Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 Haus am "See"

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptyDo 22 Jul 2021, 22:59

Wanda
Es gab doch nichts, das dem Geschmack noch warmer Frischbeute nahe kam. Nicht, dass Wanda sich als einen Feinschmecker beizeichnen würde, im Gegenteil sogar, aber sie genoss es gerade viel zu sehr, ihre Zähne in das Fleisch zu schlagen und es sich auf der Zunge zergehen zu lassen. Auch wenn die Federn, die dabei ihre Nase kitzelten, zugegeben etwas nervten. Sie musste niesen.
Als eine Katze, die in der Wildnis aufgewachsen war, hatte sie natürlich gelernt, stets ihre Augen und Ohren offen zu halten, besonders wenn es ums Essen ging. Dementsprechend war ihr auch der Geruch einer weiteren Katze in ihrer unmittelbaren Nähe nicht entgangen, aber sie hatte ihre laut schreienden Instinkte einfach ignoriert und dem fürs Erste nicht weiter Beachtung geschenkt. Erst als es plötzlich neben ihr im Gebüsch raschelte, blickte die Kätzin von ihrer Beute auf.
Sie blinzelte, etwas verwirrt darüber, dass die Fremde so zielsicher auf sie zusteuerte und sie direkt ansprach, doch ihr Ausdruck war offen, um zu zeigen, dass sie ihr nicht feindselig gesinnt war. Solange ihr Gegenüber keine feindlichen Avancen machte, was sie ohnehin nicht befürchtete, würde auch sie es nicht tun.
»Guten Abend, Hauskatze«, begrüßte sie den wohlgenährten Flauschball, der sich ihr als Dawn vorgestellt hatte, »Dawn, wie die Morgendämmerung, was für ein schöner Name. Wanda, ist der Name, den ich mir gab, und so nennen mich auch die meisten. Einfach nur Wanda.« Sie machte eine Pause während sie ihren Blick auf der Kätzin ruhen ließ, die ihr gegenüber stand, und sie einmal gut beäugte. »Schön, deine Bekanntschaft zu schließen.«
Die Weiße machte einen äußert freundlichen und auch sehr begeisterten, auch wenn sie nicht so recht wusste, woher die Begeisterung rührte, Eindruck auf sie. Aber sie mochte freundliche und offene Katzen und war immer froh, wenn sie irgendwo Gleichgesinnte traf. Ihr Blick fiel wieder auf die kleine Ente vor ihren Pfoten, als sie ihren Fang ansprach und ein leichtes Lächeln legte sich in ihr Gesicht. Sie fragte sich, ob Dawn wohl auch eine geübte Jägerin war oder ob sie mit ihren kurzen Beinen überhaupt schon einmal etwas gefangen hatte. Wenn doch, wäre sie sehr interssiert daran, etwas von ihren Techniken zu lernen. Wanda beugte sich noch einmal hinunter, um einen Bissen zu nehmen.
»Danke danke. Dem Fang habe ich alleine deinem Territorium - das hier ist doch dein Territorium? - zu verdanken. Darum solltest du auch etwas davon haben«, antwortete sie ihr schließlich. Ihr gefleckter Schweif deuete auf den Platz neben sich in der Wiese. Gegen etwas Gesellschaft hatte sie nichts einzuwenden, wenn sich ihr schon auf einmal die Möglichkeit dazu bot. »Hier, setz dich doch zu mir. Das ist ohnehin zu viel Frischbeute nur für nur mich alleine.«
#002

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptySa 24 Jul 2021, 15:42



✁Dawn
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Dawn merkte selbst, wie sehr sie mehr einem Schatten ihrer selbst glich - merkte, wie sehr sie sich zu der Freude und der Energie zwingen musste, die sie für gewöhnlich an den Tag legte. Dennoch war sie noch nie jemand gewesen, der es präferierte, in Trauer zu baden und sich dem Selbstmitleid hinzugeben - dafür war das Leben zu schön, viel zu schön! Und insbesondere mit der schönen, in ihren Augen im strahlenden Mondlicht fast schon mysteriös wirkenden Kätzin vor ihr fühlte sie sich angespornt, ein starkes Band der Freundschaft zu ihr zu schaden.
Ein Schaudern lief ihr über den Rücken, ließen sie ihr Nackenfell für einen Augenblick aufstellen. Die Entgegnung der Fremde auf ihren Namen hin hatte sie wohlig schnurren lassen und erfreut blinzelte Dawn sie an. »Ich bin dir zu besten Dank verpflichtet, auch wenn nicht ich diejenige war, die diesen Namen gewählt hat«, miaute sie mit einem warmen Ton. »Ich freue mich sehr, so unfassbar sehr, deine Bekanntschaft schließen zu können, liebste Wanda. Wan-da.« Langsam hatte sie das Wort über ihre Zunge zergehen lassen, ehe sie ihr ein Lächeln schenkte. »Was für ein schöner Klang damit einhergeht.«
Zu einer anderes Zeit - vielleicht inzwischen in einem anderen Leben, wenn man daran glauben mag, und gewiss war dies einer der Dinge, an die das Hauskätzchen gerne glauben würde! - hätte Dawn die Kätzin vermutlich gefragt, ob sie aus einem Clan stamme. Ob sie Schmutzstreif kenne. Doch allein der Gedanke an den Kater, dem sie ihr Herz vermacht hatte, schnürrte sich ihre Kehle zu. Es war ein Schritt, den sie noch nicht zu gehen wagte nach all dem, as gschehen war.
Ihre Augen weiteten sich, als Wanda ihr ein Teil ihrer Beute anbot, und ihr Maul formte ein kleines, erschrockenes O,  weil sie von der Gütigkeit sehr angetan war. »An die Nahrung meiner Hausleute gewohnt, kannst du dir gar nicht vorstellen, welch Privileg es für mich ist, wahre Beute zu mir nehmen zu dürfen«, gestand sie sich ein, eine gewisse Ehrfurcht hatte sich in ihre Stimme geschlichen, während sie sich an Wandas Seite begab und sich langsam niederließ. »Ich kann dir nicht genug danken und nehme das Angebot mit Freuden an - doch der erste Biss! Der erste Biss, der sollte dir, der erfolgreichen und schönen Jägerin, gehören.«
Geduldig bedachte Dawn sie und sie merkte, wie ihre forsche Natur immer mehr und mehr von ihr Besitz ergriff und zum ersten Mal seit langer Zeit die Leere in ihr füllte. »So magst du mir erzählen, was dich hierher geführt hat?«


