Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Mondaufgang | Halbmond

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und machen es den unerfahrenen Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Die Äste biegen sich im Wind, doch der Nebel ist aufgeklart. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Auch hier ist der Nebel aufgeklart. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier ebenfalls aufgeklart. Die Jagd wird durch den aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht. Die Reptilien und Frösche ziehen sich bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch den Sturm erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es feucht und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn der Sturm die Jagd erschweren, der Nebel ist jedoch aufgeklart. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 DonnerClan Lager

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Gugor
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMo 02 Nov 2020, 21:47




Eichenblatt

Fest und unbeirrt hatte die alte Heilerin ihren Blick auf das Junge - nun Schüler, ihr Schüler - gewandt, das fortan auf einen anderen Weg als seine Geschwister wandern würde. Es fiel ihr schwer, den Schreck in seinen graublauen Augen zu  deuten, und sie spürte, wie sich ein unangenehmer Knoten in ihrer Brust bildete. Unverkennbar war es gewesen, dass Holunderfell den Kleinen im Dunkeln gelassen hatte, doch der überforderte und überraschte Ausdruck Enzianpfotes, der wirkte, als hätte er Mühen, sich auf den Pfoten zu halten, verunsicherte sie ungemein.
Nur peripher nahm Eichenblatt noch die letzten offiziellen Worte Toxinsterns wahr, welcher nicht nur die Versammlung beendete, sondern zuvor noch die bedeutsame Reise zum Mondstein zur Sprache brachte, die dem Kleinen noch in dieser Nacht  zum halbmondlichen Heilertreffen bevorstehen würde.
Ihr war durchaus bewusst, dass der Tag bereits weit fortgeschritten war - sie würden das Tempo ein wenig anlegen müssen, um noch rechtzeitig an den Hochfelsen ankommen zu müssen. Ein weiterer Punkt, der ihr nicht sonderlich behagte; sie hätte die ersten Momente mit Enzianpfote am liebsten in entspannter Zweisamkeit genossen, doch wie es schien, würde es letztem Endes eher einem überstürzten Aufbruch gleichen.

Fast schon zögerlich setzte die Kätzin eine Pfote vor die andere, um ihren Heilerschüler willkommen zu heißen, als Farnsee - ihr wäre beinahe das Herz aus der Brust gesprungen, als die zweite Anführerin in ihr Sichtfeld trat - auf Enzianpfote zugeeilt kam, um ihm persönlich zu gratulieren. Gewiss, mit ihrem Rang ging eine große Verantwortung einher, doch der Anblick beider Katzen versetzte sie in eine kurze Schockstarre, aus der sie sich nur mit Mühen hatte lösen können, um nicht allzu auffällig zu wirken.
Nur um augenblicklich im Anschluss den nächsten Schock zu erleben.
Hat... hat er gerade tatsächlich gesprochen? Es gab nicht vieles, was Eichenblatt die Sprache raubte, doch in Kombination mit ihrer für sie ungewohnten Nervosität fiel es ihr schwer, zu verarbeiten, dass ausgerechnet der schweigsame Enzianpfote, dem sie kein Wort hatte entlocken können, zu einem solchen Schwall fähig war.
Ein wenig überfordert mit der Situation - zwischenkatzliche Interaktionen waren anstrengender und irritierender, als Eichenblatt es in Erinnerung gehabt hatte - blickte die Heilerin zwischen Mutter und Sohn, ehe sie schließlich sich selbst einen Ruck gab und auf den Katern zutrat, ehe er ihr in Richtung Holunderfell entwichen konnte.

»Sei gegrüßt, Enzianpfote«, schnurrte Eichenblatt und sie spürte, wie warm es ihr ums Herz wurde, als sie seinen Schülernamen aussprach. Liebevoll funkelten ihre Augen, die den graublauen Blick des frischernannten Katers suchten, als sie sich zu ihm hinunterbeugte, um ihn mit der Schnauze zu begrüßen. »Scheint, als wäre das gestern nur der Beginn gewesen, hm?«
Der SternenClan hätte keine bessere Wahl treffen können, schoss es der Heilerin durch den Kopf, während sie ihn musterte, als wäre es ihr eigenes Junge. Bewusst ließ sie seinen plötzlichen Ausbruch unkommentiert - sie wollte ihm kein unangenehmes Gefühl bereiten, in dem sie ihn darauf ansprach, und dadurch gar zu entmutigen, jemals wieder ein Wort von sich zu geben.

Lagerlichtung ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 247

Erwähnt » Farnsee, Toxinstern
Angesprochen » Enzianpfote


Code by Rey



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMo 02 Nov 2020, 22:53



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 188 | DonnerClan

Ein unangenehmes Ziehen breitete sich in Farnsees Brust aus, als Enzianpfote seinen Kopf vor ihr neigte. Die Kätzin bemühte sich um ein einfaches Lächeln, auch wenn sie erneut wütend auf sich und ihre Entscheidungen war. Ihr Sohn behandelte sie wie eine Zweite Anführerin, weil sie nicht zugab, dass sie seine Mutter war und weil sie ihn abgegeben hatte. Es war ein unschönes Gefühl zu beobachten, wie das eigene Junge keinerlei Regung seiner Mutter gegenüber zeigte, sie nicht als seine Mutter erkannte. Doch Farnsee bemühte sich um Ruhe, denn sie hatte sich für diesen Weg entschieden und nun war es ihr Kampf und es war sie allein, die damit kämpfen musste.
Die Zweite Anführerin war so vertieft gewesen in ihren Gedanken, dass der Ausruf ihres Namens sie eiskalt erwischte. Blinzelnd sah sie Enzianpfote an, ein geradezu ungläubiger Ausdruck lag auf ihrem Gesicht. War... gehörte... gehörte diese tiefe, dunkle Stimme diesem kleinen Kater? Der nie zuvor wirklich gesprochen hatte? Hatte er ihren Namen gesagt? Farnsee könnte niemals beschreiben, wie sie sich in diesem Moment fühlte, wie denn auch? Die vermutlich ersten Worte ihres Sohnes, seine ersten lauten Formulierungen die in sein intelligentes Köpfchen blicken ließen... waren an sie gerichtet gewesen. Er war also nicht stumm. Er wollte nur nicht sprechen. Doch es war die größte Ehre und ihr größter Stolz, dass sich ihr Sohn in diesem Moment für das Sprechen entschieden hatte.

Seine schnellen Worte zogen an Farnsee vorbei, denn sie lauschte gar nicht so richtig ihrer Bedeutung. Stattdessen waren ihre Ohren gespitzt, um jeden Ton, jedes Zittern, jede Schwankung in seiner Stimme aufzufangen, den dunklen Ton zu genießen, ihrem Sohn einfach nur zu zuhören, um seine Stimme zu hören. Sie würde vermutlich nicht häufig diese Töne vernehmen und so vergaß sie tatsächlich, ihre Bedeutung aufzunehmen. War die wirre, schnelle Zusammenfassung seiner Gefühle denn auch gerade so wichtig, als das sie als Zweite Anführerin auf ihn antworten müsste? Die gemusterte Kätzin wusste es nicht, sie wusste auch nicht, dass ihr Ausdruck ein wenig ausgerutscht war und somit eine träumerische Maske auf ihrem Gesicht lag. Niemand würde verstehen, woher dieser Ausdruck kam, nur diejenigen, die wussten, wer Enzianpfote wirklich war. Für die anderen Krieger des Clans war dies der Ausdruck einer überraschten Kätzin, die der Stimme des vermeintlich stummen Schülers lauschte. So jedenfalls die Hoffnung.
»Du musst dir keine Sorgen machen, der SternenClan passt schon auf deine Pfoten auf...«, antwortete sie noch immer benebelt.
Auch wenn ich noch genauer auf dich aufpassen werde, mein Kleiner.

