Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschfänger
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: -
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Monduntergang [18.08.]

Tageskenntnis:
Kräftige Sonnenstrahlen scheinen vom wolkenfreien Himmel hinab und lassen so langsam auch die letzten Schneeflecken schmelzen, schaffen eine gute Abhilfe gegen die kräftigen Windböen, die regelmäßig über die Territorien pusten. Dafür ist der Boden an vielen Stellen matschig und so einige größere und kleinere Pfützen haben sich gebildet. An vielen Stellen sprießen Frühblüher aus der Erde. Auch die Bäume und Sträucher öffnen ihre Knospen, werden immer grüner und dichter bewachsen.


DonnerClan Territorium:
Der Wald blüht wieder auf! Noch sind die Baumkronen nicht so bewachsen, sodass die Sonne ordentlich durch diese hindurch scheinen kann und so den feuchten Waldboden langsam trocknen lässt. Das Unterholz schützt vor dem kräftigen Wind und so einige Beutetiere sind hier unterwegs. Besonders die Vögel kann man wieder zwitschern hören. Die Bäche stehen etwas höher und haben eine recht starke Strömung, die auch eine ausgewachsene Katze mitreißen könnte.


FlussClan Territorium:
Abgesehen von einigen kleineren Schollen ist das Eis auf dem Fluss nun vollkommen geschmolzen. Auch hier steht das Wasser etwas höher, doch nicht so hoch, dass es Grund zur Beunruhigung bieten würde. Tatsächlich scheint dadurch so langsam auch der letzte Schmutz der Zweibeiner wieder weggewaschen zu werden und immer mal wieder kann die Schuppen von kleineren Fischen zwischen den Fluten aufblitzen sehen. Besonders am Ufer ist der Boden feucht und matschig und in den ungeschützten Teilen des Territoriums weht der Wind ordentlich.


WindClan Territorium:
Noch immer ist der Boden hier matschig und rutschig, erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Ebenso bietet das kahle Hochmoor kaum Schutz vor dem starken Wind, der trotz der Sonnenstrahlen doch noch recht frisch ist. Zwischen den Pfützen und kleinen Rinnsalen, die durch das Schmelzwasser entstanden sind, sprießen allerdings immer mehr Pflanzen aus der Erde und locken die Kaninchen aus ihren Bauen.


SchattenClan Territorium:
Im dichten Nadelwald ist eher weniger von den Sonnenstrahlen zu erkennen, aber dennoch kann man die veränderten Temperaturen spüren und der Wind ist um einiges schwächer. Dennoch sollte man bei der Jagd vorsichtig sein, denn hin und wieder werden die hohen Bäume von starken Windstößen erfasst und wanken bedrohlich. Langsam erwachen die Echsen, Schlangen und Frösche aus der Kältestarre und auch die Nager finden nun wieder mehr Nahrung. Wenn man gut mit dem matschigen Untergrund umzugehen weiß, sollte sich also einiges an Beute für den Clan finden.


WolkenClan Territorium:
Auch hier sind die Bäume wieder dichter bewachsen und trotz der noch immer leicht feuchten Rinde ist das Klettern so um einiges einfacher geworden. Zwar weht auch hier ein kräftiger Wind, doch kehren immer mehr Vögel zurück und so sollte die Jagd nicht allzu schwer fallen. Ebenso stehen die Gewässer auch hier etwas höher und der Boden ist feucht, trocknet allerdings relativ schnell durch die warmen Sonnenstrahlen. Einzig in den etwas dichteren Teilen des Waldes ist der Untergrund noch immer ziemlich rutschig.


Baumgeviert:
In der Senke selbst hat sich durch das Schmelzwasser eine große Pfütze gebildet, die an ihrem tiefsten Punkt einer ausgewachsenen Katze ungefähr bis zum Bauch reicht. Die Eichen wanken leicht im Wind hin und her, die Sträucher blühen nun wirklich auf, und immer wieder kann man kleine Beutetiere am Rand der Lichtung entlang huschen sehen.


BlutClan Territorium:
Immer häufiger trifft man hier auf Zweibeiner und ihre Hunde, die die Sonnenstrahlen genießen wollen, wie es scheint. Allerdings bringen sie bei ihren Ausflügen auch immer häufiger etwas Beute mit, wovon sie oftmals Reste zurücklassen. Auf den Straßen haben sich Pfützen gebildet und neben ihnen laufen kleine Rinnsale. Ebenso steht auch der Schwarzstrom etwas höher und fließt schneller als gewöhnlich.


Streuner Territorien:
Hier ist es besonders auf dem offenen Gelände ordentlich matschig. Viele Pfützen zieren den Untergrund, sodass man wohl kaum trockene Pfoten behalten kann. Der Wind weht auch hier kräftig, in den bewaldeten Teilen, die immer grüner werden, ist es allerdings etwas geschützter und selbst hier scheinen die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen hindurch. Auch die Beute zeigt sich immer häufiger und länger, scheint ebenfalls von den warmen Temperaturen hervorgelockt zu werden.


Zweibeinerort:
Die Zweibeiner verbringen immer mehr Zeit in ihren Gärten und auch die Hauskätzchen werden von den Sonnenstrahlen immer häufiger aus ihren Nestern gelockt. Natürlich ist auch der Boden hier matschig und von Pfützen bedeckt, wodurch diejenigen, die sich das Fell nicht schmutzig machen wollen, vermutlich immer noch vor längeren Ausflügen zurückschrecken.

 

 FlussClan-Lager

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 21 Jul 2022, 00:08





Rußpelz

FlussClan | Krieger | Steckbrief | #013



WoC xFC Grenze > FlussClan Lager

Rußpelz betrat das Lager. Sein Schock hatte nachgelassen und er begann allmählich die Wunde an seiner Schulter zu spüren. Es brannte und pochte wie wild. Er schüttelte sich um klarer in seinem Kopf zu werden und die Geschehnisse im Lager begannen zu ihm durchzurinnen.
Im Lager herrschte bereits großer Aufruhr. Aus dem Heilerbau drang Stimmengewirr, aber er verstand nicht was gesagt wurde. Plötzlich vernahm er Hirschfängers Stimme. Der dem Clan versuchte zu erzählen was passiert war, aber offensichtlich war er gerade dazu nicht wirklich in der Lage. Rußpelz hätte seinem ehemaligem Mentor gern dabei geholfen, aber es gehörte wohl zu der Aufgabe eines zweiten Anführers, den Tod der Anführerin zu verkünden, er konnte ihm nicht helfen. Er sah sich weiter im Lager um, aber er entdeckte keine Katze, der er in diesem Moment helfen konnte. Also blieb er stehen wo er war und starrte seinen zweiten Anführer an. Es war schon lange her, dass er sich das letzte mal so Hilflos gefühlt hatte.


Angesprochen:
/
Erwähnt:
Hischfänger | Jubelstern
Verletzungen:
Tiefe Kratzwunde an der Schulter und weitere kleinere Verletzungen
Zusammenfassung:
Betritt das Lager und weiß nicht so recht wie er helfen kann

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 21 Jul 2022, 13:06

Wichtiger Post!




Hirschfänger


FlussClan꧂Anführer꧁Post #077

Kaum das seine letzten Worte seinen Mund verlassen hatten, ärgerte Hirschfänger sich darüber, sie überhaupt so ausgesprochen zu haben. Das war nicht die Art und Weise, wie der er dem Clan berichten wollte, was am Breiten Strom geschehen war. Er senkte seinen Kopf abermals und stützte ihn vorsichtig gegen Jubelsterns Flanke, um sich einen Moment zu sammeln. Er war nicht mehr irgendein Krieger. Er war auch kein Stellvertreter mehr. Er hatte eine Verantwortung gegenüber seinem Clan zu erfüllen, wie sehr ihm der Kampf am Breiten Strom und Jubelsterns Tod auch zu schaffen machen. Der Zeitpunkt zum Trauern war ein anderer.
Hirschfänger nahm sich ein paar kurze Herzschläge, um tief durchzuatmen, den Kopf immer noch gegen Jubelsterns Pelz. Es blieb ihm kaum Zeit, dass wusste er. Der Mond hing über ihm an seinem höchsten Punkt, wie eine Mahnung. Er musste jetzt zum FlussClan sprechen.
Plötzlich ging es einfacher. Langsam erhob sich Hirschfänger von seinem Platz neben Jubelstern. Er zögerte nur kurz, bevor er sich zielstrebig zu der Stelle bewegte, von der seit jeher die Anführer zum FlussClan sprachen.

“Ich fordere alle Katzen, die gerade dazu im Stande sind, selbst Beute zu machen, dazu auf, sich hier zu einem Clantreffen zu versammeln!”

Noch immer herrschte im Lager Chaos, Katzen kamen aus den Bauen und wollten wissen was los war. Während er darauf wartete, dass alle Katzen, die sich nicht um die Verletzten kümmern mussten, seinem Ruf folgen, ließ er seinen Blick schweifen und sah in mehr als ein schockiertes Gesicht. Er verstand sie nur zu gut. Keiner von ihnen hätte erwartet, dass sie bei Mondhoch in so einer Situation sein würden. Aber es war seine Aufgabe ihnen eine Richtung zu weisen, Ordnung zu schaffen und ihnen dadurch, soweit wie es eben Möglich war, das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

“FlussClan!” begann er schließlich, dieses Mal mit aufrechtem Kopf und bestimmt. Die Trauer schwang noch mit, aber sie wirkte nicht mehr übermächtig. Zumindest nicht nach außen. “Ihr habt mitbekommen, dass ich mit einigen Kriegern zum Breiten Strom geeilt bin, um Jubelstern und ihrer Patrouille gegen Spatzenpelz und den BlutClan zur Hilfe zu eilen.” Er hielt kurz inne und vergewisserte sich, dass seine Worte ankamen. Sein Ohr zuckte, ob der Nachricht, die er ihnen überbringen musste. “Es kam zum Kampf, bei dem Jubelstern für den FlussClan ihr letztes Leben gegeben hat.” Stille folgte, als er den Satz beendet hatte. Er wollte allen einen Moment geben, um das gesagte zu verarbeiten. Nicht weil es unbedingt, das erste Mal war, dass sie von Jubelsterns Tot erfuhren, schließlich lag ihr Körper bereits im Lager. Viel mehr, weil er selbst wusste, was es für einen Unterschied machte es zu sehen und es dann ausgesprochen zu hören. Er blinzelte, bevor er fortfuhr. “Außer ihr haben wir aber keine Katze aus unseren Patrouillen verloren und das haben wir nicht zuletzt ihr zu verdanken.” Sie hatte Spatzenpelz zwar nicht besiegt, aber ihn aufgehalten und ihnen Zeit verschafft. Für ihn war das genug. Sie war für ihren Clan gestorben und das gehörte gewürdigt.

