Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschfänger
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: -
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Monduntergang [18.08.]

Tageskenntnis:
Kräftige Sonnenstrahlen scheinen vom wolkenfreien Himmel hinab und lassen so langsam auch die letzten Schneeflecken schmelzen, schaffen eine gute Abhilfe gegen die kräftigen Windböen, die regelmäßig über die Territorien pusten. Dafür ist der Boden an vielen Stellen matschig und so einige größere und kleinere Pfützen haben sich gebildet. An vielen Stellen sprießen Frühblüher aus der Erde. Auch die Bäume und Sträucher öffnen ihre Knospen, werden immer grüner und dichter bewachsen.


DonnerClan Territorium:
Der Wald blüht wieder auf! Noch sind die Baumkronen nicht so bewachsen, sodass die Sonne ordentlich durch diese hindurch scheinen kann und so den feuchten Waldboden langsam trocknen lässt. Das Unterholz schützt vor dem kräftigen Wind und so einige Beutetiere sind hier unterwegs. Besonders die Vögel kann man wieder zwitschern hören. Die Bäche stehen etwas höher und haben eine recht starke Strömung, die auch eine ausgewachsene Katze mitreißen könnte.


FlussClan Territorium:
Abgesehen von einigen kleineren Schollen ist das Eis auf dem Fluss nun vollkommen geschmolzen. Auch hier steht das Wasser etwas höher, doch nicht so hoch, dass es Grund zur Beunruhigung bieten würde. Tatsächlich scheint dadurch so langsam auch der letzte Schmutz der Zweibeiner wieder weggewaschen zu werden und immer mal wieder kann die Schuppen von kleineren Fischen zwischen den Fluten aufblitzen sehen. Besonders am Ufer ist der Boden feucht und matschig und in den ungeschützten Teilen des Territoriums weht der Wind ordentlich.


WindClan Territorium:
Noch immer ist der Boden hier matschig und rutschig, erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Ebenso bietet das kahle Hochmoor kaum Schutz vor dem starken Wind, der trotz der Sonnenstrahlen doch noch recht frisch ist. Zwischen den Pfützen und kleinen Rinnsalen, die durch das Schmelzwasser entstanden sind, sprießen allerdings immer mehr Pflanzen aus der Erde und locken die Kaninchen aus ihren Bauen.


SchattenClan Territorium:
Im dichten Nadelwald ist eher weniger von den Sonnenstrahlen zu erkennen, aber dennoch kann man die veränderten Temperaturen spüren und der Wind ist um einiges schwächer. Dennoch sollte man bei der Jagd vorsichtig sein, denn hin und wieder werden die hohen Bäume von starken Windstößen erfasst und wanken bedrohlich. Langsam erwachen die Echsen, Schlangen und Frösche aus der Kältestarre und auch die Nager finden nun wieder mehr Nahrung. Wenn man gut mit dem matschigen Untergrund umzugehen weiß, sollte sich also einiges an Beute für den Clan finden.


WolkenClan Territorium:
Auch hier sind die Bäume wieder dichter bewachsen und trotz der noch immer leicht feuchten Rinde ist das Klettern so um einiges einfacher geworden. Zwar weht auch hier ein kräftiger Wind, doch kehren immer mehr Vögel zurück und so sollte die Jagd nicht allzu schwer fallen. Ebenso stehen die Gewässer auch hier etwas höher und der Boden ist feucht, trocknet allerdings relativ schnell durch die warmen Sonnenstrahlen. Einzig in den etwas dichteren Teilen des Waldes ist der Untergrund noch immer ziemlich rutschig.


Baumgeviert:
In der Senke selbst hat sich durch das Schmelzwasser eine große Pfütze gebildet, die an ihrem tiefsten Punkt einer ausgewachsenen Katze ungefähr bis zum Bauch reicht. Die Eichen wanken leicht im Wind hin und her, die Sträucher blühen nun wirklich auf, und immer wieder kann man kleine Beutetiere am Rand der Lichtung entlang huschen sehen.


BlutClan Territorium:
Immer häufiger trifft man hier auf Zweibeiner und ihre Hunde, die die Sonnenstrahlen genießen wollen, wie es scheint. Allerdings bringen sie bei ihren Ausflügen auch immer häufiger etwas Beute mit, wovon sie oftmals Reste zurücklassen. Auf den Straßen haben sich Pfützen gebildet und neben ihnen laufen kleine Rinnsale. Ebenso steht auch der Schwarzstrom etwas höher und fließt schneller als gewöhnlich.


Streuner Territorien:
Hier ist es besonders auf dem offenen Gelände ordentlich matschig. Viele Pfützen zieren den Untergrund, sodass man wohl kaum trockene Pfoten behalten kann. Der Wind weht auch hier kräftig, in den bewaldeten Teilen, die immer grüner werden, ist es allerdings etwas geschützter und selbst hier scheinen die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen hindurch. Auch die Beute zeigt sich immer häufiger und länger, scheint ebenfalls von den warmen Temperaturen hervorgelockt zu werden.


Zweibeinerort:
Die Zweibeiner verbringen immer mehr Zeit in ihren Gärten und auch die Hauskätzchen werden von den Sonnenstrahlen immer häufiger aus ihren Nestern gelockt. Natürlich ist auch der Boden hier matschig und von Pfützen bedeckt, wodurch diejenigen, die sich das Fell nicht schmutzig machen wollen, vermutlich immer noch vor längeren Ausflügen zurückschrecken.

 

 Das Baumgeviert

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptySa 04 Jun 2022, 21:23






SchattenClan | Kriegerin | #016 | *Toyhouse*
cf. Verbrannte Esche - SchattenClan-Territorium

Die Sonne war bereits wieder aufgegangen, als Nachtblick auf schnellen Pfoten hinter Kauzruf herlief. Die dunkle Kriegerin war das stramme Tempo der anderen Katze bereits gewohnt. Immerhin verbrachten sie überdurchschnittlich viel Zeit miteinander. Zumindest, wenn die Kriegerin es mit ihren anderen Clankontakten verglich. Außerdem trieb sie ihre eigene Neugier, denn wenn Nachtblick sich einmal auf etwas fixiert hatte, fiel es ihr schwer wieder davon loszukommen. Zumindest, wenn es um Dinge ging, die wahrlich ihr Interesse erweckten. Nur kurz hinter Kauzruf betrat auch die dunkelgraue Kätzin die Senke, ließ ihren tiefblauen Blick schweifen, bevor sie langsam und betont den Kopf schüttelte. Hier war seit der letzten Versammlung keine Katze mehr gewesen.

Langsam trabte sie Kauzruf hinterher, hielt dabei Augen und Ohren offen, doch war von anderen Kriegern im Baumgeviert absolut keine Spur zu erkennen. Ihre Chance war zugegebenermaßen allerdings auch nicht besonders hoch gewesen, immerhin hatten sie sich nicht abgesprochen oder so. Es war eine zufällige Nacht gewesen, welche keinerlei Bedeutung für irgendjemanden für sie hatte. Immerhin war keiner von ihnen eine Heilerkatze. Kurz fragte Nachtblick sich, ob Abendhimmel wohl schon wieder vom Heilertreffen zurückgekehrt war, als die Kriegerin registrierte, wie Nahe Kauzruf bereits an die FlussClan-Grenze herangetreten war. „Warte.“ Rief die dunkle Kätzin sofort und stellte sich demonstrativ neben Kauzruf und schüttelte den Kopf. Aber vermutlich wäre jede ihrer Bemühungen umsonst, immerhin war die ältere Katze deutlich sturer als man ihr zuerst ansah. Aber einen Kompromiss ließ sich sicher finden. „Ich habe eine Idee. Ich kümmere mich darum, dass unsere Beute ins Lager kommt und du kannst hier noch ein wenig Ausschau halten. Versprich mir aber, nicht die Grenze zu übertreten. Und versuch bis Sonnenaufgang wieder da zu sein. Sonst zieh ich dich an den Ohren zurück ins Nest.“ Gespielt streng blitzte Nachtblick Kauzruf an und lächelte dann milde.

Egal wie verplant Kauzruf manchmal war. Wie stur und manchmal auch Kätzchenhaft. Aber die Kriegerin war sich sicher, noch nie eine solch loyale Katze getroffen zu haben. „Erkälte dich nicht.“ Brummte sie noch zum Abschied, stieß Kauzruf aus Gewohnheit einmal mit der Nase gegen die Wange und schnippte dabei mit dem Schweif. „Du kannst mir deine Freunde ja ein anderes Mal vorstellen. Die nächste Große Versammlung kommt bestimmt.“ Damit wandte sie Kauzruf den Rücken zu und preschte die Senke wieder hinauf, ins SchattenClan-Territorium hinein. Sie hatte sicherlich auch noch ein anderes Mal die Möglichkeit ihre eigene Neugier zu befriedigen.

tbc. SchattenClan - Lager

"If doing what I have always done is what's required, then I can do it."
Erwähnt: Kauzruf
Angesprochen: Kauzruf

Tldr: Folgt Kauzruf, versucht sie davon abzuhalten irgendetwas unüberlegtes zu tun und schlägt vor, ihr etwas extrazeit zu beschaffen. Schluckt ihre eigene Neugier herunter.




