Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenhoch [02.07.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Wind etwas sanfter geworden ist und die warmen Sonnenstrahlen immer häufiger den Weg zwischen den grauen Wolken hindurch finden, ist die Luft noch kühl und etwas unangenehm. Dennoch hat das Schnee inzwischen zu tauen begonnen. Nach und nach werden immer größere Flächen an Erde und Gras im Schnee sichtbar und an den Sträuchern sind die ersten Knospen zu sehen.


DonnerClan Territorium:
Die Luft ist feucht und der Waldboden durch den schmelzenden Schnee aufgeweicht und rutschig. Auch das Eis auf den Bächen ist bereits am Schmelzen und kurz davor vollständig zu verschwinden. Die dichten Bäume und das kahle Unterholz schützen hier ganz gut vor dem Wind und langsam lässt es sich draußen wieder besser aushalten.


FlussClan Territorium:
Auf Weiden und Wiesen schmilzt der Schnee und es werden immer größere Grasflecken sichtbar. Das Eis auf dem Fluss ist ebenfalls dünner geworden und kann maximal eine kleinere Katze tragen. Allerdings sollte auch diese aufpassen, um nicht an schwächeren Stellen durchzubrechen. Fisch und Landbeute sind langsam zurückgekehrt und der FlussClan kann hoffentlich bald aufatmen.


WindClan Territorium:
Die Katzen auf dem Hochmoor sind am wenigsten vor dem Wind geschützt, weshalb es hier noch am kühlsten ist. Dennoch schmilzt auch hier langsam der Schnee. Der aufgeweichte matschige Boden erschwert die Jagd auf Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Sträuchern finden sich die ersten Knospen. Die Jagd ist inzwischen ein wenig einfacher geworden. Schlangen, Eidechsen oder Frösche sind zwar immer noch in Winterstarre, aber Nagetiere trauen sich langsam wieder ins Freie. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und damit auch etwas wärmer.


WolkenClan Territorium:
Mit dem sanfteren Wind ist die Jagd auf Vögel wieder leichter geworden und auch der schmelzende Schnee ist hier hilfreich. Die feuchte Rinde erschwert das Klettern, aber immerhin gibt es wieder mehr Beute und langsam können sich auch unerfahrenere Katzen wieder in die Baumwipfel wagen.


Baumgeviert:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Büschen sprießen die ersten Knospen. Die großen Eichen zeigen sich unbeeindruckt von Wind und Wetter und langsam regt sich auch wieder Leben in der Senke. Vereinzelte Beutetiere wagen sich wieder ins Freie und huschen über die Lichtung.


BlutClan Territorium:
Hier ist es noch kalt und nass, aber immerhin schmilzt der Schneematsch und macht es auf den Straßen etwas angenehmer. Zweibeiner und Hunde bleiben zumeist noch bei ihren kürzeren Runden, aber manche Hundebesitzer*innen lassen sich bereits durch die Sonne verleiten, was das Leben für die Katzen wieder unsicherer macht. Die Eisschicht auf dem Schwarzstrom ist dünner geworden und für die meisten Katzen ist es nicht mehr ratsam, sich aufs hinaus Eis zu wagen.


Streuner Territorien:
Auch hier blitzt immer mehr grün und braun zwischen den Schneeflecken hervor. Auf offenem Gelände sorgt der Wind nach wie vor für eine kühle Luft. Im bewaldeten Gebiet sind Katzen besser vor dem Wind geschützt, aber auch sonst gibt es langsam mehr Beute und die ersten Blätter sprießen. Das Ende der Blattleere scheint sich bereits anzukündigen.


Zweibeinerort:
Die meisten Hauskätzchen bleiben lieber noch in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo es angenehm warm ist oder zumindest in deren Gärten, von wo aus sie schnell wieder nach drinnen kommen. Manche aber locken die wärmeren Sonnenstrahlen und vielleicht hat die eine oder andere Katze Lust, sich ein wenig umzusehen.

 

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptySo 14 Nov 2021, 03:30







Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerDie Prüfungen an der UA waren hart, das wusste Akane, die ja einen Teil ihres ersten Jahres bereits in einer anderen Abteilung verbracht hatte. Aber, dass die Prüfungen SO hart werden würde, damit konnte kein normalsterblicher Mensch rechnen. Dabei, was war in einer Welt der Superkräfte noch wirklich Normalsterblich? Andererseits war es nicht ganz so schlimm gewesen wie anfangs erwartet. Die Heldenanwärterin konnte schlichtweg nicht einschätzen wie sie sich die letzten Stunden geschlagen hatte und wenn sie auch nur darüber nachdachte, welche Worte ihr aus der Hand geflossen waren. Am liebsten würde sie sich abschließend die Hand abhacken. Ob ihr eine Hakenhand stehen würde? Immer noch lag Akane auf dem Boden neben ihrem Stuhl, als hätten sie alle ihre Lebensgeister verlassen. Und vielleicht war dies auch der Fall. Zumindest fühlte die Grünhaarige sich nicht mehr sonderlich lebendig. Um sie herum herrschte reges Treiben, die ersten verließen wie im Rausch den Raum, andere vergaßen bei dieser Aktion sogar ihre Taschen. Aber es war egal. Hauptsache raus. Irgendwie konnte die Jugendliche ihre Klassenkameraden verstehen, dabei hatten sie erst den ersten Schritt getan. In zwei Tagen kam bereits die nächste Prüfung auf sie zu und keiner von ihnen wusste was sie erwarten würde.

„Erde an Aka-chan?“ Blinzelnd versuchte die Angesprochene sich wieder ins Hier und Jetzt zu katapultieren, wobei sie erkannte, dass sich jemand über ihre – auf dem Boden befindliche – Position gebeugt hatte. „Hm?“ Brummte sie undeutlich, wischte sich das Haar aus der Stirn und stemmte sich auf die Ellenbogen, um nicht mehr herumzuliegen wie frisch erschossen. „Geht’s dir gut?“ Lachend fuhr ihr Gegenüber sich durch die Haare und jetzt erst war sie wirklich in der Lage zu erkennen um wen es sich eigentlich handelte. „Kiri du stehst mir in der Sonne.“ Akane war noch immer ziemlich weit davon entfernt wirklich Frau ihrer eigenen Sinne zu sein und so brabbelte sie leise vor sich hin, was den Rothaarigen in lautes Gelächter ausbrechen ließ. „Das ist keine Sonne, das ist die Deckenlampe. Bist du dir sicher, dass alles mit dir in Ordnung ist?“ Kurz zeigte sich so etwas wie Sorge auf seinem Gesicht, doch schien er zu bemerken, dass die Heldenanwärterin lediglich in dem Modus übergegangen war, den er von Denki und seinem Quirk kannte. Oder zumindest etwas ähnliches.

Akane selbst merkte jedoch nicht, dass sie nur Blödsinn redete, in ihrem Kopf drehte sich alles und so taumelte sie erst, als sie sich von Eijiro auf die Beine ziehen ließ. Schnell landete sie auf ihrem Stuhl, lehnte die Stirn gegen die Tischkante, während der Rothaarige sich ab eben diesem Tisch niederließ. Lange blieb sie jedoch nicht in dieser Position, denn eine Hand auf ihrer Schulter schaffte es die Aufmerksamkeit der Grünhaarigen zu erregen. Essen klang gut, wirklich Zeit zu antworten hatte Akane jedoch nicht, denn irgendwie mischte sich jeder andere ein, bevor sie die Chance hatte irgendetwas dazu zu sagen. Unsicher blickte sie sich um, musterte ihre Klassenkameraden und blinzelte anschließend ihre beste Freundin an. „Wenn ich Englisch bestehe geb ich dir was aus. Meine Hoffnungen sind zum jetzigen Zeitpunkt so bei null.“ Seufzend schlang sie ihre Arme um die von Arisa und lehnte den Kopf zurück, um die Braunhaarige ansehen zu können.

„Aber Essen klingt gut, ich will nur aus der Uniform raus.“ Während sie sprach nahm die Jugendliche sich ihre Tasche und suchte nach ihrem Lippenpflegestift. Diesen trug sie nebenbei auf, während sie langsam wieder voll zu ihrem Verstand zurückfand. Sie hatte die Angewohnheit sich ihre Lippen vollkommen zu zerbeißen, sobald sie nervös wurde. Und ein Tag voller Prüfungen war wohl wahrlich prädestiniert dafür Nervosität zu erzeugen. Aber hey, wenigstens der Teil war mittlerweile ja zum Glück vorbei. Eigentlich was das Thema damit für die Schülerin erledigt. Sie würden sicherlich nur noch eine Zeit ausmachen und anschließend zum Wohnheim zurückkehren, doch Arisa schaffte es, dass Akane der Mund erschrocken auffiel. Ganz automatisch griff sie nach Eijiro, kniff ihm in den Arm und schaute ihn anschließend fassungslos an. „Siehst du das auch?“ Flüsterte die Grünhaarige erschrocken, während der Angesprochene lediglich grinsend nickte. Angespannt presste Akane die Lippen aufeinander, ließ ihren Blick zwischen ihrer besten Freundin und dem Idioten mit dem Explosionsproblem hin und her wandern, während sie auf eine Antwort wartete. Bisher hatte sie ihre Freundin so eingeschätzt, dass keine 10 Pferde sie dazu bringen würde genau diesen Mitschüler nach seiner Anwesenheit bei einer sozialen Veranstaltung zu fragen, doch die Prüfungssituation schien nicht nur ihr selbst negativ zugelegt zu haben.

Es herrschte eine unangenehme Stille im gesamten Raum, jeder schien auf die weitere Interaktion zu warten, während der Blonde erstaunlich ruhig blieb. Sein Blick war auf Arisa gerichtet und betont langsam hob sich seine linke Augenbraue, während er mit den Händen dabei war seine letzte Sachen zusammenzupacken. Wahrscheinlich erwartete jeder von ihnen bereits, dass er in die Luft gehen würde, doch nichts dergleichen geschah. Ganz im Gegenteil. Er stand auf, schulterte seine Tasche und versenkte die Hände in den Taschen seiner Hose. „Wenns sein muss.“ Damit zuckte er mit den Schultern, drehte ihnen unbeeindruckt den Rücken zu und verschwand durch die Tür nach draußen, ohne sich noch einmal umzusehen.

Akane war… verwirrt. Natürlich wusste sie, dass Arisa ein gewisses Interesse in diesem Dummbeutel hatte – auch, wenn sie noch nicht einschätzen konnte, woher das rührte. Aber, dass sie so weit gehen würde… hatte wahrscheinlich keiner von ihnen kommen sehen. „Ari, geht’s dir gut? Hast du dich gestoßen? Oder hast du bei der Prüfung deine letzte Gehirnzelle geopfert?“ Akanes Stimme war gewohnt schnell und laut – was wiederum den rothaarigen Idioten auf ihrem Tisch erneut zum Lachen brachte. „Hast du gerade wirklich… Katsuki Baguette Bakugo zum Essen eingeladen?“ Amüsiert und gleichermaßen ungläubig schüttelte die Heldenanwärterin den Kopf, fuhr sich erneut durch die Haare und räumte nun ebenfalls die Utensilien die Kirishima nicht mit seinem Gesäß vom Tisch gekickt hatte ein.

