Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Bis auf einige kleine Wölkchen ist der Himmel strahlend blau. Es ist so richtig heiß und die Sonne brennt vom Himmel. Bäume, Sträucher und Wiesen sind grün, aber wo es weniger Wasser gibt, mischen sich vermehrt einige vertrocknete Pflänzchen darunter. Beute gibt es aber dennoch genügend und die meisten Katzen sollten kaum Probleme haben, ihre hungrigen Mägen zu füllen oder ihre Jungen zu versorgen. Nur im Fluss gibt es keine Fische und auch die Landbeute im Territorium des FlussClans hat sich zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen für etwas Schatten. Das Unterholz ist dich genug, um sich bei der Jagd leicht darin verbergen zu können, jedoch können trockene Zweige für unerfahrene Katzen eine Schwierigkeit darstellen. Beute gibt es jedenfalls genug und eine geduldige Katze wird früher oder später eine zweite Chance bekommen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserspiegel des Flusses steht niedriger als sonst und die Sonne hat das Wasser aufgewärmt, auch wenn die Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts weiterhin den Fluss verdrecken. Die Fische haben sich inzwischen vollständig zurückgezogen und nach Süden geschwommen. Auch die Landbeute ist verschwunden.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und der höheren Lage geht hier zumindest ein leichter Wind und es ist ein klein wenig kühler als in den Territorien der anderen Clans. Der Wind bietet zumindest eine kleine Abkühlung, auch wenn die meisten Katzen sich bei der Hitze wohl trotzdem nur ungern mehr als nötig in der Sonne aufhalten. Kaninchen gibt es nach wie vor genügend.


SchattenClan Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es warm und grün geworden. Reptilien und Frösche gibt es genügend. In den bewaldeten Gebieten ist bietet der Wald kühlenden Schatten. Auch hier wimmelt es von Beute und ein Jäger kann sich auf ein nettes Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Die Bäume hier tragen grüne Blätter, aber besonders weiter entfernt vom Fluss finden sich immer wieder auch trockene Sträucher. Im Schatten der Bäume ist das Unterholz grüner und überall ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Ein erfahrener Jäger sollte kaum Probleme haben, Beute zu finden und zum Clan zurückzubringen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter und spenden kühlenden Schatten für jede Katze, die sich in der Senke ausruhen möchte. Wenn das Baumgeviert verlassen ist, wimmelt es hier von Beute und in den Baumkronen zwitschern die Vögel.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es heiß und trocken, aufgrund der Steinbauten der Zweibeiner vielleicht sogar noch heißer. Zweibeiner und Hunde sind damit aber auch häufiger im Park und auf ihren Spaziergängen anzutreffen. Sie stellen wie ihre Monster eine Gefahr für die Katzen dar und machen die Futtersuche schwieriger. Wasser ist ebenfalls schwieriger zu finden, solange man nicht zum Strom läuft, wo der Wasserspiegel etwas niedriger ist als sonst.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es heiß geworden. In bewaldeten Gebieten bieten die Blätterdächer der Bäume einen kühlenden Schatten, während sich wohl kaum eine Katze gerne länger als nötig auf den offenen Flächen aufhalten möchte. Beute gibt es genügend und ab und zu ist auch mal ein abenteuerlustiges Hauskätzchen anzutreffen, das sich noch nicht im Schatten zusammengerollt hat.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme locken Hauskätzchen immer wieder in die Gärten ihrer Hausleute, auch wenn sich die meisten wohl lieber faul im Schatten zusammenrollen, um zu dösen, anstatt einen Schritt über den Gartenzaun hinaus zu machen. Aber hin und wieder entscheiden sie sich für einen kleinen Spaziergang.


 

 DonnerClan Lager

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyDi 26 Jan 2021, 18:09

Lichterpfote

Schülerin | DonnerClan



Ich nickte Quellwolke respektvoll zu, ehe ich hinter meinem Bruder in den Bau der Ältesten schlüpfte. Neugierig wie ich war, fiel es mir gar nicht so einfach, die Pfoten still zu halten und nicht weitere für ihn vermutlich unangenehme Fragen zu stellen, jedoch verstand ich auch, dass er sich wohl noch selbst mit dem Geschehenen beschäftigen musste. Schließlich hatte er wohl ein schlechtes Gewissen und ich konnte ja immer noch fragen, wenn einmal ein wenig Gras über die Sache gewachsen war.
Trotzdem. Warten war schwierig.
Dennoch machte ich mich daran, gemeinsam mit Frostpfote das alte Nestmaterial zusammenzuschieben und nach draußen zu tragen. Zugegeben es war nicht unbedingt meine liebste Arbeit, jedoch wollte ich trotz allem ein wenig Zeit mit meinem Bruder verbringen. Wir hatten seit unserer Schülerzeremonie, schließlich weniger Zeit gemeinsam und da wollte ich den Moment nutzen. Außerdem half es ihm vielleicht ... Ich hoffte es jedenfalls. Es war immerhin Frostpfote und ich mochte ihn auch, wenn er einen Fehler gemacht hatte. Rasch verscharrte auch ich das muffige Moos, bevor ich mich beeilte meinen Bruder wieder einzuholen.
Das müffelt, miaute ich fast schon ein wenig belustigt. Komm lass uns frisches Moos holen. Dann kriegen wir den Geruch bald wieder aus der Nase. Mit einem kurzen Grinsen und aufmunternden Blick in Frostpfote Richtung machte ich mich dann auch schon auf den Weg zum Heilerbau. Ich wusste, wo Eichenblatt das Moos aufbewahrte und der starke Kräutergeruch ließ mich sofort den müffelnden Geruch des alten Nestmaterials vergessen. Kurz begrüßte ich die Heilerin mit einem kurzen Nicken. Sie würde wissen, was ich hier suchte und ich wollte nicht weiter stören, bevor ich mein Bündel Moos zwischen die Zähne nahm und wieder nach draußen schlüpfte, um zum Bau der Ältesten zurückzulaufen.


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyDo 28 Jan 2021, 17:55


Dunkelfuß
» Everything was better in the good ol' days. «

Dass Frostpfote sich zu Quellwolke begeben hatte, hatte er vollkommen ausgeblendet gehabt - viel zu sehr war er auf die neuen Schüler konzentriert gewesen, die in seinen Augen noch vollkommen grün hinter den Ohren und viel zu einfach negativ zu beeinflussen waren! Erst als die ältere Kätzin ihr antwortete, wurde er sich seiner Anwesenheit bewusst, und mit zusammengekniffenen Augen hatte er ihn beäugt, bis er langsam verstand, mit welchem Anliegen der kleine Fellball zu ihnen (eigentlich ja nur Quellwolke) gestoßen war. Den Moment, sich ebenfalls zu bedanken, verpasste er jedoch - so schnell war Frostpfote von dannen gezogen, dass er sich am liebsten gleich wieder aufgeregt hätte.
Doch da er den Anstand besaß, ihnen anzubieten, sich um frische Nester zu kümmern, wollte Dunkelfuß heute einmal nicht so sein.
»Wenn ich solche Jungkatzen sehe, verliere ich ja doch nicht ganz die Hoffnung in die Jugend von heute«, brummelte er zufrieden vor sich hin, während er dem kleinen Kater wohlwollend hinterherblickte.
Die sanften Worte, mit denen seine Baugefährtin zu ihm sprach, ließ ihn nur einen langen, resignierten Seufzer ausstoßen. Quellwolke hatte durchaus recht, auch wenn er es ungerne zugab - weshalb er dies natürlich auch nicht wörtlich äußerte -, und auch wenn er sich immer wieder über die neue Generation beschwerte, wusste er tief im Inneren, dass sie nicht ganz so verdorben war, wie er sie immer darstellte.
Gemächlich folgte Dunkelfuß der Grauweißen zum Lagerausgang, während auch in ihm die Aufregung stieg - trotz des miesen Wetters, mit denen sie sich herumplagen mussten. Manch einen hätte es vielleicht Sorgen gemacht, durch die eisige Kälte zu stapfen, doch Dunkelfuß war viel zu sehr von sich selbst überzeugt, dass er sich von ein bisschen Schnee und Wind einschüchtern lassen würde. In seinen Augen war seine körperliche Verfassung mit manchen Kriegern zu vergleichen!
»Lass uns einfach irgendwo im Territorium verschwinden und uns ein nettes Plätzchen suchen, wenn deine alten Gelenke das mitmachen«, entschied er nach einem kurzen Zögern. »Vielleicht schaffen wir es vor Sonnenaufgang hin und können uns im ersten Licht des Tages baden.«

