war schließlich das Recht jedes Clanangehörigen, den Königinnen einen Besuch abzustatten und sich die Jungen anzuschauen.
Zärtlich legte Eichenblatt das Bündel vor Holunderfell ab, ehe sie  fast schon ein wenig überfördert zu sprechen begann, »Wir haben zusammen einen kleinen Ausflug zu den Ältesten gemacht, wo er dann doch ein wenig  schläfrig wurde. Deshalb habe ich ihn dir zurückgebracht.« Die Heilerin ließ ihren Blick von der Köngin zu der Beute und schließlich über die anderen beiden Junge gleiten, die einen gesunden und munteren Eindruck auf sie machten.
Dennoch hielt sie es für angebracht, die Kätzin nach ihrem eigenen Wohlbefinden zu fragen - nicht,  dass es sie persönlich interessierte, aber es war in gewisserweise ihre Aufgabe, sich dafür interessieren zu müssen, »Wie geht es dir, Holunderfell? Irgendwelche Beschwerden in letzter Zeit?«

Kinderstube ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 239

Erwähnt » Enzianjunges, Tüpfelherz, Lavendelpfote, Schieferjunges, Spinnenjunges
Angesprochen » Quellwolke, Holunderfell

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDi 13 Okt 2020, 00:14



Holunderfell


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

DonnerClan Königin Post 44

I'm not the man they think I am at home

Während die schildpattfarbene Königin auf die Antwort ihrer beiden Söhne wartete, wurde das Licht um sie herum immer dunkler. Es musste also mitten in der Nacht sein und noch immer ergoss sich der Regen über den Territorien, dass man meinen könnte, der SternenClan würde weinen. Liebevoll strich ihre Schwanzspitze immer wieder über die Flanken ihrer Junge, während sie aufmerksam die Ohren gespitzt hielt. Ihr Interesse an deren Wünschen, Zielen und Hoffnungen war ernst gemeint und so sollten die Junge es auch empfinden. Gewiss hatten sie sich bereits viele Gedanken über ihre baldige Ausbildung gemacht und konnten gar nicht abwarten, etwas darüber zu erzählen.

Bevor jedoch auch nur einer der beiden dazu kam, schlüpfte eine regennasse Tüpfelherz in den Bau. Die erfahrene Kriegerin hielt zwei Mooskugeln mit Farnwedel gepackt und ermöglichte Lavendelpfote in den Bau zu kommen. Holunderfells Blick wurde weich, auch wenn sie ein wenig besorgt wegen des vielen Wassers war. Doch die Kriegerin war vernünftig und so gewährte die Königin den beiden Nestmaterial-Sammlern, dieses am Rande des Baus zu verteilen. Ihr eigenes Nest würde sie bald wechseln wollen und auch das alte Nest von Meisensang musste fort. Da keines ihrer Junge hier war, ging Holunderfell jedoch davon aus, dass diese nicht hier schlafen würden. Vielleicht würde sie also das Nest einfach nur hinaus bringen, wer wusste schon, wann Toxinstern die Ernennung durchführen wollte. Ihr Blick legte sich wieder auf ihre zwei Söhne und leise verabschiedete sich die Kätzin von Tüpfelherz, die wieder verschwand.

Als wenig später jedoch Eichenblatt mit Enzianjunges in ihrem Maul in die Kinderstube trat, richtete sich die Königin sichtlich angespannt auf. Sie hatte gewusst, wohin der Kleine aufbrechen wollte, doch nun breitete sich Sorge aus, denn er wirkte so erschöpft. Sobald er den Boden erreicht hatte, packte die Königin ihn und legte ihn eng an ihren Bauch, nur um mit ihrer Zunge noch einmal kräftig durch seinen Pelz zu gehen. Wenigstens war er nicht so nass wie die Heilerkatze und so konnte Holunderfell auch schnell von dieser Arbeit ablassen und sich stattdessen dieser widmen.
»Ganz schön tüchtig, mein kleiner Enzianjunges«, schnurrte die Königin unschuldig, auch wenn ihr die Formulierung etwas schwer fiel vor der Heilerin. Sie wussten beide, dass etwas an dem Satz nicht stimmte und dennoch fühlte sich Holunderfell für ihn verantwortlich und liebte ihn so sehr wie ihre eigenen. Doch da Eichenblatt von Farnsees Geheimnis wusste, schien es falsch, weiterhin ein Lüge auszusprechen. Da die drei Jungen es jedoch nicht ahnten, hatte die Königin keine Wahl.

Auf die Frage hin konnte Holunderfell nur leise auflachen.
»Mach dir um mich nur keine Sorgen, mir geht es vollkommen in Ordnung und ich habe nicht zu klagen. Die drei sind - offensichtlich - munter, sollte sich daran etwas ändern, werden wir dich natürlich aufsuchen.«
Die Königin hielt inne und deutete mit funkelnden Augen auf die unglaublichen Mengen Moos, die Tüpfelherz gebracht hatte.
»Schau nur, was uns zum trocknen gebracht wurde. Falls du Moos für dein Nest oder die Kranken benötigst, nimm dir ruhig etwas mit in deinen Bau, wir haben genug zum Entbehren. Für die Blattleere kann man sich nicht genug vorbereiten, nicht wahr?«

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDi 13 Okt 2020, 18:23





Tageslicht

Donnerclan | Kriegerin


Erwähnte Katzen: Nachtflüstern, Wisperwind, Eisenkralle, Tüfelherz
Angesprochene Katzen: Wisperwind, Tüpfelherz




Tageslicht war froh darüber, dass zumindest Wisperwind ihren kleinen Aussetzer ihr wenigstens nicht übel nahm. Sie wollte auch nicht riskieren, wegen ihres Streits mit ihrer Schwester es sich bei anderen zu verscherzen. Sie war nun mal für diese Patrouille eingeteilt worden und sie müsste einfach zeigen, dass sie für ihren Clan da war, oder? Nun viel es ihr ein wenig leichter den Streit zu verdrängen und sie versuchte etwas fröhlicher zu miauen: Lasst uns los! Wisperwind war schon herausgestürmt und Tageslicht musste kurz schlucken. Sie hatte wirklich ein Tempo vorgelegt, doch bevor sie losrennen konnte, sah sie im Augenwinkel Tüpfelherz. Sie sah auf die Mooskugeln und nickte Tüpfelherz freundlich zu. Vielen Dank, das können wir gut gebrauchen! Dann sah sie kurz zu Eisenkralle und lief dann hinter Wisperwind her, heraus aus dem Lager.


-> Territorium





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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDi 13 Okt 2020, 20:33



