Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 WolkenClan-Lager

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Athenodora
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Athenodora


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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptyDi 28 Dez 2021, 22:54




Aschenpfote

WolkenClan | Schülerin | 8 Monde
#001

Wie spät war es eigentlich? Beim SternenClan! So spät schon?
Erschrocken sprang die graue Schülerin von ihrem Plätzchen im Lager auf und unterzog ihr wirres Fell einer schnellen Fellwäsche, bevor sie die Überreste ihres Feldhamsters, die sie achtlos vor sich liegen hatte lassen, aufsammelte und eilig zum Schmutzplatz brachte.
“Mäusedreck!“, murmelte sie immer wieder vor sich hin, während sie versuchte sich zu beeilen, ohne wie eine Verrückte zu wirken, die wie von einer Biene gestochen durchs Lager rannte, als gäbe es kein Morgen.
Sie hatte verschlafen! Verschlafen! Sie! War das überhaupt möglich? Dabei hatte sie doch eigentlich nur die wenigen Strahlen der Sonne noch genießen wollen, die der SternenClan ihnen gönnte, bevor die Blattleere in vollen Zügen einkehrte. Es war kalt. Verdammt kalt! Und vor allem zu kalt für ihre Verhältnisse! Warum war die Blattleere so schnell gekommen? Gefühlt war doch eben noch Blattfall gewesen, oder nicht? War sie nicht eben noch mit ihren Geschwistern durch das fallende Laub getollt, das von den Bäumen im Wald gefallen war? Wo war das bunte Laub jetzt hin verschwunden? War unter der dünnen Schneedecke überhaupt noch etwas davon übrig?
Und wenn sie schon über verschwundene Dinge nachdachte…wo waren eigentlich Brandpfote und Schlangenpfote? Tja…zumindest schien die Antwort auf diese Frage bedeutend leichter zu sein, als die Frage nach dem verschwundenen Laub. Denn im Gegensatz zu Aschenpfote waren ihre beiden Geschwister sicher um einiges nützlicher als sie und waren mit ihren Mentoren unterwegs.
“Mäusedreck!“, fluchte die Nachtgraue erneut, während sie sich verzweifelt im Lager umsah. Hurrikanjäger würde ihr die Ohren langziehen, wenn sie zu spät kam. Noch länger, als sie sowieso schon waren! Und dann ging sie irgendwann als Kaninchen durch. Dabei wollte sie doch gar kein Kaninchen sein! Die Dinger hatten einen plüschigen Bommelschwanzpo! Pah! Hurrikanjäger?“, rief die Kätzin vorsichtig in Richtung des Frischbeutehaufens, in der Hoffnung, dass ihr Mentor einfach nur beim verspäteten Frühstück saß und ihr Fehlen gar nicht bemerkt hatte. Jedoch vergebens. Am Frischbeutehaufen war weit und breit keine Spur von ihrem Mentor zu sehen. Okay. Ruhig bleiben. Sie würde kein Kaninchen werden! Nicht heute! Nachdenken Aschenpfote…wo könnte Hurrikanjäger sein?, dachte sie vor sich hin, während ihre Pfoten sie zum Lagerausgang brachten, wo sie den Krieger vermutete. Doch auch hier saß der Kater nicht. Wenn er auf sie gewartet hätte, dann würde er das doch sicher hier tun, oder nicht? Aber…was wenn er gar nicht auf sie gewartet hatte und einfach losgegangen war? Was, wenn er sie einfach hier zurückgelassen hatte, um sie dafür zu bestrafen, dass sie weggenickt war, wie ein kleines Junges, das nichts anderes im Sinn hatte, als schlafen und essen?
“Oh SternenClan…bitte lass ihn nicht sauer sein.“, murmelte die Kätzin, während sie ihren Schritt in Richtung der Kinderstube lenkte. Doch hier war er auch nicht. Allerdings konnte sie auch Ahornblatt nicht entdecken. Und auch keines von Hurrikanjägers Jungen. War die kleine Familie vielleicht zu einem Spaziergang aufgebrochen und er hatte einfach nur vergessen ihr Bescheid zu geben? Dabei wäre Aschenpfote doch gerne mitgekommen – auch wenn sie in dieser Familienangelegenheit vermutlich gar keinen Platz gehabt hätte, aber das ignorierte sie einfach mal gekonnt, während sie sich schmollend umsah.
Dabei fiel ihr jedoch siedend heiß ein, dass sie die Jungen ihres Mentors gar nicht mehr hier in der Kinderstube finden konnte, weil Brombeerstern sie erst vor kurzem zu Schülern ernannt hatte. Also war die Chance, dass Hurrikanjäger einfach nur einen Spaziergang mit seiner Familie unternahm auch irgendwie hinfällig. Was…Aschenpfote wieder zu ihrem Ursprungsproblem zurückbrachte. Wo in SternenClans Namen war Hurrikanjäger?!
Eilig trugen ihre Pfoten sie in Richtung des Kriegerbaus, während sie die ganze Zeit vor sich hinjammerte: “Oh bitte SternenClan…ich will keine Kaninchenkatze mit langen Ohren sein…bitte bitte bitte lieber SternenClan…mach, dass er nicht sauer ist. Ich sehe doch mit langen Ohren total lächerlich aus!“
Sie würde einfach hier warten. Jawohl. Und…wenn Hurrikanjäger sie maßregelte, dann sagte sie einfach sie…hätte…Moos für die Ältesten besorgt! Jawohl! Okay…nein, vermutlich würde sie einfach nur irgendeine Entschuldigung vor sich hin stammeln und mit heißen Ohren den Boden unter den Pfoten bearbeiten. Vielleicht würde sie schmollen, aber lügen würde sie vermutlich nicht. So ein Mist aber auch! Warum hatte sie keiner geweckt?

Erwähnt: Hurrikanjäger, Ahornblatt, Eibenpfote [id], Glockenpfote [id], Blasspfote [id], Brombeerstern
Angesprochen: Hurrikanjäger [id]

Zusammenfassung: Erwacht aus ihrem minimal eskalierten Mittagsschläfchen und sucht verzweifelt nach Hurrikanjäger während sie Angst hat, dass der sie in eine Kaninchenkatze verwandelt >.<

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WolkenClan-Lager - Seite 65 Birke-Sig
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Ganyu
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptyMi 29 Dez 2021, 19:42




» high and drunk on ego «
Regenpfote
Während Tränenherz sich immer noch in einem Gespräch mit Ahornblatt befand, hatte Regenpfote nicht wirklich etwas zu tun. Vorsichtig gruben seine Zähne in das Fell zwischen seinen Zehen, um es von Dreck zu befreien. Er würde lügen, wenn er sagen würde, dass ihn das Gespräch, das seine Mentorin mit der jüngeren Kriegerin führte, nicht interessierte, aber er hatte immerhin den Anstand, sie nicht weiter zu belauschen.
Seit das kalte Wetter eingebrochen war, hielt es sich mit den Krankheitsfällen im WolkenClan noch in Grenzen. Dem SternenClan sei Dank hatte er noch keinen Grünen Husten im Lager verzeichnen können. Dafür gab es allerdings andere Probleme, wie er bald erfahren musste. Brombeerstern hatte von einem Verdacht auf Grenzübertritt und Beutediebstahl des FlussClans berichtet, nachdem er den Clan zu einer Versammlung gerufen hatte. Unbehagen hatte sich unter den versammelten Kriegern ausgebreitet. Auch wenn man es dem grau gefleckten Kater nicht direkt ansah, war er doch etwas in Sorge und hoffte, dass dadurch kein Konflikt zwischen den beiden Clans entstehen würde. Das konnte der Wald jetzt nicht gebrauchen.
Sein Blick lag auf dem Anführer, der gerade gemeinsam mit Rotfels das Lager verließ, als sich auf einmal ihm jemand näherte. Regenpfote blinzelte einmal und begrüßte dann Elsterpfote vor ihm mit einem Nicken. »Mäusegalle? Ja natürlich, gib mir einen Moment«, miaute er und verschwand daraufhin kurz, um nach einiger Zeit mit einem großen Büschel Moos, in das die Mäusegalle gebettet war, wieder zu kommen. Obwohl er den Gestank bereits gewohnt war, war er doch so übelriechend, dass er hart in seiner empfindlichen Nase brannte. Immerhin war er keine Zecke. Mit einem Schnippen seines Schweifs signalisierte er dem schwarz-weißen Schüler, dass er ihm folgen sollte, während er langsam zum Ältestenbau trottete und Ausschau nach den Ältesten hielt. Vorsichtig legte er das Moos unter den Büschen ab und musste dabei ein Niesen zurückhalten.
»So«, hob er an und blickte zu dem Jüngeren hinüber, »Kannst du dich alleine darum kümmern, oder soll ich dir helfen und zeigen, wie das geht?« Bevor er ihn damit alleine lassen würde, wollte er sicherheitshalber noch einmal nachfragen, denn er ging grundsätzlich davon aus, dass die meisten nicht sehr viel wussten.
ERWÄHNT: Tränenherz, Ahornblatt, Brombeerstern, Rotfels, Elsterpfote
ANGESPROCHEN: Elsterpfote
heilerschüler / wolkenclan / #026



