Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Mondaufgang | Halbmond

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und machen es den unerfahrenen Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Die Äste biegen sich im Wind, doch der Nebel ist aufgeklart. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Auch hier ist der Nebel aufgeklart. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier ebenfalls aufgeklart. Die Jagd wird durch den aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht. Die Reptilien und Frösche ziehen sich bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch den Sturm erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es feucht und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn der Sturm die Jagd erschweren, der Nebel ist jedoch aufgeklart. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyDo 17 Sep 2020, 16:01


Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Neugierig hatte das Mädchen von einer Person zur anderen geschaut, um ein besseres Verständnis für die Gruppendynamik zu bekommen, die vorgeherrscht hat, bevor Akane sie dazugeholt hatte.
Ein gutmütiges Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, als ihre Freundin zu glauben schien, dass Arisa nicht ganz genau wusste, wie gut die Grünhaarige mit solchen "Vollhorsten" umgehen konnte. Viel zu oft war sie Zeugin davon gewesen, wie Akane ihre Problemfälle selbst angepackt hatte, und genau aus diesem Grund war sie umso froher, dass ihr neuer rothaariger Klassenkamerad, dessen Grinsen ein Teil seines natürlichen Gesichtsausdruck zu sein schien, zum rechten Zeitpunkt eingesprungen war.

»Du hast dich eben schon vor der ganzen Klasse vorgestellt, hast du das vergessen?«
»Ich.. uh.. ich weiß, ich dachte nur, dass das irgendwie höflicher ist, wenn ich mich noch einmal persönlich vorstelle.« Der Rotton um ihre Wangen wurde noch einmal eine Nuance dunkler, als sie ihren jämmerlichen Versuch startete, sich halbwegs zu rechtfertigen, es jedoch auch schnell wieder aufgabe. Verwundert blinzelte sie ihre Freundin von der Seite an, als sie den Begriff männlich in den Mund nahm - ein Wort, das sie in diesem Kontext normalerweise nicht erwartet hätte. Und auch nicht wirklich mit irgendeiner Art von Wertung verband.
Die beiden Herren schienen jedoch eine andere Ansicht von Männlichkeit zu haben und angestachelt von positiver Energie stellten sie sich nacheinander vor. Amüsiert hatten ihre Mundwinkel bei Kaminaris Aussage gezuckt, welches schnell in ein schallendes Gelächter ausgebrochen war, als sich ein Mädchen - Kyoka ihr Name, wie Arisa schon bald erfuhr - einmischte und den Blonden zurechtwies.
»Ich seh schon, dieser Haufen ist so chaotisch und unberechenbar, wie es auch nach außen hin erscheint«, schmunzelte die Dunkelhaarige und meinte nichts von dem, was sie sagte, auch nur im Geringsten negativ. Fast schon schlagartig nahm die Aufregung um sie herum jedoch ein Ende, als ein Lehrer - meine Fresse, sie hatte ganz vergessen, dass ihre Lehrer nun allesamt Pros sein würden - eintrat und den Matheunterricht einläutete.

Wie im Flug verging ihr allererster Morgen in der Heldenfakultät und sie würde lügen, wenn sie nicht sagen würde, dass sie auf ihrem seltsam abgeschottenen Platz sich nicht einsam gefühlt hätte. In den Übergangspausen hatte sie das eine oder andere nette Wort mit Iida wechseln können, doch das war auch schon das höchste der Gefühle gewesen.
Mein rechter, rechter Platz ist leer, ich wünsche mir Akane hierher, sang sie fast schon wehmütig in ihrem Kopf, jedes Mal, wenn ihr Blick zur Seite glitt.
Neben dem Mathestoff - den sie sogar als recht interessant ansah, und ja, man möge sie für diese Einstellung kreuzigen - und dem darauffolgenden Englischunterricht verbrachte Arisa ihre Zeit damit, Todorokis Hinterkopf anzustarren und sein Haar nach asymmetrischen Unebenheiten zu durchsuchen. Zu ihrer Faszination waren beide Hälften jedoch nahezu perfekt geteilt.
Es kostete Arisa viel Selbstbeherrschung, sich nicht vorzubeugen, und ihm durch die Haare zu fahren. Auch wenn sie wusste, dass man sie früher oder später als Weirdo abstempeln würde, war ihr später eindeutig lieber.

Nach der Naturwissenschaftsstunde, die sich ihrer Meinung nach viel zu lange zog, schoss Arisa wie eine Rakte von ihrem Platz hoch. 12:30 Uhr aka Mittagsessenzeit.
Bevor sie jedoch auch nur die Chance haben konnte, sich auf Akane zu stürzen und sie in die Cafeteria zu entführen, kam ihr ein anderes Wesen mit einer Haut, so pink, dass Arisas Augen kugelrund vor Bewunderung wurde, zuvor, die sich ungeniert bei ihrer Freundin einhakte.
»Du willst doch sicher mit uns essen, oder?«
Es kostete Arisa einige Sekunden, um sich zu überwinden, einzuspringen - die Blicke Akanes waren ihr keinesfalls entgangen, aber sie hatte sich schlichtweg nicht getraut, weil man explizit nur Akane angesprochen hatte. Aber sie machte sich nur einen unnötig großen Kopf, jedenfalls war das das, was sie sich einzureden versuchte.
»Klar, möchte sie das. Und ich genauso-«
Sag es nicht. Sag es nicht. Sag es nicht.
»...also nur, wenn du nichts einzuwenden hast, natürlich.« Und natürlich hatte sie es nicht geschafft, ihr besorgtes Wesen nicht raushängen zu lassen. So viel zu ihrem Vorsatz, eine selbstbewusstere Person zu werden.
»Nah, natürlich nicht! Je mehr, desto witziger! Ich bin übrigens Mina Ashido, aber von euch möchte ich bitte nur Mina-chan hören, verstanden?«  Mit beiden Zeigefingern hatte sie bei ihrer Vorstellung auf sich gezeigt, ehe sie erst einen Arm um Akane und schließlich um Arisa legte und die beiden eng zu sich zog.
»Auf, auf zur Cafeteria, meine lieben Neulinge!«

Ehe Arisa wusste, was um sie geschah, hatten sie den Weg zur heiligen Stätte angetreten und befanden sich nun in einem überaus überfüllten, überaus lauten Raum, in dem sich die Gerüche von warmen, leckeren Essen mit denen der Schüler vermischte.
Mit einem Lächeln schlug Mina Akane auf den Rücken und schob sie gemeinsam mit Arisa in die RIchtung der Essensausgabe. »Holt ihr beide, was ihr wollt, und bringt mir mit, was immer ihr denkt, was gut ist. Die ausgefallenste Auswahl haben sie hier sowieso nicht, also falschmachen könnt ihr nichts! Ich such uns derweil einen Sitzplatz, alles klar?«
Mina ließ den beiden kaum Zeit, ihr auch nur in irgendeiner Weise zu antworten, so rasch war das Mädchen aus ihrem Blickfeld verschwunden.
Ein wenig überfordert richtete Arisa ihre braunen Augen auf ihre Freundin, »Das Ganze ging mir gerade irgendwie zu schnell. Aber lass uns uns anstellen, bevor die Pause um ist, bevor wir auch nur die Chance hatten, was zu uns zu nehmen.« Dass ihr Magen sie vor Hunger beinahe umbrachte, brauchte sie niemanden zu sagen.
»Mina-chan hat damals ebenfalls bei den Kämpfen beim Sportfestival teilgenommen, nicht wahr?« Fragend hatte sie die Thermokineseanwenderin angeschaut, während sie sich einreihte. »Ich hoffe, wir finden sie später gleich wieder. Was meinst du, sollen wir ihr mitbringen?«
Die Bitte Minas glich ihrem schlimmsten Albtraum. Ihr fiel es generell schon immer schwer, sich für irgendetwas zu entscheiden - und nun sollte sie auch noch die Entscheidung für jemand anderen treffen? »Meinst du Soba ist in Ordnung? Oder doch lieber Curry?«, fragte sie in der Hoffnung, dass Akane es für sie übernahm. Sie selbst hatte ihr Mittagessen bereits am Morgen auswählen lassen, als sie es abhängig von Akanes Quirk-Vorstellung gemacht hatte. Und so stand die Brillenträgerin wenige Minuten später mit einem Glas Wasser und einem Teller voll Curry herum, auf Akane und ihr Mittagessen wartend, bevor sie auf die fast unmöglich zu scheinende Mission aufbrechen konnten, Mina in der Menge wiederzufinden.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 09:40 - 12:40 Uhr  
Ort: Klassenraum 1-A >>> Cafeteria
Angesprochen: Mina Ashido, Akane Rinko







Kyoka Jiro
» NPC Action «

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Hätte es sie überraschen sollen, dass Denki innerhalb weniger Minuten vor den Neuen mit unangebrachten Aussagen blamierte? Natürlich nicht. Und so war sie mit einem Seufzen und verdrehten Augen ins Spiel gekommen, um ihn zu stoppen, ehe er im schlimmsten Fall noch auf Minetas Niveau fiel, der sich heute bereits von seiner besten Seite gezeigt hatte.
Rinko - ihre neue Sitznachbarin - und Aido schienen ihr beide recht nette Menschen zu sein, der Vorfall mit Bakugo war ihr relativ egal gewesen; wie viele andere hatte Kyoka nichts anderes von dem Explosionsanwender mit der viel zu kurzen Zündschnur erwartet. Spätestens zum Heldentraining würden sie alle ihn wiedersehen - falls Aizawa ihn in der Zwischenzeit nicht zur Seite genommen und dafür bestraft hatte, den morgendlichen Unterricht ferngeblieben zu sein.
Die Stunden zogen an ihr vorbei und sie konnte nun auch nicht wirklich behaupten, dass sie die ganze Zeit über voll bei der Sache war, wie so manch andere (hust Iida hust Midoriya hust Momo). NIcht zum ersten Mal kam ihr der Gedanke, dass es an der UA an kreativen Fächern fehlte, doch was sollte man machen. Im Fokus stand sowieso das Heldentraining, welches das tägliche Highlight jedes Schülers darstellte.

Gemeinsam mit Denki, der sich an sie, und Kirishima, der sich seinerseits an Denki gehängt hatte, weil Bakugo noch nicht zurückgekommen war, waren sie im Dreiergespann zum Mittagessen aufgebrochen. Ja, man könnte sagen, dass Jiro sich wie ein Kindermädchen vorkam, das nun dazu verpflichtet war, auf die beiden Idioten aufzupassen. Aber so genervt sie doch manchmal aussah, musste sie doch tief im Inneren zugeben, dass sie die Pfosten schon gern hatte. Nichts in ihrem Leben würde sie aber dazu bekommen, dies laut zu irgendeinem von ihnen zu sagen.
Während die beiden Jungs sich mit Hamburgers versorgten, hatte Kyoka sich mit klassischem Ramen zufriedengegeben und hatte sich gemeinsam mit den beiden gerade einen Sitzplatz gesichert, als Mina von hinten auf sie zukam und ihre Arme um ihren Hals schlang.
»Kyoka-chaaan«, rief sie enthusiastisch, ohne von ihr loszulassen. »Hast du was dagegen, wenn ich mich zu euch setze? Mit Akane-chan und Arisa-chan? Die beiden holen mir gerade was zu essen und ich habe ihnen versprochen, dass ich uns einen Sitzplatz finde.«
Die Lilahaarige ließ ihren Blick über den Tisch und schließlich durch die Cafeteria wandern. Tatsächlich hatte sich der Raum bereits ordentlich gefüllt und auch sie sah es als ganz sinnvoll an, wenn die beiden Neuen in irgendeiner Weise in die Klasse integriert wurden. »Es wird ein wenig eng hier, aber wenn wir alle etwas zusammenrücken, sollte das schon passen, denke ich.«
»Oh ja, sie können gerne neben mich!« Denki hatte die erste Gelegenheit ergriffen, zu demonstrieren, dass er nah - vermutlich viel zu nah - an Kirishima rücken konnte -, um den Platz zu seiner Linken unnötigerweise zu vergrößen. Der Rotschopf selbst warf seinem Freund nur irritierte Blicke zu, während Kyoka sich es zu schade war, auch nur ein Wort der Vernunft an den Blonden zu verschwenden. Insbesondere, weil Mina so freundlich war, sich aufzuopfern und den Platz neben ihn einzunehmen - etwas, was er vermutlich nicht im Sinn gehabt hatte.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 09:40 - 12:40 Uhr  
Ort: Klassenraum 1-A >>> Cafeteria
Angesprochen: Mina Ashido









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyDo 17 Sep 2020, 19:22


Akane Rinko
Now dance, fucker, dance

Montag 11. Jan - 12:50 Uhr
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Immer noch ein wenig neben der Spur, durch die ganzen Informationen, die Wild durch ihren Kopf geisterten, ließ Akane sich einige Meter von der Pinkhäutigen mitziehen. Dabei stolperte sie zwar mehrfach beinahe über ihre eigenen Füße, jedoch schaffte sie es irgendwie sich – trotz des festen Griffes an ihrem Arm – auf den Beinen zu halten.

Um das klar zu stellen, der Stoff war nicht viel herausfordernder oder schwieriger als er es in der allgemeinen Abteilung war, jedoch gingen die Lehrer hier in einem ganz anderen Tempo an ihre Aufgaben heran, der Unterricht war dynamischer und einerseits schwieriger zu verfolgen, andererseits hatte sich jedoch jetzt schon das Meiste fest in ihr Gedächtnis gebrannt.

Es war einfach anders, und dieser Umstand brachte Akane dazu innerlich ein wenig zu straucheln. Wirklich Probleme hatte sie in der Schule nie gehabt, auch wenn sie manchmal einen schier „faulen“ Eindruck auf andere machen konnte, war sie immer aufmerksam und war in der Lage sich schnell wichtige Zusammenhänge zu erschließen und diese effektiv zu verknüpfen. Durch diese Fähigkeiten hatte die Grünhaarige sich souverän durch das letzte Jahr der Mittelschule gemogelt, da sie irgendwann davon abgesehen hatte Hausaufgaben zu machen. Ihrer Meinung nach eindeutig verschwendete Zeit.

Nun aber, das wusste die Schülerin, würde ihr nichts anderes übrig bleiben, als sich auch außerhalb vom Unterricht mit ihren Unterlagen zu beschäftigen, welche sie – zugegebenermaßen – dieses Mal unbedingt beisammen halten sollte. Akane war kein ordentlicher Mensch und auch an Organisationstalent fehlte es ihr, weshalb sie meist all ihre Zettel in einem einzelnen Block sammelte, anstatt sie auf verschiedene Ordner zu verteilen. Aktuell hatte sie ihre Ordner zwar noch jeden Tag dabei, was zu 100% dem Wohnheimsystem zu verdanken war, jedoch hielt dieser Zustand normalerweise nie länger als zwei Wochen an. Ob sich dies, nun, wo sie in der Heldenabteilung war ändern würde?

Mehr oder weniger wurde Akane aus ihren Gedanken gezogen, als sie mit der Schulter schmerzhaft gegen den Türrahmen stieß. Das brachte nun auch ihre Peinigerin dazu kurz anzuhalten. Innerlich, jedem ihr bekannten Gott dankend, erkannte die Grünhaarige wie Arisa sich zu ihnen gesellte und zustimmte sie beim Essen zu begleiten. Natürlich nicht, ohne wieder nachzufragen, ob ihre Anwesenheit überhaupt erwünscht war. Mit einem Zug befreite Akane sich aus dem Griff der Pinkhaarigen und konnte es sich nicht nehmen lassen ihrer Freundin sanft, jedoch bestimmt gegen den Hinterkopf zu hauen. Arisa wusste ganz genau was sie davon hielt, wenn die brünette sich mal wieder selbst herunterspielte.

Grade als die Schülerin es geschafft hatte etwas Abstand zwischen sich und Mina (wie sie gerade herausgefunden hatte) zu bringen, schlang sich ein pinker Arm um sie und zog sie unnachgiebig neben sich her. Auf der anderen Seite konnte Akane, durch einige ihrer eigenen grünen Strähnen hindurch ihre Freundin erkennen, welcher es in diesem Moment nicht besser zu ergehen schien als ihr selbst. Ohne Gnade wurden sie in die Cafeteria gezogen und anschließend von ihrer Klassenkameradin entlassen, mit den Worten, sie wolle schon einmal einen Platz suchen. Seltsame Person. Aber allgemein kam die 1-A ihr noch ein wenig Spanisch vor. Kurz dachte Akane an ihren Streit mit dem blonden Knallfrosch, dieser Gedankengang wurde jedoch schnell unterbrochen, als Arisa anfing mit ihr zu sprechen. Den Kopf minimal schüttelnd, um ihren Kopf zu klären, nickte sie zustimmend, folgte der dunkelhaarigen Brav und stellte sich mit ihr gemeinsam an. „Es ist kalt draußen, ich glaube Curry oder Eintopf wäre am passendsten.“ Sie selbst entschied sich ebenfalls für ein Curry, war bei Mina – der Einfachheit halber – ebenfalls bei Curry geblieben und so hielt sie nun ein Tablett mit zwei Gläsern, einer vollen Wasserflasche und den zwei Tellern in den Händen.

Dann erst fiel Akane ein, dass Arisa vorher noch das Sportfest angesprochen hatte. Durch den Fakt, dass sie ihr Essen hatten auswählen müssen, hatte sie das beinahe vergessen. „Uh… Ich glaube schon, hat sie nicht gegen diesen Vogelkerl gekämpft? Toko...irgendwas?“ Dabei warf Akane ihrer Freundin ein Grinsen zu, während sie mit den Schultern zuckte. Sie hatte die Kämpfe zwar verfolgt, jedoch war ihr Gedächtnis nun nicht SO gut. Sie wusste nur noch, dass auch Mina unter die besten 8 gekommen war.

Mit Arisa im Schlepptau kam Akane schließlich an einem Tisch an, welcher schon gut besetzt aussah. Sie erkannte die roten Stacheln von Eijiro, welcher zwischen sich und Mina Denki eingeklemmt hatte, dieser sah in diesem Moment eher weniger fröhlich aus und versuchte zu essen, ohne seinem Kumpel den Ellenbogen die Seite zu bohren. Kyoka saß ihnen gegenüber, zwei Plätze daneben – wenn man es denn Plätze nennen konnte – waren noch frei. Vielleicht ein wenig zu laut ließ die Heldenanwärterin das Tablett auf dem Tisch aufkommen und sicherte sich sofort den Platz am Rand, direkt gegenüber von dem Rothaarigen, mit dem sie ja schon ein paar Sätze gewechselt hatte. Arisa war nunmal bedeutend schmaler als sie selbst, da war es nur logisch ihr den Platz in der Mitte zu überlassen. Außerdem konnte sie so etwas Abstand zwischen sich und das aufgedrehte pinkte Mädchen bringen, welches sorglos den ganzen Tisch mit ihrer lauten Stimme unterhielt.

Zwar gehörte Akane auch zu den extrovertierten Menschen, jedoch war das heute, wo sowieso schon so viele Eindrücke auf sie einprasselten etwas zu viel des Guten. Trotzdem lächelte sie tapfer, nahm sich ihren Teller und begann zu essen, den Gesprächen interessiert lauschend. Nach dem ersten Bissen besah die Schülerin ihr Essen einen Moment skeptisch. Das war hervorragend. Die Schüler der allgemeinen Abteilung aßen normalerweise in einer anderen Cafeteria, lediglich den Helden und den Supportern war das Essen bei Lunch Rush genehmigt, jedoch hatte sie nicht gedacht, das es SO gut sein würde. Eifrig nahm sie das Essen wieder auf, um ihren Körper mit Energie zu versorgen. Beim Training würden sie diese ganz sicher brauchen.
Hit 'em right between the eyes







Denki Kaminari
NPC-Action
Woohooo
Montag 11. Jan - 12:50 Uhr

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Immer noch von summenden Kopfschmerzen geplagt war der Blonde seinem Kumpel gefolgt, die Gedanken versunken im heutigen Tag. Es war selten, dass neue Schüler mitten im Jahr in ihre Abteilung wechselten, und dann auch noch zwei so gutaussehende Mädchen. Irgendwie hatte dieser Umstand seinem Hirn - mal wieder - einen Kurzschluss verpasst, was mal wieder dafür gesorgt hatte, dass Kyoka ihn mit ihren Stöpseln malträtiert hatte. Eigentlich sollte er sich langsam daran gewöhnt haben, weh tun tat es trotz dessen jedes Mal aufs Neue.

Der Unterricht war anstrengend gewesen, Denki war nun nicht die hellste Kerze auf der Torte, doch heute fiel es ihm irgendwie noch schwerer sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Nicht, weil irgendetwas Wichtiges in seinem Kopf vor sich ging, viel eher, weil er viel zu fasziniert von der grünen Haarpracht seiner Vorderfrau gewesen war, welche zwei Plätze vor ihm neben seiner Lilahaarigen Klassenkameradin saß und so gar keine Probleme mit dem Stoff zu haben schien. Ihre Haarfarbe war irgendwie tiefgrün wie das von Izuku, jedoch konnte man immer mal wieder bläuliche Strähnen hervorschauen sehen. Dieser Umstand war viel zu interessant für den Blonden, weshalb er den halben Tag irgendwie an sich vorbeiziehen spürte.

Zwischenzeitlich hatte sich zwar das Ziel seiner Träumereien geändert – er schaute immer mal wieder zu Arisa hinüber, welche jedoch weitestgehend von Izuku verdeckt wurde. Erst als sich jemand auf seinen Tisch setzte, er einen harten Schlag gegen die Schulter kassierte und dadurch fast von seinem Stuhl rutschte, wurde er mehr oder weniger unfreiwillig wieder in die Realität zurückgeholt. „Sag mal Bro, kann es sein, dass du nichts mitgeschrieben hast?“

Ein wenig neben der Spur sah Denki auf, kratzte sich grinsend am Kopf und ließ ein leises „Ups?“ verlauten, was seinen rothaarigen Kumpel laut auflachen ließ. Da es anscheinend schon Zeit fürs Essen war, richtete Denki sich auf, streckte sich kurz und ließ darauf seinen Blick schweifen. Sofort erkannte er Mina, welche sich die neuen direkt unter den Nagel gerissen hatte. Ein Umstand, der Denki dazu brachte Eijiro anzugrinsen.

Da die beiden Jungs sowieso immer mit Mina und – eigentlich – Katsuki gemeinsam aßen, würde es nicht auffallen, wenn er ihnen folgen würde. „Yaomomo oder 'Katchan' bekommen den Stoff schon irgendwie in mein Gehirn.“ Sorglos wie eh und je zog er den Rothaarigen hinter sich her, bis in die Cafeteria. Mit einem Haufen Hamburgern auf dem Tablett ließen sie sich an einem Tisch fallen, Kyoka hatte sich zu ihnen Gesellt und auch Mina schien die Chance erkannt zu haben um die beiden Mädchen, welche in diesem Moment jedoch nicht auffindbar waren zu integrieren.

"Es wird ein wenig eng hier, aber wenn wir alle etwas zusammenrücken, sollte das schon passen, denke ich."
Das ließ sich Denki nicht zweimal sagen. “Oh ja, sie können gerne neben mich!“ Dabei rutschte er zu seinem Kumpel auf, überschritt dabei ziemlich sicher seinen persönlichen Wohlfühlbereich, sorgte dabei jedoch dafür, dass noch jemand neben ihm Platz finden konnte. Dass dieser Jemand dann jedoch Mina war, damit hatte Denki nicht gerechnet.

Ein wenig verstimmt wurde er nun von den beiden eingequetscht und dabei zu essen war quasi unmöglich ohne entweder Eijiro oder aber Mina mit dem Ellenbogen zu erschlagen.

Genau in diesem Moment kamen Akane und Arisa wieder. Erstere setzte sich an den Rand, Eijiro gegenüber, während die dunkelhaarige sich nun vor ihn setzen müsste. Breit grinsend verdrängte er das Gefühl von seinen besten Freunden gesandwicht zu werden und zog sein Tablett so weit zurück, dass die anderen genug Platz für ihr Essen haben würden.

Das Essen verlief weitestgehend schweigend, als jedoch die ersten ihre Teller von sich schoben, erhob Eijiro das Wort. „Seid ihr schon aufgeregt, wegen des Trainings gleich?“ Schmunzelnd schob auch Denki seinen Teller beiseite, versuchte sich umständlich ordentlich hinzusetzen und schob dabei Eijiro beinahe von der Bank. Interessiert musterte er die beiden Mädchen, welche sich wahrscheinlich noch gar nicht vorstellen konnten, was genau ihr Heldentraining eigentlich so beinhaltete.

„Apropos Training, weiß einer von euch, was wir heute machen?“
Den letzten Bissen herunter schluckend richtete der lebendige Elektroschocker sich nun an seine übrigen Klassenkameraden, denn er selbst hatte am Samstag – mal wieder – nicht zugehört.





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

but I would walk 500 miles

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and I would walk 500 more

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptySo 20 Sep 2020, 01:28


Arisa Aido
» Find someone that looks at you like Arisa looks at her food. «

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Ihr Blick war der Erwähnung der Außentemperaturen zu den Fenstern gewandert. Dichte Wolken verdeckten die Mittagssonne und legte einen grauen, tristen Schleier über die UA. Ob es demnächst schneien würde? Der Schneefall über die Weihnachtsfeiertage war recht spärlich gewesen und hatte sie daran gehindert, wirklich in Stimmung zu kommen, und obgleich Arisa kälteempfindlich wie eh und je war, konnte sie dem winterlichen Weiß nur Positives abgewinnen.
»Hach, ein warmer Teller, eine Kuscheldecke und knisterndes Kaminfeuer - nicht, dass ich jemals ein Haus mit Kamin besessen hätte -, aber das wäre die pure Definition von cozy, meinst du nicht auch?«, begann die Dunkelhaarige bereits träumerisch vor sich hinzuschwärmen, während sie gemeinsam mit ihrer Freundin und den drei Teller Curry sich auf den Weg zu Mina machten. Ja, Arisa selbst war vermutlich der Staatsfeind mancher Menschen mit ihrem Halb-Japanisch-Halb-Englisch, doch sie konnte es einfach nicht lassen, hier und da unpassenderweise Wörter einzuschmuggeln, die man auch gut in ihrer eigenen Sprache hätte sagen können.

»Oh, ich glaube, ich weiß, wen du meinst! Er sitzt hinter Bakugo, wenn ich mich recht erinnere, auch wenn ich nicht mehr weiß, wie er heißt«, erwiderte sie, als sie sich im Geiste die Sitzordnung vor Auge führte. »Ihm möchte ich, ehrlich gesagt, nicht nachts begegnen, aber ich bin mir sicher, dass er auch ganz nett ist.« Kurz verzog sich ihre Mundwinkeln zu einer kleinen Grimasse. »Wobei jeder neben Bakugo wie der Engel auf Erden erscheinen muss.«
Das fröhliche Funkeln verschwand für einen Moment aus ihren braunen Augen und stattdessen spiegelte sich eine Spur Ernst in ihnen wieder. Mit einem Seufzen gab sie zu Wort, »Mit euch beiden nebeneinander kann das alles kein gutes Ende nehmen... Ich weiß, dass es vermutlich sinnlos ist, es dir zu sagen, aber gib dein Bestes, dich zu beherrschen. Wenigstens einer von euch muss sich doch zusammenreißen!« Im Geiste sah sie sich jedoch bereits notgedrungen einmischen, ob sie wolle oder nicht. An dieser Stelle sandte sie ein Dankesgebet heraus, dass es im Notfall noch immer Recovery Girl gab.

