Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Die Luft ist kühl und der Himmel ist mit grauen Wolken bedeckt, zwischen denen nur ab und zu die Sonne hervorkommt. Der Wind macht es noch ein wenig kälter, aber jetzt wo es trockener und doch ein klein wenig wärmer ist, kommt die Beute langsam wieder ins Freie. Auch die Pflanzen beginnen langsam zu sprießen und der Wald wird mit einem Mal wieder ein wenig einladender.


DonnerClan Territorium:
Da die Bäume einen guten Teil des Windes abhalten, ist es hier ein klein wenig wärmer. Aber nicht nur in den Baumwipfeln sondern auch im Unterholz beginnen die ersten Knospen zu sprießen. Nur an manchen Stellen ist der Boden noch von Regen und Schnee schlammig, aber die Beute kommt trotzdem zurück. Eine erfahrene Katze erkennt, dass die Blattfrische bevor steht.


FlussClan Territorium:
Durch den geschmolzenen Schnee steht das Wasser im Fluss höher als sonst. Fische gibt es genügend, auch wenn die starke Strömung es für unerfahrene Katzen schwierig macht sie zu fangen und auch die Landbeute kommt langsam zurück. Auf offenen Flächen ist es etwas kühler und windiger.


WindClan Territorium:
Der kalte Wind sorgt hier für niedrigere Temperaturen, aber auch hier hält die Blattfrische Einzug. Auf den Sträuchern finden sich bereits Knospen und die Beute traut sich zum Fressen aus ihrem Bau. An manchen Stellen ist der Boden noch matschig, was unerfahrenen Katzen die Jagd erschwert, aber alles in allem wird es einfacher.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es auf offenen Flächen windiger und kühler. Trotzdem ist es eindeutig, dass die Beute zurückkehrt und auch die Pflanzen wieder zu sprießen beginnen. Reptilien und Frösche sind noch nicht wieder zu sehen, aber dafür gibt es andere Landbeute, auf die ein guter Jäger hoffen kann.


WolkenClan Territorium:
Der Wind hat den Nebel aufgerissen und ab und zu kommt auch die Sonne zwischen den grauen Wolken hindurch. Die Knospen sprießen und auch die Vögel sind wieder vermehrt zu hören. Musik in den Ohren eines guten Jägers und auch wenn der Wind immer noch kalt ist, sind Kletterpartien und Jagd alles in allem weniger gefährlich und erfolgreicher.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind unbeeindruckt und zeigen die ersten Knospen. In ihrem Schutz ist die Senke ruhig und langsam wagt sich auch hier wieder Beute ins Freie. Aber wehe der Clankatze, die es wagt, auf neutralem Gebiet zu jagen.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es noch kühl und windig. Zweibeiner und ihre Hunde halten sich zu einem großen Teil immer noch lieber drinnen auf, aber manche haben schon begonnen, größere Runden zu gehen. Auch wenn die Straßen damit noch gefährlicher werden, erleichtert das die Futtersuche. Der Strom führt mehr Wasser als sonst, weshalb sich unerfahrene Katzen und Nichtschwimmer vielleicht nicht zu nahe ans Ufer wagen sollten.


Streuner Territorien:
Der Wind und die Wolken sorgen für kühle Temperaturen, die im Schutz des Unterholzes aber leichter zu ertragen sind. Doch auch hier sprießen die Pflanzen wieder und die Beute kehrt langsam zurück. Da abenteuerlustige Hauskätzchen bei der Kälte lieber noch drinnen bleiben, haben Streuner ihre Territorien für sich.


Zweibeinerort:
Noch bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie kuscheln und sich sonst auf dem Sofa zusammenrollen können. Ein Napf zum Fressen wird meist auch bevorzugt, anstatt im schlimmsten Fall die kalte Nacht im Garten verbringen zu müssen. Nur manche Hauskätzchen setzen jetzt schon die ersten Schritte in den Garten.


 

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Katsuki
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyDi Nov 24, 2020 11:30 pm


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become
Sonntag 17. Jan - 12:45 Uhr

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Die ganze Situation war gewissermaßen absurd. Sie standen an einer Kreuzung, direkt vor ihnen der Laden, in welchem sie gefühlt ihre gesamte Mittelschul-Zeit verbracht hatte. Ihre Hände dampften noch immer dezent, während eine penetrante Röte sich auf ihre Wangen geschlichen hatte.

Doch Eijiro ließ die Grünhaarige gar nicht so weit kommen ernsthaft verlegen zu werden, da er direkt wieder anfing zu reden. Ihn schien die Hitze ihrer Hände nichts ausgemacht zu haben, aber was sollte sie erwarten, immerhin sprach sie mit einem Kerl, der in der Lage war die geballte Explosivität der blonden Naturkatastrophe auszuhalten ohne K.O zu gehen. Demnach.

„Ich glaube allgemein nicht, dass Todoroki-kun der größte Fan von anderen Menschen ist.“
Kurz dachte Akane an ihr aufeinandertreffen am ersten Schultag zurück. Da hatte er wirklich ziemlich distanziert gewirkt. „Aber er hat mir vorgeschlagen mit mir zu trainieren, demnach wird irgendwo in der königlichen Eisigkeit auch ein fleischliches Herz schlagen.“ Schmunzelnd mit den schulternd zuckend gerieten sie in Bewegung, als Eijiro vorschlug langsam weiterzugehen.

Irgendwo im Hinterkopf versuchte Akane sich die Gesprächsfetzen, die durch den Idioten im Anzug unterbrochen worden waren zu merken, während sie hinter dem Rothaarigen hereilte. Auch ihr Magen knurrte nach Aufmerksamkeit winselnd. Sie hätte vielleicht doch frühstücken sollen. Dass Ihr Gegenüber die ganze Zeit breit am Grinsen war machte die Atmosphäre zwischen ihnen gleich wieder viel entspannter, weswegen es ihr leicht fiel sich einfach mitziehen zu lassen.

Mit einem leisen zischen ging die Doppeltür vor ihnen auf, eine bullige Wärme empfing sie, bevor sie sich direkt am Ende der Schlange wiederfanden. Die Frau hinter dem Tresen schaute auf, lächelte wissen und winkte kurz zu ihr hinüber, bevor sie es wirklich wagte verschwörerisch zu zwinkern. Energisch schüttelte die Heldenanwärterin den Kopf, lachte leise und wandte sich dann wieder Eijiro zu.

„Überrasch mich, solange es nicht zu scharf ist esse ich alles!“ Das schiefe Lächeln war auf ihre Züge zurückgekehrt, während sie mit den Augen schon nach einem Tisch suchte. Schnell wurde sie fündig, unterhielt sich ein paar Minuten locker mit der Lobby-Kraft und wurde tatsächlich schneller als erwartet mit einem Tablett voller Cheeseburger und Nuggets überrascht.

Umständlich schälte Akane sich aus ihrer Winterjacke, hängte sie über die Sitzbank und beobachtete den Rothaarigen dabei, wie er sich ihr Gegenüber auf die Bank warf. Seine Jacke landete unbeachtet auf der Lehne seines eigenen Sitzplatzes. Dankbar lächelnd griff die Schülerin nach dem ersten Cheeseburger, zog das Papier ab und seufzte zufrieden. „Ich war seit der Mittelstufe nicht mehr hier.“ Lachte sie leise, überschlug die Beine unter dem Tisch und versuchte sich dabei an die Reihenfolge ihrer Gesprächsthemen zu erinnern.

„Okay wo waren wir stehengeblieben. Achja. Allgemeine Fakultät. Jein. Wir durften unsere Quirks im Sportunterricht durchaus benutzen. Aber wir hatten halt nur einmal die Woche für je zwei Stunden Sport. Da trainiert man nichts. Das ist übrigens auch der Grund, wieso die Heldenklasse ihre Kostüme beim Sportfest nicht tragen darf.“
Während sie immer wieder von ihrem Burger abbiss, schob Akane sich mit dem Handrücken eine Strähne aus dem Gesicht. „Aber wirklich etwas ändert, tut es im Endeffekt nicht. Die Chance als Allgemeiner in die zweite oder gar dritte Runde zu kommen ist quasi Null.“ Während sie aß, ihren Gegenüber beobachtete und ab und an mit den Händen gestikulierte, bekam sie nur nebensächlich – und, weil sie bewusst darauf achtete - mit, dass zwei ihrer Mitschüler sich heimlich in den Laden geschlichen hatten und nun einige Tische von ihnen entfernt kauerten.

„Worüber hatten wir noch… uhm... Zocken.“ Ein leises Lachen stahl sich aus der Kehle der Schülerin. „Wenn wir dafür Zeit finden, gerne. Kommt im Endeffekt natürlich darauf an, was genau ihr spielt.“ Als ihr erster Cheeseburger vertilgt war, machte sie sich daran Nuggets in Barbecue Soße zu ertränken. Darauf kam sie auch schon bei dem letzten Gesprächsfetzen an, den sie sich irgendwie gemerkt hatte, den sie sich bewusst aufgehoben hatte, da sie die Antwort am besten geben konnte, wenn sie ihm die verblassten Brandnarben zeigte, welche nun auf ihren Armen zu sehen waren.

Ungern dachte sie an den Kampf mit Izuku zurück, auch wenn Denki Tage darauf bewiesen hatte, dass selbst alt-eingesessene Heldenanwärter kaum eine Chance gegen den grünen Flummi hatten. Trotzdem war es ihr irgendwie unangenehm. „Und wegen Montag. Wir haben uns gut zugerichtet, das ist wahr.“ Brummend steckte sie sich einen Nugget in den Mund und schob darauf den rechten Ärmel ihrer Jeansjacke bis zum Ellenbogen hinauf. Einige mehr oder weniger auffällig weiße Flecken zogen sich über die eh schon bleiche Haut und bildeten einen kaum ersichtlichen Kontrast.

„Das ist wohl das erste Mal gewesen, dass ich mich so krass selbst bei einem Angriff verletzt habe. Aber ich trage diese Narben mit Stolz… glaube ich zumindest.“
Mit einem Schmunzeln schob sie auch den zweiten Ärmel hoch, welcher einen ähnlich aussehenden Arm freilegte. Da es eh ziemlich warm war, krempelte sie die Ärmel einfach hoch, bis sie auf Höhe des Ellenbogens nicht mehr herunterrutschen konnten. „Ich glaube Midoriya-kun ist ein wenig besser weggekommen, aber den Kampf vergesse ich wohl niemals. Aber ja, das tat wirklich weh.“ Als wäre es keine große Sache zuckte Akane mit den Schultern und griff nach einem weiteren Cheeseburger, während ihr Blick immer mal wieder in Richtung der beiden lebensmüden Schwachköpfen schwenkte. Die beiden waren sowas von tot.

„,Bevor ich es vergesse. Herr Aizawa meinte doch gestern, dass es nächste Woche Sparring-Kämpfe geben wird. Dir ist bewusst, dass ich dich fertigmachen werde?“
Ein freches Grinsen stahl sich auf die bleichen Züge der Grünhaarigen, während sie versuchte für einen Moment auszublenden, dass sie von zwei Perverslingen beobachtet wurden. Vielleicht könnte sie die Beiden ja von sich aus aus der Reserve locken und dazu bringen sich zu verraten.

Mit einem teuflischen Plan im Kopf beugte Akane sich leicht vor, stützte sich auf den Ellenbogen ab, als würde sie aufmerksam zuhören wollen, drehte dabei doch den Oberkörper ein wenig zur Seite, sodass er genau in die Richtung zeigte, in der die Idioten saßen. Sie musste diskret bleiben, wenn sie nicht wollte, dass Eijiro kapierte, was sie tat – immerhin gehörte er durchaus zu den aufmerksameren Menschen – (auch wenn er gnadenlos naiv und unschuldig wirkte). Aber sie hatten sich mit Akane wahrlich die Flasche zum Spielen ausgesucht.
I ain't gonna hide
these beautiful scars







Mina Ashido
NPC-Action
Pinky
Sonntag 17. Jan - 12:45 Uhr

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Es war wirklich ärgerlich, dass sie an diesem Sonntag für den Küchendienst eingeteilt war. Viel zu gerne hätte sie geschaut wie ihr rothaariger Freund sich schlug. Auch, wenn er wahrscheinlich viel zu naiv war um sich jetzt schon Gedanken darum zu machen, dass dieses Treffen eventuell bestimmte Signale senden könnte. So war es einfach gut gelaufen, dass die Denki und Minoru hatte überreden können den Observierungspart für sie zu übernehmen.

Trotzdem hatte sie die ganze Zeit ihr Handy in Reichweite, sollte einer von den beiden sich melden. Ein Teil der Klasse hatte sich bereits am Küchentresen versammelt und unterhielt sich aufgeregt über die ganze Situation. Irgendwie war es ja schon süß.

Grinsend stopfte Mina einen Teller in den Geschirrspüler, trocknete die letzten Messer ab und gesellte sich dann vorerst zu ihren Klassenkameraden, welche nach Izukus und Arisas Ankommen allesamt aufs Sofa umgezogen waren.

»Hat irgendjemand Kaminari-kun geschrieben und nach dem Status der Mission gefragt?«


Grinsend hielt Mina ihr Handy hoch und warf es der Gruppe zu, bevor sie sich entspannt gegen die Sofalehne fallen ließ. Mehr als ein paar Minuten Freiraum konnte sie sich nicht nehmen, immerhin wartete noch eine Menge Arbeit auf sie. Ochako hatte das Handy gefangen und war schon dabei neugierig durch die Nachrichten zu scrollen, welche in der Whatsappgruppe, welche die Pinkhaarige eigenhändig erstellt hatte ausgetauscht wurden. Einige las sie sogar laut vor:

„Wie rennt dieser Penner bitte rum?“
„Ihre Hände haben sich berührt!“
„Mineta-kun steigt mir gleich aufs Dach, wenn er sie nochmal anfasst xDD“
„NFNJOIENJ“
*Bild gesendet*
„SIE HALTEN HÄNDCHEN“
„Dieser Wichser...“
„Wir gehen jetzt weiter!“


Danach herrschte eine seltsame Stille, die jedoch ziemlich zügig wieder von Izuku unterbrochen wurde, welcher sich ausdrücklich dagegen aussprach Klassenkameraden auszuspionieren. „Du verstehst das nicht Deku-kun!“ Ochako legte ihm grinsend beschwichtigend eine Hand auf die Schulter, was den Grünhaarigen augenblicklich rot anlaufen ließ. Mina lachte nur und schüttelte amüsiert den Kopf. Sie wünschte Eijiro wirklich nur das Beste.

Und die Grünhaarige neue schien irgendwie auf der selben Wellenlänge zu existieren wie er selbst. Denn genau das war im Endeffekt das Problem zwischen ihnen gewesen. Abgesehen davon, dass es ein halbes Jahr gebraucht hatte, bis der Rothaarige kapiert hatte, dass sie selbst Interesse an ihm gehabt hatte. Er war verdammt aufmerksam, jedoch viel zu fixiert auf das Training, um das offensichtliche zu bemerken. Er war nicht naiv, war er nie gewesen, jedoch stand er manchmal mit beiden Beinen fest auf dem Schlauch. Schmunzelnd hörte das Mädchen mit der pinken Haut weiter zu, schnaubte verhalten, um nicht lautstark loszulachen.

Ihre Beziehung mit Eijiro war wahrlich turbolent abgelaufen. Sie waren nur zusammegekommen, weil die Klasse - nachdem der Rothaarige die offensivsten Anspielungen nicht verstanden hatte - sie gemeinsam eingesperrt hatte. Es hatte in ziemlich langes Gespräch, eine minimal verzweifelte Mina und eine neue Kleiderschranktür gebraucht um sie zu verkuppeln.

Nach nur zwei Monaten jedoch hatten sie gemerkt, dass es nicht so recht passen wollte, sie sich trotz der Beziehung eher wie gute Freunde verhielten und gemeinsam entschlossen sie darauf, dass es wohl besser war die Freundschaft zu erhalten, als sie weiter aufs Spiel zu setzen. Und es funktionierte hervorragend. „Also laut Kaminari-kun sind sie jetzt im Laden und haben sich hingesetzt. Seit ein paar Minuten kam aber nichts mehr.“ Die braunen Haare Ochakos fielen ihr ins Gesicht, während sie nachdenklich die Lippen schürzte.

Dies schien Izuku als seine Chance zu sehen, denn ein wenig verhalten schaute er zu Arisa, welche sich neben die Mädchen gesetzt hatte. „Ich hab Shinso-kun schon ein paarmal danach gefragt, aber Informationen aus ihm herauszubekommen ist quasi unmöglich. Sag mal Aido-san. Wie unterscheidet sich die Allgemeine Abteilung denn von unserer?“ Neugier schwang deutlich in seiner Stimme mit, während sich nun auch die Mädchen – plus Hanta – interessiert zu der Billenträgerin drehten.

Das „absolut nicht“-Date von Eijiro und Akane geriet für einen Moment in den Hintergrund. Und auch, wenn Mina sich auch für die Erzählung interessierte wandte sie sich ab, um sich wieder der Küche zu widmen. „Ruft mich, wenn irgendetwas Wichtiges passiert!“ Rief sie den anderen noch über die Schulter zu und fing an das restliche Geschirr, welches nicht in den Spüler gepasst hatte abzuwaschen





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptySo Nov 29, 2020 9:31 pm


Minoru Mineta
»  NPC Action «

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In ihm brannte eine unsagbare Wut, dass es ihn nicht gewundert hätte, wenn er in  Flammen aufgegangen wäre. Einmal wieder hatte das Leben ihm bewiesen, in welch einer ungerechten Gesellschaft sie doch lebten - denn seien wir einmal ehrlich, dass jemand wie Kirishima, dessen Modebewusstsein ein Desaster war, wie er an dem heutigen Tag einmal wieder bewiesen hatte, ein Date mit der schnuckeligen Neuen hatte, war in keinster Weise gerechtfertigt oder gar nachvollziehbar! Klar, er hatte ein paar Muskeln, die er in seinem Heldenoutfit auch immer wieder zur Schau stellte, aber die hatte Minoru schließlich auch! Mehr oder weniger jedenfalls.
Generell hatte der Kleine die Gedankengänge des weiblichen Teil der 1-A nie verstehen können: Wie hatten sie jemanden wie Todoroki zum Beispiel als gutaussehend bezeichnen können? Was unterschied den Half-Ice-Half-Fire-Anwender von ihm, Minoru Mineta, schon großartig? Davon einmal abgesehen, dass Todoroki groß und stark und der Sohn Endeavors war und irgendwie mysteriös wirkte mit seiner Narbe?
War Minoru neidisch? Aber sowas von. Minimal.

Das Taschentuch, in das er regelmäßig schluchzte, fest und aggressiv umklammert, war er an Denkis Seite durch die Stadt gestritten und hatte jede Gelegenheit genutzt, um sich darüber zu erbosten, was seine armen Äuglein mitansehen mussten!
»Wir müssen näher ran, Denki!«, zischte er seinem Kumpel zu und wollte gerade das Tempo beschleunigen, hätte der Blonde ihm nicht gleich am Kragen gepackt und zurückgehalten. »So hören wir doch nichts! Wer weiß, über welche schmutzigen Dinge sie sich unterhalten.«
Denki schenkte ihm nur einen Blick, den Minoru nicht zu deuten vermochte, hatte aber nicht das Gefühl, dass der Ausdruck in den Augen seines Freundes in irgendeiner Weise positiv gemeint war »Wenn wir noch näher rangehen, werden sie uns auf jeden Fall entdecken.«
»Wir hätten eine Wanze an Kirishima-kun befestigen müssen«, seufzte der Lilahaarige, während er einen Schluck aus seiner Wasserflasche nahm. Sich aufregen, war so kräftezerrend. Er wollte gerade ansetzen, um sich über den seiner Meinung nach nicht vorhandenen Abstand zwischen den beiden zu echauffieren, als das ganze Drama sich vor ihnen ausbreitete. Das eigentliche Problem ignorierend, klatschte er beide Hände gegen das Gesicht. »Hast du das gesehen, Denki-kun, hast du das gesehen?!«, heulte er schrill auf. »Ihre Hände haben sich kurz gestreift, als Eijiro in sie hineingelaufen ist. Dieser Bastard!«
Weiter kam er nicht, weil Akane von einer Sekunde auf die andere einen absoluten Ausbruch erlebte und den Mann vor ihr zur Schnecke machte. Es erinnerte ihn wieder einmal daran, dass die Grünhaarige von den beiden Neuen die eindeutig Gefährlichere war, und zum ersten Mal - wenn auch ein wenig spät - an diesem Tag fragte er sich, was eigentlich in ihm gefahren war, ausgerechnet ihr  hinterherzuspionieren.
Minoru war kurz davor gewesen, Denki gegenüber seine Bedenken zu äußern und die Behauptung aufzustellen, dass er Kirishima eventuell doch nicht beneidete, als Akane nach dessen Hand griff und mit sich schliff. Die Hand eines Mädchens für so lange zu halten - einer seiner vielen Lebensträume und Kirishima lebte es ihm mit einer solch spielerischen Leichtigkeit vor. In der Hölle schmoren, soll er.

Wie ein aggressiver Bulle atmete er aus und krallte sich in Denkis Ärmel. während die beiden sich an den anderen Spaziergängern vorbeidrängten, um das Paar nicht aus den Augen zu verlieren. »Die Male, die Kirishima mit Mina Händchen gehalten hat, kann man vermutlich von einer Hand ablesen. Und hier steht er da und greift gleich beim ersten Date nach ihr.« Dass es eigentlich Akane war, die die Initiative ergriffen hatte, hatte er vollkommen ausgeblendet.
»Ich fass es nicht«, stieß Denki neben ihn aus, der vorsichtshalber um die Ecke hatte lugen wollen, bevor sie die Abbiegung nahmen.
»Was? Was? Was ist diesmal passiert?« Hitzig waren die Worte über Minoru gekommen, der sich nicht ausmalen konnte, was sonst noch geschehen sein könnte.
»Kirishima-kun geht mit Akane doch ernsthaft zu McDagoberts!«
Am liebsten hätte der Lilahaarige angefangen zu weinen; in seinen Augen machte der Rotschopf alles falsch, was man falsch machen konnte - und trotzdem hatte er es geschafft, das Herz eines Mädchens zu gewinnen. Minoru konnte es nicht mehr ertragen.

Die beiden warteten einige Minuten ab und ließen einigen anderen Besuchern den Vortritt, ehe sie ebenfalls das Fast-Food-Imbiss betraten, wo sie gerade noch rechtzeitig sahen, wie ihre Zielobjekte sich trennten.
»Ich folge Akane-chan, du holst uns was zu essen, klar?«, befahl Minoru auch schon prompt und ließ Denki alleine in der Schlange stehen. Man könnte meinen, dass der Kleine strategisch an die ganze Sache heranging und einfach nur einen Platz ergattern wollte, von dem man einen perfekten Blick auf den Tisch der beiden haben können würde. Doch, um ehrlich zu sein, hatte er nur deswegen darauf bestanden, ihr zu folgen, weil er gehofft hatte, dass sie dem Damen-WC einen Besuch abstatten würde - ein Ort, vor dem Minoru sich keinesfalls scheute.
Bitter wurden seine Erwartungen jedoch enttäuscht und als Denki mit Pommes und einem BigMac an den Tisch trat, den Minoru sich ausgesucht hatte, erreichte die Stimmung des Lilahaarigens vollends den Keller.
»Und wo ist mein Zeug?«, fragte er entgeistert.
Verwirrung stand auf dem Gesicht des Blonden geschrieben, als er ihn einige Male anblinzelte. »Du hast nicht gesagt, dass du irgendetwas willst.«
Was ein Scheißtag das ist.
Würden sie nicht in die Gefahr laufen, entdeckt zu werden, hätte Minoru nun vermutlich versucht, Denki zu erwürgen, doch so musste er sich mit einem mürrischen Gesichtsausdruck und einigen Pommes Frites, die man ihm freundlicherweise anbot, zufriedengeben.

