Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Mondaufgang | Halbmond

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und machen es den unerfahrenen Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Die Äste biegen sich im Wind, doch der Nebel ist aufgeklart. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Auch hier ist der Nebel aufgeklart. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier ebenfalls aufgeklart. Die Jagd wird durch den aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht. Die Reptilien und Frösche ziehen sich bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch den Sturm erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es feucht und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn der Sturm die Jagd erschweren, der Nebel ist jedoch aufgeklart. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 DonnerClan Lager

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Katsuki
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 25 Okt 2020, 20:28





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #018

Nur nebenbei bekam er mit, wie Eichenblatt ihn vom Ältestenbau zur Kinderstube getragen hatte und er anschließend von seiner Mutter an ihren Körper gezogen wurde. Eng an Holunderfell gekuschelt war der junge Kater schnell in einen tiefen Schlaf gefallen, ein beständiges, jedoch leises brummen ging von seinem bunt gemusterten Leib aus. Dabei wurde es in ihrem Nest langsam aber sicher wirklich eng. Gemeinsam mit Spinnenjunges und Schieferjunges lagen die drei Kater fast außerhalb des Nests, quetschten sich mehr oder weniger aneinander um noch einen heiß begehrten Platz am Leib ihrer Mutter zu ergattern.

Sein Schlaf war lang und traumlos, eine entspannte Ruhe hatte seinen Körper ergriffen und so musste es schon Sonnenhoch sein, als seine Augen sich vorsichtig öffneten. Die Luft war warm, was jedoch daran lag, dass er eng zwischen Spinnenjunges und seiner Mutter eingekeilt auf dem Boden der Kinderstube lag. Irgendwann musste er aus dem Nest gerutscht sein, doch tat ihm das nicht wirklich was. Weit klappte sein Maul auf, als er lautlos gähnte, seine Zähnchen präsentierte und sich mehr oder weniger elegant aufrappelte. Der Geruch von Eichenblatt lag über präsent in der Luft, ließ den Kater die Stirn in Falten legen und verwirrt schaute er zu seiner Mutter auf. Was hatte die Heilerin hier gewollt? War irgendetwas passiert? Eine gewisse Sorge mischte sich in seinen dunkelblauen Blick, während er mit den Augen den Körper seiner Mutter musterte.

Vielleicht hatte Eichenblatt aber auch nur nach ihnen sehen wollen, immerhin waren sie immer noch Junge. Doch bald würden sie schon Schüler sein, es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Innerhalb der nächsten Tage würde es für sie bereits so weit sein. Unentschlossen huschte der Blick des Katers zum Ausgang der Kinderstube, bevor seine Haltung ein wenig in sich zusammensank. Die Zweifel, die ihn am vergangenen Tag geplagt hatten, kehrten zurück und frustriert biss er sich auf die Zunge. Was war er für eine Clankatze? Was war er für ein zukünftiger Krieger, wenn allein der Gedanke eine andere Katze zu verletzen ihm so negativ aufstieß? Vielleicht machte er sich zu viele Gedanken darum, immerhin war er noch ein Junges.

Der Zeitpunkt, an dem er eine andere Katze verletzen müsste lag noch weit in der Zukunft. Und doch lag ihm der Fakt schwer im Magen. Abgesehen davon verwirrte es Enzianjunges, dass seine Brüder diese Art von Zweifeln absolut nicht zu haben schien. Irgendwie fühlte er sich… anders. Als würde er sich von den anderen Jungen unterscheiden. Aber war die Idee, irgendwie anders zu sein nicht einfach nur arrogant von ihm? Sah er sich als so besonders an? Wild schüttelte der gemusterte den Kopf, trat auf seine Mutter zu und kauerte sich neben sie, vergrub sein Gesicht in ihrem weichen Fell. Sofort strömte ihr Geruch in seine Nase, welche ihn an die ersten Wochen seines Lebens erinnerte. Augenblicklich beruhigte er sich, das Beben seiner Glieder ließ nach und erleichtert schnaubte er in den warmen Pelz der gemusterten Katze, welche sein Leben lang an seiner Seite gewesen war.

Er war erst sechs Monde alt und verhielt sich wie ein Ältester. Schrecklich. Genervt von sich selbst brummte er auf, setzte sich dann mit einem entschlossenen Ausdruck im Gesicht auf und begann mit fahrigen Zügen sein Brustfell zu putzen.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Spinnenjunges, Schieferjunges
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube


»Sprechen« | Denken | Katzen

Know the water's sweet but blood is thicker


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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Nymeria
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptyMi 28 Okt 2020, 13:13



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Noch immer mit dem Kopf woanders hatte der schwarze Kater sich vor seinem Bau niedergelassen und in den Nebel gestarrt. Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal die Zeit gefunden hatte, ganz für sich in seiner Gedankenwelt herumzuirren, ein wenig verloren darin und doch merkwürdigerweise Entspannung zu finden. Er genoss die letzten Tage, mochte den Blattfall und hatte das Gefühl, dass der Clan langsam aber sich wieder vollkommen zu sich selbst fand. Eichenblatts Verkündung hatte ein wohlig warmes Gefühl in ihm ausgelöst welches noch immer anhielt.

Der große Kater richtete seine gelben Augen nun auf den Ausgang der Kinderstube, den Ort an welchem die Heilerin des DonnerClans nur wenige Augenblicke zuvor verschwunden war. Was würde Holunderfell zu diesen Neuigkeiten sagen? Was würde Farnsee sagen? Würden die beiden sich für ihren kleinen freuen? Aber noch essentieller war vermutlich die Frage, was Enzianjunges selber von dem Plan, einmal Heiler zu werden, halten würde. Eines Tages, wenn es Eichenblatt nicht mehr geben würde - Toxinstern hoffte, dass dieser Tag noch weit in der Ferne lag - würde der kleine Kater seine zweite Stütze im Clan sein. Ein weiterer Gedanke ließ sich nicht greifen, denn eine Bewegung bei der Kinderstube ließ den Schwarzen innehalten. Eichenblatt verließ den Bau und steuerte unwillkürlich auf ihren eigenen zu und ein weiteres Mal konnte der Anführer beobachten, wie verändert sie wirkte: leichter und irgendwie beflügelt.

Ohne weiter abzuwarten erhob sich der Anführer des DonnerClans und warf einen Blick hinauf zum Himmel, welcher von einer dicken Wolkenschicht bedeckt war. Dann erklomm er mit drei großen Sätzen den Hochstein und ließ sich darauf nieder, bevor er seine laute Stimme erhob:

"Katzen des DonnerClans! Versammelt euch!"
Er verzichtete auf die übliche Phrase und wartete anschließend darauf, dass sich der Clan unter dem Felsen zusammenfand.



...all the courage that you need...

Angesprochen: DonnerClan
Erwähnt: Eichenblatt, Enzianjunges, Farnsee, Holunderfell

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one family.

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Singvogel

DonnerClan Kriegerin

Stupid is as stupid does.


Grenzen;; Donnerweg 1 >>
Noch immer vollkommen aufgelöst erreichte erreichte sie zeitgleich mit ihrer Schülerin das Lager, nahm ihren knappen Abschied jedoch kaum wahr. Sie hatten auf dem gesamten Weg nicht weiter miteinander gesprochen und Singvogel waren auch keine Worte eingefallen, die sie hätte sagen können. Merkwürdigerweise schämte sie sich für das was passiert war, dafür, dass Primelpfote das Gespräch zwischen ihr und Schauerregen mitbekommen hatte - selbst wenn es nur wenige Augenblicke gewesen waren.

Für einen Moment starrte sie der kleinen Kätzin hinterher und unwillkürlich erschien die Gestalt des SchattenClan Katers vor ihrem inneren Auge. Wie er sie angesehen hatte, nachdem sie ihn abgewiesen hatte: wieder konnte sie diesen ziehenden Schmerz in der Brust spüren und ein dicker Kloß bildete sich in ihrem Hals. Hatte sie sich falsch entschieden? Alles in ihr verzerrte sich danach auf der Stelle kehrt zu machen, zurückzulaufen, fort von dem Lager und hin zu dem Kater den sie so lange geliebt hatte, um mit ihm allein zu sein und ihn um Verzeihung zu bitten, sich an ihn zu schmiegen und für immer bei ihm zu bleiben. Allein der Gedanke daran ließ ihr Herz höher schlagen und machte sie zugleich so unendlich traurig, dass nichts als eine kalte, verwirrende Leere zurückblieb.
Die Schildpattfarbene zwang sich, mit den Gedanken zurückzukehren in die tatsächliche Welt und schüttelte wild mit dem Kopf um die Geister in ihren Gedanken zu vertreiben.
Ein riesiger Stein fiel von ihrem Herzen, als sie den grauen Pelz Klippenstolz' erblickte und sie setzte sich in Bewegung, um schnurstracks zu ihm zu laufen und ihn etwas zu überschwänglich zu begrüßen. Schnurrend drückte sie ihre Stirn in sein weiches Brustfell und musste dabei plötzlich gegen ihre Tränen ankämpfen. Sie würde ihm so gern von der Begegnung mit Schauerrregen erzählen, erzählen wie sie ihn fortgeschickt hatte - aber sie durfte nicht und brachte es auch nicht über sich.
"Hallo." miaute sie stattdessen in seinen warmen Pelz und ließ schließlich von dem Krieger ab, schluckte den Kloß hinunter und zwang sich zu einem Lächeln. Doch in seiner Anwesenheit konnte sie spüren, wie es ihr sogleich ein wenig besser ging.
"Wie geht es dir?"
Die beste Strategie, um von sich selber abzulenken war über ihn zu sprechen, denn Singvogel hatte immer das bedrückende Gefühl, dass ihr Freund schnell merkte, wenn mit ihr etwas nicht stimmte, auch wenn sie sich sehr darum bemühte sich nichts anmerken zu lassen.
Den Ruf ihres Anführers überhörte sie gänzlich, so konzentriert war sie auf ihren Gegenüber und darauf, ihre Gefühle in Schach zu halten.


