Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang

Tageskenntnis:
Inzwischen ist es so richtig warm geworden. Bis auf einige Wölkchen wirkt der Himmel strahlend blau und die wärmenden Sonnenstrahlen kommen ungehindert zur Erde. Auch die Bäume und Sträucher sind wieder grün und die Beute ist vollständig in den Wald zurückgekehrt. Damit wird die Jagd leichter und eine einigermaßen erfahrene Katze sollte keine Probleme mehr haben, sich selbst zu versorgen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen dafür, dass es ein wenig kühler ist. Trotzdem ist es angenehm warm. Auch das Unterholz ist inzwischen wieder so dicht, dass es einem Jäger genügend Deckung und damit einen nicht zu verachtenden Vorteil bei der Jagd bietet. Beute gibt es ebenfalls genug.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand im Fluss ist normal und durch die Sonne etwas wärmer geworden. Aufgrund der Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts ist das Wasser jedoch verdreckt. Die Fische sind ebenfalls weniger geworden, was das Fischen in allen Bereichen ziemlich erschwert und haben sich aus den nahe der Weide liegenden Teilen des Flusses bereits vollständig zurückgezogen. Auf offenen Flächen weht ein leichter Wind, aber es ist trotzdem angenehm warm.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und höheren Lage ist es hier etwas windiger und damit kühler als in den anderen Clanterritorien. Jedoch bietet der Wind inzwischen eine willkommene Abkühlung nach der langen Jagd. Kaninchen sind ebenfalls jede Menge zu finden und dem Jagdglück einer erfahrenen Katze sollte nichts mehr im Wege stehen.


SchattenClan Territorium:
Auf den offenen Flächen ist es hier ein wenig windiger, aber insgesamt ist es warm und grün geworden. Die Reptilien und Frösche sind aus der Winterstarre erwacht und bevölkern nun wieder die Steinebene und den Sumpf. Auch Landbeute gibt es genug und der SchattenClan kann sich auf ein Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Es ist angenehm warm und die Bäume tragen wieder grüne Blätter. Oben in den Baumwipfeln ist es etwas windiger, aber auch hier sind die Temperaturen mehr angenehm als kalt. Vögel zwitschern so gut wie ständig und ein Jäger sollte kaum ein Problem haben, seine Beute zu finden. Sie zu erlegen erfordert natürlich etwas mehr Erfahrung.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter und ihre Kronen halten einen Teil der Sonnenstrahlen ab, sodass es in der Senke etwas kühler ist. Wenn keine Katze da ist, wagt sich auch gerne das eine oder andere Beutetier ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es inzwischen warm und trocken geworden, aber damit stellen auch Zweibeiner und ihre Hunde wieder eine häufigere Gefahr für die hier lebenden Katzen dar. Die Futtersuche ist dadurch etwas riskanter, aber wenigstens gibt es mehr Beute als davor. Der Wasserstand des Stroms ist normal und das Wasser durch die Sonne etwas wärmer als sonst.


Streuner Territorien:
Auch ihr ist es warm und grün, auch wenn der leichte Wind auf offenen Flächen für eine angenehme Kühlung sorgt. Auf bewaldeten Flächen bietet das Unterholz inzwischen genügend Deckung und die Beute ist zurückgekehrt. Streuner sind jetzt wieder auf weiteren Streifzügen anzutreffen und manchmal stößt man vielleicht sogar auf ein abenteuerlustiges Hauskätzchen.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme lockt die Hauskätzchen vermehrt wieder in den Garten ihrer Hausleute oder sogar darüber hinaus. So manche neugierige Katze setzt vielleicht ihre Pfoten auf die andere Seite des Zauns, um zu sehen, was dahinterliegt, einen kleinen Spaziergang zu wagen, oder sogar einen Jagdversuch zu wagen.


 

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyMi 28 Apr 2021, 21:49


Akane Rinko
Make me angry and
I’ll register your death certificate
Freitag 12. Feb - 12:45 Uhr

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Einige Minuten hatte Akane regungslos auf der Bank der Bushaltestelle gesessen und den Blick starr nach vorne gerichtet, bevor sie überhaupt in der Lage war über das geschehene nachzudenken. Eigentlich war es echt nicht ihre Art einfach so zu verschwinden, ohne etwas zu sagen. Aber in den letzten Wochen war die Beziehung zwischen ihr und Eijiro viel zu oft Thema gewesen und mittlerweile fühlte die Heldenanwärterin sich davon nur noch unter Druck gesetzt. Die ersten Tage in der neuen Klasse waren tatsächlich etwas… was ihr auf lange Sicht wohl einfach das Genick brechen würde. Sie mochte den Rothaarigen wirklich gerne. Er war unglaublich nett, ein wenig verpeilt aber ehrlich und loyal. Sie konnte mit ihm stundenlang irgendwelche Onlinegames zocken, ohne, dass es langweilig wurde und mit ihm konnte sie sich Prügeln ohne Angst haben zu müssen.

Alles in allem, er war ihr wichtig. Aber anscheinend hatten sie ein vollkommen falsches Bild nach außen getragen und das rächte sich seit einigen Wochen immer wieder bei ihr. Konnte man nicht mehr einfach nur befreundet sein? Ohne direkt als Paar abgestempelt zu werden? Sie und Ari hielt doch auch niemand für ein Pärchen? Immerhin waren sie alle an dieser Schule um Helden zu werden, dass hatte sie Denki schon gesagt und seitdem ließ er sie mit dem Thema tatsächlich weitestgehend in Ruhe. Dass sie Denki mal den Mädchen aus der Klasse vorziehen würde – wenn auch nur gedanklich – war tatsächlich ein immenser Fortschritt für den Blonden, der ihr in der Anfangszeit eher auf die Nerven gegangen war.
Abgesehen davon standen in nicht einmal zwei Wochen die Abschlussprüfungen für das Jahr an und sie hatten doch sicher besseres zutun als Unterricht zu schwänzen, um irgendeine dämliche Tradition zu zelebrieren. Das war der Punkt, an dem Ari sie überrascht hatte. Natürlich war der Grünhaarigen aufgefallen, dass Ochako zeitweise um ihre Position herumgeschlichen war, aber eigentlich war es Akane ganz recht, dass die Braunhaarige sie nicht angesprochen hatte. Auch, wenn sie wahrscheinlich am Wenigstens dafür konnte, wusste sie auch, dass ihre Wut sich in dem Moment auch auf sie übertragen hätte. „Hey.“ Dankbar darum, dass es sich nun um ihre beste Freundin handelte, drehte die Schülerin den Kopf und lächelte müde. „Die Mädchen haben dich geschickt, huh?“ Sofort stellte sich der 16-Jährigen die Frage nach dem Verbleib Arisas und wieso sie so lange gebraucht hatte, doch würde sie erst später nachfragen, wenn sie sich nichtmehr fühlte wie ein übergelaufener Eimer mit Seifenlauge.

