Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschstern
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang [26.11.]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken haben sich inzwischen zu einer Decke gefestigt, die nur noch wenige Lücken aufweist. Der durch den Wind bereits angekündigte Sturm ist nun losgebrochen. Auch wenn der Wald langsam sprießt und in bunten Farben erblüht, rüttelt der Wind an Ästen und Sträuchern und der Regen nässt den Waldboden. Das losbrechende Gewitter könnte Patrouillen und sonstige Ausflüge beeinträchtigen. Wer seine Beute jetzt noch erwischt, ist vermutliich kein Anfänger mehr.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans beinahe nichts mehr zu sehen. Der starke Wind peitscht die Tropfen gegen die Bäume und Felsen des Waldes, ein Regenguss der vermutlich mehrere Stunden anhalten wird. Auch wenn Bäume und Unterholz zumindest einen Teil des Windes abhalten, ist es nass und der Wasserstand in den Bächen sowie im Fluss steigt. Teilweise muss mit Überschwemmungen gerechnet werden und eine erfahrene Katze hält sich von den Landstrichen nahe der FlussClan-Grenze fern.


FlussClan Territorium:
Die Bäche und Flüsse treten aufgrund des Regens an manchen Stellen über die Ufer und die Strömung ist gefährlich geworden. Zwar ist das ein gutes Zeichen für Fische und der Fluss verspricht nach abflachen des Sturms eine Menge Beute, aber FlussClan-Katzen sollten mit dem Fischen vielleicht ein wenig warten, bis das Gewitter ein wenig nachgelassen hat. Am Ufer und anderen weniger bewachsenen Stellen geht weiterhin ein kalter Wind.


WindClan Territorium:
Über dem Hochmoor scheint der Regen weniger stark zu sein als im Wald, aber der Wind weht dafür umso heftiger. Katzen sind beraten in Senken oder zwischen den Hügeln zu bleiben und auf flachem Boden so viel Halt wie möglich zu suchen. Der Regen flutet jedoch auch das eine oder andere Kaninchenloch, sodass bei Abflauen des Sturms eine höhere Anzahl der Tiere an der Oberfläche zu erwischen sein wird.


SchattenClan Territorium:
Mehr oder weniger windgeschützt bleibt der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums einigermaßen geschützt. Aber auch hier gelangt Regen hinunter auf den Boden und es ist nass. Vögel, Nagetiere und Reptilien haben sich zurückgezogen, aber im sumpfigen Gebiet ist vielleicht der eine oder andere wasser-liebende Frosch zu finden. Immerhin wird der Regen dem Wachstum der Pflanzen gut tun.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist das Wasser im Fluss gestiegen, jedoch sind die Ufer des WolkenClans aufgrund seiner steilen Böschungen am sichersten. Auch hier stürmt und gewittert es, dieser Teil des Territoriums liegt aber nicht im Zentrum des Sturms. Unerfahrene Katzen sollten aber lieber vorsichtig sein und sich trotzdem nicht zu hoch in die Baumkronen wagen, bis der Sturm abflaut. Die Jagd sollte eher in Bodennähe stattfinden, zumal die Vögel ohnehin kaum zu finden sind.


Baumgeviert:
Als hätte er bis aufs Ende der großen Versammlung gewartet, ist der Sturm nun auch hier losgebrochen. Die Senke ist von großen Pfützen bedeckt und die Äste der mächtigen Eichen ächzen im Wind. Eine Katze sollte sich in Acht nehmen, denn der eine oder andere Ast könnte in die Senke hinunterkrachen.


Ehem. BlutClan Territorium:
Aufgrund des Sturms ist in den Gassen des Zweibeinerorts kaum jemand unterwegs. Viele der Zweibeiner warten lieber ab, ob der Sturm sich bei Sonnenuntergang schon wieder verzogen hat. Nässe und Sturm sind unangenehm, jedoch verbreitet der Sturm auch die Gerüche von Essensresten weiter, was einige Beutetiere anlockt. Am besten aushalten lässt sich der Sturm in den windgeschützten engen Gassen. Allerdings tritt auch der Schwarzstrom jeden Augenblick über die Ufer und die Strömung ist so stark, dass selbst ein größerer Hund darin ertrinken könnte.


Streuner Territorien:
Auf offener Fläche und in den Waldgebieten ist das Wetter grausam – Der Sturm wühlt Boden und Gewässer auf und außer den Wesen, die sich am Rand des Zweibeinerorts nach Müll umsehen müssen und einigermaßen leicht zu fangen sind, hat sich inzwischen sämtliche Beute verkrochen. Zwischen den Bäumen ist es windgeschützter. Aber auch hier ist es nass und nicht unbedingt angenehm.


Zweibeinerorte:
Bei diesem Sturm wagt sich kein Hauskätzchen mehr vor die Tür, wenn es nicht unbedingt muss – es sei denn es möchte patschnass und dreckig werden. Zwar ist der Wind in den Gärten nicht so stark, doch da fallende Äste auch Zäune zerstören könnten, ist es besser im Haus zu bleiben.

 

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyFr Nov 04, 2022 9:24 pm


Engelsflügel

SC / DC » Älteste « #55

Cf.: SchattenClan Lager [SC Territorium]«

Engelsflügel hatte jeden Augenblick im Kiefernwald genossen. Die Älteste hatte die Nadeln quasi eingeatmet und viele mit ihrem Pelz mitgenommen. Ihre Sicht war vielleicht schlechter, doch sie bewegte sich durch ihre Heimat, so als würde sie normal sehen. Es waren unzählige Blattwechsel gewesen, in denen sie dem SchattenClan gedient hatte. Sie war erst wenige Monde nach der Gründung der Clans geboren worden und hatte in all der Zeit nichts anderes gemacht, als ihrem Clan als Heilerin zu dienen. Erst unter Schattenstern, dann unter Mohnstern. Gerne wäre sie unter Mohnstern gestorben, doch stattdessen musste sie dies unter Honigstern tun.
Erst am Donnerweg hatte Engelsflügel Honigstern angeschaut. Davor hatte sie sich bemüht, ihre Umgebung richtig wahrzunehmen und sich nicht von den DonnerClan Katzen ablenken zu lassen. Zwar schrie ihr Körper nach einer Pause, doch es lag auch Tatendrang in ihren alten Pfoten. Eine Aufgabe rief nach ihr, der SternenClan begleitete sie. Es war an der Zeit, sich dieser Tatsache hinzugeben, also verzichtete sie auf die Pause... und auch auf das Risiko.
»Über den Donnerweg? Sterben will ich eigentlich nicht«, hatte die weiße Kätzin gegrunzt. »Es gibt einen viel sicheren Weg, um auf die andere Seite zu kommen.«
Ihre Lippen hatten sich dann für einige Momente versiegelt, da ihr eingefallen war, wie Honigstern diese Tatsache nutzen könnte. Allerdings hatte ein langer Blick, ein ausgiebiges Mustern der Kätzin gereicht, um sie umzustimmen. Honigstern würde wohl nie auf die Idee kommen, einen Krieg anzuzetteln.

Im Gegensatz zu den DonnerClan Katzen hatte Engelsflügel auf der anderen Seite des Tunnels keine Erleichterung empfunden. Viel eher hatte sie innehalten müssen, um ein stilles Schutzgebet an den SternenClan zu schicken: sie betete für die Sicherheit ihrer Clangefährten. Niemand im Clan hatte alles gesehen, so wie sie es getan hatte. Jede Katze im Lager war mit ihrer Hilfe auf die Welt gekommen und gesund geblieben. Engelsflügel betrachtete sie alle als ihre Jungen, selbst den grummeligen Schiefersturm oder eine Persönlichkeit wie Mohnstern. Nun würden Monde vergehen, bis sie vom SternenClan aus all diese Katzen begleiten durfte. Sie würde erst dann sehen, wie groß Bärenflecks Jungen bereits waren oder ob Traubenpfote als letzter seiner Familie etwas großes vollbrachte. Würde sehen, wie Flammentänzerin ein neues Leben begann, ob Sturmlicht sich einen Namen im Clan machte. Ob Mohnstern ihr Versprechen hielt.

Nach einem langen Seufzer war die Älteste wieder losgehumpelt.
Der ganze Weg war eine Qual für die weiße Kätzin. Das Unterholz des DonnerClans war so viel dichter, überall tauchten Wurzeln und Ranken auf. Sie versuchte, nicht zu fauchen, doch sie konnte nicht immer rechtzeitig ausweichen und hier und da ließ sie ein paar Strähnen ihres Fells zurück. Wie konnte der DonnerClan nur so leben?
Immer wieder blickte Engelsflügel zu den beiden DonnerClan Katzen. Sie strahlten zwar Wärme aus, doch Engelsflügel fühlte sich so, als würde ein Fluss sie trennen. Kein Wort wurde auf dem Weg mehr gewechselt, was ihr besonders mit Enzianpfote Sorgen bereitete. War er überhaupt glücklich, dass sie ihm helfen wollte? War er dankbar? Oder war sie nur ein Mittel zu seinen Zwecken? Eine hilflose Älteste, mit der er machen konnte, was er wollte?
Eichenblatt, warum hast du ihn ausgewählt? Hast du all das etwa geplant? Habe ich mir einst einen Scherz mit dir erlaubt, dass du so deine Rache geplant hast?
Als Honigstern ihre Ankunft erklärte, blinzelte Engelsflügel verwirrt, bis sie das Loch im Boden bemerkte. Zögerlich trat sie näher und grub die Krallen in den Boden, als sie erkannte, dass sich eine Schlucht unter ihnen befand. Vor ihnen lag das DonnerClan Lager.
Und hier haben meine Clangefährten euch damals vertrieben? Wie sind sie überhaupt hergekommen, ohne das ihr sie bemerkt habt?
Engelsflügel ersparte sich die Frage, doch sie konnte nicht anders, als die DonnerClan Katzen als Mäusehirne zu bezeichnen. Bestimmt waren die FlussClan und SchattenClan Katzen nicht geschickt genug gewesen, um unbemerkt in die Schlucht vorzudringen und dennoch hatten sie den DonnerClan überwältigt.