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptySa 25 Jun 2022, 01:18


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insenflut

FlussClan | Kriegerin | #053?

”I'm not good with people
and I don't want to interact with them.”

<- FC-Lager

Stille lag über dem Wald bis hektisches Keuchen die Fäden der Ruhe zerriss und sich in den kahlen Ästen der Bäume verfing. Pfoten trommelten über die dichte Schneedecke der Blattleere, hinterließen tiefe Furchen und beförderten die gefleckte Kätzin noch etwas schneller durch das Territorium. Weg, nur weg, dachte sie immer und immer wieder. Ihre Lungen brannten, ihre Beine wollten nicht mehr weiter, doch sie trieb sich weiter an. Schneller wollte sie werden, um von dem Schrecken wegzukommen, der sie im Lager erwartet hatte. Wie vom Blitz wurde sie erneut von den Emotionen getroffen, die über sie hinweg rollten und ihr selbst die letzte verbliebene Luft aus dem Körper schlug. Langsam wusste Binsenflut nicht mehr, wo links und rechts war. Ihre Pfoten brannten von der Kälte des Schnees, ihr Atem ging stoßweise, fast panisch.
Das Bild des Abschieds hatte sich fest in Binsenfluts Bewusstsein gebrannt. Warum hatte sie das nur gesagt? Pantherfeuers letzter schmerzvoller Blick verfolgte sie und die Kätzin versuchte hektisch, noch etwas mehr an Tempo zuzulegen. Ihr Körper versagte ihr diesen Wunsch, bereits an seine Grenzen getrieben. Blindlings schlug sie sich durch Büsche und Gräser und hielt nicht mal an, sich umzuschauen. Die Kratzer und Stiche, die sie sich dadurch zuzog und die nun ihren Körper zierten, bemerkte sie nicht. Angst krallte sich in ihren Pelz und hinterließ ein bitteres Gefühl auf ihrer Zunge. Unermüdlich lief sie weiter und Binsenflut konnte nicht einmal mehr genau sagen, warum. Sie hätte im Lager bleiben und auf Pantherfeuers Rückkehr warten sollen, doch die Perspektive, dass er nicht mit den anderen zurückkehren würde, raubte ihr jeden Verstand. Immer wieder tauchten Erinnerungen vor ihrem inneren Auge auf. Sie, Pantherfeuer und Schilfkralle im Schülerbau, beim Training, am Fluss. Wie stolz die beiden am Tag ihrer Kriegerernennungen gewesen waren. Nun war all der Stolz und die Freude Vergangenheit und sie konnte die beiden nicht wieder zurück holen. Und selbst wenn ihr bester Freund aus dem Kampf zurückkehren würde, konnte sie ihm jemals wieder unter die Augen treten nachdem sie sein Leben einfach so beiseite geworfen hatte?
Erst als sie die großen Eichen des Baumgevierts vor sich auftauchen sah verlangsamte sie ihre Schritte. Wieso war sie ausgerechnet hierher gekommen? Dieser Ort hatte für sie keine Signifikanz, es war immer Pantherfeuer gewesen, der eine tiefe Liebe für das Baumgeviert entwickelt hatte. Aber vielleicht erklärte genau seine Verbindung zu den Bäumen und zum SchattenClan ihre blinde Flucht hin zu neutralem Boden. Es war, als wären all diese Dinge insignifikant geworden - die Clans, die Anführer, der Wald. Die Gerüche und Erinnerungen verschwammen hier und hinterließen nur ein neutrales Feld. Die Tage, die sie hier gemeinsam mit Kauzruf verbracht hatten fühlten sich nun weit weg an, als wäre es nicht erst vor Kurzem gewesen, wo sie das letzte Mal hier gewesen waren. Sie blieb langsam stehen, keine Energie mehr übrig, um noch einen Schritt mehr zu tun. Was wollte sie mit diesem Ausbruch denn erreichen? Dadurch kam er schließlich auch nicht zurück. Sie holte tief Luft und die Kälte stach ihr in der Brust.
Doch dann bemerkte sie den Duft einer fremden Katze. Irgendwie kam es ihr vor, als hätte sie den Geruch schon öfter in der Nase gehabt und ihr Herz pochte schneller bei dem Gedanken, dass Kauzruf tatsächlich hier sein könnte. Wohl kaum konnte sie jetzt die fragenden Blicke einer anderen Kätzin standhalten, wo sich alles so anfühlte, als bräche es über ihr zusammen. Die Schrammen an ihrem Körper, die sich beim haltlosen Lauf durch Territorium und Wald zugezogen hatte, begannen, unangenehm zu brennen, aber trotzdem sah sie sich unbewusst um danach, ob sie Pantherfeuers beste Freundin des SchattenClans finden konnte.

Erwähnt: Pantherfeuer, Schilfkralle, Kauzruf
Angesprochen: --
Standort: FC-Lager -> Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Rennt ziellos durchs Terri und landet beim Baumgeviert.

”And yet,
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyDo 30 Jun 2022, 20:47


Kauzruf
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#025 / steckbrief / schattenclan krieger

Erst als Kauzruf Nachtblicks Stimme vernahm und den Körper der Kätzin neben sich spürte, wandte sie den Blick vom Territorium des FlussClans ab und sah stattdessen ihre Freundin an. Enttäuschung zeigte sich auf ihren Zügen.
“Aber ich wollte doch, dass du meine Freunde kennenlernst”, miaute sie und stieß ihre Nase energisch gegen die Schulter der dunklen Kriegerin. Allerdings schien sie sie nicht überzeugen zu können und so sah Kauzruf Nachtblick einfach nur sehnsüchtig nach, während diese sich auf den Weg zurück ins Lager machte.
Mit hängenden Ohren ließ sie sich auf dem kalten Boden nieder und starrte finster zu dem Gebüsch, welches die Grenze zum Territorium ihrer Freunde bildete. Warum musste es irgendwelche Regeln geben, die ihr verboten, dieses zu betreten? Sie wollte doch nur, dass Pantherfeuer Nachtblick kennenlernte, keine Beute stehlen! Dafür sollte es ein extra Gesetz geben! Wenn man jemanden besuchen wollte, dann sollte man das einfach tun dürfen!

Kauzruf bemerkte gar nicht, wie die Sonne langsam hinter dem Horizont hervor kroch. Viel zu sehr war sie damit beschäftigt, die Grenze anzustarren, als wäre sie in der Lage, allein mit ihren Gedanken ihre Freunde erscheinen zu lassen. Und tatsächlich. Nach einer Weile hörte sie ein Rascheln im Gebüsch.
Sofort stellten sich die dunklen Ohren der Katze auf und sie hob den Kopf, versuchte den Ursprung des Geräusches auszumachen. Prüfend sog sie die Luft ein und ihre Schnurrhaare zitterten vor Erregung, als sie einen vertrauten Geruch in der Luft wahrnahm. Kauzruf sprang wieder auf die Pfoten, ihr Bauchfell mittlerweile vom Schnee durchnässt, und eilte zurück zur Grenze, vor der sie knapp eine Mäuselänge stehen blieb, Nachtblicks Warnung noch immer im Gedächtnis. Dann erkannte sie Bimsenfluts getupften Pelz und sie stieß ein erfreutes Maunzen aus.
“Ihr seid zu spät!”, miaute sie als sie auf die Kätzin zu eilte, ihr kurz die Nase gegen die Wange presste, und dann über ihre Schulter spähte. “Kommt Pantherfeuer auch noch?”


Erwähnt: Nachtblick, Pantherfeuer, Binsenflut
Angesprochen: Nachtblick, Binsenflut

TL;DR
Ist enttäuscht, dass Nachtblick nicht mit ihr wartet. Freut sich, Binsenflut nach einer Ewigkeit zu sehen und begrüßt diese übermütig, bemerkt dabei erst einmal gar nicht ihren aufgelösten Zustand.