In einer flüssigen Bewegung richtete Akane sich auf, streckte die Arme und nickte Arisa auffordernd zu. „Lass uns verschwinden.“ Für einen Augenblick war die Schülerin selbst verblüfft wie gepresst ihre eigene Stimme klang und unwirsch fuhr sie sich durch die Haare, um sich irgendwie zu beruhigen. Sie gingen einige Schritte, wobei sich die Umgebung langsam lichtete und die Gebäude nicht mehr aussahen, als könnte man zwischen ihnen ohne Probleme ermordet werden. Während sie die ersten Schritte tat, hörte sie Ari mehr oder weniger aufmerksam zu und nickte einfach. „Stadt klingt gut. Zu Fuß brauchen wir ungefähr 20 Minuten.“ Während die Grünhaarige sich also überlegte was genau sie sagen wollte, bewegten sie sich mit langsamen Schritten in Richtung Innenstadt. „Auch wenn ich es nicht darauf absehe die beiden Turteltauben bei irgendetwas zu stören.“ Schmunzelnd über die Vorstellung Denki und Kyoka inflagranti bei wasauchimmer zu erwischen, ließ die Laune der Heldenanwärterin langsam aber sicher wieder steigen.

Es dauerte einige Minuten bis Akane sich dazu motiviert bekam die Stimme erneut zu erheben. „Ich wusste die ganze Zeit, dass das ne blöde Idee war. Wusstest du was die Mädels… oder eher Mina vorhatte?“ Die Hände in den Taschen versenkt überquerten sie eine Kreuzung und bewegten sich am Rande der Masse, ohne direkt in ihr zu versinken. Dabei ging Akane selbst das geschehene noch einmal ganz genau durch und kam zu dem Entschluss, dass sie es war, die sich scheiße verhalten hatte. Klar schoss Mina manchmal über das Ziel hinaus, aber sie meinte es wirklich nie böse. Und sie einfach stehen zu lassen war alles aber nicht cool. Eigentlich erwartete die Schülerin mehr von sich selbst. „Um es kurz zu machen, es ging um Schokolade, Valentinstag und Kiri. Den Rest solltest du dir denken können.“

Den Blick fest nach vorne gerichtet versteiften sich die Züge auf dem Gesicht der Grünhaarigen, während sie eine zerdrückte Dose mit den Füßen vor sich herschob. „Ich hab überreagiert und bin abgehauen.“ Ganz bewusst hielt Akane sich auf den Nebenstraßen, um nicht in die Menge zu geraten, welche sich in der Fußgängerzone bereits gebildet hatte. Vielleicht sollten sie wirklich etwas essen, der süßliche Geruch der Schokolade lag ihr noch immer wie ein Kloß im Hals. „Versteh mich nicht falsch. Die Geste war… süß. Aber langsam fühlte ich mich von allen so unter Druck gesetzt. Wie ein Tier im Zoo, welches von unzählbaren Augenpaaren ganz genau gemustert wird.“ Mit den Schultern zuckend blieb Akane stehen und lehnte sich gegen die nächste Wand. „Ich bin nicht dämlich. Ich weiß, dass man aus unserer Beziehung zueinander „Schlüsse“ ziehen kann. Aber ich bin an dieser Schule um eine Heldin zu werden. So wir jeder andere auch. Und manchmal habe ich das Gefühl die andere reduzieren mich auf meine Freundschaft zu Eijiro. Als wäre da nichts anderes. Und irgendwie verletzt mich das.“ Betreten seufzend fixierte die Grünhaarige sich auf ihre Schuhe und ließ sich die Haare ins Gesicht fallen. „Es sollte mir egal sein. Eigentlich ist es mir egal. Aber gerade war es einfach zu viel. Und jetzt bin ich abgehauen wie der letzte Feigling und ich muss gerade einfach darauf und irgendwie hasse ich mich dafür. Aber das ist noch dümmer…“

Ganz ohne es zu merken, steigerte die Schülerin sich immer weiter in ihre Vorwürfe hinein, bis sie die Zähen fest zusammenbiss und tief in ihre Handflächen seufzte. Manchmal hatte sie einfach Tage, an denen funktionierte sie nicht richtig. In denen sie die starke Fassade nicht aufrecht erhalten konnte, so sehr sie das auch wollte. Ari war wahrscheinlich der einzige Mensch, der sie in dieser Verfassung kannte und sie war ebenfalls die Einzige, der sie sich deswegen gegenüber nicht schlecht fühlte.

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySa 01 Mai 2021, 20:31


Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Der Anblick Akanes bekümmerte die Dunkelhaarige ungemein und am liebsten hätte sie ihre Freundin in eine warme Decke nach Hause ins Bett gerollt, wo sie sie mit Chips gefüttert hätte. Wirklich schlau war sie noch nicht aus der Gesamtsituation geworden, doch Arisa hatte auch keine Zeit damit verschwenden wollen, sich ein genaueres Bild zu verschaffen - in erster Linie ging es ihr darum, dass es dem kleinen Haufen Elend vor ihr wieder gut ging.
»Man braucht mich nicht zu schicken«, schnaubte Arisa schließlich und verschränkte die Arme vor der Brust, ehe sie Akane ein kleines Lächeln schenkte. »Ich habe ohne Witz keine Ahnung, was geschehen ist, bin aber in die anderen reingerannt, die mir nur panisch mitgeteilt haben, dass du vermisst wirst.« So unbeschwert sie hatte klingen wollen, so schwer fiel es ihr jedoch auch, sich die Besorgnis nicht anmerken zu lassen. Besonders gut darin, etwas zu verheimlichen, war sie noch nie gewesen - auch wenn sie Anderweitiges behauptete, waren ihre Emotionen in der Regel ein offenes Buch für andere.
»Jedenfalls konnte ich es doch nicht auf mir sitzen lassen, dass du wer weiß wo bist und wollte nach dir schauen.« Freundlich zwinkerte sie ihr zu und knuff sie spielerisch in die Seite. »An wen soll ich denn sonst meine schlechte Laune über Gott und die Welt auslassen, ohne dass man mich sofort hasst, wenn du einfach mir nichts dir nichts verschwindest?«

Arisa hatte sich gerade neben ihre Freundin auf die Bank fallenlassen woleln, als diese bereits Anstalten machte, aufzustehen und ihr Angebot, an einen anderen Ort zu gehen, annahm. In ihrem Inneren hörte sie sich bereits selbst wehleidig aufstöhnen, denn tatsächlich hätte sie sich gerne für einige Minuten hingesetzt - noch immer schmerzte ihr Körper an diversen Stellen und im Bus selbst hatten Midnight und sie keinen Sitzplatz mehr ergattern können.
Bei der Aussage Akanes warf sie einen kurzen Blick auf ihr Handy, um die Uhrzeit zu überprüfen - 20 Minuten, um in die Stadt zu kommen, würde gleichzeitig bedeuten, dass sie den nachfolgenden Unterricht verpassen würde. Aber anlässlich der aktuellen Situation hatte Arisa andere Prioritäten gesetzt, auch wenn es ein mulmiges Gefühl in ihrer Magengegend auslöste, nicht zum Training zu erscheinen. Sie würde jedoch lügen, wenn sie sagen würde, dass sie  sich in ihrer jetzigen Verfassung auch nur ansatzweise auf das Training freuen würde.
»Turteltauben - wenn Kyoka-chan das hören würde, hättest du vermutlich nicht mehr lange zu leben«, entgegnete Arisa mit einem breiten Lächeln, ehe sie der Grünhaarigen folgte, ohne das Thema weiter vertiefen zu wollen. Schließlich ging es um Akane und nicht darum, was irgendjemand anderes mit irgendjemand anderem trieb.