Angesprochen: Klippenstolz
Erwähnt: Primelpfote, Schauerregen


Katzen || Sprechen || Denken


Code by Mufasa



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptyFr 30 Okt 2020, 13:11

Lilienregen

014 | vor dem Lagerausgang
tbc.: WolkenClan-Grenze

Mit angelegten Ohren und zusammengekniffenen Augen saß die getigerte Kriegerin neben Nesselbart vor dem Lagerausgang und suchte das Lager nach ihren fehlenden zwei Patrouillenmitgliedern ab. Sie gab ein leises ungeduldiges grummeln von sich und schüttelte ihren Kopf. Was würde sie gerade dafür geben um endlich in ihr warmes Nest zu kommen, aber nein, sie durfte hier auf Luchskralle und Rabenstolz warten und als wäre das nicht schon genug, es Regnete natürlich auch noch. Bei Nesselbarts Worten richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Krieger neben sich, diesem ging diese Situation ebenfalls gegen den Strich und Lilienregen erhob sich nickend. "Du hast Recht. Lass uns Aufbrechen, ich will so schnell wie möglich in den warmen Kriegerbau zurück. Es wird sich herausstellen ob die anderen beiden ihren bequemen Hintern noch zur Grenze bewegen oder nicht. Wenn nicht überlege ich mir schon was.", grummelte sie und ließ den Blick ihrer blauen Augen noch einmal flüchtig über die Katzen im Lager schweifen. Sie konnte die anderen beiden nicht entdecken. Mit einem leisen verärgerten Knurren drehte sich Lilienregen um und rannte aus dem Lager. Die beiden konnten noch etwas erleben, sie selbst patrouillierte auch nicht gerne im Regen, dennoch war es ihre Pflicht und diese musste erfüllt werden. Sie würde nachher noch mit Farnsee darüber sprechen ob sie den beiden, falls sie wirklich nicht mehr auftauchten, nicht irgendeine dumme Aufgabe geben könnten, sodass sie nie wieder nicht zu einer Patrouille erscheinen. Mit angelegten Ohren beschleunigte die Kätzin ihre Schritte um die Patrouille schnellstmöglich wieder zu beenden.

Erwähnt: Nesselbart, Luchskralle, Rabenstolz, Farnsee
Angesprochen: Nesselbart
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySa 31 Okt 2020, 14:54


Spinnenjunges
06 Monde . . . Junges . . . . . DonnerClan . . . #009
Spinnenjunges blinzelte. Öffnete die Augen für einen Moment und schloss sie sofort wieder. Es war schon hell, als der noch immer junge Kater nach dieser Nacht die Augen aufschlug. Oder noch hell? Das Licht blendete ihn zuerst. Er brauchte einen Moment um sich zu orientieren, war nicht wie die letzten Nächte beinahe augenblicklich hellwach. Diese Nacht hatte er nicht davon geträumt, wie er als Krieger durch den Wald lief. Augenscheinlich war es doch schwieriger aufzuwachen, wenn man auch das Gefühl hatte und sofort wusste, dass man tatsächlich geschlafen hatte.

Als er jedoch schließlich wirklich wach war und seine anfängliche Verwirrung abgelegt hatte, bemerkte er rasch, dass er nicht der Einzige war, der nicht mehr schlief. Abgesehen von seiner Mutter natürlich, die irgendwie immer wach zu sein schien, wenn er selbst aufwachte. Enzianjunges war es, der bereits neben ihm dastand, das Gesicht in das Fell von ihrer Mutter vergraben. War alles gut mit seinem Bruder? Ging es ihm etwa nicht gut? Machte er sich Sorgen um etwas?

Spinnenjunges tat einen kleinen Schritt zu dem gemusterten Kater hin, dann stupste er diesen vorsichtig gegen die Schulter. Er war immer der ruhigere seiner Brüder gewesen, sprach bei weitem nicht so viel wie er oder Schieferjunges es taten. Nun, eigentlich sprach er wirklich kaum etwas. Jedenfalls hatte der graue Kater nie mitbekommen, wie er etwas gesagt hatte. Aber trotzdem war Enzianjunges sein Bruder, nicht wahr? Sie waren eine Familie!

Überrascht blinzelte er, als plötzlich der Ruf von Toxinstern durch das Lager halte, der eine Versammlung des Clans einberief. Was mochte der große, schwarze Kater nur wollen? Es war immerhin, wie er mittlerweile festgestellt hatte, schon Sonnenuntergang. Patrouillen konnten es also nicht sein. Oder war es nicht der zweite Anführer, der sich darum kümmerte? Sein Blick huschte zu dem Ausgang der Kinderstube. Da draußen kamen gerade die Katzen des Clans zusammen, um sich anzuhören, was ihr Anführer zu sagen hatte. Sollte er da nicht auch auf die Lichtung laufen? Mit Sicherheit gab es etwas Spannendes zu verkünden. Hoffentlich.

So also hatte er einen Entschluss gefasst. Energisch schüttelte sich der Kater, um das Moos aus seinem Fell zu bekommen. Das funktionierte zwar nicht wirklich, aber sauber sein um zuhören zu können, musste er ja schließlich nicht sein oder? So machte sich an die ersten Schritte aus dem Nest, hinaus aus dem Bau. Er war nicht weit gekommen, kaum mehrere Mauslängen, da drehte er sich doch noch einmal um und sah seinen Bruder an. Wollte er nicht auch mitkommen?  
"redet" | andere | denkt

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Hirschfänger von Frostblatt <3:
 

Dunstpfote by Stein *-*:
 



Zuletzt von Tox am Sa 31 Okt 2020, 23:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Izuku
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySa 31 Okt 2020, 19:07





Eichenblatt

Es war erstaunlich, welch verschiedene Gefühle dieselben Eindrücke in einem auslösen konnten. Die letzten Monde hatte Eichenblatt den Duft uund Anblick der Kräuter als erdrückend angesehen. Sie hatten sie immerzu daran erinnert, wer sie war und wofür sie bestimmt war; daran erinnert, was sie allem entsagen hatte müssen. Doch in diesem Augenblick fühlte sie sich, umgeben von ihren Pflanzen, überraschend wohl. Sie halfen ihr, ihr Gemüt zu beruhigen und Herr über ihre Aufregung auf das Kommende zu werden. Es war, als hätte sich ein innerer Frieden in ihr ausgebreitet, den sie vor ihrem Ableben nicht mehr erwartet hatte.
Nachdem die alte Heilerin ihre Fellpflege beendet hatte, hatte sie sich einige Zeit lang in ihrem Nest ausgeruht und sich erlaubt, ihren Kopf zu leeren. Es erstaunte sie selbst, wie gut es ihr gelang; lange war es her, seit sie Ruhe vor ihren eigenen zynischen Gedanken und ihren Selbstvorwürfen gehabt hatte.
Als Toxinsterns Stimme durch das Lager in den Heilerbau drängten, kam die rote Kätzin nicht ohnehin, kurz missbilligend mit den Ohren zu zucken. Für sie - und auch für Enzianjunges, wenn nicht gar dem gesamten DonnerClan - war dies ein bedeutsamer Moment, den man durchaus feierlicher hätte einleiten können. Wie dem auch sei. Sie wollte sich von solchen Lappalien nicht die Laune verderben lassen.
Wie er wohl reagieren wird?, fragte Eichenblatt sich, während sie sich langsam erhob und sich aus dem Heilerbau schob, wo sie sich unweit von Toxinstern einen Platz suchte. Unwillkürlich war ihr Blick zu der Kinderstube gewandert, hielten Ausschau nach ihrem zukünftigen Schützling, doch sie zwang sich dazu, die Augen auf ihren Anführer gerichtet zu halten. Nicht nur aus Respekt vor der eingeläuteten Versammlung, sondern auch, weil sie niemanden, der aus der Kinderstube mit ihrem bohrenden Blick irritieren wollte.


Lagerlichtung ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 245

Erwähnt » Enzianjunges, Toxinstern
Angesprochen » xxx


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 01 Nov 2020, 10:00



Holunderfell


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

DonnerClan Königin Post 47

I'm not the man they think I am at home

Die Heilerin verschwand so schnell wie sie gekommen war und ließ die schildpattfarbene Königin allein mit ihren Gedanken zurück. War es also nun soweit? Ihre drei kleinen Söhne würden Schüler werden und einen großen Schritt machen, um sich dem Leben eines Kriegers - oder eher gesagt Heilers - zu nähern? Es stimmte, Spinnenjunges und Schieferjunges schienen begeistert von dem Gedanken zu sein, während Enzianjunges augenscheinlich lieber überall anders war, als in der Nähe der Kriegerspiele wie Katze und Maus, sowie anderem, zu sein. Es zog das Junge in den Heilerbau und so hoffte Holunderfell, dass dieses Interesse sich nicht sogleich wieder verlor und er ehrlich glücklich sein würde als Heiler.
Doch was gäbe die Königin nicht dafür, mehr Zeit in der Kinderstube zu verbringen und länger mit ihren Söhnen zusammen zu sein. Nun würde sie sich im Kriegerbau langweilen und nur hoffen können, dass die drei ihr von ihrer Ausbildung erzählten, auch wenn Enzianjunges noch nicht ein Wort von sich gegeben hatte. Und was gäbe Holunderfell nicht dafür, Eisenkralle bei sich zu haben. Er würde die Versammlung, die Zeremonie, doch nicht verpassen?

Enzianjunges erwachte und riss die Kätzin aus ihren Gedanken. Liebevoll senkte sie den Kopf zu ihm hinab, leckte ihm beruhigend über die Ohren. Es schien, als würde ihn etwas bedrücken, doch die schildpattfarbene Kätzin konnte nicht sagen was, da er es nicht sagte. Ach, würde der Kleine doch zumindest ab und an ein Wort von sich geben und ihr zeigen, dass er in Ordnung war.
Toxinsterns Ruf vom Lagerplatz riss sie aus ihren Gedanken und mit gespitzten Ohren lauschte sie, wie sie den Clan rief, ohne die traditionellen Worte zu rufen. Holunderfell kaute besorgt vor sich hin, während sie darüber nachdachte. Er würde doch wenigstens die Zeremonie mit den richtigen Worten halten? Sie wusste, dass er ab und an unkonventionell war, doch die traditionellen Worte wegzulassen, schien ihr beunruhigend und deuteten mehr auf Gefahr und wenig Zeit hin, als auf eine anstehende schöne Sache.

»Nicht so hastig!«, rief Holunderfell aus, als ihr Spinnenjunges auffiel, der scheinbar entschieden hatte, seine Brüder ohne sie rauszunehmen. Hatte er wirklich nicht bemerkt, dass sie wach gewesen war? »Wir gehen alle gemeinsam raus. Und jetzt eilig, wascht euch eure Ohren ihr drei, so könnt ihr nicht an einer Clanversammlung teilnehmen.«
Damit zog sie den Kater auch schon an sich und strich ihm hastig über den Pelz, packte dann Schieferjunges um ihm ebenfalls den Pelz hübsch zu machen und blickte zu Enzianjunges, dem sie nur schnell eine Wäsche gab. Dann erhob sich Holunderfell auf die Pfoten und leckte sich selbst über das Brustfell, trat an den Ausgang der Kinderstube und blickte zu ihren Jungen zurück.

