Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Mondaufgang | Halbmond

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und machen es den unerfahrenen Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Die Äste biegen sich im Wind, doch der Nebel ist aufgeklart. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Auch hier ist der Nebel aufgeklart. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier ebenfalls aufgeklart. Die Jagd wird durch den aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht. Die Reptilien und Frösche ziehen sich bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch den Sturm erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es feucht und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn der Sturm die Jagd erschweren, der Nebel ist jedoch aufgeklart. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 Go Beyond! Plus Ultra!

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Izuku
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptySo 01 Nov 2020, 20:20


Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Sie war bereits im Inbegriff gewesen, sich zurückzuziehen, um den anderen, die noch mit dem Siegerpärchen hatten reden wollen, Platz zu machen, als Akane sie zu sich zog - und unter Beweis stellte, was für ein Gartenzwerg Arisa selbst doch war.
»Also in dem Fall bin ich ja der Meinung, dass man mich gar nicht erst putzen lassen sollte. Sonst wird das ja nichts, 'ne?«, sprang die Dunkelhaarige auf die nette Vorlage an, die ihre Freundin ihr gelegt hatte, und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Ohne sich groß zu wehren, ließ sie sich von ihr einmal um die eigene Achse drehen - umgänglich, wie Arisa war, konnte man ihr vermutlich anfangen, im Gesicht herumzukritzeln, und sie würde einen nur schräg anschauen. Alles andere wäre ihr viel zu anstrengend.
Mit einem Schmunzeln beobachtete sie den Schlagabtausch, welcher sie dazu veranlasste, Akane in den Unterarm zu zwicken. »Immer diese Gewalt am Abend hier«, murmelte sie in einem halbernsten Ton, während ihre Augen amüsiert funkeln. Das Schmollen Kirishimas war schon niedlich, das musste sie sich durchaus eingestehen.

Laut lachte Arisa auf, als sie Akanes Seitenhieb vernahm, doch schnell verstummte sie, als auch ihre Aufmerksamkeit zu Midoriya und Mister Aggressionsstörung glitt - in kürzester Zeit hatten die beiden mit ihrem »Gespräch«, wenn man es als solches bezeichnen konnte, denn der charmante Bakugo war bereits dabei, den Grünhaarigen anzupöbeln, die Blicke aller Anwensenden auf sich gezogen.
Skeptisch zog sie die Augenbrauen hoch, als sie den wütenden (50€ an denjenigen, der ihn jemals zu einem herzlichen Lachen brachte) Ausruf hörte. Bakugo und tanzen, huh? Sie traute ihm viel zu - insbesondere, wenn es darum ging, jemanden physisch so viel Leid zuzufügen, dass er auf der Krankenstation landete (Grüße an Sero gehen heraus) -, aber Paartanz? Allein die Vorstellung, dass er auch nur ansatzweise elegant über das Packett wirbeln können würde, fand sie ein wenig sehr absurd.
Etwas tat ihr Denki in diesem Augenblick schon leid, doch er hatte es sich selbst eingebrockt. Sie war der festen Überzeugung, dass es für alle nur von Vorteil gewesen wäre, wenn Bakugo wieder kommentarlos abgezischt wäre; sein Anblick allein reichte vollkommen aus, damit ihre Stimmung um drei Stockwerke fiel. War dies der richtige Zeitpunkt für sie selbst, sich langsam und unauffällig in den Schatten zu schleichen und auf ihr Zimmer zu verschwinden? Ihre soziale Batterie näherte sich sowieso allmählich dem Nullstand und sie wollte an ihrem ersten Abend nicht ihre grummelige Seite zum Vorschein bringen.

Sie spürte, wie sich Akanees Griff verhärtete, und aus Reflex begann sie, ihrer Freundin zur Beruhigung über den Handrücken zu streichen. Arisa kannte ihre Freundin lang genug, dass es sie nicht überraschen würde, wenn sie Bakugo mit einem genauso aggressiven Blick anstarrte, wie er sie. Zumal die elektrisierenden Anspannung, die in der Luft lag, förmlich zu spüren war.
Als (eigentlich - außer wenn sie vollkommen mit ihren Nerven am Ende war oder es mit einer absoluten Dummheit zu tun hatte) konfliktscheuer Mensch besann Arisa sich darauf, die Schnauze zu halten, während sie ihren Lieblingsmitschüler bei seinem Tun beobachtete. Fest presste sie die Lippen zusammen, dass diese kaum mehr als einen schmalen Strich bildeten, als sie die dunkle und nicht minder laute Musik hörte, die nun durch die Anlagen ertönte. Nicht, dass sie den Geschmack als solches als grausig empfand, sondern vielmehr weil ihr Kopf von all den Geräuschen bereits zu brummen begonnen hatte.
Spinattussi, Waschbär, Kackfrisur, Extras. Liebenswürdig. Wenn sie ehrlich war, ging ihr Bakugo mit seiner Haltung selbst vermutlich mehr auf die Nerven als die Lautstärke. Dabei war doch alles so angenehm gewesen bisher.

Sanft umfasste Arisa die Handgelenke Akanes, um ihr ein Zeichen zu geben, dass sie diese lockern sollte, ehe sie sich aus ihrem Griff entwandt und einen Schritt auf den Blonden zutrat. Fast schon selig faltete das Mädchen ihire Hände zusammen und legte ihren Kopf leicht schief, während sie ihm ein ein unschuldiges Lächeln schenkte. Arisa war kein aggressives Wesen - durchaus impulsiv von Zeit zu Zeit -, aber keineswegs aggressiv. Was sie in keinster Weise jedoch weniger angriffslustig machte.
»Das dämliche Extra an Akanes Seite werde wohl ich sein«, meinte sie, während sie freundlich und mit großen Augen zu ihm hochblickte. Ihr eigenes Unwohlsein wurde von ihrer Genervtheit über sein Auftreten überschattet. »Und wenn du schon darauf bestehst, gegen  uns anzutreten, dann wäre ich auch der Meinung, dass wir etwas von dir bekommen. Einfach nur zu gewinnen, wäre ja auch langweilig, meinst du nicht, Bakugo-kun?«
Arisa zwinkerte ihm zu, um ihre Worte wirken zu lassen, spürte gleichzeitig, wie sie nun doch ein wenig nervös wurde - unter den tödlichen Blicken ihres Gegenübers war es auch schwer, standhaft zu bleiben. Sie bewunderte Akane ein ganzes Stück dafür, dass sie diese problemlos einstecken konnte. »Mein Wunsch wäre ja, zu sehen, ob du es eine Woche lang aushältst, uns alle bei unserem richtigen Namen zu nennen. Kein Waschbär oder Spinattussi. Mina-chan und Akane-chan sind doch schließlich hübsche Namen.«

Energetisch drehte die Dunkelhaarige sich zu ihrer Freundin um, bevor Bakugo - sie musste zugeben, dass sie seine Reaktion nicht unbedingt sehen wollte, weil sie es unter allen Umständen vermeiden wollte, vor ihm zusammenzuzucken - reagieren konnte. »Oder hättest du andere Wünsche, Ideen, Vorschläge, Akane-chan?«
Sie hoffte, dass die Grünhaarige nichts dagegen einzuwenden hatte, dass sie Kirishima als Tanzpartner ersetzen würde - so gern sie die beiden zusammensah, sah sie doch eine größere Chance im Sieg, wenn sie sich an Akanes Seite befand. Insbesondere, weil Bakugo doch die Dreistheit besessen hatte, sich bewusst die beste Tänzerin der Klasse auszusuchen. Mina hatte selbst mit Tokoyami, der die meiste Zeit so überfordert ausgesehen hatte, dass man meinen könnte, sein Kopf würde jeden Moment explodieren, eine gute Leistung herbeizaubern können.  Sollte Bakugo nun auch nur die Grundlagen beherrschen, würde er mit Mina vermutlich trotzdem glänzen können.
Insgeheim hoffte sie ja, dass die Pinkhäutige ihm aus Jux einen Strich durch die Rechnung machte und sich absichtlich tollpatschig stellte, doch sie wusste, dass es reines Wunschdenken war. Dafür schien Mina viel zu viel Spaß an dem Ganzen zu haben.
Apropos Mina.
Mit einem süffisanten Lächeln blickte Arisa über ihre Schulter noch einmal nach hinten. »Ach und mach es Mina-chan nicht allzu schwer, ja? Das Letzte, was sie braucht, ist ein Klotz am Bein.«
                       
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:15 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko, Eijiro Kirishima







Mina Ashido
» NPC Action | Waschbär «

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Sie war zu langsam gewesen, um der Kopfnuss Kirishimas zu entkommen, und hätte ihm eine zurückverpasst, wäre Akane nicht schneller gewesen. »Auf dich kann man zählen«, grinste sie die Grünhaarige an, während sie sich die schmerzende Stelle rieb.
Dass Tokoyami und sie nicht den ersten Platz abgestaubt hatten, machte ihr eigentlich nicht allzu viel aus. Klar, es nagte ein wenig an ihrem Ego, weil sie nichtsdestotrotz der Meinung war, dass sie eine fantastische Tänzerin war, doch sie gönnte es Kirishima und Akane vom ganzen Herzen. Darüber hinaus hatte sie einen Heidenspaß gemacht und hoffte innig, das Ganze in naher Zukunft wiederholen zu können.
»Du und deine Männlichkeit«, schnaubte Mina kopfschüttelnd und legte lachend den Arm auf die Schulter des Rotschopfs, als ihr Blick auf Midoriya fiel. Neugierig entfernte sie sich in Windeseile von den anderen und schlitt näher an ihn und Bakugo heran, um auch ja nichts von dem Wortwechsel zu vepassen.

Insgeheim stimmte sie dem Raunen der Menge zu, dass der Grünhaarige vermutlich sowohl lebensmüde war als auch ordentlich Mut besaß, dass er sich traute, mit einem solchen Anliegen auf Bakugo, dessen Aura allein vermutlich Blumen zum Verwelken bringen würde, zuzugehen. Schon unglücklich, dass das gute Aussehen des Blonden an ihm und seiner Persönlichkeit vollkommen verschwendet war.
Am liebsten hätte sich Mina eine Schale Popcorn oder Chips geschnappt, um dem Spektakel beizuwohnen, doch die Klasse hatte ihr Bestes gegeben, um alle Snacks in kürzester Zeit zu vertilgen. Doch auch so beobachtete sie gespannt, wie Bakugo mit seiner Stimme allein zumächst Midoriya und schließlich Denki - auch ohne zu überladen, fehlten ihm Gehirnzellen rechts und links - zu Brei erschlug, bevor er dann auf die beiden Neuen  zuschritt.
Akane-chan und Arisa-chan sind irgendwie süß zusammen. Akane-chan wirkt wie ein bissiger Hund, der sein Frauchen beschützt. Auch wenn sie die beiden erst einen Tag lang kannte, war sie sich sicher, dass es mit den beiden einfach nur witzig werden würde. Allein die Auseinandersetzungen, die zustande kamen, wenn sie mit Bakugo aneinandergerieten, waren von einem ganz neuen Unterhaltungslevel!

Mina hatte nicht damit gerechnet, in dem Ganzen involviert zu werden, weshalb sie kurz überrascht blinzelte, als man nach ihr verlangte. Sie hatte sich damit zufrieden gegeben, eine unbeteiligte Zuschauerin zu sein, hatte jedoch, wenn sie ehrlich war, keinen Einspruch zu erheben, wenn es darum ging, eine aktive Rolle einzunehmen.
»Aye, aye, Sir!«, rief sie vergnügt und hüpfte voller Elan auf ihn zu, wo sie salutierend zum Stehen kam und nun in nächster Nähe das Drama weiterverfolgen konnte. Dass er keinen der 1-A bei seinem richtigen Namen nannte, daran hatte die Pinkhäutige und vermutlich auch alle anderen bereits lange gewöhnt. So sehr, dass es ihr fast schon gar nicht mehr wirklich auffiel, dass etwas nicht stimmte. Es würde sie inzwischen vielmehr schockieren, wenn er sie mit Ashido-san oder - Gott bewahre - gar Mina-chan ansprechen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einem solchen Fall nach ihrem Handy greifen und die nächste Psychiatrie anrufen würde, war erschreckend hoch.
Wenn sie jedoch wirklich darüber nachdachte, war es gar nicht so verwunderlich, dass Leute, die das Ganze einfach nicht gewohnt waren, sich daran stören könnten. Auch wenn sie zugab, dass Akane mit ihren Bezeichnungen perfekte Konter lieferte, was es nur amüsanter machte.

»Hey, hey! Einsätze sind immer gut, machen das alles viel witziger. Du solltest auch etwas verlangen«, rief Mina aus, nachdem sie Arisas Vorschlag gehört hatte, und stupste Bakugo mit dem Ellenbogen an. Natürlich würde sie auch eine gewisse Genugtuung verspüren, wenn der Blonde einmal nicht als Sieger aus etwas hervorging - sein Ego musste wirklich einmal gestutzt werden -, aber sie selbst war zu ehrgeizig, als dass sie sich zurückhalten würde. Insbesondere wenn es ums Tanzen ging - und mit Bakugo als Partner konnte sie sich vorstellen, dass sie dieses Mal tatsächlich siegreich hervorgehen könnte. Zwar hatte sie ihn niemals tanzen gesehen, doch seit dem Schulfest glaubte sie insgeheim, dass der Junge jedes Talent mit in die Wiege gelegt bekommen hat.
Freundlich grinste Mina sowohl Akane, die aktuell eine fast schon beängstigend ähnliche Bakugo-Wut ausstrahlte, als auch Arisa an.  »Glaubt nicht, dass ich mich zurückhalten werde.«
Die Musik, die aus den Anlagen schallte, ließ sie bereits im Takt mitwippen. Es war nicht ganz ihr Stil, aber hatte trotzdem das gewisse Etwas, um gut darauf tanzen zu können.
           
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:15 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Katsuki Bakugo, Akane Rinko, Arisa Aido









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyMo 02 Nov 2020, 02:17


Katsuki Bakugo
NPC-Action
King Explosion Murder
Montag 11. Jan - 18:17 Uhr

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Mit donnernden Schritten ging der Blonde bedrohlich einige Schritte auf die dunkelhaarige zu, welche nahe an der grünhaarigen Nervensäge stand und ihn anlächelte.

Sie lächelte ihn einfach an. Mit einer solch unschuldigen Miene, dass es dem explosiven Jungen das Abendessen hochsteigen ließ. An diesem Lächeln war genau so viel echt, wie am Körper ihrer Kunstgeschichtelehrerin. Nämlich absolut gar nichts. Ein angriffslustiges Knurren polterte tief in der Kehle Katsukis, während sein Blick langsam und betont herabglitt. Er überragte das Mädchen um gut 15 cm, konnte also mit einem spöttischen Grinsen ohne Probleme auf sie herabsehen. Denn da gehörte sie hin.
Dieses Mädel war also der Meinung, sie wäre in der Lage gemeinsam mit der bescheuerten Tussi mit den schlecht gefärbten Haaren gegen ihn zu gewinnen? Nie im Leben. Abschätzig schnalzte er lediglich mit der Zunge, warf der dunkelhaarigen Brillenschlange noch einen kurzen arroganten Blick zu und zuckte unbeteiligt mit den Schultern. Wenn diese beiden Extras der Meinung waren ihr Schicksal zu besiegeln. Dann sollten sie ruhig mit ihm Wetten. Eine realistische Chance hatten sie sowieso nicht. „Eine Wette also?“ Auch, wenn Katsuki nun bedeutend leiser sprach, triefte jedes seiner Worte nur vor ernst gemeinter Abneigung. Er konnte diese beiden Weiber einfach nicht ausstehen, nicht dass es viele Menschen gäbe, denen gegenüber er positiv gesinnt war.

Im Hintergrund sah er wie das pinkhäutige Alienweib – welches irgendwie mehr oder weniger zu seinem inneren Kreis gehörte – ihn ansprach und sich sogar traute ihn mit dem Ellenbogen anzustupsen. Knurrend drückte er sie von sich, funkelte ihr genervt entgegen und verdrehte darauf übertrieben die Augen. Dass er seine selbst gewählte Tanzpartnerin nicht lautstark angegangen war, sagte wohl schon vieles über ihre Beziehung zueinander aus. Er fand sie unerträglich nervig, jedoch nicht so scheiße wie den Rest dieser Idiotentruppe. Sie hatte wenigstens ein bisschen was darauf und war nicht so nutzlos wie der Rest. Und sie hing ihm sowieso immer am Rockzipfel, demnach war es einfacher ihre Existenz einfach zu akzeptieren anstatt sich immer wieder darüber zu echauffieren.

„Eine Forderung also.“ Fing er an, seine Stimme beinahe gefährlich leise, während ein furchterregendes Lächeln seine Lippen umspielte. „Wie wäre es, wenn ihr beide mir, solltet ihr verlieren einen kleinen Gefallen schuldet?“ Süffisant biss Katsuki sich einen Moment auf die Unterlippe, fixierte die beiden Mädchen kurz mit seinem stechend roten Blick, bevor er sich mit einer flüssigen Bewegung von ihnen abwandte, um sich eine gute Startposition zu suchen. Dabei bedeutete er der pinkhaarigen mit der Hand ihm zu folgen. Mit kurzen präzisen Worten erklärte er ihr was er vorhatte, ließ sie dabei jedoch nicht zu Wort kommen oder sich gar einbringen. Er hatte einen Plan und niemand würde ihn davon abbringen. Er wollte den beiden Nervensägen keine Chance geben. Die würden schon sehen, wo sie sich hineingeritten hatten. Niemand legte sich mit Katsuki Bakugo an. Niemand!
Der letzte spöttische Ausruf des Hobbits entlockte dem Blonden lediglich ein unwilliges Knurren. Diese...

Mit einem Griff zog er seine mehr oder weniger freiwillig gewählte Tanzpartnerin zu sich heran, schob sie in die richtige Postion und streckte seinen Rücken durch. Dabei legte er den Kopf schief, blitzte das Weib mit der großen Fresse siegessicher an und bewegte sich testweise einige Schritte mit dem Takt. Sofort reagierte sein Körper auf die Musik, wog sich hin und her, drehte die kleinere vor sich in einer komplizierten Drehung um sich herum, bevor er sie wieder in einer flüssigen Bewegung an sich heranzog.
„Ein Klotz am Bein, Huh?“ Spöttisch funkelten seine Irden, während er ganz bewusst seine Rückenmuskulatur anspannte, welche lediglich von einem engen Muskelshirt bedeckt wurde. „Das würde ich so nicht sagen.“ Zischte er darauf nur noch und fing an sich mit schnellen Schritten durch den Raum zu arbeiten. Dabei erinnerte er sich eher unbewusst an die Male in der seine Mutter versucht hatte ihm das Tanzen beizubringen. Er war schon immer gut gewesen, neue Dinge zu lernen fiel ihm spielend leicht. Auch das Tanzen machte da keine Ausnahme. Schnell hatte er den Dreh heraus gehabt und war wie immer der Beste gewesen. Keine Überraschung. Wirklich gerne tanzte er jedoch nicht. Er fand den Gedanken der Führung zwar reizvoll, jedoch interessierte das andere Geschlecht ihn quasi gar nicht. Engen Körperkontakt mit einer anderen Person halten zu müssen war lästig und allgemein ließ er niemanden gerne nahe an sich heran, außer es ging darum diese Person zu verprügeln.

Es ging einzig und allein darum sich zu beweisen, seinen Standpunkt klar zu machen und den beiden Extras zu zeigen wo genau sie hingehörten. Sich mit ihm zu Messen war nie eine gute Idee. Das hatte auch dieser Scheißnerd spätestens nach ihrem letzten Kampf kapiert. Er würde ihn überflügeln und verdammt nochmal die Nummer 1 werden. Überall. Und immer. Geschickt wirbelten sie um die beiden Weiber herum, seine pinkhaarige Klassenkameradin passte sich seinen Bewegungen ohne zu mucken an und grinste dabei auch noch über das ganze Gesicht. Was eine anstrengende Person. Ganz genau spürte er die Blicke ihrer Mitschüler im Rücken, was den Explosionsquik-Nutzer nur noch mehr anstachelte. Jeder Schritt war genau, jeder Muskel seines trainierten Körpers komplett unter Kontrolle.






Akane Rinko
So sing along,
it's such a silly song
Montag 11. Jan - 18:17 Uhr

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Wenn es eine Person gab, die sie gerne mal zu einem Eis am Stiel verarbeiten würde, stand dieser blonde Wischmopp wirklich mindestens auf dem zweiten Platz. Gleich nach Minoru. Denn, auch wenn der Idiot laut und aggressiv war. Wenigstens war er nicht pervers. Das war wohl auch die einzige positive Charaktereigenschaft an diesem Kerl.

Die Konversation zwischen ihrer besten Freundin und diesem Charmbolzen war gewissermaßen amüsant. Akane wusste, dass die kleinere gut austeilen konnte, auch wenn sie es nicht ganz so offen mit sich herumtrug wie die Grünhaarige selbst. Vielleicht hatte die impulsive Heldenanwärterin auch nur schlecht auf ihre Freundin abgefärbt im Laufe der Zeit. Würde Akane nicht wundern. Wirklich nicht. Fast ein wenig stolz musterte sie Arisa, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte leicht gegen den Stuhl, welcher direkt hinter ihr stand, jedoch ohne sich zu setzen.

Interessiert folgte sie weiterhin dem Schlagabtausch, sagte selbst nichts dazu und schmunzelte lautlos. Das dieser Kerl auch einfach so krass von sich überzeugt war. Gab es eigentlich irgendetwas was dieser Kerl nicht konnte? Sogar Schlagzeug spielen konnte der. Irgendwie kotzte allein dieser Umstand die junge Frau so sehr an, dass sie wirklich alles geben wollte, um ihm dieses überhebliche Grinsen aus dem Gesicht zu wischen. Mit der geschlossenen Faust. Und drei Metern Anlauf. Mit jeder Bemerkung machte er sich dazu auch noch unbeliebter bei ihr.

Als das Thema auf einmal umschlug und Arisa anfing von einer Wette zu sprechen, wurde Akane hellhörig. Was hatte die dunkelhaarige vor? Ging es ihr wirklich nur darum von dem Idioten bei ihrem richtigen Namen genannt zu werden? Fiel ihr denn nichts Besseres ein?

„Wie wäre es, wenn jeder von uns eine Forderung stellen würde?“

Mit einem ebenso herausfordernden Grinsen versenkte die Schülern ihre Hände in den hinteren Taschen ihrer Jeans. Mina schien von dieser Aussage tatsächlich nicht abgeneigt zu sein. Viel mehr riss sie begeistert die Hände in die Luft und schien zu überlegen. Während die Pinkhaarige weiter überlegte, schritt Akane breit grinsend auf den Blonden zu, welcher irgendetwas von einem „Gefallen“ plärrte. Wie langweilig. „Wenn wir gewinnen.“ Fing die Grünhaarige bedeutungsschwanger an, trat noch weiter vor, an Arisa vorbei, bis sie fast auf selber Höhe mit dem Blonden war.

Er war nicht wirklich größer als sie selbst, weswegen sie ihm gut in die Augen sehen konnte. Wut blitzte in ihrem blauen Blick, bevor sie nachdenklich die Finger der linken Hand an ihr Kinn legte. „Wenn wir gewinnen stehst du einen Tag lang unter meinem Kommando. Du wirst tun was ich sage. Ohne dich zu beschweren.“ Diese Worte flüsterte sie ihm fast zu, ließ dabei nicht zu, dass einer außer ihnen zuhören konnte und entfernte sich schnell wieder von ihm. Provokant zwinkerte sie dem größeren zu, beobachtete dann seine Bewegungen während er sich fluchend positionierte.

Da fingen die beiden an sich zur Musik zu bewegen und unbewusst stolperte Akane ein wenig zurück. Der Kerl hatte wirklich nicht übertrieben. Sie würde es niemals offen zugeben. Aber der Wichser hatte es wirklich darauf. Seine Schritte waren genau auf den Punkt und jeder beschissene Muskel in seinem beschissenen Körper war genau dort wo er zu sein hatte. Verdammte scheiße. Ein ungehaltenes Knurren entkam ihrer Kehle, bevor sie sich schwunghaft herumdrehte, tief durch atmete und den Blick ihrer Freundin suchte.

Jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt um unsicher zu werden. Fast schon professionell richtete ihr Oberkörper sich auf, sicher trat sie auf Arisa zu. Schnell war sie im Inneren der Musik verschwunden, ihr blauer Blick verklärte ein wenig und automatisch hielt sie der kleineren ihre linke Hand hin. Sie hatten das schon hunderte Male gemacht. Es war wie immer. Und sie waren gut, verdammt gut. Daran gab es keinen Zweifel.