Dass Honigstern einen einfacheren Weg in die Senke suchte, nahm Engelsflügel dankend zur Kenntnis. Ihre Knochen schmerzten, als sie sich endlich auf den Lagerplatz schoben. Langsam ließ Engelsflügel ihren Blick gleiten, betrachtete die Felswände, die das Lager umgaben und fragte sich erneut, wie der DonnerClan vertrieben worden war.
»Vielen Dank, Honigstern«, erklärte die weiß gemusterte Älteste ruhig und betrachtete die größere Anführerin einen Moment lang.
Wenig später tauchte eine Kätzin bei Honigstern auf und berichtete dieser, was vorgefallen war. Einige Herzschläge lang starrte Engelsflügel die Kätzin an und überlegte, warum ihr diese so bekannt vorkam. War das Sonnenpfote? Nun Sonnenflamme? Wenn ja, warum begrüßte die neue Zweite Anführerin sie dann nicht?
Schnaubend drehte sich die Kätzin zu Enzianpfote, der einfach nur da stand und nachzudenken schien. War ihm bewusst, dass neben ihm eine fragile Kätzin stand?
»Ist das dort drüben euer Frischbeutehaufen?«, fragte Engelsflügel schroff und stieß Enzianpfote gegen das ihr nächste Bein. Mit herausfordernd funkelnden Augen blickte sie den Heilerschüler einige Momente lang an, dann schnaubte sie. »Wenn du nichts zu sagen hast, kann ich ja erstmal was fressen. Kannst dich gerne bei mir melden, sobald du gedenkst, dass du dazu bereit bist.«
Geradezu beleidigt wandte Engelsflügel den Kopf ab und lief über den fremden Lagerplatz. Der Boden fühlte sich fast so an, wie der im SchattenClan Lager, doch es waren die Pfotenspuren von fremden Katzen, die diesen hier geebnet hatten. Ob die DonnerClan Katzen sie ansahen? Erst jetzt erinnerte sie sich daran, wie grauenhaft sie aussehen musste. Verklumpter Pelz voller Nadeln, eine gekrümmte Haltung, wilde und weit aufgerissene Augen, damit sie überhaupt etwas sah. Sie gehörte nicht hier her, zu den wunderschön gepflegten Katzen.
Am Frischbeutehaufen angekommen, betrachtete sie die Beutestücke eingehend. Selbstverständlich gab es weder Frösche noch Eidechsen. Sie würde wohl auch nie wieder ein Beutetier dieser Art genießen dürfen, da der DonnerClan sie nicht fraß.
Ein Schniefen, das von wahrer Trauer zeugte, entfloh der Heilerin, die geknickt eine kleine Maus aufnahm und sich neben dem Frischbeutehaufen mit ihrer Beute zusammenrollte. Die Trauer überwältigte sie, während sie einen zaghaften Bissen nahm. Auf einmal hatte sie keinen Hunger mehr und wollte am liebsten wimmern und schreien, etwas, was sie als Heilerin nie getan hatte. Sie war immer stärker gewesen, doch wie sollte sie stark sein, wenn man ihr alles genommen hatte?
Sie hatte hier keine Freunde und sie fühlte sich bereits jetzt so, als wäre sie nur eine Hülle, die der DonnerClan einfach brauchte, aber nicht als Katze ernstnahm.
So klein wie möglich kauerte Engelsflügel mit der Maus da und hoffte, dass niemand ihre Emotionen allzu sehr ablesen würde. Sie hoffte auch, dass die Katzen sie in Ruhe ließen, sie weder verspotteten, noch auftauchten, um sie zu bemitleiden. Es würde Zeit benötigen, um mit diesem Schmerz umzugehen, doch keine DonnerClan Katze konnte ihn für sie lindern.

Verabschiedet sich vom SC Territorium und vermisst die Katzen ihres Clans bereits. Mag das DC Territorium nicht. Wundert sich am DC Lager, wie der DC vertrieben werden konnte. Betritt das Lager und fühlt sich einsam. Da Enzian nicht mit ihr spricht, lässt sie ihn beleidigt stehen und nimmt sich ungefragt eine Maus vom DC FBH. Kauert sich dann in Form einer Kugel neben dem FBH zusammen und "weint", während sie die Maus frisst. « Zusammenfassung

Code by Anakin | Bild von qells


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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyFr Nov 04, 2022 11:50 pm


Buchenfrost
» everyone has their own reason to fight. at least i'm honest about mine. «

#063 / steckbrief / donnerclan krieger

Rosentränes flehender Blick jagte dem Kater einen wahrlichen Schauer über den Rücken, ließ ihn sein Fell sträuben und instinktiv einen Schritt zurückweichen. Solche Emotionen waren nichts für ihn. Er mochte den Spaß, die Unbefangenheit, die seine gewöhnlichen Affären mit sich brachten. Das hier war ganz und gar anders. Rosenträne war verletztlich, hatte Angst, hatte Schmerzen. Sie sah ihn so an, dass auch er instinktiv wusste, dass etwas nicht stimmen konnte. Die Panik, die er bisher ganz gut hatte unterdrücken können, wallte erneut und sehr viel stärker in ihm auf und alles in seinem Körper willte ihn, einfach Reißaus zu nehmen. Sich aus dieser Situation zu entfernen.
Doch gleichzeitig wollte er auch bleiben, wollte alles tun, was er nur konnte, um der Kätzin und ihren Jungen zu helfen. Egal, was es war. Für irgendetwas musste doch selbst er gut genug sein. Das Herz schlug ihm heftig gegen die Brust und er konnte das Blut in seinen Ohren rauschen hören.
"Ich bin gleich wieder da", miaute er mit rauer Stimme und legte sein Kinn einen Herzschlag lang auf Rosentränes Stirn ab, wandte dann den Kopf, um seine Schnauze in das weiche Fell dort zu pressen. Bevor er wieder zurücktrat, suchte er ihren Blick, nickte ihr entschlossen zu. "Du schaffst das, okay?" Die Worte hinterließen ein unangenehmes Kribbeln auf seiner Zunge, doch versuchte er, die Zweifel zusammen mit seiner Angst einfach hinunterzuschlucken. Einige Herzschläge lang hing sein Blick an Rosentränes zitternder Gestalt, dann wandte er sich ab und schlüpfte eilig aus der Kinderstube hinaus.
Der kühle Wind, der ihm auf der Lichtung ins Gesicht wehte, war eine angenehme Abwechslung, riss ihn zumindest für einen kurzen Augenblick aus seiner Panik. Suchend flackerte sein brauner Blick umher, landete schließlich auf der Gestalt des Heilerschülers. Er nahm Honigstern und Engelsflügel, die sich neben ihm befanden, gar nicht war, viel zu sehr war er auf Enzianpfote fokussiert.
Buchenfrost sprang in großen Sätzen durch das Lager bis er, etwas außer Atem, direkt vor dem jungen Kater stand. "Rosenträne bekommt ihre Jungen", verkündete er ohne große Umschweife, sein Blick noch immer starr auf den Heilerschüler gerichtet. Er warf einen hastigen Blick über die Schulter zum Eingang der Kinderstube, sein Nackenfell noch immer gesträubt. "Und ich glaube, irgendetwas stimmt nicht."


Erwähnt Rosenträne, Enzianpfote, Honigstern, Engelsflügel
Angesprochen Rosenträne, Enzianpfote

TL;DR
Verlässt die Kinderstube und informiert Enzianpfote.
Code by Mars / Art by uneasywolf



EDIT: 05.11.2022

Honigstern
» as i continue to grow, i've learned not to regret the choices i've made. «

#103 / steckbrief / donnerclan anführerin

Bereits nach wenigen Schritten erschien Sonnenflamme vor Honigstern. Sie begrüßte ihre Zweite Anführerin mit einem Lächeln und amüsiert zuckenden Schnurrhaaren, da sie sich sogleich daran machte, ihr Bericht zu erstatten. Dabei ratterte die junge Kätzin alles in einem Rutsch hinunter, sodass Honigstern schon befürchtete, sie würde gar nicht mehr Luft holen. Mit leicht geneigtem Kopf wartete sie, bis die andere Kätzin geendet hatte, dann nickte sie.
"Vielen Dank, Sonnenflamme. Es freut mich zu hören, dass alle wieder wohlbehalten im Lager angekommen sind und auch während unserer Abwesenheits nichts vorgefallen ist." Es war eine Erleichterung, die sogleich etwas Last von den Schultern der Anführerin nahm. Sie sah zur Kinderstube, aus deren Eingang sich Buchenfrost just in dem Moment schob. Sofort erkannte sie den panischen, leicht gehetzten Ausdrucks auf den Zügen des Katers, der fast schon ein Teil ihrer kleinen Familie war. Besorgt zuckte sie mit den Ohren, als er geradewegs auf Enzianpfote zusteuerte, die anderen Katzen um ihn herum gar nicht wahrzunehmen schien.
Schuldgefühl breitete sich in ihrem Inneren aus. Sie hatte Rosenträne gesagt, dass sie Enzianpfote einmal zu ihr schicken würde, um zu sehen, ob alles in Ordnung war, doch hatte sie das in der ganzen Aufregung um Engelsflügel und Eschenblatts Junges vollkommen vergessen.
Honigstern sah den Heilerschüler einen Moment lang sorgenvoll an, wandte ihren Blick dann allerdings wieder Sonnenflamme zu. "Hab ein Auge darauf und hol mich, wenn etwas passiert", wies sie an und deutete mit der Schweifspitze zu Buchenfrost hinüber, "aber lass Enzianpfote selbst sagen, wenn er etwas braucht und komm ihnen nicht in die Quere. Er wird am besten mit der Situation umzugehen wissen."
Sie hoffte, dass die Zweite Anführerin verstand, was sie ihr damit sagen wollte. Dass zu viele Pfotenpaare nur dafür sorgen würden, dass der Heilerschüler den Überblick verlor.
Ihr Blick wanderte zu Engelsflügel, sie dich mit etwas Frischbeute am Rand der Lichtung eingerollt hatte und ihr eigenes Herz schmerzte. Es musste unglaublich schwer sein, den eigenen Clan hinter sich zu lassen und in eine völlig fremde Umgebung zu ziehen, weil dies der Wille des SternenClans war. Honigsterns Respekt für die alte Kätzin wuchs nur noch mehr.
"Außerdem sollte sich jemand darum kümmern, dass Engelsflügel ein frisches Nest im Heilerbau bekommt", fuhr sie fort. Dass das Nest im Anführerbau auch noch nicht ausgewechselt worden war, vermutlich immer noch ganz schwach nach Toxinstern roch, vergaß sie dabei vollkommen. Sie nickte Sonnenflamme leicht auffordernd zu, wollte so vermitteln, dass die Zweite Anführerin sich darum kümmern sollte, diese Aufgabe jemandem in die Pfoten zu legen. "Ich werde in der Zwischenzeit endlich mit Eschenblatt reden, um in Erfahrung zu bringen, was genau mit dem Jungen ist."
Die gemusterte Kätzin unterdrückte ein müdes Seufzen, wartete einen kurzen Moment, ob Sonnenflamme noch etwas zu sagen hatte, und setzte dann ihren Weg zum Anführerbau fort. Vor dem Rankenvorhang blieb sie stehen und atmete noch einmal tief durch. Es war das erste Mal, dass sie diesen Bau als Anführerin des DonnerClans betreten würde. Sie hatte sich lange genug davor gedrückt.
"Eschenblatt, ich bin es", rief sie, laut genug, dass auch die Katzen im Inneren des Baus sie hören konnten, und schob sich dann vorsichtig hinein. Die Gerüche von Eschenblatt und Dämmersang erfüllten ihre Nase, sowie der markante Geruch nach Zweibeinerort, der von dem Jungen ausgehen musste. Toxinsterns Geruch war nicht mehr wahrzunehmen. Honigstern blinzelte einige Male bis ihre Augen sich an das fahle Licht gewöhnt hatten, dann richtete sie den Blick auf den Krieger und bemühte sich um einen möglichst offenes Lächeln.


