Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenhoch [02.07.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Wind etwas sanfter geworden ist und die warmen Sonnenstrahlen immer häufiger den Weg zwischen den grauen Wolken hindurch finden, ist die Luft noch kühl und etwas unangenehm. Dennoch hat das Schnee inzwischen zu tauen begonnen. Nach und nach werden immer größere Flächen an Erde und Gras im Schnee sichtbar und an den Sträuchern sind die ersten Knospen zu sehen.


DonnerClan Territorium:
Die Luft ist feucht und der Waldboden durch den schmelzenden Schnee aufgeweicht und rutschig. Auch das Eis auf den Bächen ist bereits am Schmelzen und kurz davor vollständig zu verschwinden. Die dichten Bäume und das kahle Unterholz schützen hier ganz gut vor dem Wind und langsam lässt es sich draußen wieder besser aushalten.


FlussClan Territorium:
Auf Weiden und Wiesen schmilzt der Schnee und es werden immer größere Grasflecken sichtbar. Das Eis auf dem Fluss ist ebenfalls dünner geworden und kann maximal eine kleinere Katze tragen. Allerdings sollte auch diese aufpassen, um nicht an schwächeren Stellen durchzubrechen. Fisch und Landbeute sind langsam zurückgekehrt und der FlussClan kann hoffentlich bald aufatmen.


WindClan Territorium:
Die Katzen auf dem Hochmoor sind am wenigsten vor dem Wind geschützt, weshalb es hier noch am kühlsten ist. Dennoch schmilzt auch hier langsam der Schnee. Der aufgeweichte matschige Boden erschwert die Jagd auf Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Sträuchern finden sich die ersten Knospen. Die Jagd ist inzwischen ein wenig einfacher geworden. Schlangen, Eidechsen oder Frösche sind zwar immer noch in Winterstarre, aber Nagetiere trauen sich langsam wieder ins Freie. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und damit auch etwas wärmer.


WolkenClan Territorium:
Mit dem sanfteren Wind ist die Jagd auf Vögel wieder leichter geworden und auch der schmelzende Schnee ist hier hilfreich. Die feuchte Rinde erschwert das Klettern, aber immerhin gibt es wieder mehr Beute und langsam können sich auch unerfahrenere Katzen wieder in die Baumwipfel wagen.


Baumgeviert:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Büschen sprießen die ersten Knospen. Die großen Eichen zeigen sich unbeeindruckt von Wind und Wetter und langsam regt sich auch wieder Leben in der Senke. Vereinzelte Beutetiere wagen sich wieder ins Freie und huschen über die Lichtung.


BlutClan Territorium:
Hier ist es noch kalt und nass, aber immerhin schmilzt der Schneematsch und macht es auf den Straßen etwas angenehmer. Zweibeiner und Hunde bleiben zumeist noch bei ihren kürzeren Runden, aber manche Hundebesitzer*innen lassen sich bereits durch die Sonne verleiten, was das Leben für die Katzen wieder unsicherer macht. Die Eisschicht auf dem Schwarzstrom ist dünner geworden und für die meisten Katzen ist es nicht mehr ratsam, sich aufs hinaus Eis zu wagen.


Streuner Territorien:
Auch hier blitzt immer mehr grün und braun zwischen den Schneeflecken hervor. Auf offenem Gelände sorgt der Wind nach wie vor für eine kühle Luft. Im bewaldeten Gebiet sind Katzen besser vor dem Wind geschützt, aber auch sonst gibt es langsam mehr Beute und die ersten Blätter sprießen. Das Ende der Blattleere scheint sich bereits anzukündigen.


Zweibeinerort:
Die meisten Hauskätzchen bleiben lieber noch in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo es angenehm warm ist oder zumindest in deren Gärten, von wo aus sie schnell wieder nach drinnen kommen. Manche aber locken die wärmeren Sonnenstrahlen und vielleicht hat die eine oder andere Katze Lust, sich ein wenig umzusehen.

 

 WolkenClan-Lager

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyMi 25 Mai 2022, 23:18


Staubwolf

WolkenClan » Krieger « #47


Staubwolf hatte mit Wüstenrose an seiner Seite kein richtiges Bild mehr von Zeit. Stattdessen genoss er einfach nur die Nähe zu der hübschen Kriegerin und konnte einfach schweigend im Schnee kauern, solange ihr Duft in seiner Nase war. Obgleich er noch immer Dunstwirbel mochte, so nahm diese Kriegerin doch mehr und mehr einen wichtigen Platz in seinem Herzen ein. Verträumt lächelte er, während er die schweigsame Zweisamkeit genoss.
Als Ahornblatt sie schließlich ansprach, zuckte Staubwolf überrascht zusammen und blickte mit runden Augen zu der neuen Zweiten Anführerin. Daran würde er sich noch gewöhnen müssen, so viel stand fest.
Eine Jagd mit Wüstenrose und einem weiteren Krieger? Klang keineswegs schlecht. Sicherlich war die Kätzin besser in der Jagd und konnte ihm zeigen, was sie durch den Kampf gegen die DonnerClan Krieger nicht mehr hatte zeigen können. Ob sich die feindlichen Krieger erholt hatten?
Staubwolf zögerte den Aufbruch heraus und war erst ungefähr bereit, loszugehen, als die Sonne bereits unterging. Nachtwind sollte sie begleiten und schien bereits auf den Aufbruch zu warten, doch der Krieger schüttelte den Kopf und deutete auf den Kriegerbau.
»Lasst uns morgen früh aufbrechen. Ich bin vom Kampf noch so erschöpft...«
Eine schlechte Ausrede, doch bevor Nachtwind sich beschweren konnte, scheuchte Staubwolf Wüstenrose bereits in den Kriegerbau und rollte sich belustigt schnurrend neben sie.

Zeitsprung zur aktuellen Tageszeit

Zu Sonnenaufgang schlug Staubwolf die Augen auf und leckte Wüstenrose sogleich sanft über das Schulterfell. Sie sah so hübsch aus, wenn sie schlief. Mehr und mehr fühlte sich der Krieger zu ihr hingezogen, wissend, dass er seine Gefühle für Dunstwirbel noch nicht geklärt hatte.
Später.
Der Gedanke war gefährlich, doch in diesem Moment, in seinem Alter, wollte Staubwolf Gefahr.
Nichts, das drängt.
»Guten Morgen«, brummte der Krieger und setzte sich auf, um zügig seinen Pelz in Ordnung zu bringen. Wenn er schon die Jagd mit ihr verbrachte, wollte er dabei umso hübscher aussehen. »Wir sollten zur Jagd aufbrechen.«
Verschmitzt funkelte der Krieger sie an, strich beim vorbeigehen über ihre Flanke und sah sich nach Nachtwind um. Die Worte hatten auch ihm gegolten.
Damit schob sich der schildpattfarbene Kater auf den Lagerplatz und bemerkte sogleich Bussardfeder, der untätig neben dem Bau saß. Nachdenklich zuckte die Schwanzspitze des Kriegers, dann nickte Staubwolf in die Richtung des anderen Kriegers. Er sah ziemlich gelangweilt aus.
»Wir gehen jagen, willst du mit?«
Staubwolf warf Bussardfeder die Worte zu, wartete jedoch nicht auf dessen Antwort. Stattdessen machte er Wüstenrose und Nachtwind Platz, stieß mit seiner Schulter gegen Wüstenroses Schulter und setzte sich in Bewegung. Wildfeuers Körper war endlich verschwunden, das Wetter war für die Blattleere in Ordnung. Die Jagd musste einfach funktionieren, nicht wahr?

»Territorium [WoC Territorium]

Kleiner Timeskip zur aktuellen Tageszeit. Verliebt sich mehr und mehr in Wüstenrose. Ist gut gelaunt und sammelt die Jagdpatrouille ein. Fordert Bussardfeder fröhlich auf, sich ihnen anzuschließen. Verlässt dann das Lager. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDo 26 Mai 2022, 19:56

WolkenClan-Lager - Seite 18 Latest?cb=20191006023039&path-prefix=de
Nachtwind
23 | männlich | Krieger | WolkenClan

Nachtwind hatte sich so darauf gefreut nun endlich etwas zu tun zu bekommen und dann war er doch nur vertröstet worden... aber was konnte er da schon tun? Alleine konnte er ja schlecht auf Patrouille gehen... Seufzend und leicht schmollend begab er sich daher nun selbst in sein Nest. Seine Schwester suchte gerade ihre Patrouillie zusammen, die SIE sogar anführen dürfte. Das war ungerecht... Sicher waren sie schon längst unterwegs... Noch einmal seufzend legte er frustriert seinen Schweif über die Nase und schlief danach dann aber doch überraschend schnell wieder ein.

--> Zeitsprung zur aktuellen Tageszeit

Nachtwind war bereits wach geworden und mit seiner Fellpflege fertig, als Staubwolf ihn nun ansprach. Daher nickte er nur und streckte sich beim Aufstehen noch schnell, ehe er ebenfalls nach draußen folgte. Überrascht blinzelte er als Staubwolf nun Bussardfeder einlud sie zu begleiten, sagte aber nichts dazu. Hauptsache sie konnten endlich los und er was erleben und seine Pfoten vertreten. Langsam legte sich auch sein Missmut wieder und die Vorfreude machte sich in ihm wieder breit während er nun den anderen folgte.