Mit einem langgezogenen»Hiiieeeer, Akane-chan, Arisa-chan, hiieeer!« hatte Mina die Aufmerksamkeit der beiden auf sich gezogen.
Wie das Schicksal es so wollte, hatte die Pinkhäutige sich einen Tisch ausgesucht, an dem sich bereits drei Personen befanden, deren Namen sie glücklicherweise noch im Laufe des Morgens erfahren hatten. Arisa hatte in der kurzen Zeit bereits Gefallen an ihnen gefunden - mit Ausnahme von Denki vielleicht, den sie nicht ganz einschätzen konnte - und war gespannt darauf, mehr über sie zu erfahren.
Irritiert hatte Arisa ihre grünhaarige Freundin angeschaut, die ihr eigenes Essen am Rande des Tischs platziert hatte, obwohl sie als Erstes ankam und rein theoretisch bereits hätte reinrücken können. Die kleine Brillenträgerin war noch nie gut darin gewesen, den Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen, doch zur Abwechslung hinterfragte sie das Ganze nicht, sondern rückte auf den mittleren Platz. Dies lag jedoch nur daran, dass sie vor Hunger wortwörtlich starb und nun wirklich keine weitere Sekunde mehr vergeuden wollte.
»Und so sieht  man sich wieder, huh«, meinte Arisa mit einem leichten Lächeln an die Gruppe gewandt. »Einen Guten wünsche ich euch allen.« Vielmehr war sie nicht in der Lage, von sich zu geben, denn sobald sie auch nur den ersten Bissen von der köstlichen Mahlzeit Lunch Rushs gekostet hatte, konnte sie den Löffel erst wieder hinlegen, als sie bis auf den letzten Krümel aufgegessen hatte.
»Aaah, das war fast schon traumhaft gut«, murmelte Arisa mit  einem breiten Lächeln, während sie sich nach hinten fallenließ, die Hände auf ihren Bauch und den Kopf in den Nacken gelegt.
»Ja, Lunch Rushs Essen gehört schon seiner eigenen Klasse an«, erklang es von der anderen Seite des Tisches und wild schwängte Mina ihr Besteck herum, während sie sprach. »Vermutlich ganz anders, als was ihr in der Allgemeinen Fakultät  vorgesetzt bekommt, oder?«
»Apropos Allgemeine Fakultät - Ihr müsst uns einmal bei Gelegenheit mehr über eure ehemalige Fakultät erzählen. Wir haben so gut wie gar keine Kontaktpunkte zu euch«, brachte Kyoka sich zu ihrer Rechten in das Gespräch ein, die inzwischen ebenfalls ihre Mahlzeit beendet hatte.
»So viel Interessantes gibt es da gar nicht zu berichten«, meinte Arisa verlegen, die es nicht erwartet hätte, dass ausgerechnet Mitschüler der 1-A sich darum scheren würden, was die "Normalos" so trieben. »Gerade im Vergleich zu euch, wisst ihr.«

„Seid ihr schon aufgeregt, wegen des Trainings gleich?“, hörte sie schließlich Kirishima die Frage an sie richten, zu dem sie instinktiv schaute, den Blick auf die scharfen Zähne gerichtet. Wenn ich nicht wüsste, dass sein Quirk Verhärtung ist, könnte man doch glatt annehmen, dass er mit diesem Gebiss eine ähnliche Fähigkeit wie Gang Orca besitzt.
„Apropos Training, weiß einer von euch, was wir heute machen?“, kam es nun auch von Kaminaris Seite aus.

»Oh ja, aufgeregt und nervös. Ich kann's kaum erwarten, meine letzten Worte zu sprechen, bevor unser Lehrer - oder vielleicht sogar ihr - uns grün und blau schlägt«, entgegnete Arisa mit einem Schmunzeln und legte ihr Gesicht in ihre rechte Hand, während sie ihren Ellenbogen auf den Tisch vor sich ablegte, um sich zu stützen. Forsch blickte sie zunächst Kirshima und dann schließlich Denki an, der es sich anscheinend zum Ziel gemacht hatte, seinen rothaarigen Kumpel zu verdrängen. »So fett bist du noch nicht, dass du den armen Kirishima-kun von seinem Platz schmeißen musst. Wenn ich hierhin gepasst habe, dann überlebst du das auch. Außerdem - bisschen Nähe und Kuscheln gerade jetzt im Winter ist doch auch was Feines.« Ein fast schon spitzbübischen Grinsen hatte sich auf ihr Gesicht geschlichen.
»Also wenn ihr meine Sitznachbarn wärt, hätte ich nichts gegen Nähe und Ku-« Was auch immer Kaminari hatte sagen wollen, Kyokas Audiokabel, die sich tief in seine Ohren bohrten, brachten ihm augenblicklich zum Schweigen. Arisa würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie nicht genau das hatte provozieren wollen.

»Vermutlich das Übliche wieder, oder? Unsere speziellen Moves üben, hätte ich jedenfalls angenommen. In letzter Zeit machen wir das fast täglich«, kam Kyoka schließlich auf die ursprüngliche Frage zurück.
Spezielle Moves, huh? Innerlich war ihr das Lächeln bereits wieder vergangen, doch standhaft hielt Arisa die gute Laune aufrecht, um sich nicht anmerken zu lassen, dass ihr der Gedanke Angst machte, wie weit sie bereits hinterhinkten.
»Ich bin gespannt, was ihr alle drauf habt«, meinte sie stattdessen nur.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 13:00 Uhr 
Ort: Cafeteria
Angesprochen: Alle am Tisch, Akane Rinko







Eijiro Kirishima
» NPC Action «

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Er musste schon sagen, dass Denki sich echt zimperlich anstellte, während sie beisammen saßen und versuchten, das Mittagessen zu genießen. Hätte Aido das Ganze nicht kommentiert, hätte Eijiro selbst vermutlich das Wort ergriffen und mit seinem Kumpel zu rangeln begonnen, der es einfach nicht sein lassen konnte, ihn vom Platz zu drängen.

»Grün und blau schlagen? Awas, ich bin ja eh überzeugt, dass Rinko-san vermutlich auch den einen oder anderen zu Recovery Girl befördern könnte. Wenn sie schon die Männlichkeit besitzt, Bakubro so entgegenzutreten, muss da schon viel dahinerstecken, 'ne?« Vergnügt zwinkerte er der Grünhaarigen zu, seine Mundwinkeln zu einem breiten Grinsen verzogen. »Nicht, dass ich mich so einfach besiegen lassen würde, aber da es einen guten Grund dafür geben wird, wieso ihr hier seid, werde ich euch nicht unterschätzen.«
Enthusiastisch schlug der Rotschopf  seine Fäuste einander, die sich instinktiv verhärteten. Der Gedanke an das Heldentraining hatte sein Blut zum Pulsieren gebracht und wie so viele andere freute er sich auf den Nachmittag, der in der Regel so viel spannender war als die Unterrichtseinheiten am Morgen.
»Und du mit deinem Geist hast bestimmt auch einige Tricks auf Lager, Arisa-chan«, pflichtete Mina ihm bei. »Mensch, ich bin echt froh, dass die Mädelsfront in der 1-A jetzt bisschen zu wachsen begonnen hat. Wir können uns doch nicht immer von den Jungs die Show stehlen lassen, nicht wahr, Kyoka-chan?«

Eijiro schenkte den beiden Mädchen am anderen Tischende bereits keine Beachtung mehr und boxte stattdessen in Denkis Seite, »Ich glaube sogar, die Lehrer haben irgendetwas von Übungskämpfen gesagt? Anstelle des übliche Move-Trainings? Das wäre auf jeden Fall stark. Dann könntet ihr beide-« Er warf Rinko und Aido einen kurzen Blick zu, damit sie sich angesprochen fühlten. »- euch einen ersten Eindruck über all unsere Quirks machen und wir uns über eure. Selbst Bakubro würde sich das Heldentraining nicht entgehen lassen, also bereitet euch auf jeden Fall auf mehr Explosionen vor.«
Dabei sah er ausdrücklich in Rinkos Richtung, von der er bereits den Eindruck gewonnen hatte, dass auf sie und seinen explosiven Kumpel noch heitere Zeiten kommen werden. Bei Gelegenheit würde Eijiro einmal auf Bakugo rumhacken, um herauszufinden, was er von seiner neuen Sitznachbarin, die keineswegs aufs Maul gefallen war, hielt. Auch wenn er bezweifelte, dass er auch nur einziges Wort aus ihm herausbekommen würde, das keine Beleidigung darstellen würde.

»Aber wehe, ihr seid alle nicht fit genug für die Einweihungsparty am Abend dann«, fügte der Verhärtungsanwender schließlich hinzu, die gemischte Reaktionen am Tisch hervorriefen.
»Party?!« Mina, die entzückt zu klatschen begann.
»Wann wurde aus einem gemeinsamen Abendessen denn eine ganze Party Kyoka, die skeptisch eine Braue nach oben gezogen hatte.
»Hell yes, eine Party ist genau, das, was wir brauchen!« Denki, der beim Sprechen seine Blicke nicht von den beiden Neuen hatte lösen können.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 13:05 Uhr  
Ort: Cafeteria
Angesprochen: Alle am Tisch









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptySo 20 Sep 2020, 15:40


Akane Rinko
Now dance, fucker, dance

Montag 11. Jan - 13:20 Uhr
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Immer noch mit dem Löffel im Mundwinkel, hörte Akane den Gesprächen am Tisch zu, welche sich für diesen Moment erstmals ums Training drehten. Dabei entging der Grünhaarigen der selbstironische Kommentar von Arisa nicht, was wieder mal den Impuls in ihr Auslöste der dunkelhaarigen gegen den Hinterkopf zu hauen. Auch, wenn Akane selbst sich schon ähnliche Gedanken gemacht hatte. Wie würden sie heute abschneiden? Waren sie es wirklich wert in der Helden Fakultät unterrichtet zu werden? Oder würden sie spektakulär auf die Schnauze fliegen? Immerhin hatten die Schüler der 1-A schon acht Monate Vorsprung. Ob sie da mithalten könnten?

Die negativen Gedanken verdrängend, lachte Akane nur, das Gesicht mehr oder weniger sarkastisch verzogen. „Ich spüre den Muskelkater schon, obwohl das Training noch gar nicht angefangen hat.“ Dabei lachte sie leise auf, legte den Löffel auf ihren Teller und strich sich eine nervige Strähne aus den Augen. „Ich bin aber auch irgendwie aufgeregt, immerhin wissen wir gar nicht was da auf uns zukommt.“ Mit einem verwirrten Gesichtsausdruck versuchte Akane zu verfolgen, was Eijiro und Denki da taten, der zweitere machte sich nämlich mit einem Mal ziemlich breit und schob damit den rothaarigen beinahe von der Bank.

Aber nur beinahe, denn der Kerl mit den spitzen Zähnen hatte bedeutend bessere Reflexe als man es ihm vielleicht zugetraut hätte. Dazu kam dann auch noch der Kommentar seitens Eijiro, welcher ihr eindeutig mehr zutraute, als sie sich selbst. Die Hand am Hinterkopf lachte sie nur auf. „Ich muss zugeben, mein Interesse daran, mich auf körperlicher Ebene mit Katsuki anzulegen ist verschwindend gering.“

Denn das entsprach vollkommen der Wahrheit, immerhin konnte dieser Kerl verdammte Explosionen aus seinen scheiß Händen abfeuern. Was sollte sie da schon anstellen? Also abgesehen davon, dass sie ihm einfach die Hände abfrieren lassen könnte. Aber das war ja auch nicht das Ziel von einem Training. Auch wenn Akane nicht daran zweifelte, dass Katsuki ihr die Scheiße aus dem Körper prügeln würde, wenn er die Chance dazu bekommen würde.

Der einzige Umstand, der sie in diesem Moment beruhigte, war das breite Grinsen auf den Lippen des rothaarigen. Irgendwie steckte das einfach an, weswegen sie es nach einigen Sekunden schmunzelnd erwiderte. „Ich hab dir gesagt, ohne Quirk mach ich dich fertig!“ Das war eher semi-ernst gemeint, alles an ihrer Körpersprache signalisierte, dass sie nicht wirklich an diesen Ausgang der geschilderten Situation glaubte, doch traute sie sich, dem jüngeren frech zuzuzwinkern.

Irgendwie fasziniert beobachtete Akane, wie sich die Fäuste Eijios verhärteten, als er sie gegeneinander schlug. Dass der Jugendlich irgendwie alles was ihm gefielt als „männlich“ betitelte war irgendwie weird, jedoch hatte die Grünhaarige sich erstaunlich schnell daran gewöhnt, sie hatte schnell kapiert, dass der rothaarige eine ganz eigene Einstellung zu „Männlichkeit“ hatte, welche nicht an irgendwelche Geschlechter gebunden war.

Mina holte Akane zügig wieder in die Realität zurück, als sie anfing über Arisas Quirk zu sprechen. Manchmal fragte sich die Grünhaarige wirklich, wieso ihre Freundin ihre eigenen Fähigkeiten so oft schlechter sprach als sie eigentlich waren. Ihr Quirk war stark, ziemlich stark sogar und mit ein bisschen Training standen ihr bestimmt unglaublich viele Türen offen. Immerhin war ihre Fähigkeit etwas, auf dem man wirklich hervorragend aufbauen konnte. Und diese Chance würde sie hier in dieser Klasse ganz sicher kriegen.

Den Kommentar über das Kuscheln, welcher den Mund ihrer Freundin verlassen hatte, sorgte im Endeffekt dafür, dass die Grünhaarige mit ihren Stiefeln unter dem Tisch austrat und den blonden mit schmackes am Schienbein traf, als dieser sich doch tatsächlich traute weiter darauf einzugehen. Genau Zeitgleich schien auch Kyoka genug von den Kommentaren des Blonden zu haben, denn nur Sekundenbruchteile später steckte das Kabel, welches zu ihrem Quirk gehörte tief in seinem Ohr.

Die Antwort darauf war lediglich ein lautes Jammern, welches Akane ein Grinsen aufs Gesicht zauberte. Aber es schien wenigstens für einen Moment geholfen zu haben, denn Denki hielt endlich mal den Mund. Der Kerl war nicht unfreundlich oder gar übertrieben Schmierig wie der laufender Meter mit den lila Eiern auf dem Kopf, jedoch waren seine Kommentare manchmal schlicht weg unangebracht.

Special Moves? So weit waren die Schüler der Heldenklasse also schon mit ihrem Quirk-Training? Wahrscheinlich würden sie und Arisa sich die erste Zeit nicht mit dem Entwickeln von speziellen Techniken auseinandersetzen, sondern erst mal die Grundlagen durchgehen, immerhin waren ihre Fähigkeiten noch nicht so trainiert, wie es die ihrer Mitschüler waren. „Ich glaube nicht, dass wir da direkt mit einsteigen werden.“

Ein leises Lachen unterstützte die Aussage, während Akane nachdenklich ihre Hände betrachtete, welche kurz, nur zu Unterstützung, rötlich aufglühten, bevor das Leuchten schon wieder verschwunden war. Nicht, dass Akane sich nicht schon Gedanken darum gemacht hätte, jedoch fehlte ihr noch das Geschick um ihre Pläne umsetzen zu können.

Kurz huschte ihr Blick zur Seite, das Gesicht Ariasas musternd, welche schon beinahe verkniffen ihr Lächeln aufrechterhielt. Wahrscheinlich ging es ihr da ganz ähnlich wie Akane selbst, welche immer wieder daran erinnert wurde, wie viel Abstand zwischen ihnen herrschte. „Ich bin aber auch gespannt, ich kenne eure Fähigkeiten ja noch vom Sportfest, aber das ist ja nun auch schon Monate her wieder!“ Froh, die Aufmerksamkeit für einen Moment wegschieben zu können entspannte sich der Körper der Schülerin ein wenig.

Da unterbrach – wieder einmal – Eijiro ihre eigenen Gedanken, als er ansprach, dass es eventuell doch anders ablaufen könnte. Übungskämpfe? Na super. Bei ihrem Glück würde sie wohl erst bei Recovery Girl wieder aufwachen, sollte sie tatsächlich an den blonden Knallfrosch geraten. „Na, dann kann ich mir ja schon mal ein Krankenbett aussuchen, oder?“ Leise lachend schüttelte Akane den Kopf bei dem Gedanken am Morgen schon ihr Todesurteil unterschrieben zu haben. Jedoch war sie einfach keine Person, die so etwas auf sich sitzen lassen konnte. Wenn also Mr.Impulskontrolle-was-ist-das? der Meinung war, ihr blöd kommen zu müssen, sollte er sich über das Echo wirklich nicht wundern.

Dem Gespräch über die anstehende „Party“ lauschte die Schülerin eher weniger, viel mehr war ihr Blick auf die Uhr gerichtet, dessen Zeiger sich unerschütterlich bewegten, als würden sie versuchen Akane zu verhöhnen. Einige Zeit saßen sie noch in der Mensa, die Tabletts hatten sie schon weggebracht und unterhielten sich über Gott und die Welt, während die ersten Schüler schon wieder aufgestanden waren um nach draußen, oder zu ihren Klassen zu gehen. So fanden auch die sechs Schüler der 1-A pünktlich zum Stundenbeginn den Weg zu ihrem Klassenzimmer zurück.

Ein wenig nervös trat Akane durch die große Tür und das erste, was sie sah, war ein paar leuchtend roter Augen, welche sie argwöhnisch musterten. Natürlich. Super. Die Schultern straffend setzte sie sich, behielt das Lehrerpult im Blick und versuchte den Störenfried in Sportklamotten einfach zu ignorieren.

Und so kam es, wie Eijiro es vorhergesehen hatte. Durch die Tür stapfte ein Kerl, welchen keiner von ihnen erkannt hätte, wäre der Kamino-Vorfall nicht überall in den Nachrichten gewesen. In einem Anzug, welcher mehrere Nummern zu groß wirkte, stand All Might höchstpersönlich vor ihnen, die Hände in den Taschen seiner Hose vergraben und lächelte sie offen an. „Hallo Kinder.“ Fing er an, Akane wurde ein wenig übel, weil sie so aufgeregt war – immerhin hatte sie All Might vorher noch nie getroffen, auch wenn er seit Anfang des Jahres an dieser Schule unterrichtete -. „Wie ich sehe, habt ihr beiden euch schon gut eingelebt. Aido Arisa und Rinko Akane, richtig?“ Kurz fokussierten seine blauen Augen die Brünette, bevor er seinen Blick auf Akane richtete, welche nur vorsichtig nickte. Irgendwie wusste sie nicht was ich dazu sagen sollte, wobei sie nun wirklich nicht auf den Mund gefallen war.

„Damit ihr die Chance habt euch und eure neuen Klassenkameraden etwas besser kennenzulernen, wird es heute Übungskämpfe geben!“
Enthusiastisch hielt der ehemalige Nummer 1. Held eine blaue Karte hoch, auf welcher in weißen Lettern „Battle“ stand. Also wirklich Übungskämpfe.

„Wie bereits ein paarmal von uns gemacht gibt es ein Helden – Schurken – Szenario, im Gegensatz zu sonst jedoch 1 vs 1. Wir treffen uns im Ground Gamma in 15 Minuten.“ Damit drückte er auf einer Fernbedienung herum, welche an den Wänden Schränke herausfahren ließ, in welchen einige nummerierte Koffer zu finden waren. Es dauerte einen Moment, bis Akane verstand worum es ging, dann jedoch fing sie breit an zu grinsen.

Während alle anderen ihre Koffer schon geholt hatten, griff die Grünhaarige mit bebenden Fingern nach dem Koffer mit der Nummer 17. Einen aufgeregten Blick in Richtung Arisa später, wurde sie von einer Scharr Mädchen mitgezogen, welche ihnen unbedingt zeigen, wollten, wo sie sich umziehen könnten.
Hit 'em right between the eyes







All Might
NPC-Action
PLUS ULTRA
Montag 11. Jan - 13:30 Uhr

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Es hatte einige anstrengende Gespräche mit Aizawa und dem Rektor benötigt, damit Toshinori die Klasse weiterhin Trainieren durfte. Grade im praktischen Training war es, laut Shouta zu gefährlich für den ehemaligen Profihelden, jedoch war das wirklich nichts, was All Might davon abhielt, es nicht trotzdem machen zu wollen.

Also hatte er verhandelt und war zu dem Ergebnis gekommen, dass er so lange Grundlagen der Heldenkunde unterrichten durfte, wie er sich nicht in die Schusslinie begab. Und so hatte er für den heutigen Tag etwas organisiert, was ein wenig abseits des sonstigen Trainings stattfand. Ein 1 vs 1 Übungskampf. Nicht, dass die Schüler Probleme damit hätten gegeneinander anzutreten, jedoch hab es am heutigen Tag etwas, das anders war. Um genau zu sein, gab es zwei Dinge, die anders waren. Und diese beiden Dinge waren die neuen Schülerinnen der 1-A. Yagi selbst hatte noch nicht oft miterlebt, dass es Schüler aus der allgemeinen Fakultät hochgestuft wurden, jedoch schienen die beiden ganz schön was auf dem Kasten zu haben.

In die Akten der beiden durfte All Might nicht hineinsehen, das hatte der Rektor persönlich ihm verboten. Aber allein das Wissen, dass es eine Akte gab ,welche nicht nur die personalen Daten, der beiden festhielt, zeigte ziemlich deutlich, dass irgendetwas passiert sein musste, was den beiden Mädchen den Weg geebnet hatte. Und irgendwann würde er das auch noch herausfinden. Aber erstmal sollte er sich auf das aktuelle Training konzentrieren. Von Aizawa hatte er schon erfahren, dass Rinko nicht sonderlich gut mit Bakugo auszukommen schien – wenn es überhaupt Menschen gab, die gut mit dem Jungen auskamen -. Bakugo war stark, verdammt stark und hatte einen unerschöpflichen Ehrgeiz, was auf andere schnell bedrohlich wirken konnte. Jedoch kannte Toshinori den Jungen besser als seine Kollegen. Er wusste ganz genau, was unter den blonden Stachelhaaren steckte und hatte es sich zum Ziel gemacht ihn so gut zu unterstützen wie irgend möglich.

Schmunzelnd dachte der Blonde an seine beiden Jungs, welche irgendwie nicht in der Lage waren gemeinsam zu arbeiten, aber auch ohne einander nicht zu ihrer vollen Stärke erstrahlen konnten. Es war verzwickt, aber die Stimmung zwischen den beiden hatte sich seit ihrem Kampf im Herbst rapide verbessert. Für ihre Verhältnisse. Ein bisschen.

Beim Nachdenken hatte der Lehrer fast die Zeit vergessen, also griff er nach seinen Unterlagen und verließ den Raum, auf dem Weg zum Klassenzimmer der 1-A. Dort fielen wenigstens eine der beiden Neuen ihm auch direkt auf, immerhin hatte sie strahlend grünes Haar. Nach der zweiten neuen Schülerin musste er kurz suchen, aber auch dann fand er sie. Im Schnelldurchlauf begrüßte er die beiden und erklärte der Klasse was sie heute tun würden, bevor er ihnen Zugang zu ihren Heldenanzügen verschaffte und beobachtete, wie sie allesamt den Raum verließen, um sich umzuziehen.

Nur langsam folgte er ihnen, machte sich schon einmal auf dem Weg zum Trainingsgelände und stellte sich direkt vor dem Eingang auf, damit sie ihn nicht verfehlen würden. Er hatte sich schon ein paar Gedanken bei dem Training gemacht, so trainierten die älteren Schüler nämlich ihre Mobilität in Industriegelände und die beiden neuen hätten die Möglichkeit mit den Methoden dieser Schule zurechtzukommen. Einer war der Schurke, der andere der Held. Es war eigentlich eine Katz und Maus jagt auf einem verzwickten Kampfplatz, denn der Schurke sollte sein Hauptaugenmerk darauf legen zu verschwinden, während der Held versuchen musste den Schurken zu stoppen und Kampfunfähig zu machen. Kein normales, langweiliges Kampftraining, sondern etwas, was den Schülern auf dem Weg zum Helden etwas bringen würde!





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

but I would walk 500 miles

Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 Transp11

and I would walk 500 more

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyMo 21 Sep 2020, 00:18


Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Arisa war überaus froh, dass es Akane so einfach gelang, auf die Bemerkungen ihrer neuen Klassenkameraden einzugehen und das Gespräch spielerisch mit ihnen fortzuführen. Sie selbst kannte nur zwei soziale Modi: Entweder sie war fast schon langweilig nett, wie sie es zum aktuellen Zeitpunkt der Fall war, um keine negativen Eindrücke zu hinterlassen, oder beinahe unangemessen gemein im Versuch, eine witzige Aussage zu machen.
Es war nicht das erste Mal, dass sie eine Spur von Bewunderung und Neid empfand - nicht, dass sie es Akane nicht gönnen würde, im Gegenteil war sie überaus froh darüber und wusste es an ihrer Freundin wertzuschätzen. Nur manchmal wünschte sie sich, dass ihr solche Schlagabtäusche ebenfalls so einfach von den Lippen kommen würden und den gewünschten Effekt erzielen.
Auf die Tatsache, dass das gemeinsame Abendessen nun zu einer Party hochgestuft worden war, hatte sie nur ein verlegenes Lachen übrig; in ihren Augen war es ein wenig zu viel des Guten, aber die anderen schienen sich darauf zu freuen, weshalb sie nun auch nicht diejenige war, die sie enttäuschen wollte. Auch wenn Arisa sich zu 100 Prozent sicher war, dass ihre soziale und freundliche Batterie bis zum späten Abend vollkommen aufgebraucht sein und ihr jeder und alles bis dahin nur noch auf die Nerven gehen würde.

Die Mittagspause verging schneller, als erwartet, und ehe sie sich versahen, begab sich die kleine Truppe auch schon wieder auf dem Weg zurück zum Klassenzimmer - und siehe da, Kirishima hatte recht behalten, obgleich auch Arisa keinesfalls erwartet hätte, dass Bakugo dem Heldentraining fernbleiben würde. Dafür wurde dem Ganzen eine viel zu hohe Wichtigkeit beigemessen.
Mit einem Seufzen war sie zurück zu ihrem einsamen Platz gekehrt, doch viel Zeit verbrachte sie dort gewiss nicht. Ehe sie sich versah - oh, wie hatte sie das nur vergessen können! - war ein Lehrer, ein Held eingetreten, der nicht bekannter hätte sein können. Selbst in dieser Gestalt konnte die Dunkelhaarige nicht anders, als schiere Bewunderung für den Menschen zu empfinden, der so viel für die Gesellschaft geleistet hatte. Und genau diese Bewunderung galt es nun, zurückzuhalten, um nicht wie das schlimmste Fangirl auf Erden, welches All Might vermutlich tagtäglich begegnet, zu erscheinen.
Mit zusammengepressten Lippen und einer solch geraden und steifen Körperhaltung, die militärischen Offizieren ein anerkennendes Nicken entlockt hätte, hörte sie All Might dabei zu, wie er sie zuerst begrüßte und die beiden Mädchen schließlich direkt ansprach. Was Arisa erst Sekunden später wirklich zur Kenntnis nahm, als er bereits fortfuhr.

„Damit ihr die Chance habt euch und eure neuen Klassenkameraden etwas besser kennenzulernen, wird es heute Übungskämpfe geben!“
Seit dem Mittagessen hatte sie es bereits erwartet, doch die Aufregung und damit einhergehend stieg ins Unermessliche, als All Might die heutige Agenda tatsächlich beim Namen nannte. Arisa spürte den Enthusiasmus und die Freude, die in der Klasse aufkam, und konnte nicht anders, als von der positiven Energie angesteckt zu werden. Unruhig und mit funkelnden Augen holte auch sie ihren Koffer - Nummer 10 war die ihre geworden, wie sie erst vor Kurzem erfahren hatte -, nur um dann einen kurzen Realitätsschlag zu erleiden. In den Nachrichten hatte sie bereits erste Blicke auf die Outfits der anderen Mitschüler erhaschen können - und im Vergleich dazu war ihres, nun ja, der Inbegriff von nicht überwältigend.

Eine schwarze Leggings, ein cremweißes, kurzärmeliges T-Shirt und fricking Sportschuhe. Ja, Arisas Kreativität war damals mit ihr durchgegangen, als sie das Formular ausgefüllt und ihr Wunschkostüm beschrieben hatte. Sie sah mehr aus wie ein Schulmädchen vor dem Sportunterricht als eine Heldin. Beschämend. Zusätzlich zu dem Ganzen trug sie eine pinke Digitaluhr sowie eine modifizierte Brille, die sie noch harmloser aussehen ließ als ohnehin schon. Ihre langen Haare hatte sie zudem zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden, damit sie ihr beim Kampf nicht im Gesicht hängen würden. Es war nicht übertrieben zu sagen, dass sie inmitten der ganzen anderen Helden am liebsten im Boden versunken wäre.
Immerhin sah Todoroki auch nicht allzu spektakulär aus, stellte sie fest, nachdem sie ihren Blick durch die Reihen hatte schweifen lassen. Sie hoffte einfach nur, dass niemand sie darauf ansprechen würde.