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyMo 04 Jul 2022, 22:16


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insenflut

FlussClan | Kriegerin | #054

”I'm not good with people
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Die überschwängliche Begrüßung der noch eher unbekannten Kätzin brachte Binsenflut noch mehr aus dem Konzept als sie es eh schon war. Sie spürte die kalte Nase von Kauzruf an ihrer Wange, zuckte etwas erschrocken zurück und starrte die SchattenClannerin fassungslos an. Sie hatte zwar die Kätzin zwar schon gesehen und natürlich konnte sie nicht wissen, dass Pantherfeuer… dass er in einen aussichtslosen Kampf gelaufen war. Dass er vielleicht bereits jetzt am Ufer des Flusses lag und sein Leben aushauchte nachdem sie ihm eine solche Gemeinheit an den Kopf geworfen hatte. Plötzlich ging ihr Atem wieder schneller, ihr Blick glitt von der einen zur anderen Seite und schien sich nicht mehr fokussieren zu können. Den Namen ihres besten Freundes so sorglos aus Kauzrufs Maul zu hören brachte sie ins Straucheln. “Er ist weg”, sagte sie leise, dann etwas lauter. “Er kommt nicht.” Das Blut pochte in ihren Ohren und sie musste mehrmals langsam tief Luft holen um nicht in Panik zu geraten. Ein, Aus. So wie sie es immer geübt hatte. Ruhig bleiben, atmen, erden. Sie vergrub ihre Krallen im immer noch leicht gefrorenen Boden. Sie spürte den Widerstand unter ihren Pfoten, die Kälte, den Schnee. Schnee, der in diesen Augenblicken vom Blut kämpfender Katzen getränkt sein würde. Binsenflut hatte noch nie Kämpfe gemocht. Sie wusste das strategische Ein und Aus, konnte sich überlegen, welches Terrain vorteilhafter für jeden Clan war. Sie kannte Kampfmuster, Angriffe, Verteidigung - sie wusste wie man kämpft. Aber noch nie hatte sie verstanden, was daran eine gute Sache war oder was am Kämpfen und Sterben für den Clan eine Ehre war. Lieber wusste sie ihre Lieben sicher um sich, als fürchten zu müssen, dass sie nicht zurückkehren. Und selbst wenn Pantherfeuer halbwegs unbeschadet den Kampf überstand, würde er trotzdem in den Heilerbau einkehren müssen. Er würde trotzdem Wunden haben und Narben davontragen. Und vielleicht würde nichts schwerer wiegen als ihr Verrat ihm gegenüber. Sie hatte sich doch immer gesagt, dass sie ihn in den Dingen, die er tun wollte, unterstützen würde. Und trotzdem hatte sie sich in einem Moment, wo es ihm wichtig war, einfach von ihm abgewendet.
Scharfe Krallen der Schuld bohrten sich in ihre Brust und sie biss die Zähne aufeinander. Pantherfeuer ist gegen den BlutClan in den Kampf gezogen”, zischte sie und ihr Gesicht verzerrte sich zu Angst. “Er weiß doch wie gefährlich sie sind!?” Ein verzweifeltes Schluck brachte sie zum Stocken bevor sie Kauzruf flehend ansah. “So werden nur noch mehr Katzen verletzt.” Binsenflut wusste nicht, warum sie von der anderen Kätzin Mitgefühl und Sorge erwartete. Sie hatten bisher nicht die Zeit gehabt, eine engere Bindung zu knüpfen, auch wenn die SchattenClan-Kriegerin außerhalb des Clans Pantherfeuers engste Freundin war. Regelmäßig missachteten sie das Gesetz der Krieger, um sich zu treffen und die Freundschaft war dem Kater in diesen Momenten wichtiger als die Regeln des Clans. Dies war die Kätzin, der Pantherfeuer so sehr vertraute... und wenn sie Kauzruf so in die Augen starrte und die Unwissenheit der Kriegerin sah, fand sie sich nicht in der Lage, noch länger zu stehen. Binsenfluts Beine knickten ein, die Last zu viel und lautlos fiel sie in den Schnee. “Ich weiß nicht, ob er zurückkehren wird”, murmelte sie und die Worte kamen ihr nur schwer über die Lippen.

Erwähnt: Kauzruf, Pantherfeuer
Angesprochen: Kauzruf
Standort: Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Erkennt Kauzruf, spricht mir ihr und berichtet von dem Kampf.

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Zuletzt von Runenmond am Sa 16 Jul 2022, 15:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyMi 13 Jul 2022, 22:44


Kauzruf
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#026 / steckbrief / schattenclan krieger

Die ersten Worte Binsenfluts gingen vollkommen in dem aufgeregten Rauschen in Kauzrufs Ohren unter. Erst, als die andere Kätzin die Stimme etwas anhob, bemühte sie sich überhaupt, tatsächlich auf die Worte zu achten. Er kommt nicht. Verwirrt zuckten die Ohren der Katze und sie legte den Kopf schief. Es war nicht unüblich, dass Pantherfeuer mal ohne seine Freundin aufkreuzte, doch andersherum? Das war noch nie vorgekommen.
Kauzruf machte einen kurzen Schritt zurück, die Verwirrung noch immer deutlich erkennbar auf ihren Zügen. Ihre Augen glitten suchend über Binsenfluts Gestalt. Ein ganz unwohles Gefühl breitete sich im Bauch der Katze aus. Unruhig trat sie von der einen Pfote auf die andere. Irgendetwas fühlte sich falsch an. “Wie meinst du das?”
Die Gedanken flogen nur so durch ihren Kopf. Was konnte Binsenflut nur damit meinen? Sie zog die Brauen zusammen, sodass sich eine kleine Furche zwischen ihnen bildete. “Habt ihr euch gestritten?”
Das war das einzige, womit sie sich diese merkwürdige Aussage erklären konnte, doch selbst das ergab keinen wirklichen Sinn. In dieser Situation hätte Kauzruf eher Pantherfeuer hier am Baumgeviert erwartet, aber nicht Binsenflut.

Pantherfeuer ist gegen den BlutClan in den Kampf gezogen. Erschrocken sträubte sich ihr Nackenfell und ein dicker Fellklumpen schien sich in ihrem Magen zu formen. Kauzruf wusste von der Geschichte, die der SchattenClan mit dem BlutClan hatte, auch wenn sie selbst viel zu jung war, um es tatsächlich miterlebt zu haben. Sie kannte die Gruselgeschichten, die die Ältesten und Königinnen den Jungen erzählten. Gefährliche Katzen, die sich nicht an das Gesetz der Krieger hielten, einfach aus Spaß andere töteten und sich dann mit deren Überbleibseln schmückten. Ein Schauer lief ihr über den Rücken. Gegen diese Katzen musste Pantherfeuer kämpfen?
Unsicher betrachtete Kauzruf Binsenflut, wünschte sich Nachtblick herbei. Die Kätzin schien mit solchen Situationen immer besser umgehen zu können, schien eher die richtigen Worte zu finden. Sicherlich wäre sie in der Lage, Binsenflut etwas Trost zu spenden, denn die FlussClan-Kriegerin wirkte unglaublich aufgelöst, dass Kauzruf befürchtete, irgendetwas falsch zu machen. So wirklich kannte sie Pantherfeuers Freundin ja gar nicht. Allerdings konnte sie sehen, wie wichtig der dunkle Kater ihr schien.
Vorsichtig, ähnlich als würde sie sich an Beute anschleichen wollen, ohne diese aufschrecken, näherte Kauzruf sich Binsenflut wieder und ließ sich neben ihr auf den Boden sinken. Die Spitzen ihrer Pelze berührten sich und etwas unbeholfen rückte sie noch etwas näher, um mit der Zunge über das Fell zwischen Binsenfluts Ohren fahren zu können - eine Geste, die sie selbst immer beruhigte, wenn sie sich mal wieder in einer ihrer merkwürdigen Phasen wiederfand.
“Pantherfeuer ist der beste Kämpfer, den ich kenne”, miaute sie zwischen den regelmäßigen Bewegungen ihrer Zunge. “Keiner in meinem Clan kämpft so gut, wie er es tut! Abgesehen von mir. Und er ist schlau, fast so schlau wie Nachtblick. Er kommt bestimmt wieder zurück.”
Kurz wurde Kauzruf still und sah nachdenklich zum Territorium des SchattenClans hinüber. Ob das auch die Worte waren, die ihre Freundin in dieser Situation wählen würde?


Erwähnt: Pantherfeuer, Binsenflut, Nachtblick
Angesprochen: Binsenflut

TL;DR
Ist etwas überfordert von der Situation, aber versucht, Binsenflut irgendwie zu trösten.




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptySo 17 Jul 2022, 19:26


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FlussClan | Kriegerin | #055

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CW: Gedanken über Tod, I guess? Der Anfang könnte für manche Leute möglicherweise triggernd sein, deswegen mache ich jetzt hiermit darauf aufmerksam, ihn mit etwas Vorsicht zu genießen!

