Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die Blätter haben begonnen von den Bäumen zu fallen und besonders nach Sonnenaufgang ist der Wald in Nebel gehüllt. Die Luft ist dadurch feuchter und kühler geworden. Auch sind am Himmel jetzt vermehrt wieder graue Wolken zu sehen. Regentropfen fallen aber nur vereinzelt und die Beute hat sich noch nicht ganz zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Langsam wird es hier kühler. Nebel und Wolken sorgen für weniger Sonne und feuchte Luft. Immerhin schützen die Bäume vor zusätzlicher Kälte durch den Wind und es gibt noch genug Beute, die ein erfahrener Jäger erlegen kann.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand des Flusses hat sich wieder normalisiert, aber das Wasser kühlt langsam ab. Das Wasser selbst ist jedoch immer noch von den Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts verdreckt und Fische sind keine mehr zu finden. Die sind alle nach Süden geschwommen und um noch einen zu finden, müsste eine Katze ganz schön Glück haben.


WindClan Territorium:
Hier ist der kalte Wind am heftigsten, aber dafür bekommen die WindClan-Katzen im Hochland etwas mehr von der Sonne mit als die übrigen Clans. Hier bricht die Nebeldecke häufiger auf, um die Sonnenstrahlen durchzulassen, auch wenn es trotzdem kühl und windig bleibt. Die Kaninchen werden weniger, aber alles in allem gibt es noch genug Beute.


SchattenClan Territorium:
Auch das Territorium des SchattenClans ist in Nebel gehüllt. Die Luft ist hier durch den Sumpf noch ein wenig feuchter und Eidechsen sowie Schlangen sind inzwischen verschwunden. Die Frösche ziehen sich ebenfalls zurück, aber ansonsten gibt es noch genügend Beute, um den Clan zu versorgen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel hat auch das Territorium des WolkenClans erreicht und die Vögel werden langsam ruhiger. Dennoch gibt es genügend Beute, um den Clan zu versorgen, auch wenn eine Katze beim Jagen vielleicht ein wenig besser aufpassen sollte. In den Baumwipfeln hat ein guter Kletterer auch eine besser Chance mit etwas Glück vielleicht doch ein paar Sonnenstrahlen mehr abzubekommen, wann immer der Nebel aufreißt.


Baumgeviert:
Auch die vier mächtigen Eichen verlieren langsam ihre Blätter und die Senke ist in Nebel gehüllt und wenn gerade keine Katze hier ist, scheint geradezu die Zeit still zu stehen. Nur manchmal wagt sich doch noch ein Beutetier ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Luft ist feucht geworden. Immerhin schützen die Wände des Lagers gut vor Kälte und Feuchtigkeit und auch manchmal unangenehme Clangenossen bieten einen gewissen Schutz vor Hunden und anderen Gefahren. Monster stellen nach wie vor eine Gefahr für die Katzen dar und die Futtersuche wird langsam wieder schwieriger.


Streuner Territorien:
Auch hier ist der Blattfall angekommen. Die Bäume verlieren ihre Blätter und der Nebel umhüllt große Flächen. Die Luft ist feucht und an höhergelegenen Stellen geht ein kalter Wind. Die Beute zieht sich langsam zurück, aber besonders eine erfahrene und gesunde Katze sollte keine Probleme haben, sich zu versorgen.


Zweibeinerort:
Nebel, Kälte und feuchte Luft verleiten Hauskatzen wieder vermehrt dazu, sich in die Nester ihrer Zweibeiner zurückzuziehen, oder zumindest im eigenen Garten zu bleiben. Vielleicht wagt sich die eine oder andere sehr neugierige Katze aber immer noch nach draußen und setzt sogar eine Pfote über ihren Garten hinaus.

 

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyMi 28 Apr 2021, 21:49


Akane Rinko
Make me angry and
I’ll register your death certificate
Freitag 12. Feb - 12:45 Uhr

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Einige Minuten hatte Akane regungslos auf der Bank der Bushaltestelle gesessen und den Blick starr nach vorne gerichtet, bevor sie überhaupt in der Lage war über das geschehene nachzudenken. Eigentlich war es echt nicht ihre Art einfach so zu verschwinden, ohne etwas zu sagen. Aber in den letzten Wochen war die Beziehung zwischen ihr und Eijiro viel zu oft Thema gewesen und mittlerweile fühlte die Heldenanwärterin sich davon nur noch unter Druck gesetzt. Die ersten Tage in der neuen Klasse waren tatsächlich etwas… was ihr auf lange Sicht wohl einfach das Genick brechen würde. Sie mochte den Rothaarigen wirklich gerne. Er war unglaublich nett, ein wenig verpeilt aber ehrlich und loyal. Sie konnte mit ihm stundenlang irgendwelche Onlinegames zocken, ohne, dass es langweilig wurde und mit ihm konnte sie sich Prügeln ohne Angst haben zu müssen.

Alles in allem, er war ihr wichtig. Aber anscheinend hatten sie ein vollkommen falsches Bild nach außen getragen und das rächte sich seit einigen Wochen immer wieder bei ihr. Konnte man nicht mehr einfach nur befreundet sein? Ohne direkt als Paar abgestempelt zu werden? Sie und Ari hielt doch auch niemand für ein Pärchen? Immerhin waren sie alle an dieser Schule um Helden zu werden, dass hatte sie Denki schon gesagt und seitdem ließ er sie mit dem Thema tatsächlich weitestgehend in Ruhe. Dass sie Denki mal den Mädchen aus der Klasse vorziehen würde – wenn auch nur gedanklich – war tatsächlich ein immenser Fortschritt für den Blonden, der ihr in der Anfangszeit eher auf die Nerven gegangen war.
Abgesehen davon standen in nicht einmal zwei Wochen die Abschlussprüfungen für das Jahr an und sie hatten doch sicher besseres zutun als Unterricht zu schwänzen, um irgendeine dämliche Tradition zu zelebrieren. Das war der Punkt, an dem Ari sie überrascht hatte. Natürlich war der Grünhaarigen aufgefallen, dass Ochako zeitweise um ihre Position herumgeschlichen war, aber eigentlich war es Akane ganz recht, dass die Braunhaarige sie nicht angesprochen hatte. Auch, wenn sie wahrscheinlich am Wenigstens dafür konnte, wusste sie auch, dass ihre Wut sich in dem Moment auch auf sie übertragen hätte. „Hey.“ Dankbar darum, dass es sich nun um ihre beste Freundin handelte, drehte die Schülerin den Kopf und lächelte müde. „Die Mädchen haben dich geschickt, huh?“ Sofort stellte sich der 16-Jährigen die Frage nach dem Verbleib Arisas und wieso sie so lange gebraucht hatte, doch würde sie erst später nachfragen, wenn sie sich nichtmehr fühlte wie ein übergelaufener Eimer mit Seifenlauge.

In einer flüssigen Bewegung richtete Akane sich auf, streckte die Arme und nickte Arisa auffordernd zu. „Lass uns verschwinden.“ Für einen Augenblick war die Schülerin selbst verblüfft wie gepresst ihre eigene Stimme klang und unwirsch fuhr sie sich durch die Haare, um sich irgendwie zu beruhigen. Sie gingen einige Schritte, wobei sich die Umgebung langsam lichtete und die Gebäude nicht mehr aussahen, als könnte man zwischen ihnen ohne Probleme ermordet werden. Während sie die ersten Schritte tat, hörte sie Ari mehr oder weniger aufmerksam zu und nickte einfach. „Stadt klingt gut. Zu Fuß brauchen wir ungefähr 20 Minuten.“ Während die Grünhaarige sich also überlegte was genau sie sagen wollte, bewegten sie sich mit langsamen Schritten in Richtung Innenstadt. „Auch wenn ich es nicht darauf absehe die beiden Turteltauben bei irgendetwas zu stören.“ Schmunzelnd über die Vorstellung Denki und Kyoka inflagranti bei wasauchimmer zu erwischen, ließ die Laune der Heldenanwärterin langsam aber sicher wieder steigen.

Es dauerte einige Minuten bis Akane sich dazu motiviert bekam die Stimme erneut zu erheben. „Ich wusste die ganze Zeit, dass das ne blöde Idee war. Wusstest du was die Mädels… oder eher Mina vorhatte?“ Die Hände in den Taschen versenkt überquerten sie eine Kreuzung und bewegten sich am Rande der Masse, ohne direkt in ihr zu versinken. Dabei ging Akane selbst das geschehene noch einmal ganz genau durch und kam zu dem Entschluss, dass sie es war, die sich scheiße verhalten hatte. Klar schoss Mina manchmal über das Ziel hinaus, aber sie meinte es wirklich nie böse. Und sie einfach stehen zu lassen war alles aber nicht cool. Eigentlich erwartete die Schülerin mehr von sich selbst. „Um es kurz zu machen, es ging um Schokolade, Valentinstag und Kiri. Den Rest solltest du dir denken können.“

Den Blick fest nach vorne gerichtet versteiften sich die Züge auf dem Gesicht der Grünhaarigen, während sie eine zerdrückte Dose mit den Füßen vor sich herschob. „Ich hab überreagiert und bin abgehauen.“ Ganz bewusst hielt Akane sich auf den Nebenstraßen, um nicht in die Menge zu geraten, welche sich in der Fußgängerzone bereits gebildet hatte. Vielleicht sollten sie wirklich etwas essen, der süßliche Geruch der Schokolade lag ihr noch immer wie ein Kloß im Hals. „Versteh mich nicht falsch. Die Geste war… süß. Aber langsam fühlte ich mich von allen so unter Druck gesetzt. Wie ein Tier im Zoo, welches von unzählbaren Augenpaaren ganz genau gemustert wird.“ Mit den Schultern zuckend blieb Akane stehen und lehnte sich gegen die nächste Wand. „Ich bin nicht dämlich. Ich weiß, dass man aus unserer Beziehung zueinander „Schlüsse“ ziehen kann. Aber ich bin an dieser Schule um eine Heldin zu werden. So wir jeder andere auch. Und manchmal habe ich das Gefühl die andere reduzieren mich auf meine Freundschaft zu Eijiro. Als wäre da nichts anderes. Und irgendwie verletzt mich das.“ Betreten seufzend fixierte die Grünhaarige sich auf ihre Schuhe und ließ sich die Haare ins Gesicht fallen. „Es sollte mir egal sein. Eigentlich ist es mir egal. Aber gerade war es einfach zu viel. Und jetzt bin ich abgehauen wie der letzte Feigling und ich muss gerade einfach darauf und irgendwie hasse ich mich dafür. Aber das ist noch dümmer…“

Ganz ohne es zu merken, steigerte die Schülerin sich immer weiter in ihre Vorwürfe hinein, bis sie die Zähen fest zusammenbiss und tief in ihre Handflächen seufzte. Manchmal hatte sie einfach Tage, an denen funktionierte sie nicht richtig. In denen sie die starke Fassade nicht aufrecht erhalten konnte, so sehr sie das auch wollte. Ari war wahrscheinlich der einzige Mensch, der sie in dieser Verfassung kannte und sie war ebenfalls die Einzige, der sie sich deswegen gegenüber nicht schlecht fühlte.

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySa 01 Mai 2021, 20:31


Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Der Anblick Akanes bekümmerte die Dunkelhaarige ungemein und am liebsten hätte sie ihre Freundin in eine warme Decke nach Hause ins Bett gerollt, wo sie sie mit Chips gefüttert hätte. Wirklich schlau war sie noch nicht aus der Gesamtsituation geworden, doch Arisa hatte auch keine Zeit damit verschwenden wollen, sich ein genaueres Bild zu verschaffen - in erster Linie ging es ihr darum, dass es dem kleinen Haufen Elend vor ihr wieder gut ging.
»Man braucht mich nicht zu schicken«, schnaubte Arisa schließlich und verschränkte die Arme vor der Brust, ehe sie Akane ein kleines Lächeln schenkte. »Ich habe ohne Witz keine Ahnung, was geschehen ist, bin aber in die anderen reingerannt, die mir nur panisch mitgeteilt haben, dass du vermisst wirst.« So unbeschwert sie hatte klingen wollen, so schwer fiel es ihr jedoch auch, sich die Besorgnis nicht anmerken zu lassen. Besonders gut darin, etwas zu verheimlichen, war sie noch nie gewesen - auch wenn sie Anderweitiges behauptete, waren ihre Emotionen in der Regel ein offenes Buch für andere.
»Jedenfalls konnte ich es doch nicht auf mir sitzen lassen, dass du wer weiß wo bist und wollte nach dir schauen.« Freundlich zwinkerte sie ihr zu und knuff sie spielerisch in die Seite. »An wen soll ich denn sonst meine schlechte Laune über Gott und die Welt auslassen, ohne dass man mich sofort hasst, wenn du einfach mir nichts dir nichts verschwindest?«

Arisa hatte sich gerade neben ihre Freundin auf die Bank fallenlassen woleln, als diese bereits Anstalten machte, aufzustehen und ihr Angebot, an einen anderen Ort zu gehen, annahm. In ihrem Inneren hörte sie sich bereits selbst wehleidig aufstöhnen, denn tatsächlich hätte sie sich gerne für einige Minuten hingesetzt - noch immer schmerzte ihr Körper an diversen Stellen und im Bus selbst hatten Midnight und sie keinen Sitzplatz mehr ergattern können.
Bei der Aussage Akanes warf sie einen kurzen Blick auf ihr Handy, um die Uhrzeit zu überprüfen - 20 Minuten, um in die Stadt zu kommen, würde gleichzeitig bedeuten, dass sie den nachfolgenden Unterricht verpassen würde. Aber anlässlich der aktuellen Situation hatte Arisa andere Prioritäten gesetzt, auch wenn es ein mulmiges Gefühl in ihrer Magengegend auslöste, nicht zum Training zu erscheinen. Sie würde jedoch lügen, wenn sie sagen würde, dass sie  sich in ihrer jetzigen Verfassung auch nur ansatzweise auf das Training freuen würde.
»Turteltauben - wenn Kyoka-chan das hören würde, hättest du vermutlich nicht mehr lange zu leben«, entgegnete Arisa mit einem breiten Lächeln, ehe sie der Grünhaarigen folgte, ohne das Thema weiter vertiefen zu wollen. Schließlich ging es um Akane und nicht darum, was irgendjemand anderes mit irgendjemand anderem trieb.

Nervös hatte das Mädchen begonnen, mit ihren Haaren zu spielen, während sie an Akanes Seite entlangschritt; sie wollte nicht die Erste sein, die die Stille zwischen ihnen brach, denn sie wusste, dass sie ihrer Freundin den Raum geben musste, sich von selbst ans Herz fassen zu können. Umso erleichterter war sie, als die Grünhaarige von selbst das Gespräch wieder aufnahm.
»Nicht wirklich«, antwortete Arisa mit belegter Stimme. »Sie hat mir, als wir uns umgezogen haben, eine kryptische Nachricht geschickt. Von wegen, ich soll dafür sorgen, dass du als Letztes ankommst. Das Ganze hat mich panisch gemacht, weshalb ich dafür sorgen wollte, dass ich als Letztes ankomme.« Wie ein Wasserfall hatte sie die Erzählung aus sich herausgepresst, weil sie nicht zu viel über sich selbst reden wollte, ehe sie das Wort wieder an ihre Freundin übergab - die es schaffte, mit wenigen Stichpunkten ihr verklickern zu können, um was es sich bei dem ganzen Trara, der veranstaltet wurde, handelte.
In zwei Tagen ist der 14. Deswegen hatte Ochako Kekse bei sich. Ihr Mund formte ein kleines "Oh", als es zu ihr durchsickerte und sie spürte plötzlich das Gewicht des Beutels mit den Schokokeksen in ihrer Tasche. Stumm hörte sie der Ausführung Akanes zu und immer wieder hatte sie zum Reden ansetzen wollen, nur um kurz darauf den Mund wieder zu schließen, weil sie ihr nicht ins Wort fallen wollte.

Je länger sie jedoch sprach, desto mehr spürte sie, wie der Unmut über die Situation, in die man ihre Freundin hineingedrängt hatte, in ihr wuchs. Ein Unmut, in das sich in gewisser Weise auch ein schlechtes Gewissen hineinmischte, weil sie selbst nicht das Paradebeispiel gewesen war, das hätte verhindern sollen, dass es solche Ausmaße annehmen würde.
Als Akane geendet hatte, beschleunigte Arisa instinktiv ihr Tempo, um an ihr vorbeizulaufen und sich bestimmt vor ihr aufzubauen. Sie wusste nicht, ob die Grünhaarige sich in der Stimmung für lange, feste Umarmungen sah, weshalb sie nicht ungefragt in ihre Komfortzone treten wollte. Es hielt sie jedoch nicht davon ab, beide Hände auf ihre Schulter zu legen und sie kurz zu schütteln.
»Hier wird kein Selbsthass betrieben, Frau Rinko«, stieß Arisa leidenschaftlich aus, ehe sie wieder ihre Hände von ihren Schultern nahm. »Das ist vollkommen okay, dass du dich so fühlst - niemand kann verneinen, dass man dich in den letzten Wochen so angestarrt hast, als wärst du irgendeine Laborratte, die darauf untersucht wird, wie es sich benimmt, wenn es mit dem roten Virus Kirishima konfrontiert wird.« Mit absurden Vergleichen um sich schmeißend - aber hey, Akane hatte mit der Zoo-Umschreibung begonnen - versuchte sie ihr Bestes, Akane von ihrem Vorwurfstrip zu bekommen, den sie hasste.
Ihre Freundin war besser als das und verdiente all diese negativen Gedanken nicht; verdiente es nicht, über so eine Kleinigkeit sich den Kopf zerbrechen zu müssen, dass es sie psychisch mitnahm.

»Spätestens jetzt sollten die anderen verstanden haben, dass der Scherz nicht  mehr witzig ist«, fuhr sie bestimmt fort. »Und ich hoffe doch stark, dass man dich zukünftig damit in Ruhe lassen wirst.«
Mit einem breiten Lächeln legte sie die Arme hinter ihrem Rücken und verschränkte ihre Hände ineinander. »Ich stehe hinter dir auf deinem Weg zur besten Heldin überhaupt und nicht mehr lange, dann wirst du allen zeigen können, dass du mehr bist als nur die "Neue" und "Kumpeline von Eijiro". Der Tag wird kommen, an dem wir selbst den Knallfrosch dazu bekommen, dir ein gutes Wort schenken zu müssen.« Amüsiert und fast schon gefährlich, weil sie immer aggressive Zuckungen verspürte, wenn sie an die blonde Explosion dachte, funkelten ihre Augen.

Kurz zögerte Arisa, weil sie nicht wusste, ob das der rechte Zeitpunkt war, doch als ihr das unglückliche Gesicht Ochakos wieder in den Sinn kam, konnte sie nicht anders, als doch den kleinen roten Beutel aus der Tasche zu ziehen. »Als ich in Ochako-chan reingelaufen bin, hat sie mir das in die Hand gedrückt. Sie meinte, es wäre als Entschuldigung angedacht, aber falls du es nach dem ganzen Mist nicht haben willst, ess ich sie auch gerne.« Es war halb im Scherz dahingesagt, weil sie nicht wollte, dass die Erinnerung an Ochako und die anderen Mädchen Akane möglicherweise wieder deprimieren würde.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 12:47 Uhr
Ort: Auf dem Weg in die Stadt
Angesprochen: Akane Rinko







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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDo 06 Mai 2021, 19:59


Akane Rinko
And yeah it's true that
I'm a little bit intense, right?
Freitag 12. Feb - 12:55 Uhr

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Natürlich wusste Akane, dass ihr Verhalten absolut nicht dem entsprach, was sie gerne nach Außen tragen würde. Als Mensch, als Schülerin und als zukünftige Heldin. Manchmal erwartete sie einfach deutlich mehr von sich als von den Menschen in ihrer Umgebung und demnach war sie immer mit sich selbst am strengsten ins Gericht gegangen. Das war wahrscheinlich auch der Grund, wieso die offensichtliche Sorge, die Arisa mit jedem ihrer Blicke ausstrahlte sie innerlich noch wütender auf sich werden ließ. Sie hatte sich nicht nur einmal geschworen der dunkelhaarigen nicht mehr zu Last zu fallen und doch kam sie immer noch nicht mit dem overload ihrer eigenen Emotionen klar, sobald sie sich in die Ecke gedrängt fühlte.

Es war nicht ihre Intention irgendjemandem Sorgen zu machen, dann hätte sie aber wahrscheinlich die Zähne zusammenbeißen müssen, anstatt einfach wegzulaufen. Ändern konnte die Grünhaarige es zumindest nicht mehr und jetzt musste sie mit den Konsequenzen leben. Einem klärenden Gespräch würde sie dementsprechend auf lange Zeit nicht vermeiden können, wobei sie sowieso eher der Typ war, der Differenzen lieber schnell aus dem Weg räumte. Gleichzeitig ehrlich und direkt, aber ebenfalls extrem Harmoniebedürftig zu sein, war wirklich keine gute Mischung. „Ich wäre schon nicht so weit weggelaufen. Wahrscheinlich hätte ich den nächsten Bus zurück genommen und wäre dann einfach zum Training gegangen.“ Im selben Zug bemerkte dann auch die Heldenanwärterin, dass sie durch ihren kleinen Abstecher in die Stadt wahrscheinlich das Nachmittagstraining schwänzen würden. Nicht, dass die Weste Akanes sonderlich weiß war, aber die Prüfungen standen wirklich vor der Tür und jetzt bei einem Training zu fehlen war wahrscheinlich nicht die beste Idee.