»Nun, meine Kinder, wie bereits angekündigt, wird es sich heute um ein Helden-Schurken-Szenario im 1vs1-Stil handeln - die Paare selbst werde ich gleich im Anschluss noch auslosen«, ertönte All Mights Stimme, die augenblicklich die Aufmerksamkeit aller auf sich riss. »Dabei wird demjenigen in der Heldenrolle maximal 15 Minuten Zeit gegeben, um den Schurken zu besiegen und festzunehmen. Der Schurke hingegen hat zu Beginn eine Minute Zeit, um sich im Gebiet zu verteilen. Als Festnahme gilt hierbei das erfolgreiche Umlegen dieser Handschellen.« Hoch hielt er die besagten Gegenstände, ehe er mit seiner Erklärung fortfuhr, »Ist der Schurke in der Lage, bis zum Ende auf der Flucht zu bleiben oder den Helden kampfunfähig zu machen, gewinnt er.«

Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Arisa spürte, wie die Nervosität die Oberhand gewann, und zwang sich dazu, tiefe Atemzüge zu nehmen. Bei den Monstern, die es in der 1-A gab, war es unvermeidlich, dass sie sich am ersten Tag sogleich blamieren würde. Sie verpasste den Schwall an Fragen, die Iida All Might stellte, sowie die Antwort ihres Lehrers und konzentrierte sich erst wieder auf das eigentliche Geschehen, als die Paare verkündet wurden.


Kampfpaare: Held ~ Schurke:
 

Es fiel ihr wie ein Stein von Herzen, als sie hörte, dass sie gegen keinen der Top 8 des Sportfestes antreten würde. Den Namen Rikkido Sato konnte sie zwar so schnell keinem Gesicht zuordnen, doch da sie nicht die Ersten sein würden, hatte die Dunkelhaarige noch etwas Zeit, mehr über ihren Gegner in Erfahrung zu bringen.
Erst bei genauerem Nachdenken fiel ihr auf, dass Akanes Gegner Midoriya sein würde. Der andere Grünhaarige mit den abnormal starken Kräften. Es schien, als wäre die Vorstellung, im Krankenbett zu landen, nun doch nicht allzu absurd.
Sie wusste, dass jede aufmunternde Aussage nur leere Worte waren, weshalb sie sich damit genügte, ihrer Freundin als mentale Unterstützung die Hand auf die Schulter zu legen und ihr ein mitleidiges Lächeln zu schenken. »Auf dass wir unser Bestes geben, ne?«

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 13:40 Uhr 
Ort: Klassenzimmer 1-A >>> Ground Gamma
Angesprochen: Akane Rinko







Izuku Midoriya
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Er würde doch tatsächlich gleich am allerersten Tag gegen einer der Neuen antreten! Izuku konnte sein Glück kaum fassen und strahlend hatte er sich  an Uraraka und Iida gewandt, um seine Freude Ausdruck zu verleihen. »Ich kann aus erster Hand erfahren, zu was Rinko-san mit ihrem Quirk alles fähig ist! Das kann nur super werden.« Mit funkelnden Augen durchsuchte er die kleine Menge an Schülern der 1-A nach dem grünhaarigen Mädchen, um ihr ein begeistertes Grinsen zu schenken und ihr zu signalisieren, dass er sich darauf freute, in der zweiten Runde gegen sie anzutreten.

Zunächst würden es jedoch Todoroki und Jiro sein, die sich im Ground Genma gegenüberstehen werden - ein Kampf, den es ebenfalls zu analysieren galt, weshalb er sich spurtete, um mit den anderen in den Beobachtungsraum zu gelangen. Er würde das Ganze vermutlich nicht bis zum Ende schauen können, da er selbst rechtzeitig am Schauplatz des Geschehens sein musste, aber es war es ihm schon wert, nur einige wenige Minuten vom Kampf zu erhaschen.
»Sei aber ein wenig... weniger grob, ja, Deku-kun? Also zu Akane-chan«, sprach Uraraka ihn mit einem kleinen Lächeln von der Seite an und eine Spur von Sorge spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder. »Nicht, dass du sie absichtlich als schwächer behandeln solltest, aber wir wollen ja nicht, dass sie deinetwegen sofort ans Krankenbett gefesselt ist...«
Izuku spürte, wie das Blut  ihm ins Gesicht schoss, und abwehrend fuchtelte er mit den Armen vor seinem Gesicht herum. »I-ich weiß schon, Uraraka-san. Ich würde nie-niemals absichtlich jemanden in der Art verletzen!«
Ihr Lächeln wurde breiter, freundlicher und verlegen wandte er den Blick von seiner guten Freundin ab. »Das weiß ich doch, Deku-kun. Das war unnötig von mir zu sagen. Jetzt lass uns Kyoka-chan und Todoroki-kun beobachten. Sieh, es hat bereits begonnen.«
Sie wusste genau, wie man die Aufregung des Grünhaarigen wieder entflammte, und mit großen Augen blickte er zum Bildschirm auf, wo er jede Bewegung in sein Gedächtnis mitaufnahm.

»Todoroki-kuns Quirk wird ihm im Industriegelände bei der Suche keinen Vorteil verschaffen. Dahingegen hat Jiro-san den Vorteil, dass sie ihn vermutlich lange hören kann, bevor er überhaupt in ihre Reichweite kommt. Sollte er sie jedoch auch nur für einen Moment entdecken, hat er den Kampf vermutlich automatisch gewonnen, da er sie einfach in kürzester Zeit einfrieren und somit bewegungsunfähig machen kann.«
Ohne es wirklich zu realisieren, hatte Izuku seine Gedanken laut ausgesprochen, ohne auch nur einen Augenblick lang vom Monitor wegzusehen - weshalb ihm auch die schrägen Blicke seiner Mitschüler entgingen. Auch wenn sie es von dem One-For-All-Anweder gewohnt waren, war sein Verhalten manchmal doch ein wenig irritierend.
»Eh, Deku-kun?« Erst als Uraraka ihn von der Seite anstupste, fand er zurück zur Realität und kurz verwirrt blinzelte er das Mädchen an, das jedoch nur zum Ausgang deutete, um zu ihm signalisieren, dass er so langsam los sollte.
»Ah, danke! Wir sehen uns dann später!«, rief er ihr zum Abschied zu, ehe er sich hastig aufmachte.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 13:55 Uhr 
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Ochako Uraraka











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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyDi 22 Sep 2020, 19:23


Akane Rinko
Now dance, fucker, dance

Montag 11. Jan - 14:00 Uhr
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Mit unsicheren Schritten, den Koffer mit ihrer Heldenkleidung fest an ihre Brust gedrückt folgte Akane ihren Klassenkameradinnen. Auch, wenn die Grünhaarige ihr Kostüm selbst zusammengestellt hatte, war sie gespannt, was das Designbüro im Endeffekt daraus gemacht hatte. Und, ob der Anzug auch so funktionieren würde, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Etwas hinter den anderen schob sie sich in die Umkleidekabine hinein, welche ein wenig so aussah wie diese, die sie selbst aus dem Sportunterricht an der Mittelschule kannte. Ein wenig ehrfürchtig hatte sie den Koffer auf die Bank gestellt und ihn geöffnet, ein kleines Heft lag direkt oben auf und leuchtete ihr in einem strahlenden Weiß entgegen. Während die anderen sich schon umzogen, studierte Akane die ersten Seiten des Begleithefts, beschloss dann jedoch es einfach auszuprobieren.

Der enge schwarze Einteiler saß wie eine zweite Haut, spannte nicht, lag aber auch nicht zu locker. Die silbernen Bänder an den Oberschenkeln fühlten sich kühl auf ihrer Haut an und waren mit einem festen metallischen Material verstärkt. Genauso war es auch mit dem silbernen Halsband und den Handgelenksensoren, welche in die fingerlosen Handschuhe eingearbeitet waren.

Während sie sich den schwarzen Gürtel um die Hüfte schnallte, besah die Schülerin sich einen Moment in einem der Spiegel, welche im Waschraum der Umkleide zu finden waren. Ihr Anzug war weder besonders auffällig, noch irgendwie ein gestalterisches Meisterwerk, jedoch fühlte sie sich wohl. Und das war wohl wirklich das Wichtigste.

Aus einem Impuls herauf griff Akane sich ihren Eyeliner und zog sich senkrecht über das linke Auge einen dünnen Strich, welche ihr Outfit irgendwie noch etwas abrundete. Zuletzt band sie sich die Haare zu einem hohen Zopf hoch und schlüpfte in die beigelegten Stiefel. Da erst fiel ihr auf, dass ein Großteil der Mädchen schon fertig und bereit für das Training war. Ein letztes Mal in den Spiegel blickend, nickte Akane sich selbstbewusst zu und schloss zu Arisa auf, welche in der schwarzen Leggings und dem hellen Shirt fast aussah wie in ihren normalen Sportklamotten. Lediglich die leuchtend pinke Uhr fiel irgendwie vollkommen aus dem Rahmen. Sich einen Kommentar dazu wohlwollend verkneifend, beließ die Grünhaarige es dabei, ihrer Freundin freundschaftlich auf die Schulter zu klopfen.

Wie schon im Klassenraum hing sie förmlich an All Mights Lippen, irgendwie hatte sie noch gar nicht realisiert, dass es gleich ernst werden würde. Dass sie allesamt wirklich kämpfen würden. Nicht nur wie bisher, wenn sie ihre eigenen Kampffertigkeiten in einer kleinen Gruppe außerhalb der Schule trainierte. Nein. Hier würde es um mehr gehen als das. Hier ging es darum, zu beweisen, dass sie es verdient hatte am heutigen Tag hier in der Heldenfakultät zu stehen.

Der Ausdruck auf Akanes Zügen war ernst, fast ein wenig verbissen, während sie angespannt zuschaute, wie ihr Lehrer die Paare für das Kampftraining zog. In ihrem Kopf spielte sich immer wieder ab, wie diese Stunde ablaufen würde, welche Rollen sie einnahmen und welches Ziel es zu erreichen galt. Fliehen, Fangen oder besiegen. Das waren die Möglichkeiten, die ihnen blieben. Das System war simpel, jedoch handelte es sich um ein Setting, welches wohl auch bei der Schurkenbekämpfung im Freien nicht selten Realität wurde.

Als alle 22 Schüler verteilt waren, lief es der Heldenanwärterin eiskalt den Rücken herunter. Unsicher schaute sie zu Izuku hinüber, welcher sich seinen Freunden zugewendet hatte und aufgeregt mit ihnen sprach. Ein wenig überfordert drehte sie sich zu Arisa um, besah ihre Hände und seufzte tief. „Okay. Ich gewöhne mich schon mal an den Gedanken ein Krankenbett beziehen zu müssen.“ Dabei huschte ein gequältes Grinsen über ihre Lippen.

Ganz ruhig.

Nicht so wirklich anwesend folgte sie den anderen zum Beobachtungsraum, wo sie – mehr oder weniger aneinandergedrängt – versuchten den Kampf von Shoto und Kyoka zu verfolgen. Dabei versuchte Akane herauszufinden, bei welchem der Jungs es sich im Rikkido handelte, denn der Name selbst sagte ihr gar nichts. Immerhin musste die Grünhaarige ja wissen, ob sie ihrer Freundin ein Bett auf der Krankenstation freihalten musste. Jedoch ließ es sich in diesem Moment irgendwie nicht aus den Gesprächen der anderen herausfiltern, weswegen das Mädchen mit den bläulichen Augen im Endeffekt einfach für Arisa hoffte, dass es sie besser erwischt hatte, als sie selbst.

Im Kopf ging Akane derweil im Schnelldurchlauf alles durch, was sie über den Quirk des anderen Grünhaarigen wusste. Beim Sportfest hatte er sich selbst schlimmer verletzt als seinen Gegner, seine Angriffe beschränkten sich, ihres Wissens nach, auf seine Finger und die Fäuste.

(Wenn sie wüsste…)

Die Angriffe als solches waren jedoch abartig stark. Sollte sie sich treffen lassen, wäre es wohl unweigerlich vorbei, also musste sie ihn so schnell wie möglich Handlungsunfähig machen, sobald sie aufeinandertrafen. Sollte sie es denn schaffen ihn einzuholen. Über die Mobilität des anderen wusste sie nämlich absolut nichts.

Plötzlich aus ihren Gedanken gerissen sah Akane auf. Jemand hatte ihr von hinten auf die Schulter getippt und mit großen Augen sah sie zu dem Rotschopf auf, mit welchem sie ja schon einige Worte gewechselt hatte. Das Grinsen auf seinen Lippen war breit wie eh und je, als er ihr fest gegen die Schulter schlug.

„Viel Glück gleich mit Midoriya-kun! Zeigs ihm!“ Kurz glaubte Akane zu erkennen, wie sein Grinsen noch breiter wurde, seine spitzen Zahnreihen funkelten im Licht der Neonröhren über ihnen, während die angesprochene nur unbeholfen grinste. „Wird schon schiefgehen nicht? Wenigstens niemand, der versucht mir die Seele aus dem Leib zu sprengen.“ Unauffällig, auffällig zu dem blonden Unruhestifter schielend, welcher sich grade lautstark mit seinem Gegner stritt, zuckte sie nur mit den Schultern. „Ich glaube, ich sollte mich langsam auf den Weg machen.“ Entschuldigend lächelte die Grünhaarige Eijiro zu, drehte sich nochmal zu Arisa um und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. „Auf das ich mich morgen noch bewegen kann!“

Im Hintergrund bekam sie nur mit, dass Shoto anscheinend gegen Kyoka gewonnen hatte, wobei sie den Kampf als solchen durch ihre Gedankengänge irgendwie verpasst hatte. Doch nun war es an ihr. Mit – gespielt – sicheren Schritten verließ Akane den Beobachtungsraum, passierte den Eingang zum Trainingsgelände und hörte hinter sich die federnden Schritte ihres Kontrahenten, welcher sich wohl ebenfalls an seine Startposition begab.

Freundlich – und sichtlich aufgeregt – winkte er ihr zu, seine grünen Locken wippten dabei im Takt seiner Bewegungen. Offensichtlich freute er sich mehr als die Grünhaarige selbst. Auf dem Startpodest stehend blickte die Schülerin sich aufmerksam um, dehnte ein letztes Mal ihre Glieder und wartete angespannt auf das Startsignal.
Hit 'em right between the eyes







Rikido Sato
NPC-Action
SHUGAR RUSH
Montag 11. Jan - 14:00 Uhr

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Der große Schüler hatte sich während des Morgens zurückgehalten so gut es ihm Möglich war, immerhin wollte er nicht wie Katsuki oder Izuku direkt im Angesicht der beiden neuen Auffallen. Ob jetzt positiv oder negativ sei mal dahingestellt. Jedoch hatte er es sich nehmen lassen, die beiden darüber in Kenntnis zu setzen, dass er ihnen gerne etwas backen würde.

Immerhin tat der Schüler das wirklich gerne – und gut, wenn man den Mädchen aus der Klasse Glauben schenken durfte. Dass die Jungs daraus direkt eine ganze Feier machen wollten, sorgte eigentlich nur dafür, dass dem riesigen Kerl der Schweiß auf der Stirn stand.

Im Kopf ging er schon den ganzen Tag die Dinge durch, die er nach dem Training brauchen würde, um für den gesamten Chaotenhaufen zu backen. Zum Glück hatten Koji und Mashirao sofort angeboten ihm zu helfen, was seinen Zeitplan ein wenig luftiger aussehen ließ. Dass er durch seine Grübeleien den halben Unterricht verpasste, nahm der Junge mehr oder weniger wohlwollend in Kauf. Immerhin war er bisher nie sonderlich schlecht in der Schule gewesen und ein gutes Verhältnis mit seinen Mitschülern war doch genauso wichtig wie eine Stunde Mathematik.

(Eigentlich sollte er sich mehr anstrengen, jedoch findet er eigentlich, dass der 12. Platz bei den schriftlichen Trimesterabschlussprüfungen gar nicht so übel ist.)

Der theoretische Unterricht ging also unglaublich schnell vorbei, und kaum klingelte es verabschiedeten sich die drei Jungen, welche sich für die Vorbereitung der „Party“ abgesprochen hatten ins Wohnheim der 1-A. Zu dritt verteilten sie sich auf die Gemeinschaftsküche und das kleine Backparadies, welches in Rikidos Zimmer zu finden war.

Eifrig bereiteten sie schon mal alles Wichtige – und Zeitintensive – vor, rührten Kiloweise Teig an, warfen gefüllte Formen in die Ofen und schlugen Sahne, bis die Maschine schier anfing zu rauchen. Die Schüsseln mit den Cremes in den verschiedensten Farben verschwanden in Kühlschrank, die Böden landeten abgedeckt auf den Balkonen der drei Bäcker – wobei Rikido die Hauptkoordinierung übernommen hatte und die anderen beiden lediglich machten was der größere ihnen sagte.

Dabei hatten sie zwar vollkommen vergessen selbst etwas zu essen, da die Helden jedoch wussten, dass das Training sonst kaum aushaltbar sein würde, steckten sie sich auf dem Weg zur Klasse noch ein paar Snacks ein, welche sie vertilgten, während sie, leise redend über den Schulhof trabten. Grade der Zuckerheld selbst stopfte beim gehen mehrere Energieriegel in sich hinein, um seinen Energiehaushalt auszugleichen. Nahrungsaufnahme war schlichtweg wichtig für seinen Quirk, und wenn er nicht ausgewogen aß, behinderte ihn dies lediglich im Kampf.

Und diese Energie würde er auch ganz sicher brauchen, stellte er fest, als er umgezogen vor Ground Gamma stand und ihren Lehrer dabei beobachtete wie er die Teams für die 1 vs 1 Kämpfe aus den zwei verschiedenfarbigen Kisten zog. Kurz warf er seinen Blick zu Arisa, gegen welche er im Laufe des Tages antreten würde. Insgeheim freute er sich schon ein bisschen, immerhin war es irgendwie spannend gegen einen Gegner zu kämpfen, dessen Fähigkeiten man kaum einschätzen konnte, jedoch ließ ihn genau dieses Unwissen ein wenig unsicher zurück. Es war ihm immer schwergefallen gegen Mädchen anzutreten und so zweifelte er auch jetzt. Verletzten wollte er sie nämlich eigentlich nicht.

(Der Arme Junge… Unterschätzt seine Gegnerin Maßlos.)

Jedoch packte ihn, spätestens beim Kampf zwischen Shoto und Kyoka der Ehrgeiz. Er würde der kleineren zeigen, was die Heldenfakultät zu bieten hatte! Genauso wie Shoto nicht gezögert hatte die lila haarige Dingfest zu machen, würde auch er nicht zögern!

Neben sich konnte er Momo unterdrückt fluchen hören, etwas, was er von der stellvertretenden Klassensprecherin irgendwie nicht erwartet hatte. Jedoch musste sie gegen Minorou antreten, da konnte er ihren Missfallen schon irgendwie verstehen, der kleine Kerl war nämlich nicht wirklich begannt dafür, gut mit Frauen umzugehen. Gespannt richtete sich sein Blick auf die große Leinwand.

Während nämlich Shoto noch dabei war, die riesige Eiswand, welche er zwischen Kyoka und dem einzigen Fluchtweg erbaut hatte wieder in ihre Ursprungsform zurückzuverwandeln, konnte man in einer Ecke des Bildschirms schon erkennen, wie die beiden Grünhaarigen Mitschüler sich positionierten. Der Kampf würde ganz sicher interessant werden.







Ochako Uraraka
NPC-Action
*float*
Montag 11. Jan - 14:00 Uhr

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Irgendwie war Ochako unwohl, als sie zusah wie Deku sich auf das kleine Podest stellte, welches seinen Startpunkt markieren würde. Ob er sich an ihre Worte halten würde? Sie wusste, er würde niemals jemanden Mutwillig verletzten, jedoch war er mittlerweile so starke Gegner gewöhnt, dass es die Brünette nicht wundern würde, wenn Deku aus Versehen seine Kraft unterschätzen würde.

Direkt vor sich konnte sie Arisa erkennen, welche ebenfalls auf den Bildschirm schaute, während All Might sich in seiner Position zurücklehnte, den Monitor fest im Blick. Er wäre wohl auch der einzige der hören konnte was da unten vor sich ging. Mit leichten Schritten gesellte sich die Heldenanwärterin zu Arisa, legte ihr einen Arm um die Schulter und schaute interessiert an ihr vorbei zu dem Part des Bildschirmes, durch welchen man die beiden nächsten Kämpfer sehen konnte.

„Wie schätzt du ihre Chancen ein, Arisa-Chan?“ In einem freundlichen Plauderton versuchte Ochako ein wenig mehr über die dunkelhaarige und ihre taffe Freundin herauszufinden. „Deku ist stark geworden, ich hoffe, er kann sich zügeln. Also nicht, dass ich glaube, Akane-Chan wäre schwach! Auf keinen Fall. Aber ich bin ehrlich. Ich glaube nicht, dass sie eine reale Chance hat...“ Ein wenig bedauernd schenkte die Brünette der neuen ein aufbauendes Lächeln. Den Helm hatte sie hinter sich auf den Boden gestellt, damit er ihr nicht im Weg war.

„Apropos. Schau mal hinter dich. Siehst du den riesigen Kerl in dem gelben Anzug? Das ist Sato-Kun.“ Unauffällig nickte sie in die Richtung des riesigen Schülers und zwinkerte verschwörerisch. „Er kann seine Kräfte durch aufgenommenen Zucker stark verstärken, was jedoch nicht sonderlich lange anhält und ihn auf Dauer kognitiv ausknockt. Wenn ich dir einen Tipp geben darf. Spiel bei ihm auf Zeit.“

Irgendwie hatte sie das Gefühl Arisa ein wenig helfen zu müssen. Sie glaubte durchaus daran, dass die beiden einiges auf dem Kasten haben mussten, sonst wären sie nun nicht hier, jedoch konnten beide eine kleine Starthilfe bestimmt gut gebrauchen. Wenn sie nur Akane vor dem Kampf noch erwischt hätte. Ein wenig bange war ihr dabei ja schon, die beiden mussten sicher noch auf dem Stand des Sportfestes sein, und niemand hatte seit dem solch einen krassen Leistungssprung gemacht, wie Deku ihn vollführt hatte. Immerhin hatte er innerhalb einiger Wochen seinen kompletten Kampfstil verändert.

Trotzdem drückte sie ihrer neuen Klassenkameradin die Daumen, immerhin waren sie Mädchen, und Mädchen müssen zusammenhalten!





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyDo 24 Sep 2020, 17:28


Izuku Midoriya
» NPC Action - “Villain” «

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Schiere Aufregung pulsierte durch seine Adern, als er sich auf seine zugewiesene Position begab und begann, auf der Stelle auf und abzufedern. Ein Heldentraining in Form eines Helden-Schurken-Szenarios war sicherlich keine Seltenheit, doch insbesondere in den letzten Wochen hatte sich die Klasse 1-A überwiegend mit dem Training ihrer speziellen Attacken befasst. Alles in Izuku brennte darauf, sein Können in einer solchen Situation endlich wieder einmal unter Beweis stellen zu können - und darüber hinaus die Kräfte Rinkos hautnah kennenlernen zu dürfen.

Die Grünhaarige hatte sich indessen unweit von ihm aufgestellt und fröhlich hatte er ihre Anwesenheit zur Kenntnis genommen. Verschiedene Gedanken rasten durch seinen Kopf, während er auf das erste Zeichen wartete, das ihm signalisieren würde, dass er als Schurke aufbrechen können würde. Izuku nahm selten die Rolle des Antihelden ein, weshalb er sich nicht ganz sicher war, wie er sich zu verhalten hatte - davon einmal abgesehen wurmte es ihn, dass es sein Hauptziel war, vor Rinko wegzurennen. Viel lieber würde er sich ihr in einem direkten Kampf stellen wollen.
An sich spricht jedoch auch nichts dagegen, oder? Wenn ich sie besiegen sollte, dann hätte ich auch als Schurke bestanden. Ein wahrer Villain würde sich aber vermutlich nicht freiwillig einen Kampf aussetzen, von dem er nicht überzeugt ist, ihn unter jeglichen Umständen zu gewinnen. Ein grüblerischer Ausdruck war auf das Gesicht des One-For-All-Anwenders gehuscht und fast hätte er deswegen den Beginn der zweiten Runde verpasst. Perplex war Izuku untätig stehengeblieben, als das Signal ertönte, und es verstrichen einige - kostbare - Sekunden, bis er sich im Griff hatte und schließlich in die Rolle des Schurken schlüpfte.

Indem Izuku seine Kraft auf seine Beine konzentrierte, sprintete er in einem Mordstempo los und sprang im weiten Bogen auf die ersten Röhren, von denen es im Ground Gamma zugenüge gab. Er wusste, dass er das Terrain zu seinem Vorteil nutzen sollte, weshalb es nicht infrage kam, dass er sich ausschließlich auf dem Boden aufhielt.
Er selbst merkte jedoch, dass das Tempo, das er eingeschlagen hatte, fern von seiner maximalen Geschwindigkeit war, was unter anderem darin begründet lag, dass er nicht wegrennen wollte. Doch ihm war bewusst, dass es nicht intelligent war, sich spontan zu Rinko umzudrehen und ihr ohne einen ausgetüftelten Plan entgegenzustellen. Es war schon ein seltsames Gefühl, einen Schurken mimen zu müssen. Das Weglaufen alleine widersprach bereits allem, was er als gut empfand.

Weiter im Zentrum des Industriegebiets kam Izuku schließlich zum Stillstand - er war sich sicher, dass Rinko sich inzwischen ebenfalls in Bewegung gesetzt hatte. »Wie lange es wohl dauern wird, bis sie in meine Nähe kommt?«, murmelte der Grünhaarige nachdenklich vor sich in, seine Umgebung im Auge behaltend. Er konnte seine neue Mitschülerin und die Möglichkeiten, die sich mit ihrem Quirk ergaben, nicht im Geringsten einschätzen. Etwas, was seine Neugier nur umso mehr entfachte. »Wenn ihr Quirk dem von Todoroki-kun nicht unanähnlich ist, wird sie mich vermutlich aus der Distanz attackieren wollen. Wenn ich sie dahingegen zuerst sehe, kann ich mich ihr umgehend annäheren, um den Abstand zu verringern. Das heißt, derjenige, der den jeweiligen anderen zuerst entdeckt, wird bereits einen entscheidenden Vorteil erlangen.«
Izuku spürte die kribbelige Anspannung in seinen Gliedern und ein herausforderndes Lächeln hatte sich auf sein Gesicht geschlichen, während er auf einen der Röhren, versteckt hinter einem der Gebäude, Deckung genommen hatte, jederzeit bereit, sich auf seine Gegnerin zu stürzen, sobald sie in sein Sichtfeld geraten würde. Bewusst hatte er sich in alle Richtungen hin Fluchtwege offengelassen.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:02 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: xxx







Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Arisa hatte großen Respekt und großes Vertrauen für ihre Freundin; in all den Jahren hatte sie die Grünhaarige zu lieben und schätzen gewonnen und wusste, zu welch fantastischen Dingen sie fähig war. Mit einem breiten, aufmunternden Lächeln hatte sie ihr viel Erfolg gewünscht, bevor sie aufgebrochen war, und sich nun wieder dem Bildschirm zugewandt, um das Ende des Kampfes zwischen Kyoka und Shoto - die Arme schien keine wirkliche Chance gehabt zu haben - zu beobachten.

Ja, Akane war in Arisas Augen schlichtweg eine beeindruckende Person mit einer noch beeindruckerenden Persönlichkeit. Und trotzdem kam die Dunkelhaarige nicht daran vorbei, selig die Hände vor der Brust zusammenzulegen und darum zu beten, dass ihre Freundin nicht für allzu lange an das Krankenbett gefesselt werden würde. Mit Midoriya vermutlich gleich im Bett nebendran.
Einerlei, wie der Kampf ausgehen würde, eins war, nachdem das Mädchen die Aufnahmen des Sportfests gefühlt hunderte Male betrachtet war, gewiss: Midoriya war niemand, der sich zurückhalten würde, und seine Schläge sahen so aus, als wären sie nicht nur schnell, sondern würden auch verdammt wehtun. So sehr, dass er nicht nur Akane zu Recovery Girl befördern würde, sondern auch sich selbst, weil es den Anschein erweckte, dass er sich mit jeder Attacke selbst Schaden zufügte. Ein zweischneidiges Schwert.