Bewusst tief atmend versuchte Binsenflut sich zu beruhigen. Wut pulsierte durch ihren Körper, aber sie war nur ein Produkt der Angst, die sie versuchte zu verdrängen. Die Angst um Pantherfeuer, dessen Gesicht sie vielleicht nicht mehr erblicken würde, dessen Pelz sie vielleicht nicht mehr an ihrem spüren würde. Was hatte sie nur getan? Es fiel ihr immer schwerer, Luft zu bekommen und ihre Augen glitten blicklos umher. Für einen kurzen Augenblick wünschte sie sich, mit ihm in den Kampf gezogen zu sein, denn an seiner Seite zu gehen erschien ihr besser, als allein zu bleiben. Auch wenn im Lager noch Blaubeerbauch wartete, so würde sie doch früher oder später einfach alleine bleiben und das würde sie nicht aushalten. So sehr sie sich immer wieder sagte, dass sie mit anderen Katzen nicht zurecht kam - sie konnte es nicht ertragen, lange einsam zu sein. Sie hatte sich so sehr daran gewöhnt, dass Pantherfeuer oder Schilfkralle sich auf die Suche nach ihr machen würden. Egal, wie oft sie sich allein zu den Sonnenfelsen aufgemacht hatte - früher oder später war einer von ihnen gekommen um sie dort zu finden. Sie hatte sich immer wieder beschwert, keine richtige Ruhe mit ihnen finden zu können, doch es tat immer wieder gut zu wissen, dass sie kommen würden. Deswegen konnte sie nicht einfach so zurückbleiben. Es wäre besser, wenn sie als Erstes gehen würde, anstatt zurückgelassen zu werden. Wenn sie nicht damit leben musste, alleine zu bleiben. Lieber würde sie ihr Leben wegwerfen, wenn es bedeutete, nicht ohne die zwei wichtigsten Katzen in ihrem Leben zu sein. Doch das musste sie sich schnell wieder aus dem Kopf schlagen. Nein… neinneinnein, verzweifelt kämpfte sie gegen die Gefühle an, gegen den Schmerz, gegen den Verlust.
Plötzlich spürte sie jedoch eine Berührung an ihr Pelz. Erschrocken zuckte Binsenflut zusammen, wollte schon aufspringen, doch ihre Beine gehorchten ihr nicht. Dann aber drang in ihr Bewusstsein, dass es Kauzruf war. Kauzruf, die Pantherfeuer wahrscheinlich genau so gut kannte, wie sie selbst. Kauzruf, die vielleicht sogar besser wusste, was der Krieger tun konnte und was nicht. Kauzruf, die sich immer wieder mit Pantherfeuer gemessen hatte - wieder und immer wieder. Das ungewohnte Gefühl einer Zungen zwischen ihren Ohren brachte Binsenflut für einen Moment dazu, sich auf etwas anderes zu fokussieren als der elende Strudel an Zweifeln. Die Worte drangen zwar nur leise an ihr Ohr und sie konnte nichts anderes tun als zu nicken, doch sie spürte, wie das heftige Schlagen ihres Herzens weniger wurde und wie ihr Körper sich unbewusst auf die Zärtlichkeit einließ. Niemals hätte sie erwartet, dass Kauzruf sie auf diese Weise trösten würde oder dass sie in dieser Situation überhaupt ruhiger werden konnte, aber es schien tatsächlich zu wirken.
“Aber was wenn nicht?”, brachte sie krächzend hervor, ihre Stimme belegt. “Was mach ich dann? Schilfkralle ist schon weg und ich könnte es einfach nicht ertragen, wenn..” Es fiel ihr schwer, überhaupt diese Worte ins Maul zu nehmen. “Wenn Pantherfeuer nicht mehr nach Hause kommt.” Der Kloß in ihrem Hals drückte, machte es schwer, zu sprechen, aber auf einmal sprudelten die Worte nur so aus ihr heraus.. “Und ich habe etwas Schreckliches getan, Kauzruf. Ich habe ihn verraten.” Denn genau so fühlte es sich an. Als hätte sie ihn dem BlutClan zum Fraß vorgeworfen. Als hätte sie sein Todesurteil bereits gesprochen bevor er überhaupt losgezogen war. “Ich habe so Angst, dass er nicht mehr zurückkommt.” Allein der Gedanke daran schnürte ihr die Kehle zusammen, aber etwas an der Anwesenheit Kauzrufs beruhigte sie. In ihr blieb einfach nur eine Leere zurück, die ihre Pfoten bereits taub machte. Oder vielleicht war es nur die Kälte, die sich langsam in ihr breit machte. Sie ruhte immer noch im Wald, auch wenn die Blattleere langsam ihr Ende nahm. Sie kroch durch den Boden in die Pflanzen und in Binsenfluts Körper. Sie spürte die Erschöpfung des Laufs durch das Territorium, der Panik und der Angst und in einem Anflug an Müdigkeit lehnte sie sich näher an Kauzruf.

Erwähnt: Kauzruf, Pantherfeuer, Schilfkralle, Blaubeerbauch
Angesprochen: Kauzruf
Standort: Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: A little painful, ouchies.

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyMo 18 Jul 2022, 01:13


Kauzruf
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#027 / steckbrief / schattenclan krieger

Eine Weile befürchtete, dass ihre Worte überhaupt keinen Einfluss auf Binsenflut hatten. Noch immer zitterte die andere Kätzin neben ihr und schien sie nicht einmal wirklich wahrzunehmen. Unruhig zuckte Kauzrufs Schweif, doch dann wurde die Atmung der FlussClan-Kätzin wieder regelmäßiger. Erleichtert atmete sie aus, wagte es aber nicht, sich von ihr zu lösen. Stattdessen bemühte sie sich, weiterhin in regelmäßigen Zügen die Ohren der Anderen zu lecken.
Die ganze Situation erinnerte sie ein wenig daran, wenn Nachtblick sich in ihren eigenen Gedanken zu verlieren schien. Dann half es der dunklen Kriegerin meistens, wenn Kauzruf einfach eine Weile lang mit ihr saß. Manchmal plapperte sie dann einfach vor sich hin, um ihre Freundin abzulenken; manchmal saß sie aber auch einfach nur schweigend da, bis Nachtblick sich wieder beruhigt hatte.
Um sie herum konnte Kauzruf die wohlbekannten Waldgeräusche wahrnehmen. Hin und wieder raschelte es im Gebüsch und ihre Ohren zuckten erregt, doch wagte sie es nicht, sich auch nur eine Schnurrhaaresbreite von Binsenflut zu entfernen. Als sie erneut zum Mond hinauf blickte, erinnerte sie sich an Nachtblicks Worte und etwas beschämt zog sie den Kopf ein. Sie würde ihr ein besonders fettes Eichhörnchen fangen, wenn sie sich auf den Rückweg machte. Als Entschuldigung.