“Auf der Seite des BlutClans ist Spatzenpelz gestorben. Außerdem Hibiskusblüte und Flammenpfote, die mit dem BlutClan und den anderen Verbannten zum Breiten Strom gekommen sind.”
Abermals brach er ab. Nicht nur, um dem Clan Zeit zu geben. Zum Kampf selbst gab es nicht mehr viel zu sagen. Ob der fremde Streuner sein Angebot annehmen und ihnen ins Lager folgen würde, um seine Wunden versorgen zu lassen, wusste Hirschfänger nicht. Also würde er es auch nicht ansprechen, bis der Kater hier auftauchte. Dann war immer noch genug Zeit, dem Clan seine Anwesenheit zu erklären. Es waren ohnehin schon viele Neuigkeiten, von denen er ihnen berichtet hatte. Aber er brauchte die Zeit auch, um sich selbst zu sammeln und seine Gedanken zu ordnen. Denn da war noch eine weitere Sache, die er jetzt erledigen musste. Es war bereits Mondhoch und er würde es nicht alleine Schaffen, den Clan nach der Blattleere, den Zweibeinern, dem Hunger und dem Kampf alleine wieder zu seiner alten Form zurück zu verhelfen. Er brauchte einen Stellvertreter, eine rechte Pfote, wie er es für Jubelstern gewesen war.

Es kam ihm komisch vor, seinen zweiten Anführer jetzt schon zu ernennen, wo er noch nicht einmal beim Mondstein gewesen und Jubelstern gerade erst gestorben war. Aber der zweite Anführer musste bis Mondhoch feststehen, so wollte es das Gesetz der Krieger. Die Zeit war ohnehin schon weit fortgeschritten. Diese Regelung hatte immerhin auch einen Ursprung und einen Sinn, der hinter ihr stand. “Dann ist da noch etwas”, setzte Hirschfänger also erneut an und hielt seinen Blick nun fest auf die Katzen des FlussClans gerichtet. “Es gibt viel zu tun. Wir haben einen langen Weg vor sich und dafür brauche ich, brauchen wir Hilfe. Der FlussClan braucht einen zweiten Anführer.” Er ließ die Worte wirken, während er seine Entscheidung ein aller letztes Mal kritisch hinterfragte. Es war kaum Zeit gewesen die Entscheidung zu treffen, wer sein Stellvertreter werden sollte. Bereits auf dem Weg vom Breiten Strom hatte er sich darüber Gedanken gemacht, wenn auch mit Schuldgefühlen, Jubelsterns Tod so schnell zu normalisieren und dem Clanleben zu folgen. Sich wirklich ernsthaft damit auseinandersetzen und zu einer endgültigen Entscheidung kommen, dazu hatte er erst Zeit gehabt, als er neben Jubelsterns Körper im Lager stand. Aber es bestand kein Zweifel. Diese Katze war eine gute Wahl, da war er sich sicher.

“Ich sage diese Worte im Angesicht des SternenClans, damit unsere Kriegerahnen meine Wahl hören und billigen mögen. Rußpelz wird der neue zweite Anführer des FlussClans.” Es war eine Erleichterung diese Worte auszusprechen. Sein ehemaliger Schüler hatte sich die vergangen Monde immer wieder als herausragender Krieger und kluge Katze bewiesen. Hirschfänger  wusste, dass auf ihn Verlass war. Er suchte den frisch Ernannten unter den versammelten Katzen und nickte ihm bestätigend zu. Sie würden sich auf jeden Fall noch besprechen müssen, sobald alle Verletzten im Kriegerbau waren und zumindest ein wenig Ruhe hatte einkehren können. Aber dazu war es jetzt noch zu früh. "Damit ist die Versammlung beendet" Er wartete noch einen Moment, dann entfernte er sich mit einigen, kurzen Sprüngen vom Versammlungsort und lief zurück zu Jubelstern.

RedenAndereDenken

Code by Kedavra


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Zuletzt von Nox am Fr 29 Jul 2022, 02:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyFr 22 Jul 2022, 22:08

Asterlied

FlussClan || Krieger|| Steckbrief || #004


'Der FlussClan bekommt das hin...' Das hoffte Asterlied zumindest, aber er wollte seiner Enkelin nicht noch mehr Angst machen als diese scheinbar sowieso schon hatte, so wie sie ihr Köpfchen im Pelz ihres Opas vergrub.. Beruhigend glitt die Zunge des alten Kriegers immer wieder über ihren Kopf um ihr das Gefühl von Sicherheit zu geben.. Hier im Lager war sie sicher, hier würde ihr nichts passieren.. nicht solange Asterlied es verhindern konnte..

Er lies sich während seiner Erzählungen dankbar von Wildpfote putzen, auch wenn er wusste dass er dadurch Gefahr lief dass sie erkannte wie dünn er doch geworden war, nicht nur wegen der Hungersnot, sondern auch weil er immer wieder Beute abgegeben hatte.. Vorallem an seine Familie, aber auch an seine Clangefährten..
Als Wildpfote dann meinte, das wäre unheimlich traurig, seufzte Asterlied leise und putzte ihr lieb über den Kopf.. "Das mag sein.. Katzen die nicht an den SternenClan oder allgemein an ihre Ahnen glauben, glauben daran dass das Leben mit dem Tod endet. Es ist also nicht so dass sie an nichts glauben.. Sie glauben nur etwas anderes als wir.. Wir mögen das traurig oder merkwürdig finden.. Aber für diese Katzen sind wir die Seltsamen, weil wir für sie einfach nur an tote Katzen glauben, mehr sind ihre Ahnen nicht für sie." erklärte der ältere Kater sanft..

Bei den nächsten Worten seiner Enkelin musste Asterlied aber den Kopf schütteln.. "Ich denke nicht, dass Jubelstern es den verbannten Katzen erlauben würde zurück in den FlussClan zu kommen. Nicht nur wegen dem Beutediebstahl sondern auch weil Spatzenpelz sich nun mit dem BlutClan gegen den FlussClan verbündet hat. Ob alle Verbannten da mitgemacht haben weiß ich natürlich nicht.. Aber die, die am Kampf auf Seiten des BlutClans kämpfen.. Diese Katzen haben den FlussClan verraten, meinst du nicht? Der BlutClan ist in diesem Kampf unser Feind. Katzen die auf der Seite unseres Feinds gegen uns kämpfen, können keine Clangefährten mehr sein, so traurig das auch ist." erklärte er ihr sanft. "Bei diesem Kampf könnten Katzen sterben, Katzen des BlutClans, Verbannte... aber auch Katzen aus dem FlussClan.. Würdest du dich wohl damit fühlen wenn die Verbannten zurückkommen würden aber sie am Tod einer Katzen schuld wären, die gegen den BlutClan gekämpft haben?" Er sah sie mitfühlend an "Wir sind ein Clan, ja.. Aber selbst in einem Clan kann es zu Streitigkeiten kommen. Manche Streitigkeiten kann man lösen, andere sind so schwerwiegend dass sie den ganzen Clan betreffen und ihm schaden könnten.. Wenn es keine Lösung, keinen Kompromiss geben kann, muss man zum Wohle des Clans entscheiden.. Egal wie unschön, diese Entscheidung ist.. Es ist kein perfekter Vergleich, aber.. Stell dir vor ein Stück Beute liegt schon eine Weile am Frischbeutehaufen, aber keine Katze möchte dieses Beutestück essen. Also bleibt es liegen und neue Beute kommt dazu, andere wird geholt für eine Mahlzeit.. Schließlich merkt eine Katze dass dieses eine Beutestück, das niemand haben möchte, inzwischen voller Maden ist, weil es schon so lange liegt. Um die anderen Beutestücke zu schützen, damit diese nicht auch von Maden zerfressen wird, muss man dieses Beutestück entfernen. Das ist eine notwendige aber ganz sicher keine schöne Entscheidung, schließlich was es mal gute Beute. Und genauso wie man manchmal Beute wegschmeißen muss um den Rest der Beute zu schützen, muss man auch manchmal die Entscheidung treffen, dass es besser ist dass bestimmte Katzen nicht zu einer Gruppe oder einem Clan gehören, weil sie wie das Beutestück mit den Maden sind.. Wenn sie bleiben, zerfressen sie unseren Clan wie Maden das Fleisch."


Im FlussClan würde es nie wieder werden wie es vor der Hungersnot war.. Zu viele Katzen waren gestorben oder zu drastischen Massnahmen gezwungen worden.. Das hatte den FlussClan verändert. Aber der FlussClan würde sich auch davon erholen, langsam aber sicher, so sicher wie jedes Jahr in der Blattfrische die Lachse stromaufwärts unterwegs waren.. Asterlied putzte Wildpfote sanft weiter und schnurrte leise.. Er betrachtete das weitere Geschehen im Lager, seine Clangefährten die nicht an dem Kampf mit dem BlutClan teilnahmen, er sah Igelnase, seine alte Schülerin zusammen mit Splittermond, welche auf Rotfarn zugingen und die drei sich zu unterhalten schienen..