Und dann war es, als ginge die Sonne für Minoru auf. Es gab doch noch Wunder auf dieser abscheulichen Welt. Tief in seinem Inneren wusste er, dass der grandiose, atemberaubende Anblick nicht ihm galt, sondern Akane damit vermutlich Kirishima bezirzen wollte, doch der Kleine konnte nicht anders, als Regungen zu verspüren.
Weit beugte er sich vor, als würde es etwas bringen, ohne auch nur ein Wort zu Denki zu sagen, der das Ganze noch nicht bemerkt zu haben schien - besser für Minoru; nachdem man schon nicht an ihn gedacht hatte, wenn es ums Essen ging, wollte er diesen Moment auch nicht teilen wollen.
Allein die Tatsache, dass eine füllige Frau es doch tatsächlich wagte, sich genau in diesem Augenblick mit ihrem Kinderwagen zwischen ihnen und dem Tisch von Akane und Kirishima und somit Akanes wunderschönen Ausschnitt zu stellen, um das Spielzeug aufzuheben, dass ihr Kind heruntergeschmissen hatte, zerstörte alles. Absolut alles.
Vieles hatte Minoru heute ertragen, er hatte gelitten und geweint und es dennoch wie ein echter Mann hingenommen. Doch dies war eindeutig zu viel.
Aufgebracht sprang er mit beiden Füßen auf den Tisch, um sich größer zu machen, und schrie der Frau schamlos ins Gesicht. »Mach, dass du wegkommst, du Fettsack!« Und es war nicht untertrieben zu sagen, dass er damit die Aufmerksamkeit des halben Lokals auf sich zog.
Denki versank mehr und mehr hinter dem Tisch und sah so aus, als wäre er gerne überall, bloß nicht hier, doch bis Minoru realisierte, was er eigentlich gerade getan hatte, vergingen einige Augenblicke, wenn nicht sogar Minuten.
Denn tatsächlich kam ihm die Erkenntnis erst, als Kirishima mit einem verwunderten Gesichtsausdruck aufgestanden war und mit schiefgelegtem Kopf auf sie zulief. »Hey, Mineta-kun, Denki-kun! Ich wusste gar nicht, dass ihr heute ebenfalls hier seid. Wollt ihr euch zu uns setz-«
»Hi Kirishima-kun, bye Kirishima-kun!«, stieß Denki aus und die Panik war nicht zu überhören. Wie vom Blitz (hihi) getroffen, sprang er auf und riss Minoru am Kragen an sich, um gemeinsam mit dem Lilahaarigen aus dem Lokal zu stürmen, bevor die Welt für sie beide untergehen konnte.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 12:50 Uhr
Ort: Bei McDagoberts
Angesprochen: Denki Kaminari








Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Auf Mina konnte man sich wirklich verlassen, war der erste Gedanke, der Arisa durch den Kopf ging. Der zweite war: Wieso war sie eigentlich nicht in dieser Chatgruppe?
Neugierig hatte sie sich an Ochako gelehnt, die das Handy aufgefangen hatte - hätte sie es versucht, hätte sie es vermutlich aus Versehen von sich weggeschlagen, und so viel Geld, dass sie der Pinkhäutigen ein neues Gerät kaufen können würde, besaß sie allemal nicht -, und las gemeinsam mit ihr den Verlauf durch, als würde ihr Leben davon abhängen.
»Das Bild! Das Bild!«, rief sie mit einem Seufzen auf. »Schick mir das! Das kommt in mein Kirishima-Akane-Ordner für den Fall, dass wirklich etwas aus ihnen wird. Dann haben wir eine ganze Bilderchronik, die die Anfänge mitaufzeichnet.«
Das Ganze erfüllte sie fast schon mit purer Euphorie, dass all die Fragen, die sie rund um die ehemalige, gescheiterte Beziehung zwischen Mina und Kirishima hatte, fürs Erste in den Hintergrund rückten. Das Einzige, was zählte, war das jetzige Absolut-Nicht-Date.
Spielerisch knuffte Ochako sie in die Seite und schenkte ihr ein schelmisches Grinsen, »Erinner mich daran, dir niemals zu erzählen, wenn ich einen Crush habe. Da muss man ja Angst haben, dass du uns nicht am Ende einen Tempel baust.«
Arisa wollte gerade entgegnen, dass sie nicht wüsste, was die Brünette meinte, als Tsuyu das Wort ergriff. »Wenn du einen Crush hast?« Die seltsame Anspielung in dem Ton des Froschmädchen war nicht zu überhören und fragend blickte die Brillenträgerin von Ochako zu ihr, während sie sch versuchte, einen Reim daraus zu machen.
Der Zero-Gravity-Anwenderin selbst stieg das Blut ins Gesicht, als hätte man einen wunden Punkt getroffen, und hob abwehrend die Hände. »I-ich weiß nicht, wovon du sprichst. Also laut Kaminari-kun sind sie jetzt im Laden und haben sich hingesetzt. Seit ein paar Minuten kam aber nichts mehr.« Rasch hatte sie wieder auf das Handy in ihrer Hand geschaut, um die neuesten Nachrichten kundzutun und die Aufmerksamkeit von sich zu lenken. Dennoch machte Arisa sich innerlich eine Notiz, dem Ganzen bei Zeiten auf die Spur zu gehen.
Nun galt es erst einmal, das eigentliche Geschehen weiterzuverfolgen.

Hätte Midoriya nicht eindeutig andere Pläne gehabt. Alarmierend schrillte es  in Arisa, als sie bereits in der ersten Hälfte des Satzes den Namen Shinso hörte, doch sie wusste, dass es diesmal kein Entkommen gab. Ochako selbst schien nicht so, als würde sie ihr zur Hilfe eilen - im Gegenteil war es, als wäre die Brünette froh darüber, dass der Fokus überall, bloß nicht auf ihr lag.
Mit einem gezwungen Lächeln rückte Arisa ihre Beine auf der Couch ein wenig zurecht und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht - sie hatte gehofft, dass die kleine Zeitschinderei genug sein und bis dahin eine neue Nachricht hereinkommen würde, doch sie wurde bitter enttäuscht  -, ehe sie zur Antwort ansetzte.
»In der Allgemeinen läuft es auf jeden Fall weniger wild ab. In den  meisten Fällen nutzen wir unsere Quirks auch gar nicht und so etwas wie das Heldentraining, welches ihr - nun, inzwischen wohl wir haben - entfällt ja vollkommen«, begann Arisa herunterzuleiern, auch wenn sie absolut keine Lust hatte. Die Allgemeine Abteilung war ihr schon immer absolut langweilig vorgekommen und davon einmal abgesehen, konnte sie nicht wirklich behaupten, die meisten dort zu mögen. Viele von ihnen hatten eine Form von Verbitterung gegenüber den Schülern der Heldenfakultät entwickelt, während Arisa nur reine Bewunderung für sie übrig gehabt hatte. Vielleicht eine fast schon ungesunde Bewunderung, aber das brauchte niemand zu wissen.
»Gibt es denn irgendetwas, was euch besonders interessiert?« Am liebsten hätte sie sich für diese Frage auf die Zunge gebissen. Es war reine Höflichkeit gewesen, doch kaum waren die Worte über ihre Lippen gekommen, hatte sie auch gleich bemerkt, dass es nur einen Spielraum für weitere, wissbegierige Fragen seitens Midoriya schuf - und wenn sie eins gelernt hatte, dann, dass seiner Neugier wirklich keine Grenzen gesetzt war.

»Lass mich aber schnell, meine Jacke hochbringen, bevor ich sie am Ende noch hier vergesse, ja?«, fügte Arisa rasch hinzu und deutete auf den Mantel, den sie aus Aufregung einfach auf den Boden geschmissen hatte. Geschwind war sie auf ihren Beinen und hatte nach dem Stück Stoff gegriffen. »Ich bin gleich wieder da, ich beeil mich auch.«
Natürlich wäre sie am liebsten einfach in ihrem Zimmer geblieben, aber die Tatsache, dass das magische Handy bei den anderen im Wohnzimmer lag, und sie nichts verpassen wollte, zwang sie dazu, das einzuhalten, was sie versprochen hatte.
Bevor Einwände erhoben werden konnten, lief Arisa auch schon zu den Treppen und nahm jeweils zwei Stufen auf einmal. Sie hoffte, dass in der kurzen Zeit, in der sie weg war, Neuigkeiten eintrudeln würden, über die man sich unterhalten können würde.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 12:53 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Ochako Uraraka, Izuku Midoriya









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyMo Nov 30, 2020 9:14 pm


Akane Rinko
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Sonntag 17. Jan - 13:00 Uhr
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Zu Akanes Glück schien ihr Gegenüber nicht zu bemerken, dass ein Teil ihrer Aufmerksamkeit nicht auf ihm, sondern auf dem perversen lilahaarigen Wicht gerichtet war, welcher sofort zur Kenntnis nahm, dass sie sich etwas vorgebeugt hatte. Dieser Idiot war so berechenbar. Denki hingegen schien mit den Gedanken für einen Moment ganz woanders zu sein, zumindest reagierte er nicht, sondern fixierte mit wachsamen Augen das Gesicht des Rothaarigen, welcher mit einer ungebremsten Euphorie von ihrem letzten Training erzählte. Und auch, wenn Akane ja dabeigewesen war – zumindest mehr oder weniger - hörte sie ihm doch gerne zu. Kurz wandte die Grünhaarige ihren Blick von den Spannern ab, musterte aufmerksam die Regungen in den markanten Gesichtszügen Eijiros. Da fiel ihr das erste Mal auf, dass sich kleine Grübchen an seinen Wangen hervortaten, sobald er ihr sein Haifischgrinsen schenkte. Mittlerweile wirkten auch die spitzen Zähne nicht mehr seltsam oder gar bedrohlich auf die Schülerin. Sie hatte sich schlichtweg daran gewöhnt.

Da sie ihre Aufmerksamkeit einen Moment von ihren beiden Beobachtern genommen hatte, fuhr sie erschrocken zusammen, als die Stimme Minorus schreiend Laut durch den Lagen jagte.

»Mach, dass du wegkommst, du Fettsack!«

Aus Reflex schlug die junge Frau ihre Arme um die Brust, funkelte wütend in die Richtung der beiden Jungs und wohlwollend erkannte sie, wie Denkis Augen sich panisch weiteten. Ja, sie hatte es irgendwie provoziert, jedoch wollte sie sich nicht anmerken lassen, dass ein Teil dieses ganzen Theaters durchaus von ihr gewollt gewesen war. Dabei musste Akane beinahe anfangen verzweifelt zu Lachen, als Eijiro den Beiden doch wirklich anbot, dass sie sich ja zu ihnen setzen konnten. Dieser Kerl war einfach viel zu Nett für diese Welt. Doch schien die bedrohlich-wissende Aura um sie herum zu wirken, denn beide nahmen zügig reisaus und hinterließen eine irritierte Stille im Inneren des Ladens. „Ich glaube nicht, dass die beiden zufällig hier waren.“ Auffordernd funkelte sie ihren Gesprächspartner an, welcher ein wenig verwirrt von der ganzen Situation die Arme hinter dem Kopf verschränkt hielt. „Wie meinst du das?“ Fragte er nur, wobei Akane lediglich grinsend den Kopf schüttelte. „Mach dir keine Gedanken darum.“ Im selben Zug nahm sie ihr Handy aus der Tasche, wählte den Chat mit Arisa aus und fing zügig an zu tippen.

„Du kannst der perversen Made und der Blitzbirne, sobald sie wieder im Wohnheim sind übrigens sagen, dass sie so gut wie tot sind :)“


Mit einer fließenden Bewegung versenkte die Heldenanwärterin das Telefon wieder in ihrer Tasche, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Eijiro richtete, welcher die Geschehnisse ihrer letzten Trainingseinheit wieder aufgegriffen hatte, als wäre nichts passiert.

Leise über die Unbeschwertheit des rothaarigen lachend strich sie sich eine Strähne hinter das Ohr und legte interessiert den Kopf schief.

„Du hättest sehen müssen wie Midoriya und Bakugo gegeneinander gekämpft haben! Das war echt krass männlich!“ Wild mit den Händen gestikulierend erzählte er ihr was sie am Freitag durch ihre kurze Abwesenheit verpasst hatte. Und anscheinend hatte sie wohl den Trainingskampf des Jahres damit verbracht sich im Schnee zu wälzen. Na super. „Jaaaa. Da lag ich grade im Schnee, tut mir leid.“ Das Gesicht ein wenig schmerzverzerrt verzogen dachte Akane an die dröhnenden Kopf- und Gliederschmerzen die sie seit Tagen während des Trainings heimsuchten. „Sag mal, sind die Nebenwirkungen deines Quirks immer so schlimm?“ Kurz war alles Lustige aus dem roten Blick Eijiros gewichen, während er sie eingehend musterte, als würde er irgendetwas in ihrem Gesicht suchen. Mit einem tiefen Seufzen legte die Heldenanwärterin sich die Hand in den Nacken und zuckte mit den Schultern. „Eigentlich nicht. Ich habe aber auch in der Vergangenheit nie so intensiv damit gearbeitet. Weißt du, mein Quirk bedient sich an meiner körpereigenen Ausdauer. Und wenn die am Ende ist, greift er den Temperaturhaushalt meines Körpers an. Und da ich anscheinend hohe Temperaturen weitaus schlechter Vertrage als kühle, erzeugt das ziemlich krasse Wechselwirkungen.“

Ein beruhigendes Lächeln umspielte ihre Lippen, während Akane überlegte, ob sie nicht irgendetwas vergessen hatte. „Aber ich denke, es wird mit der Zeit besser. Ich bin ja auch erst eine Woche lang im Intensivtraining. Und wenn ich im Juli die vorläufige Heldenlizenz haben möchte, muss ich weiter über meine Grenzen hinaus.“ Entschlossen die Hände zu Fäusten geballt breitete sich ein schiefes Grinsen auf den Zügen Akanes aus, bevor sie sich – mehr oder weniger elegant – einen weiteren Nugget in den Mund steckte. „Hattest du nie Probleme mit deinem Quirk?“ Ein wenig gelöster – da die nervigen Anhängsel nun über alle Berge waren – stützte die Grünhaarige sich auf dem Tisch ab und hörte entspannt zu. Das Kribbeln in ihrem Nacken verschwand und es fiel ihr einfacher sich auf die Worte Eijiros zu konzentrieren, wenn ein Teil ihrer Aufmerksamkeit nicht am anderen Ende des Ladens lag. Ja. Sie würde den beiden den Arsch aufreißen. Und sie wusste auch schon genau wie.
I ain't gonna hide
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Katsuki Bakuhoe
NPC-Action
King Explosion Murder
Sonntag 11. Jan - 13:00 Uhr

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Die Woche war beschissen gewesen. Nicht, dass es etwas Neues war, dass Katsuki die Nähe zum Rest seiner Klasse mied, aber die ganze verdammte Woche den grünhaarigen Schandfleck neben sich zu ignorieren war fast noch schwerer, als das ständige Gemurmel des bescheuerten Nerds auszublenden. Es brauchte wirklich seine gesamte Selbstbeherrschung (und davon hatte er obviously nicht viel lol) um ihr nicht regelmäßig das Maul stopfen zu wollen. Denn dieses Weib war – leider – auch, wenn sie vielleicht dumm aussah nicht auf den Kopf gefallen. Und auch das braunhaarige Biest war nicht halb so dumm wie er sich erhofft hatte, nur, dass sie bedeutend stiller war als die Spinattante. Also eindeutig der angenehmere Part der beiden. Nicht, dass auch nur einer von ihnen in irgendeiner Art und Weise erträglich war. Eigentlich nervten sie ihn nur. Konkurrenz konnte er trotzdem nicht gebrauchen, wobei diese Beiden niemals an ihn heranreichen würden.

Natürlich war ihm aufgefallen, dass die Quirks der Mädchen noch absolut nicht ausgereift waren, er wusste natürlich auch, wie man ihnen helfen könnte und was genau sie nicht gebacken bekamen, doch war er nicht die beknackte Wohlfahrt. Außerdem hatte er von dem Drecksnerd gehört, dass die beiden wohl ein Spezialtraining bei All Might bekamen, um schneller voranzukommen. Er sah dabei jedoch das Geheimnis um den blöden Quirk Dekus im Nichts verschwinden. Der Kerl war, wenn es darum ging Geheimnisse zu hüten eine absolute Null (also wie quasi überall) und es war Katsuki unbegreiflich, dass nicht mal der Halb-und-Halb-Bastard dahinterstieg. „Bist du All-Mights uneheliches Kind?“ Wie dumm konnte man bitte sein?

Schnaubend konzentrierte der Blonde sich auf seine Übung. Er hatte sich am späten Vormittag in den Trainingsraum des Wohnheims verzogen, zog sein strenges Programm durch und spürte schon jetzt wie die Muskeln in seinen Armen protestieren. Die vergangene Woche war ziemlich intensiv gewesen, was auch an einem Allround-Talent wie Katsuki nicht ganz spurlos vorbeiging. Doch brauchte er das Training in diesem Moment. Normalerweise verbrachte er seine Sonntage oft mit dem Stachelkopf. Ob sie nun trainierten oder etwas zockten war dabei vollkommen variabel, doch der hatte ja besseres zutun. Also hatte er sich seine Kopfhörer in die Ohren gesteckt und powerte sich zum Ende der Woche hin noch einmal richtig aus. Sollte die Kackfrisur doch machen, was er wollte. Ob die Blitzbirne und der lilane Wicht den Mittag überleben würden war fraglich, doch war das nicht sein Bier.

Es musste schon kurz vor eins sein, als der Hitzkopf sein Training beendete. Sein Shirt klebte nass an seiner Brust, schweiß lief ihm in dezenten Bahnen über die Schläfe, während er mit lockeren Schritten die Treppen hoch marschierte um seine Duschsachen zu holen. Laut dröhnte die Musik auf seinen Ohren, während er lief, zog er sich in einer flüssigen Bewegung das Muskelshirt über den Kopf und wischte sich damit über die Stirn. Feucht hingen ihm einige Strähnen seiner blonden Stacheln im Gesicht, in der rechten Hand hielt er eine Flasche Wasser, welche er mit einigen tiefen Zügen leerte. Was er im ersten Moment dabei nicht bemerkte, war eine kleine braunhaarige Person, welche direkt hinter ihm lief und beinahe mit ihm kollidierte, als er im vierten Stock anhielt, um sich auf den Flur zu begeben.

Mit einer gehobenen Augenbraue musterte er Arisa, ignorierte dabei vollkommen, dass er oberkörperfrei und in einer kurzen Sportshorts direkt vor ihr stand und sie sich quasi direkt mit seiner Brust konfrontiert sah. Viel ruhiger als er von sich selbst erwartet hätte legte er sich das Shirt über die Schulter, verschränkte die Arme vor der Brust und legte den Kopf schief. Wenn sie jetzt schon hier war, konnte sie sich auch anhören was er zu sagen hatte. „Du musst an deinem Fokus arbeiten, wenn du die Reichweite deines Quirks erhöhen möchtest. Du schienst die Woche Probleme damit zu haben.“ Seine Stimme war tief und dröhnend, füllte spielend leicht den gesamten Flur und abwartend lehnte er sich gegen die Wand neben der Treppe. „Ihr solltet in Zukunft extra Training schieben, wenn ihr die Trimesterabschlussprüfungen bestehen wollt.“ Im Gegensatz zu sonst war er noch immer ganz ruhig, seine roten Irden lagen ernst und berechnend auf dem weichen Gesicht der kleineren, während er von unten ein panisches aufschreien vernahm. „Wer sagt es. Die Idioten sind zurückgekehrt.“ Der kurze Moment der Ausgeglichenheit war vergangen, ein arrogantes knurren später hatte er sich schon seinem Zimmer zugewendet und war im inneren verschwunden. Entweder sie würde seinen Rat annehmen oder es lassen. Das war nun wirklich nicht sein Problem.




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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyDi Dez 01, 2020 1:19 am


Eijiro Kirishima
»  NPC Action «

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Obwohl sie eigentlich nur essen gehen wollten, war der Sonntag doch überraschenderweise ereignisreicher als manch andere schulfreie Tage - auch wenn auf eine etwas anderen Art und Weise. Erst hatte er Akanes kleinen Wutanfall mitten auf der Straße miterlebt, welchen er in Anbetracht der Situation durchaus berechtigt fand - da war Katsuki schon einige Male aus unnötigeren Gründen aus der Haut gefahren. Außerdem war es ja schon recht männlich von ihr, da keine Rücksicht auf den Mann zu nehmen, der sich eindeutig im Unrecht befunden hatte.
Anschließend war es eine ganze Weile ziemlich "normal" gewesen - normal, aber fern davon als "langweilig" bezeichnet werden zu können. Eijiro genoss die Anwesenheit der Grünhaarigen, in der er doch einen coolen Gesprächspartner gefunden hatte. Und Mensch, hatte er breit grinsen müssen, als er gesehen hatte, was sie alles verdrücken konnte. Er empfand es durchauas als angenehm, dass sie sich auch da nicht zurückhielt - da hatte er schon andere Fälle miterlebt. Der letzte Satz klang so, als wäre er bereits mit dutzenden von Mädchen unterwegs gewesen, aber dem war wirklich nicht der Fall.
Auch der Rotschopf sah keinen Grund, nicht selbst eine große Portion zu sich zu nehmen - von den Cheeseburgern und Nuggets von McDagoberts konnte man schließlich einfach nicht genug bekommen. Darüber hinaus hatte er mächtigen Hunger gehabt, dass es ihn nicht verwundert hätte, wenn man seinen Magen sogar hätte grummeln hören können. So war es auch nicht verwunderlich, dass er eher ein Auge auf das Essen selbst geworfen hatte als auf Akane in diesem Moment.

»Mach, dass du wegkommst, du Fettsack!«

Eine ihm nur allzu vertraute Stimme riss die beiden aus dem Gespräch und verwirrt hatte er aufgeblickt, nur um zu sehen, von wem der nun eher fragwürdige Ausruf stammte. Auch wenn er ein wenig perplex über das war, was sich vor ihm entfaltete, freutete Eijiro sich dennoch ehrlich darüber, zwei bekannte Gesichter, die er freundlich gesonnen war, sehen zu können. So wie er eben war, wollte er auch zugleich kumpelhaft auf sie zu gehen, und sie zu Akane und ihm an den Tisch einladen, doch es schien, als hätten Mineta und Denki andere Pläne gehabt.
Wie von der Tarantel gestochen, hatten sie sich verzogen und ihn an Ort und Stelle stehengelassen, während ihm nichts anderes übrigblieb, als ihnen nur überfordert nachzublicken.
Nicht, dass ihm das Ganze allzu lange auf der Seele lastete - generell neigte er doch eher dazu, ein eher sorgloserer Geist zu sein, wenn es sich nicht gerade um eine ernste Angelegenheit handelte. Dementsprechend einfach fiel es Eijiro, das Gespräch gleich wieder aufzunehmen, ohne sich lange Gedanken darüber zu machen, was gerade vorgefallen war - schließlich war dies auch das, was Akane ihm geraten hatte, nicht wahr?

Neugierig lauschte der Rothaarige den Ausführungen seines Gegenübers, während er den letzten Tropfen aus seiner Cola saugte. »Weiter über deine Grenzen hinaus, huh?« Zuversichtlich strahlte Eijiro sie an. »Ich bin mir sicher, dass du die vorläufige Heldenlizenz ohne Probleme bekommen wirst. Vielleicht fällt's dir selbst nicht auf, aber deine Fortschritte innerhalb einer Woche nur sind wirklich wahnsinnig. Ehe wir uns versehen, wirst du uns alle im Nu aufgeholt haben.«
Als symbolischer Anstoß gönnte er sich ebenfalls einen weiteren Nugget - bevor sie alle spurlos verschwanden - und nutzte die Zeit, in der er kaute, um über die Frage nachzudenken, die man ihm gestellt hatte.

»Nicht ganz die Probleme, die du hast, aber vergleichsweise zu dir ist meine Verhärtung ja bei Weitem nicht so spektakulär«, begann er mit einem leicht nachdenklichem Ausdruck auf dem Gesicht, vor sich hinzuplappern. »Wenn ich ehrlich bin, hab ich auch lange Zeit gar nicht gedacht, dass ich damit ein Held werten könnte, aber siehe hier - mit harter Arbeit geht doch alles.« Grinsend hob er die Fäuste in die Höhe und verhärtete seine Arme zur Demonstration, bevor er sie wieder fallen ließ.
Rasch stibitzte er sich gleich darauf den letzten Nugget, bevor die Grünhaarige es tun konnte, und schenkte ihr nur ein spitzbübisches Feixxen. Manch einer hätte sie vermutlich gefragt, ob sie den letzten haben wollen würde, aber er war sich sicher, dass sie als seine Kumpeline das mit Humor nehmen würde.
Kurz hatte er überlegt, über die Entstehung seiner Narbe zu sprechen, doch die Geschichte selbst hatte er nie als männlichsten Fleck seiner Vergangenheit angesehen, weshalb er fürs Erste Stillschweigen darüber behielt.