--> WoC Territorium



Interagiert mit: Staubwolf
Erwähnt: Bussardfeder
Zusammenfassung:
Ist enttäuscht nicht gleich gehen zu dürfen, schläft und freut sich am nächsten Morgen dann, dass sie endlich los können


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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*klick* für Falkensturms hübsches Bild ♥:

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDo 26 Mai 2022, 21:35




Himmelblick

WolkenClan Krieger


Der Kater hatte einen so komatösen Schlaf gehabt, dass es ihm vermutlich gar nicht gelungen wäre, ohne Hilfe aufzuwachen. Doch jemand anderes schien da sehr bereit zu sein, mitanzupacken, denn ein kräftiger Tritt holte den hellen Kater sogleich aus seiner Traumwelt.
Völlig überfordert mit der Handlung, die Augen zu öffnen, versuchte Himmelblick herauszufinden, ob er vielleicht erblindet war. Und wäre es noch in der Nacht gewesen, hätte er es vielleicht sogar geglaubt, unter dem verlockenden Vorwand, dann aber einfach für immer weiter schlafen zu können, aber gerne akzeptiert.
Doch er war natürlich nicht erblindet und es war nicht mitten in der Nacht und es war Laubfell, der mit abertausenden Gestammeleien nach einer Entschuldigung suchte, was Himmelblick schließlich dazu bewegte, aufzuwachen.
"Hmghj", murmelte er, "ja-jahgfn", versuchte er es noch mal, doch seine Zunge schien tonnen zu wiegen und er überlegte, ob er statt blind vielleicht stumm geworden war.
Doch er akzeptierte sein Schicksal, nickte einfach zu völlig erschlagen und winkte mit einer trägen Schweifspitze ab.
Er schob sich aus dem Bau und fühlte sich hundert Monde alt, da er aber weder blind noch stumm noch plötzlich ein Greis war, sah er einfach ein, dass es wohl nicht sein Tag sein würde.
Er schaffte sich etwas abseits an den Rand und versuchte, Basisfunktionen wie Atmen und Blinzeln wieder seinem Gehirn zu überlassen, doch es war so anstrengend, dass es ihm zu gefährlich erschien, lebenswichtige Aktionen seinem momentan eher komatösen Gehirn zu überlassen.
Er gab sich einen Moment.
Vielleicht auch zwei.
Und vielleicht saß er auch einfach bis Sonnenaufgang da und starrte mit gigantischen Schatten unter den Augen den nassen Staub an.
Irgendwann schien sein Körper seinen Lebenswillen wiedergefunden zu haben und er entspannte sich langsam. Er stellte eine Fellwäsche auf die Beine und nahm sich einen kleinen Vogel vom Frischbeutehaufen. Er beschloss, später einen zu fangen, um es auszugleichen. Doch bei der Vorstellung, rauszugehen, in die Kälte und sich die Krallen abzumühen, um mehr Haut und Knochen als Fleisch zu fangen, kehrte seine Erschöpfung zurück. Wieso musste sich das Leben manchmal so sehr nach Leiden als nach Leidenschaft anfühlen?
Er zuckte mit dem Ohr, als ihm ein Geruch in die Nase wehte und kleine Geräusche an die Ohren drangen. Er schaute neben sich und bemerkte, dass er sich neben der Kinderstube niedergelassen hatte. Den Geruch kannte er. Nach Milch. Nach Wärme. Himmelblick seufzte sehnsüchtig. Wenn das Leben in der Kinderstube doch nur ewig währen konnte.
Ob Blitzjunges wach war?
Er zuckte nervös mit den Krallen. Er hatte sich seit seinem Glitsch- seit seiner Geburt nicht mehr getraut, ihn zu besuchen. Er hatte sich so seltsam gefühlt. Er wollte sich nicht in ein Leben mischen, nur weil er dessen Anfang hautnah - ziemlich wörtlich - mitbekommen hatte.
Außerdem.. wie würde ich sein Leben schon bereichern?
Er war im Leben zu oft gescheitert, um es noch gutzuheißen, wenn ihm jemand anvertraut wurde.
Die Liebe hatte nicht für ihn klappen wollen. Die Ausbildung eines Schülers ebenfalls nicht. Nicht mal einen Sinn hatte er in allem entdeckt.
Er blickte durch den Clan und wie die ersten Katzen sich für ihre täglichen Aufgaben bereitmachten. Der Clan hatte sich verändert. Der Tod war ständig präsent, es war bitter deutlich geworden vor nicht allzu langer Zeit.
Und trotzdem machten sie weiter. Immer und immer weiter.
Wo nahmen sie den Willen dazu her? Wo die Hoffnung?
Hatte er denn gar keine andere Chance als dieses ewige Ankämpfen gegen ein Leben, in dem er keinen Sinn sah..?


Erwähnt | Denken | "Reden"


Erwähnt: Blitzjunges, Laubfell
Angesprochen: -






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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptySa 28 Mai 2022, 15:42




o Brombeerstern o

WolkenClan | Anführer | männlich | #555


Brombeerstern schnurrte zufrieden und betrachtete die Jungen. Sturmjunges antwortete als erster und der Anführer blinzelte belustigt. Der Kleine gefiel ihm. Wäre er noch wesentlich jünger, hätte er ihn später vielleicht sogar selbst zum Schüler genommen. Doch jeder andere Krieger im Clan würde sich ihm genauso gut annehmen können.
"Das glaube ich dir…", miaute er. Es war traurig, dass ihre richtige Mutter sie zurückgelassen hatte - oder zurücklassen musste - aber bei Ginkgoblatt waren sie in guten Pfoten und es war offensichtlich, dass die weiße Kätzin sie wie ihre eigenen Jungen liebte.
Dann sah er zu Flocke, die mittlerweile schon Flockenjunges heißen musste.
"Wenn man vorher immer alleine gelebt hat, muss es eine sehr anstrengende Erfahrung sein", gab er zu. "Aber es ist auch ein schönes Gefühl, Teil von etwas größerem zu sein." Er schnurrte leicht. "Alle sind füreinander da, wir halten zusammen."
Sturmjunges war noch nicht fertig mit seinen Fragen.
"Hm", machte Brombeerstern und lächelte. "Aber sicher wirst du das. Wenn ihr einmal Schüler und dann Krieger seid, werdet ihr alle Katzen hier kennen."
Er sah kurz zu Ginkgoblatt, aber er vermutete, dass sie den beiden bereits das meiste über das Clanleben erzählt hatte. Der Kater richtete sich auf und machte einen Schritt zur Seite.
"Wenn ihr schon eine Lagertour macht, könnt ihr auch in meinen Bau hineinschauen. Aber viel zu sehen gibt es wohl nicht…"
Er zuckte belustigt mit den Schnurrhaaren.


Erwähnt: Ginkgoblatt
Angesprochen: Sturmjunges, Flockenjunges
Ort: WoC Lager | vor dem Anführerbau


Zusammenfassung: Spricht mit Sturm- und Flockenjunges und läd sie ein, seinen Bau anzuschauen.

Code by Moony, angepasst Esme,
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDi 31 Mai 2022, 12:48

Laubfell

"What's the worth of fighting to be yourself, if it means ending up all alone?"

WolkenClan | Krieger


An Schlaf war nicht wirklich zu denken, jetzt wo ich Himmelblick förmlich über den Haufen gerannt hatte und meine Schweifspitze zuckte nervös von der einen Seite zur anderen, während ich noch eine weitere gestammelte Entschuldigung vorbrachte. Den anderen Kater schien das jedoch nicht sonderlich zu interessieren, denn er sagte nicht viel sondern nickte stattdessen nur etwas erschlagen, ehe er sich an mir vorbei aus dem Bau schob.
Für einen Moment stand ich etwas überfordert und meinerseits gewissermaßen erschlagen im Bau und starrte dem Kater hinterher, ehe ich den beschämten Blick auf die Pfoten lenkte. Es war ein gewisses Glück, dass es Himmelsblick und nicht eine andere Katze gewesen war. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn ich in meiner Unkonzentriertheit einen Krieger wie Fuchsjäger oder Funkenwut über den Haufen gerannt hätte. Meine Pfoten zitterten schon leicht bei der Vorstellung und ich vermutete, dass ich dann bestimmt nicht ohne einen Kratzer davongekommen wäre. Dafür hatte ich zu den beiden Katern ohnehin keine sonderlich guten Beziehungen und ging ihnen lieber aus dem Weg. Bei Himmelblick hingegen hatte ich noch ein wenig mehr Angst. Was war wenn er es mir jetzt übel nahm? Oder wenn er mich jetzt für komplett ungeschickt hielt? Naja, vermutlich war da auch eine Kleinigkeit dran, aber ich wollte mir die zumindest neutrale Beziehung zu dem Kater nicht vollständig verbauen ... Ob ich es schlimmer machte, wenn ich versuchte, die Situation zu retten? Unschlüssig trat ich von einer Pfote auf die andere, unsicher wie ich am besten Schadensbegrenzung betreiben sollte.
Dann endlich überwand ich mich, dem Kater nach draußen zu folgen. Dieser schien inzwischen zumindest ein klein wenig entspannter und hatte begonnen, sich das Fell zu putzen, weshalb ich es wagte, mich vorsichtig zu nähern. Hey, miaute ich mit einem schuldbewussten Blick, wobei ich mich vorsichtig ein Stück neben dem Kater niederließ. Ist alles in Ordnung?


Angesprochen: Himmelblick
Standort: Kriegerbau ---> auf der Lichtung bei Himmelblick
Sonstiges: Steht unschlüssig im Kriegerbau und macht sich Sorgen, bevor er Himmelblick nach draußen folgt, sich neben ihn setzt und ihn anspricht.