Als Farnsee den Blick des Heilerschülers auffing, schreckte sie aus ihrer Starre und ihr Gesicht nahm einen normalen Ausdruck ein. Ihre orangen Augen zuckten wachsam durch die Menge, bis sie diese wieder mit neutralem Glänzen auf den jungen Kater richtete. Sie war zu emotional für dieses Geheimnis, gewiss würde sie eines Tages brechen und es ausplaudern.
Gerade wollte die gemusterte Kätzin anheben, ihm noch einige Worte mitgeben, da sie kaum die Möglichkeit hatte, mit ihrem Sohn zu sprechen. Es war gefährlich für sie, zu viel Zeit mit ihm zu verbringen. Doch bevor sie auch nur einen Ton äußern konnte, erhob der Kater erneut seine wunderschöne Stimme, dieses Mal verstand sie seine Worte jedoch deutlich. Beinahe fassungslos sah die Kätzin dem Kater hinterher, konnte nicht so recht verarbeiten, welche Gefühle sie zu überwältigen drohten.
Ich... ich bin deine Mutter! Komm zurück, bitte, mein Kleiner, erzähl mir alles... bitte... Ich bin deine Mutter...
Hilflos wandte Farnsee den Blick ab und tappte einige Schritte zurück. Nur mit Mühe unterdrückte die Kätzin ein panisches Zittern, als zum ersten Mal seit ihrer Trennung all die Gefühle auf sie zuwallten, die sie zu unterdrücken versuchte. Zum ersten Mal seit der Geburt von Enzianpfote erkannte die Zweite Anführerin wirklich, was sie getan hatte. Sie wollte seine Mutter sein, sie wollte es so gerne und sie wusste, dass sie sich falsch entschieden hatte damals. Sie könnte dies niemals zurücknehmen. Sie hatte versagt, hatte alle ihre Jungen verraten.

Mit gehetztem Blick sah sie erst zu Nesselbart, der Federpfote begrüßte und schließlich zu seiner Patrouille aufbrach. Ihr Blick legte sich auch auf Toxinstern, der zu Silberpfote getreten war - und somit in der Menge von Schülern stand -, auch er war zu beschäftigt um irgendetwas zu bemerken. Eichenblatt? Holunderfell? Farbenjäger?
Farbenjäger.
Ihr Kopf riss sich zu dem Kater um, den sie einige Herzschläge lang gequält und flehend ansah. Sie brauchte ihn, sie brauchte ihn so sehr, nicht nur jetzt, immer, für immer. Farnsee konnte nicht mehr ohne ihn durchhalten, auch wenn er sie vermutlich nie so lieben könnte, wie sie ihn liebte. Das sie einen Kater so sehr liebte war bereits ein Wunder gewesen, doch das Gefühl war atemberaubend und so hatte sie es aufgenommen und nicht mehr losgelassen.

Nur am Rande bemerkte Farnsee, wie die Heilerin des Clans Enzianpfote aufsuchte und sich vermutlich auf das Heilertreffen vorbereitete. Falls Toxinstern mit seinem Schüler raus ging... wer sollte das Lager bewachen? Denn auch wenn der Heilerschüler nicht in dieser Nacht hier sein würde, würde Farnsee auch nicht bleiben können. Sie... sie wusste nicht einmal, wie viele Herzschläge sie noch hier stehen könnte, während ihr Herz immer weiter vor Schmerz pochte und ihre Brust sich vor Panik zusammenzog. Schwer lag die Angst und ihr Selbsthass in ihrem Bauch, das Zittern schlich sich langsam in die Glieder der Kätzin.
Weg, dachte sie. Ich muss weg.
Panisch erblickte sie Tüpfelherz neben sich und hielt sie mit zischender Atmung an.
»Du bewachst heute Nacht das Lager.«
Die Worte ächzten in ihrer Kehle und es klang so, als müsste sie würgen. Ohne ein weiteres Wort oder einen weiteren Blick drehte sich die Zweite Anführerin um, schlüpfte schnell und leise durch den Eingang des Lagers hinaus und rannte dann so schnell wie sie nur konnte. Weg. Irgendwo hin.
Aber weg.

»Tbc.: Hochkiefern [DC Territorium] Private Szene, nicht ohne Absprache folgen.

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

All by Marvel




Feuerfunke


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

DonnerClan Krieger Post 72

I'm not the man they think I am at home

Mehr oder weniger verwirrt blickte der feuerrote Kater seinem ehemaligen Schüler hinterher. Dieses Gespräch war zum einen Herz erwärmend und wohltuend gewesen, andererseits war Feuerfunke nun verwirrt. In Gedanken vertieft begann er mit einer ausgiebigen Fellpflege, kümmerte sich um Brustfell und Gesicht, legte seine Schnurrhaare gerade und entschied schließlich, dass er nach diesem Gespräch etwas zu fressen benötigte. Gewiss würde ihm eine fette Maus dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen... nicht wahr? Langsam erhob sich der Kater, der sich älter fühlte als er war, und streckte seine Glieder immer wieder in die verschiedensten Richtungen. Das lange Sitzen, auch wenn sie im Kriegerbau gewesen waren, hatte seine Muskeln steif gemacht und er wollte auch nicht aus dem Bau stolpern. Kurz ließ der Krieger seinen Blick durch eben diesen gleiten und überlegte, ob er es nicht doch noch einmal mit Orchideenmond versuchen wollte.

Allein und mit dem Beschluss, es nicht am heutigen Abend zu tun, schob sich Feuerfunke auf die Lichtung. Katzen gingen ihren Aufgaben nach, überall herrschte irgendeine Art von Treiben. Auch Splitterherz entdeckte er, doch er würde ganz sicher nicht erneut ein Gespräch mit seinem ehemaligen Schüler suchen, das hatten sie bereits erledigt. Nun würde er sich auf seine Beute konzentrieren und hoffen, doch noch aus dem Lager zu kommen.
So entschied sich der einst fröhliche Kater für eine feuchte Maus und ließ sich in einem ruhigen Eck des Lagers nieder. Die Feuchtigkeit störte ihn nicht mehr, hatte er schon schlimmeres gefressen, so nagte er gelangweilt auf dem Beutestück herum. Wäre es doch wenigstens warm und frisch gewesen, doch wie konnte er nur solche Wünsche äußern.

Toxinstern erhob das Wort über den regen Clan, doch Feuerfunke knabberte weiter an dem Tier herum. Gleich würde er eh fertig sein und so wie es aussah, würde der schwarze Kater abwarten, bis einige Katzen auf die Lichtung getreten waren. So hatte Feuerfunke genügend Zeit, um die Maus zu verschlingen und er schaffte es sogar, die Knochen zu vergraben, bevor er sich mit respektvollen Schritten näherte und schließlich in die Menge setzte. Es ging bestimmt um Donnersterns Junge, die nun weit über sechs Monde waren und so oder so ohne Mutter lebten. Im Schülerbau waren sie einfach besser aufgehoben.
Als der DonnerClan Anführer jedoch alle Jungen des Clans aufrief, staunte Feuerfunke nicht schlecht. Sechs neue Schüler und eine leere Kinderstube, der DonnerClan konnte gewiss nicht klagen. Bestimmt mussten sie nicht lange warten, bis eine neue Königin in den Bau zog, auch wenn er heimlich wünschte, dass es seine Jungen waren, die dort umher tollten. Doch die anstehende Blattleere und der Mangel an Gefährtin ließen den Gedanken sogleich wieder verblassen.

Mit Funkenpfote kam auch sogleich die große Überraschung des Abends, denn Feuerfunke würde den Sohn Donnersterns ausbilden. Einige Herzschläge schwieg er, musste seine Gedanken sortieren und den unbeeindruckten Ausdruck aus seinem Gesicht wischen, er erhob sich jedoch schließlich und trat mit vor Stolz geschwellter Brust durch die Menge. Das würde interessant werden, ein ganz anderer Charakter als Splitterherz, doch der Kater kämpfte mit so viel Trauer, dass das Training wieder schwierig werden konnte. Geduldig wartete der Krieger am Rande der Zeremonie, bis selbst der neue Heilerschüler ernannt worden war, dann erhob er zum allgemeinen Gruß die Stimme.
»Federpfote! Strompfote! Spinnenpfote! Schieferpfote! Enzianpfote!«
Seinen Schüler ließ er gezielt weg, denn diesen würde er nun persönlich aufsuchen und besprechen, wie nun alles von statten gehen sollte.