Quellwolke

#002 - DonnerClan - Steckbrief


- Zeitsprung -

Mit zerknautschtem Gesichtsausdruck hatte sich Quellwolke schließlich in das Innere des Ältestenbaus begeben, was ihr zugegebenermaßen absolut nicht passte. Zu gerne hätte sie den Abend draußen genossen und ein wenig der Gespräche der andere gelauscht, zumindest soweit sie diese noch hören konnte, doch nun musste sie zurück in den Bau.
Wäre sie noch eine junge Kriegerin gewesen, hätte sie das bisschen Sturm vermutlich nicht beirrt, sie wäre vermutlich auch noch auf einen nächtlichen Jagdausflug aufgebrochen, doch nun, als Älteste gestaltete sich das alles ziemlich schwierig. Also hatte sie sich, als der Wind immer stärker und die Regentropfen immer größer wurden, zurück in den Ältestenbau gezwängt, wo sie seitdem in ihrem Nest lag und vor sich hin döste. Immer wieder wurde sie von dem lauten Donnern wach, doch eigentlich hatte sie in ihrem Leben bereits genug Unwetter erlebt um auch währendessen schlafen zu können. Als sie schließlich noch von einer winzigen Fliege am Ohr gekitzelt wurde, erhob sie sich kurz und legte sich erneut in einer anderen Position nieder, vielleicht hatte sie so etwas mehr Ruhe.
Doch es dauerte nicht lange, da hörte sie, wie sich zwei Katzen in den Bau schoben und sich langsam nährten. Sofort roch sie den intensiven Kräuterduft, kurz darauf erschien bereits Eichenblatts schnelle Stimme.
Quellwolke gab sich einen Ruck und schenkte den beiden Katzen einen Blick. Erst jetzt bemerkte sie den kleinen Kater, welcher scheinbar den Namen Enzianjunges erhalten hatte und ihr Blick wurde bei dessen müden Anblick sofort etwas weicher. Gerade wollte sie antworten, dass sie sich sehr über die Gelenkkräuter freute und sich wünschen würde, dass Enzianjunges auch dabei half sie anzubringen, da sprang Eichenblatt bereits auf und faselte entschuldigend etwas, bevor sie sich den kleinen Kater schnappte und den Bau wieder verließ.
Die alte Kätzin würde es niemals zugeben, doch dieser plötzliche Verlust hinterließ einen kleinen Stich in ihrem einsamen Herzen und es hätte ihr sicherlich gut getan, wenn sie endlich mal wieder einige Geschichten los werden konnte. Doch nun waren bloß die Kräuter von dem kurzen Besuch der Heilerin übrig geblieben und die Älteste war sich unsicher darüber, ob diese noch einmal wiederkehren würde. Auch fehlte ihr selbst die Kenntnisse zu den Kräutern, weshalb sie im Beisein des SternenClans wohl niemals selbst Kräuter bei sich anwenden würde. Wer wusste schon ob sie dies überhaupt konnte. Nein, Quellwolke war nicht umsonst so alt geworden, sie wollte sich nicht selbst vergiften und dadurch ihre kostbare Lebensdauer verkürzen.




Angesprochen | Gesagtes | Gedachtes

Code by Cavery 2020



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDi 13 Okt 2020, 22:59


Marderfang +


Rauchfeder
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.


Krieger | DonnerClan | #062
Kriegerin | DonnerClan | #038

Anmerkung » Enthält einen Zeitsprung!

Der Krieger zuckte mit den Ohren als Rauchfeder ihn den Bau hinein rief, scheinbar hatte Sie den Auftrag sich um die Beerdigung der toten zu kümmern. Der Kater streckte sich kurz bevor er aufstand und sein Fell schüttelte, kurz warf er einen prüfenden Blick durch den dämmrigen Bau. Scheinbar waren die Katzen von der großen Versammlung zurückgekehrt, ob Toxinstern schon zum Clan gesprochen hatte? Sein Fell sträubte sich, Unbehagen machte sich breit in dem Kater, er mochte es ganz und gar nicht etwas zu verpassen.

Er schlüpfte aus dem Kriegerbau, Regen prasselte im auf die Schnauze und ein leises schnaufen war zu vernehmen, er hasste den Regen. Eilig und mit gesenktem Kopf eilte er zu der Kriegerin, kurz vor ihr blieb er stehen und erhob seine tiefe Stimme. "Hallo Rauchfeder, wir sollten das schnell hinter uns bringen, der Regen wird glaub ich stärker werden und dann wird es schwierig." Er mache eine kurze Pause, schaute sich um und sprach dann erneut. "Ich denke auf Rußfeder brauchen wir nicht warten, Sie war in der Nacht mit auf der Großen Versammlung, wir sollten sie schlafen lassen. Aber kannst du mir sagen, was Toxinstern berichtet hatte? Ich habe es leider verschlafen."

Rauchfeder sah dem Krieger entgegen, leicht spitze die schöne Kätzin ihre Ohren, Marderfang hatte Recht mit dem was er sagte. Rußfeder war sicherlich müde, und zu Zweit würden sie es sicherlich auch schaffen. "Du hast Recht." Sagte sie leise und stand auf. "Nun Toxinstern hat berichtet das beim WolkenClan Hunde waren und beim WindClan ein Fuchs. Außerdem gibt es ein neues Gesetz. Erst essen Älteste, Königinnen mit ihren Jungen  und Verletzte dann Krieger und Schüler. Ein sinnvolles Gesetz den immerhin gibt es in jedem Clan Katzen, die sich eben nicht um sich selbst kümmern können." Marderfang fang hatte das ganze mit einem Nicken quittiert und gemeinsam machten sich die beiden daran, die Verstorbenen zu begraben.

Zeitsprung

Als die beiden Fertig mit der Arbeit waren, hatten sie sich gemeinsam noch eine kleine magere Maus geteilt, sie hatte den gröbsten Hunger gelindert. Doch schnell trat der Sonnenuntergang an, Rauchfeder hatte sich noch lange mit Marderfang unterhalten und beide wurden über die Zeit hin müde, sie zogen sich in den Kriegerbau zurück und schliefen in ihren Nestern ein.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Rußfeder, verstorbene (i.d)
Angesprochen » //

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Schieferjunges
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.


Junges  | DonnerClan | #003

Anmerkung » Auf Probe!

Ein Blatt zu Jagen war wohl kein Kinderspiel, immer wieder wenn Schieferjunges gerade dachte es zu fangen, setzte sich der Wind darunter und jagte das Blatt davon. Gerade als er sich erneut auf das Blatt stürzen wollte, stellte sich ein Schatten über den jungen Kater, erschrocken wollte er einen Satz zur Seite machen doch eine Pfote hatte sich auf seinen Schweif gestellt und er kam nicht davon. Er blickte nach oben, direkt in das Gesicht seiner Mutter, sie schien nicht erfreut über sein Spiel zu sein, doch warum nicht immerhin war er ein toller Jäger.

Doch bekam er eher ärger von ihr, Holunderfell war nicht erfreut darüber, dass Schieferjunges einfach rausgegangen war und bei dem Wetter spielte. "Aber Enzianjunges ist auch raus und Papa hat bestimmt mitbekommen das ich ihm raus gefolgt bin. Mir wird doch schon nichts passieren Mama, ich bin doch schon ganz groß." Ein schnurren ging durch seine Kehle, und seine grünen Augen fixierten seine Mutter. Doch er gab keine Widerworte und als Sie in hoch hob, um ihn dann in Richtung Kinderstube wieder absetze, ging auf er die Bitte seiner Mutter wieder zurück in die Kinderstube, mit hängendem Schweif kletterte er zurück ins Nest zu seinem Bruder Spinnenjunges. Er wartete darauf das sie zurück kam und leicht weiteten sich seine Augen bei der Beute die Sie mitgebracht, ein Vogel hing aus ihrem Maul und schnell war er wieder aus dem Nest heraus um seine Nase an dem Vogel zu halten.

"Sicherlich werde ich ein ausgezeichneter Schüler werden, Toxinstern wird stolz auf mich sein und vielleicht möchte er mich ja einmal als seinen Stellvertreter haben." Seine Worte waren voller Überzeugung, schnell rammte er jedoch seine Zähne in das Fleisch der Beute. Er zuckte mit den Ohren als plötzlich eine Kriegerin mit Moos in die Kinderstube kam, doch er lies sich nicht beirren, so schnell wie die Katze gekommen war, so war sie auch mit wenigen Worten wieder weg. Doch erneut betrat eine Katze die Stube, sie hatte Enzianjunges im Schlepptau. "Enzianjunges, komm schnell und schau dir den Vogel an, Mama hat uns Beute mitgebracht. Stell dir vor, ich habe heute auch fast Beute gefangen! Es war ein riesiger Vogel." Zur Verdeutlichung stellte sich der Kater auf die Hinterpfoten und breitet die vorderen aus. "Er war direkt vor meiner Nase, Mama hat ihn ausversehen verjagt. Aber ich hätte ihn sicherlich gefangen." Das es sich bei dem ganzen nur um einen winzigen Stein handelte, das würde Schieferjunges wohl eher vor seinem Bruder verheimlichen.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Eichenblatt, Holunderfell Tüpfelherz, Spinnenjunges, Enzianjunges
Angesprochen » Holunderfell, Enzianjunges

