Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Monduntergang [18.05.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Schneesturm sich gelegt hat, ist es immer noch kalt und windig. Nach wie vor liegt eine Schneeschicht über Baumkronen und Hügeln. Die Beute hat sich zurückgezogen. Wald und Wiesen scheinen zu ruhen. Manchmal wird der Schnee durch einen Windstoß verweht, aber alles in allem wirkt es ruhig. Die Jagd ist für alle Clans zu einer Herausforderung geworden.


DonnerClan Territorium:
Die Äste ächzen unter dem Gewicht des Schnees und der Waldboden ist von einer weißen Schicht bedeckt. An manchen Stellen ist der Schnee gefroren und die meisten Bäche sind mit Eis bedeckt. Die Beute kommt nur wenig nach draußen, aber immerhin ist sie jetzt leichter aufzuspüren als im vorangegangenen Schneesturm.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist weitgehend mit Schnee bedeckt und der Fluss gefroren. Einer Kriegerkatze sollte es jedoch möglich sein, das Eis an den schwächeren Stellen zu durchbrechen, um den einen oder anderen Fisch zu fangen. Auch die Landbeute kehrt langsam zurück, auch wenn sie nicht sonderlich einfach zu fangen ist.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor wirbelt der eisige Wind den Schnee immer wieder auf und sorgt für kältere Temperaturen. Unter dem Schnee hat sich außerdem eine Eisschicht gebildet, die die Jagd auch Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und von einer Schneeschicht bedeckt. Die Jagd beschränkt sich in der Blattleere auf Vögel und kleinere Säugetiere, die es ihren Jäger*innen aber gar nicht so einfach machen. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und auch ein wenig einfacher an Beute zu kommen.


WolkenClan Territorium:
Mit Nachlassen des Schneefalls wird die Jagd auf Vögel zumindest ein klein wenig einfacher. Die gefiederte Beute hält sich weiterhin vor allem im Schutz der Bäume und häufig in Bodennähe auf. Die nasse Rinde der Bäume macht das Klettern und die Jagd in den Baumwipfeln für unerfahrene Katzen besonders schwierig.


Baumgeviert:
Die Äste der vier mächtigen Eichen sind von Schnee bedeckt. Von Wind und Wetter zeigen sich diese jedoch unbeeindruckt. In der Senke und auf dem Großfelsen liegt Schnee. Vereinzelte Beutetiere haben sich in den Schutz des Unterholzes zurückgezogen, kommen aber nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nach wie vor kalt und nass. Während an ruhigeren Plätzen Schnee liegt, ist dieser auf den Straßen rasch zu einer Art schmutzigem Schneematsch geworden. Zweibeiner und Hunde gehen allerdings eher kürzere Runden, was das Leben von Katzen auf den Straßen ein klein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Auf dem Schwarzstrom hat sich eine dicke Eisschicht gebildet.


Streuner Territorien:
Eine weiße Schneeschicht bedeckt das Land und auf offenem Gelände sorgt der kalte Wind nach wie vor für eisige Temperaturen. Immerhin hat sich der Schneesturm gelegt und bewaldete Gebiete sind ein wenig besser vor Wind geschützt. Die Jagd auf verbleibende Beute ist dennoch schwierig. Abenteuerlustige Hauskatzen sind bei diesem Wetter selten, aber Streuner sind durchaus immer wieder anzutreffen.


Zweibeinerort:
Bei unangenehmen und kaltem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner. Dort können sie sich in ein Kissenkuscheln, neben dem Ofen liegen und täglich Futter aus ihrem Napf fressen. Kaum ein Hauskätzchen wagt sich bei diesem Wetter in den Garten und noch weniger darüber hinaus.

 

 FlussClan-Lager

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Raiden Shogun
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyDo 21 Apr 2022, 23:26


Donnerstern


ehem. DC Anführer | SternenClan | Für Szene genehmigt!

Während Jubelstern sich zu ihm setzte, blieb Donnerstern schweigend stehen. Wenngleich ihre Mutter und er doch ein gutes Band geknüpft hatten, so konnte der orange Kater Seerose nicht in dieser Kätzin wiedererkennen, oder zumindest nur in geringer Form. Was die Kätzin wohl gedacht hatte, als der SternenClan entschieden hatte?
Ihr süffisantes Lächeln ließ das Nackenfell des ehemaligen Anführers kribbeln, doch er überließ ihr das Wort. Stumpf blickte er geradezu durch die Kätzin hindurch, unbeeindruckt von ihren Worten. Sie hatte keine Ahnung, was sie tatsächlich angerichtet hatte, und gerade deshalb mussten sie eingreifen, wenn sie wollten, dass der FlussClan überlebte.

Kurz huschte Donnersterns Blick in Kauzflugs Richtung, denn das, was er im Namen der Ahnen zu sagen hatte, würde dem Heiler mit hoher Wahrscheinlichkeit übel aufstoßen. Der Heiler war friedliebend, so wie er es gewesen war, doch im FlussClan, mit Jubelstern als Anführerin, würde 'friedliebend' nicht ausreichen. Die Sprache der Kätzin war hart und Einsicht wollte sie nicht beweisen.
Der Heiler würde verstehen.

»Wenn du diese Meinung nicht ablegst, dann hat dein Clan schon lange gegen den Hunger verloren, Jubelstern.«
Donnersterns Blick lag nun wieder auf dem Gesicht der Anführerin, doch er wandte sich ab, um einige Schwanzlängen weiter zu gehen und zum Silbervlies zu blicken. Wenn sie es wirklich nicht schaffen konnte, ihr Handeln zu hinterfragen, dann würde ihre Strafe nie aufgehoben werden können.
»Das Problem ist seit der Blattgrüne bekannt und du hast nichts anderes getan, als im Lager zu sitzen und dich darüber zu beschweren. Wo warst du, als deine Krieger dich bei der Jagd brauchten? Als deine Krieger deine Worte brauchten, um Mut zu schöpfen? Stattdessen hast du dich vor dieser Verantwortung versteckt. Kann sich der Clan denn auf dich verlassen? Wenn sich dein Clan nicht auf dich verlassen kann, kannst du auch nicht erwarten, dass deine Krieger dir beistehen.«

Donnerstern wandte sich ruckartig zu der FlussClan Kätzin zurück. Härte lag nun auf seinem Gesicht, denn er würde nicht zulassen, dass die Worte des SternenClans abgemildert wurden.
»Ein Krieger hat sich gegen dich aufgelehnt, während fünf andere Krieger dir Beute ins Lager brachten. Fünf Krieger, die ihr Leben riskiert haben, um ihre Clangefährten mit Beute zu versorgen. Du schicktest sie alle fort, weil dir das Wort eines Katers nicht gefiel, und nun bist du noch näher am Hungertod, als du es vorher warst. Sie waren alle fähige Katzen, die du in deinem Clan gebrauchen konntest.«
Der Anführer atmete tief ein.
»Der SternenClan verurteilt Spatzenpelz für das, was er zu dieser Situation beigetragen hat. Doch er hat nur Zweifel gesät. Seine Worte haben deinen Clan hilflos und verwirrt zurückgelassen, doch statt deinen Clangefährten zu zeigen, dass du über diesen Worten stehst, dass du Gnade walten lässt, dass du Mitgefühl hast, hast du fünf Krieger und einen Schüler der Blattleere ausgesetzt. Ohne ihre Familien.«
Kurz blickte der Anführer zum Heiler, dann fuhr er fort.
»Du magst es vielleicht nicht einsehen, doch du hast deinen Clan damit gespalten. Du hast alle Zweifel selbst bestätigt, deine Clangefährten fürchten nicht nur den Hungertod, sie fürchten auch dich. Nennst du das einen guten Anführer? Bist du stolz darauf, dass deine Freunde vor dir Zittern, weil sie fürchten, deine Krallen spüren zu müssen?«

Donnerstern hob den Kopf und blickte auf die Anführerin des FlussClans herab. Sie hatte sich all dies selbst zu zuschreiben, nicht den Verbannten, noch der Hungersnot. Zwar war sie immer schon impulsiv gewesen, doch nun verlor sie auch noch die Kontrolle.
»Der SternenClan gibt, doch der SternenClan kann auch wieder nehmen, Jubelstern.«
Für einige Herzschläge ließ der alte Anführer seine Worte in der Stille verschwinden, dann fuhr er ruhiger fort.
»Sechs Katzen, deren Schicksal du verschlechtert hast, weil dir etwas nicht passte. Egal, wie sehr du den Kater hasst, der dir das angetan zu haben scheint, es hätte einen besseren Weg geben müssen. Oder hast du vergessen, dass Flutenstrom dir damals das Leben der klaren Sicht gegeben hat? Oder das Leben der Gerechtigkeit von Rindentatze?«
Donnerstern grub seinen Blick in den der Anführerin.
»Der SternenClan nimmt dir für jeden Verbannten ein Leben. Wenn du erwachst, wirst du nur noch ein einziges Leben übrig haben, dass du dem Clan und deinen Clangefährten zu verschreiben hast. Dir bleibt das Leben des Mitgefühls, dass dir Klee damals gab. Seeroses Mutter gab dir dieses Leben, damit du Mitgefühl für all jene übrig hast, egal woher sie kommen oder was sie getan haben. Sie baute darauf, dass du nicht vom rechten Weg abkommst.«
Donnerstern atmete tief aus. Endlich hatte er das Urteil weitergegeben, dass ihm so sehr auf der Brust gelastet hatte.
»Du hast die Chance, sie dir wieder zuverdienen, indem du dich darin übst, deine Handlungen zu überdenken und indem du deinen Clangefährten zeigst, dass du nicht die Anführerin bist, die mit Furcht arbeiten muss, um ihren Clan zusammen zu halten. Errichte den Clanfrieden neu, rette deinen gespaltenen Clan, beweise ihm und dir selbst, dass du es würdig bist, diese Position innezuhalten. Dann, nur dann, wirst du deine Leben zurückbekommen.«