tbc » DonnerClan Territorium, Territorium
Erwähnt » Frostpfote
Angesprochen » Quellwolke
SteckbriefDonnerClan Ältester95 Monde019






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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyDo 28 Jan 2021, 22:08


Nesselbart
DonnerClan-Krieger
#027

c.f.: Lichtung [Grenzen]
Nesselbart musste zugeben, dass er schon ein wenig erleichtert war, als das Lager endlich in Sicht kam. Nicht, dass er etwas gegen Patrouillen oder gar das Training mit seiner neuen Schülerin hätte - nur war er verdammt müde nach einem ziemlich langen und ereignisreichen Tag und freute sich ausnahmsweise mal auf sein weiches Nest im Kriegerbau. Es war auch eine gute Entscheidung gewesen, etwas gemächlicher zurückzukehren, selbst, wenn sie dadurch etwas länger gebraucht hatten. Immerhin verspürte selbst er eine gewisse Müdigkeit und einer so jungen Katze wie Federpfote ging es da sicher nicht besser.

Endlich im Lager angekommen, wandte er sich dann doch noch kurz an Federpfote: "Nun, für heute bist du entlassen. Leg dich am besten schnell in dein Nest, den Schlaf kannst du sicher gut gebrauchen. Wenn du Hunger hast, kannst du dir natürlich auch etwas zu Fressen organisieren. Nur bleib nicht zu lange wach, ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass sich das am nächsten Tag rächen wird." Ein kurzes Lächeln huschte über sein Gesicht bei diesen Worten. Er konnte selbst kaum glauben, dass er als Schüler so einige male länger wach geblieben war, als er es hätte tun sollen. Beim anschließenden Training mit seinem Mentor hatte er stets den Preis dafür bezahlen müssen. Ganz so streng wollte er bei Federpfote zwar nicht sein, jedenfalls fürs Erste, aber es schadete wohl nicht, es anzusprechen. Wenn er die letzten Monde so bedachte, war er selbst auch nicht das beste Vorbild, doch vielleicht würde ein geregelter Trainingsplan ihm ja helfen, selbst wieder einen vernünftigeren Schlafrythmus einzuhalten. Immerhin musste er nun nicht mehr nur auf sich selbst achten, sondern auch auf Federpfote - und ihr in dem Zuge noch alles beibringen, was er konnte. "Ich werde dich morgen im Laufe des Tages abholen. Es bringt ja wenig, wenn du mir beim Training nur halb wach bist, oder?". Ein halb unterdrücktes Gähnen unterbrach den Krieger kurz. "Jedenfalls, gute Nacht, Federpfote." Mit einem letzten, freundlichen Blinzeln in Richtung der Schülerin wandte Nesselbart sich dann auch ab, tappte in Richtung Kriegerbau, in Richung seines Nests. Ein bisschen Schlaf konnte auch er jetzt mehr als gut vertragen. So führten ihn seine Pfoten auch direkt zu seinem Nest, wobei er vorsichtig darauf bedacht war, niemanden seiner bereits schlafenden Clankameraden aufzuwecken. Kaum hatte er sich in sein Nest fallen lassen und es sich etwas bequem gemacht, überrollte ihn auch schon der Schlaf. Im Gegensatz zu vielen der Nächte in den vergangenen Monden jedoch ohne unschöne Träume, in denen er sich mal wieder mit seinen Lebensentscheidungen auseinandersetzen musste und diese meist noch schreckliche Konsequenzen hatten.
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Cavery
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyFr 29 Jan 2021, 17:50



Federpfote


#018 | Schülerin | DonnerClan  | Steckbrief


c.f.: Lichtung [Grenzen]

Der Rückweg raubte Federpfote nochmal die letzte Kraft, wobei ihr dies erst kurz vor dem Lager so richtig bewusst geworden war. Sie konnte kaum glauben, dass sie erst am Morgen zur Schülerin ernannt worden war, so viel hatte sie bereits mir ihrem ersten Training erlebt. Ob das allen Schülern so ging? Am nächsten Tag würde sie umbedingt Silberpfote und ihre Geschwister fragen, wie ihr Training so lief und vor allem, ob sie mit ihren Mentoren zufrieden waren - auch wenn sie das Silberpfote wohl kaum fragen musste. Manchmal musste Federpfote schon zugeben, dass sie einen Hauch von Neid für ihren Freund empfand, da er von Toxinstern ausgebildet wurde. Doch dieser Hauch verflog meist sehr schnell, sodass ihre ehrliche Freude über seine Trainingsfortschritte weit überwog.
Als das Lager vor ihr auftauchte, hatte sie das Gefühl, schon halb zu schlafen. Sie schleppte sich müde die letzten Schwanzlängen hinein und als Nesselbart kurz auf sie wartete, bemühte sie sich nochmal kurz um ihre letzte Aufmerksamkeit. Freundlich nickte sie bei den netten Worten des Katers. „Danke  Nesselbart, ich denke, ich werde mich auch sofort schlafen legen und erst morgen früh etwas fressen.“ Miaute sie und war in diesem Moment doch ganz froh, dass ihr Mentor nicht der Anführer eines ganzen Clans war, der vielleicht viel höhere Erwartungen an seinen Schüler hatte. Federpfote war davon überzeugt, dass sie von Nesselbart viel lernen konnte und Toxinstern mit ihm sicherlich die richtige Wahl für sie getroffen hatte.
Zur Verabschiedung neigte sie respektvoll den Kopf und nuschelte kurz ein“Bis morgen“, bevor sie sich umdrehte und schnurstracks in den Schülerbau kroch. Es war ihre erste Nacht hier und bisher hatte sie sich noch kein Nest zurecht gemacht. Es dauerte einen Moment, bis sie sich mit ihren Sinnen auf die Verhältnisse im Bau eingestellt hatte und sie ein leeres, scheinbar unbenutztes Nest fand und sich dort zusammenrollte. Eigentlich hätte sie gerne noch geschaut ob ihre Geschwister ebenfalls ihre Nester aufgesucht hatten, doch dafür war sie jetzt einfach schon zu müde. Schnell wurde ihr Atem tiefer und sie schlief ein.