Hauskätzchen | 15 Monde | 046

Angesprochen: Wanda
Erwähnt: Schmutzstreif
Tldr: Ist fasziniert von Wanda und hofft, eine neue Freundin gewinnen zu können. Nimmt das Angebot, die Beute zu teilen, an und beginnt eine Unterhaltung mit ihr

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptyDo 29 Jul 2021, 12:30

Wanda
Wanda ließ sich von der positiven Stimmung der Kätzin und von ihrer unverfälschten Neugier anstecken. Zwar hatte sie nicht geplant, den restlichen Abend noch mit jemand anderen zu verbringen, doch sie freute sich, jetzt Dawn gegenüber zu sitzen und mit ihr zu sprechen. Auf den ersten Blick mochte die gescheckte Kätzin vielleicht wie eine rastlose Seele wirken, die alleine durch die Gegend zog, aber in Wahrheit war es doch die Gesellschaft von anderen Katzen und die Nähe zu ihnen, die sie so schätze und wie die Luft zum Atmen brauchte. Leider waren es jedoch immer die anderen, die letztendlich nicht mit ihr mithalten konnten.
»Oh danke«, schnurrte sie auf das Kompliment hin, das das Hauskätzchen ihrem Namen gegenüber gemacht hatte. Sie selbst legte nicht unbedingt Wert darauf, einen bestimmten Namen zu besitzen und es war ihr im Endeffekt egal, wie und mit was man sie ansprach, doch fand sie, dass Wanda recht gut zu ihr passte.
Gierig nahm sie einen weiteren Bissen von ihrer Beute, bevor sie den Rest langsam Dawn zu schob. Sie war erstaunt darüber, wie fasziniert diese ihren Fang betrachtete und Ehrfurcht davor aussprach. »Wenn du einmal richtige Frischbeute probiert hast, willst du nichts anderes mehr essen«, meinte sie heiter und leckte sich einmal mit der Zunge über die Schnauze. »Das Essen von den Hausleuten mag zwar einfach zu bekommen sein, aber wo liegt da der Reiz? Manchmal freut man sich über den leichten Weg und ist froh, einfach etwas zwischen den Zähnen zu haben, wenn dir aber jeden Tag das gleiche vor die Nase gestellt wird, wird das auf Dauer doch auch langweilig. Bei der Jagd trainiert man alle seine Sinne und man ist sein eigener Herr.« Während sie sprach merkte sie, wie ihr eigener kurzer Pelz zu kribbeln begann und es ihr in den Pfoten danach juckte, den nächsten Vogel zum Himmel zu holen. Hatten nicht jeder diesen Instinkt? Ihr Leben und ihre Nahrungsgewohnheiten mochten unterschiedlich sein, aber sie war neugierig, mehr darüber zu erfahren und ihre Sichtweise zu hören. Sie zog ihren Schweif nähren an sich heran, während ihre gelben Augen gelassen auf ihrem Gegenüber ruhten, welches sie auch schon mit der nächsten Frage löcherte.
»Tatsächlich war es auch die Beute, die mich hierher geführt hat«, begann sie dann mit ruhiger Stimme ihre Erzählung, »Im dichten Zweibeinerort ist es als Einzelläufer oft schwer, genug zu finden, da hat mich der kleine See hier nahezu magisch angezogen.« Ihr Blick wanderte dabei zu dem kleinen See, auf dessen Wasseroberfläche der große Mond sich hübsch spiegelte. »Außerdem wollte ich mir ohnehin die Gegend hier etwas genauer ansehen und schauen, was es hier alles Spannendes zu sehen gibt. Hier scheinen überall viele Katzen zu wohnen. Sag, kennst du dich gut aus hier oder kennst du nur dein eigenes kleines Hauskatzen-Nest?«
#003