Donnerstern blickte zum Silbervlies. Der Himmel wurde immer heller, bedeutete ihm, dass die Sonne bald aufgehen würde. Auch er wurde immer blasser.
Sanfter als zuvor blickte der Kater zu den beiden Katzen, die noch auf der Lichtung saßen. Hätte er diese Worte sprechen können, wenn es sich um DonnerClan Katzen gehandelt hätte? Donnerstern hätte es getan, doch nicht so ruhig, wie er es jetzt gesagt hatte. Vielleicht würden die Ahnen deshalb auch nicht ihn in den DonnerClan schicken.
»Bessere Zeiten werden kommen. Ihr seid die Einzigen, die den FlussClan zusammenhalten können. Euer Schicksal liegt in euren Pfoten.«
Mit einem Schwanzschnippen beendete Donnerstern den Traum, verabschiedete die zwei Katzen in ihre tiefsten Träume und löste sich langsam auf. Die Jagdgründe des SternenClans erwarteten ihn und somit auch die Beute des SternenClans.
Womit Jubelstern recht gehabt hatte: ihre Quellen waren unendlich. Doch das bedeutete nicht, dass es ihnen besser ging.
Ihr Clan lebte noch, die SternenClan Katzen jedoch nicht.

- Ende der Szene -



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyFr 22 Apr 2022, 14:33






FlussClan | Schülerin | #024 | *Toyhouse*
Die Schülerin war froh, dass Hagelsturm ihr zustimmte und ihr dabei half ihre Schwester zu beruhigen. Langsam spürte sie, wie ihr eigener Herzschlag sich wieder beruhigte und auch ihre Sinne klären sich langsam. Sie hatten nichts falsch gemacht. Sie würden zusammenbleiben, für immer. Wie naiv dieser Wunsch war, wusste Wirbelpfote zu diesem Augenblick noch nicht. Espenpfotes Frage holte sie aus ihren eigenen Gedanken und nachdenklich legte sie den Kopf schief. Trotzdem sprach sie selbst leise, weil sie die Angst überkam, sie würden Ärger kriegen, wenn sie laut über so ein Thema sprachen. „Ich weiß es nicht.“ Sagte sie ehrlich und ließ die Ohren hängen. „Wenn Spatzenpelz nicht so laut geworden wäre… vielleicht hätte Jubelstern dann niemanden verbannt.“ Der Gedanke war ihr schon gekommen, als Jubelstern die verhängnisvollen Worte ausgesprochen hatte.

„Ich würde dasselbe für euch tun.“ Einige Herzschläge war Wirbelpfote still gewesen, bevor sie ihren Blick ernst und entschlossen auf Espenpfote und Hagelsturm richtete. „Ich weiß, dass es nicht richtig war. Aber…“ passend dazu, begann ihr eigener Magen laut zu knurren. „Ich will niemanden sterben sehen.“ Der Gedanke allein schmerzte die schwarze Schülerin so sehr, dass sie den Blick abwenden musste. Würden ihre Mutter und ihre Schwester sie dafür verurteilen? „Also, wenn ich in der Lage wäre an Land zu jagen.“ Setzte sie gespielt humorvoll hinten ran, um ihrer Aussage etwas die Schärfe zu nehmen, wobei sie tatsächlich jedes ihrer Worte ernst gemeint hatte. Nichts war für sie Schlimmer, als der Gedanke, ihre Familie zu verlieren.

"i'll guard your backs with my life if i have to!"
Erwähnt: Espenpfote, Hagelsturm
Angesprochen: Espenpfote, Hagelsturm

Tldr: Ist froh, dass Hagelsturm sie unterstützt und gibt zu, dass sie für ihre Familie auch stehlen würde, obwohl sie weiß, wie falsch es ist. Versucht aber irgendwie, die Situation zu entschärfen.



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Weißt du...
Dieser Clan braucht dich.
Und ich brauche dich auch, Eichenblatt.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptySo 24 Apr 2022, 00:02

Hagelsturm
32 Monde . . . Kriegerin. . . . . FlussClan . . . #022
Ein wenig erleichtert erwiderte sie Espenpfotes zaghaftes Lächeln, um ihre Tochter in dieser angedeuteten Emotion zu bestärken. Sie hoffte wirklich, dass diese sich keine Sorgen mehr darum machte. Auch wenn Jubelsterns Handeln zweifelsfrei willkürlich erschien, Hagelsturm bezweifelte ernsthaft, dass sich die Lage verschlimmern würde.
Auf Espenpfotes Frage legte sie den Kopf schief und dachte einen Herzschlag lang nach. “Ja”,murmelte sie schließlich, jedoch auf Wirbelpfotes Einwand, nicht die ursprüngliche Frage hin. “Das glaube ich auch.” Es war im Grunde genau das, was ihr schon seit der Verkündung der Verbannung durch den Kopf ging und sie dürften nicht die einzigen sein, denen dieser Umstand wahrscheinlich erschien. “Wisst ihr, Jubelstern hält sehr viel aus. Aber sie ist auch nur eine Katze und manchmal werden die Dinge zu viel. Ich würde behaupten, sie war unter dem ganzen Stress nicht so belastbar wie sonst. Was natürlich nichts daran ändert, dass alle außer Spatzenpelz ruhig geblieben sind.” Es war beinahe erschreckend wie gut die Auffassungsgabe der beiden war. Sie hatten ein erstaunliches Verständnis für die Situation. Dennoch, bei Wirbelpfotes Geständnis blieb ihr für einen Moment das Herz stehen. Nicht, weil sie diese Sichtweise nicht nachvollziehen konnte. Hatte sie nicht vor einer nicht allzu langen Weile noch selbst festgestellt, dass sie im Zweifel soweit gehen würde? Vielmehr, weil da irgendwo doch eine Unterschwellige Angst war, dass die Situation nicht besser werden würde. Das ihre Tochter den Schritt gehen würde, den auch schon Hibiskusblüte und die anderen gegangen waren und, dass sie dann die gleichen Konsequenzen zu erleiden haben würde. In dem selben Augenblick ging Hagelsturm auf, wie absurd diese Furcht war. Wenn überhaupt, sollte sie fürchten, dass ihre Tochter auf einem anderen Territorium verletzt werden könnte. Ich habe Angst, vor meiner eigenen Anführerin, ging es ihr schließlich auf. Oh SternenClan, stehe uns bei. Sie wusste eigentlich ziemlich sicher, dass es nie soweit kommen würde. Trotzdem hatte sich dieser kleine Gedanke, irgendwo ganz weit hinten in ihrem Gehirn eingenistet.
“Nein, sie alle wollten nur ihre Liebsten beschützen”, stellte Hagelsturm fest. Mit einem schwachen Grinsen erwiderte sie Wirbelpfotes hinterhergeschobene Bemerkung. “Das würde ich auch”.
"redet" | andere | denkt

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptySo 24 Apr 2022, 07:36




o Blaubeerbauch o

FlussClan | Ältester | männlich | #26


Blaubeerbauch zuckte belustigt mit den Schnurrhaaren.
"Guten Morgen, Fliederherz. Ich wollte dich nicht wecken, falls du noch schläfst", erklärte er lauter, damit sie ihn verstehen konnte.
Er war ganz froh, dass sein Gehör sich relativ gut erhalten hatte, auch wenn es natürlich lange nicht mehr so gut war wie früher. Doch die anderen Probleme, die das Alter mit sich brachte, hatten ihn nicht verschont. Zumindest hatte die Bewegung am vorigen Tag gut getan, auch wenn er noch immer erschöpft war - emotional wie körperlich.
"Die Sonne geht schon auf", kommentierte er, obwohl es natürlich noch ziemlich dunkel war, wie immer zu dieser Jahreszeit.
"Schau, sogar der Schneesturm hat aufgehört! Hast du Lust ein wenig ums Lager spazieren zu gehen?", fragte er.
Der Kater richtete sich in seinem Nest auf und machte langsam einen Buckel, um Systematisch seine Wirbelsäule zu strecken. Dann setzte er sich auf den Boden und leckte sein Schulter- und Brustfell glatt.
"Eventuell können wir später noch bei Kauzflug vorbeischauen", murmelte er. "Vielleicht kann er mir etwas gegen steife Gelenke geben…"


Erwähnt: Kauzflug
Angesprochen: Fliederherz
Ort: FC Ältestenbau


Zusammenfassung: Putzt sich und schlägt Fliederherz einen Spaziergang vor. Möchte später eventuell bei Kauzflug vorbeischauen.

