Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 WolkenClan-Lager

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Anakin
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyDo 06 Aug 2020, 09:34




Mauseherz

>The Silence<

Post 003

Mauseherz hatte neben dem Kriegerbau gesessen, die ganze Zeit hatte er gewartet, auf die Rückkehr der Patrouille. Seine Schwester Mohnfrost war dabei gewesen, er wollte sicher gehen das sie zurück kam - doch er war nicht mutig gewesen sich für den Kampf zu melden. Zu schüchtern und in sich gekehrt. Mittlerweile schalt er sich dafür nicht mitgegangen zu sein. Was war er nur für ein Krieger wenn er sich kaum traute einer Fliege etwas zu leide zu tun? Natürlich war der überaus große Kater ein guter Kämpfer, das war seine Stärke, und er kämpfte auch gerne für den Clan. Doch meist musste man ihn zwingen. Er hasste große Katzenansammlungen weshalb er auch auf Versammlungen meist eher vom Rand aus zusah und zuhörte. Seine Augen huschten kurz durch das Lager, doch auch seine anderen Schwestern sah er nicht, Irisblatt, Wipfelfrost und Himbeerglut entzogen sich ebenfalls seinem Blick. Er mochte die zuletzt erwähnten Katzen, mit ihnen konnte er meistens ein relativ normales Gespräch führen.

Kurze Zeit später, Mauseherz hatte angefangen sich zu putzen, da hörte man Geräusche am Eingang des Lagers. Um genau zu sein Pfotengetrappel. Der Kopf des Kriegers hob sich und er sah die Katzen die heim kamen. Auch die tote Blasspfote die Brombeerstern mit sich brachte. Er senkte den Kopf, schloss die Augen und schickte ein Gebet zum SternenClan und hoffte, dieser möge die junge Kätzin bei sich aufnehmen so das sie über ihren Clan wachen konnte. Als er den Kopf erneut hob sah er sie endlich, seine Schwester. Doch das Blut schien ihm in den Adern zu gefrieren. Ehe er sich erheben konnte sah er bereits Mondgesicht bei ihr, seine andere Schwester. Schließlich raffte er sich doch hoch, schlich nahezu an den Heilerbau heran und bekam mit wie Brombeerstern ihn ebenfalls für die Versammlung aufrief. Oh er wollte dort nicht hin, wirklich nicht. All die Katzen und die Verantwortung seinen Clan gut dastehen zu lassen. Aus dem Augenwinkel sah er auch Abenddunst und sein Nackenfell stellte sich auf, die Kätzin war wahrlich niemand den Mauseherz um sich haben wollte. Er kam schließlich am Heilerbau an und kam nicht umhin sich an seine Schwestern zu drücken. "Hallo Mondgesicht, Mohnfrost..." Seine Stimme war leise und aus großen, lieben Augen sah er beide an, lächelte leicht. Doch sein Blick füllte sich mit Sorge als er sich Mohnfrost näher ansah. Doch er sagte nichts dazu, er hatte keine Ahnung wie schlimm die Verletzungen waren, das musste Tränenherz entscheiden. "Ich... Ich kann nicht lange bleiben, muss zur Versammlung, aber ich komme danach nochmal vorbei, ok? Mohnfrost bitte streng dich nicht zu sehr an und du Mondgesicht, pass bitte auf unsere Schwester auf, ja?" Er stupste Mohnfrost sanft an, leckte ihr über die Wange und drückte sich an Mondgesicht. Ihm war nicht wohl dabei jetzt zu gehen, doch er hörte Brombeersterns Ruf und wusste das er los musste. Als er gehen wollte, bemerkte er eine weitere Kätzin bei Tränenherz und ein kurzes Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, es war Kristallfeder, ebenfalls eine Katze die er als Freund betitelte. Er murmelte ein kurzes "Hallo", seine Ohren legten sich an, er brummte kurz und schließlich wandte er sich ab, drehte sich auf halbem Wege noch einmal um und sah zu seinen Schwestern ehe er sich ganz abwandte und das Lager verließ.

tbc: Baumgeviert


Erwähnt | Gesprochen | Gedacht
Code by Rey

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WolkenClan-Lager - Seite 24 Jeroen_by_stardustsnight_dduo1rf-pre.png?token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiJ1cm46YXBwOjdlMGQxODg5ODIyNjQzNzNhNWYwZDQxNWVhMGQyNmUwIiwiaXNzIjoidXJuOmFwcDo3ZTBkMTg4OTgyMjY0MzczYTVmMGQ0MTVlYTBkMjZlMCIsIm9iaiI6W1t7ImhlaWdodCI6Ijw9NzkxIiwicGF0aCI6IlwvZlwvM2VlMTVhNGMtMDUyMy00ZDA0LWIyM2YtZThjYjJjNWE1YTlmXC9kZHVvMXJmLWE1OWJjYmExLWM4ZDEtNDZkYS1hNDI2LTgyZjFlMmI4ODMyMy5wbmciLCJ3aWR0aCI6Ijw9MTAyNCJ9XV0sImF1ZCI6WyJ1cm46c2VydmljZTppbWFnZS5vcGVyYXRpb25zIl19
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Montag, 21.05.2018
Offizielle Katze von Kedavra

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The Legion
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyDo 06 Aug 2020, 21:31




 
 

   
     „THESE TRIALS MAKE US WHO WE ARE; WE'RE MOTIVATED BY THE SCARS THAT WE'RE MADE OF.“


     KUMMERPFOTE | SKY CLAN | #009

Flach atmete der Schwarze ihren Geruch ein. Innerlich darum bittend, ihn nicht das letzte Mal in seiner Nase zu haben. Dass er noch mehr Möglichkeiten dazu haben würde, mit der Nase durch ihr Fell zu fahren. Hilflos, noch immer verletzt von allem, was in seinem Umfeld geschehen war, klammerte er sich an diesen Moment, an diese Katze, an Blasspfote, die ihm in seinem Inneren näher getreten war, als kaum jemand jemals. Obwohl es nur wenige Stunden waren, die sie miteinander verbrachten, auf diese Art und Weise, die ihn dazu brachte, nicht mehr loslassen zu wollen. Doch er musste, und das wusste er, sodass er schweren Herzens den Kopf zurück zog und sich räusperte. In jenem Moment war es Ginkgoblatt, die Mentorin der Hellen, die zu ihnen trat und offensichtlich kurz mit ihrer Schülerin sprach, was Kummerpfote in eine leicht unangenehme Situation brachte. Er wandte den Blick ab, starrte stattdessen auf den Boden und wartete die beinahe endlosen Herzschläge ab, bis die Kriegerin wieder gegangen war und stattdessen die Stimme der Kätzin an seine Ohren drang. Dankbar, wenn auch traurig, lächelte er, als es in seinem Kopf ankam, was sie gesprochen hatte. "Vielleicht." Wieder brach seine Stimme, doch mehr musste er auch nicht sagen, denn für den WolkenClan war es Zeit zum Aufbruch. In seinem Hals lag ein Kloß, der ihm das Sprechen verwehrte und Kummerpfote spürte, dass sie wollte, dass er sich keine Sorgen um sie machte. Betont scherzhaft, schelmisch verabschiedete sie sich von ihm, ihre Zunge strich über seine Wange und geistesgegenwärtig wandte er den Kopf, um damit ihren Hals zu streifen, bevor sie zurück trat. "Nein, das wirst du nicht. Das Eichhörnchen wird auf dich warten, so wie ich." Er zwang sich zu einem aufrichtigen Lächeln, eines, was auch seine Augen erreichte und klammerte sich an das Gefühl der Hoffnung, welches ihn anhand ihrer Überzeugung ereilte. Mit jedem Schritt, den sie von ihm weg in Richtung Lagerausgang trat, wurde die Leere in seiner Brust größer. Sie verdrängte die Hoffnung, beinahe, doch als Blasspfote sich noch einmal zu ihm wandte und ihm zum Abschied winkte, verzog der Schüler schon fast gequält sein Gesicht, um ihr zurück zu winken. Hoffnung. Und ein Eichhörnchen. So würde es sein.