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptyDo 29 Jul 2021, 20:32



✁Dawn
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Neugierig hatte sie ihre neue Freundin - denn was auch sonst sollte die schöne Kätzin für Dawn sein, wenn nicht eine freundschaftliche Gefährtin? - gemustert und sie ein wenig für ihre Schlankheit und ihr Schildpatt beneidet; keinesfalls sollten ihre Emotionen für hasserfüllte Eifersucht verwechselt werden, nein, nein! Sie gönnte es der Kätzin von ganzem Herzen, stellte sich jedoch zur gleichen Zeit vor, wie es wäre, wenn sie von einem solchen Aussehen gesegnet wäre. Dawn missfiel sich selbst keinesfalls, aber es war immer mit einer solchen Aufregung verbunden, sich bis ins Detail vorzustellen, wie es wäre, im Fell von jemand anderen, jemand Faszinierenden zu sein.
Auch wenn das Hauskätzchen selbst noch nichts von der Frischbeute zu sich genommen hatte, konnte sie ein wohliges Seufzen nicht unterdrücken, als sie sah, wie Wanda sich bediente. Wie köstlich es aussah! Sie konnte sich bildlich vorstellen, wie der Geschmack der Streunerin auf der Zunge verging, und die Vorfreude, selbst davon kosten zu können, wuchs mit jedem Herzschlag. Vorfreude war schließlich auch die schönste Freude, nicht wahr?
Dawn wurde nicht enttäuscht, als sie selbst ihre Zähne in das Tier grub und einen Bissen nahm, während sie aufmerksam den Worten Wandas lauschte, die von einem Leben sprach, welches ihr selbst so fremd war. »Du kannst dir gar nicht ausmalen, welch tiefen Respekt ich für deine Lebensweise empfinde, Wanda«, bekundete das flauschige Kätzchen, sich einmal über das Maul leckend. Von aufrichtiger Bewunderung funkelten ihre Augen, während sie in das Gesicht der Kätzin zu ihrer Seite blickte. [color=#ffffff]»So wild, so frei, so... so romantisch und unabhängig«[/b], schwärmte sie und spürte für den Bruchteil eines Augenblicks das Bedürfnis nach der Freiheit und Unabhängigkeit, die sie selbst zur Sprache gebracht hatte, nur um schließlich abrupt den Kopf zu schütteln.
»Mir ist bewusst, was für eine feige Aussage dies ist, doch ich kenne mich gut genug, dass mir auch klar ist, dass diese Art des Lebens nichts für mich wäre, wirklich überhaupt nicht«, gestand sie sich mit einem leichten Kummer in der Stimme ein und ihre Gedanken wanderten zu ihrer Fehlgeburt. Wäre sie auf sich allein gestellt gewesen, wer vermochte schon zu wissen, was mit ihr geschehen wäre? »Ich bin an die Bequemlichkeit meines simplen, ach so simplen Lebens gewohnt, an die Liebe und Fürsorglichkeit meiner Zweibeiner, dass ich in der wilden Natur nur untergehen würde.« Nach einem kurzen Zögern fügte sie leiser hinzu, »Es sei denn, ich hätte einen starken und mutigen Beschützer an meiner Seite.« Unwillkürlich war das Bild Schmutzstreifs vor ihrem inneren Auge erschienen, den sie von ganzem Herzen liebte. Dem sie ihr Leben geschenkt hatte. Doch galt dasselbe auch für ihn, nachdem sie ihren gemeinsamen Liebesbeweis verloren hatte?
Tief in ihren Gedanken versunken, hatte sie den Anfang von Wandas Antwort verpasst, jedoch noch genug aufgeschnappt, um ihr weiterhin folgen zu können. Wärme mischte sich in ihre Stimme, als sie entgegnete, »Ich glaube daran, dass es Schicksal war, dass du dich zu meinem Zuhause zugezogen gefühlt hast, wenn ich zurselben Zeit den Drang hatte, ins Freie zu schlüpfen. Dass es das Zeichen einer höheren Macht ist, dass wir uns in der wundervollen Nacht, die nun leider ein Ende genommen hat, kennengelernt haben.« Dawn sprach aus der Brustton der Überzeugung und mit funkelnden Augen, während sie in ihren Worten förmlich aufging. Für sie glich jede neue Bekanntschaft ein Wunder und sie erfreute sich an jeder Katze, die sich auf ein Gespräch mit ihr einließ. Sie erinnerte sich an das Versprechen, das sie Suki gegeben hatte - dasselbe sollte auch für Wanda, der schönen Wanda gelten! »Falls dich der Hunger plagen sollte, bist du hier jederzeit willkommen. Oder wenn es dich nach einem Gesprächspartner verzerrt! Schließlich ist es immer ein wundervolles Gefühl, das Mahl mit jemand anderen gemeinsam verspeisen zu können.«
»Tatsächlich kenne ich mich auch in den umliegenden Nestern recht gut aus, zu dieser Behauptung maße ich mich jedenfalls an«, meinte Dawn nach einer kurzen Überlegung. »Möchtest du, dass ich dich ein wenig herumführe? Nur der Wald ist mir noch fremd - der Wald, der den Katzen der Clans gehört.«

Hauskätzchen | 15 Monde | 047

Angesprochen: Wanda
Erwähnt: Schmutzstreif, Suki
Tldr: Bestaund Wanda und erfreut sich an der Beute. Führt die Unterhaltung fort und bietet ihr an, öfter vorbeizuschauen, sowie die Gegend mit ihr zu erkunden.

