Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 WindClan-Lager

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyMi 01 Dez 2021, 21:54




Kronenpfote

There is no Clan in the forest so true or so brave...
WindClan | SchülerinPost #057

Überaus konzentriert hatte die braune Schülerin das Nest für ihren Anführer und Mentoren zusammengebaut. Erst nur mit ihren Pfoten, doch dann mit dem Einsatz ihres gesamten Körpers. Ihr war zwar bewusst, dass Sturmstern darin schlafen wollte, dennoch war sie von eifrig zu übereifrig und fast schon besorgt übergegangen. Nicht um den Anführer, sondern besorgt darum, was der Kater denken würde, wenn sie kein gemütliches Nest für ihn einrichtete. Somit polsterte sie immer weiter aus, legte sich probeweise hinein und versuchte sich vorzustellen, wie der Anführer wohl schlief, damit sie die richtigen Stellen mit Moos und Heidekraut auspolstern konnte.
Das alte Nest von Dunkelfeder entsorgte sie zwischendurch, um frische Luft einzuatmen, und als sie nach ihrem Schmutzplatzausflug erneut in den Anführerbau trat, bemerkte sie erst, wie angenehm das Nest aussah... und dann, dass alles nach ihr roch. Peinlich berührt kroch sie rückwärts wieder aus dem Bau heraus, starrte allerdings noch einige Momente in diesen hinein.
Es fällt bestimmt nicht zu sehr auf...
Verlegen blickte Kronenpfote abwechselnd nach links und nach rechts, um zu erfahren, ob jemand sie beobachtete. Zumindest fühlte es sich so an. Vielleicht war es auch einfach nur die Wichtigkeit dieses Baus, die sie so beeindruckte. Oder es war der tadelnde Blick des SternenClans.

Überrascht fuhr Kronenpfote zusammen, als Sturmstern seine Stimme über das Treiben im Lager erhob. Peinlich berührt rappelte sich die braune Kätzin auf, drehte sich von dessen Bau weg und erblickte ihn mitten auf dem Lagerplatz. Mit Moos und Heidekraut in ihrem zerzausten Pelz, lief Kronenpfote schnell zu der Menge, die sich bei dem Anführer sammelte.
Eine Prüfung?
Ihr Herz begann zu rasen, als sie ihren eigenen Namen hörte. So war das also. Vorsichtig schob sie sich noch näher in Sturmsterns und Rostkralles Richtung, doch dieses Mal war es nicht der Anführer, der ihren Blick an sich zog, sondern Elsterpfote und Dachspfote. Mit diesen beiden würde sie ihre Prüfung ablegen. Scheu blickte sie zu Boden und hatte das Gefühl, als hätte sie keinerlei Entwicklung mehr durchlaufen. Als wäre sie am Anfang ihrer Schülerzeit. Die beiden würden ihr die Prüfung sabotieren.
Kurz blickte Kronenpfote auf, als der Anführer ihnen allen 'Viel Glück' wünschte, schaffte es jedoch nicht, seinem Blick Stand zu halten. Stattdessen betrachtete sie ihren Pelz, der von Staub und Nestmaterial bedeckt war. Sturmstern setzte natürlich viel auf seine eigene Schülerin, doch Kronenpfote konnte nicht von sich behaupten, optimistisch zu sein.
Als sich die Gruppe in Bewegung setzte, hielt sie sich automatisch näher an Rostkralle und versuchte, die anderen Schüler zumindest ein wenig zu ignorieren. Sie hatte ihrem Anführer schon ohne dessen Hilfe ein Kaninchen gebracht und kämpfen konnte sie besser als Elsterpfote und Dachspfote. Es gab nichts zu befürchten.

Tbc.: Territorium [WiC Territorium]
the Clan of heroes, the Clan of compassion, the Clan of destiny.

Standort: Erst im Anführerbau, dann in der Mitte des Lagerplatzes, dann auf dem Weg ins Territorium.
Zusammenfassung: Investiert viel Zeit und Konzentration in die Aufgabe, den perfekten Schlafplatz für Sturmstern zu bauen. Hört dann von der Prüfung und ist unglaublich nervös. Folgt Rostkralle ins Territorium.

Reden | Denken | Handeln

Code by Marvel




Distelpfote
WiC SchülerinPost 30

Soll bei Eulenjunges bleiben, was sie gerne tut. Da sie zur Prüfung gerufen wird, kann sie das allerdings nicht, weshalb sie Streifenherz darum bittet, Eulenjunges für sie zu beobachten. Läuft dann zur Prüfung.

Eulenjunges zu beobachten, erwärmte das Herz der gemusterten Schülerin zutiefst, sodass sie die ganze Zeit über sanft lächeln musste. Wie konnte nur irgendjemand sauer auf die kleine Kätzin und ihre Geschwister sein? Sie unterschieden sich gar nicht von den Jungen, die im WindClan geboren waren, höchstens darin, dass sie aufgeweckter waren und mehr über das Clanleben lernen wollten. Clangeborene nahmen dieses einfach so hin, wie es war.
Die Worte der kleinen Kätzin erwärmten Distelpfotes Herz. "Ich bin auch sehr glücklich darüber, hier bei dir zu sein."
Auf die Frage des Jungen hin zögerte die Schülerin.
"Das wäre wirklich sehr schön", gab sie zu, seufzte jedoch. "Nur kann ich dir das leider nicht versprechen."
Milanschrei war währenddessen wieder aufgetaucht und widmete sich wieder dem kleinen Jungen. Geduldig lauschte Distelpfote dem Heiler und nickte, als dieser sie darum bat, bei Eulenjunges zu bleiben.
"Solange mich niemand zum Training holt, habe ich auch keinen Grund, irgendwo anders zu sein."
Sie beobachtete, wie der Heiler ging, und ließ sich dann neben dem Nest nieder, um Eulenjunges freundlich anzublinzeln.

Wie viel Zeit vergangen war, konnte die Schülerin unmöglich sagen. Sie war beinahe weggedöst, als Sturmstern den Clan zusammenrief und sie zuckte zusammen, als sie ihn ihren Namen sagen hörte.
"Ich komme gleich wieder", erklärte Distelpfote Eulenjunges rasch, erhob sich auf die Pfoten und schob sich vor den Heilerbau, um Sturmstern besser verstehen zu können. Ihr Herz sackte zu Boden, als sie das Wort Prüfung mehrmals auf dem Lagerplatz mitbekam, wie ein Echo. Hilflos schaute sie sich nach Milanschrei um, doch dieser war nicht im Lager und konnte somit niemandem anderen die Aufgabe übertragen, die er ihr gegeben hatte.
Ihre Pfoten führten sie schließlich zur Kinderstube, sie hatte Äschenlicht so oder so Bescheid geben wollen.
"Hey, uhm, ich muss zu meiner Prüfung aber... Eulenjunges hat sich erkältet und ich hab sie in den Heilerbau gebracht. Da Milanschrei nicht im Lager ist und ich weg muss, könnte jemand auf sie aufpassen?"
Distelpfote hörte irgendein Murmeln als Antwort und schnurrte dankbar. Ihr Blick flog zum Lagerausgang, den Sturmstern bereits ansteuerte. Hastig lief sie zum Heilerbau, wo sie Eulenjunges freundlich über die Stirn leckte.
"Ich muss zu einer ganz wichtigen Prüfung, die mich zur Kriegerin machen kann, wenn ich super gut darin bin."
Die Schülerin bemühte sich darum, das Ereignis besonders spannend zu machen, damit Eulenjunges ihr gehen verzieh.
"Deshalb kann ich nicht bei dir bleiben, aber Streifenherz kommt gleich nach dir sehen. Und wenn ich zurück bin und alles gut lief, dann werde ich Kriegerin und ich erzähle dir aaaaaalles, was in der Prüfung vorkam, ja?"
Distelpfote blinzelte sanft und versuchte aufgeregt zu wirken, auch wenn es ihr eher wehtat, dass sie Eulenjunges zurücklassen musste.
"Wünsch mir ganz viel Glück, hörst du?"
Erneut leckte die Schülerin dem Jungen über den Kopf und schob sich aus dem Bau, um nicht den Anschluss an die Gruppe zu verlieren. Ihr Herz verkrampfte sich, als sie daran dachte, dass sie das Junge tatsächlich zurücklassen musste. Ob Eulenjunges sehr traurig darüber war?
Mit pochendem Herzen schob sich die Schülerin aus dem Lager und zog ihr Tempo an, um die Gruppe rechtzeitig zu erreichen. Bestimmt würde sie bald wieder zuhause sein, dann könnte sie nach Eulenjunges sehen.