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptyFr 31 Dez 2021, 12:33




Glockenpfote

#009 | Schülerin | WolkenClan | Steckbrief

Banner Beihnahe erschrocken senkte sie ihren Schweif unsicher ab, als Nussbeere plötzlich zu ihnen trat und auf ihre Bedenken reagierte. Doch ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteil war es wohl mehr ein Spaß, als dass sie es wirklich ernst meinte. Zaghaft lächelte Glockenpfote und nickte überrascht, als ihre Mentorin ihr sogleich vorschlug, dass sie doch das Territorium erkunden könnten. Damit hatte sie bei Weitem nicht gerechnet! Eilig nickte sie dann und verabschiedete sich mit einem kurzen Wink ihres Schweifes vom ihren Geschwistern, bevor sie sich ganz auf ihre Mentorin konzentrierte. „Und wo wollen wir hin?“ Fragte sie dann, während sie ihren Pelz noch einmal etwas aufplusterte, um sich vor dem kühlen Wind und den eisigen Temperaturen zu schützen.
Sie war schon sehr gespannt darauf, was Eibenpfote und Blasspfote später von ihrer ersten Bekanntschaft mit ihren neuen Mentoren berichten würden. Sicherlich würde ihr erster Tag als Schüler ebenso aufregend und spannend werden, wie es ihr Tag mit Nussbeere werden würde.
„Was findest du eigentlich am tollsten daran, das du eine Kriegerin bist?“ Fragte Glockenjunges sofort hinterher. Es hatte sie schon immer interessiert wie das Leben als Krieger war und vielleicht konnte Nussbeere ihr da schon einiges erzählen, sodass sie sich noch mehr auf ihre Ernennung freuen konnte.

Reden | Denken | Handeln | Katzen

by  Katsuki



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Rakan
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptyFr 31 Dez 2021, 17:53


Blasspfote
» all the tales the same, told before and told again. «

#009 / steckbrief / wolkenclan junges

Natürlich waren seine beiden Schwestern nicht an den wichtigen Dingen interessiert sondern wollten sich lieber über ihre Nester im Schülerbau unterhalten. Dabei war es doch vollkommen klar, dass sie diese beieinander bauen würden - warum also wertvolle Energie damit verschwenden, wenn es so viel wichtigeres gab? Besonders, da Brombeerstern nun auch mit Jubelstern reden wollte. Oh, er würde seinen Schweif dafür geben, um den Anführer zu begleiten, würde sogar den Weg bis zum Lager des FlussClans ohne Jammern auf sich nehmen.
Blasspfote war fast schon froh darüber, dass Glockenpfote und Eibenpfote von ihren Mentoren in Beschlag genommen wurden, auch wenn er noch immer etwas frustriert über deren Desinteresse war. Aber so konnte er wenigstens in aller Ruhe allein mit seinen Gedanken sein. Zumindest hatte er gedacht, dass er es sein könnte … In Wirklichkeit nutzte seine Mentorin die Gelegenheit, um mit ihm Bekanntschaft zu machen.
Stumm legte der gemusterte Kater den Kopf schief und sah Dunstwirbel einige Herzschläge lang an, versuchte auszumalen, was an ihrer Erscheinung wohl von Wolkenstern stammte. Ihre Frage verwirrte ihn etwas. Hatte er die Wahl, kein Schüler zu werden, wenn er sich noch nicht dafür bereit fühlte? So wie er es verstanden hatte, wurde jede Katze mit sechs Monden zum Schüler, egal ob sie nun bereit war oder nicht.
“Hab ich eine andere Wahl?”, fragte er also geradeheraus, die Neugierde deutlich auf seinem Gesicht erkennbar. Genau in diesem Moment landete eine Schneeflocke direkt auf seiner Nase und der Schüler verzog angewidert das Gesicht, wischte sich mit der Vorderpfote einmal über die Schnauze. “Ich hätte ruhig noch bis zur Blattfrische warten können, wenn es etwas wärmer ist.”  


Erwähnt: Eibenpfote, Glockenpfote, Brombeerstern, Jubelstern, Dunstwirbel
Angesprochen: Dunstwirbel

TL;DR
Unterhält sich mit seiner neuen Mentorin.




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Stein
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 15:12




o Elsterpfote o

WolkenClan | Schüler | männlich | #29


Elsterpfote rümpfte die Nase, als ihm der Geruch der Mäusegalle in die Nase stieg. Doch er folgte Regenpfote zum Ältestenbau, ohne etwas zu sagen. Er könnte sich wirklich nicht vorstellen, die ganze Zeit mit sowas zu pfotieren und den ganzen Tag irgendwelche Kräutergerüche in der Nase haben zu müssen. Insofern respektierte er "das Opfer", dass Regenpfote für sie alle erbrachte, indem er die Profession eines Heilers gewählt hatte.
Beim Älstestenbau schaute er erneut zu Sonnenpfote, der einiges an Moos gesammelt hatte, und warf ihm ein dankbares Lächeln zu, bevor er sich wieder auf Regenpfote konzentrierte.
Seine Strafe erschien ihm schon gar nicht mehr ganz so schlimm, obwohl natürlich noch blieb, die Zecken tatsächlich zu entfernen… Selber hatte er es noch nicht machen müssen, weswegen er leicht den Kopf schüttelte.
"Ich weiß nicht, wie es geht", gab er zu, "könntest du es mir bitte zeigen?"
Er wusste tatsächlich nicht, wo er anfangen sollte und wenn er zusätzlich mehr Hilfe bekam, umso besser.


Erwähnt: Sonnenfpote
Angesprochen: Regenpfote
Ort: WoC Ältestenbau


Zusammenfassung: Folgt Regenpfote zum Ältestenau und gibt zu, dass er nicht weiß, wie man die Zecken entfernt.

Code by Moony, angepasst Esme,
pic by deviantart.com/WanderingSwordman


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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Danke an Ara <3

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 15:37



Ahornblatt

Look, one day, you’re going to have to open up and understand that some cats really do want to help you, and that they can be trusted.

WolkenClan Kriegerin #128

Bevor die Heilerin ihr antworten konnte, tauchte die Gestalt ihres Vaters am Lagereingang auf. Aufmerksam beobachtete die Tigerkätzin den Anführer, der sich von Wildfeuer verabschiedete und dann zu ihr auf blickte. Sanft lächelte Ahornblatt ihn an, auch wenn sein Ausdruck davon zeugte, dass die Lage ernst war. Vielleicht konnte ihr Blick ihm ein wenig Ruhe verschaffen, Zuversicht.
Genauso sanft beobachtete Ahornblatt, wie der Anführer auf seinen Felsen sprang und den Clan zusammenrief. Sie selbst bewegte sich nicht von ihrem Ast fort und hatte somit die Möglichkeit, die Schulter von Brombeerstern genauer zu betrachten. Die Wunde hatte er schon seit einer Weile, warum wurde sie nicht besser?
Sechs Leben.
Kurz blickte Ahornblatt zu Tränenherz, dann spitzte sie ihre Ohren und hörte dem Bericht ihres Vaters zu. Ihr Herz zog sich besorgt zusammen, als er verkündete, dass er mit Jubelstern reden wollte, denn der Anführerin vertraute Ahornblatt keineswegs. Wenn diese ihre Krieger dazu anstiftete, Beute auf WolkenClan Territorium zu jagen, dann würde die silbergraue Kätzin bestimmt nicht locker lassen. Angespannt legte die rote Katze ihren Schweif über ihre Pfoten und beobachtete, wie ihr Vater mit Rotfels das Lager verließ. Zumindest würden die beiden Eindruck machen.