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyMi 14 Okt 2020, 21:56




Eichenblatt

Sie spürte einen kleinen Stich in ihrer Brust, als sie Holunderfells schnelle Reaktion beobachtete, die für eine Königin mehr als nur angemessen war. So eigentümlich es doch war, hatte es sich für einen Herzschlag so angefühlt, als hätte man ihr ihren Sohn entrissen - und in Anbetracht dessen, dass keiner der beiden eigentlich die Mutter des Kleinen war, erreichte dies alles eine Komik, mit der Eichenblatt sich eigentlich nicht auseinandersetzen wollte. Dementsprechend unwohl fühlte sie sich, als sie vernahm, wie Holunderfell ihn betitelte, und die Heilerin musste sich zusammenreißen, um die Stirn nicht in Falten zu legen.
Stattdessen entgegnete sie in einem freundlichen Tonfall, »Absolut. Mir ist selten ein solch wissbegieriges und ruhiges Junge untergekommen; Enzianjunges bei mir zu haben war eine angenehme Abwechslung.« Wärme funkelte in ihren bernsteinfarbenen Augen, während sie auf den Leib des Katers hinabschaute, ehe sie amüsiert schnurrend zu Schieferjunges blickte, der zu dieser späten Zeit noch munter zu sein schien wie eh und je. Sie würde es Holunderfell überlassen, ihn ein wenig zu zähmen und zu Ruhe zu mahnen, um seinen Adoptivbruder den wohlverdienten Schlaf zu ermöglichen - Eichenblatt wollte sich nicht in das Machen der Königin drängen.

»Daran ist wirklich nicht zu zweifeln«, meinte die alte Heilerin schließlich gutmütig. Sie werden langsam zu groß für die Kinderstube. Bis zu ihrer Ernennung wird es vermutlich tatsächlich nicht mehr lange hin sein, kam es ihr in den Sinn, die drei kleinen Katzen betrachtend. Sie wollte den Gedanken nicht laut aussprechen, denn sie konnte sich vorstellen, dass die Vorstellung, baldig Schüler zu werden, womöglich die Aufregung in Schieferjunges und Spinnenjunges anfachen würde. Etwas, was sie mitten in der Nacht einer Königin nicht unbedingt antun wollte.

Das "Mysterium" um Tüpfelherz' Aufenthalt in der Kinderstube wurde ihr, auch ohne dass sie hatte fragen müssen, von Holunderfell aufgelöst und anerkennend nickte sie in Richtung der Moosballen.
»Es ist immer gut, vorzusorgen, und ich bin froh, dass es einige im Clan gibt, die von selbst daran denken«, miaute Eichenblatt mit einem Anflug von Lächeln. »Ich brauche aktuell selbst keins, aber ich danke dir für das Angebot. Es könnte jedoch gut sein, dass ich am Morgen den einen oder anderen Schüler hier rein schicke, damit sie welches für die Ältesten holen.« Ältesten, zu denen sie noch zurückkehren wollte,  weshalb sie ihren kurzen Besuch in der Kinderstube nicht unnötig in die Länge strecken wollte.
»Ich würde mich jetzt auch wieder zurückziehen und euch eine gute Nacht wünschen.« Verabschiedend neigte sie der kleinen Familie den Kopf zu, ehe sie auch einige Abschiedsworte an Lavendelpfote richtete und schließlich den Bau verließ, wo das noch imemr scheußliche Wetter sie empfing.

Schnellen Schrittes eilte die rotbraune Kätzin zurück in den Ältestenbau, wo Quellwolke zu ihrer Erleichterung noch immer wach zu sein schien. Ein entschuldigender Ausdruck hatte sich über ihr Gesicht gelegt, während sie mit leichten Pfoten, um niemanden zu wecken, an sie herantrat. »Tut mir wirklich leid, aber ich muss zugeben, dass ich völlig die Zeit aus den Augen verloren habe, und es schleunigst Zeit für Enzianjunges wurde, zurück zu seiner Mutter zu kehren.«
Das Letzte, was sie wollte, war es, sich mit den Ältesten zu verscherzen, die einen mit ihrem Gezettere manchmal wie Flöhe auf die Nerven gehen konnten. »Wenn du bereit wärst, würde ich die die Umschläge an dich anbringen«, fügte sie schließlich hinzu und packte bereits die ersten Kräuter, um sich ans Werk zu machen, sich um Quellwolke zu kümmern. Nicht zum ersten Mal fragte Eichenblatt sich, welche Gedanken wohl durch den Kopf einer Katze schwirrte, welche dank ihres fortgeschrittenen Alters fast schon zur Untätigkeit verdammt war. Sie selbst war nicht mehr die Jüngste, konnte ihre Aufgaben jedoch weiterhin erfüllen.
Wer vermag schon zu wissen, für wie lange noch.
Um die negativen Gedanken - nach ihrem erfreulichen Tag mit Enzianjunges wollte sie den Tag nicht in einer solchen Art enden lassen - zu verscheuchen, entschied sie sich dazu, das Gespräch mit Quellwolke am Leben zu erhalten, während sie ihr Pfotenwerk ausübte.
»Enzianjunges wird morgen bestimmt im Ältestenbau aufkreuzen; er scheint ein sehr neugieriges Wesen zu sein«, miaute Eichenblatt, den ersten Umschlag auftragend. »Vielleicht hat er dann sogar Schieferjunges und Spinnenjunges im Schlepptau. Der Ältestenbau könnte dann ziemlich voll werden.«
Eichenblatt schmunzelte bei der Vorstellung, wie lebhaft es werden könnte, war sich zur gleichen Zeit jedoch sicher, dass es den alten Katern und Kätzinnen durchaus gut tun würde, Gesellschaft zu haben.
Gesellschaft, huh? Ein Gefühl, welches beinahe schon als Schwermut bezeichnet werden konnte, kam in ihr auf, während sie den letzten Umschlag auf Quellwolke Körper drückte. Der Gedanke, zurück in den Heilerbau zu kehren, behagte ihr aus einem unerklärlichen Grund nicht. Zwar wusste sie, dass Lichterpfote sich auf der Heilerlichtung befand, doch es beschlich sie das seltsame Gefühl, dass sie sich einsam fühlen würde, nachdem sie Zeit mit Enzianjunges verbracht hatte.
Nachdenklich hatte die alte Heilerin ihre Zähne aufeinandergepresst, ehe sie zögerlich zu fragen wagte, »Wäre es in Ordnung für dich, wenn ich heute bei dir schlafe, Quellwolke? Dann kann ich mich gleich am Morgen auch sofort um die anderen Ältesten kümmern.« Die letzte Aussage war ein reiner Vorwand, doch das brauchte ihr Gegenüber nicht zu wissen.

Ältestenbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 240

Erwähnt » Schieferjunges, Spinnenjunges, Tüpfelherz, Lavendelpfote, Enzianjunges
Angesprochen » Quellwolke, Holunderfell

