Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Die Sonne steht hoch am Himmel und inzwischen ist es so richtig heiß geworden. Der Himmel ist strahlend blau und es sind kaum Wölkchen zu sehen. Bäume, Sträucher und Wiesen sind grün. Beute gibt es genügend und den meisten Katzen sollten jetzt keine Probleme mehr haben, ihre hungrigen Mägen zu füllen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen für etwas Schatten. Dieser spendet in der Hitze eine angenehme Abkühlung. Das Unterholz ist schön dicht und gibt einem Jäger genügend Deckung und einen damit nicht zu verachtenden Vorteil bei der Jagd bietet. Beute gibt es ebenfalls genug.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand im Fluss ist etwas niedriger als sonst und die Sonne hat das Wasser aufgewärmt, auch wenn die Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts das Wasser verdreckt haben. Die Fische haben sich inzwischen vollständig zurückgezogen und nach Süden geschwommen. Nur einige wenige Nachzügler sind noch zu fangen.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und höheren Lage ist es hier etwas windiger und damit kühler als in den anderen Clanterritorien. Der Wind bietet inzwischen jedoch eine willkommene Abkühlung in der Hitze. Kaninchen gibt es genügend und eine erfahrene Katze kann die Jagd sicher genießen.


SchattenClan Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es warm und grün geworden. Reptilien und Frösche gibt es genügend. In den bewaldeten Gebieten ist bietet der Wald kühlenden Schatten. Auch hier wimmelt es von Beute und ein Jäger kann sich auf ein nettes Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist es heiß geworden und die Bäume tragen grüne Blätter. Die Wiesen sind mit bunten Blumen übersäht und es sind viele Vögel unterwegs. Sie zwitschern so gut wie ständig und ein erfahrener Jäger sollte kaum Probleme haben, Beute zu finden und zum Clan zurückzubringen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter. Ihre Kronen halten einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen in der Senke für kühlenden Schatten. Wenn keine Katze da ist, wimmelt es hier nur so von Beute.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es heiß und trocken. Zweibeiner und Hunde sind damit aber auch häufiger im Park und auf ihren Spaziergängen anzutreffen. Sie stellen damit genau wie die Monster eine Gefahr für die Katzen dar und machen die Futtersuche riskanter. Wenigstens gibt es mehr Beute als sonst und das Wasser im Strom ist durch die Sonne angenehm aufgewärmt.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es warm und grün. In bewaldeten Gebieten bieten die Blätterdächer der Bäume einen kühlenden Schatten, während es auf offenen Flächen geradezu heiß wird. Beute gibt es genügend und ab und zu ist auch mal ein abenteuerlustiges Hauskätzchen anzutreffen.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme locken Hauskätzchen vermehrt wieder in die Gärten ihrer Hausleute, auch wenn manche in der Hitze dann doch lieber faul im Schatten liegen. Andere hingegen wagen sich über die Gartenzäune hinaus, um einen kleinen Spaziergang zu wagen oder etwas Neues zu entdecken.


 

 DonnerClan Lager

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Izuku
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BeitragThema: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyFr 01 Jan 2021, 21:26




Eichenblatt

cf: SternenClan Territorium, Hochfelsen & Mondstein

Den Rückweg traten sie in einem weitaus gemächlicheren Tempo an, was ihren alten Knochen nur zugute kam. Feucht war der Boden unter ihren Pfoten und die Kälte erinnerte sie daran, dass die Blattleere immer mehr Einzug in die Wälder nahm. Nässe, Schnee und Blattleere - mehr Gründe brauchte sie nicht, um mit grimmigen Gesichtsausdruck über das ihr vertraute Territorium zu streifen, und davon einmal abgesehen lag ihr das Gespräch mit Donnerstern noch immer schwer im Magen.
Umso mehr hätte sie sich eigentlich gewünscht, dass Enzianpfote wie die meiste Zeit auch Schweigen bewahrt hätte, damit sie ihn nicht ungewollt harsch entgegenkam, doch nach all den Geschehnissen der vergangenen Nacht war es keine Überraschung, dass er doch in gewisser Weise eine Art von Redebedarf hatte.
Kurz musterte Eichenblatt den Schildplattfarbenen, ehe sie mit bemüht freundlicher Stimme zu einer Antwort ansetzte, »Unsere Ahnen würden dich nicht in Versuchung bringen, etwas Unerlaubtes anzustellen. Was auch immer die Nachricht ist, ich bin mir sicher, dass es in Ordnung sein wird.«
In diesem Augenblick wünschte sie sich, dass ihr ehemaliger Anführer sie nur hatte sprechen wollen, damit sie seinen überlebenden Jungen eine Mitteilung zukommen ließ. Wünschte sich, dass sie nicht so reagiert hätte, wie sie reagiert hatte, doch es war einfacher, die Schuld auf jemand anderen zuschieben als auf sich selbst. Sie wüsste nicht, wie sie damit umgehen würde, wenn sie es sich selbst erlaubte, zu realisieren, was sie mit ihren Worten getan hatte.

Die Dämmerung war indessen eingetreten - so nahm die Heilerin es jedenfalls an, als sie ihre Pfoten in das Lager setzte -, doch der Nebel, der sich über das Territorium des DonnerClans gelegt hatte, war so dicht gewesen, dass sie kaum zwei Sschwanzlängen hatte blicken können.
Vereinzelt rieselten die ersten Flocken der Blattleere auf die beiden Heimkehrenden herab und leicht hatten ihre Mundwinkeln gezuckt, als sie sich zu Enzianpfote umgedreht hatte. Der erste Schnee war für Jungkatzen eine unglaubliche Faszination - für sie selbst jedoch das erste Zeichen einer unbarmherzigen Zeit.
»Ich werde mich vermutlich erst einmal zur Ruhe legen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass du noch sonderlich bei Kräften bist, aber bei so jungen Frischlingen weiß man ja nie«, miaute sie mit einem vergnügten Unterton in der Stimme. »Falls du dir also deine Geschwister schnappen willst, um dir die Schneeflocken anzuschauen - nur zu. Weck mich nur bei Sonnenhoch spätestens, falls ich mich bis dahin nicht habe blicken lassen.«
Noch im Reden hatte sich die alte Kätzin bereits wieder von ihm abgewandt. »Schnee ist das, was wir diese Flocken hier nennen - und das erste Anzeichen für die Blattleere. Dieser hier bleibt zwar nicht liegen, aber es würde mich nicht überraschen, wenn in einigen Tagen der ganze Wald davon bedeckt sein wird.«

Zurück im Lager schenkte sie dem eigentlichen Geschehen nur ein minderes Interesse - die Krieger und Schüler taten das, was Krieger und Schüler eben taten und weder von Farnsee noch Toxinstern war auch nur die Schweifspitze zu sehen.
So war Eichenblatt mit ihrem müden und gereizten Gemüt in ihren Bau geschlüpft, wo ihr Blick sogleich auf den schlafenden Körper Lichterpfotes fiel. Es sollte ihr inzwischen gut genug gehen, das Training wieder aufzunehmen.
Vorsichtig war die Kätzin an die Schülerin herangetreten und versicherte sich, dass von ihr auch kein Krankheitsgeruch mehr ausging. Seit einigen Tagen hatte sie bereits das Gefühl gehabt, dass sie sich auf dem Weg der Besserung befand, jedoch keine Zeit gefunden, sie ein letztes Mal zu begutachten.
Als sie sich schließlich sicher war, stupste Eichenblatt die Schlafende mit der Schnauze an. »Guten Morgen, Lichterpfote. Ich wollte dir nur mitteilen, dass du dich wieder im Schülerbau ausbreiten kannst; fit genug erscheinst du mir.«

Im Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 258

Erwähnt » Donnerstern, Farnsee, Toxinstern
Angesprochen » Enzianpfote, Lichterpfote


Code by Rey


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySa 02 Jan 2021, 12:28


Primelpfote


» We are survivors. «

[#041] | Schülerin | DonnerClan

Angespannte schluckte die Schülerin, irgendwie machte sie die Anwesenheit des älteren Katers nervös. Ob er das bemerkt hatte? Unsicher flog ihr Blick immer wieder von ihm weg, wobei ihr nicht entfallen war, dass er scheinbar ähnlich nervös war, wie sie.
Als er zu sprechen begann musste Primelpfote lächeln. Ja, er schien wirklich ebenfalls so nervös zu sein und konnte dies wohl noch schlechter verstecken als sie selbst. „Mach dir keine Sorgen, mir ist wirklich nichts passiert. Ich hatte wohl eher Glück, dass du so umsichtig mit mir warst, ich habe mich ja auch nicht wirklich gut angestellt.“ Gab sie zerknirscht zu und starrte für einen Moment nachdenklich auf den Boden. Würde sie jemals eine gute Kriegerin abgeben können, wenn sie im Kampftraining eine solche Niete war?
Als Splitterherz nervös weiterplapperte konnte Primelpfote ihr kichern nicht mehr unterdrücken. Irgendwie hatte der Kater etwas an sich, dass sie sofort gute Laune bekam, wenn sie ihn sah. Er brachte sie zum lachen, auch wenn dies vermutlich gar nicht seine Absicht war. Belustigt begann sie zu Schnurren, wobei das Schnurren bei der Erwähnung Kamillenpfotes das Kichern überstimmte. „Ja, es wurde aber auch Zeit. Ich habe mich schon gefragt wie lange Toxinstern noch damit warten wollte. Sie hat es sich so sehr gewünscht, ich bin froh, dass es jetzt soweit ist. Die nächste Zeit wird sie bestimmt noch viel mit dem Training zu tun haben, aber wenn sie mal etwas Zeit hat, freue ich mich schon.“ Sagte sie und blinzelte freundlich. „Setz dich doch, dann können wir noch etwas plaudern.“ Fügte sie hinzu und fühlte sich plötzlich etwas schlecht, da der Kater die ganze Zeit angewurzelt vor ihr gestanden hatte, während sie es sich bequem gemacht hatte.