»Ihr drei benehmt euch, solche Versammlungen sind besonders und der Clan soll nur das Beste von euch sehen. Also kein rumgehopse oder vorlaufen, verstanden? Ach, wäre euer Vater doch bloß hier...«
Mit vor Stolz geschwellter Brust trat die Königin in den nebligen Sonnenuntergang hinaus. Wenigstens war heute kein Sturm angesagt und es war klarer als am Morgen. Langsam trat sie auf ihren Anführer zu und warf Eichenblatt einen schnellen Blick zu. Sie hatte keinem ihrer Söhne gesagt, was nun geschehen würde, denn die drei waren alt genug um es zu wissen und es sollte ihnen nicht schwer fallen, für einige Herzschläge auf ihre Mutter zu hören. Gerade setzte sie sich vor ihren Anführer und blickte zu den drei Katern, die sich hoffentlich neben sie setzten. Dann richtete sie ihren grünen Blick erwartungsvoll zu Toxinstern hinauf.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 01 Nov 2020, 16:18





Enzianjunges

Junges | DonnerClan | #019

Eingenommen von der Wärme, die seine Mutter ihm vermittelt hatte, dauerte es nicht lange, bis sich auch der schnelle – und aufgeregte – Herzschlag des kleinen Katers beruhigte. Kurz sah er Holunderfell mit großen blauen Augen an, bevor er seinen Kopf an ihrer Wange rieb. Lange würde er nicht mehr mit ihr hier liegen können, und so wollte er die Zeit nutzen, die ihm noch blieb.

Da stubste ihn etwas von der Seite an. Zwinkernd richtete Enzianjunges sich auf, drehte den Kopf und blickte sofort in das familiäre Gesicht seines Bruders. Jetzt, wo er wieder bedeutend ruhiger war, war es ein leichtes für den kleinen Kater zu lächeln und Spinnenjunges mit der Nase anzustupsen, um ihm zu signalisieren, dass alles vollkommen okay war. Zumindest für den Moment.

Der Ruf Toxinsterns ließ Enzianjunges erstarrten. Fast ein wenig verschreckt rissen seine blauen Seelenspiegel auf, kurz huschte Panik durch seinen Blick, bevor er den Kopf in Richtung des Bauausganges wandte. War es schon so weit? Würden sie jetzt zu Schülern werden? Der Ausruf des Anführers war sehr kurz gewesen, kürzer als er sie in Vergangenheit gehört hatte, was dem gemusterten einen schweren Stein in die Magengrube legte. Was hatte das alles zu bedeuten? Durch die wirren Gedanken, die seinen Körper für einige Momente vollkommen lähmten, bekam er nicht mit, wie Spinnenjunges sich von ihm entfernte, um den Bau zu verlassen. Erst als seine Mutter einschritt und sich den größeren Schnappte um sein Fell zu putzen klärte sich die Sicht des Jungen wieder.

Die Mühe die Holunderfell sich gab um ihn und seine Brüder herauszuputzen, der Wunsch, ihr Vater wäre anwesend und die unterschwellige Aufregung die er von der hübschen Königin empfing bestätigte seinen Verdacht nur noch. Jedoch schien Enzianjunges mit damit allein zu sein. Spinnenjunges schien nicht zu erkennen, um WAS für eine Versammlung es sich handeln würde und von Schieferjunges war bisher noch gar keine Reaktion gekommen. War er wirklich der Einzige, der merkte, dass etwas entscheidendes anders war?

Mit stolpernden Schritten folgte Enzianjunges, als auch er die kurze Wäsche über sich ergehen gelassen hatte seiner Mutter, schlüpfte aus dem Bau und nickte abwesend, als sie ihnen erklärte, dass sie ruhig zu sein sollten. Nicht, dass Enzianjunges in der Lage gewesen wäre, ernsthaft Lärm zu machen oder aus der Reihe zu tanzen. Dafür war er viel zu nervös. Bebend setzte er eine Pfote vor die andere, hielt sich eng an Holunderfell und traute sich nicht den Blick schweifen zu lassen. Erst als er sich neben seiner Mutter niedergelassen hatte, hob er den Blick, sah sich kurz um und schluckte schwer.

Dabei fiel ihm auf, dass weder Eisenkralle noch Wisperwind im Lager aufzufinden waren. Ein wenig unzufrieden vergruben sich die kurzen Krallen des Katers in der festgetretenen Erde. Er hätte die beiden gerne bei dieser Versammlung dabei gehabt. Seinen Vater, weil er gewissermaßen sein Vorbild war. Eisenkralle war wirklich groß und stark. Und wenn Enzianjunges schon dazu verdammt sein würde, als Schüler den Kampf gegen andere Katzen zu trainieren, dann wollte er wenigstens so werden wie sein Vater. Und Wisperwind, weil der Kleine immer noch die Hoffnung gehabt hatte, dass vielleicht die schöne silbergraue seine Ausbildung übernehmen würde. Er kannte sie bereits und sie war wirklich nett. Aber da sie nicht anwesend war, hatte der Anführer wohl einen anderen Mentoren für ihn gefunden.

Dann, nach ein paar weiteren forschenden Blicken, entdeckte er Eichenblatt, welche unweit von ihnen saß, den Blick fest auf den dunklen Anführer gelegt, der nun zu ihnen sprechen würde. Mit einem flauen Gefühl in der Magengrube setzte der Kater sich ordentlich hin, legte den buschigen Schweif um die Pfoten und versuchte dem gelben Blick des Anführers standzuhalten.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Spinnenjunges, Schieferjunges, Toxinstern, Wisperwind
» Angesprochen: /
» Ort: Kinderstube -> Lagerplatz


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 01 Nov 2020, 20:23



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Die letzten Sonnenstrahlen hatten sich ihren Weg durch die winzige Lücke zwischen Horizont und Wolkendecke gebahnt und tauchten den herbstlichen Wald einen kurzen Moment lang in ein feuerrotes Licht, während sich der Tag verabschiedete. Der schwarze Pelz des Anführers glänzte im Abendrot, während er darauf wartete, dass der Clan sich zusammenfand. Wachsam beobachtete er die Katzen, welche ihn mit teilweise besorgten Blicken beäugten und dachte daran, wie bedrückt er sich zuvor gefühlt hatte, als Eichenblatt ihn um ein Gespräch gebeten hatte. Man erwartete bereits schlechte Nachrichten. Holunderfell trat in Begleitung ihrer Jungen auf die Lichtung - sie war von der Heilerin bereits über das Anstehende unterrichtet worden und Toxinstern war sich noch immer ungewiss, wie sie darüber denken mochte.

Die meisten Katzen waren eingetroffen, einige schienen noch immer unterwegs zu sein, denn der Kater konnte Wisperwinds grau gemusterten Pelz nirgendwo entdecken und auch Eisenkralle, der Vater drei zu ernennender Jungen war noch nicht zurückgekehrt.
"Heute Abend beginnt für sechs unserer jüngsten Clanmitglieder ein neues Lebensabschnitt." begann er und seine Stimme war erfüllt von einer Art feierlichem Stolz. Bevor er fortfuhr suchten seine gelben Augen in der Menge nach Donnersterns Jungen.
"Funkenjunges, Federjunges, Stromjunges, Spinnenjunges, Schieferjunges und Enzianjunges. Tretet vor."
Toxinstern wartete geduldig auf die sechs kleinen Kätzchen, die gebeten waren vorzutreten. Er bedachte jedes von ihnen mit einem warmen Blick, musterte sie eindringlich, prüfte, ob sie tatsächlich bereit waren Schüler und eines Tages Krieger seines Clans zu werden. Bei Enzianjunges blieb sein Blick einen Herzschlag länger hängen, bevor er kurz zu Eichenblatt flog und Toxinstern seine tiefe Stimme schließlich erneut hob.
"Funkenjunges, von heute, bis zu dem Tag an dem durch deinen Körper die Stärke eines Kriegers fließt, soll dein Name Funkenpfote lauten. Dein Mentor soll Feuerfunke sein, der nun wieder bereit ist, sein Wissen an dich weiterzugeben und dich auszubilden."
Er betrachtete den kleinen Kater, welcher mit seinen Geschwistern ein hartes Schicksal teilen musste. Er selber hatte nach der Geburt den Namen für Funkenpfote auserwählt und unwillkürlich tauchte in seinem Kopf das Bild von den vier kleinen Wesen auf, die sie damals noch gewesen waren. Hoffentlich konnte er durch seine Ernennung neuen Mut und neue Kraft schöpfen. Feuerfunke war einer der besten Krieger und Toxinstern hielt ihn für genau die richtige Wahl.
"Federjunges, auch du sollst nun deinen Schülernamen erhalten: von nun an sollst du Federpfote genannt werden und das so lange, bis zu bereits für deinen Kriegernamen bist. Nesselbart soll dein Mentor werden und er wird dich all sein Können lehren und seine Stärke an dich weitergeben."
Auch Donnersterns Tochter bedachte er mit einem anerkennenden Blick: hoffentlich würde Nesselbart es schaffen, das Gemüt der kleinen etwas aufzuhellen.
"Und nun zu dir Stromjunges: von nun an bis zu deiner Ernennung zur Kriegerin sollst du Strompfote heißen. Schneeeule soll dich ausbilden und dir als deine Mentorin alles beibringen, was sie selber zu so einer starken Kriegerin gemacht hat."
Von der kleinen hellen Kätzin wechselte der Blick des Anführers zu der jungen Kriegerin, mit der er zuvor noch gesprochen hatte und er schenkte ihr ein kleines, anerkennendes Lächeln. Sie hatte gezeigt, dass sie bereit war einen Schüler auszubilden.
"Spinnenjunges. Von heute an sollst du Spinnenpfote genannt werden und das bis zu dem Tag, an dem du bereit bist ein Krieger zu werden. Möwenherz soll dein Mentor sein, dir sein Wissen weitergeben und dich zu einem starken und zuverlässigen Mitglied des DonnerClans ausbilden."
Mit dieser Entscheidung hatte Toxinstern lange gehadert und als er nun den kleinen, dürren Krieger betrachtete, welcher ihn aus tiefen Augenhölen ratlos ansah war er sich nicht sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Doch nun war es so. Dem Weißen würde es wohl gut tun eine Aufgabe zu haben - hoffte der Anführer zumindest.
"Schieferjunges. Auch du bis bereit deinen Schülernamen zu tragen und sollst von nun an Schieferpfote heißen. Du sollst von Farbenjäger ausgebildet werden. Möge er all seinen Mut und sein Können an dich weitergeben."
Nun verstummte der schwarze Kater und betrachtete die fünf kleinen Katzen, die einmal seine Krieger werden würden. Er fühlte sich seltsam stolz, als wären all dies seine Jungen, seine Schützlinge und in gewisser Weise waren sie das ja auch. Zuversicht durchströmte ihn und schließlich legte er seinen Blick auf den letzten der sechs, betrachtete ihn einen Moment nachdenklich und wandte sein kantiges Gesicht schließlich Eichenblatt zu. Er nickte einmal als Zeichen, dass sie das Wort hatte - denn folgendes war nicht mehr seine Aufgabe. Die Ausbildung eines neuen Heilers, ihres Nachfolgers war Sache des SternenClans und Eichenblatts und es fühlte sich an, als hätte er, als ein irdisches Wesen kaum Einfluss auf solcherlei Dinge.
Schweigend und mit anhaltend wohligem Gefühl im Magen wartete er auf die letzte und vermutlich bedeutendste Ernennung des Abends und suchte in der Menge nach dem schwarzen Pelz seines eigenen Schülers, denn es war höchste Zeit, dass auch sie ihr Training begannen.