"Insbesondere falls Jubelstern ihre Krieger dazu angestiftet hat", wiederholte Ahornblatt ihre Gedanken, um der Heilerin zuzustimmen. Es könnte durchaus ungünstig für beide Clans enden, sollte der Diebstahl geplant gewesen sein. "Aber da ich nach der Zeit in der Kinderstube wollte ich sowieso meine Krallen schärfen, also warum nicht gleich so."
Sie seufzte, um ihren Worten die Schärfe zu nehmen und suchte im Lager nach ihren Jungen.
"Aber ich bete zum SternenClan, dass es nicht dazu kommt. Die Blattleere hat gerade erst angefangen und wir können uns keine Verletzten leisten. Auch wenn ich trotzdem wieder trainieren sollte."
Ahornblatt schnurrte kurz auf und blickte die Heilerin direkter an.
"Ich glaube, dass Brombeerstern für friedliche Konfliktlösung ein gutes Pfötchen hat."
Einige Herzschläge vergingen schweigend und die rote Kätzin blickte immerzu zum Lagereingang, in der Hoffnung, dass ihr Vater bald zurückkam. Am besten natürlich unverletzt.
Als Tränenherz verkündete, dass sie sich wieder ihren Aufgaben widmen musste, warf Ahornblatt der Heilerin einen sanften Blick zu. Es tat gut, sich auf eine solch lockere Art mit ihr zu unterhalten, ohne den Druck des Streits vor langer Zeit auf ihrer Brust zu spüren.
"Mich auch", antwortete sie leicht und nickte kurz zum Abschied. Eilig fügte sie hinzu: "Grüß' Regenpfote von mir."
Ich schulde ihm ein Gespräch. Eine Entschuldigung.
Einige Herzschläge sah die rote Tigerkätzin der Heilerin nach, dann wandte sie sich wieder dem Lagerausgang zu und wartete. Lange würde ihr Vater doch nicht fortbleiben, oder?
I trust cats.

Angesprochen: Tränenherz
Erwähnt: Tränenherz, Brombeerstern, Wildfeuer, Regenpfote, Jubelstern, Rotfels | Indirekt: Clankatzen auf dem Lagerplatz, ihre Junge
Zusammenfassung: Hört Brombeersterns Bericht über den Beute-Diebstahl mit an. Ist etwas besorgt um ihn. Tauscht sich anschließend mit Tränenherz über einen möglichen Konflikt aus und verabschiedet sich schließlich von der Heilerin.



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 16:14

Erlenherz
WolkenClan  Krieger
Take a chance, take your shoes off, dance in the rain.
Wenn Erlenherz einmal in Tiefschlaf verfallen war, gab es kaum jemanden oder kaum etwas, das ihn so schnell daraus wecken konnte. Es müsste schon ein Kampf direkt neben seinem Nest stattfinden, damit er davon etwas mitbekam. Zum Glück war es an diesem Morgen kein Kampf, der den getigerten Kater aus dem Schlaf riss, denn er hatte nach der Großen Versammlung genug Ruhe gefunden, dass er jetzt ausgeschlafen und erholt aufwachte. Gähnend rollte er sich in seinem Nest zur Seite und streckte erstmal alle seine Glieder von sich.
Im Lager war es feucht und nebelig, anscheinend hatte der Schnee über Nacht eingesetzt, auch wenn noch nicht viel davon auf dem Waldboden liegen geblieben war. Erlenherz' grauer Pelz war gegen die Kälte zu einem Erleflausch aufgeplustert. Ein wenig verwirrt blinzelte er und blickte zwischen den Clankatzen hin und her, war sich nicht sicher, welche Versammlung er gerade verpasst hatte. Oh SternenClan, es war doch hoffentlich nichts Wichtiges gewesen?
Langsam trat er zur Seite und kam schließlich neben Birkenfeder zum Stehen. Mit einem Lächeln und einem freundlichen Ausdruck in den Augen begrüßte er die etwas ältere Kätzin. Er freute sich, sie zu sehen, da die beiden sich schon länger nicht mehr gemeinsam unterhalten hatten. Und auch wenn es für sie manchmal schwer war, sich mit anderen zu unterhalten, so tat er dies doch gerne und hörte ihr gerne zu. Auch er hasste seine eigene Stimme, weil sie nicht zu ihm passte, und hatte immer Angst, dass andere sich lustig über ihn machen würden.
»Hallo Birkenfeder!« Kurz fröstelte es ihn und er schüttelte sich, bevor er sich dann niedersetzte. »Hast du mitbekommen, wohin Brombeerstern gegangen ist?« Er legte den Kopf schief und blickte zum Himmel hoch - auch wenn man die Sonne schlecht sehen konnte, war es schon Sonnenhoch geworden - und sah dann wieder gespannt zu seiner Gesprächspartnerin.
Erwähnt: Brombeerstern, Birkenfeder
Angesprochen: Birkenfeder
032

Code by Nesselgift



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 16:29




o Brombeerstern o

WolkenClan | Anführer | männlich | #529


FC Lager -> WoC Lager
Als Brombeerstern wieder durch den Fluss schritt, kippte er fast von den Pfoten. Glücklicherweise war Rotfels direkt zur Stelle um ihn zu stützen.
Brombeerstern fiel immer wieder zurück auf dem Rest des Weges zum Lager, bis Rotfels schließlich auch langsamer wurde und zögernd anbot, ihn zu stützen. Der Anführer hatte dies eigentlich vermeiden wollen, doch er fühlte sich wirklich nicht gut und gab nach, damit sie es noch vor Sonnenuntergang ins Lager schafften.
Doch als sie das Lager erreichten, löste er sich von dem Krieger und schritt voran, betrat das Lager und steuerte auf den Versammlungsfelsen zu. Er blickte hinauf, auf seinen Stein, der ihm aufeinmal höher als sonst erschien. Mit einem lautlosen Seufzer zog er sich hinauf und setzte sich an die Kante.

"Alle Katzen, die alt genug sind, eigene Beute zu machen, mögen sich hier zu einer Clanversammlung einfinden."

Erneut überkam ihn ein Hustenanfall, den er diesmal nicht ganz unterdrücken konnte.
"WolkenClan, ich habe mit Jubelstern gesprochen und sie schien ihre Krieger wohl nicht dazu angestiftet zu haben", miaute er ruhig. "Ich gehe davon aus, dass sie zumindest in ihrem Clan nachforschen wird… Bis dahin werden wir unsere Grenzen stärker kontrollieren. Wenn ihr FlussClan Katzen auf unserem Territorium findet, habt ihr meine Erlaubnis, sie anzugreifen. Geht aber bitte keine Risiken ein."
Er suchte Wildfeuer in der Menge.
"Wildfeuer, du weißt was zu tun ist. Damit ist die Versammlung beendet."
Sie würden mehr Patrouillen brauchen… Sollte er sich einigen davon anschließen, für alle Fälle? Brombeerstern kletterte vom Felsen hinunter und schwankte leicht. Er musste sich hinlegen… Er fühlte sich nicht gut, gar nicht gut. Am besten er legte sich erstmal eine Weile hin und suchte dann die Heiler auf. Ja, das wäre am besten.
Der Kater schob sich in seinen Bau und blieb einen Moment steif in seinem Nest stehen, bevor er einfach in sich zusammen klappte und schwer atmend liegen blieb.
Wäre Brombeerstern ein jüngerer Kater gewesen, hätte er diesen Fieberanfall vermutlich ohne Probleme überstanden, doch so wie es momentan um ihn stand, konnte er diesem nicht viel entgegensetzten.

Tod von Brombeerstern - Noch 5 Leben übrig

->Gespräch im SternenClan


Erwähnt: Rotfels
Angesprochen: den Clan, Wildfeuer
Ort: FC Lager -> WoC Lager -> Anführerbau


Zusammenfassung: Kommt im Lager an und berichtet von seinem Gespräch mit Jubelstern. Geht in seinen Bau und verliert ein Leben.

Code by Moony, angepasst Esme,
pic by deviantart.com/WanderingSwordman





o Rotfels o

WolkenClan | Krieger | männlich | #29


FC Lager -> WoC Lager
Rotfels war froh, als sie endlich das Lager des FlussClans verließen. Furchteinflößend waren die FlussClaner zwar bei weitem nicht gewesen, doch er hatte sich ein wenig wie ein Stück Beute auf dem Frischbeutehaufen gefühlt, so wie alle ihn angestarrt hatten.
Er freute sich, endlich nach Hause zurückzukehren und sich etwas ausruhen zu können, obwohl ihm weiterhin ein paar Sorgen auf der Seele brannten. Er hatte nicht vergessen, dass er Funkenwut noch auf den Zahn fühlen wollte. Und seine Schwester verhielt sich in letzter Zeit auch so komisch. War irgendetwas vorgefallen, dass er mal wieder nicht mitbekommen hatte?
Auf dem Weg zum Lager rückte jedoch eine ganz andere Sorge in den Vordergrund. Was war mit Brombeerstern los? Obwohl sich Rotfels natürlich bewusst war, dass sein Anführer bereits ein stattliches Alter erreicht hatte, war er ihm nie so geschwächt vorgekommen wie jetzt. Es machte ihm sogar etwas Angst. Er spürte die ungewöhnliche Hitze, die vom Pelz des Getigerten aufstieg, obwohl die Luft um sie herum bereits abgekühlt war.
Er betrat das Lager nach Brombeerstern, der bereits den Versammlungsfelsen ansteuerte, und ließ sich am Rand des Lagers nieder.
Sein Blick war weiterhin unruhig auf den Anführer gerichtet. Seinen Clankameraden musste das doch auch auffallen? Sollte er Tränenherz und Regenpfote Bescheid geben?
Als Brombeerstern in seinem Bau verschwand sprang Rotfels schließlich auf und sah sich unruhig im Lager um. Ganz in der Nähe entdeckte er Ahornblatt, Brombeersterns Tochter und steuerte auf sie zu.
"Ich weiß nicht, vielleicht sollte jemand nach Brombeerstern schauen?", fragte er sie. "Auf dem Rückweg ins Lager ging es ihm nicht gut... Weißt du wo Tränenherz ist?"