Erwähnt | Gesagtes | Gedachtes
by Moonpie


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

“Vergebe deinem Feind, vergess‘ nie sein Gesicht."

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySa 02 Jan 2021, 17:12


Rauchfeder
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.


Kriegerin | DonnerClan | #039

Anmerkung » Ansprechbar!

Die Kriegerin hatte die Schülerzeremonie der neuen Schüler abgewartet, lautstark hatte die Kätzin die kleinen Pfoten im Clan begrüßt. Nach der Versammlung hatte Sie sich gähnend zurückgezogen, hatte sich in den Kriegerbau begeben und sich gemütlich in ihrem Nest zusammen gerollt, der Schlaf hatte sie schnell eingeholt.

Die Morgendämmerung war eingetreten und leicht kitzelte ihr etwas Moos an der Nase, ein leises Niesen erklang und Rauchfeder öffnete ihre Augen sie gähnte und wusste, dass es nun Zeit war aufzustehen. Sie streckte sich leicht und leckte dann einige male über ihr Brustfell um dieses zu glätten, kurz schweifte ihr Blick durch den Kriegerbau ehe sie diesen verliess. Draußen waren schon einige Katzen wach, vielleicht würde ja jemand mit ihr ins Territorium gehen, Rußfeder könnte sie ja vielleicht begleiten. Ihr Blick schweifte über die Lichtung, auf der Suche nach ihrer Schwester.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Rußfeder, Funkenpfote, Strompfote, Federpfote, Spinnenpfote, Enzianpfote, Schieferpfote
Angesprochen » //

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Graupelz
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.


Krieger | DonnerClan | #025

Anmerkung » Ansprechbar!

Der Kater erwachte und streckte sich leicht in seinem Nest, er war durch das Niesen von Rauchfeder wach geworden und schaute der Kätzin nun hinterher, wie diese gerade den Kriegerbau verlassen hatte. Am Vorabend noch hatte er sich die Zeremonie der neuen Schüler angeschaut, die neuen Pfoten waren natürlich stolz darüber ernannt zu werden und Graupelz selber konnte sich noch gut an seine eigene Ernennung erinnern, auch er war ziemlich stolz gewesen. Doch der Krieger war auch ein wenig betrübt gewesen, er wünschte sich so sehr einen eigenen Schüler, doch scheinbar fand Toxinstern, dass der graue noch zu Jung dafür war. Trotzdem hatte er sich aber gefreut, einer von den junge wurde sogar Heilerschüler, für die ältere Heilerin sicherlich eine gute Ablenkung.

In den Krieger kam nun auch mehr Bewegung, er leckte sich einmal über die rechte Vorderpfote und zwang sich dann aufzustehen, mit leicht hängendem Kopf ging er aus dem Kriegerbau heraus. Draußen schaute er sich um, im Lager waren schon einige Katzen wach gewesen, vielleicht würde sich ja jemand mit ihm unterhalten.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Eichenblatt, Rauchfeder, Funkenpfote, Strompfote, Federpfote, Spinnenpfote, Enzianpfote, Schieferpfote
Angesprochen » //

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Marderfang
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genug wissen, um nichts zu verstehen.


Krieger| DonnerClan | #063

Anmerkung » Ansprechbar!

Als der braune Kater seine gelblichen Augen aufschlug, wusste er bereits der nächste Tag war eingebrochen. Somit war es an der Zeit, sich seinen Kriegerpflichten zu widmen, Veilchenpfote musste ausgebildet werden und daher rappelte sich der Krieger schnell auf seine Beine. Das Training musste weitergehen, er selber wusste wie wichtig es Toxinstern war, dass die Schüler anständig ausgebildet wurden. Das Training hatte auch für ihn selbst etwas gutes, er konnte sich die Beine vertreten und selbst wieder etwas in Form kommen.

Als der Krieger auf der Lichtung stand, schaute er sich um, sein kühler Blick suchte das Lager nach Veilchenpfote ab, er selbst wollte sich ersparen in den Schülerbau zu rufen und die Schülerin zu wecken, sie musste eigentlich selber wissen wie wichtig es war zeitig aufzustehen um zu trainieren, doch scheinbar nütze es alles nichts er musste sie wohl wecken und machte sich somit auf den Weg zum Schülerbau.

Leicht duckte er sich in den Schülerbau hinein, seine Augen waren schnell an das dämmrige Licht im inneren des Baus gewöhnt. Er zog die Luft ein, erinnerte sich an seine eigene Zeit als Schüler, doch schnell konzentrierte er sich wieder auf das wesentliche. "Veilchenpfote!" Zischte er in den Bau und peitschte dabei leicht mit dem Schweif, im war es egal das auch andere Schüler noch schliefen. "Steh auf, ich erwarte dich draußen zum training." Er schob sich rückwärts wieder aus dem Bau und setzte sich dann etwas entfernt vom Schülerbau auf den leicht feuchten Boden des Lagers.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Veilchenpfote
Angesprochen » Veilchenpfote

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Schieferpfote
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genug wissen, um nichts zu verstehen.


Schüler | DonnerClan | #004

Anmerkung » Ansprechbar!

Eigentlich hatte der junge Kater geplant, sich an den warmen Körper seiner Mutter zu kuscheln und dort einzuschlafen, doch Toxinsterns Stimme schreckte ihn auf und leicht blinzelte er mit den Augen. Verwirrt schaute er sich um, folgte seinen Geschwistern und den anderen Jungen und tat was ihm gesagt wurde. Leise lauschte er der Stimme des Anführers und starte diesen mit großen Augen an, bewunderte ihn förmlich.

Und als er hörte was Toxinstern sagte, hätte er am liebsten laut gejauchzt, doch er konzentrierte sich still zu sein. Sein Name war nun Schieferpfote, dieser zerging ihm auf der Zunge wie Holunderfells Milch. Er streckte sich, versuchte groß zu wirken und ausschau nach Farbenjäger zuhalten, dieser war von nun an sein Mentor. Als dieser plötzlich vor ihm stand, zuckte der Kater erneut zusammen, er hatte nicht damit gerechnet diesen so schnell zu finden. Er streckte sich jedoch schnell wieder, denn Farbenjäger begrüßte den frischen Schüler mit dem traditionellen Nasen-Gruß.

Am liebsten wäre Schieferpfote sofort mit seinem Mentor nach draußen gegangen, doch dieser entschied dass sich der Schüler ausruhen sollte und am nächsten Tag würden sie beginnen. Er drehte sich zu seiner Mutter, schmiegte sich an deren Beine und schnurrte leicht. "Du hast es gehört Mama, erst Ausruhen dann trainieren. Ich hab dich lieb." Er stieß seinen Kopf gegen ihre Brust und rannte dann schnell weg, er würde die nähe zu seiner Mutter vermissen, doch nun musste er ein eigenes Nest beziehen. Im Schülerbau hatte er auch schnell ein leeres Nest gefunden, es war Kalt und noch nicht benutzt, vielleicht konnte er dieses gemütlicher machen, mit Federn oder so, aber für diese Nacht musste es erst einmal reichen.

So schnell wie Schiefernpfote auch eingeschlafen war, so schnell war er nun auch aufgewacht, ein Krieger hatte in den Schülerbau gerufen, scheinbar um seine Schülerin zu wecken, leicht benebelt verliess er sein Nest und ging aus dem Bau heraus, auf der Lichtung schaute er sich erst einmal nach einem bekannten Gesicht um.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Holunderfell, seine Geschwister, Junge von Meisensang, Farbenjäger, Marderfang
Angesprochen » Holunderfell

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Stay a good Cat!

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySa 02 Jan 2021, 19:50

Lichterpfote

Schülerin | DonnerClan



Es war Eichenblatt, die mich weckte, um mir zu sagen, dass ich in den Bau der Schüler zurückgehen konnte. Zugegeben war ich inzwischen auch wirklich froh darüber, weshalb ich der Heilerin ein dankbares Nicken schenkte. Danke, Eichenblatt, miaute ich respektvoll. Das war mir so beigebracht worden, aber ich sah auch keinen Grund, der alten Kätzin nicht dankbar zu sein. Schließlich hatte sie mir geholfen, als Natternschweif mich mit Fieber in den Heilerbau gebracht hatte und mich bis jetzt zur Genesung gepflegt. Es gab keinen Grund ihr dafür etwas anderes als Respekt und Freundlichkeit entgegenzubringen. Mir geht es auch wieder viel besser. Nachdem ich mich mit einem weiteren Nicken verabschiedet hatte, beeilte ich mich, den Bau der Heilerin zu verlassen.
Draußen schlugen mir erst einmal die kalte Luft und feuchter Nebel entgegen. Einige weiße Flocken fielen in kleinen Abständen zu Boden, wo sie aber kaum liegen blieben. Eine gute Menge Schnee wurde wohl auch von den Ästen abgehalten. Da Natternschweif auf der Lichtung nirgendwo zu sehen war - vielleicht hatte er auch Nachtwache gehalten und musste sich erst einmal ausruhen - eilte ich rasch zum Bau der Schüler hinüber, wo ich mich nach drinnen schob. Wenn mein Mentor mich nicht holte, würde ich sehen, ob es Schüleraufgaben gab, die erledigt werden mussten, aber erst einmal wollte ich -
Der Gedanke brach ab, als ich Frostpfote erblickte, der in seinem Nest lag. Irgendwie machte mein Bruder keinen sonderlich ruhigen Eindruck und ich musste an die Gerüchte denken, die ich gehört hatte, als ich im Heilerbau gelegen hatte. Ich wusste nichts Genaueres, aber scheinbar hatten seine Mentorin und einige andere Katzen draußen gefressen, als es wenig Beute gegeben hatte und am Ende ware Dornenjunges gestorben, weil es nicht genügend Beute gegeben hatte. Sogar ein neues Gesetz war deswegen erlassen worden! Ich konnte mir vorstellen, dass Frostpfote mit Tulpenfluss gegessen hatte. So klang es zumindest, aber ich konnte auch nachvollziehen, dass es ihm jetzt schlecht gehen würde.
Vielleicht sah er ja ein, dass es keine gute Idee gewesen war ...