Tbc.: Territorium [WiC Territorium]
[Out: Ich poste Streifenherz in meinem nächsten Post in den Heilerbau ono]
Fallen leaves, adorn my night.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

With you by my side, though our mouths stay silent
my heart is at peace.


Zuletzt von Winter Shogun am Mi 01 Dez 2021, 22:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyMi 01 Dez 2021, 22:02






WindClan | Krieger | #017 | *Toyhouse*
Milchnase fühlte sich verloren. Normalerweise zog der Krieger sich zurück, sobald ihm alles zu viel wurde – wie in der vergangenen Nacht, doch er war zu ausgelaugt, zu müde, um das Lager noch einmal zu verlassen. So seufzte er nur, schaute ein letztes Mal in die Richtung in der Igelbiss verschwunden war und kümmerte sich um das letzte Stück seiner Beute, um daraufhin in seinem Nest zu verschwinden. Doch kam ihm dieser minimale Rest auf einmal so immens vor, dass er kaum einen Bissen seine Kehle heruntergewürgt bekam. Frustriert trat er den toten Körper etwas von sich, schüttelte seinen Kopf und entschloss sich dann dazu es noch einmal zu versuchen. Er war nicht arrogant genug, um Beute im Blattfall verkommen zu lassen.  Mit einer subtilen Übelkeit im Magen richtete er sich auf, streckte seine steifen Muskeln und zuckte deutlich zusammen, als ein scharfer Schmerz durch sein verletztes Bein schoss. Es war eine simple Überbelastung und doch tat es weh wie am Tag, als die Narbe entstanden war, die nun seit einigen Monden sein Knie zierte.

Im Hintergrund bekam er mit, wie Sturmstern irgendwo in der Mitte des Lagers seine Stimme laut werden ließ, doch war er viel zu abgelenkt, um wirklich auf das zu hören was er sagte. Nur noch kurz und er könnte sich in seinem Nest zusammenrollen und die Welt einen Augenblick vergessen. Genervt von sich selbst schnalzte Milchnase mit der Zunge. Dass er es nicht einmal hinbekam das kleine Bisschen von seinem Stolz zu wahren. Vielleicht überdramatisierte er auch nur wieder. Seufzend streckte er seinen Rücken ein letztes Mal und war drauf und dran, sich zu seiner Kuhle zu bewegen.

Doch war er etwas zu langsam. Die Stimme seines Anführers ließ Milchnase aufhorchen, seine Ohren stellten sich auf und sofort korrigierte er seine Körperhaltung, um nicht mehr auszusehen wie ein zusammengefallener Fellhaufen. Hatte Sturmstern etwas bemerkt, dass er bei der Ansprache nicht sonderlich aufmerksam gewesen war. Doch kam es etwas anders. Irritiert legte der braun gemusterte Kater die Stirn in tiefe Falten, nickte dann jedoch. Anscheinend wollte der SternenClan nicht, dass er in sein Nest kam, also würde er Brav und Gehorsam auf das Lager aufpassen wie ein guter Krieger. „Natürlich Sturmstern“ Miaute er sofort, erwiderte den Blick des Anführers einen Moment, bevor er sich auf den Hintern fallen ließ und der Truppe dabei zusah, wie sie das Lager verließen. Was auch immer sie vorhatten. Eventuell hätte er doch zuhören sollen.

Es dauerte nicht lange, bis es neben ihm raschelte und aufmerksam stellten sich seine Ohren auf. Wenn er schon so eine simple Aufgabe aufgetragen bekam, wie auf das Lager aufzupassen, würde er das auch gewissenhaft tun. Doch erkannte er den dunklen Pelz schon, bevor er wirklich in sein Blickfeld trat. „Oh Igelchen, von deiner kleinen Tour zurück?“ Bemüht so zu wirken wie immer lächelte er den Älteren leicht an, während er seinen Blick auf seine Pfoten senkte. Unter normalen Umständen wäre es ihm sicherlich sofort aufgefallen, so brauchte er jedoch einige Herzschläge, bis er bemerkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Ob es an der Haltung seines besten Freundes lag oder an der Art und Weise wie er lief. Und dann erwischte es ihn wie der Schlag einer Pranke mitten im Gesicht. „Blutest du?“ Sofort vergaß Milchnase, dass sie nicht unbedingt im Guten auseinandergegangen waren. Der Geruch seines Blutes war mit einem Mal so präsent, dass Milchnase nicht mehr verstand, wie er ihn nicht sofort hatte bemerken können. „Beim SternenClan was hast du angestellt?“

"you’d best never forget this worthless pride of mine"
Erwähnt: Igelbiss,
Angesprochen: Igelbiss

Tldr: Denkt nach, spricht mit Sturmstern und findet sich mit der Lagerwache ab. Entdeckt Igelbiss und fragt ihn was zur Hölle er getan hat.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


if all you ever do
is look down on people
you won’t be able to recognize your own weaknesses

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyMi 01 Dez 2021, 23:13

Staubpfote

Schülerin | WindClan | Vertretung


Ich hatte mir ein bisschen Ruhe gegönnt, nachdem ich bereits so lange unterwegs gewesen war. Natürlich war ich bereits im Sitzen etwas eingedöst, zu müde, um wirklich noch den Weg in mein Nest zu finden. Es war schon bedeutend kühler geworden, die Blattleere näherte sich und es wurde wirklich geschäftig im Lager, sobald der Tag anbrach. Jadefeuer hatte ich allerdings nicht entdecken können. Schade eigentlich, denn ein wenig Training hätte mich vielleicht aufgewärmt, anstatt ein wenig fröstelnd hier zu sitzen. Vielleicht war es auch einfach, dass ich ein wenig beschäftigt sein sollte, um nicht zu viel Zeit zu haben, über die letzten Monde nachzudenken. Es war ein wenig merkwürdig, dass Dunkelfeder jetzt nicht mehr die Anführerin war und so ganz wusste ich noch nicht damit umzugehen, doch als Sturmstern tatsächlich die Katzen zusammenrief, schüttelte ich meinen Pelz aus und ging zu Rostkralle. Eine Prüfung, dachte ich. Meine Prüfung! War ich denn überhaupt schon dazu bereit? Wirklich Zeit, mich dazu noch mehr zu fragen, hatte ich allerdings gar nicht, denn da hatte Sturmstern uns bereits eingeteilt und begann, das Lager zu verlassen. Etwas zögerlich folgte ich dem neuen Anführer.

---> Territorium [WindClan-Territorium]

reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: WindClan-Lager -> Territorium
Wird von Sturmstern eingeteilt und folgt ihm aus dem Lager.



Elsterpfote

Schülerin | WindClan | Vertretung


Während meiner gründlichen Wäsche hatte ich es mir etwas bequem gemacht. Ich fühlte mich kaum müde nach der Jagd, schließlich hatte ich es wirklich gut gemacht. Die Zeit mit Moorschatten hatte mir gezeigt, wie sehr ich schon auf dem Weg war, eine wirklich gute Kriegerin zu werden. Anders als so manche andere Katzen im Clan. Meine Augen fanden mit ihrem Blick den neuen Anführer, der sich bereits mit Rostkralle unterhielt. Vielleicht würde es ja jetzt wieder... besser werden im Clan. Ich schmunzelte, befasste ich dann aber wieder mehr mit meinem eigenen Pelz.
Trotzdem bekam ich mit, wie Sturmstern meinen Namen rief. Mh? Ich sprang auf, trabte zu ihm herüber und konnte meine Aufregung kaum verbergen. Jetzt konnte ich endlich beweisen, wie gut ich war. Schließlich gab es kaum andere Schüler, die wirklich mit mir mithalten konnten! Ich würde also mit Rostkralle gehen. Das wird sicher interessant. Selbstbewusst gesellte ich mich zu den anderen, blickte sie herausfordernd an. Das hier würde ein Leichtes werden und der Kriegername war mir fast schon so gut wie sicher! Also folgte ich dem Trupp hinaus ins Territorium, wo die Prüfung stattfinden würde und Aufregung pulsierte in meinem Körper.

---> Territorium [WindClan-Territorium]

reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: WindClan-Lager -> Territorium
Putzt sich noch ein bisschen und wird dann zur Prüfung gerufen, verlässt das Lager.