Erwähnt: Brombeerstern, Funkenwut, Käfergift, Tränenherz, Regenpfote
Angesprochen: Ahornblatt
Ort: FC Lager -> WoC Lager


Zusammenfassung: Kommt ins Lager und macht sich Sorgen.

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 19:57




Himmelblick

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cf.: Kleines Waldstück

Der Kater schnaufte leise unter der Last der Kätzin an seiner Seite, als er endlich, endlich das Lager erblickte.
"Ohhh, ohh jaa!", rief er selig aus und wäre am liebsten vor Freude und Erleichterung in Tränen ausgebrochen. "Oh sieh mal Käfergift, wir sind da und es sind noch alle Glitschis drin!- Eh Jungen, ich meine Jungen, oh du liebe Zeit entschuldigung..- oh pass auf, die Dornen, ja, vorsichtig..", stammelte er und fühlte sich wie in einem Fiebertraum, als er sie endlich durch den Wall schob.
Strahlend kam er mit ihr ins Lager, nur um gleich darauf mit einem verzweifelten Wimmern auf die Lichtung zu blicken. "Oh, wunderbar, Käfergift, du bist die Königin des Timings, ehrlich", brummte er, doch es klang eher erschöpft als böse. Er versuchte, sie um die sich gerade auflösende Clanversammlung herum zu manövrieren, die wohl gerade stattgefunden hatte.
Seine Ohren wurden hochrot, als er die neugierigen Blicke auf sich spürte. Toll, jetzt denken alle, ich wäre für.. für die.. die Dinger halt verantwortlich!
"Tu mir den Gefallen und stell das richtig sobald alles wieder normal ist!", zischte er und musste sie promt mit dem Schwanz festhalten, als sie scheinbar mal wieder von einem Krampf geschüttelt wurde. "Brich mir jetzt nicht mitten im Lager zusammen!", flehte er und schob sie weiter, "du machst das prima so, einfach weiter, der Heilerbau ist schon ganz nah!"
Dass so Sachen eigentlich in der Kinderstube geregelt wurden, schlich sich nebensächlich in sein Gedächtnis, aber wie sollte man da jetzt so plötzlich Platz für sie und wer weiß wie viele Mini-Sies schaffen??
"Eh.. Tränenherz?", rief er möglichst beiläufig und ruhig, um wenig Aufmerksamkeit zu erregen (vermutlich eh vergebens), "also eh.. wenn es dir nichts ausmacht wäre ein Besuch von dir wirklich ganz reizend, ehrlich, wir erwarten dich." Er lächelte gequält und wedelte mit der Schwanzspitze, bevor er endlich den Bau erreichte und Käfergift in das nächstgelegene, frisch aussehende Nest katapultierte. "Wunderbar!", rief er aus und sank sogleich notgedrungen neben ihr zusammen, wobei er sich am hyperventilieren zu hindern versuchte, "Wir haben's geschafft, oh du liebe Zeit, wir sind tatsächlich wieder hier.. Das war ganz großartig, Käfergift, ehrlich, ganz starke Leistung.. Jetzt eh.. jetzt könntest du ja auch noch kurz mit allem warten, bis Tränenherz hier ist, nicht wahr? Du scheinst ja eh Backen aus Stahl zu haben, solange wie du das eingehalten hast..", murmelte er unverständlich am Ende in sein Brustfell hinein.
Er schüttelte völlig traumatisiert den Kopf. Was ein Trip. Nie wieder. Er hatte gedacht, Bussardfangs Abneigung gegen ihn wäre seine Strafe gewesen für all seine Verfehlungen, aber nein, niemals. Dieser völlig verstörende Spaziergang war es gewesen, seine Strafe.
Woher sollte er wissen, dass der richtige Spaß jetzt erst begann?


Erwähnt | Denken | "Reden"


Erwähnt: Käfergift, (Bussardfang), die Katzen der Clanversammlung, Tränenherz
Angesprochen: Käfergift, Tränenherz






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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 20:05


Käfergift
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#048 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

cf: Kleines Waldstück (Territorium des WolkenClans)

Der Weg zurück ins Lager war lang, viel zu lang. Und viel anstrengender, als für das Tempo, das die beiden Katzen eingelegt hatten, angemessen war. Immer wieder musste Käfergift einige Herzschläge lang innehalten, um wieder zu Atem zu kommen oder die Krämpfe, die sie durchzuckten, auszuhalten. Vermutlich wäre es alles nicht ganz so schlimm gewesen, wäre da nicht auch die Panik, die sich als stetiger Begleiter in Käfergifts Brust ausgebreitet hatte. Sie fühlte sich so erschöpft, als hätte sie alle Grenzen des Territoriums am heißesten Tag der Blattgrüne abgelaufen, hatte fast ihr gesamtes Gewicht gegen Himmelblicks Schulter gelehnt.
Irgendwann kam der Schutzwall des Lagers aber doch in Sicht und Käfergift hätte vor Erleichterung aufheulen können, wäre sie nicht zu sehr damit beschäftigt gewesen, sich aufrecht auf den Pfoten zu halten. Trotzdem schenkte der Anblick ihres Ziels ihr neue Energie, die durch ihren Körper strömte, ihre Schritte etwas sicherer werden ließ, sodass sie die wenigen Fuchslängen im Rekordtempo zurücklegte - zumindest im Vergleich zu dem Tempo, das sie für den bisherigen Weg gehabt hatte.

Käfergift schob sich durch das Dickicht, das den Eingang zum Lager bildete, bemerkte dabei gar nicht, dass kurz zuvor scheinbar eine Versammlung stattgefunden hatte. Ihr Blick lag zielgerichtet auf dem Heilerbau, auf die sie nun langsam zu tappte. Seit wann war das Lager so riesig?
Erschöpft seufzte die Kriegerin und ließ zu, wie der Kater sie in eines der Nester beförderte. Mittlerweile nahm sie alles um dich herum nur noch wie durch einen Nebelschleier war - vielleicht hatte sie den, der sich über das Territorium gelegt hatte, ja irgendwie mitgezogen.
“Vielen Dank, Himmelblick, wirklich”, miaute sie an den Krieger gewandte und legte kurz die Schnauze gegen seine Brust, biss dann die Zähne zusammen (und erwischte vielleicht etwas von dem Fell des Katers), als sie genaue in diesem Moment erneut von einem Krampf gepackt wurde. Schwer atmend löste sie sich schließlich von ihm, schenkte ihm ein zaghaftes Lächeln, bevor ihr Blick sich wandelte und sie mit großen Augen zu dem Kater aufsah. “Könntest du mir noch einen Gefallen tun? Würdest du vielleicht noch Rotfels oder Grauerz suchen … oder Funkenwut? Beerenjäger wäre auch in Ordnung.”  


Erwähnt: Himmelblick, Rotfels, Grauerz, Funkenwut, Beerenjäger
Angesprochen: Himmelblick

TL;DR
Behält noch ihre Glitschis und schafft es in den Heilerbau, wo sie Himmelblick, einen von den vielen Katern in ihrem Leben Bescheid zu geben.