Hey, Frostpfote, begrüßte ich meinen Bruder, bevor ich mich im frischen Moos niederließ. Eichenblatt sagt, ich darf wieder trainieren  gehen. Meine Schnurrhaare zuckten. Gerade jetzt wo der Clan es braucht, fügte ich dann hinzu. Hoffentlich kommt, Natternschweif mich bald holen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie Training sich anfühlt!


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:


Eisenkralle

"I can’t deny that I’ve failed and I can’t even promise that it will never happen again. But I’ll do the best I can to get it right this time. And I promise you I’ll keep trying."

DonnerClan | Krieger


Es dämmerte bereits, als ich am nächsten Morgen erwachte. Holunderfell lag noch in ihrem Nest, weshalb ich mich vorsichtig aufsetzte, um meine Gefährtin nicht zu wecken. Kurz leckte ich mir das Brustfell glatt, ehe ich mich erhob und über die noch schlafenden Krieger hinweg zum Ausgang stieg. Die kühle Luft schlug mir ins Gesicht, als ich mich ins Freie schob und für einen Moment lang blinzelte ich in die graue Nebelfront, die sich über den Wald wälzte. Im Lager schien noch nicht sonderlich viel los zu sein und weder Farnsee noch Toxinstern waren schon irgendwo zu sehen. So würde mir immerhin noch etwas Zeit bleiben, bevor jemand die Patrouillen einteilte, weshalb ich mich stattdessen auf der Lichtung umblickte.
Vielleicht war einer meiner Söhne ja irgendwo zu sehen.

Mein Blick fiel auf Marderfang, mit dem ich wohl am dringendsten sprechen sollte, wenn mir der Gedanke daran auch unangenehm war. Oder zumindest unangenehmer als meinen jüngsten Jungen zu ihren Schülernamen zu gratulieren. Dennoch wusste ich, dass ich es tun sollte, weshalb ich mich mit schnellen Schritten an die Seite des jüngeren Kriegers begab, den ich ausgebildet hatte.
Guten Morgen, Marderfang, begrüßte ich nach einem kurzen Moment des Schweigens, den es mich kostete, die Stille zu überwinden und das etwas unangenehme Gesprächsthema auszupacken. Denkst du, du hast einen Moment Zeit für mich? Mein Blick flog zum Bau der Schüler, wo mein Sohn wohl gerade Veilchenpfote gesucht hatte, bevor ich mich niederließ, um ihn anzusehen. Ich musste mit ihm sprechen und mich bei ihm entschuldigen, aber ich wollte mich ihm auch nicht aufdrängen. Andererseits sollte ich nicht zu schnell aufgeben und gehen, weil mir das Thema im Grunde unangenehm war ...



Angesprochen: Marderfang
Standort: Kriegerbau ---> Vor dem Kriegerbau ---> Vor dem Schülerbau
Sonstiges: -
Reden | Denken | Handeln | Katzen

(c)Niyaha, Finsterkralle & Schmetterlingspfote

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySa 02 Jan 2021, 22:58



Quellwolke

#005 - DonnerClan - Steckbrief



Für einen Moment ließ sie ihren Blick auf den beiden Katern ruhen, bevor sie es sich selbst erneut im Nest bequem machte und ihren Kopf auf die Vorderpfoten abstützte. Von draußen ertönte die laute und mächtige Stimme Toxinsterns und es raste ein leichtes Kribbeln über den Rücken der alten Kätzin. Wäre sie doch nur so jung wie der Anführer des Clans, dann würde auch sie sich in die Reihe seiner Verehrerinnen einreihen. Natürlich, aus jetziger Sicht war Quellwolke viel zu alt, doch selbst in ihrem Alter durfte man doch das ein oder andere mal einer Tagträumerei nachgeben, oder nicht? Amüsiert über sich selbst unterdrückte sie ein Lächeln und kuschelte sich etwas tiefer in das weiche Moos. Immer wieder hallten die Glückwünsche des Clans in dem Bau. Am nächsten Morgen würde sie einigen dieser jungen Katzen gratulieren - vorausgesetzt, sie würden ihr über den Weg laufen.
Toxinstern schien die Versammlung inzwischen beendet zu haben, denn schon länger waren keine Rufe mehr an ihre Ohren gedrungen. Auch Mähnensturz hatte sich inzwischen eines der leeren Nester gesucht und nuschelte noch etwas, was für Quellwolke beinahe unverständlich war, bevor er einschlief. Irgendwie mochte sie den jungen Kater, er würde, sobald er einmal aufgetaut war, bestimmt etwas Frische in den Bau bringen. Seitlich warf sie einen Blick auf Dunkelfuß und musste leise kichern, denn etwas Frische würde auch sicherlich ihrem Baugefährten gut tun. „Gute Nacht, Mähnensturz.“ Miaute sie mit einem warmen Blick in die Dunkelheit, bevor auch sie ihre bunten Augen schloss und sich eine Pfote Schlaf gönnte. Sie freute sich bereits auf den nächsten Morgen, denn so langsam fiel ihr im Bau die Decke auf dem Kopf.





Angesprochen | Gesagtes | Gedachtes

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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

“Vergebe deinem Feind, vergess‘ nie sein Gesicht."

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySo 03 Jan 2021, 05:08





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#34

Der Weg war für den jungen Kater mindestens genauso anstrengend gewesen, wie der Weg zum Ahnentor hin. Bei jeden Schritt zuckte ein intensiver Belastungsschmerz durch seine Beine, bis in seinen Rücken hinein. Er war solch eine Strecke nun mal noch nie gelaufen, vor allem nicht zweimal in einem solch kurzen Zeitraum. Dabei versuchte er auch noch Eichenblatt zuzuhören, doch würde er sich schon am nächsten Morgen würde er sich an einen Großteil der Informationen kaum noch erinnern können. Ob sie überhaupt ernsthaft mit ihm gesprochen hatte, konnte der Schüler kaum bestimmen, so war er die Hälfte der Strecke abwesend und im Halbschlaf neben der Roten hergetrottet. Erst als der Nebel wieder zunahm – und die Sicht schlechter wurde riss er sich ein letztes Mal zusammen, damit er nicht verloren ging. Denn, auch wenn der Wald voller Gerüche war, zurückfinden würde er in diesem Zustand ganz sicher nicht.

Gähnend klappte das rosige Maul des kleinen Schülers auf, die eiskalte Waldluft flutete seine Sinne und jetzt erst merkte er wie sehr sein Magen knurrte. Ein wenig betreten schielte er an sich herab, schüttelte den Kopf und schüttelte seine Glieder aus, um sich auf etwas anderes als die Erschöpfung und den Hunger konzentrieren zu können. Und diese Chance bekam er auch. Nämlich genau in dem Moment, als etwas auf seiner Nase landete. Wäre es nicht so neblig und die Angst Eichenblatt zu verlieren nicht so groß, wäre er irritiert stehen geblieben. So schielte er zu seiner Nase, wo es für einen Augenblick weiß glänzte, bevor ein kühles Kitzeln ihn dazu brachte zu niesen. War das Schnee? Er hatte ein bisschen was darüber gehört, sich jedoch kaum Gedanken darum gemacht. War das also das Zeichen, dass die Blattleere begonnen hatte? Mit schief gelegtem Kopf musterte er, wie weitere Flocken an ihm vorbeisegelten und sich auf dem Boden ablegten, wobei sie jedoch sofort wieder verschwanden. Probeweise versuchte er eine dieser Flocken zu fangen, doch keine Chance. Durch seine Gedanken abgelenkt, lief er beinahe in Eichenblatt hinein, welche ihm mitteilte, dass sie sich nun hinlegen würde. Sie waren doch tatsächlich schon im Lager angekommen.

Verstehend nickte der gemusterte und gähnte noch einmal. Da es mittlerweile schon dabei war zu Dämmern, waren die ersten Katzen dabei aus ihren Nestern zu klettern. Dabei fiel ihm direkt Eisenkralle auf, welcher seinen Blick einen Moment sorgsam schweifen ließ. Mit einer Idee im Kopf nickte er der Heilerin zu, gähnte noch einmal aussagekräftig, zeigte mit seiner Nase jedoch in Richtung des Frischbeutehaufens. Er würde sicher nicht schlafen können, wenn er vorher nicht noch etwas essen würde. Schwerfällig, mit schmerzenden Pfoten und müden Gliedern schleppte der gemusterte sich zu der Frischbeute, suchte sich ein etwas größeres Exemplar einer Maus für seine Mentorin und sich selbst heraus. Bevor er sich jedoch dazu aufraffte das Beutestück in den Heilerbau zu transportieren ließ er die Maus für einen Moment allein, schlich auf Eisenkralle zu - welcher sich in der Zwischenzeit Marderfang genähert hatte.

Vielleicht war er in diesem Moment doch ein wenig fehl am Platz. Trotzdem strich er dem großen Krieger einen Moment um die Beine, rieb seinen kleinen Kopf an seiner muskulösen Schulter und nickte Marderfang darauf einmal zum Gruß zu. Damit Enzianpfote die Beiden nicht in ihrer Zweisamkeit störte, verabschiedete er sich schnell mit wedelndem Schweif, bevor er schleichend seine Beute aufsammelte und auf empfindlichen Pfoten in den Heilerbau hineinschlüpfte.

Er kannte Eichenblatt noch nicht lange, und vor allem noch nicht so gut, wie er sie gerne kennen würde. Doch hatte der junge Kater nicht mitbekommen, dass die rotbraune etwas gegessen hätte. Im Eingang kam ihm Lichterpfote entgegen, welche der junge Heilerschüler nur einen Moment aufmerksam musterte, bevor er zu der Heilerin stieß. Eine akrobatische Meisterleistung vollbringend legte er die Mause ab, schüttelte seinen steifen Nacken und setzte sich. Auffordernd blickte er erst von der Maus zu der Heilerin, bevor er selbst einen kleinen Bissen nahm und das Tier daraufhin mit der Nase in ihre Richtung schob. Dabei schlich sich ein warmes Lächeln auf seine Züge.


