Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2. Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschstern
2. Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2. Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2. Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2. Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Regenwolke

Streuner und Hauskätzchen
Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Mondhoch [30.01]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken bedecken den Himmel wie eine dichte Decke. Auch wenn es immer noch kalt ist, haben Sturm und Regen inzwischen nachgelassen. Immer wieder fallen noch leichte Tropfen vom Himmel auf den bereits aufgeweichten und matschigen Boden. Der Wald lässt sich davon aber nicht einschüchtern: Die Bäume und Sträucher zeigen sich in saftigem Grün und alles riecht stärker als normal.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans kaum noch etwas zu sehen, aber das Blätterdach schützt zumindest vor dem kalten Wind. Der Wasserstand in den Bächen und im Fluss ist durch den Regen jedoch gestiegen und manche Stellen sind überschwemmt, weshalb vor allem unerfahrene Katzen in diesen Bereichen vorsichtig sein sollten. Der ganze Wald riecht nach Regen und Pflanzen und der aufgeweichte Boden erschwert so mancher Katze die Jagd.


FlussClan Territorium:
Nach dem Regenguss führen der Fluss aber auch die Bäche im Territorium des FlussClans mehr Wasser und sind an manchen Stellen über die Ufer getreten. Die Strömung im Fluss ist stellenweise besonders für unerfahrene Katzen gefährlich. Zwar verspricht der Fluss den Katzen auch eine Menge Beute, aber dennoch sollte man beim Fischen vorsichtig sein. Auch der Wind ist weiterhin kalt und vor allem an den Ufern und weniger bewachsenen Stellen zu spüren.


WindClan Territorium:
Da es hier nur wenig Schutz gibt, ist der kalte Wind auf dem Hochmoor stärker zu spüren. Da der Regen so manchen Kaninchenbau überflutet hat, sind eine große Anzahl der Tiere im Freien zu finden, auch wenn der aufgeweichte und matschige Boden die Jagd erschwert. Wer aber ein wenig Erfahrung hat, wird sich davon nicht abhalten lassen.


SchattenClan Territorium:
Der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums ist nach wie vor einigermaßen vor dem Wind geschützt, auch wenn der durch den Regen verstärkte Waldgeruch und die weggewaschenen Geruchsspuren das Auffinden von Beute ein wenig erschwert. Der Boden ist aufgeweicht und matschig, aber zumindest traut sich die Beute wieder ins Freie. Besonders Frösche sind in den sumpfigen Gebieten des Territoriums viele zu finden.


WolkenClan Territorium:
Das Wasser im Fluss und in Bächen ist angestiegen, aber das Ufer des WolkenClans ist aufgrund der steilen Böschungen noch am sichersten. Mit dem Nachlassen von Regen und Wind kommen auch die Vögel wieder ins Freie, auch wenn sie nach wie vor nicht so weit und hoch fliegen. Auch die Rinde ist nass und das Klettern in den Bäumen für unerfahrene Katzen weiterhin eine Herausforderung. Wer sich nicht sicher fühlt, sollte erst einmal weiter in Bodennähe jagen.


Baumgeviert:
Der Boden der Senke ist aufgeweicht und auf der DonnerClan-Seite der Böschung liegt ein großer Ast, der von einem Baum abgebrochen wurde. An manchen Stellen steht das Wasser, aber alles in allem erscheinen die mächtigen Eichen unbeeindruckt von Wind und Regen. Ab und zu ist das eine oder andere Beutetier in der Senke zu erblicken – nicht nur die Katzen kämpfen mit Wind und Wetter!


Ehem. BlutClan Territorium:
Auch nach dem Sturm ist es noch ruhig in den Gassen. Nur wenige Zweibeiner sind mit ihren Hunden unterwegs und es noch nass und unangenehm. Der Sturm hat aber die Gerüche von Essensresten weiterverbreitet, was Beutetiere anlockt und es Streunern einfacher macht, an Nahrung zu kommen. Das Wasser im Schwarzstrom ist angestiegen und manche Uferzonen leicht überschwemmt. Auch schwimmen sollte man in der starken Strömung aktuell lieber nicht.


Streuner Territorien:
Auf offenen Flächen ist der Wind nach wie vor zu spüren, aber der Regen hat stark nachgelassen. Der Boden ist aufgeweicht und matschig, während die Bäche bei weitem mehr Wasser führen als sonst. Nach dem Regen riecht alles viel stärker und langsam wagt sich auch die Beute wieder nach draußen. Zwischen den Bäumen ist man vor dem kalten Wind geschützt, aber auch hier ist es nass und feucht.


Zweibeinerorte:
Auch nach dem Sturm bleiben die meisten Hauskatzen lieber noch drinnen in ihren Zweibeinernestern. Die Gärten sind feucht, kalt, matschig und nach dem Regen erfüllt von den starken Gerüchen der Zierpflanzen – kein Wunder also, dass die meisten ein Plätzchen im Warmen vorziehen.

 

 WindClan-Lager

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AutorNachricht
SPY Rain
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SPY Rain


Avatar von : Rostkralle by Frostblatt
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyDi 20 Dez 2022, 22:18


Rostkralle
WindClan 2. Anführer
PostNr.: 085 ||  Ort: sitz am Rand des Lagers

Rostkralle war mitten unter seiner Fellpflege gewesen, als er die Stimme seines jüngeren Bruders vernahm. Mit gespitzten Ohren richtete er sich auf und verfolgte den auf sich zulaufenden Kater mit seinem Blick. Als dieser ihn gleich auf seine Jungen ansprach konnte er nicht anders als stolz die Brust etwas nach außen zu recken und leise zu schnurren. Nach außen hin musste sein Auftreten sicherlich dumm aussehen, doch ihn selbst erfüllte dieser Gedanke, nun eine wirkliche Familie zu haben mit unbeschreiblicher Wärme und Stolz. “Sobald etwas Ruhe in der Kinderstube eingekehrt ist.“, miaute er und hielt kurz inne während er seinen Blick auf den besagten Bau richtete “Immerhin hat Flickensturm auch gerade erst geworfen und irgendwie fühlt es sich so an, als wäre dauernd Action im Bau.“ Als er das ausgesprochen hatte zuckte er kurz belustigt mit seinen Schnurrhaaren, ehe er seinen Blick wieder auf seinen jüngeren Bruder richtete.
Dornenfall fragte ihn nach Spinnenlied und er konnte nicht anders als nur kurz unwissend mit dem Ohr zu zucken, während er seinen Kopf schüttelte. “Nein leider nicht. Aber sie taucht sicher bald auf.“ brummte er schließlich und freute sich dann sehr darüber, dass sein Bruder wirklich Interesse an seinen Jungen zeigte. Irgendwie hatte er nicht erwartet, das sich der jüngere Kater so sehr an seinem Nachwuchs erfreute, aber umso besser, geteilte Freude war immerhin doppelte Freude. Es wirkte auch so als hätte Dornenfall äußerst und ungewöhnlich gute Laune und diesen Moment wollte er nutzen um sich wieder etwas mit seinem Bruder auszutauschen. Denn seit er immer mehr Zeit mit seiner Gefährtin und seinen Pflichten als zweiter Anführer verbracht hatte, waren die Gespräche mit seinen Familienmitgliedern stets zu kurz gekommen. Das wollte er jetzt ändern, die Frage seines Bruders war die perfekte Ausgangslage für ein Gespräch. Erfreut zuckte er also mit seiner Schweifspitze und beantwortete dann die Frage seines Bruders: Nelkenjunges, sie sieht aus wie ihre Mutter und Kreidejunges, ein dunkler kräftiger Kater, sind meine beiden. Beide und natürlich auch Sperlingsfeder sind wohlauf, gesund und munter.“, schnurrte er und der Stolz in seiner Stimme war kaum zu überhören.