Überrascht blickte Arisa auf, als sie Ochakos Stimme vernahm, die sich zuvor noch an Midoriyas Seite befunden hatte. Vom freundlichen Austausch am Morgen war sie ihr noch gut in Erinnerung geblieben und es freute sie ungemein, dass sie sie angesprochen hatte, sodass sie selbst vom Schicksal erspart blieb, alleine in der Gegend rumzustehen, während sich alle anderen Mitschüler austauschten.
»Als gute Freundin bin ich dazu verpflichtet, daran zu glauben, dass Akane-chan gewinnt. Und ich denke auch, dass es nicht unmöglich ist - sie hat den einen oder anderen Trick auf Lager, mit dem sie ihm bestimmt überrumpeln kann.« Unwohl kratzte sie sich am Hinterkopf und wandte den Blick von Ochako ab, ehe sie fortfuhr.  »Aber wie du selbst schon sagst: Midoriya-kun scheint beängstigend stark zu sein.« Verlegen erwiderte Arisa schließlich das Lächeln das Ochako ihr schenkte. Sie war schon wirklich  sehr süß und so rein.
»Wenn ich ehrlich bin, bin  ich froh, wenn wir sie morgen im Unterricht zu Gesicht bekommen. Midoriya ist wirklich eine harte Nummer. Ich schätze, das Einzige, was Akane-chan sich wirklich zum Vorteil machen kann, ist die Tatsache, dass er sich ständig etwas bricht, wenn er sein Quirk benutzt, oder?« Sie warf der Brünetten einen fragenden Blick zu.

„Apropos. Schau mal hinter dich. Siehst du den riesigen Kerl in dem gelben Anzug? Das ist Sato-Kun.“
Arisa folgte dem Nicken des Mädchen zu der massigen Gestalt, dessen Quirk sie ihr mitsamt von Tipps und Tricks darlegte. Die Brillenträgerin war nicht besonders gut darin, sich Gesichter zu  merken, und insbesondere in Kombination mit dem Heldenkostüm fiel es ihr schwer, in ihren Gegner den Jungen zu erkennen, der ihr vor einigen Stunden nach angeboten hatte, einen Willkommenskuchen zu backen. Dass er diese bereits in der Mittagspause gemeinsam mit der Hilfe von Klassenkameraden vorbereitet hatte, konnte sie nun noch weniger erahnen.
»Auf Zeit spielen, huh...«, murmelte Arisa gedankenverloren vor sich hin. Gerade Zeit war etwas, was sie nicht wirklich hatte, wenn man bedachte, dass sie ihr Quirk nur für wenige Minuten aufrechterhalten konnte und aufgrund der zeitlichen Begrenzung von 15 Minuten vermutlich auch nicht die Chance haben würde, ihre Fähigkeit zweimal zu aktivieren. Nichtsdestotrotz war sie für die Informationen dankbar.
»Vielen lieben Dank, Ochako-chan, ich werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten!«, meinte Arisa und bemühte sich um ein zuversichtliches Strahlen, auch wenn das Gefühl in ihrer Magengegend ihr signalisierte, dass Zuversicht das Letzte war, was sie empfand. Dennoch half ihr die Kenntniss über seine Fähigkeit dabei, dass sich in ihrem Kopf bereits die ersten Taktiken bildeten.

»Wer wird eigentlich dein Gegner sein?«, richtete Arisa mit ehrlichem Interesse die Frage an ihre Klassenkameradin. »Bei all den Namen, die vorhin genannt wurden, bin ich komplett durcheinandergekommen - und ehrlich gesagt, habe ich auch gar nicht mehr so wirklich zugehört, nachdem ich zugeteilt wurde.« Zwar wurde ihr Ton gegen Ende hin ein wenig kleinlaut, aber dennoch funkelte ein kleiner Schelm in ihren Augen auf, weil es sie auch nicht wirklich allzu sehr interessiert hatte, was nach Akane und ihr kam.
»Ich werde dir auf jeden Fall später auch fest die Daumen drücken! Auch wenn ich das von meinem eigenen Krankenbett aus machen muss«, meinte sie mit einem fröhlichen Lächeln.
Der Startschuss für die zweite Runde riss jedoch all ihre Aufmerksamkeit von dem Gespräch auf den Bildschirm und obgleich nicht sie diejenige war, die sich mit Midoriya, der sich nach einem kurzen Zögern in Bewegung setzte,  anlegen würde, spürte sie, wie ihre Muskeln sich anspannten.

»Absolute Zeitverschwendung, diesen Kampf überhaupt durchzuspielen«, vernahm Arisa eine äußerst laute, äußerst wütende Stimme hinter ihr und verwundert wandte sie sich um. Die Verwunderung blieb jedoch nicht von langer Dauer, als sie sah - oh welch Überraschung! -, wer doch unbedingt der Meinung gewesen war, es würde irgendjemanden interessieren, was er zu sagen hatte. »Selbst der verdammte Nerd wird mit dieser hässlichen Spinatgöre in Handumdrehen fertigwerden.«
Reine Verachtung sprach aus Bakugos Stimme, dessen Gesichtsausdruck die Definition von "genervt" war. Mit verschränkten Armen hatte er sich gegen die Wand nahe des Ausgangs gelegt und einzig Kirishima traute sich, ihm Gesellschaft zu leisten.

Unwillkürlich hatten sich die Züge auf Arisas Gesicht verhärtet und ihre Augen sich zu Schlitzen verengt, während der Ärger in ihr zu brodeln begann. Sie wusste nicht, was es war, dass ihr plötzlich den Mut verlieh, etwas zu entgegnen - vielleicht fühlte sie sich einfach sicherer, weil All Might in ihrer Nähe war und sie darauf vertraute, dass der ehemalige Hero Number 1 im schlimmsten Fall interferieren würde.
»Nur weil der "verdammte Nerd" vielleicht dich mühelos in Grund und Boden stampfen kann, ist Akane-chan auf der anderen Seite stark und talentiert genug, ihm das Wasser zu reichen.« Laut hatte Arisa das Wort erhoben, sodass ihre Stimme auch das andere Ende des Raums erreichte und nicht im Gemenge der unzähligen Gespräche unterging. »Also pass auf, was du sagst, Mister Kotzbrocken, denn du bist fern davon, auch nur besser als irgendwer in diesem Raum zu sein.«

Sie spürte die Hitze, in ihrem Gesicht, und fast schon überaus dramatisch hatte sie sich wieder von ihm weggedreht, um ihren Blick gen Bildschirm zu richten. Sie gab ihr Bestes, um die lauten und wüsten Beleidigungen zu ignorieren, die er ihr an den Kopf schmiss. Arisa war sich sicher, der einzige Grund, wieso sie jetzt noch am Leben war, der Anwesenheit All Mights sowie Kirishima und wer weiß wer noch den Schwachmaten, dessen einzige Charaktereigenschaft es zu sein schien, wütend und unausstehlich zu sein, im Zaum hielten, geschuldet war.
Los geht's, Akane-chan. Zeig ihnen, was du kannst. Zeig ihnen, dass wir uns hier zurecht einen Platz verdient haben. Fast schon trotzig starrte Arisa mit vor der Brust verschränkten Armen in das Gesicht ihrer Freundin, welches klar und deutlich auf dem breiten Bildschirm zu sehen war.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:02 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Ochako Uraraka, Katsuki Bakugo












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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyDo 24 Sep 2020, 22:46


Akane Rinko
Now dance,
fucker, dance
Montag 11. Jan - 14:03 Uhr

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Aus irgendeinem Grund war Akane mehr als nur angespannt, während sie den Blick ihres Gegners erwiderte. Er schien sich fast auf diesen Kampf zu freuen, während er der Grünhaarigen lediglich kalte Schauder über den Rücken jagte. Vielleicht lag es daran, dass sie den kleineren nicht einschätzen konnte, vielleicht lag es aber auch daran, dass dies ihr erster Kampf war, der Kampf, bei dem sie sich und ihre Daseinsberechtigung in der Heldenklasse verteidigen musste.

Gegen einen Gegner, welcher ihr Monate des Trainings voraus war, und vor allem: Gegen einen Gegner, welcher in den Top 8 des Sportfestes sein können mehr als nur bewiesen hatte. Schlicht weg, irgendwo herrschte eine gewisse Angst im Körper der 16-Jährigen, auch wenn sie wusste, dass der Kerl in der petrolfarbenen Kampfkluft sie niemals so sehr verletzen würde. Jedoch war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt um Angst zu haben! Entschlossenheit breitete sich, ausgehend von ihrem Herzen in ihrem Körper aus, ein schmales Lächeln verzog ihre Mundwinkel, während sie die Bewegungen ihres Kontrahenten eingehend musterte. Sie war nicht ohne Grund hier. Sie konnte verdammt stark sein. Und das würde sie jetzt dieser ganzen Klasse verdammt noch mal zeigen!

Noch einmal ging sie die Dinge durch, die sie über den Grünhaarigen wusste. Ob er nun Nah, oder doch eher Fernkämpfer war, konnte Akane kaum einschätzen, immerhin hatte er gegen Shoto Nahkampf, sowie Fernkampfangriffe genutzt. Allgemein schien er seine Angriffe bisher eher auf seine Hände, also seine Finger und seine Fäuste zu spezialisieren, vielleicht würde sie seinen Arm gepackt kriegen, wenn sie nur schnell genug auswich. Dafür musste sie ihn jedoch erst einmal einholen, denn eine Minute Vorsprung war nicht wenig. Vielleicht könnte sie seine Wärmesignatur in der kühlen Luft verfolgen und ihm so auf die Schlichte kommen. Das Gelände war wirklich prädestiniert für die Kletterfertigkeiten, welche Akane sich in der Mittelschule angeeignet hatte, jedoch wusste sie nicht wie schnell ihr Gegner war. Eigentlich basierten alle ihre bisherigen Überlegungen auf reiner Spekulation.

Mit einem seufzen gab sie auf. Im Voraus zu analysieren brachte also nichts. Sie musste sich überraschen lassen. Das Startsignal erweckte in ihr den Wunsch sich die Ohren zuzuhalten, doch zu ihrer Überraschung reagierte Izuku gar nicht. Viel mehr schaute er nachdenklich in ihre Richtung. Ob er auch versuchte sich einen Plan zu überlegen? Er schien auf Akane zumindest wie jemand, der analytisches Verständnis besaß.

Dann schien ihm jedoch aufzufallen, dass der Startton schon erklungen war, denn mit einem Mal breiteten sich, ausgehend von seinen Beinen blitzschnell rote Adern über seinen Körper aus, bevor petrolblaue Blitze um ihn herum zuckten wie eine Aura. Allgemein schien er auf einmal von innen zu leuchten, und schneller, als Akane es ihm zugetraut hätte war er über die Rohre über ihm davon gesprungen. Kurz huschte ein ungläubiger Ausdruck über ihr Gesicht, die Chancen, die sie sich ausgemalt hatte verschwanden im Nichts und kurz überlegte die Grünhaarige wirklich, ob sie ihn einfach entkommen lassen sollte.

Denn allein in diesen paar Bewegungen hatte sie erkannt, wie sehr der Junge seine Technik verbessert hatte. Auch schien er sich nicht mehr selbst mit seinem Quirk zu verletzen. Und dieser Umstand änderte alles.

Jedoch hatte die Heldenanwärterin keine Wahl. Sie hatte sich für diesen Weg entschieden und würde ihn gehen.

Fast wie ein Hase hüpfte Izuku über die Industriegebäude hinfort, verschwand schnell aus ihrem Sichtfeld und wieder kehrte die Anspannung in ihren Körper zurück. „Heilige Scheiße…“ Leise murmelnd machte Akane sich nun bereit, die Hände zu Fäusten geballt wartete sie, versuchte im Auge zu behalten, wohin er sprang, jedoch sah sie nun auch die blitzartigen Funken nicht mehr, welche ihn umgeben hatten. Da ertönte das zweite Signal und mehr oder weniger entschlossen sprintete Akane los.

In ihren Händen glühten in einem neutral weißlichen Ton auf, als sie ihren Quirk aktivierte und sich auf ihre Augen konzentrierte. Das Leuchten intensivierte sich, legte sich auf ihre bläulichen Seelenspiegel und ließ sie bedeutend heller erscheinen, als sie wirklich waren. Mit schnellen Schritten bewegte sie sich, noch auf dem Boden auf die nächste Wand zu. Deutlich konnte sie sehen, wo der Schüler sich durch die kalte Umgebung bewegt hatte. Signalrot leuchtete die Spur, die er hinterlassen hatte deutlicher als jedes Neonlicht.

Direkt vor der Wand hielt Akane kurz inne. Sie musste sich konzentrieren, wenn sie nicht riskieren wollte sich selbst zu verletzen. Ein letztes Mal tief durchatmend sprang sie los, kletterte in einem Mordstempo los, bewegte sich zwischen den Rohren, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Und dabei hinterließ sie helle, gefrorene Abdrücke auf den Wänden, den Rohren und jedem Gegenstand, an dem sie sich festhalten musste, um höher hinaus zu klettern.

Ganz bewusst regelte sie die Temperatur ihrer Handschuhe so weit herunter, dass diese, durch die Feuchtigkeit ihres Schweißes an den Objekten festfroren die sie Berührte. Mit einem heiklen Spiel zwischen Hitze, um ihre Finger wieder von den Wänden zu lösen und Kälte, um sich erneut festzuhalten, sicherte sie ihre Kletterpartie und arbeitete sich sicher und zielgerichtet nach oben. Dabei leuchteten ihre Hände wechselnd in einem frostigen Blauton und einem warmen Rotton auf..

Schnell war sie auf dem Dach, ließ den Blick kurz schweifen und entdeckte die Spur ihres Gegners sofort wieder einige Meter neben sich. Leise knurrte Akane auf, als sie, von ihrem Quirk begleitet begann, ihre Hände wieder aufzuwärmen und so auch ihre eigene Körpertemperatur wieder zu stabilisieren. Denn schnell hatte sie sich selbst beinahe ungesund heruntergekühlt. Wohlwollend bemerkte sie jedoch, dass sie, durch den Anzug, den sie trug einen viel größeren Spielraum hatte und die Zeit, die sie ihren Quirk auf sich selbst anwenden konnte, eindeutig höher war als gewöhnlich. Es blieb jedoch keine zeit, um sich darüber zu freuen.

Denn fast sofort begannen die Kopfschmerzen in ihrer Schädeldecke zu drücken, welche sie immer überkamen, wenn sie zu schnell, zu große Temperatursprünge verursacht, diese ignorierte sie ganz bewusst. Ein wenig unter Zeitdruck nahmen ihre Schritte wieder an Tempo auf, sie sprang von ihrem Dach aufs nächste, rollte sich ab und lief weiter. Nutzte all ihre Erfahrungen die sie beim gelegentlichen Parkourslaufen und den Klettertouren mit ihrem ehemaligen Freundeskreis gemacht hatte und schwang sich über eine Brüstung nach oben, auf eine höher gelegene Plattform.

Dabei ließ sie die Wärmesignatur Izukus nie aus den Augen. Zumindest, bis sie ihr Ende gefunden hatte, und sich auf einmal, mit einem, auf sie zufliegenden Körper arrangieren musste. Erschrocken taumelte sie zurück, wäre dabei fast von der Brüstung gefallen und hielt sich im letzten Moment fest, als ein kraftvoller Tritt über sie hinweg flog. Dieser hätte sie ganz sicher einmal ans andere Ende des Geländes gebracht, wenn er getroffen hätte.

Kämpfte Izuku nicht eigentlich mit den Händen? Wieso trat er dann nach ihr? Zeit um darüber nachzudenken hatte sie jedoch nicht, denn ein Fuß fuhr in einem ungeheuren Tempo auf sie herab, und zwang sie dazu, die Stange, an der sie sich festgehalten hatte loszulassen. So fiel sie zwar auf das tiefer gelegene Dach zurück, hatte aber ihren Gegner im Blick. „Du hast mich schnell gefunden Rinko-San!“ Fast ein wenig hyperaktiv sprang der Junge zu ihr herunter, die Blitze, die immer noch um ihn herumzuckten, irritierten sie dabei ungemein.

Um sich konzentrieren zu können deaktivierte sie ihren Quirk, um ihre Sicht wieder zu neutralisieren, nur um dann wieder überstürzt einem Tritt auszuweichen. Dieser Kerl war verdammt schnell. Wie sollte sie nur an ihn herankommen?

Da fiel ihr etwas auf. Izuku schien den Nahkampf zu suchen, versuchte immer nahe an ihr zu landen und keine Distanz zwischen ihnen aufkommen zu lassen. Während sie einem weiteren Angriff auswich, dabei wieder fast vom Dach fiel und sich nur halten konnte, weil sie, bevor sie fallen konnte nach vorne Sprang, unter einem Tritt hindurch rollte und so hinter Izuku wieder zum Stehen kam, ging ihr ein Licht auf. Izuku verglich sie offensichtlich immer noch mit Shoto, welcher ein reiner midrange- oder highrange-Kämpfer war. Und gegen diese kam man am besten an, wenn man in den Nahkampf ging.

Dass ihr der Umstand, immer mit dem Kerl verglichen zu werden einmal einen entscheidenden Vorteil bringen würde, hätte die Schülerin nicht erwartet. Zwar sah sie nun ein Licht am Ende des Tunnels, durch ihre Grübeleien wurde sie jedoch unvorsichtig, reagierte einen Moment zu spät und spürte noch, wie ein Schienbein sich tief in ihren Magen grub.

Erstickt aufschreiend flog sie über das Dach hinweg, landete auf einer, von Metallstäben umzäunten Plattform und rollte noch mehrere Meter über den Beton, bevor sie würgend liegen blieb. Sie brauchte alles an Selbstbeherrschung um sich ihr Frühstück nicht nochmal durch den Kopf gehen zu lassen, während der Schmerz schreiend Laut durch ihren Körper jagte. „Shit.“ Zitternd richtete sie sich auf, erkannte, wie der Grünhaarige ihr folge und sich bereit machte noch einmal anzugreifen.

Aber nicht mit Akane. Sie würde sich nicht so schnell unterkriegen lassen, nicht so schnell verlieren. Immerhin hatte sie einen Ruf zu verteidigen.

Entschlossenheit flammte in ihrem Blick auf, als sie sich mit einem knurren wieder aufrichtete. Mit dem Handrücken wischte sie sich beiläufig über den Mund, anscheinend hatte sie sich bei dem Sturz auf die Lippe gebissen und diese blutete nun ein wenig. Dabei stellte sie sich breitbeinig und in Angriffsposition auf. „Du entkommst mir nicht.“ Nun breitete sich ein zuversichtliches Grinsen auf Akanes Zügen aus, während sie innerlich die Schmerzen so weit aus ihrem Bewusstsein schob wie irgendwie möglich.

Izuku schien das nur noch mehr anzustacheln, er lief los ,schneller noch als zuvor und mit geschmeidigen Bewegungen wich die Grünhaarige ihm aus, zumindest versuchte sie das. Jedoch lag ihr Augenmerk auf etwas ganz anderem. Sie wollte ihn aus der Reserve locken, damit er sie weiter im Nahkampf attackierte, und sobald er unvorsichtig wurde, nach ihr Trat, ohne das Bein sofort wieder aus ihrer Reichweite zu ziehen würde sie zuschlagen.

Der Tritt kam heftig und schmerzhaft. Alles in ihrem Körper schrie nach Kapitulation, jeder Muskel schmerzte, und doch griff sie mit einem festen Griff nach dem Bein, welches grade ihren Brustkorb getroffen hatte. Damit verhinderte sie nicht nur, dass sie wieder mehrere Meter durch die Luft flog, nein. Sie sah auf, begegnete dem Blick des Grünhaarigen, lächelte und kühlte den Körper vor sich herunter, hoffend, ihn damit bewegungsunfähig machen zu können. Dabei intensivierte sich das kühl-blaue Leuchten ihrer Hände und breitete sich langsam über das Bein Izukus aus.
Hit 'em right between the eyes







Katsuki Bakugo
NPC-Action
King Explosion Murder
Montag 11. Jan - 14:05 Uhr

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Nicht wirklich an den Kämpfen der anderen interessiert lehnte Katsuki an der Wand gegenüber des Bildschirms, welcher die Bilder vom Übungsplatz übertrug. Der Ausgang des ersten Kampfes war nicht verwunderlich gewesen, viel mehr war es genau gekommen, wie der Blonde es geahnt hatte, und so verdrehte er lediglich die Augen, als der Halb-Halb Bastard den Dreck den er gemacht hatte spielend leicht wieder in seine Ursprungsform zurückversetzte.

Das einzig gute war, dass er sich All Might gegenüber nicht für sein Fehlen am Vormittag hatte rechtfertigen müssen, das hätte seine Nerven noch mehr strapaziert. Etwas, was er tunlichst zu vermeiden versuchte, denn er hatte keine Lust, aufgrund eines Ausrasters vom Training ausgeschlossen zu werden, auch wenn sein Gegner nur Hanta war, welcher für ihn wirklich keine Herausforderung darstellte, war es sicher gut mal wieder gegen einen Menschen – und nicht gegen die Klone ihres Lehrers – antreten zu dürfen.

Desinteressiert blickte er auf, erkannte wie die beiden grünhaarigen Idioten sich auf ihre Startpositionen begaben und ein verächtliches Schnauben verließ seinen Mund. Dies schien die Stachelbirne auf ihn aufmerksam zu machen, denn viel zu gut gelaunt kam dieser auf ihn zu, stieß dabei gegen seine Schulter und lehnte sich neben Katsuki an die Wand.

„Ich bin echt gespannt, was Aka… Rinko-San so darauf hat!“
Dabei wirkte der rothaarige wirklich, als würde ihn der Ausgang dieses Kampfes ernsthaft interessieren, was dem blonden nur ein weiteres Schnauben entlockte. „Der Knirps ist zwar ne Nullnummer, aber stärker als dieser Halb Eisprinz, halb Idioten- Verschnitt.“ Dabei fing er sich einen zweifelnden Blick von rechts ein, wo die roten Augen Eijiros sein Gesicht ganz genau unter die Lupe nahmen.

„Du traust Izuku ne Menge zu, Mann. Find ich super! Aber unterschätze die kleine nicht, ich glaube, die hat schon was drauf.“
Dabei ignorierte der rothaarige anscheinend den Fakt, dass die „kleine“ genauso groß war wie er selbst.

Bevor sie jedoch weiter darüber diskutieren konnte, ertönte das Startsignal der zweiten Begegnung, was dafür sorgte, dass der Blick der Dumpfbacke sich sofort wieder zum Bildschirm richtete.

"Absolute Zeitverschwendung, diesen Kampf überhaupt durchzuspielen"

Dabei zeigte der Blonde ganz deutlich, wie viel (nämlich gar nichts) er von diesem Kampf hielt. Dass dieser Kommentar die kleine Freundin der Brokkolitante auf ihn aufmerksam machte, wunderte Katsuki wiederum wenig. Irgendwie schienen die beiden Nervensägen ständig auf Krawall gebürstet zu sein. Und jeder, der den Kerl mit dem Explosionsquirk kannte, wusste wie gut er mit sowas umgehen konnte. Absolut gar nicht. Auch, wenn sie bisher noch nichts gesagt hatte, konnte er ganz genau erkennen, wie ihr Körper sich anspannte.

"Selbst der verdammte Nerd wird mit dieser hässlichen Spinatgöre in Handumdrehen fertigwerden."

Genervt von der ganzen Aufmache, der ganzen Aufregung verschränkte er die Arme vor der Brust, schnalzte genervt mit der Zunge und konnte im Hintergrund sehen, wie der Nerd über die Dächer sprang wie der verdammter Duracell-Hase. Nicht nur, dass er sich einen Teil seiner eigenen Moves angeeignet hatte. Nein, er verbesserte diese auch noch und machte auch diese sich zu eigen. Konnte dieser Streber denn gar nichts alleine?

Abschätzig musterte er, wie Arisa direkt auf ihn zusteuerte, Wut zeigte sich in ihrem – fast schon kindlichen – Gesicht, was in Katsuki jedoch nicht mehr auslöste als ein weiteres schnalzen mit der Zunge. Als würde ihn interessieren, was die kleine Göre von seinem Verhalten hielt. Auch ihre Ansprache ließ er über sich ergehen, wobei sein Blick bedeutend an Ärger dazugewann, bis er beinahe versuchte die dunkelhaarige in Grund und Boden zu starren.

„HAH?“ Fing er an, stieß sich von der Wand ab und trat einen Schritt auf Mrs.Ach-so-mutig zu, seine Handflächen fingen schon jetzt an bedrohlich aufzuglühen, während er langsam die Hände hob. „Hast du‘n scheiß Problem?“ Aggressiv knurrte er sie an, fletschte beinahe die Zähne und krümmte die Finger, als wolle er die Luft vor sich zerreißen.

Wieder einmal war es der rothaarige Idiot, welcher sich schützend zwischen sich und eines der Mädchen schob. Dieses Mal wagte er es sogar seinen beschissenen Arm über Katsukis Schulter zu legen, was dazu führte, dass die Kackfrisur eine gepfefferte Explosion, mitten ins Gesicht bekam. Diesen störte das jedoch gar nicht, lediglich einen auffordernden Blick von All Might brachte ihm diese ganze Situation ein, weshalb er angepisst knurrte.

Mit einer Bewegung befreite er sich aus dem Griff des rothaarigen, funkelte ihn wütend an und verschränkte die Arme vor der Brust. Ein „Autsch!“ ließ ihre Dreierkonstellation jedoch schnell wieder auseinandergehen, denn die rothaarige Grinsebacke hatte sich wieder dem Geschehen auf dem Bildschirm zugewendet.

Grade konnte man sehen, wie Göre Nr. 1 durch einen saftigen Tritt mehrere Meter durch die Luft segelte. Eins musste man ihr lassen, schnell gefunden hatte sie den blöden Nerd ja. Während sich also wieder alle auf den Kampf konzentrierten knurrte Katsuki Arisa herausfordernd an. „Wir können es ja mal ausprobieren und sehen dann, wer von uns ‚besser‘ ist.“

Dieses Mal sprach er bedeutend leiser, fast ruhig, jedoch kratzte seine Stimme vor unterdrückter Wut. Niemand nannte ihn ungestraft Kotzbrocken. Er würde diesem Mädel schon noch zeigen, wer der Beste in dieser Klasse, nein an dieser ganzen verdammten Schule war.

In der Klasse wurde getuschelt, jedoch schien niemand von seiner Wut und dem Austausch zwischen ihm und Göre Nr. 2 Notiz zu nehmen. Viel mehr beobachteten sie einen langweiligen Schlagabtausch zwischen den beiden Grühnkohl-Hirnies. „Ist der Nerd so dumm, oder tut er nur so?“ Aufgebracht schüttelte Katsuki den Kopf, was ihm einige verwirrte Blicke von seinen Mitschülern einbrachte.

„Sonst ist er doch immer so ein analytisches Talent. Und trotzdem verkackt er es auf ganzer Linie. Wie zu erwarten...“ Immer mehr Leute drehten sich zu ihm um, durchlöcherten ihn mit ihren Blicken. „Seid ihr blind? Der Spinatkopf ist alles, aber kein Fernkämpfer.“ Beiläufig nickte er in Richtung des Bildschirmes. „Der Loser verringert die Distanz, weil er sie mit Icy‘Hot vergleicht. Was aber absoluter Bullshit ist.“ Langsam aber sicher begann die Dummheit, von der er Umgeben war ihn ernsthaft zu nerven.

„Ist das euer Scheiß ernst?“ Fuhr er seine Klasse an, fasste sich an den Kopf und knurrte, als er sah, wie sich sein Gedankengang bewahrheitete. „Sie muss den Gegenstand, oder den Menschen dessen Temperatur die manipulieren will berühren ihr bescheuerten Extras.“ Wenn die Idioten jetzt noch nicht kapiert hatten, worauf er hinaus wollte, war alles verloren. Deswegen verdrehte er nur die Augen und verließ den Beobachtungsraum. Jedoch nicht, ohne dem dunkelhaarigen Halbling nochmal einen angepissten Blick zuzuwerfen.