Code by Moony, angepasst Esme,
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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga

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SPY Rain
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptySo 24 Apr 2022, 09:18

Morgenblüte

FlussClan Kriegerin

PostNr.: 038
vor dem Kriegerbau

Morgenblüte hatte viel zu lange geschlafen, das wusste sie genau in dem Moment als sie ihren Namen hörte. Sofort spitzte sie ihre Ohren und hob den Kopf. Blinzelnd blickte sie Wolfsgrollen an und nickte schließlich kurz. Eilig erhob sie sich und musste sich fast wieder hinsetzten, alles in ihrem Körper schrie nach Beute. Sie konnte sich gar nicht daran erinnern, wann ihr Magen das letzte Mal nicht geknurrt hatte. Kurz schüttelte sich die Kriegerin, ihr vom Hunger matt gewordenes Fell war aktuell sowieso ein hoffnungsloser Fall, aus diesem Grund machte sie sich gar nicht erst die Mühe ihn kurz zu Pflegen.
Sie schob sich so leise wie möglich, an den noch schlafenden Kriegern vorbei. Vor dem Kriegerbau blieb sie dann neben Wolfsgrollen stehen und blickte den Krieger fragend an. “Wo wollen wir unser Glück haute versuchen?“, miaute sie und konnte nicht Verhindern das in ihren Worten ein bitterer Tonfall mitschwang. Jegliche Jagdversuche waren ein Kampf. Sie wusste nicht, wie lange der FlussClan so noch weiterleben konnte. Langsam, aber sicher wurden auch die stärksten Krieger so schwach, dass sie bald alle nur noch ein Häufchen elend waren. “Hoffentlich finden wir irgendetwas fressbares. Lange können wir so nicht mehr durchhalten.“, miaute sie sehr leise und war sich nicht mal sicher, ob sie direkt mit dem Krieger neben sich oder nur mit sich selbst gesprochen hatte.

Tldr.: Wird von Wolfsgrollen geweckt, versucht schnellstmöglich aus dem Kriegerbau zu kommen und kann ihren Missmut nicht unterdrücken. Ist offensichtlich frustriert wegen der Situation.

Erwähnt: Wolfsgrollen
Angesprochen: Wolfsgrollen
©G2 Euphie





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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyMo 25 Apr 2022, 09:11

Jubelstern

Unfähig etwas zu sagen, saß Jubelstern still vor dem Kater, dessen Pelz voller Sterne funkelte. Seine Worte waren harsch und hinterließen ein schmerzhaftes Gefühl in ihrer Brust. Doch sie gönnte Donnerstern nicht noch mehr Genugtuung, indem sie sich nun darüber aufregen würde oder gar betteln würde, dass der SternenClan seine Entscheidung zurück nahm. Ihr Blick glitt hinüber zu dem Heiler und für einen Moment stach es ihr ins Herz, dass er diese Situation mit ansehen musste. Eine Situation, in welche Jubelstern den Clan geführt hatte.
Tief atmete sie die kühle Nachtluft ein und sah zurück zu Donnerstern. Es hätte sie eigentlich interessiert, wie der Kater in ihrer Situation entschieden hätte. Vor allem wenn der Hunger an einem nagte, jeder Tag ein Kampf ums Überleben war und die eigenen Krieger einem in den Rücken fielen. Donnerstern war kaum besser als sie, davon war sie überzeugt.
Schweigend nickte sie dem Kater zum Abschied zu, ihr Blick war kühl, doch ruhig. „Es tut mir leid, dass du dies mit anhören musstest.“ Miaute sie noch an Kauzflug gewandt, bevor sich langsam der Traum lichtete und sie das Nest unter ihrem Körper spürte.
Blinzelnd öffnete sie die Augen und fand sich in ihrem Bau wieder. In ihrem Maul lag noch der süßliche Geschmack des Traumes und vor ihren Augen sah sie noch immer Donnerstern, wie er wohlgenährt vor ihr stand. Wie sollte es nun für sie weitergehen?
Für einen Moment spürte sie die Panik in sich kochen. Das Bewusstsein, dass sie nun nur noch ein Leben hatte zerrte an ihr und ihr wurde schummrig vor Augen. Ihr Herzschlag schoss in die Höhe und ihr Atem ging immer schneller. Plötzlich fühlte sie sich in ihrem Bau eingeengt, als würden sich die Wände immer mehr auf sie zu bewegen und sie im nächsten Moment zerdrücken. Taumelnd erhob sie sich auf die Pfoten und stolperte aus dem Bau hinaus auf die Lichtung.
Das Lager war ruhig, die kalte Luft der Blattleere schlug ihr entgegen und auf dem Boden waren die Fußspuren einiger Clanmitglieder im Schnee zu erkennen. Die Beine der Anführerin zitternden leicht, während sie aufgewühlt vor ihrem Bau stand, der Blick huschte unruhig durch das Lager. Erst der Wind, welcher durch ihren dichten Pelz fuhr und sie daran erinnerte, dass sie hier draußen für ihren Clan sichtbar war, holte sie zurück in die Realität. Stoßartig atmete sie aus und trat dann einige Schritte vor. Sollte sie Hirschfänger von ihrem Traum erzählen? Unbewusst hatte ihr Blick schon die Ganze zeit nach dem braunen Kater Ausschau gehalten.
Doch wie sie den Stellvertreter kannte, würde er dann dafür sorgen, dass sie das Lager nie wieder verlassen durfte. Er würde sich viel zu sehr um sie sorgen, das wollte Jubelstern nicht. Gestresst schluckte sie heftig, bevor sie sich in Bewegung setzte und hinüber zum Heilerbau trottete, anstatt nach ihrem Stellvertreter zu suchen. Kurz bevor sie ihre graue Nase in den Bau schob, erstarrte sie und wich langsam zurück.
Warum sollte Kauzflug sie nun noch sehen wollen? Er hatte Donnersterns Worte ebenso gehört wie sie und Jubelstern war sich darüber bewusst, dass der Heiler ihre Entscheidung bereits zuvor angezweifelt hatte. Wieso sollte er nun noch hinter ihr stehen?
Nachdenklich drehte sie um und schlich auf wackeligen Beinen zum Rand des Lagers. Dort angekommen ließ sie sich erschöpft nieder und begann ihre  Pelz mit ihrer Zunge zu glätten. Vorerst brauchte sie einfach etwas Ruhe, vielleicht würde das helfen.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

» Can you feel the Love tonight? «

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyMo 25 Apr 2022, 16:17



Ginsterschatten
FlussClan Krieger #048
Große Scheune --> FlussClan-Lager

Erschöpft erreichte der Krieger das Lager. Seine schmerzenden Beine schrien förmlich danach sich hinzulegen und sich ein wenig auszuruhen, doch ein Blick in den Himmel sagte ihm, dass die Sonne schon bald aufgehen würde. Er durfte sich jetzt nicht schlafen legen, vielleicht brauchte man ihn ja für eine Patrouille. Der Clan hatte durch die Verbannungen einige tüchtige Krieger verloren, was für den Rest umso mehr Arbeit bedeutete. Ginsterschatten tappte zum Frischbeutehaufen um seine Maus abzulegen, die die Reise zum Glück unversehrt überstanden hatte. Er hoffte inständig, ihr Duft nach Stroh und Heu würde nicht allzu sehr auffallen, doch mittlerweile war es dem Clan vermutlich ohnehin egal, woher ihre Nahrung stammte, solange es sich nicht um ein feindliches Territorium handelte. Beute war Beute und diese hier war nicht einmal gestohlen.
Kaum hatte Ginsterschatten die Maus abgelegt, sah er Jubelstern auf wackeligen Beinen zum Lagerrand trotten. Sie schien in Gedanken, was den grauen Krieger zum einen beruhige, da sie ihm somit sicherlich keine Beachtung schenken würde, allerdings zugleich besorgte, denn so kannte er seine Anführerin nicht. Er versuchte nicht weiter darüber nachzudenken, schließlich ging es im Clan momentan ohnehin drunter und drüber, da war so ein Verhalten sicherlich nichts ungewöhnliches.
Er wandte sich ab und wie von selbst, ohne es so wirklich zu realisieren, trugen ihn seine Beine Richtung Kriegerbau, bis er schließlich vor seinem Nest stand. Ausgerechnet heute sah es verlockend bequem aus. Etwas unschlüssig rollte er sich schließlich darin zusammen und schloss die Augen um ein wenig Kraft zu tanken. Bald würde er vielleicht etwas über seinen Vater in Erfahrung bringen. Wieso freute ihn das so sehr? War das überhaupt Freude? Oder doch mehr Neugier, was Spatzenpelz als Verbannter nun mit seinem Leben anfing. Ob er ihn jemals wieder sehen würde? Sich mit ihm unterhalten würde, wie damals, bevor seine Mutter gestorben war? Das warme Gefühl der Hoffnung machte sich in dem Krieger breit, nachdem er viele Tage nichts als Frust verspürt hatte. Vielleicht standen die Chancen ja gar nicht so schlecht. Ginsterschatten versuchte seinen Kopf abzuschalten und sich endlich seiner Erschöpfung hinzugeben. Doch immer wenn er kurz davor war einzuschlafen kreuzten Bilder von himmelblauen Augen und flauschigem, graubraunem Fell seine Gedanken. Erschrocken fuhr der graue Kater hoch. Was dachte er da eigentlich? Was hat Zilpzalpruf in meinem Kopf zu suchen?
RedenDenkenAndere
Erwähnt: Jubelstern, Spatzenpelz
Angesprochen: Zilpzalpruf
Zusammenfassung: Kommt ins Lager zurück und ist etwas besorgt über Jubelstern. Beschließt sich ein wenig schlafen zu legen, kommt aber nicht wirklich zur Ruhe.
(c)by Waldpfote