„Das wird sicherlich ein spannendes Essen, was auch immer du dir dabei gedacht hast.“ In einer mehr oder weniger flüssigen Bewegung richtete Akane sich auf, streckte ihren Rücken und tätschelte ihrer besten Freundin den Kopf, bevor sie mit einer Bewegung ihres Armes die rothaarige Nervensäge von ihrem Tisch schubste. Immerhin hatte er gefühlt ihre gesamte Ausstattung unbeachtet auf dem Boden verteilt. Nachdem die Dinge auch eingesammelt wurden (natürlich nicht nur von ihr, ein scharfer Blick und Eijiro begann brav – aber amüsiert – ihr zu helfen) legte die Schülerin Arisa einen Arm um die Schultern. „Wir treffen uns in ner Stunde am Tor, sag das auch mal Mr. Ich bin so cool und gehe, ohne eine Zeit ausgemacht zu haben, ja?“ Damit zwinkerte sie den im Raum verbliebenen ein letztes Mal zu und zog die Braunhaarige unbarmherzig hinter sich her in Richtung Wohnheim.

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 19:10 Uhr

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Yae Miko
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptySo 14 Nov 2021, 17:42

Kyoka Jiro
npc

Nach den letzten Prüfungen an dem Tag hatte auch Kyokas Kopf zu rauchen begonnen, doch allem in allem hatte sie kein allzu schlechtes Gefühl bei der Sache - im Gegensatz zu Denki, der zum Einen etwas bleich um die Nase aussah und zum anderen einem das Gefühl vermittelte, als hätte er sich gerade erst wieder komplett entladen. Aufmunternd hatte sie ihm auf die Schulter geklopft und auf die Beine gezogen. »Du siehst aus, als hätte Bakugo-kun dich auseinandergenommen«, bemerkte sie mit einem Seufzen, ehe sie ihm einen Schokoriegel zuschob, der seine Augen aufleuchten ließen und ihm halfen, wenigstens teiwleise zu sich zu selbst zurückzufinden.
Zu einer wirklichen Konversation kamen die beiden jedoch nicht - immer mehr ihrer Mitschüler hatten sich indessen von ihren Plätzen erhoben und begonnen, sich miteinander zu unterhalten; die einen über den Stoff, der abgefragt worden ist, und die anderen über mögliche Pläne, nun, wo der erste Teil des Grauens überstanden war (wenn auch niemand die Gewissheit hatte, ob sie erfolgreich waren). Es war die Erwähnung ihrer allseits geliebten Fast-Food-Kette McDagoberts, die Denki, wie Kyoka mit einem Seitenblick feststellte, sein restliches Leben wieder einhauchte. Enthusiastisch hatte er der kleinen Gruppe, die sich in der zweiten Reihe gebildet hatte, zugerufen, dass er sie begleiten würde, wurde jedoch von der Dunkelhaarigen am Ärmel zurückgerissen, bevor er sich zu ihnen stellen konnte.
Kyoka war einer der Personen, die sich aus dem Privatleben anderer heraushielt, wenn diese deutliche Signale von sich sendeten, dass man sie in Ruhe lassen sollte - und das war etwas, was Akane nun definitiv getan hatte. Da sie auch nicht wie Mina, dem Paradebeispiel in dieser Angelegenheit überhaupt, darauf geierte, dem neuesten Tratsch und potenzielle Entwicklungen in der Dynamik der Klasse auf die Spur zu gehen, fiel es ihr dementsprechend einfacher, das Ganze auszublenden und normale Konversationen mit den jeweiligen Personen zu sprechen, die von anderen mit Argusaugen beobachtet wurden, wenn sie bestimmte Dinge taten.
Zugegebenermaßen musste sie es jedoch ihrer pinkhäutigen Freundin zugestehen, dass sie sich deutlich gebessert hatte, nachdem ihre kleine Aktion vor Valentinstag völlig in die Hose gegangen war. Es hatte die Stimmung an Tsuyus Geburtstag zwar einen kleinen Dämpfer verpasst, aber letzten Endes waren sie ja alle selbst Schuld daran gewesen.
Worauf sie jedoch hinauswollte: Obwohl sie sich aus dem Privatleben anderer heraushielt, war sie nicht verblendet für das, was vor sich ging. Sie wollte in diesem Stadium noch niemanden irgendetwas unterstellen, doch man konnte ihr nicht nicht sagen, dass man sich die seltsamen Schwingungen innerhalb der 1-A nur vorstellte. Und so hatte sie von ihrer Position bereits beobachtet, wie Kirishima ein Gespräch zu Akane aufsuchte und wie Arisas Blick zu Bakugo gehuscht war noch lange, bevor ihre neue Mitschülerin überhaupt ihre Frage gestellt hatte.
»Wir beide gehen dir woanders einen Burger beschaffen«, meinte Kyoka schließlich in einem entschiedenen Tonfall, der keine Widerworte duldete, und zog ihm am Ärmel an der Gruppe vorbei nach draußen. Sie spürte den verständnislosen Blick auf Denkis Gesicht auf sich und noch ehe die Chance hatte, Fragen zu stellen, drehte sie ihren Kopf zu ihm und fügte hinzu, »Ich geb dir auch was aus.«

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 19:11 Uhr - Klassenzimmer





Arisa Aido
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.

Sie konnte nicht ganz erklären, welche Schalter in ihrem Hirn getätigt wurden, dass sie auf die Idee gekommen war, jemanden zu fragen, Zeit mit ihnen zu verbringen, der schon des Öfteren glasklar zum Ausdruck gebracht hatte, dass er eben nicht Zeit mit ihnen verbringen wollte. Vielmehr sogar aussah, als ob er sich lieber vor den nächstbesten Zug werfen würde, wenn es um die beiden ging.
Wenn Arisa ihr eigenes Verhalten zu analysieren hätte, so würde sie vermutlich gestehen, dass es zum Einen davon herrührte, dass sie trotz seines unausstehlichen Verhalten sich gerne mit der explosiven Katastrophe verstehen wollte, und zum anderen sie es hasste, zu sehen, wie jemand nicht miteingeschlossen wurde. Irgendetwas an Letzterem rief bei ihr immer wieder unwillkürlich ein Unwohlsein aus, das ihre Haut unangenehm zu kribbeln beginnen ließ. Ihr allgemeines Handeln in ihrem Leben war durch den Gedanken bestimmt, dass es sie womöglich traurig machen würde, wenn sie an Person X's Stelle wäre. Zu oft war sie deswegen schon auf die Schnauze geflogen, weil es einfach zu viele Menschen gab, denen das Meiste eigentlich egal war und die sie dann mit einem seltsamen Blick bedachten nach dem Motto "Wieso sollte mich so eine Scheiße fertigmachen?" - und höchstwahrscheinlich zählte Bakugo zu diesen. Dennoch konnte sie sich dies nicht abgewöhnen.

In ihrem Nachprüfungsdelirium sowie ihren verkorksten Gedanken versunken, hatte sie den Austausch zwischen Kirishima und ihrer besten Freundin gar nicht so wirklich mitbekommen - wahrscheinlich umso besser, weil sie sonst nur zu grinsen begonnen und die beiden sonst nur angestarrt hätte, damit sie auch ja keine Interaktionen zwischen ihnen verpasste. Zeitgleich führte dies jedoch auch dazu, dass sie Akanes geschockte Reaktion über ihr eigenes Verhalten nicht zur Kenntnis genommen hatte.
Zu sehr lastete die Stille, die sich ausgebreitet hatte, auf ihren Schultern und sie spürte, wie sich eine leichte Röte auf ihren Wangen ausbreitete, weil ihr Inneres in einen leichten Panikmodus geschaltet hat. Die Frage, die ihr so natürlich über die Lippen gekommen war, war ihr nun bis aufs Äußerste unangenehm und sie war bereits im Inbegriff gewesen, sich wieder von ihm wegzudrehen und stattdessen das Gespräch zu der Grünhaarigen aufzusuchen, die sie doch gewiss aus ihrer Peinlichkeit retten würde, oder?!
So weit kam Arisa jedoch nicht einmal mehr, da Bakugo sich schließlich doch dazu entschied, auf ihr Level hinabzusteigen und ihr eine Antwort zu geben. Eine Antwort, die sie nicht erwartet hatte. In einem Tonfall, den sie noch weniger erwartet hätte.
Unglauben spiegelte sich auf ihrem Gesicht wider und zu viel mehr als dem Blonden mit geweiteten Augen hinterherzublicken, sah sich das Mädchen zum aktuellen Zeitpunkt nicht imstande. So selten, wie sie miteinander sprachen, vergaß sie immer wieder, wie er klang, wenn er einmal nicht etwas an ihnen alle auszusetzen hatte - und vielleicht, ganz vielleicht hatte für den Bruchteil einer Sekunde ihr Herz einen kleinen Hüpfer gemacht.
»Dann bis später?«, murmelte sie überfordert mit der Situation, die sie sich selbst eingebrockt hatte, bevor ihre beste Freundin begann, sie mit ihren Fragen, auf die sie keine rationale Antworten hatte, zu belagern.
»Ich glaube, die letzte Gehirnzelle hatte ich schon vor der Prüfung nicht mehr«, scherzte die Dunkelhaarige nervös, um vom Thema abzukommen. Etwas wie Reue stieg in ihr auf, weil sie ihn gefragt hatte, denn wenn sie ehrlich war, hatte sie nicht einmal im Traum daran gedacht, dass er wirklich ja sagen würde? Jedenfalls nicht zu ihr? Viel eher hätte sie erwartet, dass er nur dann zustimmen würde, wenn Kirishima und Kaminari auf ihn einredeten, um ihren "Bro" davon zu überzeugen, dass es ganz cool werden würde? Apropos Kaminari, wo war er eigentlich hin?
Arisa war definitiv nicht in der Lage, einen Gedanken zu fassen, der nicht in einer Frage endete. Arisa.exe stopped working.
»Mhm«, gab sie nur unbeholfen von sich, während sie Akane dabei beobachtete, wie sie den Rothaarigen vom Tisch fegte und ihre Sachen afuzuheben. Gerne hätte sie ihr dabei geholfen - es hätte ihr etwas zu tun gegeben -, doch da war Kirishima einen Ticken schneller gewesen als sie selbst. Dass er durch den Blick ihrer besten Freundin dazu animiert wurde, war ihr entgangen - genauso wie ihr vieles andere entgangen war, was in der Zwischenzeit geschehen war. Und das nur wegen einer Frage, die sie selbst gestellt hatte.