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDo 15 Okt 2020, 14:53



Quellwolke

#003 - DonnerClan - Steckbrief


Eigentlich hätte sich die grau-weiße Kätzin lieber schon schlafen gelegt, doch der Gedanke an ihr kurzes Zusammentreffen mit Enzianjunges und Eichenblatt ließ ihr noch keine Ruhe. Erst jetzt hatte sie gemerkt, wie lange sie schon nicht mehr mit Kastanienpelz - oder anderen Katzen außerhalb des Ältestenbaus - gesprochen hatte, und wie einsam sie sich eigentlich fühlte. Mit 82 Monden war sie eine der jüngsten Katzen im Ältestenbau, doch es war ihr nur recht so. Das Leben als Kriegerin war einfach zu turbulent gewesen und sie genoss ihren Rang und die Ruhe, die sie nun als Älteste verspürte. Auch wenn von Zeit zu Zeit die Einsamkeit an ihr nagte, waren die Begegnungen mit den Katzen des Clans immer eine Bereicherung für sie und die Fürsorglichkeit jedes einzelnen Mitglieds erfreute sie sehr.
Für einen Moment unterbrach sie ihre Gedanken und lauschte den raschelnden Blättern, welche unter Sturm alles dafür gaben, sich an den Ästen der Bäume festzuhalten. Auch der Regen schien noch immer nicht nachgelassen zu haben und plätscherte ununterbrochen auf die Außenschicht des Baus. Obwohl sie kein Freund dieser starken Unwetter war, hatten sie in diesem Moment eine beruhigende Wirkung auf sie. Quellwolke spürte bereits wie sie die Müdigkeit langsam umwob und wie ihre Augenlieder beinahe der Schwerkraft nachgaben und sich dem Schlaf hingaben, doch da ertönten leise Pfotenschritte im Bau. Erneut war sie hellwach und starrte mit ihren zweifarbigen Augen in die Dunkelheit. Es dauerte nicht lange bis sich Eichenblatt zu erkennen gab und Quellwolke erleichtert ihren Pelz anlegte. Ehrlichgesagt hatte sie nicht damit gerechnet, dass die Heilerin noch einmal zurückkehren würde, doch umso mehr erfreute es sie nun. Grüßend neigte sie erneut den Kopf und blinzelte beschwichtigend, als sich Eichenblatt für ihre Abwesenheit entschuldigte.
"Ist schon in Ordnung, der Kleine schien wirklich müde." Miaute sie amüsiert als sie daran dachte, wie müde der junge Kater zuvor gewirkt hatte. Er schien wirklich ein Schatz zu sein, dass er die Heilerin dennoch so lieb begleitet hatte. Als die Kätzin fragte, ob sie die Umschläge auflegen durfte, nickte die Älteste bloß. Sie war froh, dass sie der SternenClan mit einer solch aufmerksamen Heilerin gesegnet hatte, welche sich auch ohen Beschwerden um die älteren Katzen im Clan kümmerte. Die Grauweiße musste zugeben, dass ihre Gelenke ihr auch ab und zu schmerzen bereiteten und sie daher froh war, gerade bei dieser kühleren Jahreszeit, einen Kräuterumschlag zu bekommen.
Quellwolke konnte ihre Vorliebe für diese jungen Katzen kaum verstecken und so freute es sie noch mehr, als die Heilerin ankündigte, dass die Jungen sie vielleicht schon ganz bald wieder besuchen würden. "Sie werden den Bau sicherlich aufmischen, vielleicht ist das Wetter ja morgen sogar besser, dann können wir draußen etwas spielen..." Miaute Quellwolke und fügte dann schnell hinzu "Vorausgesetzt das Holunderfell damit kein Problem hat." Die Älteste war zwar nicht mehr die schnellste, doch den Tratsch darüber, welche Königin nun Junge erwartete oder bekommen hatte, würde sie immer mitbekommen. Entspannt atmete sie aus und genoss das kühlende Gefühl auf ihrer Haut und den wabernden Duft der Kräuterumschläge, welcher solangsam den gesamten Ältestenbau erfüllte. Als Eichenblatt dann erneut die Stimme erhob und fragte, ob sie die Nacht im Ältestenbau verbringen dürfte, zog Quellwolke verwundert die Augenbraue hoch. "Natürlich ist das in Ordnung, such dir ein freies Nest, die anderen werden sicher nichts dagegen haben." Forschend sah sie die Heilerin an, sagte jedoch nichts mehr dazu. Natürlich konnte sie nachvollziehen, dass es praktisch war, wenn die Heilerin hier sofort alle versorgen konnte, doch irgendwie kaufte sie das der Rotbraunen nicht ganz ab, beließ es aber dabei. Sie hatte im Laufe ihres Lebens einiges gelernt und wenn Eichenblatt etwas bekümmerte, dann würde sie es schon aussprechen, da wollte Quellwolke ihr keinen Druck machen. Und wer wusste schob, ob sich nicht einfach ihr alter Geist irrte und Eichenblatt tatsächlich einfach die Versorgung der Ältesten als Grund sah.




Angesprochen | Gesagtes | Gedachtes

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDo 15 Okt 2020, 18:43


Spinnenjunges

DonnerClan | Junges | #008 | Steckbrief


Spinnenjunges blinzelte überrascht, als Holunderfell ihn noch fragte ob er es ernst gemeint hatte. Natürlich hatte er das, und ob! Hätte er sie denn sonst gefragt?
Er wollte gerade seinen Beinchen in den Boden stemmen, protestieren, weil sie ihn nicht ernst nahm, da leckte sie über die Wange hoch zu seinem Ohr. Statt nun beleidigt zu tun, hob er den Kopf und ging beinahe automatisch ein Stück mit ihrer Bewegung mit, als würde sie ihn mitziehen.
Neugierig, mit schief gelegtem Kopf, beobachtete er wie sie langsam ein Stück Maus abtrennte und es ihm schließlich hinhielt. Er wartete noch kurz ab, dann trat er näher und striff er das Stück Fleisch dieses Mal vorsichtig ab und schluckte auch diesen Happen hinunter. Wieder merkte er, wie die Nahrung seinen Hunger noch ein wenig mehr stillte. So, dass er beinahe vollständig verschwunden war.
Abermals überrascht sah der Kater seine Mutter an, als sie wieder zu sprechen begann. Sie wollte weiterhin mit ihm reden? Oh, natürlich. Seine Augen leuchteten begeistert auf und er saß sogleich etwas gerader.
,,Ich kann dann endlich raus!“,miaute er, als ob das eine komplett neue Feststellung wäre. Dabei hatte er sich schon auf seine Ernennung zum Schüler gefreut, seit er das verstehen konnte. Wieso überhaupt durfte er denn noch nicht einen Blick ins Territorium werfen? Er war doch ohnehin beinahe sechs Monde alt, was machte das noch für einen Unterschied?
,,Ich könnte auch jetzt schon raus, wenn ich dürfte.“ Eine einfache Feststellung, die seine Gedanken absolut zusammen fasste.
Erst als sie ihn nach seinem Mentor fragte, stutzte er. Darüber hatte er überhaupt nicht nachgedacht, so sehr war er darauf fokussiert gewesen, endlich nach draußen zu dürfen. Darauf, dass diese Regel für ihn einfach keine Bedeutung mehr haben würde.
Kaum bekam er mit, wie seine Mutter sich entschuldigte und sich aus dem Nest erhob, um seinen Bruder wieder hinein zu holen.
Erst als seine Mutter wieder hinein kam, einen Vogel im Maul, schaute er auf und gähnte ausgiebig. Spinnenjunges bekam nicht einmal mehr viel mit. Sehr wohl sah er noch, wie eine Kriegerin mit Moos hinein kam und kurz darauf wieder verschwand. Dann aber gähnte er abermals und stapfte in wieder in das Nest, um sich an Holunderfell‘s Bauch zu kuscheln. Wage bemerkte er noch, dass Enzianjunges wohl wieder zurück war und spürte einen warmen Körper an seiner Seite, da war er auch schon eingeschlafen.  