Als die Menge sich zersträubte und sich kleine Trauben um neue Schüler bildeten, drängte sich der feurige Kater zu Funkenpfote durch. Der feuerrote Kater mit der weißen Vorderpfote musste beeindruckend wirken, denn als erfahrener Krieger war er schon lange ausgewachsen und zählte zu den größeren Katern des Clans. Seine breiteren Schultern konnten ihn auch schon respekteinflößend wirken lassen und noch wusste er nicht, ob er dies wollte, oder ob er wieder fröhlicher wirken wollte. Stolz und Respekt musste nun jedoch reichen.
»Sei gegrüßt, junger Schüler«, begrüßte Feuerfunke den jungen Kater mit ähnlichem Namen rau und neigte seine Nase zum Gruß zwischen Mentor und Schüler. Ein Zeichen des Vertrauens für die nächsten Monde. Nach dem Gruß musterte der feurige Kater seinen jungen Schulter und kniff kurz die Augen zusammen.
»Bist du bereit für ein erstes Training, oder möchtest du lieber noch ein wenig schlafen?«
Es war ein wenig neckend gemeint, doch nach all dem trauern und scheinbar im Ältestenbau schlafend - so jedenfalls nach all den Gerüchen aus dem Pelz des Katers - musste Feuerfunke davon ausgehen, dass noch viel Energie in dem ausgeruhten Körper des jungen Katers steckte. Das konnten sie sogleich ändern, wenn dieser denn bereit für ein solches Abenteuer war.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyDi 03 Nov 2020, 01:20





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#22

Noch während Enzianpfote sich von der zweiten Anführerin wegdrehte, plagte ihn ein schlechtes Gewissen. War es wirklich nötig gewesen, sie so abzuwimmeln? Immerhin hatte sie sich extra die Mühe gemacht um zu ihm zu kommen, um ihm persönlich zu gratulieren. Und kurz sah sie sogar so aus, als hätte sie noch etwas sagen wollen. Ehrlichgesagt war das Gefühl der Scham, welches ihn direkt nach seinem Ausbruch überkam stärker gewesen. War es nicht unpassend für einen Heilerschüler so in Euphorie auszubrechen? Jedoch hatte die Nervosität ihn so fest in ihren Krallen gehalten, dass es ihm schlichtweg unmöglich gewesen war sich zurückzuhalten.

Komplett gefangen in seiner Aufregung sehnte der kleine Kater sich einen Moment nach der Nähe zu seiner Mutter, immerhin war sie immer in der Lage seine Nerven zu beruhigen, wenn er mal wieder emotional über die Stränge schlug. Dabei war Enzianpfote eigentlich keine Katze, die sich bisher übermäßig viele Gedanken um die Meinung anderer gemacht hatte. Lediglich dieses Schülerthema hatte ihn vollkommen aus seiner inneren Ruhe geholt. Sonst besaß er kleinste des Wurfes Nerven aus Stahl, war nicht leicht aus der Konzentration zu bringen und Stress kannte er gar nicht. Vielleicht lag dies jedoch auch einfach daran, dass er schlicht weg bis vor wenigen Herzschlägen noch ein Junges gewesen war und er gar nicht so genau wissen sollte, was Stress überhaupt war.

Beinahe ein wenig Hilfe suchend war Enzianpfote auf Holunderfell zu gestolpert, sein blauer Blick fest auf den warmen Körper seiner Mutter gerichtet, mit dem Ziel sich an sie zu schmiegen und für einen Augenblick tief durchzuatmen, jedoch kam eine andere Katze ihm zuvor. Ein bekannter rotbrauner Pelz schob sich in sein Sichtfeld, warme bernsteinfarbene Augen suchten seine Irden und sofort breitete sich ein erleichtertes Lächeln auf den weichen Zügen des jungen Schülers aus. Freudig erwiderte er das Stupsen der warmen Nase an seiner, schnurrte laut und zwinkerte Wohlwollend. Die Ruhe, die er sich von seiner Mutter erhofft hatte, überkam ihn auch bei dem Anblick der Heilerin, welche er unglaublich schnell in sein Herz geschlossen hatte. Viel schneller, als er von sich selbst erwartet hätte, immerhin war er bisher immer ziemlich kritisch mit den Katzen um sich herum gewesen.

„Ich...“ fing er vorsichtig an, leckte sich unsicher über die Schnauze und lächelte zurückhaltend, bevor das Strahlen in seine Augen zurückkehrte. Dabei fiel ihm auf, wie Farnsee hinter ihnen herumdrehte und mit schnellen Schritten das Lager verließ. Hatte sie noch irgendetwas Wichtiges vor? Kurz zuckten die flauschigen Ohren des Schülers, bevor er sich wieder voll auf seine Mentorin konzentrierte. „Ich bin wirklich froh, dass du meine Mentorin bist, Eichenblatt.“ Jedes Wort kam ein wenig zögerlich über seine Lippen, es war noch immer irritierend die Worte in seinem Kopf zu akkuraten Sätzen zu bilden und auch wirklich auszusprechen, jedoch wollte der Schüler Eichenblatt nicht das Gefühl geben, dass es für ihn okay war mit Farnsee zu sprechen, aber mit ihr nicht.

Die Wärme im Blick der Heilerin ließ das Lächeln auf dem Gesicht Enzianpfotes etwas intensiver werden, er fühlte sich einfach wohl und schnurrte noch ein wenig lauter, wodurch sein ganzer Körper zu Beben begann. Die Aufregung war einer wohligen Ruhe gewichen. Das hielt jedoch nur so lange an, bis er realisierte, dass dieser Abend für ihn noch nicht vorbei war. Allein der Gedanke mit seiner neuen Mentorin noch in dieser Nacht zum Mondstein zu reisen ließ seine Pfoten aufgeregt prickeln. Und da war die Nervosität wieder. Unruhig wippte er vor und zurück, kratzte mit den Krallen vorfreudig in der festgetretenen Erde herum. Er konnte es gar nicht erwarten sich der Ausbildung zum Heiler zu widmen.  


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Farnsee
» Angesprochen: Eichenblatt
» Ort: Lagerplatz


»Sprechen« | Denken | Katzen

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but I would walk 500 miles

DonnerClan Lager - Seite 63 Transp11

and I would walk 500 more

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyDi 03 Nov 2020, 11:29


Spinnenjunges/-pfote
06 Monde . . . Junges/Schüler. . . . . DonnerClan . . . #010
 
Bei dem Ruf seiner Mutter, zuckte der kleine Kater kurz zusammen.  Zeit etwas zu sagen, hatte er auch nicht mehr, da Holunderfell beinahe sofort dazu übergegangen war, ihm mit schnellen Zungenstrichen über den Pelz zu fahren, um ihn zu putzen. Er blinzelte, als sie ihnen noch einmal deutlich machte, dass sie sich auch gut benehmen sollten. ,,Wir sind ja noch bei dir”, miaute er und versuchte auch ihr, wie er es mit Enzianjunges gemacht hatte, aufmunternd gegen die Schulter zu stupsen. Das war der Moment, nachdem er wieder gerade auf seinen Beinen stand, da die Aufregung ihn nun endlich ergriff. Toxinstern hatte eine Versammlung einberufen und seine Mutter war so bedacht darauf sie alle herzurichten. Was könnte es denn anderes sein, als ihre Ernennung? Nichts. 