Nervös hatte das Mädchen begonnen, mit ihren Haaren zu spielen, während sie an Akanes Seite entlangschritt; sie wollte nicht die Erste sein, die die Stille zwischen ihnen brach, denn sie wusste, dass sie ihrer Freundin den Raum geben musste, sich von selbst ans Herz fassen zu können. Umso erleichterter war sie, als die Grünhaarige von selbst das Gespräch wieder aufnahm.
»Nicht wirklich«, antwortete Arisa mit belegter Stimme. »Sie hat mir, als wir uns umgezogen haben, eine kryptische Nachricht geschickt. Von wegen, ich soll dafür sorgen, dass du als Letztes ankommst. Das Ganze hat mich panisch gemacht, weshalb ich dafür sorgen wollte, dass ich als Letztes ankomme.« Wie ein Wasserfall hatte sie die Erzählung aus sich herausgepresst, weil sie nicht zu viel über sich selbst reden wollte, ehe sie das Wort wieder an ihre Freundin übergab - die es schaffte, mit wenigen Stichpunkten ihr verklickern zu können, um was es sich bei dem ganzen Trara, der veranstaltet wurde, handelte.
In zwei Tagen ist der 14. Deswegen hatte Ochako Kekse bei sich. Ihr Mund formte ein kleines "Oh", als es zu ihr durchsickerte und sie spürte plötzlich das Gewicht des Beutels mit den Schokokeksen in ihrer Tasche. Stumm hörte sie der Ausführung Akanes zu und immer wieder hatte sie zum Reden ansetzen wollen, nur um kurz darauf den Mund wieder zu schließen, weil sie ihr nicht ins Wort fallen wollte.

Je länger sie jedoch sprach, desto mehr spürte sie, wie der Unmut über die Situation, in die man ihre Freundin hineingedrängt hatte, in ihr wuchs. Ein Unmut, in das sich in gewisser Weise auch ein schlechtes Gewissen hineinmischte, weil sie selbst nicht das Paradebeispiel gewesen war, das hätte verhindern sollen, dass es solche Ausmaße annehmen würde.
Als Akane geendet hatte, beschleunigte Arisa instinktiv ihr Tempo, um an ihr vorbeizulaufen und sich bestimmt vor ihr aufzubauen. Sie wusste nicht, ob die Grünhaarige sich in der Stimmung für lange, feste Umarmungen sah, weshalb sie nicht ungefragt in ihre Komfortzone treten wollte. Es hielt sie jedoch nicht davon ab, beide Hände auf ihre Schulter zu legen und sie kurz zu schütteln.
»Hier wird kein Selbsthass betrieben, Frau Rinko«, stieß Arisa leidenschaftlich aus, ehe sie wieder ihre Hände von ihren Schultern nahm. »Das ist vollkommen okay, dass du dich so fühlst - niemand kann verneinen, dass man dich in den letzten Wochen so angestarrt hast, als wärst du irgendeine Laborratte, die darauf untersucht wird, wie es sich benimmt, wenn es mit dem roten Virus Kirishima konfrontiert wird.« Mit absurden Vergleichen um sich schmeißend - aber hey, Akane hatte mit der Zoo-Umschreibung begonnen - versuchte sie ihr Bestes, Akane von ihrem Vorwurfstrip zu bekommen, den sie hasste.
Ihre Freundin war besser als das und verdiente all diese negativen Gedanken nicht; verdiente es nicht, über so eine Kleinigkeit sich den Kopf zerbrechen zu müssen, dass es sie psychisch mitnahm.

»Spätestens jetzt sollten die anderen verstanden haben, dass der Scherz nicht  mehr witzig ist«, fuhr sie bestimmt fort. »Und ich hoffe doch stark, dass man dich zukünftig damit in Ruhe lassen wirst.«
Mit einem breiten Lächeln legte sie die Arme hinter ihrem Rücken und verschränkte ihre Hände ineinander. »Ich stehe hinter dir auf deinem Weg zur besten Heldin überhaupt und nicht mehr lange, dann wirst du allen zeigen können, dass du mehr bist als nur die "Neue" und "Kumpeline von Eijiro". Der Tag wird kommen, an dem wir selbst den Knallfrosch dazu bekommen, dir ein gutes Wort schenken zu müssen.« Amüsiert und fast schon gefährlich, weil sie immer aggressive Zuckungen verspürte, wenn sie an die blonde Explosion dachte, funkelten ihre Augen.

Kurz zögerte Arisa, weil sie nicht wusste, ob das der rechte Zeitpunkt war, doch als ihr das unglückliche Gesicht Ochakos wieder in den Sinn kam, konnte sie nicht anders, als doch den kleinen roten Beutel aus der Tasche zu ziehen. »Als ich in Ochako-chan reingelaufen bin, hat sie mir das in die Hand gedrückt. Sie meinte, es wäre als Entschuldigung angedacht, aber falls du es nach dem ganzen Mist nicht haben willst, ess ich sie auch gerne.« Es war halb im Scherz dahingesagt, weil sie nicht wollte, dass die Erinnerung an Ochako und die anderen Mädchen Akane möglicherweise wieder deprimieren würde.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 12:47 Uhr
Ort: Auf dem Weg in die Stadt
Angesprochen: Akane Rinko







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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDo 06 Mai 2021, 19:59


Akane Rinko
And yeah it's true that
I'm a little bit intense, right?
Freitag 12. Feb - 12:55 Uhr

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Natürlich wusste Akane, dass ihr Verhalten absolut nicht dem entsprach, was sie gerne nach Außen tragen würde. Als Mensch, als Schülerin und als zukünftige Heldin. Manchmal erwartete sie einfach deutlich mehr von sich als von den Menschen in ihrer Umgebung und demnach war sie immer mit sich selbst am strengsten ins Gericht gegangen. Das war wahrscheinlich auch der Grund, wieso die offensichtliche Sorge, die Arisa mit jedem ihrer Blicke ausstrahlte sie innerlich noch wütender auf sich werden ließ. Sie hatte sich nicht nur einmal geschworen der dunkelhaarigen nicht mehr zu Last zu fallen und doch kam sie immer noch nicht mit dem overload ihrer eigenen Emotionen klar, sobald sie sich in die Ecke gedrängt fühlte.

