Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenhoch [02.07.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Wind etwas sanfter geworden ist und die warmen Sonnenstrahlen immer häufiger den Weg zwischen den grauen Wolken hindurch finden, ist die Luft noch kühl und etwas unangenehm. Dennoch hat das Schnee inzwischen zu tauen begonnen. Nach und nach werden immer größere Flächen an Erde und Gras im Schnee sichtbar und an den Sträuchern sind die ersten Knospen zu sehen.


DonnerClan Territorium:
Die Luft ist feucht und der Waldboden durch den schmelzenden Schnee aufgeweicht und rutschig. Auch das Eis auf den Bächen ist bereits am Schmelzen und kurz davor vollständig zu verschwinden. Die dichten Bäume und das kahle Unterholz schützen hier ganz gut vor dem Wind und langsam lässt es sich draußen wieder besser aushalten.


FlussClan Territorium:
Auf Weiden und Wiesen schmilzt der Schnee und es werden immer größere Grasflecken sichtbar. Das Eis auf dem Fluss ist ebenfalls dünner geworden und kann maximal eine kleinere Katze tragen. Allerdings sollte auch diese aufpassen, um nicht an schwächeren Stellen durchzubrechen. Fisch und Landbeute sind langsam zurückgekehrt und der FlussClan kann hoffentlich bald aufatmen.


WindClan Territorium:
Die Katzen auf dem Hochmoor sind am wenigsten vor dem Wind geschützt, weshalb es hier noch am kühlsten ist. Dennoch schmilzt auch hier langsam der Schnee. Der aufgeweichte matschige Boden erschwert die Jagd auf Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Sträuchern finden sich die ersten Knospen. Die Jagd ist inzwischen ein wenig einfacher geworden. Schlangen, Eidechsen oder Frösche sind zwar immer noch in Winterstarre, aber Nagetiere trauen sich langsam wieder ins Freie. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und damit auch etwas wärmer.


WolkenClan Territorium:
Mit dem sanfteren Wind ist die Jagd auf Vögel wieder leichter geworden und auch der schmelzende Schnee ist hier hilfreich. Die feuchte Rinde erschwert das Klettern, aber immerhin gibt es wieder mehr Beute und langsam können sich auch unerfahrenere Katzen wieder in die Baumwipfel wagen.


Baumgeviert:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Büschen sprießen die ersten Knospen. Die großen Eichen zeigen sich unbeeindruckt von Wind und Wetter und langsam regt sich auch wieder Leben in der Senke. Vereinzelte Beutetiere wagen sich wieder ins Freie und huschen über die Lichtung.


BlutClan Territorium:
Hier ist es noch kalt und nass, aber immerhin schmilzt der Schneematsch und macht es auf den Straßen etwas angenehmer. Zweibeiner und Hunde bleiben zumeist noch bei ihren kürzeren Runden, aber manche Hundebesitzer*innen lassen sich bereits durch die Sonne verleiten, was das Leben für die Katzen wieder unsicherer macht. Die Eisschicht auf dem Schwarzstrom ist dünner geworden und für die meisten Katzen ist es nicht mehr ratsam, sich aufs hinaus Eis zu wagen.


Streuner Territorien:
Auch hier blitzt immer mehr grün und braun zwischen den Schneeflecken hervor. Auf offenem Gelände sorgt der Wind nach wie vor für eine kühle Luft. Im bewaldeten Gebiet sind Katzen besser vor dem Wind geschützt, aber auch sonst gibt es langsam mehr Beute und die ersten Blätter sprießen. Das Ende der Blattleere scheint sich bereits anzukündigen.


Zweibeinerort:
Die meisten Hauskätzchen bleiben lieber noch in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo es angenehm warm ist oder zumindest in deren Gärten, von wo aus sie schnell wieder nach drinnen kommen. Manche aber locken die wärmeren Sonnenstrahlen und vielleicht hat die eine oder andere Katze Lust, sich ein wenig umzusehen.

 

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySa 28 Mai 2022, 22:25


Zenitstürmer



„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“ ~ George Orwell

#001 >< Steckbrief


Leises schaben erklang als der Graue Krieger seine Krallen über den Harten Boden zog, den Blick starr auf die andere Seite des Lagers gerichtet. Seit Monden bereits konnte man bei dem Kater nicht mehr davon reden das er lebte. Er vegetierte vor sich hin und daran war nicht diese dämliche Beuteknappheit Schuld - auch wenn er tatsächlich deutlich erleichterter wäre wenn dem so wäre. Der Grund für sein vegetieren war eine Katze dieses Clans, wunderschönes Grau-weißes Fell und Augen so grün wie Moos - tatsächlich wäre das bestimmt ihr Name geworden hätte ihre Mutter diese Silbe nicht schon ihr Eigen genannt zum Zeitpunkt ihrer Geburt. Ein brummeln entkam dem Kater und sein Nackenfell stellte sich auf als seine Gedankengänge, so wirr und dunkel, von Ulmenpfote durchbrochen wurde als sie ins Lager stürmte. Man musste sie nicht mal ansehen um zu wissen das sie gestresst und aufgebracht war, alleine schon wie sie herein gestolpert war. Zenitstürmers stechend gelbe Augen bohrten sich in das hübsche Fell der Schülerin und er erhob sich sobald sie verlauten ließ das Jubelstern mit ihrer Patrouille auf Spatzenpelz und scheinbar den BlutClan getroffen war. Selbst ein Junges wusste das das keine guten Vorraussetzungen waren, der FlussClan war in keiner guten Verfassung. Hirschfänger rief zügig Katzen zur Verstärkung aus und fast hätte der Krieger gefaucht als sein Name nicht fiel. Andererseits nannte sein Großonkel Rußpelz' Namen und somit war sie nun alleine und sofort schoss sein Gelber Blick wieder zu Muschelklang.

Sie sah so fassungslos aus, gequält und Zenitstürmers Herz zog sich zusammen. Er erinnerte sich an das letzte Mal das sie zwanglos miteinander geredet hatten, sie waren fischen gewesen und sie, damals noch Schülerin, hatte eine Wunde versorgt die er bei einem Kampf erlitten hatte. Dann war es passiert, er hatte seine Worte nicht weise gewählt, hatte irgendwie verquert von dem gesprochen was er getan hatte, von den Morden. Und seitdem mied Muschelklang den Grauen, kein Wort mehr hatte sie an ihn gerichtet und jedes mal wenn er ihre Stimme hörte, ihren Geruch in der Nase hatte oder ihr Fell zwischen den anderen aufblitzen sah... Energisch erhob sich der Kater, kalt und stur starrte er die Kriegerin an und selbstsicher trat er zu ihr - innerlich zitterte er wie ein Neugeborenes in der Kälte. "Muschelklang." Seine Stimme klang nicht hart, aber auch nicht freundlich. Er verfiel in alte Muster, ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht und Spott trat in seine Augen - Selbstschutz sollte sie ihn wieder abweisen. Die Graue sollte nicht merken wie sehr es ihn jedes mal schmerzte. "Sie werden es schon schaffen. Sowohl Jubelstern als auch Hirschfänger sind da, der BlutClan wird keine Chance haben und Spatzenpelz, das Mäusehirn, wird schon sehen was er davon hat." Tatsächlich konnte Zenitstürmer nicht leugnen das er die Taten der Beutediebe guthieß - im Gegensatz zu Jubelstern die im Lager saß und nichts tat, hatten sie sich um den Clan gekümmert. Andererseits, hätte Jubelstern nicht gehandelt, hätte ihre Autorität gelitten. Nur die Tatsache wie sie gehandelt hatte... Tja, darüber ließ sich tatsächlich streiten. "Ich hätte ja nicht gedacht das Spatzenpelz soweit geht, nur weil er beleidigt ist..." Grummelnd ließ er sich neben die hübsche Kätzin fallen, sein Schweif lag ruhig da, umrandete Muschelklang ohne sie zu berühren, nahm ihr damit aber nach hinten die Chance auszuweichen. Tatsächlich tat er es unbewusst, wahrscheinlich weil er einfach wollte das sie ihn endlich wahrnahm - es war ihm sogar egal ob sie ihn anschnauzte oder abwies, hauptsache sie sprach überhaupt mit ihm.



What happened?

Beobachtet Muschelklang und denkt über die momentane Situation des FC nach, sieht Ulmenpfote und will mit zur Verstärkung, gesellt sich dann zu Muschelklang und hofft sie redet mit ihm.

by Qiqi

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySa 28 Mai 2022, 23:04


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #110


Lange war Muschelklang nicht allein, nachdem sie Ulmenpfote und Rußpelz hinterher geblickt hatte. Tatsächlich hätte die gefleckte Kätzin die Herzschläge zählen können, bis er bei ihr auftauchte, hätte sie nicht zu sehr mit ihrer Machtlosigkeit gekämpft.
Die Kriegerin war sich seiner Anwesenheit immer bewusst gewesen, doch seit ihrer Schülerzeit war sie ihm aus dem Weg gegangen. Dass sie ihn vermisst hatte, konnte Muschelklang nicht bestreiten, denn er war ihr bester Freund gewesen, ein Krieger, mit dem sie sich immer hatte austauschen können, ein Kater, mit dem sie wundervolle Momente geteilt hatte. Doch sie war ihm aus gutem Grund aus dem Weg gegangen, seit dem Moment am Fluss, und das hatte ihr auch nicht schlecht getan. Sie war zumindest zu einer selbstständigen Kätzin aufgewachsen, die ohne ihn klarkommen konnte.
Trotzdem hatte sie ihn vermisst. Hatte sie das schon erwähnt?