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyDo 02 Dez 2021, 05:58


Sperlingsfeder
» Don't pay attention to me please. I'm not really good at anything.. «

Waere sie etwas selbstbewusster - nur einen kleinen wenig kuehner - haette sie sich vermutlich kurz an Milanschrei gedrueckt als Zeichen der Aufmunterung. Ihr Blick war zwar nur kurz zu ihm gehuscht, doch sie hatte das Gefühl, dass er etwas Wertschätzung und die eine oder andere nette Geste verdiente. Doch auf der anderen Seite war es vermutlich auch ganz gut, dass sie nicht diese Art von Katze war, die dies einfach so tun konnte - wer vermochte schon zu wissen, ob er so etwas willkommen heißen würde. Nur weil sie sich nach einigen liebevollen oder auch nur freundschaftlichen Berührungen sehnte, die sie niemals in ihrem Leben von selbst initiieren wuerde, konnte sie von sich nicht auf andere schließen, das war ihr bewusst.
»Huflattich und Spinnenweben«, wiederholte die Kätzin und nickte, um ihm ihr Verständnis zu signalisieren. »Letzteres dienen zur Behandlung von Blutungen und Wunden, nicht wahr? Wofür wird Huflattich noch einmal verwendet?« Sperlingsfeder hat ein wenig mit sich gerungen, ehe sie sich getraut hatte, die Frage - wenn auch leiser, zaghafter - auszusprechen. Sie hoffte, dass sie ihm mit ihrem ehrlichen Interesse damit nicht auf die Nerven gehen würde und dass es nicht unbedingt etwas war, was sie im Vorfeld hätte wissen sollen. Es wäre ihr unangenehm, wenn er hervorheben würde, dass es Wissen war, dass sie als ältere Kriegerin bereits hätte erlangen sollen.
Mit einem letzten Blick gen Himmel - die grauen Wolken ließen sie kurz die Stirn runzeln und sie betete zum SternenClan, dass man sie mit einem Gewitter verschonen würde - folgte sie Milanschrei schließlich zu den Ausschaufelsen und verpasste gerade so nicht nur die Versammlung, die Sturmstern einberief, um die anstehende Prüfung anzukündigen, sondern auch die Rückkehr Igelbiss’.

Tbc » WindClan Territorium, Ausschaufelsen
Erwähnt » Sturmstern, Igelbiss
Angesprochen » Milanschrei
Tldr » Stellt Fragen zu den Kräutern und bricht dann auf.
SteckbriefWindClan Kriegerin45 Monde066








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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyDo 02 Dez 2021, 22:03


Igelbiss
» here there's too many stupid people and they have control. «

#024 / steckbrief / windclan krieger

Der SternenClan musste irgendetwas gegen Igelbiss haben, denn natürlich war es ihm nicht vergönnt, sich in sein Nest zu verziehen, ohne dass einer seiner Clankameraden dies bemerkte. Nein. Natürlich musste er auch noch von der größten Nervensäge des Waldes bemerkt werden, der ihn so gut kannte, dass ihm sein Zustand garantiert nicht entgehen würde.
Einen Herzschlag lang schloss Igelbiss seine Augen, atmete einmal tief durch. Vielleicht würde er ja einfach in seinem Nest aufwachen, wenn er sie wieder öffnete. Doch wusste er ganz genau, dass ihm dieser Wunsch nicht erfüllt werden würde. Seine Ohren zuckten als Milchnase ihn ansprach, den Namen verwendete, den Igelbiss im Moment so gar nicht hören wollte.
Igelbiss konnte nicht wirklich sagen, was genau ihn dazu bewegte, was er als nächstes tat. Ob es nun an den Schmerzen an seiner Schulter und seinem Ohr lag, die mit jedem Herzschlag präsenter wurden, daran, dass er die ganze Nacht auf den Pfoten gewesen und nun komplett übermüdet war - Igelbiss wurde schnell grantig, wenn er nicht ausreichend Schlaf bekam - an dem konstanten Brummen in seinem Schädel, oder aber daran, dass er bei dem Spitznamen noch immer den verächtlichen Ton des SchattenClan-Kriegers im Ohr hatte. Vermutlich eine Kombination aus allem. Was auch immer es war, die ohnehin schon angespannten Nerven des Katers waren nun endgültig gerissen.
Igelbiss stand still da, rührte keinen einzigen Muskel, während Milchnase immer weiter plapperte. Es begann mit einem leisen Knurren, das sich in der Kehle des Kriegers bildete und mit jedem Wort seines Gegenübers nur noch lauter wurde. Schließlich fuhr er mit einem Mal herum, ignorierte dabei den scharfen Stich, den die Bewegung durch seine Schulter sandte.
“Kannst du einmal in deinem Leben dein verdammtes Maul halten?”, fauchte er und trat dabei so dicht an Milchnase heran, dass seine Schnauze praktisch im Gesicht des Anderen war, seine ganze Körperhaltung eine einzige Drohung. “Ständig musst du reden und irgendwelche beschissenen Spitznamen benutzen. Mein Name ist Igelbiss. Nicht Igelchen oder irgendeinen anderen Scheiß, den du dir mal wieder überlegt hast. Verschwendet deine Energie lieber damit, ein vernünftiger Krieger zu sein!”


Erwähnt: Milchnase, Schiefersturm (id)
Angesprochen: Milchnase

TL;DR
Ist 1 angy boy.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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› smooth like butter. ‹

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Athenodora
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyFr 03 Dez 2021, 22:39




Wolfslied

WindClan | Kriegerin | 32 Monde
#014

Wolfslied selbst genoss es sehr Mentorin zu sein. Auch, wenn sie für Dahlienpfote bisher nicht das beste Vorbild gewesen war, war das Gefühl gebraucht zu werden und seine Weisheit – sofern man nicht nur Flausen im Kopf hatte wie sie – weitergeben zu können. Immerhin würde sie eines Tages von dieser neuen Generation abhängig sein, wenn ihre eigenen Knochen sie kaum noch aus dem Ältestenbau hinaustrugen, und sie auf die Hilfe der Jüngeren angewiesen war, um sich Beute zu beschaffen und das Nestmaterial auszuwechseln. Der Gedanke an dieses hohe Alter fühlte sich für die Cremefarbene zwar ungewohnt und fremd an, aber sie war nicht dumm – sie wusste, dass auch sie eines Tages vom Gefühl und der Kraft der Jugend verlassen werden würde und ihr war auch bewusst, dass der Tag, an dem der SternenClan ihre Seele zu sich rief, irgendwann kommen würde. Wolfslied hoffte nur inständig, dass die Ahnen sich damit noch ein bisschen Zeit lassen würden. Die Kriegerin hatte nicht vor in den nächsten paar Blattwechseln ins sprichwörtliche Gras zu beißen. Und das nicht nur deshalb, weil sie Dahlienpfote eine gute Mentorin sein wollte, sondern auch deshalb, weil sie das Gefühl hatte, dass das Leben noch eine ganze Menge spannender Abenteuer für sie bereithielt.
Eines dieser „Abenteuer“ schien offensichtlich die heutige Jagdpatrouille zu sein. Das zumindest stellte die Kriegerin fest, als sie ihren Namen hörte, der von Rostkralles zusammen mit anderen Clankatzen genannt wurde, die vom neuen Stellvertreter auf verschiedene Aufgaben aufgeteilt wurden. “Fleißig, fleißig.“, murmelte die Cremefarbene an Wieselsprung gewandt, die ihnen beiden einen Kiebitz vom Frischbeutehaufen gebracht und mit ihr verspeist hatte. “Ich glaube, dass Rostkralle ein guter Zweiter Anführer wird, was denkst du, Wieselsprung, fragte Wolfslied die Kätzin, während sie selbst neugierig auf die Gestalten des Anführers und seines neuen Stellvertreters sah, die in der Nähe des Anführerbaus verschwunden waren. Vermutlich, um irgendwelche streng geheimen Claninternas zu besprechen. Oder so in der Art stellte sie sich das jedenfalls vor. “Sieht aus, als würden wir beide jagen gehen.“, stellte sie lächelnd fest und schob ihrer Baukameradin den restlichen Vogel zu. Sie selbst war mehr als nur gesättigt und freute sich schon darauf ihren Pfoten jetzt ein wenig freien Lauf lassen zu können. Die Blattleere nahte mit großen Schritten, also sollten sie sich vermutlich beeilen, wenn sie den Frischbeutehaufen wenigstens noch ein wenig füllen wollten. Und trotzdem wartete Wolfslied geduldig auf die andere Kriegerin, bevor sie die Überreste des Kiebitz zwischen die Zähne nahm und zwischen zusammengebissenen Zähnen hevorpresste: “Wart fon mal am Lageraufgang auf mif.“
Das Lager des WindClans lag auf einer weiten Fläche und war daher leicht zu finden, falls irgendwelche Beutejäger auf die Spur ihrer überschüssigen Beute kommen sollte, daher – und das hatte ihr schon ihre Mutter beigebracht – trug sie die Überreste zum Schmutzplatz und vergrub sie dort, bevor sie gemütlich an Sturmstern, Rostkralle und den Schülern, die er eben zur Prüfung gerufen wurden, vorbeilief und zu Wieselsprung trabte.
“Eine Prüfung! Wie spannend! Aber ich glaube wir sollten uns beeilen, wenn wir den Schülern nicht im Weg sein wollen. Sonst jagen die uns noch das ganze Moor leer!“, miaute Wolfslied fröhlich uns stieß ihren Kopf freundschaftlich gegen die Flanke der Kätzin. Sie glaubte zwar nicht wirklich daran, dass die Schüler ihnen die ganze Beute wegjagen würden, aber die Kriegerin hatte trotzdem eher wenig Lust mit dem neuen Anführer zu kollidieren und machte sich daher auf, um in Richtung der Leeren Kaninchenbauten zu marschieren. Wenn man bedachte, dass die Bauten in diesem Gebiet größtenteils unbewohnt waren, dann würde dieses Gebiet sich doch nicht wirklich als Prüfungsgebiet eignen, oder etwa doch?
Wolfslied beschloss es darauf ankommen zu lassen, sah zu Wieselsprung und sagte lächelnd: “Bist du bereit?“, bevor sie sich durch den Ginstertunnel nach draußen zwängte und frohen Mutes hinaus ins Territorium trabte. Heute war ein guter Tag! Das spürte die Kätzin bis in die Tiefen ihres Seins hinein. Ohja…heute war ein guter Tag…