Wie sein Bruder ebenfalls stolpernd, folgte Spinnenjunges den anderen aus der Kinderstube hinaus auf die Lichtung und blieb dort unweit vor ihnen stehen. Mit großen Augen lauschte er, als der Anführer des Clans schließlich sein Wort erhob. Blicke mit einer Mischung aus Nervosität und Begeisterung warf er Enzianjunges und Schieferjunges zu, bevor er den Anweisungen folge leistete. Die ganze Zeit, während der ältere Wurf ernannt wurde, schien ihm, als würde er die Luft anhalten. Die Zeit bis Toxinstern sich endlich als zu ihm wandte, er als erster von seinen Geschwistern an die Reihe kam, schien ewig zu dauern. Spinnenpfote, das war nun sein Name! Die Augen des frisch ernannten Schülers leuchten. Möwenherz, der sein Mentor geworden war, kannte er zwar nicht, aber hatte er nicht einmal gehört, dass sie und Saphirsee gut miteinander auskamen? Nun, wenn seine Schwester in sympathisch fand, würde er wohl auch mit ihm auskommen. 
Nicht weniger verwirrt als die anderen Katzen war er, als Toxinstern  nicht auch Enzianjunges aufrief, sondern das Wort an Eichenblatt wietergab. Fasziniert hörte er zu wie sie redete und schließlich...Enzianjunges, seinen Bruder, aufrief, damit er ihr Schüler würde.
Die weiteren Worte Toxinstern beachtete er garnicht mehr, sondern beobachtete die Wandlung, die plötzlich mit dem kleinen, gemusterten Kater vor sich ging. Er schien nicht minder überrascht zu sein. Seine Beine zitterten noch mehr, er schien beinahe vorne weg zu knicken und dann...dann begann er zu strahlen. Ein Lächeln zeichnete sich auch auf Spinnenpfotes Gesicht ab.

Er wartete noch bis Farnsee sich aus dem Gespräch mit dem neuen Heilerschüler entfernte, dann bewegte er selbst sich langsam auf seinen Bruder zu.
,,Glückwunsch Enzianpfote" ,miaute er strahlend. Heiler zu werden war nichts für Spinnenpfote, absolut nicht. Aber dem gemusterten schien es zu gefallen, viel mehr als die Aussicht Krieger zu werden. Und dann war es doch auch allem Glückwunsch wert, nicht wahr?
"redet" | andere | denkt

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Dunstpfote by Stein *-*:
 

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyDi 03 Nov 2020, 16:08



Klippenstolz

- #002 -

Interessiert sah Klippenstolz zum Hochstein hinüber und beobachtete Toxinstern, gespannt darauf, was der Anführer wohl zu verkünden hatte. Während er darauf wartete, dass sich auch die restlichen Clankatzen versammelten, nahm der Krieger war, wie Holunderfell ihre Jungen aus der Kinderstube brachte. Tatsächlich, sie waren nun alt genug um zu Schülern ernannt zu werden. Ein zufriedener Gesichtsausdruck legte sich auf die Züge des grauen Katers. Er war froh zu sehen, dass der DonnerClan nicht an Stärke verloren hatte, trotz der schweren Zeit während des letzten Mondes.

Umso mehr waren so viele neue Schüler ein Geschenk des SternenClans. Wenn sie nun mit der Ausbildung begannen, würden sie rechtzeitig zur Blattleere viele Paare an Pfoten haben, die Beute für den Clan beschaffen würden.

Gerade als Toxinstern ansetzte, um mit der Versammlung fortzufahren, spürte Klippenstolz plötzlich, wie eine Schnauze in seine Brust gepresst wurde. Er blickte hinab und schnurrte erfreut, als er Singvogel erkannte. Er hatte sie den ganzen Tag über nicht gesehen und die überschwängliche Begrüßung verwunderte ihn ein wenig, jedoch schien die Kriegerin keineswegs verletzt. Zumindest nicht, soweit er das erkennen konnte.

Klippenstolz erwiderte die Begrüßung indem er ihr kurz mit seiner Zunge über die Ohren leckte. Er konnte den schwachen Geruch von SchattenClan in ihrem Fell wittern. "Hallo Singvogel", miaute er leise, um die Ernennung der Schüler nicht zu stören. "Warst du auf Patrouille?"

Mit halbem Ohr versuchte er, die Clanversammlung zu verfolgen - vielleicht würde Toxinstern ihn ja zum Mentor von einem der Jungen machen. Der Großteil seiner Aufmerksamkeit galt jedoch Singvogel. Es schwierig, sich auf weitere Dinge zu konzentrieren, wenn die Kätzin vor ihm saß und ihn so anlächelte. Sie war eine talentierte Kriegerin und Klippenstolz verbrachte immer gerne Zeit mit ihr. Wenn ihn jemand fragen würde, würde er sie vermutlich als seine beste Freundin beschreiben.

"Mir geht es gut", miaute er mit ruhiger Stimme. "Ich bin froh, dass der Clan nun wieder so viele Schüler hat."

Erwähnt: Toxinstern, Holunderfell, Singvogel
Angesprochen: Singvogel

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Sandsturm
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyDi 03 Nov 2020, 17:56






Sandsturm


Donnerclan | Kriegerin | #007

Zweibeinerweg (Wanderweg) >--

Ich war müde als ich ihm Lager ankam. Die Sonne verschwand gerade hinter den Bäumen. Ich legte meine Beute auf den Frischbeutehaufen und gähnte ich hoffte nur das Libellenfeder schon zurück ist oder bald kommt. Ich ging in den Kriegerbau. Ich konnte meine Umgebung schon nicht mehr richtig wahrnehmen so müde war ich. Ich streckte mich ausgiebig es hat gutgetan heute auf die Patrouille zu gehen. Ich rollte mich genüsslich zusammen um mich vor der frischen Luft zu schützen und schlummerte ein. Ich träumte heute Nacht nichts und hatte einen ruhigen Schlaf.
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Sandsturm

"Werden Sie ihn finden?"
"Das weiss nur der Sternenclan"


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyDi 03 Nov 2020, 20:51




Eichenblatt

Zu sehr war die Heilerin im ersten Moment in der Vorstellung versunken gewesen, fortan die Verantwortung für ein Lebewesen und seine Ausbildung zu tragen, dass sie erst zu spät die Verfassung ihrer Freundin zur Kenntnis nahm. Sie konnte nicht ganz deuten, was in Farnsees Innerem vorging - das Deuten von Emotionen ging über ihre Fähigkeiten weit hinaus -, doch sie spürte, dass etwas nicht in Ordnung war. Ob sie die Kätzin im Vorfeld hätte warnen sollen?
Warnen ist das falsche Wort dafür. Für einen kurzen Moment schloss Eichenblatt die Augen, um Ruhe zu bewahren und den kleinen Anflug an Reue darüber, dass sie zuvor kein Gespräch zu ihrer zweiten Anführerin diesbezüglich aufgesucht hatte, beiseite zu schieben. Farnsee hatte einen harten Weg gewählt, als sie sich dazu entschieden hatte, Enzianpfote bei seiner Geburt wegzugeben, ohne ihn jemals wissen zu lassen, wer sie für ihn war. Die alte Heilerin konnte an ihrer Seite sein, ihr Trost spenden, doch sie bezweifelte, dass es etwas gab, was sie tatsächlich tun konnte, um ihr die Schwere der Entscheidung und die Konsequenzen, die daraus folgten, zu nehmen.