Aber hey, was würde sie in ihrem jetzigen Zustand schon lernen? Genau. Gar nichts. Also schob die Grünhaarige das schlechte Gewissen einfach beiseite, straffte die Schultern und wuschelte ihrer besten Freundin im Vorbeigehen einmal liebevoll durch die Haare. „Als könnte ich dich lange allein lassen. Sonst nimmst du noch das Wohnheim auseinander.“ Schmunzelnd richtete sich der blaue Blick wieder nach vorn, während sie langsam, aber sicher in immer dichter besiedelte Gegenden von Musutafu vordrangen. Den Kommentar bezüglich Kyoka und Denki ließ sie dabei einfach so stehen, immerhin ging es sie nichts an. Wenn sie jetzt begann sich da einzumischen war sie nicht besser als die anderen, vor denen sie ja mehr oder weniger spektakulär die Flucht ergriffen hatte.

Sie kamen gerade an einem dieser 24-Stunden-Märkte vorbei, als Arisa anfing zu erzählen was sie über die gesamte Situation gewusst hatte und unmittelbar hielt Akane an, legte den Kopf schief und wandte anschließend den Blick ab, um eine Spinne zu beobachten, die sich – dem kalten Wind trotzend – von einer Straßenlaterne hinunterhangelte. Zum Glück waren sie einige Meter entfernt. Auch, wenn die Heldenanwärterin meist ziemlich unerschrocken wirkte, Spinnen waren ihr absolutes Kryptonit. Da fing sie auch schonmal an zu schreien wie ein kleines Mädchen. Peinlich, aber wahr. „Deswegen hast du also „etwas vergessen“ huh?“ Nachdem sie sich ein wenig mit der Spinne abgelenkt hatte und dabei noch einen weiteren Meter Sicherheitsabstand zwischen sich und das achtbeinige Vieh brachte, senkte sie ihren Blick wieder, um ihre Freundin ansehen zu können. „Ich glaube… im Endeffekt hätte es keinen Unterschied gemacht wer wo zuerst auftaucht. Aber sehr lieb, dass du versucht hast mich zu schützen.“ Um Ari zu beweisen, dass sie das wirklich zu schätzen wusste, schenkte sie der dunkelhaarigen ein leichtes Lächeln und richtete mit einer geschickten Handbewegung die Strähnen ihres Schopfes, die sie zuvor zerstört hatte.

Kaum hatten sie sich wieder in Bewegung gesetzt fiel es Akane immer schwerer ihren Fokus nicht erneut zu verlieren. Unsicher spielte sie mit ihren Fingern, wickelte sich eine Strähne ihres grünen Haares um den Finger und konnte ihre Hände allgemein nicht wirklich stillhalten. Die Sache mit ihr und ihren gelegentlichen Selbsthass-Attacken war eine Sache für sich und es war schwer sich solch eingebrannte Muster wieder wegzutrainieren. Das lag eventuell an ihrem Hang sich selbst ständig zu kritisieren, aber am Ende jedes Gesprächs und gerne auch am Abend ging sie im Kopf noch einmal alles durch was sie gesagt oder getan hatte und die Angst zu viel zu sein, zu übertreiben und dadurch nervig zu werden war überpräsent. Es war ihr lange Zeit lang schwer gefallen Freunde zu finden und auch heute hielt sie sich lieber an Ari, als sich wirklich mit anderen Menschen zu beschäftigen. Solange sie ihr nicht zu nahe kamen, war alles in Ordnung, aber sobald es begann, ernster zu werden, emotional zu werden zog sich die Grünhaarige oft verschreckt zurück. Man sah es ihr vielleicht nicht an, aber menschlicher Kontakt fiel ihr deutlich schwerer als man vielleicht von ihrem Verhalten her annehmen würde.

Das war wahrscheinlich auch der Grund, wieso sie abwehrend die Hände hob, als Ari mit einem Mal direkt vor ihr stand und versuchte sie von ihren düsteren Gedanken abzubringen. Mit großen Augen sah sie ihre beste Freundin an, obwohl sie ihre Art eigentlich kannte und nicht von dieser heftigen Reaktion überrascht sein sollte. Als die Braunhaarige versuchte ihre Hände wieder von ihren Schultern zu nehmen schüttelte Akane den Kopf, griff nach ihren Händen und schloss einen Moment die Augen. Auch, wenn sie manchmal wirkten, wie vollkommen unterschiedliche Menschen war Arisa wahrscheinlich die Einzige, die in der Lage war, sie lediglich mit einem Blick und einem Drücken ihrer Schultern wieder runterzubringen. Beinahe sofort beruhigte sich der flatternde Herzschlag der 16-Jährigen und die Gedanken, die ihr langsam zu Kopf stiegen, wurden stetig weniger.

Vorsichtig nickend nahm die Heldenanwärterin die Worte auf, versuchte sie zu verarbeiten und schmunzelte leicht, als sie den schrecklichen Labor-Vergleich vernahm, der sicherlich an den ihren zuvor angelehnt war. Wären sie nicht mitten in er Öffentlichkeit, hätte die Grünhaarige sicherlich mittlerweile angefangen zu heulen, doch besaß sie durchaus so etwas wie Selbstkontrolle, also straffte sie die Schultern, biss die Zähne zusammen und ließ ihren Blick wandern, um sich von den verschiedenen Eindrücken ablenken zu lassen. Es war wirklich nicht schwer Akane zum Weinen zu bringen – leider. Mittlerweile hatte sie sich lediglich einige Vermeidungstechniken angeeignet, die ihr das Leben auf kurz oder lang einfacher machten.

„Ich weiß das du recht hast. Vielleicht stehe ich auch einfach nur durch die Prüfungen zu sehr unter Strom. Ich muss irgendwann mit den Mädchen drüber sprechen, daran werde ich wohl oder übel nicht vorbeikommen.“ Nachdem sie ein paar Sekunden Zeit hatte, um sich wieder zu Erden, schenkte sie Ari ein ehrliches Lächeln und schaffte es sogar leise zu lachen, bevor sie sich den kleineren Körper einfach griff und sie von den Beinen hob. Sie fest an sich pressend drehte Akane sich einmal im Kreis und stellte ihre Freundin dann wieder auf die Füße. „Danke Ari.“ Murmelte sie in das dunkle Haar und besah anschließend irritiert den Beutel Kekse, der ihr vor die Nase gehalten wurde. „Das ist ja super lieb und alles, aber ich bin wirklich nicht der Typ für Kekse und Schokolade. Ich bedanke mich, sobald ich sie wieder sehe, aber du kannst die Kekse gerne essen, wenn du willst.“ Ari war schon immer der Mülleimer für allerlei Süßigkeiten gewesen, die Akane sowieso nicht so gerne aß, demnach überließ sie der Braunhaarigen gerne das Entschuldigungsgebäck ihrer Klassenkameradin – weswegen sie es nicht weniger zu Schätzen wusste. Ochako war nun wirklich nicht der Fokus ihrer Wut gewesen.

Um nicht die ganze Zeit mitten im Markt zu stehen, begann die Heldenanwärterin weiterzugehen und schnell waren sie in der Innenstadt angekommen, wo sich zum Glück nur die wenigsten nach ihnen umdrehten. In diesem Moment war sie wirklich froh nicht ihre Schuluniform zu tragen. Und die, die sich zu ihnen umdrehten, taten das meist aufgrund der Farbenfrohen Haare der 16-Jährigen. Also nichts neues. „Apropos. Willst du irgendwo was essen?“ Nachdem sie ihre Lebensgeister wieder zum Leben erweckt hatte, breitete sich ein nagender Hunger in ihr aus, denn durch die tolle „Mission“ war keine Zeit mehr zum Essen geblieben. Aber das war natürlich nichts, was irgendein Fast-Food Lagen in der Einkaufsstraße nicht würde richten können.
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySo 09 Mai 2021, 01:56


Arisa Aido
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Sie wusste, dass sie auf ganzer Linie versagte, wenn es darum ging, sich natürlich und unbeschwert zu verhalten - in der Regel führte dies nur dazu, dass sie sich noch besorgniserregender anstellte. Wenn Arisa eins nicht wahr, dann eine gute Lügnerin oder Schauspielerin. Und doch wünschte sie sich, sie könnte eine ruhigere Aura ausstrahlen, die ihrer Freundin helfen könnte, ihre eigenen Emotionen in den Griff zu bekommen.
Arisa war jedoch schon froh darüber, dass die Grünhaarige in der Lage war, sich ihr zu öffnen und mit ihr darüber zu sprechen. Auch wenn es sie verständlicherweise weiterhin mitnahm, war dies bereits ein mehr oder weniger gutes Zeichen.
»Dass du noch an den Training denken kannst«, hatte sie den Versuch gestartet, einen kleinen Witz zu machen, war jedoch rasch wieder verstummt, weil sie die Situation auch nicht mit irgendwelchen Albernheiten verharmlosen wollte. Deshalb hatte sie auf Akanes Kommentar hinsichtlich ihrer Wenigkeit auch nur kurz eine Grimasse geschnitten.

Seite an Seite war sie durch dei Straßen geschlendert und immer mehr verfluchte Arisa sich dafür, dass in ihrem Kopf oftmals gänzliche Leere herrschte, wenn andere von den Dingen berichteten, die sie mitnahmen, die sie bedrückten. Sie hatte immer das Gefühl, dass sie den Sorgen anderer mit ihrem Schweigen nicht gerecht wurde und den Eindruck vermittelte, als ginge es ihr nicht nahe, obwohl dem so war.
Es war stets dasselbe mit ihr - entweder sie hatte gar nichts zu sagen oder viel zu viel. Und Letzteres dann meist in einer emotionaleren Form wie der, mit der sie ihrer besten Freundin schließlich konfrontierte, als sie endlich ihr dummes Maul aufbekam. Warm glühten ihre Wangen entgegen der kalten Temperaturen, während sie die Grünhaarige einen fast schon trotzigen Blick zuwarf. Tief in ihrem Inneren wusste sie, dass ihre lange Tirade ihr in drei, vier Stunden vermutlich unangenehm werden würde, weil sie dann in ihrem Bett lägen und jedes einzelne Wort, das sie gesagt hatte, auseinandernehmen würde.

»Dass... dass du an Prüfungen denkst. Eigentlich sollte es mich nicht überraschen, ich kenn dich bereits so lange.« Leise lachte Arisa in sich hinein und vergrub ihre Hände in ihren Jackentaschen. Warm funkelten ihre Augen, als sie das Lächeln sah, das man ihr schenkte, und am liebsten hätte sie sie nun doch in den Arm genommen, weil sie so unendlich froh war, dass es in die richtige Richtung ging. Wäre sie gay, wäre sie zu 100% gay für Akane. Vielleicht war sie das auch schon, aber das wäre ein anderes Universe.
Tatsächlich wurde ihr Wunsch nach Umarmung schneller wahr, als sie erwartet hätte, und lachend ließ sie sich von Akane durch die Luft wirbeln, während sie selbst ihre Arme fest um sie schlang. Sie hatte keine Sorgen, dass man sie fallenlassen würde - Akane war ja auch nicht aus Zucker, insbesondere nicht nach den langen Trainingseinheiten in den letzten Wochen -, doch sie genoss die Nähe zu ihr und freute sich ungemein.

»Ist es gemein, wenn ich sage, dass ich das erwartet und insgeheim gehofft habe, sie behalten zu dürfen?«, fragte die Dunkelhaarige sie mit einem halb entschuldigenden, halb unschuldigen Welpenblick, weil sie sich nicht hatte entscheiden können, welche Schiene sie fahren sollte. Langsam ließ sie den Beutel wieder in ihre Tasche gleiten, ehe sie Akane tiefer in die Innenstadt folgte, wo sie sich unter die Menschen zu mischen bgannen.
»Du weißt, mit wem du hier redest? Selbst, wenn ich nicht am Verhungern wäre, würde ich niemals Nein zu Essen sagen«, grinste Arisa und geleitet von ihrem Magen überlegte sie sich bereits, auf was sie Lust haben könnte, als ihr eigentlicher Verstand doch noch einmal kurz dazwischengrätschte.
»Mhm«, machte sie mit einem kurzen Seitenblick auf ihre Freundin. »Wenn dich aber noch etwas beschäftigen sollte, sprichst du es an, ja? Nur weil wir das Thema jetzt nicht fortführen, heißt es nicht, dass du es nicht jederzeit wieder aufgreifen kannst.«

Letzten Endes hatte Arisa Akane zu einem traditionellen Ramen-Shop mitgeschliffen, weil sie bei der Kälte unbedingt etwas Warmes in den Bauch bekommen wollte - und der Geruch einfach nur zu verlockend war, sodass sie es nicht mehr zum nächsten McDagoberts geschafft hätten, ohne dass aus ihrem Mund ein Wasserfall gekommen wäre.
Es war letzten Endes doch noch eine angenehme Freistunde gewesen - eine Freistunde aus der ein freier Nachmittag geworden war und so sehr sie sich darum bemüht hatte, es beiseite zu schieben, war sie sich bewusst, welche Konsequenzen es haben würde.
Sie waren noch nicht einmal bis zum Schultor gekommen, als Aizawa sie bereits mit einem Blick, der ihre Lebensspanne vermutlich um 20 Jahre gekürzt hatte, "begrüßt" und in Gewahrsam genommen hatte. Davon einmal abgesehen, dass sie den halben Sonntag nach dem Zusatztraining im Klassenzimmer absitzen sollten, waren sie ebenfalls dazu verdonnert gewesen, fünfzig Runden um den Campus zu laufen - das Privileg, sich überhaupt umzuziehen, hatten sie natürlich nicht erhalten.

Die Sonne war bereits untergangen, als Arisa im wahrsten Sinne des Wortes die letzte Runde gekrochen war; selbst um ihre Lebensentscheidungen bis zu diesem Punkt zu hinterfragen, war sie zu erschöpft gewesen.
Ab irgendeinem Punkt hatte sie die Welt nur noch im Tunnelblick miterlebt, weshalb sie auch gar nicht wusste, ob Akane sie um mehrere Runden überholt (es hätte sie nicht überrascht) oder irgendwann tot auf der Strecke liegengeblieben war. Doch im Augenblick der absoluten Müdigkeit war Arisa nur in der Lage gewesen, in das Wohnheim zu taumeln - sie hatte sich selbst gesagt, dasss sie sofort nach der Grünhaarigen schauen würde, nachdem sie sich ein Glas Wasser geholt hatte.
Das Wohnzimmer war seltsam leer, doch wirklich scheren tat sie sich nicht darum. Erst als ihr Blick auf die beiden abgedeckten Teller fiel, die sich auf dem Esstisch befanden, stiegen ihr die Tränen in den Augen, und fast schon verzweifelt stürzte sie sich auf die Nahrung, die ihre Klassenkameraden für sie übriggelassen hatte. Ihre Grundbedürfnisse hatten völlig von ihr Besitz ergriffen, dass sie gar nicht mitbekam, wie jemand die Treppe hinuntergekommen war.

»Ach, Arisa-chan, es tut mir so leid.«
Erst als die Person, die Stimme erhoben hatte, sie ansprach, blickte die Dunkelhaarige wie ein hungriges Tier auf, nur um in das bedrückte Gesicht Minas zu blicken.
»Ich muss mich aber auch vor allem bei Akane-chan entschuldigen. Es ist meine Schuld, dass das alles so eskaliert ist und ihr am Ende noch so viel Ärger einkassiert habt. Es tut mir wirklich, wirklich, wirklich leid. Ich hab versucht, es Aizawa-sensei zu erklären, aber er wollte nicht auf mich hören, und hat uns eigentlich auch verboten, euch etwas zu essen zu geben oder mit euch zu reden für den Rest des Tages, aber das war mir egal.«
Man konnte den Ausdruck auf dem Gesicht der Pinkhäutigen fast schon als trotzig bezeichnen. Tief nahm sie Luft und beugte sich entschuldigend nach vorne - es war eine ernstgemeinte, energische Geste gewesen. Möglicherweise ein wenig zu energisch. Mit etwas zu viel Schwung und etwas zu wenig Abstand zum Esstisch knallte Mina mit voller Wucht gegen die Tischplatte, dass Arisas Glas beinahe umgefallen wäre und ihre Klassenkameradin selbst gefährlich zu schwanken begann.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 18:39 Uhr
Ort: Im Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko







Eijiro Kirishima
» NPC «

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Was für ein seltsamer Tag es gewesen war - nicht nur, dass der Unterricht ausgefallen war, obwohl rein gar nichts geschehen war und er Midnight sogar fröhlich und unbeschwert auf dem Campus herumlaufen gesehen hatte -, nein, zu allem Überfluss hatte sich die gesammelte weibliche Mannschaft seltsam benommen. Und als wäre das nicht genug gewesen, hatten Akane und Arisa noch das Heldentraining geschwänzt?!
Eijiro hatte sich das weit und breit nicht erklären können, hatte sich sogar zwischendurch Sorgen gemacht, ob die beiden nicht möglicherweise von Villains entführt worden waren, aber Aizawa hatte ihnen - wenn auch in einem sehr mürrischen und missmutigen Ton - vergewissert, dass es ihnen gut ging. Eventuell etwas zu gut, waren seine exakten Worte gewesen, als ihre Wege sich kurz nach dem Heldentraining gekreuzt hatten.
Der Rothaarige hatte auch Anstalten gemacht, Akane eine Nachricht zu schicken, um sie zu fragen, ob sie noch am Leben sei, hatte jedoch keine wirkliche Antwort bekommen. Nun ja, wenn er ehrlich war, hatte er danach auf vergessen, dass er möglicherweise wieder auf sein Handy schauen sollte, weshalb er es vielleicht einfach nur verpasst hatte. Nach dem Training war schließlich vor dem Training und so hatte Katsuki ihn schließlich gleich zu der nächsten Halle mitgezogen, als All Might den Tag für beendet erklärt hatte, sodass ihm gar keine Zeit geblieben war, sich Gedanken um die beiden "Ausreißer" und ihre Beweggründe zu machen.

Folglich hatte Eijiro jedoch auch die Anweisung der Lehrer verpasst, die Mädchen für den Rest des Tages mit Schweigen zu bestrafen. Zwar hatte er sich gewundert, wieso alle nach dem Abendessen sofort in ihre Zimmer verschwunden waren, hatte es aber nicht weiter hinterfragt, als Denki vorgeschlagen hatte, eine Runde zu zocken. Letzten Endes hatten sie sich in dem männlichen Zimmer des Verhärtungsanwenders wiedergefunden - seine Lieblingsexplosion schien sich für seine Verhältnisse in einer guten Laune zu befinden (dass Katsuki in der Zwischenzeit herausgefunden hatte, dass seine verhassten Schnepfen Strafen auferlegt worden waren, wusste Eijiro natürlich nicht), weshalb er sich sogar dazu gesellt hatte.

»Ich mach mal das Fenster auf, es ist schon hart stickig hier drin.« Bevor der Rotschopf es sich bequem machen wollte, war er noch barfüßig zu der Balkontür gelaufen. Drei Menschen in einem Raum waren selbst für ihn ein wenig zu viel, wenn es darum ging, noch Sauerstoff zu bekommen.
Seine Hand hatte sich gerade um den Griff gelegt, als er draußen eine menschliche Gestalt bemerkte. Instinktiv hatte er die Augen verengt, um eine bessere Sicht zu bekommen - seine innere Alarmglocken hatten unwillkürlich zu schrillen bekommen.
»Guys, ich glaube, es hat sich jemand auf den Campus geschl-«
Huch. Man konnte ihm regelrecht ansehen, dass ihm ein Licht aufging, und mitten im Satz brach er ab, um schwungvoll das Fenster zu öffnen, wie er es ursprünglich vorgehabt hatte. Wenn auch mit einer etwas anderen Intention.
»HEEEEY, Akane-chaaaan!«, brüllte Eijiro mit einem breiten Grinsen zu ihr hinunter, während er ihr unschuldig zuwinkte. »Was machst du da? Komm rein, wir wollten gerade zocken!«
»Oi, lad Spinattusse nicht ungefragt ein.«
Eijiro ignorierte Katsuki geflissentlich.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 18:30 Uhr
Ort: In seinem Zimmer
Angesprochen: Denki Kaminari, Katsuki Bakugo, Akane Rinko








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDo 13 Mai 2021, 01:03


Akane Rinko
And yeah it's true that
I'm a little bit intense, right?
Freitag 12. Feb - 18:55 Uhr

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Auch, wenn Ari das wahrscheinlich nicht gut nachvollziehen konnte, die Gedanken der Grünhaarigen drehten sich bereits seit einigen Woche immer mal wieder um die anstehenden Prüfungen, weil Akane sich einfach unsicher war, wie diese ablaufen würden. Die Trimeseterabschlussprüfungen waren in der allgemeinen Abteilung ziemlich einfach gewesen, aber da sich die Prüfungen im Heldenkurs in eine theoretische und eine praktische Prüfung teilten, wusste die Heldenanwärterin absolut nicht, womit sie es Zutun haben würden.

Mittlerweile hatten ihr einige ihrer Klassenkameraden ein wenig über die vergangenen Prüfungen erzählt und dieses Wissen stimmte sie wirklich nicht ruhiger. Kämpfe gegen die Lehrer? So weit war die Schülerin sicherlich noch nicht und das würde bedeuten, dass sie durchrasseln und ihren Platz in der Klasse verlieren würde, was sie um jeden Preis verhindern wollte. Und so war es wahrlich kein Wunder, dass sie auch ihre beste Freundin immer wieder an die bevorstehenden Prüfungen erinnerte, denn diese sollte genauso weiterkommen wie sie selbst. Wirklich vorstellen, sich ohne Ari zu einer Heldin ausbilden zu lassen konnte die Grünhaarige sich nämlich nicht. Es tat gut so unbeschwert mit der Kleineren unterwegs zu sein und sich einige Zeit einfach gar keine Gedanken um die Welt machen zu müssen, die sich einfach weiterdrehte, egal was sie taten – oder eben nicht taten.