Reden| Denken | Handeln | Katzen
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyMi 01 Jun 2022, 00:04




o Muschelsee o

WolkenClan | Königin | weiblich | #8


Nesseljunges wollte ebenfalls wissen, wie Füchse und Dachse aussahen, doch bevor ich meine Antwort wiederholen konnte, hatte Wolfsjunges sich bereits mit einer Erklärung eingeschaltet.
“Ganz richtig”, schnurrte sie stolz. Doch damit war Nesseljunges Frage noch nicht ganz beantwortet, da er scheinbar genau wissen wollte, wann sie Krieger sein würden.
“Und Krieger werdet ihr erst… ” Sie überlegte. “Frühestens in 11 Monden. Vorher werdet ihr als Schüler alles lernen, was ihr dafür wissen müsst. Aber wie ich schon sagte, es dauert noch eine ganze Weile, bis es soweit ist.”

Nun sah sie die beiden Jungen gespannt an und wartete auf ihre Antwort. Nesseljunges erste Antwort war sogleich richtig, woraufhin die Königin zufrieden seinen Kopf tätschelte. Wolfsjunges stupste sie stattdessen aufmunternd an.
“Wir spielen noch ein paar Runden. Du wirst auch ganz viele Gelegenheiten haben, etwas richtig zu raten”, schnurrte sie und leckte über seine Ohren.
“Als Gewinner bist du nun dran, Nesseljunges. Was siehst du, was wir nicht sehen?”


Erwähnt: -
Angesprochen: Nesseljunges, Wolfsjunges
Ort: WoC Kinderstube


Zusammenfassung: Spielt "Ich sehe was, was du nicht siehst" mit ihren Jungen.

Code by Moony, angepasst Esme,
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyMi 01 Jun 2022, 14:01

Nesseljunges#003
WolkenClan Junges
Ich höre gespannt zu wie Wolfsjunges mir erklärte wie Füchse und Dachse aussehen. In meinen Gedanken stell ich mir sie vor. Ich erschauderte und möchte auf jedenfall keinen von ihnen begegnen. Als meine Mutter darauf auf meine Frage wan wir krieger werden antwortete das es erst in 11 monde sein wird, kam mir es wie eine Ewigkeit vor, bis es soweit ist. Trotzdem spürte ich meine Vorfreude und auch die Aufregung bis wir endlich Schüler sind und alles lernen was man als krieger wissen muss. Ich freute mich als ich mit den Mops richtig lag und meine Mutter mir den kopf tätschelte. Da ich richtig geantwortet habe dürfte ich jetzt weiter machen und was aussuchen. Ich blickte mich um und endschied mich für eine Feder die bei uns in der Nähe lag und ein schönen blauton hatte. Sie war aber gut versteckt,, ich sehe was was ihr nicht sieht und das ist blau“ sagte ich zu meine Mutter und meinen Bruder

Angesprochen: Wolfsjunges und Muschelsee
Erwähnt:
Ort: in der Kinderstube


Zuletzt von Tacitus am Do 02 Jun 2022, 12:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDo 02 Jun 2022, 10:32

Bussardfeder

WolkenClan Krieger

PostNr.: 015
vor dem Kriegerbau

Bussardfeder hatte erfolgreich Trübsal vor dem Kriegerbau geblasen und seine Fellwäsche vollendet als er Pfotenschritte und das verdächtige Rascheln des Baueinganges hinter sich vernahm. Der braune Kater hob seinen Kopf und spitzte seine Ohren als sich Staubwolf dicht gefolgt von Wüstenrost und Nachtwind aus dem Kriegerbau schob. Der gescheckte Krieger schien bemerkt zu haben, dass er recht gelangweilt im Lager saß und erlöste ihn mit einer einfachen Frage von seiner Langeweile.
Ohne auch nur einen Herzschlag lang zu zögern, sprang Bussardfeder auf, vielleicht etwas zu enthusiastisch denn seine noch leicht beleidigten Muskeln machten sich sofort wieder bemerkbar. Doch diese kleinen Stiche konnten seine Freude über die bevorstehende Jagd nicht trüben. Er wollte nicht das die Jagdpatrouille auf ihn warten musste, weshalb er eilig hinter den anderen Kriegern hertrabte. Anfangs nahm er die kleinen Stiche seiner bereits fast zur Gänze verheilten Wunden noch war, doch je länger er lief, desto leichter war dieser zu ignorieren und wurde von der Freude endlich wieder das Lager hinter sich zu lassen übertrumpft.
tbc.: Territorium

Tldr.: Ist erleichtert über die Möglichkeit sich einer Jagdpatrouille anzuschließen. Folgt ohne lange zu zögern Staubwolf, Nachtwind und Wüstenrose ins Territorium.

Erwähnt: Staubwolf, Wüstenrose, Nachtwind
Angesprochen: xxx
©G2 Euphie





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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDo 02 Jun 2022, 13:26


Maislicht

WolkenClan » Königin « #87


Maislicht hatte Blattjunges amüsiert beobachtet. Die Versuche des jungen Katers, sich hinzustellen und umher zu bewegen, waren niedlich gewesen. Er entwickelte sich deutlich schneller und besser als seine Schwester. Hummeljunges ließ sich eben Zeit, ruhte sich hier im Nest immer gerne aus, doch sie waren schon alt genug, um das Lager kennen zu lernen. Die erfahrene Kätzin kannte einen kleinen Kater, der nichts lieber tun würde.
Belustigt beobachtete die gefleckte Kätzin diesen dabei, wie er versuchte, Hummeljunges anzuregen. Sein Versuch zeugte von Energie und Maislicht ließ ihre Schnauze zu ihrer Tochter niedergleiten, um diese mit kräftigen Zungenstrichen zu wecken.
»Wach auf, meine Kleine, es gibt eine große, weite Welt für dich zu entdecken«, schnurrte Maislicht liebevoll zwischen ihren Zungenstrichen.
Dann drehte sie ihren Kopf zu Blattjunges, der sich an sie gelehnt hatte und sie aus seinen bunten Augen heraus anstarrte. Auch ihm leckte sie liebevoll das Fell zwischen den Ohren, wenn er auch sanfter, als sie es bei Hummeljunges getan hatte.
»Vermutlich ist er irgendwo im Lager. Wollen wir nachsehen, ob wir ihn finden können?«
Der Königin war bewusst, dass der junge Kater noch nicht sicher laufen konnte, doch hier im Nest würde er es auch nicht lernen!

Versucht, Hummeljunges zu wecken. Erklärt Blattjunges, dass Fuchsjäger vermutlich irgendwo im Lager ist und sie nachsehen könnten. « Zusammenfassung

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Kohlenbrand

WolkenClan » Krieger « #59


Lichtstreif nahm sein Angebot an, doch bevor er noch etwas sagen konnte, tauchte Kummerfeuer bei ihnen auf. Überrascht spitzte der schwarze Kater seine Ohren und musterte seinen Baugefährten freundlich. Dieser schien für den Moment jedoch in seine Aufgabe vertieft zu sein und erklärte, dass er Wildfeuer begraben wollte. Ob die beiden ihre Aufgabe wohl von Brombeerstern erhalten hatten? Unschlüssig stand Kohlenbrand neben den beiden, bereit, seine Hilfe anzubieten, wenn sie ihn brauchten.

Zeitsprung | Beerdigung von Wildfeuer

Der Kater hatte sich nach der Beerdigung der Zweiten Anführerin neben Kummerfeuer und Lichtstreif aufgehalten und Erde von seinen Krallen geschüttelt. Der Boden war kalt gewesen und Kohlenbrand wünschte sich für einige Herzschläge, nie wieder in der Blattleere ein so tiefes Loch graben zu müssen.
Langsam hatte sich der schwarz-rote Kater jedoch abgewandt und war zurück ins Lager getappt. Eigentlich sollte er sich ausruhen, dass wusste er, doch ihm schien es so, als wäre niemand im Lager, der neue Aufgaben verteilte. Ganz davon abgesehen, dass die Jagdpatrouille gerade erst aufgebrochen war, weshalb er wohl noch ausreichend Zeit hatte, bis er sich hinlegen müsste.
Bevor Kohlenbrand allerdings entscheiden konnte, was er tun wollte, stand eine sehr viel kleinere, gemusterte Kätzin mit einem Vogel vor ihr. Blinzelnd blickte der Krieger zu Kräuterhauch hinab, die ohne Umschweife erklärte, was sie hier tat. Die Lippen des Katers verzogen sich zu einem leichten Lächeln und langsam nickte er.
»Einen Bissen nehme ich gerne. Wollt ihr auch etwas abhaben?«
Kohlenbrand drehte den Kopf in die Richtung von Lichtstreif und Kummerfeuer, dann deutete er auf den Vogel, den Kräuterhauch ihm mitgebracht hatte. Zwar war die Amsel schon angefressen, doch sie alle konnten einen Happen nehmen und dann auf die nächste Beute durch die Jagdpatrouille warten.
Ohne auf eine Antwort abzuwarten, packte Kohlenbrand die Amsel und deutete mit einem Nicken zum Lagerrand. Wenige Herzschläge später ließ er sich an der Stelle nieder und wartete darauf, dass zumindest Kräuterhauch ihn erreichte. Viel hatten sie nicht miteinander geredet, doch so wie er sie kannte, würden andere Katzen des Clans auch nicht mehr über sie sagen können.
»Und, Kräuterhauch, fühlst du dich wohl im Kriegerbau?«
Gespannt betrachtete Kohlenbrand die Kätzin während er ein Stück aus der Amsel riss und darauf herum kaute. Mit Sonnentatze, Flammenherz und Echohauch zählte Kräuterhauch mit ihrer Schwester zu den jüngsten Kriegern. Ob sie sich schon an die Aufgaben gewöhnt hatte?