Vermutlich starrte er mehrere Minuten lang regungslos auf den Ausgang des WolkenClan Lagers. Durchlebte unterbewusste Momente des Schmerzes, die langen Zähne, die sich in seinen Rücken bohrten und ihn von sich warfen. Sah aus der dritten Person zu, wie er weg flog und sein eigentlich schwarzes Fell wurde vom Lichteinfall cremefarbend-blass beleuchtet. Kummerpfote biss die Kiefer zusammen, krampfte sich zusammen und unterdrückte ein Geräusch der Verzweiflung, bevor sich seine runden Augen wieder öffneten und direkt auf Bussardfang sahen, welcher in der Zwischenzeit zu ihm gekommen war. Im Normalfall hätte er sich sicher gefreut, seinen Mentoren zu sehen und wäre ihm dankbar, dass er mit ihm sprach, doch... In sich fühlte er nur Unruhe, Schmerz, Angst und zeitgleich eine monotone Leere, die es ihm unmöglich machte, irgendeinen positiven Aspekt zu finden, der seine Laune bessern könnte. "Hallo, Bussardfang." Er sprach monoton, brachte ein grüßendes Schnippen des Schwanzes zustande, doch seine Augen waren leer und zeugten von dem Sturm, der so eiskalt in ihm tobte. Ihm fiel auf, wie unsicher der ältere Kater schien und es freute ihn - rational gesehen - dieses Angebot zu hören, aber allein der Gedanke daran aufzustehen und sich zu weiteren Katzen zu begeben, erschien ihm so unendlich schwer. "Nein.. Ich würde sie.. gern kennenlernen, denke ich", erwiderte er nach einiger Zeit dennoch und obwohl seine Glieder sich unglaublich schwer anfühlten, rappelte er sich eher minder elegant auf die Pfoten. Schmerz zog durch seinen Rücken, nicht stark, doch trotzdem bemerkbar, und verjagte kurz die seelischen Qualen, die er durchlitt. Sicher war es nicht intelligent gewesen, sich diesem Schimmer einer heilen Welt hinzugeben und sicher wäre alles, jeder einzelne Schritt und jeder verdammte Gedanke, einfacher, wenn er es nicht getan hätte. Wenn es sich nicht so gut angefühlt hätte. Wenn er ihre Anwesenheit nicht jetzt schon vermissen würde. Es hätte nicht passieren sollen. Alles wäre besser gewesen. Wobei, nein, nicht besser. Einfacher. Es wäre einfacher gewesen.

Offensichtlich war die Zeit noch schneller vergangen, als es Kummerpfote bewusst gewesen war. Oder aber, der Kampf ging unendlich schnell, denn kaum, dass der schwarze Schüler auf seinen Pfoten stand und Bussardfang folgen wollte, trat Brombeerstern zurück ins Lager. Kummerpfote erfror, mitten in seiner Bewegung und das Herz schlug ihm bis zum Hals. Doch es hörte auf zu schlagen, als ihm klar wurde, was er sah. Als nach und nach andere Katzen in das Lager kamen. Ihrem Anführer aus dem Kampf folgten. Er so viele Gestalten sah, in seinem Kopf Namen dazu fand, doch keiner interessierte ihn. Keiner. Nur einer spukte durch seinen Kopf. Blasspfote. Blasspfote. Blass- ...
Brombeerstern tat seine Schritte, bis in die Mitte des Lagers. Nur unweit von dem Platz entfernt, an dem sich der Schüler und sein Mentor befanden. Und Brombeerstern ließ einen Körper von seinem Rücken gleiten.
Kummerpfotes Beine wurden kalt. Eiskalt zog sich die Lähmung hinauf zu seinen Schultern, seinen Oberschenkeln, zu seinem Rücken und traf sich mit einem schmerzhaften Schlag in seiner Magengrube. Keuchend stolperte er einen Schritt vor, die sonst so schönen Augen zu einem Ausdruck des Grauens aufgerissen. Blasspfote. Blut. Schwarzes, getrocknetes Blut. Wunden, offen, klaffend, nicht erkennbar, wo eine anfing und die andere aufhörte. Mittendrin, mitten in diesem entstellten Bild, war ein Fetzen cremefarbendes Fell zu sehen. Etwas in Kummerpfote brach kreischend in all seine Einzelteile, splitterte in seiner Brust und raubte ihm jeglichen rationalen Verstand. Es war Hoffnung, die dort brach. Hoffnung und das Gefühl einer Akzeptanz, die er so lange vermisst hatte.
Würgend taumelte er nach hinten. Weg. Weg von der Lichtung, weg von Bussardfang, weg von allem. Das war nicht real. Es war real. Er wusste, dass es real war doch es zu leugnen machte es einfacher. Es zu leugnen sorgte dafür, dass seine instabile Psyche nicht sofort in ihre Einzelteile brach. Für diesen Moment. Unglauben. Leugnen. Weg, weg weg.

Ein kehliges Wimmern entfuhr dem jungen Kater, der die Augen nicht von dem Grauen abwenden konnte, was er sah. Blasspfote fiel im Kampf. Gefallen. Im Kampf. Verunstaltet, zerstört, zerfetzt. Kummerpfote erbrach sich hinter einen Stein, sein Körper krampfte sich zusammen und seine Beine drohten unter dem schweren Gewicht seines Körpers ihren Dienst zu versagen. Nur unweit entfernt von Bussardfang, von Blasspfote, von seinem ganzen Clan, doch es war ihm egal. Alles war egal. Da war nur Schmerz, Vergeltung, Verzweiflung und Hass. Hass auf die Hunde, Hass auf die Patrouille, Hass auf den Kampf und eine tiefe, innere Verzweiflung, die wollte, dass er den SternenClan anschrie und ihn fragte, wieso sie die einst so wunderhübsche Schülerin derartig verstümmeln musste. Es war ihm egal, was Brombeerstern noch sagte. Es war ihm auch egal, wer ihn ansprechen könnte oder das Tränenherz eilig durch das Lager lief, um die Verletzten zu behandeln. Alles war egal. Er war wieder allein.