Dass ihre Handlungen definitiv Konsequenzen nach sich ziehen würde, war nicht überraschend, alles andere würde Akane wahrscheinlich mehr verstören, als die angesetzte Strafe an sich. Doch darüber konnten sie sich später den Kopf zerbrechen. Gemeinsam liefen sie weiter, die Kekse waren wieder in Arisas Tasche verschwunden, wobei sich die Schülerin ein lautes Lachen verkneifen musste. Manchmal war ihre Freundin wirklich berechenbar. Gerade, wenn es um Süßigkeiten (oder Essen allgemein) ging. Das zeigte sich an dem Punkt wieder, in dem es darum ging, einen Ort zu finden, an dem sie essen konnten. Während Arisa schier an plötzlichen Hungererscheinungen starb, versuchte sie trotzdem noch an sie zu denken, was das Lächeln auf ihren Zügen noch breiter werden ließ. „Mach dir mal keine Sorgen, ich bin okay!“ Mittlerweile hatte sie auch nicht mehr das Gefühl bei dieser Aussage zu lügen.

Weit kamen sie bei ihrer Essenssuche nicht, doch schmeckte es trotzdem und so endete auch schon der kurze ungeplante Ausflug in die Stadt. Denki und Kyoka hatten sie jedoch nicht getroffen. Auf dem Weg zurück dämmerte ihnen langsam, dass das Training der anderen vorbei sein würde und sie sozusagen direkt in die Höhle des Löwen hineinspazierten. Nur, dass der Löwe schwarz gekleidet war und mit müden, wütenden (aber vor allem müden) Augen zu ihnen herabsah. Akane hätte gerne gesagt, ihr Ausflug wäre die Strafe wert. Und das behauptete sie die erste Stunde des „um die Schule Laufens“ auch noch eisern, doch ab dem Punkt, an dem sie sich das erste Mal beinahe übergeben hätte, überdachte sie ihre persönliche Meinung doch lieber noch einmal. Wenn sie nicht so ein sensibles Stück gewesen wäre… Ihr Abend hätte definitiv anders und angenehmer ausgesehen, aber nun war es zu spät, um über verpasste Chancen zu weinen.

Denn weinen würden sie sicherlich innerhalb dieser 50 Runden noch genug. Akane hatte ihr Zeitgefühl vollkommen verloren, als sie die letzte Runde antrat. Wirklich wissen, wie oft sie sich verzählt hatte, wollte sie nicht. Denn dann würde sie sich nur noch schlechter fühlen. Die Grünhaarige war sowieso nicht die Ausdauerndste und Joggen war sowieso die sportliche Betätigung, der sie am wenigsten gerne nachging. Eine Wahl ließ ihnen Aizawa trotzdem nicht. Viel mehr schien er sie die ganze Zeit mehr oder weniger im Blick zu behalten. Es musste schon früher Abend sein, die Sonne war schon seit einer Stunde im Horizont verschwunden, als die Heldenanwärterin sich mehr tot als lebendig über den Schulhof schleppte, um zum Wohnheim zurückzukommen. Sie wollte nur noch ins Bett und drei Tage durchschlafen. Nicht mal wirklich Hunger hatte sie, die ständige Überlastungsübelkeit war eine gute Methode gewesen, um ihren Appetit effektiv zu verdrängen.

Gerade umrundete sie die Dorms, um zur Eingangstür zu kommen, als über ihr krachend ein Fenster aufging. Erschrocken zuckte Akane zusammen, taumelte einen Schritt zurück und erkannte erst an der rufenden Stimme, dass wirklich sie gemeint war. Irritiert blickte die Heldenanwärterin auf, erkannte den roten Schopf Eijiros, welcher von hinten von einem gelblichen Licht beleuchtet wurde.

Verwirrt zog sie die Augenbrauen zusammen, versuchte wirklich zu verstehen, was er von ihr wollte, doch verarbeitete ihr Gehirn die Informationen nicht richtig. Es dauerte einige Sekunden bis sie herausfand, was ihr Klassenkamerad überhaupt sagte und noch einige Augenblicke brauchte sie, bis sie entschied, dass es vielleicht gar nicht schlecht war, den Abend mit etwas Angenehmen zu beenden. „Lass mich vorher duschen, ja?“ Rief sie viel zu leise nach oben, doch schien ihr Gesprächspartner verstanden zu haben. Zumindest zeigte er einen Daumen nach oben und verschwand vom Fenster. Jetzt musste sie nur noch in den vierten Stock kommen, ohne die Treppe aufgrund ihrer Puddingbeine herunterzufallen.

Scheppernd warf die Schülerin die Tür gegen die Wand, stapfte an jedem vorbei der sich im Erdgeschoss befand, ohne ihnen auch nur einen Blick zu schenken und kämpfte sich die Treppen nach oben. Das sich in diesem Moment nur Ari und Mina unten befanden, merkte sie dadurch gar nicht. Sie würde später mit den Mädchen reden. Nicht jetzt. Es dauerte länger als erwartet, bis es Akane zu ihrem Zimmer geschafft hatte, wobei sie aus dem Raum gegenüber von ihrem bereits einige laute Stimmen hören konnte. Mit schmerzenden Beinen und pumpender Brust schnappte sie sich ihre Duschsachen und verschwand in den Gemeinschaftsduschen, bevor sie sich etwas Bequemes anzog und ihre Haare unordentlich nach oben knödelte. Kurz wog Akane ab, ob ihre sozialen Kapazitäten noch ausreichten, um den Abend wirklich mit dem Haufen voller Idioten zu verbringen, doch wollte sie sich nicht in ihr Zimmer einsperren und jetzt schon versuchen zu schlafen. Da war ein bisschen ungezügelte Aggression doch sicherlich genau das richtige.

Ein letztes Mal atmete die Grünhaarige tief durch, genoss die Ruhe, bevor sie einfach die Tür zum Zimmer Eijiros aufriss und die drei Jungs musterte, die mehr oder weniger über das Bett verteilt und auf dem Boden vor dem Fernseher des Rothaarigen saßen und Mario Kart spielten. Sofort wurde sie angeknurrt, was sie jedoch nur die Augen verdrehen ließ. Als wäre es ganz normal und natürlich warf sie sich zwischen Denki und Eijiro aufs Bett und rollte sich auf den Bauch, um sich den vierten Controller zu krallen und mit den Armen über der Bettkannte zu warten, bis die nächste Runde beginnen würde. Sie wollte keine großen Worte oder Erzählungen. Einfach nur ein bisschen zocken und einander anschreien und schien selbst die blonde Explosion ein einziges Mal ihrer Meinung zu sein.
You only live once, but if you do it right,
once is enough





Tsuyu Asui
NPC-Action
Froppy
Freitag 12. Feb - 18:45 Uhr

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Tsuyu fühlte sich schlecht. Sie selbst hatte eigentlich nichts mit der Idee Minas am Hut gehabt, doch war sie auch nicht eingeschritten, als sie gemerkt hatte, wie sehr es die Grünhaarige scheinbar störte. Das Froschmädchen gehörte definitiv zu den aufmerksameren Gestalten der Klasse und würde sich auch als ziemlich empathisch bezeichnen, außerdem nahm sie kein Blatt vor den Mund und redete geradeheraus. Dass sie nichts gesagt hatte, obwohl ihr bei der Idee zeitweise unwohl gewesen war, lag ihr auch Stunden später noch schwer im Magen. Das Bedürfnis sich zu entschuldigen, wurde übermächtig und unzufrieden war sie mit den anderen gemeinsam zurück zur Schule gefahren, um das Nachmittagstraining nicht zu verpassen. Genau das Training, dass Arisa und Akane – wahrscheinlich aufgrund ihrer Aktion – verpassten.

Dabei merkte man gerade Mina an, dass sie sich die gesamte Situation anders vorgestellt hatte, doch konnte die Grünhaarige absolut verstehen, wieso Akane so aus der Haut gefahren war. Auch, wenn Tsuyu es ungern zugab, sie hatte selbst mitbekommen wie sehr die anderen sie mit der Kirishima-Sache bedrängten und wieder war sie nicht eingeschritten, weil sie es für keine große Sache hielt. Vielleicht sollte sie ihre Situationseinschätzungen in Zukunft noch einmal überdenken, wenn sie in so kurzer Zeit zweimal so sehr danebengelegen hatte. Das gesamte Training tauchten die beiden Mädchen nicht auf und ein ungutes Gefühl breitete sich im Körper des Froschmädchens aus. Gerade der finstere Blick Aizawas sorgte dafür, dass sich ein tiefer Respekt in Tsuyu ausbreitete. Sie wollte wirklich nicht der Mittelpunkt dieser Wut sein. Dass sie aber indirekt daran schuld waren, dass jemand von dieser Wut getroffen werden würde, machte ihr schlechtes Gewissen wirklich nicht besser. Eher im Gegenteil.

Immer wieder warf sie Ochako flüchtige Blicke zu, die ihre Sorgen zu teilen schien und obwohl es ihnen verboten war an diesem Abend noch Kontakt zu den beiden Mädchen aufzunehmen, waren sie davon überzeugt irgendetwas tun zu müssen. So warteten sie, bis die meisten anderen sich in ihre Zimmer begeben hatten und gingen anschließend gemeinsam die Treppen nach unten. Dort bemerkten sie schnell, dass Mina wohl dieselbe Idee verfolgte und sich bereits bei der Dunkelhaarigen an einem der Esstische eingefunden hatte. Vorsichtig traten sie näher heran, warteten, bis Mina mit ihrer kleinen Ansprache endete und sich beinahe den Kopf an der Tischplatte anstieß. Gerade wollte Tsuyu anfangen zu sprechen, als die Tür aufflog und Akane an ihnen vorbeifegte, ohne ihnen auch nur einen Blick zu schenken. War sie immer noch sauer? „Wir wollten uns auch nur entschuldigen. Aber ich denke bei Aka-chan müssen wir bis morgen warten.“ Ochako übernahm das Reden, während das Mädchen mit dem Froschquirk betreten zu Boden blickte und ihre Zeigefinger aneinanderstieß.

„Genau. Quack. Wir wollten Akane-chan nicht in die Ecke drängen, quack.“ Brachte sie dann hervor und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, bevor sie sich allesamt an den Esstisch setzten und einen Moment in ein Schweigern verfielen, welches lediglich von klackerndem Besteck unterbrochen wurde. „Können wir es irgendwie wieder gut machen?“ Schaltete sich nun auch Mina wieder ein, drehte sich einen Stuhl um und setzte sich, die Unterarme auf der Lehne gebettet.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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and the greatest warrior I've ever known...
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySa 22 Mai 2021, 18:01


Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Eine normale Person wäre vermutlich als Allererstes an Minas Seite geeilt, um zu schauen, ob es ihr gutging - nun ja, dies war auch einer der Dinge, die Arisa getan hatte. Nur dass sie sich zuvor noch schnell einen Löffel des kalten Abendessens in den Mund gestopft hatte, weil sie noch immer am Verhungern war (kann man es ihr verurteilen?), bevor sie an die Seite der Pinkhäutigen getreten war.
Arisa wollte etwas zu ihrer Klassenkameradin, die sich in einer solchen ausführlichen Manier entschuldigt hatte, sagen, hatte jedoch Schwierigkeiten damit, den Bissen herunterzuschlucken, sodass sie erst einmal einen heftigen Hustenanfall durchlebte, der ihr die Tränen in die Augen trieb, während sie auf der anderen Seite den halbherzigen Versuch wagte, Mina besorgt eine Hand auf die Schulter zu legen.
In ihren eigenen - zugegebenermaßen selbstgeschaffenen - Problemen versunken, konnte sie auch nicht darauf reagieren, dass ihre beste Freundin wie ein Wirbelwind in das Wohnheim gefegt war und an ihnen vorbeiraste, ohne ihn irgendeine Form von Aufmerksamkeit zu schenken. Wirklich verübeln konnte Arisa es ihr nicht; es hätte sie, wenn sie ehrlich war, nicht einmal überrascht, wenn sie die ganze Zeit an Mineta gekaut hätte, weil sie ihn in ihrer Halluzination für etwas Essbares gehalten hätte.
Die Vorstellung, die abartige, lila Traube zu essen, ließ ihr den Mageninhalt wieder hochkommen, weshalb sie den Gedanken schnell wieder verscheuchte, indem sie sich ordentlich schüttelte, was wiederum jedoch ihrem eigenen Gleichgewichtssinn nicht gut tat. Verdammt. Es war wie ein ewiger Teufelskreis; alles, was sie machte, weil sie glaubte, dass es ihr helfen würde, führte nur dazu, dass es ihr noch schlechter ging. Brot kann schimmeln, was kannst du, Arisa.

Mina hatte sich in der Zwischenzeit jedoch aufgefangen und zu Arisas eigener Überraschung hatte sich die Personenanzahl im Wohnzimmer plötzlich verdoppelt. Mit großen Augen, in denen sich ein dümmlicher Blick wiederspiegelte, schaute sie von Tsuyu zu Ochako, die beide sich ihrer Freundin angeschlossen hatten, um sich ebenfalls zu entschuldigen. Es dauerte einige Sekunden, bis die Bedeutung ihrer Worte wirklich be ihr angekommen waren.
Das freundliche Lächeln, das sich aufi hrem Gesicht ausbreitete, war eine automatische Reaktion ihrerseits, als wäre sie darauf getrimmt, dass dies die einzige richtige Verhaltensweise in diesem Moment war.»Macht euch keinen Kopf. Mich hat es ja nicht wirklich getroffen - die ganze Strafe von Aizawa ist ja schließlich dann doch wieder irgendwo unsere Schuld gewesen«, meinte sie mit sanfter Stimme, während sie sich wieder setzte, weil sie spürte, wie sie wieder wackelig auf den Beinen wurde. Die Dunkelhaarige war noch nie eine nachtragende Person gewesen - das wäre ihr auch viel zu stressig gewesen, eine unangenehme Situation für viel zu lange aufrechtzuerhalten, denn dafür war sie zu harmoniebedürftigt, sodass sie auch in Dingen kleinbeigab, die sie unendlich verletzten, und stets den Kürzeren ziehen würde. »Aber in Akanes Fall sieht das nochmal ganz anders aus, auch wenn sie vielleicht keine Lust hat, sich damit auseinanderzusetzen. Irgendwo geht es schließlich auch zu weit.«
Ohne es wirklich zu wollen, war ihr Blick zu Mina gewandert, die sogleich zusammenzuckte und die Augen betrübt zu Boden richtete. Es tat Arisa leid, die normalerweise vor Energie platzende Heldenanwärterin so niedergeschlagen zu sehen, doch zurselben Zeit sprach es nur für die Pinkhäutige, dass diese eine solche Reue zu empfinden schien.
„Können wir es irgendwie wieder gut machen?“, fragte diese schließlich und müde schaute Arisa sie an, ehe sie auf ihre Klassenkameradin zustolperte und sie in eine unbeholfene Umarmung zog. »Also ich bin gerade kuschelbedürftig, also lass mich dich kurz knuddeln. Was Akane anbelangt, müsst ihr sie schon selbst fragen. Wobei es vermutlich schon ein großer Schritt wäre, wenn ihr ihr mitteilt, dass ihr das ganze Trara zukünftig sein lässt - oder wenigstens runterfährt.« Mahnend runzelte Arisa die Stirn. »Und keine Überraschungen mehr! Eure Überraschungen lösen eher Panikattacken als alles andere aus.«

Wie ein Koala klammerte Arisa, die sich vor Erschöpfung kaum noch auf den Beinen halten konnte, an Mina und bettete ihren Kopf auf deren Schulter. »Hilfst du mir noch hoch? Ich weiß nicht, woher Akane die Kraft hatte, die Treppen so hochzurasen, aber ich kann keinen weiteren Schritt machen.« Wie auf Befehl knickten ihre Beine ein und stöhnend hing sie mehr an Mina, als dass sie wirklich stand. »Meine Sachen liegen dahinten neben dem Stuhl.«
»Ich bring sie hoch«, bot Tsuyu an, die sich bereits in Gang setzte und mit Arisas Tasche im Schlepptau die ersten Stufen erklimmte, um voranzugehen.
»Danke«, nuschelte Arisa, deren Bewusstsein sich bereits von ihr verabschiedete. Nur am Rande bekam sie noch mit, wie Ochako ihr Quirk aktivierte, um das Gewicht der Dunkelhaarigen zu beseitigen, sodass man sie die Etagen ohne Weiteres hochschleppen konnte. Dass dabei die kleine Kekstüte aus ihrer Tasche fiel, bemerkte die Brünette nicht.

[ Arisas Szene ist für den Tag beendet. ]

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 18:52 Uhr
Ort: Wohnzimmer > Arisas Zimmer
Angesprochen: Mina Ashido, Tsuyu Asui, Ochako Uraraka







Katsuki Bakugo
» NPC «

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»Meine Fresse, du hast wirklich Nerven, sie einzuladen«, knurrte Katsuki, der seinen Controller energisch zurück auf das Bett des Rothaarigen warf, und bereits Anstalten machte, das Zimmer zu verlassen, bevor die Nervensäge, die aktuell den ersten Platz seiner "Komm mir unter die Augen und ich reiß dir den Kopf ab"-Liste belegte, zu ihnen stoßen konnte. Er war fern davon, dumm genug zu sein, zu denken, dass man ihn einfach gehen lassen würde, doch tatsächlich hatte er nicht damit gerechnet, dass diese beiden Dummbeutel, die zusammen vermutlich eine Hirnzelle ergaben, sich auf ihn stürzten und jeweils eins seiner Beine umklammert hielten.
Sichtlich zeichnete sich seine Ader an seiner Schläfe ab, als er mit einem Blick, der vermutlich der Definition von "angekotzt" entsprach, auf die beiden Kerle hinabschaute. »Lasst mich verdammt nochmal gehen, bevor ich hier alles hier in die Luft jage«, wütete der Blonde, während er zunächst versuchte, Kaminari wie ein Insekt von sich zu schütteln. Während er sich an die Berührungen des Rotschopfes inzwischen halbwegs gewohnt war - nicht, dass sie ihn nicht dennoch bis aufs Äußerste reizten -, pisste es ihn noch immer viel zu sehr an, wenn die Blitzbirne meinte, ihn kumpelhaft anfassen zu wollen. Wenn man diesen Klammergriff überhaupt als kumpelhaft bezeichnen konnte, aber dies war ein anderes Thema für sich.

»Zu viert ist Mario Kart doch viel geiler«, wandte die Kackfrisur ein, dessen Körper sich augenblicklich verhärtete, als Katsuki eine kleine Explosion in seine Richtung sandte. Sein Freund wagte es schließlich tatsächlich noch, mit seinem typischen Haifischgrinsen zu ihm aufzuschauen und ihn aufzuziehen, »Du und deine Angriffe werden vorausschaubar.«
»Häh?!« Erneut bildeten sich gefährliche Funkeln an den Handflächen des Explosionsanwenders, der allmählich mit seiner sowieso schon nicht vorhandenen Geduld völlig am Ende war. Es fehlte nicht mehr viel und Katsuki hätte ihn tatsächlich aus dem Fenster geschmissen, damit sie ihr Kampftraining - einmal wieder - im Freien fortsetzen konnten. So große Töne er spuckte, war selbst er nicht besonders erpicht auf die Predigten und Strafen, die ihn von seinem eigentlichen Heldentraining abhalten könnte, nur weil er das Zimmer des Verhärtungsanwenders in seinem Zorn in die Luft sprang.
»Ich mein, Sero ist uns abgesprungen, warum auch immer, und dann ist es doch perfekt, wenn wir den vierten Platz irgendwie füllen können«, versuchte auch Pikachu ihn nun zu beschwichtigen. Katsuki wollte ihm zunächst keine Beachtung schenken, weil sein ganzer Wut noch immer auf Kirishima gerichtet war, als der Blonde lebensmüde hinzufügte, »Oder hast du etwa Angst, dass sie dich fertigmacht?«

Die Stimmung im Raum schlug von einer Sekunde auf die andere komplett über und nach einer kurzen Sekunde der Stille griff er nach dem Kragen der Blitzbirne, um ihn nah an sein genervtes Gesicht heranzuziehen. Der Blick, mit dem sein Gegenüber ihm entgegentrat, nahm ein neues Level an Panik an, als Katsuki ihn zähnefletschend anstarrte. Er war ein einziger Ball an Verärgerung in diesem Augenblick, als er ihn ankeifte, »Angst - das ist etwas, das du vor mir haen solltest, du beschissene Blitzbirne.«
Mit diesen Worten warf er Kaminari auf den Boden und griff angefressen nach dem Controller, den er zuvor von sich geschmissen hat. Als Kaminari sah, was er vorhatte, lockerte er seinen eigenen Girff um seinen Bein. Katsuki spürte das dumme Grinsen der Kackfrisur und war wieder kurz davor gewesen, ihm eine zu verpassen.

Zu seinem Unglück ließ die Spinattusse nicht lange auf sich warten und mit einem abwerten Schnalzen hatte er ihre Ankunft zur Kenntnis genommen. In seinen Augen brannte das Verlangen, sie nach allen Regeln der Kunst fertigzumachen. Dass Kirishima sich wie ein erbärmliches Hündchen über ihr Auftauchen gefreut hatte, hatte nur noch mehr Öl ins Feuer geschüttet, und dementsprechend verbissen und finster war sein Gesichtsausdruck, während sie die ersten Runden begannen.
Katsuki würde lieber bei lebendigem Leib verbrennen, als zuzugeben, dass es ihm entgegen seines eigenen Willens mehr Spaß machte als erwartete. Auch wenn der Spaß hauptsächlich daher rührte, dass er in der Lage war, seine gesamte Wut an dem grünhaarigen Biest auszulassen, wenn sie ihn schlug, und auf anderen Seite sie seine eigene Überheblichkeit spüren zu lassen, wenn er siegreich hervorging.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 19:00 Uhr
Ort: In Kirishimas Zimmer
Angesprochen: Denki Kaminari, Eijiro Kirishima








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDi 25 Mai 2021, 23:06


Akane Rinko
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Samstag 13. Feb - 7:55 Uhr

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Aus ihrer Position beobachtete Akane die Reaktionen des blonden Unwetters. Er schien nicht erfreut – im Gegenteil -, aber er schien ihre Anwesenheit wenigstens für den Augenblick zu tolerieren. Aber wenn sie mit sich ehrlich war, hätte sie auf ihn auch verzichten können. Was auch immer Eijiro und Denki ihm ins Essen gegeben hatten – sie wollte auch etwas davon. Ganz dringend. Während die Grünhaarige es sich bequem machte, auf den hellen Hinterkopf vor ihrer Nase starrte und sich fast eine lautstarke Explosion einfing, als sie testweise gegen die strohblonden Strähnen pustete, schafften sie es tatsächlich sich auf das Spiel zu konzentrieren.