Es war nicht ihre Intention irgendjemandem Sorgen zu machen, dann hätte sie aber wahrscheinlich die Zähne zusammenbeißen müssen, anstatt einfach wegzulaufen. Ändern konnte die Grünhaarige es zumindest nicht mehr und jetzt musste sie mit den Konsequenzen leben. Einem klärenden Gespräch würde sie dementsprechend auf lange Zeit nicht vermeiden können, wobei sie sowieso eher der Typ war, der Differenzen lieber schnell aus dem Weg räumte. Gleichzeitig ehrlich und direkt, aber ebenfalls extrem Harmoniebedürftig zu sein, war wirklich keine gute Mischung. „Ich wäre schon nicht so weit weggelaufen. Wahrscheinlich hätte ich den nächsten Bus zurück genommen und wäre dann einfach zum Training gegangen.“ Im selben Zug bemerkte dann auch die Heldenanwärterin, dass sie durch ihren kleinen Abstecher in die Stadt wahrscheinlich das Nachmittagstraining schwänzen würden. Nicht, dass die Weste Akanes sonderlich weiß war, aber die Prüfungen standen wirklich vor der Tür und jetzt bei einem Training zu fehlen war wahrscheinlich nicht die beste Idee.

Aber hey, was würde sie in ihrem jetzigen Zustand schon lernen? Genau. Gar nichts. Also schob die Grünhaarige das schlechte Gewissen einfach beiseite, straffte die Schultern und wuschelte ihrer besten Freundin im Vorbeigehen einmal liebevoll durch die Haare. „Als könnte ich dich lange allein lassen. Sonst nimmst du noch das Wohnheim auseinander.“ Schmunzelnd richtete sich der blaue Blick wieder nach vorn, während sie langsam, aber sicher in immer dichter besiedelte Gegenden von Musutafu vordrangen. Den Kommentar bezüglich Kyoka und Denki ließ sie dabei einfach so stehen, immerhin ging es sie nichts an. Wenn sie jetzt begann sich da einzumischen war sie nicht besser als die anderen, vor denen sie ja mehr oder weniger spektakulär die Flucht ergriffen hatte.

Sie kamen gerade an einem dieser 24-Stunden-Märkte vorbei, als Arisa anfing zu erzählen was sie über die gesamte Situation gewusst hatte und unmittelbar hielt Akane an, legte den Kopf schief und wandte anschließend den Blick ab, um eine Spinne zu beobachten, die sich – dem kalten Wind trotzend – von einer Straßenlaterne hinunterhangelte. Zum Glück waren sie einige Meter entfernt. Auch, wenn die Heldenanwärterin meist ziemlich unerschrocken wirkte, Spinnen waren ihr absolutes Kryptonit. Da fing sie auch schonmal an zu schreien wie ein kleines Mädchen. Peinlich, aber wahr. „Deswegen hast du also „etwas vergessen“ huh?“ Nachdem sie sich ein wenig mit der Spinne abgelenkt hatte und dabei noch einen weiteren Meter Sicherheitsabstand zwischen sich und das achtbeinige Vieh brachte, senkte sie ihren Blick wieder, um ihre Freundin ansehen zu können. „Ich glaube… im Endeffekt hätte es keinen Unterschied gemacht wer wo zuerst auftaucht. Aber sehr lieb, dass du versucht hast mich zu schützen.“ Um Ari zu beweisen, dass sie das wirklich zu schätzen wusste, schenkte sie der dunkelhaarigen ein leichtes Lächeln und richtete mit einer geschickten Handbewegung die Strähnen ihres Schopfes, die sie zuvor zerstört hatte.

Kaum hatten sie sich wieder in Bewegung gesetzt fiel es Akane immer schwerer ihren Fokus nicht erneut zu verlieren. Unsicher spielte sie mit ihren Fingern, wickelte sich eine Strähne ihres grünen Haares um den Finger und konnte ihre Hände allgemein nicht wirklich stillhalten. Die Sache mit ihr und ihren gelegentlichen Selbsthass-Attacken war eine Sache für sich und es war schwer sich solch eingebrannte Muster wieder wegzutrainieren. Das lag eventuell an ihrem Hang sich selbst ständig zu kritisieren, aber am Ende jedes Gesprächs und gerne auch am Abend ging sie im Kopf noch einmal alles durch was sie gesagt oder getan hatte und die Angst zu viel zu sein, zu übertreiben und dadurch nervig zu werden war überpräsent. Es war ihr lange Zeit lang schwer gefallen Freunde zu finden und auch heute hielt sie sich lieber an Ari, als sich wirklich mit anderen Menschen zu beschäftigen. Solange sie ihr nicht zu nahe kamen, war alles in Ordnung, aber sobald es begann, ernster zu werden, emotional zu werden zog sich die Grünhaarige oft verschreckt zurück. Man sah es ihr vielleicht nicht an, aber menschlicher Kontakt fiel ihr deutlich schwerer als man vielleicht von ihrem Verhalten her annehmen würde.

Das war wahrscheinlich auch der Grund, wieso sie abwehrend die Hände hob, als Ari mit einem Mal direkt vor ihr stand und versuchte sie von ihren düsteren Gedanken abzubringen. Mit großen Augen sah sie ihre beste Freundin an, obwohl sie ihre Art eigentlich kannte und nicht von dieser heftigen Reaktion überrascht sein sollte. Als die Braunhaarige versuchte ihre Hände wieder von ihren Schultern zu nehmen schüttelte Akane den Kopf, griff nach ihren Händen und schloss einen Moment die Augen. Auch, wenn sie manchmal wirkten, wie vollkommen unterschiedliche Menschen war Arisa wahrscheinlich die Einzige, die in der Lage war, sie lediglich mit einem Blick und einem Drücken ihrer Schultern wieder runterzubringen. Beinahe sofort beruhigte sich der flatternde Herzschlag der 16-Jährigen und die Gedanken, die ihr langsam zu Kopf stiegen, wurden stetig weniger.

Vorsichtig nickend nahm die Heldenanwärterin die Worte auf, versuchte sie zu verarbeiten und schmunzelte leicht, als sie den schrecklichen Labor-Vergleich vernahm, der sicherlich an den ihren zuvor angelehnt war. Wären sie nicht mitten in er Öffentlichkeit, hätte die Grünhaarige sicherlich mittlerweile angefangen zu heulen, doch besaß sie durchaus so etwas wie Selbstkontrolle, also straffte sie die Schultern, biss die Zähne zusammen und ließ ihren Blick wandern, um sich von den verschiedenen Eindrücken ablenken zu lassen. Es war wirklich nicht schwer Akane zum Weinen zu bringen – leider. Mittlerweile hatte sie sich lediglich einige Vermeidungstechniken angeeignet, die ihr das Leben auf kurz oder lang einfacher machten.