Schon beinahe wahnhaft, manisch, fuhr Kummerpfote die Krallen ein und wieder aus. Bohrte sie in die Erde, zog sie wieder zurück, so lange, bis sie vor Überanstrengung brannten. Fest waren seine Augen auf den leblosen Körper der Schülerin gerichtet, die dort lag, als könnte sie Frieden finden. Der Kater blendete die Wunden aus. Erschaffte sich selbst ein Wunschbild vor seinen Augen. Sah Blasspfote, die dort lag, so, als wäre sie einfach eingeschlafen. Ein imaginärer Wind streifte durch ihr Fell, die Augen sahen dennoch ins Leere. "Du wirst mich niemals ganz verlassen." Ein Flüstern im Wind. "Du hast es versprochen." Langsam wurde der Schmerz erträglicher, wurde zur Seite gedrückt von einer schwarzen, ruhevollen Leere, die er mit offenen Armen begrüßte. Seine Augenlider flatterten unruhig und Tränen quollen daraus hervor, Tränen, die er nicht einmal mehr fühlte.
Es war gut so, jetzt, wie er nichts von dem fühlen musste, was ihn innerlich zerriss. Wie die Tränen ihn den Druck von der Brust nahmen, der ihn zu Boden drückte und ihn daran gehindert hatte, sich zu bewegen. Doch jetzt rappelte Kummerpfote sich auf, die Beine zitternd, die Augen verschleiert und leer, doch er machte die Schritte, die ihm so unendlich schwer fielen. Unsicher, als könnte er jeden Moment wieder in sich zusammen brechen, ging der Schwarze auf den toten Körper zu, an dessen Seite sich mittlerweile auch Ginkgoblatt befand, doch er bemerkte sie nicht. Vor ihr stehend sah er auf sie hinab, sah in die Augen, die einst so schön gewesen waren. Nun zeichnete sie der grün-graue Schleier des Todes. Seine Beine klappten unter seinem Körper zusammen, er krachte bäuchlings auf den Boden und legte den Kopf auf den Boden, Nase an Nase mit der, nun toten, Schülerin. Die Wunde an seinem Rücken war nicht von Relevanz, auch nicht, dass er sie maßlos überstrapazierte und sicher die Gefahr groß war, dass sie noch einmal auf ging. Relevant war nur der stechende Geruch von Blut in seiner Nase, die er fest gegen die kalte Schnauze von Blasspfote presste. "Ich werde dein Feuer sein." Viel mehr als ein Wispern war es nicht, was er zustande brachte, doch sie würde die Worte hören, nur das zählte. Nur das. Und dann, danach, zählte nichts weiter mehr.

Erwähnt: Blasspfote, Bussardfang, Brombeerstern, Gingkoblatt, Tränenherz
Angesprochen: Blasspfote, Bussardfang
Sonstiges: Schmerz.




     
Talking xx Dreaming xx Mentioning


 


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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptySa 08 Aug 2020, 13:49



Hummelpfote


#018 | Schüler | WolkenClan  | Steckbrief


Gerade wollte er sich zum Lagerausgang bewegen, da hörte er Mondgesichts Stimme und drehte sich in ihre Richtung. "Danke Mondgesicht, ich werde dir morgen auch alles erzählen!" Miaute er euphorisch und sprang dann freudig zum Ausgang. Das Drama um Blasspfote ging vollkommen an ihm vorrüber und auch das der Kampf gegen die Hunde nun endlich vorrüber war, schien der kleine Schüler nicht wirklich zu realisieren. Viel zu sehr war er darauf gespannt, wie seine erste Große Versammlung ablaufen würde und vor allem wie die anderen Clans so waren.
Als Brombeerstern dann schließlich zum Aufbruch rief, schwenkte er Mondgesicht verabschiedend mit dem Schweif zu, bevor er sich dem Strom aus Katzen anschloss und gespannt zum Baumgeviert aufbrach.

g.t.: Baumgeviert [SternenClan Territorium]

Reden | Denken | Handeln | Andere

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptySa 08 Aug 2020, 15:24



✁Mohnfrost
I'm always nice, so there's no reason to not like me, right?

Mehr und mehr Katzen schlüpften aus dem Lager, folgten Brombeersterns Ruf zum Aufbruch, während sie selbst darum kämpfte, bei Bewusstsein zu bleiben. Auch wenn ihr nicht zum Reden zumute war, war sie froh über die Anwesenheit ihrer geliebten Schwester, die sie nicht nur immer glücklich machte, sondern ihr in diesem Augenblick auch dabei half, sich nicht augenblicklich in das Reich der Träume zu verabschieden.
Immer wieder huschten ihre Augen zu Tränenherz; ihr war bewusst, dass sie selbst mit ihren Verletzungen noch gut davongekommen war, wenn man manch anderen betrachtete. Wenn man an Blasspfote dachte. Nichtsdestotrotz wuchs die Ungeduld in ihr und sie befürchtete sogar, dass die Heilerin zur Großen Versammlung aufbrechen würde, sobald die größten Notfälle versorgt waren. Nicht, dass Mohnfrost Einwand erheben oder sich vordrängeln würde - man legte sich nicht mit Ranghohen ein -, doch sonderlich glücklich würde es sie gewiss nicht machen.
»Dann freut es mich, dass du einen ruhigen Abend hattest genießen dürfen«, murmelte die Kätzin, stets darum bemüht, sich den Schmerz nicht anmerken zu lassen. Mondgesicht war einer der letzten, denen sie Sorge bereiten wollte. Umso dankbarer war sie ihr, als sie selbst den Vorschlag darlegte, zu schweigen. »Ich danke dir, das bedeutet mir viel.«
Mohnfrost wagte es nicht, ihrer Wurfgefährtin in das Gesicht zu blicken, als befürchtete sie, dass Mondgesicht ihr ihren Scham von den Augen ablesen könnte. Noch immer machte die Kriegerin sich immense Vorwürfe, die sie sich nicht zu sagen getraute. Ob es wohl Katzen geben würde, die es ihr offen heraus schwernehmen würden? Die sie damit konfrontieren würden?
Die Stille um die Schwestern herum wurde unterbrochen, als Mauseherz  zu ihnen trat, jedoch nicht allzu lange bei ihnen verweilen konnte. Am liebsten hätte Mohnfrost ihn angefaucht, dass man sie doch bitte in Ruhe lassen sollte, aber sie wusste, dass es sich nicht ziemte und ihr Bruder es nur gutmeinte. Dennoch... Seh ich denn so aus, als möchte ich, dass der gesamte Wald zu mir dackelt?
Sie zwang sich zu einem gutmütigen, falschen Lächlen und nickte ihrem Bruder zu, während sie mit belegter Stimme zu ihm sprach, »Genieß die Große Versammlung und erzähl mir in Detail davon, wenn du wieder da bist, ja? Ich freue mich darauf.«
Ich hoffe, ich schlafe, bevor die Große Versammlung vorbei ist, dachte sie, während sie dem Krieger hinterherblickte. Sie mochte ihn, nein, sie liebte ihn - genauso wie jeden aus ihrer Familie. Aber in manchen Situationen ging ihr jeder auf den Sack und es war bereits schwer genug, diese Haltung vor Mondgesicht zu verbergen.
Mohnfrosts Blick fiel auf Hummelpfote, dessen Körper sie just im Ausgang verschwinden sah, und unwillkürlich wanderten ihre Gedanken zu Sonnenpfote, ihrem eigenen Schüler. Ein Anflug von schlechten Gewissens wallte in ihr auf, als ihr klar wurde, dass es ihn vermutlich interessieren würde, wie der Kampf gegen die Hunde im Genauen verlaufen war. Dass sie ihn nicht in Gänze so trainieren können würde, wie sie es sich vorgestellt hatte aufgrund ihrer akuten Verletzungen.
»Mondgesicht?«, wandte sie zaghaft das Wort an ihrer Schwester, die sich liebevoll an sie gelehnt hatte. »Wäre es in Ordnung für dich, wenn du bei deinem nächsten Training mit Hummelpfote Sonnenpfote mitnehmen könntest?« Es wurmte sie, sie darum bitten zu müssen, weil sie sich auf das Mentorendasein gefreut hatte und nun bereits in der zweiten Einheit dazu gezwungen worden war, auszusetzen. »Ich glaube nicht, dass ich morgen schon wieder auf den Beinen sein werde, möchte aber auch nicht, dass sein Training stockt, weil ich ungeschickt war.«

