Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Bis auf einige kleine Wölkchen ist der Himmel strahlend blau. Es ist so richtig heiß und die Sonne brennt vom Himmel. Bäume, Sträucher und Wiesen sind grün, aber wo es weniger Wasser gibt, mischen sich vermehrt einige vertrocknete Pflänzchen darunter. Beute gibt es aber dennoch genügend und die meisten Katzen sollten kaum Probleme haben, ihre hungrigen Mägen zu füllen oder ihre Jungen zu versorgen. Nur im Fluss gibt es keine Fische und auch die Landbeute im Territorium des FlussClans hat sich zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen für etwas Schatten. Das Unterholz ist dich genug, um sich bei der Jagd leicht darin verbergen zu können, jedoch können trockene Zweige für unerfahrene Katzen eine Schwierigkeit darstellen. Beute gibt es jedenfalls genug und eine geduldige Katze wird früher oder später eine zweite Chance bekommen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserspiegel des Flusses steht niedriger als sonst und die Sonne hat das Wasser aufgewärmt, auch wenn die Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts weiterhin den Fluss verdrecken. Die Fische haben sich inzwischen vollständig zurückgezogen und nach Süden geschwommen. Auch die Landbeute ist verschwunden.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und der höheren Lage geht hier zumindest ein leichter Wind und es ist ein klein wenig kühler als in den Territorien der anderen Clans. Der Wind bietet zumindest eine kleine Abkühlung, auch wenn die meisten Katzen sich bei der Hitze wohl trotzdem nur ungern mehr als nötig in der Sonne aufhalten. Kaninchen gibt es nach wie vor genügend.


SchattenClan Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es warm und grün geworden. Reptilien und Frösche gibt es genügend. In den bewaldeten Gebieten ist bietet der Wald kühlenden Schatten. Auch hier wimmelt es von Beute und ein Jäger kann sich auf ein nettes Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Die Bäume hier tragen grüne Blätter, aber besonders weiter entfernt vom Fluss finden sich immer wieder auch trockene Sträucher. Im Schatten der Bäume ist das Unterholz grüner und überall ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Ein erfahrener Jäger sollte kaum Probleme haben, Beute zu finden und zum Clan zurückzubringen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter und spenden kühlenden Schatten für jede Katze, die sich in der Senke ausruhen möchte. Wenn das Baumgeviert verlassen ist, wimmelt es hier von Beute und in den Baumkronen zwitschern die Vögel.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es heiß und trocken, aufgrund der Steinbauten der Zweibeiner vielleicht sogar noch heißer. Zweibeiner und Hunde sind damit aber auch häufiger im Park und auf ihren Spaziergängen anzutreffen. Sie stellen wie ihre Monster eine Gefahr für die Katzen dar und machen die Futtersuche schwieriger. Wasser ist ebenfalls schwieriger zu finden, solange man nicht zum Strom läuft, wo der Wasserspiegel etwas niedriger ist als sonst.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es heiß geworden. In bewaldeten Gebieten bieten die Blätterdächer der Bäume einen kühlenden Schatten, während sich wohl kaum eine Katze gerne länger als nötig auf den offenen Flächen aufhalten möchte. Beute gibt es genügend und ab und zu ist auch mal ein abenteuerlustiges Hauskätzchen anzutreffen, das sich noch nicht im Schatten zusammengerollt hat.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme locken Hauskätzchen immer wieder in die Gärten ihrer Hausleute, auch wenn sich die meisten wohl lieber faul im Schatten zusammenrollen, um zu dösen, anstatt einen Schritt über den Gartenzaun hinaus zu machen. Aber hin und wieder entscheiden sie sich für einen kleinen Spaziergang.


 

 WindClan-Lager

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Sangonomiya Kokomi
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Sangonomiya Kokomi

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Dein Krieger
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyMi 11 Aug 2021, 16:06

Mottenlicht
WindClan  Kriegerin
And the fears sets in, in an instant. Too much of myself gets exposed. This is where I go at my weakest. When I don't have to be scared to tell the truth.
Auf das Zwinkern, dass Milchnase ihr von der Seite aus zugeworfen hatte, rollte sie nur mit den Augen. Nicht, dass sie ihn nicht leiden konnte, sie konnte nur kein eitles und kindisches Verhalten leiden, welches der Jüngere des Öfteren an den Tag legte und war so auch froh darüber, dass er nicht meinte, mit ihr zu flirten.
»Ich frage mich, wen er für diese Position auswählen wird«, antwortete sie schließlich, als der neue Zweite Anführer zur Sprache kam und ihre Augen verengten sich zu Schlitzen. Milchnase schien kein Geheimnis daraus zu machen, dass der Anführerwechsel ihn alles andere als erfreute und auch von Igelbiss' Seite aus konnte sie einige Zweifel vernehmen. Bestimmt dachten gerade viele im Clan so wie sie, waren verunsichert oder gar verärgert. »Es bedarf jemanden mit Erfahrung, da sind wir uns wohl einig, und vor allem jemanden, der den WindClan in dieser Situation, in der wir nun sind, nicht schlecht dastehen lässt.« Mottenlicht ließ ihren Blick von den beiden Katern hinweg über die versammelten Katzen wandern und überlegte, wen sie an seiner Stelle zu ihrem Stellvertreter ernennen würde. Die Auswahl an geeigneten älteren Kriegern hielt sich - zumindest in ihren Augen - in Grenzen, aber das musste nicht unbedingt eine positive oder negative Tatsache sein. Sie rechnete sich ihre eigenen Chancen deswegen für ganz gut aus. Welcher Krieger konnte denn nicht von sich behaupten, sich gerne in einer der höheren Positionen im Clan zu sehen? Schon die Jungen in der Kinderstube stritten sich beim Spielen immer darüber, wer nun als nächstes Anführer sein durfte. Die gestreifte Kätzin hatte immerhin genug Selbsteinschätzung, um zu wissen, dass dies in ihrem Fall kein bloßes Hirngespinst war, sondern dass sie sich bestimmt sehr gut machen würde. Es war auch nicht unbedingt etwas, nach dem sie gierte, aber.. was konnte sie denn schon dafür, wenn sie immer so gute Ansichten und Ideen hatte?
»Da hast du recht«, stimmte sie der Aussage von Igelbiss zu und senkte ihre Stimme etwas, als Sturmstern an ihnen vorbei schritt, um sich mit Rostkralle zu unterhalten, »Sturmstern war zwar schon immer etwas impulsiv und dickköpfog wie man es von einem Kater kennt, aber wenigstens ist er nicht so weich wie Dunkelfeder und weiß hoffentlich im Gegensatz zu ihr wo seine Pflichten liegen.«
Die Stimme der Kriegerin hatte nach wie vor einen möglichst neutralen Ton und auch wenn ihre Wörter vielleicht etwas harsch waren, so waren sie die Wahrheit. Kurz beugte sie sich nach unten, um eine Stelle an ihrem Bein zu putzen und sie bemerkte, wie dunkel es schon geworden war. Die Sonne war am Untergehen, das hieß, sie mussten sich beeilen. Es war nämlich nicht nur die Große Versammlung, die anstand und zu der sie wohl lieber bald aufbrechen sollten, vor Mondhoch mochte auch noch der neue Stellvertreter ernannt werden. So sagte es das Gesetz der Krieger.
Erwähnt: Milchnase, Igelbiss, Dunkelfeder, Sturmstern, Rostkralle
Angesprochen: Milchnase, Igelbiss
017

Code by Nesselgift



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Athenodora
SternenClan Krieger
Athenodora