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Erwähnt: Holunderfell, Enzianjunges, Schieferjunges, Tüpfelherz, Eichenblatt

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDo 15 Okt 2020, 19:09

#082

Saphirsee



Es war einige Zeit vergangen in welcher Saphirsee bloß das Geschehen um sie herum aufgesogen und beobachtet hatte. Sie genoss die Gelassenheit und Unbefangenheit, mit welcher der jüngste Wurf ihrer Mutter die Welt betrachtete und es gab ihr für einen Moment das Gefühl von Ruhe. Das Drama, welches sich zwischen ihr und Möwenherz abgespielt hatte, schien für einen Augenblick vergessen und auch all die anderen Sorgen, welche eine Kriegerin in ihrem Alter mit sich trug, konnte sie außerhalb der Kinderstube lassen. Doch so langsam bemerkte sie, wie sich ihre blauen Augen immer wieder schlossen und die fiepsigen Stimmen der Jungen immer verschwommener wirkten. Die Müdigkeit zwing sie beinahe in die Knie, doch sie weigerte sich dagegen, diese Nacht ebenfalls in der Kinderstube zu verbringen. Inzwischen war Eichenblatt da gewesen und hatte auch Enzianjunges wohlbehalten zurück zu Holunderfell gebracht und irgendwie fühlte sich Saphirsee so langsam etwas fehl am Platz, sie wollte die junge Familie nicht stören und etwas frische Luft würde ihr sicherlich dabei helfen, den Kopf wieder klar zu bekommen.
Langsam stand sie aus dem Nest auf und streckte ihren Rücken. Sie hatte scheinbar doch ziemlich lange gelegen, dies sagten jedenfalls ihre verhärteten Muskeln. "Ich werde draußen etwas frische Luft schnappen und dann auch schlafen gehen." Miaute sie mit gedämpfter Stimme um die Jungen nicht erneut in Aufruhe zu versetzen, wo Spinnenjunges doch gerade erst am weichen Fell Holunderfells eingeschlafen war. Ihr Blick wurde bei dem herzlichen Anblick weich, doch kurz neigte sie den Kopf, bevor sie sich durch den Ausgang des Baus schob und ihr der kalte Sturm ins Gesicht schlug.
Bei all er Wärme und Geborgenheit im Inneren des Baus hatte sie ganz vergessen wie kalt und unbarmherzig der Sturm hier draußen wütete. Eigentlich hatte sie überlegt noch einen kleinen Spaziergang im Territorium zu machen, doch dieses Wetter würde vermutlich nur dafür sorgen, dass sie die nächsten Tage im Heilerbau verbringen musste. Eilig flitzte sie über die dunkle Lichtung, denn nichtmal das Licht des Mondes schaffte es durch das dichte Wolkenband am Himmel und ließ somit die Schatten nur noch bedrohlicher wirken. Saphirsee war froh, als sie sich im Kriegerbau wiederfand und sich dort in ihr eigenes Nest kuscheln konnte. Zwar mochte die Kinderstube etwas wärmer und angenehmer sein, doch die Nester waren eindeutig nicht für mehr als eine erwachsene Katze gemacht und so war es eine wahre Erleichterung das Nest für sich alleine zu haben.
Es dauerte einige Momente, bis sich das hastig schlagende Herz der Grauen beruhigt hatte und sie endlich einschlafen konnte.



reden | denken | handeln | Katzen

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[Out: Sorry, dass ihr so lange warten musstet, habe das Play aus den Augen verloren!]


Federjunges


#013 | Junges | DonnerClan  | Steckbrief


Es schien ihr, als läge sie Ewigkeiten im Regen. So langsam kam es ihr vor, als würden die Regentropfen immer im gleichmäßigen Muster auf ihren dünnen Körper hinab tropfen und als würde jede Windböe, welche ihr Fell zauste, mit ihr reden. Das raschelnde Geräusch der Blätter, die verschwommenen Stimmen ihrer Clangefährten und der raue Wind ließ Federjunges inzwischen nicht mehr zusammenfahren. Sie lag einfach da, unfähig sich zu bewegen, schwer voller Trauer und Einsamkeit. Das sich ihr Fell inzwischen schwer auf ihren Körper legte, weil es jeden Regentropfen wie ein Schwamm aufsog, bemerkte sie nicht mehr. Ihre blauen Augen hatte sie vor der Welt verschlossen, ihre Gedanken standen still und so hörte sie auch nichts außer die Ruhe, welche in ihrem Inneren war. Die Dunkelheit lullte sie ein und auch die immer leiser werdenden Pfotenschritte ihrer Geschwister beachtete sie nicht. Auch Dunkelfuß schien sich bereits von ihr zu entfernen und ließ sie ebenfalls auf der Lichtung zurück, doch dies ließ sie kalt.
Es dauerte einen Moment, bis sie die Bewegungen neben sich realisierte und spürte, wie eine größere Gestalt ihr Wärme und Nähe spendete, sie näher an sich heran zog und sie dann mit dem Schweif umschlung. Beinahe ungläubig öffnete sie die Augen einen Spalt breit. War es etwa Meisensang, welche doch noch nicht beim SternenClan war? Vielleicht war dies alles doch bloß ein böser Traum gewesen und wenn sie wieder erwachte, waren Dornenjunges und ihre Mama noch da. Doch erst jetzt bemerkte sie den fremden Geruch der Kätzin, wenn auch ihre Anwesenheit für Geborgenheit führte, es war nicht ihre Mutter. Ihre ruhigen Worte ließen Federjunges die Kälte vergessen und auch wenn es nicht Meisensang war, welche sie vor der Kälte und dem Regen zu bewahren versuchte, genoss sie die Wärme und Liebe, welche die Kriegerin ihr gab. Jeder Gedanke an die verlorenen Familienmitgliedern ließ das Herz des Jungen bluten und sie zog sich von mal zu mal mehr in ihr Inneres zurück. Erst als sie eine bekannte Stimme hörte, öffnete sie die blauen Augen erneut und erkannte ihren Freund neben sich. Die Stimme des dunklen Schülers klang belegt und auch sein Gesichtsausdruck spiegelte die Sorge wieder. Einige Augenblicke vergingen, bis Federjunges realisierte, dass sowohl Nordwind, als auch Silberpfote bloß wegen ihr in diesen regnerischen Sturm getreten waren. Nur, damit sie nicht so alleine hier draußen lag - wobei sie das Gefühl hatte, hier, unter dem Wolkenmeer, ihrer verlorenen Familie am nächsten zu sein.
Mühsam erhob sie sich auf ihre wackeligen Pfoten, ihr Pelz hing schwer und voller Wasser an ihren Rippen hinab und doch konnte sie sich ein triumphierendes, mattes Lächeln nicht verkneifen. Dankbar blinzelte sie die große Kätzin an. ”Ich denke… Ich werde bei Silberpfote schlafen…” Miaute sie und schmiegte sich für einen Moment an das Bein der Kriegerin, bevor sie ihren Kopf dankbar an Silberpfote rieb. Bei der nächsten Gelegenheit würde sie noch einmal zu Nordwind zurückkehren und ihr danken, dafür, dass sie die Hoffnung nicht aufgegeben hatte.

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Zuletzt von Cavery am Fr 16 Okt 2020, 11:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyDo 15 Okt 2020, 20:17


Nesselbart
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#020
Nach der gewissen Zeit, die es benötigte, seinen gesamten Pelz vom Regen förmlich triefen zu lassen, ließ sich zumindest Lilienregen bei ihm blicken. Fehlten 'nur' noch zwei. Das grüßende Nicken der Kätzin wurde ebenso respektvoll erwidert, bevor Nesselbart seinen Blick wieder unaufhörlich durchs Lager schweifen ließ, in der - zugegeben recht verzweifelten - Hoffnung, Rabenstolz und Luchskralle doch noch zwischen den Katzen im Lager zu erblicken. Mittlerweile ging Nesselbart nicht mehr wirklich davon aus, die beiden noch zur Patrouille anzutreffen. Entweder, sie waren bereits vor der Patrouilleneinteilung ins Territorium aufgebrochen oder, was wahrscheinlicher und ärgerlicher war, sie lagen selig schlummernd im trockenen Kriegerbau und hatten schlicht alles verschlafen. Aber er durfte hier im strömenden Regen hocken und warten,  bis sich die  Beiden endlich einmal herbequemten...
Lilienregens Frage zu Folge wusste sie ebenfalls nichts vom Verbleib der anderen Hälfte ihrer Patrouille. "Wenn sie mir über den Weg gelaufen sind, so kann ich mich zumindest nicht mehr daran erinnern", erwiderte er also, mittlerweile auch mit durchaus grummelndem Unterton. Es gehörte sich einfach nicht, die Patrouilleneinteilung zu verpassen und beide der Fehlenden waren mittlerweile erfahrene Krieger - einem Schüler oder frisch ernannten Krieger konnte man so einen Fehler  vielleicht aufgrund ihrer Unerfahrenheit nachsehen, aber Rabenstolz und Luchskralle waren beide in einem Alter, in dem sie es besser wissen sollten. "Nun, Lilienregen, es ist deine Patrouille und somit deine Entscheidung, aber ich persönlich hege kein sonderliches Interesse daran, noch lange auf die Beiden zu warten und Gefahr zu laufen, dass sie dennoch nicht auftauchen. Wir könnten wohl schlicht zu zweit aufbrechen oder uns nach Ersatz umsehen, schätze ich." Fragend blickte Nessebart zu der Kätzin vor ihm, wartete auf ihre Gedanken zu dem Thema, ihre Entscheidung. Dieser würde er auch Folge leisten, so gehörte es sich nun einmal - auch wenn er nicht versprechen konnte, es gern zu tun, sollte sie anderer Meinung sein.
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyFr 16 Okt 2020, 15:36