Erwähnt Sonnenflamme, Buchenfrost, Rosenträne, Enzianpfote, Engelsflügel, Toxinstern, Eschenblatt, Dämmersang, Phil (id)
Angesprochen Sonnenflamme, Eschenblatt

TL;DR
Unterhält sich kurz mit Sonnenflamme und gibt ihr Anweisungen; geht dann in den Anführerbau, um mit Eschenblatt zu sprechen.
Code by Mars / Art by calupes




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the master tactician.


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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptySa Nov 05, 2022 4:34 pm


Muschelherz

Krieger | Donner Clan | ♂

c.f. Territorium

Der graue Kater zwängte sich mit seinen beiden Beutestücken durch den dichten Farntunnel, darum bemüht nirgendwo hängen zu bleiben. Sein Fell war noch immer völlig zerzaust, von dem Krieger unbemerkt. Auf der Lichtung angekommen trottete er zum Frischbeutehaufen und legte dort seine zwei frischen Beutestücke ab. Auf das Eichhörnchen war er noch immer stolz, die Maus, eher weniger ^^ Nun da der Geruch der Frischbeute nicht mehr seine Schnauze verstopfte, nahm der Krieger den Geruch nach Schatten Clan wahr und sah sich sogleich verwundert im Lager um. Nicht weit von ihm erkannte er Engelsflügel, die ehemalige Heilerin des Schatten Clans, die ziemlich mitgenommen aussah und gerade eine Maus verzehrte. Mitgefühl regte sich in der Brust des Katers und er wäre gerne zu ihr gegangen. Die Körperhaltung der Heilerin war jedoch abweisend und er wusste das sie für ihre spitze Zunge bekannt war, weshalb er sie lieber in Ruhe ließ und sich stattdessen an den Rand der Lichtung entfernte um von dort aus das Geschehen im Clan zu beobachten. Auch bei der Kinderstube herrschte Trubel und er sah noch wie Honigstern im Anführerbau verschwand.

Erwähnt: Engelsflügel, Honigstern
Angesprochen: //
Standort: c.f. Territorium, Donner Clan Lager, am Rand der Lichtung
Sonstiges: Kehrt von der Jagd zurück, immer noch völlig zerzaust, bemerkt Engelsflügel und bemitleidet diese, setzt sich dann an den Rand der Lichtung und beobachtet das Geschehen. Ansprechbar!

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~



Meine Charakter:
Muschelherz (DC) - im Kriegerbau, ansprechbar, man beachte das hier: Gerüchteküche + Muschel

Löwenpfote (DC) - auf Jagdpatrouille bei der Großen Platane (Fangpfote, Waldseele, Taubenschatten, Lilienregen)

Luchsmut (FC) - auf Grenzpatrouille am Breiten Strom (Rußpelz, Häherfrost)

Abendhimmel (SC) - Schatten Clan Lager, Heilerbau

Grundsätzlich könnt ihr meine Charas einfach immer anschreiben, gebt mir dann nur durch eine PN Bescheid!
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SPY Rain
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptySo Nov 06, 2022 5:55 pm

Regenpfote

DonnerClan Schüler

PostNr.: 036
mitten im Lager


cf.: Baumgeviert
Regenpfote war sichtlich müde. Sein Schweif schwebte nur knapp über dem Boden und hin und wieder musste er sich selbst ermahnen, seine Pfoten ordentlich anzuheben, damit er nicht wie ein kompletter Tollpatsch durch das Unterholz stolperte. Kaum war die Schlucht in Sicht hob er seinen Schweif etwas und war dann mit etwas mehr Eifer, den anderen DonnerClan Katzen nach unten gefolgt. Kaum hatte er den Lagerwall hinter sich gelassen sog er erst einmal tief die Luft ein. Der graue Kater wollte sich gerade nach Holunderfell umsehen als Sonnenflamme an sie herantrat und sie mehr oder weniger indirekt von ihren Pflichten für den heutigen Tag entließ. Der Schüler nickte kurz, war dann aber doch erleichtert seine Mentorin zu erblicken. Schließlich war sie es, die über sein Training entschied und nicht die Mentorin seines Bruders.
Holunderfell winkte auch Eisenkralle zu sich, sofern Regenpfote wusste waren die beiden Gefährten oder so? So oder so blickte er mit gespitzten Ohren zu seiner Mentorin und hörte der Kriegerin aufmerksam zu. “Auch wenn es sicherlich nicht meine liebste Trainingseinheit wird, kann ich dir versichern, dass ich immer mein bestes geben werde.“, miaute der Kater entschlossen und schlug leicht mit seinem Schweif. Er wollte sowohl seiner Mentorin als auch dem Kater neben ihr zeigen, dass er kein Junges mehr war und das er alles dafür tun würde um einer der besten im Clan zu werden. Regenpfote blickte dann neugierig zu dem großen Kater und wartete gespannt auf seine Antwort.
Gerade als er das tat vernahm er das Rascheln des Ginstertunnels und Honigstern und Enzianpfote kamen mit einer weiß getigerten alten – sehr verwahrlosten – Kätzin zurück. War das etwa Engelsflügel? Fragend musterte er die Älteste und richtete seinen Blick dann wieder auf seine Mentorin. “Ist das Engelsflügel?“, fragte er schließlich sehr leise. Auch wenn er sich ziemlich sicher war, dass er recht hatte, wollte er dennoch eine Absicherung haben.

Tldr.: Kommt von der Versammlung zurück, ist verwirrt darüber von Sonnenflamme freigestellt zu werden, ist dann erleichtert über Holunderfells anwesenheit. Will ihr und Eisenkralle zeigen, dass er hart und motiviert für seinen Kriegerrang arbeiten wird. Mustert dann Engelsflügel

Erwähnt: Sonnenflamme, Flockenpfote, Holunderfell, Eisenkralle, Honigstern, Enzianpfote, Engelsflügel
Angesprochen: Holunderfell, Eisenkralle
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 7:19 pm




o Eschenblatt o

DonnerClan | Krieger | demiguy | #11


Eschenblatt blickte auf, als er Honigsterns Stimme vor dem Bau vernahm. Er sah der Anführerin entgegen, sein Blick war besorgt, jedoch auch entschlossen. Er kannte Honigstern gut genug und wusste, dass sie sein Junges nicht einfach so abweisen würde, doch war er ihr trotzdem eine gute Erklärung schuldig… Zudem war er sich nicht sicher ob er mit Phil Bells besuchen dürfen würde und das machte ihm am meisten Sorgen. Sie gehörte nicht zum Clan und nicht nur seine Treue zum DonnerClan, auch Phils würde so stets angezweifelt werden. Aber es war Phils Mutter und er liebte sie…
Honigstern sah müde aus und Eschenblatt fühlte sich schlecht, dass er sie davon abhielt, sich auszuruhen. Seit ihrer Anführerzeremonie hatte sie wohl nicht viel Zeit für Ruhe gefunden.
“Guten Abend, Honigstern. Danke, dass wir in deinem Bau bleiben durften”, miaute er und sah zuerst zu Dämmersang, dann zu Phil, um ihm mit einer Pfote über den Kopf zu streichen.
“Gestern ging alles so schnell, ich habe ihn noch gar nicht richtig vorgestellt. Er heißt Phil”, stellte er sein Junges offiziell vor, “und es stimmt, seine Mutter ist ein Hauskätzchen, die außerdem meine Gefährtin ist.”
Der Krieger verstummt und sah Honigstern fragend an. Wo sollte er beginnen?


Erwähnt: Dämmersang, Phil
Angesprochen: Honigstern
Ort: DC Anführerbau


Zusammenfassung: Stellt Phil Honigstern offiziell vor, weiß dann aber nicht wo er weitermachen soll.