Binsenflut erhob die Stimme und Kauzruf musste ein überraschtes Zucken unterdrücken. Mit runden Augen sah sie zu der Kätzin, versuchte deren Worte zu verarbeiten. Sie hatte keine Ahnung, wer dieser Schilfkralle war - vielleicht ein weiterer Freund von Pantherfeuer? War er vielleicht vom BlutClan getötet worden und deswegen zogen die FlussClan-Katzen nun in den Kampf?
Entschieden schüttelte Kauzruf den Kopf und stieß ihre Nase gegen die Wange der gescheckten Kätzin. “Er wird zurückkommen”, miaute sie bestimmt. Einen anderen Gedanken wollte sie gar nicht zulassen. “Dann kannst du dich entschuldigen. Und bestimmt wird Pantherfeuer deine Entschuldigung annehmen. Ich hab gesehen, wie er dich ansieht - als ob er dir lange böse sein kann!”
Die Beziehung zwischen Pantherfeuer und Binsenflut erinnerte sie ein wenig an ihre eigene Freundschaft mit der dunklen Kätzin. Kauzruf versuchte, sich an einen Zeitpunkt zu erinnern, an dem Nachtblick einmal wütend auf sie gewesen war oder andersherum, doch wollte ihr nichts dergleichen einfallen. Trotzdem war sie der festen Überzeugung, dass sie ihr ohne Zögern vergeben würde, egal worum es ging. Sie war ihre beste Freundin.
Nachdenklich musterte Kauzruf Binsenflut. Trotz des langen Fells der Kätzin konnte sie erkennen, wie schmal sie darunter war. Irritiert zog sie die Brauen zusammen. Sie wusste, dass ihre Clangefährten sich gerne darüber lustig machten, wie dick FlussClan-Katzen waren, aber so sah die gemusterte Kriegerin keineswegs aus. Allgemein wirkte sie ziemlich erschöpft und ausgelaugt. Zwar hatte sie sich nie wirklich an ihren Kämpfen mit Pantherfeuer beteiligt, es eher bevorzugt, ein wenig zu dösen, aber das hier war irgendwie anders.
Voller Entschlossenheit sprang Kauzruf auf die Pfoten. “Warte hier”, meinte sie an Binsenflut gewandt und stürmte dann durch die Senke, um auf der anderen Seite im Territorium des SchattenClans zu verschwinden.
Es dauerte nicht lange, da hatte sie eine Beute-Spur gewittert. Nur wenige Patrouillen drangen bis zum Baumgeviert vor und so schien die Beute hier weniger vorsichtig zu sein. Zwischen den Wurzeln eines Baumes wühlte eine Maus in der Erde, vermutlich selbst auf der Suche nach Nahrung. Kauzrufs Schweif zuckte angeregt, doch zum Glück waren keine Büsche in der Nähe, die sie durch diese Bewegung zum Rascheln bringen und sich so verraten könnte. Bernsteinfarbene Augen blitzen im Mondlicht auf als die graue Gestalt zum Sprung ansetzte und sich mit einem Satz auf das kleine Tier stürzte. Routiniert bohrten die scharfen Krallen sich in den kleinen, warmen Körper.
Zufrieden leckte sie sich übers Maul und hob die Beute behutsam mit den Zähnen auf, trabte mit hoch erhobenem Schweif zurück zum Baumgeviert, durch die Senke hindurch, und ließ die Maus schließlich vor Binsenfluts Pfoten fallen. “Für dich.”
Dann ließ Kauzruf sich wieder neben der Kätzin nieder und leckte sich zwischen den Zehen, während sie darauf wartete, dass Pantherfeuers Freundin die Beute verzehrte. Sie blickte zu ihr hinab, zuckte mit den Schnurrhaaren, und sah sie dann mit einem erstaunlich ernsten Gesichtsausdruck an. “Wenn du gegessen hast, kannst du zurück zu deinem Clan gehen und dich bei Pantherfeuer entschuldigen!”


Erwähnt: Pantherfeuer, Binsenflut, Nachtblick, Schilfkralle
Angesprochen: Binsenflut

TL;DR
Versucht weiterhin, Binsenflut zu trösten. Glaubt fest daran, dass Pantherfeuer den Kampf überleben wird. Fängt eine Maus für Binsenflut auf dem SchattenClan-Territorium.




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyMi 20 Jul 2022, 19:28


B
insenflut

FlussClan | Kriegerin | #056

”I'm not good with people
and I don't want to interact with them.”

Der herbe Duft der Katze, die Binsenflut immer noch irgendwie fremd war, hüllte sie mittlerweile ein und brachte sie dazu, ruhiger zu werden. Auch wenn sie immer noch Zweifel hatte war Kauzrufs Anwesenheit wohl genau das, was sie gerade brauchte. Es fühlte sich fast so an, wie wenn Schilfkralle bei ihr säße, der ihr mit seinem Humor und seiner Nähe half, wieder zu sich zurück zu finden. Schmerzvoll zog sich ihre Brust zusammen als ihre Gedanken kurz zu ihrem Bruder drifteten. Sie vermisste ihn. Und liebend gern hätte sie ihn jetzt an ihrer Seite. Doch Binsenflut musste sich zwingen, das zu vergessen. Schließlich würde er nicht wieder zurückkommen und sie glaubte kaum, dass sie ihn so bald wiedersehen würde… wenn überhaupt. Vielleicht war er bereits schon in fremde Orte gezogen wo ganz andere Katzen lebten. Wahrscheinlich war er schon gar nicht mehr im Wald, denn es könnte gut sein, dass der Abschied aus dem FlussClan für ihn auch bedeutete, nicht mehr hier zu bleiben. Binsenflut schüttelte unmerklich den Kopf, kniff die Augen zusammen und versuchte, Kauzrufs Worten zu lauschen, um sich wieder zu konzentrieren. Entschuldigen… War das etwas, was sie sich wirklich zu hoffen erlauben durfte? Dass Pantherfeuer wieder seine Pfoten ins FlussClan-Lager setzen würde - lebend - und sie doch die Gelegenheit bekommen würde, ihre Worte zurück zu nehmen? Ob er das auch annehmen würde? Zwar schien Kauzruf der Auffassung zu sein, dass dies nicht mal zur Frage stand, aber schließlich wusste die SchattenClan-Katze nicht mal, was sie gesagt hatte. Vielleicht würde sie ja nicht mal hierbleiben, wenn sie wüsste, welche Worte Binsenflut Pantherfeuer an den Kopf geworfen hatte. Sie konnte sich nur selbst schwören, nie nie wieder so etwas zu ihm zu sagen. Und wenn nötig würde sie jeden Tag ihres Lebens damit verbringen, es wieder gut zu machen, wenn er nur heil wieder zurückkam. Zum ersten Mal in dieser Nacht erlaubt sie sich die Hoffnung, dass Pantherfeuer vielleicht doch nicht in seinen Tod gelaufen war. Ein kleiner Funken an Zuversicht, dass er stark genug war, sich dem BlutClan zu stellen.
Als Kauzruf plötzlich aufsprang musste Binsenflut kurz ihre Balance wiederfinden. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie ihr Gewicht so sehr auf die andere Katze verlegt hatte. Zumindest das, was an ihrem Gewicht noch übrig war. Im Gegensatz zu einigen anderen im FlussClan war sie ja noch gut versorgt worden. Weil Schilfkralle sich um mich gesorgt hat. Deswegen überraschte es sie, als Kauzruf im SchattenClan-Territorium verschwand und obwohl die Kriegerin gesagt hatte, dass sie warten sollte, setzte Binsenflut sich unsicher auf. War es Kauzruf vielleicht zu viel gewesen? War sie weggegangen, weil sie etwas gehört hatte und nicht entdeckt werden wollte? Mit sich erneut anbahnender Unruhe knetete sie den Boden. Sie wusste gar nicht mehr genau, wohin mit ihren eisig gefrorenen Pfoten. Binsenflut spitzte die Ohren als sie nach einer Weile erneutes Rascheln vernahm und Kauzruf wieder auf der Lichtung auftauchte. In dem Maul der Kriegerin baumelte leblos eine Maus und Binsenflut musste schlucken, als sich lautstark ihr Magen meldete. Konnte sie sich wirklich erlauben, jetzt etwas zu essen während ihr Clan immer noch hungerte und Katzen dort draußen waren, die kämpften? Mit einem Blick zum Mond musste sie feststellen, dass schon mehr Zeit vergangen war, als gedacht. War der Kampf bereits vorbei? Hatte es Tote gegeben? War Pantherfeuer einer von ihnen? Brennende Neugier gemischt mit Angst machte sich in ihr breit. Sollte sie nicht zurück, um nachzusehen? Fast schon wollte sie aufspringen und davonlaufen, doch da streifte ihr Blick Kauzrufs ernsten Ausdruck und es war, als durfte sie gar nicht erst gehen, bevor sie aufgegessen hatte. Also ließ sich Binsenflut nieder und verschlang das kleine Beutetier. Der Geschmack explodierte auf ihrer Zunge und obwohl es kein Fisch war, den sie da aß, tat es wunderbar gut, endlich wieder etwas zu essen. Durch den Stress war ihr das Hungergefühl bereits abhanden gekommen, aber sie sehnte sich danach, wieder Forelle oder Barsch zu fressen und sich mit anderen eine Beute zu teilen. Mit einem Blick hoch zu Kauzruf bedeutete Binsenflut ihr, dass sie gerne einen Bissen abhaben durfte und auch wenn es sie jetzt danach drängte, ins Lager zurück zu kehren, brannte ihr noch eine Frage auf der Zunge. “Meinst du wirklich, dass er mir einfach so verzeihen wird?”, fragte sie leise und starrte auf den Boden vor sich. “Ich habe wirklich etwas Schreckliches zu ihm gesagt.” Vielleicht konnte ihr Kauzruf ja eine Antwort geben - schließlich kannte sie Pantherfeuer mit am besten. Eigentlich wünschte sie, sie könnte diese unsichere Seite an ihr ablegen und dem dunklen Kater einfach genau sagen, wie sie sich fühlte. Doch trotz ihrer engen Verbundenheit fiel es ihr manchmal schwer, sich selbst ihm gegenüber zu öffnen, als hätte er nicht Monde damit verbracht, ihr näher zu kommen. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Freundschaft zu ihm betrachtet hatte, hatte angefangen zu bröckeln und nicht einmal der SternenClan würde ihr vermutlich sagen können, was das bedeutete. Sie konnte nur ihre Hoffnung in Kauzruf legen, ihr Klarheit zu verschaffen.

