Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 DonnerClan Lager

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyMi 22 Dez 2021, 19:15




Glutfänger

DonnerClan Krieger


Der Kater stellte überrascht die Ohren auf, als die Schülerin ganz unverblümt zurückschnappte. Mit einem verdutzten Blick starrte er sie eine Weile an, bevor er sich wieder fing. Na sowas.., dachte er und es legte sich ein schiefes Grinsen auf seine Lippen, die hat ja richtig Mut.
"Soso", miaute er weiterhin mit hochgezogenen Mundwinkeln, "das klingt ja aber doch genauso, wie ich vermutet hatte."
Er richtete sich ein wenig weiter auf, bis er halbwegs gerade saß, und begann, sich das Gesicht mit den Pfoten zu waschen.
"Weißt du meine Liebe, manchmal ist eine ehrliche Meinung so viel befreiender als eine aufgesetzte Freundlichkeit. Du siehst nun einmal genauso aus wie dein Tag, warum sollte ihr dir jetzt sagen, du wärst so schön wie eh und je obwohl du dich gar nicht so fühlst?" Er warf ihr einen kurzen Blick aus bernsteinfarbenen Schlitzaugen zu, ehe er sie wieder zum Waschen schloss.
"Nicht, dass du so hässlich wärst, wie dein Tag heute war, aber du siehst ehrlich so aus, als ob du dein Leben gerade satt hast." Er war entschlossen, ihre Aussage über sein Aussehen nicht weiter zu beachten, denn sie konnte unmöglich wahr sein; sein Gesichtsfell war so seidig wie eh und je und was wusste sie schon davon, wie er auszusehen hatte.. Er war immerhin ein überaus hart arbeitender Krieger! Na ja, als Schülerin konnte sie davon vielleicht noch nichts verstehen..
"Lavendelpfote", setzte er also wieder an, "wenn ich dich ganz direkt fragen darf.. Wenn dir keine Grenzen gesetzt wären, was würdest du dann jetzt tun, hm? Wohin würdest du gehen? Wem würdest du eine reinhauen?" So beiläufig wie er es sagte, könnten Außenstehende denken, sie würden sich über den Lauf der Beute unterhalten statt über die Ablehnung gegen den eigenen Clan, die eigene Familie. "Du kannst ganz offen mit mir sein", säuselte er leise mit einem Zwinkern, "manchmal verschaffen einem diese verbotenen Träumereien eine ganz unglaubliche Genugtuung."



"Reden" | Andere | Denken

Angesprochen: Lavendelpfote
Erwähnt: -
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Raiden Shogun
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyMi 22 Dez 2021, 22:19


F
euerfunke


DonnerClan Krieger Post 86





»Angesprochen:
Funkenpfote
»Erwähnt:
Orchideenmond, Toxinstern, Funkenpfote, Silberpfote, Fuchsfeuer (id.)



Feuerfunke erwachte früh. War es die Kälte, die ihn geweckt hatte? Oder hatte er einfach gespürt, dass in der Blattgrüne nun Sonnenaufgang wäre und nicht gerade Mal Dämmerung? Oder war es einfach nur sein Körper, der ihn zu Aktivität und Bewegung zwingen wollte, nachdem er so lange und viel geschlafen hatte?
Der rote Tigerkater hatte darauf keine Antwort. Langsam setzte er sich in seinem Nest auf, sah sich im Kriegerbau um und seufzte leise. Er wusste auf etwas anderes die Antwort: er musste sein Leben in den Griff bekommen. Er war ein Krieger des DonnerClans - er hatte Pflichten. Er war ein Mentor - sein Schüler brauchte ihn für das Training. Sein Bruder war verstorben - er musste weitermachen. Doch was wohl am ehesten in seiner Brust stach, war das Verlangen, mit Orchideenmond zu sprechen, sie zu sehen. Es war wieder diese Eifersucht, die er empfand, wenn er daran dachte, dass jemand anderes in ihrer Anwesenheit war und ihre Zeit nicht für ihn reichte. Feuerfunke wollte sie keinesfalls beschränken und für sich beanspruchen, doch er spürte, tief in seinem Herzen, das er mehr für sie sein wollte, als der leblose beste Freund. Er wollte besser für Orchideenmond sein. Sie sollte sich keine Sorgen mehr machen müssen, denn er würde bald wieder derjenige sein, der sie zum lachen brachte. So wie es früher immer gewesen war.
Das damit harte Arbeit verbunden war, war Feuerfunke bewusst. Und seit erstem Mal nach Monden war er bereit, diese Arbeit wieder aufzunehmen und sich anzustrengen.

Mit zügigen Bewegungen leckte sich der Tigerkater den zerzausten Pelz. Funkenpfote wartete bestimmt schon lange auf ein richtiges Training, nachdem das letzte so lange zurücklag. Feuerfunke wollte sein Bestes geben, um seinem Schüler zu zeigen, dass auch er Interesse daran hatte.
Wenig später schob sich der Krieger aus dem Bau und zitterte kurz, als er den kalten Wind spürte. Es schneite, allerdings nicht viel, dennoch wusste er, dass der Schnee - sollte er liegen bleiben - für Funkenpfote beim Training ungewohnt sein würde. Feuerfunke war sich jedoch sicher, dass der Schüler es schaffen würde.
"Guten Morgen, Funkenpfote!", rief der feuerrote Tigerkater in den Schülerbau hinein und schnippte mit dem Schweif. "Komm schnell etwas essen, ich will gleich raus zum Training."
Damit tappte Feuerfunke zum Frischbeutehaufen und nahm sich eine kleine Maus. Mehr würde er nicht brauchen, um sich für das anstehende Training warm zu machen. Sein Schüler brauchte bestimmt ein wenig mehr, um genug Energie zu haben, doch die Zeit konnten sie durchaus aufbringen.
Während Feuerfunke wartete, ließ er seinen Blick durch das Lager gleiten. Orchideenmond und ihre Patrouille schienen noch unterwegs zu sein. Einerseits stimmte ihn das etwas traurig, da er sie gerne gesehen hätte, andererseits könnte sie dann nach ihrer Rückkehr ins Lager sehen, was für Schritte er getätigt hatte, um sich zu bessern. Bestimmt würde sie stolz darauf sein, ihn so zu sehen. Bei dem Gedanken wurde ihm heiß, sodass er sich verlegen über das Brustfell leckte und hoffte, dass niemand erriet, an wen er gerade gedacht hatte.