Reden | Denken | Handeln | Andere

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Quellwolke

#008 - DonnerClan - Steckbrief


Der kühle Wind ließ Quellwolke ihre Ohren etwas anlegen, damit es ihr nicht zu kalt in das flauschige Innenleben zog, als sie die tiefe Stimme ihres Baugefährten vernahm. Als sie sich zu ihm umdrehte, erkannte sie gerade noch, wie er Frostpfote hinterher sah. Amüsiert schüttelte sie den Kopf. Dass Dunkelfuß mal so etwas zugab sollte sie sich merken, denn wenn der sture, alte Kater eine Schwäche hatte, dann war es andere zu loben. „Sie sind nicht so übel, du solltest ihnen eine Chance geben. Die meisten Schüler lernen eben auch erst, wenn sie sich trauen über ihren Schatten zu springen.“ miaute sie freundlich und setzte sich dann langsam in Bewegung. Sie kannte Dunkelfuß inzwischen lang genug um zu wissen, dass er manchmal gar nicht so griesgrämig war, wie er wirkte. Doch sie konnte verstehen, wenn die neuen Schüler ihn zu Beginn etwas mieden, denn auch ihr war der Kater zu Beginn ihrer Freundschaft etwas suspekt gewesen. Man konnte nie genau wissen, wie er zu einem stand und wenn er dann mal eine Bemerkung machte, durfte man sie in den meisten Fällen auch nicht zu ernst nehmen oder sich gar kränken lassen - denn das war nur selten die Absicht des Ältesten.
Als sie sich gerade durch den Lagerausgang schob, hörte sie ihn erneut etwas krächzen, wovon sie allerdings nicht alles verstand und nur mit einem dunklen Brummen darauf antwortete. Sie überließ dem Kater die Führung, wobei es sie trotzdem noch etwas nervte, dass sie ihn nicht ganz verstanden hatte, aber damit würde sie sich wohl mit zunehmendem Alter abfinden müssen. Vielleicht lag es ja auch nur an dem kalten Wind - das redete sie sich jedenfalls ein.
„Na los, wenn wir vor dem nächsten Mondaufgang zurück sein wollen, solltest du dich schon etwas schneller bewegen.“ Sagte sie und knuffte Dunkelfuß freundschaftlich in die Seite, bevor sie sich dann darauf wartete, dass er sein Tempo etwas anzog.

g.t.: DonnerClan Territorium






Angesprochen | Gesagtes | Gedachtes

Code by Cavery 2020



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

“Sometimes you gotta lose to win again."
DonnerClan Lager - Seite 6 1304f210


Walnut by Waldlicht o3o; Zitat: „SYGL“-Cro, Shindy


*Danke* an alle mega Künstler! <3
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Raiden Shogun
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyFr 29 Jan 2021, 22:18




Tüpfelherz

You fell in love with my flowers & not my roots...



Am Rande ihrer Erschöpfung bekam die schildpattfarbene Kriegerin noch mit, dass eine weitere Katze in den Heilerbau trat. Mit flackernden Augenlidern sah sie zu dem Krieger und erkannte Waldseele, ein liebevolles Lächeln huschte über ihr Gesicht. Allerdings war die Kriegerin zu erschöpft, um ein Wort hervor zu bringen und sackte wieder keuchend ins Nest zurück. Gerne hätte sie Worte an den Kater gerichtet, den sie aufgezogen hatte, doch Tüpfelherz hatte nicht einmal seine wahrnehmen können. Ein weiteres Versuch, zu ihm zu blinzeln, misslang, weshalb sie schlussendlich die Schnauze im Nest behielt.

Eichenblatt und Enzianpfote verschwanden tiefer auf der Heilerlichtung und die kranke Kriegerin vermutete, dass sie ins Kräuterlager im Heilerbau gelaufen waren. Mit rasselndem Atem wartete sie, begann jedoch wieder zu husten. Das die Heilerin Kräuter zurückgelassen hatte, bemerkte die Kriegerin erst, als sie die verschiedenen Worte endlich verarbeitete und langsam reckte sie instinktiv die Schnauze wieder über den Rand des Nestes, um die Blätter aufzulecken. Der bittere Geschmack verteilt sich schnell in ihrem Maul, doch Tüpfelherz klagte nicht, sondern schluckte sie stattdessen runter. Ihre Schnauze traf dann erneut gegen das mit Wasser getränkte Moos und sie presste Wasser aus diesem, um ihren Durst zu stillen.

Der Geruch von Honig trieb die Kriegerin erneut dazu, den Hals zu recken und wenig später leckte sie etwas von der süßen Flüssigkeit auf. Allerdings ertrug sie nicht viel, da sie sogleich wieder durstig wurde und schließlich übermüdet in ihrem Nest zusammen sank. Sie fühlte sich einfach nur fürchterlich. Keuchend bemühte sich die Kriegerin um einen ruhigen Atem, doch sie kam kaum dazu, sich zu konzentrieren, da sie wenig später eingeschlafen war.


...so when leaf-fall came you didn't know what to do.


DonnerClan Kriegerin

Post 26



Angesprochen » xx «
Erwähnt » Waldseele, Eichenblatt, Enzianpfote «
Standort » Krankenlager in den Farnwedeln «

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You guys see all these cats?




They are all part of a Clan: WindClan. And you are, too.


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptySa 30 Jan 2021, 17:51


»Frostpfote«

DonnerClan | Schüler | Vertretung #007

» Frostpfote musste bei Lichterpfotes amüsierten Kommentar selber etwas lächeln. "Ja, je schneller wir fertig sind, desto besser", antwortete er und lief ihr Richtung Heilerbau nach. Es tat ihm gut, mit seiner Schwester etwas Zeit zu verbringen nach allem, was passiert war. Ihr freundliche Art machte es einfach für ihn, seine Fragen und Probleme für einen Moment hinter sich zu lassen - auch wenn er dabei Nester säubern musste. Ihm kam schon fast banal vor, wie der Alltag im Lager weiterging, obwohl immer noch zu wenig Beute da war und die Katzen hungerten. Sein eigener Magen knurrte leise, aber er würde heute keine Frischbeute holen. Das Kaninchen, dass er bei der Jagd mit Tulpenfluss und Azurblick gegessen hatte war zwar kaum genug gewesen, um ihn tatsächlich satt zu machen, aber er würde sich wohl kaum trauen, jetzt etwas zu nehmen. Frostpfote wollte sich damit jedoch nicht seine Zeit mit Lichterpfote verderben, also betrat er mit eiligen Schritten den Heilerbau, nickte Eichenblatt ebenfalls zu und schnappte sich etwas frisches Nestmaterial. Er ließ seinen Blick kurz zu durch den Bau schweifen, mied aber den Anblick der Krankennester und verließ ihn dann schnell wieder. Er hüpfte an Lichterpfote vorbei und drängelte sich vor ihr in den Ältestenbau, wo er großzügig das Moos verteilte. Er war froh, jetzt nicht mehr den muffigen Geschmack im Maul zu haben, drehte sich zu seiner Schwester um und lächelte. "Danke, ich hätte alleine viel länger gebraucht", sagte er und rieb beim Vorbeigehen kurz sein Gesicht an ihrer Schulter. Als er den Ältestenbau verließ merkte er, wie spät es schon geworden war und wartete, wesentlich ruhiger und zuversichtlicher als noch am Morgen, darauf, dass Lichterpfote sich noch zu ihm gesellen würde. «

Erwähnt: Lichterpfote, Tulpenfluss, Azurblick, Eichenblatt
Angesprochen: Lichterpfote
Standort: DC-Lager; Ältestenbau -> Heilerbau -> Ältestenbau
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptySa 30 Jan 2021, 19:35




Krähenblick


DonnerClan | Krieger


Der Krieger sah auf, als Lilienregen ihm ihr Verständnis zugestand. Und als sie von ihrem eigenen Leben erzählte, das nicht im Clan begonnen hatte. Irgendwie hatte Krähenblick immer gedacht, er sei der einzige.