Erwähnt: Kauzruf, Pantherfeuer, Schilfkralle
Angesprochen: Klauzruf
Standort: Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Arbeitet sich durch ihre Gefühle, isst die Maus von Kauzruf und spricht mit ihr.

”And yet,
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyDi 26 Jul 2022, 22:35


Kauzruf
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#028 / steckbrief / schattenclan krieger

Während Kauzruf augenscheinlich mit dem Säubern ihrer Pfoten beschäftigt war, warf die Katze doch immer wieder prüfende Blicke auf Binsenflut. Sie wollte sicher gehen, dass die Kätzin auch tatsächlich die Beute aß, die sie ihr gebracht hatte.
Obwohl die Katze sonst immer so Schwierigkeiten hatte, ruhig an einem Fleck sitzen zu bleiben, zeigte sie sich in diesem Fall erstaunlich geduldig. Konzentriert leckte sie weiter zwischen ihren Zehen, wandte sich dann so, dass sie auch ihre Hinterpfoten mit ihrer Zunge erreichen konnte. Ausnahmsweise hatte sie einmal nicht das Bedürfnis, die Stille mit irgendwelchem Geplauder zu füllen.
Kauzruf schüttelte den Kopf als Binsenflut ihr einen Bissen von der Beute anbot.
“Ich habe die für dich gefangen!”, behaarte sie und streckte eine Pfote aus, um die Maus noch näher an die Kätzin heran zu schieben. Sie fuhr sich mit der Zunge über das buschige Brustfell, sah dann zu der Seite des Baumgevierts hinüber, wo das Territorium des SchattenClans begann. “Wir haben genug Beute im Lager. Außerdem werde ich auf dem Rückweg noch etwas jagen.”

Ihre Ohren zuckten und fast hätte sie Binsenfluts Frage nicht mitbekommen, weil sie zu der damit beschäftigt gewesen war, eine kleine Meise zu beobachten, die am Rande der großen Pfütze in der Mitte des Baumgevierts herumhüpfte. Überrascht riss Kauzruf die Augen auf, sah die FlussClan-Kriegerin ungläubig an.
Sie war ein wenig neugierig, was Binsenflut wohl zu Pantherfeuer gesagt hatte, doch gerade als sie diese Frage stellen wollte, kam ihr Nachtblicks Gesicht in den Sinn. Irgendetwas sagte ihr, dass wenn die dunkelgraue Kriegerin jetzt hier wäre, sie Kauzruf einen scharfen Blick auf diese Frage hin zuwerfen würde. Die Katze schüttelte den Kopf, um das Bild aus ihren Gedanken zu vertreiben, und wandte sich wieder Binsenflut zu.
“Natürlich wird Pantherfeuer dir verzeihen!”, versicherte sie, ohne auch nur einen Herzschlag lang zu zögern. “Solange du es wirklich ernst meinst.”
Ihr Blick glitt wieder zu der Pfütze. Die Oberfläche kringelte sich leicht mit dem Wind und unterbrach so die Spiegelung der aufgehenden Sonne. Kauzruf erhob sich auf die Pfoten. Sie wollte zurück zu Nachtblick. Sie hatte das drängende Bedürfnis, der dunklen Kriegerin von dem zu berichten, was Binsenflut ihr über Pantherfeuer erzählt hatte.


Erwähnt: Pantherfeuer, Binsenflut, Nachtblick
Angesprochen: Binsenflut

TL;DR
Leistet Binsenflut weiterhin Gesellschaft und versichert ihr, dass Pantherfeuer ihr verzeihen wird.




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptySa 30 Jul 2022, 18:09


B
insenflut

FlussClan | Kriegerin | #057

”I'm not good with people
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Die Maus war wohl mit eines der besten Dinge, die Binsenflut seit einer Weile gegessen hatte. Klar war sie nicht damit vergleichbar, einen frischen Fisch vor sich zu haben, aber mit dem Hunger, den sie über diese Blattleere gehabt hatte, war wohl jedes Fressen, was man kriegen konnte traumhaft. Mit Kauzrufs ausdrücklicher Geste, dass sie die Maus aufessen sollte, nahm sich Binsenflut auch noch die letzten Bissen und leckte sich danach das Maul. "Ich danke dir, Kauzruf." Bei den bisherigen Begegnungen war ihr die SchattenClan-Kriegerin immer eher fahrig und aufgedreht vorgekommen, weswegen es sie überraschte, dass sie in diesem Moment so ruhig war. Binsenflut empfand eine tiefe Dankbarkeit für die Katze vor ihr, die sich ihr einfach angenommen hatte. Sie schluckte den sich schnell in ihrem Hals formenden Kloß weg.
Auf der einen Seite drängte es Binsenflut zurück ins Lager, aber auf der anderen Seite scheute sie sich auch davor. Was würde sie wohl dort erwarten? Der Kampf konnte ja gar nicht gut ausgegangen sein, schließlich handelte es sich um den berüchtigten BlutClan. Es musste einfach Verletzte geben und sie konnte nur beten, dass es keine Tote gegeben hatte. Die Rückkehr ins Lager schien ihn nicht machbar vor, sie scheute sich zu sehr. Außerdem dachte sie nicht, dass ein Lauf durchs Territorium ihr jetzt so gut tun würde... Ihre Beine waren von ihrem panischen Ausbruch immer noch nicht erholt. Dennoch wusste sie auch nicht so Recht, worüber sie mit Kauzruf noch sprechen sollte. "Ich meine es ernst. Er ist..." Binsenflut stockte, setzte aber dann wieder zu Reden an. "Er ist der Wichtigste für mich." Und irgendwie merkte sie, dass das stimmte. Dass Pantherfeuer vielleicht sogar wichtiger war als Schilfkralle. Ihr Herz machte einen kleinen Hüpfer. Doch sie konnte dieses Gefühl in diesem Moment emotional nicht verarbeiten. Zu aufgewühlt war sie innerlich noch als dass sie mit dem Gedanken spielen könnte, was Pantherfeuer ihr wirklich bedeutete. Binsenflut warf einen kurzen Blick rüber zu Kauzruf und lächelte ihr leicht zu. "Ich kann nur hoffen, dass ihm nichts passiert ist. Meinst du, ich sollte zurück? Dass er vielleicht schon wieder im Lager ist?" Eigentlich wusste sie nicht, warum sie Kauzruf Dinge fragte, die die Kriegerin wahrscheinlich ebenso wenig wusste, aber sie wollte Zeit schinden. Davor, was sie im Lager erwarten würde und davor, wieder zurückkehren zu müssen - aus diesem neutralen Umfeld wieder hin ins Chaos, in den Hunger, in die Angst.

Erwähnt: Pantherfeuer, Kauzruf
Angesprochen: Kauzruf
Standort: Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Unterhält sich mit Kauzruf, wird sich fast der Gefühle für Panther bewusst, aber doch irgendwie wieder nicht. Will zwar ins Lager zurück, hart aber zu viel Angst davor.

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Zuletzt von Runenmond am Fr 19 Aug 2022, 14:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyDi 02 Aug 2022, 09:34


Hundeschweif

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Kriegerin | WindClan

---> Territorium [WindClan-Territorium]