Sie war unheimlich froh, dass Akane dei Zügel in die Hand nahm und sie vorantrieb. Dass sie gar keine Zeit ausgemacht hatten, war ihr selbst nicht in den Sinn gekommen und wäre ihr vermutlich auch nie aufgefallen, wenn ihre Freundin es nicht angemerkt hätte. Schwindelig - sie hoffte, dass es von den Prüfungen kam - hatte sie sich am Arm der Grünhaarigen festgehalten, als sie sich ihren Weg zurück in das Wohnheim bahnten, wo sie zunächst einen Abstecher in das Zimmer Akanes machten. Sie hatten es sich im Laufe der Zeit angewohnt, sich im ersten Schritt bei der Grünhaarigen einzunisten - die extra Stufen in das höhere Stockwerk nahm Arisa in der Regel nur auf sich, wenn sie ihre Ruhe haben wollte oder etwas von oben brauchte. Der meiste Trubel fand dank der Personen, die ihre Räume hier hatten, im vierten Stockwerk sowie im Wohnzimmer statt.
Von Gewohnheit getrieben hatte Arisa sich auf das Bett plumpsen lassen. Den gesamten Weg über hatte sie sich überlegt, mit was sie ein Gespräch beginnen können würde, das nicht darin ausartete, was eigentlich in sie gefahren war - und wer hätte es gedacht: Sie war wirklich schlecht darin, adhoc-Unterhaltungen über nichts zu führen, zumal sie sich noch immer etwas überfahren fühlte nach dem langen Tag, den sie gerade erst überstanden hatte.
Und so steckte ihre beste Freundin nun mit der allerliebsten Smalltalk-Arisa fest, die völlig geistreich die erste Konversation, nachdem sie das Zimmer betreten hatten, begann mit, »Es ist kalt draußen, nicht wahr?« Hell yes, Gespräche über das Wetter. »Eh. Was ich eher fragen wollte: Ziehst du dich um oder bleibst du in der Uniform?«
Mittwoch, 24. Februar 2021 | 19:27 Uhr - Akanes Zimmer










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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptyMo 15 Nov 2021, 00:27





Katsuki Bakugo

"NPC-Action | King Explosion Murder”

BannerSeine Schritte waren langsam und schwer, während er sich auf den Weg zurück zum Wohnheim machte. Ihm schwirrte der Kopf. Genervt davon schüttelte er den Kopf, versenkte die Hände tief in den Taschen seiner Hose und kickte einen Tannenzapfen vor sich her. Die Prüfungen waren natürlich keine Herausforderung für ihn gewesen und trotzdem fühlte er sich nicht ganz auf der Höhe, als er die Zettel am Ende abgegeben hatte. Das war sicherlich der einzige Grund, wieso er dem Angebot der Nervensäge überhaupt zugestimmt hatte. Alles andere machte absolut keinen Sinn. Knurrend biss der Heldenanwärter die Zähne zusammen, ballte die Hände in seinen Taschen zu Fäusten, während er unbewusst in einen leichten Laufschritt verfiel.

Wahrscheinlich wäre es besser für alle Beteiligten gewesen, wenn er sich den Rest des Tages einfach verpisst hätte, ohne nochmal über dieses dämliche Essen nachzudenken. Aber natürlich hatte diese Schnepfe ihn genau im falschen Moment erwischt. Denen würde es sowieso nicht auffallen, wenn er wegbleiben würde, demnach konnte er sich auch einfach in seinem Zimmer verschanzen und so tun als würde er sich an die unangenehme Einladung nicht mehr erinnern. Das würde sowieso wieder in ner nervigen Diskussion ausarten, für die er weder Kapazitäten noch Lust hatte. Mit dem Zwerg würde er eventuell noch auskommen, aber die Kackfrisur und die Spinattussi? Das war beim letzten Training bereits beinahe in die Hose gegangen und jeder von ihnen wusste, dass er der letzte war der sich irgendwie zurückhalten würde.

Warum er sich so viele Gedanken um diese dämliche kacke machte, wusste er selbst nicht. Meine fresse, es ging nur um ein paar beschissene Burger. Wobei er selbst eigentlich einen gesünderen Lebensstil vertrat und darauf achtete was er aß. Im Gegensatz zu dem Stachelkopf und bootleg Pikachu. Da er keinen Bock darauf hatte der gesamten Mannschat im Hauptraum zu begegnen katapultierte er sich – am Wohnheim angekommen – gekonnt in sein Zimmer, da er die Terassentür sowieso immer aufließ. Die Tasche landete unbeachtet in der Ecke, gefolgt von seiner Uniform-Jacke, die er einfach über den nächsten Stuhl warf. Schnell suchte er sich ein paar Klamotten heraus, nahm sich seinen Duschkram und verschwand in den Duschen. Schnell war das Hemd aufgeknöpft und ordentlich an einen der Haken gehängt. Brummend streckte er seine Arme, ließ seine Schultern knacken und beugte seinen Oberkörper, wo sich durch das lange Sitzen einige Muskeln verspannt hatten.

Vollkommen entkleidet stellte Katsuki sich unter die Dusche, ließ das heiße Wasser auf seinen Körper prasseln und das erste Mal an diesem Tag atmete er einfach mal durch. Seine Nerven waren unbewusster Weise mal wieder extrem angespannt gewesen und er wusste, dass sich das wahrscheinlich auch im Verlauf des Tages nicht mehr ändern würde. Noch immer unzufrieden mit der Gesamtsituation schäumte er seine Haare ein, wusch den Rest seines Körpers und wickelte sich ein Handtuch um die Hüften. Mit tropfenden Haaren blickte er in den Spiegel, zuckte mit den Schultern und trocknete sich soweit ab, dass er sich das schwarze Shirt überziehen konnte. Darauf folgte eine dunkle Jeans mit einem Riss am Knie ein schwarzer Ledergürtel. Wenn man so viel trainierte, wie sie war es wirklich nicht leicht Hosen zu finden die über einen längeren Zeitraum wirklich passten. Unbeteiligt packte der Blonde sein Zeug zusammen und verließ – immer noch mit nassen Haaren die Gemeinschaftsduschen.

Wieder in seinem Zimmer angekommen warf er seine Klamotten in den Korb in der Ecke, bevor er sich aufs Bett schmiss und sein Handy zur Hand nahm. Seine Motivation mit diesem Idiotenverein nochmal loszugehen schwand vollkommen, bis seine Tür mir Schwung aufgerissen wurde. „Verpiss dich.“ Bellte er sofort, ohne zu schauen, um wen es sich überhaupt handelte. „Reg dich ab Bakubro!“ Rief Kirishima sofort und hob abwehrend die Hände, wobei er jedoch – wie immer – breit grinste. „Ich bin nur hier, um dir zu sagen, dass wir uns um kurz nach acht am Tor treffen. Aber du bist ja schon fertig, wie ich sehe. Ich springe auch nur noch unter die Dusche und dann können wir noch ne Runde Smash zocken, bevor wir los müssen!“ Damit war er schon wieder aus der Tür verschwunden und nicht das erste Mal an diesem Tag überkam ihn das Bedürfnis diesen roten Flummi zu erwürgen.

Trotzdem drehte er sich auf seinem Bett herum, fischte nach den Controllern seiner Konsole und legte sie am Fußende ab. Egal wie genervt er von diesem Idioten war, er hatte eh keine andere Wahl als sich seinem Willen zu beugen, wenn er verhindern wollte noch mehr belagert zu werden. Und so spielten sie kurz darauf tatsächlich noch etwas, bevor sie sich – Katsuki eher widerwillig – gemeinsam auf dem Weg zum Tor machen, wo er sich gegen das kalte Metall lehnte und die Ärmel seiner Jacke etwas nach unten zog, um seine Hände warmzuhalten.

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 20:15 Uhr

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Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerEs war Akane nicht vollkommen entgangen, dass es Ari nach den Prüfungen irgendwie in ein anderes Universum katapultiert hatte. Vielleicht funktionierte ihr Quirk ja nicht nur auf einer räumlichen Ebene. Wahrscheinlich konnte sie einfach auch Dimensionen wechseln und befand sich irgendwo in Japan an einem Volleyballfeld und schmachtete einen blonden Mittelblocker mit Brille an oder so. Schmunzelnd beobachtete sie ihre beste Freundin, die irgendwie immer noch nicht ganz anwesend schien. Ob es nun daran lag, dass sie tatsächlich Katsuki gefragt hatte, ob er mit ihnen essen gehen wollte oder ob sie so fertig war, wie ihre nicht vorhandene Gehirnzelle schon vermuten ließ. Sie selbst tat ja wenn sie müde war auch die dämlichsten Dinge, aber so Lebensmüde hatte sie Arisa eigentlich nicht eingeschätzt. Ob sie alle dieses Essen überleben würde? Vorausgesetzt der blonde Idiot ließ sich wirklich dazu herab mit ihnen essen zu gehen, doch so aufgeregt wie Eijiro wirkte, würde er sich mit einem simplen „mach das du rauskommst“ nicht abwimmeln lassen.

Dabei war sie selbst auch nicht der aufmerksamste Mensch des Tages. So hatte sie nämlich vollkommen verpasst, dass Denki sich ebenfalls gemeldet hatte, um mit ihnen zu kommen. Das Kyoka sich seiner angenommen hatte bemerkte sie dementsprechend auch nicht. Viel mehr war sie damit beschäftigt sich über ihre beste Freundin lustigzumachen und sie weiter hinter sich herzuziehen. Vielleicht hätte sie sich eine ihrer dicken Jacken mitnehmen sollen, denn so blieb ihr nichts anderes übrig als ihren Quirk zu aktivieren, um auf dem Weg nicht elendig zu erfrieren. Nebeneinander stapften sie bis zum Wohnheim, wo sie schon eine erstaunlich bekannte Explosion vernehmen konnten. „Da ist wohl wieder jemand zu faul die Treppen zu nehmen.“ Brummte Akane amüsiert, öffnete die Tür und schleppte die Braunhaarige Kompromisslos hinter sich her in ihr Zimmer. Den ersten Abstecher machten sie eigentlich immer bei ihr, weil sie beide schlichtweg zu faul waren in das oberste Stockwerk zu laufen. Dabei wohnte die Grünhaarige auch nicht viel weiter unten.

Immer noch ein wenig fertig vom Prüfungstag streckte die Heldenanwärterin ihren gesamten Körper, öffnete ihr Hemd und schmiss es ans andere Ende des Zimmers, wo es auf ihrem PC-Stuhl liegenblieb. Außerdem schmiss sie die Schuhe neben die Tür und ließ sich dann in Rock, Strumpfhose und SportBH neben ihre beste Freundin aufs Bett fallen. „Es ist seit Monaten kalt draußen Ari. Seit wann führen wir Smalltalk?“ Lachend drehte Akane sich auf die Seite, stützte sich dabei auf ihrem Ellenbogen ab, um ihrer besten Freundin ins Gesicht sehen zu können. Nur, um dann in lautes Gelächter auszubrechen. „Du hast echt gar nicht aufgepasst, oder?“ Gekonnt hob die Schülerin ihre Zweifelsaugenbraue und musste aufpassen durch das Lachen nicht vom Bett zu fallen. „Ich werd gleich unter die Dusche springen und mir was anderes anziehen. Ich hab noch Sachen von dir hier unten, wenn du keine Lust hast hochzugehen.“ Damit deutete Akane mit einem Nicken auf das Fach in ihrem Schrank, in welchem sie alle Kleidungsstücke von der Braunhaarigen unterbrachte, die sie im Laufe der letzten Zeit bei ihr vergessen hatte.

„Nimm dir einfach irgendwas. Du weißt ja eh wo alles ist.“ Damit schnappte die Grünhaarige sich ihre Duschsachen und verschwand in den Gemeinschaftsduschen, nicht wissend, ob Ari dem Vorschlag nachging oder doch nach oben ging, um sich eigene Sachen zu holen. Mit nassen Haaren und in Unterwäsche bedachte sie ihren Schrank, legte den Kopf schief und sammelte sich ihre liebste Jeans und einen roten cropped-hoodie heraus. „Weißt du wie schade es ist, dass ich meinen Quirk nicht nutzen kann, um meine Haare zu trocknen?“ Akane hatte für sich beschlossen nicht weiter auf der Zurechnungsfähigkeit ihrer besten Freundin herumzureiten und so grinste sie diese nur weiter mit einem wissenden Funkeln in den blaugrünen Augen an. Mit geföhnten Haaren und ein bisschen Makeup im Gesicht platzierte sie sich auf ihrem Stuhl, drehte sich einmal um die eigene Achse und wartete darauf, dass auch ihre Freundin fertig wurde, damit sie runtergehen konnten. Ein paar Minuten hatten sie noch Zeit, demnach sah sie davon ab in irgendeiner Art und Weise stress zu machen. Außerdem war es nur Fastfood und kein 5 Sterne Restaurant. Egal wie pünktlich die Grünhaarige von Natur aus war, sie würde liebend gerne sehen, wie sehr der Blonde Idiot aus der Haut fahren konnte, wenn sie zu spät kamen.