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 01 Nov 2020, 21:00




Eichenblatt

Ordentlich hatte sie ihren buschigen Schweif um ihre Pfoten gelegt, hatte sich gezwungen, ihren Kopf nicht erneut der Kinderstube zuzuwenden, als sie aus dem Augenwinkel Holunderfell mit ihren Jungen heraustreten sah. Ob die Königin Enzianjunges von seinem Schicksal berichtet hatte? Nicht, dass es etwas geändert hätte, doch die Ungewissheit darüber, wie das kleine Junge - ihr zukünftiger Schüler - mit den Neuigkeiten umgehen würde, schlug ihr ein wenig auf den leeren Magen.
Absichtlich hatte Eichenblatt noch nichts zu ihr genommen, obgleich ihre letzte Mahlzeit bereits mehr als nur einen Tag zurücklag, doch es war ihr wichtig gewesen, gleich nach der Ernennung eine Beute mit dem neuen Heilerschüler teilen und ein Band zu ihm aufbauen zu können. Die alte Heilerin war Gesellschaft nicht mehr gewohnt und sonderlich bewandert im Aufbau von engen, sozialen Beziehungen war sie noch nie gewesen, weshalb sie wusste, wie befremdlich die Anfänge werden würden.

Die Feierlichkeit in Toxinsterns Stimme beruhigte ihr Gemüt ein wenig und half ihr, die Tatsache, dass er den Clan mit knappen Worten zusammengerufen hatte, zu verzeihen.
Ihr war bewusst gewesen, dass an diesem Abend nicht nur Holunderfells Junge, sondern auch Donnersterns letzte Nachkommen ihren Schülernamen erhalten würden. Gewiss, sie waren ein wenig älter, doch den vielen einschneidenden Geschehnissen in den letzten Monden war es vermutlich geschuldet, dass die Ernennung sich etwas verzögert hatte.
Seht ihr sie? Wacht ihr gerade über uns - über eure Familie, Donnerstern, Dornenjunges? Unwillkürlich war ihr Blick gen Himmel gewandert. Zwar war es schwer, durch den dichten Nebel allzu weit zu sehen, doch sie wusste, dass das Tageslicht allmählich schwand und es nicht mehr lange dauern würde, bis die ersten Sterne zum Vorschein kommen würden.

Die Ungeduld in ihrem Inneren wuchs ins Unermessliche, als Junge nach Junge ernannt wurde. Ihr war bewusst, dass dies der übliche Prozess war - dass sie alle es verdient hatten, mit den zeremoniellen Worten in ihren nächsten Lebensabschnitt begrüßt zu werden. Nichtsdestotrotz interessierte sie an diesem Abend nur ein bestimmtes Junge. Dennoch zuckten ihre Ohren kurz, als sie Nesselbarts Namen vernahm, und ihre Erinnerungen wanderten zurück an jenem Tag, an dem Enzianjunges das Licht der Welt erblickt hatte.
Sie hatte ganz vergessen, dass er ja auch einen Vater hatte.
Es kostete sie eine große Menge an Willensstärke, um nicht augenblicklich nach Farnsee und dem besagten Kater Ausschau zu halten - insbesondere, weil sie wusste, dass der entscheidende Moment immer näher rückte.
Tief atmete Eichenblatt ein, als Farbenjäger just zu Schieferjunges' Mentor ernannt wurde, und rüstete sich innerlich darauf, dass nun Enzianjunges' und ihr Augenblick kommen würde. Fest hatte sich ihr Blick auf Toxinstern gelegt, welcher jedoch nach der fünften Ernennung verstummte und stattdessen zur Heilerin blickte.
Für einen Lidschlag breitete sich Verwirrung in der rotbraunen Katze aus und ihre bernsteinfarbenen Augen weiteten sich unwillkürlich, doch als sie das Nicken des Anführers sah, kehrte Verständnis ein - Verständnis für das, was sie selbst in die Pfoten nehmen sollte. Es war eine solch befremdliche Vorstellung, Enzianjunges selbst zu ihren Schüler ernennen zu müssen, doch sie wollte den Kleinen - wollte den Clan nicht länger warten lassen.
Die Heilerin schluckte, ehe sie sich auf die Pfoten zwang und vor dem Clan aufbaute. Krächzend, weil sie es nicht mehr gewohnt war, in einer solchen Lautstärke zu allen zu sprechen, übernahm sie das Wort.
»Katzen des DonnerClans, nach all den Monden ist es an der Zeit, dass ich einen neuen Schüler erwähle, denn auch ich werde nicht auf ewig unter euch verweilen«, begann sie und sie spürte mit jeder Silbe das Gewicht der Verantwortung. »Enzianjunges. Anders als deine Geschwister sieht der SternenClan eine andere Bestimmung für dich vor.
Im Namen unserer Ahnen spreche ich zu dir und verleihe dir den Namen Enzianpfote. Ich, Eichenblatt, werde von heute an deine Ausbildung übernehmen und dich zum zukünftigen Heiler des DonnerClans ausbilden.«


Lagerlichtung ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 246

Erwähnt » Holunderfell, die ernannten Junge, Toxinstern, Farnsee, Nesselbart
Angesprochen » Enzianjunges, der DonnerClan


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 01 Nov 2020, 21:36





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#20

Es vergingen nur wenige Herzschläge zwischen den Moment, an dem Enzianjunges Eichenblatt entdeckt hatte, bis zu dem Moment, an dem der riesenhafte schwarze Anführer seine Stimme auf ein neues erhob.

"Funkenjunges, Federjunges, Stromjunges, Spinnenjunges, Schieferjunges und Enzianjunges. Tretet vor."

Ganz automatisch hielt der junge Kater die Luft an, biss sich fest auf die Zunge und erzitterte in seiner Position. Er war nervös, so schrecklich nervös und wusste nicht wie er auf das kommende reagieren sollte. Hilflos blickte er zu Holunderfell, musterte seine Brüder und schluckte schwer. Das sie gemeinsam mit Funkenjunges, Federjunges und Stromjunges ernannt wurden, verwirrte den kleinen Kater zwar ein wenig, jedoch war er nicht in der Postion das anzuzweifeln. Immerhin waren die drei Jungen ein ganzes Stück älter als sie selbst.

Durch die Aufregung bemerkte er den Blick, der ihm von Toxinstern zugeworfen wurde nicht. Viel mehr war sein Blick auf das erste Junge fixiert, welches seinen Schülernamen erhielt. Flatternd schlug das kleine Herz in der Brust des bunten Katers, während langsam aber sicher eine undefinierbare Übelkeit in seiner Magengrube heranwuchs. Wollte er das hier wirklich? Wollte er andere Katzen verletzen? Wollte er töten? Für diesen Clan, seine Familie? Für irgendjemanden? Hektisch schnappte Enzianjunges nach Luft, ihm wurde ein bisschen schwindelig und schlecht, während die Versammlung ihren Lauf nahm.

Funkenpfote, Federpfote, Strompfoten, Spinnenpfote, Schieferpfote...

Im Kopf ging er die Namen durch, rollte sie durch seinen Kopf, bis sie beinahe ihren Sinn verloren. Gefangen in seiner eigenen Angst, welche doch eigentlich so unbegründet war. Man würde ihn doch sicher nicht zu einer Kampfmaschine ausbilden. Er würde kämpfen lernen, natürlich. Aber auch Jagen und Schleichen und das Gesetz der Krieger lernen. Ältesten helfen, Moos sammeln. Gutes tun. All das gehörte doch auch zum Schülerdasein. Damit konnte er leben. Ohne Probleme.

Plötzlich versteifte sich der Körper des Jungen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er zu Toxinstern hoch, welcher nach der Ernennung von Schieferpfote die Stimme senkte. War es das? Hatte der Anführer ihn vergessen? War er das Schülerdasein nicht wert?

Das Zittern nahm zu. Ein kaum vernehmbares Winseln kroch aus der Kehle Enzianjunges, bevor er ein ganzes Stück in sich zusammensank. Seine Beine fühlten sich an wie dünne Zweige, als wären sie nicht mehr in der Lage ihn zu tragen. Gab... es keine Katze, die ihn ausbilden wollte? War er zu... anders? War er zu ruhig, zu zurückhaltend? Interessierte sich zu wenig für die Raufereien seiner Brüder?

Mit bittenden Augen sah er zu dem großen Kater auf, legte die Ohren an, sein Pelz stellte sich ganz automatisch auf, bevor er jedoch verwundert zwinkerte. Eine Stimme, die er nicht erwartet hätte, hallte über den Lagerplatz und unterbrach die negativen Gedanken, die den Kater eingefangen hatten abrupt. Schwer atmend richtete er sich ein wenig auf, blickte die Heilerin mit großen Augen an und biss fest die Zähne zusammen. Das Blut rauschte unnormal Laut in seinen Ohren, während er versuchte zu verstehen, was die rotbraune sagte, was ihre Worte wirklich bedeuteten.