„Bereit das Arschloch alt aussehen zu lassen?“

Die Stimme Akanes glich eher einem knurren als wirklich artikulierten Worten, jedoch kannte Arisa sie mittlerweile gut genug um entziffern zu können, was die Grünhaarige ihr mitteilenden wollte. In einer gekonnten Bewegung ließ Akane ihre Tanzpartnerin in ihre Arme drehen, bevor sie, fast wie ferngesteuert anfing sich passend zur Musik zu bewegen. Sie brauchte keine Worte um sich mit ihrer Freundin abzusprechen. Es reichten kleinste Regungen in ihrer Mimik, ein leichtes Heben ihres Armes oder eine bestimmte Körperhaltung um Akane genau zu sagen was sie als nächsten tun konnte. Genauso war auch Arisa in der Lage durch jede Veränderung in den Bewegungen der Heldenanwärterin zu erkennen, worauf sie sich in den nächsten Sekunden einzustellen hatte. Sie waren schlicht weg eingespielt. Und da hatte auch ein pseudo Bademodenmodell mit Aggressionsproblemen absolut keine Chance.
The cackling carousel,
it spins and never stops





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

but I would walk 500 miles

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and I would walk 500 more

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptySo 08 Nov 2020, 01:04


Arisa Aido
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Es war doch schön zu wissen, dass die Abneigung auf Gegenseitigkeit beruhte, wie es aus Bakugos Stimme und Haltung heraus zu deuten war. Normalerweise war Arisa stets darauf bedacht, sich mit den Menschen in ihrem Umfeld gutzustellen - sie empfand es als viel zu anstrengend, sich mit Leuten herumzuschlagen, die sie nicht mochten. Das Aggressionskindchen konnte ihr jedoch am hübschen Hintern vorbeigehen; sie musste schon eine wahrlich atemberaubende Schauspielerin sein, um auch nur den Hauch von Freundlichkeit und Sympathie ihm gegenüber vortäuschen zu können.

Das Mädchen hatte ihre Finger hinter ihrem Rücken ineinanderverschränkt, um diese davon abzuhalten, nervös an ihren Hoodie-Bändern herumzuspielen. Ihr fehlte gewiss das Selbstvetrauen, sich soweit aus dem Fenster zu lehnen, fühlte sich jedoch von Bakugo dazu angespornt, über ihre eigenen Grenzen hinauszugehen, was sie per se als nichts Schlechtes ansah. Schließlich hatte sie sich vorgenommen, beim Eintritt in die neue Klasse ihre Komfortzone öfter zu verlassen und (hoffentlich) daran zu wachsen.
Überrascht riss Arisa die Augen auf, als sie seine Forderungen vernahm. Ein... Gefallen? Es war ein Wort, das aus seinem Mund eine mehr als nur unheilverkündende Wirkung erhielt. Ihre Freundin toppte das Ganze, indem sie von Bakugo verlangte, dass er sich ihr für einen Tag versklavte.
Irgendwie war das Ganze doch mehr ausgeartet, als sie erwartet hätte - zumal sie doch mit Absicht in einer etwas harmloseren Schiene verblieben war. Aber da sie nicht gerade vorhatte, eine Niederlage einzustecken, war sie zuversichtlich, dass alles ein gutes Ende nehmen würde. Es würde zur Belustigung aller dienen, wenn Akane - der sie durchaus eine gewisse Art von Kreativität in solchen Dingen zutraute -  mit ihm tun und lassen konnte,  was sie wollte.
»Wenn dein erster Befehl nicht sein wird, dass er sich mit dem Kopf voran vom Dach stürzt, fände ich das schon enttäuschend«, murmelte sie mit einem Seitenblick auf Akane und ihre Mundwinkeln zuckten kurz bei der Vorstellung, frei von diesem arroganten Miststück zu sein.

Bakugo fackelte selbst nicht lange herum und hatte sich kurzerhand Mina geschnappt, um bereits die Tanzfläche zu betreten. Wenn sie ehrlich war, hatte sie nicht erwartet, dass aus seinem Mund nur heiße Luft gekommen war, doch zur selben Zeit hatte sie noch viel weniger damit gerechnet, dass er tatsächlich eine Art Talent für das Ganze besaß. Und sich dabei noch von seiner besten Seite zeigte.
Hot. Arisa hasste sich für diesen Gedanken und würde heute Abend als gute Atheisten, die sie war, zur Abwechslung einmal ein Gebet vor dem Schlafengehen aufsagen, um sich zu reinigen. Nichtsdestotrotz richteten sich ihre braunen Augen unwillkürlich auf die breiten Schultern des Blonden, an denen sich seine Muskelstränge deutlich bemerkbar machte. Was trug er auch ein Oberteil, welche diese erst recht zur Geltung brachte. Der Wettbewerb hatte noch gar nicht wirklich begonnen und sie kam nicht ohnehin, das Gefühl zu haben, er spiele mit unfairen Mitteln.
Seine Bewegungen waren wild und doch von einer gewissen Eleganz gezeichnet und gemeinsam mit der energetischen Mina konnte ihre gemeinsame Choreographie nur als feurig bezeichnet werden.

Akanes Worte rissen sie aus ihrem verteufelten Gesimpe ihren Gedanken und um zu vertuschen, wo sie mit dem Kopf gerade gewesen war, ergriff sie, ohne weiter zu zögern, die ausgestreckte Hand. »Bereit, wenn du es bist, meine Liebe.«
Die Grünhaarige und sie waren ein eingespieltes Team; spielerisch leicht fanden sie sich nur nach wenigen Wimpernschlägen in einem Rhythmus wieder, welcher sich im Vergleich zu der Tanzleistung mit Iida unglaublich natürlich anfühlte.

So versunken in ihrem Tun hatte sie erst dann realisiert, dass der zweite Song bereits zu spielen begonnen hatte, ohne dass Kyoka und Aoyama wie zuvor irgendjemanden aus dem Rennen genommen hatten.
»Wenn wir so weitermachen, wird das eher ein Ausdauer-Wettbewerb als ein Tanzwettbewerb«, kommentierte Arisa schließlich, als ihr Blick erneut zu Bakugo und Mina schweifte, die unentwegt eine Figur nach der anderen bravourös meisterten. Sie selbst hatte ihre gesamte Müdigkeit beiseite geschoben, weil der Ehrgeiz und das Verlangen, sich zu beweisen, von ihr Besitz ergriffen hatten.
Darüber hinaus empfand sie eine solche Freude, mit Akane, die das Talent besaß, selbst einen Anfänger wie Kirishima gut aussehen zu lassen, zu zeigen, was sie wirklich drauf hatten.
»Ich kann nicht glauben, dass ein Spast wie er in der Lage ist,  sich so gut zu bewegen.  Verschwendetes Talent.«

Als Arisa in einer ihrer Drehungen dem anderen Paar näherkam, als sie zunächst erwartet hätte, konnte sie nicht anderes,  als mit einem minimal und  wirklich nicht absichtlich ausfallenderen Schritt ihre Fußspitze gegen Bakugos Wade zu schmettern. Der angepisste Blick, den er ihr zuwarf, hätte es fast schon wieder wett gemacht, wenn man sie dafür disqualifiziert hätte, doch als Kirsche auf dem Sahnehäubschen schien es nicht so, als würde man  ihr Verhalten  ihr und Akane negativ anrechen.
Die Dunkelhaarige hatte ja gehofft, dass Bakugo aus dem Impuls heraus seine Tanzpartnerin einfach fallengelassen hätte und sie anschnauzen würde - was letzten Endes in einem Ausscheiden resultiert hätte -, aber es wäre auch zu schön gewesen, ein solch leichtes Spiel zu haben.
»Hoe, stirb einfach, stirb«, knurrte der Explosionsanwender in einer Lautstärke, der die Musik mit Leichtigkeit übertönte, und zornige Furchen zeichneten sich auf seinem Gesicht ab. Als müsse er seine Aggressionen anderweitig ausgleichen, stieß er Mina fast schon gewalttätig von sich, um sie in eine Drehung zu zwingen, was sie beinahe aus dem Konzept gebracht hätte, wenn sie nicht das Können besessen hätte, damit umgehen zu können.
»Wenn du mir die Ehre erweist, zuerst zu sterben, dann überlege ich's mir«, entgegnete Arisa trocken, behielt den Fokus jedoch auf Akane, um nicht unaufmerksam zu werden und sich möglicherweise sogar einen Fehler zu erlauben.

»Hast du einen Plan, wie wir nicht noch bis in den Morgen tanzen?«, fragte das Mädchen schließlich an ihre Freundin gewandt. »Mit Mina und Bakugo haben wir echt kein leichtes Spiel.« Die Vorstellung, dass der Blonde nicht nur seinen Willen bekam, indem er siegreich sein würde, sondern sie ihm dann gleichzeitig einen Gefallen schulden würde, ließen ihre Gesichtszüge verhärten und eine gewisse Grimmigkeit, als zöge sie in den Krieg, zeichnete sich deutlich auf ihrem Gesicht ab.
     
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:22 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko, Katsuki Bakugo







Momo Yaoyorozu
» NPC Action «

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»Kyoka-chan, wollen wir sie nicht stoppen?«
»Keine Lust,  mich da einzumischen.«
»Aber wenn Bakugo-kun gewinnt, dann mache ich mir Sorgen um die beiden. Und... wenn er nicht gewinnt, dann mache ich mir Sorgen um uns alle.«
Ihre lilahaarige Freundin legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter und schaute sie aufmunternd an. »Du machst dir einen viel zu großen Kopf, Yaomomo, das wird schon. Außerdem ist es doch irgendwie unterhaltsam.«
»Jaaah«, hörte sie Ochako von der Seite einwerfen, die rechte Faust energiegeladen in den Himmel gestreckt.  »Die vier zu beobachten, pumpt mich richtig auf. Da will  ich gleich nochmal raus und wirklich zeigen, was ich  kann. Auch wenn es vermutlich bei Weitem nicht so gut aussehen wird.«
Momo konnte ihre Freundinnen und deren Enthusiasmus nur belächeln und mit vor der Brust verschränkten Armen beobachtete sie das Szenario, das sich vor ihnen abspielte. Ähnlich wie Iida hatte sie zu Beginn ihre Sorgen gehabt, was die gesamte Party anging, hatte jedoch schnell klein beigegeben und sich sogar von der ausgefallenen Freude ein wenig anstecken lassen.
Seit Bakugo sich jedoch zu ihnen gesellt hatte, schrillten in ihrem Inneren jedoch die Alarmglocken; ihr war schon - wie vielen anderen - bereits am Tag aufgefallen, dass die Zündschnurr des Blonden kaum eine Fingerbreite lang war, und nicht zum ersten Mal spielte sie mit dem Gedanken, vielleicht schon im Vorfeld Herr Aizawa zu kontaktieren, bevor es auch nur ansatzweise ausarten konnte.
Aber sie wollte nun auch keine Spaßverderberin sein.
Und so stand sie unschlüssig herum.

»Was meint ihr, könnte es für ein Gefallen sein, den Bakugo-kun äußern wird?«, fragte sie schließlich an Kyoka und Ochako gewandt. Unwohl hatte sie begonnen, mit den Fingernägeln gegen ihre Oberarme zu trommeln. Auch wenn Akane und Arisa sich gut schlugen, sah sie es in keiner Welt, dass Bakugo verlieren würde. Ehe würde Mina an Erschöpfung sterben, als dass er sich geschlagen gab.
»Was ist, wenn er die beiden einfach auffordert, sich vor ein Auto zu stürzen?« In ihrem Kopf setzten sich bereits unzählige Horrorszenarien zusammen und der Drang, in der Rolle der stellvertretenden Klassensprecherin dazwischen zu grätschen,  wurde erneut größer, je länger sie sich damit beschäftigte.
Zögerlich trat sie einen Schritt vor, wurde dann jedoch von Tsu, die sich zu ihnen gesellt hatte, am Arm zurückgehalten.
»Wenn du dich jetzt einmischst, bist du einen Kopf kürzer, Yaomomo«, sprach die Grünhaarige zu ihr und die Ernsthaftigkeit in ihrer Stimme war keineswegs geschauspielert oder gar als Scherz gemeint.
»Außerdem schau, wie viel Spaß Mina hat!«, fügte Ochako mit einem breiten, gutmütigen Lächeln hinzu und deutete mit dem ausgestreckten Finger auf die Pinkhäutige, deren Augen vor Leidenschaft - trotz ihres Tanzpartners - zu brennen schien.
Mit einem Seufzen ließ sie sich geschlagen auf einen der Stühle nieder und betrachtete mit sorgenvollen Blick das weitere Treiben.
     
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:22 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Kyoka Jiro, Ochako Uraraka









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyDi 10 Nov 2020, 22:22


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become

Montag 11. Jan - 18:30 Uhr
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Diese ganze Situation war einfach mehr als seltsam. Am Morgen noch war Akane unglaublich nervös gewesen – zumindest für ihre Verhältnisse – und nun, nur 12 Stunden später hatte sie einen Schultag hinter sich gebracht, gekämpft, sich mehrere Knochen gebrochen und tanzten nun mit ihrer besten Freundin gegen ein blondes impulsives Arschloch.

Alles in allem, nichts was die Schülerin sich hätte erträumen können. Dabei waren die Träume der Heldenanwärterin wirklich prädestiniert dafür komplett abgedreht zu sein. Es beruhigte die Nerven Akanes dabei ein wenig, dass Arisa ähnlich ehrgeizig an diese ganze Sache heranzugehen schien wie sie selbst. Immerhin stand eine ganze Menge auf dem Spiel, keiner von ihnen konnte so genau sagen, auf welche Art von Gefallen dieser Kerl es abgesehen haben könnte. Denn die Heldenwärterin zweifelte nicht daran, dass seine Bereitschaft sie vor ein Auto springen zu lassen deutlich höher war als ihre eigene. Nicht, dass sie in diesem Fall wirklich auf ihn hören würde. Immerhin hatte Akane nicht vor sich so früh umbringen zu lassen. Naja, zumindest nicht so.

Zu Verlieren war also keine Alternative, zumindest keine, mit der sie sich zufriedengeben würde. Nur hatte sie ihre Rechnung dabei ohne den (leider) talentierten Vollhorst gemacht. Gab es etwa, abseits zwischenmenschlicher Kommunikation, das dieser Idiot NICHT konnte?! Nicht nur, dass seine Bewegungen genau auf den verdammten Punkt waren, nein. Er sah dabei auch noch heiß aus. Zugeben würde Akane es wohl nicht, aber dieser stachelige Wischmopp hatte eine ziemlich ansehnliche Rückansicht. Aber das wunderte die Grünhaarige kaum. In ihrer neuen Klasse gab es wirklich kaum einen Menschen, der nicht irgendwie gut aussah. Okay, Ausnahmen gab es natürlich (Minoru *hust*), jedoch war dieser Jahrgang mit unwahrscheinlich vielen attraktiven Menschen gefüllt. Dabei waren ihr auch die Blicke die Arisa dem älteren zugeworfen hatte nicht entgangen. Verübeln konnte die Grünhaarigen der kleineren dies jedoch nicht.

Durch Akanes Grübeleien merkte sie gar nicht, wie ihr Körper sich ganz von alleine bewegte. Wo sie vorher noch auf Eijiro hatte achten müssen stand nun Arisa, welche die Bewegungsabläufe drauf hatte wie keine zweite. Es fühlte sich einfach vollkommen natürlich an. Und auch, wenn Katsuki Talent hatte, so konnte er nicht mit der Erfahrung mithalten, die sie und ihre Freundin schon gesammelt hatten. Jedoch hatte die dunkelhaarige recht. Wenn ihnen nicht in nächster Zeit irgendetwas einfiel, würde die körperliche Ausdauer und nicht das Tanzen den Sieg entscheiden. Dass selbst der – mehr oder weniger – unauffällige Tritt Arisas den explosiven Typen aus der Konzentration bringen konnte machte alle Ideen, die irgendwo im Hirn der 16-Jährigen herumgeschwirrt waren, hinfällig. Sie mussten sich irgendetwas einfallen lassen.

„Hey Ari!“
Fing Akane dann leise an, nickte mit dem Kopf in Richtung des anderen Paares, welches sich in einer irren Geschwindigkeit über den Boden drehte. „Erinnerst du dich an den Wettbewerb in der Mittelschule?“ Der Grünhaarigen war eine Idee gekommen, in der Mittelschule hatte es einen kleinen Wettbewerb gegeben, nur einige Wochen vor ihrer Entlassung. Dafür hatte sie wie Irre mit Arisa trainiert und sie hatten eine kleine Choreografie gebaut, welche jedoch nicht ungefährlich war. Wenn sie das richtig hinbekamen, würde ihr Gegner kaum noch eine Chance auf irgendeine Erwiderung haben.

Für die Aktion wären sie zwar beinahe von der Schule geflogen, doch die Blicke ihrer Jahrgangskameraden waren es wirklich wert gewesen. Die Nutzung des eigenen Quirks war nämlich an der Mittelschule noch streng verboten gewesen. Kurz suchte Akane den Blick ihrer Freundin, wartete auf irgendein Zeichen, bevor sie sich in einer flüssigen Bewegung zu Boden gleiten ließ. Dabei strich ihre Hand über das Laminat, welches sofort anfing protestierend zu knacken, kaum hatte die Grünhaarige angefangen Kälte in das Holz hineinzuschicken.

Frost begann sich über den Boden auszubreiten, ließ ihn, durch die Discokugel über ihnen in den verschiedensten Farben glitzern, bevor ein einzelner starker Hitzeimpuls dafür sorgte, dass ein Nebelartiger Dampf aufstieg, welcher sich wabernd um ihre Beine bewegte. Geschmeidig schwang Akane sich dabei wieder in den Stand, hatte kurz die Hand Arisas losgelassen, nur um sich darauf mir einer gewagten Drehung wieder in ihre Arme zu ziehen. Im Augenwinkel konnte die Schülerin erkennen, wie das eher ungleiche Paar versuchte die Konzentration zu halten.

Schmunzelnd drehte Akane sich um die eigene Achse, wirbelte mit dem Fuß dabei den Nebel auf und konzentriert nickend wartete sie auf die Reaktion Arisas. Kurz schien die dunkelhaarige Luft zu holen, bevor ihre Gestalt verdächtig zu flackern begann. Mit schnellen Schritten umrundete die Astralgestalt der jüngeren den Körper der Grünhaarigen, bewegte sich anmutig zur Musik und im Einklang zueinander begann Akane gewissermaßen mit beiden Formen von Arisa eine komplexe Choreografie zu tanzen, wobei sie bei der Astralgestalt versuchte darauf zu achten nicht offensichtlich durch sie hindurch zu fassen. Konzentriert bemerkte sie nicht, wie ihre Gegner abrupt stehengeblieben waren, wie sie angestarrt wurden, während sie für einen Moment alles um sich herum ausblendete. Plötzlich, das Lied war noch gar nicht vorbei, da begannen um sie herum alle zu Jubeln. Irritiert hielt Akane inne, hielt den fleischlichen Körper der kleineren Fest und blickte sich irritiert um. Innerhalb weniger Sekundenbruchteile löste die Astralgestalt sich auf.

„Was?“ Die Musik war wieder bedeutend leiser geworden, neben ihnen standen Katsuki und Mina, beide regungslos mit mehr oder minder entgleisten Gesichtszügen. Hatten sie einfach vergessen weiterzutanzen? Hatte sie irgendetwas verpasst? Wirklich Zeit um sich darum Gedanken zu machen hatte Arisa nicht, denn das Gesicht Katsukis verzog sich angepisst, bevor er vorstieß, die Hand Klauenartig erhoben. „STIRB!“ Brüllte er dabei, dass Akane die Ohren schmerzten. Aus Reflex stieß sie ihre Freundin von sich, drehte sich aus dem Angriff heraus, welcher eine laute Explosion genau dort erzeugte, wo sie vor einigen Augenblicken noch gestanden hatten.
I ain't gonna hide
these beautiful scars







Denki Kaminari
NPC-Action
Chargebolt
Montag 11. Jan - 18:31 Uhr

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Der Abend könnte für den Kerl mit dem Elektrisierungsquirk gar nicht besser laufen. Der Kuchen war grandios gewesen, die Musik gut und er hatte sich ein paar nette Gespräche mit Kyoka organisieren können. Warum sie als Klasse nicht öfter feierten war wirklich nicht ersichtlich für den Blonden, welcher schlicht weg nicht weitsichtig genug war um den Lernstress zu berücksichtigen, der in regelmäßigen Abständen auf sie zukam.

Viel mehr betrachtete er lieber die angenehmen Seiten des Lebens. Und die Mädchen dieser Klasse beim Tanzen zu beobachten gehörte definitiv zu den sehr angenehmen Seiten. Vielleicht war er auch einfach deswegen so früh ausgeschieden, um in Ruhe zuschauen zu können. Entspannt lehnte Denki am Sofa, hatte die Arme vor der Brust verschränkt und schmunzelte vergnügt. Dabei beneidete er Tenya und Eijiro gewissermaßen. Es war Pech gewesen, dass Denki selbst keine Partnerin zugeteilt bekommen hatte, doch hätte er nichts dagegen gehabt mit den beiden Kerlen zu tauschen.

Dabei wunderte es den Jugendlichen wie gut sein rothaariger Kumpel sich bewegen konnte. Vielleicht lag es auch einfach an der Ausstrahlung seiner Grünhaarigen Partnerin, doch sahen die beiden irgendwie ziemlich gut zusammen aus. Bei Gelegenheit sollte er Eijiro wirklich mal zu der temperamentvollen Kämpfernatur ausquetschen. Doch auch die kleinere der beiden Neuen machte keine schlechte Figur. Wenn sie es hinbekam ihren Klassensprecher nicht wie einen Roboter aussehen zu lassen, musste sie wirklich gut sein. Und ihr Hintern erst. Hach. Er hatte wirklich eine gute Position hier.

Im Gegensatz zu Minoru, welcher nach dem Ausbruch Ochakos in die Küche verbannt worden war. Armer Kerl.

Der Wettbewerb war doch schneller vorbeigegangen als erwartet und grinsend gratulierte er seinem Kumpel, schlug ihm gegen die Schulter und so nahm das Drama seinen Lauf.

Vielleicht hätte Denki gegenüber Katsuki seine Klappe halten sollen. Vielleicht wäre er ohne die Provokationen seiner Mitschüler einfach wieder nach oben verschwunden, doch schien irgendjemand von ihnen seinen Kampfgeist geweckt zu haben, und da war nie eine gute Nachricht. Froh darüber nicht mehr im Fokus der blonden Naturgewalt zu stehen schlich Denki sich wieder zu den anderen, beobachtete den Schlagabtausch zwischen Arisa, Akane und Katsuki, bevor sie eine sehr… Interessante Wette eingingen. Interessiert lehnte der Denki sich vor, vergrub die Hände in den Taschen seiner Jeans und lachte leise. Das konnte doch nur in die Hose gehen.

Und es kam wie es kommen musste. Der Tanz war grandios. Dabei achtete der Heldenanwärter jedoch nicht wirklich auf seinen Kumpel und Mina, viel mehr hatte sein Blick sich fest in die beiden Mädchen vergraben, welche eine hinreißende Figur machen. Wirklich. Die beiden Tanzen zu sehen entfachte eine sengende Hitze in ihm, nicht, dass er das jemals offen zugeben würde. Er flirtete zwar wirklich gerne, jedoch war er nicht so offensiv pervers wie sein lilahaariger Freund es war. Aber er war nicht der einzige der Starrte. Neben sich konnte er Eijiro sehen, welcher ebenfalls am Sofa lehnte und mit den Augen aufmerksam jede Bewegung der Beiden verfolge, während um ihn herum eine lebhafte Diskussion ausbrach.

Momo schien sich sorgen um ihr aller Wohlergehen zu machen, was Denki zwar verstehen konnte, doch würde er niemals einen von ihnen auffordern aufzuhören. So schien das auch ein Großteil der Klasse zu sehen, denn Momo und Tenya blieben mit ihren Sorgen alleine. „Wer das abbricht, ist wirklich lebensmüde!“ Lachte der Blonde, kratzte sich am Nacken und erntete ein paar zustimmende brummende Laute. Die Spannung im Raum war schier greifbar, als die Bewegungsmuster der Mädchen sich zu Ändern begannen. Akane ließ sich zu Boden gleiten, aktivierte ihren Quirk und vom Boden begann eine eisige Kälte auszugehen.

Irritiert legte der Schüler den Kopf schief, denn er verstand nicht, was die Grünhaarige damit bezwecken wollte. Nur wenige Augenblicke später bekam er jedoch eine Antwort. Mit rot leuchtenden Fingern erhitzte sie den Boden, ließ dichten Dampf aufsteigen, welcher einen Teil des Raumes einnahm und die Sicht erschwerte. Was danach passierte konnte keiner so genau sagen. Wild wirbelten die Mädchen umeinander, es war kaum nachzuvollziehen. Grade für Denki nicht, welcher erst kurz vor Ende verstand, dass Arisa wohl ebenfalls ihren Quirk nutzte, um mit eleganten Schritten den Tanz zu ergänzen.

Dabei hatte Mina einen folgenschweren Fehler begannen. Als der Neben aufgestiegen war, hatte es ihr einen Moment die Konzentration geraubt. Als dann auch noch die durchscheinende Astralgestalt der dunkelhaarigen um sie herum fegte stolperte sie über ihre eigenen Füße, verlor das Gleichgewicht und landete beinahe auf dem Boden. Der Wettbewerb war sofort entschieden. Doch hörten die Mädchen nicht auf, schienen gar nicht zu merken, dass es vorbei war. Nicht, dass Denki dieser Umstand missfiel. Im Gegenteil. So konnte er sich die beiden noch ein wenig länger anschauen, ohne für creepy befunden zu werden.