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 20:10 Uhr

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptySa 18 Dez 2021, 23:26

Arisa Aido
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.
Dass sie sich ein wenig neben der Spur befand und sich auch dementsprechend benahm - das musste man ihr wahrlich nicht extra sagen; sie war sich ihrem seltsamen Verhalten durchaus klar und das Bewusstsein darüber trieb ihr regelrecht das Blut ins Gesicht, was nicht gerade dazu beitrug, dass sie sich beruhigte und Frau über ihren Verstand wurde. Arisa schob ihren aktuellen Zustand auf die nervenaufreibenden und erschöpfenden Prüfungen, die sie soeben hinter sich gebracht hatte. Etwas anderes kam ihr auch gar nicht in den Sinn (wobei ihr auch generell nicht sehr viel in den Sinn kam, wenn sie ehrlich zu sich war). Hätte Akane die spezielle Art und Weise des aufbrausenden Problemkindes - welches am heutigen Tag nicht wie gewohnt aufbrausend gewesen war?! - zur Sprache gebracht, wäre es ihr selbst vermutlich gar nicht aufgefallen. Es war bewundernswert, wie rasch Dinge für sie zum “Normalzustand” werden konnte; so sehr Arisa Veränderungen abgeneigt war, so schnell gewöhnte sie sich auch an neuartige Dinge. Und nach knapp zwei Monaten waren solche Geräusche und Eigenheiten ihrer Klasse keine Neuheit oder gar Besonderheit mehr. Der Gedanke daran, wie sehr all dies zu ihrem Alltag geworden war, liess sie für einen Augenblick lächeln, ehe sie ihre volle Aufmerksamkeit wieder auf Akane richtete - oder vielmehr zu richten versuchte.
»Manchmal ist auch Smalltalk angebracht«, bemühte sie sich kläglich zu verteidigen, wusste jedoch selbst, dass es vergebene Liebesmüh war. Wen wollte sie eigentlich hinters Licht führen? Sie war froh, dass sie ihre Verfassung nicht erörtern musste; sie hätte keine Ahnung, wie sie es erklären sollte. Ihr Hirn war toter als das Hähnchen ihrer Nuggets, die sie gestern in sich hineingestopft hatte (und plante, erneut in sich zu inhalieren, als wäre sie die Reinkarnation Kirbys höchstpersönlich).
»Mhm, ertrink nicht«, murmelte sie, ihrer Freundin halbherzig hinterherwinkend. Kaum war die Zimmertür ins Schloss gefallen, kniff sie sich in die Wangen und schüttelte sich, um sich selbst wenigstens ein bisschen Leben einzuhauchen. Sie hatte sich vorgenommen, wieder halbwegs funktionsfähig zu sein, sobald Akane wieder in ihr Zimmer trat - womöglich waere eine Dusche gar keine so schlechte Idee, doch sie hatte erst am vergangenen Abend ihre Haare gewaschen und so schwand ihre Motivation, sich unter die Brause zu stellen, so rasch, wie sie gekommen war.
Lautstark kamen fragwürdige Geräusche aus ihrer Kehle, die einen dritten Unwissenden aus dem Konzept bringen könnte, als sie sich ausgiebig dehnte und streckte, ehe sie sich an den Kleiderschrank ihrer besten Freundin vergriff. In derselben Bewegung, in der sie die Schranktür öffnete, hatte sie sich ihrer Uniform entledigt, und so wühlte sie nun in den Habseligkeiten Akanes herum, von denen zugegebenermaßen auch einiges ihr gehörte. Beim Anblick ihrer eigenen Kleidungsstücke wallten gemischte Emotionen in ihr auf; einerseits wärmte sie der Gedanke, wie nah sie sich einander waren, dass dies geradezu eine Selbstverständlichkeit war, doch auf der anderen Seite hoffte sie, dass sie sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnte, indem sie sich so sehr bei der Gruenhaarigen einnistete.
Ich spüre die seelische Schelle bereits. Wenn Akane wüsste, was mir wieder fuer Sorgen durch den Kopf schwirren, dachte Arisa belustigt, während sie die notwendigen Teile des Outfits herausfischte, das sich bereits vor ihrem inneren Auge gebildet hatte.

Als Akane aus dem Gemeinschaftsbad zurückkam, hatte die Dunkelhaarige sich bereits mit ihrem Taschenspiegel sowie Mascara auf dem Bett ihrer Freundin gemütlich gemacht. Ihre Kleidersuche hatte damit geendet, dass sie nun eine schwarze, enge Hose sowie ein dunkelrotes Top trug, über das sie ein schwarzweiss-kariertes Knopfhemd gezogen hatte, deren unteren Enden sie zu einem sauberen Knoten gebunden hatte (ref: Frankas Geburtstag laesst gruessen).
»Irgendwann verführst du mich wirklich«, witzelte Arisa, die wusste, dass die Grünhaarige sich wieder in Unterwäsche in den Raum gestellt hatte. Tatsächlich schaute sie jedoch noch nicht einmal auf; sie war das Ganze bereits gewohnt. Vielmehr erregte die Schminkprozedur Akanes ihre Aufmerksamkeit, obgleich auch dies kein ungewohnter Anblick war - sie konnte nicht einmal behaupten, dass ihre beste Freundin mehr auftrug als normalerweise oder gar einen größeren Aufwand betrieb, doch plötzlich verspürte sie selbst den Drang, in ihr Zimmer zu gehen, und etwas auf ihr Gesicht zu klatschen, weil sie sich wie der letzte Penner unter der Brücke fühlte. Sie hatte gewusst, dass sie den ganzen Tag mit der Nase über dem Papier hängen würde, weshalb sie am frühen Morgen aus dem Bett gefallen und nicht vielmehr geschafft hatte, als sich die Zähne zu putzen und die Haare zu bürsten.
Wenn du jetzt hochgehst und vollgeschminkt wieder herunterkommst, um zum gottverdammten Mecces zu gehen, dann wird man dich für vollkommen gestört halten, schoss es ihr durch den Kopf und sie verkniff sich geradeso noch ein langes Seufzen. Sie benahm sich sus genug, da musste sie das Ganze nicht noch verstärken.
»Dafür bist du meine lebende, laufende Heizung«, entgegnete Arisa stattdessen auf ihren Föhnkommentar hin und holte ihr Handy heraus, um sich mit nutzlosen Tweets auf ihrer Timeline von ihren idiotischen Gedanken abzulenken. »Und du weißt, wie sehr ich dich dafür liebe.« Dass sie einige Minuten spät dran waren, war ihr bereits aufgefallen und tatsächlich stimmte es sie ein wenig nervös, weil sie es nicht mochte, anderen Unannehmlichkeiten zu bereiten - auch wenn es nur ihre Klassenkameraden waren -, doch sie bemühte sich darum, es sich nicht anmerken zu lassen. Sie wusste, dass sie hinsichtlich dessen viel zu verklemmt war.
»Du weißt nicht zufällig, ob sie aktuell wieder Spicy Nuggets haben?«, fragte Arisa die Grünhaarige, während sie nebenbei bereits am Prüfen war, welche Coupons ihre App heute für sie bereit hielten. Essen war einer der wenigen Sachen, die sie zu jeder Tageszeit und -form tun konnte; dass sie noch nicht auf die Größe eines Kugelfischs angeschwollen war, war ihrem täglichen Training geschuldet.
Kaum hatte sie die wichtigsten QR-Codes gescreenshottet, um sie im Laden schneller wiederzufinden, hatte auch Arisa genug vom Warten und war dementsprechend voller Elan vom Bett aufgesprungen - nur um nach einem Schritt vorwärts über ihre eigenen Beine und mit dem Gesicht in Akane hineinzustolpern. »Alles deine Schuld, weil du mich verhungern lässt«, klagte sie spaßeshalber, während sie im selben Atemzug ihre Freundin am Handgelenk packte, um sie aus dem Zimmer und ins Traumland aka McDagoberts zu schleppen.

Was war eigentlich ihre Erwartungshaltung gewesen, als sie Katsuki Quak.ing Bakugo zu ihrem gemütlichen Abendessen eingeladen hatte? Ein Abendessen in einem Fastfood-Lokal, um sich in ein Foodkoma zu fressen und den gesamten Stress des Morgen zu vergessen? Es hatte weniger als eine halbe Minute gebraucht, um Arisa ihre spontane Entscheidung bereuen zu lassen.
»Selbst dafür zu unfähig, auf die Uhr zu schauen, meine Fresse«, wurden sie mit den freundlichen Worten ihres Lieblingsmitschülers begrüßt - wobei angeblafft es vermutlich viel eher beschrieb. Zugegebenermaßen hatte sich seine Lautstärke zwar in Grenzen gehalten, doch im Vergleich zu zuvor schien seine Motivation auf das Essen deutlich in den Keller gesunken zu sein.
Warum dann überhaupt noch kommen? Fest hatte sie die Lippen aufeinandergepresst, um sich nicht laut zu beschweren - sie hatte es sich schließlich selbst eingebrocken -, während sie dem Blonden hinterherstarrte, der, kaum als sie angekommen waren, ihnen den Rücken zugewandt und davon geschritten war, als würde es ihn gar nicht interessieren, was sie zu sagen hatten. Nicht nur “als würde”. Arisa war sich ziemlich sicher, dass er es nicht tat.
Mit einem Seufzen wandte sie sich wieder ihrer besten Freundin sowie Kirishima zu und vergrub die Hände in die Taschen ihres braunen Mantels. »Dann wollen wir mal?«