»Vergleichen kann man das Essen zwar nicht mit der UA Cafeteria, aber manchmal tut's einfach richtig gut, sich so Zeug reinzustopfen«, seufzte Eijiro schließlich und lehnte sich mit hinter dem Nacken verschränkten Armen in den Sitz zurück. »Wollen wir uns eigentlich langsam auf dem Heimweg begegnen? Oder hast du noch Lust auf 'nen Nachtisch?« Mit großen, unsschuldigen, freundlichen Hundeaugen blinzelte er sie an.
»Wer weiß, vielleicht stoßen wir doch noch auf irgendwen, der Bock hätte, sich uns anzuschließen. Denki-kun und Mineta-kun schienen ja nicht so Lust drauf zu haben.« Kurz waren ihm seine beiden Klassenkameraden wieder in den Sinn gekommen, aus dessen Verhalten er einfach nicht schlau wurde.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:06 Uhr
Ort: Bei McDagoberts
Angesprochen: Akane Rinko








Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Ihr ganzes Leben lang hatte sie versucht, ein gutes Mädchen zu sein; selten hatte sie etwas getan, was sie in Schwierigkeiten bringen würde - dafür war sie ein viel zu großer Schisser - mit einigen Ausnahmen, wenn es Aktionen betraf, die sie gemeinsam mit Akane unternommen hatte. An der Seite ihrer Freundin hatte sie stets das Gefühl, dass ein wenig Mut und Selbstbewusstsein, welches ihr beides von Grund auf fehlte, auf sie abfärbte, und in gewisser Weise brachte sie der Grünhaarigen eine Bewunderung entgegen, die sie ihr gegenüber jedoch niemals laut äußern würde.
Aber Akane und Selbstbewusstsein und so weiter hin oder her. Zurück zum eigentlichen Punkt: Ja, Arisa hatte sich in vielen Dingen fast schon ekelhaft musterhaft benommen. Womit in dieser Scheißwelt hatte sie es also verdient, in diesem unschuldigen Augenblick, in dem sie mit fanatisch und kranke Gedanken über eine mögliche Beziehung zwischen ihrer Freundin und Kirishima die Treppen hochgeeilt war, mit dem Menschen zusammenzustoßen, dessen Anblick allein normalerweise schon reichte, um ihr das Gefühl zu geben, sich erhängen zu wollen? Oder besser gesagt, ihn erhängen zu wollen - die Vorstellung war doch um einiges charmanter.

Jedenfalls hatte die Dunkelhaarige, als sie gemerkt hatte, dass sie gedankenverloren in den Nächstbesten hineingeschlitten war, sich gerade entschuldigen wollen, als sie realisierte, um wen es sich bei dem Hindernis handelte. Ihr blieb die Entschuldigung wortwörtlich im Hals hängen und sie musste sich zusammenreißen, um keinen Krächzlaut von sich zu geben, der ihm vermutlich nur eine Grundlage gegeben hätte, sie zur Sau zu machen. Nicht, dass der ehrenwerte und ach so geile Bakugo Katsuki wirklich Gründe brauchte, um in eine ungesunde Aggression zu verfallen.

Arisa wäre in diesem Moment normalerweise auch einfach wortlos an ihm vorbeigestakst - sie war nun niemand, die offen eine Konfrontation suchte, wenn es keinen berechtigten Grund dafür gab -, doch sie musste ehrlich gestehen, dass die Tatsache, dass er sich halbnackt vor ihren unschuldigen Augen präsentierte, warf sie ein wenig, wirklich nur ein ganz kleines wenig nun seien wir einmal ehrlich: völlig aus der Bahn. Es hätte sie nicht gewundert, wenn sie ihn wie ein beknacktes Reh angestarrt hätte.
Oder vielmehr seine Brust. Scheiße, sahen alle UA Jungs unter ihren Uniformen so aus? Sabberte sie bereits?!

Als wäre das noch nicht genug gewesen, setzte ihr Gegenüber dem Ganzen noch  eins oben drauf: Er sprach zu ihr. In aller Ruhe. Und das, was er sagte, war sogar konstruktiv.
Träumte sie? Half er ihr gerade? Wer war das vor ihr und was hatte diese Person mit Bakugo getan? Viel wichtiger jedoch: Konnte diese Person den aggressiven Idioten bitte für den Rest ihres Lebens ersetzen? Diesen Körper hatte ein Arschloch ja wirklich nicht verdient.
Warte, war dies wirklich das, worüber sie nachdenken sollte? Nicht vielleicht eher der Inhalt, den er ihr mitgeteilt hatte?
Gemäß des Mottos der UA spürte sie in diesem Moment eine Plus Ultra Überforderung und sie konnte nicht behaupten, dass ihr das gefiel, weil sie wusste, dass sie auf den Blonden vermutlich wie das dümmste Wesen auf dieser Welt wirken musste.
Sag etwas. Sag etwas. Sag etwas, du verdammte Witzig.
Dazu kam es jedoch nie, weil im selben Augenblick ein Aufschrei sie aus ihrem tranceartigen Zustand holte, dem sie nach einem Wimpernschlag Mineta und Kaminari zuordnete. Bitte was war in der Zwischenzeit geschehen?
So oder so hatte Arisa den entscheidenden Moment, Bakugo noch eine intelligente - oder wenigstens intelligent klingende - Antwort zu geben, verpasst. Als  er sich auch schon jäh von ihr wegdrehte, musste sie sich zusammenreißen, um bei dem Anblick, den er von hinten bot, nicht zischend den Atem einzuziehen. Oh Gott, mit ihr war doch tatsächlich etwas gehörig falsch.

Um ihre eigene Peinlichkeit nicht länger ertragen zu müssen, lief sie mit einem verstörten Ausdruck auf dem Gesicht die letzten Treppenstufen hoch. Im fünften Stockwerk angekommen, beschleunigte sie ihren Schritt und riss mit viel zu viel Kraft ihre Zimmertür auf, nur um sie dann mit demselben Elan wieder zuzuschlagen. Auch wenn ihr Ordnung wichtig war, konnte sie nicht anders, als ihren Mantel in die nächstbeste Ecke zu pfeffern, und verwirrt zu Boden zu sinken.
Beschämt vergrub die Dunkelhaarige ihr Gesicht in ihre Handflächen und spürte, wie warm sie geworden war. Peinlich, peinlich, peinlich. Wie ein Echo hallte das Wort in ihrem Kopf herum und sie brauchte einige Minuten, um wieder zu sich zu finden. Das Schlimmste an dem Ganzen war doch, dass das Einzige, an das sie denken konnte, nicht Bakugos Worte oder sein Körper war. Nein, seine verdammte Stimme.
Immer wenn sie ihn reden gehört hatte, war er arrogant gewesen. Arrogant, laut, rücksichtslos, aggressiv, beleidigend. Doch nun, wo er in aller Seelenruhe zu ihr gesprochen hatte, bemerkte sie zum ersten Mal, dass sie eigentlich ganz angenehm war.

»Arisa Aido. Jetzt reiß dich zusammen«, befahl sie sich selbst und schüttelte sich in der Hoffnung, dadurch wieder zur Besinnung zugekommen. Tief atmete sie ein, ehe sie sich wieder auf de Beine stemmte. »Bei ihm sind einige Schrauben locker, das ist nichts Neues. Vielleicht leidet er ja auch unter einer Form von Schizophrenie. Auf jeden Fall war das wirklich Welten entfernt davon als normal bezeichnet werden zu können.«
Sie spürte, wie sie langsam wieder Herr über sich selbst wurde; allein die Beschämtheit über die Tatsache, dass sie ihn nur wie ein Goldfisch angestarrt hatte, blieb zurück, als Arisa wieder den Weg in das Wohnzimmer beschritt. Lassen wir an dieser Stelle einmal außer Acht, dass sie vor dem vierten Stockwerk stehengeblieben war, um sich zu vergewissern, dass die Luft rein war.

»Mina! Mina, du musst uns helfen, verstecken, retten«, heulte Kaminari gerade, das Bein der Pinkhäutigen fest umklammert. Mineta neben ihn hatte sich verängstigt zusammengerollt. »Du hättest ihren Blick sehen sollen. Sie wird uns umbringen. Umbringen!«
Mit schiefgelegtem Kopf betrachtete Arisa das Szenario vor ihr; eigentlich hatte sie die beiden über mehr Einzelheiten ausfragen wollen, doch so wie es aussieh, schienen die beiden nicht wirklich in der Verfassung dafür zu sein.
Neben ihr hakte Ochako sich bei ihr ein. »Scheint, als wären sie aufgeflogen.«
Arisas Mundwinkeln zuckten kurz, bevor sie losprustete. »Die Hölle wird sich für die beiden auftun, wenn Akane-chan heimkommt. Dass sie ihnen nicht mit Axt und Beil bereits hinterher ist, ist schon ein Segen.« Nun war sie doch unendlich froh, kein Teil des Spionagetrupps gewesen zu sein, auch wenn es schön gewesen wäre, alles aus erster Hand mitzuerleben.
Amüsiert warf sie einen kurzen Blick auf ihr Handy, um die Nachrichten zu lesen, die sie verpasst hatte, weil sie zu sehr mit ihrem eigenen Innenleben beschäftigt gewesen war. Mit einem Grinsen lief sie auf die beiden Kerle zu, die Mina weiterhin anbettelten, und begab sich neben ihnen in die Hocke, um ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. »Nachricht an perverse Made und Blitzbirne von Akane-chan: Ihr seid so gut wie tot. Mein Beileid, ich geh schon einmal euer Grab organisieren, ja?«
»Made?« Entgeistert schaute Mineta sie an - und ebenso entgeistert begegnete sie dem Blick, weil ihn die Bezeichnung eher zu schaffen machte, als die Beschreibung "pervers".

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:13 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Ochako Uraraka, Izuku Midoriya









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyDi Dez 01, 2020 7:51 pm


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become
Sonntag 17. Jan - 13:15 Uhr

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Es war tatsächlich gewissermaßen befreiend zu wissen, das man nicht mehr beobachtet wurde. So fiel es ihr bedeutend leichter sich auf die Worte ihres Gegenübers zu konzentrieren. Bei dem Gedanken die andere irgendwann zu überholen musste Akane lediglich lachen. „Naja, wir liegen schon ein bisschen zurück, aber vielleicht haben wir ja bis zum Schulabschluss wieder zu euch aufgeschlossen. Und Fortschritte? Ich glaube ich hab noch nie so viel auf dem Boden gelegen wie die letzten Tage.“ Grinsend stützte die Schülerin sich weiterhin auf dem Tisch ab, während nach und nach die letzten Nuggets aus der Box verschwanden. Es wunderte sie absolut nicht, dass Eijiro so ein guter Esser war. Sie selbst hatte einen ziemlich hohen Kalorienverbrauch, dazu noch eine leichte Schilddrüsenüberfunktion und gemeinsam mit dem Krafttraining, dem Ausdauertraining nd dem Quirktraining kam da eine ganze Menge zusammen. So musste es wohl auch dem Rothaarigen gehen.

Interessiert lauschte sie den Ausführungen über seinen eigenen Quirk und neugierig blitzten ihre Augen auf, als der Rothaarige seine Arme hob und diese vollständig verhärtete. Breit grinsend beugte Akane sich vor, musterte die Veränderung seiner Haut ganz genau und bevor sie selbst in der Lage gewesen wäre etwas dagegen zu unternehmen schnellte ihre Hand vor und legte sich beinahe sanft auf den – beinahe Stein ähnlichen – Unterarm. Total fasziniert strich sich über die unebene Haut, welche trotzdem – und irgendwie unerwarteterweise – eine ganz normale Körpertemperatur hatte. Im nächsten Moment wollte die Grünhaarige sich für diesen Gedanken gegen die Stirn schlagen. Immerhin verhärtete Eijiro die Partien seines Körpers lediglich und verwandelte sie nicht in Stein oder so etwas.

Den Gedanken abschüttelnd fuhr sie etwas zuversichtlicher die kanten nach, welche sich durch seinen Quirk bildeten und begeistert legte die Schülerin den Kopf schief. „Das ist so cool!“ Rief sie aus, dachte nicht einmal daran ihre Hand wieder zurückzuziehen und testweise klopfte die gegen die Unterseite seines rechten Arms. „Nicht spektakulär? Kein Held damit?“ Ein wenig ungläubig wanderte ihr Blick zu seinen roten Irden, bevor das Lächeln auf ihren Zügen sich nochmal intensivierte. „Ich hab dich diese Woche kämpfen sehen. Mehrfach. Du bist wahrscheinlich – abgesehen von Midoriya-kun der Einzige der sich von Bakugo nicht zu Brei schlagen lässt. Wenn einer von uns zu einem Helden wird, dann du!“ Während sie aufgeregt anfing immer schneller zu reden merkte sie gar nicht, wie sich leichte Röte über ihren Wangen bis zu ihrer Nase ausbreitete.

Als er seine Arme fallen ließ folgte Akane der Bewegung mit den Augen, bevor sie sich ebenfalls etwas zurücklehnte. Dem letzten Nugget schaute sie dabei nur ein wenig schmollend hinterher, bevor sie sich den zusammengeknüllten Papierfetzen von einem ihrer Strohhalme griff und diesen nach ihrem Gegenüber warf.

Mit dem Wissen, dass ihr Essen beinahe ein Ende gefunden hatte entkam ein entspanntes Seufzen ihrer Kehle. „Ich habe mich über ein Jahr lang fast nur von dem Essen hier ernährt.“ Lachend strich sie sich über die Jeansjacke, blickte kurz auf ihr Handy und streckte dann ihre Arme. „Also ich wäre auf jeden fall noch für ein Eis zu haben, weiß ja nicht wie es mit dir aussieht.“ Frech grinsend musterte Akane die leuchtend roten Hundeaugen, welche sie fixiert hatten, bevor sie sich ihre Jacke griff. Die Grünhaarige konnte wirklich IMMER Eis essen, was wohl auch einfach daran lag, dass sie keinerlei Probleme damit hatte die Temperaturen in ihrem Körper auszugleichen, sie würde also nicht sofort innerlich erfrieren.

Mit einer flüssigen Bewegung zog sie sich die Jacke über, klopfte ihre Hose ab und blickte ihren Gesprächspartner auffordernd an. Dieser folgte ihr ziemlich Zügig, stellte sich mit ihr noch einmal an und nur Momente später wurden sie von einer ehemaligen Kollegin ihrer Mutter an die zweite Kasse gezogen. Freundlich lächelnd unterhielten sie sich einen Moment, bevor sie ihr Eis für Lau in die Hand gedrückt bekamen und gemeinsam den Laden verließen.

Das Thema Denki und Minoru sorgte dafür, dass die Heldenanwärterin abrupt stehenblieb. Sollte sie ihm sagen was Sache war, oder ihn in seiner Unwissenheit schmoren lassen? Wenn sie ihm nicht erzählte, was die beiden Idioten in dem Laden gemacht hatten, würde er wohl auch nicht verstehen, wieso sie das Bedürfnis hatte ihnen den Arsch aufzureißen. Augen zu und durch. „Dir ist bewusst, das die beiden nicht zufällig da waren, oder?“ Vorsichtig lächelnd legte Akane sich eine Hand an den Hinterkopf und suchte nach einem Funken Verständnis in den – IMMER – freundlichen Augen. Eigentlich schätzte sie Eijiro nicht als blöd ein, jedoch konnte sie sich vorstellen, dass er gar nicht so weit dachte, um seinen Freunden so etwas zu unterstellen. Da war es wahrscheinlich einfacher sich vorzustellen, die ganze Sache wäre einem Zufall geschuldet.

"Ich weiß, die beiden sind deine Freunde." Ein zögerliches Schmunzeln breitete sich auf den Zügen der Schülerin aus, während sie kurz darüber nachdachte, dass es Menschen gab die mit Minoru befreundet waren. "Aber kannst du dir nicht im entferntesten Vorstellen, dass die beiden uns schon eine Weile gefolgt sind? Seit dem Wohnheim um genau zu sein?" Während sie sprach, stocherte sie ein wenig in ihrem Eis herum und steckte sich dann den Löffel in den Mund, während sie weiter auf eine Reaktion wartete.
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Denki Kaminari
NPC-Action
Chargebolt
Sonntag 11. Jan - 13:17 Uhr

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Er hatte sich wirklich nichts Böses dabei gedacht den beiden zu Folgen. Wirklich nicht. Ja, er hatte eine Scheißangst vor Rinko und wollte ihr nicht im Dunkeln begegnen. Oder wenn sie sauer war, aber im Normalfall konnte Denki durchaus diskret genug sein, um nicht überall aufzufallen. Dabei hatte er jedoch vergessen, dass er eben nicht alleine unterwegs war und sein Kumpel noch leichter abzulenken war als er selbst. Zugegebenermaßen, er hatte auch nicht mitbekommen wie die Grünhaarige sich – beinahe ein wenig provokant – nach vorne gebeugt hatte und ihnen dadurch einen kurzen einblick in den Ausschnitt ihres Tops gewährte. Viel mehr hatte der Blonde seinen Blick auf Eijiro gerichtet, welcher viel mehr aufs Essen konzentriert war, als auf seiner Gesprächspartnerin. Wenn das jetzt wieder so ablaufen würde wie bei ihm und Mina damals würde es wohl verletzte... und tote geben. Denn nochmal hielt ihre Klasse die geballte... auf dem Schlauch steherei des Rothaarigen wirklich nicht aus. Sie waren gut miteinander befreundet, aber Eijiro hatte scheinbar keine Peilung wenn es darum ging jemanden für sich zu gewinnen. Und das überraschte Denki immer wieder, weil er – aus welchen Gründen auch immer – irgendwie anziehend auf das andere Geschlecht zu wirken schien.

In seine komplett unwichtigen Gedankengänge vertieft schreckte er zusammen, als Minoru auf den Tisch sprang und sich weit nach vorne beugte. Irritiert zog Denki die Stirn kraus, folgte seinem Blick und konnte grade noch erahnen was der Lilahaarige erblickt hatte, als sich schon jemand zwischen sie schob. Und das der kleinere daraufhin lautstark anfangen würde rumzupöbeln... damit hatte keiner von ihnen gerechnet. Sofort wurde Denki weiß wie die Wand, Panik flammte in seinem Blick auf und hektisch griff er nach dem kleinen Idioten, den er mit einem schraubstockartigen Griff hinter sich herzog.

Das Letzte, was er von seinen Observierungsopfern sah, war der finstere blaue Blick der ihnen bis auf die Straße folgte. „Scheiße, was war das bitte?!“ Aufgeregt lief der Blonde weiter, brachte so schnell wie möglich so viel Abstand wie möglich zwischen sie und diesen Laden, Angst hatte ihn gepackt und als der kleine Lilahaarige Idiot anfing von den Brüsten Rinkos zu sprechen, fiel Denki alles aus dem Gesicht.

Ja, Denki mochte Mädchen. Sehr.

Ja, er war manchmal ein wenig drüber. Immerhin flirtete er wirklich gerne und unter anderen Umständen hätte er Minoru alleine für den Fakt, dass er diesen Einblick erhalten hatte gelyncht. Aber grade. Grade war ihm sein eigenes Überleben durchaus wichtiger als die Gelüste seines Kumpels. Energisch zog er den kleineren also weiter hinter sich her, in Gedanken schon sein Testament verfassend. Denn er zweifelte daran den Abend noch zu erleben. Schnell kam das Wohnheim in Sicht und überstürzt stieß er die Tür auf, schlitterte ungelenk in den Raum und landete hart auf den Knien. Genau vor Mina. „Mina-chan!“ Rief er aus, mit großen goldenen Augen blickte er zu ihr hinauf und legte die Hände in einer betenden Geste aneinander. „Ich... WIR brauchen deine Hilfe!“

Minoru hingegen hatte sich neben ihm auf dem Boden zusammengerollt und schien mit seinem Leben bereits abgeschlossen zu haben. Mehr oder weniger. „Was ist denn mit euch passiert.“ Lachend verschränkte die Pinkhaarige die Arme vor der Brust und blickte auf sie herab, während sich um sie herum immer mehr Leute sammelten.

"Mina! Mina, du musst uns helfen, verstecken, retten."

Bettelnd hatte er sich an ihr Bein geklammert, bekam jedoch nichts als ein gelöstes Lachen von der Schülerin.

"Du hättest ihren Blick sehen sollen. Sie wird uns umbringen. Umbringen!"

Kurz erinnerte er sich an den Blick zurück und schluchzte Herzerwärmend auf. „Ich will noch nicht sterben!“ Rief er aufgebracht, krallte sich in seine eigenen Haare und ließ sich auf den Hintern fallen. „Was ist überhaupt passiert?“ Neben Mina hatte sich nun Ochako positioniert, welche wohl schon den Verdacht geäußert hatte, dass sie aufgeflogen waren. „Wir saßen im Laden, super versteckt und dann ist Minoru ausgerastet, weil sich jemand zwischen ihn und seine Aussicht gestellt hat.“ Kurz blickte er zu dem kleinen hinüber, welcher mit einem Mal wieder ziemlich verträumt wirkte. Als hätten sie keine anderen Sorgen in diesem Moment.

Auch der Kommentar von Arisa brachte keinerlei Minderung. Im Gegenteil. Panik schnappte der Blonde nach Luft, sprang beinahe in den Stand und sah sich hektisch um. „Wir müssen uns IRGENDWO verstecken. Sie darf uns nicht finden. Niemals. Ist auswandern eine Option?“ Unsicher blickte er sich um, konnte jedoch nichts erkennen, was ihn irgendwie Retten würde. Und er wusste nicht mal wie viel Zeit ihnen noch Blieb. Mit großen Augen schaute er Arisa an, welche ein wenig rot um die Nasensitze wirkte. „Du kennst sie doch schon lange, oder? Gibt es irgendeinen Weg um zu entkommen?“ Hoffnungsvoll ging er vor der dunkelhaarigen auf die Knie und faltete erneut die Hände.

Denki war gewissermaßen lebensmüde. Immerhin provozierte er Katsuki regelmäßig, aber ihn und seine Aggressionen konnte er deutlich besser einschätzen als die der neuen. Außerdem war sonst immer Eijiro bei ihm der in der Lage war ihn vor den Wutausbrüchen des Blonden zu beschützen. Und in diesem Fall würde er sich wohl nicht zwischen ihn und Akane stellen – selbst wenn er ihre Intention noch nicht verstanden haben sollte.

Er sah es kommen. Er würde als Denki-am-Stiel enden.





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyFr Dez 04, 2020 12:14 am


Eijiro Kirishima
»  NPC Action «

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Er konnte nicht anders, als laut aufzulachen, als Akane davon sprach, wie oft sie diese Woche bereits Bekanntschaft mit dem Boden hatte machen dürfen. Tatsächlich hatten manche Begegnungen recht schmerzhaft ausgesehen, aber so wie er sie einschätzte, würde sie das schon wegstecken können; da machte er sich überhaupt keine Sorgen. Ja, Eijiro hatte vollstes Vertrauen daraus, dass sich aus ihr eine gute Heldenanwärterin entpuppen würde, und unwillkürlich kam ihm für einen Moment die Frage, ob sie sogar das Level erreichen würde, auf dem Midoriya und Katsuki sich befanden? Er wusste, dass es nichts brachte, sich einen Kopf darüber zu zerbrechen. Die Zeit würde es zeigen - und er hatte auch nicht vor, sich abhängen zu lassen. Auch der Rothaarige würde alles in seiner Macht tun, um aufzuschließen; schließlich wollte auch er ein Held sein.