Tldr.: Unterhält sich mit Dornenfall

Erwähnt: Dornenfall, Spinnenlied, Sperlingsfeder, Nelkenjunges, Kreidejunges
Angesprochen: Dornenfall
©SPY Rain





Falkenjäger
WindClan Krieger
PostNr.: 006 ||  Ort: vor dem Schülerbau

Falkenjäger hatte beim besten Willen mit allem gerechnet, aber nicht mit dieser Reaktion seiner Schülerin. Als diese vor ihm auf und ab sprang und ihn mit den Worten ‚Angstfalke‘ provozieren wollte hatte er größte Mühe, dieser Provokation nicht nachzugeben. Wenn es nach ihm ging, konnte Honigpfote so lange im Lager jeden Drecksdienst erledigen, bis sie verstanden hatte das sie ihn mit Respekt zu behandeln hatte. Immerhin wollte sie von ihm etwas lernen. Wenn sie das dann doch nicht wollte, gab es auch andere Möglichkeiten ihre Zeit zu vertreiben. Sofort spielte er mit dem Gedanken sie Mäusegalle bei Milanschrei holen zu lassen, doch dann schüttelte er nur seinen Kopf und blickte Honigpfote mit zusammengekniffenen Augen an. “So wie du dich gerade aufführst wäre es wohl besser gewesen wenn dich Sturmstern noch einige Monde in der Kinderstube versauern lassen hätte.“, begann er also und schlug leicht mit seinem Schweif. “So nehme ich dich sicherlich nirgendwohin mit.“ Während er das sagte, machte er eine Schweifbewegung, um so auf ihr Auftreten aufmerksam zu machen. Immerhin benahm sich seine frisch ernannte Schülerin wie ein 3 Monde altes Junges, das gerade das erste Mal die Kinderstube verlassen hatte.
“Da ich nicht verantworten kann ein Junges, welches sich anscheinend nicht benehmen kann in die Weiten des Heidelands mitzunehmen, werden wir erst einmal an deiner Grundeinstellung zu deinem Ausbildung arbeiten.“, fuhr Falkenjäger fort und sein Blick sprach Bände, er hoffte für seine Schülerin, das sie verstand das er Respekt von ihr erwartete, wenn nicht, würde er nicht zögern und sie wirklich zum Heiler und Ältestendienst einteilen, denn dann würde sie das Lager im nächsten Mond sicher nicht verlassen. Er würde hart bleiben, wo wäre er denn wenn er sich von seiner Schülerin auf der Schnauze herumtanzen lassen würde. Dann könnte er seinen Kriegerposten einfach gleich aufgeben und die Kätzin machen lassen, was sie wollte. “Also ich sage es ein letztes Mal. Wir bauen jetzt dein Nest.“, miaute er schließlich leise und drängend, der strenge Unterton in der sonst so heiter klingenden Stimme des Katers war nicht zu überhören. Wenn Honigpfote auch nur den Funken von Intelligenz besaß, würde sie nicht wiedersprechen. Wenn nicht? Tja, dann musste er sich wohl wirklich eine Strafe nach der anderen überlegen.

Tldr.: Versucht Honigpfote zu vermitteln, das sie mit ihrer Respektlosen Art nicht weiter kommt. Bleibt seiner ersten Aufgabe an die Schülerin treu und beharrt auf den Nestbau.

Erwähnt: Honigpfote, Sturmstern
Angesprochen: Honigpfote
©SPY Rain



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~Relations~


by Goldfluss
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Moony
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Moony


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySo 25 Dez 2022, 17:29



Bachfink

schattenclan
krieger
#003
Bachfink war wenig überrascht über den abenteuerlustigen Ausdruck, der in den strahlend blauen Augen seiner Tochter aufkeimte. Sie war schon immer ein kleines Energiebündel gewesen, hatte sich stets mehr vorgenommen, als ihr zerbrechlicher Körper tragen konnte. Manchmal schmerzte es den grauen Kater sie so zu sehen, doch gleichzeitig war er stolz darüber, dass es nichts auf dieser Welt gab, wovon Zikadenjunges sich unterkriegen ließ. Doch so sehr er diese Eigenschaften an ihr liebte, umso mehr holten ihn die Erinnerungen ein, die er an seine ehemalige Gefährtin hatte. Manchmal wünschte er sich, Zikadenjunges wäre nach ihm gekommen, mit grau gesprenkeltem Fell und einer ruhigen Persönlichkeit. Vielleicht hätte er Käferfleck dann vergessen können, doch gleichzeitig wollte er sie nicht vergessen. Niemals.
Ihr Enthusiasmus über seinen Vorschlag war überragend. Ohne Zweifel hatte Bachfink Zuspruch erwartet, doch Zikadenjunges Freude war kaum mit dem zu vergleichen, was der Kater sich ausgemalt hatte. Doch so sehr ihn diese Reaktion auch überraschte, so sehr breitete sich eine gewisse Freude in seinem Innern aus, die angesteckt von seiner Tochter ebenfalls überschlug in Aufregung. Er war sehr gespannt darüber, wie Zikadenjunges auf die neuen Dinge reagierte, die sie entdeckte und wie sie damit umging.
"Wir gehen aber nur ein kleines Stück", miaute er nochmal nachdrücklich, konnte sich jedoch sein Grinsen nicht verkneifen. Es sah so unfassbar niedlich aus, wie sie das Jagdkauern der Krieger imitierte und ihn mit großen, bettelnden Augen entgegenblickte. Wie konnte er diesem Gesicht auch nur einen Wunsch abschlagen?
"Bleib dicht bei mir, ja? Wir werden ein kleines Stück Richtung Moorland gehen, damit du siehst, wo wir leben", erklärte er und setzte seine Schritte Richtung Lagerausgang "Du läufst aber nicht wahllos herum! Ich will dich im Blick haben." Auch wenn seine Worte streng gewählt waren, war sein Ausdruck sanft. Klar hatte er Angst, Bachfink hatte immer Angst, doch Zikadenjunges war nicht die Art von Junges, dem man die Welt vorenthalten konnte. Sie wollte was sehen, und davon am besten so viel wie möglich. Während die Welt sich langsam vor ihren Pfoten ausbreitete, würde er immer an ihrer Seite sein und über ihre Schritte wachen, so dass sie immer wieder gesund Nachhause zurückkehrte und allen von ihren Abenteuern erzählen konnte. Jedenfalls war so sein Wunschdenken, doch er wusste, dass irgendwann seine Zeit kommen würde sie loszulassen. Doch daran musste er jetzt noch nicht denken.
"Komm", miaute er nochmal nachdrücklich und trat raus ins Territorium.

tbc: Heideland mit Bach
Erwähnt » Zikadenjunges
Angesprochen » Zikadenjunges

"Something that is loved is never lost."
(c) Moony




Nusspfote

windclan
schüler
#009
Unwohlsein machte sich in Nusspfotes Inneren breit und drohte in ein wenig zu vereinnahmen. Er war es nicht wirklich gewohnt, dass jemand sich um ihn sorgte oder sich für ihn interessierte. Lediglich Raupenpfote sprach selten mit ihm, doch auch diese Konversationen lagen schon weit in der Vergangenheit. Er wusste selber, dass er Energie brauchte, dass seine physische und psychische Schwäche auch daher rührte, dass er sich nicht um sich selbst kümmerte. Doch manchmal verstand er nicht ganz genau, woher die anderen Katzen des Clans diese Kraft nahmen, jeden Tag aufs neue ihren Alltag individuell zu gestalten. Er verzog etwas das Gesicht, beugte sich jedoch auf Aschepfotes drängen hin hinab und nahm einen wirklich kleinen Bissen von dem Kaninchen zu seinen Pfoten. Es schmeckte herrlich, doch gleichzeitig brannte das bisschen Fleisch unangenehm auf seiner Zunge und hinterließ eine schwer beschreibbare Schwere in seiner Magengrube, die ihm das Schlucken erschwerte. Er verzichtete bewusst auf einen zweiten Versuch, die Leere in seinem Bauch zu füllen und wandte den dunkelblauen Blick von seinem Baugefährten ab. Der Rotbraune mochte es nicht, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, ganz gleich unter wie vielen Katzen. Er wünschte sich, er hätte sein schlechtes Wohlbefinden niemals angesprochen, denn was hatte er denn anderes erwartet als die Frage danach, woher dieses rührte?
Nusspfote stieß leise den Atem aus, rümpfte kurz die Nase und legte anschließend die Ohren an. Ihm fiel es schwer, seine Gefühle irgendwie in Worte zu fassen, doch gleichzeitig spendeten Aschepfotes sanfte Zungenstriche an seiner Schulter ihm etwas Kraft. Ermutigt blickte er dem Calico zögerlich entgegen, holte kaum merklich Luft und setzte vorsichtig zum Sprechen an.
"Ich habe mir heute mit Kornfeuer das Territorium angesehen...", setzte er an. Es war ungewohnt für ihn, mehr als einige zittrige Worte zwischen den Zähnen hervorzupressen. Dementsprechend war er auch recht leise, so dass Aschepfote sicherlich Mühe hatte, jedes Wort gut zu verstehen. "Er ist ein guter Mentor und Ich.... bin ein schlechter Schüler", murmelte er leise und wickelte den dicken, flauschigen Schweif eng um seine Pfoten, um sich selbst etwas Halt zu geben "Ich stelle keine Fragen, keiner der Orte, die wir gesehen haben, hat was in mir hinterlassen... Ich kann glaube ich gar nicht trainieren und nichts lernen." Ob das stimmte, wusste Nusspfote nicht, doch er wusste, dass er anscheinend nicht mal dazu in der Lage war, am ersten Trainingstag einen passablen Schüler abzugeben. Der ganze Tag war eine Verschwendung für Kornfeuer, ich schäme mich so dafür."