Was man ihr vielleicht nicht auf den ersten Blick ansah. Akane war gut in Mario Kart. Ihre gesamte Kindheit bestand aus Nintendo-Spielen und so war es für sie ein Leichtes wenigstens die beiden Idioten, die neben ihr auf dem Bett lümmelten abzuhängen. Katsuki war definitiv eine härtere Nuss. Verbissen kniff die Heldenanwärterin die Augen zusammen, umklammerte ihren Kontroller und konzentriert steckte sie sich die Zungenspitze zwischen die Lippen. Die Spiele gingen ganz unterschiedlich aus. Mal gewann sie, mal die Naturkatastrophe direkt vor ihr auf dem Boden und jedes Mal lieferten sie sich ein lautes Wortgefecht, immerhin gönnten sie sich wirklich nichts. Das ging jedoch nur so lange gut, bis auf einmal Tenya in der Tür stand und sie mit einem wütenden Funkeln in den blauen Augen auf ihr Zimmer schickte. Anscheinend war es verboten noch zu spät in den Zimmern der anderen herumzuhängen. Vielleicht nahm der Klassensprecher diese Regelung aber auch einfach zu ernst. Oder sie waren wirklich zu laut gewesen.
Seufzend stieg Akane aus dem Bett, streckte ihre Arme und fuhr sich durch die Haare, bevor sie den Jungs – Katsuki sogar eingeschlossen – ein müdes Lächeln schenkte. Zwar würde sie den Teufel tun und dem Idioten das ins Gesicht sagen, aber dieser Abend hatte ihr wirklich geholfen. Sich einfach anschreien zu können, angestaute Wut herauslassen zu können war wirklich angenehm und der Druck, der seit Tagen auf ihrer Brust gelegen hatte, war verschwunden. Ob es jetzt wirklich daran lag, dass sie sich nach allen Regeln der Kunst beleidigten, oder es doch eher an dem Spieleabend als solchem lag, wusste sie jedoch nicht. Erst im Bett bemerkte Akane wieder wie erschöpft sie eigentlich war. Es dauerte nicht lange, bis sie in einen tiefen Schlaf gefallen war.

Der nächste Morgen kam dementsprechend schnell und schmerzhaft. Total desorientiert warf die Schülerin ihr Handy aus dem Bett, rollte sich auf den Bauch und seufzte tief. Jeder Muskel in ihrem Körper schmerzte und demotiviert hievte sie ihren Leib aus dem Bett. Kurz wurde Akane schwarz vor Augen, bevor ihr Kreislauf sich beruhigte und sie sich ihre Sachen nahm, um in Ruhe zu duschen. Mit nassen Haaren saß die Heldenanwärterin keine halbe Stunde später wieder auf ihrem Bett und besah ihre Schuluniform, wobei sie beschloss, heute mal den Rock im Schrank zu lassen und auf die Hose umzusteigen. Das hatte sie in der Heldenabteilung noch nicht gemacht, aber irgendwie beschlich die Grünhaarige das Gefühl, dass es ihre aktuellen Lehrer weniger interessierte als die, die sie in der allgemeinen Abteilung gehabt hatte.

So machte sie sich zügig fertig, ließ ihre Haare lang und glatt über ihre Schultern fallen und schulterte ihre Schultasche. Jetzt nur noch die Motivation zusammenkratzen, die anderen zum Frühstück zu begleiten… was definitiv die größte Herausforderung darstellte. Seufzend schloss Akane die Tür hinter sich, trampelte die Treppen herab und dabei stolperte die Schülerin beinahe über etwas. Fast schon spektakulär rollte die Heldenanwärterin sich ab, knallte gegen die Wand gegenüber der Treppe und rieb sich die pochende Stirn. „Wa…?“ Irritiert drehte sie sich herum, als ihr ein rotes Fellbündel in die Arme sprang. War das… eine Katze? „Oh wer bist du denn?“ Immer noch ein bisschen verwirrt ließ Akane ihre Finger durch das weiche Fell gleiten, wobei der Körper auf ihrem Schoß sofort begann, erfreut zu schnurren. Ganz automatisch breitete sich ein Grinsen auf ihren Zügen aus, als die Katze sich entspannt zwischen ihren Beinen zusammenrollte und die Augen schloss. Es war normal, dass außerhalb des Wohnheims immer mal wieder Katzen herumliefen, aber bisher war ihnen noch nie eine nach drinnen gefolgt.

Jetzt fand sich Akane jedoch einem weiteren Problem gegenüber. Wie sollte sie aufstehen, um zum Frühstück zu gehen? Wenn dieses süße Wesen auf ihr saß und nicht so aussah, als wolle es sich in der nächsten Zeit bewegen. Kichernd griff die Schülerin nach ihrem Handy und suchte den Kontakt von Ari raus.

„Ich glaube, ihr müsst ohne mich Frühstücken.“
Tippte die Grünhaarige mit der linken Hand, während ihre Rechte noch immer im Fell des roten Katers versenkt war. „Ich hab einen neuen Freund gefunden!“ Im selben Zug schickte Akane ein Bild ihres kleinen Begleiters hinterher, legte das Handy neben sich ab und schmunzelte sanft, als das kleine Köpfchen sich ganz automatisch ihrer Hand entgegenbewegte. Sie würde sich definitiv keinen Millimeter wegbewegen, das war viel zu süß!

„Aka-chan? Was machst du denn hier?“
Jemand sprach sie von oben herab an und sofort hob sich der blaue Blick der Grünhaarigen, die im selben Augenblick die Augen zusammenkniff und ihren Körper anspannte. „Hm?“ Kurz fiel es ihr wirklich schwer ihre Emotionen wieder in den Griff zu kriegen, doch wäre es Mina gegenüber unfair, wenn sie ihr weiterhin die kalte Schulter zeigen würde. Unsicher setzte die Pinkhaarige sich zu ihr, versuchte den roten Kater zu streicheln, den absolut nichts mehr zu interessieren schien. „Ich bin wegen des kleinen Kerls hier schön auf die Schnauze geflogen.“ Leise versuchte Akane sich mit ihrer Klassenkameradin zu unterhalten, ohne genervt zu klingen. „Wegen gestern… das war keine Absicht. Wir… ich wollte dich damit nicht verschrecken.“ Verblüfft hob die 16-Jährige die Augenbrauen, bevor sie versöhnlich lächelte. „Is schon gut. Versucht es einfach ein bisschen zurückzufahren, ja?“ Zwar wirkte Mina nicht unbedingt begeistert, doch nickte sie entschlossen, sodass ihre Locken nur so flogen.

„Und was machen wir mit dem Süßen hier?“ Einige Zeit herrschte Stille zwischen ihnen, bevor die Pinkhäutige wieder anfing zu sprechen und fast ein wenig zweifelnd auf den Körper in ihrem Schoß herabsah. „Ich besorg dir mal was zu essen und dann überlegen wir uns was, wie wir dich freigeschaufelt bekommen, ohne den kleinen Kerl aufzuschrecken!“ Freudig kraulte sie den Kater zwischen den Ohren, sprang auf und stürmte die Treppe herab, während Akane sich mit dem Rücken gegen die Wand lehnte und zufrieden seufzte.
You only live once, but if you do it right,
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyFr 28 Mai 2021, 00:06


Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Tatsächlich erinnerte sich die Dunkelhaarige kaum an den vergangenen Abend; aufgrund der immensen Erschöpfung, derer sie ausgesetzt war, wiesen ihre Erinnerungen unzählige Lücken auf seit dem Zeitpunkt, an dem sie die dritte oder vierte Runde geschafft hatte. Hätte sie nicht Ochakos liebenswürdige "Guten Morgen, wir haben deine Sachen nebendas Bett gestellt. Ich hoffe, du hast gut geschlafen"-Nachricht gesehen, hätte sie vermutlich sogar in Zweifel gezogen, dass die Begegnung mit den anderen Mädchen im Wohnzimmer sogar stattgefunden hatte.
Jedenfalls war Arisa unwillkürlich in das Land der Träume abgeglitten, kurz nachdem ihr Körper in Berürhrung mit der federweichen Matratze und der dicken Bettdecke gekommen und sie nach bestem Gewissen versucht hatte, ihr Gesicht in ihrem flauschigen Kissen zu ersticken. Angesichts ihrer Müdigkeit hätte es sie nicht überrascht, wenn sie ihren Alarm und damit auch die ersten Unterrichtsstunden verschlafen hätte - wobei... sie hatte das ungute Gefühl, dass es einige Klassenkameraden gab, die sie nicht damit durchgelassen hätten -, gäbe es nicht ein anderes Grundbedürfnis, das ihr Wesen und ihr Verhalten stärker prägten als alles andere auf dieser Welt: Hunger.

Und so geschah es, dass die liebe Arisa gegen halb sieben aus ihrem Schlummer erwachte, und sich ihrem knurrenden Magen stellen musste. Geistig nicht anwesend war sie aus ihrem Bett gerutscht und hatte sich aufgerichtet, nur um dann einige Minuten in der Dunkelheit wie ein Zombie gegen die Wand zu starren, ehe sie sich langsam an das Badezimmer herantastete. Mit jeder Bewegung ging ein ungemeiner Schmerz einher, der sie jegliche Lebensentscheidungen, die sie bisher getroffen hatte, infrage stellen ließ, und allein die Vorstellung an den Nachmittag, an dem das Heldentraining stattfinden würde, ließ ihr schlecht werden.
Einzig und allein der Gedanke an gutes, warmes Essen, welches sie sich auf der Zunge zergehen lassen konnte, motivierte sie dazu, sich fertig zu machen - jedenfalls mehr oder weniger. Die Dusche, zu der sie am Abend davor nicht mehr fähig gewesen war, fühlte sich wenigstens wie ein Segen für ihren Körper an - warm rann das Wasser an ihrem Körper herab und wohlig seufzte sie - und half ihr dabei, ein wenig wacher zu werden. Halbherzig hatte sie ihre noch nassen Haare (sie war kein Fan vom Föhnen, vor allem, weil sie der festen Überzeugung war, dass eine Sekunde der Hitze bereits ihre Haare zerstörten) hochgesteckt, und war stolz, dass sie es schaffte, sich ihre Uniform ordnungsgemäß anzuziehen.

Normalerweise hätte Arisa im Treppengelände auf Akane gewarten, aber die Tatsache, dass es gerade erst kurz nach 7 war, als sie ihr Zimmer verließ, und ihre beste Freundin vermutlich noch schlief (und sie selbst sich einfach nur nach Frühstück verzehrte und sie einer der miesgelauntesten Menschen war, wenn sie hungrig war), hinderte sie letzten Endes daran. Schnellen Schrittes - jedenfalls so schnell ihre körperliche Verfassung es zuließ und manch böse Zungen würden womöglich behaupten, dass sie kaum schneller war als ein kranker Greis mit zwei gebrochenen Beinen - war sie zum einzig Wichtigen in ihrem Leben zur Kantine geeilt, wo das Essen bereits zubereitet wurde.
Der verführerische Geruch versetzte sie in einen solch ekstatischen Zustand, dass man meinen könnte, dass sie gerade die Geburt Jesus miterlebt hätte, und beflügelt tänzelte sie zur Essensausgabe, um sich so viel Essen zu holen, dass sie die verstörten Blicke der Leute um sie herum auf sich spüren konnte.

Arisa hatte das Tablett gerade erst abgelegt, als sie sich bereits die erste Gabel an Rührei und Speck in den Mund schob - noch bevor ihr Hinterteil die Oberfläche des Stuhls berühren konnte. Der Fressstaubsauger, der sie war, blendete sie die Umgebung aus - wer interessierte sich schon für Menschen - und konzentrierte sich vollkommen auf die Nahrungsaufnahme. Rührei, Bacon, zwei Brötchen mit Käse und Tomaten, Müsli und ein Brownie türmten sich vor ihr (und tatsächlich hatte sie noch mit den Joghurt geliebäugelt, aber Lunch Rush hatte sie bereits schrägt angeschaut gehabt zu diesem Zeitpunkt. Es war schon schwer genug gewesen, sich gegen das traditionell japanische Frühstück zu entscheiden, das genauso verlockend und beautiful ausgesehen hatte.
Manchmal wünschte Arisa sich, ein Quirk zu besitzen, mit dem sie so viel essen konnte, wie sie wollte. Es wäre vermutlich etwas, wofür sie ihre Ambitionen, eine vollwertige Heldin zu werden, in großem Bogen aus dem Fenster geworfen hätte.
Erst, als sie sich halb durch ihren Berg gegessen hatte, sah sie sich imstande, andere Gedanken zuzulassen, und mit der Intention, Akane eine Nachricht zu schicken, griff sie in ihre Tasche, um ihr Handy herauszuholen. Oder versuchte, in die Tasche zu greifen, die sie in ihrem Zimmer vergessen hatte. Mitsamt ihrer Schulbücher, ihres Handys und allem anderen, was sie den Tag über benötigen würde.
Und eigentlich hatte sie überhaupt keine Lust und auch keine Kraft, sich wieder zurück in das Wohnheim zu schleppen - jede unnötige Bewegung war eine Bewegung zu  viel heute.

Augenblicklich schob sie die Unterlippe schmollend vor und als sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt erblickte, die ihr halbwegs vertraut vorkam - halb im Foodkoma, teilweise noch im Schlaf und teilweise mit den Gedanken auf dem Mond sickerte es nicht wirklich zu ihr durch, um wen es sich bei dieser Person handelte -, bewegte sich ihr Arm wie von selbst und griff nach dem Ärmel des armen Opfers, der zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen war.
»Magst du mir einen Gefallen tun?«, fragte sie im selben Moment.

[ Dieser Post ist eine Liebeserklärung ans Essen. ]

Aktuelle Zeit: Samstag, 13. Februar 2021 | 7:30 Uhr
Ort: In der Kantine
Angesprochen: Surprise me







Mina Ashido
» NPC «

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Noch immer hatte das schlechte Gewissen an ihr genagt, nachdem sie Arisa in das Bett begleitet hatte - insbesondere, weil sie Akane nicht mehr erwischen konnte -, weshalb die Pinkhäutige noch eine Weile rastlos durch die Gegend gestreunert war. Aufgrund von Aizawas Anweisungen, die beiden Mädchen mit Schweigen zu bestrafen, hatten die anderen aus der Klasse das Wohnzimmer gemieden, weshalb es für einen Freitagabend fast schon gruselig leer und ruhig war.
Beinahe wäre Mina dabei über das kleine rote Tütchen gestolpert, das vereinsamt auf der Treppen gelegt hatte, und mit großen, neugierigen Augen hatte die Pinkhäutige sich in die Knie begeben, um es kurz anzustupsen, als wolle sie sich vergewissern, dass es nicht in die Luft flog. Wer weiß, ob sich nicht irgendjemand hier im Wohnheim einen Scherz erlaubt hatte.
Lange hielt sie ihre Bemühungen, damit herum zu experimierten, um sicherzustellen, dass es sicher war, nicht an und ehe sie sich versah, hatte sie es ungeduldig in die Hand genommen, um es aufzureißen. Noch bevor sie die Tüte komplett geöffnet hatte, wehte bereits der verführerische Duft von Keksen an ihre Nase und augenblicklich lief das Wasser in ihrem Mund zusammen.
Wer auch immer das verloren hat - jetzt ist es meins, schoss es ihr durch den Kopf und breit zog sich das Grinsen von einem Ohr zum anderen, während sie mit zwei Fingern einen der Gebäckstücke herausklobte und es sich genüsslich in den Mund schob.
Besserer Laune als zuvor hatte sie sich schließlich auf ihr Zimmer begeben - sie hatte das Gefühl, dass sie nur wieder über die Situation am Morgen reden würden, wenn sie sich zu den anderen Mädchen begab, weil sie noch immer nicht über das schlechte Gewissen hinweggekommen war -, wo sie gedankenverloren an ihrem Handy herumspielte, TikToks schaute und sich die Hälfte der Kekse, die nicht ihre waren, in den Mund schob.

Der nächste Morgen kam schneller als erwartet - auch wenn sie es nicht erwartet hätte (nun ja, tatsächlich hätte sie es erwarten können, schließlich passierte es ihr fast jeden Tag), hatte sie die halbe Nacht wachgelegen, weil sie sich nicht von ihren ganzen Social Medias hatte trennen können - und mit dunklen Ringen unter den Augen war sie kurz vor Acht die Treppen hinuntergestolpert, wo ein Anblick sie erwartete, mit dem sie nicht gerechnet hatte: Akane mit einer Katze, die ihr seltsam vertraute Vibes gab.
»Aka-chan? Was machst du denn hier?«, wagte sie sichtlich verwirrt zu fragen, während sie sich den beiden Wesen, die ein solch süßes Bild abgaben, dass sie am liebsten das Handy gezückt hätte, um ein Foto zu machen. Doch nach dem, was geschehen ist, hatte selbst sie den Anstand, es sein zu lassen.
Sie wusste nicht ganz, wie sie die Körperhaltung der Grünhaarigen lesen sollte, und verunsichert hatte sie sich zu ihr gesetzt, um sich nach einem kurzen Schweigen ihrerseits an eine Entschuldigung zu wagen. »Wegen gestern… das war keine Absicht. Wir… ich wollte dich damit nicht verschrecken.« Nervös knetete sie ihre Hände und sie merkte, wie ihr Körper sich immer mehr verspannte. Akanes Antwort war auch nicht unbedingt das, was sie sich erhofft hatte - auch wenn sie wusste, dass sie es vermutlich nicht anders verdient hatte -, aber sie wollte das Thema auch nicht vorantreiben, um ihr nicht auf die Nerven zu fallen.

»Und was machen wir mit dem Süßen hier?« Mina hatte den Blick nicht von dem kleinen Kater abwenden lassen, der ihr ein kleines Lächeln aufs Gesicht gezaubert hatte. »Ich besorg dir mal was zu essen und dann überlegen wir uns was, wie wir dich freigeschaufelt bekommen, ohne den kleinen Kerl aufzuschrecken!« Kurz beugte sie sich vor, um ihn zu kraulen, ehe sie enthusiastisch aufsprang und mehrere Stufen auf einmal hinabsprang, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Vorhang auf.

Weit kam Mina nicht und überrumpelt von einem tiefen Schmerz an ihren Schläfen begann sie zu taumeln, ehe sie zum Stillstand kam, noch bevor sie völlig aus Akanes Sichtweite verschwinden konnte.
Huch? Die Sicht vor ihr flackerte und sie spürte, wie ihre Arme nutzlos an ihrer Seite baumelten, ohne dass sie es wirklich wollte. Ohne dass sie es so bestimmt hatte. Es war, als könnte sie ihre eigene Atmung hören. Eine Gänsehaut legte sich über ihren gesamten Körper, als  von einem Moment auf den anderen eine unsagbare Kälte  aus ihrem Inneren kroch und sie lähmte. Hätte sie gekonnt, hätte sie geschrien.
Hätte sie gekonnt, wäre sie herumgewirbelt, hätte Akane mit schierer Panik angeblickt.

Doch als ihr Körper sich schließlich dazu entschied, sich umzudrehen, war ihr Verstand leer, ihr Blick ausdruckslos, als wäre sie selbst mehr tot als lebendig. Fast schon mechanisch bewegten sich ihre Beine. Schritt für Schritt machte sie auf die Grünhaarige zu, die  in ihren Augen nicht mehr war als eine Fremde, und langsam war sie in die Hocke gegangen, um mit ihr auf Augenhöhe zu sein.
Schnell - schneller als sie in der Vergangenheit jemals gewesen war - schoss ihr rechter Arm noch oben in dem Versuch, ihre Hand um den Nacken des Mädchens zu legen und zuzudrücken.

Aktuelle Zeit: Samstag, 13. Februar 2021 | 8:00 Uhr
Ort: Im Treppenhaus
Angesprochen: Akane Rinko







???
» npc | dark stuff «

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»Willst du nicht fragen, wieso ich so lange gebraucht habe?«, fragte Toga mich, als sie in das Zimmer trat und sich sogleich auf das Sofa schmiss, ungeachtet dessen, dass ich mich zuvor darauf befunden habe. Blitzschnell war ich aufgesprungen, weil ich mir etwas Schöneres vortstellen konnte, als von dieser Psychopathin erdrückt zu werden, ohne groß darauf einzugehen, was sie zu sagen hatte.
Als sie Wind von meinen kleinen Spielchen bekommen hatte - vielmehr als Spielchen war mein Treiben selbst in meinen Augen nicht; ich versuchte lediglich zu testen, wie tief das Wasser war, in das ich mich zukünftig begeben würde -, hatte sie selbst eine Rolle in dem Ganzen spielen wollen. Hatte sich in den Kopf gesetzt, für Chaos innerhalb der UA zu sorgen.
Es war mir egal gewesen, was mit ihr geschehen würde, wenn man sie erwischt hätte - was man leider Gottes wohl nicht getan hatte; schließlich war ich nicht ihr Babysitter.
»Ich wäre so gerne noch eine Weile Ochako-chan gewesen. Sie ist so ein süßes Mädchen«, kicherte die Blonde manisch, während sie begann, mit meinen Messern, die ich auf dem Tisch liegen gelassen hatte, herumzuspielen und sie immer wieder in die Luft zu werfen. »Aber nicht nur sie - diese beiden neuen sind auch entzückend. Ich kann es kaum erwarten, mir ihr Blut zu schnappen. Irgendwann.«
Knapp wich ich zwei Messern aus, die sie in meine Richtung warf - ich war mir sicher gewesen, dass sie mit der Intention geworfen hatte, mich tatsächlich treffen zu wollen -, was ihr erneut ein verträumtes, breites Grinsen entlockte.