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FlussClan-Lager - Seite 57 Tr-ni-und-Ahorn-geschenkt-von-Esme-zugeschnitten
Thank you Esme <3

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyMo 25 Apr 2022, 17:49








"Uns gehört die Nacht”

FC | Krieger | #030 | *Toyhouse*


BannerDie Sonne war bereits dabei aufzugehen, als sie erkannten, dass irgendetwas nicht stimmte. Jedoch schien auch Igelnase zu erschöpft zu sein, um sich weitere Gedanken darüber zu machen. Wie er selbst auch. Das Knurren von seinem Magen ignorierend schüttelte er seinen erkalteten Körper und begann seine steifen Gelenke zu dehnen. Manchmal kam er sich wirklich vor wie ein Ältester. Dann fiel ihm jedoch wieder ein, worum er Igelnase gebeten hatte und mit einem sanften Grinsen nickte er der Kriegerin zu, als sie vorschlug, dass sie sich gerne hinlegen wollte. „Natürlich“ Miaute er sofort, vergaß, wie steif und unterkühlt er sich zuvor noch gefühlt hatte und blendete auch das unterschwellige Gefühl aus, welches ihm sagte, dass irgendetwas großes passiert sein musste. Das konnte sicherlich auch noch warten, bis sie etwas geschlafen hatten. Also immer noch unwissend und müde machte er sich auf den Weg zum Kriegerbau, steckte anschließend seinen Kopf ins Innere und trabte ganz automatisch auf sein Nest zu. Kurz betrachtete er dieses, legte den Kopf schief und begann das Material etwas auseinanderzuziehen und auszuweiten, sodass keiner von ihnen auf dem kalten Boden schlafen musste. Da die Beute ja nicht erst seit gestern knapp war, hatte er bereits vorgesorgt und sich etwas mehr Nestmaterial genommen als üblich, da er nun – ohne eine feste Energiequelle schneller auskühlte als sonst.

„Das sollte gehen.“ Murmelte er zu sich selbst und lächelte Igelnase anschließend einladend an, bevor er auf das fertige Nest deutete. Er selbst wusste nicht genau, wie man sich zu zweit am besten in ein Nest legte, doch wäre es sicherlich nicht blöd, wenn er sich von außen an die Kriegerin schmiegte, damit sein Bauch und seine Brust warm blieben. So zumindest in seiner Theorie. Außerdem war er größer als seine Clankameradin und er wollte, dass auch sie es bequem haben würde. Demnach wartete er geduldig, schaute Igelnase freundlich und ohne Druck an, während er einen Augenblick vollkommen vergaß, dass da noch andere Katzen im Kriegerbau schliefen.

Erwähnt: Igelnase
Angesprochen: Igelnase

TL;DR: Macht sich daran sein Nest zu vergrößern und bietet Igelnase an, sich zuerst hinzulegen.

"Wir tanzen durchs Leben, immer neben dem Takt"

sphinx








FlussClan | Krieger | #043 | *Toyhouse*
Auch, wenn Pantherfeuer sich in einem Akt der Selbstaufopferung… pardon, einem Akt der Rücksicht bewusst nicht zu Nahe an Binsenflut gelegt hatte, war er nicht erfreut, als er am nächsten Morgen das erntete, was er in der Nacht gesät hatte. Nämlich eine gute Unterkühlung und einen steifen Rücken. Frierend und mit schmerzenden Gliedern schlug der graue Krieger die Augen auf, verzog angespannt das Gesicht, bevor er in der Bewegung einfror und mit großen Augen den Kopf drehte. Er war sich sicher, dass er zuvor einen größeren Abstand zu Binsenflut gehabt hatte. Und ihre Nase war ganz sicher nicht in seinen Pelz vergraben gewesen. Blinzelnd versuchte Pantherfeuer diese Informationen irgendwie zu verarbeiten, bevor er zaghaft zu lächeln begann. Anscheinend hatte seine beste Freundin tatsächlich nur etwas Abstand gebraucht und wollte ihn auch jetzt noch an ihrer Seite wissen.

Diese Gewissheit beruhigte ihn ungemein. Dafür würde er sogar eine Erkältung riskieren – was bei den Wetterverhältnissen und der nicht vorhandenen Beute trotzdem mehr als unpraktisch wäre. Offensichtlich schlief Binsenflut noch tief und fest, weswegen es dem Krieger beinahe physisch wehtat sich von der gemusterten Kätzin zu trennen. Doch tat ihm alles weh und etwas Bewegung würde nicht schaden. Vor allem, um auch ihm die Möglichkeit zu geben ein wenig zu verarbeiten. Also rappelte er sich vorsichtig auf, unterdrückte ein schmerzverzerrtes Keuchen – er war doch kein Ältester! – und biss daher die Zähne zusammen, bis er etwas Abstand zwischen sich und die Schlafende gebracht hatte. Auf leisen Ballen versuchte er auf den Lagerplatz zu kommen und stolperte dabei beinahe über Splittermond, der anscheinend genau jetzt auf die Idee gekommen war, sein Nest neu zu strukturieren. Als er dann jedoch auch noch Igelnase entdeckte, schmunzelte er wissend in sich hinein. Vielleicht ging ihn die ganze Sache nichts an, aber ab und an steckte er seine Nase gern in die Angelegenheiten anderer Krieger. Mit einem Grinsen auf den Zügen – und immer noch meckernden Gliedern – betrat er schließlich den Lagerplatz. Immerhin hatte es aufgehört zu schneien.

Kaum hatte er sich einen Platz vor dem Kriegerbau gesucht, begann Pantherfeuer sich ausgiebig zu strecken, seinen Körper dadurch etwas aufzuwärmen und zu hoffen, dass diese Bewegung dazu führte, dass sein Leib ihm die Nacht auf dem gefrorenen Boden verzieh. Ganz so sicher schien dieser sich zwar noch nicht zu sein, doch konnte er sich nach seiner Streckeinheit wenigstens wieder beschwerdefrei bewegen. Gähnend blickte er sich auf dem Lagerplatz um, entdeckte, dass immer noch nicht viel Beute zu finden war. Und passenderweise sah er dabei auch, wie Jubelstern sich erst zum Heilerbau aufzumachen schien, nur um wie geschlagen zurückzutreten und sich am Lagerrand zu setzen. Irritiert legte der dunkle Krieger den Kopf schief. So kannte er seine Anführerin nicht. So kannte er die Kätzin nicht, die sechs Clankameraden der Blattleere überlassen hatte. Sofort, als er darüber nachdachte stach ihn das Gefühl von Schuld. Er war immerhin beteiligt gewesen. Dieses Mal war er es, der zusammenzuckte und beschämt den Blick abwendete, um sich ebenfalls der Fellpflegte zu widmen, die in den letzten Sonnenaufgängen wirklich viel zu kurz gekommen war.