Um ihn herum wurde es mit einem Mal laut, die ersten finden an zu Jubeln, hoben die Arme und da schienen auch die Grünhaarige und ihre Freundin zu merken, dass es wohl vorbei war. Heftig atmend kamen sie zum Stehen, sahen sich kurz an, bevor sie anfingen breit zu grinsen.

Katsuki schien davon nicht so begeistert, denn sein – ebenfalls starrender Blick (erwischt) – schlug ins Wütende um, bevor er losstürmte, um die größere der beiden mit seinen Explosionen zu attackieren. „Bakugo, nein!“ Rief irgendjemand, doch ging dies völlig in dem Knallen der Detonationen unter. Bevor auch nur einer von ihnen irgendetwas tun konnte, war Akane schon ausgewichen, eine ihrer Hände hatte nach dem Unterarm des Blonden gegriffen und um sie herum leuchtete es bläulich auf. Fluchend und wetternd versuchte Katsuki sich zu befreien, doch alles was sein Quirk noch hergab war ein kaum sichtbares Leuchten seiner Handflächen.

Innerhalb von Sekunden hatte sie den Quirk des älteren Nutzlos werden lassen. „BITCH!“ Knurrend riss er sich los, trat ein paar Schritte zurück, bevor er warnend die Zähen fletschte. „Ich bring dich um!“ Damit hatte er ihnen den Rücken zugekehrt und polterte lautstark die Treppen nach oben. Eine drückende Stille breitete sich zwischen ihnen aus.




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but I would walk 500 miles

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and I would walk 500 more

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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyDo 12 Nov 2020, 18:04


Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Immer und immer wieder erwischte sie sich zu ihrer eigenen Verärgerung dabei, wie ihr Blick zu dem anderen Pärchen wanderte, und sie war froh, dass Akane Schweigen darüber bewahrte. Es sollte ein Verbrechen sein, eine solch unausstehliche Persönlichkeit und gleichzeitig irgendeine Art von Talent gepaart mit einem viel zu guten passablem Aussehen zu besitzen.
Die Musik - oder eher gesagt die Lautstärke - ging ihr mehr und mehr auf die Nerven und dementsprechend sah auch ihr Gesichtsausdruck aus, von dem man wie so oft ganze Romane an Gefühlen ablesen konnte. Was ihre Emotionen anging, war sie in der Regel ein offenes Buch, auch wenn sie es häufig abzustreiten versuchte.

Fast schon verschwörerisch zuckten die Mundwinkeln der Dunkelhaarigen, als ihre Freundin den Wettbewerb aus längst vergangener Zeit zur Sprache brachte, und augenblicklich hatte sie verstanden, auf was hinaus wollte.
»Huh... das hatte ich ja schon wieder ganz vergessen.« Arisa schenkte ihr ein breites Lächeln, als ihre eigenen Gedanken nostalgischerweise in die Vergangenheit glitten. Sie erinnerte sich daran, wie unglaublich nervös sie damals gewesen war - gewiss, sie hatte die Idee damals schon gefeiert, aber ohne Akane hätte sie sich nie vorstellen können, eine solche Sache tatsächlich durchzuziehen. Dafür war sie selbst zu sehr ein Angsthase.
Damals hätte das Ganze noch ins Auge gehen können, doch sie war zuversichtlich, dass es dieses Mal niemanden auch nur im Ansatz stören würde. Quirks waren schließlich da, um enutzt zu werden, nicht wahr? Gerade in der Heldenfakultät wäre es doch ein Witz, nicht Gebrauch davon zu machen...

Arisa war froh über den Hoodie, den sie trug und der ihr half, nicht augenblicklich zu frieren zu beginnen, als ihre Freundin die kalte Seite ihres Quirks aktivierte. Sie beide brauchten keine Worte, um miteinander zu kommunizieren, und kurz schloss sie die Augen, um die Konzentration zu sammeln, die sie benötigte, um ihren Geist von ihrem physischen Körper zu trennen.
Ihre Eltern hatten damals voller Entzückung ein Video aufgenommen, weshalb ihr durchaus bewusst war, was für ein Spektakel die beiden - oder besser gesagt die drei? - abgaben. Und gerade weil ihr das klar war, spürte Arisa auch einen kleinen Schub an Selbstbewusstsein, während sie in Begleitung des mystisch wirkenden Nebels durch das Wohnzimmer tänzelten.

Dass sie gewonnen hatten, realisierte Arisa erst, als auch Akane zum Stillstand kam. Das Mädchen hatte ihre komplette Umgebung ausgeblendet, um sich nicht aus dem Takt bringen zu lassen, und leicht schwankend hielt sie sich auf den Füßen, während sie die Jubelschreie hörte.
Sie konnte von Glück sprechen, dass sie die Grünhaarige an ihrer Seite hatte, denn während sie selbst wie in Trance blöd in der Gegend stand, reagierte ihre Freundin blitzschnell. Mit einem überraschten Quieken fiel Arisa auf ihr Hinterteil und beobachtete mit weit aufgerissenen Augen, wie Akane sich noch aus dem explosionsartigen Angriff wenden konnte, den unser impulsiver Freund gestartet hatte.
Perplex blieb Arisa auf dem Boden liegen, während sich das Schauspiel vor ihr entfaltete und ihr Lieblingsmitschüler sich, nachdem er einige wüste Kommentare geäußert hatte, wutentbrannt davon stampfte.
Die Musik indessen war verstummt und noch wagte es niemand, auch nur einen Ton von sich zu geben. Aus den Stockwerken über ihnen konnte man ein lautes Zuschlagen der Tür - Bakugo schien all seine Aggressionen an dem Holzstück auslassen zu wollen - vernehmen, gefolgt von ohrenbetäubenden Bässen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn seine gesamte Etage bebte.

»Uhm, ich starte ein Petition, Bakugo in eine psychiatrische Anstalt einzuweisen. Wer ist dabei?«, meinte Arisa schließlich, die die Ruhe allmählich als zu deprimierend empfand. Langsam löste sich die Anspannung in den Körpern der anderen Mitschüler und aus dem Augenwinkel sah sie, wie Momo den Kopf schüttelte, als wäre sie mit ihren Nerven am Ende, und Iida, wie er mit steifen Bewegungen die Treppe hochsprintete.
Wenn er vorhat, Bakugo jetzt eine Standpauke zu halten, dann können wir uns schon einmal aufmachen und ihm ein Grab schaufeln.
»Komm, steh auf«, hörte sie die freundliche Stimme Ochakos, die sich vor sie gestellt hatte und beide Hände nach ihr ausstreckte, um ihr hochzuhelfen. »Akane-chan und du, ihr wart echt cool und habt den Sieg verdient!«
»Danke, danke«, lachte Arisa, die sich in diesem Augenblick nicht wie eine Siegerin fühlte. Dazu war sie nach all dem, was geschehen war, viel zu erschöpft. Dankend nahm sie die Aufstehhilfe entgegen und hielt sich noch kurz an der Brünetten fest, um sicherzugehen, dass sie einen sicheren Stand hatte.

»Tut mir leid, Mina-chan, aber Bakugo-kun war nun wirklich niemand, der irgendeinen Sieg verdient hätte«, wandte Arisa sich mit einem entschuldigenden Blick an die Pinkhäutige.
»Awas, da mach dir mal keinen Kopf. Es hat super viel Spaß gemacht. Ihr und eure Quirks seid richtig cool«, gab der waschbäraugige Flummi zurück und streckte beide Arme voller Energie gen Himmel. Woher nahm sie die Kraft nur?
»Apropos Quirks-«
Jäh wurde Midoriya, in dessen Kopf sich bereits gefühlt die nächsten 500 Fragen gebildet hatten, von Ochako unterbrochen, die das Wort wieder an sich riss, »Wir müssen echt einmal einen kleinen Wettbewerb machen, bei dem wir unsere Fähigkeiten nutzen können. Ich stell mir das super witzig vor.«
Um sie herum klinkten sich immer mehr Mitschüler in das Gespräch, während Arisa dem Ganzen nur mit einem Lächeln beiwohnte und sich geistig bereits ausgeklinkt hatte. Viel interessanter fand sie ja Kirishima, der den Wirbel genutzt hatte, um auf Akane zuzuschreiten und einige Worte der Glückwünsche zu ihr sprach, nur um dann grinsend brüderlich gegen ihre Schulter zu schlagen.
»Die Aktion gerade war aber auch wieder echt nicht männlich von Bakubro, sorry dafür«, fügte der Rotschopf noch hinzu. Arisa hatte ja fast schon das Gefühl, als wäre er nur dazu da, um den Mist hinter Mister Ich-bin-so-geil aufzuräumen.
»Aber jetzt haben wir deinen Sieg nur erst recht doppelt zu feiern. Ich lad dich ein, wenn wir unsere putzfreie Zeit haben.«
Hätte Arisa eine Antenne besessen, hätte sie diese vermutlich bereits weit ausgefahren, um den weiteren Verlauf des Gesprächs mitanzuhören, welches jedoch in dem Gelaber der ganzen anderen Schüler immer mehr unterging. Gelaber, das ihr - egal, wie sehr sie die Menschen doch gern hatte - immer mehr auf die Nerven ging.

Bestimmend klatschte sie ihre Handflächen zusammen und schenkte ihren Klassenkameraden ein Lächeln, um ihre genervte Stimmung zu kaschieren. »So, wie sieht es eigentlich mit Aufräumen aus? Wenn ich ehrlich bin, würde ich mich gerne bald ein wenig hinterlegen, möchte euch aber auch nicht mit den unschönen Aufgaben alleine lassen«, sprach Arisa an diejenigen gewandt, die sie hören konnten. Was sie jedoch eigentlich meinte war: Ich will nicht wie das Miststück wirken, das sich von der Scheiße drückt, und wenigstens meine Hilfe anbieten, in der Hoffnung, dass ihr sie ablehnt.
     
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:38 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko, Mina Ashido, Ochako Uraraka, 1-A







Tenya Iida
»  NPC Action | Meine Pflicht als Klassensprecher «

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Es war nicht das erste Mal, dass er wegen seinen Klassenkameraden - und insbesondere mit dem Spezialfall Katsuki Bakugo - mit seinen Nerven völlig am Ende war, doch dieser Tag sprengte wirklich jeglichen Rahmen. Nicht nur hatte der Blonde sich völlig unter aller gesellschaftlichen Werte und Normen verhalten, als Rinko und Aido das erste Mal in das Klassenzimmer getreten waren, nein, nun musste er natürlich ein weiteres Mal unangemessen aggressiv auffallen.
Als stolzer Klassensprecher der 1-A, welcher seine Pflichten verantwortungsbewusst nachging, war es nun seine Aufgabe, das Verhalten des Explosionsanwenders zurechtuzweisen und hoffentlich für die Zukunft zu korrigieren (woran der Brillenträger jedoch selbst nicht glaube, wenn er ehrlich war - es war jedoch keineswegs ein Grund, der ihn daran hindern konnte, es trotzdem zu tun). Bakugo verhielt sich nicht selten wie das schwarze Schaf der Klasse und hatte aufgrund dessen schon unzählige Male die 1-A in ein solch schlechtes Licht gerückt, dass Tenya am liebsten auf der einen Seite in Grund und Boden versunken wäre und auf der anderen Seite ihn am liebsten in ein Erziehungscamp geschickt hätte.

Tenya hatte keine Zeit verloren und war dem Blonden entschlossen in den vierten Stock nachgesprintet... wo er schließlich über Minoru stolperte, der gerade dabei war, an der Tür zu Rinkos Zimmer, welches sich auf derselben Etage befand, mit einem unheiligen Gesichtsausdruck herumzuwerkeln.
Er hätte es selbst nicht für möglich gehalten, doch der Ausdruck auf seinem Gesicht verfinsterte sich nur noch mehr. Auch wenn ihm Unzucht und Perversität fremd waren, konnte er sich vorstellen, was der Lilahaarige im Schilde führte.
Mit einer mörderischen Aura der Moralpredigt schritt Tenya auf ihn zu und packte ihn gnadenlos am Kragen, um ihn vom Boden aufzuheben und sein Gesicht nah an seinem eigenen zu halten, sodass er gezwungen war, ihm direkt in die Augen zu schauen, die ihn mehr als nur verurteilend anblickten.
»Mineta-kun«, begann er langsam zu sprechen. Er machte sich nicht einmal die Mühe, seinen Zorn zu unterdrücken. »Ich möchte nicht einmal, dass du dich erklärst. Doch wenn ich dich noch einmal bei so etwas erwische, dann werde ich eigenhändig dafür sorgen, dass du an eine reine Jungen-Schule transferiert wirst.«
Zum zweiten Mal an diesem Tag durfte Minoru durch die Luft fliegen, als Tenya ihn mit voller Wucht, um seiner eigenen Wut Ausdruck zu verleihen, durch den Flur in Richtung Treppen warf. Dann trat er erbost auf Bakugos Zimmer zu und schlug heftig und ungeduldig mit der Faust gegen die Tür.
»Bakugo-kun! Dein Verhalten war unverzeihlich und ich möchte, dass du augenblicklich die Tür öffnest und mich hereinlässt. Ich habe ein Wörtchen mit dir zu sprechen!«

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:40 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Minoru Mineta, Katsuki Bakugo









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyDo 12 Nov 2020, 23:42


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become

Montag 11. Jan - 18:45 Uhr
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Die Schülerin fühlte sich wie in Trance. In Zeitlupe sah sie den Körper des blonden Hitzkopfes auf sich zufliegen, ein bedrohliches Glühen ging von seinen Handflächen aus. Ganz genau konnte sie sehen, wie seine Hände knisterten, bevor eine laute Detonation ihr Gesicht nur um wenige Zentimeter verfehlte. „Bist du irre?!“ Wutentbrannt fuhr die Grünhaarige herum, wich dabei einem weiteren Schlag der scheiße gefährlichen Händen aus und duckte sich unter einem dritten hinweg.

Ihr Körper handelte vollkommen automatisch, während ihre blauen Seelenspiegel erschrocken aufgerissen waren. In diesem Moment war Akane froh Arisa aus der Schussbahn gestoßen zu haben. „Langsam aber sicher reicht es mir!“ Ebenso laut wie ihr Gegenüber brüllte sie los, stieß den aggressiven Kerl nach hinten und fing seine Hand bei dem nächsten Schlag einfach ab. Schmerz zuckte durch ihren Arm hindurch, doch relativierte sich dies sofort, als sie einen starken Kälteimpuls durch seinen ganzen Körper jagte. Dieser Kerl ging ihr einfach gehörig auf den Zeiger. Kurz leuchteten ihre Hände blau auf, Reif begann sich in Sekundenbruchteilen über seiner blassen Haut auszubreiten. Die Hitze seiner Handflächen versuchte noch gegen die Kälte ihres Quirks anzukommen, doch schon einige Herzschläge später erlosch das beunruhigende Glühen seiner Handflächen vollkommen.

Fluchend und Zeternd riss Katsuki sich los, schrie irgendetwas und stieß die Heldenanwärterin noch einmal wütend an, bevor er sich schwunghaft herumdrehte und die Treppen hinauf polterte. Noch einige Sekunden stand sie starr auf dem Fleck, sah zur Treppe und besah einen Moment verständnislos ihre eigenen Hände, die Haut ihrer rechten Handfläche war stark gerötet, wo die explosive Hand auf die ihre getroffen war. Unterdrückt fluchend schüttelte Akane ihre Hand aus. So eine Scheiße.

Zwinkernd klärte sich nun auch ihre Umgebung wieder vollständig, kaum knallte eine Tür über ihnen. Kopflos stolperte die Grünhaarige einen Schritt vor, besah ihre beste Freundin und biss sich schuldbewusst auf die Unterlippe. „Sorry Ari-Chan!“ Rief Akane sofort, schlug sich die Hände vor den Mund und beobachtete wie Ochako der kleineren schon wieder auf die Beine half. Dabei stellte sie sich ziemlich Bildhaft vor, wie irgendein Arzt versuchte Bakugo in eine Zwangsjacke zu stecken. Der arme Mensch würde den nächsten Morgen wohl oder übel nicht mehr miterleben. Das Tenya nicht mehr bei ihnen war bemerkte die Schülerin dabei nicht.

Schmunzelnd lauschte die Heldenanwärterin dem Gespräch zwischen den Mädchen – wobei Izuku mal wieder kompromisslos übergangen wurde – und schrak beinahe auf, als ihr jemand überraschend gegen die Schulter schlug. Das nächste, was sie sah, waren warme rote Augen. „Uhm… also ein guter Verlierer ist dieser Hitzkopf zumindest nicht.“ In einer flüssigen Bewegung verschränkte Akane schief grinsend die Hände hinter dem Kopf, verdeckte dabei die verbrannte Haut geschickt in ihrem Haar. Der Schmerz war aushaltbar, sie wollte nicht das sich irgendwer Gedanken darum machte. In diesem Moment fiel der Grünhaarigen mal wieder auf, dass ihr Gegenüber, wenn er sich freute eine Hundewelpen-Mentalität besaß. Solch eine reine, fast schon naive Freude hatte sie lange nicht mehr bei einem anderen Menschen gesehen, wobei ihr auffiel wie oft sie am heutigen Tag schon mit dem Rothaarigen aneinandergeraten war.

Bei dem Wort „essen“ hellte ihr Gesicht sich auf, wobei das Pochen ihrer Schläfen langsam zurückkehrte. Langsam wurde es wohl wirklich Zeit ins Zimmer zurückzugehen. „Da bin ich doch dabei!“ Breit grinsend gab sie dem Reflex nach und stieß mit der rechten Faust gegen die seine, welche er mir wohl Freundschaftlich hingehalten hatte. Von dem plötzlichen Schmerz überrascht biss sie die Zähne zusammen, versenkte die Hände in den Taschen ihrer Jeans und hob den Kopf, als die Stimme Arisas sie aus dem Gespräch holte.

„Sie hat recht, wir sollten uns langsam ans Aufräumen machen.“
Sie wollte dem Gespräch damit nicht entkommen, es war angenehm mit dem rothaarigen zu reden, doch machte sich langsam aber sicher die Müdigkeit wieder bemerkbar. Eine Chance sich schnell ans Aufräumen zu machen hatte sie jedoch nicht, da sich auf einmal ein pinkes Etwas bei ihr einhakte, sie mit sich zog und auf dem Weg in die Küche nach Arisas Arm schnappte. Entschuldigend zuckte Akane mit den Schultern, lächelte noch einmal in die Richtung ihres vorherigen Gesprächspartners, welcher jedoch einfach nur anfing zu lachen. Anscheinend kannte er dieses Verhalten bereits von der Pinkhaarigen.

„Also Akane-Chan...“ Flötete das Mädchen mit den schwarzen Augen, zwinkerte verschwörerisch und deutete mit dem Kinn auf Eijiro, welcher sich direkt daran gemacht hatte mit Denki zusammen den Tisch freizuräumen. „Huh?“ Nicht ganz wissend worauf Mina hinaus wollte machte die Grünhaarige sich daran vorsichtig den Geschirrspüler zu füllen. „Kirishima-kun hat ja schon n Auge auf dich geworfen, nh?“ Ruckartig fuhr die Grünhaarige auf, stieß sich den Kopf dabei fast am Tresen und konnte den Teller, der ihr dabei aus der Hand rutschte, grade noch so auffangen.

„Wie kommst du bitte darauf?!“ Lauter als beabsichtigt fuhr Akane die kleinere an, legte den Teller ab und verschränkte die Arme vor der Brust. „Naja also der Tanz… Und wie er eben grade direkt zu dir ist.“ Verschwörerisch grinsend blickte Mina zwischen ihnen hin und her, was die Schülerin selbst dazu brachte zweifelnd eine Augenbraue zu heben. „Du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank.“ Stellte Akane frostig fest, schüttelte amüsiert den Kopf und fing wieder an Geschirr in den Spüler zu räumen. Hoffentlich sprang Arisa nicht darauf an, denn, dass diese ein riesiges Herz für Shippings aller Art hatte wusste Akane nur viel zu gut, wegen sie noch einen kurzen Blick über die Schulter warf, um die dunkelhaarige mahnend anzufunkeln.
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Katsuki Bakugo
NPC-Action
King Explosion Murder
Montag 11. Jan - 18:46 Uhr

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„Diese verf.ickte Scheiße!“ Begleitet von einem lauten Knallen schmiss der Blonde seine Tür ins Schloss. Wütend nahm er Anlauf, kickte fest gegen die gepolsterte Seite seiner Zimmerwand und versuchte dabei seinen Quirk zu aktivieren. Aber nichts. Keine Wärme, kein Schweiß, jeine Explosionen. Sie hatte ihn mit einem. Handgriff quasi Quirklos werden lassen. Die Kälte seiner Finger brannte fürchterlich und nicht zum ersten Mal an diesem Tag wünschte er der Grünhaarigen die verdammte Pest an den Hals. Dass diese dumme Bi.tch ihn auch immer wieder aus der Haut fahren ließ. Sie ging ihm einfach auf die Nerven. Sie war laut, ungehobelt, frech und verdammt nochmal schlauer als gut für sie war. Und dann auch noch ihre dämliche kleine Hobbitfreundin.

Das die beiden nicht einfach mal ihre Fressen halten konnten. Nein, mit jeder ihrer beschissenen Bemerkungen musste sie die Dummheitstoleranzgrenze Katsukis noch weiter ausdehnen als sowieso schon. „Shit, Shit, SHIT!“ Brüllend trat er nochmal gegen die Wand, seine Hände knisterten unheilverkündend, als vom Flur Geräusche zu kommen schienen. Schwer atmend hielt Katsuki inne, trat einen halben Schritt auf die Tür zu und hörte wie die Brillenschlange irgendetwas sagte.

Wenn dieses Vierauge jetzt hier hochgekommen war, um ihm einen Vortrag zu halten würde er irgendetwas in die Luft jagen. Und nicht nur ein bisschen. Das ganze beschissene Wohnheim würde er dem Erdboden gleich machen. Von außerhalb konnte er die Stimme von der perversen Weintraube hören, was kurz die Frage aufwarf, was dieser Wicht auf ihrem Stockwerk wollte. Was der Streber erwiderte, hörte der Blonde leider nicht, nicht dass es ihn irgendwie interessiert hätte. Pft.

Und als es dann wirklich an seiner Tür klopfte, knurrte Katsuki aggressiv auf. „Halts Maul, sag mir nicht was ich tun soll!“ Keifte er, war im nächsten Moment froh die Tür abgeschlossen zu haben und wandte der Tür den Rücken zu. Das hatte er wirklich nicht nötig. Doch hatte er nicht mit der Entschlossenheit des Blauhaarigen gerechnet. Im Gegensatz zu allem, was er erwartet hätte, knallte es einmal laut und die Tür zu seinem Zimmer kam ihm in Höchstgeschwindigkeit entgegengeflogen. „SAG MAL HACKTS?!“ Wütend schrie der Blonde auf, warf die Tür zu Boden und stapfte mit glühenden Handflächen auf den Lebensmüden Wichser zu, welcher einen ganz gewaltigen Schritt zu viel getan hatte an diesem Abend. Doch interessierte, dass den Klassensprecher gar nicht.

Viel mehr hielt er ihm mit abgehakten Bewegungen begleitet vor, was er alles falsch gemacht hatte, bevor er ihn abwartend anschaute. „Bist du dumm oder so?!“ Keifte Katsuki wieder, erkannte aber, als er die Tür genauer ansah, dass die Hängungen nicht beschädigt waren. Wie auch immer dieser Idiot das gemacht hatte. „Am Arsch entschuldige ich mich für irgendwas. Tsk.“ Die Arme verschränkt schnalzte er nur mit der Zunge, drauf und dran der Brillenschlange den Rücken zuzudrehen. „Du versuchst es ja nicht mal!“ Warf ihm der Klassensprecher dieses Mal laut vor, wobei Katsuki die Zähne fest zusammenbiss. Als würde ihn interessieren, was dieses Notausgangschild von sich gab oder nicht. „Warum sollte ich, huh?“ Genervt davon schnappte Katsuki sich seine Tür, hängte sie wieder ein und ließ sie offen stehen, ein deutliches Signal, dass er den Blauhaarigen nicht weiter in seinen vier Wänden tolerieren würde.





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Izuku
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptySo 15 Nov 2020, 01:00


Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Wenn sie ehrlich mit sich war, hatte sie bereits die Welt vor ihren Augen untergehen sehen, als sie wie eine dumme Nuss den physischen Schlagabtausch zwischen Bakugo und ihrer Freundin beobachtet hatte. Sie war froh, dass letzten Endes alles zum Guten ausgegangen zu sein schien, hatte sich innerlich jedoch eine kleine Notiz gemacht, Akane bei der nächsten Gelegenheit nach ihrem Wohlbefinden zu erkundigen. Zwar sah es auf dem ersten Blick nicht so aus, als hätte sich irgendjemand verletzt, aber die Grünhaarige war nun auch niemand, der das an die große Glocke hängen würde.