» Erwähnt: Eichenblatt, Eisenkralle, Lichterpfote, Marderfang
» Angesprochen: //
» Ort: cf Moosstein -> DonnerClan Lager / Heilerbau


»Sprechen« | Denken | Katzen

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"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #038

Irgendwie in ihre eigenen Gedanken versunken hatte sich das Lager für die Kriegerin einen Moment vollkommen aufgelöst. Sie war verwirrt. In ihrem Kopf herrschte das reinste Chaos, obwohl sie das Sammeln der Materialien ein wenig abgelenkt hatte. Nun stand sie wieder hier, und versuchte irgendwie die vergangenen Eindrücke zu verarbeiten.

Kurz huschte ein Bild des schwarzen Anführers vor ihrem inneren Auge vorbei. Wie er sie vor der Patrouille angesprochen hatte, dabei beinahe unsicher gewirkt – und schnell Reißaus genommen hatte. Dass der Kater sich plötzlich so für sie zu interessieren schien, war etwas, was die gemusterte Katze noch nicht so recht verstanden hatte. Bisher schien das Interesse Toxinsterns an ihrer Person eher gering, viel mehr hatte Wisperwind regelmäßig das Gefühl gehabt, er könne sie allein aufgrund ihrer Abstammung nicht wirklich leiden. Aber, seit der letzten Blattleere, ihrem Training mit Krähenblick und der Jagd danach. Wie sie im Lager direkt vor ihm zusammengebrochen war. Irgendetwas hatte sich zwischen ihnen verändert. Und die Kriegerin wusste nicht damit umzugehen. Sie hatte sich ihr Leben lang damit abgefunden den Anführer von weit weg zu beobachten, ihre Schwärmereien für sich zu behalten, in ihrem Herz einzuschließen und irgendwann mit ihren Gefühlen in die Jagdgründe des SternenClans einzugehen.

Aber jetzt… Zeigte der schwarze Kater auf einmal solch ein Interesse an ihr, blickte ihr nach, sprach sie an… Wirkte manchmal fast ein wenig unsicher in ihrer Gegenwart. Was war bloß passiert. Ob sie mit Farnsee darüber sprechen sollte? Apropos Farnsee. Wo war ihre Schwester bloß abgeblieben?

Plötzlich holte sie die Stimme Eisenkralles erbarmungslos aus ihren Tagträumereien. Erschrocken zusammenzuckend blickte die Kleine auf, begegnete dem Blick des Kriegers und lächelte entschuldigend. „Du hast recht. Wir sollten hier fertig sein.“ Die Reste zu ihren Pfoten schob Wisperwind zu einem Haufen zusammen, streckte ihre steifen Glieder und schüttelte ihren erkalteten Pelz. Sie hatten wirklich die ganze Nacht an der Kinderstube gearbeitet. „Ich werde bei Sonnenhoch nochmal die anderen Baue kontrollieren, aber so viel Material wie wir haben, sollten wir gut durch die Blattleere kommen.“ Freundlich schnippte die Bengal-Kätzin mit dem Schweif.

Für diese Nacht hatten sie jedoch genug getan, so zumindest die Überzeugung der älteren Kriegerin. Sich ein letztes Mal streckend suchte die gemusterte all das Material zusammen, welches sie gemeinsam gesammelt und transportiert hatten und verteilte dieses großzügig in der leeren Kinderstube. Ob sie selbst auch einmal hier ein Nest beziehen würde? Tief seufzend schloss Wisperwind einen Moment ihre verschieden gefärbten Augen, ließ ihre sehnsüchtigen Gedanken treiben und erinnerte sich lebhaft an den Geruch frisch geborener Kätzchen, Milch und die Euphorie, welche sie bei jeder neuen Seele in diesem Clan überkam. Irgendwann. Irgendwann würde sie ganz sicher auch die Möglichkeit haben dem Clan neue starke Krieger zu schenken!

Irgendwie melancholisch und doch gleichermaßen Entschlossen trat die Graue wieder aus der Kinderstube, zwängte sich durch die Brombeerstäucher und schüttelte ihren Körper. Vielleicht war es Zeit erstmal in ihr eigenes Nest zurückzukehren. Wer wusste schon, was der kommende Tag für sie bereithalten würde. Eine Patrouille? Eie Jagt? Vielleicht konnte sie ja Toxinstern fragen, ob er Lust hatte etwas mit ihr zu unternehmen? Aber er hatte ja jetzt wieder einen Schüler. Und er war der Anführer des DonnerClans. Der große Kater hatte ganz sicher bessere Dinge zu tun, als mit ihr Jagen oder gar Spazieren zu gehen. Mit gedrückter Stimmung und hängendem Schweif schlich Wisperwind über den Lagerplatz, schob sich in den Kriegerbau und rollte sich dort in ihrem Nest fest zusammen. Kaum hatte sie die Nase unter ihrem Schweif versteckt war sie auch schon eingeschlafen.

Erwähnt: Eisenkralle, Farnsee, Toxinstern, Krähenblick
Angesprochen: Eisenkralle
Ort: An der Kinderstube

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySo 03 Jan 2021, 19:20


»Frostpfote«

DonnerClan | Schüler | Vertretung #002

» Als Frostpfote die sanfte Stimme seiner Schwester vernahm, richtete er seinen Kopf auf. Bei all dem Chaos in seinem Kopf war ihm völlig entgangen, sie im Heilerbau zu besuchen. Schuld durchzuckte ihn, er hätte das nicht vergessen sollen! Er bedachte sie mit einem müden, angestrengten Lächeln. "Lichterpfote", seufzte er. "Wie geht es dir? Darfst du wirklich schon wieder trainieren?" Er leckte ihr entschuldigend übers Ohr, sah ihr aber nicht in die Augen. Den Rest der Nacht waren seine Gedanken immer weiter um Tulpenfluss und Toxinstern gekreist. Er wusste einfach nicht mehr, was er denken sollte. Aber Lichterpfote... Lichterpfote war auch noch da. Vielleicht würde sie die Situation entwirren können. Kann ich ihr wirklich davon erzählen? Frostpfote war nicht sicher, wie viel sie im Heilerbau mitbekommen hatte - ob sich schon Gerüchte rumgesprochen hatten. Er richtete den Blick auf seine Pfoten, in stiller Diskussion mit sich selbst. Er sollte nicht erwarten, dass Lichterpfote seine Probleme löste, vor allem nicht kurz nach ihrem Fieber.  Doch Tulpenfluss hatte er auch noch nicht wieder ins Lager kommen sehen; er wollte gerne mit ihr reden, seine Mentorin nach ihrer Meinung fragen. Frostpfote fühlte sich müde und ausgelaugt. In einem Versuch, seine trüben Gedanken hinter sich zu lassen, rückte er etwas dichter zu seiner Schwester. «

Erwähnt: Lichterpfote, Tulpenfluss, Toxinstern
Angesprochen: Lichterpfote
Standort: DoC-Lager, Schülerbau
Sonstiges: --

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Zuletzt von Himmelsstürmer am Mi 13 Jan 2021, 19:07 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySo 03 Jan 2021, 19:46


Klippenstolz

#005 / bewacht das lager mit tüpfelherz

Mit Leichtigkeit folgte er Tüpfelherz den Abhang hinauf. Er brauchte nur wenige Sätze und schon hatte er den Punkt erreicht, den sie für ihre Wache ausgewählt hatten. Für seine kräftigen Hinterläufe stellte die Schlucht schon lange keine Herausforderung mehr dar. Dennoch konnte er sich ebenfalls noch gut daran erinnern, wie hoch und nahezu unüberwindbar sie ihm vorgekommen war, als er selbst noch um einiges kleiner gewesen war.
Klippenstolz ließ sich neben der Kriegerin an einer relativ trockenen Stelle nieder und brummte zustimmend. "Da hast du recht. Je mehr Monde vergehen, desto alltäglicher werden die Dinge, die einem sonst noch so aufregend erschienen", miaute er nachdenklich, eine gewisse Nostalgie in seiner Stimme mitschwingend. "Es wäre schön, alles noch einmal neu zu erleben. Wobei ich auch froh bin, dass mir der Aufstieg nun um einiges leichter fällt." Er lachte leise, legte den Schweif ordentlich um die Pfoten und richtete die bernsteinfarbenen Augen auf den Lagereingang.
"Hoffentlich schenkt der SternenClan uns bald weitere Junge, dann können wir beide vielleicht auch einen Schüler ausbilden."

Der Krieger konnte nicht umhin zu bemerken, dass die Luft um einiges kälter wurde, je länger er und Tüpfelherz so Seite bei Seite saßen und das Lager vor möglichen Angreifern bewachten. Überrascht wandte er den Blick gen Himmel, als die erste Schneeflocke in sein Sichtfeld traf und zuckte dann unerfreut mit den Ohren. Die Blattleere war nun wirklich eingetroffen... "Der Schnee wird die neuen Schüler sicherlich auch erfreuen, wenn er denn dann erst einmal liegen bleibt. Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Schnee erinnern. Ich habe fast einen der Ältesten umgeworfen, weil ich so aufgeregt durch das Lager gesprungen bin."
Es tat ihm gut, sich an seine Schülerzeit zurück zu erinnern, anstatt den Sorgen um Singvogel und den unangenehmen Gedanken bezüglich des Blattwechsels in seinem Kopf Platz einzuräumen. Ihm war bewusst, dass die Blattleere vermutlich wieder viele Verluste mit sich bringen würde - die Beute würde weniger werden und Krankheiten rasten durch das Lager, wie die Monster über den Donnerweg - doch im Moment war es um einiges einfacher, einfach nur an die überraschten und fröhlichen Gesichter der frischen Schüler zu denken, wenn sie ihren ersten Schneefall erlebten.

Erwähnt: Tüpfelherz, Singvogel
Angesprochen: Tüpfelherz

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Zuletzt von Lyka am So 10 Jan 2021, 00:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptySo 03 Jan 2021, 23:01


.:Taubenschatten:.