»Aktivierst du dein Quirk gleich? Ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendjemand die Kekse gegessen hat. Ohh, bitte aktivier es, ich will dir damit zuschauen, wie du mit den Leuten herumspielst, Puppenspieler-san.«:
 


Aktuelle Zeit: Samstag, 13. Februar 2021 | 8:00 Uhr
Ort: ???
Angesprochen: ???









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Xayah
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySo 30 Mai 2021, 14:41


Akane Rinko
And yeah it's true that
I'm a little bit intense, right?
Samstag 13. Feb - 8:09 Uhr

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Akane war nicht dafür bekannt sonderlich unaufmerksam zu sein. Ihre Augen waren eigentlich immer überall, eine gewisse Vorsicht zeigte sich in allem was sie tat und auch, wenn sie es abstreiten würde, machten die Schlagzeilen rund um die 1A ihr manchmal immer noch Angst. Angst war vielleicht das falsche Word, doch war sie sich sehr bewusst, dass sie als Klasse immer noch im Mittelpunkt der Medien standen und wohl oder übel auch immer noch das Ziel einiger Schurken waren. Doch war sie zu verzückt von dem roten Wesen auf ihrem Schoß, sodass sie gar nicht merkte, dass Mina plötzlich stehen blieb. „Du bist ein ganz süßer, huh?“ Grinsend streichelte die Heldenanwärterin den Kater weiter, fuhr durch das samtene Fell und teilte es spielerisch, um den Kater anschließend hingebungsvoll hinter den Ohren zu kraulen. Irgendwie erinnerte das rote Fellbündel sie an jemanden, einige unauffällige Narben zeigten sich in seinem Pelz und gedankenverloren fuhr Akane diese mit den Fingerspitzen nach.

Das sanfte Schnurren gab ihr recht, hellte ihre eher gedrückte Stimmung immens auf und überrascht schaute Akane auf, als sie merkte, dass die Schritte von Mina tatsächlich verstummt waren. „Ist alles in…“ Weiter kam sie gar nicht, denn die Pinkhaarige trat auf sie zu. Irgendetwas an ihrem Gang war irritierend, seltsam. Als würde sich jedes Körperteil einzeln bewegen, ohne wirklich auf den Rest des Körpers abgestimmt zu sein. Ganz automatisch festigte sich der Griff um das rote Tier, welches verwirrt zu ihr aufblickte, doch hatte die Grünhaarige keine Chance mehr etwas anderes zu tun, als erschrocken geradeaus zu starren. Denn aus dem Nichts schloss sich eine eiserne Hand um ihren Hals und drückte zu. Ganz automatisch bäumte sich der Körper der Schülerin auf, sie versuchte mit den Beinen abstand zwischen sich und Mina zu kriegen, doch ließ sich ihr Körper keinen Millimeter bewegen. „Mina… was?“ Keuchend holte Akane Luft, sie versuchte es zumindest, doch war der Griff viel zu stark. Stärker, als sie es der Pinkhäutigen jemals zugetraut hätte. Schon jetzt zeigte sich ein dunkler Rand an ihrer Sicht, als sie versuchte ihre Hände zu heben.

Doch irgendetwas am Ausdruck ihrer Freundin hielt sie davon ab. Oder eher dem nicht vorhandenen Ausdruck. Denn da war nichts, nichts was auf irgendeine Emotion schließen ließ und dieses Wissen machte Akane mehr Angst als der feste Griff um ihren Hals. „Mina hör auf.“ Atemlos knurrte sie die kleinere an, welche so unbekümmert vor ihr kniete und fast an ihr vorbeizusehen schien. Im gleichen Zug sprang der rote Kater von ihrem Schoß, fauchte und plusterte sein Fell auf. Doch anstatt den Blick abzuwenden und sich dem Fauchen zuzuwenden, hielt Akane dem Blick stand. Sie wollte Mina nicht verletzen, auf keinen Fall, aber ihr wunde immer schwindeliger, ihre Sicht verschwamm und in einer schnellen Bewegung schloss die Heldenanwärterin ihre Hand um das Handgelenk der Pinkhaarigen. Was sollte sie tun? Mit Kälte würde sie ihren eigenen Tod besiegeln. Aber Hitze? Das war viel zu gefährlich. Was auch immer in sie gefahren war, sie war definitiv nicht sie selbst! Im Endeffekt wäre es vielleicht nicht dumm gewesen, irgendetwas zu tun, denn nun war es zu spät. Bevor sie reagieren konnte, hatte ihr Gegenüber ihre Hand bereits über ihr an die Wand gepinnt. Als sie ihre zweite Hand heben wollte, verlagerte Mina einfach ihr Gewicht und stellte ihren Fuß auf ihr Handgelenk. Sie saß in der Falle.

Sie musste etwas tun, sie konnte nicht nutzlos sitzen bleiben! Auf keinen Fall! Angestrengt hustete Akane auf, Hitze stieg ihr ins Gesicht und die Realität begann zu verschwimmen, als irgendetwas vor ihr rot zu leuchten begann. Zeitgleich explodierte ein heftiger Schmerz im Kopf Akanes, welcher innerhalb weniger Augenblicke zu einem unangenehmen Pochen verklang. Knurrend ließ Mina sie los, klopfte sich wie wild auf den Arm, an welchem das Shirt, das sie trug, böse angesengt zu sein schien. Wie? Weiter konnte sie jedoch nicht darüber nachdenken, denn anscheinend erholte die Schülerin vor ihrer Nase sich viel zu schnell davon. Der folgende Griff um ihren Kragen war fest. Eine zweite Hand legte sich an ihre Schulter und als wöge sie nichts, flog Akane im nächsten Moment schon in Richtung der Treppe nach unten. Mehr unbewusst als wirklich gewollt rollte sie sich auf dem Boden ab, was jedoch trotzdem einen schmerzhaften Stich furch ihren gesamten Oberkörper jagte. Taumelnd kam Akane auf die Beine, fasste sich an den Hals und zuckte zusammen, als ein pulsierender Schmerz in Richtung ihrer Schultern ausstrahlte. Wieder ließ Mina ihr nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn mit einem Sprung war sie wieder direkt vor ihr. Adrenalin schoss der Grünhaarigen durch den Körper, ein angepisstes Fauchen drang aus der strapazierten Kehle, bevor sie dem Schlag, der direkt auf ihren Kopf gezielt hatte auswich. Nur für einen Augenblick traute sie sich umzuschauen, aber da es schon so spät war, waren sie anscheinend wirklich allein im Wohnheim.

Ungelenk wich sie einem weiteren Angriff aus, ließ sich nach unten Sinken, um ihrer Freundin die Füße unter dem Körper wegzuschlagen, doch fing diese sich viel zu schnell wieder. Irgendwie hoffend, dass Ari ihre Nachricht gesehen hatte, beschoss Akane zu versuchen die Pinkhaarige hinzuhalten und dabei herauszufinden was genau mit ihr passiert war. Am besten, ohne dabei draufzugehen. Wieder fiel ihr auf, wie abgehackt und unkoordiniert die Bewegungen der Schülerin waren, die sich eigentlich durch geschmeidige und schnelle Reaktionen auszeichnete. Sie war vollkommen unberechenbar, was es der Grünhaarigen schwer machte wirklich auszuweichen. Wenn sie nicht ernsthaft verletzt werden wollte, sollte sie beginnen sich zu verteidigen.
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Ochako Uraraka
NPC-Action
Uravity
Samstag 13. Feb - 7:33 Uhr

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Immer noch fühlte Ochako sich schlecht. Sie hätte vorher wissen sollen, dass diese Aktion Akane nicht unbedingt glücklich stimmen würde, doch war Mina immer so überzeugend, wenn sie eine Idee hatte, sodass der Braunhaarigen eigentlich gar nichts anderes übriggeblieben war, als mitzuziehen. Als sie dann das überforderte Gesicht ihrer Freundin gesehen hatte, war ihr jedoch klargeworden, dass die Idee alles, aber nicht wirklich gut gewesen war. Man sollte Menschen nicht zu bedrängen, dass wusste sie doch selbst gut genug, immerhin durfte sie sich die Sprüche über Izuku schon seit Monaten ständig anhören. Sie hätte es besser wissen sollen… Außerdem gab es doch wichtigeres als irgendwelche Beziehungen! Wie wollten immerhin Helden werden, da war doch sicherlich hinderlich sein Herz an jemanden zu verschenken, der immer derselben Gefahr ausgesetzt war wie man selbst, oder nicht? Wenn Ochako nur daran dachte, wie oft zum Beispiel ihr grünhaariger Freund innerhalb der letzten Monate bereits in Lebensgefahr geschwebt hatte wurde ihr ganz anders. Und schon wieder drehten sich ihre Gedanken nur um Izuku. Das konnte doch nicht angehen.

Seufzend lehnte die Schülerin sich gegen ihr Bettgestell, spielte mit ihren Fingern und blickte anschließend unschlüssig auf die Uhr. Der Tag, an dem sie sich von den beiden Mädchen fernhalten sollten, war offiziell vorbei und nach der Schule würden sie sicherlich noch genug Zeit finden, um sich gebührend bei Akane zu entschuldigen. Arisa schien ihnen die Aktion zum Glück nicht übel zu nehmen. Nichts wäre für die Schülerin schlimmer als Streit in der Klasse. Sie mussten als Heldenanwärter unbedingt zusammenhalten! Kein Vertrauen zueinander zu haben, könnte im falschen Augenblick ihr tot sein. Noch eher mäßig motiviert schleppte die Zero Gravity Nutzerin sich in die Gemeinschafsduschen, ließ das heiße Wasser auf ihren Körper prasseln und überlegte sich bereits einen Schlachtplan für den kommenden Tag. Immer noch mit einem schlechten Gefühl in der Brust machte Ochako sich anschließend fertig für den Schultag, zog sich ihren Blazer über und schulterte ihre Tasche, bevor sie – früher als die meisten – das Wohnheim verließ, um sich etwas zu Essen zu besorgen. Manchmal aßen sie auch in im Wohnheim doch so kurz vor den Prüfungen hatte niemand Zeit oder Lust morgens zu Kochen, also aßen sie meist gemeinsam in der Cafeteria.
Mit ihrem Tablett bewaffnet schlich die Braunhaarige durch die Mensa, suchte mit den Augen die Tische ab, konnte jedoch auf den ersten Blick niemanden erkennen. Bis jemand nach ihrem Ärmel griff und das dafür sorgte, dass sie beinahe ihr Tablett durch die Gegen schmiss. „Huh?“ Verwirrt drehte Ochako sich herum und begann augenblickblick zu grinsen, als sie Arisa erkannte. Dass diese bereits gegessen hatte, sollte sie nun wirklich nicht wundern. Kaum ein Mensch hatte so viel Liebe für essen übrig, wie die Braunhaarige direkt vor ihrer Nase. „Guten Morgen Ari-chan! Was kann ich für dich tun?“ Fragend stellte die Heldenawärterin ihr Tablet ab und ließ sich gegenüber von ihrer Freundin auf die Bank fallen.

Da fiel ihr etwas ein. Sie musste es ausnutzen, dass sie Arisa mal allein erwischte. Diese Chance bekam sie bestimmt den ganzen Tag nicht mehr. „Ganz kurz, ich hab auch eine Frage an dich!“ Hell leuchtete es in den braunen Augen Ochakos auf, welche begann unruhig mit ihren Stäbchen zu spielen. „Ich weiß ja, dass Aka-chan kein Fan von Süßigkeiten ist… aber hast du vielleicht eine Idee, was man ihr Schenken könnte? So als kleine Wiedergutmachung? Abgesehen von einer riesigen Entschuldigung natürlich, aber ich will ihr zeigen, dass ich verstanden hab, dass die Idee blöd war.“ Kurz wich sie dem Blick Arisas aus und wickelte sich eine Strähne ihres Haares um den Zeigefinger, bevor sie zögerlich und unsicher die Unterlippe vorschob und nervös auf ihrer Unterlippe herumkaute.




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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDo 03 Jun 2021, 22:53


Arisa Aido
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So träge und faul, wie sie sich nach ihrer kleinen (??) Essensorgie fühlte, wollte sie die arme Schülerin, die sie am Armzipfel erwischt hatte, eigentlich nur darum bitten, Akane, die hoffentlich zu diesem Zeitpunkt noch im Wohnheim war, eine Nachricht zu schicken und sie in dieser zu bitten, ihren Rucksack zu holen. Arisa war eine notorische Nicht-Türabschließern - sie war froh, wenn sie daran dachte, diese überhaupt zu schließen und nicht sperrangelweit offenstehen zu lassen - und obgleich sie wusste, dass es ihr irgendwann böse auf die Füße fallen können würde, würde sich daran vermutlich nichts ändern, bis sie sich irgendwann einmal die Finger daran verbrannte.
Tatsächlich hatte Arisa nicht wirklich darauf geachtet, wen sie da erwischte, und war im Nachhinein sehr froh darüber, dass es Ochakos - zugegebenermaßen recht verwirrtes - Gesicht war, in das sie blickte.
»Guten Morgen, Ochako-chan«, entgegnete sie die Begrüßung mit einem breiten Lächeln und einem kurzen Blick auf das Tablett ihrer Klassenkameradin. Nicht, dass Arisa noch hungrig war nach allem, was sie aufgesaugt hatte, aber egal, wie voll sie war, sie erfreute sich stets am Anblick einer guten Mahlzeit.

Sie war im Inbegriff gewesen, ihr Anliegen zu schildern, als die Brünette zuerst das Wort ergriff und Arisa irritiert den Kopf zur Seite legen ließ. Irritation war jedoch nicht ganz der treffende Ausdruck für das Gefühl, das sich in ihr abspielte, nachdem Ochako geendet hatte. Es war mehr eine Mischung aus purer Verwirrung, Überförderung und Entgeisterung und man konnte im wahrsten Sinne hören, wie es in ihrem Kopf zu rattern begann und der einsetzende Denkprozess den Überschuss an Kalorien, den sie sich angefressen hatte, in einem Mordstempo zu verbrennen begann.
»Bitte was?« Tatsächlich war Arisas erster Instinkt es gewesen, ihr eigenes Erinnerungsvermögen zu hinterfragen, denn plötzlich war sie sich nicht mehr sicher, ob sie sich das kurze Aufeinandertreffen mit Ochako in der Seitenstraße des eher dubiosen und heruntergekommenen Viertels nicht nur eingebildet hatte. Ein Runzeln trat auf ihrer Stirn, als sie unsicher zu fragen wagte, »Hast du... mir nicht gestern erst etwas Süßes gegeben? Die Schokokekse? In der Gasse, als ich in dich hineingerannt bin. Du hast mir etwas in die Hand gedrückt - eine Entschuldigung für Akane-chan? - und mir dann gesagt, wo sie ist und eh ja.«
Ihre Gedanken begannen sich im Kreis zu drehen und man konnte ihr ansehen, wie sich die einzelnen Teile in ihrem Kopf langsam zusammenfügten - und je länger sie darüber nachdachte, desto entsetztere Ausmaße nahmen ihre Gesichtszüge an.
»Ich weiß nicht, was du meinst?«, erwiderte die Zero Gravity Heldin langsam, die sie nur anblinzeln konnte. »Ich bin dir gar nicht begegnet? Also von dem Abend einmal abgesehen, als wir uns bei dir entschuldigen wollten vor dem Schla-«

Ochako kam nicht mehr dazu, den Satz zu beenden, denn wie vom Blitz getroffen, war Arisa aufgesprungen und schmiss dabei schwungvoll sowohl ihr eigenes als auch das Glas ihrer Freundin um. Die Dunkelhaarige war schlagartig bleich um die Nase geworden und sie spürte, wie ihr ein unangenehmer Schauer über den Rücken lief, während sie begann, nervös auf ihrer Unterlippe herumzukauen und verstört durch die Mensa zu schauen, als rechnete sie damit, dass man sie als Sahnehäubchen des Ganzen gleich noch überfallen würde.
»Ich hab ein ungutes Gefühl«, platzte es schließlich aus ihr heraus; sie war viel zu verwirrt von der Gesamtsituation, dass sie sich noch nicht einmal dazu imstande sah, sich für den Saustall, den sie verursacht hatte, zu entschuldigen.
Wem bin ich dann begegnet? Das alles nahm unheimliche Zustände an, die ihr ganz und gar nicht gefallen, und sie spürte, wie ihr Herz zu rasen begann. Kalter Angstschweiß bildete sich an ihren Schläfen, als sie mit zittrigen Beinen von dem Esstisch wegtrat; sie konnte einfach nicht weiter stillsitzen und hätte am liebsten Kreise gezeigen.
Weit riss sie vor Schreck die Augen auf. Und wo ich habe ich diese verflckten Kekse gelassen?!

Die Panik übermannte sie immer mehr und mehr und ihr Körper handelte aus einer Kurzschlussreaktion heraus. Fest biss sie die Zähne zusammen, als sich ihr Geist von sich löste, den sie schließlich durch die halbe Kantine sprinten und durch die Fensterscheibe nach draußen springen ließ. Ihr war es einerlei, welche seltsame Blicke sie dabei auf sich zog - nicht, dass es ihr in diesem Moment überhaupt aufgefallen wäre. Sie hat ein ungutes, ein richtig verdammt riesiges ungutes Gefühl und schrill hörte sie ihre inneren Alarmglocken klingeln.
Es war keine gute Idee gewesen, ihren physischen Körper aufstehen zu lassen. Wie ein nasser Sack klappte sie in sich zusammen, weil sie das komplette Gewicht ihres Geistes auf sich selbst übertragen hatte, um diesen schneller zu machen. All ihre Sinne waren ebenfalls bei ihrem Astralkörper, weshalb sie sich noch nicht einmal in der Lage dazu sah, ihren Sturz wie ein normaler Mensch aufzufangen.

Arisa hoffte so sehr, dass ihre Gefühle nur mit ihr durchgingen, dass alles in Ordnung war und sie nur auf allen Ebenen überreagierte. Dass die Kekse vom unbekannten Ursprung einfach nur harmlos in ihrer Jackentasche lagen, sodass sie diese einfach nur zu All Might oder einem anderen Lehrer bringen können würde, damit sie inspiziert werden konnten. Doch irgendetwas in ihr wisperte ihr zu, dass all dem nicht so sein würde.
Es hatte sie mit ihrem Quirk nur wenige Sekunden gekostet, um die Distanz von der Mensa zum Wohnheim zu überbrücken, und sie spürte bereits, wie sehr mit der Geschwindigkeit und dem Weg, den sie hinter sich gelegt hatte, an ihre Grenzen kamen. Sie wusste nicht, was sie erwartet hatte, als sie mit dem Körper durch die Wand in das Wohnzimmer tauchte, doch sie hatte nicht mit dem Anblick gerechnet, der sich vor ihrem Augen entfaltete.
Was geschieht hier...?
Schock ließ ihren Körper erstarren. Schock über die Tatsache, dass Mina Akane attackierte. Schock über die angesengten Kleider.
Ohne sich Gedanken über die Nebenwirkung ihres Quirks zu machen, ließ sie ihren physischen Körper folgen und hatte dementsprechend nicht mit dem aufprallenden Gefühl gerechnet, welches ihr die Luft aus den Lungen presste und ihr beinahe das Bewusstsein genommen hätte, als ihr eigentlicher Körper sich im Wohnzimmer materialisierte.

Es war die schiere Sorge um Akane, von deren Bewegungen sie das ungute Gefühl erhalten hatte, dass diese sich in gewisser Weise noch zurückhielt, die sie handeln ließ. Unbeholfen stolperte Arisa nach vorne und schlang ihre Arme von hinten um Minas Taille, um sie zu Boden zu reißen. Es war das Höchste der Gefühle, was sie in diesem Augenblick hinbekam; sie hatte zu wenig Kontrolle über sich selbst, um sich zuzutrauen, einen Nervenpunkt zu treffen. Sie konnte froh sein, dass sie nicht ohnmächtig geworden war.
»Was ist hier los?«, stieß Arisa atemlos aus, während sie ihr Gewicht immer mehr auf den Körper der Pinkhäutigen verlagerte, um sie zu Boden zu halten, nachdem sie sie umgetackelt hatte. »Mina, was zur Hölle tust du?!«
Sie hatte es instinktiv im Vornhinein ausgeschlossen, dass es die Grünhaarige war, die das alles begonnen hatte. Viel zu tief war das Vertrauen, das sie für Akane empfand, in ihr verwurzelt. Mina selbst gab keine Geräusche von sich - es war, als hätte sie ihre Stimme verloren - und der Blick in ihren Augen war glasig, geradezu ausdruckslos, während sie sich unter ihr mit einer solchen Energie wandte, die sie von ihrer Klassenkameradin nicht gewohnt war. Alles in ihr fühlte sich so unfassbar unnatürlich an.