Als Feuerfunke sich sicher war, dass Funkenpfote zum Aufbruch bereit war, rappelte er sich wieder auf und schnippte auffordernd mit dem Schweif. Zunächst warf er dem Schüler nur einen ernsten Blick zu, doch in seiner Bewegung hielt er inne, um dem Kater noch ein kleines Lächeln zu schenken. Er war zwar noch nicht wieder ganz bei Gesundheit und hatte seine volle Kraft noch nicht zurück erlangt, dennoch war er sich sicher, dass Funkenpfote sich darüber freuen würde, wenn sein Mentor freundlich erschien und nicht abweisend.
"Dann mal los", miaute er mehr zu sich selbst und verließ das Lager, wobei ihm sogleich auffiel, dass er Toxinstern und Silberpfote riechen konnte, die wohl den gleichen Weg eingeschlagen hatten, wie er es gerade tat. Ob er ihnen in der Sandkuhle begegnen würde?

Tbc.: Sandkuhle [DC Territorium]



»Standort:
Auf dem Weg zur Sandkuhle.
»Sonstiges:
Wacht auf und ist bereit, sich zu verändern und ein besserer Kater zu werden. Denkt viel an Orchideenmond, konzentriert sich schließlich auf Funkenpfote und bricht mit diesem zur Sandkuhle auf.


SteckbriefCan somebody tell me how to win a fight? Can somebody tell me is the fear inside? I wanna learn how to live without the consequences... I wanna learn how to live without the consequences!Relations

Code by Fearne | Song by Alice Merton [Learn To Live]



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

With you by my side, though our mouths stay silent
my heart is at peace.
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyDo 23 Dez 2021, 19:26


KIESELJÄGER

donnerclan
krieger
#012
Als Kieseljäger seine Wäsche unterbrach und einen flüchtigen Blick auf den bewölkten Himmel warf, bemerkte er, dass es bereits dämmerte. Die Nächte im Blattfall waren so elendig lang das man nie wusste, wann es Zeit war aufzustehen und wann sich hinzulegen. Kein Wunder, dass Schneeflocke unter diesen Umständen schon mitten in der Nacht aufstand und zusätzlich noch so unglaublich müde aussah. Ehrlich gesagt sorgte sich der junge Krieger um seine Schwester. In letzter Zeit sah sie oftmals schnell erschöpft und ausgelaugt aus. Vielleicht sollte er sie nicht unter diesen Umständen auch noch mit seinen Fragen zu Sonnenflamme belästigen und ihr eher Ruhe für sich gönnen. Somit beschloss der Kater, sie nicht zu fragen, ob sie ebenfalls mit auf Sonennflammes Patrouille wollte, da sie vielleicht noch nicht den morgendlichen Elan hatte jetzt ihre Zeit mit intensiver Jagd zu verbringen. Wäre es ihr jedoch ein Bedürfnis mitzukommen, würde er es ihr nicht ausreden.

Der schwarzweiße Kater fuhr nach kurzem Nachdenken mit seiner Wäsche fort. Er säuberte sich mit schnellen, wohl gesetzten Zungenstrichen kurz den Pelz an Schultern und Rücken. Während er beschäftigt war, erzählte Schneeflocke, dass sie oftmals das Gefühl hatte, er würde in seiner komplett eigenen Welt leben. Vermutlich behielt sie mit dieser Aussage Recht. Kieseljäger bemerkte häufig, dass er Dinge oft anders auffasste als andere Katzen. Er ging auch Aufgaben im Clan sehr locker an und lebte lieber vor sich hin, als sich an irgendwelche Verpflichtungen und Normen zu binden. Vielleicht bekam er im Zuge seiner Gemütlichkeit auch eben solche Dinge nicht mit, dass seine Schwester und seine Kindheitsfreundin vor geraumer Zeit zu engen Freunden herangewachsen waren. "Kann schon sein", schnurrte er als Antwort "Aber es stimmt, ihr habt schon sehr viel gemeinsam. Wenn ihr euch nun so gut versteht, können wir ja in Zukunft zu Dritt losziehen und den Wald unsicher machen." Die gelbgrünen Augen des Katers funkelten für einen Moment vor Aufregung, doch diese Euphorie klang ab, als er sich an den Vorfall mit Sonnenflamme erinnerte. Wenn die beiden sich ähnlich waren, würden sie wohl beide nicht für solche kleinen Abenteuer zu haben sein. Dabei war Schneeflocke ihn damals immer hinterhergerannt und hatte ihn nachgeifert.

Seine Schwester schien etwas zu bedrücken, denn sie holte tief Luft und platzte dann aus dem Nichts mit ihren Sorgen heraus. Wie Kieseljäger vermutet hatte, war es ihre Müdigkeit, die sie belastete. "Selber Schuld, wenn du nie dein Nest sauber machst", neckte der Krieger sie und lächelte ihr verspielt zu. Er war fertig mit putzen, also erhob er sich auf die Beine und trat unruhig von einer Pfote auf die Andere. Sein Blick huschte zum Lagerausgang in der Hoffnung, jemand würde Sonnenflamme zu ihrer Patrouille rufen.
"Aber wenn es gar nicht geht, dann geh in den Heilerbau und lass dir irgendwelche Kräuter geben, die beim einschlafen helfen", schlug er ihr vor "Ich glaube Mama hat mir damals auch immer irgendwas gegeben, weil ich die ganze Nacht mit einem Moosball gespielt habe und die anderen Jungen deswegen nicht schlafen konnten." Ihm wurde bei der Erinnerung an die Tage in der Kinderstube recht wohlig zumute, doch er beschloss, sich nicht zu sehr in seinen Erinnerungen zu verfangen. Er war nun Krieger.
Erwähnt » Schneeflocke, Sonnenflamme
Angesprochen » Schneeflocke, Sonnenflamme
"Go easy on yourself. Whatever you do today let it be enough."

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


“I'm glad we broke up. The distance helps me see how much you mean to me”