Ihm stockte augenblicklich die Stimme, als er merkte, dass seine Pfoten leicht zitterten. Er hatte kaum darüber nachgedacht, was Aschepfote von ihm halten würde, wenn er ihm so ein wirres Zeug erzählte. Augenblicklich senkte er wieder den Blick, begutachtete das rotbraun leuchtende Fell an seinem Schweif und seinen Pfoten. Doch so sehr ihn die Übelkeit auch packte, so sehr fühlte er die große Last, die von seiner Seele gerutscht war, als er sich wenigstens ein bisschen geöffnet hatte. "Ich möchte dich damit auch nicht belasten", miaute er schnell "Ich versteh es ja selber nicht mal wirklich..."
Erwähnt » Aschepfote, Kornfeuer, Raupenpfote
Angesprochen » Aschepfote

"I constantly feel like I'm at war with myself."
(c) Moony

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Toyhouse || Wanted || Relations
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyDo 29 Dez 2022, 19:13





Honigpfote

WindClan | Schülerin |#003



Die junge Kätzin musterte Falkenjäger eindringlich und warf ihm einen ´Ist das dein Ernst´ Blick zu. "Nein Sturmstern hätte mich schon früher ernennen sollen, denn ich bin schon viel weiter, als ein normales Junges in diesem Alter gewesen wäre." protestierte sie und präsentierte sich von allen Seiten. Sie strotze nur so vor Selbstbewusstsein und Tatendrang. Die Kätzin rümpfte die Nase bei den nächsten Worten ihres Mentors und hörte auf herumzuspringen. Anscheinend verstand ihr Mentor überhaupt keinen Spaß. ´So eine Spaßbremse` Sie ließ sich auf ihren Hintern plumpsen, blickte Falkenjäger an und seufzte. "Naaaaaa guuuuut." zog sie die Worte extra lang und verdrehte genervt die Augen. Sie hatte wohl keine andere Wahl, als auf ihn zu hören. Sie wollte gerade noch einmal Widersprechen, als er sie Junges nannte, als sie jedoch seinen Blick bemerkte schluckte sie ihren Ärger über die Wortwahl des Katers herunter. Das würde er noch bereuen. "Womit fangen wir an?"fragte sie und wartete darauf, dass er ihr erklärte wie genau sie ihr Nest machen sollte. Als ob sie das nicht schon lange wüsste. Aus Moos und neben den Nestern ihren Brüdern natürlich, dass war doch wohl ganz logisch. Falkenjäger hatte absolut keine Ahnung was für eine tolle Schülerin er erhalten hatte, aber das würde Honigpfote ihm schon noch beweisen. Honigpfote würde eine der jüngsten Kriegerinnen des WindClans werden und niemand würde sie davon abhalten. Sie stand auf und sah Falkenjäger ungeduldig an. "Kommst du?" fragte sie und ging in den Schülerbau hinein. Das dauerte alles viel zu lange für ihren Geschmack. Er wollte doch das sie ihr Nest machte, dann sollte er ihr gefälligst auch helfen. Honigpfote wollte unbedingt hinaus und das Territorium erkunden. Vor Aufregung bei diesem Gedanken zitterten ihre Schnurrhaare und sie wackelte freudig mit den Ohren. Hoffentlich würden sie danach etwas spannendes machen. "Gehen wir nachdem Nestbau hinaus?" fragte sie ihren Mentor.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Sturmstern, Ihre Brüder, Falkenjäger
Angesprochen: Falkenjäger
Ort: WiC-Lager-Schülerbau
Zusammenfassung:Willigt genervt ein mit Falkenjäger ihr Nest im Schülerbau herzurichten.



Steckbrief | Wanted | Toyhouse

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Rattenfänger

WindClan | Krieger |#001



Wie ein Schatten bewegte er sich leise am Lagerrand entlang, behielt derweilen immer seinen Feind im Blick. Früher oder später wirst du mir gehören. Die Rache wird mein sein, verlass dich darauf. Seine Augen funkelten, während er die Krallen ein und aus fuhr. Wild peitschte seinen Schweif von einer zur anderen Seite. Als er aus dem Schatten heraus in den Regen trat, hatte sich seine finstere Miene zu einem Neutralen fast schon Charmanten Ausdruck entwickelt. Er grüßte alle noch verbliebenen Katzen auf der Lichtung und trat an den Frischebeutehaufen heran. Der mickrige Haufen dämpfte sein Schauspiel ein wenig, fast hätte er gefaucht, konnte es sich jedoch noch verkneifen. Rattenfänger nahm sich ein Stück und trug es zu Kronentanz in den Ältestenbau. Er wollte den verstorben Ältesten Hundeschweif und Gepardenfell die letzte Ehre erweisen und so vielleicht noch ein Stück mehr Kronentanz Vertrauen gewinnen. Der Krieger betrat den dunklen Bau und musste stark an sich halten, damit er sich nicht direkt übergab. Wie konnte man es hier auch nur länger, als 5 Herzschläge aushalten. Er bemühte sich nicht zu tief einzuatmen und gab sich die größte Mühe seinen Gesichtsausdruck freundlich beizubehalten. Er legte das Stück Beute vor ihren Pfoten ab und sah die Kätzin mitfühlend an. "Hier du solltest dich Stärken. Es hilft niemandem, wenn du uns vor Hunger umkippst." riet er ihr und sah zu den beiden leblosen Körpern hinüber. "Darf ich ihnen die letzte Ehre erweisen?" fragte er die Kriegerin respektvoll und sah sie wieder an.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Kronentanz, Hundeschweif, Gepardenfell
Angesprochen: Kronentanz
Ort: WiC-Lager-Ältestenbau
Zusammenfassung: Will den beiden verstorbenen die letzte Ehre erweisen.



Steckbrief | Wanted | Toyhouse

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Regenstille
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySo 01 Jan 2023, 19:24




#5

Morgenröte

<- Baumgeviert
Nachdem die Versammlung vorbei war und die Clans sich wieder auf den Weg zurück in ihre Lager gemacht hatten war auch Morgenröte aufgestanden und mit ihrem Clan dicht an Wurzelfrosts Seite zurück gegangen.

Als sie das Lager erreicht hatten und auf dem Weg zum Ältestenbau waren bemerkte sie den Geruch, welcher aus diesem kam. Ihr Gefährte, welcher zuerst in den Bau gehen wollte, stolperte aus dem Eingang zurück und sackte in sich zusammen. "Wurzelfrost" Ruhig trat die Kätzin an die Seite des Katers und drückte sich gegen diesen. Sie wusste was gerade wahrscheinlich durch seinen Kopf durch ging als dieser verzweifelt nach ihrem Blick suchte. "Ich bin hier liebster." miaute sie und schnurrte beruhigend, während sie ihren Schweif um den Kater legte. Den Regen, welcher auf sie nieder prasselte bemerkte sie in diesem Moment gar nicht, es war wichtiger ihrem Gefährten zur Seite zu stehen. Nach all den Toden welche die Beiden bereits erlebt haben würde man meinen sie seien es gewohnt, doch Morgenröte sank das Herz zu oben. Jeglicher Tod nahm sie mit und erinnerte sie an all die Jungen welche sie selbst verloren hatte. "Ich bin hier." wiederholte sie daher nur und leckte dem Kater beruhigend über den Kopf.

Als sie eine andere Stimme vernahm blickte die Älteste auf und entdeckte Amselflügel, welche fragte ob etwas passiert sei. Die Seelenspiegel der Ältesten legten sich einen Moment auf ihren Gefährten, ehe sie die Kriegerin dankbar anblinzelte. Doch bevor sie etwas sagen konnte berief Sturmstern eine Versammlung ein und sie lauschte dieser still. Das meiste was der Anführer verkündete kannte sie bereits, da sie selbst bei der Versammlung war. Doch dann kündigte er die verstorbenen Ältesten an und die Kätzin trauerte still um die Beiden.
Jedoch kamen danach erfreuliche Nachrichten mit der Ernennungen neuer Krieger und Schüler, sowie der Geburt neuer Junge. Wie es sich gehörte hatte sie diese durch das Rufen ihrer neuen Namen beglückwünscht und ihr Herz wurde etwas wärmer bei dem Gedanken, dass schon bald neue Junge durch das Lager laufen würden.