DonnerClan | Krieger | weiblich
Taubenschatten wurde von einem verirrten Sonnenstrahl geweckt, der durch eine kleine Lücke im Kriegerbau genau auf ihr Gesicht fiel. Für einen Moment blieb sie einfach sitzen und blinzelte sich den Schlaf aus den Augen. Im nächsten war sie jedoch schon aufgesprungen, aus dem Kriegerbau hinaus- und zum Schmutzplatz gelaufen.
Seit einigen Tagen spürte sie morgens oft eine Übelkeit, die sie erst nach einer Weile wieder loswurde. Auch dass ihr Bauch zunehmend etwas runder aussah als sie es gewohnt war, war der aufmerksamen Kriegerin nicht entgangen. Und natürlich hatte sie mit ihren 50 Monden schon zu viele schwangere Kätzinnen im DonnerClan gesehen, als dass sie diese eindeutigen Anzeichen guten Gewissens ignorieren konnte...
Sie blieb einen Moment stehen, sah auf ihre Pfoten und atmete langsam aus, bis die Übelkeit abgeklungen war.
Es hilft nichts. Ich kann es nicht länger vor mir herschieben - ich muss heute zu Eichenblatt gehen!
Sie hatte großen Respekt vor der Heilerkätzin, doch seit sie Eichenblatt das letzte Mal auf der falschen Pfote erwischt hatte, hatte sie sich eher vom Heilerbau ferngehalten. Nun, jetzt musste sie gehen, besser früher als später.
Sie betrat wieder das Lager und machte sich gleich zum Heilerbau auf.
Die Heiler sind wahrscheinlich gerade vom Heilertreffen zurück und bestimmt müde… Ich hoffe ich mache nicht zu viele Umstände.
"Guten Morgen, Eichenblatt… Enzianpfote.", miaute sie und lächelte auch den jungen Heilerschüler zaghaft an. Scheinbar waren die beiden Heiler gerade am Essen, aber bis sie dies bemerkt hatte, hatte sie schon mit ihrem nächsten Satz begonnen.
"Ich habe in letzter Zeit oft mit morgendlicher Übelkeit zu kämpfen und ich glaube… na ja, ich denke ich bin schwanger…"
Sie lächelte nervös. Wenn es wirklich stimmte… Bedeutete dies dass sie Krallensturms Junge erwartete!
Sie wusste noch nicht ganz was sie fühlen sollte, auch wenn sie in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht hatte. Wann immer sie an den gutaussehenden FlussClan Krieger dachte, flatterte ihr Herz voller Aufregung. Und jetzt die Vorstellung, dass sie womöglich seine Jungen bekommen würde… Es überkam sie ein Gefühl von Aufregung und Nervosität zugleich!
Bevor sie sich aber in noch mehr Fantasieen stürzte, wollte sie lieber Eichenblatts Meinung abwarten.

Erwähnt: Krallensturm (FC)
Angesprochen: Eichenblatt, Enzianpfote
Ort: DC lager | Kriegerbau -> Lager -> Heilerbau


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyMo 04 Jan 2021, 16:34




Tüpfelherz

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Tüpfelherz nickte zustimmend auf die Worte des Kriegers hin, neue Junge würde es doch gewiss bald wieder geben? Nachdem alle nun ernannt worden waren, schien es unglaublich für die erfahrene Kätzin, dass gar kein Nachwuchs mehr dazu käme. Und wenn es nur eine Königin wäre! Doch die schildpattfarbene Kriegerin hatte diesbezüglich nichts im Lager gehört, vielleicht würde sich bald eine Kätzin melden, doch wer wusste schon, wann...

Als Eichenblatt und Enzianpfote aus dem Wald traten, nickte die Kätzin ihnen zu und überlegte kurz, ob sie ihre Aufgabe wohl beenden konnten, nun da die Heiler zurück waren. Doch gewiss mussten sie sich ausruhen und wenigstens bis die Sonne durch den Nebel brach könnten sie warten, nicht wahr? Danach konnten sie sich bestimmt eine Ablösung suchen und sich ebenfalls ausruhen gehen. Bei den Worten von Klippenstolz blickte sie auf und lächelte herzlich.

»Ich erinnere mich noch gut an diese Geschichte«, erklärte sie, wer könnte so etwas je vergessen? Das jüngere Katzen sie nicht kannten, war kein Wunder, da die Ältesten von damals nicht mehr lebten. »Ich glaube, dieser Älteste wollte dich danach nicht mehr in der Nähe haben?«
Die Kätzin schmunzelte und hob ihren Blick zu den Flocken, die sie aus ihrer Position sehen konnte, jedoch nicht liegen blieben. Dafür waren es zu wenige und die Blattleere zu mild - was sie gut fand, Tüpfelherz beschwerte sich nicht darüber, dass der Schnee ausfiel.
»Ich glaube, ich bin einmal bei der Jagd auf eine Maus ausgerutscht und sie wäre verschwunden, hätte Donnerstern sie nicht gerade so noch gefangen. Er konnte mir kaum böse sein, auch wenn er es im ersten Moment natürlich war.«

Tüpfelherz warf einen Blick die Schlucht hinab, doch es war zu dunkel und zu nebelig, als das sie erkennen könnte, wer aus den Bauen kam. Doch gewiss würde es nicht mehr lange dauern, bis der Clan in Bewegung kam und gewiss würden Farnsee und Toxinstern noch rechtzeitig zurückkehren, um die Aufgaben des Tages zu verteilen. Vielleicht auch nur einer der beiden.
»Ich hoffe, wir müssen nicht mehr lange hier sitzen«, gab die kleine Kätzin schließlich zu bekennen, als ein eiskalter Schauer durch ihren Körper ging. »Ich genieße das Gespräch mit dir ja, doch die Kälte ist unglaublich! Unsere Anführer müssen uns ja nicht bis zum Abend noch quälen, richtig?«
Sie hoffte, dass der Krieger es gut aufnahm und nicht enttäuscht wäre, dass sie nicht mit ihm reden wollte. Das wollte sie, sehr gerne sogar, da sie dann in ihren Erinnerungen schwelgen konnte mit einem Krieger, der ähnlich alt war und sich ebenfalls an die Zeiten erinnerte! Doch sie war klein und ihr dicker Pelz konnte sie nicht immer beschützen, insbesondere nicht, wenn der Schnee darauf schmolz und langsam zu ihrer Haut vordrang.


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Angesprochen » Klippenstolz «
Erwähnt » Donnerstern, Farnsee, Toxinstern, Eichenblatt, Enzianpfote, Klippenstolz «
Standort » Auf der Klippe, hält Wache «

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyMo 04 Jan 2021, 17:47


Klippenstolz

#006 / an der klippe & bewacht das lager

Klippenstolz begrüßte Eichenblatt und Enzianpfote mit einem Kopfnicken, als die beiden aus dem Wald heraus traten. Die Heilerin und ihr Schüler sahen erschöpft aus und er hoffte, dass die beiden Katzen Gelegenheit haben würden, sich von ihrer Reise zu erholen, bevor ihre Fähigkeiten wieder gefragt waren.

“Nicht einmal, um ihm Beute zu bringen”, gab der Krieger mit einem Lachen zu. “Und schon gar nicht, um das Moos von seinem Nest zu wechseln.” Er schüttelte leicht den Kopf und fragte sich, ob er als Ältester wohl auch so störrisch sein würde. Hoffentlich nicht, doch noch war es eh zu früh, um sich darüber Gedanken zu machen. Er hatte noch viele Blattwechsel als Krieger vor sich, in den Ältestenbau würde er so bald nicht ziehen.
Klippenstolz schnaubte amüsiert. “Wieso habe ich noch nie von der Sache mit der Maus gehört? Aber da bin ich ja froh, dass Donnerstern dir nicht allzu böse war. Wobei er doch immer sehr nett zu den Schülern war…” Nachdenklich blickte er auf das Lager hinab, versuchte durch den dichten Nebel den Anführerbau auszumachen, in dem der ehemalige Anführer sein Nest gehabt hatte. Es fühlte sich wie eine halbe Ewigkeit an, seit Donnerstern zum SternenClan übergetreten war. Toxinstern war ein guter Anführer, das würde Klippenstolz keineswegs hinterfragen, doch gelegentlich wünschte er sich doch, dass der alte, erfahrenere Kater noch immer unter ihnen weilte.

Auch Klippenstolz wurde so langsam die Kälte unangenehm, trotz seines dichten Fells. Gegen die nassen, kalten Schneeflocken kam es leider auch nicht an, so sehr er es auch aufplusterte. Zustimmend nickte er und sah zum Gestrüpp hinüber, das den Lagereingang formte, in der Hoffnung, dass er dort Toxinsterns schwarzen oder Farnsees gemusterten Pelz sehen würde, was bedeuten würde, dass sie von ihrer Aufgabe abgelöst waren. Er war ein pflichtbewusster Krieger, aber auch er brauchte irgendwann seinen Schlaf, ansonsten würde er dem Clan von keinem Nutzen sein.
Allerdings wollte er sich auch nicht in sein Nest zurückziehen, bevor er nicht sicher war, dass das Lager beschützt war … und bis Singvogel zurückgekehrt war, wo auch immer sie sich im Moment rumtrieb. Ein wenig Sorge hatte er schon um die Kriegerin - sie war bereits am Tag mit ihrer Schülerin im Territorium unterwegs gewesen und nun die ganze Nacht auf den Beinen. Sie musste unglaublich erschöpft sein, hoffentlich würde sie in diesem Zustand nicht in eine gefährliche Situation stolpern.
Er wandte seinen Blick Tüpfelherz zu. “Wenn du magst, kannst du dich schon schlafen legen. Ich kann den Rest der Wache alleine übernehmen. Toxinstern oder Farnsee würden sicherlich auch nicht wollen, dass du dich bei diesem Wetter erkältest.” Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er daran dachte, wie viel die Heiler in den nächsten Sonnenaufgängen wohl mit Erkältungen und Husten zu tun haben würden. Es war nur vernünftig, die Kriegerin in den halbwegs warmen Bau zu schicken. “Wobei ich natürlich auch nichts dagegen habe, wenn du mir noch weiter Gesellschaft leistest.”