Code by Moony, angepasst Esme
Pic by Zenit



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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 7:50 pm






Enzianpfote

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Heilerschüler|DonnerClan|#115

Enzianpfote als überfordert zu bezeichenen wäre eine wahrhaftige Untertreibung. Er hatte seit Tagen kein Auge zugetan, achtete kaum darauf genug zu essen oder gar zu trinken und nun blieb ihm nicht einmal genug Zeit der Ruhe, um Engelsflügel in Ruhe den Heilerbau zu zeigen. Aus dem Augenwinkel bekam er mit, wie die helle ehemalige Heilerin ihm den Rücken zudrehte und in Richtung des Frischbeutehaufens verschwand, während die Stimme Buchenfrosts ihn dazu zwang sich auf den goldbraun gemusterten Krieger zu konzentrieren. Kurz flackerte es vor seinen Augen, doch schüttelte er energisch den Kopf. Ernst nickte er dem Kater zu und deutete auffordernd in Richtung Kinderstube. "Sorg dafür, dass ich gleich genug Moss und Wasser zur Verfügung habe." Antworte er ungewohnt harsch, während er im Kopf bereits zurechtlegte, welche Kräuter er gebrauchen könnte, um Rosenträne die Geburt leichter zu machen.

Aufgrund der Anspannung, die seine Glieder überkommen hatte, fiel es ihm besonders schwer die Wärme zurück in seine Stimme zu holen. Dabei klang er nicht direkt unfreundlich. Lediglich sehr direkt und ohne viele Umschreibungen. Trotzdem blieb er vollkommen ruhig. Ohne sich zu verabschiedet drehte er Buchenfrost den Rücken zu, blickte sich nach Engelsflügel um und sofort kam ihm eine Welle dumpfer Trauer entgegen, die ihn an den Moment erinnerte, in dem er wirklich realisiert hatte, dass Eichenblatt ihn verlassen hatte. Dabei erinnerte er sich an die Worte der SchattenClan-Kätzin und legte den Kopf schief. Dann kamen ihm die Worte Mohnsterns in den Sinn. Vermutlich wäre es das Beste, wenn Engelsflügel ein wenig für sich sein konnte. Ohne die Blicke seiner Clankameraden. Umgeben von dem Geruch nach Kräutern. Ihn beruhigte das zumindest und so würde er sicherlich nicht vollkommen falsch liegen. Ihm war nicht so recht bewusst, was sie von ihm erwartete, was er tun sollte und trotzdem sprang er nach einigen Augenblicken auf sie zu und neigte den Kopf. Ob sie wollte, dass sie mit ihm sprach? Wenn er den Ausdruck in ihrem Gesicht zuvor richtig gedeutet hatte, schien sie nicht mehr allzu gut zu sehen. Vielleicht fiel es ihr dementsprechend schwer seine Gestik richtig einzuordnen?

Enzianpfote sprach noch immer nicht gern. Er wurde nicht wirklich warm mit der Vorstellung seine Stimme immer vollkommen unter Kontrolle haben zu müssen. Darauf achtend was er sagte, wie er es sagte und anscheinend schien sogar seine Stimmfarbe und die Betonung der Worte irgendeine Wirkung auf andere zu haben. Das erschloss sich ihm einfach nicht, weswegen er es schlichtweg bevorzugte so wenig zu sprechen wie irgendwie möglich. Aber anscheinend blieb ihm im Fall Engelsflügel kaum etwas anderes übrig. "Ich möchte dich nicht unterbrechen." Fing er an, als er an der Kätzin ankam, die vor ihm auf dem Boden zusammengesunken war. Die Intensität der Emotionen, die er von ihr aufnahm war erschreckend, doch schüttelte er erneut kurz den Kopf, um sich besser konzentrieren zu können. "Es gibt einen Notfall in der Kinderstube. Ich kann mich gerne allein darum kümmern, damit du ein wenig schlafen kannst. Soll ich dir vorher den Heilerbau und dein Nest zeigen, oder soll ich eine andere Katze darum bitten?" Ihm war durchaus bewusst, dass er sich beeilen sollte, doch ließ er sich davon nicht aus der Ruhe bringen.


» Erwähnt: Honigstern, Engelsflügel, Eichenblatt, Buchenfrost, Rosenträne
» Angesprochen: Buchenfrost, Engelsflügel
» Ort: Auf dem Lagerplatz bei Engelsflügel
» tldr: Hört sich die Worte von Buchenfrost an, möchte sich allerdings vorher um Engelsflügel kümmern, weil er es Mohnstern versprochen hat.


»Sprechen« | Denken | Katzen

du bist nicht Eichenblatt...


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"to what do I owe this honor?"
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 8:28 pm


Honigstern
» as i continue to grow, i've learned not to regret the choices i've made. «

#104 / steckbrief / donnerclan anführerin

Mit aufgerichteten Ohren hörte Honigstern sich an, was Eschenblatt zu sagen hatte, nickte langsam, als er zum Schweigen kam. Ihr Blick glitt zu Phil und sie betrachtete das Junge einige Herzschläge lang mit einem Lächeln.
"Hallo Phil", begrüßte sie den kleinen Kater, verfiel dann selbst in Schweigen. Der Ausdruck, der sich auf ihrem Gesicht zeigte, konnte nicht einfach zu lesen sein, wusste sie doch selbst nicht, was genau sie gerade empfand. Leise seufzte sie, als sie sich setzte und sich die Zeit nahm, den Schweif ordentlich über ihre Pfoten zu legen, bevor sie wieder den Blick hob, um Eschenblatt anzusehen.
"Dir wird bewusst sein, dass eine Gefährtenschaft mit einem Hauskätzchen nicht das ist, was von einem Krieger erwartet wird." Sie wollte es nicht direkt einen Verstoß gegen das Gesetz der Krieger nennen, doch war sie sich sicher, dass einige Clankameraden es definitiv als solches sahen. Doch niemand war zu Schaden gekommen - noch nicht - und das war das Wichtigste. Und dennoch war Eschenblatts Beziehung zu dem Hauskätzchen eine Ablenkung; etwas, das ihn von seinen Pflichten als Krieger abhielt und so seine Loyalität dem DonnerClan gegenüber schwächte. "Gerade jetzt brauchen wir jedes Pfotenpaar."
Der Blick, mit dem sie den Krieger bedachte, zeigte keine wirkliche Strenge oder Wut. In erster Linie spiegelte ihr Gesicht nur Enttäuschung und eine gewisse Erschöpfung wider. Nach einigen Herzschlägen, in denen sie wieder in Schweigen verfallen war, schüttelte sie schließlich den Kopf und sah Eschenblatt fragend an. "Warum hast du Phil hierher gebracht? Er scheint kaum älter als drei Monde zu sein. In diesem Alter sollten Jungen noch im Nest ihrer Mutter schlafen."
Natürlich hatte sie bereits eine Vermutung, aus welchem Grund Eschenblatt Phil zum DonnerClan gebracht hatte, doch wollte sie es von ihm direkt hören, bevor sie eine Entscheidung dazu traf.


Erwähnt Eschenblatt, Phil
Angesprochen Phil, Eschenblatt

TL;DR
Unterhält sich im Anführerbau mit Eschenblatt.
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 9:29 pm



Primelnase

Who do you think you are?


Primelnase wog ihren Kopf langsam von rechts nach links ehe sie zustimmend nickte wie Nesselkralle es zuvor getan hatte. Er hatte nicht unrecht das es meist nichts gutes bedeutete wenn eine Patrouille so lange weg war – ganz gleich ob es um die Große Versammlung ging oder eine ganz normale Grenzkontrolle oder Jagd. „Wer weiß auch was die anderen Clans an Problemen hatten, vielleicht gab es auch zusätzlich viel zu erzählen?“ Es stimme die Kriegerin schon neugierig wie sich die Große Versammlung entwickelt hatte und welche Probleme und Belange es in den anderen Clans gab, außerhalb der Großen Versammlung gab es nun einmal kaum bis gar keine Möglichkeit etwas mitzubekommen, was ja einerseits auch gut war denn sonst gäbe es nicht verschiedene Clans. Zumal das Verhältnis zu Fluss- und vor allem dem SchattenClan so oder so nicht das beste war. Primelnase war mehr als froh im DonnerClan zu sein, da konnte nicht einmal die ach so tolle Anführerin etwas dran ändern, niemand würde das je können. Ihre Augen lagen noch kurz auf Sonnenflamme ehe sie wieder zu dem Krieger neben sich huschten und sie bemerkte seine Unruhe die sie teilte. „Ja, der SchattenClan ist keiner mit dem man spaßen sollte – sie haben es oft genug gezeigt.“ Ihr Schwanz huschte unwirsch umher und gab damit ihre eigene Nervosität nach außen hin preis, stören tat es sie jedoch nicht. Beiweitem war sie immerhin nicht die einzige die so fühlte. Als Nesselkralle die Entscheidung um Engelsflügel ansprach, huschte ein missbilligender Blick auf ihr Gesicht den sie jedoch schnell verdrängte – Nesselkralle war ein guter und anständiger Krieger, außerdem treu dem DonnerClan. Er würde ihre Einstellung der bunten Kätzin gegenüber bestimmt nicht gutheißen und sie musste es ja auch nicht allen unter die Nase reiben auch… wenn sie dazu verführt war. Unwillkürlich stellte sich ihr Nackenfell auf doch ehe sie noch weiter darauf hätte eingehen können, raschelte der Tunnel erneut und herein traten die große Kätzin, Enzianpfote und… eine alte, verdreckte Katze. Primelnase musste mehrmals blinzeln und verdattert starrte sie die wahrscheinlich weiße Kätzin an ehe ihr in den Kopf kam das das wahrscheinlich Engelsflügel war. „Das… soll Engelsflügel sein?“ Entrüstet peitschte ihr Schwanz noch einmal umher und sie erhob sich, sah dann Nesselkralle an. „Siehst du wie sie aussieht? Kümmert sich der SchattenClan nicht um seine Ältesten? Vor allem wenn sie Monde lang ihren Dienst geleistet haben!“ Primelnases Stimme war gesenkt, sie hatte keine Lust auf unnötige Aufmerksamkeit. Sie verstand nichts vom Heiler Dasein, aber das musste man auch nicht um zu wissen das sie einen großen, wichtigen Dienst für ihren Clan erwiesen denn ohne sie würde jeder Clan wohl kein leichtes Spiel haben. Das Fell der weißen war dreckig, verfilzt und roch bestimmt auch nicht angenehm – wie musste sie sich da fühlen? Das Misstrauen war nicht verflogen, doch sie würde wohl nun hierbleiben und Primelnase weigerte sich jemanden abzulehnen der seine Ruhe aufgab um diesem Clan zu helfen. Angespannt blickte sie zu Honigstern und war fast genauso entrüstet das diese scheinbar nicht vor hatte dem Clan genau mitzuteilen was los war, was geschehen war und wie es weiter ging. Grummelnd setzte sich die Rote wieder, legte leicht die Ohren an und blickte noch einmal zu der Heilerin die nun zusammengerollt da saß und auf einem Stück Beute herumkaute. Das Honigstern soeben in den Anführerbau gegangen war, entging ihr dabei nicht und ein leichtes grinsen erschien auf ihrem Gesicht – zu gerne würde sie wissen worüber die zwei sprachen, sie und Eschenblatt und ob etwas an ihren Gedanken dran war – weshalb sonst sollte er in ihrem Bau übernachten und fast sofort Honigsterns Aufmerksamkeit bekommen? "Ich hoffe, das alles läuft gut ab. Nicht nur für uns sondern vor allem für Enzianpfote." Dieser stand nun bei der wohl ehemaligen Ältesten und sprach mit ihr nachdem Buchenfrost aufgeregt zu ihm gekommen war - sofort spitzten sich ihre Ohren. Buchenfrost... war er nicht der Gefährte von Rosenträne? War es endlich soweit und die Jungen würden kommen? Ein kleines, freudiges Funkeln trat in ihre Augen, woher sollte sie auch wissen das im Moment gar nichts fröhlich an dieser Situation war.