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptySa 31 Jul 2021, 15:43

Wanda
Die Nacht neigte sich langsam ihrem Ende zu, die Dunkelheit verschwand immer mehr und mehr und hinter den hohen Zweibeinerdächern bahnten sich schon erste Sonnenstrahlen ihren Weg zu ihnen. Mit einem tiefen Schnurren, das in ihrer Kehle rumpelte, genoss die Kätzin den Rest der Frischbeute auf ihrer Zunge und die Wärme der Sonnenstrahlen auf ihrem gescheckten Pelz. »Wie schön der Sonnenaufgang doch ist..«, murmelte sie leise, während sie das bunte Farbenspiel am Himmel betrachtete. Es war das wunderschöne Zeichen dafür, dass etwas Neues anbrach; ein neuer Tag und gleichzeitig auch eine neue Bekanntschaft, die sie geschlossen hatte.
»Ich glaube, unsere beiden Lebensweisen sind so unterschiedlich, dass es uns schwer fällt, die des jeweiligen anderen nachzuvollziehen«, miaute Wanda schließlich, nachdem sie Dawns Antwort gelauscht und eine Weile lang darüber nachgedacht hatte. Sie versuchte wirklich, zu verstehen, wie die Kleinere empfand, ließ sich ihre Worte noch einmal durch den Kopf gehen. »Es ist schon interessant zu sehen, wie verschieden Persönlichkeiten sein können. Es mögen zwar die Umstände und unsere Herkunft sein, durch die wir uns auf den ersten Blick unterscheiden, letztendlich kommt es darauf an, was man daraus macht. Ich weiß nicht, ob ich nicht auch ein bequemeres Leben bevorzugen würde, wäre ich neben dir als ein Hauskätzchen geboren worden, auch wenn ich das bezweifle. Aber wer weiß.« Ein leichtes Lächeln hatte sich auf die Lippen der Streunerin gelegt und sie neigte kurz den Kopf, als sie fortfuhr: »Wenn es das ist, das du für dich gewählt hast, empfinde ich auch Respekt vor dir. Ich kenne viele Katzen, denen ein sicheres Heim sehr wichtig ist, ich schätze mal, dazu zählst du dich auch.«
Sich selbst in den Pfoten eines Zweibeiner vorzustellen war eine gar befremdliche Idee für sie, die sie zuvor noch nie in Betracht gezogen hatte. Genauso war es wohl aber auch abwegig, sich das weiße Kätzchen, das ehrlich von sich behauptete, alleine in der Natur nicht überleben zu können, in ihrem Leben vorzustellen. »Vielleicht triffst du ja eines Tages noch deinen Beschützer, der dich durch das Leben in der Wildnis führt...« Bewusst sagte sie nicht mehr dazu, sondern wandte den Blick langsam ab und ließ den Rest für Interpretation offen. Sie hätte nichts gegen einen Begleiter an ihrer Seite und wäre durchaus in der Lage, gut für sich selbst und für Dawn zu sorgen. So fand sie zumindest. Bis jetzt hatte sie sich immer gerne um andere gekümmrt, wenn man ihre Hilfe irgendwo gebraucht hatte. War es wirklich Schicksal, das sie hier zusammengeführt hatte? An so etwas glaubte Wanda eigentlich nicht, aber sie fand es einen interessanten Ansatz von Dawn. Die Kätzin schien etwas verträumt zu sein, doch sie trug ihr Herz auf auf der Zunge.
»Ich weiß deine Gastfreundschaft zu schätzen. Es ist selten, dass man einen Fremden der ich ja bin, mit so offenen Pfoten empfängt. In dieser Hinsicht sind wir uns anscheinend ähnlich. Auf dein Angebot werde ich auf jeden Fall noch einmal zurückkommen, wenn es so weit ist. Ich habe zumindest entschieden, noch eine Weile hier zu verweilen. Es gefällt mir bis jetzt recht gut hier. Wenn es dir also nichts ausmacht, würde ich gerne etwas herumgeführt werden! Von den Einheimischen lernt man schließlich immer am besten.« Bei dem, was sie als letztes gesagt hatte, stockte die Streunerin kurz und betrachtete ihr Gegenüber mit großen Augen. »Katzen... der Clans? Clans. Davon habe ich bis jetzt noch nie gehört. Kannst du mir mehr davon erzählen? Wer sind diese Katzen, denen der Wald gehört?«
#004