Aus dem Augenwinkel hatte sie noch gerade so gesehen, wie Nesselbart, Enzianpfotes Vater, aus dem Lager schlüpfte. Sie war sich nicht ganz im Klaren, in welchem Verhältnis er zu seinem Sohn stand - dafür hatte sie den Krieger in den letzten Tagen zu selten zu Gesicht bekommen.
Vor Enzianpfote würde sie das Thema jedoch nicht zur Sprache bringen; was seine Familie anging, wollte sie ihm nicht die geringste Zweifel geben, dass es sich bei ihm um das Junge Holunderfells und dem Bruder von Spinennpfote und Schieferpfote handelte.
Auch Farnsee hatte sich schnellen Schrittes von ihnen entfernt und so war sie nun doch in der Lage, einige Worte mit ihm in Zweisamkeit zu wechseln, ehe er sich zu Holunderfell begab.
»Dann wollen wir einmal, dass du deine Worte nicht bereuen wirst«, miaute Eichenblatt amüsiert, ehe sie ihm sanft über den Kopf leckte. Sie hatte sich ehrlich über seine Worte gefreut und würde ihn am liebsten gleich in den Heilerbau entführen, um dort weiterzumachen, wo sie am Vortag aufgehört hatten.
»Aber jetzt ab mit dir zu Holunderfell - du wolltest mir ja gerade schon zu deiner Mutter wegrennen«, drängte sie ihn schließlich in einem gespielt missbilligenden Ton. »Lass dir jedoch nicht zu viel Zeit, wir werden in Kürze aufbrechen. Ich möchte nicht zu spät kommen, wenn ich meinen neuen Heilerschüler stolz den anderen Heilern präsentieren möchte.«
Mit der Schnauze schob sie Enzianpfote behutsam in die Richtung der Königin, bevor sie sich bereits dem Gehen zuwandte. »Ich werde vor dem Lagerausgang auf dich warten.«

Vor dem Lagerausgang ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 248

Erwähnt » Farnsee, Nesselbart, Spinnenpfote, Schieferpfote, Holunderfell
Angesprochen » Enzianpfote


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyDi 03 Nov 2020, 21:32





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#23

Freudig ließ der frisch ernannte Schüler die Gesamtsituation auf sich wirken. Für einen Moment war er einfach vollkommen zufrieden mit allem. Er hatte eine tolle Mentorin, ein Ziel vor Augen und einen Weg, welchen er beschreiten würde. Und dann hatte er seine Familie, obwohl Eisenkralle noch immer nirgendwo aufzufinden war. Enzianpfote erinnerte sich daran, dass er am Morgen mit Wisperwind aufgebrochen war. Sie schienen also noch unterwegs zu sein. Wie der große silberne Krieger wohl reagieren würde, wenn er erfuhr, dass einer seiner Söhne nicht den Weg eines Kriegers einschlagen würde?

Vorfreudig kribbelte der ganze Körper des gemusterten Katers, während er mit leuchtenden Augen an den Lippen Eichenblatts hing. Allein die Aussicht darauf in Zukunft mehr Zeit mit ihr zu verbringen, von ihr zu lernen und dabei auch noch anderen Katzen zu helfen ließ das Grinsen auf seinem Gesicht mit jedem Herzschlag breiter werden, bis es beinahe schmerzte. Vergnügt schnurrend presste er seinen Kopf der warmen Zunge der Heilerin entgegen, welche ihm – beinahe zärtlich über die Stirn leckte.

Fast ein wenig übereifrig nickte er, verlagerte sein Gewicht unruhig nach links und rechts, bevor er mit wedelndem Schweif aufsprang und sich auf den Weg zu seiner Mutter machte. Dabei stieß er beinahe mit Spinnenpfote zusammen, welcher ihm ebenfalls zu der Ernennung gratulierte. Strahlend presste er seine Nase gegen die Wange seines Bruders, schnurrte wohlwollend und leckte ihm über die Ohren um sich zu bedanken, bevor er mit federnden Schritten an dem größeren vorbeizog, um mit voller Geschwindigkeit auf Holunderfell zuzusprinten. Begeistert sprang er ihr entgegen, presste sich in ihren warmen Pelz und rieb seinen Kopf eifrig an der Halsbeuge der gemusterten Königin.

„Wusstest du es?“ Fragte der blauäugige leise, das Schmunzeln auf seinen Zügen war noch nicht erloschen und mit großen wissbegierigen Augen schaute er zu Holunderfell auf. Der buschige Schweif des Schülers wickelte sich um eines der Beine seiner Mutter, um noch mehr Nähe aufzubauen. Der sonst eher reservierte und zurückhaltende Kater kam komplett aus sich heraus, strahlte über das ganze Gesicht, immer noch nicht glaubend was zuletzt geschehen war.

Glücklich kuschelte Enzianpfote sich weiter an Holunderfell, lehnte sich mit seinem vollen Gewicht gegen sie und nahm ihren Geruch tief in sich auf. Er hatte nicht viel Zeit, immerhin würde er heute noch mit Eichenblatt gemeinsam zum Mondstein aufbrechen. Zum Mondstein. Er kannte nur Geschichten, konnte sich noch gar nicht vorstellen, was ihn erwarten würde, doch allein der Gedanke seine Träume mit dem SternenClan zu teilen schickte ein vorfreudiges Schaudern durch seinen gesamten Körper.

Enzianpfote war bewusst, das wohl kaum eine Katze nachvollziehen konnte, wieso er sich so freute, wieso ihn der Gedanke Heiler zu werden so viel mehr behagte, als der Gedanke daran zum Krieger ausgebildet zu werden. Wieso er Kräuter spannender fand als Kämpfe, Heilen interessanter als Verteidigen. Vielleicht war der SternenClan selbst es gewesen, der dem bunten Schüler diesen Charakter, diese Vorlieben gegeben hatte, um ihm eine gute Grundlage für die Zukunft zu geben. Was auch immer es war, glücklicher könnte er in diesem Moment gar nicht sein.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Spinnenpfote, Wisperwind, Eisenkralle
» Angesprochen: Holunderfell
» Ort: Lagerplatz


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMi 04 Nov 2020, 11:02



Farben
jäger


Krieger | DonnerClan
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"It's not the pain. It's who it came from."


Er war erleichtert, als er bemerkte dass die Sonne sich wieder Richtung Horizont bewegte und ihn niemand mit Kommandos und Befehlen gequält hatte. Farnsee hatte ihm keine Aufgaben aufgedrückt. Doch dieser Gedanke verflog sofort wieder, als sein Blick auf die schidpattfarbene Kätzin traf, die den Kriegerbau verließ. Den Schlaf hat die Stellvertreterin nötig gehabt. Sie sah aufgeweckter aus und das stand ihr.

Dann rief Toxinstern zu einer Kriegerzeremonie zusammen. Farbenjäger hielt sich eher zurück, hörte wie immer recht halbherzig zu. Die frisch ernannten Krieger konnten sich sicherlich jemand besseres vorstellen, der ihnen zujubelte.
Sofort spitzte er seine Ohren, als sein Name genannt wurde. Was? Wen sollte er ausbilden? Schieferpfote? Sein Blick fiel auf den braun gemusterten jungen Kater und Farbenjäger erhob sich und drängte sich durch die Katzen, die sich um die neuen Schüler versammelt hatten.
Sein Magen krampfte unangenehm. Das war der Sohn von Eisenkralle. Er war sein Neffe. Er war Blut von Eisenkralle - von der Katze die er am meisten auf der Welt hasste.
Vor Schieferpfote blieb er stehen und sah seinen neuen Schüler an. "Sei Gegrüßt, Schieferpfote", miaute er und berührte traditionell die Nase des Katers. Farbenjäger wusste, dass er neutral bleiben musste. Der Schüler konnte nichts für die Fehler seines Vaters. "Ich habe bisher schlechte Erfahrungen mit Schülern gemacht", erklärte er ihm ganz offen und seine Gedanken flogen zu Schneeeule. Beim SternenClan, war das eine Zicke.
"Ich denke wir werden uns gut verstehen. Das hoffe ich. Dadurch wird dein Training um einiges angenehmer. Ich denke, du wirst mal ein fantastischer Krieger sein." Bei den letzten Worten blieb sein Blick an Enzyanjunges - äh - -pfote....hängen. Er wusste was das für ein Junges war. Er wusste, dass dieses Junges nicht zum Rest gehörte. Er war damals aus Versehen in den Heilerbau gelaufen, als Farnsee diesen kleinen Heilerschüler gebar.
Heilerschüler. Farnsee musste stolz sein.
Farbenjäger sah den Blick der zweiten Anführerin auf ihrem Jungen. Sie gratulierte ihm ganz neutral, doch ihr Blick sprach mehr. Ihr Blick würde sie eines Tages noch verraten, wenn sie Enzianpfote weiter so anstarrte.
Dann trafen sich ihre Blicke und Farbenjäger wurde von einem Blick voller Emotionen erschüttert. Der Kater war normal recht unsensibel, doch Farnsees stummer Hilfeschrei kam bei ihm an und schlug ein wie ein Meteorit. Daraufhin rannte Farnsee davon.
"Äh...Schieferpfote, es ist schon spät", miaute er mit einem Zucken seiner Schweifspitze. "Wir fangen morgen früh direkt mit deinem Training an. Ruh dich solange aus. Wenn etwas ist, dann kannst du jederzeit zu mir kommen."
Mit diesen Worten entfernte er sich von seinem neuen Schüler und folgte Farnsees Geruchsspur, die in Trauer und Wut und Verzweiflung getränkt war.