Kriegerin || #021 || Steckbrief


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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 9:59 pm


Engelsflügel

SC / DC » Älteste « #56

Während des Fressens ihrer Beute, vernahm Engelsflügel das Gemurmel, dass über einem Clanlager zu liegen hatte. Zwar verstanden ihre alten Ohren kaum ein Wort, doch sie konnte sich durchaus denken, wie viele Blicke auf ihr lagen. Die Älteste kämpfte noch etwas um ihre Fassung, ihre Zähne immer wieder über die Maus gleiten lassend. Sie hatte schon viele Mäuse in ihrem Leben gefressen, doch es war nicht das gleiche, wie einen guten Frosch zu verschlingen. Für die letzten Monde ihres Lebens würde sie sich wohl an diesen Geschmack gewöhnen müssen.
Was Engelsflügel trotz ihrer schlechten Ohren auffiel, war jedoch, dass es dem Lager ebenfalls an schreienden Jungen fehlte. Ging es jedem Clan so? War nicht nur der SchattenClan ohne Junge? Nachdenklich zuckte ihre Schwanzspitze. Ob sie wohl die ein oder andere Geburt im DonnerClan mitbekommen würde? Engelsflügel wusste nicht so recht, wie sie gegenüber DonnerClan Jungen handeln sollte, denn es waren ja keine SchattenClan Junge. Doch... es blieben unschuldige kleine Fellkugeln...

Enzianpfotes Geruch wurde stärker und langsam drehte sie ihren Kopf in die Richtung des Katers. Ihre Beute war fast aufgefressen, also musste sie nicht mehr lange auf dem Lagerplatz sitzen. Einige Momente lang starrte sie die Brust des gemusterten Katers an, überlegte angestrengt. Ob sie je alle Gerüche des DonnerClans kennen würde?
»Ein Notfall in der Kinderstube? Bist du dir sicher, dass du keine Hilfe dabei brauchst?«, fragte Engelsflügel ernsthaft besorgt, schnappte sich den Rest ihrer Maus und rappelte sich mühselig auf, während sie darauf herumkaute und sie schließlich schluckte. »Ich habe so einige Notfälle erlebt, ich stehe dir auch nicht im Weg.«
Erwartungsvoll, mit ihren runden, blauen Augen, starrte Engelsflügel Enzianpfote an. Sie war müde, ihre Gelenke schmerzten, doch die Erinnerung daran, wie sie Distelherz und Flammentänzerins Jungen verloren hatte, als es das letzte Mal einen Notfall in der SchattenClan Kinderstube gegeben hatte...
»Wenn du mich wirklich nicht brauchst, kannst du mich auch einfach in den Heilerbau stecken. Ich werde schon einen Platz finden, um mich auszuruhen.«
Gewiss hielt sie den Kater damit nicht auf, er würde schließlich Kräuter holen müssen. Mit schwerem Herzen blickte sie kurz zu den Sternen über ihnen hinauf. In wenigen Momenten würde sie Eichenblatts Bau kennenlernen. Ob sie sich freute, wusste die weiß gemusterte Katze selbst nicht, doch etwas Vorfreude würde wohl immer in ihren Pfoten kribbeln, wenn es darum ging, einen Kräutervorrat genauestens zu betrachten.

Denkt darüber nach, dass das Lager gar nicht anders klingt als ihres, und dass auch im DC nicht viele Jungen unterwegs zu sein scheinen. Frisst ihre Maus auf. Ist schließlich bereit Enzianpfote zu helfen oder im Heilerbau zu sitzen. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 10:26 pm





Sonnenflamme


Steckbrief - DonnerClan – Zweite Anführerin - #072

Da ich die wertvolle Zeit unserer Anführerin nicht vergeuden wollte mit einem langatmigen Bericht, fasste ich mich so kurz wie möglich. Jedoch, wenn ich mich in ihrem Blick und ihrer Geste nicht täuschte, schien sie etwas besorgt oder ähnliches zu sein, vermutlich weil ich nur wenig Luft holte, während ich ihr Bescheid gab, was alles in ihrer Abwesenheit vorgefallen war. Nachdem ich schließlich geendet hatte, bedankte sie sich bei mir, ehe sie sagte, dass es sie zu hören freut, dass alle wieder wohlbehalten im Lager angekommen waren und auch während ihrer Abwesenheit nichts vorgefallen sei. Ich nickte, war ich doch auch froh zu sehen, dass sich die Kätzin ein wenig zu entspannen schien und folgte anschließend ihrem Blick zur Kinderstube, wo gerade Buchenfrost heraustrat. Sofort fiel mir sein panisch suchender Blick auf und gerade das behagte mir überhaupt nicht. Denn ja, es war gut wenn eine Heiler-Katze, ob ausgebildet oder noch mittendrin in der Ausbildung, bei einer Geburt dabei war, aber normalerweise sollte es zur Not auch ohne eine Katze mit heilendem Wissen gehen, denn wie würden sonst es die Streuner und Einzelläufer schaffen. Wenn er sich jetzt aber hektisch umsah, konnte es nur bedeuten, dass irgendetwas nicht stimmte und dieses Gefühl wurde noch schlimmer als ich sah, wie er schließlich direkt auf unseren Heiler-Schüler zu steuerte. Dabei wirkte der Krieger irgendwie als hätte er einen Tunnelblick, denn er war nur auf den Schüler fixiert und schien gar nicht zu bemerken, dass neben Enzianpfote sich auch die ehemalige SchattenClan-Heilerin auf der Lichtung und damit im Lager befand. Mit der Sorge war ich nicht alleine, denn auch Honigstern wirkte sorgenvoll in ihrer Körpersprache und als sie wieder zu mir sah, konnte ich dies auch in ihren Augen sehen. Aufmerksam hörte ich anschließend ihren Worten zu und wie ich es bereits vermutet hatte, hatte sie eine Aufgabe für mich. Sie sagte, dass ich ein Auge darauf haben und sie holen solle, wenn etwas passiert, aber ich soll auch Enzianpfote selbst sagen lassen, wenn er etwas braucht sowie sagte sie leicht mahnend, dass ich ihnen nicht in die Quere kommen solle und dass er am besten mit der Situation umzugehen wissen werde. Ich nickte und antwortete auch gleich darauf, ,,ich werde neben dem Eingang außerhalb der Kinderstube warten. So bin ich ihnen nicht im Weg, aber dennoch nah genug, dass sie nur zu rufen bräuchten, wenn sie etwas benötigen würden." Bei ihren nächsten Worten musste ich mir innerlich selber mit der Pfote ins Gesicht schlagen, denn sie machte mich darauf aufmerksam, dass sich jemand darum kümmern sollte, dass Engelsflügel ein frisches Nest im Heilerbau bekommt. Aber es war nicht nur ihr Nest, welches neu gemacht werden sollte, sondern auch das im Anführerbau, denn mir fiel wieder ein, dass sich bisher noch keiner darum gekümmert hatte. Ich fühlte mich beschämt, dass ich nicht daran gedacht hatte und zeigte es auch, indem ich meine Ohren ein wenig senkte, währenddessen sagte sie noch, dass sie in der Zwischenzeit endlich mit Eschenblatt reden wird, um in Erfahrung zu bringen, was genau mit dem Jungen sei. ,,Ich werde gleich Sorge tragen, dass das mit dem Nest erledigt wird", miaute ich leicht geknickt, aber auch entschlossen und sah anschließend unserer Anführerin kurz nach. Danach wandte ich mich ab und sah mich im Lager um bis ich jemanden entdeckt hatte, den ich wegen dem Nest bitten könnte. Die Schüler hatte ich nicht mehr bitten können, da diese um diese Zeit eigentlich bereits schlafen sollten und so blieben nur noch die Krieger. Um wieder etwas mehr Energie in den Gliedern zu fühlen, streckte ich mich kurz und lief anschließend auf meinen Ziehbruder zu. Vor ihm angekommen, bat ich ihn mit freundlicher Stimme, nachdem ich ihn begrüßt hatte, ,,hallo Muschelherz, könntest du bitte für Engelsflügel ein Nest im Heilerbau errichten?" Danach wartete ich seine Antwort ab, ehe ich nickte und mich verabschiedete, bevor ich weiter zum Frischbeutehaufen lief. Dort begrüßte ich zwei unserer Krieger und sagte zu ihnen in freundlichem Ton, ,,hallo Nachthimmel und Marderfang, tut mir leid für die späte Störung, aber könntet ihr beiden eine Jagdpatrouille beim nächsten Sonnenaufgang übernehmen?" Auch hier wartete ich eine Antwort ab, welche ich mit einem Nicken annahm, bevor ich mich verabschiedete und mich endlich der ehemaligen SchattenClan-Heilerin zuwandte. Mit einem offen ehrlichen und freundlichen Blick und Lächeln ging ich zu der alten Kätzin hinüber und miaute in einem ebensolchen und sanften Ton, ,,entschuldige Engelsflügel, dass ich dich nicht gleich begrüßt und im Lager willkommen geheißen hatte. Dein Nest im Heilerbau sollte bald fertig sein und auch wenn wir dein gewohntes Leben im SchattenClan nicht ersetzen können, so hoffe ich doch, dass du dich hier ebenfalls wohl fühlen kannst." Bevor ich noch mehr sagen konnte, wurde ich von Enzianpfote unterbrochen, der der Kätzin vom einem Notfall in der Kinderstube berichtete, ehe er ihr anbot, entweder selber ihr den Heilerbau und ihr Nest zu zeigen oder jemand anderen darum zu bitten. Ich war, ehrlich gesagt, verwirrt darüber, dass er sich nicht beeilte, um Rosenträne bei ihrer Geburt zu helfen, wo es scheinbar Probleme gab, sondern stattdessen ruhig vor der Ältesten stand und ihr anbot, ihr ihren Schlafplatz und den Bau der Heiler zu zeigen. Sofort fragte Engelsflügel, ob er denn keine Hilfe benötigen würde und erklärte, dass sie schon einige Notfälle erlebt hätte und auch nicht im Weg stehen würde, bevor sie sagte, dass wenn er sie wirklich nicht bräuchte, er sie auch einfach in den Heilerbau stecken könne und dass sie schon einen Platz finden werde, um sich auszuruhen. Vorsichtig, da es sich um ein Gespräch zwischen dem Heiler-Schüler und seiner neuen Mentorin handelte, fragte ich nach, ,,entschuldige, wenn ich mich einmische, aber wenn es bei der Geburt Probleme gibt, wären da zwei Paar Heiler-Augen nicht besser als ein Paar? Und selbst wenn nicht, sollte ein Heiler doch schnell zu ihr gehen, oder?", meinte ich und schlug gleich darauf freundlich vor, ,,den Heilerbau und den Schlafplatz kann ich ebenso zeigen oder jemanden damit beauftragen es zu tun, bevor ich vor der Kinderstube bleibe, damit ich, falls etwas benötigt wird, es schnell holen kann." Danach wartete ich ab, was die beiden weiter zu sagen hatten, während ich innerlich den SternenClan darum bat, über die gerade stattfindende Geburt in der Kinderstube zu wachen.