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptySa 25 Dez 2021, 21:14




Funkenpfote

DonnerClan | Schüler | Vertretung
#001

Blinzelnd und gähnend öffnete der rotgetigerte Schüler erst ein Auge und dann nach kurzem Zögern auch das Zweite.
Wann hatte er eigentlich das letzte Mal so gut geschlafen? Obwohl die Blattleere sich mit großen Schritten näherte, die Tage kürzer und die Nächte länger wurden und die Beute sich allmählich auf den langen Schlaf vorbereitete, fühlte sich Funkenpfote seltsam energetisch heute. Ob das ein Zeichen war?
Das fahle Licht des anbrechenden Tages kitzelte ihn an der Nase und sorgte letztlich dafür, dass der Getigerte ein leises Niesen von sich gab, das sein gesamtes Nest erschütterte.
Ohje, hoffentlich hatte er nicht die anderen Schüler hier im Bau aufgeweckt mit seinem morgendlichen Niesanfall. Vermutlich sollte er besser zusehen, dass er den Bau verließ, bevor er wirklich noch irgendwelche Moosbälle oder Krallen ins Gesicht bekam. Außerdem dämmerte der neue Tag! Das heißt, wenn er Glück hatte, konnte er Feuerfunke vielleicht dazu bewegen, mit ihm trainieren zu gehen. In den letzten Tagen war sein Mentor mit dem Kopf irgendwie nicht so recht hier auf der Erde anwesend gewesen. Vermutlich, weil er um seine Familie trauerte, die sich dem SternenClan angeschlossen hatte. So genau wusste Funkenpfote das nicht, aber er hatte mit angehört, wie ein paar der Ältesten getuschelt hatten. Eigentlich hätte man ja denken können, dass sich der Feuerrote vielleicht grade deshalb in die Ausbildung seines Schülers stürzte, um eben nicht an all diese quälenden Dinge denken zu müssen. Aber seine Pflichten als Krieger hatten ihn auf Patrouillen geführt, auf die er seinen Schüler nicht hatte mitnehmen können…oder…wollen?
Wer wusste das schon. Und ja, ihm war durchaus bewusst, dass diese Gedanken fast schon eifersüchtig klangen, aber er wollte nun einmal ein guter Krieger werden. Ehrlich gesagt, wollte er sogar einer der besten Krieger des Clans werden und dafür konnte er es sich eben nicht leisten, die Tage damit zu verschwenden, einfach nur herum zu liegen.
Er wurde immerhin auch nicht jünger!
Der junge Kater war gerade dabei sein Brustfell einer schnellen Wäsche zu unterziehen, bevor er nach draußen gehen und seinen Mentoren suchen wollte. Doch da vernahm er bereits die Stimme des Roten, der ihn dazu aufforderte, schnell nach draußen zu kommen, damit sie bald aufbrechen konnten.
Training! Ja! Der SternenClan schien es heute gut mit ihm zu meinen! Vielleicht hatte Feuerfunke jedoch auch einfach nur seine Gedanken gelesen, als Funkenpfote eben darüber nachgedacht hatte, wie sehr er sich nach dem Training sehnte. Gut für ihn. Gut für Feuerfunke! Oh, ja. Er würde seinem Mentor zeigen, dass er in den letzten Tagen nicht untätig geblieben war. Er hatte versucht sich irgendwie im Lager zu beschäftigen, hatte die Nester der Ältesten gewechselt – auch wenn er dabei alles andere als wirklich Spaß gehabt hatte – und hatte neues Moos für den Nestbau besorgt. Immerhin wollten sicher einige ihre Nester jetzt bald auspolstern, um sich gegen den kalten Wind der aufkommenden Blattleere zu schützen. Es fühlte sich zwar immer noch so an, als wäre der junge Kater in den letzten Tagen viel zu tatenlos gewesen, aber er zwang sich dazu, nicht weiter darüber nachzudenken, was in den letzten Tagen passiert war oder eben auch nicht passiert war, und schob sich blitzschnell aus dem Schülerbau heraus.
Jedoch hielt er inne, als der eisige Wind sein Fell streifte. Brr. Gut, dass er sein langes Fell hatte. Das würde ihn vor der Kälte einigermaßen schützen. Besser jedenfalls, als so manch anderen.
“Ich komme!“, rief Funkenpfote und trabte durch den leichten Schnee auf seinen Mentor zu, der ihn freundlich begrüßte. “Guten Morgen, Feuerfunke, erwiderte er daher den Gruß und schnappte sich eine dicke Wühlmaus vom Frischbeutehaufen, über die er sich auch sogleich hungrig hermachte. Dabei schlang er die Beute vor Euphorie auf das Training, das ihn gleich erwartete, regelrecht herunter, auf eine Weise, bei der sich seine Mutter im SternenClan vermutlich gerade die Pfoten vor Scham vor die Augen schlug. Aber hey! Der Zweck heiligte die Mittel, oder nicht?
“Bin bereit! Wir können los!“, rief der Schüler begeistert und schluckte gleichzeitig den letzten Happen Wühlmaus hinunter. So wie Feuerfunkeauf ihn wirkte, schien es fast so, als ob Funkenpfote nicht der einzige hier war, der sich auf das anstehende Training freute, denn sein Mentor schlug sogleich den Weg aus dem Lager und in die Sandkuhle ein.
Ob Feuerfunke ihm heute ein paar Kampftricks zeigen würde?

Erwähnt: Feuerfunke, Meisensang [id]
Angesprochen: Feuerfunke

Zusammenfassung: Wacht auf; wird von Feuerfunke zum Frühstück und Training gerufen; folgt seinem Mentor aus dem Lager

tbc: Sandkuhle

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DonnerClan Lager - Seite 36 Birke-Sig
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptySo 26 Dez 2021, 21:01




o Veilchenpfote o

DonnerClan | Schüler | weiblich | #7


Veilchenpfote trat aus dem Schülerbau und wanderte langsam zum Schmutzplatz hinüber. Die Blattleere machte sie träge und eher betrübt, denn die Schülerin liebte udn brauchte die Sonne genauso wie ihr Namensgeber, das Veilchen. Auch wenn bereits Sonnenaufgang hätte sein sollen, kroch die das Himmelslicht nur sehr langsam hinter dem Horizont hervor.
"Komm schon, komm schon", murmelte sie mit einem Blick auf die Baumkronen, die nur schwach beleuchtet wurden. Wenn die Sonne vollends aufging, das wusste sie, würde ihr die Kälte auch nicht mehr ganz so zu schaffen machen.
Als sie das Lager nach ihrem Ausflug zum Schmutzplatz wieder betrat, fiel ihr Blick direkt auf Lavendelpfote und den Krieger Glutfänger. Die Schülerin runzelte leicht die Stirn und konnte nicht verhindern, einen leichten Stich zu fühlen. Warum wollte ihre Schwester nicht mit ihr reden, dafür aber mit einem Krieger, der gar nicht zur Familie gehörte? Sie schüttelte den Kopf. Wahrscheinlich war es nur Zufall und hatte gar nichts mit der seltsamen Reaktion Lavendelpfotes zu tun. Ihre Schwester durfte schließlich sprechen mit wem sie wollte.
Trotzdem verstärkte sich Veilchenpfotes Bedürfnis, sich bald mit der dunkelgetigerten Schülerin auszusprechen. Für dem Moment wandte sie jedoch den Blick ab und trabte zum Frischbeutehaufen, der aber für ihren Geschmack zu leer war, weswegen sie sich nichts nahm. Stattdessen zog sie einen langsamen Kreis ums Lager, um sich warm zu halten, bis ihr irgendjemand eine Aufgabe gab.
Dabei kam sie an der Kinderstube vorbei und stolperte fast über Birkenjunges.
“Na du?”, fragte sie etwas munterer, als sie sich fühlte. “Du bist aber früh wach.”