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 21:24




Himmelblick

WolkenClan Krieger


Der Kater nickte bekräftigend, als sie sich überschwänglich bei ihm bedankte. Oh ja, genauso hatte er das gerade verdient. Es war zumindest ein kleiner Trost, dieser Dank und- "..Ieks!", stieß er aus, als sich ihre Zähne in sein feines Brustfleisch gruben und seine Krallen es gleichzeitig der Erde gleichtaten.
"Aber sicher", presste er mit Tränen in den Augen hervor, "ich.. ich gehe sie suchen." Er nickte heftig und sprang auf und als er aus dem Bau war, war seine erste Handlung, sich die winzige Bisswunde an der Brust zu lecken. Eine Narbe würde ihm bleiben, wunderbar. Dieser Tag würde auf ewig in sein Gedächtnis und nun auch in sein Fleisch eingebrannt sein.
Er stand etwas unter Strom, als er durch das Lager hastete, doch sein Aussehen hatte er mittlerweile aufgegeben. Blätter und Kletten hingen in seinem Pelz, seine Augen waren weit aufgerissen und er sah aus, als hätte er drei Nächte durchgemacht. Er wollte diese Katzen finden und dann endlich aus diesem Traum erwachen.
Fast schon panisch dachte er, er würde in all dem Versammlungstrubel keine einzige finden, doch dann fiel ihm doch noch jemand gewünschtes ins Auge.
"Ohh Rotfels, wunderbar, dich habe ich gesucht. Was auch immer du gerade tust, lass es. Geh in den Heilerbau, du wirst schon rausfinden, was dich dort erwartet und ohhh, das ist ja noch viel besser, Grauerz!", rief er aus und ließ den etwas verdutzten Rotfels einfach stehen, "dich habe ich ebenfalls gesucht, na wer hätte das gedacht. Los los, husch husch, dich geht das ganze auch was an, euch beide, ganz recht. Ihr seid doch schlau und wisst sicher schon, worum es geht. Und wenn nicht dann tut's mir leid aber keine Sorge, im Heilerbau erwartet euch des Rätsels Lösung, los doch!" Er scheuchte beide mit dem Schwanz davon, jegliche Freundlichkeitsfloskeln wirkten gerade überfällig. Er war müde, er war erschöpft und völlig gerädert, er wollte diese beiden einfach nur noch in den Bau schaffen, damit Käfergift selig eine Miniaturversion von sich selbst im Beisein ihrer Familie in den Clan befördern und er sich endlich seine wohl verdiente drei-Tage-Schlaf-Kur im Kriegerbau abholen konnte.
Die letzten beiden gewünschten Katzen konnte er jedoch nirgends entdecken und aus irgendeinem Grund machte ihn das wütend. Er hatte Käfergift durch das halbe Territorium befördert, damit sie ihre Jungen wie gewünscht im Clan zur Welt bringen konnte, wer konnte es ihr verübeln? Und jetzt ging nur die Hälfte dieses Wunsches in Erfüllung. Er schnaubte frustriert und peitschte mit dem Schwanz. Seine sonst so romantische Sichtweise auf das Leben war völlig verflogen, er war ernüchtert und zum ersten Mal in seinem Leben richtig entschlossen, etwas ehrlich gutes zu vollbringen.
Er würde die andere Hälfte des Wunsches spielen.
Er machte auf der Pfote kehrt, überholte Grauerz und Rotfels mit einem verärgerten "auf geht's, dalli dalli!" und schlüpfte zurück in den schummrigen Heilerbau.
"So, meine Liebe", miaute er halb sanft, halb nüchtern, jedoch sehr motivierend "dein Publikum ist auf dem Weg, na ja zumindest ein Teil, Beerenjäger und Funkenwut waren leider unauffindbar, aber du kannst sie dafür später umso mehr damit überraschen. Was auch immer 'damit' dann am Ende ist.. Wie auch immer. Reiß dich jetzt zusammen und zeig ihnen, was für eine Leistung du sogar nach einem Marsch durch den Wald noch abliefern kannst!"
Er nickte heftig und wedelte bestärkend mit dem Schweif. "Du wirst das ganz großartig machen, das weiß ich. Du hast die Hälfte schon geschafft."
Er sah ihr fest in die Augen, als er sich etwas abseits, um für Tränenherz Platz zu lassen, niederließ. "Ich glaube an dich. Du bist eine wirklich starke Kätzin." Doch er war nicht so ganz der Typ für so tiefgründigen Ernst, also zuckte er die Schultern und miaute: "Und eh.. ja dann.. los..? Oder so?"


Erwähnt | Denken | "Reden"


Erwähnt: Grauerz, Rotfels, Tränenherz, Käfergift, Funkenwut, Beerenjäger
Angesprochen: Grauerz, Rotfels, Käfergift







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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 21:45


Tränenherz

HEILERIN || WOLKENCLAN || STECKBRIEF || #036
"Natürlich!", antwortete Tränenherz auf Ahornblatts Bitte Regenpfote zu grüßen und sprang mit größter Vorsicht vom Baum herunter. Bei ihren alten Knochen konnte sie es sich nun mal nicht leisten ungünstig abzuspringen.

Etwas später hatte es Tränenherz immer noch nicht geschafft zum Heilerbau zurückzukehren, da immer wieder etwas anderes dazwischenkam. Sie wollte gerade hinübertrotten, als sie Brombeerstern und Rotfels ins Lager laufen sah. Es war kaum zu übersehen, dass es Brombeerstern so gar nicht gut ging. Erschrocken und irritiert wollte die Heilerin schon zu ihm laufen, doch da war der WolkenClan-Anführer auch schon auf den Hochstein gesprungen um eine Versammlung einzuberufen. Tränenherz konnte ihren Augen kaum trauen. Sie hörte gar nicht zu was Brombeerstern zu sagen hatte, sondern musterte diesen stattdessen äußerst besorgt von oben bis unten. Wieso wollte der Anführer einfach nicht verstehen, dass seine Gesundheit Priorität hatte. War im FlussClan-Territorium etwas vorgefallen, oder warum war er in diesem miserablen Zustand? Nein, das sah Tränenherz eher nach einem Schwächeanfall aus. Das Husten bestärkte sie in dieser Annahme. Brombeerstern war krank. Und trotzdem hatte er sich zum FlussClan-Lager aufgemacht.
Die Versammlung war zu Ende und Tränenherz konnte das Schwanken Brombeersterns, nachdem dieser vom Felsen abgesprungen war, nicht übersehen. Er machte sich zu seinem Bau auf und Tränenherz wollte ihm bereits folgen, doch so weit kam sie nicht. Himmelblick und Käfergift erregten ihre Aufmerksamkeit. Von weitem konnte Tränenherz nicht einschätzen was los war, doch es war offensichtlich, dass ihr Anliegen nicht warten konnte. Der Kopf der Heilerin wechselte hektisch zwischen den beiden Katzen und dem Bau des Anführers hin und her. Was hatte mehr Priorität? Würde Brombeerstern warten können? Er war der Anführer des Clans, allerdings hatte er im Gegensatz zu gewöhnlichen Kriegern auch mehr Leben. Himmelblick und Käfergift die gerade zum Heilerbau eilten strahlten dagegen eine Art Panik aus, die Tränenherz nicht ignorieren konnte. Sie wandte sich vom Anführerbau ab und flitzte den beiden Kriegern hinterher. Ich hoffe du kannst warten Brombeerstern

Keuchend kam sie am Heilerbau an vor dem bereits Maislicht und Fuchsjäger warteten. "Ich kümmer mich später um euch!" miaute sie entschuldigend während sie an ihnen vorbei ins Innere brauste. Wieso musste eigentlich immer alles gleichzeitig passieren?! Tränenherz kam vor Himmelblick und Käfergift zum stehen und musterte diese von oben bis unten während sie versuchte ihren Atem zu beruhigen. Käfergift lag im Nest und schien unter Krämpfen zu leiden. Himmelblick sah auch irgendwie gequält aus, allerdings auf eine andere Weise. Käfergift bat den Kater gerade darum ein paar Krieger aufzusuchen. "Aber ja nicht alle auf einmal!", miaute Tränenherz. Das letzte was sie jetzt wollte war ein aus allen Nähten platzender Heilerbau. Mit einer Bewegung ihres Kopfes ließ sie Himmelblick wissen ihr Platz zu machen und beugte sich zu Käfergift hinunter. Dass die beiden Katzen so in Aufruhr waren, aber keiner von ihnen Verletzungen aufwies, konnte eigentlich nur eines bedeuten. Von außen betrachtet konnte sie es allerdings nicht mit Sicherheit sagen, denn von dem typisch runden Bauch war kaum etwas zu sehen. Um sicher zu gehen musste Tränenherz ihren Bauch abtasten, schließlich könnte es sich bei Bauchkrämpfen genauso gut um etwas anderes ernstes handeln. Geschwind aber vorsichtig befühlte sie den weichen Bauch der Kätzin. Im ersten Moment meinte sie überhaupt nichts zu fühlen doch dann war da doch etwas. Winzige, schwache Bewegungen und ein schwacher Herzschlag. Ein Junges. Doch die Tatsache, dass man von außen kaum etwas sah und die Bewegungen so unscheinbar waren mussten bedeuten, dass es noch zu früh war. "Käfergift. Durch die Nase einatmen, durch den Mund aus. Ruhig und tief.", befahl sie ohne sich etwas von ihrer eigenen Nervosität anmerken zu lassen. Tatsächlich hatte sie bei dieser Geburt so gar kein gutes Gefühl. Doch das Junge bewegte sich und war am Leben. Jetzt musste es nur noch raus. Die Heilerin eilte zu ihren Kräutervorräten und zerrte eine großzügige Menge Borretsch und Himbeerblätter hervor. "Das musst du essen, wenn du denn kannst!", miaute sie in ruhigem Ton. Während sie darauf wartete, dass Käfergift die Käuter aß, schnappte sie sich einen kurzen, kräftigen Stock, den sie bei ihren Vorräten aufbewahrt hatte und ließ ihn vor der Kätzin fallen. "Beiß am besten da drauf, das hilft gegen die Schmerzen." Tränenherz ließ sich vor der Kätzin nieder, bereit aufzuspringen, sollte auch nur die Spur einer Komplikation sichtbar werden.
Jetzt hieß es warten.