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyMi 11 Aug 2021, 23:37

#060

STURMSTERN
WINDCLAN | ANFÜHRER | 40 MONDE


ein Magen knurrte laut als er den Feldhasen vor sich betrachtete, der seine Nasenflügel zum Beben brachte. Wie lange war es schon her, seit er das letzte Mal etwas Ordentliches gegessen hatte? Stunden? Tage?
Wenn er dem Brüllen in seiner Magengegend trauen durfte, bekam man das Gefühl, dass sie sich mitten in der Blattleere befanden, statt inmitten der Blattgrüne, in der die Beute eigentlich mehr als nur reichlich lief.
Aber diese Situation war auch einfach…vertrackt. Gestern noch war seine größte Sorge die Ausbildung seiner Schülerin und ein Pack irgendwelcher todessehnsüchtiger Streuner gewesen, heute lastete plötzlich die Last eines ganzen Clans auf seinen Schultern.
Sturmstern wusste nicht wie er es sich vorgestellt hatte vom SternenClan seine neun Leben zu erhalten, aber egal was er sich vorgestellt hatte, nichts hätte auch nur im Geringsten daran heranreichen können, wie sich diese verhängnisvolle Nacht für ihn angefühl hatte. Und nichts konnte beschreiben wie er sich jetzt fühlte.
War er müde? Ja, er hatte schon seit vielen Stunden nicht mehr geschlafen und da er diese Nacht damit verbracht hatte durch die Territorien zu streifen und vor den SternenClan zu treten, hatte er auch dieses Mal nicht viel davon abbekommen.
Aber das was er fühlte war sehr viel mehr als reine Müdigkeit. Und er konnte es nicht in Worte fassen, was ihn beschäftigte.
Während er also vor dem Anführerbau saß – von dem es ihm immernoch schwer fiel, ihn als seinen Bau zu betrachten – und langsam und bedacht in seine Beute biss, trat irgendwann nach ein paar Herzschlägen Rostkralle zu ihm, dem er höflich mit einem Kopfnicken einlud, sich an dem Hasen zu beteiligen, der seinem Hunger zum Opfer fiel. Aber wenn er die Körpersprache des Rostroten richtig deutete, dann hatte er diesen Hasen wohl ganz und gar für sich. Im Normalfall hätte der Getigerte felsenfest behauptet, dass das Beuteverschwendung sei, aber in diesem Fall hätte er wohl ein ganzes Schaf verdrücken können…im übertragenen Sinne natürlich nur.
Also beschied er dem Krieger wenigstens mit einem Kopfnicken, dass dieser sich zu ihm gesellen konnte, bevor er einmal mehr seine Zähne im saftigen Fleisch des Langohr versenkte.
Diesen Moment nutzte der Krieger um ihm zu seinem neuen Rang zu gratulieren und verschlug dem Anführer damit einen kurzen Moment lang die Sprache. Gut, dass er gerade am Kauen war und nichts antworten musste.
Ja…sollte er sich nicht eigentlich darüber freuen? Immerhin war er jetzt Sturmstern! Davon hatte er als Junges immer geträumt und hätte sich doch nie träumen lassen, dass er diesen Traum irgendwann leben würde. Und hier war er nun…
Sein Blick glitt zu Dunkelfeder, seiner ehemaligen Mentorin, die sich noch immer im Lager befand und sich vermutlich genau wie er selbst erst mit den Auswirkungen ihrer Entscheidung auseinander setzen musste, bevor er seinen gelbgrünen Blick zurück zu Rostkralle wandern ließ.
“Dankeschön, Rostkralle, sagte Sturmstern einen Moment später nachdem er sich kurz geräuspert hatte und konnte sich ein Seufzen dann aber doch nicht verkneifen.
“Ich weiß zwar noch nicht so ganz, ob ich mich darüber freuen soll wie ich zu meinem Namen gekommen bin, aber ich schätze ich werde mich irgendwann schon an die Situation gewöhnen…aber…es ändert nichts daran, dass diese Situation mehr als nur…verrückt ist. Ich glaube so etwas hat es noch nie gegeben in der Geschichte der Clans.“, sagte er und ließ seinen Gedanken damit freien Lauf, bevor er sich herabbeugte und das letzte große Fleischstück aus der Beute riss. Erneut vergingen ein paar Herzschläge, in denen er gebannt auf die Worte des Kriegers lauschte, der so unfreiwillig in seinen Ausbruch von Selbstmitleid geraten war, dass es Sturmstern schon beinahe leidtat. Und trotzdem konnte er sich nicht zurückhalten. Einmal ausgesprochen hatten seine Worte einen wahren Damm an Emotionen, Sorgen und Gedanken freigesetzt, die sich nicht länger einsperren lassen wollten.
“Ich hoffe nur der Clan wird Dunkelfeders Entscheidung akzeptieren können.“, seufzte er und senkte den Kopf auf seine Pfoten herab, während er fast schon nuschelnd hinzufügte: “Es gibt so vieles im Clan zu tun und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…“
Der Getigerte vergrub stöhnend das Gesicht in seinen Vorderpfoten, nachdem er diesen letzten Gedanken ausgesprochen hatte.
Unterbewusst war ihm dieser Gedanke längst bewusst gewesen, aber bis jetzt hatte er ihn einfach nicht zugelassen. Umso schwerer wog der Gedanke jetzt jedoch auf seinen Schultern.
Als er seinen Kopf wieder hob, fiel sein Blick auf den Himmel, der sich längst in einem dunklen Rot verfärbt hatte und anzeigte, dass die Sonne bereits auf ihrem Weg in die Nachtruhe war. Was im Umkehrschluss bedeutete, dass bald schon der Mond aufgehen würde. Und das wiederum hieß, dass es Zeit war sich auf die Große Versammlung vorzubereiten.
Es war nicht seine erste Große Versammlung, die er anführen würde, aber es würde die erste sein, die er tatsächlich als Anführer anführen würde. Von daher wollte er nicht zu spät kommen.
“Entschuldige mich kurz, Rostkralle, murmelte Sturmstern und erhob sich, um sich neben dem Frischbeutehaufen zu positionieren, der zentral im Lager lag und daher von allen Ecken gut einsehbar war.
Er hätte sich auch auf den Versammlungsfelsen begeben können, aber da seit ihrer Verkündung die meisten Katzen noch immer im Lager waren, würden sie ihn auch von hier aus hören können.
“Katzen des WindClans, die Sonne geht unter und wir alle wissen was das bedeutet. Die Große Versammlung bricht bald herein. Wir brechen auf, sobald der Mond aufgeht und die Hitze des Tages sich gelegt hat.“, rief Sturmstern laut in das Lager hinein, bevor er seinen Blick über die versammelten Krieger und Schüler gleiten ließ.
Bei all dem Stress der letzten Stunden hatte er nicht die Chance gehabt, sich Gedanken darüber zu machen, wer ihn begleiten sollte. Daher folgte er einfach seinem Instinkt und rief die ersten Namen, die ihm in den Sinn kamen.
“Begleiten werden mich heute neben Milanschrei auch Milchnase und Igelbiss, Haferblume, Roggenblüte und Kornfeuer, Rostkralle und Splitterfrost und außerdem auch Distelpfote, Dahlienpfote und Tornadopfote. Haltet euch bereit, der Mond wird bald aufgehen.“
Noch war es nicht soweit und das gab ihm die Zeit, um zu Rostkralle zurückzukehren, den er eben einfach zurückgelassen hatte, und sich erneut dem Gespräch mit dem Krieger zu widmen.
“Verzeih mir. Ich wachse noch in die ganzen Aufgaben als Anführer rein. Also…erzähl mir, Rostkralle, wie war die Nacht? Gibt es irgendetwas, das ich wissen sollte?“, stellte Sturmstern nach einer Weile also die Frage in den Raum, die wohl eigentlich am offensichtlichsten war und weshalb er den Krieger eigentlich zu sich gebeten hatte.

Angesprochen: Rostkralle, die Katzen, die ihn auf die Versammlung begleiten werden
Zusammenfassung: Ertrinkt im Gespräch mit Rostkralle in Selbstmitleid | Benennt die Katzen, die ihn zur GV begleiten werden | Kehrt zum Gespräch mit Rostkralle zurück




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Wieselsprung
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyDo 12 Aug 2021, 16:28

Wieselsprung
WindClan

Wieselsprung war gerade damit beschäftigt gewesen, sich die Fellbüschel ihrer köstlich riechenden Beute, die sie gerade erst ins Lager gezogen hatte, aus den Krallen zu ziehen, als sie Dunkelstern gefolgt von Sturmjäger auf die Lichtung kommen sah. Sie hatte sich schon am Morgen gefragt, was die beiden so wichtiges machen mussten. Immerhin war es ungewöhnlich, dass die Anführerin und ihr Stellvertreter unangekündigt zusammen aufbrechen. Sofort sprang die gefleckte Kätzin auf, trabte zum Rand der Versammlungsmulde und ließ sich dort etwas abseits des Steins nieder.

Aufmerksam sah sie zu Dunkelstern hinauf und spritzte ihre großen Ohren, um kein einziges Wort zu verpassen. Nach ihrer Rede richtete sich Wieselsprungs Blick ungläubig auf Sturmstern. Die schwarzweiße Kätzin fand, dass sich der Name ungewöhnlich und irgendwie auch nicht ganz richtig anhörte. Nie hätte sie an die Möglichkeit gedacht, dass eine Anführerin einfach zurücktreten könnte. Sie würde Dunkelfeder als Anführerin des Clans vermissen, konnte aber trotzdem ihre Entscheidung verstehen und fiel in die Jubelrufe ihrer Clangefährten ein. „Sturmstern! Sturmstern!“ rief sie laut mit und peitschte aufgeregt mit dem Schweif.

Nachdem auch Sturmstern vor dem Clan gesprochen hatte, fragte sich die junge Kriegerin, wer wohl seine frühere Position einnehmen würde. Sie musterte ihre Clangefährten, die in kleinen Grüppchen auf der Lichtung saßen.
Es gab einige Kriegerinnen und Krieger, die es verdient hätten Zweiter Anführer zu werden, weswegen sie verstehen konnte, dass sich der neue Anführer noch Zeit nehmen wollte, um eine Entscheidung zu treffen.
Stolz leckte sie sich über ihr weiches Brustfell. Der WindClan hat viele mutige und starke Katzen.