„Ich weiß das du recht hast. Vielleicht stehe ich auch einfach nur durch die Prüfungen zu sehr unter Strom. Ich muss irgendwann mit den Mädchen drüber sprechen, daran werde ich wohl oder übel nicht vorbeikommen.“ Nachdem sie ein paar Sekunden Zeit hatte, um sich wieder zu Erden, schenkte sie Ari ein ehrliches Lächeln und schaffte es sogar leise zu lachen, bevor sie sich den kleineren Körper einfach griff und sie von den Beinen hob. Sie fest an sich pressend drehte Akane sich einmal im Kreis und stellte ihre Freundin dann wieder auf die Füße. „Danke Ari.“ Murmelte sie in das dunkle Haar und besah anschließend irritiert den Beutel Kekse, der ihr vor die Nase gehalten wurde. „Das ist ja super lieb und alles, aber ich bin wirklich nicht der Typ für Kekse und Schokolade. Ich bedanke mich, sobald ich sie wieder sehe, aber du kannst die Kekse gerne essen, wenn du willst.“ Ari war schon immer der Mülleimer für allerlei Süßigkeiten gewesen, die Akane sowieso nicht so gerne aß, demnach überließ sie der Braunhaarigen gerne das Entschuldigungsgebäck ihrer Klassenkameradin – weswegen sie es nicht weniger zu Schätzen wusste. Ochako war nun wirklich nicht der Fokus ihrer Wut gewesen.

Um nicht die ganze Zeit mitten im Markt zu stehen, begann die Heldenanwärterin weiterzugehen und schnell waren sie in der Innenstadt angekommen, wo sich zum Glück nur die wenigsten nach ihnen umdrehten. In diesem Moment war sie wirklich froh nicht ihre Schuluniform zu tragen. Und die, die sich zu ihnen umdrehten, taten das meist aufgrund der Farbenfrohen Haare der 16-Jährigen. Also nichts neues. „Apropos. Willst du irgendwo was essen?“ Nachdem sie ihre Lebensgeister wieder zum Leben erweckt hatte, breitete sich ein nagender Hunger in ihr aus, denn durch die tolle „Mission“ war keine Zeit mehr zum Essen geblieben. Aber das war natürlich nichts, was irgendein Fast-Food Lagen in der Einkaufsstraße nicht würde richten können.
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptySo 09 Mai 2021, 01:56


Arisa Aido
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Sie wusste, dass sie auf ganzer Linie versagte, wenn es darum ging, sich natürlich und unbeschwert zu verhalten - in der Regel führte dies nur dazu, dass sie sich noch besorgniserregender anstellte. Wenn Arisa eins nicht wahr, dann eine gute Lügnerin oder Schauspielerin. Und doch wünschte sie sich, sie könnte eine ruhigere Aura ausstrahlen, die ihrer Freundin helfen könnte, ihre eigenen Emotionen in den Griff zu bekommen.
Arisa war jedoch schon froh darüber, dass die Grünhaarige in der Lage war, sich ihr zu öffnen und mit ihr darüber zu sprechen. Auch wenn es sie verständlicherweise weiterhin mitnahm, war dies bereits ein mehr oder weniger gutes Zeichen.
»Dass du noch an den Training denken kannst«, hatte sie den Versuch gestartet, einen kleinen Witz zu machen, war jedoch rasch wieder verstummt, weil sie die Situation auch nicht mit irgendwelchen Albernheiten verharmlosen wollte. Deshalb hatte sie auf Akanes Kommentar hinsichtlich ihrer Wenigkeit auch nur kurz eine Grimasse geschnitten.

Seite an Seite war sie durch dei Straßen geschlendert und immer mehr verfluchte Arisa sich dafür, dass in ihrem Kopf oftmals gänzliche Leere herrschte, wenn andere von den Dingen berichteten, die sie mitnahmen, die sie bedrückten. Sie hatte immer das Gefühl, dass sie den Sorgen anderer mit ihrem Schweigen nicht gerecht wurde und den Eindruck vermittelte, als ginge es ihr nicht nahe, obwohl dem so war.
Es war stets dasselbe mit ihr - entweder sie hatte gar nichts zu sagen oder viel zu viel. Und Letzteres dann meist in einer emotionaleren Form wie der, mit der sie ihrer besten Freundin schließlich konfrontierte, als sie endlich ihr dummes Maul aufbekam. Warm glühten ihre Wangen entgegen der kalten Temperaturen, während sie die Grünhaarige einen fast schon trotzigen Blick zuwarf. Tief in ihrem Inneren wusste sie, dass ihre lange Tirade ihr in drei, vier Stunden vermutlich unangenehm werden würde, weil sie dann in ihrem Bett lägen und jedes einzelne Wort, das sie gesagt hatte, auseinandernehmen würde.

»Dass... dass du an Prüfungen denkst. Eigentlich sollte es mich nicht überraschen, ich kenn dich bereits so lange.« Leise lachte Arisa in sich hinein und vergrub ihre Hände in ihren Jackentaschen. Warm funkelten ihre Augen, als sie das Lächeln sah, das man ihr schenkte, und am liebsten hätte sie sie nun doch in den Arm genommen, weil sie so unendlich froh war, dass es in die richtige Richtung ging. Wäre sie gay, wäre sie zu 100% gay für Akane. Vielleicht war sie das auch schon, aber das wäre ein anderes Universe.
Tatsächlich wurde ihr Wunsch nach Umarmung schneller wahr, als sie erwartet hätte, und lachend ließ sie sich von Akane durch die Luft wirbeln, während sie selbst ihre Arme fest um sie schlang. Sie hatte keine Sorgen, dass man sie fallenlassen würde - Akane war ja auch nicht aus Zucker, insbesondere nicht nach den langen Trainingseinheiten in den letzten Wochen -, doch sie genoss die Nähe zu ihr und freute sich ungemein.

»Ist es gemein, wenn ich sage, dass ich das erwartet und insgeheim gehofft habe, sie behalten zu dürfen?«, fragte die Dunkelhaarige sie mit einem halb entschuldigenden, halb unschuldigen Welpenblick, weil sie sich nicht hatte entscheiden können, welche Schiene sie fahren sollte. Langsam ließ sie den Beutel wieder in ihre Tasche gleiten, ehe sie Akane tiefer in die Innenstadt folgte, wo sie sich unter die Menschen zu mischen bgannen.
»Du weißt, mit wem du hier redest? Selbst, wenn ich nicht am Verhungern wäre, würde ich niemals Nein zu Essen sagen«, grinste Arisa und geleitet von ihrem Magen überlegte sie sich bereits, auf was sie Lust haben könnte, als ihr eigentlicher Verstand doch noch einmal kurz dazwischengrätschte.
»Mhm«, machte sie mit einem kurzen Seitenblick auf ihre Freundin. »Wenn dich aber noch etwas beschäftigen sollte, sprichst du es an, ja? Nur weil wir das Thema jetzt nicht fortführen, heißt es nicht, dass du es nicht jederzeit wieder aufgreifen kannst.«