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 20:19 Uhr - Am Schultor






Eijiro Kirishima
the manliest man

Es gab doch immer wieder Dinge, mit denen sein Kumpel ihn überraschen konnte - und seine Zusage fürs Chillen im McDagborts mit den anderen beiden, die Bakugo aus irgendeinem Grund zu verachten schien, war definitiv eine davon. Eine Überraschung, die jedenfalls in seinen Augen von positiver Natur war; jedenfalls wollte Eijiro sich auch gar nicht darüber beschweren, stattdessen freute er sich darauf, seinen Abend mit einem Haufen cooler Leute verbringen zu können. Hanta war ihm zwar abgesprungen und wo Denki eigentlich hin war, wusste niemand so wirklich, aber das waren Dinge, die seiner guten Laune nichts abhaben konnten.
Der Rotschopf war auch intelligent genug gewesen, ihn nicht weiter nach seinen Beweggründen zu bedrängen - am Ende würde er ihn noch dazu bringen, sich umzuentscheiden, falls er dies nicht bereits getan hatte -, sondern genoss es, sich mit ihm die Köpfe in Smash einzuschlagen. Etwas, was zwischendurch beinahe darin resultiert hätte, dass Bakugo ihm tatsächlich fast den Kopf in echt eingeschlagen hätte, wenn sein Quirk ihm da nicht entgegengekommen wäre. Oder vielleicht hatte sein Kumpel nach ihm geschlagen, weil er wusste, dass ihm das nichts ausmachte. Aus der Sicht eines Dritten könnte man ihre Dynamik fast schon als missbräuchlich bezeichnen - das waren Worte, die Denki einmal benutzt hatte, um die beiden zu beschreiben, doch Eijiro hatte das Ganze nur mit einem Lachen abgewunken. Er wusste, dass in dem Blonden ein guter Kern steckte, und war vollkommen okay damit, wenn er seinen Frust und seine überschüssige Energie an ihn ausließ. Wofür waren Freunde schließlich auch da?
Und auch wenn es andere nicht auf den ersten Blick erkannten, so hatte auch Bakugo seine Eigenarten, um zu zeigen, dass er sich wenigstens ein wenig um andere scherte - bei der Erinnerung an das Geld, das er ihm in die Hand gedrückt hatte, nachdem er seine Ersparnisse für das Nachtsichtgerät ausgegeben hatte, welches er auf der Rettungsaktion verwendet hatte, konnte der Verhärtungsanwender ein Lächeln nicht unterdrücken.
»Was schaust du so dumm, heh?«, hörte er Bakugo auch schon neben sich brummen; sein Freund hatte ihm einen halb-skeptischen halb-genervten Seitenblick zugeworfen, was aus seinem eigenen Lächeln ein Grinsen machte.
»In deinen Augen schau ich doch immer dumm«, lachte er, während sie aus seinem ZImmer schritten, um sich auf dem Weg zum Treffpunkt am Schuleingang zu machen. Seine Augen waren dabei kurz zu der Zimmertür Akanes gewandert und kurz hatte er mit dem Gedanken gespielt, bei ihnen anzuklopfen und sie zu fragen, ob sie bereits fertig waren, doch er entschied sich letztlich dagegen. Zum einen wollte er sie nicht hetzen und zum anderen hatten sie ja bereits etwas ausgemacht gehabt. Es waren zudem nur noch wenige Minuten bis Acht und womöglich waren sie schon aufgebrochen.

Hatte er jedenfalls gedacht. Allzu lange hatten sie auch nicht auf die beiden warten müssen, doch mit jeder Minute, die verstrich, spürte er, wie die Stimmung seines Kumpels neben ihn tiefer und tiefer fiel. So verwunderte es ihn auch nicht, als Bakugos Reaktion bei ihrer Ankunft eher bissig ausfiel.
Ratlos kratzte Eijiro sich am Hinterkopf, bevor er ihnen grüßend zuwinkte. »Hey, hey, hey, ihr zwei! wrong fandom«, rief er ihnen zu und schenkte ihnen ein breites Grinsen, als könnte er mit seiner eigenen guten Laune die Schwingungen ausgleichen, die sein Kumpel verbreitete. »Ignoriert Bakubro, wollen wir los? Ich hab das Gefühl, ich könnte den ganzen Laden fressen, ey. Denken ist so verdammt anstrengend.« Er zog ein langes Gesicht bei der Erinnerung an die Prüfungen; er hatte nun nicht das beste Gefühl, doch sie waren immerhin vorbei und er konnte nun auch nichts mehr daran ändern.
Ganz partner-in-crime-mäßig legte er Akane den Arm um die Schulter und steckte ihr verschwörerisch den Kopf zu. »Es arbeitet heute nicht zufällig einer deiner alten Bekannten bei McDagoberts, die uns was spendieren wollen?«, scherzte er.

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 20:28 Uhr - Am Schultor








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptyDi 28 Dez 2021, 21:53






Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerAkane kannte Arisa schon eine ganze Weile und war in der Lage ihre verschiedenen Verhaltensweisen ziemlich gut einzuordnen. So entging ihr nicht, wie die Blicke der Brünetten sich mit der Zeit ein wenig änderten, doch ging die Grünhaarige nicht wirklich darauf ein, da sie beide mental wirklich mehr als kaputt waren. Der Tag war extrem hart gewesen und so ließen auch ihre empathischen Fähigkeiten langsam, aber sicher nach. Demnach vertraute sie ihrem eigenen Bauchgefühl kaum noch. Trotzdem bemerkte sie, wie die braunen Augen ihrer besten Freundin sich, während sie sich schminkte, in ihren Hinterkopf gruben. Schmunzelnd schminkte sie sich zu Ende, strich sich die Haare hinters Ohr und drehte anschließend auf ihrem Stuhl herum, um Arisa einige Augenblicke zu mustern. Sie saß – wie eigentlich immer – auf ihrem Bett und hatte das Handy vor der Nase. Schmunzelnd und mit Lidschatten plus Pinsel bewaffnet ließ sie sich neben der Kleineren fallen. „Augen zu.“ Murmelte sie nur, grinste keck und begann ein bisschen ihres Lieblingslidschattens auf den Augen ihrer besten Freundin zu verteilen und anschließend mit einem hellen Schimmerton ein paar Highlight zu setzen.

Im Endeffekt war das nur ein Aufwand von wenigen Minuten, doch hatte Akane schon immer spaß daran gehabt andere zu schminken. Und zu spät dran waren sie sowieso, da machte es eigentlich auch keinen Unterschied mehr. Dann fiel ihr auf, für welches Hemd Ari sich entschieden hatte und leise lachend verstaute sie ihre Schminksachen. „Irgendwann überlasse ich dir das Hemd noch vollständig.“ Konzentriert räumte sie kurzerhand das Chaos an ihrem Tisch auf, schlüpfte in ihre Schuhe und warf einen Blick über die Schulter. „Ich gehe nicht öfter dahin als du, demnach weißt du wahrscheinlich eher, was für Sachen, die gerade verkaufen als ich.“ Amüsiert drehte sie sich wieder um, um ihre Jacke zu holen, als ihre beste Freundin ihr sprichwörtlich in die Arme stolperte. „Pass doch auf.“ Prustete Akane leise, ließ sich hinter der Kleineren herziehen, jedoch nicht, ohne vorher ihre Jacke überzuwerfen. Innerlich freute sie sich schon darauf, den blonden Hitzkopf aufgrund ihrer Unpünktlichkeit eskalieren zu sehen. Ihre Schritte waren nicht langsam und trotzdem konnte sie Katsuki bereits genervt auf dem Boden herumtrampeln hören, als sie näherkamen.

Es kostete Akane wirklich alles, um nicht breit zu grinsen, während sie sich seinen kurzen Ausbruch ansah. Er enttäuschte sie auch einfach nie. Es wunderte sie immer noch, wieso der Blonde überhaupt Interesse daran gezeigt hatte mit ihnen Essenzugehen, doch schien genau dieses Interesse langsam im Nichts zu verkommen. Im Gegensatz dazu erkannte sie Eijiro, welcher ein Grinsen auf den Lippen trug, welches ihrem gar nicht so unähnlich war – wenn auch aus komplett anderen Gründen. Entspannt versenkte sie die Hände in den Taschen ihrer Jacke, beobachtete den Rücken Katsukis noch einen Moment, bevor sie ihren anderen Begleitern zunickte. „Dann los, bevor er den ganzen Laden in die Luft sprengt.“ Dabei schüttelte sie, erneut eher amüsiert als alles andere, den Kopf und schlug Eijiro in einer flüssigen Bewegung sachte gegen den Hinterkopf. „Ihr beide seid so schrecklich verfressen, es ist der Wahnsinn!“ Anklagend begann die Grünhaarige sich nun zu bewegen und dem vierten ihrer kleinen Vereinigung hinterherzustapfen. Ihr war sowieso bewusst, dass die anderen ihr folgen würden.

Nach wenigen Metern legte sich ein schwerer Arm um ihre Schultern und mit zusammengezogenen Augenbrauen blickte Akane zur Seite, nur, um sich direkt mit den roten Augen ihres Klassenkameradens konfrontiert zu sehen. Aufgrund der plötzlichen Nähe schlich sich eine zarte Röte ins Gesicht der Heldenanwärterin, die lediglich mit den Schultern zuckte. Warum war denn ihre Kehle mit einem Mal so trocken? Leise räusperte sie sich und versuchte sich auf den Weg vor ihren Füßen zu konzentrieren. „Ich weiß es nicht, so oft bin ich nicht mehr da, seit meine Mutter nicht mehr da arbeitet.“ Sagte sie nur leise und erkannte bereits die große Doppeltür in der Ferne. „Habt ihr eigentlich schon die Einteilung für die Abschlussfeier der Drittklässler gesehen? Die A darf die erste Schicht machen, damit hätten wir den ganzen restlichen Abend für uns.“ Ehrlichgesagt war Akane froh darum, nur den Beginn der Veranstaltung an ihre Aufgabe gebunden zu sein, die Klassen der allgemeinen Abteilung hatten es da deutlich schwerer, wenn es darum ging den Abend noch genießen zu können. Lange würde es nämlich nicht mehr dauern, bis die Veranstaltung einen großen Teil ihrer Freizeit einnehmen würde. Gemeinsam sammelten sie sich kurz vor dem Eingang – selbst der Knallfrosch wartete auf sie -, bevor sie den Innenraum der Lobby betraten. Und Akane der Impuls überkam direkt wieder umzudrehen und zu gehen.

Denn hinter der Theken stand niemand geringeres als ihr dämlicher Exfreund. Einen Augenblick wurden die Augen der Schülerin groß, bevor sie den Blick abwandte und sich mehr oder weniger unauffällig hinter Eijiro versteckte. „Ich… uhm setze mich schonmal hin. Ari, du weißt was ich immer esse, oder?“ Flehend schaute sie die Brünette an, welche den Blondschopf hinter der Kasse eigentlich ebenfalls erkennen sollte. Die Schülerin wollte eigentlich nichts anderes, als ganz weit weg zu gehen und diesem Laden den Rücken zuzukehren, doch hatte sie den anderen versprochen zu bleiben. Und von dieser alten Geschichte würde sie sich sicherlich nicht den Abend ihrer ersten Prüfung in der Heldenabteilung versauen lassen. Der Tag war wirklich schon ohne dieses Treffen hart genug gewesen. Trotzdem konnte sie nichts daran ändern, dass einige weniger schöne Erinnerungen auf sie einbrachen und ihre Kehle eng werden ließen. Sie hielt es sicherlich aus, mit diesem Idioten in einem Gebäude zu stehen, aber sie würde den Teufel tun sich zu ihm an die Kasse zu stellen. Dafür waren die Verletzungen, die er hinterlassen noch zu frisch.  

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 20:42 Uhr

"Sometimes just when I say hello the right way, I'm like, 'Whoa, I'm so cool.'

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptyMi 02 Feb 2022, 01:01

Arisa Aido
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.
Mit großen, dankbaren Augen hatte sie ihre beste Freundin angeschaut, nachdem sie die Güte besessen hatte, ihre Makeup-Künste an ihr auszulassen. Es war kein Geheimnis, dass nur die kleinsten Dinge bereits eine gewisse Unsicherheit in ihr auslösten, und so war sie sich wenigstens sicher, dass sie nicht wie der letzte Penner aus dem Haus trat - zumal es ihr irgendwie Spaß machte, als Versuchskaninchen Modell für solche Dinge herzuhalten.
»Ich weiß nicht, was du meinst, es gibt sowieso kein "dein" Kleiderschrank - es ist unser Kleiderschrank«, lachte sie, bevor sie aufbrachen, während sie sich im Hinterkopf eine Notiz machte, gegebenenfalls einmal tatsächlich nach etwas Ähnlichem Ausschau zu halten. Sie konnte sich gar nicht einmal mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal wirklich shoppen gegangen ist bei all dem Stress, den sie ausgesetzt waren.