Alles wirkte für den Moment sehr friedlich, auch wenn Asterlied vermutete dass im Herzen jedem seiner Clangefährten die Angst um die Katzen nagte, welche an der Grenze für den FlussClan kämpften.. Auch in seinem Herzen saß die Angst.. Auch Ulmenpfote war zurückgekehrt zum Kampf.. Auch wenn Asterlied mit ihr nicht so eng war wie mit Wildpfote, so war doch auch Ulmenpfote seine Enkelin und ein Teil seiner immerkleiner werdenen Familie.. Aber aus diesen Gedanken wurde der alte Kater auch schnell gerissen als er plötzlich Igelnases Stimme hörte, welche nach Kauzflug rief.. Er sah in die Richtung aus der die Stimme der Kätzin gekommen war und sah ein schwarzweißes Fellbündel am Boden liegen.. 'Elsterherz? War er nicht auch beim Kampf dabei? Hoffentlich ist nichts schlimmes mit den anderen Katzen passiert..' dachte der Kater bei sich.. Schweigend sah er dabei zu wie Zenitstürmer zu der kleinen Gruppe um Elsterherz kam und diesen nach einigen Augenblicken auf seinen Rücken lud und diesen in Richtung des Heilerbaus schleppte.. Aber er hatte nichtmal wirklich Zeit darauf zu reagieren als Hirschfänger sich ebenfalls ins Lager schob.. Zuerst merkte Asterlied gar nicht dass der zweite Anführer eine Katze auf dem Rücken trug, die augenscheinlich nicht mehr am Leben war.. Erst als der braune Kater die Leiche in der Mitte des Lagers ablegte, stellten sich Asterlieds Haare auf..
Das war nicht irgendeine Katze.. Die Katze, die nun tot in der Mitte des Lagers lag, war Jubelstern.. die Anführerin des FlussClans.. oder naja, jetzt ja nicht mehr, da sie scheinbar ihr letztes Leben verloren hatte um ihren Clan zu beschützen.. Der Kater schluckte leicht und legte den Kopf so auf Wildpfotes Schultern ab, dass diese von dem Anblick der toten Kätzin hoffentlich verschont blieb.. Dass wollte er seiner geliebten Enkelin ersparen so lange er konnte.. Er hörte Hirschfänger nach einigen Herzschlägen reden.. aber es schien nur ein Bruchteil von dem zu sein was der braune Kater sagte.. Er schien vom Kampf mit dem BlutClan zu erzählen, brach aber mittendrin ab.. Aber das konnte man ihm nicht verübeln.. Für Hirschfänger hatte sich mit Jubelsterns Tod alles verändert.. Er war nicht länger nur ein Krieger oder der zweite Anführer.. Sondern der neue Anführer des FlussClans, auch wenn er seinen neuen Namen und seine neun Leben noch nicht erhalten hatte.

Erst als Asterlied die altbekannten Worte hörte, hob er den Kopf von Wildpfotes Schultern und sah zu Hirschfänger, der nun auf dem Platz stand an bisher Jubelstern gestanden hatte um zum FlussClan zu sprechen.. Ein Stich durchzog Asterlieds Herz, Jubelstern war keine einfache Kätzin gewesen, aber sie war Monde und Blattwechsel lang die Anführerin des FlussClans gewesen und der Verlust schmerzte doch..

Sanft stupste er Wildpfote an, damit diese sich aufsetzte, blieb aber neben ihr und putzte ihr sanft über den Kopf, ehe er den Schweif um sie legte um ihr zu zeigen dass er bei ihr war und sie das nicht alleine durchstehen musste.. Dann sah er zu Hirschfänger und lauschte schweigend den Worten, die der zweite Anführer von sich gab, darüber was am breiten Strom passiert war, dass Jubelstern ihr letztes Leben für den Clan gegeben hatte, aber niemand sonst aus den Reihen des FlussClans getötet worden war, Spatzenpelz,Hibiskusblüte und Flammenpfote hatten ebenfalls ihr Leben verloren.. Aber der BlutClan war zurückgeschlagen worden.. Hirschfänger war verstummt, scheinbar um den Katzen Zeit zugeben, das gerade gehörte zu verarbeiten, ehe er weitersprach und einen neuen zweiten Anführer ernannte. Nach einer erneuten Pause verkündete der braune Kater dem Clan seine Entscheidung die auf Rußpelz fiel.. Der alte Kater nickte leicht, erhielt Rußpelz für eine gute Wahl.. Danach beendete Hirschfänger die Versammlung und lief zurück zum Körper von Jubelstern..

Asterlied seufzte leise und sah dann zu Wildpfote.. "Wollen wir gucken wo Haselfrost ist, meine Kleine?" fragte er sie sanft, auch um sie eventuell von Jubelsterns Tod abzulenken..


Erwähnt: Wildpfote, Igelnase, Splittermond, Elsterherz, Zenitstürmer, Kauzflug, Hirschfänger, Jubelstern(♰), Rußpelz, Spatzenpelz(♰), Hibiskusblüte(♰), Flammenpfote(♰), Haselfrost
Angesprochen : Wildpfote
Sonstiges:-

(c) by Moony

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FlussClan-Lager - Seite 64 18

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptySo 24 Jul 2022, 20:00





Rußpelz

FlussClan | Krieger → zweiter Anführer | Steckbrief | #014



Rußpelz beobachtete seinen ehemaligen Mentor dabei, wie er sich aufrappelte um zu seinem Clan zu sprechen. Er konnte gut nachvollziehen, wie sich gerade die meisten seiner Clangefährten fühlen mussten, denn auch im selbst ging es nicht anders. Sie alle waren unsicher was nun passieren würde, nun da ihre Anführerin tot war. Hirschfänger würde ihren Platz einnehmen müssen. Aber die meisten Katzen, erinnerten sich wohl gar nicht mehr an eine andere Anführerin. Als er geboren wurde hatte Jubelstern bereits das sagen über den FlussClan gehabt. Jeder wusste zwar wie vorgegangen werden musste, wenn ein Anführer verstarb, aber die meisten hatten es nie miterlebt.
Er legte seinen Fokus auf Hirschfänger und hing an seinen Lefzen während er seine Ansprache hielt. Er schluckte, als Hirschfänger offiziell den Tod von Jubelstern verkündete und fragte sich, wie der Kater nur solch eine Kraft aufbringen konnte. Er selbst hatte noch nie Liebe in dieser Art erfahren, dennoch konnte er seinen Verlust nachempfinden. Es war stark von ihm jetzt nicht in seiner Trauer zu versinken, sondern sich um den Clan zu kümmern.
Nach einer kurzen Stille fuhr Hirschfänger fort und berichtete dem Clan vom Kampf und welche Katzen dabei ihr Leben gelassen hatte. Außer den beiden toten verbannten, die ihr Leben für den Clan gegeben hatte und Jubelstern, hatte der Clan keine weiteren Verluste erlitten. Auch wenn es einigen der Katzen nicht sonderlich gut ging. Nicht nur Katzen die im Kampf verletzt worden waren. Nein, viele litten immer noch an den Folgen der Hungersnot oder an den Wunden vergangener Kämpfe. Der Clan brauchte so dringend eine gute Blattfrische um sich zu erholen.

Als Hirschfänger meinte, er müsse noch einen zweiten Anführer ernennen, sah sich Rußpelz im Lager um. Es gab viele Katzen mit Potenzial, aber sein Verstand war noch nicht bereit Hirschfänger durch eine andere Katze zu ersetzen. Aber Hirschfänger hatte scheinbar seine Wahl getroffen, und nur das zählte. Als der neue Anführer des FlussClans allerdings seinen Namen aussprach, zuckte der sonst so gefasste Kater in sich zusammen. Ich? Warum ich? In Anbetracht dessen, dass sein Bruder schuld am Tod der Anführerin war, empfand er diese Ernennung als etwas ironisch. Für einen weiteren Moment starrte er seinen ehemaligen Mentor nur schockiert an. Dann gab er sich selbst einen Ruck und erhob sich auf die Pfoten, wobei die Wunde an seiner Schulter schmerzhaft zog und sammelte sich für einen Moment eher er miaute: „Ich danke dir Hirschfänger, für das Vertrauen, welches du in mich setzt. Ich gelobe, alles in meiner Macht stehende zu tun, um den FlussClan zu schützen und mir dieses Vertrauen zu verdienen.“. Hirschfänger nickte ihm zu, ehe er sich wieder zu Jubelsterns Leichnam begab.
Rußpelz beschloss ebenfalls den Rest der Nacht schweigend in Gedenken an die verstorbene Kätzin zu verbringen und erst als die ersten Sonnenstrahlen ihr Licht auf die kleine Insel warfen, erhob er sich wieder auf seine Pfoten.
Als zweiter Anführer hatte er jetzt Sorge dafür zu tragen, dass Patrouillen eingeteilt wurden. Am wichtigsten wäre es jetzt wohl Jagdpatrouille hinaus zu schicken, damit sich die verletzten Krieger stärken konnten.
Er sah sich im Lager nach geeigneten Katzen um. Er sollte Katzen finden, die auch Angesichts der gegebenen Situation Ruhe Bewahren konnten. Jemanden wie… Sein Blick fiel auf Kieselfrost, die sich gerade mit ihrer Schwester unterhalten zu schien. Zielsicher schritt er auf die beiden zu und versuchte möglichst selbstbewusst zu wirken. „Guten Morgen ihr beiden.“, begrüßte er die beiden grau-weißen Kätzinnen. Auch wenn an diesem Morgen wohl kaum sehr viel gutes sein konnte. „Kieselfrost, ich möchte, dass du mit Schmetterlingsherz zu einer Jagdpatrouille aufbrichst. Der Clan braucht dringend etwas zwischen die Zähne. Wenn ihr wollt könnt ihr noch eine weitere Katze mitnehmen.“, miaute er und fügte dann noch hinzu: „Seid aber bitte wachsam, für den Fall, dass sich nach dem Kampf eine BlutClanKatze in unser Territorium verlaufen hat.“. Er nickte den Kätzinnen zum Abschied zu und sah sich nach weiteren Katzen um die er für in der Lage hielt auf Patrouille zu gehen. Schließlich entschied er Löwenfeder noch eine weitere Jagdpatrouille anführen zu lassen. Die Kätzin war ihm immer vernünftig vorgekommen und er hielt sie für in der Lage auch in dieser Ausnahmesituation einen klaren Kopf zu bewahren. Sie konnte ihre Schülerin mitnehmen, und vielleicht noch… Er lies seinen Blick durch das Lager schweifen. Laubmond? Sie war eine gute Jägerin. Er setzte zu Löwenfeder hinüber. “Guten Morgen Löwenfeder!”, begrüßte er sie, wenn gleich es immer noch kein guter Morgen war. Er druckste auch bei ihr nicht lange herum, sondern kam gleich zur Sache: “Führ bitte eine Jagdpatrouille hinaus. Du kannst Espenpfote und Laubmond mit dir nehmen, aber seit bitte wachsam, falls sich noch BlutClanKatzen hier herumtreiben sollten.”. Dann verabschiedete er sich von der Kätzin mit einem Nicken. Es war so seltsam Befehle anzuordnen und nicht entgegen zu nehmen. Heute Abend würde er dann wohl noch Grenzpatrouillen aussenden, aber für den Moment, war es wichtiger das all die verletzten und Kranken Katzen etwas zwischen die Zähne bekamen. Er blickte zu seiner Verletzten Schulter hinab. Er sollte wohl zu Kauzflug gehen und sich das versorgen lassen. Den so würde er wohl keine ganze Grenzpatrouille durchhalten, geschweige den vernünftig jagen können. So schritt er also zum Heilerbau hinüber, beschloss allerdings davor zu warten, da Kauzflug wahrscheinlich noch mit Elsterherz beschäftigt war.