Letzten Endes hatte Arisa Akane zu einem traditionellen Ramen-Shop mitgeschliffen, weil sie bei der Kälte unbedingt etwas Warmes in den Bauch bekommen wollte - und der Geruch einfach nur zu verlockend war, sodass sie es nicht mehr zum nächsten McDagoberts geschafft hätten, ohne dass aus ihrem Mund ein Wasserfall gekommen wäre.
Es war letzten Endes doch noch eine angenehme Freistunde gewesen - eine Freistunde aus der ein freier Nachmittag geworden war und so sehr sie sich darum bemüht hatte, es beiseite zu schieben, war sie sich bewusst, welche Konsequenzen es haben würde.
Sie waren noch nicht einmal bis zum Schultor gekommen, als Aizawa sie bereits mit einem Blick, der ihre Lebensspanne vermutlich um 20 Jahre gekürzt hatte, "begrüßt" und in Gewahrsam genommen hatte. Davon einmal abgesehen, dass sie den halben Sonntag nach dem Zusatztraining im Klassenzimmer absitzen sollten, waren sie ebenfalls dazu verdonnert gewesen, fünfzig Runden um den Campus zu laufen - das Privileg, sich überhaupt umzuziehen, hatten sie natürlich nicht erhalten.

Die Sonne war bereits untergangen, als Arisa im wahrsten Sinne des Wortes die letzte Runde gekrochen war; selbst um ihre Lebensentscheidungen bis zu diesem Punkt zu hinterfragen, war sie zu erschöpft gewesen.
Ab irgendeinem Punkt hatte sie die Welt nur noch im Tunnelblick miterlebt, weshalb sie auch gar nicht wusste, ob Akane sie um mehrere Runden überholt (es hätte sie nicht überrascht) oder irgendwann tot auf der Strecke liegengeblieben war. Doch im Augenblick der absoluten Müdigkeit war Arisa nur in der Lage gewesen, in das Wohnheim zu taumeln - sie hatte sich selbst gesagt, dasss sie sofort nach der Grünhaarigen schauen würde, nachdem sie sich ein Glas Wasser geholt hatte.
Das Wohnzimmer war seltsam leer, doch wirklich scheren tat sie sich nicht darum. Erst als ihr Blick auf die beiden abgedeckten Teller fiel, die sich auf dem Esstisch befanden, stiegen ihr die Tränen in den Augen, und fast schon verzweifelt stürzte sie sich auf die Nahrung, die ihre Klassenkameraden für sie übriggelassen hatte. Ihre Grundbedürfnisse hatten völlig von ihr Besitz ergriffen, dass sie gar nicht mitbekam, wie jemand die Treppe hinuntergekommen war.

»Ach, Arisa-chan, es tut mir so leid.«
Erst als die Person, die Stimme erhoben hatte, sie ansprach, blickte die Dunkelhaarige wie ein hungriges Tier auf, nur um in das bedrückte Gesicht Minas zu blicken.
»Ich muss mich aber auch vor allem bei Akane-chan entschuldigen. Es ist meine Schuld, dass das alles so eskaliert ist und ihr am Ende noch so viel Ärger einkassiert habt. Es tut mir wirklich, wirklich, wirklich leid. Ich hab versucht, es Aizawa-sensei zu erklären, aber er wollte nicht auf mich hören, und hat uns eigentlich auch verboten, euch etwas zu essen zu geben oder mit euch zu reden für den Rest des Tages, aber das war mir egal.«
Man konnte den Ausdruck auf dem Gesicht der Pinkhäutigen fast schon als trotzig bezeichnen. Tief nahm sie Luft und beugte sich entschuldigend nach vorne - es war eine ernstgemeinte, energische Geste gewesen. Möglicherweise ein wenig zu energisch. Mit etwas zu viel Schwung und etwas zu wenig Abstand zum Esstisch knallte Mina mit voller Wucht gegen die Tischplatte, dass Arisas Glas beinahe umgefallen wäre und ihre Klassenkameradin selbst gefährlich zu schwanken begann.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 18:39 Uhr
Ort: Im Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko







Eijiro Kirishima
» NPC «

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Was für ein seltsamer Tag es gewesen war - nicht nur, dass der Unterricht ausgefallen war, obwohl rein gar nichts geschehen war und er Midnight sogar fröhlich und unbeschwert auf dem Campus herumlaufen gesehen hatte -, nein, zu allem Überfluss hatte sich die gesammelte weibliche Mannschaft seltsam benommen. Und als wäre das nicht genug gewesen, hatten Akane und Arisa noch das Heldentraining geschwänzt?!
Eijiro hatte sich das weit und breit nicht erklären können, hatte sich sogar zwischendurch Sorgen gemacht, ob die beiden nicht möglicherweise von Villains entführt worden waren, aber Aizawa hatte ihnen - wenn auch in einem sehr mürrischen und missmutigen Ton - vergewissert, dass es ihnen gut ging. Eventuell etwas zu gut, waren seine exakten Worte gewesen, als ihre Wege sich kurz nach dem Heldentraining gekreuzt hatten.
Der Rothaarige hatte auch Anstalten gemacht, Akane eine Nachricht zu schicken, um sie zu fragen, ob sie noch am Leben sei, hatte jedoch keine wirkliche Antwort bekommen. Nun ja, wenn er ehrlich war, hatte er danach auf vergessen, dass er möglicherweise wieder auf sein Handy schauen sollte, weshalb er es vielleicht einfach nur verpasst hatte. Nach dem Training war schließlich vor dem Training und so hatte Katsuki ihn schließlich gleich zu der nächsten Halle mitgezogen, als All Might den Tag für beendet erklärt hatte, sodass ihm gar keine Zeit geblieben war, sich Gedanken um die beiden "Ausreißer" und ihre Beweggründe zu machen.

Folglich hatte Eijiro jedoch auch die Anweisung der Lehrer verpasst, die Mädchen für den Rest des Tages mit Schweigen zu bestrafen. Zwar hatte er sich gewundert, wieso alle nach dem Abendessen sofort in ihre Zimmer verschwunden waren, hatte es aber nicht weiter hinterfragt, als Denki vorgeschlagen hatte, eine Runde zu zocken. Letzten Endes hatten sie sich in dem männlichen Zimmer des Verhärtungsanwenders wiedergefunden - seine Lieblingsexplosion schien sich für seine Verhältnisse in einer guten Laune zu befinden (dass Katsuki in der Zwischenzeit herausgefunden hatte, dass seine verhassten Schnepfen Strafen auferlegt worden waren, wusste Eijiro natürlich nicht), weshalb er sich sogar dazu gesellt hatte.