Goint to → Hochkiefern (private Szene, nur folgen wenn abgesprochen)


©Kristina Angerer

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*MEINE RELATIONS*

Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

Danke (C) Iceheart:
 


Zuletzt von Armadillo am Mi 11 Nov 2020, 12:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMi 04 Nov 2020, 18:44



Holunderfell


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

DonnerClan Kriegerin Post 48

I'm not the man they think I am at home

Es dauerte nicht lange, bis der DonnerClan Anführer seine Stimme über den Clan erhob. Aufgeregt und gespannt beobachtete die schildpattfarbene Königin Toxinstern, denn in ihr brannte selbst die Frage, wer ihre Junge ausbilden würde. Eichenblatt war natürlich offensichtlich, doch ihre zwei Söhne strebten ein großartiges Leben als Krieger an und so hoffte sie, dass die beiden jeweils einen Mentoren erhielten, über den sie sich auch freuten. Holunderfell spitzte also die Ohren, als die sechs Junge der Kinderstube aufgerufen wurden. Kurz bedeckte Trauer ihren Blick und sie blickte auf die leeren Plätze an ihrer Seite. Eisenkralle hätte nun hier statt auf Patrouille sein sollen und Meisensang sollte noch leben, um ihre drei zu beobachten. Noch besser wäre es gewesen, wenn die Blattleere Dornenjunges verschont hätte und auch er heute vortreten könnte, doch wenigstens erhielten seine Geschwister nun diese Chance und konnten all die Trauer als Schüler verarbeiten, mit neuen Herausforderungen und Aufgaben.

Liebevoll stieß die Königin nach der kurzen Trauer um die verstorbene Königin ihre Söhne an und beobachtete, wie sie sich vorschlängelten. Toxinstern ließ auch nicht lange auf sich warten, sondern erhob erneut die Stimme und begann mit den Zeremonien. Zunächst wurden Funkenpfote, Federpfote und Strompfote ernannt. Es erfreute Holunderfell zu hören, dass der Vater von Enzianjunges nun Mentor würde und hoffte, dass ihn diese Aufgabe ein wenig von seinen Sorgen ablenken konnte.
Erst bei Spinnenpfote und Schieferpfote wurde die Kätzin richtig aufmerksam. Möwenherz und Farbenjäger würden diese ausbilden. Sogleich zog sich Holunderfells Brust vor Unschlüssigkeit zusammen. Der Krieger mit dem weißen Pelz schien stets unsicher und... nun ja, passte nicht so recht in das Kriegerleben, wie sollte er also so einen aufgeregten Schüler beschäftigen können? Von Farbenjäger wollte sie lieber nicht reden, denn diese Nachricht würde Eisenkralle ganz bestimmt nicht erfreuen.

Enzianjunges war bei seiner Ernennung besonders aufgeregt und augenscheinlich besorgt, da Toxinstern die Zeremonie an Eichenblatt übergab. Dennoch ging nach seiner Ernennung eine Menge positiver Energie von ihm aus, weshalb Holunderfell sogleich anfangen musste zu schnurren. Als die Versammlung beendet wurde, hob die Kätzin ihre Schnauze um in das Rufen ihrer Clangefährten einzustimmen.
»Funkenpfote! Federpfote! Strompfote! Spinnenpfote! Schieferpfote! Enzianpfote!«
Ein tiefes Schnurren rollte aus ihrer Kehle heraus und sogleich sprang sie auf, um ihre Jungen zu begrüßen. Enzianpfote wurde jedoch von Farnsee aufgehalten und sogleich zog sich das Herz der Königin aus Sorge zusammen. Die Zweite Anführerin begrüßte ihn als Heilerschüler, doch hätte sie ihn auch begrüßt, wenn er nur Schüler geworden wäre? Oder hätte sie es dann geschafft, sich zurück zu halten?

Neugierig spitzte Holunderfell die Ohren, denn sie wollte hören, was die beiden sich zu sagen hatten. Geradeso fing sie noch auf, wie sich ihr Ziehsohn verabschiedete, damit er mit seiner Mutter sprechen könnte. Beunruhigt lächelte sie, beobachtete jedoch Farnsee, der die aufwallenden Emotionen über das Gesicht geschrieben standen. Mitgefühl regte sich in der Kriegerin, die ihre Zweite Anführerin besorgt beobachtete, denn diese rang mit sich selbst und ergriff schließlich die Flucht. Holunderfell konnte sich gar nicht vorstellen, was Farnsee empfinden musste, dennoch betrübte sie all das.
Endlich löste die Kätzin ihren Blick und lächelte stattdessen ihre drei Söhne an. Enzianpfote hatte sich kurz mit Eichenblatt unterhalten und nahm sich nun die Zeit, um ebenfalls zu seiner Mutter zu laufen und so kam diese den dreien entgegen.

»Herzlichen Glückwunsch, meine drei Kleinen... Jetzt seid ihr endlich Schüler und lasst eure arme Mutter zurück«, schnurrte Holunderfell theatralisch, legte ihren Schweif um Enzianpfote und leckte ihm liebevoll über die Ohren. Er schien so glücklich über seine Ernennung, was ihr das Herz noch mehr erwärmte und sie wollte allen dreien ihren Stolz zeigen.
»Nein, macht euch keine Sorgen um mich. Ihr werdet wundervolle Schüler sein und ich wünsche mir, dass ihr dabei viel Spaß habt, auch wenn sich eure Wege trennen. Doch ihr müsst mir unbedingt von eurem Training erzählen, falls ihr einmal Zeit habt. Euer Vater würde sich auch freuen.«
Spielerisch stieß sie Enzianpfote gegen die Wange.
»Ja, ich wusste es. Eichenblatt kam vor der Ernennung zu mir und hat mich darüber unterrichtet. Da du so viel Spaß mit ihr hattest, habe ich zugestimmt, ich hoffe, dass das richtig war? Ich wollte dir eine kleine Freude mit dem Weg als Heiler machen.«

Dramatisch atmete die Königin durch und schenkte ihren drei Söhnen jeweils einen warmen und leicht traurigen Blick. Dann deutete sie jedoch auf die wartende Heilerin und beobachtete, wie andere Mentoren Reißaus nahmen.
»Also dann, meine Drei, es war ein aufregender Tag. Ich wünsche dir eine gute und sorglose Reise zum Mondstein, Enzianpfote, und euer Training wird bestimmt bald beginnen, nicht wahr, Spinnenpfote? Schieferpfote?«
Damit löste die gefleckte ihren Schweif von dem Heilerschüler und entließ die drei. Sie selbst würde sich gleich Beute suchen und hoffen, dass Eisenkralle zurückkehrte, damit sie ihm berichten konnte. Er war bestimmt so stolz, wie sie es war.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMi 04 Nov 2020, 19:30





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#24

Jetzt, wo die Gewissheit, wirklich zum Heilerschüler ernannt worden zu sein langsam aber sicher zu Enzianpfote durchdrang, beruhigte sich sein überreizter Körper. Das Zittern nahm ab, sein Herzschlag dröhnte nicht mehr in seinem gesamten Leib und auch das Rauschen des Blutes in seinen Ohren wurde beständig leiser. Zurück blieb eine Freude, welche wohl heller strahlte als jeder Stern am Silbervlies und eine tief gehende Zufriedenheit.