Erwähnt: Sturmstern, Rostkralle, die Prüfungspatrouille
Angesprochen: Wieselsprung

Zusammenfassung: Spricht mit Wieselsprung; bricht mit ihr gemeinsam zur Jagd auf

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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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Xayah
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyFr 03 Dez 2021, 23:21






WindClan | Krieger | #018 | *Toyhouse*
Es wäre für Milchnase wahrscheinlich das Beste gewesen auf die Anweisung Sturmsterns zu pfeifen oder ihn darum zu bitten einen anderen Krieger auszuwählen. Er war gnadenlos übermüdet, jeder Muskel tat ihm weh und so wäre er sicherlich dem Sturm entkommen, der sich nun über ihnen zusammenzubrauen drohte. Vielleicht hätte er aber auch einen Moment früher hinsehen sollen. Dann hätte er sicherlich bemerkt, dass sein bester Freund nicht in der mentalen Verfassung für lange Gespräche war. Doch nun hatte er einen Stein ins Rollen gebracht und er war sich nicht ganz sicher, ob er ihn überhaupt aufhalten wollte. Da waren irgendwelche unausgesprochenen Dinge zwischen ihnen, ein Wall, der sich einen Weg suchte und sie voneinander trennte. Und dafür war die Freundschaft zu Igelbiss ihm zu wichtig. Er wollte ein Teil seines Lebens sein und egal wie sehr sie sich manchmal gegenseitig auf die Nerven gingen, Milchnase würde diese Freundschaft gegen nichts in diesem Wald – oder darüber hinaus – eintauschen wollen.

Und mit einem schlecht gelaunten Igelbiss wäre er wahrscheinlich auch ohne weitere Probleme zurechtgekommen. Doch war da dann noch die Sache mit den offensichtlichen Verletzungen, die über den Körper des älteren Katers verteilt waren. Dass sie ihm nicht früher aufgefallen waren glich einem Wunder. Das Unheil hatte an diesem Augenblick jedoch schon begonnen seinen Lauf zu nehmen. Es war natürlich nachzufragen – sein bester Freund war offensichtlich verletzt und das nicht zu knapp. Jedoch schien der braune Kater damit einen offenliegenden Nerven getroffen zu haben. Das subtile Knurren bemerkte er erst einen Herzschlag zu spät. Erschrocken zuckte Milchnase zurück, blinzelte Igelbiss verständnislos an und versuchte zu verarbeiten, wieso er auf einmal so lautstark angefahren wurde.

“Kannst du einmal in deinem Leben dein verdammtes Maul halten?”

Überforderung zeigte sich auf den Zügen des gemusterten Kriegers, sein Herz schlug heftig in seiner Brust, während der Versuch die ganzen negativen Gefühle seines Baugefährten irgendwie einzuordnen. Der kleinere wirkte schon einige Zeit angespannt, aber er war selbst zu ausgelaugt und erschöpft, um die Kraft zu finden an einer rationalen Lösung zu arbeiten. Viel mehr starrte er Igelbiss an, welcher sich abrupt ein ganzes Stück genährt hatte, sodass ihre Nasen sich beine berührten. Die Gedanken von Milchnase rasten, etwas schnürte ihm die Kehle zu, während jedes Wort seines besten Freundes sein Herz mit scharfen Krallen zerriss. Und dadurch verhärteten sich die Züge des Kriegers. Eine reine Selbstschutzfunktion, die ihn immer übernahm, wenn etwas ihn wirklich verletzte. Kälte blitzte in den sonst so warmen braunen Augen auf. Igelbiss kannte diesen Zustand von ihm wahrscheinlich ziemlich gut, doch nicht einmal in ihrer gemeinsamen Geschichte hatte Milchnase sich ihm gegenüber so verhalten.

„Okay "Igelbiss".“ Langsam und scharf rollte der Name des dunklen Kriegers ihm über die Zunge, verächtlich verzog sich das Gesicht Milchnases, welcher lediglich mit dem Schweif schnippte. Er machte sich keine Mühe den Abstand zwischen sich und Igelbiss auszuweiten, erwiderte den Blick aus den dunklen grünen Augen, während sein Unterbewusstsein versuchte ihn davon abzuhalten Dinge zu sagen, die er im Nachhinein bereuen würde. Doch war er bereits vollkommen in dem Modus, in dem keinerlei Kontrolle mehr über seine eigenen Worte hatte. Mit einem Zischen atmete er ein, blinzelte perplex und registrierte etwas, was er so absolut nicht erwartet hätte. Igelbiss roch nach SchattenClan. Und nicht nur das. Er war sich mehr als sicher diesen Geruch zu kennen.

Die Sicht des gemusterten Katers glich einem Tunnelblick, er war nicht mehr in der Lage etwas anderes wahrzunehmen als den Körper direkt vor ihm. „Ein vernünftiger Krieger?“ Keine Emotion zeigte sich auf den weichen Zügen Milchnases, bevor ein tiefes und bassiges Knurren tief aus seiner Kehle emporstieg. „Das sagst gerade du? Ich habe keine verdammte Ahnung was du getrieben hast und wieso du dich gerade mit diesem beschissenen Fuchsherz angelegt hast. Hältst du mich wirklich für zu dumm, um zu bemerkten, wie sehr du nach ihm stinkst? Denkst du es macht irgendetwas besser?“ Unbewusst wurde Milchnase lauter, seine Gestalt richtete sich auf, bis er den Älteren um ein ganzes Stück überragte. „Du riskierst deine Gesundheit und die Sicherheit deines Clans, um dein fragiles Ego zu stärken. Kommst du auf einmal nicht mehr damit klar in allem nur mittelmäßig zu sein?“ Die Worte hatten seinen Mund schneller verlassen als erwartet doch war der braune Kater viel zu wütend und angefressen, um noch in der Lage zu sein seine Zunge zu zügeln oder auch nur im Entferntesten abzuschätzen wie tief die Bedeutung seiner Worte reichte.

"you’d best never forget this worthless pride of mine"
Erwähnt: Igelbiss,
Angesprochen: Igelbiss

Tldr: Autsch.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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is look down on people
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptySa 04 Dez 2021, 20:55

Rostkralle

WindClan 2. Anführer

PostNr.: 046
inmitten des Lagers

Bevor Sturmstern etwas zur Prüfung sagen konnte trat Mottenlicht an die beiden heran und sagte ihm, dass sie stolz auf ihn sei. Rostkralle stieß ein leises Schnurren aus und nickte seiner Schwester dankbar, ehe er sich ebenfalls gegen sie drückte. Hin und wieder vergaß er wie wichtig Familie doch für ihn war. Dieser Moment hatte ihm das wieder gezeigt. Er nahm sich vor so bald wie möglich mit seiner Schwester gemeinsam den neuesten Klatsch des Clans auszutauschen, denn das war in letzter Zeit bei diesem ganzen Trubel eindeutig zu kurz gekommen.  