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptySa 26 Sep 2020, 23:28


Izuku Midoriya
» NPC Action - “Villain” «

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Der zweite Ton gab auch ihm das Zeichen, dass seine Gegnerin sich nun in Bewegung setzen würde - die eine Minute Vorsprung, die man ihm zur Verfügung gestellt hatte, hatten sich wie eine Ewigkeit angefühlt, obgleich er ebenfalls wusste, dass er nicht allzu weit gekommen war.
Izuku wog sich nichtsdestotrotz in der falschen Sicherheit, dass er noch ein wenig Zeit haben würde, sich auf den kommenden Kampf vorzubereiten und sich mögliche Strategien, mit denen Rinko ihn konfrontieren würde, durch den Kopf gehen zu lassen. In seinen Augen hatte ihr Quirk ein immenses Potenzial, dass es ihn überraschte, dass sie es nicht von Anfang an in die Heldenfakultät geschafft hatte. Schließlich hatte Todoroki es auf der anderen Seite sogar durch eine Empfehlung geschafft.
»Ob sie in der Lage ist, die Temperatur des gesamten Ground Gammas zu beeinflussen?«, fragte der Grünhaarige sich, die Lippen nachdenklich fest aufeinandergrepresst. »Auch wenn es vermutlich ineffizient wäre, ihr Quirk auf eine solche Reichweite auszubreiten, ohne genau zu wissen, wo ich mich befinde.« Weiter kam er mit seinen Gedankengängen nicht.

Sein Mund hatte ein kleines O geformt und fast schon überrascht riss er die Augen auf, als er Rinkos Gestalt über die Dächer fegen sah - ein solche Zielstrebigkeit spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder, dass er das Gefühl hatte, dass es kein Zufall war, dass sie diese Richtung eingeschlagen hatte. Sie wusste ganz genau, wohin sie wollte. Wo er war.
Izuku wollte jedoch keine Zeit damit verschwenden, sich mit dem Wie zu beschäftigen - obgleich es eine Frage war, die nicht spannender hätte sein können. Leuchtende Blitze umhüllten seinen Körper, als er sein Quirk im Full Cowl aktivierte, und er spürte, wie die Kraft One For Alls durch seine Glieder floss, ehe er sich von der Röhre, auf der er stand, abstieß. Er nutzte die Wände des Industriegebiets um ihn herum, um sich immer und immer wieder von ihnen abzustoßen und in kürzester Zeit an Höhe zu gewinnen. Er würde ihr keine Chance geben, ihn zuerst zu entdecken.
Izuku konzentrierte seine Kraft in sein rechtes Bein, welches er auf sie herabdonnern ließ. Er hatte gelernt, seinen Gegner nicht zu unterschätzen, weshalb es ihn auch nicht überraschte, als sie ihm auswich, indem sie sich auf eine tiefergelegene Ebene fallenließ.
»Du hast mich schnell gefunden, Rinko-san«, rief er mit einem herausfordernden Lächeln, während er auf sie zusprang; er wollte ihr bewusst keine Zeit lassen, sich zu fassen und einen Gegenangriff zu starten. Er spürte, wie das Adrenalin in seinem Blut zu rauschen begann. Erneut holte er zum Kick aus, welcher ein zweites Mal ins Leere ging - und ein drittes und viertes Mal. Der Grünhaarige war erstaunt von ihrer Flinkheit, doch ihm war ebenfalls bewusst, dass sie das vermutlich nicht lange durchstehen würde.
Zeig mir, was du kannst, Rinko-san! Ehrgeiz blitzte in seinen Augen auf; der One-For-All-Anwender war niemand, der so wie gewisse andere Menschen, offen provozierte, wenn es nicht sein musste. Und doch prickelte es in seinen Fingern, einen Geschmack von ihren Fähigkeiten zu erhalten, obgleich er ihr zurselben Zeit keine Gelegenheit lassen wollte, ihn zu attackieren, weil das Bestreben, zu siegen, ebenfalls in ihm brannte. Ein Dilemma.

Als Izukus Bein schließlich auf ihren Magen stieß und sie über das Dach hinweg fegte, machte er sich für einen Moment Sorgen darüber, ob er nicht zu weit gegangen war. Ein solcher Tritt gegen Uraraka im  Vergleich hätte sie vermutlich völlig ausgeknockt. Zeitgleich wusste er, dass es als Heldenanwärter nur eine Erniedrigung sein würde, wenn er sich nun von seiner Sorge leiten lassen und seinen Gegner nicht mehr ernstnehmen würde.
Sie alle waren hier mit dem gleichen Ziel.

Und so sprang Izuku entschlossen auf Rinko zu, um die Distanz, die durch den Tritt entstanden war, wieder zu schließen und sie davon abzuhalten, in den Fernkampf zu wechseln, in dem sie vermutlich wie auch Todoroki die Oberhand haben würde.
Erfreut zuckten seine Mundwinkel, als er sah, dass Rinko sich wieder aufgerichtet hatte und fern davon aussah, als wäre sie am Ende ihrer Kräfte. Die Zuversicht, die sich auf ihrem Gesicht widerspiegelte, regte ihn dazu an, seine Kraft nur noch mehr zu steigern - sie war niemand, gegen die er sich zurückhalten musste - und mit einer enormen Geschwindigkeit bewegte er auf sie zu, zu weiteren Tritten ansetzend, einer mit einer stärkeren Wucht als der andere.

Als Izuku sie das nächste Mal erwischte, wiegte er sich bereits im Glauben, den Kampf tatsächlich gewonnen zu haben, als sie plötzlich trotz der Schmerzen, die er ihr zugefügt hatte, die Kraft fand, sich an sein Bein festzukrallen. Verblüfft riss der Grünhaarige die Augen auf, als er das Lächeln erblickte, das sie ihm schenkte, und war im Inbegriff sein Quirk in seiner Faust zu bündeln, um ihr einen Schlag zu versetzen, als er die schmerzhafte Kälte spürte, die von ihrer Berührung ausging.
Von dem Angriff Rinkos vollkommen überrumpelt verlor Izuku die Konzentration über sein Quirk und sein Gleichgewicht, woraufhin er zu Boden stürzte. Rasch war der plötzliche Schmerz durch die Kälte verschwunden und statt seiner spürte - oder eher spürte er nicht? - das Taubheitsgefühl, das durch sein Bein kroch und mehr und mehr von seinem Körper einnahm.
Er war dumm gewesen, so unglaublich dumm.

"Mein Quirk nennt sich Thermokinese. Ich kann die Temperatur von Objekten, Lebewesen und der Umgebung in beliebige Richtungen manipulieren."
Izuku erinnerte sich an die Vorstellung der Grünhaarigen am frühen Morgen, erinnerte sich an ihre Worte und die Hände, die sie in dem Prozess nach vorne gestreckt hatte.
"Ich wäre durchaus in der Lage enen Menschen einzufrieren, ja."
So dumm, dumm, dumm.
Wie hätte er glauben können, sie nur wegen den Parallelen zu Todorokis Quirk gänzlich mit ihm und seinem Kampfstil vergleichen zu können? Er hätte es besser wissen müssen.
Dennoch wusste Izuku, dass dies nicht der rechte Zeitpunkt dafür war, sich über seine Fehler den Kopf zu zerbrechen. Der Kampf war noch nicht vorbei. Und er hatte mehr als nur das Bein, das sie außer Gefecht gesetzt hatte.
Sein Gesicht verzerrte sich zu einem erregten Lächeln und mit schwerem Atem blickte er zu dem Mädchen, deren Hände weiterhin auf seinem Bein ruhten. »Danke, dass du mich daran erinnert hast, dass du nicht Todoroki-kun bist, Rinko-san. Ich muss dich aber leider enttäuschen: Du bist diejenige, die mir nicht entkommen wird.« Er spürte, wie sein rechter Arm zu glühen begann und pure Entschlossenheit und Kampfeswille blitzten in seinen Augen auf, als er zum Schlag ausholte, der sie im Gesicht treffen sollte. Doch noch im Schwung merkte er, wie vergleichsweise wenig Kraft er in seinen Angriff steckte; zu sehr hatte das Taubheitsgefühl in diesem Augenblick selbst seine Sinne und Konzentration beeinträchtigt.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:05 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: xxx







Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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„Hast du‘n scheiß Problem?“
Ja, du bist mein Problem. Wenn nicht sogar das Problem aller. Deine laute, ungehobelte, beschissene Stimme ist mein Problem. Deine arrogante, selbstgefällige Arschloch-Haltung ist mein Problem. Deine Existenz ist mein Problem. Das alles waren Gedanken, die Arisa durch den Kopf schwirrten, sie jedoch nicht auszusprechen wagte. Inzwischen hatte der kurze und äußerst ungewohnte Anfall von Mut sie bereits wieder verlassen - sie war ja froh, dass sie überhaupt für ihre Freundin hatte einstehen können. Hätte sie es nicht getan, hätte sie es vermutlich eine ganze Weile bereut.

Hinter ihr vernahm die Dunkelhaarige beängstigende Explosionsgeräusche, von denen sie sich jedoch nicht dazu verleiten ließ, sich wieder zu ihm umzudrehen. Diese Genugtuung, sich auf seinem Niveau zu begeben, würde sie ihm nicht gönnen. Davon einmal abgesehen hatte sie aktuell andere Probleme: Obwohl es nicht Arisa war, die sich am turbulenten Ort des Geschehens aufhielt, wurde sie doch ein wenig blass um die Nase, als sie sah, mit welcher Wucht Midoriya ihre Freundin durch die Gegend schleuderte - ohne auch nur selbst eine einzige Verletzung zu erleiden.
War es ihm mittlerweile möglich, sein Quirk zu nutzen, ohne sich die Knochen zu brechen, wie es beim Sportfestival der Fall gewesen war? Hatte er sich in diesen wenigen Monaten so sehr weiterentwickelt? Bewunderung und Ehrfurcht - und absolute Bangen um Akane - spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder, was jedoch nicht von langer Dauer war, da Mister Irrelevanz sich wieder zu Wort meldete. Ein Schauder rannte ihren Rücken hinunter, als sie seine Stimme vernahm, die ungewöhnlich leise war und dadurch eine furchteinflößendere Wirkung erzielte, wie er es mit seiner sonst so aggressiven Art nicht hätte bewerkstelligen können.

Tief atmete Arisa ein, sich dazu zwingend, Ruhe zu bewahren und ihn zu ignorieren. Es gelang ihr ganze zwei Sekunden, bevor sie ihren Kopf zum Explosionsanwender wandte, eine Haarsträhne um ihren Finger gewickelt. »Wenn du wirklich scharf darauf bist, dich vor allen zu blamieren, gerne, Bakugo-kun. An mir soll es nicht scheitern.« Ihre Stimme war weder aufgebracht noch kalt und der aufgewühlte Gesichtsausdruck war verschwunden, im Gegenteil schenkte sie ihm ein süffisantes Lächeln, ehe sie sich wieder dem Bildschirm zuwandte, um den Kampf ihrer Freundin nicht zu verpassen.
Wie war das noch einmal? Sie wollte sich nicht auf sein Niveau niederlassen? Zur Hölle mit diesem Mist. Wenn er meinte, sie ansprechen zu müssen, dann würde er auch eine Antwort erhalten.
Arisa besaß bei Weitem nicht die Schlagfertigkeit und das Selbstbewusstsein Akanes und sie würde lügen, wenn sie behaupten würde, sie würde sich innerlich nicht vor Angst in die Hose machen und gleichzeitig vor Wut brodeln, doch eine Art Trotz und Stolz verbot es ihr, ihn zu ignorieren, da sie den Fehler begangen hatte, die Konversation mit ihm aufzusuchen.

Akane hatte indessen den zweiten gravierenden Tritt zu spüren begonnen und instinktiv hatte Arisa sich an die Stelle an ihrem eigenen Körper gefasst, an dem ihre Freundin getroffen wurde. Sie hatte schon immer die seltsame Angewohnheit gehabt, sich die Schmerzen einzubilden, die ein anderer erlitt.
»Oh, Deku hält sich wirklich nicht zurück«, hörte sie Ochako neben ihr seufzen. »Er ist uns - beziehungsweise den meisten von uns - wirklich so viele Schritte voraus, dass es mich selbst immer wieder aufs Neue überrascht, wie stark er doch geworden ist. Es tut mir wirklich leid um Akane-chan, dass sie ihn als ersten Gegner bekommen hat.«
Arisa verstand, was die Brünette neben ihr ihr sagen wollte, doch anders als die Zero-Gravity-Anwenderin war dies der Augenblick, in dem sie einen kleinen Hoffnungsschimmer für die Grünhaarige zu sehen begann. Akane hatte Midoriya endlich zu fassen bekommen. Eine solche Chance würde sich nicht erneut ergeben.
»Ich glaube, Ochako-chan, für Akane beginnt der Kampf jetzt richtig«, meinte Arisa und zwang sich zu einem zuversichtlichen Tonfall, den Blick starr gen Bildschirm gerichtet.

Das, was im Beobachtungsraum jedoch als Nächstes geschah, brachte sie komplett aus dem Konzept. Die Brillenträgerin hätte nicht erwartet, dass Bakugo in der der kurzen Zeit, in der sie sich kannten, bereits ein solch gutes Verständnis von Akanes Quirk gewonnen zu haben - und so schien es nicht nur ihr zu gehen, wenn sie die Blicke ihre neuen Klassenkameraden richtig deutete.  Überrascht es mich wirklich? Er ist ein Teil der Heldenfakultät, Sieger des Sportfests - und trotz seiner ekligen Persönlichkeit ein Mensch, in dem man ein großes Potenzial sieht.
Wäre er ihr nicht so unglaublich unsympathisch, würde sie vermutlich nun eine Spur von Respekt für ihn zu empfinden, aber wenn sie ehrlich war, war sie einfach nur froh, als er den Raum verließ und die unangenehme Atmosphäre, die er ausgeströmt hatte, mit sich nahm.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:06 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Ochako Uraraka, Katsuki Bakugo












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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptySo 27 Sep 2020, 13:09


Akane Rinko
Now dance,
fucker, dance
Montag 11. Jan - 14:10 Uhr

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Sie hatte es geschafft. Sie hatte die Temperatur in seinem Bein so weit gesenkt, dass die Muskeln steif und unbeweglich wurden, jedoch nicht weit genug um sein Bein abzutöten, immerhin wollte sie eine Heldin werden, keine Mörderin. Fast schon erleichtert lächelte sie, als der Körper vor ihr zu Boden ging. Auch das Leuchten, welches ganz natürlich von ihm ausgegangen war, erlosch.

Automatisch folgte sie ihm, kaute halb über seinem Unterkörper, die Füße trotz allem fest auf dem Boden, die Hände in einer unbequemen Haltung in den Stoff seiner Schienbeinschoner gekrallt, immer und immer mehr Energie in die Manipulation seiner Körpertemperatur steckend. Dabei kostete sie dies um einiges mehr Ausdauer als gewöhnlich, da sie ganz genau aufpassen musste ihn nicht umzubringen, denn eine Unterkühlung in diesem Umfang würde sich schwer wieder auskurieren lassen.

Das bläuliche Licht breitete sich langsam weiter aus, wurde – je größer die Fläche, die es einnahm wurde – immer unauffälliger, bis es einem sanften Glühen glich. Kurz blickte sie auf, traf auf die leuchtend grünen Irden und erwiderte den Blick furchtlos. Der schwere Atem Izukus entging ihr nicht, trotz dessen war das Grinsen auf seinem Gesicht breit, als würde ihm all das gefallen, als hätte er Spaß daran.

"Danke, dass du mich daran erinnert hast, dass du nicht Todoroki-kun bist, Rinko-san. Ich muss dich aber leider enttäuschen: Du bist diejenige, die mir nicht entkommen wird."


Verbissen erwiderte sie sein herausforderndes Grinsen. Jetzt schien er den Ursprung ihrer Fähigkeiten verstanden zu haben. Dass sie nicht, wie Shoto von außen agierte, sondern von innen heraus. Dass ihre Angriffsreichweite nicht sonderlich groß war, und, dass sie ihn berühren musste.

Trotzdem war auch Akane dieses Mal vorbereitet. Die Aktivierung seines Quirks war alles, aber nicht unauffällig, weswegen sie die Faust schon früh auf sich zufliegen sah. Langsamer als gewollt, jedoch schnell genug wich sie ihm aus, ließ dabei sein Bein los und packte stattdessen seinen Arm, schickte noch mehr Kraft durch ihre Hände und spürte wie ihr eigener Körper zu protestieren begann. Ihr Atem hinterließ Wölkchen in der Luft, ein kältebedingtes Zittern ging von ihr aus und überdeutlich zeigten ihre eigenen Körperreaktionen, dass sie ganz schnell aufhören sollte die kyrokinetischen Aspekte ihrer Fähigkeit zu nutzen, wenn sie weiter an diesem Kampf teilnehmen wollte.

Obwohl ihr Körper ächzte, jeder Muskel schmerzte und ihre Bewegungen langsam und träge waren ging sie nun ihrerseits in den Nahkampf über, setzte Schläge, trat zu und nutzte ihr ganzes Portfolio an Nahkampftechniken die sie beim Training gelernt hatte. Sie musste sich beeilen. Solange Izuku noch durch die eisige Kälte ihres Angriffes teil-paralysiert war, musste sie ihn ausschalten.

Nur mühselig schaffte der Angegriffene es sich zu wehren, seine Bewegungen waren abgehackt, jedoch schmerzten die Schläge die trafen noch immer mehr als sie es bei einem normalsterblichen Mensch wahrscheinlich getan hätten. Akane hatte gesehen, dass der Jugendliche vor ihr seinen Quirk bewusst aktivieren musste, als würde er die Kraft die er freisetzen konnte einmal im ganzen Körper verteilen, das hieß, sie durfte ihm nicht die Zeit lassen zu reagieren. Jetzt, wo seine Reaktionszeit aufgrund der Unterkühlung sowieso vermindert war, gelang es ihr ganz gut ihn in Schach zu halten.

Einmal schaffte sie es sogar eine Wurftechnik bei ihm anzuwenden und ihn mit einer Wucht, die sie selbst einen Moment überraschte zu Boden zu schleudern. Doch erholte der grünhaarige Kerl sich viel zu schnell von ihren Schlägen. Schnell hatte er sich wieder aufgerichtet, wobei er sein rechtes Bein noch immer weniger belastete als sein Linkes.

Keuchend standen sie sich gegenüber, der Körper Izukus schien schon wieder viel beweglicher zu sein, als gut für sie war. Sein Grinsen hatte sich wieder intensiviert, das Leuchten und Blitzen seinen Körper wieder vollständig umhüllt. Sie hatte den Augenblick verpasst, ihm die Chance gegeben sich zu regenerieren und seinen Quirk zu aktivieren. Ihre Chancen hatten sich in diesem Moment wieder auf den Nullpunkt zubewegt, jedoch sah sie nicht ein einfach aufzugeben.

Trotzig ballte sie die Hände zu Fäusten, aggressiv rot flammten diese auf, eine sengende Hitze ging von ihrem Körper aus, sofort stand ihr der Schweiß auf der Stirn, als ihre eigene Körpertemperatur in einem rasanten Tempo nach oben schnellte. „So einfach mache ich es dir nicht Midoriya-Kun“ Auch auf ihr eigenes Gesicht schlich sich nun wieder ein angriffslustiges Grinsen. Dieses wurde nur erwidert, sie preschten aufeinander zu, wobei Izuku eindeutig seine volle Geschwindigkeit noch nicht wiedererlangt hatte.

Mit zusammengebissenen Zähnen tauchte sie unter dem ersten Schlag hindurch, anscheinend war sein Bein noch immer unbrauchbar für den Kampf, eine halbe Drehung später jagte sie ihm ihre Faust in die Seite, der Stoff seines Anzugs qualmte, ein schmerzverzerrtes ächzten war ihr Lohn, bevor sein Ellenbogen sie, aus Reflex wahrscheinlich, fest im Gesicht traf und sie einige Schritte zurücktaumeln ließ.

Der Geschmack von Blut lag ihr metallisch im Mund, brummend spuckte sie auf den Boden, Tränen standen ihr in den blauen Augen, ihre Nase hatte bei dem Schlag ein unangenehmes Knacken von sich gegeben und war wohl gebrochen. Na super.

Was Akane nicht bemerkt hatte, Izuku hatte sich bewusst ein wenig zurückgehalten, ihre Angriffe beobachtet und analysiert. Denn ab diesem Augenblick wirkte er wie ausgewechselt. Wo er am Morgen noch aufgeregt, am Mittag noch schüchtern und zu Beginn des Kampfes freudig-herausfordernd gewesen war, lag nun blanker Kampfeswille. Er wollte gewinnen, um jeden Preis. Das sah sie nun. Und er bewegte sich geschmeidiger und schneller als zuvor, drängte sie mit präzisen Schlägen zurück, welche sie nur mühsam geblockt bekam, während ihr in Sturzbächen der Schweiß übers Gesicht lief. Lange hielt sie diese Hitze nicht mehr aus. Dabei versuchte er immer schnell genug aus ihrer Reichweite zu verschwinden, damit sie nicht dazu kam ihn nochmal gepackt zu kriegen. Jedoch war die Funktion seines rechten Armes noch immer eingeschränkt, weshalb er einmal nicht schnell genug agierte.

Fast ein wenig verzweifelt griff sie nach seinem Arm, als sie in letzter Sekunde seinem Schlag auswich, krallte sich fest und spürte wie der Stoff seines Anzugs unter ihrem Griff nachgab, sich in sein Fleisch fraß und unschöne röte Stellen hinterließ. Dies schien er jedoch kaum zu merken, allgemein steckte er die Schmerzen besser weg als sie selbst. Denn ihre Bewegungen waren mittlerweile fahrig und ungenau, ihre Ausdauer war am Ende. Mittlerweile war ihre eigene Körpertemperatur weit über dem Normal, noch viel weiter über dem, was ein normaler Mensch ertragen konnte ohne dabei draufzugehen, jedoch war die Temperaturtoleranz Akanes auch signifikant höher. Sie in diesem Zustand zu berühren würde wohl unweigerlich zu Verbrennungen führen.

Eines wurde der Heldenanwärterin ab diesem Punkt klar. Izuku hatte sich zum Anfang hin nur verschätzt, sie zu sehr mit Shoto verglichen und dieser Fehler hatte ihr überhaupt die Chance gegeben diesen Kampf zu führen. Denn auf kämpferischer Ebene, auch was die Technik betraf, hatte sie keine Chance gegen ihn. Nicht die geringste. Er war stärker als sie, schneller und schien nicht mehr so immense Wechselwirkungen mit seinem Quirk zu haben. Ganz im Gegensatz zu ihr selbst. Ihr Kopf schmerzte, ein Fieberschub nach dem nächsten jagte durch ihren Körper und immer wieder schwankte ihr Bewusstsein stark genug, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Mittlerweile hatte Izuku sie gegen eine nahegelegene Hauswand gedrängt, Blut lief ihr aus dem Mund und der Nase, irgendwo an der Stirn hatte sie eine kleine Platzwunde. Akanes Nase war sicher gebrochen und einige ihrer Rippen stachen beim Atem unangenehm. Sie hatte keine Möglichkeit zur Flucht. Trotzdem blieb sie stehen, versuchte weiterhin auszuweichen und sich irgendwie zur Wehr zu setzen. Gab nicht auf.

Blitzend sah sie eine Faust auf sich zufliegen, wusste, dass dieser Schlag sie Besiegen würde, wenn er traf. Aus einem Impuls heraus zog sie die Hände hoch, um sie herum glühte es um ein weiteres schreiend rot auf, wie ein Schild umzog sie dieses rote Leuchten, intensivierte sich noch einmal und als der Schlag traf, fiel Akane wie ein nasser Sack zu Boden.

Von ihr und Izuku gingen gleichermaßen Rauchschwaden aus. Auf den bleichen Armen der Grünhaarigen zeichneten sich deutliche rote Verbrennungen ab und wahrscheinlich sah es bei ihrem Gegner nicht viel besser aus. Der Geruch nach verbranntem Fleisch und angesenkter Kleidung lag über-präsent in der Luft und regungslos blieb die Grünhaarige liegen. Ihr Bewusstsein hatte sich innerhalb weniger Sekundenbruchteile ausgeklinkt. Der Kampf war vorbei.
Hit 'em right between the eyes







Eijiro Kirishima
NPC-Action
Unbreakable~
Montag 11. Jan - 14:10 Uhr

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Stumm hatte er sich den verbalen Schlagabtausch von Arisa und Katsuki angeschaut, zumindest für einen kurzen Zeitraum. Immer und immer wieder zwischen den blonden und die Mädchen zu gehen würde auf Dauer nicht nur für den Rothaarigen anstrengend werden, nein, auch sein Verhältnis zu seinem explosiven Zeitgenossen würde wohl nachhaltig Schaden nehmen.

Jedoch schien grade heute seine Explosionstoleranz nicht sonderlich hoch zu sein, sodass Eijiro sich schnell dazu aufgefordert fühlte wieder einzuschreiten. Jedoch gefiel selbst ihm die Art und Weise nicht, wie Katsuki über die Grünhaarige sprach, welche grade versuchte sich bei ihrem Debütkampf zu beweisen, und sich – zugegebenermaßen – für den Anfang wirklich nicht schlecht anstellte. Wo er sich am Morgen noch gefragt hatte, wie sie ihren Quirk in einem Kampf nutzen würde, wusste er nun, dass sie damit sogar in der Lage war zu klettern. Nicht mal ihre Mobilität schränkte das ernsthaft ein. Irgendwie beeindruckt davon, musste er sich jedoch vom Geschehen abwenden, um seinen Körper zwischen die dunkelhaarige Neue und seinen Freund zu schieben.

Dabei drehte er ihn seitlich von ihr weg, legte seinen Arm fest um Katsukis Schulter und grinste ihm breit ins Gesicht. „Komm schon, Mann. Wir sollten uns auf die Kämpfe konzentrieren, nicht?“ Weit kam Eijiro jedoch nicht, zum zweiten Mal an diesem Tag aktivierte er seinen Quirk komplett automatisch, als die leuchtende Handfläche sich seinem Gesicht nährte. In solchen Situationen war Eijiro ausnahmsweise wirklich froh diesen Quirk zu haben. Schmunzelnd musterte er seinen Freund, welcher lediglich leise Fluchte, seinen Arm abschüttelte und sich anschließend abwandte.

Wohlwollend grinste er Arisa an, zwinkerte ihr verschwörerisch zu und richtete seinen Blick dann wieder auf den Bildschirm, wo er grade noch erkennen konnte, wie Akane über eines der Industriedächer hinwegflog. „Autsch“ brachte er dabei nur heraus, rieb sich den Magen und beobachtete erstaunt, wie sie sich ziemlich schnell wieder aufrichtete. Katsuki schien es nicht lassen zu können. Der rothaarige verstand zwar nicht was er zu Arisa sagte, ihre Reaktion sprach dabei jedoch für sich. Kurz hob er fragend eine Augenbraue, der Blonde ignorierte ihn weiterhin konsequent.

Im Augenwinkel die Situation im Blick behaltend, entschied Eijiro jedoch, sich wieder dem Kampfgeschehen zu widmen. Und vollkommen zurecht, wie er fand. Das Tempo mit dem die Grünhaarige Izuku auswich, zeigte ziemlich offensichtlich, dass auch sie Kampfsporterfahrungen hatte, jedoch war sie nicht schnell genug, um den Attacken seines Quirks lange standzuhalten.

Der folgende Treffer wirkte noch schmerzhafter als der Erste, jedoch überraschte die neue ihn schon wieder. Bläulich leuchteten ihre Hände auf, als sie das Bein, welches sie grade an der Brust getroffen hatte, packte und festhielt. Das Glühen zog sich über Izukus Bein, ein schmerzverzerrter Ausdruck huschte kurz über sein Gesicht, bevor er irgendetwas zu sagen schien. Fror sie ihn grade ein? Kurz schaute er zu Arisa hinüber.