Ein Stich der Enttäuschung fuhr durch ihr, als Akane sich aus dem Gespräch mit Kirishima löste und sich stattdessen bei ihnen einklinkte - es war alles andere als Arisas Intention gewesen, die beiden Turteltauben bei ihrem Treiben zu unterbrechen; sie hatte sich nur wirklich endlich einmal verziehen wollen. Aber was geschehen war, war geschehen und über vergossene Milch sollte man nun nicht weinen. Nur gerade so konnte das Mädchen den Impuls unterdrücken, einen entschuldigenden Blick in Richtung des Rotschopfs zu werfen, da ihr bewusst war, dass sie ihn damit in diesem Stadium nur vollends verwirren würde.
»Womit wollen wir anfan-«
Wie es schien, nahm Mina ihr die Antwort auf die Frage, die sie soeben hatte stellen wollen, bereits vorweg: Mit gar nichts nämlich, wie es schien - jedenfalls nicht für Akane und Arisa, die kurzerhand in die Küchenzeile entführt wurden. Dort angekommen, fackelte die Pinkhäutige auch nicht lange herum und kam sogleich auf den Punkt - zu Freuden Arisas, die vermutlich keinen Nerv dafür gehabt hätte, wenn sie noch lange um den heißen Brei herumgeredet hätte.

„Kirishima-kun hat ja schon n Auge auf dich geworfen, nh?“
Es war, als hätte man einen Schalter umgelegt und ohne Umschweife leuchteten die braunen Augen Arisas auf. Fast schon selig faltete sie die Hände vor ihrer Brust und lächelte entzückt in die Runde - Müdigkeit hin oder her, es gab bedeutsamere Dinge als Schlaf und Ruhe: Potenzielle Beziehungen. Mit der Betonung auf potenziell, denn sobald sie bestand, war es zwar weiterhin süß, aber bei Langem nicht mehr ein Grund, sich tagtäglich das Maul zu zerreißen.
»Und ich dachte schon, ich bilde mir das nur ein!«, stieß sie begeistert - vielleicht einen Ticken zu begeistert aus und eilte somit zu Minas Unterstützung. »Ach, Akane-chan, Mina hat schon recht. So wie er sich dir gegenüber benimmt, schreit es doch nur nach "Ich habe es zwar selbst noch nicht realisiert, aber ich mag sie".«
Als sie die Reaktion ihrer Freundin bemerkte, die alles andere als amüsiert über das aufgebrachte Gesprächsthema zu sein schien, ruderte Arisa jedoch schnell wieder zurück, »Natürlich kann es auch sein, dass wir da einfach zu viel hinein interpretieren, aber vielleicht kannst du's ja einmal im Hinterkopf behalten. Ich meine, süß ist Kirishima-kun ja schon, auch wenn sein größter Makel seine fragwürdige Freundschaft zu Bakugo-kun ist.«
Und wenn du mich fragst, ist das nicht nur ein kleines Problem, sondern etwas, was mich an seinen gesunden Menschenverstand zweifeln lässt, aber das ist eine andere Sache...
Sie wusste, wie unangenehm es sein konnte, wenn man sich Hals über Kopf in etwas verrannte und Romantik in Dingen sah, die mit vollkommenen harmlosen Intentionen versehen waren. Es war ihr wichtig, dass falls Kirishima und Akane zueinander finden sollten, es auf natürliche Art und Weise geschah - und nicht, weil Mina und sie ihr da etwas einredeten.

Versöhnlich schlang Arisa ihre Arme um die Taille ihrer Freundin. »Aber nun denn, auf, auf zur Aufräumaktion, sonst schlaf ich euch gleich noch im Stehen ein.« Dabei blinzelte sie Mina verschwörerisch zu, in der Hoffnung, dass die Grünhaarige es nicht mitbekommen würde. In ihrer Klassenkameradin hatte sie jemanden gefunden, mit dem sie bei Bedarf - und oh, wie sie wusste, dass dieser Bedarf aufkommen würde - in Zukunft über solche Themen spekulieren konnte. Und mit Themen meinte sie eigentlich Akane und Kirishima.
Mina hob bei der Erwähnung der Aufräumaktion nur mahnend den Zeigefinger und meinte mit einem abwerten Kopfschütteln, »Na, na, na, die Party ist für euch. Da solltet ihr euch keine Gedanken übers Aufräumen machen. Das erlegen wir heute - oder besser gesagt, die Herren der Schöpfung.«
Mit einem breiten Grinsen deutete sie zurück in das Wohnzimmer, wo Midoriya und Kaminari bereits dabei waren, die Dekoration zu beseitigen; einige andere kehrten den Dreck auf und es fiel ihr nach dem so eben geführten Gespräch unwillkürlich ins Auge, dass der vertraute Rotschopf zu fehlen schien. Sie kam jedoch nicht dazu, nach seinem Verbleib zu fragen, da jemand, der Arisa nur zu gut vertraut war, gerade einen Stapel Teller in die Küche brachte und sie kurzerhand von ihrem ursprünglichen Gedanken ablenkte.
»Wie Mina-chan sagte, wir kümmern uns darum«, bekräftigte Sato die Aussage der Pinkhäutigen.
Freundlich funkelte Arisa ihn an und kurze Flashbacks an den heutigen Kampf schossen ihr durch den Kopf. War es tatsächlich heute gewesen? Es fühlte sich bereits an, als wäre es Wochen hergewesen. »Vielen Dank für den unglaublichen Kuchen! Er war fantastisch.«
Verlegen kratzte der Angesprochene sich bei den Dankesworten am Nacken und winkte schließlich ab, »Keine Ursache, ich bin froh, dass es euch geschmeckt hat. Wenn ihr Lust auf Kuchen habt, könnt ihr mir jederzeit ein Zeichen geben. Mir macht das Spaß.«
»Dass du mir das Angebot ja nicht bereust«, lachte Arisa. Die Vorstellung, jederzeit auf Abruf frische Backware erhalten zu können, war ihre Definition von Himmel und gleichzeitig der Untergang  ihrer Figur,  aber was tat man nicht alles, um glücklich zu sein? Ihr Lachen wurde jäh von einem langen Gähnen unterbrochen, der ihr die Tränen in die Augen trieb.
»Aber dann würde ich mich wirklich zurückziehen. Ich fühl mich zwar wie eine Großmutter, mich um die Uhrzeit schon ins Bett zu legen, aber ich bin hundemüde.« Träge löste sie sich von Akane und schritt in Richtung Treppen,  während sie ihrer Freundin noch einen fragenden Blick zuwarf. »Kommst du mit oder magst du dir noch etwas hier die Zeit vertreiben?«
     
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:50 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko, Mina Ashido, Rikido Sato







Eijiro Kirishima
»  NPC Action «

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Katsuki so aufgebracht zu sehen, hatte ihn wirklich mulmig gestimmt; klar war sein Kumpel schon immer dafür bekannt gewesen, eine recht kurze Zündschnurr zu haben, doch der heutige Tag schien wirklich nicht gut für seine Nerven gewesen zu sein. Dass der Blonde dann darüber hinaus noch den Wettbewerb, den er selbst herbei provoziert hatte, verloren hatte, hatte sein Gemüt in keinster Weise zum Besseren gewendet und so war es gekommen, wie es gekommen war.
Eijiro musste es Akane wirklich lassen - kurz hatte er mit dem Gedanken gespielt, sich wieder aktiv einzumischen, um größeren Schaden zu vermeiden, doch seine neue Mitschülerin hatte die Situation im Griff und war in der Lage gewesen, sich gekonnt zur Wehr zu setzen, sodass letzten Endes niemand verletzt wurde und Katsuki sich sogar zurückzog.

Nach all dem hatte er jedoch das Bedürfnis verspürt, sich nochmal stellvertretend für seinen Freund zu entschuldigen, was er auch bei der erstbesten Gelegenheit, die sich ergab, in die Tat umsetzte. Der Rotschopf hatte zugeben müssen, dass der Auftritt, den Akane und ihre Freundin hingelegt hatten, nicht ohne war; sie hatten beide ihr Quirk zu ihrem Vorteil genutzt und eine Leistung erbracht, von der selbst er, der nun nicht wirklich ein besonderes Interesse im Tanzen besaß, die Augen nicht hatte abwenden können. Insbesondere Akane hatte dabei seinen Blick gefesselt, die mit einer solch spielerischen Einfachheit mit zwei Partnerinnen hatte umgehen können.
Eine solche Koordinationsfähigkeit würde insbesondere in Kämpfen einen bemerkenswerten Vorteil schaffen können. Die Grünhaarige war schon der Hammer.

»Aber jetzt haben wir deinen Sieg nur erst recht doppelt zu feiern. Ich lad dich ein, wenn wir unsere putzfreie Zeit haben.« Eijiro hatte ihr ein breites Haifischgrinsen geschenkt und war in Gedanken bereits seine Lieblingsimbissbuden durchgegangen, die sie abklappern könnten. In letzter Zeit waren sie viel zu beschäftigt gewesen, um außerhalb zu essen, weshalb es wirklich einmal wieder überfällig war. Zudem war sein Taschengeld erst vor Kurzem eingetroffen und gemeinsam mit dem Neujahresgeld konnte er es sich durchaus erlauben, en wenig spendabel zu sein.
Als Mina sich schließlich die beiden Neuen schnappte, konnte er nicht anders, als ihr mit einem schrägen Blick hinterherzuschauen, auch wenn er das Ganze inzwischen gewöhnt sein sollte. Der Ausdruck auf dem Gesicht der Pinkhäutigen verhieß normalerweise nichts allzu Gutes, aber es war nichts, von dem Eijiro das Gefühl hatte, dass es ihn etwas anginge, weshalb er sich nichts dabei dachte.

»Ki-kirshima-kun?«
Der Rotschopf war im Inbegriff gewesen, die Girlanden abzuhängen, als Yaomomo ihn von der Seite ansprach; die Sorgen standen ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.
»Ja?«
»Könntest du mit mir kommen? Iida-kun ist Bakugo-kun hinterhergelaufen und ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ganze gut ausgehen wird«, begann sie unruhig.  »Und da du noch am ehesten mit ihm umgehen kannst, wäre es mir doch lieb, wenn du nach  dem Rechten schauen könntest.«
Eijiro war aufgefallen, dass die Schwarzhaarige schon den gesamten Abend  - oder besser gesagt seid Katsukis Eintreten - schien, als wüsste sie nicht recht, wie sie sich verhalten sollte. Und die Geschehnisse taten nicht gerade ihr Bestes, um ihr die Sorgenfalten zu nehmen, weshalb er nun aufbauend beide Hände auf ihre Schulter legte.
»Du kannst dich auf mich verlassen«, antwortete er ihr und zuversichtlich leuchteten seine Augen auf, ehe er sich auch schon aufmachte, die Treppen in das Stockwerk zu erklimmen,  auf dem nicht nur Katsuki,  sondern auch er selbst sein Zimmer bezogen hatte. Dabei kam er zu seiner eigenen Verwunderung an Mineta vorbei, der mit einem verstörten Gesichtsausdruck und einer fetten Beule auf der Stirn die Treppen nach unten ging. Was um Himmels willen hatte er in einen der höheren Etagen getan?

»Ich verbitte es mir, als dumm bezeichnet zu werden! Es gehört zum guten Anstand dazu, neue Mitschüler mit offenen Armen willkommen zu heißen. Wie du dich gegenüber Rinko-san und Aido-san benommen hast, gehört sich nicht für einen zukünftigen Helden. Ich werde dieses Zimmer erst verlassen, wenn du die beiden auf Knien um Verzeihung gebeten hast!«
Oh-oh. Tenyas Stimme war bereits im Treppengehäuse zu vernehmen; augenblicklich legte Eijiro einen  Zahn zu und nahm mehrere Stufen auf einmal.
Im vierten Geschoss angekommen, bemerkte er sofort, dass die Tür zu Katsukis Tür sperrangelweit offenstand, und er nutzte die Gelegenheit, um sich ebenfalls in den Raum seines Kumpels zu begeben... wo er augenblick den dickköpfigen Tenya in den Flur stieß.
»Nimm's mir nicht übel, Iida-kun, aber es ist am besten, wenn ich von hier an übernehme«, meinte Eijiro zu ihm, bevor er ihm die Tür vor der Nase zuschlug, um mit Katsuki alleine zu sein.
Locker schob der Verhärtungsanwender seine Hände in seine Hosentasche, ehe er sich zu dem Blonden umdrehte und ihm ein freches Grinsen schenkte. »So dann lass mal deinen Frust an mir aus, bevor wir Klartext sprechen, Dude. Und ja, mit Klartext mein ich die beiden Neuen, auch wenn du absolut keinen Bock darauf hast.«
Ihm fiel es selbst ein wenig schwer, den Groll Katsukis gegenüber den Mädchen nachzuvollziehen, doch auch er hatte inzwischen erkannt, dass es vermutlich nicht das Beste sein würde, wenn es so weiterging.
»Wir können auch gerne rausgehen, wenn du keine Lust hast, dein Zimmer in ein Schlachtfeld zu verwandeln, wenn es dir hilft, dich etwas abzureagieren.«

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 18:52 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Momo Yaoyorozu, Tenya Iida, Katsuki Bakugo









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptySo 15 Nov 2020, 20:42


Katsuki Bakugo
NPC-Action
King Explosion Murder
Montag 11. Jan - 19:20 Uhr

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Mittlerweile hatte Katsuki beschwörend die Augen geschlossen, Rauch stieg von seinen Händen auf und er nutzte wirklich jede verdammte Meditationstechnik, die ihm im Laufe seines Lebens bereits näher gebracht worden war. Sein Interesse von der Schule zu fliegen, weil er seinen Klassensprecher umgebracht hatte, war nämlich verschwindend gering. Trotzdem knurrte er wütend, die Zähne zu einer Drohgebärde gefletscht wie bei einem Tier. „Am Arsch werde ich mich bei IRGENDJEMANDEM entschuldigen Vierauge!“ Im Gegensatz zu der Lautstärke die seine Stimme sonst annahm war er fast ruhig, doch hatte seine Stimme einen Unterton inne, welcher wohl in der Lage wäre Glas zu schneiden. Es war sauer. Richtig sauer. Und in diesem Moment verfluchte er gewissermaßen sich selbst, da er absolut keinerlei Kontrolle mehr über sich selbst hatte.

Wenn ein gewisser Rotschopf nicht Sekundenbruchteile später aufgetaucht wäre, hätte es wohl oder übel verletzte gegeben. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte der Blonde schon ausgeholt und trat anstelle der blauhaarigen Nervensäge seinen besten Freund, welcher den Schlag mithilfe seines Quirks ohne Probleme wegsteckte. Fluchend hielt Katsuki sich die Hand, knurrte erneut laut auf und stieß angespannt die Luft zwischen den Lippen hervor. „Was willst du hier Kackfrisur?“ Zeterte er sofort los, froh der Wut Luft machen zu können ohne dabei jemanden ernsthaft verletzen zu können. Der Rothaarige ließ mit der Antwort auf seine Frage auch nicht lange auf sich warten, seine Stimme war ruhig und ausgeglichen, irgendetwas was Katsuki nicht definieren könnte funkelte in seinen roten Irden. Freak.

„Was gehen diese Nervensägen mich an?!“ Keifend versuchte der Blonde abzulenken, drehte sich schnaufend weg und biss die Zähne fest zusammen. Es gab nur zwei Menschen... Pardon drei die ihn in seinem Leben je wirklich aufgelöst gesehen hatten. Einmal der Scheißnerd, seine Mutter – Gott bewahre – und dieser Haifischzähnige Idiot. Denn, auch wenn Katsuki es niemals offen zugeben würde, der Kerl war ein verdammt guter Zuhörer und irgendwie schaffte er es immer wieder genau zu wissen was die lebendige Explosion grade brauchte. So auch jetzt. Tief atmete Katsuki durch, riss seine Balkontür auf und deutete Eijiro mit dem Kinn ihm zu folgen. Mit einer flüssigen Bewegung schwang er sich über die Brüstung, spürte die eiskalte Luft, welche seine Kleidung und seine Haare durcheinanderbrachte. Mit einer gut positionierten Explosionen, seiner mittlerweile wieder aufgewärmten Händen fing er sich ab und schaute erwartungsvoll zu seinem Zimmer hinauf. Diese vier Stockwerke sollten der Dumpfbacke eigentlich nichts ausmachen, immerhin war während seines Trainings regelmäßig von höheren Gebäuden gesprungen.

Und er sollte Recht behalten, nur Augenblick später schlug er Kometenartig neben ihm ein, ein kleiner Krater dort wo seine verhärtete Haut auf die gefrorene Erde traf. Dabei bebte der Boden unheilverkündend.

Doch Katsuki ließ ihm keine Zeit. Wütend brüllte er auf, ließ die Anspannung heraus und fing an auf den jüngeren einzuprügeln. Es war, als würde ein fester Knoten um seine Atemwege sich endlich lösen. Zwar war die Kälte hier draußen erbarmungslos, doch brannte sein inneres so lichterloh, dass es seinem Quirk keinen Abbruch tat. Mittlerweile hatten sie sich einige Sicherheitsmeter vom Gebäude entfernt, als die Explosionen des Blonden zum Einsatz kamen. Es tat gut keine Rücksicht nehmen zu müssen, sich nicht zügeln zu müssen. Schlag um Schlag, unterstützt von eher mittelstarken Explosionen hagelte auf den kleineren ein, welcher stumm dagegenhielt. In Normalfall hätte es Katsuki angekotzt, dass es Eijiro nichts auszumachen schien, so von ihm bearbeitet zu werden, doch war der angreifende in diesem Moment froh darum, da er so all die negative Energie von sich stoßen konnte. Und das tat er. Es dauerte sicher eine halbe Stunde, bevor Katsuki erschöpft die Hände auf die Oberschenkel setzte, den Oberkörper vorgebeugt, ein penetrantes Ziehen in seinen Handgelenken spürend.

Er war müde. Und wie. Aber er wusste ganz genau, dass Eijiro ihn nicht einfach so gehen lassen würde. „Was interessiert dich überhaupt was für ein Problem ich mit diesen Nervensägen hab, huh?“ Atemlos klang seine Stimme nicht ansatzweise so scharf wie beabsichtigt. „Du scheinst dich immerhin prächtig mit ihnen zu verstehen, du kleiner Womanzier, sogar ein Date haste dir erschlichen.“ Der Blonde war nämlich nicht sofort in seinem Zimmer verschwunden. Er hatte durchaus noch mitbekommen wie der rothaarige wie ein kleiner Köter auf die Grünhaarige zugelaufen war. Also natürlich bevor das Vierauge ihm wie ein Wild gewordener Stier hinterhergesprintet war. Dieser Kerl war wirklich abartig schnell.

Es war eigentlich nicht in Katsukis Absicht irgendwie eifersüchtig zu klingen, doch pisste es ihn an, wie seinem rothaarigen Freund einfach alles im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation in die Wiege gelegt worden war. Er war mit der ganzen verkackten Schule befreundet, keiner war auch nur in der Lage sich nicht mit ihm zu verstehen. Katsuki verstand das irgendwie nicht. Und es machte ihn gewissermaßen wütend, aber das war nicht der Hauptgrund wieso die beiden neuen ihm so gegen den Strich gingen. „Außerdem was geht es mich an was diese Schnepfen machen? Kommen an und tun so als würde ihnen die ganze scheiß Schule gehören. Aber weißt du was?“ Angestrengt keuchend richtete er sich wieder auf, die Fäuste vor dem Gesicht erhoben. „Keine von denen wird in der Lage sein MICH zu übertreffen! Es ist meine beschissene Pflicht die Nummer 1 zu werden, diesen Scheißnerd, diesen halb und halb Bastard und auch diese beiden Nichtskönner hinter mir zu lassen!“ Damit schlug er noch einige Mal fest zu, bevor seine Beine anfingen zu zittern, seine Knie nachgaben und Katsuki mehr oder weniger unfreiwillig vor seinem Freund auf dem Boden landete, ein tiefes Seufzen quälte sich aus seiner Kehle.

Wann war er bitte so armselig geworden?







Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become

Montag 11. Jan - 19:00 Uhr
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Die Schülerin war sich unsicher, ob sie selbst im Boden versinken wollte, oder doch lieber das Ende der beiden Mädchen besiegeln sollte. Alles in allem, das ganze Gespräch war mehr als nur unangenehm. Penetrant brannten ihre Wangen, was nur noch deutlicher zeigte, dass es an diesem Punkt mit der Sozialkompetenz der Heldenanwärterin vorbei war. Dabei bissen sich rosige Wangen immer so sehr mit ihrer Haarfarbe. Brummend versuchte Akane sich auf das Geschirr zu konzentrieren, als auch Arisa sich einmischte. Natürlich. Ein verzweifelter Laut entkam der Schülerin, bevor sie sich aufrichtete. Die Arbeitsfläche hinter sich lehnte sie sich gegen die Küchenzeile und musterte ihre Gesprächspartner angespannt.

Ja. Eijiro sah gut aus. Das zu leugnen wäre schlichtweg gelogen. Er war nicht winzig – wenn auch einer der kleineren Herren in dieser Klasse – besaß einen verdammt definierten Oberkörper und sein Lächeln wäre wohl in der Lage jedes verdammte Herz auf diesem Planeten schmelzen zu lassen. Sie hatte noch nie solche Hundeaugen gesehen, auch wenn die von Arisa verdammt nah an die des Rothaarigen herankamen. Aber Akane war nicht oberflächlich. Sie registrierte zwar, dass Eijiro gut aussah, kannte ihn aber schlichtweg zu wenig um sich ernsthaft Gedanken darum zu machen, ob sich zwischen ihnen irgendetwas entwickeln könnte.

Mit einem tiefen Seufzer schüttele die Grünhaarige den Kopf, lächelte dabei aber leicht. „Wir kennen uns doch gar nicht. Eigentlich sind wir nur wegen Mr. ‚Ich bin besser als der Rest‘ so oft aneinandergeraten.“ Schmunzelnd stellte Akane sich all die Szenarien vor, welche sich wohl in den Köpfen der beiden Mädchen abspielten, wobei ihre Nasenspitze eine dunklere Farbe annahm als gewohnt. „Natürlich ist er ganz süß, das hab ich nie bestritten. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es einen Menschen an dieser Schule gibt, der ihn nicht leiden kann. Er kommt mir ein bisschen so vor wie „Everybody's Darling“, was an sich ja nicht schlecht ist. Demnach kann man ihm seine... Freundschaft? Mit Bakugo-kun eigentlich nicht vorhalten“ Dabei fiel auch ihr auf, was der Rotschopf nicht mehr bei ihnen im Erdgeschoss aufzufinden war. Nachdenklich verzog Akane das Gesicht, legte sich eine Hand ans Kinn und versteckte die andere immer noch halb hinter ihrem Rücken.

Passend dazu ertönte von oben ein Lärm, welcher Akane einen unangenehmen Schauder über den Rücken jagte, da ihr auffiel, dass sie sich ja eine Etage mit dem blonden Idioten teilen musste. „Fu.ck.“ Seufzend legte die Grünhaarige den Kopf in den Nacken, zwinkerte träge und stieß sich dann auf Minas Kommando mit einer flüssigen Bewegung vom Tresen ab.

Während Arisa sich noch mit Rikido unterhielt, sich eine Kuchenflatrate organisierte und sich nochmal ausschweifend für die Torte bedankte war Akane immer noch bei ihrer Zimmersituation. Das würde wohl auf Dauer unweigerlich in einem Drama enden. „Ich werde wohl auch langsam hochgehen. Auch wenn ich nicht glaube, dass ich eine sonderlich ruhige Nacht haben werde. Unser liebstes Aggressionskind hat sein Zimmer nämlich quasi gegenüber von mir.“ Gähnend versenkte die Schülerin ihre Hände wieder in ihren Taschen, nickte den Aufräumenden nochmal dankbar zu und wollte sich auf den Weg zu den Treppen machen.

Da sie auf Arisa warten wollte lehnte sie sich dort an die Wand und sah Gedankenverloren aus dem Fenster. Plötzlich bebte der Boden ein wenig, eine grelle Explosion nahm ihr einen Moment die Sicht und mit einem dumpfen Knall kam irgendetwas neben dem Blonden auf dem Boden auf. War... er aus seinem Zimmerfenster gesprungen? Ertappt drückte Akane sich an die Wand neben dem Fenster, konnte den Blick jedoch nicht vollkommen abwenden, während Eijiro aus dem erzeugten Krater kletterte. Konnten die zwei nicht die Treppen nehmen wie jeder normale Mensch? „Ari komm mal her!“ Hoffentlich leise genug rief sie nach ihrer Freundin, deutete mit dem Kinn aufs Fenster und beobachtete mit aufgerissenen Augen wie Katsuki ohne Rücksicht auf Verluste anfing auf den Körper des Rothaarigen einzuprügeln.

Irgendwie fasziniert erkannte Akane, wie die Haut des kleineren sich bei jedem Schlag verhärtete und wie er beinahe spielend leicht jeden noch so starken Schlag einzustecken schien. In diesem Moment wurde ihr wieder klar, WIE verdammt stark diese Klasse war, und dass man sich von dem naiven Aussehen Eijiros wirklich nicht täuschen lassen sollte. Machten diese zwei das öfter? Sollte sie Herrn Aizawa rufen?