Zenitstürmer.
Sein Duft hüllte sie kurz nach Rußpelz' Verschwinden ein und vertrieb den Geruch des anderen Kriegers, mit dem sie noch vor kurzer Zeit so entspannt geplaudert hatte. Als es noch keinen Kampf gegeben hatte.
Doch nun konnte Muschelklang nicht an den Krieger denken, denn ihr Herz konzentrierte sich auf Zenitstürmer. Bevor sie sich zu ihm umdrehte, kämpfte die Kriegerin für einige Momente mit ihren Gefühlen. Sie wollte sich fernhalten, fliehen, doch in diesem Moment war sie... verwundbar. Hilflos, machtlos, verängstigt. Ihr Clan und ihre Sicherheit war in Gefahr, nachdem er schon seit Monden vor dem Ruin gestanden hatte. Diese Monde hatte sie alleine bewältigt, doch nun, wo eine neue Option vor ihr stand...
Die Stimme des Katers ließ Muschelklang aufblicken. Er hatte einfach nur ihren Namen gesagt, doch schon jetzt kräuselte sich ihr Fell beunruhigt. Vor zwei Blattwechseln hätte sie sich einfacher mit ihm unterhalten, doch nun rang sie mit sich selbst, unfähig, mit seinem Ton umzugehen. Die Kälte in seinem Blick stach ihr mitten ins Herz, auch wenn sie sich durchaus vorstellen konnte, warum er ihr diese Kälte zeigte.
Er wäre nicht hier, wenn er mich hassen würde.
»Jubelstern und Hirschfänger sind so geschwächt wie wir alle. Der BlutClan hatte vielleicht keine Hungersnot wie wir, oder meinst du, dass Spatzenpelz ihn hergebracht hätte, wenn er schwächer wäre als wir?«
Ihre Stimme zitterte. Muschelklang liebte den Clan und auch wenn sie manchmal mit Jubelsterns Entscheidungen haderte, so vertraute sie ihr doch die Sicherheit des FlussClans an. Nun sprach die Angst aus ihr heraus, die wusste, wie schwach sie selbst war nach all dem Hunger.
Allerdings wollte sie keine Angst vor ihm zeigen. Oder doch? Muschelklang wusste keine Antwort. Sie war ihm nicht umsonst aus dem Weg gegangen, woher sollte sie also in wenigen Herzschlägen wissen, was sie in einem solch emotionalen Moment wollte?
Als Zenitstürmer urteilend über Spatzenpelz sprach, schlug Muschelklang die Augen nieder. Der dunkle Kater war einst ein FlussClan Krieger gewesen, egal wie sehr ihre Clangefährten diese Tatsache nun verschwinden lassen wollten. Sie hatten sich Beute mit ihm geteilt und sein Leiden gesehen.
»Ich denke nicht, dass er beleidigt ist, ich denke, dass er Sandblütes Tod nie verkraften konnte.«
Die Kriegerin hob ihren Blick und spürte, wie ihr Herzschlag sich erhöhte. Ihr war durchaus bewusst, wie nah der Kater sich gesetzt hatte, wie sein Schweif lag und kurz rutschte sie unruhig hin und her.
»Krieger haben andere Krieger schon für weniger angegriffen.«
Muschelklang biss sich auf die Zunge und wandte den Blick ab. Sie hatte bewusst leiser gesprochen, denn obwohl diese Aussage allgemein war und jeden treffen konnte, so hatte sie gegen Zenitstürmer gezielt mit ihren Worten. Obwohl sie nicht genau wusste, was er getan hatte, obwohl sie ihm deshalb ausgewichen war, wollte sie nicht, dass andere FlussClan Katzen sich nun einmischten und in der Vergangenheit des Katers herumwühlten.

Wird von Zenitstürmer in einem emotionalen Moment erwischt, weshalb sie sich auf das Gespräch einlässt, statt wegzugehen, wie sie es sonst getan hätte. Spricht mit ihm über Spatzenpelz und den Angriff. Hadert währenddessen mit ihren Gefühlen. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySo 29 Mai 2022, 17:19

Haselfrost
Krieger • FlussClan • 36 Monde • #010



Seine Augen blinzelten noch immer interessiert, während er auf eine Antwort von seiner Schülerin Wildpfote wartete, da hörte er plötzlich, wie hinter ihm jemand durch den Lagereingang platzte und eine gute Strecke über den Schnee schlitterte beim Versuch, zu stoppen. Seine Ohren waren nach hinten angelegt und sein Schweif zuckte sofort angespannt, als er den Angstgeruch wahrnahm, der an der Katze hing, die gerade angekommen war. Als er herumwirbelte, sah er die grünäugige Ulmenpfote, die Schülerin von Kiefernpelz, die so schwer atmete, es schien, als wäre sie den gesamten Weg ins Lager gerannt. Das kurze Fell an seinem Rücken begann sich aufzustellen, da er sofort bemerkte, wie ernst die Lage zu sein schien. Es schien, als wäre irgendetwas schlimmes geschehen und die Anführerin des FlussClans war nicht im Lager, um Entscheidungen zu treffen. Er überlegte, was geschehen sein könnte, als er die bräunliche Schülerin dabei beobachtete, wie sie sich panisch auf der Lichtung umsah und dann auf Hirschfänger, ihren Zweiten Anführer, zusteuerte. Bei ihm lag die Verantwortung, Entscheidungen für den Clan zu treffen, da Jubelstern nicht vor Ort war. Das haselnussbraune Fell des muskulösen Katers glänzte unter den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, als er seinen Körper aus dem Kriegerbau schob. Haselfrosts Krallen fuhren in die flache, plattgetrampelte Schneedecke unter seinen Pfoten und er reckte seinen Kopf interessiert in die Höhe, um den Worten der aufgebrachten Schülerin zu lauschen, doch, was er zu hören bekam, ließ seinen Magen unangenehm grummeln.

‚BlutClan‘ und ‚Verstärkung‘? Er sah das aufgeregte Peitschen von Ulmenpfotes Schweif, als sie ihre Worte aussprach und auch Hirschfängers Nackenfell stellte sich sofort auf, als er diese Nachricht verarbeitet hatte. Haselfrost hatte bemerkt, dass auch Rußpelz auf seine Beine gesprungen war und ähnlich auf die Situation reagierte, wie er selbst. Krieger überall im Lager begannen sich über die Situation auszutauschen und besorgte Blicke zu wechseln. Der cremefarbene Kater lief nervös ein paar Schritte hin und her und weiße Atmenwölkchen sammelten sich vor seiner Schnauze. Seine Müdigkeit war nun völlig vergessen und auch sein hungriger Magen knurrte nun nur noch aus Sorge. Hat sich Spatzenpelz wirklich mit dem blutrünstigen BlutClan zusammengetan, um seinen Heimatclan anzugreifen? Haselfrost schüttelte seinen Kopf, denn er wollte es nicht wahrhaben. Nach all den Schwierigkeiten, die er Clan in dieser Blattleere zu bewältigen hatten, sollte nun auch noch ein Kampf stattfinden? Wut durchströmte seinen Körper und ließ seine Muskeln vor Anspannung zittern. Sein Blick war gen Boden gerichtet und er fragte sich, wie viele mehr Leid die FlussClan-Katzen ertragen könnten, wenn sie weitere Clankameraden im Kampf verlieren würden? Seine eisblauen Augen waren vor Sorge getrübt, als er sich kurz schüttelte und dann näher an Wildpfote herantrat, die das Geschehen wie angewurzelt beobachtete hatte.

Der Bengalkater öffnete sein Maul, doch dann hörte er den lauten Ruf ihres Zweiten Anführers, der durch das Lager hallte und sich an alle FlussClan-Latzen richtete. Haselfrost warf einen Blick über seine Schulter und sah den ernsten Blick von Hirschfänger, als er die Situation kurz beschriebt. Er fuhr fort und forderte Pantherfeuer, Rußpelz, Elsterherz und ihn selbst dazu auf, ihm zu folgen und als Verstärkung zu dienen. Sein Körper erschauderte kurz, als er seinen eigenen Namen in der Aufzählung hörte und sein Herz begann in seiner Brust zu hämmern. Er richtete sich nun mit ernsten Blick an Wildpfote und schenkte der kleinen bunten Kätzin nur einen Augenblick lang eine sanfte Miene, bevor er sich wieder verkrampfte. „Ich muss aufbrechen.“, miaute er mit bittersüßer Stimme und legte seinen Schweif um seine Schülerin. „Du bleibst hier.“ Seine Worte waren ernst und nachdrücklich. Wildpfote hatte nicht genug Kampftraining absolviert, um sich verteidigen zu können – besonders nicht gegen den BlutClan. Er würde niemals riskieren, sie zu verlieren. „Mach dir keine Sorgen, ich bin bald wieder da.“ Er legte seine Stirn kurz an ihre und atmete ihren vertrauten Duft ein. Ich komme wieder. Wie könnte ich dich zurücklassen? Er nahm seinen Mut zusammen und löste deren Berührung schnell, nickte der Kleinen tief zu drehte ihr den Rücken zu, um sich der Patrouille anzuschließen, auch wenn sein Herz in seiner Brust schmerzte, als er seine Schülerin allein zurückließ.