"Remember. We are blood. Never stop flowing. Keep moving."
Erwähnt: Binsenflut, Jubelstern, Splittermond, Igelnase
Angesprochen: //

Tldr: Wacht auf, entdeckt, dass Binsenflut an ihn herangerutscht ist und steht auf. Beginnt vor dem Bau sich zu putzen, nachdem er Jubelstern entdeckt.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Weißt du...
Dieser Clan braucht dich.
Und ich brauche dich auch, Eichenblatt.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyMo 25 Apr 2022, 21:41

Kauzflug


Jubelsterns verwunderter Blick als sie sich selbst im Traum zu finden schien traf mich aus einem eigenartigen Grund sehr hart. Für diesen kurzen Moment des Erwachens in einer anderen Welt wirkte sie so hilflos, so unschuldig und ermüdet. Sie hat die letzten Monde auch vieles durchmachen müssen..., seufzte ich leise in mich hinein. Jedes einzelne Schicksal in ihrem Clan war auch ihres gewesen. Deren Schmerz, ihr Schmerz.
Nichtsdestotrotz war sie auch mit verantworlich für mancherlei Schmerzen und Schicksale, ging leichtfertig mit ihrer Rolle als Anführerin um. Das wusste ich.
Und der SternenClan schien das auch zu wissen.
Ich fungierte als nichts mehr als ein Zuschauer, ein Zeuge dessen was Donnerstern im Namen des SternenClans als Strafe für ihr leichtsinniges Verhalten vollziehen würde.
Ein Leben für jeden Verbannten?
In einem Anfall von Schwindel plumpste ich zurück während ich die Szene jener Katzen im Kopf hatte, die bei Nebelfängerins und Krallensturms Beerdigung an meiner verwirrten Gestalt vorbeigewandert waren. Wie viele waren das noch einmal?
Sechs.
Sechs?
Sechs.
Nein..., hauchte ich in vollkommener Entrüstung, doch mehr war meine gebrochene Stimme nicht im Stande aufzubringen.
Sie hatte all das davor verdient. Donnersterns harte Worte, seine Rüge, den Zorn des SternenClans. Doch das war... beinahe Mord. Sechsfacher Mord. Jubelstern hat dann nur noch ein Leben.
Zu meinem schieren Unverständnis war aus ihrem Blick kaum eine Emotion abzulesen. Nach ihren Anschuldigungen an den SternenClan zu ihrer nicht besonders gut gelungenen Verteidigung schien die stolze Anführerin das Urteil ruhiger hinzunehmen als ich. Doch nur sie konnte wissen, was gerade in ihrem Inneren vorging.
So schnell wie die Worte gesprochen wurden war es auch wieder still und Donnersterns Gestalt verschwand almählich, verschmelzte mit dem diffusen Nebel des Traum-Mondlichts.
Und mir wurde schwarz vor Augen.

---

Blinzelnd öffnete ich die Augen. Diesmal war es wieder dünkler, das Licht welches durch den Blättervorhang erleuchtete nicht mehr jede Ecke meines Baus mit seiner magischen Atmosphäre. Es war gewöhnliches Morgenlicht.
Und mein Bewusstsein schnalze so schnell auf mich ein, dass man meinen könnte, ich hätte nicht geschlafen. Versteift und etwas eingerenkt, aber mit großem Willen hievte ich mich aus meinem Nest und schleppte mich mit tappsigen Schritten an den Ausgang des Heilerbaus.
Trotz der dichten Wolkendecke am Himmel schien das Sonnenlicht beinahe zu grell für meine erschöfpten Augen durch das Lager und erleuchtete die Szenen welche sich vor mir abspielten.
Einige Katzen waren bereits auf dem Weg zu Jagd oder kamen wieder zurück. Manche plauderten, andere schienen sich eben erst schlafen zu legen.
Doch mein Blick war auf Jubelsterns Bau fixiert als ich unbeholfen durch die Lagermitte auf ihn zuschritt.
Hektisch, und ohne mich anzukündigen öffnete ich den Blättervorhang. Ein Teil in mir erwartete, sie reglos dort wiederzufinden. Grundgütiger SternenClan, sie ist doch jetzt so gebrechlich!
Doch zu meiner größten Verwunderung konnte ich sie dort nicht finden.
Keuchend drehte ich mich um, lies meinen Blick diesmal genauer durch das Lager schweifen. Sie konnte doch nicht einfach verschwunden sein!
Erleichterung erfüllte mein Herz als ich ihre schlanke Gestalt unauffällig am Rand des Lagers zu Gesicht bekam. Sie schien sich zu putzen, die wenige Sonne und die ungewöhnliche Windstille zu nutzen um so zu tun als ob alles so wäre wie immer.
Mit einem bittersüßen Lächeln schloss ich meine Augen. Das ist Jubelstern.
Langsam und in einem etwas gemütlicheren Schritt ging ich auf die schlanke Kätzin zu und setzte mich zu ihr um mich ebenfalls zu putzen.
Es war vermutlich sinnlos ein Gespräch anzufangen, wusste sie doch wohl sehr gut, was ich dachte und fühlte. Auf eine eigenartige Weise wollte ich die Ruhe die sie ausstrahlte widerspiegeln und diesen seltsamen Moment der Veränderung mit ihr zusammen durchstehen.

Angesprochen: /
Erwähnt: Jubelstern, Donnerstern, Nebelfängerin und Krallensturm, die Verbannten
Ort: Traum --> Heilerbau ---> Anführerbau ---> Lagerrand bei Jubelstern
Zusammenfassung: Ist schockiert von dem Urteil des SternenClans über Jubelstern, wacht auf und läuft panisch zu ihrem Bau in der Angst sie dort leblos wiederzufinden. Dann entdeckt er sie, sich gemütlich putzend, am Rande des Lagers und gesellt sich zu ihr, wortlos.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

But I needn't gossip. After all, it's rude to talk about
someone who's listening.

Danke an Stein für den hübschen Avatar von "WanderingSwordman" <3

Kauzflug:   https://www.warriors-rpg.com/t18660-kauzjunges

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyDi 26 Apr 2022, 01:33


B
insenflut

FlussClan | Kriegerin | #050

”I'm not good with people
and I don't want to interact with them.”