Verwundert blinzelte Eijiro seinen Gegenüber an, als diese verläutern ließ, dass sie seine Meinung so ganz und gar nicht teilte. Und je länger sie sprach, desto weniger konnte er ein breites - zugegebenermaßen leicht verlegenes - Grinsen unterdrücken.
»Hey, hey, hier werden wir gefälligst alle beide Helden, ja? Dafür sind wir ja hier«, lachte er. Der Verhärtungsanwender war niemand, der wegen solchen Worten vom Boden abhob, fühlte sich jedoch dennoch bestärkt und freute sich ehrlich darüber, so etwas hören zu dürfen. »In richtigen Ernstsituationen erreicht meine Verhärtung ein ganz neues Level, sozusagen mein Super Move. Vielleicht ergibt es sich ja irgendwann demnächst ja, dass ich dir das zeige.«
Dass die Grünhaarige begann, die Haut seines Armes entlang zu fahren und dagegen klopfte, ließ er über sich ergehen, ohne sich große Gedanken darüber zu machen. Er fand es einfach nur cool, wie sehr sie sich für etwas begeistern konnte, über das er sich in der Vergangenheit nur hatte ärgern können.
»Apropos, Super Move, ich kann es kaum erwarten, wenn wir wieder anfangen, diese zu üben und zu sehen, welche du dir ausdenken wirst«, fuhr er fort mit ehrlichem Interesse fort. »Wenn du möchtest,  können wir auch zusammen daran arbeiten und uns was ausdenken. Mit deinem Quirk kann man bestimmt echt viel männliches Zeug anstellen.«

Als sie schließlich auf seinen Nachtisch-Vorschlag einging und sogar einem Eis zugeneigt war, erwiderte Eijiro ihr freches Grinsen mit einem ähnlichen Feixen. Das musste man ihm wahrlich nicht zweimal sagen und binnen weniger Sekunden hatte er sich ebenfalls erhoben, um noch rasch das Tablett wegzubringen, ehe er mit ihr an die Kasse ging. In das Gespräch zwischen ihr und der Mitarbeiterin wollte er sich nicht groß einmischen, weshalb er Akane, die sie zu kennen schien, das Reden überließ. Für ihn war die Vorstellung, jemanden zu haben, der bei McDagoberts arbeitete, das non plus ultra - und somit die Darstellung jeglicher Kindheitsträume schlechthin.
»Also mit dir komme ich gerne öfter her, wenn da immer etwas Gratis bei rumkommt«, scherzte Eijiro, als sie mit dem Eis in der Hand aus dem Laden schritten. Auch er hatte kein Problem damit, zu jeder Jahreszeit etwas Kaltes zu essen - davon einmal abgesehen, dass er recht kälteresistent war, war es auch nur ein Zeichen seiner Männlichkeit, auf etwas Geiles wie Eis nicht zu verzichten, nur weil es draußen vielleicht einige Grade zu wenig waren.

Unerwartet blieb Akane mitten im Laufen stehen, was ihn dazu brachte, sich mit schiefgelegtem Kopf und fragenden Blick zu ihr umzudrehen. Auf was sie hinaus wollte, war ihm wirklich ein Rätsel, weshalb er sie nur mit einer Mischung aus Neugier und Verwirrtheit anblinzelte und darauf wartete, dass sie fortfahren würde.
»Sie sollen uns gefolgt sein?«, stieß Eijiro schließlich verwundert aus und blinzelte einige Male überrascht. »Aber wieso hätten sie das tun sollen? Sie hätten sich uns auch einfach so anschließen können, wenn sie Lust aufs Essen gehabt hätten?«
Ihm erschlossen sich die Gedankengänge und auch das Fazit, das sie geschlossen hatte, in keinster Weise und leicht überfordert kratzte er sich am Hinterkopf.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:19 Uhr
Ort: Auf dem Weg zurück in das Wohnheim
Angesprochen: Akane Rinko








Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Mit einer Faszination, als würde sie ein Versuchsobjekt im Labor beobachten, betrachtete sie Kaminaris Verhalten - oder besser gesagt Panikattacke. Machte Akane tatsächlich den Eindruck, als wäre sie gefährlich als manch andere aggressive Töle in diesem Haus?
Aggressive, süße Töle.
Arisa hasste sich.
Jedenfalls fragte sie sich, wie lange es wohl dauern würde, bis die beiden, die sich auf einem Absolut-Nicht-Date befanden - wenn sie ehrlich war, zweifelte sie bei dem Anblick von Kirishimas Outfit und der Tatsache, dass sie zu McDagoberts gegangen waren, immer mehr aran, dass es auch nur im entfertesten ein Date hätte sein können -, wieder im Wohnheim ankommen würden.
So wie Kaminari aussah, war er jedenfalls um sein Leben gedüst, während Arisa wirklich nicht einschätzen konnte, was in Minetas Kopf vorging, der einerseits verängstigt und anderseits seltsam verträumt aussah. Und eigentlich wollte sie es auch gar nicht wissen; sie wüsste nicht, ob es ihr sonst möglich gewesen wäre, nachts friedlich einzuschlafen, ohne unter grausamen Albträumen zu erwachen.
Dennoch kam sie nicht ohnehin, das lila Ding stirnrunzelnd mit ihrem Fuß anzustupsen, um zu schauen, ob er ein Lebenszeichen von sich geben würde. Wobei stupsen da noch ein beschönigtes Wort war, denn insgeheim hatte sie es nur als Vorwand genommen, ihn einmal treten zu können.

Die Dunkelhaarige musste sich zusammenreißen, Kaminari nicht ins Gesicht zu lachen, als er sich flehend an sie wandte und sie um Rat bat. Mit einem übertrieben gutmütigen Blick schaute Arisa ihn nur an und legte aufmunternd die Hand auf seine Schulter, ehe sie mit ruhiger Stimme antwortete, »Sei ein Mann und stell dich deinem Urteil.«
»Verdient hat er's ja«, ertönte Kyokas Stimme von der Seite, die sich in der Zwischenzeit zu ihnen gesellt hatte und nun mit verschränkten Armen auf den Blonden hinabschaute. »Du bist schon so ein richtiger Idiot.«
»Jirooo«, jammerte der Knieende, der im wahrsten Sinne des Wortes in sich zusammengesackt war. Es war nicht untertrieben zu sagen, dass man in diesem Augenblick sein Hirn geradezu rattern hören konnte - so fokussiert war er darauf, sich eine Lösung aus der Misere zu überlegen.
Mina indessen hatte sich schulterzuckend abgewandt und pfiff unschuldig vor sich hin, als hätte sie mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun gehabt, während sie zu den Müllsäcken hüpfte, die sie bereits an der Tür aufgereiht hatte. »Ich bin dann mal das Zeug hier wegbringen. Könnt ihr Akane-chan bitten, dass sie mit dem Prozess wartet, bis ich wieder da bin, falls sie gleich reingestürmt kommt?« Die Pinkhäutige wartete nicht einmal mehr darauf, dass jemand ihr antwortete, und war stattdessen frohen Mutes nach draußen geschlüpft.

»Meint ihr... meint ihr, ich kann Kacchan um Hilfe bitten? Oder ich verstecke mich bei ihm...« Kaminari schien ihre Frage gar nicht erst wahrgneommen zu haben, zu sehr befand er sich in seiner eigenen Welt.
»Am Ende provozierst du im allerschlimmsten Fall nur einen genervten Showdown zwischen Bakugo und Akane-chan«, seufzte Arisa, die sich auf das Sofa fallen ließ und die Knie zu sich heranzog.
»Insbesondere wird er vermutlich erst dein Leben beenden, wenn du zu ihm rennst und ihn erst einmal mit Kacchan ansprichst«, fügte Ochako hinzu, die dann grinsend Midoriya mit dem Ellenbogen anstupste. »Das darf nämlich nur Deku-kun.«
Der erwähnte Grünhaarige wurde eine Spur rot um die Nase, während er bereits Anstalten machte, etwas zu erwidern, dann jedoch von Tsuyu unterbrochen wurde.
»Bakugo-kun war die ganze Woche schon fast unheimlich schweigsam. Dass bei ihm bald einmal wieder der Faden reißt, wäre nicht unwahrscheinlich.« Das Froschmädchen hatte nachdenklich den Finger an ihre Lippen gelegt, während sie sprach.

»Habt ihr eigentlich schon alle etwas gegessen?«, fragte Arisa schließlich in die Runde, die das Interesse an Kaminaris Leid langsam verlor und wirklich unter allen Umständen vermeiden wollte, dass das Gespräch sich weiterhin um Bakugo drehte. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte sie Kaminari vermutlich weiter damit gepiesackt, doch in diesem Moment schlug zusätzlich zu allem ihr leerer Magen auf ihre Stimmung. In all der Aufregung um das Treffen von Akane und Kirishima, Midoriyas freundlicher und aufdringlicher Fragerei und "dem Zwischenfall" war sie einfach nicht dazu gekommen, auch nur eine Kleinigkeit zwischen die Zähne zu bekommen. Dementsprechend meldete sich ihr Bauch nun immer mehr zu Wort.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:26 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Denki Kaminari, alle Anwesenden









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptySa Dez 05, 2020 1:20 am


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become
Sonntag 17. Jan - 13:30 Uhr

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Akane genoss die Zeit mir Eijiro. Wirklich. Sie verstanden sich gut, konnten gemeinsam lachen und ihre Gespräche liefen wie von selbst. Es fühlte sich ein bisschen so an, als würden sie sich schon bedeutend länger kennen als nur eine Woche. Irgendwie liefen sie auf einer Wellenlänge, auch wenn die Grünhaarige die Worte Minas lange Zeit nicht aus ihren Gedanken verdrängen konnte.

„Kirishima-kun hat ja schon n Auge auf dich geworfen, nh?“

Bullshit. Wie kam sie darauf? Das Arisa dabei direkt auf den Shippingzug aufsprang, wunderte die Schülerin nicht, aber wer der Pinkhaarigen diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte war Akane schleierhaft. Abgesehen davon, dass sie selbst mal mit ihm zusammen gewesen war. Apropos. Das war auch ein Thema, welches die Grünhaarige unterschwellig interessierte. Ob sie den Rothaarigen jedoch darauf ansprechen sollte, wusste die Heldenanwärterin nicht so genau. Sprach man über so etwas? Ging es sie überhaupt etwas an?

Innerlich verfluchte sie ihre beste Freundin und den pinken Flummi, welcher ihr die Interaktion mit Eijiro die ganze letzte Woche bedeutend schwerer gemacht hatte. Warum ließ Akane sich von so etwas auch beeinflussen? Wieso musterte sie ihn dadurch genauer, warum fielen ihr die Schatten, welche von seinen Muskeln geworfen wurden, wenn er sein Heldenkostüm trug so viel mehr auf? Sie stand nicht auf ihn, wirklich nicht. Also zumindest nicht das sie wüsste. Das merkte sie in Momenten wie diesen umso deutlicher. Sie unterhielten sich wie Freunde. So wie es sein sollte. Aber wieso verfolgten sie die Worte Minas denn so sehr?

Ein wenig genervt von sich selbst pustete sie sich eine Strähne aus der Stirn, runzelte diese nachdenklich und kaute gedankenverloren auf ihrer Unterlippe herum. Dabei hörte sie ihrem Gesprächspartner mit einem Ohr zu, lächelte leicht und stocherte ein wenig unkoordiniert in ihrem Eis herum. „Wenn wir morgen wirklich Sparringkämpfe machen, kannst du es mir danach ja einfach mal zeigen.“ Verschmitzt zog sich ein schiefes Grinsen über ihr bleiches Gesicht, während sie sich einen Löffel voller Schokoladeneis in den Mund steckte. Man könnte meinen, das sei ihr wirklicher Quirk. Sie konnte massig Eis verschlingen, ohne dabei Gehirnfrost zu bekommen. Akane wusste eigentlich gar nicht, wie sich Gehirnfrost überhaupt anfühlte und war dementsprechend meist ein wenig verwirrt, wenn jemand darüber klagte. „Außer natürlich du hast Angst davor gegen mich anzutreten.“ Mit einer flüssigen Bewegung warf Akane den Becher in den nächsten Mülleimer und leckte sich noch einmal zufrieden über die Lippen. Ihr Blick war herausfordernd, während sie die Hände in den Taschen ihrer Jeans versenkte.

„Ich hab ehrlich gesagt noch keine Ahnung in welche Richtung ich gehen möchte. Die Hitzebarriere hat ja irgendwie nicht so gut funktioniert.“ Lachend blickte Akane in den wolkenverhangenen Himmel. Träge trudelten dicke Flocken vom Himmel und legten sich auf dem Boden ab, welcher innerhalb weniger Minuten vollkommen von einer dünnen weißen Schicht bedeckt wurde. Akane hatte sich Zeit gelassen, um auf die Aussagen des Rothaarigen zu reagieren, zumindest lange genug, bis sie den Lagen verlassen hatten und schon fast wieder auf dem Schulgelände angekommen waren. Zumindest bis sie abrupt gestoppt hatte. Ein ungläubiger Ausdruck auf ihrem Gesicht, während sie nach irgendeinem Anzeichen dafür suchte, dass er sie auf den Arm nahm. Aber nein, er meinte das vollkommen ernst.

Er verstand wirklich nicht, wieso die beiden ihnen gefolgt waren. Schallend laut fing Akane an zu lachen, hielt sich den Bauch und wischte sich anschließend eine Träne aus dem Augenwinkel. „Sorry Kiri...shima...“ Beinahe wäre ihr der Spitzname herausgerutscht mit welchem er ständig von Denki und Hanta belagert wurde. „Aber manchmal stehst du echt auf dem Schlauch, kann das sein?“ Freundlich strahlte sie ihn an, zog die Jacke etwas enger an ihren Körper heran und schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Also du kannst dir jetzt aussuchen, ob wir es dabei belassen oder ob ich dir die Intentionen der beiden Schwachköpfe erläutere.“

Grinsend musterte sie sein Gesicht, blieb einen Moment an den roten Irden hängen und nahm ihre Schritte wieder auf. „Aber ich warne dich vor, dann kannst du dich von deiner hinreißenden Unschuld verabschieden.“ Frech zwinkernd zog Akane ihre Füße durch die dünne Schneedecke, hinterließ deutliche Abdrücke und ein paar Augenblicke später folgte der Rothaarige ihr mit großen Schritten. „Was meinst du?“ Brachte er hervor, sein Blick war musternd und irgendwie ein wenig unsicher, was das Grinsen auf den Lippen der Grünhaarigen nur noch breiter werden ließ. „Nunja. Die beiden folgen uns seit dem Wohnheim, beobachten uns dabei, wie wir gemeinsam ne Kleinigkeit essen gehen.“ Langsam und deutlich zeigte sie ihm die Geschehnisse des Tages noch einmal auf. „Und kaum werden sie entdeckt hauen sie ab. Klingelt da bei dir irgendetwas?“ Unbeschwert legte die Heldenanwärterin den Kopf in den Nacken, spürte die Kälte des Schnees auf ihrem Gesicht und stieß spielerisch ihren Atem aus, welchen sie aus Interesse etwas erhitzte. Kurz flammten es um sie herum rötlich auf, die Atemluft löste sich in einer großen Dampfwolke auf und verschwand über ihren Köpfen.

Als aber auch nach einigen Minuten des nebeneinander-hergehens keine eindeutige Antwort von Eijiro kam, legte Akane den Kopf zur Seite und zog fragend eine Augenbraue hoch. „Die dachten, wir hätten ein Date. Das Wort kennst du aber schon, oder?“ Leise kichernd registrierte die Grünhaarige, dass die Schule in Sicht kam und so verpasste sie eine eventuell folgende Antwort, da sie das Schultor passierten. Mit federnden Schritten bewegten sie sich auf das Wohnheim zu, wobei ihr Nebenmann erstaunlich still war. Mit einer ausschweifenden Handbewegung riss Akane die Türen auf, hängte ihre Jacke auf und stellte ihre Schuhe zum Trocknen hin. Der Gemeinschaftsraum war bis auf Tsuyu, Ari, Izuku, Ochako und Mina weitestgehend leer, ein gefährliches Funkeln hatte sich in die blauen Augen der Schülerin geschlichen, während sie sich mit Schwung aufs Sofa warf.

Von den beiden Idioten keine Spur. Teuflisch grinsend blickte die Heldenanwärterin Arisa entgegen, fletschte angedeutet ihre Zähne, entblößte ihre ausgeprägten Eckzähne und verzog darauf ihre Lippen zu einem breiten Grinsen. Passend dazu polterte es laut von der Treppe, ein zerzauster blonder Wuschelkopf sprang die Stufen herab und ignoriere sie dabei allesamt gekonnt. Auch, wenn er noch bedeutend ruhiger wirkte als die gesamten letzten Tage. Nass hing ihm das Haar in der Stirn. Da die anderen wohl grade dabei waren, Mittagessen zu machen roch es in der gesamten unteren Etage heftigt nach Knoblauch. „Ey Hitzkopf. Antanzen, ich hab noch nen Wunsch frei bei dir.“ Rief Akane laut über ihre Schulter, grinste den Blonden herausfordernd an, welche den Kopf neigte und angepisst knurrte. Eijiro hatte sich – noch immer ziemlich still – zu ihnen gesetzt und sah irritiert zwischen ihnen hin und her. „Was willst du?“ Aufgebracht fauchte der ältere sie an, die Muskeln an seinen Armen spannten aggressiv unter der hellen haut, bevor die Grünhaarige entspannt die Arme hinter dem Nacken verschränkte. „Ich will, dass du mir hilfst Kaminari und Mineta fertig zu machen.“
I ain't gonna hide
these beautiful scars







Shoto
Todoroki
NPC-Action
Shoto
Sonntag 11. Jan - 13:30 Uhr

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Die Woche hatte einen bleibenden Eindruck bei dem jungen Todoroki hinterlassen. Er hatte eines über sich und sein „Ego“ gelernt und herausgefunden wie Eijiro sich mit Tetsutetsu fühlen musste. Damals, nach dem Sportfest hatte er nicht verstanden, wieso der Rothaarige so angefressen gewesen war, nur weil jemand einen Quirk hatte, der dem seinen nicht unähnlich war. Shoto hatte es einfach abgetan und sich nie wieder Gedanken darum gemacht. Zumindest bis zu dem Augenblick, an dem die beiden Neuen den Klassenraum betreten hatten. Das erste Mal in seinem Leben war er sich seiner eigenen Emotionen unsicher gewesen, hatte nicht gewusst was er denken, was er fühlen sollte. Doch stellte sich im Laufe der Woche heraus, dass sich ihre Quirks gar nicht so ähnlich waren, wie zuerst befürchtet. Das Beruhigte den Jungen mit den geteilten Haaren auf eine irritierende Art und Weise. Aber, kaum hatte er sich damit abgefunden hatte es keine wirkliche Interaktion mehr zwischen ihnen gegeben. Nicht, dass es den Sohn Endeavors wirklich störte. Er war gerne für sich allein und war auch nicht von sozialen Interaktionen abhängig. Demnach hatte er es gehandhabt wie immer. Er hatte möglichst viel Abstand zu allen Menschen genommen die nicht unbedingt Izuku oder Tenya waren.

Trotzdem hatte er die Fortschritte der Neuen ein wenig verfolgt, immerhin war er zwar nicht der umgänglichste Mensch auf dieser Schule, doch war er kein Ignorant. Ganz im Gegensatz zu Katsuki, welcher die gesamte Woche wirkte wie ein Beleidigtes kleines Kind. Aber was anderes hatte Shoto von ihm auch nicht erwartet. Irgendwie hatte er sich fast schon an die Art des Blonden gewöhnt, immerhin hielt er ihn jetzt schon eine ganze Weile aus. Etwas, wovon er noch immer überrascht war, aber er war deutlich schimmeres gewohnt als einen pubertären Idioten mit Aggressionsproblemen.

Den Sonntag hatte Shoto bisher in der Indoor-Schwimmhalle der Schule verbracht, zog Bahn um Bahn, powerte sich ein wenig aus und ließ dabei seine Gedanken schweifen. Um etwas wirklich Spezifisches drehten sie sich nicht, viel mehr verarbeiteten sie die vergangene Woche und erinnerten ihn mehr oder weniger unsanft daran, dass er am Abend noch mit seinem Alten telefonieren musste, wenn er keinen Stress haben wollte. Seit Shoto für sich entschieden hatte die Wochenenden nicht zu Hause, sondern lieber im Wohnheim zu verbringen musste er sich regelmäßig telefonisch melden. Das war zwar deutlich angenehmer als in der Bude des Alten zu hocken, aber nicht minder nervig.

Da der Jugendliche sich schon am frühen Morgen, gemeinsam mit Katsuki sogar, zum Training verabschiedet hatte hievte er sich aus dem Schwimmbecken. Es musste schon nach Mittag sein, durch die Scheiben der Halle konnte man sehen, dass es wieder angefangen hatte zu schneien. Mit trägen Schritten begab er sich zu den Kabinen, duschte sich ab und zog sich anschließend wieder an. Ein wenig unmotiviert machte er sich wieder auf den Weg ins Wohnheim, wo er direkt von einem – auf dem Boden knienden-Denki begrüßt wurde. Langsam und betont wanderte seine rechte Augenbraue hinauf zu seinem Haaransatz, bevor er ungerührt an dem Blonden vorbeiging und dabei seine Jacke an die Gemeinschaftsgadrobe hängte. Ohne etwas zu sagen, musterte er seine Mitschüler und verschränkte unbeteiligt die Arme vor der Brust. Die Mädchen hatten sich in der Küche versammelt und schienen irgendetwas zu essen vorzubereiten. Dabei bemerkte Shoto wie sehr sein Magen eigentlich knurrte. Mit präzisen Schritten hatte er sich in die offene Küche begeben, lehnte sich lässig gegen die Theke und beobachtete Mina und Ochako dabei, wie sie irgendetwas in eine Pfanne warfen.

„Braucht ihr noch Hilfe?“ Bot der Jugendliche sich an, jedoch ohne irgendwelche Emotionen nach Außen zu lassen, immerhin fragte er nur aus reiner Höflichkeit. Eigentlich aß Shoto sowieso kaum etwas anderes als kaltes Soba, also rührte sein Angebot mehr aus Pflichtgefühl heraus. Dabei fiel sein Blick auf Arisa, welche mit ihren braunen Irden die beiden Häufchen auf dem Boden fixiert hatte. „Was ist mit den beiden los?“ Fragte er deshalb desinteressiert und wandte kurz sein Gesicht ab, bevor er sich wieder der kleineren zuwandte. Im Hintergrund bekam er mit, wie die Beiden Reißaus nahmen, kaum hörten sie einen Schlüssel im Schloss der Haustür. Ein undefinierbarer Laut kam aus der Richtung Izukus, welcher mit Tsuyu auf dem Sofa saß und sich anscheinend über irgendetwas unterhalten hatte. Allgemein war das Wohnheim noch nicht so wirklich lebendig, doch störte das den Jungen nicht. Er mochte es sowieso lieber, wenn es ruhig war. Und doch nahm der Tag eine Wendung, mit der er nicht gerechnet hatte. Mit der wohl niemand gerechnet hatte, wenn er die Blicke seiner Klassenkameraden richtig gedeutet hatte. Hatte die Grünhaarige wirklich vor sich mit Katsuki, der lebendigen Bombe zusammenzutun um Rache für irgendetwas zu nehmen, was er nicht verstand? Offen verwirrt blickte er Arisa an, seine verschiedenfarbigen Augen leuchteten im Schein des Küchenlichts künstlich, während offene Überraschung auf seinen Zügen zu erkennen war. Das alles wurde doch skurriler und skurriler.




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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptySo Dez 06, 2020 11:33 pm


Katsuki Bakugo
»  NPC Action «

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Nach seinem kurzen Zusammenstoß mit dem Zwergenmädchen war er erstaunlich ruhig geblieben. Gewiss, sie brachte ihn nicht halb so sehr zur Weißglut wie ein Wortwechsel mit dem Spinatkopf, und er hatte sich von selbst darauf eingelassen, weshalb es wohl keine wirkliche Überraschung gewesen war. Eine Antwort hatte er weder erwartet noch gewollt, denn egal, was aus ihrem Mund gekommen wäre, wäre einfach nur eine Verschwendung von Luft und seiner Zeit gewesen.
Wirklich verstehen, wieso die Kackfrisur allem Anschein nach ein unbewusstes Interesse an dem Spinatkopf entwickelt hatte, tat er zwar nicht, aber es war weder seine Angelegenheit noch wollte er ese zu seiner machen. Vielmehr überstrapazierte es seine Nerven, dass Eijiro es nicht einsah. Manchmal fragte Katsuki sich wirklich, ob er eigentlich ein beschissener Magnet für minderwertige Intelligenz war, wenn man das Umfeld betrachtete, mit dem er gezwungen war, sich abzugeben.

Aus dem Schrank hatte der Blonde sich ein frisches, schwarzes Tanktop sowie Joggers geschnappt, ehe er mit ihnen in das Jungenbad stolziert war, wo er sich auch sogleich seiner  restlichen schweißgetränkten Kleidung entledigte und in den Wäschekorb schmiss, den man hoffentlich noch heute runtertragen würde - wer auch immer dran war mit dem Scheiß.
Ein kurzes Zischen, als er den Hahn aufdrehte, und kaltes Wasser regnete von oben auf ihn herab, rann durch sein blondes Haar, ehe es seinen muskulösen Körper hinabströmte. Insbesondere nach dem Training zog der Explosionsanwender eine eisige Dusche vor, um seine Durchblutung anzuregen. Zudem entspannte es ihn, was er bitter notwendig hatte, wenn er es sich später noch antun musste, sich zu den anderen Vollpfosten in das Wohnzimmer zu begeben. Die meisten hatten inzwischen gelernt, ihn in Ruhe zu lassen, doch es gab noch immer den einen oder anderen Minderbemittelten, der einen Todeswunsch zu verspüren schien.