»Ha-haben wir irgendetwas, mit dem wir sie fesseln könnten?« Sie selbst nahm die Umgebung nur noch verschwommen war - die Teleportation hatte ihr zu viel abverlangt - und wusste, dass sie es nicht schaffen würde, sie noch viel länger zu Boden zu drücken. Es traf sie unerwartet, als diese schließlich die Glieder erschlaffen ließ und für einige Sekunden bewegungslos liegenblieb.
Aus Reflex heraus hatte Arisa ihren eigenen Griff gelockert - ein fataler Fehler. Mina ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schneller, als die Dunkelhaarige reagieren konnte, schwang die Pinkhäutige ihren Arm nach hinten und spritzte dabei die Säure, die sie auf ihrer Haut erzeugt hatte, auf Arisa.
Laut schrie das Mädchen vor Schmerz auf, als sie die Ätze sich durch ihre Uniform fraß und sich in ihre eigene Haut einbrannte. Mina nutzte den Moment, um sie komplett von sich zu stoßen, und sich wieder aufzurichten.

Das Kopf der Pinkhäutigen war von Akane zu Arisa und wieder zurückgewandert und es schien, als würde sie einschätzen, ob sie es mit zwei Gegnern auf einmal aufnehmen können würde - nur um schließlich zu der Erkenntnis zu kommen, dass es intelligenter wäre, die Flucht zu ergreifen. Unkontrolliert, als wäre sie nicht mehr Frau über ihre Fähigkeiten, hatte sich mehr und mehr Säure auf ihrem Körper gebildet, hatten sogar Teile ihrer eigenen Kleidung zerstört.
Von der Erschöpfung, die sie bereits durch ihren eigenen Quirk erlitten hatte, und dem Schmerz der Säure, die ihre Haut verätzte, hatte Arisa sich auf dem Boden krampfartig zusammengerollt. Sie konnte nur hilflos mitansehen, wie ihre Klassenkameradin Anlauf nahm, um aus dem Fenster zu springen. Laut und klirrend zersprang das Glas in tausend Teile, ließ Arisa schützend die Arme vor ihr Gesicht heben, um nicht von den Scherben getroffen zu werden.
Sie spürte die Verzweiflung darüber, dass sie Mina nicht hatte im Schach halten können, und wüst fluchte sie vor sich hin, als sie plötzlich eine lange Zunge an ihr vorbeischnellen sah.
Irritiert wandte Arisa sich um und spürte, wie das Gefühl von Erleichterung in ihr aufwallte, als sie Tsuyus Gestalt sah, die ihre froschgleichen Fähigkeiten nutzte, um Mina noch im letzten Moment wieder einzufangen und bewegungsunfähig zu machen.
Es entging der Dunkelhaarigen nicht, wie Tsuyus Gesichtszüge sich vor Schmerz zusammenzogen, als sie die Säure an ihrer Zunge spürte - Arisa war selbst in den Genuss des Quirks gekommen und konnte sich nur mit Grauen vorstellen, was für eine Qual es für die das Froschmädchen sein musste, die trotz allem nicht von ihrer Klassenkameradin losließ - die zeigte, was ihre Pflichten als Heldin waren.
»Akane-chan, Arisa-chan, geht es euch gut?«, schaffte Tsuyu schließlich tatsächlich noch zu fragen, auch wenn die Worte nur undeutlich über ihre Lippen kamen. Nicht eine Sekunde lang hatte sie den Blick von Mina abgewandt, als erwartete sie jeden Moment mit einem weiteren Manöver.

Aktuelle Zeit: Samstag, 13. Februar 2021 | 8:15 Uhr
Ort: Wohnzimmer
Angesprochen: Mina Ashido, Akane Rinko









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySa 05 Jun 2021, 01:20


Akane Rinko
And yeah it's true that
I'm a little bit intense, right?
Samstag 13. Feb - 8:18 Uhr

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Hatte Akane schon erwähnt, dass es schwer war den ungelenken Bewegungen Minas auszuweichen? Ja? Denn das war es auch. So steckte sie deutlich mehr starke Schläge ein als erwartet, jeder Muskel tat ihr weh und brannte unangenehm, doch behielt die Grünhaarige ihren Quirk bei sich, nutzte ihn nicht erneut und war umso dankbarer dafür, dass die Pinkhaarige den ihren bisher nicht an ihr ausprobiert hatte. Es war immerhin nichts Neues, dass die Säure von Mina tatsächlich gefährlich sein konnte, wenn sie es darauf absah ihren Gegner zu verletzen. Und, dass die Mina, die gerade vor ihr stand sie verletzen wollte, zeigte sich deutlich an den dunkel werdenden Würgemalen an ihrem Hals, welche langsam, aber sicher eine leicht bläuliche Farbe anzunehmen begannen.

Gerade wich sie einem Tritt aus und versuchte ihre Gegnerin am Knöchel zu packen und anschließend zu Boden zu werfen, doch wirbelte die Pinkhaarige in ihrem Griff herum und trat ihr mit voller Wucht gegen den Kiefer, sodass dieser böse knirschte. Schmerzverzerrt keuchte Akane auf, stolperte einen Schritt zurück und fasste sich ans Kinn. Es tat zwar höllisch weh, doch schien nichts gebrochen. Ein Glück. Doch wirklich freuen konnte sie sich darüber nicht, denn der nächste Tritt folgte sogleich und es brauchte alles an Körperbeherrschung sich nicht erneut treffen zu lassen. Warum war dieses Mädchen auch so abartig schnell? Es hatte fast schon Ähnlichkeit mit den Tritten, die sie in den letzten Wochen von Izuku abbekommen hatte. Heftig hob und senkte sich Akanes Brust, jeder Atemzug schmerzte unangenehm und der Schweiß lief ihr über die Stirn, als sie erneut einem Angriff nach hinten auswich. Dabei stieß sie mit dem Rücken gegen eine Wand und blickte mit großen Augen zu der Pinkhäutigen herab, welche sie mit ausdruckslosen Augen fixiert hatte und die Faust hob, um nach ihr zu schlagen.

Dann passierten zu viele Dinge Zeitgleich, als das die Grünhaarige sich auf alle von ihnen konzentrieren könnte. Irgendwo auf dem Schulgelände knallte es laut, was sie schreckhaft zusammenzucken ließ. Dabei schwenkte ihr Blick einen Augenblick zum Fenster, doch konnte sie es sich nicht leisten sich lange ablenken zu lassen. Andererseits brach ein halbtransparenter Körper durch die Wohnzimmerwand und blieb direkt vor ihnen stehen und zum krönenden Abschluss klingelte auch noch ihr Handy in einer ungeheuren Lautstärke. Verwirrt und davon abgelenkt kassierte sie einen festen Schlag in die Magengrube, der sie vorne überkippen ließ und ein trockenes Würgen verließ die Kehle der Schülerin, bevor sie wirklich realisiert hatte, dass diese durchsichtige Gestalt, die sie mit großen Augen anstarrte tatsächlich Ari war.

Denn erst, als diese ihren Körper materialisierte und versuchte Mina aufzuhalten, schaffte Akane es zu handeln. „Ari nein!“ Rief sie sofort rau und undeutlich zu und wollte ihre beste Freundin von ihrer Klassenkameradin wegziehen, als diese sich zu wehren begann. Jedes Wort kratzte unangenehm in ihrer Kehle, schmerzte und hinterließ ein Gefühl, als hätte sie mit Sandpapier gegurgelt, doch gab es wichtigere Dinge. Zum Beispiel Mina, welche versuchte Arisa mithilfe ihres Quirks in ihre atomaren Bestandteile zu zerlegen. So schnell sie konnte schoss Akane vor, als der seltsam steife Körper ihrer Klassenkameradin in sich zusammensank. Dass da etwas nicht stimmte, sah wahrscheinlich auch ein Blinder, denn im nächsten Augenblick nutzte sie den Moment und verteilte die Säure ihres Quirks im gesamten Wohnzimmer. Aus Reflex hielt die Grünhaarige sich sofort eine Hand vor die Augen, doch traf die ätzende Flüssigkeit ihren hochgerissenen Arm und einen Teil ihrer rechten – den beiden zugewandten – Seite, was sofort einen heftigen Schmerz durch den, eh schon angeschlagenen Körper jagte. Doch viel schlimmer als ihr eigenes Befinden traf sie der Schrei, der ihrer besten Freundin dabei entkam. Panik schnürte Akane die Kehle zu, ihre Augen fraßen sich in den Körper, der – nur Augenblicke später - zusammengerollt auf dem Boden lag und eine unerträgliche Hitze flammte im Inneren Akanes auf.

Einen Augenblick nur erwiderte sie den Blick, den Mina ihnen zuwarf, bevor sie sich umdrehte, um aus dem Fenster zu fliehen. Aber nicht mit ihr. Ganz reflexartig schoss Akane vor, streckte die Hand nach der Pinkhaarigen aus, doch war diese bereits wieder aus ihrer Reichweite verschwunden. Schmerz schoss ihr in den Kopf, fest biss die Heldenanwärterin die Zähne zusammen, als ein ungewöhnliches Kribbeln sich in ihren Fingerspitzen ausbreitete. Kurz leuchtete es blau auf, doch war es bereits zu spät… als eine rosige Zunge an ihr vorbeischoss, und den pinken Leib zurück in die sicheren Wände des Wohnheims zog. Das einzige, was von Akanes Versuch blieb war eine dünne Reifspur auf dem zerbrochenen Fenster. Zwei Schritte trat sie auf Mina zu, legte ihr eine Hand auf die Schulter und schloss die Augen. Erneut leuchtete es blau um sie herum auf, als sie dieses Mal ganz bewusst den Körper vor ihr so weit herunterkühlte, bis ihre Bewegungen vollkommen eingeschränkt waren. In Ermangelung eines Seils band die Grünhaarige ihre Klassenkameradin mit mehreren Decken zusammen und knotete diese fest. Dabei behielt sie ganz genau die Körpertemperatur Minas im Blick. Sie wollte sie bewegungsunfähig machen, nicht umbringen.

Dann wandte sie sich ab, die Hände zu Fäusten geballt und den Blick starr zu Boden gerichtet. „Mir geht es gut. “ Dabei klang sie zwar noch immer nicht wie ein normaler Mensch – ihre Stimme kratzte, als hätte sie zu viel geraucht -, aber wirklich Aufmerksamkeit schenkte Akane diesem Umstand nicht. Kurz warf sie Tsuyu ein flüchtiges Lächeln zu und deutete dann mit dem Kinn in Richtung der Lehrerdorms. „Könntest…“ Schmerzhaft räusperte sie sich. „Würdest du Herrn Aizawa holen?“ Fügte sie ruhig hinzu, bevor sie sich zu Ari auf den Boden kniete und ihr das dunkle Haar aus der Stirn strich. „Hey Ari…“ Schuld flammte in den blauen Augen der Heldenanwärterin auf, als sie ihre beste Freundin auf dem Boden kauern sah. „Kannst du aufstehen?“ Nur im Hintergrund bemerkte sie, dass Tsuyu nickte, sich über die Zunge strich und anschließend durch die Tür nach draußen verschwand.
You only live once, but if you do it right,
once is enough





Katsuki Bakugo
NPC-Action
King Explosion Murder
Samstag 13. Feb - 8:37 Uhr

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„Ey Bro, bist du dir sicher, dass das eine gute Idee ist?“ Deutlich verunsichert schlich die Stachelbirne hinter ihm her, was ihm lediglich ein genervtes Grunzen entlockte. „Keiner hat dich gebeten mitzukommen, also halt die Klappe oder verpiss dich!“ Ernst stierte der Blonde seinen Gegenüber an, hob herausfordernd die rechte Augenbraue und schnalzte angepisst mit der Zunge, bevor er sich auf dem Fuße herumdrehte und sich weiter vom Schulgebäude entfernte. „Ist ja gut… Was suchen wir hier eigentlich?“ Nun schien auch der Idiot hinter ihm wieder seine Schritte aufgenommen zu haben, außerdem klang der Rothaarige auch wieder deutlich motivierter als noch vor wenigen Augenblicken.

„Hier stimmt etwas nicht. Und ich will wissen was.“ Mehr sagte Katsuki nicht, schritt immer tiefer in den Wald, der direkt an die Wohnheime grenzte. Schon seit Tagen hatte er das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte und am Morgen wurde diese miese Vorahnung immer präsenter und greifbarer für ihn. Der Punkt, an dem für ihn jedoch klar gewesen war, dass etwas ganz und gar nicht stimmte war wohl oder übel dem spektakulären Aufbruch des Hobbits gewesen. So schnell hatte er das Weib noch nie rennen sehen. Also schien im Wohnheim selbst schonmal etwas komplett schief zu gehen, doch – auch, wenn er es nie offen zugeben würde – traute er der braunhaarigen Dumpfbacke durchaus zu die Situation – welche auch immer sich nun im Wohnheim ergeben hatte – irgendwie selbst zu regeln. Denn es gab wichtigeres.

Einige Zeit hörte man nur die Schritte der beiden Jugendlichen, langsam und beherrscht, die Augen und Ohren überall. Aufmerksam auf alles achtend, was irgendwie anders war. Sogar der Dummbeutel an seiner Seite schaffte es mal für ein paar Minuten ruhig zu sein. War der Wald schon immer so dicht gewesen? Es war erstaunlich dunkel um sie herum, Nebel lag gespenstisch über dem Boden und die Kälte begann sich unangenehm in ihre Körper zu fressen, als Katsuki ohne einen Kommentar stehen blieb. Dadurch rannte seine unfreiwillige Begleitung zwar voll in ihn hinein, doch interessierte er sich in diesem Moment nicht dafür. Was ihn viel mehr interessierte war ein seichtes Schimmern direkt vor seiner Nase. Es schien in der Luft beinahe zu flimmern, die Luft kräuselte sich, störte das Bild. Testweise hob Katsuki die Hand und ließ diese vor seinem Gesicht durch die Umgebung gleiten. Es elektrisierendes Knistern ließ ihn die Finger schnell zurückziehen. „Na sieh mal an.“ Mit einem knappen Nicken deutete er der Stachelbirne etwas Abstand zu nehmen, bevor er grinsend seine Handflächen knallen ließ. Eine beachtliche Detonation später leuchtete es Kuppelartig vor ihm auf und wie bei einem Kurzschluss blitzte und zischte es gefährlich.

Ungeduldig wartete der Blonde ab, verschränkte die Atme vor der Brust und trat anschließend ins Innere der Kuppel, das Flimmern vollkommen verschwunden war. Es sah fast aus wie eine provisorische Schlafstätte, welche von einer Art Sphäre verborgen worden war. Ein Rucksack mit Kleidung, ein leeres Notizbuch und eine dunkelgrüne Decke. Alles sorgfältig zusammengerollt. Außerdem glitzerte ein blauer Stein auf dem Boden, welcher sich bei näherer Betrachtung als ein Anhänger herausstellte, der aus irgendeinem, ihm unbekannten Edelstein gemacht zu sein schien. Unauffällig – so, dass die Dumpfbacke es nicht sah – ließ er diesen Anhänger in seiner Hosentasche verschwinden, bevor er sich zu der Kackfrisur herumdrehte. „Irgendjemand scheint sich regelmäßig auf das Gelände zu schleichen. Ich wusste, irgendetwas stimmt nicht.“ Der Ausdruck auf Eijiros Gesicht war ernst, viel ernster, als er es gewohnt war als er sich zu ihm kniete. Er griff sich den Rucksack, schaute sich die Klamotten an, welche ihnen nicht bekannt vorkamen und irritiert holte er eine Reihe kleiner Phiolen hervor, in denen eine rote Flüssigkeit hin und her schwappte. Dunkle Augen fraßen sich in die Seinen, Sorge spiegelte sich auf den, sonst so fröhlichen Zügen, als der Kopf des Rothaarigen in Richtung des Wohnheims huschte. „Ist das… Blut?“




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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyFr 11 Jun 2021, 01:51

Arisa Aido
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.

Arisa tendierte dazu, maßlos zu übertreiben, doch sie konnte sich nicht helfen: Sobald ein Gedanke von ihr Besitz ergriff, sponn sie diesen weiter, bis er in ihren Vorstellungen in das extremste Szenario abrutschte, das sie sich ausmalen konnte. Ja, sie war gut darin, ihre eigene dramatische Ader freien Lauf zu lassen und sich in Rage zu denken. Doch an Tagen wie diesen - auch wenn sie eher eine Seltenheit waren - war sie froh darüber, dass sie einen solchen Charakterzug besaß. Man konnte darüber streiten, ob sie tatsächlich eine solch große Hilfe, wie sie sich erhofft hatte, gewesen war, doch immerhin hatte ihre Auftauchen den Kampf in die Länge gezogen, sodass er letztlich so enden konnte, wie er geendet hatte.
Nach knapp anderthalb Monaten war die Dunkelhaarige zwar stärker geworden, hatte ihr Quirk immer mehr und mehr in den Griff bekommen, doch sie war noch immer jemand, der aus dem Impuls heraus handelte, wenn sie zuließ, dass ihre Emotionen mit ihr durchgingen. Und ihre beste Freundin bedroht zu sehen, war definitiv ein Moment, in dem sie freudig jedwede Selbstkontrolle über Bord geworfen hatte.

Es war vermutlich naiv gewesen, zu denken, dass Mina ihr Quirk nicht einsetzen würde, wenn sie bereits die Skrupellosigkeit besessen hatte, ihre Klassenkameradin anzugreifen, und doch hatte Arisa sich daran geklammert - etwas, was ihr schließlich zum Nachteil geworden war. Vor Schmerz hatte sie die Zähne fest zusammengebissen und war zurückgeschreckt, als  Tsuyu eingegriffen hatte, um die wildgewordene Pinkhäutige einzufangen. Sie konnte nicht anders, als bewundernd zu lächeln, als sie sah, wie rasch Akane in der Lage gewesen war, vernünftigerweise ihren Teil dazu beizutragen, Mina weitestgehend bewegungsunfähig zu machen - Arisa selbst sah noch immer Sterne vor ihren Augen. Ihr Quirk war nicht dazu gemacht, gedankenlos und ohne jegliche Konzentration angwandt zu werden, und die Nebenwirkungen zeigten sich. Es war ein Wunder, dass die aus Panik ausgelöste Teleportation sie nicht völlig bewusstlos gemacht hatte.

Immer wieder blinzelte die Dunkelhaarige, während sie Tsuyu hinterher blickte, als diese aus dem Wohnheim trat, und realisierte erst einige Sekunden später, dass man sie angesprochen hatte. Verlegen kratzte sie sich am Nacken und bemühte sich darum, den brennenden Schmerz an den vereinzelten Stellen auf ihrer Haut zu ignorieren. »Ja, das müsste ich noch hinbekommen«, antwortete sie mit einem kleinen Lächeln und machte bereits Anstalten, sich langsam zu erheben. Und wenn nicht, dann wäre das schon ein weiteres Armutszeugnis für mich.
»Geht es dir denn gut? Was zum Teufel ist überhaupt geschehen?« Tiefe Sorge spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder, als sie endlich stand, und vorsichtig trat sie auf die Grünhaarige zu, um sie zu begutachten. »Hast du dich verletzt? Ich bin... so verwirrt von Mina.«
Stirnrunzelnd schaute Arisa zu der gefesselten Mina, die inzwischen die Augen geschlossen hatte und sich nicht mehr rührte. Dennoch blieb sie wachsam - wer wusste schon, ob es nicht eine Falle war und Mina den Augenblick abwartete, in dem sie unaufmerksam waren, um diesen zur Flucht zu nutzen?
»Das ist doch Mina, oder?« Nach all dem, was geschehen war, konnte sie vermutlich nichts mehr überraschen. Und man hatte ihr auch von dem Villain erzählt, der die Gestalt anderer annehmen konnte.
Der die Gestalt anderer annehmen konnte.
Zitternd schlug Arisa die Hand gegen den Mund und riss die Augen weit vor Schreck auf. Vielleicht war es ihr Unterbewusstsein gewesen, dass bereits in der Cafeteria eine Vorahnung gehabt und sie zum Handeln animiert hatte, doch nun, wo ihr Verstand klarer wurde, setzte sich ein Puzzlestück nach dem anderen zusammen. Jegliche Farbe wich aus ihrem Gesicht, als sie Akane an den Oberarmen packte.
»Hast du die Kekse gesehen, die ich gestern mit mir herumtrug?«, fragte sie leise und auf ihrem Gesicht spiegelte sich eine ungeheure Furcht wieder.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:21 Uhr - Im Wohnzimmer






I don't have a name
npc || villain.

Vorsichtig legte ich meine Finger an das kalte Glas des Fensters, aus dem ich ausdruckslos gestarrt habe, um mich zu vergewissern, dass ich in Gedanken wieder voll und ganz bei mir selbst war. Ich spürte die Unzufriedenheit in mir aufwallen - weniger, weil mein kleines UA-Versuchskaninchen bereits eingefangen worden war, sondern weil ich komplett in sie hineingetaucht war. Ich wäre ein einfaches Ziel für andere gewesen, wenn die Idioten um mich herum davon Wind gekriegt hätten. Dennoch war es einfach verlockend gewesen, den Quirk der Heldenanwärterin zu aktivieren - ich musste zugeben, dass all meine Bewegungen und mein Umgang mit der Säure mehr als nur holprig gewesen waren, doch es hatte alles gewiss seinen Reiz gehabt.
Langsam drehte ich mich um und schritt an Toga vorbei, die mich bereits wieder mit Fragen durchlöcherte - hätte man mir keinen stilleren "Partner" geben können? -, doch ich wich ihrer Neugier mit meiner eigenen Ignoranz aus. Mir war nicht danach zu reden und zudem gab es noch einige Dinge, die ich an diesem Tag ausprobieren wollte. Ich zweifelte zwar stark daran, dass ich damit einen wesentlichen Gegner aus dem Weg räumen könnte, aber dies war auch gar nicht meine Aufgabe.
Mein Ziel war Chaos.
Und darüber hinaus hatte ich den Körper der Erstklässlerin aus der Heldenabteilung noch nicht aufgegeben. Schließlich wäre sie eine schöne Ergänzung in meinem Puppenspiel.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:24 Uhr - ???