Erwähnt: Lavendelpfote, Glutfänger
Angesprochen: Birkenjunges
Ort: DC Lager


Zusammenfassung: Wandert durchs Lager und stößt dann auf Birkenjunges.

Code by Moony, angepasst Esme
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyMo 27 Dez 2021, 12:15



✽ Federpfote ✽


Post 29 | DonnerClan | Schülerin | Steckbrief


Aufgeregt zuckte ihre Schweifspitze, als sie die große Gestalt von Toxinstern auf sich zuschreiten sah und der Kater vor ihr anhielt. Ehrfürchtig neigte sie leicht den Kopf, bevor sie ihm zuhörte. Es fiel ihr wirklich schwer nicht sofort vor lauter Aufregung nach Silberpfote zu brüllen, schließlich wollte sie so schnell wie möglich mit ihm und seinem Mentor zum Training aufbrechen. „Ist gut Toxinstern mache-„ Noch während die helle Kätzin nickend aufstand und dem Kater versichern wollte, dass sie ihre  Freund wecken würde, wurde sie von einem heftigen Schupser unterbrochen. Empört schüttelte sie den Kopf, erkannte dann aber, dass es Silberpfote war. „Da bist du ja!“ Sofort war ihre Wut verschwunden und stattdessen schnurrte sie leicht. Das Schnurren wurde jedoch noch etwas lauter, als der andere Schüler ihr Sanft gegen die Wange schnipste und sie für einen Moment lang verwirrt stehen ließ, bis auch Federpfote realisierte, dass die beiden Kater bereits das Lager verließen.
Eilig sprang sie ihnen mit großen Schritten hinterher um die beiden noch frühzeitig zu erreichen.

g.t.: Sandkuhle


Reden | Denken | Handeln | Andere

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyMo 27 Dez 2021, 23:13





Sonnenflamme


Steckbrief - DonnerClan - Kriegerin - #023

Ich saß dicht neben der Kätzin und spürte deswegen auch die Wärme die von ihrem Körper ausging und meine eine Seite wärmte, während ich auf der anderen die kalte Morgenluft wahrnahm. Diese Widersprüchlichkeit der Temperatur ließ meine Haut erschaudern und mein, in der Blattleere etwas längere, Fell dadurch aufplustern. Kurz gesagt, mir wurde die Kälte bewusst und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als das die Patrouille endlich aufbrechen würde und mir durch die Bewegung wärmer wird. Während ich so über meinen Wunsch nachdachte, sah ich zu dem jungen Kater und beobachtete ihn dabei, wie er sein Fell glatt strich. Auch lauschte ich den Worten, die die beiden neben mir miteinander wechselten. Während ich noch so weiter zu hörte, bemerkte ich, wie es im Lager immer heller wurde, weswegen ich schließlich aufsah und erblicken konnte, wie der Himmel langsam zu einem kalten, hellen blau wurde und die Sonne über die Baumwipfel zu lugen begann. Bald sollten die anderen beiden auftauchen und die Jagdpatrouille endlich losgehen, dachte ich und wurde dann wieder aufmerksamer den Worten der beiden Geschwister und jungen Kriegern. Nachdem mein Freund geendet hatte, sprach ich freundlich zu seiner Schwester, ,,ich bin für eine Jagdpatrouille eingeteilt, die zu Sonnenaufgang beginnen soll. Ich habe schon deinen Bruder Kieseljäger gefragt, ob er mitkommen will und wenn du willst, könntest du uns ebenfalls begleiten. Wir müssten nur auch Knospenfrost fragen, ob sie es gestattet, da sie die Anführerin dieser Patrouille sein wird", meinte ich zum Schluss und blickte von Schneeflocke durchs Lager auf der Such nach der älteren Kätzin.

Reden - Denken - Handeln

Erwähnt: Schneeflocke, Kieseljäger, Knospenfrost & Glutfänger
Angesprochen: Schneeflocke
Ort: beim Frischbeutehaufen


Code (c) by Thunder

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyDi 28 Dez 2021, 11:35


Dunkelfuß
» Everything was better in the good ol' days. «

- Zeitsprung seit dem letzten Post
Grummelnd hatte er sich am Vortag zurückgezogen, nachdem Toxinstern sein Gespräch mit seiner Lieblingstochter unterbrochen hatte; da seine Stimmung danach rasch bergab gegangen war und Tüpfelherz vermutlich die einzige Katze im Wald war, die er nicht mit seinen schlechten Launen konfrontieren wollte, hatte er keine andere Wahl gesehen, als sich schlafen zu legen.
Dass er am nächsten Tag den Sonnenaufgang verschlafen und dann auch noch zu einem solch feuchten Mistwetter aufgewacht war, trug nicht dazu bei, dass sein Gemüt sich in irgendeiner Weise besserte. Fröstelnd hatte Dunkelfuß sich in seinem Nest herumgewälzt und ein Gesicht gezogen, als würden ihn ein Clan voll Zecken belästigen (die eine oder andere hing ihm tatsächlich in der Schwanzwurzel, wo waren diese lausigen Schüler, wenn man sie einmal benötigte?!). Seine Gliederschmerzen hatten ein neues Hoch erreicht und ließen ihn immer wieder aufstöhnen, doch keine Hundemeute würde ihn deswegen in den Heilerbau bekommen. Nur verweichlichte Hauskätzchen sahen dies als Grund an, sich beschweren zu müssen, und darüber hinaus würde er sich dann eingestehen müssen, dass er - ausgerechnet er! - alt wurde.
Irgendwann gab jedoch auch der verzottelte Älteste auf, Ruhe und Entspannung finden zu wollen, und stemmte sich stattdessen auf alle Viere, um, ohne auf sein Äußeres zu achten, sich seinen Weg aus dem Ältestenbau zu bahnen, wo er geradewegs in die braune Gestalt Nesselbarts reinrannte, den er kurzerpfote für all seine Probleme schuldig sprach.
»Hast du keinen Schüler, der mein Nest hätte wechseln und mir Beute bringen können?«, fuhr Dunkelfuß ihn sogleich harsch an. »Wo sind wir hier denn, dass die ehrenwerten Ältesten des Clans so unliebsam vergessen werden?«

Erwähnt » Toxinstern, Tüpfelherz
Angesprochen » Nesselbart
Tldr » Hat absolut schlechte Laune und lässt diese an Nesselbart aus.
SteckbriefDonnerClan Ältester100 Monde031









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Xayah
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyDi 28 Dez 2021, 15:36