Mit flinken Schritten tapste sie zu dem neuen Anführer, der gerade vor seinem neuen Bau stand, und zuckte nervös mit den Ohren, als sie etwas entfernt vor dem dunklen Kater stand. Eigentlich hätte sie ihm gerne noch persönlich gratuliert, aber sie wollte auch nicht sein Gespräch mit Rostkralle stören, also drehte sie sich schnell wieder um, wobei sie eine große Staubwolke aufwirbelte und machte sich zurück auf dem Weg zum Frischbeutehaufen, wo sie den sandfarbenen Kornfeuer auffand.
Hallo Kornfeuer! Kann ich etwas von deinem Kaninchen haben? Ich schaffe sicher nicht ein Ganzes,“ begrüßte sie den älteren Krieger und setzte sich eine Schwanzlänge entfernt von ihm hin.
Der Anblick des fetten Kaninchens ließ ihr das Wasser im Mund zusammenlaufen und während sie die Frischbeute noch mit großen Augen betrachtete, nahm sie Sturmsterns Stimme wahr.
Etwas enttäuscht zuckte sie mit der Schwanzspitze, als sie realisierte, dass sie nicht einer der Auserwählten war, die mit zur Großen Versammlung gehen würde, aber schluckte das Gefühl schnell wieder herunter. Stattdessen richtete sie sich schnurrend an Kornfeuer: „Erzähl mir dann bitte, was alles passiert ist!“

Reden|Denken|Handlung|Erwähnung

Erwähnt: Dunkelfeder, Sturmstern, Rostkralle, Kornfeuer
Angesprochen: Kornfeuer
Zusammenfassung: Sie nimmt an der Versammlung teil, ist von Dunkelfeders Entscheidung überrascht, trifft dann Kornfeuer beim Frischbeutehaufen an und ist etwas enttäuscht das sie nicht mit zur großen Versammlung kommen kann.
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Yae Miko
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyFr 13 Aug 2021, 11:37


Eulenjunges
» Are you going to hurt me too? «

Nervös huschte ihr Blick umher, während sie sich auf die Antwort des sterbenden Katers geduldete - sie traute sich nicht, ihm direkt ins Gesicht zu blicken und auf seine Verletzung schauen, wollte sie auch nicht. Dass sie möglicherweise Aufmerksamkeit anderer auf sich zog, ging völlig an ihr vorbei. Zu sehr war Eulenjunges in der Sorge versunken, ein Teil ihrer Familie zu verlieren - auch wenn sie diesen Teil nicht sonderlich gut kannte und er zugegebenermaßen sehr furchteinflößend war. Aber solch Kleinigkeiten würden sie nicht daran hindern, jeden gleichermaßen zu lieben! Wobei gleichermaßen auch nicht ganz zutraf, denn natürlich kam nichts ihrem Mapa gleich oder ihren Geschwistern.
Zaghaft nickte das Junge, als Geierschrei auf ihr Angebot einging, und ihr wurde ein wenig warm ums Herz, als er meinte, er fände es nett von ihr. »Nettsein ist wichtig«, miaute sie mit einem kleinen Lächeln und kurz warf sie ihm sogar einen Blick zu. »Ohne Mapas Nett... Nettheit? Nettlichkeit? wäre ich nicht hier.« Bei der Erwähnung Äschenlichts wanderten ihre Augen instinktiv Richtung Kinderstube und abermals breitete sich ein schlechtes Gewissen in ihr aus. Dennoch war sie sich sicher, dass er ihre lange Abwesenheit verstehen würde, wenn er wüsste, dass es hier um Leben und Tod ging.
Aufmerksam hörte sie Geierschrei zu und wartete, bis er geendet hatte. Je länger er sprach, desto mehr verschwand die Angst, die sie ursprünglich ihm gegenüber empfunden hatte. Er schien Mühen zu haben, die passenden Worte zu finden, dass Eulenjunges für einen Moment sogar befürchtete, er könnte Angst vor ihr haben! Aber nein, nein, er hatte Angst davor, Milanschrei zu nerven - und dies war eine Befürchtung, die sie gut verstehen konnte. Auch sie wollte niemals nie anderen Katzen zur Last fallen; dennoch war dies ein anderer Fall.
»Es ist okay, Angst zu haben. Ich hab auch immer Angst«, sprach sie verständnisvoll. Sie war stolz, dass sie in der Lage war, wieder von sich in der ersten Person zu sprechen; es zeigte, dass sie sich langsam wohler fühlte. »Und wenn du Angst hast, dann-« Kurz stockte das Junge, weil die Vorstellung vor dem, was sie sagen würde, ihr eigentlich nicht gefiel. »D-dann muss ich die Mutige von uns beiden sein, richtig? Schließlich will ich ja nicht, dass du Schmerzen hast.« Eine gewisse Entschlossenheit hatte sich in ihre Stimme geschlichen, auch wenn ihre Haltung alles andere als "entschlossen" wirkte.
Und noch bevor Geierschrei Einwand erheben konnte, wirbelte Eulenjunges herum und stolperte davon - in die Richtung des Heilerbaus. Wäre Milanschrei beschäftigt gewesen, hätte die Willenskraft sie vermutlich wieder verlassen, doch nun, wo gerade eine andere Kätzin das Gespräch mit ihm beendete, deutete sie es als Zeichen. Du kannst das, Eulenjunges. Du schaffst das. Schließlich ist es auch noch Tag. Solange die Sonne scheint, passiert nie etwas Schlechtes.
Tief atmete sie ein, ehe sie an den Heiler herankroch. »Milanschrei? Ich hoffe, ich störe nicht«, piepste sie; in ihren Augen spiegelte sich die Panik wieder, die sie am liebsten wegrennen lassen würde. »Aber Geierschrei st-stirbt. Er hat Schmerzen und blutet und meinte, er wollte nicht zu dir, weil er Angst hat, dich zu nerven.« Mit dem Kopf deutete sie in Richtung Kinderstube, in dessen Nähe sie den Krieger hat stehen lassen.

Erwähnt » Äschenlicht, ihre Geschwister
Angesprochen » Milanschrei, Geierschrei
Tldr » Sieht den gesamten Clan als Familie an und sorgt sich um Geierschrei. Beschließt, Mut zu beweisen und Milanschrei aufzusuchen, damit er sich um den Krieger kümmert.
SteckbriefWindClan Junges5 Monde018





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Denki
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyFr 13 Aug 2021, 20:36


M
ilanschrei

WindClan | Heiler | #026

”I truly try to do my best as a healer and a warrior…”

Er hatte gerade noch Haferblume hinterher gesehen, als Sturmstern sich dazu entschied, seinen Aufbruch zur Großen Versammlung anzukündigen. Schon jetzt fühlten sich seine Pfoten schwer an und die dunklen Schatten unter seinen Augen machten deutlich, wie wenig Ruhe er in den letzten Tagen bekommen hatte. Milanschrei liebte es, Heiler zu sein, aber die physische und psychische Anstrengung war oft auch zu viel für ihn. Schwerfällig leckte er sich zumindest das Brustfell, sodass er präsentabel aussah (halbwegs) und wollte zumindest bis zum Aufbruch die Zeit nutzen, um ein wenig Abstand von allem zu nehmen. Lange währte die kurze Ruhe jedoch nicht, als der Heiler eine leise, etwas piepsige Stimme vernahm. Er runzelte die Stirn und sein Herz machte einen schmerzhaften Hüpfer, denn er erkannte schon, wer gerade vor ihm stand. Äschenlichts Ziehjunge waren etwas, was er erstmal verkraften musste, denn obwohl der ruhige Kater keine Gefährtin hatte, hatte er nun das Geschenk von drei Jungen bekommen. Jungen, die ihn abgöttisch liebten und die den Clan schon bald bereichern würden mit ihrer Freundlichkeit und Aufmerksamkeit. Milanschrei warf einen düsteren Blick hinunter - ihm war gar nicht richtig bewusst, wie abweisend er damit wohl aussehen musste. Sobald er jedoch Eulenjunges’ panischen und auch ängstlichen Blick sah, richtete er sofort besorgt die Ohren in ihre Richtung. Bei ihren Worten suchte er das Lager mit den Augen nach Geierschrei ab, der etwas abseits am Rand saß und ihn verachtungsvoll ansah. Milanschrei musste ehrlich sein: er hatte so absolut gar keine Lust, sich dem Kater zu widmen, der seine Arbeit als nutzlos erachtete und ihn mied, wo es ging. Allerdings saß hier ein Junges vor ihm, dass dachte, dass der Krieger sterben würde, wenn er ihn nicht behandelte und wenn der Heiler eines war, dann schwach für Jungen. Vielleicht war das genau das, was er mit dem anderen Kater gemein hatte, denn Geierschrei hatte zumindest einen etwas weniger abweisenden Blick für Eulenjunges übrig.
Mit einem nun wesentlich sanfteren als noch zuvor, ließ er sich etwas näher zum Boden sinken, um mit der kleinen Kätzin auf Augenhöhe zu sein. “Keine Sorge”, sagte er in gelassener Stimme und legte ein leises Schnurren in seinen Ton. Ein wenig Belustigung schlich sich vielleicht auch hinein, denn die Vorstellung, dass Geierschrei behauptet hatte, ihn nicht stören zu wollen war für ihn schon amüsant. “Er stirbt schon nicht, er ist doch ein großer Krieger.” Vorsichtig legte er einen Schweif an ihre Flanke. “Er ist ganz mutig, also hat er sich sicher bei etwas ganz Wichtigem verletzt, meinst du nicht? Frag ihn doch mal, wie das passiert ist. Ich hole solange etwas aus meinem Bau, okay?” Er stupste Eulenjunges aufmunternd und wartete kurz, bis sie sich auf den Rückweg zu dem anderen Kater machte, der ja vielleicht in Verlegenheit geraten würde dafür, dass er sich eine kleine Verletzung zugezogen hatte. Milanschrei hatte schon erkennen können, dass es nichts besonders ernstes war und ein paar Spinnenweben und Mohnsamen würden vermutlich reichen und so konnte er Geierschrei wenigstens etwas aus dem Konzept bringen. Mit einem zweiten kurzen Blick hinter Eulenjunges her betrat er an diesem Tag noch einmal seinen Bau.
Schummriges Licht kam durch den Eingang, doch mit geübten Griffen fand der Heiler noch seine letzten verbleibenden Spinnenweben - Mist - und drei Mohnsamen, eingeschlagen in ein Brombeerblatt. Nach der letzten Nacht, in der er wirklich geschlafen hatte, waren die wenigstens ordentlich einsortiert. Kurz wandte er sich noch an Flickensturm und Steinfall, die in einem der Nester lagen. “Ihr könnt jetzt auch langsam wieder in den Kriegerbau umziehen, da ist es wohl gemütlicher als hier. Ihr müsst euch aber nicht beeilen, wir werden eh gleich zur Großen Versammlung aufbrechen.” Er bedachte den grauen Krieger noch einmal mit einem mentorhaften Blick. “Keine Schneeglöckchen mehr, verstanden?” Der wohlmeinende Unterton war nur schwach zu hören, aber Milanschrei wäre wirklich glücklich, sowas nicht noch einmal zu erleben. Und wenn er seinen Bau wieder für sich haben konnte - umso besser.
Mit raschen Schritten, damit er den Aufbruch zur Versammlung nicht verpassen würde, verließ er wieder den Heilerbau und fand seinen Weg rüber zu Geierschrei und Eulenjunges. “Hier”, sagte er und ließ die Mohnsamen auf den Boden kullern. Etwas widerwillig streckte er ihm die Spinnenweben hin. “Draufpacken.” Wesentlich ruhiger und einfühlsamer schaute er nochmal Eulenjunges an. “Siehst du? So schnell stirbt ein WindClan-Krieger nicht.”