Eine gute halbe Stunde später war er angezogen aus dem Bad getreten und war die Treppen hinuntergestiegen. Nass klebten noch einige Strähnen seines Haares in seinem Gesicht, doch das ging ihm wirklich am Arsch vorbei. Er war nicht hier, um irgendeinem dieser Loser zu gefallen, und hatte auch nicht wirklich vor, lange im Wohnzimmer zu verbleiben. Zumal er hoffte, dass sich die grenzdebile Angelegenheit mit der Blitzbirne und dem anderen Nebencharakter in der Zwischenzeit geklärt hatte, sodass seine Nerven mit dem Scheiß verschont bleiben würden.
Mit jedem Schritt nach unten stieg in ihm die Lustlosigkeit, insbesondere, weil er bereits im ersten Stock die Stimmen der anderen vernehmen konnten, deren Gespräch noch immer um das Ganze zu drehen schien. Da ihn der Hunger nach dem kräftezerrenden Morgen jedoch antrieb, hatte er keine andere Wahl, als sich zum einfachen Volk zu begeben.

Desinteressiert schlürfte Katsuki an seinen Klassenkameraden vorbei, ohne den meisten auch nur eines Blickes zu würdigen. Nur bei der Stachelbirne blieben seine roten Augen kurz hängen, um ihm zu signalisieren, dass er seine Anwesenheit bemerkt hatte, bevor er zur Küchenzeile schreiten wollte, um zu sehen, was die anderen dieses Mal fabrizierten. Weit kam er jedoch nicht, weil die von ihm als nutzlose Existenz deklarierte Person es doch tatsächlich wagte, ihn ansprechen zu müssen.
»Was willst du?«, fauchte Katsuki; sein Körper hatte sich unwillkürlich vor Wut angespannt. Die Tatsache, dass das Gör ihn auf diesen verkackten Wunsch hatte ansprechen müssen, traf einen empfindlichen Nerv und er musste jedes Fünkchen Selbstbeherrschung in sich zusammenkratzen, um sie nicht augenblicklich am Kragen zu packen.

„Ich will, dass du mir hilfst Kaminari und Mineta fertig zu machen.“

Skeptisch zog der Blonde eine Braue hoch, als er hörte, mit welchem Schwachsinn sie seine Zeit stohl. »Tze, wenn du alleine nicht mit  den beiden fertig wirst, ist das schon ein Armutszeugnis«, knurrte er und stampfte die letzten Meter zur Küche, wo er Uraraka über die Schulter schaute, um sich zu vergewissern, dass das Mittagessen wenigstens halbwegs essbar werden würde. Es schien jedoch, als würden sie tatsächlich eine simple Gemüsepfanne selbst schaffen, ohne dass er intervenieren musste.

Tief sog Katsuki die Luft ein, nur um sie mitsamt seines Grolls wieder schnaubend auszuatmen. Seine Hände hatte er in die Taschen seiner weiten Hosen vergraben, wo er sie dort zu Fäusten ballte, bevor er, ohne sich die Mühe zu machen, sich zur Spinatgöre umzudrehen, mit einem Zischen meinte, »Und? Was hast du vor? Besonders befriedigend kann's ja nicht für dich sein, wenn ich sie für dich in die Luft jage.«
Wenn er die Wahl gehabt hätte, ob er lieber der Tusse helfen oder sich noch einen Monat mit den missratenen Kindern aus der Grundschule  verbringen wollen würde, wäre seine Entscheidung vermutlich auf Letzteres gefallen. Doch wohl oder übel musste Katsuki sich eingestehen, dass ihr momentaner "Wunsch" etwas so Lachhaftes war, dass er das Ganze einfach hinter sich bringen wollte. Er war ein absolut beschissener Verlierer und sann sich noch immer nach Rache, doch er hatte noch seinen eigenen Stolz und würde zu seinem Scheißwort stehen.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:39 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Akane Rinko








Arisa Aido
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Mit dem Stichwort Essen schien sie einen Schalter bei den übrigen Schülern der 1-A umgelegt zu haben, die von einer Sekunde auf die andere den auf dem Boden liegenden Kaminari vergaßen und anfingen, wild über mögliche Rezepte zu unterhalten, die sie heute ausprobieren könnten, wo sie doch ein wenig mehr Zeit hatten.
»Kann man euch helfen?«, fragte Arisa, die Ochako und Mina neugierig bei ihrem fröhlichen Treiben in der Küche beobachteten. Ihr selbst machte das Kochen unheimlichen Spaß - insbesondere, wenn sie andere an ihrem Gericht teilhaben lassen konnte (sie führte eine Hass-Liebe mit Komplimenten; zum einen fühlte sie sich geschmeichelt und zum anderen verwirrten sie Arisa jedes verdammte Mal) -, weshalb es ihr auch nicht im Geringsten ausmachen würde, den anderen eine helfende Hand zu reichen.
Vehement schüttelte Ochako den Kopf und schwang im gleichen Rhythmus den Kochlöffel umher. »Du hast die letzten Abende Pudding für uns gemacht; wir revanchieren uns jetzt mit einem anständigen Mittagessen bei dir.«
Die Dunkelhaarige musste bei der Entschlossenheit, die ihrem Gegenüber im Gesicht stand, schmunzeln, weshalb sie keine Einwände mehr erhob und sich stattdessen wieder in den Sitz fallen ließ, um eins mit der Couch zu werden und mit abwesenden Blick durch ihr Handy zu scrollen. Sie war froh, dass Midoriya in der Zwischenzeit ein Gespräch mit Tsuyu begonnen hatte - anders hätte er vermutlich wieder begonnen, sie mit irgendwelchen Dinge auslöschern zu wollen. Und angesichts ihrer aktuellen Stimmungslage hätte das vermutlich mit einer Faust in seinem Gesicht geendet.
Wie hieß es so schön? Du bist nicht du, wenn du hungrig bist?

In der Zwischenzeit war Todoroki von wo auch immer zurückgekehrt und hatte seinerseits höfliich seine Hilfe angeboten. Neugierig, weil ein neues, interessantes Objekt auf die Bildfläche getreten war, schielte Arisa von ihrem Bildschirm hoch, um den Jungen mit den zwei Haarfarben zu mustern.
Bereits beim Sportfest war ihr klargeworden, dass ein ordentliches Potenzial in ihm steckte - und die letzten Tage hatte er in den Trainingsnachmittagen auf ganzer Linie geschienen. Ja, sie brachte ihm eine ordentliche Portion Bewunderung entgegen und war der Meinung, dass sich gewisse Menschen durchaus eine Scheibe an Todorokis Gemüt und Auftreten abschneiden konnten.

Ihre Augen wanderten wieder zurück auf die beiden Jungs, die noch immer auf den Boden lagen und die Definition von Erbärmlichkeit darstellten. Auch an Todoroki schien der traurige Anblick nicht vorbeigegangen zu sein, doch es überraschte sie, dass er sie darauf ansprach.
»Sie schließen gerade mit ihrem Leben ab«, meinte Arisa mit einem kleinen Schmunzeln, während sie mitansah, wie Mineta und Kaminari wie aufgebrachte Kaninchen davonstürmten, als würden sie langsam realisieren, dass die Zeit knapp wurde. Der kleine Funken Sensationsgeilheit in ihr trieb sie dazu, ihren Geist von sich zu lösen und den beiden Idioten zu folgen. Bis auf Shoto schienen die anderen jedoch zu beschäftigt zu sein, als dass es ihnen auffiel - hoffte sie zumindestens.
Dem besagten Half-Cold Half-Hot-Anwender schenkte die physische Arisa nur ein kleines Lächeln, bevor sie Akane mit einem Strahlen begrüßte, die sich aufs Sofa geschmissen hatte.
»Na, wie war-« Beinahe hätte sie McDagoberts gesagt, aber ein kurzer Biss auf die Zunge und sie hatte sich wieder im Griff. »Das Essen? Wo wart ihr?«  Wie selbstverständlich legte sie ihren Kopf auf ihre Schulter ab - auch wenn dies vielmehr den Hintergrund hatte, dass sie Angst hatte, random mit ihrem echten Körper zur Seite zu fallen, weil sie sich zu sehr darauf konzentrierte, mit dem Geist die Treppen in das dritte Stockwerk zu erklimmen.

Der teufliche Ausdruck in dem Gesicht ihrer Freundin war ihr keinesfalls entgangen und mit einem heiseren Kichern hakte sie sogleich nach, »Und in welcher spektakulären Form willst du deine heutige Mordtat vollbringen?«
Eine wirkliche Antwort konnte sie jedoch nicht mehr erhalten, weil die Person, die sie an diesem Tag absolut nicht mehr hatte sehen wollen, zu ihnen in das Wohnzimmer polterte. Auch wenn das Aggressionskind keinen von ihm auch nur die geringste Aufmerksamkeit schenkte, fühlte sie, wie ihr unangenehm warm im Gesicht wurde, und mit jedem Blinzeln tauchte wie eine Momentaufnahme ihrer vorherigen Begegnung ein anderes Bild von ihm vor ihrem inneren Auge auf.

Aus einer Kurzschlussreaktion heraus richtete Arisa ihre ganze Konzentration auf das Bewusstsein ihrer Astralgestalt, die wie bestellt und nicht abgeholt vor Kaminaris Zimmertür stand, sodass sie am anderen Ende gar nicht mehr realisierte, dass ihre Freundin neben ihr das Gespräch zum Kotzbrocken aufsuchte. Vermutlich war es in diesem Moment besser so; sie hätte vermutlich nicht gewusst, wie sie sich verhalten s ollte.
Schamlos, um sich von dem "richtigen Leben" abzulenken, glitt sie mit dem Geist durch die verhältnismäßig dünne Tür. Gerade rechtzeitig, um noch mitzubekommen, wie Kaminari und Mineta beschlossen hatten, über das Fenster ins Freie zu flüchten.
Wäre Arisa in der Lage gewesen, ihre Stimmbänder mit ihrem Geist zu benutzen, hätte sie vermutlich einen Kommentar zu dem ganzen Unterfangen abgegeben, doch so blieb ihr nichts anderes, als als stille Beobachterin zu fungieren, bis man sie bemerkte - wenn man sie überhaupt bemerken würde, bevor man aus dem dritten Stockwerk sprang.
Im Schneidersitz hatte sich Geist-Arisa direkt an der Tür auf den Boden gesetzt und schaute die beiden nun mit schiefgelegtem Kopf an. Nur am Rande ihres Bewusstseins rauschten einzelne Gesprächsfetzen zu ihr hindurch, doch sie zwang sich, dem keine Beachtung zu schenken.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:43 Uhr
Ort: In Kaminaris Zimmer
Angesprochen: Ochako Uraraka, Akane Rinko









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyMo Dez 07, 2020 9:52 pm


Denki Kaminari
NPC-Action
Chargebolt
Sonntag 11. Jan - 13:45 Uhr

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Auf niemanden konnte man sich verlassen. Auf niemanden. Das süffisante Grinsen Arisas ließ eine Meterdicke Gänsehaut über seinen gesamten Körper Jagen, während Minoru wohl schon mit seiner gesamten Existenz abgeschlossen hatte. Oder er war in Gedanken immer noch bei den Brüsten der Grünhaarigen. So genau konnte der Kerl mit dem goldblonden Haar es wirklich nicht sagen. Und eigentlich wollte er es auch (jetzt grade) gar nicht so genau wissen, das konnten sie sich für später aufheben.

Niemals würde Denki sich Erzählungen über Brüste entgehen lassen. Niemals.

Aber das eigene Leben > Brüste, weswegen er einen letzten Blick auf die Dunkelhaare warf, welche grade in die Runde gefragt hatte, ob sie was essen wollten, bevor er sich seufzend aufrichtete.

Denki war wohl in seinem Leben noch nicht oft so schnell gelaufen wie in dem Moment, an dem er den Schlüssel in der Wohnheimtür vernommen hatte. Im Nachhinein war der Junge sich nicht mal so sicher, wieso er eigentlich so eine Angst vor der Reaktion Akanes hatte. Immerhin legte er sich regelmäßig mit Katsuki an, und der hatte höchstwahrscheinlich ein deutlich höheres Aggressionspotential als die Grünhaarige. Aber irgendetwas an ihrem Blick hatte ihn verunsichert. So sehr, dass er drauf und dran war sich mit Minoru aus dem Fenster (aus dem dritten Stock wohlgemerkt) zu werfen. Nur dabei hatte der Elektrifikationsanwender nicht bedacht, dass er selbst weder Katsuki noch Eijiro war und so keinerlei Fähigkeiten hatte um den eigenen Fall abzufangen. Im Gegensatz zu der kleinen „perversen Made“. So hatte Minoru sich kurzerhand mit seinen dämlichen Bällen verpisst und der Blonde blieb allein in seinem Zimmer zurück.

„So ein Mist.“
Brummend fuhr Denki sich durch die Haare, zog frustriert an den hellen Strähnen und ließ mit einer schnellen Handbewegung das Deckenlicht anspringen. Kurz zuckte es hell auf, als sein Quirk sich aktivierte, bevor der Raum in ein helles Licht getaucht wurde. Das war der Punkt, an dem der Heldenanwärter sich innerlich einen Platz bei Recovery Girl reservierte.

Da fiel ihm im Augenwinkel etwas auf. Sofort fror er in seiner Bewegung ein, traute sich nicht sich herumzudrehen, schluckte sichtbar und hielt sich für einen Moment die Hand auf den Mund um keine lauten Geräusche zu machen. Einige elendig lange Herzschläge blieb Denki so stehen, bevor er sich langsam herumdrehte. Als seine Zimmertür in sein Sichtfeld kam, riss er seine goldenen Augen auf, stolperte einen Schritt zurück und sein erster Impuls war es laut (und wie ein Mädchen) loszukreischen. Auf dem Boden, vor seiner Tür kauerte eine durchscheinende Gestalt. Es dauerte einige Momente, bis er die Züge einer Person zuordnen konnte. „A….ido-chan?!“ Panisch stolperte er weiter zurück, wedelte mit den Armen und landete wie ein nasser Sack auf dem Boden. „W...Was?!“ Sein Blick begegnete dem braunen der kleineren, welche ihn ruhig und aufmerksam musterte. Was zur Hölle tat sie hier? Warum… was?

Total verwirrt und absolut nicht hinterherkommend versuchte er irgendwie zu verstehen, was hier überhaupt vor sich ging. Dabei vergaß er geflissentlich den Quirk, welcher Arisa zu eigen war, weswegen die Geistgestalt ihn für einen Moment an seiner eigenen Intelligenz zweifeln ließ.

Welche Intelligenz lol

Bekam er jetzt Halluzinationen? War er vielleicht sogar schon tod? Hatte Akane ihn einfach umgebracht, ohne, dass er es gemerkt hatte? War in seiner Cola irgendetwas Ungesundes drin gewesen?

Da fiel es ihm wieder ein. „Was tust du hier?!“ Schnell hatte sein angespannter Körper sich wieder beruhigt, sein Blick wurde ein wenig weniger verzweifelt und interessiert legte er den Kopf schief. „Bist du hier um mich über unsere Entdeckungen auszufragen oder um zuzuschauen, wenn deine Freundin mir den Hals umdreht?“ Dabei legte er die Unterarme auf seinen Knien ab und fuhr sich durch die unordentlichen blonden Strähnen. Wenn er schon drauf ging, dann wenigstens mit einem gewissen Stolz.

Was für Stolz Bruder?

Außerdem war Arisa bedeutend ruhiger und weniger aggressiv als Akane, demnach schien ein Gespräch mit ihr deutlich ungefährlicher zu sein. „Sag mal, wenn du so abgefahrenen Geistkram kannst, warum hast du deinen Geist nicht den beiden Turteltauben hinterhergeschickt? Dann müsste ich jetzt nicht um meine körperliche Unversehrtheit bangen.“ Dabei zierte ein selbstironisches Lächeln die weichen Züge des Jugendlichen, welcher zu seiner typischen guten Laune zurückgefunden hatte.







Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become
Sonntag 17. Jan - 13:46 Uhr

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Die gesamte Körpersprache des Blonden schrie die Grünhaarige an einen riesigen Abstand zwischen sich und den explosiven Kerl bringen zu müssen, doch war Akane von Natur aus ziemlich Lebensmüde, weswegen sie lediglich breit grinste und die blonde Gestalt mit den Augen verfolgte. Langsam aber sicher fühlte sie sich schon in der Lage ihren Gesprächspartner einzuschätzen. Sie hatte eine ziemlich gute Menschenkenntnis und es fiel ihr leicht sich in andere hineinzuversetzen, weswegen sie schnell merkte, dass er nicht gut damit umgehen konnte, wenn ihn jemand auf sein eigenes Versagen ansprach.

Denn auch, wenn er an sich in diesem Moment ziemlich ruhig wirkte, ging von ihm eine tödliche Ausstrahlung aus, kaum hatte er realisiert, worauf sie eigentlich hinauswollte. Den blöden Spruch, den er ihr darauf an den Kopf warf ,ignorierte Akane einfach. „Das ist es nicht. Mit den beiden fertig zu werden ist ein Kinderspiel. Ich dachte nur… eine Tätigkeit, in der du deine Aggressionsprobleme ausleben kannst ist für uns alle gesünder als… lass mich überlegen… Die Aufforderung unserem lieben Midoriya-Kun einen kleinen Brief zu schreiben, in dem du ganz genau Thematisieren musst, was ein toller Mensch er ist und wie gerne du mit ihm zusammenarbeitest.“ Eine kurze Pause folgte, jedoch sprach sie schnell genug weiter, um Katsuki jede Reaktion abzuschneiden.

„Oder aber… wie würde es dir gefallen mir und Ari einfach mal ganz ehrlich ins Gesicht zu sagen, dass du uns eigentlich gar nicht so Scheiße findest, wie du immer tust.“ Im letzten Moment wich die Grünhaarige der fliegenden Tasse aus, welche hinter ihr an der Wand zerschellte. „Siehst du? Da ist meine Bitte doch wirklich noch als angenehm zu betrachten, nicht?“ Und tatsächlich schien der größere für einige Augenblicke nachzudenken, bevor er sich knurrend zu ihr herumdrehte. Ungefähr Zeitgleich fiel Akane auf, dass von ihrer besten Freundin noch gar nichts gekommen war. Viel mehr lag der braune Wuschelkopf leicht auf ihrer eigenen Schulter, während Arisa selbst vollkommen abwesend zu sein schien. „Heute habe ich noch gar nichts vor, also musst du deine ach so wertvolle Zeit nicht weiter mit unsereins verschwenden. Mir liegt es grade näher die beiden Flachpfeifen noch ein wenig in ihrer eigenen Angst baden zu sehen, aber ich komme auf dich zu, wenn es soweit ist.“

Frech grinsend ließ sie sich nicht von der Aggressivität ihres Gesprächspartners beeinflussen, viel mehr nutzte sie diese sogar noch ein wenig aus, indem sie ihn mit ihren Blicken weiter zu reizen versuchte. Der Idiot durfte durchaus sehen, dass sie keine Angst vor ihm hatte. Immerhin konnte er ihr mit seinem Quirk überhaupt nichts – zumindest redete sie sich das die ganze Zeit ein. Wenn sie an ihn herankam, bevor er ihr die Scheiße aus dem Leib gesprengt hatte zumindest. Aber Akane wäre nicht Akane, wenn sie über die ausgehende Gefahr nicht einfach hinwegsehen würde. Ari nannte sie nicht umsonst regelmäßig lebensmüde.

Apropos Ari. Der Kopf, welcher auf ihrer Schulter gebettet lag, war erstaunlich leicht. Probehalber stupste sie die kleinere an, erhielt jedoch keine Reaktion. „Ari?“ Flüsterte sie leise, doch immer noch schien ihre beste Freundin ganz woanders zu sein…

Im wahrsten Sinne des Wortes.


„Uhm. Bakugo-kun? Wenn du auf dem Weg zu deinen Gemächern einen Blick auf eine sehr durchsichtige Version dieser kleinen Wuscheltante erhaschen kannst, sag ihr mal, dass sie aufhören soll – womit auch immer sie grade beschäftigt ist, weil ich sie nicht ins Bett tragen werde.“

Schmunzelnd beobachtete Akane, wie alle Blicke sich erstaunt auf sie richteten, da sie mit dem Blonden sprach wie mit jedem anderen auch. Sie nahm keine Rücksicht, ignorierte die Eigenarten seiner Persönlichkeit vollkommen und ließ sich auch absolut nicht von dem Knurren beeinflussen, welches mehr als laut aus seiner Richtung kam. „Einen scheiß mache ich!“ Fauchte er beinahe, fletschte die Zähne, was die Grünhaarige dazu veranlasste die Augen zu verdrehen. „Mach dir nicht ins Hemd Blondie, ich erwarte doch wirklich nichts Großes.“

Ein letztes Mal zwinkerte sie dem aggressiven Kind zu, bevor über ihnen ein lauter Schrei zu vernehmen war. „Weißt du was, ich glaube das hat sich grade erledigt.“ Lachend schaute sie nach oben, der Schrei war eindeutig als der von Denki zu identifizieren und amüsiert schüttelte die Heldenanwärterin den Kopf, während die Blicke der anderen immer noch auf ihr Lagen. Ob Katsuki nichts erwiderte, weil ihm nichts einfiel, oder weil er aufgrund ihrer Respektlosigkeit einfach sprachlos war, wusste sie nicht. Und eigentlich war es ihr auch egal.
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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyDo Dez 10, 2020 6:35 pm


Izuku Midoriya
»  NPC Action «

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Mädchen waren schon seltsam - und während er sich inzwischen halbwegs an seine Klassenkameradinnen gewöhnt hatte, hatte er mit Rinko und Aido zwei neue Mysterien, die es zu ergründen galt - auf verschiedenen Ebenen. Auch wenn er natürlich ein großes Interesse daran hat, jemanden als Person kennenzulernen, waren Informationen über deren Quirk natürlich schon einen kleinen Tick verführerischer.
Dazu sollte er an diesem Mittag wohl jedoch nicht dazu kommen; fast schon enttäuscht hatte er sich zurückgezogen, als er gemerkt hatte, dass es sich immer und immer wieder nur um das für ihn absolut nicht ungewöhnliche Treffen zwischen Kirishima und Rinko drehen würde.  Schnell hatte er in Tsuyu zwar einen anderen angenehmen Gesprächspartner gefunden, aber es hätte ihn immer noch viel mehr interessiert, was Aido alles mit ihrem Geist anstellen konnte - ob sie damit auch Poltergeistähnlich, wie es ein anderer Schüler konnte, in Sachen schlüpfen konnte. Was sie durchdringen konnte, was nicht - was geschehen würde, wenn sie zu weit von ihrem Körper entfernt war, wie sie die Welt als Geist wahrnahm, wie... [Bitte füge hier fünfhundert weitere mögliche Dinge ein, die einen Izuku interessieren könnten].

Aber natürlich ließ man ihn nicht zu Wort kommen. Die Tatsache, dass er verpasst hatte, wie sie ihre Astralgestalt von ihrem Körper trennte, würde ihn vermutlich ebenfalls wurmen, wenn er davon wüsste.
Alles nahm jedoch seinen Lauf, als Kirishima gemeinsam mit Rinko heimkam - und zu allem Übel auch nach Kacchan die Treppen hinunterkam, der schon die ganze Woche eine noch größere Distanz zwischen ihm und alle anderen gebracht hatte als normalerweise. Inzwischen hatte auch Izuku verstanden, dass es an den beiden Neuen lag, konnte es sich jedoch keinesfalls begründen. Er fand es nur unglaublich schade, dass sich bereits eine solche Kluft gebildet hatte.

Als die Grünhaarige das Wort an ihn wandte, wurde Izuku ein wenig bleich im Gesicht, weil man Kacchan eindeutig ansehen konnte, wie ihm die Wut mehr und mehr ins Gesicht stieg - und nur ein Tropfen fehlte, der das Fass zum Überlaufen bringen würde. Tatsächlich hielt sein Kindheitsfreund sich jedoch insofern zurück, dass er nichts in die Luft sprengte - einzig und allein eine arme Tasse, die mit einem lauten Klirren zersprang, wurde Opfer seines Zornes.