WoC Kriegerin | 20 Monde | 027

Angesprochen: Mondgesicht, Mauseherz
Erwähnt: Brombeerstern, Tränenherz, Sonnnepfote, Hummelpfote

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyMi 12 Aug 2020, 12:52

Wipfelfrost
#015

WoC | Krieger
Die Nacht war klar und der Mond noch immer voll. Wipfelfrost spürte eine eisige Kälte zwischen seinen Schultern sitzen und während er hinaufsah zum sternenreichen Himmel, schaute er und hielt zugleich Ausschau nach etwas gänzlich anderem. Es wäre ihm niemals so klar geworden, nach was er da dürstete, hätte er heute nicht den Schüler Kummerpfote an Blasspfotes Leichnam gesehen. Der Kater schloss seine Augen. Obwohl die Gräser die Luft schon merklich abgekühlt hatten, war es noch warm. Sterne funkelten am dunklen Himmelszelt, hell genug, um die scharfen Konturen der Muskeln des Kriegers deutlich erkennen zu können. Sofort nach der Rückkehr der Kampfpatrouille, war der silberne Kater Tautropfen aus dem Weg gegangen, obwohl sie kurz zuvor noch einen gemeinsamen Ausflug geplant hatten. Doch es war seltsam. Der Tod von Blasspfote hatte den Krieger sehr mitgenommen, obwohl er die junge Schülerin kaum gekannt hatte. Er konnte nicht vergessen, wie zerfetzt dieser kleine Körper im Lager gelegen hatte. Die Kätzin war eines unnatürlich grausamen Todes gestorben - sie wurde nicht einfach getötet, sie wurde hingeschlachtet. Doch der Tod der Schülerin wurmte ihn nicht einmal am schlimmsten, sondern die Reaktion von dem, der bei ihr gestanden hatte; Kummerpfote. Es war schmerzhaft gewesen, den jungen Kater auch nur anzusehen. Wipfelfrost war sich der Beziehung der beiden Schüler nicht sicher, doch er ahnte, dass sie mehr als nur Freundschaft verbunden hatte, selbst wenn sie zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Gefährten hätten werden können. Die beiden hatten sich verloren, bevor sie wirklich beieinander hätten sein können. Schwermütig öffnete er die Augen. Es wäre egoistisch von ihm gewesen - und er wusste es - zu denken, Blasspfote wäre gestorben, nur um ihm aufzuzeigen, dass seine eigene Zeit hier begrenzt war, doch in diesem Moment glaubte er es, dass diese Schülerin sterben musste, damit er endlich seinen Stolz überwand. Langsam setzte er sich auf und lief langsam zum Bau der Krieger. Er sollte die einzige Möglichkeit, mit einer netten Kätzin einen Spaziergang zu machen, nicht verstreichen lassen und er musste sich noch bei ihr entschuldigen. Er bemerkte, dass sie noch nicht ganz eingeschlafen war, weswegen er leise flüsterte: »Begleitest du mich kurz?« Ohne auf eine Antwort zu warten, verließ der Kater den Bau der Krieger und wartete draußen auf sie. Als sie bei ihm war, fing er an zu sprechen: »Es tut mir leid, dass ich dir seit der Rückkehr der Patrouille aus dem Weg gegangen bin. Ich musste ein wenig alleine über alles nachdenken... Das war bestimmt auch für dich ein Schock.« Sie schien ja sehr leichtfertig über die Hunde gesprochen zu haben, weshalb es sie doch bestimmt schockiert haben musste, zu sehen, was sie der Schülerin angetan hatten. Er schüttelte kurz den Kopf. »Wie dem auch sei... Ich würde dennoch gerne den Spaziergang mit dir machen. Jetzt. Wenn du immer noch Lust hättest?« Es klang fast ein wenig unsicher und schüchtern, was bei so einem Koloss seltsam wirken musste. Er wartete eine Antwort ab und als sie endlich zustimmte, verschwand seine Unsicherheit auch sofort wieder und er nickte bloß. »Dann lass uns gleich aufbrechen.« Wipfelfrost verließ zusammen mit der Kätzin das Lager.

↬ Kleines Waldstück [WolkenClan Territorium]

Angesprochen: Tautropfen
Erwähnt: Kummerpfote, Blasspfote, Tautropfen
Letzte Position: //
Letzte Handlung: Hat mit Tautropfen das Lager verlassen


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Katsuki
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyDo 13 Aug 2020, 20:24

Hurrikanpfote
»Wolkenclan | Schüler | #018«
Abwesend, mit verklärten, halbgeöffneten Augen starrte Hurrikanpfote blind ins Lager hinein. Überdeutlich spürte er das Pochen seines Herzens in seinem gesamten Körper. Es schickte immer und immer wieder Wellen des Schmerzes durch seine Adern, ließ ihn erbeben, zittern, krampfen. Zumindest dachte er das. Äußerlich sah man dem Kater die Schmerzen jedoch nicht an. Stumm und bewegungslos kauerte er auf der Erde, der metallische Geruch seines Blutes lag schwer und penetrant in der Luft.

Irgendwo am Rande seines Bewusstseins bemerkte er, wie sich jemand zu ihm kauerte, mit schnellen und präzisen Zügen seine Wunden leckte und leise sanfte Worte zu ihm sagte. Er versuchte sich auf die Katze zu konzentrieren, sich etwas anderem hinzugeben als der Taubheit seines Geistes und der Schmerzen in seinem Körper, was erstaunlich gut funktionierte. Der aromatische Geruch einiger Kräuter, welcher der Heilerkatze immer anhaftete, versuchte sich über den seines Blutes zu legen, was nicht so recht funktionieren wollte. Und doch war er dankbar, nahm den neuen Schmerz, welchen seine Heilerin ihm zufügte während sie seine Wunden säuberte an, nahm sie in sich auf. Denn solange er Schmerzen hatte, lebte er. Solange fühlte er.

Mit einer schier unendlich kräftezehrenden Bewegung richtete sein matter Blick sich auf den Leib von Tränenherz, welche sich liebevoll um seinen geschundenen Körper kümmerte. Das Lächeln, welches er gerne auf seinem Gesicht gehabt hätte, verkam zu einer ausdruckslosen Fratze. Irgendetwas sagte sie zu ihm, konzentriert zog er die Stirn in Falten, rollte die Worte aus ihrem Mund in seinem Hirn hin und her, bis aus den Bruchteilen ein ganzer Satz wurde und er endlich verstand was sie von ihm wollte.

Vor sich erkannte er ein paar dunkle Kerne, welche ihm auf Kurz oder Lang Linderung versprachen. Atemlos keuchte er auf, als er versuchte den Hals zu recken, Schmerz schoss ihm die Schulter hinab bis zu seiner Hüfte. Ein unwilliges Brummen entkam seiner strapazierten Kehle. Mit einigen unendlich langsamen Bewegungen reckte und streckte er sich, ließ seine Zunge heraushängen und nahm so schnaufend die Mohnsahmen auf. Und jetzt sollte er laufen? So gerne würde er etwas sagen, würde Tränenherz gerne helfen, ihr den Job einfacher machen, jedoch versagte ihm sein Körper den Dienst. Er kam nicht vom Fleck. Missmutig ließ er die Ohren hängen, während es ihm wieder deutlich schwerer fiel dem Tun der Heilerin zu folgen.