Direkt neben ihr tauchte auf einmal ein ziemlich zerstört aussehender Minoru die Treppe herunter, hielt sich eine Stelle an seiner Stirn und dabei entging ihr sein gaffender Blick in ihre Richtung nicht. Abwehrend fletschte sie die Zähne, präsentierte dabei ihre ausgeprägten Eckzähne und gab einen Laut von sich, welcher einem Fauchen nicht unähnlich war. Nur kurz darauf tauchte Tenya auf, nahm den Lilahaarigen am Shirt und warf ihn einfach – ohne irgendeine Rücksicht zu nehmen – die Treppe wieder hinauf. Der Blauhaarige selbst schien mehr als nur angefressen zu sein, jedoch nahm er keinerlei Notiz von Akane und stapfte zu den anderen aufräumenden und unterhielt sich leise mit Momo, welche die Stirn sofort in besorgte Falten legte.

In was einem Irrenhaus war sie bloß gelandet. Verwirrt schüttelte die Grünhaarige den Kopf und dachte daran, dass sie sich selbst mal für den seltsamsten Mensch in ihrer Umgebung gehalten hatte. Und das hier war einfach erst der erste Tag gewesen. Der erste Tag von vielen, immerhin würden sie noch zwei ganze Jahre miteinander verbringen.
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyMo 16 Nov 2020, 18:08


Eijiro Kirishima
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Reflexartig hatte er sein Quirk aktiviert, um den Angriff abzuwehren, der eindeutig Tenya gegolten hatte, nur um seinen Kumpel dann mit einem Schmunzeln zu betrachten. Er war froh, dass Momo so viel Verstand besessen hatte, ihn als Streitschlichter hochzuschicken - so wie es schien, war er gerade noch rechtzeitig gekommen, um das Schlimmste zu vermeiden. Es bestätigte ihn allerdings auch nur noch mehr in der Vermutung, dass in Katsuki seit Langem einmal wieder ein ungesunder Groll lebte, den es zu beseitigen galt. Und da hielt er selbst gerne als Boxsack her.

Eijiro hatte sich von der schieren Wut des Blonden nicht einschüchtern lassen; sie beide hatten zusammen schon viel durchgestanden und so war ihm der Anblick, den Katsuki ihm bot, kein fremder. Im Gegenteil war er einer der wenigen, die ab und an solche Reaktionen miterleben durfte - ja, den aggressiven Explosionsanwender in dieser Art und Weise aufgebracht zu sehen, konnte man fast schon als Privileg bezeichnen. Ob dies etwas Gutes oder Schlechtes war, war einmal dahingestellt; herzensgut, wie der Rotschopf jedoch war, sah er es durchaus als etwas Positives an, dass man sich ihm gegenüber so öffnen konnte.
»Freut mich auch, dich zu sehen«, lachte er ihm ins Gesicht bei der liebevollen Ansprache, die ihm zuteil wurde.

Katsuki selbst verschwendete keine Zeit und nahm sein Angebot an, ohne sich auch nur die Mühe zu machen, sich zu äußern. Nicht, dass es notwendig gewesen wäre - Eijiro wusste, wie sein Freund tickte, und als er sah, wie er bereits dabei war, voller Elan vom Balkon aus in die Tiefe zu springen, konnte er ein breites Grinsen nicht verkneifen. Katsuki machte keine halben Sachen - seine Auftritte waren laut und im wahrsten Sinne des Wortes explosiv.
Auch der Rotschopf hatte nicht vor, ihn lange warten zu lassen, und mit Anlauf hatte er sich über die Balkonterrasse geschwungen - viertes Stockwerk hin oder her. Was sein Kumpel konnte, konnte er auch.
Mit einer gewaltigen Wucht kam Eijiro dank seines Quirks unbeschadet am Boden an, der jedoch selbst weit davon entfernt war nach diesem Aufprall als "unbeschadet" bezeichnet werden zu können. Wups, was soll's.

Ihm blieb noch nicht einmal Zeit, sich völlig aufzurichten, als Katsuki seinen Zorn nicht nur körperlich, sondern auch lautstark zum Ausdruck brachte. Ohne Rücksichtsnahme schlug sein Kumpel auf ihn und erlaubte es sich auch, sein Explosions-Quirk freien Lauf zu lassen. Blitzschnell hatte Eijiro auf seine Angriffe reagiert, indem er seinen gesamten Körper binnen eines Wimpernschlags verhärtete. Herausfordernd funkelten seine roten Augen Katsuki an, während seine Lippen sich zu einem breiten Grinsen verzogen hatten, um ihm zu signalisieren, dass er immer und immer weitermachen sollte.
Der Frust und die Wut, die in dem Blonden steckte, waren von einer solchen Intensität, die Eijiro schon lange nicht mehr erlebt hatte, und er würde lügen, wenn er behaupten würde, dass er sich keine Sorgen um ihn machte. Zur gleichen Zeit war er jedoch zuversichtlich, dass sein Tun Katsuki eine Hilfe sein würde - sei es auch nur eine kleine.

Der Rothaarige wusste nicht ganz, wie viel Zeit vergangen war, als Katsukis Schläge langsamer wurden, die Explosionen weniger stark - und er schließlich gänzlich aufhörte, ihn anzugreifen. Die Anspannung verschwand aus seinen muskelbepackten Armen und auch auf seinem Gesicht zeichnete sich eine gewisse Erschöpfung ab. Geduldig, um ihm keinen Grund zur erneuten Verärgerung zu geben, betrachtete Eijiro ihn, wartete, dass er als Erstes das Wort erheben würde - und dem war der Fall.
Der Verhärtungsanwender wusste nicht, was er erwartet hatte - ehrlich gesagt, hatte er sich schon den gesamten Tag keinen Reim auf die schlechte Stimmung seines Freundes machen können -, doch das, was er von sich gab, war etwas, womit er keinesfalls gerechnet hätte.

Ein wenig perplex blinzelte Eijiro ihn an und fühlte die Überforderung, die ihn im ersten Augenblick überkam. Sicher konnte er damit umgehen, verprügelt zu werden und Beleidigungen an den Kopf geworfen zu bekommen - doch das Problem, das Katsuki zur Sprache brachte, brachte ihn mehr als nur aus dem Gleichgewicht.
Wirklich Zeit, unwillkürlich darauf zu reagieren, blieb ihm auch nicht, denn schon war Katsuki in einen weiteren Redefluss gefallen, mit dem er eher etwas anfangen konnte. Er kannte den Ehrgeiz des Blonden und wusste, dass auch ihm nicht alles in die Wiege gelegt worden war; auch Katsuki hatte sich seine Position hart erarbeitet.

Eijiro spürte den Schock seines Lebens, als Katsuki vor ihm zu Boden ging, und ehe er sich versah, hatte er sich vor seinen Freund hingekniet, um ihm weiterhin auf Augenhöhe begegnen zu können. Das Letzte, was er wollte, war ihm das Gefühl zu geben, dass er auf ihn hinabschauen würde.
»Ich fühle mich ja schon fast beleidigt, dass du mich nicht aufgezählt hast - als könne ich nicht die Nummer 1 werden«, witzelte Eijiro und zwang sich zu seinem üblichen Grinsen, um den Ernst aus der Situation zu nehmen. Er war nicht verblendet genug, um wirklich zu glauben, dass er gegen Izuku oder Shoto oder gar Katsuki eine Chance haben würde, doch es hatte ihn nie daran gehindert, trotzdem danach zu streben, die beste Version seiner selbst zu werden.
Brüderlich schlug Eijiro ihm gegen die Brust, bevor er weitersprach, »Du weißt, dass du die Nummer 1 sein wirst, also lass dich von den Leuten um dich herum nicht so fertig machen, Bakubro. Sieht dir gar nicht ähnlich.«
Das gezwungene Grinsen wurde mit jedem Wort ehrlicher und breiter, doch noch immer nagte der erste Teil von Katsukis Aussage an ihm, weshalb er es nicht einfach übergehen wollte. Er hatte zwar nicht wirklich verstanden, was der Kern hinter all dem war, doch es hinderte ihn nicht daran, den Blonden wie ein treuherziger Hund anzublicken und ihn mit einem unschuldigen Lächeln mitzuteilen, »Und wenn es dich stört, dass ich was mit den beiden Neuen unternehme - du bist herzlich eingeladen, mit uns zu kommen! Auch wenn's kein Date ist oder so. Ich lad dich auch gerne ein.«

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 19:23 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Katsuki Bakugo







Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Arisa musste all ihre Willenskraft aus dem hintersten Eckchen ihres Bewusstseins zusammenkratzen, um nicht breit zu grinsen, während sie Akanes Ausführung über den sogenannten "Everybody's Darling" lauschte. Die Tatsache, dass in ihrem Ohr natürlich nur die Aussage »Natürlich ist er süß« ankam, verdrängen wir an dieser Stelle einmal schön und tun so, als wäre die Brillenträgerin aufnahmefähiger als das gewesen.
Sie wusste jetzt schon, dass sie in den nächsten Wochen vermutlich Zeichen in jeder Bewegung, jedem Blick und jedem Wort sehen wird, aber da sie eine gute Freundin war, würde sie das selbstverständlich für sich behalten und die Grünhaarige nicht damit belästigen - bis sie eines Tages möglicherweise zugeben würde, doch ein Auge auf unseren lieben Rotschopf geworfen zu haben. Oh ja, Arisa fieberte diesem Tag entgegen und sie war jetzt schon bereit, mit dem Zeigefinger auf Akane zu deuten und laut »Ich hab es doch gewusst!« auszurufen.

Den Krach aus den oberen Geschoss hatte das Mädchen geflissentlich ausgeblendet - etwas, wofür sie regelrecht ein Talent hatte; insbesondere dann, wenn sie eigentlich schon viel zu müde war. Wenig Schlaf, anstrengender Tag gefolgt von viel zu vielen sozialen Interaktionen zollten langsam, aber sicher ihren Tribut. Dass sie noch niemanden unfreundlich angefahren hatte - Bakugo zählt an dieser Stelle nicht -, war schon ein Wunder.
»Ich komme mit, ich komme mit«, summte Arisa mit einem kleinen Lächeln, als Akane verkündete, dass sie sich in ihr Zimmer zurückziehen würde. »Ich sehe es schon vor mir, dass er dich im Schlaf irgendwann umbringen wird.« Wer der besagte Er war, war wirklich nicht schwer zu erraten. Mit knappen, aber nicht unfreundlichen Worten verabschiedete sie sich bei ihren Klassenkameraden und bedankte sich gleichzeitig für ihre harte Arbeit. Sie war im Inbegriff gewesen, zu der Grünhaarigen zu stoßen, als diese sie schon an sich und das Fenster, aus dem sie hinausblickte, heranwinkte.

Neugierig trat Arisa heran und warf ebenfalls einen Blick ins Freie, wo ihre Augen automatisch zu den zwei Personen wanderten, auf die ihre Freundin sie vermutlich hatte hinweisen wollen.  Die Dunkelhaarige wusste im ersten Moment nicht, was sie faszinierender finden sollte - der kleine Krater, der sich im Boden aufgemacht hatte, oder die beiden Muskelprotze, die zu dieser späten Stunde anscheinend noch viel zu viel Kraft in sich hatten.
Über den Tag verteilt hatte sie immer wieder Kirishimas Quirk miterleben können - traurigerweise immer dann, wenn Bakugo zu einem wilden, aggressiven Tier geworden war -, doch es war unglaublich zu sehen, wie lange er es aufrecht erhalten konnte. Bakugo auf der anderen Seite war auch von einer bemerkenswerten Ausdauer gesegnet - auch wenn es nicht das Einzige an ihm in seinem Shirt war, was man als bemerkenswert bezeichnen konnte. Arisa würde sich jedoch lieber ertränken, als diesen Gedanken in diesem Moment weiterzuspinnen, weshalb sie fast schon zwanghaft von den Muskelsträngne, die sich an seinen Armen und Schultern abzeichneten, wegschaute.

»Ob das hier Gang und Gebe ist?«, sprach Arisa ihren Gedanken laut aus. Sie war mit dem Gesicht bereits so nah an das Fenster getreten, dass die Scheibe zu ihrer Verärgerung anfing zu beschlagen. Was sich im Hintergrund mit Mineta abspielte, war ihr herzlich egal; sie spürte zwar kurz eine Genugtuung, denn egal, was er getan hatte, seine Existenz allein war Grund genug dafür, dass er die Behandlung von Tenya verdient hatte, konzentrierte sich jedoch sogleich wieder auf das Spektakel im Freien.
»Irgendwie scheint es den anderen ja nicht so zu interessieren, dass Bakugo-kun komplett am Durchdrehen ist«, fuhr sie fort. Tatsächlich hatten nur wenige Mitschüler ihre Arbeit unterbrochen, um einen kurzen Blick ins Freie zu werfen und schließlich mit einem Schulterzucken weiterzumachen. Nur Tenya und Momo, die einzig vernünftigen Menschen, wie es schien, schienen sich darüber zu unterhalten, wie und ob sie gegen die beiden vorgehen sollten.

Verwirrt blinzelte Arisa, als Bakugo schließlich vor Kirishima zu Boden sackte, und aus dem Reflex heraus beugte sie sich nur noch mehr nach vorne... damit ihre Brille mit einem lauten "Plonk" Bekanntschaft mit der Scheibe machen und ihr beinahe von der Nase fallen konnte.
»Upsi«, murmelte sie, hatte sich jedoch schnell wieder im Griff, um ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Geschehen zu richten. Das Ganze hatte schon fast einen Soap-Opera-Touch und verdammt, war sie neugierig, was da eigentlich vor sich ging. Wilde Spekulationen geisterten bereits in ihren ungesunden Fantasien herum.
»Also Akane-chan. Vielleicht hältst du mich für verrückt«, begann Arisa langsam zu sprechen, ohne die Augen von Kirishima abzuwenden, der sich nun zu Bakugo hinunterbeugte. »Aber was ist, wenn die beiden einfach nur schwul sind - also nicht, dass es etwas Schlechtes wäre, im Gegenteil - und Bakugo-kun gerade in einem ganz dramatischen Stil Kirishima-kun seine Liebe gesteht?«
     
Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 19:25 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyDi 17 Nov 2020, 00:03


Katsuki Bakugo
NPC-Action
King Explosion Murder
Montag 11. Jan - 20:00 Uhr

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Fast ein wenig spöttisch zischte der Blonde, als Eijiro versuchte irgendwie die Situation zu retten, dabei kniete er immer noch im Dreck, der feuchte Boden durchweichte seine Sporthose. Knurrend bebte der gesamte Körper des Schülers, irgendwo in seiner Brust brannte es, Hitze zog sich durch seine Adern und sorgte dafür, dass er seine Arme fest um seinen Oberkörper wickelte.

Dabei registrierte er auch, wie die Dumpfbacke ihm nach unten folgte, sich zu ihm kniete und ihn so beschissen überfreundlich anblickte. Eigentlich sollte Katsuki es besser wissen, doch nicht zum ersten Mal fragte er sich, wieso so eine reine Seele wie Eijiro sich mit ihm abgab. Abschätzig beobachtete der Blonde mit roten Argusaugen den seichten Schlag, welchen sein Gegenüber wohl aus Motivationsgründen auf seine Brust setzte.

"Du weißt, dass du die Nummer 1 sein wirst...“

„Tsk.“ Wenn er wüsste...

Spoilerwarnung:
 


Unberührt richtete Katsuki sich auf, klopfte seine Klamotten ab und bemerkte, dass wohl das Shirt seines Gegenübers durchaus bessere Tage gesehen hatte. Tiefe Risse zogen sich durch den schwarzen Stoff, seine Jacke lag wahrscheinlich noch oben in seinem Zimmer. Ein Teil des Muskelshirts war eindeutig angesengt, hing irgendwie Nutzlos an seinem Oberkörper herab. Und genau das war der Grund, wieso sie eigentlich in ihren Heldenkostümen trainierten – da konnte der Blonde nicht viel Kaputt machen. Versucht distanziert zog Katsuki seine inneren Barrikaden wieder hoch, sein Gesichtsausdruck verhärtete sich und nach einem tiefen Atemzug war von seinem vorherigen Ausbruch nichts mehr zu sehen. „Bild dir nichts darauf ein Stachelbirne.“ Fast fauchend verschränkte der größere die Arme vor der Brust, schnalzte mit der Zunge und legte den Kopf nachdenklich schief.

Aufmerksam beobachtete er die Reaktionen des jüngeren, einer seiner Mundwinkel zog sich spöttisch hoch, während sein inneres langsam ruhiger wurde. Er war mehr als nur erschöpft, seine Arme brannten durch die Überbelastung, seine Handflächen kribbelten. Alles in allem. Er fühlte sich besser, nicht dass er das offen zugeben würde. „Ach du unternimmst mit den beiden Neuen etwas, huh? Kein Date also?“ Betont ungläubig verdrehten sich die roten Irden, während er einen Schritt nach hinten Trat, eine Augenbraue fragend erhoben. Dafür, dass er mit beiden etwas unternehmen wollte, hatte sein Angebot sich aber erstaunlich auf eine einzelne Person bezogen angehört. Wenn der Rothaarige jedoch daran glauben wollte, sollte er das ruhig tun. Irgendwann würde auch in seinem Erbsenhirn der Groschen fallen.

„Kein Wort.“ Waren die letzten Worte, bevor Katsuki etwas Abstand zwischen sich und den Rothaarigen brachte, seine Arme nach unten hängen ließ und sich mit präzisen Explosionen wieder auf seinen Balkon sprengte.

Schnell war er im inneren seines Zimmers verschwunden, krallte sich die rot-schwarze Jacke, welche einsam auf dem Boden lag und stellte sich wieder auf den kleinen Vorsprung hinter der Tür. „Ey Kackfrisur!“ Rief Katsuki hinunter, zog so noch einmal die Aufmerksamkeit des kleineren auf sich und warf ihm seine Jacke zu. Nicht nur, weil er keine Lust hatte im Laufe des Abends nochmal gestört zu werden. Nein, unter anderem auch, weil der Rothaarige sonst halbnackt durch das gesamte Wohnheim rennen durfte. Und vielleicht war Katsuki ein Arschloch, das sich nie Gedanken um andere zu machen schien. Aber ab und an besaß er doch so etwas wie Anstand.

Mit einer Handbewegung schaltete er die Musik wieder an, schloss die Augen und atmete noch einmal tief durch. Dieser Tag war wirklich beschissen gewesen. Und wenn er daran dachte, dass er am Morgen wieder neben der Spinatgöre sitzen musste und auch ihr Zimmer quasi seinem Gegenüber lag. Er hatte wirklich kein Glück. Früher als sonst begab er sich ins Gemeinschaftsbad, machte sich fertig und fand sich nur Minuten später mit laufender Musik auf seinem Bett wieder, den Blick nachdenklich an die Decke gerichtet. Es würde noch einige Stunden dauern, bevor er endlich einschlafen würde.






Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become

Montag 11. Jan - 20:00 Uhr
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Akane versuchte wirklich sich nicht allzu sehr auf das Geschehen außerhalb des Wohnheims zu konzentrieren, doch zogen die beiden kämpfenden Körper ihren Blick einfach an. Es war erstaunlich, wie gut der Rothaarige den Schlägen standhalten konnte, ohne selbst ernsthaft verletzt zu werden. Die Bemerkung seitens Arisa, welche sich grade auf den Weg zu ihr machte ließ sie nur müde schmunzeln. Sie würde sich angewöhnen müssen ihr Zimmer abzuschließen. Und das nicht nur, weil einer ihrer Klassenkameraden ein gnadenloser Perversling war. Viel mehr hatte sie Respekt davor, nicht irgendwann im Schlaf erwürgt zu werden. Oder in die Luft gejagt. Und ehrlich gesagt würde Akane dem Idioten solch eine Affekttat durchaus zutrauen – was vielleicht ein bisschen unfair ihm gegenüber war, denn bestimmt konnte er auch ganz nett sein. Wenn Weihnachten und Ostern auf denselben Tag fallen würden.

Nur kurz darauf stand Arisa dann auch neben ihr, blickte aus dem Fenster und in freudiger Erwartung musterte die Grünhaarige die Reaktionen der kleineren. Einen abschätzenden Blick später zog sich ein breites Grinsen über die vorher angespannten Gesichtszüge. Kurz war der Kampf vergessen, sogar ihr Ärger geriet in den Hintergrund, als sie das Funkeln in den braunen Augen sah, die bedächtig über den Oberkörper und den Rücken des Blonden wanderten. „Oho, aber du scheinst ja doch nicht so abgeneigt von unserem Hitzkopf zu sein.“ Schmunzelnd verschränkte die Grünhaarige die Arme vor der Brust und zwinkerte verschwörerisch. Was Arisa konnte, konnte sie selbst schon lange. Und das die beiden Kerle beim (eher einseitigen) Kämpfen durchaus ihre Schokoladenseite präsentierten war nur die schonungslose Wahrheit. Nur hatte Akane sich bisher in ihrem Leben noch nicht genug für Liebe und Beziehungen interessiert um sich ernsthaft tiefergehende Gedanken zu dem Thema zu machen. Eine Heldin zu werden stand irgendwie immer im Fokus.

„Ich kann mir schon vorstellen, dass sowas öfter hier passiert.“ Fing Akane an, wurde jedoch von Denki aus ihren Gedankengängen gerissen, da der Blonde sich zu ihnen gesellt hatte. „Nicht schon wieder.“ Jammerte er nur, schüttelte den Kopf und lehnte sich dabei erstaunlich nahe an ihre dunkelhaarige Freundin heran. Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete Akane ihn dabei, sagte jedoch noch nichts. „Jedes Mal müssen wir morgens diese blöden Krater wieder zumachen die Kirishima verursacht, wenn er aus dem vierten Stock springt.“ Hanta stand nun auch bei ihnen, das Gesicht resigniert verzogen. „Die beiden machen das also regelmäßig?“ Kam die Frage sofort aus Akanes Mund, während sie wieder zu den beiden Jugendlichen schaute, welche vollkommen in ihrer eigenen Welt gefangen zu sein schienen. „Ab und an, wenn das Training nicht ausreicht, um die Aggressionen unserer Bakuhoe unter Kontrolle zu kriegen. Kiri ist wohl der einzige der dem Standhalten kann. Abgesehen von Midoriya-kun, aber der sieht nicht ein als Sandsack herhalten zu müssen.“ Dieses Mal sprach wieder Denki, bevor er sich noch einmal näher an Arisa heranschob, jedoch augenblicklich wieder wegrutschte als er dem Blick der Grünhaarigen begegnete. „Naja, auf jeden fall wird das noch ne Weile dauern. Ihr müsst ihr also nicht stehenbleiben.“ Damit verabschiedete wenigstens Hanta sich wieder, während der Blonde sich mit verschränkten Armen neben dem Fenster an die Wand lehnte.

So bekam er auch von dem Zusammenbruch des Explosionskindes nichts mit. Akane und Arisa hingegen konnten genau sehen wie der Blonde in die Knie ging und beinahe in sich zusammenfiel.

Der Kommentar der Dunkelhaarigen dazu ließ die Heldenanwärterin schmunzeln. Die beiden würden schon irgendwie zusammenpassen, doch bezweifelte Akane, dass Katsuki etwas anderes als siegen in seinem Kopf unterbringen konnte.

„Nah, da läuft nichts. Also ich weiß das Kiri weitestgehend Hetero ist? Zumindest lief da mal was mit Mina, soweit ich weiß. Und ich bin mir nicht sicher, ob Kacchan überhaupt weiß, was eine Beziehung ist.“
Lachend kratzte Denki sich am Hinterkopf und jaulte laut auf, als sich hinter ihm ein Mädchen positionierte, ihn fest am Ohr packte und hinter sich herzog. „Du drückst dich nicht vorm Aufräumen, Idiot!“

Lachend blickte die Grünhaarige Denki und Kyoka nach, bevor sei sich an ihre beste Freundin richtete. „Ich glaube, wir sollten die beiden in Ruhe lassen. Was auch immer da los ist, es geht uns nichts an.“ Einen letzten Blick richtete die Heldenanwärterin aus dem Fenster, erblickte noch, wie das Muskelshirt, welches der Rothaarige getragen hatte, ihm beinahe vom Oberkörper rutschte, bevor sie sich zu den Treppen richtete. Eine zarte Röte hatte sich auf ihren Wangen ausgebreitet. Goddamnit. Sie war doch keine 13. Energisch den Kopf schüttelnd stapfte Akane die Treppen zu ihrem Zimmer hoch und blieb im vierten Stockwerk stehen. „Mal schauen, ob ich die Nacht überlebe.“ Scherzend verabschiedete die Schülerin sich, schloss ihr Zimmer auf und ließ sich seufzend aufs Bett fallen. Langsam aber sicher kamen ihre Kopfschmerzen zurück, ihre Nase drückte unangenehm und eine nervige Hitze hatte sich in ihren Wangen breitgemacht. Jetzt hatte ihre Freundin ihr echt diese blöden Flausen in den Kopf gesetzt. Schrecklich. Diese Gedanken musste sie wirklich ganz schnell wieder los werden, sonst würde sie damit mit fullspeed gegen die Wand rennen.