Erwähnt: Eichenblatt, Enzianpfote, Donnerstern, Toxinstern, Farnsee, Tüpfelherz, Singvogel
Angesprochen: Tüpfelherz


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Zuletzt von Lyka am So 10 Jan 2021, 00:08 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyMo 04 Jan 2021, 19:17

[Out: Patrouillen hier!]



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 204 | DonnerClan

Cf.: Hochkiefern [DC Territorium]«

Farnsee war... mit Absicht langsamer gelaufen als nötig. Ihre Gedanken wurden hin und her geworfen von der Frage, wie sie noch Zweite Anführerin sein konnte, wenn sie sich nicht wie eine fühlte! Wie konnte sie als Zweite Anführerin die Zeit mit Farbenjäger verbringen, die für sie beide fair wäre? Da sie darauf keine Antworten hatte, hatte sie das Tempo gedrosselt und war nah an ihm gelaufen. Für einen Moment hatte sie vorsichtig ihren Schweif gegen seinen getippt, um zu sehen, ob er mit verschränkten Schweifen laufen wollte, doch ihr war die Idee sofort blöd vorgekommen, also hatte sie es wieder gelassen.
Entspann dich, hatte sie sich in Gedanken zugesprochen. Er ist geduldig mit dir, er will das auch, entspann dich!
Doch Farnsee fiel es schwer, sich zu entspannen. Immer wieder prüfte sie von der Seite, ob die Nähe für ihn in Ordnung war, denn für sie war sie das. Neben keinem Kater konnte sie so laufen, wie neben ihm und das war für sie etwas ganz besonderes. Sie würde sich damit jedoch gedulden können, falls sie zu schnell für ihn war.
Sind wir überhaupt schon Gefährten?

Je näher die beiden der Schlucht kamen, desto nervöser wurde sie. Diese Frage brannte ihr auf der Zunge, doch sie traute nicht, diese zu stellen. Allerdings wollte sie ihn auch nicht dazu zwingen, mit ihr so vertraut ins Lager zu gehen, dass beim Clan ankäme, dass sie Gefährten geworden waren. Ihr Pelz prickelte vor Nervosität, dennoch versuchte sie weiterhin zu lächeln und entspannt zu wirken. Er sollte nicht denken, sie hätte plötzlich doch Angst neben ihm zu laufen.
Auf der Schlucht saßen Klippenstolz und Tüpfelherz, sodass ihre Nervosität deutlich in die Höhe ging. Angespannt trat sie näher an die beiden heran und warf ihrem Geliebten einen unsicheren Seitenblick zu. Falls er es noch nicht offiziell wollte, konnte er jetzt das erste Mal zurückweichen. Doch die beiden Krieger musste sie von ihrer Pflicht ablösen, denn sie wusste ja, dass sie die Kriegerin zur Wache eingeteilt hatte. Warum gerade Klippenstolz hier saß... war ihr ein Rätsel.
»Tut mir leid, dass ich so lange weg war!«, erklärte die Zweite Anführerin und ein ehrlicher Ton schwang in ihrer Stimme. Warm lächelte sie die beiden an, die so geduldig hier gesessen hatten. »Euch muss total kalt sein, kommt mit ins Lager und geht euch ausruhen.«

Respektvoll nickte sie den beiden zu und sprang dann den Weg zum Lager hinab. Ihre Pfotengriffe waren wieder sicherer als auf dem Weg aus dem Lager, sodass sich keine kleinen Kiesel lösten, die gefährlich für andere Katzen sein konnten. Es erleichterte sie, dass dem so war. Am Fuße der Felswand wartete sie wieder auf Farbenjäger und bedeutete ihm, für einen Moment zu warten. Als sie sich sicher war, dass die beiden Krieger sie nicht hören würden, sah sie auf ihre Pfoten hinab und traute sich nicht, ihn direkt anzusehen.
»Ich habe dir noch so viel zu sagen«, flüsterte Farnsee. Ihre Schwanzspitze schnippte nervös durch die Luft, als sie sich dazu durch rang, die nächsten Worte zu formulieren. »Ich möchte dich nicht überrumpeln und dir für alles Zeit geben, um es zu verarbeiten... aber... aber...«
Nervös blickte sie zu ihm auf.
»Ich wäre gerne deine Gefährtin«, murmelte sie. »Aber wenn du noch nicht so weit bist, ist das in Ordnung, wirklich. Du kannst dich also hier entscheiden, ob du dem Clan zeigen möchtest, dass wir letzte Nacht so eine schöne Zeit hatten... dass du mich liebst, ich dich liebe... aber du musst das nicht tun. Wir haben Zeit.«
Entschlossen nickte Farnsee bei den Worten. Sie wollte zwar wirklich gerne, dass sie beide unzertrennlich waren, doch das konnte sie nicht einfach verlangen, richtig? Nicht einfach erwarten? Tief atmete sie ein.
»Falls du es dem Clan zeigen möchtest, kannst du dich ja an mich halten? Ich werde jetzt Patrouillen einteilen und dann schlafen gehen... also könntest du... ich weiß nicht... neben mir laufen? Es klingt so seltsam...«
Ein letztes Mal blickte sie unsicher auf, schüttelte dann aber den Kopf und reckte entschlossen das Kinn. Seine Entscheidung. Sie würde jetzt ins Lager gehen, die Patrouillen einteilen und entweder wäre er dann direkt bei ihr oder eben nicht.

Schnell reckte sie ihre Nase zu seiner hinauf, löste sich dann allerdings von ihm und trottete zum Lagereingang. Farnsee war unglaublich nervös, die Nervosität wurde gesteigert, als sie den Geruch der Heiler wahrnahm. Oh ja, sollte er sich für offiziell entscheiden, würde Eichenblatt sich bestimmt darüber freuen, sie wieder mit einem Kater zu sehen.
Keine Junge, dachte die Kätzin fest. Nicht noch einmal überhastet.
Die Kätzin schlüpfte ins Lager und schüttelte ihren Pelz kurz, da dieser durch die Schneeflocken ein wenig feucht geworden war. Mit jedem Herzschlag freute sie sich mehr auf ihr Nest - auch wenn es schöner wäre, wenn Farbenjäger neben ihr schliefe und nicht mit seinem Schüler rausmusste - dennoch trat sie als aller erstes zum Hochfelsen, wo sie in Toxinsterns Bau hinein blickte. Der Anführer war nicht da. Na gut... ich werde trotzdem schlafen müssen.

»DonnerClan!«
Farnsee erhob die Stimme über das Clangeschehen... auch wenn es erst dämmerte und viele erst aus den Bauen mussten. Ihre Stimme zitterte ein wenig, doch sie bemühte sich darum, das Zittern zu verbergen und auch nicht darauf zu achten, wie sich ihr Geliebter entschied.
»Die Blattleere ist wieder in unseren Territorien und wie ihr wisst, heißt das, dass wir mehr Beute brauchen! Denkt an das neue Gesetz, wenn ihr euch Beute nehmt und teilt mit euren Clangefährten.«
Farnsee atmete tief durch.
»Heute werden neben einer Grenzpatrouille zwei Jagdpatrouillen entsand. Jetzt eine und nach Sonnenhoch die nächste. Meldet euch bei mir, falls ihr zur
zweiten eingeteilt werdet. Eisenkralle, du gehst mit Marderfang und Veilchenpfote auf die Jagd
« - sie hatte den Krieger mit seinem Sohn sprechen gesehen und sich gedacht, dass sie das auch bei der Jagd machen könnten - »Holunderfell, du gehst mit Orchideenmond, Muschelherz und Tageslicht die FlussClan Grenze überprüfen!«
Ich selbst werde nun schlafen gehen.
Mit einem Schwanzschnippen löste die Zweite Anführerin die Aufmerksamkeit auf und ließ sich am Fuße des Hochsteins nieder. Sie würde schauen, dass die Patrouillen aufbrachen... dann würde sie in den Kriegerbau laufen. Vielleicht würde Farbenjäger ja noch einmal zu ihr kommen.

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Tüpfelherz

You fell in love with my flowers & not my roots...



Tüpfelherz wollte sich gerade das Angebot des Kriegers durch den Kopf gehen lassen, als sie zwei Silhouetten erblickte, die sich dem Lager näherten. Ihre Ohren spitzten sich aufmerksam und mit wachsamen Augen beobachtete sie, wie die zwei Katzen immer näher kamen. Als sie dann auch ins Licht traten und erkennbar fürs bloße Auge waren, zeichnete sich für einige Herzschläge deutliche Überraschung auf dem Gesicht der Kriegerin ab, die sich jedoch schnell unterdrückte. Farnsee war noch nie so dicht an einem Kater gelaufen? Und dann auch noch Farbenjäger? Kurz warf die schildpattfarbene Kätzin Klippenstolz einen Blick zu, äußerte sich jedoch nicht, sondern erwartete die beiden lediglich gespannt.