Mähnensturz
DonnerClan Ältester (durch Blindheit)

Vertretung
Es waren einige anstrengende Monde für den frisch ernannten... Kater gewesen. Der Rest der Blattleere war an ihm vorbeigegangen und die weiteren Verluste des DonnerClans hatte er nach Zackensturz' Tod kaum mehr wahrgenommen. Stattdessen hatte er mit seinen eigenen Ängsten, Sorgen und Gefühlen gekämpft. Sein Inneres kämpfte, etwas tief in seinem Inneren suchte Zuversicht und Freude, der meiste Teil seiner Selbst hatte jedoch das Leben eines Kriegers bereits aufgegeben und nun erhoffte er sich lediglich... irgendetwas tun zu können. Ein Krieger würde Mähnensturz nicht mehr sein, dieser Pfad hatte sich wortwörtlich vor seinen Augen aufgelöst. Noch immer konnte er die Angst spüren, den Schock, das Beben das durch seinen Körper gegangen war, nachdem er nur knapp dem Tod entkommen war, weil sein Mentor ihm das Leben gerettet hatte. Doch war dies ein Leben? Schon immer hatte der riesenhafte Kater mit seinen Augen gekämpft, hatte in seiner Schülerzeit bemerkt, dass er nicht so weit sehen konnte wie andere und nun war ihm so schlecht, dass er sich nicht einmal auf seine übrige Sehkraft konzentrieren konnte. War es das, was sein Mentor für ihn gewollt hatte? Was der... der SternenClan vorgesehen hatte?
Der Sturm war noch schlimmer gewesen. Mähnensturz hatte sich zwar in eine Ecke verkrochen und hatte versucht, alles auszublenden. Vielleicht wäre ihm dies im Ältestenbau einfacher gelungen, doch er war gerade erst zu seinem Kriegernamen gekommen und ertrug es nicht, sofort zu den Ältesten zu ziehen und niemals für seinen Clan auf Patrouille zu gehen. Doch nun bereute er seine Wahl, denn er Sturm war laut gewesen. Mähnensturz mochte in dem dämmrigen Licht noch schlechter gesehen haben, sein Kopf schmerzte und seine Augen brannten, doch das war nun nicht alles, was ihn quälte. Sein Körper suchte andere Wege, seine anderen Sinne waren nun verstärkt, damit er auch ohne das Sehen zurecht kam. Doch diese Stärkung hatte sich keineswegs eingependelt und verwirrte seinen geschundenen Kopf nur noch mehr, sodass er immer erschrocken in sich gefahren war, wenn es plötzlich hell am Himmel wurde, wenn der Donner grollte, wenn Regen ihn im Gesicht traf, die Kälte war zwar nicht mit der des Schnees zu vergleichen, doch fühlte sie sich noch furchtbarer an. Er war sich wie ein hilfloses Junges vorgekommen, dabei überragte er so viele Katzen im Clan.
Als der Sturm, oder zumindest der Regen, verklungen war, hatte sich Mähnensturz ein wenig beruhigt, auch wenn er noch immer mit dem Zittern seines Körpers zu kämpfen hatte. Sein nasser Pelz blieb unangerührt, als er sich unsicher wieder auf den Lagerplatz schob. Der Boden war glatt, nass, er rutschte auf einem flachen kleinen Stein ab, fiel jedoch nicht. Dennoch war ihm das alles unglaublich peinlich, denn er war der einzige junge Kater des Clans, der wirklich nutzlos für diesen war. Den Nebel bemerkte Mähnensturz zunächst nicht, denn er veränderte nichts an seinem Sichtfeld, auch wenn er immer wieder dankbar für die Sonne war, die ihm half, seine Umgebung zu erkennen. Dem Kater war dennoch klar, dass er eines Tages nichts mehr sehen würde, gar nichts. Bis dahin musste er jeden dieser Momente ergreifen und für sich retten, denn er wollte ganz sicher nicht vergessen, wie seine Freunde aussahen, oder wie der Wald über ihnen wuchs. Falls er denn jemals wieder die Steinwand hoch kam.
Das einzige, was sein Herz ihm nun sagte, war, Schutz suchen. Wenn er den Schutz gefunden hatte, würde er vielleicht den Kopf haben, um über Tätigkeiten nachzudenken, die er im Clan erledigen konnte, oder er konnte Eichenblatt suchen, um nach Kräutern für seine Übelkeit und seine Kopfschmerzen zu fragen, doch bis dahin musste er einen geeigneten Platz für sich finden. Mähnensturz war klar, dass dieser Ort, dieses Nest seiner Wünsche, nur im Ältestenbau sein würde, doch wo war der? Die Gerüche auf der Lichtung verwirrten ihn zu sehr und die Böen schmerzten in seinen Ohren. Ob er aus Versehen ein Junges erwischen würde, während er vor sich hinstolperte? Vorsichtig tastete er den Boden vor sich ab, suchte nach Halt ohne kleinen Steinchen die ihn zum Fall brachten. Bildete er sich den Geruch von Kräutern ein? Denn der Heilerbau war doch so gut wie neben dem Bau der ältesten Katzen des DonnerClans, oder spielte ihm seine Erinnerung nun einen Streich? Langsam und mit bedachten Schritten näherte er sich der Quelle, erschrak jedoch, als die Farnwedel seine Schnauze streiften. Peinlich berührt und verärgert fauchte er kurz, wartete, bis sein Herzschlag sich von dem Schock beruhigt hatte.
Nicht mehr weit, erinnerte sich der junge Kater. Nicht mehr weit laufen.
Als der junge Kater das Wurzelwerk des umgefallenen Baums erreichte, drangen die intensiven Katzengerüche bereits in seine Nase. Keuchend und überwältigt bemühte sich Mähnensturz um Ruhe und versuchte zunächst, die Gerüche auseinander zu bekommen. Dort war ganz sicher Dunkelfuß, Eichenblatt... er vermutete das Quellwolke ebenfalls im Bau lag, dass ein kleiner Kater im Bau war, wusste er jedoch nicht. Mit gequältem Ausdruck bemühte er sich um Ruhe, denn alles in ihm sträubte sich gegen ein Leben im Ältestenbau, doch eine tiefe Resignation legte sich bald über seine Brust und so betrat er vorsichtig seine neue Heimat.
Doch der Kater bewegte sich nicht weiter als in den Eingang, denn das Licht hier drin war noch schlechter als auf der Lichtung und so rissen sich zwar seine Augen weit auf, die nun beinahe schwarz wirkten, suchten einen kleinen Tropfen den sie erhaschen konnten. Seine Augen fielen ihm jedoch sogleich wieder vor Anstrengung zu, sein Kopf dröhnte und ein tiefes Beben ging durch den Kater, der den Brechreiz unterdrückte.
"Seid... seid gegrüßt", presste Mähnensturz nach vielen Herzschlägen des Kampfes und der Stille hervor. Seine geschlossenen Augen, eher gesagt sein Gesicht, waren Richtung Boden gerichtet, die Worte fielen ihm unglaublich schwer, seine Stimme klang geradezu dünn. "...Ich... ich soll mir mein Nest hier suchen... könnt ihr mir zeig... nein nicht zeigen, weisen, wo ich schlafen kann?"
Sein Flüstern verlor sich in einer Sturmböe, die gegen den Bau stieß, gekrümmt wartete er auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 60 EmptyFr 16 Okt 2020, 18:20