Durch die leicht Bewegung an ihrer Seite wurde Binsenflut aus dem Schlaf gerissen. Noch öffnete sie ihre Augen jedoch nicht, atmete einfach tief weiter und genoss die Wärme in ihrem Pelz noch ein wenig. Trotz der Kälte, die das Lager und den Clan in dieser Blattleere gefangen hielten, halfen ihr dichtes Fell und das Moos dabei, sich in der Nacht nicht zu verkühlen. Langsam sickerten die Geräusche und Gerüche in ihr Bewusstsein. Das Rascheln anderer Katzen in ihren Nestern, leise Stimmen im Lager als der Tag anbrach und vertraute Düfte in der Luft. Nur langsam begann sie sich daran zu erinnern, was eigentlich Sache war. Schilfkralles Geruch hing ihr in der Nase und sie erinnerte sich daran, wie sie sich in seinem Nest zusammen gekugelt hatte. Richtig, die Verbannung. Die Kriegerin schnaubte leise. Was das für eine blöde Idee von Jubelstern gewesen war. Jetzt hatten sie noch weniger Krieger, um Beute zu besorgen und der Frust mit der Anführerin packte sie erneut wie schon die Nacht zuvor. Sie wollte Schilfkralle hier sicher an ihrer Seite wissen anstatt sich zu fragen, wo er hin verschwunden war und ob es ihm gut ging. Sie wollte gern sein blödes, angeberisches Lächeln sehen, dass sie doch irgendwie mochte und es nicht zugeben würde. Aber er war weg, sie konnte nichts tun und so blieb ihr wenig anderes übrig, als sich nun doch dem Tag zu stellen.
Endlich öffnete die gescheckte Kätzin ihre bernsteinfarbenen Augen. Von Pantherfeuer war bereits nichts mehr zu sehen und das versetzte ihr einen leichten Stich. Hatte sie ihn zu sehr vor den Kopf gestoßen indem sie einfach verschwunden war. Die Schuldgefühle, die sie empfunden hatte, als sie ihn an Blaubeerbauch lehnend gesehen hatte, waren immer noch da. Sie hätte nicht einfach so gehen sollen, das war ihr klar, aber es ging nicht anders. Nichts hätte sie im Lager halten können, nicht einmal der bittende Blick ihres besten Freundes. Binsenflut seufzte schwer. All das war ihr zu viel. Sie war keine Kriegerin, die Konflikt gut vertrug und bevorzugte es, sich einfach durch die Tage treiben zu lassen, während sie ihren Gedanken nachhing. Dass es jetzt zu einer so düsteren Situation in ihrem Leben gekommen war, ließ sie ratlos zurück. Aber es half ja nichts. Mit einem Grummeln im Magen und einem Gesichtsausdruck, der nur davon zeugte, wie sehr sie die Verbannung ihres Bruders mitnahm, rappelte sie sich auf. Einige Fetzen Moos blieben in ihrem Fell hängen und mit wenig ambitionierten Strichen ihrer Zunge versuchte sie, sie zu entfernen - mit wenig Erfolg. Mh, dachte sie, beließ es aber einfach dabei. Niemand würde darauf achten, wie ihr Pelz aussah, wo es doch wesentlich wichtigere Probleme gab. Mit einem Blick auf das nun zerstreute Nest, welches schon jetzt tatsächlich kaum mehr an Schilfkralle erinnerte, wandte sie sich um und streckte ihren Kopf hinaus ins Lager. Es war furchtbar kalt, doch anscheinend hatte es die Sonne geschafft, einige wenige Strahlen in das Territorium des FlussClans zu senden. Nach dem Schneegestöber der letzten Zeit konnte Binsenflut es kaum erwarten, bis die Blattgrüne kam und sie sich wieder auf die Sonnenfelsen legen konnte, um die Strahlen ihren Pelz wärmen zu lassen. Es würde noch eine ganze Weile dauern, bis es tatsächlich so war und bis dahin konnte noch so viel passieren. Würde Schilfkralle dann wieder an ihrer Seite sein und mit Pantherfeuer im Fluss spielen? “Trainieren”, wie sie es wahrscheinlich nennen würden. Die Kriegerin schlug sich diese Gedanken aus dem Kopf und ließ mit einigen Atemzügen die frische Luft in ihre Lungen strömen, bevor sie einen bekannten dunklen Pelz in ihrem Augenwinkel wahrnahm. Pantherfeuer war also nicht bereits losgezogen, wie sie es gedacht hatte. Es wäre nicht ungewöhnlich für ihn gewesen, sich in die Jagd zu stürzen, um für den Clan Beute zu erlegen und sich dabei zu sehr zu verausgaben, doch jetzt saß er dort, im noch schwachen Schein der Sonne und putzte sein Fell. Unruhe packte Binsenflut als sie ihn so ansah. Konnte sie einfach so hinübergehen und mit ihm sprechen? War das etwas, was ihr noch erlaubt war? Oder hatte dieses Ereignis jetzt eine Lücke in ihre Freundschaft gerissen, die sie nicht mehr flicken konnte? Aber andererseits… er hatte sich zu ihr gelegt. Wenn auch nicht so nah wie sonst, gekuschelt an sie. Trotzdem hatte sie gespürt, dass er gern bei ihr sein wollte und er war vermutlich der einzige Kater, der jetzt ganz genau verstand, was sie fühlte. Schließlich hatte er ebenso eine Art Bruder verloren und hatte eine genauso starke Beziehung zu Schilfkralle wie sie. Er würde diesen Verlust doch auch so sehr spüren wie sie, oder nicht?
Und obwohl sie beim Abschied von ihrem Bruder unter all dem Schmerz nicht mehr daran gedacht hatte gab es im Clan noch andere Katzen, die ihre Familie waren. Pantherfeuer war noch da. Genau so wie Blaubeerbauch, der sie immer wie seine eigene Enkelin behandelt hatte. Auch wenn Schilfkralles Verlust sich wie ein Loch in ihr anfühlte, so wusste sie doch, dass er wollen würde, dass sie weitermachte und sich nicht in die Dunkelheit fallen ließ, die ständig hinter ihr lauerte. Es war verwirrend. Auf der einen Seite wusste sie nicht mehr, was sie davon halten sollte, was Pantherfeuer getan hatte. Sie konnte sich dennoch selbst nicht daran hindern, zu denken, dass sie ihm trotzdem absolut vertraute. Und auch weiterhin vertrauen würde. Niemand sonst hatte sie als Schülerin so bei sich aufgenommen. Dort, wo sie oft an Schilfkralle gehangen hatte, war der graue Kater zu ihr gekommen und hatte sie Stück für Stück davon überzeugt, sich ihm gegenüber zu öffnen. Und wenn sie ehrlich war konnte nicht einmal ihr Bruder sie auf einer solchen Ebene verstehen, wie Pantherfeuer es tat. Es war kein blindes Vertrauen, dass sie in ihn hatte, sondern die Erfahrung, wie er immer und immer wieder an ihrer Seite gestanden hatte und den Glauben in sie nicht verlor. Außerdem würde er alles für Blaubeerbauch und Schilfkralle tun, da war sie sich sicher, und was passiert war war nun mal passiert. Zögerlich, aber mit sicheren Pfoten trat sie nun hinaus in die kalte Winterluft, öffnete das Maul, schloss es aber wieder. Binsenflut setzte sich wortlos neben ihn, ihr Blick heftete sich auf seine braunen Augen, als versuchte sie, dort etwas lesen zu können. Und doch konnte sie darin nur die Wärme erkennen, die er ihr immer schon zuteil hatte werden lassen. Für einen Moment starrte sie ihn an, sog den Anblick in ihr Innerstes auf. Doch irritiert und immer noch irgendwie verletzt riss sie sich von dem Anblick los, schloss die Augen und vergrub ihr Gesicht in das Fell an seiner Schulter. “Hallo”, murmelte sie gedämpft, nicht genau sicher, was sie sagen wollte… sagen konnte. Wie sie überhaupt jetzt zueinander standen. Binsenflut spürte, wie die Nähe des Katers alles um sie herum zumindest etwas erträglicher machte und etwas der Anspannung fiel von ihr ab. Ein “Entschuldigung” lag auf ihrer Zunge, aber es fühlte sich fehl am Platz an, also schluckte sie es herunter und ließ zu, einfach sein weiches Fell unter ihrer Berührung zu spüren. Es war, als würde damit irgendwie alles doch wieder gut werden.

Erwähnt: Pantherfeuer, Blaubeerbauch, Schilfkralle, Jubelstern
Angesprochen: Pantherfeuer
Standort: FC-Lager (vorm Kriegerbau)
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Wacht auf, denkt nach und gesellt sich dann zu Pantherfeuer nach draußen, mit dem sie sich noch vertragen muss. Softie af.
Also: She is in love and doesn't know.

”And yet,
I'm very concerned about what others think about me.”


reden | denken | handeln | Katzen | Lineart






~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Please take me with you
I’ll follow you even to the end of the world...

- Don't Go // EXO



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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyDi 26 Apr 2022, 17:12


Fliederherz
» lost in your current like a priceless wine. «

#008 / steckbrief / flussclan älteste

Spöttisch zuckte Fliederherz mit dem Schweif. “Nun, dafür ist es jetzt zu spät. Aber bei der Kälte und dem Loch in meinem Magen, kann ich sowieso nicht schlafen”, beschwerte sie sich und ächzte leise, als sie sich langsam in ihrem Nest aufrichtete.
In gleichmäßigen Zügen begann sie, sich mit der Zunge über das Fell zu fahren. Sie mochte zwar alt sein, doch würde sie sich nie und nimmer ungeputzt vor dem Clan zeigen. Es war schon eine Zumutung, dass die anderen Ältesten sie mit zerzaustem Fell sahen. Unzufrieden zuckten ihre Schnurrhaare, als sie ein Zwicken in ihrem Rücken verspürte.
“Ein Spaziergang?” Fliederherz kniff die Augen zusammen und versuchte, aus dem Ältestenbau hinaus zu spähen. Tatsächlich konnte sie keinen Schneefall mehr erkennen, doch war der Boden noch immer mit dem lästigen weißen Zeug bedeckt. War sie in der Stimmung, sich ihr frisch geputztes Fell wieder nass zu machen? Andererseits wurde es auch ziemlich stickig im Bau und sie konnte schwören, dass Kauzflug seine Mäusegalle hier vergessen hatte, so stark wie der Geruch noch in der Luft hing. “Wieso nicht.”
Langsam schob sie sich aus ihrem Nest, setzte prüfend eine Pfote vor die andere. Noch immer fühlte sie sich etwas wackelig auf den Beinen, aber das würde sicherlich besser werden, wenn sie einmal in Bewegung gekommen war. Die Kälte musste ihre ganzen Gelenke einfach eingefroren haben. Das erklärte zwar nicht, wieso sich ihre Brust so eng anfühlte, doch sicherlich lag das auch an der Kälte.
Sie schnaubte abfällig bei Blaubeerbauchs Vorschlag, bei Kauzflug vorbeizuschauen, damit er etwas gegen seine schmerzenden Gelenke bekommen könnte. “So lange, wie du gestern auch auf dem kalten, harten Boden gesessen hast, um Pantherfeuer zu trösten, ist das auch kein Wunder. Aber sag mal”, fuhr sie fort und reckte dem Kater interessiert die Schnauze entgegen, “warum war Pantherfeuer überhaupt so aufgelöst? Hat Binsenflut etwa mit ihm Schluss gemacht?”
Fliederherz schnippte mit dem Schweif. “Er soll sich nicht so einen Kopf machen. Es gibt noch genug andere Kätzinnen, die einen Gefährten gebrauchen können. Hibiskusblüte wäre eine gute Option gewesen. Zu schade, dass sie jetzt nicht mehr da ist. Die beiden hätten bestimmt hübsche Jungen bekommen.”


Erwähnt: Blaubeerbauch, Pantherfeuer, Binsenflut, Hibiskusblüte, Kauzflug
Angesprochen: Blaubeerbauch

TL;DR
Ist etwas wacklig auf den Beinen, stimmt Blaubeerbauchs Vorschlag allerdings zu. Beginnt auch direkt wieder, mit ihm über Pantherfeuer zu tratschen.







Espenpfote

#017 / Steckbrief / flussclan schülerin
Es erleichterte Espenpfote ungemein, dass weder Hagelsturm noch Wirbelpfote sie für ihre Gedanken zu verurteilen schienen. Sie hatte so ein schlechtes Gewissen gehabt, die Entscheidungen ihrer Anführerin zu hinterfragen, doch nun fühlte sie sich etwas besser. Und etwas bestärkt. Langsam nickte sie.
“Keine Katze sollte für das bestraft werden, was eine andere gemacht hat”, flüsterte sie, legte dabei die Ohren an.
Spatzenpelz’ Auseinandersetzung mit Jubelstern hatte sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt. Ihr hatte ganz und gar nicht gefallen, was der Kater gesagt hatte, aber eigentlich fand sie es noch viel schlimmer, dass deswegen andere Katzen hatten leiden müssen. Aber wessen Schuld war das nun? War es Spatzenpelz’ oder doch eher Jubelsterns, weil sie letztendlich die verhängnisvollen Worte ausgesprochen hatte? Erneut schwirrte Espenpfote der Kopf und sie drückte sich wieder dichter an Hagelsturm. Eigentlich wollte sie gar nicht mehr darüber nachdenken. Und sie wollte auch nicht böse auf Jubelstern sein, für das was sie getan hatte. Sicherlich war die Entscheidung furchtbar schwer gewesen und sie würde ganz sicher traurig sein, wenn sie wüsste, dass ihr eigener Clan sauer auf sie war. Zumindest würde es Espenpfote so gehen, wenn sie in Jubelsterns Pfoten stecken würde.