Angesprochen:
Hirschfänger und indirekt den Clan | Kieselfrost | Löwenfeder
Erwähnt:
Hischfänger | Jubelstern | Kieselfrost | Schmetterlingsherz | Löwenfeder | Espenpfote | Laubmond | Kauzflug
Verletzungen:
Tiefe Kratzwunde an der Schulter und weitere kleinere Verletzungen
Zusammenfassung:
Wird ernannt, trommelt Patrouillen zusammen und setzt sich dann vor den Heilerbau um sich von Kauzflug behandeln zu lassen

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyMo 25 Jul 2022, 22:43

Kauzflug





Dankend neigte ich meinen Kopf vor Sturmflut und Nachthauch, als diese den Heilerbau verließen um sich auf die Suche nach Beute für Sprenkelpfote zu machen. Nach einigen Momenten wandte ich mich erneut dem jungen Kater zu, ein stärkendes Kräuterpäckchen im Maul um es ihm langsam vor die Nase zu setzen. Der scharfe Geruch sollte ihn hoffentlich bald wecken und seinen Appetit anregen.
Aufgewacht, Sprenkelpfote, miaute ich leise. Nahrung ist am Weg.
Erschrocken fuhr ich herum, als ein plötzlicher Trubel außerhalb meines Baus aufgekommen war. Mit einer zittrigen Nervosität in meinen Pfoten, welche ich den schlaflosen Nächten der letzten Tage zu verdanken hatte, stolperte ich durch den urigen dunklen Bau auf den Blättervorhang zu.
Die Szene welche das Mondlicht vor mir so prachtvoll erhellte schockierte mich bis in die Knochen.
Beinahe vor meinen Pfoten schleppte Igelnase einen regungslosen und scheinbar schwer verwundeten Echoherz in Richtung Heilerbau, zahlreiche Katzen hatten mindestens zwei Kratzer und Schrammen, bluteten und hinkten.
Mein Herz sank, Adrenalin hielt es am Laufen, doch meine Gedanken sprangen hin und her.
Ulmenpfote! Wo ist Ulmenpfote?!
Ehe ich jedoch diesen Gedanken zu Ende fassen konnte blieb mein Blick an einer leblosen Gestalt am Rande des Lagers hängen. Ihr grau-blaues Fell, beinahe glänzend in dem diffusen Licht des Mondes, bewegte sich langsam mit dem leichten Lüftchen welches durch das Lager zog; und gab zahlreiche rote Flecken frei.
Nein... nein... nein, nein, nein nein.  
Mein Herz, meine Ohren, meine gesamte innere Welt zogen mich zu ihr, wollten sich an sie drücken, meine Schnauze in ihrem weichen Fell vergraben, wie ein Junges an seiner Mutter. Wie Ulmenpfote an Klangfeder. Wie Nebelfängerins Junge es an ihrer Mutter taten.
In Trauer, in tiefer überwältigender Trauer und absoluter endgültiger Hilflosigkeit.
In diesem Moment, und war es nur ein Augenblick, fühlte ich mich so alleine wie noch nie.
Doch meine Pfoten ließen die innere Bewegung in mir nicht zu. Zu viele Katzen standen zwischen mir und ihr, zu viele Verletzte, zu viel Verantwortung.
Ich hatte die Überlebenden zu versorgen.
Meine darauffolgenden Taten nahm ich lediglich zur Kenntnis, wie die Geschehnisse in einem Traum hing ein emotionsloser Schleier über mir, meine Pfoten, meine Worte gesteuert von Kauzflug, dem Heiler des FlussClans. Kauzflug muss jetzt Verwundete versorgen.
Hilf mir bitte, Elsterherz in den Heilerbau zu tragen, bat ich Zenitstürmer monoton. Als ich dabei war den schwer verwundeten Krieger am Nackenfell zu packen, vernahm ich Hirschfängers tiefe Stimme vom Felsen am Anführerbau. Er verkündete die Geschehnsse, und die daraus resultierenden Verluste.
Jubelstern. Selbstverständlich.
Auf der Seite des BlutClans? Spatzenpelz, Hibiskusblüte, Flammenpfote.
Bei Flammenpfotes Namen regte sich erneut dieses elendige Gefühl. Gedanken, Erinnerungen an den jungen unglücklichen Schüler, der sich so früh von seiner Mutter hatte verabschieden müssen. Flammenpfote. Grundgütiger SternenClan, er war doch lediglich ein paar Monde alt.
Zynisch folgte ich den Worten des zukünftigen Anführers. Man muss es ihm lassen. Reden kann er gut. Diese Katzen waren nicht der Verlust des BlutClans. Sie waren UNSERE Katzen, UNSER Verlust. Erschrocken von der gehässigen Stimme, welche sich meines Verstands bediente hielt ich inne, zerschlug jegliche boshafte Gedanken, welche sich in diesem Sturm aus Emotionen aufbauten.
Der traumhafte Schleier schnalzte mich wieder in meinen Heilerbau. Konzentrier dich, Kauzflug.

Ort: Heilerbau
Angesprochen: Igelnase, Sprenkelpfote
Erwähnt: Jubelstern, Nebelfängerin (indirekt), Flammenpfote, Ulmenpfote, Hirschfänger, Igelnase, Echoherz, Sturmflut, Sprenkelpfote, Spatzenpelz, Hibiskusblüte, Klangfeder
Zusammenfassung: Kümmert sich um Spatzenpelz als er den Trubel draußen mitkriegt. Geht hinaus und wird von der schrecklichen Szene überrascht. Bei dem Anblick von Jubelsterns Leichnam fährt er in einen mentalen Stand-By um den Verstand nicht zu verlieren und nützlich sein zu können.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

But I needn't gossip. After all, it's rude to talk about
someone who's listening.

Danke an Stein für den hübschen Avatar von "WanderingSwordman" <3

Kauzflug:   https://www.warriors-rpg.com/t18660-kauzjunges

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Zuletzt von Coraline am So 07 Aug 2022, 12:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 26 Jul 2022, 13:33



Wildpfote

flussclan
schülerin
#011
Wildfote wusste nicht recht, ob die Erzählungen ihres Großvaters sie betrüben oder erfreuen sollten. Irgendwie fühlte sie sich leer, gefangen in dem Konzept des Abwartens, das während der Kampf am Flussufer tobte sie langsam einholte. Ihre Gefühle standen in Flammen, höhlten sie von Innen heraus aus. Nur Gewissheit konnte diese Flammen löschen, konnte ihr mitteilen, ob sie Trauer oder Erleichterung empfinden sollte. Auch wenn Asterlieds Erzählungen keiner ihrer Ängste niederrang, so entspannte sie doch sichtlich seine bloße Anwesenheit und seine Stimme, die in ihren Ohren widerhallte. Er hatte Recht. Sie würde es den Verbannten niemals verzeihen können, wenn Haselfrost wegen ihnen etwas zugestoßen war, wegen ihren Verrat und Spatzenpelz egoistischen Versuch, Rache zu nehmen. Andererseits, wenn man ihnen mit Freundschaft und Einsicht begegnet wäre, hätte es nie soweit kommen können.
Die Zwietracht im Innern der Schülerin griff weit um sich, so dass sie letztendlich nicht mehr wirklich wusste, was sie als richtig und was sie als falsch empfand. Sie wollte niemanden irgendeine Schuld zusprechen, wollte auf niemanden böse sein. Erneut trat ein wehleidiger Ausdruck in ihr jungenhaftes Gesicht, legte einen trüben Schleier über ihre sonst so fröhlich leuchtenden Augen. Sie lehnte sich gegen den alten Krieger, starrte eine Zeit lang trüb ins Lager und dachte stumm über seine Worte nach. Die Beute war doch am Ende nur voller Maden, weil niemand sie Essen wollte, weil niemand sich um sie gekümmert hat, niemand ihr Aufmerksamkeit geschenkt hat. Es hätte gar nicht dazu kommen müssen, hätte die Bindung untereinander besser funktioniert, hätten sich alle Clankameraden mehr untereinander gekümmert. Dann hätten die Beutediebe niemals heimlich Beute gestohlen, dann wäre die Aktion niemals ans Licht gekommen und Jubelstern hätte sie nicht verbannen müssen. Mit einem mal fühlte Wildpfote sich in ihrem Gemeinschaftsgefühl unheimlich erschüttert, denn ihr wurde klar, dass sie kaum eine Katze auf der Lichtung wirklich gut kannte. Sie war immer nur in ihrer Blase mit Haselfrost und den anderen Schülern, hatte sich nie groß mit den älteren Kriegern unterhalten, ihnen nur immer brav zugelächelt. Jeder von ihnen konnte voller Maden sein ohne das Wildpfote es je bemerkte. Nein. Sie durfte jetzt nicht zweifeln, sonst wäre sie nie wieder in der Lage einer Katze so zu vertrauen, wie sie es immer schon getan hatte. Stumm widmete sie sich wieder der Fellpflege ihres Großvaters.