Eichenblatt

Dass Quellwolke erfreut über den Gedanken zu sein  schien, Zeit mit den Jüngsten des DonnerClans verbringen zu könne, stimmte Eichenblatt froh; das Letzte, was sie nun bräuchte, war eine schlechtgelaunte Älteste, die lieber ihre Ruhe hätte. Nicht, dass sie dies von ihrem jetzigen Gegenüber erwartete - die Grauweiße vor ihr war im Vergleich zu den anderen alten Katzen schon immer umgänglich, fast schon zahm gewesen. Wer vermochte aber schon zu wissen, ob sie mit zunehmenden Alter nicht auch dem Griesgram verfallen würde.
»Ich bezweifle, dass es sie allzu sehr stören wird, wenn sie zur Abwechslung einmal zur Ruhe kommen  kann«, erwiderte die Heilerin.  Sie an Holunderfells Stelle würde sich jedenfalls - einerlei, wie sehr sie ihre Jungen liebte - über jeden freien Augenblick, in dem sie einmal  ausatmen konnte, freuen.
Als sie Quellwolkes Zustimmung vernahm, war es, als würde der Knoten, der sich bei dem Gedanken an eine einsame Nacht in ihrem  Nest in ihrer Brust gebildetet hatte, sich langsam, aber sicher lösen. Mit einem dankbaren Nicken nahm sie die Antwort zur Kenntnis und brachte schließlich den letzten Umschlag an.
Zufrieden  trat die rotbraune Kätzin einige Schritte zurück, um die Älteste vor ihr noch einmal  zu begutachten, ehe sie mit leiser Stimme miaute, »Dann möchte ich dich auch nicht länger wachhalten.«  Freundlich, aber müde funkelten ihre Augen, während sie sich auf eins der leeren Nester bewegte und sich schwerfällig fallenließ. Sonderlich viel hatte sie an diesem Tag nicht gemacht und doch schien es, als wäre sie am Ende ihrer Kräfte. »Wo wir es von Nestern haben - Tüpfelherz hat freundlicherweise neues Material gesammelt, das noch trocknet. Wenn Toxinstern oder Farnsee nicht bereits jemanden damit beauftragt hat, werde ich morgen zusehen, dass etwas davon bei euch landet.«
Immer leise wurde ihre Stimme, bis es kaum mehr als nur ein vages Murmeln war, und zum ersten Mal seit Langem hatte Eichenblatt keine Schwierigkeiten damit, in den Schlaf zu fallen.

Ein intensiver Geruch, den sie zunächst nicht zuordnen konnte, veranlasste Eichenblatt dazu, müde die Augen zu öffnen. Der Duft, den sie - es war, als wäre es nur ein kurzer Hauch gewesen - wahrgenommen hatte, war schnell von den Gerüchen der unzähligen Kräuter überschleiert worden, die sie in ihrem Heilerbau gelagert hatte.
Heilerbau? Wie vom Blitz geschlagen, riss die Kätzin  die Lider auf und sprang auf alle vier Pfoten; dass sie die Kraft dazu hatte, so schnell  zu reagieren, überraschte sie selbst und bestätigte sie nur noch mehr in der ersten Vorahnung, die sie heimgesucht hatte.
Der Traum, den sie träumte, fühlte sich realistischer an, als jene fiebrigen Wahnvorstellungen, die sie seit dem Tod von Dornenjunges heimgesucht hatten, und sie wusste, dass dies fern davon war, als gewöhnlich bezeichnet werden zu können. Wie lange war es her, dass sie außerhalb des Heilertreffens eine Verbindung zu ihren Ahnen aufgebaut hatte? Skepsis beschlich sie, gemischt mit einer irrationalen Furcht  vor dem, was auf sie zukommen würde.
Einer Furcht, die ihr sogleich genommen wurde, als sie spürte, wie sich liebevoll eine Schnauze in ihrer Flanke vergrub. Ein Seitenblick zu ihrer Rechten und unwillkürlich spürte sie, wie die Gefühle sie übermannten. Freude und Liebe, doch auch Schmerz und Verbitterung waren es, die in ihr aufwallten und sie mit ihrer Intensität fast schon in die Knie zwangen.
Das silberne Fell mit den dunklen Streifen, über die ihre Zunge unzählige Male gefahren war; die hellen, blauen Augen, die ihr Mut und Kraft geschenkt hatten.
»Efeupfote«, hauchte sie.
Die verstorbene Heilerschülerin blickte auf  zu ihr, schenkte ihr ein Lächeln, doch sprach kein Wort. Sie war schon immer einer der stilleren Katzen des Clans gewesen. Still und schweigsam. Kam ihr das nicht bekannt vor?
Unzählige Fragen wirbelten in Eichenblatts Kopf umher, wollten ausgesprochen und beantwortet werden, doch sie die rotbraune Kätzin schaffte es nicht, auch nur eine Silbe zu äußern. Sie wollte den Moment nicht zerstören, wollte die Nähe zu ihrer ehemaligen Schülerin, die sich eng an sie schmiegte, in Ruhe genießen können.
Die Heilerin wusste nicht, wie viel Zeit verging - nicht, dass Zeit in den Träumen, die sie mit ihren Ahnen teilte, eine Rolle spielte -, doch schließlich brachte sie sich dazu, die Frage zu stellen, die ihr am meisten auf den Herzen lastete, »Weshalb bist du gekommen, Efeupfote? Ich bezweifle, dass du grundlos vom Silbervlies zu mir hinabgestiegen bist, um Zärtlichkeiten auszutauschen.«
Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, bereute sie es schon wieder. Zaghaft hatte sich die silberne Kätzin von ihr entfernt und sie vermisste bereits die Wärme, die von ihr ausgegangen war. Mit einer Schweifbewegung forderte Efeupfote auf, ihr zu folgen, während sie selbst mit geschmeidigen Bewegungen aus dem Heilerbau schritt.
Ohne zu hinterfragen,  was vor sich ging - die Beweggründe des SternenClans waren oft unergründlich -, folgte sie ihr, wusste, dass es keinen Sinn machen würde, weitere Fragen zu stellen. Efeupfote würde nicht antworten.

Hell schien die Sonne auf sie herab, während ein warmer Wind über das Territorium des DonnerClans zog und der Wald in ganzer Pracht erblühte. Der Weg führte sie an den Fluss, der die Grenze zwischen dem DonnerClan und FlussClan bildete, und instinktiv spürte Eichenblatt, wie sich ihr Herz verkrampfte. War Efeupfote hier, um sie an die Junge zu erinnern,  die nun den FlussClan als ihr Zuhause ansahen? Nein, der SternenClan würde eine andere Katze schicken, um sie an ihr Vergehen vor langer Zeit zu erinnen; es würde schon an Grausamkeit grenzen, Efeupfote mit dieser Aufgabe  zu belasten.
Ihre verstorbene Schülerin war indessen an das Ufer getreten, den Blick starr auf die Oberfläche gerichtet, und zögerlich schritt Eichenblatt an ihre Seite, um ihr eigenes Spiegelbild zu betrachten - nur um festzustellen, dass es nicht sie war, die zu sehen war.
Statt ihrer eigenen Gestalt blickte ihr freundlich das Gesicht Echoklangs entgegen und anstelle von Efeupfotes Ebenbild war es die junge Eichenpfote, die sich zu erkennen gab. So jung, so unschuldig.
Scharf sog Eichenblatt den Atem ein, als Efeupfote langsam ihre Pfote ausstreckte, um die Wasseroberfläche zu berühren. Das Bild von Echoklang und Eichenpfote verschwand und statt seiner blickten ihnen nun Eichenblatt und Efeupfote entgegen, so wie es sein sollte - mit dem Unterschied, dass die Heilerin selbst um einiges jünger aussah.
Ein weiterer, schneller Pfotenschlag. Die Spiegelung verschwamm zum zweiten Mal und zurück blieb ein Kater, schlank und klein, mit einem Fell, in dem weiße, rote und schwarze Farben miteinander zu spielen schien. Graublaue Augen, die ihr in der kurzen Zeit so vertraut geworden waren, strahlten Eichenblatt entgegnen, ließen sie zurücktaumeln und nach Luft schnappen.
Ihr Kopf schnellte zur Seite, doch Efeupfote war verschwunden.
Statt ihrer hatte sich ein Beet an Blumen mit leuchtend blauen Blüten am Flussufer ausgebreitet, deren Köpfe im Wind zu tanzen schienen und deren plötzlicher Geruch sie fast schon schwindelig machte.
Sie realisierte, dass der Duft, zu dem sie aufgewacht war, Enzian gewesen war.