Erst nach einigen Minuten stillen Herumliegens hatte sie sich aufraffen können, um sich fertig zu machen. Bekleidet in ein Top und eine Boxershorts kuschelte sie sich unter ihre Bettdecke, wartete bis die grade eingeworfene Schmerztablette wirken würde und fiel irgendwann in einen unruhigen Schlaf.
I ain't gonna hide
these beautiful scars





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

but I would walk 500 miles

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and I would walk 500 more

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Izuku
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyDo 19 Nov 2020, 23:25


Eijiro Kirishima
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Der Zustand seines Freundes war als besorgniserregend zu beschreiben, doch er wollte ihm jegliche mitleidigende Blicke ersparen - Eijiro wusste nur zu gut, dass sein Gegenüber in diesem Moment alles andere gebrauchen konnte als jemand, der ihm nur Bedauern entgegenbrachte. Er brauchte niemanden, der ihn daran erinnerte - dass er wie ein jämmerlicher Haufen aussah, wusste Katsuki vermutlich am besten selbst.
Der Rotschopf hatte das Gefühl, als würde den Blonden mehr als nur das beschäftigen, was er ihm mitgeteilt hatte, doch er hatte den Anstand, diesbezüglich seine Klappe zu halten. Davon einmal abgesehen, dass er nicht unbedingt die Art von Person war, die sich in die tiefste Privatsphäre anderer einmischte, hatte er bei Denki schon zugenüge sehen, in was eine zu große Neugier enden konnte. Wenn Katsuki der Meinung war, dass er etwas wissen musste, würde er es ihm schon auf seine eigene Art und Weise irgendwann mitteilen. Und bis dahin würde Eijiro warten.

Freude funkelte in seinen roten Augen, als er beobachtete, wie der Blonde sich sogleich wieder erhob und ihm die übliche Herablassung zeigte, die er von ihm gewohnt war - und über die er heutzutage nur noch grinsen konnte. Als einer der wenigen aus der Klasse kam er unbesorgt mit der Art des Explosionsanwenders klar und ließ sich davon keineswegs einschüchtern.

»Und da ist unser Bakubro wieder - wie er leibt und lebt«, witzelte er, als er die liebliche Bezeichnung "Stachelbirne" vernahm.
Auch Eijiro richtete sich langsam auf und streckte sich ausgiebig. Dass seine Kleidung nur nach Fetzen ihrer selbst waren, war ihm ziemlich egal: nicht, über das es sich zu jammern lohnte. Das Einzige, was er nun nach der Hitze des Kampfes verstärkt spürte, war die Kälte, die die winterliche Nacht mit sich brachte, doch auch dies störte den Rotschopf vermutlich weniger als manch andere. Er war noch nie besonders termperaturempfindlich gewesen und war der Ansicht, dass es doch auf seine eigene Art männlich war, der Kälte, ohne mit der Wimper zu zucken, standhalten zu können. Aus diesem Grund hatte er es auch nicht sonderlich für nötig gehalten, sein Heldenkostüm über die Winterzeit anpassen zu lassen.

Auf was Katsuki jedoch anschließend mit der erneuten Erwähnung des Wortes "Date" bezwecken oder gar meinen konnte, war ihm ein völliges Rätsel. Dementsprechend verdutzt hatte Eijiro ihn nur angeblinzelt, um sich noch einmal mit einem nachdneklichen Gesichtsausdruck Gedanken über seine Gespräche mit seinen beiden neuen Klassenkameraden zu machen. »Jetzt, wo du es erwähnst, habe ich tatsächlich nur Akane eingeladen«, meinte er langsam und legte die Hand an sein Kinn. »Aber wie gesagt, ich hab kein Problem damit, wenn du mitkommst.« Dass Akane etwas dagegen haben könnte, kam ihm in diesem Moment nicht wirklich in den Sinn.

Für seinen Freund schien das Gespräch jedoch ein Ende gefunden zu haben - und zu Eijiros Zufriedenheit wirkte er auch ein enig entspannter als es zuvor der Fall gewesen war. Mit Hilfe seines Quirks feuerte der Blonde sich in die Höhe zurück auf die Balkonterrasse seines eigenen Zimmers, von wo er ihm nur kurz darauf seine Jacke zuwarf.
»Danke, Bro!«, rief der Verhärtungsanwender mit seinem üblichen Haifischgrinsen zu ihm hoch, während er die Jacke locker mit einer Hand auffing und über die Schulter warf. Auf die Idee, dass er sie eventuell anziehen sollte, kam er nicht. »Aber überleg's dir! Wir würden vermutlich am Sonntagmittag was essengehen!«
Er war sich nicht sicher, ob Katsuki ihn noch wirklich hören konnte, denn Eijiro nahm an, dass er nicht nur das Fenster geschlossen, sondern auch wieder die Musik angeschmissen hatte. Der Rotschopf machte sich jedoch nichts daraus und betrat stattdessen gutgelaunt das Wohnheim... wo Tenya ihn bereits mit mürrischer Miene und fuchtelnden Armen erwartete.

»Ich bin dir ja sehr dankbar, dass du dich Bakugo-kun angenommen hast. Ich würde dich jedoch bitten, dass du das nächste Mal eine weniger aggressive Lösungsmethode suchst, um ihn zu Ruhe zu bringen«, begann Tenya auch schon mit seiner Schimpftirade, die Eijiro nur lächelnd abwinkte. Beschwichtigend legte er seine Hand auf die Schulter des Klassensprechers, ehe er an ihm vorbeilief, um den anderen bei den letzten Aufräumarbeiten zu helfen und anschließend selbst auf sein Zimmer zu verschwinden.

Aktuelle Zeit: Montag, 11. Januar | 20:08 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Katsuki Bakugo







Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Manch einer hätte doch vermuten können, dass ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Kampf und den beiden fantastischen Quirks lag, die die beiden zu ihrem Besten gaben.  Insbesondere, wo sie inzwischen der Heldenfakultät angehörte, was seit jeher ihr  größter Traum gewesen war - nun neben des Wunsches, nach Herzenslust zu essen, ohne dass sie letztlich wie ein Ball durch die Gegend rollte. Doch dem war nicht so. Natürlich nicht.
Anstelle ihres inneren Heldens schlug die Mädchenantenne aus, die sie dazu verleitete, einerseits mit einem fast schon zufriedenen Ausdruck die Konturen der Muskeln der beiden nachzuziehen, und anderseits sich bereits Szenarien ausmalte, in denen Bakugo und Kirishima zu einer glücklichen Beziehung fanden. Stimmte etwas mit ihr nicht? Natürlich nicht, aber das hatte sie auch nie bestreitet. Und solange niemand in ihren Kopf schauen konnte, war ja alles gut, nicht wa-

»Oho, aber du scheinst ja doch nicht so abgeneigt von unserem Hitzkopf zu sein.«

Nun ja, vielleicht wäre alles gut, wenn es ihre allerliebste Akane nicht gäbe. Aber dafür war ihre beste Freundin ja ihre beste Freundin - um Gedanken zu erschnüffeln, die sie am liebsten als Geheimnis mit ins Grab genommen hätte.
»Ich weiß nicht, wovon du sprichst«, entgegnete Arisa ihr betont langsam und harmlos, um einen gleichgültigen Ton zu bewahren, ohne den Blick vom Fenster zu wenden. Eine gute Lügnerin war sie gewiss noch nie gewesen - und sie wusste, dass sie es eigentlich bei Akane gar nicht erst zu versuchen brauchte. Dennoch ließ ihr kleiner Stolz es nicht zu, dass sie ihr auch nur ansatzweise eine ehrliche oder gar ernste Antwort gab.

Erst als Sero und Kaminari zu ihnen stießen, schaute Arisa endlich auf, um den kleinen Wortwechsel zwischen ihnen zu verfolgen - zumal die Auseinandersetzung vor dem Fenster langsam an Reiz verlor, weil sie das Gespräch der beiden Kämpfenden nicht belauschen konnte. Dass Denki dabei eventuell ein klein wenig zu nah an sie herantrat, realisierte sie erst gar nicht - und so ging auch der mahnende, scharfe Blick Akanes an ihr vorbei. Die hellste Leuchte in zwischenmenschlichen Interaktionen und dem Zwischen-Den-Zeilen-Lesen war sie noch nie gewesen; sie war eher das, was man wohl als book smart bezeichnete.
»Bakuhoe, hmm?«, wiederholte die Dunkelhaarige mit einem Anflug eines Lächelns auf ihren Lippen. »Schöne Namen habt ihr euch da überlegt. Aber gut zu wissen, dass so etwas öfter vorkommen kann - ist auch eine schöne Abendunterhaltung.«
Tatsächlich fand sie die gesamte Situation doch in irgendeiner Weise sehr unterhaltsam und sie würde sich gewiss nicht damit zurückhalten, Kirishima - wenn es sich ergab - einmal abzufangen und auszufragen, was denn da eigentlich geschehen war.

Als Denki jedoch damit fortfuhr, ihnen zu erzählen, dass der gute Kirishima mit dem süßen Hundeblick und dem riesigen, ansteckenden Haifischgrinsen, den Arisa bereits mit Akane am Traueraltar stehen sah, anscheinend einst eine Beziehung mit Mina geführt haben sollte, konnte sie nicht anders, als verblüfft die Augen aufzureißen. Kurz riskierte sie einen Seitenblick auf die Grünhaarige, um zu sehen, ob sie irgendeine Reaktion auf die Nachricht zeigte, doch Arisa wurde bitter enttäuscht.
Sie war so kurz davor gewesen, Denki am Kragen zu packen und zurückzuziehen, als Kyoka kam und ihn wieder für sich - oder besser gesagt dem Aufräumen - beschlagnahmte, damit er ihr mehr von der "dunklen" Vergangenheit Kirishimas erzählen konnte, doch sie hatte noch genug Anstand, sich zusammenzureißen.
Also... warte... aber. Es fiel ihr schwer, einen gescheiten Gedanken zu fassen. Es irritierte sie, dass es Mina gewesen war, mit der er allem Anschein eine Beziehung geführt haben sollte. Ihr war auch aufgefallen, dass die beiden sich gut verstanden - aber verstanden sie sich nicht etwas zu gut dafür, dass sie einst mal zusammen gewesen waren? Und war es nicht suspekt, dass Mina diejenige war, die als Erstes ganz aus dem Häuschen reagiert hatte, als es darum ging, dass der Rotschopf möglicherweise ein Auge auf Akane geworfen hatte?

Arisa war definitiv zu müde für solche Gedanken und so war sie froh, als Akane meinte, dass sie die beiden in Ruhe lassen sollten. Wortlos folgte sie ihr die Treppen nach oben und wünschte ihr noch ein wenig neben der Spur eine gute Nacht, als ihre Wege sich im vierten Stockwerk trennten.
Mit jeder Treppenstufe spürte sie die Schwere in ihren Beinen und sie war kurz davor gewesen, beim Zähneputzen einfach am Waschbecken einzuschlafen. Als sie sich endlich wieder in ihrem Zimmer befand und sich mit einem Jauchzen auf ihr Bett schmiss, sog sie erst einmal den vertrauten Geruch ihrer Bettwäsche in sich auf und genoss die Stille, die sie umgab, in vollen Zügen.
Der Schlaf kam schneller als sie erwartet und wie ein Baby verabschiedete sich ihr Geist ins Reich der Träume.


~ Zeitsprung: 17. Januar | 11:27 Uhr ~


Die Woche verging fast wie im Flug und sie musste sagen: Sie hatte noch nie so viele Schmerzen in ihrem Leben und noch nie so wenige Probleme damit gehabt, abends ins Bett zu fallen und einzuschlafen. Nach jedem Morgen pochte ihr Kopf  von all dem Wissen, das man ihr ins das Gehirn zu prügeln versuchte, und nach jedem Nachmittag spürte sie Muskelkatern an Stellen, von denen sie noch nicht einmal wusste, dass sie dort Muskeln besaß.
Von dem Unterricht einmal abgesehen, in dem Arisa absolut vereinsamte aufgrund ihres fehlenden Sitznachbarns, verging die Zeit vergleichsweise ereignislos. Am Abend saßen sie oftmals mit ihren Klassenkameraden zusammen, tranken Tee, aßen Kuchen, unterhielten sich - oder besser gesagt, man erzählte Akane und ihr all die Dinge, die sich immer einmal wieder so in der 1-A abspielten. Darin inbegriffen eine Vielzahl von Kämpfen und Regelbrüchen und anderen Dingen, in denen jedes Mal Midoriya und Bakugo oder - wie so meist - beide gleichzeitig involviert waren.
Apropos, Bakugo. Er hatte die letzten Tage seine Taktik geändert und tat sein Bestes, um so zu tun, als würden weder Akane noch sie existieren. Nicht, dass Arisa da etwas dagegen hätte - es war auf jedenfall entspannter für sie alle und war ein Grund weniger, der ihre Stimmung versauen konnte.
Immer wieder - wenn sie die Kraft dazu hatte und sich die Gelegenheit dazu ergab - hatte sie Kirishima und seinen Umgang mit anderen beobachtet - manch einer würde es vielleicht stalken nennen -, um zu analysieren, ob er Mina oder Akane anders behandelte. Allzu viel Interaktionen zwischen diesem Gespann hatten sich jedoch zu ihrer Enttäuschung nicht ergeben und sie wollte ihrer Freundin auch damit nicht auf die Nerven fallen.

Eigentlich war der Sonntag auch dazu gedacht gewesen, die ersten Zusatztrainingsstunden mit All Might durchzuführen, doch Herr Aizawa hatte sie am Samstagabend noch aufgesucht, um ihnen mitzuteilen, dass All Might sich eine Erkältung zugezogen und Herr Aizawa selbst schlichtweg und ergreifend keinen Bock hatte, seine Idioten an Schüler noch ein siebtes Mal in dieser Woche zu sehen, weshalb er auch nicht als Vertretung einspringen würde.

So oder so war heute jedoch der glorreiche, wundervolle Tag, an dem Kirishima und Akane ihr gemeinsames Date Essen haben würden. Man hatte sie freundlicherweise gefragt, ob sie mitkommen wollte, und sie hat freundlich, aber bestimmt abgelehnt (mit der Ausrede, sie wolle einen Tag für sich haben). Gerne hätte sie die Grünhaarige mit Nachrichten zugespammt und gefragt, wohin sie gingen, was sie machten und wie sie sich fühlte, aber... möglicherweise war sie gestern früh ins Bett gefallen und an diesem Tag erst um 11 Uhr aufgestanden. Ups.
Arisa hatte Akane aus diesem Grund nach dem Aufwachen nur eine kurze Nachricht geschickt, in dem sie ihr viel Spaß wünschte, und hatte sich wenigstens halbwegs fertiggemacht, um einen kleinen Spazeirgang zu unternehmen - und um zu vermeiden, wieder einzuschlafen.
Als die Dunkelhaarige durch das Wohnheim schritt, war es  zur Abwechslung einmal ungewöhnlich still und im Wohnzimmer selbst hatten sich nur Tokoyami und Shoji aufgehalten, denen sie nur lächelnd zugewunken hatte, ehe sie ins Freie getreten war. Alles an diesem Tag schrie danach, dass Akanes Nicht-Date nur gut werden konnte.
Ein strahlend blauer Winterhimmel begrüßte Arisa und leise knirschte die dünne Schneeschicht unter ihren schwarzen Stiefeln, während sie eine Runde um das Wohnheim drehte. Unter ihrem beigen Wintermantel trug sie nur einen einen einfaches, dunkelrotes Strickpullikleid sowie schwarze Strumpfhosen.
     
Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 11:27 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyFr 20 Nov 2020, 21:26


Akane Rinko
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Sonntag 17. Jan - 11:50 Uhr

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Akane hatte geschlafen wie ein Stein. Auch, wenn sie die Angst gehabt hatte, die Schmerzen würden sie wachhalten war sie wenige Minuten nachdem sie sich in ihre Decke gekuschelt hatte, bereits eingeschlafen. Zum Glück wurde ihr am nächsten Morgen, noch vor dem Unterricht die Nase gerichtet, wodurch wenigstens diese Schmerzen weniger wurden. Doch hatte die Grünhaarige die Heldenabteilung gnadenlos unterschätzt. Das Training war hart. Richtig hart. Und mit schmerzenden Muskeln auf den Unterricht zu achten war nicht leicht. Zum Glück war der Schülerin eine verdammt gute Auffassungsgabe in den Schoß gelegt worden, sonst hätte sie wohl ziemlich schnell den Anschluss verloren.

Zu ihrer Verwunderung wurde sie von ihrem blonden Sitznachbarn konsequent ignoriert, kein einziger blöder Spruch kam über seine zusammengekniffenen Lippen, während er beinahe störrisch nach vorne Schaute. Dadurch bekam sie aber auch von den Jungs, welche immer irgendwie um den Hitzkopf herum scharwenzelten kaum etwas mit. In den Pausen saß sie bei Mina, Ari und Kyoka und kam irgendwie nicht darum herum die Anwesenheit der Kerle ein wenig zu vermissen. Rein weiblicher Kontakt wurde ihr auf Dauer irgendwann zu langweilig, nicht dass die Mädchen in dieser Klasse langweilig waren. Absolut nicht, doch war Akanes Freundeskreis immer eher in die maskuline Richtung tendiert -abgesehen von Arisa natürlich.

Aber wirklich viel Zeit um sich darüber den Kopf zu zerbrechen hatte die Grünhaarige eigentlich sowieso nicht, viel mehr war sie die meiste Zeit damit beschäftigt nicht an den Fieberschüben, welche sie bestimmt mehrfach am Tag einholten zu verrecken. Sie war es nicht gewohnt ihren Quirk so häufig und intensiv zu nutzen und da Herr Aizawa nun darauf bestand mit ihnen reines Quirk-Training zu machen endete es meist damit, dass Akane am Ende ausversehen irgendetwas in Brand setzte, einfach umfiel, Krampfanfälle bekam oder sich durch die hohe Körpertemperatur übergab. Alles in allem. Die erste Woche war nicht sonderlich angenehm für die Schülerin gewesen.

Dadurch zogen auch die Abende immer wie im Wahn an ihr vorbei, meist erinnerte sie sich am Morgen schon nicht mehr an den vergangenen Abend, geschweige denn daran wie genau sie ins Bett gekommen war. Ihr Zustand hatte sie bis in den Freitag hinein nicht verbessert, viel mehr hatte sie wieder einmal keuchend außerhalb der Halle gekauert, Hitze stieg ihr gefährlich in den Kopf und hustend versuchte sie irgendwie ihren Atem zu kontrollieren. Zum ersten Mal in ihrem Leben verfluchte sie ihren Quirk und die Nebenwirkungen so intensiv wie in diesem Moment. Es hatte sich herauskristallisiert, dass ihr Körper warme Temperaturen bedeutend weniger gut verarbeiten konnte als Kalte, sodass ihr Training seit Tagen darin bestand ihre eigene Hitzetoleranz zu erhöhen.

Auf jeden fall hatte sie vorgebeugt draußen gestanden, der Schnee, welcher mittlerweile Zentimeterdick auf dem Boden lag, schmolz schon lange bevor sie auch nur die Chance hatte sich an ihm abzukühlen. Auch die Umgebungstemperatur trug nicht wirklich zum Wohlergehen der Schülerin bei, während ihr Körper sichtlich in der verschneiten Umgebung dampfte. Da hatte sie das erste Mal seit Montag wieder mit Eijiro gesprochen, welcher ihr wohl besorgt gefolgt war. Nachdem sie ihn angefaucht hatte die Finger von ihr zu lassen, wenn er sie behalten wollte – ihre Haut hätte ihn wohl verbrannt – hatte er sie unsicher an ihr Essen am Sonntag erinnert und sie gefragt, ob sie sich überhaupt dazu in der Lage fühlte. Doch so wie Akane nun mal war, hatte sie nur schwach abgewunken, etwas von „wird schon gehen“ gemurmelt und sich ein Lächeln erzwungen. Zumindest war sie zu dem Zeitpunkt noch der Überzeugung gewesen, dass es irgendwie gehen würde. Und im Endeffekt war es ihre Rettung, dass All Might am Wochenende Krank geworden war. Denn am Sonntag Früh zu trainieren und danach Essen zu gehen hätte sie wohl kaum überstanden.

Aber nachdem sie am Samstagabend ziemlich Früh halbtot ins Bett gefallen war, ging es ihr am Sonntagvormittag bedeutend besser. In weiser Voraussicht hatte sie das Frühstück geschwänzt und saß nun nachdenklich auf ihrem Bett, den Blick zu ihrem Kleiderschrank gerichtet. Sie wollte lediglich irgendwo nen Burger essen gehen. Das war kein Date verdammt, wieso machte sie sich denn so viele Gedanken darum? Arisa und Mina verfluchend vergrub sie das Gesicht in den Händen und atmete hörbar aus. Die beiden hatten ihr doch wirklich bescheuerte Flausen in den Kopf gesetzt. Sie hatte noch eine halbe Stunde und hatte es erst geschafft zu Duschen. Sie war weder fertig angezogen noch geschminkt, was die Grünhaarige irgendwie in Zeitdruck geraten ließ. Dabei hatte Ari ihr doch schon viel spaß gewünscht.

„wth soll ich anziehen?!“

Tippte sie in ihr Handy, schickte die Nachricht an Arisa ab und seufzte noch einmal tief. Dann richtete sie sich knurrend auf, schüttelte genervt den Kopf und zog eine einfache zerrissene schwarze Jeans aus dem Schrank, zog diese über und kombinierte dazu ein schwarzes enges Croptop. Darüber eine ihrer Jeansjacken. Ganz einfach. Es war nur ein Treffen, keine Verabredung oder sonstiges. Wieso sollte sie also nicht gehen wie jeden anderen Tag auch?

Schnell schminkte sie sich noch, zumindest so ein bisschen. Concealer, neutraler Lidschatten, Eyeliner, Augenbrauen, Lippenstift. Wie immer. Nichts Besonderes. Zum Schluss legte sie sich noch ihren Schmuck an, fummelte irgendwie ihr Halsband fest und schlüpfte in ihre Boots, bevor sie ihre Handtasche schnappte und mit schnellen Schritten die Treppen herunterpolterte. Ihre Haare hatte sie einfach gewellt über ihren Rücken fallen lassen, was sollte sie auch sonst in der Zeit, die ihr blieb, schon damit tun? Der Gemeinschaftsraum war beinahe leer, lediglich vereinzelte Schüler gingen wohl den Schulaufgaben zu morgen nach. Damit musste die Grünhaarige sich am Abend bestimmt auch noch beschäftigten. Uff.

Mit einer flüssigen Bewegung zog sie sich die Winterjacke über, schloss die Tür hinter sich und lehnte sich gegen die Balken der Veranda. Schon von Weitem konnte sie den Körper ihrer besten Freundin erkennen, welche wohl kurz vor ihr ins Freie getreten sein musste. „Ari-Chan!“ Lachte Akane laut und winkte ihr freudig zu. Das Wetter war – dafür, dass tiefster Winter war – wirklich gut, auch wenn der Wind, welcher durch ihr Haar wehte ihr eine unangenehme Gänsehaut verpasste. Sie hatte noch ein paar Minuten, bevor der Rothaarige auftauchen würde, weshalb sie die Beine in die Hand nahm und der dunkelhaairgen hinter lief. „Du bist aber früh wach für nen Sonntag.“ Grinste die Heldenanwärterin und zwinkerte frech, bevor sie sich die schmerzenden Oberschenkel rieb. „Sag mal, tun deine Beine auch so weh?“ Ein wenig wehleidig grinste Akane die kleinere an und versenkte ihre Hände in den Taschen ihrer Jacke. Allgemein hatte sie einen ausgewachsenen Muskelkater in ihrem ganzen Körper, was sie ein wenig steif und ungelenk laufen ließ, doch brachte sie dieser Umstand nicht davon ab einen leckeren Burger zu verputzen. Natürlich nicht.

Während sie also weiter auf Eijiro wartete, mit welchem sie sich vor dem Wohnheim verabredet hatte genoss sie es auch mal einige Minuten mit Arisa allein zu sein, denn die letzten Tage waren sie immer nur als Gruppe unterwegs gewesen und um Abends noch gemeinsam irgendetwas zu machen... dafür waren sie beide konstant zu Müde gewesen.
I ain't gonna hide
these beautiful scars

Outfit:
 






Yuga Aoyama
NPC-Action
Can't stop twinkling
Sonntag 17. Jan - 11:50 Uhr

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Der Blonde war am Samstag, wie immer früh ins Bett gegangen, um am Sonntag wie die Sonne selbst strahlend aus seinem schimmerndem Bett zu steigen. In jedem Spiegel hatte er sich einige Momente angeschaut, bevor er tänzelnd seinen Weg in Richtung des Waschraums eingeschlagen hatte. Yuga war niemand, der gerne früh aufstand, immerhin brauchte er ja seinen Schönheitsschlaf. Und dieser war in der vergangenen Woche viel viel zu kurz gekommen. Es war ja wirklich aufgeregt, wenn neue Schüler in die Klasse kamen, aber die ganze Aufregung war gar nicht gut für die Balance seines Geistes gewesen. Und wer innerlich unausgeglichen war, konnte auch äußerlich nicht schön sein!

Dazu trug auch das Quirk-Training von Herrn Aizawa bei, aber langsam wurden die Rückkopplungen seines Nabel-Lasers weniger und weniger! Sein Magen schien sich langsam wirklich abzuhärten, was an sich ja eine gute Nachricht war. Wenn bloß die Müdigkeit nicht wäre. Er konnte es sich nicht leisten so früh schon Falten zu kriegen! Immerhin war seine Schönheit seine beste Eigenschaft.