»Ich mach mal das Fenster auf, es ist schon hart stickig hier drin.« Bevor der Rotschopf es sich bequem machen wollte, war er noch barfüßig zu der Balkontür gelaufen. Drei Menschen in einem Raum waren selbst für ihn ein wenig zu viel, wenn es darum ging, noch Sauerstoff zu bekommen.
Seine Hand hatte sich gerade um den Griff gelegt, als er draußen eine menschliche Gestalt bemerkte. Instinktiv hatte er die Augen verengt, um eine bessere Sicht zu bekommen - seine innere Alarmglocken hatten unwillkürlich zu schrillen bekommen.
»Guys, ich glaube, es hat sich jemand auf den Campus geschl-«
Huch. Man konnte ihm regelrecht ansehen, dass ihm ein Licht aufging, und mitten im Satz brach er ab, um schwungvoll das Fenster zu öffnen, wie er es ursprünglich vorgehabt hatte. Wenn auch mit einer etwas anderen Intention.
»HEEEEY, Akane-chaaaan!«, brüllte Eijiro mit einem breiten Grinsen zu ihr hinunter, während er ihr unschuldig zuwinkte. »Was machst du da? Komm rein, wir wollten gerade zocken!«
»Oi, lad Spinattusse nicht ungefragt ein.«
Eijiro ignorierte Katsuki geflissentlich.

Aktuelle Zeit: Freitag, 12. Februar 2021 | 18:30 Uhr
Ort: In seinem Zimmer
Angesprochen: Denki Kaminari, Katsuki Bakugo, Akane Rinko








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 9 EmptyDo 13 Mai 2021, 01:03


Akane Rinko
And yeah it's true that
I'm a little bit intense, right?
Freitag 12. Feb - 18:55 Uhr

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Auch, wenn Ari das wahrscheinlich nicht gut nachvollziehen konnte, die Gedanken der Grünhaarigen drehten sich bereits seit einigen Woche immer mal wieder um die anstehenden Prüfungen, weil Akane sich einfach unsicher war, wie diese ablaufen würden. Die Trimeseterabschlussprüfungen waren in der allgemeinen Abteilung ziemlich einfach gewesen, aber da sich die Prüfungen im Heldenkurs in eine theoretische und eine praktische Prüfung teilten, wusste die Heldenanwärterin absolut nicht, womit sie es Zutun haben würden.

Mittlerweile hatten ihr einige ihrer Klassenkameraden ein wenig über die vergangenen Prüfungen erzählt und dieses Wissen stimmte sie wirklich nicht ruhiger. Kämpfe gegen die Lehrer? So weit war die Schülerin sicherlich noch nicht und das würde bedeuten, dass sie durchrasseln und ihren Platz in der Klasse verlieren würde, was sie um jeden Preis verhindern wollte. Und so war es wahrlich kein Wunder, dass sie auch ihre beste Freundin immer wieder an die bevorstehenden Prüfungen erinnerte, denn diese sollte genauso weiterkommen wie sie selbst. Wirklich vorstellen, sich ohne Ari zu einer Heldin ausbilden zu lassen konnte die Grünhaarige sich nämlich nicht. Es tat gut so unbeschwert mit der Kleineren unterwegs zu sein und sich einige Zeit einfach gar keine Gedanken um die Welt machen zu müssen, die sich einfach weiterdrehte, egal was sie taten – oder eben nicht taten.

Dass ihre Handlungen definitiv Konsequenzen nach sich ziehen würde, war nicht überraschend, alles andere würde Akane wahrscheinlich mehr verstören, als die angesetzte Strafe an sich. Doch darüber konnten sie sich später den Kopf zerbrechen. Gemeinsam liefen sie weiter, die Kekse waren wieder in Arisas Tasche verschwunden, wobei sich die Schülerin ein lautes Lachen verkneifen musste. Manchmal war ihre Freundin wirklich berechenbar. Gerade, wenn es um Süßigkeiten (oder Essen allgemein) ging. Das zeigte sich an dem Punkt wieder, in dem es darum ging, einen Ort zu finden, an dem sie essen konnten. Während Arisa schier an plötzlichen Hungererscheinungen starb, versuchte sie trotzdem noch an sie zu denken, was das Lächeln auf ihren Zügen noch breiter werden ließ. „Mach dir mal keine Sorgen, ich bin okay!“ Mittlerweile hatte sie auch nicht mehr das Gefühl bei dieser Aussage zu lügen.

Weit kamen sie bei ihrer Essenssuche nicht, doch schmeckte es trotzdem und so endete auch schon der kurze ungeplante Ausflug in die Stadt. Denki und Kyoka hatten sie jedoch nicht getroffen. Auf dem Weg zurück dämmerte ihnen langsam, dass das Training der anderen vorbei sein würde und sie sozusagen direkt in die Höhle des Löwen hineinspazierten. Nur, dass der Löwe schwarz gekleidet war und mit müden, wütenden (aber vor allem müden) Augen zu ihnen herabsah. Akane hätte gerne gesagt, ihr Ausflug wäre die Strafe wert. Und das behauptete sie die erste Stunde des „um die Schule Laufens“ auch noch eisern, doch ab dem Punkt, an dem sie sich das erste Mal beinahe übergeben hätte, überdachte sie ihre persönliche Meinung doch lieber noch einmal. Wenn sie nicht so ein sensibles Stück gewesen wäre… Ihr Abend hätte definitiv anders und angenehmer ausgesehen, aber nun war es zu spät, um über verpasste Chancen zu weinen.

Denn weinen würden sie sicherlich innerhalb dieser 50 Runden noch genug. Akane hatte ihr Zeitgefühl vollkommen verloren, als sie die letzte Runde antrat. Wirklich wissen, wie oft sie sich verzählt hatte, wollte sie nicht. Denn dann würde sie sich nur noch schlechter fühlen. Die Grünhaarige war sowieso nicht die Ausdauerndste und Joggen war sowieso die sportliche Betätigung, der sie am wenigsten gerne nachging. Eine Wahl ließ ihnen Aizawa trotzdem nicht. Viel mehr schien er sie die ganze Zeit mehr oder weniger im Blick zu behalten. Es musste schon früher Abend sein, die Sonne war schon seit einer Stunde im Horizont verschwunden, als die Heldenanwärterin sich mehr tot als lebendig über den Schulhof schleppte, um zum Wohnheim zurückzukommen. Sie wollte nur noch ins Bett und drei Tage durchschlafen. Nicht mal wirklich Hunger hatte sie, die ständige Überlastungsübelkeit war eine gute Methode gewesen, um ihren Appetit effektiv zu verdrängen.

Gerade umrundete sie die Dorms, um zur Eingangstür zu kommen, als über ihr krachend ein Fenster aufging. Erschrocken zuckte Akane zusammen, taumelte einen Schritt zurück und erkannte erst an der rufenden Stimme, dass wirklich sie gemeint war. Irritiert blickte die Heldenanwärterin auf, erkannte den roten Schopf Eijiros, welcher von hinten von einem gelblichen Licht beleuchtet wurde.