Wütend über sich selbst biss er fest die Zähne zusammen, riss konzentriert die Augen auf und stemmte sich mit seinem ganzen mentalen Gewicht gegen die unsichtbare Barriere, welche ihn fest auf den Boden kettete. Er würde hier nicht liegen bleiben. Er würde seiner Heilerin nicht das Leben schwer machen. Er würde verdammt nochmal nicht sterben. Merklich wurde sein Atem schwerer, während er alles an Kraft in seine schmerzenden Gliedmaßen schickte, alles an Entschlossenheit, alles was er irgendwie noch in sich zusammengekratzt bekam. Ein Zittern ging durch seinen schlanken Körper, bebend bewegten sich seine Pfoten, langsam, kaum sichtbar schoben sie sich zusammen. Keuchend kniff er die Augen zusammen, konzentrierte sich ganz genau auf jeden Muskel, den er bewegen wollte.

"Ich..." brachte er knurrend hervor, sah kurz auf, fixierte mit seinen Augen den Blick der Heilerin mit flammender Entschlossenheit. "kann..." Fest presste er die Pfoten in die Erde, hob langsam aber sicher seinen Körper an, welcher laut kreischend zu protestieren versuchte. Atemzug um Atemzug presste sich gequält aus seiner Kehle, ließ seine Lungen schier zerbersten. "laufen..." Ein letztes Mal bereitete er sich Mental auf all die Schmerzen vor, drückte sich hoch und höher, bis in den Stand. Wackelig stand er auf allen vier Pfoten, knurrte tief und angespannt um den Schmerzen Luft zu machen.

"Los." Brachte er hervor, jeder Muskel seines Körpers war bis zum Zerreißen gespannt. Lange würde er das nicht aushalten. Er war viel zu weit über seine körperlichen Grenzen hinausgegangen, viel zu weit. Und er würde die Quittung hierfür ganz sicher noch bekommen. Aber jetzt hieß es erstmal seinen verdammten Körper zu bewegen, um ihn irgendwie in den Heilerbau zu schaffen.

Erwähnt: Tränenherz
Angesprochen: Tränenherz
Ort: WoC Lager, Nahe dem Lagereingang
Verletzungen:Schwere Verletzungen im Flanken/Schulterbereich, Dornenstiche und Kratzer, drei rausgerissene Krallen. (Bisher Unbehandelt)
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyFr 14 Aug 2020, 09:55

WolkenClan-Lager - Seite 24 Latest?cb=20191006022049&path-prefix=de
Tautropfen
Die junge Kriegerin hatte sich noch etwas mit Wipfelfrost unterhalten, bis die Rückkehr der Patrouillen endlich bevor stand. Sie war bereits aufgeregt von einer Pfote auf die andere getreten. Nun würde sie endlich das Lager verlassen dürfen. Etwas tun dürfen! Doch als sie sich umblickte, war der hell getigerte Kater verschwunden. Immer wenn sie ihn kurz sah, war er gleich darauf wieder weg. Tautropfen fragte sich, ob sie wohl etwas falsch gemacht hatte, schmollte aber auch ein wenig. Immerhin hatte ER sie gefragt ob sie zusammen jagen gehen wollten. Und sie hatte sich schon auf einen spaßigen Ausflug gefreut.

Die verwundeten Katzen wurden bereits behandelt und für Blasspfote saßen die ersten Katzen zur Todeswache bereit. Sie selbst hatte nie viel mit ihr zu tun gehabt, weshalb sie den Kreis der Katzen bei ihr in Ruhe trauern ließ und sich stattdessen auf die Versammlung konzentrierte...

Na toll. Erst war ihr Ausflug ins Wasser gefallen und dann durfte sie nicht mal mit auf die Große Versammlung gehen, die sicherlich auch viel Spaß gemacht und spannend gewesen wäre. Unzufrieden hatte sie sich dann auf den Weg in den Kriegerbau gemacht, um ein weiteres mal zu versuchen zu schlafen.

Sie hatte noch nicht lange gelegen, als eine leise Stimme an ihr Ohr drang. "Wohin?", fragte sie leicht schmollend, aber da war der große Kater schon wieder draußen. Seufzend richtete sich die junge Kriegerin in ihrem Nest auf. Sie würde ja doch nicht schlafen können. Da konnte sie auch mit ihm kommen. Langsam tappte sie aus dem Bau heraus und richtete ihre grünen Augen auf den Kater, der dort auf sie wartete.

Als er sich nun entschuldigte, seufzte sie leise und merkte an: "Wir alle wissen, dass wir bei einem Kampf um unseren Clan sterben könnten. Wenn wir nur daran denken, hätten wir doch niemals an etwas Spaß". Sicher war es traurig, wenn eine Katze starb, aber sie kannte sie kaum und irgendwann war es für jeden Zeit zum Sternenclan zu gehen. Sie selbst wollte einfach so viel Spaß haben und so viele Abenteuer wie möglich erleben, bevor es je so weit war.

Noch immer ein wenig schmollend blickte sie zu dem großen Kater, bevor sie noch ein weiteres mal seufzte: "Na gut. Immerhin hatte ich mich auf unseren Jagdausflug gefreut". Danach blickte sie ihn noch einmal mit ihren grünen Augen an ehe sie ihn bat: "Verschwinde das nächste mal nur nicht einfach, wenn wir etwas unternehmen wollten und lass mich so lange warten... Ich hasse es warten zu müssen...". Zwar wollte sie ein wenig streng schauen, allerdings siegte dann doch ihre Vorfreude auf den Ausflug und sie musste schmunzeln als sie ihm antwortete: "Ja, lass uns endlich los gehen!". Danach folgte sie ihm aus dem Lager heraus.

-> kleines Waldstück (Wolkenclan-Territorium)

Interagiert mit: Wipfelfrost
Erwähnt: Blasspfote


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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptySa 15 Aug 2020, 20:02


Tränenherz

Vertretung


Tränenherz wartete, bis Hurrikanpfote alle Mohnsamen, die sie ihm gegeben hatte, geschluckt hatte und sich dann auf alle Viere hievte. Der Schüler meinte zwar, er würde den Weg alleine schaffen, aber noch immer schien er entkräftet und sein Zustand alles andere als gut, und sie machte sich Sorgen, dass er sich überanstrengte. Bevor sie noch etwas zu ihm sagen konnte, hörte sie eine Stimme an ihrer Seite und drehte sich um, um Kristallfeder anzublicken. »Das wäre eine gute Idee«, miaute sie, als die silberne Kätzin ebenfalls ihre Hilfe anbot und nickte schnell. In schwierigen Zeiten musste der Clan zusammenhalten. Kurz überlegte sie, fügte dann hinzu: »Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du den Verletzen allen etwas Wasser bringen könntest. Und hilf Hurrikanpfote bitte in den Heilerbau, ich weiß nicht, ob er es wirklich alleine schafft. Ich werde mich in der Zwischenzeit um die anderen kümmern.« Die Heilerin wartete einige Augenblicke, um ihre Worte sacken zu lassen und überließ dann Kristallfeder ihrem Tun, während sie sich wegdrehte und in die Mitte der Lichtung lief. Ihre bernsteinfarbenen Augen hielten Ausschau nach Mohnfrost, die sich noch immer nicht hatte untersuchen lassen, obwohl sie ihre Schwäche deutlich riechen konnte.
»So. Genug geredet.« Laut und mit einem gewissen strengen Unterton erhob sie ihre Stimme und blickte auf Mondgesicht und Mauseherz, die bei der Kriegerin standen und sich mit ihr unterhalten hatten. »Mohnfrost, komm bitte in den Heilerbau, damit ich mir dein Bein ansehen kann.« Sie ließ ihre Augen nun auf der roten Tabbykätzin ruhen und lief dann bereits vorraus, um alles vorbereiten zu können. Auch wenn sie versuchte, die schwersten Fälle in den Griff zu bekommen, es gab noch eine Menge zu tun. Hoffentlich würde ihr Kräutervorrat reichen, denn die Zeit, noch einmal Nachschub zu besorgen hatten sie nicht und es war außerdem im Moment viel zu dunkel. Sie durfte auch nicht vergessen, noch einmal nach Funkelfeder zu sehen, wenn sie alle anderen Katzen versorgte hatte und behielt es sich im Hinterkopf.
Vorsichtig trat Tränenherz durch die Brombeerbarrikade in den Heilerbau, an den anderen Patienten, die sich in seinem Inneren befanden, vorbei und direkt auf den kleinen Felsen in der Ecke des Baus zu. Sie holte die restlichen Vorräte an Ringelblume und Brennesselblättern hervor und legte einige Mohnsamen, von denen sie sich sicher war, sie brauchen zu würden, zur Seite. Sorgfältig wie immer legte sie die Kräuter ab, stieß ein leises, kaum hörbares, erschöpftes Seufzen aus und wartete anschließend auf die restlichen Verwundeteten, die aus dem Kampf zurückkehrten.