„Er beginnt jetzt erst richtig?“ Irgendwie auf dem Schlauch stehend, brauchte er wirklich die Ausführung Katsukis, welcher sich – mal wieder – herrisch über die „Dummheit“ seiner Klasse echauffierte. Aber, wenn Eijiro darüber nachdachte, hatte der Blonde recht. Allesamt hatten sie Akane mit Shoto verglichen – welcher in diesem Moment wieder durch die Tür in den Beobachtungsraum hineintrat, jedoch keinen Blick zum Bildschirm richtete, sondern sich einfach in einer Ecke an die Wand lehnte. Und keiner hatte auch nur darüber nachgedacht, dass sie ihre Fähigkeiten anders nutzen könnte als er. Einige Momente sah der Rothaarige seinem Freund nach, als er genervt durch die Tür verschwand.

Kurz sah es wirklich so aus, als hätte Akane eine Chance. Sie versuchte wirklich Izuku auf den schnellsten Weg aus dem Spiel zu nehmen, jedoch war der angegriffene hart im Nehmen, das hatte Eijiro schon einige Male am eigenen Leib erfahren. Dieser Kerl hatte eine Schmerztoleranz die jenseits von Gut und Böse lag.

„Ich würde unglaublich gerne mal gegen sie Kämpfen, sie hat echt was drauf!“ Mit leuchtenden Augen schlug er die Fäuste gegeneinander, folgte dem Kampf wieder mit voller Aufmerksamkeit, freute sich über jeden getroffenen Schlag, zuckte zusammen, als der Ellenbogen Izukus mit ihrer Nase kollidierte und spürte, dass die ganze Klasse für einen Moment gefesselt war. So einen spannenden Kampf hatten sie lange nicht mehr beim Training gehabt. Da es einzelne Kämpfer gab, welcher dem Rest der Klasse extrem weit voraus waren, und sie alle die Schwächen ihrer Klassenkameraden kannten, waren die meisten Kämpfe immer schnell entschieden. Da Izuku sich jedoch zu Beginn verschätzt hatte, lieferten die beiden Grünhaarigen ihnen einen Astreinen und spannenden Kampf.

Zumindest solange, bis Izuku seine Analyse abgeschlossen hatte. Eijiro kannte es von den Kämpfen des Grünhaarigen bereits. Meist riss er einen Kampf im letzten Drittel noch vollkommen herum und entschied ihn anschließend zu seinen Gunsten. Zwar wirkte das rötliche Glühen von Akanes Händen nicht sonderlich freundlich, viel mehr signalisierte alles daran, dass man am besten Abstand halten sollte, jedoch nahm der Kampf nun wirklich schmerzhafte Züge an. Izuku ließ es sich nicht nehmen zu zeigen was er konnte, schnell hatte er wieder die Oberhand.

„Uraraka-San hat recht. Er nimmt sich wirklich nicht zurück. Das sieht echt schmerzhaft aus.“

Eigentlich rechnete jeder mit einem schnellen Ende, jedoch überraschte die Grünhaarige sie auch jetzt. Was genau geschehen war, konnte man nicht sonderlich gut erkennen, da eine der Kameras durch die, von Akane ausgehende Hitze leicht flackerte, jedoch konnte man erkennen, wie ihr gesamter Körper in ein intensives rotes Licht getaucht wurde, bevor sie getroffen zu Boden ging. Angespannt hielten alle im Raum die Luft an.

Nur nebenbei bekam Eijiro mit, wie All Might den Sieg von Izuku bekannt machte. Viel mehr achteten sie allesamt auf den Sieger, dessen Kostüm bis zu seinen Oberarmen vollkommen versengt aussah. „Was ist da grade passiert?!“ Denki hatte sich zu ihnen gestellt, kniff die Augen zusammen und versuchte etwas mehr zu erkennen, jedoch wurde keiner von ihnen so wirklich schlau aus der ganzen Sache.

„Arisa-Chan! Was hat Akane-Chan da gemacht?“ Auch Ochako schien verwirrt, die Brünette drehte sich zu ihrer neuen Kameradin um, während im Hintergrund die ersten Transportroboter auftauchten um die Bewusstlose zu Recovery-Girl zu bringen. Izuku folgte ihnen schwerfällig mit etwas Abstand. Hanta, welcher neben der Tür gestanden machte sich nun ebenfalls auf den Weg. In seinem Gesicht sah man deutlich den Unmut darüber, nun gegen Katsuki antreten zu müssen, welcher den ganzen Tag schon eine schleppend-schlechte Laune präsentiert hatte.

Der Kampf würde nicht sonderlich lange gehen, da war Eijiro sich sicher.





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyMo 28 Sep 2020, 21:39


Izuku Midoriya
» NPC Action - “Villain” «

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Er spürte das Blut vor Ekstase in seinen Ohren rauschen - der Kampf machte ihm Spaß, so ungeheuer Spaß. Lange hatte er seine Kräfte nicht mehr in einem Szenario anwenden können, in dem es nicht um Leben und Tod ging, und darüber hinaus war Rinko mit ihrem Quirk eine solch faszinierende Person. Das blaue Licht, das von ihren Handflächen ausging, ließ ihn erahnen, dass sie die Kälteregulierung aufrechterhalten würde - womöglich sogar mit dem Ziel, ihn auf langer Frist komplett in einen bewegungsunfähigen Zustand zu versetzen. Nicht wenn Izuku es jedoch verhindern konnte.
Schnell - jedoch keineswegs so schnell, wie er es gewohnt war oder gar gewünscht hätte - bewegte seine Faust sich auf sie zu. Gekonnt reagierte Rinko jedoch: Ohne mit der Wimper zu  zucken und auch nur eine Sekunde verstreichen zu lassen, hatte sie ihr Ziel gewechselt und sich stattdessen auf seinen Arm fokussiert. Zischend biss der Grünhaarige die Zähne zusammen, als er spürte, wie die Wärme aus seinem Körper wich.
Im Versuch, nach hinten auszuweichen, stolperte er jedoch nur einige Schritte zurück, unfähig, sein Gleichgewicht wiederzuerlangen, da sein Bein noch immer unbrauchbar war. Seine Gegnerin nutzte die Zeit, um ihn ungeniert mit Schlägen und Tritten zu bearbeiten, die er von dem Mädchen keineswegs erwartet hätte. Immer mehr trieb sie ihn in die Defensive.
Ihre Bewegungen sind jedoch bei Weitem nicht mehr so koordiniert und flink wie zu Beginn, als sie mir ausgewichen ist, schoss es ihm durch den Kopf, während er sich mühsam zur Wehr setzte, darauf bedacht, sich nicht vom Dach drängen zu lassen. Sein Atem ging schwer und mit jedem Schlag, den er nicht rechtzeitig blocken konnte, hatte er das Gefühl, dass er es nicht mehr lange durchhalten würde - insbesondere dann nicht, wenn Rinko ihm keinen Augenblick gewährte, indem er One For All wieder entfesseln konnte. Die Treffer und ihr Quirk müssen ihr ordentlich zusetzen. Lange wird sie das nicht mitmachen und wenn ich eine Schwachstelle sehe, schlage ich zurück.
Durchhaltevermögen und Geduld waren die zwei Punkte, an die Izuku festhalten musste, wenn er das Blatt noch einmal wenden wollte. Doch er musste zugeben, dass er deutlich an seine Grenzen gehen musste. Die Wurftechnik Rinkos traf ihn völlig unvorbereitet und nach Luft japsend hatte sein Körper Bekanntschaft mit dem harten Boden gemacht. Ein metallischer Geschmack breitete sich in seinem Mundraum aus. Blut. Schweratmend spuckte er es aus und sprang auf die Beine, bevor sein Gegenüber die Gelegenheit nutzen könnte, sofort erneut auf ihn einzudreschen.
Allmählich, aber sicher spürte er, wie das Gefühl in sein rechtes Bein zurückkehrte, auch wenn er sich wünschte, dass der Prozess schneller vorangehen würde. Denoch war es besser als nichts. In wenigen Wimpernschlägen - er würde sich nicht geschlagen geben - breitete sich sein Quirk wieder in seinem gesamten Körper aus, als er erneut in den Full Cowl - Modus überging.

"So einfach mache ich es dir nicht Midoriya-Kun."
Ein breites Grinsen schlich sich zurück auf sein Gesicht und in seinen Augen brannte der Siegeswille. »Genauso wie ich es dir nicht einfach machen werde, Rinko-san. Es wird Zeit, das zu Ende zu führen.«
Izuku stieß sich mit seinem vollfunktionsfähigen Bein ab, um auf die Grünhaarige zuzuschießen; seine Faust schnellte nach vorne, wurde jedoch umgehend von ihr umgangen. Stattdessen spürte er, wie sich etwas unsagbar Heißes in seinen Körper bohrte, ihn geradezu zu verbrennen drohte. Reflexartig stieß er seinen Ellenbogen nach ihr aus, um sie zurückzudrängen, und begann sie dann mit einer Abfolge von Schlägen zu bearbeiten. Er würde gewinnen. Er würde sich nicht von ihr unterkriegen lassen.

Ein schmerzerfüllter Schrei entkam seiner Kehle, als Rinko seine noch eingeschränkte Bewegung ausnutzte, um seinen Arm zu fassen bekommen. Anstelle der Kälte, die sie zuvor in seinen Körper gepumpt hatte, spürte er nun die Hitze, die von ihren Handflächen ausging und sich durch seinen Anzug hindurch bohrte. Die Brandwunden, die sie ihm zufügte, wären genug, um jeden in die Knie zu springen - doch nicht Izuku, insbesondere nicht im Eifer des Gefechts, wo er kaum noch realisierte, welche Schmerzen ihm zugefügt wurden.
Unnachgiebig schlug der Grünschopf weiter auf sie ein, drängte sie gegen eine Wand, um ihr jedwede Fluchtmöglichkeit zu versperren. Izuku war niemand, der sich überheblicherweise zu früh seines Sieges bewusst war - er würde es zu Ende bringen, wie es sich gehörte, würde nicht zögern und sich in Selbstsicherheit wiegen.
»Du hast dich gut geschlagen, Rinko-san«, sagte er um Luft ringend, seine Kraft ein letztes Mal in seinen Arm fokussierend, ehe er diese auf die Heldenanwärterin zufliegen ließ. Das, was dann geschah, hätte er nicht erwarten können.
In Sekundenschnelle hatte sie eine Hitzebarriere hochgezogen, die sie wie ein Schild umgab und alles versengte, was mit ihm in Berührung kam - und Izuku war da keine Ausnahme. Es war jedoch zu spät, in seiner Bewegung innezuhalten, und mit voller Wucht drang er durch den Schild, welcher ihn zu verbrennen drohte.

Er hatte gewonnen.
Izuku blickte auf den Körper Rinkos, welcher zu Boden gesackt war, taumelte, weil es ihm schwer fiel, auch nur eine weitere Sekunde auf den Beinen zu bleiben, und konnte nicht so wirklich realisieren, was in den letzten Momenten geschehen war. Als er auf sich herabsah, sah er die Verbrennungen, die er durch sein Kostüm hindurch erlitten hatte, konnte jedoch in diesem Augenblick keinen Schmerz fühlen. Zu sehr war er noch im Kampfesrausch gefangen. Er wusste jedoch ganz genau, dass es im Nachhinein kommen würde.
Am Rande nahm er All Mights Stimme wahr, die seinen Sieg verkündete, doch als Recovery Girl am Ort des Geschehens eintraf, um die beiden mit sich zu nehmen, war es, als hätte sich ein nebeliger Schleier über seine Sinne gelegt.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:10 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Akane Rinko







Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Nervös hatte Arisa ihre Hände vor der Brust gefaltet und knetete nun unruhig ihre Finger durch. Sie wusste, dass sie in Akane glauben musste - insbesondere nun, wo sie in direkte Reichweite zu Midoriya gekommen war und die Möglichkeit haben würde, ihr wahres Können zu entfalten. Dennoch kam sie nicht ohnehin, beim Anblick des grünhaarigen Jungen ein unwohliges Gefühl in der Magengegend zu verspüren; er war stark, so unfassbar stark, dass sie sich in diesem Moment nicht sicher war, ob es nicht sogar besser gewesen wäre, wenn sie den aggressiven Bakugo statt seiner als Gegner erhalten hätte.

"Er beginnt jetzt erst richtig?, hörte sie die verwirrte Frage Kirishimas, hatte jedoch gewartet, bis Bakugo den Raum verlassen hatte, um das Wort an ihn zu richten.
»Wie Bakugo-kun es richtig erfasst hat, ist Akane eher eine Nahkämpferin. Dass Midoriya-kun ihre Nähe aufgesucht hat, ist für ihn erst einmal von Nachteil, weil ihr Quirk nun erst wirklich zur Geltung kommt«, meinte Arisa in einem freundlichen Tonfall, auch wenn es ihr schwerfiel, zu kaschieren, dass sie noch immer genervt von der kurzen Konfrontation mit dem Explosionsanwender war. Sie hatte sich jedoch vorgenommen, ihre negative Stimmung nicht an den anderen auszulassen, auch wenn sie wirklich schlecht darin war, ihre Emotionen zu verbergen.
Amüsiert funkelte sie den Rothaarigen an, der viel zu begeistert war, wenn es darum ging, ihre Freundin zu vermöbeln. Auch wenn sie das Gefühl hatte, dass Akane vermutlich bessere Chancen gegen ihn als gegen Midoriya hätte. »Aber beschwer dich im Nachhinein nicht, wenn sie dich absolut fertigmacht, ja?«

Dann wandte sie sich wieder dem eigentlichen Geschehen zu, spürte selbst, wie sie zu hoffen begann, dass Akane möglicherweise doch noch den Kampf für sich entscheiden können würde, als sie sah, wie sie ihn eine Zeit lang zurückdrängen konnte. Es schien, als würde er seine abnormale Kraft nur dann tatsächlich verwenden können, wenn er sich darauf fokussierte - und genau diese Konzentrationszeit schien die Thermokinese-Anwenderin ihm nicht zu gewähren.
Dass du mir da unbeschadet rauskommst, ja?
Vielleicht hätte sie den Gedanken nicht fassen können; als hätte sie ein böses Omen beschworen, war Midoriya zurück in die Angriffsposition gefallen, nachdem er sich von den Attacken Akanes hatte fassen können. Es dauerte nicht lange, bis er den Kampf wieder zu seinem Vorteil gedreht hatte - und am liebsten hätte Arisa ihr Gesicht in ihre Handflächen vergraben, um nicht zusehen zu müssen, wie Akanes Knochen in zwei gebrochen wurden. Sie war es jedoch aus Respekt gegenüber den Kämpfen und insbesonderer gegenüber ihrer Freundin schuldig, den Blick nicht abzuwenden.

Die Gespräche im Raum gingen an ihr vorbei, zu sehr war sie auf den Kampf, der sich vor ihr abspielte, konzentriert gewesen. Dass sie in den letzten Momenten scharf die Luft eingesogen und - so wie viele andere auch im Raum - angehalten hatte, bemerkte sie erst, als sie langsam ein Gefühl von Schwummrigkeit überkam. »Oh, Akane...«, murmelte sie leise vor sich hin, während um sie herum die Gespräche wieder aufgenommen wurden. Dass Akanes letzter Move dabei Hauptthema Nummer 1 war, war nicht verwunderlich.
Und dass man sich an sie wandte, um mehr darüber zu erfahren, erfreute sie nun auch nicht besonders, doch sie wollte nicht unhöflich sein und ihre neuen Klassenkameraden ignorieren.
»Ich... ich schätze, man könnte es eine Kurzschlussreaktion nennen?«, setzte Arisa zögerlich zur Antwort an. »Im letzten Moment hat sie die Temperatur um sie herum bis ins Extreme steigen lassen, um eine Art Barriere zwischen sich und Midoriya-kun zu bilden.«
Und sich dabei ordentlich selbst verletzt. Ach, was machst du nur. Dennoch kam sie nicht daran vorbei, einen immensen Stolz zu empfinden; Akane hatte sich fantastisch geschlagen und war Midoriya eine gute Gegnerin gewesen. Das konnte niemand - selbst dem Kind mit ungesunden Aggressionsproblemen - widerstreiten.
»Meint ihr, ich kann gleich nach dem Heldentraining Akane besuchen gehen?«, stellte sie schließlich die Frage an die Personen, die sich in ihrem Umkreis befanden. Kurz zuckten ihre Mundwinkeln, doch dieses Mal behielt sie den selbstironischen Gedanken für sich. Wenn ich nicht selbst das Krankenbett neben ihr beziehen werde.

Die Kämpfer der dritten Runde hatten sich bereits an ihre Startpositionen begeben, was die Aufmerksamkeit der Schüler wieder auf die Bildschirme lenkte. Unwillkürlich verhärteten sich Arisas Züge, als sie in das angekotzte Gesicht Bakugos blickte - es würde sie nicht überraschen, wenn er mit diesem wütenden Ausdruck bereits geboren worden war. Sie ärgerte sich selbst darüber, dass es reichte, ihn zu sehen, um eine negative Reaktion ihrerseits zu entlocken, denn eigentlich sollte sie es besser wissen und einfach drüber stehen.
»Meint ihr, Sero-kun ist in der Lage, ihm das Wasser zu reichen?« Es war ein reines Wunschdenken Ihrerseits, dass der Schwarzhaarige sich als absolutes Monstrum der 1-A entpuppte und den Blonden spielerisch in Grund und Boden stampfen würden. Träumen konnte man immerhin noch, nicht wahr?

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:11 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Ochako Uraraka, Eijiro Kirishima, Denki Kaminari








All Might
» NPC Action «

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Er musste gestehen, dass ihn der Kampf zwischen Rinko und Midoriya tatsächlich ein wenig nervös gestimmt hatte, je länger er andauerte. Als Lehrer und Symbol des Friedens hatte er natürlich großes Vertrauen in seine Schüler und war auch der Meinung, dass in allen von ihnen etwas Besonderes verborgen lag - auch in Rinko und Aido, obgleich er sie erst seit kurzer Zeit kannte und kaum etwas über ihre Fähigkeiten wusste.
Nichtsdestotrotz wusste er nur zu gut, zu was der junge Midoriya alles instande war - und dass er niemand war, der sich ersterns einfach geschlagen geben und zweitens zurückhalten würde. Dafür respektierte der Grünhaarige seine Gegner viel zu sehr.
Aus diesem Grund war All Might gegen Ende hin kurz davor gewesen, den Kampf zu unterbrechen - und nun im Nachhinein betrachtet, als er mitangesehen hatte, zu was Rinko in der Lage war, wenn sie sich in die Ecke getrieben fühlte, bereute er es ein wenig, es nicht getan zu haben.

So oder so hatte er sich ursprünglich vorgenommen, das private Gespräch zu den beiden neuen Mädchen aufzusuchen, sobald sich die Gelegenheit ergeben würde, doch nach dem Kampf war er überzeugt, dass es am besten sein würde, sie so früh wie möglich anzusprechen, weshalb er sich vornahm, nach dem Heldentraining die kleine Aido, die sich anscheinend bereits vorgenommen hatte, ihre Freundin zu besuchen, zur Krankenstation zu begleiten.
Er sah es von hohem Stellenwert an, die beiden persönlich willkommenzuheißen und näher kennenzulernen. Nur dann würde er in der Lage sein, sie wirklich einschätzen und individuell auf sie zugeschneidert auf ihrem Weg zur Heldenkarriere fördern zu können.

Auf dem Bildschirm konnte man beobachten, wie die nächsten Schüler, Bakugo und Sero, sich bereits auf den nächsten Kampf vorbereiteten - sie beide sahen eher verstimmt aus, wenn auch aus gänzlich unterschiedlichen Gründen. Ja, All Might, glaubte an all seine Schüler und ihre Fähigkeiten - und trotzdem wusste er insgeheim, wie auch viele andere Schüler der 1-A auch, dass dies nicht von langer Dauer sein würde.
Er hatte die kleine Kontroverse zwischen Bakugo und Aido zwar mitbekommen, war jedoch nicht aktiv eingeschritten, weil die Schüler bewiesen hatten, selbst Kontrolle über die Situation erlangen zu können. Dennoch würde es ihn nicht überraschen, wenn der Blonde nun all seine Wut mit in den Kampf nahm und Sero als Sündenbock dafür einstehen werden müssen würde.
Ach, junger Bakugo, du bist zwar bereits ein klein wenig besser geworden, was deine Wut betrifft, aber du hast noch einen langen Weg vor dir, was dein Gemüt angeht, dachte der ehemalige Pro Hero.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:11 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: xxx









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyMi 30 Sep 2020, 00:06


Chiyo Shuzenji
NPC-Action
Recovery Girl
Montag 11. Jan - 14:14 Uhr

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Gespannt hatte die gute Seele der UA in ihrer Kammer gesessen, den Blick auf dem Monitor, welcher das aktuelle Trainingsgelände zeigte, in ihrer Hand ein paar Gummibärchen, welche sie sich gemächlich, nach und nach in den Mund schob. Ein Training, ohne ihre nachträgliche Behandlung war immer ein gutes Training, jedoch gab es diese „guten“ Trainings schon nicht mehr, seit Midoriya und Bakugo die Schule das erste Mal betreten hatten. Die beiden wussten auch einfach nicht wo ihre eigenen Grenzen lagen. So oft, wie sie die beiden schon wieder Gesund pflegen musste, sollte sie von der Schule wirklich eine Provision für jeden weiteren Fall verlangen.

Der Kampf von Todoroki und Jiro war unspektakulär ausgegangen, das Mädchen mit den violetten Haaren hatte nicht mal eine ernsthafte Erfrierung davongetragen, weshalb die Alte entspannt sitzen bleiben konnte. Der nächste Kampf gefiel ihr von Beginn an nicht sonderlich. Von Rinko hatte Chiyo noch nicht viel gehört, abgesehen davon, dass sie in der ersten Schulwoche einem ihrer Klassenkameraden den Arm so sehr verkühlt hatte, dass Recovery Girl das wieder hatte richten müssen. Jedoch wusste sie ab dem Zeitpunkt, an dem sie Midoiya auf dem Podest stehen sah, dass dieser Kampf nicht gut ausgehen würde. Also packte sie ihr Zeug schon mal zusammen, steckte ein paar kleine Tüten mit Süßigkeiten in ihre Tasche und wartete gespannt auf den Verlauf des Kampfes.

Und es kam, wie es kommen musste. Schon von weitem konnte Chiyo erkennen, dass die Nase des Mädchens gebrochen war, der Grünhaarige eine ernste Erfrierung am Bein hatte und beide mit allerlei Verbrennungen überzogen waren. Sie sollte sich das wirklich auszahlen lassen. Entspannt schwang sie die Beine von ihrem Stuhl, verließ ihren Raum und machte sich, begleitet von zwei Transportrobotern auf den Weg zum Ground Gamma. Als hätte sie alle Zeit der Welt sammelten sie die dampfende Rinko auf, welche, gebadet in ihrem eigenen Schweiß vor sich hin kochte. Ohne sie zu berühren, wusste Chiyo, dass Abstand wohl aktuell das Beste war.

Denn ihre eigene Körpertemperatur lag weit über dem, was ein normaler Mensch aushalten konnte. Und so, in diesem Zustand würde sie die Grünhaarige auch nicht heilen können. „Midoriya-kun“ Fing Ricovery Girl an, musterte den Jugendlichen mit zusammengekniffenen Augen und wedelte mit der Hand vor seinem Gesicht herum, um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Es dauerte zwar einen Moment, jedoch nickte der Junge mit den verbrannten Armen ihr zu. „Begleite die Roboter in die Krankenstation. Ich komme sofort nach.“ Kurz ruhten seine grünen Augen auf der grauhaarigen, diese winkte jedoch nur ab, schlug direkt den Weg zum Beobachtungsraum ein und ließ die beiden Kinder hinter sich. Sie würden schon auf ihr Wort hören.

Während die nächsten Kämpfer sich bereit machten – Chiyo war der festen Überzeugung Sero gleich auch einsammeln zu dürfen – öffnete sie die schwere Tür zum Beobachtungsraum. Sofort drehte sich Toshinori zu ihr um, wirkte kurz nervös, bevor er auf sie zukam.

„Kann ich dir helfen Chiyo?“ Freundlich wie immer lächelte die Alltagsversion von All Might die alte an, sie lächelte lediglich gutmütig und stach ihm mit ihrer Gehhilfe in die Seite, jedoch in die, die nicht verletzt war. „So oft wie ich mich schon um deinen Midoriya-kun gekümmert habe, sollte ich dir das in Rechnung stellen All Might!“ Noch einmal stach sie lasch zu, bevor sie sich zur Seite drehte, mit den Augen den jungen Todoroki anvisierte.

„Todoroki-kun. Ich brauche deine Hilfe, ich muss den Körper von Rinko-san abkühlen, ohne ihren Kreislauf zum Kollabieren zu bringen.“ Auffordernd zeigte sie mit ihrem Stock in seine Richtung. Ohne auf sein Einverständnis zu warten, verließ Chiyo den Raum schon wieder und machte sich auf den Weg zur Krankenstation. Dort traf sie tatsächlich auf den jungen Erben von One for All, sowie die neue Heldenanwärterin, welche unbewusst anfing ihre Bettwäsche zum Rauchen zu bringen.

Seufzend schrieb sich Recovery Girl „feuerfeste Bettbezüge“ auf ihre imaginäre Einkaufsliste. Hoffentlich steckte das Mädchen hier nichts in Brand. Mit einem Gesicht, welches einer Tomate Konkurrenz machen könnte, lag sie auf dem Bett, immer noch rann ihr der Schweiß über die Stirn und nur langsam schien sich etwas an ihrer eigenen Körpertemperatur zu tun. Umso wichtiger, dass der junge Todoroki sich beeilte. Wenn Chiyo sich um Rinko kümmern wollte, musste sie erst mal dafür sorgen, dass die Grünhaarige wieder eine annehmbare Temperatur erreichte.

Während sie wartete, wandte sie sich dem Problemkind zu, welches Abwesend auf dem Stuhl kauerte und langsam aber sicher in sich zusammenzufallen schien. „Die kleine hat dich ganz schön erwischt.“ Fing Recovery Girl an, tastete mit flinken Fingern seinen Körper ab und entdeckte eine geprellte Rippe, mehrere Verbrennungen – auch unter der Kleidung – und eine große bläulich angelaufene Stelle an seinem Bein.

Mittlerweile hatte er sich bis auf die Shorts entkleidet, damit die grauhaarige einen besseren Überblick über die Wunden hatte. Rinko würde in nächster Zeit eh nicht aufwachen, demnach. Brummen drückte sie ihm eine Sportuniform in die Hand. „Zieh das an und leg dich hin, dass kann ich nicht in einem Zug kurieren.“ Langsam tat der Junge wie geheißen, zog sich den blauen Anzug über und ließ sich dann ermattet ins Bett fallen. „Ob ihr einmal Trainieren könnt, ohne, dass ich dich anschließend wieder zusammenflicken muss?“ Eher mit sich selbst redend, fing sie an die ersten Verletzungen des Jugendlichen mit sanften Küsschen zu behandeln. Diese Klasse machte wirklich nur ärger.







Eijiro Kirishima
NPC-Action
Unbreakable~
Montag 11. Jan - 14:10 Uhr

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Gespannt hatte er der Ausführung von Arisa gelauscht, gelacht, als sie ihn vorgewarnt hatte und wie alle anderen auch, tat ihm der Anblick der beiden verkohlten Schüler auf mehreren Ebenen ebenfalls weh. Verbrennungen waren fies, und diese schienen nicht nur oberflächlicher Natur zu sein. Also tauschen wollte Eijiro in diesem Moment mit keinem von beiden.

Die Erklärung von Arisa machte schon Sinn, dies warf jedoch die Frage auf, wie groß der Spielraum war, den Akane mit ihrem Quirk beeinflussen konnte. Wenn sie Barrieren erzeugen konnte, welche sogar den stärksten von ihnen fast in die Knie zwang, warum war dieses Mädchen zuerst in der allgemeinen Abteilung gewesen? Sie war offensichtlich eine ziemlich gute Nahkämpferin, hatte einen verdammt starken Quirk und schien auch sonst nicht auf den Kopf gefallen zu sein. Irgendwie zerbrach der rothaarige sich ein wenig den Kopf darüber, weswegen er gar nicht merkte, wie Katsuki und Hanta ihre Plätze bezogen.