»Katzen des DonnerClans, nach all den Monden ist es an der Zeit, dass ich einen neuen Schüler erwähle, denn auch ich werde nicht auf ewig unter euch verweilen«

Angespannt hielt Enzianjunges den Atem an, suchte flehend den Blick der Heilerin, seine Krallen zogen dünne Spuren in der festen Erde unter ihm. Was tat Eichenblatt da? Wieso sprach sie von ihrem eigenen Tod. Sie wollte einen Schüler ernennen? Wen...?

In diesem Moment stand Enzianjunges total neben sich, er verstand das offensichtliche nicht, zerbrach sich den Kopf und kam doch nicht auf das richtige Ergebnis. Viel mehr kroch die Panik, zäh wie Schlamm durch seine Adern und ließ ihn unglaublich frieren. Dabei war es noch gar nicht so kalt.

»Enzianjunges. Anders als deine Geschwister sieht der SternenClan eine andere Bestimmung für dich vor.
Im Namen unserer Ahnen spreche ich zu dir und verleihe dir den Namen Enzianpfote. Ich, Eichenblatt, werde von heute an deine Ausbildung übernehmen und dich zum zukünftigen Heiler des DonnerClans ausbilden.«


Huh?

Stocksteif starrte der kleine Kater die Heilerin an, sein Mund klappte auf, sein Blick war verständnislos, als würden die Worte gar nicht bei ihm ankommen.

Hatte Eichenblatt grade?

Und wie sie hatte. Nun stand der Pelz des kleinen Katers nicht aus Angst, nein. Er stand wild von seinem Körper ab, weil ein intensiver elektrisierender Schauder durch seinen gemusterten Körper jagte. Das Beben seiner Glieder nahm noch einmal zu, während er einen Schritt nach vorne taumelte. Dabei hielt sein Blick den der Heilerin ganz fest, als würde er sich nicht trauen wegzusehen. Als hätte er Angst aufzuwachen und die letzten Worte als Traum identifizieren zu müssen. Denn das hier durfte einfach kein Traum sein.

Enzianpfote.

Er war Enzianpfote und würde eines Tages der Heiler des DonnerClans sein.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Spinnenpfote, Schieferpfote, Toxinstern, Funkenpfote, Federpfote, Stormpfote
» Angesprochen: /
» Ort: Lagerplatz


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptySo 01 Nov 2020, 23:22



Toxinstern

DonnerClan Anführer

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Der Anführer war nie gut darin gewesen die Gedanken und Gefühle anderer nachzuempfinden oder zu verstehen, doch in diesen Momenten war es, als ob von dem kleinen Enzianpfote Wellen der Aufregung ausgingen, die sogar sein schwermütiger Geist empfangen konnten. Der Name des Katers war nicht gefallen - Toxinstern hatte ihn als einzigen nicht zum Schüler ernannt. Er konnte gut verstehen, dass man dann leicht nervös werden konnte.
Doch Eichenblatt übernahm das Wort, wenn sie auch ein wenig überrascht schien. Der schwarze Kater wusste, dass dies nicht die Norm war, doch es fühlte sich dennoch richtig an - merkwürdigerweise hätte es sich gleichermaßen falsch angefühlt die Worte ihrer statt zu sprechen.
Doch die Rotbraune hatte bereits geendet und der Anführer ließ einige Augenblicke verstreichen, um die Worte auf den Clan und vor allem auf den frischernannten Heilerschüler - und seine Mutter - wirken zu lassen. Er versuchte sich daran zu erinnern wie Donnerstern ihn zu seinem Stellvertreter gewählt hatte: Toxinstern hatte seinen Ohren kaum trauen können. Er als Stellvertreter des Clans? Und doch stand er nun hier auf dem Hochstein und ernannte neue Schüler. Enzianpfote würde seine Sache sicherlich gut machen. Der mächtige Kater nickte dem Kleinen langsam und respektvoll zu, seine Lippen umspielt von einem leichten Lächeln.

Nachdem einige Momente vergangen waren ließ der Schwarze erneut seine tiefe Stimme verlauten:
"Dann reist du gemeinsam mit Eichenblatt zum Mondstein, um auch vom SternenClan akzeptiert zu werden. Die besten Wünsche des DonnerClans reisen mit dir, Enzianpfote.

Die Versammlung ist beendet!"


Einige Augenblicke noch blieb der Anführer an Ort und Stelle sitzen und beobachtete, wie die Menge sich zerstreute, die neuen Schüler feierlich empfangen und von ihren Mentoren begrüßt wurden. Ein wohltuendes Gefühl der Zufriedenheit durchströmte ihn, während sein Blick von einem Mentorenpaar zu dem anderen glitt und bei Eichenblatt und Enzianpfote hängen blieb. Es freute ihn, dass sie sich gefunden hatten.
Die meisten Katzen hatten nun Gesprächspartner gefunden und da die Nacht im Anmarsch war würde es höchste Zeit, dass auch er mit Silberpfote aufbrach. Einen Moment lang starrte Toxinstern auf den Rand des Abhangs, welcher von seinem Standpunkt aus gut zu sehen war, in der Hoffnung, Wisperwinds Gestalt dort zu erblicken. Doch nichts regte sich und so entschloss sich der Anführer, dass es auch für ihn das Beste wäre nun aufzubrechen. So löste er sich schließlich von seinem Platz auf dem Hochstein und sprang mit wenigen Sätzen hinab, um leichtfüßig auf seinen Schüler zuzulaufen.
"Silberpfote!" rief er, noch bevor er den Schüler erreichte.
"Bereit für dein erstes Training?"



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Angesprochen: DonnerClan, Silberpfote, Donnerstern
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Strompfote

DonnerClan Schülerin

I may look calm...


Die kleine Kätzin wurde erst wach, als eine laute, tiefe Stimme sie aus ihrem Schlaf riss. Sie fühlte sich merkwürdig erschöpft, trotz der ausgiebigen Ruhe die sie gehabt hatte. Ihr aufgebrachtes Wesen hatte sich beruhigt und zunächst war sie sich nicht sicher, wo sie sich befand oder was geschehen war. Sie erinnerte sich nicht an den Zorn, welcher sie übermannt hatte und als sie sich nun aus dem fremden Nest erhob und neugierig umher blickte kam nach und nach die Erinnerung an Dunkelfuß, ihren Bruder und den Streit, den sie gehabt hatten zurück.
Jäh überkam Stromjunges eine Welle des Schams und sie zog unwillkürlich den Kopf ein, als ihr klar wurde was sie angerichtet hatte. Würde Dunkelfuß nun noch ihr Freund sein wollen? Würde Funkenjunges noch ihr Bruder sein wollen? Sie würde gut verstehen können, wenn sie beide nichts mehr mit ihr zu tun haben wollten. Traurig starrte Stromjunges ihre Pfoten an, bis sie sich wieder daran erinnerte was sie aufgeweckt hatte. Noch immer war ihr nicht recht klar wo sie sich gerade aufhielt und so tapste sie einfach der Nase nach hinaus und stellte erst, als sie ans schwindende Tageslicht trat fest, dass sie sich im Bau des Anführers befunden hatte. In ihrer Erinnerung war alles verschwommen und als würde es ein anderer erlebt haben und sie wäre bloß Zuschauer gewesen.

Vorsichtig und mit gesenktem Haupt schlich sie aus dem Bau, in der Hoffnung, dass die vielen versammelten Katzen sich zu sehr auf das Geschwafel des schwarzen Katers konzentrierten, als dass sie sie bemerkten. Doch in eben jenem Geschwafel fiel mit einem mal ihr Name und ließ die helle Kätzin, die einmal das Mündel Meisensangs gewesen war, unwillkürlich erstarren. Nun würde erst recht das Augenmerk auf sie gelegt werden und so beeilte sie sich zu ihren Geschwistern zu treten, in dem Bemühen sich nichts anmerken zu lassen.
Das Herz schlug ihr höher in der Brust als sie verstand, was nun geschehen würde. Für einen Herzschlag hatte sie Gedacht, dass der Anführer sie zur Rede stellen wollte, sie bestrafen, weil sie in seinem Bau geschlafen hatte - ohne selbst recht zu wissen was sie dazu verleitet hatte.
Doch nun wusste Stromjunges es besser: sie sollten Schüler werden. Die helle Kätzin wagte es nicht ihren Bruder anzusehen als jener seinen neuen Namen erhielt, aus Angst, wie er ihrem Blick begegnen würde. Doch vor Federpfote hatte sie sich nicht zu verantworten und so strahlte sie ihre Schwester mit offener Freude an.
Schließlich war sie als letzte von Donnersterns Jungen an der Reihe und nahm mit geschwollener Brust ihren Schülernamen entgegen. Strompfote. Sie wollte am liebsten jetzt gleich loslegen und konnte sich ein übereifriges Jauchzen nur schwer verkneifen. Mit wackelndem Hinterteil sah sie sich nach Schneeeule um.
Dem Rest der Versammlung lauschte sie nur mit halbem Ohr, wenn auch interessiert bei dem Teil der von Enzianpfote handelte. Wie langweilig: er sollte tatsächlich Heilerschüler werden - etwas, dass Strompfote sich nicht im Entferntesten vorstellen konnte, auch wenn sie Eichenblatt gern hatte. Dann könnte Enzianpfote ihr zumindest helfen, wenn sie sich einmal im Kampf für ihren Clan und für ihre liebsten verletzten sollte. Wenn sie sich verletzten sollte.

"Wie toll! Oder?" schnurrte die frischgebackene Schülerin an ihre Schwester gewandt und drückte sich freudestrahlend an sie. Hoffentlich konnte sie in ihrer Freude ihren Kummer ebenso vergessen. Strompfote spürte zwar noch immer eine schwere Last auf ihren Schultern, doch sie konnte zumindest einige Augenblicke lang die Sorge vergessen. Wenn sie nun endlich ausgebildet wurde, dann könnte sie jeden Gegner in die Flucht schlagen, der ihrer Familie jemals wieder etwas anhaben wollte.