Er gesellte sich neben den schwarz-weißen Kater Elsterherz und beobachtete seinen sehnigen Körper, als er sich vor ihm durch den Schilftunnel zwängte. Haselfrost hielt kurz inne, bevor er ihm folgte, um Wildpfote einen letzten Blick zuzuwerfen. Er hob seinen Schweif, um ihr zum Abschied zuzuwinken, bevor er seinen Kopf duckte und ebenfalls durch den Tunnel trat. Sein Pelz kribbelte und der weiße Schnee leuchtete besonders hell unter der aufgehenden Sonne und blendete seine empfindlichen Augen. Hirschfänger führte die Patrouille in einem zügigen Tempo durchs Territorium an, Haselfrost fiel es jedoch nicht schwer, mitzuhalten, denn jegliche Müdigkeit in seinem Körper schien wie weggeblasen. Er blinzelte, als er den entschlossenen Blick auf dem Gesicht des silbernen Rußpelz‘ bemerkte. Der Krieger konnte sich gut vorstellen, dass der willensstarke Kater sich der Patrouille angeschlossen hätte, selbst wenn er nicht eingeteilt worden wäre. Er und Rußpelz hatten zwar generell unterschiedliche Einstellungen zum Leben, doch in einer Sache waren sie sich ziemlich ähnlich, denn der Clan und Familie standen immer an erster Stelle. Haselfrost richtete seinen Blick nach vorne und legte seine Ohren eng an seinen Kopf, als er den anderen durch den Schnee folgte. Er wusste nicht, was sie am Ort des Geschehens erwarten würde - welcher Anblick sich ihnen bieten würde. Hirschfänger hatte kräftige Kater gewählt, doch waren alle von ihnen durch die Hungersnot nicht in der besten Verfassung, um zu kämpfen. Er würde sein Bestes geben, um seinen Clan zu verteidigen, er war bereit, doch er hoffte, all das würde am Ende wirklich ausreichen.

tbc.: Breiter Strom
----------------------------------------------------------------------------

Erwähnt: Wildpfote, Ulmenfpote, Kiefernpelz, Hirschfänger, Rußpelz, Spatzenpelz, Pantherfeuer, Elsterherz
Angesprochen: Wildpfote
Ort: In der Nähe des Frischbeutehaufens ► Lagerausgang
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tldr.: Reagiert darauf, wie Ulmenpfote ins Lager platzt und die Neuigkeiten verkündet. Ist besorgt über die Situation, richtet seine letzten Worte an Wildpfote, bevor er sich verabschiedet und der Patrouille anschließt.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySo 29 Mai 2022, 20:01


Zenitstürmer



„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“ ~ George Orwell

#002 >< Steckbrief


Zenitstürmer war nicht dumm, der Krieger kannte Muschelklang - nein, er kannte Muschelpfote, aber seinen Beobachtungen nach war sie immernoch die naive, süße Katze auch wenn sie erwachsen geworden war - und wusste daher das sie mit sich kämpfte und sich uneinig darüber war ob sie auf ihn reagieren sollte, er merkte ihr zögern, wie angespannt sie war und das kam nicht nur durch die momentanen Ereignisse. Nein, auch er selbst war Grund dafür. Fast wäre ihm ein erstauntes Keuchen entflohen als sie den Kopf hob und zu ihm sah, ihre hübschen Grünen Augen so nahe zu sehen nach so langer Zeit, es tat so gut. Als dann auch noch ihre Stimme erklang seufzte er tatsächlich fast schon erleichtert auf, seinen eigenen Blick hatte er nicht eine Sekunde von ihr abgewandt. Ihre Worte brauchten etwas bis sie bei ihm ankamen und deren Sinn noch eine Weile länger denn das Zittern der Stimme Muschelklangs lenkte ihn ein wenig ab. Er fühlte sich nicht gut dabei sie so verunsichert zu sehen und nichts dagegen tun zu können, denn sie würde ihn nicht lassen. Zenitstürmer schnaubte laut nachdem die Worte in seinem Kopf Sinn ergaben, schlug mit dem Schweif auf den Boden, nur leicht aber immer wieder. "Jubelstern und Hirschfänger mögen geschwächt sein, aber Spatzenpelz ist es auch. Sein Kopf scheint nicht ganz klar zu sein - der FlussClan wird siegen, der BlutClan besteht aus einem Haufen dummer Katzen die sich selbst jederzeit töten würden wenn sie wollten." Er leckte sich fahrig über eine Pfote und fuhr mit dieser über seine Ohren, immer noch auch nach so vielen Monden wurde er nervös wenn Jubelstern in seine Gedanken trat oder er sie sah - oder eher was Geschehen würde wenn rauskam das er ein Mörder war machte ihn nervös.

Der Krieger verengte die Augen als Muschelklang den Blick senkte und mit ihren nächsten Worten Spatzenpelz quasi in Schutz nahm, wenngleich der Gedanke dahinter durchaus nachvollziehbar war. "Er greift den Clan an den Sandblüte geliebt hat, in welchem sie und er aufgewachsen sind, Junge bekommen haben. Außerdem ist das kein Grund den gesamten Clan anzugreifen - außer Jubelstern kann niemand hier etwas dafür was passiert ist. Nichts rechtfertigt was er im Moment anrichtet." Seine Stimme war klar und vielleicht ein wenig forsch, so wie er eben war und sprach, doch hörte man ein wenig Sorge hinaus. Der FlussClan war auch sein Zuhause und Zenitstürmer wollte ihn nicht verlieren, schon gar nicht an eine so Emotionsgesteuerte Katze wie Spatzenpelz - für diesen Gedanken müsste er sich wohl selbst an die Nase fassen, Rückblickend an vergangene Ereignisse. Immerhin hatte er sich nicht nur einmal von Emotionen leiten lassen und Muschelklang machte ihm das mit ihrem nächsten Satz noch um einiges deutlicher. Ein tiefes Knurren verließ ihn, Wut tönte heraus doch nicht auf die Kätzin sondern auf ihn selbst. Er war dumm gewesen und ja, irgendwo waren es niedere Gründe gewesen und doch fand er sich selbst nicht als alleinigen Schuldigen. Ob Muschelklang das irgendwann verstehen würde? Musste er ihr genau erzählen was passiert war? Das würde wohl nicht ausbleiben denn immerhin müsste sie bereits eine Ahnung haben was passiert sein könnte, hatte Bruchstücke mitbekommen. "Ich war nicht alleine Schuld." Seine Worte klangen gepresst als sie seinen Mund verließen und seine Ohren legten sich eng an seinen Kopf an, erneut schlug sein Schweif auf den Boden doch dieses mal deutlich fester, energischer. "Irgendwann... wirst du es vielleicht verstehen." Tatsächlich hoffte er das sie es niemals verstehen müsste, denn das würde heißen, das sie durchmachen musste was ihm passiert war und das wünschte der Krieger wirklich niemandem.



What happened?

Redet mit Muschelklang über die momentane Angriffssituation, urteilt über Spatzenpelz und wird von Muschelklang mehr oder weniger zurechtgewiesen, ist wütend auf sich selbst und nervös.

by Qiqi

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySo 29 Mai 2022, 20:25


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #111


»Jemand hätte ihm helfen müssen«, wisperte Muschelklang leise, als sie Zenitstürmers Worte vernahm. Zu hören, wie er über den gebrochenen Krieger urteilte, ließ einen kalten Schauer über ihren Rücken gleiten.
Für einige Herzschläge verkrafte ihr Herz, als sie daran dachte, was sie vor einigen Monden noch für diesen Kater getan hätte. Liebe konnte eben gefährlich werden und Spatzenpelz war der beste Beweis, der zeitig unter den Clans weilte.
Vielleicht hat Zenitstürmer seine Taten auch aus zu viel Liebe begangen?
Woher sollte Muschelklang das wissen? Er hatte es ihr nie erklärt und sie hatte es sich am Ende auch nie erklären lassen. Vielleicht war der große Kater auch einfach nur wütend gewesen.
»Clangefährten sind füreinander da, doch niemand hat ihm je gezeigt, dass wir diese Werte tatsächlich leben. Vielleicht hätte all das verhindert werden können.«

Muschelklang wusste sehr gut, wie ihre Worte klangen und gerade wusste sie auch nicht, warum sie so sehr versuchte, Spatzenpelz zu verteidigen. Sie hatte Sandblüte nie wirklich kennengelernt vor ihrem Tod, hatte kaum eine Erinnerung an die Kätzin, für die ein Kater nun über Leichen ging. Wenn jemand sie hörte, würden sie sie für verrückt halten.
Hielt Zenitstürmer sie nun für verrückt? Oder machten ihre Mühe ihn gerade einfach nur wütend?
Das Knurren der Wut, dass nach ihrer Aussage gegen ihn aus seiner Kehle drang, ließ sie erstarren. Langsam und vorsichtig drehte Muschelklang ihr Gesicht wieder zu ihm und warf ihm einen kurz, verunsicherten, gar verängstigten, Blick zu. Knurrte er sie an? Ihr war durchaus bewusst, wie mutig ihre Worte gewesen waren, doch er würde ihr doch nie schaden, nicht wahr?
Ich sollte mich nicht darauf ausruhen. Andere Krieger haben auch gedacht, er würde ihnen nie etwas antun.
Erneut verkrampfte sich ihr Herz, denn die gefleckte Kriegerin wollte nicht so über Zenitstürmer nachdenken. Sie sehnte sich nach dem Vertrauen, dass sie einst hatte, wollte sich nicht fürchten, wenn er einfach nur neben ihr saß.
»Ver... verteidigst du gerade diese Art von Tat?«
Muschelklang blickte nun doch wieder zu seinem Gesicht auf, die Angst war erloschen, nun war da nur noch Unsicherheit und Unglauben, Vorsicht. Doch unter all diesen Emotionen, lag auch etwas Sorge. Sie wollte ihn verstehen, tief in ihrem Herzen wollte sie wissen, was ihn dazu bewegt hatte. Doch war sie bereit dazu?
Nein.
Mondelang hatten sie kein Wort gewechselt, hatten ihre Beziehung aufgegeben. Wie sollte sie also eine neue aufbauen, wenn sie als erstes alles schreckliche erfuhr, ohne bereit gewesen zu sein?
Seufzend senkte sie den Blick und drehte den Kopf etwas zur Seite. Neben ihm zu sitzen war unglaublich kompliziert, es gab zu viel, dass sie nicht wusste, während sie weniges wusste, dass ihr ein sehr schlechtes Bild zu ihm vermittelte. Warum war er überhaupt zu ihr gekommen?
Schweigend betrachtete Muschelklang ihre Pfoten, legte den Schweif näher um sich herum. Für einen Moment sah sie die Dahlie vor ihrem Inneren Auge, doch der Moment erlosch schneller als er gekommen war.

Verteidigt Spatzenpelz und fühlt sich dabei immer dümmer, da sie nicht seine jetzige Tat verteidigen will, sondern das "Warum". Konfrontiert Zenitstürmer immer mehr über die Taten seiner Vergangenheit, ist aber nicht bereit, die Geschichte zu hören und weiß nicht, wohin all das führen soll. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySo 29 Mai 2022, 21:58

Kieselfrost

"Characterquote."