»Willst du sterben, du beschissene Spinattusse?«, fuhr der Explosionsanwender sie auch gleich mit einem gefährlichen Knurren an, was Kirishima dazu veranlasste, sich bereits ein wenig zurechtzurücken - Izuku vermutete, dass der Rotschopf sich bereitmachte, im Notfall dazwischen zu gehen, bevor die Situation im Wohnzimmer ausartete.
Tatsächlich hatte Kacchan sich jedoch noch weiterhin - mehr oder weniger - im Griff. Ein gewaltiger Fortschritt, wenn man an die Vergangenheit zurückdachte, und einer, bei dem Izuku doch ein wenig warm ums Herz wurde, so seltsam es zu sein schien.

Mit einem Schlag hatte Rinko jedoch die Aufmerksamkeit des One-For-All-Anwenders auf sich gezogen und mit gespitzten Ohren hatte er gelauscht, wie sie darauf anspielte, dass Aido anscheinend als Geist unterwegs war. Etwas, was in ihm eine innere Aufregung auslöste, und ihn dazu verleitete, den restlichen Schlagabtausch zwischen Kacchan und der Grünhaarigen zu ignorieren.
Wissbegierig war er zu der Dunkelhaarigen herangetreten, die geistesabwesend - im wahrsten Sinne des Wortes - Löcher in die Luft starrte und bis auf das Heben und Senken der Brust sowie das Blinzeln kein Lebenszeichen von sich gab, und hatte sich über sie gebeugt. »Kann sie bestimmen, ob man ihren Geist sehen kann, weißt du das, zufällig, Rinko-san?«, fragte er die Grünhaarige, da er zu dem Resultat gekommen war, dass ihre Freundin vermutlich nicht selbst antworten können würde. »Ich hab nämlich nicht mitbekommen, dass sie ihre Astralgestalt von sich gelöst hat. An was erkennst du das normalerweise?«
Wenn Aido schon nicht selbst für sich antworten können würde, tat ihre beste Freundin es auch.

Aus dem Augenwinkel sah er, wie Kacchan ihm noch einen letzten, abfälligen Blick zuwarf, ehe er den Kochenden die Pfanne aus der Hand riss und sich einen Teller füllte, um sich mit diesem an den nächstbesten Tisch fallen zu lassen. Kirishima hatte sich auch anscheinend von Kacchans schlechter Laune nicht davon abbringen lassen und hatte sich mit einem breiten Grinsen zu ihm gesetzt.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:49 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Akane Rinko







Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Vielleicht war es stumpfsinnig von ihr gewesen, den beiden nur aus reiner Neugier in das Jungenzimmer zu folgen - zumal sie ja strikt genommen gerade in die Privatsphäre Kaminaris eindrung, was ihr irgendwie dann dochein wenig leid tat -, doch, wenn sie ehrlich war, war das Ganze erst ausgeartet, als Bakugo in das Wohnzimmer geschritten war. Für den Blonden selbst war ihre Begegnung im Flur vermutlich schon längst wieder Schnee von gestern, doch Arisa selbst hatte immer die unglaublich anstrengende Angewohnheit, sich über jede Kleinigkeit, die geschehen war, einen großen Kopf zu machen. Insbesondere, wenn ihr die Situation äußerst unangenehm war und sie nicht wirklich das Gefühl hatte, mit jemanden darüber sprechen zu können, ohne schief angeschaut zu werden.

Um jedoch zurück zum Geschehen zu kommen: Der Ablenkung willens hatte das Mädchen sich also umso mehr auf die Tätigkeiten Kaminaris und - leider Gottes - Mneta fokussiert und neugierig mit angesehen, wie der Blonde die Lampen mit seinem Quirk aktiviert hatte; etwas, was für ihn selbstverständlich, für sie jedoch in irgendeiner Form faszinierend war.
Sie selbst hatte lange tüfteln müssen, um etwas Sinnvolles mit ihrer Fähigkeit anstellen zu können, während seins einfach dafür gemacht war (prädestiniert, Leah) war, nützlich zu sein. Auf der einen Seite beneidenswert, auf der anderen Seite beschäftigte Arisa sisch auch sogleich mit der Frage, ob man Kaminari nicht heiraten sollte, um zukünftig Stromkosten zu sparen.

Womit die Gute jedoch keineswegs gerechnet hatte, war Kaminari, wie er sich zu ihr umdrehte und... nun, wie würde es Kirishima sagen, sich äußerst unmännlich verhielt. Sie war es gewohnt, dass ihre geisterhafte Erscheinung dem einen oder anderen einen Schrecken einjagte, aber dies war ein neues Level an Entsetzen, das man ihr da entgegenbrachte.
Und wenn sie ehrlich war, hätte sie in diesem Moment aus Reflex einfach wohl ebenfalls angefangen zu kreischen, wenn es nicht nur ihr Geist gewesen wäre. Arisa war schon froh, dass sie ihr Quirk inzwischen genug kontrollierte, um nicht mit ihrem echten Körper zu schreien. Man hätte sie dann wohl erst recht in die nächstbeste Psychiatrie geliefert.

Dass man die ganze Zeit über auf der anderen "Seite" im Wohnzimmer mit ihr zu kommunizieren versucht und sie sogar berührt hatte, hatte sie geflissentlich ignoriert. Arisa war schon immer gut darin gewesen, Dinge nicht mitzubekommen, wenn sie diese nicht mitbekommen wollte. Und das Wohnzimmer war nun eindeutig etwas, was sie meiden wollte.

Ein wenig überfordert mit dem leicht hysterischen Kaminari vor ihr begann sie mit ihren Haarstränen zu spielen und den Kopf schief zu legen. Es irritierte sie ungemein, dass er vergessen zu haben schien, zu was sie in der Lage war, doch zur selben Zeit fiel ihr wieder ein, dass er in der vergangenen Woche - entgegen seines Quirks - nicht die hellste Leuchte der Klasse gewesen zu sein schien.
Abwehrend hob sie beide Arme, deutete auf ihre Kehle und formte ein Kreuz, um in irgendeiner Weise zu signalisieren, dass es nichts brachte, zu ihr zu sprechen, weil sie nicht in der Lage sein würde, ihm zu antworten - eine Geste, die er in seiner Panik und seiner Furcht um sein Leben zu ignorieren schien. Und je länger er sprach, desto mehr ging er ihr auf die Nerven, weil er ihr Fragen stellte, bei dem sie am liebsten die Hand gegen die Stirn geknallt hätte.

Stellt euch vor, ein halbdurchsichtiges Mädchen wäre durch die Menschenmenge stolziert. Es hätte bestimmt niemand so reagiert, wie Kaminari es getan hatte, als er sie gesehen hätte. Bestimmt nicht. Und bestimmt hätte es Akanes Aufmerksamkeit nicht sofort auf sie gezogen.
(Auch wenn - wenn sie ehrlich war - sie einfach nur nicht daran gedacht hatte, dies zu tun, doch dies sei einmal dahingestellt.)

Je länger sie mit ihm konfrontiert war, desto weniger Lust hatte sie darauf, sich mit auseinanderzusetzen.
Schneller als man blinzeln konnte, hatte der Geist Arisas sich in Luft aufgelöst und war zu ihrem Körper zurückgekehrt, der vor Schreck und Ekel auch sogleich sich kerzengerade aufrichtete - und dabei mit dem Kopf mit voller Wucht gegen Midoriya stieß, der sich aus einem unerklärlich Grund über sie gebeugt hatte.
Sie spürte den leichten Schwindel, weil sie ihren Geist so abrupt gezogen hatte, und gleichzeitig den pochenden Schmerz in ihrer Stirn, sodass ihr die Tränen in die Augen stiegen. Und wenn das nicht schon genug wäre, wusste sie auch, dass die Anwesenden im Raum sie mit einem seltsamen Blick bedachten.

»Uhm, ich bin weggenickt, denke ich«, versuchte sie sich mit hochroten Wangen zu retten, nichtsahnend, dass ihre wundervolle beste Freundin sie verraten und allen bereits laut mitgeteilt hatte, dass sie mit ihrem Astralkörper durch die Gegend gestreunt war. »Tut mir leid, Midoriya-kun. Ich hoffe, das hat nicht zu sehr wehgetan.«
Peinlich berührt legte sie den Hand in den Nacken; sie traute sich gar nicht, sich umzuschauen, um sich zu vergewissern, ob der gewisse Jemand, den sie meiden wollte, noch da war. »Ist... das Essen denn schon fertig?«

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 13:50 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Izuku Midoriya, Anwesenden im Wohnzimmer








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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptySa Dez 12, 2020 2:23 am


Akane Rinko
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Sonntag 17. Jan - 13:55Uhr

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Die gesamte Situation war einfach nur zum Schießen. Die Blicke, die der Boomboy ihr zuwarf in einer Mischung aus Wut und schierer Aggression waren aber auch zu lustig. Vielleicht war sie mit ihrer kleinen Rede aber auch minimal über das Ziel hinausgeschossen. Die Grünhaarige musste sich zusammenreißen nicht lautstark loszulachen. Dann war da noch Arisa, welche auf ihrer Schulter lümmelte, komplett abwesend und wo auch immer mit ihrer Geistgestalt. Obwohl, eigentlich wusste Akane, wo die kleinere sich – zumindest zum Teil – aufhielt, denn der Schrei Denkis war absolut unauffällig gewesen… Nicht. Was auch immer Ari bei Denki suchte.

Ob sie versuchte den Blonden zu dem Essen zu befragen, welches er – wie ein kleiner Stalker – beobachtet hatte? Oder, ob die Menge der Menschen hier unten ihr ein wenig zu viel geworden war? Dann würde sie aber wahrscheinlich nicht zuerst zu Denki marschieren. Vielleicht wollte sie aber auch einfach etwas seelischen Abstand zu der blonden Naturkatastrophe gewinnen, welche immer noch mit tödlich getränkten roten Blicken um sich warf. Dieser Kerl sollte wirklich mal ne Anti Aggressionstherapie machen. Und man sollte ihn definitiv mit Vorsicht genießen.

Während Akane also mit einer All Might Motivtasse beworfen wurde – Izuku würde den Blonden sicher umbringen, wenn er sich die Scherben anschauen würde – und Zeuge eines kleinen Ausbruchs seitens des Bakugo-Vulkans wurde, reagiere auch ihr Umfeld auf die unmittelbare Gefahr. Dabei bekam die Heldenanwärterin mit, wie Eijiro, welcher die letzten Minuten ein wenig untätig auf einem Hocker gesessen hatte aufmerksam den Kopf hob, sein Körper spannte sich einen Moment an, bevor er bemerkte, dass Mr. Explosions-Mörder nicht vorhatte die Grünhaarige umzulegen.

Zumindest noch nicht.

Irgendwie fand sie es süß, dass Eijiro wohl irgendwo in seinem Hirn der Meinung war, sie vor den Wutausbrüchen seines Freundes beschützen zu müssen, es sogar schon ein paarmal getan hatte und kurz schenkte sie dem Auch Akane selbst hatte ich aufgerichtet, um im Notfall schnell genug handeln zu können. Sterben wollte sie nämlich eigentlich noch nicht. Kurz hielt die Schülerin verwundert inne, als der Blonde tatsächlich weitestgehend ruhig blieb. Er wirkte zwar weder ausgeglichen, noch irgendwie erträglich, aber er brüllte nicht mehr herum und außer der Tasse hatte es keine zivilen Opfer gegeben. Bisher.

Bevor sie sich jedoch weiter auf den Blonden konzentrieren konnte, trat ein Grünschopf direkt in ihr Sichtfeld und begann sich aufgeregt über ihre abwesende beste Freundin zu beugen. Irgendwie bereits im Gefühl habend, dass das nicht die beste Idee war, fing Akane an zu schmunzeln und schob den braunen Schopf von ihrer Schulter, wo er regungslos auf der Rücklehne des Sofas liegen blieb.

Sie hatte wirklich nicht vor die Brünette ins Bett zu tragen, immerhin wohnte sie im fünften Stock und der Fahrstuhl war kaputt. Wer war sie denn? Der Hulk? Vielleicht konnte sie irgendwie ihre Aufmerksamkeit erregen, außer sie hatte ihr Bewusstsein schon so weit in den fleischlosen Körper ihrer Astralgestalt transferiert, dass sie hier unten wirklich nichts mehr mitbekam. Dass Izuku nun anfangen würde ihr Fragen zu dem Quirk Arisas zu stellen überraschte die – ebenfalls – Grünhaarige absolut gar nicht, weswegen sie lediglich mit den Schultern zuckte. Die Fragen konnte die betroffene dem kleineren sicher selbst beantworten.

Oder gar nicht, was ihr lieber war. Vielleicht sollte auch einfach keiner von den anderen so genau wissen, wie der Quirk der Dunkelhaarigen funktionierte, sie mussten in Zukunft bestimmt noch öfter gegeneinander antreten und da könnte sie beide wirklich alle Vorteile gebrauchen, die sich für sie irgendwie öffneten. „Frag sie selbst, wenn du das wissen willst.“ Lautete die freche Antwort, das Grinsen, das sie ihm zuwarf war frech und offensiv, was Izuku sofort dazu brachte rot anzulaufen wie eine Weihnachtskugel.

Den Kopf schüttelnd registrierte Akane, wie der kleinere anfing wild zu Murmeln, während sein Blick aufmerksam über die ebenen Züge Arisas wanderte, als würde er irgendetwas suchen. Dabei bemerkte die Heldenanwärterin nur Nebensächlich, dass der Hitzkopf sich von ihnen abgewandt hatte und tatsächlich in die kleine Küche marschierte, um sich etwas zu essen zu besorgen. Ohne jemanden zu beleidigen. Ein Fortschritt.

Damit sie sich nicht die ganze Zeit mit dem starrenden Izuku beschäftigen musste, drehte sie ihren Kopf in seine Richtung und beobachtete seine Bewegungen einen Moment. Scheppernd landete sein Teller auf dem Tisch, murrend nahm er sich seine Stäbchen und starrte Löcher in den Tisch. Beinahe sofort war Eijiro aufgesprungen, fegte bei seiner Drehung in Richtung des Esstisches beinahe ein Wasserglas vom Couchtisch und wanderte wie selbstverständlich zu dem Blonden, schlug ihm fest gegen die Schulter und verfiel sofort in einen aufgeregten Monolog, welcher nur von einem dezenten Augenbrauenheben seines „Gesprächspartners“ erwidert wurde.

Akane war so vertieft in die „Konversation“ der beiden, dass sie erschrocken zusammenzuckte, als der Körper neben ihr auf einmal aufschrak, eine Mischung aus Schock und… Irgendetwas anderem, was sie jedoch nicht zuzuordnen wusste im Blick. Dabei schlugen ihr Kopf und der Izukus lautstark zusammen, was wieder dafür sorgte, dass die Schülerin sich – dieses Mal von Phantomschmerzen geplagt – an die Stirn fasste. Kurz huschten ihre Braunen Irden hin und her, bevor sie sich tatsächlich versuchte herauszureden.

„Keine Chance Ari-chan.“ Lachend lehnte die Grünhaarige sich wieder zurück, schnalzte mit der Zunge und beobachtete Izuku dabei, wie er abzuwägen schien, ob er jetzt noch weiter fragen sollte oder nicht. „Hier weiß jeder, dass du grade einen Abstecher zu Denki gemacht hast, was die Frage aufwirft, was genau du von der Blitzbirne wolltest. Und was genau dich so sehr schockiert hast, dass du im Affekt deinen Quirk aufgelöst hast. Hat der lebendige Blitzableiter angefangen sich auszuziehen?“ Ihr lachen hallte für einen Moment durch den gesamten Gemeinschaftsraum, bevor sie lässig die Arme hinter dem Kopf verschränkte und mehr oder weniger interessiert beobachtete wie Katsuki seinem Gegenüber mit einem, auf dem Tisch liegenden Buch verprügelte und dabei lautstark zu fluchen begann.

Die Freundschaft dieser Beiden war wirklich seltsam.

„Aber ich bin froh, dass du dich wieder zu uns gesellt hast, ich hätte nämlich keine Lust dich in den fünften Stock zu tragen. Vielleicht hätte ich unseren liebsten Hitzkopf fragen können, ob er das für mich macht, aber ich fürchte, dann wärst du nicht in einem Teil oben angekommen.“ Mittlerweile hatten sich einige interessierte Gesichter zu ihnen gedreht, es wurde erschreckend leise auf ihrer Etage und kurz checkte Akane ihr Handy, nur um zu sehen, dass es noch ziemlich früh war, was die Frage aufwarf, was die den restlichen Tag tun sollten.

„Wenn du mir also erklärt hast, was du so bei deiner kleinen Tour herausgefunden hast können wir uns ja eine Nachmittagsbeschäftigung für uns suchen.“ Die ganzen Blicke einfach ignorierend tat die Grünhaarige so, als wäre alles vollkommen normal. Was es nun mal – wenn man Arisa besser kannte – auch einfach war. Der Rest der Klasse würde sich da sicher auch noch dran gewöhnen.
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???
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???
Sonntag 11. Jan - 14:00Uhr

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Eine dunkle Gestalt saß auf einem Hochhaus, die Beine über den Vorsprung gelegt, in schwindelerregender Höhe baumelnd, während sein Blick sich an der Bandbreite des Horizonts ergötzte. Der Himmel war verhangen, Flocken rieselten entspannt vom Himmel und irgendwo am anderen Ende des Bezirkes erkannte er das Gebäude der UA Oberschule, welche wie immer majestätisch die Skyline der Stadt schmückte.

Schon seit einige Stunden saß er in dieser schwindelerregenden Höhe, genoss das Brennen der Kälte auf seiner Haut und genoss das Spiel des Winterwetters über sich. Ein seliges Lächeln lag auf seinem Gesicht, während er sein Handy von einer Hand in die andere legte, um seine Hände beschäftigt zu halten. Dabei schaute er immer wieder nach unten, scannte den gebrochenen Bildschirm auf eine neue Nachricht seines Kontaktes, welcher ihn jedoch am heutigen Tag im Stich lassen wollte.

Das Grinsen nahm teuflische Züge an, diese Unachtsamkeit seines Spielzeugs würde wohl oder übel Konsequenzen nach sich ziehen. Konsequenzen, mit denen er selbst sich hervorragend arrangieren konnte. Pfeifend legte er sein Handy neben sich, legte den Kopf in den Nacken, lachte kehlig auf und nahm das Pfeifen wieder auf. Eine groteske unheimliche Melodie, ohne erkennbaren Rhythmus, welche wohl in der Lage wäre Beklemmung in jedem auszulösen, der sie zu Ohren bekommen würde.

Doch hatte er sich noch nie für die Meinung anderer interessiert. Sonst wäre er wohl jetzt an einem anderen Ort und nicht auf einem Hochhausdach, an einem Sonntagmittag, weit über den Köpfen der Menschen, welche die nervtötende (und für ihn durchaus praktische) Angewohnheit hatten nie nach oben zu schauen. Grade, als er sich aufraffen wollte, um das Dach zu verlassen, blinkte das Benachrichtigungslicht seines Smartphones. Deutlich ausgeglichener nahm er es zur Hand, überflog die wenigen Worte, welche sein kleines Spielzeug ihm hatte zukommen lassen, bevor er zufrieden auf die Beine sprang. Auf dem Rand des Daches balancierend breitete er die Arme aus, holte tief Luft und ließ sie zischend wieder aus seinen Lungen entweichen.

Er hatte bereits einige wichtige Informationen erhalten, dass musste er schon zugeben. Jedoch war es noch lange nicht genug. Und irgendwann, ja irgendwann würde er sie allesamt zerstören. Von innen heraus, auf die schrecklichste aller Arten. Und allein der Gedanke daran füllte seinen gesamten Körper mit einer tiefen Befriedigung.

„Es gibt Neuigkeiten. Nichts Dramatisches, doch durchaus wissenswert.“

Manchmal verspürte er wirklich das Verlangen seinem Spielzeug Manieren beizubringen. Wie er mit ihm redete. Unerhört. Und doch ließ er es ihm jedes Mal aufs neue durchgehen, zumindest weitestgehend. Das Grinsen nahm einen süffisanten Ton an, während seine Finger fliegend über das Display flogen.

„Selber Ort, selbe Zeit.“

War die kurze, bündige Antwort, auf welche keinerlei Kommentar mehr folgte. Trotzdem kribbelten ihm die Finger bei dem Gedanken an das kommende Treffen. Neuigkeiten also? Was das kleine Spielzeug wohl erfahren hatte? Mit dem Wissen, dass er genau das bald erfahren würde, kehrte er dem Abgrund den Rücken zu, versenkte die Hände tief in den Taschen seiner Hose und lief mit federnden Schritten auf die Tür zu. Bald würde sich einiges Ändern, die Gesellschaft würde sich auflehnen, die Welt aus den Fugen geraten. Und diese verweichlichten Weltverbesserer ahnten es nicht einmal.

„Nicht mehr lange ihr Helden. Nicht mehr lange und die Welt wird sich endgültig gegen euch stellen!“

Je heller die Schatten, desto dunkler das Licht.





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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptySo Dez 13, 2020 7:33 pm


Arisa Aido
» Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. «

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Einige Male blinzelte sie, um sich wieder daran zu erinnern, wer sie war und wo sie sich befand; selten trennte sie ihr Bewusstsein komplett von ihrem eigentlichen Körper, weshalb sie im ersten Augenblick eine schiere Überförderung spürte. Dementsprechend brauchte sie auch ein wenig, um zu verarbeiten, was Akane ihr gesagt hatte, während sie ihre Freundin nur wie eine verstörte Kuh anblickte.
»Einen Abstecher zu Denki. Das klingt auf so viele Arten falsch«, war das einzige halbwegs Geistreiche, was sie zusammenbekam. Dass der einzige Grund, wieso sie ihm gefolgt war, derjenige war, um einer anderen blonden Person aus dem Weg gehen zu können, war nun nichts, was sie laut - oder überhaupt - zugeben wollte. Ein kleines Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen bei der letzten Frage Akanes bezüglich des Ausziehens.
Wären es nur die beiden gewesen, hätte sie vermutlich etwas Scherzhaftes entgegnet wie Wäre das nicht eher ein Grund gewesen, länger zu bleiben?, aber sie fühlte sich bei Weitem noch nicht so vertraut in der Anwesenheit der anderen Klassenkameraden, dass sie so etwas bringen würde. Zumal so etwas ganz schnell in die falsche Richtung ausarten konnte.
»Eigentlich wollte ich nur herausfinden, wie die beiden aus der ganzen Situation rauskommen wollen, nachdem sie hier eine halbe Ewigkeit auf dem Boden herumgekrochen sind.«

Mit einem Schnauben strich Arisa eine Haarstsrähne aus dem Gesicht und drehte sich von Akane weg, bevor sie bemerken konnte, dass ein kleiner Rotschimmer sich bei der Erwähnung des "liebsten Hitzkopfes" auf ihre Wangen gelegt hatte. Wenn das so weiterging mit ihr, würde sie demnächst einen Konflikt mit dem Aggressionskind provozieren müssen, um sich seinen schlechten Charakter wieder vor Augen zu führen und sich daran zu erinnern, dass sie vor wenigen Stunden bei seinem Anblick ihn noch am liebsten ertränkt hätte.
»Meine kleine Tour war ziemlich langweilig; ich glaube, du hast dem Guten mit deiner puren Aura so viel Angst gemacht, dass er gerade darüber nachdenkt, sich aus dem Fenster zu stürzen«, meinte die Dunkelhaarige anteilsnahmslos, während sie sich gemächlich in die Richtung bewegte, aus der der himmlische Duft stammte, bevor Midoriya, der seinen Mund bereits aufgemacht hatte, um zum Reden anzusetzen, auch nur die Chance hatte, das Wort zu ergriffen. »Wie war euer Ausflug jetzt eigentlich, Akane-chan? Davon einmal abgesehen, dass du mir geschrieben hast, dass du den Todeswunsch der beiden Vollspasten erfüllen möchtest, hab ich gar nichts von dir gehört.«
Dass sie haarscharf ihrem eigenen Tod dadurch entkommen war, indem sie die Gelegenheit verpasst hatte, sich den beiden anzuschließen, verschwieg sie. Manche Dinge musste Akane nicht wissen - zumal Arisa sich sicher war, dass es ihre Freundin vermutlich keineswegs überrascht hätte.
»Lass mich erst einmal etwas essen, bevor wir uns Gedanken darüber machen, was wir anstellen könnten. Ich glaube, ich gehe dem Nächstbesten an de Gurgel, wenn ich nicht bald etwas in den Magen bekomme.«

»Voilà, ein Teller für unser Geistermädchen, das Kaminari-kun zu einem Mädchen verwandelt hatte«, summte Ochako mit einem Lächeln, ihr das Essen feierlich übergebend, als sie an der Küchenzeile ankam.
»Danke, danke - es war mir eine Ehre?« Kurz zuckten ihre Mundwinkeln. »Sein Schrei hat mir fast noch mehr Angst eingejagt als ich ihm vermutlich. Hätte nur noch gefehlt, dass er mir ohnmächtig wird.«

Aus dem Augenwinkel sah sie den roten Stachelkopf Kirishimas, der mit fröhlicher Miene auf seinen griesgrämigen Kumpel einzureden schien.  Mit Reis und Gemüse bewaffnet fasste Arisa sich ans Herz, um ihrem inneren Nemesis entgegenzutreten - denn wenn sie sich weiterhin so irrational anstellte, würde sie gewiss Fragen aufwerfen und letzten Endes vermutlich sich nur in eine endlose Teufelsspirale hineinstürzen. Steif und mit einem Gesichtsausdruck, als würde sie in den Krieg ziehen, stolzierte sie auf den Esstisch hin und ließ sich auf dem Platz gegenüber der beiden Mitschüler nieder.
»Hi, Aido-san!« Überrascht blinzelte Kirishima sie an, der in seinem Wort innegehalten hatte, um sie zu begrüßen.
»Hallo Kirishima-kun«, erwiderte sie, bevor sie sich den ersten Löffel in den Mund schob. Sie spürte, wie eine innere Nervosität in ihr hochstug - ein Gefühl, das sie immer plagte, wenn sie sich nicht gemeinsam mit Akane mit jemanden unterhielt, mit dem sie nur peripher etwas zu tun hatte. Doch die eigentliche Herausforderung würde es sein, ein ruhiges Wort an den sozial Inkompeten an der Seite des Verhärtungsanwenders zu richten. Dies konnte auf so vielen Arten schiefgehen - insbesondere, wenn Arisa es nicht schaffen würde, nicht über ihre eigenen Silben zu stolpern, was sie doch schon gern einmal tat, wenn sie versuchte, selbstbewusst zu wirken.