Zeitsprung Beerdigung. Wird danach von Kräuterhauch angesprochen und kriegt eine halbe Amsel angeboten. Nimmt diese zum Lagerrand, beißt ein Stück ab und beginnt ein Gespräch über Kräuterhauchs Kriegerleben. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDo 02 Jun 2022, 20:49



Wurzelschatten

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#009
Seichtes Sonnenlicht umspielte die helle Schnauze des bunten Katers, als er müde, mit funkelnden goldgelben Augen, die Nase aus dem Kriegerbau steckte. Der kleine Tagesausflug mit Wacholderspiel hatte den Krieger ausgelaugt und durchgefroren. Da er sich nicht bemüht hatte, sein feuchtes Fell vor dem einschlafen zu trocknen, war sein Körper über Nacht ganz schön heruntergekühlt, weshalb er sich etwas angeschlagen fühlte, es jedoch für sich selbst als halb so wild einstufte. An sich war er fit.
Somit streckte er sich einmal ausgiebig, machte einen Buckel und riss das Maul zu einem Gähnen auf. Auch wenn es bereits Sonnenhoch war und der Tag somit schon halb wieder vorbei, überlegte Wurzelschatten angestrengt, was er den Rest der Zeit noch unternehmen konnte. Da er Wacholderpiel auf Anhieb nirgendwo entdecken konnte, schoss er diese Option der Beschäftigung schon einmal aus, was in Ordnung war, denn im nächsten Moment brodelte eine neue Erinnerung in ihm auf. Vor kurzem war Wildfeuer im Zuge eines Kampfes verstorben, an dem auch Himbeerglut, Wurzelschattens bester Freund, beteiligt gewesen war. Vielleicht war es langsam mal an der Zeit, nach seinem Clankameraden zu sehen und zu überprüfen, wie schwer seine Wunden ausgefallen waren. Wurzelschatten wusste, dass Himbeerglut kein schwacher Kater war, sicher hatte er dem Fuchs seine Stärke ausgiebig demonstriert und war nun stolz auf seinen Erfolg. Trotzdem waren mögliche Wunden, vor allem in der Blattleere, sehr ernst zu nehmen, weshalb der rote Krieger sich so wenig wie möglich bewegen sollte. Deswegen hielt Wurzelschatten es für angebracht, ihn etwas Beute vorbeizubringen und ein wenig Gesellschaft zu leisten.

Vorerst gab der bunte Krieger sich seiner alltäglichen Wäsche hin, um seinem klammen Pelz schließlich endgültig zu trocknen. Bei der Wäsche wurde ihm wieder etwas wärmer, auch wenn er immer noch ein wenig bibberte. Die Bedingungen in der kalten Jahreszeit waren für niemanden leicht, umso dümmer war es da, im totbringenden Schnee ausgiebig zu spielen statt sich um Beute zu kümmern. Wurzelschatten schmunzelte über diesen Gedankengang, denn er hatte sich zusammen mit Wacholderspiel wieder wie ein Schüler gefühlt, ohne Verantwortung und ernstzunehmende Pflichten. Er seufzte leise und begab sich zum Frischbeutehaufen, um Himbeerglut ein besonders schönes Stück Beute herauszupicken. Das dunkle Federkleid einer Amsel stach ihn dabei besonders ins Auge, weshalb er sich für dieses Stück entschied und anschließend den Heilerbau aufsuchte.

Das Sonnenlicht drang kaum durch die dicke Verkleidung des Baus, der nach den verschiedensten Kräutern und Pasten duftete. Wurzelschatten empfand diesen Geruch als etwas befremdlich, da er damit Krankheit und vielleicht sogar den Tod verband. Doch er wusste, dass es Himbeerglut gut ging, jedenfalls hoffte er es. Ein schneller Blick bestätigte seine Vermutung, denn er entdeckte den roten Kater, scheinbar nicht sonderlich schwer verletzt, vor sich hin träumend in einem der Nester ruhend. Ohne Umschweife ließ Wurzelschatten die Amsel vor seiner Nase fallen und stupste den roten Krieger vorsichtig an. "Gut geschlafen? Noch alles dran?", fragte er "Ich dachte du hast Hunger. Außerdem möchte ich alles wissen, bis ins kleinste Detail. Was ist mit dem Fuchs geschehen?" Ohne Umschweife kauerte Wurzelschatten sich neben seinen Freund und blinzelte ihn neugierig aus goldenen Augen an. Der bunte Krieger mied Kämpfe persönlich immer, einfach weil er nie den Zugang dazu gefunden hatte, anderen Katzen ernsthaft Schaden zuzufügen. Doch bei einem Fuchs war das was ganz anderes. Hierbei ging es schlichtweg darum, seine Clangefährten vor diesem unberechenbaren Lebewesen zu verteidigen.
Erwähnt » Wachsolderspiel, Himbeerglut, Wildfeuer
Angesprochen » Himbeerglut

"Don't wait for people to be friendly, show them how."
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Hummeljunges

wolkenclan
junges
#003
-Zeitsprung-

In süßlich duftenden Träumen gefangen, schlummerte der kleine, pummelige Fellball gemütlich vor sich hin und genoss die Stille um sich herum. Erst mit der Zeit bemerkte es eine kleine Störung, ein rütteln, sie tatschte mit ihren weichen Pfötchen danach und traf auf flauschiges Fell. Anschließend schlug sie die großen Augen auf und blickte in das gefleckte Gesicht ihres Bruders, der sie zum aufwachen anregen wollte. "Nerv nicht", miaute die Kleine müde, drehte sich um und rollte sich erneut zusammen. Erst als sie die warme Zunge ihrer Mutter spürte und ihre melodische, weiche Stimme in Hummeljunges Ohren wiederhalte, warf sie einen Blick nach oben in das vertraute, weiche Gesicht von Maislicht. Wärme breitete sich in dem kleinen Bündel aus und sie berührte die Nase ihrer Mutter mit der Ihrigen, um sie zu begrüßen.
Es dauerte einen kleinen Moment, bis Hummeljunges realisierte, über was Maislicht und Blattjunges genau redeten, doch als es um 'Welt entdecken' und 'Lager erkunden' ging, wurde sie allmählich hellhörig. Gleichzeitig jedoch breitete sich eine leichte Unruhe in ihrem Innern aus, denn sie wusste nicht recht, was dieses draußen war. Sie hatte oft Katzen durch den Eingang des Baus hineingehen sehen und wieder hinaus, auch ihr Vater kam immer von draußen. Seine Geruch war dann immer recht befremdlich und durcheinander, zu kompliziert, um von Hummeljunges eingeschätzt werden zu können. Deswegen kuschelte sie auch lieber mit ihrer Mutter, denn sie roch immer vertraut. "Will nicht", miaute das orangerote Kätzchen schließlich leise und verbarg ihr Gesicht im weichen Fell von Maislicht. Ihr Bruder schien kaum an sich halten zu können, endlich draußen herumzuspringen, wie es die anderen Jungen taten, doch Hummeljunges wusste nicht einmal wie man sprang geschweige denn ging. Sie fühlte sich nicht bereit.
So legte sie etwas eingeschüchtert die runden Öhrchen an und versuchte ihren Bruder auszublenden, der ihr viel zu sehr drängelte. Blattjunges hatte schon immer gedrängelt, doch ihre Mutter war immer ruhig gewesen. Trotzdem wusste Hummeljunges unterbewusst, dass sie nicht ewig herumliegen konnte, denn während sie verweilte konnte ihr Bruder schon so viel mehr tolle Dinge. Er kannte viel mehr Wörter, konnte sich besser bewegen und kannte sogar die anderen Jungen schon etwas. So konnte das nicht weitergehen, oder?
Ganz vorsichtig streckte sie wieder ihr Köpfchen hervor und warf einen Blick zum hellen Ausgang des Baus, da, wo die Kälte und die ganzen neuen Gerüche und Stimmen herkamen. Vielleicht war es wirklich langsam an der Zeit.
Erwähnt » Maislicht, Blattjunges, Fuchsjäger (id)
Angesprochen » Blattjunges, Maislicht

"I wish you could hear all the words I'm too afraid to say."
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyDo 02 Jun 2022, 22:36

Wolfsjunges
WolkenClan-Junges     #006

Auf meine Frage, ob ich denn meinem Bruder richtig erklärt hätte, wie Füchse und Dachse aussehen, antwortete meine Mama mir schnurrend, dass es ganz richtig gewesen wäre. Worauf sich vor Stolz meine Brust anschwellte und ich glücklich zu der Kätzin aufsah. Währenddessen wollte mein Bruder noch wissen, wann wir denn Krieger werden würden und gespannt auf die Antwort lauschte ich ebenfalls der Stimme unserer Mutter, die uns erklärte, dass wir frühestens erst in elf Monden zu Kriegern ernannt werden würden und davor als Schüler alles lernen würden, was wir dazu wissen müssten. Danach schlug unsere Mama ein Spiel vor und fing auch gleich an. Ich war nicht darüber begeistert, da ich noch so vieles wissen wollte und deswegen war auch meine Stimme traurig als ich meinen Bruder zustimmte, was denn die Antwort auf die Suche der Kätzin war. Aber unsere Mutter interpretierte jedoch meine Traurigkeit falsch, den sie dachte, dass ich darüber traurig wäre, dass mein Bruder schneller gewesen war als ich, weswegen ich sagte, ,,ich bin d'rum nicht trrrau..rig, ich wollte aba noch so viele wissen." Anschließend lauschte ich meinen Bruder, der begeistert weiter machte und nun meinte etwas zu sehen, was blau war. Suchend sah ich mich um, da ich meinen Bruder auch nicht seinen Spaß verderben wollte, aber ich konnte nichts von meiner Position aus entdecken. Also stand ich auf und lief auf wackligen Beinen im Nest herum bis ich etwas blaues im dem Halbdunklen des Baus schimmern sah. Ich ging darauf noch etwas zu und entdeckte dabei ein Ding (Feder), dass  in der Mitte hart war, aber rundherum weich. Mit einer Pfote das Ding berührend, meinte ich zu meinem Bruder gewandt, ,,das da. Mama, wie heißt das?", fragte ich dann gleich meine Mutter und sah zu ihr auf.