FlussClan | Kriegerin


Meine eisblauen Augen wichen keinen Herzschlag lang von Scherbenherz, als die schwarzweiße Kriegerin begann den Fisch zu verspeisen. Die jüngere Kätzin wirkte müde, von ihren Verletzungen und dem Hunger erschöpft, aber ich vermutete, dass sie sich bald erholen würde. Wenn wir nur dafür sorgen konnten, dass sie genügend zwischen die Zähne bekam, konnte sie bestimmt bald wieder mit uns fischen oder auf Patrouille gehen. Meine Schweifspitze zuckte leicht. Gerade jetzt wo Jubelstern entschieden hatte, einen nicht gerade kleinen  Teil des Clans zu verbannen, brauchten wir jede helfende Pfote, die wir bekommen konnten. Und für dieses Ziel war ich auch bereit, einen Fisch abzutreten, auch wenn mein eigener Magen vor Schmerz zusammenkrampfte und mir das Wasser im Maul zusammenlief.
Am Ende würden wir effektiver sein, wenn Katzen an unserer Seite war.

Der Tumult auf der Lichtung ließ mich den Kopf wenden und meine Muskeln spannten sich an, als ich einige Gesprächsfetzen auffing. Hatte ich das gerade richtig gehört? Nein, ich traute meinen Sinnen und ein verärgertes Grollen drang aus meiner Kehle. Spatzenpelz hatte sich nun gegen uns gewandt? Und er hatte den BlutClan mitgebracht? Ausgerechnet jetzt wo es kaum Beute gab. Als könnten wir uns so etwas gerade leisten ... Dennoch blieb ich ruhig. Ich war nicht die Art von Katze, die emotional reagierte, wie meine Schwester und so schnippte ich ihr leicht den Schweif gegen die Flanke. Niemand von uns war zur Kampfpatrouille eingeteilt worden, also blieb uns nur, hier zu warten und dafür zu sorgen, dass der Clan beschützt wurde, sollten die Gegner unter der Führung unserer Verräter*innen bis ins Lager vordringen.
Der kann etwas erleben, stellte ich mit kühler Stimme fest. Muss allerdings ziemlich verzweifelt sein, um zu vergessen, wie sehr wir unser eigenes Territorium verteidigen. Mein linkes Ohr zuckte. Besonders jetzt, fügte ich dann hinzu. Wir könnten nirgendwo hin gehen. Und hungrige Krieger kämpfen manchmal besser als satte. Spatzenpelz sollte das wissen. Unwillkürlich hatte ich die Krallen ausgefahren und zerteilte mit ihnen nun einen Fetzen Moos unter meinen Pfoten. Meine Clankamerad*innen würden ihr Bestes geben, um den Clan auf dem ihnen bekannten Territorium zu verteidigen. Es war zwar schwer zu sagen, was unsere ehemaligen Freund*innen den BlutClan-Katzen mitgeteilt hatten, aber wir kannten das Gebiet immer noch besser als die meisten unserer Gegner*innen. Der Fluss war zugefroren, aber im Schilf hatten wir dennoch einen Vorteil und Verzweiflung wie Wut würden uns antreiben. Wir haben einen Vorteil, miaute ich langsam und mit ruhiger Stimme. Wenn alles gut geht, werden wir sie vertreiben können.
Meine Schweifspitze zuckte langsam von einer Seite zur anderen und auch wenn ich mich wieder Scherbenherz und Schmetterlingsherz zugewandt hatte, blieben meine Ohren auf die Lichtung gerichtet. Sollten wirklich Feinde ins Lager eindringen, würde ich alles daran setzen, die beiden in Sicherheit zu bringen und Apfelfleck zu finden. Gemeinsam waren wir stark. Spatzenpelz musste wirklich verrückt sein, wenn er dachte, dass der BlutClan es in dieser Situation leicht haben würde. Dennoch wurde ich einen Gedanken nicht los. Wenn Jubelstern etwas abgewartet und die Beutedieb*innen nicht einfach verbannt hätte, wäre es vielleicht nie so weit gekommen.


Angesprochen: Schmetterilngsherz, Scherbenherz
Standort: Im Bau der Krieger
Sonstiges: Reagiert auf Schmetterlingsherz, Scherbenherz und das Geschehen auf der Lichtung und versucht dann ihre Schwester und ihre Freundin zu beruhigen, während sie gleichzeitig in Kampfbereitschaft ist.
Reden | Denken | Handeln | Katzen

(c)Niyaha, Finsterkralle & Schmetterlingspfote



Scherbenherz

Kriegerin | FlussClan



So schnell hatte ich den Fisch heruntergeschlungen, dass ich kaum dazu gekommen war, auf Kieselfrosts Kommentar zu reagieren. Irgendwie hatte die gefleckte Kätzin schon recht und ich musste zugeben, dass es vielleicht nicht unbedingt eine gute Idee gewesen war, die Beutedieb*innen zu verbannen. Einerseits musste Spatzenpelz die Anführerin wirklich gereizt haben, aber gleichzeitig waren bestimmt nicht alle beteiligten Katzen gleichermaßen Schuld oder hatten eine Verbannung verdient? Nachdenklich leckte ich mir die Reste des Fisches von meinen Lippen. Meine Clankamerad*innen hatten wohl versucht, Beute zu stehlen, um den Clan zu beschützen. Sie konnten doch nicht alle dieselbe Strafe verdient haben, selbst wenn Spatzenpelz sich unmöglich verhalten hatte?
Ein Tumult auf der Lichtung unterbrach meine Gedanken und ich hob noch einmal den Kopf. Was ist da draußen los?, fragte ich meine beiden Freundinnen etwas verwundert. In diesem Moment prasselten aber schon Schmetterlingsherz Worte auf mich ein und meine gelben Augen weiteten sich verwundert. Das konnte doch nicht wahr sein, oder? Ausgerechnet jetzt? Hatte Spatzenpelz jetzt komplett den Verstand verloren? Wahrscheinlich hatte er von allen Beutedieb*innen die Verbannung am meisten verdient und am nötigsten gehabt, allerdings schien er uns jetzt auch die meisten Probleme zu bringen.
Bitte, was?, kam es über meine Lippen. Ich starrte die beiden Kätzinnen vor mir mit halboffenem Mund an, als könnten sie mir mehr über die Geschehnisse erzählen. Wo war Apfelfleck, wenn man sie brauchte? Sie hätte bestimmt gewusst, was von all dem zu halten war.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Beendet ihre Fischmahlzeit und reagiert dann auf den Tumult auf der Lichtung. Interagiert mit Kieselfrost und Schmetterlingsherz und reagiert auf deren Bericht.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyMo 30 Mai 2022, 13:16




o Ulmenpfote o

FlussClan | Schüler | weiblich | #34


Ulmenpfote kam ein wenig zu Atem und schaute zu, wie Hirschfänger einige Katzen zusammen rief und sich dann wieder an sie wandte. Auch sie würde mitkommen dürfen, wenn sie noch konnte.
Die Schülerin folgte den aufbrechenden Krieger mit dem Blick, zögerte noch einige Herzschläge, denn sie war sich bewusst, dass sie noch keine große Hilfe in einem Kampf sein würde. Ulmenpfote wusste, dass es am besten wäre, wenn sie hier bliebe und sich nicht in Gefahr brachte, doch auch diesmal war das Bedürfnis stärker, ihren Clankameraden helfen zu müssen.
Mit einigen Sätzen war sie beim Lagerausgang und folgte der Kampfgruppe zurück zur Grenze. Sie würde sich zunächst verstecken und helfen, sobald sich die Gelegenheit ergab.
-> Breiter Strom


Erwähnt: Hirschfänger, aufbrechende Kämpfer
Angesprochen: -
Ort: FC Lager -> Breiter Strom (Grenze)


Zusammenfassung: Folgt der Kampfgruppe.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 31 Mai 2022, 19:47


Zenitstürmer



„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“ ~ George Orwell

#003 >< Steckbrief


Mit einem Murren schloss Zenitstürmer die gelben Augen und senkte leicht den Kopf, er sah fast schon kaputt aus. Tatsächlich fand er es gerade sehr ermüdend Muschelklangs Äußerungen zu hören, nicht weil sie falsch waren oder ähnliches oder ihn nicht interessierten, es machte ihn müde weil es ihn an sich selbst erinnerte. "Das ist nicht so einfach, Muschelklang. Wenn man nicht um Hilfe bittet dann kann einem auch keiner helfen. Und soweit ich weiß hat Spatzenpelz immer getan als wäre alles gut." Und der Graue verstand es denn er war in der gleichen Situation und schon stellte sich sein Nackenfell auf, sich selbst mit diesem Verräter zu vergleichen... Es gräulte ihn davor aber es war nun einmal die Wahrheit. Er selbst war doch auch einer - ein mieser Verräter, ein Mörder. Auch wenn Spatzenpelz letzteres nicht wahr - ganz im Gegenteil er war eigentlich besser als Zenitstürmer denn er hatte mit dem Beutediebstahl versucht seinem Clan zu helfen. Ein Sturm tat sich in seinem Inneren auf und sein Schweif lag mit einem mal ruhig auf dem Boden, sein Nackenfell legte sich wieder an und er richtete sich im sitzen wieder auf, die Augen immer noch geschlossen. "Es hätte verhindert werden können. Hätte, wenn und aber. Man hätte etwas sehen können. Wenn Spatzenpelz es zugelassen hätte. Aber... Das ist nicht so leicht zu erklären..." Ein erschlagenes Seufzen entkam seinem Maul und er fühlte sich auf einmal unsagbar müde, ließ aber nicht zu das es nach außen vordrang. Dieses aber zu erklären, dafür müsste er so weit ausholen und damit sie es verstand müsste er ein Beispiel nehmen das er selber kannte - das, was er getan hatte und niemals, nein, er würde es ihr gegenüber nicht erläutern. Nicht... solange sie es nicht selber wollte. Solange sie nicht bereit dafür war und ihre pure, süße Naivität zeigte ihm das sie dies nicht war.