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#74

Eine schaurige Ruhe hatte den jungen Kater ergriffen. Sein Blick war klar, doch fehlte der Glanz in ihnen. Ohne ein weiteres Wort musterte er wie die ehemalige zweite Anführerin mit dem Körper seiner Mentorin umging und tief in seiner Brust breitete sich ein Gefühl der Taubheit aus, ohne, dass er in der Lage war es wirklich zu kontrollieren. Irgendwas an diesem Anblick tat ihm weh, ließ seinen Körper zittert, doch wusste er nicht, woran das lag. Irgendetwas an der trauernden Gestalt Farnsees gefiel ihm nicht und er konnte noch nicht genau einordnen was nun wirklich der Grund dafür war. Wahrscheinlich würde es ihm so mit jeder trauernden Katze gehen. Das musste es sein. Ganz sicher. Stumm setzte er sich auf den Hintern, wickelte den Schweif um die Pfoten und senkte den Blick. Er hatte sich von Eichenblatt bereits verabschiedet und viel länger sollte sie wohl nicht mehr im Heilerbau liegen. Trotzdem fühlte er sich, als hätte er nicht alles gesagt. Wahrscheinlich hatte er das auch nicht, aber wie bereitete man sich als Heilerschüler darauf vor die eigene Mentorin zu verlieren – lange, bevor seine Ausbildung wirklich beendet war.

War er überhaupt in der Lage sich richtig um den Clan zu kümmern? Sein Wissensstand war höchstens mittelmäßig und an Erfahrung fehlte es ihm auch. Für einen Augenblick ließ nackte Angst seinen gesamten Körper erstarren, doch war es Farnsee, die ihn aus seinen Gedanken zu holen begann. Sofort konzentrierte er sich auf ihre Worte, drängte seine Zweifel zurück und nickte vorsichtig. Ohne darüber nachzudenken – immerhin hatte er bereits seine Nase gegen ihre Schulter gepresst - rutschte er etwas näher, lehnte sich an die Schulter der Kriegerin und ließ ein leises – aber beständiges Schnurren hören. „Ich bin mir sicher, dass Eichenblatt das alles weiß.“ Miaute er selbstsicher, zuckte nur minimal zusammen, als er den Schweif der Kätzin um sich spürte und legte noch etwas mehr Gewicht in ihre Schulter. Der Schmerz, der ohne eine Vorwarnung von der gemusterten Kriegerin ausging, holte ihn fast von den Pfoten. Er spürte, wie ihr Körper bebte, der schmerzhafte Laut aus ihrer Kehle ließ sein Nackenfell zu Berge stehen. Sein eigenes Schnurren wurde automatisch lauter und kurz überlegte er, ob er ihr im Nachhinein doch ein wenig Baldrian mitgeben sollte, während sein Herz sich vor plötzlicher emotionaler Schmerzen ebenfalls zusammenzog. Irgendetwas an Farnsees Worten hörte sich falsch an.

Jeder seiner Sinne war geschärft, jede Reaktion der Kätzin neben sich irritierte ihn – weil sie irgendwie nicht ganz zu dem passte was sie ihm bisher von sich gezeigt hatte – doch war die Situation zu… erschütternd, um sie darauf anzusprechen oder selbst irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Hier ging es um Eichenblatt und einen Verlust, der den DonnerClan noch in vielen Blattwechseln beeinflussen würde. Er war nicht schlecht in dem was er tat. Aber die Pfotenspuren die seine Mentorin ihm hinterlassen hatte waren noch viel zu groß. Hart schluckend schüttelte Enzianpfote den Kopf. „Das wäre sehr nett Farnsee. Ich bereite sie derweil etwas vor… Wir sollten dem ganzen Clan die Chance geben sich zu verabschieden...“ Miaute er leise, atmete ein letztes Mal tief durch und richtete sich dann auf. Die Ältesten hatten ihm vor einigen Monden mal erzählt, dass man Minze und Rosmarin benutzte, um verstorbene einzureiben und wenn er ganz viel Glück hatte, würde er von beidem noch etwas finden.


» Erwähnt: Eichenblatt, Farnsee
» Angesprochen: Farnsee
» Ort: Heilerbau
» tldr: Spricht mit Farnsee


»Sprechen« | Denken | Katzen

und trotzdem hättest du für mich nicht "richtiger" sein können

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyMi 29 Dez 2021, 18:23

Schneeflocke
Kriegerin • DonnerClan • 14 Monde • #003

Der kalte, zerrende Wind zerwuschelte ihr den soeben glattgestrichenen schneeweißen Pelz, als sie sich im Lager umsah und erkannte, dass sich das Leben dort immer mehr regte. Sie seufzte etwas frustriert und sah herunter zu ihren Pfoten, da sie gehofft hatte, noch eine Weile allein sein zu können, die Pflichten des Tages noch für einen kleinen Moment lang aufschieben zu können. Die Lichtung füllte sich jedoch mit Gestalten, Gerüchen, Stimmen und wären die flockigen Wolken am Himmel nicht im Weg, so würde nun die Sonne über ihren Köpfen so langsam hinweggleiten. Sowohl Kieseljäger, als auch Sonnenflamme, wirkten, im Gegensatz zu ihr, ungeduldig darauf, den Tag endlich zu starten und eine Art Unruhe umgab die beiden Katzen, die immer wieder in der Lichtung umherblickten. Schneeflocke war sich sicher, dass sich deren Wunsch, endlich aktiv zu werden, bald erfüllen würde, da immer mehr Clankameraden das Lager verließen, um ihre Schüler zu trainieren, zu jagen oder zu patrouillieren.

Die weiße Kriegerin schnurrte amüsiert, als ihr Bruder sie neckte, so wie damals, und obwohl ihre Müdigkeit sie schwächte, leuchteten ihre zweifarbigen Augen kurz erfreut auf, was sich jedoch schnell änderte, als sie sah, wie Kieseljägers Blick zum Lagereineingang glitt. Es kam ihr wieder einmal so vor, als wäre der schwarz-weiße Kater gedanklich gar nicht sonderlich anwesend, weswegen es sie auch überraschte, als er noch weitere Worte an sie richtete. Die spitzen Ohren der Kätzin zuckten interessiert, als sie dem Kater lauschte und als er fertig gesprochen hatte, nickte Schneeflocke ihm zu und schloss dabei kurz die Augen. „Ein Versuch ist es wohl wert...“, murmelte die Kriegerin vorsichtig und entschloss sich bereits dazu, vor der heutigen Nacht im Heilerbau vorbeizuschauen, um nach schläfrig machenden Kräutern zu fragen. Jedoch nur, wenn sie einen ruhigen Moment fand, um mit Enzianpfote zu sprechen, da sie niemanden verdrängen wollte, der dringender Hilfe benötigte als sie, schließlich war ihr Problem nicht so tragisch wie eine körperliche Verletzung.