Die ersten Anzeichen der Rückkehr gab Elsterherz, der benommen auf die Lichtung taumelte und dort zusammenbrach. Wildpfote gab ein erschrockenes Japsen von sich, duckte sich eingeschüchtert hinter Asterlied, um den Verwundeten Krieger nicht ansehen zu müssen. Furcht kroch ihre Beine hinauf, denn sie hatte Angst, Haselfrost würde ähnlich das Lager betreten. Trotzdem konnte sie nicht wegsehen, schielte mit einem ihrer orangenen Augen zum Lagereingang in der Hoffnung, der silbern gemusterte Pelz ihres Mentors würde zwischen dem dunklen Schilf auftauchen. Doch die nächste Katze, die das Lager betrat, war nicht Haselfost. Breite braune Schultern bahnten sich ihren Weg zu Lagermitte, während trübe, dunkelgrüne Augen durch das Lager schweiften. Auf den Schultern trug er...
Wildpfote stockte der Atem. Ihr Herz hämmerte wie verrückt, als die magere Leiche ihrer Anführerin den Erdboden berührte und Hirschfängers von Trauer benetzter Stimme sich erhob. Asterlied gab sein Bestes, um den Anblick vor Wildpfote zu verschleiern, doch es war bereits zu spät. Die kleine Schülerin fühlte sich plötzlich unheimlich leer, als hätte sie giftige Beeren gegessen, krampfte sich ihr Magen zusammen und ein grausamer Schmerz zerrte an ihrem Körper. Unsicher kauerte sie sich zusammen, den Blick auf ihre Pfoten gerichtet und traute sich keinen Moment, wieder aufzusehen. Selbst die Stimme ihres Anführers hallte nur schwach in ihren Ohren wieder, klang dumpf, als würde sie gerade tauchen. Erst als er die Verstorbenen aufzählte, spitze Wildpfote ein letztes mal die Ohren und spürte wenigstens ein kleines bisschen Erleichterung, als der Name ihres Mentor nicht darunter war. Darüber hinaus glaubte sie jedoch nichts mehr zu fühlen bis auf den tobenden Schmerz, der sich wie Wühlmäuse durch ihr Inneres fraß.
"Wieso?", hauchte sie leise, den Bernsteinblick auf die Leiche in der Lagermitte gerichtet. Hibiskusblüte, Flammenpfote und Spatzenpelz. Mit niemanden hatte Wildpfote viel geredet, doch mit Flammenpfote hatte sie sich einen Bau geteilt, hatte oft gesehen, wie er zum Training aufgebrochen war... Das war definitiv zu viel, viel zu viel. Wildpfote vergrub ihr Gesicht in Asterlieds Pelz, verschloss Augen und Ohren gegen jeglichen Einfluss von Außen. Sie wollte nichts mehr sehen, nichts mehr hören, nicht tun. Ihr Körper hatte keine Kraft, ihre Seele schmerzte. Sie wollte schlafen und nicht mehr aufwachen, bis alles wieder ok war und keine Gefühle mehr ihr Herz zerrissen. Sie konnte mit dieser elendigen Situation einfach nicht umgehen.
Erwähnt » Asterlied, Haselfrost, Jubelstern, Spatzenpelz, Hibiskusblüte, Elsterherz, Flammenpfote, Hirschfänger
Angesprochen » Asterlied

""He's so cute I want to put peanuts in his nose."
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 26 Jul 2022, 15:04


Echoherz

FlussClan » Krieger « #159


Cf.: Breiter Strom [FC x WoC Grenze]«

Mit bedächtigen Schritten war Echoherz durch das Territorium geschritten, seine Umgebung allerdings ignoriert. Sein Inneres war aufgewühlt, brauchte alles, was er an Konzentration und Kraft noch übrig hatte. Jeder Schritt zum Lager war eine Qual, nicht, weil Blut aus seiner Brust tropfte, sondern weil sich ein starker Fluchtinstinkt in seine Brust niedergelassen hatte.
Die Tatsache, die Echoherz während des Kampfes verdrängt hatte, bohrte sich in sein Bewusstsein: Bienenwolke war nicht mehr. Er hatte Hibiskusblüte für seine Gefährtin vorbereitet, weil er ihren Verlust verdrängt hatte, doch er näherte sich langsam der Realität. Eine Realität ohne seine Familie, seine Gefährtin, seine Tochter. Keine Freunde, kein Halt.

Es war bereits nach Mondhoch, als Echoherz das Lager betrat und Hibiskusblüte sanft neben Jubelsterns Körper sinken ließ. Vorsichtig schob er ihre Gliedmaßen so zurecht, sodass sie mehr wie eine schlafende Katze aussah, statt wie eine Tote. Seufzend sackte er neben ihr zusammen, leckte Hibiskusblüte über die Stirn und legte die Schnauze auf ihren fragilen Schultern ab und seufzte erneut.
Hirschfängers Worte drangen zwar zu ihm vor, doch er weigerte sich, tatsächlich eine richtige Reaktion zu zeigen. Noch immer war er unsicher, ob dieser in seinen Augen sein Anführer war. Auch war da noch immer das Gefühlschaos, das ihm jede Entscheidung erschwerte.
Als der "Anführer" des FlussClans über die Verstorbenen sprach, spitzte Echoherz die Ohren, doch er hatte nicht die Kraft, etwas dazu zu sagen. Hirschfänger hatte vielleicht nicht klargestellt, dass Hibiskusblüte für den BlutClan gestorben war, doch ob es den Kater wirklich interessierte, die Wahrheit zu sprechen, war ihm schleierhaft. Er schien zumindest nicht nach ihrer Situation zu fragen, so als wäre sie nicht im FlussClan geboren und für Echoherz gestorben. Damit er zu einer Familie zurückkehren konnte, die er nicht mehr hatte. Ob sie im SternenClan auf Bienenwolke getroffen war? Ob es sie glücklicher machte?
Ein fantastischer Anführer für den Clan. Aber nicht für mich.
Echoherz schloss die Augen und konzentrierte sich auf seine Atmung. Erst als Rußpelz zum Zweiten Anführer ernannt wurde, hob er den Kopf und fauchte feindselig. Hirschfänger belohnte also auch noch das Blut von Spatzenpelz? Knurrend ließ er seinen Kopf wieder sinken. Wenn der FlussClan gespalten war, dann hatte Hirschfänger ihm gerade nur den Rest gegeben.
Nach der Versammlung blieb der große Kater reglos liegen, sein Ohr zuckte nur, als er glaubte, dass Kauzflug seinen Namen gesagt hatte. Vielleicht hatte er sich auch nur verhört. Solange in niemand störte, sollte ihm das egal sein, denn er würde nirgendwo hingehen.

Kommt ins Lager, legt Hibiskusblüte neben Jubelstern und bleibt für die Totenwache dort. Ist sauer auf Hirschfänger, Rußpelz und eigentlich alles. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 26 Jul 2022, 20:51

Löwenfeder

FlussClan Kriegerin

PostNr.: 057
vor dem Schülerbau


~Zeitsprung und Rückversetzung ins Lager aufgrund Inaktivität des Playpartners ~

Löwenfeder hatte seelenruhig in ihrem Nest gelegen und eigentlich auch sehr tief geschlafen, viel zu anstrengend war die Suche nach Beutetieren während der vergangenen Patrouille gewesen, als sie Hirschfängers Ruf vernahm. Irritiert zuckte die goldene Kriegerin mit ihrem rechten Ohr ehe durchsickerte das gerade der zweite Anführer nach ihnen rief. Langsam begann ihr Hirn zu arbeiten, wenn Hirschfänger etwas zu verkünden hatte, war Jubelstern etwas zugestoßen? Sofort war die Kriegerin hellwach und ohne lange auf ihr Erscheinungsbild zu achten, stürmte sie aus dem Kriegerbau. Sofort schien sie der Geruch von Blut zu überrennen. Löwenfeder legte ihre Ohren an und blickte eilig um sich, sie wollte schnellstmöglich die Lage checken, um sich zu vergewissern, dass keine Gefahr drohte. Nicht das irgendwelche wildgewordenen Angreifer jeden Moment ihr Lager stürmten.
Nichts dergleichen Geschah und so richtete sie ihre volle Aufmerksamkeit auf Hirschfänger welcher von dem Kampf gegen den BlutClan berichtete. Grimmig blickte die Kriegerin zu dem braunen Krieger, welcher, seit sie sich erinnern kann, jener Ruhepol im Clan war, den jeder brauchte. Auch in dieser Situation war es wahrscheinlich genau deswegen so wichtig, dass Hirschfänger alles augenscheinlich im Griff hatte. Löwenfeder wusste nicht was sie von dem Gehörten halten sollte. Einerseits war sie froh, dass der Flohpelz Spatzenpelz endlich seinen Frieden gefunden hatte, andererseits konnte sie immer noch nicht glauben das die verbannten FlussClan Krieger einfach so mit dem BlutClan gekämpft hatten. Jubelsterns Tod erschütterte sie genauso, wie vermutlich jede andere Katze im Clan. Sie hoffte einfach, dass die graue Kätzin dennoch stets vom Sternenvlies aus über sie wachen würde. Ein kleiner Kampf hatte den FlussClan in eine neue Ära katapultiert, eine Zeit voller Veränderungen und Neuanfänge. Vielleicht war das auch ihre Chance endlich von vorne zu beginnen.
Gemeinsam mit den anderen Kriegern des Clans stimmte sie in die Gratulationsrufe für Rußpelz mit ein. Soweit Löwenfeder das aus ihrer Position beurteilen konnte eine gute Wahl, Rußpelz würde Hirschfänger sicher bestens unterstützen, der Fakt, dass der braune Kater seinen zweiten Anführer selbst ausgebildet hatte, würde ihre Zusammenarbeit ungemein erleichtern. Sie war so in ihren Gedanken versunken, dass sie gar nicht bemerkt hatte, dass die Versammlung für beendet erklärt wurde. Erst als Rußpelz vor ihr stand und sie ansprach schüttelte sie kurz den Kopf und blinzelte den frisch ernannten zweiten Anführer kurz entschuldigend an. “Natürlich Rußpelz – Gratulation zu deinem neuen Amt.“, miaute sie und nickte zur Verabschiedung kurz respektvoll, ehe sie sich erhob und langsam zum Schülerbau trottete. Espenpfote! Wir wurden für eine Patrouille eingeteilt.“, miaute sie laut genug, um ihre Schülerin zu wecken, ehe sie sich etwas vom Schülerbau entfernte, um ihr immer noch in alle Richtungen abstehendes Fell zu glätten. Sie hatte beschlossen, dass sie Laubmond erst zu sich rufen würde, wenn Espenpfote zum Aufbruch bereit war.  