Er öffnete die Augen wieder und bereute es sofort, Muschelklang hatte sich wieder zu ihm gedreht und der Ausdruck in ihren Augen ließ ihn sein Knurren sofort wieder bereuen. Sie war verunsichert, vorsichtig, ungläubig. Das sie das Vertrauen in ihn verloren hatte brauchte ihm keiner sagen, das wusste er selber, aber dachte sie gerade das seine Wut sich gegen sie richtete? Erwartete sie das er ihr etwas antat? War es das was sie aus dem gehörten schloss? Sein Herz verkrampfte so stark das er sich am liebsten zusammen gekrümmt hätte aber er blieb sitzen, aufrecht und starr und sah sie verbissen an. "Ich bin nicht wütend auf dich, Muschelklang." Seine Stimme war leise, bedacht, ein wenig überfordert mit all den Gefühlen die sich in seinem Innersten gerade sammelten und sein Herz und seinen Kopf zu erdrücken schienen. "Nein!" Seine Stimme nahm einen harschen Ton an, er leckte sich schnell über die Lippen und legte die Ohren leicht an, fahrig bohrten sich seine Krallen erneut in den kalten Boden und hinterließen tiefe Löcher. "Ich... Ich würde so etwas niemals verteidigen. Wie kannst du... Ich..." Erneut drang ein Knurren hervor, dieses mal hörbar verzweifelt. Er wollte ihr keinen Vorwurf machen, das stand ihm gar nicht zu - sie, die so unschuldig war hatte nichts falsch gemacht. Er hätte sie nicht ansprechen dürfen, hätte sie einfach in Ruhe lassen sollen. Wieso konnte er sie nicht einfach vergessen? Ihr Leben geordnete Bahnen laufen lassen anstatt es immer wieder zu infiltrieren? "Es tut mir leid..." Sein Schweif legte sich um seine eigenen Pfoten, er rückte ein wenig von ihr weg, ließ ihr Freiraum - den Raum zu gehen wenn sie wollte.



What happened?

Sitzt neben Muschelklang, redet mit ihr und ist in einem Innerlichen Sturm gefangen, weiß nicht wie er sich geben soll und wie er ihre Blicke einordnen sollen.

by Qiqi

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyDi 31 Mai 2022, 21:17


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #112


Zenitstürmers Worte jagten der jungen Kriegerin immer wieder durch den Kopf. Spatzenpelz mochte nicht laut um Hilfe gebeten haben, doch sie erinnerte sich trotzdem nicht daran, dass irgendein Krieger versucht hätte, ihn in das Clanleben zu binden oder nach Sandblütes Tod aufzubauen. Für einen Moment huschte die Frage, ob Zenitstürmer so um sie trauern würde, durch ihren Kopf, doch sie presste die Lippen fest aufeinander. Diese alten Gefühle, die durch seine Gegenwart auflebten, taten ihr nicht gut, machten sie ganz gefühlsdusselig.
Doch Muschelklang sprach nicht mehr weiter darüber. Der Krieger war vielleicht zu ihr gekommen, doch er klang müde von ihren Worten und schien nicht bereit zu sein, über das zu reden, was ihr passte, sondern lediglich was ihm passte. Da sie ihn nicht umstimmen könnte, war Stille die bessere Option.

Der Konflikt, der ihn Zenitstürmer zu toben schien, nahm die Kriegerin durchaus mit, doch sie wagte es nicht, zu ihm zu blicken. Muschelklang würde seinen Anblick nicht ertragen können, würde vorschnell handeln, würde nicht eine Nacht darüber schlafen können. Also lauschte sie ihm stattdessen mit kribbelndem Pelz, spürte, wie sich ihr Herz unter der Sorge anspannte.
Nachdem die Worte des Katers verklungen waren, hob Muschelklang ihren Kopf und blickte für einige Augenblicke zum Himmel hinauf. Irgendwo an der Grenze tobte vielleicht in diesem Moment ein Kampf. In einem anderen Clan geschah vielleicht etwas unglaublich schönes. Doch sie konnte in diesem Moment nicht sagen, was ihr widerfuhr. Die Kriegerin konnte nicht ansatzweise einschätzen, ob dieses Gespräch ihr etwas Gutes für die Zukunft bereitlegte oder ihr nur einige Monde des Schmerzes lieferte.
Mit einem schweren Seufzen, einem, dass in seinem Höhepunkt zitterte, wandte sich Muschelklang vom Himmel ab und betrachtete den Krieger gequält.
»Ich erkenne dich kaum wieder...«
Die Worte waren ihr schneller entkommen, als ihr genehm war, doch sie akzeptierte ihre Aussage. Ihre Stimme zeugte von Sorge, Trauer, Sehnsucht, doch vor allem von ihrer inneren Unruhe.
»Ich...«, setzte die Kriegerin an, spürte, wie ihr Magen sich plötzlich unglaublich hohl anfühlte. Was wollte sie sagen? Sie konnte seinen Anblick nicht ertragen, wissend, dass da dieses Geheimnis zwischen ihnen lag, ein so schwerwiegendes, dass sie nicht einfach darüber hinweggehen könnte, um sich anzunähern. »Ich...«
Unbeholfen schüttelte sich die Kriegerin, rutschte unruhig hin und her. Sie war nicht bereit, ihre Wünsche so direkt anzusprechen, doch sie wollte nicht, dass Zenitstürmer ging. Es war falsch, er war gefährlich, doch sie konnte ihn noch nicht aufgeben. Muschelklang hatte gedacht, dass ihre Gefühle für ihn vor Monden verschwunden waren, doch in diesem Moment waren sie realer, als je zuvor. Sie konnte es nicht erklären, war dementsprechend sprachlos.
Zaghaft schnippte sie mit ihrer Schwanzspitze gegen seinen Schweif, dann zog sie ihren wieder zurück. Muschelklang war nicht einmal bereit, ihn für längere Zeit in irgendeiner Form zu berühren, doch mit diesem kurzen Stupser wollte sie dem Kater zumindest zeigen, dass er nicht gehen sollte.
»Warum bist du zu mir gekommen?«, fragte die Kriegerin schließlich mit leiser Stimme und senkte den Blick auf ihre Pfoten herab. »Warum jetzt?«

Kämpft mit ihren Gefühlen für Zenitstürmer und der Kluft, die zwischen ihnen entstanden ist. Schafft es nicht, dies zu formulieren, doch möchte auch nicht, dass er sich deshalb zurückzieht. Fragt ihn deshalb, warum er sie überhaupt angesprochen hatte. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyDo 02 Jun 2022, 18:30



Wildpfote

flussclan
schülerin
#008
cf: Sonnenfelsen (Szene dort übersprungen wegen Abwesenheit)

Wildpfote war nicht großartig traurig darüber, bei den Sonnenfelsen keine Beute mehr erspäht zu haben. Ehrlich gesagt fühlte sie sich zunehmend ausgelaugt und energielos, weshalb ihre Gedanken auf dem Rückweg bereits zu ihrem gemütlichem Nest im Schülerbau schweiften. Ihr orangebrauner Blick schweifte immer wieder über die verschneiten Gebüsche hinüber zu ihrem Mentor, der wegen des Eichhörnchens recht schweigsam war. Auch die bunte Schülerin gab keinen Pieps von sich und folgte Haselfrosts Pfotenspuren im Schnee.

Sie erreichten das Lager recht zügig und doch erschien es der kleinen Katze so, als wäre der Tag nur so an ihr vorbeigezischt. Ihre Pfoten schmerzten von dem langen Laufen auf dem eisigen Boden und ihr Magen knurrte im Angesicht der lang ausgebliebenen Mahlzeit. Doch sie ließ sich durch diese Umstände alles andere als demotivieren. Froh das vertraute Lager wieder erreicht zu haben, übernahm sie die Führung und hoppelte zu dem traurigem Häufchen, was den Frischbeutehaufen des FlussClans darstellte. Mit großen Augen beobachtete sie, wie Haselfrost mit ihrem glorreichen Fang den Haufen etwas ausschmückte. Aufregung machte sich in der kleinen Katze breit, denn sie wollte den Fang schnellstmöglich zu Kleeblüte bringen, doch der Blick ihres Mentors lenkte auch Ihren zu der Kriegerin, die bereits versorgt worden war. Etwas enttäuscht stieß Wildpfote ein kleines Murren aus, denn sie hatte sich furchtbar darauf gefreut, Kleeblüte das Eichhörnchen stolz zu präsentieren, doch gleichzeitig war sie einfach froh, dass es ihr gut ging.

Auf Haselfrosts Angebot hin nickte Wildpfote ohne zu zögern. Der Hunger drohte sie umzubringen, so ihr Eindruck, weshalb sie einen freudigen Blick auf die Auswahl des Frischbeutehaufens warf. Am liebsten hätte sie sich auf ihr Eichhörnchen gestürzt, entschied sich jedoch für eine mickrige, unscheinbare Maus. Doch ehe die kleine Kätzin sich mit ihrem Mentor zurückziehen konnte, unterbrach Hirschfängers Stimme sie. Spatzenpelz? BlutClan?
Wildpfote hatte noch nie von einem BlutClan gehört, doch sie erinnerte sich an den verbannten Kater, der recht aufmüpfig gewesen war. Unruhe stieg in der jungen Schülerin auf, als sie realisierte, dass die Sache mehr als nur Ernst war. Auch Haselfrost sollte mit an die Grenze gehen zu Spatzenpelz und diesem BlutClan. Verunsichert warf die dem silbern gemusterten Krieger einen Blick zu und schluckte schwer. BlutClan klang schließlich nicht harmlos und allmählich bekam es die Kleine echt mit der Angst zu tun, dass ihrem geliebten Mentor etwas passieren könnte. Doch wer war sie, ihn aufzuhalten?