Reden - Denken - Handeln

Erwähnt: Honigstern, Eschenblatt, Rosenträne, Buchenfrost, Muschelherz, Nachthimmel, Marderfang, Engelsflügel & Enzianpfote & ind. Phil, alle DC-Schüler & Krieger
Angesprochen: Honigstern, Muschelherz, Nachthimmel, Marderfang, Engelsflügel & Enzianpfote
Ort: auf der Lagerlichtung -> am Lagerlichtungsrand -> beim Frischbeutehaufen mit Enzianpfote & Engelsflügel


Code (c) by Thunder


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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyMo Nov 07, 2022 10:44 pm

Dämmersang


- VERTRETUNG -
DonnerClan || Älteste || Weiblich || #X



Die alte Kätzin hatte neben einem freundlichen Nicken gegenüber des Eingangs, als dort einige Geräusche Honigsterns Ankunft ankündigten, bisher still da gesessen. Sie wollte Eschenblatt die Chance geben zu erst zu sprechen, und außerdem erst abwarten, mit welcher Miene, und mit wie viel Energie, Honigstern überhaupt antwortete. Wie streng die Anführerin warden würde.
Das Erste was Dämmersang auffiel, war die Erschöpfung in der Stimme der jungen Katze, was ihr nicht gefiel – so junges Blut sollte noch nicht so ausgelaugt klingen. Doch zunächst war sie auf harte Worte vorbereitet gewesen, die in dieser Form ausblieben. Natürlich äußerte sich die Anführerin streng gegenüber der Tatsache, dass Eschenblatt eine solche Beziehung führte, und ein Junges in den Clan gebracht hatte. Doch Dämmersang kannte ihren Sohn. Sie würde sich für ihn einsetzen, falls ihr etwas als unfair erscheinen sollte, denn immerhin war Liebe, und das Leben von Phil, das aus dieser Liebe entstanden war, primär nichts schandhaftes. Wie der Rest des Clans darauf reagieren würde, würde sich zeigen – doch neben der Gesundheit ihrer Nachkommen (und somit auch Phil, als Enkel), sowie ihr schwindendes Augenlicht fand sie diese potentielle Reaktion weniger pressend.

Kurz räusperte sich die alte Kätzin, denn Honigsterns letzte Frage würde auch sie beantworten können. Sie hatte eben erst mit Eschenblatt darüber gesprochen – wie schwierig es für Phil wäre, wenn er mit einer Pfote im Clan, und mit der anderen bei seienr Mutter aufwachsen würde. Und eben gerade weil es so absurd war, ein Hauskätzchen in den Clan aufzunehmen, dass schon sehr lange an das Hauskätzchenleben gewöhnt gewesen war… war es die beste Option, Phil früh in den Clan zu integrieren.
“Wenn wir jedes Pfotenpaar gebrauchen können,” hob sie an – mit brummendem Ton, “dann können wir sicherlich auch dieses Junge gebrauchen.”

Zusammenfassung: Im Anführerbau bei Honigstern, Eschenblatt & Phil



reden | denken | handeln | Katzen


(c) by Moony




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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyDi Nov 08, 2022 3:41 pm






Enzianpfote

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So schwer, wie es ihm bisher gefallen war Engelsflügel einzuschätzen, so sehr überraschte ihn auch der emotionale Ausdruck der Kätzin, als er die Probleme in der Kinderstube ansprach. Er würde keine Zeit verschwenden, um zu versuchen die ehemalige Heilerin von den Dingen abzuhalten, die sie tun wollte dafür fehlte es ihm vermutlich wirklich an Zeit. Gerade, als er ihr antworten wollte bemerkte er Sonnenflamme in seinem Blickfeld und blinzelte irritiert, als diese sofort anfing zu sprechen, als wäre er nicht da.

Der eindringliche Blick der hell gemusterten Kätzin ging ihm dabei nicht aus dem Kopf. Wo er sich vorher kaum hatte vorstellen können, dass diese ungewöhnlich zerzauste Gestalt mal eine Heilerin gewesen sein sollte - ihr Blick hatte ihn innerhalb weniger Augenblicke vollkommen überzeugt. Er war nicht gut darin andere einzuschätzen oder sich in die hineinzuversetzen. Aber er war gut darin Muster zu erkennen und bisher hatte jede Heilerkatze, mit der er je gesprochen hatte einen ganz bestimmten Ausdruck in den Augen gehabt. Ein subtiles Funkeln, das vielen anderen vermutlich gar nicht auffiel. Doch Enzianpfote sah es ganz deutlich und das sorgte dafür, dass eine warme Aufregung unter seinem Fell zu prickeln begann.

Nun, wo Sonnenflamme wohl zu bemerken schien, dass Enzianpfote auf hier stand, konnte er nicht anders als die Zähne zusammenzubeißen. Normalerweise war ihm egal was andere über ihn dachten - ob sie ihn für kompetent hielten. Doch in diesem Augenblick stieß ihm das, was die Zweite Anführerin zu ihm sagte sauer auf und es brauchte einiges an Selbstbeherrschung, um sie nicht ungehalten anzufauchen. Trotzdem stellte sich das Fell in seinem Nacken auf, während sein Blick kurz aufblitzte. Er hatte sich seinen Weg perfekt im Geiste zurechtgelegt. Wie er Engelsflügel zum Heilerbau bringen würde, im selben Zug die Kräuter aufnahm, die er brauchen würde und anschließend auf sein Weg in die Kinderstube. Er wusste genau was er tat! Vielleicht schlug bei ihm auch langsam die Müdigkeit durch oder Eichenblatt hatte einen größeren Einfluss auf ihn gehabt als erwartet - aber einen einzelnen Moment lang war er wirklich genervt davon gesagt zu kriegen, was er bitte zu tun hatte.

Stur richtete er sich zu seiner vollen Größe auf und schlug einmal ungehalten mit dem Schweif. "Was glaubst du, was ich hier gerade tue? Ich muss sowieso zum Heilerbau, um die richtigen Kräuter herauszusuchen." Miaute er gepresst, verengte die Augen zu schlitzen, bevor er sich wieder an Engelsflügel wandte und auffordernd in Richtung des Heilerbaus nickte. "Folge mir bitte." Schnell klang er wieder etwas ruhiger, beherrschter und mit sichereren Schritten näherte er sich dem Heilerbau. "Wenn du mich begleiten möchtest, werde ich dich nicht aufhalten." Damit bezog er sich noch einmal auf ihren Vorschlag ihn zu begleiten. Als er dann den Kopf auf die Lichtung steckte, blieb ihm kurz das Herz stehen. Irritiert blinzelte er Silberbiss an, brauchte einige Herzschläge, um zu verarbeiten, dass dieser anscheinend erwacht war und die Gedanken im Kopf des Heilerschülers überschlugen sich spontan auf sehr spektakuläre Art und Weise. "Beim SternenClan." Hauchte er, schüttelte heftig den Kopf und trat ein, um Engelsflügel Platz zu machen.