...but in my head I've killed you three times.
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptyMo 02 Nov 2020, 09:23



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 187 | DonnerClan

Farnsee hatte eine Menge Schlaf nachgeholt, eine ganze Weile geschlafen. Vielleicht war sie aber auch mehrfach wach gewesen und hatte versucht, wieder einzuschlafen. Sie selbst konnte sich dies nicht mehr erklären, da sich die Zweite Anführerin einfach nicht erinnern konnte. Teilweise fühlte sie sich noch immer erschöpft, teilweise war sie ausgeruht, auch wenn der Stress noch immer auf ihr lag. Vielleicht sollte sie eine Patrouille anführen und eine Grenze prüfen, um sich zu bewegen. Bei einer Jagd würde sie kläglich scheitern.
Seufzend setzte sie sich schwer fällig auf und drehte den Kopf zu ihrer Flanke. Mit zügigen Zungenstrichen leckte sie die Stellen glatt und wandte sich dann ihrer anderen Flanke, sowie ihrem Rücken zu. Ihr Gesicht und ihre Schnurrhaare putzte sie schnell und erhob sich dann vollständig auf ihre Pfoten. Gähnend streckte sie ihre Glieder von sich, bis ein wohliges Zittern durch ihren Körper ging. Es war bereits spät, das wusste Farnsee, doch es schien sie keiner gebraucht zu haben und weitere Patrouillen auszusenden würde nichts nützen, wenn die anderen noch nicht zurück waren.

Etwas wacher als zuvor tappte die Zweite Anführerin aus dem Kriegerbau und ließ ihren Blick gleiten. Keine neuen Toten auf dem Lagerplatz, Katzen die durch das Lager rannten und ihre Aufgaben oder persönlichen Angelegenheiten erledigten, ein dicker Nebel, der über dem Lager lag. Ihr oranger Blick heftete sich schlussendlich jedoch auf den attraktiven Kater Farbenjäger, doch das Zucken ihrer Ohren deutete bereits an, dass sie zu nervös war, um ein Gespräch mit ihm zu suchen. Dennoch konnte sie sich ein erheitertes Lächeln nicht verkneifen, als sie den Kater betrachtete, wandte den Blick jedoch mit leuchtenden Augen ab und trottete über den Lagerplatz hinweg zum noch immer feuchten Frischbeutehaufen. Sie sollten eine Kuhle für die Beute graben und abdecken, damit sie nicht so... feucht würde. Oder sie sollten die Beute unter den breiten Wurzeln des Ältestenbaus aufstapeln, oder unter einem Baum und seiner Krone, doch die Blätter würden fallen...

Während Farnsee an der Beute schnupperte und nach einem Eichhörnchen suchte, entdeckte sie am Rande der Lichtung Primelpfote. Aufgeregt spitzten sich die Ohren der Stellvertreterin, die abwägte, ob sie sich mit ihrer Tochter unterhalten sollte. Gewiss würde sie bald schlafen gehen und hatte keine Zeit für ihre Mutter, weil sie sich für ihr nächstes Training bereit machen wollte. Das konnte Farnsee verstehen... ganz sicher.
Ihre Überlegung wurde jedoch abgebrochen, als Toxinstern seine Stimme über das Clangeschehen erhob. Überrascht blickte die Zweite Anführerin den schwarzen Riesen an, als er die traditionellen Worte nicht anwandte. Auch wusste die Zweite Anführerin nicht, worum es ging, doch vielleicht würde er Donnersterns Junge an diesem Abend ernennen. Mit schnellen Schritten und ohne Beute überquerte Farnsee erneut den Lagerplatz und ließ sich am Fuße des Hochsteins nieder, reckte den Kopf um einen Blick auf den Kater zu erhaschen. Eichenblatt war ebenfalls in der Menge, hatte den Blick fest auf den Anführer gerichtet.

Eine Bewegung an der Kinderstube erweckte die Aufmerksamkeit der gemusterte Kätzin. Mit verkrampften Herzen bemühte sie sich um Ruhe und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, als sie ihren Blick auf Holunderfell und ihre drei Söhne richtete. Herzschläge lang blinzelte die Zweite Anführerin die Kätzin an, ließ ihren Blick dann vorsichtig auf die drei Kater gleiten. Sogleich fiel ihr auf, wie gut geputzt sie waren und wie ruhig sie versuchten, sich an ihre Mutter zu halten. Kurz weiteten sich Farnsees Augen ein wenig, doch schnell neutralisierte sich ihr Blick wieder.
Sie... sie werden heute ernannt?

Unruhe schoss durch den Körper der Kätzin, die nun noch aufgeregter ihren Blick zurück auf Toxinstern richtete. Wer werden die Mentoren? Wer würde sich um Enzianjunges kümmern? Es möge wohl ein guter Krieger sein, nicht wahr? Einer der Besten des Clans?
Wie denn? Er weiß nicht, dass dir der Kleine so wichtig ist.
Angespannt wagte Farnsee nicht, ihren Blick von dem schwarzen Anführer zu nehmen, denn ihre Reaktionen zeigten jetzt bereits zu viel. Alle Jungen des Clans würden also Schüler werden, die Kinderstube war damit leer. Vielleicht war das für die Blattleere besser, denn die Schüler würden schneller kräftiger werden.
Zunächst wurde Funkenjunges aufgeregt. Sie erinnerte sich noch daran, wie geknickt der junge Kater nach dem Tod von Bruder und Mutter war und hoffte, dass es ihm als Schüler besser gehen würde. Feuerfunke würde ihn ausbilden und somit war ein guter Krieger des DonnerClans vergeben. Ihre Schwanzspitze zuckte nervös, vielleicht würde sie ja Mentorin werden? Nein, dann hätte Toxinstern sie gefragt. Federjunges und Stromjunges folgten schnell und erfreut lächelte Farnsee, als sie hörte, dass Nesselbart für Federpfote ausgewählt worden war. Der Kater war ein guter Kerl und hatte verdient, eine Schülerin auszubilden, das würde ihm gut tun.

Nun folgten Spinnenjunges und Schieferjunges. Möwenherz und Farbenjäger wurden die Mentoren der beiden Kater und so konnte Farnsee nicht anders, als nach dem hübschen Kater in der Menge der Katzen zu suchen und ihm zu zulächeln. Ob er sich freute, dass er wieder einen Schüler hatte? Er würde gewiss ein wundervoller Mentor sein. Das der Anführer dann jedoch nicht weiter sprach und Enzianjunges wie ein nervöses Bündel vor dem Anführer stand, ließ Farnsee erstarren. Würde er vielleicht kein Schüler werden? Der Kater sprach nicht und vielleicht war er sogar stumm? Dann würde der Anführer ihn vielleicht nicht ernennen.
Oh nein! Bitte, SternenClan, sei gut zu meinem Sohn!
Mit großen Augen sah die Kätzin zu Toxinstern hinauf und bemühte sich darum, die aufkommende Panik nicht durchblicken zu lassen. Das hatte bestimmt nichts zu - warum starrte der schwarze Kater Eichenblatt so an? Ruckartig drehte Farnsee den Kopf zu ihrer neuen Freundin, die sich nun auf die Pfoten begab, um die Stimme vor dem Clan zu erheben.
Was... was geht hier vor?!
Das Herz der Zweiten Anführerin krampfte sich zusammen, als die Heilerin mit krächzender Stimme fortfuhr, malte sich bereits alle schlimmen Dinge vor, die nun passieren konnten. Als Eichenblatt Farnsees Sohn jedoch direkt ansprach und ihn als ihren Nachfolger ernannte, konnte sich Farnsee die großen Augen nicht mehr verkneifen. Enzianpfote. Der Sohn der Zweiten Anführerin. Abgegeben von seiner Mutter. Heilerschüler.

Mit einem breiten Lächeln drehte sie ihren Kopf zu dem jungen Kater, der vollkommen aufgelöst vor Stress und Freude die Heilerin anstierte. Ihr Sohn... der Heiler. Eine riesige Welle von Stolz schwappte über Farnsee hinweg und packte ihren Körper. Heilerschüler! Heilerschüler! Enzianpfote war Heilerschüler! Ihr Blick glitt kurz über die Menge hinweg zu Farbenjäger, der wusste, wer dieser kleine Kater für sie war. Was er wohl dachte? Was er wohl spürte?
Als Toxinstern die Versammlung beendete, sprang Farnsee beinahe auf ihre Pfoten.
»Funkenpfote! Federpfote! Strompfote! Spinnenpfote! Schieferpfote! Enzianpfote!«, stimmte die Zweite Anführerin den Jubelruf für die neuen Schüler an, löste sich dann jedoch schnell aus ihrer Position um auf ihren Sohn zu zutreten.

Kurz warf Farnsee Holunderfell und Eichenblatt einen Blick zu und suchte nach Abscheu oder ähnlichem. Sie wollte sich nicht zu offensichtlich einmischen, doch sie war die Zweite Anführerin des DonnerClans und es war ihre Pflicht, den neuen Heilerschüler zu begrüßen, denn eine gute Beziehung zu den Heilern des Clans war wichtig. Mit neutraler Miene, aber dennoch leuchtenden Augen, und respektvollem, stolzen Auftreten, erreichte Farnsee den Kater und schenkte ihm ein Lächeln.
Mein Enzianpfote.
»Herzlichen Glückwunsch, Enzianpfote, du wirst eines Tages ein guter Heiler für unseren Clan und ich hoffe, dass du deinen Pfad gut beschreiten kannst. Der SternenClan und Eichenblatt werden stets an deiner Seite sein und der DonnerClan ist gespannt auf deine Entwicklung.«

Reden | Handeln | Denken | Andere
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptyMo 02 Nov 2020, 10:46




Bernsteinkralle


DonnerClan | Krieger



<-- Zwiebeinerweg [DC - WiC Grenze]

Der Krieger kam mit zwei Wühlern im Maul zurück ins Lager. Der Wind hatte Teile seines Fells einfrieren lassen, die ihm nun unattraktiv vom Körper standen und vermutlich auch ziemlich spitz waren. Außerdem zitterten seine Glieder von der Kälte, die unaufhörlich vom nassen Fell unter die Haut kroch.

Bernsteinkralle legte seine Beute am Frischbeutehaufen nieder und sah sich um. Anscheinend ging gerade eine Versammlung auseinander, die er verpasst hatte. Toxinstern rannte gerade zu seinem Schüler, vielleicht erwischte er ihn noch bevor er das Lager verließ!