Nachdem die Versammlung beendet war richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf Wurzelfrost. "Möchtest du dich verabschieden?" fragte sie ihn und drückte sich ein wenig gegen den Kater. Sie würde es verstehen, wenn er dies nicht tun wollte. Der Tod war für sie beide ein schwierigeres Thema.

Älteste | Weiblich

Angesprochen: Wurzelfrost, ind. Amselflügel
Erwähnt: Wurzelfrost, Amselflügel, Sturmstern, neue Krieger & Schüler, neue Junge, die verstorbenen Ältesten
Ort: Baumgeviert -> WC Lager







#4

Zikadenjunges

Ihr bettelnder Blick schien funktioniert zu haben, denn ihr Vater schien wirklich mit ihr aus dem Lager zu gehen. Auch wenn es nur ein kleines Stück wäre, so würde sie trotzdem aus dem Lager kommen und die Gegend erkunden können. Oh wie aufgeregt sie doch war!

Voller Elan sprang das kleine Junge aus ihrem schlecht nachgeahmten Jagdkauern auf und hüpfte aufgeregt um Bachfink herum. "Yaay! Ich kann aus dem Lager raus!" Ihre Aufregung nicht unterdrücken könnend rannte das kleine Junge Richtung Lagerausgang vor "Komm schon Papa!" An dem Ausgang angekommen drehte sie sich um und trat ungeduldig von einer Pfote auf die Andere. "Na los, komm! Ich renne schon nicht weg, versprochen!" miaute sie als ihr Vater sie mit strengen Worten ermahnte nicht wahllos herum zu rennen und in seiner Nähe zu bleiben.

Die Schweifspitze des Kätzchens zuckte hin und her. Als ihr Vater endlich zu ihr aufgeschlossen hatte und aus dem Lager hinaus trat folgte sie dem grauen Kater mit schnellen Schritten ins Territorium des WindClans. Was sie wohl sehen würde? Vielleicht würde sie ja einen Hasen fangen! Oder gegen einen großen, bösen Fuchs kämpfen und den Clan vor dem Biest retten! Mit einem fröhlichen Lachen und den Kopf voller Abenteuer lief sie an der Seite ihres Vaters.

-> Heideland mit Bach

Junges | Weiblich

Angesprochen: Bachfink
Erwähnt: Bachfink
Ort: WindClan Lager -> Heideland mit Bach




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WindClan-Lager - Seite 50 Illustration10
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Stein
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Stein


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyMi 04 Jan 2023, 18:44




o Nerzfeder o

WindClan | Krieger | weiblich | #87


Alter Dachsbau ->
Nerzfeder hatte die Führung übernommen, während sie den Weg ins Lager einschlugen. Sie hatten sich nicht weit von diesem entfernt, also gab es kaum Gelegenheit, noch einmal das Wort zu erheben, doch auch wenn es anders gewesen wäre, war die junge Kriegerin zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um sich auf ein Gespräch einzulassen. Schmutzstreif würde es aber vermutlich ähnlich gehen, weshalb sie sich nicht schlecht fühlte deswegen.
Im Lager angekommen sah ihr Fell tatsächlich nicht mehr ganz so verdreckt aus, auch wenn es immer noch einen ungepflegten Eindruck machte. Darum würde sie sich kümmern, sobald sie sich ausgeruht hatte.
Die Kätzin drehte sich zu Schmutzstreif um und betrachtete ihn eine Weile. Sie fragte sich, was diese Begegnung zwischen ihnen in ihrer Leben von nun an verändern würde. Würden sie so tun, als wäre nie etwas geschehen? Schmutzstreif schien so losgelöst vom Clanleben, dass es Nerzfeder nicht überraschen würde. Ihr war es recht, denn sie fühlte sich besser, unabhängig und zuversichtlich.
“Wir sehen uns”, miaute sie deshalb nur, nickte ihm zu und ging zu ihrem Nest, um sich darin einzurollen. Jetzt galt es nur, diesen Regen auszusitzen…


Erwähnt: -
Angesprochen: Schmutzstreif
Ort: Alter Dachsbau -> Kriegerbau


Zusammenfassung: Verabschiedet sich von Schmutzstreif und geht schlafen.

Code by Moony, angepasst Anakin,
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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
-> Charakter Relations

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Finsterkralle
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyDo 05 Jan 2023, 10:44


Eisauge

"When I grew up, I expirienced hurt. So I decided to become cold as ice in order not to be hurt again and to be able to protect them from harm. So I kept going and fought for them. Just to realize… that no one of them noticed ice also can break."

WindClan | Kriegerin

Ich hatte mich neben Adlerstreif niedergelassen, aber statt direkt weiterzusprechen, wartete ich einen Augenblick, um meiner ehemaligen Mentorin den Raum zu geben, den sie brauchte. Die ältere Kätzin schien etwas aufgewühlt zu sein und so wollte ich ihr weder ins Wort fallen noch sie unterbrechen, weshalb ich es vorzog, mir kurz über das Brustfell zu lecken, ohne jedoch meine Ohren von ihr abzuwenden. Als sie mir in sachlichem Ton Hundeschweif und Gepardenfell Tod verkündete zuckte meine Schweifspitze leicht. Ich war nicht die Art von Katze, die sich über den Tod von anderen freute, aber ich konnte auch nicht sagen, dass der Verlust einer räudigen Streunerkatze und eines Clankaters der am Ende seines Lebens offenbar den Kopf an sie verloren hatte, mich sonderlich traurig stimmte. Dennoch fühlte ich eine gewisse Enge in der Brust beim Gedanken an verstorbene Katzen. Auch die beiden Ältesten hatten Verwandte und Junge gehabt und es war immer schwer jemanden zu verlieren. Nicht dass ich Mitleid mit den Jungen der räudigen Streunerkatze gehabt hätte, natürlich und Kronentanz trauerte gewiss genug für alle, aber ...
Ich schob den Gedanken beiseite und wandte mich wieder der Kätzin neben mir zu. Der Regen und die Kälte mussten ihr zu schaffen machen und wenn wenn der Ältestenbau gerade von einer herumheulenden Kriegerin besetzt war, hatte sie noch nicht einmal einen Rückzugsort. Bevor ich der Kätzin jedoch vorschlagen konnte, uns einen anderen trockenen Ort zu suchen, rief Sturmstern den Clan zusammen. Schweigend lauschte ich, wie Dunkelfeders Junge zu Schülern ernannt wurden. Und wieder schien der Kater sich nicht genügend Gedanken über die Vergabe der Mentor-Rolle gemacht zu haben. Er entscheidet solche Dinge zu schnell. miaute ich leise, nachdem ich die Namen der neuen Schüler gerufen hatte. Wir können zu ihm gehen, wenn sich alles wieder ein wenig beruhigt hat. Meine Schweifspitze zuckte leicht gegen die Flanke der älteren Kätzin. Willst du ins Warme?, fragte ich sie dann nachdenklich. Wir könnten schauen, ob es im Kriegerbau etwas ruhiger ist?


Angesprochen: Adlerstreif
Standort: Bei Adlerstreif am Lagerrand
Sonstiges: Interagiert mit Adlerstreif, reagiert auf die Clanversammlung und schlägt Adlerstreif dann vor, in den Bau der Krieger zu gehen, falls sie ins Warme wollen.

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyDo 05 Jan 2023, 20:08



Schmutzstreif

WindClan » Krieger « #101

Cf.: Alter Dachsbau [WiC Territorium]«

Schmutzstreif sagte nichts, während Nerzfeder vorauslief. Alles was er tat, war im Sturm die Umgebung anzublicken und hin und wieder den Blick über die Kriegerin gleiten zu lassen. Sie waren nur einige Fuchslängen vom Ende des Moments entfernt, dennoch spürte der rotbraune Krieger eine Vorfreude in sich aufsteigen. Ein neuer Abschnitt seines Lebens stand ihm bevor, auch wenn er diesen noch planen musste. Die Nacht neigte sich dem Ende zu, doch das störte ihn nicht. Er würde so früh aufbrechen, dass kaum einer ihn sehen würde, doch bereits zu Sonnenaufgang, damit sie glaubten, er würde eben jagen gehen oder sich die Beine vertreten.
Hinter der hübschen Kätzin betrat der braune Kater das Lager und hielt inne, da er bemerkte, dass sie das gleiche tat. Mit desinteressiertem Blick starrte Schmutzstreif an, so als wäre nie etwas gewesen, so als hätten sie nicht einen Moment geteilt, den kaum einer je mit ihnen teilen würde. Sie waren im Lager angekommen und somit war es für Schmutzstreif vorbei. Dennoch gewährte er Nerzfeder die Blicke, wartete so ungeduldig wie eh und je.
Der Kater nickte nur, als sie sich verabschiedeten, und wandte den Kopf zur Seite. "Unwahrscheinlich" war die Antwort, die er ihr in seinen Gedanken gab, die er jedoch für sich behielt. Sie sollte nicht darüber nachdenken, im Gegenteil, Nerzfeder sollte alle Gedanken an ihn abschütteln und ihr Leben fortführen. Alle sollten das tun. Es warne die letzten Momente, die er in diesem Lager verbringen würde, und da eh nur die wenigsten über ihn nachdachten, sollten diese ihn aus ihren Köpfen schlagen.
Mit etwas Abstand folgte er ihr schließlich in den Kriegerbau, suchte sich ein Nest in der Nähe des Ausgangs und kauerte sich darin nieder. Schmutzstreif versuchte nicht einmal zu schlafen, sondern starrte durch zusammengekniffene Augen auf den Lagerplatz hinaus. Sobald der Himmel ihm signalisierte, dass im Normalfall die Sonne scheinen würde, war er auf und davon.