Erwähnt: Nesseljunges & Muschelsee
Angesprochen: Nesseljunges & Muschelsee
Ort: in der Kinderstube im Nest bei Muschelsee & Nesseljunges
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Lily
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptyFr 03 Jun 2022, 16:53

Wirbelwolke
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Wirbelwolke erwachte schlagartig aus seiner Ruhe. Der Kater blinzelte gegen das fahle Licht, welches durch den Eingang des Kriegerbaus fiel und er bemerkte sofort, dass der Bau ungewöhnlich leer war. Sein Nest war plattgelegen und die Knochen an seiner Hüfte, die leicht durch sein Fell sichtbar waren, fühlten sich wund an. Er seufzte leise und richtete sich zögerlich auf, belastete seine müden Glieder nur langsam. Neben ihm schlief Jasminwind noch immer tief und fest und sein ruhiger Blick verweilte ein paar Augenblicke auf ihrem kleinen Körper. Sie war zusammengerollt wie ein Murmeltier, ihre Flanke hob und senkte sich stetig und kleine Zweige, die sich am Vortag in ihrem flauschigen Pelz verfangen hatten, hingen noch immer im Wirrwarr ihrer Haare fest. Der silbern-gemusterte Kater hatte bei dem Anblick ein schiefes Lächeln in seinem sonst so ernsten Gesicht und er beugte sich vorsichtig nach unten, um einen der Stämmchen mit den Zähnen zu greifen und aus ihrem Fell zu befreien. Jasminwind... Ihr süßer Duft – nach Kräutern - benebelte seine Sinne so sehr, dass er fast schon wieder vergaß, dass sie erneut verschlafen hatten. Jedoch auch nur fast… Der magere Kater hob sich auf seine trägen Pfoten und bewegte sich zum Eingang des Baus, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten, denn er wusste Jasminwind konnte durch so einiges durchschlafen. Er lugte vorsichtig aus der Höhle heraus und das helle, stechende Sonnenlicht, welches von der Schneedecke zusätzlich reflektiert wurde, ließ ihn seine dunkelblauen Augen zusammenkneifen und ins Innere des Baus zurückschrecken.

Er sah wehleidig zu seiner Baugenossin rüber – wünschte sich nichts mehr, als sich neben sie zu kuscheln, doch ein flaues Gefühl machte sich in seinem Magen breit, da er befürchtete, dass die anderen Krieger dies nicht sonderlich schätzen würden. Vielleicht würde Ahornblatt ihn ja zu einer Patrouille einteilen wollen? Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Wirbelwolke und Jasminwind sich vor den Pflichten als Krieger drücken würden. Seine kleinen Pfoten kribbelten nervös und er stellte sich vor, wie laut, unbequem und vor allem kalt es wäre, wenn er sich auf die Lichtung gesellen würde. Was soll‘s, sie brauchen mich eh nicht… Wirbelwolke warf kurz einen letzten besorgten Blick Richtung Ausgang und trottete dann zu der kleinen Kätzin herüber. Sein Schweifstummel stieg in die Höhe, deutete seine Freude darüber an, sich zu der hellen Kriegerin legen zu können, ihre Nähe zu genießen. Ohne lange zu zögern, ließ der Kater sich deswegen neben ihr nieder und spürte sofort die Wärme, die von ihr auf seinen dünnen Körper übertragen wurde. Sein Puls erhöhte sich und sein Gesicht glühte vor Verlegenheit. Ein seichtes Schnurren erklang aus seiner Kehle und er vergrub seine lachsfarbene Nase schnell in ihrem weichen Fell. „Jasminwind… Ich will noch nicht gehen“, murmelte er betrübt, glaubte aber nicht, dass die schöne Kätzin ihn hören würde und das war okay für ihn.
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Erwähnt: Jasminwind, Ahornblatt
Angesprochen: Jasminwind
Ort: Im Kriegerbau
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tldr.: Erwacht und hat verschlafen, lugt aus dem Bau und legt sich zu Jasminwind, anstatt den Tag zu beginnen.

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Zuletzt von Lily am Di 07 Jun 2022, 18:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptySa 04 Jun 2022, 02:56

WolkenClan-Lager - Seite 18 Deg9wjm-51cac558-0a54-4b7b-bc67-227ff1353d74.png?token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiJ1cm46YXBwOiIsImlzcyI6InVybjphcHA6Iiwib2JqIjpbW3sicGF0aCI6IlwvZlwvZDgxYTgyNTAtNzg2My00ZDgxLWJiZTUtNDk4ZDYyMWFiZDE1XC9kZWc5d2ptLTUxY2FjNTU4LTBhNTQtNGI3Yi1iYzY3LTIyN2ZmMTM1M2Q3NC5wbmcifV1dLCJhdWQiOlsidXJuOnNlcnZpY2U6ZmlsZS5kb3dubG9hZCJdfQ
Flockenjunges
3 | weiblich | Junges | WolkenClan

"Man verhält sich ihnen anders gegenüber?", fragte ich Ginkgoblatt nun ein wenig verwirrt, ehe ich wissen wollte: "Du meinst man vertraut ihnen?". So zumindest hatte ich ihre Worte verstanden und ich dachte eigentlich, dass es gut war jemanden zu vertrauen... Immerhin sollten wir das doch, oder? Aber es war auch so furchtbar schwer jemandem zu vertrauen. Woher konnten sich all die Katzen hier denn nur so... sicher... sein, dass die Anderen ihnen nie weh tun würden? Konnte man sich denn je dieser Sache sicher sein?

Selbst bei Ginkgoblatt fiel mir das noch immer etwas schwer. Sie hatte uns immer nur geholfen und nie etwas getan. Ich hatte mich entschieden ihr zu vertrauen und auch ihr zu glauben, aber leicht war es mir am Anfang nicht gefallen. Selbst jetzt fühlte ich mich hin und wieder noch ein wenig unsicher. Und ob ich in der Lage wäre irgendwann einmal so vielen Katzen zu vertrauen, wie es hier zu geben schien? Im Moment fühlte sich das alles noch unglaublich schwer an. Unsicher blickte ich zu ihr auf während ich mich fragte, ob ich das alles jemals wirklich verstehen lernen konnte.

Als sie nun weiter sprach, wollte ich wissen: "Welche Situationen wären so etwas denn?", da ich es mir einfach nicht wirklich vorstellen und es dadurch auch verstehen konnte. Mir selbst fiel nichts ein, was es schlimm machen würde, dass eine Katze mit einem Verwandt ist. Hatte es mir nicht bisher immer etwas Ruhe und Vertrauen gegeben, dass Sturm an meiner Seite war? An den Namen Sturmjunges für meinen Bruder hatte ich mich noch nicht so ganz gewöhnt. Zwar verstand ich das System der Namen mittlerweile, aber einfach Umdenken fiel mir dann doch noch ein wenig schwer. Vermutlich musste es ihm da ähnlich gehen, dachte ich mir.

Als Brombeerstern nun mit uns sprach, war ich sichtlich ein wenig nervös, aber schaffte es zumindest mich soweit zu beruhigen, dass ich mit dem Kater sprechen konnte. Bei seinen Worten zuckte ich dann leicht mit meinen Ohren. "Etwas Größerem?", fragte ich ein wenig verwirrt nach.

Es fiel mir immer noch ein wenig schwer mir vorzustellen, dass so viele Katzen wirklich zusammen arbeiten sollten - und anscheinend ja auch taten. "Warum hat Mama uns dann immer vor anderen Katzen gewarnt? Sie sagte immer sie seien gefährlich", fragte ich etwas unsicher. Mamas Worte... Leicht ließ ich meine Ohren und meinen Schweif ein wenig hängen, wie immer wenn ich an sie denken musste. Sie hatte uns das doch sicherlich nicht umsonst gesagt, oder? Dass sie sich wegen unserer Krankheit schämte und daher ausgesetzt hatte, konnten wir ja nicht wissen. Wir wussten ja noch nicht einmal, dass unser sich stetig änderndes Fell nicht normal war. Wir kannten es nun einmal nicht anders und achteten da nicht wirklich drauf. Welches Junge würde auch schon damit rechnen, dass die eigene Mutter sie los werden und vor anderen verstecken wollte?