Erwähnt:
Hurrikanpfote, Kristallfeder, Mondgesicht, Mauseherz, Funkelfeder
Angesprochen:
Kristallfeder, Mohnfrost



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptySo 16 Aug 2020, 21:08

WolkenClan-Lager - Seite 24 Dc736ecb2154d4b474ba3050c00adf0c350bc098
Kristallfeder
Die weiß-graue Kätzin blickte Tränenherz fragend an und nickte dann erleichtert, als diese ihr erlaubte zu helfen. "Ich werde gleich allen mit Wasser getränktes Moos bringen. Soll ich ihnen auch Frischbeute holen?", nickte sie und blickte bei dem zweiten Teil die Heilerin noch einmal an.

Tränenherz weitere Worte bestätigte Kristallfeder mit einem Nicken und versicherte ihr: "Ich werde ihm in den Heilerbau helfen. Soll ich ihn in eines der Nester helfen?", wollte sie noch wissen, da sie nicht wusste ob es einen Unterschied bei der Behandlung machte. Kurz abgelenkt schaute sie noch einmal kurz auf, als sie angesprochen wurde. "Hallo", antwortete sie Mauseherz mit einem freundlichen Lächeln, bevor dieser sich dann auch schon auf den Weg gemacht hatte.

Danach blickte sie besorgt zu Hurrikanpfote und sprach ihn an: "Warte, lass mich dir helfen. Dann tut es vielleicht nicht ganz so sehr weh". Dabei lief sie zu ihm und stellte sich neben ihn, bevor sich sich vorsichtig an seine Seite lehnte um ihn zu stützen. Beruigend meinte sie dabei zu dem Schüler: "Gleich kannst du dich hinlegen".

Interagiert mit: Tränenherz, Hurrikanpfote, Mauseherz
Erwähnt: die verletzten Katzen allgemein


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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyMo 17 Aug 2020, 11:06

Ginkgoblatt

"It doesn't matter where you were born or whose blood flows through your veins. It's your heart that makes you a warrior above all other things."

WolkenClan | Kriegerin


Es tut mir unglaublich leid, Ginkgoblatt. Blasspfote hätte ein so langes Leben verdient, ein schönes Leben und einen friedlichen Tod, doch ich konnte sie nicht beschützen. Verzeih mir.

Es war Ahornpfotes Stimme, die mich für einen kurzen Moment in die Realität zurückholte, ehe die Schülerin sich an Dachskralle wandte und ihm Hilfe beim Begräbnis anbot. Ich schenkte der jungen Kätzin ein kurzes Nicken, auch wenn es wohl nicht wirkte wie sonst. Sie sollte sich nicht die Schuld geben an Blasspfotes Tod, wo ich doch am ehesten erkennen hätte müssen, dass meine Schülerin noch nicht für den Kampf bereit gewesen war. Wenn ich es Brombeerstern gesagt hätte ... doch stattdessen lag die Schülerin jetzt hier vor meinen Pfoten. Oder viel mehr ihr geschundener und mit Wunden bedeckter Körper.
Daran war nichts mehr zu ändern.
Auch Dachskralle sprach mir ein paar Worte zu, aber im Grunde sagten alle Katzen dasselbe. Blasspfotes Tod tat ihnen genauso Leid wie mir. An dem was passiert war, war nichts mehr zu ändern und all unsere Worten waren Bekundung unserer eigenen Hilflosigkeit im Angesicht des Endes der jungen Schülerin, die jetzt zu unseren Ahnen gegangen war. Sie vermochten wenig Trost zu geben, weder mir noch anderen. Aber es war gut, nicht alleine zu sein.

Nach einer Weile ließ ich mich neben dem Körper nieder, denn mittlerweile stand der Mond hoch am Himmel. Langsam legte ich den Kopf auf meine Pfoten, sodass meine Nase das vom eingetrockneten Blut rotbraun gewordene Fell berührte. Irgendwo am Baumgeviert mussten mittlerweile die Patrouillen aller fünf Clans eingetroffen sein und Brombeerstern konnte den WolkenClan mit all seiner Stärke präsentieren. Blasspfote aber würde heute nicht dabei sein. Sie würde nie wieder am Baumgeviert stehen ... oder zumindest nicht so.  Sie würde diese große Versammlung schon vom Silbervlies aus beobachten, gemeinsam mit den übrigen Kriegerahnen der Clans.


Angesprochen: //
Standort: Bei Blasspfotes Körper auf der Lichtung
Sonstiges: Hält Totenwache für Blasspfote

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyDi 18 Aug 2020, 15:16


Funkenwut
Never asking for someone's help,
or to get some respect
WoC | Krieger | #001


Der cremefarbene Kater war angespannt. Um ihn herum herrschte reges Treiben, Katzen wuselten um ihn herum wie eine ganze Schar verdammter Ratten, während der Krieger, seine beste „sprich mich nicht an, wenn du am Leben bleiben willst“-Aura ausstrahlend am Rande des Lagers saß und seinen orangefarbenen Blick betont desinteressiert schweifen ließ, ohne sich etwas ernsthaft anzuschauen.

Dazu noch war Funkenwut genervt. Nicht nur, dass Brombeerstern ihn nicht ausgewählt hatte um mit ihm die Hunde zu vertreiben, nein. Auch zur großen Versammlung wurde er im Lager zurückgelassen wie ein aufmüpfiger Schüler. Irgendwo in seinem Kiefer knackte es unheilverkündend, so fest hatte er die Zähne aufeinander gepresst. Sein einziger Trost war, dass auch seine nutzlosen Brüder dazu verdonnert waren die Pfoten still zu halten und den Vollmond über ihnen ziehen zu lassen. Vehement ignorierte er die andern Katzen, ignorierte die Verletzten, ignorierte die tote Blasspfote, welche den Angriff auf erschreckende Art und Weise mit ihrem Leben bezahlt hatte. Er hatte ein einziges Mal in seinem Leben nicht aufgepasst, war ein einziges Mal zu spät dran gewesen. Und dann auch noch wegen dieser katzenartigen Missbildung namens Beerenjäger, welcher ihn im falschen Moment auf die nerven gegangen war.