Kommt ins Lager und verabschiedet sich von Nerzfeder. Legt sich im Kriegerbau in die Nähe des Ausgangs, damit er schnell entfliehen kann, sobald er den Clan für immer verlässt. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySa 07 Jan 2023, 17:36




Milanschrei

WindClan | Heiler | Steckbrief | #086


Zurücksetzung wegen Story (und anderen Gründen)
- er hat sich in seinem Bau schlafen gelegt


Dunkelheit umgab ihn. Das ferne Zwitschern von Vögeln drang an seine Ohren. Es war so düster, dass Milanschrei nicht einmal seine eigenen Pfoten sehen konnte. Der Heiler blinzelte mehrmals um seine Augen daran zu gewöhnen doch das Dunkel war so undurchdringlich, dass nichts half. Er gab es auf, etwas erkennen zu wollen und entschied sich stattdessen dafür, durch die wabernde Dunkelheit zu waten. Die Geräusche um ihn herum waren leise, gedämpft. Um ihn herum raschelten Bäume, der Boden knackte unter seinen Füßen wie Unterholz auch wenn er ihn nicht sah. Ihm war nicht klar, ob dies nur ein einfacher Traum war oder eine Vision des SternenClans - manchmal sah er in seinen Träumen Sperlingsfeder oder streifte durchs Territorium. Oft waren seine Nächte aber geprägt von Nichts, wenn er denn überhaupt einmal zum Schlafen kam. Und so lauschte er während sein Pfad ihn durch die Dunkelheit führte ohne zu wissen, wo es hinging. Eine ganze Weile bewegte er sich schon durch den dunklen Nebel und es war bisher nichts passiert bis Milanschrei plötzlich stutzig wurde. Das Rascheln der Tiere um ihn herum war verstummt. Kein Geräusch mehr war zu hören, nicht einmal die Bäume rauschten mehr und der leichte Wind war still geworden. Ein Geruch kroch in seine Nase, der das Fell in seinem Nacken aufstellte. Milanschrei blieb stehen, sah sich hektischer um, doch da war nichts. Er wusste, ihm würde hier nichts passieren, doch die Stimmung war so bedrohlich, dass er sich trotzdem fürchtete. Es war als krieche Rauch in seine Lungen, doch er konnte die Empfindung nicht endgültig zuordnen. Milanschrei presste sich auf den Boden, schloss fest die Augen und atmete mehrmals tief durch.
Doch plötzlich war das erdrückende Gefühl weg. Verdutzt richtete der Kater sich auf. Man könnte meinen, dass man sich als Heiler irgendwann an erschreckende Träume gewöhnen würde, aber es ja jedes Mal wieder aufs neue beängstigend. Und er konnte nicht einmal genau sagen, was er dort gesehen hatte. War das wirklich ein Zeichen? Doch es war so undeutlich gewesen, so merkwürdig…. Langsam beruhigte sich sein schneller gewordener Herzschlag und nachdem er noch einmal einen tiefen Atemzug getan hatte, öffnete er wieder die Augen. Was ihn umgab war nicht mehr die wabernde, erdrückende Dunkelheit sondern heiterer Sonnenschein. Die Luft war erfüllt vom Geruch der Blattfrische und wie Milanschrei erkannte, befand er sich mitten im Moor. Der würzige Duft von Kräutern, Moos und Lehm strich um ihn herum. Milanschrei entspannte sich, ließ die Muskeln in seinen Schultern weich werden. Das hier kannte er, hier fühlte er sich wohl. Ein paar kurze Schritte später sah er sich um. Vielleicht war es nur ein einfaches Zeichen des SternenClans, dass auch immer, wenn etwas passieren würde, die Sonne wieder schien. Ein Zuspruch an ihn, eine Hilfe. Die konnte er alle mal gebrauchen- Vielleicht war das ja alles. Zumindest konnte er das hoffen. Also nahm Milanschrei sich die Zeit, sich ein wenig gehen zu lassen und sich zu entspannen.
Das Moor war meist nicht sonderlich farbenfroh, viele Gräser und Bodendecker machten es schwierig für Pflanzen mit Blüten, sich durchzusetzen. Es gab der Landschaft eine beständige Ausstrahlung, die einige Waldkatzen wohl als langweilig oder öde beschreiben würde, aber in seinen Augen eine ganze eigene Schönheit besaß. Er kannte jeden Strauch, jeden Fels, hatte sich die leicht platt getretenen Pfade gemerkt, die sich durch das hohe Gras zogen. Doch was deutlich herausstach in seinem Blickfeld war eine einzelne Mohnblume. Das leuchtende Rot der Blüte zog ihn förmlich an und so trat er langsam darauf zu. Er konnte es fast nicht verhindern, dass seine Gedanken sogleich zu den Fakten über Mohn und seinen nützlichen Eigenschaften abdriftete während er die Pflanze betrachtete. Für einen Moment hielt er inne, ließ die Farbe auf sich wirken, die zwischen all dem grün und gelb so unreal aussah. Milanschrei machte noch einen Schritt näher heran und begann, an der Blüte zu schnuppern. Einen sonderlich eindrücklichen Eigengeruch hatte Mohn zu diesem Blattwechsel nicht, doch der leichte Duft nach Mohnsamen, die seinen Clangefährten ihre Schmerzen nehmen konnten, ließ ihn vorsichtig lächeln. Fast wäre er wieder zurück gesunken um sich auf seinen weiteren Weg gemacht, doch da flatterte plötzlich ein Falter in sein Sichtfeld - geradewegs auf ihn und die Mohnblüte zu. Und ehe der Heiler sich bewegen konnte, hatte sich das federleichte Geschöpf auf seine Nase gesetzt.
Die schwarz, rot gemusterten Flügel des Falters öffneten und schlossen sich langsam, keine Hektik lag darin. Das Muster war so schön wie bedrohlich, fast so als starrten ihn zwei große Augen an, doch er verspürte keine Angst. So als hätte er ganz auf Milanschrei gewartet. Andächtig hielt der Kater inne und vergessen war die Dunkelheit oder die Möglichkeit einer Vision des SternenClans. In ihm breitete sich langsam eine tiefe innere Ruhe aus, wie er sie schon seit vielen Monden nicht verspürt hatte. Als hätte der kleine Falter  mit dem Einlass in sein Leben all seine Sorgen hinfort gewischt. Milanschrei fühlte sich so leicht wie schon lang nicht mehr. Doch so schnell wie der Moment gekommen war, so schnell verschwand er auch wieder, denn das kleine Insekt ließ seine Flügel schneller werden und schwang sich wieder in die Luft. “Warte”, wollte Milanschrei rufen, hielt sich aber zurück. Stattdessen machte er sich daran, mit größer werdenden Sprüngen dem Falter zu folgen, aber anstatt dass der Abstand kleiner wurde, wurde er immer größer. Und irgendwann kam Milanschrei nicht hinterher, sein Blick gen Himmel gerichtet und mit dem nächsten Satz…

---

…schreckte der Heiler auf seinem Nest hoch. Desorientiert blickte er sich um und während er noch versuchte, den Traum hinter sich zu lassen kehrte bereits das Gefühl der Schwere in ihn zurück. Die Sorgen, die Angst, die Trägheit. So gern hätte er sie noch für eine Weile länger vergessen. Milanschrei ließ einen tiefen Atemzug in seine Lungen strömen und entschied, noch etwas hier zu bleiben. Etwas an seinem Traum sagte ihm, dass dies Zeichen gewesen waren, doch die Verwirrung nagte tief an ihm. Die Dunkelheit, der leichte Geschmack von Rauch auf seiner Zunge, der Mohn, der Falter. All das schien eine Bedeutung zu haben, nur welche? Kam auf den WindClan ein Unglück zu? Oder vielleicht etwas Gutes? Bedeutete es, die dunklen Zeiten waren für sie bereits vorbei oder eher, dass er sich vorbereiten musste? Aber worauf? Der Kater unterdrückte ein leises, ratloses Wimmern um Hasenpfote nicht auf zu schrecken, aber die tiefe Unruhe, die sich jetzt in ihm breitmachte gefiel ihm ganz und gar nicht. Er brauchte etwas zu tun, er musste etwas tun! Nur noch einen Moment würde er sich geben und dann würde er versuchen, im Moor vielleicht nach weiteren Zeichen zu suchen. Auch wenn der SternenClan nie so geradlinig war.