Kurz zuckte seine Schwanzspitze, als er sich über seine eigene Engstirnigkeit ärgerte. Wieso sollte er auch der Einzige sein? Außer Toxinstern, von seiner außerclanischen Herkunft wusste er.

Doch sein Ärger wurde schnell von einem anderen Gefühl verdrängt und er schob die Amsel wieder zu Lilienregen. Er fühlte plötzlich eine Verbundenheit zu ihr und er fühlte sich plötzlich weniger alleine als noch wenige Augenblicke zuvor.

"Danke, dass du mir das erzählt hast", sagte er und lächelte die Kätzin offenherzig an.


Erwähnt: Lilienregen

Angesprochen: Lilienregen

Standort: Im Lager nahe des Frischbeutehaufens
(c) Palmkätzchen

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Krähenpfote

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptySa 30 Jan 2021, 20:36


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #043

Die Gedanken im Kopf der Kriegerin überschlugen sich, wechselten hektisch zwischen dem schwarzen Leib ihres Anführers und dem gemusterten Körper des jungen Kriegers, welcher mittlerweile mit Rosenträne das Lager verlassen hatte. Kurz blickte sie den beiden Katzen hinterher, während das Herz heftig in ihrer Brust zu rasen begann. Diese ganze Situation war einfach nur unangenehm für die grau Gemusterte und so wünschte sie sich einen endlos langen Moment einfach nur, dass sich unter ihr ein Loch im Boden auftun würde, um sie mit sich zu reißen.

Wisperwind war es aber nicht gewohnt, dass sich jemand auf diese Art und Weise für sie zu interessieren schien, ebenso wie die Auseinandersetzung zwischen den beiden Katern für die – eigentlich – erfahrene Kriegerin etwas vollkommen neues war. Sie sollte wohl später noch einmal mit Buchenfrost sprechen, auch wenn dieser mit Rosenträne bestimmt eine willigere Begleitung gefunden hatte, als ihr Wenigkeit es gewesen wäre. Ihr zweifarbiger Blick war auf den Boden geheftet, während ihr Atem ein wenig zu Flach ging, da die schiere Menge an Gedanken ihr einen dicken Kloß in den Hals setzte, welche es ihr erschwerte Luft in ihre Lungen zu prügeln. Kurz bevor sie dazu übergehen konnte überfordert nach Sauerstoff zu schnappen, traten die Pfoten Toxinsterns genau in ihr Sichtfeld.

Kurz überrascht wollte Wisperwind aufsehen, doch spürte sie im nächsten Moment einen warmen Körper direkt an ihrem und eine raue Zunge, die über das Fell an ihrer Stirn strich. Sofort heizte sich ihr gesamter Körper auf – es hätte sie nicht gewundert, wenn sie in der Kälte zu Dampfen angefangen hätte – und ein leises zischen entkam ihrer Kehle. Es war, als würde das enge Band um ihre Brust bersten, ein Schwall eiskalter Luft flutete die Sinne der grauen Kriegerin, während diese sich mit dem schweren Geruch des Anführers vermischte und dafür sorgte, dass ihr tatsächlich einen Moment schwindelig wurde. Auf wackeligen Beinen stolperte sie dem Kater entgegen, presste ihre Nase in seine Halsbeuge und lehnte sich einen wundervollen Moment dem warmen Leib entgegen. Dabei drang ein leises Brummen aus ihrem Mund, welches in der Lage gewesen wäre im Lagergeschehen ungehört unterzugehen.

Dabei spürte sie ihren heftigen Herzschlag, das Blut rauschte Laut in ihren Ohren, bevor es mit einem Mal vorbei war. Sie wurde vollkommen ruhig. Das war ihr in der Nähe Toxinsterns schon einmal passiert und dieser Kater war wohl der einzige der sie innerhalb weniger Herzschläge zwischen schüchterner Nervosität und vollkommener Entspannung wechseln lassen konnte. Wieder bedeutend ausgeglichener blickte die Kriegerin auf, begegnete dem strahlenden gelben Irden Toxinsterns, bevor sie vorsichtig lächelte und vorsichtshalber einen halben Schritt zurücktrat. Es war nicht ihre Absicht gewesen ihm so nahe zu kommen. Zumindest nicht einfach so. „Ich hätte die Signale einfach besser deuten sollen glaube ich.“ Fing Wisperwind an, schmunzelte, bevor sie ein wenig Nachdenklich in Richtung des Lagerausganges schaute. „Er hat ziemlich deutlich gezeigt, was er wollte. Aber ich habs nicht kapiert.“ Kurz huschte etwas unentschlossenes über ihr Gesicht, während sie sich zusammenreißen musste, um nicht über sich selbst zu lachen. Sie hatte die Annäherungsversuche des jungen Katers nicht bemerkt, weil ihre eigene Wahrnehmung immer nur auf diesen einen schwarzen Anführer gerichtet war.

Aber... uhm. Du meintest, du willst mit mir reden?“ Wirklich zufrieden mit sich, da sie wirklich zusammenhängende Sätze sprechen konnte, ohne erneut unsicher zu werden und wie verrückt zu stottern blickte sie wieder zu Toxinstern auf und legte den Kopf leicht schief. Das die Aussage nur eine Ausrede des Anführers gewesen war, um Buchenfrost von ihr zu lösen kam ihr nicht einmal im Traum in den Sinn.

Erwähnt: Buchenfrost, Toxinstern, Rosenträne
Angesprochen: Toxinstern
Ort: Vor dem Kriegerbau

reden | denken | handeln | andere Katzen

(c) by Moony



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thank you for the last three years...

...my perfect trust in you, iwa-chan

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Zuletzt von Katsuki am Di 09 Feb 2021, 22:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rakan
daddy owl
Rakan

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Dein Krieger
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptySo 31 Jan 2021, 23:46


Honignase
» as i continue to grow, i've learned not to regret the choices i've made «

#001 / steckbrief / donnerclan kriegerin

Als die ersten ihrer Clankameraden an ihrem Nest vorbeischritten, vermutlich um ihren täglichen Pflichten nachzukommen, regte auch Honignase sich langsam. Erst zuckten die Ohren der Kriegerin, dann streckte sie ihre Vorderpfoten von sich und schließlich blinzelte sie müde gegen das schwache Licht, welches sich zwischen den Ästen des Dornengebüsches in den Kriegerbau zwängte. Einen Moment lang blieb die Kriegerin in ihrem Nest liegen und lauschte den Geräuschen außerhalb des Baus. Der Wald wurde immer so still während der Blattleere, die Beute in ihren Bauten verkrochen, fernab von der Kälte.
Mit dem Kopf auf ihre Pfoten gebettet schielte sie zum ihrem benachbarten Nest hinüber. Ein leises Kichern entwich ihr als sie sah, wie verdreht die Katze dort schlief, doch schnell schlug sie sich selbst mit dem Schweif über den Mund. Falkenschwinge lag quer in seinem Nest, der halbe Körper über den Rand fallend. Kurz spielte sie mit dem Gedanken, ihren Bruder mit einem sanften Knuffen in die Seite zu wecken, doch entschied sie sich schließlich dagegen. Er sah so friedlich aus, während er schlief - Honignase wollte den Anblick nicht zerstören.
Vorsichtig erhob sie sich auf ihre Pfoten, schob dabei Falkenschwinges Schweif zaghaft beiseite, um nicht versehentlich auf diesen zu treten, und schüttelte sich, um ihr Fell von den Moosresten zu befreien, die sich im Schlaf darin verirrt hatten.