Das alles nicht wissend, fiel es mir schwer ihre Warnung mit den Beruhigenden Worten von Ginkgoblatt und Brombeerstern in Einklang zu bringen. Sie waren einfach so gegensätzlich, dass mich das alles eher nur noch mehr verwirrte. Was war nun richtig? Vertrauen und zusammen zu leben, oder vorsichtig sein und anderen aus dem Weg gehen um sich selbst zu schützen? Beide Wege klangen möglich und auch irgendwie verständlich. Ob einer besser war als der Andere? Und welcher war es dann? Mamas? Oder der von den Clankatzen?

Erst die erneuten Worte des Anführers schafften es meine Gedanken zu durchbrechen. "Bau?", fragte ich nur verwirrt, da ich nicht ganz zugehört hatte während ich in Gedanken versunken war. Allerdings sah ich da bereits meinen Bruder in dem Eingang verschwinden. Oh, den Bau anschauen, hatte er wohl gemeint. Obwohl ich noch immer etwas verwirrt war von alldem, konnte ich mir ein amüsiertes Zucken meiner Schnurrhaare nicht verkneifen. Das alles sah Sturm - nein, Sturmjunges - einfach mal wieder zu ähnlich. Seine Offenheit hatten mir schon vieles leichter gemacht und ihn so unbekümmert und neugierig zu sehen, beruhigte mich auch noch einmal weiter. Einen letzten unsicheren Blick warf ich noch zu Ginkgoblatt, ehe ich schnell an Brombeerstern vorbei huschte um meinem Bruder zu folgen.

Dabei lief ich fast in ihn herein. Warum war er so plötzlich stehen geblieben? Neugierig, wenn auch ein wenig scheu, blickte ich mich um und blinzelte ein wenig verwirrt. War sein Bau wirklich so klein? Nur ein Nest war hier zu sehen. Fast so wie unser altes Nest mit Mama. Ganz alleine. Warum hatte Brombeerstern ein Nest für sich alleine, während alle anderen sich die Baue teilten? Weil er der Anführer und eine wichtige Katze war? Verwirrt legte ich meinen kleinen Kopf ein wenig schief. Zwar störte es mich ein wenig, dass so viele Katzen in der Kinderstube waren, aber es war auch immer warm mit Ginkgoblatt und meinem Bruder im Nest zu liegen. Ob hier auch mehrere das Nest benutzten? Ich konnte aber nur einen Geruch wahrnehmen und es war auch kleiner als die Nester in der Kinderstube.

Unsicher blickte ich noch einmal zu dem getigerten Kater zurück und fragte: "Ist das ganz alleine dein Nest?". Ich wusste nicht so recht, was ich von einem Nest für mich ganz alleine finden würde. Ja, sicher hätte ich nicht Angst vor all den anderen Katzen. Aber ganz alleine ohne meinen Bruder, oder Ginkgoblatt, hätte ich vermutlich auch Angst. Ob der große Kater keine Angst hatte so ganz alleine hier zu sein? Allerdings mochte und vertraute er allen Katzen hier. Sicher hatte er da keinen Grund dazu. Zumindest vermutete ich das, denn er schien kein Problem mit seinem Bau zu haben.

Interagiert mit: Ginkgoblatt, Brombeerstern
Erwähnt: ihre Mutter, Sturmjunges
Zusammenfassung:
Versucht alles zu verstehen und hat eine halbe Identitätskrise weil sie nicht weiß welcher Ansicht sie nun folgen soll xD
Wundert sich ein wenig über sich selbst, dass sie Brombeerstern nicht einfach um sein Einzel-Nest beneidet, sondern sich unsicher ist, ob sie das eigentlich mögen würde (fängt unbewusst an ein wenig umzudenken)



WolkenClan-Lager - Seite 18 Deg9wju-5efc31d4-00be-4cb4-8c0d-14ad654cd3b7.png?token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiJ1cm46YXBwOiIsImlzcyI6InVybjphcHA6Iiwib2JqIjpbW3sicGF0aCI6IlwvZlwvZDgxYTgyNTAtNzg2My00ZDgxLWJiZTUtNDk4ZDYyMWFiZDE1XC9kZWc5d2p1LTVlZmMzMWQ0LTAwYmUtNGNiNC04YzBkLTE0YWQ2NTRjZDNiNy5wbmcifV1dLCJhdWQiOlsidXJuOnNlcnZpY2U6ZmlsZS5kb3dubG9hZCJdfQ
Sturmjunges
3 | männlich | Junges | WolkenClan

Eines meiner Ohren zuckte leicht bei ihrer Antwort, die sie uns nun gab. "Aber warum ist das so? Nur weil man sich kennt?", fragte ich noch ein letztes Mal nach, da ich es wirklich verstehen wollte, es mir aber noch ein wenig schwer fiel. War es denn schlimm, wenn man sich anders verhielt und nicht ganz objektiv bleiben konnte? Warum das wohl so war? Verwirrt legte ich meinen Kopf ein wenig schief und blickte zu meiner Schwester, die scheinbar selbst nachdachte. Gut, dann war ich wohl nicht der Einzige, dem es etwas schwer fiel es genau zu verstehen. Oder war das eines der Dinge, die man erst verstand, wenn man älter ist? Eines der Dinge, die wir noch lernen würden?

Allerdings war meine Aufmerksamkeit dann auch schon schnell wieder auf etwas anderes gerichtet, als niemand anderes als der Anführer selbst nun mit uns sprach. Bei seiner Antwort nickte ich erfreut und blickte kurz zu meiner Schwester, die es doch tatsächlich schaffte selbst zu antworten. Erfreut schnurrte ich leise. Sicher würde es ihr gut tun, wenn sie den Mut fand erst einmal mit anderen Katzen zu sprechen. Sicher, auch er war da wohl noch ein wenig nervös, aber wenn er mit den Katzen nicht sprach, konnte er sie doch auch nicht kennen lernen, oder? Und so musste es doch sein, was die anderen Katzen als zusammen leben bezeichneten, oder? Wenn Brombeerstern all die Katzen kannte und verstand, dann konnte ich sie doch auch kennen lernen, oder? Auch wenn ich etwas nervös und vielleicht auch ein wenig unsicher war.

Bei seinen weiteren Worten, zuckte ich leicht mit meiner Schweifspitze. Ja, es war wirklich gewöhnungsbedürftig das alles hier. Aber das was er sagte klang auch irgendwie toll. Ob man sich wirklich einfach so aufeinander verlassen und zusammen leben konnte? Flockes Worte unserer Mutter, erinnerten mich ebenfalls wieder an die Warnungen von früher. Aber... Waren die Katzen denn wirklich so gefährlich wie Mama immer gesagt hatte? Immerhin hatte uns nie jemand versucht weh zu tun. Im Gegenteil. Sie waren nett und hatten und geholfen und alles erklärt. Als meine Schwester nun indirekt fragte wie Mamas Warnung mit der gegenseitlichen Hilfe hier im Clan übereinstimmen könnte, blickte ich ebenfalls neugierig zu dem Kater. Ob Mama einfach nur keine solchen Katzen wie Brombeerstern und Ginkgoblatt gekannt hatte? Katzen, die einem helfen konnten und es auch taten?

Als der Gestreifte seine Worte nun wieder an mich richtete, fragte ich nach: "Ist das denn nicht schwer, wenn es so viele Katzen hier gibt? Und auch so Vieles, das man lernen muss". Es war nicht so, als hätte ich keine Lust das alles zu lernen, sondern ich fragte mich eher, ob es nicht furchtbar schwer sein konnte. Zumindest das kennenlernen so vieler Katzen. Allerdings hatte er das ja auch geschafft. Sicher konnte ich es da auch, wenn ich mich anstrengte... oder?

Danach spitzte ich aber auch schon gleich neugierig meine Ohren. Brombeersterns Bau? Und da durften wir wirklich rein? Noch einmal blickte ich zu dem Kater, um zu sehen ob ich mich nicht verhört hatte, und war dann auch schon in dem Eingang verschwunden, den er uns frei gemacht hatte.

Zu meiner großen Überraschung stand Flockenjunges - der Name fühlte sich immer noch seltsam an, selbst wenn ich ihn nur dachte - nun gleich hinter mir. Hatte sie es sich etwa wirklich getraut an dem Kater vorbei zu laufen und damit indirekt gleich zwei erwachsenen Katzen den Rücken zu kehren? Belustigt schnurrte ich leise. Vielleicht würde sie es ja doch noch irgendwann schaffen etwas mehr Mut zu finden. Zumindest wünschte ich meiner Schwester das. Es machte mich immer ein wenig traurig, sie so verängstigt und unsicher zu sehen. Sicher wäre es schon, wenn sie etwas vertrauen zu unserem neuen Zuhause fassen könnte.

Ihre Frage veranlasste mich dazu, mich auch genauer umzuschauen - wobei es wirklich nicht allzu viel zu sehen gab. Aber es stimmte. Es war nur ein einziges Nest hier im Bau. "Bekommt man denn einen eigenen Bau, wenn man wichtig für den Clan ist?", fragte ich Brombeerstern darum neugierig und auch ein wenig begeistert. Er musste dann wohl wirklich wichtig sein, oder? Immerhin hatte die Heilerin doch auch einen eigenen Bau, wenn ich mich richtig erinnerte. Zumindest hatte ich damals nur sie gesehen. Und Ginkgoblatt hatte doch auch mal gesagt, dass der Anführer und Heiler für den Clan wichtig waren. Sicher respektierten die Anderen Katzen ihn ganz doll. Ob ich auch mal so werden könnte wie er?