Erwähnt: Haferblume, Sturmstern, Äschenlicht, Eulenjunges, Geierschrei, Steinfall, Flickensturm
Angesprochen: Eulenjunges, Steinfall, Flickensturm, Geierschrei
Standort: WiC-Lager
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Fühlt mit Eulenjunges, holt kurz in seinem Bau was für Geierschrei während er kurz Steinfall und Flickensturm von der Bettruhe erlöst. Geht zu Geierschrei und gibt ihm stuff.

”But sometimes it just feels to much to handle.”


reden | denken | handeln | Katzen | Art





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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptySa 14 Aug 2021, 01:06






WindClan | Krieger | #007 | *Toyhouse*
Es war egal wie unterschiedlich er und Igelbiss auf andere vielleicht auf den ersten Blick wirken mochten. Die beiden kannten sich seit der Kinderstube, waren beste Freunde seit er denken konnte und so unterschieden sich ihre Meinungen meistens gar nicht so sehr wie erwartet. Ja, sie hatten sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt, hatten unterschiedliche Ziele im Leben und erwarteten auch ganz andere Dinge von sich selbst. Aber es würde zwischen ihnen immer dieses Band geben, welches Milchnase eine gewisse Sicherheit gab. Denn egal wie oft sie sich stritten und wie oft er mal eine auf den Kopf bekam. Er konnte immer zu Igelbiss kommen, wenn ihn etwas beschäftigte. Kurz huschte sein Blick zu dem dunklen Kater hinüber und kurz zeigte sich sogar ein ehrliches Lächeln auf seinen Zügen, bevor er seinen Blick wieder in Richtung seines neuen Anführers schweifen ließ.

Immer noch erstaunlich ernst schlug der braune Kater mit dem Schweif, während er über die Worte von Mottenlicht nachdachte. Wer würde wohl der neue Stellvertreter des Clans werden? „Jemand dem die anderen Krieger bereits jetzt vertrauen. Das was wir jetzt am meisten brauchen ist Sicherheit. Jemand junges auszuwählen wäre taktisch nicht sonderlich schlau.“ Miaute Milchnase nachdenklich und war bereits vollkommen in seinen Gedanken vertieft. „Es wäre sicherlich am intelligentesten einen älteren Krieger auszuwählen, jemand der schon länger an der Seite des WindClans kämpft und ihn kennt.“ Forschend schweifte der braune Blick des Katers ab und wenige Herzschläge lang musterte er die Katzen seines Clans, zumindest diejenigen die es durch die Versammlung zu ihnen getrieben hatte. Er selbst sah sich – noch nicht – in der Position eines Zweiten Anführers. Obwohl er durchaus Qualitäten besaß, die ihn zu einer guten Führungspersönlichkeit machen würden, war er weder alt noch erfahren genug, um solch eine Verantwortung guten Gewissens tragen zu können. Außerdem hatte er bisher keinen nennenswerten Beitrag zum Clanleben leisten können.

Er schaltete sich erst wieder aktiv in das Gespräch zwischen Mottenlicht und Igelbiss ein, als Sturmstern sich bereits auf den Weg zu Rostkralle gemacht hatte, um sich mit ihm zu unterhalten. Kurz folgte Milchnase ihm mit dem Blick, bevor er genervt von den ganzen Gedanken in seinem Kopf eben diesen Schüttelte. „Jeder Anführer bringt Veränderung in den Clan.“ Er selbst wusste nicht, wie es war plötzlich von einer anderen Katze angeführt zu werden, doch war dies nun mal der Lauf der Natur. „Wenn Dunkelfeder diese Verantwortung nicht mehr tragen möchte ist es sicherlich für uns alle das Beste, wenn sie den Rang freiwillig abgibt.“ Unruhig schlug der Schweif des Kriegers hin und her, während er immer noch nachdenklich die Nase krauszog. „Vielleicht ist es so das Beste.“ Zwar war der Krieger noch immer nicht in der Lage wirklich objektiv auf diesen Ranghohenwechsel zu blicken, doch begann er die Entscheidung seiner ehemaligen Anführerin wenigstens ansatzweise zu respektieren. Er hatte sowieso kein Mitspracherecht.

Dann war es jedoch wieder Sturmstern, der die Aufmerksamkeit auf sich zog. Von seinem Platz neben Rostkralle hatte es ihn nun zum Frischbeutehaufen verschlagen, wo er die Katzen aufrief, die ihn zur Großen Versammlung begleiten würden. Und auch, wenn er sich darüber freute, fragte er sich gleichermaßen, wann er denn seinen neuen Zweiten Anführer ernennen würde. Immerhin ging die Sonne bereits unter. Gekonnt überspielte Milchnase seine Gedanken und Sorgen, bevor er sich grinsend seinem besten Freund zuwandte und ihn freudig gegen die Schulter stupste.Igelchen wir gehen zur Großen Versammlung!“ Rief er zuckersüß und hatte trotzdem zur selben Zeit die Ohren gespitzt, um eventuell etwas von dem Gespräch des Anführers aufzuschnappen.

"If you're gonna hit it, hit it till it breaks"
Erwähnt: Igelbiss, Mottenlicht, Sturmstern, Dunkelfeder, Rostkralle
Angesprochen: Mottenlicht, Igelbiss

Tldr: Denkt viel über die Anführersituation nach und gibt seinen Senf dazu. Schiebt alles zurück und tut so als würde er sich super über die GV freuen.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptySa 14 Aug 2021, 14:14