Auf der Lagerlichtung herrschte bereits reges Treiben. Einige ihrer Clankameraden teilten sich eine Amsel in der Nähe des Frischbeutehaufens und sie nickte ihnen freundlich zu. Sie beobachtete, wie Frostpfote und Lichterpfote frisches Nestmaterial zum Ältestenbau hinüber trugen und lächelte seicht. Es war immer schön zu sehen, wenn sich die Schüler um die ehemaligen Krieger des Clans kümmerten, immerhin hatten diese eine lange Zeit für den Clan gesorgt.
Schließlich wanderte ihr Blick zu Toxinstern und Wisperwind hinüber und blieb dort für einen kurzen Moment hängen. Sie legte den Kopf leicht schief und spitze die Ohren, wandte sich dann allerdings schnell wieder ab. Was auch immer die beiden besprachen, es sah nicht nach etwas aus, das für die Ohren des gesamten Clans bestimmt war. Und so sehr die Neugierde auch in Honignases Pelz brannte, sie würde die Privatsphäre ihres Anführers und ihrer Clangefährtin nicht stören.
Stattdessen beschloss sie, sich auf ihre Fellpflege zu konzentrieren. Systematisch begann sie, die vom Schlaf zerzausten Stellen ihres Pelzes wieder zu ordnen und pickte auch die letzten Reste Moos und Erde heraus.
Auch wenn es doch noch um einiges kühler über Nacht geworden war, schien der Himmel doch einen angenehmen Tag zu versprechen. Vielleicht würde Honignase sich einer Jagdtruppe anschließen oder ihre Unterstützung für eine der Grenzpatrouillen anbieten.

Erwähnt: Falkenschwinge, Krähenblick, Lilienregen, Frostpfote, Lichterpfote, Toxinstern, Wisperwind
Angesprochen: xxx




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyMo 01 Feb 2021, 00:49


Falkenschwinge
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DC | Krieger | #001


Er war irgendwann gegen Abend des vergangenen Tages nach fast drei Tagen des wachseins viel zu Spät in sein Nest gefallen und so verschlief er beinahe den gesamten restlichen Tag und erwachte erst als der Morgen bereits wieder dämmerte. Total verrenkt und mit schmerzende Hüfte rollte der Kater sich aus dem Nest, gähnte und ließ seine verspannten Schultern kreisen. Während er versuchte seinen Körper wieder so zu richten wie er auch gehörte sah er sich aufmerksam um. Das Nest neben ihm war leer, jedoch noch warm. Lange konnte seine Schwester also noch nicht wach sein.

Kurz blickte er an sich herab und entdeckte deutlich mehr Moos, als er erwartet hatte, also begann er erstmal damit sein eh schon durcheinander geratenes Fell zu putzen und alle grünen Reste aus ihm zu entfernen. Er sollte in Zukunft vielleicht davon absehen mehrere Tage am Stück wach zu bleiben, denn die schmerzen in seinen Gelenken waren es wirklich nicht wert. Abgesehen davon, dass er noch viel zu Jung für solche Schmerzen war. Er war doch kein Ältester. Brummend zog er einen besonders Großen Moosball von seiner Flanke, verarbeitete diese wieder in sein Nest und schüttelte sich ein letztes Mal, bevor er deutlich entspannter auf den Lagerplatz hinaus trat. Sofort erfasste ihn die klirrende Kälte der Blattleere seinen aufgewärmten Körper und unzufrieden blickte er in den verhangenen Himmel.

Direkt neben sich konnte er Honignase erkennen, welche grade damit begonnen hatte ihren Pelz zu putzen. Mehr aus Reflex als wirklich bewusst trabte er zu ihr herüber, streckte dabei seinen gesamten Körper und ging dann seiner Schwester zur Pfote. Mit wenigen Zungenstrichen ordnete er das Fell an ihrem Nacken, bevor er sich neben ihr niederließ. “Guten Morgen.” Gähnte er, streckte sich erneut und blickte sich dann das erste Mal so wirklich um, wobei er mit einem halben Ohr darauf horchte, ob die größere ihm Antworten würde. “Hast du gut geschlafen?” Fragte er nach einer kurzen Stille einfach weiter, schmunzelte und blickte dann das kurze Stück zu ihr hinauf. Andere Kater hätte es vielleicht gestört wenn die eigene Schwester einen überragen würde, doch hatte Falkenschwinge sich nie für solche Oberflächlichkeiten interessiert. Allgemein gab er nicht viel darauf wie andere aussahen, ob sie größer oder kleiner waren. Ob sie muskulös aussehen oder nicht. Denn jede Katze war in der Lage ihm gefährlich zu werden, egal wie sie im Endeffekt gebaut war.

Zurück in der Gegenwart wickelte er sich den Schweif um die Pfoten und bemerkte nebenbei wie auch die anderen Katzen des Clans zur lebendigen Atmosphäre des Lagerlebens beitrugen. Passend zu Lichterpfote und Frostpfote, welche sich gerade um die Nester der Ältesten zu kümmern schienen machte der goldene Kater sich einen Moment Gedanken darum, wo es ihn im Laufe des Tages hinführen würde. Wie es aussah waren noch keine Patrouillen eingeteilt worden und so beschäftigte er sich noch nicht eingehender mit seiner Tagesplanung. Viel mehr genoss er die wenigen Sonnenstrahlen, die sich ab und an durch die Wolkendecke zwängten.

Erwähnt: Honignase, Lichterpfote, Frostpfote
Angesprochen: Honignase
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyMo 01 Feb 2021, 01:53


Honignase
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#002 / steckbrief / donnerclan kriegerin

Honignase zuckte erfreut mit den Ohren. Sie ließ ihre Augen zufallen und hielt still, während Falkenschwinge einige Male rasch mit der Zunge über ihr Nackenfell fuhr.
Mit einem Schnurren begrüßte sie ihren Bruder, antwortete ihm damit auch sogleich auf seine Frage, und erwiderte die liebevolle Geste, indem sie ihre Zunge über seine Ohren gleiten ließ, presste danach ihre Nase kurz gegen das Fell an seiner Stirn.
“Ich dachte, du würdest noch etwas länger schlafen”, miaute sie, legte den Kopf leicht schief und musterte den Kater vor sich mit prüfendem Blick. Leicht kniff sie die Augen zusammen, als er erneut gähnte, ließ ihren Blick genauestens über seine Gesichtszüge schweifen. Zumindest wirkte er halbwegs ausgeschlafen, stellte sie zufrieden fest, auch wenn sie sich gewünscht hätte, dass er noch etwas länger in seinem Nest geblieben wäre. Dieses Mal würde sie mit einem ihrer tadelnden Kommentare verschonen. Sie wusste aus Erfahrung, dass er ohnehin nichts an seinem Verhalten ändern würde. Schließlich hatte sie schon oft genug versucht, ihn sanft in Richtung des Kriegerbaus zu stupsen, wenn sie bemerkte, dass er wieder einmal viel zu lange auf den Pfoten gewesen war.
Noch einmal strich sie mit der Zunge über seinen Kopf, stupste ihm dann freundlich gegen die Wange und rutschte ein Stück näher an ihn heran. Sie wusste, dass er die kalten Temperaturen nicht sonderlich leiden konnte und hoffte, ihr dichtes buschiges Fell würde auch ihm etwas zusätzliche Wärme spenden.