Liebevoll sah er zu Holunderfell auf, welche mit sanften Zügen mit der Zunge über seine Ohren strich. Er hatte die letzten sechs Monde nichts anderes gekannt als die Nähe zu ihr, und diese nun nicht mehr – oder seltener – zu spüren versetzte dem jungen Schüler einen leichten Stich, welcher sich einmal durch sein kräftig pochendes Herz zog. Und auch, wenn seine Mutter ihre Worte nicht komplett ernst meinte, nahm der gemusterte Kater sich vor, Holunderfell so oft wie irgend möglich aufzusuchen, denn er konnte sich seinen Alltag nicht ohne sie vorstellen.

Aber nicht nur um seinetwillen. Er wollte ihr einfach nicht das Gefühl geben nicht mehr gebraucht zu werden. Denn er brachte sie wirklich, immerhin war sie seine Mutter. Spielerisch, jedoch mit einem stillen Versprechen in den blauen Augen erwiderte Enzianpfote das Stupsen der größeren, nachdem sie ihm erklärt hatte, dass Eichenblatt sie am Morgen besucht hatte , leckte ihr motiviert die Schulter und hielt ihren Blick für einige Momente stur fest.

Aber auch seine Brüder wollte er nicht missen, immerhin waren auch sie immer bei ihm gewesen. Und jetzt würde er nicht einmal mit ihnen im selben Bau schlafen. Sie würden unterschiedliche Wege einschlagen, doch der Heilerschüler sah nicht ein, dass ihre Verbindung deswegen geschwächt werden sollte. Bittend blickte er erst Spinnenpfote und dann Schieferpfote an, welcher bis vor wenigen Augenblicken noch mit seinem Mentor beschäftigt war, bevor dieser ein wenig übereilt das Lager verließ.

Hatte er irgendetwas verpasst?


Für Enzianpfote war es nichts Besonderes, dass ihm solche – eigentlich unwichtigen - Details auffielen und er sich auch bewusst Gedanken um sie machte. Es war für ihn einfach normal, so merkte er auch, wie sich in der Stimme seiner Mutter mit jedem Wort etwas zu ändern schien. Auch ihr Blick nahm Nuancen an, welche er von ihr so noch nicht kannte. Irritiert legte Enzianpfote den Kopf schief, brummte leise und schmiegte sich ein letztes Mal an den warmen Pelz seiner Mutter.

Langsam war es wirklich Zeit aufzubrechen.

Noch einen Moment sah Enzianpfote sie an, schenkte ihr ein aufgeregtes Schnurren, bevor er sich zu seinen Brüdern gesellte. Sanft drückte er sich an sie, schnurrte laut und stieß beide grinsend mit der Nase an, bevor er sich wieder seiner Mentorin zuwandte.

Er war bereit. Irgendwie.

Auffordernd blickte er sie an, wobei er die Nervosität, welche ihn mit einem Mal wieder überkam, nur schlecht verstecken konnte. Steif wie eingefroren saß er auf dem Hintern, seine Augen groß und rund, während seine Ohren verräterisch zuckten. Gleich am ersten Abend seines Schülerdaseins eine so weite Reise anzutreten war wohl wirklich nicht die Norm, und doch freute er sich unglaublich auf diese Erfahrung.


» Erwähnt: Eichenblatt, Holunderfell, Spinnenpfote, Schieferpfote, Farbenjäger (id.)
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMi 04 Nov 2020, 21:12




Eichenblatt

Es schlug der rotbraunen Kätzin ein wenig auf den Magen, zu wissen, dass die Abenddämmerung bereits eingebrochen war. Dass Eichenblatt fern davon war, als jung beschrieben werden zu können, war kein Geheimnis - bereits beim letzten Heilertreffen hatte sie den Weg als beschwerlich empfunden, weshalb sie nur langsam vorangekommen war. Dazu kam am heutigen Tage noch der Nebel, welche selbst der scharfsinnigsten Katze die Sicht behindern konnte. Insbesondere in den Weiten des WindClan Territoriums, über das sie schreiten würden, konnte sie sich vorstellen, dass das Wetter, so wie es im Moment war, ein Problem darstellen könnte. Vorsicht war geboten, um nicht vom Wege abzukommen, doch, wenn sie ehrlich war, hatten sie keine  Zeit für Vorsicht.
Wäre all dies nicht noch genug, handelte es sich bei Enzianpfote um einen frischernannten Schüler, der noch nie eine Pfote außerhalb des Lagers gesetzt, geschweige denn einen Pfotenmarsch von solchem Ausmaß unternommen hatte. Angesichts der Späte würde Eichenblatt nicht so viel Rücksicht auf ihn nehmen können, wie sie  es gerne gewollt hätte. Würde sie sich stärker fühlen, hätte sie eventuell auch überlegt, ihren neuen Schützling ein Stück weit zu tragen, doch davon einmal abgesehen, bezweifelte sie, dass die Würde irgendeines Schülers es ihm erlauben würde, von seiner Mentorin getragen zu werden.

Hätte Enzianpfote sich auch nur einen Augenblick länger Zeit gelassen, wäre sie vermutlich zu der kleinen, glücklichen Familie hin, um sie auseinanderzubrechen und den Kleinen mit sich zu nehmen. Kleine, glückliche Familie, hm? Tief sog sie die kalte Abendluft ein, während ihre Gedanken zu der Kätzin wanderten, die nach den Ernennungen in das Territorium verschwunden war. Eichenblatt hoffte innig, dass es Farnsee gut ging - gut gehen würde - und es ihr gelingen würde, die Fassade, die sie vor dem Clan aufgebaut hatte, aufrecht zu erhalten, wenn sie wiederkehrte.
Ob sie nach der zweiten Anführerin und ihrem Wohlergehen geschaut hätte, wenn sie die Zeit dazu besessen hätte? Eichenblatt bezweifelte dies; sie war noch nie eine Katze gewesen, die sich in die Privatsphäre anderer einmischte, egal, wie wichtig ihr jemand war.

Enzianpfote lenkte schließlich all ihre Aufmerksamkeit auf sich und freundlich zwinkerte sie ihm zu. »Aufregend und beängstigend der Gedanke, heute noch zu deinen Ahnen sprechen zu können, nicht wahr?«, miaute sie mit warmer Stimme, während sie sich bereits zum Ausgang herumdrehte und dabei mit ihrem buschigen Schweif über ihren neuen Schüler strich, als wolle sie ihm damit Mut zusprechen. »Lass uns aufbrechen, Enzianpfote, ehe es zu spät wird.«
Streng genommen, ist es bereits zu spät, seufzte sie innerlich, behielt den Gedanken jedoch für sich.

tbc: SternenClan Territorium, Die Hochfelsen und der Mondstein

Vor dem Lagerausgang ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 249

Erwähnt » Farnsee, Holunderfell
Angesprochen » Enzianpfote


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMi 04 Nov 2020, 23:08





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#25

Anscheinend hatte der junge Kater sich grade rechtzeitig von seiner Mutter getrennt, denn kaum als er vor Eichenblatt stand, schien sie schon aufbrechen zu wollen. Zugegebenermaßen war es auch schon ziemlich spät, die Sonne musste schon beinahe untergegangen sein, doch der Nebel machte die Sicht ein wenig schwierig. Neugierig lauschte Enzianpfote den Worten seiner Mentorin, wodurch ihm erst wirklich klar wurde, dass sie nun wirklich aufbrechen würden.