„Sicher kannst du das.“

Kurz hatte er nicht zugehört und wurde nun von All Might höchstpersönlich aus der inneren Starre geholt. Er schien auf eine Frage geantwortet zu haben, die wohl Arisa selbst gestellt hatte. Ein wenig davon verwirrt kratzte er sich am Kopf, versuchte sich den Kontext zu erschließen, gab jedoch schnell auf. Lieber tat er dasselbe wie der Rest der Klasse. Sie schauten nämlich alle auf den Bildschirm, wo ein – deutlich wütender – Katsuki gegenüber von einem – irgendwie genervt aussehenden – Hanta stand und ihm irgendwelche Sprüche an den Kopf warf, die keiner von ihnen verstehen konnte, weil es hier keine Lautsprecher gab.

Kurz bevor es losging, ging hinter ihnen die Tür auf und Recovery Girl betrat den Raum, flüsterte kurz mit ihrem Lehrer und wies dann Shoto auf ihr zu folgen. Sie sprach irgendetwas von runterkühlen und Kreislauf, was der Kerl mit dem Haifischgrinsen jedoch nicht wirklich verstand. Was hatte es mit dem Quirk von Akane bloß auf sich. Fragend blickte er Arisa an, welche jedoch den Blick auf den Bildschirm gerichtet hatte.

„Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Hanta eine reelle Chance hat. Katsuki ist wütend und wenn er wütend ist, gibt es eigentlich keinen von uns, der ihn aufhalten kann.“

Dabei zuckte Eijiro nur mit den Schultern, wobei es ihm für den dunkelhaarigen ein wenig Leidtat. Im Augenwinkel konnte er erkennen, wie der Kerl mit den zwei verschiedenen Haarfarben sich von der Wand abstieß und schweigend den Raum verließ. Wahrscheinlich um der Aufforderung von Ricovery Girl nachzukommen.

Der Startschuss ertönte, Hanta schoss sein Tape und war innerhalb von Sekunden über die Dächer verschwunden. „Ich geb Hanta 3 Minuten.“ Kam auf einmal von Denki, welcher die Arme hinter dem Kopf verschränkt hatte und mit einem Schmunzeln auf den Lippen dem Fluchtversuch ihres Freundes folgte. „Da traust du Hanta echt viel zu heute, Denki!“ Eijiro grinste seinen Freund an. „Aber ich glaube, heute geht der Kampf ein wenig länger. Bakubro muss mal wieder Dampf ablassen.“ Sie schlugen ein, warteten ab und tatsächlich zog sich der Kampf eine ganze Weile hin. Aber nicht, weil Katsuki Hanta nicht zu fassen bekam, nein. Viel mehr, weil der Blonde den Kampf bewusst in die Länge zog um noch länger auf Hanta einprügeln zu können.

Dass dieser nach dem Training nicht viel mehr als ein erschöpftes – verkohltes – Stückchen Tesafilm war, war wirklich nicht verwunderlich. Vor sich hörten sie All Might etwas murmeln, jedoch war es zu leise um es zu verstehen. „Du schuldest mir ein Essen!“ Breit grinsend hatte Eijiro seinen Wetteinsatz eingefordert, während einer der Transportroboter ihren dunkelhaarigen Freund vom Gelände brachte. Er und Denki wetteten öfter, grade, wenn es um die Kämpfe ihres blonden Freundes ging. Und immer war der Wetteinsatz gleich. Ein Essen in ihrer Lieblings Ramen-Bar, welche direkt gegenüber von der Schule lag und quasi das zweite Zuhause der 1-A war. Wann immer es irgendetwas zu feiern gab, traf man sie dort an. Es war aber auch einfach lecker!

Kurz huschten seine roten Augen über die Liste, welche All Might nach der Ziehung angefertigt hatte, damit alle einen Überblick darüber hatten, wer wann dran kommen würde. Dabei stach ihm der Name seiner dunkelhaarigen neuen Klassenkameradin ins Auge. „Jetzt bist du dran, oder?“ Interessiert hatte er sich Arisa zugewandt, lächelte sie breit an und spendierte ihr einen ernst gemeinten Daumen nach oben. „Viel Glück da draußen!“ Aufmunternd nickte er ihr nochmal zu und grinste noch ein wenig breiter. Rikido war stark, keine Frage. Jedoch hatte Arisa den Vorteil, dass keiner von ihnen genau wusste, wie sie ihren Quirk im Kampf einzusetzen wusste. Genau das war Akanes Vorteil gewesen, und so würde es auch der der Brillenträgerin sein. Sie sah zwar in ihrem Heldenkostüm ein wenig schlicht aus…

Sagt der, der Halbnackt mit nem zerrissenen Rock durch die Gegend rennt ._.

… jedoch zweifelte er keine Sekunde lang daran, dass auch die kleinere ziemlich stark sein musste. Er war so gespannt auf diesen Kampf. Wenn Arisa ähnlich stark war wie Akane. Dann würden die beiden im Handumdrehen ganz vorne in dieser Klasse stehen. Er müsste die beiden wirklich bei Gelegenheit mal fragen, wieso sie erst jetzt zu ihnen gewechselt waren.





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyMi 30 Sep 2020, 21:36


Shoto Todoroki
» NPC Action | "Krankenschwester" «

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Er wusste, dass es vermutlich schiere Arroganz war zu denken, dass sein eigener Kampf ziemlich langweilig gewesen war, und er würde so etwas auch niemals laut verkünden - dafür hatte er einen tiefen Respekt gegenüber seinen Klassenkameraden, auch wenn er meistens so aussah, als würde ihn das Meiste nicht wirklich interessieren. Was nicht bedeutete, dass dem nicht der Fall war... Ein Mitglied der sozialen Gesellschaft zu sein war schon seltsam - irgendwie war jede Reaktion die falsche? Aus diesem Grund fiel es Shoto meistens leichter, einfach gar nicht zu reagieren.
Und so hatte der Half-Cold Half-Hot Anwender dem zweiten Kampf nach außen hin mit gesundem Desinteresse verfolgt, doch selbst ihm entglitten die Gesichtszüge für einen Moment, als Midoriyas und Rinkos Kampf sich immer mehr dem Höhepunkt zuspitzte. Die Aufregung und Spannung im Raum war zum Greifen nah und Shoto hatte nach Midoriyas Sieg einige Momente gebraucht, um zu verarbeiten, was gerade geschehen war.
Ähnlich wie Bakugo war ihm Midoriyas Fehler bereits früh aufgefallen, doch  er war im Gegensatz zum explosiven Blondschopf nicht der Meinung gewesen, es laut verläutern zu müssen. Dennoch gab es einige Punkte, die selbst Shoto nicht ganz begriff - doch ihm war auch klar, dass Midoriya in einigen Tagen, wenn sie alle wieder auf den Damm waren, ihnen die Arbeit abnehmen und Rinko auslöschern würde.

"Ich brauche deine Hilfe, ich muss den Körper von Rinko-san abkühlen, ohne ihren Kreislauf zum Kollabieren zu bringen."
Verwundert hatte Shoto Recovery Girl angeschaut, als er ihre Aufforderung vernahm. Aufforderung? Wohl eher Befehl, denn ein Nein schien von Vornherein keine Option gewesen zu sein. Kurz schloss der Junge seine Augen, um die Willenskraft zu mobilisieren, sich von der Wand, an die er sich gelehnt hatte, abzustoßen, und der älteren Frau auf die Krankenstation zu folgen. Dort kam er pünktlich an, um noch miterleben zu dürfen, wie sie Midoriyas verletzten Körper mit heilenden Küssen übersehte.
Seine verschiedenfarbigen Augen wanderten zum vertrauten Anblick von Midoriyas Behandlung weiter zu Rinkos Krankenbett, das schien, als würde es jeden Moment Feuer fangen. Ihr Körper muss abgekühlt werden? Es scheint einer der Nachwirkungen ihres Quirks zu sein.
Ohne auf die Aufforderung Recovery Girls zu warten, streckte Shoto seine rechte Hand aus, um eine Fläche an Eis zu erschaffen, die sich auf Rinkos Körper zubewegte und zu seiner Verärgerung augenblicklich schmolz, als diese sich ihr auch nur näherte.
Eine kleine Falte bildete sich zwischen seinen Brauen, während er sich darauf konzentrierte, mehr Eis zu schaffen, um ihren Körper zu umhüllen, bis sie selbst wieder eine normale Temperatur erreichte. Wie eine Decke legte sich die glitzernde Kälte über ihren Leib.
»Können wir sie in ein kaltes Eisbad werfen?«, fragte er schließlich nach dem wiederholten Versuch, sie zu kühlen.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:15 Uhr
Ort: Ground Gamma >>> Krankenstation
Angesprochen: Recovery Girl








Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Sie war überaus froh, dass Recovery Girl sowie ihre Helferleinchen nicht lange auf sich hatten warten lassen, um Akane aufzusammeln. Umso überraschter war Arisa, als die alte Frau plötzlich im Beobachtungsraum erschien und zunächst einige Worte mit All Might wechselte - die Art und Weise, wie sie mit ihm umsprang, konnte auch nur sie sich erlauben; es schockierte Arisa fast schon -, ehe sie sich schließlich an Todoroki wandte. Zu gerne wäre Arisa unauffällig zu ihnen geschlichen, um das Gespräch zu belauschen, doch sie glaubte wohl kaum, dass sie inmitten der gesamten Klasse überhaupt irgendetwas ansatzweise Unauffälliges machen können würde. Zumal sie sich ja eigentlich in einem Gespräch befand.
Allzu lange verweilte Recovery Girl nicht bei ihnen und nahm - vermutlich zur Überraschung aller Anwesenden ausgenommen All Might - den Jungen mit den zwei Haarfarben mit sich mit.
Maaaaannn, wäre ich nicht selbst bald dran, würde ich ihnen folgen. Ich meine, natürlich auch um Akane zu sehen, aber die Sache ist doch gerade schon irgendwie suspekt. Wild ratterte es in ihrem Kopf, während eine unzufriedene Neugier Besitz von ihr ergriff. Einzig und allein Kirishima, der zur Antwort angesetzt hatte - verdammt, was hatte sie ihn noch einmal gefragt? -, brachte sie zurück auf den Boden der Tatsachen.

»Ich möchte ihm ja nicht zunahetreten, aber ist er jemals nicht wütend?«, richtete Arisa die Frage an den Rotschopf, eine Braue skeptisch nach oben gezogen. »Ihm ist die Wut doch in die Wiege gelegt worden, so scheint es.«
Seit ihrem Eintritt in die Klasse 1-A hatte das Mädchen ihn nur wenige Male gesehen und nur einmal mit ihm interagiert, aber sie war bereits der festen Überzeugung, dass dieser Mensch schlichtweg nicht in der Lage war, auch nur für eine Sekunde irgendjemanden ein freundliches Lächeln zu schenken.
Amüsiert beobachtete sie den kurzen Schlagabtausch und die kleine Wette um Bakubro zwischen Kaminari und Kirishima, die wirklich äußerst großes Vertrauen in den Schwarzhaarigen zu haben schienen, der beim ersten Signal davonstürmte, als ginge es um sein Leben. Was es vermutlich auch tat im Anbetracht seines Gegners. Schade, schade, ich hätte zu gerne gesehen, wie man ihn windelweich schlägt, aber da muss ich wohl darauf warten, dass Midoriya sich seiner annimmt. Nach dem fantastischen Kampf der zweiten Runde konnte die Dunkelhaarige sich nicht vorstellen, dass es allzu viele Heldenanwärter gab, die ihm das Wasser reichen können würden.
Aber wer wusste schon, was sich sonst noch alles seit dem Sportfest getan hatte?

Arisa musste zugeben, dass sie den Kampf zwischen Bakugo und Sero nur beiläufig verfolgte; zu sehr war sie in Gedanken bereits zu ihrer eigenen Partie abgedriftet, nachdem ihr die Realisation gekommen war, dass sie nicht nur bald,  sondern gar als nächstes dran sein würde. Und verdammt, hatte sie keine Lust darauf. Anders als Akane war ihre Trickkiste so tief wie ein Suppenteller und so spektakulär wie ein Schneckenrennen.
Nervös hatte sie begonnen, ihre Finger zu kneten, und immer wieder huschte ihr Blick zum bulligen Sato, der sich jedoch auf das Geschehen vor ihm konzentrierte. Sie wusste, dass ihre anderen Mitschüler diese Art von Szenario vermutlich bereits mehrere Male durchgespielt - und weitaus Schlimmeres erlebt - hatten, weshalb es für sie eher zum Alltag gehörte. Für Arisa jedoch war es das erste Mal; das erste Mal, an dem sie sich vor einer Gruppe Fremden beweisen musste - und sie wusste nur zu gut, wie viel der erste Eindruck eigentlich zählte. Auch wenn man sie nicht wie Bakugo offen damit begegnete, konnte sie sich gut vorstellen, dass es doch die eine oder andere kritische Stimme gab und während Akane bereits bewiesen hatte, dass sie sich ihren Platz hier verdient hatte, konnte die Brillenträgerin sich nicht einmal im Ansatz vorstellen, wie sie es bewerkstelligen sollte.

„Jetzt bist du dran, oder? Viel Glück da draußen!“
Kirishimas Worte riefen ihr erst in Bewusstsein, dass der Kampf vorbei war. Dass nun ihre Stunde angeschlagen hatte. Arisa zwang sich dazu, ihre Mundwinkel nach oben zu heben, hörte von der Seite auch noch die aufmunternden und glückwünschenden Rufe von Ochako und Kaminari, die sich in ihrer Nähe befanden, bevor sie schließlich mit steifen Schritten den Ausgang zusteuerte. Sato war allem Anschein noch vor Kampfesende gegangen, weshalb sie sich nun sputen sollte, um nicht zu spät  an ihrer Startposition einzutreffen und womöglich noch Zeit einzubüßen. Dennoch fühlten sich ihre Beine schwerer an als normalerweise, als hätte man unleidbare Gewichte an ihre Knöchel gehängt, als sie sich durch den Flur bewegte, der sie zum Schauplatz führen würde.
Behalte die Ruhe, mahnte sie sich, nahm tiefe Atemzüge. Du kannst das, du weißt, dass du es kannst. Hab Vertrauen. Am liebsten hätte sie hysterisch aufgelacht, als ihr der letzte Gedanke kam. Wem machte sie sich etwas vor?
Zeit, ein paar Leute zu enttäuschen, huh?

Strahlend blau war der Himmel, zu dem sie emporblickte, als sie an ihre ihr zugewiesene Position trat und den Kopf in den Nacken legte. Der graue Schleier, der noch am Morgen der Umgebung eine düstere Atmosphäre verliehen hatte, war verschwunden und statt seiner waren nur noch vereinzelte Wolken zu sehen. Wäre die unsagbare Winterkälte nicht gewesen, hätte man fast schon von angenehmen Temperaturen ausgehen können.
Beim Ausatmen konnte Arisa die kleinen Wölkchen sehen, die sich vor ihrem Gesicht bildeten, und sie wusste, dass sie selbst nur dürftig gekleidet war. Sobald wir uns in Bewegung setzen, wird das keine Rolle mehr spielen.
Um sich völlig auf sich selbst zu konzentrieren, hatte sie es nicht mehr gewagt, auch nur einen Seitenblick auf ihren Gegner zu werfen. In ihren Gedanken war sie ihren - zugegebenermaßen einzigen - Plan immer und immer wieder durchgegangen. Sie hatte eine Karte; wenn sie diese verspielte, war es vorbei. Die flexibelste Person war sie noch nie gewesen, weshalb sie nur innig darauf hoffen konnte, dass sie Sato - und mit ihm den Großteil der Heldenklasse - richtig einschätzen würde.
Ein letztes Mal streckte Arisa ihre Arme gen Himmel aus, dehnte sich und nahm die kalte Luft in ihre Lungen auf, um langsam aber sicher zu ihrer inneren Ruhe zu finden und das unwohlige Beben in ihrer Brust in die hinterste Ecke ihres Herzens zu verdrängen.
Dann begann es.

Arisa lief. Lief und lief und lief - und hätte man sie gefragt, ob es das schnellste Tempo wäre, das sie auf Lager hätte, hätte sie vehement verneint. Mit geschmeidigen Bewegungen und Sprüngen war sie auf die ersten Röhren und schließlich Dächer gestiegen und war im wahrsten Sinne des Wortes über die Flächen gejoggt. Die Dunkelhaarige hatte keineswegs Interesse daran, sich bei einem solch sinnlosen Unterfangen wie dem Weglaufen zu verausgaben. Zumal sie nicht wirklich darauf abzielte, tatsächlich eine bemerkenswerte Distanz zu Sato herzustellen. Arisa in der Rolle der Schurkin wollte, dass man sie fand. Doch sie wollte auch diejenige sein, die die Bühne für das Stück auswählen würde.
In den ersten beiden Kämpfen hatte sich bereits einen Überblick über Ground Gamma machen können, weshalb ihr schnell bewusst geworden ist, wo sie ihren Kampf austragen wollen würde. Gewiss, es hatte Stellen gegeben, die vermutlich idealer gewesen wären, doch sie war nicht desillusioniert genug gewesen, um zu denken, dass sie in der kurzen Zeit soweit kommen würde.

Unweit ihres Ziels drosselte Arisa ihre Geschwindigkeit erneut; das zweite Signal war keineswegs an ihr vorbeigegangen. Tatsächlich war sie in der kurzen Zeit doch weitergekommen, als sie erwartet hätte, weshalb sie nun auf einer der höchsten Röhren im Ground Gamma eine Pause einlegte, jederzeit bereit, die Laufbewegung wieder einzunehmen, sobald Sato in Sichtweite kam. Sie wollte ihm im Glauben lassen, dass sie die gesamte Zeit über ununterbrochen weggelaufen war und ihn gleichzeitig an den Ort geleiten, an dem sie ihm haben wollte.
5 Sekunden vergingen. Deutlich zeichnete sich die Ungeduld auf ihrem Gesicht ab, während sie wie das Notausgangsmännchen auf der Röhre stand.
10 Sekunden. Geduld war noch nie ihre Stärke gewesen, weshalb sie mit fast schon genervtem Gesichtsausdruck zu der Leiter gedackelt war, die sie hatte nehmen wollen, sobald sie ihn sah.
16 Sekunden. Und endlich erschien er in ihrem Blickfeld. Und ich dachte schon, du kommst nicht mehr. Reflexartig war sie aus ihrer Standposition wieder aufgetaut und hatte sich mit einem gespielt hektischen Blick über die Schulter in Bewegung gesetzt.
Laut fluchte Arisa, als sie beim Emporklettern die Kälte des Metalls an ihren Fingern spürte. Weit kam sie jedoch nicht - kaum hatte sie die sechste Stufe erklommen, kam Sato mit seiner Faust voran auf sie zugeflogen, zwang sie dazu sich nach hinten abzustoßen. Arisa nutzte den Schwung, um rückwärts in einen Handstand zu springen und sich erneut abzudrücken, um mit minimalen Aufwand den maximalen Abstand zu erhalten.

Vorhang auf für das eigentliche Spiel.
Sie spürte, wie ein Gefühl der Überlegenheit in ihr aufwallte, kaum, als sie realisierte, dass alles soweit nach Plan lief. Arisa befand sich in ihrem Element. Dennoch war dies nichts, was sie Sato wissen lassen wollte.
Mit weit aufgerissenen Rehaugen starrte sie ihren Gegner an, ehe sie einige Schritte nach hinten stolperte, als wüsste sie nicht mehr, wohin mit ihr. Bewusst ließ sie sich von seinem nächsten Schlag treffen - ob er wohl davon ausgegangen war, dass sie ihm ausweichen oder gar kontern würde? -, der sie von der Röhre auf das nächstgelegene Dach schmiss.
Der Schmerzensschrei, der ihrer Kehle entkam, war zur Abwechslung einmal nicht vorgetäuscht, und sie schmeckte das Blut, das aus ihren Lippen rann, in denen sie beim Aufprall gebissen hatte. Keuchend blieb sie liegen, doch sie wusste, dass sie keine Zeit zu verlieren hatte. Reiß dich zusammen, du Hoe.
Verstimmt über sich selbst biss sie die Zähne zusammen und rollte sich zur Seite, als Sato von oben herab auf sie herunterdonnerte. Ihr linker Arm glitt zu ihrer Armbanduhr und mit einem Knopfdruck stellte sie den Timer, der zur gleichen Zeit in der Ecke ihrer Brillengläser erschien, auf fünf Minuten.

Angriffslustig taxierten ihre Augen den massigen Jungen, als sie sich schweratmend erhob und ihren Geist von ihrem Körper trennte. Es war eine Frage eines Wimpernschlages, bis sie sich aufgespalten hatte und sich eine halbdurchsichtige Form ihrer selbst neben sich gestellt hatte.
»Dann wollen wir mal mit dem Kampf beginnen, huh?« Fast schon spöttisch war das Lächeln, das sie ihm schenkte, während sie ihren Astralkörper auf ihn zulaufen ließ.


Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:20 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Sato Rikido








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyDo 01 Okt 2020, 18:44


Akane Rinko
Now dance,
fucker, dance
Montag 11. Jan - 14:20 Uhr
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Wusstet ihr, dass der letzte Sinn, der einem bei einer Ohnmacht verlässt auch der erste ist, welcher wiederhergestellt wird, sobald man erwacht? Welcher das ist? Der Hörsinn natürlich. Und während das Bewusstsein von Akane noch irgendwo in den Weiten ihres Unterbewusstseins verschwunden war, fing ihr Körper an auf die akustischen Signale zu reagieren, welche von außen an ihre Ohren herangetragen wurden. Laute Stimmen, zu einem undefinierbaren Gemisch verschmolzen, wurden von ihrem Gehirn registriert, jedoch nicht entschlüsselt.

Erst mit der Zeit, begannen die Eindrücke sich zu differenzieren, bis Akane erkennen konnte, dass es sich um zwei verschiedene Stimmen handelte, welche zwar nicht schrien, jedoch laut miteinander sprachen. Während nach und nach auch die anderen Sinne der Grünhaarigen sich wieder einklinkten, spürte die Schülerin einen stechenden Schmerz, welcher sich über ihren gesamten Brustkorb erstreckte und ihr einen Moment den Atem raubte. Ihre Arme brannten fürchterlich und von ihrer Nase fing ein beständiges qualvolles Pochen aus. Außerdem fühlte sie sich, als sei sie in einen Topf voll kochendem Wasser gefallen. Ihr war warm. Und nicht nur ein bisschen warm.

Es brauchte kein vollkommen ausgeprägtes Bewusstsein um zu erkennen, dass ihre Körpertemperatur noch immer an der 100°C Marke kratzte.

Ein schmerzverzerrtes, kaum hörbares ächzten entkam ihrer Kehle, bevor ihre blauen Augen sich flatternd öffneten. Vom Deckenlicht geblendet, überwog jedoch der Impuls die Augen wieder zu schließen, bevor sie es einige Sekunden später noch einmal versuchte. In regelmäßigen Abständen spürte Akane wie sich etwas Kühles über ihren Körper legte, etwas, was sich schnell wieder verflüchtigte und eine nasse Spur auf ihr und um sie herum hinterließ.

»Können wir sie in ein kaltes Eisbad werfen?«

Eine dritte Stimme mischte sich ein, eine, welche sie in der Konstellation, welche sich in ihrem Kopf gefestigt war, irgendwie nicht erwartet hatte. Jedoch war Akane immer noch damit beschäftigt ihre Augen offen zu behalten, weswegen sie nicht sehen konnte, wie die grauhaarige Heilerin der Schule dem Kerl mit den zwei verschiedenen Haarfarben ihren Gehstock zwischen die Rippen schlug.

„Willst du sie umbringen? Ich weiß ja nicht wie stabil ihr Kreislauf ist, wenn es um Schwankungen in der eigenen Körpertemperatur geht, aber einen Menschen bei einem Hitzschlag zu schnell herunter zu kühlen, kann einen gravierenden Schaden anrichten! Also mach weiter!“

Irritiert zogen sich die Augenbrauen Akanes zusammen, ein weiteres Ächzen quälte sich aus ihrem Mund, der Geschmack von Blut war über präsent in ihrer Mundhöhle. Alles in allem fühlte sie sich ein wenig Überfahren. Und angebrannt. Kraftlos hustete sie auf, hob Geistesabwesend die Hand, um sie sich vor die Lippen zu legen, um ihr Husten zu dämpfen, wobei sie eine Reihe tiefer Brandverletzungen auf ihrer eigenen Haut erkennen konnte. Das erklärte die Schmerzen in ihren Armen.

Diese Reaktion ihrerseits sorgte auch dafür, dass drei Paar Augen sich auf sie richteten. Auch, wenn ihre Sicht noch ein wenig undeutlich war, konnte sie Izuku – welcher auf dem Bett neben ihr Lag und ziemlich erschöpft dreinschaute – und Shoto – welcher vor dem Bett stand und seine Rechte Hand in ihre Richtung ausgestreckt hatte – erkennen. Neben dem zweiteren konnte sie Recovery Girl sehen, welche sie bisher nur einmal in der ersten Schulwoche zu Gesicht bekommen hatte.

„Oh du bist wach. Wie geht es dir Rinko-san?“

Die Alte hatte sich auf einen Hocker gestellt, welcher neben ihrem Bett stand und musterte sie aus aufmerksamen Augen. „Uhm.“ Trocken kratzte es in ihrer Kehle. „Ich fühle mich ein wenig angekokelt. Und meine Nase tut weh.“ Passend dazu klang ihre Stimme nasal und verzerrt, sie zu verstehen war wohl nicht sonderlich einfach. „Und ich glaube ein Teil meiner Rippen ist hin.“ Jetzt wo ihr Verstand sich langsam wieder vollkommen klärte, fiel es ihr bedeutend leichter vorsichtig zu lächeln, was in ihrer Nase stach wie verrückt. „Aua...“ Sich selbst bemitleidend schielte sie herab, sah jedoch dort wo sie sonst ab und an ihre Nase im Augenwinkel erkennen konnte lediglich das Rot ihres eigenen Blutes.

Dann richtete sie ihren Blick auf Shoto, welcher immer noch Wände aus Eis auf sie zusteuern ließ, welche – zwar immer später – aber immer noch schmolzen, bevor sie den Körper von Akane vollkommen erreichen konnten. Dabei erkannte sie auch, wie sich eine feine Reifspur auf seiner rechten Wange bildete. „Du manipulierst die Umgebung von außen, oder?“

Akane kannte Shotos Quirk relativ gut, sie hatte viel Zeit damit verbracht ihn zu analysieren und sich ein eigenes Bild von ihm zu machen, wann immer sie ihn zu Gesicht bekam. Sie selbst hatte sich immer davon überzeugen wollen, dass ihr eigener Quirk nichts mit dem Seinen zu tun hatte. Mit dem Zeigefinger der rechten Hand deutete sie ihm näherzukommen, Recovery Girl und Izuku ignorierte sie einen Moment.

„Ich kann mir Vorstellen, dass dein Quirk nicht sonderlich praktisch ist, um Temperaturen ernsthaft zu beeinflussen. Deine Angriffe sind immer sehr wuchtig und offensiv, jedoch ist der Temperaturspielraum nicht sonderlich groß, hab ich recht?“
Den Schmerz in ihrem Körper ausblendend drehte sie ihre Hand so, dass die Handfläche oben lag. Kurz schloss sie die Augen, konzentrierte sich auf ihre Fähigkeit und ließ ihre Hand in einem kühlen Blau aufglühen. Sofort breitete sich Kälte in ihrem Körper aus, ein leises Seufzen entkam ihr, als sich ihre eigene Temperatur regulierte und nach wenigen Sekunden einen Normalwert erreicht hatte.

Als sie die Augen wieder öffnete, ging es ihr schon ein wenig besser. Zwar hatte sie schreckliche Kopfschmerzen dazugewonnen, jedoch würden diese im Laufe des Tages sicher verschwinden. „Danke für dein Eis Todoroki-kun.“ Fing Akane leise an, schmunzelte und signalisierte der Schulärztin, dass sie nun keine Angst mehr davor haben musste sie zu berühren, was diese auch direkt nutzte, um ihr einige Küsse auf die Arme zu geben.