Interagiert mit: Ginkgoblatt, Brombeerstern
Erwähnt: seine Mutter, Flockenjunges, Tränenherz (id)
Zusammenfassung:
versucht alles zu verstehen, freut sich mit Brombeerstern reden zu können, will auch mal so werden wie er xD



WolkenClan-Lager - Seite 18 Latest?cb=20191018020441&path-prefix=de
Irisblatt
24 | weiblich | Kriegerin | WolkenClan

"Ach, daher war der Befehl nach einer Königin zu suchen", nickte die kleine Kriegerin nun verstehend. Sie fragte sich wie zwei Junge einfach alleine auftauchen konnten. Dass sie nie auch nur einen Geruch der Mutter gefunden hatten, war dann doch etwas verwirrend. Normalerweise entfernten sie sich doch nur zur Jagd weiter von ihren Jungen, oder? Nun ja, sie kannte sich nicht wirklich mit den Gepflogenheiten von Streunern und Hauskätzchen aus. Letztere vertrauten den Zweibeinern viel zu sehr - was sie einfach nicht verstehen konnte - und Erstere blieben fast immer für sich und neigten zu Misstrauen. Eigentlich hätte Irisblatt gerade bei dieser misstrauischen Sorte damit gerechnet, dass die Königinnen ihre Jungen nicht allzu weit aus den Augen lassen würden. Nun gut. Wie auch immer es dazu gekommen war, konnte sie nun nicht mehr fest stellen. Und es würde wohl auch nichts mehr ändern. Die Jungen waren nun hier und wohl auch ein Teil des Clans. Immerhin hatte Brombeerstern sie ja als solche aufgenommen.

Bei Echohauchs Kommentar darüber, dass die Kätzin sich nun um die Jungen kümmerte, blickte die winzige Kriegerin kurz zu ihm, ehe sie nachdenklich anmerkte: "Ich verstehe nicht ganz warum sie sich dazu entschlossen hat. Sicher brauchen die Jungen jemand, der nach ihnen schaut. Was sie wohl dazu bewegt hat es selbst zu machen?". Nachdenklich legte sie ihren Kopf ein wenig schief und kniff leicht die Augen zusammen. Sie selbst hatte schon immer Probleme damit gehabt so spontane und vielleicht auch unlogische Entscheidungen anderer zu verstehen. Oder einfach alle Arten von emotionaler Entscheidungen.

Wieso sollte eine Katze sich solch eine Bürde auf lasten? Sicher würden die Jungen später mal selbstständig sein, aber es hätte doch auch jede andere Katze sein können. Warum also selbst alles auf sich nehmen? Sie verstand das einfach nicht. Auch die Katzen, die mit verklärtem Blick den Bewegungen einer Anderen folgten und sich in deren Nähe seltsam benahmen. Warum taten sie das? Welchen Nutzen sollte ihnen das bringen? Lenkte es sie nicht eher von ihren Aufgaben und Zielen ab? Warum sollte man sich mit so etwas ablenken lassen? Sicher brauchte der Clan Junge und es wurde auch irgendwo von Kätzinnen erwartet, dass sie früher oder später dem Clan welche schenken würden. Aber warum machten dann alle so ein... Getue... um all das? Irisblatt verstand es einfach nicht.

Was sie allerdings verstand, war Echohauchs nächste Aussage und sie nickte zustimmend: "Der Clan kann immer zusätzliche Pfoten brauchen, das stimmt wohl". Nachdenklich blickte sie kurz zu den Jungen, die gerade in Brombeersterns Bau verschwunden waren, worüber der Anführer sich scheinbar amüsierte. "Solange sie ihre Aufgaben erfüllen und dem Clan nützlich sind, sollte es doch egal sein, woher sie kommen. Oder? Zumindest glaube ich nicht, dass wir es nach all der Zeit noch herausfinden können", meinte die zierliche Kätzin ehrlich. Zwar dachte sie gerne lange und genau über Dinge nach, aber wenn es offensichtlich war, dass ihr das lange Nachdenken auch nicht helfen würde, wollte sie ihre Zeit damit nicht verschwenden. Es gab dafür genug andere Dinge, über die man nachdenken und Informationen die man damit erhalten konnte.

Interagiert mit: Echohauch
Erwähnt: Brombeerstern, Ginkgoblatt, die Jungen
Zusammenfassung:
redet mit Echohauch über die Jungen, fragt sich warum andere Katzen Entscheidungen rein aus emotionalen Gründen treffen und versteht das nicht


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Kleeblatt & Nebelherz
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~3 frei zum spielen/Ansprechen~
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptySa 04 Jun 2022, 09:51



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kriegerin
#001
So einiger Trubel war an Jasminwind vorbeigezogen, ohne, dass sie auch nur ihre Augen einen Spalt breit geöffnet hatte. Vermutlich war sie auch ganz froh, dass weder Ahornblatt, noch irgendjemand anderes sie geweckt hatte, damit sie irgendwelchen kriegerischen Pflichten nachging. Denn zugegebenermaßen war der Kriegerbau nicht gerade das beste Versteck, um den ganzen Tag zu Faulenzen. Jasminwind war es gleich. Sie döste vor sich hin und ließ das Clanleben vorbeiziehen, als hätte es wenig Relevanz. Sie genoss die Wärme des Baus, die leisen Geräusche um sich herum, die sie sanft einlullten. Wie konnte man bei so einem Umfeld auch nicht schlafen? Hin und wieder war die kleine Kriegerin aufgewacht, hatte sich umgedreht oder ein Bein ausgiebig gestreckt, auf dem sie doof gelegen hatte. Sie beschloss, ihr Nest später am Tag nochmal etwas auszupolstern, schlief dann jedoch bis Sonnenhoch hinein. Sie wusste selber, dass es ein Teufelskreis war, machte sich jedoch nicht viel daraus. Sie hatte nun einmal ihre Prioritäten, irgendwie.
Erst eine sanfte Wärme an ihrer Seite vermochte es, die Kriegerin aus ihrem Murmeltierschlaf zu ziehen. Ihr orangerotes Ohr zuckte leicht, signalisierte den Umschwung, den ihr Körper machte, als sie ihren gewohnten Dämmerschlaf verließ. Als ihre Sinne wieder besser zu arbeiten begannen, umschwebte sie der vertraute Duft von Wirbelwolke, was der mehrfarbigen Kriegerin ein müdes, aber entzücktes Schnurren entlockte. Sie liebte es, wenn der grau gestromte Kater sich zu ihr legte, denn seine Wärme unterschied sich nochmal markant zu der von den anderen WolkenClan Katzen. Außerdem war er immer so ruhig und friedlich, weshalb man in seiner Gegenwart perfekt dösen konnte. Seine Worte jedoch verwirrten Jasminwind ein wenig, da sie nicht zuordnen konnte, worauf er sich bezog. Verschlafen öffnete sie die rotbraunen Augen und warf dem Kater einen perplexen Blick zu.

"Wohin?", fragte sie mit weicher, schlaftrunkener Stimme. Jasminwind wollte nicht, dass Wirbelwolke ging, denn schon seitdem sie klein war, war er immer an ihrer Seite gewesen. Sie hatten gute Erinnerungen zusammen gesammelt, sowie Schlechte. Besonders viel Zeit hatten sie verbracht, seitdem der Kater seine Mutter verloren hatte. Damals hatten sie meist still ihre Zeit ausgesessen, sich einfach nur Gesellschaft geleistet. In Gedanken an diese Zeit, wurde Jasminwind vom Neuen furchtbar müde. Sie versank etwas in Wirbelwolkes weichem Pelz, ließ sich von seinem Duft einlullen. Doch im Innern wusste sie, dass sie eigentlich einen anderen Plan gehabt hatte, der ihr auch ermahnend in die Seite piekste. Durch ihre Faulheit hatte sie ihr Nest schon lange nicht mehr ausgebessert, obwohl dieser Ort wohl oder übel der wichtigste in ihrem Leben war. Sie seufzte leise und stupste ihren Freund vorsichtig mit der Nase gegen die Wange.
"Ich will endlich mal mein Nest polstern. Hilfst du mir?", fragte sie sanft, obwohl ihr der Gedanke hinauszugehen nicht sonderlich zusagte. Doch manche Dinge mussten wohl oder übel einfach getan werden, dass wusste selbst Jasminwind. Vor allem wenn sie so relevant waren wie diese Aufgabe. Doch im selben Moment in dem sie sich aufmachen wollte, versackte sie erneut in der verführerischen Wärme des Baus und der wunderbaren Lehne, die Wirbelwolke abgab. Für einen winzigen Moment, vielleicht auch länger, fielen ihr die Augen wieder zu und sie schnurrte leise vor sich hin, fasziniert davon, wie gemütlich das Leben doch sein konnte.
Erwähnt » Wirbelwolke, Ahornblatt
Angesprochen » Wirbelwolke

"Seems like I should have just stayed in bed today."
(c) Moony

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Sternenklang
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 18 EmptySa 04 Jun 2022, 22:49

WolkenClan-Lager - Seite 18 Himbeer5
Himbeerglut
               21 | Krieger | Wolkenclan | #050        Lineart: Udekai (DA)

Der massige Kater hatte nichtstuerisch in dem leichten Dämmerlicht, dass in dem Bau herrschte, vor sich hin gedöst. Nun ja, es gab für ihn nun einmal nichts anderes zu tun. Himbeerglut hatte nicht gedacht, dass Nichtstun so ermüdend sein konnte. Daher spitzte er seine Ohren sogleich, als er Pfotentritte hörte, die den Bau betraten.