Der Weg zum Baumgeviert hatte mir einiges abverlangt und so blieb ich zwei Schweiflängen von der Böschung entfernt noch einmal stehen, ehe ich einen Blick in die Senke werfen konnte. Langsam wanderten meine gelben Augen zu Gepardenfell, als ich darauf wartete, dass sich mein Atem beruhigte. Wir waren alte Katzen, vielleicht zu alt, um bei der nächsten großen Versammlung noch mitzukommen, bald zu fragil, um so lange Spaziergänge zu unternehmen. Wer wusste, ob wir den nächsten Mond überhaupt noch sehen würden? Ich konnte die gerade angebrochene Blattfrische riechen, aber damit noch einmal wirklich zu sehen, wie der ganze Wald und das Moor wieder zum Leben erwachten, rechnete ich nicht. Ich hatte in meinem Leben viele Kämpfe ausgetragen und meine Pfoten hatten mich noch einmal bis hierher getragen. Aber lange würden sie das nicht mehr tun ich wagte es zu hoffen, dass die Kämpfe bald vorbei sein würden.
Dennoch bewegte es mich mehr als erwartet, als ich mich die letzten Schritte durch das Unterholz zur Böschung nach vorne schob, sodass ich zwischen den bereits Knospen tragenden Zweigen in die Senke blicken konnte. Hier hatte alles begonnen. Nicht direkt, aber wir hatten uns hier niedergelassen und nach Rodans Tod, nachdem wir uns aufgespaltet hatten, hatte ich mich Windstern angeschlossen - einer Kätzin, zu der ich aufgesehen hatte, die loyal gewesen war und immer ihr Bestes getan hatte, um den Clan zu beschützen, zu versorgen und zu verteidigen. Vielleicht hatte ich meine Anführerin überschätzt, aber ich war stolz gewesen, als sie gerade mich zu ihrer Stellvertreterin ernannt hatte. Und wie oft war ich nicht in den Monden danach hinter ihr bei Vollmond die Böschung hier hinuntergelaufen? Ein trauriges Lächeln erreichte meine gelben Augen, eine Mischung aus Freude und Schmerz im Rückblick auf die vergangene Zeit. Es hat sich nichts verändert, miaute ich mit rauer an Gepardenfell gewandt. Tatsächlich hatten sich die massiven Eichen kaum verändert. Der Wald hatte sich nicht beeindrucken lassen von meinem Fortgang und meiner Rückkehr. Sie standen sicher im Sturm und für einen kurzen Moment beneidete ich sie, um diese Sicherheit, ehe ich den Gedanken mit einem Zucken meiner Schnurrhaare beiseite schob. Es waren schließlich Bäume und keine Katzen. Am Ende hatte ich es geschafft, zum WindClan zurückzukehren und auch wenn ein gewisser Schmerz sich in meine Erinnerungen mischte, war ich froh Gepardenfell kennengelernt zu haben und die wohl nicht mehr so lange restliche Zeit meines Lebens mit ihm gemeinsam verbringen zu können. Nein, ich konnte mir nicht versprechen, dass nichts Unvorhergesehenes dazwischen kam. Aber ich konnte daran glauben und so leben, als würde es nicht passieren. Wenn doch etwas passierte, musste ich damit umgehen.
So wie ich es immer getan hatte.
Und wenn hoffte ich, dass Gepardenfell dabei an meiner Seite sein würde.
Sanft berührte ich den Kater an der Schulter.


Angesprochen: Gepardenfell
Standort: Zwei Schweiflängen von der Senkte entfernt ---> am Rand der Senke
Sonstiges: Cf: Territorium [WindClan]
Kommt mit Gepardenfell an der Senke an und bleibt erst einmal ein Stück davon entfernt stehen, ehe sie zum Rand der Böschung nach vorne geht und einen Blick hinein wirft.

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyFr 05 Aug 2022, 17:20


Gepardenfell

WindClan » Ältester « #70


Cf.: Territorium [WiC Territorium]«

Der Weg war für einen Ältesten schon weit, doch für einen Kater, dessen Lungen immer schwächer arbeiteten, war die Strecke geradezu unmöglich. Gepardenfell war erzürnt über seinen Zustand, schließlich war er vor wenigen Monden noch über das Moor gehetzt, hatte Kaninchen erlegt und einen Schüler ausgebildet. Nun brannten seine Lungen bereits bei der Strecke im normalen Schrittton.
Dennoch blieb der gemusterte Kater darum bemüht, diese Tatsache vor Hundeschweif zu verbergen. Er wollte ihr den Moment geben, um das Baumgeviert im Frieden zu bewundern, ohne sich dabei Sorgen um ihn oder etwas anderes machen zu müssen. Ein stummer Begleiter, der neben ihr stehen blieb und ihren Blick sanft erwiderte.

Als sie nach einer Weile die letzten Schwanzlängen überbrückten und schweigend auf das Baumgeviert hinabblickten, trat Gepardenfell dicht neben Hundeschweif, bis sich ihre Pelze berührten. Zwar wusste der Krieger nicht genau, was ihr durch den Kopf ging, doch es musste etwas besonderes sein, nach all den Monden wieder hier zu sein.
Er selbst war so einige Male auf der Großen Versammlung gewesen, doch diesen stillen Anblick genoss er fast schon mehr. Ob es an der Anwesenheit von Hundeschweif lag? Oder daran, dass der Ort, trotz der Pfütze, einladend und machtvoll aussah?
»Dieser Ort wird sicherlich noch die Jungen deiner Jungen überleben. Noch viel länger sogar«, murmelte der Älteste nachdenklich und musste ein Seufzen zurückhalten. Seine Stimme klang rau, dünn, so als hätte er kaum Luft. Sie spiegelte zu gut wieder, was wirklich in ihm vorging. »Er wird die Clans immer begleiten.«
Mehr hatte der Kater nicht zu sagen. Stattdessen stieß er seine Schnauze sanft gegen Hundeschweifs Hals, als sie seine Schulter berührte. Er konnte geradezu spüren, wie seine Tage immer kürzer wurden, doch er fürchtete sein Ableben nicht. Schließlich hatte er Hundeschweif an seiner Seite und konnte Frieden empfinden.
Ohne ein Wort zu sagen blieb der Kater stehen und wartete auf das, was die Kätzin tun wollte. Er würde so lange hier stehen, wie sie es brauchte, und irgendwann würden sie ins Lager zurückkehren. Er hatte keinen Drang, letzteres sofort zu tun, deshalb genoss er einfach nur Hundeschweifs Nähe und wartete auf das, was sie als richtig empfand.

Kommt mit Hundeschweif an und bewundert das Baumgeviert. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptySo 07 Aug 2022, 21:06


Kauzruf
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#029 / steckbrief / schattenclan krieger

Kauzruf nickte bedächtig. “Da hast du deine Antwort”, erklärte sie ohne weitere Umschweife.
Sie wusste, dass Binsenflut es ernst meinte, das stellte für sie überhaupt keine Frage dar - sie konnte es in der Stimmlage und dem Blick der Kätzin erkennen. Eine andere Möglichkeit gab es einfach nicht.
Genauso sicher war Kauzruf sich, dass Pantherfeuer Binsenflut verzeihen würde. Die beiden FlussClan-Katzen schien ein ähnliches Band zu verbinden, wie es bei Kauzruf und Nachtblick der Fall war. Sehnsucht machte sich erneut in ihr breit. Sie wollte wieder zurück ins SchattenClan-Lager, zurück zu ihrer Freundin.

Gerade öffnete die Katze das Maul, um Binsenfluts Fragen zu beantworten, da hörte sie ein Knacken im Gebüsch. Sofort zuckten ihre Ohren in die Richtung, aus der sie das Geräusch vernommen hatte, und sie öffnete das Maul, um die Luft zu prüfen. WindClan.
Kauzrufs Schnurrhaare zuckten. Es war tatsächlich das erste Mal, dass andere Katzen sich ebenfalls am Baumgeviert befanden, wenn sie sich mit ihren FlussClan-Freunden traf. Mit einem Schweifzucken bedeutete sie Binsenflut, still zu sein.
Es war nicht direkt verboten, sich am Baumgeviert aufzuhalten, das wusste Kauzruf. Doch gleichzeitig wollte sie auch nicht für Probleme für ihren Clan sorgen. Was, wenn die WindClan-Katzen es ihrem Anführer berichteten und dieser auf den Gedanken kam, dass der SchattenClan sich heimlich mit dem FlussClan verbündet hatte?
“Du solltest zurück zu deinem Clan”, raunte Kauzruf Binsenflut leise zu und nickte in die Richtung, in der das Territorium des FlussClans lag. “Pantherfeuer wartet sicher auch schon auf dich.”
Sie trat einen Schritt vor und berührte kurz die Nase der Kätzin mit ihrer eigenen. “Sag ihm, dass ich in drei Sonnenaufgängen wieder hier auf ihn warten werde! Und dass er dieses Mal gefälligst auch auftauchen soll damit er Nachtblick endlich kennenlernen kann!”
Mit einem Grinsen wandte Kauzruf sich von der FlussClan-Kriegerin ab, prüfte erneut die Luft, um herauszufinden, in welcher Richtung die WindClan-Katzen sich befanden. Dann ließ sie sich in eine Kauerstellung fallen und kroch auf der anderen Seite durch das Gebüsch am Rand der Senke, bis sie schließlich wieder den Teil erreicht hatte, der zum Territorium des SchattenClans führte.
Ein letztes Mal blickte Kauzruf in die Richtung hinüber, in der sie Binsenflut zurückgelassen hatte, schnippte mit dem Schweif zum Abschied und verschwand dann zwischen den hohen Nadelbäumen des SchattenClans.

tbc: Lager / Territorium des SchattenClans


Erwähnt: Pantherfeuer, Binsenflut, Nachtblick
Angesprochen: Binsenflut

TL;DR
Vermisst Nachtblick. Bemerkt die WindClan-Katzen, die ebenfalls am Baumgeviert sind. Macht sich auf den Rückweg zum SchattenClan-Lager.