Eine angenehme Stille legte sich zwischen die beiden, während sie die Baumkronen über ihren Köpfen nachdenklich betrachtete. Honignase war keineswegs ungesprächig, doch genoss sie die ruhigen Momente, die sie mit Falkenschwinge verbringen konnte. Er verstand sie auch, ohne dass sie etwas sagen musste.
Oft verspürte sie den Drang, die Stille zu füllen, wenn sie sich mit ihren Clangefährten etwas Frischbeute teilte oder zusammen auf Patrouille, wenn auch nur um diesen zu zeigen, dass sie deren Gesellschaft genoss. Doch mit dem Kater neben ihr verspürte sie diesen Drang nicht, was immer wieder ein erfrischendes Gefühl war.
Nach einer kurzen Weile durchbrach sie die Stille allerdings doch mit einem leisen Seufzen. “Ich vermisse es, vom Zwitschern der Vögel geweckt zu werden”, gab sie zu und wandte den Kopf, um wieder zu ihrem Gegenüber zu schauen, während sie das Wort an ihn richtete. Dabei legte sich ein sehnsüchtiges Lächeln auf ihre Gesichtszüge. “Hoffentlich dauert die Blattleere nicht allzu llange an, sodass bald wieder ein paar mehr Vögel im Wald sind.”
Wieder richtete sie ihren Blick zu den Baumkronen, in denen sonst während der Blattfülle Vogel saßen und ihre Lieder zwitscherten. Nun waren die Äste kahl, und würden noch für eine Weile so bleiben. Natürlich hatte die Blattleere auch eine gewisse Schönheit an sich, dachte sie, als sie nun die schneebedeckten Äste betrachtete wie sie in den schwachen Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolkendecke zwängten, glitzerten.
Es waren diese kleinen, ruhigen Momente, die Honignase mit ihrem Bruder verbrachte, die ihr Freude bereiteten und sie jedes Mal daran erinnerten, wie gütig der SternenClan doch war. Kurz schloss sie die Augen und sandte einen kurzen Dank an ihre Kriegerahnen.

Erwähnt: Falkenschwinge
Angesprochen: Falkenschwinge




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyMo 01 Feb 2021, 02:19


Falkenschwinge
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DC | Krieger | #002


So richtig Wach war der Krieger war noch nicht, aber der warme Körper neben ihm wärmte seine Glieder und so lehnte er sich zufrieden gegen den weichen Pelz an seiner Seite. Während er für einen kurzen Moment die Klappe hielt und nebenbei Ausschau nach Buchenfrost hielt - welcher schon nicht mehr im Nest gewesen war, als er halbtot in eben seines hineingefallen war. Vielleicht hatte der Kater ja irgendetwas neues zu erzählen. Immer noch ein wenig in Schlaftrance lauschte er den Geräuschen des Lagers, ließ seine Gedanken ein wenig treiben, und ehe er überhaupt in der Lage war einen vollständigen Gedanken zu fassen, und diesen auch noch in seinem Gehirn in Richtung seines Hirns weiterzuleiten war es seine Schwester die nach einigen gemeinsamen Momenten der angenehmen Ruhe das Wort ergriff. “Ich bin ganz froh nicht jeden Morgen von diesen nervtötenden Dingern geweckt zu werden.” Murmelte Falkenschwinge darauf, lächelte aber versöhnlich, während langsam aber sicher Leben in seine Glieder zurückkehrte.

Er hatte die Angewohnheit zu den unmöglichsten Zeiten in sein Nest zurückzukehren und dann am Morgen von Vögeln geweckt zu werden war auf Dauer anstrengend. Denn der Kater hatte einen unglaublich leichten schlaf, was wohl einfach mit der Alarmbereitschaft zutun hatte, die er immer gut verschlossen in seinem Inneren mit sich herum trug. “Ich meine, stell dir vor du fällst erst zur Dämmerung in dein Nest. Und zwei Herzschläge später wecken dich diese Fuchsherzen unter den Beutetieren. Ganz schlimm!” Gespielt empört plusterte er einen Teil seines Nackenfells auf und funkelte die größere mit goldenen Augen an, bevor er sich wieder entspannt neben sie setzte. Aber Recht hatte Honignase schon. Wer mochte schon die Blattleere? Eine Zeit, die eigentlich nur dafür gut war Katzen die man nicht leiden konnte mit grünem Husten anzustecken. Oder so ähnlich.

Bevor er etwas antwortete fiel ihm auf, dass die Ältere ihren Blick nach oben gerichtet hielt und den Ausdruck auf ihrem Gesicht kannte er wirklich zu genüge. Wahrscheinlich war sie wieder in ihren inneren Monologen mit dem SternenClan vertieft. Es war kein Geheimnis, dass das Vertrauen der gemusterten in ihre Ahnen größer war als es wohl bei den meisten Katzen der Fall war und so hatte sie die Angewohnheit in den unpassendsten Momenten mit den Gedanken abzuschweifen und irgendetwas vollkommen alltägliches mit dem SternenClan in Verbindung zu bringen. Nicht, dass Falkenschwinge nicht an den SternenClan glauben würde. Im Gegenteil. Er wusste, dass sie über ihnen im Silbervlies wachten und mit den Heilern und Anführern Träume tauschten. Aber er war deutlich subtiler als seine große Schwester, deren halbe Welt sich über die bereits verstorbenen zu drehen schien. Okay, ganz so schlimm war es vielleicht nicht. Aber der cremefarbene Krieger liebte es Honignase damit aufzuziehen.

“Na? Genug mit den Ahnen kommuniziert?” Feixte der Kater irgendwann und stupste seine Schwester liebevoll an, bevor er ebenfalls kurz in den Himmel schaute, welcher gerade mal wieder ein paar schüchterne Sonnenstrahlen zu ihnen herunter schickte. “Bald wird die Blattfrische kommen, lange kann es eigentlich gar nicht mehr dauern.” Bestärkte er im Selben zug den Glauben der größeren, bevor er sich über die Vorderpfote Leckte und mit dieser schließlich das Fell an seiner Stirn glättete. Falkenschwinge fühlte sich bereits, als würde die Blattlere schon ewigkeiten gehen, dabei kam es ihm wahrscheinlich einfach nur so vor, weil es eigentlich immer dunkel war. Er freute sich schon wahnsinnig darauf wieder in der Sonne liegen zu können und ohne zu frieren das Nest verlassen konnte. “Hast du heute schon etwas vor?” Fragte er dann, um das Gespräch am Laufen zu halten, während das Lager langsam aber sicher immer Geschäftiger wurde. Dabei bemerkte er nicht nur einmal, wie immer mehr neugierige Blicke dem Anführer und Wisperwind zugeworfen wurden, welche auffällig unauffällig mitten auf dem Lagerplatz standen und irgendwie miteinander sprachen. Mehr oder weniger.

Da sein Interesse jedoch nicht so weit ging, länger mit seinem Blick bei den beiden hängen zu bleiben wandte er sich nun wieder vollkommen Honignase zu und lächelte sie schief an.