Verwirrt zog sie die Augenbrauen zusammen, versuchte wirklich zu verstehen, was er von ihr wollte, doch verarbeitete ihr Gehirn die Informationen nicht richtig. Es dauerte einige Sekunden bis sie herausfand, was ihr Klassenkamerad überhaupt sagte und noch einige Augenblicke brauchte sie, bis sie entschied, dass es vielleicht gar nicht schlecht war, den Abend mit etwas Angenehmen zu beenden. „Lass mich vorher duschen, ja?“ Rief sie viel zu leise nach oben, doch schien ihr Gesprächspartner verstanden zu haben. Zumindest zeigte er einen Daumen nach oben und verschwand vom Fenster. Jetzt musste sie nur noch in den vierten Stock kommen, ohne die Treppe aufgrund ihrer Puddingbeine herunterzufallen.

Scheppernd warf die Schülerin die Tür gegen die Wand, stapfte an jedem vorbei der sich im Erdgeschoss befand, ohne ihnen auch nur einen Blick zu schenken und kämpfte sich die Treppen nach oben. Das sich in diesem Moment nur Ari und Mina unten befanden, merkte sie dadurch gar nicht. Sie würde später mit den Mädchen reden. Nicht jetzt. Es dauerte länger als erwartet, bis es Akane zu ihrem Zimmer geschafft hatte, wobei sie aus dem Raum gegenüber von ihrem bereits einige laute Stimmen hören konnte. Mit schmerzenden Beinen und pumpender Brust schnappte sie sich ihre Duschsachen und verschwand in den Gemeinschaftsduschen, bevor sie sich etwas Bequemes anzog und ihre Haare unordentlich nach oben knödelte. Kurz wog Akane ab, ob ihre sozialen Kapazitäten noch ausreichten, um den Abend wirklich mit dem Haufen voller Idioten zu verbringen, doch wollte sie sich nicht in ihr Zimmer einsperren und jetzt schon versuchen zu schlafen. Da war ein bisschen ungezügelte Aggression doch sicherlich genau das richtige.

Ein letztes Mal atmete die Grünhaarige tief durch, genoss die Ruhe, bevor sie einfach die Tür zum Zimmer Eijiros aufriss und die drei Jungs musterte, die mehr oder weniger über das Bett verteilt und auf dem Boden vor dem Fernseher des Rothaarigen saßen und Mario Kart spielten. Sofort wurde sie angeknurrt, was sie jedoch nur die Augen verdrehen ließ. Als wäre es ganz normal und natürlich warf sie sich zwischen Denki und Eijiro aufs Bett und rollte sich auf den Bauch, um sich den vierten Controller zu krallen und mit den Armen über der Bettkannte zu warten, bis die nächste Runde beginnen würde. Sie wollte keine großen Worte oder Erzählungen. Einfach nur ein bisschen zocken und einander anschreien und schien selbst die blonde Explosion ein einziges Mal ihrer Meinung zu sein.
You only live once, but if you do it right,
once is enough





Tsuyu Asui
NPC-Action
Froppy
Freitag 12. Feb - 18:45 Uhr

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Tsuyu fühlte sich schlecht. Sie selbst hatte eigentlich nichts mit der Idee Minas am Hut gehabt, doch war sie auch nicht eingeschritten, als sie gemerkt hatte, wie sehr es die Grünhaarige scheinbar störte. Das Froschmädchen gehörte definitiv zu den aufmerksameren Gestalten der Klasse und würde sich auch als ziemlich empathisch bezeichnen, außerdem nahm sie kein Blatt vor den Mund und redete geradeheraus. Dass sie nichts gesagt hatte, obwohl ihr bei der Idee zeitweise unwohl gewesen war, lag ihr auch Stunden später noch schwer im Magen. Das Bedürfnis sich zu entschuldigen, wurde übermächtig und unzufrieden war sie mit den anderen gemeinsam zurück zur Schule gefahren, um das Nachmittagstraining nicht zu verpassen. Genau das Training, dass Arisa und Akane – wahrscheinlich aufgrund ihrer Aktion – verpassten.

Dabei merkte man gerade Mina an, dass sie sich die gesamte Situation anders vorgestellt hatte, doch konnte die Grünhaarige absolut verstehen, wieso Akane so aus der Haut gefahren war. Auch, wenn Tsuyu es ungern zugab, sie hatte selbst mitbekommen wie sehr die anderen sie mit der Kirishima-Sache bedrängten und wieder war sie nicht eingeschritten, weil sie es für keine große Sache hielt. Vielleicht sollte sie ihre Situationseinschätzungen in Zukunft noch einmal überdenken, wenn sie in so kurzer Zeit zweimal so sehr danebengelegen hatte. Das gesamte Training tauchten die beiden Mädchen nicht auf und ein ungutes Gefühl breitete sich im Körper des Froschmädchens aus. Gerade der finstere Blick Aizawas sorgte dafür, dass sich ein tiefer Respekt in Tsuyu ausbreitete. Sie wollte wirklich nicht der Mittelpunkt dieser Wut sein. Dass sie aber indirekt daran schuld waren, dass jemand von dieser Wut getroffen werden würde, machte ihr schlechtes Gewissen wirklich nicht besser. Eher im Gegenteil.

Immer wieder warf sie Ochako flüchtige Blicke zu, die ihre Sorgen zu teilen schien und obwohl es ihnen verboten war an diesem Abend noch Kontakt zu den beiden Mädchen aufzunehmen, waren sie davon überzeugt irgendetwas tun zu müssen. So warteten sie, bis die meisten anderen sich in ihre Zimmer begeben hatten und gingen anschließend gemeinsam die Treppen nach unten. Dort bemerkten sie schnell, dass Mina wohl dieselbe Idee verfolgte und sich bereits bei der Dunkelhaarigen an einem der Esstische eingefunden hatte. Vorsichtig traten sie näher heran, warteten, bis Mina mit ihrer kleinen Ansprache endete und sich beinahe den Kopf an der Tischplatte anstieß. Gerade wollte Tsuyu anfangen zu sprechen, als die Tür aufflog und Akane an ihnen vorbeifegte, ohne ihnen auch nur einen Blick zu schenken. War sie immer noch sauer? „Wir wollten uns auch nur entschuldigen. Aber ich denke bei Aka-chan müssen wir bis morgen warten.“ Ochako übernahm das Reden, während das Mädchen mit dem Froschquirk betreten zu Boden blickte und ihre Zeigefinger aneinanderstieß.

„Genau. Quack. Wir wollten Akane-chan nicht in die Ecke drängen, quack.“ Brachte sie dann hervor und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, bevor sie sich allesamt an den Esstisch setzten und einen Moment in ein Schweigern verfielen, welches lediglich von klackerndem Besteck unterbrochen wurde. „Können wir es irgendwie wieder gut machen?“ Schaltete sich nun auch Mina wieder ein, drehte sich einen Stuhl um und setzte sich, die Unterarme auf der Lehne gebettet.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

We’ll never win... ♚



♚... if we don’t believe we can!

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