Sturmstern hatte sich anscheinend bereits reichlich Gedanken über diese Prüfung gemacht, denn kaum hatte der große Kater ihm zugestimmt begann dieser gleich damit ihm von der gedachten Einteilung zu berichten. Bei den Worten des Anführers nickte er nur kurz, es war nur logisch das er seine Schülerin nicht selbst bewerten wollte, er als außenstehender Krieger war da sicherlich weniger parteiisch als der getigerte Kater. “Hört sich gut an.“, warf er nach der Einteilung kurz ein und lauschte dann mit gespitzten Ohren den weitern Gedanken des Katers. Als Sturmstern geendet hatte nickte Rostkralle abermals. “Ja das können wir so machen. Wir können auch Dachspfote entscheiden lassen gegen wen sie kämpfen will, aber ich kann mich natürlich gerne für diesen Kampf anbieten.“

Rostkralle folgte Sturmstern in die Lagermitte und bleib neben dem Kater stehen, als dieser seinen Plan dem restlichen Clan mitteilte. Er konnte sich nur vorstellen, wie sich das für die Schüler anfühlen musste, so nah an der eigenen Kriegerzeremonie zu stehen und nur noch diese eine Prüfung, die sie bestehen mussten. Wäre er selbst in dieser Situation könnte er wahrscheinlich nicht mehr ruhig sitzen und auf den Aufbruch zur Prüfung warten. Kurz musterte er die Schüler, welche langsam um sie herumtraten und blinzelte ihnen aufmunternd zu. Kurz musterte er seine Schützlinge für die Prüfung. Er war sich sicher das Kronenpfote ihren Mentor nicht blamieren wollte, bei Elsterpfote und Dachspfote war es sicherlich genau das gleiche. Dennoch hatte er irgendwie das Gefühl, das sich die Schülerin des Anführers sicher am meisten Anstrengen würde.

Kaum hatte Sturmstern Milchnase den Auftrag gegeben über das Lager zu wachen steuerte dieser direkt auf den Lagerausgang zu und Rostkralle folgte dem Kater mit großen Schritten. Er freute sich bereits auf diese Prüfung, viel zu lange war es schon wieder her, seit er das letzte Mal an einer teilgenommen hatte. Vor allem jetzt, da er zweiter Anführer war, würde er wahrscheinlich viel öfter an den Prüfungen teilnehmen, um Schüler zu beurteilen, eine Aufgabe, über die er sich sicherlich nicht beschweren würde.
tbc.: Territorium

Tldr.: Genießt den kurzen Familienmoment mit Mottenlicht, widmet sich dann voll und ganz der Prüfungsidee von Sturmstern. Stimmt allem zu und bricht dann mit der Horde Schülern auf.

Erwähnt: Mottenlicht, Sturmstern, Kronenpfote, Dachspfote, Elsterpfote
Angesprochen: Sturmstern
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyMo 06 Dez 2021, 15:57


Dachspfote
WindClan-Schüler
#033

c.f.: Ausschaufelsen [Zeitsprung]

Zugegeben, so ganz sicher war Dachspfote sich noch nicht, ob er den neuen Anführer wirklich besser fand als dessen Vorgängerin Immerhin war er wohl auch ihr Schüler gewesen... also wäre es nicht allzu verwunderlich, wenn er ihr in der Anführerrolle ähnelte, oder? Auch wenn er als Stellvertreter zumindest ein wenig... traditionsbewusster gewirkt hatte. Dachspfote hoffte einfach, dass sich zweiteres bewahrheiten würde und Sturmstern den Clan wieder in bessere Zeiten führen würde.
Wobei, es irgendwie schlechter zu machen schien sowieso ziemlich schwierig, wenn man nicht gerade den gesamten Zweibeinerort in den Clan einladen oder das Territorium an andere Clans verschenken wollte. Und im Gegensatz zu Dunkelfeder würde Sturmstern sich wohl kaum einfach seines Ranges entledigen können, weil er lieber Junge aufziehen wollte als für seinen Clan zu sorgen - wobei Dachspfote sowieso nicht nachvollziehen konnte, wieso man die Position als Anführer für ein paar Junge aufgab. Königinnen gab es schließlich genug im Clan, irgendwer hätte sich sicherlich um die Blagen gekümmert. Wäre jedenfalls seine Handhabe gewesen... wobei er sich nun wirklich nicht über den Anführerwechsel beschweren wollte. Es konnte ja eigentlich nur besser werden.

Und immerhin schien Sturmstern in der Lage zu sein, zu erkennen, dass so mancher Schüler längst Kriegerpotenzial hatte - endlich durfte er seine Kriegerprüfung antreten und dem Schülerbau endgültig entfliehen. Leider jedoch nicht seinen streunerischen Bau-'kameraden', oder zumindest einem Großteil von ihnen nicht, weil ihr Anführer scheinbar auch Hundeschweifs Bande als kriegerwürdig ansah. Aber gut, nach dieser Prüfung würde er zumindest mehr Gelegenheit haben, ihnen aus dem Weg zu gehen. Gespannt lauschte er den Ausführungen. Eine Gruppe mit Elsterpfote, das war gut, und Kronenpfote, was... weniger gut war. Aber immerhin nur ein Streuner in der Gruppe, da hatte Distelpfote größeres Pech gehabt.

Als Rostkralle - ihre Beaufsichtigung - sich in Bewegung setzte, ordnete sich der Schüler neben seiner Schwester ein. Immerhin machte Kronenpfote keine Anstalten, sich ihnen beiden anschließen zu wollen. "Und? Wie wird dein Name heute Abend lauten?", murmelte er an seine Schwester gewandt, den Gedanken an möglichen Fehlschlag gar nicht erst zulassend. Während er der kleinen Gruppe hinaus ins Territorium folgte, probierte er gedanklich schon einmal ein paar Kriegernamen aus, nur um ein Gefühl dafür zu bekommen. Dachskralle. Dachsbiss. Dachspelz. Dachsherz. Ganz egal, wie genau. Kriegerleben, wir kommen!

t.b.c.: Territorium

TL;DR: Dachspfote philosophiert über Sturmsterns neue Anführerrolle und freut sich auf seine Kriegerprüfung.
Code (c) by [Thunder]






Äschenlicht
WindClan-König in
#051

[Zeitsprung]

Äschenlicht konnte einfach gar nicht anders, als sich Sorgen zu machen - also, noch mehr, als er es ohnehin permanent zu tun pflegte. Eine Eigenschaft, die er irgendwo wohl schon immer gehabt hatte, die sich aber definitiv noch weiter ausgeprägt hatte, seitdem er seine Jungen hatte und damit drei Katzen mehr, um die er sich noch mehr Sorgen machen konnte als um sich selbst. Und das nicht nur, weil es ihm manchmal so vorkam, als würden sie sich selbst so gar keine Sorgen machen... nicht, dass er sich darüber beschweren wollte, war eine sorgenfreie Jungenzeit doch genau das, was er ihnen so sehr wünschte.

Und nun war Eulenjunges... nun, nicht dort, wo sie sein sollte. Nicht bei ihm, nicht bei ihren Geschwistern oder generell in der Kinderstube. Sondern, wie Distelpfote gerade berichtet hatte, im Heilerbau - allein, weil Milanschrei wohl nicht im Lager war und die Schülerin nun selbst wegmusste. Kaum hatte Distelpfote den Kopf in den Bau gesteckt, war sie auch schon wieder weg, scheinbar auf zur Kriegerprüfung. Eulenjunges war also krank, so krank, dass sie in den Heilerbau gesteckt wurde - was nicht gerade zu Äschenlichts allgemeiner Erleichterung beitrug. Sie war sein Junges, wieso hatte er nicht bemerkt, dass es ihr offensichtlich nicht gut ging, im Gegensatz zu Distelpfote? Andere Eltern waren stets vorsichtig im Bezug auf den Gesundheitszustand ihrer Jungen und er bekam es ja nicht einmal mit, wenn seine eigene Tochter in den Heilerbau gebracht werden musste, sondern wurde erst nachträglich informiert. War er so ein schlechter Vater?