Gerade als Schneeflocke die beiden fragen wollte, worauf diese warteten und was Kieseljäger so unruhig von einer Pfote zur anderen treten ließ, da meldete sich ihre rotbraune Freundin Sonnenflamme zu Wort, um ihr mitzuteilen, dass die beiden zu einer Jagdpatrouille eingeteilt waren, auf die sie aktuell warteten. Kurz darauf bat sie der weißen Kriegerin an, mitzukommen, wenn ihr danach wäre und und die weiße Katze nickte sofort dankbar, mit den Schnurrhaaren zuckend, denn sie brauchte unbedingt Beschäftigung, egal, wie müde sie auch war. Sie hatte noch immer die Hoffnung, dass sie sich durch viel Bewegung genug auslaugen könnte, um am sich Ende des Tages wie betäubt in ihr Nest fallen zu lassen und all den verlorenen Schlaf nachzuholen. Ihr Blick glitt kurz irritiert zu ihrem Bruder, da es sie verwunderte, dass er sie nicht vor Sonnenflamme gefragt hatte, ihnen Gesellschaft zu leisten. Sie schüttelte den Gedanken beiseite und richtete sich stattdessen an die schlanke Kätzin. „Ich würde gerne mitkommen, wenn Knospenfrost es erlaubt! Danke, Sonnenflamme.“, ihr Blick flackerte immer wieder unterbewusst zu ihrem Bruder, als sie sprach und als sie ihren Dank ausgesprochen hatte, richtete sie sich auf und erzitterte kurz, als die Kälte durch ihren Pelz drang. Sie sah sich im Lager um, um die ältere Kätzin zu suchen, die für die Patrouille zuständig war, dabei fühlte sie die Müdigkeit in ihren Gliedern schmerzen und sie musste ihre Augen gegen den Wind zusammenkneifen. Der Tag sah bis jetzt leider nicht sonderlich freundlich aus, doch vielleicht stellten genau diese Bedingungen die beste Möglichkeit dar, um am Ende so erschöpft wie nur möglich zu sein.

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Erwähnt: Kieseljäger, Sonnenflamme, Knospenfrost, Enzianpfote
Angesprochen: Kieseljäger, Sonnenflamme
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Thunder
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptyFr 31 Dez 2021, 17:08


Nesselbart
DonnerClan-Krieger
#035

[Zeitsprung]

Irgendwie hatte Nesselbart gerade ausgesprochen wenig zu tun und das war etwas, was ihm nicht wirklich gefiel. Seine Schülerin war anderweitig beschäftigt und er war sicher niemand, der vor den Anführer trat und verlangte, in dessen Trainingsplanung mit einbezogen zu werden, wenn diese seine Schülerin mit einschloss. Und genauso wenig lief er ihnen auf gut Glück hinterher, um zwanghaft dem Training beizuwohnen - zumal es Federpfote gut tun würde, auch einmal von anderen, fähigeren Augen beurteilt und trainiert zu werden und sie verbrachte scheinbar sowieso gern Zeit mit Toxinsterns Schüler. Also musste er sich gar nicht schlecht fühlen, das Ganze war vermutlich sowieso besser für sie.

Er würde nur kurz etwas fressen und sich dann auch gleich nützlich machen und sich einer Jagdpatrouille anschließen oder allein losziehen. Kaum hatte er also den Entschluss gefasst, sich kurz zum Frischbeutehaufen zu begeben - dem es zum Glück wesentlich besser ging als noch in der vorigen Blattleere - da rannte Dunkelfuß förmlich in ihn hinein. Und, wie sollte es anders sein, war die Laune des Ältesten... negativ. Nicht, dass er das groß verurteilen könnte, er selbst war auch seit Ewigkeiten nicht mehr wirklich gut gelaunt gewesen und sonderlich spannend war das Leben als einziger Ältester des Clans sicher nicht - doch musste man das gleich an seinen Clangefährten auslassen? "Dunkelfuß", begann er also, nickte dem älteren Kater zu. Vielleicht konnte er den Ältesten ja etwas besänftigen - zumindest der Versuch war es wert. "Meine Schülerin wurde leider von Toxinstern in Beschlag genommen, er ist scheinbar mit Silberpfote und ihr zum Training aufgebrochen - bei ihrer Rückkehr kann ich sie gern zu dir schicken?" Vielleicht hatte er zu viel gesagt - sicherlich würden nun seine Mentorenfähigkeiten angezweifelt werden, also, noch mehr, als ohnehin schon von ihm selbst.

"Ich wollte ohnehin gerade etwas Beute holen, also bringe ich dir gern etwas mit. Hast du irgendwelche Wünsche?" wenn du damit klarkommst, dass dir deine Beute nicht von meiner Schülerin überbracht wird., fügte er gedanklich noch hinzu und diese Bissigkeit erstaunte ihn prompt selbst. Gut, dass er das nicht laut ausgesprochen hatte. Er hoffte jedenfalls, dass er Dunkelfuß - und vor allem dessen schlechte Laune - mit seiner Freundlichkeit etwas aus dem Konzept bringen konnte. Oder so.

TL;DR: Nesselbart wird von Dunkelfuß angemeckert, bleibt aber freundlich, um den Ältesten zu besänftigen. Außerdem hat er leichte Selbstzweifel [aber die hat er immer].
Code (c) by [Thunder]



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DonnerClan Lager - Seite 36 Thun-Habichtjunges
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptySa 01 Jan 2022, 14:51


KIESELJÄGER

donnerclan
krieger
#013
Schweigsam beobachtete der junge, schwarzweiße Krieger die beiden Kätzinnen, die immer noch eng beieinander saßen. Sonnenflamme blickte sich recht häufig im Lager um, wahrscheinlich um nach der Patrouille Ausschau zu halten. Doch es war längst Sonnenhoch und Knospenfrost war immer noch nicht aufgetaucht. Allmählich begann die Ungeduld dem Kater in den Pfoten zu kitzeln. Sonnenflammes Patrouille ließ sie ordentlich warten, was schon etwas unverantwortlich war, doch Kieseljäger würde es ehrlich gesagt nicht anders machen. Noch nie wurde er dazu aufgefordert, eine Patrouille anzuführen, was er sich ehrlich gesagt auch selbst nicht zutraute. Ihm wurde leicht unwohl dabei, allein an die Verantwortung zu denken, die er in diesem Moment übernehmen musste.
Seufzend erhob er sich, streckte seine Glieder ausgiebig und ließ sich anschließend wieder auf den Hintern fallen. Er verspürte den unangenehmen Drang, sich zu bewegen oder etwas zu unternehmen, weshalb er sich damit ablenkte, den beiden Kriegerinnen zu lauschen.