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptySo 01 Aug 2021, 01:31



✁Dawn
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Es erfüllte sie mit einem solchen Glücksgefühl, dass Wanda sie ernstzunehmen schien, ihre Worte nicht nur als die eines Hauskätzchen hinnahm, hinter denen keine weitere Bedeutung verborgen lag. Gemeinsam mit der Kätzin hatte Dawn die aufgehende Sonne beobachtet, die ihr helles Licht über sie ausweitete und sie alle mit einem neuen, wunderschönen Tag beschenkte. Sie spürte ein flattriges Gefühl in ihrer Brust bei dem Anblick des großen Objekts am blauen Himmel; ein neuer Tag bedeutete neue Abenteuer, neue Katzen, neue Momente. Was sie wohl heute erwarten würde?
»Schön sind Sonnenaufgänge, wohl wahr, wohl war«, bestätigte Dawn und nickte langsam, ehe sie ihre leuchtenden Augen auf ihre Freundin legte und ihr ein warmes Lächeln schenkte. »Und umso schöner werden sie, wenn einem die Ehre zuteil wird, sie im Beisammensein einer angenehmen - und wie angenehm sie ist! - Gesellschaft zu betrachten.«
In gewisser Weise empfand sie Wanda als Balsam für ihre Seele, als Heilkraut für ihr Fieber - das mentale Fieber, das sie schier um den Verstand gebracht hatte, nachdem das Leben sie mit einem schweren Schicksal bestraft hatte. Nein, nein, Unglücke geschahen aus Zufall, an etwas wie vom Leben auferlegte Strafen - daran glaubte Dawn nicht. Wenn es in der Macht des Lebens stünde, so wären sie alle glücklich, davon war sie überzeugt.
»Welch weise Worte du sprichst. Ob die Erfahrung der wilden Freiheit dich dieses Wissen lehrt?«, seufzte das Hauskätzchen, ehe sie sich aufrichtete und langsam über das Fell leckte, um es zu putzen. »Ein sicheres Heim erlaubt mir das Leben zu führen, das ich so liebe - so unglaublich liebe - und wertschätze und auf ewig beschützen will.« Dawn straffte die Schultern; sie wusste, dass ihre Lebensweise nichts im Vergleich zu dem harten Leben war, dass Streuner und Clankatzen pflegten, und doch stand sie völlig dahinter.
Gerne hätte das Kätzchen eingewandt, dass sie bereits ihren Beschützer gefunden hatte, biss jedoch im letzten Augenblick die Kiefer zusammen. Von Schmutzstreif zu sprechen, hatte ihr einst so viel Freude bereitet, und nun wurde jeder Gedanke an ihn mit einer gewissen Sorge begleitet. Sorge um ihre Liebe zueinander.
»Vielleicht, ja, vielleicht, liebste Wanda«, entgegnete sie stattdessen, bevor sie sich die Zerknirschtheit vehement wegschüttelte. »Bestreitest du deine Reise allein? Oder hast du Weggefährten, die nur zu diesem kurzen, vergänglichen Augenblick nicht an deiner Seite sind?«
Erfreut zuckte Dawn mit den Ohren, als sie auf ihr Angebot einging und es dankend akzeptierte; gewiss hatte sie dabei nur das Wohl Wandas im Sinne gehabt, doch sie würde sich selbst belügen, wenn sie sich zu der Behauptung hinreißen lassen würde, dass es sie sich nicht freuen würde, eine solch wundervolle Freundin häufiger begrüßen zu dürfen.
»Fantastisch! Ich bin völlig aus dem Nestchen und wäre so frei, den Vorschlag zu unterbreiten, sogleich aufzubrechen, um auch ja den Tag in vollem Zuge nutzen zu können!«, miaute Dawn, die sich bereits auf allen vier Pfoten erhoben hatte, noch ehe die letzte Silbe ihre Kehle verlassen hatte. »Und auf unserer kleinen Reise kann ich dir auch sogleich mehr über die Clans erzählen - jedenfalls, soweit mein eigenes Wissen reicht. Wer weiß, vielleicht wird uns auch das Glück zuteil, der einen oder anderen Katze zu begegnen?«

tbc » Zweibeinerort, Große Scheune

Hauskätzchen | 15 Monde | 048

Angesprochen: Wanda
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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptySo 01 Aug 2021, 22:30

Wanda
»Das ist wohl wahr«, stimmte Wanda der Kätzin zu und nickte. Auch sie war erfreut darüber, diesen Sonnenaufgang in ach so guter Gesellschaft verbringen zu dürfen. Zu zweit war gleich alles so viel schöner, selbst wenn es sich nur um so kleine triviale Dinge handelte. Die beiden Katzen taten sich gegenseitig mit ihrer Anwesenheit gut. Dass Dawn zuvor noch mit einem schweren Schicksalsschlag kämpfen musste, konnte sie natürlich nicht wissen, und trotz ihrer recht guten Katzen EInschätzung kannte sie die Kätzin noch nicht lange genug, dass ihr etwas aufgefallen wäre. Aber auch ihr selbst wurde dadurch geholfen, wenn auch auf eine andere Weise.
»So weit gehen und mich als weise bezeichnen würde ich nicht, aber es stimmt schon, dass ich einiges an Erfahrungen auf meinem noch vergleichsweise jungen Rücken trage.« Ein junges Kätzchen war sie schon lange nicht mehr, aber man konnte Wanda auch nicht als alt bezeichnen, selbst wenn sie sich manchmal wie eine alte Seele fühlte. Eine alte Seele in einem jungen Körper, den sie so gar nicht leiden konnte. Welchen Stellenwert hatte Alter schon? »Man kommt eben viel herum. Und lernt überall etwas Anderes, das einem nützlich ist. Ich habe bis jetzt schon Bekanntschaft mit vielen Katzen machen dürfen, doch leider muss ich die Frage nach meinen Weggefährten verneinen. Wie du sehen kannst, bin ich alleine und das ist auch den Rest meiner Zeit nicht anders. Leider sind die meisten meiner Bekanntschaften nur Temporäre und nur von kurzer Dauer. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht gerne jemanden an meiner Seite haben würde, doch ich kann auch verstehen, dass das Leben, welches ich führe, nicht für jedermann ist.«
Erwartungsvoll blickte sie zu Dawn und zuckte ebenfalls mit den Ohren. Jetzt, wo sie gestärkt war, war sie bereit dafür, wieder weiter zu ziehen und war auch voll mit frischer Energie und Tatendrang. Oh, was sie wohl alles erwarten würde! Die große Kätzin hatte sich langsam von ihrem Platz erhoben und streckte sich.
»Dann auf auf!«, säuselte sie und folgte der Hauskatze, die sich auch schon erhoben hatte, »Meine Ohren sind bei dir. Ich bin schon ganz gespannt, mehr darüber zu erfahren und hoffe doch sehr, dass wir auf diese Katzen der Clans treffen.«
Hinter ihr schob Wanda sich durch das Gras, warf noch einmal kurz einen Blick auf den See zurück, bevor sie ihn endgültig hinter sich ließ und mit großen Sprüngen in Richtung der anderen Nester setzte.