Tldr.: Zeitsprung Post mit einer kleinen Reaktion zur Versammlung, nimmt sich vor diese Ära der Veränderung auch für sich selbst zu nutzen. Gratuliert Rußpelz und geht dann Espenpfote hohlen.

Erwähnt: Hirschfänger, Jubelstern, Rußpelz, Espenpfote
Angesprochen: Rußpelz, Espenpfote
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 26 Jul 2022, 22:12


Rotfarn

FlussClan » Krieger « #54


Rotfarn blieb weiterhin eher eine reglose Hülle, als zu helfen, während um ihm herum eine Menge Chaos losbrach. Seine Schwester setzte sogleich an, um Elsterherz zu helfen, und selbst Zenitstürmer, der sonst wenig übrig zu haben schien für seine Clangefährten, tauchte bei ihnen auf und half Elsterherz zum Heilerbau. Gerade dieses Spektakel betrachtete Rotfarn einige Herzschläge länger, dann riss er sich los, um Hirschfänger anzustarren, der ins Lager kam.
Augenblicklich klappte seine Schnauze auf. Über dem Rücken des Zweiten Anführers hing der leblose Körper von Jubelstern. Die Anführerin war tot, ganz offensichtlich. Mit großen Augen lauschte der graue Kater seinem, nun, wohl eher Anführer. Unbewusst war er näher getreten und hatte Elsterherz zu ignorieren begonnen, sich vollkommen auf Hirschfänger fokussiert.
Wo ist Ginsterschatten?
Panik stieg in ihm auf und ließ ihn beinahe erbrechen.
War Beerengift in dem Kampf? Ist sie gestorben? Hat sie das hier getan?
Unterbewusst war Rotfarn schließlich zusammengekauert und starrte mit wildem Blick Richtung Lagereingang. Sein Freund musste wieder herkommen, musste das Lager betreten und es musste alles in Ordnung sein. Der Gedanke, neben Beerengift auch noch ihn zu verlieren, brachte ihn förmlich um.
Nur langsam drehte Rotfarn den Kopf, um zu hören, was Hirschfänger zu sagen hatte. Es tat weh, diesen Ruf von ihm zu hören, doch es war nötig. Dabei fiel ihm auf, dass Mondhoch bereits vergangen war, und es fühlte sich so an, als würde sein Inneres aus seinem Bauch gerissen werden. Diesem Clan ging es nicht mehr gut.
Spatzenpelz... Hibiskusblüte... Flammenpfote...
Ginsterschatten ging es gut, oder besser gesagt: der Krieger lebte noch. Selbst Beerengift schien noch zu leben, doch da ihr Name nicht fiel, schien sie nicht einmal aufgetaucht zu sein. Hauptsache sein Freund erholte sich. Dann würde alles wieder gut sein.
Nach einer langen Stille wurde schließlich Rußpelz zum Zweiten Anführer ernannt. Am liebsten hätte Rotfarn bei dieser Nachricht geschrien. Nicht nur, dass die Ernennung zu spät stattgefunden hatte, es war auch noch Rußpelz. RUßPELZ! Wenn es schon Spatzenpelz' Blut sein musste, warum dann nicht ein guter Krieger wie Ginsterschatten? Dieser hatte sich mehr als einmal als "nicht sein Vaters Sohn" bewiesen, was hatte Rußpelz getan? Nur weil er Hirschfängers Schüler gewesen war?
Seufzend erhob sich Rotfarn auf die Pfoten, um zum Heilerbau zu gehen und einen kurzen Blick auf Elsterherz zu werfen. Das hier war auch sein Freund gewesen, vor langer Zeit. Kauzflug würde doch zumindest ihn noch retten können, nicht wahr? Der FlussClan konnte doch nicht noch mehr einstecken!

Ist erschüttert von Hirschfängers Nachricht. Hofft, dass es Ginsterschatten gut geht. Regt sich innerlich über Rußpelz auf. Geht dann zum Eingang des Heilerbaus, um zu sehen, ob Elsterherz es überstehen wird. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 26 Jul 2022, 23:31




Espenpfote

#018 / Steckbrief / flussclan schülerin
Nach der Unterhaltung hatte Espenpfote sich wieder in den Schülerbau verkrochen. Sie hatte sich etwas besser gefühlt, es hatte geholfen, ihre Gedanken und Ängste tatsächlich auszusprechen, aber es hatte sie auch ungemein erschöpft. Von der kleinen Maus, die sie sich unter den Schülern geteilt hatten, schien nichts mehr in ihrem Magen zu sein.
Sie wusste nicht so recht, ob sie einfach müde war, oder ob es die Erschöpfung gewesen war, doch irgendwann war sie einen Schlaf geglitten und erwachte aus diesem auch erst wieder, als sie außerhalb des Baus aufgeregte Stimmen vernehmen konnte.
Sofort begann das Herz der kleinen Kätzin wieder schneller zu pochen und sie kauerte sich in die hinterste Ecke des Schülerbaus. Sie wusste, dass sie sich wie ein Mäuseherz verhielt, doch die lauten Stimmen machten ihr Angst. Was, wenn Jubelstern schon wieder mit anderen Katzen schimpfte? Sie wollte nicht erleben, wie ihr Clan sich weiter spaltete.
Unsicher sah sie sich in der Dunkelheit des Baus um, konnte jedoch keinen ihrer Geschwister erkennen. Sie war ganz allein. Ein leises Wimmern entwich ihr und sie machte sich noch kleiner, versuchte voll und ganz in den Schatten zu verschwinden.
Dieses Mal schlief sie nicht wieder ein. Espenpfote konnte nicht sagen, wie lange sie so wie ein verängstigtes Junges in der Ecke des Schülerbaus kauerte, doch schimmerte das Mondlicht bereits in den Bau, als sie von draußen Hirschfänger vernehmen konnte, wie er den Clan beisammen rief. Unsicher peitschte sie mit dem Schweif, wünschte sich ihre Geschwister herbei, weil sie nicht allein auf die Lichtung treten wollte. Doch sie hatte auch Angst, dass man sie dafür verurteilen würde, wenn sie der Clanversammlung nicht beiwohnte.
Auf zittrigen Pfoten schob sie sich aus dem Schülerbau, die Ohren flach angelegt. Sie versuchte, so klein wie nur möglich zu erscheinen. Espenpfote verstand Hirschfängers Worte zunächst nicht, brauchte einige Herzschläge, bis sie tatsächlich zu ihr vordrangen. Erschrocken riss sie die Augen auf und huschte in den Schülerbau zurück ohne überhaupt dem Rest der Ankündigung zu lauschen.  
Jubelstern war tot? Das durfte nicht wahr sein! Die Anführerin hatte Espenpfote Angst gemacht, doch hatte sie nicht gewollt, dass sie starb. Sie merkte gar nicht, dass sie am gesamten Leib zitterte, während sie zusammengekauert in der Ecke hockte.
Am Eingang des Baus konnte sie erkennen, wie das Mondlicht langsam von dem rötlichen Licht der aufgehenden Sonne abgelöst wurde. Sie schreckte erneut zusammen als sie plötzlich Löwenfeders laute Stimme hörte.
Espenpfote atmete einige Mal tief durch und zwang ihre Pfoten dann dazu, sie wieder aus dem Schülerbau hinaus zu tragen. Sie blinzelte gegen das helle Sonnenlicht und brauchte einige Herzschläge, bis sie ihre Mentorin erkannte. Langsam tappte sie auf die Kriegerin zu und ließ sich stumm neben ihr nieder, der Blick auf die Pfoten gerichtet.

» i'm your girl! «

Erwähnt: Wirbelpfote (id), Hagelsturm (id), Jubelstern, Hirschfänger, Löwenfeder
Angesprochen: -

tl;dr: Ist einfach nur absolut traumatisiert von den Ereignissen.