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Erwähnt: Hasenpfote
Angesprochen: --
Ort: WiC-Heilerbau
Sonstiges: kurzes Zeichen zum SC, Vision zu Raupenpfote
wurde aus Storygründen zurück in den Heilerbau in sein Nest gesetzt

Zusammenfassung: Bekommt ein Zeichen zum SchattenClan und daraufhin eine Vision zu Raupenpfote als seine Heilerschülerin. Beide versteht er nicht, will aber im Moor nach mehr Zeichen des SternenClans suchen gehen.

”I truly try to do my best as a healer and a warrior but sometimes it just feels to much to handle.”



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySa 07 Jan 2023, 18:38



Fuchspfote

WindClan » Schüler « #20

Fuchspfote hatte gut geschlafen. Und lang. Die rotbraunen Flanken des Schülers hoben und senkten sich gleichmäßig, während er immer wieder die Euphorie seines Ausflugs, sowie von der Ernennung nachempfand. Ob Honigpfote und Lilienpfote ebenfalls so gut geschlafen hatten? Das Schnarchen des Schülers wurde unterbrochen, als etwas ihn anstieß.
»Huh, was, wer?«
Das Schnarchen des Schülers wurde zu einem Grunzen, als er sich irritiert umsah und Fetzohr neben seinem Nest erkannte. Sein Mentor war so eindrucksvoll, trotz seines Alters, weshalb Fuchspfote ihn einige Momente lang bewundernd anblinzelte, bevor er sich aufsetzte und mit schnellen Zügen über seinen Pelz ging.
Da sein Mentor in der Zwischenzeit wieder verschwunden war, eilte Fuchspfote, so vorsichtig wie möglich, um die anderen nicht zu wecken, aus dem Schülerbau und auf den Lagerplatz. Der Regen war noch immer da, weshalb der rotbraune Kater kurz den Mund verzog. Zwar hatte der Schüler nicht das größte Problem mit Regen und konnte mit dem Wetter klarkommen, doch etwas sagte ihm, dass Fetzohr den Sturm weiterhin dafür nutzen würde, um das Lager nicht zu verlassen. Dabei war heute sein erster richtiger Tag als Schüler!
Gespannt wandte sich Fuchspfote an Fetzohr und spitzte die Ohren, um zu erfahren, was sie wohl tun würden. Als er hörte, dass sie an den wichtigen Fertigkeiten des WindClans arbeiten würden, leuchteten seine Augen vor Freude auf. Etwas enttäuscht nahm der Schüler wahr, was er bereits vermutet hatte, und ließ den Blick kurz zur Versammlungsmulde gleiten. Sicherlich würde Sturmstern bei dem Wetter auch draußen herumrennen. Allerdings wollte Fuchspfote Fetzohr nicht gefährden, denn wenn der erfahrene Kater sagte, dass es auch für ihn gefährlich war, dann glaubte er ihm das.
Als Fuchspfote die Aufgabe hörte, die Fetzohr ihm gab, sah er diesen einige Momente lang irritiert an. Würde er seine Clangefährten nicht stören? Doch der Krieger wirkte so zuversichtlich über die Aufgabe, dass Fuchspfote davon ausging, dass schon niemand sich aufregen würde, wenn er zum Frischbeutehaufen rannte. Nachdenklich ließ er den Blick gleiten. Der Frischbeutehaufen lag zwischen den Steinen vor dem Ältestenbau und der Eingang des Ältestenbaus sollte fürs erste frei bleiben. Schließlich wollten sich einige Katzen von Hundeschweif und Gepardenfell verabschieden, also wollte der Schüler auch nicht in sie hineinrennen. Somit war der kürzeste Weg, an Kriegerbau und Ältestenbau vorbei, keine gute Option. Ihm blieb somit nur der Weg am Heilerbau vorbei, zu Sturmsterns Bau, zur Kinderstube und zurück.
»Aber es ist unmöglich, dass ich nicht nass werde!«, rief Fuchspfote endlich aus und sah mit runden Augen zu Fetzohr auf. »Der Regen ist viel schneller als ich.«
Seine Schwanzspitze zuckte.
»Und was passiert, wenn ich nass werde? Fang ich dann von vorne an? Darf ich dann nichts fressen?«
Vielleicht würde Fetzohr ihn ja beruhigen und zumindest das nicht so eng sehen. Fuchspfote hatte durchaus vor, so schnell wie möglich zu rennen und zu hoffen, dass er dabei in niemanden rannte, doch er fürchtete sich etwas vor dem, was geschehen würde, wenn er es nicht schaffen konnte.

Wacht auf und geht mit Fetzohr seine Übung durch. Denkt auch ganz intensiv darüber nach, wie er sie meistern soll, hat allerdings einige Fragen. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySo 08 Jan 2023, 17:01





Fetzohr

WindClan | Krieger |#007



Der ältere Kater betrachtete seinen Schüler aufmerksam und lächelte. Fuchspfote schien genau zu überlegen wie er die gestellte Aufgabe am besten bewältigen könnte. Genau das wollte Fetzohr erreichen. Der junge Schüler sollte darüber nach denken welche Optionen er hatte und am Ende die beste Strategie für sich finden. Bei seinem Ausruf hingegen spitzte Fetzohr die Ohren und hörte seinem Schüler geduldig zu. Er nahm die Sorgen des jungen Katers sehr ernst, denn er wusste wie manche Mentoren mit ihren Schülern umgingen. Doch er war nicht so. Fetzohr erwartete viel von seinen Schülern, kümmerte sich im Gegenzug aber auch sehr um ihr Wohlergehen. Er stellte ihnen keine Aufgaben von denen er nicht überzeugt war, dass sie es schaffen konnten. Jede Katze war anders, lernte unterschiedlich und es bedarf bei jedem eine andere Strategie um sie vorzubereiten. "Fuchspfote." begann er und sah seinem Schüler fest, aber freundlich in die Augen. "Vergiss bitte eins nicht. Ich bin dein Mentor und soll dir Dinge für dein späteres Leben beibringen. Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass du dieser Aufgabe gewachsen bist, hätte ich sie dir nicht gestellt." Fetzohr machte eine kurze Pause, überlegte einen Moment wie er dem Kater seine Sichtweise erklären konnte und holte tief Luft. "Ich benutzte grundsätzlich keine Strafen für Aufgaben für die du dich angestrengt hast. Ich möchte das du aus deinen Fehlern lernst und dich zum selbstständigen Denken animieren. Du sollst dich austesten und ja auch Fehler machen. Dafür ist die Schüler-Mentoren-Zeit da. Ich kann dir beibringen wie man kämpft, ich kann dir beibringen wie man jagt und ich kann dir zeigen wie man schneller wird, aber was ich dir nicht beibringen kann, ist wie du es auf deine Weise machst." Noch einmal machte er eine Pause und betrachtete den roten Kater. Dann fuhr er fort. "Für mich zählt, dass du dein bestes gibst und das du nicht aufgegeben hast. Ob du es schaffst nicht nass zu werden oder dreckig, dass sind die Steine die du wegräumen musst um dein Ziel zu erreichen. Irgendwann wirst du es schaffen und wenn es heute nicht klappt, dann ein anderes mal. Du bist jung und du wirst noch sehr viel lernen." Fetzohr wusste das Fuchspfote es schaffen würde, er glaubte fest an seinen Schüler und das versuchte er ihm zu vermitteln. Niemand war perfekt und würde sofort alles richtig machen, aber man konnte daran arbeiten und besser werden. Genau das war sein Ziel. Fuchspfote möglichst gut auf sein Kriegerleben vorzubereiten. "Und jetzt zeig mir was du dir überlegt hast um die Steine aus dem Weg zu räumen." Fetzohr stupste ihn aufmunternd an und wartet gespannt darauf welche Strategie sein Schüler sich überlegt hatte. Mit einem Blick zum Himmel bemerkte der Kater dass der Sturm nachließ. "Wenn wir gegessen haben, drehen wir unsere erste gemeinsame Runde im Territorium. Was hältst du davon?" Vielleicht gab das Fuchspfote noch zusätzliche Motivation.
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Erwähnt: Fuchspfote
Angesprochen: Fuchspfote
Ort: WiC-Lager-Schülerbau
Zusammenfassung:Er versteht Fuchspfotes Ängste und versucht ihm zu erklären wie er das Training mit ihm handhaben wird. Er macht ihm Mut.