Gekonnt ignorierte der Explosionsblondi ihre Anwesenheit - und an jedem anderen Tag hätte sie das vermutlich willkommen geheißen, wenn sein Verhalten sie nicht schlichtweg nur irritieren würde. Und so  kam es, wie es kommen musste. Vielleicht war es ja auch eine gute Gelegenheit, alte Vendetten zu begraben? Wobei alte Vendetten eine reine Übertreibung waren, angesichts der Tatsache, dass er von ihrer Existenz seit knapp einer Woche wusste. »Hallo, Bakugo-kun, ich nehm an, die zerbrochene All Might Tasse geht auf dein Konto?«
Sie hörte im Hintergrund ein entgeistertes Aufjapsen, welchem sie Midoriya zuordnete.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 14:01 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Akane Rinko, Ochako Uraraka, Eijiro Kirishima,
Katsuki Bakugo







Kyoka Jiro
» NRPC «

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Um ihre Ruhe zu haben, hatte sie sich bereits am frühen Morgen mit ihrer Gitarre in einen der Klassenräume begeben, die an diesem Sonntag verständlicherweise wie ausgestorben waren. Sie hatte Midnight vor einigen Wochen  danach gefragt, ob es in Ordnung wäre, die Einrichtungen für ihre privaten Unternehmen zu nutzen, wenn sie sonst nicht gebraucht wurden - natürlich hätte Kyoka auch einfach in ihrem Zimmer üben können, doch seit dem Schulfest lockte sie immer wieder Störenfriede aka Denki an, wenn sie auch nur einen Akkord spielte. Die Lehrerin war - wie sie erwartet - nachgiebig gewesen und hatte ihr die Erlaubnis mit Freuden gegeben. Die Schülerin selbst wusste ganz genau, dass sie bei jedem anderen Lehrer gegen eine kalte Wand gestoßen wäre.

Es tat gut, sich an ihren schulfreien Tagen mit einer ihrer Leidenschaften zu beschäftigen - Tätigkeiten, die nichts mit dem Heldendasein am Hut hatten. Gewiss, sie war vom Herzen überzeugt, dass der Pfad, für den sie sich entschieden hatte, der Richtige für sie sein würde, aber hin und wieder tat Ablenkung und Spaß durchaus gut. Und gerade Musik war etwas, was Balsam für ihre Seele war.
Vertieft in ihren Übungen war ihr nicht aufgefallen, wie weit der Tag bereits vorangeschritten war; erst das Grummeln ihres Magens riss sie zurück in die Realität und veranlasste sie dazu, ihre Sachen zusammenzupacken und in ihre Winterjacke zu schlüpfen, um zurück zum Wohnheim zu kehren.
Mit jedem Schritt hinterließ sie tiefe Fußspuren in dem weißen Schnee, welcher sich über den gesamten Campus gelegt hatte, und es überraschte sie schon fast, dass die Erbsenhirne an Klassenkameraden noch nicht auf die Idee gekommen waren, an diesem recht sonnigen Tag eine Schneeballschlacht zu veranstalten.

Lange konnte Kyoka den Gedanken jedoch nicht verfolgen, denn zu ihrem Leidwesen kam nur kurz darauf die Gestalt Minetas in ihr Blickfeld - und nein, es reichte nicht, dass er ihren Tag mit seiner Anwesenheit verdarb, er musste es natürlich auf die absurdeste Art und Weise machen. Allein darüber nachzudenken, wieso er an einem Sonntagmittag mit seinen lila Bällen an der äußeren Hauswand des Wohnheims kleben und ihr panische Blicke zuwerfen könnte, bereitete ihr Kofpschmerzne, weshalb sie sich noch nicht einmal die Mühe machen wollte, ihn diesbezüglich zu fragen.
Und so entschied sie sich dazu, die minderwertige Gestalt wie Luft zu behandeln, und ihres Weges zu gehen... hätte dieser nicht andere Pläne gehabt. Sich von der Wand abstoßend sprang Mineta mit offenen Armen auf sie zu, sobald sie ihm auch nur für eine Sekunde den Rücken zugewandt hatte, und nur sein theatralisches Kreischen verriet ihr sein Kommen.
Reflexartig wirbelte Kyoka herum und packte ihn am Kragen, bevor er nah genug an sie herankommen konnte, um sich mit seinem Quirk an sie zu kleben.

»Und... was genau wird das?«, wollte sie von ihm wissen, die rechte Augenbraue skeptisch hochgezogen. Sie hatte keineswegs die Intention, ihn gehen zu lassen; ein freier Mineta war gefährlicher als einer, den sie anfassen musste.
»Ich wollte mich bei dir verstecken«, heulte er auch sogleich los, wild mit Armen und Beinen herumfuchtelnd. »Wenn ich bei dir bin, wird Rinko-chan mir nichts tun können.«
Stirnrunzelnd betrachtete sie das Viech vor ihr; egal, was geschehen war - und tatsächlich wollte sie gar nicht erfahren, was er dieses Mal angerichtet hatte, um den Zorn eines Mädchens auf sich zu ziehen -, sie würde einen Teufel tun, ihm in irgendeiner Weise zu helfen. Oder sich in dieser Form missbrauchen zu lassen.
Ohne auch nur ein weiteres Wort an ihn zu verschwenden, lief sie gemeinsam mit ihm im Schlepptau in Richtung des Wohnheims. Als er erkannte, dass sie ihn mit sich zerren würde - an den Ort, an dem Akane sich vermutlich ebenfalls befand -, begann er, undefinierte Laute von sich zu geben, was sie dazu verleitete, ihre Ohrstecker bei ihm einzuführen und ihm zum Schweigen zu bringen.

Mit der freien Hand öffnete die Lilahaarige die Tür und schmiss den Kleinen in hohen Bogen in den Gemeinschaftsraum. »Hab euch den Flüchtling zurückgebracht«, meinte sie nur mit einem Seufzen, während sie begann, den Reißverschluss ihrer Jacke zu öffnen und sich dabei den Schnee von den Schuhen am Fußabtreter abwischte.
Sie ließ ihren Blick durch den Raum schweifen, um sich einen Überblick über die Anwesenden zu verschaffen, ehe ihre Augen bei den grünen Haaren Akanes hängenblieb.
»Ah, Rinko-san«, sprach Kyoka sie sogleich an, die sich an eine sonderliche Begegnung am Morgen erinnerte. »Ich bin vorhin Mei Hatsume aus der Supportklasse begegnet. Sie meinte, ich soll dir ausrichten, dass du doch zu ihr kommen sollst, wenn ich dich sehe.«
Sich aus ihrer Jacke schälend trat sie in das Wohnzimmer ein, wobei sie dabei noch einmal gegen Mineta trat. »Sie hat etwas von einem neuen Spielzeug gesprochen. Woher sie überhaupt von dir weiß, ist mir ein Rätsel.«

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 14:04 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Minoru Mineta, Akane Rinko









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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyDi Dez 15, 2020 6:29 pm


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become

Sonntag 17. Jan - 14:15Uhr
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Nur ein wenig in dem Gedanken an einen, auf dem Boden kauernden Denki versunken schlich sich ein fieses Grinsen auf Akanes Züge. Vielleicht hatte sie zu viel Spaß daran ihren Klassenkameraden ein wenig Angst zu machen, doch konnte sie sich selbst auch nicht davon abhalten sich einen kleinen Scherz mit den beiden perversen Idioten zu erlauben.

Und jetzt, wo ihre beste Freundin auch wieder unter den Lebenden zu finden war, konnten sie sich auch über die wirklich wichtigen Themen des Lebens unterhalten. Nämlich den Verlauf des kleinen Essens, welches Eijiro und sie selbst in sich hineingeschaufelt hatten. Und natürlich über ihre Nachmittagsgestaltung. Entspannt lehnte die Grünhaarige sich weiter zurück, leckte sich über die Lippen um diese ein wenig zu befeuchten, bevor sie sich die richtigen Worte zurechtzulegen versuchte. Bevor sie jedoch irgendetwas sagen konnte, mischte Ochako sich ein, wobei ein leises Lachen sich um sie herum ausbreitete.

Denki hatte aber wirklich geschrien wie ein Mädchen.

„Zu einem Mädchen also, mhm.“ Nachdenklich legte sie sich eine Hand ans Kinn. „Glaubt ihr, wir dürfen sie Denki-chan nennen?“ Feixend folgte sie Arisa mit den Blicken, welche sich – nachvollziehbarerweise – etwas zu essen besorgte. Weniger nachvollziehbar war jedoch, dass sie – anstatt zu ihr und Ochako zurückzukehren den Esstisch ansteuerte. Eijiro war die eine Sache, mit ihm zu Reden war ja wirklich angenehm, aber dass sie sich damit freiwillig in die Reichweite des blonden Hitzkopfes begab. Ging es ihr wirklich gut? Mit einer flüssigen Bewegung schwang auch Akane sich auf die Beine, schlug einen Haken über die Lehne und ließ sich mit einem Plumpsen auf dem Stuhl neben ihrer Freundin fallen.

„Du kannst mir doch nicht einfach eine Frage stellen und dann verschwinden, wo sind wir hier?“ Amüsiert schnaubend zwinkerte sie dem Rothaarigen ihnen gegenüber kurz zu, bevor sie auch Katsuki ein hinreißendes Lächeln zuwarf. Wahrscheinlich kotzt den ihr verhalten viel mehr an, als würde sie sich offensiv gegen ihn stellen. War ihr nur recht. „Um zu dem Treffen zurückzukommen, ich und der liebe Ei-chan hier...“ dabei warf sie ihm ein freches Grinsen zu, immerhin hatte sie ihn in der vergangenen Woche schon mal so genannt. „...waren lediglich eine Kleinigkeit bei McDagoberts essen… Was du wahrscheinlich eh schon weißt. Nichts Dramatisches. Abgesehen von den beiden Spannern, aber mit den werden wir schon fertig, nicht Kacchan?“ Das wütende Knurren, welches bei den Worten von dem Blonden ausging, ignorierte Akane einfach, wobei auf einmal Eijiro selbst das Wort übernahm. „Naja, ich würde nicht sagen, dass es nicht dramatisch war.“ Dabei fing auch er wieder an zu Grinsen, gestikulierte Wild mit den Armen und warf dabei – mal wieder – fast ein Glas vom Tisch. „Unsere liebe „Aka-chan“...“ dabei war es nun an ihm frech zu Grinsen, was einen Teil seiner spitzen Zahnreihen freilegte.

Aka-chan?

Sonst nannte sie eigentlich nur Arisa ab und an so, diesen Spitznamen aus dem Mund eines anderen zu hören war ungewohnt. Aber nicht unbedingt schlecht. Irgendwie. „..hat sich nämlich beinahe mit einem wichtig aussehenden Geschäftsmann geprügelt. Sehr charmant.“ Leise lachend fasste die Grünhaarige sich an die Stirn, schüttelte den Kopf und strich sich durchs Haar. „Schnauze Kiri! Der Kerl war ja mal so ein Ego-Schwein! Der kann froh sein, dass ich ihn nicht auf öffentlicher Straße Kastriert hab!“ Kurz wurde ihre Stimme lauter aus beabsichtigt, einen entschuldigenden Blick zur Seite später legten sich die – mit schwarzen Ringen – besetzten Finger in den Nacken und rieben über die erhitzte Haut. Die ganze Situation war gewissermaßen unangenehm. Zumindest so ein bisschen. „Also naja. Wir waren halt auf dem Weg und da war dieser Kerl, der sich ohne Rücksicht auf Verluste durch die Menge gedrängt hat. Nachdem er erst eine Frau umgenietet hatte und dann auch noch in uns reinlief ist mir eventuell ein wenig der Kragen geplatzt.“ Schmunzelnd zuckte Akane mit den Schultern.

Eins musste die Heldenanwärterin wirklich zugeben. Katsuki hatte es mit ihnen auch wirklich nicht leicht. Denn der Kommentar von Arisa sorgte nicht nur dafür, dass Izuku einen halben Herzinfarkt bekam, sondern auch dafür, dass die blonde Naturkatastrophe sie mit wütenden Blicken zu durchbohren versuchte. Dass sie selbst schuld daran gewesen war, dass der Blonde überhaupt etwas nach ihr geworfen hatte war komplett unwichtig! Immerhin hatte Akane ihn nicht darum gebeten die Lieblingstasse Izukus in ihre Richtung zu feuern! Man konnte ganz genau erkennen, wie die Adern an der Stirn Katsukis gefährlich zu pochen begannen.

Zum Glück wurde sein nahender Ausbruch jedoch von einer Kyoka unterbrochen, welche mit einem lauten Knapp ins Gemeinschaftszimmer kam und erstmal etwas – oder vielmehr jemanden – im hohen Borgen in ihre Richtung schmiss. Rechtzeitig ausweichend klatschte der kleine Perversling hart gegen die Wand hinter ihnen und blieb regungslos auf dem Boden liegen. „Also er hat es ja schon verdient...“ Fing Akane prustend an, hielt sich eine Hand vor den Mund und wischte sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel, bevor sie aufsprang wie von der Tarantel gestochen. „Hatsume will mit mir reden? Mit mir? Sicher, dass sie nicht eine andere Rinko meinte?!“ Ein wenig eingeschüchtert schlug die Grünhaarige sich die Hände vors Gesicht und schaute zwischen ihren Fingern in Richtung der Lilahaarigen, welche lediglich einen Mundwinkel hochzog und sich zu den anderen aufs Sofa warf. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine andere Rinko an dieser Schule gibt. Jetzt sieh zu, sonst kommt sie her. Und das möchte keiner von uns!“ Kurz sah ein Großteil der Klasse so aus, als würden sie sich an irgendetwas Unangenehmes zurückerinnern.

„Na dann sollte ich sie nicht warten lassen. Ich hoffe, ich komme in einem Stück wieder her.“
Lachend schwang Akane sich vom Stuhl, salutierte amüsiert und winkte ihrer Klasse ein letztes Mal, bevor sie sich umzog und – mal wieder – durch den Schnee stapfte, um so schnell wie möglich wieder ins Innere des Schulgebäudes zu gelangen. Mehr als Vorsichtig näherte Akane sich der Werkstatt der Support-Abteilung, bevor sie einmal zaghaft klopfte und den Kopf hineinsteckte.

„Hatsume-san? Kyoka-chan meinte, du suchst nach mir?“
I ain't gonna hide
these beautiful scars







Katsuki Bakuchan
NPC-Action
King Explosion Murder
Sonntag 11. Jan - 14:05 Uhr

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Katsuki war nicht bekannt dafür sonderlich viel Geduld zu besitzen. Oder rücksichtsvoll zu sein. Oder überhaupt gut mit anderen Menschen zu können, doch hatte die rothaarige Grinsebacke die übernatürliche Fähigkeit die Nerven des Blonden so lange ruhig zu halten, wie er in seiner unmittelbaren Nähe war. Zumindest solange, wie er nicht das direkte Objekt seiner Wut war. Wenn er also nicht neben ihm sitzen würde und so ekelhaft zufrieden mit seiner gesamten Existenz wäre, hätte er der grünhaarigen Schnepfe schon mehrfach den Schädel eingeschlagen. Nicht nur, dass der Zwerg der Meinung gewesen war, sich unbedingt zu ihnen setzen zu müssen. Nein, auch ihr bescheuertes Anhängsel hatte nicht lange auf sich warten lassen. Und dann grinste die ihn auch noch so überheblich an. Zum Kotzen. Absolut zum Kotzen. Irgendwann würde er sie umbringen. Vielleicht wäre es schlauer gewesen oben auf seinem Zimmer zu essen.

Jetzt war es dafür leider zu spät. Und eine andere Möglichkeit als sitzen zu bleiben, in seinem Essen herumzustochern – was leider nicht mal scheiße genug war, um sich darüber ernsthaft zu beschweren – und wütende Löcher in die Luft zu starren. Die Gesprächsthemen am Tisch waren nervig und irrelevant. Sich darauf zu konzentrieren wäre schiere Zeitverschwendung, trotzdem hörte er aufmerksam zu. So war Katsuki eben. Er bekam alles mit. Immer. Seine Augen waren überall, seine Ohren waren überall. Er war immer und überall auf alles vorbereitet. Denn das war es, was eine Nummer 1 ausmachte. Niemals von etwas überrascht zu werden. Immer mal wieder sah der Blonde sich forschend um, das Rot seiner Irden scannte jede noch so kleine Detail in seiner unmittelbaren Umgebung. Dabei war es ihm wirklich scheißegal wo genau die beiden Extras essen gewesen waren, wen sie wo getroffen hatten und…

„...nicht Kacchan?“

Wieder knurrte er lediglich aggressiv, während ihm die Wut zu Kopf zu steigen begann. Gefährlich verengten seine Augen sich zu blutroten Schlitzen, seine Finger verkrampften sich um seine Stäbchen und zur Sicherheit legte er sie beseite, da sie sonst innerhalb der nächsten Sekunden zerbrechen würde. Und er zerbrach wirklich oft genug irgendwelche Dinge. Langsam aber sicher trieb diese blöde Trulla es wirklich zu weit, irgendwann musste er sie sich wirklich mal beim Training vorknöpfen, damit sie endlich verstand, wo ihre scheiß Position in dieser Klasse war.

Gefangen in seiner Wut, merkte er nur im Hintergrund, dass Earlobes das Wohnheim betrat und dabei ein weniger gewolltes Mitglied ihrer unfreiwilligen Wohngemeinschaft mit sich brachte. Mit einer gehobenen Augenbraue beobachtete Katsuki die Flugbahn des lilahaarigen Idioten und schnalzte genervt mit der Zunge. Nie hatte man seine Ruhe hier. Aber war erwartete er auch. Es war Sonntagmittag, sie durften durch die vergangenen Schurkenangriffe die Wochenenden nicht mehr bei ihnen zu Hause verbringen – nicht, dass der Blonde da wirklich Lust drauf gehabt hätte. Seine Klasse war zwar Scheiße nervig, aber immer noch besser als die alte Schachtel. Das hielt er nicht viermal im Monat aus. Vorher würde er sich lieber ein Zimmer mit der Grinsebacke teilen. Oder sogar mit dem Scheißnerd.

Nein, nicht mit dem Scheißnerd, das wäre wirklich zu viel des Guten. Und bedeutend zu viel für seine, eh schon überstrapazierten Nerven. Und das Glück schien es in diesem Falle wirklich gut mit ihm zu meinen, denn kurz darauf verabschiedete sich wenigstens eine der Nervensägen von ihnen. Auch, wenn Katsuki bei dem Gedanken an Mei Hatsume eine unangenehme Gänsehaut über die Oberarme jagte. Diese Frau war auf mehreren Ebenen mehr als gruselig. Nicht, dass er das jemals offen zugeben würde. So wurde es einige Minuten ziemlich Still. Auch, wenn immer mehr ihrer Mitschüler sich im Gemeinschaftsraum versammelten, legte sich eine angenehme Stille über den gesamten Esstisch.

„Achja Aido-chan, bevor ich es vergesse.“ Dümmlich grinsend kratzte die rothaarige Dumpfbacke sich am Hinterkopf und verschränkte darauf die Hände im Nacken. „Midobro hat letzten erwähnt, dass ihr Extra-Training von All Might bekommen sollt, stimmt das?“Interessiert horchte Katsuki auf. Er hatte zwar mitbekommen, dass ein solches Gespräch stattgefunden hatte, doch wusste er nicht ganz genau was dabei abgemacht worden war. Da er selbst mittlerweile regelmäßig mit dem Brokkolikopf trainierte wäre es nur sinnig ihre Einheiten zusammenzulegen, was wiederum nicht machbar wäre, da die beiden Nervbacken ja keine Ahnung von One for All hatten.

Wie die ehemalige Nummer 1 das also veranstalten wollte und wer ihn dabei unterstützen würde, war etwas, was durchaus sein Interesse weckte. „Wenn das Stimmt, wird er mit euch alle Hände voll zu tun haben.“ Einen einzelnen abfällige Kommentar konnte der Blonde sich dann doch nicht verkneifen. Aber wieso sollte er das auch? Er war diesem Mädel nicht schuldig.




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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptyFr Dez 18, 2020 6:14 pm


Arisa Aido
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Arisa schenkte ihrer Freundin ein schiefes Grinsen, als sie sich zu ihnen setzte; sie hätte nicht gedacht, dass Akane und Bakugo sich außerhalb der Unterrichtszeit freiwillig den Sicherheitsabstand zwischen ihnen von mehreren Metern verringern würden. Nun ja, mehr oder weniger freiwillig; eine dunkle Miene, als wäre er durch fünfzig Hundehaufen getreten, zeichnete sich auf dem Gesicht des Blonden gegenüber von ihr ab.
Es amüsierte die Dunkelhaarige zu sehen, dass Akane bester Laune zu sein schien und im wahrsten Sinne des Wortes damit begann, mit dem Feuer - oder besser gesagt, der sowieso schon viel zu kurzen Zündschnurr - zu spielen.
»Ich wüsste nicht, wie du auf die Idee kommst, ich würde schon wissen, wo ihr euch getrieben habt«, entgegnete sie und riss ihre großen Unschuldsaugen auf, die Hände in die Höhe gerichtet, als wolle sie alle Schuldvorwürfe von sich abwehren. »Ich finde es ja eher unerhört, dass du wiederkamst, ohne nur auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, mir Spicy Nuggets mitzubringen.«
Mit einem theatralischen Seufzen  schob sie sich einen Löffel in den Mund. »Auch wenn das Essen gut ist, nicht bös verstehen, Ochako-chan.« Die Brünette war schon im Inbegriff gewesen, Worte des Protestes zu erheben, um sich zu beschweren, ließ sich jedoch mit dem zusätzlichen Kommentar halbwegs zufriedengeben.

Wie ein Hund, dem man ein Leckerli anbot, spitzte Arisa ihre Ohren, als Kirishima nach den ganzen Triezereien Akane doch tatsächlich die Ansprache »Aka-chan« in den Mund nahm, und mit einem breiten Grinsen legte sie das Besteck zur Seite und das Gesicht in ihre Hände; die Ellenbogen vorsichtig auf dem Tisch abgelegt, ohne dass ihr Haar ihr ins Essen fiel. Forsch musterte sie den Rotschopf, während sie Akane neben sich wettern hörte.
»Ja, unsere Aka-chan kann wirklich ein absoluter Charmebolzen sein. Freut mich, dass du das ebenfalls erkannt hast«, meinte sie amüsiert und sie spürte, wie sie aus ihrem zurückhaltenden, innerlichen Schneckenhäuschen hervorkam, nun, da ihre Freundin sich neben ihr befand.
Arisa spürte, wie sie sich mit ihr an ihrer Seite wieder zurück in einer Komfortzone begab - was zum anderen jedoch vermutlich auch daran lag, dass sie begonnen hatte, Bakugo nicht weiter anzuschauen. Im Nachhinein betrachtet, würde sie daraus wohl schlussfolgern, dass sie auf ganzer Linie versagt hatte, wenn es darum ging, unangenehme Konfrontation aufzusuchen und alleine durchzustehen, aber in diesem Moment - nachdem Kirishima-kun »Aka-chan« gesagt hatte - war es ihr doch herzlich egal.