ERWÄHNT: Brombeerstern, Rotfels, Regenpfote
ANGESPROCHEN: Ahornblatt, Himmelblick, Käfergift, Maislicht, Fuchsjäger
ORT: Bei der Versammlung --> im Heilerbau
HANDLUNG: Ist bei der Versammlung, hört aber nicht wirklich zu, da sie um Brombeerstern besorgt ist. Bemerkt, dass auch Käfergift ihre Hilfe braucht, da sie Junge erwartet, und entscheidet sich schließlich, sich erst um sie zu kümmern.

(c) Moony



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 22:43


Käfergift
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#049 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Nun, da Käfergift es tatsächlich in den Heilerbau geschafft und ihre Bitte an Himmelblick weitergetragen hatte, sie etwas von der Panik und Anspannung verlor, die sie auf dem Weg begleitet hatten, spürte sie die Wehen mit einem Mal umso deutlicher. Zuvor hatte genug Adrenalin durch sie pulsiert, um sie mehrere Tage auf den Beinen zu halten, doch nun merkte ihr Körper, dass sie sich in Sicherheit befand, dass dies ein guter Ort war, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Sie zuckte leicht zusammen als Tränenherz die Pfoten an ihren Bauch legte, hielt einen Moment lang die Luft an bevor sie sich daran erinnerte, dass sie lieber atmen sollte. Mit runden Augen beobachtete sie die Heilerin, ließ auch ihren Blick langsam zu ihrem Bauch wandern. Die ganze Zeit hatte sie versucht, diesen zu ignorieren, damit sie auch ja keine Beweise für ihre Vermutung fand. Ihr Schweife peitschte nervös während sie die Krallen in das weiche Moos unter sich grub, was ihr allerdings nicht so viel Genugtuung wie bei einem härteren Untergrund brachte. Also begann sie, dieses mit den Krallen heraus zu zupfen während sie darauf wartete, was die Heilerin wohl zu sagen hatte. War alles mit den Jungen in Ordnung? Doch bevor sie überhaupt die Energie aufbringen konnte, um die Frage zu formulieren, war die andere Kätzin bereits wieder verschwunden und Käfergift war für den Moment mit ihren Gedanken ganz alleine.
Was hatte sie da nur angestellt? Sie fühlte sich bereits jetzt so erschöpft, dass sie bezweifelte, dass sie das alles wirklich schaffen würde. Und was alle anderen wohl darüber denken würden, dass sie plötzlich Junge hatte? Ob sie ihr böse sein würden, dass sie niemandem etwas davon gesagt hatte bis es eigentlich schon zu spät gewesen war? War sie überhaupt bereit für Junge? Erleichterung durchströmte sie als Himmelblick wieder in den Heilerbau trat, sie somit von ihren Gedankengängen ablenkte. Und auch Tränenherz tauchte einige Herzschläge später wieder mit einem Maul voll Kräuter auf.
Die Kriegerin nickte und schaute zwischen Tränenherz und Himmelblick hin und her, sah dann zu den Kräutern, die die Heilerin vor ihren Pfoten abgelegt hatte. Ihr Kopf schwirrte und so langsam wurde es immer schwerer, wirklich einen klaren Gedanken zu fassen. “Okay”, miaute sie, lehnte sich vor, um die Kräuter aufzulecken und langsam zu zerkauen. Sofort breitete sich der bittere Geschmack in ihrem Mund aus und Käfergift verzog das Gesicht, musste sich wirklich dazu zwingen, das ekelhaft schmeckende Gemisch herunterzuschlucken. Erneut durchzuckte sie eine Welle des Schmerzes und dankbar nahm sie den Stock, den Tränenherz ihr gebracht hatte, zwischen die Zähne und nickte. Durch die Nase einatmen, durch den Mund aus, erinnerte sie sich selbst, warf noch einen Blick zum Eingang des Heilerbaus und hoffte, dass Rotfels und Grauerz nicht mehr zu lange auf sich warten lassen würden. Sie wollte das Ganze nicht alleine durchstehen müssen. Dann ergriff sie der Schmerz erneut und Käfergift stieß ein Wimmern hervor, spürte, wie gefühlt ihr gesamter Körper sich zusammenzog.

- Zeitsprung (Geburt von Blitzjunges) -

Käfergift war sich ziemlich sicher, dass sie noch nie im Leben so erschöpft gewesen war, wie in diesem Moment. Vollkommen kraftlos legte sie den Kopf auf dem Nestrand ab, ließ den Stock aus ihrem Maul rollen und irgendwo im Moos verschwinden. Sie würde einen ganzen Mond lang schlafen müssen, um die Energie wieder zu bekommen, die sie für das hier hergegeben hatte.
Ihr Maul war trocken und vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben war die Kriegerin sich nicht sicher, ob sie überhaupt in der Lage wäre, zu sprechen, wenn sie es denn wollte. Wobei ihr im Augenblick selbst dafür die Energie fehlte. Mit dem letzten Bisschen Kraft, das die aufbringen konnte, wandte sie den Kopf um eine Schnurrhaaresbreite und versuchte das kleine Bündel (oder Glitschi, wie Himmelblick es nennen würde) zu erspähen, das all diese Aufregung verursacht und  ihr all diese Kraft abverlangt hatte.   


Erwähnt: Himmelblick, Tränenherz, Rotfels, Grauerz, Blitzjunges (id)
Angesprochen: Tränenherz, Himmelblick (id)

TL;DR
Happy Birthday Blitzi.




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySa 01 Jan 2022, 23:13



”I was lonely so I ended up following you!”