Schneeflocke hatte seinem Vorschlag, den Heilerbau zu besuchen zugestimmt und nun lud Sonnenflamme seine Schwester ein, ebenfalls der Patrouille beizuwohnen. Unsicher war Kieseljäger der weißen Kriegerin einen besorgten, gelbgrünen Blick zu. Sie wirkte sehr erschöpft, weshalb er sich nicht vorstellen konnte, dass sie Lust hatte Pflichten zu erfüllen die nicht ihre waren. Zu seiner Überraschung jedoch stimmte sie zu, jedoch ohne ihre Miene deutlich zu erhellen. Ganz im Gegenteil. Ihr schien das Wetter und der Schlafmangel gleichermaßen zuzusetzen, weshalb der Kater etwas näher an sie heran rückte um etwas von seiner Wärme zu spenden. "Bist du dir sicher? Du siehst sehr erschöpft aus", miaute er besorgt und stupste sie mit der Nase an die Wange. Seine Schwester hatte immer schon zu viel Verantwortung auf sich geladen, obwohl sie meist nicht die Möglichkeiten oder Kraft dazu hatte. Doch er vertraute ihr, dass sie wusste, was für sie und ihre Gesundheit am Besten war. Trotzdem sollte sie sich nicht übernehmen.
"Nun ja, wenn du Glück hast, taucht Knospenfrost sowieso nicht mehr auf", sagte er nun etwas entspannter, fast belustigt, an beide Kriegerinnen gewandt "Vielleicht sollten wir sie suchen gehen oder gar ohne sie losgehen?" Diese Frage war an Sonnenflamme gerichtet. Schließlich war die rotbraune Kriegerin noch am ehesten in der Verantwortung für diese Patrouille, weshalb sie entscheiden sollte, ob sie etwas tun oder weiterhin stur warten sollten.
Erwähnt » Schneeflocke, Sonnenflamme, Knospenfrost
Angesprochen » Schneeflocke, Sonnenflamme
"Go easy on yourself. Whatever you do today let it be enough."

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“I'm glad we broke up. The distance helps me see how much you mean to me”

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptySa 01 Jan 2022, 17:28


OUT;; Moony, Sonnenflamme: Honignase hatte die neuen Patrouillen noch gar nicht eingeteilt. Die geplanten Patrouillen in der Liste für die Patrouillen ist lediglich dafür, dass User sich schon einmal darauf einstellen können/mir Bescheid geben können, sollte das für ihre Charaktere gerade ungünstig sein.

OUT 2.0;; PATROUILLEN UND AUFGABEN WERDEN IN DIESEM POST VERTEILT



Honignase
» as i continue to grow, i've learned not to regret the choices i've made. «

#041 / steckbrief / donnerclan zweite anführerin

Die Zweite Anführerin wartete, bis Rosentränes Patrouille das Lager verlassen hatte, quittierte die Flirtereien des Kriegers dabei lediglich mit einem sanften Lächeln und einem Augenrollen, dann ließ sie sich wieder etwas am Rand nieder und beobachtete das Geschehen.
Mittlerweile war das Lager wirklich zum Leben erwacht und die Katzen des DonnerClans gingen ihren Pflichten nach, trotz des eher schlechten Wetters, bei dem sich viele vermutlich lieber in die Baue zurückgezogen hätten. Honignase verspürte einen gewissen Stolz, dass ihre Clankameraden alle so selbstständig handelten, sich nicht von der Nässe zurückhalten ließen. Ihr Blick wanderte zum Himmel hinauf, wobei sie doch durch den Nebel nicht sonderlich viel erkennen konnte. Trotzdem schafften es einige wenige Schneeflocken bis zu ihnen hindurch. Nun war die Blattleere wirklich eingebrochen. Bald würde der Schnee auch liegen bleiben und die Kälte wirklich in den Wald einziehen.
Honignase schüttelte leicht den Kopf, löste damit auch einige wenige Schneeflocken, die sich in dem dichten Pelz der Kätzin verfangen hatten. Dann erhob sie sich auf die Pfoten und sah sich im Lager um. Es gab Dinge, die sie zu erledigen hatten. Sie konnte gut verstehen, wieso Farnsee beschlossen hatte, ihr Amt niederzulegen, um sich mehr auf ihre Familie zu konzentrieren. Mit den ganzen Aufgaben, die man als Zweite Anführerin hatte, blieb nur wenig Zeit für einen selbst. Was sie selbst allerdings nicht sonderlich störte - sie hatte keine Jungen, keinen Gefährten, wie die ehemalige Zweite Anführerin es hatte. Sie übernahm diese Aufgaben gerne, wenn es bedeutete, dass Farnsee mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen konnte. Und natürlich auch, weil ihr das Wohl des Clans am Herzen lag, sie ohnehin schon immer ihr Leben mehr für den Clan als für sich selbst gelebt hatte.
“Ah, sehr schön, wie ihr hier schon steht”, begrüßte sie Kieseljäger und Sonnenflamme und nickte den beiden zu. “Wählt doch bitte noch einen weiteren Krieger für eine Jagdpatrouille aus.” Zwar war Rosentränes Patrouille noch unterwegs, doch würde es sicherlich nicht schaden, direkt mehrere Patrouillen jagen zu schicken, damit der Frischbeutehaufen auch wirklich gefüllt wurde. Mit einem Zucken ihrer Ohren entließ sie die beiden Krieger und trabte dann über die Lichtung zu Glutfänger und Lavendelpfote hinüber, die in eine Unterhaltung vertieft zu sein schienen.
“Entschuldigt bitte, dass ich euch störe”, miaute sie und senkte den Kopf, lächelte dem Kater und der Schülerin freundlich zu, dann wandte sie sich an den Krieger. “Glutfänger, würdest du dir ein paar Schüler suchen, die gerade keine Beschäftigung haben und mit ihnen die Baue dichten? Besonders die Kinderstube und der Ältestenbau könnten eine extra Schicht gegen die Kälte vertragen.”  


Erwähnt: Rosenträne, Buchenfrost (id), Farnsee, Kieseljäger, Sonnenflamme, Glutfänger, Lavendelpfote
Angesprochen: Kieseljäger, Sonnenflamme, Glutfänger, Veilchenpfote

TL;DR
Teilt Kieseljäger und Sonnenflamme für eine weitere Jagdpatrouille ein und gibt Glutfänger die Aufgabe, mit ein paar Schülern die Baue gegen die Kälte zu dichten.