Als der Morgen graute, erwachte die rotbraune Kätzin im Ältestenbau; sie wusste, dass sie dank des Regens und der Kälte der Nacht unheimliche Gelenkschmerzen haben sollte, doch ihr Körper und auch ihr Geist fühlten sich erholter denn je.
Sie vernahm die Stimme Mähnnsturz und ein Anflug von Trauer stieg in ihr auf, als sie an seine aussichtslose Verfassung dachte, die kein Kraut der Welt zu heilen vermochte, doch zum ersten Mal seit Langem ließ sie sich nicht von ihren negativen Gefühlen kontrollieren. Sie spürte eine seltsame Entschlossenheit in ihr, während sie sich langsam aus ihrem geborgten Nest erhob und zunächst auf Mähnensturz zuschritt. Sie wusste, was es zu tun  galt.
Auch wenn ihr nicht  ganz klar war, wie gut er sie sehen konnte, neigte sie aus Höflichkeit dem Kopf vor ihm, »Sei gegrüßt, ich bin mir sicher, dass Dunkelfuß und Quellwolke dir helfen werden können.«
Allzu viel Zeit wollte Eichenblatt jedoch nicht mit dem jungen Kater verschwenden. Geschwind hatte sie sich durch den Ausgang des Ältestenbau gezwängt, wo dichter Morgennebel sie willkommen hieß, und war auf dem kürzesten Weg - es war ihr in diesem Augenblick einerlei, wen sie alles dabei ignorierte - an den Anführerbau, in dem sie Toxinstern vermutete, herangetreten.
»Guten Morgen, Toxinstern«, miaute Eichenblatt keinesfalls unfreundlich, doch eine kleine Spur von Ungeduld war deutlich herauszuhören. »Bist du da? Hättest du kurz Zeit für mich?«
Und wenn du keine Zeit für deine Heilerin hast, dann sollst du verdammt sein. Ja, es gab Gedanken, von denen Eichenblatt wusste, dass sie nicht ausgesprochen werden mussten.

Vor dem Anführerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 241

Erwähnt » Holunderfell, Enzianjunges, Dunkelfuß, Farnsee, Tüpfelherz
Angesprochen » Quellwolke, Mähnensturz, Efeupfote, Toxinstern

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Quellwolke

#004 - DonnerClan - Steckbrief



Geduldig hielt die alte Kätzin still und genoss die Zuwendung der Heilerin, während der Stum außerhalb des Baus langsam zu verebben schien. Als Eichenblatt ihr antwortete, flogen Quellwolkes Gedanken unwillkürlich zurück zu Holunderfell und ihren Jungen. Es war schon lange her gewesen, seitdem sich die Älteste mit der hübschen Kriegerin unterhalten hatte, dennoch schätzte auch sie die Königin ähnlich ein wie es die Heilerin tat. Auch wenn sie nie Junge gehabt hatte, konnte sie sich vorstellen, dass es ziemlich an den eigenen Kräften zerrte - doch genau dafür waren die Ältesten ja da!
Es stimmte sie irgendwie froh, dass sie, obwohl sie zu alt zum jagen und kämpfen war, dennoch den Clan unterstützen konnte und den Jungen bereits wichtige Sachen beibringen wollte. Es fühlte sich beinahe so an, als wäre Quellwolke selbst Mutter auf Zeit.
Inzwischen hatte die Älteste ihren flauschigen Kopf auf die Vorderpfoten abgelegt, auf welchen die Heilerin bereits die Kräuter aufgetragen hatte, ihre Augen wurden allmählich schwer und die sanften Berührungen der Heilerin ließen sie immer müder werden. Als diese sich schließlich erhob und in eines der leerstehenden Nester begab, öffnete sie erneut ihre Augen.
"Danke, dass du dich so gut kümmerst, Eichenblatt." Miaute sie und in ihrer Stimme schwang dankbare Wärme mit, während ihre Augen langsam wieder zufielen. Auf die frischen Nester freute sie sich ganz besonders, denn ihres war bereits platt gelegen und es wurde Zeit, dass das Moos erneuert wurde. Hoffentlich würde sich bald jemand finden, der ihr ein hübsches Nest zauberte.
Kurz darauf schlief auch Quellwolke zufrieden ein.

Ihre Schweifspitze zuckte leicht, als sie langsam erwachte. Ihre Augen hielt sie noch für einen Moment geschlossen und genoss mit die Ruhe. Scheinbar war der Sturm endgültig über sie hinweg geflogen und der SternenClan schenkte ihnen eine Pause von dem stürmischen Ungetüm. Bloß das seichte Rascheln der Blätter war zu hören, doch dazu mischten sich ebenfalls einige Pfotenschritte. Verwundert über den regen Verkehr öffnete die Älteste schließlich ihre Augen und sah, dass Eichenblatt bereits auf dem Sprung war, doch im Eingang von einem anderen Kater aufgehalten wurde. Es dauerte einen Moment, bis Quellwolke blinzelnd erkannte um welchen Kater es sich handelte. Sie hatte erst vor einigen Monden mitbekommen, wie der junge Kater zum Krieger ernannt wurde, doch nun wurde er von seiner Blindheit heimgesucht und schien sich seinen Platz im Ältestenbau suchen zu wollen.
Die Heilerin war inzwischen aus dem Bau geschlüpft und hatte Mähnensturz im Eingang stehen lassen.
"Guten Morgen, Mähnensturz." Krächzte die Getigerte und erhob sich mühsam aus ihrem Nest. Die Wickel, welche ihr die Heilerin in der Nacht angelegt hatten, schienen wirklich etwas bewirkt zu haben - normalerweise brauchte Quellwolke deutlich länger um sich zu erheben. "Komm rein, hier, neben mir ist noch ein Nest frei." Fügte sie hinzu und winkte freundlich mit ihrem hellen Schweif. Sie selbst wusste, wie es war, sich ohne gutes Sehvermögen im Lager zurecht zu finden. Auch bei ihr hatte es einige Zeit gebraucht, wobei sie vermutlich noch etwas besser sehen konnte, als es der Kater tat. "Keine Sorge, mit der Zeit wird das Leben hier, mit all den alten Flohpelzen, ganz normal für dich. Und um dich zu beruhigen: normalerweise sind wir alle ganz freundlich." Miaute sie und schnurrte belustigt. Diese Situation war auch für sie etwas neues, schließlich war der große Kater noch viel zu jung um bei ihnen einzuziehen, dennoch musste man ihm das ja nicht unter die Nase halten, er hatte schließlich keine Wahl. Also versuchte Quellwolke einfach es dem Kater so angenehm wie nur möglich zu machen, wer wusste schon ob es ihm nicht sogar irgendwann gefiel. Auch wenn sie und ihre Baugefährten nicht mehr die jüngsten waren, so waren sie noch immer frisch und konnten ihre Späßchen haben.




Angesprochen | Gesagtes | Gedachtes

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