Flink tauchte er in den Felsspalt ein, schluckte schwer, als der Geruch Eichenblatts ihn erneut erfasste - auch wenn er mittlerweile deutlich schwächer war - und suchte mit den Augen die abgelegten Kräuter ab. Mittlerweile sah sein Vorrat fast wieder gut aus, auch, wenn er nicht drum herum kommen würde vor Anbruch der Blattgrüne noch einmal loszuziehen. Mit Himbeerblättern und Borretsch bewaffnet trat er wieder auf die Lichtung. "Buntpfote, pass bitte noch einen Moment auf Silberbiss auf, ich muss in die Kinderstube." Bevor er aus dem Bau schlüpfte suchte er noch einmal den Blick der älteren Heilerin, neigte dabei den Kopf und verschwand anschließend auf der Lichtung. Er wollte Engelsflügel die Wahl lassen, ob sie ihn begleiten sollte oder sich doch lieber hinlegte. Oder sich vielleicht die Verletzung von Silberbiss anschaute. Nun gab es für ihn aber etwas, was er dringend erledigen sollte. Ein wenig außer Puste schlüpfte er ins Innere der Kinderstube und legte die Kräuter ab, die er mitgebracht hatte. Fragend schaute er in die Runde, bevor sein Blick sich schließlich auf Rosenträne legte.


» Erwähnt: Engelsflügel, Eichenblatt, Rosenträne, Sonnenflamme, Silberbiss, Buntpfote
» Angesprochen: Engelsflügel, Sonnenflamme, Buntpfote
» Ort: Lagerplatz -> Heilerbau -> Kinderstube
» tldr: Ist ein wenig reizbar, führt Engelsflügel zur Kinderstube und bemerkt, dass Silberbiss erwacht ist. Hat aber keine Zeit, sucht seine Kräuter heraus und bittet Buntpfote noch einen Moment auf Silberbiss aufzupassen. Läuft zur Kinderstube und versucht sich ein Bild von der Situation zu machen.


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyDi Nov 08, 2022 7:21 pm



But a thing isn’t beautiful because it lasts.
Farnsee

Königin | 276 | DonnerClan


Farnsee blieb nicht lange unbemerkt. Trotz ihrer eingesunkenen Position im Nest achteten die Jungen scheinbar doch noch auf sie, obwohl Farbenjäger da war und sie beschäftigte. Erst war ihre kleine Tochter, Moosjunges, auf sie aufmerksam geworden, dann hatte sich Borkenjunges genähert, um sich an sie zu kuscheln. Momente vergingen, in denen die Königin lediglich durch die Gegend blickte, bis sie sich endlich reckte und ihrem Sohn über den Rücken leckte. Er sollte seine Zeit nicht damit vergeuden, bei ihr zu liegen. Er hatte eine Welt, die er sich ansehen konnte.
Sie sollten schlafen, es ist spät, überlegte Farnsee nach einem Augenblick, sagte jedoch nichts. Wie sollte sie diese drei Jungen dazu zwingen, ins Nest zu kommen und zu schlafen? Es schien ihr wie eine unmögliche Aufgabe.

Überrascht wandte die Kätzin ihren Blick ab, als ein vertrauter, cremefarbener Pelz die Kinderstube betrat. Mit runden Augen beobachtete Farnsee, wie Rosenträne und Buchenfrost den Bau betraten. Sie war nicht der größte Freund des Katers, war er doch immer mit Kätzinnen zugange, doch heute wirkte er anders. Insbesondere da er ein Nest für ihre Nichte aufbaute.
Ihr Blick glitt über den zitternden Körper der Kriegerin und endlich erkannte sie, was vor sich ging. Rosenträne schien Junge zu erwarten und gerade dabei zu sein, sie auch noch auf die Welt zu bringen. Einige Momente lang starrte Farnsee ihre Nichte nur an, konnte sich erst nicht richtig freuen, doch langsam lächelte sie, wenn auch nur vorsichtig. Die verbliebene Tochter ihres Bruders würde Junge bekommen. Ob er stolz war?
Es vergingen weitere Momente, bis Farnsee sich in ihrem Nest abrupt aufsetzte und ihre Nichte besorgt betrachtete. Wimmern dran aus ihrem Nest, doch den Schmerz, den Farnsee daraus entnahm, kannte sie nicht von ihren Geburten. Es war eine andere Form von Schmerz und sie wusste instinktiv, dass ihre Jungen nicht dabei sein sollten.
»Wir sollten Enzianpfote Platz machen«, miaute Farnsee leise und warf Farbenjäger einen kurzen Blick zu. War die Patrouille von der Großen Versammlung zurückgekehrt? Sie konnte nur hoffen, dass Buchenfrost den Heilerschüler fand.
Mühselig richtete sich die Königin in ihrem Nest auf und stieß erst Borkenjunges und dann Moosjunges mit der Schnauze an. Ein Blick durch die Kinderstube ließ sie erkennen, dass Rotjunges bereits verschwunden war. Hoffentlich war er nicht zu weit gelaufen, denn ihn während dieser Zeiten zu suchen, wäre keine Freude für den Clan.

Langsam führte die gemusterte Königin ihre Jungen zum Ausgang der Kinderstube, doch bevor sie sich hinaus zwängen konnte, musste sie ausweichen, um Enzianpfote Platz zu machen. Mit zuckenden Ohren betrachtete sie ihren Sohn für einen Moment, wie er sogleich an Rosentränes Nest trat. Wenn die beiden wüssten, dass jeder in diesem Bau irgendwie Teil der Familie war. Selbst Buchenfrost, auch wenn es ihr nicht allzu sehr gefiel. Er war offenbar der Vater der Jungen und wenn er wie ein Vater handeln würde, würde er ebenfalls zu ihrer Familie zählen.
Kurz darauf stand Farnsee auf dem Lagerplatz und sah sich um. Von ihren Jungen konnte sie sowohl Primelnase, als auch Lavendelfrost ausmachen, die sich beide mit Katern unterhielten. Kurz keimte etwas Neugierde in ihr auf, doch dann seufzte die Königin und ließ sich auf einer kleinen Fläche Gras nieder.
»Wir müssen jetzt hier draußen warten, bis Rosenträne ihre Jungen bekommen hat. Es ist wichtig, dass wir Enzianpfote dabei nicht im Wege stehen«, erklärte die Königin matt und deutete auf ihren Bauch. Wenn ihre Jungen kuscheln wollten, konnten sie das gerne tun, sie selbst würde sich hier am Lagerrand ausruhen.
Ihr Blick glitt hoch zu Farbenjäger. Wie lange er noch bleiben könnte, bis seine Kriegerpflichten ihn riefen?
Reden | Handeln | Denken | Andere
I Can't Control Their Fear, Only My Own.
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Rosenträne

DonnerClan » Königin « #119

Rosentränes Augen waren glasig, während sie Buchenfrost gehen sah. Angst hämmerte in ihrer Brust, während sie alleine in ihrem Nest lag und mit Schmerzen kämpfte, die sie so nie erwartet hätte. Sie wusste, dass Geburten schmerzhaft und nicht immer einfach waren. Doch die cremefarbene Kriegerin wollte nicht glauben, dass Katzen immer doch solche Schmerzen gingen, wie sie es gerade tat.
Ihr entging, wie Farnsee ihre Familie aus dem Bau scheuchte, denn sie war zu sehr damit beschäftigt, ihren Körper etwas zu kontrollieren, doch andauernd zuckte sie zusammen unter ihren Schmerzen, krümmte sich, in der Hoffnung, dass eine andere Position ihr helfen würde.
Es dauerte nicht lange, bis die ersten Schreie aus ihrer Kehle drangen. Sie war verzweifelt und brauchte einen Weg, um ihre Schmerzen leichter zu machen, doch selbst das half nicht, egal, wie laut sie schrie und wie sehr sie sich krümmte. Rosenträne versuchte es mit weiteren Klagelauten, versuchte, sich mit ihrem Wimmern zu kontrollieren, doch nichts half. Es fühlte sich gar so an, als würde sie in viele kleine Einzelteile zerspringen.
Je schlimmer es wurde, desto weniger nahm Rosenträne von ihrer Umwelt wahr. Sie sah kaum mehr, da sie andauernd die Augen gegen die Schmerzen geschlossen hielt. Auch hörte sie unter ihrem Wimmern kaum etwas. Sie wusste nur, dass sie irgendwann nicht mehr alleine war.

»Zeitsprung | Geburt von Mondjunges & Verlust von zwei weiteren«

Die Schmerzen waren noch da, obwohl die Geburt vorüber war. Rosenträne lag in ihrem dreckigen, aufgewühlten Nest und konnte sich kaum mehr bewegen. Ihre Augen waren noch immer glasig, während ihr Blick einfach nur auf die Wand der Kinderstube gerichtet war.
Ein Zittern hatte ihren Körper im Griff. Ihr war heiß, während ihr Unterleib brannte, doch sie hatte keine Kraft mehr, um etwas zu sagen oder zu jammern. Sie wusste es, sie hatte gespürt, dass etwas nicht richtig war, und jetzt wusste sie, dass sie nicht alle Jungen lebend auf die Welt gebracht hatte. Trauer und Scham erstickten sie.
Rosenträne hatte sich nach all den Monden nur eine Sache vom SternenClan gewünscht: eine eigene, glückliche Familie. Sie hatte ihre Eltern verloren, ihre Brüder, zwei ihrer drei Mentoren. Hatte gesehen, wie Schmerz ihre Tante von innen heraus zerfressen hatte. Warum wurde ihre Familie so gestraft? Warum durften sie nicht glücklich sein? War es so schwer, mehrere Jungen auf den Weg zu bringen?
Es musste an ihr liegen. Die cremefarbene Kätzin konnte ihre Gedanken zwar nicht aussprechen, doch sie wusste, dass sie Schuld an diesem Ereignis trug. Ihr Körper war vielleicht nicht bereit gewesen, oder vielleicht hatte sie etwas schlechtes gefressen. Vielleicht hatte der SternenClan sie mit all den Ereignissen in ihrem Leben davor gewarnt, so etwas zu versuchen. Es musste ihr Fehler sein.
Und sicherlich hasste Buchenfrost sie. Er war kein Familienkater, ihre Beziehung war nicht stark gewesen. Rosenträne liebte ihn, wollte nichts lieber, als ihn glücklich zu sehen. Doch sie musste sich eingestehen, dass er dafür nicht gemacht war. Der Kater mochte so viele Kätzinnen, warum hatte sie ihn zu dieser Beziehung zwingen wollen? Jetzt hatte er mehr als genug Gründe, sie zurück zu lassen. Sie hatte ihm schließlich nichts mehr zu bieten.
Rosenträne schloss die Augen, bewegte sich - neben dem unkontrollierten, leichten Zittern - jedoch nicht weiter. Sie würde zwar nicht einschlafen, dafür war ihr Körper zu angespannt und ihre Gedanken zu rasend, doch zumindest musste sie nicht mit ansehen, wie ihre Jungen von ihr fort genommen wurden. Oder wie Buchenfrost sie ansah.