Dass das Aggressionskind also kurz vor einem mörderisch endenden Wutausbrauch stand, ging an ihrer eigenen Ignoranz vorbei - und wurde auch rechtzeitig untergraben, bevor es tatsächlich ausarten konnte, als Kyoka gemeinsam mit ihrer Gitarre und einem Ding wiederkam, auf dessen Anblick sie eigentlich gerne verzichtet hätte.
»Er hat das zwar verdient«, begann sie zögerlich, ihrer Freundin zuzustimmen, während sie in ihrem Essen herumstocherte. »Aber haben wir es verdient, wieder mit ihm in einem Raum sein zu müssen?«
Ihr kleines Gespräch, in dem sie sich eigentlich fest vorgenommen hatte, das Kiri-Aka-Shipping mit Leidenschaft voranzutreiben, wurde zu Arisas Enttäuschung damit unterbrochen, dass man ihre Freundin wegbestellte. Sie selbst hatte sich eigentlich darauf gefreut, den Nachmittag mit ihr zu verbringen, bevor am nächsten Tag der anstrengende Schulalltag wieder von vorne losging, doch dem solle ihr wohl nicht vergönnt sein.

»Bis später«, rief sie ihr jedoch gespielt fröhlich zu und winkte ihr zum Abschied mit dem Löffel hinterher, bevor sie schon durch die Tür verschwunden war. »Hatsume-san ist das Mädchen aus der Supportklasse, dass es beim letzten Sportfest so weit geschafft hat, nicht wahr?« Die Dunkelhaarige hatte von dem Ruf der Rosahaarigen gehört und musste sagen, dass das, was sie während des Turniers von ihr mitbekommen hatte, genug war, um schlusszufolgern, dass sie ihr nicht unbedingt zunahetreten wollen würde. Da wäre ihr vermutlich sogar ein langes und intensives Gespräch mit Midoriya lieber.
Akane selbst hatte allem Anschein nach auch nicht gewusst, was Hatsume im Schilde führen könnte, und so war Arisa doch recht gespannt darauf, zu erfahren, worüber sie gesprochen hatte, sobald die Grünhaarige wiederkam. Falls sie liebend wiederkommen würde.

„Midobro hat letzten erwähnt, dass ihr Extra-Training von All Might bekommen sollt, stimmt das?“
Kurz zuckten ihre Mundwinkel; an die Ausdrucksweise Kirishimas hatte sie sich noch nicht ganz gewöhnt, doch sie schätzte, dass es einfach ein Teil seiner Männlichkeit war. Das Mädchen war im Inbegriff gewesen, ihm zu antworten, als zu ihrer eigenen Überraschung, sein blondhaariger Kumpel dazwischengrätschte, weil er sein dummes Maul nicht hatte halten können.
All ihre Vorsätze, nach der pikanten Flurbegegnung möglicherweise ein besseres Verhältnis zu Bakugo aufzubauen, waren mit einem Schlag über Bord geworfen, und süffisant lächelte Arisa ihn an. »Von dem, was ich so mitbekommen habe, hat All Might mit dir bereits genug Probleme gehabt, dass alles andere sich für ihn wie ein Kinderspiel anfühlen wird.«
Sie wusste, dass sie nicht die Kompetenz in Person war und es noch eine lange Zeit dauern würde, bis sie ihre Fähigkeiten ausgebaut hatte - wenn es ihr überhaupt gelang -, aber gerade deswegen war sie dem Thema gegenüber doch ein wenig sensibler. Zumal die Vorstellung, ihrem Idol eine Last zu sein, sie unwohl stimmte.

»Aber ja, Kirishima-kun, All Might hat uns nach den Trainingskämpfen am Montag angeboten, uns zusätzliches Training zu geben. Damit wir die Möglichkeit haben, schnell zu euch aufzuholen, und eine Chance auf die vorläufige Heldenlizenz zu haben«, meinte Airsa schließlich um einiges freundlicher an den Rotschopf gewandt. »Aber selbst jemand wie All Might ist nicht immun gegen alles und deswegen wurde es heute abgesagt, weil er sich anscheinend erkältet hat.«
Einerseits hatte sie es natürlich als schade empfunden, doch sie musste zugeben, dass ein freier Tag ihr durchaus guttat - und so würde sie es genießen, solange sie noch Zeit hatte. Sie konnte sich vorstellen, dass es von nun an nur noch von Woche zu Woche härter werden würde.
Midoriya schien es jedoch anders zu sehen.

»Wir können ja trotzdem in die Trainingshalle gehen«, stieß er voller Energie aus, sich auf den Platz niederlassend, an dem Akane sich noch soeben befunden hatte. »All Might hat wirklich recht und für euch wäre das auch nur von Vorteil, wenn wir als Klasse für ihn einspringen, wenn er nicht kann.«
Arisas Herz rutschte ihr in die Hose, als sie dann auch noch das begeisterte Aufblitzen in Kirishimas Augen sah. »Oh ja, das ist eine richtig gute Idee, Bro. Wir könnten die Zeit vor dem Abendessen nutzen und uns noch einmal richtig auspowern.«
Und damit wusste sie, dass ihr Schicksal besiegelt und der Traum vom ruhigen Tag zerstört war. Doch sie würde auf keinen Fall alleine den Schmerz ertragen. Geteiltes Leid war halbes Leid, nicht wahr? »Lasst uns aber noch auf Akane-chan warten, ja? So lange wird sie schon nicht wegbleiben.«
Bitte komm nie wieder, Aka.

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 14:08 Uhr
Ort: Im Wohnzimmer
Angesprochen: Akane Rinko, Izuku Midoriya, Eijiro Kirishima,
Katsuki Bakugo







Mei Hatsume
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Hatte sie die gesamte letzte Woche wie eine verrückte Stalkerin die beiden Neulinge der Heldenklasse während des Heldentrainings gestalkt, als Power Loader ihr während der Arbeit in einem Nebensatz von ihnen erzählt hatte? Hatte sie aufgrund dessen eine neue, wundervolle, absolut großartige Idee für eine umso fantastischere Innovation erhalten, die sie auch sogleich hatte umsetzen können? Und hatte sie deswegen die komplette Nacht von Samstag auf Sonntag in der Werktstatt verbracht, um die letzten Teile zusammenzuschrauben?
Ja, hatte sie. Und sie war stolz darauf wie eine Henne.

Zum ersten Sonnenstrahlen hin war Mei mit ihrem neuen Baby fertiggeworden und hatte sich einen neuen Vorrat Schokolade holen wollen, als sie auf Kyoka gestoßen war. Um auch keine Zeit zu verschwenden, hatte sie ihr auch sogleich mitgeteilt, dass es sie nach Akane RInko verlangte - diejenige, die ihr im Besonderen ins Auge gefallen war und die ihre Imaginität auf eine neue Ebene gebracht hatte.
Es war ihr Traum, ihr Lebensziel, mit ihren Erfindungen die Helden von morgen zu unterstützen - und so war auch die Grünhaarige, an der sie einen Narren gefressen hatte, keine Ausnahme. Sie würde wieder und wieder und immer wieder mit etwas Neuem um die Ecke kommen, bis Akane eines Tages nur noch in Hatsume-Mei-only-Ausrüstungen herumlief und ihre Marke promotete.

So saß die Rosahaarige jedoch, unter Zuckerschock stehend und Schlafmangel leidend, mit manisch weit aufgerissenen Augen in der Ecke der Werkstatt und schmiegte ihr Gesicht immer wieder an das Metall ihres neuen Babys, als sie Akanes Stimme vernahm und sogleich, wie vom Blitz getroffen, in die Höhe schoss.
»Herein, herein!«, rief sie und der Enthusiasmus war kaum zu überhören, während sie die Tür mit voller Elan öffnete, die Grünhaarige am Handgelenk packte und in die Werkstatt zog.
»Auf dich habe ich gewartet, meine Liebe! Mei Hatsume, mein Name, für dich gerne Mei-chan, aber wenn man dich in Zukunft fragt, wer deine Ausrüstung angefertigt hat, nenn bitte immer meinen ganzen Namen, ja? Ich danke dir.« Sie hatte all ihre Sätze heruntergerasselt, ohne auch nur einen Moment lang Luft zu holen.
Luft wurde auch überbewertet; sie lebte von den Stoffen und Werkzeugen, die sie tagtäglich anfassen durfte.
»Du fragst dich bestimmt, wieso ich nach dir verlangt habe, richtig, Rinko-san?«, fuhr sie fort und stemmte die Hände in die Hüfte, die Brust weit vorgestreckt. »Ich möchte dir die Frage auch sogleich beantworten - ich hab dich herbestellt, weil ich die Lösung für all deine Probleme habe. Mehr oder weniger jedenfalls.«
Mei war viel zu aufgeregt, um nicht sofort mit allen Informationen herauszusprudeln. Sie hatte auf den Augenblick gewartet, in dem sie ihre neueste Erfindung vorstellen könnte. Zitternd vor Anspannung und Begeisterung über sich selbst und ihr eigenes selbstproklamiertes Meisterweg hob sie das Stück Metall auf, das sie an der Wand abgestellt hatte, als Akane eingetreten war.

»Tadaaa!« Stolz schwang sie ihr Baby vor Akanes Gesicht herum, welches die Form eines kleinen Schildes hatte. »Jetzt möchtest du ganz bestimmt wissen, was das ist, nicht wahr? Nimm es in die Hand, nimm es in die Hand!« Ohne eine Antwort abzuwarten, drängte sie ihr das kleine Schild - nicht viel größer als Akanes Kopf - auf.
»Wenn du auf den Knopf neben dem Griff drückst, verkleinert es sich zu einem Ring, aber das ist aktuell nicht so wichtig«, begann sie ihre Erklärung, sich immer weiter in das Ganze hineinsteigernd. Es würde das Debüt ihres neuen Lieblings sein! Und das, obwohl es erst seit wenigen Stunden vollendet war! Welch großartiger Tag dies doch war.
»Halt es vertikal - eben so wie du ein Schild halten würdest«, wies Mei ihr an. »Und dann aktivier die Hitze deines Quirks. Mein geliebtes Baby dient sozusagen als Amplifier und wird es verstärken, sodass sich eine Hitzebarriere bildet - ähnlich zu der, die du damals gegen Midoriya-kun verwendet hast! Wie groß die Barriere ist, ist abhängig davon, wie viel Energie du reinsteckst. Probier es aus!«
Gespannt hatte sie die Hände vor ihrem Kinn gefaltet und blickte die Grünhaarige nun erwartungsvoll an. »Und lass dein Quirk bitte aktiviert, ja? Ich will dann etwas ausprobieren...«

Aktuelle Zeit: Sonntag, 17. Januar | 14:21 Uhr
Ort: In der Werkstatt
Angesprochen: Akane Rinko










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BeitragThema: Re: Go Beyond! Plus Ultra!   Go Beyond! Plus Ultra! - Seite 5 EmptySa Dez 19, 2020 10:41 pm


Akane Rinko
I'm not gonna fight back
what I've become
Sonntag 17. Jan - 14:25 Uhr
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Akanes Schritte waren lauernd und vorsichtig, als sie ihren Kopf ins Innere der Werkstatt steckte. Sie hatte Mei noch nicht selbst kennengelernt, lediglich auf dem Sportfest hatte die Grünhaarige gesehen, wie das Mädchen Tenya als lebendige Werbefläche genutzt hatte. Und das war wirklich seltsam genug gewesen. Doch hatte sie gleichermaßen von Izuku erfahren, dass die Pinkhaarige echt etwas darauf hatte und ein Großteil seiner Supportitems von ihr erdacht und erbaut worden waren.

Wahrscheinlich wäre es also unfair ihr gegenüber direkt mit Ablehnung zu reagieren. Immerhin wollte sie eine Heldin werden. Und es sich als Held mit den Menschen zu verscherzen, die für ihre Supportgegenstände zuständig waren… Wäre gewissermaßen dämlich. „Herein, herein!“ Die aufgedrehte Stimme sorgte dafür, dass der jungen Heldenanwärterin unwillkürlich alle Haare auf dem Körper zu Berge standen. Unsicher fuhr Akane sich durch die grünen Strähnen, welche unordentlich um ihr Gesicht herumschwangen, während sie auf der Hut einen Schritt ins Innere der Werkstatt tat.

Plötzlich packte sie etwas am Handgelenk, erschrocken japste die Schülerin nach Luft und strauchelte gefährlich, als sie schwunghaft weiter in den Raum hineingezogen wurde. Dabei stolperte sie beinahe über einen Haufen Metallschrott, der unbeachtet auf dem Boden lag. Allgemein war es in dieser Werkstatt nicht sonderlich aufgeräumt. In einer Ecke des Raumes türmte sich Erfindung um Erfindung, Item um Item und überall lagen angefangene Projekte herum. Akane musste wirklich aufpassen, um nicht auf irgendetwas draufzutreten. Mit großen, runden Augen starrte die Grünhaarige ihre Gesprächpartnerin ein wenig verwirrt an, die Worte, welche einem Wasserfall gleich aus dem Mund der kleineren Flossen brauchten einige Augenblicke, bis sie ihren Sinn entfalten konnte. Und sie selbst gehörte schon zu den schnellen Sprechern, aber Mei war da nochmal ein ganz anderes Level.

Durch dieses konfuse Gespräch verpasste die Heldenanwärterin sogar den Moment Mei ihren eigenen Spitznamen anzubieten, denn sie ließ ihr gar keine Zeit ausschweifender zu reagieren als in Form eines knappen Nickens. Und nicht nur einmal fragte Akane sich, während die Rosahaarige so vor sich hin plapperte, ob sie überhaupt Luft holte, oder ob sie ihr gleich blau angelaufen aus den Latschen kippen würde. Gab es hier irgendwo eine Kiste, in der sie Mei dann verstauen konnte? Doch die Bedeutung des Monologs drang dann doch irgendwann an das überforderte Hirn Akanes und neugier blitzte in ihren blauen Irden auf. „Eine Lösung für meine Probleme?“

Jetzt, wo Mei es ansprach, die Schülerin hatte sowieso vorgehabt sich an Power Loader (oder Mei) zu wenden, da es noch ein paar Sachen gab, die man an ihrer Heldenkluft ändern müsste, damit sie wirklich effektiv damit kämpfen könnte. Der Anzug war gut isoliert, keine Frage. Aber trotzdem, solange ihr Quirk darauf angewiesen war, dass sie die Dinge, die sie Manipulieren möchte anzufassen, war sie denkbar unnütz in einem Kampf gegen einen Gegner, der ihren Quirk kennt. Und das wollte sie ändern. Während die Heldenanwärterin noch in ihren eigenen Gedanken gefangen war, drückte Mei ihr auf einmal ein Metallschild in die Hände. Kurz glitt Akanes Blick von dem… Ding zu der Schülerin der Supportabteilung und wieder zurück, bevor sie probeweise auf den Knopf drückte, welcher ihr sogleich gezeigt wurde. Fasziniert beobachtete die Grünhaarige, wie das Metall sich verformte und nur Sekundenbruchteile später als ein unauffälliger Silberring um ihren linkten Mittelfinger geschlungen war.

Bei der nächsten Aufforderung aktivierte Akane den Schild wieder, welcher sich erstaunlich leicht in ihrer Hand anfühlte. Wie zum Schutz hielt sie das Stück Metall vor sich, griff fester in die Halterung und schloss einen Moment die Augen, während ihre linke Hand flammend rot aufzuglühen begann. Sofort trat der jungen Frau der Schweiß auf die Stirn, ihr Atem ging flacher und deutlich schneller, während die Hitze sich augenblicklich über den Kontaktpunkt an ihrer Hand auf das Schild ausbreitete. Dieser glomm rot auf, als würde er im nächsten Moment zu schmelzen beginnen, doch zu Akanes Überraschung breitete das leuchten sich weiter aus, zog sich über die Grenzen des Schildes und bildete eine halbrunde Abschirmung direkt vor ihr. Konzentriert spielte die Grünhaarige mit der Intensität der Barriere herum, welche tatsächlich lediglich abhängig von der Menge an Energie war, die Akane in das Metall hineinpumpte. „Wow.“ Brachte sie lediglich hervor, musterte das Farbenspiel vor sich mit großen Augen und fing an breit zu Grinsen. Diese Frau war tatsächlich ein Genie.

Ganz wie befohlen hielt Akane ihren Quirk aufrecht, behielt ein konstantes Level bei und blickte Mei über die Barriere hinaus an. „Das ist großartig! Es passt perfekt, dass du mich heute hergerufen hast, ich wollte dich nämlich sowieso noch etwas fragen.“ Nicht genau wissend, was genau die Rosahaarige sich nun anschauen wollte, senkte sie die Temperatur nun doch ein wenig, damit die Schrauberin sich nicht verletzte.

„Midoriya-kun hat mir erzählt, dass du ihm mit deinen Items geholfen hast die Nachteile seines Quirks auszugleichen. Und es würde mich interessieren, ob es eventuell eine Möglichkeit gibt die Effekte meines Quirks mithilfe eines Items umzuleiten – ähnlich wie bei dem Schild, damit ich damit Kämpfen kann, ohne mich selbst zu verletzen.“ Mit aufmerksamen Augen verfolgte Akane jeden Schritt der Erstklässlerin, welche jedoch noch vollkommen ruhig auf ihrer Position stand und das ganze Spektakel breit grinsend und mit einem – fast – wahnsinnigen Ausdruck musterte. Gleich!“ Brachte sie nur hervor, trat dann noch näher an sie heran, was Akane dazu brachte einen Schritt nach hinten zu treten, aus Angst, Mei könnte sich überschätzen und ihr „Baby“ in diesem Zustand berühren. Das würde sicherlich nicht sonderlich gut für sie ausgehen.
I ain't gonna hide
these beautiful scars







Eijiro Kirishima
NPC-Action
Red Riot
Sonntag 11. Jan - 14:05 Uhr

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Der Tag wurde wirklich immer besser! Erst das Essen mit Akane, welches ihm einige interessante Seiten an der neuen Schülerin aufgezeigt hatte, dann der Fakt, dass Katsuki nicht mehr direkt explodierte, sobald eine der beiden Mädchen anwesend waren und jetzt saßen sie sogar zusammen an einem Tisch. Und es gab noch keine Leichen!

Da Eijiro selbst keinen Hunger hatte lehnte er sich in seinem Stuhl weit zurück, verschränkte die Arme entspannt hinter seinem Kopf und grinste wie das Honigkuchenpferd, welches er zweifelsohne verkörperte. Daran könnte er sich wirklich gewöhnen. Jetzt fehlten eigentlich nur noch Denki, Hanta und Mina und der Rothaarige wäre an seiner absoluten Glücklichkeitsgrenze angekommen. Dabei hatte er den kleinen Dämpfer, den die Verwirrung über das Verhalten Denkis und Minorus ihm verpasste schon wieder vollkommen vergessen. Wirklich Gedanken darüber machte er sich immer noch nicht, und auch, dass sie ihnen mutwillig gefolgt sein sollten klang für den Heldenanwärter mehr als unwahrscheinlich. Die beiden hatten in ihren Leben sicher besseres zu tun. So lümmelte er weiter auf seinem Stuhl, hörte den Gesprächen zu, beobachtete Arisa und Katsuki ein wenig beim Essen, bevor er den Kopf einziehen musste, um nicht – schon wieder – mit Minoru zusammenzustoßen. Aktuell schienen die Mädchen – und Tenya – eine Vorliebe dafür zu haben, den armen Kerl durch die Gegend zu werfen. Ja, er verhielt sich manchmal wirklich unmännlich, aber er war immer noch ihr Klassenkamerad. Während Mineta also K.O auf dem Boden zusammengerollt herumlag, horchte Eijiro auf.

Hatsume? Kurz schwankte sein Grinsen, bevor er sich – ein wenig rot um die Nasenspitze – den Nacken rieb. Er hatte bisher wirklich nur unangenehme Begegnungen mit der übereifrigen Schülerin gemacht, beim letzten Mal hatte sie ihm fast einen Arm gebrochen. Und das war bei seiner Knochendichte – und durch seinen Quirk – quasi unmöglich. Seit dem hatte er einen tiefgehenden Respekt vor der Rosahaarigen.

Nicht nur Respekt. Sondern auch Angst, aber das würde er niemals offen zugeben.

Innerlich hoffte er einen Moment, dass sie ihre Klassenkameradin in einem Stück zurückbekommen würden, bevor er sich interessiert an Arisa wandte. Izuku hatte nebenbei fallen lassen, dass ihr Lehrer vorhatte mit den beiden Neuen ein extra-Training zu veranstalten und das weckte natürlich sofort sein Interesse. So wie eigentlich alles, was mit Sport oder Training zu tun hatte. Dabei wunderte es Eijiro, dass sein bester Freund, abgesehen von einem Schnauben und einem fiesen Kommentar absolut nichts für diese Information übrig hatte. Okay nein, eigentlich wunderte es ihn nicht. So war Katsuki eben. Und wenn er nicht herumbrüllte, konnte er auch fast desinteressiert wirken. Training mit All Might war halt schon eine große Sache, wenn es um den regulären Unterricht ging. Aber in der Freizeit die Chance zu haben etwas von der ehemaligen Nummer 1 zu lernen, war nochmal eine ganz andere Ehre.

„Hey Bakubro, reg dich ab! Ist doch ne tolle Chance! Und vielleicht können wir da ja auch mal mitmachen!“ Begeistert von der Idee strahlte Eijiro den Blonden an, welcher seine Aufmerksamkeit jedoch in diesem Moment noch auf Arisa gerichtet hatte. Das die beiden auch einfach nicht in der Lage waren sich wie normale Menschen miteinander zu unterhalten. Irgendwie amüsierte es den Rothaarigen ein wenig. Vielleicht wären die beiden ja doch in der Lage sich irgendwann zusammenzuraufen. Mit viel Zeit. Sehr viel Zeit.

Dabei hatte er wirklich nur ein angenehmes Thema anschneiden wollen, doch schien Katsuki in allem Konfliktpotenzial zu sehen. Was Eijiro eigentlich nicht überraschen sollte, kannte er den explosiven Kerl doch eigentlich ziemlich gut.

„Wir können ja trotzdem in die Trainingshalle gehen „


Interessiert schaute Eijiro auf, grinste über das ganze Gesicht und stimmte natürlich sofort zu. Was gab es besseres als ein intensives Nachmittagstraining? Genau! Nichts! Euphorisch war er schon aufgesprungen, seine Muskeln bebten vor freudiger Erregung, während sein Blick nur so vor Motivation leuchtete. Natürlich hatte er nicht vorgehabt einfach loszustürmen, nur manchmal war sein Körper eben schneller als sein Hirn. Es wäre wohl deutlich schlauer erstmal auf Akane zu warten, bevor sie losziehen würden, also ließ er sich wieder auf seinen Hintern fallen und legte das Kinn auf seinen Handballen ab. „Das ist mein Stichwort.“ Meldete sich nun der genervt wirkende Katsuki, legte seine Stäbchen beiseite und machte Anstalten aufzustehen, doch blickte Eijiro ihn mit großen Hundeaugen an. „Komm schon Bakubro! DU willst dir doch keine Trainingseinheit entgehen lassen!“ Einige Sekunden starrten sie sich an, führten ein intensives Blickduell, bevor der Blonde sich schnaubend abwandte. „In ner Stunde in der Halle.“ Knurrte er nur angefressen, brachte sein Geschirr weg und stapfte darauf die Treppen hoch.

„Perfekt! Dann sind wir zwei Teams und einer zum Beobachten!“
Glücklich lehnte der Rothaarige sich nach hinten, blickte in die besorgten Augen Izukus und hob fragend eine Augenbraue. „Du trainierst seit Wochen mit ihm zusammen, wird schon schiefgehen!“ Sorglos hatte er die Uhr im Blick und lauerte darauf, dass die Grünhaarige wieder durch die Tür treten würde, um sich ihnen anzuschließen.





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Even If There's Nothing Left Of Me



I Will Win The Way I Want To!

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