Rostkralle

WindClan Krieger

PostNr.: 036
vor dem Anfüherbau

Rostkralle beobachtete Sturmstern kurz wie dieser seinen Feldhasen regelrecht verschlang, dabei entging dem großen Kater nicht, dass seine Gratulation ein gewisses Stocken bei dem anderen Kater auslöste. Anscheinend überforderte ihn die Situation, die wahrscheinlich sehr plötzlich gekommen war, sehr. Es dauerte einige Herzschläge, bis der neue WindClan Anführer im dankte. In diesem einen Satz seufzte der Kater bereits und Rostkralle blickte ihn mit gespitzten Ohren an, als er seine Sorgen aussprach. Der getigerte Krieger nickte kurz bei den Worten und versuchte selbst seine Gedanken zu ordnen. Ja es war wahr, er selbst hatte auch noch nie davon gehört, dass ein Anführer der Clans sein Amt freiwillig zurücklegte, eigentlich verpflichtete sich jeder Anführer schließlich bis zum Tod.
“Irgendwann muss etwas immer zu ersten Mal geschehen. Es mag eine unangenehme Situation sein, doch der SternenClan scheint es gebilligt zu haben. Somit bleibt lediglich der Teil, es den anderen Anführern zu erklären, doch das wird das kleinste Problem dabei sein denke ich, oder?“, setzte der große Kater langsam an. Er selbst war sich nicht sicher, ob seine Worte das rüberbrachten, was er sich dabei dachte. Eigentlich war er sehr wortgewandt, doch in diesem Moment, in dieser Situation verlangte immerhin ihr Anführer nach seinem Rat. “Diese Zeit wird für alle eine Zeit der Umgewöhnung, ein Anführerwechsel bedeutet immer eine neue Zeit für den Clan. Gib ihnen Zeit sich darauf einzulassen.“, fügte er schließlich hinzu und blinzelte den Kater freundlich an. Bei seinen letzten Worten hielt er kurz inne. Ja es gab viel zu tun, doch das tat es doch sowieso immer, oder?
Rostkralle kam nicht dazu auf diese Aussage zu antworten, da Sturmstern schnell die Patrouille für die Große Versammlung verkündete. Sehr zu seiner Freude durfte er auch mit zum Baumgeviert. Seine letzte Versammlung war sowieso schon wieder viel zu lange her. Nachdem der braun getigerte Anführer wieder zu ihm zurückgekommen war, zuckte er leicht belustigt mit seinem rechten Ohr. “Naja es gibt viel zu tun, aber du hast gerade genau das getan was ich dir vorschlagen wollte. Die Dinge Schritt für Schritt angehen, schließlich hast du bald auch einen zweiten Anführer, der dich in diesen Dingen unterstützen wird.“, miaute er und ließ seinen Blick dann einmal kurz durchs Lager schweifen. “Im Prinzip ist nichts passiert, außer dass einige Krieger nicht schlafen konnten und sich so anderwärtig nützlich gemacht haben – Kräuter sammeln und so weiter.“, beantwortete er schließlich die Frage des Anführers mit der er eigentlich von Anfang an gerechnet hatte.

Tldr.: Versucht Sturmsterns Sorgen mit aufmunternden Ratschlägen etwas zu mindern. Berichtet dann von der vergangenen Nach in der er die Aufsicht über das Lager hatte.

Erwähnt: Sturmstern, Haferblume
Angesprochen: Sturmstern
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptySa 14 Aug 2021, 19:54




Flickensturm

#034 / steckbrief / windclan kriegerin
Flickensturm blinzelte. Einmal. Zweimal. Dann schüttelte sie den Kopf, die Verwirrung deutlich auf ihrem Gesicht ablesbar. Sie wusste nicht so recht, was sie Milanschrei antworten sollte – ob es überhaupt eine angemessene Antwort für eine Situation wie diese gab? Dunkel…feder war zurückgetreten und hatte Sturmstern ihr Amt überlassen. Die Worte klangen komisch im Kopf der gescheckten Kriegerin, doch wenigstens bewirkten sie, dass sie für einen Moment das Chaos, welches wegen Steinfall in ihr geherrscht hatte, vergaß.
Mehr als nur stumm zu nicken, brachte die Kätzin in diesem Moment nicht zustande, sah den Heilerkater noch immer mit vor Verwirrung ganz runden Augen an. So viele Fragen brannten ihr auf der Zunge und gleichzeitig herrschte auch einfach nur eine ungemeine Leere in ihrem Kopf. Wenn sie ehrlich war, fühlte sie sich etwas verloren.
Ihr ganzes Leben lang hatte Flickensturm zu der (nun ehemaligen) Anführerin aufgesehen, hatte sie sich als Vorbild genommen und sie für ihre Stärke und Kraft bewundert – Windsterns erste Nachfolgerin. Und nun … setzte sie sich einfach so zur Ruhe? Und der SternenClan erlaubte dies, ließ es einfach so geschehen? Die Brust der Kriegerin zog sich zusammen. In gewisser Weise war sie froh über Steinfalls Körper, der noch immer an ihren gepresst war, ihr so etwas Stabilität bot. Was bedeutete das nun für die Zukunft des WindClans?
Flickensturm zwang sich dazu, einige Male tief durchzuatmen. Als ihr Kopf wieder etwas klarer wurde, bemerkte sie, dass Milanschrei den Heilerbau bereits wieder verlassen hatte. Ihre Gedanken waren so sehr von den Neuigkeiten eingenommen gewesen, dass sie für einige Herzschläge lang gar nichts um sich herum wahrgenommen hatte.
Ihr Blick huschte zu Steinfall, suchte sein Gesicht nach Hinweisen danach ab, was er wohl von diesen Nachrichten hielt, wie er diese verkraftete. Immerhin handelte es sich nicht nur um seine Anführerin, sondern auch um seine Mutter. Sie fühlte sich etwas hilflos und hoffte, dass der Kater neben ihr vielleicht besser mit der Situation umzugehen wusste. Flickensturm öffnete das Maul, klappte es dann allerdings direkt wieder zu, wusste sie doch selbst nicht so recht, was sie hatte sagen wollen – was sie überhaupt gerade wollte. Es war ein wenig so, als hätte man sie mit einem gezielten Kampfzug von den Pfoten gefegt.
Die Halme um den Eingang zum Heilerbau raschelten und Flickensturm löste, wenn auch eher widerwillig, ihren Blick von Steinfall, um diesen wieder auf Milanschrei zu richten. Bei den Worten des anderen Katers nickte sie, erhob sich langsam aus dem Nest und vermisste sogleich die Wärme und Sicherheit an ihrer Flanke, die der Körper des anderen Kriegers ihr gespendet hatte. „Ich werde darauf achten, dass Steinfall nicht noch einmal so ein Malheur geschieht“, miaute sie und bemühte sich um einen aufgeweckten Ton, der die Ungewissheit in ihrem Inneren überspielen sollte, dann wandte sie sich an den Kater selbst. „Na komm. Lass uns sehen, ob du schon wieder etwas Frischbeute verträgst und die anderen zur Großen Versammlung verabschieden.“
Sie nickte Milanschrei noch einmal flüchtig zu und trabte dann voraus – etwas frischere Luft würde ihr sicherlich gut tun, um ihre Gedanke wieder zu ordnen und ihre Gefühle in den Griff zu bekommen.

» no, i don't wanna sit still, look pretty. «

Erwähnt: Steinfall, Milanschrei, Dunkelfeder, Sturmstern
Angesprochen: Steinfall, Milanschrei
TL;DR
Hat eine gewisse Identitätskrise wegen der Ankündigung - aber wenigstens kann sie deswegen gerade nicht wegen Steinfall verwirrt sein.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

You make it difficult to not overthink
And when I'm with you I turn all shades of pink



› oops, my bad. ‹
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Zuletzt von Lykan am Mi 18 Aug 2021, 19:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptySo 15 Aug 2021, 12:09





WindClan Krieger
Kornfeuer
"but who am I to judge that?"



Der Kater war so selig in seinen stillen Gedanken versunken und in dem Geschmack der saftigen Frischbeute, dass seine türkisfarbenen Augen verwundert aufschlugen, als er Wieselsprungs Stimme vernahm. "Oh, sei gegrüßt, Wieselsprung!", miaute er erfreut und sein mümmeliges Lächeln wurde breiter. "Ja aber gerne, bediene dich! Es ist vorzüglich."
Er schob ihr das Kaninchen mit einer großen Pfote hin. "Ich bin schon vollends gesättigt, nimm den Rest ruhig", nickte er und began sich mit einer Pfote das Gesicht zu waschen. Seine lange Schnauze leckte er sich blitzeblank und er brauchte viele Pfotenstriche, um seine riesenhaften Segelohren gänzlich zu waschen. Sturmsterns Ankündigung erfreute ihn sichtlich, sein dünner Schweif schnippte glücklich. "Oh ja wie schön, ich darf mitkommen!", maunzte er und lächelte in sich hinein. "Das wird sicher wieder höchst interessant." Er nickte bedeutsam. "Weißt du, meine liebe Wieselsprung, meine Mentorin sagte mir damals immer, auf der Großen Versammlung würde man lediglich seine Feinde näher kennenlernen. Aber dem stimme ich nicht zu." Er wedelte mit einer Kralle, bevor er sich die weichen Ballen leckte. "In dieser Nacht kommen so viele unterschiedliche Kulturen zusammen, es ist faszinierend! Am interessantesten empfand ich bisher die Essgewohnheiten des FlussClans, wahrlich sonderbar, wie die ihren Fisch verzehren. Eine Kriegerin sagte mir, wenn man nicht aufpasse, könne man daran ersticken! An einer Gräte, wenn ich mich richtig entsinne. Ja ja, man mag's kaum glauben ich weiß.."
Während seines Redeflusses arbeitete er sich mit seiner Zunge seinen Körper entlang, gerade hatte er seinen Kopf im Sitzen zwischen die Vorderbeine gesteckt, um seinen Bauch zu waschen. "Und stell dir vor, der WolkenClan muss seinen Jungen bereist beibringen, Vogelknochen bloß nicht zu schlucken, die können splittern! Ich begrüße es, dass uns unsere Beute nicht noch nach dem Tod dahin raffen kann..", nuschelte er und seine Stimme klang nur gedämpft unter seinem Bauch hervor. Er gab durchaus ein ulkiges Bild ab, mit den langen Gliedmaßen, von denen er gar nicht so recht wusste, wo sie hinsollten und den Feldermausohren, die unter deinen Achseln wieder zum Vorschein kamen.
Letzten Endes jedoch empfand er seinen Bauch als reinlich und kam verwuschelt, jedoch mit einem Mümmelgrinsen wieder unter sich selbst hervor. "Ich berichte dir natürlich gerne von allen neusten Nachrichten!"
Er strich sich erneut die Pfoten über die Ohren und zwinkerte der Kätzin schelmisch zu. "Meine Lauscher verpassen nichts!"