Zur Freude des roten Katers betrat gerade niemand anderes als einer seiner Besten Freunde Wurzelschatten den Heilerbau. "Hey", meinte er nur, hob begrüßend seine flauschige Schweifspitze und blickte dann erst einmal zu der Amsel, die nun vor seiner Nase gelandet war bevor er fragte: "Ist die zufällig für mich?". Auf die Frage des bunt Gemusterten antwortete er dann nur ehrlich: "Ich fühle mich als hätte ich einen ganzen Mond durch geschlafen... Zumindest ein paar Sonnenaufgänge scheine ich verpasst zu haben". Dabei blickte er kurz zum Lagerausgang, von wo etwas Sonnenlicht in den Bau flutete. Der Schneesturm schien nun wie ein ferner Traum zu sein, wenn er die Sonnenstrahlen so sah.

"Das Mistvieh hat ziemlich ausgeteillt", murrte er unzufrieden und zuckte mit seinen nun ungleichen Ohren in Richtung seiner Schulter, ehe er aber ein breites Grinsen aufsetzte und hinzufügte: "Du hättest aber erst einmal den Fuchs sehen sollen. Der konnte nicht mal mehr gerade aus laufen!". Natürlich war er selbst auch nur humpelnd vorwärts gekommen, aber dass sie dem Untier so zugesetzt hatten, bereitete ihm doch eine grimmige Zufriedenheit. Vor allem nachdem was Dieser angerichtet hatte.

Nachdem Wurzelschatten es sich bequem gemacht hatte, schloss der massige rote Kater kurz seine Augen, ehe er zu erzählen begann: "Ich war gerade von einer kleinen Jagd zurückgekommen und hatte meine magere Maus verspeist, als Blasspfote recht geräuschvoll ins Lager geplatzt kam. Wildfeuer war mit Dunstwirbel und ihrem Schüler bei einer Patrouille versehentlich direkt auf den Fuchs gestoßen anstatt ihn nur aufzuspüren und brauchten nun sofort Verstärkung. Ahornblatt, Bussardfeder und ich machten uns sofort mit dem Schüler auf den Weg zu den Anderen. Als wir ankamen war Wildfeuer bereits verletzt und wir gingen sofort in den Angriff über. Bussardfeder attackierte die Flanke, Dunstwirbel bearbeitete den Rücken des Fuchses und ich brachte ihn zum Straucheln, ehe ich seine Schulter angriff. Ahornblatt war anscheinend noch damit beschäftigt Blasspfote in Sicherheit zu bringen, da er noch nicht mitkämpfen konnte. Der Fuchs wollte ihre Unachtsamkeit ausnutzen und warf uns alle ab,  um sie nun anzugreifen. Ich war von dem Sturz ein wenig benommen und bemerkte erst was los war, als ich Wildfeuers Schrei hörte. Sie hatte gesehen was der Fuchs vorhatte und sich einfach mitten vor das zuschnappende Gebiss geworfen".

Kurz schloss der rote Kater seine grünen Augen, als er sich noch einmal an diesen Moment zurück erinnerte und fuhr ganz automatisch und unbewusst seine Krallen aus. "Sie war fast sofort tot", führte er nun seine Erzählung fort und fasste den Rest zusammen: "Ahornblatt übernahm die Führung und wir setzten dem Fuchs noch mehr zu als ohnehin schon. Bevor er mich abgeschüttelt hatte, hat er meine Schulter und vermutlich auch mein Ohr erwischt. Leider konnte ich so nicht so hart zuschlagen, wie ich wollte, aber ich habe mich mit allen vier Pfoten in ihre Flanke gekrallt und tiefe Wunde gerissen. Sowohl mit meinen Krallen als auch mit meinen Zähnen". Bei der Erinnerung bleckte er zufrieden seine Zähne, als er sich noch einmal daran erinnerte, wie er das Reißen von Fell und Fleisch unter seinen Zähnen gespürt hatte. "Das Vieh hat definitiv ihre Lektion gelernt. Ich glaube nicht, dass der Fuchs jemals auch nur eine Katze noch einmal ansehen wollen würde", schloss er seine Erzählung. Dass der Fuchs nicht mehr lebte, wusste er nicht, aber wenn er es wüsste, wäre er sicher nur allzu zufrieden darüber gewesen.

Noch einmal huschte sein grüner Blick zum Ausgang des Heilerbaus, ehe er nun wieder zum wesentlich weniger gloreichen Teil kam und seufzte leise: "Es gab nichts mehr, dass wir für Wildfeuer tun konnten, außer sie zurück ins Lager zu bringen. Bussardfeder und ich haben sie ins Lager zurück gebracht und abgelegt. Danach haben wir uns behandeln lassen und im Anschluss habe ich bis heute Morgen durchgeschlafen...". Er hoffte, dass er alles soweit passend zusammenfassen gekonnt und nichts vergessen hatte.

Seine Aufmerksamkeit nun wieder auf den Kater vor sich gerichtet, fügte er noch an: "Rumlaufen kann ich mit meiner Schulter im Moment scheinbar noch nicht und wirklich Belasten lässt sie sich auch noch nicht. Seit ich wach bin, war noch keine Seele hier. Etwas Abwechslung und Gesellschaft sind da gerade recht passend". Nicht, dass er sich je über die Gesellschaft seiner Freunde beschweren würde. Er war einfach  nur nicht immer gut mit seinen Worten. Kurz schielte er zu dem behandelten Kratzer an der Schnauze, als er anmerkte: "Zumindest scheint der Rest gut zu heilen. Die meisten Kratzer spüre ich kaum noch und die Schnauze und der Hinterlauf brennen nur noch ein wenig. Das eine Ohr auch, wobei ich da nicht recht weiß, in wie weit der Fuchs mich da erwischt hat".

Kurz zuckte er mit besagtem Ohr, was ihm natürlich auch nicht sagte, wie das wohl nun aussah. Er konnte hier gar nicht abschätzen in wieweit, oder wie wenig es sein Ohr getroffen hatte. Aber, wenn er ehrlich war, störte ihn das auch nicht sonderlich. Er war nie ein Kater gewesen, der sonderlich viel Wert in sein Äußeres gelegt hatte. Sein Fell war sauber und gewaschen und der Rest interessierte ihn weniger. Da war er vermutlich einfach etwas pragmatischer veranlagt. Zumal er wusste, dass er kein vorsichtiger Kämpfer war und einige Narben früher oder später vermutlich ohnehin ein Teil seines Aussehens geworden wären.

Nachdem er nun alles gesagt hatte, was ihm eingefallen war, fragte er nun stattdessen seinen besten Freund: "Und wie sah es bei dir die letzten Tage so aus? Habe ich irgendwas wichtiges verschlafen?".

WolkenClan-Lager - Seite 18 Chibi-Himbeerglut

Interagiert mit: Wurzelschatten
Erwähnt: Blasspfote, Wildfeuer (†), Dunstwirbel, Ahornblatt, Bussardfeder
Zusammenfassung:
döst etwas vor sich hin, freut sich über Wurzelschattens Besuch, erzählt von dem Kampf und
fragt was sein Freund so gemacht hat






Lichtstreif

94 | männlich | Ältester | WolkenClan

Der Älteste hatte dem schwarzen Kater gerade dankbar zugenickt, der ihm seine Hilfe angeboten hatte, bevor sie dann aber auch noch von Kummerfeuer angesprochen worden waren.  Gut, bei der gefrorenen Erde war es sicher nur vorteilhaft, wenn sie zu dritt graben konnten.

Gemeinsam mit den beiden Krieger verließ der dunkle Älteste nun zusammen mit Wildfeuers Leichnahm das Lager, um in der Nähe einen geeigneten Ort für ihr Grab zu finden. Der Alte Kater war äußerst dankbar, dass die beiden Jüngeren den größten Teil des Grabens übernommen hatten. Natürlich hatte er auch geholfen, aber recht schnell die Anstrengung in seinen Krallen bemerkt. In solchen Moment musste er sich dann leider doch immer mal wieder eingestehen, dass er nicht mehr so stark und ausdauernd wie früher einmal war.

Bei Kummerfeuers Worten nickte Lichtstreif nur langsam und half ihm dann erst den Leichnahm in das ausgehobene Grab zu legen und danach die Erde wieder über ihr zusammen zu schieben. So würde sie hoffentlich angemessen und in Ruhe ruhen können. Nach getaner Arbeit standen die drei Kater noch einen Moment vor dem Grab ihrer ehemaligen Zweiten Anführerin.

Kohlenbrand war der Erste, der sich zurück ins Lager machte und der dunkle Älteste wartete noch einen Moment auf den anderen Krieger. Als Dieser einfach nur still und gedankenversunken vor dem Grab stehen blieb, fragte Lichtstreif ihn möglichst unverfangen: "Sollen wir dann langsam mal wieder zurück gehen?". Er wusste nicht, in wieweit der Tod von Wildfeuer ihn mitgenommen hatte. Der Älteste sagte stets immer offen und ehrlich seine Meinung. Feingefühl war da nicht immer eines seiner besten Stärken, aber irgendwas hatte er sagen wollen, auch wenn es vielleicht nicht die beste Art war.

Interagiert mit: Kummerfeuer, Kohlenbrand
Erwähnt: Wildfeuer (†)
Zusammenfassung:
begräbt zusammen mit Kummerfeuer und Kohlenbrand Wildfeuers Leichnahm


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Kleeblatt & Nebelherz
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