Äschenlicht, nein. Stop. Panik hilft nicht, Zweifeln hilft nicht. Dein Junges ist alleinm im Heilerbau, also gehst du dich kümmern. Wäre er allein gewesen, wäre auf diese mentale Schelte wohl auch ein leichter Pfotenhieb gegen die eigene Schnauze gefolgt, um noch etwas mehr Nachdruck zu vermitteln, doch sah er für heute davon ab. Streifenherz schien auch schon bereit, seiner Tochter einen Besuch abzustatten, wofür er ihr auch zutiefst dankbar war. Clanzusammenhalt und so. "Ich... würde dann nach Eulenjunges sehen, wenn du - ihr - hier klarkommt?" Zugegeben, die Frage rührte mehr seinem Unwohlsein, Streifenherz schon wieder die Aufsicht über seine Junge zu übergeben als aus dem Misstrauen, dass sie nicht in der Lage wäre, sie zu beaufsichtigen - diese Fähigkeit hatte sie längst bewiesen.

Nach dem Erhalt einer positiven Antwort schlüpfte der Kater mit einem Lächeln, welches gleichzeitig Dank und Entschuldigung ausdrücken sollte, aus der Kinderstube und trabte hinüber zum Heilerbau. Die Nervosität um Eulenjunges' Gesundheitszustand konnte er nicht einfach beiseiteschieben, doch immerhin blieben die Selbstvorwürfe - zum Glück! - auf dem Weg aus. Dass das Alleinlassen seiner Tochter durch Milanschrei gleichbedeutend damit war, dass es ihr gut genug ging, um allein gelassen zu werden, kam ihm allerdings nicht in den Kopf und so wallte die Sorge noch weiter in ihm auf, während er seinen Kopf durch den Ginstervorhang in den dämmrigen Bau schob.

Und dort, in einem der Nester, welches viel zu groß für den kleinen Körper erschien, lag ein ihm nur zu gut bekanntes schwarzes Fellknäuel. Ganz sicher war er nicht, ob die Kleine bereits schlief, weshalb er entsprechend leise in den Bau trat, um sie nicht zu stören oder gar zu erschrecken. So trat er auch zu ihrem Nest hinüber und fuhr - wie eigentlich andauernd - mit der Zunge sanft über ihren Kopf. "Hmm, meine Kleine? Was ist denn los?", murmelte er in den Bau hinein, mehr an sich selbst als an das Junge gerichtet. Was machst du nur mit meinem Herzen?

TL;DR: Äschenlicht ist leicht panisch, weil Eulenjunges krank ist. Er verlässt die Kinderstube und besucht Eulenjunges im Heilerbau.
Code (c) by [Thunder]


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyMo 06 Dez 2021, 21:10




o Steinfall o

WindClan | Krieger | männlich | #80


Steinfall Ohren klappten leicht nach hinten, als er das unverbindliche “Hm” seiner Freundin hörte. Sie hatte offensichtlich auf ihre Schwester als Begleitung gesetzt. Hieß das etwa, sie wollte gar nicht alleine mit ihm unterwegs sein?
Energisch schüttelte der graugetigerte Krieger den Kopf und versuchte sich zusammenzureißen.  Und tatsächlich, stimmte sie relativ schnell seinem Vorschlag zu. Erleichtert lächelte er die Kätzin an.
“Keine Sorge, ich werde die Schneeglöckchen in ihrem Blattleereschlaf in Frieden lassen”, miaute er und sprang schnell auf die Pfoten, um ihr aus dem Lager zu folgen.
“Außerdem hab ich ja dich dabei~ Da kann mir ja gar nichts passieren.”
Ja, Bumensammel-Wettbewerbe sollten sie wohl fürs erste unterlassen. Und das Wetter war ihnen dabei wohl ein Helfer, denn schließlich blühte auch gerade gar nichts mehr. Der Gedanke daran brachte ihn jedoch zurück zu dem Ausflug und seiner Verwirrung über Flickensturms Verhalten. Er würde gerne mehr darin hineininterpretieren, doch er wusste, dass das nur Wunschdenken war und ein Fehler.
Sie war ziemlich schnell unterwegs, was ihn nicht sonderlich störte, da er mit seinen längeren Beinen leicht aufholen konnte, doch es überraschte ihn, dass sie ihn nicht wieder zu einem Wettrennen herausgefordert hatte.
“Heute kein Wettrennen?”, fragte er belustigt und sprang dann schnell nach vorne, um die zu überholen. Bei jeder anderen Katze hätte er sich zurückgehalten, schließlich war sie die Patrouillen Anführerin und dies eine offizielle Patrouille, doch er konnte nicht anders, als sie ein bisschen zu ärgern.
WC Lager -> Moorwege und Sumpf


Erwähnt: Sperlingsfeder
Angesprochen: Flickensturm
Ort: WC Lager -> Moorwege umd Sumpf


Zusammenfassung: Will mit Flcike allein jagen gehen und macht sich Sorgen,ob sie das nicht will. Bricht dann mit ihr auf.

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o Nerzpfote o

WindClan | Schüler | weiblich | #56



Nerzpfote blickte auf, als sie Sturmsterns Stimme vernahm und zuckte überrascht mit den Ohren. Kriegerprüfung? War es etwa endlich so weit?
Voller Tatendrang sprang Nerzpfote auf und trabte hinter dem Anführer und den anderen Schülern her.
Zum Glück hatte sie noch einmal mit Staubpfote trainiert, denn das ließ sie sich etwas besser fühlen, half jedoch nicht vollkommen gegen die Aufregung. Staubpfote, sie war ebenfalls in Nerzpfotes Gruppe und die Schülerin versuchte einen Moment, die Aufmerksamkeit ihrer Freundin zu erlangen, um ihr ermunternd zu zunicken. Dann warf sie noch einen neugierigen Blick zu Schwarzpfote, der ebenfalls zu ihrer Gruppe gehörte. Er war also gar nicht der Bruder von Kronenpfote und Staubpfote… Eine Information die Nerzpfote immernoch überraschte. Aber wie versprochen ließ sie sich nichts anmerken und legte stattdessen einen Zahn zu, um nicht abgehängt zu werden.
WC Lager -> Territorium


Erwähnt: Sturmstern, Staubpfote, Schwarzpfote, Kronenpfote
Angesprochen: -
Ort: WC Lager -> Territorium


Zusammenfassung: Bricht zur Kriegerprüfung auf.

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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
Danke an Ara <3

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Zuletzt von Steinachten am Mi 08 Dez 2021, 17:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyMo 06 Dez 2021, 22:10



Schwarz
pfote


Schüler von Nachtfuß | WindClan
Post #
"Grow through what you go through"


Der schwarze Kater beobachtete einfach das Clangeschehen während er sich versuchte die vereinzelten Regentropfen aus dem Fell zu putzen. Der kalte Wind peitschte ihm ins Gesicht. Hier auf dem offenen Moorland war das Wetter wirklich miserabel, doch es war dennoch um Welten besser als zwischen den grauen Mauern der Zweibeiner zu leben. Es hatte eine gewisse Freiheit so weit sehen und rennen zu können.

Sein Blick verfolgte seine Ziehschwester Kronenpfote und er nickte ihr aufmunternd zu. Sie sollte sich weniger Sorgen wegen Sturmstern machen. Sie waren zwar nicht im Clan geboren, doch hatten sie alle vier mehrfach bewiesen, dass sie dem WindClan treu ergeben waren.
Kurz drang ein kühler Sonnenstrahl zwischen den Wolken hindurch und wärmte ihm den Rücken.
Nachdem Sturmstern mit Rostkralle gesprochen hatte, kündigte der Anführer eine Versammlung an und Schwarzpfote lauschte auf. Er suchte sofort die Lichtung nach den ältesten WindClan Schülern ab und seine Augen weiteten sich, als plötzlich auch sein Name fiel, sowie der von Staubpfote und Kronenpfote.
Sein Herzschlag erhöhte sich rasant. Kriegerprüfung! Ob er schon soweit war? Er war ein grandioser Kämpfer, jedoch ein grauenhafter Jäger. Sein Magen zog sich vor Nervosität zusammen.
Er stand auf und trabte schweigend zum Lagerausgang, nur um kurze Zeit später Sturmstern zu folgen.