Ein erleichtertes Seufzen entwich ihren Lippen, als sie hörte, dass sie ihr Nest aufsuchen dürfte. Endlich. Ihre Muskeln schmerzten vor Müdigkeit und ihr Körper war erfasst von der Kälte, die sie nur im Kriegerbau loswerden würde. Dankbar neigte sie den Kopf vor der Zweiten Anführerin, die über die Felskante verschwand und ihren Weg hinab ins Lager fortführte. Bevor sie sich erhob, ließ sie Farbenjäger den Vortritt und blickte dann Klippenstolz nochmal an.
»Das so schnell einer kommt, habe ich nicht gedacht... auch wenn die Kombination interessant war.«
Tüpfelherz zuckte jedoch sogleich wieder mit den Schultern, rappelte sich auf und reckte ihre Glieder in alle möglichen Richtungen.
»Vielen Dank für deine lustigen Beiträge in unserem Gespräch, ich werde jetzt fröhlich darauf schlafen, dass du einen Ältesten dank Schnee beinahe umgeworfen hast.«
Fast schon freundschaftlich stieß sie ihm mit der Pfote gegen die Schulter und trottete dann Richtung Abstieg zum Lager.
»Ruh' dich schön aus, wir führen unser Gespräch die Tage fort.«

Damit ließ sich die kleine Kriegerin hinab und sprang von Fels zu Fels, legte ihre Pfoten geübt dorthin, wo sie hin mussten. Am Fuße standen Farnsee und Farbenjäger zwar noch seltsam rum, doch die Kriegerin verstand, dass sie alleine sein wollten und sprang deswegen direkt zum Lager. Das war nicht ihre Angelegenheit.
Mit schnellen Schritten lief sie zum Kriegerbau, wo sie sich sogleich in ihrem Nest zu einer festen Kugel zusammenrollte. Um ihren feuchten, nassen Pelz konnte sie sich nicht mehr kümmern, dazu hatte sie dank ihrer Müdigkeit keine Lust mehr. Vom Lagerplatz aus ertönten zwar noch Patrouillen, doch sie hörte ihren Namen nicht, also ließ sie den Schlaf zu, der sie langsam übermannte.


...so when leaf-fall came you didn't know what to do.


DonnerClan Kriegerin

Post 23



Angesprochen » Klippenstolz «
Erwähnt » Farnsee, Farbenjäger, Klippenstolz «
Standort » Kriegerbau, schläft «

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyMo 04 Jan 2021, 21:25

Nachtflüstern

Nach einer unruhigen Nacht begann für Nachtflüstern ein genauso unangenehmer Tag. Ihre Schwester Tageslicht war die letzte gewesen, die ich durch den Kopf gegangen war bevor sie endlich Schlaf gefunden hatte, und sobald die anderen Katzen sie geweckt hatten, hatte Nachtflüstern instinktiv sofort wieder nach ihr gesucht. Sich im Bau umgeschaut nach ihrem Doppelgänger mit dem hübschen, bunten Fell, den blauen Augen in denen sie sich selbst sah und sie vermisste den Duft ihrer Lieblingskatze im ganzen Wald. Doch als sie sie fand lag sie nicht bei ihr im Bau sondern einige Nester weiter. Ein Riss zog sich durch ihre einst außergewöhnlich enge Bindung und dieser Riss wurde nur mit jedem Tag größer.
Träge drängte Nachtflüstern sich jetzt also aus dem Kriegerbau und nahm sich eine kleine Maus um den Magen für den Tag zu füllen. Rein zufällig entdeckte sie Graupelz unter ihren Clankameraden, die - schon wacher als sie selbst - das Lager mit Leben füllten. Aber fürs erste blieb die schüchterne Kriegerin für sich. Sie würde ja doch nur wieder Ärger finden.
Gerade zerrte sie besonders energisch an ihrem Frühstück, als Farnsee die Patrouillen einzuteilen begann und den Clan nachdrücklich ermahnte, Beute von nun an wieder einzuteilen. Sicher würde Nachtflüstern das nun einige argwöhnische Blicke einbringen, besonders an einem so ekligen Tag wie heute, an dem sich die Mäuse besonders tief in ihren Höhlen verkrochen, oder nicht? Wieder schweifte ihr Blick zu Graupelz. Nur weil sie die Freundschaft du dem gleichaltrigen Kater suchte, hatte Tageslicht diesen Streit überhaupt angefangen. Und egal was Nachtflüstern auch versuchte, sie machte es immer nur noch schlimmer. Aber... was wenn Graupelz sich mit seiner beruhigenden Art an ihre störrische Schwester wandte? Vielleicht konnte nun wirklich nur noch ein Außenstehender helfen. Aber Mist! Farnsee sandte Tageslicht schon an die Grenzen des Territoriums. Andererseits, überlegte Nachtflüstern, vielleicht ist das ja gar nicht so schlecht. Dann konnte sie in Ruhe mit Graupelz reden, ohne dass Tageslicht wieder eifersüchtig wurde. Und dann konnte sie dem grauen Krieger erklären, wie er ihr helfen konnte... wenn er das überhaupt wollte?
Da verschwand Farnsee schon von ihrem Posten. Nachtflüstern sprang auf, als hätte das Leben sie plötzlich wieder gefunden und leckte sich hastig hier und da durchs Fell um nicht ganz wie aus dem Nest gefallen auszusehen. In ein paar schnellen Schritten war sie bei der zweiten Anführerin. “Graupelz und ich gehen liebend gern auf die zweite Jagdpatrouille!“ miaute sie einen Ticken zu enthusiastisch, bevor sie bemerkte wie ungestüm sie wohl wirken musste. Wieder gewohnt zurückhaltend und mit leiserer Stimme fuhr sie also fort: “Wir... haben beide nichts zu tun, also können wir ja helfen.“ Wie Graupelz das finden würde, wenn sie ihn einfach so für eine Jagd bei dieser Kälte anmeldete? Sie musste jetzt eben darauf setzen, dass er mitkommen würde. Sie brauchte Hilfe und zum ersten Mal konnte ihr dabei die eine Katze nicht helfen, die ihr sonst immer zur Seite stand.

Erwähnt/Angesprochen: Tageslicht, Graupelz, Farnsee

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyMo 04 Jan 2021, 22:38




Eichenblatt

Mit einem  angedeuteten Lächeln nahm sie Lichterpfotes Dank entgegen und nickte ihr zum Abschied zu. Die Schülerin war einer der angenehmeren Patienten gewesen - kein Quengeln, kein Weigern, wäre Eichenblatt ein wenig fahrlässiger gewesen, hätte es sie nicht einmal überrascht, wenn sie den Aufenthalt der kleinen Kätzin sogar vergessen hätte. Nicht, dass sie kein Verständnis dafür hatte, dass man als Clankatze so rasch wie möglich zu seinen Verantwortungen zurückkehren wollte - gerade, wenn man noch so jung ist und so vieles lernen konnte -, doch war es zu viel von manch Mäusehirnen verlangt, sich artig zur Ruhe zu legen und seine Kräuter zu nehmen, wie Lichterpfote es getan hatte?

Die rotbraune Kätzin war im Inbegriff gewesen, sich in ihren Spalt zurückzuziehen, als Enzianpfote zu ihrer Überraschung mitsamt einer saftigen Maus  in den Bau trat, den sie fortan gemeinsam beziehen würden. Sie hatte auf der Rückreise keinesfalls mit einer Antwort seinerseits gerechnet - obgleich sie sich noch nicht  allzu lange nahe waren, war sie nicht töricht genug, um nicht zu  verstehen, dass es schon eher einem Wunder glich, wenn er seine Stimmbänder verwendete -, weshalb sie einfach davon ausgegangen war, dass er sich die Zeit mit seinen Geschwistern vertreiben würde, bis die Pflicht rief.
Umso mehr schätzte sie die Geste, die ihr Herz wärmte, und ausgiebig streckte sie sisch, um die Müdigkeit aus ihren Knochen zu treiben, ehe sie mit einem Schnurren auf ihren Schüler herantrat und das Lächeln erwiderte, das er ihr schenkte.
»Huh, du überraschst mich ja immer wieder«, lachte sie leise in sich hinein, während sie sich an seiner Seite niederließ und freundlich an seinem Ohr knabberte, bevor sie sich der Beute zuwandte und ihre Fänge hineingrub. Es schien, als wäre seit ihrer letzten Mahlzeit Monde vergangen, weshalb die Maus willkommener denn je war. »Ich danke dir, Enzianpfote. Ich wünschte, jede Katze hätte so viel Anstand wie du.«
Spöttisch zuckten ihre Schnurrhaaren, als sie an den Haufen, den sie ihren Clan nannte, dachte. Nicht, dass sie tatsächlich allen gegenüber abgeneigt war, doch es half ihr immer dabei, ihren inneren, angestauten Frust herauszulassen, indem sie sich über ihre lieben Clangefährten beschwerte.

Langsam verschlang Eichenblatt ihre Hälfte - wohl bedacht, dem Kleinen genug übrig zu lassen. Die Erinnerung an die letzte Blattleere, als der Clan einen gewaltigen Hunger gelitten hatte, suchten sie noch heute heim - Beuteknappheit und Hunger waren Dinge, die sich in der Blattleere nicht vermeiden ließen, doch sie hoffte, dass es dieses Mal nicht dieselben Ausmaße annehmen würde.
Just, als sie vorschlagen wollte, sich hinzulegen - zu ihrem eigenen Ärger fiel ihr ein, dass sie sich noch nicht um frisches Material für Enzianpfotes Nest gekümmert hatte -, trat Taubenschatten in den Heilerbau ein. Beinahe hätte sie laut aufgeseufzt, weil sie sich nach Ruhe und Frieden sehnte, um das zu verarbeiten, was in der vorangegangenen Nacht geschehen war - und um der Erinnerung an Donnerstern zu entfliehen -, doch die alte Heilerin hatte sich noch halbwegs im Griff. Schließlich wollte sie Taubenschatten auch keine falschen Signale von Abneigung senden.
»Guten Morgen, Taubenschatten. Was führt dich her?«, miaute sie und unterdrückte die ungerechte Ungeduld in ihrer Stimme. Noch bevor die Kriegerin zu sprechen begann, waren ihre bernsteinfarbenen Augen an den Körper der Kätzin herabgeglitten. Taubenschatten war von einer zierlicheren Statur, weshalb die Wölbung, die sich an ihrem Bauch abzeichnete, nicht zu übersehen war.
Langsam erhob Eichenblatt sich und trottete auf die Graue zu, um sanft über ihre Flanke zu lecken. »Dass du Junge erwartest, ist nicht zu übersehen. Ich  glaube, in einigen Tagen wird es selbst dem jüngsten Schüler auffallen«, entgegnete sie mit einem vergnügten Unterton, unwissend um die Geschichte, die mit der Schwangerschaft verbunden war. Eichenblatt würde nicht fragen - es ziemte sich nicht -; wenn Taubenschatten der Meinung war, es anderen mitteilen zu wollen, war es ihre Sache. »Ich rate dir, bereits ein Nest in der Kinderstube zu beziehen und dich einzugewöhnen. Den einen oder anderen kurzen Spaziergang im Territorium werde ich dir nicht verbieten, solange du dich nicht überanstrengst.«
Sie versuchte, den Stich in ihrer Brust zu ignorieren, den sie jedes Mal empfand, wenn die Gespräche sich um Junge drehten, und doch konnte sie nicht anders, als auf die verräterischen Stimmen in ihrem Kopf zu hören. "...und dann werde ich hier auf dich warten, mit Dornenjunges... und mit Feuerpfote."
Eichenblatt spürte, wie ihr Gaumen trocken wurde, weshalb sie sich rasch zu Enzianpfote umdrehte, noch ehe Taubenschatten eine Veränderung in ihrer Mimik sehen konnte. »Von dem runden Bauch einmal abgesehen, sind gerade morgendliche Übelkeiten ein Symptom für eine trächtige Katze. Ein weiteres Zeichen sind geschwollene Zitzen, wenn du die Unterseite ihres Bauchs näher betrachtest«, erklärte sie ihm mit einer bemüht sachlichen Stimme.