Erwähnt: Honignase, Buchenfrost, Wisperwind, Toxinstern (id)
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Zuletzt von Katsuki am Mo 01 Feb 2021, 21:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyMo 01 Feb 2021, 03:24


Honignase
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#003 / steckbrief / donnerclan kriegerin

Ein sanftes Kichern stieg aus der Kehle der gefleckten Kriegerin auf und sie lehnte sich entspannt gegen den Kater neben ihr, vertraute darauf, dass er ihr Gewicht halten würde. Auch wenn sie größer war als er, so wussten sie doch beide, dass er eindeutig der muskulösere des Geschwisterpaares war.
Nicht, dass Honignase sich irgendwie daran störte - sie hatte Kämpfe noch nie gemocht, hatte sich immer vor den Trainingseinheiten während der Schülerzeit gescheut. Sie wusste, dass ihre Talente anderweitig lagen und genauso wusste sie auch, dass sie sich im Falle eines Kampfes auf ihren Bruder verlassen konnte, dass er sie unterstützen würde, sollte sie überfordert sein. Es erfüllte sie mit sowohl Stolz - denn sie war ungemein stolz darauf, dass ihr Bruder sich zu so einem hervorragenden jungen Krieger entwickelt hatte - als auch einem Gefühl der Sicherheit.
“Vielleicht solltest du nicht erst bei Dämmerung in dein Nest gehen”, miaute sie keck und schnippte ihm liebevoll mit ihrem Schweif gegen die Flanke, “dann würdest du auch nicht so griesgrämig sein, wenn du von den Vögeln geweckt wirst.” Sie bezweifelte, dass ihre Worte wirklich auf Gehör bei ihm stoßen würden - vermutlich sausten sie genauso schnell aus dem anderen Ohr heraus, wie sie in das erste hinein gingen - doch würde sie das nicht davon abhalten, Falkenschwinge doch hin und wieder zu einem besseren Schlafrhythmus zu bewegen. Es lag nicht in ihrer Natur, so einfach aufzugeben. Schon gar nicht, wenn es um ihren Bruder ging. Immerhin war sie seine ältere Schwester, es lag in ihrer Verantwortung dafür zu sorgen, dass es ihm gut ging. Und genügend Schlaf gehörte nun einmal dazu.

Honignase zuckte leicht zusammen, als Falkenschwinge ihr Gebet zum SternenClan unterbrach, hatte er sie doch überrascht. Sie war so darin vertieft gewesen, ihren Kriegerahnen zu danken, dass sie die Regung neben sich überhaupt nicht wahrgenommen hatte.
Sie seufzte und verdrehte die Augen, knuffte ihn sanft in die Seite, lächelte den jüngeren Kater dabei jedoch wohlwollend an, wusste sie doch selbst, dass seine Worte keineswegs bösartig gemeint waren. Die beiden Geschwister waren einfach unterschiedlich und damit hatte die Kriegerin sich schon vor einer ganzen Weile abgefunden - so wie auch einige andere ihrer Clangefährten, war das Vertrauen des Katers in den SternenClan keineswegs so intensiv wie ihres. Doch kümmerte sie das wenig. Sie wusste, wozu ihre Kriegerahnen fähig waren und vertraute fest in die Wege, auf die ihre Pfoten von ihnen geführt wurden.
Ein zustimmendes Summen formte sich in der Brust der Kätzin und sie nickte bloß. Auch wenn die Blattleere eine schwierige Zeit für alle Katzen des Waldes waren, so war doch auch immer ein Ende in Sicht. Bald würde es wieder wärmer werden und die Vögel würden zurückkehren und sie mit ihren Liedern wecken und Falkenschwinge würde sich wieder über die lästigen Tiere beschweren können.
“Ich hoffe es”, sagte sie schließlich, “nach der letzten Blattleere können wir nur darauf hoffen, dass diese etwas sanfter ausfällt.”
Der DonnerClan hatte einiges an Verlusten während der letzten Blattleere erleiden müssen, nahezu jeder ihrer Clankameraden hatte jemanden verloren, der ihnen am Herzen lag - auch Falkenschwinge und Honignase waren von diesem Schicksal nicht verschont geblieben. Ihre Mutter hatte schwer mit der mangelnden Beute und der daraus folgenden Schwäche zu kämpfen gehabt und war letztendlich daran erlegen. Nun wachte sie vom Silbervlies aus über sie, zusammen mit ihrem Vater. Sie lächelte bei dem Gedanken daran und genoss die Wärme, die sich in ihrer Brust ausbreitete.

Honignase blinzelte einige Male und zog die Nase kraus. “Ich hatte überlegt, ob ich nicht jagen gehen könnte. Allerdings wollte ich warten, bis Farnsee die Patrouillen eingeteilt hat, falls sie andere Pläne für mich hat.”
Ihr Blick wanderte durch das Lager und suchte nach dem gemusterten Pelz der zweiten Anführerin, konnte diesen auf anhieb allerdings nirgendwo entdecken. “Was ist mit dir?”, fragte sie und richtete den grünen Blick zurück auf den Kater.

Erwähnt: Falkenschwinge, Farnsee, (Ampferbiss, Ginsterbrand)
Angesprochen: Falkenschwinge




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Zuletzt von Mina am Di 02 Feb 2021, 23:04 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyMo 01 Feb 2021, 20:03


Falkenschwinge
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Die Stimmung zwischen den Geschwistern war so entspannt, dass der Kater einen Moment seine Aufmerksamkeit fallen ließ und das Gefühl der Geborgenheit zuließ, die seine Schwester immer auszustrahlen schien. Sie war die einzige Katze, bei der er einfach mal loslassen konnte. Es schonte seine Nerven bei ihr zu sein, und wie sie sich in diesem Moment an ihn lehnte, wusste der Krieger, dass es ihr genauso gehen musste. Schmunzelnd spannte er seine Muskulatur an, damit sie noch etwas ihres Gewichts gegen ihn lehnen konnte, ohne, dass er einknicken würde.

Ertappt und trotzdem mit - vor Schalk - glänzenden Augen schnaubte er gespielt abfällig. “Ich und griesgrämig? Da musst du mich mit jemandem verwechseln!” Stellte er trocken fest, während es nun an ihm war der größeren mit dem Schweif gegen das ihm zugewandte Ohr zu schnipsen. Er wusste, dass Honignase es nur gut meinte. Und ebenso wusste er, dass ihr mehr als nur bewusst war, dass er die angewohnheit hatte alles kleiner zu reden als es war. Und sie war wohl auch die einzige Katze die in der Lage war hinter seine lockeren Sprüche und seinen bescheuerten Humor zu blicken. Eigentlich machte sie sich nur sorgen um sie, aber Falkenschwinge war niemand, der zulassen würde, dass sich jemand wegen ihm den Kopf zerbrach. “Weißt du Honignase, manchmal klingst du wie Mutter.” Dabei lachte er leise, während sein Blick es dieses Mal war, der sich in der Tiefe des Himmels verlor.

Er kam gut mit dem Verlust ihrer Eltern zurecht, hatte sich nie wirklich erlaubt sich darüber mehr Gedanken zu machen als nötig. Er war ein Krieger, ihre Eltern waren Krieger gewesen und sowas es ganz natürlich, dass der SternenClan sie alle irgendwann zu sich holen würde. Und sie waren ja nicht vollkommen verloren. Irgendwann würden sie sich wiedersehen. Als hätte Honignase seine Gedanken gelesen schnitt sie die letzte Blattleere an, welche für den gesamten DonnerClan verheerend ausgegangen war. Es waren so viele Katzen gestorben. Kurz verhärteten sich die Züge des cremefarbenen Katers, unbewusst gruben seine Krallen sich in die eiskalte Erde zu seinen Pfoten, bevor er den Kopf schüttelte, um seine Gedanken zu klären. Um ihrer beiden Seelenheil hielt der Krieger den Mund, sagte nichts über die Ausmaße der letzten Blattleere, denn alles was seinen Maul verlasse hätte wäre wohl in irgendeiner Art und Weise zynisch gewesen. Und er wollte die angenehme Stimmung zwischen sich und Honignase nicht brechen.