Erwähnt: Sturmstern, Wieselsprung
Angesprochen: Wieselsprung
Zusammenfassung: well, ist basically eine Kuriosität in Person, während er über die Esskulturen fremder Clans berichtet und dabei seine Yoga-Künste zeigt

"Reden" | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptySo 15 Aug 2021, 16:15

Wieselsprung
Windclan

Erfreut erhellte sich Wieselsprungs Blick, als der Kater ihr die Frischbeute hinüberschob. Sofort vergrub sie ihre Schnauze im saftigen Fleisch des Kaninchens. Nach der anstrengenden Jagd am Morgen war die Beute eine willkommene Abwechslung. "Vielen Dank Kornfeuer! Du hast ein wirklich gutes Kaninchen ausgesucht."
Als sie dem Kater dabei zusah, wie er sich so gründlich wusch, begann ihr eigener Pelz zu kribbeln. Die junge Kriegerin konnte es schon gar nicht mehr abwarten, endlich auch ihr eigenes, von Ginsterbüschen zerfetztes Fell zu waschen.
Es dauerte nicht lange, bis sie das Kaninchen regelrecht bis auf die Knochen verschlungen hatte. Normalerweise konnte sie nicht so viel fressen und es war schon fast ein Wunder, dass so viel in ihren kleinen Körper hineinpasste, aber ihre letzte Mahlzeit war schon eine viel zu lange Zeit her.
Zuerst begann sie ihre weißen Pfoten zu putzen und hörte dem außergewöhnlichen Kater nebenbei zu. Bei seinen Erzählungen konnte sie sich ein belustigtes Schnurren nicht unterdrücken. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie noch immer schnurrend maunzte: "Die Katzen des FlussClans sind schon etwas ganz Besonderes. Ich kann es sowieso nicht verstehen, dass man freiwillig diese glitschigen Viecher frisst. Und dann haben die Krieger auch immer diesen widerlichen Fischgestank." Angewidert verzog sie ihr Gesicht und musste alleine bei dem Gedanken an diesen Krähenfraß-ähnlichen Geruch die Luft anhalten. "Aber dafür sind sie immer wohlgenährt," hängte sie noch ein bisschen ernster an und leckte sich nervös über ihre Schultern. Sie wollte dem älteren Krieger auf keinen Fall respektlos vorkommen. Irgendwie bewunderte sie den Kater sehr. Seine Gelassenheit war für sie etwas extrem erstrebenswertes.
Bei der Erzählung über die Essgewohnheiten des WolkenClans legte sie erschrocken die Ohren an. „Stell dir vor, deine Jungen sterben, nur weil sie etwas gefressen haben!“, miaute sie und versuchte sich das nun gesträubte Rückenfell wieder mit ihrer Zunge glatt zu lecken. Nun war sie noch glücklicher, über die Jagdgründe ihres Clans. Das Moor war mit Abstand der beste Ort um zu leben.
Mit einem schelmischen Funkeln in den Augen fuhr sich die Kätzin über ihre eigenen, ungewöhnlich großen Ohren und meinte schnurrend: „Dankeschön Kornfeuer! Große Ohren haben auch ihre Vorteile." Sie stupste dem gemusterten Krieger freundlich gegen die Schulter. „Ich werde darauf warten, dass ihr zurückkommt!"

Reden|Denken|Handlung|Erwähnung

Erwähnt: Kornfeuer
Angesprochen: Kornfeuer
Zusammenfassung: Sie redet mit Kornfeuer und ist etwas entsetzt über die Essgewohnheiten der anderen Clans.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyDi 17 Aug 2021, 15:45

#061

STURMSTERN
WINDCLAN | ANFÜHRER | 40 MONDE


ie Zeit verging geradezu wie im Fluge. Müdigkeit steckte ihm tief in den Knochen und obwohl er über den Tag hinweg nicht viel getan hatte, sondern gefühlt nur irgendwo herumgestanden oder gelegen hatte, um zu existieren, kam es Sturmstern doch so vor, als würde jedes Mal, wenn er für einen Moment – und sei es nur zum Blinzeln – die Augen schloss, der Tag sich um viele Stunden verkürzen. So hatte er sich zu Sonnenuntergang hier vor dem Anführerbau mit Rostkralle getroffen, um ein wenig zu plaudern und sich über die vergangene Nacht zu erkundigen, als die Sonne plötzlich einer dunklen Nacht gewichen war. Ob es daran lag, dass er dem Roten zu viel vorgejammert hatte?
Und obwohl der neuernannte Anführer im Grunde nicht mehr getan hatte, als die Worte des Kriegers abzunicken, ohne wirklich etwas darauf zu erwidern, musste Sturmstern doch anerkennen, dass Rostkralle erstaunlich gelassen blieb.
Natürlich konnte das auch daran liegen, dass der Krieger einfach nur respektvoll war, aber es fiel dem Getigerten schwer zu glauben, dass er den Krieger, der im Grunde nur ein paar Monde jünger war als er selbst, so falsch einschätzte.
Selbst wenn Rostkralle Dunkelfeders Entscheidung und die Wahl des SternenClans missbilligte, dann ließ er sich nicht anmerken. Dem Krieger haftete eine Weisheit an, die Sturmstern zutiefst bewunderte und er war sich sicher, dass auch andere Katzen des Clans zu ihm aufsahen und ihn vielleicht sogar ähnlich bewunderten, wie der Anführer es jetzt gerade tat.
Er hatte Rostkralle als freundlichen, aufgeschlossenen und dennoch bestimmten Kater kennengelernt, auf den man sich nahezu blind verlassen konnte.
So saß der müde Kater da und sah den Krieger aus neugierigen Augen an, während der von der Nacht erzählte und seine eigenen Gedanken hin und her flogen – so schnell, dass er sie kaum fassen konnte. Und nach einem Moment beschloss er auch, dass er den Versuch diesen Gedanken hinterherzujagen aufgeben sollte.
Stattdessen erhob er sich und nickte dem Krieger respektvoll zu, als er sagte: “Ich danke dir für deine Worte, Rostkralle und natürlich dafür, dass du deinen Schlaf geopfert hast, um über den Clan zu wachen. Ich schätze, wenn wir von der Versammlung zurückkehren, haben wir uns beide eine gehörige Portion Schlaf verdient, mh?“, während er hinauf zum Himmel sah und voller Erschrecken feststellte, dass der Mond bereits aufgegangen war.
“Mäusedung!“, fluchte der Anführer, als er mit großen Augen zurück zu Rostkralle sah und murmelte: ”Da hab ich mich doch glatt verquatscht.“, bevor er dem Krieger noch einmal zunickte und dann in die Mitte des Lagers hineinrief: “WindClan! Es ist Zeit aufzubrechen! Rasch, der Mond geht bereits auf.“, bevor er selbst in Richtung des Lagerausgangs sprintete, um dann mitsamt der Patrouille, die er bereits benannt hatte, aufzubrechen.
Hoffentlich würde er nicht zu spät kommen. Seine erste Versammlung als Anführer des WindClans und er würde sie verpassen, na das würde ja ein Bild abgeben…

Angesprochen: Rostkralle | GV-Patrouille
Zusammenfassung: Im Gespräch mit Rostkralle | Bemerkt, dass er den Mondaufgang fast verpasst hätte und ruft zum Aufbruch auf
tbc: Neutrale Gebiete - Baumgeviert