Summend sprang Aoyama unter die Dusche, föhnte sich singend die Haare und dachte dabei weiter über die vergangene Woche nach. Er wusste noch nicht so Recht was er von Akane und Arisa halten sollte, immerhin war sein Kontakt mit ihnen bisher kaum vorhanden gewesen, doch schienen sie sich schnell in die neue Umgebung einzufinden. Vielleicht könnten sie ja mal gemeinsam einen Wellnesstag verbringen! Zufrieden mit dem Gedanken und sich selbst kehrte der Schönling in seine Gemächer zurück, hüllte sich in einen flauschigen weißen Bademantel und setzte sich an seinen Tisch um seine Haare zu machen. Heute stand für den Blonden nicht wirklich etwas Produktives auf dem Plan, außer, dass er am Abend mit Momo zusammen kochen musste.

Mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt mit den anderen zu essen, auch wenn es einige Zeit in Anspruch genommen hatte. Er fühlte sich nicht mehr unwohl und ungewollt unter den anderen, auch wenn seine Existenz allein natürlich schon eine Bereicherung für die Klasse war. Mehr oder weniger. Denn auch, wenn das Selbstbewusstsein von Yuga ziemlich groß war, wusste er doch darum, dass er zu den schlechteren Schülern der Heldenklasse zählte. Er war aber auch kein guter Lerner, war er nie gewesen. Und, dass er Probleme mit seinem Quirk hatte, war auch kein Geheimnis. Dafür hielt er sich tatsächlich ziemlich gut!

Als Yuga irgendwann fertig war und die Treppen herunterschritt war es bestimmt schon nach 11. Zumindest war das Wohnheim noch ziemlich still, wobei ihm aufgefallen war, dass einige der Jungs bereits zum Morgentraining aufgebrochen waren. Aus dem Fenster im Treppenhaus konnte er Izuku irgendwelche Tritttechniken üben sehen und in weiterer Entfernung konnte man immer mal wieder eindrucksvolle Rauchwolken erkennen, welche entweder von Shoto oder Katsuki stammen mussten. Aber der Schüler hatte wirklich keine Lust darauf auch noch an seinem einzigen freien Tag trainieren zu müssen. Einfach mal nichts zu tun konnte wirklich angenehm sein!

Entspannt hatte er sich an den Tisch gesetzt, konnte vor sich grade noch die dunkelhaarige Neue aus der Tür herauslaufen sehen, bevor er sich seinem Handspiegel widmete und in ihm die Tiefen seines Gesichts ergründete. Er sollte wirklich mal wieder eine Maske auflegen und sich die Augenbrauen machen. Er sah wirklich schrecklich aus – zumindest für seine Verhältnisse -.

Nur kurz darauf polterte Akane die Treppe herunter, beachtete ihn, Fumikage und Mezo gar nicht und schmiss die Tür hinter sich ins Schloss. Nebenbei hatte er von der Verabredung von ihr und Eijiro erfahren, wobei er mindestens genauso interessiert an deren Ausgang war wie Mina, welche ihm einen ganzen Abend in den Ohren gehangen hatte, dass sie ihren Ex-Freund mal wieder richtig glücklich erleben wollte. Nicht, dass Aoyama sich ernsthaft dafür interessierte, ob der Rothaarige nun eine Beziehung führen sollte oder nicht, Klatsch und Tratsch waren genau sein Gebiet, weswegen er jede Regung in diese Richtung genau im Auge behielt. Er musste ja informiert sein! Außerdem war ihm auch eine seltsame Schwingung zwischen Arisa und dem ungehobelten Explosionskerl aufgefallen. Nichts Offensichtliches, immerhin schienen die beiden sich nicht wirklich ausstehen zu können, doch roch er manchmal Dinge die noch in weiter Zukunft lagen. Und die beiden würden schon gut zusammen aussehen. Das war immerhin das wichtigste!




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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptySo 22 Nov 2020, 02:21


Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Tief vergrub sie ihre Hände in die Taschen ihrer Manteltaschen und verfluchte sich dafür, dass sie keine Handschuhe mitgenommen hatte. Einerlei, wie schön das Wetter zu wirken schien, die Temperaturen erreichten mit jedem Tag gefühlt eine neue Rekordtiefe - jedenfalls kam es Arisa so vor, doch sie war im Jammern sowieso eine ganz große Klasse. So hatte sie jedoch ihr Handy schnell zur Hand, als sie die Vibration wahrnahm, und ein Schmunzeln schlich sich auf ihr Gesicht, als sie die Nachricht ihrer Freundin in der Vorschau auf ihrem Sperrbildschirm las.
Und da soll ihr einer doch bitte ernsthaft verkaufen, dass keiner der Beteiligten das heutige gemeinsame Essen als Date ansah. Natürlich konnte es sein, dass Arisa sich nur ein reines Hirngespinste zusammenreimte, aber träumen durfte man ja noch, nicht wahr? Zudem würde sie ihrer Freundin auch nur das Beste wünschen - und obgleich Kirishima vielleicht nicht ihre erste Wahl wäre, gaben die beiden ein durchaus reizvolles Bild ab.
Die Dunkelhaarige ließ sich mit dem Antworten Zeit - zum Einen, weil sie selbst nicht die Beste darin war, Ratschläge in solchen Dingen zu geben (ihr und Akanes Geschmack gingen da vermutlich ein wenig auseinander), und zum anderen, weil sie gespannt war, was ihre Freundin wohl als angemessen genug für ein Nicht-Date ansehen würde.
Da sie sie jedoch auch nicht ignorieren wollte, schickte sie nach einigen Minuten eine absolut nicht ernstgemeinte Nachricht zurück, bei der sie wusste, dass Akane vermutlich nur die Augen verdrehen würde.
»Ich bin ja immer ein Fan von einem Hauch von nichts - und Kiri bestimmt ebenfalls.«

Arisa strich sich die Haare hinter das Ohr und lächelte zufrieden, während sie auf Senden klickte. Sie fühlte sich wie das »My job here is done«-Meme - ein Gedanke, der sie instinktiv dazu verleitete, die nächstbeste Anwendung auf ihrem Handy zu öffnen und wie ein kleiner Zombie durchzuscrollen. Ob sie ein Handyproblem hatte? Absolut. Vielleicht ein ganz kleines bisschen.
Sie wusste nicht ganz, wie lange sie dastand - erst, als ihre Finger langsam taub von der Kälte wurden, steckte sie das elektronische Teufelsgerät wieder in ihre Manteltasche und ließ ihren Blick durch die Gegend schweifen. Der Schnee der gestrigen Nacht verlieh dem Campus eine solch winterliche Atmosphäre und mit jedem Atemzug beobachtete sie wie ein kleines Kind die aufsteigende Wolke. Manchmal war es viel zu einfach, ihr mit wenigen Banalitäten eine Freude zu machen.

Überrascht blickte die Dunkelhaarige auf, als sie ihren Namen verlah, und ein Strahlen legte sich über ihr Gesicht, als sie Akane erspähte, die auf sie zukam.
»Naaa, Akane-chan«, rief Arisa fröhlich  und ihre Mundwinkeln zuckten leicht, als sie die nächste Aussage vernahm. Mit gespielter Empörung stemmte sie die Hände in die Hüfte und legte den Kopf leicht zur Seite, dass ihre Haaresträhnen wieder nach vorne fielen - die Menge an Haar war nun auch einfach nicht zu bändigen. »Jetzt, wo wir ein Teil der Heldenklasse sind, bin ich ein ganz neuer Mensch, liebe Akane-chan. Da wird nicht mehr bis in den Nachmittag geschlafen!« Nun ja, wenn sie ehrlich war, gab sie sich selbst maximal einen Monat, bis sie sich (hoffentlich) an das Pensum an Anstrengung unter der Woche gewöhnt hatte, sodass sie ohne Schwierigkeiten ihren Schlafrhythmus wieder zerstören könnte.

»Beine?«, prustete Arisa los, als die Grünhaarige auf die vergangene Woche anspielte. »Ich hab ja das Gefühl, mein ganzer Körper ist gegen mich - wenn dir nur die Beine wehtun, dann möchte ich liebend gerne mit dir tauschen.« Auch wenn sie jede Stunde in der neuen Klasse genoss und das Wissen mit Interesse in sich aufsog, hatte sie das Gefühl - insbesondere mit dem zukünftigen Spezialtraining in Aussicht - in nahe Zukunft einfach ins Gras zu beißen, weil ihr Körper es nicht mitmachten würde.

»Du siehst übrigens gut aus«, meinte sie schließlich noch in eineem warmen Ton, nachdem sie ihren Gegenüber ein wenig näher gemustert hatte. Akane hatte es keineswegs übertrieben - schade eigentlich, gerne hätte die Dunkelhaarige sie aufgezogen - und doch zeigte sie sich mit ihrem Outfit und ihrem Make-Up von ihrer besten Seite.
Eine Seite, die Arisa hingegen, die gefühlt einfach nur vom Bett auf die Straße gefallen war, zwar wie die letzte Bettlerin erschienen ließ, doch wie dem auch sei. Es war nicht in ihrem Interesse gewesen, so "früh" bereits sozial aktiv zu sein, weshalb das Tages-Make-Up durchaus auf den Nachmittag verschoben werden konnte.

»So gut, dass ich mir doch fast schon wünsche, statt Kirishima-kun mit dir essen gehen zu dürfen«, witzelte Arisa und schalkhaft funkelten ihre Augen.
Dass der besagte Rotschopf im selben Augenblick sich hinter ihr befand und mit einem Schritt neben sie trat, hatte sie nicht wissen können - und dementsprechend erschrocken zuckte sie zusammen, als er sich zu Wort meldete, »Das Angebot steht noch - du kannst uns gerne begleiten.« Wie so oft hatte er ein breites Grinsen auf dem Gesicht und seine gute Laune floss augenblicklich in die Atmosphäre ein. »Hi ihr beiden übrigens!«
»Dass du dich so an uns heranschleichst, Mensch, aber guten Morgen, Kirishima-kun!«, lachte Arisa, nachdem sie sich vom ersten Schrecken erholt hatte, und winkte schließlich ab. »Und nein, ich brauch wirklich mal einen ruhigen Tag. Euch aber viel Spaß - schickt mir Bilder vom Essen, ja?«
Nun, wo der Held des Tages auf die Bühne getreten war, wollte sie natürlich nicht das fünfte Rad am Wagen sein und den beiden ihre wohlverdiente Zweisamkeit lassen - je schneller sie sich also verzog, desto besser. Folglich ließ sie Akane auch keine Zeit, irgendwelche Einwände oder ähnliches zu erheben, und machte stattdessen auf dem Absatz kehrt.

Das Tempo, mit dem sie sich von den beiden entfernte, war jedoch gerade einmal eine Spur schneller als das einer Schnecke. Schließlich wollte sie noch so viel  von der Konversation der beiden mitbekommen wie möglich.  Sie hörte Kirishimas Abschiedsworte noch, bevor dieser sich zu ihrer Freude wieder an Akane zu wenden schien.
»Also ich würde zu 'ner Fast-Food-Kette nicht weit von hier gehen, wenn dir das recht ist«, meinte er. »Sind nur zwei Blöcke von hier entfernt. Denki und ich gehen da eigentlich recht häufig hin. Nicht zu teuer und trotzdem gut. McDagoberts, falls du da schon einmal warst.«
Arisa hörte, wie er eine kurze Pause einlegte, bevor er in einem etwas nachdenklicherem  Ton fortfuhr, »Außer du hast eine andere gute Idee, wo wir hingehen könnten. Ich bin für alles offen.«

Hach, in Arisa schmolz innerlich etwas - und nur, weil er sich wenigstens noch die Mühe gab, Akane ebenfalls nach ihrer Meinung zu fragen. Fast wäre die geheime Lauscherin gegen den nächstbesten Baum gelaufen, wäre sie am Ende nicht noch haarscharf ausgewichen und um die Ecke gebogen, wo sie sich zusammenreißen musste, um nicht einen Blick zurückzuwerfen und wie eine Stalkerin hinter der Mauerwand zu stehen und die beiden anzustarren. Erst als sie einige Meter außer Hörweite war, fiel ihr ein, dass sie gar nicht darauf geachtet hatte, was Kirishima trug. Verdammt.
   
Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 12:07 Uhr
Ort: Außerhalb des Wohnheims
Angesprochen: Akane Rinko, Eijiro Kirishima








Denki Kaminari
» NPC Action | Idiots On A Mission «

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»Ich kann es nicht glauben, dass Kirishima-kun ein Date hat«, schluchzte Minoru neben ihm und biss an einem Taschentuch herum, um seinen Frust auszulassen. Die beiden hatten hinter einen der dichten Gestrüppe Unterschlupf gefunden und beobachtete nun aus einer sicheren Distanz ihren - oder vielmehr Denkis - Kumpel, wie er sich den beiden Neuen annäherte.
Davon einmal abgesehen, dass sie selbst neugierig darauf waren, wie das Essen verlaufen würde, wären sie vermutlich nicht von selbst auf die Idee gekommen, ihnen so hinterher zu spionieren - wäre es nicht Mina gewesen, die sie noch am Vorabend am Kragen gepackt und sie gezwungen gebeten hatte, einen Auge auf Rinko und Eijiro zu haben und ihr in Echtzeit immer die Geschehnisse per Textnachricht zu schildern. Die Pinkhäutige war einfach viel zu besessen mit möglichen juicy Storys und leider an diesem Sonntag gemeinsam mit Hanta zum Putzdienst verdonnert gewesen, weshalb sie nicht selbst losziehen konnte.

Und nun, da sie zum Einen Minas Zorn fürchteten und zum anderen sowieso nichts Besseres zu tun hatten, hatten sie sich wohl oder übel am frühen Morgen fertiggemacht, um ihnen nachzuschleichen.
»Wieso kriegt Kirishima-kun eigentlich immer die Mädchen ab?! Erst Mina-chan und jetzt Akane-chan, ich fass es nicht«, fuhr der lilahaarige Ballkopf frustriert vor und warf die Hände in die Höhe. »Und schau dir an, was er trägt! Schwarze Jogger, hellgelber Hoodie und eine absolut gammelige Jacke... Ich an seiner Stelle wäre im Anzug vor ihnen aufgetaucht und hätte ihnen den Handrücken zur Begrüßung geküsst!«
Tatsächlich hatte Eijiro sich sehr leger gehalten und wenn er ehrlich war, sah Denki nun auch keinen Grund, dass sein Kumpel es hätte anders machen sollen. »Sei still, Minoru-kun, sonst fliegen wir noch  auf«, zischte er dem Kleinen leise zu, während er durch eine Lücke im Gestrüpp wieder einen Blick auf die Dreier-Konstellation warf. »Außerdem verstehen wir so kein Wort von dem, was sie sagen.«
Er selbst hielt seine Stimme so leise wie möglich - schlimmer, als nur gefunden zu werden, war die Vorstellung, von Rinko gefunden zu werden. Er hatte sie nun einige Male erlebt und hatte schnell beschlossen, dass er sich nicht unbedingt mit ihr anlegen wollte.

Der Blonde sah der dunkelhaarigen Freundin von Rinko hinterher, wie sie sich davonmachte, und unterdrückte ein Seufzen. Als guter Kumpel hätte Kirishima ihn einladen und Aido überreden sollen, mit ihnen zu kommen. Je größer die Runde, desto besser, nicht wahr? Außerdem wäre es seine Chance gewesen, sich von seiner guten Seite zu zeigen - was im Heldentraining, wenn man es charmant ausdrücken wollte, nun nicht immer möglich gewesen war. Dass er in der vergangenen Woche einmal gegen Midoriya hatte antreten müssen und er binnen weniger als 10 Sekunden sich geschlagen geben musste, war nun nicht das Ehrenhafteste.
Aber wie dem auch sei. Er freute sich natürlich für Kirishima, der zu naiv war, um die Tragweite seiner Einladung zum Essen zu erkennen.

Es kamen nur Fetzen bei ihnen an, doch  Denki schnappte auf, wie sein Freund der Grünhaarigen verkündete, dass er sie zu McDagoberts nehmen wollte, und augenblicklich begann sein eigener Magen zu grummeln. Er selbst hatte das Frühstück verschlafen und hoffte nun, einen Tisch in der Nähe der beiden im Fastfood-Restaurant ergattern und selbst etwas zu sich nehmen zu können. Es würde ihn und Minoru auf jedenfall weniger verdächtigt wirken lassen - schließlich hätte es ja nur ein Zufall sein können, dass sie ebenfalls da waren, falls man sie bemerkte.
Denki konnte nicht hören, was Rinkos exakte Antwort war, doch nur wenig später schritten die beiden durch das Tor in Freie.

»Ihnen nach!«, hetzte Denki... grundlos, denn Minoru war auf seinen kleinen Beinen bereits nachgeschlichen. Die beiden konnten sich glücklich schätzen, dass an diesem Mittag recht viele Spaziergänger unterwegs waren, weshalb sie hofften, dass sie sich mit einem guten Sicherheitsabstand unter die Menge mischen können würden.
Lässig hatte Eijiro einige Meter vor ihnen die Arme wie so oft hinter dem Nacken verschränkt, während er ungeniert zu ihrer rechten Seite neben ihr herlief und dabei war, ihr von der provisorischen Heldenlizenzprüfung zu erzählen, bei der er sowie Denki selbst kurzzeitig zu unförmigen Klumpen verwandelt worden waren.
Es war eine Erinnerung, die der Blonde selbst nicht als besonders prickelnd, aber der Rotschopf schien es als witzig empfunden zu haben. Lachend hatte er die Erzählung zu seinem Besten gebracht.

Das einfache Gespräch der beiden wurde jedoch kurz unterbrochen, als ein beschäftigt aussehender Mann sich schnellen Schrittes durch die Menge quetschte und dabei nach feinster Ellenbogenart die Menschen rechts und links beiseite schob. So auch Eijiro, der den Alten nur verwundert anblickte, jedoch einen Schritt zur Seite trat, um ihn vorbeizulaufen - und dabei in seine Begleiterin hineinlief.
»Hast du das gesehen, Denki-kun, hast du das gesehen?!« Minorus Gesicht glich für einen Moment dem des Gemäldes Der Schrei. »Ihre Hände haben sich kurz gestreift, als Eijiro in sie hineingelaufen ist. Dieser Bastard!«
Oh ja, mit Minoru konnte es ein langer Nachmittag werden, auch wenn Denki seine Neidanfälle im Kern ein wenig nachvollziehen konnte.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 12:21 Uhr
Ort: In der Stadt
Angesprochen: Minoru Mineta









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptySo 22 Nov 2020, 14:39


Akane Rinko
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Obgleich das Gespräch mit Mina und Arisa ihr einige unpassende Gedankengänge eingepflanzt hatte, versuchte Akane wirklich entspannt zu bleiben. Immerhin war das alles wirklich keine große Sache und es im Endeffekt irgendwie zu übertreiben würde nur für sie alle unangenehm enden. Trotzdem tat das gelöste Gespräch mit ihrer Freundin wirklich gut, wobei sie aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskam, immerhin kannte die Grünhaarige ihren Gegenüber zu genüge und gab ihr noch ganze zwei Wochen, bis ihr Schlafrhythmus wieder beschissen wie eh und je war. Als sie in die Allgemeine Abteilung gekommen waren, hatte die Dunkehaarige es immerhin vier ganze Wochen ausgehalten am Wochenende vor 13 Uhr aufzustehen.

„Keine Sorge, mir tut auch alles weh.“
Beschwichtigend hob Akane die Hände, lachte dabei ausgelassen und wischte sich eine Reihe imaginärer Tränen aus dem Augenwinkel. „Ich glaube, wenn wir heute noch unser Sondertraining gehabt hätte, wäre ich verloren gewesen.“ Kurz blitzte Ernsthaftigkeit in ihrem Blick auf, bevor die Heldenanwärterin sich ein wenig rot um die Nasenspitze eine Hand an den Hinterkopf legte. Es war – zumindest primär – nicht wirklich ihre Intention gewesen besonders gut auszusehen oder so.

Natürlich nicht…

Es ging für sie darum authentisch zu sein und etwas bequemes anzuhaben, doch kam Akane nicht drum herum ein wenig unsicher zu Grinsen. Genau in dem Moment erkannte die Schülerin einen Rotschopf, welcher direkt hinter Arisa aus dem Gebäude kam und auf sie zusteuerte. Sich das Lachen verkneifend wartete die Grünhaarige ab, tat als hätte sie nichts gesehen und ließ Arisa munter weiterquatschen. Das Zusammenzucken war wirklich Gold wert.

Sofort fing sie an zu lachen, versenkte die Hände in den hinteren Taschen ihrer Jeans und lauschte dem kurzen Gespräch der beiden, den Kopf aufmerksam schief gelegt. Dann kam aber auch schon der Moment, an dem Arisa vorhatte sie zu verlassen, weswegen Akane noch einmal vorpreschte, ihre Arme um die Schultern der Kleineren legte und ihr neckend einen intensiven Hitzeimpuls durch den Körper jagte. Abgesehen davon, dass die dunkelhaarige sowieso IMMER fror, egal was sie trug und wie warm/kalt es draußen war zeigte sie ihr so, dass Akane den Wink mit dem ganzen verdammten Zaun durchaus mitbekommen hatte. „Wir reden später, nh?“ Murmelte die Grünhaarige irgendwo in das dunkle Haar ihrer Freundin, bevor sie sich verabschiedend an sie drückte.

Da holte die Stimme Eijiros sie wieder aus der kleinen Konversation, schmunzelnd drehte Akane sich ihrem Gesprächspartner zu und legte nachdenklich die Hand ans Kinn. Der Name von dem Laden kam ihr doch bekannt vor. Auf einmal ging ihr ein Licht auf und prustend hielt die Schülerin sich die Hand vor den Mund. „Du wirst es mir nicht glauben, aber meine Mum hat Jahrelang in dem Laden gearbeitet.“ Nur zu gerne erinnerte Akane sich an die Zeit, in der ihre Mutter noch in der Gastronomie tätig gewesen war, das war aber auch die Zeit gewesen, in der sie angefangen hatte Sport zu machen, um nicht Fett zu werden. „Da bin ich doch voll dabei.“

Grinsend setzte die Grünhaarige sich in Bewegung, achtete nun das erste Mal darauf wie ihr Gegenüber überhaupt angezogen war und kam nicht darum herum erleichtert zu seufzen. So leger und sportlich wie der Kerl angezogen war, nahm die ganze Sache immer mehr die Züge eines einfachen „Mal irgendwo was zu Essen besorgens“ an und die ganzen Date-Gedanken die ihre Klassenkameraden ihr in den Kopf gesetzt hatten, rückten in den Hintergrund. Auch, wenn der gelbe Pullover zu den roten Haaren schrecklich aussah. Aber was erwartete sie von einem Jugendlichen in diesem Alter, der einfach nur entspannt etwas essen wollte?

Akane hatte, nachdem sie angefangen hatte ihre Haare grün zu färben alle Klamotten verbannt die nicht schwarz, grau, weiß oder rot gewesen waren. Alles andere sah zu ihren Haaren schrecklich aus. Kurz schüttelte sie den Kopf, um sich wieder auf die Realität konzentrieren zu können. Mit einem gewissen Abstand zwischen einander verließen sie das Schulgelände, wobei sie irgendwie in ein Gespräch über das Heldentraining gerutscht waren.

Es war leicht sich mit Eijiro zu unterhalten, er stieg auf jedes Gesprächsthema mit solch einer Begeisterung ein, dass es schwer war in seiner Gegenwart überhaupt schlechte Laune zu haben. Auch die Geschichten zu dem Heldenlizenztraining erzählte er ohne Scham, wobei der Gedanke sich in einen Klumpen verwandeln zu lassen nicht sonderlich reizvoll war. „Ihr seid allesamt echt verdammt stark. Das gerät manchmal irgendwie in den Hintergrund, weil ihr auch einfach so… Menschlich seid. Kling das seltsam? Aber ihr verhaltet euch wie jede andere Schulklasse auch, macht dumme Witze, malt Lehrerportraits auf eure Zettel und spielt Stundenlang irgendwelche Online-Games bis spät in die Nacht.“ Dabei musste Akane sich ein leises Lachen verkneifen. „Manchmal vergesse ich fast, dass ich in die Heldenklasse gehe, und dann kommt Herr Aizawa und knechtet uns bis zum Umfallen. Dieser Kontrast ist einfach krass irgendwie.“

Ein wenig unsicher kratzte die Grünhaarige sich am Nacken, zuckte mit den Schultern und griff dann einfach das nächste Thema auf, bevor ihr Gesicht sich trauen würde in irgendeiner Art und Weise rot zu werden. „Sag mal, ist dir eigentlich nicht kalt? Wir haben Minusgrade und du rennst innem Hoddie und ner Sportjacke rum.“ Schon beim Training hatte Akane sich gefragt, ob mit dem rothaarigen irgendetwas nicht stimmte. Wie konnte man bei diesem Wetter oberkörperfrei durch die Gegen rennen?