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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 28 Jul 2022, 21:14



Nachthauch

Post #002 || Kriegerin || Steckbrief


Die junge, weiße Kätzin hatte weiterhin am Eingang gestanden und Kauzflug dabei zugesehen wie er sich um den Schüler kümmerte - es tat ihr immer noch weh Sprenkelpfote so zu sehen, kein Schüler sollte das durchmachen. Ein wenig erschrocken zuckte sie zusammen, Sturmflut hatte sie total aus den Gedanken gerissen doch sie nickte ihm schnell zu und wollte eigentlich etwas sagen, da brach Tumult hinter ihr aus. Schnell trat sie zur Seite und gab den Eingang des Heilerbaus frei - Zenitstürmer schleppte einen scheinbar bewusstlosen Elsterherz herbei welcher mehr als mitgenommen aussah und kurz darauf kam auch Hirschfänger wieder. Und Jubelstern. Eine tote Jubelstern. Das Herz der weißen blieb einen Moment stehen und sie tat ein paar Schritte in die Richtung des, nun ehemaligen, Zweiten Anführers - was Hirschfänger jetzt durchmachen musste wollte sie niemals fühlen müssen. Es ging alles ziemlich schnell, seine Erklärung was passiert war klang monoton aber das war ihm ja wohl zu verzeihen in anbetracht dessen was passiert war. Spatzenpelz hatte also den BlutClan zu ihnen geführt? Trauer kam in Nachthauch hoch als sie an den Kater dachte und sie musste seufzen - war er denn wirklich so verzweifelt gewesen? Sie folgte Sturmflut und blieb bei ihm stehen, ein wenig unsicher peitschte ihr Schweif hin und her. "Wie schrecklich... Der Clan braucht jetzt Beute, mehr denn je." Als Hirschfänger weiter sprach stockte Nachthauch kurz - der neue Zweite Anführer sollte Rußpelz sein. Nicht das Nachthauch Hass gegenüber Spatzenpelz empfand und auch konnte sie irgendwo die Entscheidung verstehen, Rußpelz war soweit sie wusste der ehemalige Schüler des nun bald Anführers, aber es würde Tumult und Proteste geben, da war sie sich sicher. "Rußpelz teilt Jagdpatrouillen ein. Sollen wir dennoch raus gehen? Oder sollen wir Kauzflug helfen? Er wird jetzt sehr viel zu tun bekommen, da schaden ein paar helfende Pfoten bestimmt nicht, oder?" Sie lächelte Sturmflut sachte an und zuckte mit den Ohren, ihr Pelz kribbelte leicht. Attraktiv war der Kater ja schon - selbst jetzt wo auch an ihm der Hunger nagte wie an jedem anderen auch.






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FlussClan-Lager - Seite 64 Gracesme_by_giinya_df9b3go-pre

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 28 Jul 2022, 22:38




o Ulmenpfote o

FlussClan | Schüler | weiblich | #40


Breiter Strom ->
Je näher sie dem Lager kamen, desto offensichtlicher war es, dass sie Esme nicht verstecken konnte. Nicht nur wurde die Menge an Katzen größer, auch waren alle Augen auf die Ankommenden gerichtet. Wie konnten sie auch nicht? War doch Jubelsterns lebloser Körper über Hirschfängers Schultern gelegt…
Ulmenpfote wurde noch immer von der Angst getrieben, jemand könnte das BlutClan Junge wegschicken, ganz allein, oder schlimmer noch, es verletzen, schließlich waren sie Feinde mit dem BlutClan. Und im Moment war die Verantwortung für Esme alles, was die junge Kätzin nach diesem angsteinflößenden Tag noch zusammenhielt.
“Schnell”, miaute sie und stupste Esme an, damit sie schnell durch den Lagereingang lief. Dort angekommen steuerte sie sofort den Heilerbau an, der einzige Ort, der ihr im Moment einfiel, der sicher für Esme sein würde. Und auf Ulmenpfote selbst eine beruhigende Atmosphäre auswirkte.
Davor war jedoch bereits einiges los. Elsterherz war offensichtlich stark verletzt und Ulmenpfotes Augen weiteten sich noch ein Stück, doch sie hatte heute bereits so viel Blut und Verletzungen und leblose Körper gesehen, dass sie bereits am Limit war. Sie versuchte einen Moment, Blickkontakt mit Kauzflug aufzunehmen. Er hatte sich bestimmt Sorgen gemacht. Wirbelpfote! Wo war Wirbelpfote? Oh, hoffentlich ging es ihr gut!
“Hier rein”, miaute sie dann zu Esme und schob das Kätzchen förmlich nach drinnen.
Im Inneren des Heilerbaus atmete sie einige Male tief durch. Erst jetzt, wo die Geräusche von draußen nur gedämpft an ihr Ohr drangen, hörte sie ihr eigenes Herz laut in ihrer Brust. Und die Kampf- und Schmerzensschreie, die noch in ihren Ohren nach hallten.
Warum war sie den Kriegern zum Kampf gefolgt? Sie hatte so sehr das Bedürfnis gehabt, ihrem Clan von Nutzen zu sein, doch… War das der richtige Weg? Sie durfte nicht mehr so impulsiv handeln!
Die Schülerin ging tiefer in den Heilerbau hinein und setzte sich in einer der hinteren Ecken, wo sie Kauzflug hoffentlich nicht im Weg sein würde. Er würde den Platz für die Verletzten brauchen. Sie sah fragend zu Esme und hob ihren Schweif etwas an, eine stumme Einladung, sich bei ihr niederzulassen.


Erwähnt: Hirschfänger, Elsterherz, Wirbelpfote
Angesprochen: Esme, Kauzflug (nonverbal)
Ort: Breiter Strom -> FC Lager | Heilerbau


Zusammenfassung: Bringt Esme ins Lager und in den Heilerbau.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyFr 29 Jul 2022, 14:11


Esme

BlutClan? » Auszubildende? « #23


Cf.: Breiter Strom [FC x WoC Grenze]«

Der Weg zum Lager des fremden Clans war deutlich länger, als sie erwartet hatte. Esme musste sich lautes Schnaufen und Keuchen zurückhalten, auch wenn ihre Lungen nach Erlösung schrien. Am liebsten würde sie endlich zur Ruhe kommen, sich irgendwo zusammenrollen und schlafen, bis die Welt in Ordnung war. Bis sie einen Platz hatte, an einem sicheren Ort bei Katzen, die ihr helfen wollten. Weit weg von Djinn und Slyder und ihrer Mutter und all den anderen BlutClan Katzen. Weit weg von ihrem BlutClan-Selbst.
Schließlich erreichten sie einen hohen Schilfwall. Ganz nah an ihnen dran rauschte ein Fluss vorbei und auch an den Schilfhalmen sammelte sich Wasser. Esmes Augen wurden rund und ihr Herzschlag erhöhte sich wieder, als sie beobachtete, dass die anderen Katzen durch den Schilf liefen und verschwanden. Sie selbst hatte die Pflanze zum ersten Mal jetzt beim Kampf gesehen, aber nur flüchtig, ohne sie wirklich zu berühren. Und jetzt sollte sie durch die gefährlich hohen Halme durch?
Esme musste sich ein Fiepen verkneifen, als Ulmenpfote sie von hinten drängte. Ihre Pfoten wurden augenblicklich nass, ein Gefühl, an das sie sich wohl gewöhnen musste. Unglücklich lief sie durch die Halme, ihre Augen zusammengekniffen, ihre Ohren zuckend.
Im Lager des Clans hatte sie keine Zeit, auch nur einen Blick auf irgendetwas zu werfen. Stattdessen lief sie, von Ulmenpfote getrieben, einfach weiter, versuchte die Stimmen zu ignorieren, die sich hier sammelten. Es waren so viele Katzen mehr als im Lager des BlutClans. Dabei war dieses Lager doch so viel kleiner als das Nest des BlutClans!
Es fühlt sich viel heimischer an...
Der Gedanke verflog schnell, denn sie musste wieder durch etwas hindurch, dieses Mal in einen Bau. Dieses Mal wurde sie geradezu von ihrer neuen Freundin geschoben.
Hier drin roch es streng. Esme hielt endlich inne, atmete tief ein und spürte gleich, wie ihr Körper zu vibrieren begann. Zwar war der neue Geruch etwas beruhigender, dennoch war sie nun Tage wach gewesen, getrieben von Furcht und Adrenalin. Ihr Körper war am Limit. Sie wollte schlafen, sich nicht bewegen, mit niemandem reden müssen. Doch es war noch nicht vorbei.
Langsam tapste das silbergraue Junge wieder zu Ulmenpfote und schmiegte sich, halb setzend halb fallend, an ihren Körper. Wenigstens ihr Geruch war ihr nun bekannt. Ulmenpfote fühlte sich nach Sicherheit an.
»Ulmenpfote?«, fragte Esme nach einer Weile leise und mit rauer Stimme. Erst jetzt bemerkte sie, wie durstig und hungrig sie durch alles geworden war, doch es gab keine Zeit, um diese Dinge zu verbessern. »Kann ich mich jetzt ausruhen?«
Die Frage stellte Esme unsicher und nervös. Sie wollte gerne ihre Augen schließen, doch sie glaubte, dass es nicht lange dauern würde, bis jemand sie fand und sich ihrer annahm. Bei dem Gedanken sank ihr Herz in ihrer Brust. Vielleicht mochte Kauzflug sie ja nicht. Vielleicht würde der braune Kater sie fortschicken, weil sie gekommen war, als die graue Katze gestorben war. Bedrückt schrumpfte Esme förmlich zu einer kleinen, festen Kugel und versteckte sich in Ulmenpfotes Fell. Sie wollte wirklich nicht gehen.

Betritt zum ersten Mal das FC Lager, sieht aber nicht viel davon. Versteckt sich mit Ulmenpfote im Heilerbau. Ist hungrig, durstig und erschöpft. Fragt, ob sie sich ausruhen darf. Fürchtet, dass sie weggeschickt werden wird. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptyFr 29 Jul 2022, 16:32

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     c.f.: Breiter Strom

Mit hängendem Schweif zwängte Haselfrost sich durch den Eingang des Lagers zum FlussClan, richtete seinen Blick gen Boden und trottete blind auf die Lichtung, die nun von der aufgehenden Sonne in ein warmes Licht getaucht wurde. Der Schnee war förmlich vor seinen Augen unter seinen Pfoten weggeschmolzen, als unterwegs gewesen war und doch konnte der Temperaturwechsel, der die Blattfrische ankündigte, und der klare blaue Himmel über seinem Kopf ihn nicht sonderlich aufmuntern. Seine eisblauen Augen waren trüb vor Müdigkeit, sein Magen knurrte ungemein und die Kratzer an seiner Flanke hatten trockenes Blut auf seinem Fell hinterlassen und stachen immer noch unangenehm. Doch am schlimmsten traf ihn die Vorahnung darauf, sehen zu müssen, wie sehr Wildpfote wohl unter den weiteren Schicksalsschlägen des Clans leiden würde. Er wollte sie beschützen - sie davor bewahren, dies alles mitzubekommen, doch er wusste, dass dies nicht möglich sein würde. Noch hatte der Kater keine Zeit gehabt, sich gründlich zu waschen – und nicht nur das, denn er hatte auch einfach keine Energie mehr dazu. Der blutüberströmte Anblick seines Körpers ließ es so wirken, als seinen seine Verletzungen ernsthafter, als sie es tatsächlich waren und mit der plötzlichen Furcht im Kopf, seine Schülerin könne ihn so sehen und in Panik verfallen, begann er etwas unkontrolliert über sein Fell zu lecken, doch stechende Kopfschmerzen hielten ihn davon ab, seinem Vorhaben vollständig nachzukommen.