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySo 08 Jan 2023, 18:44



Schmutzstreif

WindClan » Krieger « #102

Schmutzstreifs Augen schmerzten nach der langen Nacht, die er wach verbracht hatte. Der Himmel war heller geworden, doch die Sonne drang noch immer nicht durch die grauen Wolken. Endlich hatte der Regen nachgelassen und der Wind hatte sich gelegt, doch für die Blattfrische war es noch recht kalt und grau. Wie weit die Blattgrüne wohl entfernt war? Schmutzstreif glaubte, dass es bald zu wärmeren Tagen kommen würde. Wie er diese wohl verbringen würde?
Gähnend erhob sich der rotbraune Kater. Ihm taten die Gelenke weh vom durchmachen, doch selbst wenn er versucht hätte, zu schlafen, sein Vorhaben hatte ihn wachgehalten.
Vorsichtig, in der Hoffnung, niemanden zu wecken, schob sich Schmutzstreif aus dem Hohen Gras und blickte über den Lagerplatz hinweg. Fetzohr und Fuchspfote unterhielten sich beim Schülerbau, ansonsten waren nur wenige Katzen draußen. Sein Blick blieb an der Kinderstube hängen. Er wusste gar nicht recht, wer zeitig in dieser lebte. Würde er bleiben, wenn Falkensturz ihn aufhalten könnte? Vermutlich. Sein Blick flog zum Himmel, ganz so als würde er nach einem Zeichen suchen, dass sie ihm geschickt haben könnte.
Doch dort war nichts und auch sonst rief niemand im Lager nach ihm. Schmutzstreif schlug die Augen zu Boden, dann versuchte er so unauffällig und normal wie möglich das Lager zu verlassen.

Vor dem Lager hielt er noch einmal inne und schlug einen Bogen zu der Stelle, wo Falkensturz begraben war. Es war das letzte Mal, dass er an ihrem Grab sitzen konnte, denn sobald er erstmal über die Grenze getreten war, gab es keinen Weg zurück mehr. Bald war er kein Krieger des WindClans mehr und somit konnte er nicht erwarten, diesen Ort sehen zu dürfen.
Seufzend setzte sich Schmutzstreif ins nasse Gras, neigte den Kopf und starrte auf seine Pfoten hinab. Nichts konnte ihn davon abhalten zu gehen. Dennoch wollte er nicht einfach davonrennen, denn Falkensturz hatte einen liebenden Sohn verdient.
Wie lange der rotbraune Kater dort saß, wusste er nicht, doch irgendwann atmete er tief ein und erhob sich wieder auf die Pfoten.
»Lebe wohl«, miaute Schmutzstreif leise, dann wandte er sich ab und lief los, Richtung Zweibeinerort. Je eher er hier weg war, desto besser.

»Tbc.: Feldweg [WiC x Zweibeinerort Grenze]

Verlässt das Lager, besucht das Grab seiner Mutter und eilt zur Grenze, da er auf dem Weg ist, den Clan zu verlassen. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySo 08 Jan 2023, 19:50



Sperlingsfeder

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~~ Kleiner Zeitsprung zur aktuellen Tageszeit ~~

Sperlingsfeder saß in ihrem Nest und putzte sich, mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages war sie erwacht und fühlte sich tatsächlich frisch und gut. Die Königin hatte gut geschlafen, wenngleich sie auch ab und zu aufgewacht war um nach ihren Jungen zu sehen, doch es tat nichts gegen ihr ausgeruhtes Gefühl. Lächelnd sah sie ihre Jungen an, noch immer fühlte sie ein großes Glück wenn sie Nelkenjunges und Kreidejunges bei sich erblickte - sie waren so wundervoll und Sperlingsfeder wollte sich keine Zeit mehr ohne sie vorstellen. Ob es Rostkralle genauso ging? War er ebenso glücklich wie sie selbst in diesen Momenten? Im selben Moment in dem sie diese Gedanken hatte, schalt sie sich harsch dafür. Sie sollte nicht an der Liebe ihres Gefährten zweifeln, weder die für sie noch der für ihre Jungen - ihre gemeinsamen Jungen. Das Herz der Braunen Kätzin hüpfte kurz und ein leichtes, liebevolles Lächeln erschien auf ihren Zügen. Nun endlich löste sie ihren Blick von den zwei kleinen Bündeln und richtete ihre Augen auf das leere Nest in der Kinderstube das zuvor noch Dunkelfeder gehört hatte - Fuchspfote und Lilienpfote waren ernannt worden und die Kriegerin nun eben wieder eine Kriegerin. Dann huschte ihr Blick zu Flickensturm und erneut lächelte sie während Sperlingsfeder ihre Schwester und deren eigene Jungen betrachtete. Sie hätte sich nie denken können mit ihr zusammen hier zu sein doch es fühlte sich gut an, zum einen nicht alleine zu sein und zum anderen eben das es Flickensturm war mit der sie die Stube teilen konnte. Sie waren sich immer nahe gewesen doch in diesen Zeiten fühlte Sperlingsfeder sich mit ihr noch verbundener. Außerdem war der Gedanke schön das ihre zwei mit Mohnjunges und Ringeljunges zusammen aufwachsen konnten als Familie die sie ja auch waren. Nun erhob Sperlingsfeder sich vorsichtig, darauf bedacht ihre Jungen nicht zu stoßen, und streckte sich außerhalb des Nestes und ein gähnen entkam ihr. Sie streckte kurz den Kopf aus der Kinderstube und entschloss sich dazu, etwas Beute vom Frischbeutehaufen zu nehmen für sich und für Flickensturm. Sie warf einen Blick in ihr Nest, huschte dann beinahe schon hektisch zum eben genannten Haufen und nahm sich einfach ein großes Beutestück, ein Kaninchen, und war schnell wieder in der Kinderstube verschwunden. Da Flickensturm noch zu schlafen schien, beschloss die Kriegerin mit dem Essen zu beginnen und ihrer Schwester etwas aufzuheben.  


WindClan Königin || #018 || Steckbrief


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptySo 08 Jan 2023, 20:13



Fuchspfote

WindClan » Schüler « #21

Gespannt lauschte der rotbraune Schüler seinem Mentoren. Fetzohr hatte einen Weg mit Worten, den Fuchspfote eines Tages auch gerne hätte. Alles, was der Krieger von sich gab, war einleuchtend, und irgendwie auch aufregend. Es gefiel dem Schüler, dem Krieger zuzuhören, denn es gab ihm Sicherheit und Zuversicht für die nächsten sechs Monde.
»Danke, Fetzohr«, miaute Fuchspfote fröhlich und schenkte ihm sein breites Grinsen. Es war schön, dass der Krieger sich so sehr dafür interessierte, dass er ein guter Krieger werden würde. Fuchspfote wollte dies auch für den alten Kater erreichen. Eines Tages würde er ganz sicher so gut sein wie der Krieger es gewesen war.
Fuchspfote kauerte sich nieder und fokussierte den Heilerbau, während er den weiteren Worten des Kriegers lauschte. Seine Ohren zuckten als Bestätigung dessen, dass er bereit war, doch er hob noch einmal den Kopf, als dieser ihn fragte, ob er danach ins Territorium gehen wollte.
»Oh, ja!«, rief Fuchspfote entsprechend aus, wandte sich schnell wieder dem Heilerbau zu und spannte sich an. Das Territorium noch einmal mit jemandem zu sehen, der eine Ahnung von diesem hatte, war definitiv etwas, was er tun wollte.
Einige Momente wartete Fuchspfote noch, sah zu, dass keine Katze ihm in den Weg laufen würde, dann spannte er sich an und rannte los. So schnell wie er konnte lief er zum Heilerbau, bemerkte beim Bremsen jedoch, dass der Boden etwas aufgeweicht war vom vielen Regen. Zwar hatte es aufgehört, zu stürmen, doch einige Pfützen waren noch verteilt zu sehen. Beinahe wäre der Schüler entsprechend gegen den Strauch gelaufen, doch er schaffte es, sich noch zu halten. Eilig hüpfte er aus der kleinen Senke heraus zu Sturmsterns Bau, dann lief er zur Kinderstube und schlängelte sich schließlich zum Frischbeutehaufen.
Schnell wählte Fuchspfote ein Kaninchen, dass wohl für Fetzohr und ihn reichen würde. Dann wandte er sich wieder der Kinderstube zu, eilte zurück und bemerkte, dass er nun deutlich langsamer war. Das Kaninchen war nämlich schwer, außerdem wollte er nicht ausrutschen. Nachdem er etwas langsamer am Anführerbau und Heilerbau vorbeigekommen war, erreichte er den Schülerbau und ließ das Kaninchen vor Fetzohr fallen.
»Es ist schwerer, als ich dachte«, erklärte der Schüler entschuldigend und wartete auf das Urteil seines Mentoren. Fuchspfote war sich sicher, dass er noch besser werden könnte, doch er hatte sein Bestes gegeben. Wirklich!