Eijiro Kirishima
npc || manly.

Die Verwirrung stand ihm im Gesicht geschrieben, als seinem Kumpel hinterhergetrottet war, doch viel weiter hinterfragen wollte er es nicht, nachdem er bereits einmal versucht hatte, herauszufinden, was der Blonde eigentlich im Schilde führte. Er hatte vollstes Vertrauen darin, dass Katsuki wusste, was er tat - Eijiro wusste nicht, wann das Ganze begonnen hatte, doch er war froh um das freundschaftliche Band, das sich zwischen ihnen entwickelt hatte - und wenn er der Meinung war, dass etwas nicht stimmte, dann stimmte etwas nicht.
Zumal auch dem Rotschopf der dramatische Aufbruch Arisas nicht entgangen war; es wäre untertrieben gewesen zu sagen, dass in der Cafeteria eine Heidenverwirrung geherrscht hatte, und selbst Uraraka, die sich noch wenige Sekunden zuvor mit ihr unterhalten hatte, hatte sich aus allem keinen Reim machen können. Nicht, dass Eijiro viel Zeit gehabt hatte, sie auszufragen - er überließ das den anderen aus seiner Klasse, Yaomomo und Iida würden da vermutlich sowieso besser hinbekommen als er -, da er sich sogleich an die Fersen seiner Lieblingsexplosion geheftet hatte, bevor er aus seiner Sichtweite verschwinden konnte.

»Huh...« Der Verhärtungsanwender neigte den Kopf, als sie tatsächlich fündig wurden, und neugierig schlüpfte auch er in die Kuppel hinein, die sich vor ihnen aufgetan hatte, nur um schließlich in etwas zu treten, was ausdsah, als wäre es bis vor Kurzem noch bewohnt gewesen. »Was ist das hier...?« Obgleich er - im wahrsten Sinne des Wortes (ha. ha) - abgehärtet war, konnte er nichts gegen das unheimliche Gefühl tun, das ihn langsam, aber sicher beschlich. Ein Gefühl, das sich nur verstärkte und ihn schwer schlucken schließ, als er die Blutphiolen entdeckte.
»Ist das... Blut?« Augenblicklich schoss sein Kopf in die Richtung, aus der sie gekommen war, bevor seine Augen zu seinem Kumpel hochschnellten, als könnte er ihm eine Antwort geben. Als könnte er ihm die gesamte Situation erklären. Doch rasch schüttelte er sich; er war selbst ein angehender Held und würde für sich selbst denken können. »Ich ruf Denki an, damit er einen der Lehrer herholt. Nicht, dass irgendjemand den Platz hier räumt, während wir selbst weg sind, um einen der Erwachsenen zu rufen.«
Eijiro sprach es nicht laut aus, doch auch der Gedanke, dass sie sich aufteilen konnten - einer würde dableiben, der andere einen Helden holen -, hatte er von Vornherein ausgeschlossen. Wer wusste schon, was auf dem Gelände lauerte, und insbesondere Katsuki hatte bereits aus erster Hand erfahren dürfen, dass Villains nicht davor zurückschreckten, Gefangene zu machen.

Der Rotschopf hatte gerade die Phiole wieder zurückgelegt, um seine Hände freizumachen und nach dem Smartphone zu greifen, als eine laute Sirene losging.

»Eine Masse an Bewohnern aus der ganzen Stadt versucht, gewalttätig auf das Gelände zu gelangen.  Alle Schüler sollen umgehend zurück in das Gebäude kommen. Kämpfe sollen weitestgehend unterlassen werden.«

Irritiert blinzelte Eijiro. Eine tiefe Furche der Sorge hatte sich zwischen seinen Augenbrauen gebildet und Fragen über Fragen schossen ihm in seinen Kopf, auf die er keine Antwort finden konnte. »Was geschieht hier? Das klingt mir nicht nach den Paparazzis, die schon einmal versucht haben, auf das Gelände zu k-«
Noch inmitten seines Satzes verstummte er.
Eine Masse versucht hatte es geheißen. Doch dies war inzwischen weit mehr als nur ein Versuch, denn als Eijiro seinen Blick herumwandern ließ, konnte er sehen, wie er und Katsuki bereits von knapp zwei Dutzend Menschen umzingelt wurde. Der Heldenanwärter konnte jedoch nicht sagen, was ihn mehr schockierte: Die Anzahl an Leuten, die es bereits auf das Gelände geschafft hatte, oder der fast schon tote Ausdruck auf den Gesicht derer, denen er nun entgegenblicken musste.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:41 Uhr - Wald nahe des Wohnheims




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Zuletzt von Izuku am Do 01 Jul 2021, 23:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDi 15 Jun 2021, 19:06







Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerDie ganze Situation noch gar nicht verarbeitet kniete Akane vor ihrer Freundin und hatte die zittrigen Hänge an ihre schlanken Schultern gelegt, während sie geduldig darauf wartete, dass die Braunhaarige begann sich auf sie zu fokussieren. Einige Sekunden, die sich anfühlten wie ganze Dekaden passierte nichts, bis Arisa sie ansah und der Heldenanwärterin ein erleichterter Seufzer entkam. Tsuyu hatte die Grünhaarige bereits wieder vollkommen vergessen, als sie ihrer besten Freundin einen Arm hinhielt und sie stützte, als sie versuchte sich aufzurichten. Dabei ging ihr eigener Atem schwer und rasselte tief in ihrer Kehle, doch war das nichts, worauf sie gerade Rücksicht nehmen konnte oder wollte. Es war wer weiß was in Mina gefahren und die Unwissenheit, um was genau es sich dabei handelte bescherte der Erstklässlerin eine unangenehme Gänsehaut.

Auf die Frage, ob sie selbst verletzt sei zuckte Akane nur mit den Schultern, es gab immerhin wichtigeres. Anschließend winkte die 16-Jährige desinteressiert ab und aufmerksam suchte sich ihr blauer Blick einen Weg durch das Innere des Wohnheims. Außer ihnen schien wirklich niemand hier gewesen zu sein. Und auch von dem roten Kater war keine Spur mehr zu erkennen. Wahrscheinlich hatte er die Gunst der Stunde ergriffen und war durch eines der geöffneten Fenster verschwunden. Dabei legte sich deutliche Sorge auf ihr blasses Gesicht, kaum traf ihr Blick auf Mina, welche noch immer bewegungslos auf der Erde saß.

„Das… war nicht Mina.“ Immer noch kratzte es unangenehm im Hals der Schülerin, während sie vorsichtig näher an ihre Klassenkameradin herantrat und fast schon observierend um sie herumschritt. Das war definitiv nicht sie gewesen. Kurz bevor die Pinkhaarige sie angefallen hatte, war irgendetwas geschehen. Verdammt, wieso war sie bloß so abgelenkt gewesen? „Irgendetwas hat ihre Bewegungen kontrolliert.“ Knurrend biss die Heldenanwärterin die Zähne zusammen und kniete sich neben ihre Freundin, welche die Augen stur geschlossen hielt und keinerlei Regungen zeigte. Ob sie schlief? Ohnmächtig war? Ihr Herz schlug langsam und gleichmäßig, atmen tat sie ein wenig zu langsam und ihre Körpertemperatur war deutlich zu niedrig, um auf Dauer gesund zu sein, doch etwas anderes war Akane nicht eingefallen, um die Kleinere bewegungsunfähig zu machen. Hoffentlich kam Herr Aizawa bald.

Unruhe breitete sich in Akane aus. Eine düstere Vorahnung, die ihr die Haare zu berge stehen ließ, doch bewegte ihr Körper sich nicht. „Du meinst die Kekse von Ochako gestern, oder?“ Ohne ihre beste Freundin anzuschauen wanderte der Blick der Heldenanwärterin angespannt aus dem Fenster. Irgendetwas war faul. Und das kam nicht nur durch das seltsame Verhalten von Mina, irgendetwas großes brodelte unter der Oberfläche, jedoch noch nicht präsent genug, um es wirklich erfassen zu können. „Die…“ Kurz musste sie sich räuspern. „…hattest du doch eingesteckt.“ Es erschloss sich Akane nicht, wie die Braunhaarige so spontan auf das Gebäck zu sprechen kam, welches ihre Klassenkameradin ihnen am vergangenen Tag zugesteckt hatte. Zeit, weiter darüber nachzudenken hatten sie jedoch nicht. Die Sirene war laut und dröhnte unangenehm in den Ohren der Schülerin, welche aufgrund der heftigen Kopfschmerzen das Gesicht verzog. Als dann jedoch die Bedeutung des Alarms zu ihr durchsickerten fuhr ein heftiges Zucken durch den gesamten Körper der Schülerin. „Shit.“

Fluchend sprang Akane auf, musste sich an der Wand neben dem Fenster abstützen, um nicht wieder zu Boden zu sinken und eine Mischung aus Sorge und Angst machten sich auf ihren Zügen breit, kaum verklang die Stimme des Direktors. „Was machen wir jetzt?“ In einer flüssigen Bewegung drehte Akane sich zu Arisa herum und lief angespannt auf und ab. Es brannte ihr in den Fingerspitzen etwas zu tun, zu helfen und nicht vollkommen nutzlos zu sein. Gerade als der erste Kampfeslärm zu ihnen hindurchdrang verkrampften sich ihre Finger fest in ihren Oberarmen. Das war der Augenblick, an dem ihr Lehrer durch die Tür brach. Erleichterung flutete die Sinne Akanes und seufzend ließ sie sich gegen die Wand sinken, während sie mit knappen Worten versuchte die Fragen ihres Klassenlehrers zu beantworten. „Was ist passiert?“ Kurz schaute die Grünhaarige Arisa an und seufzte. "Wenn ich das wüsste."Tsuyu trat hinter Herrn Aizawa in den Raum und stand teilnahmslos in der Tür, während von irgendwie erneut eine laute Explosion zu hören war. Aizawa knurrte, blickte über die Schulter, während er die Handgelenke seiner Schülerin mit einer einer Kette zusammenband, die ihrer Säure ohne Probleme standhalten würde. „Bleibt hier und passt auf Ashido auf. Ich gehe die anderen suchen.“ Ohne noch einmal zurückzublicken drehte der Lehrer ihnen den Rücken zu und verschwand hinter dem Gebäude. Das war jetzt nicht das, was Akane erwartet hätte und immer noch auf heißen Kohlen sitzend wippten ihre Beine vor und zurück. Wenn sie eines absolut nicht konnte, dann war es still sitzen zu bleiben, während ihren Freunden sonst etwas zustieß. Da konnte es ihr auch noch so schlecht gehen.

Etwas kühles Berührte ihren Hals und erschrocken zuckte die Grünhaarige zurück. Tsuyu sah sie aus großen dunklen Augen an und reichte ihr eine kalte Kompresse, die Akane gedankenlos an die dunklen Abdrücke an ihrem Hals hielt, während sie sich hart auf den Boden plumpsen ließ. Nur nebenbei bekam sie mit, dass das Froschmädchen mit Arisa sprach, sie selbst war viel zu aufgewühlt, um klar denken zu können.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:35 Uhr

"Sometimes just when I say hello the right way, I'm like, 'Whoa, I'm so cool.'

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Katsuki Bakugo

"NPC-Action | King Explosion Murder”

BannerWie beschissen konnte eine Situation werden? Es gab Momente im Leben von Katsuki in denen er den Verlauf seines Lebens hinterfragte. Er liebte Gefahr, hatte keine Probleme damit jedem Schurken den Arsch wegzublasen, doch irgendwie schien es so, als würden sich die Vorfälle in seiner Anwesenheit fast absurd häufen. Manchmal nahm sein Leben wirklich Züge an, die an einen schlechten Superhelden-Film erinnerten. „Tu was du nicht lassen kannst.“ Maulte der Schüler nur, kniete sich nun neben den Rothaarigen. Fast schon systematisch nahm er die Schlafstätte auseinander, fand verschiedene Beutel und Tüten, welche mit Nahrung, Wasser und anderen Grundversorgungsmitteln gefüllt waren. Außerdem eine Schachtel voller Pralinen, einige Tüten mit Schokoladenkeksen und eine Flasche teuer aussehender Wein. Wenn er ehrlich mit sich selbst war, verstand er den Zusammenhang noch nicht, aber das war sicherlich nur eine Frage der Zeit. Und was hatte das alles mit diesen Blutphiolen zu tun? War dies das Werk dieser blonden Schnepfe der Liga?

Mit den Gedanken noch bei den Phiolen, die der rothaarige Idiot hervorgeholt hatte, zuckte er kaum ersichtlich zusammen, als eine laute Sirene über den gesamten Schulhof hallte.  Das konnte doch jetzt nicht der Ernst von den Lehrern sein? Damit schreckten sie doch alles auf, was sich innerhalb mehrere Kilometer um die Schule herum befand. Das war zumindest sein erster Gedanke. Dann hörte er jedoch zu und drehte sich automatisch um seine eigene Achse, jede Regung in seiner Umgebung ganz genau musternd. Die Schule hatte zwar einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wenn es darum ging heimlich auf das Schulgelände zu gelangen. Aber wenn einem die Geheimnistuerei egal war… dann konnten sicherlich auch dutzende Menschen durch die Eingänge strömen, ohne aufgehalten zu werden.

Unzufrieden knurrte Katsuki auf, ballte die Hände zu Fäusten und schnalzte im selben Atemzug missbilligend mit der Zunge. Sollte irgendein Idiot es wagen ihm auf den Senkel zu gehen, er hatte kein Problem damit ein paar Pöbler zu verprügeln. Womit er jedoch ein Problem hatte… war unschuldige Zivilisten zum Teufel zu jagen, auch wenn sie mit improvisierten Keulen auf sie zustürmten. Sofort war dem blonden Hitzkopf klar, dass an diesen Menschen nichts normal war. Gar nichts. Ihre Bewegungen waren abgehackt und ungleichmäßig, ihre Blicke leer und emotionslos. Als wären sie nicht Herr ihrer eigenen Körper. Und dieser Umstand machte es ihnen unglaublich schwer zu handeln. Sofort stand Eijiro direkt neben ihm, die Arme gehoben und bis zu den Schulterblättern verhärtet. Bereit anzugreifen. „Warte.“ Zischend warf er einen Blick zur Seite, fing den roten Blick der Dumpfbacke auf und brummte erneut. „Das sind Zivilisten.“ Während er versuchte den anderen ins aktuelle Bild zu setzen musterte er die Körper, die sich wie eine Traube um sie herum gesammelt hatten.

Es waren weit über 15 Mann, in zweiter und dritter Reihe standen auch noch welche und es war quasi unmöglich den Überblick zu behalten. Quasi. Wenn er nicht Katsuki fu.cking Bakugo wäre. Vor einem halben Jahr noch hätte er sich blind in den Kampf geworfen, egal wer da vor ihm stand. Doch auch er hatte in der Zeit an der UA etwas dazugelernt. Nämlich, dass eine strategische Flucht ebenfalls etwas war, was zum Sieg führen konnte. Es widerstrebte dem Heldenanwärter auch nur daran zu denken, sein eigener Stolz meldete sich und machte die Entscheidung schwer. Doch wollte er ein Held werden, der Beste sogar. Und da musste man einfach mal über seinen eigenen Schatten springen. „Auf 3 drehst du um, sammelst alles ein was du finden kannst und hältst dich anschließend an mir fest, verstanden?“ Leise versuchte er seinem Partner zu vermitteln was er vorhatte und natürlich nickte dieser nur, während sie gemeinsam den Blick starr auf die potenziellen Angreifer gerichtet hielten. „1.“ Langsam trat Katsuki etwas zurück, versuchte keine ruckartigen Bewegungen zu machen und im Kopf schonmal die Gegenstände zusammensuchend, die er mitnehmen wollte.

Wenn sie schon fliehen würden, dann nicht ohne Beweismaterial. „2.“ Ein weiterer Schritt, neben ihm bewegte sich der Körper ganz automatisch mit. Mittlerweile verstanden sie sich blind und ihre Körper schienen vollkommen aufeinander abgestimmt zu sein. „Und 3!“ In einer flüssigen Bewegung fuhr Katsuki herum, sammelte zwei Beutel gezielt vom Boden auf und spürte sogleich einen starken Arm, der sich schwer über seine Schulter legte. Drei Schritte Anlauf später katapultierte er sie mit einer gewaltigen Explosion hoch in die Luft, wo sie auf nach einem kurzen Flug tatsächlich auf dem Dach des Wohnheims landeten. So weit weg war das Lager also doch nicht gewesen. Nun, wo er aufgrund der Höhe einen Groben überblick über die Lage erlangen konnte, legte er seine Beute ab und sah sich um. Überall auf dem Gelände waren Kämpfe ausgebrochen, Unzufriedenheit und Wut schnürten ihm sie Kehle zu, während er mit dem Fuß einen Ziegel vom Dach kickte. „Das sind alles normale Menschen. Was geht hier vor?“ Zeitgleich erkannte er Herrn Aizawa, der aus dem Wohnheim herausstürmte und sich zwischen die Kämpfenden mischte, um die Schüler aus ihrer misslichen Lage zu holen.

Jetzt wo die Beweisstücke gesichert waren, hielt ihn nichts mehr davon ab sich den Kämpfenden anzuschließen und dafür zu sorgen, dass die Idioten mit denen er einen Klassenraum teilte nicht aus versehen den nächsten Verkäufer abschlachteten, nur, weil sie ihn für einen Schurken hielten. „Ich weiß ja nicht was du jetzt machen willst. Aber ich verpiss mich.“ Ohne noch einmal zu dem Rothaarigen zurückzublicken sprang Katsuki vom Dach, federte seinen Fall durch eine Explosion und mischte sich mit einem lauten Knurren in die Menge, wo er – zugegebenermaßen eher ruppig – anfing die Schüler von den Besessenen zu trennen und sie mit gekonnten Griffen bewegungsunfähig zu machen.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:40 Uhr

"There's no way I could beat you without taking any risks."

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDo 17 Jun 2021, 23:52

Arisa Aido
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.

Unwohl kreuzte sie ihre Arme und rieb sich mit den Händen die Oberarme; es hatte sie geschaudert, als Akane ihr erklärte, dass sie nicht davon ausging, dass Mina sie selbst gewesen war, als sie sie angegriffen hatte. Zur selben Zeit ging es mit einer gewissen Erleichterung einher, dass es nicht der Wille ihrer Klassenkameradin gewesen war - sie wüsste nicht, wie sie damit hätte umgehen sollen, wäre dies der Fall gewesen.
Arisas Blick glitt zu der Pinkhäutigen, die sich nicht mehr rührte, und vorsichtig trat sie an sie heran, um sich ein Beispiel an ihrer besten Freundin zu nehmen und sich neben der Gefangenen hinzuknien. Sie spürte die Anspannung in ihrem Körper; es fiel ihr schwer, dem Ganzen nicht weiter zu misstrauen - tatsächlich rechnete sie damit, dass ihr Gegenüber jeden Moment aufspringen und ein Ass aus dem Ärmel ziehen würde, um sie aus dem Gefecht zu setzen. Die Dunkelhaarige konnte sich bereits nachsagen lassen, viel zu impulsiv und unüberlegt gehandelt zu haben, da wollte sie nicht auch noch als unnötig unvorsichtig gelten.

»Ochako meinte, sie hätte mir keine Kekse gegeben«, murmelte sie und presste die Lippen fest aufeinander; ihre Hände zu Fäusten geballt, während ihr gleichzeitig heiß und kalt wurde, als sie an den Moment der Verwirrung zurückdachte, als die Zero Gravity sie unwissend und irritiert angeschaut hatte. Es war nicht der Blick einer Person gewesen, die es einfach nur vergessen hätte.
»Ich weiß auch gar nicht mehr, wo ich sie gelassen habe. Nach den Runden gestern war ich so müde, dass ich mich kaum daran erinnere, wie ich überhaupt ins Bett gekommen bin«, fuhr sie verstimmt fort. Sie konnte die Räder in ihrem Kopf förmlich rattern hören, während sie versuchte, die Geschehnisse des vergangenen Abends zu rekonstruieren. »Ich hab mit Mina gesprochen gehabt. Da schien sie noch normal. Und mit Ochako und Tsuyu.«
Nervös begann sie, mit ihren vorderen Haarsträhnen zu spielen, zupfte sich hier und da das eine Haar aus; es war eine schlechte Angewohnheit, die sie pflegte, wenn sie unruhig war.
Ich habe sie eingesteckt, nicht wahr…?

Scharf sog sie die Luft ein und zuckte zusammen, als die Sirene ertönte; der schreckhafte Angsthase, der sie sein konnte, war nicht weit davon entfernt gewesen, sich an Akanes Arm zu klammern, als sie das erste Knistern der Ansage vernahm.
»Was geht hier verdammt nochmal vor? Was ist das für eine Scheiße?«, fluchte sie frustriert und richtete sich wieder auf; dankbar, dass die Nebenwirkungen inzwischen vergangen waren - ansonsten wäre sie vermutlich sogleich wieder zu Boden gestürzt.
Leicht öffneten sich ihre Lippen, als Akane sie fragte, wie sie weiter vorgehen sollten, und sie getraute sich nicht, ihr zu sagen, dass sie keinen blassen Schimmer hatte. Sie war sauer, so unglaublich sauer auf sich selbst, weil sie sich so nutzlos wie ein Reissack in der Ecke fühlte. So gerne wäre sie eine größere Hilfe gewesen.