---------> Große Scheune
#005

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptyMi 22 Dez 2021, 18:56



Schmutzstreif
WiC KriegerPost 75

Kommt endlich an. Denkt auf dem Weg zu Dawn über die gemeinsamen Junge nach, weil er nicht weiß, was deren Schicksal war.

Cf.: WindClan Lager [WiC Territorium]

Schmutzstreif war eine ganze Weile unterwegs gewesen. Der rotbraune Kater hatte nicht nur Umwege gewählt, um mögliche Verfolger abzuschütteln, sondern auch deshalb, weil er so lange nicht mehr zu Dawn gelaufen war und sich somit nicht mehr recht an die Strecke erinnern wollte. Das Einzige, was er wirklich während des Laufens wusste, war, dass sein Verlangen nach ihrer Nähe mit jedem Schritt größer wurde. Je länger er lief, desto stärker wurde die Vorfreude, die in seinem Bauch tobte, doch auch der Druck auf seiner Brust und Kehle verstärkte sich, aus der Verzweiflung heraus, sie nicht finden zu können.
Auf halber Strecke hatte er angefangen, über die Junge nachzudenken, die ihn bestimmt erwarteten. Schmutzstreif war nun ein paar Monde fort gewesen, also sollten sie zumindest geboren sein. Ob sie sich darauf freuten, endlich ihren Vater kennen zu lernen? Ob Dawn gut mit ihnen zurecht kam? Ob ihre Zweibeiner mit den Jungen einverstanden waren?
Hatten sie Dawns Fell? Sein Fell? Ihre Augen? Seine Augen?
Waren sie vielleicht ein komplettes Gemisch aus ihnen beiden? Hell mit rotbraunen Flecken? Sowohl gelbe Augen, als auch blaue? Wobei Schmutzstreif sich wünschte, dass seine Junge Dawns Augen hätten. Ihr Blick schenkte einem Sicherheit. Diesem Blau könnte er niemals müde sein.

Der rotbraune Kater erreichte noch während der Nacht das Nest, in dem Dawn lebte. Das Wasser des Sees reflektierte nur ab und an einen Stern, denn die Wolken waren noch immer dicht über den Himmel verteilt. Auch das Nest lag still da. Schmutzstreif gähnte, verlangsamte sein Tempo, machte allerdings nicht Halt, bevor er das Nest erreichte. An der rauen Wand sprang er hinauf, sodass er auf dem Fenstersims aufkam und hineinspähen konnte. Die kalten Flächen im Nest waren leer, aus dem Nest kam kein grelles Licht und Bewegungen konnte Schmutzstreif nicht sehen.
Seufzend sprang er wieder hinab, warf der roten Färbung des Nests einen missbilligenden Blick zu, und tappte zum Eingang, um daran zu horchen. Nach und nach horchte er an jeder Stelle und an allen drei Nestern, auf der Suche nach dem Maunzen und Fiepen von Jungkatzen.
Vielleicht ist es nur eines, das tief schläft. Vielleicht hat sich Dawn auch nur mit ihnen zurückgezogen. Vielleicht schlafen sie alle bereits ruhig.
Kurz wanderten seine Gedanken zu Fliederjunges, doch er schüttelte den Gedanken an seine Tochter mit einem Schnippen seiner Ohren ab.

Erfolglos fand Schmutzstreif einen vertrauten Baum und ließ sich zwischen dessen Wurzeln nieder. Die Morgendämmerung setzte bereits ein und damit auch der erste Schneefall in dieser Blattleere. Seufzend kuschelte er sich dicht gegen die Wurzeln und schloss die Augen. Bis Dawn hier auftauchte, würde er sich einfach ausruhen. Die Kälte konnte ihn davon wohl auch nicht abhalnte.
The world looks glorious in the snow. Pure white, like the light of the moon.