- Auch wenn der Oberkörper durchaus vorzeigbar war -


Das Akane selbst nicht viel aufs Wetter und Temperaturen gab, ging einfach mit ihrem Quirk einher, aber ihr Gegenüber schien absolut kein Problem mit der Kälte zu haben. Gruselig. Während sie auf die Antwort wartete, begann die Schülerin sich beobachtet zu fühlen. Sie war nicht dumm und sie kannte einige Individuen ihrer Klasse mittlerweile gut genug, um ihnen zuzutrauen bei einer so waghalsigen Aktion wie sie und Eijiro zu stalken mitmachen würden. Umso aufmerksamer war die Grünhaarige als sie auf die Hauptstraße traten.

Hatte sie da nicht eine schwarze Haarsträhne inmitten gelber Haare gesehen?

Ohne es sich anmerken zu lassen, sah Akane sich um, warf ihre Haare über die Schulter um eine bessere Sicht zu haben. Und tatsächlich. Etwas abseits, zwischen einer schar Menschen konnte sie einen kleinen Wicht mit violetten Haaren erkennen. Das Knurren unterdrückend schwor Akane sich den beiden Idioten die Hölle heiß zu machen, sobald sie wieder im Wohnheim sein würden.

Als sie sich jedoch wieder vollkommen auf ihren Gesprächspartner konzentrieren wollte, wurde dieser von irgendeinem Idioten angerempelt. Nein nicht ganz. Vielmehr hatte der Rothaarige versucht dem Egoistenschwein auszuweichen, wobei er fast in Akane hineinlief. Damit sie nicht umfielen umfasste die Schülerin das Handgelenk Eijiros, hielt ihn einen Moment fest, bis sie sicher war, dass sie keine Kettenreaktion auslösen würde. „Sag mal gehts noch?! Pass doch auf wo du lang rennst!!“ Keifte die Heldenanwärterin – sofort voll in ihrem Element – los und baute sich neben ihrer Begleitung auf.

„Hm?“ Der Kerl, ein ach so wichtiger Geschäftsmann mit Anzug und Koffer drehte sich zu ihnen herum, sein Blick war eindeutig genervt. Nicht mit ihr. „Ja, genau du. Es existieren auch andere Menschen hier. Du bist nicht ihr scheiß Mittelpunkt, also achte bei Gelegenheit mal drauf, wo du deinen fetten Arsch lang schiebst. Danke.“ Ein angriffslustiges Knurren entkam der Schülerin, welche nichts schlimmer fand als Respektlosigkeit gegenüber Menschen, die einem nichts getan hatten.

Mit schnellen Schritten war sie zu einer jungen Frau geeilt, welche durch die Unachtsamkeit dieses Wichsers umgestoßen worden war. „Geht‘s Ihnen gut?“ Die Wut nach hinten schiebend half Akane ihr auf, stützte sie einen Moment, bis sie sich knapp bedankte und ein wenig unsicher in der Menge verschwand. „Arschloch.“ Knurrend packte sie Eijiro, ohne wirklich darauf zu achten einfach an der Hand und zog ihn einige Meter hinter sich her, bevor sie an der nächsten Kreuzung stehen blieb. Ihr Herz pochte heftig und schnell, während ihr Atem weiße Wölkchen vor ihrem Mund bildete.

„So ein Idiot.“
Immer noch voll in ihrem Film fluchte die Grünhaarige vor sich hin und merkte kaum wie ihr Griff, welcher immer noch Schraubstockartig um die Hand des Rothaarigen geklammert war langsam aber sicher immer heißer wurde. Erst als ihr das Leuchten ihrer eigenen Hände auffiel ließ sie Eijiro los, als hätte sie sich an ihm verbrannt und senkte mit roten Wangen den Kopf. „Fu.ck tut mir leid. Aber solche Arschgeigen kann ich überhaupt nicht haben...“ Mit einem Mal wieder ein wenig unsicher strich Akane sich die Haare aus dem Gesicht, straffte die Schultern und atmete tief durch. „Wollen wir weiter?“
I ain't gonna hide
these beautiful scars







Izuku Midoriya
NPC-Action
Deku
Sonntag 17. Jan - 12:15 Uhr

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Die Woche war anstrengend gewesen, nicht nur, dass der Stoff ganz schön angezogen wurde, auch das Quirk-Training verlangte dem jungen One for All Erben eine ganze Menge ab. Dazu noch parallel das Training mit All Might jeden Morgen und die Stunden, die er mit Tenya in seinem Zimmer verbrachte um zu lernen füllte seine Tage ziemlich gut. So hatte er kaum Zeit gehabt sich weiter mit den neuen Schülerinnen zu beschäftigen. Zwar hatte er beim Heldentraining ein wenig was aufschnappen können und nutzte diese Informationen natürlich direkt um die Seiten in seinem Notizbuch zu füllen, doch reichte ihm das eigentlich nicht. Und da All Might aktuell verhindert war und er so wenigstens an diesem Sonntag ein wenig mehr Zeit hatte, war sein Plan eine von beiden aufzugreifen, sobald er sein Morgentraining absolviert hatte.

Und da Akane mit Eijiro unterwegs war, blieb ihm eigentlich nur Arisa als Ansprechperson. Das diese grade draußen unterwegs sein würde, wenn er sein Training beendete war dabei nur ein willkommener Zufall. Er hatte sich sein Notizbuch, in dem er seine Trainingsfortschritte notierte unter den Arm geklemmt, die Sportjacke locker über einem Shirt – welches ihm mittlerweile ein wenig zu kurz war. Beim Trainieren wurde ihm eh nie kalt, egal wie viel Schnee lag. Ein wenig feucht klebte ihm das Haar in der Stirn, als er die dunklen Haare Arisas erkennen konnte, wie sie sich von zwei Mitschülern entfernte. Die Grünen und die roten Haare sprachen dabei für sich, weswegen der Schüler sich direkt an die Fersen Arisas heftete – und dabei Minoru und Denki in einem Busch kauern sah. Diese Idioten.

Den Kopf schüttelnd schloss er zu dem Objekt seiner Begierde auf, tippte ihr leicht gegen die Schulter und setzte sein freundlichstes Lächeln auf. „Aido-san!“ Rief er begeistert und legte sich innerlich schon die richtigen Worte zurecht. „Hättest du etwas dagegen mir gleich ein bisschen was über eure Zeit in der Allgemeinen Abteilung zu erzählen? Ich meine, ich kenne Shinso-kun, aber der ist ein ziemlich schweigsamer Geselle, wenn ich ehrlich bin.“ Schmunzelnd fuhr der Jugendliche sich durch die unordentlichen Haare. „Also.. ehm… nur, wenn du ein bisschen Zeit hast. Mich interessiert das alles wirklich brennend.“ Langsam aber sicher schlug seine Unsicherheit wieder zu, doch war der Wille neue Dinge herauszufinden bedeutend größer als seine soziale Inkompetenz. Meistens. „Wie wäre es, wenn wir uns in einer halben Stunde unten im Gemeinschaftsraum treffen?“

Seine Zweifel in die hinterste Ecke seines Kopfes schiebend redete Izuku munter weiter, steuerte dabei schon auf die Tür des Wohnheims zu und fummelte in der Tasche seiner Hose nach dem Schlüssel. Seit die Schurkenangriffe in der Umgebung immer mehr wurden bestanden die Lehrer darauf, dass sie die Türen und Fenster weitestgehend geschlossen halten mussten. Allgemein schien die Aktivität der Schurken in diesem Bezirk immer weiter anzusteigen, was nicht nur Izuku ein unangenehmes Gefühl über die Wirbelsäule schickte.

Hoffentlich hatten sie es nicht wieder auf die Schule und ihre Schüler abgesehen. Dabei war dem Grünhaarigen wieder einmal nicht aufgefallen wie er angefangen hatte vor sich herzumurmeln, weswegen er direkt ziemlich dunkel um die Nasenspitze wurde. „Wir sehen uns dann gleich!“ Wieder voll er selbst öffnete er die Tür, sprang beinahe die Treppen zum zweiten Stock nach oben und nahm sich alles was er brauchte, um kurz duschen zu gehen. Dabei hatte er vollkommen verdrängt, dass es vielleicht gut gewesen wäre, auf die Zustimmung Arisas zu warten. Er hatte sie einfach zugeredet und war verschwunden. Absolut „unmännlich“ wie Eijiro wohl sagen würde.

Manchmal war er wirklich ein Idiot. Über sich selber fluchend zog er sich schnell um und legte seine Schulaufgaben für den Abend zurecht, bevor er weniger selbstsicher die Treppen wieder runterlief und sich zu Ochako und Tsuyu setzte, welche das Sofa im untersten Stockwerk eingenommen hatten. Die beiden würden die Dinge, die Arisa zu erzählen hatte bestimmt auch interessieren. „Ich Wette, Kaminari-kun und Mineta-kun werden nicht lebendig zurückkommen.“ Hatte Ochako grade angefangen, worauf ihre Freundin lediglich lachend nickte. „Wer kam eigentlich auf die Idee die beiden hinter Rinko-san und Kirishima-kun her zu schicken?“, schaltete sich nun auch Hanta ein, welcher entspannt an der Theke lehnte und ein Glas Orangensaft in der Hand hielt. „Das war doch sicher Mina-chan! Tsuyu schmunzelte, während die Pinkhäutige sich von ihrem Abwasch abwandte. „Was soll ich denn auch tun?! Ich wäre ja selbst gegangen, aber ich muss hier saubermachen!“ Entrüstet stemmte sie die Hände in die Hüften und schnaufte.

Diese Klasse, Wirklich.

„Wieso muss überhaupt einer hinter den beiden her? Sind die zwei nicht alt genug um alleine losziehen zu können?“ Naiv wie Izuku war, verstand er nicht, worauf der Rest ihrer Klasse aus war, weswegen er nur mit den Schultern zuckte und auf Arisa wartete. Hoffentlich würde da kommende Gespräch die Klasse ein wenig von dem Rinko-Kirishima-Gate abbringen.





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Izuku
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 4 EmptyDi 24 Nov 2020, 19:01


Arisa Aido
»  Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Gedankenverloren war das Mädchen ihres Weges gegangen und hatte mit jedem Schritt ein dummes Grinsen unterdrücken müssen - man hätte meinen können, es wäre ihr Definitiv-Nicht-Date gewesen und nicht das ihrer Freundin, so wie sie sich anstellte. Innerlich wusste sie zwar, dass sie viel zu viel in das Ganze hineinintepretierte und es sich wirklich um eine ganz harmlose Angelegenheit handelte, aber es war viel spannender, so zu tun, als wäre das absolute Gegenteil der Fall.
Arisa wusste, dass sie sich in Zukunft ein wenig zügeln musste, um Akane nicht auf die Nerven zu fallen - am Ende würde sie die Grünhaarige nur damit vergraulen und ihr die Vorstellung unschmackhaft machen -, aber dies konnte warten, bis sie die Grünhaarige über den Mittag hatte ausfragen können.

Zum zweiten Mal an diesem kalten - und wir betonen abermals kalten - Tag zuckte sie merklich zusammen, als sie jemanden ihren Namen rufen hörte; jemanden, bei dessen Stimme unwillkürlich einige Alarmglocken in ihr zu schrillen begannen. Um wieder auf die absolut nicht penetrante Aussage zurückzukehren, dass die Temperaturen vermutlich unter Normalnull lagen: Die Schüler und insbesondere der männliche Teil der 1-A schien die Definition des Wortes "kalt" nicht geläufig zu sein. Die Häufigkeit, mit der sie inzwischen Schülern außerhalb der Schulzeit begegnet waren, die in leichten Trainingssachen herumliefen, war absurd.
Natürlich schwitzte man und was weiß sie, aber sie konnte sich nicht vorstellen, nicht augenblicklich zu Eis zu erstarren.
Jedenfalls war Midoriya da keine Ausnahme. Der Grünhaarige war mit einer solchen Begeisterung an sie herangetreten, dass er sie fast schon an einen Welpen erinnerte, der sich darüber freute, dass sein Herrchen heimgekommen war. In einem Mordstempo, welches wiederum in ihr einige Mordgedanken auslösten, rasselte er alles runter, was ihm in seinem Köpfchen vor sich ging, und zwang Arisa dazu, ihm ein krampfhaftes Lächeln zu schenken. Sie hatte ja nicht einmal die Zeit gehabt, seine Begrüßung zu erwidern.

„Wie wäre es, wenn wir uns in einer halben Stunde unten im Gemeinschaftsraum treffen?“

Oh, nein. Wäre sie nicht sowieso schon wegne der Kälte ein wenig blass um die Nase gewesen, wär ihr vermutlich in diesem Augenblick das Blut aus dem Gesicht gewichen. Sie erinnerte sich noch an den ersten Tag, an dem Midoriya - man darf sie nicht falsch verstehen, sie fand ihn durchaus sympathisch - sie quasi ausgequetscht hatte. Sie war sowieso niemand, der gerne zu viel über sich redete, und hatte darüber hinaus eigentlich auch keinen Geduldsfaden für sowas.
Perplex blinzelnd blickte Arisa ihm hinterher, während sie in Gedanken bereits mögliche Auswege und Fluchtwege durchdachte, nur um dann mit einem Seufzen zu der Erkenntnis zu kommen, dass sie das eigentlich nicht bringen konnte.
»Ja, bis gleich«, murmelte sie und bemühte sich darum, nicht allzu kläglich dreinzuschauen, während sie ihr Handy wieder in die Hand nahm und eine Nachricht der Verzweiflung an Akane schickte, die derweil hoffentlich bereits in den Genuss von gutem, von Kirishima bezahlten Burger kam. »Kann ich nicht doch mit euch kommen?!« Natürlich war die Nachricht nicht ernstgemeint, aber ein wenig jammern war ihr doch wohl erlaubt.

Die Dunkelhaarige genoss noch ein wenig die Mittagssonne, die fröhlich auf sie herabschien, ehe sie sich gemächlich wieder in das Wohnheim zurückzog, bevor ihr ihre Füße abfrieren konnten. Im Wohnzimmer selbst hatten sich indessen bereits die eine oder andere Person eingefunden - zu ihrem Leidwesen auch Midoriya -, doch sie hoffte, dass die anderen in der Lage sein würden, sie ein wenig zu retten. Gerade in Ochako sah sie ihre Retterin in Not.
»Ach, Deku-kun, du verstehst aber auch gar nichts«, seufzte die gerade erwähnte Brünette in diesem Moment, bevor ihr Blick auf die eintretende Arisa fiel. »Arisa-chan!«
»Hallo, hallo«, begrüßte Arisa die Anwesenden mit einem Lächeln und hob grüßend die Hände zum Winken, bevor sie begann, sich aus ihrem Mantel zu schälen. Sie wollte nicht unhöflich sein, indem sie das Kleidungsstück auf den nächstgelegenen Stuhl schmiss, war aber auch zu faul, in ihr Zimmer hochzulaufen, weshalb sie diese einfach im Arm behielt, als sie zu Hanta in die Küchenzeile schritt.
»Worum geht's denn gerade?«, fragte sie neugierig, die nur die letzte Aussage, gefolgt von einem verwirrten Ausdruck auf Midoriyas Gesicht, mitbekommen hatte. Sie öffnete bestimmt drei verschiedene Schränke, bis sie eine Tasse hatte finden können, um sich eine heiße Schokolade zu machen.

»Darum, dass Kaminari-kun und Mineta-kun so lebensmüde waren, Kirishima-kun und Rinko-san zu folgen«, antwortete Sero ihr, zu dem sie sich an die Theke gestellt hatte.
Arisa, die gerade dabei gewesen war, einen Schluck zu nehmen, verschluckte sich an ihrem heißen Getränk und verbrannte sich - wie hätte es auch anders sein können - die Zunge. Keuchend und mit schmerzverzerrten Gesicht warf sie einen Blick in die Runde. »Warum hat man mir das nicht gesagt? Ich wäre mitgegangen, hob sie die Stimme zum Protest, woraufhin sie sehen konnte, wie Midoriyas Gesichtszüge ihm nur noch mehr entglitten.
Die anwesenden Mädchen hatten dafür nur ein Lachen übrig.
»Kann ich absolut nachvollziehen«, grinste Mina sie verschwörerisch an. Augenblicklich musste sie an das denken, was Kaminari ihr am Montagabend noch erzählt hatte. Die ganze Situation bekam einen seltsamen Beigeschmack, musste sie zugeben.

»Ich versteh nicht ganz«, begann Midoriya zaghaft und die Hilflosigkeit spiegelte sich in seinen grünen Augen wieder. »Und ist das denn auch wichtig?«
Arisa warf ihm einen gnadenlosen Blick zu, ehe sie ihm harsch ins Wort schnitt - wenn es um das Liebesleben, das sie nicht zu interessieren hatte, ging, konnte sie schon erbarmungslos sein. »Natürlich ist das wichtig!« Energisch schritt sie bewaffnet mit der Tasse in der einen und ihrem Mantel in der anderen Hand zu den Mädchen auf der Couch und ließ sich neben sie fallen.
Dass sie sich insgeheim nur umso mehr in das Ganze steigerte, weil sie darin die Möglichkeit sah, Midoriya aus dem Weg zu gehen, war natürlich nicht der Fall.
»Hat irgendjemand Kaminari-kun geschrieben und nach dem Status der Mission gefragt?«, wollte sie auch sogleich wissen.
   
Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 12:20 Uhr
Ort: Wohnheim
Angesprochen: Izuku Midoriya, Ochako Uraraka, Tsuyu Asui, Hanta Sero








Eijiro Kirishima
» NPC Action «

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Früh am Morgen war er aufgewacht, um vor dem Mittagessen noch mit Katsuki zu trainieren - der ihm vermutlich anders sonst die Hölle heiß gemacht hätte. Seit Montag hatte er das Essen nicht noch einmal zur Sprache gebracht - wenn sein Kumpel meinte, die vorgefallenen Dinge totschweigen zu wollen, war es nicht seine Sache, darauf rumzubohren. Schließlich war er nicht Denki.
Dennoch kam Eijiro nicht ohnehin, eine Spur von Grimmigkeit auf dem Gesicht des Blonden zu sehen, als er sich gegen elf von ihm verabschiedete. Auch wenn er es nicht aussprach, schien Katsuki nicht vergessen zu haben, was heute auf dem Plan des Rotschopfs stand. Nicht, dass er selbst es als etwas Besonderes ansah - schließlich würden sie sich einfach nur etwas Fast Food gönnen und quatschen, nicht wahr?

Zum Duschen und Fertigmachen brauchte Eijiro alles andere als lang - er sah nicht gerade als allzu männlich an, Ewigkeiten vor dem Kleiderschrank zu verbringen, weshalb er einfach nach den nächstbesten sauberen Klamotten griff, die er hatte fassen können. Frieren tat er die meiste Zeit ja sowieso nicht.
Nur seine Haare stylte er auf, damit sie ihm nach dem Duschen nicht unangenehm herunterhingen - die Zeit konnte er sich wenigstens noch nehmen.
Als er ins Freie trat, hatte es nicht lange gedauert, bis er Akane - er erinnerte sich daran, dass sie sie alle gebeten hatte, beim Vornamen anzusprechen - und Aido-san erblickte. Ohne irgendwelchen boshaften Intentionen war er an sie herangeschritten und umso überraschter war er, als die Dunkelhaarige schreckhaft auf sein Kommen reagierte und sich gleich darauf verzog. Es war nicht so, dass er Akanes Freundin unbedingt dabei haben wollte, aber je mehr sie waren, desto witziger wurde es doch?

Der Verhärtungsanwender war froh, dass sein Gegenüber seinen Vorschlag, zu McDagoberts zu gehen, positiv auffasste und mit weit aufgerissenen Augen entgegnete er, »Huh? Deine Mutter hat da gearbeitet? Das ist richtig stark!« Er hatte gesunden Respekt vor dem "alltäglichen" Arbeitern, denn auch sie leisteten einen Teil für die Gesellschaft; es waren nicht nur die Helden, die heutzutage für alles Gute sorgten, sondern auch das einfache Volk.
Die beiden verschwendeten auch keine Zeit und da es keine Einwände zu geben schien, brachen sie auch sogleich auf - er selbst war alles andere als bewusst, dass sie zwei kleine, miese Schatten hatten, die sich an iher Fersen hefteten, als hinge ihr Leben davon ab.

Ein Gespräch mit Akane zu führen, fiel ihm unglaublich leicht - leichter als mit manch anderen Mädchen der 1-A, deren Themen ihn oftmals sehr irritierten. Nichtsdestotrotz hatte er sie alle irgendwie in sein männliches Herz geschlossen und hing gerne mit jedem und allem ab.
Breit grinste Eijiro sie an, als sie die gewaltigen Unterschiede ansprach, die sich insbesondere durch das Heldentraining ergab, in Kombination mit dem doch sehr gewöhnlichen Leben, das sie sonst so führten.
»In der Allgemeinen Fakultät scheint es ja wirklich komplett anders zu sein. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, auf die UA zu gehen, und mein Quirk nicht all die Zeit zu benutzen«, erwiderte er und ein ehrliches Interesse funkelte in seinen Augen. »Hattet ihr da wirklich gar keine Unterrichtseinheiten, in denen ihr euer Quirk weiterentwickeln konntet? Ich meine, das führt ja von Vornherein automatisch zu einem Nachteil für euch während des Sportfestivals.« Und dass Eijiro nun kein Fan von unfairen Dingen war, musste nicht explizit ausgeführt werden.
»Du bist übrigens auch herzlich eingeladen, mal mitzuzocken. Wenn ich bisher schon nicht die Chance haben konnte, dich im Heldentraining zu besiegen, will ich dich wenigstens beim Zocken abziehen«, lachte er und der herausfordernde Ton in seiner Stimme war nicht zu überhören.

Es war nicht das erste Mal, dass man ihn fragte, ob ihm nicht kalt sei, und mit einem Achselzucken begegnete er die Frage. »Meistens nicht - und wenn ich es doch einmal zur Abwechslung tu, weil ich das Wetter unterschätzt hab, dann ist es auch nicht besonders männlich, sich darüber zu beklagen. Schließlich hab ich's mir dann selbst eingebrockt.« Fast schon spitzbübisch war das Grinsen, das er ihr schenkte... bevor man ihn anrempelte.
Es tat ihm unglaublich leid, dass er bei seinem Versuch, dem Mann auszuweichen, beinahe Akane zum Stürzen gebracht hätte, und er war erleichtert, dass sie an ihm noch Halt hatte finden können. Eijiro wollte gerade zur Entschuldigung ansetzen, als... ihr Temperament ein wenig mit ihr durchging und sie den Geschäftsmann mit vollem Karacho anblaffte.
Der Rotschopf verstand im ersten Augenblick ihren plötzlichen Wutausbruch nicht, doch es machte umgehend Klick in seinem Kopf, als sie davon stürmte und jemanden auf die Beine half, der bei der ganzen Rücksichtslosigkeit des Geschäftsmanns anscheinend gestürzt war. Zum Einen ärgerte es ihn, dass es ihm nicht selbst aufgefallen war - nicht, weil er unbedingt als Gutmensch darstehen wollte, sondern vielmehr, weil er es als seine Pflicht als Heldenanwärter ansah, solche Kleinigkeiten zu bemerken. Auf der anderen Seite jedoch konnte er nicht anders, als über die innere Gutherzigkeit in Akane zu lächeln.
Mit ihrer Impulsivität stand sie Katsuki in nichts nach und dennoch - oder vielleicht gerade deshalb? - fand Eijiro sie doch ganz interessant, denn er wusste, dass hinter einer solchen Schale stets ein guter Mensch stecken konnte.

Er dachte sich nichts dabei, als sie ihn an der Hand nahm und durch die Menge lotste; ihr Gemüt schien noch immer aufgewirbelt zu sein und mit einem Lachen folgte er ihr, ohne irgendwelche Einwände zu erheben, bis sie ihn irgendwann von selbst losließ.
»Ach wo. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen«, winkte Eijiro ihr zwinkernd ab, während er die Hand betrachtete, die sie umfasst hatte. »Schon heiß. Also deine Hand ist schon richtig heiß geworden. Ganz anders als Todoroki-kuns Quirk, der mich vermutlich in Flammen gesetzt hätte. Aber Todoroki-kun fasst vermutlich sowieso keine Menschen an, wenn es nicht gerade um Leben und Tod oder sowas geht.«
Ein Feixen hatte sich auf sein Gesicht gesetzt, während er die Hände in seine Jackentaschen schob, doch auch leichte Besorgnis spiegelte sich in seinen Augen wieder. »Ich kann mir vorstellen, dass das dann schon hart wehgetan hat am Montag oder? Als du und Midoriya-kun auf der Krankenstation gelandet seid.«
Er erinnerte sich an den recht spektakulären Kampf - und das umso spektakulärerer Ende.
»Aber ja, lass uns weitergehen. Ich sterbe schon vor Hunger!«

Zu McDagoberts waren es nur noch wenige Meter - und wie hätte es an einem freien Tag auch anders sein können - war die Schlange dementsprechend lang. »Weißt du schon, was du haben willst? Wenn du willst, kann ich für dich mitbestellen und du suchst uns schon einmal einen Tisch. Geht ja sowieso auf mich.«

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 12:27 Uhr
Ort: In der Stadt bei McDagoberts
Angesprochen: Akane Rinko









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