"Pass auf dich auf", presste sie hervor, immer noch über die Situation im unklarem. Ganz gleich was vor sich ging, sie war zu klein, ängstlich und unerfahren, weshalb sie wohl kaum etwas ausrichten konnte. Trotzdem zwiebelte ein staken Unwohlsein schmerzhaft in ihrer Brust, als der große Kater ihr den Rücken zudrehte und sich zu den anderen Mitgliedern der Patrouille gesellte. Wildpfote konnte nichts anderes tun, als stumm beim Frischbeutehaufen zu sitzen und zu warten, bis die letzte Schweifspitze im Lagerausgang verschwunden war. Der gemeinsame Ausflug mit Haselfrost war so furchtbar schön gewesen und hatte ihre Aufmerksamkeit weggelenkt vom allen schlechten Dingen, die im Clan um sich gingen. Doch nun fühlte sie sich erneut mit alldem konfrontiert, was eine grässliche Leere in ihrem Innern hinterließ. Sie schubste die Maus lieblos zurück auf den Haufen und trabte mit hängendem Kopf Richtung Schülerbau, unschlüssig, was sie mit sich anfangen sollte.
Erwähnt » Haselfrost, Spatzenpelz, Hirschfänger, Kleeblüte
Angesprochen » Haselfrost

""He's so cute I want to put peanuts in his nose."
(c) Moony

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyDo 02 Jun 2022, 21:12





FlussClan | Krieger | #044 | *Toyhouse*
Wenn Pantherfeuer in einer besonders nostalgischen Phase seiner Existenz an die bereits vergangenen Blattwechsel zurückdachte, bemerkte er schnell, wie viel sich eigentlich in der kurzen Zeitspanne geändert hatte. Katzen waren in sein Leben geschritten, waren aus ihm verschwunden, hatten ihm Glück geschenkt oder ihm in die schmerzhafteste Trauer gebracht. Blattwechsel kamen und gingen, Schnee fiel und schmolz anschließend wieder unter den Pfotenschritten unzählbarer Krieger. Der Wald folgte dem Ruf der Zeit, so wie jedes Lebewesen, welches sich in seinem Inneren befand.

Stumm beobachtete er den Lagerplatz. Einerseits wirkte alles so… wie immer. Als wäre nichts geschehen. Andererseits fühlte er sich, als läge kein Stein auf dem anderen. Immer noch fühlte er sich schuldig. Als wäre er es gewesen, der die Verbannung ausgesprochen hatte. Schwer lag sein Gewissen ihm in der Brust, ließ sein Herz verräterisch erbeben. Und trotz der tiefen Wunden, die die vergangenen Sonnenaufgänge hinterlassen hatte, nahm alles seinen gewohnten Lauf. Patrouillen verließen das Lager, Katzen gaben sich die Zunge oder unterhielten sich. Und sogar das eine oder andere Stück Beute konnte er erkennen. Auch, wenn es noch lange nicht für den gesamten Clan reichen würde. Wie auf Kommando begann sein eigener Magen zu knurren und seufzend wandte der graue Kater seinen Blick ab.

Und so oft wie der graue Kater sich in seinem Leben bereits verloren gefühlt hatte, als würde ihm der Boden unter den Pfoten weggerissen, gab es doch immer eine Konstante. Eine Katze, auf die er immer setzen konnte, die immer bei ihm gewesen war und nie wirklich von seiner Seite wich.

Eine Katze die ihm schon seit mehr als sein halbes Leben wichtiger war als er selbst, für die er alles tun würde. Jeden Berg erklimmen, durch jedes Gewässer schwimmen. Und manchmal vergaß er in diesen Momenten, dass er selbst erst junge 22 Monde alt war und nicht schon um die 80. Manchmal verhielt er sich wirklich wie ein Ältester. Bevor der dunkle Krieger sich vollkommen in seinen Selbstverwünschungen verlieren konnte, schob sich ein bunt gemusterter Körper durch den Eingang und sofort hellte sich das angespannte Gesicht Pantherfeuers auf. Mit aufmerksamem Blick musterte er Binsenflut dabei, wie sie langsam auf ihn zutrat und sich schließlich zu ihm setzte. Ruhig erwiderte Pantherfeuer ihren Blick, traute sich gar nicht ihn abzuwenden und so wartete er darauf, was sie als nächstes tun würde. Überraschender Weise beugte sie sich zu ihm und ließ ihren Kopf gegen seine Schulter lehnen. Ein warmer Schauder rollte ihm über den Nacken und das sanfte Lächeln, welches sich auf seinen Zügen auszubreiten begann konnte er kaum unterdrücken. „Hallo.“ Flüsterte er, um die Ruhe nicht zu stören, die sie beide zu überkommen schien.

Lange war ihnen diese Nähe jedoch nicht vergönnt. Die Atmosphäre war mit einem Schlag anders als sonst. Das bemerkte er sofort. Als würde etwas in der Luft liegen, die Ruhe vor dem Sturm, welcher zweifelsohne über ihnen einzubrechen drohte. Eine ungreifbare Vorahnung, dass etwas Schreckliches passieren würde. Aufmerksam richtete er sich auf, stellte die Ohren auf und lauschte. Dann stürme Ulmenpfote durch den Lagereingang, direkt auf Hischfänger zu. Beim SternenClan, was war passiert? Und dann erklang die Stimme des Zweiten Anführers. Erschrocken blinzelte er den Kater an, versuchte seine Worte zu verarbeiten, doch hatte sein Körper von ganz allein reagiert. Er stand fest auf allen vier Pfoten, das Fell aufgestellt und die Muskeln in seinem gesamten Körper zum Zerreißen angespannt. Dann jedoch spürte er die Anwesenheit Binsenfluts an seiner Seite und als hätte man ihm mit eiskaltem Wasser übergossen zuckte ein heftiger unangenehmer Schauder über das Rückgrat des Kriegers.

Langsam drehte er sich herum, suchte den goldenen Blick seiner Freundin und in seinem Herzen lieferte sich sein Pflichtgefühl als Krieger einen erbitterten Kampf mit dem Wissen, dass dieser Kampf eventuell sein letzter sein könnte. Es ging um den BlutClan. Einen Clan voller brutaler Katzen, die nicht davor zurückschreckten zu töten. Aber unter den Katzen die verbannt worden waren, war auch Schilfkralle gewesen und allein der Gedanke daran ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Ob er bei den BlutClan-Kriegern sein würde? „Es wird alles gut gehen.“ Ob er damit sich selbst, oder seine beste Freundin zu beruhigen versuchte, war ihm noch nicht ganz klar. Doch überkam ihn eine tiefe Ruhe, denn es war egal, was sie nun zu ihm sagen würde. „Ich komme zurück.“.

"Remember. We are blood. Never stop flowing. Keep moving."
Erwähnt: Binsenflut, Ulmenpfote, Hirschfänger, Schilfkralle
Angesprochen: Binsenflut

Tldr: Denkt nach, spricht kurz mit Binsenflut und wird dann zur Verstärkung gegen den BC gerufen.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyDo 02 Jun 2022, 23:34


B
insenflut

FlussClan | Kriegerin | #051

”I'm not good with people
and I don't want to interact with them.”