Das Gefühl der Nutzlosigkeit ging so weit, dass sie sich nicht einmal traute, Herrn Aizawa direkt anzublicken - sie wusste, was für einen angefressenen und trotzigen Ausdruck sie in diesem Moment auf ihrem Gesicht hatte, und wollte nicht unbedingt, dass man ihr ihren Frust ansehen konnte. Die laute Explosion von außen entging ihr nicht und wütend darüber, dass sie sich so klein fühlte, knirschte sie mit den Zähnen und war im Inbegriff gewesen, ihren Lehrer zu fragen, ob man irgendwie helfen konnte, als er auch schon wieder verschwunden war. Es war doch zum Haareausreißen. Sie war eine Heldin und alles, was sie bisher geschafft hatte, war sich beinahe selbst mit ihrem eigenen Quirk von den Beinen zu fegen. Wäre Tsuyu nicht erschienen, wer wusste schon, wohin Mina sonst verschwunden wäre?

»...Arisa-chan?«
Huh. Irritiert blinzelte sie Tsuyu an; sie hatte nicht ganz realisiert, dass man mit ihr gesprochen hatte.
»Sorry, ich… bin irgendwie nicht ganz da«, entschuldigte sie sich mit einem Seufzen und sie spürte, wie sich ihre Fingernägel in ihren Unterarm bohrten - eine weitere schlechte Angewohnheit, um sich selbst zu beruhigen. Arisa schenkte dem Froschmädchen ein kleines Lächeln. »Du hast das wirklich super gemacht.«
»Wie gehts deiner Haut? Minas Säure hat dich getroffen.«
Die Dunkelhaarige winkte ab; sie hatte nicht das Gefühl, dass sie das Recht hatte, über solche Kleinigkeiten zu jammern. Langsam ließ sie sich unweit von Akane ebenfalls auf den Boden gleiten, weil sie genug davon hatte, wie ein Idiot in der Gegend herumzustehen.
Ohne es wirklich zu wollen, sprudelten die Worte schließlich undeutlich aus ihr heraus, »Vielleicht sollte ich auch raus und nach den anderen schauen? Viel kann ich nicht, aber Zivilisten bewusstlos schlagen, sollte ich noch auf die Reihe bekommen.« Zynisch zuckten ihre Lippen und genervt von sich selbst zog sie die Beine an sich heran, um ihr Gesicht zwischen den Knien zu vergraben. »Aber wenn ich das wirklich tun wollen würde, wäre ich jetzt schon losgelaufen und hätte mich nützlich gemacht wie Mister von und zu Explosion.« Sie hatte ihn jetzt schon so oft - im wahrsten Sinne des Wortes - explodieren gehört, dass sie die Geräusche von zuvor mühelos hatte zuordnen können.
Insbesondere, wenn es um sich selbst ging, fiel es ihr schwer, aufbauende und freundliche Worte zu finden.

Tief sog sie die Luft ein, ehe sie ihren Kopf zur Seite drehte, um ihre beste Freundin anzuschauen; sie wusste, dass Akane es nicht leiden konnte, wenn sie so über sich selbst redete - und die Grünhaarige schien schon aufgebracht genug zu sein, da brauchte sie ihr nicht noch zusätzlich auf die Nerven gehen. »Damit hätte sich Schule heute wohl erledigt. Gibt es irgendetwas was ich für dich tun könnte?« Fragend blinzelte Arisa sie an.


Samstag, 13. Februar 2021 | 8:47 Uhr - Im Wohnzimmer






Tenya Iida
npc || as a class representative...

Es sah ihm nicht üblich, nicht bereits im Klassenzimmer gewesen zu sein, lange bevor die erste Stunde des Tages begann - schließlich musste er mit gutem Beispiel vorangehen -, doch heute schien selbst Tenyas Welt in gewisser Weise auf dem Kopf zu stehen. Jedenfalls hatte er erst im Schulgebäude selbst gemerkt, dass er sein Mathebuch auf seinem Tisch liegen gelassen hatte, nachdem er am vergangenen Abend noch einmal einen Blick reingeworfen hatte, um sicherzugehen, dass er das nächste Kapitel bereits beherrschte. Gewöhnlich wäre ihm ein solcher Fehler nicht geschehen, doch der Blauhaarige wusste ganz genau, wie es dazu gekommen war: Seinen wachen Augen und Ohren waren nicht entgangen, dass einige Mädchen der Meinung gewesen waren, über die von Herr Aizawa auferlegten Strafe hinwegzusehen und den beiden Sträflingen namens Rinko und Aido etwas Essen zu machen.
Mehr oder weniger geduldig hatte er darauf gewartet, dass die Übeltäter die Zweitgenannte auf ihr Zimmer gebracht hatte, um die erste Gelegenheit zu nutzen, um aus seinem eigenen Zimmer zu stürmen und Mina, Tsuyu und Uraraka eine Standpauke darüber zu halten, dass es eine verdiente Strafe gewesen war. Er musste jedoch zugeben, dass ihn der Umgang mit all seinen Freunden ein wenig verweichlicht hatte - wäre er so konsequent gewesen wie eh und je, hätte er das Ganze vermutlich von Anfang an unterbunden, doch so hatte er in gewisser Weise sogar Mitleid mit den beiden nun nicht mehr ganz so Neuen gehabt. Aus diesem Grund hatte er extra abgewartet bis nach dem Essen. Auch wenn Rinko fröhlich darauf verzichtet hatte, soweit man es ihm berichtet hatte. Fröhlich?

Jedenfalls hatte er in seiner “Rage” völlig vergessen, seine Schulunterlagen wieder einzuräumen, weshalb er sich nun dazu gezwungen sah, den Rückweg zum Wohnheim anzutreten - wenn auch in einer eher missmutigeren Laune. Normalerweise hätte Tenya sein Quirk aktiviert, um sich zu beeilen, doch es stimmte ihm mulmig, dass zu dieser Zeit noch kein Lehrer in Sichtweite gewesen war.
So kam es jedoch dazu, dass der Blauhaarige die leblos wirkende Meute sah, noch bevor die ersten Sirenen losgingen, und in gewohnter Manier war er mit seiner gesamten Autorität auf sie zugetreten.
»Sir, ich denke nicht, dass sie befugt sind, sich auf dem Gelände der UA aufzuhalten«, bellte Tenya fast schon, entgeistert von der Menge, die ihm entgegen strömte, und immer wilder fuchtelte er mit den Armen, dass er den einen oder anderen dabei beinahe ins Gesicht geschlagen hätte.

»Iida-kuuuun, hilf mir!« Es war das Jammern Minetas gewesen, welches seiner vergebenen Liebesmüh ein Ende setzte. Der Lilahaarige hatte es geschafft, unter die Füße der Masse zu kommen - und auch wenn Tenya selbst niemand war, der ruppige Gewalt mochte, stieß er unsanft die zugegebenermaßen wehrlosen Zombies um, um seinen Mitschüler am Kragen hochzuziehen.
»Was ist-«
Der Alarm schnitt ihm das Wort ab und fast hätte er Mineta wieder seinem Schicksal überlassen, als er den Griff lockerte und ihn beinahe fallengelassen hätte. Energisch drehte Tenya sich um die eigene Achse, kaum als dass die Ansage beendet wurde, um nach weiteren Schülern zu suchen, die seine Hilfe benötigen könnten.
Die Einbrechenden greifen mich gar nicht an. Die Feststellung ließ ihn hart schlucken und tiefe Furchen zeichneten sich auf seiner Stirn ab, während er den Menschen nachsah, von denen er sich nicht ausmalen konnte, wie sie überhaupt auf das Gelände gelangt waren. Er kämpfte mit sich, nicht auf eigener Faust herausfinden zu wollen, was vor sich ging - so suspekt das Verhalten derer war, so wusste er doch besser: Die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, hatte erst einmal höchste Priorität.

Tief atmete er ein, ehe er Mineta, gegen den er seit seines Versuchs, in Rinkos Zimmer einzubrechen, eine persönliche Vendetta hatte, näher an sich zog. »Ich hab einen Plan und dafür brauche ich dein Quirk.« Bevor der Lilahaarige die Gelegenheit ergriff, um sich davon geschmeichelt zu fühlen, benötigt zu werden, und darüber zu reden, wie man endlich erkenne, was für ein ungeheures Potential in ihm steckte, hatte Tenya ihn bereits unter seinen linken Arm gequetscht.
»Immer wenn ich “Ball” sage, gibst du mir einen, verstanden, Mineta-kun?«, herrschte der wesentlich Größere ihn an und volle Konzentration spiegelte sich auf seinem Gesicht wieder, als er selbst seinen Antrieb in Gang setzte. Er musste schnell und präzise sein - so wenige Unfälle und so viele Schüler auf einmal, das war seine Devise.

Auf der anderen Seite des Campus’ hörte er eine Explosion, die ihn den Kopf schütteln ließ; er wusste, dass Bakugo sich verändert hatte, und doch war es ihm bereits zur Gewohnheit geworden, sich ein wenig zu sorgen.
Lass dich nicht ablenken.
Tief atmete Tenya ein, ehe er sein Quirk aktivierte und mit einem schreienden - und nach einer Weile blutenden - Mineta an seiner Seite einmal die Hälfte des Campus’ abgraste. Er wusste, dass er allein nur vereinzelte Schüler und Schülerinnen aus der Menge hätte ziehen können - doch gemeinsam mit dem Quirk des Lilahaarigen konnte er mehrere im wahrsten Sinne des Wortes aneinanderkleben.

Als er am Ende vor Herrn Aizawa, Bakugo und Kirishima, die sich direkt vor dem Wohnheim selbst einen Kampf mit der Masse, die in diesem Teil weitaus aggressiver zu sein schien, lieferte, ohne diese dabei mehr als notwendig zu verletzen, hatte er einen riesigen Blob an angehenden Helden hinter sich. Heldenanwärter aus den unterschiedlichsten Klassen, die dank Minetas Kugeln an den merkwürdigsten Stellen zusammenklebten.
»Ich habe versucht, so viele, wie es mir möglich war, einzusammeln und in Sicherheit zu bringen!«, stieß er aus, nachdem er eine handvoll “Zombies” von seinem Lehrer weggestoßen hatte, damit Platz für ihn war. »Wie ist die Situation? Und wie sollen wir weiter vorgehen, Aizawa-sensei?«

Kurz entglitten Tenya die Gesichtszüge, als er sah, wie gewalttätig - auch wenn es bereits eine wesentliche Besserung im Vergleich zu den Anfängen war - Bakugo einen alten Mann gegen den nächstbesten Baum warf -, und er konnte nicht anders, als sich augenblicklich zu versteifen und ihm zuzuschreien, »Bakugo-kun, bemüh dich, noch ein wenig sanfter zu sein! Es sind schließlich immer noch Zivlisten!«
Samstag, 13. Februar 2021 | 8:50 Uhr - Vor dem Wohnheim




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Be around people that make you want to be a better person, who make you feel good, make you laugh.

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Zuletzt von Izuku am Do 01 Jul 2021, 23:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Xayah
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyMi 23 Jun 2021, 23:29







Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerMit wachsamen Augen behielt Akane die regungslose Mina im Blick, die Arme vor der Brust verschränkt und die Unterlippe nachdenklich zwischen die Zähen gezogen. Irgendetwas war ganz und gar nicht in Ordnung und dieser Umstand verunsicherte die Grünhaarige immens. Dabei fiel ihr auf, wie vorsichtig und misstrauisch Arisa sich der bewusstlosen Schülerin näherte. „Sie ist quasi gefroren. Bei ihr wird sich in der nächsten Zeit erstmal nichts mehr bewegen.“ Mit rauer Stimme und kurzen Pausen nach jedem Wort versuchte sie ihrer besten Freundin die Sorge zu nehmen, die nahezu offensichtlich auf ihrer Stirn stand. Schwerfällig richtete sie sich auf und mit unsicheren Schritten näherte sie sich der dunkelhaarigen und legte eine Hand auf ihre Schulter.

Die Kekse stellten die Heldenanwärterinnen vor ein Rätsel, von dem sie nicht wusste, ob sie es wirklich lösen wollte. „Ich bin mir sicher, dass du mir von den Keksen erzählt hast…“ Ganz genau erinnerte Akane sich an den Moment, an dem ihre Freundin sie gefragt hatte, ob sie das Geschenk annehmen würde oder nicht. Verwirrt und gleichermaßen in ihre eigenen Gedanken verstrickt hielt Akane sich das Kühlpack weiter an den Hals, ließ ihre Hand wandern und begann unbewusst Arisa mit zarten Bewegungen durch das dunkle Haar zu streichen. Sie selbst war am Abend so müde und genervt gewesen, dass sie nur aus dem Augenwinkel erkannt hatte, das überhaupt jemand im Essbereich gewesen war und dieser Umstand nervte wohl nicht nur sie selbst. Die Frustration war riesig, nicht nur bei ihr und so bemühte die Schülerin sich wenigstens ihrer Freundin ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Sie schien in ihren eigenen Gedanken gefangen, ganz deutlich erkannte sie die wechselnden Emotionen im Gesicht der Älteren, welche ihr wohl bekannter waren als ihre eigenen.

Draußen war es laut. Richtig laut, und abgelenkt davon wurde sie beinahe von den Beinen gerissen, als Ari auf die Idee kam ruckartig aufzustehen. Taumelnd hielt die Grünhaarige sich an der Wand neben ihr fest, schnaufte leise und versuchte selbst ruhig zu bleiben. Sie war angepisst auf sich selbst, auf ihre Schwäche und ihre Unfähigkeit. Aber niemandem hier würde es helfen, wenn sie nun anfingen die Schuld herumzureichen wie einen Plumpssack. Lösungen mussten her. Irgendetwas, was ihnen einen Ansatz gab. Eine Idee, wie es weitergehen sollte. Das Gespräch zwischen ihren beiden Klassenkameradinnen bekam sie dadurch gar nicht mit. In ihrem Kopf rauchte es, während alle möglichen Dinge ihr durch den Kopf schossen. Was hatte es mit diesen Menschenmassen auf sich? Woher kamen diese Kekse? Was war mit Ochako?! Da fiel ihr etwas ein. Ungeachtet dessen, dass sie somit das Gespräch der anderen beiden störte und ihnen sogar ins Wort fiel.

„Tsuyu-chan?“ Richtete sie sich direkt an die andere Grünhaarige, welche wohl schon die ganze Zeit lang zugehört hatte und selbst mehr als verwirrt aussah. „War Ochako gestern irgendwann nicht bei euch? Nachdem ich abgehauen bin?“ Abwehrend schüttelte sie sofort ihren Kopf. „Sie war gestern die ganze Zeit bei uns.“ Nuschelte Tsuyu, hielt ihre Zunge noch immer gegen eine kühle Kompresse und bei dem Kommentar gefror irgendetwas ganz tief in der Heldenanwärterin. Sie hatte die Nachrichten verfolgt, kannte die Geschichten dieser Klasse von Izuku, Denki und Eijiro. Sie war genau im Bilde, wenn es um die vergangenen Monate ging. Und dieser Umstand war es wohl auch, der sie näher an das Ziel heranbrachte. Wenn es überhaupt ein Ziel war und ihnen das Leben nicht noch schwerer machen würde.

„Toga.“ Brachte sie hervor, hustete leise und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. Mit flackernden Augen starrte sie ihre Freunde an, fixierte gerade Arias Blick und schluckte schwer. „Wenn Ochako nie bei dir war. Aber du die Kekse definitiv gesehen und eingesteckt hast.“ Jedes Wort schmerzte, doch ließ Akane sich davon nicht abbringen. Wild mit den Armen rudernd lief sie hin und her, gestikulierte aufgeregt, während ihr gleichzeitig heiß und kalt wurde. Wie hatten sie es geschafft sich so schnell so tief in diese Auseinandersetzungen hineinzubringen? Natürlich war ihnen die Vorgeschichte zwischen der Liga und der Klasse 1A durchaus bewusst gewesen, doch irgendwie… war das alles nicht so greifbar für jemanden, der bisher nie Kontakt zu echten Schurken gehabt hatte. „Wer weiß, vielleicht hast du sie in der Müdigkeit gestern fallen lassen und Mina hat sie gefunden. Was ist, wenn es wirklich an den Keksen liegt und es gar nicht Ochako war, die dir die gegeben hat!“

Nervös wurde die Stimme der Grünhaarigen immer lauter, bevor sie in einen heftigen Hustenanfall verfiel. Im selben Augenblick knallte es heftig direkt neben dem Fenster, erschrocken taumelte die Heldenanwärterin einen Schritt zurück und hielt sich die Hand vor die Augen, als das glas mit einem lauten Krachen splitterte. Grüne Augen fraßen sich in ihre, petrolfarbene Blitze erhellten den Wohnraum, bevor Izuku wie ein Blitz auf sie zuschoss und im selben Zug versuchte sie und Ari mit einem weitgestreckten Kick zu treffen. Ungelenk rollte sie sich auf dem Boden ab, blieb einige Sekunden reglos liegen, bevor sie auf die Füße sprang und mit aufgerissenen Augen beobachtete, wie ihr Mitschüler versuchte seine Faust im Körper ihrer festen Freundin zu versenken.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:55 Uhr

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Shoto Todoroki

"NPC-Action | Shoto”

BannerShoto war gerade auf dem Weg zum Unterricht gewesen, als die Schüler um ihn herum begannen unruhig zu werden. Er war wirklich kein empathischer Mensch, der Kontakt zu anderen fiel ihm immer noch schwer, aber er war nicht dumm. Ein bisschen naiv vielleicht, aber nicht dämlich. So merkte er schnell, dass die Schritte neben ihm schneller wurden, die Schüler anfingen aufgeregt zu tuscheln und aufmerksam blickte der Jugendliche mit den zwei Haarfarben sich um. Ohne sich auch nur einen weiteren Gedanken um den kommenden Unterricht zu machen kehrte er um, verließ das Gebäude und manövrierte sich auf einen nahestehenden Baum hinauf. Er hatte ein schlechtes Gefühl und es bewahrheitete sich, als er sah, wie unzählbare Menschenmassen sich an das Tor drängten. Misstrauisch kniff der Schüler die Augen zusammen, seine Finger gruben sich in die Rinde des Baumes, bevor er mit einem Satz wieder zu Boden sprang.

Im Selben Augenblick ertönte die Schutzsirene und die Barrikaden wurden durchbrochen. Innerhalb weniger Herzschläge war der gesamte Schulhof gefüllt mit jaulenden und um sich schlagenden Menschen. Es war kaum noch zu unterscheiden wer von ihnen Zivil war und wer zu den Schülern gehörte. Und dieser Umstand war fast schon gruselig. Unangenehm routiniert bewegten die Körper der Menschen sich, doch griffen sie niemanden gezielt an. Sie strömten über das Gelände, schlugen dabei ohne Ziel um sich und machten Geräusche, die selbst dem Heldenanwärter, der wirklich einiges gewöhnt war eine Gänsehaut verpasste. Irgendetwas stimmte hier nicht. Es war anders als das eine Mal mit den Reportern. Diese Zivilisten schienen lediglich die Schule infiltrieren zu wollen, von etwas anderem ablenken zu wollen. Chaos stiften zu wollen.

Mit eiserner Miene arbeitete Shoto sich durch die Menschenmasse, fror immer wieder Scharen am Boden fest und wies die Schüler der anderen Klassen an in ihre Wohnheime zurückzukehren oder in den Klassenräumen Schutz zu suchen. Irgendwo neben sich konnte er Tenya und Mineta hören, die wohl ähnliches vorhatten wie er selbst. In seinem höchsten Tempo, von einer dicken Schicht Eis unter seinen Füßen begleitet bewegte er sich fort, versuchte dabei so wenig Menschen zu verletzen wie irgendwie möglich. Er war niemand der über Leichen ging, um sein Ziel zu erreichen. Er wollte jedem Menschen helfen, gerade wenn diese keine Wahl hatten. Denn sie wirkten nicht so, als wären sie bei Verstand. Mit dem Ziel zurück zum Wohnheim zu kommen und sicherzustellen, dass seine Klasse unversehrt war stolperte er über eine Handvoll Schüler aus der B, denen er kurz und abgebunden erklärte, was er bisher herausgefunden hatte, bevor er sich wieder auf den Weg machte. Immer wieder musste der Schüler seinen eigenen Körper aufheizen, da er eine Menge Eis nutzen musste und dieses auch noch ungewohnt kontrolliert, damit er niemanden aus Versehen verletzte.

Schnell kam das Wohnheim der 1A in Sicht. Irgendwo davor, jedoch noch mit einem ordentlichen Abstand konnte er Herrn Aizawa mit Bakugo und Kirishima entdecken. Außerdem trafen nun auch Tenya und Mineta ein, wobei letzterer ein wenig misshandelt aussah. Ausdruckslos gesellte der Halb Heiß, halb Kalt Kerl dazu, sah sich um und schüttelte nur den Kopf. Hier schienen die Zivilisten tatsächlich anzugreifen und dieser Umstand schaffte eine Variable, die Shoto nicht zu entschlüsseln wusste. Alles in Allem. Er war verwirrt. Und auch, wenn er sich das nicht anmerken ließ, gab er sich mühe die Gegner so schonend wie möglich bewegungsunfähig zu machen. Was jedoch nur so lange funktionierte, bis er Izuku in der Entfernung auf sie zuschießen sah. Gerade wollte er sein Wort an seinen Freund richten, als dieser seinen Quirk aktivierte und direkt an ihnen vorbeizog. Auf das Wohnheim zu. Zwar dachte der Heldenanwärter sich erst nichts dabei, doch fuhr auch er erschrocken herum, als es hinter ihnen laut klirrte.

Kurz warfen sie sich irritierte Blicke zu, bevor sie jedoch keine Möglichkeit hatten weiter zu reagieren, da eine weitere Masse an Menschen auf sie zu drängten. Wo kamen bitte all diese Zivilisten her? Izuku würde schon nichts anstellen, vielleicht wollte er einfach nach den anderen sehen und unterschätzte mal wieder seine Fähigkeiten. Das war mittlerweile wirklich nicht abnormales mehr.

Samstag, 13. Februar 2021 | 8:56 Uhr

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and the greatest warrior I've ever known...
that will never change.

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