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptySa 25 Dez 2021, 20:47



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

cf » Zweibeinerort, Große Scheune
Dawn konnte nicht wirklich behaupten, dass sie wusste, in welcher Richtung die Sonne, die den Beginn eines neuen wundervollen Tages verkünden würde, aufgehen würde, doch als sie durch die Kälte schritt und die Dämmerung einsetzte, so erfreute sie sich an der Vorstellung, dass sie in einer romantischen Manier dem Sonnenaufgang entgegenlief. Es waren die süßen Erinnerungen an ihrer soeben neugeschlossenen Bekanntschaft, die sie warm hielt, während sie den Heimweg bestritt. Gewöhnlicherweise hätte sie ein eher schlenderndes Tempo eingeschlagen, doch der Gedanke an ihren warmen, kuscheligen Korb und deliziöse, sättigende Milch trieben sie an, veranlassten sie dazu, ihren Schritt zu beschleunigen.
Ihr Weg führte sie an dem prächtigen See vorbei, auf dessen Oberfläche sich eine glitzernde Eisschicht gebildet hatte - es war ein Anblick, so elegant und so bezaubernd, dass es sie sogleich wieder an Wanda erinnerte! Wohin ihr Weg sie wohl verschlagen würde? Ob ihre Reise sie zu dem Clan führen würde, den Schmutzstreif sein Zuhause nannte? So gerne hätte sie die Kätzin begleitet, doch sie wusste, dass es nicht ihre Bestimmung war, eine solche Reise anzutreten.
Ihr Blick glitt von dem eiskalten Wasser zu der Landschaft zu ihrer Seite - all die Bäume hatten ihr prächtiges Laub bereits verfallen und bedrohlich ragten die kargen Äste über ihrem Kopf. Und dennoch konnte Dawn in ihrem traurigen Anblick eine gewisse Schönheit erkennen, die ihr Herz bewegte. Insbesondere einem Baum schenkte sie eine ganz besondere Bedeutung - in den letzten Monden hatte sie ihn wiederholt aufgesucht und Trost bei ihm gesucht, hatte ihm ihre Sorgen ausgeschüttet und ihm von ihrem Kummer berichtet. Einen Kummer, den Wanda vertrieben hatte.
Wie magisch angezogen trugen ihre Pfoten sie zu dem Baum, an dem sie die himmliche Nacht mit ihrem Geliebten verbracht hatte. Allein der Gedanke an ihn riefen Erinnerungen an seinen Duft in ihr auf - Erinnerungen, die in diesem Fall jedoch nicht nur Erinnerungen sind.
»Schmutzstreif...«, hauchte Dawn in einer Mischung aus Unglauben und tiefer Berührung, während sie langsam an ihn heranschritt. Ja, diese Gestalt, dieses rotbraune Fell, es war unverkennbar. »Schmutzstreif, oh, Schmutzstreif. Wie habe ich mich nach dir gesehnt«, presste sie hervor, bevor sie sich vor ihm zu Boden fallenließ, als hätte sie von einem Moment auf den anderen alle Kraft verlassen. Emotionen wallten in ihr auf, deren schiere Menge ihren Verstand benebelte. Sie wollte ihm so vieles sagen, so viel Liebe geben, so viele Zärtlichkeiten austauschen, doch es war, als hätte das Glück und der Trost, den Wanda bei ihr hinterlassen hatte, wie vom Winde verweht - nun, wo sie ihm wirklich gegenüberstand. Wo der Augenblick des Geständnisses gekommen war. »Es tut mir leid.« Tiefer Schmerz spiegelte sich in ihren blauen Augen wider, als sie ihn anblickte.

Hauskätzchen | 15 Monde | 052

Angesprochen: Schmutzstreif
Erwähnt: Wanda
Tldr: Romantisiert vor sich hin, bis sie Schmutzstreif an ihrem gemeinsamen Baum entdeckt und vor ihm zusammenstürzt.

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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptyMo 10 Jan 2022, 19:26




Schmutzstreif





WindClan Krieger

Die Art und Weise wie Dawn den Namen des Kriegers sagte, ließ ihn augenblicklich aufblicken. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er ihre helle Gestalt über den leichten Schnee huschen sah. Wie sie so auf ihn zukam...
Schmutzstreif wusste gut, dass er wohl nicht der loyalste Krieger des Clans war. Doch warum sollte er dies auch sein, wenn ihn hinter den Grenzen der Territorien eine Kätzin wie Dawn erwartete? Warum sollte er sich seinem Clan voll und ganz verschreiben, wenn er hier draußen jemanden hatte, er ihn wirklich glücklich machte? Verträumt seufzte der Kater und verfolgte die Bewegungen des Hauskätzchens mit seinen Augen. Er brauchte keine starke Kriegerin, die sich im Clan durchsetzte, die besonders gut jagte, die von jedem gemocht wurde. Was Schmutzstreif wirklich brauchte, war die unendliche Wärme, die Dawn an alles, was lebte, gab.
Schnurrend streckte er sich ihr entgegen, zuckte allerdings überrascht, als sie nicht direkt bei ihm ankam. Die Augen des Katers weiteten sich besorgt, als er sie zusammengesackt vor sich erkannte, und kurz konnte er sich nicht rühren, zu überfordert von dem, was diese Emotionen ausgelöst haben könnte. Irritiert erwiderte er ihren Blick, sah den Schmerz darin, ohne verstehen zu können, was in ihr vorging. Hatte sie sich nicht gerade noch darüber gefreut, ihn wiederzusehen? War es Schmerz oder Schuld? Beides? War sie tieftraurig, weil sie ihn nicht mehr sehen wollte? Tieftraurig, weil sie ohne ihn glücklicher war, ihm aber nicht wehtun wollte?
Schmutzstreif konnte sich gar nicht ausmalen, dass es etwas mit den Jungen zutun haben können. In seinen Träumen brauchte er Dawn (und die Jungen am besten auch), sie zu verlieren war der größte Schreck, den er sich vorstellen könnte.
Dir muss doch gar nichts leidtun, presste er überfordert hervor, gab sich einem lockeren Ton hin und lachte sogar ein wenig, so nervös wie er wurde. Um ihr wieder näher zu sein, erhob sich der Krieger, überbrückte den Abstand und kauerte sich neben Dawn, schmiegte sich an sie, damit sie nicht fror. Ein irritiertes Lächeln lag ihm auf den Lippen, während er ihr einen warmen Blick schenkte. Ich muss mich doch wohl eher dafür entschuldigen, nicht hier gewesen zu sein. Es ist so viel passiert und obwohl ich immer loswollte, musste ich zurückbleiben.
Schmunzelnd betrachtete Schmutzstreif seine Geliebte und leckte ihr dann zärtlich über die Ohren. Er würde sie niemals seiner Mutter vorstellen können, doch er war sich sicher, dass diese ihn gerade beobachtete. Es war fast schon so, als würde er ihren scharfen Blick im Nacken spüren. Vermutlich kannte sie bereits ihre Enkel.
Nun sei nicht so verzagt, Liebes. Lass uns eine warme Stelle suchen und... nun ja, willst du mir nicht jemanden vorstellen?
Hoffnungsvoll blinzelte der Krieger Dawn an, konnte spüren, wie sein Herzschlag in die Höhe schnellte. Diesen Jungen könnte er nämlich ein richtiger Vater sein, nicht so, wie es mit Fliederjunges war. Wie es dieser wohl ging?