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyHeute um 15:43


B
insenflut

FlussClan | Kriegerin | #058

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and I don't want to interact with them.”

Nachdenklich legte Binsenflut ihre Stirn in Falten. War es wirklich so einfach, Pantherfeuer um Vergebung zu bitten? Und was bedeutete es, dass sie eine solch große Sorge um ihn und seine Sicherheit hatte? Was war dieses Gefühl in ihrem Bauch, wenn sie an ihn dachte? Es gab zu viele ungelöste Fragen, die sich in ihrem Kopf drehten und sie keinen klaren Gedanken fassen ließen. Sie musste sich irgendwie organisieren, Ordnung in dem Gewusel schaffen. Doch das fiel ihr schwerer als sonst, als hätte jemand einmal kräftig darin herum gewühlt und alles durcheinander gebracht. Und fast vermutete sie, dass diese Ratlosigkeit auch mit der Abwesenheit eines gewissen Katers zusammenhing.
Als die Kriegerin sich endlich aus ihrer Starre löste und Kauzruf anblickte, bemerkte sie, wie die SchattenClan-Katze mit gespitzten Ohren in eine neue Richtung schaute. Schnell fokussierte Binsenflut ihre Sinne. Es waren noch andere Katzen hier unterwegs. Ein wenig erschrocken flitzten ihre Augen zu Kauzruf, blieb jedoch ruhig und duckte sich nur etwas. Mit einem Kribbeln im Nacken horchte sie, ob die fremden Katzen näher kamen, doch das schien nicht der Fall zu sein. Sie hielt sich allerdings weiterhin niedrig und nickte bei Kauzrufs Worten. Sicher hatte die Kriegerin recht: sie musste zurück. Doch bei dem Gedanken daran, den Gang ins Lager anzutreten, wehrte sich etwas in ihr. Obwohl Kauzruf ihr etwas von ihrer Angst genommen hatte bestand immer noch die Möglichkeit, dass Pantherfeuer nicht zurückgekommen war. Und ob sie mit dieser Realität leben konnte, das musste sie sich erst überlegen. Manchmal verfluchte Binsenflut ihre Art, sich alles immer erst lang und breit durch den Kopf gehen lassen zu müssen. So war sie oft einfach gefesselt, unfähig, tatsächlich etwas zu tun, auch wenn sie es vielleicht wollte. Kauzrufs Selbstsicherheit hatte ihr zwar für eine Weile geholfen, aber jetzt, wo sich die flinke Kriegerin verabschiedete, stürzte alles wieder auf sie herein.
“Mache ich”, flüsterte sie unsicher, konnte aber gar nicht mehr groß etwas sagen. Kauzruf hatte sich bereits auf den Weg zurück ins SchattenClan-Lager gemacht. “Bis dann”, sagte sie in die Leere vor sich, sah aber, wie Kauzruf noch einmal mit dem Schwanz winkte. Ein leichtes Lächeln legte sich auf Binsenfluts Gesicht und sie kam nicht darum herum, Pantherfeuers beste Freundin für ihre Art zu bewundern. Sie schien ihr Herz einfach auf der Zunge zu tragen, ganz anders als sie selbst. Und irgendwie schien sich die andere Kriegerin doch auch ihren Weg in Binsenfluts Herz erschlichen, denn sie erwischte sich bei dem Gedanken, dass sie hoffte, Pantherfeuer begleiten zu können. Sie würde zwar den Weg durch das Territorium hassen und es gab für sie nicht viel anderes zu tun als ihnen zuzuschauen. Doch die Neugier auf Kauzrufs Freundin und die Perspektive, vielleicht ebenfalls eine neue Bekanntschaft gemacht zu haben gefiel ihr.
Ihrerseits vorsichtig bahnte Binsenflut sich einen Weg durchs Gebüsch - darauf bedacht, nicht von den WindClan-Katzen gesehen oder gehört zu werden. Sie wollte sich einen ruhigeren Fleck suchen, wo sie sich kurz konzentrieren konnte, doch offen im Baumgeviert war ihr das nun mit der Anwesenheit anderer Katzen als Kauzruf zu unsicher. Als sie jedoch einen etwas abgelegeneren Fleck gefunden hatte, ließ sie sich auf dem Boden nieder. Es war mittlerweile nicht mehr ganz so kalt und ihre müden Beine dankten es ihr. Der Weg zurück ins Lager würde später noch eine Herausforderung werden. Und im Schutze der Büsche am Rand des Baumgevierts und einer Wurzel, die sich von einer der großen Eichen aus einen Weg aus dem Boden heraus gebahnt hatte, begann Binsenflut an, sich durch ihr Chaos an Gedanken zu arbeiten. Sie widerstand dem Drang, zu wissen, was passiert war, der Neugier und der Erschöpfung. Binsenflut klammerte sich and Kauzrufs Worte und versuchte, zu ergründen, was sie über all die Geschehnisse dachte. Erst jetzt traute sie sich wieder, an Schilfkralles Abschied zu denken, der sich immer noch schmerzhaft in ihr Herz bohrte, doch diesmal ließ sie das Gefühl zu. Sie hatte sich nur kurz Zeit zum Trauern gegeben und eigentlich hatte das nicht gereicht. Auch die Wut über Jubelsterns Entscheidung und die Verzweiflung, die sie spürte, wenn sie daran dachte, ihren Bruder nicht wieder zu sehen, klangen darin mit. Sie ließ die ganzen verwirrenden Gefühle auf sich einströmen, die Pantherfeuer in ihr auslöste. Die Zuneigung, die Angst, die Sehnsucht. Sie wollte ihn so gern wohlbehalten wiedersehen. Wollte sein Lächeln sehen, seinen Pelz an ihrem spüren, ihn sicher in ihrer Nähe wissen. Die Kätzin schloss die Augen und versank in sich selbst. In der Ruhe, die das Baumgeviert umgab, konnte sie endlich all dem einfach nur nachspüren, ohne dass sie sich darum sorgen musste, dass sie jemand dafür verurteilte.

Erwähnt:Kauzruf, Pantherfeuer, Jubelstern, Schilfkralle
Angesprochen: Kauzruf
Standort: Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Verabschiedet sich von Kauzruf, sucht sich einen ruhigen Fleck, um nachzudenken. She has feelings.

”And yet,
I'm very concerned about what others think about me.”


reden | denken | handeln | Katzen






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To say that there's no reason to falling in love is a lie
I can say it to you all night, look into my eyes

- Baby You Are // EXO



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Finsterkralle
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 21 EmptyHeute um 22:47


Hundeschweif

"We don't grow when things are easy, we grow when we face challenges."

Kriegerin | WindClan

Ein Schnurren drang aus meiner Kehle, als ich Gepardenfellls Worte vernahm. In all den Erinnerungen hatte es doch etwas tröstendes zu wissen, dass dieser Ort mit seinen vier Eichen und dem großen Felsen noch viele weitere Generationen überdauern und Bestand haben würde. Dass der Ort verschwinden würde, erschien mir unvorstellbar. Schwarzwind, Staubfall und Kronentanz würden wie die anderen WindClan-Katzen Mal um Mal an ihn zurückkommen, so wie ich es getan hatte. Ihre Jungen und deren Jungen würden dasselbe tun und noch viele andere Katzen nach ihnen. Seitdem Windstern den WindClan gegründet und ich mich ihr angeschlossen hatte, waren viele Monde vergangen. Wir hatten den WindClan aufgebaut. In all dem Chaos gab es etwas was bestand hatte und am Ende hatte der SternenClan mich hierhin zurückgekehrt.
Und der SternenClan wird immer über den Wald wachen, miaute ich, als ich den Blick noch einmal über die Senke schweifen ließ. Er hat uns bis hierher geführt und ist immer bei uns geblieben. Meine Schweifspitze zuckte leicht und ein Lächeln legte sich auf mein Gesicht, als ich meinen Blick wieder dem Kater zuwandte. Es ist gut zu wissen, dass die nächste Generation einen sicheren Ort zum Leben haben wird, seufzte ich dann. Sanft erwiderte ich seine Geste, als er mich mit der Schnauze am Hals berührte und lehnte mich erneut etwas näher heran.
Es ist gut noch einmal hier zu sein, miaute ich nach einer Weile. Ich denke nicht, dass ich das Baumgeviert noch einmal sehen werde. Meine Schnurrhaare zuckten. Dazu werde ich langsam zu fragil. Oder was meinst du?

Angesprochen: Gepardenfell
Standort: Oben an der Senke auf WindClan-Seite
Sonstiges: Interagiert mit Gepardenfell

Reden | Denken | Handeln | Katzen
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