Arisa war froh, dass die anderen beiden noch dabei waren; es machte es ihr einfacher, die schlechte Laune auf zwei Beinen, die einige Meter vor ihnen durch die Kälte stampfte, zu ignorieren. »Essen ist das Einzige, was einen nach einem langen Tag wie diesen glücklich machen kann«, seufzte sie und strich sich eine nervige Haarsträhne aus dem Gesicht. Mit jedem Schritt spürte sie, wie der Hunger immer mehr an sie nagte; sie hatte mittags kaum etwas zu sich genommen, weil sie die meiste Zeit zu konzentriert war, und so rächte sich ihr Magen nun mit einem grausamen Grummeln, das sie nicht anders konnte, als ein langes Gesicht zu ziehen. Davon einmal abgesehen, war sie wieder auf einen ungesunden Trip, abnehmen zu wollen.
Du bist nicht du, wenn du hungrig bist - es war ein schrecklicher Werbespruch, der aber perfekt auf die Dunkelhaarige zutraf.
Auf dem Weg zu ihrer Lieblingsfressbude hatte sie sich jedoch überwiegend im Stillschweigen geübt; zum Einen war ihr Kopf die reine Definition von “no thoughts, head empty” und zum anderen wollte sie ein braves drittes Rad am Wagen sein, während Akane sich mit Eijiro unterhielt. Natürlich war ihr Gespräch nicht exklusiv gewesen, doch irgendwie fühlte es sich jedenfalls für sie besser an, außen vor zu bleiben - eventuell war das aber auch nur wieder ihr innerer Introvert, der sich gerade zu Wort meldete, weil sie kaum noch Energie besaß.
Als die aufkommende Abschlussfeier jedoch zu Sprache kam, brach sie aus ihrer kleinen Isolation aus - auf den einen Moment auf den anderen hatte eine träumerische Begeisterung sie gepackt und aufgeregt funkelten ihre Augen, als könnte sie den Ball bereits bildlich vor sich sehen. »Sehr schön, dann haben wir es schnell hinter uns«, meinte sie fast schon schnurrend und faltete selig die Hände vor der Brust. »Wisst ihr schon, was ihr anzieht?« Kaum hatte sie die Frage ausgesprochen, legte sich ihre Stirn in Falten und kritisch musterte sie den Rothaarigen zu ihrer Seite.
»Ich möchte dir nicht zunahe treten, aber besitzt du eigentlich einen Anzug? Also nicht falsch verstehen, du scheinst mir nur nicht der Typ zu sein.« Eine leichte Röte der Beschämtheit hatte sich auf ihre von der Kälte sowieso blassen Wangen gelegt. Irgendwie hatte sie das Gefühl, ihm irgendetwas unterstellt zu haben, was sie nicht wollte, doch ihr Gegenüber schien zu ihrer Erleichterung von der ganzen Sache nicht angetan zu sein.
»Tatsächlich hab ich das. Über den Sommer waren wir I-Island und meine Eltern haben Bakubro und mir einen Anzug mitgegeben - der in dem Trubel nun aber ziemlich hinüber ist. Jedenfalls haben sie das als Anlass gesehen, mir einen neuen zu holen. Der verstaubt seitdem aber so ziemlich«, antwortete der Rothaarige ihr unbeschwert.
»Mhm«, war die einfallsreiche Reaktion ihrerseits, während ihr Blick sich auf den heute nicht ganz so wütenden Pomeranian legte und sie sich unweigerlich zu fragen begann, wie Hemd und Blazer an ihm aussehen könnte; es hatte einen solch ordentlichen und adretten Look an sich, dass es seinem kompletten Charakter widersprach. Auf der anderen Seite hatte ihr bisher noch keiner auf dieser Welt beweisen können, dass man im Hemd schlecht aussehen konnte.

Innerlich verpasste Arisa sich eine Schelle, um geistig wieder bei den anderen beiden zu sein. Nicht, dass sie das Gespräch noch weiter in die Länge ziehen können würde, da sie den Zielort ihrer Mission erreicht hatten. »Ich kann das Paradies bereits riechen«, seufzte sie und schlüpfte in das Innere, das sie bereits herzlich mit dem Geruch nach Fett begrüßte. Ihre Augen waren unmittelbar zum Menü gewandert, auch wenn sie eigentlich schon ganz genau wusste - wenn sie sich jetzt erst Gedanken machen würde, was sie haben wollte, würden sie morgen noch hier stehen.
Versunken in ihrem Hunger bemerkte sie Akanes aufgebrachten Zustand erst, als diese sich förmlich hinter Kirishima zu verstecken schien und nur kurz darauf die Flucht ergriff. Die Fragezeichen standen ihr förmlich im Gesicht geschrieben und sie wollte ihr gerade hinterher, als sie aus dem Augenwinkel die Antwort auf alles bemerkte - etwas, was sie zunächst schwer schlucken ließ, ehe ihre Züge einen grimmigen Ausdruck annahmen. Der Rothaarige zwischen ihnen schien jedoch weiterhin merklich verwirrt zu sein, doch sie konnte es ihm nicht verübeln.
»Heh, wo gedenkt die Spinattante, hinzugehen?«, hörte sie das Blaffen ihres Lieblingsmenschen, als sie mit einem gestärkten Selbstbewusstsein und gestrafften Schultern an ihm vorbeimarschierte, um sich an die Kasse zu stellen. Arisa war normalerweise niemand, der sich besonders groß machte, doch wenn es um ihre Freunde und Dinge ging, die ihnen zusetzte, wuchs sie mental auf ihre zweifache Größe an.
»Ich bestell, lass sie in Ruhe, Bakugo-san«, bemerkte die Dunkelhaarige scharf, die ihre ganze innere Energie darauf fokussierte, dem Arschloch an der Theke, dessen Gesicht ihr tatsächlich ein wenig den Appetit verdarb, entgegenzutreten. Ihr Tonfall verbat jede Widerrede, doch natürlich verbot es dem Blonden keineswegs den Mund.
»Wenn sie Probleme mit der Kackfresse dort hat, kann sie doch einfach ihr Maul aufreißen wie auch sonst immer«, brummte Bakugo verächtlich und erntete für einen Moment einen überraschten Seitenblick Arisas. Doch nachdem sie nun bereits mehrere Wochen miteinander trainierten und in gewisser Weise einige Eigenheiten ihrer Klassenkameraden gelernt hatte, konnte es sie wirklich verwundern, dass er 1 und 1 zusammengezählt hatte?
»Kennt ihr den?«, mischte sich Kirishima nun auch mit einem besorgten Tonfall ein, wofür er ein abwertendes Zischen von seinem Kumpel einkassierte.
»Uh. Kinda?« Irgendwie wusste sie nicht, was sie darauf antworten sollte, doch sie musste sagen, dass es ihr zusätzlichen Mut einflößte, zwei muskelbepackte gutaussehende Spackos an ihrer Seite zu haben, als sie endlich an der Reihe war.
Dass Akanes ehemaliges Arschloch sie bereits erkannt hatte, war ihr ebenfalls aufgefallen, doch sie gab ihr Bestes, um ihn gleichgültig, fast schon kalt anzuschauen. Ihre letzte Hoffnung, dass er irgendwo noch einen Funken Vernunft in sich hatte, verpuffte jedoch schnell, als er seinen dummen Mund aufmachte.
»Hey, Ari-chan… Lang nicht gesehen.«
Ich schuldige Bakugo eine Entschuldigung. Ich dachte, seine Stimme löst Aggressionsprobleme bei mir aus, aber das hier…, war das Erste, was ihr den Kopf durch schoss.
»Ich hab Aka gesehen. Meine Schicht endet gleich, habt ihr etwas dagegen, wenn ich ihr kurz hallo sage?«
»Ja, haben wir.« Die drei Worte lagen ihr bereits auf der Zunge, doch jemand anderes kam ihr zuvor - und ihr war nicht klar, ob das etwas Gutes war. Was sie jedoch mit Bestimmtheit wusste: Es löste in ihr einen kurzen Lachanfall aus.
Bakugo hatte den Idioten genervt am Kragen gepackt und zu sich gezogen und starrte ihn nun mit mörderisch funkelnden Augen an. Wenn man genauer darauf achtete, konnte man sehen, wie seine andere Hand bereits leicht zu knistern begann - und Akanes Ex sah es definitiv. »Nimm unsere Bestellung auf, du Kackfresse. Ich hab keine Zeit für diesen Scheiß - und die Spinatgöre auch nicht, also verpiss dich einfach damit, ja?«
Es wäre eine Untertreibung zu sagen, dass ihr Klassenkamerad nicht instinktiv die Aufmerksamkeit des halben Ladens auf sich zog - laut genug war seine Stimme und die Aggression in ihr wirkte sich auf den einen oder anderen durchaus alarmierend aus. An einem anderen Tag wäre es Arisa vermutlich unangenehm gewesen, eine solche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, doch das blasse Gesicht von dem Typen, für den Akane viel zu gut gewesen war, verscheuchte all die anderen Emotionen in ihr und ließen sie unverschämt grinsen.
Mit zu viel Wucht ließ Bakugo ihn nicht nur los, sondern stieß ihn auch ein wenig nach hinten, sodass er ins Taumeln geriet.
»Jeeedenfalls, unsere Bestellung, hm?« Ihre eigene Stimme hatte einen zuckersüßen Unterton angenommen.

»Irgendwie hat das länger gedauert als erwartet, aber hier sind wir«, rief Arisa in einer deutlich besseren Stimmung als zuvor - nun, wo der Duft des Essens ihr in die Nase stieg, wie konnte sie da auch noch schlechtgelaunt sein? Zudem hatte das Gesicht, das der Idiot gezogen hatte, in gewisser Weise Serotonin in ihr ausgeschüttet.
Vorsichtig ließ sie die Bestellungen auf das Tisch gleiten und rutschte auf den Sitz neben ihrer besten Freundin, während die Kerle sich gegenüber von ihnen bequem machten.
Sie schenkte Akane einen freundlichen Blick, der ihr signalisieren sollte, dass sie gerne später ernsthaft über das Ganze sprechen konnten, doch sie nahm an, dass es kein Thema für diesen Tisch und diesen Kreis war.
Ohne lange zu warten, hatte sie die ersten Nuggets herausgefischt und in Süßsauer getunkt, bevor sie in einem Happen in ihrem Mund verschwanden. »Um auf die Abschlussfeier zurückzukommen - sobald die Heldenprüfung vorbei ist, müssen wir uns unbedingt nach einem Kleid umschauen«, versuchte sie, ein heiteres Thema anzuschneiden.
Mittwoch, 24. Februar 2021 | 21:03 Uhr - Im McDagoberts







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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptyDo 17 März 2022, 16:19






Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerAkanes Atem ging schnell. Ihr Blick war fest auf die Tischplatte gerichtet, auf welcher in einer metallenen Optik die Tischnummer aufgeklebt war. Der Kloß in ihrem Hals hatte sich noch lange nicht verflüchtigt, doch half es schon immens nicht mehr in der unmittelbaren Nähe dieses… menschlichen Wesens zu sein. Kurz musste die Grünhaarige an ihre eigenen Vergangenheit denken, bevor sie hektisch begann ihren Kopf zu schütteln. Heute war ein guter Tag. Sie hatten ihre Prüfungen überlebt – zumindest die schriftlichen. Es sollte nichts geben, was in der Lage war ihr den Tag auf so eine ekelhafte Art und Weise zu versauen. Trotzdem schlummerte in ihr immer noch das Bedürfnis diesen Ort ganz schnell zu verlassen. Es gab einen Grund, wieso sie kaum noch hier anzutreffen war, obwohl sie während der Mittelschule quasi jede Freistunde hier verbracht hatte. Es gab einen Grund, wieso sie so wachsam gewesen war, als sie das letzte Mal mit Eijiro hier gewesen war. Sonst hätte sie vermutlich kaum bemerkt, dass sie beobachtet worden waren. Unruhig spielte Akane mit den schwarzen Ringen, welche sie sich am Morgen Gedankenlos angezogen hatte und nun war sie dankbar darum, die innere Spannung, die sich in ihrem Körper aufgestaut hatte irgendwie loswerden zu können. Und wenn sie nur an den bescheuerten Ringen an ihren Fingern drehte. Dabei hatte sie sogar ein gewisses Interesse an dem Gespräch über die nahende Abschlussfeier gehabt. Immerhin war es etwas vollkommen Neues einen Menschen wie Eijiro in einem Anzug zu sehen, da er bisher immer eher ausgesehen hatte wie „weniger ist mehr“. Dabei musste sie ihr eigenes Schmunzeln unterdrücken. Auch, wenn Akane selbst es nie zugeben und jeder, der sie ein wenig kannte es ebenso abstreiten würde: Sie hatte schon seit Wochen ein dunkelrotes Kleid in ihrem Schrank hängen. In einem Kleidersack, damit Arisa ihr nicht auf die Schliche kam. Eigentlich war die Grünhaarige kein Fan von großen Feierlichkeiten, doch hatte sich einiges verändert, seit sie selbst an die UA ging. Sie begann die schönen Tage mehr zu schätzen und dazu gehörte nunmal auch in einem viel zu teuren Kleid auf einer Abschlussfeier zu tanzen, die gar nicht ihre eigene war. Also ja, sie freute sich darauf, hatte sich sogar schon Gedanken um ihre Haare und ihr Makeup gemacht und sehnte sich nach einem Abend, an dem sie einfach eine ganz normale Schülerin sein durfte, ohne Angst vor einem Angriff haben zu müssen.

Akane liebte die Aufgaben, die sie als Heldin erwarten würden. Sie war Heldin mit Leib und Seele. Aber ab und an hatten sie alle sich auch einen kurzen Augenblick der Ruhe verdient. Was sie allerdings schnell wieder in die Gegenwart brachte. Sie hatte die letzten Monate Abstand zu diesem Laden gesucht, weil es ein Gesicht gab, welches sie einfach nicht sehen wollte. Und nun hatte sie keine andere Wahl, als hilflos zuzusehen, wie Arisa sich der Person widmete, die wohl für einen Großteil ihrer eigenen Unsicherheit verantwortlich war. Die Braunhaarige war die einzige Freundin, die ihr aus dieser Zeit geblieben war. Die einzige Person, die wirklich erlebt hatte, was die Beziehung zu diesem… Kerl mit ihr gemacht hatte und kurz überkam Akane eine gewisse Angst, dass ihre beste Freundin ihn einfach spontan mit ihrem Quirk das Herz aus der Brust riss. Jedoch schienen Katsuki und Eijiro in ihrem Rücken ihren Zorn zu zügeln. Zumindest schien sie nicht Feindselig, als sie sich vor die Theke stellte. Ganz im Gegensatz zu dem Problemkind an ihrer Seite. Denn Katsuki schien irgendwie angepisst. Also er wirkte sowieso immer angepisst, aber egal, was ihr Ex-Freund gesagt hatte – es schien ihn so wütend gemacht zu haben, dass er über die Kasse griff und den Körper dieses Idiotens an sich heranzog. Einige Augenblicke bis Akane das Herz in der Brust stehen, nicht, dass Katsuki jetzt anfing auch noch Zivilisten zu bedrohen, doch im Gegensatz zu den Gesprächsfetzen davor kam das, was er sagte Wort für Wort ganz genau bei ihr an. Was allerdings dazu führte, dass Akane das Blut ins Gesicht schoss. Sie hätte niemals erwartet, dass der blonde Blödarsch mal für sie in die Bresche sprang, doch stand er nun genau in ihrem Blickfeld, funkelte den Menschen an, der sie an ihrem eigenen Lebenssinn hatte zweifeln lassen und wenn sie genau hinschaute, konnte sie sogar das helle Knistern in seinen Handflächen erkennen. Vielleicht merkte er es selbst nicht, was nur von seiner Fresse genervt. Aber er tat für sie in dem Augenblick mehr als nahezu jede Person, die sie in der Mittelschule als Freund betitelt hätte.

Immer noch verwirrt und mehr als nur ein bisschen dankbar blinzelte sie die drei Ankömmlinge an, bevor sie sich eine Pommes vom Tablett schnappte – wem auch immer die gehörten. „Danke Ari.“ Murmelte Akane ruhig, tippte unsicher ihre Fingerspitzen aneinander und schenkte ihrer besten Freundin ein verschrecktes Lächeln, bevor ihr Blick sich auf Katsuki fixierte. „Ich weiß, du willst es wahrscheinlich nicht hören. Aber danke.“ Kurz starrten die roten Augen ihres Klassenkameraden sie an, bevor er mit der Zunge schnalzte, sich Pommes in den Mund schob und die Augen verdrehte. „Tsk.“ Irgendetwas abwehrendes sagen tat er allerdings nicht, was die Heldenanwärterin einen Augenblick fast schon verwirrte. „Ich versteh nur Bahnhof.“ Sagte dann auf einmal Eijiro, betrachtete nachdenklich seinen Cheereburger und zuckte anschließend mit den Schultern. „Ich meine, du schreckst doch sonst vor keiner Herausforderung zurück, wieso jetzt?“ Auch, wenn seine Worte fast ein wenig schroff klangen, erkannte Akane durchaus, dass er ernsthaft interessiert war. Sie war noch lange nicht soweit ihre Lebensgeschichte mit diesen Jungs zu teilen, aber eine gewisse Ehrlichkeit ihrerseits hatten sie sich verdient. „Das da… ist ein Mensch, der mich in der Vergangenheit sehr verletzt hat. Und ich bin noch nicht bereit mich ihm zu stellen.“ Sagte sie ehrlich, suchte den roten Blick des Jüngeren und lächelte ihm ermüdet zu. Dieser schien immer noch nicht zu verstehen, wieso sie sich lieber versteckte, als in den Angriffsmodus zu schalten, doch besaß er die Freundlichkeit nicht weiter nachzufragen. Und zum Glück bekam sie auch schnell wieder die Möglichkeit sich selbst abzulenken. „Es wundert mich, dass du nicht schon seit Monaten ein Kleid für solch einen Anlass im Schrank hast.“ Lachte sie leise, steckte sich wieder eine handvoll Pommes in den Mund und suchte verzweifelt nach der Mayo, bevor sie diese irgendwo am Tablettrand auf einem Stück Papier ausbreitete.

„Weiß eigentlich einer von euch, wie die praktische Prüfung aussieht? Letztes Trimester schien die ja nicht so freundlich gewesen zu sein, wenn ich den Erzählungen von Denki glauben schenken darf.“  Im Gegensatz zu den Theorieprüfungen machten ihr die praktischen Prüfungen weniger Angst. Natürlich wusste sie, dass sie von ihren eigenen Leistungen noch hinter den anderen lag, aber sie hatten so viel Trainiert und sich so sehr den Arsch aufgerissen, dass sie das schon irgendwie schaukeln würden. Ari und sie selbst waren so viel Stärker geworden, da würde es sie wirklich überraschen, wenn sie ernsthaft durchfallen würden. Außerdem war ein Durchfallen bei den praktischen Prüfungen nie so schwer auszubessern wie bei den theoretischen. Sie hatte nämlich absolut keine Lust auch wochenlangen Nachhilfeunterricht bei Aizawa. Dafür fehlte es ihr doch an Lebensenergie. „Wir mussten gegen die Lehrer antreten. Und eins kann ich dir sagen…!“ Kauend spülte Eijiro seinen Mundinhalt hinunter. „Je nachdem, wen du bekommst… hast du einfach keine reelle Chance. Außer du heißt Katsuki Bakugo und trittst All Might in den Arsch.“ Grinsend blinzelte der Rothaarige seinem besten Freund zu, welcher erneut nur Schnaubte dem kleineren mit dem Ellenbogen fest in die Rippen schlug. „Dummkopf. Es wird sicher nicht so wie letztes Mal. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie sich dieses Mal die Tophelden ranholen. Mirko, Hawks, Endeavor, was weiß ich nicht wer da alles auftauchen kann. Die wollen uns vernichten, damit wir stärker wieder auf den Plan treten können. Wenn ihr das noch nicht gemerkt habt, solltet ihr euren Berufswunsch nochmal überdenken.“ Auch, wenn seine Worte nicht unbedingt nett klangen. Eventuell hatte Katsuki recht. Ihr selbst war bereits aufgefallen, dass die Lehrer in ihrem Jahrgang sehr darauf aus waren sie allesamt an ihre Grenzen zu bringen. Mehr noch als in den Jahrgängen über ihnen. Sie hatten es immer ein wenig schwerer gehabt. Hatten mehr Leistung erbringen müssen und das galt zwar nur begrenzt für sie und Arisa, aber sie hatten es auch schon mitbekommen. Sie absolvierten jeden Tag ein solch hartes Training, dass es kaum als schulische Tätigkeit zu entschuldigen war. Da half es ihnen auch nicht nun auf dem Schulgelände zu leben.

„Ich weiß was du meinst. Und das kann ich mir tatsächlich auch vorstellen. Auch, wenn ich wirklich nicht gegen Endeavor antreten möchte. Der grillt mich, bevor ich auch nur nahe genug an ihn ran komme, um irgendetwas hilfreiches zu tun. Hoffentlich ist Mei mit ihren Überlegungen fertig, bevor die Prüfungen beginnen.“ Unruhig wippte Akane auf ihrem Stuhl, kaute auf ihrem Strohhalm herum und spielte mit den verbliebenen Eiswürfeln in ihrem Becher. „Ich bin auf jeden Fall gespannt. Das Jahr ist ja auch schon fast vorbei, wisst ihr zufällig, ob wir in der Schulfreien Zeit nach den Prüfungen hier bleiben müssen?“ Nicht, dass Akane unbedingt Lust hatte den verbleibenden Rest ihrer spärlichen Familie zu besuchen, aber es gab doch bessere Dinge, als an den wenigen freien Tagen, die sie hatten im Wohnheim eingesperrt zu sein und sich erneut dem „freiwilligen“ Trainingseinheiten von Aizawa zu unterziehen. Die alles, aber nicht freiwillig waren.