Blitzjunges

WolkenClan | Junges (m) | Steckbrief | #001

- Geburt : First Post -
Kälte. Das war das Erste, was das neugeborene Junge spürte. Unfassbare Kälte. Dann Schmerz. Ein Zittern zog über den kleinen, nassen Körper, doch selbst das half nichts gegen die Unerbittlichkeit der Blattleere, die er erst viel später lernen sollte. Eigentlich hätte er sie noch eine ganze Weile nicht kennenlernen sollen. Wäre alles so gelaufen, wie gedacht, hätte es noch gedauert, bis der kleine Kater in diese Welt gekommen wäre - in den Anfängen der Blattfrische, gerade wenn es begann, warm zu werden. Doch so war es nicht gekommen, stattdessen wand sich nun ein viel zu kleines Junges auf dem Boden. Eisig prickelte der Wind auf seinem nassen Körper und er wollte einfach nur, dass es aufhörte. Die Dunkelheit, die er sonst immer als etwas heimisches, wohliges empfunden hatte, machte ihm nun Angst. Was war nur passiert? Noch war sein Bewusstsein einfach noch nicht weit genug entwickelt, als dass er die Eindrücke verarbeiten konnte. Zu früh. Das kleine Junge hatte nicht einmal genug Kraft, den Kopf zu heben und da war ein merkwürdiger Druck auf seiner Brust. Ganz schrecklich fühlte sich das an! Und es wurde immer schlimmer, stechender, pochender - unerträglich.
Ein Wimmern entwich seiner Kehle, rau und erbärmlich, und gleichzeitig hatte er keine andere Wahl mehr, als einen mickrigen Atemzug zu tun. Au, wie das schmerzte! Kalte Luft strömte in seine Lungen, die nicht darauf vorbereitet gewesen waren, nicht dazu bereit waren, was ihn prompt zum Husten brachte. Alles brannte. Sein Körper fühlte sich an wie in Flammen gesetzt, seine Lungen wollten aus seiner Brust springen und alles um ihn herum kam ihm vor, als würde er zerdrückt. So schwer! Schmerz durchzuckte erneut seinen Körper und in seinem Kopf drehte sich irgendwie alles. So hatte er sich das aber nicht vorgestellt! Hatte er sich überhaupt etwas vorgestellt? Er wusste es selbst nicht so genau. Alles verschwamm zu einem einzigen Brei aus Terror – tiefe, instinktive Panik. Er wusste nur, was er fühlte: die Härte unter seinem zitterndem Körper, die Kälte, die sich wie eisige Klauen in ihn geschlagen hatte und der Schmerz, der das Atmen schwierig machte. Hektisch versuchte das Junge erneut, Luft zu holen, doch irgendwie wollte es nicht gelingen. Langsam wurde ihm schwindelig, schummrig. Was war nur los? Der bedrückende Gefühl, dass das alles hier irgendwie falsch lief machte sich in ihm breit, doch er war zu kraftlos, als dass er seinem Unbehagen hätte Luft machen können. Er wollte einfach nur, dass man ihm half… Bitte. Ein weiteres leises Hüsteln ließ seine Kehle erschüttern. Nur schwer gewöhnte er sich an all die Eisigkeit, den Schmerz – hörte es denn jemals auf?
Nur eines half dem Jungen dabei, sich etwas zu orientieren: die Gerüche, die er mit jedem stechenden Atemzug wahrnahm. Sie strömten auf ihn ein, raubten ihm fast den Verstand und verwirrten ihn. Es war das Einzige, was er überhaupt von außen wahrnehmen konnte. Er war taub und blind, gar nicht bereit für sein neu erlangtes Leben. Da war allerdings ein bestimmter Duft, der sich ihm aufdrängte und er wollte dem Geruch einfach nur nah sein. Wimmernd versuchte er, auf sich aufmerksam zu machen, auch wenn er gar nicht wusste, ob da wirklich etwas oder jemand war, der ihm helfen konnte. Doch da musste was sein! Während er sich langsam an Luft gewöhnte und seine Lungen, schwach wie sie noch waren, zumindest ansatzweise funktionierten, wurde auch der Wille zu leben in ihm stärker. Er musste einfach! Mit aller Kraft rang er sich ein leichtes Zappeln ab, um dem Duft näher zu kommen, welcher ihm jetzt schon so vertraut vorkam. In diesem Augenblick begann die tiefe Bindung des Kleinen zu seiner Mutter, die im Laufe seines Lebens nur enger werden sollte. Blitzjunges kam an diesem Tag bereits als Kämpfer zur Welt, als jemand, der lernen würde sein Leben zu genießen, Fehler zu verzeihen, Familie zu schätzen (einschließlich seiner drölf Onkelz), Krieger zu sein und der Welt immer und immer wieder etwas Positives abgewinnen zu können.

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Erwähnt: id. Käfergift
Angesprochen: --
Ort: WoC-Lager
Sonstiges: Surprise. :3 Ein Leben wird genommen und eines geschenkt. (Wir danken Brombeerstern für seine Opfergabe. :D)

Zusammenfassung: Wird (zu früh) geboren. Happy Birthday, my little Blitziboi.
”Mom, Dad, stop! Nice words are important, you know?”



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- Damage



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 65 EmptySo 02 Jan 2022, 21:50