“Ich warte eigentlich auch nur darauf, ob ich eingeteilt werde. Wenn nicht schnappte ich mir vielleicht Buchenfrost - sollte der je wieder ins Lager zurückkommen. Aber vielleicht wurde er auch von einem Dachs gefressen.”
Grinsend zwinkerte er die größere an, bevor er auf die Pfoten sprang, sich einen Weg zum Frischbeutehaufen suchte und ein mageres Eichhörnchen vom - viel zu kleinen - Stapel nahm. Zu seiner Schwester zurückgekehrt ließ er die Beute fallen und setzte sich wieder neben sie. Falkenschwinge sah davon ab sich zu rechtfertigen. Er ließ es aussehen wie eine simple Geste, welche keinen weiteren Sinn verfolgte, doch hatte er durchaus mitbekommen, wie wenig Honignase die letzten Tage zu sich genommen hatte. Und auch er selbst hatte unbewusst angefangen seine eigenen Rationen zu kürzen. Da die Schüler schon fleißig dabei waren sich um die Ältesten zu kümmern machte er sich keine Gedanken darum, etwas zu essen, bevor sie später am Tage aufbrechen würden.

Ganz selbstverständlich nahm er einen Bissen von der Beute - war einen Moment enttäuscht, weil kein Vogel zur Auswahl gewesen war - und schob dann den Körper zu der Gemusterten hinüber. Er würde sie nicht gehen lassen, ohne, dass sie etwas mit ihm aß. Und er war sich sicher, dass sie das ganz genau wusste.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 6 EmptyMo 01 Feb 2021, 21:43



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 208 | DonnerClan

Die Morgendämmerung war angebrochen, als Farnsee ihre orangen Augen aufschlug. Mit den zwei Malen, die sie den Tag genutzt hatte, um zu schlafen, hatte sie ihren Energie wieder aufgefüllt und konnte mit Sicherheit sagen, dass sie sich von ihrem emotionalen Ausbruch erholt hatte. Einige wenige Gedanken waren noch übrig geblieben, so auch die Freude über ihre Gefährtschaft mit Farbenjäger, doch diese Gefühle konnten sie nicht im Gesamten halten. Sie waren nicht so stark, wie ihre Überlegungen und Unsicherheiten, die sie immer empfand, wenn sie daran dachte, dass es wieder Zeit für ihre Pflichten war. Ein leises Seufzen entwich der Zweiten Anführerin, die für einige Herzschläge im Nest blieb, statt sich zu errichten. Vielleicht sollte heute sie auch rausgehen, für den Clan jagen? Etwas mit sich anstellen, statt in ihrem Nest zu liegen und darüber nachzudenken, dass sie sich nicht wohlfühlte.
Langsam erhob sich die Kätzin in eine sitzende Position und leckte sich das Fell glatt. Jagen mochte nicht ihre beste Fähigkeit sein, doch der Clan brauchte die Nahrung und dann könnte sie ihre Gedanken zumindest ein wenig beruhigen. Ihre Ohren zuckten, während sie sich die Vorderpfote leckte, um sich das Gesicht zu waschen. Könnte sie die Zeit so nutzen, ohne sich noch schlechter zu fühlen?

Schließlich verließ Farnsee den Kriegerbau, ließ ihren Blick schweifen. Der Nebel hatte sich aufgelöst und trotz des leichten Schneefalls brach ab und an die Sonne durch die Wolken. Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Gesichtszüge, ein warmes Gefühl breitete sich in ihrer Brust aus. Vielleicht war es gut, dass sie zur Jagd gehen wollte. Eine weitere Patrouille musste dennoch eingeteilt werden, damit die Grenzen gesichert werden würden. Wer sollte zusätzlich jagen gehen? Ihre orangen Augen bewegten sich durch das Lager, auf der Suche nach geeigneten Katzen, bis ihr Patrouillen in den Sinn gekommen war.
Zügig trat die Zweite Anführerin an den Fuß des Hochsteins, winkte mit ihrem Schweif, um die DonnerClan Katzen zu sich zu bringen.
»Staubwirbel, du gehst mit einer Patrouille an die Grenze zum Zweibeinerort. Überprüft, dass weder Hauskätzchen noch Streuner versuchen, uns unserer Beute streitig zu machen. Jagd auf eurem Rückweg am besten, damit wir ausreichend Beute für alle Clanmitglieder haben...«, begann sie die Anweisung an den erfahrenen Kater und ließ ihren Blick wandern. Entschlossen nickte sie schließlich und fügte hinzu: »Lilienregen, Krähenblick und Finsterwolf sollen dich begleiten.«

Mit einem Schwanzschnippen entließ sie die Krieger wieder, denn mehr Patrouillen konnte sie nicht mehr aufstellen. Das hieß nicht, dass sie selbst nicht aufbrechen würde. Die Zweite Anführerin entdeckte auf ihrem Weg zu einer gewissen Schülerin Honignase und Falkenschwinge, die in aller Ruhe miteinander sprachen. Sanft lächelte sie, doch in ihrem Blick lag bereits der Hinweis, dass sie gleich einen deutlichen Hinweis aussprechen würde. Mit einem freundlichen Nicken blieb sie bei den beiden stehen und deutete auf die aufgehende Sonne.
»Ihr beiden solltet auch zur Jagd aufbrechen. Je mehr Beute, desto besser. Dann sitzt ihr hier zumindest nicht in der Kälte.«
Die Kätzin sprach es nicht laut aus, doch sie hatte den Eindruck, dass die Geschwister lediglich zu einem gemütlichen Tratsch hier saßen und diesen würden sie im Territorium fortführen können. Ein weiteres Mal nickte sie, wobei sie ebenfalls freundlich blinzelte, dann machte sie sich auf den Weg zu Primelpfote, die sich mit Splitterherz unterhielt. Wo auch immer Singvogel steckte.

»Seid gegrüßt, ihr beiden.«
Farnsee blieb näher an ihrer Tochter stehen und legte ihren Schweif sanft um deren Schultern. Liebevoll lächelte sie diese von der Seite an, warf dem jungen Krieger allerdings einen eindeutigen Blick zu. Sie würde ihre Tochter entführen, keiner würde sie daran hindern können. Da diese gerade verfügbar war, nicht so wie andere ihrer Töchter, wollte sie diese mitnehmen und mit ihr ein wenig reden, wie sie es in der Kinderstube stets getan hatten. Wann wäre der Moment günstiger, wenn nicht jetzt, wo deren Mentorin verhindert schien?
»Primelpfote, ich würde dich gerne mit auf die Jagd nehmen, da Singvogel nicht im Lager ist und ich Zeit mit dir verbringen wollte. Zumindest wenn du einverstanden bist?«
Einige Herzschläge ließ die Zweite Anführerin der Schülerin Zeit, sich noch von dem Krieger zu verabschieden und auch sie schenkte ihm ein freundliches Nicken. Dann trottete sie jedoch bereits auf den Lagerausgang zu und warf einen Blick über die Schulter, um sicher zu gehen, dass die Schülerin ihr folgte. Ein warmer, liebender Ausdruck lag auf ihrem Gesicht, als sie die Schülerin so betrachtete. Ob sie sich über die gemeinsame Zeit mit ihrer Mutter freute?

»Tbc.: Donnerweg und Schlangenfelsen [DC Territorium]

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