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 21:08 Uhr

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptySo 27 März 2022, 23:19

Arisa Aido
Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.
Eine gewisse Nervosität hatte sie begleitet, nachdem sie die Bestellung entgegengenommen hatte - unzählige Worte und Phrasen waren ihr durch den Kopf gegeistert, weil sie sichergehen wollte, dass sie nichts Falsches sagen würde. Man konnte Akane deutlich ansehen, dass das Ganze sie mehr mitnahm, als ihre beste Freundin es vor versammelter Mannschaft zugeben wollte, weshalb Arisa auch dementsprechend kein Fass aufreißen wollte.
Sie schenkte der Grünhaarigen ein aufmunterndes Lächeln, als sie den Dank entgegennahm; ein Lächeln, das schon zu einem richtigen Schmunzeln wurde, als diese sogar ihrem Klassenkameraden gegenüber etwas Nettes zu sagen hatte. Tatsächlich konnte man ihm nicht nachsagen, dass er das nicht verdient hätte; auch wenn die Art und Weise letztlich doch eher fragwürdig gewesen war, war er für sie eingestanden und hatte die Situation in den Griff bekommen.
Vielleicht war er doch kein vollkommen verwerfliches Wesen von Mensch. Sage ich jetzt so und spätestens morgen tut er safe wieder etwas, wofür ich ihn am liebsten anzünden möchte, ging es ihr durch den Kopf, während sie geistesabwesend nach einem Nugget griff und ihn nach einem schnellen Dip in Süßsauer in ihren Mund warf - nur um sich beinahe zu verschlucken, weil Kirishima das Thema nicht einfach auf sich beruhen ließ.
Arisa musste sich zusammenreißen, um nicht in Akanes Richtung zu schielen und sicherzustellen, dass sie damit klarkam, darüber zu sprechen. Andere Leute hätten vermutlich den Raum und die Atmosphäre gelesen und das Thema gewechselt, doch nicht der Rotschopf. Auch wenn sie ihm zugestehen musste, dass er es in keinster Weise böswillig meinte.
»Jo, hättest du etwas früher gesagt, hätte ich ihm eine reingehauen. Auge für Auge oder sowas war's doch«, meinte er abschließend und erntete sich dafür einen Pikser mit dem Strohhalm seitens Arisa ein, bevor sie ihn in ihr Getränk versenkte.
»Es ist zwar gut gemeint, aber ich ess hier doch recht gern und würde mich über ein lebenslanges Hausverbot nicht freuen«, zog die Dunkelhaarige ihn zum Abschluss auf, bevor sie zu wieder zu schöneren Themen zurückkehrte - und nebenbei einige Pommes von Akane stibitzte.
»Ich war letztens tatsächlich kurz davor, eins zu kaufen, bin mit dem Geld dann aber doch lieber was essen gegangen, weil der Ball noch so lange hin ist«, gestand sie und zog eine Grimasse. »Hast du schon eine Idee, wie deins aussehen soll?«
Arisa war nicht wirklich mit der Multitasking-Fähigkeit gesegnet worden, weshalb sie wortwörtlich alle Hände voll damit zu tun hatte, zu essen und ihre Gehirnkapazität wieder aufzustocken, während sie dem Gespräch über die Prüfung nur mit halben Ohr zuhörte.
»Huh, Tophelden, hm«, wiederholte sie nachdenklich, als sie einmal nicht wieder Staubsauger spielte. »Vielleicht könnten wir Deku - eh Midoriya-kun - fragen, ob er irgendwelche hilfreichen Informationen für uns hat.« Sein Spitzname wurde so oft vewendet, dass es schwer war, ihn nicht einfach ebenfalls zu adaptieren. »Ich mein, wir alle wissen, was sie drauf haben und wofür sie bekannt sind, aber so sehr, wie Midoriya-kun sie von allen Perspektiven analysiert und es in seinen Notizen festhält, ist wirklich bemerkenswert.«
Als die Sprache auf die Zeit nach den Prüfungen gelenkt wurde, legte Arisa den Kopf schief. Sie hatte ganz verdrängt, dass es ein Leben nach all dem geben würde. »Tatsächlich weiß ich nicht, ob ich jemals mein Bett wieder verlassen möchte danach, egal, ob wir hier bleiben müssen oder nicht«, scherzte die personifizierte Couchpotato, während sie die letzten Reste ihres Essens verputzte. Hi Kirby. »Aber da du - oder die anderen, oh Mina ganz bestimmt - mich eh aus der Sicherheit meiner vier Wände zerren werdet, schätz ich, könnten wir auch mal was Cooles unternehmen?«
Voll und zufrieden warf Arisa sich in ihren Sitz zurück, während sie das Erstbeste vorschlug, das ihr in den Sinn kam, auch wenn es ein völlig random Gedankenblitz gewesen war, »Ich will in den Zoo. ~«
»In den Zoo?«, wiederholte Kirishima ein wenig verständnislos, bevor ihm in dem Zusammenhang etwas anderes einfiel, was ihm ein breites Grinsen entlockte. »Meint ihr, man lässt mich in ein 1v1 gegen einer der Bären dort?«
»Der arme Bär.« Ein Stirnrunzeln trat auf ihr Gesicht, doch jeder weiterer Kommentar wurde durch ein herzhaftes Gähnen unterbrochen und ehe sie sich versah, lag ihr Kopf schwer auf der Schulter Akanes. »Ihr könnt mich dann gleich hierlassen und morgen fürs Frühstück bei McDagoberts wecken.«

Mittwoch, 24. Februar 2021 | 21:37 Uhr - Im McDagoberts







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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 11 EmptyFr 22 Apr 2022, 22:37






Akane Rinko

"And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...”

BannerImmer noch raste der Grünhaarigen das Herz, ihre Finger spielten überfordert mit den dunklen Ringen, die immer trug – abgesehen von Praxiseinheiten natürlich. Es hatte einen Grund gehabt, wieso sie nur selten herkam und auch das eine Mal mit Eijiro war eigentlich eine Ausnahme gewesen. Sie sah jedoch auch nicht ein, wieso ein einziger Mensch ihr Leben auch jetzt noch so sehr beeinflussen sollte. Trotzdem fühlte sie sich so hilflos, mehr noch als irgendwie berechtigt gewesen wäre. Es tat jedoch gut ihren Freunden zuschauen zu können und ihnen zuzuhören, während sie selbst begann ihre eigenen Gedanken zu sortieren. Als ihre beste Freundin jedoch wieder zum Thema Abschlussfeier kam, tat sie so, als hätte sie die brünette nicht gehört und kaute gedankenverloren auf ihren Pommes herum. Wenn Ari erfuhr, dass Akane ihr Kleid bereits hatte… Dann gnade ihr All Might.

Erst als das Gespräch sich um die anstehenden Prüfungen drehte, mischte sie selbst auch weiter mit, überlegte und nickte bedächtig. „Das mit Izuku könnte tatsächlich…“ „WAS WOLLT IHR MIT DIESEM DRECKSNERD, HUH?“ Wurde sie spontan unterbrochen und irritiert blinzelnd schaute sie Katsuki an – der eigentlich bisher tatsächlich weitestgehend ruhig gewesen war. Vielleicht hatte sie sich unbewusst schon an die Stille, die von dem Blonden ausging, gewöhnt. Großer Fehler anscheinend. Das dann natürlich auch gleich die gesamte Aufmerksamkeit des Ladens auf ihnen lag, war nicht wirklich überraschend. Mittlerweile war es ihr gar nicht mehr unangenehm, so oft, wie ihr Klassenkamerad bereits auffiel. Es gab also wirklich Dinge, die änderten sich nie. Nonchalant – zuerst hatte die Grünhaarige es gar nicht gemerkt – streckte Eijiro seine Arme aus und tat so, als würde er sie wie in einer schlechten Romantikkomödie über die Schultern seines besten Freundes werfen. Doch anstatt ihn in eine eher klischeehafte homosexuellle Situation zu bringen, fand er seinen sicheren Untergang darin, der explosiven Stimmungskanone einfach eine Hand auf den Mund zu legen. Und anschließend eben diese Hand zu verhärten, bevor Katsuki auch nur die Chance bekam den rothaarigen Heldenanwärter zu Kirishima-Konfetti zu verarbeiten.

Leise lachend hielt Akane sich eine Hand vor den Mund, schüttelte den Kopf und zog diesen anschließend ein, als sie darauf hingewiesen wurden, etwas leiser zu sein und die anderen Gäste nicht zu stören. Statt noch weiter auf die beiden Idioten an ihrem Tisch einzugehen, wandte sie sich gleich direkt an Arisa, welche in ihrem Kopf wohl bereits in ihr Bett gekuschelt war und Kakao mit Marshmallows und Tafelweise Milchschokolade in sich hineinstopfte. „Ich werde mich nach den Prüfungen auch erstmal unter meiner Decke verstecken und so tun als wäre ich nicht da, keine Sorge.“ Schmunzelnd lauschte sie der interessanten Konversation zwischen ihrer besten Freundin und Eijiro, welche in der Schülerin das Wissen festigte, niemals mit der 1A in den Zoo zu gehen. Unter keinen Umständen. Ohne weitere Unterbrechungen aßen sie auf, räumten ihren Platz auf und verlieren den Laden, während es um sie herum bereits stockduster war. Und eiskalt. Ganz automatisch heizte Akane ihren eigenen Körper auf, deaktivierte ihren Quirk jedoch schnell wieder, da sie sich daran erinnerte, dass es für sie und Arisa noch verboten war ihre Fähigkeiten in der Öffentlichkeit zu benutzen.

Selbst im Wohnheim angekommen begegneten sie kaum noch einer Menschenseele – im Gegenteil. Alle Lichter waren gelöscht, der Wohnbereich wirkte gespenstisch verlassen, was wohl daran lag, dass die meisten anderen Schüler wohl nach dem Prüfungstag ordentlich müde gewesen waren. Wie sie selbst auch. Gähnend zog Akane die Tür hinter sich zu, stapfte die Treppen nach oben und verabschiedete sich nur mit einem leichten Nicken von den anderen. Beschließend, dass sie sich nun auf die Zukunfts-Akane verlassen würde, ging die Grünhaarige nicht mehr duschen, sondern zog sich aus und fiel nach einem kurzen letzten Besuch im Bad ins Bett. Und in dieser Nacht konnten sie nicht einmal ihre Einschlafprobleme wachhalten.

---

Und dann verging die Zeit bis zu den praktischen Prüfungen unwahrscheinlich schnell. Es war ein unscheinbarer Freitag im Februar, Schnee hatte sich in dicken Schichten auf dem Boden überall auf dem Schulgelände gesammelt und gemeinschaftlich machten sie sich auf den Weg zum Sammelplatz. Unsicher und mit zittrigen Fingern hielt Akane ihren Koffer in den Händen. Natürlich war genau heute Morgen ihre neue Ausrüstung gekommen, und sie hatte nicht einmal die Zeit gehabt sie wirklich auszuprobieren. Doch nachdem sie bei einem Trainingskampf mit Katsuki ihren alten Anzug komplett zerstört hatte, hatte Mei sie dazu überredet, sich etwas Neues auszudenken. Und nun stand sie hier, mit einer Uniform und Items, die sie zuvor noch nie in der Hand gehalten hatte. Das konnte doch nur gut gehen.

„Aaaalso. Wenn ich bei der Prüfung von Mirko zu Matsch getreten werde…. Hab ich dann trotzdem bestanden?“ Auch mit Izukus Hilfe waren sie sich nicht viel sicherer geworden was ihre Prüfungsleistung betraf. Trotzdem hatten sie alle sich ein wenig Basiswissen über die Top 20 Helden in Japan angeeignet und wären – wenn nun wirklich das kam, was sie erwarteten – wenigstens ansatzweise vorbereitet. Was natürlich nicht hieß, dass sie auch nur den Hauch einer Chance hatten.

Freitag, 26. Februar 2021 | 08:15 Uhr

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