Nebenbei, auch wenn Akane genau spürte wie die Energie aus ihren Knochen gezogen wurde, hob sie die Hand und legte sie auf Shotos rechtes Handgelenk. Auch ohne ihn berührt zu haben, wusste sie ganz genau, dass auch seine eigene Körpertemperatur durch seine Fähigkeit beeinflusst wurde. Er war jetzt schon unterkühlt, seine Haut war kalt wie Eis, ein ernster Ausdruck übernahm die Züge der Schülerin.

Wahrscheinlich nutzte Shoto seine Fähigkeiten sonst immer nach dem „alles oder nichts“-Prinzip. Seine Kräfte zu modulieren war anstrengend und so hatte ihm schon dieser minimale Gebrauch seiner eigenen Fähigkeit eine Menge an Energie gekostet. Kurz leuchtete ihre Hand auf, als sie ihrem Klassenkameraden einen kurzen Hitzeimpuls durch den Körper jagte, welcher seine Rechte Seite schnell wieder auf einen normalen Temperaturwert hochregelte. Das war das Mindeste, was sie tun konnte.

Erleichtert stellte Akane fest, wie ihre Knochen sich wieder richteten, zumindest einige davon. Ihre Nase fühlte sich noch immer ungesund verrutscht an und auch konnte sie noch das Blut auf ihren Lippen schmecken, jedoch wurden die Schmerzen beständig weniger. Mittlerweile konnte sie sogar ohne den Schmerz in der Brust atmen. Während ihre Glieder immer schwerer und müder wurden, lenkte sie den Blick zum anderen Bett, in dem Izuku sie mit funkelnden Augen musterte.

Auch schien ihn eine ähnliche Erschöpfung zu überkommen wie sie selbst. „Sorry wegen den Brandverletzungen… Du hast mich ganz schön in die Ecke gedrängt.“ Ein Gähnen unterdrückend fing sie das vorsichtige Lächeln ihres Trainingsgegners ein, welcher mit einer Bandagierten Hand abwinkte. „Dafür geht der ganze Rest auf meine Kappe. Der Kampf war großartig, das müssen wir irgendwann wiederholen!“ Mit weniger Elan als am Vormittag, jedoch immer noch aufgeregt grinste er Akane breit an, was der angesprochenen nur ein leises Seufzen entlockte.

„Wenn ich das nächste Mal Todessehnsucht habe, melde ich mich!“ Dieses Mal konnte Akane das Gähnen nicht zurückhalten. Während Recovery Girl ihr sorgfältig einen Teil des Oberkörpers und die Arme in Verbände wickelte – und dabei die Jungs anfuhr gefälligst wegzuschauen – klebte sie ihr ein Pflaster über die Nase, was der jungen Heldenanwärterin die Tränen in die Augen trieb.

„Um deine Nase kümmere ich mich morgen. Du bist so weit wieder fit, übertreib es aber nicht, mein Quirk nährt sich an deinen eigenen Regenerationsreserven, was zu Ermüdungserscheinungen führt.“


Auf dem Absatz drehte sie sich herum, murmelte etwas von „Sero-kun einsammeln“ bevor sie durch die Tür verschwand. Nun war sie mit den beiden Jungs allein und wusste nicht was sie sagen sollte. Na super.
Hit 'em right between the eyes







Rikido Sato
NPC-Action
Sugarman
Montag 11. Jan - 14:22 Uhr

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Der Verlauf des Kampfes zwischen Akane und Izuku hatte den riesigen Kerl mindestens genauso aus der Fassung gebracht, wie den Rest seiner Klasse. Wenn Arisa genauso stark war, wie ihre Freundin würde der Heldenanwärter eine ganze Menge zu tun haben, um ihr nicht zu unterliegen. Sein Blick war ruhig, in seinem Inneren sah es jedoch ganz anders aus. Er hatte wirklich Respekt vor der Dunkelhaarigen, obwohl jene ihm nicht mal so wirklich bis zur Brust reichte. Aber die Schüler der 1-A nach ihrer Körpergröße zu beurteilen war – von Minoru mal abgesehen – sowieso eine denkbar schlechte Idee. Der größere würde also nicht den Fehler machen Arisa zu unterschätzen.

Haha. Das glaubst auch nur du…

Dem Kampf zwischen Katsuki und Hanta folgte er nur nebensächlich, viel mehr überlegte er sich eine Strategie wie er in seinem eigenen Kampf vorgehen würde. Er war, sobald sein Quirk aktiviert war ein schneller Läufer, sie einzuholen sollte durchaus machbar sein. Jedoch wusste er noch nicht genau wie er an diesem Punkt mit ihr verfahren sollte, da er immer noch keine Vorstellung davon hatte, wie Arisa ihren Quirk im Kampf nutzen würde. Denn das würde sie, da war er Hühne sich sicher. Um ihn herum herrschte reges Treiben, Denki und Eijiro schlossen eine ihrer Wetten ab, Ochako unterhielt sich angeregt mit Tsuyu und Koji versuchte irgendwie ihn aufzumuntern. Sah Rikido so angespannt aus?

Versöhnend lächelte er seinen Freund an, schlug ihm Freundschaftlich gegen die Schulter und zuckte mit den Schultern. „Das wird schon werden, mach dir keinen Kopf. Immerhin müssten wir uns nachher noch um den Kuchen kümmern!“ Sein stiller Klassenkamerad wirkte nicht beruhigt, nickte dann jedoch und schaute selbst wieder auf den Bildschirm, wo Hanta von dem Blonden Temperamentsbolzen durch das Trainingsgelände getreten wurde.

Armer Kerl.

Rikido wollte in diesem Moment wirklich nicht mit dem dunkelhaarigen tauschen. Schnell war der Kampf entschieden, wohl nicht so schnell wie Katuski gekonnt hätte, jedoch war der Brünette wirklich abgeneigt davon die Taten des Blonden zu hinterfragen. Er setzte dabei eher auf Abstand und konsequentes Ignorieren. Wirklich Lust auf eine Auseinandersetzung mit ihm hatte er nämlich nicht. Brandwunden standen ihm wirklich gar nicht.

Da der Kampf nun offiziell – von einer Ansage All Mights – beendet war, straffte der Kerl in dem gelben Ganzkörperkondom die Schultern und zog sich die Maske ins Gesicht. Einige Minuten vor Arisa selbst verließ er den Raum, die eisige Umgebungskälte fraß sich beinahe Schmerzhaft in seinen Anzug, durchdrang ihn Mühelos und legte sich schwer auf seine Glieder. Hoffentlich würde die Bewegung gleich alles Weitere richten, denn er konnte es sich ganz sicher nicht leisten mit verminderter Kraft zu Kämpfen.

Während er sich schon positioniert hatte, die Hände in die Hüften gestemmt, konnte er nun auch die Dunkelhaarige erkennen, welche sich zu ihrem Startpunkt begeben hatte und vorsorgliche Dehnübungen veranstaltete. Dabei sah sie ihn nicht an. Er dagegen musterte seine Gegnerin nachdenklich, ging im Kopf noch einmal seine Möglichkeiten durch und entschied sich schlussendlich dafür den Kampf auf sich zukommen zu lassen.

Eine letzte Kontrolle seiner Taschen später stand er schon auf seinem Podest, einen Zuckerwürfel in der Hand, welchen er durch seine Finger drehte, als wolle er sich damit ablenken. Das erste Startsignal ertönte, aufmerksam beobachtete Rikido, wie die Dunkelhaarige sich in einem strengen Laufschritt von ihm entfernte. Ihre Bewegungen waren geschmeidig, während sie sich über die Rohre schwang und aus seinem Sichtfeld verschwand. Die Minute verging rasend schnell, das zweite Signal ertönte und der Zuckerwürfel verschwand im Mund des Jugendlichen.

Sofort breitete sich das Gefühl von Kraft in ihm aus, ließ ihn auflachen und rasend schnell folgte er Arisa. Zumindest lief er in die Richtung, in der er sie zuletzt gesehen hatte. Er brauchte einen Moment um sich zu orientieren, er müsste höher hinaus, wenn er sie schnell finden wollte. Mit zwei kräftigen Sprüngen war er auf dem ersten Dach, noch zwei Sprünge später auf dem Nächsten, dort fing sich geschickt ab und jauchzte auf, als er die schmale Gestalt der Dunkelhaarigen ausmachen konnte. Sie stand auf einem der höchsten Rohre und geriet sofort wieder in Bewegung, sobald sie ihn entdeckt hatte.

Hektisch blickte sie über die Schulter zu ihm herunter und kletterte noch höher hinaus. Instinktgetrieben lief er wieder los, nahm seine Umgebung kaum wahr und sprang mit einem wuchtigen Satz in ihre Richtung. Ein zweiter Zuckerwürfel fand einen Weg in seinen Mund, mit der Süße des Zuckers breitete sich auch seine Stärke weiter in seinem Körper aus. Unheilverkündend flog er auf sie zu, wollte sie mit einer Faust aus ihrer kletternden Position bringen, jedoch wich sie ihm grazil aus.

Den Abstand, der nun zwischen ihnen lag, wurde schnell überbrückt, er holte erneut aus, sah noch wie ihre Augen aufrissen und sie einen Schritt zurück stolperte, bevor er sie mit voller Wucht traf. Arisa flog aufs nächste Dach, fast wie ihre Freundin nur zwei Kämpfe zuvor. Auch wenn der Hühne nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, war er noch immer intelligent genug um sich nicht ablenken zu lassen.

Spielend leicht drückte er sich vom Boden ab, flog quasi auf die kleinere zu, welche wieder im letzten Moment auswich und irgendetwas an ihrer Uhr herumfummelte. Diese Zeit wollte er nutzen, um Nägel mit Köpfen zu machen, jedoch war er irgendwie nicht auf ihren Quirk vorbereitet gewesen. Das Angriffslustige grinsen entging ihm nicht, er brummte nur und riss die Augen auf, als seine Gegnerin auf einmal in zweifacher Ausführung vor ihm stand.

Trotzdem erwiderte er ihr Grinsen, straffte die Schultern, ging in Angriffsposition und warf sich den dritten Würfel Zucker in den Mund. Der Kampf hatte grade erst angefangen, er würde sich nicht davon einschüchtern lassen. Ein wenig unschlüssig wie er reagieren sollte preschte er vor, versuchte nach der – weniger transparenten – Version von Arisa zu greifen, um sie mit einem Griff festzusetzen. Dabei behielt er die Astralversion der dunkelhaarigen im Auge und holte aus um nach ihr zu schlagen.

Rein rational stand es nun zwei gegen einen. Aber irgendwo musste sie eine Schwäche haben, diese würde er finden, nutzen und als Sieger aus diesem Kampf gehen! Er würde der kleineren den Sieg zwar durchaus gönnen, jedoch hingen auch seine Noten von alledem ab. Wie klein würde Herr Aizawa ihn wohl falten, wenn er anfing seine Gegner zu verschonen, weil er ihnen den Sieg gönnte?

Von der Unsicherheit die seine Gegnerin Zeitweise ausgestrahlt hatte war nun nichts mehr zu sehen, während er immer noch versuchte sie – ein wenig Kopflos zugegebenermaßen – mit mehr oder weniger präzisen Angriffen aus der Konzentration zu bringen.





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 2 EmptyFr 02 Okt 2020, 02:31


Shoto Todoroki
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Einen schlimmeren Schaden, als der, den sie bereits erlitten hat, kann ein Eisbad nicht anrichten, war dem Weißrothaarigen durch den Kopf geschossen, doch er sah es nicht für sinnvoll an, seine Meinung kundzutun, weshalb er wie befohlen, die Prozedur aufrechterhielt - die ihm vermutlich mehr zusetzte als sein eigener Kampf gegen Jiro. Shoto spürte, wie sich die ersten Kristalle an seiner Haut bildeten. Allzu lange würde er seine rechte Seite nicht aufrechterhalten können, ohne die Nebeneffekte ausgleichen zu müssen.

Ein krächzender Husten war schließlich das erste Lebenzeichen, dass Rinko seit ihrer Niederlage von sich gab, und signalisierte ihm, dass sie allmählich das Bewusstsein wiederzuerlangen schien.
Recovery Girl ließ nicht lange auf sich warten und hatte ihre Aufmerksamkeit zugleich der Grünhaarigen zugewandt, die es doch tatsächlich schaffte, ihr nach all dem noch in vollständigen Sätzen zu antworten.
Gegenüber von ihm zeichnete sich neben der Müdigkeit sichtbar die Sorge auf Midoriyas Gesicht ab, der den Kampf zwar zum Einen in vollen Zügen genossen, zum anderen nun  jedoch ein wenig beunruhigt um die neue Schülerin zu sein schien. Shoto selbst sah unberührt wie eh und je aus; davon einmal abgesehen, dass er keinerlei Bindung zu Rinko hatte, hatte er zudem Vertrauen darin, dass Recovery Girl sich bestens um sie kümmern würde.

„Du manipulierst die Umgebung von außen, oder?“
Es hatte einige Momente gedauert, bis der Half-Cold-Half-Hot-Anwender realisiert hatte, dass sie zu ihm gesprochen und ihn mit einer Handbewgung angedeutet hatte, zu ihr zu kommen. Da es jedoch zu spät war, um noch Antwort zu geben, blinzelte er sie einfach nur an und ließ sie weitersprechen, während er auf sie zutrat. Auch wenn er es nach außen hin nicht zeigte, war er doch verwirrt davon, was sie von ihm wollte.
Aus dem Augenwinkel sah Shoto, wie Midoriya wesentlich interessierter als er selbst, RInko dabei beobachtete, wie sie ihr Quirk aktivierte, um ihre eigene Körpertemperatur zu regulieren. Es überraschte ihn nicht, dass sie als jemand, der sowohl über Hitze als auch Kälte herrschen konnte, ähnlich wie er ihre eigenen Nebeneffekte ausgleichen konnte. Unwillkürlich war dabei in ihm die Frage aufgekommen, ob auch sie ein Ergebnis einer gezwungenen Ehe war, die auf Basis der perfekten Quirkvererbung entstanden war, würde sie jedoch nicht darauf ansprechen. Jedenfalls fürs Erste nicht.

»Kein Problem«, meinte Shoto schließlich auf ihren Dank hin und wollte sich gerade wieder von ihr entfernen, um Platz für Recovery Girls Arbeit zu machen, als sie nach seinem Handgelenk griff. Aus Reflex heraus wollte er den Arm wegziehen, doch die Wärme, die ihn plötzlich überkam, stoppte ihn noch beim ersten Zucken. Er spürte, wie der eisige Reif auf seiner Haut zu verschwinden begann und sein eigener Körper zu einer angenehmen Temperatur zurückkehrte.
»Danke«, entgegnete er knapp, aber nicht unfreundlich, und nickte ihr zu, ehe er einige Schritte zurücktrat.

Nun, da es schien, als wäre sie auf dem besten Weg der Besserung, hatten sich auch Midoriyas Gesichtszüge entspannt, der die erstbeste Gelegenheit ergriff, um zurück in seinen Zustand der schieren Begeisterung zu fallen und Rinko in ein Gespräch zu verwickeln. Nur mit halbem Ohr hatte Shoto ihnen zugehört, zu sehr war er mit sich selbst und der Frage gewesen, wann der beste Zeitpunkt wäre, um Recovery Girl zu fragen, ob er wieder zum Beobachtungsraum zurückkehren konnte. Anscheinend sollte dieser Moment jedoch nie kommen, denn beschäftigt, wie die alte Frau war, war sie selbst bereits wieder rausgestürmt, um den nächsten einzusammeln.

Eigentlich hatte Shoto nicht vorgehabt, sich am Gespräch der beiden zu beteiligen, wurde jedoch in gewisserweise von Midoriya dazu getrieben, als dieser das Wort an ihn richtete, »Rinko-san war wirklich unglaublich, nicht wahr? Ich hab den Fehler begangen, sie eins zu eins mit dir zu vergleichen, Todoroki-kun, weshalb ich nicht damit gerechnet habe, dass sie eher eine Nahkämpferin zu sein scheint.«
Seine Gedanken wanderten zurück zu dem ausgetragenen Kampf und nachdenklich legte er die Hand in den Nacken, ehe er zur Antwort ansetzte, »Ja, Bakugo-kun  hat sich darauf aufgeregt, dass dir das nicht früher klargeworden ist, und ich muss ihm da zur Abwechslung einmal zustimmen, dass du dich da in etwas verrannt hast.« Forsch ließ er seinen Blick von Midoriya zu dem Mädchen wandern, das erschöpft, aber immerhin lebendig, auf dem Bett lag.
»Dein Quirk ist jedoch sehr interessant, Rinko-san«, meinte Shoto nach kurzem Zögern, weil er nicht wusste, ob er tatsächlich das Wort an sie hatte wenden wollen. »Deine Hitzebarriere am Ende scheinst du noch nicht unter Kontrolle zu haben. Wenn du jedoch daran interessiert wärst, würde ich mit dir trainieren wollen. Ich denke, dass die Ähnlichkeiten in unseren Quirks uns beide helfen werden, zu wachsen und neue Attacken zu entwickeln.« Fast schon stoisch und monoton war das Angebot über seine Lippen gekommen, doch er sah keinen Sinn dahinter, großartige Emotionen in seine Worte fließen  zu lassen.

Weiter kam er schließlich nicht, da Recovery Girl mit einem zugesetzt aussehenden Sero zurückkam, den sie entnervt auf das nächste Krankenbett gleiten ließ und dabei etwas von wegen »Früher waren sie alle handzahmer!« zu murmeln.
»Kacchan ist heute wirklich übel drauf, so wie Sero-kun aussieht« kommentierte Midoriya Seros Zustand mit einem mitleidigen Blick. »Was wohl in ihm gefahren ist? Er hat auch schon länger nicht mehr den gesamten Morgenunterricht geschwänzt.«
»Die Präsenz der beiden Neuen scheint ihm nicht zu bekommen. Euch kämpfen zu sehen, Midoriya-kun, Rinko-san, hat ihm auch deutlich missfallen«, entgegnete Shoto. »Er hat sich dann noch mit deiner Freundin angelegt-« Er nickte in Rinkos Richtung. »- und danach war es vollkommen zu Ende mit ihm.«
Es überraschte ihn selbst, dass er so viel über Bakugo sprach; im Normalfall interessierte er sich kaum bis gar nicht für den Explosionsanswender, doch selbst ihm war die besonders kurze Zündschnur des Blonden an diesem Tag aufgefallen.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:23 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Akane Rinko, Izuku Midoriya







Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Sie hatte die Hoffnung darin gelegt, dass die Bewegung und der Rausch des Kampfes genug sein würden, um sie warmzuhalten, doch die Gänsehaut, die sich über  ihre Arme gelegt hatte, und die aufgestellten Härchen zeigten doch deutlich, dass sie in ihrem Outfit gehörig fror. Nicht zum ersten Mal wünschte Arisa sich ein nicht nur entscheidend cooleres  Heldenkostüm, sondern auch eins, das sie warmhielt, wie die Abwandlungen manch anderer Schüler der 1-A. Doch sie wusste selbst, dass dies ein schwieriges Unterfangen sein würde - im klaren Bewusstsein hatte sie sich für etwas so Simples entschieden, um die großtmöglichste Bewegungsfreiheit haben zu können und das kleinstmöglichste Gewicht mit sich herutmragen zu müssen.

Mit tiefen Atemzügen zwang Arisa sich dazu, Ruhe zu bewahren und ihre Konzentration trotz des pochenden Schmerzes in ihrer rechten Gesichtshälfte aufrechtzuerhalten - nicht nur war sie nun gezwungen, zwei Körper simultan zu steuern, sondern wollte ihre Bewegungen weiterhin präzise und geschmeidig ausführen. Jeder Schritt, jede Drehung spielte in diesem Stück, das sie sorgfältig aufbereitet hatte, eine essenzielle Rolle.
Als sie sah, wie Sato einen Zuckerwürfel konsumierte, kamen ihr Ochakos Worte wieder in Erinnerung. »Spiel auf Zeit.« Wie viel Zeit wohl notwendig war, bis seine Nebenwirkungen eintraten?  Nicht, dass es Bestandteil ihres eigentlichen Plans war, doch es war gut, sich bereits Gedanken darüber zu machen, welche Optionen ihr blieben, wenn ihre Idee scheitern würde. Und sie wollte nun nicht sagen, dass es zum Scheitern verurteilt war, doch es existierten so viele unsichere Faktoren, die durchaus dazu führen könnten.
Nicht der richtige Zeitpunkt für Zweifel!, blaffte die Dunkelhaarige sich selbst innerlich an und hätte aufgrunddessen beinahe zu spät reagiert. Sie spürte den Luftdruck noch, den sein massiger Arm verursachte, als sie mit einem Rad zur Seite hin auswich und ihre Astralgestalt auf ihn zulaufen ließ, als wolle dieser Sato  von hinten überraschen. Tatsächlich reagierte ihr Gegner schnell und wollte nach der halbtransparenten Gestalt schlagen, für den Fall, dass Arisa entschied, den Platz einzunehmen, schlug jedoch ins Leere.
Ihr Geist war mehr Schein als Sein in diesem Augenblick, doch das musste Sato nicht wissen.
Die Dunkelhaarige nutzte den kurzen Moment der Ablenkung, um auf den Sugardaddy Sugarman zuzusprinten. All ihre Anspannung lag in ihrer offenen Handfläche, als sie ihren rechten Arm vorschnellen ließ, um den Druckpunk unterhalb seines linken Kiefers zu treffen. Viel zu schnell für ihren Geschmack hatte er sich ihr jedoch wieder zugewandt und wollte sie mit einem Schlag seinerseits aus ihrer Bewegung reißen.

Danke, Akane-chan.

Vor Schmerz biss sie die Zähne zusammen, als sie den Faustschlag in ihrer Seite spürte, hatte sich jedoch keinen Zentimeter gerührt - etwas, was sie ihrer grünhaarigen Freundin zu verdanken hatte, die sie überhaupt auf die Idee gebracht hatte, Treffer einzukassieren, die sie zu ihrem Vorteil nutzen konnte. Sie waren doch alle lebensmüde.
Fest hatte Arisa sich an seinen muskulösen Arm gekrallt, um von der Wucht nicht erneut weggeschleudert zu werden, während sie um sich die Welt drehen sah. Du bist hier. Du kämpfst noch. Konzentrier dich. Die zittrigen Beine, auf denen sie sich hielt, musste sie nicht vorspielen,  und als Sato nach ihrem ersten Arm griff, um ihr die Handschellen anzulegen, die den Sieg für ihn bedeuten würden, war sie fast schon froh, eine Art Halt gefunden zu haben.
Bevor er jedoch nach ihrem anderen Arm greifen konnte, ließ die Dunkelhaarige ihren Kopf in den Nacken fallen, sodass sie in der Lage war, von  unten in sein Gesicht zu blicken. Sie wusste, dass aus ihrem Mund Blut rann, doch nichtsdestotrotz zwang sie sich dazu, ihre Lippen zu einem höhnischen Lächeln zu verziehen, während ihre Augen ihn mit ungläubigem Spott anfunkelnte. »Meinst du«, sprach sie langsam,  bedacht. »Dass ich mich so einfach geschlagen gebe?«
Fast schon wahnhaft warf Sato einen Blick über seine Schulter, wo sich Arisas Geist wieder in Bewegung gesetzt hatte, um einen weiteren Angriff vorzugaukeln und dabei dieselben Bewegungen zu mimen, die die wahre Arisa kurz zuvor durchgeführt hatte.
Ja, zu wissen, dass sie jederzeit die Position ihres Astralkörpers einnehmen könnte, konnte schon die eine oder andere Paranoia auslösen.
Arisa erwartete nicht, dass Sato ihren rechten Arm loslassen würde, nur weil er nach dem Geist ausschlagen würde. Für ihre Freiheit würde sie jedoch selbst sorgen.
Die kurze Distraktion reichte ihr völlig, um mit der freien Hand eine Faust zu bilden und dem Mittelarmnervs des Arms, der sie gefangen hielt, einen Schlag zu verpassen, um eine Schockreaktion auszulösen. Als sie spürte, wie sich sein Griff lockerte, zog sie den rechten Arm nicht vollständig heraus, sondern nur soweit, um ihren Daumen gegen die Fläche zwischen seines Daumens und seines Zeigefingers pressen zu können. Es folgt ein weiter Faustschlag gegen den Mittelhandknochen, um einen enormen Nervenschmerz bei ihm auszulösen.
Wäre sie selbst in einer besseren Verfassung gewesen, wäre sie damit in der Lage gewesen, einige Frakturen zu brechen, doch im Anbetracht der Tatsache, dass sie froh war, überhaupt die richtige Stelle getroffen zu haben, wäre dies mehr als nur unwahrscheinlich gewesen.
Sato ließ sich von dem plötzlichen Schmerz jedoch nicht vollständig ablenken und wollte sie stattdessen mit einem Kick in die Knie zwingen. Seiner langsameren Reaktionszeit war es zu verdanken, dass Arisa es möglich gewesen war, mit einem Sprung nach hinten frühzeitig auszuweichen.

1 Minuten 46 Sekunden zeigte ihre Brille. 4 Meter zwischen ihr und der Bande hinter ihr. Ungefähr 70 Meter über den  Boden.

Taumelnd fand Arisa ihren Stand wieder, doch Sato ließ ihr keine Zeit, wieder Atem zu schnappen. In einem Mordstempo schoss er auf sie zu, mit den Fäusten voran. Um dem Schlag auszuweichen, ließ sie sich nach vorne fallen und schlug dabei mit der inneren Kante ihrer Handfläche gegen den Innenschenkel Satos. Den Nerv (nervus saphenus), den sie anvisierte und hoffentlich getroffen hatte, diente nicht dazu, ihn in die Knie zu zwingen, sondern würde eine Instabilität in seinen Bewegungen hervorrufen. Nicht, dass sie jetzt noch in der Lage wäre, auf dem Boden, irgendeinem Angriff auszuweichen - aber wenn es so kam, wie sie es sich erhoffte, war jeder verzögerte Reaktion von Vorteil.
Sato selbst nutzte ihre vorgebeugte Position, um sein Knie in ihre Brust zu rammen und sie nach hinten zu schleudern. Mit einem Aufschrei krachte sie gegen die Wand, die hinter ihr einstürzte und deren Brocken in die Tiefen des Ground Gammas fielen, und rutschte auf ihre Knien, wo sie verzweifelt um Luft rang.
Jetzt werd nicht ohnmächtig, bevor du es nicht wenigstens versucht hast, schrie ihr inneres Ich sie an.
In der Zwischenzeit hatte sie ihren Geist befohlen, erneut auf Sato zuzustürmen - oder eher aufgrund der Koordinationsschwierigkeiten erbärmlich zuzurennen. Er selbst schien die Gestalt nicht mehr ernstzunehmen, die unbeholfen durch ihn hindurch stolperte und neben der echten Arisa zum Stillstand kam, als wüsste er nicht, wohin mit sich.
Was ich mir nicht alles antu, nur um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Arisa spürte den Schmerz, der sie fast schon paralysierte und deren Ursprung sie dank all den Treffern schon gar nicht mehr zuzuordnen wusste.

58 Sekunden. 0 Meter bis zur Bande. Ungefähr 70 Meter über den  Boden.

Wir wollen doch alle Helden sein, nicht wahr?

Mit schmerzverzerrtem Gesicht blickte Arisa Sato an, der sich ihr erneut mit den Handschellen bewaffnet näherte.

Wir wollen doch alle irgendwann Menschen retten.

Fast fühlte sie sich schon schlecht, dass sie im Begriff war, die Gutherzigkeit einer Person auszunutzen. Aber nur fast. Wenn man sie im Nachhinein fragen würde, würde sie natürlich mit Bestimmtheit sagen, dass es ihr schrecklich leidgetan hat.

Egal, ob Mensch, Held oder Schurke. Wir sind hier, um Leben zu  bewahren.

Arisa schloss die Augen und ließ sich nach hinten fallen, wo ihr eigenes Gewicht sie unwillkürlich in die Tiefen riss.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 14:26 Uhr
Ort: Ground Gamma
Angesprochen: Rikido Sato










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