Im Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 259

Erwähnt » Donnerstern, Lichterpfote
Angesprochen » Enzianpfote, Taubenschatten


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✁Dunkelfuß
I miss the good ol' days.

Der vertraute Ruf, den er in seinem Leben bereits unzählige Male vernommen hatte, drang in seine Ohren - wenn auch weitaus gedämpfter, als er es in Erinnerung hatte. Manch einer würde es auf das schlechte Gehör schieben, welches Dunkelfuß mit dem zunehmenden Alter entwickelte, doch er selbst war natürlich der festen Überzeugung, dass es Toxinsterns Schuld war, der seine Stimme nicht laut genug erheben konnte.
Rasch beendete er das Trockenlecken seines neuen Baugefährten, ehe er seinen Kopf ein wenig aus dem Ältestenbau geschoben hat, um wenigstens halbwegs der Versammlung beizuwohnen. Ihm war es wichtig, keine relevanten Informationen zu verpassen - schließlich war er noch immer ein stolzer Kater des DonnerClans, Alter hin oder her - und er sah es als Teil einer guten Erziehung an, dem Ruf seines Anführers - einerlei, wie verdorben dieser war - zu folgen. Dass er damit den Ausgang versperrte, kam ihm nicht in den Sinn. Falls Mähnensturz oder Quellwolke ebenfalls zuhören oder gar rausgehen wollten, sollten sie gefälligst das Maul aufreißen und das sagen.
Stolz erfüllte seine Brust, als wäre Funkenjunges - nun Funkenpfote - sein Sohn und mit einem Nicken, als wäre er an der Entscheidung der Mentoren beteiligt gewesen, nickte er wohlwollend. Ein Anflug von schlechtes Gewissen überkam ihn, als es Strompfotes Moment gewesen war, ihren Schülernamen zu erhalten; die Geschehnisse der Nacht von Meisensangs Tod waren ihm noch allgegenwärtig.
Lange hielt er jedoch nicht an dem Gedanken fest, denn die Ernennung des neuen Heilerschülers überschattete die restlichen Schüler. Erleichterung war das Gefühl, das ihn durchströmte - Efeupfote wandelte bereits seit einiger Zeit mit ihren Ahnen und es war unverkennbar, dass Eichenblatt sich in nicht allzu ferner Zukunft ihr anschließen wird. Der DonnerClan würde einen jungen Heiler brauchen, der sein Pfotenwerk verstand.

Als die Versammlung ein Ende fand, zog der alte Kater sich rasch wieder zurück, um erneut sein Nest zu beziehen. Gerade nun, wo es kälter wurde, war der Gedanke, die meiste Zeit mit Schlafen zu verbringen, verlockender denn je.
»Ein guter Kater bist du mir«, brummte Dunkelfuß ihn Mähnensturz' Richtung gewandt, als er seine Aussage bezüglich des Nestmaterials vernahm. »Auf dich kann man zählen; du bist mir noch nicht verdorben.«
Zu einem Gute Nacht hatte es nicht mehr gereicht und nur am Rande seines Bewusstseins hatte er noch Quellwolkes Stimme gehört, ehe sein Verstand wieder abgedriftet war.

Ein einzelner Kater konnte jedoch nur so viel schlafen - und nachdem er die letzten Tage bereits fast ausschließlich in seinem eigenen Bau verbracht hatte, war es nicht verwunderlich, dass er zur Dämmerung seine bernsteinfarbenen Augen aufschlug und alles in ihm danach verlangte, sich zu bewegen. Insbesondere, nachdem er das junge Blut, das gestern ernannt worden war, gesehen hatte, wollte er selbst nicht untätig wie ein alter Fuchs im Lager herumliegen - Kälte hin oder her.
Mit einem Ächzen presste er sich auf alle vier Beine und schleifte dann zu Quellwolkes Nest hinüber, um sie unsanft anzustupsen. »Morgen, Quellwolke, faul genug waren wir. Lass uns einen Spaziergang machen, sonst denken die anderen noch, wir sind in unserem Bau versauert.«


DC Ältester | too old | #017

Angesprochen: Quellwolke, Mähnensturz
Erwähnt: Eichenblatt, Enzianpfote,  Funkenpfote, Strompfote, Toxinstern
Ort: DonnerClan Lager - Ältestenbau

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager EmptyMo 04 Jan 2021, 23:08


The higher I get, the lower I'll sink.

Staubwirbel

I can't drown my demons, they know how to swim.


Mit einer schwunghaften Bewegung hatte der große Kater seinen Kopf auf die Pfoten fallen gelassen, genoss die Berührung seines eigenes Fells. Seit sie sich in den Bau zurückgezogen hatten, hatte er sich etwas aufwärmen und putzen können, wenn auch das Wetter draußen nicht unbedingt wärmer wurde. Immerhin hatte der Regen aufgehört, als die Sonne hinter dem Wald aufging, und sich stattdessen in Schneeflocken verwandelt, die sanft auf sie herabrieselten. Die Luft war feucht und roch nach Blattleere. Besonders in Zeiten wie diesen war es wohl wichtig, die Beute gerecht unter ihnen aufzuteilen.
Staubwirbel blickte zu Rosenträne und zuckte nur mit den Ohren. Ihre Worte hatten es geschafft, ihn etwas zu beruhigen und umzustimmen. »Das stimmt allerdings«, miaute er heiser, »Ich hoffe, wir überstehen diese Blattleere, wenn wir zusammen halten, damit es nicht wieder zu so vielen Toten kommt... « Er endete und innerlich verkrampfte sich bei ihm alles. Wenn es doch nur so leicht wäre, so positiv zu denken, wie es war, diese Worte auszusprechen. Seine Hoffnungen, dass wirklich alles so gut verlaufen würde, waren schwindend gering und sein Gesichtsausdruck, der sich zum Schlechten hin verändert hatte, spiegelte dies auch wider. Aber es gab eine Sache, die er wusste, und zwar dass er sich zumindest daran halten würde. Nicht nur, weil er sich grundsätzlich stets an das Gesetz der Krieger hielt, sondern auch zum Wohl der anderen. Er musste sich vorbildlich verhalten. Es war das, was Rosenträne von ihm erwartete, was seine anderen Gefährten von ihm erwarteten, was seine Familie und Rubinfeuer vermutlich von ihm erwartet hätten. Unauffällig wanderte sein Blick zum Himmel hoch. Wäre sie stolz auf ihn? Bestimmt wäre sie das, selbst wenn er sich nicht einmal anstrengen würde. Sie hatte ein großes Herz gehabt, ganz im Gegensatz zu ihm.
»Ich finde es gut, dass du es gut findest.« Für einen kurzen Moment stockte er, wollte weiter reden und ihr erklären, wie er das meinte, doch entschied sich schließlich dagegen. Geschwind hatte er seinen Mund wieder geschlossen. Das zeigt auch du bist im Besitz eines großen Herzens, vollendete der Krieger den Satz schließlich in Gedanken, der ihm auf einmal zu peinlich erschien, als dass er ihn hätte aussprechen können. Außerdem wollte er nicht, dass sie Kätzin dies negativ auffassen würde. Als sie jedoch auf einmal wieder ihre Stimme erhob, weiteten sich seine Augen. Mit dieser Frage hatte er ganz und gar nicht gerechnet, weswegen sie ihn kurzzeitig aus der Bahn warf.
»Oh, ich... «, fing er an und spürte, wie es unter seinem Pelz zu kribbeln begann. Waren da Käfer? Regelrecht panisch schüttelte er sich, um das potenzielle Ungeziefer vom Leib zu bekommen. Bis jetzt hatte er sich ruhig gefühlt, wo kamen sie nur auf einmal her, besonders zu diesem Blattstand? Als das Kribbeln und Zwicken stärker wurde, versuchte er erneut, sich zu wenden und sah dann, wie kleine, dunkle Käfer auf den Boden fielen. Im nächsten Moment waren sie weg. Wie in Luft aufgelöst. Tief sog Staubwirbel die kalte Morgenluft ein, kuschelte sich dann vorsichtig wieder in sein Nest. »Tut mir leid, d-da waren Insekten«, stammelte er so leise, dass er seine Worte selbst nicht so genau verstand, »Also... danke für das Angebot, aber... mein Pelz, der ist schon trocken, musst du wissen.« Zwar trocknete sein kurzer Pelz immer recht schnell, doch er war bis jetzt noch nicht an alle Stellen seines Körpers gekommen und dementsprechend noch nicht ganz trocken. Das musste Rosenträne ja nicht wissen.
»Ich glaube, ich ruhe mich noch etwas aus, bevor wir zu unseren Pflichten aufbrechen«, sagte er dann, um das Thema zu wechseln und bekräftigte seine Worte mit einem Gähnen. Von der Lichtung konnte er die laute Stimme von Farnsee hören, welche die Patrouillen einteilte, hörte seinen Namen jedoch nicht unter diesen heraus.




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