Ihr Kopf schnellte in Wirbelpfotes Richtung und bevor sie überhaupt darüber nachdenken konnte, was sie tat, nickte sie. “Ich auch! Ich würde sogar in den Zweibeinerort gehen, um dort Beute zu suchen, damit ihr nicht hungern müsst!”
Der Zweibeinerort und Zweibeiner allgemein machten ihr fürchterliche Angst. Sie waren der Grund, wieso es keine Fische mehr im Fluss gab und sie waren so laut, machten so viele ungewohnte Geräusche. Doch für ihre Familie würde Espenpfote ihre Angst überwinden. Genauso, wie sie auch von anderen Clans stehlen würde, wenn sie damit versichern konnte, dass keiner in ihrer Familie leiden musste.
Wirbelpfotes nächste Aussage lockte ein zaghaftes Kichern aus ihr. Insgeheim fasste sie den Entschluss, dass sie von nun an jede Gelegenheit nutzen würde, um zu lernen, wie man an Land jagte. Wer wusste, wann die Fische wieder zurück kamen? Und selbst wenn, wollte sie darauf vorbereitet sein, falls der FlussClan irgendwann in Zukunft wieder mit solchen Problemen zu kämpfen hatte.

» i'm your girl! «

Erwähnt: Wirbelpfote, Hagelsturm, Jubelstern, Spatzenpelz
Angesprochen: Hagelsturm, Wirbelpfote

tl;dr: Ist sich noch nicht so ganz sicher, wie sie zu der Verbannung bzw. Jubelstern steht, möchte darüber aber auch eigentlich nicht mehr nachdenken. Fast den Entschluss, die Jagd an Land zu lernen, um in Zukunft ihrer Familie besser helfen zu können.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

relations / toyhouse



wayward winds, a voice that sings
of a forgotten land
› when I run through the deep dark forest long. ‹

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptyFr 29 Apr 2022, 17:10



Ginsterschatten
FlussClan Krieger #049
Zeitsprung

Völlig in Gedanken versunken, aber doch irgendwo gut gelaunt, betrat Ginsterschatten das Lager. Er trug zwei Mäuse zwischen den Zähnen, die er bei seiner Jagd gerade eben erbeutet hatte. Irgendwie hatte er den Eindruck, dass sich heute verhältnismäßig viele Tiere im Territorium herumtrieben, was ihn positiv stimmte.
Kaum hatte er seinen Fang beim Frischbeutehaufen abgelegt, blickte er sich verstohlen im Lager um. Heute war der Tag, an dem er sich ein weiteres Mal mit Zilpzalpruf treffen würde. Ein letztes Mal. Ein seltsames Gefühl durchflutete ihn bei dem Gedanken. So etwas wie Vorfreude, allerdings gemischt mit dem bitteren Gefühl der Schuld. Es war so seltsam, dass er sich gar nicht so recht erklären konnte worüber er sich freute und wofür er sich schämte, doch er versuchte alles damit zu rechtfertigen, dass all das heute sowieso ein Ende haben würde. Seine gelben Augen blickten zum Himmel. die Sonne glomm durch eine dichte Wolkendecke und warf ein kühles Licht auf den ohnehin schon strahlend weißen, kalten Schnee. Vielleicht würde Zilpzalpruf etwas über seinen Vater zu berichten haben. Tatsächlich war es Ginsterschatten ziemlich egal, was genau sie ihm erzählte, Hauptsache er würde endlich erfahren wo Spatzenpelz gerade steckte. Dann würde seine Unwissenheit, die ihm in letzter Zeit des Öfteren den Schlaf geraubt hatte, endlich ein Ende haben. Doch das war nicht das Einzige, was den Kater zu der Kätzin zog, auch wenn er dieses seltsame Gefühl, dass er nicht deuten konnte, stets zu verdrängen versuchte. Sobald es sich auch nur irgendwie bemerkbar machte fühlte er sich unreif, naiv, wie dieser Schüler, der er noch vor einigen Monden gewesen war. Er wollte möglichst nicht darüber nachdenken, schließlich war es schon schlimm genug, dass er sich überhaupt hinter dem Rücken seines Clans mit einer Verbannten traf. Vielleicht würden einige sogar verstehen, warum ihm dieses Treffen so wichtig war, doch er hatte es bisher nicht riskiert sich jemandem anzuvertrauen. Das Risiko, dass Jubelstern davon erfuhr, war einfach zu groß, vor allem wenn man bedachte, dass Krieger wie Sturmflut, welcher auch zu Ginsterschattens Freunden gehörte, nicht davor scheuten dem Clan davon zu berichten, wenn sich jemand illoyal verhielt. Ginsterschatten schämte sich ein wenig dafür, seinem Freund so zu misstrauen, aber er konnte nunmal nichts dagegen tun. Rotfarn würde das Ganze sicherlich verstehen und Ginsterschatten hatte tatsächlich überlegt mit ihm darüber zu sprechen, doch am Ende hatte es der sonst so taff wirkende Kater irgendwie doch nicht gewagt. Himmelstanz wäre vielleicht auch eine Option gewesen, doch die brave Kätzin hätte sich am Ende noch verplappert. Allgemein wollte Ginsterschatten niemanden in die Sache mit reinziehen, denn wie viele am eigenen Leib erfahren hatten, scheute Jubelstern nicht davor zurück ihre Krieger zu bestrafen.
Nachdem sich der Krieger ein letztes Mal vergewissert hatte, dass ihn niemand beobachtete, verließ er das Lager und machte sich auf zur WolkenClan-Grenze. Zügig durchquerte er das Territorium. Er wollte so schnell es ging zurückkehren, schließlich sollte seine Abwesenheit möglichst niemandem auffallen.

FlussClan-Lager --> Breiter Strom
RedenDenkenAndere
Erwähnt: Zilpzalpruf, Jubelstern, Spatzenpelz, Himmelstanz, Rotfarn, Sturmflut
Angesprochen: ---
Zusammenfassung: Bringt Beute ins Lager und macht sich dann auf zum Treffen mit Zilpzalpruf.
(c)by Waldpfote



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FlussClan-Lager - Seite 57 Tr-ni-und-Ahorn-geschenkt-von-Esme-zugeschnitten
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptySo 01 Mai 2022, 00:27


Rotfarn

FlussClan » Krieger « #45


Zweibeinerbrücke und Pfad [FC Territorium]«

Zeitsprung zur aktuellen Tageszeit
Rotfarn hatte sich nach seinem Ausflug in den Kriegerbau begeben und sich darin zunächst den Pelz getrocknet, nur um kurz darauf einzuschlafen. Als er nun seine Augen öffnete, musste er entsetzt feststellen, dass die Sonne bereits hoch über ihnen stand. Das Licht schien heute klarer zu sein und als der graue Kater den Kopf etwas reckte, bemerkte er, dass der Schneefall aufgehört hatte. War heute ein guter Tag für die Jagd?
Vielleicht kann ich Beerengift ja einladen.
Dieser Gedanke brachte dem grauen Kater Freude. Nur kurz fuhr er sich mit der Zunge über den zerzausten Pelz, vernachlässigte dabei so einige Stellen, dann floh er aus dem Kriegerbau, um sich auf der hellen Lichtung umzusehen.
Blinzelnd und mit Freude im Blick suchte er das Lager nach Beerengift ab, doch es dauerte nur wenige Herzschläge, bis die Erinnerung wieder in sein Gedächtnis tröpfelte. Beerengift war kein Teil des FlussClans mehr.
»Oh...«, murmelte Rotfarn, als ihm wieder bewusst wurde, was in der letzten Zeit in seinem Clan vorgefallen war. Das Gespräch mit Ginsterschatten kam ihm wieder in den Sinn, weshalb er hoffnungsvoll nach seinem neuen Freund suchte. Doch auch diese Suche war vergebens.
Niedergeschlagen ließ er die Schultern hängen und tappte einige Schritte am Kriegerbau entlang, bis er sich daneben fallen ließ. Hunger stach ihm in den Magen, doch für diesen Moment war er zu kraftlos, um wieder aufzustehen. Alleine wollte er auch nicht sein, viel lieber hätte er bei einem weiteren Jagdversuch Gesellschaft. Dann würde der Fehlversuche ihn vielleicht nicht allzu sehr herunter reißen.
Erschöpft und mit einem hohlen Gefühl in der Brust ließ Rotfarn seinen Kopf auf die Pfoten sinken und sah sich nach einigem geeigneten Jagdpartner um. Die einzige Katze, die ihm bei dieser Suche jedoch besonders in den Blick fiel, war Jubelstern, die sich mit Kauzflug unterhielt. Nein, die Kätzin würde nicht jagen gehen, denn wenn sie so etwas vorhatte, würde sie nicht dort drüben sitzen.
Schnell ließ er den Blick weitergleiten, denn er wollte vermeiden, dass die Anführerin seinen Blick bemerkte. Mit ihr musste der Kater nun auch nicht konfrontiert sein.