Funkenwut war sich sicher, nein er wusste es ganz genau. Wenn er dabei gewesen wäre, wenn er wenigstens die Möglichkeit gehabt hätte etwas zu tun, dann wäre Blasspfote diesem Mistvieh ganz sicher nicht zum Opfer gefallen. Nicht, dass ihm Blasspfote sonderlich wichtig gewesen wäre. Es ging einfach ums verdammte Prinzip.

Ein tiefes Knurren, aus den dunkelsten Tiefen seiner Brust kämpfte sich empor ins Freie, ließ den drahtigen Körper unter der Vibration seiner Stimmbänder erbeben. Er musste ganz dringend raus aus dem Lager, sich bewegen, die angestauten Emotionen herauslassen, sonst würde die nächste Katze die es wagen würde ihn anzusprechen seine Wut im vollen ausmaß abbekommen. Mit betont langsamen Bewegungen richtete er sich auf, sein Schweif peitschte aufgrund der inneren Anspannung hin und her, während er einen letzten Blick durch das Lagerinnere gleiten ließ. Die meisten Katzen, welche zur Großen Versammlung gehen würden hatten das Lager bereits verlassen,   als er mit einer Geschwindigkeit aus dem Lager schoss, welche ihn selbst einen Moment überraschte.

Erwähnt: Beerenjäger, Blasspfote, Brombeerstern, Strauchflamme (id.)
Angesprochen: //
Sonstiges: Lager -> Mooskuhle
His will is beyond reach





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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyMi 19 Aug 2020, 18:41



Onyx
tropfen


Krieger | WolkenClan
Post #
"I love you. Nobody else will."


Geduldig hatte er auf die Rückkehr der Krieger und Schüler gewartet. Er hatte sich verboten, den Kampf im Kopf auszumalen, sich vorzustellen, wie die Katzen von den Hunden zerfetzt wurden. Sich vorzustellen, wie Ginkgoblatt eventuell ihr Leben lassen könnte. Denn der Gedanke war einfach zu schrecklich.
Seine Schweifspitze begann zu zucken, als die ersten Katzen das Lager betraten. Als Fuchsjäger umkippte, schenkte er dem Kater kaum Beachtung, doch sein Herz begann zu rasen. Der Rote hatte zusammen mit Ginkgoblatt gekämpft. Wenn er so verletzt war, wie ging es dann der gefleckten Kätzin? Sollte er loslaufen und sie suchen? Doch dann betrat die helle Kriegerin das Lager. Ihr Blick fiel sofort auf Blasspfote, welche reglos am Boden lag.
Onyxtropfen erhob sich, doch Ginkgoblatt war schneller bei der toten Schülerin. Der Kater wollte nicht unbedingt in den Tumult von Katzen, welche sich gerade von der Toten verabschiedeten, doch seine Pfoten zogen ihn auf Ginkgoblatt zu. Er schmiegte sich an ihre Flanke und berührte mitfühlend ihr Ohr mit seiner Schnauze. "Hey meine Gute", miaute er leise. "Du musst dich ausruhen." Er hätte ihr sagen können, wie leid es ihm tat und dass er wusste, wie viel Blasspfote der Kätzin bedeutet hat.


©Kristina Angerer




Fuchs
jäger


Krieger | WolkenClan
Post #
"Falling down is how we grow. Staying down is how we die."


Der Kater schreckte plötzlich auf. Sein Herz raste. Er sah sich panisch um, realisierte jedoch schnell, dass er sich nicht mehr im Kampf befand. Die Zähne in seinem Rücken spürte er immer noch. Erschöpft ließ er sich wieder zurück in sein Nest fallen.
Erst jetzt fiel sein Blick auf Maislicht. Warum war sie hier? Die Kätzin hatte ihn heute morgen doch so abgewiesen...
"Mir tut alles weh", miaute er dann gequält. "Wo ist mein Schweif? Ich spüre meinen Schweif nicht..." Angst stieg in ihm auf. Er wollte eigentlich keine Angst vor Maislicht zeigen, aber es fühlte sich nicht falsch an. Er fühlte sich sogar wohl. Er war dankbar dafür, dass Maislicht da war.
Er atmete einige Male tief durch. Sein schmerzerfüllter Blick blieb an der hübschen Kätzin hängen, dann ließ er ihn zu Boden sinken. "Ist zwischen uns alles in Ordnung...?"


©Kristina Angerer

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Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyDo 20 Aug 2020, 14:40


Mondgesicht

WolkenClan | Kriegerin | #009 | Steckbrief


Von der Stille, die sie und Mohnfrost umgeben hatte, noch ganz eingenommen, nahm sie die Begrüßung ihres Bruder nur am Rande war. Nun, vielleicht war es die zuvorige Stille gewesen oder doch der leise Tonfall, mit dem Mauseherz sprach. Jedenfalls schafften seine Worte es nicht sie aus ihrer Gedankenwelt zu reißen, in die sie eingetaucht war, als sie ihrer Schwester angeboten hatte zu schweigen. Doch er war ihr Bruder und er sollte sie gut genug kennen, um zu wissen, dass er von ihr in dieser Situation keine vernünftige Antwort würde erwarten können. Die Worte die er danach an sie richtete hingegen, nahm er zwar war, verhielt sich aber noch immer nicht anders. Auf Mohnfrost aufpassen? Oh, sie war sich sicher, dass die Kriegerin dazu durchaus selbst in der Lager war. Aber auch sie kannte ihren Bruder. Es war ja nur gut gemeint. Mondgesicht seufzte leise und hob schließlich den Kopf.
Das Ohr der weißen Kriegerin zuckte kaum merklich, als es schließlich ihre Schwester war, die Mauseherz antwortete.,,Viel Spaß“, murmelte sie leise und blinzelte einige Male, bevor er sich schließlich umdrehte, um Brombeerstern und den anderen zum Baumgeviert zu folgen.
Ohne zu wissen, das es ihrer Schwester ebenso ging, erhaschte sie auch einen Blick auf ihren Schüler, der dem Anführer des Clans ebenfalls durch den Ausgang des Lagers folgte, als sie ihrem Bruder nachblickte. Beinahe automatisch begann Mondgesicht mit ihren Pfoten ein Stück Gras zu bearbeiten und blickte abermals in die Leere, als sie Mohnfrosts Stimme neben sich wahr nahm. Bei dem zaghaften, beinahe schon zögerlichen Klang, horchte sie auf und korrigierte ihre Haltung etwas, sodass sie nun gerade da saß, den Blick jedoch in keinster Weiser verändernd.
,,Oh, ich könnte beide mit raus nehmen und ihnen die Grenzen zeigen. Oder jagen? Ich denke, ich werde einfach bei meinem alten Plan bleiben. Zu zweit können die beiden auch lernen im Team zu jagen. Es wird für sie sicher eine Bereicherung gleich verschiedene Seiten der Jagd kennen zu lernen.“ Mondgesicht hielt in ihren Worten inne, als Tränenherz an sie beide heran trat und Mohnfrost mit bestimmter Stimme anwies, ihr in den Heilerbau zu folgen. Vermutlich war das auch besser so.,,Keine Sorge, ich werde mich um Sonnenpfote kümmern“,miaute die Kriegerin leise, an ihre Schwester gewandt, bevor sie sich schließlich erhob, um ihrer Schwester Platz zu geben sich ebenfalls zu erheben und damit die Heilerin ihren Aufgaben nachgehen konnte.