Verliert zwei ihrer Jungen bei der Geburt. Ist danach vollkommen hinüber und leidet weiterhin unter starken Schmerzen. Bewegt sich nicht und gibt sich die Schuld an dem, was passiert ist. « Zusammenfassung

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Petrichor
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyDi Nov 08, 2022 7:49 pm



Lavendel
frost


Kriegerin | DonnerClan
Post #
"Rise above the storm and you will find the sunshine."


Erschrocken sah sie zu Glutfänger auf. Ihr Blick flog kurz nach ihrer Schwester suchen zum Lagerausgang, dann richtete sie sich auf und sah ihrem Freund in die Augen. Sie war hin und her gerissen, wollte Veilchenwind folgen, lauschen, was sie mit der Streunern zu besprechen hatte. Doch sie wollte ebenfalls hier stehen bleiben und Glutfänger einfach nur in die Augen sehen.
Es dauerte einige Herzschläge bis sie ihre Stimme wieder gefunden hatte.
"Ich...ähm...hast du etwas geplant? Wollen wir...raus gehen?"
Glutfänger schien irgendwie gestresst. War etwas vorgefallen? Oder irrte Lavendelfrost sich? "Ist alles in Ordnung?" Wieder schnellte ihr Blick zum Lagerausgang. Ihr Herz klopfte wild in ihrer Brust bei dem Gedanken, Veilchenwind könnte schon lange am Donnerweg sein. Sie hatte Angst ihr könnte etwas zu stoßen. Lavendelfrost glaubte nicht, dass die Streunern gute Absichten hatte. Warum sollten sie sich "nur zum Quatschen" treffen? Das ergab für die Kriegerin keinen Sinn. Gleichzeitig war Lavendelfrost auch einfach sehr neugierig. Vielleicht sogar...eifersüchtig?


©Kristina Angerer




Farben
jäger


Krieger | DonnerClan
Post #
"It's not the pain. It's who it came from."


"Ja, ein Fuchs folgte und durch den Wald...", knurrte er leise und imitierte mit den Pfoten Schritte im Unterholz. Er seufzte als Moosjunges die Geschichte unterbrach und sich ablenken ließ. Borkenjunges ging darauf ein und nahm der Geschichte endgültig die Spannung. Nur Rotjunges schien noch an seiner Geschichte interessiert und sah zu ihm auf. Er berührte kurz das Ohr seines Sohns mit der Nase. "Ich erzähle dir die Geschichte ein anderes Mal zu Ende...", miaute er, als Buchenfrost und Rosenträne die Kinderstube betraten. Farbenjäger erhob sich, da ihm das Gedränge zu unangenehm wurde und suchte Farnsees Blick. Sie hatte anscheinend den selben Entschluss gefasst und schob Birkenjunges und Moosjunges bereits aus der Kinderstube. Rotjunges muss bereits hinausgelaufen sein.
Mit einem verständnisvollem Blick auf die bald-Eltern schlüpfte er hinter Farnsee hinaus ins Lager. Dort sog er die frische Luft tief in seine Lungen.

Als Farnsee sich am Lagerrand bequem machte und die Jungen augenscheinlich im Blick hatte, sprang er mit großen Sätzen zum Frischbeutehaufen, packte einen Wühler und trabte zu ihr zurück. Den Wühler legte er sachte vor seiner geliebten Gefährtin ab.
"Ich habe das Gefühl ich habe dich ewig nicht mehr gesehen", schnurrte er und drückte seinen Kopf an ihre Schulter. Sein Ohr zuckte, als er Engelsflügel bemerkte. "Was macht sie denn hier?", fragte er eher rhetorisch. Ihm war bewusst, dass Enzyanpfote einen Mentor oder eine Mentorin brauchte, doch gefiel ihm der Gedanke nicht, eine SchattenClanerin im Lager zu haben.



©Kristina Angerer

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Tüpfelherz&Lavendelpfote
DonnerClan-Lager - Seite 69 43752909_nTQxLqby8KImHyT
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Und hier geht es zu meiner Bildergalerie, in der ihr alle für mich gemalten Bilder findet <3 viel Spaß beim stöbern und staunen; aber nichts anfassen ;)

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Midna
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   DonnerClan-Lager - Seite 69 EmptyDi Nov 08, 2022 8:52 pm



Buntpfote

Here I go again


Nachdem Buntpfote ein wenig still gewartet hatte fing er schlussendlich wieder an zu reden – die Stille fühlte sich komisch an, falsch. Silberbiss hatte bestimmt lange genug keine Stimme mehr gehört die direkt mit ihm gesprochen hatte weshalb er ihn nicht länger warten lassen wollte. „Die Große Versammlung war spannend aber auch… sehr traurig. Jubelstern ist gestorben musst du wissen, den FlussClan führen jetzt Hirschstern und Rußpelz. Sie ist im Kampf mit dem BlutClan gestorben. Im WolkenClan gibt es auch einen Führungswechsel! Ahornstern ist nun die Anführerin, aber Brombeer… Eh… Brombeerpelz lebt noch, er ist zurückgetreten. Und Dunstwirbel heißt die Zweite Anführerin! Im WindClan gibt es nichts neues außer das Rostkralle vor der Versammlung Junge bekommen hat. Und im SchattenClan ist es wohl am ruhigsten, Mohnstern…“ Ein leichtes schauern glitt seinen Rücken hinab während ihr stechender Blick ihm wieder ins Gedächtnis kam. „...war einfach Mohnstern wie es aussah.“ Den DonnerClan hatte Buntpfote nicht umsonst ausgelassen, es fühlte sich falsch an über das was hier passiert war zu reden während Silberbiss… ihn wahrscheinlich gegen all seine Hoffnungen hinweg nicht hören konnte, somit blieb er erneut still und sah auf seine Pfoten herab während die Flanken seines Freundes sich hoben und senkten in einem immer wiederkehrenden gleichen Takt. Jedenfalls bis jetzt, denn als Buntpfote seinen Kopf hob schien etwas nicht zu stimmen – die Atmung verschnellerte sich kaum merklich – er kannte es denn er selbst fing an schneller zu atmen wenn… wenn er am aufwachen war. Der Kater bekam große Augen und hielt für einen Moment den Atem an, kam sich mehr als nur dumm vor während er still hier saß und er erschrack beinahe als Silberbiss ein keuchen von sich gab. Als er erneut ein Kuchen ausstieß kam Buntpfote wieder in die Realtität zurück und erhob sich zügig, seine Pfoten zitterten leicht denn er wusste nicht was er tun sollte, was nun geschehen würde. Silberbiss öffnete die Augen doch er sah sich nicht um sondern verschlang erst ein Teil der Maus die vor ihm lag und sog schließlich das Moos leer, er musste tierischen durst und hunger haben – ob Buntpfote ihm noch einmal etwas holen sollte? Buntpfote schreckte zurück, sein Nackenfell stellte sich auf und leicht überfordert sah er Silberbiss an der ihn nun ebenso anstarrte, kurz darauf beruhigte sich der Schüler allerdings wieder und sein Fell legte sich ebenfalls. Noch bevor Buntpfote weiter hätte reagieren können hörte er Schritte am Eingang des Baus und Enzianpfote trat ein, wie Buntpfote selbst schien dieser ebenso erstaunt zu sein als er den wachen Silberbiss sah. Mehr als „Beim SternenClan!“ sagte der Heilerschüler allerdings nicht während er weiter in den Bau huschte und kurz darauf mit Kräutern wiederkam die allerdings scheinbar nicht für den Krieger waren. Enzianpfote bat ihn schlussendlich darum auf Silberbiss aufzupassen und ohne etwas zu sagen nickte Buntpfote lediglich denn der ältere war bereits wieder verschwunden. Als schließlich Silberbiss‘ Stimme an seine Ohren drang spürte Buntpfote eine noch nie zuvor dagewesene Ruhe seinen Körper einnehmen – Silberbiss hatt natürlich nichts mitbekommen. Er musste das Bewusstsein verloren haben noch bevor sein Bein Schaden genommen hatte. Der große, Cremefarbene Kater nickte schließlich auf die Frage des Kriegers hin und holte tief Luft, irgendwann müsste Silberbiss es so oder so erfahren. „Ja, das hast du, dein Bein ist gebrochen. Buchenfrost hat dich aus dem Wasser gezogen und zusammen mit Malvenpfote hier her zurück gebracht. Du warst halb erfroren, Enzianpfote hat alles ihm erdenkliche getan damit es dir besser geht.“ Ein kurzes Lächeln trat auf die Züge des Schülers ehe er kurz weg sah, sich dann aber aufraffte und… Nein. Stopp. Langsam Buntpfote. Er musste sich selbst zurückpfeifen – Silberbiss war gerade erst aufgewacht, er sollte ihm nicht gleich brühwarm ins Gesicht werfen das Toxinstern tot war. Also hielt er das Maul, sah Silberbiss an und wartete auf dessen Reaktion auf sein gesagtes, wenngleich er bereits jetzt die Verwirrten Blicke sehen konnte weil er Buchenfrost und Malvenpfote erwähnt hatte.


DonnerClan Schüler || #022 || Steckbrief







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