Er traute sich kaum, seinen Blick zu heben – der Realität ins Auge zu blicken und sich seiner Verantwortung zu stellen. Am liebsten wäre er unsichtbar gewesen und einfach rasch im Kriegerbau verschwunden, um für die nächsten Tage lang durchzuschlafen, bis er wieder genug Kraft hatte, um sich all dem Chaos zu stellen. Doch er war kein Junges mehr und als Krieger gab es nun mal keinen anderen Ausweg, als es einfach schnell hinter sich zu bringen. Er atmete tief ein, fühlte jetzt mehr als je zuvor, wie seine Rippen durch seine dünne Haut stachen – so abgemagert war er – und weiter an den Rissen an seiner Flanke zerrten. Er zuckte leicht unter dem Schmerz zusammen, schaffte es jedoch, seinen Mut zu sammeln und seinen Blick über die Lichtung schweifen zu lassen. Fast sofort erblickte der helles Fell, braune und rote Farbkleckse, dunklere Tigermusterungen – es war ohne Zweifel seine Wildpfote. An ihrer Seite der ältere Krieger und Großvater seiner Schülerin, Asterlied, dessen gesprenkelter Pelz im Sonnenlicht schimmerte. Haselfrost blieb wie angewurzelt stehen, betrachtete für einen Moment lang, wie Wildpfote sich Trost suchend in das Fell des Katers presste, bevor er nicht viel weiter letztendlich die Leichen der Katzen entdeckte, die im Kampf gefallen waren. Das Blut gefror dem silbernen Kater beim Anblick in den Adern, denn er war sich sicher, dass auch seine Schülerin diese bereits erblickt haben musste. Er war wohl zu spät, um noch irgendetwas gutzumachen.

Haselfrost schluckte seine Angst herunter und trottete leicht humpelnd voran, bis er nah genug war, um Asterlied einen mitfühlenden Blick zuzuwerfen und ihm innerlich dafür zu danken, dass er sich bis zum jetzigen Zeitpunkt um seine Enkelin gekümmert hatte. Der Krieger nickte ihm zur Begrüßung zu, schaffte es jedoch nicht, zu sprechen. Sein Blick fixierte wieder Wildpfote und sein Schweif zuckte vor Anspannung, als er seinen Mund öffnete, jedoch nichts herauskam. Seine Gedanken rasten wild auf der Suche nach den richtigen Worten – nach dem Wundermittel, welches alles wieder gutmachen würde. Sein Schädel brummte und etwas Hilfe suchend sah er in Asterlieds helle, blaue Augen, die ihn unter den Sonnenstrahlen fast etwas an die Farbe Flieders erinnerten, doch er wusste, er musste sich er Situation ganz alleine stellen. Er ergriff nun doch zittrig das Wort: „Wildpfote...“, es war nicht mehr als ein Wimmern, doch zu mehr war er in diesem Moment nicht imstande. „Ich bin zurück.“ Und so stand er da – blutig, erschöpft, geschlagener als je zuvor – voller Scham, dass die Kleine ihn so sehen musste. Aber wenigstens war er überhaupt da.
   

Erwähnt
Wildpfote, Asterlied, die Verstorbenen
Angesprochen
Wildpfote
Ort
Lagermitte

tl;dr
Trottet ins Lager - ist müde, erschöpft und hungrig. Gesellt sich zu Asterlied und Wildpfote.


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Zuletzt von Lily am Mi 10 Aug 2022, 22:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Waldlicht
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager - Seite 64 EmptySa 30 Jul 2022, 17:24




Kleeblüte
#038


FlussClan ∘ Kriegerin ∘ weiblich ∘ Steckbrief
Angesprochen: Honigstreif
Erwähnt: Spatzenpelz (†) | Jubelstern (†) | Hibiskusblüte (†) | Flammenpfote (†) | Hirschfänger | Rußpelz | Elsterherz | Schilfkralle

Kleeblüte ließ ein schüchternes Lachen hören. Bildete sie sich das gerade ein oder war Honigstreif tatsächlich ein wenig nervös? Doch da redete der rotweiße Kater auch schon weiter und Kleeblüte verwarf diesen Gedanken auch schon wieder. "Ja. Heute läuft es wirklich gut! Weißt du, ich hatte eine Zeit lang wirklich Sorge, dass der FlussClan vielleicht wegziehen müsste um zu überleben. Aber scheinbar bringt die Blattfrische endlich wieder etwas Leben in unseren Fluss." Kleeblüte merkte plötzlich wie sie in Gegenwart des jungen Kriegers immer mehr auftaute. Für einen kurzen Moment hatte sie Spatzenpelz und den BlutClan beinahe wieder vergessen, als Honigstreif schließlich auf ihre Fragen antwortete. "Ja. Mich hat es ebenfalls überrascht…", antwortete sie leise auf seine Worte. Bei der Erwähnung von Schilfkralle blickte sie ihn mitleidig an. Sie hatte die beiden Kater öfter zusammen rumhängen gesehen. Sie waren sicherlich gute Freunde gewesen. Wieder einmal fiel Kleeblüte auf, wie glücklich sie sich eigentlich schätzen konnte, dass keiner ihrer Freunde oder ihre Familie unter den Beutedieben gewesen war. Auf Honigstreifs Frage schüttelte sie entschuldigend den Kopf: "Nein habe ich nicht. Aber ich bin mir sicher, dass Schilfkralle so etwas nie tun würde." Traurig ließ sie ihren Blick wieder zum Lagerausgang gleiten, nicht sicher was sie sagen sollte. "Auf mich hat es so gewirkt, als hätte er die Beute damals für den Clan gestohlen. Der FlussClan bedeutet ihm sicherlich immer noch etwas. Warum sollte er sich also gegen ihn stellen?" Kleeblüte hoffte Honigstreif mit ihren Worten etwas aufmuntern zu können, doch wenn sie ehrlich zu sich war, konnte sie wohl am aller wenigsten einschätzen, was jemand wie Schilfkralle tun würde.
Ein plötzliches Krachen erregte Kleeblütes Aufmerksamkeit. Elsterherz war zurück. Allerdings alles andere als wohlbehalten. Erschrocken sprang die Kätzin auf die Pfoten, doch ihre Beine zitterten zu sehr um dem Kater zu Hilfe zu eilen. Zum Glück eilten bereits andere Krieger zu ihm und beförderten ihn zum Heilerbau. Mit großen Augen ließ sich Kleeblüte wieder auf ihre Hinterbeine fallen. "Das sieht nicht gut aus.", hauchte sie. "Wo sind die anderen?". Kurze Zeit später betrat eine weitere Katze das Lager. Hirschfänger, der eine Katze auf dem Rücken trug. Jubelstern?! Entsetzt wechselte Kleeblüte einen Blick mit Honigstreif bis sie das Geschehen weiter beobachtete. War sie tot? Jubelstern konnte nicht tot sein, dafür hatte sie doch noch viel zu viele Leben übrig, oder? Doch Hirschfängers Kopfschütteln, nachdem er Jubelstern abgelegt hatte, machte ihre Hoffnungen zunichte. "Was geht hier vor?", flüsterte sie. Ihr war klar gewesen, dass der FlussClan diesen Kampf nicht heil überstehen würde. Doch sie hatte nicht damit gerechnet ihre Anführerin zu verlieren. Nicht in der Lage irgendetwas zu sagen wandte Kleeblüte ihren Blick zu Boden. Es dauerte nicht lange bis auch der Rest des Clans verstanden hatte und die Unruhe deutlicher wurde. Hirschfänger allerdings ließ nicht lange auf sich warten und sprang auch schon auf den Hochstein. Kleeblüte konnte seinen Worten kaum folgen, dafür war sie noch viel zu aufgewühlt. Nur als die Namen der anderen Verstorbenen fielen musste sie schlucken. Hibiskusblüte und Flammenpfote. Sogar Spatzenpelz. Alles Katzen, die ihr bis vor wenigen Monden noch ständig über den Weg gelaufen waren. Hatte Spatzenpelz das verdient? Doch auf diese Nachricht folgte auch schon die nächste. Rußpelz würde der neue Zweite Anführer des FlussClans sein. Immer noch völlig perplex suchten Kleeblütes Augen nach dem grauen Kater, der vor einigen Monden Hirschfängers Schüler gewesen war. Sie wollte sich für den Kater freuen, doch gerade saß der Schock noch zu tief. Sicher war er eine gute Wahl, wenn auch überraschend, da Spatzenpelz sein Bruder gewesen war. Doch im Gegensatz zu diesem hatte sich Rußpelz in keinem Moment gegen seinen Clan und seine Anführerin gestellt. Kleeblüte hatte das Gefühl wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Mit Hirschfänger und Rußpelz an der Spitze würde der FlussClan überleben können, doch es würde noch eine ganze Weile dauern, bis sie sich an diese Situation gewöhnt haben würden.

RedenDenken ∘ Handeln ∘ Andere
Zusammenfassung: Im Gespräch mit Honigstreif. Bekommt mit, wie nach und nach Katzen ins Lager zurückkehren. Realisiert, dass Jubelstern tot ist und lauscht Hirschfängers Worten.
(c)by Waldpfote



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Thank you Esme <3

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