Zum Mondstein.

Das war doch sicherlich weit weg. Und er hatte das Lager selbst noch nie verlassen. Hoffentlich würde er die Heilerin nicht aufhalten. Zum Glück fühlte er sich wirklich ausgeruht und bereit, ansonsten wäre eine Reise wie diese sicher schwierig zu bewältigen. Aufmerksam nickend sprang er auf, stolperte hinter Eichenblatt her und sicherte seine Schritte nach einer Schwanzlänge.

Er musste nahe an der rotbraunen bleiben, wenn er nicht verloren gehen wollte. Sein langer weicher Jungenpelz fühlte sich klamm und strähnig an, jedoch versuchte er sich nicht davon beeinflussen zu lassen. Zügig passte er sich ihren Schritten an, merkte dabei schnell, dass er sich noch viel mehr anstrengen musste, um nicht zurückzufallen.

Ein letztes Mal schaute er über die Schulter zurück, sah dabei die Katzen des DonnerClans, welche ihnen nachschauten oder mit ihren Clankameraden beschäftigt waren. Er war einer von ihnen, das war ihm klar. Und doch war er irgendwie anders, war immer anders gewesen. Und in der heutigen Nacht würde er wohl einen Weg einschlagen, an den ihm niemand würde folgen können. Reumütig lächelte er seine Geschwister an, winkte mit dem Schweif und folgte seiner Mentorin aus dem Lager ins Territorium hinein.

Kurz war er wie erschlagen von all den Eindrücken, den Geräuschen, den Gerüchen und hastig versuchte er wieder zu Eichenblatt aufzuschließen. Das letzte, was er wollte war, hier verloren zu gehen. Wie lange sie wohl unterwegs sein würden? Wie ein – wirklich kleiner – Schatten heftete er sich an die Seite der Heilerin, konzentrierte sich aufs Unterholz und spürte einfach schon nach kurzer Zeit, wie die Muskeln in seinen Beinen durch die plötzliche Belastung zu schmerzen begannen.

Trotzig biss Enzianpfote die Zähne zusammen, spannte seine Muskulatur an und schob die Erschöpfung in den hintersten Winkel seines Bewusstseins.

Er würde jetzt ganz sicher nicht schlapp machen.


» Erwähnt: Eichenblatt, Spinnenpfote, Schieferpfote
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» Ort: Lagerplatz -> Mondstein


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyFr 06 Nov 2020, 12:45



Singvogel

DonnerClan Kriegerin

Stupid is as stupid does.


Tatsächlich schien der graue Krieger nicht zu bemerken was in ihrem Inneren vor sich ging und Singvogel war zum einen froh darüber und wünschte sich zum anderen, dass ihm auffallen würde, dass etwas nicht stimmte. Sie würde nicht an sich halten können, wenn er sie fragte, würde ihm alles erzählen. Doch er tat es nicht und wahrscheinlich war das auch das Beste. Vermutlich überreagierte sie sowieso gerade mal wieder.
Unbeholfen trat sie einen Schritt von ihrem Freund zurück und musterte ihn neugierig. Der Versammlung schenkte sie dabei keine Beachtung - weniger aus Respektlosigkeit und mehr aus dem Unwissen heraus, dass gerade etwas wichtiges vonstatten ging.
Seine nächsten Worte ließen sie einen Augenblick lang erstarren und sie sah hilfesuchend umher. Roch sie also tatsächlich so sehr nach SchattenClan? Konnte jeder erkennen, dass sie dort gewesen war?
Reiß dich zusammen Singvogel! schimpfte sie mit sich und bemühte sich um eine neutrale Miene, bevor sie es schließlich sogar mit einem mehr oder minder lockeren Lächeln versuchte. Natürlich - es war nicht verboten sich an der SchattenClan Grenze aufzuhalten.
"Nein, nicht direkt." antwortete sie und ihre Anspannung löste sich ein wenig.
"Ich habe Primelpfote den Donnerweg gezeigt." ...und sie dabei beinahe aus Unachtsamkeit umgebracht. Singvogel hatte in dem ganzen Trubel beinahe vergessen, dass sie ihre Schülerin zuvor noch schlimmsten Gefahren ausgesetzt hatte und so kehrte nun auch ihr schlechtes Gewissen zurück. Sie fühlte sich furchtbar. Alles in ihr schrie danach Klippenstolz die ganze Geschichte zu erzählen, nur um sich danach besser zu fühlen. Doch es ging nicht - nicht an diesem Ort und nicht zu dieser Zeit. Gab es überhaupt einen Ort für solche Geheimnisse?
Beinahe hätte sie seine Worte überhört, so sehr hing die Schildpattfarbene in ihrer Gedankenwelt. Doch sie konnte gerade noch mit halbem Ohr vernehmen, als er sich zu den neuen Schülern äußerte und wandte den Blick kurz zum Hochstein, welcher bereits verlassen in der Lagermitte stand.
"Ja, ja, das ist wirklich schön." antwortete sie schließlich, das Gesicht wieder Klippenstolz zugewandt.
"Hoffentlich wird diese Blattleere milder verlaufen als die letzte."


Angesprochen: Klippenstolz
Erwähnt: Primelpfote


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Lyka
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 63 EmptyMo 09 Nov 2020, 13:11



Klippenstolz

krieger / #003 / donnerclan

Der Schweif des Kriegers zuckte leicht, als Singvogel berichtete, was sie unternommen hatte. Er lehnte sich leicht nach vorne und stupste den Kopf der Kriegerin mit seinem eigenen kurz an. “Ich hoffe, ihr wart vorsichtig. Wir haben Glück, dass der Donnerweg unser Territorium von dem des SchattenClans abgrenzt. Wer weiß, wie oft diese ansonsten versuchen würden, unsere Teile des Waldes für sich selbst zu beanspruchen.”
SchattenClan Katzen waren unersättlich. Ihr Territorium war mehr als groß genug, um ihren eigenen Clan zu versorgen und dennoch versuchten sie ständig, das zu nehmen, was rechtmäßig zum DonnerClan gehörte. Hoffentlich würden sie diese Blattleere auch nicht wieder als Einladung sehen, um die Beute des DonnerClans zu stehlen. Der Clan brauchte die Beute selbst, um all die Katzen zu versorgen. Der SternenClan hatte sie mit einer Vielzahl an Jungen gesegnet und würde es sicher nicht gutheißen, wenn der SchattenClan gegen das Gesetz der Krieger verstieß. Klippenstolz könnte sich ewig darüber aufregen, jedoch schien es gerade nicht die richtige Situation dafür zu sein.

Ihm war nicht entgangen, wie abwesend Singvogel wirkte, als sie die Ernennung der Schüler kommentierte. Und auch ihre Bemerkung zur Blattleere wirkte nur halbherzig, wenn überhaupt. Er blickte sich kurz im Lager um. Die Versammlung war beendet und viele der Katzen hatten sich bereits zum schlafen in die Baue zurückgezogen. Der Mond begann, langsam am Himmel hinauf zu steigen, was heißen musste, dass Eichenblatt und Enzianpfote sich vermutlich auch schon zum Mondstein aufgebrochen waren, um der Heilerversammlung beizuwohnen.
Das Lager des DonnerClans war, verhältnissmäßig, verlassen, was die perfekte Gelegenheit bot, um in Ruhe mit Singvogel zu sprechen.
Der graue Krieger legte leicht den Kopf schief und sah die Kriegerin mit seinen bernsteinfarbenen Augen besorgt an. Singvogel, begann er vorsichtig und versuchte dabei, seine Stimme so sanft wie nur möglich klingen zu lassen, “ist alles in Ordnung?”

Erwähnt: Singvogel, Eichenblatt, Enzianpfote
Angesprochen: Singvogel

- lyka -

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