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptySa 01 Jan 2022, 18:32



But a thing isn’t beautiful because it lasts.
Farnsee

Kriegerin | 248 | DonnerClan


Enzianpfote lehnte die Hilfe der gemusterten Kätzin nicht ab, was dazu führte, dass Farnsee erleichtert aufatmete. Je länger sie hier saß, den leblosen Körper ihrer Freundin vor ihren Pfoten, die Nähe ihres Sohnes... mit jedem Herzschlag zog sich ihre Kehle mehr und mehr zusammen. Die Worte des Katers ließen sie jedoch erschaudern.
Ich bereite sie derweil etwas vor...
Vor jeder Totenwache wurden die Körper ihrer Clangefährten vorbereitet, damit sie so aussahen, als würden sie schlafen, während der Gestank des Todes mit Minze und anderen wohlriechenden Kräutern vertrieben wurde. Dennoch klang es in diesem Fall so... befremdlich. Zu real.
»Ich bin bald wieder bei dir...«, murmelte Farnsee und löste sich von ihm, beobachtete nur kurz, wie er sich an sein Werk machte. Dann erhob sie sich ebenfalls, darum bemüht, nicht wirklich aus dem Heilerbau zu fliehen, obwohl sie es zu gerne wollte.

Die Kriegerin überquerte die Heilerlichtung und schob sich in den Farntunnel. Es war kalt geworden, erst jetzt wurde Farnsee richtig bewusst, wie lange sie neben dem Heilerschüler gesessen hatte. Als sie auf den Lagerplatz trat, konnte sie nach all den Momenten, die in dem Bau vergangen waren, tief durchatmen und spürte gleich, wie eine Müdigkeit über ihren Körper rollte, die es ihr schwer machte, auf den Pfoten zu bleiben.
Ob Toxinstern im Lager war? Sie konnte weder ihn, noch seinen Schüler, Silberpfote, entdecken, weshalb sie vermutete, dass er nicht im Lager sein würde. Ihre Schwanzspitze schnippte kurz und sie hielt weiter nach Honignase Ausschau, die sie bei Glutfänger und Lavendelpfote sah. Unsicherheit machte sich in der Kriegerin breit, die erneut tief durchatmete. Das hier war größer, als ihr Konflikt mit ihrer Tochter. Das hier betraf den gesamten Clan.
Schnell überquerte Farnsee den Lagerplatz, um sich neben Honignase zu stellen. Mit einem leichten Räuspern versuchte sie, deren Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und senkte den Kopf respektvoll als Begrüßung. Ihre restliche Haltung zeugte jedoch auch nicht von etwas positiven, sondern zeigte ihre Erschöpfung und die Dringlichkeit ihres Anliegens.
»Honignase, ich müsste dich einmal alleine sprechen.«
Farnsee ließ ihre Stimme bittend klingen, damit die Aussage kein Befehl wurde, auch wenn sie keinen Widerspruch ließ. Kurz warf sie Glutfänger und Lavendelpfote je einen entschuldigenden Blick zu und führte die Zweite Anführerin in die Richtung des Hochsteins.
Neben diesem warf Farnsee einen Blick über den Lagerplatz, dann rückte sie etwas näher, denn sie wollte zunächst ihrer Zweiten Anführerin berichten, bevor der Clan in Panik verfiel.
»Honignase, ich bin hier, weil etwas vorgefallen ist, dass den gesamten Clan beeinflusst. Eichenblatt ist verstorben.«
Nur schwer konnte sie ein Zittern in ihrer Stimme verhindern, auch wenn sie so ruhig wie möglich mit der Kätzin sprechen wollte. Die Tatsache laut auszusprechen, tat Farnsee weh, die sogleich spürte, wie ihre Trauer sich wieder in ihre Brust bohrte, weshalb sie ihren Blick zu Boden warf.
Reden | Handeln | Denken | Andere
I Can't Control Their Fear, Only My Own.
All by Esme


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With you by my side, though our mouths stay silent
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 36 EmptySo 02 Jan 2022, 13:51





Flockenjunges

DonnerClan | Junges | Steckbrief | #008 | vorheriger Post



Flockenjunges gab ein frustriertes glucksen von sich, als Regenjunges seinem Angriff so leicht auswich. Als Regenjunges auch noch kommentieren musste, dass er zu ungeduldig war und leicht zu durchschauen runzelte der kleine weiße Kater verärgert die Stirn. Flockenjunges wusste, dass sein Bruder schlauer war als er, aber das musst er doch nicht so heraushängen lassen. Aber unrecht hatte er damit wohl nicht. Flockenjunges mochte warten überhaut nicht. Es fiel ihm schwer seine Pfoten still zu halten, wenn er aufgeregt war. Aber daran konnte er arbeiten. Es musste doch irgendwie möglich sein, diese Pfoten ruhig zu halten. Regenjunges fing wieder an ihn zu umkreisen und Flockenjunges tat es ihm gleich. Seine Pfoten wollten sofort wieder losstürmen, aber Flockenjunges riss sich zusammen. Er beobachtete seinen Bruder. Regenjunges zog den Kreis langsam enger. Scheinbar wollte er jetzt zu einem Gegenangriff ansetzen. Vermutlich wären seine Chancen besser gewesen, hätte sich sein Bruder gleich, nach seinem gescheitertem Angriff, auf ihn geworfen. Aber er hatte ja einen klugen Kommentar abgeben müssen.
Obwohl Flockenjunges verstanden hatte, was Regenjunges vor hatte, kam der Angriff unerwartet. Flockenjunges hatte gedacht das sein Bruder sich wesentlich mehr Zeit lassen würde. Blitzschnell sprang Flockenjunges zur Seite. Regenjunges hatte sein Hinterteil nur knapp verfehlt, den der weiße Kater hatte den Luftzug spüren können als sein Bruder an ihm vorbeigesprungen war. Aufgeregt drehte sich Flockenjunges zu seinem Bruder herum und hüpfte von einer Pfote auf die andere. Sein Bruder hatte sich vorhin nicht auf ihn geworfen, also würde er auch ihm Zeit geben, bis er wieder bereit war.
Plötzlich traf ihn etwas kaltes auf der Nase und Flockenjunges quiekte erschrocken. “Hey!”, schimpfte er entrüstet und fokosierte den Übeltäter auf seiner Nase, aber der verschwand einfach. Und wieder. Flockenjunges blickte zum Himmel und sah kleine weiße Dinger, die auf sie herabstürzten. “Was ist das?”, maunzte er und sah sich fragend nach seinem Bruder und seiner Mama um.


Angesprochen:
Regenjunges
Erwähnt:
Regenjunges | Singvogel
Zusammenfassung:
spielt mit Regenjunges Kampftraining und macht seine erste Bekanntschaft mit Schneeflocken → darf ihm gern jemand erklären XD

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