Birkenfeder

WolkenClan | Kriegerin | 42 Monde
#019

Eine Weile lang hatte sie relativ unbrauchbar herumgesessen und sich im Lager umgesehen. Das gehörte zwar nicht unbedingt zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, aber durchaus zu den Dingen, in denen sie gut war. Einfach nur hier zu sitzen und zu beobachten, ihren Geist wandern zu lassen und zu existieren – möglichst, ohne in den Weg irgendwelcher Clankameraden zu geraten, oder irgendwem auf die Nerven zu gehen.
Und auch, wenn hier zu sitzen, heute besonders unangenehm war – bei dieser stetig zunehmenden Kälte wohl kaum ein Wunder – hatte sich die rot getigerte Kätzin es doch nicht nehmen zu lassen ihren Tag damit zu verbringen sich umzusehen.
Was sie dabei gesehen hatte, war schön und anderes wiederum war besonders besorgniserregend gewesen.
Zu den schönen Dingen dieses Tages hatte definitiv die Zeremonie gehört, die Brombeerstern seinen Enkeln gewidmet hatten, die allesamt nun aus der Kinderstube in den Schülerbau umgezogen waren. Die Zeit raste aber auch dahin…gefühlt waren Glockenpfote, Eibenpfote und Blasspfote doch erst gestern geboren worden. Birkenfeder konnte sich noch viel zu gut daran erinnern, wie es gewesen war Brombeerstern aus der Ferne zu beobachten, wie er voller Stolz die Kinder seiner einzigen lebenden Tochter im Clan willkommen geheißen hatte. Die Schönheit der Freude, die damals wie auch heute in seinen Augen gestrahlt hatte, wie die Sonne nach dem Sturmgewitter, war unbeschreiblich gewesen. Selbst in der Kriegerin, die das ganze wie die kleine Stalkerin die sie eben war, nur aus der Ferne beobachtet hatte, war das Gefühl des Stolzes und der Freude fast schon mit den Pfoten spürbar gewesen. Und ohne zu verstehen, woher dieses seltsame Gefühl kam, hatte sich Birkenfeder gewünscht, dass der braun gemusterte Kater sie so ansehen würde, wie er seine Enkel angesehen hatte. Voller Liebe und Stolz…
Einmal hatte die Kätzin sogar davon geträumt, dass es ihre eigene Jungen waren, die der Kater mit diesen leuchtenden Augen ansah – aber das war natürlich vollkommen lächerlich und unmöglich. Sie hatte sich eine Närrin geschalt, dass sie überhaupt – wenn auch unterbewusst – ansatzweise darüber nachgedacht hatte, dass ausgerechnet sie die Kätzin an Brombeersterns Seite sein konnte. Sie! Die unnützeste, unperfekteste Kätzin im Clan…und vermutlich sogar im ganzen Wald! Wie könnte ausgerechnet sie die Gefährtin eines so stolzen und wunderbaren Katers sein, wie es Brombeerstern war? Und warum auch sollte der Gemusterte ausgerechnet sie erwählen? Jeder im Clan wusste, dass sein Herz selbst nach all den vergangenen Blattwechseln noch immer seiner ersten und großen Liebe Flammensturm gehörte. Warum also sollte ausgerechnet sie sich Hoffnungen machen können?
Birkenfeder seufzte stumm, als sie sich wieder einmal dazu zwang, nicht weiter über all diese Dinge nachzudenken. Dass sie mehr für Brombeerstern empfand, als sie verdiente, war ihr seit ein paar Monden klar. Aber bisher hatte sie noch mit niemandem über ihre Gefühle gesprochen. Mit wem sollte sie auch sprechen? Freunde im Clan hatte sie keine. Familie auch nicht mehr und selbst wenn sie jemanden hätte, mit dem sie die Schwere ihrer Gefühle teilen könnte, hieß das noch lange nicht, dass sie es auch sollte. Wer wusste schon, wie die anderen Clankatzen sie behandeln würden, wenn sie wüssten, dass Birkenfeder ein Auge auf ihren Anführer geworfen hatte? Noch einmal seufzte die Kätzin und schüttelte den Kopf. Dieses Mal vehementer als zuvor. Sie musste diese Gedanken loswerden! Und zwar schleunigst. Bevor sie noch weiter in Teufels Küche kam. Beim SternenClan…hatte das Schicksal denn keine Gnade mit ihr?
Gerade wollte die rotgetigerte Kätzin sich erheben, um sich nützlich zu machen oder einfach nur spazieren zu gehen – etwas Effektiveres um den Kopf frei zu bekommen gab es nicht – als eine Stimme ihre Aufmerksamkeit forderte. Erlenherz hatte sich zu ihr gesellt. Und auch wenn ihre mittlerweile fast schon natürliche Zurückhaltung gegenüber anderen Katzen zuerst einmal dafür sorgte, dass sie unsicher die Ohren an den Kopf anlegte, sorgte das freundliche Lächeln auf dem Gesicht des Kriegers schon einen Moment später dafür, dass sie sich zumindest ein bisschen entspannen konnte.
“Ha…Hallo E…E…Erl…Erlenherz. Sch…Sch…Schön dich zu…s…sehen.“, stotterte die Kätzin und versuchte sich ihrerseits an einem vorsichtigen Lächeln. Sie hätte den jüngeren Krieger gern nach seinem Befinden gefragt, oder sich mit ihm gemeinsam über das furchtbar kalte Wetter ausgelassen, doch noch bevor sie irgendwie die Kraft aufbringen konnte, um die Worte zu bilden, wurde sie von seiner Frage aus dem Konzept gebracht.
Da war sie gerade froh gewesen, dass sie ihre Gedanken von dem braun gemusterten Kater hatte ablenken können, da wanderten sie schon wieder in Brombeersterns Richtung. Und damit auch zurück zu den beunruhigenden Informationen, die der Anführer seinem Clan vor seinem Aufbruch übermittelt hatte. Erlenherz schien davon nichts mitbekommen zu haben. Vermutlich, weil er entweder schwer beschäftigt gewesen, oder geschlafen hatte. Daher legte sie nur den Kopf schief und sagte mit einer gewissen Besorgnis in der Stimme: “Er ha…ha…hat vor ein p…p…paar Stunden eine V…V…Versammlung einb…berufen. Es scheint, dass J…J…Jub…Jubelsterns Katzen B…B…Beute vom Wo…Wo…WolkenClan st…stehlen. Er w…w…war mit Wi…Wil…Wildfeuer am F…Fluss und ha…ha…hat dort Sp…Sp…Spuren gefunden. Er w…w…wollte J…Ju…Jubelstern zur R…R…Rede stellen. Aber er i…ist auch sch…schon eine W…W…Weile unterw…unterwegs.“
Tatsächlich war Brombeerstern schon so lange unterwegs, dass sich in ihrer Magengrube schon wieder dieses Gefühl der Sorge breit machte. Was wenn Jubelstern und ihre Krieger die beiden Kater verjagt hatten? Oder noch schlimmer? Was wenn der FlussClan eine offene Rebellion angezettelt hatte und das Eindringen des Anführers und seines Adjutanten als Chance gewittert hatten, um den Anführer loszuwerden, nur um dann den WolkenClan zu stürzen?
Die Katzen des FlussClans hatten immerhin schon einmal gemeinsam mit dem SchattenClan einen Clan aus dem Wald vertrieben. Die Angst davor, dass der WolkenClan der nächste Clan war, der dran glauben musste, war also wohl nicht allzu weit hergeholt. Wobei ihre Angst natürlich in allererster Linie dem Anführer galt und erst an zweiter Stelle ihrem Clan, aber das konnte sie Erlenherz so ja nicht sagen. Sie traute sich ja nicht einmal ihre Angst vor einer möglichen Vertreibung in Worte zu fassen.
Daher sah sie den Kater neben sich nur mit großen, grünen, unschuldigen Augen an und öffnete gerade ihr Maul, um etwas zu sagen, als Unruhe in den Clan kam.
Die rote Kätzin drehte ihren Kopf in Richtung des Lagerausgangs, als sie Brombeerstern und Rotfels sah, die nach Hause kamen.
“D…Da ist er j…j…ja“, hauchte sie und legte die Ohren an den Hinterkopf an, als sie die Anspannung bemerkte, die in seiner Miene stand, als er den Clan darüber informierte, dass es wohl nicht Jubelstern selbst gewesen war, die ihren Clan dazu angestiftet hatte auf fremdem Gebiet zu wildern. Birkenfeder wusste zwar im ersten Moment nicht so recht, ob sie der Grauen genug über den Weg traute, um das zu glauben, aber gerade war ihre Aufmerksamkeit sowieso viel mehr auf Brombeerstern gerichtet. Der Kater sah alles andere als gut aus. Und nachdem er die Versammlung beendet hatte, lief er strauchelnd in Richtung seines Baus. Die Art und Weise wie er sich bewegte, schwerfällig, schwankend, schwach…sagte ihr, dass etwas so ganz und gar nicht stimmte, weshalb sie ihrem Clangefährten auch nur kurz entschuldigend etwas zuflüsterte von wegen ‚Ich muss los, tut mir leid.‘ und dann mit einigen großen Sätzen an den Katzen des Clans vorbei sprang und hinter dem hochgewachsenen Kater her lief, der sich nicht von seinem Ziel abbringen ließ.
Warum das so war, war eindeutig. Denn kaum, dass sie ihren Kopf durch den Eingang des Anführerbaus geschoben hatte, sah sie wie der Kater kraftlos in sich zusammensackte. Wie ein Laubhaufen, der vom Wind verweht wurde. Doch sie bezweifelte, dass Brombeerstern selbst das mitbekam, denn er schien bewusstlos zu sein, noch bevor sein Kopf das Nest erreicht hatte.
Brombeerstern!”, rief sie entsetzt und schob blitzschnell den Rest ihres schlanken Körpers in den Bau hinein, um an seine Seite zu eilen. Die Brust des Katers hob und senkte sich stockend und der Atem klang schwerfällig.
Was sollte sie tun? Oh SternenClan, was geschah hier? War Brombeerstern etwa krank? Einen Moment lang umrundete die rotgetigerte Kätzin panisch das Nest des Katers auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen und verzweifelt versuchend, Ordnung in ihre ängstlichen Gedanken zu bringen.
Langsam und vorsichtig näherte sich die Kätzin der Gestalt des Katers und drückte ihre kalte Nase in das Fell des Anführers. Das Fell war schweißgetränkt und auch der Körper des Braun Gemusterten war heiß und klamm. Er hatte Fieber!
Mit Tränen der Angst und der Unbeholfenheit in den Augen starrte sie auf die Flanke des Katers, die sich stockend hob und senkte…und dann innehielt.
B…Brom…Brombeerstern! B…B…Bitte ha…ha…halte durch!“, rief sie und leckte dem Kater ein paar Mal schnell über die Wange, bevor sie sich wieder aus dem Bau hinaus zwängte und den Heilerbau ansteuerte.
Tränenherz! Sie musste Tränenherz finden. Oder Regenpfote. Oder beide. Egal wen, sie musste einfach jemanden finden, der Brombeerstern helfen konnte.
Birkenfeder zwängte ihren Körper in den warmen Bau der Heilerin und wurde von einem allumfassenden Geruch von Blut und Milch begrüßt, die die Ankunft neuer Jungen ankündigten.
Und tatsächlich. Da war Käfergift in einem der Nester. Und an ihrem Bauch lag ein kleines Wesen, das wohl kaum ein paar Herzschläge alt war, so wie sie die Situation einschätzte.
Plötzlich fühlte sich Birkenfeder schuldig, dass sie hier einfach so in diesen doch sehr privaten Moment hereinplatzte und Unruhe in den Heilerbau brachte. Aber sie musste Tränenherz auf sich aufmerksam machen.
So druckste die Kriegerin ein paar Augenblicke lang herum und tänzelte nervös von einer Pfote auf die Andere, bevor sie schließlich ihren Mut zusammennahm, und auf die Heilerkatze zuging.
T…T…Trä…Tränenherz?“, flüsterte sie leise, um die Ruhe der neuen Mutter nicht unnötig zu stören und sah die bunte Kätzin aus großen, unsicheren Augen an.
“K…Ka…Kannst du gl…gleich mit…mitk…mitkommen? B…B…Brombeerst…stern b…braucht dich. Ich gl…gl…glaube es g…g…geht ihm n…n…nicht so b…b…besonders gu…gut.“ Das war wohl so ziemlich die Untertreibung des Jahrhunderts, wenn man bedachte, dass ihr das Herz vor Aufregung und Angst um den Anführer noch immer bis zum Halse schlug.
Was wenn Brombeerstern jetzt sterben würde? Jetzt, wo ihr endlich bewusst geworden war, dass der Kater ihr Herz gestohlen hatte mit seinem bezaubernden Lächeln und seiner großmütigen Art die Dinge anzugehen? Sie hatte es ihm nie sagen können, aber plötzlich bereute sie zutiefst, dass sie dieses nicht ganz unwichtige Detail verschwiegen und sich stattdessen vor dem Kater versteckt hatte. Vielleicht würde sie nun nie wieder die Chance haben in seine wunderschönen Augen zu sehen, wenn sie ihm ihr Herz ausschüttete.
Allein der Gedanke trieb ihr die Tränen in die Augen und die Kriegerin hatte alle Pfoten damit zu tun diese Tränen zurückzuhalten. Denn es half niemandem, nicht ihr und noch weniger Brombeerstern, wenn sie jetzt zu einem jämmerlich nutzlosen Häufchen Elend zerfließen würde…

Erwähnt: Brombeerstern, Flammensturm, Flammensturm, Ahornblatt, Glockenpfote, Eibenpfote, Blasspfote, Rotfels, Erlenherz, Jubelstern, Käfergift, Tränenherz, Blitzjunges [id]
Angesprochen: Erlenherz, Brombeerstern, Tränenherz

Zusammenfassung:

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by Katsuki





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