-----> Territorium


©Kristina Angerer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyFr 10 Dez 2021, 01:14




Lilienjunges

WindClan | Junges | 0 Monde
#001

Was war das für ein fürchterliches Gefühl? Eben noch hatte er friedlich geschlafen gespürt, wie der Schmetterling in seiner Brust ruhig im Einklang mit den beiden anderen Schmetterlingen flatterte, den er spüren konnte. Der Falter, der genauso schnell flatterte wie sein eigener, gehörte zu einem warmen, kleinen Körper, der ihm mittlerweile schon fasz so vertraut war wie sein eigener. Und das ruhigere, langsamere Flattern gehörte zu der Quelle der Geborgenheit, deren Anwesenheit in den letzten Monat wie ein ruhiger, steter Anker gewesen war, der seinem Leben und seiner Existenz Halt gegeben hatte. Alles in allem war alles sehr bequem und friedlich gewesen. Bis jetzt!
Plötzlich wurde alles eng und hektisch und stressig! Das kleine Wesen spürte, wie sich kleine Pfötchen in seine Seite drückten und wie die Wände um ihn herum allesamt näher zu kommen schienen. Rhythmisch, fast schon nach einem Muster verlaufend. Und immer dann, wenn er glaubte, dass es endlich vorbei war, begann es wieder von vorne.
Er wollte schreien, wollte sich wehren und sagen Stopp! Ich will das nicht! aber egal wie sehr er sich dagegen wehrte, es gab kein Entkommen. Und schneller, als er sich überhaupt bewusst werden konnte, was hier geschah, war es vorbei. Dieses Mal wirklich. Aber statt der Ruhe und der Wärme, die er in den letzten Monden gespürt hatte, war die Welt um ihn herum plötzlich ganz anders. So kalt und einsam und…hell!
Selbst durch seine geschlossenen Lider hindurch konnte er das Licht spüren, auch wenn er noch nicht sagen konnte, was das für Reize waren, die da auf seine kleine, glitschige Gestalt einwirkten.
Das Junge quiekte laut auf, wie um sich zu beschweren. Es schien zu sagen: Ich will wieder zurück! und gleichzeitig hob es sein kleines, schweres Köpfchen auf der Suche nach der Quelle der Geräusche und Gerüche um ihn herum. Wo war der kleine Schmetterling? Eben waren da noch ein großer und ein kleiner Schmetterling gewesen. Wo waren seine Schmetterlinge?
Noch einmal schrie er auf. Lauter dieses Mal. Seine Stimme konnte noch keine Laute formen, dabei wollte er doch nach seinem Schmetterling rufen! Schmetterling! Wo bist du?
Er bewegte sein Köpfchen in die Richtung, in der er einen großen, warmen Fellhaufen spüren konnte und schrie wieder. Schmetterling! Wo bist du? Doch dieses Mal drang ein wohliger, gut riechender Duft an sein kleines Näschen und plötzlich war da ein kleiner Löwe in seinem kleinen Bäuchlein, der laut brüllte und ihn dazu drängte, sich an den warmen, großen Fellhaufen heranzukuscheln. Der Weg dahin war weit und mit einigen kräftigen Zügen robbte das kleine schwarze Junge auf die Stelle zu, von der der süßliche, warme Geruch ausging, nachdem sein kleiner Löwe zu verlangen schien. Puh. War das anstrengend. Noch einmal rief er nach seinen beiden Schmetterlingen, doch die hohe, laute und schrille Stimme des kleinen Kätzchens verstummte jäh, als sein Mäulchen die Zitzen fand, aus denen der leckere, süße Saft trat, der seinen kleinen Löwen im Bäuchlein zum Schweigen brachte. Das war lecker! Aber er war auch so furchtbar müde…
Nach ein paar kräftigen Zügen und einem tiefen, zufriedenen Schnurren, rollte sich der kleine schwarze Fellhaufen an den großen, warmen Fellhaufen. Ganz nah! Denn irgendetwas sagte ihm, dass dieser Fellhaufen ihm nichts Böses wollte. Im Gegenteil. Das Geräusch und die Vibrationen, die von dem großen, warmen Fellhaufen ausgingen, waren ihm irgendwie…bekannt. Sie erinnerten ihn ein wenig an den großen Schmetterling. Vielleicht wusste der Fellhaufen ja auch, wo sein kleiner Schmetterling war…das Junge würde fragen. Morgen…würde es fragen. Ja…morgen. Oder später. Aber erst mal…musste das Junge ein bisschen Kraft tanken. Denn die letzten Minuten waren sehr, sehr anstrengend gewesen für den kleinen Fellhaufen. Und diese Welt war noch so völlig ungewohnt und mysteriös…morgen! Morgen würde er die Welt erkunden. Aber nicht…jetzt. Jetzt…kuschelte er sich einfach nur an den großen Fellhaufen und genoss das Gefühl der Stille und Geborgenheit.

Erwähnt: Fuchsjunges [id], Dunkelfeder [id]
Angesprochen: ~

Zusammenfassung: Lilienjunges wird geboren und sucht seinen kleinen [Fuchsjunges] Schmetterling und seinen großen [Dunkelfeder] Schmetterling, findet die Zitze, trinkt und schläft dann ein

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptySa 11 Dez 2021, 00:31


Igelbiss
» here there's too many stupid people and they have control. «

#025 / steckbrief / windclan krieger

Anders als bei dem SchattenClan-Kater, fühlte es sich einfach nur falsch an, als Milchnase seinen richtigen Namen verwendete - dabei war es genau das gewesen, was Igelbiss doch gewollt hatte. Aber hinter den Worten des jüngeren Katers steckte so viel Wut und Verachtung, dass es ihm kein bisschen Genugtuung brachte.
Er legte die Ohren flach an den Schädel an, widerstand allerdings dem Drang, sich zurückzuziehen. Igelbiss war nicht die Art Katze, die vor einer Auseinandersetzung zurück schreckte, selbst wenn es sich dabei um seinen besten Freund handelte. Ganz besonders nicht, wenn es sich um seinen besten Freund handelte.
Schon immer hatte er ein wenig Probleme damit gehabt, wirklich ausgeglichen mit seinen Gefühlen zu sein. Wenn er ehrlich war, war ihm bis zu diesem Augenblick auch nie aufgefallen, wie sehr ihn Milchnases Spitzname überhaupt gestört hatte und wie viel Frustration sich in ihm angestaut hatte. Eigentlich hatte er gedacht, dass er alles wieder hatte abschütteln können durch seinen Kampf mit dem SchattenClan-Kater, doch hatten wenige Worte von Milchnase ausgereicht, um sein Blut wieder zum Kochen zu bringen.

Die nächsten Worte trafen ihn wie ein Schlag. Es war ein ganz anderer Schmerz als der, den er gespürt hatte (und immer noch spürte), als die Krallen seines Gegners sich ein seine Haut gebohrt hatten. Milchnase kannte ihn gut genug, um genau dort zu treffen, wo er wusste, dass es am meisten weh tun würde.
Igelbiss bleckte die Zähne und wich vor seinem Freund zurück. Plötzlich spürte er die Kälte, die der Blattfall mit sich gebracht hatte, umso deutlicher, wie sich selbst in sein Inneres zu schleichen schien.

Kommst du auf einmal nicht mehr damit klar in allem nur mittelmäßig zu sein?

Sah Milchnase ihn etwa so? Einfach nur mittelmäßig? Igelbiss wusste, dass er mit dem puren Talent des anderen Kriegers niemals mithalten könnte - etwas, das ihn gelegentlich mehr frustrierte als ihm lieb war - doch hatte sich Milchnase bis zu diesem Punkt niemals besser als er selbst hingestellt. Aber ganz anscheinend hatte sein Freund es einfach nur geschafft, diese Gedanken so lange für sich zu behalten.
Wenn er zuvor noch irgendwelche Hemmungen gehabt hatte, waren diese nun vollends verschwunden. Igelbiss fuhr die Krallen in die Erde und senkte einen Moment lang den Blick. Seine Stimme war uncharakteristisch ruhig, was normalerweise so gar nicht seine Art war. “Du willst über fragile Egos sprechen? Wirklich? Du?” Er hob den Kopf wieder und erwiderte Milchnases kühlen Blick mit seinen dunkelgrünen Augen, hob nun auch wieder die Stimme mit jedem Wort an. Mittlerweile war auch ihm aufgefallen, wie sein Gegenüber sein eines Bein bevorzugte, ein klares Zeichen dafür, dass er sich erneut übernommen hatte.
“Wenigstens muss ich nicht hunderte an Kätzinnen um mich herum scharen, nur um mich bestätigt zu fühlen! Wenigstens trage ich meine Wunden davon, weil ich meinen Clan verteidigt habe und nicht, weil mein Körper einfach nicht mit dem mithalten kann, was ich ihm aussetzte.” Er schnaubte verächtlich, schüttelte den Kopf. “Du hast Probleme, Milchnase. Und ich hab keine Lust mehr, dass du sie auch zu meinen machst.”