Mit gesenktem Schweif und leicht angelegten Ohren näherte sich der Krieger Toxinstern. Er wollte nicht unhöflich sein.
"Guten Abend Toxinstern! Tut mir Leid, wenn ich dich störe, aber ich komme gerade von der WindClan Grenze und möchte dir nur berichten, dann bin ich auch schon fertig"


Erwähnt: Toxinstern, Farnsee, Silberpfote [id], Enzianpfote [id]

Angesprochen: Toxinstern

Standort: xx
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptyMo 02 Nov 2020, 17:22





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#21

Irgendwie ging alles an dem jungen Kater vorbei. Er bemerkte seine Brüder nicht mehr, spürte den Körper seiner Mutter nicht und war vollkommen gefangen in diesem Moment. Ungläubig starrte er zu seiner... Mentorin, zwinkerte einmal, zweimal, bevor er fassungslos das aufgeklappte Maul schloss. Da knickten seine Beine endgültig unter ihm hinfort und schwer landete er auf der Brust. Das Zittern seiner Glieder hatte minimal nachgelassen, jedoch schmerzten die Muskeln in seinem Körper durch die Belastung protestierend.

Beinahe sofort richtete er sich wieder auf, stolperte dabei nach vorn und fing den gelben Blick seines Anführers ein, welcher ein leichtes Lächeln auf den Lippen trug. Das passierte wirklich. Es war kein Traum.

Ab dieser Erkenntnis strömten die Umgebungseindrücke wieder mit voller Kraft auf den Kater ein. Er hörte die Rufe ihrer Namen, spürte die Körper seiner Familie und drehte sich mit riesigen Augen zu Holunderfell um. Er wollte irgendetwas sagen, wollte wirklich sprechen, sie fragen, ob sie es gewusst hatte. Die Worte lagen bereit auf seiner Zunge, um nach außen getragen zu werden, der Welt seine Stimme zu zeigen.

Doch so weit kam es nicht, denn eine Stimme holte ihn aus seiner sorgfältigen Vorbereitung. Mit leuchtenden Augen fuhr Enzianpfote herum, begegnete dem warmen Blick der zweiten Anführerin und neigte sofort – fast aus Reflex – den Kopf, bevor er zittrig einige Schritte auf sie zukam. Damit brachte er zwar etwas Abstand zwischen sich und seine Brüder, jedoch wollte er der gemusterten Kriegerin zeigen, dass er ihr zuhören würde. Ein breites Lächeln lag auf seinen Lippen, während sein Herz noch immer unglaublich schnell in seiner Brust polterte. Er war einfach nur erleichtert. Erleichtert und glücklich so eine tolle Katze wie Eichenblatt als Mentorin zu haben, dass er laut zu Schnurren anfing, als Farnsee ihm zu seiner Ernennung gratulierte. Wieso sie zuerst zu Enzianpfote gekommen war und sich nicht mit den anderen neu ernannten Schülern beschäftigte war dem intelligenten Kater zwar ein Rätsel, jedoch war er mit einem Mal viel zu aufgekratzt, um irgendetwas zu hinterfragen.

Aufgeregt war der flauschige Jungenpelz des bunten Schülers aufgestellt, ein euphorisches Beben hatte das ewige Zittern abgelöst und ein ganz neuer, der Begeisterung verfallener Glanz war in seine meeresblauen Augen getreten.Farnsee!“ Während der Kater die Worte aussprach, schnappte er hektisch nach Luft. Ihm war gar nicht bewusst gewesen, dass er die Luft so lange angehalten hatte. „Ich... dankeschön!“ Total in seinem eigenen Film merkte er gar nicht, dass die ersten Worte, die der bunte überhaupt sprach, an die zweite Anführerin gerichtet waren.

„Ich bin so froh. Wirklich. Ich war mir bis eben grade gar nicht sicher, ob ich überhaupt zum Schüler tauge. Und jetzt...“ Kurz wandte Enzianpfote den Blick ab, leckte sich fahrig das Brustfell, bevor er schnell und aufgekratzt weitersprach. „Ich glaube, es ist das Richtige. Es fühlt sich einfach richtig an! Und ich könnte mir wirklich keine bessere Mentorin vorstellen als Eichenblatt. Sie hat mir die letzten Tage so viel gezeigt und beigebracht, dabei war ich bis eben grade doch noch ein Junges.“ Unbewusst wurde er immer schneller und unruhig zappelte er vor der schönen gemusterten Katze hin und her.

„Ich hoffe wirklich, ich kann dem SternenClan entsprechend handeln.“ Seine Worte wurden noch immer von einem Schnurren begleitet, bevor sein gesamter kurz geratener Körper erstarrte. Ein wenig fassungslos blickte er zu Farnsee auf, schluckte schwer und angespannt zuckten die Enden seiner Schnurrhaare. Er war doch sonst nicht so redselig, wieso quasselte er denn jetzt so? War es die Aufregung, die ihn impulsiv handeln ließ? Oder benahm er sich einfach, wie ein frisch ernannter Schüler sich nun mal benahm. Immerhin musste er nicht immer abnormal handeln, oder?

Schnell fand sein Blick wieder den der zweiten Anführerin, bevor er entschuldigend lächelte. Er wollte ihr Zeit nicht mit seiner eigenen Aufregung verschwenden, weshalb er die Lippen fest zusammenpresste und den Kopf senkte. "Ich sollte noch mit meiner Mutter darüber sprechen glaube ich." Kurz blickte Enzianpfote über die Schulter, beobachtete Holunderfell mit einem zärtlichen Lächeln, bevor er sich wieder zu Farnsee herumdrehte. "Danke für deine Zeit Farnsee. Ich hoffe, der SternenClan wird zufrieden mit seiner Wahl sein." Kurz huschte ein nervöses Grinsen über die weichen Züge des Schülers, bevor er der zweiten Anführerin den Rücken zudrehte um sich wieder zu seiner Familie zu gesellen. Dabei schaute er noch einmal über seine Schulter, betrachtete die schöne gemusterte Kriegerin und lächelte Herzerwärmend, bevor er sich stürmisch an den Körper seiner Mutter drückte.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Spinnenpfote, Schieferpfote, Toxinstern, Farnsee
» Angesprochen: Farnsee
» Ort: Lagerplatz


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 62 EmptyMo 02 Nov 2020, 21:38


Funkenpfote
DonnerClan-Schüler
#011

Als die Worte des Anführers durchs Lager hallten, beeilte Funkenjunges sich, auf die Beine zu kommen und sich der Clanversammlung anzuschließen. Er hatte zumindest einen Verdacht, was Toxinstern dem Clan mitteilen wollte. Immerhin waren seine Schwestern und er mittlerweile längst bereit, zu Schülern ernannt zu werden, selbst die Jungen von Holunderfell, die nun einmal lange nach ihnen geboren worden waren, müssten mittlerweile alt genug sein. Und wenn er recht hatte mit seiner Vermutung, nun, dann musste er ja einfach anwesend sein! Kurz blickte der junge Kater sich um, konnte das Gesicht, nach dem er Ausschau hielt, allerdings nicht entdecken. Dunkelfuß. Nun, vielleicht saß er weiter hinten, wurde gerade von anderen Katzen des Clans verdeckt. Er war doch sicherlich anwesend, daran konnte man gar nicht zweifeln.
In diesem Moment rief Toxinstern sie nach vorne. Seine Schwestern, ihn und auch die drei Söhne von Holunderfell, also hatte er mit seiner Vermutung völlig recht gehabt. Doch, auch wenn er das Ganze geahnt oder zumindest gehofft hatte, überkam den Jungkater auch wieder eine Welle der Traurigkeit, als er sich gemeinsam mit seinen Baukameraden vor dem Anführer einfand. Sie hätten zu siebt hier stehen sollen, doch waren sie nur zu sechst. Dornenjunges hätte heute an ihrer Seite stehen sollen, stehen müssen. Er hatte doch ebenso auf die Schülerzeit hingefiebert, sich auf all das Training gefreut und nun hatte er nicht die Chance, das Ganze zu erleben. Ebenso hätte Meisensang unter den vielen Katzen des Clans sitzen und die Ernennung ihrer Jungen miterleben sollen - ganz so, wie Holunderfell es tat. Dennoch, aufgeregt war Funkenjunges in diesem Moment, und wie. Er würde ein Schüler werden. Ein sehr guter Schüler, das versprach er sich selbst, wenn nicht der Beste. Für seinen Vater. Für Meisensang. Und ganz besonders für Dornenjunges.

Sein Name wurde gleich als erstes genannt und so trat Funkenjunges mit stolz geschwellter Brust und vor Aufregung zuckenden Schweif einen kleinen Schritt vor, den Blick fest auf den Anführer gerichtet, und kam zumindest sich selbst in diesem Moment wahnsinnig erwachsen vor. Funkenpfote, Schüler von einem gewissen Feuerfunke. Diesen Krieger kannte Funkenpfote zwar noch nicht, aber dessen Name klang schon einmal gut. Endlich ein Schüler. Den musternden Blick Toxinsterns erwiderte der frischernannte Schüler, dann setzte er sich neben seine Schwester und beobachtete stolz, wie erst Federpfote und dann Strompfote zu Schülerinnen wurden. Selbiges galt auch für Spinnenpfote und Schieferpfote, aber Enzianpfote wurde nach einer - jedenfalls für Funkenpfotes Geschmack - etwas zu langen Pause zu Eichenblatts Schüler. Ob der bunte Kater sich das selbst ausgesucht hatte? Oder entschied der SternenClan schlicht für einen und man selbst hatte gar kein Mitspracherecht?! Klar, Kräuter klangen schon interessant, aber dafür musste man als Heiler auch aufs Jagen und Kämpfen und Kriegersein verzichten und Funkenpfote war sich ziemlich sicher, dass das nichts für ihn wäre.

Kurz murmelte der junge Schüler seine Glückwünsche an seine Schwestern und die drei Brüder, war sich aber nicht ganz sicher, ob er wohl laut genug gesprochen hatte, um über den Clan hinweg gehört zu werden. Dann jedoch entfernte er sich ein wenig von den anderen und reckte den Hals, einerseits, um nach Nordwind und Dunkelfuß, der sicherlich etwas über seinen Mentor zu erzählen hatte, Ausschau zu halten, andererseits in der Hoffnung, diesen Feuerfunke vielleicht schon unter den vielen anderen Katzen des Clans ausmachen zu können.
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Nesselbart
DonnerClan-Krieger
#022

Nach einem kurzen Zögern wollte Nesselbart Lilienregen gerade aus dem Lager folgen, als Toxinstern eine Versammlung einberief und den Krieger somit in ein kleines Dilemma brachte. Er wollte seine ohnehin schon sehr dezimierte Patrouille ungern versäumen oder zumindest verzögern, andererseits war die Versammlung sicherlich wichtig und wahrscheinlich kam es auch nicht besonders gut an, wenn er nun noch verschwand. Eine sehr ungünstige Situation, dennoch trat der Krieger nach kurzer Überlegung zu der sich formenden Katzenmenge und betete zum SternenClan, dass das, was ihr Anführer zu sagen hatte, wichtig war und halbwegs schnell ging, damit er Lilienregen nicht zu lang warten lassen musste.