Findet Fetzohr super toll. Rennt zum Heilerbau, zum Anführerbau und zur Kinderstube, um beim Frischbeutehaufen ein Kaninchen zu holen. Rennt die gleiche Strecke etwas langsamer zurück und wartet darauf, ob Fetzohr zufrieden ist.« Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyMo 09 Jan 2023, 16:56


Falkenjäger
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PostNr.: 07 ||  Ort: beim Schülerbau

Falkenjäger schüttelte nur kurz den Blick, ging aber keine weitere Diskussion mit seiner Schülerin ein. Sie würde schon noch lernen und wenn sie jetzt zumindest eingewilligt hatte, seine Aufgabe so durchzuführen wie er das wollte, dann war das immerhin schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Er ließ sie also noch kurz murren, ehe er sich erhob und mit einem Kopfnicken zum Bau deutete. “Na dann los.“, miaute er und schob sich nach der Schülerin ins Innere. “Vielleicht finden wir ja noch ein paar Federn oder Kaninchenfell, damit du das ganze etwas angenehmer Polstern kannst.“, miaute er und blickte sich suchend im dunklen, dennoch geräumigen Bau um. Als er schließlich fündig wurde und ein paar, nicht in einem Nest verbauten, Büschel Kaninchenfell fand legte er diese vor Honigpfote ab. “Hier.“, brummte er und signalisierte ihr mit einem Kopfschnippen das sie loslegen konnte.
Es war nicht zu übersehen das seine Schülerin um jeden Preis das Lager verlassen würde. Er wusste, dass sie so eine Belohnung nach ihrer vorherigen Aktion ihn Angstfalke zu nennen, eigentlich nicht verdient hatte, doch wenn sie ihm schon etwas entgegenkam, dann musste er das auch tun. Aus diesem Grund nickte der getigerte Kater schließlich. “Ja.“, miaute er, beäugte kurz ihren Nestbau ehe er sich aus dem Schülerbau schob. Er selbst war wirklich froh, dass er diesen Bau schon eine Weile hinter sich gelassen hatte. Dieser Gedanke löste aber auch einen gewissen Wehmut in ihm aus, denn seit er aus dem Kriegerbau ausgezogen war, war Raupenpfote so fern wie nie. Er konnte gar nicht definieren wer sich mehr auf ihre Kriegerzeremonie freute, sie selbst oder er. Während er diese Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben versuchte wurde er langsamer und wartete auf Honigpfote
Kaum hörte er das Rascheln des Schülerbaus hinter sich, welches verkündete, dass seine Schülerin mit ihrem Nestbau fertig war, setzte er sich in Bewegung und schob sich durch den Lagerwall. Als das Lager hinter ihnen lag beschleunigte er seine Schritte und begann gemütlich zu laufen, er wusste noch nicht wo er Honigpfote als erstes hinbringen würde, aber das würde er auf dem Weg schon noch entscheiden können.

tbc.: Ausschaufelsen

Tldr.: Baut mit Honigpfote ihr Nest, kommt ihr dann, da sie sich benommen hat, entgegen und geht doch noch mit ihr aus dem Lager.

Erwähnt: Honigpfote, Raupenpfote
Angesprochen: Honigpfote
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by Goldfluss
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Frostblatt
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 50 EmptyDi 10 Jan 2023, 11:38




Raupenpfote

WindClan | Schülerin | (Steckbrief) | #008


cf.: Heideland und Bach

Die Kätzin schob sich mit müden Pfoten hinter Jägerseele ins Lager zurück. Ihr Nacken schmerzte entsetzlich von der Bemühung, die Beute nicht schleifen und verkommen zu lassen.
Sie legte das Kaninchen, das nicht ihr eigener Fang, sondern ihretwegen nur eine Beinahe-Beute war, direkt vor dem Kriegerbau ab. Du wolltest es dir ja später mit Distelnase teilen, murmelte sie ihrem Mentor zu und wartete darauf, dass er sie entließ.
Als das geschah, schnippte sie mit der buschigen Schweifspitze und schlurfte durchs Lager rüber zum Schülerbau. Allerdings schien der Tag wirklich hinter ihr her zu sein, denn beim Eintauchen in den Bau stieß ihr ein Ginsterast in die Nase und sie fauchte wütend auf. Wieso konnte sie sich nicht einfach in ihrem Bau zusammenrollen und den Tag verschlafen, damit der nächste besser wurde.. Sie rieb sich mit der weißen Pfote die pochende Schnauze und blickte finster drein, was bei ihrer Statur und dem rundlichen Gesicht leicht als Schmollen missverstanden werden konnte.
Sie schaute sich um, ob das vielleicht jemand mitgekriegt hatte und ihr Blick fiel auf den dünnen, hellen Kater, der im Eingang des Heilerbaus saß und natürlich genau jetzt das Lager im Blick hatte. Milanschrei. Sie schnaubte und rieb sich erneut die Nase, doch als ihr der Gedanke kam, sie könnte vielleicht ausschauen, als habe sie sich verletzt, ließ sie sie sofort sinken. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte, war, dass sich bei dem alten Heiler der Helferinstinkt meldete und er herüber kam. Sie hatte nicht den Nerv, ihn abzuwimmeln oder überhaupt noch mit auch nur noch einer Katze zu reden.
Sie stöhnte genervt, als sie sich - diesmal vorsichtiger - in den Bau schob und ihr Nest ansteuerte.
Zu ihrer Überraschung wehte ihr Falkenjägers Geruch entgegen. Hoffungsvoll ließ sie den Kopf herumfahren, doch der Geruch war schal, wenn auch noch nicht alt. Als sie ein frisches Nest entdeckte, überlegte sie kurz, ob er ihr womöglich etwas gemütliches gebaut hatte.. Sie würde es ihm zutrauen, er umsorgte sie oft genug mit solchen kleinen Überraschungen. Doch bei genauerer Betrachtung war das Nest eher grob gebaut, amateurhaft und als ob große Hast darin gelegen hätte. Sie schnupperte. Zuerst dachte sie, der Geruch sei ihr fremd, doch dann erkannte sie, dass sie ihn bloß vorher nie hier wahrgenommen hatte. Es musste Honigpfotes Geruch sein, den sie bisher nur aus der Kinderstube kannte.
Er ist jetzt beschäftigt.. Hat mit ihr ein Nest gebaut und ist dann zum Training aufgebrochen, schloss sie und rollte sich zu einer kleinen Kugel ein. Betrübt starrte sie auf eine Feder, die vor ihrem Gesicht aus ihrem Nest stand. Heute war ein totaler Reinfall.. Falkenjäger hat vermutlich kaum noch Zeit für mich und ich kriege es nicht auf die Reihe, meine Prüfungen zu absolvieren, damit wir zumindest nachts im selben Bau schlafen können..
Sie kniff die Augen zu und versuchte ihren Gefühlssturm beiseite zu schieben, doch in ihrem Kopf ratterte es ohne Ende.
Vermutlich war es lediglich dem energieraubendem Heimweg geschuldet, dass sie überhaupt einschlief, doch so erschöpft sie körperlich auch war, ihr Kopf gab keine Ruhe.
reden | denken | Katzen
Erwähnt: Jägerseele, Distelnase (kurz), Falkenjäger, Honigpfote, Milanschrei
Angesprochen: Jägerseele
Standort: cf. Heideland -> Lager -> Schülerbau

Zusammenfassung: kommt ins Lager zurück und legt miesgelaunt Distelnases Kaninchen vor dem Kriegerbau ab. Will sich sofort schlafen legen, wird jedoch von einem Ast gepiekst und faucht ihre schlechte Laune hinaus. Bemerkt Milanschrei und unterbindet schnell ihr Verhalten damit niemand sie anspricht. Verschwindet im Bau und hofft, Falkenjäger anzutreffen, bemerkt jedoch, dass er nur mit Honigpfote da gewesen war und legt sich traurig und erschöpft in ihr Nest. Fällt in einen wenig erholsamen Schlaf

...




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