Liegt vor dem Kriegerbau und ist ziemlich niedergeschlagen. Auf der Suche nach einem Partner für die Jagd und ist dementsprechend Ansprechbar. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptySo 01 Mai 2022, 19:24

Gezeitenwind
#002  || spricht Rotfarn an


~ Zeitsprung ~

Gähnend räkelte sich die alte Katzendame in ihrem Nest, das kurze Fell plusterte sie soweit es ihr möglich war gegen die Kälte auf. Wenigstens der Schnee hatte wohl aufgehört zu fallen, beruhigend wie sie fand, denn vielleicht würde sich damit ein wenig Beute zeigen? Es wäre jedenfalls dringend nötig, auch sie selbst merkte den Hunger, aber nicht so dramatisch wie die anderen. Sie tat nichts außer herum zu liegen während vor allem Krieger und Schüler bei den täglichen Aufgaben viel Energie verloren. Seufzend streckte sie sich, hörte die Knochen knacksen und schob dann den mageren Körper durch den Ausgang des Baus, die Sinne stand hoch, ganz so kurz war ihr Nickerchen also doch nicht gewesen. Gezeitenwind fand erneut ein trostlos wirkendes Lager vor, doch eine Katze stach ihr besonders ins Auge. Rotfarn, wie er schlapp und müde vor dem Kriegerbau hing und augenblicklich legte die graue die Ohren an - eines ihrer Jungen so zu sehen gefiel ihr ganz und gar nicht. Langsam aber zielstrebig Schritt sie auf den Kater zu und leckte ihm zur Begrüßung über die Stirn, wie sie es schon immer bei ihren Jungen getan hatte.

Als sie den Blick ihres Sohnes sah war ihr zum Teil fast sofort klar was los war, sie selbst war einmal in dieser Lage gewesen. Hatte ihre Liebe verloren, wenn auch anders als Rotfarn. Ja, Gezeitenwind konnte Beerengift nie wirklich ausstehen und sie verstand Jubelsterns Entscheidung - dennoch war es nicht schön jemanden auf solche Art und Weise zu verlieren. Der Tod trennte wenigstens entgültig, Rotfarn hingegen müsste damit leben das diese eine Katze irgendwo da draußen umher lief. "Hallo Rotfarn." Sie setzte sich neben ihn, ganz nah, und legte ihren Schweif auf seinen Rücken, drückte sich leicht an ihn. Sie wollte für ihn da sein, ihm Halt geben wie es sich für eine Mutter gehörte. Auch wanderte ihr Blick zum Frischbeutehaufen. Ob bereits etwas gefangen wurde? Natürlich gab es auch andere hungrige, abgemagerte Katzen hier, aber Rotfarn war nunmal ihr Sohn und wenn Gezeitenwind ihn ansah stieg pure Sorge in ihr auf. "Wie lange hast du schon nichts mehr gegessen?" Mit dem Schweif schnippte die Älteste dem Krieger an die Nase und sah sich nach seinen Geschwistern und. Sahen sie auch so aus wie Rotfarn? "Außer dem Hunger scheint dich noch mehr zu plagen. Möchtest du deiner alten Mutter davon erzählen?" Sie erwartete keinen ausführlichen Bericht, im Grunde wusste Gezeitenwind ja was los war, aber es interessiere die Kätzin wie er sich fühlte und was in ihm vor sich ging.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 57 EmptySo 01 Mai 2022, 22:39


Echoherz

FlussClan » Krieger « #151


Echoherz hatte relativ gut geschlafen. Vielleicht war es die Genugtuung in dieser Situation gewesen, die ihm dabei geholfen hatte, den Hunger zu verdrängen und tief zu schlafen. Vielleicht war es aber auch die Nähe zu Bienenwolke, die er in den vergangenen Monden vermisst hatte. Was auch immer es gewesen war, es hatte ihm etwas Energie gegeben und dies hinterfragte er nicht.
Als Echoherz die Augen langsam aufschlug, war es deutlich heller außerhalb des Baus. Die Sonne schien besser durch die Wolken zu kommen, vielleicht waren die Wolken aber auch einfach nur nicht so dicht, wie noch am Vortag. Nachdenklich starrte der Krieger hinaus auf den Lagerplatz und versuchte zu erkennen, was denn nun für ein Wetter herrschte. Schnell musste er sich allerdings eingestehen, dass er es nur erfahren würde, wenn er tatsächlich die Seite von Bienenwolke verließ und obwohl es sich hier nur um ein oder zwei Schwanzlängen handelte, wollte Echoherz dieses einfache Versprechen nicht damit brechen.
Stattdessen leckte der Kater seiner Gefährtin sanft über das Nackenfell und spürte ein aufgeregtes Kribbeln, als er dies tat. Bienenwolkes Duft wurde immer so richtig bewusst und leise seufzte er. Sie war hier, hier bei ihm. Hibiskusblüte konnte ihm diese Beziehung nicht weiter zerstören. Beinahe wäre er bei dem Gedanken an die Kätzin wütend geworden, doch es gab keinen Grund mehr dazu, wütend zu sein. Es gab nur noch Bienenwolke, also keinen Grund für irgendeine Art der Aufregung.
»Guten Morgen, Liebste«, miaute Echoherz nach einer Weile des Zungengebens leise und legte seine Schnauze liebevoll auf ihrer Schulter ab. Wie mager sie sich doch anfühlte. Augenblicklich sträubte sich sein Nackenfell und sein Herz schlug gequälter. »Wonach steht dir heute der Sinn? Möchtest du nachsehen, ob es etwas Beute gibt?«

Wacht auf und ist etwas ausgeruhter. Putzt Bienenwolke das Fell und ist froh, sie zu haben. Weckt sie schließlich leise und erkundigt sich, was sie heute tun möchte.« Zusammenfassung

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Rotfarn

FlussClan » Krieger « #46


Rotfarn blieb nicht so lange alleine, wie er es erwartet hatte. Tatsächlich bemerkte er Gezeitenwind schon, bevor sie wirklich bei ihm stand und ihm über die Stirn leckte. Wie lange hatte er schon nicht mit seiner Mutter reden können? Die letzten Monde über hatte ihn stets etwas beschäftigt, meist etwas, dass über seine Mutter hinausging. Sein Leben war ihrem so fern gewesen...
»Hallo, Mama«, antwortete der grau gemusterte Kater leise und schmiegte sich langsam an sie. Der vertraute Duft der Ältesten, sowie ihre sanften Berührungen, trösteten ihn besser, als er es sich erhofft hatte. »Wie geht es dir?«
Seine Frage war eher gemurmelt gewesen, da Rotfarn ehrlich nicht einschätzen konnte, wie viel Kraft er noch für die Sorgen anderer hatte, wenn er seine eigenen bekämpfen musste.
Die Frage ihrerseits überraschte den Kater wenig. Es ging nur noch um Beute und die Verbannung, also was hatte er sich auch anderes erhofft? Für einen Moment legte Rotfarn seinen gelben Blick auf den Frischbeutehaufen, dann blickte er die Vorderpfoten seiner Mutter an.
»Am Tag vor der Verbannung.«
Beerengift hat mir Beute gebracht.
Diesen Gedanken hielt er für sich. Er war zwar nicht an dem Beuteklau beteiligt gewesen, doch wer wusste schon, wie Jubelstern zeitig die Aussagen ihrer Clangefährten aufnahm. Vielleicht würde sie am Ende doch noch Katzen rauswerfen, die unwissentlich die Beute anderer Clans gefressen hatten. Kurz huschte sein Blick zu der Anführerin, doch dann zurück zu den Vorderpfoten seiner Mutter. Er wollte nicht, dass die Kätzin ihn bemerkte.
Die zweite Frage seiner Mutter war schwieriger. Gerne wollte er ihr davon erzählen, doch wie würde sie auf all das reagieren? Seufzend legte er den Kopf wieder auf die Vorderpfoten und atmete für einige Momente nur, dann hob er ihn wieder leicht, um zu sprechen.
»Was denkst du über die Verbannung?«
Das zweitbeliebteste Thema des Clans war nun auch angesprochen worden und das alles in wenigen Minuten. Doch Rotfarn konnte seiner Mutter schlecht seine Sorgen erzählen, wenn er nicht ihre Meinung kannte, denn ihre Meinung zur Verbannung würde auch ihre Meinung zu seinem Leiden beeinflussen, da war er sich zumindest sehr sicher.

Wird von Gezeitenwind angesprochen und redet mit ihr über seine letzte Beute. Anschließend fragt er sie, was ihre Meinung zur Verbannung ist. « Zusammenfassung

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