Ganz offenbar hatte Toxinstern eine Ernennung anstehen, so weit, so gut. Zwar nicht unbedingt der spannendste Anlass für eine Versammlung, doch definitiv ein schöner. Er wusste selbst noch gut, wie aufgeregt er damals an seinem großen Tag gewesen war, als er selbst mit seiner Schwester vor Donnerstern getreten war, um seine Ausbildung anzutreten. Zwar würde es wohl auch nicht schaden, wenn er diese Ernennung versäumte, allerdings wollte Nesselbart sich dies nun auch nicht nehmen lassen, zumal er sich sowieso schon der Menge angeschlossen hatte und nun wohl kaum noch gehen konnte, selbst, wenn er die Anstalten machen würde.
Bei der Nennung der Jungen, die nun ernannt würden, machte Nesselbarts Herz jedoch einen kleinen Satz. Er hatte erwartet, dass heute die Jungen Meisensangs und somit die Donnerstern-Nachkommen ernannt werden würden - aber definitiv nicht die Jungen von Holunderfell! Insbesondere nicht das eigentliche Ziehjunge der Königin. Waren sie schon so groß geworden, alt genug, Schüler zu werden?! Die Zeit musste förmlich verflogen sein, zumindest in diesem Moment kam es ihm vor, als hätte er erst gestern seinen Sohn in Holunderfells Nest gebracht, damit er von der Königin aufgezogen werden konnte, ohne je von seiner Blutsfamilie zu erfahren. Unwillkürlich wanderte der Blick des Kriegers hinüber zu Farnsee, fragend, ob sie von der anstehenden Ernennung gewusst hatte. Wenn er ihren Gesichtsausdruck richtig deutete, war dem wohl nicht so... auch wenn er keine Ahnung hatte, was er nun mit dieser Information anfangen sollte.
Ob der kleine Kater wohl einen vernünftigen Mentor zugesprochen bekommen würde? Einen der erfahrenen Krieger? Oder hinterher einen der jüngsten Krieger, die ihre Namen nicht länger tragen konnten als Enzianjunges und seine Brüder - bei diesem Gedanken zog sich Nesselbarts Herz schmerzhaft zusammen - auf der Welt waren? Er hoffte von ganzem Herzen, dass Toxinstern einen guten Mentor für den kleinen Kater, der bisher immer ein wenig speziell geschienen hatte, wenn Nesselbart ganz ehrlich mit sich war. Weniger... abenteuerlustig als die Gleichaltrigen. Auch wenn er das nicht wirklich beurteilen konnte, hatte er die Jungen doch maximal kurz zwischendurch beim Spiel beobachtet. Mehr hatte er nicht tun wollen, vielleicht auch schlicht nicht gekonnt. Ob dies ein Fehler gewesen war? Nesselbart konnte sich nicht sicher sein und erfahren würde er es sowieso nie, aber es fühlte sich trotz allem ein wenig so an.
Wusste Toxinstern überhaupt von der eigentlichen Herkunft des kleinen Katers? Zwar war die Wahrscheinlichkeit recht gering, doch, wenn der Anführer es nicht wusste, bestand die Möglichkeit, dass Farnsee oder er selbst den kleinen Kater zum Schüler bekamen. In gewisser Weise ein schöner Gedanke, gleichzeitig jedoch zutiefst furchterregend - würde er das mental überhaupt schaffen? So viel Zeit mit seinem Jungen zu verbringen, in dem Wissen, nie mehr als ein Mentor sein zu dürfen? Ständig besorgt, die Wahrheit versehentlich zu offenbaren und damit alles ins Chaos zu stürzen?

Zuerst wurde Funkenpfote ernannt, der einzige Sohn Donnersterns, der so kurz nach dem Tod von Mutter und Bruder seinen Schülernamen erhielt. Nesselbart empfand Mitleid mit dem kleinen Kater und seinen Schwestern, war er doch selbst einst in ihrer Situation gewesen - auch, wenn seine Geschwister bereits wesentlich früher zum SternenClan gewandert waren. Auch sein Bruder hatte den Namen Dornenjunges getragen und war viel zu früh aus dem Leben geschieden, doch wünschte der Krieger, dass die drei verbliebenen Jungen diesen immensen Verlust irgendwann überwinden konnten, um nach vorn in die Zukunft zu sehen.
Als nächstes wurde eine der Schwestern des kleinen Schülers aufgerufen, Federjunges, beziehungsweise nun Federpfote... deren Mentor er sein würde. Er, Nesselbart. Überrascht blickte der Krieger zu Toxinstern auf, hatte er definitiv nicht damit gerechnet, in nächster Zeit einen Schüler zu bekommen. War er überhaupt bereit für einen Schüler?! Natürlich, er hatte Fuchsfeuer ausgebildet, aber dessen Ausbildung hatte er auch erst kurz vor deren Ende übernommen, als Habichtherz gestorben war. Einen Schüler ganz von Beginn an auszubilden war doch sicherlich etwas völlig anderes! Andererseits... es gab immerhin wesentlich jüngere Katzen, die einen Schüler bekamen und offenbar hielt ihn zumindest der Anführer für geeignet, also konnte das Ganze ja wohl nicht so schlimm sein, wie er es sich selbst ausmalte. Hoffte er wenigstens, auch wenn diese Art der Selbstberuhigung noch nicht wirklich funktionierte.

Strompfotes, Spinnenpfotes und Schieferpfotes Ernennungen gingen zumindest bei Nesselbart ein wenig unter, doch das Enden Toxinsterns nach dem fünften Schüler, und nicht nach dem sechsten, ließ den Krieger unruhig werden. Was war nun los? Stimmte etwas mit Enzianjunges nicht? Welche Absicht verfolgte Toxinstern mit dieser Pause? Wenn er nach vorn blickte, konnte er auch die deutliche Unsicherheit Enzianjunges' sehen, sein Zittern förmlich spüren. Ein schneller Blick zu Farnsee ließ ihn vermuten, dass sie gerade wohl ähnliche Gedanken hegte. Nesselbarts Blick flog weiter zu Toxinstern, er starrte den Anführer förmlich an, wartete fast ängstlich darauf, dass er endlich fortfahren würde. Die Stimme, die sich nun aus der Menge erhob, ließ den Kopf des Braunen herumschnellen, ungläubig, ängstlich, abwartend, was nun geschehen würde.
Eichenblatt würde seinen Sohn zum Schüler nehmen, ihn zum Heiler ausbilden? Das kam... überraschend, ganz offenbar auch für Enzianpfote selbst, zu dem Nesselbart mittlerweile wieder blickte. Nun, sofern dies der Wunsch des jungen Katers war, konnte der Krieger nichts weiter als Stolz empfinden. Sein Sohn würde der Heiler des Clans werden. Nun, offenbar hatte er damals bei dessen Geburt genau den richtigen Namen für seinen kleinen Sohn gewählt. Benannt nach einer Pflanze, wie seine Familie, nach einer Blume, wie seine Schwestern... nach einem Heilkraut, auch wenn er damals nicht an die Heilwirkung des Enzians gedacht hatte.
In den Ruf zur Beglückwünschung der neuen Schüler fiel Nesselbart sofort mit ein, beobachtete, wie Farnsee ihren Sohn sogleich gesondert beglückwünschte. Kurz war der Kater versucht, sich ebenfalls hinzuzugesellen, verwarf diesen Gedanken jedoch sofort wieder. Dies war eine Begrüßung zwischen zweiter Anführerin und Heilerschüler, zwischen zwei Katzen, die für die Zukunft des Clans eng zusammenarbeiten mussten. Er als gewöhnlicher Krieger hatte dort nichts zu suchen... zumal Nesselbart sowieso nicht wüsste, was er bitte sagen sollte. Dennoch erhob sich der Kater, nahm sich noch die Zeit, Eichenblatt einen dankbaren Blick zuzuwerfen, immerhin hatte die Heilerin so viel mehr für ihn getan als sie gemusst hätte, dann trugen ihn seine Pfoten hinüber zu seiner neuen Schülerin, Federpfote, und ihrer Schwester.

"Meinen herzlichen Glückwunsch, ihr Beiden!, erhob er freundlich die Stimme. "Entschuldigt die Unterbrechung, doch ich bin Nesselbart, also ab heute dein Mentor, Federpfote." Kurz zweifelte Nesselbart an seiner Wortwahl, war eine Vorstellung überhaupt nötig? Er hatte als Junges die meisten Krieger gekannt und so auch seinen Mentor, doch galt selbiges auch für die junge Kätzin vor ihm? Nun, beantworten konnte er sich diese Frage nicht und seine Worte konnte er sowieso nicht ungeschehen machen, also fuhr er schlicht fort. "Ich weiß, dass es schon recht spät ist und wenn du den Abend lieber nutzen möchtest, um dich im Schülerbau einzurichten, kannst du das gern tun. Ich kann dir aber auch anbieten, mich jetzt noch auf eine kurze Patrouille zur WolkenClan-Grenze zu begleiten, wenn du dich dafür noch fit genug fühlst. In dem Fall müssen wir allerdings gleich aufbrechen."
Kurz ließ er Federpfote Zeit, über das Angebot nachzudenken. "Also, wenn du mich begleiten magst, dann folge mir einfach, sonst hole ich dich morgen zu Sonnenaufgang zu unserer ersten Trainingseinheit ab. Es tut mir Leid, jetzt so einen Druck machen zu müssen, doch die Patrouille wartet." Freundlich blickte der Kater seine Schülerin noch einmal an, dann wandte er sich um und trabte aus dem Lagereingang. Er schlug ein flottes Tempo an, wenn auch nicht so schnell, das Federpfote nicht würde mithalten können, sollte sie ihn begleiten wollen. Sollte sie sich ihm nicht anschließen, konnte er immer noch beschleunigen, aber was wäre er denn bitte für ein Mentor, würde er gleich am ersten Abend seine Schülerin irgendwo im Territorium verlieren?!
Andererseits wollte er Lilienregen auch nicht noch länger warten lassen, als sie es wahrscheinlich ohnehin schon tat... sonst würde sie ihm wahrscheinlich gleich nach Luchskralle und Rabenstolz das Fell über die Ohren ziehen.

t.b.c.: Lichtung [Grenzen]
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