Reden | Denken | Handeln | Andere

Angesprochen: Mohnfrost
Erwähnt:Mohnfrost, Mauseherz, Brombeerstern, Sonnenpfote, Tränenherz

Code by Marvel


Zuletzt von Nox am Sa 05 Sep 2020, 14:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptyDo 20 Aug 2020, 20:18



✁Mohnfrost
I'm always nice, so there's no reason to not like me, right?

Die rote Kätzin hatte jegliches Gefühl für Zeit verloren; immer und immer wieder fiel sie in einen Sekundenschlaf - Sekundenbewusstlosigkeit? -, aus dem sie jedes Mal verwirrt aufschreckte. Mohnfrost war einfach so unsagbar erschöpft und doch wusste sie, dass sie es Tränenherz nur erschweren würde, wenn sie sich nun in das Reich der Träume verabschiedete.
Sie war überrascht über sich selbst, dass sie überhaupt noch in der Lage gewesen war, klare Gedanken zu fassen, obgleich der Redefluss ihrer Schwester ihr, wenn sie ehrlich war, Kopfschmerzen bereitete. Hätte sie nicht einfach Ja oder Nein sagen können? Aber die Kriegerin liebte Mondgesicht zu sehr, um sie anzuschnauzen, weshalb sie ihr nicht nur ein wohlwollendes Nicken als auch ein gezwungenes Lächeln schenkte, ehe sie ihr mit schwacher Stimme entgegnete, »Das klingt nach einer wirklich guten Idee.«
Mohnfrost hoffte, dass auch Sonnenpfote damit einverstanden sein würde; sie wollte ihren neuen, kleinen - und vor allem allerersten - Schützling nicht nach einer solch kurzen Zeit bereits enttäuschen. Auch wenn ihr bewusst war, dass sie sich einen zu großen Kopf darüber machte, nahm sie sich vor, doppelt so viel Anstrengung in das Training zu legen, sobald Tränenherz ihr das Zeichen dazu gab, dass alles wieder in Ordnung war. Sie wollte einfach sichergehen, dass Sonnenpfote, ohne dass sie es äußern musste, bemerkte, wie leid es ihr tat, und hoffentlich mit ihr sympathisierte.
»Ich danke dir«, miaute die Kriegerin schließlich, bevor sie spürte, wie die Wärme ihrer Schwester sie verließ, und dafür jedoch die Stimme der WolkenClan Heilerin ertönte. Tief atmete Mohnfrost ein, als sie zu realisieren begann, dass Tränenherz sie aufforderte, ihr zu folgen - sah sie denn aus, als hätte sie noch die Kraft dazu? Aber wie dem auch sei, die rote Kätzin war nicht erpicht darauf, sich in dieser Situation mit der Katze anzulegen, die sich um sie kümmern würde. Generell lag es ihr nicht üblich, Streit mit jemanden zu suchen, der eine bedeutsame Stellung im Clan einnahm, auch wenn es oftmals sehr verlockend war.
Unerfreut, doch stets darum bemüht, sich es nicht anmerken zu lassen, biss Mohnfrost die Zähne zusammen und stemmte sich auf ihre Pfoten, wobei sie dabei versuchte, insbesondere ihre linke Hinterpfote nicht zu belasten. Langsam humpelte sie Tränenherz hinterher und trat in den Bau ein, der vom intensiven Geruch der Heilkräuter erfüllt war.
»Hier bin ich«, murmelte die Kätzin, während sie sich weiter auf die Heilerin zubewegte, unschlüssig, wo sie sich niederlassen sollte.

WoC Kriegerin | 20 Monde | 028

Angesprochen: Mondgesicht, Tränenherz
Erwähnt: Sonnenpfote

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 24 EmptySa 22 Aug 2020, 00:03


»Maislicht«

WolkenClan » Kriegerin « #64


Noch immer wartete die gefleckte Kriegerin auf das Erwachen des Kriegers, so konnte sie nichts anderes tun, als der Heilerin des Clans dabei zu zusehen, wie diese Kräuterpasten auf die Wunden des Kriegers schmierte. Ihre Schwanzspitze zuckte besorgt, während ihre Augen über die Wunden des Kriegers glitten. Es tat ihr so unglaublich weh, ihn so zu sehen. Somit dauerte es auch eine Weile, bis die Kriegerin realisierte, dass die Heilerin mit ihr sprach. Angespannt richtete sie den Blick auf die Spinnweben und beobachtete dann, wie die Heilerin den Bau verließ. Fuchsjäger lag somit in ihren Pfoten... in ihren Pfoten allein. Unsicher und nervös packte sie die weißen Fäden, legte sie vorsichtig über die Wunden des Katers und presste dann, auch wenn es sie beunruhigte, dass er dadurch aufwachen könnte und seine Schmerzen verschlimmert würden.
Durch die Panik und den Stress erschöpft, ließ sich Maislicht neben den Krieger sinken und vergrub ihre Nase in seinem unverletzten Fell. Zitternd lag sie so neben ihm, emotional aufgelöst, konnte an nichts anderes denken, als daran, dass sie ihn vielleicht nie wieder so haben könnte, wie es zuvor gewesen war. Sie waren auf einem guten Weg gewesen, sie hätte in ihm einen Gefährten finden können, wie Wolfsherz nie einer gewesen war, doch wenn er erwachte und sie anders ansah... dann war dies nicht mehr als nur ein Traum, an den sie sich verzweifelt geklammert hatte.
Ein Ruck ging durch den Körper an ihrer Seite. Erschrocken zuckte auch die Kätzin zurück, als Fuchsjäger sich aus seiner Ohnmacht löste und verwirrt um sich blickte. Als ihre Blicke aufeinander trafen, zog sich ihr Herz gequält zusammen und sogleich rückte sie näher an ihn heran. In diesem Moment sah er so verängstigt aus, dass ihre Sorge nur ansteigen konnte. Unwillkürlich kuschelte sie sich an ihn, um ihm ihre Wärme und Trost zu spenden. Sein Schmerz musste unbegreiflich sein, doch so war auch die Angst um sein Leben, die in ihr tobte.
»Schsch, hab keine Angst, ich bin hier, es wird alles gut, du bist in Sicherheit«, miaute Maislicht sanft und beugte sich zu seinem Gesicht hinab, um ihm liebevoll über die Wangen zu lecken. Kurz hielt sie in der Bewegung inne, um in seine von Qualen gezeichneten Augen zu blicken, denn sie wusste nicht, ob er damit einverstanden war. Dann war es ihr jedoch egal und sie senkte ihre Zunge wieder auf sein Wangenfell hinab, um ihm zu zeigen, dass sie wirklich hier sein wollte. Bei ihm. »Es tut mir so leid, wie ich heute Morgen zu dir war, es ist so kompliziert und natürlich habe ich deine Gefühle verletzt, denn ich bin einfach nur ein mäusehirn. Dabei empfinde ich doch ganz anders, glaube mir, ich wollte dir nicht... auf Dauer so wehtun? Ich... Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, bitte verzeih mir, ich bin einfach nur froh, dass du wieder hier bist, dass du noch lebst... Ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn der Hund dich...«
Maislichts Stimme versagte, während sie ihn angsterfüllt und voller Liebe anblickte. Sie sollte nicht so empfinden, denn das würde bedeuten, dass ihre Schülerin sie hassen würde. Dabei war sie ihr so wichtig, als wäre ihre Schülerin ihre Tochter...
»Ich werde es dir erklären... Aber erst musst du dich ausruhen, gesund werden... für mich? In Ordnung?«


Tränenherz (id.), Fuchsjäger, Wolfsherz (†), Salzpfote (id.)« Erwähnt
Fuchsjäger « Angesprochen

© Moony

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