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyDi 17 Aug 2021, 16:56



Geierschrei

WindClan | Krieger

Der Kater wollte gerade etwas erwidern, denn er musste zugegeben zumindest innerlich schmunzeln, als die kleine Kätzin sich selber scheinbar Mut zuredete.. Mut zu.. zu was??
"W..-warte!", rief er entgeistert, als sie auf einmal einen Sinneswandel zu haben schien und davon machte. Oh das darf doch nicht wahr sein!, dachte er verschreckt und sprang auf, um sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Sobald jedoch seine Pfote den Boden berührte, platzte die Wunde wieder auf und der Schmerz zog ihm bis ins Hinterbein. Mit einem grollenden Klagelaut brach er also auf der Stelle wieder zusammen und musste hilflos mit ansehen, wie die kleine Kätzin ihre völlig missverstandene Mission ausführte und dem Heiler sagte, Geierschrei würde sich nicht trauen, ihn um Hilfe zu bitten!
Schafdung!
Seine Laune sank auf den absoluten Tiefpunkt. Was für eine Blamage. Was für ein lästiger Umstand, jetzt musste er sich mit diesem Kater rumschlagen!
Dieser kam bereits angetrabt, mit irgendwelchem Kräutergedöns, welches ihm in der Visage hing und Geierschrei erkannte an seinem Blick, dass ihm dieser Umstand genauso wenig Freude bereitete wie dem gescheckten Kater selbst.
Mit einem Blick absoluter Düsternis zog er die Lefzen zurück und fauchte: "Du kannst deine Hokuspokuspampen direkt wieder einpacken und verschwinden, ich nehm' davon keine Kralle voll!"
Sein Schweif peitschte und am liebsten hätte er dem Heiler eine mit seinen verbleibenden vier Krallen übergezogen, doch dann kam Eulenjunges wieder dazu. Sie wirkte verschreckt wie eben noch, aber auch seltsam geladen. Bestimmt ist sie stolz auf sich, mir 'Hilfe' besorgt zu haben, knurrte er mit einem schnellen Blick auf die kleine Kätzin, toll.. und wie kommt es jetzt rüber, wenn ich die nicht annehme?
Er haderte mit sich, wie selten in seinem Leben. Er starrte Milanschrei dabei unverwandt in die Augen, seine Kiefer knirschten laut aufeinander und er schnaubte.
Ein leises, verachtendes Zischen drang zwischen seinen Zähnen hervor. Er richtete sich auf drei Beinen auf und schob sein Gesicht so nah an das des Katers heran, dass sich die Schnurrhaare hätten streifen können. Seine Stimme war so leise, dass das Junge es vermutlich nicht hören konnte, aber sein Blick, der Milanschrei gerade tausend Tode wünschte, war recht eindeutig, als er zischte:
"Jetzt hör mir mal gut zu mein Lieber. Du kannst froh sein, dass du dir ein kleines Helferli gefunden hast, ich nehme dieses Zeug nämlich nicht deinetwegen. Und ich schwöre dir bei deinen toten Freunden da oben, dass deine seltsamen Samendinger es mir nicht schlechter gehen lassen, wenn doch kannst du dich nämlich darauf gefasst machen, zu merken, was ich auch mit nur vier Krallen noch alles machen kann!"
Als er die vor Hass triefenden Worte dann ausgespuckt hatte, verweilte er noch eine Weile dort und durchbohrte den Heiler mit seinen grünen Augen, dann fauchte er laut und setzte sich hin. Er riss ihm die klebrigen Spinnenweben aus der Pfote und benetzte damit seine Zehe, wobei er es umso mehr hasste, dabei ungeschickt zu sein und beobachtet zu werden.
Dann kauerte er sich hin, leckte die kleinen, schwarzen Samen auf, von denen er nicht wusste, was es war und stand anschließend wieder auf. Er riss das Maul auf und streckte Milanschrei provokant die Zunge hin, nachdem er die Kügelchen hörbar runtergeschluckt hatte und machte ein verachtendes "ahh" dabei. Er leckte sich einmal die Lefzen und grollte dann: "So, und jetzt mach, dass du verschwindest."
Er humpelte eine Schwanzlänge weg, legte sich hin und wandte sich voller Missachtung demonstrativ von dem Heiler ab, während er noch keifte: "Sonst kommst du noch zu spät zu deinem Tratsch mit den anderen Kräuterfreaks."

Erwähnt: Milanschrei, Eulenjunges
Angesprochen: Milanschrei
Sonstiges: asshole

Zusammenfassung:
versucht verzweifelt, Eulenjunges aufzuhalten, scheitert und ist daraufhin pissed. Beschimpft Milanschrei auf's Übelste, will vor Eulenjunges aber ein Vorbild sein und "lässt" sich deswegen behandeln bzw. veranstaltet es selbst. Beschimpft ihn dann noch ein bisschen mehr und legt sich hin

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Yae Miko
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyDi 17 Aug 2021, 19:40


Eulenjunges
» Are you going to hurt me too? «

Angst hatte das Junge starr werden lassen und mit großen Augen blickte sie hoch zu dem Heiler des WindClans, während sie darauf wartete, dass er ihr eine Antwort geben würde. Auch wenn sie bislang nicht den Eindruck gehabt hatte, dass Milanschrei eine bösartige Katze war - gab es dies überhaupt im Clan? -, so machte es ihr doch Sorgen, wenn jemand so Großes wie Geierschrei sich sogar vor ihm fürchtete. Fast wäre sie erschrocken zusammengezuckt und nach hinten gesprungen, um Abstand zu schaffen, als Milanschrei sich auf ihre Höhe hinunterbeugte, doch seine Stimme und seine Haltung lösten eine innere Ruhe in ihr aus und sichtlich erleichtert erschlafften ihre gestrafften Schultern.
Hoffnungsvoll blinztelte sie ihn und schmiegte sich an den Schweif. Da! Sie hatte Recht: Es konnte keine bösartigen Katzen geben, nicht an dem Ort, an dem Äschenlicht sie hingebracht hatte! Ihr Mapa hätte sie nie und nimmer in dieses neue Zuhause gebracht, wenn dem nicht der Fall gewesen wäre.
»Ja, Geierschrei ist ganz - ganz mutig wie alle Krieger«, wiederholte Eulenjunges mit sanfter Stimme, ehe ein Runzeln ihr rundliches Gesicht in Falten legte. »Me-meinst du, er ist sauer, weil ich ihm die Möglichkeit weggenommen hat, von selbst Mut zu zeigen und zu dir zu kommen?« Sorge spiegelte sich in ihren Augen wieder und unruhig trat sie von einer Pfote auf die andere. Sie wollte Milanschrei jedoch nicht im Weg stehen, weshalb sie ihm nur noch zunickte und darauf wartete, dass er seiner Arbeit nachkam. Es war eine Arbeit, die sie ganz und gar nicht verstand - für sie sahen alle Sachen fast identisch aus. Er musste sehr klug sein, dass er sie auseinanderhalten und sich merken konnte, was sie taten.  Dies änderte jedoch keineswegs etwas daran, dass sie ehrliche Bewunderung für seine Tätigkeit empfand.
Als der Kater wieder aus dem Heilerbau auftauchte und sich zu Geierschrei aufmachte, hatte Eulenjunges Mühen, ihm auf ihren noch kurzen Beinen zu folgen. Glücklich hatte sie den Krieger, der nun nicht mehr sterben würde, angeschaut, während Milanschrei sich um seine Wunde gekümmert hatte. Neugierig hatte sie ihre Ohren aufgestellt, als Geierschrei einige Worte an den Heiler verlor, doch sofort hatte sie sich geschüttelt, als sie bemerkte, was sie da eigentlich tat. Lauschen ist nicht gut. Ich muss ein besseres Junge sein, sonst wäre Mapa enttäuscht.
Und so blieb sie standhaft neben den beiden stehen, während sie im Kopf langsam aufwärts zählte, um nicht wieder in die Versuchung zu kommen, lange Ohren zu machen.
»Danke, Milanschrei«, sagte Eulenjunges zaghaft, als er Geierschrei dazu animiert hatte, diese seltsamen Dingen aufzutragen und zu sich zu nehmen, und ehrliche Erleichterung war aus ihrer Stimme herauszuhören. »Du bist schon toll.« Sie schenkte ihm ein kleines Lächeln, bevor sie auf Geierschrei zutrottete und ihren Kopf ihn den Nacken legte, um zu ihm aufzublicken. »Ist das nicht schön? Dass du nicht sterben musst, meine ich. Tut es noch sehr weh?« Verlegen knetete sie ihre Pfoten. »Milanschrei meinte, ich soll dich fragen, was eigentlich geschehen ist.«
Mit einem Quieken zuckte sie kurz zusammen, als Sturmstern aus heiterem Himmel seine Stimme erhob, um den Aufbruch zu verkünden, und schüchtern winkte sie Milanschrei mit dem Schweif zum Abschied zu.

Erwähnt » Äschenlicht,
Angesprochen » Milanschrei, Geierschrei
Tldr » Freut sich darüber, dass Milanschrei auch keine furchteinflößende Katze ist, und beobachtet ihm bei seinem Tun. Bedankt sich bei ihm und fragt Geierschrei schließlich, ob es ihm besser geht.
SteckbriefWindClan Junges5 Monde019





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Denki
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyDi 17 Aug 2021, 23:15


M
ilanschrei

WindClan | Heiler | #027

”I truly try to do my best as a healer and a warrior…”