Für einen kurzen Moment erlaubt sich Binsenflut, zu vergessen, was zwischen ihnen vorgefallen war. Was mit Schilfkralle geschehen war. Jetzt gerade war es nur wichtig, dass sie hier bei Pantherfeuer war und seine Anwesenheit ihr ein Gefühl der Sicherheit gab, des Halts, der Stärke. Es war nicht fair, wie sehr sie sich immer darauf verließ, dass er sie nicht von sich weg stieß, aber sie spürte wahrscheinlich ebenso sehr wie er, dass sie nicht lange voneinander Abstand nehmen konnten. Dass sie sich zueinander hingezogen fühlten wie die Motten zum Licht. Selbst jetzt, wo alles kompliziert war, schien ihr Herz ein wenig zur Ruhe zu kommen nur dadurch, dass der Kater so war wie er war. Sein Fell fühlte sich an wie immer, er roch wie Zuhause und seine Stimme, so aufgekratzt sie vielleicht auch klingen mochte, sorgte für ein leichtes Kribbeln in ihrem Nacken während sein Atem sie leicht am Ohr kitzelte. Jetzt und hier konnte sie den Schmerz des Verlustes zeitweise ablegen, während sich in der Stille langsam aber sicher ihr Vertrauen in Pantherfeuer wieder zusammen fügte. Sie sammelte Kraft, Zuneigung und Hoffnung, um den Rest der Blattleere und hoffentlich auch der Hungersnot zu überstehen. Ebenso wie er sich bestimmt genau so zusammenflicken musste. Atemzug für Atemzug ließ sie sich schließlich in seine Präsenz fallen. Es waren keine Worte nötig - der dunkle Kater sagte jedenfalls nichts weiter und das war vielleicht am Besten so, sonst wäre die Blase noch zerbrochen, in der sie sich befanden.
Diese wurde jedoch gewaltvoll von außen zerplatzt als Binsenflut spürte, wie sich Pantherfeuers Muskeln anspannten. Schnell hob sie den Kopf und für einen winzigen Moment wuchs in ihr die Hoffnung, dass Schilfkralle ins Lager zurückgekommen war. Dass, wenn sie sich umdrehte, die verbannten Katzen wieder da waren um dem Clan zu helfen. Dass sie ihren Bruder mit einem unsanften Stupser ihrer Nase begrüßen konnte, nur um ihm dann eine kalte Schulter zu zeigen, weil er sich schon ein wenig Mühe geben musste, um wieder mit ihr Frieden zu schließen. Dass Schilfkralle jedoch wieder sicher in seinem Nest liegen würde. Aber diese Hoffnung war vergebens, zersprang in tausende Splitter, bevor sie sich überhaupt verfestigt hatte. Denn schon schallte Hirschfängers Stimme durch das Lager und die Worte ließen ihr das Blut in den Adern gefrieren. Der BlutClan war etwas, dem sie schon länger keinen Gedanken mehr geschenkt hatte. Doch mittlerweile wusste jede Katze im Wald von den brutalen Katzen des Zweibeinerortes, die die Clans seit Monden immer wieder quälte. Eiserne Angst packte Binsenfluts Herz und wo es sich vorhin langsam beruhigt hatte, schoss ihr Puls plötzlich in die Höhe und ließ das Blut in ihren Ohren pochen. Nur schwerlich registrierte ihr Gehirn, was der Zweite Anführer noch so gesagt hatte. Als sich Pantherfeuer plötzlich auf all seine Pfoten erhob, schreckte die Kriegerin vor ihm zurück und erst jetzt wanderte ihr Blick hoch zu seinen Augen. Verwirrung, aber auch ergebenste Entschlossenheit waren ihm ins Gesicht geschrieben. Mit einem Gefühl, als würde ihr Magen in ihre Pfoten rutschen betrachtete sie ihn und schlagartig wurde ihr schlecht.
Die noch mühsam zusammen gesammelten Teile ihres Herzens zersprangen in diesem Moment erneut, als es wirklich in ihr Bewusstsein sackte, was der Ruf Hirschfängers bedeutete und was sich gerade vor ihr abspielte. “Nein”, krächzte sie und vor ihrem Auge blitzte die kurze Vorstellung eines schlaffen dunkelgrauen Körpers auf, der in das FlussClan-Lager geschleppt wurde, leblos und kalt. Ein Kloß bildete sich in ihrem Hals, ihr Blick wurde glasig, bevor sie sich gewaltvoll aus der Starre riss. Pantherfeuer konnte nicht gehen, dass verkraftete sie nicht auch noch. Und der Wunsch, dass er blieb wurde in ihr so stark, dass sie sich fast vor ihn gestellt hätte, um ihn nur davon abzubringen, das Lager zu verlassen. Gleichzeitig war ihr jedoch auch eine Tatsache ohne Zweifel klar: die Loyalität des Kriegers würde ihn unter allen Umständen dazu bringen, sich dem Kampf zu stellen und seinen Clankameraden zur Hilfe zu kommen. Ihre eigenen Zweifel an Jubelsterns Handeln waren stärker als seine. Er brauchte diese Struktur, den der Clan ihm gab, den Zusammenhalt, die Verantwortung, während sie sich eher davon treiben ließ. Und diese Loyalität würde ihm vielleicht an diesem Tag das Leben kosten, wie bereits so vielen anderen Katzen, die sich dem BlutClan entgegen gestellt hatten. In dem verzweifelten Versuch, ihn nicht gehen sehen zu müssen, raunte sie ihm leise zu: “Das ist reiner Selbstmord.” Ihr Hals kratzte und ein dicker Kloß hatte sich darin gebildet, der die Worte nur zögerlich hervorbrachte. Aber da sagte er auch schon, was sie befürchtet hatte - er wollte gehen. Natürlich. Und nachdem sie schon Schilfkralle auf eine solche Weise hatte verabschieden müssen, mit so viel Schmerz und Wut und… allem, brach etwas in ihr.
“Dann geh”, fuhr sie ihn an, ihre Zunge schneller als ihr Kopf. “Aber erwarte nicht, dass ich hier rumsitze und auf dich warte während du in deinen Tod läufst.” Es waren gedankenlose, grausame Worte - ein schrecklicher Versuch, ihn zum Bleiben zu bewegen und sie wusste nicht mal, warum genau sie ihr entschlüpften. Sie vertraute der Kraft des Katers, hatte gesehen, wozu er fähig war, hatte ihn immer in seinem Training unterstützt. Binsenflut hatte all die Stunden miterlebt, die er in sich selbst gesteckt hatte und wusste um die zahlreichen Treffen mit Kauzruf, bei denen sie nicht dabei gewesen war. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, wo er dieses Wissen auch anwenden konnte und wofür er sein ganzes Leben trainiert hatte. Der Schutz des Clans hatte Priorität und er war durch und durch der Krieger, der alles - auch sein Leben - dafür geben würde. Doch durch ihren Körper schoss nur ein Gedanke: Ich will nicht, dass du gehst. Doch sie konnte es nicht sagen, denn die Angst schnürte ihr die Kehle zu und all der Frieden, den sie zuvor noch an seiner Seite empfunden hatte war verschwunden. Sie wandte ihren Blick ab, schaute zu Boden. Bleierne Schuld und lähmende Reue krallten sich in ihr Herz, aber sie konnte die Worte nicht mehr zurücknehmen und die Angst ließ nicht zu, dass sie sich auch nur eine Mauslänge bewegte. Wie versteinert saß sie da, ein Schatten ihres Selbst - gebrochen durch den Verlust, den sie so tief spürte wie die Zuneigung, die sie für Pantherfeuer empfand. Sie konnte nicht mit ansehen, wie er das Lager mit den anderen Katzen verließ oder welcher Ausdruck in diesem Augenblick auf seinem Gesicht lag. Doch sie ahnte, dass sie ihn damit vor den Kopf gestoßen hatte; dass er sie vermutlich mit einer Mischung aus Schuldbewusstsein und Verletztheit anschaute. Das ertrug sie jetzt nicht auch noch. Mit einem leisen Zischen wandte sie den Kopf ab, während sie ihre Augen fest schloss, als würde dadurch all der Schmerz endlich weggehen.

Erwähnt: Pantherfeuer, Hirschfänger, Jubelstern, Schilfkralle, Kauzruf (SC)
Angesprochen: Pantherfeuer
Standort: FC-Lager vorm Kriegerbau
Sonstiges: Au?
Zusammenfassung: Genießt den kurzen Moment, den sie mit Panther haben kann, bevor die Hölle wieder losbricht und er in den Kampf ziehen muss. Wirft ihm vor lauter Schmerz fiese Sachen an den Kopf und bereut es direkt.

”And yet,
I'm very concerned about what others think about me.”


reden | denken | handeln | Katzen | Lineart






~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Please take me with you
I’ll follow you even to the end of the world...

- Don't Go // EXO



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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyFr 03 Jun 2022, 16:36





FlussClan | Krieger | #045 | *Toyhouse*
Laut schlug Pantherfeuer das Herz in der Brust. Sein Körper war geflutet von Adrenalin und Energie, die ihm in den vergangenen Sonnenaufgängen gefehlt hatte. Er war entschlossen seinen Kameraden zur Seite zu stehen und im Zweifelsfall auch für sie zu sterben. Immerhin war es genau das, was er damals geschworen hatte, als er seinen Kriegernamen erhalten hatte.

Ungeduldig scharrte der graue Kater mit den Pfoten über den eingetretenen Untergrund. Der rot gemusterte Körper neben ihm schnaubte amüsiert. "Wie kann man so nervös sein?" Höhnte Schilfpfote, der gerade erst sein zweites Training absolviert hatte, während Pantherpfote selbst bereits kurz vor seiner Ernennung zum Krieger stand. "Das sagt der richtige. Nicht jeder ist so Lebensmüde wie du." Fauchend legte der ältere Schüler die Ohren an, schüttelte anschließend jedoch den Kopf und lachte leise. "Vermutlich hast du recht. Sicherlich wird sich gar nicht so viel ändern. Wenn ich noch einem Ältesten die Zecken aus dem Leib zupfen muss werfe ich mich kapitulierend in den Fluss." Schmunzelnd schlug Pantherpfote mit dem Schweif. Dann wurde er jedoch ruhiger, setzte sich und blickte auf seine Pfoten. Auch sein Freund schien zu merken, dass irgendetwas nicht in Ordnung zu sein schien und mit schiefgelegtem Kopf wurde er von Schilfpfote betrachtet. "Ehrlichgesagt bin ich gar nicht wegen der Ernennung an sich nervös. Aber weißt du... "versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?" Schilfpfote, hast du je darüber nachgedacht, für den Clan zu sterben?" Miaute Pantherpfote unruhig und leckte sich über das weiche Fell an seiner Brust.

"Na klar, sonst macht das ganze Kämpfen doch gar keinen Spaß!" Erwiderte der Angesprochene sofort, ließ seine Krallen ausfahren und fuchtelte mit diesen vor dem Gesicht des grauen Katers herum. "Für mich war es immer selbstverständlich irgendwann für den Clan zu sterben. Aber... was ist dann mit den Katzen, denen man wichtig ist? Die müssen dann weitermachen wie bisher, als wäre nichts passiert." Seufzend schüttelte er den Kopf, bevor er einem Schlag auswich, den Schilfpfote in seine Richtung ausgeteilt hatte. "Erzähl das nicht meiner Schwester, die bringt dich um." Lachend richtete der rot gemusterte sich auf und leckte sich über die Lippen. "So ein sentimentaler Blödsinn. Wir leben und sterben für den Clan. Und natürlich werden Katzen trauern, wenn wir gehen. Aber dafür ist doch dieser ganze SternenClan-Kram da oder? Damit niemand einfach... weg ist." Irritiert blinzelte Pantherpfote seinen Kumpel an und stieß ihn schließlich mit der Schulter an. "So etwas schlaues hab ich noch nie von dir gehört." Grinste er lediglich und ließ sich auf einen kurzen spielerischen Kampf ein, bevor sie gemeinsam wieder ihren Aufgaben nachgingen."


Ein wenig nostalgisch dachte Pantherfeuer an diese Unterhaltung zurück und es dauerte einige Herzschläge, bis er sich wieder vollkommen auf Binsenflut konzentrieren konnte. Auch, wenn er kurz abwesend gewesen war, hörte er ganz klar Panik und Unsicherheit in der Stimme der kleineren Kätzin, kannte er sie doch besser als sich selbst, doch hatte er seine Entscheidung bereits getroffen. Mit einer sanften Berührung mit der Nase an ihrer Wange versuchte er sie zu beruhigen, ihr Sicherheit zu geben.  Er würde immer zurückkommen – es zumindest versuchen, doch wurde ihm im selben Moment klar wie arrogant und selbstüberzeugt das klang. Was war, wenn er nicht zurückkommen würde? Nackte Angst kroch ihm in den Hals, welche nur noch durch die heftige Reaktion Binsenfluts verstärkt wurde. Egal, wie sicher er sich in seinem Handeln auch war, es war vermutlich für jede Katze in diesem Wald vollkommen normal Angst vor dem Tod zu haben.