Erwähnt: Milchnase, Schiefersturm (id)
Angesprochen: Milchnase

TL;DR
Ist 1 angy boy.




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptySa 11 Dez 2021, 23:43



Geierschrei

WindClan | Krieger

Der Kater hatte seine Mahlzeit schon seit einer Weile beendet und gedankenverloren sein Fell gepflegt. Dabei musste er noch einmal eingedöst sein, denn eine kalte Brise ließ ihn aus dem Dämmerschlaf hochschrecken. Diese verdammten Samen, die der Heiler ihm eingeflößt hatte, schienen immer noch nachzuwirken.
Er blinzelte sich den Schlaf aus den Augen. Nie wieder würde er so Zeug nehmen. Das setzte einen ja völlig außer Gefecht.
Er richtete sich auf und bemerkte, dass seine Glieder etwas steif wurden. Nur die Kälte, Geierschrei. Das Alter lässt noch auf sich warten.
Seine Nase zuckte und plötzlich bemerkte er einen Schatten, der etwas zu schnell für normale Verhältnisse in den Heilerbau schlüpfte.
Das ist Äschenlicht.
Bis vor nur einer Nacht hätte ihn das so sehr gejuckt wie ein toter Floh im Pelz. Aber jetzt machte sich eine ungekannte Unruhe in ihm breit. Den Namen verband er plötzlich mit etwas. Mit jemandem.
"Eulenjunges", raunte er lautlos. Ach, hör doch auf. Der Typ hat nen Haufen Streunerjungen angeschleppt, es gibt nicht nur sie.
Und dennoch. Geierschrei mochte zwar ein impulsiver und schnell aufbrausender Charakter sein, durchaus etwas grob und nicht immer der feinfühligste, aber selbst er besaß etwas, das sich Intuition nannte. Und gerade machte es sich mit einer Übelkeit bemerkbar, die ihm in der Kehle hochstieg.
Er setzte sich in Bewegung, eine magere Gestalt, die sich geduckt und heimlich zum Heilerbau schob.
Argwöhnisch schaute er sich um, bevor er sich hineinschob.
Das Dämmerlicht überraschte ihn und es dauerte ihm viel zu lange, bis sich seine grünen Augen daran gewöhnt hatten. Er fühlte sich hilflos. Wie viele Katzen waren hier? Wer konnte ihn sehen, den er nicht sehen konnte?
Endlich vergrößerten sich die Pupillen und er bekam klare Sicht. Auf einen Anblick, der ihm die Kehle zuschnürte.
"Eulenjunges", stockte er, auch wenn das vermutlich niemand hatte hören können.
Sie lag in einem Nest, in einem Heilerbaunest, das hieß, sie wurde behandelt. Das hieß, sie war krank. Und es waren Katzen bei ihr, das heißt, sie machten sich Sorgen. Wie schlimm war es? War sie wohlauf? Oder war sie womöglich dem Tode nahe?
Sein Bauch krampfte sich zusammen. Er stand mitten im Baueingang, seine magere Silhouette zeichnete sich dunkel und scharf gegen das kalte Licht von draußen ab.
Wieso war sie hier? Was war passiert?
Er musterte sie von weitem und suchte nach Verletzungen. Aber er wusste, es gab Dinge, die von innen kamen, die tödlicher waren als jeder Kratzer.
Alles an seinem Körper sträubte sich. Dieser Bau war ihm nicht geheuer. Er hasste es, die Kräuter zu riechen und alles nur halb sehen zu können und hier gerade für jeden sichtbar zu stehen und zu starren und doch nichts zu wissen, wohingegen alle anderen Bescheid wussten und..- er musste hier raus.
Er keuchte, als ob er gleich erstickte, doch biss die Zähne zusammen. Komm schon, Geierschrei, dreh dich rum und raus hier. Raus hier, bevor noch jemand Fragen stellt!
Doch er war wie festgewachsen und starrte auf das Nest.
Dinge, die von innen töten. Krankheiten.
War Eulenjunges krank? War sie deshalb hier? Von innen krank?
Es war kalt, letzte Nacht. Sie hat draußen geschlafen. Ein Junges ohne Schutz und Dach überm Kopf in einer kalten Blattleere-Nacht. Tu nicht so, als wüsstest du von nichts, Geierschrei. Es liegt doch auf der Pfote, warum sie hier ist.
Seine Zähne knirschten. Nein nein nein.. Das konnte nicht sein.. Nein.
Oder doch?

Erwähnt: Eulenjunges, id. Milanschrei, Katzen bei Eulenjunges (Äschenlicht und Distelpfote, wenn ich das richtig sehe?)
Angesprochen: -
Sonstiges:

Zusammenfassung:
bemerkt Äschenlicht, der in den HB geht und bekommt ein mulmiges Gefühl. Geht hinterher und entdeckt Eulenjunges im Nest. versucht zu leugnen, dass es wegen ihm ist, doch sein Gefühl sagt ihm etwas anderes und er wird panisch.

"Reden" | Denken | Andere

by  Katsuki



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 22 EmptyDi 14 Dez 2021, 00:06



Windclan | Kriegerin | Weiblich | #006

Wieselsprung


Mit ihrem Maul voller Federn starrte Wieselsprung ihre Clangefährtin an und überdachte ihre Antwort auf die Frage nach Rostkralle.
Schließlich entschied sie sich dazu, eine simple, aber ehrliche Antwort zu geben: Rostkralle ist ein tapferer und starker Krieger. Ich bin mir sicher, dass er sein bestes geben wird, um den Clan zu organisieren. Trotzdem sind mir er und Sturmstern ein bisschen zu ähnlich und ihre Ansichten stimmen auch nicht ganz mit meinen überein.“
Kurz machte sie eine Pause, zwinkerte der cremefarbenen Katze dankend zu, als sie ihr den Rest der Beute übrigließ und fuhr dann beschwichtigend fort: „Aber wie gesagt, Rostkralle ist einer unserer besten Krieger. Er war dein Mentor, oder?“

Erst jetzt bemerkte sie Kornfeuer Rückkehr und sah nur noch seine Schwanzspitze im Bau verschwinden.
Obwohl er die gefleckte Kätzin sowieso nicht mehr sehen konnte, hob sie grüßend den Schwanz.
Sie wünschte sich auch die Wärme des Kriegerbaus und ihr kuschliges Nest aus Ginster und Moos herbei, so sehr zehrte die Müdigkeit an ihren Beinen. Es reichte aber allein der Gedanke, frische Beute ins Lager zu tragen, um ihre Clangefährten zu versorgen, um das Blut in ihren Pfoten zum Pochen zu bringen.

Sie musste nur kurz auf Wolfslied warten und nutze die Zeit, um die zerrupften Federn aus ihrem Fell zu bekommen, damit sie wieder ein bisschen schöner anzusehen war.
Als sie ihrer Jagdgefährtin aus dem Lager folgte, murmelte sie: „Danke für das Wegbringen! Ein Kiebitz ist schon eine tolle Abwechslung, aber ich verstehe nicht, wie der Wolkenclan die ganze Zeit so viele Vögel fressen kann. Die Hälfte davon sind doch nur unnötige Federn."

Zusammen schlugen sie einen Bogen um die Gruppe der Schüler, die auf ihre Prüfungen warteten.
Im Nachhinein fand Wieselsprung die Erinnerungen an ihre eigene Kriegerprüfung recht lustig, aber damals war sie ein Wrack aus Emotionen gewesen.
Wenigstens hatte sie es beim ersten Mal geschafft und konnte seitdem den Pflichten einer Kriegerin nachgehen.
Erfreut schnurrte sie, als Wolfslied ihr den Kopf gegen die Flanke gestoßen hatte. Es fühlte sich gut an, etwas mit einer Freundin zu unternehmen.

„Bei so vielen Schülern könnte das noch echt passieren! Verschreie es lieber nicht,“ schmunzelte sie. „Ich freue mich schon darauf, wieder neue Baugefährten zu haben.

Als sie den Pfad erkannte, den Wolfslied gewählt hatte, schnippte sie irritiert mit den Ohren: „Was willst du denn bei den Leeren Kaninchenhöhlen machen?“


Reden | Denken | Handeln | Katzen

Angesprochen: Wolfslied
Erwähnt: Wolfslied, Rostkralle, Sturmstern, Kornfeuer
Zusammenfassung: Sie unterhält sich mit Wolfslied und bricht dann mit ihr auf die Jagd auf.
-> leere Kaninchenhöhlen


Zuletzt von Wieselsprung am Di 14 Dez 2021, 00:10 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : bessere Lesbarkeit)
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