Der Heiler musste sich zurückhalten, um im ersten Moment nicht laut zu lachen als Geierschrei einige hasserfüllte Worte an ihn wandte. Es war ihm ja nicht unbekannt, dass der Krieger so eine ausgeprägte Abneigung gegen ihn hegte, aber dass er ihn tatsächlich bedrohte - das war neu. Milanschrei bildete sich nicht ein, gegen den kräftigen Kater überhaupt eine reelle Chance im Kampf zu haben - trotzdem hatte er wirklich Lust, ihm mal die Leviten zu lesen. Dass der Gescheckte es irgendwie heimlich, aber doch offensichtlich vor Eulenjunges wagte, ihm solche Worte zuzuflüstern stimmte Milanschrei wütend. Heißer Zorn bohrte sich durch seine Adern und das dringende Bedürfnis danach, die junge Kätzin und ihre Intentionen zu verteidigen wuchs. Normalerweise hatte er nicht das Bedürfnis, sich mit anderen anzulegen, aber er hatte nicht geschlafen, musste seine beste Freundin von ihrem Posten verabschieden und sein Bau würde einige Zeit nach Kotze stinken: man könnte meinen, dass er bereits nicht in der besten Stimmung gewesen war, bevor er diese offene Anfeindung hatte ertragen müssen. Irgendetwas riss in diesem Moment in ihm und sein Schmunzeln wurde zu einem Zischen.
“Jetzt hör mir mal gut zu du verlauster Flohpelz von Krieger. Ich weiß, dass du nichts besseres zu tun hast als andere zu schikanieren und Hass durch die Gegend zu schieben, wirklich heldenhaft. Mir ist es herzlich egal, was du alles für kleine Wehwehchen mit ins Lager bringst - meinetwegen kannst du dich auch jetzt auf den Schmutzplatz verziehen und dir nach Herzenslust eine Entzündung einfangen wenn es dich so danach lüstet. Ich hab gehört, die machen Spaß. Aber komm mir nicht an damit an, mir deine süßen kleinen Krällchen zeigen zu wollen als hätte das mir gegenüber irgendein Gewicht oder als würde es mir Angst machen. Ich bin zwar nur ein elendiger Heiler, der deiner Meinung nach im Clan nichts zu tun hat, aber glaub mir, drohst du mir nochmal findest du dich schneller im SternenClan wieder als du ‘Fuchsdung’ sagen kannst. Verstanden? Und jetzt sei gefälligst dankbar, dass sich wenigstens Eulenjunges darum schert, dass du nicht an deinem eigenen Irrsinn verreckst.”
Es war eine ganze Weile her gewesen, dass er solche Worte überhaupt benutzt hatte. Sicherlich war er nicht immer der freundlichste Zeitgenosse, aber er hatte sich so sehr in Rage geredet, dass er jetzt ein paar hektische, aber tiefe Atemzüge tun musste, um sich wieder ansatzweise zu beruhigen. Er musste ja nicht alles auf sich sitzen lassen, oder? War er nicht genau so eine freie Katze wie alle in diesem Clan? Ich bin nicht frei - der Gedanke drängte sich ihm auf, bevor er es verhindern konnte und auf einmal brach die Realität auf ihn herein. Was hatte er gerade getan? Er hatte einen ausgewachsenen Krieger auf sich gehetzt und garantiert nicht genug Kraft, um sich tatsächlich zu verteidigen, wenn es zu einem Angriff kommen würde. Die Spannung zwischen ihm und Geierschrei war fast greifbar. Ihre Augen trafen sich, grün auf grün, zwei undurchdringliche Irden, ineinander verschlungen wie Schicksal. Ernst erwiderte er Geierschreis Blick und wagte es nicht, auch nur einen Moment wegzuschauen. Wenn er das tat, so fürchtete er, würde das, was den Krieger noch zurückhielt vielleicht auch verloren gehen und er würde schneller den Ahnen beitreten als gedacht. Sobald der Kater jedoch von sich aus wegsah löste sich etwas von der Anspannung in Milanschreis Schultern und er schluckte. Er fühlte immer noch den Zorn in sich brodeln. Wieso sollte er sich so behandeln lassen? Er hatte sich seinen Rang hart erarbeitet und er liebte seine Arbeit. Was war daran so falsch? Hatte er den jemals etwas getan, was den gefleckten Krieger dazu gebracht hatte, ihn so zu hassen?
Angewidert legte er die Ohren an als Geierschrei ihm doch tatsächlich noch die Zunge rausstreckte und er schnaubte. “Wunderbar geschluckt. Vielleicht kannst du dann heute Nacht selig einschlafen.” Natürlich wäre die kleine Menge an Mohnsamen nie so viel gewesen, dass der Krieger davon in Gefahr geraten würde, aber der andere sollte ruhig wissen und fürchten, was Milanschrei alles tun konnte, wenn er nur wollte. Noch einmal vernahm der Heiler die piepsige Stimme von Eulenjunges, die hoffentlich nichts von diesem Austausch mitbekommen hatte. Das Lob, das sie ihm schenkte wärmte augenblicklich sein Herz, seine Züge wurden weich und ihm tat es fast schon Leid, Geierschrei solche Worte vor die Pfoten gespuckt zu haben. Langsam drehte er sich zu ihr um und begab sich noch einmal auf ihre Höhe. “Danke, Eulenjunges, sagte er sanft, stupste mit seiner Nase gegen ihre kleine Wange und drückte sich dann wieder hoch. “Pass mir gut auf Geierschrei auf, ja?” Er wollte sich schnell verziehen, nicht mehr Zeit mit dem Jungen verbringen, aber er wollte ihr auch die Sorge nehmen. Es war nicht immer einfach, für die Kleinsten im Lager da sein zu wollen während sich der Schmerz nach dem, was er nie haben konnte über ihn hinweg schwappte.
Mit einem etwas gedrückten Lächeln verschwand er nun wirklich hinter Sturmstern aus dem Lager. Er hatte den lauten Ruf klar und deutlich gehört, doch selbst wenn nicht hätte der abfällige Kommentar des “todkranken” Kriegers ihn darauf gebracht. Die ganze Situation hatte ihm seine ansatzweise freudige Laune zerstört. Hatte Eichenblatt auch mit solchen Kriegern zu kämpfen? Vielleicht sollte er sie danach fragen. Jedoch musste er letzten Endes alleine mit Geierschrei klarkommen, das wusste er. Aber vielleicht hatte sie zumindest einige nützliche Tipps. Mialnschrei glaubte kaum, dass gegenseitige Anfeindungen tatsächlich halfen... Zügig schritt er hinaus aus dem Lager, seinen langen Schweif erhoben, damit er nicht über den Boden schliff und machte große Sprünge, um die anderen Krieger nicht aus seinen Augen zu verlieren. Stille legte sich über ihn und die tiefe Nacht des Waldes drang in seine Glieder und Knochen. Diese Große Versammlung würde Veränderungen bedeuten, er fühlte es ganz deutlich. Mehr als Sturmstern und Dunkelfeder. Sein Pelz kribbelte.

-> Baumgeviert

Erwähnt: Eulenjunges, Geierschrei, Sturmstern, Dunkelfeder, Eichenblatt (DC)
Angesprochen: Geierschrei, Eulenjunges
Standort: WiC-Lager -> Baumgeviert
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Muss sich mit Geierschrei... auseinandersetzen und tut dies auf interessante Art und Weise, bevor er sich zur GV aufmacht.

”But sometimes it just feels to much to handle.”


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Even though I always know the morning will come
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SPY Rain
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 15 EmptyMi 18 Aug 2021, 15:24

Rostkralle

WindClan Krieger

PostNr.: 037
vor dem Anführerbau

Rostkralle hatte während des gesamten Gespräches den Blick des Anführers beobachtet, dieser schien ihn mit einer gewissen Freundlichkeit und auch Respekt zu betrachten. Er war selbst darüber erstaunt, wie ruhig er in dieser Situation blieb, auch wenn es nur ein Gespräch mit dem Anführer war, so hatte er doch eine gewisse Verantwortung inne gehabt die er nach seinem Bericht nun wieder abgegeben hatte. Die Müdigkeit, welche an seinen Gliedern zog, ignorierte der große Krieger geflissentlich, spätestens wenn der Wind durch sein Fell fuhr, wenn sie auf dem Weg zum Baumgeviert waren, würde sie vollends verflogen sein.
“Nichts zu danken!“, erwiderte Rostkralle schließlich, er wusste nicht ob er sich eine Antwort von dem getigerten Kater erwartet hatte, schließlich war Sturmstern ihm keine Rechenschaft schuldig und wahrscheinlich machte er sich gerade andere Gedanken. Einer davon war sicherlich der Fakt, dass er jetzt wirklich offiziell der Anführer des WindClans war und wie er denn Dunkelfeders Entscheidung den anderen Anführern der Clans nahebrachte. Sehr wahrscheinlich spukte auch die Frage, wer denn der neue zweite Anführer werden sollte durch den Kopf des neuen Anführers. Rostkralle war eigentlich viel zu neugierig, aber er wollte nicht noch weiter nerven oder gar nachfragen, ob Sturmstern schon wusste, wen er sich in dieser Position vorstellen könnte. Auch ihm war entgangen, wie weit der Mond mittlerweile schon am Himmel stand, also erhob er sich rasch, schüttelte sich und eilte dann hinter Sturmstern her. Kurz ließ er noch seinen Blick durchs Lager schweifen, er hätte gehofft das Sperlingsfeder schon wieder zurück ist, irgendwie hatte er das Bedürfnis ihr zu erzählen, dass er für eine Nacht über das WindClan Lager gewacht hatte. Die schöne Kätzin war aber anscheinend noch mit ihrer Schülerin unterwegs, also muss dieses Gespräch wohl nach der Großen Versammlung stattfinden.
Um nicht den Anschluss zu den anderen zu verlieren, machte er umso größere Sprünge und freute sich darüber, dass der Wind bereits seine Müdigkeit vertrieb.

tbc: Baumgeviert

Tldr.: Beendet sein Gespräch mit Sturmstern und bricht dann mit den anderen zur Großen Versammlung auf.

Erwähnt: Sturmstern, Dunkelfeder, Sperlingsfeder
Angesprochen: Sturmstern
©G2 Euphie




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