„Dann geh doch.“

Deutlich zuckte Schmerz durch sein inneres, sein Herz - welches immer schnell und heftig schlug, wenn er in der Nähe seiner Freundin war - stolperte, bevor es ängstlich und verletzt zu flattern begann. Das konnte sie nicht ernst meinen. Hatte sie ihn und sein Leben bereits abgeschrieben? Ganz sicher nicht. Das würde sie niemals tun. Verzweifelt suchte er nach einem Zeichen in ihrem Gesicht, irgendetwas was ihm zeigte, dass sie diese harten Worte nicht ernst meinte, doch erkannte er nichts außer einer sturen Ausdruckslosigkeit, die ihm das Herz zerriss. Nicht das erste Mal in seinem Leben fragte Pantherfeuer sich, was im Kopf der Kätzin vorging, die ihn nun so unverwandt ansah, als hätte er ihr nie etwas bedeutet und allein der Gedanke ließ ihn innerlich in Flammen aufgehen. Es fiel dem Krieger schwer zu atmen, der Kloß in seinem Hals schnürte ihm die Luft ab und bevor er etwas anderes tun konnte, wandte er den Blick ab, starrte in Richtung des Lagerausgangs und spannte die Muskeln in seinen Schultern an.

„Ich komme zurück.“ Flüsterte er anschließend erneut, nun war er es, der deutlich eine verbissene Sturheit ausstrahlte, bevor er loslief, ohne sich noch einmal umzusehen. Es war seine Pflicht als Krieger zu gehen. Er hatte keine andere Wahl. Zumindest redete er sich das ein, doch ganz tief in seinem Herz flutete eine panische Angst seine Sinne. Angst davor sein Versprechen nicht halten zu können. Irgendwo konnte er die Reaktion von Binsenflut sogar verstehen. Und doch verletzte es ihn mehr, als er zuzugeben in der Lage war. Mit jedem Schritt der ihn von seiner besten Freundin trennte, wurde sein Herz schwerer, doch konnte er sich keinerlei Schwäche leisten, wenn er sein Versprechen halten wollte, weswegen er angespannt den Kopf schüttelte, um seine Gedanken zu klären, bevor er sich auf das Konzentrierte, was vor ihm lag.

tbc. Breiter Strom - Grenzen

"Remember. We are blood. Never stop flowing. Keep moving."
Erwähnt: Binsenflut, Hirschfänger, Schilfkralle
Angesprochen: Binsenflut

Tldr: Will helfen, versucht Binsenflut irgendwie zu beruhigen und schreckt zurück, als sie ihm sagt, dass er einfach gehen soll. Bricht auf.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptyFr 03 Jun 2022, 20:06


Zenitstürmer



„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“ ~ George Orwell

#004 >< Steckbrief


Muschelklangs tiefer Seufzer ließ ihn zu ihr blicken, allerdings sah er schnell wieder weg und betrachtete den Himmel. Der Innere Sturm der ihn nun mittlerweile plagte trieb ihn immer weiter in die Ecke und er fühlte sich erdrückt, müde, fehl am Platz. Er fragte sich selbst immer wieder was er hier tat und wieso er es nicht bleiben lassen konnte, beinahe schon versessen redete Zenitstürmer sich dann ein das er Muschelklang brauchte, sie war die einzige die ihn hingenommen hatte wie er war - nein, wie er vorgegeben hatte zu sein. Jetzt... Langsam fiel seine Mauer und sein Innerstes kam zum Vorschein, er würde es nicht für immer verhindern können. Irgendwann würde sich die Kriegerin ganz von ihm abwenden wenn er es nicht entweder schaffte seine Mauer wieder vollständig zu errichten, oder aber sie zu vergessen. Sie wegzustoßen. Doch da kam ihm die Idee mit der Mauer wahrscheinlicher vor, auch wenn es sich bei Muschelkang so falsch anfühlte zu lügen, selbst vor Jubelstern hatte er nicht solche schlechten Gefühle dabei. Von den Worten der Weiß-grauen Kätzin aus den Gedanken gerissen schüttelte sich Zenitstürmer ein wenig, den Stupser den sie ihm gab nahm er wortlos hin. Dessen Bedeutung meinte er verstanden zu haben, doch seine Pfoten kribbelten bereits sehr, er wollte gehen. Sie erkennt mich nicht wieder? Wie soll sie mich erkennen wenn ich es selbst nicht einmal tue. Ein murren entfloh ihm, zum wievielten male nun? Er wusste es nicht, mitgezählt hatte Zenitstürmer nicht, hoffentlich kam es auch nicht dazu das diese einmal nötig wäre. "Ich weiß nicht wieso ich zu dir gekommen bin, Muschelklang. Vielleicht weil... Wir früher immer zusammen waren. Und ich mich danach sehne?" Woher diese Ehrlichkeit nun kam war tatsächlich eine gute Frage die der Graue sich selbst nicht beantworten konnte, aber gesagt war gesagt. "Vielleicht, weil ich deine Stimme hören wollte. Weil ich dich vermisse." Schlimmer machen konnte es der Krieger wahrscheinlich nicht mehr, also wieso nicht sagen was er dachte. Noch während die Worte sein Maul verließen, hatte er sich erhoben und sich leicht geschüttelt um die Kälte ein wenig weg zu bekommen, dann drehte er sich von der Kriegerin weg. "Ich gehe, wahrscheinlich hätte ich erst gar nicht zu dir kommen dürfen. Ich..." Mit zuckenden Ohren und peitschendem Schweif sah er noch einmal kurz zu ihr. "Ich bin... Du weißt wo du mich finden kannst." Seine Stimme war leiser geworden und schnell wandte er sich wieder ab, mit großen Schritten entfernte er sich von Muschelklang bevor sie noch etwas sagen konnte. Er musste weg, sich beruhigen, seine Gedanken ordnen. Alles verwirrte ihn, ihre Gegenwart schien ihn immer wieder aus der Bahn zu werfen. Er fand sich hinter dem Kriegerbau wieder wo das Schilf sonst immer hoch stand, wo er einst mit Muschelpfote lag, als alles noch gut war.



What happened?

Ist mit sich und der Situation überfordert, weiß nicht mehr was er sagen soll und zieht sich schnell zurück, legt sich hinter den Kriegerbau

by Qiqi

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 61 EmptySa 04 Jun 2022, 15:41




Kleeblüte
#036


FlussClan ∘ Kriegerin ∘ weiblich ∘ Steckbrief
Angesprochen: ---
Erwähnt: Wildpfote | Haselfrost | Ulmenpfote | Hirschfänger | Jubelstern | Spatzenpelz | Kauzflug

Kleeblüte hatten den gesamten Morgen auf der Lichtung verbracht um Kraft zu tanken. Tatsächlich meinte sie sich nach ihrer vorherigen Mahlzeit um einiges besser zu fühlen. "Die Blattleere wird sicher nicht mehr lange dauern…", dachte die junge Kätzin. Wenn sie sich nicht irrte, sah der Frischbeutehaufen aber bereits jetzt schon etwas besser aus als die Tage zuvor. Sie hatte sogar beobachtet wie die ein oder andere Katze einen Fisch ins Lager getragen hatte! Ein Anblick von dem sie nie gedacht hätte ihn jemals so zu vermissen. Aber nicht nur Fische waren gefangen worden, auch die Landbeute schien sich wieder häufiger blicken zu lassen. Zumindest hatte Kleeblüte zuvor Haselfrost und Wildpfote mit einem Eichhörnchen gesehen. Zufrieden blickte sich die Kriegerin im Lager um. Schon bald würde wieder alles beim alten sein. Mit halbgeschlossenen Augen döste sie ein wenig vor sich hin, als plötzlich eine hektische Bewegung beim Lagereingang ihrer Aufmerksamkeit erregte. Ruckartig hob die Kätzin den Kopf und erkannte Ulmenpfote, die völlig außer Atem und mit panischem Blick das Lager absuchte bis sie schließlich Hirschfänger ansprach. Kleeblüte war augenblicklich in Alarmbereitschaft und erhob sich mit wackligen Beinen auf die Pfoten. Ulmenpfote war doch zuvor mit Jubelsterns Patrouille losgezogen. Irgendetwas musste passiert sein. Etwa wieder die Zweibeiner? Kleeblüte spitzte die Ohren, konnte von ihrem Platz aus aber nicht hören, was die beiden Katzen besprachen. Allerdings war Ulmenpfote ihre Aufregung deutlich anzusehen und das war bei der sonst so zurückhaltenden Kätzin mehr als beunruhigend. Kleeblütes grüne Augen weiteten sich als Hirschfänger schließlich das Wort erhob und einige Krieger zusammentrommelte. Hilflos sah sie dabei zu, wie sich die angesprochenen Katzen versammelten und schließlich hinter dem Zweiten Anführer aus dem Lager stürmten. Spatzenpelz? BlutClan? Kleeblüte erinnerte sich noch zu gut an die Auseinandersetzung des älteren Kriegers mit Jubelstern. Dem Wahnsinn in seinem Blick und diesem selbstgefälligen Lächeln, welches er sogar im Moment seiner Verbannung getragen hatte. Der FlussClan hätte sich denken können, dass der Kater das nicht so einfach auf sich sitzen lassen würde. Er war auf Rache aus. Kleeblütes Beine begannen bei diesem Gedanken zu zittern. Der FlussClan war geschwächt und der BlutClan war, so hatte sie gehört, ein starker Gegner. Dies würde ein harter Kampf werden. Und dann war Kauzflug ausgerechnet heute auch noch bei den Hochfelsen! Spatzenpelz hätte sich keinen besseren Tag aussuchen können. Unruhig saß Kleeblüte da, den Blick stets auf den Lagereingang gerichtet. Ihr grauste es bereits jetzt vor dem Anblick der sich ihr später vielleicht bieten würde.

RedenDenken ∘ Handeln ∘ Andere
Zusammenfassung: Ist immer noch dabei sich zu erholen und freut sich, als sie feststellt, dass es mit der Beute offenbar etwas besser läuft. Ist sofort in Alarmbereitschaft als Ulmenpfote ins Lager gestürmt kommt und die Verstärkung zum Kampf aufbricht. Fühlt sich hilflos und macht sich auf das schlimmste gefasst.
(c)by Waldpfote



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