76




Zusammenfassung:
 


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BeitragThema: Re: Haus am "See"   Haus am "See" - Seite 4 EmptyFr 14 Jan 2022, 16:49



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

Ihr Körper hatte zu zittern begonnen - man hätte es der eisigen Kälte der Blattleere zuschulde kommen lassen können, doch dem war nicht der Fall: Es waren die Furcht undd die Erschütterung, die das kleine Wesen überkommen - überwältigt! - und sie zu Boden gezwungen hatten. Sie spürte, die tiefe Sehnsucht in ihr nach dem Kater, den sie liebte, den sie so vermisst hatte, doch sie war sich nicht im Klaren, ob sie es verdiente, weiterhin an seiner Seite zu sein.
Dawn spürte den Blick ihres Geliebten auf ihr, spürte wie eine verräterische Wärme in ihr aufwallte, die sie nicht empfinden sollte nach dem, was geschehen war. Ein herzzereißendes Schluchen verließ ihre Kehle, als sie seine Stimme vernahm und seinen Körper an dem ihren spürte. Die Liebkosungen, die er ihr schenkte, waren so süß und doch so schmerzhaft zugleich; wie Krallen bohrten sie sich in ihr Herz.
Vehement schüttelte Dawn den Kopf und bedachte ihn erneut mit einem leidenden Blick, »Dich trifft keine Schuld - könnte dich nie treffen! -, wer wäre ich, dass ich jemanden wie dich, jemanden so Großartigen wie dich, für irgendetwas verantwortlich machen könnte? Deine Verantwortungen, deine Pflichten und dein loyales Wesen, für die ich dich alle liebe, haben dich von mir ferngehalten - und du weißt, dass ich dafür Verständnis aufbringe!«, begann sie leise, ihre Stimme bebte bei jedem Wort und sie merkte, wie sie mehr und mehr ins Stocken geriet. Ihr Herz wurde schwerer und schwerer und drohte zurselben Zeit, in unzählige Fetzen zu zerspringen - so stark und so unerträglich waren die Schmerzen in ihr, als sie sich daran zurückentsann, wie sie das heiligste Gut verloren hatte: Das Zeichen ihrer Liebe.
Es war, als hätte Schmutzstreif sie mit seinen Worten - seiner Frage, die er so leichthin und so voller Hoffnung und Zuneigung ausgesprochen hatte - geschlagen, denn so zuckte Dawn auch zusammen. Kummer spiegelte sich in ihren blauen Augen wider, als sie sich dazu zwang, ihm ins Gesicht zu blicken - nichts anderes als die reine Wahrheit hatte er verdient und sie hatte kein Recht darauf, ihren eigenen Blick aus Feigheit und Angst vor seiner Reaktion abzuwenden. Wenn nichts anderes, dann war sie ihm wenigstens dies schuldig. »Für dich habe ich Verständnis«, wiederholte Dawn zittrig. »Doch wie kann ich erwarten, dass du Verständnis für mich haben könntest? Enttäuscht habe ich dich, bitterlich enttäuscht. Du fragst mich, ob ich dir nicht jemanden vorstellen könnte, aber ich kann die Frage nur verneinen.« Das Hauskätzchen erstickte förmlich an ihren eigenen Silben und doch fuhr sie tapfer fort, »Wir haben uns geliebt, doch das Zeichen unserer Liebe hatte nie das Licht der Welt erblicken dürfen. Es ist gestorben - nein, es war tot, bevor ich auch nur die Möglichkeit hatte, es leben zu sehen.«

Hauskätzchen | 15 Monde | 053

Angesprochen: Schmutzstreif
Erwähnt: xxx
Tldr: Gesteht Schmutzstreif die Totgeburt ihres gemeinsamen Jungen.

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